Krisenvorbereitung -5/2008

Diese Seite wird sich mit der Vorbereitung auf die kommende Krise in materieller (nicht finanzieller Form) beschäftigen.
Sehen Sie bitte auch meinen grossen Vorsorge-Artikel und die Artikel von Michael Brumme sowie Gerhard Spannbauer in der Download-Area.

Diese Seite enthält alle Einträge bis 31.5.2008


Neu 2008-05-19:

Leserzuschrift-DE - Kartoffelbeschaffung nicht so einfach:

Ich hatte heute ein interessantes Erlebnis, was mir bzgl.
Versorgungssicherheit sehr zu denken gegeben hat. Letzte Woche und heute habe ich versucht, in Berlin Kartoffeln zu kaufen. Da ich Zeit hatte, wollte ich nicht die erstbesten nehmen, sondern habe mich mal etwas umgeschaut.
4 Supermärkte und 1 Bioladen hatten nur überteuerte Importware aus verschiedenen Ländern im Nahen Osten oder Italien/Frankreich (meist 1,99€/kg, 1x sogar mehr), 1 Supermarkt hatte überhaupt keine.
Glücklicherweise habe ich dann doch noch einen gefunden, der halbwegs bezahlbare (einheimische) Ware hatte.

Damit Sie mir das auch glauben (ich würde es nicht, wenn mir das jemand erzählen würde):
Die Supermärkte waren Plus an der Bundesallee (schon letzte Woche), Aldi, Kaisers und Lidl am Potsdamer Platz (Aldi hatte überhaupt keine), der Bioladen war bei mir in der Nachbarschaft. Ein Edeka (Lewetzowstraße) hatte dann auch günstigere einheimische, sogar mehrere Sorten.

Interessant, von woher man dieses Gewicht schleppt - Transport ist immer noch zu billig. Diese Logistik bricht in einer Krise total zusammen.

[20:30] Leserkommentar-DE dazu:

an dem Beispiel Kartoffeln sieht man zu was Agrar- und Exportsubventionen führen: Zu absolut überflüssigen, geradezu aberwitzigen Güterbewegungen. Wie wenn wir in Deutschland keine Kartoffeln hätten. Nein, man muss sie importieren. Der Export wird von der EU gefördert. Schon vor ein paar Jahren, kam der billigste Mozzarella in einem Supermarkt auf Sardinien aus Bayern. Das muss man sich einmal vorstellen. Bei diesem sinnlosen Exportwahnsinn bringen die Politiker merkwürdigerweise den Klimawandel nicht ins Spiel. Ich war letzte Woche von München nach Freiburg (Schwarzwald) unterwegs. Auf 400 km ein Lastwagen an dem anderen, aus allen Ländern Europas. Ich gebe Ihnen Recht. Solange dieser Transportwahnsinn noch besteht, kann Sprit nicht wirklich teuer sein.

Diesel ist immer noch viel zu billig! Die Kredite für die Trucks auch.


Neu 2008-05-11:

Wenn die Tankwagenfahrer streiken - Leserbericht aus Griechenland:

ich bin derzeit eine Woche in Griechenland und habe von hier etwas zu berichten, was nur mittelbar mit den Themen von hartgeld.com zu tun hat, aber vielleicht trotzdem interessant ist. Vielleicht haben Sie es in den Medien gelesen: Hier streiken ja derzeit die Lastwagenfahrer, aus verschiedenen Gründen, die jetzt nicht wichtig sind. Der Punkt ist aber der: Durch diesen Streik ist es innerhalb ganz kurzer Zeit zu akuten Problemen nicht nur in der Benzin- sondern auch der Lebensmittelversorgung gekommen (zumindest, was die Supermärkte betrifft, aber dazu später).

Ich will einfach nur mal zu dem wirklich für uns immer noch - trotz allem Wissen, das die Leser Ihrer Seite zweifelsohne haben - kaum vorstellbaren Szenario kommen, wie es sich anfühlt, wenn man in einen, zwei, drei, vier Supermärkte geht und die Regale einfach leergefegt sind. Teilweise mehrere hundert Meter lange Schlangen vor den Tankstellen. Das Just-in-Time-Szenario ist von heute auf morgen außer Kraft gesetzt. Nun hat das hier andere Hintergründe, aber ich kann jedem nur sagen: Das ist ein Gefühl, das man nicht so schnell vergisst. Wir sind es einfach so sehr gewohnt, alles zu bekommen und jede auch noch so fundierte theoretische Betrachtung kann nicht so eindringlich sein wie das, was ich hier in den letzten Tagen erlebt habe.

Gott sei Dank ist es aber so, dass die Griechen einfach sehr schnell auf Autarkie umstellen können - zumindest, was die ländlichen Regionen betrifft, wie die, in der ich mich derzeit aufhalte. Wie es in Athen oder Thessaloniki aussieht, mag ich mir gar nicht so recht vorstellen. Wir waren einfach am Samstag hier auf dem lokalen Bauernmarkt und alles war verfügbar und ok.

Meine Botschaft ist: Alle, die sich immer noch nicht wirklich vorstellen können, dass von jetzt auf gleich die gewohnte Versorgung mit Lebensmitteln zusammenbricht (der Grund ist ja erstmal egal), der möge sich diese Zeilen sehr genau durchlesen.

Danke für den Bericht. Es stockt nur die Treibstoffversorgung, daher funktionieren die Anlieferungen an die Supermärkte nicht mehr.


Neu 2008-04-28:

[9:30] Leserzuschrift zur Krisenvorbereitung von Firmen:

Bis vor kurzem habe ich von dem Thema Krisenvorsorge nicht allzuviel gehalten, wurde jedoch letzten August nicht zuletzt durch Ihre Artikel und Ihre inhaltlich sehr gut gemachte Website mehr als wachgerüttelt. Die Bankenkrise hat ein übriges dazu getan. Nochmals herzlichen Dank.

Ein paar Randbemerkungen:

1. Die Finanzkrise wird sich wahrscheinlich dank einiger Latenzzeiten und einem enormen Hineinpumpen von Papiergeld in das System etwas stabilisieren - kurz- und mittelfristig. Langfristig wird es faktisch das tun, was derzeit die wenigsten erwarten: Die Lasten werden alle tragen, und mit alle sind insbesondere die zukünftigen Pensionistengenerationen gemeint. Auch die heutigen Pensionsempfänger werden wahrscheinlich große Abstriche machen müssen.

2. Viele Unternehmen haben sich meiner Beobachtung nach viel zu wenig auf eine Krise eingestellt. "Resiliency" als Schlagwort ist den wenigsten ein Begriff. Damit einher gehört dass man die Assets, die man bewirtschaftet entweder selbst hat - sofern sie an Wert steigen - oder die Assets die nicht an Wert steigen, möglichst bereits abgestoßen hat. Ein entsprechendes Finanzpolster - inklusive einem etwas grösseren Lager - gehört ebenso dazu. Es macht überhaupt gar keinen Sinn, nicht mehr produzieren - oder Services leisten - zu können, bloß weil Lieferanten ausfallen und eine Umstellung erstmal einiges an Zeit benötigt. Genauso sollten Unternehmen sich angewöhnen, drei Monatsumsätze an Cash-Vorräten zu haben. Die meisten Unternehmungen sind von der Liquidität nach ungefähr einem Monat inzwischen pleite, das heißt sie leben von der Hand im Mund. Natürlich geht das auf Kosten der Rendite, aber wie heißt es so schön: "It's better to be safe than sorry."

