Neu 2009-06-30:
[14:15] Warum die Hyperinflation kommt:
Presse: Wenn sich der Staat mit den Vermögen der Bürger saniert read!
Jetzt droht Defizitfinanzierung aus der Notenpresse. Das hat Ende der Zwanzigerjahre zu Hyperinflation geführt – und war deshalb seither ein absolutes Tabu.
Derzeit sieht es leider nach der anderen Richtung aus: Notenbanken beginnen, Staatsanleihen direkt aufzukaufen. Die Staaten finanzieren ihre Defizite also direkt aus der Notenpresse. Das hat Ende der Zwanzigerjahre zu Hyperinflation geführt – und war deshalb seither ein absolutes Tabu. Dass dieses Tabu jetzt durchbrochen wird, ist ein Hinweis darauf, dass die Staaten beim Schuldenabbau den bequemsten Weg gehen wollen – den, sich an den Vermögen der Staatsbürger zu sanieren.
Ganz richtig argumentiert. Allerdings nicht ganz richtig recherchiert: die Hyperinflation kommt durch Flucht aus der Währung, nicht durch Steigen der Nachfrage.
[13:30] Euro-Inflation negativ - wer es glaubt, wird selig:
Presse: Preisverfall: Deflation in der Euro-Zone
Die jährliche Inflationsrate der Eurozone ist im Juni 2009 erstmals unter die Null-Prozent-Grenze gesunken. Grund sind die sinkenden Energiepreise: Ein Fass Rohöl kostet momentan halb so viel wie vor einem Jahr.
Da macht man uns wieder etwas vor - für niedrige Zinsen und um das Gelddrucken zu rechtfertigen.
[18:30] Leserzuschrift-AT - aber was ist das?
starke Preiserhöhung von schwarzen HP Tintenpatronen (Nr. 56) 2-Pack, jeweils gekauft bei Libro im Flachgau/Salzburg:
15.9.2008 -> 31,99 Euro
15.1.2009 -> 37,99 Euro (+ 6 Euro)
22.6.2009 -> 39,99 Euro (+ 2 Euro)
In Summe 8 Euro Preiserhöhung seit Sept. 2008!
Das soll "Deflation" sein?
[7:45] Leserzuschrift-AT - Inflationsklausel:
Ich habe vor einem einem halben Jahr meinen Steuerberater eine Inflationsklausel ausarbeiten lassen, welche meine Kunden seitdem bei Auftragserteilung problemlos bestätigen:
Wertsicherungsvereinbarung:
Die Vertragsteile vereinbaren Wertsicherung der angebotenen Leistungen.
Basis dieser Wertsicherung ist die von der Statistik Austria oder deren Nachfolger verlautbarte monatliche Inflationsrate:
http://www.statistik.at/web_de/statistiken/index.html
Monatliche Inflationsraten in Höhe von bis zu 4 % bleiben unberücksichtigt.
Wenn die von der Statistik Austria oder deren Nachfolger verlautbarte monatliche Inflationsrate 4 % erreicht oder übersteigt, ist der Leistungserbringer berechtigt, die Preise für die angebotenen Leistungen um die jeweils verlautbarte Inflationsrate zu erhöhen. Auch wenn im Falle des Überschreitens der monatlichen Inflationsrate von 4 % vom Recht auf Anpassung der Preise kein Gebrauch gemacht wird, kann nach dem erklärten Willen der Vertragsteile aus diesem Umstand kein Verzicht auf Anpassung abgeleitet werden.
Der Pferdefuss bei dieser Klausel ist die amtliche Inflationstatisik. Die kann in Zukunft noch mehr gefälscht werden als bereits heute.
[14.45] Leserzuschrift-DE dazu:
Das machen wir in usneren Verträgen bereits seit Jahren. Die grossen Konzerne kennen das auch. Man muss bei Preiserhöhungen aus den Statistiken für die Produktbezogene Gruppe oder nur das Produkt nehmen, dann klappts auch. Letztes Jahr hat DESTATIS eine Preiserhöhung von 32% bei Strom für Wiederverkäufer angegeben. Wir sind Wiederverkäufer und haben die Preise welche nicht den Strom betrafen (Fläche in m²) um die „overall“-Inflationsrate und den Strompreis um 32% erhöht. Das hat geklappt und wurde akzeptiert! Die Aufteilung war ungefähr: Alter Preis: 750€ monatliche Gebühr gesamt, Preiserhöhung: 350€ Fläche + 2,8%, 400€ Stromanteil + 32% = 888€.
Neu 2009-06-29:
[20:15] Leserzuschrift-DE: Inflation in Südafrika:
Le Monde berichtet heute, dass in Südafrika die Strompreise zum 1. Juli 2009 um 31 Prozent steigen. Die allgemeine Inflation in Südarfrika liegt offiziell bei 8% und hat sich angeblich auf diesem Niveau "stabilisiert". Schon im Jahr 2008 waren die Strompreise um 27,5 % angehoben worden. Für 2010 werden weitere Preiserhöhungen in dieser Größenordnung angekündigt.
Auf Zimbabwe-Kurs in die Hyperinflation.
[17:15] Leserzuschrift-DE - Inflationsklausel in die AGB?
ich habe eine (noch) ganz gutgehende GmbH, diese produziert technische Dinge, es gibt also Materialkosten. Vorgänge dauern zwischen Angebot und Bezahlung 4 bis 12 Wochen.
Bei einer Hyperinflation von z.B. 10% pro Monat kippen natürlich alle Vorgänge in Richtung Minus, je länger es bis zur Bezahlung dauert, umso weniger ist der Betrag wert.
Ich erinnere mich an einen Freund aus dem alten Jugoslawien, der während der damaligen Infla alles, sogar Kaugummis, mit Scheck bezahlt hat. Seine Bank befand sich am anderen Ende des Landes, Dauer bis zur Abbuchung durchschnittlich 2 Wochen. Das lange Gesicht von dem Kioskbesitzer weiss ich heute noch...
Ich könnte Vorkasse bei Bestellung verlangen, das dürfte aber schwer durchzusetzen sein; und ich möchte natürlich nicht deswegen einen Auftrag ablehnen. Lieber würde ich Bezahlung mit Inflationsausgleich verlangen.
Wie haben die Firmen das damals 1914-23 gehandhabt?
Auf jeden Fall macht es Sinn, soetwas zu machen. Allerdings bin
ich kein Jurist. Die Leser wissen vielleicht weiter.
[17:00] Sogar Alan Grenspan warnt vor der Inflation: Es ist die Inflation, Dummkopf
[15:00] Leserzuschrift-DE - Financial Reporting in Hyperinflationary Economies:
lustig, dass gerade jetzt solche neuen Bilanzierungsregeln kommen. Man rechnet also damit:
http://www.zingel.de/pdf/03ias.pdf
5.18. IAS 29: Financial Reporting in Hyperinflationary Economies "Dieser Standard ist anwendbar, wenn die funktionale Währung (IAS 21) die eines Hochinflationslandes ist. Da die funktionale Währung nicht die Landeswährung sein muß, kann der Standard zumindestens theoretisch auch für europäische Unternehmungen anwendbar sein, wenn diese in Hochinflationsländern tätig sind..."
Das sollte jeden dottore-Anhänger mal zum NACHDENKEN geben.
Vorbereitungen, nicht ohne Grund.
Neu 2009-06-27:
[19:00] Leserzuschrift-AT - Speisekarte von 1936:
In einer Ausstellung habe ich eine Speisekarte aus dem Jahr 1936 gefunden (siehe Dateianhang). Preise natürlich in Schilling und Groschen.
