Gold & Silber - Lagerung / Transport

Diese Seite enthält Informationen über die sichere Lagerung von Gold & Silber.
Es muss gesagt werden, dass es das optimale System nicht gibt und es muss speziell bei grösseren Beträgen auf die Bedürfnisse des Benutzers angepasst werden. Mehr erfahren Sie dazu auf meinem Gold & Silber-Seminar und (kostenpflichtigen) Individual-Beratungen.

Seite ab: 2009-10-01
Seite bis:
aktuell
Vorige Seite Nächste Seite

Neu 2010-01-20:

[15:30] Leserzuschrift-DE: Versicherung von Edelmetallen:

Diese Frage interessiert vielleicht noch andere Leser Ihrer Homepage:
Sollte man seine Edelmetalle versichern, wenn man sie zuhause lagert? Oder weckt man damit schlafende Hunde und macht den Staat erst darauf aufmerksam, dass man EM besitzt? Stichwort Goldverbot.

Eine Versicherung ist nur mit einem entsprechend guten Tresor möglich, da Wertgegenstände wie auch Edelmetalle bei Haushaltsversicherungen Sonderbestimmungen mit geringeren Versicherungssummen haben.

Einen Nachweis für Goldbesitz wird man aus einer solchen Versicherung kaum ableiten können.

[16:45] Leserzuschrift-AT (Versicherungsmakler) - Versicherung von Edelmetallen:

wir empfehlen unseren Kunden bei jedem Beratungsgespräch, Fotos und Ankaufsrechnungen aller Wertgegenstände inkl. EM anzufertigen und diese Nachweise gesichert, ausserhalb der Wohnung aufzubewahren. Weiters besteht die Möglichkeit, Safes und Geldschränke ohne Sicherheitszertifikate bzw. wenn die Sicherheitsnorm nicht (mehr) bekannt ist, anhand aussagekräftiger Fotos von der Versicherung einschätzen zu lassen und den versicherten Wert dann in der Polizze eintragen zu lassen. Weiters empfehlen wir, beim Verlassen des Hauses alle Türen maximal möglich zu verschliessen (z.B. 2 Schlüsselumdrehungen) und alle Fenster zu schliessen – auch gekippte. So etwas gehört zum persönlichen Risikomanagement einfach dazu. Dann gibt es auch mit der Schadenregulierung keine Probleme.


Neu 2010-01-05:

[9:45] Leserzuschrift-DE - Gold im Airport-Scanner:

eben las ich unter Goldverbot über den Goldscanner in Flughäfen: Dazau meine eigene Erfahrung, zur Veröffentlicung freigegeben:

Auf meinen Reisen in Europa und auch in die Länder der ehemaligen SU (RU, BY, GE, AZ, AM, UA u.a.) habe ich jetzt immer eine halbe Unze Gold
(Eagle) und eine Unze Silber in der Geldbörse. Wenn während eines solchen Auslandsaufenthaltes meine oder alle Fluglinie in Konkurs gehen, wird mir keiner meinen Rückflug garantieren. Für ein Stückchen Gold werde ich aber sicher wieder nach Hause kommen. Meine Geldbörse wird natürlich überall mitgescannt, getrennt vom Körper, aber noch NIEMALS hat sich jemand für diese beiden schwarzen Schatten in meiner Geldbörse interessiert. Um also kleine Mengen Gold über Flughafen-Grenzen zu tragen, empfihelt sich diese einfach Methode: Geldbörse füllen.

Grössere Mengen Gold werden aber als "unbekannte Substanz" gefunden und geprüft. Allerdings sind diese Leute Roboter und nur auf "Sicherheitsgefahren" scharf.

[17:30] Leserzuschrift-DE dazu:

führe aus den selben Gründen bei Auslandsreisen immer 3 x 100 € mit (= halbe Oz )
- bin im Ausland schon einmal deswegen angehalten worden
- habe Geldbeutel öffnen müssen und die "Leute" gefragt ob sie die "neuen" 100 eu Münzen noch nie gesehen haben ?
- durfte dann problemlos weiter

---> das ist der Vorteil - steht euro drauf und man kann sich dumm
---> stellen - würde nie mit 3 halben Krügerrand fliegen - da ggf Goldschmuggel unterstellt werden könnte

[17:30] Leserzuschrift-AT dazu:

VIELE Flugreisende haben Gold- und Silbermünzen mit, manche sogar 1kg-Silberbarren, einfach aus dem Grund, den auch der Leser aus DE angibt. Das ist grundsätzlich auch (noch) kein Problem, auch wenn der Zielflughafen außerhalb der EU ist. Verstecken, tarnen und täuschen ist nicht notwendig. Bei 1 kg Gold könnte es schon Probleme geben - Meldepflicht! Man kann ihn aber schon mitnehmen, so weit ich weiß, man muß es nur melden, weil der Wert über Eur 10.000,-- ist. Vor kurzem hatte ein Passagier nach Bangkok 31 goldene Phils (1oz) in seiner Bauchtasche, also ca. 1 kg Gold. Er wurde von der Sicherheitskontrolle nicht belangt, da bei diesem Flug vom Zoll nicht definitiv ein Auftrag zur Meldung gegeben wurde. Diese Leute stehen nur sporadisch bei gewissen Flügen hinter der Sicherheitskontrolle. So wird es zumindest in Wien gemacht. Es hängen am VIE auch einige Infotafeln herum, wo draufsteht, daß es diese Meldepflicht für Bargeld, Edelmetalle, Schuldverschreibungen u. ä. gibt.

