Informationen EU 6-7/2008

Diese Seite befasst sich mit Information aus der EU (Organisation)
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Neu 2008-07-30:

[10:30] Leserzuschrift-DE - Virtuelle Schafe und Ähnliches:

EU - Subventionen: Verlogenheit & Inkompetenz ergänzen Konzeptionslosigkeit

ich schrieb Ihnen schon mal, dass ich aus Bulgarien stamme und die Entwicklung und die Einstellung sowohl in Bulgarien zur EU als auch umgekehrt (Einstellung in D zu Bulgarien, sofern vorhanden) seit mind. 15 Jahren verfolge.

Ich teilte offen meine Meinung überall mit, dass es sowohl für die EU als auch für Bulgarien langfristig besser ist voneinander Abstand zu nehmen - für Bulgarien ist die EU ein kurzfristiger Zuckersirup, dem eine langanhaltende Verpilzung folgt... der Weg in die Unselbständigkeit zurück ins Körbchen einer Sowiet(Räte)Union ...

Aber man wacht auf, erst wenn es Unstimmigkeiten bei der Geldverteilung gibt, soso:

1 - alle Beteiligten wussten, dass man Bulgarien und Rumänien mit grossen Subventionen in die EU gelockt hat - oder meinen die Eurokraten, dass die Bulgaren scharf darauf waren sich vorschreiben zu lassen, wann Lokale schliessen müssen oder wie ungesund Rauchen ist???

2 - alle wussten, dass sich auch diesbezüglich nichts ändern kann, weil sich B+R an die Beispiele der PIGS Länder orientieren ...es schaut ja auf den südlichen Nachbar Griechenland - ich nenne 1 Beispiel von Tausenden, wie Griechenland Mio, besser Mrd abgezockt hat: !!! (es werden Gelder für die griechische Landwirtschaft von der EU ausgeschüttet - den Schafhirten pro Anzahl der Schafe, der griechische Schafhirten an der grenze holten sich leihweise von den Bulgaren viele Hunderttausende Schafe als Griechenland frisch in die EU war und für diese "virtuellen" Schafe, die einmal ausgezählt oder vorgezeigt wurde, gab es grosse, dicke Summe, die bulgarischen Schafhirten bekamen ihre Prozente - jetzt sind diese aber neidisch und wollen das Spiel umgekehrt - ich kann vor lachen nicht mehr schreiben, aber das System ist allen klar - WAS soll man bitteschön mit der EU machen, ausser sie abzuzocken solange sie noch existiert??? - dieser zentralistische zwangsozialistische Moloch (wieso hat man zwanghaft den Namen von EG in EU verwandelt? um der SowietUnion auch in der Form näher zu sein)

Ich möchte nicht irgendeine parasitäre Abzocke gutheissen oder sie (wie es im politisch korrekten Deutsch heisst) "relativieren" - möchte nur feststellen, dass die EU zu nichts anderes ausser zu Missbrauch einlädt und es nicht fair ist, dass von den vielen für die PIGS Länder jehrzentelang versenkten Mrd. jetzt katharsisch mit dem Fingerzeig auf den "schmutzigen" Balkan abgelenkt wird.

Was haben den die EUrokraten erwartet? Wie immer blühende Landschaften in ihrer blühenden Phantasie?

Ich freue mich auf die Bereinigung in den Köpfen


Neu 2008-07-25:

Korruption-Zentrum EU-Parlament:

MMnews: EU: 140 Millionen für Geliebte

EU - Abgeordnete stellen Familienangehörige und Geliebte als Assistenten ein. Diese kassieren über 15000 Euro monatlich und arbeiten angeblich von Zuhause. Betrug und Vetternwirtschaft im Europäischen Parlament von EU offen geduldet.

Hier geht es schlimmer zu als in jedem nationalen Parlament. Diese Leute sollten Vorbilder sein. Der EU-Fisch stinkt wirklich vom Kopf.


Neu 2008-07-24:

[15:00] Erhöhte Einlagensicherung in der EU:

FTD: Brüssel stellt sich vor die Sparer

Als Lehre aus der Finanzkrise will die Europäische Kommission die Einlagensicherung für Bankkunden verbessern: Dadurch soll vor allem eins vermieden werden: Panikreaktionen, wie sie im Fall Northern Rock vorkamen.

Auch €40000 sind eigentlich nur Peanuts. Und in einer Systemkrise hilft das auch nichts.
 

[14:30] Leserzuschrift-AT - Don´t forget to declare it:

Überrascht habe ich vor einigen Tagen festgestellt, daß am Flughafen Wien vom Zoll bzw. BMF Info-Prospekte bezüglich der Geldmengenbeschränkung von Eur 10.000,-- aufgelegt wurden. Es ist das erste mal, daß dieses Thema dort so öffentlich angesprochen wird. Wird also die Schlinge schon enger gezogen?
Bis jetzt hat sich niemand so wirklich mit diesem Thema beschäftigt. Aus jahrelanger Erfahrung weiß ich, daß hohe Bargeldsummen (500er-Scheine) von Passagieren sehr oft Richtung Türkei oder Thailand mitgenommen werden; wirklich dicke Bündel an Geld, ein vielfaches von Eur 10.000,-- also in den Hosensäcken von "Touristen" und "Immigranten". Die Sicherheitskontrolle ist für dieses Thema ja nicht direkt zuständig, KANN aber bei "Verdachtsmomenten" den Zoll bzw. die Polizei benachrichtigen. So wird dann manchmal der eine oder andere Kriminelle aufgedeckt. In der Regel passiert aber nichts und es wird natürlich auch nichts deklariert.

Ich warte nur, bis die Sicherheitskontrolle definitiv Anweisung bekommt, die
10.000,-- Eur-Deklarationspflicht zu exekutieren. Dann wird’s interessant, denn nur die kann das Bargeld finden, wenn jemand ausreisen will. Vor ca. 2 Jahren habe ich mich schon mal bezüglich Bargeld-Deklarationspflicht beim Zoll erkundigt. Der allgemeine Tenor war damals so ungefähr: "Das macht ja eigentlich eh niemand und überprüfen tut´s auch niemand." Jetzt scheint sich die Situation langsam zu ändern...

Hat die EU schon wieder einen Anschlag auf uns vor? Wundern würde es mich nicht. Das kommt sicher von Barroso & co.

Bisher waren Flughäfen an diesen Dingen total uninteressiert. Die haben nur Nagelfeilen und Flüssigkeiten gesucht. Man konnte mit einem Aktenkoffer voll Geld oder auch Gold problemlos durch die Sicherheitskontrolle.


Neu 2008-07-23:

[20:00] Die EU und die Gurke:

Süddeutsche: Europas Rumgegurke

Die EU-Gurkenverordnung war Symbol für Regulierungswahn: "Gut geformt und praktisch gerade". Jetzt will die EU sie abschaffen und der krummen Gurke zur Renaissance verhelfen - doch nun legen sich die Länder quer.

Wenig hat der EU mehr Spott eingebracht als das.

