Interessantes zu den Zentralbanken / Währungen 1-6/2009

Diese Seite bringt Informationen über die Zentralbanken und zum Thema Währungen.

Seite ab: 2009-01-01
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2009-06-30
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Neu 2009-06-24:

[16:30] Etwas Geldtheoretisches:

Handelsblatt: Es werde Geld – es werde Krise

Die Vorschläge zur Regulierung der Finanzmärkte gehen an einen fundamentalen Problem vorbei: Banken schaffen mit einem simplen Trick seit Jahrhunderten scheinbaren Reichtum, der sich immer wieder in Luft auflöst. Seit 1970 hat diese Praxis den Ländern der Welt 124 systemische Bankenkrisen beschert


Neu 2009-06-17:

[10:00] Zeit für ein neues Währungssystem, basierend auf Gold:

MM: Countdown für den Dollar

Die Zeit ist reif für ein neues globales Währungsarrangement. Denn das bisherige ist eine der Ursachen der derzeitigen Krise. Amerikas Gläubiger werden bereits unruhig - ein neuer Goldstandard könnte den Dollar als Weltwährung ablösen.

Bleibt viertens: Gold. Die Schwellenländer könnten vom heutigen informellen Dollar-Standard zu einem informellen Goldstandard übergehen. Die Schwäche ihrer Institutionen würden sie durch den Aufbau von Goldschätzen kompensieren, ihre voluminösen Dollar-Reserven würden sie sukzessive umschichten. Mit dem Nebeneffekt, dass sich die USA nicht mehr wie gewohnt im Ausland verschulden könnten und der Dollar stark an Wert verlöre

Immer mehr sehen es also.


Neu 2009-06-05:

[10:00] Das Gelddrucken schlägt zurück:

BernerZeitung: Notenbanken drohen Kontrolle über langfristige Zinsen zu verlieren
NP: Rising Interest Rates: An Unintended Consequence of US Policy

Zum andern, und viel wichtiger, scheint sich unter den Anlegern ein gewisses Unbehagen über die extrem expansive Politik der Notenbanken, aber auch über die ausufernden Staatsdefizite zu verbreiten. Einen Fingerzeig dafür liefern die Renditen von Staatsanleihen, die in den letzten Wochen und Monaten zum Teil markant zugelegt haben. Augenfällig sind etwa die Renditesprünge bei US-Papieren: Der seit Anfang Jahr zu beobachtende Anstieg um 1,5 Prozentpunkte bei den 10-jährigen Treasuries ist der steilste seit 15 Jahren.

Die Bond-Vigilantes sind also zurück und verkaufen die langen Staatsanleihen wegen dieser Gelddruckerei ab. Die natürliche Grenze des "Qunatitative Easing" scheint also erreicht.

Dem Goldpreis geht es deswegen trotz Drückungsversuchen recht gut: er ist nahe $1000.


Neu 2009-06-03:

[12:15] Bofinger vs. Polleit = Staat vs. Gold:

Spiegel: Wer soll das bezahlen

Die Folgen der Finanzkrise sind bedrohlich, zwei Szenarien denkbar: Verliert das Geld massiv an Wert, kommt die große Inflation? Oder droht der Welt die Deflation, ein lähmender Preisverfall? Die Ökonomen Peter Bofinger und Thorsten Polleit streiten über die Stabilität der Währung.

Die Bofingers dieser Welt stehen für die Hyperinflation.

[14:00] Leserkommentar-DE dazu:

Rothschild Polleit (Barclays) sieht neben der Hyperinflation auch eine neue Goldwährung. Es gibt da so eine Regel, wette niemals gegen Rothschild. Es scheint, als wären Rothschilds dick im Gold investiert, warum also sollen wir den Bofingers dieser Welt glauben?!

Ja, die Bofingers werden bald verschwinden, Rothschild und Gold nicht.


Neu 2009-06-01:

[19:45] Leserfrage-DE zur Monetisierung:

Wenn nun monetisiert wird, also Staatsanleihen von den Zentralbanken direkt gekauft werden, dann tritt die Zentralbank ja als direkter Kreditgeber
für den Staat auf. Aber kein Kredit ohne Sicherheiten. Welche Sicherheiten werden die Staaten ihren Zentralbanken wohl geben?

Und im Falle der Nichterfüllung gehören dann Staatsvermögen, das Vermögen aller Bürger, einer handvoll Leute der Hochfinanz.
Also gehe ich davon aus, dass diese Monetisierung der letzte Akt ist, dann schnappt die Falle zu. Eine gruselige Vorstellung ...

Generell kann jeder monetisieren, also etwas in Geld verwandeln, nicht nur Zentralbanken. Einfach in dem er einen Kredit aufnimmt und dieses Geld ausgibt. Die Amerikaner haben ihre Häuser monetisiert. Die Frage dabei: wie gut sind die Kreditsicherheiten?

Die Zentralbanken haben gegenüber normalen Banken ein Privileg: sie können Geld für Kredite selbst "erzeugen". Mit diesem Geld kaufen sie dann Staatsanleihen oder andere Wertpapiere. Dadurch steigt die Geldmenge gewaltig an, die Preise explodieren dann, die Währung und die Wertpapiere darin wird abverkauft, da sie an Wert verliert. Das ist die natürliche Grenze der Monetisierung durch Zentralbanken.

Wenn der Abverkauf der Währung beginnt, gehören nicht die Geld-Vermögen der Hochfinanz, diese werden real einfach weniger wert. Davor muss man sich retten - mit Gold oder anderen Realgütern. Am Ende gehen Währung, Staat und Zentralbank mit ihren wertlosen Anleihen bankrott.


Neu 2009-05-31:

[17:45] Leserfrage-DE - zum IWF:

woher generiert eigentlich der IWF seine Kredite? Darf er womöglich jede Währung seiner Wahl selbst "drucken"?

Diese kommen aus 2 Quellen: Beiträge der Staaten und vom Kapitalmarkt über Anleihenausgabe.

