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Über den Untergang des Euro + Trichets EZB |
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Neu 2010-02-08:
[17:30] Leserzuschrift-DE - nur mehr X-Scheine in Deutschland?
Trotz Ihrer Aussage es bringt wenig, Euroscheine nach den Kennbuchstaben zu sortieren, bei Bargeldabhebungen, habe ich mir das angewöhnt.
Früher, also ca. vor November 09, waren bei den 50 € Noten immer mindestens bei einer Abhebung von 1000,-- € ca. mehr als ein drittel mit anderer Länderkennung. Seit Dezember ist das nicht mehr so. Man hat wenn überhaupt höchsten 2 Scheine die nicht das X aufweisen. Diese Erfahrung mache nicht nur ich in Nbg, sondern auch Freunde. Zudem sind die Noten meist neu.
Das ist schon etwas seltsam und wenn man es in den Kontext von den 14 bestellten neuen Gelddruckmaschinen für Deutschland siehst, da könnte was im Busch sein. Inzwischen müssten ja so ca. 3, 4 Maschinen ausgeliefert sein, da sich der Auftrag über 15 Monate erstreckt, bei 14 Maschinen. Da ich die Druckleistung der Maschinen nicht kenne, und auch nicht den Rahmen der Aufgabe, ist es natürlich schwer hier etwas "Nägel mit Köpfen" zu sagen, jedoch könnte es ein Indiz sein.
Und zwar, das die Geldnoten welche eine andere Kennung haben aussortiert werden. Nun aber warum? Vielleicht eine Vorbereitung zum Ausstieg vom Euro. Da wenn es den Euro zerreisst ja die anderen Noten sicher einen anderen Umtauschfaktor hätten, sagen wir mal zur Neu-DM. Damit könnte der Aufwand des Umtausches reduziert werden.
Das mit dem Sortieren der Scheine kann man vermutlich vergessen. Höchstens kommt eine Stempelung für die Übergangsfrist. Aber es werden offensichtlich Euros gedruckt, dass die Maschinen glühen.
Eine andere Interpretation wäre, dass die deutschen Banken systematisch fremde Scheine systematisch ausser Landes schaffen.
[20:15] Leserkommentar:
Leute, kauft echtes Geld und lasst doch diese Diskussionen um X; Y oder Z - dieser Papiermist landet in der nächsten Wintersaison bündelweise im Ofen, das ist so sicher wie das A und O
Da kann man nur zustimmen.
[15:30] Leserfrage-DE - warum der Euro so absackt:
In den letzten Tagen wurde viel spekuliert, warum der Euro so absackt, obwohl in US und UK die Lage viel schlimmer ist. Kann es nicht sein, daß Deutschland oder die Bundesbank Interesse daran hat, daß der Euro verliert? Man hätte bald einen Grund aus dem Euro auszusteigen. Bis dahin würde der Export aufgrund des schwachen Euros aufblühen. Die Bevölkerung wird schon mal auf ein Auseinanderbrechen der Währungsunion vorbereitet und befürwortet den Ausstieg. Man fragt doch nicht umsonst: Cui bono?
Alle Politiker haben Interesse an einer schwachen eigenen Währung - zur Wirtschaftsankurbelung. Problematisch wird die Abwertung erst dann, wenn die Inflation sichtbar steigt - besonders in Deutschland.
Der Ausstieg Deutschlands ist sicher nur dann eine Option, falls der Euro wirklich massiv crasht und die Inflation daher explodiert - jeder rette sich selbst.
[17:30] Leserkommentar-CH: Die PIGS-Schweine haben sich zu lange im Club Med vergnügt - so einfach ist das.
[15:15] Die Zahlen belegen, dass das Euro-Projekt seine größte Bewährungsprobe überhaupt zu bestehen hat: Kapitalmarkt schreibt Euro ab
Die Angst vor Staatspleiten hält die Märkte in Schach. Die Euro-Skepsis ist so groß wie noch nie: Die Investoren wetten auf einen Kursverfall der Gemeinschaftswährung. Das Treffen der G7-Finanzminister bestärkt die Händler in ihrer Meinung.
So schlimm ist es aber nicht. Wenn die Politiker von Euroland nur etwas Mut hätten, dann würden sie die schlimmsten Fälle wie GR und PT notamputieren und ihre Dollars und Pfunde gegen Gold eintauschen. Dann wäre die Panik in London und New York. Aber "Feigheit vor dem Feind" ist ja ein wesentliches Merkmal unserer Schönwetter-Politiker.
[10:45] Angewandte Domino-Theorie: Eurokrise: Wehe, wenn der Erste kippt
Die Griechen steuern schnurstracks in den Staatsbankrott. Wird der nicht abgewendet, kommt es zum Domino-Effekt, einer Katastrophe.
Die Kunden stürmen die Banken und plündern ihre Konten. In den Geschäften kommt es zu Hamsterkäufen. Bis nichts mehr da ist. Die Ladenregale bleiben leer, der Einzelhandel hat kein Geld mehr. Auf den Straßen versammelt sich das Volk und demonstriert gegen die Regierung. Die Proteste schlagen in Gewalt um, die Regierung wird gestürzt, es herrscht Anarchie. Der Schwarzmarkt verdrängt die Marktwirtschaft. Und das alles, weil der Staat bankrott ist.
Wenn Griechenland untergeht, ist das für den Euro nicht weiters schlimm, die sind ohnehin schon abgeschrieben, der Untergang ist in den Euro schon eingepreist. Schlimmer ist die Ansteckung etwa Spaniens. Man kann sicher sein, dass deren Staatsanleihen schon kräftigt geshortet werden.
[11:15] Da sind sie schon, die GR-Shorter: Quatremer-Blog weiß angeblich, wer gegen GR zockt (Investmentbank und zwei Hedgefonds)
[17:30] Die Euro-Hühner flattern in Panik herum: Europa ringt um das Vertrauen der Märkte
Besonders schlimm sind die Journalisten-Hühner. Die fordern jetzt den Bailout - die Angst vor dem Unbekannten.
