| -Allgemeine Informationen zu Gold und Silber 
Man sagt, Kupfer ist das Metall mit dem PhD in Ökonomie, also Dr. Copper.
Michael Nystrom sagt jetzt, dass Gold das Metall dem PhD in Philosophie ist, als Dr. Gold.
Denn Dr. Gold führt die "Schule der harten Schläge". Sie werden sehen.
Diese Seite ist eher theoretisch orientiert, also die Hintergründe von Edelmetall-Investments.
Einen mehr praktischen Einblick in Gold und Silber bietet dagegen die Seite "Aus Gold und Silberland".
Enthält alle Einträge ab dem 1.6.2008.
Alte Seiten zwischen 1.7.2007 bis 31.12.2007 sind hier, Einträge zwischen 1.1.2008 und 31.5.2008 sind hier.
Neu 2008-08-22:
[13:30] Aus dem Midas vom 21.8. zu Gold und Papier:
In September of 1987, I was flat virtually everything except gold stocks, as my youth and naiveté (incorrectly) ASS-umed that paper gold and silver STOCKS would withstand the oncoming onslaught of (what I thought back then would be) a "tumultuous" September-October "correction". I owned ZERO physical metals, just gold and silver shares.
When the CRASH of ’87 hit with the element of both unyielding surprise and severity, as a young broker in Canada, I watched with glee as gold spiked from $425 to $503 within literally DAYS of the CRASH, while simultaneously watching with HORROR as my portfolio of (supposedly) well-thought-out "hedges against disaster" (junior gold and silver stocks) got absolutely annihilated. Had I owned the physical gold, I would have been laughing all the way to the bank. I didn’t and my $500,000 holdings were trimmed to less than $12,000 after the margin (Stupid kid!) was eliminated.
Paper is Paper, and not "real money". When cathartic events occur in the financial arena, only "real money" survives, while everything "printed" on sheets of fancy "newsprint" is marked down to one constant – "newsprint value" – and "newsprint" sells for U.S.$2.86 a pound (I think, but you get my point).
I believe that Mr. Faber and my beloved friend Mr. Russell have had sufficient memory recall to accept this as a possible and very distinct REPEAT of history.
I own a HUGE amount of depressed gold exploration shares recently purchased, but my ultimate protection may very well be the equal dollar amount of physical gold I actually possess and the futures contracts in gold and silver that might – just might – be OK if the Comex actually is able to deliver.
I love this website – the analysis through data interpretation is superb (once I go beyond the drudgery of the "gold bug chantings"). Keep up the great work.
Warmest regards,
Mike
Eine reale Erfahrung beim Crash 1987: der Autor hat eine halbe Million mit Minenaktien (auf Kredit) verloren. Die Aktien sind gesunken, das Gold-Metall ist gestiegen. Nur Edelmetall ist echtes Geld.
Ist die Preisdrückung auch ein Mittel für die Insider um billig einzusteigen?
Gold & Silver Eagles do their M-3 impression
What do GM, Ford, Fannie and Freddie, the entire banking industry, and the entire homebuilding sector have in common? ALL of them are for all intent and purposes bankrupt or insolvent. Think of that for a moment. The ENTIRE U.S. auto, banking, and housing industries have basically wiped out. Doesn't that alone qualify as a depression? The spin to the contrary on this calamity is just incredible. The roadrunner hanging in mid-air analogy could never be more appropriate. It's only when you add up the calamitous events as a whole do you realize how frightening the economy has become.
Physical gold and silver shortages are a HUGE tip-off that big money has been moving into hard assets BIG time. The suspension of Silver and Gold Eagle production is similar in effect to when M-3 reporting was discontinued. They know where it's heading, better to bust the blinking light. There are thousands of wealthy investors, any of which could tie up ALL Eagle production indefinitely the minute they came back on the market. That may be another REAL fear for the Treasury; they resume production only to immediately have to suspend it again. I wouldn't be surprised if like M-3 the suspension of both Silver and Gold Eagle production becomes permanent. Even those puny amounts can't be obtained, and that window dressing scam can't hunt. If you ignore the phony-baloney Comex prices and keep your eye on the economic wipeout you realize it may already be too late for many wealthy elite to protect their wealth with gold and silver. The window is slamming shut. Remember the gold suppression scheme is not only about keeping unwanted investors from showing up, it's also about allowing insiders one last chance to get their paper wealth protected. Once Fannie and Freddie become wards of the taxpayer state it may be expedient at that point to just let everything else go. Translated, all hell breaks loose.
