Neu 2010-03-11:
[8:15] Glaubt den Zentralbanken kein Wort: Warnung vor der Inflation
Neu 2010-03-10:
[20:45] Leserfrage-AT zur Inflation:
Eine Frage die auch Ihre Leser vielleicht interessieren wird.
Ich hatte gerade eine längere Diskussion über Infla und Defla. Daher jetzt meine Frage: Warum sollte es eigentlich zu einer Inflation kommen? Eine Tatsache ist dass Lebensmittel im Schnitt immer billiger werden. Autos werden billiger, eigentlich alles was Massenweise hergestellt wird. Es ist richtig dass vieles (vor allem Luxusgüter ) auf Kredit gekauft worden ist. Das beschert uns momentan auch die schönen Rabatte wie z.B. bei den Autos. Es ist aber grob gesagt eine einzige Deflationäre Spirale die sich momentan entwickelt. Wie soll aus dieser Deflation je eine Inflation werden. Wenn auch die Geldmenge immer höher steigt das verfügbare Einkommen aber immer geringer wird (Arbeitslosigkeit, Harz 4, Lohnreduktion wegen fallender Auftragseingänge in der Firma….) kann sich dadurch keine Inflation bilden. Da können Banken gerettet werden, Staatsschulden aus Griechenland bezahlt werden usw. Es hat im Endeffekt eigentlich keine Auswirkung auf einen Inflationstreibenden Faktor. Solange der Markt nicht restlos tot ist und die Nachfrage das Angebot nicht übersteigt kann ja keine Inflation „starten“! Wenn der Ölpreis so ein treibender Effekt sein soll dann müssten 60 Prozent der Bohrinseln und Ölfelder vorher stillgelegt werden. Eigentlich gibt es momentan keinen Effekt der die Inflation anheizen kann. Gold steigt wenn die eigene Währung gegenüber der in Gold gehandelten Währung abwertet. Der Euro und der Doller werden meiner Meinung nach nicht gegeneinander Ab oder Aufwerten. Das müssen sie eigentlich auch nicht. Da alle Währungen Weltweit eigentlich gleich schlecht da stehen gäbe es auch eigentlich keinen Grund dass Gold schnell steigen soll. Ein einer Deflationären Spirale ist so was nicht wirklich möglich. Wieso sollte ein Währungsschnitt erfolgen? Ist das jemals vor einer Deflation vorgekommen. Ich bin der Meinung dass es die nächsten Jahre Deflation gibt.
Ich bin ein großer Fan Ihrer Seite und auch selbst Silberbug. Aber an eine Hyperinflation glaube ich nicht.
Eine reine Hyperinflation, bei der alle Werte steigen, ist derzeit relativ schwierig, da die Schulden sehr hoch sind. Aber was uns droht, ist eine Währungskrise, mit Flucht aus allem Papier in Gold und Sachwerte. Dabei explodieren wie wir schon öfters gesehen haben, die Preise essentieller Güter durch Währungsabwertung / Importe, wogegen die Preise von Finanzwerten kollabieren. Diese steigen erst später wieder nominell, wenn die Zentralbank kräftig weiterdruckt, um einen Staatsbankrott abzuwenden.
Neu 2010-03-09:
[7:00] Am Ende werden die „kleinen Leute" zur Kasse gebeten werden: Und nun die Inflation: Der immer stärkere Ruf nach Inflation hat Hintergründe und Opfer
Neu 2010-03-07:
[12:30] Leserzuschrift-AT - weiter Beispiele für "Teuerung":
Bei den kleinen Dingen mit wenig Konkurrenz schlägt man voll zu.