Aber sie baut schon wieder Unsinn: Brüssel legt Kindern umstrittene Gurte an
 

[7:30] Was tun mit bösen/korrupten EU-Mitgliedern?

Presse: EU droht Bulgarien mit Subventions-Stopp
Welt: EU fällt vernichtendes Urteil über Bulgarien

Das Land missbrauchte Fördergelder und muss voraussichtlich vorübergehend auf solche verzichten.

Hinauswerfen! Die EU muss wieder kleiner und homogener werden. Manche gehören einfach nicht hinein.

[18:00] Mit der Aufnahme Rumäniens und Bulgariens ist die EU eindeutig zu weit gegangen. Diese Länder werden Sargnägel der EU sein.


Neu 2008-07-22:

[8:00] Sarko, der EU-Referendum-Heuchler:

Presse: Frankreich: Größte Verfassungsreform seit 40 Jahren

Das französische Parlament hat eine Reform gebilligt, die fast jeden zweiten Artikel der Verfassung ändern wird. Das hat vor allem EU-politische Brisanz: Paris will nun bei jeder EU-Erweiterung eine Volksabstimmung.

Soso, bei anderen bekämpft er EU-Volksabstimmungen, im eigenen Land werden sie in die Verfassung geschrieben.

In Irland hat er gestern alles zerstört: Sarkozys liebe Not mit dem EU-Nein der Iren

In einem Vier-Augen-Gespräch warnte der irische Premier Brian Cowen nach Presseberichten den stürmischen Franzosen gar: "Jedes Mal, wenn Sie sich äußern, stärken Sie das Nein-Lager in Irland."

Das bemerkt er gar nicht. Er kennt nur ein Ziel: seinen Willen durchzusetzen, egal wie unsinnig die Sache ist.

[12:00] Was tut er mit der renitenten EZB? EZB spurt nicht

Wird er jetzt die Fremdenlegion in den EZB-Tower schicken?
 

[8:00] Hier ist der EU-Kommision eine "Diskriminierung" entgangen:

Spiegel: Mit dem Polo ist Polen tabu

Hiergeblieben! Während sich Menschen in der EU frei bewegen können, dürfen Leihwagen ihr Herkunftsland häufig nicht verlassen. Die großen Autovermietungen haben eine bizarre Landkarte erstellt, laut der halb Europa eine No-Go-Zone ist - für schicke Schlitten, aber auch für manche Kleinwagen.

Bei den Autovermietern dürfte dieses Ost-Verbot einer alten Gewohnheit entstammen.


Neu 2008-07-21:

[14:30] Brauchen wir soetwas in der EU?

Presse: Bulgarien: Betrugsskandal um EU-Subventionen

Die EU-Anti-Betrugsbehörde wirft Sofias Justiz vor, zwei Großschwindler zu schützen. Sie haben Präsident Parvanov Geld für seine Wiederwahl im Jahr 2006 zugesteckt.

Da ist die Erweiterung wohl etwas zu weit gegangen. Von der Türkei wollen diese abgehobenen Bürokraten immer noch nicht Abstand nehmen.

PS: Hartgeld.com stellt unangenehme Fragen, die aber zukunftsweisend sind. Auch wenn man dafür mit "Moralin-Säure" übergossen wird. WE.
 

[11:00] Sarko als EU-Diktator in Dublin:

Presse: Sarkozy reist zu Gesprächen über EU nach Irland

Der französische Präsident und Ratsvorsitzende will in Irland durch Gespräche mit Regierung und Opposition eine Zustimmung zum Reformvertrag erreichen.

Mit dieser "Befehls-Tour" macht er die Iren sicher noch resistenter.

[19:00] Der napoleonische Elefant in Porzellanladen: Sarkozys schwierige Missionen

[19:00] Zu Hause macht er wie Putin die Journalisten fertig: Der Schatten-Intendant

[20:00] Und das will er auch noch: Sarkozy will politischen Druck auf EZB erhöhen

Eines macht er sicher: sich unbeliebt - überall.
 

[7:00] Finanzmärkte - die EU kommt wieder einmal zu spät:

FTD: EU verschärft Kreditmarktregeln

Europas Banken sollen nach dem Willen der EU-Kommission wegen der Finanzkrise nur noch unter strengen Auflagen an den weltweiten Kreditmärkten investieren dürfen. Brüssel will erreichen, dass die Institute in Wertpapiere gebündelte Kredite nur noch unter einer bestimmten Bedingung kaufen können.

Und sie will wieder ein bürokratisches Monster schaffen. Der wirkliche Grund ist, dass sie sich in einem aktuellen Thema einmischen will: wir sich auch dabei.

Wer hat mehr Macht - die EU oder die Banken? Banken fürchten Kontrolle durch die EU


Neu 2008-07-16:

[14:40] Aus dem Irland-Votum noch immer nichts gelernt:

Süddeutsche: Rauchen in Europa soll teurer werden

Die EU-Kommissare wollen die Mindeststeuer auf Tabak deutlich anheben - und auf diese Weise Raucher dazu bewegen, der Zigarette zu entsagen.

Auf einer Seite lamentieren sie über die hohe Inflation, am Tag danach treiben sie diese weiter hoch - mit einem Diktat für die "Gesundheit".
 

[12:30] Die EU zahlt wenn nötig auch "Schmiergeld":

JungeWelt: Kuhhandel mit Polen

Für seine Unterschrift unter den Lissaboner EU-Vertrag winkt Brüssel dem polnischen Präsidenten mit einer Offerte zur Rettung der Werften in Szczecin, Gdynia und Gdansk

Wenn man der EU etwas Wichtiges vorenthält, dass wird aus dem Diktator ein Mäuschen.


Neu 2008-07-14:

[7:00] Von Bananen-Krümmungen und Flüssigkeiten in Flugzeugen:

Welt: EU kämpft gegen die lächerlichen Verordnungen

Sie regeln die Länge von Kondomen und Gurken, die Krümmung von Bananen und die nicht vorhandene Seilbahn in Berlin: Viele EU-Verordnungen gelten als überflüssig und teuer. Nun sollen einige wieder abgeschafft werden. Nur: An einigen Verordnungen ist die Europäische Kommission gar nicht schuld.

Die EU-Kommission ist selbst schuld, dass sie immer mehr als Diktator gesehen wird. Der Bann dieser Diktatur wird gerade gebrochen. Soeben höre ich im österr. Radio einen Beitrag über dieses Thema: die Wut der Bürger auf die EU.

Wenn die EU wirklich etwas gegen ihr schlechtes Image tum möchte: dann sollte sie die idiotische Flüssigkeits-Verotdnung auf Flughäfen aufheben. Ein Anfang.
 

[12:30] Hier ist ein Sargnagel der EU:

Süddeutsche: Die Leute werden gequält

Angst vor Tennisschlägern und anderem: Sicherheitskontrollen am Flughafen sind unerbittlich - und nicht immer sinnvoll.

Anekdoten gibt es inzwischen zuhauf aus der großen weiten Welt der Sicherheitskontrollen. Die vom russischen Flugpassagier etwa, der an der Sicherheitskontrolle des Münchner Flughafens mit einer Flasche Wodka aufgeflogen ist.

