| Enthält alle Einträge bis 31.5.2008
Diese Seite enthält spezifische Informationen rund um Rohstoffe und Energie, die sonst in kein Thema passen.
Durch den enormen Anstieg der Rohstoff-Preise wird eine eigene Kategorie erforderlich.
Hier der aktuelle Ölpreis: http://www.oil-price.net/index.php?op=switchlanguage&ref=%2F&lang=de
Neu 2008-05-31:
Kommt jetzt die "Nachfrage-Zerstörung" beim Öl?
Telegraph: Asian countries begin to burst the oil bubble
One by one, countries across Asia and the Middle East are being forced to abandon price controls on fuel and energy, bringing hundreds of millions of consumers face to face with the true market cost of oil. The effect has already begun to chip away at world demand and may ultimately trigger a slide in crude prices.
Diese Länder können sich die Öl-Subventionen nicht mehr leisten. Bekommen sie dafür jetzt Revolutionen?
Neu 2008-05-29:
Kerosinpreise - jetzt Kampf jeder gegen jeden bei den Airlines:
FTD: Kerosinpreis macht Air Berlin zu schaffen, Billigfluglinien entdecken den Geschäftsreisenden
Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin bremst ihre Gewinnerwartungen für das laufende Jahr erneut. Das begründet das Unternehmen mit den gestiegenen Kerosinpreisen. Fluggesellschaften weltweit sehen sich mit einem weiteren Problem konfrontiert - einer Folge der weltweiten Finanzkrise.
Derweil sind in Europa im März rund ein Sechstel weniger zahlungskräftige Fluggäste unterwegs gewesen als vor Jahresfrist. Insgesamt sei die Zahl der Passagiere in der ersten Klasse und der Business Class auf internationalen Langstrecken im März so stark gesunken wie seit 2003 nicht mehr, teilte der internationale Luftfahrtverband IATA am Mittwoch mit. Gründe dafür seien der deutliche Rückgang von Geschäftsaktivitäten im Finanzsektor und die schwache US-Wirtschaft.
Die Touristen bleiben immer mehr aus und die Geschäftsreisenden bekommen nur mehr die "Holzklasse".
[22:00] Jetzt schon Kollaps der Luftfahrt-Industrie?
Spiegel: Airbus-Chef warnt vor Kollaps der Luftfahrtindustrie
Der steigende Ölpreis löst bei Wirtschaftbossen Existenzängste aus: Der Vorstandsvorsitzende von Airbus, Thomas Enders, warnt vor den Folgen der zunehmenden Energiekosten. Bei einem Ölpreis von 200 Dollar pro Barrel drohe sogar ein "Kollaps" der Luftfahrtindustrie.
Auch bei Öl $200 und gleichen Zinsen kollabiert die Luftfahrt-Industrie noch nicht. Erst massiv steigende Zinsen machen es. Aber der hohe Ölpreis führt dazu.
Neu 2008-05-28:
[22:00] Leserzuschrift-DE - Transportwahnsinn:
wir sind vorgestern aus der Toskana zurückgekommen. So etwas machen wir sobald nicht wieder. Es ist ein Wahnsinn, man hat das Gefühl, von LKWs erdrückt zu werden. Und es findet sich kaum noch ein freies Plätzchen zum parken.
Ich frage mich wirklich, was um alles in der Welt diese ganzen Trucks durch die Weltgeschichte kutschieren müssen. Brauchen die Menschheit das wirklich alles? Da werden Bedürfnisse geschaffen und der Pöbel steigt willig auf alles ein. Und dann diese vielen Idioten, die nach wie vor durch die Gegend rasen was das Zeug hält. "Ich glaub, der Liter Sprit müsste erst einmal 5 Euro kosten", meinte ein Freund gestern. "Solange die Alle ihr Konto überziehen können, passiert nix. Aber wenn keiner mehr das Benzin bezahlen kann und daher nicht mehr zur Arbeit kommt, dann geht es richtig los."
Irgendwann muss doch dieses System einmal kippen. Also ganz ehrlich - mir dauert das alles viel zu lange.
Genau so ist es: auch wenn man den Spritpreis verdoppelt, ändert sich sich kaum etwas, solange zu niedrigen Zinsen aufgeschuldet werden kann - d.h. sich die Leute das Geld dafür "drucken" können.
[15:30] Hunger durch Nahrungsmittelpreise:
Spiegel: Meine Kinder fragen, warum ich sie geboren habe
Brot ist Luxus, Reis wird knapp, manche Mahlzeit fällt ganz aus: Weltweit steigen die Lebensmittelpreise, mehr als eine Milliarde Menschen hungern. Neun Mütter aus Afrika, Asien und Lateinamerika berichten auf SPIEGEL ONLINE von ihrem täglichen Überlebenskampf.
Das ist nur der Anfang.
Die Flugzeug-Abbestellungen beginnen:
FTD: Lufthansa-Partner Jetblue kann sich Airbus nicht mehr leisten
Der hohe Kerosinpreis trifft die amerikanische Lufthansa-Beteiligung Jetblue: Der Billigflieger stellt den Kauf von 21 Flugzeugen der EADS-Tochter Airbus zurück - für vier Jahre.
Genau gesagt, die Endkunden können sich das Fliegen mit teurem Kerosin nicht mehr leisten. Hier kommt jetzt einge ganze Welle von Abbestgellungen.
[15:00] Die Personaler kämpfen aber immer noch um Personal: Wildwest über den Wolken
Der rasant wachsende Flugverkehr sorgt für einen Mangel an Piloten, Fluglotsen, Kontrolleuren und Mechanikern - und schafft ernste Sicherheitsprobleme.
Die haben von der aufziehenden Airline-Krise noch nichts mitbekommen.
PS: die Austrian Airlines hat 2007 Piloten mit ca. €80 Mill in die Wüste geschickt, jetzt suchen sie wieder (mit der Herde). Tolle Geldverschwendung.
Neu 2008-05-25:
Die Ölpreis-Bubble:
Handelsblatt: Es steckt viel dummes Geld im Öl
Rohstoffhändler werten die jüngste Ölpreisentwicklung zunehmend als Signal zum Ausstieg. Der Ölpreis durchlaufe momentan die letzte Phase einer spekulativen Blase. Seit dem Überwinden der Marke von 100 US-Dollar seien viele unerfahrene Teilnehmer auf den Ölmarkt gedrängt, die meinten, der Markt kenne nur eine Richtung. Momentan fehle nur noch der Auslöser für eine Verkaufspanik.
Sicher ist Öl derzeit spekulativ überteuert. Aber nicht um 60% wie manche Autoren (Engdahl) meinen. Es wird einen Crash geben und der Preis wird zurückgehen. Aber dass er wieder unter $100 geht, ist eher unwahrscheinlich.
Neu 2008-05-23:
Langsamer fliegen?
Spiegel: Bye-bye, Billigflieger
Die extremen Spritpreise sind Gift für die Fluggesellschaften, jetzt sind die Konzerne auf kreative Ideen angewiesen: Manche lassen ihre Jets langsamer fliegen, andere erfinden immer neue Zusatzgebühren für Passagiere.
Nicht die Spritpreise sind Gift für die Airlines, sondern die Preissensitivität der Konsumenten. Es werden auch in Europa noch viele Vögel vom Himmel fallen.
PS: ich war heute in Frankfurt. Hin+Rückflug €230, 1 Woche vorher gebucht. Das ist sogar nominell weniger als vor 25 Jahren. Die allgemeinen Preise haben sich in der Zwischenzeit mehr als verdreifacht. Immer noch extrem billig.
Neu 2008-05-22:
[14:30] Öl $135/bbl:
Welt: Ölpreis knackt Rekorde im Stundentakt
Die Kurve geht immer steiler nach oben: Der Ölpreis hat an einem Tag über sechs Dollar je Barrel zugelegt, lag zwischenzeitlich bei mehr als 135 Dollar. Nun fordern Politiker der Grünen Konsequenzen: Ein internationaler Krisengipfel soll die Spekulanten bremsen und die Nachfrage nach Öl senken.
Warum wollen die Grünen den Ölpreis senken? Die wollten doch immer einen sehr hohen Benzinpreis.
Haben Sie etwa Angst, dass die Staatsknete nicht mehr ausreicht um sie zu bezahlen, oder werden ihnen die Fernreisen in die "indigenen Gebiete" zu teuer?
Neu 2008-05-21:
[21:30] Das Ende des Diesel-PKW:
Spiegel: Wieso der Diesel-Boom zu Ende ist
Es ist das Ende einer Erfolgsgeschichte: Diesel kostet jetzt deutschlandweit genauso viel wie Benzin - Diesel-Autos verlieren ihren Kostenvorteil. Und auch die technischen Vorteile schwinden. Ottomotoren sind fast genauso robust.
Wie üblich: die Letzten beissen die Hunde. Wenn die halbe PKW-Flotte in Europa Diesel fährt, ist es kein Wunder, dass Diesel teurer als Benzin wird.
[9:30] Öl $132/bbl:
Presse: Ölpreis bei 130 Dollar: Angst vor Engpässen
Analysten führten den Preissprung auf ein bestreiktes Öllager in Frankreich und die Förderpolitik des Ölkartells Opec zurück. Es wird bezweifelt, dass die starke Nachfrage der Schwellenländer gedeckt werden kann.
Aber wirklich weh tut dieser Ölpreis kaum noch jemand. Das sieht man jeden Tag auf den Strassen, wo besonders am Morgen und am Abend die Schuldsklaven von ihren "Ketten" (Haus mit Hypothek) zur Galeere (Arbeitsplatz) hin und herfahren. Und das immer noch mit grossen Autos, inklusive vieler SUVs.
Dieser letzte Satz mag zwar zynisch klingen, aber wirklich weh tun werden erst die drastischen Zinssteigerungen wie wie 1979 als Folge des hohen Ölpreises kommen werden. Das bringt dann die Wirtschaft zum Einsturz. Und diesesmal werden die Zinsen nicht bei 20% stehen bleiben. Gold Bugs, freut Euch.
PS: auch ein Ölpreis von $200 wird noch nicht besonders wehtun, erst die Zinsen. Aber dazu muss erst einmal der Goldpreis richtig hochfahren.
Und schon machen sich die "Experten" wieder wichtig: Experten warnen vor dramatischem Öl-Engpass
Man muss ständig in den Medien sein, um seinen Wert zu erhalten.
Neu 2008-05-18:
Wenn der Ölpreis die Flieger vom Himmel fallen lässt:
Telegraph: Sir Richard Branson: $200 oil on way
Sir Richard Branson fears global oil prices will hit $200 per barrel by 2010, putting the future of a number of underperforming airlines in doubt.
Echoing comments last week by Willie Walsh, chief executive of British Airways, Branson said: "Oil prices will continue to rise due to a combination of global demand and falling reserves. The strong airlines will survive, but one or more major US carriers will go out of business this year."
Stimmt schon, ist aber nicht ganz vollständig. Die Fliegerei kommt noch von 2 anderen Seiten unter Druck:
- steigenden
Zinsen für die Flugzeuge
- allgemein zurückgehende Nachfrage nach dem Luxusgut Fliegen - essen ist wichtiger!
Neu 2008-05-17:
Die Reisschüssel hängt schon wieder höher:
GodModeTrader: Preisexplosion von Reis ungebrochen
Seit Mitte 2007 hat sich der Reispreis mehr als verdoppelt. Bemerkenswert ist, dass der steile Preisanstieg mit dem finalen Abwertungsschub beim US-Dollar zusammenfällt.
Ähnlich wie Öl und Natural Gas reagiert der Reispreis auf die US-Dollarabwertung hypersensibel.
Anders ausgedrückt, das Smart Money geht in Realwerte wie Reis.