Ein Wienerschnitzel kostete damals 1,50öS. Heute etwa 8 Euro = 110 öS. Das ist das 73-fache in 73 Jahren; das ergibt eine jährliche Durschnittsinflation von 6% über all die Jahrzehnte. Ob speziell im 2.Weltkrieg der Schilling besonders stark verfallen ist entzieht sich meiner Kenntnis.
Vielen Dank für die Zusendung. Das war zur Zeit des harten "Alpendollars". Fast niemand hatte ihn, daher war der Schilling etwas wert.
Die meiste Inflation dürfte seit 1950 geschehen sein, davor wurde 2 mal die Währung gewechselt.
Neu 2009-06-18:
[16:45] Bier-Inflation:
Handelsblatt: Bierpreis wird spürbar steigen
Biertrinker müssen sich auf höhere Preise einstellen. Diese schlechte Kunde überbrachten die Vertreter des Deutschen Brauer-Bundes. Schuld sind die gestiegenen Rohstoffkosten wie zum Beispiel beim Malz. Außerdem setzt der sinkende Absatz die Brauereien unter Druck
Da wurde vor vor einigen Tagen von einer "0.0% Inflation" geschwafelt.
Nicht mehr lange wegen der Inflation, Dr.Goebbels verblödet inzwischen: Die Kaufkraft der Deutschen steigt trotz Krise
[10:00] Noch mehr Warner vor der Hyperinflation:
BerlinerUmschau: Wirtschaft: USA und Europa - Hyperinflation am Horizont
Unabhängige Experten der Finanzwelt, die keinerlei „Verbindung“ mit der Politik, bestimmten Banken und/oder anderen Institutionen haben, warnen jetzt immer lautstarker vor der Gefahr von Hyper-Inflation in jenen Ländern, die mit astronomischen Summen ihr Banken gerettet haben und weiter retten sowie zusätzlich immense Geldmengen in Firmen-Rettungen und andere Unterstützungsaktionen für die Industrie gesteckt haben und stecken. Das betrifft besonders die USA, aber in deutlichem Masse auch die EU/Eurozone.
Jetzt ist es also schon in den Alltagszeitungen. Viele werden sich jetzt denken: raus aus dem System in die Rettungsboote.
Neu 2009-06-17:
[18:00] Angst vor der Hyperinflation:
ARD: Kommt die Hyperinflation?
Viele Anleger ankern nach wie vor im vermeintlich sicheren Hafen der Anleihen. Die Renditen sind ansehnlich. Doch immer mehr wird die Sorge um die Stabilität der Wirtschaft abgelöst. Die neue Angst heißt Inflation – oder noch schlimmer: Hyperinflation.
Diese Angst ist sehr berechtigt und wird von Medien also schon aufgezeigt. Was hilft hier? Gold!
[21:00] Inflate AND Die: Inflationieren ODER Sterben? Oder Inflationieren UND Sterben?
Neu 2009-06-13:
[18:00] Leserzuschrift-AT zu kommenden Hyperinflation:
Ich verfolge sehr viele Berichte bezüglich Inflation und Hyperinflation.
Fast alle Experten glauben das es diese geben wird jedoch nicht kurzfristig sondern mittel oder sogar langfristig gesehen. Das heisst von den Prognosen her also erst in 5 bis 15 Jahren.
Bis dorthin wird es zwar stetig leicht bergab gehen, aber nicht so schnell wie viele sich erwarten. Mit dem vielen Geld das zur Stabilisierung ins System gepumt wird wird alles sehr lange hinausgezögert. Siehe Lettland, es ist zwar keine Besserung des Systems eingetreten aber das Land wurde wieder gerettet und somit der Stattsbankrott hinausgeschoben. Scheinbar kann man soviel Geld drucken wie man möchte und damit alles stützen was man nicht verlieren will.
So wird es auch mit allen anderen Ländern passieren.
Weil dem so ist und noch ein weiter Weg bis zu dem grossen Crash ist meiner Meinung auch der Mut an die Aktienmärkten zurückgekehrt, es wird lustig und waghalsig Spekuliert,die Gewinnmitnahmen werden eingesackt und Gold wird sich bis dahin weiter zurückziehen ca.bis 800$ und bis zum grossen Finale immer auf und ab pendeln aber stets unter 1000$ bleiben.
Wie sehen Ihre Prognosen aus? Rechnen sie auch schon das es noch viel länger dauern wird bis der Systemcrash kommt? oder glauben sie immer noch das dieser im heurigen Herbst sein wird?
Man wird den Goldpreis mit allen Mitteln unter $1000 zu halten, eine richtige Drückung auf $700 oder so gelingt eh nicht mehr. Wenn das versagt, dann kommt die Flucht in die Realwerte. Die geht ohnehin schon schön langsam los, wenn man sich die neuen Bar-Immobilienkäufe ansieht.
Ich lese gerade noch einmal das Buch Financial Armageddon. Die Krise läuft ungefähr nach diesem Drehbuch, mit dem Unterschied, dass die Zentralbanken grössere Bankenpleiten gar nicht zugelassen haben, und schon früh den Geldhahn total aufgedreht haben, was den Umschwung in die Hyperinflation auslöst. Auch Michalel Panzner hält den Abverkauf der Währungen als den entscheidenden Trigger. Dieser wird derzeit noch mit Markt-Manipulationen verzögert, kann aber jederzeit kommen.
[11:30] Leserzuschrift-DE - Inflation in der EURO-Zone erstmalig über 10 %:
heute wurde auf der Internet-Seite der deutschen Bundesbank, www.bundesbank.de der Monatsbericht Juni 2009 der EZB veröffentlicht.
Im 1. Quartal 2009 ist das Geldmengen-Wachstum (M3) zwar auf den niedrigsten Wert seit 2005 gesunken: nur 6,0 %,
allerdings ist das Wirtschaftswachstum (reales BIP) auf -4,8 % eingebrochen,
dadurch ergibt sich eine wahre Inflation im 1. Quartal 2009 von 10,8 % !
Nachfolgend die Entwicklung der Werte lt. EZB-Monatsberichten für den Zeitraum I/2005 bis I/2009:

Vielen Dank für die Berechnung. Ein grosser Ausbruch bei den Preisen essentieller Güter sollte also unmittelbar bevorstehen.
Das erinnert an die Krise in Argentinien 2002: damals sind die Preise um 70% explodiert, obwohl die Geldmenge um 30% eingebrochen ist - weil die Wirtschaft noch stärker geschrumpft ist.
[12:00] Versucht man jetzt einen "Exit" aus der Inflation? G8: Ende der expansiven Geldpolitik?
Neu 2009-06-12:
[18:30] Leserkommentar-DE zur Inflation:
mit der Einführung des Euro hat man uns schon einmal kräftig abgezockt und den Griff in die Tasche als "gefühlte Inflation" bezeichnet.
Es stimmt zwar, dass es auf Güter, die man nicht wirklich braucht, zur Zeit Rabatte bis zu 70 % gewährt werden (und wenn man es in DM umrechnet, ist man immer noch erstaunt, wie teuer die Sachen sind ), aber ich frage mich, wann sich die Sache umkehrt. Wer hat Interesse, bei seinen Verkäuften Verluste zu machen, und wer kann es sich leisten? Ich glaube, irgendwann wird es einfach ein deutlich geringeres Angebot geben, weil einige Unternehmen die Sache finanziell nicht mehr durchhalten und dann werden die Preise wieder steigen. Am Conainer-Terminal im Hamburger Hafen ist jedenfalls nichts los.
Warum nicht kaufen, wenn man es jetzt günstig kann. Strümpfe, Shampoo,
Kleidung, Schuhe, Druckerpatronen usw. - für die nächsten drei Jahre.