Flüssigkeit, ein ganzer Liter? Im Handgepäck verboten! Der erboste Mann entschied sich, die Pulle nicht einfach samt Inhalt abzugeben, sondern an Ort und Stelle auszutrinken. "Er kam noch 20 Schritte weit", berichtet Heinrich Schuster, Sprecher der Regierung von Oberbayern - dann waren die Reise und der ganze Tag gelaufen.

In Zukunft sollten die EU-Kommissare, die diese Idiotien aus persönlichem Machtrausch eingeführt haben, die Wodkaflaschen austrinken - auf einmal.

Wie lange hat man diese "Terroristen" für das Geständnis gefoltert? Verhinderte Flugzeugbomber bekennen sich schuldig

Sie hatten weder Tickets, Pässe oder Bomben. War alles nur zum Joberhalt Tony Blairs.

Falls es noch bemerkt wurde: die EU-Diktatur tritt jetzt den Rückmarsch an - zuerst mit der Publikation solches Unsinns.

Hier noch eine Idiotie, wo die EU mitmacht: G8: Zoll soll iPods nach illegalen Downloads durchsuchen

Wer in die USA reist, muss am Flughafen mit einer Durchsuchung seines Laptops rechnen. Was in den USA längst gängige Praxis ist, könnte bald auch für Europa wahr werden: Zoll-Beamte sollen künftig sogar iPods und Handys auf illegale Downloads durchsuchen dürfen. Über entsprechende Bestimmungen haben die G8-Staaten verhandelt.

Sie machen sich zum Handlanger der untergehenden Musikindustroe und äffen die Amis nach. Wie viel unbeliebter wollen sie sich noch machen?

Die Nanny-Diktatur wird immer schlimmer.
 

[13:00] Leserkommentar-AT dazu:

Zu dem oben angeführten Artikel: Als ich am Tag der Einführung dieser schwachsinnigen Regelungen in Graz eine halbe Stunde länger vor der Kontrolle gestanden bin (und die wahrscheinlich schlecht bezahlten Kontrollore offenbar überfordert waren), habe ich von einem Europa taggeträumt, in dem sich die Bürger nicht alles gefallen lassen:

Die Regelungen wären schnell vom Tisch, würden nur 20 - 30 % der Flugreisenden ein paar Tage lang, natürlich einfach aus dem Grund, weil Sie darauf vergessen hatten, sie rauszunehmen, mit einer Literflasche Mineralwasser im Handgepäck zur Kontrolle schreiten.

Damit würde das System paralysiert und nach oben gemeldet, dass die Security-Checks zusammengebrochen sind.

Ich selbst mache bei jedem Flug diese Idiotie lächerlich. Aber diese Kontrollore sind so total ängstlich und gehirngewaschen, dass sie nichts verstehen.


Neu 2008-07-13:

[16:00] Das neue napoleonische "Grossreich":

Presse: Mittelmeerunion wird aus der Taufe gehoben

Staats- und Regierungschefs aus mehr als 40 Staaten gründen am Sonntag in Paris eine Mittelmeerunion. Damit soll die Zusammenarbeit der EU und der Mittelmeeranrainer im Süden und im Nahen Osten verstärkt werden.

Dieses "Grossreich" wurde nur für die Medien und für die Wichtigkeit des neuen "Napoleon" Sarkozy gemacht. Morgen ist es wieder zu Ende. Werden während der gesamten EU-Präsidentschaft von Sarko solche "Reiche" gegründet?

Natürlich muss Paris sein Zentrum sein. Der Spiegel hatte einen besseren Bericht, dieser wurde aber vermutlich wegen der Unwichtigkeit des Themas wieder zurückgezogen.


Neu 2008-07-11:

[11:30] Wie lange sollen wir (die EU) noch den Kosovo subventionieren?

Standard: Geberkonferenz will eine Milliarde Euro sammeln

Die internationale Kosovo-Geberkonferenz will eine Milliarde Euro für den neuen Staat sammeln, der sich im Februar von Serbien unabhängig erklärt hat. Dieses Ziel nannte EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn am Freitag zum Auftakt der Konferenz in Brüssel. Die EU sei bereit, 500 Millionen Euro zuzusagen, sagte er.

Es ist Zeit, solche Fürsorgefälle endgültig abzukoppeln und sich selbst zu überlassen. Das gilt auch für Palästina (haben nicht die Araber genug Geld?) und Afghanistan.


Neu 2008-07-08:

[10:30] Fürchtet die EU wirklich eine Lohn/Preis-Spirale?

Yahoo: EU warnt vor Inflationsspirale

Angesichts einer Teuerungsrate von vier Prozent in Europa hat EU-Wirtschaftskommissar Joaquin Almunia vor einer immer schneller sich drehenden Inflationsspirale gewarnt. Es müsse vermieden werden, dass der Preisdruck durch hohe Lohnabschlüsse oder Steuererhöhungen weiter verstärkt werde, sagte Almunia am Montagabend nach einem Treffen mit den Finanzministern der Währungsunion in Brüssel.

Wahrscheinlich hätten sie nichts gegen steigende Löhne, diese würden die EU-Unzufriedenheit dämpfen.

Was sie wirklich fürchten ist der Abverkauf ihrer Staatsanleihen, denn dann sind sie alle tot. Inklusive der EU.

Das mögen sie auch nicht: Europa: Wirtschaftswachstum bricht ein

EU-Bürokraten beginnt zu zittern, denn bald werden verschiedene Mitgliedsstaaten eure Befehle nicht mehr befolgen. Dann will sich jeder selbst retten.


Neu 2008-07-03:

[12:30] Was die EU unter "Sozialpaket" versteht:

Standard: Brüssel will gesetzliche Diskriminierungshierarchie abschaffen

EU-Sozialkommissar Vladimir Spidla hat am Mittwoch in Brüssel einen Richtlinienvorschlag vorgelegt, mit dem das EU-Diskriminierungsverbot auf alle Lebensbereiche ausgedehnt werden soll. Die EU-Kommission zielt mit ihren Vorschlägen gegen Ungleichbehandlungen vor allem auf Alltagssituation ab, in denen es nach wie vor üblich ist, Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, ihres Glaubens oder einer Behinderung abzulehnen. "Wir versuchen den Schutz vor Diskriminierung auch jenseits des Arbeitsmarktes zu garantieren", so Spidla. Nach dem Gesetzesentwurf wäre es in Zukunft "nicht akzeptabel", Homosexuellen zum Beispiel kein Hotelzimmer zu vermieten.

Also neue Diskriminierung aller jener, die nicht zu den "begünstigten Gruppen" gehören, neue Bürokratien und noch mehr Macht für die Diktatoren in Brüssel.

Die werden solange weitermachen, bis die ersten Staaten aus der EU austreten.

[16:00] Leserkommentar_DE dazu: wahrscheinlich wollen die Pädophilen in der Elite endlich zum Zug kommen!


