Inflation & Hyperinflation
Theoretisches und Praktisches zu diesen Formen der Geldentwertung.
Hier die Wikipedia Definition von Inflation und Hyperinflation.
Neu 2013-05-19:
[18:30] Leserzuschrift-DE: Käse-Inflation:
Leerdamer beim großen Discounter:
Ende 2012 200g 1,99 Euro / 100g 1,00 Euro
Februar 2013 170g 1,99 Euro / 100g 1,17 Euro
Jetzt nachdem Milch und Butter teurer geworden sind,
Mai 2013 160g 1,99 / 100g 1,24
Wie die auch mit den Packungsgrössen manipulieren.
[11:30] Leser-Infaltionsbetrachtung-DE:
2% oder 5%?
Ich habe mir eben, nur mal um zu sehen was das kostet, den Beitrag für eine Unfallversicherung ausrechnen lassen und bin dabei auf folgenden Passus gestoßen: „Eine Dynamisierung Ihrer Versicherungssummen ist wichtig, damit die ständig steigenden Lebenshaltungskosten auch in Zukunft in Ihrer Versicherungssumme berücksichtigt werden. Wir erhöhen die Versicherungssummen jährlich um 5 Prozent zum Beginn des Versicherungsjahres, und zwar erstmals zum Beginn des zweiten Versicherungsjahres."
Ich finde es schon lustig, dass angesichts einer offiziellen Inflation von ca. 2% die Versicherungen mit einer viel realistischeren Preissteigerung von 5% pro Jahr kalkulieren. Die Diskrepanz von mehr als 100% zwischen den offiziellen und den wohl eher realistischen Prozentangaben wird seltsamerweise nirgendwo in der Systempresse thematisiert.
[14:15] Der Schrauber:
Die 5% haben ausnahmsweise mal nichts mit der direkten Inflationsrate zu
tun bei der Dynamik, eher mit der durchschnittlichen Lohnentwicklung,
die man mutmaßte.
Die Bedingungen der Dynamik sind schon seit ewigen Zeiten nicht mehr
angepaßt worden und hießen vor 30 Jahren schon wie folgt:
Die Anpassung erfolgt nach dem Prozentsatz, um den der Höchstbeitrag in
der Rentenversicherung angehoben wird, mindestens aber 5%.
D.h., es gab in der Vergangenheit öfter Anhebungen um mehr als 5%, z.B.
einmal sogar um ca. 15%, ich meine das war '93, da wurden dynamische LVs
oder Unfallversicherungen auch darum aufgestockt.
Mittlerweile liegt die Anpassung der Höchstbeitragsbemessungsgrenze
regelmäßig unter 5%, folglich dessen die Anpassung immer 5% beträgt.
Zur direkten Dynamik und deren Sinnhaftigkeit:
Sie hat nur einen Sinn, nämlich den Keiler glücklich zu machen. Der
größte Teil der Dynamik verschwindet in erneuter "Risikorückstellung",
bzw. den Kosten für die Provision des Keilers, der den Vertrag einst
machte, da das behandelt wird, wie ein Neuabschluß.
Die tatsächliche Anpassung der Absicherungsbeträge einer Unfall-, bzw.
der Kapitalsummen einer LV, Todesfallzahlung einer Risiko LV, sind
lächerlich niedrig, die Beiträge steigen aber sehr schnell in
beachtliche Höhen!
Daher unbedingt nur ohne Dynamik abschließen, Anpassung nach Bedarf.
Wenn Sie unbedingt eine Anpassung möchten, lassen Sie sich einfach ein
Angebot für eine Vertragsänderung machen. Sie werden sich wundern, wie
gut die Angebote sein können, weil der Keiler daran verdient. Was auch
vollkommen ok ist, wenn sich ihre Bedingungen auch verbessern.
Ebenso der Ratschlag: Nicht gierig auf evtl. fantastische
Auszahlungssummen oder Tagegelder schielen, das ist sauteuer.
Sinn ist es, sich für einen echten Notfall abzusichern:
Einkommensausfall, Kosten für Behandlungen usw., evtl. Wohnungsumbau,
Tagegeld nur um evtl. Verlust während einer stationären Behandlung
auszugleichen. Das ganze am Einkommen ausgerichtet, nicht etwa nach
Phantasiegehältern, wie es viele machen.
Ein Rechenbeispiel, was ich mal für eine Bekannte gemacht habe, eben in
1995:
Durch die hohen Steigerungen ist die von anfänglich 15 DM schon über 45
DM gewesen, für ihre Verhältnisse als Azubine auch noch völlig
überzogene Leistungen.
Brief geschrieben, kurz vor möglicher Kündigung, direkt an Versicherung
unter Umgehung des Keilers:
Durch persönliche Verhältnisse sind die Beiträge unleistbar geworden, so
daß sie eigentlich kündigen müsse. Aber, sie wolle doch auf den
bewährten Schutz nicht verzichten, folglich dessen sie darum bittet, ein
Angebot für etwa 15 DM und ohne Dynamik, die leistbar wären, erstellt zu
bekommen.
14 Tage später ein Vertragsangebot ohne Dynamik, bei der die Leistungen
sehr angemessen waren und dem alten Krempel in einige Punkten nicht
einmal nachstanden!
Neu 2013-05-16:
[13:30] Economics Forum: Inflation oder Deflation in Europa?
Die Meinungen derAnalysten sind ebenso gespalten wie die Preisentwicklung, für die die Leitlinie gilt: Alles, was notwendig zum Leben ist, wird teurer und den Rest gibt's im Sonderangebot.
[11:00] Leserzuschrift-AT zu Inflation in Österreich wieder unter zwei Prozent
Hauptverantwortlich für die schwächere Preisdynamik waren die im Jahresabstand um 7,2 Prozent niedrigeren Spritpreise. Da die Heizölpreise mit -8,4 Prozent ebenfalls stark zurückgingen, fielen die Teuerungen im Bereich "Wohnung, Wasser, Energie" mit +2,5 Prozent nicht mehr so kräftig aus wie in den Monaten davor. Dagegen nahm bei Nahrungsmitteln der Preisdruck auf +4,1 Prozent zu. Ausschlaggebend dafür waren Fleisch (+6,7%), Gemüse (+8,8%), Brot und Getreideerzeugnisse (+3,5%) und Fisch (+9,2%).