3. Für die meisten Privathaushalte gilt das genauso. Auch hier gilt die gute Drei-Monats-Regel und eine entsprechende Bevorratung. Beigefügt finden Sie einen Einkaufszettel, den ich wahrscheinlich so günstig die nächsten Jahre nie wieder haben werde: 150 Euro für Nudeln, Reis, Konserven, Soßen, Konfitüren, H-Milch, Wein - Das Auto - selbstverständlich bar bezahlt - war randvoll! ... Einen ähnlichen Einkauf habe ich übrigens vor fünf Monaten getätigt - damals hat das Packerl Reis und Nudeln jeweils nur 0,39 € gekostet, nun 0,55 €. Preissteigerung 41% - oder 100% aufs Jahr. Das einzige, was wieder etwas günstiger geworden ist, ist Milch, nachdem Bauern im letzten Sommer unter den fadenscheinigsten Gründen "Die Chinesen trinken unsere bayerische Milch weg.." die Preise angehoben haben und nun Aldi seine Marktmacht im Interesse der Kunden ausnutzen konnte. Diese Vorräte sollten bei vernünftiger Haushaltung für ein paar Monate für einen Vier-Personen-Haushalt reichen.

Über Gold und Silber müssen wir nicht reden... entweder man hat es oder man hätte es gerne gehabt.

Wer heute von der Hand in den Mund lebt, fällt dann gleich um.
 

[7:00] Leserzuschrift zu "Einschränkungen":

nachfolgend ein paar Bemerkungen zu:

20:30 Leserreaktion-DE unter Investment-Allgemein "Warum sollen wir unnötig Konsum vermeiden ..."

Wenn man nicht von etwas überzeugt ist, weil man es nicht versteht, sind Antworten wie "...man hat dann ja gar nichts mehr vom Leben..." eigentlich normal. Hat man in der jetzigen Zeit noch immer 100 Euro pro Monat frei zur Verfügung, entspräche das z. Z. ca. 6 Bullionsmünzen 1 oz Silber pro Monat. Man kann sich das Leben mit diesen 100 Euro aber auch noch mal so "richtig schön" versüßen (und das Geld ist weg). Das wäre aber dann so eine Art Henkersmahlzeit, wenn's so kommt, wie's kommen muß. Leute, die so schreiben, haben nicht den blassesten Schimmer, mit wie wenig Euros (oder was auch immer) man in Notzeiten über die Runden kommen muß und das auch könnte, wenn man nur wollte. Wenn man schon Ihre Seite liest, müßten doch ein paar Groschen wenigstens fallen. Zumindest könnte man sich sagen, auch wenn ich's nicht verstehe, könnte ich ja mal den Ernstfall für sagen wir 3 Monate proben (so wie sich Leute für eine gewisse Zeit einem Survival-Training unterziehen und nur Würmer, Käfer, Schnecken und Gras fressen). Was schadet es, wenn man sich einmal für 3 Monate total einschränkt und den größten anzunehmenden Ernstfall simuliert? Ich würde sagen, es schadet überhaupt nicht, im Gegenteil lernt man aber seine Grenzen und Belastbarkeit kennen (und man hat mindestens 18 Bullionsmünzen 1 oz Silber im Sparstrumpf). Leute, auch wenn Ihr es nicht ganz versteht, seid skeptisch, laßt Euch nicht verarschen und vor allem nicht Eure und die Zukunft Eurer Kinder zerstören. Boykottiert das System und es wird aufhören zu existieren.

Ein Probelauf ist sicher günstig (daher diese Reaktion auf der Seite Krisenvorsorge). Würmer muss man deswegen aber nicht fressen.


Neu 2008-04-27:

Leserzuschrift-DE zu Rationierungen:

dem sinkenden Goldkurs zum Trotz scheint es in den USA "lustig" zu werden.
Noch einer Meldung auf MMNews beginnen Hamsterkäufe der Bevölkerung auf Grundnahrungsmittel, besonders Reis. Sam´s Club, einer Wal-Mart- Tochter beginnt damit, die Verkäufe zu rationieren.

Wenn das öffentlich wird, geht es nicht nur in den Vereinigeten Staaten, sondern auch bei uns in Europa bald rund.

Wie Sie schon öfters bemerkt haben, ist es allerhöchste Zeit,die drei Säulen der Vorsorge ( Edelmetalle/ Geld zu Hause / Grundnahrungsmittel einkaufen) abgeschlossen zu haben oder abzuschließen.

Ein Lebensmittellager sollten alle schon haben. Sogar das Wall Street Journal empfiehlt es schon.


Zuschrift-DE zu Leserzuschrift-AT zum Systemcrash:

die zeit arbeitet für uns, das sehe ich komplett anders!

hierzu möchte ich folgendes anmerken:
nutzt die verbleibende zeit! kauft nicht nur metalle, macht euch zB schlau, solange es noch billigst bücher über gartenbau, angeln, konservierungsmethoden, medizinische versorgung, selbstverteidigung etc etc etc gibt. wer einmal ein echtes nachschlagewerk mit checklisten für das überleben ohne moderne zivilisation gelesen hat, hat kaum noch ruhige nächte, außer der leser ist in seiner persönlichkeit sehr gefestigt!

bereitet euch vor, geht noch unbeschrittene wege, natürlich jeder nach seinen möglichkeiten, zB:
kauft euch sämereien auf vorrat, tütchen tomaten-, gurken-, rübensamen etc momentan ab 0,15 cent, macht euch mal die finger dreckig und lernt, wieviel arbeit gemüseanbau für eine vierköpfige familie bedeutet, von tierhaltung und -verwertung ganz zu schweigen!
laßt ne laserkorrektur eurer augen im falle einer stärkeren kurzsichtigkeit machen (optikerketten werden kaum funktionieren in der krise), wie siehts mit 'ner kompletten zahnsanierung aus (was kann ein zahnarzt heute OHNE strom, ohne medikamente, und ein maroder zahn kann euch das leben zur hölle machen), denkt über auswanderung nach (in de-land kann auch mal ein akw hochgehen, muß ja nicht "nur" ein finanzcrash sein), schafft euch erwerbsberechtigungen für echte waffen (armbrust schön und gut, aber nicht wirklich tauglich, wenn man einem hungrigen mob gegenübersteht) etc etc etc etc etc ich bin auch in meinen dreißigern, gehe auch von einem gehörigen niedergang unserer zivilisation aus, allerdings arbeitet die zeit gegen mich bzw. uns (die 100 mio dollar frage ist nicht die des "ob's" sondern die des "wann's"), weil es SOVIEL vorzubereiten gilt (und glaubt mir, ich bin wesentlich besser aufgestellt als die meisten hier, da ich mich seit jahren damit beschäftige und sowas wie massiven edelmetallerwerb mit all seinen problemen von beschaffung bis hin zu lagerung, umfangreiche bevorratung verschiedenster dinge, lasek, zahnsanierung, unbegrenzte aufenthaltsgenehmigung für ein südamerikanisches land schon hinter mir habe)!

wer sich ausschließlich mit ein paar metallklötzchen momentan beruhigt zurücklehnt, ist in meinen augen ein phantast, der im ersten oder zweiten hungerwinter mit hoher wahrscheinlichkeit STERBEN WIRD!

seid froh um jeden artikel von herrn eichelburg und laßt euch weiter sensibilisieren, es gibt soviel vorzubereiten!
DIE PEST über seine kritiker, nur weil der goldpreis mal um ein paar prozente fällt oder er mal eine gewagte prognose gibt, er hat wenigstens den MUMM, mal welche abzugeben!!!

und immer schön dran denken: der homo sapiens feiert momentan seine letzte große party, ob diese um 22.15 oder um 01.30 uhr endet, who cares, aber enden wird sie, deswegen jede verbleibende minute ausnutzen!

