Interessantes zu den Zentralbanken / Währungen allgemein 7-12/2009

Diese Seite bringt Informationen über die Zentralbanken und zum Thema Währungen.

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2009-12-31
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Neu 2009-12-21:

[14.15] Nur die nicht-westlichen ZBs kaufen: Zentralbanken kaufen Gold


Neu 2009-12-18:

[21:15] Kommt der GULFO? Gulf petro-powers to launch currency in latest threat to dollar hegemony

The Arab states of the Gulf region have agreed to launch a single currency modelled on the euro, hoping to blaze a trail towards a pan-Arab monetary union swelling to the ancient borders of the Ummayad Caliphate.

Yet hurdles are formidable even for the tight-knit group of Gulf states. While the eurozone is a club of rough equals – with Germany, France, Italy, and Spain each holding two votes on the ECB council – the Gulf currency will be dominated by Saudi Arabia. The risk is that other countries will feel like satellites. Monetary policy will inevitably be set for Riyadh’s needs.

Geredet wird schon jahrelang über eine gemeinsame Golf-Währung. Bisher ist nichts rausgekommen. Warten wir ab.

Neu 2009-12-15:

[7:00] Gelddrucken hat Hochkonjunktur: Pama macht Papier zu Geld


Neu 2009-12-14:

[19:00] Sie müssen lügen, weil es sonst kracht: Wie Notenbanker die Welt narren

[15:15] Am 15. Januar 2010 sollen der US-Dollar und der EURO 1:10 abgewertet werden: http://politikglobal.net/

Wird dieses Vorhaben so umgesetzt, werden die meisten Menschen noch weitaus mehr oder total verarmen. Die Aktion soll auf dieses Datum vorgezogen werden und geschehen, weil zwischenzeitlich ZU bekannt wurde, dass eine Geldentwertung von langer Hand geplant ist, welche in ca. 3 bis 6 Jahren hätte greifen sollte.

Wieder so ein unglaubliches Gerücht: wenn das stimmen sollte, dann würden die Insider bereits in Panik aus den Währungen flüchten und der Goldpreis wäre bei $10000. Daher ist nichts dran.

Artikel zu Währungsreformen: Was passiert bei der kommenden Währungsreform?


Neu 2009-12-11:

[14:00] Geben. Geld geben: Geldschwemme mit Risiko

Jean-Pierre Roth erinnert sich noch genau an jenen Tag, an dem die neue Zeit begann. Es war neun Uhr morgens am 9. August 2007, das Direktorium der schweizerischen Notenbank tagte gerade wie üblich, als plötzlich ein Mitarbeiter hereinstürmte: "Wir haben ein Problem. Der Markt ist verrückt. Alle Banken suchen nach Geld. Was soll ich tun?", rief der Mann. Roth, der Chef der Notenbank, antwortete ihm denkbar kurz: "Geben. Geld geben."

Der Standard-Reflex der Zentralbanker.

Neu 2009-12-10:

[9:00] Leserfrage-DE - Staatsbankrott und Zentralbankgold:

Wenn ich die Ziemann's Gold-News bezüglich Dubai von heute richtig interpretiere, dann könnte ein Staat wie Dubai auf die Idee kommen, die Goldbestände wieder in Dollars zu tauschen, um so den Verbindlichkeiten nachzukommen.

Wie ist Ihre Meinung dazu:
Wenn die Staaten, die nahe am Bankrott sind, meinen, der richtige Zeitpunkt zum Trennen von den Goldbeständen liege VOR dem Staatsbankrott, denn der Besitz von bedruckten Zettelchen im Sinne der Gläubiger sei wichtiger ... dann könnte es doch sein, dass der Goldpreis erst dann abhebt, wenn der letzte Staat sein letztes Gold verkauft und gleichzeitig alles Papier (bzw. die Reserve-Währung) sich beginnt zu nullen. Solange das Gold nicht als eiserne Reserve für die Zeit NACH einem Bankrott genützt wird - bzw. dieser Gedanke sich bei den Staaten gar nicht etabliert, weil kurzsichtig - dann ist es doch noch ein weiter Weg für dramatisch steigende Preise des Metalls ... wenn gleichzeitig alle Währungen gleichermaßen ihre Kaufkraft verlieren und EM nicht als notwendige Versicherung angesehen werden ...
Oder auch andersherum gedacht, ein Staat erklärt sich für Bankrott und die Gläubiger wissen von Goldbeständen eines Staates, könnte dieser Staat erpresst werden, seine Goldbestände zu liquidieren und die Gläubiger in Papiergeld auszuzahlen???

... bzw. wann kommt der erste große Gläubiger, der die Ausstände eines Staates eben NICHT in Papier, sondern in Edelmetallen beglichen haben will?

Normalerweise werden alle Devisenreserven (auch Gold) verpulvert, bevor abgewertet wird und der Staatsbankrott sichtbar wird. Vielfach wird auch vom IWF vorhandenes Gold als Pfand für Stützungskredite einkassiert (fliegt wohl auf den Markt).

Wenn der Staatsbankrott in den grossen Währungsräumen Dollar oder Euro da ist, dann gibt es dort sicher kein ZB-Gold mehr. Der Staatsbankrott kommt gerade wegen des Währungsabverkaufs gegen Gold.

[16:15] Leserzuschrift-DE (Hr.Göhler)- Welcher Staat will zuerst Gold für Außenstände:

Ich prognostizierte schon seit über einem Jahr auf meiner homepage, daß Öl das erste ist, was wieder mit Gold bezahlt werden wird. Ich irrte etwas, denn es war Gas. Vor zwei Monaten regte nämlich Putin an, die fälligen russischen Forderungen der Gaslieferungen an die Ukraine mit Gold zu begleichen. Greenspan hatte recht, in "Extremis" bezahlt nur Gold!