Wenn auch meine Lehrzeit schon ein paar Jahre her ist haben meiner Erfahrung nach die Preise erst die letzten 2 - 5 Jahre so richtig angezogen:
Marken-Scheibenwischer war mal ein Centartikel - heute für BMW bis zu 50,-€
Stoßdämpfer früher um die 25,-€ - heute bis zu 120,-€ das Stück
Lichtmaschiene kostete früher einen Handwerker-Tageslohn - heute für BMW um die 500,-€
vor 3 Wochen brauchte ich einen neuen LM-Regler und rechnete mit vielleicht 30,-€ - na servus: Original BMW-Teil bis zu 120,-€
eine neue Batterie für 170,-€ wollten sie mir auch gleich andrehen, hab `ne Gebrauchte für den Preis einer Neuen von vor 3 Jahren genommen
usw.usw.
und wir depperten Aurofahrer fahren teilweise 10 Kilometer weiter weg tanken, um uns pro Tankfüllung vielleicht 20 bis 50 Cent zu sparen !!!
Am Besten war´s Heute: SAATGUT für 5 Tomatenstauden, oder auch Paprika, ACHTUNG! knapp 3,-€ - letztes Jahr ca. 70% weniger !!!
!!! BIS ZU 500% DIE LETZTEN PAAR JAHRE BEI MANCHEN ARTIKELN !!! NEGATIVE Lohnsteigerung in der Zeit -20% !!! Gute Nacht.
Manche würden Hyperinflation dazu sagen. Zumindest bei BMW-Ersatzteilen dürfte es diese geben.
Neu 2010-02-06:
[18:15] Leserzuschrift-DE - Teuerung:
ich habe ein extremes Beispiel für eine explosive Teuerung bei Verbrauchsgütern welches ich Ihnen gern mitteilen möchte.
Als ich gestern im Marktkauf nach Staubsaugerbeuteln sah traf mich bald der Schlag !
So kostet dort eine Packung Staubsaugerbeutel mit 4 Stk. Papierbeutel Inhalt sage und schreibe 9,99 Euro !
Ich habe meine zuletzt gekaufte Packung raus gesucht und dort war der Inhalt mit 7 Stk. für 8,00 Euro angegeben.
Auch habe ich eine noch älterer Verpackung aus DM Zeiten Inhalt 10 Stk. für 7,00 DM.
Bei den kleinen Dingen mit wenig Konkurrenz schlägt man zu beim Preis. Und der Trick mit der kleineren Packungsgrösse läuft hier auch, sogar zu einem höheren Preis.
[19:00] Leserzuschrift-DE - Teuerung:
Ein Beispiel aus dem Motorradsektor : Blinkerschalter BMW Motorrad (Typ F 650 GS) kostete vor 2 Jahren noch 65,00 plus Steuer, nun kostet derselbe Schalter sage und schreibe 155,00 plus Steuer
Neu 2010-03-01:
[12:30] Systemzersetzend: Inflation zerstört die Demokratie
Die Ära stabilen Geldes geht zu Ende. Schon läuft eine globale Debatte über steigende Inflationsraten zur Entschuldung der Staatshaushalte. Doch die Entwertung des Geldes ist kein eleganter Weg. Denn Inflation ist kalte Enteignung - überraschend, unfair, ungerecht. Die politischen Rückwirkungen sind heftig.
Wenn eine Regierung nicht mehr weiterweiss, dass versucht sie es mit der Inflation. Am Anfang geht es gut, weil die Leute nicht kapieren, was passiert.
Leserkommentar: und wenn die Leute es verstanden haben ist es zu spät - denn dann können sie nur noch den Verlusten nachspähen
[12:30] Leserzuschrift-DE - Inflation in Nicaragua:
Eine Freundin berichtete mir gestern beim Kaffee von der Währungsreform 1988 in Nicaragua, die sie selbst dort erlebte. Durch den dortigen Bürgerkrieg und "soziale Wohltaten" der sozialistischen Regierung per Druckerpresse war die Währung zerrüttet. Diese Geschenke der Regierung an das Volk waren durch keinerlei Wirtschaftsleistung gedeckt und rein politischer Natur.
Die Inflation war etwa 50% pro Monat, die Gehälter wurden alle 2 Wochen ausgezahlt.