Gilette Fusion Power 4 Klingen Nov. 12 € 15,20 Schlecker Ansfelden
April 13 € 18,99 Daily Ansfelden (Nachfolger)
April 13 € 19,99 Merkur Ansfelden
Die monatliche Lügenstatistik. Hoffentlich werden die Elektrorasierer nicht auch so schnell teuer wie diese grauenhaften Gesicht-Zerschneidewerkzeuge.WE.
Neu 2013-05-15:
[19:00] Leserzuschrift-AT: Penny Markt:
Vollkorn Toastbrot mit Weizenmehl
voher: € 1,49
aktuell: € 1,99
[13:45] Leserzuschrift-DE: Inflation mit Silber hedgen
Negative-Preissteigerung bei Silber!
10 DM 925-Gedenkmünzen im März 10,84 € / Stück aktuell 9,15 €!
Man muss die Inflation bei anderen Verbrauchgütern nur hedgen!
[09:15] Leserzuschrift-DE:
Bei uns gab es einen Betreiberwechsel des Netzes für Strom.
Eine kommunale Gesellschaft übernahm vor ein paar Wochen das Stromnetz.
Die Zählergebühren für ein Jahr wurden von 75 Euro auf 200 Euro erhöht.
[08:00] Leserzuschrift-AT zu Preissteigerung im öffentlichen Verkehr:
Fahrt mit der Nordkettenseilbahn von der Hungerburg auf die Seegrube und zurück (mit Seniorenausweis):
2010: 12,50 €
2011: 13,80 € ( + 10,4 %)
2012: 14,60 € ( + 5,8 %)
2013: 16,40 € ( +12,3 %)
Preissteigerung innerhalb von drei Jahren (2010 - 2013): 31,3 % !!!
Einfach verrückt, mit EU und diesem EURO.
[19:00] Wir bringen nicht alle Leserzusendungen dieser Art. Aber egal wo man hinsieht, es explodieren die Preise.WE.
Neu 2013-05-14:
[20:30] Leserzuschrift-DE: Eier-Inflation:
Komme gerade vom Bauern um die Ecke, der uns seit Jahren mit köstlichen Frühstückseiern von glücklichen Hühnern versorgt. Preisschild am Hofeingang: Preiserhöhung ab sofort (10 Eier) von 2,50 auf 3,50 Euro wegen stark gestiegener Futterpreise , also satte 40 %.
[20:00] Leserzuschrift-AT: Inflation Milch:
Neues Preisniveau bei Hofer (Aldi für alle Leser aus Deutschland) Preis bisher für 1 Liter H - Milch 0,69 Euro, neuer Preis seit heute 0,85 Euro.
Das sind stolze 23 % !!!
[20:00] Leserzuschrift-DE: Einmalhandschuhe Latex bei REWE - bin ich schön reingefallen eben ...
Preis bisher: 100 Stück - 4,97 Euro
Preis neu (andere Verpackung): 50 Stück - 4,29 Euro.
Teuerung: 72%
[14:15] Leserzuschrift-DE zur Netzinflation:
Mal was ganz anderes was aber auch viele im Geldbeutel merken
Domainpreise : alter Preis ( .com): 1,05€* neuer Preis: 1,23€*
Für ab dem 14.05.2013 neu bestellte Domains sehen wir uns sogar gezwungen, den Preis auf 1,39 €* zu erhöhen.
[10:45] Und sie glauben an ihr lügendes Portemonnaie? Verbraucherpreisanstieg im April bei nur 1,2 Prozent
Das gilt aber nur für nicht essende Ökonomen, die sich im Elfenbenturm im Gegensatz zur Restbevölkerung den Weg zum Arbeitsplatz sparen und ständig neue Flatscreens kaufen.TS
Neu 2013-05-13:
[17:45] Leserzuschrift zur Inflation bei Glücksspielen:
wahrscheinlich ist mir diese erhöhungserwähnung bei ihnen entgangen...
war heute bei lotto....erhöhung um 25% auf meine frage....das wäre aber um einiges höher als die off. inflation, entgegnete sie...
viele ihrer kunden spielen nicht mehr, heben ihr geld ab und horten zuhause.... von gold wollte sie nichts wissen...sei zu teuer...
ohweh.....
Ist für mich ok, da man Glücksspiele ni cht zum überleben braucht und hier nur "Freiwillige" inflationiert werden. TB
[18:00] Die Idiotensteuer darf ruhig höher werden, da haben wir nichts dagegen.WE.
Neu 2013-05-12:
[14:45] Leserzuschrift-DE: Um mehr als 100 % Vodafone erhöht Preise fürs Internet (prepayed wegsession):
Als ich gestern mobil mit meinem Computer über Vodafone in Netz wollte, stellte ich fest, dass sich die Verbindungspreise gewaltig erhöht haben. Die Telekom hat bereits den Anfang gemacht und die Anbieter scheinen sich einig zu sein. Die Preise gehen nach oben. Bisher zahlte ich für 5 GB 14,99 Euros ( für 7 Tage Nutzung ). Bei normalem Bedarf kam ich mit diesem Paket ganz gut eine Woche aus. Schöne Filmchen waren dabei natürlich nicht machbar. Inzwischen kosten 5 GB 34,99 Euros ( für 30 Tage Nutzung ). Wenn die 5 GB aufgebraucht sind, ist die Nutzung vorbei und ich kann neu bezahlen. Daher sind 30 Tage Augenwischerei. Die Preise haben sich also um 133 % erhöht. Für 1 GB ( 30 Tage ) zahle ich jetzt 14,99 Euro. Dafür bekam ich vorher 5 GB ( 7 Tage ). Der "Packungsinhalt" hat sich also bei gleichem "Packungspreis" verkleinert. Diese versteckten Erhöhungen kennen wir aus dem Lebensmitteleinzelhandel. Hier sind die Preismacher bei Vodafone ähnlich täuschend vorgegangen. Wer nachrechnet kommt auf eine Preiserhöhung von 400 %, ( vorher kostete 1 GB etwa 3 Euro , jetzt etwa 15 Euro, macht eine Steigerung um 12 Euro, also um 400 % ) abgesehen von der Nutzungsdauer. Hier wird natürlich auf Verlängerung spekuliert.