Nicht mehr Öl für George W.:
Handelsblatt: Saudi-Arabien will Ölfördermenge erhöht haben
US-Präsident George W. Bush ist bei Saudi-Arabien mit seiner Bitte gescheitert, durch eine stärkere Ölproduktion zur Dämpfung der US-Benzinpreise beizutragen. Nach den Worten seines Nationalen Sicherheitsberaters Stephen Hadley beharrte der größte Ölexporteur auf seinem Standpunkt, dass er den Bedarf seiner Kunden ausreichend decke.
Der Imperator kann froh sein, dass die Araber ihre Dollars noch nicht aberverkaufen. Der Ölpreis-Anstieg geht also weiter.
Siehe auch hier: Benzinpreis nur noch knapp unter 1,60 Euro
Neu 2008-05-16:
Benzin noch zu billig?
Spiegel: Warum Benzin viel zu billig ist
Fünf Mark pro Liter: Vor zehn Jahren scheiterten die Grünen mit der Forderung, die Benzinkosten massiv zu erhöhen. Was 1998 wie Wahnsinn klang, könnte mittelfristig Realität werden. Um Autoindustrie und Konsumenten aufzurütteln, wäre aber ein noch höherer Preis notwendig.
Bei den Amis schmerzt es schon, dort hat sich der Benzinpreis in den letzten Jahren vervierfacht. Aber der Benzinpreis ist nicht das Wesentliche, sondern das Zinsniveau. Solange aufgeschuldet werden kann und es Leasingverträge für Autos gibt, gibt es auch die Spritfresser-Monster. Denn die Leute denken gar nicht an den Benzinpreis, sondern: kann ich mir die Leasingrate für das gewünschte Auto-Prestige noch leisten.
Neu 2008-05-15:
Eine neue Ölwährung?
Rohstoffwelt: Neue Ölwährung?
In diesen Tagen machten sich nun Vertreter von Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Dubai, Kuwait, Katar, Bahrain und Oman auf den Weg nach Genf, um dort über die Gründung einer eigenen Währungsunion zu beraten. Sollte es dazu kommen, könnten die vorgenannten Staaten ihr Öl schon schätzungsweise ab dem Jahr 2010 nicht mehr gegen Dollar, sondern gegen die von ihnen selbst herausgegebene Währung verkaufen.
Das ist nur ein interner Kompromiss in der OPEC. Das Datum 1010 zeigt, dass es hier um Zeitschinden geht. Die Araber wollen aus Angst vom Dollar noch nicht weg.
Die Entscheidung über die künftige Ölwährung fällt woanders: auf den Devisenmärkten oder den westlichen/asiatischen Zentralbanken.
Neu 2008-05-14:
[10:30] Die Spekulanten gehen in die Rohstoffe:
FAZ: Investoren legen immer mehr Geld in Rohstoffen an
Noch nie haben Finanzinvestoren so viel Kapital an den Rohstoffmärkten angelegt wie im ersten Quartal dieses Jahres. Das in den Rohstoffmärkten investierte Geld schnellte um 28 Milliarden Dollar auf insgesamt 225 Milliarden Dollar in die Höhe. Der Zuwachs ist zwar zur Hälfte auf kräftige Preissteigerungen an den Märkten zurückzuführen. Aber auch der Umfang des neu angelegten Geldes ist beeindruckend. Das erste Quartal dieses Jahres erlebte nach Berechnungen von Barclays Capital den stärksten Zustrom von Anlagekapital jemals und dreimal so viel wie im gesamten vergangenen Jahr.
Das ist noch gar nichts im Vergleich zu dem, was passieren wird, wenn die richtige Flucht aus dem System läuft. Denn dann regiert die Angst vor Inflation, nicht die Gier wie jetzt.
PS: Nur 2 Rohstoffe können nicht profitieren - Gold & Silber - weil deren Preise gedrückt werden - noch.
Neu 2008-05-13:
[9:30] Leserzuschrift-AT zu Photovoltaik:
auch ich habe mich schon mal mit dem Gedanken getragen, eine Photovoltaikanlage anzuschaffen. Entweder als Insel, oder zum Einspeisen. Funktioniert aus kaufmännischer Sicht nicht, die sind zu teuer. Und zwar um den mehrfachen Betrag dessen, was idiotischerweise gefördert wird. Also abschaffen aller Förderungen und Subventionen und man wird zusehen können, wie schnell die Panels im Preis sinken. Jede Förderung an den Endverbraucher verteuert jedes Produkt, da die Hersteller dankend diese Förderung auf ihren Preis aufschlagen. Ist bei der Wohnbauförderung nicht anders.
Wenn schon die Photovoltaikanlagen der Weisheit letzter Schluss sein sollten, dann frage ich mich, warum denn die Stromerzeuger nicht auf eigene Kosten diese Investition tätigen? Die bauen schließlich auch Wasserkraftwerke und Atomkraftwerke. Dächer in den Städten gäbe es ja genug.
Und warum tun sie es nicht? Weil es sich erstens nicht rechnet und man zweitens genug „Idealisten“ findet, die diese Investitionen für die Versorger durchführen. Wie heisst es so schön: jeden Tag steht ein anderer Idiot auf, dem man was verkaufen kann.
Warum das die Stromkonzerne nicht tun?
Weil sie bessere grosstechnische Alternativen haben. Wer soll denn so viele kleine Anlagen betreuen? Die Konzerne verstehen etwas von Wartungskosten. Ausserdem müssen sie 24h rund um die Uhr Strom liefern - geht auch nicht.
Was derzeit gemacht wird, die Kleinanlagen werden an naive Konsumenten wie Investment-Fonds verkauft. Wie der Leser schreibt: "es finden sich genügend Idealisten". Gestern hat man denen Schrott-Immobilien und Lebensversicherungen verkauft, heute verkauft man ihnen "Energieanlagen" auf Kredit. Da diese Konsumenten nicht rechnen können und auch nicht wissen, wie man eine Due Diligence macht, fallen sie darauf herein. Sie sind "Gläubige" im wahren Sinn.
PS: unlängst hat mir ein Leser geschrieben, dass diese Photovoltaik-Anlagen nur 10 Jahre halten - nur die Hälfte der Kreditlaufzeit - hahaha. Aber das ist den Verkäufern egal - das Risiko trägt immer der Konsument.
Neu 2008-05-12:
Leserzuschrift-DE - Diesel teuerer als Normal / Super:
heute früh fiel mir auf, daß an einer Shell Tankstelle in unserem Ort der Liter Diesel EUR 1,43 kostete und Super / Normal lagen bei EUR 1,42, also das erste Mal, daß Diesel teuerer ist als Super.
Sollte dies ein Test sein um die Autofahrer darauf vorzubereiten, daß vielleicht in Zukunft der Einfachheit halber alle Preise gleich gehalten werden oder nur ein Versehen?!?!
Das ist kein Test, sondern Diesel-Knappheit in Europa, da es soviele Diesel-PKWs gibt. Da aus Rohöl nur ein bestimmter Prozentsatz Diesel entsteht, muss dieser aus Russland und den USA importiert werden.
Neu 2008-05-11:
[19:30] Wenn der Treibstoff wirklich teuer wird:
Handelsblatt: Ryanair-Chef erwartet Pleitewelle bei Fluggesellschaften
Der Chef von Europas größtem Billigflieger Ryanair, Michael O'Leary, erwartet wegen des kräftigen Ölpreisanstiegs eine Pleitewelle bei Fluggesellschaften. Sollte der Ölpreis von 120 Dollar pro Barrel in den kommenden zwölf Monaten nicht wieder sinken, dann wird „mancher Wettbewerber noch pleitegehen“, sagte O´Leary der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Eine düstere Zukunft prophezeite O„Leary dem Konkurrent Air Berlin.
Dann wird Fliegen unheimlich teuer - auch bei Ryanair. Nur mehr wenige können sich das dann leisten. Dann werden auch die Klein-Flughäfen, die Ryanair subventionieren schliessen müssen. Welche Airlines dann wirklich untergehen, wird sich zeigen. Aber die Zinsen dürften mehr Rolle spielen als der Kerosinpreis.
PS: Fliegen kostet derzeit nominell weniger als 1980 - obwohl das Preisniveau allgemein um mindestens das Dreifache gestiegen ist. Viel Aufholbedarf.
Vielleicht kommt dann das Elektroauto: Strom aufwärts
Die heutige Massenmobilität wird aber der Vergangenheit angehören. Es wird so ähnlich wie in den 1950er Jahren sein.
Treibstoff scheint immer noch sehr billig zu sein - Leserzuschrift-DE:
wohne ebenfalls im Großraum Nürnberg (wie der Leser gestern), kann aber meinerseits (täglich mit dem Auto unterwegs in und um Nürnberg) nicht feststellen, dass der Verkehr so viel nachgelassen hat wie das der eine Aussendienst-Leser Ihnen geschrieben hat.
Donnerstag und Freitag, also die letzten beiden Tage, hat es auf der A6 (zweispurig,wird auf drei Spuren gerade ausgebaut - wegen zu hohen Transitverkehrsaufkommen) fast durchgehend Stauungen gegeben.
Generell,wenn man nach Nürnberg fährt, bricht zwischen 7 Uhr und 8/9 Uhr und abends 16.00 bis etwa 19.30 auf vielen Ausfallstrecken der Verkehr zusammen, es geht nur mehr langsam voran oder es steht.
Als Student versuche ich diese Zeiten wenn möglich zu meiden.
Auch der Frankenschnellweg (wäre A73) bei Nürnberg-Gostenhof, wo man in den 70ern einen fatalen Fehler gemacht hat: Eine durchgängige Autobahn mit 3 Ampeln zu quälen, dort staut es sich regelmässig bis über 2 KM zurück, in den Rushhourstunden sowieso, ganz toll am Freitag, wenn ab 14.00 dort bereits 2 KM Stau sind.
Man sieht, es ist nachwievor genug Benzin zum rumfahren da, sonst wäre an den genannten Stellen bzw genannten Zeiten kein so ein Verkehrskoller da.
Die Einwohnerzahl Nürnbergs ist aber nur leicht gestiegen, auf jetzt 504.000 nach unter 495.000 in den 90er Jahren.
Wohne bei im Speckgürtel um die Stadt, 20 KM entfernt.
Auch hier legen die Einwohnerzahlen noch zu, es wurde Ende 2006 (zum Ende des Häuslebauer-Zuschusses) hier noch mal kräftig losgelegt,was Baugenehmigungen und Bauen der Häuser angeht, es sind im Landkreis (Roth) daher die ein oder anderen Siedlungen neu entstanden.
Nachtrag Autoverkehr: Was mir die letzten Wochen ganz klar auffällt ist, dass viele orientierungslos und chaotisch-unfallgefährdet rumfahren, das hatte ich vor 2008 nie so bemerkt.Hat aber nix primär mit der Geschwindigkeit zu tun, sondern die fahren einfach einen Mist zusammen,unkonzentriert.
Das war auch schon zu beobachten, bevor es 25 °C hatte wie in den letzten paar Tagen.
Wissen Sie woran das liegt? Finde keine Erklärung dafür.
Tankpreise: Zwischen 1,429 und 1,519 fürs Super, Nürnberg ist billiger als das Umland, da mit der Firma Supol eine starke Kette freier Tankstellen existiert, die generell die Preise der großen Multis mitdrückt.
Klar dass die 1,429 meist von den SUPOL Tankstellen angeboten werden.
Gratulation im übrigen zu Ihrer Recherchearbeit, sie sind aktuell klar die Nummer 1 - m.E. nicht nur im deutschsprachigen Raum, mit der hartgeld-Site.
Wer sagt es denn - solange es solche Staus gibt, kann das Autofahren nicht sehr teuer sein.
[19:30] Noch eine Lesermeinung-DE dazu:
ich meine, das die Beobachtung der Verkehrsdichte, zu den Stoßzeiten und Urlaubszeiten, keinen Hinweis gibt, ob mehr oder weniger gefahren wird.
