Informationen USA 6/2009

Diese Seite befasst sich mit US-Themen und dem Untergang des US-Imperiums.

Seite ab: 2009-06-01
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2009-06-30
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Neu 2009-06-30:

[14:00] Die AIG-Krise geht weiter:

FTD: AIG entdeckt neue Zeitbombe

Washington stützte den AIG-Konzern bereits mit mehr als 180 Mrd. $. Doch weiterhin schlummern große Risiken im Derivateportfolio. Das Unternehmen warnte jetzt in einer Pflichtmitteilung vor weiteren Verlusten.

CDS müssen wohl ausgezahlt werden. Aus der GM-Pleite?

Leserkommentar-DE: Vieleicht hat deshalb die EZB 440 Mrd in den Markt gepumpt.

Könnte einer der Gründe dafür sein.

[18:15] Schluckt das auch der Staat? AIG warnt vor Verlusten von 190 Milliarden Dollar

Ah, deswegen drückt man so auf den Goldpreis.
 

[13:30] Morgen kommen Arnies Schuldscheine:

FTD: Schwarzenegger geht das Bargeld aus

Dem einst reichsten US-Bundesstaat läuft die Zeit davon: Schon bald könnte Kalifornien gezwungen sein, Verbindlichkeiten mit Schuldscheinen zu bedienen. Unmittelbar vor dem Beginn des neuen Haushaltsjahrs suchen Politiker händeringend nach einer Lösung - Analysten raten Investoren zur Flucht.

Wie in Argentinien um 2002. Arnie-Scrip mit seinem Konterfei drauf?

[13:30] Madoff bei den Gewalttätern? Madoff kommt wohl zu den schweren Jungs


Neu 2009-06-29:

[20:45] Leserzuschrift-DE - Die kürzlich noch technisch insolventen US-TARP-Banken wollen ihr Image verbessern:

Schon drei Tage alt - aber jetzt erst gefunden. Hat man noch Töne - die US-Banken wollen bessere PR. Dafür werden sie nun sogar schon wieder offensiv und unverschämt. Der Bericht klingt stellenweise wie Kriegsberichterstattung - gemeint ist natürlich der Krieg gegen die "populistischen" Steuerzahler:

25. Juni (Bloomberg) --Die Wall Street will das durch die Finanzkrise arg ramponierte Image der Finanzbranche nicht länger untätig hinnehmen. Ihr größter amerikanischer Branchenverband, die Securities Industry and Financial Markets Association (SIFMA), hat eine PR-Kampagne ins Leben gerufen. Sie soll helfen, den “populistischen” (sic!) Gegenwind, der Bankern derzeit entgegenschlägt, zu überwinden.

Prominente Ideengeber an vorderster Front sind zwei ehemalige Mitarbeiter des früheren amerikanischen Finanzministers Henry Paulson. ...

Die Einzelheiten der Memos belegen, teilweise in aufschlussreicher Sprache, wie die Finanzinstitute ihren “Paria Status” wieder loswerden wollen: Die Wertpapierbranche müsse “als Teil der Lösung wahrgenommen werden” (sic!) , heißt es da. So werde es möglich “sich besser gegen populistische Überreaktionen zu verteidigen”. Zu diesem Zweck sollen Entscheidungsträger und Medienvertreter in New York, London, Washington und Brüssel bearbeitet werden, “Stadt für Stadt” und “von der Basis aufwärts”, ist weiter zu lesen.

Zu diesem Zweck sollen Wertpapierfirmen überall in den USA eingespannt werden. Broker, die in der Finanzkrise bisher nicht so deutlich an den Pranger gestellt wurden, sollen ihre Kontakte zu Kongressabgeordneten aus der Region nutzen. ...

Federführend bei der Zusammenarbeit mit dem Verband ist die PR-Agentur Brunswick Group LLC. Dort haben Michele Davis und Jim Wilkinson, die beiden ehemaligen Mitarbeiter von Paulson, inzwischen angeheuert. Mitarbeiter der SIFMA stimmen sich in täglichen Konferenztelefonaten mit den externen Beratern ab, geht aus den Memos weiter hervor. ... SIFMA vertritt die Interessen von insgesamt etwa 600 Wertpapierdienstleistern, Brokern und Vermögensverwaltern. Darunter sind auch die größten US-Banken Goldman Sachs, Citigroup Inc. und JPMorgan Chase & Co. Sie alle haben Gelder aus dem 700 Mrd. Dollar schweren staatlichen TARP-Fonds zur Stabilisierung des Finanzsektors erhalten.

=> Na, dann ist ja auch klar, wer die eingeschaltete PR-Agentur letztendlich bezahlt. Die Steuerzahler und die Druckerpresse, wie üblich. Bei 700 Mrd (bzw. mittlerweile sogar WEIT mehr, siehe meine Mail vom 24.6.) sollten die paar Mio $ ja auch noch drin sein.

Paria-Status mögen sie wohl nicht.
 

[17:30] Heute Madoff-Urteil - Wünsche der Opfer an das Gericht:

Handelsblatt: „Euer Ehren, verurteilen Sie dieses Monster“

Offenbar gibt es das wirklich: vom Millionär runter zu den Food Stamps, nur weil diese Leute ihr ganzes Geld in dieses undurchsichtige System gesteckt haben - ein kapitaler Investment-Fehler.

Das ist aber Satire: Sensation: US-Gericht verurteilt Madoff zu Zwangsarbeit bei Fed

Leserkommentar-DE:
Sieh' da Ben's neuer Assi. Na, ich weiß nicht, wer hier von wem was lernen kann ... Wird wohl ähnlich sein, wie ein Klein-Krimineller im Knast: Hier lernt er's erst recht und wird zum Profi.

[18:00] Höchststrafe: 150 Jahre Haft für Madoff

[18:45] Leserkommentar-CH:
Er wird niemals 150 Jahre sitzen. Spätestens mit dem Staatsbankrott wird er mangels Geld für die Gefängnisse wieder frei gelassen.
Er hat scheinbar das Finanzsystem auch nicht verstanden, sonst hätte er sich den Anwalt sparen können...

[20:30] Leserkommentar-DE - Madoff Urteil:

jetzt wüsste ich aber doch gerne, was man dem armen Bernie denn so Gravierendes vorwirft, dass man ihn so lange brummen lassen möchte.
Er hat doch nur die Rentenversicherung abgekupfert.
Das ist schlimmstenfalls ein Verstoß gegen das Urheberrecht.
Die Kohle ist futsch, hat er verschoben?
Macht nix, machen die Betreiber und Zwangseintreiber der Rentenversicherung auch, scheint nicht strafbar zu sein, sonst wäre der Knast voll mit Parteibuchochsen.
Ich gebe aber Ihrem Leser recht, der sitzt keine 150 Jahre.
Wahrscheinlich nicht einmal 150 Tage.
Entweder haben die Empfänger der 65 Mrd (es ist unwahrscheinlich, dass er diese Summe im Puff verjubelt hat) ihn so lieb, dass er mit geänderter Identität auf eine Südseeinsel verfrachtet wird (Cayman Islands wird immer gern genommen!), oder aber, er fällt einem bedauerlichen Suizid oder ähnlichem zum Opfer, damit er die finale Beichte nicht auf Erden ablegen kann.
 

[6:45] Dr. Goebbels verkündet: Treasuries wieder gefragt:

Bloomberg: Bond Dealers Say Worst Over as Demand Soars at Sales

Wall Street’s largest bond-trading firms say the worst may be over for investors in Treasuries after government securities posted their biggest first-half losses in at least three decades.

The 16 primary dealers, which trade directly with the Federal Reserve and are obligated to bid at Treasury auctions, forecast the benchmark 10-year note yield will finish the year little changed at 3.58 percent, after rising from 2.21 percent at the end of 2008, according to a survey by Bloomberg News.

Es waren also nur die 16 Primary Dealers (waren es nicht einmal 20?). Die müssen diesen Mist bei den Auktionen ja kaufen. Das nächste Mal engagieren sie für ihre Propaganda Bagdad Ali.

[10:15] Ben mag kein Audit: Bernanke droht mit Wirtschaftskollaps bei einem FED-Audit

[15:00] Leserkommentar-DE:
es geht um machtkämpfe,sehr interessant......hier der link dazu.so wie es aussieht,wird helikopter ben nicht lange FED-chef bleiben


Neu 2009-06-28:

[14:15] Nur im Gefängnis ist Madoff "sicher":

Welt: Opfer würden Madoff an den Zehen aufhängen

Am Montag erwartet der wohl größte Betrüger aller Zeiten sein Urteil: Bernard Madoff drohen 150 Jahre Haft. Einigen seiner Opfer reicht das nicht. Sie überbieten sich mit drastischen Strafforderungen. Dabei war Madoff jahrzehntelang der Liebling der New Yorker – niemand hatte sein System hinterfragt.

Das waren nur einige "Reiche", die Madoff betrogen hat. Jetzt sollte man sich einmal vorstellen, was passiert, wenn grossflächig Spareinlagen untergehen. Dann werden Banker und Politiker vermutlich am nächsten Baum oder Laternenmasten aufgehängt. Verstehen jetzt alle, warum das System so verzweifelt gehalten wird?
 

[8:00] AP economic Stress index - Recession Watch:

ABC: Recession Watch

Liveübersicht zu einzelnen US-Staaten/Counties bei
- Arbeitslosigkeit
- Hypotheken-Foreclosures
- Insolvenzen

Da gibt es Counties mit 26% "offizieller" Arbeitslosigkeit.

Leserkommentar-DE: Es geht aufwärts…mit den schlechten Zahlen.

Die 26% waren hier: Kalifornien kollabiert


Neu 2009-06-27:

[18:45] Wieder 5 kleine Banken geopfert: Friday Massacre: Bank Seizures 41-45

[18:30] Leserkommentar-CH:
Selbst wenn Ben Bernanke den ganzen Amazonas in USD Scheine umwandeln würde kann er die ganz grossen Banken nicht vom Sog der nächsten Implosion bewahren !


Neu 2009-06-26:

[10:00] Leserzuschrift - AIG verkauft über UBS an DNI alle 50 mexikanischen Niederlassungen:

Mexiko - AIG verkauft über UBS an DNI alle 50 mexikanischen Niederlassungen mit insgesamt 50.000 Kunden
http://www.prnoticias.es/index.php/prfinanzas/385/10035169
Diese Transaktion -so die Pressemitteilung- soll AIG dazu dienen, dem Finanzministerium der Vereinigten Staaten die Schulden aus dem Rettungspaket zurückzubezahlen. Der Artikel gibt keinen Preis an, aber, wieviel Kommission wird die UBS kassieren...

Wieder ein Stück abverkauft.
 