Neu 2009-12-05:

[10:30] Leserzuschrift-DE - einfach mal eine Frage zur Geldmenge:

die frage die sich mir stellt ist : wenn mann $ und € mit einem knopfdruck herstellen kann.
müsste es doch auch möglich sein diese wieder weg zu machen.
der gedankengang ist das sie keine $ drucken sie habe sie doch nur auf dem pcs und wer hat den da noch den überblick.
also werden so wie sie sie herstellen, die geldmengen wieder weg gemacht (wenn keiner mehr guckt) '!!!

Ja, man mann Zentralbankgeld genauso erzeugen wie vernichten - einfach indem man die Repos rückgängig macht (die Banken müssen ihre Wertpapiere zurücknehmen und Geld dafür rausrücken). Aber das wagt im Moment niemand, da sonst das System zusammenbricht.

PS: wenn die Geldmenge nicht ständig steigt, um die Zinsen zu erzeugen, kracht alles zusammen. Daher muss es einmal krachen.


Neu 2009-12-03:

[10:15] Das Einkassieren der Geldspritzen: Quadratur des Geld-Kreislaufs, Notenbanken werden zum Risikofaktor

Bank of Japan, Fed und andere kaufen im großen Stil Staatspapiere - So schüren sie Inflationsgefahren - Anleger suchen Sicherheit in Gold

Wenn die ZBs das Monetisieren stoppen, dann schiessen die Zinsen hoch und alles kracht. Wenn sie es nicht tun, wie jetzt, läuft die Flucht aus ihrem System.

Sie haben verloren.

[15:30] Siehe auch hier: Von Blase zu Blase


Neu 2009-12-02:

[10:00] Wieder eine ZB hebt an: Australiens Notenbank hebt Zinsen den dritten Monat in Folge an


Neu 2009-11-23:

[9:30] Peter Ziemann zu Gold und Zentralbanken:

Es wird in Zukunft keine international akzeptierte Clearing-Währung wie den US-Dollar mehr geben. Der heutige US-Dollar ist ja rein FIAT und China, Japan und andere werden in Zukunft ihre Rohstoffe (Öl, Erze, Lebensmittel) damit eben nicht mehr bezahlen können.

Die Clearing-Währung kann nur Gold sein, oder eine internationale Verrechnungs-Währung, die nicht FIAT ist und 1-zu-1 an physisches Gold gebunden ist. Eine Eintausch-Verpflichtung mit der Gefahr des Abzugs des eigenen Goldes bei Handelsbilanz-Defiziten wird wieder Disziplin in den Welt-Handel bringen.

Aber eine ähnliche Disziplin benötigen wir auch national. Stichworte: Sozial-Staat & Verschuldungs-Gesellschaft. FIAT-Geld ist immer ein Manipulations-Hebel der Regierenden, das Volk zu betrügen. Und ich glaube nicht, dass das Volk sich weiterhin mit beliebig vermehrbaren Geld betrügen lassen wird. Was für den Welthandel recht ist, muss auch national gelten.

So wird es kommen, wenn Dollar, Euro & co nicht mehr genommen werden - aber zu einem viel höheren Goldopreis.

Zuerst international, dann auch national.


Neu 2009-11-17:

[9:30] Hihihi: Notenbanken kämpfen gegen Geldflut

Monatelang haben sie die Märkte mit Billionen geflutet - nun würden die Notenbanken die Geldschwemme gern wieder eindämmen. Doch die Exit-Strategie birgt enorme Risiken für die Weltwirtschaft.

Um es ganz offen zu sagen: die Bubbles, die sie hier aufgebaut haben, sind den Zentralbankern egal. Was sie wirklich fürchten, ist die Flucht aus ihrem Geld, speziell in Gold. Daher wird von "Exit-Strategien" aus der Geldschwemme geredet. Ein solcher "Exit" würde aber das ganze System zum Einstrurz bringen.

Der Exit wird ihnen bald aufgezwungen - vom Goldpreis.

Sind die Zentralbanker Neandertaler? So easy a cavemen could do it


Neu 2009-11-16:

[16:00] MAN PROPAGIERT ES SCHON GANZ OFFEN - SCHAMLOS UNTER DEM VORWAND DES "EXPERTENTUMS": Mehr Inflation wagen?

Notenbanker geben der Inflation keine Chance, für sie sind stabile Preise das mit Abstand beste, was Zentralbanken für die Wirtschaft tun können. Nun rütteln zwei neue Studien an einem geldpolitischen Tabu: Sollten die Notenbanken im Kampf gegen die Wirtschaftskrise vorübergehend mehr Inflation anstreben?

Bisher hat man zwar Inflation gemacht, diese aber über Statistiklügen verschwiegen. Was hier empfohlen wird, ist die bewusste Auslösung des Crack-Up-Booms. Das ist die abolute Kamikaze-Aktion, denn dabei fliegen alle Bonds auf den Markt. So desperat ist man also schon.
 

[9:00] Das "Produkt" der Zentralbanken: Ungedecktes Papiergeld ist legales Falschgeld


Neu 2009-11-15:

[10:00] Etwas für Geldtheoretiker: Fractional Reserve Banking as Economic Parasitism


Neu 2009-11-11:

[7:45] ACHTUNG: Kapitalverkehrskontrollen werden schon besprochen: Das gefährliche Risiko

So wie es ausschaut, werden die Regulierungsvorhaben eher aufgeweicht denn verschärft. Das ist fatal; denn die nächste Krise ist dann nur noch eine Frage der Zeit. Ihr Ausmaß würde so groß, dass die Staaten dann nicht mehr in der Lage sein werden, das Schlimmste, nämlich den Zusammenbruch des gesamten Systems zu verhindern. Dieses Risiko ist das derzeit gefährlichste.

