Good Bye Euro, Hello Gold 1-3/2009

Über den Untergang des Euro + Trichets EZB

Seite ab: 2009-01-01
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2009-03-31
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Neu 2009-03-27:

[5:15] EZB folgt beim Gelddrucken Fed und BoE:

Handelsblatt: EZB schwenkt auf Fed-Linie ein

Die Europäische Zentralbank (EZB) bereitet offenbar den Boden für den Ankauf von Unternehmensanleihen vor. EZB-Vizepräsident Lucas Papademos sagte in Brüssel: "Potenzielle Maßnahmen schließen den Ankauf von Unternehmensanleihen ein."

Die halten es nicht mehr aus. Daher ist es Zeit für die Rettungsboote, denn bald sieht der Euro so aus, wie weiter unten dargestellt.


Neu 2009-03-24:

[12:30] Leserzusendung - 1 Euro Ende 2009:

Vielen Dank.


Neu 2009-03-18:

[11:00] AEP über Deutschland und den Euro:

Telegraph: Are Germans giving up on the euro

Ex-Bundesbank chief Karl Otto Pohl has just said that Ireland and Greece are in danger of defaulting on their sovereign debts and/or may be forced out of the Euro, for those who may not be aware of his Sky interview by my colleague Jeff Randall.

"I think there are countries considering the possibility. It would be very expensive," he said. "The exchange rate would go down, 50 or 60% and then interest rates would go sky high because the markets would lose all confidence."

This is more or less what ex-foreign minister Joschka Fischer has been saying in London over the last two days, although his main point is that Russia is now the equivalent of Germany in the 1930s: an embittered nation with a revanchist and dysfunctional leadership class.

Mr Fischer now thinks monetary union is beyond saving. A massive rescue will be needed. It will not be forthcoming. German-French relations are the worst since the war, he said. The European insitutions have lost virtually all authority in this crisis. The half-century Project is collapsing. .. or words to that effect, from what I hear.

Interessant, was der grüne Illuminat Joschka Fischer hinter den Kulissen so alles sagt. Viele wie er in der Elite haben den Euro bereits abgeschrieben, andere versuchen ihn mit immer neuen Bailouts noch zu retten.

[13:30] Leserkommentar-DE:

der Fischer-Kretin ist ein Produkt der Ostküste und macht demzufolge alles, was den Euro noch schlechter macht als ohnehin schon und damit dem Dollar das Leben verlängert.
 

[10:00] Der Euro-Zerfall dringt in die Eliten vor:

Süddeutsche: Delors sieht schwarz für die Zukunft des Euro
Focus: Ex-EU-Kommissionspräsident schließt Auseinanderbrechen der EU nicht aus

Der frühere EU-Kommissionspräsident Jacques Delors hält ein Auseinanderbrechen der Währungsunion für möglich.

«Ich kann mir gut vorstellen, dass der Druck der Starken auf die Schwachen zunimmt, bessere Politik zu machen - oder die Währungsunion zu verlassen», sagte Delors dem in Köln erscheinenden Wirtschaftsmagazin «Capital» (Ausgabe 4/2009). «Wenn man den Grundgedanken nicht akzeptiert, dass mehr Absprachen nötig sind, bin ich für die Zukunft des Euro pessimistisch.» Vor allem das föderale Deutschland müsse ein größeres Maß an Kooperation akzeptieren.

Wenn DER das öffentlich ausspricht, dann muss es schon kritisch sein.

Harte Vorgaben für die Rettung von Euro-Ländern? Hilfe unter strenger Vorgabe

Panik-Lügen: Weber sieht keine Gefahr des Zahlungsausfalls


Neu 2009-03-17:

[16:00] Euro-Ausstieg = Staatsbankrott:

Handelsblatt: Wie verlässt man geordnet eine Währungsunion?

Erstens ist überhaupt nicht klar, ob es tatsächlich eine tragbare Lösung für Griechenland gibt, wenn es die Eurozone verlässt. Stellen wir uns einmal vor, Griechenland befinde sich am Rande der Zahlungsunfähigkeit und kündigt an, nur noch die neue Drachme als alleiniges Zahlungsmittel zuzulassen. Den Bürgern wird dann die Gelegenheit gegeben, Euro in Drachmen umzutauschen. Das hilft aber nicht beim Bezahlen von Zinsen auf Staatsschuldtitel, die in Euro ausgegeben wurden. Zugleich dürfte es schwer fallen, in Drachmen neue Staatsschuldtitel zu begeben. Ein vollständiger Default auf den Staatsschulden ist deshalb auch beim Ausstieg aus der Währungsunion kaum vermeidbar.

Es ist auch fraglich, ob überhaupt ein Grieche bereit wäre, Euro gegen Drachmen zu tauschen. Ein viel wahrscheinlicheres Szenario ist, dass die Griechen lieber informell weiter in Euro bezahlen, weil sie ohnehin kein Vertrauen in eine neue Drachme hätten. Der Ausstieg ist also vermutlich überhaupt keine vernünftige Option.

Es hängt davon ab, wer aussteigt.


Neu 2009-03-16:

[13:00] Die Schweizer beginnen auch schon die Euros zu sortieren:

20min: Sind deutsche Euros sicherer als griechische?

Alle Euro-Banknoten haben einen Ländercode. Ein deutscher Wirtschaftsprofessor behauptet nun, die Noten trügen dieses Erkennungsmerkmal für den Fall eines Auseinanderbrechens des EU-Währungssystems. Er empfiehlt deshalb, die Euros aus Griechenland, Portugal und Irland rasch weiterzureichen.

Noch besser were es, wenn sie alle Euros und auch ihre Franken in Gold umtauschen würden.

[13:30] Leserzuschrift-DE - viele Italiener:

Ich habe heute 36 Scheine á € 100,- von der Bank geholt.
39 % sind Italiener und lediglich 17 % haben ein X. Ist das Zufall?

Italien scheint sich generell auf Hunderter spezialisiert zu haben.


Neu 2009-03-12:

[20:15] Irland-Bailout durch Deutschland:

MMnews: Irland-Pleite: Deutschland steht bereit

Peer Steinbrück gibt sich hinsichtlich möglicher Zahlungsprobleme und Staatsbankrotte im Euro-Raum großzügig. "Für den theoretischen Fall, dass Irland in der Finanzkrise Hilfe braucht, steht Deutschland bereit" sagte der der Finanzminister. Deutschland würde Irland zur Hilfe eilen.

Das geht so lange, bis der Letzte pleite ist, in diesem Fall Deutschland. Nach den eigenen Banken jetzt die Staaten.

Leserkommentar-DE: GEISTESKRANKE SCHWERVERBRECHER !!!!
 

[17:00] Mister X:

WIWO: Angst vor dem Griechen-Euro

Die Finanzkrise treibt seltsame Blüten. Misstrauische Zeitgenossen schauen jetzt darauf, welche Zentralbank den Druck einer Euro-Banknote in Auftrag gegeben hat. Ist Euro nicht gleich Euro?

Alle Euros sind von bankrotten Staaten.
 

[15:30] Endsieg durch Wunderwaffen - Eurozone "stabil":

Reuters: Steinbrück: Eurozone ist absolut stabil

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat vor Diskussionen über ein Auseinanderbrechen der Euroländer gewarnt.

Derartige Spekulationen seien völlig abwegig und hochgefährlich, sagte Steinbrück der "Südwest Presse" (Donnerstagausgabe). "Die Eurozone ist absolut stabil." Er halte es nicht für denkbar, dass ein Land den Euro wieder abschaffe. "Die damit verbundenen Kosten wären exorbitant, und das Land wäre für Spekulationen extrem anfällig", warnte Steinbrück. Spekulationen, dass ein Land in konkreten Zahlungsschwierigkeiten sei, seien ein Spiel mit dem Feuer. "Tatsache ist: Alle Euro-Länder bekommen nach wie vor Kredite, nur teilweise zu höheren Zinsen."

So ähnlich hat auch Goebbels gesprochen, bevor sein "1000jähriges" Reich ein halbes Jahr später unterging.

[17:00] Leserzuschrift - Die Wunderwaffen werden von Griechenland abgeschossen:

Griechenland bezahlt Rechnungen mit Bonds:

Ich bin gerade beruflich in Griechenland unterwegs...

Was man bei uns in den Medien nicht erfährt:

Die staatlichen Krankenhäuser haben ihre Lieferanten (Pharma
Medizintechnik) seit 3-4 Jahren nicht mehr bezahlt (1 Jahr Zahlungsziel war hierzulande eigentlich schon "normal"). Jetzt hat es den Lieferanten gereicht und sie haben vor drei Wochen ein Embargo gegen staatliche Krankenhäuser ausgerufen (Steuern für diese Umsätze sind natürlich pünktlich zu bezahlen, auch wenn der Staat die Bezahlung der Rechnungen mit dem Verweis auf leere Kassen verweigert).

Nach drei Wochen reagieren nun die Ministerien und wollen sich mit den Lieferanten an einen Tisch setzen (Da der Staat pleite ist, wollen die Ministerien einen (großen) Teil der Schulden mit Bonds "bezahlen"...)

So weit in Griechenland, wann zahlen andere Staaten ihre Rechnungen mit Bonds?

Mit welcher Art von Bond-Papier?

[17:00] Leserkommentar-DE - Steinbrück bzgl. Zerfall der Eurozone:

wenn der Herr Steinbrück von "vollkommen abwegigen und gefährlichen Spekulationen" spricht, dann besteht das "spekulierte" Ereignis kurz bevor:
Im Spätsommer-Herbst letzten Jahres hat der Finanz- und Arroganzprimat nämlich, bis in den Wortlaut gleich, so über die "Spekulationen" bzgl. einer Rezession in Deutschland als Auswirkung der Krise gesprochen.
Seine Antwort gibt er sich auch selber: Eine Spekulation, die völlig abwegig ist, ist nicht gefährlich!
Besonders nicht, wenn es um solche dicken Brocken geht.
Außerdem: Die Art und Weise, wie er "Steueroasen" angeht, ist die Art von Ratten, die in die Enge getrieben um sich beißen und passt somit selbstverständlich zu unseren Politparasiten.

Immer das Gegenteil von dem annehmen, was Politiker behaupten.


