Interessantes zu Inflation & Hyperinflation 1H/2007 + 2006

Hier die Wikipedia Definition von Inflation und Hyperinflation

Enthält alle Einträge bis 30.6.2007.
Neuere Einträge ab 1.7.2007 finden Sie hier.


Neu 2007-06-12:

Leserzuschrift über Preise in Deutschland:

Da ich nur bescheidene Einkäufe tätige, um mein biologisches Überleben sicherzustellen habe ich die Verkaufspreise von den wenigen Produkten, die ich brauche, ziemlich gut in Erinnerung bzw. kann man selbige noch an den alten ablesen.

Ein kleiner Vergleich zwischen März 2007 - und Juni 2007 (Ruhrgebiet):

1/4 kg Butter (okay, bio) von € 2,00 auf € 2,30 - läppische 15% teurer
1 kl. Packung Multivitamintabletten von € 24,00 auf € 28,00 - bloß 16,7%

Wollen Sie noch mehr Beispiele, dass es eine ("gar nicht fühlbare") Teuerung - manche sagen Inflation dazu - gar nicht gibt?

Ein kleines Nusshörnchen (auf österreichisch Nusskipferl) kostet hier € 1,70. Das sind DM 3,40 oder ÖS 23,60. Ein Wahnsinn !! Und das für vielleicht 8 Bissen eines kleinen Kaffeegebäcks. In einem Innenstadtkaffee - kein besonderes Lokal.

Übrigens: Ich glaube die Deutschen haben immer noch den Kauf eines Lebendhuhns in ihrem Inflationswarenkorb. Zumindest als ich hier beruflich fest etabliert war (bis Mitte der 90er) ist dies noch der Fall gewesen. Deren Zusammenstellung ist noch verrückter als die österreichische Variante. Wann haben Sie zuletzt ein lebendiges Huhn gekauft ?

Ich weiß, das sind Produkte, die in dem verlogenen Statistik-Warenkorb nicht vorkommen. Aber ich brauch´ halt nicht jedes Monat einen neuen BMW oder einen neuen Anzug von Armani oder ein Handy - das kostet ja sowieso nichts, die gibt´s ja um 0.- €, also geschenkt.

Ist das "Lebendhuhn" billiger als das Geschlachtete? offenbar schon. Drückt den Index.
Ist doch keine Inflation da oder? 15..17% in nur 3 Monaten, und das im Land der Preisstabilität!


Neu 2007-06-08:

Aus dem Midas vom 7. Juni - US-Inflation:

In Fed parlance tame core inflation is the key to managing inflation expectations. And managing inflation expectations is paramount to the dollar confidence game. In order to sustain managing expectations during hyperinflation two things must happen: statistical disinformation and mountains of derivatives. Increasingly bogus figures must be given to make it all jibe, along with increasingly rigged financial markets. It's logical that the Working Groups duties have become needed on a daily basis. Hank Paulson, more than anybody, knew the urgency of preparing for a dollar and bond exodus. Therefore the bond, dollar, Dow, CPI, PPI, GDP, ISM must ALL maintain a charade of growth with low inflation.

Now is when the statistical lies start becoming comical. When even mighty Wal-Mart reports sales suck and they are curtailing new store growth how could there possibly be some Goldilocks economic miracle? Nothing would ruin the inflation expectation party like gold screaming higher like a bat out of hell. I compared a few random personal expenditures vs. a few years ago. To my knowledge none are in the "core" rate of inflation. They were necessary to me however.

dental crown $1,100 2003: $780

driveway sealer $1,785 2004: $790

landscape lights, each $61 2006: $43

organic bananas 99 cents a pound 2006: 59 cents

ball valve for plumbing $15.99 2006: $8.99

gallon exterior paint $27.99 2005: $18.99

local newspaper $1.00 ea. 2003: 35 cents

Thank God my inflation expectations were being managed so well otherwise I'd be freaking out. It's insidious now that everything is scanned and bar coded; there are no longer any stickers on the old product to compare (deliberate?). If this isn't hyperinflation then I guess we'll just wait for the Weimar version.. Everything was up 50 - 125% in 1-3 years. Is it any wonder even throwing the kitchen sink at gold couldn't keep it down in this environment?

It took a lot of derivatives to keep all the lids on today. I'll bet Paulson's Working Group was hunkered down. It also took an acquiescent mainstream media to publish more drivel explaining such strange gyrations in the metals. I wonder what a quadrillion dollars of crashing derivatives sounds like? If a quadrillion dollars of derivatives crash in a cyber-forest can anybody hear it? Gold will soon be front and center on the financial stage.

Der Autor hat recht. Das riecht irgendwie nach Hyperinflation. Auch seine Frage, wie es aussieht, wenn $1000 Billionen (Quadrillion) an Derivaten hochgehen, ist interessant. Wir werden es erleben - vermutlich noch 2007.


