Informationen Deutschland 6/2008

Diese Seite befasst sich mit spezifisch deutschen Themen.
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Neu 2008-06-30:

[20:30] Das Schulden-Verstecken:

Spiegel: Kommunen rechnen ihre Schulden schön

Die Steuereinnahmen wachsen, doch die Kommunen haben keinen Grund zum Jubeln: Einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge sind sie viel stärker verschuldet als angenommen - nur verstehen sie es, ihr Minus geschickt zu verstecken.

Alle machen es, nicht nur die Kommunen in Deutschland.

Leserkommentar: "Irren ist menschlich- lügen ist demokratisch".

Dieser Kommentar dürfte ein Klassiker werden.
 

[16:30] Strahlt Joe's Bank nicht mehr?

Handelsblatt: Wachsende Sorge um Deutsche Bank

Analysten fürchten kurz ein schwaches Quartalsergebnis bei der Deutschen Bank. Sogar eine Kapitalerhöhung schließen einige Experten nicht mehr aus. Grund dafür könnten hohe Abschreibungen im zweiten Quartal sein.

In Wirklichkeit sind die genauso hin wie die anderen Primary-Dealers/Investmentbanken auch.

Leserkommentar:
Und der Kerl geht frech auf "Einkaufstour" und macht sich beim Russen wichtig, dabei hat er keine zweite Unterhose mehr daheim im Kasten.

Aber einen Massanzug hat er schon noch zum Herzeigen.

[20:30] Noch ein Leserkommentar-DE dazu:

Zum Artikel „Sorgen um die Deutsche Bank“ kann ich mir gut vorstellen, dass hier der ehemalige Bundeswichtigtuer Gerhard Schröder seinen Spezl Putin animiert hat, bei der Stützung von Joe Ackermann’s Kreditleichenpalast mitzuhelfen. Und das Ende vom Lied könnte sein:
die German-Bank gehört dann eines nicht zu fernen Tages den Russkis!

Sollen doch die Russen mit Joe's Risikopapieren und Derivaten fertig werden.
 

[14:30] Die Kosten der Bankenrettungen:

Handelsblatt: Rettung der Landesbanken belastet Steuerzahler

Die deutschen Bundesländer sind verschuldeter als allgemein angenommen, sagen die Banker von Merrill Lynch. Rechne man die staatlichen Garantien und Risikoabschirmungen mit ein, erhöhe sich die Pro-Kopfverschuldung deutlich - in einem Bundesland um 30 Prozent.

Hier spielt Geld keine Rolle.

Leserkommentar-DE:
Dieses demokratische Viehzeug hat nur gelogen und gelogen und gelogen und gehört links und rechts der Landstraßen aufgeknüpft...

Ich distanziere mich rechtlich ausdrücklich von diesem Kommentar, muss ihn aber zur "Information der Leser" bringen.
 

[9:30] Der Staat giesst noch Benzin in das Inflations-Feuer:

Welt: Spediteure erwarten Preisschub durch Lkw-Maut

Verkehrsminister Tiefensee will strenge Überholverbote für Lastwagen und eine Lkw-Maut, die sich nach der Uhrzeit richtet. Doch mit seinen Vorschlägen stößt er auf den massiven Widerstand von Spediteuren. Die warnen vor drastisch steigenden Güterpreisen, falls die Pläne in die Realität umgesetzt werden.

Natürlich landet eine höhere LKW-Maut am Ende in den Konsumgüter-Preisen. Der Staat macht immer alles falsch.


Neu 2008-06-29:

[11:30] Leserzuschrift - Krisensymptome:

Beim Einkauf im Supermarkt fällt mir in den letzten Tagen zunehmend das große Angebot an abgelaufenen Lebensmitteln in den Regalen auf (kann natürlich sein, daß dies ein Problem der Filiale ist).

Weiterhin wollte ein guter Freund von mir über die VR-Bank von der Hessischen Landesbank Silberunzen beziehen, bedauerlicherweise gibt es aber, außer Kilobarren, keine Münzen mehr zu holen.

Da mein Arbeitsplatz u.a. das Vorfeld des Frankfurter Flughafens miteinbezieht, fällt zunehmend auf, daß insbesondere die Flugzeugpositionen für die Cargo-Maschinen immer spärlicher besetzt werden. Im Bereich der LH-Cargo stand am Donnerstag während meiner Patrouille nur eine einzige Maschine.

Zumindest Silberbarren gibt es noch, die laufen nicht ab.
 

[10:00] Überfressene Airline billig zu haben:

Welt: Air-Berlin-Chef Joachim Hunold ist entzaubert

Joachim Hunold hat Air Berlin zur zweitgrößten deutschen Fluglinie gemacht – mit Angriffslust und gewagten Übernahmen. Doch der hohe Ölpreis und die schwindende Reiselust stoppen seine Pläne. Hunold muss sich eingestehen müssen, dass es so hemdsärmelig wie bisher nicht weitergehen kann.

Das Air-Berlin-Papier hat gegenüber dem Ausgabekurs zwei Drittel ihres Wertes verloren. Die Airline ist derzeit für rund 273 Millionen Euro zu haben. Ein Schnäppchenpreis, für die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft.

Das ist der Preis für Wachstum mit Übernahmen zur falschen Zeit: Verluste, Chaos, ein abstürzender Aktienkurs.


Neu 2008-06-28:

[17:30] Ein Omen für einen BRD-Zerfall?

FAZ: Koch droht mit Hessens Ausstieg

Hessens amtierender Ministerpräsident und stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender Roland Koch hat mit dem Ausstieg seines Bundeslands aus der Föderalismuskommission II gedroht. Er kritisierte die von Union und SPD vorgelegten Eckpunkte als unzureichend, weil darin das Tilgen von Altschulden nicht geregelt ist.

Hessen werde kein zusätzliches Geld zur Unterstützung finanzschwacher Bundesländer geben, wenn die Altschuldentilgung unberücksichtigt bleibt

So beginnt es: die stärkeren Teile eines zerfallenden Landes wollen nicht mehr weiterzahlen, wenn sie selbst in Probleme geraten. Siehe Tschechoslowakei (wo die Slowaken den Fusstritt bekamen).

PS: Ein Zerfall der BRD in der Depression ist möglich, aber nicht so wahrscheinlich wie bei UK, ES, BE.
 

[17:00] Gratis-Krankenversicherung:

Focus: Finanzloch in dreistelliger Millionenhöhe

Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen kritisieren die miserable Zahlungsmoral. Immer mehr Mitglieder bleiben die Beiträge schuldig.

Bei den freiwillig Versicherten liegt die sinkende Zahlungsmoral nach Kassen-Ansicht daran, dass auch bei mehrmonatigen Rückständen ein Versicherungsausschluss nicht mehr erlaubt sei. Da die Sozialämter bisher nicht zur Übernahme rückständiger Zahlungen für bedürftige Versicherte verpflichtet seien, müssten die gesetzlichen Krankenkassen die Rückstände derzeit über Mahnverfahren bis hin zur Einleitung einer Privatinsolvenz eintreiben. Dies sei aber aufwendig und kostenintensiv.

Wieder einmal haben die Politiker eine soziale Wohltat verteilt, ohne über die Folgen nachzudenken. Wer nicht hinausgeworfen werden kann, braucht nicht zu zahlen.

Wer bezahlt wirklich dafür? natürlich die arbeitende Mittelschicht.
 

[16:00] Was Politiker wirklich wollen:

FTD: Steinbrück warnt EZB vor Zinserhöhung

Trotz Rekordinflation hat der Finanzminister an die Europäische Zentralbank appelliert, den Leitzins auf seinem derzeitigen Niveau zu lassen. Die Wirtschaft könne durch eine Anhebung zu sehr geschädigt werden - mit einer solchen rechnen aber Analysten.

An der Macht bleiben wollen sie, egal mit welchen langfristigen Folgen. Niedrige Zinsen helfen ihnen dabei.
 

[15:30] Will Joe auch noch Oligarch werden?

Spiegel: Deutsche Bank kooperiert mit größtem russischen Geldhaus

Es ist der ausdrückliche Wunsch von Wladimir Putin: Die Deutsche Bank soll nach SPIEGEL-Informationen eine zentrale Rolle beim Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und Deutschland spielen. Mit dem größten russischen Geldhaus wurde eine enge Kooperation des deutschen Kreditinstituts vereinbart.

Leserkommentar-DE: muss er schon um Milliarden betteln ?

Es dürfte wohl das Betteln sein. Joe mit dem Hut in der Hand (hat jemand ein Bild dazu?).

Siehe auch hier: Gerüchte um Kapitalbedarf - Deutsche Bank mit kräftigem Kursverlust


Neu 2008-06-27:

[11:30] 30% mehr Schulden in Sachsen wegen SachsenLB:

Süddeutsche: 1000 Euro Schulden für jeden Sachsen

Bürger zahlen für die Pleite: Die staatlichen Hilfen für die ehemalige SachsenLB belasten die sächsischen Steuerzahler stärker als angenommen - sie erhöhen die Pro-Kopf-Verschuldung um 30 Prozent.

Alles nur für die Gesichtswahrung der Landespolitker.
 

[11:00] Politik-Unzufriedenheit:

Welt: Die Angst der Politiker vor der Wählermacht

Er gilt als einer der schärfsten Parteienkritiker Deutschlands: Hans Herbert von Arnim. In seinem Buch "Deutschlandakte" nimmt der Politologe die etablierten Parteien, die Politikfinanzierung und das Diätensystem ins Visier. Auf WELT ONLINE erklärt er, warum Politiker sich vor zuviel Demokratie fürchten.

Auswertung der Umfrage zum Artikel:

Umfrage: Trauen Sie den deutschen Politikern im Bundestag?


Ja, ich habe sie ja auch gewählt
Ja, sie wollen doch wiedergewählt werden
Nein, sie haben mein Vertrauen verspielt
Nein, sie haben nur den eigenen Vorteil im Blick

2% Ja, ich habe sie ja auch gewählt
1% Ja, sie wollen doch wiedergewählt werden
29% Nein, sie haben mein Vertrauen verspielt
68% Nein, sie haben nur den eigenen Vorteil im Blick

Aktuell: 1119 Stimmen

Das sieht so aus wie in der wirklichen Endphase des Ostblocks. Das Ende wird ähnlich sein.

Leserkommentar dazu:

Das ist mal eine nicht von den Regierungsnahen Instituten und öfftl. Medien
"geschönte/gefälschte", aktuelle Umfrage, zum Thema Polikzufriedenheit in Deutschland.
Irgendwann kippt das um und man wird dieses Pack "im Feuer verbrennen".

Ein zündender Funke genügt, dann geht das Pulverfass hoch. Der Funke wird voraussichtlich aus dem Finanzsystem kommen.
 

[9:00] Leserzuschrift zu Lebensversicherungen:

Gestern habe ich vertrauliche Verkaufszahlen aus der Lebensversicherungsbranche erfahren. Die Zahlen für das erste Halbjahr sind katastrophal. Die Branche ist im Schnitt bis zu 40% eingebrochen. Wir reden hier vom Neugeschäft (Kündigungen und Storno nicht berücksichtigt). Da die wirtschaftlichen Daten weiter nach unten zeigen wird sich der Einbruch in den Neuabschlüssen in der Lebensversicherungsbranche noch verstärken. In der aktuellen wirtschaftlichen Phase haben Bank- und Versicherungsprodukte wenig Zukunft. Wie schreibt der GEAB so schön: Meiden Sie Bankprodukte (gleiches gilt für Lebensversicherungsprodukte) wie die Pest. Das gilt noch bis Ende 2009 (mindestens!).

Auch in Deutschland hat der Verbraucher mehr und mehr Schwierigkeiten seinen Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Mit anderen Worten das Konsumklima wird weiter stark rückläufig sein.

Das macht den Versicherungen und den angeschlossenen Verkäufern mit ihren dicken Leasing-BMWs natürlich schwer zu schaffen. Das Pyramidenspiel, wo Neueinzahlungen die Auszahlungen finanzieren, geht zu Ende. Mit Versicherungspleiten ist zu rechnen.


