Interessantes zu den Zentralbanken / Währungen 1-5/2008

Diese Seite bringt Informationen über die Zentralbanken und zum Thema Währungen.

Enthält alle Einträge zwischen 1.1.2008 und 31-5-2008
Alte Seiten von 2006 und bis 31.12.2007 wurden hierher auslagert.


Neu 2008-05-28:

[15:30] Die Zentralbank - nicht mehr Banken-Kontrollor sondern Banken-Unterstützer:

Jesses: NY Fed Creates an Elite 'Special Team' for the Investment Banks

The Bush administration has proposed that the Fed become an all-purpose guarantor of the financial system, with the power to poke its head into any company that poses risks -- not just the large commercial banks it now supervises. Congress is likely to consider legislation overhauling financial regulation next year.

Eine Umkehrung der bisherigen Verhältnisse, zuerst in den USA, dann überall.

Leserkommentar-DE dazu:
Ich erwarte noch ein paar von diesen "Stunts" wie gestern bis mind.
August. Ich würde nur gerne wissen, wie manipuliert die Korrektiven in der Programmierung programmiert sind. Da es ja schon einen großen "Grauhandel" von mind 47 Umschlagsplätze in USA gibt, ist es überhaupt fraglich wie diese offiziellen Zahlen generiert werden.
 

Die Zentralbanker bekommen Angst vor der Inflation:

Reuters: Yellen (Fed) - Inflation darf nicht außer Kontrolle geraten
FAZ: Anleihemärkte im Bann der Inflation

Der kräftige Anstieg der Inflationsraten im Euro-Raum hat die Stimmung an den europäischen Anleihemärkten umschlagen lassen. Ging die Mehrheit der Investoren sowie der professionellen Beobachter der Europäischen Zentralbank (EZB) noch vor kurzem davon aus, dass der Euro-Leitzins im Laufe des Jahres sinken werde, wird an den Zins-Terminmärkten nun eine Anhebung des Leitzinses in den nächsten zwölf Monaten von derzeit 4 auf 4,25 Prozent erwartet.

Diese Angst vor dem Auffliegen ihrer Lügenstatistiken steht den Zentralbankern gut. Es ist Zeit, dass die negativen Realrenditen aufhören.

Hier ist der Grund dafür: EVEN THE MEDIA IS LAUGHING


Neu 2008-05-19:

Können Zentralbanken bankrott gehen?

FAZ: Zentralbanken können auch bankrottgehen

Aber auch die Tilgung von Verbindlichkeiten in eigener Währung durch die Schaffung zusätzlichen Geldes wirft nach Ansicht Buiters Schwierigkeiten auf. Denn durch die Schaffung zusätzlichen Geldes zur Abwehr eines Bankrotts erzeugte eine Zentralbank Inflationsgefahren. Die Gefahr bestünde, dass die Verbraucher in Form höherer Preise für die Unfähigkeit ihrer Geldpolitiker büßen müssten. Daher vermutet Buiter, dass im Falle einer Krise einer Zentralbank die betroffene Regierung deren Eigenkapital aufstocken würde. Dann müsste der Steuerzahler für die Unfähigkeit seiner Geldpolitiker büßen.

Das primäre Risiko einer Zentralbank ist, dass ihre Währung abverkauft wird. Aber bilanztechnisch war auch schon die deutsche Bundesbank bankrott - da sie zu viele Dollars hatte und diese abwerteten.


Neu 2009-05-15:

Die Bond-Crash-Angst kriecht jetzt in die Zentralbanken:

Telegraph: Fund managers fear bond rout and stagflation more than recession , OECD warning as stagflation goes global

Fund managers across the world are no longer worried about the imminent risk of recession, fearing that inflation has become the bigger danger after the emergency stimulus by the US Federal Reserve.

The monthly survey by Merrill Lynch shows that portfolio chiefs are still deeply disturbed by the imbalances in the global system, but are now switching their focus to the danger of a bond debacle......

The closely-watched gauge -- known as the Composite Leading Indicators (CLI) -- has picked up a sharp deterioration in the eurozone in March, notably in Italy and France where the advance signals are falling even faster than in Britain. The measure tends to anticipate the industrial cycle by about six months.

It is understood that the meeting broke down into a fierce exchange of national views, ignoring the EU treaty requirement that the ECB focus on the eurozone as a whole. EU officials have begun to ask whether Mr Weber is committed to monetary union. A senior German advisor told a closed group of investors in London last week that "it wouldn't matter in the least if Spain left the euro".

Wenn es zu diesem schon lange erwarteten massiven Crash der Staatsanleihen kommt, multiplizieren sich die heutigen Probleme der Zentralbanken um ein Vielfaches. Dann wird jede Bankenrettung viel schwieriger und wirkt kontraproduktiv.

Interessant auch der Bericht über das letzte EZB-Meeting, das in nationalen Streit übergegangen ist. Hier liegt sicher auch die "Zukunft" des Euro: manche Euro-Mitglieder hätten nichts gegen ein Ausscheiden Spaniens.