Neu 2007-06-05:

Richtige Hyperinflation zu besichtigen - in Zimbabwe:

FAZ: 3714 Prozent Inflation

Demnächst auch bei uns?
Lehrerinnen müssen als Prostituierte arbeiten und eine Villa kostet so viel wie ein Kleinwagen.

Die Anfänge der Hyperinflation - in den USA:

Russ Winter: More Clues on the Uncured Foreclosure Question and Trouble in Clusterfuck Nation

I’m finding that if I’m not especially careful about where I pull out my wallet, costs will nail you in a heartbeat. Just not showing up at all in places where money is required is about the only defense to being eaten alive by inflation and costs. I think much of the activity we are seeing in the “buy somethin’” markets is related to a inflationary crack up boom that is out of hand.

Die wirkvollste Verteidigung gegen die Inflation ist, dort nicht hinzugehen, wo man Geld braucht. Sonst frisst einen die Inflation lebend.


Neu 2007-06-02:

Österreich: die Inflation frisst die Einkommen auf:

ORF: Zufriedenheit mit Aber

Nur 49 Prozent kommen mit Gehalt aus:
So gaben nur 49 Prozent an, mit ihrem Einkommen vollkommen das Auslangen zu finden. Im Frühjahr 2001, dem bisherigen Spitzenreiter des Arbeitsklima-Index, waren es 56 Prozent gewesen.

Kein Wunder, wenn der Euro seit seiner Einführung schon 50% seines Wertes verloren hat. Die Einkommen sind aber kaum gestiegen.
Sehen Sie dazu auch das Interview mit Marcus Meyn im Rohstoff-Spiegel 11.

Noch glauben die Leute die Statistiken, aber der Zweifel beginnt schon!


Neu 2007-05-28:

Interessantes zur Inflation:

Michael Winkler: Inflation

Ein kleiner Nachtrag zur Inflationsrate: Wenn aus einem Preis von 3,80 D-Mark innerhalb von fünf Jahren (2002 - 2006) ein Preis von 3,80 Euro wird, entspricht das einer jährlichen Inflationsrate von 14,4%. Und zwar nicht "gefühlt", sondern ganz real.

Kommt doch irgendwie bekannt vor, oder?


Neu 2007-05-16:

Eine neue Art von Inflation - Agflation:

David Shvartsman: "AGFLATION" IS THE NEW BUZZWORD

Also, die Preise für Lebensmittel sind international im Steigen begriffen: Agrar-Inflation.
Man denke nur an die jüngsten Tortilla-Aufstände in Mexiko.
Ein Zeichen, das der reine Lebenserhalt immer teurer wird.

Die "Gedankenkontrolle" rund um die Inflation:

Jason Hommel: Why Silver will Soar above $230/oz

Ben Bernanke daraus über Inflation (mit "Übersetzung"):

"The best way to prevent increases in energy and commodity prices from leading to persistently higher rates of inflation is by anchoring the public’s long-term inflation expectations."

In other words, Bernanke said, "The best way to prevent inflation from getting out of control, is to control everyone's thoughts about inflation."

Also, der beste Weg, um zu verhindern, dass die Inflation "ausser Kontrolle" gerät, ist das Denken über Inflation zu kontrollieren.

Was ist "ausser Kontrolle"? Offenbar, wenn die Bevölkerung und die Finanzmärkte die Inflation plötzlich spüren und mehr Inflation erwarten. Hier ist ein zentrales Element der Systemmanipulation: man darf nicht merken, dass es Inflation gibt und diese steigt.

Das geht natürlich nur gewisse Zeit. Wie Abraham Lincoln schon gesagt hat: man kann alle für eine gewisse Zeit belügen aber niemals alle für ewig.

Ein praktisches Beispiel aus Österreich - April 2007:

Standard: Teuerungsrate im April bleibt bei 1,8 Prozent

Strom/Gas um ein Zehntel teurer:
"Wohnung, Wasser und Energie" als erneuter Haupt-Preistreiber verteuerte sich im April im Jahresabstand um 5,0 Prozent. Dabei kam die Instandhaltung von Wohnungen um 5,5 Prozent teurer. Zurückzuführen war dies nach Angaben der Statistik Austria von Mittwoch vorwiegend auf höhere Kosten für Material (insgesamt +7 Prozent; Zement +12 Prozent, Ziegelstein +11 Prozent).

Haushaltsenergie verteuerte sich im Jahres-Schnitt um 5,8 Prozent (Strom +9 Prozent, Gas +10 Prozent, Heizöl jedoch -5 Prozent). Betriebskosten für Wohnungen stiegen um 6 Prozent (BK für Mietwohnungen +7 Prozent, für Eigentumswohnungen +5 Prozent).