Aber der IWF will jetzt auch selbst seine Sonderziehungsrechte drucken können.


Neu 2009-05-12:

[9:45] Banknotenpapier ist sehr gefragt:

Cash: Geldpapier-Fabrik kommt kaum nach mit Liefern

Bei der Papierfabrik Landqart, welche die Nationalbank mit Banknotenpapier beliefert, sind die Auftragsbücher rappelvoll. Lanqart prüft jetzt die Kapazitätserweiterung um das Dreifache, sagt der Firmenchef zu cash.

Es wird also auch massiv Papiergeld gedruckt. Auch im Euroraum gibt es immer mehr druckfrische Geldscheine.

[15:45] Spassiges Animationsvideo über natürliche Geldvermehrung: Bontrust (www.adme.ru)

[12:45] Leserfrage-DE zu den "grossen" Scheinen:

wie lange wird es noch dauern, bis man nicht mehr die "kleinen Scheine" druckt, sondern gleich auf große Scheine übergeht?

Ich wette um einen Ihrer geliebten Doppelwhopper, daß wir spätestens im Oktober 2009 die ersten 1.000 Euro-Scheine sehen werden.
Nehmen Sie die Wette an?

Politiker haben einen Horror vor der Ausgabe von grossen Scheinen, aber bei genügend Geldentwertung werden sie gezwungen, solche auszugeben. Die USA haben als grösste Banknote den 100-Dollar Schein. China hat den 100-Yuan Schein. Ich habe in China selbst schon gesehen, wie grosse 100Y Pakete beim Bezahlen abgezählt werden.

Daher nehme ich diese Wette nicht an.

[20:45] Angeblich werden grössere Euro-Scheine schon gedruckt - wir werden sehen.

[17:30] Leserzusendung - Hier ist er schon, der EUR 1000 Schein:



Neu 2009-05-11:

[11:00] Währungsreform oder Inflation als Ausweg?

HNA: Währungsreform ist möglich

Um mittelfristig zu verhindern, dass Deutschland unter der Schuldenlast handlungsunfähig wird, sieht der Steuerexperte Prof. Bernd Neufang nur zwei Möglichkeiten: Entweder eine hohe, gesteuerte Inflation oder eine Währungsreform in der gesamten Euro-Zone.

Eine längere Phase hoher Inflation wird bei unserem Schuldenbergen nicht funktionieren, da diese abverkauft werden. Dann kommt der hyperinflationäre Crash der Währung. Ausserdem müssten die Einkommen massiv steigen, dafür sind sie im Westen zu hoch.

Ein Währungsreform bedeutet die kalte Enteignung aller Geldbesitzer on Oben. Das wagt derzeit keine Regierung, daher auch die Bankenrettungen. Danach kann man nicht mit der Schuldenorgie fortfahren, da lange Zeit niemand mehr Kredit gibt.


Neu 2009-05-06:

[16:30] Leserzuschrift-DE - Deutsche Bundesbank verteilt "Geld":

anbei ein paar Bilder von "vernichtetem" Papiergeld.

Diese Päckchen wurden auf der INVEST Messe in Stuttgart vor gut zwei Wochen in Mengen verteilt. Leider sind die Aufnahmen nicht so toll, aber interessant ist es trotzdem, daß aus dem Verkehr gezogenes Geld wieder so in "Umlauf" gebracht wird und der Spruch auf den Beuteln ist auch spitze.

Aufgrund des Farbtons kann man auch erkennen, ob eher z.B. 100er oder 500er Scheinreste im Päckchen sind.

Hier sieht man den wahren "Wert" von Papiergeld - den Heizwert.


Neu 2009-05-03:

[11:15] Etwas zu unserem Geldsystem:

Kopp: Unser Geld ist nichts wert, denn es wird aus Schulden erzeugt!

Geld wird durch Vergabe von Krediten geschaffen, also durch Schulden. In Wahrheit verleiht die Bank nur Luft, ein paar Zahlen auf dem Bildschirm!

– Banken verfügen grundsätzlich nur über einen Teil ihrer Sichteinlagen (gemeint sind damit die täglich verfügbaren Guthaben auf Konten), die als Barreserve gehalten und nicht weiter verliehen werden dürfen. Ein zusätzlicher Teil muss bei der Notenbank entsprechend als Mindestreserve hinterlegt werden.

– Die Mindestreserve bei europäischen Banken beträgt zwei Prozent.

– Den Rest, die sogenannte »Überschussreserve«, kann die Bank nutzen, um weitere Kredite zu vergeben. Je nach Rating muss aber nur ein Teil der Kreditsumme auch wirklich vorhanden sein.

– In den USA konnten die Banken bisher den zehnfachen Wert ihrer Einlagen verleihen.

– In Deutschland ist dies der 18-fache Wert des Eigenkapitals eines Finanzinstitutes.

– Nur ein kleiner Teil, etwa drei Prozent der Guthaben, sind bei den Banken als Bargeld ständig verfügbar. Das erklärt, warum die Banker nichts mehr fürchten als einen »Run« auf ihre Banken, denn das hat in der Vergangenheit immer wieder zu Fällen von Zahlungsunfähigkeit geführt.

Wenn der Run gross genug ist, sind Banken, Zentralbank und Staat pleite.

Goldmünzen dagegen haben auch nach 500 Jahren noch einen Wert: 500 Jahre altes Wrack verschwindet im Atlantik


Neu 2009-04-26:

[17:30] Neue Kriegskasse für den IWF:

Spiegel: IWF stockt Kriegskasse auf

Frisches Geld zur Frühjahrstagung: Der IWF erhält eine weitere Viertelbillion Dollar, um Länder zu stützen, die durch die Weltwirtschaftskrise stark in Bedrängnis geraten sind. Gleichzeitig dringt Fondschef Strauss-Kahn auf eine schnelle Wiederbelebung des siechen Bankensektors.

Wo kommt das Geld her? vermutlich Versprechen/Haftungen von Regierungen und eigene Anleihen-Ausgabe.

