Good Bye Euro, Hello Gold

Über den Untergang des Euro + Trichets EZB

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Neu 2009-07-02:

[21:15] Nichts wirklich Neues von der EZB:

Handelsblatt: EZB appelliert an Verantwortung der Banker

Vor gut einer Woche hatte die Europäische Zentralbank rund 442 Mrd. Euro frisches Kapital in den Markt gepumpt. Doch die Banken verhalten sich bei der Kreditvergabe weiter zurückhaltend. Das schürt den Argwohn der EZB. Präsident Trichet ermahnte die Banker, ihre Blockadehaltung aufzugeben. Den Leitzins tastete die EZB wie erwartet nicht an

Man muss schon wirklich genau suchen, um von der Zinsentscheidung etwas zu erfahren. Nicht mehr wichtig?


Neu 2009-06-27:

[11:30] Banken horten das Geld bei der EZB:

Presse: Banken bunkern 143 Milliarden bei der EZB

Statt Kredite zu vergeben, horten viele Institute das Geld lieber bei der Europäischen Zentralbank. Erst am Mittwoch hatte die EZB die Rekordsumme von 442 Mrd. Euro in den Markt gepumpt.

In Deutschland wollen Politiker und führende Wirtschaftsvertreter beobachten, wie lange die Banken das Geld bei der Zentralbank liegen lassen. Der Chef der deutschen Bundesbank, Axel Weber, drohte sogar mit einer härteren Gangart, falls sich die Institute nicht bewegen. Weber deutete an, dass die EZB die Banken auch umgehen und die Wirtschaft direkt unterstützen könnte. Commerzbank-Analyst Michael Schubert warnte jedoch, dass durch die Finanzspritze das Grundproblem nicht gelöst werde. „Wenn ein Kreditnehmer vertrauenswürdig ist, bekommt er ja Geld“, sagte der Analyst. Derzeit gebe es aber das Problem, dass die Banken manchen Unternehmen nicht trauen.

Die Zentralbanken werden die Banken kaum umgehen können, denn sie haben ja keine grossen Filialnetze und auch nicht das Personal für die Kreditvergabe an Firmen. Also ist es eine leere Drohung - Kredite direkt zu vergeben.

Neu 2009-06-26:

[10:15] EZB fordert Einsparungen bei Staaten:

Welt: EZB-Volkswirt warnt vor Serie von Finanzkrisen

Warnung an die Staaten im Euroraum: Der Chef-Volkswirt der Europäischen Zentralbank, Jürgen Stark, befürchtet ein Ausufern der Staatsverschuldung. Spätestens 2011 müssten die Länder dringend die Bremse ziehen. Andernfalls drohe eine Serie von Krisen. Viele Staaten haben sich verschuldet, um die Finanzkrise zu bekämpfen.

Der Appell wird nichts nützen, erst der Bond-Crash.


Neu 2009-06-25:

[13:30] Banken geben das billige EZB-Geld nicht weiter:

Welt: Die Banken behalten das billige Geld für sich

Die Europäische Zentralbank hat die Rekordsumme von 442 Milliarden Euro in den Finanzmarkt gepumpt. Banken freuen sich über die günstige Möglichkeit zur Refinanzierung. Doch die Verbraucher haben wenig von dem billigen Geld: Dispozinsen und Konsumentenkredite werden nicht günstiger.

Das ist alles eine Frage der Konkurrenz am Markt und der Kreditsicherheiten.

Solange die Sparer mit solchen Minizinsen zufrieden sind und nicht aus den Banken, etwa ins Gold flüchten, genügen diese. Auf der Kreditseite sind vielfach die Sicherheiten für niedrige Zinsen nicht da - oder das was den Banken als Sicherheit gefällt. Für Immobilien oder Wertpapiere als Sicherheit gibt es schon niedrige Kreditzinsen. Bei Hypotheken etwa gehen die Banken auf Zinssätze herunter, wo sie eigentlich selbst nicht mehr verdienen - weil die Kreditnehmer sich hier die günstigsten Zinsen aussuchen, bei Konten aber nicht.

PS: was den Banken als Kreditsicherheit gefällt ist höchst subjektiv und von Moden abhängig. Aber alle machen es gleich.