Neu 2008-07-02:

[18:00] EU-Abgeordneter müsste man sein:

MMnews: EU-Abgeordnete schaffen sich eigene Steuer-Oase

EU-Abgeordnete zahlen demnächst nur noch 20% Steuern. Das gilt auch für deutsche EUler. Die Steuersenkung haben die pfiffigen Volksvertreter nur für sich erlassen. Fürs normale Volk dagegen gelten andere Gesetze.

Anderorts nennt man das "unverschämte Privilegien". Ihre Arbeit sieht so aus:
 

Die EU-Diktatur setzt sich schon wieder auf ein totes Pferd:

ORF: EU-Pläne bedrohen das freie Internet

Bürgerrechtler schlagen Alarm: In einer konzertierten Aktion wollen internationale Medienkonzerne und ihnen nahestehende Abgeordnete noch im Laufe dieses Sommers dafür sorgen, dass das Internet in der EU gefiltert werden kann. Der Hebel dazu wird im Telekompaket angesetzt, mit dem der Kommunikationsmarkt in der EU neu geregelt werden soll.

Kommt das Telekompaket mit den Zusätzen der "medienindustriefreundlichen" Abgeordneten durch, werden die Provider dazu verpflichtet, den Verkehr im Internet permanent abzulauschen und zu kontrollieren - um nicht von der Medienindustrie systematisch geklagt zu werden.

Dabei geht es nicht einfach um Filesharer, die nicht lizenzierte Mediendateien tauschen. Der gesamte Datenverkehr im Netz soll systematisch und vollautomatisch überwacht werden. Das hat auch unmittelbare Auswirkungen auf die Datenübermittlung von Firmen, auf den E-Commerce und E-Government. Einem total überwachten Netz ist nicht mehr zu trauen.

Teilweise wird das sicher von der technikfernen Paranoia der Politiker getrieben, die überall Verschwörungen im Internet vermuten.

Aber der Hauptvorstoss kommt hier von der Medienindustrie, die Schwarzübertragungen ihrer Inhalte verhindern möchte. Dazu soll ein ganzer Überwachungsstaat eingerichtet werden. Diese Idioten von der Medienindustrie sollten einmal lesen, was Gary North über ihre Methoden schreibt - aussichtsloses "Geschäftsmodell". Damit handeln sie sich nur den Ruf von Diktatoren ein.

Und die EU-Bürokratie macht natürlich fleissig mit und legt sich mit der Musikindustrie in deren Grab.


Neu 2008-07-01:

[7:30] Was wird "Napoleon" der EU bringen?

Spiegel: Sarkozy plant EU als Wagenburg
Presse: Franzosen schießen sich auf Brüssel ein

Sarkozy ist offenbar fest entschlossen, diese Schwäche in eine Stärke zu verwandeln. Wie ein Judoka, der den Schwung des Gegners für seinen Wurf ausnützt, spielt er das Misstrauen vieler Europäer aus, um seine Vorschläge als besonders bürgernah durchzusetzen. Für starke und konkrete Initiativen, das belegen diverse Umfragen, besteht Bedarf.

Er wird grosse Reden halten, Kritik austeilen und Probleme mit Geld bewerfen. Wie üblich, sonst nichts.

Und er wird Chaos produzieren: Angst vor Sarkozy

[14:30] 27 Länder, ein Sarkozy - das ist sein Traum: Sarkozys EU-Premiere droht ein Debakel

Das irische Nein, die Verfassungsbeschwerde in Deutschland - und jetzt noch eine Blockade durch Polens rechtspopulistischen Präsidenten Kaczynski. Der französische EU-Vorsitz droht zum Debakel zu werden. Nicolas Sarkozy reagiert mit einer überdrehten Hyper-Agenda.

Wo nimmt Sarko für das alles die Zeit her?

[20:00] Noch einmal Sarko - was will er heute noch mit dem Klimawandel? Sarkozy rückt Klimawandel ins Zentrum der Europapolitik

Dieses Thema ist eigentlich schon verdrängt.


Neu 2008-06-30:

[22:00] Was die EU sonst noch macht:

ICH: Brussels To Sign Away Your Private Details To US

American authorities will be able to obtain greater access to private information such as credit card transactions, internet browsing habits and travel histories of people in Britain under a deal being finalised by European Union officials.

An internal report leaked to The New York Times yesterday said the EU was on the verge of agreeing to give US law enforcement and security agencies information about all EU citizens.

Sie geben alle Informationen, die sie über die eigenen Bürger haben, an die USA weiter. Eine schöne Interessensvertretung der Europäer.
 

[20:30] Wer schert denn hier aus dem EU-Reformvertrag aus:

Spiegel: Deutsches Ja zur EU-Reform gestoppt

Ist der EU-Reformvertrag von Lissabon grundgesetzwidrig? Bundespräsident Köhler wird die Ratifikationsurkunde vorerst nicht unterschreiben: Auf Bitten des Verfassungsgerichts wartet er ein Grundsatzurteil ab. Mehrere Politiker hatten geklagt - das Verfahren könnte bis 2009 dauern.

Die Klage ist natürlich ein eleganter Vorwand. Damit haben Merkel und Sarkozy nicht gerechnet. Ein Grosser schert aus.
 

[11:00] Die EU zerlegt sich wieder:

BÜSO: Hyperinflation und Depression nicht mehr zu leugnen: Jetzt für ein Europa der souveränen Republiken!

Im Gegensatz zum bekannten Sprichwort beginnen die Krähen nun doch, einander die Augen auszuhacken, und die Federal Reserve entwickelt sich dieser Tage zum beliebtesten Sandsack für frustrierte Banker.

Im Gegensatz zu Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy, die entgegen aller Realität immer noch auf der Fortsetzung des Ratifizierungsprozesses für den Lissaboner Vertrag bestehen, sieht eines der eher konservativen Sprachrohre der Londoner City, Ambrose Evans-Pritchard, ein, daß der Versuch, den europäischen Nationen einen „Überstaat" überzustülpen, gescheitert ist. Im Telegraph schreibt er: „Der Versuch, sich über das dreifache ,Nein' des französischen, holländischen und irischen Volkes hinwegzusetzen, hat die EU in eine systemische Legitimationskrise gestürzt. Eine Grenze zuviel ist überschritten worden. Jeder empfindungsfähige Bürger kann jetzt sehen, daß der Prozeß aus den Angeln gehoben ist. Und während ,Europa' weiter einen Bock nach dem anderen schießt, als ob nichts geschehen wäre, stellen sich jetzt einige offene Fragen: Wird der Europäische Vertrag, die Europäische Verfassung, jemals verwirklicht? Wird die EU jemals über die Maschinerie einer wirtschaftlichen, diplomatischen und militärischen Macht verfügen? Wird der Euro jemals die politische Ordnung als Fundament bekommen, die er braucht? Von nun an wird Brüssel Schwierigkeiten haben, die angehäufte Macht zu behalten. Die Aufgaben werden zurück an die Nationalstaaten gehen, dem angemessenen Schauplatz für authentische Demokratie."