Sogar der Chef der deutschen BaFin warnt schon vor Bankenrettungen: Sanio warnt vor weiteren Bankenrettungen

Die sehen wirklich schon ihre heiligste Kuh, die Staatsanleihen in Gefahr.


Neu 2008-05-09:

Die Zentralbanker sozialisieren das Bankensystem:

Ty Adros: Socialization of the G7 Banking System must read!

The rescue of Bear Stearns was a seminal event as it indicated the length to which the financial and political authorities will act to insure the financial system. As this newsletter has said from the very beginning: THEY WILL PRINT THE MONEY. They will do whatever it takes. The central banks may try to hide the fact that they are taking the crappy paper and lending against it but that is the bottom line. The securitized markets for CDO’s, CLO’s, MBS etc. are severely impaired and the G7 central banks have substituted themselves in one form or another as funders of last resort. As lending conditions for more traditional bonds and stocks have begun to ease banks have rushed to market hundreds of billions of dollars in long-term obligations to bolster their balance sheets. The banks are impairing the future earnings of their shareholders in exchange for guaranteed locked-in funds for up to 10 years. They are paying top dollar for non- callable debt provisions, as the public will no longer fund them.

There is a dirty little secret no one is talking about. Private direct investment into the United States has come to a standstill. The external current account and budget deficits are now being financed by foreign central banks almost exclusively. The US is living on the grace of foreign central bankers. They are rightly defending the value of their foreign reserves denominated in dollars and they have trillions and trillions of them to defend.

Also, nur mehr die Zentralbanken halten die Banken (sie drucken so viel wie nötig) und stützen den Dollar.

Jetzt explodiert überall die Inflation, das wird diesem Treiben eine natürliche Grenze setzen.

Die Fed wirft schon wieder Treasuries weg: Fed versteigert Wertpapiere über fast 30 Milliarden Dollar


Neu 2008-05-04:

Die Zenralbanker beantworten alle SOS-Rufe:

Mike Shedlock: Bernanke Answers S.O.S. Call

The TAF failed at $50 billion, failed at $75 billion, failed at $100 billion, and it will fail at $250 billion or whatever amount Lou Crandall chief economist for Wrightson ICAP wants to throw at it.

Indeed. What these actions prove is how much panic Bernanke is still in. And things are about to get worse for $Ben. Unfortunately, we are about to find out how much more creative he can get.

Mike Shedlock hat recht: egal, was Ben & co noch machen, sie können ihr System in ihrer Panik nicht mehr rettern. Sie ruinieren dabei nur ihre Währungen und verschleudern ihr letztes Gold. Wenn diese Panikaktionen nichts mehr retten, dann verpuffen alle Währungen in rasender Geschwindigkeit.

Heli-Ben verschiesst gerade ohnehin seine letzte Munition - Frank Meyer: Die letzten Böller der Fed must read!


Neu 2008-04-29:

BoE - Ultra-Staatsgeheimnis Bankenhilfe:

ThisIsMoney: Bank bail-outs to be kept secret

The Bank of England has imposed a permanent news blackout on its £50bn-plus plan to ease the credit crunch.

Ferocious and unprecedented secrecy means taxpayers will never know the names of the banks that have been supported through the special liquidity scheme, which was unveiled by Bank Governor Mervyn King last week.
Requests under the Freedom of Information Act are to be denied. Details will be kept secret even after 30 years - the period after which all but the most sensitive state documents are released.

Wovor haben die soviel Angst? Steht es so schlecht um die britischen Banken? Wenn das System endgültig runterkommt, wird auch die BoE weg sein.


Neu 2008-04-28:

Neuer Rekord bei Währungsreserven - nie einlösbar:

Querschüsse: Neuer Rekord bei den Weltwährungsreserven"

Die Währungsreserven der Welt haben einen neuen Rekord erreicht und sind per 1. Quartal 2008 auf 6,7 Billionen US-Dollar gestiegen. Ende 2007 standen die Weltwährungsreserven bei 6,390 Billionen Dollar, ein Anstieg von 25% zu 2006 mit 5,036 Billionen Dollar.

Diese Berge an Währungsreserven sind nie in reale Werte umsetzbar, also wertloses Papier.

Ausserdem sind sie die Quelle der derzeitigen Inflationsflut.


Neu 2008-04-24:

Leserfrage-AT - welche Währungen noch sicher sind:

ich lese schon seit längeren Ihre interessanten Kommentare und bin
derselben Meinung wie Sie. Da ich glaube, dass der EURO sich auch
nicht mehr länger halten lässt, wäre es interessant zu wissen
welcher Währung man noch vertrauen kann. Ist der Schweizer Franken
Ihrer Meinung nach krisensicher oder geht diese Währung mit dem EURO unter?

Nachdem alle Zentralbanken die gleichen Hyperinflation betreiben, muss man sagen - keine Währung ist mehr sicher, auch nicht der CHF.

Man kann nur mehr in Gold/Silber und andere Realwerte gehen.


Neu 2008-04-20:

BoE tauscht auch Staatsanleihen gegen Mistpapiere:

SF: Bank of England plant Finanzspritze
Spiegel: Bank of England plant 50 Milliarden Pfund Finanzspritze

Die britische Notenbank will mit einem Multimilliarden-Programm den heimischen Hypothekenmarkt stützen. Die Bank of England wolle Staatsanleihen von 50 Milliarden Pfund (etwa 64 Milliarden Euro) einsetzen, um der Kreditklemme entgegenzuwirken.