Neu 2008-06-26:

[21:00] Hypo Real Estate wollen alle loshaben:

FTD: Massenflucht aus Hypo Real Estate

Deutliches Misstrauensvotum der Aktionäre gegen den Vorstand: Fast die Hälfte der Anteilseigner des Dax-Konzerns Hypo Real Estate hat ihre Aktien dem Finanzinvestor Christopher Flowers angedient. Der will aber nur ein Viertel haben. Verkaufspanik kommt auf, die Aktie bricht deutlich ein.

Ein noch grösserer Retter (der Aktionäre) wird gesucht.
 

[13:00] Wieder ein Regio-Schrumpfgeld:

Zschopautaler

Noch mehr Inflation als die heutigen 12% --> mindestens 17%, da 5% sofort abgezogen werden.

Typisch: eine Mixtur aus Förderungen diverser Art und Subventionierung durch Ahnungslose.
 

[9:30] Siemens - wann stolpert der Kreuzritter?

FTD: Löscher setzt falsche Signale, Siemens-Chef Löscher gibt die Sporen

Zu seinem Amtsantritt wurde Siemens-Chef Peter Löscher noch mit offenen Armen empfangen. Inzwischen sind Investoren und Mitarbeiter deutlich zurückhaltender.

Von den 150 wichtigsten Führungskräften hat Löscher mehr als die Hälfte ausgetauscht. Die Folgen sind umstritten. "Die Organisation muss erst wieder Tritt fassen", unkt ein Manager, der dem Revirement zum Opfer gefallen ist. Mit vielen Leuten gehe auch Geschäft verloren. "Das wird sich in einem Jahr in den Ergebnissen niederschlagen."

Die schlechten Zahlen werden in absetzen. Und der Frust wird dabei der Verstärker sein.

Liebe Siemens-Aufsichtsräte: wenn ihr ihn loswerden wollt, schickt ihn in die USA zurück, nicht nach Österreich. Hier brauchen wir solches Unheil nicht.

[21:30] Jetzt wird es eng für Löscher - offener Aufstand: Der Konzern stößt an sein Limit, Der Weltkonzern-Verbesserer

Viele Kreuzzüge macht das Volk nicht mehr mit. Dann war er CEO.
 

[11:00] Leserinformaton-DE zum Kreuzritter:

Siemens- Löscher hat in München-Solln für 6 Millionen Euronen eine Villa gekauft, als er Chef wurde.

So weit so schlecht. Dann hat er einen Riesenumbau an dem Riesenkasten auf dem Riesengrundstück gestartet. Jetzt steht seit 3 Monaten der Bau, alles ist mit schweren Ketten verhängt und keine Handwerker wurde mehr gesehen !!

Alternative 1: Er hat sich finanziell überhoben (was einige Rückschlüsse auf seine Eignung zulässt)

Alternative 2: Er weiß, dass er nicht mehr lange Siemens Chef ist……

Ich plädiere für Alternative 1. Er "musste" auch massiv Siemens-Aktien, vermutlich auf Kredit kaufen. Er dürfte pleite sein. Denn ein fertiges Haus könnte er beim Abzug verkaufen, ein Halbfertiges nicht.
 

[9:30] Leistungsprämien beim Staat funktionieren nicht:

Spiegel: Kommunen verschenken Prämien an Mitarbeiter

Lohn nach Leistung - theoretisch ist das im Öffentlichen Dienst möglich. Doch die Realität sieht anders aus, zeigt eine Studie, die SPIEGEL ONLINE vorliegt. Die meisten Kommunen schütten Prämien mit der Gießkanne aus, eine sinnvolle Kontrolle findet nicht statt.

Der Staat ist ein kommunistisches Gebilde.


Neu 2008-06-25:

[18:00] Leserzuschrift - geht es dem Staat so dreckig?

ich muß mich auch mal auf ihrer Seite zu Wort melden.
Zuerst möchte ich Ihnen ein großes Lob aussprechen,für ihre wirklich sinnvolle und wertvolle Seite.
Ich möchte ihnen an dieser Stelle von einem aktuellen Erlebnis berichten:

Ich erhielt letzte Woche Post vom Finanzamt. Man forderte eine teilweise Ruckzahlung von ertatteter Einkommensteuer aus dem Jahr 2006. Folgendes ist mir passiert: Ich hatte wirklich ohne Böse Absicht in der Steuererklärung 2006 vergessen weniger als die üblichen 230 Tage für Fahrtkosten zur Arbeit anzugeben, weil ich 4 1/2 Wochen krank mit einer Lungenentzündung und Allergieschock durch Medikamente zu Hause lag.
Nun kam eine sehr hohe Rückforderung (ich habe einen sehr sehr langen Arbeitsweg jeden Tag...) Ein Anruf beim zuständigen Sachbearbeiter brachte Klarheit in die Sache:
Der Fiskus war im ganzen Land (zumindest BW) unterwegs und hat bei den Arbeitgebern die Anwesenheitsdaten aller Beschäftigten der letzten paar Jahre mitgenommen. Diese hat er dann gegen die Steuererklärungen abgeglichen. Er (der Sachbearbeiter) war sehr unwirsch und abweisend, man möchte fast überheblich sagen...
Stundung und Ratenzahlung hat er abgelehnt. Basta !!
Ich fragte ihn. ob ich jetzt auch so ein Verbrecher sei, wie der Herr Zumwinkel und die ganzen Leute, die ihr Geld in Liechtenstein bunkern, oder gar wie der Abgeordnete, der Sitzungsgelder abrechnet, während er sich im Freibad sonnt....
Er: Die beantragen aber keine Stundung.
Ich: Nein müssen sie ja auch nicht, denn die lässt man laufen oder man einigt sich mit ihnen in Form eines Kuhhandels.

Fazit: dem Staat muß es ja wirklich dreckig gehen....

Nein, es geht dem Staat nicht so dreckig, es war nur schon lange niemand da, der den Staat in die Schranken gewiesen hätte, daher die Arroganz.

PS: was die alles untersuchen, muss wirklich enorme Aufwände kosten.
 

[17:30] Die "Lohn-Preis-Spirale":

Spiegel: Tariflöhne steigen wie seit 2000 nicht mehr

Gute Nachrichten für Deutschlands Arbeitnehmer: Die Löhne und Gehälter werden einer neuen Prognose zufolge 2008 kräftig steigen. Zwar ist auch die Inflation so hoch wie lange nicht mehr - und doch soll unterm Strich erstmals seit drei Jahren auch real mehr im Geldbeutel bleiben.

Selbst diese 4.6% sind nicht einmal ein realer Inflationsausgleich. Um wirklich die Massenkaufkraft zu heben, müssten man mindestens 50% "drauflegen". Am leichtesten zu machen durch eine radikale Steuersenkung. Aber das wäre der Untergang des Staates und aller von ihm Abhängigen. Kommt irgendwann - nach dem Staats-Bankrott.
 

[13:00] Was macht er, der "Aufschwung"?

Welt: Der Aufschwung in Deutschland geht zu Ende

Die deutsche Wirtschaft steht nach Einschätzung des Ifo-Instituts vor einem Ende des Aufschwungs. Die Verbraucher halten sich in nächster Zeit beim Konsum zurück. Die Marktforscher führen dies auf steigende Preise für Lebensmittel und Energie zurück – und rechnen mit einer Gefährdung der Konjunktur.

Eine "Hochkonjunktur" hat es gar nicht gegeben, sondern nur eine geringere Rezession - siehe 9 Millionen reale Arbeitslose.

Es war alles eine Inflationäre Bubble, die nur solange anhält, wie die Inflation bei Realgütern und die Zinsen nicht hochziehen. Jetzt kommen die schlechten Auswirkungen der späten Inflation.
 

[9:00] Dem Kreuzritter ist Siemens zu "weiss":

Welt: Löscher will weniger "weiße" Siemens-Manager

Ein Chinese für das Chinageschäft und ein Inder für die Deals in Indien. Das wünscht sich der Siemens-Vorstandsvorsitzende Peter Löscher für die Führungsriege seines Konzerns. Zurzeit seien die 600 Spitzenleute bei Siemens überwiegend "weiße deutsche Männer", sagt Löscher. Daran müsse sich dringend etwas ändern.

Der nächste Kreuzzug wird vorbereitet und dieser ist "multikulti". Er sollte sich einmal die "Aufstiegskriterien" ansehen.

Bie solchen Kreuzzügen ist es kein Wunder, dass die Deutschen auswandern:

[9:00] Die Guten hauen ab:

Handelsblatt : Deutschlands Elite haut ab

Immer mehr deutsche Fachkräfte kehren ihrer Heimat einer Studie zufolge den Rücken und ziehen für einen besseren Job ins Ausland. Unzufrieden sind viele Akademiker und Führungskräfte hierzulande vor allem mit ihren Gehältern. Doch das ist nicht der einzige Auswanderungsgrund.

Es bleiben dann nur mehr Biologen, Ökologen, Bürokraten, Steuereintreiber und Kreuzritter.

[13:00] Leserzuschrift-PY dazu:

Ja klar, was soll man sonst machen, man kann nur abhauen !

Habe vor 16 jahren die leine gezogen , bin nach paraguay ausgewandert und konnte mir , es war nicht immer einfach, mit kleinen mitteln und ohne ausbildung ( matura und ein abgebrochenes jusstudium) eine kleine existenz schaffen (www.lipa.li).

Alles dank niedriger steuern und weniger reglementierungen (buerokratischer kram) als in oesterreich. Will gar nicht daran denken wie mein leben heute aussehen wuerde wenn ich in oesterreich geblieben waere ! Wahrscheinlich irgendwo in einem buero, arbeitend wie ein tier, mit einem gehalt das vorne und hinten nicht reicht. Oder wenn ich pech haette , muesste ich vielleicht sogar irgendwo auf sozialaemtern als arbeitsloser um kohle schnorren.

Und so lebe ich unglaublich frei ( das geniesse ich am meisten) , mit pasablem einkommen und auch mit einer gewissen ruhe was mich im alter erwarten wird, naehmlich: keine pension ! Sondern werde das zur verfuegung haben was ich mir selbst erwirtschaftet habe ( = keine lebensversicherung oder sonstiger kram, hab ich alles aufgekuendigt ) .

Dazu gehoeren natuerlich auch, eichelburg sei dank , ein paar silberlinge und goldunzen !

Kann nur jedem empfaehlen aus diesem bevormundungssystem in europa abzuhaeuen , sich jedoch trotzdem gut zu ueberlegen wohin man geht und was man macht. Weil geschenkt wird einem nirgendwo was, auch nicht hier in paraguay.

Aber man kann hier gestalten, man kann hier was machen, ohne das gleich ueberall alles verboten ist oder man eine pruefung oder irgendwelche genehmigungen braucht.

Oder anders gesagt: man stelle sich europa in 10 jahren vor ???!!! Muss man sich das wirklich geben ???

Saludos allen daheimgebliebenen,
  

[9:00] Alters-Umzug wegen der Kosten:

Welt: Rentner ziehen scharenweise aufs Land

Günstige Mieten locken die Ruheständler scharenweise in die Provinz. Alte mit kleinen Renten ziehen in die neuen Länder, Betuchte gönnen sich elegante Zweitwohnsitze. Tausende Rentner sind seit dem Jahr 2000 von den alten in die neuen Bundesländer gezogen – die meisten nach Sachsen.

Solche Entwicklungen werdensich noch massiv verstärken.


Neu 2008-06-23:

[16:30] Leserzuschrift - Fleischpreise in Deutschland:

Wir wissen, daß bestimmte Lebensmittel eine deutlich inflationäre Entwicklung durchlaufen. Ein Ende ist nicht abzusehen.

Was mir aber immer noch als Hausmann auffällt, ist, daß einem FLEISCH (speziell Schweine- und Rind-fleisch in täglichen Sonderangeboten (oder auch normal) nachgeworfen wird.