Was sehen wir: Preisabsprachen und Preiserhöhungen. Die verantwortungslose Politik der Geldmengenvermehrung kommt nach Blasenbildung auf Aktien - und Immobilienmärkten verzögert bei den Preisen des täglichen Bedarfs an. Machen wir uns auf etwas gefasst. Das ist nur der Anfang.
Da sollen 1.2% Inflation rauskommen? Brüll und Lach! Jeder langt jetzt zu, wo er nur kann.
Neu 2013-05-11:
[17:45] Leserzuschrift-DE: Der ADAC kann, was alle anderen können
Was alle anderen können, das kann auch der ADAC, der Beitrag steigt ab 2014 um 10%
http://www.t-online.de/wirtschaft/id_63346770/adac-erhoeht-mitgliedsbeitraege.html
[17:15] Der Silberfuchs mit einer Frage:
Zum Thema Hyperinflation, zeitliche Abfolge und Zwangsläufigkeit habe ich eine Frage, deren Antwort vielleicht für alle Leser von Interesse ist.
Die Situation ist: Silber und Gold werden gerade ausverkauft, die Lager geleert und sind dann dem freien Spiel der Nachfrage ausgesetzt - die Preise werden explodieren. Die Inflation in der EU liegt jetzt schon über 8 Prozent.
Warum sollten Staatsanleihen zwangsläufig crashen? Warum sollte im Punkte Währung (Euro) der heiße-Kartoffel-Effekt (niemand will sein eingenommes Geld behalten, jeder will es schnellstens wieder los werden, Kaufleute wollen es gar nicht mehr annehmen) einsetzen?
Wo ist der Grund, dass es nicht einfach so weiter geht, mit "moderater" Inflation, sondern Hyperinflation folgen muss?
Wo ist der Zusammenhang, der die Abläufe zwangsläufig macht?
Als Anhänger der Theorie "Geldmengenausweitung minus realem Wirtschaftswachstum ergibt wahre Inflationsrate" bin ich auch an den Erkärungen der Hartgeldler interessiert.TS
[17:45] Der Analytiker:
Irgendwann geht ob des vielen "gedruckten" Geldes das Vertrauen in die Solvenz der Gläubiger (vor Allem in die Staatsanleihen aber auch die Aktien) verloren. Danach müssen die Gläubiger mehr Zinsen anbieten um sich zu finanzieren.
Wenn die EZB-Zinsen nur wieder auf "normale" 4-6% steigen würden (statt jetzt 0,5%) wären die meisten Euro-Länder sofort pleite
oder es müsste noch viel mehr Geld gedruckt werden - also noch mehr Vertrauensverlust - noch höhere Zinsen und extreme Inflation und so weiter und zur Hyperinflation.
Die Alternative wäre der sofortige Staatsbankrott..
Jemand hat ausgerechnet, dass Staatsanleihen bei 10% Inflation eigentlich nur noch 50% des Nennwertes wert sind und bei 20% Inflation nichts mehr - dafür muss der Staat dann 30, 40 oder gar 50% Zinsen bezahlen soviel kann er dann nicht mehr per Steuern einnehmen sondern muss es drucken. In Weimar 1923 wurden über 99% des Staatshaushaltes durch die Notenpresse finanziert.
Wenn es in der jetzigen Situation zu massiven Zinserhöhungen käme, haben wir die Stark- bis Hyperinflation. Wenn man bedenkt, dass der Zins-Politik der USA in den End70ern und 1980 mit dem Zins-Schritt von Volker in den USA Inflationsraten von 20% und bei uns von 13-14% produziert hat (und das bei noch nicht sehr stark verschuldeten Staaten!), kann man sich vorstellen, was jetzt passieren würde.
[19:15] Das Problem ist die Kapitalflucht. Wenn diese einmal richtig losgeht, ist bei den derzeitigen Verschuldungsgraden die Hyperinflation gleich da. Daher will man ja auch Währungsreformen machen, die das potentielle Fluchtkapital einfach wegschneiden.WE.
[20:30] Leserkommentar-DE: Ein kleiner Leitfaden bis zum Währungs-Event
Regel Nr .1: Ein FIAT-Money-System wird immer "versuchen" deflationär durch Schuldnerausfall zu kollabieren,
es sei denn Regel Nr. 2 tritt in Kraft.
Regel Nr. 2: Zentralbanken/Politik werden immer versuchen einen Schuldnerausfall /Systemkollaps durch Geldschöpfung, QE und neue Schulden zu kompensieren.
Regel Nr. 3: Jede Anwendung von Regel Nr. 2 führt zu tendenziell steigenden Lebenshaltungskosten und einer Erosion der Wirtschaft.
Regel Nr. 4: Konstitutionelle Anleger (Pensionsfonds, Fonds, Lebensversicherer etc.) werden niemals aus eigenem Antrieb aus dem Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren aussteigen, dazu fehlt ihnen die gesetzliche Grundlage.
Sogenannte Sachwerte wie z.B. Aktien, Rohstoffe, Land und Immobilien machen bei diesen Anlegern (Ausnahme Aktienfonds) nur einen Bruchteil der Anlagenvermögen aus. Von diesen Anlegern wird daher keine Umschichtung von Geld in Sachwerte ausgehen. Ganz im Gegenteil sie tragen zur Stabilisierung des Systems bei, da die negativen Renditen auf die Kunden abgewälzt werden.
Regel Nr. 5: Regel Nr. 1 und Nr. 2 alternieren so lange bis der Bürger/Privatanleger merkt, dass etwas gewaltig nicht stimmt.