Klingt irgendwie nach "letztem Aufgebot". Den Zusammenbruch des eigenen Immobilienmarktes werden sie damit auch nicht verhindern können. Dafür vernichten sie das Pfund. Hat die RBS ein so grosses Problem?

[17:30] Interessante Leserbeobachtung dazu:

Die in Bloomberg und anderen Medien angekündigten Maßnahmen der Bank-of-England, den Giftmüll aus MBS gegen z.Zt. noch sichere Staatsanleihen in Höhe von 50 Mrd. Pfund ($100 Mrd) tauschen zu wollen, verwundert mich doch sehr.

Nicht die Maßnahme selbst - die FED hat ja auch MBS gegen U.S. Treasuries getauscht.

Aber die Höhe ist doch sehr interessant: Die FED hat Assets von ca. $900 Mrd in ihrem Balance Sheet bei ca. $700 Mrd herausgegebenen US-Dollar Noten auf der Passiv-Seite. Dahingegen hat die BoE Assets von ca. 78 Mrd Pfund ($160 Mrd) bei ca. 39 Mrd Pfund herausgegebenen Pfund-Noten auf der Passiv-Seite.

Das heisst die FED ist um den Faktor 5,5 größer als die BoE, was in etwa die unterschiedliche Größe der beiden Länder widerspiegelt (Anzahl der Einwohner). Aber die BoE-Maßnahmen zum Ankauf von MBS i.H.v. $100 Mrd sind nur um den Faktor 2 kleiner als die entsprechenden Maßnahmen der FED, die sich auf ca. $200 Mrd belaufen.

Mit dieser Maßnahme müsste also die BoE quasi ihre kompletten Assets gegen MBS eintauschen - alle herausgegebenen Pfund-Noten wären dann quasi nur noch von unverkäuflichen MBS "gedeckt".

Vielleicht eine neue Spekulations-Möglichkeit gegen das Pfund - diesmal mit der Aussicht, die Währung komplett zerstören zu können ?

Auf der Insel brennen die Banken also schon richtig intensiv, dass man sich soweit hinauslehnt - wie die Fed:
 

[17:30] Aus dem GEAB#24 zur Fed und ihren Primary Dealers:

Darüber hinaus steht die Fed im Zentrum eines Netzwerks von privilegierten Banken, den
sogenannten « Primary Dealers », denen allein das Recht zusteht, Schatzbriefe der US-Regierung zu
kaufen und an Investoren weiter zu verkaufen22. Wenn man sich die Liste der zwanzig « Dealer23, »
anschaut, fällt sofort auf, dass sie ganz erstaunliche Übereinstimmung mit den Banken aufweist, die
die höchsten Verluste in der aktuellen Krise erleiden mussten, insbs. Bear Stearns und Morgan Stanley
(die Bear Stearns dank eines kostenlosen Darlehens der Fed in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar
aufkaufen konnte). Man findet auf der Liste auch Countrywide und Bank of America (die Countrywide
zu kaufen versprochen hat, um sie vor dem Konkurs zu retten); oder auch UBS, Citigroup, HSBC,
Lehman Brothers24, Merryl Linch, Barclays, BNP Paribas, Deutsche Bank, Mizuho... . Diese 20 Banken
tragen 80% der weltweiten Verluste der Banken seit dem Sommer 2007
. Wir gehen davon aus, dass
2008 und 2009 noch einige der Primary Dealers andere aus der Liste übernehmen oder kaufen
werden. Citigroup25, Barclays, Lehman Brothers, Merryl Linch und UBS26 gehören sicherlich zu den
Banken, die guten Chancen haben, von einer der anderen gefressen zu werden. Zumindest wenn USBanken
als Käufer auftreten, wird die Fed, soweit möglich27, alles dran setzen, diese Übernahmen mit
dem Geld der amerikanischen Steuerzahler zu finanzieren28.

Diese Primary Dealers haben also 80% aller bisherigen Verluste zu tragen (oder zu verstecken), sowie die meisten Derivate. Selbst wenn nur einer hochgeht, kollabiert das gesamte System. Daher ist die Fed auch so desperat und ersetzt ihren Kumpanen Mistpapiere durch Staatsanleihen.

Wenn nur ein einziger dieser Primary Dealers kollabiert, kollabiert unmittelbar danach das gesamte Finanzsystem. Am 14.3. wäre es fast pasiert.
 

Die russische ZB kauft dagegen weiter Gold:

Interfax: For first time, Central Bank buys gold from producers - source
Jesse's Cafe: Russia Buys Deliverable Gold and the Madness of Bankers read!

April 18 (Interfax) - For the first time, the Central Bank of Russia purchased gold for its international reserves from gold producers, a source in banking circles told Interfax. Previously the Central Bank had always purchased gold on the interbank market.

Perhaps, if Russia found that there was not enough deliverable gold on the central interbank market to fill its needs, and had to find fresher sources of the physical metal at today's prices, rather than interbank IOU's.

