Investment - Allgemein

Diese Seite beschreibt allgemeine Themen zum richtigen Investieren.

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Neu 2010-03-11:

[11:30] Am falschen Dampfer: Warum Wohnungseigner die Inflation herbeisehnen

Für viele Immobilienbesitzer können die Börsennachrichten derzeit gar nicht schlecht genug sein. Denn mit jeder Meldung über einen drohenden Wertverfall des Euro und der wachsenden Gefahr einer Inflation steigt die Nachfrage nach Sachwerten wie Immobilien - und das treibt die Preise.

Dieser Traum funktioniert nur bei (leichter) Asset-Inflation, nicht bei starker Konsumgüter-Inflation. Also ist es eine Fata Morgana finanzhistorisch ungebildeter Leute.


Neu 2010-03-09:

[18:45] Kunden müssen sich bei der Auswahl ihres Anbieters künftig überlegen, ob der wohl überlebt: Risiko Lebensversicherung

[18:30] Die Inflation der Kredit-Schafe: Die Angst vor Inflation treibt merkwürdige Blüten

Vor diesem Hintergrund ist es kein Wunder, dass Häuser und Wohnungen, auf Pump gekauft, im Moment eine Renaissance erleben, frei nach dem Motto: Liegenschaften bleiben bestehen, und Schulden verschwinden. Wer die Ängste und Hoffnungen der Anleger freilich in Zahlen packt, wird sich über die Folgen aber wundern, so zum Beispiel auch in folgendem Fall.

Leserkommentar-DE: die Leute lernen anscheinend nichts. Sie glauben immer noch, daß die Schulden mit der Inflation verschwinden und ihre Vermögenswerte erhalten bleiben.

Das kommt davon, wenn man keine Ahnung von Wirtschaftsgeschichte hat: am Anfang steigen nur die Vermögenswerte und Kredit gibt es reichlich. In der späten Inflation steigen nur die Lebenshaltungskosten, die Assets und Löhne aber kaum. Dann kommen diese Leute in die Zange.

[19:15] Leserkommentar-DE: Wenn die Zeit reif ist, kommen die neuen Besitzer und zahlen bar in Gold


Neu 2010-03-08:

[18:15] GOTTSEIDANK BIN ICH KEIN "ANLEGER" SONDERN EIN MENSCH: So investieren Anleger ihr Geld in Staatsanleihen

Und "Anleger" investieren in diese "Certificates of Guaranteed Confiscation".


Neu 2010-03-05:

[20:15] Leserzuschrift-AT - Bargeldhortung anstatt Sparbuch:

Wenn jemand ausreichend Gold- und Silberkäufe getätigt hat, mit weiteren Zukäufen wegen des hohen Preises zuwarten möchte, ist es ratsam, das Bargeld von den Banken abzuziehen und in einem eigenen Tresor oder Banktresor zu lagern.

Bei der derzeitigen Verzinsung des täglich fälligen Geldes von ca 1 % oder weniger, abzügl KEST, würde mir dies als eine sinnvolle Maßnahme erscheinen, Ihnen auch ?

Ich bin mit einigen Hartgeld.com Konsumenten in Kontakt und eigentlich möchten alle wegen des hohen Preises mit Gold Nachköufen zuwarten, haben aber Bedenken, das Geld den Geldinstituten in Form von Sparbüchern bei unmoralisch niedrigen Zinsen und ohne Sicherheiten zur Verfügung zu stellen.

Ob man jetzt Bargeld hält oder Geld auf der Bank ist wegen der niedrigen Zinsen egal. Beides wird bei einer Hyperinflation oder Währungsreform zerstört. Allerdings hat das Bargeld den Vorteil, dass es Bankschliessungen überlebt. Bargeld für einige Monate genügt daher, der grosse Rest sollte in sicheren Assets - den Rettungsbooten sein.

[20:45] Leserkommentar-DE: WER JETZT NOCH ZUWARTET, DEM IST NICHT MEHR ZU HELFEN !!
 

[13:30] Irreführung der Schafe: Anlage-Ampel grün: zertifiziert, garantiert, sicher, renditelos


Neu 2010-02-27:

[14:15] Leserzuschrift-DE - die Gefahr persönlicher Kredithaftungen bei Unternehmern:

zu dem Thema Angestellte und Banker eine alte Story, die aber an Aktualität nichts eingebüßt hat. Real hat sich diese bereits Ende der 90er Jahre ereignet.