Er entscheidet sich dann:
a) Sein Geld von der Bank zu holen, es tritt wieder Regel Nr. 1 in Kraft (bei allgemeiner Verunsicherung und negativer Rendite aufs Tagesgeld)
b) Sein Geld auszugeben - es folgt eine Katastrophenhausse (Voraussetzung geschätzte 15 % negative Rendite aufs Tagesgeld mit steigender Tendenz, um den vorgezogenen Konsum sinnvoll erscheinen zu lassen)
Regel Nr. 6: Politik und Zentralbanken entscheiden sich für einen Währungsschnitt/Währungsreform um einer Katastrophenhausse (Nr. 5b) zu vor zu kommen. Dies entspricht einer kontrollierten Form von Regel Nr. 1, jedoch unter Ausschluss von Regel Nr. 2.
Falls Regel Nr. 6 nicht zutrifft, tritt Regel Nr. 1 in Kraft.
[14:45] Es ist alles zu teuer: It's not just stocks; everything is overvalued
Kommt auf diese Seite, weil hier über asset price inflation geschrieben wird. Die ganze Geldmengenausweitung der letzten 30 Jahre ist primär in Wertpapiere geflossen und hat sich daher im realen Leben noch nicht gezeigt. Das ist aber das Teuflische an der hohen Geldmenge: Wenn das Geld aus den Märkten rausfliesst und reale Sachwerte sucht und somit deren Preise treibt. Damit ist dann die Inflation im realen Leben angekommen.TS
[14:30] Der Schrauber von der Inflationsfront, die es im Warenkorb nicht gibt
Grundsteuer Stadt Duisburg rückwirkend vom 01.01.13 um satte 18% erhöht. Von Jahressteuer 177,28 auf 208,84 pro Jahr.
Vor gar nicht langer Zeit war schon einmal eine Erhöhung um 19%, nämlich von 148 auf 177,28.
Also innerhalb von 2-3 Jahren um satte 41%.
Neu 2013-05-10:
[12:45] Leserzuschrift-DE: Kaminholz und die kreativen Landwirte
Die Landwirte werden auch kreativer und verkaufen lieber ihr Kaminholz in Schüttmeter anstatt in Raummeter
Hier mal die Umrechnung
Früher kostete der Raummeter zu DM Zeiten 50 bis 60 DM
2012 kostete der Raummeter 60 Euro bis 80 Euro
2013 kostete der Schüttmeter 60 bis 80 Euro (1 Schüttmeter = 0,60 Raummeter) das entspricht zu 2012 satte 66% mehr für eine Raummeter.
[11:30] Leserzuschrift-DE: Gemüse und Obst empfindlich teurer
Auch auf den bäuerlichen Wochenmärkten in Südbrandenburg ziehen die Preise an:
Bund Schnittlauch von 50 Cent auf 60 Cent (plus 20%).
Kilo Äpfel von 1 Euro jetzt 1,30 Euro (30%).
[10:45] Leserzuschrift-DE: 20% plus für die ÖPNV-Fahrkarte
Nicht nur Produkte des täglichen Lebens werden massiv teurer, sondern auch Dinge die sonst nicht auftauchen (auffallen). Meine Freundin trägt Hörgeräte und bekommt deswegen eine Zeitfahrkarte für den ÖPNV für ein Jahr. Im letzten Jahr kostete diese 60,00€, in diesem Jahr müssen 72,00€ bezahlt werden. Preissteigerung 20%.
[09:00] Leserzuschrift-DE: Ein toller Zahnzusatztarif - 19% plus pro Jahr
01.01.2012: 21,88€
01.07.2013: 28,60€
Steigerung um 30,71% bzw. 19% p.a. (Private Zusatzausgaben Gesundheit sind im Warenkorb def. unterrepräsentiert!!)
Hier liegt der schwarze Peter ganz klar auf Seiten der Politik, die normalen Fallpauschalen der Kassen steigen nicht, dafür zocken die Zahnärzte gnadenlos Ihre Patienten über private Abrechnungen ab um ja keine eigenen Einkommensverluste ralisieren zu müssen.
Toll, die Entscheidungsträger in der Politik rühmen sich, dass die Krankenkassen dank Gesundheitsreform mit stabilen Beiträgen gut wirtschaften können, die ganzen Kostensteigerungen werden auf den Bürger umgelegt. Der schwarze Peter wird hier nicht ganz zu unrecht auf die private Versicherungswirtschaft abgeschoben!
[08:30] Die 1,2% offizielle Inflation gibt es nur in der Statistik: Alles wird massiv teurer
[11:45] Sehr gute Beispiele im Artikel. Die Frage ist, wie lange werden diese Lügenzahlen noch geglaubt?WE.
Neu 2013-05-09:
[14:00] Leserzuschrift-DE: Butter plus 53%
1 Stück deutsche Markenbutter in Netto gekauft, gleiche Filiale in unserem Ort:
06.06.2012: 0,75 €/250 g
07.05.2013: 1,15 €/250 g (hier gab es zwei Buttersorten, die andere kostete sogar 1,35 €/250 g)
Zuwachs von 53 % in einem Jahr. Unglaublich sagenhaft teure Inflation.
[13:00] Darum sind sie wohl nicht im Warenkorb: Kommunalabgaben in der Spitzengruppe der Inflationstreiber
Neu 2013-05-08:
[11:30] Leserzuschrift-DE:
ein weiterer Beweis für den Zerfall/Inflation des Euro:
1 Stück Butter kostete bei den Discountern bisher generell 95 Cent.
Ab Mai kostet das selbe Stück 1,15 €uro.
Der Erzueugerpreis für Milch ist dabei nicht angestiegen.
Das sind 21 % Teuerung in nicht einmal einem Jahr.
Frau Merkel spricht von 1,xx %, was für eine Volksverblödung.
Mit der Inflationslüge wird es bald vorbei sein, wenn die Preise explodieren.
Neu 2013-05-06:
[08:00] Ende des Sparkurses: EU stellt Weichen für die Inflation
Und Gollum macht alles bereitwillig mit.
Neu 2013-05-04:
[17:45] Leserzuschrift-DE: Inflation beim Autowaschen:
nun ich denk mal, die Hochgeldentwertung kommt langsam so richtig ins laufen. Heute mal wieder meinen Wagen gewaschen. Imo wash Autowäsche, ist so ne Kette in Deutschland. Wo ich das letzte mal dort war, vor ein paar Wochen hat die Grundwäsche 4,90 € gekostet.
