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Dr. Gold 1-8/2009

Allgemeine Informationen zu Gold und Silber

Seite ab: 2009-01-01
Seite bis:
2009-08-31
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Man sagt, Kupfer ist das Metall mit dem PhD in Ökonomie, also Dr. Copper.
Michael Nystrom sagt jetzt, dass Gold das Metall dem PhD in Philosophie ist, als Dr. Gold.

Denn Dr. Gold führt die "Schule der harten Schläge". Sie werden sehen.

Diese Seite ist eher theoretisch orientiert, also die Hintergründe von Edelmetall-Investments.
Einen mehr praktischen Einblick in Gold und Silber bietet dagegen die Seite "Aus Gold und Silberland".

 


Neu 2009-08-30:

[19:00] Leserzuschrift-AT - Bankgeheimnis = Feind des Goldes:

Die Totalaufhebung ALLER Bankgeheimnisse ist bei genauer Hinsicht das allerbeste, was Gold passieren kann.

Gratulation, ihr politischen Hornochsen. Gold-Bugs, freut Euch.


Neu 2009-08-24:

[7:30] Nixons Rede zum Ende der Gold-Konvertabilität 1971:

FOFOA: Confiscation Anatomy - A Different View

Der Artikel enthält nicht nur dieses Video, sondern auch relativ legalistische Argumente, warum keine US-Goldkonfiskation kommmen wird. Plus, was passiert, wenn der Run auf das Gold beginnt.

PS: natürlich nennt Nixon dabei die "Spekulanten" als die Schuldigen, vor denen es den Dollar zu schützen gilt.


Neu 2009-08-21:

Gold schützt hier: Ende des Bankgeheimnisses in Österreich: Private Vermögen weltweit in Gefahr

Wenn die Finanzminister so weitermachen, dann treiben sie die Reichen geradewegs ins Gold. Kann uns nur recht sein - genau das wollen wir.


Neu 2009-08-20:

[10:00] Infos für Gold-Investments:

Goldreporter: Gold kaufen - Die 10 wichtigsten Tipps

Sie haben sich entscheiden, echtes Gold zu kaufen, um Ihr Vermögen langfristig zu schützen? Hier die 10 wichtigsten Dinge, die es beim Goldkaufen zu berücksichtigen gibt.

Devise: Wenn Gold seinen wahren Wert offenbart, dann ist es egal ob man bei 500 Dollar oder 1.000 Dollar gekauft hat. Wichtig ist es dann nur, es zu besitzen.

6. Angemessen gewichten
Es empfiehlt sich, mindestens einen Anteil von 10 Prozent seines Ersparten in Edelmetallen anzulegen, besser sind 20 Prozent.

Sofort zu kaufen und echtes, physisches Gold - da kann man nur zustimmen.

Aber bei den 10..20% nicht - warum nicht voll hineingehen. Eine Diversifikation in Papier macht keinen Sinn.

[13:15] Leserzuschrift-DE dazu:

ich möchte kurz zu dem unter Ihrer Rubrik "Dr. Gold" zitierten Rat 10-20% in EM anzulegen, Stellung nehmen:

Bei 100.000 Euro, die der statistische "Durchschnittsschweizer" zurückgelegt hat, wären das gerade mal "lächerliche" 10.000 Euro. Angenommen man divertifiziert hier, wie oft empfohlen (und ich persönlich denke, das ist SEHR sinnvoll) in 60% Silber 40% Gold....dann läuft es auf 6000 Euro Silber = 290 Silberunzen und lediglich 4000 Euro in Gold = lächerliche 5,5 (!!) Gold-Unzen hinaus.

Ob man damit im Krisenfall gerade weit kommt???

Angesichts der Tatsache, das der statistische "Durchschnittsdeutsche" noch weit weniger Ersparnisse zur Verfügung hat, weil lieber alles direkt verprasst wird....bleiben bei 10% hier kaum noch Möglichkeiten in EM zu gehen.

Ich teile ganz und gar Ihre Meinung, mit ALLEM in EM zu gehen. Man kann das Risiko ja durch unterschiedliche Kaufzeitpunkte etwas streuen. Größere Mengen (also 80-90% seines Vermögens) in Papier zu behalten, scheint mir aber von äußerst zweifelhaftem Nutzen!

Genau, daran sieht man, warum 10% in Gold keinen Sinn machen.

Neu 2009-08-19:

[22:00] Warum Gold und jetzt:

Daryl Schoon: Gold and Why Gold Now

This will not be just a deflationary depression, it will be deflationary depression accompanied by a monetary crisis of epic proportions.

Wenn die Monetäre Krise kommt, braucht man das Gold.


Neu 2009-08-13:

[15:30] Leserzuschrift-DE - Gold und Anonymität:

Das (deutsche) Finanzministerium ist dabei, ALLE Vermögenswerte der Bevölkerung zu erfassen (auch der im Ausland deponierten Vermögenswerte). Dies geschieht am leichtesten mit den elektronisch erfaßbaren Vermögen, und etwas aufwendiger mit Ausspionieren durch Zollfahnder an den Grenzen und teilweise durch Polizeikontrollen innerhalb des Landes.

Was nicht erfaßt werden kann, ist das aktuell (anonym) gekaufte Edelmetall, und das bereits an sicherer Stelle deponierte Edelmetall.

Im Gegensatz zu anderen Lesern sehe ich im Besitz von Edelmetall vor allem die Bewahrung von Vermögen, und ob der Goldpreis schon heuer die 1.000 Dollar Marke überspringt oder in 5 Jahren ist egal. Mein (elektronisch) erfaßbares Vermögen ist gering, mein Bestand an EM wird dagegen (anonym) weiter aufgebaut. Und damit kann ich tatsächlich mein erspartes Vermögen über die Krise retten.


Neu 2009-08-07:

[20:30] Peter Ziemann - Repatriation des Goldes

An das Gold der Inder kommt man nicht so einfach ran - zu stark ist deren Verbindung zu "fassbaren Werten". Auch Goldman Sachs & Co werden es nicht schaffen, die Inder in den Zustand einer lebensbedrohenden Armut zu versetzen. Inder sind im Prinzip arm und sparen trotzdem in Gold. Man wird wohl Indien nicht das gentechnisch veränderte Monsanto-Getreide entziehen wollen ?

Aber eine zweite Asien-Krise könnte viele Gold-Schätze als "Scrap Gold" aus den anderen Ländern in die Hände des Westens zurückspülen. Das haben wir ja bereits in den Jahren 1997/1998 beobachten können. Und auch als es Anfang des Jahres den Volkswirtschaften in Asien durch den starken Einbruch des Exports merklich schlechter ging, stieg der Gold-Verkauf rapide an. Zumal sich wie in den U.S.A. und Europa Viele in Asien an einen hohen Lebensstandard gewöhnt haben. Da ist ein Rückgriff auf die Gold-Vorräte zur Sicherstellung des Lebensstandards durchaus wahrscheinlich. Ich traue dem westlichen Bankenkartell durchaus zu, eine Asienkrise auszulösen, um deren Gold in Empfang zu nehmen. Insbesondere da China und Japan auf sehr tönernen Füssen stehen.

In Europa und den U.S.A. hängt es eher an dem Arbeitsplatz und den eigenen Vorräten an Papier-Geld, ob man hier erspartes Gold freisetzen kann. Viele haben sicherlich Gold in der Hoffnung auf starke Kursgewinne gekauft. Diese Investoren sind aber jetzt bereits wieder ausgestiegen. Und wenn nicht, dann wird das die nächsten Monate passieren. Es sei denn, der Goldpreis bricht nun kurzfristig wirklich massiv aus. Andere haben ihr komplettes liquides Vermögen in Gold liegen. Kommt es hier zur Arbeitslosigkeit, dann müssen die an ihre Gold-Vorräte ran - man will sich ja nicht selbst einschränken. Aber mit einem Papiergeld-Polster ausgestattet sollte es schwierig werden, an das Gold der Anderen zu kommen. Vielfach sind das sowieso Insider. Auch eine massive Preisdrückung kann die nicht erschrecken, da noch genug Papiergeld im Hintergrund ist.

Wahrscheinlicher ist die Repatriation des Goldes aus den ölproduzierenden Staaten und Russland. Ich denke der Prozess läuft schon. Die Prestige-Objekte im Nahen Osten stehen alle vor dem Aus und die riessigen Schulden, die bleiben, können eigentlich nur in Gold oder Treasuries beglichen werden. Ein künstlich herbeigeführter Einbruch der Preise für Öl und Gas könnte mittelfristig das Gold in die westlichen Hände zurück spülen. Die Gefahr ist, dass erst einmal die Treasuries recycled werden müssen. Aber das scheinen die ja jetzt schon durch verschiedene Massnahmen im Griff zu haben. Also sollten die keine Angst vor Russland und den OPEC-Staaten haben.

Seien wir einmal ehrlich: Es ist uns auch lieber, wenn das Gold in westlicher Hand liegt, wenn wir es wirklich benötigen sollten. Wer hätte gern einen arabischen Scheich oder einen Wodka-trinkenden Apparatski als seinen Vorgesetzten. Oder würde gerne durch einen ewiglächelnden Asiaten gequält ?

Man sollte sich doch noch ein Polster an Papier-Bargeld zuzulegen, um dem Gold-Staubsauger zu entgehen. Bei einer lancierten Asien-Krise nebst einer Ölpreis-Krise werden wohl grössere Mengen Gold fliessen. Da ist eine Vorausschau des kurzfristigen Goldpreis-Verlaufs schwer einschätzbar. Man möchte ja nicht zu denjenigen gehören, die auf niedrigem Niveau verkaufen müssen.

Es ist möglich, dass soetwas passiert. Aber für wirklich wahrscheinlich halte ich es nicht. Abgesehen von den Margin-Spekulanten liegt das meiste Gold in "relativ sicheren Händen", also Leuten, die eigentlich nicht arbeiten müssen. Es liegt nicht bei der breiten Masse, die es verkaufen muss, um einige Monate/Jahre Arbeitslosigkeit durchzustehen. Ein massiver Banken/Staats-Crash wird daher die Reichen noch mehr ins Gold treiben und den Preis explodieren lassen. Auch wenn es vielen nicht gefällt, das Smart Money ist meistens reich und muss nicht arbeiten. Die wirkliche Gefahr sind die Kredit-Spekulanten, die kann man relativ leicht aus ihrem Gold treiben.

PS: Hr. Ziemann wird in Zukunft vermutlich noch mehr als Dr. Gold auftreten.


Neu 2009-07-23:

[7:00] Was Gold noch kann - Rettung vor dem Staat:

Aus dem Gold-Kommentar von Peter Ziemann vom 22.7.: must read!