[20:15] Die Kreditsicherheiten sind es: Firmen bekommen immer schwerer Kredite


Neu 2009-06-24:

[16:45] Die EZB pumpt Geld in die Banken, bis diese bersten:

FTD: EZB pumpt Rekordbetrag in den Markt

Die europäischen Währungshüter versuchen, die Kreditvergabe der Banken zu beleben und stellen 442 Mrd. Euro frisches Kapital zur Verfügung - ein Höchstwert. Die Nachfrage ist gewaltig. Finanzminister Steinbrück mahnt die Institute nun an, das Geld weiterzureichen.

Die Währungshüter der Europäischen Zentralbank (EZB) haben am Mittwoch ein Rekordvolumen von 442 Mrd. Euro in die Finanzmärkte gepumpt. Diesen Betrag liehen sich die Geschäftsbanken beim ersten Refinanzierungsgeschäft der EZB über ein Jahr. Das ist ein neuer Rekord. Der bisherige Höchststand datiert vom Dezember 2007 und belief sich auf 348,6 Mrd. Euro.

Das ist also der Plan: man will die Banken damit dazu bringen, Geld zu verleihen. Dieses Geld werden aber kaum die Firmen sehen (die Sicherheiten fehlen), sondern eher die Spekulanten wie Hedge-Fonds. Die können damit auch den Euro shorten.

Gold ist übrigens wieder bei $940. Got it?

[19:00] Leserzuschrift-DE dazu:

Jetzt wird mir klar, warum ich in der letzten Zeit so viele Angebote für Konsumentenkredite und Immobilienfinanzierung (Flyer, u.a.) bekam.

Billigstes Geld fließt zu einem Zinssatz von 1 % von der EZB zu den Banken und diese machen daraus Konsumentenkredite für dumme Schafe zu einem Zinssatz von 12 bis 18% daraus. Das ist mal eine Gewinnspanne! Wie toll für die Bankbagage, dass sie heute wieder 442 Milliarden von der verbrecherischen EZB bekamen. Wie heißt es so schön: Und ist der Ruf erst mal ruiniert, dann lebt sich`s völlig ungeniert! Auf geht`s zum Schuldenmachen, es ist eh alles wurscht! Nur Trottel sparen noch!

Diesen Kredit bekommt nicht jeder. Im Moment fliesst er noch an Arbeitnehmer - weil die Banker noch glauben, dass die Rückzahlung noch sicher ist.


Neu 2009-06-19:

[20:30] Wie wichtig ist den Nettozahlern der Euro:

FTD: Pimco-Chef erwartet heftige Kurseinbrüche

El-Erian: Wenn Deutschland, Frankreich und die Niederlande die Euro-Zone erhalten wollen, müssen sie dafür tief in die Tasche greifen. Bei meinen zahlreichen Reisen nach Europa habe ich das Gefühl gewonnen, dass die Menschen die Kosten tragen wollen. Ihnen ist die euro­päische Idee sehr wichtig geworden. Niemand redet davon, den Euro wieder abzuschaffen oder die EU aufzulösen.

El-Erian hat natürlich nur mit den Finanzeliten in Europa gesprochen. Denen mag der Euro sehr wichtig sein. Aber was ist, wenn der Lebensstandard der Nettozahler wegen der PIGS-Stützung massiv sinkt?


Neu 2009-06-17:

[11:45] Heute schon über die Euro-Experten gelacht?

Focus: In der Eurozone gehen Staaten nicht bankrott

Irlands Kreditwürdigkeit haben die Rating-Agenturen deutlich herabgesetzt, auch andere Euroländer verloren in der Krise ihre Bestnoten. Nun rudern die Experten zurück: Zur Panik bestehe kein Grund.

Hihihi: das sind die selben "Rating_Experten", die amerikanischen Subprime-CDOs auch ein AAA gegeben haben.


Neu 2009-06-12:

[16:15] Hyperinflation in Europa ausgeschlossen - wirklich?