Ein Unternehmer, ca. 10 Angestellten, so eine Art Ingenieurbüro für technische Zeichnungen und deren Ausführung beim Kunden besteht über viele Jahrzehnte. Ein unerwartet starker Auftragseinbruch führte dazu, dass Mitarbeiter entlassen werden mussten. Der Rechtsbeistand des Unternehmers empfahl auf jeden Fall die geforderten Abfindung an die Mitarbeiter zu bezahlen, da sonst sein Vermögen in Gefahr sei. Die Gerichte kennen da kein Erbarmen und entscheiden pro Arbeitnehmer.

So mußte das Haus, eine schöne Villa in München, stark belastet werden, um die Abfertigungen bezahlen zu können.
Der Filialleiter seiner Bank ging in Pension und ein neuer übernahm den Job. Dieser benötigte Wohnraum für sich und seine Familie. Als er die Akte unseres Unternehmers vorgelegt bekam, zögerte er nicht lange. Er vereinbarte einen Termin und erklärte: Das Haus gefällt meiner Familie und mir in zwei Wochen ist es frei, andersfalls wird die Zwangsvollstreckung eingeleitet.

Wenn man Abfindungen nur auf Kredit zahlen kann, ist schon etwas faul. So viel Geld sollte in der Firma sein. Wer Kredite laufen hat, ist wie hier dargestellt der Willkür der Banker ausgeliefert. In diesem Fall scheint es noch "glimpflich" ausgegangen zu sein: der Banker holte sich nur das Pfand, schickte aber nicht die Firma und den Unternehmer in den Konkurs. Sonst: 6 Jahre Pfändung auf das Existenzminimum.

Warum heisst es wohl "Schuldsklave?

[20:00] Leserkommentar-DE (Rechtsanwalt) dazu:

hierzu kann ich nur eines sagen: Ist denn schon wieder Märchenstunde?

1. In Deutschland gibt es KEINEN gesetzlichen Anspruch auf Abfindung bzw. Abfertigung. Kaum anzunehmen, daß der bei einer 10-Mann-Klitsche im Arbeitsvertrag vereinbart war.
2. Bei Unternehmen mit über 10 Mitarbeitern gilt in Deutschland zwar ein Kündigungsschutz. Um diese Grenze zu erreichen, werden aber nicht die Köpfe gezählt, sondern nach regelmäßigen wöchentlichen Arbeitsstunden bewertet. Bis 20 Stunden wird mit 0,5, bis 30 Stunden mit 0,75 und darüber mit 1,00 angesetzt. Auszubildende zählen gar nicht dazu.
3. Wenn es bei den Arbeitsgerichten dann in die Güteverhandlungen geht und man sich - obwohl ohne Rechtsanspruch - dann doch auf eine Abfindung einigt, gilt: 0,5 bis max. 1,00 Monatsgehälter pro vollem Jahr der Beschäftigung.
4. Ansonsten gibt es durchaus auch die Möglichkeit eine Klage mit einer sorgfältigen Begründung mal abzuwehren. Die Hürden sind zwar hoch, aber es ist nicht unmöglich. Nur wer nach der Nase kündigt, der hat natürlich schlechte Karten. Und: "Es geht wirtschaftlich ja so schlecht." ist auch keine ausreichende Aussage. Da muß man halt darlegen und beweisen.
5. Aus meiner Erfahrung ist es ein Märchen, daß Gerichte grundsätzlich pro Arbeitnehmer eingestellt sind. Als Anwalt stehe ich beruflich für beide Seiten - mal für den Arbeitnehmer und mal für den Arbeitgeber, wer eben den Auftrag erteilt. Wenn die Partei - egal ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber - ihr Verhalten nicht begründen kann, dann verliert sie. Manches kann man als Anwalt natürlich auffangen. Manches ist aber seitens der Partei dumm(dreist) und man kann daraus nichts mehr machen.

Daher: Vorher beraten lassen!