[6:30] Leserzuschrift-DE - genügend Soldaten:

Im Laufe des Nachmittags bekam ich einen Anruf aus USA. Die Person ist mir sehr gut bekannt und absolut vertrauenswürdig. Die junge Frau erzählte mir, daß Ihr Mann (seit 11 Jahren als Soldat bei der Armee), seinen Vertrag verlängern wollte. Der Mann (mir ebenfalls gut bekannt) ist sehr strebsam und hat jede nur mögliche Weiterbildung in Anspruch genommen. Die Verlängerung seines Vertrages wurde jedoch abgelehnt, mit der Begründung:
Infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise haben sich soviele junge Amerikaner bei der Armee beworben, sodaß man derzeit über personelle Überkapazitäten verfügt. Dehalb werden derzeit weder bereits bestehende Verträge verlängert, noch neue Bewerber angenommen. (Ich denke: Der Löwe verliert seine Zähne!)

Die Depression macht es.


Neu 2009-06-25:

[18:30] Explodierende Arbeitslosigkeit lässt sich nicht mehr verstecken:

Handelsblatt: US-Jobkrise verschärft sich

Auch wenn sich die Hinweise mehren, dass die Talsohle der Rezession in den USA wohl bald erreicht sein könnte, sorgen andere Indikatoren für Ernüchterung: Zwar schrumpfte die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal etwas schwächer als erwartet, die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist aber überraschend erneut gestiegen

Trotz aller Bemühungen des Wahrheitsministeriums BLS. Dafür hat man Feuer unter dem Dow gemacht - das funktioniert noch.

Die reale Arbeitslosigkeit dürfte zwischen 23..25% liegen - wie 1933.
 

[12:45] Eine Spiegel-Breitseite gegen Obama und Summers:

Spiegel: Der Irrweg des Schuldenpräsidenten

Barack Obama will die Wirtschaft stimulieren und beschleunigt so Amerikas Abstieg. Die benötigten Milliarden werden nicht geliehen, sondern gedruckt. Kanzlerin Merkel sollte bei ihrem Washington-Besuch das tun, was Vorgänger Schröder im Irak-Krieg getan hat: Nein zum Irrweg der US-Regierung sagen.

Ganz ordentlich.

Leserkommentar-DE: JETZT STEHT ES SCHON OFFIZIELL IM SPEICHEL -Die benötigten Milliarden werden nicht geliehen, sondern gedruckt.
 

[8:30] Obama hat noch mehr Pläne:

ORF: Obamas Pläne auf Schiene

Ausgerechnet die USA, das Land mit dem Nimbus der unendlichen Weite und unbegrenzten Möglichkeiten, verfügen über kein nennenswertes Netz an Hochgeschwindigkeitszügen.

Ein System von Hochgeschwindigkeitszügen sei keine Zukunftsvision, sondern müsse jetzt angegangen werden, forderte Obama und verwies auf die Erfahrungen in Europa und Asien.

Sobald die USA nicht mehr unbegrenzt für gedruckte Dollars Öl importieren können, werden sie solche Bahnnetze brauchen. Die Weiträumigkeit spricht noch mehr für Hochgeschwindigkeitsstrecken, wie es sie in Europa gibt. Jedoch muss auch die Eisenbahn-Technologie dafür importiert werden, das wird bald nicht mehr möglich sein - selber Grund: Dollar-Verfall.

Sobald der Dollar zusammenbricht, kann Obama die meisten seiner Pläne streichen - kein Geld mehr.

[14:30] Werden die Amerikaner in 12 Monaten über so was immer noch schmunzeln? Michelle Obama: New Face of Dollar Bill ! Are You Serious?
 

[6:00] Wird Ben endlich versenkt?

Handelsblatt: Abgeordneter bringt Bernanke in Bedrängnis

Einen Tag vor der Anhörung Ben Bernankes wegen seiner Rolle beim Verkauf von Merril Lynch an Bank of America gerät der Chef der US-Notenbank stärker unter Druck. Ein einflussreicher republikanischer Abgeordneter belastet Bernanke schwer

Zurück nach Princeton, Ben. Der Professorenjob ist viel angenehmer.

Leserkommentar-DE: Und wer kommt dann? Larry "größenwahnsinnig" Summers?

Larry kann wohl nicht mehr warten.

Ben, Dein derzeitiger Job wird nicht leichter: Goodbye Dollar

[14:45] Grillstunde für Ben: Politische Schlammschlacht um Bernanke

[19:00] Sagt auch Ben Servus: Sag' dem Dollar leise Servus

[14:00] Leserkommentar-CH:
Er ist schon versenkt - in seinem Dollarberg ! Der wird ihn jetzt schön langsam wie der texanische Treibsand nach unten ziehen. Ganz am Schluss schaut nur noch die Hand heraus ... sie wird ins leere greifen !


Neu 2009-06-24:

[17:30] Leserzuschrift-DE - die Leute bereiten sich auf den Systemzusammenbruch vor:

John Rubino: No Gold, No Bullets: Now It's Personal

diese Seite hat es in sich. Unbedingt lesen!!
*Kaum Gold* bei den US-Goldanbietern , *kaum mehr Munition*, Versorgung wie ausgetrocknet, bzw. viel zu viel Nachfrage.
Mittelreiche (zw. 1-30 Mio USD), jetzt aber bereits kleinere Vermögen (USD 500.000,- - 750.000) versuchen, ihr Kapital aus den USA offshore zu verschieben, damit es im geahnten Zusammenbruch dort nicht kaputtgeht.

Besonders der letzte Satz ging mir zu Herzen; *"But the market is quietly reallocating resources as individuals insure against a systemic breakdown".* Alles läuft noch in normalen Spuren, der Müll wird abgeholt, der Briefträger kommt, aber der Markt ordnet die Ressourcen in aller Stille neu, ohne Aufhebens, indem die einzelnen sich gegen einen Systemzusammenbruch wappnen/versichern.

Zeit wird es.
 

[15:30] Arbeitslose werden Goldsucher:

20min: Wirtschaftskrise sorgt für neuen Goldrausch

In der kalifornischen Sierra Nevada liegt noch immer Gold, und mit der Wirtschaftskrise hat ein neuer Run darauf eingesetzt. Vom Goldrausch infiziert sind viele Arbeitslose aus allen Teilen der USA, die hoffen, im Westen ihr Glück zu machen.

Die bekommen noch viel Zulauf.
 

[15:00] US-Botschaften sammeln angeblich Fremdwährungen:

GlobalResearch: Bankster “Holiday” Planned for September?

“Some US embassies worldwide are being advised to purchase massive amounts of local currencies,” writes Harry Schultz, “enough to last them a year.” Schultz publishes the Harry Schultz Letter, an international investment, financial, economic, and geopolitical newsletter named as “Newsletter of the Year” by Peter Brimelow of Market Watch in 2005 and 2008.

Schultz believes the global elite are in the process of engineering an FDR-style “bank holiday” of undetermined length in order to “sort-out the bank mess” and impose new bank rules.

Dass die Botschaften angewiesen wurden, Fremdwährung zusammeln, um nach einem Dollar-Crash weiterarbeiten zu können ist durchaus plausibel.

Dass ein Bankfeiertag für September wie 1933 geplant ist, ist weniger plausibel - man will lieber weiter lügen und manipulieren, so lange es geht.
 

[7:15] Wieviel die Bailouts schon kosteten:

Foonds: Bailout-Kosten übersteigen die Kosten für sämtliche US-Ereignisse seit 206 Jahren

Schon manch einer hat sich wohl gefragt, wie viel insgesamt für die Rettungs- und Konjunkturpakete ausgegeben wurde. Um die enormen Ausgaben, die zwischen März 2008 und März 2009 entstanden sind, begreiflich zu machen, setzt eine Graphik von Barry Ritholtz diese nun in Relation mit sämtlichen früheren Ausgaben der USA, berichtet finanzblog.ch. Darunter fallen unter anderem die inflationsbereinigten, kumulierten Kosten für den Ersten und Zweiten Weltkrieg, die Mondlandung, das gesamte NASA-Budget und die Kriege in Irak, Vietnam und Korea. Es wurden somit 206 Jahre mit 12 Monaten verglichen. Das überraschende Ergebnis: In ungefähr einem Jahr wurde weit mehr Geld für Rettungsprogramme und Konjunkturpakete als für alle früheren Kostenpunkte der USA ausgegeben, berichtet der financeblog.ch. Die gesamten Kosten belaufen sich bisher auf 15 Billiarden US-Dollar

Dieses Geld wurde gedruckt.


Neu 2009-06-23:

[17:45] Boeing-Horror 787:

Spiegel: Boeing verschiebt Dreamliner-Erstflug erneut

Eine Panne jagt die nächste: Der US-Flugzeugbauer Boeing muss den Testflug seines Dreamliners 787 zum wiederholten Mal verschieben. Schuld seien Probleme an der Rumpfseite, teilte das Unternehmen mit. Ein neuer Termin ist offen.

Das Projekt wurde mit unglaublichem Marketing-Hype gestartet, und jetzt: zu komplexe Logistik, zu moderne Technologie...

Dieser Vogel wird nicht abheben, schon weil der Markt wegen der Krise zusammenbricht.
 

[12:00] Boni - deshalb zahlen die Investmentbanken die Staatshilfen zurück:

Wirtschaftsblatt: Investmentbanking: Es locken die fettesten Boni aller Zeiten

Der Kampf gegen die Finanzkrise macht es möglich, dass Investmentbanken so viel verdienen wie noch nie. Auch der Geldregen für die Angestellten dürfte in die Geschichte eingehen.

Restrukturierungen von Pleitefirmen und ähnliches soll angeblich dafür sorgen. Wir werden sehen.
 

[10:30] Ghost Town, USA:

FTD: Immobilienkrise schafft Geisterstädte

Nicht sonnenverwöhnte US-Bundesstaaten wie Kalifornien und Florida sind die großen Verlierer der Immobilienkrise, sondern oftmals die Industrie-Städte des Nordens. Staatliche Abrissprämien und private Initiativen versuchen zu retten, was zu retten ist.

Geisterstädte haben in den USA Tradition. Wenn es nichts mehr zu verdienen gibt, zieht man weg. Morbus "schwere Depression".

Michigan - höchste Arbeitslosigkeit: "Rekordarbeitslosigkeit in 8 US-Bundesstaaten"

Die Bankenpleiten nehmen zu: Höchste Alarmstufe: Der Bankenkollaps in den USA geht weiter

"Super-Printer" Ben under pressure: "Super-Fed-Mann" in der Krise

Wie es aussieht, geht jetzt die Depression in den USA in die 2. und harte, hyperinflationäre Stufe über.