Was lehrt uns das? Die Finanzminister müssen das Thema Kapitalverkehrskontrollen ganz oben auf die Agenda setzen.

Leute bringt Eure Schäfchen ins Trockene, wenn es wirklich kracht, ist es nicht mehr möglich - wegen Devisenkontrollen.

Da ist noch einer damit: Vertrauen ist gut, Kontrolle wird besser

[17:00] Leserzuschrift-DE - Gold bei Devisenkontrollen?

Heißt das man soll sein phys. Gold außer Landes schaffen bevor der Sack zu ist? Was könnte das bezüglich der phys. EM-Besitzer bedeuten? Ist Spanien theoretisch sicherer für EM´s als Deutschland, weil unkontrollierter?

Gold ist davon nicht berührt - ausser man will es dann über die Grenze bringen, oder man möchte dann welches kaufen. Bestimmte Geldtransfers und werden bei Devisenkontrollen unmöglich gemacht oder erschwert. Das soll die Kapitalflucht bremsen.


Neu 2009-11-07:

[17:30] Jacques Rueff 1965 zu den Zentralbankern: Die Weltwährungsreform muß kommen

Frage: „Wenn die amerikanische Währungspolitik so falsch und gefährlich ist, warum haben dann nicht bereits alle Länder, die Forderungen gegen die USA haben, diese bereits gegen Gold eingelöst?"

Rueff: „Ach, wissen Sie, das sind alles so feine, wohlerzogene Leute, diese Herren Direktoren der großen Notenbanken. In diesen Kreisen gilt es als unvornehm, einem Kollegen Gold abzuverlangen. Es ist wirklich eine Art Klub, dessen Mitglieder aufeinander gebührend Rücksicht nehmen. Aber eines Tages werden sich die Herrschaften doch darauf besinnen müssen, daß ihre erste Verpflichtung um eigenen Lande gilt, und dann ist das große Debakel da."

Diese Empfehlung gilt nach wie vor. Rueff war es, der Charles DeGaulle empfohlen hat, die französischen Dollars gegen US-Gold einzutauschen.
 

[11:45] Umschwenken? Währungshüter entdecken ihre Liebe zum Gold

Wer hat Angst vor der Notenbank? Goldanleger sicher nicht mehr. Bisher galt es als eine der größten Gefahren für den Edelmetallpreis, dass die Währungshüter Millionen von Unzen auf den Markt werfen könnten. Federal Reserve, Bundesbank und andere Notenbanken gehören zu den größten Haltern der Krisenwährung und waren in der Vergangenheit häufig daran interessiert, die Notierungen zu drücken.

Doch nun wechseln die Institutionen mehr und mehr auf die Käuferseite und verteuern Gold damit. Diese Woche ist der Unzenpreis auf ein neues Rekordhoch von knapp 1100 Dollar gestiegen. Zuvor hatte die Reserve Bank of India angekündigt, für knapp sieben Mrd. Dollar rund 200 Tonnen (6,4 Mio. Unzen) des gelben Metalls direkt vom Internationalen Währungsfonds (IWF) zu erwerben.

"Die überraschende Nachricht über die Goldtransaktion der indischen Zentralbank hat gezeigt, dass das Damoklesschwert groß angelegter Verkäufe stumpf ist", sagt Erwin Grandinger, Politischer Analyst bei der EPM Group in Berlin. Hätte der IWF das gelbe Metall wie ursprünglich erwartet über den Markt verkauft, hätte das zusätzliche Angebot die Notierungen unter Druck bringen können.

Die Wahrheit ist zweigeteilt: die Westlichen Zentralbanken verkaufen immer noch ihre Gold-Reste, die bisherige "3. Welt" kauft auf. Da kann man sich vorstellen, wer in Zukunft monetär die "3. Welt" sein wird: der Westen, speziell USA/UK.

Interessant, dass auch schon die Welt darüber schreibt, wie der Goldpreis bislang gedrückt wurde und warum das jetzt nichtmehr so funktioniert.


Neu 2009-11-05:

[15:30] Leserzuschrift-DE - DERZEIT ist Gold/Silber noch kein Zahlungsmittel:

Amerikanische Zigaretten waren von 1945 bis 1948 auch kein OFFIZIELLES Zahlungsmittel, wurden aber freudig akzeptiert, bis zur Währungsreform.

Zahlungsmittel ist das, was die Leute in Zahlung nehmen (müssen), deshalb heißen sie auch Zahlungsmittel - und dieser verlotterte und verrottete Staat hat bald eh nichts mehr zu sagen !

Hier sieht man: IMMER der Verkäufer einer Ware bestimmt, für welches Geld er diese Ware hergibt. Bald wird es Gold/Silber sein.

Neu 2009-11-04:

[14:00] Wenn Notenbanker die Wahl zwischen einer Blase oder einer Depression haben, wählen sie die Blase: Wolfgang Münchau - Einst inkompetent, jetzt kriminell

Jetzt bekommen sie auch eine "Goldblase", die wird ihnen nicht schmecken.


Neu 2009-11-03:

[7:30] Wer keine Zinsen zahlt, dessen Währung wird abverkauft: Die Devisen der großen Vier sind abgemeldet

Die großen Währungen Dollar, Euro, Pfund und Yen verlieren global an Rückhalt. Anleger investieren lieber in Länder, deren Notenbanker frühzeitig zur straffen Geldpolitik zurückgekehrt sind – so wie die australischen Notenbanker. Aber auch der China-Aufschwung lässt die australische Währung haussieren.

Noch bilden die grossen 4 ein Kartell, aber der wirkliche Feind wird Gold sein.