Der Orginalautor hat in einer weiteren Mail zu diesem Fall auch beschrieben, dass dieser Unternehmer auch hohe Privatausgaben für Scheidung, etc. getätigt hat. Er hat wohl einen generell lockeren Umgang mit Geld, also auch bei Abfindungen.

PS: hohe Privatausgaben zehren nicht nur die Substanz der Firma auf, ein Jahr nach dem Griff in die Firmenkasse (bei GmbHs) kommt auch noch das Finanzamt.

[22:00] Leserzuschrift-DE (Original-Autor) - zu Abfindungen des Unternehmers:

1. Es ist interessant festzustellen, dass ohne den konkreten Sachverhalt wirklich zu kennen, ein Rechtsanwalt von Märchenstunden spricht. Ein solches Vorpreschen ist leider für einige Vertreter dieser Zunft bezeichnend. Wichtigmachen geht vor Sachaufklärung.

2. Ein dickes Lob gebürt ihm trotzdem, da er als Robin Hood der Unternehmer in die Bresche springt. Es gibt nämlich auch ganz anders strukturierte Anwälte, die immer den armen abhängigen Angestellten schützen wollen -leider. So ist es jedenfalls in der realen Welt.

3. Zudem ist nicht jeder Unternehmer jeder Lebenssituation gewachsen. Das war bei diesem Mann leider der Fall, aber an der Zahlung einer Abfindung gab es kein Vorbeikommen.

4. Alle Mitarbeiter waren über 30 Jahre im Betrieb und über 50 Jahre. Natürlich war das KschG anzuwenden und alle Mitarbeiter erhoben Kündigungsschutzklage. Sein Rechtsbeistand erreichte, dass er damals pro Nase über 70.000 DM bezahlen musste. Weniger konnte dieser in der Güteverhandlung nicht für ihn rausholen. Die Mitarbeiter hatten sehr wohl einen Rechtsanspruch auf eine Abfindung.

Also, erst fragen, dann verbal angreifen.


Neu 2010-02-24:

Focus: besser Gold als Agrarland: So schützen Sie Geld & Vermögen

Und einige andere Tipps zum Schutz vor Hyperinflation.


Neu 2010-02-22:

[13:45] Leserzuschrift - Bankkunden haben keine Lust auf Risiko:

Als in einer Bank tätiger Berater kann ich das derzeitige Anlageverhalten der Anleger so definieren.Keine Investments in langfristige Produkte,kein Versicherungsprodukt,kein Werpapier.Die Kunden geiern auf Tagesgeldkonen per Internet mit höheren Zinsen, wie etwa ing-diba.Die Anleger haben nichts gelernt aus Island mit der Kaupthing Bank,auch hohe Zinsen und Geld auf nimmer wieder sehn.Unternehmensanleihen mit hohen Renditen spielt auch einen Anreiz.Banken können derzeit im Privatkundengeschäft kein Geld verdienen,da mit Sparbüchern so gut wie nichts zu verdienen ist und die höherwertigen sprich undurchsichtigen Finanzprodukte (Mist) keine Abnehmer finden.Gold und Silber ist den Schäfchen zu teuer(mediale Propaganda gegen EM), da besitzt man schon lieber ein von rhetorisch politischen Schwätzern staatlich geschützes Sparbuch mit Euros.Es grüsst die Weimarer Republik.Kreditnachfrage ist eingebrochen, und die Richtlinien einen Kredit zu bekommen sind erschwerlich.Ohne Kreditexpansion kein Wachstum und das einzige was wächst sind die Staatsschulden.Sie Herr Eichelburg zeigen den Hartgeldlesern wirklich grossartig Schritt für Schritt verständlich wie sich der Kollaps nähert.

Das Risiko im Geld selbst wird aber übersehen.
 