[19:30] Leserkommentar-CH: Diese Journalisten-Hühner glauben es einfach noch nicht dass sie für die nächsten 10 Jahre alle auf dem Bauernhof landen werden - das ist dann der wahre "bailout"
[10:45] Leserzuschrift-AT (Platin-Investor) zum Euro als Weltreservewährung:
Der EUR kann als Weltreservewährung nicht ausfallen, weil er nie Weltreservewährung war. Beweis: Wenn der $ fällt gegen den EUR, steigt immer das Gold; EUR- Bonds werden viel kritischer beäugt als $- Bonds. Daher sehen die Märkte das Gold als alternative Reservewährung zum $ und sie sehen den EUR als Leitwährung für industrielle Erzeugnisse, Konjunktur (Aktien) und Rohstoffe. Die Ablöse des $ in den Augen der Märkte ist eine Team aus Gold und EUR.
Die weit überschätzte Preisauszeichnung in $ spielt weitgehend keine Rolle mehr. Der $ verliert mehr und mehr seine Funktion als Leit- und Transaktionswährung, nichts folgt ihm. So etwas hält man nicht, um nächste Woche etwas zu bezahlen, dessen Preis sich sicher invers zum $ verhält, was bei allen Dingen der Fall ist, der $ wird unbrauchbar unpraktisch supervolatil zum Einkaufen konkreter Güter. Ein amerikanischer Edelmetallhändler möchte ich nicht sein. Dessen Lagerhaltung ist ein Roulettespiel. Während bei uns Gold zwischen 765 und 790 EUR rumpendelt, hat ein US- Edelmetallhändler Schwankungen um 100 $ pro Unze, viel höher als jede Marge. Roulettespiel. Und so geht es allen Händlern aller wichtigen Güter.
Ein "Auseinanderbrechen" der Funktionen Reservewährung für Anleihen ($) und Währung für Praktische Wirtschaft (EUR) wird daher die weitere Folge sein und die Geld = Anleihen - Entwicklungsgleichung zunehmend ungültig.
Neu 2010-02-07:
[18:15] Wieder purer Euro-Sprengstoff aus London: Das erste Land, das den Euro aufgibt? Wie wäre es mit Deutschland?
Das nach diesem AEP-Artikel: Should Germany bail out Club Med or leave the euro altogether?
Wird da ein Spiel gespielt? das Euro-Zerbrechspiel?
Neu 2010-02-06:
[11:30] Was hat das "gekostet"? "Wiwo": Merkel ebnet Bundesbank-Chef Weber Weg an EZB-Spitze
Einen Griechenland-Bailout?
Neu 2010-02-05:
[21:00] Wirklich? Euro-Experte: „Austritt wäre ökonomischer Selbstmord“
Otmar Issing gilt als Architekt der europäischen Geldpolitik. Er war acht Jahre lang Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank und Direktoriumsmitglied der EZB.
SN: Wäre das überhaupt denkbar, dass man von heute auf morgen eine neue Währung etabliert?
Issing: Ich möchte von den technischen Schwierigkeiten im Einzelnen gar nicht reden, das wäre äußerst kompliziert. Es ist schon eine Horrorvorstellung, all die auf Euro lautenden Verträge zu ändern. Nein, die griechische Regierung muss vor die Wähler treten und ihnen sagen: Wir haben keine andere Möglichkeit, als unsere Probleme selbst zu lösen. Wir müssen endlich das tun, was wir schon seit vielen Jahren hätten machen müssen. Darum, und um nicht anderes geht es.
Ein typischer Experte, er sieht nur die technischen Details, übersieht die politische Dimension.
Vermutlich wäre nicht einmal ein Austritt der PIGS für diese Selbstmord, wenn sie gleichzeitig den Staatsbankrott erklären. Bankrott gehen sie sowieso. Mit einer massiven Abwertung könnten Sie wieder konkurrenzfähig werden. Für die "Nettozahler" wird der Austritt ohnehin die einzige Lösung sein, wenn der Euro wirklich crasht.
[17:30] Ist ja schon unterwegs: Bricht der Euro ?
[15:00] Spanien ist der eigentliche Euro-Krisenherd: Schuldenkrise: "Sorge vor Flächenbrand in der Eurozone"
Das ist so in solchen Währungskrisen: Wenn die Finanzherde aus einem Staat flüchtet, dann auch gleich aus den Nachbarstaaten mit ähnlichen Problemen. Wenn es bei Spanien losgeht....dann ist der Euro dran.
[6:45] "Euro-Abbruch" durch die Briten? Ziemann-Kommentar:
Schlechte Euro-Nachrichten, die asiatische Connection mit ihrer Dollarhebung – das ist nicht nur schlecht für den Euro und gut für den Dollar (der natürlich gar nicht besser ist als der Euro), sondern führt nachweislich zu einen Massaker an den Märkten der nicht-zinserzielenden Anlagevehikel. Also ging es am Aktien-Markt, an den Rohstoff-Märkten und bei den Edelmetallen gleichzeitig und heftig bergab.
Cui bono – wem nützt es, fragt sich da der Beobachter. Nun die Position der Japaner und Chinesen ist klar. Die wollen ihre jeweils mehrere hundert Milliarden Dollar schweren Treasury-Reserven gegen Rohstoffe und im Fall von Japan gegen ihre Währung aufgewertet sehen. Dann kann man mit den Dollars noch sinnvolle Produkte am Weltmarkt aufkaufen. Oder die eigene Export-Industrie hat es im US-Markt noch leichter, ihre Produkte abzusetzen.
Aber auch das Herunterreden des Euros scheint wohl einige Nutznießer zu haben. Warum sollte man sich ohne besonderen Anlass nun gerade Spanien vorknöpfen. Die Partei oder die Parteien, die dieses Euro-Bashing-Spiel betreiben, wollen wohl von ihren eigenen gravierenden Problemen ablenken.
Man wollte wohl mit dem Fall Griechenland den Deutschen ein trojanisches Bailout-Pferd unterjubeln, um den Euro endgültig zu einer Südeuropa-(Weich)Währung abschmieren zu lassen. Die Bundesregierung hat dieses Pferd nur mit Glück vor seinen Toren stehen lassen – weil nämlich der Widerstand im eigenen Lande zu groß war. Die europäische Solidarität, die viele Kommentatoren der anglo-amerikanischen Finanzpresse von uns eingefordert hatten, hätte den Euro wohl endgültig das Genick gebrochen.
Mein Tipp: Hier steckt das untergehende britische Finanz-Imperium dahinter. Das hat ja schon während der Dubai-Krise die Märkte kräftig durchgeschüttelt.
Die Nutzniesser wären sicher die Briten mit ihrem überdruckten Pfund. Aber auch die Euro-Staaten wollen wahrscheinlich wie alle Politiker der Welt keinen starken Euro.