[8:00] Australien erhöht wieder: New Australia interest rate rise


Neu 2009-11-02:

[10:15] Die Zentralbanken erträumen neue Fiat-Währungen: Kollaps des Geldsystems vorprogrammiert

Wirtschaftsweise und Finanzexperten wärmen derzeit nicht neue, dennoch aktuelle Theorien zur künftigen Gestaltung und vorgeblich überfälligen Reform des weltweiten Geld- und Währungssystems wieder auf. Nicht nur die akute und besonders für die exportorientierte europäische Wirtschaft bedrohliche Dollarschwäche sowie die Angst vor einem wirtschaftlichen Double-Dip lassen die Forderungen nach einem neuen Weltfinanzsystem laut werden. Darüber hinaus strotze das aktuelle Geldsystem vor Schwächen – Kollaps vorprogrammiert.

Der Dollar sei daher als Weltleitwährung durch eine freie Weltwährung abzulösen, deren Grundlage die Handelsbilanzen aller Länder bilden. Von Ewald Nowotny, Gouverneur der Österreichischen Nationalbank , heißt es hingegen, dass in zehn Jahren wahrscheinlich “mehrere wichtige Währungen” als Träger für Handels- und Währungsreserven dienen werden. Diese würden die politischen Entscheidungsträger vor neue Herausforderungen stellen, um Bewegungen in den Devisenmärkten zu vermeiden.

Ob Nowotny & co das wollen oder nicht: die nächste Währung wird GOLD sein, nach dem Untergang ihrer Papierscheine.

Neu 2009-10-28:

[19:30] Die Zinserhöhungen beginnen: Norwegen erhöht Leitzins

Wegen dem Goldpreis?
 

[19:15] Zentralbanker, lest das: Gold: "Hoher Preis beweist miserable Notenbankpolitik"

Mit ihrer Nullzinspolitik zwingen die Notenbanken die Anleger zur Inkaufnahme großer Risiken", kritisiert der Schweizer Finanzexperte Felix Zulauf. Der Goldmarkt befinde sich erst in einer Aufwärmphase, so Zulauf.

Gold ist ein Hedge gegen dumme und hurische Zentralbanker.

Neu 2009-10-25:

[19:00] Die Banken werden bewusst subventioniert, damit sie ihre Bilanzen reparieren können: Verführung durch die Notenbanker

Bis die Flucht aus dem Geld beginnt...

Passt dazu: Marktmanipulationen und das »Plunge Protection Team« – die unsichtbare Hand des Staates

[20:00] Video: Economic Collapse: Robert Kiyosaki Says The Worst To Come: Depression Or HyperInflation


Neu 2009-10-22:

[7:00] Wer wieviel druckt:

Dollardaze: Growth of Global Money Supply

Und wo das Drucken hinführt: The Fate of Paper Money


Neu 2009-10-19:

[18:15] Leserzusendung - warum nicht Geld selbst drucken:

Eine kleine Gelddruckmaschine für den Hausgebrauch und alle Geldsorgen wären vergessen ... Damit kann jeder ein Stück Papier in Geld verwandeln. Nichts anderes machen die Zentralbanken ja auch nicht.


Neu 2009-10-18:

[19:15] Bayrisches Hauptmünzamt: Feuertod für MÜNZFÄLSCHER

Flash-Video, läuft im Webbrowser, mit der Maus draufklicken und dann umblättern.

Leserkommentar-DE: HEUTE FÄLSCHT DER DEMOK-RATTENSTAAT SELBST DAS GELD GANZ OFFIZIELL UND PRODUZIERT KLOPAPIER MIT DEM MAN
SICH NICHT EINMAL DEM ARSCH AUSWISCHEN KANN
 

[18:30] MEHR FÄLLT DEN AFFEN NICHT MEHR EIN - LEBEN AUS DER DRUCKERPRESSE: Weltbank fordert neue Konjunkturpakete

Die sind alle total gehirngewaschen, von Regierungen, Zentralbanken bis zu IWF und Weltbank. Eklatantes Elitenversagen.

[19:00] Leserkommentar-CH dazu:

Vor allem haben sie Angst, dass ihnen die Bürger die Rechnung präsentieren ..... kommt aber leider noch für die werten Damen und Herren in den oberen Rängen !

Hier zeigt sich deren altes Prinzip: Inflate or Die.


Neu 2009-10-17::

[10:00] Wie die ganz Reichen denken: Soros: “There is a General Flight from Currencies”

Given that countries world-wide have been running their printing presses night and day, are investors starting to get nervous about all currencies?

Well, George Soros said at a conference the other day: There is a general flight from currencies.

And Andy Xie writes:
At a recent lecture I gave in Hangzhou, one wealthy member of the audience said: “Property may be 100% overvalued. But I will still get half when it comes down. Paper money will be worth zero.” The allure of this latest tale is that the economy doesn’t matter. If the world is in recession, so what? If stock and property markets collapse, so what? We just run away from paper money, right? Better to borrow to buy assets. This is where bank lending policies come into play. But the more willing the banks are to lend, the hotter the asset markets become…

Also: raus aus dem Geld, auch wenn man mit Immobilien & co vielleicht 50% verliert.

[17:45] Passender Kommentar dazu: „Crack-up-boom“ und Hyperinflation: Der Fluch der bösen Tat


Neu 2009-10-15:

[9:45] Der Ausgang für die ZB-Geldschwemme heisst Hyperinflation: Wo ist der Ausgang?

In der Tat ist deren Situation nicht einfach: bremsen sie die Geldschwemme, fällt ihr System gleich in die Deflation zurück, diese mögen sie gar nicht.

Für uns heisst daher der "Ausgang": raus aus dem ZB-Papier, rein in Sachwerte wie Gold & Silber.