Destabilized economies bring destabilized production and civilizations. It's what I refer to as the molasses economy. Commerce eventually becomes like trying to walk around on a thick bed of molasses. It becomes impossible to make a profit at nearly ANY cost. Airlines, trucking, and many other industries are already there. That's when the really big shortages occur. Gold and silver are already in short supply, plus it's becoming increasingly difficult to profitably mine it. With that in mind take another long, hard look at that Comex-denominated price.
James Mc
Wurde die Gold/Silver-Eagle Produktion nur gestoppt, damit die Reichen (aber nicht Insider) nicht sofort die ganze Produktion aufkaufen und sich retten?
Neu 3008-08-20:
[10:00] Ein vernünftiger Vorschlag, das Goldkartell zu brechen:
MMnews: Aufruf zur Silber-Revolution
Silverseek: Let's Be Hunts
„Let's be Hunts!“ Kommentator David Bond vom Silver Valley Mining Journal fordert: Jeder soll eine Unze Silber kaufen und damit die Bären zur Hölle jagen.
Diese Idee ist viel besser als Petitionen an die CFTC einzureichen oder zu versuchen, die deutsche Bundesbank zu verklagen.
Nur durch entsprechende Steigerung der Nachfrage bei Gold & Silber wird die Preisdrückung gebrochen. Daher möchte ich den Vorschlag von David Bond noch erweitern:
- nicht nur jeder
Amerikaner sollen eine Unze Silber kaufen, sondern jeder Erdenbürger
- nicht nur eine Unze Silber, sondern so viel Gold und Silber wie möglich.

[10:45] Leserzuschrift-DE - Direkt an der COMEX kaufen?
nachdem nun die Händler leergeräumt sind und trotzdem der Preis weiter am Papier-Markt gedrückt wird, haben wir de facto ein Spaltung des Gold-/Silber-Marktes. Wir haben niedrige Papier-Preise, für die aber kein Geld/Silber gekauft werden kann. Anscheinend ist es aber den letzten Nachrichten zufolge noch viel schlimmer: Wir haben jetzt bereits die Situation, dass Gold und Silber nicht mehr zu bekommen sind. Auch nicht mit einem Aufschlag.
Interessant als Arbitrage-Möglichkeit wird es deshalb, an der COMEX möglichst viele Gold- und Silber-Futures zu den gedrückten Preisen aufzukaufen und dann Lieferung zu verlangen. Nicht als gehebeltes Investment, sondern mit Geld, das man wirklich hat. Mit dem niedrigen Preis der Lieferung kann man dann direkt den leergefegten physischen Markt mit Material zu höheren Preisen bedienen. Oder auch sich gleichzeitig selber noch mit Material versorgen.
Ein COMEX-Kontrakt für Silber liegt bei 5.000 Unzen und für Gold bei 100 Unzen. Man könnte sich also für $60.000 - $80.000 eine solche Position zulegen. Wobei ich davon ausgehe, dass nur 400 Unzen Barren in den COMEX-Lagerhäusern zu bekommen sind. Bleiben aber immer noch die 1.000 Unzen-Silberbarren.
Die "Application for Membership" scheint aber doch etwas komplizierter zu sein: Die $2.500 Aufnahmegebühr kann man schon noch selbst stemmen, aber man braucht 2 Sponsoren. Wenn man über einen Zwischenhändler handelt, der selbst Mitglied der COMEX ist, dann ist das "settlement" immer in Papiergeld. D.h. so kommt man auch nicht an das physische Material.
Interessant wäre es trotzdem, diesen Weg zu verfolgen: Wenn hier mehrere aktiv werden würden, wären die COMEX-Lagerhäuser schnell geräumt und damit die COMEX geplatzt.
Ich werde die Situation noch einige Tage beobachten und dann vielleicht bei Bill Murphy nachfragen, ob es andere Leser seiner Seite www.lemetropolecafe.com gibt, die hier entsprechende Erfahrung gemacht haben und ggf als Sponsoren eintreten würden.