Die Fahrten zur Arbeitsstelle und zurück, die Einkaufsfahrten und Urlaubsfahrten werden wohl noch nicht sehr davon betroffen sein, da man an dem einen nicht sparen kann und an dem anderen noch nicht sparen will.
Im Moment ist es noch die Anschaffung eines KFZ, die verschoben und verschoben wird, wobei immerhin auf abstrakter Ebene der Unterhalt mehr und mehr eine Rolle spielt, von da geht es schnell ins Kaufverhalten ein und laut KBA sind ja Mini- und Kompaktklasse überproportional bei den Neuzulassungen am wachsen.
Ich glaube das gehobene Segment geht eher an die Firmen, da ja nur noch gut 40% der Neuzulassungen an Privat sind.
Ich selber habe den Eindruck, das sogar schon seit 2001 weniger gefahren wird, was sich aber nur ausserhalb der Stoßzeiten zeigt und bislang ein schleichender Prozess war und wohl auch zuerst in den wirtschaftlich schwächeren Gebieten auftritt, ein inhomogener Prozess findet statt.
Ich glaube an weiter hohe und langfristig steigende Benzinpreise und das wird mehr und mehr die Änderung des Fahrverhaltens beschleunigen.
Wobei ich an der segensreiche Wirkung einer Steuersenkung zweifle (Steuersenkung = Preiserhöhungspotential), ich denke, es würde sich nur die Zusammensetzung des Preises verändern - natürlich nach einer kleinen Schamfrist, falls es sowas wie Scham überhaupt noch gibt.
Da steckt eine interessante Information drinnen: die Mehrheit der Autozulassungen kommt also von Firmen - die haben Geld, die Privatleute nicht mehr.
Leserzuschrift-DE - das Überlebensauto:
Vor zwei Jahren sollte ich für jemanden einen Fiat Fiorino Diesel Bj 1996 (Lkw Zulassung) etsorgen. Nach näherer Betrachtung habe ich mich entschieden ihn für mich, mit wenig Aufwand wieder durch den TÜV zu bringen.
Der Vater des Gedanken war,diesen Wagen mit billigen Pflanzenöl zu betreiben, Treibstoffkosten zu sparen und mich von Tankstellen weitestgehend unabhängig zu machen. Inzwischen hat er über 25000 Pflanzenöl Km runter.
Erst gestern habe ich wieder 53Ltr. Aldi-Rapsöl für "nur" 0,99 Ltr. getankt.
Bei einem Dieselpreis von (noch) 1.399 ergibt das z.Z. eine Ersparnis von 53 x 0,41 = 21,73 auf einen vollen Tank. Bei Außentemperaturen von über 10 grad fahre ich 100% Rapsöl, bei Außentemperaturen die darunter liegen, je nach Kälte mit 05 - 15% Diesel Beimischung.
Ich brauche schon jetzt kaum eine Tankstelle es juckt mich also nicht wenn es keinen Sprit mehr mehr gibt.
Im Keller habe ich ein Notlager von 17 Karton a 15 Ltr. = 255 Ltr. angelegt sowie 60Ltr. Diesel zum Preis von damals nur 1,04 in neuen Bundeswehr-Reservekanistern.
Ich werde nicht an einer Tankstelle anstehen müssen um meine wichtigen Fahrten machen zu können.
Das ganze ist nur mit Autos der guten alten Dieseltechnik möglich (keine Turbos). In meinem zum Freizeitmobil ausgebauten Fiorino kann ich auch bequem schlafen.
Der Kasten ist mit 4cm dicken Styropor gegen Kälte und aufheizen isoliert, außerdem ist er mit Lebensmittel und allem was man für vier Wochen braucht ausgerüstet. Man sieht es ihm von außen nicht an.
Es war das Beste was ich machen konnte.
Nur alte Diesel fressen alles.
Neu 2008-05-10:
Ist Benzin/Diesel schon teuer genug?
Spiegel: Super durchbricht Marke von 1,50 Euro
Unmittelbar vor Pfingsten ist der Preis für Super-Sprit erstmals auf 1,51 Euro geklettert. Damit haben sich die Krafstoffkosten in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. In den nächsten Tagen könnten Benzin und Diesel weiter anziehen.
Bislang zahlen die Autofahrer die höheren Preise unter lautem Murren - aber sie zahlen. Weder die Zahl der Autos noch die gefahrenen Kilometer pro Jahr haben sich spürbar verändert. "Das Autofahren ist so teuer, dass es kaum überflüssige Fahrten gibt, die sich einsparen lassen", sagt der ADAC-Verkehrsexperte Jürgen Albrecht. "Der Zweck der Mobilität ist nicht veränderbar." Oder anders gesagt: Zur Arbeit muss man auf jeden Fall.
Der Artikel gibt zwar gute Tips zum Spritsparen, aber die wirklich grosse Richtung ist nicht drinnen:
- Anschaffung eines sparsameren Autos mit weniger "Prestige" (es fahren jede Menge Grosslimousinen und SUVs herum)
- Näher zum Arbeitsplatz ziehen
- weg vom "Prestige-Haus"
Erst wenn diese Massnahmen ergriffen werden und der Verkehr wirklich zurückgeht, kann man davon sprechen, dass der Sprit teuer ist. Aber das wird erst passieren, wenn die Zinsen auch massiv steigen, vorher schuldet man lieber auf. Bis jetzt sind Benzin/Diesel daher immer noch billig!
Sieht jemand kleinere Autos, weniger Verkehr, weniger Staus?
[10:00] Beweis:
Gerade meldet der ORF, dass vor dem Tauerntunnel in Salzburg bereits seit 6 Uhr!!! ein Riesenstau ist und die Autos nur blockweise durchgelassen werden. Diese Autos kommen meist aus Deutschland, Holland, etc. und sind auf Pfingsturlaub unterwegs.
Treibstoff-Geld für so lange Fahrten ist also immer noch genügend vorhanden. Also ist das Öl immer noch billig.
[17:30] Leserreaktion-DE dazu:
Solange die adipösen Deutschen zum 400 Meter entfernten Bäcker fahren,
um ihre Brötchen zu holen , ist der Leidensdruck noch nicht groß genug.
Ab 2,-€/ Liter wird ein ernsthaftes Abwägen bei Vielen beginnen.
Der Einkauf mit Fahrrad und Handwagen wird dann wieder im Mode kommen.
Dann werden wir auch wieder die kleinen Tante Emma-Läden in den Straßen der Städte
wieder finden.
Die Protz-Einkaufszentren kann dann die Masse nicht mehr erreichen.
Wenn sie sich dann das Einkaufen überhaupt noch leisten kann. In den USA sperren die Shopping-Malls schon reihenweise zu.
[22:30] Leserreaktion-DE zur Verkehrsdichte:
wie sie ja wissen bin ich seit jahrzehnten im Aussendienst und somit fast täglich im Großraum Nbg unterwegs, so ca. 170 km auf Kreis gesehen.
Ohne Zweifel hat das Verkehraufkommen seit gut einem Jahr gut nachgelassen, auch wenn die Politiker und die Medien etwas anderes berichten.
Ich langweile nicht mit beispielen, ich bin fast 25 Jahre in diesem Gebiet. Doch kann ich hier sagen, der Verkehr hat gegenüber früher mächtig nachgelassen. Ein Statusysmbol muss nicht fahren, es reicht abgesehen vom beruflichen, daß es vor der Tür steht bzw. in der Garage. Politiker würden wohl sagen, es sei lediglich ein gefühlter Rückgang.
Wirklich?
Neu 2008-05-09:
Ölpreis-Anstieg um $8 in einer Woche:
Welt: Aggressive Investoren treiben Öl auf Rekordpreis
Die 125-Dollar-Marke ist nicht mehr weit. Der Preis für ein Fass Öl hat am fünften Tag in Folge einen neuen Rekord erreicht. Ein Grund dafür ist der schwache Dollar. Doch auch der Einstieg von Investmentfonds und anderen aggressiven Spekulanten befeuert den Wert des Rohstoffs.
Wie gesagt: das alles ohne Krieg. Wir sind inzwischen beim Öl am realen Niveau von 1979. Bei den Zinsen aber noch nicht (kommt noch).
So leidet das Bild-Volk: Ölpreis-Rekord macht das Leben für viele unbezahlbar!
„Bei einem Ölpreis von 200 Dollar würde der Liter Benzin rund 2 Euro kosten."
Auch €2/l werden sie vermutlich noch schlucken. Wer ein Haus mit Hypothek in den Suburbs hat und möglicherweise noch Solarzellen auf Extra-Kredit am Dach, wird jetzt wohl bald das Zittern lernen - besonders wenn die Zinsen hochfahren (müssen). Er wird dann feststellen, dass er falsch "investiert" hat - in einen niedrigen Ölpreis.
Gold-/Silber-Bugs freut Euch des Lebens - die Gold/Silberpreise werden bald kräftig nachziehen müssen!
Schuldsklaven bereitet Euch auf den jüngsten Tag vor - die Zinsen ziehen ebenfalls kräftig an!
Neu 2008-05-06:
Ölpreis auf $122 und Goldman Sachs erwartet $200:
Handelsblatt: Ölpreis: Analysten sprechen von 200 Dollar
Ein Ende der Preisrally bei Öl ist nicht in Sicht. Am Dienstag hat Öl der US-Sorte WTI einen neuen Höchststand erklommen. Auch das schwarze Gold der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) wird immer teurer. Der Preis kletterte so rasant wie seit Jahren nicht mehr.
Die inflationsbereinigten $40 von 1979 haben wir schon erreicht, wann geben jetzt endlich die Staatsanleihen nach?
Neu 2008-05-05:
Ölpreis bei $120:
Welt: Ölpreis knackt auch die 120-Dollar-Marke
Das Ende der Fahnenstange ist offenbar noch nicht erreicht: Der Preis für ein Ölfass hat in den USA erstmals die Marke von 120 Dollar geknackt. Ähnlich sieht es an deutschen Tankstellen aus: So teuer wie im April war es an den Zapfsäulen noch nie.
Irgendwann müssten auch die Zinsen und der Goldpreis etwas davon mitbekommen.
Neu 2008-05-02:
Peak Oil bei Exxon:
Spiegel: Ölproduktion bei weltgrößtem Energiekonzern fällt dramatisch
Der Energieriese Exxon fördert deutlich weniger Öl als im Vorjahr. Trotz der hohen Rohstoffpreise fiel die Produktion im ersten Quartal um zehn Prozent. Experten warnen vor einem gefährlichen Trend: Geht der Welt das Öl aus?
$200/bbl Öl kann kommen. In Zukunft heisst es: essen oder reisen - für die Masse. Gebt die Autos ab, und die Autoaktien.
Sprit wird noch viel teurer als jetzt: Super und Diesel so teuer wie nie zuvor
Trotz eines sinkenden Ölpreises hat der Spritpreis an den Tankstellen eine Rekordhöhe erreicht: Mit 1,473 Euro für Super und 1,402 Euro für Diesel war der Mittwoch laut ADAC dieser Woche der „teuerste Tag aller Zeiten“.
Der teuerste Tag aller Zeiten? bis jetzt - aber nicht in Zukunft. Bereiten wir uns auf €14/l vor - dann wenn die Staatsanleihen alle abverkauft werden und die Währungen implodieren. Dann wird man irgendwann Treibstoff nur mehr für Gold & Silber oder andere real werthaltige Dinge bekommen.
Neu 2008-04-27:
Die Weizenpest:
SchallUndRauch: Schwarzrost bedroht weltweiten Weizenanbau
Wie wenn die Lebensmittelkrise nicht schon bedrohlich genug ist, wegen der rekordhohen Preise und der Aufstände deswegen in der dritten Welt, jetzt sind die Weizenfelder in Afrika durch den Schwarzrostpilz befallen. Man erwartet einen Totalausfall der Ernte und die Sporen dieser Krankheit Ug99 genannt, verbreiten sich in Richtung Asien. Die Auswirkungen auf den weltweiten Getreidemarkt könnten deswegen fatal sein.