Neu 2009-03-11:

[12:45] LETZTE MELDUNG VON DER BRÜCKE DER TITANIC:

Reuters: Steinbrück - Euro-Zone trotz Finanzkrise absolut stabil

Wie auf der echten Titanic.


Neu 2009-03-10:

[20:15] Euro - auch die Bundesbank macht schlapp:

Spiegel: Bundesbank-Chef Weber fordert weitere Zinssenkung

Bundesbankpräsident Weber hat sich für ein weiteres Absenken der Leitzinsen auf ein Prozent ausgesprochen, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Noch weiter geht EZB-Spitzenbanker Bini Smaghi: Er hält notfalls eine drastische Zinssenkung bis auf null Prozent für möglich.

Somit ist niemand mehr da, der den Euro-Wert verteidigt. Good Bye, Euro.


Neu 2009-03-08:

[18:30] Der Eurobond ist tot, es lebe die Gesamthaftung:

FAZ: Meine Schulden, deine Schulden

Welche Regierung, der die „Lösungen“ schon versprochen sind, lässt sich noch auf schmerzhafte Spar- und Reformschritte ein? Davon abgesehen, liegt in Almunias Ankündigung freilich eine unabweisbare Logik. Der Haftungsgemeinschaft wird im Falle eines Falles nichts übrig bleiben, als einzuspringen. Konkret dürfte es darauf hinauslaufen, dass einzelne Euro-Staaten den in Zahlungsnot geratenen Ländern Kredite gewähren. Abstrusere Instrumente wie Euro-Anleihen oder Kredite der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Europäischen Investitionsbank (EIB) stehen aus juristischen oder politischen Gründen nicht zur Debatte.

Siehe auch den Bericht von Gestern. Wahrscheinlich wird man die Anleihen untergehender Euro-Staaten einfach monetisieren. Gesetze zur Hilfe für andere Euro-Staaten durch die nationalen Parlamente zu bringen, dürfte nicht so einfach sein.

Alle Bürger der Euro-Länder zahlen dann für die PIGS mit Inflation.

Der Vorhang für den Euro fällt: Why It Could Be Curtains for the Euro

Auch jenseits des Atlantiks sieht man es schon.


Neu 2009-03-07:

[12:15] Das Monetisieren von Euro-Staatsanleihen beginnt bald:

FAZ: Banca d'Italia dementiert Äußerung zu EZB-Bondkäufen

Die italienische Notenbank hat am Freitag einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach ein führender Mitarbeiter gesagt habe, die Europäische Zentralbank (EZB) erwäge den Kauf von Staatsanleihen. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, der Generaldirektor der Banca d'Italia, Fabrizio Saccomani, habe gesagt, die EZB ziehe dabei "verschiedene Optionen" in Betracht. Die Bemerkung erfolgte auf die Frage, ob die EZB der Bank of England folgen werde, die am Donnerstag mit dem Übergang zu einer quantitativen Lockerung den Kauf von britischen Staatsanleihen für bis zu 75 Mrd GBP angekündigt hat.

Eine solche Äußerung sei nicht gefallen, verlautete aus Kreisen der Notenbank. Das EZB-Statut erlaubt keine direkten Käufe von Staatsanleihen der Mitgliedsländer, erlaubt sind allerdings Käufe auf dem Sekundärmarkt.

Leserkommentar-DE: ALSO STEHT ES UNMITTELBAR BEVOR !!!

Auch das noch: DIW-Präsident: EZB soll Kredite an Unternehmen vergeben
 

[7:30] Was der Euro wirklich ist:

ef: Französische Deutschlandpolitik: Die Deutsche Mark ist gewissermaßen ihre Atomstreitmacht must read!

„Die deutschen Beamten besprachen die Notwendigkeit zur Konzertierung mit den Franzosen über deren nukleare Kurzstreckenwaffen, die nur auf deutschem Boden explodieren konnten. Dann sagte (Mitterands außenpolitischer Berater) Attali: 'Um eine Balance zu erhalten, möchten wir über die deutsche Atombombe reden.' Die Deutschen konterten erstaunt: 'Sie wissen doch, wir besitzen gar keine Atombombe.' Daraufhin sagte Attali: 'Ich meine die D-Mark.'“

Ludwig von Mises schrieb über die „Geldpolitik des Etatismus“: „Der Etatist sieht im Geld ein Geschöpf des Staates; in der Bewertung des Geldes gelangt das Ansehen, das der Staat genießt, sein Prestige, zum wirtschaftlichen Ausdruck.“ Genau diese Vorstellung war bei maßgeblichen Kreisen in Frankreich und Europa, die eine Währungsunion anstrebten, vorherrschend. Sie sahen in der nationalen Währung primär ein Instrument der Machtpolitik, das darüber mit entschied, wer in Europa in Zukunft auch politisch das sagen haben würde. Deshalb strebte die französische Führung um Staatspräsident Mitterand eine Währungsunion in Europa und die Abschaffung der D-Mark an, um das große Machtinstrument der Deutschen zu neutralisieren.

So genau habe ich es noch nirgends gelesen. Aber jeder sollte diese Hintergründe kennen, wenn er einen Euro in der Hand hält.

Solche "aufgepressten" politischen Konstrukte haben die Eigenschaft, unter Stress zu zerfallen. Diesen Stress gibt es jetzt.

[12:00] Hier mehr Euro-Blues: Euro crisis: Prison of nations, The Politics of the New Global Currency by David Marsh, David Marsh: Der Euro

Ein "Völkerkerker" also.


Neu 2009-03-06:

[12:30] Dottore in Bild zum Euro-Crash:

Bild: Kommt jetzt der Euro-Crash?

Der Euro hat gegenüber dem Dollar in den letzten Monaten mehr als 13 Prozent verloren. Gerät unsere Gemeinschaftswährung jetzt in Gefahr, richtig abzustürzen?

Bei diesen Mitteln kann es sich nur um zusätzliche Euro-Spritzen handeln, wie sie bereits an Lettland und Ungarn vergeben wurden (ca. 13 Mrd. Euro). Solches Brüsseler Geld-um-sich-Schmeißen könnte das Vertrauen in den Euro aber weiter schwächen und damit seinen Kurs. Klartext: Ein weiteres Abrutschen unserer Währung vor allem gegenüber den Dollar dürfte wahrscheinlich sein. Der Euro steht auf Messers Schneide und ein scharfer Kurssturz nach unten („Crash“) kann nicht ausgeschlossen werden.

Eigentlich müssten sich nach einem solchen Artikel lange Schlangen vor den deutschen Goldhändlern bilden. Aber das Volk versteht es nicht, selbst wenn es in der "Volks-Zeitung" steht.


Neu 2009-03-05:

[16:30] EZB senkt Zinsen auf 1.5%:

Handelsblatt: EZB senkt Leitzins auf historisches Tief
FTD: EZB-Rat uneins über Zinsschritt

Im Kampf gegen die Rezession hat die Europäische Zentralbank den Leitzins im Euro-Raum auf den niedrigsten Stand seit der Euro-Einführung 1999 gesenkt: Der Schlüsselzins für die Refinanzierung der Banken verringert sich um 0,5 Prozentpunkte auf 1,5 Prozent.

Hilft auch nichts mehr, denn es gibt keine kreditwürdigen Schuldner mehr. Im EZB-Turm dürfte heftig gestritten worden sein.
 

[6:00] Gibt es auch das "Euro-Pflaster"?

Telegraph: EU pledges eurozone rescue

Europe's financial authorities have revealed the existence of a contingency plan to rescue eurozone states at risk of default, giving the first clear assurance that the EU will mount a defence if monetary union comes under speculative attack.

Genau will man es nicht kommunizieren, ob Deutschland und Frankreich einen Bailout von Euro-Ländern wirklich durchführen werden. Aber man sagt, dass man es tun wird. Man fürchtet eine spekulative Attacke auf einzelne Euro-Länder sehr stark.

Das macht die Sache nicht einfacher: Europe’s banks face a $2 trillion dollar shortage

European banks face a US dollar “funding gap” of almost $2 trillion as a result of aggressive expansion around the world and may have difficulties rolling over debts, according to a report by the Bank for International Settlements.

Die wahnsinnigen Banken in Europa haber über $2000 Mrd. in USD verborgt und selbst kurzfristig am Kapitalmarkt finanziert. Jetzt können sie diese Kredite nicht mehr überrollen.

Die nächste Attacke der Spekulanten geht auf den Euro als Ganzes. Sie ist schon unterwegs, wie man am EUR/USD-Kurs sieht.


Neu 2009-03-03:

[21:30] EZB erhöht die Druckgeschwindigkeit:

FTD: Brandlöscher gesucht

Lange hat sich die Europäische Zentralbank geziert, den USA zu folgen und zu ungewöhnlichen Mitteln zu greifen. Doch jetzt bröckelt der Widerstand. Die erste Option ist der Kauf von Unternehmenspapieren.

Statt sie über REPOs (Repossession Agreement) für kurze Zeit hereinzunehmen, werden diese Mistpapiere jetzt permanent gekauft. Die Banken machen die REPOs ohnehin immer weniger rückgängig.


Neu 2009-03-02:

[16:00] Was mit dem "Eurobond" in Berührung kommen könnte, wird bereits abverkauft:

Telegraph: Debt markets take fright at 'EU bond'

The capital markets have become increasingly uneasy over proposals to use the European Investment Bank as an all-purpose fireman to prop up weaker regions of the eurozone or come to the rescue of Eastern Europe.

The borrowing cost on the EIB's 10-year bonds has risen to 90 basis points above the benchmark German Bunds. The yield is now closer to the borrowing costs of Spain and even Italy, suggesting that investors already suspect the bank will be used to issue "EU bonds" for rescue purposes – whatever its original mandate.

The EIB, the world's biggest multilateral lender, was able to borrow for years at rates that were almost the same as the German government – or even lower – enabling the entire EU to take advantage of the Germany's credit-rating for project finance. The change has been abrupt.

Die Märkte vermuten, dass die EIB das Vehikel für diesen "gemeinsamen Schuldschein" der Eurostaaten sein könnte. Also werden deren Anleihen bereits abverkauft und die Zinsen steigen massiv. Eine total unpopuläre Idee, dieser Eurobond.

Neu 2009-02-28:

[21:45] Zahlen für den Euro?