Neu 2009-06-22:

[19:15] Die Konsumtempel sterben:

Welt: US-Geschäftsleute kämpfen ums blanke Überleben

Jahrelang war der Konsum die Lokomotive der US-Wirtschaft. Nun kämpfen Laden- und Restaurantinhaber ums Überleben. Dabei entwickeln sie eine bemerkenswerte Kreativität. Doch alle Bemühungen ändern nichts an der Tatsache: Die Vereinigten Staaten befinden sich im Ausverkauf.

Es war leider nur Konsum auf Kredit(-karte).

[20:15] Jetzt Sozialhilfe statt Konsum: Zahl der US-Sozialhilfeempfänger schnellt hoch
 

[16:45] Welcome to Arnie's Bankruptcy-land:

Martin Weiss: California Collapsing

Worse, if you include part-time workers seeking full-time work plus workers who have given up looking entirely, it could reach 25 percent, exceeding the worst national unemployment levels of the Great Depression.

“Our wallet is empty.
Our bank is closed. And
our credit is dried up.”

These are not the words of a Dr. Doom in New York or a forlorn banker in Georgia. They represent the confession of Governor Arnold Schwarzenegger before a rare joint session of the California legislature … and with no exaggeration!

Back to the roots, Arnie: nach Hollywood ins Filmstudio. Als Gouverneur hast Du versagt. Nicht jeder Politiker legt einen Staatsbankrott hin.


Neu 2009-06-21:

[16:45] In Florida mag man wohl keine Obdachlosen: St. Petersburg Police cutting up homeless tents

[10:15] Barack Obama Superman Video: He's Barack Obama

Nicht mehr lange.
 

[9:30] In 13 Tagen ist Kalifornien pleite:

Chris Laird: Bear Rally And USD vs Gold

But when the bond markets turn down on California, with the lowest credit rating of practically any US state, California literally will not be able to pay its bills - an event about 13 days from now. And the US just stated they will not bail out California.

Hasta la vista, baby.

Leserkommentar-DE dazu:

Wahnsinn, in 13 Tagen ist Kalifornien pleite. Da geht wirklich nichts mehr, nicht einmal Landesanleihen des kalifornischen Staates.
Mit all den Folgen für den gesamten US-Bond-Markt (Anleihenmarkt).
Ob dann schon Stunde der Wahrheit ist - oder wieder alles überbügelt werden kann, dass der Schein einer Zahlungsfähigkeit wenigstens der USA erhalten werden kann - wer weiß.

In jedem Fall ist das eine sehr, sehr ernste Sache.
Gehen dann auch die Anleihen anderer Staaten oder von Städten in den USA in die Luft.

Hochbrisante Lage!!
Schreiben wir uns den Termin auf *02./03.Juli 2009 * Vielleicht ein Schicksalsdatum ?
Oder tatsächlich ein weiter so, wie bisher. Gelingt das noch. Oder schlägt die Insolvenz von Kalifornien durch auf alle Staatsanleihen in den USA, vielleicht auch in anderen Ländern.

Ein Staat nach dem anderen wird dann fallen. Irgendwann auch der Bund.

Arnie schliesst die Parks: Hasta la vista, State Parks 
 

[9:15] Wo die ungenützten Sattelanhänger 4-fach hoch gestapelt werden:

Mike Shedlock: Trucks Sit Idle; Rail Traffic Horrific

I travel a number of routes regularly with my job and one site I pass amazes me. It is a local trucking company property. In early summer 2008 there were maybe 100 total trucks and trailers. Today, there is not much room left in a 12 acre area with 100s for trucks and trailers can not guess the number of trailers stacked 3 to 4 high.

I also pass by a switchyard for a BNSF line between Seattle and Chicago once a month. The switchyard is a transfer point for the main line to a local. Freight would wait until there was an opening on the local line or an available engine. Prior to July/August 2008 the yard would have various car carriers, containers and other freight along side the coal cars destined for the power plants. Today only the coal cars are parked there. There is no waiting, except for coal.

Der ganze Transportsektor ist massiv zusammengebrochen. Bilder im Artikel ansehen.


Neu 2009-06-20:

[11:45] Arnie und der Staatsbankrott: Kalifornien steht kurz vor dem Staatsbankrott

[11:00] Man hat wieder 3 kleine Banken über die Klinge springen lassen:

MMnews: USA: 40. Bankenpleite dieses Jahr

In den USA sind am Wochenende gleich drei Banken bankrott gegangen. Damit erhöht sich die Zahl der Bankpleiten allein dieses Jahr auf 40. Die Kreditinstitute verwalteten Spareinlagen von rund 1,2 Milliarden Dollar.

Aber die grossen kann man noch stützen - bis sie "too big to bail" sind.

Ist "too big to bail" nicht mehr in? House’s Frank Urges Dismissing Bank Chiefs When Firms Collapse


Neu 2009-06-19:

[19:45] Leserzusendung - Obamatschov:

zu Obama geistert mir schon eine weile eine idee im kopf herum - nun habe ich sie mal umgesetzt. braucht nicht viel worte - oder?
Obamatschov oder "yes, we can it else" oder einfach: so wird er enden.

[21:00] Leserkommentar-RU: Übrigens im russichen Internet heisst Obama schon lange Barak Sergeevitsch.
 

[19:30] "Rechtstaat" USA: Aufgedeckt: 9/11-Informationen durch Folter erzwungen!

[19:30] Zu den Treasuries in Italien: Milliarden-Anleihen entpuppen sich als Fälschung

[9:30] Grossbanken zahlen Staatshilfen zurück:

ORF: Erste US-Großbanken zahlen Staatshilfen zurück

Vier US-Großbanken haben sich heute durch die Rückzahlung von milliardenschweren Staatshilfen von der Kontrolle der amerikanischen Regierung befreit. JPMorgan Chase erstatte die von der Regierung erhaltenen 25 Milliarden Dollar auf einen Schlag zurück, wie das Kreditinstitut mitteilte.

Morgan Stanley überwies nach eigenen Angaben zehn Milliarden Dollar an das Finanzministerium, U.S. Bancorp 6,6 Milliarden Dollar und BB&T 3,1 Milliarden Dollar.

Das ist natürlich alles nur psychologische Show - die Green Shoots. Hinten kommt dieses Geld sicher von Uncle Ben wieder zurück.
 

[8:15] Die $11.6 tln Krisenbekämpfung: Hier sind die Zahlen, die die Amis zur Abwendung der Krise genehmigt haben und ausgegeben haben

[7:00] Leserzuschrift - USA / Niedergang der Staedte./Erfahrungsbericht:

Erst mal vielen Dank fuer ihre excellenten Informationen und Tips, sowie fuer ihre unermuedliche Aufklaerung.
Seit dem ich auf ihre Website aufmerksam wurde,lese ich sie taeglich und befolge ihre Tips zur Absicherung.
Hier im "Land der Ahnungslosen " sprich USA sind sie eine meiner lifelines.

Zu der beschriebenen Situation in Detroit noch einige Anmerkungen.

Die Innercities (sprich political incorrect Ghettos ) sahen doch schon immer so aus, Da ich in den 90iger Jahren einige Zeit in einer grossen Innercity des mittleren Westens gelebt habe und meine Schwiegerfamilie immer noch dort lebt kann ich dazu sagen, dass es noch nie anders da aussah. Verkommene, verfallene Gebaeude, kaum vorhandene und verkommene Infrastruktur.
Die Nachbarschaften sehen aus wie nach einen Bombenangriff.
Laeden in Lauflage oder mit frischem Gemuese ( und dann zu ueberteuerten Preisen )gibt es kaum. Die wenigen Laeden im Ghetto sind kleine Gefaengnisse, mit rundum Gittern und Wachman. Viel Auswahl ausser dem beruechtigtem "Governmentcheese und sonstige ungesunden Lebensmitteln gibt es kaum, dafuer die ueblichen Fastfoodresturants. (kein Wunder, dass die Armen uebergewichtig sind) , Drughouses und Liquerstores an jeder Strassenecke, die Foodstamps auch gegen Alkohol eintauschen und die Babytrockennahrung als Alibi vorne am Tressen haben.

Die einzigen "working und prospering" people waren die Drogendealer, auch erkennbar an ihren teuren europaeischen Autos.
Die Arbeitslosigkeit im Durchschnitt in den 90igern bei 50%. Einziger Ausweg aus dem Ghetto oft die "Armed forces". die auch die einzige Moeglichkeit sind fuer viele arme Minderheiten eine bezahlte Collegeausbildung zu erhalten.
Die Armen und Alten isoliert in abgeschotteten Hauesern, Haben sich aus Angst selbst eingesperrt und sind auf Fahrer oder Autos angewiesen um ueberhaupt einkaufen zu gehen.
Ansonsten noch viele junge Welfare Muetter mit oft drei bis vier Kindern.
Einbrueche und Schiessereien fast schon an der Tagesordnung.
Die einzigen Weissen sind Polizei und Brieftraeger. (Ich selbst habe wochenlang keine einzige weisse person ausser den Vorgenannten gesehen.) Auch die Malls streng nach Hautfarben geteilt, in einer Stadt, in der die Haelfte der Bevoelkerung farbig ist.

Ich beschreibe dies, da ich nicht weiter verwundert bin, dass sich dieser Niedergang nun im vielen Staedten wie z.B. Detroit nun auf die weisse Arbeiter- und Mittelklasse ausdehnt und deshalb von den Mainstreammedien zur Kenntnis genommen wird.

Ich beschreibe diese Zustaende, um darzustellen

Schönes Imperium - wie im alten Rom beim Niedergang.

[15:45] Dafür explodieren die Diebstähle: In den USA hat nur der Diebstahl Hochkonjunktur


Neu 2009-06-18:

[16:30] Die Geschäfte hauen aus Detroit ab:

Yahoo: Retailers Head for Exits in Detroit

DETROIT -- They call this the Motor City, but you have to leave town to buy a Chrysler or a Jeep.

Borders Inc. was founded 40 miles away, but the only one of the chain's bookstores here closed this month. And Starbucks Corp., famous for saturating U.S. cities with its storefronts, has only four left in this city of 900,000 after closures last summer.

There was a time early in the decade when downtown Detroit was sprouting new cafes and shops, and residents began to nurture hopes of a rebound. But lately, they are finding it increasingly tough to buy groceries or get a cup of fresh-roast coffee as the 11th largest U.S. city struggles with the recession and the auto-industry crisis.

No national grocery chain operates a store here. A lack of outlets that sell fresh produce and meat has led the United Food and Commercial Workers union and a community group to think about building a grocery store of its own.

Die Ketten hauen im Herdentrieb offenbar alle ab, es gibt kaum mehr Lebensmittel zu kaufen, auch Autos nicht - in der Autostadt.
 