Das mit dem trojanischen Griechen-Bailout-Pferd für Deutschland stammt aber eher aus Brüssel oder Frankfurt (EZB, Joe).
[11:30] Leserkommentar-DE dazu:
Aber, Herr Eichelburg, das ist wie beim Billard - das Spiel mit Effet, wobei ein Objektball, und nicht der Spielball, einen anderen Objektball versenkt. Zur Taktik der perversen Strategien gehört nicht nur der Hinterhalt, sondern zusätzlich die Grundregel, nie den Stärksten einer Gemeinschaft anzugreifen, sondern immer nur deren schwächstes Glied. Schwach ist, wer angreifbar ist. Und das ist Griechenland mit seinen zerrütteten Finanzen und seinem verwahrlosten Haushaltsgebaren. Aber das ist nichts Neues. So wie auch die desolate Lage Spaniens nichts Neues ist. Volker Pispers bezeichnete solche "Joker" mal als "Arschloch im Wandschrank" - Menschen, Umstände die man nach Bedarf hervorholen und als Trigger, Vorwand, Alibi oder Sündenbock für seine Interessen nach Belieben benutzen kann. Solche "Arschlöcher im Wandschrank" sind Gold wert, man hegt und pflegt sie, denn sie verstärken die Schwächen des Gegners.
Sie sagten doch selbst immer sinngemäß: "Mit dem Rücken zur Wand ist sich jeder selbst der Nächste." - Nun und genau das ist bei den Briten und Amerikanern der Fall. Und da hat die Welt bestimmt noch einiges zu erwarten. Man sollte deren maligne Intelligenz, die sich über Jahrzehnte trainiert hat, nicht unterschätzen. Ihr Giftpfeilköcher dürfte gut gefüllt sein - mit Strategien, die wir uns möglicherweise gar nicht vorstellen können, die sich kein gesundes Hirn, kein Mensch, der auch nur den Ansatz eines Gewissens vorweisen kann, ausdenken kann.
Und wenn sie dann wirklich untergehen, was sie selten tun, da ihnen jeder Mensch mit einer auch nur spärlichen Grundausstattung an Moral unterlegen ist, dann gilt die Devise: Wenn wir schon untergehen müssen, dann nehmen wir noch so viele Andere wie möglich mit.
Siehe auch die USA-Downgrading-Warnung von Moody's.
[7:45] Leserzuschrift-DE - Griechenland - Euro:
Kann es sein, daß Griechenland in den letzten Wochen "gemobbt" wurde, damit der Euro an Wert verliert? Wenn der Euro stürzt, dann müssen die Anleger in die US-Staatsanleihen flüchten.
Da ist sicher etwas dran, aber der Zustand Griechenlands ist auch offensichtlich schlecht.
PS: nicht die Anleger flüchten in Treasuries, sondern die Spekulantenherde - ist bei denen einprogrammiert. Wird ausgenützt.
[11:00] Siehe auch hier - asymmetrische Wahrnehmung: Defizitdiskussion: GR vs. USA
Nur In Euroland soll man Defizite "wahrnehmen".
[11:00] Leserkommentar-DE - Pest oder Cholera oder gleich Penicillin:
an den Märkten tauscht man wohl gerade Pest gegen Cholera, also Euro gegen Dollar. Mal abwarten wann die Märkte merken, daß Cholera auch nicht gerade gesünder ist, um dann doch noch zum Penicillin (Gold) zu greifen
Bei einem "Euro-Problem" müsste eigentlich der Goldpreis hochfahren. Da dieser das Gegenteil tut, kommt ganz einfach der Verdacht, dass man die "Cholera" (USD) stützen wollte.
[11:30] Der Goldpreis darf keinesfalls hochfahren - da kein Gold mehr da: Breakdown of the Gold Market
Also hat man mit dieser Aktion in London und New York gleich wieder einmal Gold von den Kredit-Spekulanten eingesammelt.
Neu 2010-02-04:
[21:15] Jetzt ist der Euro dran: Schuldenkrise: Euro verliert weiter an Wert
„Europas umkämpftes Währungssystem wurde heute erneut erschüttert“, begann die „New York Times“ ihren Bericht über die Probleme von Portugal und Spanien. „In Zeiten einer sich vertiefenden europäischen Rezession“ würden die iberischen Nöte „neue Zweifel an den Plänen der Europäischen Gemeinschaft, engere wirtschaftliche Bande zu schmieden“, wecken.
Jetzt also auch Portugal und Spanien. Ein Totalcrash kann jederzeit kommen. Ausgelöst zur Dollar/Pfund-Rettung?
[21:15] AEP - Deutschland soll aussteigen: Should Germany bail out Club Med or leave the euro altogether? must read!
We can argue over whether Greece, Portugal, or Spain are at risk of being forced out of the euro. But there is another nagging question: whether events will cause Germany and its satellites to withdraw, bequeathing the legal carcass of EMU to the Club Med bloc.
In London darf diskutiert werden, was in der Eurozone noch tabu ist. Auf der einen Seite eine D-Mark II, die Karkasse des PIGS-Euro würde dann in den Staub sinken,
Neu 2010-02-01:
[18:00] Jetzt die "Euro-Tragödie": Griechische Tragödie führt zum Euro-Ausverkauf
[14:00] Die "Experten" geben die Richtung vor - Inflation:
Spiegel: Geldschwemme gegen den Euro-Crash
Presse: Euro in Not: "Letzte Hoffnung lautet Inflation"
Der ökonomische Zerfall eines europäischen Staates wie Griechenland würde alle anderen mitreißen, sagt der deutsche Ökonom Thomas Straubhaar. Inflation sei die politisch einfachste Option, Staatsschulden zu beseitigen.
Diese "Ökonomen" werden sich noch wundern, wenn die Staatsanleihen crashen.
Neu 2010-01-31:
[17:15] Kindisch, aber man kommt als EZB-Boss ins Fernsehen: Deutsch-italienisches Duell um den Thron der EZB
Leserkommentar: Wenn es den Euro in 2 Jahren noch gibt, dann sicher nicht mehr mit Italien.
Neu 2010-01-30:
[11:00] Video: Krisenwache - Eurozone unter Druck
Neu 2010-01-29:
[18:45] Raus mit den PIGS: Griechenland muss den Euro abgeben
Griechenland hat die Eurozone in eine schwere Krise gestürzt. Ökonom Dirk Meyer sagt, warum Deutschland jetzt zwei Dinge tun muss: Helfen und Härte zeigen.