Verteuerungen bei Nahrungsmitteln:
Mehr als ein Viertel der Jahresinflation verursachte die Ausgabengruppe "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" (+4,0 Prozent), vor allem durch Verteuerungen bei Nahrungsmitteln (+4,3 Prozent). Die Preise für Gemüse stiegen massiv um 13 Prozent (Kartoffel +35 Prozent, Zwiebel +58 Prozent), die Preise für Obst hingegen nur um 2 Prozent. Fleischprodukte verteuerten sich um 3 Prozent (Extrawurst +5 Prozent), Brot und Getreideerzeugnisse um 4 Prozent (Gebäck +5 Prozent, Weißbrot +6 Prozent), ebenso Molkereiprodukte und Eier (Eier +9 Prozent, Vollmilch +5 Prozent).

Im Monatsabstand verzeichnete man in der Ausgabengruppe "Bekleidung und Schuhe" (+2,5 Prozent) Preissteigerungen vor allem bei Bekleidung (insgesamt +2,6 Prozent; Damenpullover +8 Prozent, Damenhose +5 Prozent). Schuhe verteuerten sich um 1,7 Prozent.

In der Ausgabengruppe "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" (+1,0 Prozent) stiegen die Nahrungsmittelpreise binnen Monatsfrist um 1,1 Prozent - großteils wegen deutlich höherer Gemüsepreise (+7 Prozent; u.a. Eissalat +45 Prozent, Zwiebel +27 Prozent).

Wenn man sich diese (bereits "hedonischen" Manipulationen unterworfenen) Einzelwerte ansieht, kann unmöglich 1.8% herauskommen, nachdem nur wenige Dinge wie Telefonie oder Elektronik etwas billiger geworden sind. Reale Jahr-Jahr Preissteigerungen derzeit: etwa 8%. Wagt es kein Journalist, nachzurechnen, oder ist er zu faul?

Only the truly deluded believe that the core consumer price index has any true meaning. - Ned W. Schmidt

Wird die Mehrheit getäuscht (deluded)? Ja, sie lebt aber auch in der Illusion der Obrigkeits-Gläugibkeit.


Neu 2007-05-10:

Ist die Schweizer Inflationsrate schon bei 10%?

Mogbambo Guru zitiert Bloomberg: Elements of the Dollar's Death Knell

And since inflation in debt and inflation in the money supply lead to inflation in prices, sure enough, Bloomberg reported that "Swiss consumer prices rose the most in more than 15 years in April", as "Consumer prices rose 1.1% from March." Over 1% in one month! Man, that's inflation! It was explained that "a drop in the franc made imported goods such as oil more expensive."

1.1% von Monat zu Monat ergibt über 10% im Jahr. Die höchste Steigerung in 15 Jahren. Zeit für eine Zinsanhebung.

Nur Schweizer können die realen Preissteigerungen beurteilen.

Hier ein anderer (offizieller) Bericht der NZZ: Fast keine Teuerung in der Schweiz

Was stimmt wirklich?
Hausverstand: Wenn die Wirtschaft brummt und der Franken gegenüber dem Euro noch sinkt, die Euro-Zone eine Inflationsrate von 8% oder mehr pro Jahr hat, dann kann die Schweizer Inflation kaum bei 1% liegen, oder?


Neu 2007-05-06:

Ist Hyperinflation die weltweite Politik?

Hier der Zustand der US-Wirtschaft: die Realwirtschaft bricht zusammen, wogegen die Spekulation ausufert.

Mike Shedlock: Real World vs. Financial World

Daraus dieses Diagramm der US MZM-Geldmenge (täglich fälliges Geld).
Sehen Sie, wie stark diese in den letzten 2 Monaten (seit dem Subprime-Debakel) gestiegen ist.
Offenbar wird dieses gesamte Debakel von Ben "Helicopter" Bernanke im Auftrag von Baby Bush und "Weimar" Hank Paulson monetisiert. Die "Geld-Helikopter" sind aktiv.

Es regnet auch Euros:
Banknotes in circulation rose by EUR 3.8 billion to EUR 619.7 billion. This is a 31.9% annual rate of increase; it's raining Euros! (aus dem Midas vom 4. Mai)

Die Zustandbeschreibung von Mike Shedlock im obigen Artikel passt sehr genau auf die Hyperinflation. Offenbar ist Hyperinflation jetzt weltweite Politik der Zentralbanken.

Hyperinflation --> ab in die Rettungsboote: Gold und Silber!


Neu 2007-04-24:

Nicht täuschen lassen, in der Hyperinflation steigen die Aktienkurse:

Hier 2 Hausse-Meldungen:
- Welt: Auf dem Weg zu neuen Rekorden
- Welt: Höhenflug an den Aktienmärkten

Vergleichen Sie mit der Anfangsphase der Weimarer Hyperinflation. Dort sind die Aktienkurse auch ordentlich gestiegen, aber gegenüber "echtem Geld" massiv zurückgefallen. Diese Situation ist auch heute besonders deutlich zu sehen, wenn man den DJIA Index mit dem Goldpreis vergleicht. Der Dow fällt massiv zurück. Nur die europäischen und asiatischen Börsen können einigermassen mithalten - noch!