Wer entsprechend viel Geld hat, kann natürlich auch versuchen, die COMEX leerzukaufen. Dieser Beitrag beschreibt besser als ich es kann, was dabei zu beachten ist.
[14:00] Noch eine Zuschrift-DE dazu:
da scheinen einige Ihrer Leser die COMEX nicht zu verstehen. Gedacht sind alle Termin- insbesondere die Warenterminbörsen für Produzenten und Konsumenten, die auf Termin Waren bzw. Rohstoffe, die sie herstellen bzw. für ihre Produktion benötigen, auf Termin zu verkaufen bzw. zu erwerben. Das macht gerade in der Landwirtschaft Sinn, wo es um den Einkauf von Futtermitteln und z.B. um den späteren Verkauf der damit gemästeten Schweine und Rinder geht...
Ich selber habe mal vor Jahren die Series 3 Future-Trader Prüfung vor der SEC gemacht. Ebenso mit diversen Futures gehandelt. Wenn Sie als Kunde einen Kontrakt kaufen, bekommen Sie von Ihrem Broker und der vorher von der Clearingstelle 3 Tage vor Kontraktablauf einen Anruf, was mit dem Kontrakt geschehen soll: entweder schließen, rollen oder ausliefern. Bei Öl z.B. dürden Sie dann nach Rotterdam fahren...
Also bekommen Sie bei Warenfuture-Kontrakten die Ware ausgeliefert!!! Allein bei Finanzkontrakten, wie z.B. Futures auf den Dax, S&P, Nikkei, Bonds, Optionen...wir in Geld ausgeglichen !!!
Also: Silber-Gold-Futures kaufen und ausliefern lassen !!!!
PS. es sei denn, die haben die Regeln geändert,..., wie bei den Hunts damals !!! Wäre nicht verwunderlich. Aber ausprobieren kann man es ja mit den Gold-und Silberfutures. Entweder gibt es Geld oder Ware !!!
Eine Prüfung braucht man auch dafür?
Neu 2008-08-11:
[10:00] Leserzuschrift-DE zur Verbreitung von Gold-Investments:
die Verkaufszahlen von "Bullion Vault" in Großbritannien über 7,5 Tonnen pro Jahr überraschen mich doch schon sehr - negativ allerdings.
Gehen wir einmal von Investoren mit einem Betrag von 100.000 Euro aus, die in Gold umschichten wollen. Dann erhält jeder dieser Investoren bei einem Gold-Preis von ca. 19.000 Euro pro Kilogramm ca. 5,25 kg Barren-Gold. Teilt man nun die in einem Jahr durch "Bullion Vault" verkauften 7,5 Tonnen auf diese Investoren gleichmäßig auf, dann gibt es lediglich 1.400 solcher Investoren in Großbritannien.
Meines Wissens nach gibt es nicht viele größere Gold-Händler in Großbritannien. Gehen wir also konservativ von einem Marktanteil von 25% für "Bullion Vault" in GB aus. Dann haben vielleicht 5.600 Investoren 100.000 Euro in Gold letzes Jahr investiert. Die Finanz-Krise köchelt nun ca. 1 Jahr. D.h. es gibt aus den vergangenen Jahren vielleicht noch einmal eine gleich große Anzahl an Investoren, die den gleichen Betrag in Gold investiert haben. Dann kommen wir auf insgesamt 11.200 Investoren mit signifikanten Gold-Positionen.
Diese Zahl ist schon sehr enttäuschend wenn man bedenkt, wieviele Banker in der Londener City diese 100.000 Euro als Teil ihrer jährlichen Provision einfach aus dem Ärmel schütteln können.
Laut Einkommen-Statistik verdienen in Deutschland ca. 10.000 Haushalte 1 Millionen Euro oder mehr pro Jahr (sogenannte "Einkommens-Millionäre"). Ich vermute, dass bedingt durch die Provisionen in London City mindestens 10.000 Banker auch eine Millionen Euro pro Jahr "erwirtschaften". D.h. die Einkünfte der Investoren in Deutschland sind wahrscheinlich nicht höher als in Großbritannien.