Wirtschaftsblatt: Hyperinflation für Europa zu 100 Prozent ausgeschlossen

Investor Marc Faber wird wohl als Meister der Zuspitzung in die Annalen des Jahres 2009 eingehen. Er sei zu „100 Prozent sicher“, dass die USA auf eine „Hyperinflation zusteuert“ und erwarte „Teuerungsraten, die die von Zimbabwe erreichen“. Derzeit liegt die ­Inflationsrate dieses von ­Unruhen zerfressenen Landes bei 231 Millionen Prozent.
Auch in Europa gibt es Investoren, wie Christoph Kraus, Vorstandsvorsitzender der Kathrein & Co. Privatbank, die „aufgrund der hohen Budgetdefizite und der enormen ­Zahlungsbilanzausweitung der Notenbanken“ von einem ­Hyperinflationsszenario ausgehen, das der aktuellen, deflationären Gegenwart folgen soll. Eine These, der die OeNB vehement widerspricht – die in den Markt gepumpte Geldmenge erfolge in Form zeitlich begrenzter Kredite – oft mit einem Horizont von einer Woche – und fließe nach dieser Zeit automatisch wieder zurück. Vom Geldmarkt ausgelöste inflationäre Tendenzen könnten also einfach erstickt werden, indem man diese ­Offenmarktgeschäfte zurückfährt und die Zinsen erhöht.

Ach so, von der Nationalbank kommt der Artikel, also muss er wohl die Bedenken der Berater der Reichen zerstreuen. Die Kathrein-Bank ist jene Bank in Österreich, die soviel Gold für ihre Kunden bunkert. Also genau das Gegenteil annehmen, von dem was die Zentralbank sagt.

Die "Exportweltmeister" werden ihre Ersparnisse genau in einer solchen Hyperinflation verlieren: Alle sparen - wie kann der Exportweltmeister reagieren?


Neu 2009-06-09:

[20:45] Der EZB wird mulmig:

Reuters: Stark: Notenbank wird Zinsen so bald wie möglich erhöhen

Die Europäische Zentralbank (EZB) will ihre wegen der schweren Rezession extrem laxe Geldpolitik bei einer konjunkturellen Trendwende schnell zu den Akten legen und den Leitzins wieder erhöhen.

Die schauen wohl auf die steigenden Zinsen der langen Staatsanleihen und fürchten die Flucht aus ihrem Euro.

[21:30] Leserkommentar-DE - Euro-Angst:

Ich war heute nach 14.00 Uhr im Innenraum unserer Sparkasse. Am Schalter mußte ich warten,
da ein anderer Kunde vor mir war. Zufällig fiel mein Blick
auf die Uhr, welche über der Eingangstüre die Uhrzeit
"12.20" anzeigte. Auf meine Mitteilung, dass die Euro-Uhr
"wohl stehen geblieben sei" und "ob dies wohl ein gutes
Zeichen sei, dass der Euro abgelaufen ist"!? wurde der Beamte hinter dem Schalter
sichtlich nervös und sagte zu mir, dass ich mir darüber keine Gedanken machen soll. Die Uhr spinne einfach !
Ein anderer Mitarbeiter, welcher dies mitbekam und gerade
aus einer "Flasche!!!" trank, verschluckte sich und mußte mehrmals laut husten!

Denen wird bei solchen Witzen wohl auch mulmig.
 

[6:30] Heute schon über die Euro-Staaten gelacht ???

Handelsblatt: Euro-Staaten wollen rasch Schuldenberg abtragen

16 Staaten, ein Ziel: Die Länder der Eurozone wollen schnellstmöglich mit dem Abbau der in der Wirtschaftskrise angehäuften milliardenschweren Staatsschulden beginnen, so der Tenor beim Treffen der Finanzminister. Auch beim Thema Stabilitäts- und Wachstumspakt gab es offenbar eine Einigung.

Das Selbe hat sich vor einigen Wochen in Deutschland abgespielt, also kann es nur vom Kavalleristen Steinbrück stammen. Man streut uns Sand in die Augen.

Er sollte mit dem Schuldenabbau lieber im eigenen Haus beginnen - und dort seine Kavallerie einsetzen.

[12:15] Leserzuschrift-DE dazu:

Das ist ja Endsieg- Propaganda vom aller feinsten. Wenn solche Parolen hinaus posaunt werden und sich ausnahmsweise mal 16 Staaten der EU einig sind, muss die Angst vor dem Abverkauf RIESENGROSS sein. Dann wird es ganz sicher bald losgehen. Es wird langsam Zeit, denn die Dekadenz die Sie in Ihrem neuen Artikel beschrieben haben ist unerträglich geworden.