Übrigens, fast jeder hat damals spekuliert. Das war viel einträglicher als Arbeit - wie heute:


Neu 2007-04-19:

Zur Hyperinflation:

Jay Taylor: As the Dollar Crashes, Gold is heading to $4,800 & Possibly Much Higher

Sehr gute Charts zur Weimarer Hyperinflation. Der Autor zieht Parallelel zur US-Situation heute.


Neu 2007-03-26:

Die wahre Inflation bei uns: 6.9%

Jürgen Müller: Wahre Euro-Inflation 2006 bei 6,9%

Dieses Jahr kommt sicher noch einiges dazu.


Neu 2007-02-25:

"Endgame" der Hyperinflation in Zimbabwe:

Anger mounts in Zimbabwe as crisis nears

Die Wirtschaft bricht jetzt endgültig zusammen, dem Tyrannen Mogabe geht es jetzt auch an den Kragen.
Sehen Sie sich das genau an, es kann auch uns bald treffen.


Neu 2007-02-12:

So sieht die Inflation für Vermieter aus:

Manager Magazin: Unbill bei "zweiter Miete"

a) die Betriebskosten explodieren (hier sieht man die echte Inflation)
b) die Einkommen stagnieren
c) als Resultat müssen die Vermieter bei ihrer Nettomiete "nachgeben"

Ein Lehrstück für alle "Immobilien-Investoren", die glauben, sich bei einer Inflation oder gar Hyperinflation enfach entschulden zu können. Real steigende Nettomieten sind also nur möglich, wenn die Einkommen real steigen. Bei einer Verarmung der breiten Bevölkerung wie derzeit schlägt der Überhang an Immobilien voll durch. Passen Sie auf, was passiert, wenn die Zinsen dramatisch steigen.


Neu 2007-01-28:

"Arme" Einfach-Millionäre - nicht mehr "reich":

Die USA ändern ihre Definition, wer "reich" ist und in Hedge-Fonds investieren darf (Accredited Investor).

John Mauldin: A New Definition of Rich

Statt bisher $ 1 Mill. Gesamt-Nettovermögen (total net worth) braucht man jetzt $2.5 Mill. flüssig (liquid net worth).

Das reduziert die Zahl der "Reichen" auf etwa 1/5. Sorry, die anderen waren einfach "Inflations-Millionäre".

Sie können mir gerne schreiben, ab welcher Grenze Ihrer Meinung nach "reich" beginnt: walter@eichelburg.com.


Neu 2007-01-26:

EZB wird nervös wegen Inflation:

Euro-Geldmenge steigt im Dezember um 9.7% (jährlich): Inflation und steigende Preise

In Wirklichkeit fürchten sie natürlich, dass ihre Inflationslüge auffliegt.
Die realen Konsumentenpreise steigen im Euro-Raum zwischen 7 und über 10% im Jahr.

Dabei geben sie an, das Inflations-Monster eingefangen zu haben:

Price stability: why is it important for you?

Sorry Leute, in dieser Flasche ist es nicht mehr. Ihr habt es selbst freigelassen!


Neu 2006-12-21:

Wenn die Inflation offensichtlich wird:

Gold Derivatives: Elephant in the Boardroom

Interessant auch die Beschreibung des Crack-up Boom nach Ludwig von Mises.

This first stage of the inflationary process may last for many years. While it lasts, the prices of many goods and services are not yet adjusted to the altered money relation. There are still people in the [p. 428] country who have not yet become aware of the fact that they are confronted with a price revolution which will finally result in a considerable rise of all prices, although the extent of this rise will not be the same in the various commodities and services. These people still believe that prices one day will drop. Waiting for this day, they restrict their purchases and concomitantly increase their cash holdings. As long as such ideas are still held by public opinion, it is not yet too late for the government to abandon its inflationary policy.

But then finally the masses wake up. They become suddenly aware of the fact that inflation is a deliberate policy and will go on endlessly. A breakdown occurs. The crack-up boom appears. Everybody is anxious to swap his money against "real" goods, no matter whether he needs them or not, no matter how much money he has to pay for them. Within a very short time, within a few weeks or even days, the things which were used as money are no longer used as media of exchange. They become scrap paper. Nobody wants to give away anything against them.

It was this that happened with the Continental currency in America in 1781, with the French mandats territoriaux in 1796, and with the German mark in 1923. It will happen again whenever the same conditions appear. If a thing has to be used as a medium of exchange, public opinion must not believe that the quantity of this thing will increase beyond all bounds. Inflation is a policy that cannot last.

Zusammenfassung:
Wenn die Menschen erkennen, dass die Preise immer weiter steigen, und dies eine explizite Politik ist, hören sie auf zu sparen und versuchen aus dem Geld in reale Güter zu flüchten. Dies kann in sehr kurzer Zeit passieren. Niemand will mehr dieses Geld nehmen.

Damit Inflation als Methode funktioniert, darf die öffentliche Meinung nicht glauben, dass sie immer so weiter geht. Daher kann Inflation nicht ewig weitergehen. Aber bei den meisten Menschen funktioniert dies lange.