Real sind sie alle ratlos: Die Weltenretter sind immer noch ziemlich ratlos

[21:30] Leserzuschrift-AT dazu:

Der IWF wird SDRs (SZR) im Währungskorbwert von 750 Mrd. $ drucken, das ist real. Nachdem dies Eigenkapitalpapiergeld ist, geht es direkt in die Geldmenge M1, die übrigens seit einigen Monaten sinkt (weil die Guthaben der Firmen wegschmelzen). Dann sinkt sie nicht mehr. Das wird den Edelmetallen sehr gut tun und Gold auf den Weg zu seinem wahren Preis um die heute 7000$/ oz bringen.

Ob der IWF Kredite bekommt, um welche zu vergeben, kann uns egal sein, alles nur Kreditpapiergeld, das wird nichts mehr, das Reflationieren der Assets per Kredit ist kaputt. Die Korruptis würden halt gerne den aufgeblasenen Finanzsektor behalten und krallen sich deshalb am Monetarismus fest, weil dieser den Finanzsektor als Distributionskanal benutzt und da kann man verdienen. Wenn der Staat wollte, dass Häuserpreise wieder steigen, muss er die Häuser kaufen, das funktionierte (ist aber Blödsinn). Das direkte Staatsausgabensystem wird wohl wieder kommen, ist zumindest besser, als das, was wir die letzten 25 Jahre gesehen haben. Uns egal soll heißen: Superkreditgeldexpansion bringt uns auch nichts.


Neu 2009-04-15:

[16:00] Der CFR "brütet" Digitale Gold-Währung aus:

Novosti: Neuer Vorschlag für Weltwährung: Digitales Gold

Virtuelles Gold als bargeldloses monetäres System ist nach Ansicht von Benn Steil, Direktor des Amtes für internationale Wirtschaft des US Council for Foreign Relations, die einzige echte Alternative zum US-Dollar als die neue globale Währung.

"Der einzig sichere Weg für China, die Abhängigkeit vom US-Dollar zu schwächen, besteht darin, Goldreserven zu erhöhen. Es wird mich nicht überraschen, wenn China mit einer radikalen Steigerung seiner Goldreserven beginnen wird."

Diese Währung gibt es schon: www.goldmoney.com.

Interessant, dass dieser Eliteklub CFR in seinen Think Tanks bereits an die Zeit nach dem Papier-Dollar denkt.


Neu 2009-04-09:

[16:00] Das kommen die IWF-Geldbomber:

Handelsblatt: G20 geben „Helikopter-Geld für alle“
MMnews: SZR: Helikopter-Geld für den Globus

Heftige Kritik von EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark über die kräftige Aufstockung der Sonderziehungsrechte (SZR) des Internationalen Währungsfonds (IWF). Deutschland wurde gezwungen, nachzugeben.

"Das ist reine Geldschöpfung. Das ist Helikopter-Geld für den Globus", sagte Stark dem "Handelsblatt" zur Aufstockung der IWF-Sonderziehungsrechte (SZR). "Es hat keine Prüfung darüber gegeben, ob es einen globalen Bedarf an zusätzlicher Liquidität überhaupt gibt." Früher habe man sich viel Zeit genommen, um so etwas zu prüfen.

Das alles wird jetzt frisch gedruckt und weltweit abgeworfen. Hyperinflation, wir kommen.

Leserkommentar: SOLCHE GENIES HAT DIE DEMOKRATIE AM START, DA KANN JA NIX MEHR SCHIEFGEHEN: Die Notenbanken müssen die Schleusen öffnen


Neu 2009-04-07:

[12:30] Verschiedene Geldarten:

Zeitfragen: Regierungsgeld und Goldstandard in der Reformbewegung des amerikanischen Geldwesens

Last but not least: Die Menschheit habe ein extrem kriegerisches Jahrhundert erlebt, an dem das FED und mit ihr auch andere Notenbanken eine erhebliche Mitverantwortung tragen.
Die Botschaft von Griffin und Brown ist klar: Die Geldfrage sei hochpolitisch und dürfe nicht einfach den Politikern und Notenbankern überlassen bleiben. Die heutige Geldordnung sei nicht einfach gegeben. Es gelte zu akzeptieren, dass das FED-System gescheitert sei und dass man deshalb mit dem noch Brauchbaren etwas Neues schaffen müsse.

Für alle geldtheoretisch Interessierten.


Neu 2009-04-02:

[16:00] Was die G20 mit den Währungen vorhaben:

Larry Edelson: A Sneak Peek at the Future

Undoubtedly, the spotlight at today’s G-20 meeting will be on what leading finance ministers and central bankers plan to do about the global financial sewage. What you won’t hear much about, though, will be the secret meetings hidden from the media to forge a radical overhaul of the world’s monetary system.

The real goal of the G-20 meetings: Creation of a new financial order based upon drastically new units of paper or fiat money to help wipe the world’s debt ledgers clean.

How? By systematically and progressively devaluing existing currencies, especially the U.S. dollar, and re-inflating ALL asset prices.

Er meint, dass die G20 alle Währungen abwerten wollen, um eine gigantische Asset-Reflation durchzuführen. Ich bin nicht davon so überzeugt.

Das bedeutet aber, dass nicht nur Gold massiv steigt, sondern auch alle anderen Preise. Das kippt dann die Staatsanleihen. Daher wird man es wohl bei einem einfachen Reflationsversuch der Finanz-Assets belassen.


Neu 2009-04-01:

[16:00] Ein neuer Goldstandard durch Russland und China?

RadioUtopie: Sensation: Russland fordert Goldstandard für IWF-Weltwährung SZR
Telegraph: Russia backs return to Gold Standard to solve financial crisis

Die Welt verändert sich dramatisch mit jedem Tag und hier gucken Sie Talkshow. Heute nun ein richtiger Hammer: Russland fordert für die immer noch nicht in Deutschland begriffene kommende Weltwährung der "Sonderziehungsrechte" (SZR) des Internationalen Währungsfonds den Goldstandard.
Bei den Papierschnipsel-Druckern wird nackte Panik ausbrechen.