Offener Brief von Frank Meyer an Heli-Ben: Lieber Mister Bernanke

[10:30] Die riechen, was kommt: Großinvestoren malen Gespenst der Inflation an die Wand


Neu 2009-10-14:

[7:00] Eine Breitseite gegen die Zentralbanker: Die Geldpolitik auf Hochtouren

Wenn Gold, Aktien und Staatsanleihen gleichzeitig haussieren, kann etwas nicht mit rechten Dingen zugehen. Natürlich haben mal wieder die Zentralbanken die Finger im Spiel. Und wie immer in solchen Fällen ist der nächste Krach da schon programmiert.

Derweil sind die Anleger am Rentenmarkt wieder dermaßen von deflationären Tendenzen überzeugt, dass sie in Billionenhöhe neue Anleihen mit mickrigsten Renditen aufkaufen. Sollten sie richtig liegen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis an den Märkten für Gold, Aktien, Industrieobligationen und Rohstoffe Tränen fließen. Liegen die Anleihenanhänger falsch, die Goldhaussiers hingegen richtig, droht aber dem Rentenmarkt früher oder später ein Gemetzel, das alle Finanz- und Immobilienmärkte in Mitleidenschaft ziehen würde. Dann wird es den Inflationsargwöhnern auch nicht mehr viel nützen, mit ihrer Einschätzung recht behalten zu haben, dass die Zentralbanken keine Ruhe geben, bis sich die Geldentwertung auch in den Verbraucherpreisindizes zeigt.

Diese Typen liefern gerade den billigen Kredit und das Gold (billig) gleichzeitig, damit die Spekulanten die Währungen gegen Gold shorten können. So sind eben diese politischen Tiere.

Neu 2009-10-13:

[18:00] Wlche ZBs Gold kaufen oder verkaufen: Selbst die Notenbanken kaufen Gold

[12:30] Leserfrage-DE - Geld elektronisch drucken?

ich lese Ihre Seite stets mit größtem Interesse. Was ich bisher noch nicht verstanden habe:

Wie wird Geld "elektronisch gedruckt"? Könnten Sie das bitte für Ihre Leser genauer erläutern?

Bedeutet das, dass die Federal Reserve Treasuries der USA kauft mit Geld, das zuvor nicht vorhanden war, das die FED somit aus dem Hut zaubert? Und für das es keinen "Nachschuldner" mehr gibt?

Passiert das gerade, und in welchem Umfang?

Ja, es wird im Moment wahnsinnig viel "gedruckt". Real ist es das "Monetisieren von Wertpapieren". Zentralbanken kaufen diese auf und erzeugen das Geld dafür aus dem Nichts (out of thin air) - geschieht alles elektronisch. So wächste die Geldmenge, die irgendwann in die Güterpreise geht.

Neu 2009-10-12:

[9:45] Schon zu viele Dollars in den ZBs? Dollar Reaches Breaking Point as Banks Shift Reserves


Neu 2009-10-09:

[8:30] Die Zentralbank-Idioten stützen schon wieder den Dollar:

MMnews: Dollar Abwertungs-Krieg
MM: Asiatische Notenbanken greifen ein

Globale Besorgnis um die Schwäche des Dollars. Asien kauft Dollar, um eigene Währungen zu schwächen. Auch in Europa werden Stimmen laut, beim Dollar zu intervenieren. Schweiz und Russland mit Interventionen zugunsten der US-Währung.

Damit machen sie ihre eigenen Währungen zu Anhängseln des Dollars, die mit diesem gemeinsam untergehen werden.

Das Gold wird ihr Richter und Henker sein.

[10:00] Leserkommentar-DE dazu:

Welch Opferbereitschaft der Asiaten! Harakiri auf Notenbänkerisch!

Wenn man für einige (wenige) Milliarden Dollar kauft, ist das ein Tropfen auf dem heißen Stein! Wie man auch sieht: Steigt der Dollar? Nein, nicht wirklich! Ein kleiner Minihüpfer auf einem Abwärtspfad - aber nichts, was ein Devisenhändler eine Aufwertung nennt...!

Und die Russen? Oh, die haben Dollar gekauft (zur Stützung?!) und dann gleich wieder in Euro "konvertiert", also wieder Dollar verkauft! *hehehe*

Wahrscheinlich mussten Sie den Amis versprechen, das mitzumachen - aber so dumm ist der Russe nicht: Er kauft danach gleich das zweilagige Klopapier gegen Dollar an - eine Lage immerhin mehr

Wenn nicht die großen Notenbanken der Welt (EU, JP, RU, CN, BR) konzertiert den Dollar stützen, dann stützt da gar nichts!

Ist ja nicht ihr Geld/Gold, das sie da verpulfern, ist nur Volksvermögen. Aber es sind ihre Jobs, die damit noch eine Zeitlang gesichert werden.


Neu 2009-10-08:

[11:45] Zentralbanker, lest das: Zinsen rauf, und zwar schnell

An den Finanzmärkten ist die Party wieder in vollem Gange: Derzeit bläht sich bereits die nächste Bubble auf. Höchste Zeit, dass die Notenbanken gegensteuern. Doch die zögern noch - vermutlich zu lange.

Der Autor meint, dass die ZBs nicht reagieren werden, weil die Realwirtschaften immer noch in Depression sind.

Aber der Goldpreis wird die Zentralbanker bald belehren.

[12:15] Auch diese ZB-Bubble wird bald platzen: Der geborgte Aufschwung


Neu 2009-10-07:

[16:30] Zentralbanker lest das:

Welt: Gold ist jetzt die härteste Währung der Welt

Durch die Finanzkrise und die damit einhergehende Schuldenexplosion haben die Befürchtungen zugenommen, dass die Stabilität des Dollar und des internationalen Währungssystems insgesamt in Gefahr geraten könnte. "Gold verhält sich wie eine ultimative Währung", sagt Reinhard Hellmuth, Vermögensverwalter bei I.C.M. in Berlin. Experten rechnen mit einem weiteren Anstieg des Goldpreises. Treiber der Entwicklung sind vor allem Goldfonds, über die sich private und institutionelle Anleger absichern. Für sie ist das Edelmetall in dieser Situation das bessere Wertaufbewahrungsmittel.