Möglicherweise etwas konspirativ. Aber riegelt endlich das Mittelmeer ab, wir haben schon zu viele Flüchtlinge aus Afrika bei uns. Die Gründe der bisherigen Flucht sind dort hausgemacht.
Neu 2008-04-24:
Reispreis verdreifacht und Rationierung:
Handelsblatt: US-Supermärkte rationieren Reis
Die Krise um weltweit steigende Lebensmittelpreise hat einen neuen Höhepunkt erreicht: In Thailand kostete eine Tonne Reis am Donnerstag erstmals mehr als 1 000 Dollar.
Der richtige Hunger in der Welt kommt erst - wenn der Reis bereits in den USA rationiert wird.
Neu 2008-04-24:
Die Zeit des billigen Essens geht vorbei:
Times: Era of cheap food ends as prices surge
Families have been warned that the prices of basic foods will rise steeply again because of acute shortages in commodity markets.
Experts told The Times yesterday that prices of rice, wheat and vegetable oil would rise further. They also forecast that high prices and shortages — which have caused riots in developing countries such as Bangladesh and Haiti — were here to stay, and that the days of cheap produce would not return. Food-price inflation has already pushed up a typical family’s weekly shopping bill by 15 per cent in a year.
In Zukunft wird wieder (wie in früheren Zeiten) primär für den Erwerb des Essens gearbeitet, nicht mehr für Mode oder elektronische Spielzeuge.
Wenn Thailand den Reis-Hahn zudreht:
Bloomberg: Rice Climbs to Record as World Bank Warns of Thai Export Risk
Rice climbed to a record after World Bank officials said Thailand, the largest exporter, may restrict shipments, worsening a global food crisis.
``If a key exporter like this limits foreign sales, it would be very much like Saudi Arabia reducing oil exports,'' said James Adams, vice president of the bank's East Asia and Pacific department. China, Vietnam, India and Egypt have curbed sales abroad to safeguard domestic supplies and cool inflation.
Dann bedeutet das Hunger in der Welt.
Neu 2008-04-22:
[15:30] Jim Rogers - die Bauern müssen wieder verdienen:
Spiegel: Wenn nicht bald etwas passiert, kriegen die Leute kein Essen mehr
Reis und Weizen werden immer teurer, in Entwicklungsländern kommt es zu Hungeraufständen. Trotzdem hält Star-Investor Jim Rogers die Preise für zu niedrig. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview verlangt er Marktwirtschaft pur - damit sich der Lebensmittelanbau für die Bauern wieder lohnt.
Rogers: Bauer zu sein war in den letzten 30 Jahren doch eher eine Wohltätigkeitsveranstaltung. Es hat sich einfach nicht gelohnt. Sie kennen wahrscheinlich viele Journalisten, Anwälte oder Banker. Aber wer von Ihren ehemaligen Mitstudenten ist schon Landwirt geworden? Deshalb haben wir jetzt einfach nicht genug Bauern. Und dafür muss jetzt die ganze Welt bezahlen.
Ja, wer ist Bauer geworden? niemand. Lieber sind sie Argrarfunktionäre geworden, die Subventionen verteilen. Jim Rogers hat hier einen ganz neuen Ansatz.
Ölpreis auf $118:
Spiegel: Energieagentur warnt vor globaler Rezession
Die Rekordjagd nimmt kein Ende: Rohstoffhändler haben den Ölpreis erstmals über die 118-Dollar-Marke getrieben. An den Börsen macht die Angst vor Versorgungsengpässen die Runde. Die Internationale Energieagentur schließt eine globale Rezession nicht mehr aus.
Jetzt kommen bald die Staatsanleihen dran. Das sieht wie Flucht in die Sachwerte aus.
Neu 2008-04-18:
Die Chinesen zahlen jeden Preis für Kunstdünger:
TheStar: Potash stocks nourished by huge price hike
Potash Corp. announced yesterday the Chinese had agreed to pay $400 (U.S.) per tonne more for potash as supplies tightened. That's on top of the $176 they paid last year.
"This shows that even China, as the biggest net importer of fertilizers, has had zero negotiation power," with potash producers, an analyst with Deutsche Bank AG said in a note to clients yesterday.
Potash producers around the world are scrambling to keep pace with demand from farmers as prices for their grain set records.
Die Preisschlacht ist also vom Getreide auf den Düngermarkt weitgerückt - mit Tendenz weit nach Oben.
Es spielt hier sicher eine Rolle, dass die chin. Regierung vor der Olympiade sicher keine Hungerunruhen haben will.
Neu 2008-04-17:
Staaten verhängen reihenweise Getreide-Exportverbote:
FT: Biggest grain exporters halt foreign sales
The global food crisis intensified on Tuesday as Kazakhstan, one of the world's biggest wheat exporters, halted foreign sales and rice prices shot to a record high after Indonesia stopped its farmers from selling the grain abroad.
In another sign of turmoil, a big food company in Japan, Nihon Shokuhin Kako, said high corn prices had forced it to buy cheaper genetically modified corn for the first time, breaking a social, though not legal, taboo and signalling that opposition to GM foods could weaken in the face of record food prices.
Meanwhile, fresh wheat export curbs in Kazakhstan, the world's fifth-largest exporter, and the rice bans in Indonesia, threaten to trigger bans in other food exporting countries, which will now face much higher demand from importing countries.
Hussein Allidina at Morgan Stanley in New York said pressure for export bans was likely to increase elsewhere as developing countries suffering high inflation tried to combat rising local prices by cutting back on exports of agriculture commodities.
Indonesia -- which joins Vietnam, Egypt, China, Cambodia, and India in banning foreign sales -- was expected to export the grain this year due to a bumper crop. Corn futures prices in Chicago last week hit a record $6.16 a bushel, up 30 per cent in the past three months.
Indonesia's export ban boosted the price of rice futures in Chicago to a all-time high of $22.17 per 100 pounds, up 63 per cent since January. Wheat prices moved higher to $9.11 a bushel and traders warned prices could rise further as the Kazakhstan ban together with restrictions in Russia, Ukraine, and Argentina have closed a third of the global wheat market.
Jetzt paralysiert sich der globale Getreidehandel, da niemand mehr exportieren will, die Preise werden jetzt erst recht in die Höhe schiessen.
Leserzuschrift dazu:
die Meldungen über Getreide-Exportverbote erinnern mich an die Unwilligkeit der Banken, sich gegenseitig Geld zu verleihen. Weil jede Bank ihr Geld zur Absicherung der eigenen Risiken braucht. Allerdings gibt es beim Getreide keine Instanz wie eine Zentralbank, die Getreide quasi aus dem Nichts erschaffen kann, um das Defizit ausgleichen.
Zur Zeit sind die Auswirkungen (Proteste, Aufstände) dieser Export-Verbote im Wesentlichen bei den Entwicklungs-Ländern zu finden.
Wenn aber die Öl-Produzenten auch Exportverbote für Rohöl verhängen, dann gehen auch die Wirtschafts-Nationen zugrunde. Ein quasi-Exportverbot wäre es schon, wenn keine bedruckten Scheinchen (Dollar, Euro, Yen, etc) mehr für reales Öl eingetauscht werden würden.
Kommt auch noch.
Neu 2008-04-15:
Peak Oil in Russland:
Spiegel: Russland geht das Öl aus
Diese Nachricht dürfte die internationalen Energiemärkte in Angst und Schrecken versetzen: In der zweitgrößten Ölnation der Welt geht die Fördermenge seit Beginn des Jahres zurück. Experten fürchten jetzt Engpässe. Kann die globale Nachfrage noch befriedigt werden?
Nach Saudiarabien, Mexiko und Norwegen gibt es also einen weiteren Grossproduzenten, bei dem die Förderung sinkt.
Kein Wunder, der Ölpreis war heute schon auf $113/bbl.
Neu 2008-04-05:
Öl bald auf $160?
PrensaLatina: Experts Predict Imminent Oil Squeeze
The oil price could hit $160 a barrel as soon as next week, says ´Zapata’ George Blake, the Texan oil analyst quoted by the London-based online newsletter Money Morning.
‘Zapata’ George has a habit of making bold calls that often seem to be proved right. He thinks there’s an imminent supply squeeze ahead, which will cause the oil price to spike.
Wenn das kommt...dann stürzt das System allein dadurch zusammen, denn dann können sie die niedrigen Zinsen nicht mehr halten.
Neu 2008-04-04:
Die Biosprit-Politiker rundern jetzt zurück:
Spiegel: Gabriel stoppt Biosprit-Pläne , Biosprit ist eine einzige Klimalüge
Sigmar Gabriel hat die umstrittene Biosprit-Verordnung zurückgezogen. Die Umweltpolitik übernehme nicht die Verantwortung dafür, "wenn Millionen Autofahrer an die teuren Super-Plus-Zapfsäulen getrieben werden", begründete der unter Druck stehende SPD-Minister seine Entscheidung.
Dieser Selbstdarsteller Gabriel scheint inzwischen mit windigen Argumenten abzuspringen, denn es könnte ihn plötzlich beschädigen. Selbst Greepaece ist plätzlich gegen diesen Unsinn.
Hilft das: Es steht eine Revolution der Hungrigen bevor
Ob Reis in Ecuador, Quark in Deutschland oder Croissants in Frankreich: Auf der ganzen Welt steigen die Lebensmittelpreise unaufhörlich und extrem. Die Hauptlast tragen die Ärmsten weltweit – Hilfsgruppen verlangen dringend eine globale Lösung für ein globales Problem.
Bekommen die Politiker jetzt auch bei uns Angst, dass sie für ihren Biosprit-Unsinn einmal abgestraft werden könnten?
Die Biosprit-Euphorie, ein Produkt aus Agrarlobby und Illuminati-Idiotie (Al Gore) scheint verschwunden zu sein.
Neu 2008-03-25:
Sogar der Nestle-CEO schlägt schon gegen den Bio-Treibstoff-Wahnsinn los:
NZZ: Dann gibt's nichts mehr zu essen
Nestlé-Chef Peter Brabeck wendet sich gegen die Subventionierung von Agro-Treibstoffen, die aus Soja und Weizen hergestellt werden. Über hundert Millionen Tonnen Getreide werden voraussichtlich dieses Jahr allein in den USA für diesen Zweck verbraucht.
1 Liter Bioethanol zu produzieren, brauchen Sie 4000 Liter Wasser!
Eine solche Idiotie bringen nur Grün- und Agrarpolitiker zusammen.
Neu 2008-03-24:
Rohstoff-Diebe überall:
Handelsblatt: Preisanstieg bei Stahl und Kupfer lockt Diebe
Metall verarbeitende Unternehmen müssen sich immer massiver gegen Rohstoff-Diebstahl schützen. Viele Unternehmer reagieren und verkleinern zum Schutz die Lagervorräte. Versicherungen warnen vor einer Unterdeckung der Einbruchdiebstahl-Versicherung und raten den Unternehmern, die Rohstoffpreise besonders gut im Auge zu behalten.
Das war im Deutschland der Hyperinflation (1920er Jahre) genauso.
Neu 2008-02-27:
[17:00] Wer zahlen kann, isst:
Spiegel: Der Kampf um die Nahrung
Es ist ein Hilferuf, der deutlicher nicht sein könnte: Das Welternährungsprogramm der Uno kann seine Hilfslieferungen nicht mehr zahlen, weil Lebensmittel so teuer geworden sind. Dabei ist das nur der Anfang eines globalen Verteilungskampfes - der zu Lasten der Armen geht.
Das ist noch gar nichts. Wenn die Aufschuldung im Westen nicht mehr möglich ist, dann sterben auch diese Hilfsorganisationen mit ihren Bürokratien. Wer bisher von denen gefüttert wurde verhungert dann.