Vorsicht, der Titel täuscht. In Wirklichkeit argumentiert der Autor für einen Bailout Griechenlands. Es zeigt aber auch die Folgen - höhere Zinsen für alle.
Leserkommentar-DE: DAS KOMMT NIEMALS !!! DIE MACHEN WEITER BIS DER PUTZ VON DER WAND FÄLLT
Trotzdem werden Griechenland & co den Euro verlassen. Wenn nicht in Wochen, dann in Monaten oder einem Jahr. Oder der Euro löst sich mangels Nettozahler von alleine auf - nach einem Regierungswechsel dort.
[11:00] Bald der die Notamputationen kommen müssen: Sprengt Griechenland den Euroraum?
Muss Europa das hoch verschuldete Griechenland retten, weil sonst die Gemeinschaftswährung gefährdet ist? Ein Papier der Finanzminister erhärtet den Verdacht. Der Druck auf Deutschland zu helfen wächst, doch Kanzlerin Merkel zögert noch. Die Märkte dagegen reagieren: Börsen und Euro stürzen ab.
Wenn Merkel einen Bailout Griechenlands mit deutschem Steuergeld macht, dann droht ihr sicher in der eigenen Partei ein Putsch. Auch in Frankreich wird es kaum möglich sein. Bailouts sind eigentlich nur in der eigenen Nation politisch möglich. Und Griechenland ist kulturell weit weg - man braucht es eigentlich nicht.
Besorgniserregende strukturelle Schwächen im Export wiesen nach dem Papier der Euro-Finanzminister auch Belgien, Frankreich, Italien, Malta, Slowenien, die Slowakei und Finnland auf. In einer relativ starken Wettbewerbsposition seien nur Deutschland, Luxemburg, die Niederlande und Österreich. Handlungsbedarf etwa bei der Verbesserung der öffentlichen Finanzen, der Reform der Arbeitsmärkte und der Stärkung der Binnennachfrage gebe es auch in diesen Ländern.
Hier sind also noch einige weitere Bailout-Kanddiaten. Soll die auch alle Deutschland retten?
Die FAZ hackt auch darauf herum: Südeuropäische Schuldenkrise spitzt sich zu
Neu 2010-01-28:
[9:30] Ein Londoner Banker zum Euro: DEFICIT TERRORISM COULD KILL THE EURO
[10:15] Mehr "Euro-Zerfall": Roubini sagt Zerfall voraus
Neu 2010-01-27:
[20:00] Leserzuschrift-AT (Platin-Investor) - EURO-Schwäche, FED- Meeting:
Stimmt alles, was auf Hartgeld steht zum EURO. Nur warum sinkt der Schweizer Franken gegen das Britische Einlagenklopapierpfund? Das tut nichtmal ein Klickaffe mit 2 MBAs!!! Und die Aktienkurse sinken, Öl sinkt, EM sinkt.
Das ist eine Makro- Manipulation der Notenbanken ohne besondere Nutzung der Comex. ALLE Gegner der USD und besonders alle Gegner des GBP werden massiv angegriffen, auch Aktien, auch Öl, auch Nickel, auch Kupfer, auch Immobilien und ja auch EM.
Ich glaub den Unfung nicht. Kein Pimco und kein Devisentrader und kein Geldmarktfonds ist so debil, von Schweizer Franken ins Britische Pfund zu fliehen. An den Nebenschauplätzen sieht man, was wirklich abgeht. Ich werde das NICHT traden, das ist eine Falle. Even und Pause.
[19:00] Leserzuschrift-DE - 2010, das letzte Jahr des Euro?
Frage zu Ihrem Artikel: Wenn USA und GB "überleben" wollen, dann bleibt Ihnen doch gar nichts anderes übrig, als den Euro zu schwächen bzw. zu zerstören - oder?
Ist nicht mehr nötig. Der wirkliche Feind aller Währungen ist Gold - wird bereits gemacht.
[20:45] Leserzuschrift-AT (Platin-Investor) - Der wirkliche Feind aller Währungen ist Gold :
Absolut richtig!
Der Abverkauf des EUR, USD, GBP, JPY... gegen Gold ist sicher. Innerhalb des WC-Papierangebotes manipuliert man derzeit den EUR und besonders den CHF runter gegen die "herrlich soliden" GBP und USD, einfach weil ein starker EUR hohe Rohstoff- und EM- Preise gebracht hat und durch die EUR- Senkung diese nun fallen. Da man die ansonsten immer nach oben gestützten Aktien mitfallen lässt, muß es ziemlich ernst sein an der Staatsanleihenfront und wohl auch beim GBP. Seit dieses fast kollabiert ist, hat man Gold von 1226$ zuerst durch gezielte Drückung (Erkennbar am weitersteigenden Platin) und nun mit einem Flächenborbardement auf alles (erkennbar am sinkenden Öl, Platin, Aktien)runtergeholt. So viel Aktienkursverluste hinzunehmen spricht eigentlich auch für EM- Materialmangel. Früher hat man Barren geworfen. Haben die keine mehr? Im Herbst 2009 war ein CHF kurz teurer als ein USD. Wo sind seither die Soliditätszuwächse der USA oder gar von UK gegenüber der Schweiz???? Die EUR schlechter als Dollar- Story kaufe ich nicht und die US- Handelsbilanz hält das nie aus. Zerfällt die Schweiz??? Alles Quatsch.
Die Staaten brauchen derartige Unsummen für neue Staatsanleihen, dass es nicht mehr reicht, nur die Leute aus EM und Rohstoffen rauszutreiben in Anleihen, sie müssen auch aus dem viel größeren Aktienmarkt in Richtung Anleihen getrieben werden. Das läuft hier ab. Ausgehend von CN opfern sie selbst die Aufschwungpropaganda dafür. Schwere Opfer des Systems. Fast unheimlich.
Wie lange werden US/UK das schaffen?
[19:00] Die kommen zu spät: Bulgarien steuert Euro-Einführung an
Neu 2010-01-26:
[20:45] Leserkommentar zu: 2010, das letzte Jahr des Euro:
2010 sollten wir nicht zuerst auf die volatilen Kurse von Gold und Silber schauen, es ist für uns viel wichtiger den Euro im Auge zu behalten: Der Crash des Euro hat bereits begonnen und wird sich weiter fortsetzen.