Wie der britische "Telegraph" berichtet, äusserte Arkady Dvorkevich, Chef-Ökonom des Kreml, vor dem am 2.April beginnenden G20-Gipfel in London folgendes:

"Wir könnten auch über einen effektiveren Gebrauch von Gold in diesem System nachdenken"

Die wahre russische "Terrorwaffe" gegen das US/UK-Imperium. Aber beim Goldstandard wird es enden.


Neu 2009-03-31:

[7:30] Ökonomen beginnen neuen Goldstandard zu diskutieren:

Welt: Ökonomen bringen neuen Gold-Standard ins Spiel

Bei den großen Weltdevisen Dollar und Euro sind in den letzten Wochen schwere Verwerfungen zu beobachten. Verbraucher fürchten um die Kaufkraft ihres Geldes und den Verlust ihrer Ersparnisse. Um eine Inflation wie in Simbabwe zu vermeiden, schlagen Ökonomen eine Bindung der Währungen an Gold vor.

Aha, einigen dämmert es also, dass Währungen eine Grundlage mit realem Wert brauchen. Da würde eine massive Aufwertung des Goldes und eine massive Abwertung der bisherigen Währungen mit sich bringen.

[9:45] Wirtschafts-Trottel Bofinger hat es natürlich nicht kapiert: 1944 war die Welt weiter als heute

[14:45] Ergebnisse der Umfrage zum Welt-Artikel:

Auf welche Währung sollte das weltweite Finanzsystem setzen?
2% Dollar
7% Euro
0% Yen
0% Britisches Pfund
8% Eine neue, vom IWF geschaffene Währung
78% Gold
4% Sonstige

Da waren die Gold-Bugs am Werk.

[20:45] Leserkommentar-DE zur Umfrage:

78% Gold...wow und das am Anfang der Krise. Auch hier werden Sie damit richtig liegen indem sie in den Seminaren sagen: "Wenn die Massen ihre gesamten Ersparnisse verloren haben, werden sie nur noch den Goldstandard akzeptieren!"


Neu 2009-03-30:

[16:30] Eine neue Kunstwährung - der Euras:

BernerZeitung: Kunstgeld aus der Steppe soll den Dollar ersetzen

Schon bald könnte es eine Leitwährung mehr geben: den Euras. Mit dem neuen Geld wollen die zentralasiatischen Staaten unter Führung von Kasachstan und Russland den Dollar konkurrieren.

Auf welche Ideen die Diktatoren kommen. Das soll wohl ein neuer "Transferrubel" werden.

China hat auch eine "Reservewährung": China schiebt Renminbi als Leitwährung an

Sorry, Chinesen, euer Yuan ist nicht konvertibel, daher ungeeignet.

PS: Renmimbi heisst "Volksgeld", Yuan ist die Währungseinheit.

Hier ist etwas Besseres - Gold: Russia backs return to Gold Standard to solve financial crisis


Neu 2009-03-26:

[9:30] Leserzuschrift-AT - goldgedeckte Währung:

wie beurteilen Sie die Entwicklung des Goldpreises falls eine goldgedeckte (Weltw)ährung eingeführt wird? Diese Maßnahme würde sich doch auf den Goldpreis auswirken, es müsste doch von ZB-Seite dafür gesorgt werden, dass keine signifikanten Schwankungen auftreten? Eventuell könnte auch der private Handel/Besitz von Gold eingeschränkt/verboten werden.

Unter $25000/oz Goldpreis braucht man gar nicht anzufangen, über eine Golddeckung nachzudenken. Gold ist dann Geld, Papiergeld in Gold frei zum fixen Kurs umtauschbar. Ein Goldverbot ist das genaue Gegenteil.
 

[7:00] China und die neue Welt-Reservewährung:

Chinesische Zentralbank: Reform the International Monetary System

The outbreak of the current crisis and its spillover in the world have confronted us with a long-existing but still unanswered question,i.e., what kind of international reserve currency do we need to secure global financial stability and facilitate world economic growth, which was one of the purposes for establishing the IMF? There were various institutional arrangements in an attempt to find a solution, including the Silver Standard, the Gold Standard, the Gold Exchange Standard and the Bretton Woods system. The above question, however, as the ongoing financial crisis demonstrates, is far from being solved, and has become even more severe due to the inherent weaknesses of the current international monetary system.
.
II. The desirable goal of reforming the international monetary system, therefore, is to create an international reserve currency that is disconnected from individual nations and is able to remain stable in the long run, thus removing the inherent deficiencies caused by using credit-based national currencies.

Mit dem Dollar ist man nicht mehr glücklich, will aber noch nicht sofort zu einen goldbasierten System übergehen. Dieser Vorschlag mit den IWF-Sonderziehungsrechten wird kaum funktionieren.


Neu 2009-03-24:

[13:15] Leserzuschrift-DE - wenn die SZR zur neuen Währung werden, war's das mit Gold womöglich erstmal:

China fordert neue Weltwährung

Wer geht schon noch in Gold, wenn es eine neue Leitwährung gibt? Dann "vertrauen" plötzlich alle wieder in die neue, künstliche Stabilität.

Nicht aufregen: das ist nur ein neuer Trick der weltweiten Papier-Akrobaten. Hat seinen Ursprung sicher nicht in China sondern in den USA.


Neu 2009-03-19:

[18:30] Entschuldung über die Notenpresse?

Yahoo: «Entschuldung über die Notenpresse» -Hintergrund

Die USA pumpen mehr als eine Billion Dollar zusätzlich in die Finanzmärkte: Die Notenbank will hypothekenbesicherte - und damit im Wert drastisch gefallene - Wertpapiere in einem Wert von 750 Milliarden Dollar aufkaufen. Spektakulär ist aber vor allem die Ankündigung der Fed, langfristige Staatsanleihen für bis zu 300 Milliarden Dollar aufzukaufen. Diesen Artikel weiter lesen

Eine solche Entschuldung ist besonders im Westen nicht so einfach. In der Realität werden alle Schulden Staats- bzw. Zentralbank-Schulden. Dann folgt der Staatsbankrott.