Sind wir bald soweit?

Die reale Inflation im Euro-Raum:

In der Welt vom 20.12. ist ein Artikel (leider nicht Online) über die Akzeptanz des Euro zum 5. Geburtstag. In sehr vielen Ländern wird er mehrheitlich abgelehnt. Ein wesentlicher Grund dafür ist der hohe reale Wertverlust. In Ländern wie Griechenland sind die Preise in diesen 5 Jahren um 100% gestiegen.

Selbst in Deutschland (leichte Umrechnung 1:2) konnte ich beobachten, dass die Preise rundum heute numerisch in Euro gleich hoch sind, wie etwa vor 7 Jahren in DM. Wie lange lassen sich die Bond-Märkte noch täuschen?


Neu 2006-12-12:

Her Queen's Voice: Wofür sind Inflations-Statistiken da?

Chris Martenson: LET'S GET HOPPED UP AND MAKE SOME BAD DECISIONS

The cost of living for many British households is up to four times the Government's published rate of inflation, The Daily Telegraph can reveal.

Millions of families are experiencing inflation far beyond the official rate of 2.4 per cent, new research suggests.

The Government was last night accused of neglecting hard-up families as the research shatters the illusion that the Consumer Price Index - used by the Bank of England to set interest rates - represents the true cost of living as experienced by many households

According to the study, pensioners' costs rose by 8.9 per cent in the 12 months to October.

A spokesman for the Office for National Statistics said: "The CPI and RPI are specifically not intended to measure what people often refer to as 'the cost of living'."

Hier ist es also offiziell vom Staat in England: Konsumentenpreis-Indizes sind exakt nicht dafür da, um die Lebenshaltungs-Kosten und deren Steigerung zu messen. (Denn die ist 4 mal höher).
Wozu sind sie dann wirklich da? Offenbar um die Öffentlichkeit zu betrügen.

Ist es bei uns nicht genauso? Offenbar fliegt jetzt der Schwindel auf. Wenn das der Bond-Markt erfährt!


Neu 2006-12-04:

Reale und "gefühlte" Inflation:

Prof. Brachinger: Euro: "Korrekte Studien provozieren die Verbraucher"

Der Herr Statistik-Professor glaubt offenbar immer noch, dass die staatlichen Inflations-Statistiken richtig sind, obwohl es die Verbraucher anders "fühlen": 9.7% statt 1.5% pro Jahr. Ist es Obrigkeitshörigkeit oder die Tasache, dass der Herr Professor vom Staat bezahlt wird, die ihn immer noch an die amtlichen Statistiken glauben lässt.

Kein Wunder, dass sich die Verbraucher durch die höhere Inflation provoziert "fühlen", denn sie müssen die höheren Preise ja real bezahlen.

Was ist, wenn es die Bond-Märkte auch bald anders "fühlen" und jetzt über 10% Zinsen haben möchten? Dann gibt es einen ordentlichen Bond-Crash und das Kartenhaus kommt herunter.

Massive Preissteigerungen gibt es nicht nur bei Konsumpreisen sondern besonders auch bei Investitionsgütern, was das folgende Beispiel aus dem Wasserkraftwerks-Bau zeigt:

Kollegen aus der Wasserkraft melden bereits die letzten Tage bei Neuausschreibungen Preissteigerungen von durchschnittlich 40 % im Anlagenbau. Ich selbst saniere zur Zeit eine Wehranlage.Der Stahlpreis für den Stahlwasserbau ist von 500 € im Jahr 2003 auf über 2000 € gestiegen. Über diese Inflation wird nirgends berichtet. Danke, Herr E.

Auch in den 1970er Jahren wurde das selbe Spiel getrieben. Bis der Goldpreis davongelaufen ist, dann mussten höhere Zinsen geboten werden. Diesesmal folgt ein ordentlicher Crash mit der Zerstörung des Fiat-Money-Systems.


Neu 2006-11-12:

Reale Konsumentenpreis-Inflations-Beispiele aus Deutschland:

Übernommen vom Goldseiten_Forum (Manipulation von Teuerungsraten) - ich hoffe, man ist mir nicht böse.

So viel mir bekannt ist, wurden im Vorfeld der EURO-Einführung die Kosten für Krankenhausaufenthalte aus der deutschen Inflationsberechnung herausgenommen, um das Kriterium von 2,5%
Inflationsrate zu erreichen.
Das ist sicher nur ein Beispiel, wie Statistiken "brauchbar" gemacht werden.

Mein individuelles Preisbarometer sind sowieso die Würstchenpreise am Frankfurter Hauptbahnhof. Sie sind innerhalb von knapp 2 Jahren von 2,10 über 2,20 auf jetzt 2,30 (Currywurst 2,50) gestiegen. Für mich hat das den Vorteil, daß ich von der Basis von ungefähr 2 Euro gut rechnen kann und jeden Tag an den Buden vorbeilaufe.