[7:30] Leserkommentar zum Buch "Investment Punk":

Es ist gut, daß es dieses (provokante!?) Buch jetzt gibt und daß es in den Mainstreammedien vorgestellt wird. Dadurch wird sicherlich bei vielen Leuten die Neugier geweckt, sich näher mit dem Thema Geldwesen und Investment zu beschäftigen, die Dinge mehr zu hinterfragen und der eine oder andere wird somit vielleicht seine Lebenssituation einmal verbessern können. Dieses eine Buch alleine wird aber sicher nicht reichen. Soweit ich diese Angelegenheit bis jetzt mitverfolgt habe, steht in diesem Buch aber nicht wirklich etwas Neues drinnen. Das hat man schon vor zehn Jahren bei Bodo Schäfer nachlesen können. Ich habe mir damals aus dessen Büchern Grundwissen angeeignet und jetzt nach zehn Jahren bin ich, was Finanzangelegenheiten betrifft, sehr zufrieden. Ich bin zwar immer noch kein Euromillionär, aber ich brauche mir auch nicht mehr ins Hemd zu machen, wenn ich mir einmal eine Garnitur Autoreifen kaufen muß. Diese Zeiten sind schon lange vorbei, ich konnte mich wirklich aus dem dem Hamsterrad befreien. Ich kann mich aber gut erinnern, daß man damals schon den Bodo Schäfer schlecht machen wollte und ihm vorhielt, daß er von anderen Autoren abschreibe. Das mag stimmen, aber was zeigt uns das? Es zeigt, daß diese Grundsätze des Investordenkens schon seit vielen Jahren bzw. Jahrzehnten gültig sind. Gott sei Dank, werden sie immer wieder in "neuen" Büchern unters Volk gebracht!

Ja, auf das "Investoren-Denken" kommt es an. Dass die Journalisten soetwas schlecht machen, liegt daran, dass sie Angestellte sind, die oft am Hungertuch nagen. Soetwas ist ausserhalb von deren Denkwelt.


Neu 2010-02-21:

[10:30] Etwas für alle Lohn- und Schuldsklaven: Investmentbanker: "Ihr strampelt, wir werden reich"

Die Leute kaufen etwa auf Pump Häuser in Vororten. Sie verpfänden ihre Freiheit und ihr Leben an die Bank und sind somit in einem Hamsterrad eingeschlossen. Sie müssen strampeln, um den Kredit zu tilgen. Sie dürfen ihren Job nicht verlieren, müssen daher buckeln und immer brav Danke zu ihren Chefs sagen. Sie haben keine Zeit mehr für große Visionen, können keine Geschäftsideen umsetzen. Sie werden ausgebeutet. Früher hieß die Ausbeutung Sklaverei, heute heißt sie Schuldendienst.

Unbedingt lesen (ist auf der Literaturliste). Investoren werden sich bestätigt fühlen, Lohnsklaven werden entzetzt sein.

[11:45] Leserkommentar-DE dazu:

Dieses Interview ist nur eine Seite der Medaille. Der Investmentbanker erzählt wie er mit seinem Geld investiert. Aus Investorsicht mag dies recht interessant sein. Wie ein Investmentbanker allerdings seine Brötchen verdient ist eine ganz andere Sache. Risikoloses Zocken unter Beistand des Steuerzahlers. Und wenn ich das betrachte, dann sehe ich Dekadenz in Potenz. Solche Leute sollte man den Löwen zum Fraß vorwerfen, aber doch kein Buch abkaufen.

Hier schreibt wahrscheinlich ein Lohn- und Schuldsklave, der das Buch gar nicht gelesen hat. Der Buchautor schreibt zwar arrogant und aggressiv, aber zeigt sehr gut das unterschiedliche Denken von Investoren und Lohnsklaven im Hamsterrad.

[14:45] Leserkommentar-DE - Agressiver Punk Investment-?

dieser Mensch widerspricht sich in seinem eigenen Artikel. Er schimpft auf das Hamsterrad mit Schulden und sitzt selber drin. Zu sagen er kauft wohlgemerkt auf Kredit Wohnungen die er dann in "guter Lage" weitervermietet und damit - in 20 Jahren ! Einen Gewinn machen will, was ist das bitte?

Zudem schreibt er noch, ein Viertel mit guter Wohnlage war nach zwanzig Jahren, wenn man sich selber Haus gekauft hat nur noch Schrottwohnlage?!

Unabhängig davon, das Sie immer sagen keine Schulden, was sollen dann die Aussage er wäre Investor?! Er geht selber ein schwer kalkulierbares Risiko ein...