Dann dürft ihr Blut schwitzen. Danach die Zinsen erhöhen.

Der Gold-Fuchs ist jetzt aus seinem Bau und frisst das Papier.


Neu 2009-10-06:

[9:45] Die Zinswende beginnt, Australien voran:

Handelsblatt: Australische Notenbank erhöht Leitzins

Zum ersten Mal seit Beginn der Finanzkrise hat ein G20-Land den Leitzins erhöht: Die australische Notenbank unternahm diesen überraschenden Schritt.

Es ist natürlich nicht die "anziehende Wortschaft", sondern der Goldpreis, der anzieht: $1020.


Neu 2009-10-05:

[8:30] Steigende Leitzinsen - das kann nur der Goldpreis sein:

Presse: EZB: Steigende Leitzinsen absehbar

Ökonomen rechnen damit, dass der Leitzins innerhalb der nächsten zwölf Monate steigen wird. So könnte eine Entspannung am Geldmarkt der EZB helfen, von der derzeitigen Geldpolitik loszukommen.

Freiwillig erhöhen die Zentralbanken derzeit ihre Zinsen nicht. Nur dann, wenn ein steigender Goldpreis sie zwingt. Danach sieht es also derzeit aus.

Neu 2009-10-03:

[16:45] Heute in 3SAT: Eine Expedition in die Rätsel des Geldes


Neu 2009-09-30:

[7:15] Kampfansage an die Zentralbanken: Das Geldmonopol sorgt systematisch für Krisen

Sogar ein Zentralbanker warnt schon: EZB/Sramko warnt vor Inflation wegen Liquiditätsschwemme


Neu 2009-09-25:

[7:45] EZB und SNB stützen weiterhin den Dollar: Zentralbanken pumpen Milliarden in den Markt

Echte Bilderberger-Kumpanei.

Und Osteuropa stützen sie auch, um die West-Banken zu retten: EBRD mit erneuter Kreditvergabe


Neu 2009-09-16:

[20:15] Gibt es nocht gutes Geld?

Presse: Finanzmarkt: „Es gibt keine vertrauenswürdige Währung“

Vorndran: Physisches Gold ist nicht nur ein Inflationsschutz, es ist auch die einzige vertrauenswürdige Währung. Wenn man sich die Staatsverschuldung anschaut, gibt es keine Währung, auf die ich meine Anlagen langfristig aufbauen würde.

Sie warnen schon lange vor zu viel Vertrauen ins Papiergeld und dem Kollaps im Währungssystem. Wie viele Schulden verträgt ein Staat?

Vorndran: Angesichts der Staatsdefizite ist es gut denkbar, dass Anleger langfristig das Vertrauen in die Fähigkeit des Staates verlieren, seine Schulden zurückzuzahlen. Wann das passiert, hängt von der Verzinsung der Schuld und der Höhe der Schulden ab. Können Schulden von 1000 Prozent des BIP mit 0,01 Prozent refinanziert werden, juckt das keinen Menschen. Zahlen Staaten zehn Prozent Zinsen auf 100 Prozent des BIP an Schulden, bricht das Staaten das Genick. Am gefährdetsten ist Japan. Wenn die durchschnittliche Verzinsung dort auf drei Prozent steigt, hat das Land schon heute keine Chance mehr. Prinzipiell wird es ab Schulden von 150 Prozent des BIP und drei Prozent Zinsen eng.

Es gibt kein "gutes" Papiergeld mehr. Der steigende Goldpreis wird bald höhere Zinsen erfordern, dann kracht es und die Flucht aus dem Papiergeld kommt.


Neu 2009-09-14:

[20:45] Kann eine Zentralbank pleite gehen?

Mises: Can a Central Bank Go Broke?

Sie kann kaum pleite gehen, wenn es im eigenenen Bankensystem fast nur Schulden in Landeswährung gibt. Sie geht aber pleite, wenn es viele Schulden in Fremdwährung gibt. Die Zentralbank von Island ist pleite. In Osteuropa wird es ähnlich kommen.
 

[12:15] Das geschieht derzeit mit den ZB-Milliarden: Scheintot im Partyfieber


Neu 2009-08-10:

[10:00] Die wahren Krisen-Verursacher: Regierungen und Zentralbanken:

Standard: Wenn das alle tun, führt das zur Katastrophe

Das Finanzsystem rund um die Notenbanken hat die Krise verursacht, erläutert Ökonom Guido Hülsmann

Die Zentralbanken waren in den letzten Jahren eine wichtige Krisenfeuerwehr. Doch das Finanzsystem rund um die Notenbanken hat die Krise verursacht, erläutert Ökonom Guido Hülsmann im Gespräch mit Lukas Sustala.

Die jahrelange Politik des "billigen Geldes" hat diese Schuldenorgie bewirkt, die jetzt zusammenbricht. Bei jeder Krise hat man eine neue Reflation gestartet - so wie jetzt. Aber einmal ist Schluss.