Jetzt kostet die Grundwäsche 7,20 €.
Das sind also 2,30 € mehr somit schlappe 47 % Steigerung.
Die Preise lernen überall gerade das Explodieren.
Neu 2013-05-02:
[17:15] Aldi Süd hebt Preise an: Milch und Butter werden teurer
[08:45] Preisschub in Österreich: Milchprodukte bald um bis zu zehn Prozent teurer
Neu 2013-04-30:
[12:45] Leserzuschrift-DE: Selbst das Glück ist nicht vor der Teuerung gefeit - Lotto um 16,4% teurer
Hier meine heute erlebte Inflationsgeschichte: LOTTO-Normalschein, gültig für zwei Ziehungen, Mi + Sa. Letzte Woche alt: 13,75 EURO, diese Woche neu: 16,00 EURO. Macht 2,25 EURO mehr das Glück herauszufordern, sprich 16,4%.
[13:00] Leserkommentar-DE: Idiotensteuer
Lotto ist eine staatliche Veranstaltung, bei der ca. 40 Prozent der Einnahmen garantiert einbehalten werden.
Nur die Hälfte des Erlöses schüttet der Staat wieder aus,
13 Prozent gehen in die Verwaltung, den Rest behalten die Finanzminister.
Man kann das Lotto durchaus als Idiotensteuer ansehen!
[16:45] Der Idiotensteuer kann ich nur zustimmen. Kein Investor gibt Geld für soewas aus, nur Konsumidioten, die vom grossen Glück träumen.WE.
[12:30] Steigende Lebensmittel hängen alles andere ab: Eurozone-Inflation sinkt auf 1,2% (1,7%), Lebensmittel jedoch plus 2,9%
Ihr Portemonnaie lügt wohl!
Neu 2013-04-29:
[16:15] Format: Das bewegt die Märkte: Inflation in Deutschland erreicht neuen Tiefpunkt
Verrückte Welt. Die größten 4 Zentralbanken dieser Welt gehen "full pull", die Menschen stöhnen unter den Teuerungsraten und die Propagandaminister verkünden die tiefste "Inflation" seit Jahren".
[16:55] Leserkommentar-DE:
Na, diese Inflationserwartungen sind doch eine Steilvorlage für eine deftige Zinssenkung. Null-Prozent-Finanzierungen brauchen eine gesunde Basis, also eine Null-Prozent-Inflation. Mit 0,75% Leitzins steckt der Euroraum weiterhin in einer Rezession, so Draghi. Selbst mit Null-Prozent wird sich daran nichts ändern, so ich. Mein Geldbeutel spricht eine andere Sprache, aber die Sprache des Geldes versteht der Draghi nicht. Möglicherweise ist der Draghi ein schlauer Fuchs.
Zumindest könnte er einen abgewandelten Keynes zitieren und den Schafen die Geschichte so verkaufen, dass erst Null-Prozent-Inflation und Null-Prozent-Zinsen zu Null-Prozent-Wert des Papiergelds geführt hätten. Das wäre zwar glatt gelogen aber bis die Schafe das merken ist der Draghi schon über alle Berge. Ein aalglatter und eiskalter Nullinger dieser Draghi, wohl wissend das bei einem Null-Prozent-Wert nichts mehr teurer werden kann.
Neu 2013-04-18:
[14:15] Oh Schreck, das macht auch Kuchen teurer: Milch und Butter ab Mai deutlich teurer
Neu 2013-04-17:
[19:30] Leserzuschrift-DE: Service-Inflation:
Hab' heute meinen Großroller von der Inspektion abgeholt. Unterwegs höre ich die Meldung: "Rentner bekommen 0,25 Prozent mehr". Dann kommt die Rechnung: Arbeitseinheit +19,25%, Motorenöl +16%, Ölfilter +23,25%. Die letzte Rechnung war vom Juni vorigen Jahres. Wie war das jetzt mit der Inflation?
Die Preise explodieren überall. Lange kann man die Inflationslüge nicht mehr durchhalten - und den Bondcrash zurückhalten.WE.
[15:45] Leserzuschrift-DE: Friseur-Inflation:
einfacher Männer Haarschnitt ohne Waschen:
Dez. 2012: 12€;
Febr. 2013: 12,50€ (+ca. 4%)
Apr. 17.4.13: 15€ (+20%)
macht zusammen 25%. Rente steigt um 0,25%! Faktor 1/100
Man sollte einigen Poliktikern auch einen Haarschnitt verpassen: knapp unterm Kinn!!
[11:30] Ende der Euro-Stabilität: Deutsche Mietpreise werden Inflation anheizen
[10:00] Leserzuschrift-DE: Brötchen werden zum Luxus
Heute morgen der Schock beim Bäcker im Hamburger Speckgürtel:
1 Körnerbrötchen 62 Cent, 1 Woche zuvor noch 53 Cent. Das sind + 17 %.
Muss man sich mal vorstellen 1,21 DM für ein Brötchen!
Brötchen sind echter Luxus geworden, den sich viele Menschen nicht mehr regelmäßig leisten können.
[10:15] Leserkommentar-DE: In jedem Speckgürtel dasselbe
Im Taunus (Speckgürtel Frankfurt am Main) kostet ein Bäckerbrötchen (normale Größe, sehr schmackhaft, irgendwie speziell mit ein wenig Kartoffelmehl) sage und schreibe - 95 Cent. Brötchenpreise für andere 'Spezialbrötchen' (mit Chilli oder Oliven oder Körnern etc. pp.) inzwischen alle zwischen 60 Cent und 99 Cent.
[13:15] Leserkommentar-DE:
Bei Brot uns Semmeln kann man ja selber Backen. Selbstgebackenes schmeckt viel besser ist günstig und die Bude wird auch noch warm. Jedoch gibt es auch beim Mehl eine Preisanpassung: 25 kg bestes Mehl aus der Mühle vor einem Jahr noch 17 Euronen und Gestern 19.50 Eoroletten = Preissteigerung von fast 15 %.
Hat mal jemand auf Braunkohlepricket geachtet vor ca. 5 Jahren gab es noch 20kg für 2.79 im Dauerangebot beim Hornbach jetzt kosten 10kg schon weit über 2 Euro.
