Rohstoffe & Energie 1-6/2009

Diese Seite enthält spezifische Informationen rund um Rohstoffe und Energie

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2009-06-30
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Neu 2009-06-29:

[12:15] Amish - Modell für die Zeit ohne Öl?

FTD: Kutschversuch

Kaum jemand kommt in den USA so ausgezeichnet mit der Wirtschaftskrise klar wie die Amish: Gegen die Rezession scheint die Glaubensgemeinschaft resistent zu sein. Was man von frommen Hutträgern mit Bärten und Kutschen lernen kann.

Ich habe sie 1987 selbst gesehen und vor Lachen einen Lachkrampf bekommen. Die sind mit ihren Pferde-Buggies aber so schnell, dass man sie nur schlecht mit der Kamera erwischt. Touristen-Autos mit Kennzeichen aus mindestens 10 US-Bundesstaaten haben sie gejagt.

Wenn wir kein Öl mehr importieren können, werden wir auch auf solche Gefährte umsteigen müssen.

[15:00] Cartoon dazu: http://www.prosefights.org/oil/amish.jpg
 

[12:15] Hat China genügend Rohstoffe oder ist es eine Finte zur Preisdrückung? China stoppt Rohstoff-Einkauf


Neu 2009-06-20:

[11:15] US-Holzpreise steigen:

Stockworld: Holzpreise gestiegen

Die nordamerikanischen Holzpreise sind zuletzt auf den höchsten Stand seit September 2008 geklettert, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Binnen nur eines Monats sei der Holzpreis an der CME um fast 40% auf 213 USD/1.000 Board Feet (144.000 Kubikzoll) gestiegen.

Wahrscheinlich wurde zu viel Kapazität herausgenommen. Wieder eineichen für eine inflationäre Trendwende.

Öl steigt auch weiter: Ölpreis legt wegen Inflationsgefahren auf 72 Dollar weiter zu


Neu 2009-06-19:

[9:00] Ein heisser Sommer für Öl und Gold?

Barrons: Will Commodity Investors Have Summer Fun?

The technicals suggest that gold and oil prices could heat up in the next two months.

Bei Gold können wir ihn auf jeden Fall brauchen.

Der 1. Fond dafür ist schon da: Zocken auf die Hyperinflation


Neu 2009-06-11:

[15:45] Energiefresser Haushalt:

Süddeutsche: Süchtig nach Strom

Immer größere Fernseher und ausgeklügeltere Kühlschränke - in deutschen Haushalten stehen immer mehr Stromfresser. Nur die Industrie benötigt weniger Energie - wegen der Krise.

Energiesparen ist wohl nur ein Loppenbekenntnis - auch bei den Grünen.

Aber die Depression wird es schon richten. Die Leute werden nicht mehr genügend Geld dafür haben.
 

[15:45] Öl schon auf $72: Ölpreis auf Sieben-Monats-Hoch


Neu 2009-06-10:

[15:00] Aus für den Biosprit:

Süddeutsche: Falsches Gemisch

Erst herangezüchtet, dann fallengelassen: Biosprit war einmal das Lieblingsthema der Politik. Nun steht eine ganze Branche vor dem Aus.

Wie Pilze schossen Rapsmühlen und Biosprit-Importeure aus dem Boden, was wiederum der Nachfolge-Regierung bald unheimlich wurde. Sie begrenzte, entgegen der ursprünglichen Absprachen, den Steuerbonus. Gleichwohl setzten sie weiter auf den Sprit aus erneuerbaren Quellen.

Anders der bisherige Biodiesel: Er greift Dichtungen im Motor an und ist nur für umgerüstete Fahrzeuge bekömmlich - oder eben als Beimengung. Nur 200 deutsche Tankstellen verkaufen noch diesen reinen Biodiesel - gegenüber 1900 zu Zeiten der Steuerbefreiung. So sieht ein Absturz aus.

Der Biosprit ist nicht nur in Deutschland am Ende, sondern weltweit. Das Ganze war nur eine "Grün-Bubble". Ich hoffe, der SUV-Fahrer hat dazu etwas zusagen.

PS: ich hoffe auch, alle diese Biosprit-Hersteller haften persönlich für die Kredite für deren Anlagen. Dann sind sie jetzt auch persönlich pleite. Willkommen im Privatkonkurs wegen zu viel Politiker- und Grünglauben.

Leserkommentar: HABE ICH IMMER GESAGT UND BIN NUR AUSGELACHT WORDEN

PS: Die PV- und Windrad-"Besitzer" wird es auch noch treffen: jahrelange Pfändung auf das Existenzminimum für ein "ideologisch todsicheres Geschäft". Nur leider kann man sich auf die Politik nicht verlassen.

[16:00] Leserkommentar-AT (SUV-Fahrer):

Sprit statt Brot - Der Todes Sprit stirbt jetzt von selbst und mit ihm hoffentlich die Richtigen: gierige Spekulanten und grüne Gutmenschen.

Das Thema ist bald beendet. Dafür treiben es Journalisten und Wissenschaftler mit dem Treibhausgas noch bunter: Die Klima-Kreditblase platzt

Absolut lesenswerter Artikel - absurder geht´s nicht mehr! Vielleicht verbieten sie uns dann das Atmen? Ich brauch jetzt eine Zigarette und es wird Zeit, dass sie mal eine mitrauchen.