Aus Basis dieser Zahlen liegt die Vermutung nahe, dass in Deutschland weniger als 10.000 Haushalte - das sind lediglich 0,03 % aller Haushalte - Gold im Wert von 100.000 Euro oder mehr investiert haben.
Bei mehr als 1 Millionen Vermögens-Millionäre (3 % aller Haushalte) werden also nach dem Finanz-Zusammenbruch aus 100 Alt-Millionären lediglich 1 Neu-Millionär.
Deckt sich das mit Ihren Analysen ?
Dürfte stimmen, die glauben immer noch an das Papier.
Ich habe nichts dagegen, dass von 100 Alt-Millionären nur ein Neu-Millionär übrigbleibt. Hätten sie doch über den Tellerrand hinausgedacht.
Neu 2008-08-10:
[21:00] Aus dem "Room" von Casey Research:
Did you know that gold coin sales in the U.K. are up an astounding 81% year over year? And this is on the retail side, meaning that British citizens are rushing to buy gold coins. Baird & Company reports customers have been lining up around the block to buy gold; while ATS Bullion says turnover has doubled in the past year. And Bullion Vault, one of the leading gold dealers in Great Britain, just reported that the amount of gold bar purchases has doubled in the past year (to 7.5 tons). Somebody -- or rather, lots of somebody’s -- and not just in England -- are thinking they need to own gold. Why? You surely know our reasons, but I think this customer sums it up rather nicely: “I put a significant percentage of my investments in gold bullion about two years ago. Some people thought it was an odd thing to invest in, but there is a great sense of actually owning something... If you put your money in pension funds, it could lose money; if you give it to a fund manager, they might lose it. But having it in gold makes you sleep a lot better at night.”
Ja, Gold lässt einem in Zeiten wie diesen gut schlafen - ein wichtiger Grund.
Because, as much as we like making money, our strategy is predicated on a fiscal crisis – and that means a lot of people will get financially mauled. At least those smart enough to see the trends will not be caught unprepared. Which is why Doug once described what we do here at Casey Research as preparing subscribers to “Profit from the Collapse of Western Civilization.”
"Profitieren vom Kollaps der Westlichen Zivilisation". Nur Doug Casey kann es so brutal beschreiben. Aber so ist es. Nicht jeder traut sich das auszusprechen.
[10:30] Leserzuschrift - Wie stark soll man in Edelmetalle investieren?
ich habe einem Kollegen folgende Empfehlung für den Prozent-Anteil in Edelmetalle gegeben (ohne Wert der eigengenutzen Immobilie):
a) Mindestens 10% in physisches Gold sollte man haben. Insbesondere dann, wenn man persönlich die u.g. Punkte nicht so siehst, aber trotzdem eine Minimal-Absicherung für sein Vermögen möchte
b) Sieht man die Gefahr des Zusammenbruchs der Geld-Werte (Staatsanleihen, Aktien, Versicherungen etc), dann sollte man seinen Goldanteil auf mindestens 40% erhöhen
c) Stimmt man darüber hinaus noch mit der These überein, dass Gold und Silber massiv nach unten manipuliert werden und der unter b) genannte Zusammenbruch der Geld-Werte bevorsteht, dann würde ich meinen Goldanteil auf 60-70 % erhöhen.
d) Stärker würde ich dann aber nicht mehr investieren - um noch Raum für den "eigenen Fehler" zuzulassen. Außerdem braucht man in den ersten Wochen und Monaten einer Krise Bargeld. Und vielleicht hat man doch eine Aktie im Portfolio, die einen gut durch die Krise führt und ggf davon profitiert ...
Ich sehe mich als "Typ c)" Investor. Bin vielleicht noch nicht direkt bei diesem Prozent-Wert, aber auf dem Weg dorthin.