Eine reale Entschuldung von Privatpersonen und Firmen ist nur bei stark steigenden Realeinkommen möglich, also ausgehend von einem niedrigen Lohnniveau. Das ist aber bei uns nicht gegeben. Sobald die heutigen Anleihenberge und deren Währungen aber abverkauft werden, sinkt der Wert der Währung schneller als die Einkommen steigen können. Daher sind die heute einsetzenden Hyperinflations-Strategien sehr gefährlich.


Neu 2009-03-17:

[11:30] IWF-SDR eine neue Weltwährung?

MMnews: Neue Weltwährung kommt

Durch die Hintertür will der IWF eine neue Weltwährung schaffen. Das Kunstgebilde heisst "Sonderziehungsrechte". Was sich allerdings hinter dem Wortungetüm verbirgt, ist mehr als explosiv.

Diese Kunstwährung gibt es schon lange, nur jetzt wird sie eifrig gedruckt. Nichts Neues.

Auf MMnews macht man daraus wieder einen Globo mit umfassendem Währungsschnitt. Bitte auf dem Boden bleiben.

[14:00] KOmmentar Hr. Ziemann dazu:

"Sonderziehungsrechte" oder "special drawing rights" (SDR) gibt es schon seit dem Jahr 1969. Sie sind im Prinzip nichts anderes als eine Kunstwährung des Internationalen Währungs-Fonds (IWF), bei der Ungleichgewichte zwischen den Währungen ausgeglichen werden sollen.

Die derzeitig laufende Diskussion innerhalb der G20-Gruppe dient dazu, Staaten durch die Ausgabe neuer Sonderziehungsrechte mit benötigten Devisen zu versorgen.

BEISPIEL: Der IWF will Staaten oder Projekte in verschiedenen Ländern fördern. Er benötigt dafür $20 Mrd, EUR 10 Mrd und YEN 200 Mrd. Da der IWF nicht selbst Dollar, Euro oder Yen schöpfen kann, verschuldet er sich bei den Notenbanken der drei Länder in deren lokaler Währung. Er erhält nun die Dollar, Euro und Yen und kreiert eine entsprechende Menge von SDR, die die jeweiligen Notenbanken in ihrer Bilanz als Währungs-Reserven ausweisen. In der Bilanz des IWF stehen nun auf der AKTIVA-Seite die Dollar-, Euro- und Yen-Guthaben und auf der PASSIVA-Seite die Verbindlichkeiten in Form der geschaffenen Sonderziehungsrechte. Nun überweist der IWF der Ukraine beispielsweise $5 Mrd zur Stützung des Staates: Das Dollar-Guthaben des IWF verringert sich um $5 Mrd und der IWF bucht Forderungen über $5 Mrd gegenüber der Ukraine in seiner Bilanz ein. Dass die Ukraine niemals diese Schulden begleichen können, ist hier nicht relevant. Allerdings hat die Ukraine nun "wirkliche" $5 Mrd auf ihrem Konto und kann so Verpflichtungen gegenüber dem Ausland begleichen. Das Geld ist letztendlich durch die Ukraine ausgegeben und der IWF hat eine Phantom-Forderung von $5 Mrd in seinen Büchern, die wohl niemals beglichen wird. Und die US Notenbank hat wiederum eine aquivalente, in SDR ausgedrückte Forderung in ihr Büchern, die der IWF seinerseits niemal begleichen kann.

Es handelt sich also nur um einen weiteren Prozess der Geld-Schöpfung, d.h. neues Papier entsteht aus dem Nichts. So wie die Notenbanken die Staatsschulden ihrer jeweiligen Länder durch Aufkauf der Staatsanleihen monetarisieren können, kann der IWF durch Ausgabe der Sonderziehungsrechte die Schulden anderer Staaten monetarisieren. Das Geld wird ausgegeben, aber dahinter steckt nichts als ein reines Versprechen der Rückzahlung.


Neu 2009-03-16:

[14:00] Der IWF produziert selbst Hyperinflation:

Telegraph: IMF poised to print billions of dollars in 'global quantitative easing'

The International Monetary Fund is poised to embark on what analysts have described as "global quantitative easing" by printing billions of dollars worth of a global "super-currency" in an unprecedented new effort to address the economic crisis.

Damit kann er dann alles und jedes retten.


Neu 2009-03-02:

[21:30] Das Problem der Zentralbanken mit den schlechten Wertpapieren:

Telepolis: Europäische Zentralbank mit Milliardenverlusten?

Nun drohen auch der Europäischen Zentralbank (EZB) Milliardenverluste. Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) bleibt die EZB auf Forderungen aus Refinanzierungsgeschäften mit Geschäftsbanken sitzen. Die Summe der Forderungen aus bereits fällig gewordenen Geschäften habe sich bis zum Donnerstag schon auf 10,2 Milliarden Euro summiert, heißt es in dem Bericht. Wie hoch der Verlust letztlich ausfallen wird, zeigt sich erst dann, wenn die EZB die als "Wertpapiere" hinterlegten Papiere verkauft. Offenbar gehen aber einige Geschäftsbanken davon aus, dass es sich nun eher um "Unwertpapiere" handelt, die man als "Sicherheiten" an die EZB abgeben hat.

Doch schon jetzt ist klar, dass die Finanzkrise nun endgültig von den Geschäftsbanken auf die Notenbanken übergeschwappt ist, auf die nun ganz neue Probleme zukommen.

Die Banken wickeln die REPOs einfach nicht mehr rück ab und behalten das Geld, das sie für ihre Mistpapiere bekommen haben. Eine neue Methode, das Risiko auf die ZBs abzuladen.
 