Wie undemokratisch der Besitz von Gold nur ist: Da kann die Regierung nebst Bundestag und Bundesrat mit Unterschrift des Bundespräsidenten legitimiert durch das Bundesverfassungs-Gericht ein Gesetz zur Besteuerung von Vermögenswerten beschliessen, die Initiative wird von alle Parteien als ein Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit in Deutschland gefeiert, und kein Gold-Besitzer meldet sich. Oder jeder Finanzbeamte, Bearbeiter auf dem Sozialamt kann durch Überwachungsgesetze legitimiert die Konten seiner Bürger durchschnüffeln - allerdings bei der Abfrage des Gold-Kontostandes streikt auch dieses System. Und da kann die Europäische Zentralbank auch noch so viel Geld drucken wie sie will, um ihre Bürger mit Hilfe der Inflation kalt zu enteignen --- bzw den Staat warm zu entschulden. Alles natürlich gesetzlich legitimiert. Aber auch hier macht Gold einfach nicht mit. Gold ist ein richtiger Spielverderber, ein undemokratischer Aussenseiter eben.

Und will man den Leuten letztendlich an die Wäsche, durch Notstandsgesetze wieder völlig demokratisch legitimiert, dann füllt man seinen Rucksack mit seinen Münzen und Barren und haut einfach ab. Das geht leider nicht, wenn man sein Vermögen in einem Haus am Tegernsee geparkt hat --- dumm gelaufen. Wie einfach es doch ist, sich vor dem Staats-Kraken in Sicherheit zu bringen.

Und dann gibt es noch die einmalige Chance, quasi wie bei einem Lotto-Gewinn plötzlich reich zu werden. Und das ohne Glück - man muss nur warten, bis sich Regierung nebst Zentralbanken ihrer undemokratischen Reserven endgültig entledigt haben.

Dann kann man plötzlich auch mit diesen Münzen Waren erwerben - ohne den Umweg über das staatlich verordnete Geld. Ob das dem Steinbrück schmecken wird ? Gehen dann nicht plötzlich neben der Mehrwertsteuer auch die Steuereinnahmen auf Arbeit verloren ? Vielleicht muss dann ein Klempner nicht mehr einen Tag arbeiten, um sich eine Stunde von seinem Maler-Kollegen leisten zu können.

Eigentlich ist es kinderleicht, sein Vermögen in Sicherheit zu bringen: Man hebt Geld von seinem Konto ab, fährt zu seinem Händler und kauft sich Münzen oder Barren. Viel zu einfach für Viele. Wo ist der Haken ? Deshalb kommen auch nur Wenige auf diese Idee. Wären es Viele, dann stünde das staatlich verordnete Geld vor dem Aus - ein Bank Run auf die EZB würde beginnen: "Hier sind meine Euros, gib' mir dein Gold".

Ist ein weiterer Raubzug des Staates nun Utopie oder werden Viele sagen "mich wird es schon nicht treffen". Zuerst werden es immer Wenige sein, die betroffen sein werden. Das ist in der Politik immer so: Als erste Massnahme baut man einen Popanz gegen eine kleine Gruppe auf und buhlt um die Stimmen der Mehrheit mit Schlagzeilen wie "soziale Gerechtigkeit" oder der Versicherung, dass der "Otto Normalverbraucher" nicht betroffen sei. "Starke Schultern" können mehr tragen ist auch ein beliebter Spruch. Wer möchte da mit seinen schwachen Schultern widersprechen ? Doch dann sind plötzlich mehr betroffen, als man vermutet hatte. "Principiis obsta! - Wehret den Anfängen!" merkte schon der römische Dichter Ovid an.

Die ganzen Meldungen der letzten Tage, Wochen und Monate zur Erhöhung von Mehrwertsteuer, einer neuen Vermögens-Steuer, einer Reichensteuer getragen von Experten, Wirtschafts-Instituten und anderen staatbezahlten Schreiberlingen dienen nur einem Zweck: Den Boden für eine erneute massive Ausplünderung des Mittelstandes zu bereiten. Nur da ist für den Staats-Kraken noch ausreichend Geld zu holen. Wie wäre es mit einer Zwangs-Hypothek auf das hart ersparte Eigenheim. Andere haben ihr Geld ja auch verloren - da müssen die Eigenheim-Besitzer doch auch ihren Solidar-Beitrag leisten. Oder eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes von 42 % auf 45 % - früher waren es schliesslich einmal 56 %. Nur dumm, dass bereits jetzt schon der ledige Facharbeiter oder einfache Ingenieur jeden zusätzlich verdienten Euro in dieser Einkommensgruppe versteuern muss. Und in Wirklichkeit sind die 42 % ja auch 48 %, wenn man Soli und Kirchensteuer berücksichtigt. Das sind die neuen Reichen, die man bestrafen möchte. Vielleicht ist Hartz IV das neue Durchschnitts-Niveau --- alle Einkünfte darüber müssen abgeschöpft werden. Natürlich immer im Namen der sozialen Gerechtigkeit.

Niemand kann es besser beschreiben: Gold ist auf keinem Konto, auf keinem Wertpapier-Depot, in keinem Grundbuch, daher nicht besteuerbar. Und er schreibt auch: wenn das viele bemerken, gibt es einen Run auf die Währung.

PS: unser "Anti-Demokröt" in Bayern wird über den Bericht jubeln. Hr. Ziemann verdient einen Dr.Gold!

Hier müht sich WIWO: Wohin mit dem Schwarzgeld?

Tausende Deutsche wollen ihr Schwarzgeld aus Steuerparadiesen retten, bevor dort das Bankgeheimnis fällt. Warum Selbstanzeigen beim Finanzamt besser sind als riskante Rettungsmanöver, welche Anwälte im Ernstfall gut beraten.

Dabei ist die Sache so einfach: das Geld im "Steuerparadies" in Gold umwandeln und dort in einem Schliessfach einsperren. Wenn das Schliessfach nicht bei einer Bank ist, dann hat der Kavallerist Steinbrück überhaupt keine Chance, daran zu kommen oder davon zu erfahren. Gegen die andere Steuer, die Inflation schützt es auch. Leute wacht auf!

Hier noch 2 Artikel auf hartgeld.com zum Thema: Staat, Geld und Steuer-Knechtschaft, Goldlagerung – und Staat

[9:45] Leserzuschrift-CH dazu:

So denken/antworten die Schafe:
- Gold ist zu teuer, war schon viel billiger
- Gold zahlt keine Zinsen, Bankkonto schon
- Goldpreis schwankt, ich könnte Geld verlieren
- Kein Geld für Gold, Leasingraten, Hypozinsen, Ferien, ... müssen bezahlt werden
- Kaufe lieber Obligationen, die Zahlen jährlich Zinsen und bei Verfall 100% des Kapitals zurück
- Hab keinen Tresor zuhause, lasse Geld lieber auf dem Bankkonto
- Bin zu faul mich um meine Finanzen zu kümmern
- Verstehe eh nichts von Geld, hab anderes um die Ohren
- Man wird es schon wieder richten, wird alles wieder gut
- ...

Und Schafe werden geschoren und am Ende aufgegessen.

[9:45] Leserzuschrift-DE zu ziemann-gold-news:

der jüngste Beitrag von Herrn Ziemann veranlasst mich, etwas nachzuholen, was "im Eifer des Gefechts" leider bisher immer untergegangen ist: die Würdigung Ihrer beider Arbeit, die dieses gedankliche "Gefecht" ja überhaupt erst ermöglicht.

Die Kommentare von Herrn Ziemann werden immer besser! Die Verknüpfung des Goldthemas mit der Realwirtschaft und den sozialpolitischen Bedingungen und Schachzügen schaffen es, Gold auch in die Köpfe derer zu bringen, die ansonsten kein Interesse an Finanz- und nationalökonomischen Themen haben. Hier erkennt es auch der "einfache Bürger", dass Gold mit ihm und seiner Situation etwas zu tun hat und nicht nur etwas für die "da oben" ist. Das ist hervorragende, sachliche Aufklärungsarbeit. Herr Ziemann wächst mit seinen "Gold-News" jedesmal wieder ein Stückchen über sich hinaus. Seine finanztechnischen Sachkenntnisse übersetzt in volkswirtschaftliche Mechanismen und die Verknüpfung beider mit dem ganz realen wirtschaftlichen Alltag beeindrucken!

Bitte richten Sie Herrn Ziemann meinen ganz persönlichen Dank verbunden mit dem größten Respekt vor seiner Sachkenntnis und seiner Fähigkeit, diese allgemeinverständlich zu transportieren, aus. Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch Ihnen, Herr Eichelburg, meine längst überfällige Anerkennung für Ihre Seite und das durch sie zum Ausdruck kommende Engagement zollen. Längst sind Sie beide mit Ihrer Arbeit für mich zur Referenzgröße der wirtschaftlichen Geschehnisse und ihrer Interpretation geworden.

Vielen Dank - wird weitergeleitet!

[12:45] Leserzuschrift-DE - Gold Run:

ersteinmal ein Dank an ihre aufklärerische Arbeit, sie wachsen von den Thematiken immer weiter über sich hinaus... Gut so!

Ich hätte mal eine Verständnisfrage bzgl. des Goldruns:
Was ich noch nicht so ganz verstehe, was dazu beitragen soll, dass der Run in Gold das Geldsystem ins Wanken bringen soll.
Ich stelle mir das folgendermaßen vor...
Hinz und Kunz möchte nun auch Gold erwerben, sie informieren sich und gehen zu ihrer Hausbank oder auch zu den Edelmetallhändlern, um entsprechendes Gold zu erwerben. Was passiert dabei häufig, das Geld für das Gold wandert meist über Überweisung von einem Konto zum anderen. Sprich vom Konto des Käufers zum Konto des Verkäufers... das Geld bleibt im System und die Banken merken davon nix.

Hinz und Kunz spielen real keine Rolle, sondern nur das Big Money: wenn diese aus dem Geld in Gold flüchten, flüchten sie auch aus den Staatsanleihen und das Währungssystem ist erledigt. Wer dann kein Gold bekommt, kauft Realgüter aller Art, die im Preis explodieren.


Neu 2009-07-22:

[19:00] Leserkommentar-DE - Goldstandard:

Im Zeitraum zwischen 1871 und 1914 gab es so gut wie keine Inflation in den Güterpreisen. Dennoch hat die Wirtschaft gebrummt. Die Goldmenge hat zwar auch zugenommen - aber erst nach dem WK1 stieg die Förderung sehr deutlich an. Es geht also auch mit stabilen Preisen und dem Goldstandard.