[17:15] Leserkommentar-DE - Verwaiste US-Städte:

Nicht nur Detroit wird zur Geisterstadt. Auch hier wird beschrieben, wie es wo anders aussieht:

http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/1915788.php
http://www.zeit.de/2009/22/Florida

Die Berichte erinnern mich an den Film „Wenn die Natur den Menschen überlebt“. Zu sehen bei YouTube unter:

http://www.youtube.com/watch?v=Jh3uXV2TwBQ&feature=related

Die Abrissunternehmen können bald mit Aufträge rechnen.

Die Grünen bekommen ihre Wünsche erfüllt. Aber ihre Gehaltswünsche nicht mehr lange.

[19:15] Video dazu: Wenn die Natur den Menschen überlebt, Teil 1 (1 von 5)

[20:30] Leserkommentar-DE - Verwaiste US-Städte:

Hier zeigt sich ausnahmsweise die Überlegenheit der Bauweise der USA in der Krise. Nachdem die verlassenen Häuser geplündert worden sind, kann man den Pressspanrest sich selbst respektivere der Natur überlassen - nach kurzer Zeit wird alles vergammelt sein.
 

[9:30] Die "guten Zeiten auf Kredit" werden zurückgedreht:

Querschuss: "The Big Unwind"

Der letztendlich favorisierte Bezeichnungsvorschlag "The Big Unwind" (dt.: Große Rückabwicklung oder Korrektur) hat sich im Sprachgebrauch US-amerikanischer Ökonomen und Journalisten eingebürgert. Aber was wird denn nun "korrigiert"? Etwa die exponentiell verlaufenden Entwicklungen der Geldmengen oder der Verschuldung von Staat, Unternehmen und Privatleuten seit Anfang der 1980er, die biblische "sieben fette Jahre" (profaner: 25 Jahre beispiellosen Wirtschaftswachstums) generierten. Das "Zauberwort" der "alten Hexenmeister" (ihr kennt sicher Goethes "Zauberlehrling"?) von Treasury und Fed heißt seither "Easy Credit - Consumption - Affluence" (frei übersetzt: locker verschulden und konsumieren = Wohlstand). Dem Ziel, die Bürger als Verbraucher bei Laune zu halten, wurde von den jeweiligen Regierungen alles untergeordnet. Dies erinnert mich an die Methode "Brot und Spiele" im Römischen Reich.

Das ist so im Kondratieff-Winter - wie jetzt.


Neu 2009-06-17:

[16:45] Bagdad Ali, der neue Chefberater des US-Finanzministeriums, hat mal wieder besonders kreativ gerechnet: U.S. Consumer Prices Rose Less Than Forecast in May

Er leitet inzwischen wohl das Wahrheitsministerium BLS.
 

[12:30] Leserzusendung-AT - hier gibt es keine Liquditäts-Probleme:


 

[10:15] Manche Lebensmittelgeschäfte akzeptieren Gold und Silber:

MarketImplode: Grocery Stores Begin To Accept Silver!!!

It shows some of the practical aspects of what we might see in extreme inflation.
The irony is, right now, while stores are still accepting fiat paper dollars, people should be more inclined to spend the "risky" dollars, and hold on to gold and silver. You don't want to swap out the hard money until you absolutely have to -- basically when there are no vendors convenient to you that will still accept paper money.

Ein Anfang.

Andere Vorsorgen: Mit Brot, Milch und – Pistole
 

[9:45] Der nächste Sturm kommt:

MoneyAndMarkets: Don’t Buy the Wall Street ‘Spin’ … More Financial Storms on the Horizon

All the “spin doctoring” on Wall Street and in Washington just can’t hide the grim fact that our economy is still contracting.

Rising mortgage rates … rising oil prices … plus higher unemployment are squeezing consumers. Without consumer spending, the hoped-for recovery on the horizon may vanish into thin air … and the market rally since March could evaporate with it.

We have to face facts: We are in the midst of the longest economic contraction in our lifetimes … the worst since the 1930s.

Washington is making a desperate gamble to turn around the economy and stop the free-fall in housing … Uncle Sam has gone “all in” with spending, lending and loan commitments that already total nearly $13 TRILLION.

Wall Street und Washington können die Krise nicht mehr herumdrehen, egal wieviel sie lügen und manipulieren.

So sind etwa die Aktien mit einem P/E von 212 extremst überteuert: June 13, 2009: United States Running At Warp Speed To Financial Ruin

Besides, the current P/E on the S&P 500 based on most likely Real Earnings for 2009, a new concept in financial reporting versus Operating Earnings that convolutedly include one-time write-offs and adjustments that reoccur quarter after quarter ( one-time??? ), hardly a traditional accounting principle, is some 212 times! So buy stocks if you have money to burn, America. Not only is the S&P 500 grossly, obscenely, pathetically overvalued at its 945 level today, but watch out, the Bond Vigilante's are back in town.

Ein Aktiencrash auf etwa 1/35 des heutigen Wertes (P/E von 6 - Krisenwert) wird daher kommen, gefolgt oder gleichzeitig mit einem Bond-Crash von gigantischen Ausmassen. Dann ist aber der Rest der Welt auch hin.
 

[7:30] Arnie, the Beggar:

BernerZeitung: Angeschlagner Schwarzenegger bettelt in Washington

So kennt man den Terminator nicht – zumindest nicht in Hollywood. Politisch geschwächt bittet er die US-Regierung um Hilfe für sein Kalifornien. Kommt jetzt der «der Tag der Abrechnung»?

Weiter ist er gekommen. Eigentlich müsste er weniger betteln und mehr terminieren - in seinem überbordenden Staatsdienst.
 

[5:00] Obama lügt wie Bagdad Ali:

Bloomberg: Obama Says ‘Robust’ Growth Will Prevent Tax Increases

President Barack Obama said he is “confident” that he won’t have to raise taxes on most Americans to close the budget deficit as long as the economy picks up steam.

Was wächst ist nur die Geldmenge als Bens Druckerei, sonst ist schwere Depression. Hat er Bagdad Ali (Saddams Propagandaminister) vielleicht als Berater engagiert?

Leserkommentar-DE:
"Robust Growth will prevent tax increases" Hahahah. Andere Menschen nennen das Druckerpresse. So ein Dummschwätzer. Ich hab Tränen in den Augen vor Lachen. Der "Baghdad Ali" lässt grüßen (wenn den noch jemand kennt)!!

[10:30] Realität: "US-Industrieproduktion mit -13,4%"

[11:15] Der wahre Zustand von Obamas Reich: The American Empire Is Bankrupt

[12:15] Man lügt auch bei der Geldmenge M1: LIAR, LIAR

[15:00] Haben Obama & co nichts Wichtigeres zu tun? Weißes Haus führt Naturkatastrophen auf Klimawandel zurück
 

[5:15] Wo die USA derzeit wirklich sind:

MMNews: Krise: Im Auge des Hurricans

Je mehr die Federal Reserve über Bailouts versucht das System zu stabilisieren und je mehr Geld sie dafür über angekaufte Anleihen in den Umlauf bringt, desto katastrophaler wird sich die Weltwirtschaft entwickeln. Der Hurrikan trifft in Bälde mit voller Wucht auf das amerikanische Festland.

Im Auge ist es wie derzeit relativ ruhig. Dann kommt der "Eyewall", mit Wind-Spitzengeschwindigkeiten. Bald.


Neu 2009-06-16:

[12:45] Leserkommentar-DE - Obama will mehr Macht für die Federal Reserve:

FAZ: Obama will mehr Macht für die Federal Reserve

wer noch Zweifel hat, auf welcher Seite diese "charismatische Glanzgestalt" steht, der sehe, was er tut, nicht was er sagt.
Mit der Beauftragung der Fed. als Kontrollorgan kontrollieren sich die Banken in Zukunft selbst.
Da die Fed. den Banken gehört.

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.

"Change", von den Bankern gekauft. Und Larry Summers will neuer Fed-Boss werden, passt alles zusammen.

[15:15] Leserkommentar-CH: Larry wird den Finanz-Sommer nicht überstehen !
 

[7:15] Wann fällt das US-Triple A?

FTD: EZB sieht US-Top-Rating in Gefahr

China und Russland ermahnen die USA seit Wochen, auf ihre Staatsfinanzen zu. Jetzt mischt sich auch die EZB ein. Sie hält es für möglich, dass die Amerikaner ihr "AAA"-Rating verlieren. Den europäischen Banken drohen derweil weitere Verluste von mehr als 280 Mrd. $.

Nanu, kein Treueschwur der EZB auf die USA, den Dollar und die Treasuries?

Wenn das AAA der USA fällt, dannn fällt das ganze Finanzsystem.

Japan und Russland schwören zwar, bauen aber Treasuries ab: US-Anleihen im Verlauf nach schwachen US-Daten mit Aufschlägen

[14:45] Und am nächsten Tag sagen sie das Gegenteil: Medwedew will Dollar-Abhängigkeit im Handel verringern
 

[7:00] Bankenverluste bei Kreditkarten 10%:

Yahoo: U.S. credit card defaults rise to record in May

U.S. credit card defaults rose to record highs in May, with a steep deterioration of Bank of America Corp's (BAC - News) lending portfolio, in another sign that consumers remain under severe stress.

Bank of America Corp -- the largest U.S. bank -- said its default rate, those loans the company does not expect to be paid back, soared to 12.50 percent in May from 10.47 percent in April.

Die Prozentzahlen werden wohl noch grösser werden. Die meisten Kreditkartenschulden sind real uneintreibbar und müssen daher abgeschrieben werden.

Neu 2009-06-15:

[18:45] Indianer - denen tut die Krise angeblich nichts:

Spiegel: Navajo-Indianern ist die Krise ziemlich schnuppe

Große Industrie-Nationen ächzen unter der Weltrezession - nicht so die Navajo-Indianer: Bei ihnen herrschte schon vor dem Konjunktureinbruch Armut. Die Arbeitslosenrate liegt bei 50 Prozent. Ihre Tradition lehrt die Reservatbewohner zudem, dass sich Wohlstand nicht in Dollar bemisst.

Derzeit: mit dem Staatsbankrott werden wohl die Finanzhilfen aus Washington wegfallen. Dann tut es ihnen schon etwas.


Neu 2009-06-14:

[9:30] Die Treasuries-Bubble platzt:

NZZ: Beunruhigende Signale vom Treasury-Markt der USA

Die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen sind am Donnerstag erstmals seit Oktober 2008 wieder auf über 4% gestiegen. Im Tagesverlauf notierten sie bei einem Höchststand von 4,004%, zum europäischen Bankenschluss lagen sie bei 3,93%. Die Renditen bewegen sich damit wieder auf dem Niveau von vor dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers und der drastischen Verschärfung der Finanzkrise im Herbst 2008.

Der Abverkauf hat begonnen. Trotz Bens Monetsierung steigen die Zinsen. Diese Platzen ist das Gefährlichste von allen.
 