[10:00] Die Gelddrucker in Hochform:

Handelsblatt: Die Gelddruckmaschinen laufen an

Als letzte Waffe haben die Notenbanken dann noch das so genannte "Quantitative Easing" in ihrem Arsenal. Im Prinzip geht es dabei um nichts anderes als das Anwerfen der Notenpresse. Die Zentralbanken pumpen durch den Kauf von Staatsanleihen frisches Geld in die Volkswirtschaft. Eine extreme Politik, die die US-Notenbank im Prinzip schon jetzt verfolgt, die die Europäische Zentralbank aber so lange wie möglich verhindern will.

Wer etwas anderes vemutet hat, wird jetzt widerlegt. Die westliche Politik toleriert keine deflationäre Depression. Also wird jetzt Geld gedruckt.

Die wirklichen Massen an neuem Geld kommen aber erst mit dem breiten Abverkauf der Staatsanleihen und aller anderen Wertpapiere sowie der Flucht aus der Währung: in der Hyperinflation. Diese sollte jetzt nicht mehr lange auf sich warten lassen.

[14:45] De Gelddruck-Firmen, deren Aktionäre und Lieferanten jubilieren: Die Gelddruckmaschine


Neu 2009-02-27:

[9:30] Wann schreibt eine Zentralbank Wertpapiere ab?

Reuters: Lehman-Pleite belastet EZB-Bilanz in Milliardenhöhe
FTD: EZB bleibt auf Milliardenforderungen sitzen

Die Pleiten der amerikanischen Lehman Brothers und isländischer Kreditinstitute belasten einem Pressebericht zufolge die Bilanz der Europäischen Zentralbank (EZB). Der Schaden für das Geschäftsjahr 2008 belaufe sich auf mehr als eine Milliarde Euro, berichtete die französische Tageszeitung "Le Monde" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen. Dafür müssten alle 16 Notenbanken des Währungsystems geradestehen.

Offenbar erst dann, wenn der Emittent pleite ist. Ein weiterer Grund, die Banken zu halten.

Die Bilanzen der ZBs sind bis oben hin mit Müll angefüllt.


Neu 2009-02-13:

Leserzuschrift-AT - Bond-Blase:

Beim Lesen Ihrer Kommentare drängt sich mir seit einiger Zeit eine Frage auf, die ich mir bisher nicht so richtig beatworten konnte. Sie schreiben immer wieder vom Abverkauf der Anleihen respektive vom Platzen der Anleihen-Blase. Nun würde ich aber doch annehmen, dass in einem solchen Fall die Zentralbanken im Allgemeinen und die FED im Speziellen (in US) doch vermutlich alle Staatsanleihen aufkaufen werden, damit das System weiter am Leben gehalten wird. Klingt das für Sie nahe liegend und wie würde es in diesem Fall weiter gehen? Der Run in Gold und die Hyperinflation können damit nicht aufgehalten werden. Diese Entwicklungen würden damit aber aus meiner Sicht vermutlich deutlich verlangsamt, da der Schein länger erhalten bleibt. Was meinen Sie dazu?

Natürlich kann die Zentralbank alle Staatsanleihen und sonstige abgestosse Wertpapiere aufkaufen. Die Geldmenge explodiert dann richtig. Die Frage ist, ob sie schnell genug vorgehen, damit die Zinsen nicht explodieren. Da gibt es Zweifel.

Eine solche Massen-Monetisierung löst das Zinsproblem, aber es gibt das Problem der gleichzeitigen Flucht aus der Währung. Dadurch stürzt die Währung ab und wird unkonvertierbar: zuerst im Ausland und dann auch im Inland wird sie nicht mehr genommen. Für ein Defizitland ist das fatal.


Neu 2009-02-10:

[11:30] Leserkommentar-AT zu wie der "Rothschild-Hase" läuft:

Wahrscheinlichkeit dass es so kommt ist hoch, konnte man doch schon zu Beginn des 20 Jahrhunderts den Amis (zugegeben gegen starken Widerstand) die selbe Idee - Gründung der FED - durchsetzen. Das Ende ist wie man heute sieht - traurig.

Wenn ich mich recht erinnere sagte schon ein Rothschild-Ahn: Lasst mich das Geld eines Landes herausgeben dann interessiert mich nicht wer seine Gesetze macht.

Da die Voraussetzung dafür ein grosser Goldbesitz ist - heute muss man EZB und FED substituieren - wäre damit auch erkennbar wo das Gold der europäischen Nationalbanken hinging und mit einem schlechten Dollar (den man selbst herausgibt) zu einem manipulierten - günstigen Preis erworben werden konnte.

Mit mehr Glück als Verstand hatte ich 2002 einige Philis um € 320.-- erworben (kannte damals Ihre Seite nicht) die Verzinsung ist bis 12/2008 durchschnittlich 11,75%. Sie liegen damit GOLD richtig !

Es sieht offenbar so aus, als würde das Haus Rothschild den ganz grossen Coup landen. Besser die, als die Araber mit ihrer Scharia.

Offenbar hat Rothschild Unmengen von Gold gebunkert und wartet auf den Zusammenbruch des Papier-Finanzsystems. Dann kommt man damit heraus und bringt es als neues Geld unter die Leute - gegen Firmen und immobilien, Infrastukturen, etc. Besser gesagt, die Leute werden diese Sachen gegen Gold tauschen wollen. Es ist das Gleiche, was wir auch wollen - aber in kleinerem Rahmen.

[12:15] Leserzuschrift zu Rothschild-Hase oder Scharia:

Ich weiss nicht, ob der "Rothschild-Hase" besser ist als die Scharia. Der "Hase" bringt uns die Weltregierung und über kurz oder lang die Sklaverei. Um ehrlich zu sein, wäre mir die Scharia lieber. Man mag zu den Arabern stehen wie man will, jedenfalls offiziell lehnen Sie die Verzinsung ab, pflegen noch Werte wie Familie und Gesellschaft und glauben an die Zukinft. Dieser Glauben ist unserer überheblichen und dekadenten westlichen Welt, wie man am Beispiel demographische Entwicklung sieht, abhanden gekommen.

Man mag zu den Rothschilds stehen wie man will. Aber eine Herrschaft der Araber über Europa möchte ich nicht.