Nicht mehr länger zuschauen sondern sofortiges Handeln ist angesagt (falls noch nicht geschehen): RETTE SICH WER KANN !!!
Crashbewegungen kündigen sich zuerst einige Zeit an, um dann plötzlich brutal einzusetzen.
Da ist schon Futter dafür: Ratings unter Druck: Weitere Euro-Länder in Gefahr
[5:45] PIGS und andere Euro-Schweine: Der Euroraum gerät ins Wanken
In einem internen Papier wird erstmals der Zusammenhalt der Währungsunion infrage gestellt. Die Krise deckt auf, wie sehr Süd- und Nordeuropa wirtschaftlich auseinandergedriftet sind.
Gestern hat man eine grosse Show abgezogen. Mit einer angegeblich mehrfach überzeichneten Griechen-Anleihe. Die Währungsunion ist aber am Ende.
[7:15] Die Bond-Affen, die dieses Papier kaufen, werden sich noch ärgern: Griechenland begeistert mit Super-Rendite
Neu 2010-01-25:
[9:30] Will den Job wirklich noch jemand haben? Kampf um Trichets Nachfolge spitzt sich zu
Das Gerangel um den Chefposten der Europäischen Zentralbank wird zur Machtprobe. Die Qualifikation der Kandidaten spielt dabei offenbar eine untergeordnete Rolle. Mitte Februar entscheiden die Staats- und Regierungschefs.
Der Nachfolger Trichets wird den Euro abwickeln müssen - falls der Euro nicht schon bis dorthin zerfallen ist. Aber nichts ist wichtiger als eine so hohe Position.
Neu 2010-01-24:
[16:00] Die bisherigen PIGS-Bailout funktionieren nicht mehr: EZB: Gigantische Transferzahlungen verschieben EWU-Zerreißprobe nur
Die festen Wechselkurse in der EWU könnten plötzlich platzen – ohne Vorwarnung. Es müssten keine Erschütterungen vor dem „großen Beben“ kommen. Die Investoren schmissen schon lange die Schulden der „ClubMed“-Länder und der anderen „todkranken Patienten“ in den Schoß der Europäischen Zentralbank (EZB), genannt „Repo-Aktionen“ – wertlose Schuldscheine der Länder würden gegen „harte“ Euro eingetauscht, in Billionensummen. Die EZB helfe den europäischen Ländern schon lange mit einer heimlichen Rettungsaktion aus der Krise; es werde aber alles vertuscht. Die Transferzahlungen seien gigantisch, aber dadurch werde die Zerreißprobe nur verschoben – es knirsche jetzt an allen Ecken und Enden.
Weil der Euro jetzt selbst vor dem Crash steht - das ist es.
Neu 2010-01-23:
[18:45] Jetzt ist es heraussen: EU-Kommission warnt vor Euro-Absturz
Die EU-Kommission schlägt Alarm: Angesichts horrender Defizite fürchtet die Brüsseler Behörde um den Euro. Vor allem Krisenländer wie Spanien oder Irland sollen nun auf Sparkurs gehen. Nach SPIEGEL-Informationen wird dabei auch eine bescheidene Lohnpolitik nach deutschem Vorbild empfohlen.
Außerdem mahnen die Kommissionsbeamten mahnen zur Eile. Je später die Länder die Maßnahmen umsetzten, desto höher fielen die sozialen Kosten aus. Aus Sicht der Kommission haben die Euroländer keine Wahl: "Die Anpassungen sind überlebenswichtig für das langfristige Funktionieren der Währungsunion."
Unglaublich, aber wahr: niemand würde freiwillig vor
dem Absturz der eigenen Währung warnen. Die Panik muss nicht nur im EZB-Turm gross sein, sondern auch in Brüssel. Nachdem die EU niemand zwingen kann, versucht sie es so. Die EU und der Euro sind wirklich nur ein Hühnerhaufen, der bei Gefahr in alle Richtungen davonflattert - das passiert jetzt. Für die Märkte bedeutet es: raus aus dem Euro.
Diese Warnung kann vermutlich auch so verstanden werden, dass der Euro nicht mehr lange gehalten werden kann!
Vermutlich waren die letzten Tage die letzte Gelegenheit, Rettungsboote billig einzukaufen. Der Goldpreis sollte jetzt hochfahren.

[16:45] Starke Worte aus dem EZB-Turm: Zentralbank verweigert Griechenland die Rettung
EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark lehnt eine Rettung Griechenlands ab. Das hoch verschuldete Land müsse sich selbst helfen. Zur Zinspolitik sagt Stark, die Zentralbank würde, wenn nötig, die Zinsen erhöhen. "Wir sind dafür da, den Bürgern in Europa stabile Preise zu garantieren."
Die Frage ist nur, ob diesen Worten auch Taten folgen. Griechenland ist dann verloren und muss aus dem Euro raus. Jetzt könnten nur mehr Deutschland und Frankreich helfen, die werden das aber aus innenpolitischen Gründen nicht können.
Die Panik im Turm dürfte jedenfalls gewaltig sein, man fürchtet einen Euro-Kollaps, der zum Ausstieg Deutschlands führen würde. Wird dort nicht schon eine "Notwährung" = neue D-Mark gedruckt? So löchrig wie im Artikel dargestellt ist der Euro wirklich schon.
Die Griechen sollten mit Druck einer neuen Drachme und der Umstellung der Bankcomputer beginnen. Dauert einige Monate. Spanier und Portugiesen auch.
[11:00] Leserzuschrift-DE - Euro-Ausstieg in DE?
Sowohl aus wissentschaftlicher-VWL-Sicht, als auch aus dem Blickwinkel von Qualitätsmedien schlittern wir immer tiefer in das Euro-Dilemma hinein:
1. Die Griechen könnten aussteigen und dann kracht deren Wirtschaft. Kollateralschaden in Resteuropa wahrscheinlich.
2. Die EU schmeisst die Griechen raus (und Portugal...) - ähnlich wie das vorherige Szenario.
3. Man spaltet den Euro in Centralo und Mediteraneo. Der Süden wertet ab, die Mitte wurschtelt weiter mit einheitlicher Währung.
4. DE steigt gefrustet aus.
Was sagen die Indizien? Nun ja, weitergehen wie bisher kann es wohl nicht. Sondersteuern in DE für die Griechen? Unwahrscheinlich - wir sind selbst fast pleite und Merkel hätte Angst vor sowas.