Dazu aus dem Privateer#631 von Bill Buckler:

THE LIT FUSE ON THE US DEBT BOMB
Thursday and Friday - June 4 and 5 - were tumultuous days in the huge US
bond market. The yields on Treasury paper of two years or longer soared
skyward. They got routed. Losses for holders of this Treasury paper were
estimated to be in the 20-30 percent range over just those short days.

June 5 - The Day The Fed Lost Control:
On that Friday in New York, the Fed lost control over even comparatively short-term US interest rates.
On that day, the market yield on 2-year Treasury paper exploded upwards from 0.95 percent to 1.29
percent. That’s right, the yield on the two-year paper moved up by 36 percent - in ONE day! On the
same day, the yield on Treasury 10 and 30-year paper rose 12 and 15 basis points to 3.83 and 4.63 percent
respectively. The US and world markets for “official” debt paper issuance are now pushing back. Very
soon, spendthrift governments around the world will find that they will have to offer higher rates of
interest than before to get the money. If they cannot borrow, they must cut - SPENDING.

The biggest current global “bubble” is US Treasury debt. that bubble has been punctured but it has not
been deflated - yet. The fuse is burning closer to the US debt bomb. It explodes when Treasuries crash.

Am 5. Juni hat die Fed die Kontrolle verloren, die Zinsen der 2-jährigen Treasury-Notes sind hochgeschossen.

By the time that the auction on thirty-year paper was held, yields were
once again falling as reported foreign (read foreign central bank) participation in the auction reached its
highest level since the Treasury resumed selling the 30-year bond back in 2006. The USDX made it
safely back to a level above 80.00 in time for the G-8 Finance Ministers meeting. And Gold, which had
been quiet all week, suddenly dived almost $US 22.00. Even more startling, the Gold sell-off on June 12
did NOT take place in the US, it took place in Asia and Europe. By the time the Gold futures markets
opened in New York on the day, Gold had already shed $US 20.00 from its US close on the previous day.
This is HIGHLY unusual. As a rule, Friday Gold “hits” take place in the US after the other markets have
closed for the weekend. But this weekend was different - it was the start of the G-8 meetings in Italy.

Die ausländischen Zentralbanken haben den USA dann wieder "geholfen": bei den Treasuries, dem Dollar und beim Gold - wegen dem G-8 Finanzminister-Meeting dieses Wochenende.

[16:00] Noch etwas zum Thema: Gold gegen Dollar

[18:00] Hypothekenzinsen steigen schon mit den Treasuries: Spiking interest rates could choke economy


Neu 2009-06-13:

[18:30] Leserzuschrift-DE zu den Schmuggel-Treasuries:

Ich sehe diese Schmuggel-Geschichte als deutliche Warnung Japans an die USA, insofern als eventuell relevant für das "Theater" Finanzwelt, von dem Sie auf Hartgeld ja ein recht dramatisches Bild zeichnen, und eventuell interessant für Ihre Leser. Verstehen tu ich´s deswegen aber auch nicht.

Meiner Meinung nach sind die beschlagnahmten US-Staatsanleihen solange "echt" , bis kein Druck auf Timmy mehr ausgeübt werden muss, danach werden sie dann für gefälscht erklärt. Schaut so aus , als betrachteten Sie die Geschichte als irrelevant, weil es nur gefälschte Anleihen sein können (warum eigentlich?).

Für mich ist es gar nicht entscheidend, ob diese Papiere nun echt oder falsch sind. Haben Sie schon mal gefälschtes Klopapier gesehen?

Der Umstand, dass die ganze Sache hochgegangen ist, ist Teil dieses Theaters, also auch relevant dafür. Es sind immerhin die ersten sichtbaren Taten, die auf die "sorgenvollen" Worte aus dem Osten im März gefolgt sind.
Oder - was China in Sorgenfülle ausdrückt, macht Japan eben auf seine ganz eigene Art. Dazu passt doch auch hervorragend die offizielle Verbeugung vor der amerikanischen Geldpolitik von gestern!

Falls diese Anleihen wirklich echt sein sollten, dann spielt man der Welt eine Komödie vor, bei der diese Papiere gefunden werden sollten. Wobei dann nicht sicher wäre, ob der Komödiant Japan oder die USA ist.

Kein rationaler Mensch fährt mit solchen Werten im Koffer mit der Bahn ohne Begleitschutz von Italien in die Schweiz.
 

[18:15] Obama will das Gesundheitssystem refomieren:

CBS: Obama: Save $1T By Cutting Fed Med Costs

The critics said it couldn't be done, but President Barack Obama said he's come up with almost a trillion dollars in savings to provide for 45 million uninsured Americans, reports CBS News correspondent Kimberly Dozier.

Mr. Obama is seeking to help pay for his health care plan by sharply reducing the government's medical spending, mainly by trimming payments to prescription drugmakers, hospitals and other care providers.

Da kann man ihm nur wünschen: Good Luck!

Alle, die bisher am System verdienen, von den Ärzten, über die Pharmaindustrie bis zu den Spitalsbürokraten werden jetzt über ihn herfallen. Es ist das ineffizienteste System der Welt - daher verdienen soviele Leute daran. Die einzig mögliche Reform ist nach einem Staatsbankrott und Bankrott dieses Systems möglich.
 

[13:30] Die Bulldozer kommen im grossen Stil:

Telegraph: US cities may have to be bulldozed in order to survive

The government looking at expanding a pioneering scheme in Flint, one of the poorest US cities, which involves razing entire districts and returning the land to nature.

Local politicians believe the city must contract by as much as 40 per cent, concentrating the dwindling population and local services into a more viable area.

Ganze Stadtteile werden abgerissen und der Natur zürückgegeben, weil sich die schrumpfenden Städte die Versorgung so grosser Flächen nicht mehr leisten können.

Wird der "Grüne Traum" - zurück zur Natur jetzt wahr? ja, schon, aber nicht für die Grünen, weil deren Lehrer- und Beamtenjobs auch wegfallen.
 

[11:45] Wenn sich Papierwerte in Luft auflösen: Amerikaner werden immer ärmer in dem sich $14 Billionen in Luft auflösen

[11:30] Kommt ein Audit der Fed?

RonPaulBlog: Ron Pauls Gesetzesvorlage zur FED-Prüfung erreicht Mehrheit im Kongress

Ron Paul hat im Februar den Gesetzesentwurf HR 1207, Legislatur die erstmals eine Überprüfung des Federal Reserve Systems verpflichten würde, in den Gesetzgebungsprozess des Kongresses eingebracht. Bevor Gesetzesvorschläge zur Abstimmung in den Kongress gebracht werden, durchlaufen diese zumeist verworrene Parlamentsregeln, Kommitees und Zwischenkomitees. Der ganz normale bürokratische Wahnsinn eben. Derzeit liegt der Gesetzesvorschlag im Finanzausschuss des Kongresses und wartet auf eine Übergabe in den Abstimmungsprozess.

Ben Bernanke und Larry Summers werden sicher versuchen, das abzudrehen. Warten wir ab.


Neu 2009-06-12:

[10:30] Wird Printer-Ben jetzt ausgebootet?

Handelsblatt: Ben Bernankes Stern sinkt

Der US-Notenbankchef überzeugt viele Amerikaner nicht. Nun steht im Raum, ob seine Amtszeit verlängert wird. Nun wird bekannt: Bernanke soll einen von ihm beaufsichtigten Bankenmanager zum Verstoß gegen das Aktienrecht genötigt haben

Seit einiger Zeit halten sich daher Gerüchte, Präsident Barack Obama könnte zum 1. Februar 2010 seinen Berater Larry Summers zum Fed-Chef machen

In Zeiten wie solchen braucht man Sündenböcke. Ben eignet sich sicher gut dafür. Larry Summers als Fed-Chef: damit macht man den Überbock zum Gärntner.

[16:00] Dazu hat man Vasallen: Japans Finanzminister bekundet absolutes Vertrauen in US-Staatsanleihen
 

[10:30] Die ganze Auto-Produktionskette geht unter:

FTD: Zulieferer fordern höhere Staatshilfe

Das drohende Massensterben von Zulieferbetrieben wird zur ernsten Gefahr für die gesamte Automobilproduktion in Nordamerika. Bis zu 500 Betrieben stehen allein in diesem Jahr vor der Insolvenz, mahnten die Chefs der beiden führenden Branchenverbände OESA und MEMA bei einem Treffen mit Regierungsvertretern.

Damit kann man die ganze Branche zusperren.
 

[10:00] Die US-Regierung gehört den Banken:

AlJazeera: Why America is a bank-owned state

So this week, I will say that America has become a bank-owned state, allowing its banking oligarchs to suffocate the economy so they can survive at any price.

Genauso ist es, nicht nur in den USA. Der Staat gehört den Banken, also zwingen die Banken den Staat, dass er sie nicht untergehen lässt.

Leserkommentar-CH: Mit Gold und Silber ist man sein eigener "Finanz-Staat" !
 

[10:00] Leserzusendung - Investment Banker nicht sehr beliebt:


Neu 2009-06-11:

[21:15] Wollen Russland und China wirklich Treasuries und Dollars abverkaufen?

Welt: China und Russland wollen US-Anleihen abstoßen

Die USA steckt in der Klemme: Zum einen steigt die Verschuldung durch die milliardenschweren Konjunkturprogramme, zum anderen haben China und Russland bekräftigt, ihre US-Staatsanleihen schrittweise zu verkaufen. Zudem drängen beide Staaten schon länger auf die Ablösung des Dollars als Leitwährung.

Irgendwie sieht das derzeit nach einer reinen Drohkulisse aus. Eigentlich müsste der Dollar schon viel tiefer stehen, falls sie es tun.


Neu 2009-06-10:

[20:15] California Dreamin:

Welt: Arnold Schwarzeneggers Paradies geht unter

Kalifornien, das Land von Gouverneur Arnold Schwarzenegger, das seit jeher zwischen Chaos und Verheißung taumelt, steht am Rande des Ruins. Unternehmen entlassen, Wohnungen werden zwangsgeräumt. Je größer der Wohlstand, so scheint es, desto unerbittlicher schlägt die Krise zu. Ein Mythos verblasst.

Es ist inzwischen ein echt böser, bankrotter Traum geworden.
 

[13:45] Leserzuschrift-DE - Kleine Rechnung zu Obamas Konjunkturprogramm:

US-Präsident Barack Obama verspricht durch die Konjunkturpakete 600.000 neue Jobs. Bei einem Volumen von 787 Mrd $ entspricht dies 1,3 Mio $/Job.

Kommentar: Bei einer Zinsbelastung von 3 % entspricht dies bei einem Volumen von 787 Mrd $ einer jährlichen Zinsbelastung von 23,6 Mrd $ von 39.300 $/Job.