Abgesehen davon, daß ich billiges Fleisch aus Massentierhaltung ablehne (man muß nicht jeden Tag Fleisch essen), verstehe ich das nicht :

1 kg Schweinefleisch (Rollbraten oder Schulter) = 2,99 - 3,50 EUR
1 kg Rindfleisch ( hohe Rippe oder aus dem Vorderviertel) = 4,99 - 5,99 EUR

Wird seit Jahren bis heute täglich in Supermärkten angeboten.

Auch das Geflügel (Massentierhaltung) nach wie billig (zu billig !)

Wo bleiben denn da die gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten ?

Derzeit scheint die Agflation primär bei den "Körnern" stattzufinden. Also werden die Bauern wieder einmal ausgepresst. Viele Bauern müssen ihre Viehbestände billig abstossen, da das Futter zu teuer geworden ist. Daher auch die niedrigen Preise.

Aber Achtung: wenn sich der Schweinezyklus wieder umdreht, werden die Fleischpreise hochschiessen.
 

[10:00] Reallöhne sinken:

ManagerMagazin: Reallöhne sinken im ersten Quartal

Die Lohn- und Gehaltszuwächse von Arbeitnehmern im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich haben in den ersten drei Monaten dieses Jahres die Inflationsrate im Durchschnitt nicht ausgeglichen. Es gab allerdings Ausreißer - sowohl positive, wie auch negative.

Der "reale" Lohnverlust liegt bei ca. 10% wenn man die "reale" Inflation von 12% und die Steuerprogression einrechnet.

Der Geschäftsklima-Index geht auch zurück: Ifo-Geschäftsklima sinkt unerwartet klar

Kein Wunder, dass der Konsum zurückgeht:
 

[10:00] Sogar schon bei Aldi geht der Umsatz zurück:

Welt: Werden die Deutschen Aldi untreu?

Die Aldi-Brüder sind in Sachen Geschäftszahlen notorische Schweiger. Das Marktforschungsinstitut GfK hat allerdings nun ausgerechnet, dass der Umsatz des Discounters Aldi zurückgegangen ist – erstmals seit seiner Gründung. Sicher ist, dass es für Verfolger Lidl deutlich besser läuft.

Aldi hat wohl zu viele Non-Food Produkte im Programm.
 

[7:30] Hip, Hop und 60% des Monatseinkommens sind weg:

Handelsblatt: In beliebten Stadtvierteln von Berlin ziehen die Mieten an

Billig wohnen in Berlin? Die Zeiten sind vorbei! In Szenebezirken wie dem Prenzlauer Berg steigen die Mieten immer schneller. Zum Ärger von Anwohnern und Wohnungssuchenden. Eine Besserung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil.

Dort, wo die Mieten gestiegen sind, werden sie gezahlt, obwohl die Mieter sich dies kaum leisten können. In einigen Ecken, wie zwischen dem Potsdamer Platz und der Spree sowie rund um die Prenzlauer Allee, geben die Menschen im Durchschnitt 50 bis 60 Prozent des Haushaltseinkommens für die Miete aus. Und das Einkommen liegt in Berlin im Schnitt immer noch bei 1 000 Euro pro Person und 1 800 Euro pro Haushalt.

Und ein Cabrio brauchen sie auch noch um ganz Hip zu sein. Und Essen wollen sie auch noch - bei den heutigen Preisen?
 

[7:30] Wie lange gibt es Air Berlin noch?

FTD: Air Berlins Notlandung

Im Alleingang wollte Joachim Hunold Air Berlin zur global operierenden Airline machen. Doch jetzt muss er seine Wachstumspläne begraben. Die Kosten explodieren, die Aktie stürzt ab - und so gerät der Chef zunehmend unter Beschuss.

Ich hoffe noch bis morgen, da fliege ich mit denen.


Neu 2008-06-22:

[20:30] Die "Top-Manager" kaufen schon wieder ihre Aktien:

FTD: Topmanager nutzen Kursdelle zu Käufen

Die Führungskräfte europäischer Unternehmen haben die andauernde Börsenschwäche erneut zu starken Aktienkäufen genutzt. Der FTD-Insiderindex stieg innerhalb von zwei Wochen von 80,7 auf knapp 90 Punkte.

Den RBS-Crash-Bericht (war in allen Medien) haben sie natürlich nicht gesehen, den drohenden Bond-Crash sehen sie auch nicht.

Es hat ihnen offenbar auch niemand gesagt, dass seit Sommer 2007 mit Aktien nichts mehr zu holen ist.

[12:00] Postbank zu haben, wer möchte sie?

Welt: Postbank-Verkauf könnte im Fiasko enden

Die Entscheidung über einen Verkauf der Postbank rückt näher. Doch das Interesse an Deutschlands größtem Privatkundeninstitut ist gering. Post-Chef Frank Appel beginnt bereits, die Erwartungen an einen hohen Kaufpreis runterzuschrauben. So ist es gut möglich, dass schon sein erstes Großprojekt in einem Fiasko endet.

Leserkommentar: keiner will den kaputten Scheißdreck mehr - GAME OVER

[20:30] Leserkommentar-DE dazu:

als ehemaliger Nutzer der von dieser „Bank“ (hahaha…) angebotenen Produkte und Serviceleistungen dauerte es Jahre bei mir, zu erkennen, dass es sich hier keinesfalls um eine Bank, sondern schlichtweg um einen billigen Krämerladen handelt, der auf Grund seiner Herkunft (Post / Postscheckamt) größtenteils unterbelichtetes Personal beschäftigt, das bankmäßig total überfordert ist.

Kein vernünftiger Bankkaufmann/frau würde dort arbeiten wollen.
Die Gier der sich für die Post“bank“ interessierenden Großbanken ist ausgelöst durch das billige Geld der vielen, vielen alten Leute, die dort Kunden sind. Das ist wie bei den Sparkassen, deren Kunden traditionell Geld (= höhere Zinserträge) verschenken.

Anscheinend spricht sich jetzt allgemein herum, dass der Kauf dieses Ladens ein zweischneidiges Schwert ist.

Mahlzeit!


Neu 2008-06-21:

[18:00] Wie tief kann der Staat sinken?

Spiegel: Finanzministerium plant Petz-Portal gegen Steuerhinterzieher

Neue Methoden im Kampf gegen Steuerhinterzieher: Das Finanzministerium prüft eine Internet-Seite, auf der jeder dem Fiskus anonym Tipps geben kann. In der Liechtenstein-Affäre gab es nach SPIEGEL-Informationen neue Razzien in München - erstmals wurden Namen von zwei weiteren prominenten Beschuldigten bekannt.

Der Staat unterscheidet sich immer weniger von einer Räuberbande.

Leserkommentar: Verbrechersystem im Endstadium
 

[17:00] SPD: es ist Zeit, Messer auszuteilen:

Spiegel: Beck erklärt Kritikern den Kampf

Die SPD-Rechte berät nach SPIEGEL-Informationen über einen Putsch gegen Kurt Beck, die Umfragewerte sind miserabel, junge Genossen flirten mit der Linken - der Parteichef bekommt seine Chaos-Truppe nicht in den Griff. Aufgeben will er aber nicht: "Ich werde stehen", verkündet er jetzt.

Diese Partei wird jetzt aufgerieben. Wenn die Wirtschaft richtig abtaucht, wird vermutlich die Linkspartei die Führung auf der linken Seite übernehmen.

PS: die SPÖ in Österreich hat den Parteiputsch schon teilweise hinter sich.
 

[10:00] Leserzuchrift - Joe braucht Geld:

Übrigens, ein Bekannter von mir hat kürzlich bei der Deutschen Bank Festgeld angelegt (mein Hinweis doch lieber Tagesgeld zu machen wurden leider nicht erhört ...) - jetzt wurde er telefonisch schon wieder von der DB kontaktiert, ob er noch etwas zum anlegen hätte, man böte jetzt 5%.
Joes Bank braucht wohl sehr dringend Geld...

So ist es.

Ist das ein Grund? Angriff auf Deutsche Bank?

Leserkommentar: Da lesen Hedgefonds-Manager die Bilanzen anders als sie Herr Ackermann präsentiert.

Dottore zu Joe's Ende: Deutsche Bank - das Ende naht

Wünschen wir ihm und seiner Bank einen schnellen Konkurs.

Hat noch jeman Geld dort? kein guter Platz!
 

[9:30] Telekom - noch mehr Abhör-Idiotien:

Spiegel: Telekom soll angebliche Hacker abgehört haben

Neue Enthüllungen bei der Telekom: Der Konzern soll in den neunziger Jahren Kunden abgehört haben, berichten ZDF und "Wirtschaftswoche". Ziel waren angebliche Hacker - die Aktion wäre ein drastischer Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis. Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück.

Am 16. Dezember habe dann die Polizei bei einem der angeblichen Hacker vor der Tür gestanden. Daraufhin habe sich herausgestellt, dass es sich bei den Überwachten gar nicht um Computer-Eindringlinge handelte, sondern um Mitarbeiter einer Spezialeinsatztruppe der damaligen Konzerntochter T-Mobil - die in Tag- und Nachtschicht dafür gesorgt hätten, dass Autofahrer beim Telefonieren auf der Autobahn nicht aus dem Netz fliegen.

Haben die die halbe Stasi übernommen? vermutlich nicht, dann würden sie nicht die eigenen Mitarbeiter als "Hacker" verfolgen. Vollidioten.
 

[9:30] Frankfurter Wolkenkratzer reihenweise abzugeben:

FTD: Frankfurter Türme im Angebot

Trotz der Finanzkrise: In den Handel mit Frankfurter Hochhäusern kommt etwas Bewegung. Mögliche Verkäufe könnten Signalwirkung für den gesamten Markt haben.

Will jemand einen? die gibt es in Zukunft sicher noch viel billiger.


Neu 2008-06-20:

[9:30] Was bringen die Hexen heute?

Handelsblatt: Börse: Die "Hexen" sind los

Alle drei Monate herrscht an der Börse Ausnahmezustand: An jedem dritten Freitag im März, Juni, September und Dezember ist großer Verfalltag bei Derivaten, auch Hexensabbat genannt. Dann spielen die Märkte verrückt. Heute ist es wieder soweit. Der Dax wird in Bewegung kommen. Kleinanleger sollten vorsichtig sein.

Dem Investor kann es egal sein, denn er investiert langfristiger.


Neu 2008-06-19:

[11:30] Banker sind offenbar "Teflon-geschützt":

Spiegel: Richter sprechen Ex-Chef der WestLB frei

Die Richter sahen keine Zeichen für strafbare Handlungen: Das Düsseldorfer Landgericht hat den Ex-WestLB-Chef Sengera vom Vorwurf der Untreue freigesprochen. Der Manager musste sich wegen eines riskanten Kreditgeschäfts verantworten. Seiner Bank brachte es mindestens 427 Millionen Verlust ein.

Noch sind sie geschützt, aber wie lange?
 

[9:30] Es gibt ein deutsches PPT:

Dottore im Gelben Forum: Freitagsvorbereitungen

Frei ist großer Verfallstag. Um möglichst (alles drunter kostet irres Geld) die 6900 zu erreichen, werden mit MASSIVST-Orders die Dax-Schwergewichte hoch gehievt (EON, RWE, VW, Daimler, siehe Kurslisten - Rest feuerrot, schon seit Tagen läuft das Spielchen). Im Orderbuch stehen 10.000er Buy-Packen wie Armeen.

Die Banken wollen nicht auch dort noch Geld verlieren. Habe persönlich ein Gespräch mitgehört (ehrlich: abgehört), in dem ein Banker die angeschlossenen Fonds-Manager zum Groß-Kauf gedrängt hat (inkl. Entlassungsdrohung).

Also Options-Verfallstag. Vermutlich gibt es so viele von den Banken ausgegebene Puts, die nicht aktiv werden sollen. Dieses Plunge Protection Team organisieren die Banken also selbst (nicht der Staat wie in den USA).

Was macht man: man zwingt die bankeigenen Aktienfonds diese Papiere zu kaufen. Diese Fonds sollte man daher besser nicht anrühren.