[16:00] Leserzuschrift-DE - Biosprit-Beispiel:

Der „Nobelwirt“ Friesacher aus Anif bei Salzburg hat noch vor 2-3 Jahren mind. 5 Millionen in eine Biospritanlage in Linz investiert. Beraten wurde er von seinen Freunden aus der Formel 1 Szene…

Weiss er es jetzt? Ist er schon im Konkurs? Gepfändet auf das Existenzminimum?

[20:00] Leserzuschrift-AT - Biodiesel Enns:

Biodiesel Enns – Friesacher und alle anderen „Investoren-Schafe“ haben das Aus schon hinter sich!

Und das Wahnsinnige daran – diese Anlage war bis heute noch nie in Betrieb!

16.04.2008 Konkurseröffnung am LG Steyr

Insolvenzursache und weitere verfahrensrelevante Daten:
„Bei der Errichtung dieses Unternehmens wurden praktisch alle Fehler gemacht, die der KSV als Hauptursachen für das Scheitern von Neugründungen regelmäßig in seinen Ursachenstatistiken aufzählt", kommentiert Otto Zotter vom KSV Linz die größte Insolvenz in Oberösterreich seit 7 Jahren:

- dramatische Investitionskostenüberschreitungen (46,5 statt geplanten 31,3 Mio. Euro)
- Bauverzögerung und erhöhte Anlaufkosten- und Verluste (über 12 Mio. Euro Verlust im Jahr 2007)
- Keine gesicherte Finanzierung
- Abhängigkeit von einzelnen Kunden und Lieferanten
- Probleme zwischen den Gesellschaftern
- Fehleinschätzung des Marktes (es wurde auf steigende Erdölpreise spekuliert, woraus eine zunehmende Attraktivität des Biodiesels erhofft wurde, tatsächlich sind aber die Rohstoffpreise für Biodiesel wesentlich stärker und rascher gestiegen als die des Mineralöls).

Biodiesel Enns gehörte zu 51 Prozent der Neckermann Renewables GmbH, einer 100prozentigen Tochter der GATE Gruppe, an der Fortune mit 65 Prozent und die Familie Neckermann mit 35 Prozent beteiligt ist. Die restlichen 49 Prozent der Biodiesel Enns gehören der Invest Unternehmensbeteiligungs Aktiengesellschaft (Invest AG), einer Tochtergesellschaft der RLB Oberösterreich.

Von diesen Investoren hat wohl niemand persönlich gehaftet. Raiffeisen hat es wohl finanziert - die können den Kredit abschreiben.
 

[20:00] Leserzuschrift-DE - Biosprit:

Super, auf diese Info habe ich schon lange gewartet! Als ich mein Auto 2006 auf die Krise umgebaut habe, habe ich den Umbau so gestaltet, daß ich Pflanzenöl, Motoröl usw. verfahren kann. Keiner verstand den Unterschied, zwischen Pflanzenöl und den "Biosprit", der eigentlich Rapsmethylester heißt. Dieses biologische Schrottprodukt ist vollkommener Schwachsinn, da es zur Veresterung nochmals Energie aufgebracht werden muß und Pflanzenöl vollkommen ausreicht für einen Dieselmotor. Zudem greift Pflanzenöl die Dichtungen nicht an. Aber, wie schon mal geschrieben, alles hat System, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Zu Windkraftanlagen kann ich nur sagen: Totaler Schwachsinn. Die hohen, niederfrequenten Schwingungen machen die Wälzlager und die Verzahnungen kaputt. Für diesen Irrsinn, werden noch Menschen (z.B. Trittin) gehängt, wenn die Opfer erfahren, welche Ideotie hinter diesen Propellern hängt. Jede Windkraftanlage über 300.000W ist zum Ausfall verurteilt.
Heute habe ich wieder eine Anfrage erhalten: Man will Strömungsenergie von Bächen und Flüssen abgreifen: Damit beschäftigen sich Studenten und Wissenschaftler und ich darf zu diesem Schwachsinn konstruktive Lösungen vorschlagen! Im Balkankrieg haben die Leute PKW-Starrachsen genommen und einen Elektromotor statt der Kardanwelle angeflanscht. Anstelle von Rädern waren Schaufeln befestigt. Geschwommen ist das Zeugs auf irgendelchen festgebundenen Flößen. Das Zeugs funktionierte und war schnell installiert.
Heute beschäftigen sich Professoren, Doktoren und Studenten wissenschaftlich mit dieser Thematik. Da kann nur Scheiße rauskommen!


Neu 2009-06-09:

[10:00] Rohstoffe in der Hyperinflation:

Zeal: Why commodities could run

As inflation really takes root in a way everyone can easily see, inflationary expectations will soar and investors will seek assets that thrive in inflationary times. Of course this means commodities, primarily gold and silver. At Zeal we’ve been deploying in ahead of this trend since the end of the panic. Our trading results have already been awesome, but we haven’t seen anything yet compared to what will happen to our trades once inflationary expectations start scaring mainstream investors.

Unfortunately most mainstream investors are still sitting on the sidelines in cash, too wounded from the panic to even think about stocks again. But this ostrich approach will prove disastrous. The kinds of inflation this M0 ramp portends will steamroll cash, rapidly eroding its purchasing power. As mainstreamers realise this, the capital that will flood into commodities and their producers’ stocks should be breathtaking.

The bottom line is the panic money-supply growth in the US has been very excessive, running at multiples of economic growth. And in the case of narrow M0 money, the doubling in 4 months is literally unprecedented. It scares me. With so much new money in the system, and the Fed totally unwilling to undo this terrible inflation over the 6 months since, rapidly rising prices are inevitable.