Man kann bei dieser Sache das Gras wachsen hören.


Neu 2008-06-28:

[18:00] Die EU lernt auch hier nicht:

Handelsblatt: EU unterstützt Israels Kurs gegen Iran

Der Druck auf den Iran wächst. Auch in Europa verschärft sich der Ton gegen Teheran. Ein Militärschlag scheint nicht mehr ausgeschlossen. Doch Präsident Ahmadinedschad zeigt sich unnachgiebig.

Was ist die EU-Aussenpolitk? ein Wurmfortsatz der US-Aussenpolitik. Warum mischt sich die EU dort ein? eben weil sie ein Wurmfortsatz der US-Politik ist.

Was tut die EU, wenn das wankende US-Imperium untergeht? Imperien

Selbst zerfallen!


Neu 2008-06-27:

[7:30] Die EU lernt nie:

Handelsblatt: EU-Pläne erschrecken Wirtschaft

Neue Vorschriften der Europäischen Union zum Schutz vor Diskriminierung alarmieren die Wirtschaft. Die EU-Kommission will nächsten Mittwoch einen Richtlinienentwurf vorlegen, der das umstrittene deutsche Antidiskriminierungsgesetz deutlich verschärfen würde.

Aus dem Irland-Votum nichts gelernt? Auch nichts vom gestrigen Gusenbauer-Absprung?

Fazit: die EU wird versuchen, die EU-Länder zu Tode regulieren, wird aber vorher selbst tot sein - durch Flucht.


Neu 2008-06-26:

[21:00] Der CO2-Irrsinn regiert weiter in Brüssel:

Handelsblatt: EU bittet Airlines für Klimaschutz zur Kasse

Die Europäische Union hat sich auf Klimaschutz-Vorgaben für den Luftverkehr verständigt. Die Branche reagiert mit Unverständnis und nannte das Brüsseler Vorhaben „Irrsinn“.

Wenn eine Bürokratie einmal losgelegt hat, dann will sie sich nicht mehr stoppen lassen. Das Luftfahrt-Problem der nächsten Jahre ist nich CO2, sondern zusammenbrechende Airlines.

Hinweis: jeder Politiker, der jetzt noch am CO2-/Klimaschutz-Zug hängt, ist am völlig falschen Zug. Ein Zeichen für Realaitätsverlust.
 

[10:00] Der Chef des EU-Politbüros rügt die Untertanen:

Standard: Barroso rügt Wien: EU-Skepsis ist "hausgemacht

Der EU-Kommissionspräsident fordert im STANDARD- Interview die Regierung auf, das "verzerrte Bild" richtigzustellen

Die Werte wie auch die Entwicklung sind deutlich negativer als im EU-Durchschnitt. Vermutlich gibt es da hausgemachte Gründe dafür. Ich höre, dass es über einen längeren Zeitraum eine hartnäckige, populistische Kampagne gegen Europa gegeben hat. Es scheint, dass dies nun auch Resultate nach sich zieht.

Wen will er jetzt im EU-Kerker einsperren? eine nationale Regierung oder gleich das ganze Volk.

Dieser Typ hat vom Irland-Votum nichts gelernt und will auch nicht. Wir brauchen ein neues 1989, aber jetzt im Westen.

[12:00] Die Welt dazu: Mehrheit der Europäer sieht die EU negativ

Die selbe Arroganz auch in den Nationalstaaten: Die Angst der Politiker vor der Wählermacht

Die Politiker und Bürokraten sind alle "immunisiert".
 

[20:00] Der Befreiungsschlag der "Untertanen":

Presse: SPÖ-Schwenk: Volksabstimmung für neuen EU-Vertrag, EU-Vertrag: Der SPÖ-Brief im Wortlaut

Totale Wende der SPÖ: Die Partei tritt dafür ein, dass ein neu formulierter Text für einen EU-Vertrag auch in Österreich einer Volksabstimmung unterzogen werden müsste.

Gusenbauer und Faymann haben die neue Linie in einem Brief an den Herausgeber der "Kronen Zeitung" Hans Dichand kundgetan:

Viele Menschen beklagen das Demokratiedefizit der EU und die mangelnde Transparenz. Und viele Menschen haben den Eindruck, dass sich die EU nicht mit ihren tatsächlichen Problemen beschäftigt, sondern primär mit sich selbst.

Dafür wird Gusi jetzt sicher von den Bilderbergern verstossen, aber was soll es, er kämpft im Inland um seinen Kanzlerjob. Nachdem die EU in Österreich nur mehr 20% Zustimmung hat, musste er sich gegen diese wenden. Speziell nach der arroganten Schelte durch Barroso.

Hier sieht man, wenn nationale Politiker wirklich unter Druck kommen, werden sie sich NICHT für die EU entscheiden, sondern für ihre lokale Macht.


Neu 2008-06-25:

[17:30] Die europäische Billig-GmbH:

Welt: Firmengründung schon ab einem Euro

Schon mit einem Euro Startkapital sollen Firmengründer künftig in ganz Europa zur Tat schreiten können. Das sehen Pläne der EU-Kommission vor. Danach soll eine neue Rechtsform geschaffen werden, um Firmen mit bis zu 250 Beschäftigten die Arbeit zu erleichtern. Mittelständler sind begeistert.

Eine überall gleiche Rechtsform ist sicher sehr interessant.

Aber was soll das 1€ Kapital? Selbst die €35000 wie in Österreich sind im Regelfall zu wenig.
 

Wer bekommt Rezessionsangst? die Europäer oder die Eurokraten?

Spiegel: Rezessionsangst ergreift ganz Europa

Steigende Preise für Brennstoff und Lebensmittel, trübe Aussichten für die Konjunktur: Die Angst vor der Zukunft treibt nicht nur die traditionell skeptischen Deutschen um. Die Sorge vor sinkendem Wohlstand hat inzwischen alle Europäer erfasst, ergab eine Umfrage der EU-Kommission.

Die These, dass das eigene Land einen Vorteil aus seiner Mitgliedschaft in der EU ziehe, fand mit einem Minus von vier Prozentpunkten ebenfalls weniger Zustimmung.

Die Angst der Eurokraten um ihre Jobs und ihre Macht hat einen Grund: ihr "Inflate or Die", ist in die nächste Stufe übergegangen, wo alle Auswirkungen negativ zu spüren sind.


Neu 2008-06-23:

[17:30] Wie weit geht der EU-Kadavergehorsam gegenüber den USA?

Spiegel: EU friert iranische Bankkonten ein

Der Druck auf Teheran im Atomstreit steigt: Die Mitgliedstaaten der EU haben sich auf neue Sanktionen gegen Iran geeinigt. Dabei geht es unter anderem um ein Geschäftsverbot für die iranische Staatsbank Melli in Europa.

Kein Wunder, dass der Iran Gold kauft. Damit schaden sich die Europäer nur selbst.
 

[9:30] Die terminale EU-Krise:

Telegraph: Has Europe's terminal crisis begun with a triple no vote?