WIWO: Zahlen für den Euro

Was passiert, wenn sich Deutschland weigert, die Schulden der PIGS zu finanzieren, und deren Regierungen zu schwach sind, unpopuläre Reformen durchzusetzen, so wie es Irland mit einer Kürzung der Beamtengehälter um rund sieben Prozent gerade versucht? Dann wird der starke Euro für die PIGS zur Belastung. Vor dem Euro konnten sie in ähnlichen Lagen einfach ihre Lira oder Drachme abwerten und so ihre Wettbewerbsfähigkeit künstlich stärken. Deshalb wird längst diskutiert, ob es für die PIGS nicht besser wäre, die Euro-Zone zu verlassen. Der Preis wäre hoch – sie müssten ihre heute in Euro aufgenommenen Schulden morgen trotzdem in Euro zurückbezahlen. Es sei denn, sie erklären den Staatsbankrott und weigern sich, Schulden zu begleichen. Damit katapultieren sie sich zwar aus der wirtschaftlichen Vereinigung Europas zurück in eine Re-Nationalisierung wie vor dem europäischen Einigungsprozess. Aber auch Deutschland würde mit dem Scheitern des Euro in einen Strudel aus Entwertungen riesiger Anleihebestände und der Zerstörung gewachsener Märkte gerissen. Zudem wäre Deutschland von Ländern umgeben, die ständig ihre Währungen abwerten und damit die Exportchancen der deutschen Industrien unterlaufen.

Für Deutschland stellt sich eine hässliche Alternative: zähneknirschend zahlen – oder das Scheitern des Euro riskieren.

Deutschland kann nicht zahlen, es hat selbst zu viele Probleme. Also, wer steigt zuerst aus? Deutschland oder die PIGS?
 

[10:00] Meuterei auf der EZB-Bounty?

Telegraph: ECB faces mutiny from national bank governors as recession deepens

But the ECB's leading voices have adamantly refused to contemplate going to the next stage: buying bonds and other assets with "printed money". They see that as the Primrose path to hell. This week the tone has abruptly changed, suggesting that a majority of the 16 national bank governors on the ECB council are having second thoughts.

This amounts to a mutiny against the Bundesbank-dominated executive in Frankurt. It is no great surprise. They have to answer to their democracies. The plot is thickening.

Kapitän Trichet, Executive Officer Weber und andere "Hardliner" bekommen Druck. Die diversen Offiziere wollen sie offenbar vor die Tür setzen und mit dem Gelddrucken beginnen.

Auch pures Gelddrucken hilft nicht mehr: Wenn nur noch Gelddrucken hilft


Neu 2009-02-26:

[9:30] Leserzuschrift-AT - Buchstaben der Banknoten - deren Verteilung in den einzelnen Ländern:

Auf ihrer Seite hartgeld.com wird auch immer wieder über die Herkunft der einzelnen Banknoten „diskutiert“. Dazu möchte ich folgendes Anbringen.

Durch das Pooling System der Zentralbanken werden längst nicht mehr alle Denominationen für jedes Land gedruckt. Aktuell werden für Österreich nur noch € 10 Scheine gedruckt. Die Herkunftsländer der unzirkulierten Scheine, die die OeNB meiner Erfahrung ausgibt sind derzeit € 100 Italien (S), € 50 Deutschland, Belgien, Italien (X,Z,S) € 20 Slowenien (H), € 5 Portugal (M). Auf der Vorderseite kann man anhand des Printercodes auch Erkennen welche Druckerei den Schein produziert hat. (z.B. neuerdings gibt es € 50 Scheine für Italien die bei der oebs produziert wurden – 5stelliger Code beginnt mit F)

Die Verteilung der einzelnen Buchstaben in den einzelnen Ländern kann man z.B. über www.eurobilltracker.eu ansehen (Durchmischung), die Geldscheintracker geben die Seriennummern ihrer Banknoten ein um deren Wanderung nachzuverfolgen. Daran kann man ablesen, wie schwierig oder einfach es ist sich von „schlechten“ Buchstaben fernzuhalten – mE ein idiotisches Unterfangen.

Die verschiedenen Statistiken zeigen, dass gerade die Bevölkerung des „teutonischen“ Blocks (D, FI, NL, A) dem Euro auf diese Weise besonders zugetan ist. Wien ist sogar sozusagen die Hauptstadt der Tracker. Im August findet auch das internationale Treffen in Wien statt, ich bin sicher, dass es - zumindest bis dahin - den Euro noch gibt.

Das ist inzwischen alles das selbe Toilettenpapier, Trennung real unmöglich.


Neu 2009-02-24:

[14:30] Der Eurobond geht nicht so einfach:

Süddeutsche: Euroanleihe widerspricht dem EU-Vertrag

Fachleute fordern die Einführung einer Euroanleihe. Sie soll es schwachen Euro-Staaten ermöglichen, zinsgünstigere Kredite zu erhalten. Bislang hat sich Deutschland gegen den Euro-Bond ausgesprochen, auch weil dem Bund unerwünschte Zusatzkosten entstünden, wenn Deutschland etwa zusammen mit Irland eine Anleihe herausgeben würde. Das Bundesfinanzministerium prüft den Vorschlag derzeit, vor allem die Rechtslage ist schwierig. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten.

Leserkommentar-DE dazu:
So, jetzt steht so in der Zeitung wie ich es vor zwei Tagen beschrieben habe:

1. Gesamtschuldnerische Haftung
2. EU - rechtlich unzulässig
3. Bei Einführung Riesenklagewelle

Kommt daher nicht. Also warten wir auf den Bankrott des ersten Euro-Staats.


Neu 2009-02-23:

[15:00] Euro-Ausstieg nicht geordnet möglich:

FTD: Christian Schütte - Wer soll das bezahlen?

Deutschland darf nicht für Schulden der Nachbarn haften. Gerade deshalb sind aber Kredit- und Konjunkturhilfen nötig. Wenn Krisenländer erst einmal radikale Auswege suchen, ist das Regelwerk der Euro-Zone in Gefahr.

Schon jetzt argumentiert etwa der irische Ökonom und Publizist David McWilliams, dass sich das Land nur mit einem Befreiungsschlag selbst retten könne: Hilft Europa den Iren nicht, dann müssen die Iren eben aus dem Euro aussteigen und ihrer kollabierenden Exportwirtschaft mit einer kräftigen Währungsabwertung den rettenden Kick geben.

Sicher, nach der herrschenden Lehre ist ein solcher Ausstieg nicht nur rechtlich, sondern auch praktisch so gut wie unmöglich. Schon die Ankündigung würde massive Kapitalflucht auslösen, weil jedermann sein irisches Euro-Vermögen in sichere, nicht von Abwertung bedrohte Auslandsanlagen umschichten würde.

Letztlich ist damit aber nur gesagt, dass es keinen geordneten Euro-Ausstieg gibt. Ungeordnet und brachial, in einer Art "argentinischem Szenario", geht es trotzdem: Ein depressionsgeplagtes Land könnte etwa versuchen, seine Flucht in eine eigene Billigwährung abzusichern, indem es gleich auch noch Kapitalverkehrssperren verhängt und gegenüber seinen Gläubigern die Zahlungsunfähigkeit erklärt.

Hier haben wir es: wenn der Depressionsdruck gross genug ist, kommt die Brachiallösung: Euro-Ausstieg zusammen mit Devisenkontrollen und Staatsbankrott.

Irland sollte nicht mehr allzu weit davon entfernt sein.
 

[14:30] Leserzuschrift-DE zum Eurobond:

vom Juristen an den Juristen: Die EU/EG ist natürlich kein Staat aber das ist völlig egal, sie ist rechtsfähig und kann deshalb theoretisch auch Kredit aufnehmen. Was anderes ist das ja nicht, dann ist das Ding halt keine "Staatsanleihe".
Allerdings vermute ich auch dass sie das derzeit gar nicht darf (nur Eigenmittel zur Finanzierung der Aufgaben). Es fehlt also wohl tatsächlich die Kompetenz. Ob die EZB sowas kann weiß ich nicht, aber solche Anleihen gibt ja normalerweise auch nicht die Zentralbank aus sondern die betreffende Körperschaft, also bspw. der Bund über die Finanzagentur.

Ohne Änderung im EU und/oder EG-Vertrag darf EU/EG höchstwahrscheinlich nicht emittieren. Alternative ist wie gesagt eine Ausgabe der Anleihe durch mehrere Staaten im Alleingang ohne EU/EG, das ist aber noch unwahrscheinlicher.
Die Haftung ist in jedem Fall wirklich das größte Problem. Keiner kauft sowas wenn nur die EU haftet oder jeder Staat nur zu einem gewissen Prozentsatz. Es droht also wirklich die gesamtschuldnerische Haftung (jeder einzelne Staat haftet für ALLE Verbindlichkeiten aus der Anleihe), was im Klartext heißt wenn uns der ganze Mist um die Ohren fliegt klingeln die Gläubiger erstmal bei der Bundesrepublik, welche dann zu feige/dämlich ist sich ihr Geld bei den anderen Staaten wieder zu holen. Die anderen dürfte es dann aber genauso treffen, nur eben später. Trotzdem scheitert sowas natürlich vorher am Streit über die Haftung zwischen den Staaten, man kann sich schließlich nicht hinstellen und sagen die Haftung interessiert uns nicht weil am Ende eh alle drauf gehn.
Vielleicht denken wir da aber auch völlig verkehrt und diese Anleihe wird nur innerhalb eines undurchsichtigen Systems hin und her geschoben und dient nur als Vorwand fürs Gelddrucken (siehe USA, wer bitte kauft T-Bonds?).

Alles in Allem eine reichlich dumme Idee, was aber die Eurokraten nicht davon abhalten muss, sich damit noch etwas zu beschäftigen, aber der Lauf der Dinge wird sie vermutlich einholen bevor das Projekt fertig ist.

Good bye, Euro.

Weitere Zuschrift-DE zu Eurobond:

Natürlich, dies ist das Vorhaben, das bewerkstelligt man am bessten durch Aufkauf der EURO-Bonds.
Wo soll das Geld den sonst her kommen für die Rettungen der Staat untereinander, da die Auktion der Staatsanleihen immer ofters scheitern?