Aus dem lesenswerten Artikel von Roland Baader:
"....Erst kürzlich hat ein Expertenteam der Deutschen Bundesbank in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg/Fribourg (Schweiz) dokumentiert, daß die echten Inflationsraten seit der Euro-Einführung nicht zwischen den ausgewiesenen 0,5% bis 2% oszillierten, sondern bei 7% bis 7,5% jährlich lagen. Ende 2006, nur fünf Jahre nach seiner Geburt, wird somit der Euro nahezu 40% seiner Kaufkraft eingebüßt haben. Wie schon Voltaire gesagt hat, kehrt eben jede Papierwährung früher oder später zu ihrem wahren Wert zurück, nämlich zu Null......"

Guten Morgen zusammen,
also das Jahr geht jetzt zur Neige und bei uns flattern jetzt so diverse Rechnungen bei uns ein.
Also da ist die durschnittliche Inflationsrate nicht mehr einstellig:
Tennisstunden der Kinder + 8,5 %, Winterhallenplatz meiner Frau + 75 % !!, etc…..
Zusätzlich Gas, Strom + 8 %.
Die Firmen positionieren sich ja auch schon und erhöhen zwar nicht die Preise, aber reduzieren einfach mal die Menge um ca. 10 %. (pringels etc.) Aber der Verbraucher braucht nicht traurig zu sein, es dient ausschließlich der Qualitätsverbesserung!!!

Glaubt noch irgendwer die staatlichen Statistiken?

7.5% erfordert eigentlich einen Nominalzins von über 10% - ohne Risikoabgeltung!
Erwartet einen ordentlichen Bond-Crash - weltweit!

PS:
Inzwischen geht die Preissteigerungswelle auch in den Supermärkten los.
In den letzten Jahren hat sich soviel Preisdruck aufgestaut, der jetzt herauskommt.


Neu 2006-10-19:

Neue Details zur Hyperinflation in Deutschland 1923:

Deggendorfer Zeitung: 1923 kostete ein Liter Bier 280 000 Mark

Tagebucheinträge (extrem lesenswert)

1 Liter Bier kostete 1923 (PDF, leider oft kopiert 528 KB)


Aus einer Leserzuschrift aus Deutschland (2006-08-28):

Kürzlich habe ich das Thema Verschuldung und Inflation bei uns auf den Tisch gebracht und habe erzählt, dass wir beim EURO und beim Dollar eine tatsächliche Inflation von 9.5% haben. Die Antwort war, irgendwann wird es einfach vielmehr Geld geben - was soll's, dann werden einfach drei Nullen gestrichen, so wie 1923 in Deutschland oder jetzt kürzlich in der Türkei. Wo ist das Problem.

Tja - wo ist das Problem. Wer zieht eigentlich bei einer neuen Währung den "schwarzen Peter"? Ob ein Haus oder sonst eine Verbindlichkeit vorher 1'000'000 € und dann 1'000 € kostet, spielt doch eigentlich gar keine Rolle.

Habe ich das irgendwie falsch verstanden? Aber vielleicht interessiert das auch andere Leser. Ich bekomme diese Antwort oft zu hören und weiss keine Antwort darauf.

Meine Antwort:
Das Problem bei einer solchen Inflationierung ist, dass plötzlich die Bonds abverkauft werden, da sie im realen Wert in der Inflation verfallen. Nur, sind die Schulden derzeit überall so extrem hoch, dass damit die Zinsen explodieren und der Schuldenturm zusammenkracht. Das passiert, wenn die psychologischen Tricks von der "künstlich niedrigen" Inflation versagen.

Die Bond-Investoren werden bei einer solchen Inflationierung am meisten draufzahlen, daher werden sie auch flüchten - die Kleinen natürlich nicht.

Wenn Sie in Deutschland 1903 begonnen haben, 20 Jahre lang in eine Lebensversicherung einzuzahlen, haben Sie 1923 der Wert von einem Laib Brot herausbekommen. Weil in den Lebensversicherungen primär Bonds drinnen waren. Solche Fälle hat es genügend gegeben, speziell in den "gebildeten" Klassen. Aber natürlich nicht bei den Spekulaten, die hatten Hochkonjunktur.

Jede solche Inflationierung bringt massive Armut, da die Löhne nicht entsprechend mitsteigen.
Das sehen sie schon in Ansätzen in Deutschland und Österreich.


Aus dem Artikel THE GREAT INFLATION, Part 1 von Jim Puplava:

I would like to end with a quote from Jens O. Parsson’s book “Dying of Money.” It perhaps explains best where we are today and where we are headed.