Neu 2013-04-12:
[13:00] Leserzuschrift-DE zur Preissteigerung:
Letzte Woche Samstag bei Penny: Thunfisch-Dosen wurden klammheimlich von 0,99 Euro auf nun 1,19 Euro erhöht. Vor nicht allzu langer Zeit kostete die Dose noch 0,89 Euro und weniger. Ich dann sofort über die Straße zu Lidl. Dort waren es noch 0,99 Euro – also gleich in größeren Mengen eingekauft – man weiß ja nie! MHD ist 31.12.17 – also optimal.
Habe nun gestern bei Aldi und Kaufland vorbeigeschaut. Ich wollte mich nochmals mit Thunfisch eindecken und war neugierig, wie es dort preislich aussieht. Bis dato waren es auch bei diesen Discountern immer 0,99 Euro pro Dose. Welch Zufall – nun stand dort auch 1,19 Euro! Nach diesem „Schock" (das sind 20% Inflation!!!) bin ich sofort zu Lidl (dort war der Preis ja letzten Samstag noch bei 0,99 Euro) und musste feststellen, dass mittlerweile auch bei genau den gleichen Dosen vom Samstag auf 1,19 Euro nachgezogen wurde.
Ich kann es nicht fassen: Es ist wie ein Kartell. Der eine schaut beim anderen ab und lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen. In den Foren und im Internet habe ich zu dieser Preiserhöhung nichts finden können. Es fällt wohl keinem auf oder interessiert keinen. Für mich als „Prepper" bleibt die Erkenntnis, am letzten Samstag leider nicht noch mehr Dosen zu 0,99 Euro mitgenommen zu haben. Diese Gelegenheit kommt nie wieder!
Wer hat in letzter Zeit ähnliche Erfahrungen gemacht?
Man kann von Preisabsprachen ausgehen.
[16:00] Leserkommentar-DE:
Das sind keine Absprachen, es sind die gleichen Produkte in anderer Verpackung.
Noch nicht beobachtet? Nehmen wir Sonnenblumenöl (billigstes, Eigenmarke etc.). Lidl, Aldi, Kaufland etc.
Steigt der Preis bei einem, lohnt sich nicht zum anderen zu rennen. Die Preise sind gleich.
Noch etwas zur Inflation. Nehmen wir Eiernudeln. Bei Kaufland gab es vor Monaten die Eigenmarke für 0,59 Euro. Später wurden sie auf 0,69 Euro erhöht. Jetzt kosten sie 0,79 Euro und (!) es gibt weniger Ei drin.
Früher hatten die Bandnudeln 20% Ei, jetzt sind es nur 10%. Bis auf die Spätzle haben die Eiernudeln (Eigenmarke von Kaufland) nur 10 % Ei bei einem Preis von 0,79 Euro !
Der Rohstoff wird ausgetauscht gegen Hartweizen !
Gerade bei Thunfisch frage ich ich, was wirklich in den Dosen ist. Das kann nicht derselbe Fisch sein, der in Sushi-Restaurants ein Vermögen kostet. Beim Lachs ist es ja ohnehin bekannt, dass das meist nur mehr Lachsforelle ist, die auch Experten kaum noch von echtem Lachs unterscheiden können.TS
[09:45] Lügen, nichts als Lügen: Warum man die wahre Inflation verheimlicht
Henry Ford: "Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh."
[10:15] Leserkommentar-DE:
Im Grunde ist eine solche Aussage paradox. Denn wie kann man etwas "verheimlichen" welches offen ist. Deshalb bleibt nur eine Erklärung. Entweder können die Menschen nicht mehr rechnen oder sie wollen nicht rechnen. Da hat nicht nur der Kaiser keine Kleider an.
[11:00] Leserkommentar-DE:
Sicher ist es paradox, aber solange das Statistikamt und die lieben Politiker über die Medien ihre, dank des extra dafür zusammengestellten Warenkorbs, "gefälschten" Zahlen verbreiten, muss man es eben als "Verheimlichung" (oder deutlicher: Betrug!) bezeichnen. Und solange man das schön langsam macht, wundern sich die Leute zwar, aber Proteste gibt es eben erstmal nicht.
Das ist doch genau das, was WE mit dem langsam gekochten Frosch meint: Der springt eben auch nicht aus dem Topf - bis es zu spät ist!
[14:00] Leserkommentar-DE: wie es sein könne, daß etwas "öffentlich verheimlicht" wird
Antwort: Nein, das ist nicht paradox!
Die Strategie "open in plain sight" wurde durch den genialen H.G.Wells erfolgreich zu den Eliten gebracht. Wells war nicht nur Schriftsteller, sondern wurde als Panzerexperte im Krieg zu Rate gezogen, hielt Verbindung zu Experten in biologischer u. chemischer Kriegsführung und war an Friedensverhandlungen beteiligt.
Mehr darüber sowie das kostenlose e-book zB hier: http://www.pfui.ch/downloads/wellsdieoffeneverschwoerung.pdf
[16:30] Leserkommentar-DE: 1,4% stimmen schon - aber pro Monat
Inflation März 1,4%, das stimmt schon 1,4% pro Monat x 12 Monate = 16,8% Jahresinflation,das passt dann schon.
Ich weiss so ist das nicht gemeint,ist doch aber trotzdem eine schöne Rechnung, gell.
Neu 2013-04-11:
[11:00] Inflation im März: Verbraucherpreise steigen um 1,4 Prozent
Geschönte Propaganda fürs Volk. Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefäscht hast.TB
Neu 2013-04-10:
[16:00] IWF: Geldschwemme hat keine Auswirkung auf Inflation
Offenen Auges in den Systemcrash.
[9:00] Warum die Schafsmasse die Statistiklügen noch glaubt: Das Rätsel der Inflation
Als wichtigsten Grund für die Trägheit der Inflation nach oben wie nach unten macht der IWF schliesslich stabile Inflationserwartungen in der breiten Bevölkerung aus. Von diesen Erwartungen hängen konkrete Lohn- und Preisanpassungen ab. Ökonomen und Zentralbanker sprechen hier von einer starken «Verankerung» der Inflationserwartungen. Wie die Untersuchungen des Fonds zeigen, bleiben diese Erwartungen anders als etwa in den 1970er-Jahren sowohl von der aktuellen Wirtschaftsentwicklung wie auch von vergangenen Inflationsentwicklungen weitgehend unbeeinflusst.