We’re on the verge of the first inflation scare of the modern era, a time when epic panic buying into hard assets and their producers is increasingly likely. Investors who ignore these dire tidings will probably get crushed by the inflation. But investors who prudently study the dangers and deploy their capital to thrive in them will make fortunes. Mark my words, the money-supply data shows big inflation is coming.

Es geht ja schon los, Öl ist wieder auf $70, Gold trotz aller Drückungsversuche über $950.

Gold/Silber werden die besten Commodities sein.


Neu 2009-06-06:

[19:00] Leserzuschrift-DE - Bio unvermeidbar?

liege ich falsch wenn ich annehme, dass es in wenigen Jahren weder Kunstdünger noch Insektizide noch Monsanto-Saatgut geben wird? Nach Ihrer meist zielsicheren Voraussicht wird ja die Wirtschaft samt Logistik komplett zusammenbrechen und die Menschen werden als Traktorersatz (kein Öl mehr) wieder eigenhändig den Acker bestellen. Das bedeutet doch, dass es außer dem heute von Ihren Jüngern so geschmähtem Bio-Anbau gar nichts mehr geben wird. Logische Folgerung: Nur wer mit Landwirtschaft ohne künstliche Hilfsmittel bestens vertraut ist wird gewinnen. Die Bio-Hasser müssten dann die Hose runterlassen und beim Biobauern zum Betteln gehen. Wird denen das gefallen? Liege ich mit meinen Gedanken richtig oder gibt es einen Weg für den sog. konventionellen Ackerbau??? Wo könnte mein Irrtum liegen?

PS: Ich fahre ein SUV (weil ich es brauche) und ich fahre ein großes und ein kleines Cabrio (die ich nicht brauche).

Ja, das kann so kommen - falls etwa dieses Saatgut nicht mehr importiert werden kann.

Nur, "Bio" wird dann keine Rolle mehr spielen, sondern nur den Magen vollzubekommen, egal wie. Das heutige "Bio" ist eine dekadente Wohlstandserscheinung zu einer Zeit, wo Lebensmittel zumindest für die Bildungschicht fast nichts kosten.


Neu 2009-06-05:

[9:30] Rohstoffe als Schutz vor Inflation:

FTD: Bank erwartet rasanten Ölpreisanstieg

Rohstoffe verteuern sich so stark wie seit 1990 nicht mehr
Inzwischen jedoch sind Rohstoffe wieder gefragt. Trotz schwacher physischer Nachfrage - die Internationale Energieagentur erwartet für 2009 einen Rückgang des weltweiten Verbrauchs um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr - und hohen Lagerbeständen, bauen Investoren ihr Engagement bei Öl aus. Sie suchen nach einem Schutz vor Inflation und einem Dollarverfall. Das katapultierte die Preise der gesamten Vermögensklasse nach oben. Laut Standard & Poor's (S&P) verzeichnete der Rohstoffindex S&P GSCI im Mai mit einem Plus von 19,7 Prozent den stärksten Anstieg seit September 1990, als der Irak in Kuwait einmarschierte.

Der derzeitige Anstieg der Rohstoffpreise hat überhaupt nichts mit dem realen Bedarf zu tun, der weiter sinkt. Dafür alles mit der Absicherung vor der kommenden Hyperinflation.


Neu 2009-05-31:

[18:00] Leserzuschrift-DE zu den "Alternativenergien":

Energie war bis heutzutage , bis auf das letzte Jahr dermasen billig , dass die Menschen gar nicht umgehen können , die sie benutzen. Die Industrie hat grosse Autos gebaut mit schnellen Geschwindigkeiten , während sie sich hätte drauf konzentrieren sollen Energie auf den Strassen zu sparen.

Eine Solaranlage ist vollkommener Schwachsinn und die Panele kosten so viel Geld. Der Ottonormalverbraucher würde sich das nie aufs Dach setzen lassen , wenn er keinen Zuschuss dafür bekommen würde vom Staat , siehe teils 45 cent pro Kilowattstunde Leistung.

Und dann gibt’s noch diese Trittbrettfahrer , die dann der Meinung sind sie würden was für die Umwelt tun. Im Gegenteil sie tun was für ihren Geldbeutel mehr nicht.

Dann gibt’s die Geschichte mit dem Strom erzeugen mittels Stromaggregat. Ich selber beschäftige mich mit gebrauchtem Frittieröl und betreibe einige Motore damit. Wenn man das Öl geschenkt bekommt , lohnt es sich nicht mal , weil die Motoren , gerade mal 5000 Stunden herhalten wenn überhaupt.

Der Stirlingmotor rentiert sich nur , wenn Energie wie Öl noch viel teuerer wird. Aber dann sieht man gleich wieder diejenigen die Gewinne machen wollen.

Pelletsheizung. Wie hoch wurde diese gepriesen. Nun kommt man langsam dahinter , dass die Pellets auch mit dem Heizöl gestiegen sind. Also bitte nicht immer auf die mächtigen Konzerne schimpfen.

Es gibt unter den typischen Esotherikern Leute die glauben man könnte einen Motor mit Wasser betreiben. Manche meinen Wasserstoff als Zusatz mit einem Hydrogengenerator betreiben. Vollkommener Schwachsinn. Denn die Generatoren halten nicht sehr lange durch um den hohen Strom zu erzeugen zu müssen. Dafür verkauft man den Mist allerdings auf Ebay.com in Amerika.