PS: bitte jetzt keine Protest-Zuschriften wegen Unmenschlichkeit, etc. So ist eben die Welt.
Panik-Getreidekäufe in den USA:
'Panic' wheat buying across the US
In the wheat price surge this week, the leading wheat contract in Minneapolis, US, has risen by more than the entire worth of the contract just months ago.
Prices rallied by $5.75 a bushel on Monday, being up by nearly 30pc at one point compared with Friday’s close.
Da ist sicher auch ein guter Teil Kapitalflucht aus dem USD dabei.
Neu 2008-02-21:
"Öl wertet auf" - $101/bbl:
Spiegel: Ölpreis setzt Rekordjagd fort
In den USA hat der Ölpreis seinen Höhenflug fortgesetzt. Er kletterte in der Spitze zeitweise auf mehr als 101 Dollar und erreichte damit ein Rekordhoch. Als Ursache nannten Experten die Wachstumsprognose der US-Zentralbank und die Förderpolitik der Opec.
Ein sichtbares Zeichen für die Flucht in die Realwerte. Dollar und anderes Geld werden einfach weniger wert als Öl.
"Lustig" wird es erst, wenn auch das "gefrorene Geld" in Bonds, etc. in die Realwerte flüchtet. Dann kann mit einem Ölpreis von $200 aufwärts gerechnet werden - falls Öl dann überhaupt noch gegen Geld verkauft wird.
Neu 2008-02-17:
Es grünt so grün der Welthunger:
BÜSO: Spekulation und Bio-Wahn verstärken Welthunger
Der Weltmarktpreis für Weizen ist Mitte Februar diesen Jahres um 83% höher als vor einem Jahr, die Preise für Milchprodukte sind über 30% und Reispreise um 40% angestiegen. Am 13. Februar veröffentlichte die Organisation für Nahrungsmittel und Landwirtschaft der Vereinten Nationen (FAO) eine Presseerklärung, mit der Warnung, daß in ärmeren Ländern wegen der "schweren finanziellen Belastungen" der Nahrungsmittelverbrauch drastisch sinken wird. Das bedeute, daß für eine wachsende Zahl von Menschen die Zahl der Tage zunimmt, an denen sie überhaupt nichts mehr zu essen bekommen. Die FAO schätzt, daß einige Länder, denen es bereits an Geld und Nahrungsmitteln fehlt, im Laufe des Jahres bis zu 35% mehr für Getreideimporte werden zahlen müssen, während gleichzeitig die Importmenge um 2% sinken wird.
Verschlimmernd kommt noch die Tatsache hinzu, daß Biotreibstoffe mehr und mehr Erntegut aus der Nahrungsmittelkette herausreißen: beim gegenwärtigen Trend werden im Jahr 2008 12% der weltweiten Maisernte in Biotreibstoff verwandelt!
Die Öko-Lobbies zusammen mit den Agrar-Lobbies haben diesen Wahnsinn durchgesetzt.
Zumindest dürfen jetzt die grünen "Umweltschützer", die so gerne CO2-produzierend zu den "indigenen Völkern" fliegen, sich dort konkret die Ergebnisse ihres Biowahns ansehen. Aber sie werden sicher nicht die Ursache erkennen (das verbietet die Ideologie), sondern gleich nach Hilfslieferungen schreien.
Neu 2008-02-10:
Peak Oil = Peak Hunger:
Telegraph: Why the price of 'peak oil' is famine
Vulnerable regions of the world face the risk of famine over the next three years as rising energy costs spill over into a food crunch, according to US investment bank Goldman Sachs.
The current "supercycle" is a break with history because energy and food have "converged" in price and can increasingly be switched from one use to another.
Der Ölpreis und die Agrar-Rohstoffpreise gehen gemeinsam - nach oben. Das schliesst viele Menschen von Nahrungsmitteln aus - nicht nur von Energie.
Neu 2008-01-16:
Baltic Dry Index fällt scharf:
Telegraph: Baltic dry index spooks shipping shares
This follows several days of sharp falls in London's Baltic Dry Index (BDI), which measures freight rates for bulk commodities, mostly iron ore, coal, and grains. The index has fallen by a third from record highs over the last two months. On Friday it suffered the biggest one-day fall since modern data began in 1985.
The index is a barometer of the world economy. Markets fear it may be warning that China's voracious demand for commodities is cooling.
Ist der Rohstoff-Boom jetzt zu Ende?
Neu 2008-01-15:
Warum fliegen Biogasanlagen in die Luft? - Leserzuschrift-AT:
Sie haben am 6. Jan meine Zuschrift bzgl. des gestorbenen
Biogasprojektes meines Freundes veröffentlicht
(wg. Rohstoffpreisen nicht wirtschaftlich zu betreiben).
So geht es auch:
Ein Projekt aus Riedlingen in D (exakt doppelt so groß, exakt doppelt
so teuer, ebenfalls Brennmaterial Mais)
ist nach 2 Tagen Betrieb aus unbekannter Ursache um 4 Uhr morgens in die
Luft geflogen.
Möglicherweise hilft eine Versicherung kaufmännische Fehler auszubügeln.
Link:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,523620,00.html
http://www.feuerwehr-riedlingen.de/einsatz/2007/e_07_91/e_07_91.htm
Da es schon mehere Tote mit Biogasanlagen gab, werden die Betreiber
zusätzliche Kosten für Sicherheitseinrichtungen amtlich vorgeschrieben
bekommen.
Die Anlagen werden somit noch defizitärer.
Mind. 90 % billigerer Srom Kernkraft hat in D noch keine Menschenleben
gefordert.
Heisser Abbruch wegen Defiziten oder mangelnde Wartung aus Geldmangel?
Neu 2008-01-07:
Wieder ein Bündel Zuschriften zu Alternativ-Energie:
Windkraft - Energie-Bilanz:
Habe vor ca. 1 Jahr mal eine "Energiebilanz" zur Windkraft gelesen.
Resumee:
Addiert man die zur Herstellung der "Windmühle" erforderliche Primär-Energie, so ist der Beak-Even oder die Amortisation erst mit Ablauf der theoretischen Lebensdauer der Anlage erreicht.
Wohlgemerkt:
Rohstoff-Investitionen gingen in diese Bilanz noch garnicht ein!
Primärenergie (z.B.):
Verhüttung von Stahl
Brennen von Zement
Erzeugung von erf. Kunststoffen
Betrieb von Baumaschinen
Transportkosten
etc., etc., etc. .....
Und dann noch Subventionen zu Lasten des Steuerzahlers ?!
Für wie verblödet hält man uns eigentlich? Aber: Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient!
Und die grünen Traumtänzer konnten noch nie in wirtschaftlichen Dimensionen denken! Die Sozen sowieso nicht.
Um das geht es ja nicht, nur um Geld für die eigene Klientel. Auch die Grünen wollen einmal an die Futtertröge.
Eine weitere Zuschrift aus Deutschland (gekürzt):
Jetzt frage ich mich nur wie gewissenhaft andere Themen auf Ihrer Seite recheriert sind? Anhand Ihrer Komentare und anmerkungen bin ich überzeugt, dass Sie bestimmt ein guter Investor sind, sich zum Thema Energie vielleicht doch besser umfassender und gründlicher informieren sollten. Bei dem was Sie da anmerken bzw. im letzten Beitrag geschrieben steht sage ich nur lach und brüll über dermaßen viel Unwissenheit.
Sie verurteilen hier diverse Bubbels, Verschuldung der Länder, Firmen und Privatpersonen rund um den Erdball. Dann gibt es Autoren die hier ihre Unwissenheit in vollem Umfang zu Markte tragen und sich dabei anscheinend noch auf die Brust klopfen - soll'n sie doch ...
Die Preise die bezüglich alternativen und konventionellen Energien genannt sind hinken stark! Subvention hin oder her, da kann man sich streiten in einer überregulierten Wirtschaft. Nur ohne Regulierung kämen viele ohnehin dorthin wo ihre Vorfahren vor tausend Jahren herkamen ...
Hartgeld.com ist eine Investor-Website, dieses Thema ist daher eigentlich ein Randthema. Ich veröffentliche nur verschiedene einlaufende Kommentare und gebe selbst welche dazu. Der "Value-Gedanke" zieht sich natürlich durch die Sache durch: was ist etwas "wert"? Alles was zu teuer ist, wird billiger werden!
Weitere Zuschrift aus Deutschland (stark gekürzt) - Atomkraft Gegner - AKW vs. WKW:
Mit diesem Hintergrund drängt sich die Vermutung auf, dass die gesamte Klima- und CO² Hysterie nur aus drei Gründen betrieben wird.
1. Gängelung und Reglementierung der eigenen Bevölkerung – Versuch sich eine Art Legitimität bei immer mehr nach Brüssel abwandernden Entscheidungen zu erhalten
2. Erfinden und Eintreiben neuer Klimasteuern, die natürlich ewig bestehen bleiben.
3. Vorbereitung der (besonders in DE) AKW skeptischen und verschreckten Massen, auf einen Wiedereinstig in die Atomkraft, als angebliche Lösung des CO²-Problems.
(Bei diesem Punkt sollte man sich mal anschauen von wem der Ökofaschist Al Gore hauptsächlich finanziert wird! )
So wird es wohl sein, allerdings erscheint mir der Umweg über CO2 zur Atomkraft zu lang zu sein. Warum nicht einfach jede 3. Woche den Strom "aus Überlastungsgründen" abdrehen? In der Zuschrift war auch eine Rechnung enthalten, die zeigt, wie unverhältnismässig gross der Aufwand an Fläche und Material für Windenergie gegenüber Atomenergie ist - konnte aus Platzgründen nicht gebracht werden.
Angriffige Zuschrift aus Österreich:
Es juckt mich einfach in den Fingern den AKW-, Technik- und Fortschrittsfeinden bzw. der Zurück-auf-die-Bäume-Fraktion ein paar Fakten reinzuwürgen.
Uran knapp ist wirklich zum totlachen.
Klar, die Uranvorkommen sind endlich weil das ganze Universum ist auch endlich.
Jedoch unerschöpflich:
Die Reserven sind wie bei allen Rohstoffen preisabhängig.
Die gesicherten Reserven (bei derzeitigen Kosten) reichen für ca. 100 Jahre.
Nochmal ca. 100 Jahre sind erwartete Reserven.
dazu nochmal 300 Jahre in Uran in Phosphaten dazu nochmal 50.000 Jahre (ja Fünfzigtausend a) im Meerwasser jedoch ca.
3 x höhere Förderkosten.
dazu 30 % mehr Zeit durch Wiederaufarbeitung.
Der Anteil der Brennstoffkosten sind bei einem AKW rd. 10 % also fast unbedeutend, Also 10 % der Brennstoffkosten von insgesamt 1,5-3 ct/KWh Erzeugungskosten.
Weiters können Hochtemperaturreaktoren Thorium verarbeiten, davon existiert ca. soviel wie Uran.
Und in vielen tausend Jahren kann man sich langsam Gedanken machen.
Und bitte bedenken 20 to Uran produzieren soviel wie 300.000 to Kohle.
Uran gibt es auf allen Kontinenten.
Auswirkungen von Tchernobyl:
ca. 60 Strahlentote (nicht zehntausende wie von Greenpiss verbreitet) sind auch schlimm, jedoch bei reiner Wind- und Solarstromerzeugung wäre die zivilisierte Welt auf die Bevölkerungdichte von vor 2000 Jahren reduziert. Aber das ist möglicherweise beabsichtigt.
Unfälle wie Tchernobyl sind in D ausgeschlossen.
Der Erhöhte Strahlung durch T. war in D nur ein Bruchteil der natürlichen Strahlung.
Die natürliche Strahlung ist ortsabhängig und schwankt um den Faktor 100.
Ich bin müde, ich gehe in mein elektrisch beheiztes Wasserbett das vom Atomstrom so angenehm warm strahlt.