Bin zwar über der diskutierten EUR 100.000 Grenze für Edelmetall-Anlagen. Aber muss mich noch in wenigen Wochen von EUR 100.000 Schuld-Sklaventum für die eigene Immobilie entledigen. D.h. dieses Geld kann ich leider nicht zum Kauf von Edelmetallen einsetzen. Und wenn ich aus dem Bescheid der Renten-Versicherung sehe, dass ich (und mein Arbeitgeber) bereits mehr als EUR 200.000 in das Renten-System einbezahlt haben, dann bleibt das für Immobilien-Zinsen und Tilgung zusätzlich gesparte Geld als Grundlage des Investments in Edelmetalle. Deshalb bin ich auch nicht so unglücklich darüber, dass die Preise für Gold noch nicht explodiert sind.
Aus dem Midas vom 6. August:
I just wrote to Hannes Tulving in California. His company is one of the largest precious metals dealers in the country. I asked him what his experience is over the last few weeks during this brutal downdraft in the precious metals, and he wrote me back and said that everyone is BUYING, not selling, and that's why Tulving is temporarily out of several popular gold or silver coins, bars, etc. It's just one piece of anecdotal evidence, of course, but it tells me that despite the paper games on the CRIMEX and among the metals shares, the public isn't buying into the "strong dollar" hype.
It's only a splash right now, but before this thing is all over several years down the road, the metals buying will come in tsunami-type waves, with nearly everyone wanting to swap their inherently worthless paper currencies for the real thing. At the moment, though, a lot of folks still don't "get" it. Someone asked me the other day how much of their wealth I thought they should funnel into the precious metals. In days past, I used to tell people that probably 80% of their worth should be invested in gold and silver at this point. Since that would inevitably send them into seizures, I began to approach my response from a differentangle. Nowadays, when someone wants me to give them a specific percentage, I simply reply, "Well, that depends. What percentage of your wealth do you want to leave open to the ravages of hyper-inflation?" This usually gets the point across.
Regards, Derek
Gute Frage: wieviel % des Vermögens möchte man der Hyperinflation überlassen? Vermutlich 0%. Das heisst, man kann ruhig fast alles in Gold & Silber stecken.
Neu 2008-08-09:
[20:30] Leserzuschrift-DE - wie man Gold sehen sollte:
Die Zittrigen:
Ich kann einige Leser nicht verstehen, wenn Gold/Silber gegenüber dem (Kloo-)Papier nachgeben, die dann nervös werden. Wahrscheinlich haben sie die Sache nicht verstanden und sind nur auf schnellen Profit aus. Wie Kostolany schon gesagt hat = "Die Zittrigen"
Denn eine Unze bleibt immer eine Unze. Hier hat man einen realen Sachwert in der Hand. Beim Bargeld hat man nichts in der Hand außer Papier.
Man sollte Gold/Silber nicht in Euro oder Dollar messen, sondern Gold zu Silber. Und das wird noch kommen.
Gold/Silber sind ein Realwert, also Geld mit innerem Wert. Wenn das einmal allgemeint erkannt wird, ist es zu spät zum Umsteigen.
Nachtrag eines anderen Lesers: Viel treffender und genauer: "Man sollte Gold/Silber nicht in Euro oder Dollar messen, sondern nach Gewicht und Feinheit."
Neu 2008-08-03:
Die Süddeutsche Zeitung lässt über einen Goldstandard diskutieren:
Süddeutsche: Auf der Suche nach dem besten Geld read!
Sind Banknoten noch zeitgemäß? Brauchen wir einen neuen Goldstandard? Chefökonomen internationaler Investmentbanken im Streitgespräch.
Vor genau 40 Jahren hoben die USA die Golddeckung für Dollar-Banknoten auf. Anlässlich des aktuell hohen Goldpreises werden nun wieder Stimmen laut, die einen neuen Goldstandard fordern. Andere lehnen das strikt ab. Ein Streitgespräch zwischen den Chefökonomen Dirk Schumacher von Goldman Sachs und Thorsten Polleit von Barclays Capital.
Allein dass darüber diskutiert wird, ist epochal. Einige Informationen zu den beiden Protagonisten:
Der Chefökonom von Goldman Sachs Deutschland vertritt exakt die Linie der Wall Street - Gold ist Gift und unser derzeitiges System ist das Beste (für die US-Eliten)
De Chefökonom vom Barclays Deutschland kann sich einen neuen Goldstandard vorstellen und steht ihm sehr positiv gegenüber. Dazu muss gesagt werden, dass Barclays von den Rothschilds kontrolliert wird. Fällt der Groschen? Will Rothschild dann eigenes Gold-Geld ausgeben, wenn das heutige System zusammenbricht?