The ultra-Europeans have overplayed their hand. We can now glimpse a chain of events that will halt, and reverse, this extremist push towards an Über-state that almost no one wants.

The attempt to override the triple "No" votes of the French, Dutch, and Irish peoples has brought the EU to a systemic crisis of legitimacy. A line too many has been crossed. Any sentient citizen can see that the process has become unhinged.

The elites will now have to face the great euro storm of 2008 to 2009 with the limited tools they have, bridging the economic chasm between north and south as best they can. Good luck. Viel Glück.

Ambrose Evants-Pritchard liest den Eurokraten die Leviten. Sie haben den Bogen überspannt. Er wünscht ihnen noch viel Glück.


Neu 2008-06-22:

[15:30] EU zu wenig sexy?

Welt: Die Europäische Union ist einfach nicht sexy

Die Iren haben Nein zum Vertrag von Lissabon gesagt. Nicht, weil sie gegen die EU wären, sondern weil diese so wenig sexy ist. Denn ihr Personal ist farblos und fade. Mit ihrer automatengleichen Unerschütterlichkeit nähren die freundlichen Streiter für europäische Integration das Misstrauen der Bürger.

Die Sowjet-Bürokraten waren auch nicht sexy.
 

Wenn jemand zu einer Elite gehören möchte:

Zu denen , die den EU-Vertrag von Lissabon gelesen haben: Full text of the Treaty

Good Luck!


Neu 2008-06-21:

[17:00] Nichts übrig geblieben vom EU-Gipfel:

FTD: Beim Durchwursteln ist die EU eine Klasse für sich

In einem sind sich die Kommentatoren nach dem EU-Gipfel in Brüssel einig: Irgendwie wird die Gemeinschaft die Krise lösen. Zur Herzensangelegenheit der Bürger wird das europäische Projekt aber nicht.

Einen Tag nach dem EU-Gipfel gibt es kaum mehr Meldungen darüber in den Medien. Anstatt Ergebnisse zu berichten, gähnende Leere. Ebenso hohl ist die EU inzwischen geworden.

Eines ist noch da: ein Elfenbeinturm der Abgehobenheit und Arroganz: Europe's Ivory Tower Politics

Ireland’s rejection shows that European politicians simply have not learned their lesson. A representative democracy can only represent their citizen if they communicate with them. Politicians must learn to both listen (first) and speak (second). There is a valid criticism that some U.S. politics may be based too much on polls, but that does not justify retreating to an ivory tower to conduct European business.

Und die Eitelkeiten nicht vergessen!

[18:30] Und geheimhalten: EU PARLIAMENT MANIPULATED

[18:00] Abfall vom EU-Glauben:

Tagesspiegel: Europas Zauberer must read!

Das europäische Projekt der Verheugens präsentiert sich so noch immer als Heilsversprechen: Vertraut uns, glaubt uns, und am Ende warten 77 Jungfrauen auf Euch! Lange ist das gut gegangen, weil die, die so gesprochen haben, aus einer Generation stammten, die noch miterlebt hatten, wohin es führt, wenn man sich nicht vertraut. Doch dieses historische Vertrauen in die EU und ihre Politiker ist aufgebraucht. An das Heilsversprechen glaubt keiner mehr.

Die Europäische Union wird nicht mehr an dem gemessen, was sie werden will, sondern daran, wie sie ist und was sie macht. Und in die Krise ist sie geraten, weil sie von Priestern geführt wird, die nicht verstehen, dass die Menschen in Europa inzwischen Erklärung fürs Diesseits fordern. Offenbar haben die Regierungschefs noch immer nicht verstanden, wie fundamental die Europäer vom Glauben abgefallen sind und wie weit man ihnen deshalb entgegenkommen muss.

Irgendwann werden sich die nationalen Politiker nicht mehr für diese Utopien einspannen lassen, dann ist es vorbei.

[18:00] Beim Kassieren sind sie auch gut: Spesenbetrug: Die Tricks der EU Parlamentarier


Neu 2008-06-20:

[18:30] Ein EU-Gipfel für Nichts:

Spiegel: Gipfel der Ratlosigkeit

Die EU will eine Lähmung Europas vermeiden - und droht damit zu scheitern. Nach dem irischen Nein planen zwar alle eine flotte Ratifizierung des Lissabon-Vertrags in den restlichen Staaten. Doch der Gipfel in Brüssel bewies: Die Krise ist damit keineswegs gebannt.

Nichts herausgekommen, ausser Gesichtswahrung. Schade um das viele Geld für diese Veranstaltung.
 

[9:30] Der Europäische Rat war sich einig - dass er nicht weiter weiss:

FTD: EU legt Lissabon-Vertrag auf Eis

Das gescheiterte Referendum in Irland lähmt die EU: Die Staats- und Regierungschefs verzichten vorerst auf ein neues Zieldatum für die Ratifizierung des Lissabon-Vertrags. Frankreichs Präsident Sarkozy richtete warnende Worte an die Mitgliedsstaaten.

In dem Papier heißt es zum weiteren Ablauf: "Der Europäische Rat war sich einig, dass mehr Zeit zur Analyse der Situation benötigt wird." Ein Datum wird nicht genannt.

Nachdem sie von dem Irland-Nein total überrascht wurden, wollen sie jetzt nur mehr ihre Gesichter wahren. Abe weiter wissen sie nicht, ausser die Iren wieder abstimmen zu lassen. Tolle Führer Europas sind das.

[13:00] Schon Hammer und Sichel in die EU-Fahne eingebaut? Die EU - die neue »Super-Sowjetunion«?

Die europäischen Nationen und ihre Bürger müssen begreifen, dass das Diktat der EU Interessen dient, die nicht in ihrem ureigenen Sinne sind. Frau Merkel und Herr Sarkozy glauben offenbar, ihr Heil in einer starken EU zu sehen, die sich Amerika anschließt. Gut, wir haben Glaubensfreiheit. Ich meine allerdings, dass »die große Kraft aus dem Osten« das ausschlaggebende Element sein wird und dass sich Europa als Teil des eurasischen Kontinents auf seine Wurzeln und seine Abhängigkeiten besinnen muss, um den richtigen künftigen Weg einzuschlagen. Die Zukunft liegt im Osten – ob es uns passt oder nicht. Und auf alle Strukturen, die eine »Super-Sowjetunion« installieren wollen, können wir getrost verzichten, weil diese gegen das, was die Zukunft bringt, kaum etwas auszurichten vermag.

Die gehen den selben Weg wie die Sowjetunion. Bald!


Neu 2008-06-19:

[7:30] Die EU-Häuptlinge haben ihr "Krisenthema" gefunden:

Spiegel: EU-Staatschefs suchen Ausweg aus Irland-Krise

Krisengipfel in Brüssel: Nach der irischen Ablehnung des EU-Reformvertrags wollen die 27 Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten zwei Tage lang darüber beraten wie das Werk zu retten ist.

Nein, nicht die Finanzkrise und die Inflationskrise sind Thema. Allein die EU-Krise wird es sein. Es kommt ohnehin nichts Brauchbares heraus.