Guten Nacht an alle ahnungslosen Grünfundis, die die Fernbedienung fester drücken wenn die Batterien leer sind.
Ja, die Fernbedienung für ihre elektrisch betriebenen Geräte wollen die Grünfundis sicher nicht aufgeben, genausowenig ihre kerosinfressenden und CO2-spuckenden Fernreisen in exotische Gebiete zu den "indigenen Völkern".
Noch eine Zuschrift aus Österreich zur Wasserkraft:
Bei der Debatte über die Energieträger wurde auf die Wasserkraft ganz vergessen. Die ist in Österreich und sicher auch in Deutschland ausbaufähig. Nur davon wollen die Anhänger der Ökoreligion nichts wissen. Sicher ist die Atomenergie eine Energieform mit Vorteilen, aber auch großen Nachteilen. Aber am Schlimmsten finde ich diese Ökosubventioniererei. Das verfälscht den Preis. Windkraft hat auch ihre Berechtigung, aber hier bleibt sie auch in Zukunft ein teurer Spaß der Ökofuzzis. Woher der Ökowind weht kann man an der Debatte über Feinstaub und CO2 erkennen, es geht nur ums Abkassieren. Der Staat braucht Geld. Und durch die Produktion von Biosprit wird der Sprit an der Tankstelle teurer und die Grundnahrungsmittel auch. Aber so trägt die Ökoreligion auch noch zur Reduktion der Weltbevölkerung bei. Wenn das die Ökoträumer wüßten. Aber es paßt ins Bild, auch Lenin sprach von den nützlichen Idioten.
Übrigens, Wasserkraft macht auch von fossilen Energieträgern unabhängig.
Danke! Manche Länder wie Österreich haben topografisch begünstigt viel Wasserkraft, andere wie Deutschland wenig. Frankreich etwa hat fast nur "saubere" Atom- und Wasserkraftwerke.
Zur Öko-Subventioniererei: diese wird dann enden, wenn der Strom dadurch für die Masse zu teuer geworden ist. Dann werden politische kräfte entstehen, die das ändern werden. Die ganze Grünbewegung und ihre Subventions-Abkassierer sind zum Untergang verurteilt. Sie haben es eindeutig übertrieben, der Backlash folgt.
Fehlinvestition Bio-Treibstoffe:
Presse: Biodiesel-Branche: "Sterben hat begonnen"
"Wir haben eine Überproduktion von 300 Prozent", sagt der Chef der deutschen EOP Biodiesel AG. In Österreich stöhnen die Betreiber unter den hohen Rohstoffpreisen.
Die Aufbruchstimmung auf dem Markt für Agrardiesel ist in Deutschland verflogen, und die Produzenten haben zu kämpfen. "Das Sterben in der Branche hat begonnen", sagte der Vorstandsvorsitzende der deutschen EOP Biodiesel AG in Falkenhagen (Prignitz), Sven Schön.
Wir haben eine Überproduktion von etwa 300 Prozent im Land. Es vergeht kaum eine Woche, in der uns nicht mindestens ein Biodieselwerk zum Kauf angeboten wird", sagt Schön.
Dazu kommt der Stimmungswandel bei den sogenannten Biotreibstoffen. Deren ökologischer Nutzen ist insbesondere bei importierten Rohstoffen umstritten.
Da haben wir es also: das Ganze ist eine Agrarsubvention. Und dahzu noch wird das Meiste importiert, weil es so billiger ist. Der Untergang dieser Branche hat begonnen - wirtschaftlich und auch politisch. Der richtige politische Todesstoss kommt aber erst, wenn allgemein bekannt wird, dass dadurch die Preise für Lebensmittel so stark steigen.
Neu 2008-01-06:
Windkraft verhindert den Anstieg der Energiepreise?
Eine weitere Leserzuschrift (DE)zur Diskussion von Gestern:
Als wenn die Kernkraft nicht subventioniert würde... Allein der ganze Überwachungsapparat der sich um die Kernkraftgegner kümmert sollte zum Denken veranlassen Da bin ich dann für die saubere Sache, sprich Windkraft. Hier bläst der Wind und treibt Mühlen an. Keine Radioaktivität kein Uran. Plutonium und spaltbarer Scheiß für Atombomben bleiben aussen vor und die Probleme damit hat die Welt dann nicht mehr. Das ist letztendlich auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit und ich bin da optimistisch. Schon heute verhindert die Windkraft den Anstieg der Energiepreise. Auch was die Zukunft der Speicherung dieser Form von Energieerzeugung anbelangt, bin ich Optimist.
Waren sie schon mal auf einer Anti AKW-Demo? Die Leute dort sind nicht verkehrt.
Dieser Schreiber kann nur eines wollen: mein (und das vieler Leser) vorzeitiges Ende wegen Totlachens!
Die ideologische Gehirnwäsche dieser Leute ist so extrem, dass sie die Kausalketten total umdrehen. Einer der grössten Treiber im deutschen Strompreis sind gerade diese Subventionen für "grüne" Energie. In Wirklichkeit ist das nichts anderes als eine Erpressung der Allgemeinheit durch eine kleine, lautstarke Lobby. Die Beamten- und Politikergehälter genügen diesen "grünen Paten" offenbar nicht mehr. Sie wollen noch mehr Geld, abgepresst allen Stromkunden. Wie die Mafia.
Den Sicherheitsapparat rund um die Atomenergie induzieren gerade diese "alternativen" Spinner.
[18:30] Noch einige Reaktionen darauf (alle aus Deutschland):
Ihrer Aussage ist nichts hinzu zu fügen.
Sie sollen doch alle konventionellen und alle Kernkraftwerke abschalten und nur die Windmühlen laufen lassen. Dann werden diese grünen Spinner sich in der Steinzeit wieder finden.
Vielen Dank, super Idee. Noch viel besser wäre es, nur diesen Leuten den Strom abzudrehen. Die Nächste:
bez. Ihren letzten Eintrages über Windstrom bitte ich Sie folgendes zur Kenntnis zu nehmen:
Da der produzierte Windstrom per Gesetz von den Energieversorgern abgenommen werden muss, vergrößert sich laut BWE das Angebot bei der Stromerzeugung erheblich. Die Folge: Teure konventionelle Kraftwerke, wie etwa alte und ineffiziente Gas- oder Kohlekraftwerke, werden zur Deckung des Strombedarfs kaum mehr benötigt.
Da das teuerste gerade noch benötigte Kraftwerk den Preis für den gesamten Strom diktiert, dieses aber bei viel Wind nicht mehr gebraucht wird, sinken die Preise, so der BWE, an der Strombörse kräftig. Im ersten Halbjahr beliefen sich somit die Einsparungen durch Windenergie auf 2,3 Mrd. €, doppelt so viel wie die Mehrkosten durch die Windstromvergütung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), betont der BWE.
Ha,ha,ha: Für die Windmühlen muss IMMER Reservekapazität vorgehalten werden, da sie nicht ständig produzieren können. Und wo sind die Preissenkungen beim Konsumenten? Wieder eine typische, ideologische Rationalisierung, auch genannt Realitätsverweigerung. Die Nächste:
Nur die Sache mit der "Atomstrom ist billig, nieder mit den Windkraftwerken" finde ich nicht korrekt/zu hart. Denn:
a)
Auch URAN ist ein ENDLICHER und mittlerweile sehr knapper Energieträger.... bedeutet, dass wir in "Europa" diesen Stoff schon jetzt sehr teuer und demnächst sogar sehr sehr teuer einkaufen müssen, bzw. ihn vielleicht gar nicht mehr bekommen.... siehe Ausbau von AKWs in China mit entsprechendem Bedarf und chinesische Suche und Sicherung von Rohstoffquellen im Ausland.
b)
Windkraft-Anlagen machen uns m.E. tatsächlich unabhängiger und unerpressbarer vom Ausland und dies sollte man fördern (das Unabhängigmachen)... natürlich gibt es sicher noch erhebliche Probleme auf der "Puffer-Seite", aber wo gibt es keine Probleme ?
c)
selbst wenn man die Auswirkungen von Tschernobyl und die immer noch
offene Frage nach der Endlagerung negiert, finde ich persönlich, dass
ein möglicher Angriff auf ein einzelnes Atomkraftwerk zum Ziele der
Stromnetzzerstörung leichter durchzuführen ist, als Hunderte oder
Tausende von Windkraftanlagen mit dem gleichen Effekt niederzuwalzen.
d)
Wenn die Windkraft-Betreiber Ihren Strom zu den Konditionen abgeben
dürften, die die Stromkonzerne uns Endverbrauchern abnehmen, dann würde
ich von einer übertriebenen Förderung sprechen.... derzeit noch lange nicht,
die Energieriesen machen also mit dem billig einekauften Strom nicht
Verluste, sondern Gewinne.... es ist ein gern publiziertes Märchen, dass
der Windkraftstrom zu einer Verteuerung führen würde (im Gegensatz zu
Photovoltaik-Anlagen, und auch dort liegt der Gesamt-"Schaden" bei unter
5 %.... was kostet "uns" dagegen ein einziger Atomunfall ?
e)
wir (der Staat) haben die Atomkraftwerke bezahlt, die Betreiber (EON/RWE
etc.) machen die Gewinne ohne Risiko (das liegt wieder beim
Staat=uns)....... bei den Windkraftwerken haben sich vielfach
Einzelpersonen oder -Gruppen in das Risiko der Finanzierung und
Betreibung gegeben.... meist nicht ohne ein gehöriges Maß an
Allgemeinverantwortungs-Denken.... diese Menschen sollte man m.E. nicht
leichtfertig in einen Topf werfen mit Abzockern und Halunken.
Es gibt eine Menge fehlgeleiteter und interessenverbands-gestützter
Förderungen durch den Staat, siehe Pellets, siehe Photovoltaik.... bei
Windkraft überzeugt m.E. dass es irgendwann tatsächlich zu einer
bedeutenden Alternativgröße aufsteigen kann.
Liebe Grüße
und herzlichen Dank für Ihre Mühen und für die permanenten Versuche um
Aufklärung der "Massen"
(kein Windkraftbetrieber, kein Windkraft-Aktionär.... nur noch"Münzsammler" seit Besuch Ihrer Seite :-)
Diese Stellungsnahme klingt schon wesentlich rationaler. Aber auch hier kommt kommt die irrationale Angst vor der Atomenergie heraus. Wenn schon kein neues tschernobyl greifbar ist, muss zumindest Osama (a.k.a die Terroristen) herhalten.
Dass der Staat die Atomenergie bezahlt hat und die Windkraftanlagen von den Betreibern bezahlt werden, ist ein Märchen. Auch die Atomkraftwerke wurden und werden von den Betreibern bezahlt, wogegen die "Alternativenergien" durch staatlich verordnete Zwangssubventionen von den Konsumenten bezahlt werden müssen.
Einzig das Argument mit der Autarkie kann man teilweise gelten lassen, aber nur teilweise wegen der nicht permanenten Erzeugung.
Und jetzt das Totschlag-Argument:
Wenn die Erde mit Atommüll oder durch einen Reaktor-Unfall unwiderbringlich zerstört ist und alles Leben gestorben ist, dann nützt auch kein Vermögen in Gold oder Silber mehr! Das sollte uns allen bewußt sein! Und manchmal muss man eben auch mal in die Tasche greifen, um unser wichtigste Lebensgrundlage – die Natur – zu schützen!
Da kann ich nur empfehlen: zurück auf die Bäume, weg mit jeder Technologie, weg mit allen Bürojobs (in diesen sind solche Leute wohl tätig).
Statt an der Atomenergie zu versterben, gibt es dann etwa diese Bedrohungen: erfrieren, verhungern, an Infektionen sterben, von Löwen gefressen werden. Die Lebenserwartung war damals unter 30 Jahre - wünschenswert dass es wiederkommt?