BR hat sogar einen Fernseh-Beitrag zu Gold: Goldpreis, Bankenkrise und Staatsbankrott
Neu 2008-07-30:
Gold ist Geld:
SeekingAlpha: Interview with Nick Barisheff: Gold is Money
Many people think gold is a commodity like copper, zinc or pork bellies, but it has 3,000 years of history as money. It was money that no government created by edict. It was just adopted for usage by itself, and it was and still is the best form of money. Currently, we have a 37-year global experiment in paper money. All prior paper money experiments ended in hyperinflation, with the currencies becoming worthless. All previous hyperinflations were contained within a single country, but this time, because of the reserve status of the US dollar, it is likely to be global in nature.
Right now, the price of gold is rising while most currencies are losing purchasing power as well as their value against gold. Gold comes back into its monetary role when there’s a loss of confidence in the financial system or in paper money, and that’s when people are attracted to it.
Genau, wenn das Papiergeld das Vertrauen darin verliert, dann kommt Gold wieder als Geld.
Neu 2008-07-27:
Gold - vom Schmuck zum Investment:
FAZ: Anleger kaufen so viel wie noch nie
Die Anleger an den Finanzmärkten fragen Gold in zuvor nie gesehener Menge nach. Besonders beliebt sind die Ende des Jahres 2004 für Gold geschaffenen Anlageinstrumente namens Exchange Traded Fund (ETF). ETFs sind börsengehandelte Fonds. Mit dem Geld von Anlegern kaufen Banken Goldbarren, lagern sie und geben im Gegenzug ein an den Goldpreis gekoppeltes Wertpapier (ETF) aus. In den fünf größten ETFs steckten nach Daten der Landesbank Baden-Württemberg in dieser Woche 980 Tonnen Gold im Wert von aktuell rund 20 Milliarden Dollar. Das ist ein neuer Rekord. Im Oktober waren es noch weniger als 700 Tonnen Gold gewesen.
Natürlich muss die FAZ etwas Werbung von das Papiergold ETF machen. Aber die Richtung ist klar. Es geht zum Investment.
PS: viele Leser würden staunen, wenn sie wüssten, welche hohen Summen im deutschsprachigen Raum insgesamt in Gold und Silber gesteckt werden.
Neu 2008-07-25:
Wann kommt die Gold-Mania-Phase?
Jeff Clark: Why the Mania Phase in Gold May Be Upon Us
I’ve got news for you... it’s already happening. The country of Vietnam is experiencing every one of those maladies... inflation is an incredible 27%, interest rates are over 8% (they rose 100 basis points in one swoop), the stock market was down every day in May, and unemployment has more than doubled (from 2% in ’07 to 5.1% in ’08).
And here’s the interesting part: how did the Vietnamese public react to all this? Did they dollar-cost average down on equities? How about real estate; that’s always a long-term winner, right? What about bonds? Maybe inflation-protected securities? Or did they just sit on cash? How about none of the above. The economic and monetary problems in their country have sent the Vietnamese fleeing to gold. And not gold stocks; gold bullion. Furthermore, they’re hoarding (and hiding) it from their government.
My question to you is, what happens when Americans flee their currency, as the Vietnamese have? What happens when inflation isn’t just an annoyance but becomes lifestyle-altering, as in Vietnam? What happens when the stock market continues to plunge and all traditional investments are losing investments, as in Vietnam? What happens when the dollar loses so much value that the average citizen scrambles for a safe harbor for their money?
When it dawns on the general public that, as in Vietnam, no conventional asset is safe – let alone profitable – gold will take off. Our flight to quality is just around the corner because it’s already happening an airplane ride away.
Genau: wenn die Leute (wie in Vietnam) erkennen, dass mit herkömmlichen Investments nur mehr Verluste zu machen sind, dann beginnt der Run in das Gold. Dann wird auch die Preisdrückung zusammenbrechen. Warum wohl hält man den Dow so konstant oben?