Eine zukünftige gedeckte Währung könnte neben Gold auch mit Silber, Kupfer und anderen (knappen, weil endlich auf der Erde vorhandenen) Gütern (teil-)gedeckt sein. So kann z.B. bei Wirtschaftswachstum und zu geringer Goldförderung die Silberdeckung oder der Deckungsanteil von Kupfer erhöht werden.

Hauptsache ist, dass die Menschen dauerhaft VERTRAUEN in die Währung haben! Und das geht nur, wenn Papierversprechen durch handfeste Materialien ersetzt werden. Am besten essentielle Güter, die jede Volkswirtschaft braucht - so kann man Geld gegen Ware tauschen (gedecktes Papiergeld gegen Kupferlieferungen)!

Genau das ist es: Vertrauen in die Währung als Wertspeicher.
 

[12:30] Leserzuschrift-DE - Ludwig von Mises und Goldwährung:

mit Interesse habe ich Ihre Publikation "Hyperinflation II" gelesen.
Ich bin wie Sie Freund der Freiheit, die uns stetig immer mehr durch Politiker genommen wird.
In ökonomischer Hinsicht erscheint mir dann auch die Notwendigkeit eines freien Marktgeldes konsequent.
Ich bin durchaus Anhänger von Ludwig von Mises bzw. den ökonomischen Lehren der Wiener Schule. Aber ich bin kein Ökonom, sondern Ingenieur. Daher frage ich mich ob man mit Gold als Geld kein Problem mit wirklicher Deflation hat. Dies schreiben Sie ja auch in Ihrem Artikel.

Nach der Formel "Inflation = Geldmenge minus BIP-Wachstum" wäre ja die Inflation negativ, bei angenommen weitgehend konstanter (da nicht ausdehnbarer) Geldmenge. Also würde Gold zwangsläufig zur Deflation führen ?

Frage: Wie wird man mit einer 100%igen Golddeckung dem Wirtschaftswachstum gerecht ? Vielen Dank vorab für Ihre Antwort

100% Golddeckung hat es nie gegeben, das ist ein Idol von Wissenschaftlern. Auch im 19. Jahrhundert mit Goldstandard hat es jede Menge Wirtschaftswachstum gegeben, nur kann man das System nicht so überdrehen, wie jetzt.


Neu 2009-07-17:

[10:00] Der nächste Artikel in Richtung Gold-Standard:

Focus: Weg mit dem Dollar, her mit Gold

Die Schulden vieler Staaten steigen ins Uferlose – und nähren die Angst vor einer Hyperinflation. Kann nur eine goldgedeckte Währung ein Desaster verhindern?

Noch sind diese Stimmen in der Finanzpresse nur vereinzelt. Sobald aber die Hyperinflation beginnt, wird es zum Orkan werden. Glücklich sind dann alle Goldbesitzer.

Bei solchen Politikern kommt sie bald: Orwellian Comments - Vice President Biden: ‘We Have to Go Spend Money to Keep From Going Bankrupt’


Neu 2009-07-15:

[16:00] Die Welt präsentiert die süsse Gold-Karotte:

Welt: Fondsmanager sieht Gold auf 5000 Dollar steigen

Schon 2001 setzte Vermögensverwalter Uwe Bergold auf Gold. Seither trommelt er dafür, dass das edle Metall die sicherste Art des Sparens ist. Damit hat er bislang Recht behalten. Dass der Goldpreis bei 900 Dollar je Unze dümpelt, beunruhigt ihn nicht. Im Gegenteil: Er prophezeit eine Preisexplosion.

Vor einigen Tagen das Angst-Argument für Gold, heute das Gier-Argument. Dann noch die Schläge auf den Umverteilungs-Staat. Hat der Springer-Verlag dem Staat den Krieg erklärt?


Neu 2009-07-12:

[18:30] Die Welt warnt wohl ihre (Oberschicht-) Leser:

Welt: Am Ende bleibt wohl nur noch das Gold

Nach 2 Tagen ist dieser Artikel mit fast gleichem Text und anderem Bild wieder da. Man kann es ruhig als "Warnung aus dem System" auffassen - an alle, die etwas zu verlieren haben, aber zuhören können: geht in die goldenen Rettungsboote.


Neu 2009-07-10:

[16:30] Gold, die letzte Zuflucht:

Welt: Staatsverschuldung – am Ende bleibt nur Gold read!

Politiker aller Couleur haben in den vergangenen 60 Jahren gelernt, dass man Rezessionen einfach auszusitzen muss und kann. Diese Logik entspricht tradiertem, linearem Denken. Im Normalfall dauert eine Rezession (meist euphemistisch Konjunktureinbruch genannt) nur zwei oder drei Quartale. Die Politik verändert dann schnell fiskalische und regulatorische Stellschrauben, die meisten keynesianischer Natur (steigende Haushaltsdefizite, Ausweitung der Kurzarbeit, etc.). Und wenn der Spuk vorbei ist, macht man weiter. als sei nichts gewesen. Nur, dass die Staatsverschuldung jedes Mal einen weiteren Sprung nach oben macht).

Der sich momentan korrigierende Goldpreis bietet also eine günstige Gelegenheit, persönlich für Sicherheit zu sorgen, wenn man psychologisch in der Lage ist, dem linearen Denken abzuschwören.

Diesesmal geht es nicht mehr so wie bei vergangenen Rezessionen. Es kommt der grosse Systemumbruch. Daher ist Gold diesesmal das Rettungsboot.

PS: Es gibt Insider-Informationen, wonach in Deutschland (vermutlich nicht nur dort) eine Monster-Auslieferungswelle von Bargeld, etwa von der Bundesdruckerei in Berlin eingesetzt hat. Fortlaufend fahren grosse Panzer-LKWs mit Polizeibegleitung, aber mit Tarnaufschriften, um das Bargeld zu verteilen. Also dürfte ein grosser "Event" bevorstehen, der einen massiven Bank-Run verursacht. Diesen will man wohl mit Bargeld "ertränken" - jeder bekommt soviel er will. Den Preis der echten Rettungsboote muss man wie jetzt wohl vorsorglich vorher drücken, damit er dann nicht so stark hochspringt.
Wenn dieser Event kommt, dann braucht man diese "letzte Zuflucht".

PPS: Warnt man uns mit solchen Artikeln?


Neu 2009-07-09:

[20:30] Man schläft besser auf Gold:

Schnittpunkt2012: Gold & Silber

Glaube mir, mein Freund, ich schlafe besser, wenn ich weiss, du bist abgesichert! ;-)

Deine Sparbücher, Wertpapiere und Kapitalversicherungen sind heute schon de fakto wertlos ... also auf was wartest du? Viel Zeit bleibt nicht mehr!

Kommentar unnötig.

Neu 2009-07-07:

[20:15] Robert Kiyosaki erklärt Gold-Investing:

ConspiracyOftheRich: Gold & Silver Investments

Robert, along with friend, and author of the Rich Dad Advisor Book, Guide to Investing in Gold and Silver, Mike Maloney, explains why gold and silver are vital investments for today’s economy.

Kiyosaki investiert selbst massiv in Gold und Silber.

Interessantes Statement von Mike Maloney aus dem Video zu einem Goldverbot:
Sobald etwa die USA ein Goldverbot beschliessen würden, würde der Rest der Welt sich auf alles Gold stürzen. Genau das Gegenteil würde erreicht. Daher wird es seiner Meinung nach nicht geschehen.

Allein bei der derzeitigen US-Geldproduktion wäre seiner Meinung nach ein Goldpreis von $15000/oz gerechtfertigt.


Neu 2009-07-02:

[14:45] Spezial Report Gold der Ersten:

Erste-Research: In Gold we trust

- Erstklassiges Chance/Risikoverhältnis für Goldinvestments
- Gold ist nach wie vor in den Frühphasen eines Bullenmarktes
- Stark gefallene Produktionskosten sprechen für Goldminenaktien
- Wall Street entdeckt Gold
- Österreichische Schule der Nationalökonomie: Massive Geldmengenausweitung als Fundament für Goldhausse?
- CoT Positionierung spricht für Korrektur
- Erstes Kursziel bei USD 1.300, langfristiges Kursziel: Überschreiten des inflationsbereinigten Allzeithochs bei USD 2.300/Unze


Neu 2009-06-27:

[18:15] Es ist Zeit, ganz ins Gold zu gehen:

MMnews: Flucht ins Gold

Könnte es sein, dass die Zeit allmählich reif ist, ganz in Gold zu gehen – trotz oder gerade wegen der Manipulationen am Gold-Markt? Die Zeichen verdichten sich, dass das Ende des „Papiergoldes“ naht und dass damit die große Stunde des physischen Goldes schlägt, besonders vis-à-vis Peak Oil.

Ja, denn in den Papierwerten gibt es nichts mehr zu gewinnen - nur zu verlieren. Nur wer konzentriert, erzielt die optimale Performance.

Besonders bei kleineren Vermögen sollte man Silber nicht vergessen - eher den Schwerpunkt auf Silber legen.
 

[7:30] Aus dem Gold-Bericht von Peter Ziemann - Gold und der "Superstaat":

Liebe Frau Merkel: Ich weiss, dass die Sozial-Industrie euch Politiker zu Tode streiken wird, wenn ihr die hungrigen Mäuler der Empfänger von Staats-Knete nicht mehr stopfen könnt. Aber das wird sowieso kommen, wenn dem Staat keiner mehr Geld geben kann. Und keiner dem Staat mehr Geld leihen wird. Also anstatt der SPD und Den Linken bei jeder Aktion hinterherzulaufen, habt Mut den Volk zu sagen, dass der Staat seine derzeitigen Verpflichtungen einfach nicht mehr erfüllen kann. Auch im Falle der OPEL-Rettung hat sich das populistische Geschwätz der SPD eben nicht in entsprechenden Wahlergebnissen manifestiert. Und wenn ihr das nicht mehr schafft, dann müsst ihr eben wie die SPD und Die Linke um die Stimmen der Staats-Transferempfänger betteln gehen. Von den verbleibenden Leistungs-Trägern werden ihr dann keine Stimme mehr kriegen.

Warum ist das für den Gold-Bericht relevant, werden sich viele fragen. Weil Politiker in ihrer Ohnmacht wegen der explodierenden Staatsverschuldung eben nur eine Antwort wissen - nämlich Steuererhöhungen und neue Steuern. Dabei werden sie natürlich von sogenannten Wirtschafts-Experten unterstützt - denn diese kassieren ihre Bezüge auch aus der Staatskasse: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Und so muss jeder Bürger zusehen, wie er sein Vermögen vor dem direkten oder indirekten Zugriff des Staates bestmöglich in Sicherheit bringen kann. Gold erscheint mir hier im Hinblick auf die Aktionen des Kavallerie-Führers Steinbrück die beste Wahl zu sein.