[20:30] Noch eine Zuschrift aus Deutschland:
Den Sicherheitsapparat rund um die Atomenergie induzieren gerade diese "alternativen" Spinner, das behaupten Sie. Mann, wie Hirnverbrannt Diesmal lach ich mich tot. Sie erinnern mich an Goldfinger der seinen eignen Goldwert steigern will indem er das Gold der amerikanischen Zentralbank verstrahlt sehen möchte.
Spaß beiseite. Sie können doch nicht behaupten Kernkraftgegner seien verantwortlich für einen Atom-Staat. Nicht etwa die Endlagerung radioaktiver Stoffe bereitet Probleme. Nein das sind die Gegner die auf die Gefahren hinweisen. Das sind alles Spinner. Jawoll!! Und das ganze Drumherum mit den Risiken eines Atomunfalls wird einfach ignoriert. Bzw. die Kernkraft wird ernannt als eine saubere Art von Energieerzeugung (strahlt ja nur mehr oder weniger). Handel mit Radioaktiven Stoffen in Russland? Na logisch echt voll zukunftsweisend. Da kann ich wirklich nur den Kopf schütteln. Total verbohrt diese Einstellung. Und als ob es keine Atomlobby gäbe... Das Interesse von Areva an einem deutschen WKA-Hertseller zeigt doch wie die Atomindustrie denkt. Die haben die langfristigen Möglichkeiten der Windkraft erkannt, Genauso wie RWE usw.
Ja, ich schlachte gerne heilige Kühe und werfe sie den Löwen in Publikum zum Frass vor. Diesesmal habe ich offenbar eine besonders heilige erwischt. Hat es geschmeckt?
Spass beiseite: Ein Investor denkt nicht nur beim Geld unkonventionell und durchschaut Traditionen und heilige Kühe.
[22:00] Jetzt eine Realitätsbetrachtung (DE):
Da haben Sie in ein Wespennest gestochen ! (Fast) alles darf in unserem Land kritisiert werden, mit Ausnahme von ökologischen Themen. Diese werden fast wie eine alleinseligmachende Religionslehre behandelt !
Ich bin beileibe nicht dafür, daß jeder Baum platt gemacht wird, der in der Gegend steht. Aber die Verhältnisse werden verzerrt betrachtet. Wer wie ich einmal im Winter ein 3-tägiges Überlebenstraining mitgemacht hat, der weiß die Schönheit der Natur schätzen - aber kennt auch die Härte, wenn man den Elementen ausgesetzt ist. Danach verschwindet der heutige Öko-Romantismus schnell und nach Heimkehr weiß man wieder den Wert eines Marmeladen- brots und einer Heizung - kurz die Zivilisation - zu schätzen.
Bei warmer Heizung und einem gefüllten Bauch läßt es sich leicht über alles philosophieren.
Aber die Betrachtungsweise entspricht nicht unbedingt der Realität. Und wenn der eine oder andere über verzichten spricht, dann wird oftmals vergessen daß viele - die es sich nicht leisten können (z.B. Alleinerziehende) - aus politischen Gründen mitverzichten müssen. Für viele Familien und Alleinerziehende ist schon heute die Stromrechnung fast nicht mehr be- zahlbar. Diese Gruppen können nicht mehr verzichten weil sie es ganz einfach nicht können !
Ein Verzicht kann von einem kinderlosen Doppelverdienerhaushalt natürlich leicht gefordert werden. Da sind auch "Überschüße" vorhanden.
Auch wenn das nicht in das heutige Bild passt - Atomstrom ist nun mal die sauberste Energie, die wir zur Zeit haben. Alternative Energien sind zwar nette Ansätze, rentieren sich aber nur selten.
Danke für diesen Kommentar. Gerade die Subvention der Öko-Energie (nächste Zuschrift) treibt die Strompreise so hoch. Aber da muss ich leider sagen, dass auch ein kalter Winter ohne Strom die Religion aus den Öko-Gläubigen nicht vertreiben wird - oder doch?
Ach ja, diese Öko-Gläubigen mit der hohen Bildung und dem hohen Einkommen (meist vom Staat) sind auch so sozial: an die "kleinen Leute", die sich den Strom dann nicht mehr leisten können, denken sie aber nicht.
[22:00] Jetzt die nüchterne Wirtschaftlichkeits-Analyse (Leserzuschrift-DE):
Vorerst vielen Dank für Ihre Arbeit, ich spare mir dadurch viel eigene Recherche, und vieles würde ich erst gar nicht finden.
Aber jetzt zum Thema:
Ein Freund von mir begann vor 1 Jahr mit der Planung einer ca. 500 KW Biogasanlage; (Nawaro= nachwachsende Rohstoffe).
Investitionskosten ca. 2 Mio €. (+ eigener Grund + Eigenleistung).
Nachdem Sichtung der Unterlagen, habe
ich ihm damals aus 3 Gründen abgeraten:
1. mind. 10 Jahre bis zur Amortisation unter optimalen Bedingungen sind zu lange, Rahmenbedingungen können sich ändern
2. Die benötigten Förderungen könnten ausbleiben oder reduziert werden, (Geldnot des Staates)
3. Der benötigte Rohstoff (Maissilage) wird sicher teurer.
Seine Argumente dagegen
zu 2. Das wird nicht passieren da vertraglich fixiert (mein Einwand war Staat ist immer stärker) zu 3. Preise sind vertraglich fixiert. (mein Einwand:
Kostensteigerungen schlagen durch oder Landwirt geht unweigerlich pleite)
Derzeitiger Stand nach € 30.000,- Kosten: Projekt ist gestoppt. Grund Rohstoffpreise haben sich verdoppelt.
Es werden in nächster Zeit ca. 20 Biogasanlagen schließen oder insolvent werden.
Diese Investitionen sind dann komplett wertlos (bzw. negativer Wert wg.
Abwrackkosten), da sie dzt. nicht mal geschenkt wirtschaftlich betrieben werden können.
Oder der Staat verdoppelt die Einspeisevergütung und wir alle zahlen das über die Stromrechnung.
Ein paar (schockierende) Zahlen zum Nachdenken (BRD 2002, Österreich dürfte ähnlich sein):
-Brennstoffkosten Kohle, Uran, Gas, Öl ca. 6 Mrd € produzieren 96 % der elektrischen Energie (konstant und bedarfsgerecht)
-Förderung Wind, Biomasse, Photovoltaik ca. 3,3 Mrd. € + MWSt incl.
indirekter Kosten, und produzieren damit 4 % der elektrischen Energie (schwankend).
Wobei zusätzliche Brennstoffkosten zum Vorhalten der Kraftwerksleistung (bei abflauendem Wind) und Netzausbau zu addieren wären.
Erzeugungskosten Wasser, Kohle, Gas, Öl, KK sind 1,5 bis 4 €ct/KWh Vergütungssätze für Alternativen 10-50 €ct/KWh, das ist das 20-fache der konventionellen Erzeugung.
Die Menschen werden erst dann vernünftiger wenn es in der Herzgegend (wo
man die Brieftasche trägt) richtig schmerzt,
gegen grüne und rote Ideologien verpufft jedes Sachargument.
Wow, da haut es einen um. 6 Mrd. Brennstoffkosten erzeugen 96% der Energie, 3.3 Mrd. Subventionen aber nur 4% der Öko-Energie. Das ist eigentlich politisch gesteuerter Betrug durch eine Lobby an der Allgemeinheit. Wo bleibt der Staatsanwalt? Ist der auch gehirngewaschen?
Prognose: als Investor kann ich hier sagen, dass diese krassen Subventions-Ungerechtigkeit nicht bleiben wird. Denn wenn das Überleben für die Menschen wirklich hart wird, dann werden sie politisch eine Änderung verlangen. Dann sind diese Subventionen und damit diese Projekte alle tot. Ein Investor kennt Zyklen - es gibt auch politische Zyklen!
Neu 2008-01-05:
Wieder ein Öko-Schwindel aufgeflogen:
Spiegel: Stromanbieter verkaufen Atomstrom als Ökostrom
Aus Atom- mach Ökostrom: Nach Informationen des SPIEGEL tricksen europäische Stromanbieter ihre Kunden gezielt aus. Sie etikettieren Atom- oder Kohlestrom einfach in Ökostrom um. Eine legale Praxis, die durch Ökozertifikate möglich ist.
Welchen Idioten will man unterschiedliche "Stromarten" verkaufen? Grünen Lehrern, etc. primär Akademiker.
Als Ingenieur kann ich Ihnen sagen, dass sich der Strom nicht unterscheidet, es sind alles die gleichen Elektronen. Und von welchem Generator der Strom kommt, hängt von den momentanen Lastverhältnissen ab, nicht von einer grünen, oder sonstigen Ideologie.
Böse Leserzuschrift-DE (Ausschnitte) dazu:
Aber warum kompromittieren Sie Ihre Webseite mit primitivsten Entgleisungen, die viele Menschen vor den Kopf stoßen oder beleidigen? jetzt in diesem Abschnitt über Ökostrom.....
Ich bin auch Elektroingenieur. In Ihrem Jargon würde ich Ihnen antworten: "Welcher Idiot kann da nicht unterscheiden zwischen der Physik des elektrischen Stroms und seiner Ökonomie - den Geldflüssen?"
Meine Meinung: Ressourcen unserer begrenzten Welt einzusparen, trägt dazu bei, die Zukunft unserer Kinder zu sichern und muss von uns gefordert werden! Und wenn die Politik ökologische Energieerzeugung fördert (über die Effektivität kann man sicher streiten), dann ist das in diesem Sinne positiv! Wenn von den Konzernen aus wirtschaftlicher Sicht dabei verantwortungslos getrickst wird, so muss das im Sinne unserer Kinder geahndet werden - auch wenn ein "finanzieller Weltuntergang" bevorstehen sollte! - Können Sie auch im Sinne künftiger Generationen denken? Haben Sie Kinder und Enkel?
Ich bin Besitzer einer der von Ihnen gescholtenen Photovoltaikanlagen und erzeuge etwa das Eineinhalbfache meines Stromverbrauchs. Ich schone damit unsere Ressourcen und vermeide eine Menge CO2-Produktion - langfristig auch bei Berücksichtigung der Energie zur Herstellung dieser Anlage.
Etwas mehr Mäßigung in Ihrer Wortwahl würde Ihren Lesern, die über die finanziellen Probleme in der Welt hinaus denken können, gut tun und Ihre Seite seriöser machen!
Trotzdem: Ihre Seite bringt gute Informationen, wenn auch manches kein gutes Bild auf Ihre Person wirft!
Als Elektro-Ingenieur müssten Sie 2 Dinge wissen:
a) die EVUs hassen die Windenergie wegen der stark unterschiedlichen Stromerzeugung, die massive Probleme im Netz bringt
b) die EVUs müssen für die Zeit, wo kein Wind weht und keine Sonne scheint, Kohle- und Atomkraftwerke vorhalten
All den grünen "Idealisten" ist es nämlich vollkommen egal, wann dieser "grüne" Strom erzeugt wird. Sie wollen ihre Prestige-Spielzeuge dann einschalten, wann sie wollen. Da muss Strom da sein und darf das Netz nicht zusammenbrechen - auch wenn der (reale, nicht der idealisierte) Strom aus den bösen Atomkraftwerken kommt - übrigens eine sehr saubere Energieform, die man ausbauen sollte.
Vermutlich ist Ihre Photovoltaik-Anlage auf Kredit gekauft und mit einer Grundschuld abgesichert - Good Luck in der Krise!
PS: niemand wird gezwungen, Hartgeld.com zu lesen.
[18:30] PPS: da erinnert mich ein Leser, dass die Ozonloch-Angst wieder verschwunden ist - man hat offenbar eine Ersatz-Angst gefunden.