Spain has sold off its gold reserves entirely we hear. They are content to have a claim on Germany's gold. Even the frugal Swiss have been releasing their national savings of the barbarous relic. Einer für alle, alle für nichts.

Gibt der Interbank-Markt kein Gold mehr her? Insgesamt ist das was die Russen machen viel cleverer als die Aktionen der westlichen Zentralbanken.


Neu 2008-04-18:

Die Bank of England ist jetzt endgültig breitgeklopft:

NTV: BoE nimmt Kredite ab

Die britische Notenbank will den Banken des Landes einem Pressebericht zufolge schwer verkäufliche Hypothekenkredite in Milliardenhöhe abnehmen. Die Bank of England wolle von den Banken Hypotheken im Wert von bis zu 30 Milliarden Pfund (37 Milliarden Euro) als Sicherheiten für Kredite akzeptieren, berichtet das "Wall Street Journal Europe" unter Berufung auf Finanzkreise. Dadurch wolle die Zentralbank den Geldinstituten Zugang zu frischer Liquidität ermöglichen.

Das Pfund ist jetzt auch nur mehr Toilettenpapier. Es war einmal ein Pfund (455g) Silber.


Neu 2008-03-29:

Hier eine vernüftigere Zentralbank:

Die Landzentralbank der kleine süamerikanischen Republik Paraguay hält 75 % ihrer Reserven in US$ um die Auslandsschuld zu begleichen, die restlichen 25% in Euro, brit. Pfund, canad. und austral. Dollar. Soeben gab die Zentralbank bekannt , dass sie, um eine besserer Diversifizierung ihrer Reserven zu erreichen, für 20 Millionen US$ Gold gekauft habe.

War eine Leserzuschrift aus Parguay - danke!


Neu 2008-03-27:

Neue Panik in den Zentralbanken:

Banks still hoarding cash - FT
The FT reports that despite a flurry of efforts on the part of the Fed and other central banks to combat the credit crisis, banks' borrowing costs remain elevated. The paper notes that the three-month sterling-denominated Libor rate hit 5.995% on Tuesday, its highest level of the year. In addition, the ECB allocated €216B in seven-day funds in its regular weekly auction on Tuesday at an average of 4.28%, the highest since late September. Of interest, StreetAccount notes that the three-month dollar denominated Libor rate hit its highest level on Tuesday since 14-Mar.

Die Interbanken-Zinssätze steigen wieder in allen Währungen. Und die EZB teilt wieder einmal ihren wöchentlichen Riesentender aus.

Eric Sprott - hier kommen die Geld-Helicopter: Here Come The Helicopters

Wer zahlt am Ende? Am Schluss zahlt der Steuerzahler
 

Leserkommentar-AT dazu:

Also wenn die Zentralbanken das Geld schon herschenken, und man es dann nicht mal mehr zurückgeben muss, dann möchte ich bitte auch was davon haben. Ich weiß aber ganz genau, was ich damit machen werde.

GOLD und SILBER kaufen !

Ja sieht denn das kein einziger Reporter ? Warum schreibt niemand für die Massen über diese Frechheit !
So blöd können doch nur Schafe sein ! Määhhhhhhh…..

Schafe sind intelligenter als diese Typen, da sie keinen Status verteidigen müssen.


Neu 2008-03-22:

Hier kommt die richtige Hyperinflation:

NTV: Gerüchte um Stützungskäufe

Mehrere Zentralbanken diskutieren einem Zeitungsbericht zufolge einen Massenaufkauf von hypothekengesicherten Wertpapieren, um die globale Kreditkrise zu bekämpfen. Wie die "Financial Times" berichtete, sind die Gespräche in einem frühen Stadium und Teil eines allgemeineren Austausches über Möglichkeiten, die Finanzmärkte zu beruhigen.

Jetzt wird um einen Gang höher geschaltet. Bisher hat man nur den Banken "geholfen" und um hunderte Milliarden monetisiert. Jetzt kommen die Trillionen.

Die EZB macht schon soetwas ähnliches mit spanischen MBS. Gute Nacht, Währungen.

Schon bis zum Rand mit Gold & Silber eingedeckt?


Neu 2008-03-16:

Sogar manche Zentralbanken haben Falschgold:

Goldseiten: Große Mengen Falschgold aus Äthiopiens Nationalbank

Die äthiopische Nationalbank ist aufgefordert wurden, ihre gesamten Goldreserven auf Echtheit zu prüfen. Äthiopien hatte eine Goldlieferung aus der Nationalbank nach Südafrika versandt, die sich als Falschgold herausstellte. Was in Südafrika ankam, war lediglich vergoldeter Stahl, so BBC News.

Das war interne Korruption. Gibt es das sonst auch?


Neu 2008-03-12:

[15:30] Leserzuschrift-CH zur ZB-Geldschwemme:

Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz!
Soeben habe ich den höchst passenden Titel zur momentanen gigantischen Geldschwemme durch die Notenbanken vernommen:

Geldspritze verlängert die Zündschnur!