[18:30] Leserzuschrift-DE dazu:

Dottore hat mit seiner Vermutung Recht! DAX ist im PLUS. Diese Marktmanipulationen sind schon irre. Leider kapiert die Masse nicht, was da passiert. Jetzt müssen die Banken beten, dass die USA mit spielt. Die dunklen Künste schaffen das irgendwie.

Nach dem ich den aktuellen GEAB (No. 26) gelesen habe, kann ich über diese Manipulationen aber nur noch müde lächeln. Die Maßnahmen, die der GEAB ausführlich beschreibt um eine globale Rezession zu verhindern, können meiner Meinung nach nicht funktionieren. Wer soll denn z. B. ein globales, kreditfinanziertes Infrastrukturprogramm mit einem Umfang von 5.000 Milliarden Euro, verteilt auf fünf Jahre, finanzieren.

Vielleicht eine NWO (New World Order)? Dann hätten ja die Verschwörungstheoretiker Recht!

Viel besser gefällt mir da Punkt C „Rette sich, wer kann“. Dieses Szenario kommt der Realität noch am nächsten.

Die GEAB-Leute sind Wissenschaftler, daher machen sie auch 2 Monate Sommerpause. An den Staat (in Europa) glauben sie auch, denn sie brauchen ja ihre Tenure.

Im Ernst: was hier vorgeschlagen wird, ist die "Staats-Bubble" zur Reflation aus der Krise. Diesemal nicht mit Krieg sondern Infrastruktur.
 

[9:00] Ostdeutschland noch weitere 10 Generationen hinten:

FTD: Osten in 320 Jahren auf Westniveau

Der Osten Deutschlands kann mit dem Wachstum im Westen derzeit nicht mithalten: Entgegen früheren Berechnungen geht die Lücke in der Wirtschaftsleistung zwischen Ost und West auseinander.

Eine solche Aussage "320 Jahre" ist ausserordentlich gewagt und typisch für Ökonomen, die nur extrapolieren können.

Faktum ist, dass der Subventionsstaat die Misere produziert hat. Erst wenn dieser untergeht, ist eine neue Prognose möglich.

Was 1990 am Finanzsektor gelaufen ist: Schulden ohne Sühne


Neu 2008-06-18:

[20:30] (nicht nur) die Kunst macht bankrott:

MerkurOnline: Pleitegeier kreisen über dem Passionsdorf

Es sind ernüchternde Zahlen, die da zwei Jahre vor Beginn der nächsten Passionsspiele das finanzielle Fundament Oberammergaus ins Wanken bringen. Ende 2008 wird die Gemeinde laut Haushaltsansatz mit einem Schuldenstand von über 16 Millionen Euro dastehen, die Rücklagen sind dann auf zirka 250 000 Euro zusammengeschrumpft und vom Passionsgewinn 2000 ­ man spricht von 51 Millionen D-Mark ­ ist so gut wie nichts mehr übrig.

Grössenwahn macht bankrott.

Leserkommentar:

Jetzt gehen die ersten Kommunen pleite. Ich war gestern in Garmisch wegen eines Amtstermines bei einem Kraftwerksbetreiber. In Garmisch ist der Tourismus anm Boden, die letzte größere Firma ist weggezogen und die Gemeinde hat sich mit Größenwahn beim Bau der neuen Sprungschanze und einer irrsinnigen Hochwasserfreilegung ruiniert...

Der Sport auch.
 

[20:00] Leserzuschrift zu Lebensmittel-Versorgung:

interessante Meldung aus dem Supermarkt.
als ich Heute Bio- Äpfel umtauschte wegen mangelder Qualität-rutschte der Verkäuferin *Leiterin des
Tee-Gut Marktes raus das kaum mehr Äpfel 2,99/ kg *Deutscher einfach- Lagerapfel auf dem Markt zu bekommen sin vor allem in Deutschland nicht teilte sie mir mit. Für ein Jahr ausverkauft. Alle deutschen Äpfel das kann doch nicht sein. Damit die Preise hoch bleiben werden sie eingelagert im Kühlhaus und
nach Marktlage teuer verkauft.

Stell sich mal einer vor, und dann kommen unsere Obst und Gemüse waren aus Neuseeland, Brasilien, Israel ,Türkei, Spanien usw.per Kühljet eingeflogen. Ein Jahr im Vorraus ausverkauft stell sich mal einer vor...

Wo bleibt die ganze Ware aus Deutschland denn? Ich beobachte schon eine ganze Zeit das heimische
oder regionale Produkte immer seltener werden. Da sieht bei den Kerosinpreisen nach bald nach einer
Verknappung aus. Können die Märkte hier auf einen so großen Bedarf überhaupt reagieren wenn aus der Sonne nix mehr kommt?
Wir sind doch schon lange gar kein richtiges Agrarland mehr- alles kommt irgendwie eingeflogen oder mit
dem Laster aus Spanien, Frankreich oder Portugal.

Bei Weizen das gleiche- die Vorräte reichen in Österreich noch 3 Monate in Deutschland gerade mal 3 Wochen und dann?
Gerade ist Hochwasser in den Staaten- wo läuft es nun hin mit den Preisen. Die Tonne Heute bei 912.- Dollar und wenn das Barrel 200.- Dollar kostet ? 2000.- Dollar bei dem Ernteeinbruch? Das ist die Kornkammer dort drüben.
Hier wird nur noch umgepackt und etwas etikettiert- schon alles Superschön für den Endverbraucher.
Der weiß gar nix- noch ist er satt. Aber dann?- wir werden sehen.

Sehr anfällig, dieses System. Und gehortet im grossen Stil wird also auch schon.
 

[11:00] Leserzuchrift - Baumarkt-Inflation in Deutschland:

bei meinem letzten Besuch in einem Baumarkt bin ich fast aus allen Wolken gefallen.
Ein Spanungsprüfer (kleiner Schraubendreher mit Lämpchen) der im letzten Jahr noch Euro 1,00 gekostet hat, war mit Euro 2,67 ausgezeichnet. Ein Plus von 167 %.
Betonestich und Putz + Mauermörtel, der im letzten Jahr noch mit Euro 1,69 angeboten wurde kostet jetzt Euro 2,07. Ein Plus von 22,5 %.
Dämmmaterial aus "Styropor" Plus 50 %, aus Steinwolle Plus 40%.

Und das schein erst der Anfang zu sein. Für alle Metallprodukte ist eine massive Preiserhöhung in der Pipeline und der Lebensmitteleinzelhandel deutet auch schon erhebliche Preiserhöhungen an.

Die gefühlte Inflation von über 10 % scheint sich immer mehr zu bewahrheiten.
Grüsse aus Düsseldorf

Keine merkliche Inflation?
 

[10:00] Das "System" der Staatsschulden:

ManagerMagazin: Der Staat tappt absichtlich in die Falle

Die Staatsverschuldung ist der größte politische Skandal der deutschen Demokratie. Sekündlich kommen neue Schulden hinzu. 1,56 Billionen sind es mittlerweile insgesamt. Und die Überalterung der Gesellschaft wird die Lage noch verschlimmern.

Durch einen relativ unbegrenzten Zugang zum Kreditmarkt zum Beispiel kann eine Regierung ihre Budgetrestriktion mithilfe eines Instruments lockern, das für den Bürger so gut wie undurchschaubar ist. Bezeichnenderweise sind in demokratisch regierten Industrieländern zwei Dinge unaufhörlich gestiegen: die merklichen Ausgaben (Subventionen an Unternehmen und direkte Transfers an private Haushalte) und die unmerklichen Einnahmen (indirekte Steuern und eben die Staatsverschuldung). Eine empirisch nur schwer widerlegbare These könnte dann lauten, dass die merklichen Ausgaben insbesondere kurz vor den Wahlterminen angehoben werden, um Wählerstimmen zu gewinnen, und dass diese Leistungen mit unmerklichen Einnahmearten – vorzugsweise der Staatsverschuldung – finanziert werden, um keine Wähler zu verlieren. Die öffentliche Kreditaufnahme würde auf diese Weise als Spezialfall der unmerklichen Besteuerung zu Zwecken des politischen Machterhalts missbraucht.

Das System zerstört sich durch Stimmenkauf und Kurzfristdenken selbst. Diese Schulden werden real nie zurückgezahlt.

Sobald die Staatsanleihen, massiv abverkauft werden, kommt die Hyperinflation und dann ist es bald vorbei.

Siehe auch: John Williams: HYPERINFLATION SPECIAL REPORT

Bankrupt sovereign states most commonly use the currency printing press as a solution to not having enough money to cover their obligations.


Neu 2008-06-17:

[16:30] Ost-Immobilien - aufgeschwatzt und abgezockt:

Presse: Hunderttausende Deutsche sitzen auf Schrott-Immobilien

Etwa 300.000 Anleger sollen auf sogenannten Schrottimmobilien sitzen. Das sind Wohnungen oder Häuser, die Anlageberater ihnen vor allem in den 1990er Jahren nach Meinung der Stiftung Warentest "aufgeschwatzt" haben - als steuersparende Investitionen oder zur Alterssicherung. Die für den Kauf nötigen Kredite bei namhaften Banken und Sparkassen vermittelten sie oft und problemlos gleich mit, selbst für Kunden ohne Eigenkapital.

Hier wurde eine Schafherde aus Konsumenten von Profis geschoren. Argument: Steuerersparnis. Aber NULL Investor-Wissen.

Methode: die Systementwickler/Vermittler kassieren ihre fetten Provisionen sofort. Das Risiko trägt der Schafs-Kunde. Immer die gleiche Masche.

PS: ich hatte letzte Woche ein Gespräch mit Immobilien-Insidern. Vermieten ist ein äusserst schwieriges Metier. Amateure fallen generell reihenweise herein, werden aber immer von der Gier angelockt.
 

[14:30] Die D-Mark ist immer noch in den Hirnen:

FTD: Deutsche bleiben D-Mark treu

Die Deutschen können sich nicht von ihrer D-Mark trennen. Fast die Hälfte der Münzen sind noch im Umlauf. Auch in den Köpfen ist die Währung noch präsent: Ein Drittel rechnet noch immer "in Mark".

Jeder dritte Deutsche rechne beim Einkaufen noch immer in D-Mark um, fand Alfred Gebert, Wirtschaftspsychologe an der Universität Münster heraus. Bei den über 50-Jährigen sei es sogar jeder Zweite. "Mit zunehmendem Alter steigt die Kurve dann weiter, ab 80 Jahren rechnet so ziemlich jeder um." Nur die Jüngeren hätten sich bereits richtig an den Euro gewöhnt.

Umrechnen ist sinnlos. Es wird zwar wieder eine neue Währung kommen, aber die Preisverhältnisse werden ganz anders sein.

PS: noch mehr als die Deutschen rechnen die Franzosen um. Viele von denen rechnen sogar noch in Alten Francs (bis 1960).
 

[14:30] Der Schnurrbart Zetsche will mehr Bonus:

Bloomberg: Daimler Announces EU6 Billion Share Buyback Program

Daimler AG, the world's second- largest maker of luxury cars, plans to buy back as much as 10 percent of its shares in the company's latest effort to boost the stock after ending a nine-year entanglement with Chrysler.

Under pressure to boost investor returns, Daimler had bought back shares valued at 6.2 billion euros between August and March. Daimler got approval for a further buyback in April, but didn't act until today, contributing to a 31 percent drop in the stock this year.

Natürlich geht es bei diesen Aktienrückkauf primär und die Bonussse und Stock-Options der Bosse.
 

[14:30] Was tun mit den Landesbanken?

Handelsblatt: Merkel erwägt Landesbanken-Privatisierung

Die Bundesregierung hat sich Forderungen der „Wirtschaftsweisen“ nach einer Neuordnung im öffentlich-rechtlichen Bankensektor angeschlossen. „Wir sehen, dass es einen Bedarf der Reformierung gibt“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), als sie das entsprechende Gutachten des Sachverständigenrates am Dienstag in Berlin im Empfang nahm.