Nicht vergessen: Die Sicherheitskontrolle kann JEDERZEIT den Zoll zur Unterstützung rufen, auch wenn kein definitiver Auftrag zur Bargeld-/Edelmetallsuche gegeben wurde. Bei Verdachtsmomenten, Aufmüpfigkeit des Passagiers und ähnlichem wird man sich gerne an diese Meldepflicht erinnern, sofern auch etwas Meldepflichtiges gefunden wurde… daher immer ruhig und freundlich bleiben.

Es gibt Leute, die fliegen mit über 10kg in Goldbarren - ohne Problem.


Neu 2010-01-04:

[15:30] Leserzuschrift-DE - Gold über Notar lagern:

Mir kam der Gedanke, mir den Inhalt meines Bankschließfaches notariell bestätigen und den Schlüssel des Schließfaches vom Notar in Verwahrung nehmen zu lassen. Was halten Sie davon?

Ich halte nichts davon, denn man muss selbst Zugriff darauf haben.

[16:30] Leserzuschrift-DE - ein Notar:

1. Ein deutscher Notar darf nur dann Gegenstände (z.B. Schließfachschlüssel) zur Verwahrung übernehmen, wenn die Verwahrung im Zusammenhang mit einem seiner Beurkundungsgeschäfte erforderlich ist.

Hieran fehlt es, weil
a) kein echtes Beurkundungsgeschäft (z.B. Urkunde über Grundstückskauf etc.) vorliegt und
b) auch nicht ersichtlich ist, wofür die Hinterlegung erforderlich (d.h. zur Interessenwahrung der Urkundsparteien zwingend notwendig) sein soll.

2. Der Notar ist gesetzlich verpflichtet (und als Unternehmer auch gerne bereit), für sein Tätigwerden Gebühren zu erheben. Die dürften - anders als in anderen Fällen notarieller Tätigkeit - im vorliegenden Fall in keinem Verhältnis zum ohnehin nicht ersichtlichen Vorteil stehen, der mit der Einschaltung eines Notars verbunden wäre.

Zusammenfassend:
Die Einschaltung eines Notars ist nicht zulässig und wäre (ausnahmsweise)auch nicht sinnvoll.

Danke, Thema abgehakt.


Neu 2010-01-02:

[7:15] Leserzuschrift-AT - Sicherheit von Schliessfächern in Österreich:

und hätte gerne von Ihnen eine Stellungnahme zu den österreichischen Banken - welche betrachten Sie als "relativ sicher", was halten Sie von Banksafes.
Kann der Staat auf einen Banksafe zugreifen?
Hat die Bank im Extremfall das Recht, einen Banksafe zu öffnen?
Wertpapiere - in Sammelverwahrung, oder sich aushändigen lassen? ( natürlich bereits beim Kauf entscheiden ).

Sicher ist wahrscheinlich gar keine Bank, wenn es zum Systemkollaps mit Staatsbankrott kommt - was die Einlagen betrifft.

Mit "Banksafe" ist vermutlich ein Schliessfach gemeint. Bisher (seit langer Zeit) ist in Österreich kein Einbruch in eine Schliessfachanlage vorgekommen. Die Bank hat normalerweise keinen Zusatzschlüssel. Im Fall des Todes des Mieters muss das Schliessfach möglicherweise aufgebrochen werden, falls kein Schlüssel auffindbar ist (im Beisein eines Notars). Die Steuerfahndung, etc. macht das normalerweise nicht - im Gegensatz zu Deutschland. Was die Zukunft bringt, kann natürlich nicht vorhergesagt werden. Selbst wenn die Bank Auszahlungen beschränkt, kann man noch an die Schliessfächer dran. Der Inhalt ist auch nicht Konkursmasse der Bank.

Wertpapiere: Depots sind auch Sondervermögen, das nicht in die Konkursmasse der Bank fällt. Wie weit es in Österreich möglich ist, sich Wertpapiere auf Papier aushändigen zu lassen, kann ich leider nicht beurteilen.

[9:00] Leserzuschrift-DE dazu:

Sicher wird der deutsche Staat kaum zögern, Aktionen wie in USA oder GB vom Zaun zu brechen.
Da aber eh alles aufgezeichnet wird, ist es auch nicht schwer für Steuerfahnder, einfach nur zu schnüffeln, wer den Schließfachbereich aufsucht, um irgendwann einmal bohrende Fragen zu stellen.
Zudem: Wenn die Bude pleite ist, muss man da erstmal reinkommen und sein Eigentum zu sichern.

In USA und UK wird in der Tat das Eigentum wenig geachtet. Deutschland ist zum Glück noch etwas "zurück" aber leider nicht weit. Daher ist es für Goldinvestoren in Deutschland ab €300'000 in Gold ratsam, einen Teil ausserhalb des Landes zu bringen - so sage ich es im Gold-Seminar. Schweiz, Liechtenstein. Singapur kommen hier in Frage, innerhalb der EU noch Österreich und Luxemburg.


Neu 2010-01-01:

Seitenauslagerung.

 

 
     
 
©2006-2009 by Hartgeld GmbH