Hinzu kommt, dass die Probleme des Staates nicht mehr lösbar sind - "too big to bail". Gold-Besitzer sichern sich auch gegen einen Kollaps von "Big Government" ab. Denn über eines muss man sich im Klaren sein: Mit dem Ende von "Big Government" geht auch deren Papiergeld-System mit unter.

Gold schützt auch gegen Big Government, dessen kommende Vermögenssteuern und seine Inflationssteuer.

Neu 2009-06-24:

[11:45] Gold als Aufmacher in der Wirtschaftwoche:

WIWO: Weltgeld Gold

Weil die Staatsfinanzen aus dem Ruder laufen und die Notenbanken immer mehr Geld drucken, verlieren Anleger das Vertrauen in das vom Dollar dominierte System der Papierwährungen. Auf der Suche nach Wertbeständigkeit steuern sie den letzten sicheren Hafen an – Gold

Jetzt breiten es die Wirtschaftsmedien schon prominent aus. Jetzt müssen es die Massen und die Klick-Affen nur noch glauben und danach handeln.

Es sollte niemand mehr sagen, er sei nicht informiert worden!


Neu 2009-06-20:

[17:45] Dr. Doom wird Dr. Gold:

WIWO: Investmentlegende Marc Faber: "Gewaltiger Kollaps" must read!

Warum Vermögensverwalter Marc Faber enorme Kaufkraftverluste der Papierwährungen erwartet und deshalb immer mehr Gold anhäuft.

Was meinen Sie damit in Bezug auf Gold?
Ich könnte mir zumindest in der Schweiz vorstellen, dass Anlegern eines Tages das Gold auf Druck der Amerikaner weggenommen wird.

Kaufen Sie weiter Gold?
Ja, Gold ist meine größte Position. Ich habe keine Absicht, mein Gold je zu verkaufen. Das ist meine eiserne Reserve.

Er meint also, dass auch die Schweiz bei Gold nicht mehr sicher ist (weil sie kein Rückgrat mehr hat), Singapur, etc. aber schon.

[18:45] Leserzuschrift-CH - M. Faber Goldverbot in der CH möglich:

Wenn ich unsere Politik in der letzten Zeit in der CH so betrachte, würde ich mir das auch vorstellen können dass ein Goldverbot eingeführt werden könnte.
Evt. würde aber den Ausländern welche ihr Gold in der CH lagern das nicht drohen, weil die Heimatländer der Kunden es dann einziehen. Die Gefahr für ein Goldverbot in der CH würde ich als 30% ja und 70 % nein einstufen. Nach dem Krieg brauchen wir es alle nicht mehr - das Gold und Silber ! Habt Hoffnung Leute, auf unsere "Eliten" dass sie uns nicht mit innerpolitischen Problemen ablenken müssen !
Aber dieses Mal kämen sie auch nicht davon !

Möglicherweise übertreibt Faber, aber die Schweizer Politik von Heute ist nicht mehr die von Gestern. In Österreich oder Luxemburg haben die Amerikaner vermutlich weniger Einfluss, aber die EU.

Deshalb empfehle ich in Seminaren je auch Singapur, aber das ist den Leuten zu weit weg - nur 12 Flugstunden und Englisch sprechen sie auch.

[21:00] Leserzuschrift-US - Gold-Lagerung in Singapur:

Sie empfehlen oefter Singapur als Goldlagerland (wie z.B. wieder heute).
Ich selbst habe dort laenger gelebt und weiss, dass man dort als Auslaender ohne Arbeitsvisum oder ohne unbegrenzte Aufenthaltserlaubnis KEIN Bankkonto eroeffnen kann. Das gilt fuer alle Banken dort. Ich vermute (ohne es aber zu wissen), dass es bei Banksafes nicht einfacher ist. Von daher rate ich Lesern ab, einfach so nach Singapur zu fliegen und zu hoffen, dort Gold lagern zu koennen. Auf jeden Fall vorher mit der Bank Kontakt aufnehmen!

P.S.: In Singapur muss man sogar den Reisepass vorlegen, um eine Prepaid-Handy-SIM-Karte an der Tankstelle zu kaufen. Eine Kopie wird dann bei der Regierung hinterlegt.

Das mag für "normale Leute" schon gelten, aber für "Investoren" sicher nicht. Sonst könnte Singapur nie ein internationaler Finanzplatz sein. Ja, auf jeden Fall vorher Kontakt aufnehmen.
 

[10:45] Leserzuschrift-AT - Wann aus EMs aussteigen?

Gestern haben Sie mich aber wieder einmal erstaunt. Sie haben nämlich in einem Kommentar zu einer Dr.-Gold-Zuschrift geraten das bisher gesammelte Gold zu veräußern wenn die Massen danach verlangen. Zwar ist mir auch klar, dass Finanzwerte dann unterbewertet sein werden, aber dies gilt sicherlich nicht für Alle Finanzwerte. Zumindest die mit den "Götter" in Zusammenhang stehenden Werte dürften zurecht zu Sondermüll gestempelt sein und dies auch bleiben. Aber wird der kleine Investor dann die Faulheit eines gut verpackten Finanzproduktes oder die wirkliche Wirtschaftslage einer Bank erkennen bzw. durchschauen? Ein Ausstieg aus Edelmetalle und ein Einstieg in Finanzwerte ist daher mit einem ziemlichen Risiko verbunden. Auch Immobilien -eine sehr träge Asset-Klasse - dürften dann ihren Boden noch nicht gesehen haben. Würden Sie also raten am vermeindlichen Höhepunkt Edelmetalle abzustoßen, Finanztitel (wohl mit erheblicher Streuung) zu kaufen und dann, wenn (Wohn- und Gewerbe-)Immobilien abgestürzt sind dort einzusteigen?

Ich habe in meinem Kommentar gesagt, Gold wird gegenüber FINANZWERTEN wie Aktien oder Immos überschwingen, das ist ein guter Zeitpunkt umzusteigen. Darin stand nichts über FINANZPRODUKTE wie Investmentfonds, etc. Diese wird es dann kaum mehr geben - da alle ausgestiegen sind - ins Gold. In jeder Krisenphase werden massenhaft Fonds geschlossen.WE.

Wenn das eine Massenerscheinung ist, dann ist es Zeit, umzusteigen: Zum Golde drängt doch alles

Derzeit machen es nur ein paar Leute aus dem Smart Money, die Masse wird dann mindestens das 10-fache bezahlen.

[18:15] Leserzuschrift-DE - Anmerkung zu den jüngsten Zuschriften "Gold-Defätist":

Wie bei allen Investitionen reicht es nicht, sich auf sein Bauchgefühl zu verlassen. Ein Besuch von Herrn Eichelburgs Seminaren ist ein guter Einstieg in das Thema. Das reicht aber nicht. Sich regelmäßig bei den Besten der Branche zu informieren, die sich seit mehr als 50 Jahren mit Gold befassen und damit nachweislich erfolgreich Geld verdient haben ist ein MUSS. Das Internet macht es einem so einfach. Ich kann nur empfehlen die Beiträge bei http://jsmineset.com/, http://www.safehaven.com oder http://www.kitco.com/ind/index_date.html regelmäßig zu studieren. Das kostet mindestens 2-3 Stunden Zeit pro Woche. Wer aber glaubt, ohne Anstrengung Geld zu verdienen, der wird es durch falsche Anlageentscheidungen schnell wieder verlieren. Wer die Zeit nicht investieren will, der sollte besser bei Festgeld bleiben.
Übrigens: Mehrere dieser "Erfolgreichen der Branche" sehen einen Ausbruch über 1000$ in diesem Sommer. Für Freunde der technischen Analyse : Die inverse Schulter-Kopf-Schulter Formation des Goldcharts , die sich seit dem letzten Hoch im März 2008 gebildet hat, ist kurz vor dem Abschluss. Dann folgt der Ausbruch nach oben. Also Leute, kauft jetzt und heute und jammert später nicht den verpassten Chancen nach.

Leserzuschrift-DE - Gold-Defätist:

Ich habe nach etwa 1 Jahr Pause im Januar wieder angefangen Gold- und Silbermünzen über einen kleinen Münzhändler zu kaufen. Habe ihn auf dem Trödelmarkt kennen gelernt, ihm da einige ½ Unzen Silbermünzen abgekauft und seitdem arbeiten wir auf Absprache insbesondere für Silber zusammen. Die letzte Zeit habe ich noch ein paar 1/20 bis ½ Unze Goldmünzen von ihm bekommen. Vergangene Woche war ich bei ihm und er sagte, von Januar bis März haben die Leute ihm reihenweise Silbermünzsammlungen und Goldmünzen angeboten, seit April wird es immer schwieriger im Ankauf, insbesondere kleine Goldmünzen, aber auch Silber. Holländer zahlen inzwischen für 5RM Hindenburg locker 5,50€ und fragen kräftig nach. Auf den Münzmessen fragt er seine langjährigen Partner, die auch immer liefern konnten, aber mehr als 2x 20 Mark Wilhelm (einer aber recht selten zum reinen goldpreis) war nicht drinnen. Er selbst wird seine Reserven aufrüsten, nachdem er durch meine Kaufaktionen mit anderen Münzhändlern sprach und sie ihm bestätigten, dass der Anteil der Leute mit Kaufhintergrund „Krise“ stetig zunimmt. Das stellt sich für mich irgendwie andersherum dar, als oben beschrieben!

Bei den Händlern ist es total unterschiedlich. Manche (die grösseren) haben ordentliche Steigerungen - vor allem mit Grossanlegern. Andere haben dramatische Einbrüche - besonders wenn sie wenig bekannt sind.


Neu 2009-06-19:

[9:15] Beispiel 1980 - wie ein Goldrausch aussieht:

Spiegel: Gold: Hysterie, Panik, ein Rausch

SPIEGEL-Report über das knappe Edelmetall und die weltweite Spekulation Reiche Spekulanten kaufen tonnenweise, kleine Sparer laufen von Bank zu Bank, um Münzen und Barren zu erstehen: Das Goldfieber hat die Menschen gepackt. Der Preis steigt unaufhaltsam, in Sprüngen, die selbst Fachleute nicht für möglich hielten. In der vergangenen Woche erreichte die Spekulation einen neuen Höhepunkt.

Das harmlos im Vergleich zu dem, was jetzt kommen wird.

PS: wenn sich soetwas so abspielt, wie im Januar 1980, dann ist es Zeit auszusteigen. Jim Sinclair hat es getan und alles Gold auf den Markt geworfen - in die Hände des Mobs. Er selbst ist dann in Staatsanleihen mit 15% Zinsen gegangen.