Jetzt wo sie quasi bankrott sind und nicht mehr als Generatoren für politische Jobs und politische Kredite taugen, will man sie loshaben.


Neu 2008-06-16:

[7:30] Führerlose U-Bahn in Nürnberg - das Desasterprojekt:

Süddeutsche: Mit Radar durch den Untergrund

Kundenbetreuer statt Zugführer
Die Einführung der Bahn ohne Fahrer klappte jedoch zunächst alles andere als reibungslos. Angekündigt war die Metro ursprünglich für den Sommer 2006. Zur Fußball-WM wollte sich die Stadt im Erfolg einer "technischen Weltneuheit" sonnen. Daraus wurde nichts.

Das Imageproblem, das selbst die Betreiber zwischenzeitlich einräumten, dürfte dadurch aber nicht vom Tisch sein. Knapp zehn Millionen Euro Vertragsstrafe muss Siemens aufgrund der Verzögerung zahlen, ein Betrag, den die Grünen noch für aberwitzig gering halten. Als einzige Partei opponierten sie von Anfang an gegen die Züge, für deren Betrieb bislang bereits 325 Millionen Euro aufgewendet werden mussten - eine desaströse Bilanz für lediglich drei neue U-Bahnstationen.

Bereits gestern habe ich in "Eliten-Politik" die Frage gestellt, ob sich das wirklich rentiert. Hier ist jetzt die Antwort NEIN.

Der Artikel liefert auch gleich die Begründung: "technische Weltneuheit" (was es eigentlich nicht ist) = Prestige. Personal wird real auch nicht eingespart.
 

[7:30] Womit die Krankenkassen belastet werden:

Welt: Komasaufen wird für Krankenkassen immer teurer

Immer häufiger müssen Jugendliche wegen übermäßigen Alkoholkonsums in Kliniken behandelt werden. Das geht aus Zahlen der Techniker Krankenkasse hervor. Die Kasse gab auch bekannt, wie viel Geld sie für die Behandlung von Jugendlichen ausgeben muss, die sich krankenhausreif trinken.

Was hat man früher gemacht? man hat die Besoffenen in die Ausnüchterungszelle der Polizei gesperrt. Aber heute will ja niemand mehr (alles Feiglinge) die Verantwortung für eine Fehldiagnose übernehmen, also bringt man die Besoffenen ins Krankenhaus.

Einige Jahrzehnte später kommt dann die Lebertransplantation auf Kosten der Allgemeinheit (denn wir dürfen ja keine Sozialauswahl treffen).

In diesen Denkverboten ist ein der Hauptursachen für die hohen Gesundheitskosten überall.


Neu 2008-06-15:

[21:30] Exporte schrumpfen:

Handelsblatt: Exportboom verliert an Schwung

Der deutschen Exportwirtschaft geht in den kommenden zwölf Monaten langsam die Kraft aus. Laut der aktuellen Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages wächst bei den Industrieunternehmen die Sorge um die weitere Entwicklung wichtiger Auslandsmärkte.

Man sollte nicht vergessen, dass ein Grossteil der deutschen Exporte Investitionsgüter sind. Diese leiden in einer weltweiten Krise besonders.
 

[21:00] Vewaltungs-Kahlschlag bei Siemens:

Presse: Siemens: 10.000 Jobs wackeln

Sparkurs. Kostensenkung trifft hauptsächlich die Verwaltung – aber auch Telefonanlagen und Verkehrstechnik.

Es ist nicht schlecht, wenn dieser Wasserkopf ausgedünnt wird. Die Siemens-Manager werden jetzt richtig um ihr Leben laufen.
In der Zwischenzeit schönt man die Bilanz durch Beteiligungsverkäufe auf.

Man hat mir erzählt, dass jeder Siemens-Manager immer gleich erzählt, wieviele Kinder er zu versorgen hat. Offenbar um zu zeigen: ohne Siemens bin ich nichts.
 

[13:00] Die Mittelschicht zahlt immer drauf:

Süddeutsche: Und was wird aus uns?

Unten ist nichts mehr zu holen, oben sind es zu wenige. Also müssen wir ran. Ein Hilferuf aus der Mitte der Gesellschaft, an Angela Merkel und an alle anderen, die in diesem Land für Reformen zuständig sind.

Allen wird gegeben - nur uns nicht
Die Armen sollen ein paar Euro weniger im Monat ausgeben müssen, sagt die SPD. Das wäre schön, aber es wird nicht wirklich helfen.

Die Reichen sollen reich bleiben dürfen, sagt die FDP. Sonst gehen sie ins Ausland.

Den Alten soll ihre Rente sicher sein, das wollen alle. Es wird nur bald kaum noch einer da sein, um sie zu bezahlen.

Die Kranken sollen versorgt werden, am besten zum Nulltarif; aber es werden immer mehr, und sie leben immer länger.

Die Kinder sollen schlanker werden; selbst da will die Regierung helfen mit Rat und Tat, man fasst es nicht!

Die Umwelt muss gerettet werden; dafür gibt die Kanzlerin Milliarden. Dumm, dass das Ausland nicht auch so spendabel ist.

Allen soll gegeben werden, wenigstens ein bisschen. Allen - nur nicht mir. Oder, wenn ich das dann mal klarstellen darf: nur nicht uns. Denn wir sind viele. Und wir nennen uns: die Mittelschicht.

Kein böser Wille, sondern die Unfähigkeit zur Umkehr
Dahinter steckt kein böser Wille der Regierenden - ja, wenn es so einfach wäre -, sondern die Unfähigkeit zur Umkehr. Die nächste Wahl wird keinen Wandel bringen, ob mit Merkel, Beck oder Steinmeier, und erst recht nicht mit Lafontaine. Es ist wie mit dem Frosch im Kochtopf: Langsam erwärmt sich das Wasser, und wenn es kocht, ist der Frosch tot. Wir, die Mittelschicht, sind allerdings schon krebsrot. Und steigen doch nicht aus. Wohin auch?

Ja, die Frösche werden bereits ordentlich gekocht. Aber sie lassen sich auch kochen und revoltieren nicht. Status ist wichtiger als alles andere. Jedes Mitglied der Mittelschicht muss offenbar sein Haus mit Hypothek drauf haben. Und die macht abhängig.

Wie wäre es mit Abstieg oder Aufstieg?


Neu 2008-06-14:

[15:30] Mehdorn möchte Napoleon sein:

Spiegel: Mehdorn nennt Napoleon als Vorbild

Kritiker haben Bahn-Chef Hartmut Mehdorn schon immer mit dem Kaiser der Franzosen verglichen. Damit lagen sie offenbar richtig. Denn in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagt der 65-jährige Manager nun über Napoleon: "Mir imponiert der Mann. Der hat nicht nur im Rechts- und im Gesundheitssystem Bahnbrechendes geleistet, er war auch ein begnadeter General, der allerdings zu viele Kriege geführt hat."

Dieser Typ ist grössenwahnsinnig. Zeit für ein paar Niederlagen wie bei Napoleon (Moskau, Waterloo).

Der "Mehdorn-Palast" (Hauptbahnhof) gegenüber dem Kanzleramt ist ihm auch nicht mehr gut genug? Will er ein Versailles?


Neu 2008-06-13:

[19:00] Wer ist der schlimmste Räuber von allen? der Staat natürlich:

Bild: Der Staat ist zum Räuber geworden!

Steuersatz von 10 Prozent wäre gerecht
„Der Staat ist zum Räuber geworden, der die Menschen arm macht und auspresst“, das ist die Auffassung von Steuer-Papst Franz Konz (82).

„Die meisten Deutschen sind zu obrigkeitshörig. Sie akzeptieren das, was das Finanzamt ihnen mitteilt, wie das Amen in der Kirche“, sagt Konz in dem Interview. Und er ermahnt: „Lasst euch nicht düpieren! Legt Einspruch ein!“

Für völlig ungerechtfertig hält er den hohen Steuersatz in Deutschland. Konz: „Ich plädiere seit 30 Jahren für eine Obergrenze von zehn Prozent bei der Einkommenssteuer.“

Interessant, wenn soetwas schon in der Bildzeitung kommt....

Hier noch ein nicht ganz reiner Artikel dazu: Jagt diesen Staat zum Teufel!

Disclaimer: Wenn er nicht die ganze Zeit auf diesen vorgestrigen Holocaust-Sachen herumreiten würde, könnte man ihn öfter verlinken.
 

[19:00] Der Bayern-Trojaner in Aktion:

Welt: Lotto-Zentrale steht unter Spitzel-Verdacht

Die staatliche Lotto-Verwaltung in Bayern soll nach Informationen von WELT ONLINE mit Detektiven Personen bespitzelt haben. Unter anderem wird Lotto Bayern vorgeworfen, E-Mails ausgespäht zu haben. In den Fokus der Spitzel geriet demnach auch der Betreiber eines Lotto-Geschäfts.

Da gehören jetzt einige Verantwortliche ins Gefängnis.
 

[12:00] Privatschule-Kette - die Zeit ist reif für diese Idee:

Spiegel: Platz da, die Privatschule-Kette kommt

Erst Berlin, dann die ganze Republik: Mit ihren Privatschulen zielt die Phorms AG auf Kinder ehrgeiziger Mittelschichtseltern - bald bundesweit. Die Gründer haben viel investiert, denn am Ende wollen sie mit Bildung gutes Geld verdienen. Ein Schulbesuch bei polyglotten Pionieren.

Es ist Zeit, dass die staatliche Schulbürokratie ordentlich Konkurrenz bekommt. Nur mit solchen Ketten kann man eine ordentliche Marktdurchdringung erreichen.
 

[10:00] Aufstand der Sparkassen gegen die Landesbanken:

Handelsblatt: Sparkassen provozieren Eklat

Im öffentlich-rechtlichen Bankenlager kommt es zur Kraftprobe zwischen Landesbanken und Sparkassen um die richtige Strategie. In einem „Sieben-Punkte-Beschluss“ der Sparkassen werden die Landesbanken jetzt in ungewöhnlich scharfer Form kritisiert. Für den Fall, dass die Landesbanken nicht schnell genug mit der Konsolidierung vorankommen, drohen die Sparkassen erstmals offen damit, Landesbankbeteiligungen zu verkaufen.

Es reicht ihnen jetzt also.
 

[7:00] Neue Ideen der Siemens-Kreuzritter:

Presse: Korruptions-Affäre: Siemens misstraut eigenen Mitarbeitern

Siemens räumt auf: Großkunden des deutschen Technologie-Konzerns werden in Briefen dazu aufgefordert, Siemens-Mitarbeiter zu „vernadern“. Anonym, selbstverständlich.

Das Betriebsklima in der eigenen Firma ist ihnen egal. Das erinnert irgendwie an die Plünderung von Konstantinopel durch die echten Kreuzritter.

Der nächste Schritt wird wohl die Bewaffnung von Löschers Anti-Korruptionseinheiten inklusive Schiessbefehl sein.


Neu 2008-06-12:

[21:00] Die Chefs haben es zuweit getrieben:

Spiegel: So unzufrieden sind Deutschlands Arbeitnehmer

Diese Untersuchung dürfte Personalchefs interessieren: In einer Online-Studie haben Hunderte Arbeitnehmer ihren Job beurteilt. Die meisten klagen über Konkurrenzdruck, fehlende Aufstiegschancen, Resignation. 70 Prozent der Befragten wollen sich eine neue Stelle suchen.

Will da jemand gute Leistungen erwarten?
 

[15:00] Deutsche Wespen-Bürokratie:

Süddeutsche: Wespennest darf nicht entfernt werden

Selbst wenn die Wespen noch so hartnäckig um den Obstkuchen schwirren: Haben sie am Haus ein Nest gebaut, dürfen die Besitzer oder Mieter nur unter bestimmten Umständen entfernen.

Art ist maßgeblich
Bei Hornissennestern ist das grundsätzlich verboten, sagt Andreas Krüß vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn. Im Fall von Wespen ist die Art maßgeblich: "Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe sind es, die als Lästlinge gefährlich oder störend werden können", erklärt Krüß. Weil Laien sie aber nicht von anderen, harmlosen Arten unterscheiden können, sollte man am besten Kontakt zu einem Naturschutzexperten in der Region aufnehmen.