Sofort wurde das dort drüben als Geschäft gewittert und schon gibt’s welche die den Mist verkaufen wollen.

Es gibt nur eine Möglichkeit , Energie sparen so weit es geht. Die Resourcen sparen so weit es geht. Nicht teure Luxuriöse Wägen bauen lassen von der Wirtschaft , sondern Dinge die wir Menschen wirklich brauchen.

An das Sparen denkt natürlich niemand, nicht einmal die Grünen - die sind die grössten Verprasser. Dafür lassen sie sich wie die Schafe diese "Alternativenergien" einreden - sie sind ja die geborenen Konsumenten auf Kredit.

[19:15] Leserkommentar-CD dazu:

Nach dem Ableben der Grünen könnte man sie problemlos in Biogas umwandeln und die Klick-Affen könnten zuvor noch den Kompost umschaufeln.
Das würde doch den Kreislauf der Energiebilanz wenigstens minimal erhalten und keine weiteren Schäden in Politik und Finanzen anrichten !

Das war nicht der SUV-Fahrer!


Neu 2009-05-30:

[12:00] Leserzuschrift-AT - wenn Importe nicht mehr möglich sind:

Gold wird gegenüber essentiellen Gütern (die ziehen nach) nur um das 3..6fache steigen. Gegenüber Finanzwerten und Luxusgütern aber gigantisch.

Das sehe ich mindestens genau so, eher Gold wird gegenüber essentiellen Gütern (die ziehen anfangs stark nach) nur um das 3..10-fache steigen, danach um das 20….30 fache; gültig für technisch hochentwickelte Flächenstaaten mit 15% eigenem Öl (wie AT) oder grossen Kohlevorkommen (inkl. Hydrierungstechnologiebeherrschung) wie DE oder die Schweiz, CZ, PL, HU, RO, FR usw.

Das Beispiel HU versus Lettland, Island und Grossbritannien zeigt es schon, dass die Anstiegskurve der Lebensmittelpreise neben dem Pleitegrad des Landes und dessen Geldes fast noch mehr eine Frage der Topographie ist. In Island ist das Heizen trotz Pleite kein Problem (extreme Eigenerdwärmedichte), das Essen und erst Recht das Autofahren aber extrem teuer geworden, bei den Briten wird das Essen teurer, aber das Öl für Traktoren fördern sie schon selber und wird nicht ausgehen, die Ungarn speisen trotz IWF billig, aber das Heizen wird nächsten Winter teuer. 3…6 fach ist daher ein richtiger Durchschnittswert, das wird aber regional sehr unterschiedlich.

In AT wird des Problem der essentiellen Güter aber ziemlich „milde“, denn Öl, Marchfelder und das noch am selben Fleck gibt es selten, somit werden Wien oder Plojesti (RO), Südwest-Frankreich, NL nach kurzem Crash- Programm und nach etwas längerem Crash- Programm die kohlestarken DE, CZ, PL da wohl zu den Top- Standorten in Europa und auch die Heimat von Ex- Präsident Bush (Texas) wird es gut treffen. Es könnte sogar sein, dass Zistersdorf (AT) stark steigende Immobilienpreise erlebt. Dort sind Immobilien billig, dort ist das Zentrum der AT- Eigenölförderung und das alles mitten in einer riesigen Landwirtschaftsfläche.

Sobald die Hyperinflation richtig startet, wird man für unsere Währungen nichts mehr importieren können, auch kein Öl. Wer selbst Reserven hat, ist gut dran, wer noch Exporte hat, kann tauschen.


Neu 2009-05-26:

[8:45] Chinesen kaufen im grossen Stil Agrarflächen:

BernerZeitung: Agrarland als Machtfaktor

Vor allem Chinesen und Araber sind darauf aus, Ländereien in Entwicklungsländern zu erwerben. Und das hat Folgen – allerdings nicht nur negative.

Die Anlage von sonst wertlosen Dollars.

Bio ist dagegen Out: Bio-Bauern geben auf


Neu 2009-05-24:

[18:00] Wie erwartet - Stromkonzerne drehen Alternativenergien ab:

Welt: Stromkonzerne ziehen in den Guerilla-Krieg

Ob Solarstromanlage auf dem Dach oder "Stirlingmotor" im Keller: Längst gibt es Möglichkeiten, das eigene Haus unabhängig vom Stromnetz der Energiekonzerne zu versorgen. Der Anteil der erneuerbaren Energien könnte so weiter wachsen. Doch die mächtigen Konzerne torpedieren diese Entwicklung – mit Erfolg.

Was war passiert? Im Detail hatte das "Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE" lediglich sogenannte Technische Anschlussbedingungen für kleine Stromerzeugungsanlagen festgelegt. Die aber haben nun zur Folge, dass jeder Hausbesitzer einen zweiten Stromzähler "am zentralen Zählerplatz" installieren muss, wenn er eine Fotovoltaik-Anlage oder ein Kellerkraftwerk nachrüsten will. Vorsitzender des einfallsreichen Expertengremiums: ein Manager des Essener Energieriesen RWE.

Ein perfider Trick wird ausgenützt, um die unliebsame Konkurrenz zu den eigenen, oft stillstehenden Kraftwerken abzudrehen. Da kommt noch mehr.