Diese Zuschrift passt besser auf diese Seit. In jeder Krise war aber genügend vom richtigen Geld zu haben, das Beste.


Neu 2008-03-07:

Hühner statt Sparbuch:

BWL-Bote: Hühner, Gänse und Schweine, oder worum es bei der Hypothekenkrise wirklich geht

Eine gute Vorsorge besteht nicht mehr in Sparbüchern und Festgeldanlagen, und das nicht nur wegen der Abgeltungsteuer. Sie besteht in Hühnern, Gänsen, Enten und Schweinen, im Garten zwischen der Kartoffelplantage und dem Gemüsebeet zu halten. Wenn Bund, EU und die EZB den inzwischen sogar für Fernsehzuschauer sichtbar drohenden Zusammenbruch nicht mehr abwenden können, werden bald all die Hunger leiden, die sich solch gute Dinge mangels Garten oder mangels Tauschobjekten nicht leisten können.

Dieser Artikel stammt vom Sommer 2007. Bis jetzt hat man es ja geschafft, den Zusammenbruch zu verhindern. Ab er für wie lange. Der Autor erwartet einen massive Inflationsschock beim Zusammenbruch.

Die typisch deutsche Angst vor dem 3. Weltkrieg kann ich dabei aber nicht teilen. Soetwas braucht Jahre der Vorbereitung - Zeit zum reagieren.


Neu 2008-03-01:

Leserzuschrift zur Vorbereitung:

in den letzten Wochen habe ich mir immer wieder den Satz einer Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ins Bewußtsein gerufen: "Ist ein Notfall erst eingetreten, ist es für Vorsorgemaßnahmen zu spät." Ein goldenes Wort, daß man nicht genug beherzigen kann. Viele Menschen glauben noch immer, daß sie darauf warten können, bis sie die Krise sichtbar und greifbar erreicht hat. (Alles andere halten sie für Spekulation und Angstmacherei.) Wenn sie es glauben werden, ist es aber zum Handeln zu spät!

Genau so ist es. Wer nicht vorbereitet ist, wird wieder Frosch gekocht sein.


Neu 2008-02-18:

[10:30] Leserzuschrift-DE zu "Wenn die Banken schliessen":

Ich finde, es drückt eine ungeheure Naivität aus, wenn sich Leser einbilden, im Zuge einer sehr weit fortgeschrittenden Krise mit EM im Supermarkt (!) etwas kaufen zu können. Zumal je gerade ein paar Sätze weiter richtigerweise versucht wird zu ergünden, was passiert wenn die Banken schließen.
Wie Sie schon sagen, wenn es dann noch Supermärkte gibt. Basieren diese doch auf hochgradig sensiblen Vorleistungen von Produktion, Logistik, Verteilung der Waren just in time- Dinge, die man mit einem gestörten Wirtschaftsablauf nicht mehr vorfinden wird.

Alle Ihre Leser sollten sich bewusst machen, dass bisher in jeder Krise nur eine einzige Sache wirklich geholfen hat- Subsistenz, also Selbstversorgung, die Nähe zur Primärwirtschaft. Gerade dieser Bereich, der in den letzten großen Krisen (Weltwirtschaftskrise, 2. Weltkrieg) noch stark ausgeprägt war und man über Familien immer irgendwie Zugang zum "Land" hatte, ist heute so gut wie abgestorben. Dabei ist schon in der Bibel und auch im alten Rom zu erkennen, dass nur die Subsistenz Garant für krisentechnisches Überleben war und ist- nicht etwa der alleinige Besitz von EM, wie uns die Geschichten von König Midas und Hans im Glück "fabel"haft zeigen wollen. Also, ein wichtiges Rettungsboot ist der Zugang zur Subsistenz. Wissen, Zugang zum Land, Vernetzungen lokaler Märkte ohne Fiat Money. Ich werde in meinem Dorf ein
Sozial- und Subsitenz-Forum gründen, um genau das schon jetzt auszuloten und um gemeinsame Strategien gegen die große Krise zu entwickeln.

Jeder wie er will. jedoch zeigt die Erfahrung, dass für das richtige Geld in einer Krise alles zu bekommen ist.
Wie war es 1945 in Deutschland? Für Dollars oder Zigaretten konnte man auch essen - ohne Marken.

 

[9:30] Lebensmittel-Marken in Deutschland (Leserzuschrift):

Die Bundesrepublik sieht für den Fall, dass die Versorgung der Zivilbevölkerung bedroht ist, eine Wirtschaftssicherstellungsverordnung (WiSiV) vor:

http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl104s2159.pdf

Interessanterweise wurde diese erst im August 2004 unter Schröder/Clement novelliert.

Lebensmittelmarken sind in §9 Abs. 1 WiSiV vorgesehen:
"Für den Bezug von bewirtschafteten Waren kann die zuständige Behörde ... Bezugsscheine erteilen."

Dieses Gesetz sollte man kennen, eventuell brauchen wir es bald.

Zynische Bemerkung: über Zahlungsfristen bei vorrangier Lieferung an den Staat steht aber nichts in der Verordnung. Ich empfehle Lieferung nur gegen sofortige Bezahlung in Gold.


Neu 2008-02-17:

Leserzuschrift-AT wenn die Banken schliessen:

Der Tag X, ab dem die Banken plötzlich auf unbestimmte Zeit geschlossen sind wird kommen. (Ich persönlich tippe auf 2009/2010 für Österreich). Zusätzlich wird bei jedem Bankomaten stehen "Behebung aus technischen Gründen nicht möglich". Online-Banking wird nicht funktionieren, wegen "Wartungsarbeiten" am Server.

Für diese Zeit raten Sie Bargeld für mehrere Monate zu Hause liegen zu haben. Wer das tut dem kann die Bankenschließung ja vorerst noch egal sein. Was machen aber jetzt all jene Leute, die jeden Schmarrn (auch bei weniger als 5 Euro!) mit Bankomatkarte bezahlen, und daher über kein Bargeld verfügen. Die wollen weiterhin beim Billa einkaufen gehen, denn "das Geld befindet sich eh am Konto, nur die Technik dazwischen versagt gerade". Ich vermute es wird irgendeine Maßnahme durch die öffentliche Hand geben wie Notgeld oder Lebensmittelkarten.

Wenn es soweit gekommen ist, dann sollte Gold ja über 10.000$/oz sein und Silber über 400$/oz. Wäre mir als EM-Besitzer sehr recht. Jetzt wäre der Zeitpunkt um z.B. mit einer alten 10 Schillingmünze (4,8g Silbergehalt) einen durchschnittlichen Familieneinkauf tätigen zu können. Und nun die Frage: wird es jemals soweit kommen, daß in den Supermärkten Silbermünzen akzeptiert werden?
Wie gesagt, mir wäre es nur recht, denn mit kilogrammweise gehorteten Silbermünzen würde ich hochweis dastehen. Mir fallen aber genug Gründe ein warum es nicht soweit kommen wird:
- wieviele Leute haben schon Silbermünzen zu hause
- die Kassierinnen müßten einen Silbermünzenlehrgang absolvieren - wieviel Gramm Silber ist in welcher Münze drin?
- Würde tatsächlich bei der Kassa eine Umrechnung von Euro in Gramm-Silber erfolgen?