Ah, da haben wir es: man braucht einen akademisch gebildeten Experten um zu entscheiden, ob ein Nest entfernt werden darf. Es geht hier nur um die Beschäftigung solcher sonst arbeitsloser Akademiker.
 

[15:00] Treibstoffverbrauch geht zurück:

Welt: Erstmals verkaufen Tankstellen weniger Sprit

Die deutschen Autofahrer ziehen erste Konsequenzen aus den hohen Spritpreisen und lassen das Auto öfters stehen. Die Mineralölbranche klagt über niedrigere Absätze als im Vorjahr. Bislang konnten sinkende Benzin-Verkäufe durch Steigerungen beim Diesel kompensiert werden. Das ist nun vorbei.

Die Preise beginnen zu beissen.
 

[13:00] Satirisches Telekom/Stasi-Video:

Zeitenwende: Skandal bei der Telekom

Die Spitzelaffaire bei der Deutschen Telekom setzt bei den Fernsehmachern vom NDR kreative Kräfte frei. Für die humoristische Aufarbeitung musste das Lied "Skandal im Sperrbezirk" von Spider Murphy Gang herhalten.

Wollten diese Idioten das haben?


Neu 2008-06-11:

[17:30] Real Estate Owned (REO) by Joe:

Handelsblatt: Deutsche Bank stößt Immobilien ab

Die Deutsche Bank kommt mit dem Verkauf großer Immobilienbestände in New York voran. Nach Angaben aus Bankenkreisen ist der Verkauf von zwei Hochhäusern in Manhattan bereits unter Dach und Fach. Dabei handelt es sich um Bürotürme an der Park Avenue und in der Third Avenue. Käufer soll die Immobiliengesellschaft Shorenstein aus San Francisco sein.

Von den 30% "Haircut" kann man ruhig ausgehen. Aber zumindest hat Joe die Häuser jetzt weg, oder doch nicht?
 

[14:30] Parteien-Untergang life anzusehen:

Süddeutsche: Desaster-Werte für SPD

Eine Umfrage wie ein Fanal: Nur noch jeder fünfte Bundesbürger würde SPD wählen, jeder dritte Genosse erwägt einen Parteiaustritt - und Parteichef Beck reagiert mit einem flotten Spruch über seine Großmutter.

Eine neue Umfrage, ein neuer Schrecken für die Sozialdemokraten. Laut Forsa ergab sich bei der Sonntagsfrage ein aus Genossen-Sicht erschreckender Wert. Die SPD verharrt in der Wählergunst demnach bei ihrem Rekordtief von 20 Prozent.

Hier kann man sich anssehen, wie "Eliten" im Untergang reagieren. Sie sind nicht in der Lage irgendetwas zu ändern. Der momentane Erhalt der Position sowie von Dienstwagen/Dienstflugzeug geht über alles.

Hier in Österreich spielt gerade das selbe Stück.
 

[11:00] "Betrug" mit Ökostrom:

FTD: Schummelei beim Ökostrom

Der Ökostromanbieter Lichtblick liefert entgegen eigenen Angaben auch Atom- und Kohlestrom an seine Kunden. Nach FTD-Informationen hat der Versorger mehrfach Strom an der Leipziger Strombörse European Energy Exchange eingekauft.

An solchen technisch unmöglichen Unsinn glauben nur grüne Akademiker im Staatsdienst. Jeder Techniker weiss, dass der Strom von dort kommt, wo es ein Spannungsgefälle gibt. Das kann auch ein Atomkraftwerk sein.

[17:30] Die ganze Ökostrom-Branche macht es natürlich: Ökostromanbieter kritisieren Lichtblick

Merke: reinen "Ökostrom" gibt es nur bei komplett getrennter Infrastruktur. Alles andere ist Ideologie.
 

[12:00] Leserzuschrift aus der Grün-Energie Branche:

Da muss ich aber als ausgebildeter Energieberater jedoch eine Korrektur anbringen!
Natürlich hat der Strom kein Mascherl und selbstverständlich wird im sogenannten „Ökostrom“ auch fossiler oder Atomstrom vorhanden sein.
Darum geht es aber nicht, sondern es geht vielmehr darum, dass sich Ökostromanbieter verpflichten nur solchen an den Börsen zu kaufen.
Je mehr Ökostrom gekauft wird, desto weniger fossilen und Atomstrom benötigt der Markt – das heißt, dass die Nachfrage danach sinkt.
Das Ergebnis ist, dass weniger Markt dafür vorhanden ist – welchen Antrieb soll es dann noch für den Bau eines Atommeilers geben?

Woraus besteht diese Ausbildung als Energieberater? Doch sicher nicht im Ohmschen Gesetz, sondern in der grünen Indoktrinierung mit dem elektrischen Äquivalent von: "Die Welt ist eine Scheibe".

Genausowenig wir mir MBAs irgendein komplexes Pepierkonstrukt einreden können, können mich als Ingenieur, der das Ohmsche Gesetz und andere Gesetze dieser Branche einmal gelernt hat, irgendwelche grüne Ideologen einreden, der Strom kommt aus der Windturbine - auch wenn diese gerade nicht läuft.
Dazu muss man "ausgebilder Energieberater" sein, um den Leuten einreden zu können, dass nicht plötzlich das grösste Spannungsgefälle die Stromquelle bestimmt.

Vermutlich besteht diese "Energieberater-Ausbildung" real neben Verkaufstraining aus dem stündlichen Anbeten der Wind und Solargötter.

Für wie verrückt hält man uns? HAUSVERSTAND EINSCHALTEN!

[14:30] Leserzuschrift-DE direkt dazu:

haben Sie überhaupt gelesen, was der „Energieberater“ geschrieben hat? Ich denke nicht, falls doch, haben Sie es offenbar nicht oder missverstanden! Ich selbst halte auch überhaupt nichts von solchen Leuten, aber mit seinem Kommentar zur Energiebörse hat der Mann nun mal vollkommen recht!

Er hat Ihnen und uns mitnichten einreden wollen, wo der Strom herkommt, oder wer diesen erzeugt. Er hat auch nichts von Windmühlen oder Spannungsgefälle geschrieben. Er hat einzig und allein darauf hingewiesen, dass wenn die Stromanbieter an der Börse den Strom anders einkaufen, sich anschließend in einem längeren Prozess die Hersteller darauf einstellen müssten! Und das ist auch so. Es ist sicherlich nicht zulässig, Strom aus einem KKW an der Börse als Ökostrom anzubieten.

D.h. wenn viel mehr Ökostrom angefragt würde, müssten die Erzeuger auch mehr Ökostrom anbieten, sprich Windmühlen installieren oder sonstwas „grünes“. Tun die Erzeuger das nicht, besteht ein Engpass an Ökostrom und dieser würde noch teurer. Anders herum würden Sie den „dreckigen Strom“ (um es mal so auszudrücken) an der Börse nicht mehr los, dieser würde im Preis verfallen und die z.B. KKW’s würden sich irgendwann nicht mehr rentieren. Mal ganz davon abgesehen, ob wir sie nun brauchen oder nicht (und das tun wir in jedem Fall, weil sonst das Licht ausgeht!).

Gerade Sie müssten das Spielchen mit dem Angebot und der Nachfrage an der Börse mit am besten beherrschen.

Sorry, Strom ist Strom. Es sind immer die gleichen Elektronen, die hier fliessen. Die kümmern sich nicht um grüne oder andere Priester. Und dass diese "grünen" Anbieter heimlich "ideologisch schmutzigen" Strom einkaufen können, bestätigt das nur.

[19:00] Leserzuschrift - Ökostrom ist Betrug:

Zum Ökostrom: Endlich mal jemand der sagt ,wie es ist. Ökostrom ist Mist und eigentlich müßte man alle die dies anbieten ,wegen Betrugs anzeigen. Der gesamte Ökostrom muß vorgehalten werden. Nehmen wir eine kleine Windanlage die 150 Häuser versorgt. Schöne Sache ,aber das KKW oder KohleKW um die Ecke muß ständig die selbe Menge mitproduzieren ,falls der Wind ausfällt. Wer springt dann ein??? Es ist Betrug am Verbraucher ,weil nicht ein Gramm CO2 gespart wird.Jegliche Leistung ,die irgend ein grünes Stromprojekt erzeugt ,muß trotzdem vorgehalten werden ,für den Fall das es keinen Wind,keine Sonne .... gibt. Auf Grund dessen sollte jede KW/h Ökostrom rein rechnerisch 2,20 Euro kosten.
Wer sich selbst versorgen will ,bitteschön ,aber nicht Zwangsabnahme und grüner Terrorismus.

Natürlich ist es auch Betrug, aber pimär ist es Ideologie. Eine kulturelle Degeneration der Bildungsschichten. Zurück ins Mittelalter. Ich empfehle allen diesen Grünen wir im Mittelalter als Leibeigene mit eigenen Händen die Scholle zu bearbeiten - anstatt im staatlichen Büro zu sitzen.
 

[10:00] Leserzuschrift-DE - für Versicherungsvertreter ist Gold Stahl:

nach viel Mühen ist es mir gelungen, die betriebliche Altersversorgung durch eine Lebensversicherung kündigen zu dürfen! Ich habe damit gerechnet, damit mich der Lebensversicherungs-Vertreter anruft....dieser Anruf lies nicht lange auf sich warten! Zuerst wurde gefragt, warum ich gekündigt habe! Ich habe ihm erklärt, dass die angenommene Rendite von ca. 4% nicht mal die Teuerungsrate ausgleicht und sich dieses Geschäft für mich nicht lohnt! Darauf hin meinte der Vertreter, ich meine sicherlich die Inflationsrate, diese liegt doch bei rund 2,5%! Ich erklärte ihm dann den Unterschied zwischen Inflation (Geldmenge wird aufgebläht) und Teuerung (Folge bei den Gütern infolge der Geldmengenaufblähung), hat er aber nicht kapiert! Dann fragte er mich, wo ich denn künftig das Geld ansparen werde! Ich erklärte ihm, dass dieses in Edelmetall erfolgen wird. Darauf hin lachte er und meinte, wenn ich Stahl kaufen möchte, will er mich davon nicht abhalten! So werden wir beraten, das ist unglaublich!

Dieser Typ ist voll in seiner Papierwelt gefangen. Er weiss nicht was Inflation ist und weiss nicht, wie man sich dagegen schützt. Das lachen wird ihm noch vergehen.

[12:00] Leserzuschrift dazu:

In dem gemeinhin als "reich" geltenden Hamburger Vorort, den Ihr Leser erwaehnt, bin ich wohl aufgewachsen, und ich moechte daher zu Ihrer Vermutung, die Wohlhabenden dort wuerden aus Prestigegruenden nicht bei ALDI einkaufen, etwas anmerken:

Die meisten Einwohner der grünen Hamburger Vororte - häufig "Hamburger Speckgürtel" genannt, z.B. die sog. Walddörfer im Norden - haben ueberhaupt keine Beruehrungsprobleme mit ALDI und anderen Discountern, ganz im
Gegenteil:
All die Jahre galt es als ueberaus schick und auch vernuenftig, bei ALDI einzukaufen, es gab nie ein Prestigeproblem.
Umso auffaelliger und auch erschreckender ist daher die geschilderte Zurueckhaltung beim Einkaufen.

War der "Reichtum" dort in Wirklichkeit nur Kredit-Reichtum?
 

