Good Bye Euro, Hello Gold

Über den Untergang des Euro + Trichets EZB

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Neu 2009-01-06:

[21:00] Leserzuschrift-DE - es werden wie wild Euro-Scheine gedruckt:

Der Grund meines Schreibens ist folgender: Ich arbeite als Fachverkäufer in einem Handyladen. Seit einigen Monaten (genaugenommen seit Oktober 2008) fällt mir auf, daß neurdings mit lauter frisch gedruckten Euroscheinen bezahlt wird. Das ist daran zu erkennen, daß die letzten beiden Ziffern der Seriennummern immer um 9 Zähler auseinanderliegen - ist bei Euro-Banknoten welche hintereinander gedruckt werden offensichtlich so.Mir selbst ist es daran aufgefallen, daß wenn ich selbst größere Geldmengen abhebe (ich räume jeden Monatsanfang mein Girokonto bis auf das Nötigste ab), das gleiche Phänomen festgestellt habe. Vor allem bei 50€ Scheinen der Serie X fällt das besonders ins Gewicht. Wie gesagt, das ist erst seit knapp 3 Monaten so, also just zu dem Zeitpunkt, als sich die Finanzkrise aufgrund des Lehman-Bankrotts weltweit massiv verschärfte. Eigentlich kann ich mir das rein technisch nicht so recht erklären, denn bisher wäre mir nicht bekannt, daß die EZB auch schon massiv Geld druckt - zumindest ist auf Ihrer Website darüber noch nichts zu lesen. Vielen meiner Kunden mit welchen ich spreche fällt das ganze allerdings auch auf.

Fällt mir auch auf. Eindeutiges Zeichen, dass eine massive Reflation läuft. Viel Geld wurde wahrscheinlich abgehoben und versteckt.
 

[10:00] Hintergründe zum gestigen Euro-Absturz:

FTD: Zinsspekulationen lassen Euro einbrechen

Der Euro ist mit heftigen Verlusten zum Dollar in die erste Handelswoche des Jahres gestartet. Bis 19Uhr sank der Kurs auf 1,3561 $. Damit notierte die Gemeinschaftswährung 2,6 Prozent niedriger als am Vortag.

Vermutlich war auch Zentralbank-Intervention im Spiel, da auch der Goldpreis gedrückt wurde.

[12:00] Hat der massive Euro-Abfall, der heute weitergeht auch mit dem Gas-Boykott Russlands gegenüber Europa zu tun?


Neu 2009-01-02:

[11:00] 10 Jahre Euro:

Spiegel: Das Ende der Mark-Wirtschaft

Gleiches Geld für alle: Am 1. Januar 1999 war die europäische Währungsunion perfekt, der Euro geboren. Ein Dauerstreit unter Politikern hatte die Geburt der neuen Währung begleitet – und gerade noch verhindert, dass wir heute mit Ecu oder Talern bezahlen.

Nie wieder würden in Großbritannien die "Zinssätze durch die Decke gehen, um für die deutsche Wiedervereinigung zu bezahlen". Nie wieder würde auch Italien dazu gezwungen sein, seine Lira abzuwerten, nur weil es der allmächtigen Bundesbank in Frankfurt am Main gefiel, auf die Nachbarn im europäischen Währungssystem keine Rücksicht zu nehmen. Das "Ende des deutschen Gelddiktats" bejubelte auch "Le Monde" in Frankreich, deren Kommentator es nicht fassen konnte, dass Deutschland "freiwillig seine allmächtige Stellung aufgibt."

Die erdrückend dominante Mark war zur Strecke gebracht, und die Nachbarn tanzten auf den Tischen.

Wie lange werden sie noch tanzen? den Euro-Tanz? Vielleicht noch ein Jahr wird dieser französische Preis für die deutsche Wiedervereinigung existieren. Man darf nie vergessen, dass der Euro ein politischer Kuhhandel war - das wird auch sein Untergang sein.

Neu 2009-01-01:

Seitenauslagerung.


 
     
 
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