Dann mußte man SOFORT einkaufen und wegen des tropischen Klimas die Lebensmittel kühlen. Aber nur wohlhabende Leute hatten einen Kühlschrank und auch das half nicht immer, wegen der häufigen Stromausfälle.
Die neue Währung hieß dann ab 1988 Cordoba d´Oro (= Gold-Cordobar), über Umtauschkurse usw. findet man einiges im englischen Wikipedia. Ob diese Währung dann tatsächlich goldgedeckt war (oder nur so hieß) oder an den USD gekoppelt, konnte ich nicht herausfinden. Nach Aussagen meiner Freundin war aber bei Besuchen in späteren Jahren der Umtauschkurs relativ stabil, die Inlandspreise waren trotzdem gestiegen.
1989ff gab es dann freie Wahlen und einen Regimewechsel, bei dem alle sozialen Wohltaten wegfielen.
Inzwischen sind die Sozialisten wieder an der Regierung, diesmal werden die Wohltaten von Chavez aus Venezuela finanziert....hahaha.
Trotzdem sonst sehr staatsgläubig und politisch korrekt hat diese Freundin meinen Rat befolgt und (teilweise) in EM umgeschichtet. Erst seit gestern weiß ich warum.
Ganz typisch. Guns & butter aus der Druckerpresse.
Neu 2010-02-27:
[22:00] Stimmt: Inflation ist eine Steuer
[10:00] Leserzuschrift-AT - Bericht von Ziemann:
im letzten Bericht von Hrn. Ziemann bin ich über folgenden Satz gestolpert:
Viele denken, dass Inflation lediglich die Besitzer von Großvermögen enteignen würde. In Wirklichkeit sind es aber gerade die Vermögenden, welche die drohende Inflation rechtzeitig erkennen und ihr Vermögen raus aus Papierwerten und rein in Sachwerte und Gold umschichten werden.
Können sie mir erklären, was er damit gemeint hat
Er meint damit wohl, dass die Reichen irgendwann - vor der Masse verstehen, dass ihre Vermögen weginflationiert werden sollen und daher flüchten. Danach schreibt er:
Meines Erachtens werden eher die Arbeitnehmer die Verlierer sein – nicht nur mit ihren Ersparnissen für das Alter.
Der zweite Grund, warum dieses Verfahren nicht funktionieren wird, liegt in der Inflationserwartung begründet. Die Geldmenge muss in Erwartung der steigenden Geldentwertung nach oben geregelt werden. Das neu geschaffene Geld kommt über den Verteil-Mechanismus (Banken, Unternehmen, Arbeitnehmer) aber zuerst bei Banken und Unternehmen an und führt dort bereits zu einem Preisanstieg. Die Arbeitnehmer stehen an letzter Stelle dieser Futterkette, da sie schon höhere Preise zahlen müssen, obwohl eine Gehaltserhöhung erst in den nächsten Monaten anstände.
Die "Kleinen" trifft die Inflation besonders:
a)
weil ihre Löhne später angehoben werden und sie von der Steuerprogression gefressen werden
b) weil sie lange nicht merken, dass ihr Spareinlagen und LVs im Wert schmelzen
Neu 2010-02-18:
[10:30] Neu-Positionierung ist angesagt: Experten empfehlen, das ungedeckte Geld in Realwerte zu wandeln
FOCUS-Redakteur Andreas Körner und FOCUS-MONEY-Korrespondent Bernd Johann geben neun Tipps:
1.Silber
2.Gold
3.Kupfer & Co.
4.„Ackergold“
5.Waldanlagen
6.Rohstoff-Währungen
7.Immobilien
8.Energieträger
9.Aktien
Die Zeit drängt. Für alle die diese Liste genau betrachten: Bonds, Sparguthaben oder LVs sind nicht dabei. Silber ist auf Nummer 1.