Und mit den Aktien das gleiche Bla,Bla, er kauft nur mit guter Div.Rentite und die Buchmäßig gut dastehen lololololol Die Erfahrung habe ich schon vor 15 Jahren gemacht...und was ist daraus geworden. wenn ich kein Sitzfleisch gehabt hätte, hätte mir das mehr als 25 % Minus beschert. Solche Aussagen heute ist kein Punk, sondern reiner Schwachsinn, nur als Daytrader kann man hier noch Geld machen im Moment.

Also nix neues unter dem Himmel, ausser ausgetretene Pfade, welche in die Hose gehen wenn der tolle Investor nicht sehr gut aufpasst.

Im dem Sinn bin ich wohl ein Löwe der auch Punk frisst, der sich Investor nennt. Glaube nicht das er auf der Ebene spielt, das er so reich ist, das dies keinen Einfluss hätte. Er wettet halt, in Zeiten wie heute sollte das sehr gut überlegt sein. Kein Vorbild für Hartgeldleser.

Er besitzt 45 Wohnungen, meist in Frankfurt. Vermutlich wird er damit auf die Nase fallen, wenn die Preise stark fallen. Aber man kann annehmen, dass diese Wohnungen über GmbHs gekauft wurden und er nicht persönlich haftet. Seine Privatwohnung mietet er aber.

[15:00] Leserkommentar-DE zum Buch:

Das Buch ist ausgezeichnet und kommt direkt auf den Punkt.
Die Grundregeln, die der Investment-Punk in seinem Buch nennt, sind so dermassen einfach und schlicht, dass sie selbst dem Lohnsklaven in seinem Konsum-Hamsterrad einleuchten sollten:

1. Man muss auf Dauer mehr einnehmen, als man ausgibt. (S. 30)
2. Man muss Schulden bezahlen, und zwar nicht durch die Aufnahme neuer Schulden. (S. 30)
3. Konsum ist niemals eine intelligente Investition. (S. 136)

[18:00] Leserkommentar-DE zum Buch:

Jeder, der über diesen Typ meckert, sollte erst mal sein Buch lesen. Ich habe es gelesen, wenn auch etwas zähneknirschend dafür bezahlt, aber meine Neugier war einfach zu gross. Und ich habe es nicht bereut. Er hält allen Systemtrotteln, Pseudo-Investoren und Amateur-Zockern gnadenlos den Spiegel vors Gesicht, teilweise sind seine Gedankenführungen hervorragend, weil er die Dinge knallhart und reduktionistisch auf den Punkt bringt. Ein Zeichen, das jemand die Dinge auch kapiert hat, über die er schreibt. Man kann aus diesem Buch viel lernen,über sich selbst und diese absurde Gesellschaft. Es fängt schon an beim Gefühl beim Kauf. Bei mir war´s “Und dem Penner soll ich jetzt 20 Euro nachschmeissen, obwohl ich den Kram doch eh schon weiss?” Aber nach der Lektüre lache ich jetzt über mich. Es war eine hervorragende Gelegenheit zur Selbstreflektion. Dazu kann man jedem, der sich weiterentwickeln will, nur raten.

[20:45] Leserkommentar-DE zum Punk-Investor:

Kenne selbst das Buch nicht, aber müssen wir diese Leute bewundern oder nachmachen?
Ok, hohe Investorenschule, hervorragende Kenntnisse übers Geldwesen, immer mehr einnehmen als ausgeben, soweit so gut, mein großer Respekt. Dies geht alles nicht ohne einen gewissen Grad an Intelligenz und Disziplin, ich möchte aber auf den vor einer Weile bei hartgeld gesehenen link(youtube) zum Thema "Wert der Arbeit: Müllmann oder Banker" verweisen. Leben wir nicht in einer Gesellschaft, die doch nur gut funktionieren kann, wenn alle irgendetwas sinnvolles für die Gemeinschaft beitragen? (Dies bitte fern von jeglicher Art von Sozialismus betrachtet). Sind doch auch sehr viele Investmentbanker erst kürzlich kräftig von den "Steuerschafen" gestützt worden und wären die nicht alle großteils schon pleite ohne Gelder von denjenigen aus der "Arbeiterklasse", auf die von den Bankern ja auch noch verächtlich herabgeblickt wird...Ich glaube kaum, daß ein Investmentbanker im Moment für die Gesellschaft bedeutender ist als etwa ein Sanitäter, der Leben rettet, oder eine Mutter, welche Kinder zuhause erzieht und für diese enorm bedeutende "Arbeitsleistung" keinen Cent sieht.
Es ist alles eine Frage der Wertigkeit, hier gibt es m.E. sehr viel zu ändern in den kommenden Jahren, es müssen einfach wieder gesunde Relationen her.