[10:15] Leserfrage-DE - zu wie ein Goldrausch aussieht:

Jim Sinclair meint auch das es diesmal kein Ausstiegsszenario für Gold und Silber wie 1980 geben wird. G/S werden für die kommenden Generationen DAS Geld sein, Kredite wird es lange keine mehr geben wie sie auch sagen. Jim Sinclair diskutiert schon seit Längerem das "Goldcertificateratio", das wohl soetwas wie eine flexible Preisspanne für Gold auf hohem Niveau sein wird da als Währungsanker fungierend (zumindest für die USA). Man würde dann nur aus Gold und Silber aussteigen weil woanders bessere Renditen warten oder man etwas Essbares braucht, aber nicht hautpsächlich weil die Metallpreise wieder massiv abstürzen wie vor 30 Jahren und Jahrzehnte auf niedrigem Niveau verharren?!

Diesesmal wird Gold/Silber wieder Geld werden, da hat er recht. Trotzdem wird es einen Überschwinger bei Gold gegenüber Finanzwerten geben (dieser werden besonders billig sein). Da muss man umsteigen. Wer das Gold nur zum Leben braucht, braucht nichts zu tun.


Neu 2009-06-14:

[21:00] Bill H. im Midas vom 12.6. - wenn es losgeht:

One Ounce Of Gold In German Marks

January 1919 170
September 1919 499
January 1920 1,340
September 1920 1,201
January 1921 1,349
September 1921 2,175
January 1922 3,976
September 1922 30,381
January 1923 372,477
September 1923 269,439,000
Oct 2, 1923 6,631,749,000
Oct 9, 1923 24,868,950,000
Oct 16, 1923 84,969,072,000
Oct 23, 1923 1,160,552,882,000
Oct 30, 1923 1,347,070,000,000
Nov 5, 1923 8,700,000,000,000
Nov 30, 1923 87,000,000,000,000

Source: CIBC World Markets

To all; the above "Gold prices" were the result of German monetary policy from 1919 to 1923. It is very important to understand that I put "Gold prices" in quotes because this is how we Americans think. This is completely wrongheaded thinking. The truth of the matter is that German Reichmarks were valued in Gold ounces and the German currency collapsed in value, thus the amount of currency necessary to purchase 1 ounce of Gold exploded exponentially. Gold did not "go up", the Reichmark imploded.

We think in terms of Gold went up or down today when we should be thinking the Dollar went up or down. An ounce of Gold 200 years ago is still that same ounce of Gold today. 200 years ago Dollars did not exist, they may not exist in the near future. The point is that Gold or Silver is a constant or a measuring stick for other goods and for paper currencies, not vice versa.

Looking at the above numbers is certainly startling. I read about the Weimar Republic years ago (not in college because this is not something Americans "need" to know) and I knew the currency went to zero. What I did not know was how fast it really happened! In 3 years the Reichmark dropped 95% vs. Gold, it only took another 21 months to become worthless. Think about the numbers above. 87 trillion RM's for one ounce, 87 trillion?! You may be wondering why I am posting this. I am not trying to show you that you will become "rich" or that you will retain your purchasing power by owning Gold, by now I think we all understand the many reasons to own Gold and that hyperinflation and destruction of the Dollar is virtually a given.

I show you this because many people have asked me "what is our exit strategy"? This is always a logical question to ask and one that is always necessary when you first enter into an investment. I believe that what lies ahead of us will in no way resemble 1980 when Gold spiked and then plunged, only to barely tread water for the next 20 years. My thoughts are; that since the global currency markets are Dollar based, once the fiat Ponzi scheme collapses we will have plenty of time to survey the lay of the land and make intelligent investments from that point without time pressure to get out before Gold crashes again. Why do I believe it will be different this time? Simple, people will not trust another fiat currency again during our lifetimes because of the wealth destruction that has and will occur due to "funny money". Gold will be seen again for what it always has been, MONEY and a the ultimate store of value.

Because we live in a world with computers that provide instant information and communication, I believe the potential for a virtual 2 week tsunami of value destruction has a very good possibility of occurring. I see only one possible alternative. Once the "powers that be" see that Dollar destruction is imminent, I believe a new currency will be unveiled. Gold will be the new foundation and will be marked up accordingly, 10 to 1, 100 to one, 1000, etc. I have no idea what the number is, but it will be eye popping. I also believe the longer this is postponed the greater the mark up will be.

There have been many very well respected people throwing out Dollar/Gold numbers such as $1,650, $3,000, $6,500 and even higher than $10,000. I pay no attention to these numbers and think that anyone offering up a number is fooling themselves. There are just too many variables to arrive at a $/Gold number. Do we really know how many Dollars exist now that money supply is no longer reported? No. Do we have any idea how many synthetic Dollars exist in the derivatives markets? No. We do know that the government says they have over 8,000 tonnes of Gold, should we believe them? (I'll leave this one up to you). But what if there is only 4,000 tonnes, or 1,000? Or God forbid, what if it is all gone!? As I said, too many what if's. The only thing we do know for sure is that even if we believe every ounce of Gold is still in Ft. Knox, there is nowhere near enough to support the "admitted" money supply with each Dollar priced at 1/1,000 th per ounce.

I wanted to show you the Weimar experience because it is visually shocking. It is certainly a scary thought if Gold were to require $87 trillion to purchase one ounce. It is also important to screw our heads on straight as to thinking about Gold in Dollar terms since we know (were taught) no other way. When all is said and done, we will have to "relearn" how to value assets in terms of ounces rather than in how many pieces of paper with how many zeros.

The funny thing is that you don't even have to believe me or what I have said, just listen to Ben Bernanke, Tim Geithner, and our new President. They have told you exactly what they plan to do. They will borrow more (until there is no more) and they will use the electronic printing presses. When these begin to fail, then the real Weimar will emerge, the Fed will simply print more Dollars to purchase Treasury bonds that were left unsold because the world did not want them. In tandem the Dollar and Treasuries will go down the Weimar rat hole together unless and until we get a new currency that has Gold backing and the government completely restructures itself (read, banckruptcy) going forward with manageable and balanced budgets.

I will leave you with a couple of questions. Do you know of anyone (country, corporation, or individual) that went through bankruptcy with assets entirely of Gold bullion and no liabilities? During Weimar, Argentina, USSR, US 1930's, Zimbabwe, Iceland, US present (Zimbabwe II)? Were these not the absolute worst economic times in the last 100 years? Has anyone EVER gone broke owning nothing but paid for and in possession Gold? No, no, no, and double no! Regards, Bill H.

Der Autor meint, eine "Exit-Strategy" aus dem Gold ist gar nicht notwendig, denn niemand wird mehr für den Rest des Lebens irgendeiner Papierwährung trauen wenn Dollar & co in der Hyperinflation verendet sind. Wenn dass passiert ist, wird die nächste Währung Gold und Silber sein müssen. Er hält es für möglich, dass die heutigen Regierungen freiwillig ein Golddeckung einführen, etwa mit einer Gold-Aufwertung 100:1.


Neu 2009-06-03:

[12:30] Mish - I could not find a single instance of "S&P Downgrades Gold":

Mike Sheldlock: Government Debt Downgrades vs. Gold

The word for today is "downgrade". Inquiring minds may wish to count the instances of downgrade in the following paragraphs.

"Fiat currencies don't float. They sink at varying rates".

Es folgt eine lange Liste von Downgrades von AAA-Staaten und Organisationen. Gold ist nicht darunter.

PS: Mish war bisher einer der härtesten "Deflationisten".


Neu 2009-05-31:

[18:15] Goldiges aus der Schweiz: Gold – Garant für eine stabile Währung

[15:15] Der CFR und das digitale Gold:

MMnews: Gold als Weltwährung

Neuer Vorschlag für Weltwährung: Digitales Gold. "Der Rückgang des Vertrauens zum US-Dollar, von den anderen Währungen ganz zu schweigen, lässt die Entstehung eines Gold-Äquivalents wahrscheinlich erscheinen."

Der Währungs-Vordenker des Council on Foreign Relations. Offenbar mögen die US-Eliten seine Aussagen nicht, da er mit Widerstand gegen diesen Plan rechnet.

Leserzuschrift-DE dazu:

Irgendwie krieg' ich da Grummeln im Bauch - als würde hier ein weiteres "potemkinsches Dorf" vorbereitet ... Soll das Gold nun auch "inflationiert", ähhhh "digitalisiert" werden? Damit man die Dollar-Zahlenspielchen nun mit Gold fortsetzen kann (Gold = Gold und Goldforderungen)und nicht die Karten auf den Tisch legen muss? Statt heute USD, morgen dann DOZ (digital ounze) als Weltwährung und des Kaiser's neue Kleider nur in einer anderen Farbe???? - Also Gold als Referenzwert, das es (zumindest in den Händen derer, die vorgeben, es zu besitzen) gar nicht gibt?

Man könnte es natürlich als weiteren Trick auffassen, ich glaube allerdings nicht, dass Steil das vorhat. Grundbedingung für eine digitale Goldwährung ist jederzeitige Konvertabilität in physisches Gold.

[17:30] Leserzuschrift-DE: Das erste was virtuell ist, sind die 31.000 Tonnen Gold, die angeblich unsere Regierungen halten.


Neu 2009-05-24:

[21:15] Aus "Gold This Week" von Bill Buckler - der Automat, der echtes Geld ausspuckt:

An "ATM" That Spits Out Money!!
On May 19, the UK site of Yahoo! Finance ran a quite amazing story. It was linked to by a few of the Gold sites on the web but that's about all. There were no follow ups that we have found, nor has there been any commentary by the major financial media in the US.

Here's a link to that story. Please read the entire article before returning here:
German firm plans gold ATMs to meet growing demand

Yep, you read that right.

"A gold-dispensing automatic teller machine (ATM) was on display at Frankfurt's main railway station for a one-day marketing test on Tuesday" (May 19)

"The ATMs will dispense 1-gram, 5-gram and 10-gram pieces of gold as well as Krugerrand gold coins. Each ATM can hold up to 1500 pieces"

"This is more than a marketing gimmick ...the company is planning to set up the 500 gold ATMs at a cost of 20,000 Euros apiece."

On May 19, the day of the "trial run", a person could insert 31 Euros in cash into the ATM and be dispensed a 1-gram Gold piece stamped with the imprint of the Belgian metals firm Umicore. The Gold is contained in a tin box and comes complete with a certificate of authenticiy. 1-gram of Gold is the equivalent of 0.0353 Troy ounces. The plan, as it presently stands, is to charge a 30 percent markup over the spot Gold price for the gold dispensed by the ATMs. There was no mention in the story about how much the Krugerrands would be marked up.