[14:15] Leserzuschrift-DE - Rothschild und Gold:

mit der geäusserten Befürchtung vor einer Rothschild-Weltregierung oder einer Sklaverei haben wir es wieder einmal: Die Angst vor den allmächtigen Juden. Freuen wir uns als Gold-Besitzer doch, dass wir auch einen grösseren Anteil am Weltvermögen erwerben können. Es hält doch niemanden davon ab, so wie die Rothschilds zum richtigen Zeitpunkt sein Gold zu verkaufen und sich dann an Aktien oder anderen stark gedrückten Vermögenswerten nochmal dumm und dusselig zu verdienen. Jetzt Gold als barbarisches Relikt der Rothschilds-Weltregierung darstellen zu wollen, bringt nur noch diejenigen Poliker, die ihre Felle davonschwimmen sehen, auf schlechte Ideen. Besser freies Gold als eine Jagd auf die Rothschilds durch neue Volks-Tribune. Diese würden dann nämlich auch die anderen Gold-Besitzer gerne enteignet sehen - Neiddebatten kennen wir ja hinlänglich


Neu 2009-02-09:

[11:45] Rothschild-Bank Barclays "droht" mit Währungsreform und Goldwährung:

Handelsblatt: Eine Währungsreform droht

Weltweit pumpen die Staaten massiv Liquidität in den Wirtschaftskreislauf. Eine fataler Fehler, warnt Thorsten Polleit, Chefvolkswirt von Barclays Capital. Er befürchtet, dass unser Geld künftig deutlich an Wert verlieren wird. Wenn sich nichts ändert, drohe sogar eine Währungsreform. Polleit weiß aber auch einen Ausweg: Gold.

Wie könnte ein Ausweg aussehen?

"Free Banking" heißt die Lösung, also das Privatisieren des Kredit- und Geldsystems. Die vorhandenen Bankverbindlichkeiten werden an das Gold angebunden, das noch in den Kellern der Zentralbanken lagert. So erhalt die ausstehende Papiergeldmenge einen Anker. Danach können Angebot und Nachfrage frei über die Quantität und Qualität des Geldes befinden. Vermutlich würde ein Goldstandard entstehen, oder ein Bimetallismus, in dem Gold und Silber Anker des Geldes werden.

Welche Staaten hätten Interesse an einer Goldpreis-Bindung?

Nochmal, es geht um das Privatisieren des Kredit- und Geldsystems. Vermutlich haben die Regierungen selbst kein großes Interesse an einem Geldsystemwechsel, denn sie brauchen das Papiergeld, um den Umverteilungsstaat zu finanzieren. Aber die Bürger haben ein Interesse an gutem Geld.

Wie ließe sich diese in der Praxis umsetzen?

Am Anfang steht die Willensbekundung des Volkes für gutes Geld. Der Rest ergibt sich von ganz allein.

Jetzt wissen wir, wie der "Rothschild-Hase" läuft. In Richtung neuen Goldstandard. Und eine neue Politik ohne Sozialstaat. Das Volk soll mit den Füssen für neues, gutes Goldgeld abstimmen. Die Vorbereitungen werden medial also schon gemacht.

Dass Rothschild da mit eigenem gebunkerten Gold eine besondere Rolle einnehmen möchte, versteht sich wohl von selbst.

[12:30] Leserzsuchrift-DE dazu:

was passiert denn mit dem Goldpreis, wenn die Währung goldgebunden ist?
Abwertung? Goldverbot? Sollte man vorher aussteigen?

Es gibt wieder Goldmünzen, Geldscheine sind auf jeder Bank in diese Goldmünzen umtauschbar. Genau das Gegenteil des Goldverbots.

Wann man umsteigen? kann heute noch nicht gesagt werden. Rothschild/Barclays erwartet eine Hyperinflation und eine Flucht ins Gold.


Neu 2009-02-08:

[15:00] Leserzuschrift-DE - zu "Währungsschnitten":

Was passiert mit vorhandenem Guthaben???

Gehen wir einmal von dem Szenario aus, dass die Regierung gezwungen ist, einschneidende Schritte beim Geldmengen-Umlauf zu ergreifen.

Es gibt hier zwei Optionen (vereinfacht, natürlich gibt es mehr...):

1) Alle Bankguthaben werden per Gesetz z.B. auf 50% herabgesetzt.Dieser Schritt war ja in diversen Foren im Oktober 2008 heiß gehandelt. Es gab Gerüchte, dies sei bereits direkt vorbereitet und sollte über das Wochenende 10./11.Oktober 08 umgesetzt werden.
Schulden werden bei einer solchen Maßnahme nicht reduziert....

2) Bankguthaben bleiben nominell, dafür wird das bare Umlaufvermögen nicht mehr eingelöst und eine Ersatzwährung ausgegeben.

Klingt unglaubwürdig? Zitat aus dem goldseiten.de-Szenario für Währungsreform 2014:
"Heute weiss kaum ein deutscher Sparer, dass vor fast 100 Jahren am 4. August 1914 ein neues Experiment des Geldsystems begann. Die damalige Regierung hob ganz einfach die Noteneinlösungspflicht auf, und der Bürger konnte seine Banknoten nicht mehr in die geliebte und bewährte Goldmark eintauschen, es sei denn er war bereit, 10 Jahre später zum Beispiel, eine Billion (1.000 Milliarden) für eine Goldmark auf den Banktresor zu legen. 1923 kollabierte die deutsche Wirtschaft, und am 15. November 1923 fand die erste deutsche Währungsreform statt. Jeder Bürger war inzwischen Billionär geworden, und er konnte eine Billion Mark in eine Rentenmark umtauschen."

Angesichts der aktuellen (Bar-)Geldabflüsse von Bankkonten wäre das auf alle Fälle eine effektive Maßnahme. Und Frau Merkel hat ja auch nur die Sparguthaben, nicht die Sparstrümpfe garantiert...

Die Frage ist nun, wie soll man sich vorbereiten oder absichern? Welche der beiden o.g. Optionen ist realistischer?