So ein Vorrat frisst doch kein Brot. Baumwolle soll treurer werden, der Rohölpreis ist auch schon wieder ganz ordentlich geklettert... und die Geldmenge, die steigt auch.
Billiger werden die Sachen kaum werden.
Da kommen schon die Inflationsängste: Inflation fears send Wall Street down, Will inflation fears send oil to $250?
Ist das keine Inflation? Spritpreis steigt zu Sommerbeginn auf Jahreshoch
[19:15] Noch mehr Inflationsangst: Investors buy gold, as fears of inflation rise
[16:00] Leserzuschrift-DE - 0% Inflation:
Hier werden die Konsumgüter praktisch wöchentlich teurer, und diese Idioten mit Regierungsposten reden von "0 % Inflation" zum ersten Mal seit 1974! Es ist schon verblüffend, wie hirntot die breite Masse inzwischen ist. Die erkennt nicht einmal mehr, was sie mit eigenen Augen überprüfen kann. Offenbar fehlt da bereits die Verbindung zwischen Sehnerv und Gehirn!
Lügen mit Statistiken.
[10:30] Grosshandelspreise fallen - noch:
Welt: Stärkster Einbruch der Preise seit über 22 Jahren
Die Verbraucherpreise dürften im Sommer 2009 sogar fallen: Denn im Großhandel sind die Preise schon jetzt eingebrochen – im Jahresvergleich so stark wie seit über 22 Jahren nicht mehr. Benzin zum Beispiel ist um knapp ein Viertel billiger geworden. Noch stärker sind die Preise für Tabak und Getreide gesunken.
Aber die Welle der Preissteigerungen wartet bereits in den Rohstoffen. Aber alles hängt an den Staatsanleihen, wenn diese crashen, ist es mit dieser "Deflation" vorbei.
[13:00] Leserkommentar-AT: Statistisch werden die Preise noch bis Juli/August fallen aber dann wird die große Wende einsetzen ....
[13:30] Aufpassen: Ein Berg Papier
Die Krise ist doch gar nicht so schlimm – diesem Trugschluss erliegt gerade mancher Deutsche,
Wirtschaft paradox. Während sich deutsche Kunden über lange nicht mehr da gewesene Preise freuen, richten sich Finanzprofis auf das genaue Gegenteil
ein: eine Teuerung mit fatalen Folgen.
[18:45] Leserkommentar-DE dazu:
Nun, dann möge man doch die Preise von vor 22 Jahren mal mit den heutigen vergleichen ... Mann, was werden wir verschaukelt.
Also, von einbrechenden Preise habe ich - zumindest mittelfristig - bei meinen zweiwöchentlichen Großeinkäufen (Lidl, Aldi, Supermarkt und verschiedene Einzelhändler) nichts, aber auch gar nichts mitbekommen. Nun muss ich gestehen, dass ich nicht jeden einzelnen Preis im Kopf habe. Aber eine grobe Beobachtung lässt mich eher vom Gegenteil ausgehen. Vergleiche ich meine Einkäufe der letzten Jahre, so habe ich aktuell höhere Rechnungen. War es früher nahezu unmöglich, einen Einkaufswagen für mehr als 100 Euro bei einem der beiden Discounter zu füllen, so gelingt mir dieses heute "spielend" für bis zu 250,-- Euro .. Solche Erfahrungen und Beobachtungen taugen natürlich nicht für seriöse amtliche Statistiken.
Mein Bauchgefühl sagt mir: Es mag ja sein, dass in den letzten Monaten einige Einzelpreise gesunken sind (vermutlich durch die tatsächlich zunehmenden leuchtend-rot markierten Sonderangebote), aber dafür MÜSSEN sie in der Summe der letzten Jahren schleichend, aber rapide gestiegen sein. Doch, wie gesagt, das ist nur die unqualifizierte, statistisch nicht unterlegte Beobachtung einer Hausfrau. Völlig irrelevant für akademisch berankte, journalistische Klick-"Experten".
Neu 2009-06-11:
[7:45] Die versteckte Inflation ist da:
Bild: Supermärkte können leichter mogeln
Haben Sie sich auch schon mal über zu viel Luft und erstaunlich wenig Inhalt in einer Süßigkeitentüte geärgert? Oder beim Vergleich einer Packung Geschirrspülmittel festgestellt, dass in der neu gekauften viel weniger drin ist, der Preis aber derselbe ist?
Durch eine neue EU-Richtlinie wird diese Mogelei den Supermärkten jetzt sogar noch leichter gemacht. Ab dem 11. April fallen fast alle gültigen Mengenangaben für Lebensmittel weg.
Hat man die EU-Richtlinie deshalb aufgehoben?
Neu 2009-06-10:
[21:15] Leserzuschrift-DE zur Weimarer Hyperinflation:
Auf dem Höhepunkt der 23er Inflation wurden die Staatsausgaben nur noch zu 2% durch Steuern gedeckt, der Rest von bescheidenen 98% durch die Druckerpresse ! SOON AGAIN !!
Wir sind am Weg dorthin.
[21:15] Leserzuschrift-DE - Hyperinfflations-Witz:
"Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie.
Die gute Nachricht: Sie werden demnächt Millionär sein...
Die schlechte Nachricht: Alle Anderen auch..."
Neu 2009-06-07:
Leserzuschrift-DE - reale Inflation:
Der SPIEGEL schreibt gerade, die Mini-Inflation führe real zu einer sehr guten Guthabenverzinsung. Pfeifedeggele! Von einer Miniinflation kann keine Rede sein. Bei meinem Discounter sind Kidneybohnen teurer geworden, statt bisher 29 Cent kosten sie jetzt 39 Cent, das ist ein Anstieg um 33 %. Auch andere Lebensmittel, die man ständig braucht, sind nicht billiger geworden. Ein lächerliches Glas verdonschter Sellerie kostet 59 Cent, zu DM-Zeiten waren es noch 49 Pfennige. Leute, kauft Gold, ich glaube, die große Hyperinflation wird sehr bald losgehen.
Die "reale Inflation" bei essentiellen Gütern hat natürlich nie aufgehört, nur einige unnotwendige Dinge sind billiger geworden.
Nachdem Öl schon wieder auf $70 ist, wird der nächste Preisschub auf breiter Front bald losgehen. Aber diesesmal aus einem anderen Grund: Flucht aus dem Geld = Hyperinflation.
Neu 2009-06-02:
[21:45] Paul Tustain zur kommenden Hyperinflation:
Not for the first time the Financial Times says we are "nuts" - a word which all too often follows on from "gold" in the financial media.
I should rise above this sort of thing. What does it matter if the FT thinks me nuts? But I find I'm irritated, both for myself and on the collective behalf of successful gold investors. I don't think we deserve to be called "nuts" after our gold has for 6 years so consistently outperformed all those other serious investment classes so diligently analysed on Wall Street and in the City.
Gold continues to strengthen against the Dollar. Faint hopes of a swift "V-shaped" recession are dwindling, which is hardly surprising. Global economic activity up to 2007 was driven by rich world consumers buying things even they couldn't afford. In the US alone they have since lost about $12 trillion of private wealth - $120,000 per family. Judging by estimates published in The Economist this should induce a demand slump of about $500 billion per year, for 10 more years.
That means a typical family will be cutting back spending at the rate of $5,000 per year for a decade. So our economies will stay shrunk, threatening deflation.
To combat this governments are trying to engineer some inflation.
Deficit spending here, quantitative easing there, and zero interest rates everywhere; with all of it geared to stimulating more production in a world already suffering over-capacity. This is where they step into dangerous territory.