“Everyone loves an early inflation. The effects at the beginning of inflation are all good. There is steepened money expansion, rising government spending, increased government budget deficits, booming stock markets, and spectacular general prosperity, all in the midst of temporarily stable prices. Everyone benefits, and no one pays. That is the early part of the cycle. In the later inflation, on the other hand, the effects are all bad. The government may steadily increase the money inflation in order to stave off the latter effects, but the latter effects patiently wait. In the terminal inflation, there is faltering prosperity, tightness of money, falling stock markets, rising taxes, still larger government deficits, and still roaring money expansion, now accompanied by soaring prices and ineffectiveness of al traditional remedies. Everyone pays and no one benefits. That is the full cycle of every inflation.”

Also, der Anfang einer Inflation ist sehr angenehm. Jeder profitiert, niemand bezahlt. In der späteren Inflation bezahlt jeder, niemand profitiert. Wichtig: das Geld ist knapp, obwohl soviel davon produziert wird - weil die Preise stärker steigen.

Wo sind wir heute? Beim Übergang von der "early Inflation" auf die "later Inflation".


2006-08-13: Marc Faber Artikel:

Super Artikel über Hyper-Inflation: The Financial Implications of Reflation

Das "Bernanke-Arsenal": Towards Hyperinflation?

Auszug:
Under Bernankeism, all asset prices — except bonds — could continue to appreciate, but cash could do even better. However, I don’t mean paper money cash, but cash in the world’s hardest currency — gold. In fact, I believe we are moving back towards a gold standard. But not a gold standard introduced by some central bankers; rather, a gold standard created by the market.

Fed Rate Hikes: A Roadmap to Financial Ruin

Marc Faber hat hier exzellente Studien über Hyperinflation erstellt. Die Frage ist, ob der deflationäre Crash nach dieser Hyperinflation kommt, wie Marc Faber meint, oder vorher.

Hinweis: wenn es die USA und den Dollar "erwischt", wird den Rest der Welt bald ein ähnliches Schicksal erwarten.

Warnung: eine echte Deflation wird es nur gegen Gold geben, wie oben dargestellt!


2006-08-07: Die Wahre Inflation und ihre Folgen:

Aus Jürgen Müller: Goldrente oder Papierrente auf www.goldseiten.de:

Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger von der Universität Fribourg (Schweiz), ließ die Stiftung Warentest in deren Ausgabe 2/2006 wissen (S. 6), daß sein Index der wahrgenommenen Inflation seit Einführung des Euros eine durchschnittliche Rate von 7,4% p.a. aufweise. Wolfgang Bogen aus Berlin (www.bogen-gmbh.de) schreibt dazu in seinem Bogenbrief: "Der deutsche Warenkorb, die Grundlage der offiziellen Inflationsrate, ist mit den Ausgaben des Durchschnittshaushalts gewichtet (der von Billig-Einkäufen und von preiswerten China-Produkten bestimmt ist). Ich füge hinzu, daß hochwertige Waren, wie repräsentative deutsche Automobile, die unverfälschte Inflation widerspiegeln."

Auf seiner Inflations-Seite zeigt Jürgen Müller diese Tabelle:

Und dabei sind die EZB-Zinsen derzeit auf 3%, wobei sie lange auf 2% waren.

Deepcaster schreibt in PROFITING FROM THE THREATENING DEFLATION-TO-STAGFLATION SCENARIO zur US-Inflation:

is actually running at about 12% per year.

Der Autor meint, dass in den nächsten Monaten eine deflationäre Phase kommt, wo alle commodities inklusive Gold und Silber im Preis herunterkommen werden. Das ist wahrscheinlich schon om Mai 2006 passiert. Die nächste Phase wird wohl die Hyperinflation werden.

Die Zinsen sind negativ:

Vergleichen sie die oben angegebenen Werte für die reale Inflation in Euroland und den USA mit den aktuellen kurz- und langfristigen Zinsen. Wenn man auch noch das Kreditrisiko dazurechnet müssten die Zinsen in den USA wait über 20% sein und in Euroland über 12%.

Sie werden sehen, das Zinsniveau wird sich "normalisieren" und dabei überschiessen, was den grossen Crash auslösen wird.
Aber vorher wird eine Flucht in die Rohstoffe und besonders Gold/Silber einsetzten. Wenn die derzeitige Goldpreis-Kontrolle versagt, ist es "geschehen" und "reale" Zinsen müssen angeboten werden:

Wann? es kann jederzeit losgehen, besonders wenn man die für das Imperium verlorenen Kriege im Irak und Libanon ansieht.

Das reale Brutto-Sozialprodukt ist ebenfalls negativ - Rezession:

Ziehen Sie die angegebene Inflationsrate von 1.7% von der realen Inflationsrate von 7.7% ab, dann bekommen sie einen zusätzlichen "Deflator" für das BSP von 6%. Ziehen Sie diese 6% von der angegebenen positiven Wachstumsrate von 1..3% (je nach Land) ab, so bekommen Sie eine reale Wirtschafts-Schrumpfung pro Jahr von 3..5%. Das ist eine massive Rezession. Eigentlich könnte man wegen der langen Dauer schon von einer inflationären Depression sprechen.