[21:15] Leserkommentar-CH dazu:

Immer diese Kavallerie. Die Deutschen haben schon ihr Geld in der Schweiz oder sonst irgendwo und die Schulden bleiben in der Heimat.
Es ist nun mal so, da bleibt für Peer nur noch der Hafer übrig ! Indianergruss mit lautem wiehern !


Neu 2009-06-08:

[15:30] Irland schlägt auf den Euro:

Handelsblatt: Euro leidet unter Irlands Schwäche

Das europäische Sorgenkind Irland wird auch für die Gemeinschaftswährung Euro zur Belastung. Nachdem die Ratingagentur S&P ihr Rating für Irland erneut senkte, rutschte der Euro deutlich unter die Marke von 1,40 Dollar und verlor auch gegenüber anderen Währungen an Wert

Wenn das bei einem grossen Staat wie Italien oder gar Deutschland passiert, dann bricht der Euro wohl ganz zusammen.


Neu 2009-06-07:

[11:30] Hier gibt es Euro-Toilettenpapier: http://www.geburtstagsgeschenke.eu/geschenke/Toilettenpapier-Geld.html


Neu 2009-06-04:

[17:30] Trichet, der etwas unsichere Gelddrucker:

Handelsblatt: EZB schlägt neues geldpolitisches Kapitel auf

Die Europäische Zentralbank (EZB) verlässt im Kampf gegen die schwerste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten die ausgetretenen geldpolitischen Pfade. Ab Juli wollen die Frankfurter Währungshüter erstmals Pfandbriefe im Gesamtvolumen von bis zu 60 Mrd. Euro aufkaufen und auf diese Weise zusätzliche Liquidität in das Finanzsystem pumpen, sagte Notenbank-Chef Jean-Claude Trichet am Donnerstag in Frankfurt. Zuvor hatte die EZB den Leitzins bei redkordniedrigen 1,0 Prozent belassen.

Angekündigt hat man dieses Monetisieren von Covered Bonds schon dals letzte Mal. Aber offenbar gibt es in diesem Turm massive Streitigkeiten darüber.

Das EZB-Meeting ist vorbei, jetzt sollte auch der Goldpreis wieder losgelassen werden.


Neu 2009-06-02:

[10:00] Euro-Defizitregeln? noch nie gehört:

MMnews: Frankreich destabilisiert Euro

Frankreich will Stabilitätspakt aufweichen. Wirtschaftsministerin Lagarde will "Krisenschulden" ausklammern. Setzt sich Frankreich in der EU durch, könnte das zu einer Aufweichung der Defizit- und Schuldenregeln im EU-Stabilitäts- und Wachstumspakt führen.

Nachdem der Euro ein politisches Produkt ist, verfahren die Politiker mit ihm, wie sie wollen. Nur Frankreich will "es offiziell" machen, der Rest macht es ohne den Mund aufzumachen.


Neu 2009-05-31:

[11:45] Was PIMCO zum Euro sagt:

Handelszeitung: Pimco sieht hohe Kosten für Erhalt der Euro-Zone

Deutschland stehe daher vor einem Dilemma. Um die europäische Einheit nicht zu gefährden, sei es erforderlich, die schwächeren Nationen zu unterstützen. "Wenn Deutschland, Frankreich und die Niederlande die Euro-Zone erhalten wollen, müssen sie dafür tief in die Tasche greifen."

Also: die Nettozahler sollen noch mehr zahlen. Wie lange wollen die noch?

[15:00] Noch ein Sargnagel: Prof Dr Hankel -Die Euro Lüge Teil 1


Neu 2009-05-28:

[9:30] Leserzuschrift-DE zum Euro:

Aktueller Bericht im heute-journal im ZDF
Wie stabil ist der Euro? wurde gefragt. Jetzt also schon in einer Nachrichtensendung. Die Schwäche der "PIGS" und Irland wurde angesprochen. In Griechenland stiegen die Ausfälle von Schecks in 12 Monaten um 140 %.
Wie lange hält eine Währung unterschiedliche Zinssätze auf Staatsanleihen aus? Herr Trichet meint kein Problem. Auch Steinbrück winkt ab: Die Euro-Einführung war die beste Maßnahme in den letzten Jahren! Die deutsche Wirtschaft wäre unabhängiger. (Der Goldpreis spricht wohl eine andere Sprache). Axel Weber sagt, wir sähen aktuell Teenager-Probleme in der Gemeinschaftswährung!