Neu 2008-07-22:
Auf zu einem neuen Goldstandard:
MMnews: GOLD als Welt-Währung
Gold: Welt-Währung der Zukunft? Analyse über Vergangenheit und Zukunft von Gold und Goldpreis. Fazit: Bullenmarkt intakt. Kluft zwischen Angebot und Nachfrage. Kursziel 1200, dann 2300 Dollar.
Wenn dem Papier nicht mehr getraut wird, kommt wieder das Gold als Geld.
Neu 2008-07-14:
Leserzuschrift-DE zum Silberbedarf:
Ich habe eine Silberanfrage. Sie sagten, bei Silber müsste man alle Faktoren, die für Gold sind, mal 5 nehmen. Das würde doch bedeuten, dass Silber im Verhältnis zu Öl und Lebensmitteln anstelle von Gold mal 5 Silber mal 25 ist. Da muss man doch Silber eindeutig übergewichten. Allerdings ist ohnehin klar, soviel Silber gibt es nicht mehr, und wer viel Geld hat, investiert es mangels Silber ins Gold. Stimmt das so in etwa?
Umgerechnet auf die heutigen Verhältnisse also in etwa so: Eine 4 köpfige Familie benötigt im Monat etwa 400 € Lebensmittel, wenn sie relativ sparsam lebt. Das entspricht in etwa 1 KG Silber. Folglich muss, wenn man alle Faktoren mal 25 nimmt, im Monat später 1/25 KG Silber für das Essen/Monat ausreichen. Falls dem so ist, so muss man für die täglichen Einkäufe wesentlich kleineres Silber nehmen als 1 Unze.
Zum Silber: Sie haben recht, man braucht kleines Silber.
Genau deswegen braucht man kleines Silber. 1..2 Unzen sollten für ein Monat reichen.
Es gibt fast nichts, wo man sich mit seinem Geld verstecken kann:
Adrian Ash: Fly Away Money, Fly Away Home
AFTER TWENTY-FIVE YEARS of booming asset markets, it's getting hard to keep hold of your money, let alone grow it.
Inflation is destroying fixed-income bonds. Stocks have tipped into a bear market, down more than one-fifth worldwide. Real estate suffers both over-supply and an historic shortage (too many units vs. no mortgage finance). And this is clearly no time to launch a business relying on discretionary spending, consumer debt or prompt payment.
As for cash-on-deposit, you're fighting not only tax and inflation, but also the very real threat of banking failure. Anyone taking sizeable profits elsewhere has to go "on risk" until they've found a new home for their wealth.
"There really is no other place to hide," believes Stephen Platt, an analyst at Archer Financial Services. "Gold's about the only real currency out there that might hold value."
Ausser Gold und Silber.
Beispiel IndyMac-Bank: Guthaben über $100000 sind jetzt verloren (die USA haben eine grosszügige Einlagensicherung). Hier funktionierte die Einlagensicherung. Wie oft noch? Wenn das Geld nicht auf der Bank untergeht, frisst es die Inflation auf.
Neu 2008-07-09:
Was ist Gold?
Adrian Ash: 3 Gold Camps
Gold is the most important competitor to fiat currency and full control of the gold market is the #1 requirement of any fiat money system.
Once a “non-gold bug” understands the 3 Gold Camps they will be able to discuss the gold markets on many different levels, and they can start building a knowledge base about gold. Once they fully understand the motivation of the market participants they will get the “WHY” part of the equation and want to participate in what could conceivably turn out to be the largest bull market in financial history.
Schmuck (im Westen), Wert (in Asien) oder Geld, das die Zentralbanken unbedingt kontrollieren müssen?
Neu 2008-07-05:
Geschichte: Der Zusammenbruch des Gold-Pools 1968:
Spiegel: Barbarisches Metall
Die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt (Degussa) in Frankfurt, Deutschlands größte Edelmetall-Schmelze, teilte am Freitagmorgen letzter Woche mit, sie habe den Goldverkauf eingestellt. Zur gleichen Stunde wiesen die Zentralen der deutschen Banken ihre Filialleiter an, kein Barrengold mehr an die Kundschaft auszugeben.
An deutschen Flughäfen konnten amerikanische Touristen und Geschäftsreisende nur noch bis zu 200 Dollar in D-Mark umtauschen. Deutsche Firmen, die versuchten, ihre US-Devisen abzustoßen, erhielten sogar von ihren Hausbanken eine Absage.