Diese Headline sagt eigentlich alles: In der Kürze liegt die Würze!
Es ist schier unglaublich, wie diese Casino-Player heute beispielsweise die UBS-Aktie geradezu kometenhaft ansteigen lassen...es ist ja noch nicht aller Tage Abend!

Sie haben wieder einmal ein Strohfeuer angefacht.

Die "Systempresse" jubelt dazu: Die Fed spielt Feuerwehr - und das ist gut so

Leserkommentar: Irrsinniger Kommentar des Irrsinns - wie dumm sind die eigentlich??

Selbst die Insider glauben nicht daran, dass es Ben und die Zentralbanker schaffen: Treasuries Rise on Speculation Fed Plan Won't Stem Debt Losses

Andere Medien sind kritischer: Bernanke und die Raupe Nimmersatt

Hat jemand ein passendes Bild dazu?
 

[16:00] Ist eine rationale Zentralbank dabei?

NTV: Bundesbank bleibt hart

Die Deutsche Bundesbank wird sich auf absehbare Zeit wohl nicht in nennenswertem Umfang von ihren riesigen Goldreserven trennen. "Wir werden im September vor Beginn des fünften Jahres des Goldabkommens entscheiden, ob wir unsere Optionen wahrnehmen", sagte Bundesbankpräsident Axel Weber. "Es würde mich überraschen, wenn es bis dahin neue Entwicklungen geben sollte. Aber ich kann das auch nicht ausschließen, wir entscheiden im September." Aktuell stehe der Umfang der Goldreserven nicht zur Disposition.

Laut Rob Kirby müssten sie dieses "Deep Storage Gold" für einen Verkauf erst in der Wüste von Nevada ausgraben. Dabei macht man sich schmutzig.


Neu 2008-03-11:

[21:00] Das Bild des Tages von einem Leser - vielen Dank:

Seine Druckerpresse ist allerdings neueren Datumss, sonst würde er die nötige Menge nie schaffen.
 

[20:00] Aus dem Midas vom 10.4. zur Fed:

To more fully comprehend why the PPT (Plunge Protection Team or Working Group on Financial Markets) does what they do re the DOW, you only need to read these comments from Bill King late last night:

The Fed is so scared it is playing the penultimate card [its ultimate card] – quantitative easing.

The Fed is admitting that interest rate cuts have not worked to date and are unlikely to work in the foreseeable future. Qualitative easing, or interest rate manipulation, is no longer effective. This is why the Fed did not make an emergency rate cut last week but opted for the quantitative solution.

The Fed realizes that rate cuts now produce only an ephemeral rally in equity prices, which is mostly short-covering, and exacerbate dollar [foreign investment] and inflationary problems.

Only the Times of London reported, "The global credit crisis plunged to new depths yesterday as persistent fears over the collapse of a large financial institution caused funding markets to dry up and forced the US Federal Reserve to make available up to $200 billion (£99.3 billion) of emergency financing…Underlining the Fed’s desperate attempts to calm markets, for the first time it said that it would accept mortgage-backed assets as collateral from the banks for fresh loans.

One of our themes is increasingly being acknowledged: a de-leveraging spiral of credit removal, asset price destruction, capital debasement…ad infinitum is now occurring.

Friday night, JP Morgan warned that the Street is facing a "systemic margin call" that might deplete $325B of capital on just subprime mortgages.

http://www.reuters.com/article/ousiv/idUSN0832645120080308

Unfortunately, JP Morgan grossly understates the problem. We are well beyond just subprime margin calls as attested by muni, GSE and other crappy paper meltdowns.

Bernanke und die anderen Zentralbanker dürften inzwischen die Hosen voll haben. JP Morgan untertreibt nach Meinung von Bill Murphy noch mit der Aussage des "Systemic Margin Calls". Hinter den Kulissen dürfte es noch viel schlimmer aussehen.

[20:30] Mike Shedlock dazu: Central Bankers "Pull Out All The Stops"

The Fed is taking this step to avoid complete financial collapse. That much is becoming evident very quickly. They are using up their bullets much more quickly than they want to, thus confirming the severity of the state of the financial system, something Minyanville has been pointing out for some time.

Their last bullet comes when they directly lend to some major institution in a big way to avoid its collapse.

Fed & co. haben jetzt fast alle Munition verschossen. Ist die letzte Kugel auch schon draussen?

Es wird jetzt notwendig werden, das Collapse-O-Meter auf 8 zu erhöhen (wenn die Krise für alle spürbar wird).
 

[15:00] Die Zentralbanken starten eine neue Monetisierungs-Welle:

Spiegel: Notenbanken pumpen Milliarden in den Geldmarkt - Plus für Dax und Dow
Bloomberg: Fed to Lend $200 Billion, Take on Mortgage Securities

Erleichterung an den Börsen: Die US-Notenbank hat heute 200 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt, um einen Liquiditätsengpass an den Kapitalmärkten zu verhindern. Auch andere Notenbanken beteiligten sich an der Aktion.

The Fed coordinated the effort with central banks in Europe and Canada, which plan to inject up to $45 billion into their banking systems. The Fed said in a statement it will hold auctions of Treasuries in exchange for debt including AAA rated mortgage securities sold by Fannie Mae, Freddie Mac and by banks.