Ich bin gespannt, wie die Erwachsenen - Probleme ausssehen!

Das "Erwachsenen-Alter" wird gleich übersprungen, dann geht es direkt zum Sterben.


Neu 2009-05-27:

[8:45] Die "tierischen Instinkte" im Euro:

MM: Grund für eine weitere Klage

Die Euro-Zone zerfalle in zwei Blöcke, sagt Joachim Starbatty. Im Interview mit manager-magazin.de moniert der Euro-Kritiker und Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft das exzessive Geldmengenwachstum und beschreibt die Krise seiner Zunft.

Starbatty: Es besteht die große Gefahr, dass die jetzige Geldschwemme die Bürger misstrauisch werden lässt, ob die Staaten ihre Schulden noch zurückzahlen können. In diesem Fall sind Staatsanleihen natürlich gefährdet. Und wenn dann die "animalischen Instinkte" in uns durchbrechen, stoßen Investoren ihre Staatsanleihen ab. Resultat wäre, dass die nächste - und die größte - Blase platzt.

mm.de: Warum wäre das die größte Blase?

Starbatty: Staatsanleihen sind gewissermaßen ein "lender of last trust" - ein Hafen letzter Zuflucht. Wenn diese Erwartung trügt und die Bürger sich getäuscht fühlen, dann stehen Banken, Versicherungen und alle Sparer, die dem Staat vertraut haben, vor einer wirklich schlimmen Situation.

Der Euro-Kritiker hat zwar recht, dass praktisch 2 Blöcke im Euro gibt. Wie die PIGS-Zone wirtschaftet, wissen wir. Aber auch die "teutonische Zone" steht im Moment nicht besonders gut da und praktiziert die Methoden der PIGS.

Wann brechen bei den Klick-Affen die tierischen Instinkte durch und sie verkaufen alle Euro-Staatsanleihen ab?

[17:00] Leserkommentar-DE zu den tierischen Instinkten:

Was der Schreiber im Manager-Magazin vergaß:

Nicht die Staatsanleihen sind der "lender of last trust" (Hafen letzter Zuflucht), sondern es sind Sachwerte! Hier vor allem natürlich Gold und Silber, da sie GELD sind und daher gegen alle Sachwerte überall und immer zu einem angemessenen (hohen) Wert eintauschbar!

...nur die Schafherde glaubt an die letzte Heimat der Staatsanleihen - und da hat MM dann auch wieder Recht: Wer hier blind vertraut, der ist dann in einer schlimmen Situation!

Alle, die dann noch nicht auf den rollenden EM-Express aufgesprungen sind, werden ihn stürmen wollen - und der Preis von Au/Ar explodiert, während alle anderen Anlagegüter (auf Papier) zu Klopapier verkommen...

Ergo: EM kaufen/haben oder: Abwischen

Schafe werden geschoren. Diesesmal bei den Staatsanleihen.


Neu 2009-05-26:

[12:00] Brüll und lach: die EZB will streiken:

Google: EZB steuert auf ersten Streik in ihrer Geschichte zu

Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt/Main steuert auf den ersten Streik in ihrer Geschichte zu. Die rund 1500 EZB-Beschäftigten sind am Mittwoch kommender Woche zu einem eineinhalbstündigen Warnstreik und einer Demonstration vor dem Gebäude der Zentralbank aufgerufen, teilte die Gewerkschaft IPSO, die vor allem Mitarbeiter von internationalen Organisationen vertritt, mit. IPSO will die EZB mit dem Warnstreik unter anderem zu einem Rahmenabkommen über betriebliche Mitbestimmung bewegen.

Sperrt doch den Laden ganz zu. Kommt ohnehin bald.


Neu 2009-05-22:

[15:45] Aus der "Gelddruckerei" der EZB:

Welt: EZB erwägt drastische Maßnahmen für billiges Geld

Weil der Spielraum für Zinssenkungen weitgehend ausgereizt ist, erwägt die Europäische Zentralbank unkonventionelle Maßnahmen zur langfristigen Sicherung des niedrigen Zinsniveaus. In der Sitzung des EZB-Rates wurde über den Kauf von Unternehmensanleihen in gigantischem Ausmaß gesprochen.