[10:00] Leserzuschrift-DE - Keine Kämpfe um Waren mehr bei Aldi:

Heute war ich mal wieder bei Aldi und habe einige merkwürdige Beobachtungen gemacht. Vorausschicken muss ich, dass ich in einem der Hamburger Stadtrand-Bezirke wohne, die gemeinhin als "reich" gelten. Seit nunmehr fast drei Wochen oder sogar länger hat Aldi Nord bestimmte Gartenstühle im Angebot. Echt schicke Teile, Design, Alu, so richtig nett. Stück 35 Euro. Eigentlich ein Witz, auf jeden Fall ein günstiger Preis. Doch die Dinger stehen nun schon seit ewig in den Gängen des Supermarktes, auch als ich kurz ins Lager guckte, waren dort noch Stühle. Also, wie gesagt: Hier haben alle entweder ein Haus oder eine große Wohnung, in jedem Fall einen Garten. Das Wetter der letzten Tage war super. Und wenn in Hamburg mal die Sonne scheint (was durchgehend der Fall war), dann flippt hier oben eigentlich sowieso alles aus. Und trotzdem: Die Stühle bleiben wie Blei bei Feinkost Albrecht liegen.

Das machte mich stutzig. Ich habe mich daraufhin noch mal genauer umgesehen und auch den Rest der Aldi-Sonderartikel unter die Lupe genommen. Ergebnis: Alles, was so in Richtung Technik geht - sei es eine iPod-Stereoanlage für sagenhafte 90 Euro oder sonst was- stapelt sich ganz einfach. Erinnern Sie sich: Noch vor wenigen Jahren haben sich die Leute Mittwoch früh geprügelt, um als erstes in einen Aldi-Markt zu kommen, wenn es billige Computer oder sonst was gab. Spätestens ab Samstag konnten Sie sicher sein, bestimmt kein Mittwochs-Angebot mehr zu erwischen. Da war alles weg.

Diese Mengen an Elektroartikeln, billigen Matratzen oder was sonst so bei Aldi Nord im Angebot war die letzten Wochen, die sich da jetzt noch immer stapeln, das sprach eine sehr klare Sprache.

Und: Mir fiel auf, dass die Leute alle relativ wenig im Wagen hatten, als wir an der Kasse standen. Ein klarer Unterschied zu früher. Selbst wenn jetzt noch vier Leute vor mir sind, bin ich Ruck-Zuck dran. Ich glaube, es kaufen viele wirklich nur noch so von Tag zu Tag, um Geld zu sparen oder zu strecken.

Wie gesagt: Hier ist eine der betuchteren Hamburger Gegenden. Ich habe mich echt erschrocken.

Es könnte natürlich auch sein, dass die Leute in dieser Gegend aus Prestigegründen nicht zu Aldi gehen. Aber eher dürfte die oben besprochene Geldknappheit der Grund sein. Frisst sich die Inflation jetzt auch schon zu den Managern, Anwälten und Ärzten durch?

[18:30] Leserzuschrift - Aldi-Metro-Fegro-Discounter Einkauf:

Reduzierter Einkauf, merklich reduzierter Autoverkehr. So schnell war ich seit langem nicht mehr am Frankfurter Flughafen und das während der morgendlichen "Rush hour". Es gibt auch positives zu vermelden?!
Ich glaube eher liegt es an dem "Kulturschock" den man jedesmal an der Kasse erlebt. Wenn man wirklich soviel Geld im Portmonee hat, dass es egal ist ob 100.- oder 100.000.-€ ausgegeben werden, lässt einem das kalt. Wenn man aber für einen kleinen Einkaufskorb voll Essen ohne Fleisch/Käse und Wurst und Milchprodukte 58.-€ beim Aldi hinlegt und dann noch einmal ein Preisvergleich mit Rechnungen aus dem vergangenen Jahr macht, vergeht einem der Einkaufsspaß auch wenn es noch nicht merklich weh tut. Bei mir kann ich es leicht an Hand von Metro und Fegro Rechnungen vergleichen, da ich diese aufbewahren muss. Bei mir kommt der automatische Einkaufsstop. Man sagt sich, ich bin doch nicht blöd! Ich komme jedenfalls auf eine Preiserhöhung von mehr als 30%.

Ein Beispiel Vollkorndinkel Aldi Oktober 2007 -.98cents, vor ein paar Wochen wieder im Angebot 1,99€!!! Habe dann einen 25 kg Sack Vollkorndinkelmehl direkt in der Mühle für 66 cents pro kg gekauft.
Vorteil wenn man auf dem Land wohnt.
Getrocknete Cranberries März 1,59 € Mai 1,79 €.


Neu 2008-06-10:

[19:00] Die Sparzinsen steigen:

Focus: Die Top-Konditionen der Woche

Die Volkswagen Bank direct zahlt für Festgeld in Zukunft 5 Prozent. Auch die Citibank stockt ihr Angebot auf. Die Spitzenposition erobern beide jedoch nicht.

Das dürften die Banken sein, die dringend Geld brauchen, wie etwa die Citibank. Die höheren Zinsen bringen höheres Risiko.

Dafür wird eine Pleite-Sparkasse geschluckt: Das Millionenloch wird immer tiefer
 

[19:00] Hat es eine "Hochkonjunktur" gegeben?

Spiegel: Deutsche Wirtschaft wächst kaum noch

Die fetten Monate sind schon wieder vorbei: Im laufenden Quartal entwickelt sich die Konjunktur in Deutschland laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung langsamer. Besonders die Baubranche ist betroffen.

Real hat es gar kein Wirtschaftswachstum gegeben, wenn man die reale Inflation abzieht. Jetzt geht es nur noch schneller abwärts.
 

[11:30] Autobranche - Krisenbranche?

NTV: Spritpreise rütteln am Job

In der Automobilbranche wächst angesichts des hohen Benzinpreises und der jüngsten Absatzrückgänge die Angst vor flächendeckenden Entlassungen. Der Geschäftsführer des Bundesverbands freier Kfz-Händler (BVfK), Ansgar Klein, warnte in der "Bild"-Zeitung vor dem Verlust jedes zwölften Arbeitsplatzes bei Autohändlern und Werkstätten.

Die "Vollmotorisierung" wird in den nächsten Jahren kräftig zurückgedreht werden. Das ist nur der Anfang.
 

[7:30] Untergangspropheten und Sozialapostel:

FTD: Die Rückkehr der Nervensägen

Der Aufschwung schwächt sich ab. Für die Untergangspropheten und Sozialapostel springt die Konjunktur wieder an. Die Krisenprediger bringen sich in Stellung, stürmen Talkshows und Buchläden. Sie können uns einfach nicht in Ruhe lassen.

Soso, die Journalisten fühlen sich von diesen "Kritikern" schon gestresst. Dabei sind das alles relativ harmlose Typen aus dem Establishment, die nur die Schwächen des Systems aufzeigen.

Die nächste Generation von Propheten wird wesentlich stärkeren Tobak präsentieren - was man in einer Depression so braucht.


Neu 2008-06-09:

[15:00] Kündigungsschutz - Beschäftigung für Richter und Anwälte:

Handelsblatt: Die dunkle Seite des Kündigungsschutzes

Der Kündigungsschutz soll Arbeitnehmer vor Chef-Willkür schützen. Liberale Ökonomen warnen aber vor Negativ-Effekten - weil sich Firmen dann mit Neueinstellungen zurückhielten. Ob das so ist, haben Experimental-Ökonomen jetzt im Labor untersucht. Kein Kündigungsschutz, so ihr Ergebnis, bedeutet noch lange nicht "Hire and fire".

Ich selbst habe nie einen Kündugungsschutz gehabt und ihn auch nicht vermisst. Anstatt sich so absichern zu wollen, wäre es besser zu überlegen, was ist die beste "Rechtsform", die am meisten Steuern spart.

Länder, in denen es einen Kündigungsschutz gibt, haben die höchsten Arbeitslosenraten.
 

[9:30] Telekom - die Kunden hauen ab:

Süddeutsche: Telekom droht Exodus

Der Telekom droht nach dem Spitzelskandal offenbar eine massive Abwanderung von Kunden. Ein Drittel der Telekom-Kunden wolle deswegen "bestimmt" oder "wahrscheinlich" zu einem anderen Anbieter wechseln, berichtete die Düsseldorfer Wirtschaftswoche über das Ergebnis einer Umfrage des Kölner Instituts Psychonomics.

Jeder zweite Kunde gab an, wegen der Bespitzelung unter anderem von Journalisten durch die Telekom das Vertrauen in den Konzern hinsichtlich der Sicherheit seiner eigenen Kundendaten verloren zu haben.

Hat sich das ausgezahlt? Für die paranoide Angst der Manager schon, die sind wie Spione: Krieg der Konzerne

Man sieht hier deutlich, da oben geht es nur um die eigene Position, sonst nichts. Sollen auch die Kunden davonrennen, weil sie nicht ausspioniert werden wollen.

Auch der derzeitige Telekom-CEO Obermann macht nicht den Eindruck, als würde ihn dieses Kundeninteresse gross berühren.

[15:00] Die Spione mutieren jetzt zu Datenschützern? Telekom-Affäre alarmiert deutsche Geheimdienste


Neu 2008-06-08:

[11:30] Die Score-Gläubigkeit erreicht die KFZ-Versicherung:

FTD: Versicherer sortieren Kunden aus

Autoversicherer nutzen die neue elektronische Versicherungsbestätigung, um missliebige Kunden auszusortieren. Bevor sie die vorläufige Deckung für die Fahrzeugzulassung erteilen, prüfen einige Gesellschaften die finanzielle Situation der Interessenten.

Jetzt haben also die Bean-Counters das Sagen. Irgendwann wird das Geschäft stark zurückgehen, dann bekommen die Marketing-Leute wieder das Sagen. Das geht bei den Versicherungen immer hin und her.

Welchen Sinn macht ein Credit-Score bei einer KFZ-Schadensversicherung? Wenn nicht gezahlt wird, ist der Versicherungsschutz weg. Reine MBA-Zahlengläubigkeit.
Umkehrschluss: wer nie einen Kredit hatte hat daher kein Score und bekommt auch keine Versicherung?

 

[11:00] Öl $139 lässt auch beim Gaspreis grüssen:

Spiegel: Umweltministerium befürchtet Anstieg der Gaspreise um 40 Prozent

Die Gaspreiserhöhung um 25 Prozent gilt als ausgemachte Sache. Doch damit nicht genug: Das Umweltministerium erwartet, dass im Herbst die Tarife noch einmal um bis zu 40 Prozent steigen könnten. Sozialpolitiker melden bereits Ansprüche an.

Und bald lassen sie sich ihre Energie in Gold bezahlen (kein Witz). Die Ursachen sind auf der Seite Inflation beschrieben.

Wer heute ein Riesenhaus hat, wird dieses bald verwünschen. Und den fetten Gabriel mit seiner teuren Öko-Energie wird man auch verwünschen.

Leserkommentar: Gottseidank ist die Inflation nur bei 3% !!!


Neu 2008-06-07:

[20:00] Marktwirtschaft für wen?

Spiegel: Deutsche zweifeln an sozialer Marktwirtschaft

Gierige Manager, Massenentlassungen und die Kluft zwischen Arm und Reich rühren an den Grundfesten der Gesellschaft. Nun steht der Konsens auf der Kippe: Die Mehrheit der Deutschen hat einer Umfrage zufolge ihren Glauben an die soziale Marktwirtschaft verloren.

Hier entsteht ein gewaltiges Neidpotential. Wenn das System kippt wird Populisten aller Art der Weg geöffnet.
 

[20:00] Wer arm ist, muss in den Knast:

Spiegel: Geld oder Knast

Sitzen statt blechen: In deutschen Gefängnissen landen immer mehr Menschen, die ihre Geldstrafe nicht bezahlen können. Den Steuerzahler kostet das rund 100 Millionen Euro pro Jahr.

Und es werden immer mehr, wogegen sich die Reichen mit allen Mitteln vor dem Knast drücken. Auch ein Zeichen dafür, dass sich die Gesellschaft weiter aufspaltet.
 

[13:00] Total bescheuert - die Siemens-Kreuzritter gehen gegen eigenen Wirtschaftsprüfer vor:

Welt: Siemens erwägt Klage gegen Wirtschaftsprüfer

Die Prüfer von KPMG sollen von den Schmiergeldzahlungen bei Siemens gewusst und weggeschaut haben. Dies haben Zeugen vor Gericht wiederholt ausgesagt. Nun prüft der Münchener Konzern Schadenersatzansprüche gegen KPMG. Sollte es zu einem Verfahren kommen, dürfte dies für den ehemaligen Vorstand unangenehm werden.