Dieser Beitrag zeigt ganz genau, dass das Buch missverstanden wurde. Es geht um die Art des Denken - als Investor oder als Angestellter. Die Banker sind übrigens in ihrem Denken auch nur Angestellte.


Neu 2010-02-18:

[11:00] Schön langsam kapieren es die Immo-Schafe auch: Deutsche flüchten aus offenen Immobilienfonds


Neu 2010-02-17:

[18:00] Weitere 9 Monate Bangen und Wut: Axa macht Immobilienfonds länger dicht

So ist das bei illiquiden Investments - wenn man nicht rechtzeitig aussteigt.


Neu 2010-02-16:

[16:00] Leserzuschrift-DE - Norwegische Krone:

ich wollte mal wissen ob die Währung "Norwegische Kronen" von diesem ganzen
UntergangsSzenarien auch betroffen sein wird ?

Ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch das es auch diese Währung zerfetzen wird ?

Alle Währungen werden irgendwie zerrissen werden, der CHF und die NOK vermutlich weniger. Gold ist besser.


Neu 2010-02-14:

[21:00] Leserzuschrift-DE - Geld-Humor:

Gefunden im Mondabreißkalender von Poppe/Paugner (Goldmann Verlag) für den 15.02.2010:

Die Oma möchte ein Konto eröffnen und gleich 1000 Euro einzahlen:“Ist das Geld bei Ihnen auch sicher?“ fragt sie. „Aber selbstverständlich“, meint der Kassierer. „Aber wenn die Bank in Konkurs geht, was dann?“ „Dann haftet entweder die Landesbank oder die Bundesbank.“ „Und wenn die auch kaputtgehen?“ „Dann kommt die Bundesregierung für den Schaden auf“. „Und wenn die auch kaputtgeht?“ „Aber liebe Frau – das wird Ihnen doch 1000 Euro wert sein, oder?“


Neu 2010-02-11:

[12:30] Leserzuschrift_DE zu Anleger knausern bei Beratungskosten

Sowas hab ich auch mal vor einigen Jahren gemacht. Kostete damals gut 100,-- Euronen, so eine Analyse. Heraus kam, daß ich ca. 520 Euronen zusätzlich in LV und und RV und sowas ansparen sollte, um meinen Lebensstandard im Alter zu sichern.

Man muss sich auch den Berater aussuchen, sonst bekommt man Schafsfutter, wie hier.
 

[11:15] Das Krisen-Gedächtnis vieler Anleger scheint recht kurz zu sein: Privatleute vertrauen fast jeder Bank

[18:30] Gburek: Sparer für dumm verkauft
 

[7:00] Der Immobilien-Glaube wird erschüttert: Rekordabwertung lässt Anleger zittern

Um noch nie da gewesene 21 Prozent verloren die Anteile des "Degi Global Business" von Aberdeen von heute auf morgen an Wert. Die Investoren auch anderer Immobilienfonds sind geschockt - und reagieren mit Flucht. Was steht den Fonds und ihren Anlegern noch bevor?

Es ist einfach nicht die richtige Zeit für diese Asset-Klasse. Aber die meisten Gläubigen müssen wohl dafür auf die Nase fallen.


Neu 2010-02-10:

[14:00] Leserzuschrift-DE - Verzweifelte Schiffsfonds:

Aha - in der Schiffsbranche scheint es lichterloh zu brennen, so dass die Zweitmarktverkäufer nun schon ihre alten Kunden mit Mailings zum Wiedereinstieg locken wollen:

Sie haben zum richtigen Zeitpunkt Ihre Schiffsbeteiligung - mit unserer Hilfe - verkauft.
Gegenüber 2008 sind die Preise - nicht der Wert - von Beteiligungen an geschlossenen Fonds um mehr als 40% gesunken. Der Grund für diesen Preisverfall sind, neben der Wirtschaftskrise, die vielen Beteiligungen die von Banken z.Zt. verwertet, d.h. verkauft werden.