Aha, Fannie & Freddie müssen jetzt gestützt werden. Der Bär auch?

Gleichzeitig drücken sie auf den Goldpreis. Rettungsboote werden vorübergehend etwas billiger.

[20:30] Alle westlichen Zentralbanken sind daran beteiligt: Notenbanken öffnen weitere Milliardenschleusen

[21:00] Heli-Bens Plan-B ist in Aktion: Ben's Plan B

Etwa für Fannie & Freddie.

Leserkommentar: Ben's Plan B = Ende

Die Situation muss extrem schlimm sein!
 

[21:00] Passende Leserzusschrift dazu:

zunächst einmal danke ich Ihnen für Ihre Website. Dank Ihnem vollkommen berechtigten Zynismus kann auch ich dem Leben als Nüchterner unter Faselnden seit 2005 auch zunehmend etwas abgewinnen. Wer sagt denn, dass man am unvermeidlichen Untergang nicht auch Spaß haben kann?

Nun aber zum Thema: Die Notenbanken injizieren also mal wieder kurz vor Quartalsende (Pleitegeier, ick hör' Dir trapsen) mehrere Hundert Milliareden Dollar Liquidität. Reaktion: Aktien steigen, Dollar steigt, Gold fällt. Einfach lächerlich!

Ende Dezember war die Reaktion ja für ungefähr drei Tage ganz ähnlich (warum wohl?). Aber wir wissen ja alle, was dann im Januar passiert ist...

Diesesmal wird es nicht so lange anhalten.


Neu 2008-03-07:

Das Geld der Zentralbanken ist für den Mistkübel:

Larry Edelson: When Cash Is Trash: What To Do , When Cash is Trash, Part II

Back on November 7 of last year, $100,000 would have bought you ...

119.97 ounces of gold; today it will buy you only 102.56 ounces. In other words, your cash buys you 14.52% less gold today than it did just three months ago.

1,037.66 barrels of oil; today it will buy you just 981.93 barrels. Your cash has lost 5.37% when it comes to the price of oil.

12,694.38 bushels of wheat; today you can scoop up only 9,319.66 bushels for the same $100k. That's a loss of 26.58% in just three months!
The same can be said for the value of the dollar when compared to virtually every natural resource on the planet. Your $100k buys you nearly 30% less corn ... 29% less sugar and coffee ... almost 30% less cocoa ... and nearly 33% less platinum!

Das gilt nicht nur für den Dollar sondern für alle Währungen (der USD sinkt nur schneller).

Alternative Verwendungen für Papiergeld: zum Heizen (wie 1923), als Toilettenpapier (zu hart). Sorry, keine Verwendung für Kontogeld.

[15:30] Das Smart Money flüchtet deshalb bereits in die Rohstoffe: Rohstoffe: Der Kostendruck wächst


Neu 2008-03-01:

Geldpumper, lest jetzt Mises!

Jack Crooks: Money Pumpers Facing Crunch Time! read!

But, there is ALWAYS a limit to the policy of never-ending credit expansion.

And history has told us that when this limit is reached, it always ends badly. I think this view is beginning to take hold in the minds of investors.

After reading thousands of financial books over the years, I can say that I have found no one who summarizes the inherent danger of credit expansion — which is now the full-time job of central banks and governments in the West — better than the late, great student of Austrian economics, Ludwig von Mises:

"Sooner or later, credit expansion, through the creation of additional fiduciary, must come to a standstill. Even if the banks wanted to, they could not carry on this policy indefinitely, not even if they were being forced to do so by the strongest pressure from outside. The continuing increase in the quantity of fiduciary media leads to continual price increases.

"Inflation can continue only so long as the opinion persists that it will stop in the foreseeable future. However, once the conviction gains a foothold that the inflation will not come to a halt, then a panic breaks out. In evaluating money and commodities, the public takes anticipated price increases into account in advance.

"As a consequence, prices race erratically upward out of all bounds. People turn away from using money which is comprised by the increase in fiduciary media. They 'flee' to foreign money, metal bars, 'real values,' barter. In short, the currency breaks down."

I think this past week gave us a real taste of exactly what von Mises refers to in the end of the above passage.

Die Flucht in die Sachwerte, wie Ludwig von Mises es beschrieben hat, ist da. Und zwar aus allen Währungen, aus dem USD etwas stärker. Man sieht es am Goldpreis oder am Ölpreis.

Die Geldpumper in den Zentralbanken werden bald viel grössere Probleme bekommen - wenn die wirkliche Panik losbricht. Diese sollte bei einem Goldpreis von $1000 beginnen. Wollen sie dann ihr System retten oder ihre Währungen? Real wird beides untergehen.

Bernanke ist ein reiner Akademiker, der versteht das vermutlich nicht. Aber Trichet sollte das in den 1980er Jahren mit dem Franc schon erlebt haben.


Neu 2008-02-27:

Die Bösen Zentralbanker:

Gary Dorsch: Central Bankers Fueling Global Commodity Inflation

Eine Gold-Bubble dürfen sie gerne aufblasen, es wird ihre letzte sein - ihr Tod.