Es wird sicher "nachgedruckt", denn die Krise geht nicht vorbei. Übrigens, die EZB kann keine Papiereuros drucken, das machen die nationalen ZBs. Die EZB monetisiert nur Anleihen - jetzt mit "Quantitave Easing".

Der Kredit wird aber nicht weitergegeben, da keine Sicherheiten mehr da sind: Die nächste Blase schwillt schon an


Neu 2009-05-16:

[15:45] Austritt aus dem Euro - wie?

NZZ: Konsequenzen eines Staatsbankrotts in der Euro-Zone

Die Einführung eines «Neä Drachmä» in Griechenland oder einer «Nuova Lira» in Italien könnte die jeweilige Regierung gleichzeitig für eine Entwertung ihrer Staatsschulden nutzen. Neben degressiv gestaffelten Umtauschsätzen würde eine Ungleichbehandlung nach Art der Euro-Forderung vorgenommen werden. So könnten beispielsweise staatliche Schuldtitel gegenüber Bargeld und Giralgeld besonders niedrige Umtauschkurse erhalten, um der Regierung neue Handlungsspielräume zu verschaffen.

Eines ist klar: sobald ein Staat austritt, ist der internationale Kapitalmarkt für seine Staatsanleihen zu. Aber das ist dann egal, wenn diese ohnehin auf den Markt fliegen. Sobald die grosse Flucht aus dem Papier beginnt, heisst es: rette sich wer kann.

[20:30] EZB-Kakophonie: Bei EZB-Pfandbriefplänen warten alle auf ein Machtwort Trichets

Die EZB löst sich selbst schön langsam auf.


Neu 2009-05-15:

[9:30] Die "Tabufrage" wird bereits offen gestellt:

Presse: Stabilitätspakt: Wie lange hält der Euro durch?

Die Europäische Zentralbank (EZB) steht vor ihrer größten Bewährungsprobe. Spekulanten nehmen die Währungsunion ins Visier. Die Zinssätze für Staatsanleihen driften auseinander.

Die "Tabufrage" ist: wie lange hält der Euro noch. Antwort: bis zum Panik-Abverkauf des Euro und der Euro-Staatsanleihen gegen Gold. Dann wird jeder Euro-Staat versuchen, sich selbst zu retten.

Im Hintergrund gibt es ohnehin nur mehr Hick-Hack: Bundesbank greift EU-Kommission an

Leserkommentar-DE: SERVUS EURO, SERVUS EU!

[10:15] Leserkommentar-DE dazu:

von mir aus kann dieser EU-Schwachsinn so schnell wie möglich wieder verschwinden, insbesondere auch der Euro. Ich komme auch dann gerne noch nach Österreich etc. in den Urlaub und bezahle wieder in Schilling. Lieber ein- oder zweimal im Jahr umrechnen, als dauerhaft diesen EU-Schwachsinn zu finanzieren.

Anregung: Zur Abschaffung der EU müsste man eigentlich eine entsprechende Partei gründen: Die EU-Auflösungs-Partei (EUAP). Die würde die 5-Prozent-Hürde sicher knacken...

Die EU-Wahl im Juni ist ohnehin die Letzte.


Neu 2009-05-14:

[6:00] Der "umkehrbare" Euro:

Körber-Stiftung: Ist der Euro unumkehrbar?

Der Investment-Banker David Marsh, der den Euro nicht für unumkehrbar hält, sah im Verhalten der wirtschaftlich stärkeren EU-Staaten gegenüber den schwächeren noch eine »Gnadenzeit«. Man versuche, die Schwächeren mitzuziehen, aber irgendwann müsse einmal Härte gezeigt werden. Sonst würde einem Missbrauch »Tür und Tor geöffnet«, wenn es um die Einhaltung der Verschuldungsgrenzen geht.

Wer an den Euro glaube, müsse davon überzeugt sein, dass diese politische Union komme und dass Deutschland bereit sei, die schwächeren Länder über viele Jahre hinweg zu subventionieren. Manchmal müsse man auf das Schlimmste vorbereitet sein, um es zu verhüten, zitierte Marsh Cicero. Man müsse also für das Prinzip der Umkehrbarkeit des Euro sein, damit dieser Tatbestand nicht erfolge.