Für weitsichtige Investoren bietet sich jetzt die wohl einmalige Chance, im Zweitmarkt, Beteiligungen weit unter Wert zu erwerben. Dies gilt für Schiffsbeteiligungen (nach wie vor steuerbegünstigt), Immobilienfonds, Ökofonds und auch für Unternehmensbeteiligungen.

Sie können jetzt zum halben Preis von 2008 investieren. Im Einkauf liegt der Gewinn!
Wer jetzt investiert macht ein Schnäppchen - mit Sicherheit!
Für einige Beteiligungen können Sie von uns eine Rücknahme-Garantie erhalten.

Brüll und Lach - der Wert sei nicht gesunken? Nachdem allein die Verkäuferprovision zu guten Zeiten bei 15..20% lag, dürfte sie jetzt noch höher liegen. Vermutlich werden die Anteile zu 30% oder so vom Nennwert an diese Vertriebsfirma verschleudert. Diese verkauft dann zu 50%. Trotzdem ein schlechtes Geschäft für die Anleger.

[17:15] Es gibt noch verrücktere Fonds: Riesenrad-Fonds droht die Abwicklung

Leserkommentar-DE:
Hauptsache das Eigenkapital wird mit hohen Krediten behaftet, dann fliessen deftige Boni, und hohe Initiatoren- und Verkaufshonorare!
Anschließend ist es nicht mehr wichtig, dass die Projekte zur Fertigstellung gebracht werden
 

[13:30] Leserfrage-DE - Meinung zu Mietwohnung:

mich würde ihre persönliche Meinung zum Thema Mietwohnung intressieren. Macht es Sinn mit einem vorhandenen Barvermögen die Miete im Voraus für das kommende Jahr zu zahlen um zumindest die Wohnunhgsfrage abhacken zu können?

In Zeiten wie diesen, wo die Wohnungspreise noch sehr hoch sind aber stark fallen werden, ist die Mietwohnung die beste persönliche Unterbringung, die man sie vorstellen kann:
- man wälzt Preis, Kredit und andere Risiken an den Vermieter ab
- man ist flexibel, kann jederzeit weg
- man hat kein Kapital gebunden, kann dieses besser investieren

Ob man die Miete vorauszahlen soll? vermutlich nicht.

[20:00] Leserkommentar-DE:
Als Vermieter würde ich mir die Hände reiben, das Geld in Edelmetall umsetzen und fragen ob er nicht gleich für 10 Jahre im Voraus zahlen möchte.
 

[7:15] Leserzuschrift-DE - Fluchtwährungen:

Meine Fragee zum Thema "investment-allgemein.htm":

Sie favourisieren Silber und Gold sowie als Fluchtwährungen CHF und CZK. Kann man CHF wirklich als Fluchtwährung empfehlen, wenn man die beiden Risikofaktoren - UBS und Credit Suisse - als mögliche ausfallgefährdete und zu rettenden Banken (Bilanzsummen übersteigen das BIP) berücksichtigt?

Was spricht gegen NOK? Norwegen verfügt über riesige Ölvorräte, eine geringe Staatsverschuldung (FX-Nettogläubiger) und den größten europ. Staatsfonds. NOK sollte bei steigenden Rohstoffpreisen im Crash-Falle deutlich profitieren.

Was spricht gegen AUD? Australien sollte im Falle steigender Rohstoffpreise (Gold, Silber usw.) stark profitieren. Die sehr niedrige Staatsverschuldung sollte auch einen möglichen Crash der noch überteuerten Häuser-Preise verkraften können.

Alle Währungen sind schlecht. Der CHF ist eine alte Fluchtwährung. Tschechien macht eine vernünftige Wirtschaftspolitik. Norwegen ist weiter weit weg, daher ist die NOK hier wenig bekannt - immer die Exit-Strategie beachten. Australien ist eine Import-Bubble auf Kredit, nicht zu empfehlen.

[7:45] Leserfrage-DE - Fluchtwährung CHF:

Da ich auch die Möglichkeit sehe, dass es bald Devisenkontrollen geben könnte, was halten Sie davon, für EUR in CHF zu wechseln (ca.1.000
CHF) (wohne in Grenznähe)? (EM Vorsorge abgeschlossen)

Besonders im Sudeutschen Raum, Österreich ist der Schweizer Franken die beste Papier-Fluchtwährung. Man sollte Franken in kleineren Scheinen haben.