Der Wirtschaftsprüfer soll prüfen, ob die Bilanz stimmt - für die Aktionäre. Aber nicht soetwas.


Neu 2008-06-06:

[15:30] Das "Produktions-Wunder" geht auch zu Ende:

Handelsblatt: Verarbeitendes Gewerbe drosselt Produktion erneut

Das Verarbeitende Gewerbe hat seine Produktion im April überraschend weiter gedrosselt. Die Auftragseingänge waren zuletzt fünf Monate in Folge zurückgegangen.

Das ist immer noch harmlos, das ja noch keine reale Kreditknappheit bei enormen Zinsen aufgetreten ist.


Neu 2008-06-05:

[18:00] Das Ende des "Job-Wunders":

Spiegel: Aufschwung am Arbeitsmarkt geht zu Ende

Die Konjunktur in Deutschland schwächt sich merklich ab. Bruttoinlandsprodukt, Konsum, Export: Überall lässt das Wachstum nach. Laut Institut für Weltwirtschaft bekommt das auch der Arbeitsmarkt zu spüren - im kommenden Jahr drohen Entlassungen.

Ein "Jobwunder" war es ja nur in den Medien, nicht in der Realität.

Was alle diese "Experten" nicht sehen: wenn wirklich die Banken krachen und die Zinsen hochschiessen, dann gibt es gleich 40% Arbeitslose.


Neu 2008-06-04:

[10:00] Freut Euch Leute, der Bundestrojaner ist gehackt:

Heise: Website von Bundesinnenminister Schäuble gehackt

Die offizielle Internet-Präsenz von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble ist am heutigen Samstag gehackt worden. Für mehrere Stunden zierten ein Fantasy-Schädel und der Hinweis "This page has officially been hacked by a pro!" die Website.

Geschieht ihm recht.

[12:00] Jetzt hat er ohnehin Hilfe in seinem Machtrausch (danke für die Zusendung):


 

[8:30] Leserzuschrift - Autohalden:

in der Nähe von Regensburg (Kehlheim) gibt es Autos auf Halde ohne Ende, riesig ! Audis und (wahrscheinlich) BMW's. Ich vermute, daß die Auto - Industrie es macht wie die Bau - und Lebensmittelmärkte: man versucht alles zu jedem Preis zu verkaufen, wenn es nicht klappt - dann muß die Bank das Geld nachschießen oder mitzahlen!

Irgendwo kommen die vielen Autos also doch hin - zumindest die weniger nachgefragten Modelle.

[10:30] Andere Leserzuschrift - der Stern macht es auch:

den Leserkommentar zu den Autohalden kann ich nur bestätigen.Bei einer Geschäftsreise vor 4 Wochen im Raum Lahr/Offenburg musste ich zu meinem Erschrecken feststellen , dass nachdem ich die Autobahn an der Abfahrt Lahr in Richtung Freiburg verlassen hatte , einige Äcker breit und lang , unzählige Neufahrzeuge mit dem "Stern" auf Halde standen!!

Hier geht es ganz klar um die Bonusse der Bosse, die dürfen nicht einbrechen.

[16:00] Noch eine Zuschrift-DE mit Frage ob Autokauf jetzt:

normalerweise sehe ich von solchen Detailfragen ab und mache mir meine eigenen Gedanken, aber hier komme ich nicht weiter.
Dass neue Autos immer schwerer zu verkaufen sind zeichnet sich schon länger ab, immer mehr Rabattaktionen und trotzdem gibt es die Autohalden. Aber wie geht das weiter? Sitzen die Konzerne das so lange aus, bis die Hyperinflation richtig einsetzt und gehen dann mit hohen Preise pleite bzw. verkleinern sich, oder kommt es schon vorher gezwungenermaßen zu massiven Verkäufen und Preissenkungen, so dass die Neuwagenpreise trotz allgemeiner Inflation fallen?
Ich frage das natürlich deshalb, weil ich in ca. 1-2 Jahren ein neues Auto brauche. Abgesehen von Krisenszenarien in denen Autos überflüssig sind überlege ich eben ob jetzt kaufen oder warten. Natürlich bin ich auch schon drauf gekommen einfach EM zu kaufen und damit dann, wenn es sein muss und Sinn macht, ein Auto zu kaufen, aber auch wenn man fest überzeugt ist, dass die Preise steigen muss man ja nicht alles auf eine Karte setzen.

Es gibt heute schon zu viele Autos. Wenn die echte Hyperinflation einsetzt werden gar keine mehr verkauft. Daher besser jetzt in Edelmetalle investieren.

In Gold werden die Autos sicher noch viel billiger.

[22:00] Zuschrift zu Auto-Verkaufsmethoden:

bezüglich Ihrer Leserkommentare was den Erwerb eines KFZ angeht habe ich bzw. mein Bruder folgende Erfahrung gemacht.
Obwohl es vermieden werden sollte, gerade jetzt ein Auto zu kaufen, musste mein Bruder eine solche Anschaffung tätigen, da der alte Golf einen Getriebeschaden hatte.

Grundsätzlich kann man sagen, dass bei deutschen Marken kein Auto so günstig wie bei BMW zu bekommen ist. Man muss natürlich handeln, handeln, handeln. Wir haben 2 Ortsansässige Händler, die BMW Niederlassung Stuttgart und eine preiswerte Leasingfirma (ALD) angefragt.

Es ging um einen Neuwagen BMW 116, mit Extras NP.: 25.000€

Bei 3 jähriger Laufzeit und einer Anzahlung von 5.000 € kamen die ersten Angebote mit einer Leasingrate von ca. 160€. Entspricht einem Wertverlust von ca. 57%

In 3 Jahren. Bei ca. 130€ Leasingrate (Wertverlust nach 3 Jahren: ca. 61%) hat als erstes die ALD aufgegeben. Begründung: Man hat das äußerste Angebot abgegeben, billiger kann nur BMW durch Sonderaktionen etc. Die restlichen 3 Häuser haben sich dann eine Schlacht geliefert, die nach ein paar Tagen Ihr Ende bei einer Leasingsrate

Von 69,-€ fand (Wertverlust nach 3 Jahren: 30%). Zu erwähnen wäre da noch: Der alte Golf wurde vom VW Händler auf 1000€ geschätzt, wir hätten beim Erwerb eines Neuen VW Golfs 2000€ bekommen. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass auch dieser BMW Händler 2000€ gezahlt hat.

Fazit: Leasingverträge sind zwar Schulden, aber mit 69,-€ monatlicher Belastung überschaubar, und geringer als so mancher Handyvertrag. Kurze Laufzeiten sind günstiger, und erlauben schneller die Möglichkeit, sich danach ein Wagen für ein Kilo Silber zu kaufen. Bei der überschaubaren Monatsrate bleibt dann immer

Auch etwas Geld für das wesentliche über: Etwas Gold und noch mehr Silber. Irgendwo wartet das günstige Traumauto auf jeden, und es wird immer leichter, es zu finden.

Der Autor ist im Vertrieb tätig und kann sicher gut handeln. Aber die Händler dürften um jeden Autoverkauf kämpfen.


Neu 2008-06-03:

[21:00] Siehe hier - die Emissions-Zertifikate sind eine Steuer:

Handelsblatt: Emissionshandel bringt Milliardensegen

Der Emissionshandel entwickelt sich zur beachtlichen Geldquelle. "Es zeichnet sich ab, dass der Bund Ende des Jahres mindestens eine Milliarde Euro eingenommen haben wird", sagte Jürgen Hacker, Vorsitzender des Bundesverbandes Emissionshandel und Klimaschutz (BVEK), dem Handelsblatt.

Bei den Politikern wird alles, was sie machen:
a) unbrauchbar, oder
b) eine Steuer.

Und schon balgen sich die Minister schon um die Einnahmen.
 

[20:00] Und wieder einmal IKB:

Focus: Vernichtende Prognose
FN: Bund leistete heimlich Hilfe an IKB

Die Bundesregierung hat sich einem Pressebericht zufolge an der finanziellen Rettung der Mittelstandsbank IKB <IKB.ETR> (News/Aktienkurs) deutlich stärker beteiligt als bisher bekannt. Bereits vor der eigentlichen Rettungsaktion habe die Finanzagentur des Bundes im vergangenen Sommer 500 Millionen Euro an die IKB überwiesen, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise. Der Betrag sei in den bisher offiziell genannten Zahlungen von 1,2 Milliarden Euro nicht enthalten.

Realer Wert der IKB: 0
 

[19:00] Automarkt bricht weiter ein:

Handelsblatt: Deutscher Automarkt bricht ein

Steuerdebatte und hohe Spritpreise haben vielen Deutschen offenbar die Lust auf ein neues Auto verdorben. Im Mai sind sechs Prozent weniger Neuwagen zugelassen worden als im Vormonat. Besonders hart traf es Fahrzeuge mit Dieselmotor.

Die Hauptursache wird natürlich nicht erwähnt: dass die Massenkaufkraft weg ist.

PS: wenn der wirkliche "Crack-Up-Boom" (Flucht in die Sachwerte) kommt, dann ist es möglich, dass der Autabsatz wie in Venezuela massiv zunimmt, da dann alle aus dem Geld in Sachwerte flüchten.

[21:30] Leserzuschrift zum Automarkt:

Was sich auf dem Automarkt in DE gerade tut ist bei genauerem Hinsehen auch schon sehr auffaellig. Seit etwa einem Jahr beobachte ich aus Gründen des Kaufinteresses zwei Modelle, die sehr unterschiedlich sind: BMW Touring 535d (280/286PS) und VW Lupo 3l (61PS). Während man vor einigen Monaten noch locker über 30000 Teuros fuer einen BMW 353DAT Baujahr 2005 hinlegen musste (auch fuer Modelle mit hohen Laufleistungen), bekommt man jetzt, nur paar Monate später, schon einige zum Preis von sage und schreibe ab 21000 Teuros hinterhergeschmissen. Anscheinend werden die Kisten jetzt schon billig abgestossen weil diese Spritfresser keiner mehr haben will. Ein Lupo 3l (wird heute leider nicht mehr gebaut) Bj. 2005 kostete vor einem Jahr ab 9000 aufwärts und heuer ist ein eben solcher für unter 9000 € immer noch nicht zu bekommen, also vermeintlich sehr wertstabil. Hier nochmal als Überblick:

BMW 535 Diesel Touring Automatik: Neupreis ca. 60000 €, heutiger Preis Bj. 2005 ab 21000 €, also bis ca. 65% Wertverlust in 3 Jahren

VW Lupo 3L: Neupreis ca. 15000 €, heutiger Preis Bj. 2005 ab 9000 €, also maximal ca. 40% Wertverlust in 3 Jahren.

Ist nur noch eine Frage der Zeit bis so SUV-Kisten wie Mercedes ML, Audi Q7, BMW X5/6 und alles was sonst noch spritfressend ist einfach nur noch ausgeschlachtet, verhökert und recycled wird, weil keiner mehr diese unsinnigen Spritfresser haben will oder sich leisten kann. Gleichzeitig werden spritsparende Fahrzeuge wie die Bluemotion-TDIs  von VW oder auch Lupo 3L auf dem Markt kaum noch gebraucht zu haben sein. Und wenn dann zu Preisen fast wie Neuwagen bzw. beim Lupo 3L oder A2TDI über dem ehemaligen Neupreis, da diese ja nicht mehr gebaut werden.

Es ist schon frappierend, wie schnell teure Gebrauchtautos bei nur "geringer Wirtschaftskrise" an Wert verlieren.

PS: Gebrauchte Hummers sollten noch billiger werden. GM will die Produktion einstellen. Will jemand diesen "Untergang Amerikas". Einige fahren auch hier herum.

[21:30] Noch eine Leserzuschrift zum Automarkt:

seit langem und gerne lese ich Ihre Seite. Dabei muß ich sagen, dass vieles, dass Sie prognostizierten