Neu 2010-02-17:
[18:15] Man wird es versuchen: Schulden "weginflationieren"
Neu 2010-02-13:
[17:00] Fast unsichtbar: Nur der Staat profitiert von der Inflation
Radioaktivität und Inflation sind ähnliche Phänomene. Sie riechen nicht, sie schmecken nicht, man hört und sieht sie nicht, aber sie sind sehr gefährlich. Nur der Staat profitiert von der Inflation. Für Anleger sind daher Informationen über die Neuverschuldung ein wichtiger Indikator für die Inflationsfreude der Regierung.
Bis der Bond-Markt rebelliert.
Neu 2010-02-09:
[16:00] Keine Inflation? Leben in Deutschland wird teurer
Im Durchschnitt sind die Preise im Januar 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,8 Prozent gestiegen.
Das ist erst der Anfang. Durch den absackenden Euro werden Importgüter bald viel teuerer werden.
Neu 2010-01-25:
[9:30] eine Aushöhlung monetärer Werte wie Bargeld, Sparguthaben, Anleihen: Kein Damm gegen die Flut
Die US-Notenbank hat den Geldumlauf mehr als verdoppelt. Innerhalb eines Jahres stieg ihre Bilanzsumme auf 2,3 Billionen Dollar – Motor für eine Hyperinflation.
Was schwimmt oben gut auf dieser Flut?
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Neu 2010-01-18:
[16:15] Howard Ruff: Inflation Is Our Future
Neu 2010-01-17:
[18:30] Leserzuschrift-DE - Euro seit Währungsunion nur noch 80 Cent wert! - Wirtschaft - Bild.de:
Der Euro hat seit dem Start der Europäischen Währungsunion 20 Prozent an Wert verloren!
Leserkommentar: Das wäre doch eine sehr gute Nachricht, wenn sie wahr wäre.
Im Dezember 2001 kurz vor Euro-Einführung kostete 1 l Diesel ca. 1,50 DM und im Januar 2002 0,78 Euo. Und jetzt? Damals zahlte ich für eine 120 l Mülltonne 220,00 DM. Und jetzt ca. 190,00 Euro. Usw. Usw.
Der Artikel in Bild ist übrigens wieder verschwunden, die Lüge wahr wohl zu offentsichtlich. Mehr als die Hälfte von damals ist der Euro nicht mehr wert.
Neu 2010-01-14:
[12:45] Nach langer Zeit steigen die Preise für Elektronik wieder: Preise für Hardware steigen an
Leserkommentar-CH:
Zwar wird es hier mit Engpässen erklärt. Jedoch muss es ja klar sein, wenn alle Währungen zusammen mit dem Dollar runtergeprügelt werden (oder wie es die SNB schön bezeichnet "zu grosse Aufwertung verhindern"). Hardwarepreise sind in erster Linie Rohstoff- und Materialkosten, denn die Arbeit in China oder Thailand kostet ja kaum was. Wenn also schon die Hardwarepreise deutlich steigen - gabs ja bis jetzt eigentlich nie - dann heisst es für mich, dass die Inflation langsam am Geschwindigkeit gewinnt.
Die Zeit der "Elektronik-Deflation" aus Asien ist jetzt wohl vorbei.
Neu 2010-01-13:
[15:15] Etwas zu Hyperinflationen: A global fiasco is brewing in Japan
Neu 2010-01-08:
[16:00] Die "geheime" Inflation ist schon da: 100 Prozent höhere Preise
Und zwar ordentlich stark.
Neu 2010-01-06:
[16:00] Es steht sogar schon in Bild und man wirbt für Gold: Kommt jetzt die Horror-Inflation?
Neu 2010-02-05:
Sogar die gefälschten Werte legen zu: Inflation in Euroland zieht deutlich an
Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im Dezember deutlich gestiegen: Die jährliche Inflationsrate erreichte mit 0,9 Prozent das höchste Niveau in Monaten, wie das europäische Statistikamt Eurostat in Luxemburg am Dienstag auf Basis einer vorläufigen Schätzung mitteilte.
Die Trendwende in Richtung Hyperinflation ist da.
Neu 2010-01-01:
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