Aber da gab es doch eine Meldung, dass vor kurzem diverse neue Gelddruckmaschinen geliefert wurden, oder? Damit liesse sich dann eine neue Währung vorbereiten und - ähnlich wie 1948 - in Nacht und Nebel verteilen...
Wenn man GAR NICHTS planen und vorbereiten würde, wäre man nicht in DE! In DE gehen die meisten Leute nicht mal ohne Plan auf's Klo... Und in der Bundesbank überlässt man garantiert nichts dem Zufall!
Also: Schaun'mer'mal, was die Zukunft bringt. Wohl dem, der gülden vorgesorgt hat!
Üblicherweise steigt der Nettozahler nach einem Wechsel in der eigenen Politik aus. Es wird auch beim Euro so kommen.
[11:15] Leserzuschrift-DE - Wiedereinführung der DM:
Die Wiedereinführung der DM - wie immer das Ding dann auch heissen mag, weil ja vielleicht auch andere Länder noch dran beteiligt sind - ist dann ja trotzdem noch eine durch "Nichts" gedeckte Währung, also auch zum Scheitern verurteilt. Die Leser sollten vorsichtig sein. Die Schulden wären auch nicht abgebaut. Also ist das nur ein Zwischenschritt, um etwas Zeit zu gewinnen.
Es gibt einen Unterschied: Deutschland ist einer der grössten Exporteure der Welt, das bei relativ geringer Bevölkerung. Man kann sich bei entsprechender Aufwertung des Goldes die Exporte auch in Gold bezahlen lassen, oder die neue DM in Gold umwandeln. Eine Golddeckung einer neuen DM ist daher relativ leicht zu machen - im Gegensatz zu Spanien & co..
Die Kredite = Vermögen in Deutschland (meist an Schuldner in anderen Ländern) sind natürlich abzuschreiben, die kommen nie wieder zurück.
Neu 2010-01-21:
[21:00] Braucht man noch mehr? Ökonom der Deutschen Bank warnt vor Euro-Crash
Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, warnt: Griechenlands Schulden könnten die Euro-Zone zerstören. Nur der Sparkurs aller Euro-Länder, am besten gestützt durch einen Europäischen Währungsfonds, hilft laut Mayer. Für den Abbau der Schulden müssten die Europäer auch Teuerungen hinnehmen.
Kurzversion: Alle Euro-Staaten müssen gewaltig sparen, sonst crasht der Euro. Griechenland war nur ein Vorgeschmack.
Die EZB-Angst ist schon da: EU dementiert Hilfsdarlehen an Griechenland
[7:00] Der nächste Euro-Crash-Artikel: Euro im Abwärtssog der griechischen Tragödie
Die riesige Staatsverschuldung Griechenlands, aber auch die großen Defizite in Italien und Portugal setzen den Euro unter Druck. Noch nie gab es innerhalb einer gemeinsamen Währungszone solch krasse Unterschiede. Experten beginnen, an der Konstruktion der Gemeinschaftswährung zu zweifeln.
Das europäische Multi-Kulti Toilettenpapier.
Neu 2010-01-20:
[9:00] Euro-Schweine: Charles Dumas: „Die Eurozone wird auseinanderbrechen. Umso länger die PIGS in der EU bleiben, desto härter wird ihr ökonomischer Bust ausfallen.“
Moderatorin: Sie sind also der Meinung, dass diese Länder die Union definitiv verlassen werden?
Charles Dumas: Ich habe darüber keinerlei Zweifel. Diese Ökonomien gehören ganz einfach nicht zusammen. Und wirklich jedermann weiß das. Es ist kein Geheimnis.
Wieder einmal ein britischer Banker, der Klartext spricht. Hier ist das ja noch nicht erlaubt.
Moderatorin: Warum spricht sich Deutschland eigentlich derart hartnäckig dagegen aus, Griechenland die Erlaubnis zu erteilen, die Währungsunion zu verlassen? Wollen sie die gesamte Eurozone retten, und Griechenland im Verbund halten?
Charles Dumas: Ganz einfach. Weil Deutschland nicht zugeben will, dass man falsch liegt. Das Land ist stark engagiert in die Bestrebungen, eine politische Union in Europa aufzubauen. Ein Schritt, der an der ökonomischen Front in vollkommen falscher Richtung gestartet wurde. Deutschland ist sich dessen sehr wohl bewusst. Man wollte die Union sowohl politisch als auch ökonomisch vorantreiben, allerdings waren dem Land die Hände durch Frankreich gebunden. Nun befinden wir uns mehr und mehr in einer Situation, in der sich diese artifizielle Anbindung von Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal und Italien an die Kernländer der Europäischen Union, namentlich Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten, in einem Auflösungsprozess befindet.
Das kann also nur die Merkel sein, als "Retterin der PIGS". Bis sie aus ihrem Kanzlerbau vertrieben wird.
[11:00] Da kommt gleich der nächste Weich-Euro-Artikel: Die Euro-Weichmacher
[16:45] Das PIG will nicht raus: Finanzminister: Griechenland will die Eurozone nicht verlassen
Leserkommentar-DE:
Klar doch , wo man es sich auf kosten der Kernländer so gemütlich eingerichtet hat: Warum sollen die freiwillig gehen, wenn das Gemerkel die Rechnung zahlt - die PIGS muss man schon rauswerfen !!!
[16:45] Crasht der Euro noch vor dem Dollar?
 
Ausgeschlossen ist nichts. Falls die "Griechische Krankheit" auf Spanien oder andere Eurostaaten überspringt, dann brauchen wir die Rettungsboote.
Sieht nicht gut aus für den Euro - haut man daher so stark auf das Gold?
Neu 2010-01-19:
[20:00] Genug von neuen Euro-Mitgliedern: Die Euro-Länder machen die Schotten dicht
[13:45] Mario Draghi, der Goldman Vertreter in der EZB? 1968 wie 2011: Godmen gegen Gold
"Nach den für eine Elitelaufbahn geradezu obligatorischen Gehirnwäschen bei Weltbank, MIT und Harvard machte der Italiener Karriere bei Godman Sachs. Und zwar so schnell und so erfolgreich, dass er nach seinem "Ausscheiden" bei Godman und seinem Antritt bei der italienischen Notenbank (2006) und bei der EZB und in der so einflussreichen "Group of 30" nun offiziell als "Interessenvertreter von Goldman in der EZB" [!] bezeichnet werden darf. ... Entscheidend für die Debatte wird wohl am Ende der Stallgeruch sein. Demnächst könnte der europäische Einpeitscher gegen Gold dann eben Mario Draghi heißen. ... Beide italienischen Notenbanker hatten beim bei der Weltbank und bei "führenden Großbanken" und den "führenden internationalen Wirtschafts- und Währungsorganisationen" Karriere gemacht, bevor sie an den wichtigen Schaltstellen die Interessen der Bankenkabale gegen Gold statt die "ihres" italienischen Volkes vertreten durften. Exekutoren der Goldpreismanipulation eben."