Jede Währungsunion ist einmal zerbrochen, da mag der EU-Parlamentsbürokrat Hänsch noch so viel "beteuern". Der Investment-Banker sieht es klarer.

Neu 2009-05-13:

[20:00] Die Klick-Affen machen jetzt Frontrunnig gegen die EZB:

FTD: EZB zündet Anleihenmarkt

Die Europäische Zentralbank beschreitet im Kampf gegen die Finanzkrise völlig neue Wege. Dank ihres 60 Mrd. Euro schweren Aufkaufprogramms privater Wertpapiere geht es jetzt aufwärts. Zahlreiche Banken begeben Bonds - die Investoren stürzen sich darauf. In einem Fall waren sie nach zehn Minuten vergriffen.

Denen geht es nur um einen kurzfristigen Trading-Gewinn.

Aber Gold steigt auch wegen der Monetisierung, war heute schon auf $930/€684.


Neu 2009-05-09:

[9:30] EZB monetisiert Covered Bonds - dieser Mark brennt wohl:

FAZ: Pfandbriefmarkt erhält Schützenhilfe von EZB

Das EZB-Programm dürfte vor allem den deutschen, französischen und spanischen Markt von Pfandbriefen bzw. Covered Bonds betreffen und dortige Emittenten. Denn dies sind die drei mächtigsten europäischen Covered-Bond-Märkte.

Eine indirekte Hilfe auch für die HRE? Aber so aggressiv wie die Briten geht die EZB nicht vor,


Neu 2009-05-07:

[15:30] Printer Jean-Claude:

FTD: EZB wirft die Geldpresse an

Lange hatten Kritiker der Notenbank vorgehalten, sie sei zu zaghaft. Nun will auch die EZB Anleihen aufkaufen. Die Bank of England tut es schon - und stockt ihr Aufkaufprogramm für die Papiere sogar noch auf.

Es ist also soweit. Alle Zentralbanken drucken wie wild, auch die EZB.

Bei diesen Sorgen hilft nur mehr Gold: Anleger in Not: Wohin mit dem Geld?


Neu 2009-04-28:

[12:00] Quantitative Easing auch bei der EZB?

Swissinfo: EZB-Ratsmitglied Nowotny: EZB zum Einsatz unkonventioneller Massnahmen bereit

Der Leitzins in der Eurozone wird nach Einschätzung von EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny für einen längeren Zeitraum niedrig bleiben. Die Europäische Zentralbank (EZB) sei auch zum Einsatz unkonventioneller Massnahmen bereit, um den Kreditzugang zu gewährleisten, sagte Nowotny am Montag in New York. Die EZB entscheidet in der kommenden Woche über den Leitzins. Am Markt wird mit einer Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte auf 1,00 Prozent gerechnet.

Es ist klar, dass der Sozialist Novotny für das Gelddrucken ist.

Leserkommentar-DE: DER EURO IST BALD GESCHICHTE


Neu 2009-04-27:

[16:00] EZB Kampf und Krampf:

Handelsblatt: EZB versinkt im Streit über Geldpolitik

Zehn Tage vor der nächsten Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) streiten Europas Notenbanker über das richtige Leitzinsniveau. Während Bundesbank-Präsident Axel Weber an seinem Nein zu Zinsen unter einem Prozent unbeirrt festhält, will sein niederländischer Kollege Nout Wellink wenigstens über niedrigere Zinsen diskutieren.

Wie es aussieht, möchte selbst die "Systempresse" dort schon Messer austeilen - und dann die Fotografen hinschicken.

Leserkommentar-DE: SERVUS EURO


Neu 2009-04-22:

[10:00] Der EZB-Witz zum Lachen:

Handelsblatt: EZB: „Zurück zu soliden Staatsfinanzen“

Ohne wenn und aber soll das Ziel stabiler Staatsfinanzen oberste Priorität behalten. Das hat die Europäische Zentralbank (EZB) trotz der Wirtschaftskrise und der notwendigen hohen Ausgaben für Konjunkturpakete von den Regierungen in Europa gefordert.

Ein Indiz für massive Flügelkämpfe innerhalb der EZB.

[11:30] Das passt auch zur Vielstimmigkeit in der EZB: EZB warnt Banken vor neuer Milliarden-Belastung


Neu 2009-04-20:

[16:45] Kippt der Euro vor dem Dollar?