On the surface, this is quite a high mark up, but it is not out of line with the "EBay prices" which bullion Gold coins have been commanding for quite some time now. But the mark up is not the point. First of all this is a first foray towards putting Gold back into general circulation. Granted, these gold pieces are not officially "money", but it would not take a HUGE change for them to become money. Combine this "ATM experiment" with the fact that Germany recently demanded that all their Gold held in "custodial accounts" in the US be returned to them. Could it be that the European Union has decided to take the first tentative step towards getting Gold back into people's pockets as a circulating currency and as a medium of exchange?

Consider also the fact that this ATM dispensed Gold will come in 1, 5 and 10 gram weights - NOT the troy ounce and fraction of a troy ounce weight measure common to all presently available bullion coins. Using modern technology, it would be easy to turn out Gold coins - or more accurately precise weights of Gold encased in a transparent medium - in almost any size deemed useful. Even with Gold at, say, $US 1000 per troy ounce, 1/100 of a gram of Gold would be the equivalent of $US 0.35. That's THIRTY-FIVE CENTS. Circulating media containing this weight of Gold would be easy to produce. Indeed, lesser weights are perfectly feasible. Don't forget, Gold is the most malleable and ductile of all metals. Gold leaf of fantastic thinness and lightness has been produced for thousands of years.

For a long time now, The Privateer has been stressing the absolute necessity for Gold to return as a circulating media of exchange. Any kind of an enduring return to sound money is impossible without such an eventual end outcome. As already stated, this "experiment" by the company providing the "Gold ATMs" was a one-day affair in Frankfurt. We have no follow up coverage of this story. We do not know if the experiment was a success or if ANY of the planned rollout of 500 of these ATMs will actually come to pass.

But we DO know that the strains on the global fiat money system in general and the US system in particular are unsustainable. The crash dive of the US Dollar so far in May and its acceleration over the week just ended show that these strains are accelerating. So does the huge jump in yields on longer-term US Treasury debt paper. So do the reports about the imminent bankruptcy of GM and the fact that Treasury Secretary Geithner has refused (so far) to bail out the State of California which is facing HUGE cuts in government spending after the rejection of a number of "propositions" put to the voters this week.

Imagine being able to feed a sum of paper money into an ATM and receive GOLD in return. If the "experiment" which happened in Frankfurt on May 19 is deemed successful, we won't have to imagine it much longer. Even if it is NOT deemed successful or did not even take place (as we said, we have found no follow up to this story on Yahoo) a HUGE precedent has been set. Somebody, somewhere is going to re-introduce Gold as a circulating medium of exchange. We have just seen a report on the first tentative step towards this process. Only time will tell if this proves to be first step back from the precipice of global fiat paper money towards a SOUND monetary system.

But even if this one doesn't "work", there will be more. It is inevitable and just a matter of time.

Bill Buckler hielt den Versuch mit dem Goldautomaten in Frankfur für so signifikant, dass er das zum Thema der Ausgabe machte. Er sagt, man könnte auch kleineres Gold 1/100 Gramm = $0.35 ausgeben lassen, und schon wäre das "neue Geld" fertig. Er sieht es als einen Schritt zu neuem Gold-Geld, diesesmal aus Europa, sprich Deutschland?

Er sieht es auch als bewiesen an, dass Deutschland sein Gold aus den USA zurückholt.


Neu 2009-05-20:

Leserzuschrift-DE - Gold und Zinsen:

ich bin immer wieder erstaunt über die Aussage "Gold bringt keine Zinsen".

Dies ergibt sich allerdings logischerweise aus der Anlageform selbst:
während für fast alle GELD-Anlageformen der Begriff "Zins" benutzt wird, wird für die meisten anderen Anlageformen der Begriff "Rendite" benutzt.
Letzenendes stimmt also die Ausage "Gold bringt keine Zinsen" zu 100%. Aber Gold hat durchaus eine Rendite.

Unterm Strich ist dies aber alles nur "Neusprech".

Mich interessiert nur eines: wieviel habe ich eingezahlt und wieviel erhalte ich zurück. Der Begriff hierfür ist mir scheissegal! Und
überhaupt: Wer rechnet den Kaufkraftverlust in seine Zinsen ein???

Das kommt daher, dass die Leute die Geldentwertung nicht berücksichtigen, sie schauen nur auf die Rendite am Papier. Sie werden sich noch wundern.

Neu 2009-05-15:

[10:45] Zeitenwende - man entdeckt Ludwig von Mises wieder:

MM: Der nicht mit den Wölfen heulte

Seine Werke gehören zu den wichtigsten prokapitalistischen Gegenentwürfen zu Karl Marx. Der österreichische Ökonom Ludwig von Mises attackierte zeitlebens Sozialismus und Staatsgläubigkeit. Die Schärfe seiner Argumentation bekamen dabei nicht nur seine Gegner zu spüren. Selbst Hayek, Friedman und Co. waren für ihn "ein Haufen Sozialisten".

Bis jetzt wurden Mises und die österreichische Schule der Nationalökonomie totgeschwiegen. Jetzt entdeckt man sie wieder. Hoffentlich auch bald deren "echtes Geld" - Gold.


Neu 2009-05-12:

[16:00] Die FAZ und der "neue Goldstandard":

FAZ: Rückkehr zum Goldstandard?

Die Finanz- und Wirtschaftskrise wirft fundamentale Fragen auf - auch zur Geld- und Währungsordnung. Bange Blicke richten sich auf den Dollar, die Leitwährung der Welt. Die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) unter der Führung von Ben Bernanke hat die Druckerpresse angeworfen, um die Rezession zu bekämpfen.

Nach Ansicht Greenspans war ein entscheidender Vorteil des Goldstandards, dass er keine uferlose Staatsverschuldung zuließ. „Die Abschaffung des Goldstandards ermöglichte es den Verfechtern des Wohlfahrtsstaates, das Bankensystem für eine unbegrenzte Kreditexpansion zu missbrauchen“, kritisierte er.

Kritiker sagten, die Kosten einer Warenreservewährung seien zu hoch. Chinas Zentralbank ist offenbar zu dem Ergebnis gekommen, dass die Kosten eines krisenanfälligen ungedeckten Geldes auf Dauer höher sein könnten.

Interessant, was uns da plötzlich das Flaggschiff der deutschen Journalismus auftischt. Etwas, das bisher nur von "obskuren" Goldbugs vertreten wurde. Ein Zurück zum Goldstandard. Wäre vor 2 Jahren noch undenkbar gewesen.

Das nächste (echte Geld, nicht Zwischenwährungen) wird also Gold sein.

[18:30] Leserzuschrift-DE zum FAZ-Artikel:

Man will halt keine Beunruhigung und das jemand nachzudenken beginnt. „Goldstandard“ ist für die meisten Leser ein Begriff aus der sumerischen Keilschrift….

Hinweis: vorher hiess der Artikel "Das Risiko einer ungedeckten Währung".


Neu 2009-05-07:

[6:30] Sehr schöner Satz zu Gold aus dem Safe Wealth Management Report:

Some readers might wonder what about gold under such circumstances. We can only repeat what we
have stated a hundred times before: YOU MUST OWN GOLD IRRESPECTIVE OF PRICE FOR IN THE CASE
OF GOLD, PRICE IS NOT THE ONLY DETERMINANT
. For instance, having access to gold, the capacity to
buy it and to store it at the highest safety level, all of the preceding is of equal if not higher importance
than price.

Diese Firma aus der Schweiz (https://www.safewealthadvisory.com), die auch Gold lagert (aber nur für Millionäre) war bisher immer auf der "deflationären" Prechter-Linie. Bisher haben sie nur 10..20% Gold empfohlen, inzwischen hat sich also deren Meinung geändert:

Man MUSS Gold besitzen, der Preis ist egal.


Neu 2009-04-29:

[18:30] Leserzuschrift-AT - Wenn der Goldpreis hoch ist:

Beim roten Bruno Kreisky gab´s anonyme Juxten, anonyme Sparbücher, die schönen Golddukaten und Fonds war ein Bestandteil von Soßen. Gold war so teuer wie nie. Das war seriös.

Die "anonymen Juxten" waren anonyme Wertpapier-Depots, daher steuerfrei. Und hohe Zinsen (15% auf Anleihen) gab es auch. Man musste alles tun, um wieder Geld in Banken und Wertpapiere zu bringen - aus dem Gold heraus.


Neu 2009-04-25:

[8:45] Ayn Rand über Gold und Papiergeld:

"Whenever destroyers appear among men, they start by destroying money, for money is men's protection and the base of a moral existence. Destroyers seize gold and leave to its owners a counterfeit pile of paper. This kills all objective standards and delivers men into the arbitrary power of an arbitrary setter of values. Gold was an objective value, an equivalent of wealth produced. Paper is a mortgage on wealth that does not exist, backed by a gun aimed at those who are expected to produce it. Paper is a check drawn by legal looters upon an account which is not theirs; upon the virtue of the victims. Watch for the day when it bounces, marked: Account Overdrawn."


Neu 2009-04-20:

[9:30] Leserzuschrift-DE - wichtige andere Eigenschaften von Edelmetallen:

Bei Investments in EM wird häufig vergessen, das diese Anlagen für den Staat völlig intransparent sind. Gerade in Zeiten der totalen Finanzüberwachung betrifft dies Vermögensbestände in den Fällen Erbschaft, Schenkung, Geschäftsvorfälle, oder einfach auch der Bezug von Sozialleistungen, wie Bafög, Arbeitslosengeld, Hartz 4 und Rente. Hier haben intransparente Vermögensbestände gegenüber transparenten ihre Vorteile, auch wenn man hie und da auf ein Zinschen verzichten muss. Insbesondere bei Gold mit eingebauten Inflationsschutz gilt zu beachten, dass diese Anlage erkleckliche Zinsen abwirft. Man müsste eine Anlage finden, welche die Inflationsrate + Abgeltungssteuer deckt, z.B. bei 4% Infla noch 1.5% Abgeltungssteuer.

Danke für diesen Hinweis, wird bei Typen wie Steinbrück immer wichtiger.


Neu 2009-04-15:

[21:00] Abwertungs-Wettlauf - gut für Gold:

Welt: Der Welt droht ein Krieg der Währungen

Die Finanzkrise macht die Zentralbanken erfinderisch. Immer mehr Staaten setzen im Kampf um Wettbewerbsvorteile auf die Abwertung ihres Geldes – auf Kosten der Nachbarn. Ein Blick in die Geschichte zeigt: Wer die billigste Währung hat, kommt besser durch eine Krise und als erster aus ihr heraus.

Ausser einem richtigen Crash kann dem Goldpreis nichts besseres passieren, als dieser Wettlauf, auch "Beggar thy Neighbor" genannt.