Retail prices inflate in an overheating economy when there is a supply shortage of consumer goods. Because demand outstrips supply the producer has the whip hand, and he exploits it by asking more money for his goods. But look around you today and you will see there is no supply side shortage in the world economy. So if we do get inflation it's not going to be because of overheating.
Hyper-inflation, on the other hand, has little to do with supply side shortages and overheated economies. It happens when a currency dies. Once the realization grips savers (not consumers) that their money is losing its purchasing power then they exit money and look for better stores of value.
So while 'normal' inflation is driven by consumer-pull for goods, hyper-inflation is driven by saver-push of money, and this explains a big qualitative difference between inflation and hyper- inflation.
Modest inflation through undersupplied goods has a negative feedback because new supply pulls prices back, bringing the economy back to equilibrium. Hyper-inflation does the opposite.
Once it starts it suffers a positive feedback by encouraging more and more savers to dump cash. What starts as a trickle accelerates into an unstoppable torrent of savings pouring into circulation.
The unusual problem we now have is that after using cash rescues to protect the overcapacity in our economies we are not going to be able to create normal, controllable, supply-shortage inflation.
It's increasingly likely that the only style of modest price rises which the central banks can engineer will be the trickle which precedes a hyper-inflation.
Indeed, what caused the Financial Times to wheel out the old "gold nuts" phraseology was the strange case of last week's bond markets. Bond prices - the best proxy for the future value of cash
- were falling when they should have been rising. The markets are telling us that cash 10 years forward is becoming less valuable.
This is a hint of savers losing faith in their currency.
And why wouldn't they? Their deposits will pay them no interest for the foreseeable future. Inflation and tax will eat into their savings. The economy looks mired in recession. Governments, which are now welcoming devaluations as a trade benefit, are deep in debt and are toying with hyper-inflationary policies like quantitative easing. It all points to the inflationary transfer of the government's enormous debt into plummeting values for depositors' cash and investors' bonds.
An insight - courtesy of Bill Bonner - suggests what could soon happen. There is an $11 trillion bond mountain, which is $96,000 of issued US Dollar bonds per US family. With total federal obligations now reaching above $63 trillion, this is the polar icecap of contemporary finance, and it holds the bulk of the savings of two generations, all denominated in dollars which are frozen solid until their redemption date. If the Fed gets what it wants, then a modest dose of inflation now will forestall a depression. But inflation will heat that icecap and make the bond market more jittery, and at exactly this point the Fed says it will reverse its QE policy and sell bonds back into the market, because this is how it plans to get cash back out of circulation to control the inflation it has created.
Choose your poison: The trickle of excess QE cash or the trickle of excess bond redemptions, both in a world of over-supply. It seems all roads lead to inflation. Don't assume it will be the manageable kind.
Hier ist es: Normale Inflation kommt durch Überhitzung der Wirtschaft zustande, Hyperinflation durch die Flucht aus dem Geld und Wertpapier - wenn der Bond-Eisberg schmilzt.
[21:30] Leserzuschrift-DE - Hyperinflation Südamerika:
Einer Ihrer Leser schreibt heute: mit Ausnahme Kolumbiens (und glaube auch Chiles) hatte jedes südamerikanische Land in den letzten 30 Jahren mindestens eine Hyperinflation.
Ich ergänze: unter Allende und Pinochet erlebte auch Chile eine Hyperinflation. Ich lebte 1973 - 1979 dort. Ich erinnere mich, dass es 1 % Inflation PRO TAG gab, also 365 % pro Jahr. Unter Allende sogar rund 1000 % pro Jahr.
Das Geld brannte einem in den Fingern, man musste es immer schnellstmöglich wegbringen, d.h. einen Sachwert einkaufen, bevor das Papier wertlos wurde.
Als ich ankam (Oktober 1973), waren 1000 Escudos 4 Schweizerfranken wert. Wegen der Hyperinflation wurde dann der Escudo durch den Peso ersetzt, und zwar 1000 Escudos = 1 Peso. Als ich wieder das Land verliess, waren 1000 Pesos 4 Schweizerfranken wert. Also: Innerhalb sechs Jahren fiel der Wert der chilenischen Währung auf einen Tausendstel im Verhältnis zum Schweizerfranken
[20:00] Leserzuschrift-DE - die Inflations-Predigt:
nachfolgend ein Schreiben an sogenannte Eliten oder Realitätsverweigerer, die immer noch die Zahlen auf den Computern und Konten als Werte ansehen.
Vielen Dank für deine -mich täglich begeisternde- Internetseiten!
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Werte Nachbarn,
in der Eigentümer-Kasse befinden sich nach Abzug der neuen Heizungsanlage
etwa 170.000 Ben Bernenkes, momentan auch Dollar genannt oder etwa 120,000
Merkel wahlweise auch Steinbrück oder Sarkozys oder Euros genannt. Für
120.000 Merkel-Steinbrücks oder Euros, also virtuelle Zahlen, gibt es
momentan 1,5% virtuelle Merkel-Steinbrücks oder Euros an Tagesgeld-Zinsen,
die als virtuelle Zahlen auf dem Konto verbucht=virtualisiert werden.
Auf der letzten EGT-Versammlung wurden reale, anfassbare Werte u.a.
Grundstücke, Immobilie oder Rohstoffe wie Gold als zu spekulativ vom
Eigentümervorstand bezeichnet. Das ist nicht sehr vorausschauend, denn
spekulieren bedeutet auch: vorausschauend und durch angeeignetes Wissen eine
bessere Beurteilung abgeben zu können!
Reale Güter sollten als vorhandene Fakten bezeichnet werden und virtuelle
Zahlen z.B. auf Tagesgeldkonten als Monopoly-Geld angesehen werden!
Virtuelle Zahlen auf einem Computer/Depot/Konto sind inzwischen als
hochspekulativ und als viel zu riskant zu bezeichnen!
Welcher reale Wert steht für 100 Simbabwe-Dollars? In Simbabwe gab es für
123 Millionen Dollar ein Blatt Toilettenpapierrolle!
Das Argument, die USA ist nicht Simbabwe stimmt nicht, denn in den USA
werden momentan soviele virtuelle Zahlen in die Computer der
staatsfreundlichen Banken eingetippt, dagegen sind von der Summe her
betrachtet die Simbabwe-Dollars nur Peanuts oder eine Erdnuss, wie der
Ackermann- Jo so schön sagt.
Fast alle Realgüter sind echte Werte, fast alle Zahlen-Gelder auf Konten
sind Monopoly-Gelder!
Durch die Regierungen, die tägliche neue Zahlen-Gelder drucken laßen, werden
logischerweise die bestehenden Besitz-Gelder proportional entsprechend
entwertet.
Auf ihrem Konto sind momentan 1000 Euro. Die EU-Regierungen erschaffen
(drucken=erstellen als Computerzahlen ohne jeglichen Gegenwert) neue 1000
Euros...somit sind die ursprünglichen 1000 Euros nur noch 500 Euros
wert...kapiert?
Aber machen Sie unseren Politikern dafür keine Vorwürfe, die sind a)
ziemlich dumm, b) ziemlich leicht durch die Lobbisten zu manipulieren und c)
sind garantiert nicht für die Wähler, also das Volk, zuständig!
Daher ist die Bezeichnung Volksverräter nicht abwegig!
Bei jeder politischen Entscheidung ist nur eine Frage wichtig:
Wer hat etwas davon? Leider ist das in den seltensten Fällen das dumme
Wählervolk: also DU oder SIE!