Neu 2009-02-22:

[18:00] BIS DER EU-BOND AUF DEN MARKT KOMMT IST ES ZU SPÄT:

Reuters: IWF unterstützt Euro-Zonen-Bond - Gefahr durch Osteuropa

EZB-Spitzenbanker Lorenzo Bini Smaghi sagte zu der Idee einer Euro-Zonen-Anleihe, dass noch eine Reihe von Einzelheiten ausgearbeitet werden müsse. "Niemand hat bislang definiert, wie der Bond aussieht, wie er begeben werden soll, und wer für ihn bezahlt und garantiert", sagte das EZB-Direktoriumsmitglied. Zudem müsse geklärt werden, ob die Kommission ihn emittieren soll oder die Mitgliedsstaaten in einer gemeinschaftlichen Aktion. Da diese Details bislang fehlten, könne man noch nicht über den Vorschlag urteilen, fügte Smaghi hinzu.

Also, ein reines Hirngespinst einiger desperater Politiker. Soetwas gab es noch nie und die Details müssten erst ausgearbeitet werden. Das dauert.

Leserkommentar-DE:
WER SOLL DENN BITTE EMITTENT SEIN ?? DIE EU, BZW. KOMMISSION IST NICHT RECHTSFÄHIG....WIE SOLL IM INNENVERHÄLTNIS AUFGETEILT WERDEN ???
SCHLIESSLICH : WELCHER TROTTEL KAUFT SOWAS ????

Bis es diesen Eurobond gibt, sind EU und Euro tot - oder alle Regierungen, die dafür garantieren könnten pleite.

[21:00] Leserzuschrift-DE zum Eurobond:

nur der Vollständigkeit halber: Emittent des EURO-Bond könnte die EU sein, sie ist als int. Organisation rechtsfähig und kann somit auch grundsätzlich irgendwelche Schuldscheine ausstellen, nach Aussen hin also kein Problem. Die Kommission ist nur Organ, nicht rechtsfähig und kann deshalb in der Tat nicht Emittent sein.Freilich würden dann alle EU-Staaten mit drin hängen, kaum lösbar.
Fraglich ist zudem ob die EU die Kompetenz dazu hat, ob sie es also im Verhältnis zu den Mitgliedsstaaten darf. Wenn es da unterschiedliche Ansichten gibt, also einige Ländern schlicht nicht mitmachen wollen ist das Projekt natürlich tot.
Sollen nur die EURO-Länder mitmachen ist Emittent eben nicht die EU sondern alle diese Staaten gemeinsam, dann muss eben ein Vetrag ausgearbeitet werden. Rechtlich alles lösbar, aber wenn da nicht alle an einem Strang ziehen dauert es natürlich viel zu lange.

Wie soll die EU die Kreditwürdigkeit für so grosse Summen bekommen? Indem sie alle Subventionen abschafft?

PS: eine solche Abstimmung dauert noch länger als zwischen Staaten. Bis dorthin ist alles tot.

[21:30] Leserzuschrift-DE (Jurist):

IRRTUM !!! Die EU ist kein Staat, sie hat keine „Kompetenz-Kompetenz“ wie das im Juristendeutsch heißt, also keine Zuständigkeit. Sie (EU/EZB) ist auch nicht zentrale Notenbank.

Für die Auflage einer Anleihe müsste der Währungsunionsvertrag geändert werden. Das dauert alles viel zu lange und ist politisch nicht so leicht durchsetzbar. Verfassungsklagen in den Mitgliedsstaaten mit Anträgen auf einstweilige Verfügung wären die Folge, die das Ganze sofort zum Erliegen bringen würden. Und wie soll die Verteilung/ Haftung im Inneren ausschauen ? Nach außen müssten alle Euro-Staaten GESAMTSCHULDNERISCH haften, so dass damit gezielt ein Staat abgeschoßen werden kann.

Wenn Amis oder Chinesen oder Russen eine größere zweistellige Milliardenanleihe aufkaufen, können sie diese bei jedem Mitgliedsstaat der Währungsunion fällig stellen und diesen fertig machen. DEN STREIT DEN ES ZWISCHEN DEN EURO-STAATEN DANN GIBT, MÖCHTE ICH GERNE ERLEBEN !!!

Oder glaubt jemand, dass dann z.B. Griechenland an Österreich seinen Anteil zahlen wird ???????

Good Bye, Euro.
 

[17:45] Der Euro - ein politisches Konstrukt:

MMnews: Die Euro-Falle

Euro-System zum Bersten gespannt. Regierungen ohne Handlungsspielraum. Politiker mit Durchhalteparolen. Doch die Tage der Gemeinschaftswährung könnten gezählt sein. Analyse: Der Euro war ein Fehler - doch wir kommen jetzt nicht raus.

Die Mißgeburt der Einheitswährung kam zustande, weil Kohl wegen der Ängste um die deutsche Wiedervereinigung ein politisches Signal an Frankreich setzen wollte, wonach die Allmacht der Deutschen Bundesbank in Europa zu Ende kommen sollte.

Der Autor arbeitet es sehr gut heraus: der Euro war der französische Preis für die deutsche Wiedervereinigung. Daran wird er scheitern.

PS: heraus kommt man immer aus einer solchen Währung - es kostet nur Zeit und Geld.


Neu 2009-02-20:

[14:45] Trichet - was soll sich ändern?

BernerZeitung: Oberster europäischer Banker: «Alles muss sich ändern»

«Alles muss sich ändern», sagte Jean-Claude Trichet am Freitag vor Journalisten in Paris. Die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise habe gezeigt, dass das ganze System «zu zerbrechlich und nicht widerstandsfähig genug ist», sagte Europas oberster Währungshüter.

Stimmt vollkommen. Nur nicht mit diesen Typen von Politikern, Bankern und Zentralbanker. Die verstehen nur Eines: mehr Geld draufwerfen.

Es kursieren sogar Gerüchte von einem neuen Goldstandard - Sarkozy soll das gesagt haben. Nicht mit diesen Typen, denn dann müssten alle Staaten ihren Apparat um 90% reduzieren - das wollen sie sicher nicht.


Neu 2009-02-19:

[10:45] Leserzuschrift-DE - Euro Crash vor Dollar Crash:

Wenn der Euro vor dem Dollar zusammenbricht, könnten sich zwei mögliche Folgen ergeben.

Den Doller zieht es entweder gleich hinterher, mit in den Abgrund, oder er erlebt eine neue Blütezeit, da jeder der sich nicht mehr im letzten Moment in Gold und Silber retten kann, alles auf den Dollar setzt. Nach dem Motto: lieber den Dollar, zwar auf einem tieferen Niveau, aber immer noch besser als alles Andere. Damit währen die Amis wieder mal fein raus. Das wird natürlich auch nicht von Ewigkeit sein. Aber sie könnten sich wieder mal am Elend der Anderen gesund stoßen. Im Gesamten haben die Amis Finanzstrategisch viel mehr Möglichkeiten als die dahin scheidende EU.

Damit, dass der Euro vor dem Dollar zusammenbricht, müssen wir rechnen.

Financial Times: The euro suffers from certain structural deficiencies


Neu 2009-02-18:

[12:00] AEP - lieber Gold statt Euro:

Telegraph: Gold hits record against euro on fear of Zimbabwean-style response to bank crisis

Gold has surged to an all-time high against the euro, sterling, and a string of Asian currencies on mounting concerns that global authorities are embarking on a "Zimbabwe-style" debasement of the international monetary system.

Schön langsam erkennen das die Leute. Und sie flüchten aus dem Euro. Dem Euro wird bald die letzte Stunde schlagen, mit einem Panik-Abverkauf ist zu bald rechnen.
 

[6:00] Der "Ost-Faktor" im Euro:

FTD: Stresstest für die Euro-Zone

Die Krise in Osteuropa hat am Dienstag dem Euro heftig zugesetzt. Die Gemeinschaftswährung verlor in der Spitze zum Dollar bis zu 2,4 Cent. Gegen 20 Uhr MEZ kostete 1 Euro nur noch 1,2565 $. Ausgelöst wurde der Einbruch durch Warnungen von Ratingagenturen über die Rückwirkung der Finanzkrise in den östlichen Ländern auf den Euro-Raum.

Aber den Besitzern von Gold/Silber-Rettungsbooten im Euroraum geht es sehr gut. Gestern wieder ein All-Time-High. Hey, heute schon wieder ein Gold-ATH: €771. Ich hoffe alle sehen jetzt, warum man die Euro-Reserven reduzieren sollte - und man Rettungsboote braucht.

Viel spricht dafür, dass der Euro vor dem Dollar crasht - vor allem, weil er so "künstlich" ist.


Neu 2009-02-15:

[10:30] Der Euro hat versagt:

NZZ: Die Europäische Währungsunion vor einer Zerreissprobe

Vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise ist oft zu hören, dass es in Europa ohne den Euro zu viel grösseren Verwerfungen gekommen wäre. Die Autoren des folgenden Beitrags betonen eine ganz andere Sichtweise; sie warnen davor, dass die Finanzkrise für die Europäische Währungsunion zur Zerreissprobe werden könne, da die Stützung der Schwachwährungsländer durch die Starken fatale Verzerrungen bewirke.

Der Euro hat weder zur «Konvergenz» der Wirtschaftspolitik noch der Wirtschaftsentwicklung im gemeinsamen Währungsraum beigetragen – im Gegenteil: Die Ungleichgewichte zwischen den Euro-Ländern sind seit der Euro-Einführung gewachsen. Den inflationären, bis vor kurzem noch boomenden Ländern an der Peripherie der EU stehen die stagnierenden Stabilitätsländer im Zentrum gegenüber.

Die Konvergenz-Ziele wurden nicht erreicht. Wir werden bald die Euro-Trümmer vom Boden aufheben können.

[19:15] Die NZZ legt nach: Die Finanzkrise als Stunde der Wahrheit

[19:15] Quantitative Easing = Gelddrucken im Euro: EZB signalisiert weitere Lockerung der Geldpolitik


Neu 2009-02-13:

[10:30] Euro-Kritiker Hankel:

FR: Euro blockiert Kampf gegen die Krise

Die Finanzmärkte rechneten damit, dass die Währungsunion zerbricht, warnt Wilhelm Hankel. Klüger sei, den Euro geordnet abzuwickeln – und die Mark wieder einzuführen.