Klar, der weiseste Rat ist mal wieder, Edelmetalle zu kaufen.
Das macht aber nur Sinn mit Geld, das man kurzfristig nicht braucht.
Kommt der alltägliche Geld-Bedarf für die nächsten Monate nun besser unter die Matratze oder bleibt auf dem Konto?

Voerst braucht man vor allen diesen Sachen keine Angst zu haben, denn die Politik will die Frösche möglichst lange kochen lassen, d.h. die Leute sollen nicht merken, dass ihr Vermögen schon weg ist. Solald sie es erfahren, beginnt die Panikflucht, etwa in Gold.

Interessant wird es erst mit einsetzender Hyperinflation, d.h. wenn das Geld nicht mehr genommen wird. Erst dann sind Massnahmen zur Reduktion der Geldmenge gegenüber der Warenmenge notwendig. Aber das machen andere Politiker. Wie? ist heute nicht zu sagen.

PS: einige Monate Bedarf kann man schon noch in EUR und CHF halten - bis zur Flucht.


Neu 2009-02-02:

[10:30] Jetzt kommt wieder der "Währungsschnitt":

MMnews: Finanzkrise: Währungsschnitt unausweichlich

Die Art und Weise, wie die Politik auf die Krise reagiert, erinnert an einen Tschernobyl-Witz: Die rote Warnlampe ging an und ein russischer Ingenieur löste das Problem, indem er die Birne rausschraubte.

Je länger man nun darüber nachdenkt und je länger man verschiedene Ansätze betrachtet, kommt man zum immer selben Schluss: Es muss zwingend ein Währungsschnitt erfolgen. Auf Deutschland bezogen würden dann Steinbrück und Merkel eines Freitagabends vor die Mikrofone treten und der Bevölkerung mitteilen, dass das Geld der Bevölkerung in Zukunft nur noch einen Teilwert besäße. Wie anno 1948: 97% der Guthaben sind verpufft und die Schulden der Bevölkerung hatten nur noch eine Wertigkeit von 10%.

Im Grunde genommen müssten sich nach und nach alle EU-Länder vom Euro abkoppeln, ggf. ihre alte Währung wieder einführen und einen solchen Währungsschnitt vollziehen. Das klingt erst mal einfach. Aber wenn nur ein Land damit anfängt, verfallen alle anderen Länder in völlige Panik. Wenn nur ein Land aussteigt, dann gibt es in jedem anderen Land eine panikartige Flucht aus dem Papier - mit nicht absehbaren Folgen.

Alle Länder haben das gleiche Problem: zu viele faule Kredite und Phantom-Guthaben.

Aber weder Merkel oder Steinbrück, Obama, Sarkozy, Brown, etc., etc. werden vor die Fernsehkamera treten und für morgen eine Währungsreform ankündigen. Sie werden weiter die Verluste in Bad Bank Kellern verstecken, bis die "panikartige Flucht aus dem Papier" einsetzt.

Erst dann ist mit so drastischen Methoden zu rechnen. Denn ein Währungsschnitt bedeutet, dass die Politik eingestehen muss, dass die Vermögen weg sind. Mit entsprechendem Revolutions-Potential. Daher ist soetwas erst mit dem Staatsbankrott wahrscheinlich.


Neu 2009-01-29:

[21:00] Leserzuschrift-DE - Erkennung einer Währungsreform:

Ihre Frage zur Geheimhaltung der Währungsreform von 1948 mutet etwas weltfremd an.

Jeder in der amerikanischen Besatzungszone, der als Angestellter für die US-Besatzer tätig und nicht ganz taub und blind war, muss von den Vorbereitungen Wind bekommen haben.

Mein Vater als ehemaliger Obergefreiter der großdeutschen Wehrmacht war PoW bis 1946 und hat in den Staaten sehr wohl mitbekommen, dass es "neues Geld geben wird". Er war sicher nicht der Einzige.
Edelmetalle konnte er sich von der kargen Gefangenenlöhnung nicht leisten - US-Bürger waren eh davon ausgeschlossen - aber amerikanische Zigaretten hat er nach Deutschland mitgebracht.
Wie Ihnen bekannt, dienten diese bis zum 20. Juni 1948 als Währungsersatz und galten mehr als die papierene Reichsmark.
Bis zu diesem Tag hat ihm natürlich keiner geglaubt - der Prophet gilt nirgendwo weniger denn in seinem Vaterland und in seines Vaters Hause.
Aber das ist für Sie ja auch nichts Neues.

Natürlich kann man erkennen, dass soetwas kommen wird - wenn man kein Schaf ist und Augen und Ohren offenhält.

Aber die Masse wird wie damals immer überrascht. Siehe dieses Beispiel.


Neu 2009-01-23:

[18:00] Wie lange geht das Gelddrucken gut?

ARD: Dann drucken wir doch einfach Geld

In der Finanzkrise sind die Zentralbanken zu einem mächtigen Player im Milliardenspiel geworden. Eine Macht, die einzig auf dem Vertrauen in das Papiergeld beruht. Ein schwaches Fundament.

Das Gelddrucken geht so lange gut, bis die Währungen abverkauft werden - dann Hyperinflation.


Neu 2009-01-08:

[18:30] Die Financial Times sieht nur Gold als Alternative zu den heutigen Währungen:

FT: There is only one alternative to the dollar

The great challenge confronting the foreign exchange market at the start of 2009 is finding a good alternative to the US dollar.

As a result of the global scope of the recession, there is no country that wants its exchange rate to appreciate. The clear alternative to the dollar in 2009 is not other currencies but that ancient form of money: gold. Precious metals could emerge as a hedge for investors suspicious of central banks and fearful that inflation will be the simplest solution to the challenge of global deleveraging.

Die Verzweiflung in Londons City muss also schon gross sein, dass soetwas in der FT erscheinen kann.

Artikel einrahmen und aufhängen.


Neu 2009-01-01:

Seitenauslagerung.


 
     
 
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