Neu 2009-05-12:

[15:30] Öl $60, zeigt kommende Inflation an:

Handelsblatt: US-Ölpreis springt auf Jahreshoch

Die Ölpreise drängen weiter aufwärts. US-Öl der Sorte WTI kostet wieder fast 60 Dollar, seit Mitte Februar sind die Preise um 70 Prozent gestiegen. Auslöser der Bewegung sind Hoffnungen auf ein schnelles Ende der Wirtschaftskrise. Experten sehen hierfür aber keine Anzeichen und warnen vor Übertreibungen

Die "deflationäre Phase" seit Sommer 2008 dürfte vorüber sein. Jetzt kommt die hyperinflationäre Phase der Krise. Nach Kupfer zeigt es auch Öl, der Dollar und die US-Treasuries. Der Dollar-Index ist heute wieder ein halbes Prozent gefallen.

PS: die Realwirtschaft bricht natürlich weiter ein, nur die Preise beginnen wieder zu steigen.


Neu 2009-05-08:

[15:30] Nach Dr.Copper - auch der Ölpreis rührt sich:

FAZ: Hoffnung auf Konjunkturwende treibt Ölpreis

In dieser Woche sind die Preise für Rohöl auf den höchsten Stand seit fünf Monaten gestiegen. Am Donnerstag kosteten ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent und der texanischen Leichtölsorte WTI rund 58 Dollar.

Eine Konjunkturerholung ist es nicht. Nach Kupfer und den Treasury-Zinsen zeigt jetzt auch der Ölpreis einen Umschwung in eine (hyper-) inflationäre Phase an.


Neu 2009-05-07:

[9:00] China kauft Dr. Copper:

Handelsblatt: China mischt den Kupfermarkt auf

China kauft derzeit massiv Kupfer und treibt damit den Preis für das Industriemetall in die Höhe. Um seinen immensen Rohstoffbedarf zu decken haben die Chinesen ihre Reserven auf 300 000 Tonnen aufgestockt. Mit ihren Zukäufen verfolgen die Asiaten eine Doppelstrategie, vermuten Rohstoff-Experten.

Eine Tonne Kupfer kostete zuletzt am Londoner Spotmarkt rund 4 200 Dollar; zeitweise hatte sich das Metall bis auf rund 4 900 Dollar verteuert. Vor dem Jahreswechsel hatte Kupfer noch weniger als 3 000 Dollar gekostet

Kupfer hat von allen Industriemetallen eine relativ hohe Wertdichte und ist gut zu lagern. Besser sein Geld in Kupfer zu lagern anstatt in wertlosen Dollars oder Euros.

[10:00] Leserkommentar-DE: Kupfer ist ein kriegswichtiges Produkt. Ein Schelm, der jetzt böses denkt.


Neu 2009-04-30:

[20:30] Preiskontrolle bei Diamanten nötig:

FTD: De Beers stampft Diamantenproduktion ein

Unter der Rezession leidet auch die Luxusgüterindustrie, die Nachfrage nach Edelsteinen bricht ein. Die Branche ist in Aufruhr: Der Diamantenkonzern De Beers kürzt die Produktion um satte 91 Prozent.

So sieht die Luxusgüter-Branche aus.
 

[8:45] Genug Öl:

FTD: Öllager in Rotterdam quellen über

Die europäische Industrie verbraucht so wenig Öl wie selten zuvor. Das spiegelt sich in steigenden Vorräten wider: In dem wichtigen Umschlagplatz Rotterdam gibt es keine Lagerplätze mehr - und 40 Tanker dümpeln vor sich hin.

Daran wird sich auch die nächsten Jahre kaum etwas ändern. Die Peak-Oil Anhänger können daher einpacken.

Die Frage ist nur: wie lange wird Öl für unsere Kredit-Papiergelder noch angeboten?

[20:30] Sieht dieser Chartist Öl oder Gott (Godmode)? Elliott Wave Analyse - Ölpreis Kursziel langfristig 10 $ - Das ist kein Scherz!


Neu 2009-04-28:

[20:15] Strompreise brechen wegen Überangebot zusammen:

Standard: Zu viel Strom in der Steckdose

Weil viele Betriebe kurzarbeiten und weniger elektrische Energie verbrauchen als geordert, gehen die Märkte über vor Strom

Kostete Bandstrom an der Börse in Leipzig im vergangenen Sommer noch rund 90 Euro je Megawattstunde (MWh), sind es derzeit nur etwas mehr als 40 Euro. Und der Druck auf die Preise hält an, weil der Markt mit nicht benötigtem Strom geflutet wird.

Nur bei den Haushalten tut sich natürlich nichts - die Konsumenten werden immer geschoren.

Die Konzerne werden jetzt wohl gegen die hoch subventionierte Ökoenergie vorgehen, nachdem die eigenen Kapazitäten nicht mehr ausgelastet sind - auch der schnellste Weg, die Konsumentenpreise zu reduzieren, ohne dass die Konzerne ihre Gewinnspannen reduzieren müssen.


Neu 2009-04-27:

[11:45] Kredit- und Subventionsenergie Solar geht schlecht:

FTD: Solarbranche steht vor Pleitewelle

Der Chef des Bonner Solarunternehmens Solarworld, Frank Asbeck, erwartet für die kommenden Monate eine Welle von Insolvenzen in der Fotovoltaikbranche. Grund ist der Preisverfall bei Solaranlagen.

Derzeit sind erst die Kredite für solchen Anlagen eingebrochen, die Subventionen noch nicht (kommt noch). Und schon kollabiert die Branche an den eigenen Überkapazitäten.
 