Aber auch dieser Ökonom verkennt die Tiefe der Krise. Seinen Wunsch wird er erfüllt bekommen.


Neu 2009-02-11:

[17:00] Neues vom Euro-Fresser AEP:

BÜSO: Steht die EU vor dem aus? Mit der Krise kommen die Spannungen
Telegraph: Europe ambushes Germany on debt bail-out

Beim Treffen der EU-Finanzminister am 9. Februar soll eine Bad Bank durchgesetzt werden. Im Daily Telegraph schreibt Ambrose Evans Pritchard, das Sprachrohr der City of London, daß die Minister eine Art "Schuldenbüro" oder einen Mechanismus, der es der EU erlaubt Anleihen auszugeben, durchsetzten wollen. Dies sei ein "Trick um Deutschland dazu zu bekommen, für die EU-Schulden mit Verantwortung zu übernehmen, Berlins Albtraum."

Ein anderes Beispiel dafür, wie die Krise die EU spaltet, ist die Reaktion des tschechischen Premiers Mirek Topolanek, dessen Land gerade die EU-Präsidentschaft inne hat, auf eine Äusserung des französischen Präsidenten Sarkozy. Als dieser das €6 Mrd. schwere Rettungspaket für die Autoindustrie ankündigte, forderte er, daß dieses Geld in Frankreich bleiben solle, er sagte: "Wenn wir der Autoindustrie Geld zur Restrukturierung geben, wollen wir nichts von Fabriken hören, die in die Tschechische Republik abwandern."

Einer der Totengräber von EU und Euro ist Sarkozy. Dieser Eurobond oder diese "debt-agency", falls er Deutschland aufgetrickst werden sollte, dürfte das Aus für den Euro bedeuten.

Die Zerstörungsphase von Euro und EU hat begonnen.

PS: "ambush" heisst Überfall.

[19:00] Noch mehr Spaltpilz: Merkel will Sarkozy zurückpfeifen

Rettungsboote und Rettungsringe werden jetzt gebraucht (werden gerade massiv teurer):

 


Neu 2009-02-05:

[19:45] Ein neuer Gold-Euro für 100 alte Papier-Euros in 2014?

Goldseiten: Die Währungsreform vom August 2014

Als logischer Abschluss dieser Entwicklung wurde im August 2014 eine neue Währungsreform beschlossen, und jeder Europäer kann für 100 alte Euro einen neuen sogenannten Goldeuro eintauschen. Vielleicht werden die meisten Menschen dann realisieren, welch entscheidenden Einfluss die Abkehr von einem seriösen Geld, von einer gesunden Währung und die hemmungslose Zulassung staatlicher Geldschöpfung auf den Gang der Geschichte hat. Übrigens der Preis für eine Feinunze Gold schwankte zwischen 5.000 und 8.000 Alteuro.

Viel Szenario ist in diesem Bericht ja nicht drinnen. 2014 gibt es sicher keinen Euro mehr. Daher wird die Goldwährung, wenn sie einmal kommt, sicher kein Euro sein. 2014 ist aber für eine Goldwährung nach einigen Zwischenwährungen realistisch.

Leserkommentar-DE: kommt aber schon im Oktober 2009
 

[16:30] Deutsche Bundesbank zu den Euro-Landeskodierungen:

MMnews: Bundesbank zur Kodierung der Euro-Scheine

MMnews exklusiv: Stellungnahme der Deutschen Bundesbank über die Hintergründe der Kodierung der Euro-Scheine und zur Frage, was bei einem Staatsbankrott passiert.

Zudem enthält die Länderkodierung auch keine Aussage darüber, welche nationale Zentralbank die betreffende Banknote in Verkehr gebracht hat. Die Kodierung besagt lediglich, für welche nationale Zentralbank die betreffende Banknote hergestellt worden ist. Da nicht jede nationale Zentralbank jede Stückelung beschafft, sondern die Herstellung auf alle nationalen Zentralbanken aufgeteilt wird, sind die nationale Zentralbank, welche eine Banknote herstellen läßt, und diejenige, welche die betreffende Banknote in Verkehr bringt, nicht notwendigerweise identisch.

Also, es macht keinen Sinn, die Euroscheine nach diesen Buchstaben zu bewerten. Im Ernstfall kann man sie ohnehin nicht trennen.

Das Einzige, wofür sie gut sind, ist Kassierinnen zu erschrecken, wenn sie die Scheine unter das UV-Gerät legen: die Qualität erkennt man nicht so...

PS: Sollten die Hersteller der S oder V-Scheine (Italien, Spanien) bankrott gehen, dann kann man den ganzen Euro abschreiben.
 

[15:00] Euro-Absturz-Angst? EZB bleibt bei 2%:

Spiegel: EZB hält Leitzins bei zwei Prozent

Die Europäische Zentralbank lässt den Zinssatz im Euro-Raum trotz anhaltender Wirtschaftskrise unverändert. Angesichts der Rezession in vielen Euro-Ländern und des nachlassenden Preisdrucks hatten viele Ökonomen zwar eine weitere Senkung verlangt, aber mit einer Zinspause gerechnet.

Warum geht die EZB nicht tiefer? vermutlich wohl, weil dann der Euro abverkauft würde.


Neu 2009-02-04:

[12:30] Neue Euro-Zerfalls-Szenarien:

FTD: Wolfgang Münchau - Das nächste Spekulationsopfer

In den angelsächsischen Ländern fragen die Investoren mittlerweile nicht mehr, ob die Europäische Währungsunion zusammenbricht. Ihre Frage ist vielmehr: Wann ist es soweit?

Man lädt Experten vor und stellt schnell fest, dass es nur zwei Alternativen gibt. Erstens, der Euro-Raum wird mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Zweitens, man tritt die Flucht nach vorn an und transformiert alle bestehenden Schuldscheine im Euro-Raum in einen Eurobond, für den die EU statt der Mitgliedsländer geradesteht. Die Fiskalunion ist damit ebenfalls besiegelt.

Jetzt schlägt also die FTD drauf. Die Antwort werden bald die Märkte geben.

PS: Der Eurobond würde bedeuten, dass Deutschland alle Euro-Staatschulden bezahlt. Das bringt die deutsche Regierung im eigenen Land nicht durch. Also Euro-Auflösung.

[20:30] Die Durchhalte-Lügen des EU-Diktators: Barroso: Euro-Durchhalte-Parolen

[14:00] Leserzuschrift-DE dazu:

na Ihren Optimismus bzgl. der deutschen Regierung möchte ich haben!

Zitat:
"PS: Der Eurobond würde bedeuten, dass Deutschland alle Euro-Staatschulden bezahlt. Das bringt die deutsche Regierung im eigenen Land nicht durch. Also Euro-Auflösung."

Bisher sind in Deutschland alle Entscheidungen, die uns der EU-Diktatur näherbringen, einstimmig im Parlament durchgewunken worden, mit 98-100% Ergebnissen, wie in Diktaturen üblich.
Das können die also problemlos durchziehen, wenn sie noch ein bisschen mehr Angst und Schrecken verbreiten.
Der Wähler kann sich nicht einmal revanchieren, da es dazu keine Oppositionsparteien gibt.
Die SED-Nachfolgepartei hat sich eh die Auflösung Deutschlands auf die Fahne geschrieben, gegen die anderen gibt es Kasperletheater wie in Passau.
Und zu Bürgerkriegen kommt es noch nicht. Noch nicht, wenn dann kommen sie aus einer anderen Richtung, siehe Berlin.

Abwarten: die wirkliche Krise mit Massenverarmung hat noch nicht begonnen. Der Eurobond würde bedeuten, dass der Lebensstandard in Deutschland noch um 50% weiter sinkt, als er wegen der Krise sinken wird. Das hält keine Regierung aus.

Passende Leserzusendung (vielen Dank) dazu - bitte die Änderungen im Bild beachten:

Wenn dieser Lügendetektor einmal richtig aussschlägt, dann werden auch diese beiden alles tun um ihre Haut zu retten.


Neu 2009-02-02:

[21:00] Dottore in Bild zum Euro-Zerfall:

Bild: Jetzt stürzt auch noch der Euro ab

Rezession, Job-Abbau, Vertrauenskrise: Allein der Euro schien bislang ein Hort der Stabilität zu sein. Doch nun geht auch der europäischen Gemeinschaftswährung die Luft aus.

Auch die Pleite eines Euro-Staates (könnte) eine unerwartete Kettenreaktion nach sich ziehen.

Klartext: Sollten die besonders gefährdeten Staaten Griechenland oder Irland finanziell die Segel streichen, wäre dies Absturz und Ende des Euro.

Darüber schreibt man in Finanzmedien und eventuell in der "Qualitätspresse" für Akademiker. Jedoch hält man es nicht dem Volk in einem überregionalen Massenblatt vor die Nase. Soferne man "oben" den Euro erhalten möchte. Speziell in einem Land das böse Inflations-Erfahrungen hat und immer stolz auf seine harte Währung war,

Wird hier ein deutscher Euro-Ausstieg medial vorbereitet?

Die Schlussfolgerung ist interessant: wenn Griechenland und/oder Irland bankrott gehen, ist das volumensmässig nicht das Ende des Euro. Dazu sind diese Länder zu klein. Allerdings stürzt der Euro im Wert dann massiv ab. Und Irland/Griechenland gehen bald bankrott.


Neu 2009-02-01:

[19:00] Leserzuschrift-DE - Währungsreform und Zerfall des Euro:

Wie? Was? Währungsreform? DER GUTE WEISSGARNIX MACHT SEINEM NAMEN ALLE EHRE !!

http://www.weissgarnix.de/?p=1158#more-1158

DIE WÄHRUNGSREFORM GEHT HAND IN HAND MIT DEM ZERFALL DES EURO - UNVERMEIDLICH !! DAVON SCHREIBT ER GARNIX, DER WEISSGARNIX !

DIE BEGREIFEN ALLE NICHT; DASS DIE WÄHRUNGSREFORM ÜBER DEN ZUSAMMENBRUCH DER STAATSANLEIHEN KOMMT, DIE GLAUBEN, AUCH DOTTORE, DASS ALLEIN DIE GEGENWÄRTIGEN SCHULDEN MASSGEBLICH SIND UND VERSTEHEN NICHT WAS DA NOCH EXPLOSIONSARTIG IN DEN
NÄCHSTEN MONATEN DAZUKOMMT.