Ein einfaches Beispiel: vor etwa 18 Monaten kostete die Zeitung WAZ 54 Euro
bei vierteljährlicher Zahlungsweise. Momentan möchte die WAZ nach
klammheimlichen Preiserhöhungen auf 58,80 Euro und 62,70 Euro nun 67,20 Euro
für ein und das selbe bedruckte Papier bekommen.
Etwas mehr als 20% Preiserhöhung in weniger als zwei Jahren...
Ist ihre Rente, Pension, oder Gehalt in den wenigen Monaten ähnlich stark
gestiegen?
Die Zeitung WAZ ist eigentlich nicht teurer geworden, sondern das
Monopoly-Geld ist wertloser geworden!
Vor weniger als zwei Jahren kostete ein Kilo leckerer Seranoschinken etwa 15
Euro je Kilo, momentan steht auf der Verpackung 27,60 Euro je Kilo! Der
Schinken hat sich gewichts- und geschmacksmäßig nicht spürbar verändert...
Vor zwei Jahren war eine Unze Gold für weniger als 600 Euro im üblichen
Handel zu bekommen....
momentan sind 720-750 Euro, also über 20% mehr, zu zahlen.
Gold ist nicht teurer geworden, sondern das Euro-Monopoly-EZB-Staats-Geld
ist deutlich wertloser geworden :-)
Rückwirkend betrachtet konnte vor etwa 80 - 90 Jahren mit einer Unze Gold
ein ganzes Jahr lang überlebt werden. Vor 300 oder 600 Jahren reichte eine
Unze Gold ebenso für ein Jahr angenehmes Leben! Damals gab es weder Euros
noch Dollars und in weniger als 10 Jahren wird eine Unze Gold so wertvoll
sein, daß dafür ein zigfaches des heutigen Umtausches erzielt wird....ob es
dann noch Euros oder Dollars in der aktuellen Form gibt ... wer weiß das
schon
Wann werden sie es merken?
Neu 2009-05-28:
[12:45] Leserzuschrift - "moderate monatliche Inflationsraten zwischen einem und zwei Prozent":
Aus dem Hause FTD ein kleines aber feines Zitat von heute aus "Inflation sinkt auf null":
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Niedrigster-Wert-seit-1987-Inflation-sinkt-auf-null/519456.html
"... nach Meinung von Volkswirten ... : Erste Anzeichen für ein Anspringen des Welthandels signalisierten, dass die Niedrigpreisphase gegen Jahresende tatsächlich zu Ende geht - gefolgt von einer Phase moderater monatlicher Inflationsraten in Deutschland zwischen einem und zwei Prozent. "
=> Nochmals für die Langsamen: "moderate monatliche Inflationsraten zwischen einem und zwei Prozent "!
=> Es gibt dafür nur vier mögliche Erklärungen, wobei c) [Inkompetenz] und d) [Volksverdummung und -steuerung] mal wieder die wahrscheinlichsten sind:
a) Es handelt sich um einen inhaltlichen Fehler der FTD-Redaktion (statt "monatlich" hätte hier "jährlich" stehen sollen).
b) Es handelt sich um eine fehlerhafte Wiedergabe der zitierten Volkswirte (Experten).
c) Es herrschen völlige Unkenntnis bzw. inkompetente Fehlvorstellungen, was eine monatliche Infla von 1,5% (=20% p.a.!) bedeuten würde!
d) Die FTD und die namhaften Volkswirte wissen schon, was ab Jahresende kommt und bereiten uns in klassischem Newspeak darauf vor und interpretieren die von uns dann am Supermarkt und an der Tankstelle zu erwartenden Preisschocks schon einmal prophylaktisch als "moderat" um.
=> Orwell lebt. Nicht nur bei Schäuble und von der Leyen, sondern auch bei Steinbrück und in der FTD.
=> PS: Mal schauen, ob diese redaktionelle Leistung es in den "HohlSPIEGEL" schafft. Setzt aber voraus, dass das ehemalige Nachrichtenmagazin den Fehler der FTD-Kollegen überhaupt bemerkt...
Diese Medien machen das Gleiche wie ich: Copy and Paste. Aber ohne das Kopierte zu kommentieren.WE.
[12:15] Barclays/Polleit warnt vor Inflation:
Handelsblatt: Inflation spaltet die Gesellschaft
An der Börse geht es seit Wochen aufwärts. Gleichzeitig fällt die Inflationsrate auf den tiefsten Stand seit Jahren. Beides könnte sich bald umkehren, warnt Thorsten Polleit, Volkswirt von Barclays Capital. Er ist der Meinung, dass die Politik schwere Fehler macht und man sein Geld vor der Inflation schützen sollte.
Währungsgeschichtlich betrachtet ist das staatliche Papiergeldsystem nicht der Normalfall, und es ist ganz sicher auch kein fortschrittliches System. Verlässliches Geld war meist mit einem Sachwert, vor allem Silber und Gold, gedeckt. Ich denke, diese Erfahrung wird sich als zukunftsweisend erweisen für die weitere Entwicklung des Geldsystems. Als Ökonom ist zu sagen: Wer gutes Geld fordert, also Geld, das vereinbar ist mit einer freiheitlichen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, und das nicht fortwährend Finanz- und Wirtschaftskrisen verursacht, weil es eben nicht beliebig vermehrbar ist, der fordert im Kern ein freies Marktgeld, und das bedeutet "Free-Banking".
Will uns Rothschild (kontrolliert Barclays) hier etwas mitteilen? Etwa: Leute hortet wie wir auch Gold, es ist Zeit, das System umzustossen.
Neu 2009-05-16:
[15:30] DAS MINISTERIUM FÜR VOLKSAUFKÄRUNG UND PROPAGANDA GIBT BEKANNT:
Welt: Angst vor der großen Inflation unbegründet
Sparer und Anleger können dem geldpolitischen Treiben von "Helicopter Ben" gelassen zuschauen
Da lachen sogar die Korallen - und Ben auch. Bis zum Abverkauf der Staatsanleihen.
[20:30] Aber selbst der Bankenverband warnt schon: Bankenverband: Geldinflation wird zu starkem Preisanstieg führen
Neu 2009-05-15:
[17:15] Leserzusendung-AT - reale Inflation:

Neu 2009-05-07:
[21.15] UK: Währungs-Abwertung treibt die Inflation:
Fruchtportal: UK: Lebensmittelpreise treiben Handelsinflation an
Der Einzelhandelspreis von Lebensmitteln stieg im März um 9% im Vergleich mit dem gleichen Monat letztes Jahr, so die neusten Zahlen von dem British Retail Consortium (BRC). Der Anstieg um 9% – der zweite Folgemonat, in dem die Lebensmittelpreise um diese Zahl angestiegen sind – bewirkte einen Anstieg der gesamten Einzelhandelspreise während des Monats um 2%. Nicht-Lebensmittel-Preise sanken um 1,5%.
Trotz Depression: Lebensmittel steigen im Preis, nicht-essentielle Güter fallen.
[14:00] Leserzuschrift-DE - Kehrt die Inflation zurück?
ich weiss, Sie sind kein Fan der technischen Chartanalyse, aber glauben Sie mir, dieselbe funktioniert nach den bekannten Regeln unverändert, auch in angeblich oder tatsächlich manipulierten Märkten.
Einer der zuverlässigsten Indikatoren für unmittelbar herannahende Kursausbrüche - sowohl nach oben wie nach unten - sind zusammenlaufende, sich verengende "Bollinger-Bänder", in dem beigefügten Rohöl-Chart (Wochenbasis) also die obere blaue und die untere rote Linie:
dementsprechend steht Rohöl unmittelbar vor einer fulminanten Kursbewegung, die Bollinger-Bänder geben allerdings nicht die Richtung vor.