[9:30] Zum Lachen - OPEC "fordert" höheren Ölpreis:

MM: Opec fordert höhere Ölpreise

Opec fordert höhere Ölpreise
Schon 2008 sorgten explodierende Rohstoffkosten für starke Geldentwertung. Jetzt fordern die Erdölförderer von der Opec erneut deutlich höhere Ölpreise. Ohnehin wird die expansive Geldpolitik der Notenbanken Experten zufolge über kurz oder lang die Verbraucherpreise steigen lassen.

Wozu sind sie ein Ölkartell? Aber sie schaffen es nicht, höhere Ölpreise durchzusetzen. Wie wäre es damit, die Petrodollars nicht mehr in US-Treasuries anzulegen?


Neu 2009-04-19:

[17:30] Preisverfall bei Diamanten:

Handelsblatt: Diamantenmarkt fehlen kaufkräftige Banker

In der Diamantenindustrie schrillen die Alarmglocken. Wie die Autohersteller leidet auch die Edelsteinbranche unter einer tiefen Absatzkrise, der tiefsten seit Jahrzehnten. Vor allem kleine und mittelgroße Steine verlieren deutlich an Wert.

Ein Rohstoff für Luxusgüter, daher ergeht des Diamanten wo wie dieser Industrie.


Neu 2009-04-17:

[16:30] Dr. Copper sagt uns etwas:

Handelsblatt: Kupferpreis steigt und steigt

Der Kupferpreis steigt und steigt und steigt: Seit Jahresbeginn hat sich das Industriemetall bereits um rund 50 Prozent auf bis zu 4 900 Dollar je Tonne verteuert. So teuer war es zuletzt vor sechs Monaten. Vielen Marktteilnehmern ist der fulminante Preisanstieg nicht mehr geheuer. Denn die Weltkonjunktur bietet bislang nur wenige Anzeichen einer Erholung.

Kupfer, das Metall mit dem Dr. in Ökonomie sagt uns, dass die Umschichtung von Geld/Anleihen in Rohstoffe beginnt. Wie etwa in China. Die Realwirtschaft gibt keinen Anlass für steigende Preise.


Neu 2009-03-19:

[18:00] China kauft wieder Rohstoffe und Rohstoff-Firmen:

MoneyNews: China Inc. On Huge Foreign Buying Spree

China’s companies are fast finding ways to spend, snapping up raw materials across the globe while those assets are cheap.

Chinese companies have been have been gulping down tens of billions of dollars worth of key assets in countries as varied as Iran, Brazil, Russia, Venezuela, Australia and France, the Washington Post reports.

Chinese companies poured $16.3 billion into foreign assets during January and February. If that pace continues, total overseas acquisitions could almost double last year’s total of $52 billion.

Kommentar von Jim Sinclair dazu:
China has a 100 year plan and China works their 100 year plan.
China buys and does deals when others sell and run away.
No matter who you deal with in China you deal with the Chinese Government in one form or another.
This is how China dumps dollars for minerals.

Die Chinesen versuchen also ihre Dollars gegen reale Werte loszuwerden.


Neu 2009-03-15:

[20:00] OPEC hat sich an hohe Öleinnahmen gewöhnt:

Handelsblatt: Opec lehnt Kürzung der Fördermenge ab

Beim Treffen der Opec-Staaten in Wien haben sich die gemäßigten Kräfte durchgesetzt: Bis zu einem Sondertreffen im Mai werden die Erdöl exportierenden Länder ihre Fördermengen nicht weiter drosseln. Grundsätzlich strebt die Organisation aber einen deutlich höheren Rohölpreis als derzeit an.

Also wird auf Teufel-komm-raus produziert. Das wird den Ölpreis vermutlich noch einige Zeit unten halen.

Das passiert immer wieder: Die Rohstoff-Nachfrage geht zurück, die Preise fallen in den Keller, Geldnot kommt bei den Produzenten auf, diese wird durch mehr Produktion bekämpft. Industrieländer haben viel stetigere Preise.


Neu 2009-03-11:

[18:30] Ölfirmen lagern Rohöl auf Tankern:

Financialpost: Floating a rate

Great fleets of super tankers that once plied the world's oceans, supplying the energy needs of thirsty economies, are finding new employment as floating storage facilities.

Oil companies desperate to avoid selling at current depressed prices are mothballing huge quantities of crude in ships as part of a bet that markets will improve if they wait long enough.

Offenbar ist der Verbrauch so stark zurückgegangen, dass es genügend Schiffe dafür gibt: Warten auf Preisteigerungen.


Neu 2009-03-07:

[17:45] ÖL UND KUPFER BEGINNEN TROTZ DEPRESSION WIEDER ANZUZIEHEN:

NZZ: Zehnprozentige Erhöhung des Erdölpreises

Der Verbrauch sinkt stetig ab, da müssten die Rohstoffpreise weiter nachgeben, tun sie aber nicht. Ein Zeichen, dass eine Trendwende von Staatsanleihen in Rohstoffe beginnt. Wird sich bald massiv beschleunigen - mit grossen Bond-Crash.


Neu 2009-03-03:

[15:00] Die Krise der Ölproduzenten:

FTD: Russland folgt Opec-Kurs beim Öl, Wenn die Ölmilliarden schwinden

Der Ölpreis liegt bei 40 $. Die Fördernationen stemmen sich mit Produktionskürzungen gegen einen weiteren Preiseinbruch. Das Kartell Opec bekommt nun Hilfe von Russland: Moskau schränkt sich ein - aber nicht ganz freiwillig.