Und der soll auch noch neuer EZB-Chef werden. Ein echtes, trojanisches Godman-Pferd.
[13:30] Händler zweifeln den Reservestatus des Euro an und flüchten sich aus Mangel an Alternativen ins britische Pfund: Griechenland-Misere wird für Euro zur Dauerlast
Es gäbe eine bessere Alternative: Gold. Aber das kennen diese Papiertiger noch nicht. Ab er man sieht an diesem Bericht, dass unter den Währungen kaum etwas Gutes zu finden ist - besonders, wenn es um grosse Volumina geht.
[9:30] Davon spricht man hinter den Kulissen: Der verzweifelte Kampf um den Euro
Steigende Schulden, fehlender Reformwille, schwindende Wettbewerbsfähigkeit – die Finanzkrise legt die Schwächen der Währungsunion schonungslos offen. Wie lange hält der Euro das noch aus?
Jetzt fehlt nur noch, dass die Goldpreisdrückung zusammenbricht und der Goldpreis hochschiesst. Dann beginnt der Kampf jeder gegen jeden in der Eurozone. Dann ist der Euro bald Geschichte.
2010, das letzte Euro-Jahr?
[15:30] Hier noch ein Artikel: Immer Ärger mit dem Euro
[13:45] Leserkommentar-DE - Euro Zerfall:
Warum soll es eigentlich den Euro zerreißen, wenn Griechenland oder noch mehrere Länder pleite sind?
Wenn die Verträge eingehalten würden, müßte das doch eigentlich eine Stärkung des Euro bedeuten, denn es wäre ein eindeutiges Signal, daß die Geldvermehrung nicht grenzenlos betrieben wird. Gerade eine staatsunabhängige Währung könnte doch viel stabiler sein, als eine Währung, die mittels Abwertung die nicht wettbewerbsfähige nationale Industrie stützt.
Wenn Griechenland pleite ist, wird das vertrauen zerstört, heißt es.
Vertrauen worauf denn? Darauf daß Griechenland nie pleite geht? Oder Vertrauen darauf, daß die anderen Länder Griechenlands Schuld übernehmen? Wenn letzteres der Fall ist, dann ist eben das Vertrauen in Griechenland zerstört und nicht in den Euro. Oder sind wir soweit, daß die Marktteilnehmer darauf vertrauen, daß unbezahlbare Schulden schon monetarisiert werden? Ich habe den Verdacht, daß den heutigen Käufern von US-Staatsanleihen gerade das, die Garantie, daß sie zwar u.U. wertloseres Geld, doch immerhin nominal ihr Geld zurückbekommen werden, Grundlage ihres Vertrauens in die US-Anleihen ist. D.h. wenn die FED nicht mehr monetarisieren würde, würden diese Anleger schon jetzt Panik kriegen.
Ist es in Europa auch so? Rechnen die Anleger damit, daß sie auf jeden Fall ihre Scheinchen zurückerhalten, die sie dann ganz schnell, vor allen anderen, in Sachwerte umtauschen können, wenn es ernst wird?
1. Weil der Euro ein politisches Konstrukt und Haufen ängstlicher Hühner ist, die bei Schwierigkeiten davonflattern
2. Die Ansteckungsgefahr: wenn auch die Staatsanleihen von Spanien und Italien abverkauft werden, geht auch der Euro mit.
Neu 2010-01-16:
[13:00] Wird man es wagen? Ein Rauswurf Griechenlands aus der Währungsunion wird nun offensiv diskutiert
Auf einmal wird in Frage gestellt, was bisher als undenkbar galt: dass ein Land freiwillig aus der Europäischen Währungsunion ausscheidet - oder hinausgeworfen wird. Aus Sicht der Akteure an den Finanzmärkten der Fall ist zunehmend wahrscheinlich geworden. Es kostet sechs mal so viel, sich mit Credit Default Swaps gegen das Risiko zu versichern, dass Griechenland zahlungsunfähig wird, als bei führenden Unternehmen wie beispielsweise die Deutsche Post, France Télécom, Unilever, Total oder E.on.
Ja, es war undenkbar. Aber der Euro scheint inzwischen auf sehr schwachen Beinen zu stehen. Reichen die Goldvorräte nicht mehr lange?
Die griechische Haushaltskrise ist weit von einer Lösung entfernt - und setzt auch den Euro unter Druck: Schockwellen aus Athen
Es setzt den Euro unter Druck - das ist es. Die Griechen werden nicht freiwillig sparen.
Neu 2010-01-15:
[15:30] Video: The PIIGS may cause the Death of the Euro : Marc Faber
Schon gesehen: PIIGS hat jetzt 2 I. Irland ist dabei.
[18:00] Leserkommentar-DE: Wenn dann Island in die EU aufgenommen wird, hat die Abkürzung noch ein I mehr - PIIIGS.
Neu 2010-01-14:
[14:45] Nichts Neues aus dem EZB-Turm: EZB belässt Leitzins wie erwartet bei 1,0 Prozent
Solange man das Gold am Ausbruch hindern kann, geht das.
Neu 2010-01-12:
[13:30] Die Ausstiegs-Studien kommen: Das Leben nach dem Euro
[21:00] Noch eine: Withdrawal and expulsion from the EU and EMU
Neu 2010-01-11:
[18:45] Nur mehr 500t EZB-Gold da: EZB-Goldforderungen übersteigen echte Goldbestände um das 20-fache
Aus dem aktuellen Monatsbericht der Europäischen Zentralbank ist bei genauer Analyse ein krasses Missverhältnis zwischen echten Goldbeständen und Papiergold (Goldforderungen) des Instituts ersichtlich.