Wenn man den vorangegangenen, monatelangen Down-trend berücksichtigt, spricht jede Wahrscheinlichkeit für die jetzt entgegengesetzte Richtung: UP !
Auch der ebenfalls beigefügte Gold-Chart (Monats-Basis) sieht äußerst haussee-trächtig aus: umgekehrte Kopf-Schulter Formation.
Es ist für mich erstaunlich, daß offensichtlich niemanden Ihrer großen Leserschaft - auch nicht Herrn Ziemann - diese sich zusammenbrauenden Ereignisse bisher aufgefallen sind.
Wenn das schwarze Gold explodiert, sollte auch das "gelbe" Gold nicht lange auf sich warten lassen !
Ich bin ziemlich sicher, in Kürze wird es heissen:
Inflation is back !
Kupfer (tut es schon) und Öl werden die Inflation sicher
anzeigen. Dann sind diesesmal die Staatsanleihen dran.
Neu 2009-04-24:
[17:30] Wer abwertet, bekommt Inflation:
Novosti: Inflation in Russland rasanter als in der EU
Besonders hoch war die Inflation im ersten Quartal in den EU-Ländern Lettland (Anstieg um 3,3 Prozent), Litauen (um 2,9 Prozent), Rumänien (um 2,6 Prozent) und den Niederlanden (um 2,2 Prozent). Zum Vergleich: In Weißrussland stiegen die Verbraucherpreise in dieser Zeit um 6,1 Prozent und in der Ukraine um 5,9 Prozent an.
Noch nie hat sich ein Land mit Abwertung dauerhaft saniert. Die Konsumenten bezahlen es mit Kaufkraftminderung.
Neu 2009-04-17:
[15:45] Hyperinflation vor der Tür:
MM: Die Geldbombe
Nie wieder! Das war das Mantra der jungen Bundesrepublik nach Krieg und Währungsreform, auch in ökonomischen Dingen - nie wieder Inflation. Und jetzt? Jetzt warnen namhafte Ökonomen wieder vor einer möglichen "Hyperinflation" - nicht in desolaten Entwicklungsländern, sondern hier, im reichen Westen.
Die Hyperinflation wird nicht durch Gelddrucker wie Printer-Ben ausgelöst (die bereiten sie nur vor), sondern durch Abverkauf der Währung.
Zum Eingewöhnen: What does one TRILLION dollars look like?
Neu 2009-04-16:
[20:00] Deflations-Panikattacke auf Politik/ZBs:
Welt: In den ersten Ländern gibt es keine Teuerung mehr
Wenn Öl und Lebensmittel immer teurer werden, ist das schlecht für die Verbraucher. Fallen die Preise andauernd, ist das schlecht für die Wirtschaft. Anzeichen dafür gibt es: In einigen EU-Ländern und in den USA hat es im März 2009 hat es keine Teuerung mehr gegeben.
Ob diese "Deflationen" wirklich stimmen, darf bezweifelt werden, denn bisher wurden die Teuerungsraten immer massiv nach Unten manipuliert. Aber unsere Führer glauben wahrscheinlich ihre eigenen Lügen, daher dürften sie jetzt in Panik geraten.
Solche Zahlen wird es so lange geben, wie die Staatsanleihen "halten". Wenn diese crashen, dann kommt eine wahre Springflut an Inflation.
Neu 2009-04-12:
[16:30] Die Hyperinflation in Zimbabwe ist vorbei - Währung aufgegeben:
Spiegel: Simbabwe schafft eigene Währung ab
Die Inflation in Simbabwe liegt bei astronomischen 230 Millionen Prozent - jetzt beschließt die Regierung eine Notaktion: Laut einem Pressebericht wird der Simbabwe Dollar für mindestens ein Jahr aus dem Verkehr gezogen, als Ersatz sind ausländische Währungen zugelassen.
Hier sieht man, wohin eine Hyperinflation in letzter Konsequenz führt: zur Aufgabe der Währung.
Hier hat man keine Neue mehr eingeführt (weil sie ohnehin niemand nehmen würde) sondern setzt auf USD, Euro und Rand.
Neu 2009-04-10:
[12:00] Sogar Steinbrück fürchtet schon die Hyperinflation:
Spiegel: Steinbrück fürchtet weltweite Inflationswelle
Gigantische Konjunkturpakete werden in die Finanzmärkte gepumpt, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Dann jedoch droht die nächste Gefahr, warnt Finanzminister Steinbrück: Die weltweite Inflation. Eine Alternative zu den Investitionsprogrammen sieht er jedoch nicht.
Dass seine Staatsanleihen und die seiner Kollegen dann Toast sind, sagt er natürlich nicht. Aber fürchten sollte er die Inflation, denn alle Welt wird dann Reissaus vom Staatspapier nehmen.
PS: wenn sie die Liquidiät nicht im System lassen, dann bricht dieses sofort zusammen.
Leserkommentar-AT dazu:
Wie wollen diese stets freundlichen Menschenverarscher und Bankenretter diese Liquidität aus der Welt bekommen ?
Wird es demnächst ein köpferauchen bei diesen "Eliten" geben ?
Welch ein Glück für diese Steuergeldverschwender: Die nächste Blase in der Produktion von Kopfschmerztabletten oder Pistolenkugelproduktion für suizidgefährdete Politiker, etc. kann aufgebaut werden.
Entschuldigung, dass ich mich als Ösi in deutsche Politik einmische, aber das gleiche gilt natürlich auch für unsere elitären Finanz - A,B,C- Schützen.
[10:00] Inflationswarnung:
BerlinerKurier: Frisst die Krise unsere Zukunft?
Gespenst von 1929 geht um. Experten befürchten massive Geldentwertungen
Wo könnte die Inflationswelle beginnen? In den USA. Dort wurden schon mehrfach mit Inflationsraten von bis zu 20 Prozent Schuldenberge abgeräumt: während des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie im Vietnamkrieg. Die größere Geldmenge treibt die Preise, verringert indirekt die Schulden. Experten glauben, dass die Staaten ihre enorm anwachsenden Staatsschulden so bequem „weginflationieren“ wollen.
Wie hoch kann die Geldentwertung werden? Der Chef-Volkswirt von Morgan Stanley, Joachim Fels, rechnet mit Entwertungsraten von 50 Prozent und mehr.
Es gibt eine tödliche Gefahr für alle Inflationierer mit diesen hohen Schulden: die enorme Menge an Bonds und das Gold. Sobald die Flucht aus den Staatsanleihen/Währungen wirklich begonnen hat, wird es ernst.
Neu 2009-04-09:
[12:30] Leserzusendung-DE - 1 Mrd Banknoten - wann?
Es dauert nicht mehr lange, dann haben wir wieder die gleichen Bedingungen, dann wird auf vorhandene Euros und Dollars ein neuer „Wert“ aufgedruckt!

Überstempeln ist vorübergehend wohl der leichteste Weg - wenn es losgeht.
Neu 2009-04-05:
[11:00] Auch den Medien dämmert sie schon - die Hyperinflation:
Spiegel: Angst vor Mega-Inflation wächst
Die G-20-Regierungschefs lassen sich wie Heilsbringer feiern: Billionen von Dollar nehmen sie in die Hand, um die weltweite Rezession zu bekämpfen. Doch die Rechnung zahlen andere. Neben den Steuerzahlern bluten vor allem die Sparer - ihnen droht eine gewaltige Inflation.
Anleger und Sparer müssen sich also nicht nur aktuell mit Minirenditen begnügen. Auch künftig wird von dem, was der Kapitalmarkt abwirft, real nicht allzu viel übrig bleiben. Hinzu kommen wohl Steuererhöhungen, mit denen die Staatenlenker ebenfalls versuchen dürften, ihre Defizite in den Griff zu bekommen.