Falls die elektronischen Zahlungsvarianten nicht mehr funktionieren wie kommt z.B. die Wienstrom AG noch zum Geld ihrer Kunden? Kassiere losschicken die von Haus zu Haus gehen wie früher? Haben die überhaupt die Personalressourcen dafür? Denn gerade dieses Personal würde ja in den vorangegangenen Jahrzehnten, von sich gegenseitig auf die Schulter klopfenden Generaldirektoren, eingespart.
Wer nicht (bar) zahlen kann dem wird der Strom abgedreht!? Wieder, mit welchem Personal? Es müßten da ganze Elektriker-Armeen unterwegs sein.

Ich glaube, daß dieses Thema viele ihrer Leser interessieren wird, ganz einfach weil es hier um lebensnotwendige und alltägliche Dinge geht. Vielleicht ist Ihnen das sogar einen eigenen Artikel auf Ihrer Hompage Wert. Ich selbst habe nicht genügen Informationen um detailiert voraussehen zu können, was sich nach dem Tag X abspielen wird.

Bei aller Euphorie für steigende EM-Preise ist mir aber auch eines klar: Je höher Gold (über 3000$/oz) steigt, umso höher ist für mich die Wahrscheinlichkeit arbeitslos zu werden, aufgrund der begleitenden Effekte des steigen Goldpreises.

Wenn die Banken schliessen, bricht die ganze Wirtschaft zusammen. Dafür hat man die Notvorräte.

Auch die Supermärkte (falls es diese dann noch gibt) werden Gold & Silber nehmen, weil das Papiergeld dann keiner mehr will, das Elektronische sowieso nicht.

Personal zum Kassieren wird es genügend geben (eine ganze Armee von Arbeitslosen), aber leider wenig Zahler.


Neu 2008-01-28:

Leserzuschrift-DE - Wie bezahlen / Zahlungen erhalten in der Krise?

Wenn ich mir die ganze Sache so ansehe, muß ich schon eingestehen, dass Sie bisher mit dem Eintreten aller Umstände und Auswirkungen rund um das Papiergelddesaster Recht behielten, wenn auch die Zeitpunkte nicht exakt vorhergesehen werden konnten und können.

Man muß daher m.E., wie von Ihnen seit Jahr und Tag propagiert, tatsächlich mit dem Schlimmsten rechnen.

Meine Angst daher:
Wie andere Firmen auch, "lebt" meine kleine Handwerkerfirma davon, Zahlungen zu erhalten und Zahlungen zu leisten.

Wie soll das aber in Zukunft gehen ?

Wie soll ich Waren / Löhne verkaufen und kaufen, wenn das System nicht mehr besteht ?

Überweisungen sind lieb geworden und einfach, aber mit Gold und Silber zu bezahlen ?
Wer wie ich 46 ist, der hat solche Dinge noch nie (mit-) gemacht und kann sich schlecht vorstellen, wie man in dieser Phase reagieren muß um den normalen Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten.

Alle Mann offiziell entlassen, Leistungen nurmehr gegen BAT (BarAufTatze) ? OK, aber WIE und vorallem WAS (Gold/Silber/Nahrung) ?
Wie soll man z.B. heutige 250 Eur-Rechnungen "gegenleisten" lassen ?
Preislisten in Gold/Silber machen sicher evtl. Sinn, nur was, wenn der Goldpreis bei 10.000Eur/Unze und Silber bei 5.000 Eur/Unze ist ? Wird man grammweise verrechnen müssen ?

In diesem Zusammenhang: Gibt es schon Institutionen, bei denen man physische Edelmetalle irgendwie mit Leistungen/Waren verrechnen kann ?
Wo also Kundenkonten und Geschäftskonten in Edelmetallen geführt werden ?

Ich halte solch eine "Verrechnungsstelle", die dann auch mit Kleinbeträgen und -Stückelungen arbeitet für extrem wichtig und frage mich, ob die derzeitigen Edelmetallhändler diese Aufgabe überhaupt übernehmen könnten ?

Wenn man das weiterspinnt, so muß man dem Internethandel gegen Papier- oder PC-Geld (z.B. Ebay) die Lebensberechtigung in dieser Situation absprechen.... wer verkauft Ware gegen bunte Scheinchen oder schlimmer noch gegen PC-Zahlen wenn die Bank nicht mehr existiert ?

Noch hofft man ja auf ein bisschen Gnadenfrist, aber haben Sie schon diesbezüglich Kontakte aufbauen/Gespräche führen können ?

Der Leser legt hier seinen Finger in eine tiefe Wunde im System. Sobald die ersten Banken kollabieren (und sie werden es) dann hört sich der elektronische Geldverkehr schön langsam oder auch ganz schnell auf - mit katastrophalen Folgen für die Wirtschaft.

Daher rechne ich dann auch mit 50% Arbeitslosigkeit (zeige ich im Krisenseminar). Man sollte daher auch ohne Überweisungen einige Monate überleben können. Betrieb in der Zwischenzeit einfach stillegen (höhere Gewalt).

[19:00] Leserzuschrift-DE dazu:

Wird es nicht im Krisenfall wieder eine Zigarettenwährung geben? Für Gold wird man sicherlich LKW-Ladungen voll Zigaretten erhalten. Die aktuellen Bemühungen gegen das Rauchen erscheinen so in einem ganz anderen Licht: Einerseits sollen die wirklich Süchtigen, die im Krisenfall zum Problemfall werden, vorsorglich entwöhnt und von öffentlichen Plätzen verdrängt werden, andererseits wollen die Eliten keinen unkontrollierbaren Schwarzmarkt.

Es ist durchaus möglich, dass es dazu kommt. Nach dem 2. Weltkrieg waren Zigaretten in Deutschland mangels Alternative eine Währung. Gold und Dollars hat es kaum gegeben.

[20:00] Leserzuschrift zu E-Gold:

Diese Leserfrage bringt mich auf einen Gedanken. Wie ist Ihre Meinung eigentlich über eine Variante wie sie von e-gold (http://www.e-gold.com/) angeboten wird. Wäre dies nicht eine Möglichkeit (ähnlich den momentan schon existierenden Regionalwährungen wie Chiemgauer etc.) zu etablieren. Man würde somit eigentlich seine eigene Goldgedeckte Währung schaffen. Wie lange sich der Staat das gefallen lässt steht auf einem anderen Blatt. Aber wenn man das physische Gold in einem sicherem Drittstaat deponiert wäre es doch eine Möglichkeit auch kleiner Beträge zwischen Privatpersonen oder unternehmen zu transferieren und vor der Hyperinflation zu schützen. Ich bestelle meine Lebensmittel beim ebenfalls angeschlossenen Händler und verrechne gramm oder milligrammweise meinen Einkauf zwischen unseren „e-gold“ Konten.

E-Gold ist sicher eine Alternative. Die Frage ist berechtigt, wie lange sich der Staat das gefallen lässt. E-Gold.com wurde schon von den US-Behörden "hochgenommen".


Neu 2008-01-26:

Leitfaden zur Krisenbewältigung:

Heise: Leitfaden zum Schutz kritischer Infrastrukturen
BMI: Leitfaden_Schutz_kritischer_Infrastrukturen.pdf

"Die Schadensarten könnten allgemein von physischen Verletzungen oder der Zerstörung von Sachen über ökonomische Einbußen oder psychologische Verunsicherung bis hin zum Vertrauensverlust der Bevölkerung in die politische Führung reichen."