"Vorsorglich" hat man gleich den Goldverkauf an Privatpersonen eingestellt. Soll jeder selbst daraus seine Schlüsse ziehen.
[17:30] Einige Kommentare dazu:
a) Das war primär eine Dollar-Krise, daher hat man auch überall den Dollar-Umtausch eingestellt/eingeschränkt
b) Fort Knox war schon damals fast leer, die letzten Reste hat dann Jimmy Carter ausgeräumt
c) Der Goldverkauf wird sofort massiv begrenzt/eingestellt
d) ein grossser Player, Frankreich ist aus dem Preisdrückungskartell ausgeschieden, damit war das Kartell tot
e) Die Krise hat sich schon längere Zeit abgezeichnet, jedoch ist sie dann innerhalb eines Tages aktiv geworden.
Neu 2008-06-29:
Marc Faber empfiehlt Gold:
Weissgarnix: Dr. Doom did it again
Marc Faber fand sich Ende dieser Woche erneut bei CNBC zum Interview ein. Und wieder gab es eine Breitseite auf die FED und vor allem Ben Bernanke, aber auch einige interessante Überlegungen zu Rohstoffen und Öl.
Und diesmal auch ein glasklare Ansage, die das Herz der Goldfreunde höher schlagen lassen wird: “Ich würde Gold kaufen!”, meinte der Meister ausnahmsweise mal ziemlich unzweideutig.
Folgt ihm nach!
Neu 2008-06-25:
Wer bei der Goldhortung zu spät kommt - Beispiel Vietnam:
Rohstoffwelt: Vietnam hat Goldimporte eingestellt
Vietnam ist einer der größten asiatischen Goldverbraucher. Nach einer Verdreifachung des Handelsbilanzdefizites in diesem Jahr hat Vietnam die Goldimporte temporär eingestellt. Gold ist eines der wichtigsten Importgüter Vietnams. Im ersten Quartal 2008 hat sich die Investmentnachfrage nach Gold mehr als verdoppelt. Die Inflation in Vietnam hat einen neuen Höchstwert im Mai erreicht. Aufgrund des weltweit starken Inflationsdruckes sollte Gold in den nächsten Monaten wieder steigen.
Wer dort jetzt noch seine Dongs in Gold umtauschen möchte, hat Pech gehabt. Die Regierung hat den Goldimport verboten. Eine Art von Devisenkontrollen.
Das kann überall passieren, wenn die richtige Flucht in das Gold losgeht.
[20:00] Mike Shedlock dazu: Vietnam Suspends Gold Imports
Neu 2008-06-06:
Warum Silber Geld ist/wieder wird:
Jason Hommel: Fundamentals Of The Silver Price
In many languages, the words used for "money" and "silver" are the same, they mean the same thing. Silver is the only real money that there is. Gold, historically, is just too valuable to use as money if an ounce of gold is worth a year's salary, or a modest home. Even at today's prices, as you know, it’s hard to get $1000 bills!
Throughout history, Silver has been used as money in more times in more places than gold. Silver is just not used as money today.
People have asked me, do I think silver is a "once in a lifetime" opportunity?
No, I think it's a "once in human history" opportunity, with no prior historic examples. Never before have conditions like today ever existed.
1. We have consumed nearly all the silver in the world.
2. We continue to consume more than we mine.
3. The entire world has totally abandoned silver as money.
But whether you know it, or can accept it, silver is money. And nothing else is.
When gold becomes too expensive, and when paper money fails, silver is the only thing left to use as money.
Er sagt es auch: 1oz Gold für 1 Jahr Arbeit - Gold ist nur für "grosses Geld" brauchbar. Silber aber für Alltagsgeld, wie früher.
Daher meint er auch, Silber ist nicht nur eine Chance "die es nur einma im Leben" gibt, sondern eine Chance, "die es nur einmal in der Geschichte" gibt.
Schlussfolgerung: 1oz Silbermünzen werden für den Alltagsgebrauch viel zu gross sein, man braucht kleineres Silber!
Neu 2008-06-01:
Seitenauslagerung.
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