[11:30] Wenn man solche EU-Kommissare hat: Verheugen will die Türkei in der EU sehen

Trotz der aktuellen Krise der EU glaubt Günter Verheugen fest an den Beitritt der Türkei. Vom Nein der Iren zum Reformvertrag von Lissabon dürfe sich Europa im Beitrittsprozess nicht bremsen lassen, sagt der Vizepräsident der EU-Kommission. Zugleich gibt Verheugen zu: Das Image der EU-Zentrale in Brüssel ist mies.

Glauben darf er schon, aber er erkennt die Realität nicht, wie der Rest seiner Kollegen. Die Realität zeigt auf "Daumen nach Unten".

[17:00] Noch mehr Daumen nach Unten:

Spiegel: Warum die Iren nicht die Deppen Europas sind

Nach dem irischen Abstimmungsdebakel übertönen sich Europas Staats- und Regierungschefs mit Durchhalteparolen. Doch eigentlich laufen sie nur vor der Realität davon: Der Daumen der europäischen Bürger zeigt nach unten - und das aus guten Gründen.

Wollen die Bürger einfach nicht begreifen, welche große Leistung das europäische Einigungswerk darstellt nach den Jahrhunderten der Machtrivalitäten und der Kriege in Europa? Sehen sie nicht die veränderte Weltlage, in der Europa abgehängt wird, wenn es nicht mehr noch als heute lernt, mit einer Stimme zu sprechen? Und genießen sie nicht gerne die Vorteile des freien Reiseverkehrs, der vielfältigen Austauschbeziehungen und der Chance, jederzeit auch anderswo im europäischen Binnenmarkt ein Auskommen suchen zu können?

Kurzkommentar: total weltfremde und arrogante Eliten, die dringend weggehören.


Neu 2008-06-16:

[12:30] Die EU-Gewaltigen sind ziemlich ratlos:

Spiegel: Ratspräsidentschaft bremst deutsch-französische Pläne aus

Die slowenische EU-Ratspräsidentschaft ist nach dem Nein der Iren zum Reformvertrag von Lissabon skeptisch: Es sei riskant zu sagen, der Vertrag könne noch gerettet werden, sagte Sloweniens Außenminister Rupel - und distanzierte sich damit von Plänen Deutschlands und Frankreichs.

Das habt ihr nicht erwartet? Jetzt kennt Ihr Euch nicht mehr aus.

Leserzuschrift-DE:

Es lebe das Stimmvieh!

Nein, hier sind nicht die Bürger gemeint, sondern die selbsternannte "Elite" des Landes - die Politiker.

Selbst bei wirklich essentiellen Fragen glänzen unsere Volkszertreter mit völligem Nichtwissen.
Wofür bezahlen wir diese Ignoranten eigentlich? Damit sie sich bei Abstimmungen wichtig machen?


Neu 2008-06-15:

[13:00] Irland - noch einmal abstimmen:

Handelsblatt: Irland soll noch einmal abstimmen

Nach dem "Nein" Irlands zum Vertrag von Lissabon hat die Diskussion um den künftigen Kurs der EU begonnen. Frankreich plädierte dafür, die Iren erneut abstimmen zu lassen. Außenminister Steinmeier will den Integrationsprozess notfalls auch ohne sie fortsetzen.

Ändern wollen die EU-Granden bei sich überhaupt nichts - total reformunfähig. Also sollen die Iren noch einmal abstimmen oder draussen bleiben.

Auch die Tschechen haben genug vom Vertrag: EU referendum: Czech president says Lisbon Treaty project is over

Czech president Vaclav Klaus, who is supported by the country's largest political party, called the Irish referendum vote a "victory of freedom and reason" and said "ratification cannot continue".

"Politicians have allowed the citizens to express their opinion only in a single EU country," Mr Klaus said.

"The Lisbon treaty project ended with the Irish voters' decision and its ratification cannot continue," he wrote on his own website, according to Czech news agency CTK.

Der Vertrag ist jetzt wirklich tot. Was tun Barroso, Junker, Brown, Sarkozy, Merkel jetzt?

Leserkommentar-DE dazu:

Die deutschen Medien, also die ungezählten willfährigen Pre$$tituierten, schweigen die Äußerungen von Václav Klaus derzeit zwar noch tot (bzw. warten auf Weisung von oben, was sie schreiben sollen/dürfen), das wird aber nichts helfen!

Klaus sagte, das Projekt Lissabon-Vertrag ist vorbei, der Ratifizierungsprozess müsse gestoppt werden, das irische Nein sei ein "Sieg der Freiheit und Vernunft".

Wie schon bei seiner Skepsis gegenüber der schwachsinnigen Lüge um den vorgeblichen menschheitsverschuldeten Hitzetod der Erde durch Kohlendioxid, überrascht Klaus erneut.

Jetzt schauen sie alle bescheuert drein.


Neu 2008-06-14:

[8:30] Die EU ist am irischen Nein selbst schuld:

Spiegel: Vertragsstrafe für die EU

860.000 Iren haben gegen die EU-Verfassung gestimmt und die Union in die Krise gestürzt. Aber nicht Irlands Wähler sind Schuld am Reformstau, sondern Eurokraten und Politiker, die allein um nationale Vorteile pokern. Das Projekt EU - es wurde schon viel früher lahm gelegt.

Am Tag der Irland-Pleite wüten sich Berufseuropäer in Brüssel den Frust von der Seele. Das war das letzte Mal! Noch mal dürfen diese Iren nicht abstimmen! Schluss mit den Volksentscheiden! Die Dinge sind zu kompliziert fürs Volk!

Die Reaktionen der Eurokraten und Politiker triefen vor Arroganz: das ist zu kompliziert für die Völker, nur wir, die Politiker-Eliten sollten darüber abstimmen.

Nicht einmal die EU-Kommissare haben den Vertrag gelesen.

Ab er sie wollen nicht aufgeben: EU-Staaten suchen nach Plan C

Die Iren haben den EU-Reformvertrag abgeschmettert, trotzdem wollen Berlin, Paris, Madrid und London Kurs halten. Kommissionspräsident Barroso mahnt zu einer gemeinsamen Linie - doch es regt sich Widerstand.

Kurs halten: das Einzige das sie verstehen und mit dem sie glauben, ihr Gesicht nicht zu verlieren. Sorry, Politiker, die EU ist zu gross geworden.

[16:00] Süddeutsche: Der europäische Traum verdunstet mehr und mehr

Die Iren haben der politischen Elite zu Hause und den Regierungen und den Menschen in den 26 anderen EU-Staaten einen Schock mit katastrophalem Ausmaß beschert.
 

[11:00] Halt, der 1. Politiker reagiert schon: Parlamentspräsident Pöttering fordert Stopp der EU-Erweiterung

Das Nein der Iren zum EU-Reformvertrag ist klar - die möglichen Konsequenzen dagegen sind offen: Während der Präsident des Europaparlaments Pöttering einen Stopp der EU-Erweiterung fordert, plädiert Luxemburgs Ministerpräsident Juncker für ein "Weiter so".