Die Investoren haben dann keine Alternative zum Gold mehr. Wenn die Flucht ins Gold richtig läuft, dann endet auch diese Methode.


Neu 2009-04-11:

[7:15] Gold in vier Krisenzeiten:

WIWO: Was in Krisen Wert hielt, wo Sparer verloren

Und jetzt ist wieder eine Krisenzeit.


Neu 2009-04-06:

[21:45] Gold ist wirtschaftliche Freiheit:

ef: Wirtschaftlicher Schutz: Gold als Schlüssel zur Freiheit

Die gefährlichsten Gegner einer freien und friedvollen Gemeinschaft sind Menschen, heute in Gestalt von Politikern oder Bürokraten, nationaler, überregionaler und besonders transnationaler Organisationen, welche der Verlockung nicht widerstehen können, ungedeckte Papierwährungen zur Finanzierung von Macht, Krieg, Weltverbesserertum, wohlgemeinten Utopien oder Versprechen zwecks Volksbeglückung, zum Beispiel sozialer Natur, einzusetzen. Denn nur mit einer ungedeckten Papierwährung können die riesigen Verluste ihrer allesamt unbezahlbaren und damit unwirtschaftlichen Handlungen via Kaufkraft-Diebstahl auf die oft ahnungslose, ökonomisch wenig gebildete, aber vertrauensgewährende Mehrheit der Gesellschaft nahezu unbemerkt verteilt werden. So sind die Weltkriege bezahlt worden, so der braune, so der rote, so der schwarze Terror! Doch leider ist die Versuchung mit dem Untergang der historischen Totalitarismen nicht aus der Welt gekommen.

So ist Gold als einzig ehrliches Geld der Schlüssel zur Freiheit: Die parasitären, antisozialen Papiergeldkönige kennen ihren größten Feind, den freien Markt, genau. Noch stärker jedoch fürchten sie ihren Todfeind, das Gold. Mit der Manipulation des Geldes sowie der Edelmetalle zeigen diese selbsternannten Könige ihr wahres Gesicht. Gegen den menschlichen Drang nach Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit hatten jedoch alle Herrscher auf Dauer keine Chance, denn der Markt ist immer stärker. So wird auch dieses traurige Kapitel der Weltgeschichte enden, wann immer es enden muss: Nämlich dann, wenn den Notenbanken die Goldvorräte zur Neige gehen.

Der Feind der Bürokraten, das Gold wird gewinnen.
 

[7:15] Gold, die Krisenwährung auch im Spiegel:

Spiegel: Gier nach Gold

Der Goldpreis kennt derzeit nur eine Richtung: nach oben. Weil die Wirtschaftskrise die Anleger verunsichert, investieren sie in das solide Edelmetall. Experten sind überzeugt, dass der Preis noch weiter steigt - obwohl es weder Zinsen noch Dividenden gibt.

"Kündigen Sie, lösen Sie auf, was geht, und holen Sie Ihr Geld da raus. Kaufen Sie lieber Gold und Silber, parken Sie das Geld auf Tagesgeldkonten oder legen Sie einen Teil in Schweizer Franken an." Gerhard Spannbauer, Buchautor und selbst ernannter Experte für Krisenvorsorge, ist radikal - und pessimistisch: "Die wirkliche Krise ist noch nicht eingetreten", heißt es auf seiner Internet-Seite.

Hr. Spannbauer hat es also auch in den Spiegel geschafft - noch dazu mit diesem Thema.

Kein Wunder bei diesen Bankern: Die Finanzindustrie hat sich kollektiv blamiert


Neu 2009-03-23:

[16:30] Leserzuschrift-DE - Gold zu Arbeit-Relation am Beispiel DDR:

der Ostblock und auch die Heimat von Frau Merkel (DDR) hatten nach dem 2. WK eine Zeit der Depression - 40 Jahre.

In der DDR war Gold nur im Tausch gegen Altgold erhältlich (Trauringe waren teilweise frei käuflich aber alles nur 8 Karat). Zahngold musste geliefert werden, ansonsten gab es nur Amalgam.

Eine Unze Gold kostete in der DDR ca. 8000 Mark der DDR.

Der Mindestlohn betrug 418 Mark pro Monat - also mehr als ein Jahr Arbeit für 1 Unze Gold - gab es schon...Durchschnittslohn ca. 8.000 und Spitzengehälter waren ca. 20.000 Mark pro Jahr!

Ein gebrauchtes Stadthaus kostete ca. 20.000 und ein neues Haus mit einfacher Ausstattung 60.000.

Die Relationen scheinen auch bald andere Währungen zu erreichen, die Mark der DDR aus Aluminium war nicht konvertierbar - eine Binnenwährung oder Spielgeld für das Arbeiter- und Bauernvolk. Mit Sachgütern musste die Reparationszahlungen in den weiten Osten geleistet werden...

Kredite für Konsum gab es keine und für Immobilien sehr wenige Kreditvergaben mit der Voraussetzung von hohen Eigenkapitalleistungen.

1 Jahr Arbeit für 1oz Gold. Dort kommen wir wieder hin.

[19:00] Leserzuschrift-DE - Silber in der DDR:

Der Ankaufpreis beim Juwelier für Feinsilber war für 1 Gramm 6,20 Mark. Das wäre für
1 oz 192,20 Mark. Der Lohn einer Verkäuferin war ca. 400 Mark monatlich. Also 2 oz.

[19:00] Leserfrage-CH dazu:

was denken Sie: 400 oz Gold oder 400 Jahre Arbeit reichen für ein angenehmes Leben nach dem Crash??

Das sind 12.5 kg Gold. Diese reichen auch in der Schweiz. Zumindest für ein Leben.


Neu 2009-03-17:

[13:15] Leserzuschrift-DE - Gold oder Diamanten:

DIAMANTEN SIND ENTWEDER LUXUS ODER INDUSTRIEABHÄNGIG.

ONLY GOLD IS MONEY - NOTHING ELSE

Diamanten-Nachfrage sinkt - Namibia legt Mine still: http://www.teleboerse.de/1121342.html


Neu 2009-03-08:

[19:13] Dr. Gold jetzt sogar schon in der Welt:

Welt: Warum Gold in der Krise das Papiergeld abhängt

In weniger sicheren Zeiten klammern sich Menschen an Werte, die Sicherheit vermitteln – Papiergeld wie Dollar oder Euro gehört nicht dazu. Ganz anders die Edelmetalle Platin, Silber oder Gold: Sie standen schon immer für Unvergänglichkeit. Doch der Griff zum Gold ist nicht ohne Risiko.

Der Hinweis mit dem Risiko bedeutet, dass der Autor dem Gold immer noch nicht richtig traut.

Leserkommentar-DE: ABER SEIN PAPIERFETZENDRECK, DER IST OHNE RISIKO !!! HAHAHA...


Neu 2009-03-06:

[17:45] "So sicher wie Gold":

Eric Sprott: As Safe As Gold

What are phrases that connote safety? Two that come to mind are: “Like money in the bank” or “As safe as houses”. Given events of the past year, these two phrases no longer seem to hit the mark, do they? These days, the one word that signifies safety is “gold”, being far safer than both cash and houses. It therefore stands to reason that a more accurate phraseology would be “Like gold in the safe!” or “As safe as gold!” Yes, the barbarous relic is back… and with a vengeance.

Ja, das "Barbarische Relikt" Gold ist wieder zurück: weil eben sonst nicht so sicher wie Gold ist.


Neu 2009-03-04:

[20:00] Warum sich Gold so gut hält:

FTD: Warum das Gold sich so gut hält

Doch kommen wir nun zurück zum Gold. Im Gold gibt es keine Erträge. Das Gold besitzt keine Zukunftsdimension, die durch Diskontierungen auf die Gegenwart zurück gerechnet werden muss. Dem Gold entspricht ein Substanzdenken und kein Ertragsdenken. Das Gold verkörpert die alte, über Jahrtausende gewachsene Sicht, das zu schätzen, was da ist, was man in der Hand hält. Vielleicht findet sich in dem Aufsprengen dieses Denkens, soll heißen: in dem ungebührlichen Greifen mit dem Arm bereits heute in die Zukunft, welches hinter jedem Diskontierungsmodell steht, die größte Sünde, die wir in den letzten Jahrzehnten begangen haben.

Im Gegensatz zum Papier ist hinter Gold keine Counterparty - "geronnenes Vertrauen".


Neu 2009-02-27:

[6:45] Was sagt Dr. Gold zum Bankgeheimnis?

FTD: Schlüsselfall fürs Bankgeheimnis

Bislang blitzten Steuerfahnder regelmäßig ab, wenn sie Bankkonten in der Schweiz, in Liechtenstein oder Österreich einsehen wollten. Das Einlenken des sonst so verschwiegenen Großinstituts UBS zeigt: Das Bankgeheimnis ist europaweit in Gefahr.

Gold hat das Bankgeheimnis direkt eingebaut, denn es ist anonym. Sobald die Massenflucht ins Gold richtig einsetzt, kommt auch das Bankgeheimnis wieder. Ein weiterer Grund, warum die Regierungen Gold nicht mögen.

Die Forderungen nach der weltweiten Aufhebung des Bankgeheimnisses werden von den Super-Steuerstaaten USA und Deutschland getrieben - jeweils mit einer übermächtigen Steuerbürokratie.

PS: ich habe gestern mit einem deutschen Edelmetallhändler, der auf Hartgeld.com inseriert gesprochen. Er erklärte mir, dass immer mehr seiner Kunden eine anonyme Abwicklung haben möchten.


Neu 2009-02-23:

[12:45] Der Hauptgrund für Gold - Vertrauen:

NZZ: Vertrauen in Papiergeld ist gefährdet

Die Hilfspakete in den USA und in Europa sollen die Wirtschaft stärken. Gewaltige Schuldenberge stellen nun aber die Glaubwürdigkeit der Papierwährung in Frage.

Und was hilft gegen mangelndes Vertrauen in Papiergeld? richtig, Gold.


Neu 2009-02-22:

[13:30] Leserzuschrift-DE zu den diversen $1000 Gold-Artikeln:

Alle diese Artikel leiden daran, dass die Verfasser nicht kapieren, dass das Papiergeldzeitalter endgültig vorbei ist und Gold kein exotisches Ausnahmeinvestment ist: GOLD IS MONEY, NOTHING ELSE !

Etwa hier - Je dunkler die Zeiten, desto heller glänzt Gold: Die Gier nach Gold

Die verstehen alle nicht, was Gold wirklich ist - Geld.


Neu 2009-02-21:

[13:45] In Zeiten tiefster Rezession verspricht Gold letzte Sicherheit. Das ist am aktuellen Goldpreis abzulesen:

FTD: Gold erreicht 1000-Dollar-Marke

Ja, so ist es: hinter Gold ist keine Counterparty, die pleite gehen kann. Und weginflationieren kann man das Gold auch nicht.