Neu 2008-01-03:
Öl - jetzt sind es schon 200 Dollar:
Spiegel: Ökonomen sagen Ölpreis von 200 Dollar voraus
100 Dollar pro Barrel Öl sind noch gar nichts, glauben die Wissenschaftler vom Wirtschaftsinstitut DIW. Nach dem gestrigen Rekord erklären sie: Im Laufe der kommenden zehn Jahre dürfte sich der Preis verdoppeln.
Jetzt plötzlich - weil gestern der Ölpreis auf $100 gestiegen ist. Sorry, "Experten", in 10 Jahren wird es für den heutigen Dollar überhaupt kein Öl mehr geben. Aber das könnt ihr natürlich nicht sehen. Vermutlich wird es bereits in einem Jahr soweit sein.
Neu 2008-01-03:
Ölpreis über $100/bbl:
Spiegel: Ölpreis knackt 100-Dollar-Marke
Der Ölpreis hat ein neues Allzeithoch erreicht: In New York schnellte der Preis für ein Barrel der Sorte Light Sweet Crude zwischenzeitlich auf 100 Dollar. Die US-Börse reagierte entsetzt. Der Dow-Jones-Index sackte um über 1,67 Prozent ab.
Eine psychologisch wichtige Grenze ist geknackt, sogar schon am 1. Handelstag des Jahres 2008.
1980 war der Ölpreis auf $40. Das entspricht heute inflationsbereinigt nicht $100 wie im Artikel erwähnt, sondern etwa $150. Es ist aber immer noch Spielraum nach oben.
Neu 2007-12-17:
Die Idiotie der Treibstoff-Produktion aus Lebensmitteln:
Linkszeitung: Bio-Sprit und Rohöl treiben Preise
Auf solche idiotische Ideen können nur Politiker und Agrar-Lobbies kommen. Jetzt sieht man das Ergebnis.
Leserkommentar: teures öl - teures brot. und die chinesen saufen uns die milch weg ...prost!
Neu 2007-12-10:
Peak-Oil - Öl-Exporteure werden zu Öl-Importeuren:
Spiegel: Ölstaaten brauchen ihre eigenen Vorräte auf
Wird Öl bald noch viel teurer? Die wichtigsten Exporteure der Welt werden immer durstiger, Folge ihres wachsenden Wohlstandes. Schon bald müssen einige Ölnationen selbst den Rohstoff importieren - und der Westen muss anderswo nach neuen Reserven suchen.
Indonesien ist schon zum Netto-Importeur geworden, Iran und Mexiko folgen. Denn dort werden die Preise für Ölprodukte intern subventioniert - sonst fegt ein Aufstand die Regierung weg. Es wird Zeit, dass auch bei uns die Regierung "hinweggefegt" wird, wenn die hohen Steuern auf Öl nicht gesenkt werden.
Neu 2007-11-27:
Kommen die alternativen Energien jetzt "dran"?
ORF: Ofen-Hersteller hat Konkurs angemeldet
Über das Vermögen der "calimax Entwicklungs- & Vertriebs-GmbH" in Röthis ist das Konkursverfahren eröffnet worden. Nach Angaben des Kreditschutzverbandes (KSV) belaufen sich die Schulden auf rund 5,5 Millionen Euro.
"calimax" beschäftigte sich mit der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Pellets-Öfen.
Laut Angaben des KSV hat das Unternehmen als Grund für die Zahlungsunfähigkeit rückläufige Auftragseingänge angegeben. Der Umsatz sei um 60 Prozent eingebrochen, was auf einen allgemeinen Markteinbruch zurückzuführen sei.
Die Pellets sind zu teuer geworden. Ausserdem dürfte wohl das Geld für solche Investitionen bei Privathaushalten nicht mehr da sein.
So wird es jeder "Mode-Energie" ergehen, egal ob Windkraft, Photovoltaik, Bioenergie.
Neu 2007-11-11:
Öl bei $100/bbl ist immer noch billig:
Chris Gilpin: IS $100 OIL CHEAP?
Is $100 Oil Cheap? Many market pundits wrote that $40 per bbl crude was expensive, that $60 crude was unsustainable, that $80 crude would never happen. But here we sit with oil over $90 and looking like it wants to take out $100.
Casey Research’s chief economist, Bud Conrad, has confirmed with his own calculations that indeed this figure is a much more truthful estimate of where inflation actually is. Using shadow stats, Bud has calculated the oil price history using the 1980 CPI method. It turns out that 1980 barrel of $39.50 crude is the equivalent of over $200 per barrel in today’s anemic dollars.
$200 wäre ein "hoher" Preis, wie 1980. Daher ist derzeit Öl immer noch billig.
Übrigens, der Goldpreis von $850/oz in 1980 würde heute etwa $3400/oz entsprechen. Gold ist relativ gesehen noch billiger als Öl!
Neu 2007-11-10:
Tanker-Schwemme:
Reedereien verzocken sich mit Öltankern
Immer mehr, immer gigantischer: Weil sie den Transport von Rohöl für das sicherste Geschäft überhaupt hielten, orderten Reeder weltweit Flotten neuer Tanker - nun gibt es mehr Ölpötte als Öl. Die Geschichte einer Spekulation, die schief ging.
Hier ist nicht nur das prozyklische Verhalten der Manager und Banken am Werk. Verfallende Frachtraten und steigender Ölpreis passen nicht zusammen, sondern zeigen zwei weitere Entwicklungen auf:
- Peak Oil wirkt - der Rückgang der Ölförderung
- Eine zunehmende Ablehnung des US-Dollars (und auch anderer Währungen), d.h. Flucht in die Rohstoffe
Neu 2007-11-07:
Solarenergie gerät unter Druck:
Handelsblatt: Conergy in Finanznöten , Solarworld enttäuscht Markterwartungen
Der Solaranlagenbauer Conergy steckt in der Krise. Um finanzielle Engpässe zu überbrücken, hat das Unternehmen neue Kredite aufgenommen und eine Kapitalerhöhung vorgenommen. Unternehmensgründer und Vorstandschef Hans-Martin Rüter muss gehen.
Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell "abwärts" geht.
Vorsicht: diese Aktien sind in einer Bubble und die ganze Wind/Solar ist ihrerseits in einer (Subventions/Kredit) Bubble.
Neu 2007-11-02:
Leserzuschrift mit Links zum Klima-Schwindel:
Dem interessierten Leser stelle ich gerne meine Link-Sammlung zum Thema Klimawandel zur Verfügung. Umfassend und kompetent ist die Internetseite der TU-Berlin von Dr. Kehl:
http://www2.tu-berlin.de/~kehl/project/lv-twk/02-intro-3-twk.htm
Filme zum Thema:
RTL - Der Klimaschwindel
http://video.google.de/videoplay?
docid=8655966364251013448&q=RTL+Extra+Der+Klimaschwindel&total=1&start=0
&num=50&so=0&type=search&plindex=0
ARD - Report (BR)
http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=daserste/report/archiv/v/
&g2=1&f=20070521report-klimaforscher.rm
http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2007/00388/
http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=daserste/report/archiv/v/
&g2=1&f=20070709report-klimahysteriker.rm
http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2007/00401/
Interview zum Film "The great global warming swindle"
http://video.google.de/videoplay?docid=-6026880749850611241
CBC - Global warming doomsday called off http://video.google.de/videoplay?docid=
-3309910462407994295&q=the+great+global+warming+swindle&total=155&start=
0&num=50&so=0&type=search&plindex=6
Schreiben an Frau Dr. Angela Merkel (18.02.96 - damalige Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit):
http://members.internettrash.com/medwiss2/merkel.html
Interview mit Prof. Dr. Gerhard Gerlich:
http://www.muslim-markt.de/interview/2007/gerlich.htm
Auf unseren Nachbar-Planeten wird es auch wärmer:
http://news.nationalgeographic.com/news/2007/02/070228-mars-warming.html
http://www.prisonplanet.com/articles/november2006/161106suvjupiter.htm
Der Treibhaus - Schwindel:
http://www.wahrheitssuche.org/treibhaus.html
Globale Erwärmung? Die Sonne ist Schuld:
http://www.solidaritaet.com/fusion/1998/1/calder.htm
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2004/07/18/
wsun18.xml&sSheet=/news/2004/07/18/ixnewstop.html
Petitionen:
http://www.schmanck.de/nobelappell.html
http://www.bueso.de/klimapetition
http://www.sepp.org/policy%20declarations/home.html
Klimakonferenz im Vatikan (April 2007):
http://site.bueso.de/node/422
http://www.globalresearch.ca/index.php?
context=viewArticle&code=20070502&articleId=5543
http://www.larouchepac.com/pages/breaking_news/2007/04/27/
vatican_ipcc.shtml
http://www.larouchepac.com/pages/breaking_news/2007/04/28/
vatican_conference.shtml
http://www.euregioteam.net/euregioteam/php_wordpress/2007/04/28/
vatikan-klimakonferenz-experten-und-kardinaele-uben-vernichtende-
kritik-am-ipcc-und-an-der-britischen-regierung/
http://ncrcafe.org/node/1054
http://www.globalresearch.ca/index.php?
context=viewArticle&code=FLY20070510&articleId=5606
Al Gore, der Hedge-Fond Manager und seine lukrativen Geschäfte:
http://site.bueso.de/node/692
http://www.globalresearch.ca/index.php?
context=viewArticle&code=NOB20070504&articleId=5568
http://www.cei.org/pages/ait_response.cfm
http://www.globalresearch.ca/index.php?
context=viewArticle&code=20070315&articleId=5086
http://www.larouchepub.com/other/2007/3411blood_n_gore.html
http://larouchepac.com/news/2007/08/09/al-gores-global-warming-guru-
caught-faking-global-temperatur.html
Computermodelle zu Klimavorhersage:
http://site.bueso.de/node/547
Im Frühjahr habe ich vor den Bürgerschaftswahlen in Bremen die Gelegenheit ergriffen und einige unbequeme Fragen an die Kandidatin der Grünen Frau Dr. Karin Mathes gestellt. Dr. Mathes ist Diplom-Mathematikerin und habilitierte Umweltwissenschaftlerin. Ihre Antworten sprechen Bände wie es um unsere politische Landschaft bestellt ist. Zu finden unter:
http://www.kandidatenwatch.de/dr_karin_mathes-424-10359.html
Was hier gespielt wird: Angstmache durch eine Fraktion der "Illuminati" (Global Warming Faction). Sonst nichts.
Das soll wohl zu zukünftigen Energie-Einsparungen aus anderen Gründen "leichter verständlich" machen.
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Neu 2007-11-01:
Schon eine Ölkrise?
Spiegel: Ölpreis-Schock - Industrie warnt vor Engpass
94, 95, 96, bald 100 Dollar? Der Ölpreis springt von einem Rekord zum nächsten. Verbrauchern und Wirtschaft droht ein Preisschock. Experten warnen vor Panik und Hysterie - die Industrie wartet schon mit neuen Horrorszenarien auf.
Derzeit gibt es höchstens eine Preiskrise, aber keine Versorgungskrise.
Aber was einmal kommen wird, ist eine "Bond-Krise" - sobald die von den Rohstoffen ausgehende Inflation "geglaubt" wird.
Teersande in Alberta:
Spiegel: Kanada auf dem Weg zur Rohstoff-Weltmacht
Verschlafene Orte mausern sich zu Industriezentren: In Kanada wird im großen Stil Rohöl aus Sanden gewonnen - der steigende Ölpreis macht den umständlichen Abbau lukrativ. Besuch in Alberta, dem Zentrum des Rohstoffrauschs.
Als "Rausch" kann man das schon bezeichnen, denn es ist eigentlich unwirtschaftlich. Zur Erhitzung der Sande werden Unmengen von Erdgas benötigt, selbst ein kostbarer Rohstoff. Die einzig wirtschaftliche Energiegewinnung wäre über Atomkraftwerke (zur Wärmeerzeugung). Aber das wollen die "Grünen" sicher nicht.
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