Das Spiel der Regierungen und Zentralbanken ist riskant - wegen der heute schon bestehenden enormen Schulden. Sobald die Flucht aus dem System losgeht, haut es alles zusammen, weil diese ganzen Papiere auf den Markt
geworfen werden. Das verstärkt die Geldflut noch mehr.
[10:30] Auch die FAZ: Inflation und Steuern werden viele Vermögen schmälern
Ist da eine konzertierte Aktion von irgendjemand "oben" im Gang?
Neu 2009-03-31:
[13:30] Die Warnungen vor der Inflation kommen:
Bernerzeitung: UBS-Ökonomen warnen vor Inflation
Ökonomen der UBS-Vermögensverwaltung gehen davon aus, dass die Weltwirtschaft über Jahre langsamer wachsen wird. Für zahlreiche Länder würden zudem die Inflationsrisiken steigen.
Irgendwann kommt das viele hineingepumpte Geld wieder heraus - dann krachen die Staatsanleihen.
Neu 2009-03-19:
[11:45] Eindeutig "Deflation":
Welt: Inflation frisst Gehälteranstieg auf
Die durchschnittlichen Gehälter der Deutschen sind im vergangenen Jahr leicht gestiegen: auf im Schnitt 27.754 Euro brutto, das ist ein Plus von 2,3 Prozent. Das klingt erfreulich – aber die Teuerungsrate betrug im vergangenen Jahr 2,6 Prozent: Die Inflation macht den Lohnanstieg zunichte.
Natürlich gab es auch "Deflation": etwa bei den Aktien. Aber bei den Lebenshaltungskosten ist weiter Inflation. Das ist im Fiat-Money-System so, selbst wenn dieses gerade untergeht.
Neu 2009-03-16:
[21:15] Leserzuschrift-DE - wahre Inflation:
im Monatsbericht März 2009 vom 12.03.2009, Seite 104, der Europäischen Zentralbank wird für das 4. Quartal 2008 ein negatives Wachstum im EUR-Raum ausgewiesen. (Quelle: http://www.bundesbank.de/ezb/ezb_monatsbericht_2009.php ).
Trotz fallender M3-Menge stieg somit die wahre Inflation im EUR-Raum seit Beginn der Krise im Juli 2007 auf über 9 %
Geldmengenwachstum M 3 8,1 %
abzügl. Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu konstanten Preisen -1,3 %
= Wahre Inflation 9,4 %
So ist die Berechnung richtig.
[12:00] Die Rabattschlacht der Discounter senkt die Lebensmittelpreise:
Welt: Lebensmittel sind so billig wie lange nicht mehr
Der Einzelhandel überbietet sich derzeit mit Rabatten, der Preiskampf der Discounter tobt wie nie zuvor. Die Folge: In breiter Front sinken die Preise bei Lebensmitteln wie Quark, Butter und Brot. Doch die Preise für die Rohstoffe steigen schon wieder und damit steht auch der Sinkflug der Preise vor dem Ende.
"Deflation", wie wir sie am liebsten haben. Wird aber nur von kurzer Dauer sein - solange die Staatsanleihen "halten".
[13:45] Leserzuschrift-DE dazu:
Da verarscht die welt online wieder schön
Bei der 5 stärksten preissenkungen nur 1 lebenmittel
bei den 5 stärksten preissteigerungen aber 4 lebensmittel
[15:00] Leserzuschrift-AT:
Leserbrief zu Lebensmittelpreisen behauptet Unwahrheit:
Laut Welt-Artikel sinken viele Lebensmittelpreise mit Ausnahme derer von Gemüse. Gemüse wird teurer. Meine Beobachtung: Spaghetti sind in Wien um 10% billiger geworden. Gute Zeit, sich mit haltbaren Lebensmittelvorräten einzudecken.
[16:30] Leserzuschrift-DE - Lebensmittel Zuschrift AT ebenfalls unwahr:
Der AT-leser behaupet auch die Unwahrheit. Im Bericht steht auch "Nur Käse, Wurst, Schweinefleisch, Süßes und einige andere Nahrungsmittel haben den anhaltenden Sinkflug nicht mitgemacht."
Die "einige andere" sind dann z.B. Gemüse.
Bezogen auf die Überschrift "Lebensmittel sind so billig wie lange nicht mehr"
ist der Bericht trotzdem ein Witz.
Gemüse sind schließlich zwischen 30% und 60% teurer geworden.
Da die meisten sowieso kein Fleich, kein Käse, kein Gemüse essen beschreibt der Bericht natürlich die Wahrheit: Butter und Alkohol sind billiger geworden.
Also will man uns einen Deflations-Bären aufbinden, obwohl die Preise in der Gesamtheit weiter steigen.
Neu 2009-03-10:
[6:00] Leserzuschrift-DE - Inflation bei 10% Die Zeit und Spiegel und Co - Preise erhöht:
Mir ist aufgefallen , das hier in Deutschland 2009 die Preise bei verschiedenen Verlaghäuser gestiegen sind.
Spiegel von 3,40 auf 3,70€
Die Zeit von 3,20 auf 3,60€
Regionalzeitungen , ebenfalls die Gründe sollen sein verbesserte Artikel und besseres Papier.
Soso , man bedenke wir sollen in eine Deflation sein , wo alles billiger wird. Die Lieferungen müßten auch billiger sein (da Ölpreis fiel)
Vor einigen Tagen war der Ölpreis bei 40$ und euro bei 1,25
am 31.12 war Benzin in BRD bei 1,00€ nur 3 Monate später bei gleichen Kursen war es bei 1,17-1,20.
Besseres Papier - brüll und lach! Man versucht wohl die gesunkenen Inserateneinnahmen durch erhöhte Verkaufspreise zu kompensieren.
Das alles sieht ganz so aus, als würde man die Rabatte an verhandlungskräftige Grosskunden (etwa Inserate) bei den Konsumenten wieder hereinholen.
[10:00] Es geht generell wieder los: Verbraucherpreise in Deutschland ziehen wieder an
Merke: auch in der Hyperinflation kollabiert die Wirtschaft, obwohl die Preise explodieren.
[12:30] Leserkommentar-DE zum Thema Inflation:
Kommentar zum Thema Inflation
Da auf den offiziellen Seiten im Internet nun die [URL=http://www.bundesbank.de/statistik/statistik_zeitreihen.php?lang=de&open=ewu&func=row&tr=TVS301J]Geldmenge M1[/URL] und die [URL=http://www.bundesbank.de/download/statistik/saisonbwirt/i414.pdf]BIP Quartalszahlen[/URL] da sind, rechne ich mal die Inflation für das 4te Quartal 2008 in Deutschland aus.
Beim BIP ist es recht einfach. In der ersten Spalte kann man ganz unten den aktuellen Wert ablesen.
-2,1% zum 3ten Quartal.
Die Geldmenge M3 wird mit einer Jahresrate angegeben. Das bedeutet man nimmt die aktuelle Steigerung in dem Monat und Multipliziert sie mit 12 für ein ganzes Jahr.
Man addiere also 3,7 2,2 und 3,3 und teile das ganze durch 12 Dadurch erhält man den Wachstum der Geldmenge M1 in den 3 Monaten
-> + 0,766%
Um nun die Inflation auszurechnen benötigt man noch die Umlaufgeschwindigkeit. Da habe ich keine aktuellen Werte sondern lediglich Aussagen aus den Medien über das deutsche Kaufverhalten. Im Moment dürften die Haushalte und die Wirtschaft auf Sparkurs sein. daher ja auch der Konjunktureinbruch. im letzten Quartal wurde verglichen mit jetzt aber noch recht gut von Seiten der Haushalte eingekauft.