Der Euro hat gegenüber dem Dollar heute wieder um 1% nachgegeben, die Aktien stürzen ab (DAX -4%), Gold steigt massiv.

Vermutlich war der Auslösung die fehlgeschlagene Auktion von deutschen BuBills. Damit wird dem Euro die "Deckung" entzogen - die deutschen Staatsanleihen.

Nicht vergessen, der Euro ist nicht nur eine Fiat-Währung ohne inneren Wert sondern auch ein politisches Konstrukt. Es ist daher nicht auszuschliessen, dass der Euro vor dem ohnehin schlechten Dollar drankommt. Die Rettungsboote werden im Euro-Raum notwendig.
 

[14:30] Der Kampf in der EZB geht weiter:

FTD: Uneinigkeit der EZB belastet Euro

Seit Wochen glänzt die Führung der Europäischen Zentralbank mit etwas, was sie früher nicht zu bieten hatte: eine teils öffentliche Auseinandersetzung über den Kurs der Notenbank. Das bekommt der Gemeinschaftswährung nicht gut: Sie fällt unter 1,30 $ auf den niedrigsten Stand seit einem Monat.

Mit anderen Worten: Auflösungserscheinungen.


Neu 2009-04-18:

[13:15] Kampf in der EZB:

Crashkurs: EZB: Weber zieht bei 1% den Schlussstrich

Ungewöhnlich offen tragen die EZB-Ratsmitglieder in diesen Tagen ihren Diskurs hinsichtlich der weiteren Zinspolitik aus. Die EZB hatte im Rahmen ihrer letzten Ratssitzung überraschend den Leitzins um lediglich 25 Basispunkte auf 1,25% gesenkt. Hinzu kommt, dass die Äußerungen von EZBChef Jean-Claude Trichet auf Unstimmigkeiten innerhalb des Gremiums schließen lassen. Vor allem der zypriotische Notenbankchef Athanasios Orphanides hatte sich zuletzt wiederholt als „Taube“ geoutet. Seiner Ansicht nach könnte eine zusätzliche Lockerung der Geldpolitik geboten sein, falls die Inflationsrate für eine beträchtliche Zeit deutlich unter 2% falle.

Diese Auseinandersetzungen werden noch massiv zunehmen.


Neu 2009-04-14:

[16:30] Die "Korrektur" der Kostenstrukturen:

NZZ: Die Euro-Staaten driften auseinander

Während der ersten zehn Jahre der Währungsunion haben sich die Wettbewerbsfähigkeit und die Leistungsbilanzen der einzelnen Mitglieder auseinanderentwickelt. Die Krise dürfte zu einer Teilkorrektur zu hoher Kosten führen, argumentiert die EU-Kommission.

Man sieht genau, dass die Staaten ihr Verhalten nicht geändert haben. Wie soll eine Korrektur erfolgen? genau wie früher, durch Abwertung bei den PIGS.

Das kommt mit dem Auseinanderfliegen des Euro.


Neu 2009-04-07:

[12:45] Der Euro - ein Bilderberg-Produkt?

Infokrieg: Bilderberg-Vorsitzender: "Bilderberg half bei der Erschaffung des Euro"

Laut dem belgischen Vicomte und derzeitigen Bilderberg- Vorsitzenden Étienne Davignon half die Bilderberg-Gruppe in den 1990er Jahren bei der Erschaffung des Euro. Er verlautbarte dies in einem Interview mit der Online-Zeitung EUobserver am 16. März 2009.

Die Bilderberger haben sicher eine Rolle gespielt. Aber die Hauptrolle hat Frankreich gespielt - die gemeinsame Währung war der französische Preis dür die deutsche Wiedervereinigung.


Neu 2009-04-02:

[15:30] EZB nicht so extrem wie Fed und BoE:

FTD: EZB bleibt hinter Erwartungen zurück

Der wichtigste Zinssatz liegt nun bei 1,25 Prozent. Die Märkte hatten einen deutlicheren Zinsschritt erwartet. Immerhin stellte EZB-Trichet eine weitere Senkung in Aussicht. Ob die Zentralbank den Weg der "Quantitativen Lockerung" beschreitet, entscheidet sich erst im Mai.

Aber das ist nur eine Frage der Zeit.

Neu 2009-04-01:

Seitenauslagerung.


 
     
 
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