Aber die oberste Etage will "durchtauchen". Sollen sie ihre Albtraum haben: Brüssels schlimmster Albtraum wurde wahr

[15:30] Soll Irland jetzt raus aus der EU? Steinmeier empfiehlt Irland Ausstieg aus der EU

Wie kann man sich nur in etwas so verbeissen wie diese Typen?


Neu 2008-06-13:

[18:30] Nach dem Irland-Nein - eine Neugründung der EU?

Spiegel: Europapolitiker schlagen Neugründung der EU vor

Was nun, Europa? Das Nein der Iren zum EU-Reformvertrag hat Verärgerung, Unverständnis und Ratlosigkeit in der deutschen Politik ausgelöst. Einige geben Durchhalteparolen aus, andere fordern ein neues Referendum - oder gar eine Neugründung der Europäischen Union.

Sehr gute Idee: eine neue EU in der Form einer Freihandelszone mit max. 15 möglichst ähnlichen Ländern. Abbau allen Ballastes und der Subventionen.

Aber es wird derzeit nicht kommen - nicht mit diesen Politikern.

Genug von der Arroganz aus Brüssel: Warum die Iren Nein sagten

Die Iren haben Nein gesagt zur EU-Reform, so wie Millionen Europäer das wohl auch getan hätten - wenn man sie denn gefragt hätte. Das Votum gilt dem Vertrag und dem europäischen Integrationsprojekt insgesamt. Das sollte der politischen Elite in Brüssel und anderswo zu denken geben.

Diese "Eliten" lernen sicher nichts. Die Arroganz wird auch nicht geringer.

Haben sich diese "Eliten" schon einmal gefragt, warum man keine Flüssigkeiten ins Flugzeug nehmen darf? Wäre ein Anfang!

Der Euro hat auch gleich eines aufs Dach bekommen: Iren schicken Euro auf Talfahrt

[19:30] Aus den ORF-Nachrichten: das war ein Anti-Establishment-Votum

Ob die EU-Diktatoren und Bürokraten etwas davon lernen? Was machen die Nationalen Poltiker jetzt? sie haben sich alle für diesenm Vertrag eingesetzt.


Neu 2008-06-12:

Das Irland-Referendum ist real unerheblich:

Spiegel: Wir sind von Natur aus Rebellen

Irlands boomende Industrie schwächelt, die Arbeitslosenzahlen steigen, viele Iren haben Angst, in Europa benachteiligt zu werden: Angesichts dieser Entwicklung steht die Volksabstimmung über den EU-Reformvertrag am Donnerstag auf der Kippe. Sagt das Land nein, droht eine Blockade des Lissaboner Vertrags.

Eine EU aus 27 so diversen Staaten ist nicht überlebensfähig. Sobald die Kreditbubbles platzen, wird sich die EU ohnehin auflösen, denn dann schaut jeder nur mehr auf sich selbst. Das zeigt sich allein schon, wie heimlich dieser EU-Reformvertrag durch die Parlamente gebracht wird. Das Konstrukt scheut heute schon das Licht der Öffentlichkeit.


Neu 2008-06-06:

In Irland wird der EU ein Sargnagel eingeschlagen:

NTV: EU-Vertrag könnte scheitern

In der Europäischen Union schrillen die Alarmglocken: Wenige Tage vor der Volksabstimmung über den EU-Vertrag von Lissabon zeichnet sich in Irland erstmals eine Mehrheit für die Gegner des Abkommens ab. 35 Prozent der Bürger lehnen den Vertrag nach einer am Freitag von der Zeitung "Irish Times" veröffentlichten Umfrage ab, nur noch 30 Prozent unterstützen ihn.

Das ist nur ein Sargnagel. Der Rest kommt vom Repressionsstaat aus Brüssel sowie der beginnenden Wirtschaftskrise. Die EU kann dann bald zusperren.


Neu 2008-06-04:

[16:00] Die Subventions-Kredite der EIB:

ManangerMagazin: Die Kreditkönige von Europa

Darlehen zu günstigen Konditionen sind hoch begehrt - und seit sich die Finanzkrise erneut verschärft hat, immer seltener zu finden. Die Europäische Investitionsbank hat dagegen aus den Turbulenzen Kapital geschlagen und knapp 48 Milliarden Euro verteilt. Kaum ein Land profitiert davon so stark wie Deutschland.

Nach Durchsicht der Projekte wird es offensichtlich, dass ein grosser Teil der Kredite eigentlich Subventionen sind und vermutlich real nicht zurückgezahlt werden.

Wieder ein Kredit-Vehikel entdeckt, davon gibt es sicher noch viele.


Neu 2008-06-02:

[18:30] Kommt die EU-Suppenküche?

FTD: EU plant Essenshilfe für Arme

Die Europäische Zentralbank hat Geburtstag. Beim Festakt kündigte der EU-Kommissionschef Geschenke an: Wegen der gestiegenen Lebensmittelpreise will Brüssel Bürger mit geringem Einkommen unterstützen.

Wo sich die überall einmischen wollen. Das ist normalerweise Aufgabe der Lokalpolitik. Wie soll das funktionieren?
 

[8:00] Einlagensicherung in der EU wertlos:

FTD: Einlagensicherung alarmiert EU

Europa hätte große Probleme, auf einen Bankencrash rasch und effizient zu reagieren. Grund: Die Unterschiede bei den Einlagensicherungssystemen sind zu groß. Davor warnen die EU-Finanzminister in einem vertraulichen Papier, das der FTD vorliegt.

Hier ist einer der Gründe, warum nicht einmal eine mittelgrosse Bank untergehen darf.


Neu 2008-06-01:

[9:00] Die neue EU-Seite beginnt gleich mit einer EU-Kafkaeske:

ORF: Auch Reifen teurer

Für ein neues Auto werden die Konsumenten nach Einschätzung von EU-Industriekommissar Günter Verheugen in vier Jahren deutlich mehr hinblättern müssen.

"Wir müssen davon ausgehen, dass nach 2012 die Preise für Neuwagen im Schnitt um mindestens 2000 Euro steigen werden", sagte Verheugen der deutschen Zeitschrift "auto motor und sport".

Zeit für eine Revolution gegen diese idiotischen Bürokraten im Machtrausch.
 

Die Nationalminister sind genauso bescheuert:

Presse: Molterer plant Vorstoß für Spekulationssteuer

Vizekanzler Molterer tritt auf EU-Ebene für eine Spekulationssteuer auf Energieträger und Nahrungsmittel ein.

Beschließen werden die Finanzminister die Beendigung der Defizitverfahren gegen Italien, Portugal, Tschechien und die Slowakei. Außerdem werden sie den Weg für einen Euro-Beitritt der Slowakei mit 1. Jänner 2009 ebnen.

Jeder innenpolitische Kompromiss-Mist wird in die EU getragen. Ausserdem hackt eine Defizit-Krähe einer anderen kein Auge aus.

Leserkommentar-DE: Verzweiflungsdummheiten verblödeter Demokröten
 

Seitenauslagerung.

 

 

 

 
     
 
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