Rohöl wird in Russland schon mit $19 gehandelt - mehr zahlen die Raffinerien nicht mehr.

Die Ölstaaten haben sich an die hohen Einnahmen gewöhnt, jetzt kommt der politische Kater.


Neu 2009-02-25:

[16:45] Manipulations-Instrument für den Ölpreis entdeckt:

FTD: Riesenfonds verzerrt Rohölpreis

West Texas Intermediate ist die wichtigste Rohölsorte der Welt. Doch die Kritik an der Aussagekraft ihres Preises wird immer lauter. Jüngster Vorwurf: Ein großer Investmentfonds verzerrt den Wert - Marktteilnehmer wechseln bereits zu anderen Sorten.

Der United States Oil Fund (USO), ein in New York gelisteter Exchange Traded Fund (ETF), hält nach Schätzungen von Marktteilnehmern inzwischen 24 Prozent aller WTI-Kontrakte im nächsten Monat - und sorgt dafür, dass die Ölsorte an Aussagekraft für den internationalen Markt verliert.

Wenn man diesen ETF (das sind Aktien) kräftig shortet kann man damit den Ölpreis weltweit drücken. Wurde sicher gemacht.

Neu 2009-02-20:

[19:45] Leserzuschrift-AT zu Rohstoff-Investments:

Investoren oder Anleger, also Leute, die nicht ständig traden, sollten D.I. Eichelburg genau zuhören und von Soft- Commodities und Energy- Commodities die Finger lassen. Öl ist wieder über -4% auf unter 38 $ gesunken, das ist nichts für Passive. In % des Einstiegs schwankt das brutalst, ähnlich wie ein Optionsschein, in Europa ist bei Open End Zertifikaten überwiegend die Deutsche Bank das Gegenparteirisiko.

Investoren nur in EM gehen, Eichelburg zuhören!!! Öl ist Arbeit.

Danke für den Hinweis!
 

[18:45] Aus für Platin:

FAZ: Anglo American streicht insgesamt 19.000 Stellen

Nach einem Gewinnrückgang streicht der Bergbaukonzern Anglo American insgesamt 19.000 Stellen. Zu den bereits 10.000 angekündigten wegfallenden Stellen sollen weitere 9000 hinzukommen

Der Konzern leidet an der Wirtschaftsflaute und dem starken Verfall des Weltmarktpreises für Platin.

Leserkommentar-DE: soviel zu den Platinaffen
 

[10:45] Die Preise einiger Rohstoffe steigen wieder:

FAZ: Edelmetalle, Kakao und Zucker haben Preisauftrieb

Die Preise von Silber, Gold, Kakao, Platin, Zucker und Palladium sind in den vergangenen drei Monaten in Dollar um zwischen zwölf und 52 Prozent gestiegen. Während Kakao, Silber und Gold ihre Aufwärtstrends fortgesetzt beziehungsweise wieder aufgenommen haben, kam es bei Platin und Palladium zum Bruch der Korrekturbewegung, die im vergangenen Jahr zu massiven Preisrückschlägen geführt hatte. Der Preis von Platin war von 2.222 Dollar je Unze im Mai auf bis zu 787 Dollar im Dezember gefallen. Das entspricht einem Minus von 65 Prozent. Inzwischen kostet Platin wider 1.077 Dollar je Feinunze.

Die Preisbewegung dreht sich also wieder um. Nicht bei Industriemetallen. Aber etwa bei "Geld": Gold & Silber. Auch der Baltic Dry Index ist wieder um 300% gestiegen.


Neu 2009-02-12:

[19:30] Der Ölpreis steigt wieder:

Handelsblatt: Ölpreis: 45 Dollar sind nicht billig

Die OPEC tut alles, was sie kann, um den Ölpreis wieder in eine Region von 75 US-Dollar pro Fass hochzureden, die sie als "angemessen" bezeichnet. Einige Analysten glauben sogar, dass der Ölpreis diesen Stand bis zum Jahresende erreichen wird. Doch die Vorstellung, dass dies eine Rückkehr zur Normalität bedeutet, erscheint wenig sinnvoll.

Es könnte sein, dass eine Trendwende eingesetzt hat: weg von den Staatsanleihen wieder in die Rohstoffe.

Das dürfte den Anstieg erklären, obwohl der Ölverbrauch weiter sinkt.

Einem anderen "Rohstoff" geht es noch besser - Gold: $951


Neu 2009-02-11:

[16:30] Kommt ein Hungerjahr 2009?

MarketOracle: Catastrophic Fall in 2009 Global Food Production

After reading about the droughts in two major agricultural countries, China and Argentina, I decided to research the extent other food producing nations were also experiencing droughts. This project ended up taking a lot longer than I thought. 2009 looks to be a humanitarian disaster around much of the world

Sieht so aus.
 

[16:30] Dr. Copper legt wieder zu:

Handelsblatt: Kupferpreis glänzt wieder

Das Industriemetall hat sich von seinen Tiefständen deutlich erholt und profitiert von Konjunkturhilfen. Allein seit Mitte Dezember hat der Kupferpreis an der Londoner Metallbörse (LME) um rund 700 Dollar auf rund 3 500 Dollar je Tonne zugelegt.

Offenbar beginnt jetzt die Flucht in die Realgüter. Der Kupferverbrauch steigt sicher nicht.