Der World Gold Council meldete im September 2009 Goldbestände der Europäischen Zentralbank von 501,40 Tonnen. Diese Menge ist aus dem Monatsbericht November der Europäischen Zentralbank selbst bei genauer Zahlenanalyse nicht genau herauszulesen.
Also, fast alles ist verliehen. Die können nicht mehr lange den Preis drücken.
[16:00] Die Euro-Kleinfälscher: Geldfälscher fleißig wie nie
Konjunktur für Geldfälscher: In Deutschland waren 2009 mehr Blüten unterwegs als im Vorjahr. Trotzdem fiel der Schaden so gering aus wie seit der Einführung des Euro nicht mehr. Die Kriminellen bevorzugen kleine Scheine.
Die Grossfälscher sind EZB und Regierungen - die machen das straffrei.
Neu 2010-01-10:
[20:00] It’s backed by Mercedes cars and Gucci bags: Doug Casey: "Absolutely convinced the euro is going to fall apart"
…If the dollar is an “IOU nothing,” the euro is a “who owes you nothing.” When it collapses, a lot of people are going to suffer a big wealth haircut. Bernie Madoff swindled thousands of people out of billions. The euro will swindle millions of people out of trillions.
…The average urban peasant in Europe thinks his government is somehow watching out for him. I suppose that’s true, at least the way a dairyman watches his cows, or a swineherd watches his pigs. But the euro really is backed by nothing. Though, at the moment, you could say it’s backed by Mercedes cars and Gucci bags… anything you can trade euros for. But that’s for a limited time. I’m absolutely convinced the euro is going to fall apart it
Wenn man die "Deckung" des Euro nicht mehr verkaufen kann...
Neu 2010-01-08:
[16:15] Rücknahme der Monetisierungen? EZB sammelt ihre Liquidität wieder ein
Die Europäische Zentralbank reduziert die Liquidität, mit der sie seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise das europäische Bankensystem gestützt hat. Wie das Finanzinstitut mitteilte, ist seine Bilanzsumme, die die an die Kreditwirtschaft geflossenen Mittel widerspiegelt, im vergangenen Jahr bereits um 9,5 Prozent zurückgegangen.
Vermutlich ist nur die Nachfrage nach solchen Notkrediten etwas gesunken. Von einer Verschärfung der REPO-Richtlinien der EZB wurde noch nichts geschrieben. Die EZB-Bilanz ist noch immer total aufgebläht.
Neu 2010-01-07:
[14:00] Euro-Land ist eine Schönwetterveranstaltung: EURO: Nicht sturmfest
Mehr davon: Düstere Zeiten für die Euro-Zone
Neu 2010-01-05:
[18:00] Jetzt umtauschen oder abschreiben: Noch 13,66 Milliarden D-Mark im Umlauf
D-Mark, Schilling, Lira: Alte Banknoten und Münzen im Wert von insgesamt 14 Milliarden Euro sind auch acht Jahre nach Einführung des Euro-Bargelds noch im Umlauf. Allein sieben Milliarden Euro sind die noch nicht umgetauschten D-Mark-Bestände Wert.
Nachdem der Kurs dieser Altwährungen gegenüber dem Euro fix ist, werden sie mit dem Euro in die Hyperinflation gehen und damit wertlos werden. Daher besser jetzt noch umtauschen - in Gold/SIlber wenn möglich.
[9:15] Die Euro-Zone steht vor ihrer Zerreißprobe: Retter, die alles noch schlimmer machen
Der Euro entpuppt sich in dieser Krise nicht als Garant politischer Einheit, sondern als Pulverfass, das diese Einheit sprengt. Die überschuldeten Euro-Staaten wollen (und müssen) ausgelöst wer-den. Dasselbe erwarten die Euro-Anwärter vor der osteuropäischen Haustür. Doch dafür fehlen die finanziellen Ressourcen. Die EZB kann und darf keinen „toxischen“ Giftmüll ankaufen wie ihre amerikanische Schwester. Den alten Bankierländern, Deutschland, Niederlande, Österreich und Finnland, fehlen die Mittel, sich und die anderen zu retten. Die Euro-Zone ist nicht das Bollwerk in der Krise, sie steht vor ihrer Zerreißprobe. Entweder sie reduziert sich zu einer Kernunion der alten Hartwährungsländer, dem früheren DM-Block. Oder die ehemaligen Schwachwährungsländer verlassen eine Währungsgemeinschaft, die ihnen nicht mehr helfen kann, ihr Selbsthilfepotential (Währungsabwertung, nationale Krisenbekämpfungsprogramme) jedoch blockiert. Tertium non datur.
Wir dürfen raten, bei welchem Goldpreis sind die Eurozone auflöst.
[21:30] Diese "Experten" kennen (noch) kein Gold und keinen Goldpreis: EZB-Niedrigzinspolitik bleibt bis Spätsommer
Neu 2010-01-04:
[11:30] Aber nur leicht: Geldmenge M3 sinkt erstmals seit Euro-Start
Erstmals seit Beginn der Währungsunion 1999 ist die Geldmenge M3 im Euro-Raum unter das Vorjahresniveau gefallen. Sie sank im November um 0,2 Prozent, nachdem sie im Vormonat noch geringfügig über Vorjahr gelegen hatte. Auch die Kredite der Banken an Unternehmen im Euro-Raum schrumpfen immer schneller.
Das ist die Folge der Kreditschrumpfung. Aber dafür bläht die EZB die Geldmenge M1 auf.
[13:00] Die Geldmenge M1 ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahr um 12,6 % geklettert nach 11,8 % im Vormonat
Das ist das Zentralbankgeld.
[7:15] Wie viele dieser "Hoffnungsträger" noch? Estland: „Der Euro ist unsere einzige Hoffnung“
[15:45] Leserzuschrift-DE - Was hindert die Esten eigentlich daran, den Euro einfach als Landeswährung einzuführen?
Sie würden damit zwar keine keine Bailout-Garantien erhalten, doch darum dürfte es Ihnen doch offiziell garnicht gehen. Selbst Anleihen können sie schon jetzt in Euro auflegen, wenn sie denn jemand kauft. Sie brauchen doch nur den Euro als konkurrierende Währung zuzulassen, sukzessive die Steuern auf Euro umstellen.
Es gibt Staaten wie Montenegro, die den Euro offiziell verwenden. Da muss aber die EZB zustimmen. Bei einem EU-Staat gibt es Kriterien für die Aufnahme.
Neu 2010-01-01:
Seitenauslagerung.
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