Leserkommentar: Das wirkt ja fast prophetisch.


Neu 2008-01-01:

Leserzuschrift (etwas vergessen?):

Auf hartgeld.com sind viele Tipps (und Links) zum wichtigen Thema Notfallvorrat zu finden. Meiner Meinung nach fehlt aber das Wichtigste:
Getreide-Handmühlen und Brotgetreide!

Kann ich nicht beurteilen, Hartgeld.com ist keine Survival-Site, sondern eine Finanz-Vorsorge-Site.


Neu 2007-12-30:

Leserzuchrift ("Erster energieautarker Bauernhof Österreichs"):

Zu Anonymus: Überleben während und nach dem Crash.

Lieber Anonymus

Vielen Dank für den eindrucksvollen Artikel, den ich soeben auf www.hartgeld.com gefunden habe.
Für diese aufrichtige und weise Darstellung kann ich Ihnen nur gratulieren.

Es entspricht auch meinen Denken und Handeln, das von vielen überhaupt nicht verstanden wird, den meisten Leuten geht es nur um den Preis was alles kostete, und jeder läuft dem Billigwahnsin nach, bis zur bitteren Neige.

Wir haben einen Bauernhof, der sich zur mit Energie: Strom Wärm, Treibstoff selbst versorgt. Auch im Düngemittelbereich arbeiten wir an nachhaltigen Kreisläufen (mit Mischkulturen im Zwischenfruchtanbau um Handelsdünger zu ersetzen)Füttern unsere Schweine, Hühner, usw. selber haben Kartoffel und Getreide, können unser Brot selber backen,.....für den schlimmsten Notfall haben wir schon irgendwie vorgesorgt Was und wie es wirklich kommt, kann keiner sagen, ein Honiglecken wird es aber nicht sein. Ich bin darüber hinaus bescheiden in meinen Bedürfnissen geblieben. In meiner Kindheit wuchs ich (Jahrgang 1954) in wirklich einfachen Bedingungen am Bauernhof auf, ein Stüch Brot zu essen war für unds Kinder damals ein Hochgenuss, ein Schmalzbrot war die höchste Gaumenfreude.
Und wir waren trotzdem zufrieden und glücklich, für uns Kinder war es eine tolle Zeit mit und in der Natur am Bauernhof mit Tieren, Kühe, Ziegen Schweine, Enten Gänse,..zu leben, Futter zu holen oder bei der Kartoffelernte händisch Kartoffel zusammen klauben. Die Nahrungsmittel hatten einen wahren Wert, da sie nicht im Überfluss vorhanden waren. Wir hatten viel mehr Zeit um miteinander zu reden, kein Fernseher, nur ein altes Minerva Röhrenradio war das höchste der Gefühle.
Der Gemüsegarten brachte immer bestes frisches Saisongemüse, Großmutter verstand es noch Kraut ein zu schneiden, Brot zu backen, Fleisch zu selchen den Knoblauch im Weingarten zwischen den Rebstöcken zu setzen,....
Transportmittel war der Traktor/Pferd und zu Fuß gehen, es kam nicht selten vor, das man mehrmals täglich einige Kilometer nach Hause lief um in der enormen Mittagshitze die Kühe im Stall zu tränken und selber kurz die Mittagszeit zu Hause zu verbringen.

Jedenfalls waren wir damals 1950/60 noch gesunde autarke Betriebe die selber alles bereitstellen mussten anders konnte man nicht über leben, da es nicht leistbar war.
Das sind meine Gedanken von damals, die mir noch sehr gut in Erinnerung sind, die Einfachheit des Lebens war für mich aus heutiger Sicht bestechen, in dieser Kaufrausch und Überangebotsgesellschaft fühle ich mich ohnehin nicht besonders wohl, es könnte wesentlich einfacher und besser für uns alle sein, die meisten haben von der Realität abgehoben und wissen gar nicht mehr bescheid darüber, ich fürchte, die wird es eben am härtesten treffen.

Ich sehe der Zeit eher gelassen entgegen, versuche in möglichst vielen weiteren Bereichen unabhängig zu sein, wie z.B. Nahrungsmittelversorgung, eigene Wasserversorgung, eigene Kläranlage, Maschinen und Geräte selbst zu warten und Reparieren und vorrangig Technologien zu verwenden die einfach und überschaubar sind, mein Leitspruch dabei, "In der Einfachheit liegt die Genialität" bzw. auf Technik zu verzichten wo es möglich ist.

Für das spannende Jahr 2008 alles erdenklich Gute, Gesundheit und viel Energie aus Erneuerbaren wünscht...

Ja, die 1950er Jahre waren harte Zeiten, aber nur für die, die nicht das richtige Geld in ausreichendem Volumen hatten. Damals etwa USD. Ähnlich war es in Russland in den 1990er Jahren - wieder die selbe Ausnahme. Es empfiehlt sich, die Geschichte zu studieren!

Die Geschichte aller Krisen zeigt, dass diejenigen ohne die oben genannten Reserven genau dieses harte Leben meistern mussten. Die "Privilegierten" aber nicht. Mein eigener Ansatz zur Krisenbewältigung ist komplett anders: mit dem richtigen Geld wird man alles, was es gibt in ausreichendem Mass bekommen. Denn diese Anderen wollen genau das jetzt wertvolle Geld. 1923 etwa gingen die deutschen Städte mit Prostituierten über (warum wohl - Verarmung), wogegen eine kleine Schicht mit Dollars, Franken oder Gold das Leben in jeder Beziehung "geniessen" konnten. Osteuropa 1990er Jahre - identisch.

Strenge Warnung: ich warne eindringlich davor, sich eine solche Autarkie auf Kredit zu beschaffen. Dann kommt trotzdem wahrscheinlich der Gerichtsvollzieher.

Prognose: mit einigen kg Gold und Silber wird man König sein und so leben - aber man muss es sich jetzt besorgen, was die Masse nicht tut.


Neu 2007-12-19:

Geld-Lehren aus der Argentinienkrise (Leserzuschrift):

Kleine Scheine sind in der Krise enorm wichtig. In Argentinien war das Kleingeld wie vom Erdboden verschluckt, ebenso übrigens wie in Deutschland zur Hyperinflation in den 20ern. Stattdessen waren in Argentinien eine Menge an sog. "Bonos" - eine Art selbstgedrucktes Notgeld der Provinzen - im Umlauf.
Mit diesen konnte man übrigens nicht alles bezahlen (nur die Basics, v.a. Lebensmittel auf den Märkten) und sie waren meist nur gegen Abschlag in echte Pesos zu tauschen. Falschgeld war ein Riesenproblem.
Lieblingsopfer der Fälscher war der 20er.

Ich empfehle, min. 75% der Barvorräte in 5ern, 10ern und 20ern vorzuhalten und ruhig einen großen Sack an 1ern und Zwickeln. Die restlichen 25% in 50ern. Keine größeren Scheine - die sind im Zweifel unbrauchbar, weil sie keiner annimmt!

Die paar Euro für ein größeres Schließfach sind gut investiert.

Gute Idee!
 

[20:30] Etwas für echte Survivalisten:

http://www.beepworld.de/members25/survivalangel/notfall-liste.htm

Wer will, kann sich hier bedienen. Jedoch kommt monetäre Vorsorge nicht vor. Meiner Meinung nach ist das Ganze übertrieben.