Mit dieser Summe könnte man in Amerika jeden Arbeitslosen eine monatliche Unterstützung von 3.300 $ zukommen lassen (40´ p.a., ohne Verzinsung des Volumens), die haben jegliche Relation verloren.

Teure Jobs.

[15:30] Teures Asyl: USA versprechen Palau nach Guantanamo-Hilfe 200 Millionen Dollar
 

[10:30] Billige Wolkenkratzer:

EpochTimes: Wolkenkratzer zum Schleuderpreis

Das 40-stöckige Hochhaus steht in einer der besten Lagen New Yorks. Bis zum Museum of Modern Art sind es nur wenige Schritte, auch das Rockefeller Center und der Central Park sind ganz in der Nähe. Vor drei Jahren war das Hochhaus 1330 Avenue of the Americas noch 500 Millionen Dollar wert. Vor wenigen Tagen kam es bei einer Auktion für 100.000 Dollar unter den Hammer – kein Einzelfall.

Einen Monat zuvor wurde der höchste Wolkenkratzer in Boston, der John Hancock Tower, für gerade einmal 20 Millionen Dollar versteigert. Im Juni soll das 33-stöckige Equitable Building im Zentrum von Atlanta versteigert werden. Der Eigentümer steht mit über 50 Millionen Dollar bei den Banken in der Kreide.

Auch viele Leser könnten sich inzwischen soetwas leisten.

Die Verluste fressen die Banken, denn die "Eigentümer" sind alles Kapitalgesellschaften (Inc., LLC) von denen nicht zu holen ist. Joe ist sicher auch unter diesen Banken.

[16:30] Die $100000 waren nach der Hypothek: Macklowe Loses 1330 Avenue of the Americas to Foreclosure

[21:00] Hätte mich gewundert, wenn Joe nicht dabei wäre - mit Verlust: Deutsche Bank verkauft Büro-Immobilien des US-Investors Macklowe

[14:30] Leserkommentar-AT dazu:

diese Ungetüme werden wohl wegen der hohen Steuern an Land und Gemeinde verschleudert.
Allein der Bundesstaat fordert oft 5% des höchsten, jemals erzielten Wertes.
Daher wären jährlich 5% von 500 Mio zu berappen d.s. 2 Mio USD Steuer /Monat.
Unter solchen Umständen wäre eine hohe Feuerpolizze die einzige Rettung.
Leider verfügen aber Hartgeldleser weder über Nanothermitladungen noch über die Beziehungen von Larry Silverstein und vom Ankauf wäre daher abzuraten.
 

[7:00] Die Amerikaner bekommen auch ihre Abwrackprämie:

Bloomberg: ‘Cash for Clunkers’ Car-Sale Plan Approved by House

The U.S. House approved legislation that would give consumers as much as $4,500 to buy new, fuel- efficient vehicles under a “cash-for-clunkers” proposal aimed at boosting auto sales.

The program, passed 298-119, would replace 1 million older vehicles with newer cars and trucks to reduce gasoline use and air pollution, according to the measure’s sponsors. Car owners would get a $3,500 government voucher for the purchase of a new vehicle getting 4 more miles per gallon than their old car. They would get $4,500 if the new vehicle improved mileage by 10 miles per gallon.

Blöde Ideen verbreiten sich unter Politikern offenbar rasch.

[11:00] Leserkommentar-CH:

Also ihre Häuser sind ja jetzt am abwracken. Der Dollar ist bereits abgewrackt. Arnie ist mit seinem Kalifornien auch schon abgewrackt. Die Banken wracken auch ab. Die Industrie haben sie schon früher abgewrackt. Der letzte "Ueberlebende" GM ist auch abgewrackt. Jetzt müssen sie noch ihre Pick-Up`s abwracken. Ich denke bald wird auch noch die Air-Force one abgewrackt. Conclusion: back to the roots !

Das Weisse Haus wurde vergessen: das geht an die Chinesen.


Neu 2009-06-09:

[19:15] Timmy Geithners Hausprobleme:

Barrons: No Bottom in Housing

WE EARNESTLY HOPE THAT SHOULD he chance to glance at these scribblings, Timothy Geithner isn't disconcerted to the point that he's unable to give his undivided attention to the serious business of running the Treasury. We'd feel just awful if we thought that something we've written had distracted Mr. Geithner from formulating another way to reward the banks for their gross imprudence.

Our concern here springs from a report by the AP last week that Mr. Geithner, who has a house in a posh part of Westchester County in New York, has been unable to sell it, even though he cut the price below the $1.602 million he paid for it in 2004.

Since he has new digs in Washington, but has to shell out $27,000 a year in property taxes, plus the payments on $1.2 million in two mortgages on his old home, he likely figured if he sold it, at the very least he could begin to have a decent lunch instead of the baloney sandwich his missus has been preparing for him to haul to the office.

He was able to rent out the five-bedroom Westchester Tudor for a mere $7,500 a month, but we're afraid, given his mortgage payments and all, he'll probably still have to make do with baloney for quite a spell. Oh, and don't be surprised if the administration unveils a new program to aid those deserving upper-end homeowners whose suffering has gone largely unremarked.

Er kann also seine Millionenhütte selbst nicht verkaufen, zahlt eine Hypothek über $1.2 Mill, und $27000 an Grundsteuer.

Aber das Einzige, das im einfällt, ist noch mehr Staatsgeld in bankrotte Banken zu stecken und korrupte Banker zu belohnen.

Leserkommentar-CH: Er soll doch besser den Rollenwechsel zum Hofgärtner gleich umsetzen. Dann ist er vielleicht am richtigen Ort und richtet dort hoffentlich keine weiteren Schäden an.
 

[15:45] Ghetto-Kredite:

Presse: Vorwürfe gegen Wells Fargo: "Postkutsche zur Hölle

Die US-Großbank soll Kunden aus armen Schwarzen-Vierteln gezielt mit Ramschkrediten gelockt haben. Kunden bezeichnete man bankintern abfällig als "Drecksleute". Nun klagt die Stadt Baltimore wegen Rassismus.

Diese Subprime-Methoden gab es wohl überall, wo solche Kredite in das Volk gedrückt wurden.
 

[10:15] Sollen die USA Yuan-Anleihen ausgeben?

Reuters: Chinesische Bank: USA und Weltbank sollen Yuan-Anleihen auflegen

Ein führender chinesischer Banker hat die US-Regierung und die Weltbank aufgefordert, Yuan-Anleihen aufzulegen.

Irgenwie erinnert das an 1980, wo die USA ihre Dollar-Treasuries nicht mehr absetzen konnten und Anleihen in D-Mark und Yen ausgeben mussten. Den Chinesen wird inzwischen wohl das Dollar-Risiko zu gross.

Ausserdem wird offenbar der Yuan konvertibel gemacht, damit er eine Welt-Reservewährung werden kann.
 

[9:45] Kein Pick-Ups von GM mehr:

BernerZeitung: General Motors: Keine Kleinlastwagen mehr

Der insolvente US-Autobauer General Motors (GM) stellt nach jahrelanger vergeblicher Käufersuche für seine Kleinlastwagen-Sparte die Produktion der Fahrzeugklasse ein.

Ich persönlich verstehe nicht, wozu man soetwas braucht - als PKW verwendet, wie es die Amerikaner machen. Aber Ford baut ja noch welche:

[10:30] Leserzuschrift-CH dazu:

Solche Riesenmobile haben keine Rechtfertigung auf den Strassen. Die eignen sich nicht einmal für den "harten Einsatz" z.B. im Wald weil sie viel zu schwer sind.
Die Grünen kann man aber damit gut ärgern - ich möchte trotzdem kein solches Monstermobil.

Ich auch nicht.
 

[7:00] Wofür hat Krugman seinen Nobelpreis bekommen?

Bloomberg: Most U.S. Stocks Drop as Health-Care, Commodity Shares Slump

“I would not be surprised if the official end of the U.S. recession ends up being, in retrospect, dated sometime this summer,” he said in the lecture. “Things seem to be getting worse more slowly. There’s some reason to think that we’re stabilizing.”

Den Nobelpreis hat er fürs Bravsein bekommen, jetzt ist er es wieder. Politikern glaubt man solche Aussagen wohl nicht mehr, also müssen Nobelpreisträger ran.

Leserkommentar-DE: Ab in die Irrenanstalt mit diesem unsäglichen Vollidioten!

[10:45] Leserkommentar-DE zu Krugman:

Krugman war auch beim Bilderbergertreffen.
Man sagt er führe nur Scheingefechte gegen seine Goldman-Kumpel.
Einer macht den Bösen und man hat damit seine eigene ferngelenkte "Opposition"

Aha, die Bilderberger haben die Parole ausgegeben: alles schönreden, vielleicht hilft es.


Neu 2009-06-08:

[21:00] Obamas "Job-Wunder"?

Spiegel: Obama verspricht 600.000 Jobs in 100 Tagen

Die US-Regierung drückt bei ihrem Konjunkturprogramm aufs Tempo. Innerhalb von 100 Tagen sollen konkrete Großprojekte anlaufen - von Bildung über Freizeit bis Infrastruktur. Präsident Obama will so 600.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Ob es eintritt? der GEAB meint nein, weil erst die Strukturen dafür geschaffen werden müssen und das dauert. Und dann das:
 

[20:45] Treasuries-Zinsen wieder gestiegen: Die To-do-Liste der Fed

[12:45] Die Bubble um POTUS und FLOTUS:

Steingart: Auf Tour mit Potus und Flotus

Im Obama-Land gibt es keine Reisepässe, die ehernen Gesetze der Luftfahrt sind außer Kraft - und wer braucht schon ein Visum? Unterwegs mit dem US-Präsidenten, alias Potus, lernt der Begleiter eine neue Welt kennen. Ein etwas anderer Reisebericht von Gabor Steingart.

Es gelten andere Gesetze, primär, wie nahe man an den Präsidenten kommt.

Übrigens POTUS (President Of The United States) und FLOTUS (First Lady Of The United States) sind die "Tarnnamen" für die beiden beim Secret Service, der Präsidentengarde.

[15:15] Leserkommentar-DE: viel besser als Potus und Flotus ist, dass der Secret Service Barack Hussein Obama bezeichnenderweise Renegade nennt was übersetzt Überläufer, bzw. Abtrünniger heisst.


Neu 2009-06-07:

[19:45] Der Vorkoster des Imperators:

Welt: Obama kam mit Vorkoster in Pariser Restaurant

Die Künste der französischen Küche genoss US-Präsident Barack Obama bei seinem Besuch in Paris offenbar nur mit größten Bedenken. Denn bevor er auch nur ein Gericht anrührte, ließ er es von einem Begleiter vorkosten. Die Köche des Pariser Bistros waren unangenehm berührt, wahrten aber die Contenance.