Diese Meinung ist schon sehr nahe an der Realität. Wenn die Staatsanleihen kippen, dann implodieren die Währungen - wie überall.

Eine Währungsreform kommt heute nicht. Vermutlich bei Zusammenbruch des Euro bei Umstellung auf neue Währungen.
 

[13:30] Bekommt Sarkozy Angst um den Euro?

ORF: Sarkozy will neuen Euro-Gipfel noch im Februar

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy will laut einem Zeitungsbericht noch im Februar einen neuen Gipfel der Euro-Gruppe zu den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise organisieren. Ziel des Krisentreffens solle es sein, sich untereinander auf ein Minimum an Haushaltsdisziplin zu einigen, berichtete "Le Monde" (Sonntag-Ausgabe).

Sarkozy sehe den Zusammenhalt der Euro-Gruppe gefährdet, so die angesehene französische Zeitung. Nach den Banken würden nun Staaten Opfer der Situation auf den Finanzmärkten. Beispiele seien Länder wie Ungarn und Island. Der Elyseepalast wollte den Bericht nicht bestätigen.

Ärger über "passive" Tschechen?

Kann sein, muss aber nicht sein. Auf jeden Fall gefällt Sarko nicht, dass er nicht mehr im EU-Mittelpunkt steht.

[18:15] Jetzt doch wieder nicht? - Paris worried by the fragility of the euro zone: France denies it seeking euro zone crisis meeting

Die Nerven liegen aber blank.

[16:45] Leserkommentar dazu:

Letzte Woche gingen in Frankreich bereits 2 Millionen auf die Straße - zur Warnung. In Kürze werden es 20 Millionen sein. Dann ist er wieder im Mittelpunkt.

Ein Kollege war letzte Woche in Frankreich. Seine Meinung: Da braut sich was zusammen in der Bevölkerung.

Es geht also nicht um den Euro. Ablenkung?


Neu 2009-01-31:

[12:15] Ist nächste Woche kritisch für den Euro?

FTD: Bewährungsprobe für den Euro

Zahlreiche Experten sind sich sicher: Die europäische Gemeinschaftswährung wird kommende Woche einer neuen Belastungsprobe ausgesetzt. Am Scheideweg stehen zudem die Währungen extrem wackeliger Volkswirtschaften.

Warten wir ab. Auf jeden Fall sollte man derzeit nicht mehr zu viele Euros haben, aber viele Rettungsboote.


Neu 2009-01-30:

[17:30] Ab jetzt muss Trichet den Euro verteidigen:

Telegraph: Trichet is bounced into defence of the euro

Europe's top officials have been forced into repeated assurances that the eurozone is in no danger of falling apart, despite growing stress in the Greek, Italian, Irish, Spanish and Austrian bond markets.

Wie geht das? mit Einsparungen und hohen Zinsen.

Interessant die Aussage des italienischen Finanzministers, warum seine Banken "gesund" sind:

"Our banking system is quite solid. They don't speak English"

Also konnten ihnen die Amerikaner keine Mistpapiere verkaufen - aus sprachlichen Gründen. In der Realität hat die Zentralbank SIVs verboten.

Das sollte Trichet wirklich Angst machen: Goldpreis nimmt Kurs auf 1 000 Dollar

Das neue Euro-Gold-ATH wird darin auch erwähnt: € 720/oz.

[20:30] Der versteht mehr davon als Trichet: Soros: 'Überleben des Euro gefährdet'
 

[13:00] Dem Euro geht es jetzt an den Kragen:

FTD: Investoren strafen Euro ab

Die Konjunkturzahlen aus USA und Japan sind durchweg enttäuschend. Trotzdem legen Dollar und Yen zum Euro zu. Die Anleger trauen den beiden Ländern eine schnellere Erholung zu. Einige Experten widersprechen.

Dass der Dollar schlecht ist, spielt jetzt offenbar keine Rolle mehr, denn die Flucht aus dem Euro hat begonnen.

Die nächsten Schritte: Staatsbankrotte in Euroland, die Zinsen müssen erhöht werden, dann rette sich wer kann.
 

[6:30] In die Rettungsboote!

Presse: Europa: "Märkte wetten auf Explosion des Euro"

Erstmals scheint die europäische Währung wirklich in Gefahr. Der Bankrott eines Euro-Landes könnte den Kollaps der europäischen Währungsunion zur Folge haben.

Der französische Liberation-Journalist Jean Quatremer malte bereits vor einigen Tagen in seinem Blog schwarz: "Die Märkte wetten auf eine Explosion der Gemeinschaftswährung". "Selbst besonnene Leute denken darüber nach, ob ein Euro-Mitglied wie Griechenland zahlungsunfähig wird", sagt auch der seriöse US-Ökonom Barry Eichengreen laut "Financial Times Deutschland".

Die Euro-Titanic wird gerade massiv torpediert.

PS: hat nicht gestern Euro-Gold wieder ein ATH erreicht?


Neu 2009-01-29

[16:15] Euro-Leistungsbilanz jetzt negativ:

FN: Eurozone/Leistungsbilanz im November mit Defizit von 16 Mrd EUR

Die Nettoexporteure können die Konsumenten jetzt also nicht mehr versorgen.
 

[7:40] Die Artikel zu einem Euro-Kollaps werden aggressiver:

FTD: Geld-Not im Euroland

Die Krise verschärft die Kluft zwischen den Euro-Ländern. Seriöse Ökonomen fragen sich, wann der erste Staat bankrottgeht. Danach ist es nur noch ein kleiner Schritt zur Katastrophe: Dem Kollaps der Währungsunion.

"Selbst besonnene Leute denken darüber nach, ob ein Euro-Mitglied wie Griechenland zahlungsunfähig wird", sagt der renommierte US-Ökonom Barry Eichengreen. Vom Staatsbankrott ist es nur ein kleiner Schritt zu einem Austritt aus dem Euro-Gefüge - und zum Zusammenbruch der Währungsunion. "An den Märkten ist das Auseinanderbrechen der Euro-Zone derzeit das heiße Thema", sagt Aurelio Maccario, Euro-Chefvolkswirt bei Unicredit. Und Frankreichs viel beachteter EU-Blogger Jean Quatremer notiert: "Die Märkte wetten auf eine Explosion der Gemeinschaftswährung." Investoren räumen dem Zerfallsszenario auf Wett-Websites eine Wahrscheinlichkeit von 30 Prozent ein.

Ein Staatsbankrott in Euroland wird also das ganze Gebilde zerreissen.

ACHTUNG: Gold ist der wahre Gegner des Euro, nicht der Dollar. Wenn Gold richtig abhebt, dann...


Neu 2009-01-27:

[11:30] Euro-Horrorgeschichten jetzt täglich:

Handelsblatt: Verlockende Renditen aus Griechenland

An den Märkten wird in diesen schweren Zeiten viel spekuliert, und wahre Horror-Szenarien machen die Runde. Eines davon dreht sich um das Auseinanderbrechen der Europäischen Währungsunion. Allein die Furcht davor reicht aus, um die Anleiherenditen der Länder der Euro-Zone auseinander zu treiben. Auffälligstes Beispiel: Griechenland.

Ich verlinke nur wenige dieser Stories, die hereinkommen. Aber eines wird klar, die Euro-Zeit geht zu Ende.

PS: "verlockend" sind diese Griechen-Zinsen nicht. Alles unter 20% sollte man wegen des Risikos gar nicht ansehen. Alle Staatsanleihen sind Junk. Junk hat derzeit Zinsen um die 20%.


Neu 2009-01-25:

[18:30] Die Euro-Zeit wird bald enden:

Welt: Der Euro schwebt in höchster Gefahr

Spekulanten haben die Währungsunion ins Visier genommen. Sie wetten auf einen Zerfall der Gemeinschaft und treiben die Zinsen der 16 Staaten auseinander. Um den Euro zu retten, will Brüssel die Länder zum Sparen zwingen. Denn Irland, Spanien, Griechenland verlieren offenbar die Kontrolle über ihre Schulden.

Doch ist die Rückkehr zu den nationalen Währungen die Lösung? Donovan hat dieses Szenario durchgespielt: Zwar sei die Wahrscheinlichkeit für das Ausscheren einzelner Länder zuletzt gestiegen. Doch sei diese Option für den betroffenen Staat so kostspielig, dass sie nicht ernsthaft in Betracht gezogen werden dürfte: „Der Preis dafür könnte ein Kollaps des nationalen Bankensystems sein.“ Daneben würden die Anleihen des Schuldners, in die neue Landeswährung konvertiert, dramatisch an Wert verlieren. All dies spreche gegen ein Ende des Euro. Wahrscheinlicher ist aus seiner Sicht ein Einspringen der übrigen Länder der Eurozone. Auf Deutschland als größten Beitragszahler könnte das Gros der Lasten zukommen.

Wir werden sehen, wer zuerst den Mut hat, aus dem Euro auszusteigen. Ich wage hier keine Prognose. Auf jeden Fall kommt es sehr bald zu Staatsbankrotten in Euroland. Man kann 2 Dinge feststellen:

a) es kommt die Zeit, wo jede Regierung sich selbst zu retten versucht, auch ohne Euro

b) die Zeit des grossen Geldausgebens scheint wegen des sich abzeichnenden Crashs der Staatsanleihen wieder zu Ende gehen.

Ergreift den lachenden Dritten (laut Artikel):


Neu 2009-01-23:

[21:30] Sie haben ausgegeben, was sie nicht verdient haben:

NYT: For Some in Euro Zone, Dream Turns Nightmarish

The Italians, the Spaniards, the Greeks, we all have been living in happy land, spending what we did not have,” said George Economou, a Greek shipping magnate, contemplating his country’s economic troubles and others’ from his spacious boardroom. “It was a fantasy world.”

For some of the countries on the periphery of the 16-member euro currency zone — Greece, Ireland, Italy, Portugal and Spain — this debt-fired dream of endless consumption has turned into the rudest of nightmares, raising the risk that a euro country may be forced to declare bankruptcy or abandon the currency.