Neu 2007-12-18:

Leserzuschrift zu Mob & Kriegsrecht:

Habe mir soeben nochmals den Bericht "Überleben während und nach dem Crash" aus Ihrer Download-Liste zu Gemüte geführt.

Wie wird sich Ihrere Meinung nach der Mob dann voraussichtlich verhalten? Wir er erst die Großstädte plündern, da er dort ja vorwiegend lebt und dann auf das Land ziehen, oder was gibt es da für Erfahrungswerte?

Wenn das Kriegsrecht verhängt wird, was tritt damit in Kraft, bzw was bedeutet das? Darf man Plüderer auf der Stelle "hinrichten", mit seinem Messer, seiner Mistgabel
oder seinem Beil, wenn sie einen überfallen oder bedrohen?

Wäre vielleicht für Viele interessant, wenn sie auf einen Bericht zurückgreifen könnten, aus dem hervorgeht, wie man sich im Ernstfall verhalten kann oder darf, denn darüber habe ich bisher nirgendwo Informationen finden können.

Hr. Brumme hat auf hartgeld.com über solche Sachen geschrieben. Auch Michael Winkler macht es. Weitere Artikel zu diesem Thema sind willkommen.

Hier ein Beispiel aus 1923 in Deutschland (Leserzuschrift):

Dieses Beispiel zeigt wie der Pöbel in Krisenzeiten sein Unwesen treibt: Der Kartoffelkrieg 1923

Leider gibt uns diese Geschichte wenig Anlass auf Hoffnung.


Neu 2007-11-08:

Leserzuschrift aus Deutschland (Verknappungen):

Gestern stellte mein Lebensgefährte fest, dass im Lebensmittelbereich die "haushaltsüblichen Mengen" eingeschränkt wurden. Eine bestimmte Kaffeesorte war im Angebot und wir kaufen dann stets 12 Pack, jedoch wurde es gestern erstmalig auf 6 Pack begrenzt. In der Vergangenheit hatte ich mehrere Anläufe unternommen, Freunde in einer wirklich zunächst soften Variante über das aktuelle Geschehen zu informieren, bin bei den meisten aber gescheitert. Jetzt wird über den Benzinpreis geschimpft. Bald über etwas anderes. Ohne Handlung natürlich - eben typisch für viele deutsche Bürger. Das Obrigkeitsdenken ist hier definitiv vorhanden und im Zusammenspiel mit Trägheit eine schlimme Konstellation. Ich bin ich mir soger nicht mal mehr sicher, dass bei TV-eingeschläferten Menschen die richtigen Synapsen zusammenfinden, wenn Banktore schließen. Würde meine Großmutter noch leben, würde sie neben Gold und Silber auch Zigaretten und Tabak horten und zu gegebener Zeit als Tauschmittel einsetzen, weil die Lebensmittelmarken nie und nimmer nicht fürs Überleben gereicht hätten. Letztendlich wäre es schön, wenn Menschen die sich gerade wiederholende Geschichte als Chance betrachten und nutzen würden.

Möglicherweise wird wegen der steigenden Preise schon gehortet, sodass die Handelsketten beschränken.

Natürlich ist es so, dass die Leute aus ihrer Trance aufwachen werden und sich dann nicht mehr auskennen - wenn es kracht, nicht nur bei Gold & Silber.

Weitere Zuschrift (DE):

ich wollte sie fragen wenn es so eintritt wie sie schreiben wer hat dann noch die Fähigkeit sich irgendwie über Wasser zu halten in der Analyse gebe ich ihnen vollkommen recht ich selbst habe das vor Jahren anderen versucht zu übermitteln bin aber dafür eigentlich nur als Dorf Miesepeter abgestempelt worden meine Idee ist gewesen ein kleinraumverbund aufzubauen in den man die Versorgung aufrecht erhalten kann eigentlich weg von der Vereinzelung hin zu mehr Gemeinschaft und versucht über den Raum der zur Verfügung steht neu zu verhandeln was meinen sie wird falls es so eintritt wie sie sagen wieder der Mensch des Menschen Wolf
oder gibt es einen Lichtblick auch in der Krise?

Ja, kleinräumige Versorgung wird wieder wichtig. Aber bevor es wirklich kracht, hat es wenig Zweck, Leute überzeugen zu wollen.

Sobald die Banken grossflächig schliessen, brechen auch die Versorgungssysteme massiv zusammen, was besonders in den Städten grosse Probleme bringt.


Update 2007-10-07:

Leserzuschrift mit Tipps aus Deutschland - vom Autor überarbeitet:

ich habe meine Zuschrift über mein persönliches Krisenpaket überarbeitet, da teilweise wesentliche Informationen nicht vorhanden waren, die ich Interessenten zugänglich machen möchte. Vielleicht können Sie den Text (mit Anonymität) austauschen ?

Hier nun meine persönliche Krisenvorsorge / meine Erfahrungen:

- ich habe 50 g physisches Gold erworben und habe in der Zukunft vor, noch weiteres Gold zu kaufen. Dabei geht es mir nicht um Spekulationsgewinne sondern um einen relativ wertbeständigen Notgroschen. Auf Silber habe ich bewußt verzichtet, da dieses Mehrwertsteuerpflichtig ist und ich die Mehrwert- steuer nicht erstattet bekomme. Silber müßte also um 19 % steigen, bevor der Wert dem gezahlten Kaufpreis entspricht.

Empfehlen kann ich die Frankfurter Volksbank und die Sparkasse Frankfurt, bei denen ich ohne Vorbestellung problemlos 50 g Gold kaufen konnte. Ein Edelmetallversand (mit Preissicherungsschein) erfolgt durch den Fondsshop in München: www.fondsshop.com Die Preise waren die günstigsten, die ich bei 20 Vergleichen erfragt habe und liegen selbst unter den Preisen von einem Direktkauf bei der Goldanstalt Heraeus. Praktische Erfahrungen habe ich dort noch nicht gesammelt, werde dies aber mit dem geplanten Zukauf von Gold tun.

- ein gutes Überlebensmesser ist das Feldmesser des österreichischens Heeres FM 81 (mit Säge) bzw. FM 78 (ohne Säge) der Firma Glock. Der Kostenpunkt liegt bei ca. 34 EUR, das Messer besteht aus C-440 Stahl, der sehr robust ist. Ich habe mit dem Messer in einen sand- und steinhaltigen Boden Löcher für Zeltheringe gegraben - ohne Beschädigungen. Ab und an sollte die Klinge leicht eingeölt werden - ich empfehle das Öl Balistol - in der Regel in Tabakwarenläden erhältlich, die Messer und Luftpistolen verkaufen. Die Test des Feldmessers sind durchgängig positiv ! Unbedingt das Original kaufen, nicht die Nachbauten ! Erhältlich ist es unter anderem bei
http://www.triebel.de/suche.php3?begriff=Fabrikat&value=GLOCK

- ein empfehlenswerter Schlafsack ist der "extreme Cold weather sleeping bag", der US Army. Ab und an wird dieser für ca. 50 EUR gebraucht in www.ebay.de angeboten.
Diverse Armee-Shops führen diesen auch. Es sollte darauf geachtet werden, daß der Schlafsack sich in einem guten Zustand befindet. Angabegemäß ist dieser bis zu Temperaturen von minus 16 Grad benutzbar. Ich habe bei minus 6 Grad darin gut schlafen können.