Neu 2009-02-07:

[11:00] Leserzuschrift-DE - ein Argument gegen eine Investition in Gold:

Die bekannten Argumente gegen den Kauf von Gold (.. man kann es nicht essen .. o.ä.) sind ja alle nicht stichhaltig. Mir als Goldkäufer ist allerdings jetzt eines eingefallen, das man nicht wegdiskutieren kann:

Man baut zu seinem Gold eine so enge emotionale Beziehung auf, dass man es eigentlich nie mehr hergeben will. Insofern quasi eine tote Investition. Ich werde meines jedenfalls hoffentlich nie mehr hergeben.

Wahrscheinlich muss man das heute erworbene Gold zu unseren Lebzeiten nicht mehr hergeben, denn es wird irgendwann wieder Geld werden. Innerhalb der nächsten 50 Jahre werden Finanzwerte gegenüber Gold nie mehr die heutige Höhe erreichen.

Aber es wird in der Massenpanik aus dem Papier einen Zeitpunkt geben, wo Gold gegenüber Finanzwerten extrem überteuert sein wird. Da sollte man einen Grossteil trotzdem in diese dann billigen Finanzwerte umtauschen.


Neu 2009-02-04:

[21:00] Wieviel Lebensmittel es für 1 Gramm Gold gab:

WIWO: Satt durch ein Jahrhundert

Etwa um die 8kg Brot konnte man im Durchschnitt für 1 Gramm Gold kaufen. Über 100 Jahre.

Wer jetzt glaubt, dass nur der Goldpreis steigen wird, der irrt. Auch die Preise essentieller Güter wie Lebensmittel werden mitsteigen. Die Löhne allerdings nicht im entsprechenden Ausmass.

Gegenüber solchen Produkten werden Gold und Silber einen Werterhalt bieten, eventuell einen kleinen Gewinn. Nur gegenüber den heute total überteuerten Finanzwerten wird Gold massiv steigen.

[21:30] Leserzuschrift-DE dazu:

ich kann mich noch an Aussagen von Ihnen erinnern, in denen Sie sagten, dass Gold/Silber ca. 4mal so schnell steigen werden, wie Lebensmittel. Warum behaupten Sie heute dies:

"...Wer jetzt glaubt, dass nur der Goldpreis steigen wird, der irrt. Auch die Preise essentieller Güter wie Lebensmittel werden mitsteigen. Die Löhne allerdings nicht im entsprechenden Ausmass.

Gegenüber solchen Produkten werden Gold und Silber einen Werterhalt bieten, eventuell einen kleinen Gewinn. Nur gegenüber den heute total überteuerten Finanzwerten wird Gold massiv steigen..."

Hat sich die Situation geändert, oder warum nur noch einen kleinen Gewinn?! Sehr komisch...

Ich rechne in der Panik-Phase, dass Gold gegenüber Lebensmitteln um etwa das 5-fache steigt um dann wieder etwas abzusinken. Ein kleiner Gewinn. Der grosse Gewinn ist für mich das 100-fache gegenüber Finanzwerten.

Dr. Gold sagt: gegenüber Lebensmitteln, etc. erhält Gold die Kaufkraft. Grosse Gewinne gibt es gegenüber Finanz-Assets.


Neu 2009-01-28:

[8:30] Aus dem Midas vom 27.1. - Bill H. zu Silber:

Lawn chairs

To all; I mentioned last week that I would write about Silver and why I perceive it has greater leverage than Gold bullion. Here are a few thoughts. First, Silver is trading at a historically very low level versus Gold, ie. it takes about 75 ounces of silver to purchase 1 ounce of Gold. When the Constitution was penned, our founders wrote about a 15-1 ratio. Obviously many things have changed in 200 plus years, but since then the ratio has traded between less than 10 and more than 85. For many, many years the ratio traded at 15 to 1 and 30. Even at 30 to 1, Silver will outperform Gold by a better than 2 to 1 margin.

Another plus for Silver is that there are very few "pure Silver mines" in operation today, the bulk of Silver production comes as a byproduct of other industrial metals such as zinc, lead, and copper. I am not a rocket scientist but I do suspect it will be years before the industrial complex rights itself and demand for these base metals regains a strong footing again. The point here is this, Silver supply should begin to decrease because demand for the base metals has dried up and production has slowed, thus less Silver will be produced as a byproduct.

Gold will surely in my opinion be bid to levels where only banks or central banks will be able to buy in any size [if available]. The next best thing, and actually the only "affordable life boat" will be Silver. Yes I know, Silver is very heavy and cumbersome to lug around, but that is because it is under priced by multiples even if the banking system were to hold together and we have blue skies to eternity. I have read many great pieces by Ted Butler, David Morgan, and Jason Hommel as to the merits of Silver, and they all include the above reasons plus the short position, new medical and industrial uses etc.. I agree with it all, however, I think the bottom line will boil down to sheer numbers.

The biggest plus for Silver in my opinion is this, Silver is "poor man's Gold". Not an earth shattering concept, but one that I think will explode Silver exponentially because of demand from the common man. As you all know, I think the banking system worldwide has a roughly 100% chance of collapsing, the next logical step if I am correct is a form of "barter" for a short period until the monetary system is revamped. Leading up to and during this time period is when I believe Silver will explode because the "commoners" will seek safe haven in metal. The bulk of the world's labor force cannot afford even one ounce of Gold, while I believe the many may be able to afford 1, 10, 20, or even maybe even 50 Silver ounces. That's a lot of ounces given there are roughly 6 billion souls on earth!

The fact that there are roughly 6 billion people on earth whom in my opinion will shortly be scurrying to safety, cannot possibly have their demand satisfied by the production of less than 1 billion ounces of Silver per year. Talk about a loaded game of musical chairs! 1 chair for every 6 players? Pretty poor odds. I know that not everyone on earth can even come close to having the ability to purchase even one ounce, however, how many of these 6 billion people can afford to buy 10, 100, or 1,000, not to mention 10,000 ounces or more? Maybe it would be better to grab a "musical" lawn chair and hunker down before the game even begins. Or maybe it would be better to buy a whole bunch of musical lawn chairs since we already know there aren't enough to go around while the music is still playing. Can you imagine how much lawn chairs will be worth to those without one when the music stops? The greatest transfer of wealth in history is about to take place, best to view this while sitting down! Regards, Bill H.

Genau auf meiner Linie. Man sollte auch mit Vermögen auf Silber nicht verzichten, weil sich die meisten Leute, wenn die Massenpanik losgeht, Gold nicht mehr leisten können. Silber, das "Gold des armen Mannes" - und das einzig leistbare Rettungsboot. Fast alle unter den 6 Mrd. Erdenbewohnern fallen darunter.

Ebeso sollte man bereits im Rettungsboot sitzen, wenn die Panik losgeht - und zusehen.


Neu 2009-01-26:

[18:00] Leserzuschrift-DE - Gold zu teuer? in EURO?

Nein. Ganz im Gegenteil. Habe heute mal den Kurs Dollar/DM im Jahr 1980 genommen wo Gold damals 850 Dollar kostete.
Kurs: 1,8177 DM für einen Dollar. Bei Gold (850 Dollar) = 1545,05 DM = würden heute in Euro 789,97 Euro bedeuten.
So das vor 30 Jahren nehme man nur das offizielle 2-3 % Inflationgelüge wären dies schon gute 1500 Euro pro Unze
So jetzt noch die Krise mit eingerechnet und tatsächliche Inflation mindestens 3-5 fache. Wer jetzt sein Gold verkauft, ist selber schuld.

Es ist noch wahnsinnig viel Platz nach oben. Diesesmal wird es viel besser als 1980.


Neu 2009-01-23:

[10:30] Rothschild-Bank Barclays empfiehlt Gold-Standard:

Wirtschaftsblatt: Finanzkrise - Ökonom empfiehlt Rückkehr zum Goldstandard

Thorsten Polleit, Chefvolkswirt von Barclays Capital, schlägt zur Lösung der globalen Finanzkrise die Rückkehr der Währungssysteme auf den Goldstandard vor. Mit einer Wiederbelebung von "Bretton Woods" würden in Europa alle bei den Banken liegenden Verbindlichkeiten in Höhe von 31.500 Mrd. Euro mit einem festen Kurs an die bei den Zentralbanken vorhandenen Goldreserven gebunden werden.

Bei voller Golddeckung der gesamten europäischen Bankverbindlichkeiten würde sich allerdings ein Goldpreis von 40.000 Euro je Feinunze ergeben. Derzeit liegt der Goldpreis bei 860 Dollar. In den USA wären es ungefähr 20.000 Dollar, somit ein Wechselkurs von 1 zu 0,5 zwischen Euro und Dollar. Wenn man nur die Geldmenge nehmen würde, wäre man bei plausibleren 10.000 Euro je Feinunze und 5.000 Dollar in den USA. "Wir gehen einem komplett neuen Finanzsystem entgegen, kein Stein wir auf dem anderen bleiben", sagte Polleit.

Diese Aussage hat er sicher nicht ohne Rücksprache mit London gemacht. Er spricht auch von einer gewaltigen Aufwertung von Gold.

Also wurde ein Versuchsballon lanziert. Solche Aussagen werden noch öfters kommen. Irgendwann werden sie die "Rettung" darstellen. Man kann annehmen, dass die Rothschilds genügend Gold gebunkert haben. Sehen alle, wo es hin geht?

[17:45] Leserkommentar-DE dazu:

Ich denke mal, die Finanzratten aus Übersee sind jetzt bereit,mit ihrem Privatgold die Staaten nach und nach zu übernehmen.Und unser Land heißt ab September vielleicht :BUNDESREPUBLIK ROTHSCHILD!

Das machen die sicher nicht so. Nach aussen soll alles bleiben, wie es ist. Dafür übernehmen sie die Kontrolle über die Infrastruktur, etc.


Neu 2009-01-12:

[6:30] Leserzuschrift-DE - Wann wir eine Goldblase haben:

Weil so viele jetzt schon von Goldblase Reden.
wissen sie was ich glaube, wann wir eine Goldblase haben werden:

wenn auf den Dächern der Bankentürme "ProAurum" / "Kronwitter" oder auch "Hartgeld Invest" steht. dann!

Könnte ein Indikator sein. Sehr gut eignen sich auch Sportstadien. Diese werden kurz vor dem Platzen einer Bubble von einer Branche auf sich unbenannt - für viel Geld natürlich. Denn dann wird das Geld mit der Mitläufer-Herde gemacht, und nicht zu knapp.


Neu 2009-01-01:

Seitenauslagerung.

 
     
 
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