Er beginnt schon - John Rubino: The Early Innings of a Gold Boom

DC: Will we ever use gold as money again?

SM: Only if the dollar collapses and takes the Euro down with it.


Neu 2008-02-19:

Fed Term Auction Facility und andere Zentralbank-Methoden:

FT: US banks borrow $50bn via new Fed facility

US banks have been quietly borrowing massive amounts of money from the Federal Reserve in recent weeks by using a new measure the Fed introduced two months ago to help ease the credit crunch.

The use of the Fed’s Term Auction Facility, which allows banks to borrow at relatively attractive rates against a wider range of their assets than previously permitted, saw borrowing of nearly $50bn of one-month funds from the Fed by mid-February.

"The TAF ... allows the banks to borrow money against all sort of dodgy collateral,” says Christopher Wood, analyst at CLSA. “The banks are increasingly giving the Fed the garbage collateral nobody else wants to take ... [this] suggests a perilous condition for America’s banking system.”

Geld gegen dieses Toilettenpapier ist selbst Toilettenpapier. Niemand sonst will diesen Mist.

Leserzuschrift-DE dazu:

Um das mal klar zu machen, das ganze funktioniert fast inzwischen nahezu wie folgt: Ich schreibe meinem Freund einen Schuldschein über 25 Milliarden Euro aus, mein Freund schreibt mir einen Schuldschein über 25 Milliarden Euro aus, gleiche Duration, gleiche Zinssätze. Beide sind wir damit quasi quit. Net New Zero, anytime, anywhere. Und weil wir beide ja TRIPLE A gerated sind, schliesslich ist unser Creditreform und Moody's Score lupenrein, ist das ja auch eine prima Sache. Keiner verbietet uns das, weil schliesslich sind wir freie Menschen.

Nun kommt aber "The Magic": Wir beide gehen jeweils mit unseren Schuldscheinen, TRIPLE A (oder so) zur Zentralbank. Die leiht uns dafür - sagen wir mal zu 95% bis 100% des Werts Geld als Term Auction Facility. Und oh siehe da: es sind plötzlich 50 Milliarden Euro aus dem Nichts geschaffen worden...

Und die Zentralbanken nehmen es, denn sonst würden die Banken kollabieren. Also werden die Währungen kollabieren.

Wohin das führt sieht man derzeit am Pfund: Verstaatlichung treibt Investoren aus dem Pfund


Neu 2008-02-16:

Der Rubicon der Zentralbanken:

Chris Laird: The other option, Crossing the Rubicon

The other option, Crossing the Rubicon
A while ago I wrote a piece that, if markets got bad enough, central banks could be faced with having to monetize all the bad assets accumulating on financial institutions books. That would be the only way to get banks lending again, and to put a floor on markets.

With Central banks lowering interest rates, and more to come, gold is rising in all major currencies. This will continue in 08, sans some major world stock crash. But, if central banks actually do the other option, monetization of troubled assets and markets, and cross the Rubicon, then gold will go right out of sight. Even a hint of any serious monetization would drive gold rapidly to $2000.

If we merely have interest rate cuts, gold will get easily over $1000 in 08, probably in a month or two. If there is any significant monetization by Central Banks (perhaps just buying outright all the troubled assets on banks books, right now about $2trilllion worth and counting) gold goes to over $2000 in a few months time.

Real wurde dieser "Rubicon" schon überschritten, auch wenn noch etwas versteckt. Sie müssen diese REPOs immer überrollen, sonst kollabieren die Banken. Siehe spanische MBS.

Hello Gold $2000!


Neu 2008-01-11:

Die Entscheidung:

Handelsblatt: Amerika entscheidet sich für die Inflation

Der Druck auf die Notenbank in den USA ist hoch. Und ihr Chef, Ben Bernanke, hat jetzt quasi angekündigt, dass er ihm nachgeben und die Zinsen Ende des Monats kräftig senken wird. Damit wird noch deutlicher als bisher: Die Stabilität des Geldes ist Moment Nebensache. Erst einmal wollen die Amerikaner ihre Wirtschaft retten.

Inflation ist in einer solchen Situation immer der leichtere Ausweg für die Eliten. Die wirkliche "Entscheidung" steht noch an: wenn dann der Dollar massiv abverkauft wird und für USD nichts mehr importiert werden kann: dann beginnt die richtige Hyperinflation und die Probleme werden noch massiv grösser.

Diese Entscheidung ist nicht nur in den USA gefallen, auch in Europa.


Neu 2008-01-09:

Sie wollen "Aufschwung" - jetzt bekommen sie Pest und Cholera:

Handelsblatt: Notenbanker unter Druck

Morgen werden die europäischen Währungshüter die ersten Zinsentscheidungen in diesem Jahr fällen. Doch nur selten in der jüngeren Vergangenheit dürften die Zentralbanker vor einem schwierigeren Dilemma gestanden haben: Auf der einen Seite bedroht die Kreditkrise die Konjunktur, auf der anderen Seite könnte die Inflation aus dem Ruder laufen.