Ich glaube nicht, dass Obama das Vorkosten wollte. Das waren sicher seine Lakaien vom Secret Service. Die wollten ihm auch seinen Blackberry wegnehmen.
 

[18:00] Einige Beispiele aus der Depression: Wie die Krise US-Familien zu schaffen macht

[20:30] Lesermeinung-DE zum Handelblatt-Artikel:

wie sich die Zeiten doch ändern! Da beleuchtet das Handelsblatt in seiner Geschichte über die Depression in den USA das Schicksal des Ex-Sheriffs Russ, der seinen Job verloren hat, weil (Achtung, genau lesen, liebe deutsche Staatsbedienstete, die Stadt einfach kein Geld mehr hatte) und bei seinen Eltern wohnt. Welch eine Demütigung muß das sein zuzugeben, bei seinen Eltern zu wohnen, gerade in den USA, in denen die möglichst frühzeitige sogenannte "Unabhängigkeit" von den Eltern (d.h. jeder muß partout seine eigene Wohnung haben) ein schier unumstößliches Dogma ist. In der Depression ist also Zusammenrücken angesagt: Während die einen mit ihren Eltern zusammenleben müssen (oh Graus, wie schlimm!), leben die anderen mit mehreren Personen in einem kleinen Motel-Zimmer zusammen. Wie schnell sich Dogmen doch ändern können! Und genauso wird es auch in Deutschland kommen, bloß (wie so vieles, das aus den USA herüberschwappt) mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung.
 

[11:30] Leserkommentar-US zum Spiegel-Artikel über den Dollar:

Spiegel: Wie die USA aus der Dollar-Falle entkommen könnten

Dazu kann ich nur sagen: Träum weiter. Die USA hätte die Möglichkeit aus der Misere herauszukommen, wenn sie etwas produzieren würde. Der Automarkt liegt brach. Bei den Händlern stapeln sich die unverkauften Autos zuhauf.
Selbst die Kundenparkplätze werden zugestellt. selbst in den reichen Neuenglandstaaten (hier arbeite ich zur Zeit), sieht es für die Autohändler nicht gerade rosig aus. Und was produziert die USA noch? Nur noch virtuelle Produkte. Software, Musik, Filme, und Kredite...

Das wird nicht viel helfen. Interessant auch am Spiegel Artikel, dass keine Kommentarmöglichkeit angeboten wird. Ist man an der Meinung der bösen Dollar-Bären nicht interessiert?

Hier in den USA gewinnt Peter Schiff immer mehr Anhänger (jetzt will er in den Senat) Interessantes Video hierzu:

http://www.youtube.com/watch?v=Aq1N70vym1g

Danke für Ihre Seite. Macht immer wieder Spass

Dollars produzieren die USA - bis diese nicht mehr genommen werden. Allerdings haben die USA immer noch viel mehr Produkte und Marken als etwa Osteuropa.

Für alle, die Dollar-Toilettenpapier suchen: http://www.techgalerie.de/1141/dollar_toilettenpapier.html, http://www.pearl.de/p/PX7226-Dollar-Toilettenpapier-100-Scheine.html


Neu 2009-06-05:

[18:30] Das Wahrheitsministerium BLS kann nicht mehr genügend lügen:

FTD: US-Arbeitslosenquote auf 25-Jahreshoch

Sowohl Präsident Obama als auch Notenbankchef Bernanke meinen: Das Schlimmste ist überstanden. Den Arbeitsmarkt trifft die Krise dennoch mit voller Wucht. Die Erwerbslosenquote kletterte im Mai auf den höchsten Stand seit 25 Jahren. Die Märkte jubeln.

Es gibt 6 verschiedene Zahlen. Präsentiert wurde wieder einmal die U-3 Zahl und nur diese in den Berichten diskutiert. Aber auch nur so, dass die Erhöhung der Absolutrate kaum vorkommt, dafür die diesesmal "geringere" Steigerung. Die höchste U-6 Zahl wagt man nicht zu publizieren, vermutlich liegt diese schon bei 15% ist aber immer noch geschönt. Die reale US-Arbeitslosigkeit dürfte über 20% liegen.

Natürlich musste für diese Veröffentlichung Gold hinunter und der Dollar hoch.

[21:00] U-6 = 16%, SGS(Williams) = 21%: "US-Stellenabbau läßt nach"
 

[14:45] Bettler Geithner: Geithner Goes Begging in China; What It Means to You

[13:30] Leserkommentar-DE zu Obamas Islam-Rede:

Amerika entdeckt die Realpolitik, weil ihre Macht in der Welt mit zunehmender Überschuldung schwindet. Kriege müssen finanziert werden und zwar jetzt von ausländischen Geldgebern oder per Druckerpresse. Der grösste Gläubiger sind die Chinesen, die weitere amerikanische Staatsanleihen ganz sicher nicht zum Zwecke militärischer Abenteuer kaufen werden. Vielleicht hat Obama auch erkannt, dass eine Geisteshaltung nicht mit Gewalt, sondern nur im Dialog geändert werden kann.

Der chinesische Einfluss umspült den Globus wie die Flut eine Strandregion, langsam, lautlos, stetig, allumfassend und unaufhaltsam. So zu beobachten in Afrika, Südostasien und Südamerika.

Wenn Obama jetzt den Muslimen die Hand ausstreckt, will er damit auch bezwecken, dass die chinesische Flut nicht auch noch den Nahen Osten erreicht oder dieser noch stärker von Rusland beeinflusst wird. Beides wäre klar negativ für Israel. Hoffentlich sieht das auch Israel so.

Obama scheint mir daher nicht nur ein Visionär, sondern vor allem auch ein realistischer Optimist zu sein im Gegensatz zu den vielen Träumern und Gutmenschen in Politik, Wirtschaft und Bevölkerung hier bei uns und auch in Amerika, die immer noch nicht kapiert haben, welche gewaltigen Veränderungen auf dem Globus sich vollziehen, die jetzt davon träumen, dass Obama es schon richten wird und wir dann zu der gewohnten Konsumwelt zurückkehren werden. Leute, träumt weiter, ihr habt es besser, weil ihr euch keine Sorgen macht. Aber wehe dem, ihr geratet in die Aufwachphase.

Durchaus wahrscheinlich, dass soetwas dahintersteckt. Aber es gibt auch eine "technische" Erklärung: er liebt es, "grosse Reden" laut vom Teleprompter abzulesen.

[18:45] Video - Obama-Persiflage: Barack Obama Schwäbisch - Rede Berlin - dodokay SWR

[19:15] Noch eine: GIMME HOPE OBAMA

[18:00] Leserkommentar-DE - Reden des Herrn Barrack Hussein Obama:

Dass der hochwohllöbliche Mr. President seine Reden nicht frei vortragen kann, sondern sie vom (immer besser getarnten Teleprompter) abliest, lässt tief blicken. Ein Mann wie er mit langjähriger Erfahrung in der Politik hat doch schon x Reden geschwungen. Und traut sich immer noch nicht, frank und frei seine Vorstellungen zu äußern? Dafür, denke ich, muss es einen gewichtigen Grund geben. Obama ist ein Täuscher. Er trägt nach außen die Maske des Hoffnungsträgers, doch innerlich läuft ein ganz anderes Programm ab, von dem die Öffentlichkeit noch keine blasse Ahnung hat.

Dieser Mann gibt sich als Visionär und Heilsbringer aus. Das ist die Illusion, welche die Menschen lieben. Und deshalb lieben sie Obama. Ein President mit wirklichen Visionen und Weitblick braucht keinen Ghostwriter und keinen Teleprompter. Er braucht nur das auszusprechen, was in ihm als Überzeugung vorhanden ist und ist damit glaubwürdig. Ich traue ihm nicht.

Stimmt, Obama ist total "overrated". Sein "Change" ist komplett verschwunden, nur noch mehr Geld hinauswerfen als Baby Bush.

Die Amerikaner waren total angefressen von Bush & co, also konnte man ihnen alles vorsetzen, was nicht wie Bush aussah. Geändert hat sich für sie nichts.


Neu 2009-06-04:

[14:45] Obamas grosse Islam-Rede vom Teleprompter:

Welt: Obama bemüht das Gemeinsame aller Religionen

Er glaubt an die Kraft seiner Worte: US-Präsident Barack Obama will mit einer Grundsatzrede an die Muslime das Verhältnis zwischen dem Westen und dem Islam auf eine neue Grundlage stellen. Im Vorfeld schlug ihm Ablehnung und Hass entgegen, unter anderem aus dem Iran. WELT ONLINE hat die Rede live verfolgt.

Vom Teleprompter ablesen kann er recht gut. Diesesmal musste man die Teleprompter richtig suchen, so gut hat man sie vor den Kameras versteckt.

Ich habe mir die Rede im Original angeschaut. Der ORF sendet soetwas im Zweikanal-Ton.
 

[13:45] AIG muss eigene Zentrale verkaufen: AIG muss Zentrale räumen

[7:45] Aus dem Midas vom 3.6. - wenn die Chinesen über Geithner und den Dollar lachen:

THE DOLLAR’S PROBLEM IS THAT THEY LAUGHED AT MR. GEITHNER

earlier this week when he was in China to "explain" the Obama Administration’s position on the US long term debt position; on the Administration’s current position thereafter the audience laughed.

The difficult notion for those of us in the US to understand is that the American press did not cover the laughter. Other than for a very cursory, one sentence, statement by The NY Times, that Mr. Geithner’s comments "elicit[ed] some laughter," little was made of the inordinately poor reception Mr. Geithner received there in Beijing. However, the international media was and is having a field day with the response he was given. The Financial Times earlier this week said that

In response to a question after his speech, Mr. Geithner told the student audience that ‘Chinese assets are very safe,’ drawing loud laughter from his student audience—a reflection of skepticism among many Chinese about the wisdom of building up large foreign reserves.

The Telegraph in London was even more severe when it said, tersely, that "US Treasury Secretary Tim Geithner was laughed at by an audience of Chinese students after insisting that China’s US assets are safe…. The comment provoked loud laughter from the audience…"

But the US media avoided any reporting of the laughter that greeted Mr. Geithner’s speech. None of the US television stories reported laughter; none of the US newspapers reported the laughter; none of the US magazines covering the trip reported the laughter… but the laughter was loud; it was palpable and it was very, very real. Simply put, the US fiscal circumstance has become a laughingstock, and we do not say that lightly. It is, however, true.

The utter and harsh reality of the US present fiscal circumstance is that the world is laughing at the Obama Administration’s handling of it. Mr. Geithner is the global vicar of the US fiscal policy, and never, ever in our lifetime have we seen or heard of a US Treasury Secretary being laughed at… until now. It is one thing to be derided; it is entirely another to be laughed at, and the US is now being laughed at.