Bei gleichbleibender Umlaufgeschwindigkeit würden die obigen Werte jedenfalls eine
Inflation = (M3*U)/BIP also 1,00766/0,979 = 1,0293 oder +2,93% in 3 Monaten also aufs Jahr wieder hochgerechnet 11,72% ergeben.
Warum geistert im Moment Deflation durch die Medien?
Ganz einfach die Leute sparen mehr, die Firmen sparen mehr. Wenn also im Vergleich zum 3ten Quartal sagen wir mal nur noch 95% des Geldes gekauft hat, sieht die Rechnung so aus.
Inflation = 1,00766*0,95/0,979 = 0,9778 oder -2,22% also Deflation in 3 Moanten oder ca -8,8% aufs Jahr
Was machen sie nun?
Sie versuchen Geld ins System zu Pumpen -> Konjunkturprogramm
Sie versuchen die sinkende Umlaufgeschwindigkeit mit einer höheren Geldmenge auszugleichen.
Das Problem dabei ist jedoch, dass die Politik sehr einfach Geld hineinpumpen kann. Aber gerade in einem Wahljahr kann sie es bei einer steigenden Umlaufgeschwindigkeit nicht wieder herausziehen.
Stellt euch einen 4-jährigen vor, dem ihr ein Eimer Gummibärchen zeigt und dann das Teil wieder oben in den Schrank stellt.
Das dürften Stunden voller Geschrei geben.
Was passiert, wenn die Umlaufgeschwindigkeit um 5% zugenommen hätte.
Inflation = 1,00766*1,05/0,979 = 1,0807 oder +8,07% in 3 Monaten oder im Jahr +32,3%
Wir sehen, dass das Kaufverhalten eine entscheidende Rolle hat.
Was passiert gerade?
Die EZB hat die Leitzinsen auf 1,5% gesenkt. Die EZB versucht also, durch niedrigere Zinsen die Geldmenge zu erhöhen, um
die Wirtschaft anzukurbeln.
Sagen wir die EZB hätte Erfolg. Dann erhöht sich die Geldmenge M1 und wir haben statt der von mir als Beispiel ausgerechneten Deflation Preisstabilität und ein steigendes BIP.
nächster Schritt:
Die steigende Wirtschaftsleistung würde die Umlaufgeschwindigkeit wieder normal werden lassen. Es gäbe ja keinen Grund mehr zu sparen. Nun müsste die EZB die Zinsen sofort wieder raufsetzen um die Geldmenge zu senken. Denn wie wir oben aus den Rechnungen gesehen haben, steigt die inflation bei steigender Umlaufgeschwindigkeit.
Die EZB müsste die Geldmenge um 3% steigern bei einer sinkenden Umlaufgeschwindigkeit von 5%, um auf eine Inflation von 0% zu kommen.
Würde sich die Umlaufgeschwindigkeit normalisieren sehe die Rechnung also auf einmal so aus.
Inflation = 1.03 * 1,0526 / 1,02 = 1,063 oder +6,3 % in 3 Monaten aufs Jahr gesehen +25,2%
Annahme: Geldmengenerhöhung bleibt also keine steigenden Zinsen, die Umlaufgeschwindigkeit steigt auf den vorherigen Wert =1/0,95 und das BIB steigt um 2%.
Das bedeutet also, dass die anspringende Wirtschaft wieder durch Zinsen um 5-8 % abgewürgt werden müsste, um eine Inflation zu verhindern.
Die Frage lautet also "Ist die Zinserhöhung zur Geldmengenreduzierung realistisch?"
Ich denke nein. Eher werden die Leute bei steigenden Preisen langsam dazu übergehen ihr Geld in Sachwerte oder Verbrauchsgüter anzulegen. Dadurch steigt die Umlaufgeschwindigkeit - > es folgen weiter steigende Preise
erst das Gehen dann das Traben und dann Galopp
Neu 2009-02-20:
[10:30] Die Inflation kommt wieder:
Welt: Deutschland droht Inflation bis zu zehn Prozent
Wirtschaftsforscher Thomas Straubhaar erwartet in Kürze eine kräftige Geldentwertung. Für die Zeit nach 2010 rechnet er mit einer Inflation zwischen fünf und zehn Prozent pro Jahr. Schon dieses Jahr würden die Energiepreise wieder kräftig anziehen, prognostiziert er. Damit würde sich der derzeitige Trend völlig umkehren.
Das kommt noch früher - sobald die Staatsanleihen abgestossen werden und das Geld in die Realwerte geht.
Neu 2009-02-07:
[20:00] Die Inflation der anderen Art:
Welt: Firmen tricksen mit versteckten Preiserhöhungen
Viele Firmen stecken in der Zwickmühle: Die Rendite schrumpft – aber die Kunden akzeptieren mitten in der Wirtschaftskrise keine Preiserhöhungen. Also wenden sie raffinierte Tricks an. Ob Marmelade oder Taschentücher, plötzlich ist in der Verpackung weniger drin. Auch Vermieter haben eine neue Masche.
Wo bleibt die "Deflation"? Die Konsumpreis-Inflation findet jetzt wohl andere Wege.
Neu 2009-01-30:
[13:00] Die Hyperinflation in Zimbabwe ist zu Ende:
BBC: Zimbabwe abandons its currency
Zimbabweans will be allowed to conduct business in other currencies, alongside the Zimbabwe dollar, in an effort to stem the country's runaway inflation.
Man hat einfach die eigene Währung aufgegeben. Diese wollte wahrscheinlich ohnehin niemand mehr. Jetzt werden wohl SA-Rand und US-Dollar benutzt.
Neu 2009-01-17:
[15:45] Frank Meyer über Zimbabwe:
Eintrag-Details: 100.000.000.000.000 Dollar – Jede Null zählt! Willkommen in Simbabwe!
Der Wert von Goldes hat sich auch in dieser Woche mal wieder keinen Deut verändert. Eine Unze ist eine Unze geblieben. Mit den Preisen ist das so eine Sache. Für einen Euro bekommt man heute 1/633 oz des gelben Metalls. In Simbabwe ist das ähnlich, bloß streiken beim Umrechnen die Taschenrechner. Dort hat heute ein neuer Geldschein das Licht erblickt - die 100.000.000.000.000 Simbabwe Dollar-Note...
Solange die Mugabe-Regierung von Südafrika gestützt wird, wird die Inflation endlos weitergehen. Im Normalfall wäre die Regierung schon längst gestürzt und die Inflation beendet worden.
Neu 1009-01-09:
[19:00] Leserzuschrift-DE - Währungs-Konverter für die Hyperinflation:
Reisende nach Zimbabwe sind gut beraten wenn sie Silberunzen mitnehmen.
Hier ist ein praktischer Währungumrechner von Silber in ZWD.
Dieser wird natürlich täglich aktualisiert. Eine tolle Sache.
So bekommt man z.B heute für einen Silber Philharmoniker satte 101.364.779,96 Zimbabwe Dollar
Wer noch daran zweifelt, dass Silber wieder Geld wird hier eines Besseren belehrt
Vor allem sollte man sich den Währungs-Konverter für die kommende Hyperinflationzeit aufheben.
Er lässt sich auch für Unzen von Kupfer , Platin, Gold und Palladium zur Konvertierung in Euro bzw. Dollar einrichten.
http://de.coinmill.com/XAG_ZWD.html#XAG=1
Neu 2009-01-01:
Seitenauslagerung.
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