Vielleicht hilft beten:

Heute hat Trichet offenbar wieder massiv Gold auf den Markt werfen lassen, um den Goldpreis morgen von $900 fernzuhalten. Sonst müsste er doch die Zinsen anheben, worauf die Politiker (Sarkozy vorran - falls der sich kurzzeitig von Bruni lösen kann) über ihn herfallen. Aber Ben & co haben das selbe Problem.


Neu 2008-01-07:

Drucken die Zentralbanken Geld?

Mike Shedlock: No Helicopter Drop For Failed Banks

The Fed can only provide liquidity, not capital, to failing institutions. That is not only my opinion, that is the opinion of the Fed as well. Let's start by taking a look at Fannie Mae (FNM) and Freddie Mac (FRE) and continuing further with a close look at liquidity itself.

The key point above is there is no grounds for a "helicopter drop" by the Fed. Furthermore, the Fed would not take such action even if they could. The Fed is a private business, it would not give away free money even if it could, just as Pizza Hut is not going to give away free pizzas to everyone for a year.

It is amazing the powers people attribute to the Fed. Close examination shows those powers are nothing but a smoke and mirrors Ponzi scheme that blows bigger bubble after bigger bubble, crisis after crisis.

The Fed has indeed wrecked the economy by its serial bubble blowing activity. However, the Fed is powerless to "fix" it, because the only "fix" the Fed has is the very same Ponzi scheme of repetitive bubble blowing that wrecked it. The only legitimate long term fix is to abolish the Fed and let the free market cure the problem over time. Further attempts by the Fed or Congress to "fix" things will only make matters worse.

All Ponzi schemes eventually implode, and this Ponzi scheme of repetitive bubble blowing is imploding now. History shows that once confidence is lost in the Ponzi scheme by either the lenders or borrowers, it is all over. Well guess what: It's all over. Those expecting a "helicopter drop" of capital from the Fed to fix this mess will be sadly mistaken.

Er meint, dass die Zentralbanken kein Geld zur Bankenstützung (Ersatz von Eigenkapital aus Verlusten) hergeben, sondern nur kurzfristige Liquiditäts-Unterstützung.

Meiner Meinung nach ist das aber etwas zu naiv gedacht. Wenn Bernanke und Trichet CDO/ABCP Wertpapiere zu 85% des Nennwertes für "Liquditätshilfen" akzeptieren, diese am Markt aber nur 20% wert sind, dann ist das Monetisierung und Verlustabdeckung für gewisse Zeit. Was ist mit Fannie Mae, GM, Ford, etc. Ohne massive Stützung wärend die schon längst tot. Die Aktienmärkte ebenfalls. Das funktioniert offenbar über einen anderen, geheimen Kanal, nicht über die öffentlichen Repos/Tenders.

Leserzuschrift dazu:

Die CBs können nämlich gar kein Geld drucken und verteilen, selbst wenn sie es wollten. Sie können nur Kredite vergeben. Was aber, wenn

a) niemand Kredite haben will
b) niemand mehr kreditwürdig ist?

Dann kann sich die CB ihre Bereitschaft, Liquidität zu beschaffen, in die Haare schmieren.

Was die großen Banken und Fonds jetzt nämlich brauchen, ist Kapital, nicht Kredit. Darum rennen sie auch in Scharen zu den asiatischen SWFs und verschleudern Unternehmensanteile zum Diskontpreis. Das ist geradezu beispielhaft für das, was man laut der Österr. Schule für Ökonomie als Deflation bezeichnet.

Der Artikel zeigt zB schön, dass das, was die meisten für eine Liquiditätsspritze der EZB gehalten haben, lediglich ein Rollover von alten Schulden war. Keine neuen EUR 380 Milliarden, sondern alte, neu aufgewärmt. Unterm Strich hat die EZB sogar 3 Milliarden weniger verborgt als vorher. Wer da nur die Schlagzeilen liest und nicht das Kleingedruckte, der übersieht das Wichtigste und setzt evtl. auf die falsche Strategie um sein Vermögen zu schützen.

Ich persönlich bin davon überzeugt, dass die Lebensmittel- und Rohstoffpreise zwar noch eine Zeit lang steigen können (zumindest bis die Masse der Konsumenten finanziell vollkommen ausgelaugt ist, und die Preise laut dem Gesetz von Angebot und Nachfrage zwangsläufig wieder fallen müssen), dass wir aber mitten in einer gigantischen Deflation sitzen, die spätestens letzten Sommer so richtig an Fahrt gewonnen hat.

Den schuldenfreien, ungehebelten, physischen Goldanleger braucht die Debatte aber ohnehin nicht zu jucken - Gold ist in Krisenzeiten immer schon Geld gewesen. Es ist die beste Anlageform sowohl in einer Deflation (Cash ist Mangelware, also King) als auch in der Hyperinflation (= Zusammenbruch einer Währung), die der Deflation unweigerlich folgen wird. Man kann also nichts falsch machen. Ihre Prognose von 1-2 Unzen Gold für eine Eigentumswohnung halte ich für realistisch.

Ja, den Gold-Investoren kann es egal sein, sie brauchen nur abzuwarten.


Neu 2008-01-01:

Seitenauslagerung.

 

 
     
 
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