Määääh!
[10:30] Leserkommentar-DE:
Das ist ganz einfach: es gibt zwei Inflationszahlen. Die "wirkliche"
Inflation, die man auf klassischem Weg durchaus recht einfach errechnen kann (Geldmenge minus BIP). Und eine "modifizierte"
Inflationszahl, die ist einerseits für die breite Masse Schafe gedacht aber andererseits hängt an dieser Zahl eine Menge dran. Man denke nur an die inflationsindexierten Anleihen unseres Gollum oder an die Höhe von Wohnungsmieten, die von einem angepassten, inflationsgebundenen Index berechnet werden können. Es dürfte noch viel mehr geben, ich will mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Fakt ist nur würde man diese Inflationszahlen nicht manipulieren würde die Inflation die Inflation anheizen. Bei steigenden Aktienkursen heisst das "die Hausse nährt die Hausse". Diese Inflationsindices dürften breit gestreut sein, es gibt sicherlich in den verschiedensten Branchen die verschiedensten Inflationsindices. Solange von einer staatlichen Behörde bzw. einem statistischen Amt "verbogene" Inflationszahlen veröffentlicht und als non plus ultra vorgegeben werden, droht von dieser Seite her keine Gefahr. Wäre ich Politiker, ich hätte keine Skrupel das zu tun um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Und den paar Hanseln im Amt zahle ich ein ordentliches Schweigegeld als monatliches Salär.
Die Frage ist nur: wie lange glauben die Masse, die Sparer und die Finanzmärkte diese Lügen. Sicher nicht unendlich lange.
Neu 2013-04-09:
[20:15] Focus beginnt an den Lügen zu zweifeln: So tricksen die Statistiker bei der Geldentwertung
Neu 2013-04-08:
[09:00] Leserzuschrift-DE: Rauchfangkehrer +21,2%
Also die Preiserhöhung bei den Rauchfangkehrergebühren ist eine absolute Frechheit !
Gebühr 1.Quartal 2012 : € 25,45
Gebühr 1.Quartal 2013 : € 30,84 (bei exakt der gleichen Leistung !!!!)
Steigerung: +21,2%
Dass nenn ich mal eine Inflationsrate.
Neu 2012-04-06:
[20:00] Leserzuschrift-DE: Bratwurstinflation in Schleswig-Holstein:
Bei "Mister Bratwurst", einer Imbisskette hier im Norden, ist der Bratwurstpreis in den letzten Tagen von 1,00€/Stück auf 1,50€/Stück angehoben worden - also satte 50%!
Wie lange werden die Leute noch die offiziellen Lügenzahlen glauben?
[19:00] Leserzuschrift-DE: Goldbären-Inflation:
Haribo Goldbären die 300 g Packung bei Aldi kostet jetzt 0,99 Euro.
Vorher 0,79 Euro - das sind 25 % Preissteigerung.
Jeder langt zu, so stark er kann.
[15:00] Leserzuschrift-DE: Mineralwasser-Inflation:
habe gerade Hirschquelle Mineralwasser gekauft. Sixpack bisher 2,99 Euro. Jetzt 3,49 Euro. Macht 16,7 % Teuerung von einem Tag auf den anderen. Bei der z.Zt. offiziellen Inflationsrate von 1,7 % müßte der Preis jetzt fast 10 Jahre stabil bleiben, damit die Lügenstatistiker Recht haben.
Rentenerhöhung im Westen heuer sage und schreibe 0,25%, im Osten über 3 %, der Wessi Rentner ist damit ein Mensch zweiter Klasse!
Jeder, der kann und Preismacht hat, langt jetzt richtig zu. Teilweise wegen gestiegener eigener Kosten, teilweise, weil es die anderen auch machen.
[18:00] Leserkommentar-DE: zum Leser von 15:00 Uhr:
der HG-Leser hat Recht, bei den Rentnern gibt es 2 Klassen, allerdings nicht wie der Leser meint, sondern genau umgekehrt: Ein Rentenpunkt (West) wird derzeit mit 28,07 Euro monatlich berechnet, während ein Rentenpunkt (Ost) nur mit 24,92 €uro vergütet wird.
Wer es genau wissen will: http://de.wikipedia.org/wiki/Entgeltpunkte
Um die Benachteiligung der Ostrentner abzubauen, fällt die Erhöhung schon jahrelang prozentual im Osten höher aus, als im Westen (wenn es denn eine gibt).
Der Kohlkönig und sein Renten-Märchenerzähler Blühm ging ursprünglich von höchstens 10 Jahren bis zur Angleichung aus. Nun ja.
[9:45] Ist sicher noch viel schlimmer wegen falscher Statistik: Entwicklung der Kaufkraft in Deutschland
Neu 2012-04-03:
[19:30] Leserzuschrift-DE: ein paar Statements und Zahlen für die aktuelle Diskussion
Meine Frau betreibt die kleine Firma, die sich Haushalt nennt. Ich selbst bin lediglich Angestellter seit über 30 Jahren, ohne auf diese Firma jetzt mehr unbedingt angewiesen zu sein. Wir sind beide goldgläubig und seit 1989 aktiv. Wir haben ein Konzept, und das heisst Haushaltsbuch. Die Zahlen, die wir gerne kommunizieren gehen auf das letzte Jahrzehnt ein. Alles ältere wäre Makulatur, zwei Kinder würden hier die Kontinuität der Daten verfälschen.