Die New York Times legt den Finger auf den wunden Punkt des Euro: PIGS & co haben auf fremde Kosten gelebt. Jetzt kommt die Rechnung.
 

[18:30] Der SUPEREURO ist auf einmal ein "Experiment":

Handelsblatt: Das Eurozonenexperiment auf dem Prüfstand, Brüssel sorgt sich um Stabilität der Euro-Zone

Der Euro sollte die Volkswirtschaften der Eurozone stärken. Aber kann die Übernahme einer starken Währung schwachen Ländern Sicherheit bringen? Jetzt, wo einige Länder mit wachsender Arbeitslosigkeit und zunehmenden Haushaltsproblemen zu kämpfen haben, sieht Ian Campell das Eurozonenexperiment vor seiner ersten großen Bewährungsprobe.

Der Supereuro ist also für die Medien bereits Geschichte.

Was kommt nächste Woche? die neue "Superwährung Gold"? Nach dem ATH heute.
 

[18:15] Leserzuschrift-DE - mehr PIGS-Scheine im Umlauf:

Mir ist in letzter Zeit aufgefallen das verstärkt Spanische und Italienische Euro Banknoten im Umlauf sind.
Beim 20 Euro Schein gibt es kaum mehr Scheine mit einem X!!! V, S, und U sind verstärkt im Umlauf!

Was ist hier los? Vermutlich laufen die Spanischen und Italienischen Notenpressen gerade auf Hochtouren!!

Wahrscheinlich drucken die Lateiner wie verrückt Papier-Euros.
 

[13:30] Leserzuschrift-DE - Totgesagte leben länger:

bzgl. Ihres prognostizierten € Sterbens möchte ich Ihnen zu Bedenken geben: Totgesagte leben länger.

Deshalb sollten Sie sich meiner Meinung nach nicht soweit aus dem Fenster lehnen mit dem €-Grabeskreuz auf Ihrer Webseite.

Sie landen wahrscheinlich da, wo Sie auch mit Ihrem prognostizierten Kollaps 2006 landeten..... total daneben.

Trotzdem mein Respekt für Ihre hochinformative Webseite.

Investieren ist keine exakte Wissenschaft, ungefähr richtig zu liegen, reicht schon. Und das Timing ist natürlich ein Problem.

Die meisten Autoren geben aus genau diesen Gründen überhaupt keine Zeiten an. Ist das besser?

PS: das Euro-Grabkreuz passt exakt, jedoch wird es bald aus anderen Gründen verschwinden.


Neu 2009-01-21:

[9:45] Die EZB bekommt schon Angst um ihre Gelddruckerei:

FTD: EZB erschwert Bankenrefinanzierung

Banken begeben Wertpapiere im großen Stil, um an das Geld der Europäischen Zentralbank (EZB) zu gelangen - insbesondere die Spanier sind darin sehr beflissen. Jetzt wollen die Währungshüter dem Treiben etwas Einhalt gebieten.

Banken nutzen zunehmend die EZB als Gegenpartei, um ihre Refinanzierung sicherzustellen. Dazu begeben sie ABS oder andere Wertpapiere und erhalten von der Zentralbank in einem Repo-Geschäft Liquidität. Laut den Experten der Ratingagentur Moody's diente ein Großteil der Verbriefungen nur für solche Repo-Transaktionen.

Seit der Euro hinunterknallt und sich Auflösungstendenzen im Euro zeigen, will man also die Gelddruckerei reduzieren. Das Ende der Druck-Fahnenstange ist also da.
 

[9:00] Euro-Zerfall und Staatsbankrotte jetzt auch in der FAZ:

FAZ: Kursdifferenzen der Staatsanleihen bereiten Sorge

Am Dienstag musste Griechenland eine neue Anleihe mit einem Zins ausstatten, der um gut 3 Prozentpunkte über dem Zinsniveau deutscher Bundesanleihen liegt. "Der Trend steigender Spreads ist definitiv nicht gestoppt. Ob er sich noch weiter verschärft, weiß ich nicht", sagte Steinbrück. Er wandte sich ausdrücklich gegen Spekulationen, die Stabilität des Euro-Raums sei in Gefahr. Steinbrück lehnte es ab, den schwächelnden Mitgliedstaaten über den Weg einer von allen Euro-Ländern gemeinsam begebenen Anleihe Finanzmittel zu beschaffen.

Trotz der Beteuerungen von Seiten der Politiker wird an den Finanzmärkten immer wieder spekuliert, dass die Währungsunion aufgrund der Finanzierungsnöte einzelner Mitglieder auseinanderbrechen könnte. Nach dem Maastricht-Vertrag sei ein Austritt aus dem Euro zwar nicht vorgesehen, doch könne ein Land diese Regel womöglich brechen, wenn es sich davon großen Nutzen verspreche, schildert Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, die Überlegungen. Die Hoffnungen könnten sich darauf richten, dass ein Land nach einem Austritt wieder eine eigene Währung habe; durch eine Abwertung dieser Währung könne dieses Land seine internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern, zum Nutzen der eigenen Wirtschaft.

Das Ende des Euro naht. Er hat nur 10 Jahre gehalten, davon 7 als Bargeld.

Leserzusendung-DE:


Neu 2009-01-20:

[21:15] Gefährliche Meldungen für den Euro:

Welt: Die Eurozone steht vor einer Zerreißprobe

Spekulanten haben die Kurse griechischer, irischer, italienischer oder spanischer Regierungsbonds zum Einstürzen gebracht. Im Gegenzug sind die Zinsen dieser Schuldtitel in die Höhe geschossen. Viele Anleger trauen Griechenland, Irland und Spanien nicht mehr. Fliegt jetzt die Euro-Zone auseinander? Und was dann?

An seinem zehnten Geburtstag steht der Euro vor seiner härtesten Bewährungsprobe. Die Kapitalmärkte spekulieren knallhart auf ein Auseinanderbrechen der Währungsunion. Die Zentrifugalkräfte werden mit jedem Tag größer. Die Politik ist alarmiert.

Wie seinerzeit der Meisterstratege George Soros das britische Pfund im Jahr 1992 in die Knie gezwungen hat, haben jetzt seine Nachfolger einzelne Staaten der 16 Länder umfassenden Eurozone ins Visier genommen. Der Unterschied: Während Soros noch gegen eine einzelne Währung spekulieren konnte, ist das bei den jetzt betroffenen Staaten Griechenland, Irland oder Spanien anders. Da diese Mitglied im Euro-Club sind, haben sich die Investoren ein anderes Feld gesucht, nämlich die Staatsanleihen der jeweiligen Länder.

Die Folgen sind nicht minder dramatisch. Die Marktakteure haben die Kurse griechischer, irischer, italienischer oder spanischer Regierungsbonds zum Einstürzen gebracht. Im Gegenzug sind die Zinsen dieser Schuldtitel in die Höhe geschossen. Griechische Papiere mit zehnjähriger Laufzeit müssen inzwischen 5,72 Prozent abwerfen, irische 5,25 Prozent und spanische 4,21 Prozent.

Was da schon in der allgemeinen Qualitätspresse geschrieben wird, ist extrem gefährlich. Es braucht nur ein Euro-Staat bankrott gehen, dann beginnt die Massenflucht aus dem Euro. Diese kann jetzt jeden Tag beginnen.

Zuerst waren es nur "Euro-Fresser" wie Ambrose Evans-Pritchard, dann Finanzmedien, jetzt sogar schon "systemtreue" Allgemein-Medien.

2009 wird das Todesjahr des Euro sein, Grafiken dazu sind herzlich willkommen.
 

[11:45] Da sind sie schon - Spekulation über ein Zerbrechen des Euro:

ARD: Südeuropa ist Mühlstein für den Euro

Der Euro ist unter die Marke von 1,30 US-Dollar gerutscht und damit auf den tiefsten Stand seit sechs Wochen. Die Schuldigen sind schnell gefunden: Spanien, Griechenland und Spekulationen über ein Auseinanderbrechen der Währungsunion.

Wenn soetwas in den "normalen" Medien auftaucht, dann wird es kritisch. Es kann dann sehr schnell gehen. Wie AEP unten schreibt: "rupture suddenly".

Zu den Zins-Spreads: die explodieren speziell für ES und GR.

Ergreift die Rettungsboote und Rettungsringe.

[13:30] Jetzt will man also den "Gemeinschafts-Bond": Spanien wird zur Gefahr für Euro

Leserkommentar-DE: SO, DIE SCHWEINE WOLLEN JETZT den EURO - BOND !!!

Man nennt sie in London doch "PIGS", hier zeigen sie es.
 

[8:00] Sogar die deutschen Finanzmedien sehen es - Euroland geht unter:

Handelsblatt: Euro-Land zerreißt

Die schwerste Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit birgt Sprengstoff für die Währungsunion: Der Euro-Zone droht die finanzielle und wirtschaftliche Spaltung. Die Rezession reißt eine Kluft weit auf, die seit der Einführung des Euros vor einem guten Jahrzehnt immer vorhanden war.

2009 dürfte also das letzte Jahr des Euro sein.

[11:30] Ist Spanien, das 1. Land, das der "Euro-Folter" entkommen will? The euro is torture instrument for Spain


Neu 2009-01-19:

[12:00] Leserzuschrift-DE zu Euro-Alternativen:

da ja die "Einschläge" immer näher rücken und ich selbst als Laie dem Euro eine Lebenserwartung von allerhöchstens 1,5 Jahre gebe, welche Währung käme den als kurzfrstige Fluchtwährung in Frage - d.h. als Überbrückung, bevor diese auch kollabiert.

Dollar? - Da ist doch das Risiko 50 zu 50.
Franken?-Da sind die Goldbestände weg und Banken haben Schulden und "Giftmüll" ohne Ende - wie in Deutschland
Norwegische Kronen vielleicht? Oder tschechische Kronen?
Oder ein Mix von von zweien oder dreien?

Vom US-Dollar würde ich die Finger lassen - ebenso wie von grösseren Euro-Beständen.
CHF, NOK oder Tschechenkrone könnten eine Diversivikation sein. Aber nur für das "Notgeld".

Wertpapiere sollte man in diesen Währungen auch nicht kaufen. Gold/Silber sind viel besser.