Exit-Strategie aus dem Gelddrucken? Der Notausgang für die Notenbanken


Neu 2009-08-06:

[9:30] Interessantes Interview zum Geldsystem: Wir brauchen neue Banken


Neu 2009-08-04:

[11:30] Leserzuschrift-DE - Zusatz-Frage zu Bond/Bund Abverkauf:

Der Leser meint eine Währung kann gegen eine andere Währung abwerten. Wenn allerdings alle anderen Währungen auch abwerten bleibt doch das Wechselverhältnis der WÄHRUNGEN UNTEREINANDER GLEICH: Damit hat er Recht. Dabei muß man sich allerdings fragen g e g e n w e n denn die Währungen abwerten. Das ist die Frage. Da gibt es nur eine Antwort. Natürlich gegen Gold oder Silber im engen pekunieren Sinne und gegen Rohstoffe und andere Sachgüter im allgemeinen.
Da sämtliche Währungen an der Weltwährung Dollar hängen werden natürlich sämtliche Währungen mit dem Niedergang des Dollar in Mitleidenschaft gezogen. Sie werden ausnahmslos alle, einige mehr und andere weniger, gegen die Geldmetalle Gold und Silber dramatisch abwerten.

Stimmt, wenn die Flucht aus Dollar oder Euro losgeht, kann sie nur in Gold und Realgüter gehen. Da keine andere Währung mehr da ist, die das Volumen auffangen könnte.


Neu 2009-08-03:

[13:15] Zusatz-Frage zu BOND/BUND - ABVERKAUF:

den Trick mit den "Scheinkäufen" der ZB's habe ich verstanden. Aber - auch auf die Gefahr hin mich hier als blutiger Anfänger zu entblößen - mit ist nicht klar, wie sich der "Abverkauf der Währung" für den "normalen Menschen" zu erkennen gibt. Devisenkontrollen - ok. Gibt es sonst noch klare Indikatoren? Oder bedeutet "Abverkauf", dass der Wert der jeweiligen Währung mehr oder weniger stark fällt, sprich: der Wechselkurs der eigenen Währung zu anderen immer ungünstiger wird? Wenn dem so wäre und der Dollar ebenfalls immer weiter fällt und auch andere Währungen abwerten, bliebe doch das Wechselverhältnis immer gleich. Das heisst doch dann wiederum, dass dieser Indikator ausfällt. Summa sumarum: Wie erkennt man den Abverkauf der Währung? An höheren Preisen (Geld-Gegenwert?). Aber dann wäre die Inflation ja schon da, was hieße, dass man die Inflation an der Inflation erkennt ... Tut mir leid, wenn ich mich hier vielleicht blöd anstelle. Wahrscheinlich stehe ich irgendwo seit längerem "auf der Leitung".

Die Staatsanleihen sind das "Sicherste" in einem Währungsraum. Wenn diese auch abverkauft werden, wird immer auch die Währung mit abverkauft, weil man daraus auch flüchtet. Ebenfalls, wenn die ZB die Staatsanleihen signifikant monetisiert - Angst vor Hyperinflation. Damit fällt die Währung.

Gerne werden dann Devisenkontrollen gegen weitere Flucht aus der Währung eingeführt (wie Frankreich um 1983). Das internationale Vertrauen in die Währung ist dann für lange Zeit weg (Frankreich musste den Franc dann für ewig an die DM koppeln).


Neu 2009-08-02:

Leserfrage-AT - BOND/BUND - ABVERKAUF:

was genau passiert, wenn die Bonds bzw. die Bunds panikartig verkauft werden, wie sie voraussagen. Wer kauft dann so einen Mist? Die EZB bzw. die FED mit elektr. gedrucktem Geld? Wie soll das gehen? Was ist, wenn die Notenbanken in so einem Fall die Bonds/Bunds einfach nicht mehr auszahlen?

Generell gibt es 2 Möglichkeiten für eine Zentralbank, darauf zu reagieren:
a) nichts tun - dann schiessen die Zinsen der Staatsanleihen in die Höhe, der Preis fällt und die Panik wird noch grösser
b) die abverkauften Bonds aufkaufen - mit neu gedrucktem Geld - führt in die Hyperinflation da die ZB das Geld für die Verkäufer liefert

Derzeit läuft b) aber noch schwach. Von Panik ist noch keine Rede. Die wird erst kommen, wenn auch die Währung abverkauft wird. Wenn man aus dieser nicht mehr fliehen kann (Devisenkontrollen), dann wird alles an Realgütern aufgekauft, die Preise explodieren. Der Crack-Up-Boom.


Neu 2009-07-28:

[13:30] Leserzuschrift-AT - "Indirektes" Monetisieren von Staatsanleihen:

Die derzeitige Politik der ZBs versucht erfolgreich carry trades mit positiver Margin für Instititionelle Großbanken bei Staatsanleihen zu schaffen (Refi billiger als Habenzinsen aus Staatsanleihen, kein Währungsrisiko, durch Repos null Fristentransformationsrisiko), das nützt durch die billige Refi noch auch den Aktien bzw. den Unternehmen im Index, die billige Kreditbedienung haben.

Also, die Banken kaufen Staatsanleihen mit Geld von den Zentralbanken bei praktische 0% Zins. Das geht solange die Währung nicht abtaucht.


Neu 2009-07-21:

[11:30] Reorganisation der Währungen - wann?

Dietmar Siebholz: Edelmetallmärkte: Schalten Sie Ihre Seismographen ein

Den großen Rahmen, in dem wir uns bewegen, hat ein schottischer Finanzanalyst bereits vor einigen Jahren in einer knappen und für Jeden verständlichen Darstellung definiert. Er hat dabei die Periode von 1890 bis 1939 mit der von 1944 bis 2006 miteinander verglichen. Er kommt zu erstaunlichen identischen Einzelphasen, nämlich die Phase 1 -

- er nennt sie "die Stabilität" von 1890 bis 1914 bzw. von 1944 bis1968

- dann Phase 2, "die Inflation" von 1915 bis 1923 bzw. von 1968 bis 1981

- dann Phase 3 "die Disinflation" von 1924 bis 1929 bzw. von 1981 bis 2006

- dann Phase 4 "die Instabilität" von 1930 bis 1939 bzw. von 2006 bis heute

Als Phase 5 bezeichnet er die Reorganisation des Finanzwesens, die sich in den vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts mit dem Höhepunkt der Bretton Woods-Vereinbarungen im Jahre 1944 einstellte. Daraus folgert der schottische Analyst, dass wir vor einer Neubildung der Finanzstruktur stehen. Achten Sie, falls Sie diese Stellungnahme ernst nehmen wollen, auf Signale, z.B. die demonstrative Haltung des Herrn Medjedew auf dem G-8-Treffen, als er die Goldmünze in die Kameras hielt und darauf hinwies, dass eine neue Währungsstruktur angestrebt werden müsse.