Unsere Auswertung mit ein paar eigenwilligen Überraschungen ergab seit 2003 folgendes Bild:
Lebensmittel/Getränke: 61 % mittlerweile stark ansteigend
Kleidung: 5 % !, meine Frau kauft Ihre "Markenware" jetzt fast ausschliesslich im Internet ein
Freizeit: 10 % ?, wir gehen nicht oft, aber gut und gerne aus
Sprit: 53 % bei ungefähr gleichem Verbrauch
Energie: 82 % mittlerweile 56 % durch radikale Reduzierung des Stroms runter von 9.000 kW
Wasser, Abwasser etc.: 49 % mittlerweile 11 % durch radikale Reduzierung des Wasserverbrauchs
Telekommunikation: 92 % (aber auch durch erhöhten Leistungsumfang)
Urlaub: 76 % meistens 2 mal pro Jahr CH und nicht nur wegen Urlaub
Unser Ziel war primär immer die Entschuldung. Dann viel selbst machen, zum Glück bin ich Ingenieur. Damit sind wir heute sechsstellig abgesichert.
Etwas zur Klarstellung: Glück und Pech waren ausgewogen, aber wir hatten und haben immer einen gemeinsamen Plan.
Die Prozentzahlen sind die Preissteigerungen in den letzten 10 Jahren.
[15:50] Leserzuschrift zur Messung der persönlichen Inflationsrate:
am genauesten ist wohl ein persönlich geführtes (elektronisches) Haushaltsbuch, welches Vergleiche ermöglicht. Ansonsten kann jeder im Prinzip den „Warenkorb" immer nach seinen Interessen interpretieren: „Das ist übergewichtet, ich rauche doch gar nicht, ich verreise doch nicht jeden Monat, ich esse viel mehr Gemüse" ... eben so wie es den deutschen „Eckrentner" auch nicht gibt. Falls man es doch etwas „persönlicher" gestalten will:
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Preise/Verbraucherpreisindizes/WarenkorbWaegungsschema/Content75/PersoenlicherInflationsrechnerUebersicht.html
Herzliche Grüße aus dem Süden Deutschlands und vielen Dank für Ihre Arbeit.
Der Leser hat völlig Recht. Wir vom HG-Team fordern ja schon lange:
1. endlich echte "wahre" Inflationsraten anzeigen
2. verschieden Warenkörbe für verschieden Menschengruppen (Familie, Alleinerzieher(in), Arbeitnehmer, Rentner)
[14:00] Inflation in der Euro-Zone überrascht Experten
Die offizielle Inflationsrate für März liegt bei 1,7 Prozent. Vor allem Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak sind deutlich teurer geworden. Experten haben eine niedrigere Inflation erwartet, da die Wirtschaft der Eurozone zurückgeht.
Schöne Experten - bei dem Geldmengenwachstum!!!!
[14:15] Leserkommentar-DE zur Inflation in EU-Zone:
Benzinpreis steigt sprunghaft an. Innerhalb von nur einer Woche ist der Preis für einen Liter E10 um 3,6 Cent gestiegen. Dieser Anstieg ist höher als die offizielle Inflation für ein ganzes Jahr.
[14:45] Leserkommentar-DE:
Kommentar: Was oft nicht verstanden wird ist, dass durch Geldmengenwachstum nicht unbedingt entsprechend auch die Inflationsrate wachsen muss. Erst wenn das Geld in Umlauf kommt, dann steigen auch die Preise. Zur Zeit liegt das meiste einfach noch bei den Banken.
Eine niedrigere Inflationsrate lässt sich durchaus durch Wirtschaftsrückgang erklären. Weniger Konsum = weniger Umsatz = weniger Produktion = weniger Arbeitsplätze = weniger Gesamteinkommen. Durch den Wirtschaftsrückgang geben die Leute weniger aus und sparen eher. Dadurch wird der Wirtschaft Geld entzogen – und das senkt die Inflationsrate.
Ich danke dem Leser für die Anmerkung, möchte aber feststellen, dass mir diese Tatsache bekannt ist. Habe noch ünerlegt, ob ich eine Erklärung hinzufügen sollte, habe aber auf Grund der Griffigkeit der Aussage darauf verzichtet!
[14:50] Leserkommentar-De:
Gerade bei Volkswirtschaftlern und Konsorten ist es nicht überraschend, wenn die sogenannten Experten überrascht werden.
Überraschte Experten aus diesem Bereich sind der Normalzustand. Bei genauer Betrachtung erkennt man, dass die Experten von der falschen Seite her überrascht wurden, weil die Erwartungen unerwartet in die gegenteilige Richtung ausfielen. Fazit: schickt diese Leute allesamt auf den Kartoffelacker. Die sind dann überrascht weil sie ein paar Steine finden werden und sonst nichts.
[14:50] Leserkommentar-DE zur Inflation:
Benzin und Diesel gehören nicht in den Warenkorb, der zur Inflationsbestiummung herangezogen wird. Das sind Luxusgüter und keine Waren des täglichen Bedarfs und werden nur von den einkommensstarken Gesellschaftsschichten gekauft. Eine Inflation ist nicht feststellbar.
[16:00] Leserkommentar-De zur DEflationsentwicklung:
Mir fiel heute im Penny auf, dass noch eine Menge "Oster"-Süßkram (Das Wort Ostern kommt von der heidnischen Göttin Astarte und hat mit Jesus nichts zu tun) jetzt zum halben Preis angeboten wird. Das Gleiche war auch nach "Weihnachten" (hat auch nichts mit Jesus zu tun) zu beobachten. Mir scheint, die Leute kaufen kaum noch Süßes, entweder sind die Leute gesundheitsbewusst geworden oder das Geld wird wegen Inflation so knapp, dass man für Süßigkeiten nichts mehr ausgeben will. Beim Netto bekam ich gestern den Glühwein zum halben Preis, auch dieser wurde letzte Saison offenbar kaum gekauft. Für 79 Cent bekam ich die Flasche jetzt wieder zum Preis, der nach meiner Erinnerung kurz nach der Euroumstellung üblich war.
Antizyklisches Handeln zahlt sich öfters aus, das stimmt. Aber bei Lebensmitteln? Und wer braucht im April einen Glühwein!
Neu 2013-04-02:
[20:00] Gollums neueste Lügenzahl - 1.4%: Inflationsrate so niedrig wie seit Jahren nicht mehr
[20:30] Leserkommentar: Bei dieser Zahl lacht ja selbst seine Frau.
Gollums Weib hat selbstverständlich den Mund zu halten...
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