Neu 2009-01-18:

[18:00] Die Spannungen im Euro steigen weiter:

Telegraph: Monetary union has left half of Europe trapped in depression

Events are moving fast in Europe. The worst riots since the fall of Communism have swept the Baltics and the south Balkans. An incipient crisis is taking shape in the Club Med bond markets. S&P has cut Greek debt to near junk. Spanish, Portuguese, and Irish bonds are on negative watch.

A great ring of EU states stretching from Eastern Europe down across Mare Nostrum to the Celtic fringe are either in a 1930s depression already or soon will be. Greece's social fabric is unravelling before the pain begins, which bodes ill.

Fixed exchange systems – and EMU is just a glorified version – rupture suddenly. Things can seem eerily calm for a long time. Politicians swear by the parity. Remember John Major's "soft-option" defiance days before the ERM blew apart in 1992? Or Philip Snowden's defence of sterling before a Royal Navy mutiny forced Britain off the Gold Standard in 1931.

Don't expect tremors before an earthquake – and there is no fault line of greater historic violence than the crunching plates where Latin Europe meets Teutonia.

Greece no longer dares sell long bonds to fund its debt. It sold €2.5bn last week at short rates, mostly 3-months and 6-months. This is a dangerous game. It stores up "roll-over risk" for later in the year. Hedge funds are circling.

Traders suspect that investors are dumping their Club Med and Irish debt immediately on the European Central Bank in "repo" actions.

In other words, the ECB is already providing a stealth bail-out for Europe's governments – though secrecy veils all.

An EU debt union is being created, in breach of EU law. Liabilities are being shifted quietly on to German taxpayers. What happens when Germany's hard-working citizens find out?

Unser guter Freund AEP hält dem Euro wieder einmal den Spiegel vor. Das Bild, das der Euro da drinnen abgibt ist nicht schön.

Wichtig seine Warnung, dass Währungsunionen plötzlich zerbrechen. Daher Euro-Bestände reduzieren.

Leserkommentar-DE: DER EURO IST SPÄTESTENS IN EINEM JAHR VERGANGENHEIT

Ich schätze schon im 1. Quartal wird jemand ausscheiden.

Hier die deutsche Übersetzung: Europa steht vor dem Kollaps
 

[14:45] Leserzuschrift-DE zu Devisenkontrollen im Euro:

Artikel 73 f des Maastrichtvertrages von 1992 kommt bald zur Anwendung !! KAPITALVERKEHRSKONTROLLEN und -BESCHRÄNKUNGEN !!!!

DIE 10.000 Euronen Meldepflicht ist bereits eingeführt !!!

Was Steinbrück da in Deutschland macht, könnte ein Vorbote sein. Sicher kommen solche Beschränken, wenn die Flucht aus dem Euro richtig beginnt.


Neu 2009-01-17:

[7:00] Wer muss wirklich Spanisches Staatspapier kaufen? niemand:

Bloomberg: Trichet Vision Unravels as Italy, Spain Debt Shunned

The gap between the interest rates Spain, Italy, Greece and Portugal must pay investors to borrow for 10 years and the rate charged to Germany has ballooned to the widest since before they joined the euro. The difference may grow further as Europe’s worst recession since World War II hurts budgets and credit ratings across the region.

The difference between the Spanish and German 10-year bonds rose to 115 basis points today, the highest since 1997. The spread on Italy’s bond was also the most in 12 years and the Greek spread was the most since 1999.

“You don’t, within the euro-system, have to buy Spanish paper at all,” Owen said.

Selbstverständlich muss niemand das Anleihen-Papier der "PIGS" kaufen. Das zeigt sich jetzt. Die Spreads sind gestern wieder massiv gestiegen.

Übrigens, auch die Anleihen von Österreich und Finnland wirken schon recht "PIGGY". Die Ostkredite lassen grüssen.

[20:30] Hier noch einige Charts dazu: Die Eurozone kommt immer mehr unter Zerreiß-Druck


Neu 2009-01-15:

[15:45] EZB senkt Zinsen auf 2%:

Spiegel: EZB senkt Leitzins auf zwei Prozent

Erneut reagiert die Europäische Zentralbank auf die Konjunkturkrise. Die Währungshüter senken den Leitzins um 50 Basispunkte. Es ist bereits die vierte Korrektur nach unten in Folge. Erleichtert wird der Zinsschritt durch sinkende Teuerungsraten in der Euro-Zone

Da dürfte es wohl einen harten Kampf gegeben haben.

Hier eine britische Ansicht zum Euro: Nigel Farage warns of euro meltdown

Wie in der früheren Sowjetunion.


Neu 2009-01-13:

[17:30] Ein Flut neuer Euro-Staatsanleihen:

FTD: Staaten werfen Notenpresse an

Investoren an den Rentenmärkten stellen sich in dieser Woche auf neue kurzlaufende Staatspapiere in Rekordhöhe ein.

Allein im Euro-Raum planen Regierungen, Schulden mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr in Höhe von 43 Mrd. Euro aufzunehmen - bei diesen kurzfristigen Papieren ein Rekordwert innerhalb einer Woche.

Wie schwierig es für die Regierungen geworden ist, Staatsanleihen abzusetzen, zeigte sich bereits in der vergangenen Woche. "Es wird derzeit für die Staaten schwerer, ordentliche Emissionen unterzukriegen", sagte Schnautz. So war der Bund mit einer deutlich geringeren Nachfrage konfrontiert, als er eine zehnjährige Anleihe um 6 Mrd. Euro aufstocken wollte.

Am Ende musste die Bundesbank ein Drittel aufkaufen, um die Papiere dann später allmählich am Markt unterzubringen. Sehr aufmerksam schauen Analysten nun auf die am Mittwoch geplante Aufstockung einer zweijährigen Bundesanleihe, wenn die deutschen Regierung 7 Mrd. Euro einnehmen will.

Lange Anleihen zu verkaufen dürfte schon schwierig sein, wie die deutsche Auktion von lezter Woche gezeigt hat - die Bundesbank hat den Rest gekauft/monetisiert. Also werden kurzfristen Anleihen verkauft - tödlich in einem Crash, da dann nicht mehr überrollbar.

PS: die Spreads im Euro-Raum steigen schon wieder markant. Die Staatsbankrotte kommen näher.

[18:15] Und schon wieder kommt diese Frage: Ist der Euro am Ende?

Bei USD oder CHF wird nur die Frage des Währungskollaps gestellt, beim Euro geht es immer um den Zerfall - weil er ein heterogenes, politisches Konstrukt ist.


Neu 2009-01-06:

[21:00] Leserzuschrift-DE - es werden wie wild Euro-Scheine gedruckt:

Der Grund meines Schreibens ist folgender: Ich arbeite als Fachverkäufer in einem Handyladen. Seit einigen Monaten (genaugenommen seit Oktober 2008) fällt mir auf, daß neurdings mit lauter frisch gedruckten Euroscheinen bezahlt wird. Das ist daran zu erkennen, daß die letzten beiden Ziffern der Seriennummern immer um 9 Zähler auseinanderliegen - ist bei Euro-Banknoten welche hintereinander gedruckt werden offensichtlich so.Mir selbst ist es daran aufgefallen, daß wenn ich selbst größere Geldmengen abhebe (ich räume jeden Monatsanfang mein Girokonto bis auf das Nötigste ab), das gleiche Phänomen festgestellt habe. Vor allem bei 50€ Scheinen der Serie X fällt das besonders ins Gewicht. Wie gesagt, das ist erst seit knapp 3 Monaten so, also just zu dem Zeitpunkt, als sich die Finanzkrise aufgrund des Lehman-Bankrotts weltweit massiv verschärfte. Eigentlich kann ich mir das rein technisch nicht so recht erklären, denn bisher wäre mir nicht bekannt, daß die EZB auch schon massiv Geld druckt - zumindest ist auf Ihrer Website darüber noch nichts zu lesen. Vielen meiner Kunden mit welchen ich spreche fällt das ganze allerdings auch auf.

Fällt mir auch auf. Eindeutiges Zeichen, dass eine massive Reflation läuft. Viel Geld wurde wahrscheinlich abgehoben und versteckt.
 

[10:00] Hintergründe zum gestigen Euro-Absturz:

FTD: Zinsspekulationen lassen Euro einbrechen

Der Euro ist mit heftigen Verlusten zum Dollar in die erste Handelswoche des Jahres gestartet. Bis 19Uhr sank der Kurs auf 1,3561 $. Damit notierte die Gemeinschaftswährung 2,6 Prozent niedriger als am Vortag.

Vermutlich war auch Zentralbank-Intervention im Spiel, da auch der Goldpreis gedrückt wurde.

[12:00] Hat der massive Euro-Abfall, der heute weitergeht auch mit dem Gas-Boykott Russlands gegenüber Europa zu tun?


Neu 2009-01-02:

[11:00] 10 Jahre Euro:

Spiegel: Das Ende der Mark-Wirtschaft

Gleiches Geld für alle: Am 1. Januar 1999 war die europäische Währungsunion perfekt, der Euro geboren. Ein Dauerstreit unter Politikern hatte die Geburt der neuen Währung begleitet – und gerade noch verhindert, dass wir heute mit Ecu oder Talern bezahlen.

Nie wieder würden in Großbritannien die "Zinssätze durch die Decke gehen, um für die deutsche Wiedervereinigung zu bezahlen". Nie wieder würde auch Italien dazu gezwungen sein, seine Lira abzuwerten, nur weil es der allmächtigen Bundesbank in Frankfurt am Main gefiel, auf die Nachbarn im europäischen Währungssystem keine Rücksicht zu nehmen. Das "Ende des deutschen Gelddiktats" bejubelte auch "Le Monde" in Frankreich, deren Kommentator es nicht fassen konnte, dass Deutschland "freiwillig seine allmächtige Stellung aufgibt."

Die erdrückend dominante Mark war zur Strecke gebracht, und die Nachbarn tanzten auf den Tischen.

Wie lange werden sie noch tanzen? den Euro-Tanz? Vielleicht noch ein Jahr wird dieser französische Preis für die deutsche Wiedervereinigung existieren. Man darf nie vergessen, dass der Euro ein politischer Kuhhandel war - das wird auch sein Untergang sein.

Neu 2009-01-01:

Seitenauslagerung.


 
     
 
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