The laughter, we are certain, did not come easily, for the world wanted the Obama Administration to succeed. After eight years of the Bush Administration which the world, for any number of reasons… few of which we agree with… took issue with the US, the world wanted Obama’s government to succeed and take the lead on global economic and political issues. It was prepared to give this Administration the benefit of the doubt on almost any issue; indeed, it was prepared to give this Administration the benefit of many doubts before losing its faith. That faith is now gone.

Audiences do not laugh at Treasury Secretaries readily nor easily. They are laughing readily and uneasily at the Obama Administration now, and we cannot imagine anything sadder and more disconcerting than this.

Bald werden noch viel mehr darüber lachen (werden es die US-Medien dann berichten) und Dollars abverkaufen.

[11:30] Frank Meyer lachte sich auch unter den Tisch: Dr. House on Speed


Neu 2009-06-03:

[17:00] Die US-Goldexporte:

Rob Kirby: U.S. Gold, Going or Completely Gone?

Ladies and gentlemen, the foregoing data and discussion with the USGS individual is proof that the United States of America [or criminal elements within its Treasury and/or The Federal Reserve] “HAS” surreptitiously exported physical gold - and continues to do so. It is confirmed. The exports are likely coin melt [or gold compound, if you prefer] from the great gold confiscation back in 1933; or alternatively, this terminology is being used to disguise physical repatriation of foreign gold bullion formerly on deposit with the N.Y. Federal Reserve. Such repatriations are recorded as “exports” in U.S. Trade data. Public acknowledgement of same would scream like a siren call that the global financial community has totally lost faith in American financial stewardship – hence the need to do so on the sly.

This is being done in a vain/desperate/losing battle to satiate “off the charts” global demand for physical gold bullion arising from the profligacy of the American Empire’s two previous Administrations and to prop up the failing U.S. Dollar.

Over the course of 2007 / 2008 – more than 5,000 metric tonnes of “Gold Compounds” have been exported from the United States of America representing more than 62 % of reported sovereign U.S. gold reserves or about 24 times annual U.S. mine production.

Hier kommt offenbar ein Grossteil des Goldes für die Goldpreis-Drückung her: altes US-Münzgold - als "gold compound" bezeichnet. Ausländische Zentralbanken dürften auch Gold aus den USA holen. Diese Exporte werden zwar auf der "Gold-Seite" verschwiegen, gehen aber in die bürokratischen Export-Statistiken ein.

Frage: wo ist dieses Gold hingegangen, es gibt Hinweise aus 2008, dass 90% Gold aus den USA auf den Weltmärkten aufgetaucht ist. Viel Gold kann nicht mehr in den USA sein - dann geht es "pfft".

Besonders wenn Ben schon $1 Trillion pro Quartal drucken muss: Quarterly $1 Trillion Monetization

[18:00] Einzigartig - Ben warnt die Politiker: Fed warnt Washington vor ausufernden Schulden

Aber sonst lügt er wie diese. Er zittert wohl schon ordentlich um den Dollar. Aber eine Ladung Münzgold hat er die letzten Tage wohl auch wieder abgekippt.

Die US-Aktien werden wohl auch monetisiert - mit den fehlenden 9 tln? Aktien sind teuer wie nie zuvor
 

[14:00] Arnie muss jetzt wirklich sparen:

PBN: California will run out of cash in 14 days

The state wallet is empty. The bank closed. Credit has dried up, Gov. Arnold Schwarzenegger told lawmakers in a special Tuesday morning address at the Capitol.

“California’s day of reckoning is here,” he said. With no action, the state will run out of cash in 14 days. Three months after the state budget was approved, California faces a $24 billion deficit.

Schwarzenegger has already proposed massive cuts to education, health care and prisons. Now he’s looking for structural reform to make government more efficient and stretch taxpayer dollars.

Arnie, der Terminator. Jetzt kann er die Rolle richtig ausüben - ob er den Mut dazu hat? Den Beamten und deren Gewerkschaften wird es nicht gefallen.
 

[7:30] Video-Impression aus den 1930er Jahren: The Great Depression 1928 or 2008

[14:00] Leserkommentar-DE dazu:
auffällig, wie schlank die damals alle waren - man kann natürlich auf den Fotos nicht erkennen, ob die gesund waren da geht es den Dicken von heute im Video noch richtig gut, die aber nicht nur mental krank sein dürften.
 

[7:30] Der Hummer geht weg:

BernerZeitung: Chinesen kaufen Hummer

Ein chinesisches Unternehmen will die Geländewagen-Sparte Hummer von der insolventen Opel-Mutter General Motors übernehmen.

Sollen die Chinesen glücklich damit werden.


Neu 2009-06-02:

[16:15] Leserkommentar-DE zu Geithner in China:

China.org: Geithner: Chinas Dollar-Reserven sind sicher

"Die Beijinger Zeitung Global Times begrüßte Geithner mit der Veröffentlichung einer Umfrage unter chinesischen Ökonomen, welche Chinas US-Investitionen als "großes Risiko", einstuften. Geithner erneuerte aber die Versprechen, dass die Obama-Regierung das Budgetdefizit schmälern würde und versprach, Geld in Zukunft "sehr diszipliniert" auszugeben ... Er offerierte China auch Unterstützung, damit China mehr Gewicht in internationalen Fragen erhalten. "China ist bereits zu wichtig auf der Weltbühne, um nicht mitreden zu können", so der Finanzminister."

Wenn die Chinesen das glaubten, dann ist ihnen nicht mehr zu helfen ... Ich denke aber eher das Gegenteil: Wenn die Chinesen schon so "deutlich" werden: dürfte das nach meinen Erfahrung mit der asiatischen Mentalität fliegenden faulen Eiern im westlichen "Diskussionsstil" entsprechen.

Man hat Geithner ja nach China zitiert, da wird es wohl etwas Wichtiges zu besprechen geben - eben die US-Hyperinflationspolitik.

Zu Hause lässt er Jubelmeldungen verbreiten: Pending Sales of Existing Homes in U.S. Surged 6.7% in April

[19:45] Wann landet der Pleitegeier bei ihm? Pleitegeier über Uncle Sam
 

[16:00] Das wird auf den GE-Untergang spekuliert:

LewRockwell: Market Bets on General Electric Bankruptcy

That's a snapshot of today's volume for June GE $2.50 PUTs.

That's over 52,000 contracts traded today, controlling 5.2 million shares. They were purchased for about 30 cents, which means that the price has to be under $2.20 for them to go "in the money". This is a bankruptcy bet on General Electric by the third week of June. That's right - General Electric.

According to CNBC, "GE's average daily options volume was matched Tuesday morning in the first two hours of trading alone, as more than 300,000 contracts changed hands."

Ewig wird dieses Kredit- und Derivatenmonster nicht leben, dann kommt ein neuer Fall AIG.
 

[7:30] GM = Government Motors:

FTD: GM-Insolvenz - Government Motors, Welche Folgen die GM-Insolvenz hat, Wie GM in den Abgrund raste

Es gibt also doch noch Riesen, die nicht zu riesig sind, um pleitezugehen. General Motors, der ehemals größte Autohersteller der Welt und ehemals größte Arbeitgeber der USA, hat nun endlich die Insolvenz angemeldet, die seit Monaten erwartet wurde.

Die Umstrukturierung des Konzerns ist keine betriebswirtschaftliche Frage mehr, sondern eine, über die ganz maßgeblich von der Regierung in Washington entschieden wird. Nicht erst seit Montag wird GM in den USA auch unter dem Spottnamen "Government Motors" geführt.

Der Konzernumbau wird sich also jetzt als Politdrama vollziehen.

Schon jetzt ist klar, dass über Jobabbau und unvermeidliche Werksschließungen bald ähnlich diskutiert werden wird wie über die Schließung von Militärbasen: Regionalpolitik zählt mindestens so viel wie Produktivitätskennziffern.

Alle "Stakeholder" werden jetzt darauf achten, nichts zu verlieren. Am Ende wird vermutlich alles erhalten, inklusive dem sündteuren Gesundheitssystem mit Viagra gratis für alle. Ben druckt das Geld dafür.

Verstaatlichungen gehen üblicherweise so aus.

[10:00] Joe verliert auch bei GM: Ackermanns neues Investment

[16:00] Nimmt GM jetzt JPM mit? JPMorgan's Exposure to GM: What You Don't Know

[19:30] Dem Volk wird etwas vorgespielt: 60 Sekunden für die Wiedergeburt von General Motors

[21:30] GM-Konkurs für Citi & JPM: Der GM-Konkurs dient nur den Banken und die Arbeiter werden betrogen


Neu 2009-06-01:

[16:00] Die GM-Insolvenz ist also da:

Spiegel: GM reicht Antrag auf Gläubigerschutz ein

101 Jahre nach der Firmengründung hat der einst größte Automobilkonzern der Welt, General Motors, Insolvenz angemeldet. Der Konzern beantragte am Montag Gläubigerschutz nach Chapter 11. Jetzt wird der Staat die Mehrheit an dem taumelnden Industriegiganten übernehmen.

In Wirklichkeit ist es eine Verstaatlichung. Zuvor müssen noch einige Gläubiger enteignet werden - dazu wurde die Insolvenz real gemacht.

Achtung: Jetzt triggern die CDS auf die GM-Bonds. Angeblich gibt es solche CDS im Trillion-Dollar-Bereich. Das wird wieder AIG treffen.

PS: dass heute deswegen die Märkte extrem manipuliert werden, kann man annehmen. Man sieht es gerade beim Gold.

[20:00] Die weltweiten Auswirkungen der Pleite: Analyse: Auch Japan in Sorge wegen GM-Insolvenz

[21:00] Leserzusendung-DE zu GM:

Ein großer amerikanischer Traum zerplatzt wie eine Seifenblase.


 

[12:00] So sieht es in den US-Banken wirklich aus:

NYT: Troubled Bank Loans Hit a Record High

Of the entire book of loans and leases at all banks — totaling $7.7 trillion at the end of March — 7.75 percent were showing some sign of distress, the F.D.I.C. reported. That was up from 6.9 percent at the end of 2008 and from 4.1 percent a year earlier. It also exceeded the previous high of 7.26 percent set in 1990 and 1991, during the last crisis in American banking.

Die Realität ist sicher noch viel schlimmer. Aber es ist Zeit, dass es herausbricht.

Übrigens, der Dollar sinkt heute wieder stark.

[20:15] Der Mogambo Guru sieht sie "freaking doomed": Bad, and worse to come

Tim Geithner and Ben Bernanke have never worked in the private sector and do not know what a balance sheet is: Hyperinflation to come
 

Seitenauslagerung.


 
 
     
 
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