2006-07-18: Wilde Hedonistik auch in Europa

Auch in Europa werden die Verbraucherpreis-Statistiken gefälscht. Vermutlich mit den selben Methoden wie in den USA.
Von Deutschland ist ja bekannt dass seit einigen Jahren auch diese Methoden angewendet werden.

Für Österreich wurde etwa eine Inflationsrate von Mai 2005 auf Mai 2006 von nur 1.5% ausgewiesen.

Das bei den massiv steigenden Energiepreisen und den Preisbeispielen unten.


2006-07-15: Inflations-Beobachtungen:

Jetzt bricht die Inflation auf die Konsumgüter richtig durch. Der Preisdruck der sich über Jahre aufgestaut hat, muss jetzt raus, nachdem die Rohstoffpreise so stark gestiegen sind. Das Nächste sind die Löhne. Dann gibt es eine schöne Lohn-Preisspirale.
 
Selbst erlebte Beispiele in der jüngsten Zeit:
- Dell Tonerpartone: 2005 € 30, 2006 € 36 = +20%
- Mundhygiene beim Zahnarzt: 2005 € 70, 2006 € 80 = +14%
- 100 Visitenkarten: 2005 € 36.20, 2006 € 42.90 = +18.5%
- 400g Rindersteak: 2005 € 5.99, 2006 € 6.99 = 16.7%
- Einfacher Schraubenschlüssel im Baumarkt: € 12

Viele Preise sind seit Jahren konstant, aber der grosse Preisausbruch steht überall bevor, wie die Beispiele oben zeigen. 

Dabei wird (hier in Österreich) eine Preissteigerungsrate über ein Jahr von 1.6% angegeben - unverschämte Hedonistik.

Laut Aussagen von unabhängigen Experten beträgt sie in DE/AT etwa 6%, rasant steigend bei M3-Geldmengen-Zuwachs von 9%
 
In den USA geht man von 8% Preisteigerungen über die letzten 7 Jahre aus, 2006 vermutlich 10%.
 
Diese negativen Realzinsen können nicht mehr lange durchgehalten werden. Wenn die Bonds deswegen abverkauft werden, dann wird der Goldpreis nicht nur Flügel bekommen, sondern sogar noch ein Raketentriebwerk darunter.
Wie Doug Casey sagt: Gold will not only go through the roof but to the moon. 

Die Zentralbanker haben deswegen wahrscheinlich schon die Hosen voll. Das Resultat ihrer Reflation.

"If Bernanke tries to borrow from Greenspan’s playbook and attempts to prevent or mitigate the severity of the coming recession, the excess liquidity will not simply move into another asset class, as it did from stocks to real estate, but into real stuff, such as commodities and consumer goods."

Peter Schiff

Genau das passiert jetzt, wird einen schönen Bond-Crash geben.


 

2006-07-07, aus Eric Englund's Central Banking, the Depreciation of Self-Worth, and Decivilization

The net effect of the recent surge in household debt is therefore to throw entire populations into financial dependency. The moral implications are clear. Towering debts are incompatible with financial self-reliance and thus tend to weaken self-reliance also in all other spheres. The debt-ridden individual eventually adopts the habit of turning to others for help, rather than maturing into an economic and moral anchor of his family, and of his wider community

Schulden wie in Amerika verwandeln eine ganze Population in finanzielle Abhängigkeit. Also, die Leute werden zu Kindern.

It had the effect, which is the unique quality of economic catastrophe, of reaching down to and touching every single member of the community in a way which no political event can. The savings of the middle classes and the working classes were wiped out at a single blow with a ruthlessness which no revolution could ever equal…The result of the inflation was to undermine the foundations of German society in a way which neither the war, nor the revolution of November, 1918, nor the Treaty of Versailles had ever done. The real revolution in Germany was the inflation.

Eine Katastrophe wie die Weimarer Hyperinflation betrifft jedes Mitglied der Gemeinschaft in einer Weise, wie es kein anderes Ereignis kann. In diesem Fall mehr als der 1. Weltkrieg.
Am meisten verliert natürlich die Mittelschicht, denn sie hält sich am meisten an die Gesetze.
Also, glauben Sie nicht an den Staat und die Obrigkeit.
Ein lesenswerter Artikel - W. Eichelburg.

Roland Watson, A Tale from Weimar Germany

Aus diesem Artikel der Gold/Silberpreis während der Weimarer Hyperinflation.
Hier sieht man, welche Fluchtwelle Geldentwertung und politische Unruhen auslösen können.
Endstand: 87 trillion marks per ounce.

Robert Blumen, Weimar and Wall Street

Dieser Autor geht umfassender auf das Thema Hyperinflation ein.
Er vergleicht die Aktien-Bubble der 90er Jahre mit einer Hyperinflation.
Diese Kursstände sind grossteils noch da. Und die Geldmenge wurde noch vermehrt.
Wenn sich dieses Kapital in die Sachgüter entlädt...

 

 
     
 
©2006-2008 by Walter K. Eichelburg