Neu 2009-01-24:

[12:15] Es kommt wieder Waffenuran auf den Markt:

Spiegel: Obama plant historischen Abrüstungspakt

Barack Obama will weniger Atomsprengköpfe - und reicht Moskau die Hand zu neuen Abrüstungsgesprächen. Der neue amerikanische Präsident will einem Zeitungsbericht zufolge die Atomarsenale in Russland und den USA drastisch verkleinern.

Diesesmal auch aus den USA. Die Uranpreise werden weiter sinken. Wer noch in Uranminen ist - gute Nacht.


Neu 2009-01-21:

[16:15] Eigenbericht - Stromüberschuss wird Ökoenergie killen:

Ich hatte gerade ein Telefonat mit einer Dame aus Deutschland, die wollte sich eine Photovoltaikanlage zur Energieeinspeisung auf Kredit anschaffen. Davon habe ich selbstverständlich abgeraten. Offenbar war ein Verkäufer bei ihr, der wieder ein Schaf zum Scheren suchte.

Dabei ist mir ein wichtiger Gedanke gekommen: die massive Reduktion der Industrie wird auch den Energieverbrauch massiv reduzieren. Daher werden die Energiekonzerne bald vor der Notwendigkeit stehen, Kraftwerke stillzulegen, was sie nicht gerne wollen - totes Kapital.

Daher werden sie sicher versuchen, Konkurrenz wie die Windräder oder die Photovoltaik aus dem Weg zu räumen. Diese mögen sie ohnehin nicht, da sie nur zu unberechenbaren Zeiten Strom liefern. Die Konzerne mögen aber "planbare" Energie. Die Wut in den EVUs über diese Unplanbarkeit, etwa der Windkraft ist unvorstellbar gross (habe ich selbst bei E.ON erlebt).

Es ist daher zu erwarten, dass die Konzerne ihre Lobbyaktivitäten in diese Richtung verstärken werden. Vielleicht kommen sie auch mit "bezahlbarer Energie", wo in Kampagnen die horrenden Öko-Subventionen durch die Stromverbraucher angeprangert werden. Bis jetzt haben die Konzerne das toleriert, da es ohnehin die Verbraucher zahlten und sie selbst Energiekosten, etwa bei Gaskraftwerken sparten. Sobald aber Kraftwerke stillgelegt werden müssen, ist der Spass vorbei. Alle Schafe, die in solche "Öko-Anlagen" investiert haben, werden sehr bald geschoren werden - die Subventionen werden bald weg sein, möglicherweise auch die Möglichkeit zur Einspeisung in das öffentliche Netz.


Neu 2009-01-19:

[21:00] Zeit zum Eindecken mit Rohstoffen:

FTD: USA und China bevorraten sich

Die Rohstoffpreise sind auf niedrigem Niveau - Regierungen wittern eine günstige Einstiegsmöglichkeit: USA und China stocken bei Öl und Industriemetallen ihre strategischen Vorräte auf. Marktteilnehmer sehen darin ein Kaufsignal.

Tiefer werden die Preise kaum mehr fallen. Wenn sie wieder steigen, dann wegen Hyperinflation.


Neu 2009-01-16:

[14:30] Ölverbrauch geht zurück:

FTD: Energieagentur warnt vor Verbrauchkollaps

Die Internationale Energieagentur senkt ihre Vorhersage für den Ölverbrauch 2009 um satte eine Million Fass täglich. Das bedeutet, dass der Verbrauch erstmals seit 1982 zwei Jahre in Folge sinkt. Der Ölpreis notiert bei 35 $.

Der Verbrauch ist sicher schon viel weiter gesunken, der Ölpreis zeigt es ja: $33/bbl.

Und der Verbrauch wird noch viel weiter zurückgehen, wahrscheinlich um 1/3 oder mehr.


2009-01-06:

[8:00] Ölpreis-Entwicklung wie 1998?

FTD: Ölpreis eilt Richtung 50 Dollar

Wilde Achterbahnfahrt auf dem Ölmarkt: Nachdem der Preis bis auf knapp 32 $ abstürzte, nähert er sich inzwischen wieder 50 $ an. Einige Experten sehen nun Parallelen zur Russlandkrise 1998. Damals brach der Preis bis auf 10 $ ein - und schnellte dann stark wieder nach oben.

Auch damals haben sich die Investment-Affen in US-Staatsanleihen verkrochen. Nur damals waren die USA in einem viel besseren Zustand.


Neu 2009-01-04:

[16:30] Was sich in einem Rohstoffland abspielt:

TAZ: Kongos Bergbau kommt zum Stillstand

In der Demokratischen Republik Kongo haben die meisten Mineralienfirmen dichtgemacht, Hunderttausende Menschen haben ihren Lebensunterhalt verloren. Es drohen verbreitet Unruhen.

So ist das, wenn man von einer Monokultur leben und dort der Markt zusammenbricht.


Neu 2009-01-03:

[19:30] Rohstoffpreise steigen wieder:

DasGelbeForum: Das Jahr beginnt mit rasant steigenden NE-Metallpreisen.

Nickel Veränderung zur Vorwoche + 33,8%, doch Inflation in den nächsten Monaten im Anmarsch?

Die "Rohstoff-Deflation" des letzten halben Jahres scheint also vorbei zu sein. Jetzt dürfte die Trendwende in Richtung Hyperinflation losgehen.

Nur Gold hat sich gehalten: Die Profiteure der Angst


Neu 2009-01-01:

Seitenauslagerung.


 
     
 
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