- eine hervorragende Jacke (am besten mit Einknöpffutter) ist die Feldjacke M65 der US-Army (gebraucht unter anderem auf www.ebay.de erhältlich für ca. 50 EUR). Die
Jacke ist nahezu unverwüstlich und ist bis ca. 100 kg reißfest ! Ganz wichtig: die Original Jacke erwerben. Diese wird in der Regel unter "Original US Army M65 Jacke" inseriert. Es gibt auch Nachbauten die als "Army M65 Jacke" etc. angeboten werden. Hier gibt es gegenüber dem Original teilweise erhebliche Qualitätsunterschiede.

- um in einer Krise Informationen erhalten zu können, habe ich mir ein Radio OHNE STROM zugelegt. Die benötigte Energie bezieht das Radio aus den Radiowellen. Zur Zeit wird ein Bausatz (Zeitaufwand ca. 5 min.) auf www.ebay.de für knapp 10,-- EUR angeboten. Weitere Modelle sind im Internet erhältlich. Einfach auf www.ebay.de bzw.
www.google.de die Wörter "Radio Bausatz Kristall" eingeben. Das Frequenzband betrifft meiner Erinnerung nach die Langwelle - aber im Notfall besser ein paar Informationen als gar keine. Das Radio besteht aus wenigen Bauteilen und einem Ohrenstöpsel - die Lautstärke ist relativ leise. Man darf also keine Stereoqualität oder
einen Lautstärkeregler erwarten. Es geht hier um Autarkheit. Ansonsten empfehle ich Dynamoradios, die im Internet vertrieben werden. Der Kostenpunkt liegt da aber
bei 50,-- EUR aufwärts.

- auf www.amazon.de habe ich mir diverse Bücher über Wildfrüchte / Wildkräuter und Überlebenstraining gekauft, so daß ich für alle Eventualitäten etwas vorbereitet bin. Ich persönlich gehe davon aus, daß eine wirtschaftliche Krise sich auch gesellschaftlich niederschlägt. Man denke nur an die Gewalt und Plünderungen während des Dammbruchs in New Orleans. Ich glaube daß bei größeren Katastrophen die moralische Hemmschwelle noch mehr sinken wird. Ggfs. wird es dann notwendig, sich an einen sicheren Ort abzusetzen.

- ansonsten habe ich versucht meinen Lebensstil umzuändern. Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Tochter und statt fern zu sehen lese ich Bücher. Ich denke daß Krisenvorsorge auch etwas mit der inneren Einstellung zu tun.

Ich weiß, daß wesentliche Teile dieser email mit Edelmetallen nichts zu tun hat. Aber eine Krisenvorsorge betrifft für mich alle möglichen Optionen. Wissen ist Macht.

Nochmals ein ganz herzliches Dankeschön für ihr Engagement. Ich finde es einfach klasse, daß ihre Website kostenlos ist und die Informationen jedermann zugänglich gemacht werden.

Jeder soll sich vorbereiten wie er will. Ich persönlich halte nicht sehr viel von Vorbereitungen für physisch extreme Bedingungen.
Wenn die Krise losbricht, werden viele Produkte vom Markt verschwinden, alles andere wird für das richtige Geld verfügbar sein.
Viel wichtiger ist, die Krise einschätzen zu können als Kristall-Radios oder Messer. Aber ich veröffentliche die Zuschrift trotzdem.
 

Weitere Zuschrift aus Deutschland:

in gewissen Umfang sollte man schon gegen physischen Mangel gewappnet sein. Es schadet mit Sicherheit nicht, für einen gewissen Zeitraum Trinkwasservorräte zu haben (s. Hochwasser in Großbritannien. Da wurde auch das Trinkwasser knapp). Auch eine Ersatzkochgelegenheit z. B. Campingkocher incl. Gasflasche ist nicht schlecht. Ich persönlich überlege schon seit einiger Zeit mir einen Schwedenofen zu kaufen. Aber das nur aus der Befürchtung heraus, es könnte einem das Gas abgedreht werden und dann bleibt die Bude kalt. Darum danke für Ihren wichtigen Hinweis, dass man für das richtige Geld immer etwas zu kaufen bekommt. Darum werde ich mit dem Schwedenofen noch warten.

Viel wichtiger ist es, immer einen Schritt weiter zu sein als die Masse, z. B. genügend Liquidität im Nachtkästchen vorzuhalten, zwischen den Kondomen. So kann man den Supermarkt aufkaufen, während die anderen noch am Bankschalter Schlange stehen J Apropos Kondome: davon muss natürlich eine genügende Anzahl vorhanden sein, damit es einem in Falle eines Falles im kalten Schlafzimmer warm wird.

Interessant ist aber, dass einem das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz rät, für ca. zwei Wochen einen Nahrungsmittelvorrat anzulegen (www.ernaehrungsvorsorge.de), um gegen längere Stromausfälle, Naturkatastrophen, Tierseuchen, Reaktorunfälle etc. abgesichert zu sein. Hier gibt es diverse Tipps, incl. einen Nahrungsmittelrechner. Es kann also keiner behaupten, die Regierung hätte einen nicht gewarnt.

Die deutsche Regierung warnt also doch, aber nicht vor einer Versorgungskrise wegen Bankenkollaps. Das ist entweder ein Tabuthema oder für die Autoren irgendwo hinter dem Mond. Jedoch wenn das elektronische Zahlungssystem blockiert werden auch bald die Warenströme verschwinden.


Neu 2007-08-30:

Eine allgemein interessante Anfrage zur finanziellen Krisen-Vorbereitung:

Wieviel Bargeld soll man in der kommenden Krise einplanen (Aufteilung Gold/Silber zu Bargeld)?
Kann Bargeld in der Krise real aufwerten?
Wie lang glauben Sie dass die Banken geschlossen bleiben?
Was geschieht mit den Währungen in der Krise- (Währungsschnitt eventuell nur bei Sichtguthaben auf Konten, Sparbüchern)?

Hier einige Antworten (viele andere gibt es in meinen Artikeln):
a) wieviel Bargeld man halten soll? etwa für ein halben Jahr, in EUR und CHF. Länger macht es wegen der folgenden Entwertung wenig Sinn
b) Aufteilung Bargeld/Gold/Silber: ist von den persönlichen Verhältnissen abhängig, genaueres bei bezahlter Beratung oder im Seminar
c) Bargeld wird gegenüber allen Finanzassets massiv aufwerten, da es nur wenige % gibt, danach Hyperinflation
d) Wie lange die Banken geschlossen bleiben: vermutlich mehrere Monate wie in Argentinien
e) Währungsschnitt etc. dafür ist noch viel Zeit, vorher Hyperinflation


Neu 2007-08-29:

Die Leute decken sich schon mit Notrationen ein (Leserzuschrift)?

Ich möchte Sie auf eine Sache aufmerksam machen, die ich seit Wochen
beobachte:

Auf ebay werden seit langen sogenannte Notrationen der Bundeswehr und der US-Army verkauft.
Da gerade die amerikanische Verpflegung sehr gut schmeckt ( kein Vergleich zu den deutschen EPA´s! ), habe ich ab und zu welche für meine Freizeitaktivität gekauft ( Wandern ).
[einige Teile entfernt - man sieht zumindest dass es soetwas gibt - WE]

Nicht nur beim Gold sind die "Eichhörnchen" am Werk! oder?