Nur wird das neue Bretton Woods dann eher nach den Städten Bangalore, Florianopolis, Shanghai oder Jekaterinburg genannt und nicht mehr nach Washington oder New York, denn die Periode der angelsächsischen Hegemonie dürfte dann endgültig vorüber sein.

Bis dorthin dürfte es noch einige Jahre dauern, denn die Währungen müssen endgültig zerrüttet sein und niemand will sie mehr haben. Aber dass die USA nicht aus Reorganisator auftreten werden, ist klar.


Neu 2009-07-12:

[7:30] Leserfrage-DE - Frage zu möglichem Währungsreform-Szenario:

Was halten Sie von der Wahrscheinlichkeit eines durch die Medien oder best. Ereignisses bewusst herbeigeführten 'bankruns' der Massen. Durch ein zentrales, gut medial vermarktetes Ereignis. Die Leute bekommen auch alle brav ihr Papiergeld, das bereits jetzt gross gedruckt wird. Die Regierung dann,"....seht Ihr alles o.k. jeder hat seine Kohle bekommen, wir sind die Besten ;-) haben alles im Griff....blablabla....". Die Leute sind ersteinmal beruhigt.

Dann, 2-3 Wochen später, gibt es Freitag abends die Meldung ".....rassante Ausbreitung der Schweinegrippe, Überträger sind die Vren auf den Geldscheinen...blablabla....Sondersitzungen am Wochenende...dann Sonntag abends die Chefin in der Tagesshow ".....ab morgen leider kann kein Bargeld mehr verwendet werden, weil die Pandemie dadurch rasant verbreitet wird..." hihi..Ich sage mal 'Gute Nacht '. Die würden noch nicht mal ihr Gesicht verlieren, die Schulden der Banken um einige hundert Milliarden reduziert....Wäre doch genial einfach oder ? Denken Sie das wäre machbar ?

Das machen die nie freiwillig, die lösen keinen Bank-Run aus. Das mit den Viren auf den Geldscheinen ist auch unglaubwürdig, denn diese könnte man mit UV-Licht abtöten. So komplex denken die nicht.

Was kommen wird: falls etwa doch eine grosse Bank untergeht, wird man alle Einleger mit Bargeld "befriedigen". Dazu fahren zumindest in Deutschland ja schon die grossen Geldtransporter herum. Der Geldwert wird sich massiv reduzieren - dann kommen wieder die Inflationslügen.


Neu 2009-07-11:

[10:45] Leserfrage-CH zu einem neuen Goldstandard:

Nach Ihrer Ansicht nach kommt kein Goldverbot, aber ein Goldstandard für die neue Währung.
Das Gold befindet sich nicht mehr zu grossen Mengen im Staatsbesitz sondern verteilt über die ganze Welt bei privaten Investoren.
Um einen Goldstandard einführen zu können müssten dann die Staaten aber wieder Gold zukaufen.
Wenn die Privatbesitzer, welche den Grossteil an Gold besitzen darauf sitzen bleiben, dann können die Staaten das Zeugs gar nicht kaufen, oder sie müssten also doch ein Goldverbot aussprechen.

Das Volk besitzt nur kleine Mengen, es würde nicht ausreichen um eine Gold hinterlegte Währung zu realisieren.
Die Politik wird aber wohl auch nicht der Oberschicht das glänzende Metall beschlagnahmen.

Irgendwie beisst sich da die Katze in den eigenen Schwanz ?

Wenn der Abverkauf aller Papier-Währungen richtig läuft (Hyperinflation), dann wird man am Ende nur mehr Geld akzeptieren, das selbst Gold/Silber ist oder in dieses frei konvertierbar ist. War bisher immer so - aber mit Konvertierbarkeit in Dollar, etc. Ist total inkompatibel mit einem Goldverbot.

Die Staaten in der heutigen Grösse wird es dann nicht mehr geben. Die müssen auf 1/5 oder so schrumpfen.

Wie kommt das Gold wieder ins Geld? indem man den Goldbesitzern dafür Finanzwerte zum Niedrigstpreis anbietet. Darauf warten wir ja.


Neu 2009-07-01:

[18:30] Kein "Exit" aus dem Gelddrucken:

FTD: Die Mär von der Exit-Strategie

Alle Welt redet vom rechtzeitigen Ausstieg der Notenbanken aus der Politik des billigen Geldes. Gerne fällt dabei das Wort "Strategie". Die Wahrheit ist, dass es keine Strategie gibt und sich alle mehr schlecht als recht durchwursteln.

In Europa stecken die Banken in Schwierigkeiten. Auf dem alten Kontinent geht nichts ohne die EZB. Spanische, irische und griechische Institute laden alles, was sie an Wertpapieren haben, in der Frankfurter Kaiserstraße als Sicherheiten ab, um sich refinanzieren zu können.

Dieser "Exit" würde Systemkollaps heissen, daher wird er nicht gemacht. Daher riskiert man lieber die Hyperinflation.
 

Seitenauslagerung.


 
     
 
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