Andere Leserzuschrift dazu:

Die Leserzuschrift über die Notrationen auf e-Bay finde ich jetzt etwas übertrieben. Von „kaufen was das Zeug hält“ kann ich nichts erkennen. Ich denke Sie müssen aufpassen, dass sich auf Ihrer Seite nicht einige Trittbrettfahrer profilieren wollen. Mich würde es nicht wundern, wenn der besagte Leser diese Notrationen verkaufen würde. Ich selber habe mich bei Rewe nach Konserven umgesehen. Die halten auch bis 2010 und schmecken besser.

Sie haben mit den normalen Konserven völlig recht. Ich kaufe auch keine solchen Notrationen, sondern will aussuchen können.
Ob Zuschrift #1 ein Trittbrettfahrer war, weiss ich nicht, denn das mitgeschickte Link war zum 2. Mal abgeschnitten und daher unbrauchbar.

Auf jeden Fall sollte nicht versucht werden, über Hartgeld.com versteckt Produkte zu vertreiben. Inserieren kann jeder.


Neu 2007-08-12:

Leserzuschrift zu Bank-Schliessfächern:

Ich besuche nach wie vor mehrere male ihre homepage und habe ihren letzten artikel "auf messers schneide" gelesen. Wie immer brilliant und auf den punkt gebracht.

Eine wesentliche info fehlt mir aber noch:
ab welchem zeitpunkt würden sie ihren banksafe räumen - ist der zeitpunkt hierfür schon gekommen.
wie sicher ist ihrer meinung nach derzeit cash und "richtiges hartes geld" im bank-safe.
vielleicht könnten sie hierzu auch auf ihrer homepage stellung nehmen - da ein etwaiger hinweis zur zeit noch fehlt, gehe ich davon aus, dass der zeitpunkt noch nicht da ist - korrekt?.

vielleicht könnten sie schreiben, ab welcher stärke auf dem collapse-meter sie alles aus dem bank-safe holen würden- falls überhaupt?

Gute Frage: Normalerweise übersteht der Inhalt von Bank-Schliessfächern die Pleite der Bank. Denn der Inhalt gehört dem Mieter und die Bank weiss nicht, was drinnen ist. Es kann möglich sein, dass ein Zugang einige Wochen nicht möglich ist, und dann nur einmal zur Räumung.
Für Wertpapier-Depots gilt das Gleiche.

Die grosse Gefahr bei diesen Schliessfächern ist staatlicher Einfluss. Die Bank muss sich an alle staatlichen Auflagen halten.

Wann räumen? derzeit überhaupt nicht. Eine Räumung kommt nur in Frage:
a) wenn man dazu aufgefordert wird
b) die Bank Vandalen überlassen wird
c) ein staatliches Goldverbot droht (etwa bei einer Diktatur)

Eine Verteilung auf verschiedene Stellen und Schliessfächer ist natürlich immer günstig. Detailliertere Information gibt es in meinem Gold/Silber-Seminar.


Neu 2007-06-18:

Karte der "Failed States":

Failed States Index Scores 2007

Leserkommentar von M.B. (danke!) dazu:

Beachtenswert, die USA sind schon "moderat" eingestuft, genauso wie Deutschland, und dabei ist noch "gar nichts" größeres geschehen. Wenn der totale Kollaps kommt, werden alle Länder ab "Gelb" in Orange und Rot wechseln, die "Grünen" werden "Gelb" werden. Die "Wohlstandsinseln" liegen dann nur noch im Hohen Norden (also auch Grönland) und im Süden der Erde.
Für Sie in Wien gilt aber wie immer: "Tu Felix Austria" -Glückspilze halt. Nur dann halt sehr teuer und mächtig "eng"

An alle Auswanderer: wandern Sie nur in "grüne" Länder aus, wenn überhaupt.

Good Luck!


Neu 2007-04-18:

Scheuklappen, aber keine Notvorräte:

Spiegel: In Privathaushalten fehlen Notvorräte

Katastrophenforscher Joachim Gardemann vermutet hinter diesem erstaunlichen Verhalten eine Art Schutzmechanismus: "Die Menschen wollen sich mit solchen Krisensituationen nicht auseinandersetzen und glauben vielmehr, dass es ein einmaliges Ereignis war."

Links (Deutschland):
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
BBK-Broschüre

Was passiert bei einem Derivatencrash, wenn die Banken schliessen und die Supermärkte bald leer sind?


Neu 2007-03-30:

Was in einer Versorgungskrise passiert - Rationierung:

Insider-Informationen aus der Stadtverwaltung von Wien. Vermutlich gibt es solche Pläne in vielen Stätdten.

Falls es zu einer drohenden Versorgungskrise nach einem Naturereignis oder etwa einem Derivatencrash, wo die Banken schliessen, kommt, tritt ein Notfallsplan in Aktion:

a) Innerhalb von 2 Stunden werden die Supermärkte geschlossen, sodass niemand mehr hamstern kann
b) Die Lebensmittelkarten sind bereits gedruckt und werden in städtischen Depots gelagert, diese werden dann ausgegeben
c) wer welche Ration oder Karte bekommt, bestimmt jetzt die Verwaltung, nicht Sie
d) nur mehr mit diesen Karten können Sie einkaufen
e) vermutlich stehen die Supermärkte dann unter "Polizeischutz", sodass eine Umgehung nicht möglich ist

Diese Massnahmen sind offiziell dafür da, dass alle ihren "gerechten" Anteil an den verfügbaren Lebensmitteln bekommen.
Real sind sie natürlich dazu da, dass nicht einige Wenige (Nicht-Privilegierte) rechtzeitig alles aufkaufen.
Sie können sicher sein, dass die Informierten (in der Stadtverwaltung und sonstwo) davon rechtzeitig erfahren und selbst hamstern.

Wenn solche Massnahmen einmal in Kraft sind, können Sie kein Vorratslager mehr aufbauen!
Sie müssen es daher VORHER tun. Allerdings werden Sie als Leser dieser Website einen Vorteil haben.


Neu 2007-03-08:

Ein interessantes "Untergangs-Szenario" mit guten Vorsorge-Tips:

Michael Winkler: Der Untergang

Das Szenario ist meiner Meinung nach zu stark auf Krieg (Iran) fixiert. Ausserdem stimme ich nicht unbedingt mit den politischen Stellungsnahmen des Autors im Artikel überein. Jedoch die Vorsorgetips darin sind sehr gut.


Neu 2007-01-29:

Was haben wir zu erwarten - Vergleich mit Untergang der Sowjetunion:

Dmitry Orlov: Closing the 'Collapse Gap': the USSR was better prepared for peak oil than the US

Hier noch Artikel vom selben Autor: Post-Soviet Lessons for a Post-American Century

Das ist eine sehr guter Überblick über das, was in den nächsten Jahren zu erwarten ist - von jemandem, der es in Russland erlebt hat.
Natürlich ist der Vergleich auf die USA bezogen, jedoch kann vieles davon auch auf Westeuropa umgelegt werden.
Unsere Energie- und Welthandels-Abhängigkeit ist aber noch grösser als die der USA.

Man sollte nicht vergessen, dass es die USA am schlimmsten treffen wird, aber wir werden ein ganz grosses Stück weit mit nach Unten gehen, da wir das selbe Fiat-Money-System haben, wie die USA. Beim Untergang des Ostblocks konnten sich nur ganz wenige Länder und auch nur teilweise etwas abkoppeln.

 

 
     
 
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