Wichtig der Hinweis zu Devisenkontrollen: diese kommen überraschend, dann ist man im schnell abwertenden Euro gefangen.
 

[7:00] Leserzuschrift-DE - Autohändler, nehmt das Geld und rennt:

Heute hatte ich Gelegenheit im Internetportal der führenden deutschen Branchenzeitschrift für Automobilwirtschaft etwas zu lesen.
Folgender Artikel über den wahren Zustand des deustchen Händlernetzes sollte Ihnen nicht vorenthalten werden.

Sicherlich ist dieser Artikel nicht für die große Öffentlichkeit bestimmt und daher ist er nur im Abo - Bereich zu lesen.Derzeit läuft jedoch eine Promotionaktion und somit können registrierte Nutzer diese dennoch lesen:

München. "Vertriebsvorstände bekommen Fünfjahresverträge. Wir haben lebenslänglich“, sagt Peter Ritter, Vorsitzender des Verbands der Mercedes-Vertreter, gern, wenn es um das Verhältnis von Autoherstellern und Händlern geht. Tatsächlich ist das Festhalten vieler Händler an ihren Betrieben kaum noch zu erklären. Dabei ist es für viele höchste Zeit, loszulassen. Wem es als Autohändler welcher Marke auch immer gelungen ist, mittels Abwrackprämie im vergangenen Jahr einen ordentlichen Gewinn zu erzielen und die Bankverbindlichkeiten zurückzufahren, dem sei nur eines geraten: Nimm das Geld und renn! Denn so schön wird's nicht wieder. Da selbst die tiefe Krise, in der die Industrie noch steckt, nicht zum Abbau der Überkapazitäten geführt hat, da auch die Zahl der Markenhändler in Deutschland noch immer viel zu hoch ist, kann es für 2010 nur eine Prognose geben: Der mörderische Preiskampf bei den Massen-, aber auch bei den Premiummarken wird in neuen Dimensionen geführt.

Ob die Incentive-Zahlen von Professor Ferdinand Dudenhöffer nun in jedem Detail stimmen oder nicht, die Tendenz stimmt auf jeden Fall: Wenn die Nachfrage weiter so schwach bleibt wie im Januar, dann werden die Hersteller darauf mit neuen Rabattaktionen reagieren, um ihre Werke zumindest zum Teil auszulasten. Dass dieser Wettbewerb größtenteils auf dem Rücken des Handels ausgetragen wird, muss nicht weiter erklärt werden. In Deutschland gebe es so viele Autohäuser, als würden hier pro Jahr vier Millionen Autos verkauft, sagte kürzlich der VW-Vertriebsvorstand Christian Klingler. Es werden aber in diesem Jahr nur rund 2,7 Millionen sein. Und nicht wenige Verkäufe gehen ohnehin am Handel vorbei. So sehen Mercedes-Händler angeblich nicht mal mehr die Hälfte der Neuwagen der Marke. Und ein Drittel aller Mercedes-Fahrzeuge wird mittlerweile als junge Gebrauchtwagen "vermarktet“.

Damit relativiert sich das geringe Rabatt-Niveau der Stuttgarter. Wenn selbst Mercedes auf "Schleuder-Kurs“ geht, wie sieht es dann wohl erst bei den üblichen Verdächtigen aus Südeuropa aus? Der ehemalige Mercedes-Vertreter und heutige Unternehmensberater Alexander von Gizycki empfiehlt Händlern, ihre Immobilie doch an ein Schnellrestaurant, Fitnessstudio oder Schuh-Outlet zu vermieten. Das dürfte für machen Händler wie eine Begnadigung sein.

Unglaublich , nicht wahr. So sieht es also tatsächlich in Deutschland aus.
Natürlich nur abseits der medialen Schönwetterwolken.

Hier ist der wesentliche Satz:

"Tatsächlich ist das Festhalten vieler Händler an ihren Betrieben kaum noch zu erklären. Dabei ist es für viele höchste Zeit, loszulassen"

Dieser gilt nicht nur für den Autohandel, er gilt überall. Aus eigenen Beratungen weiss ich, dass es für Unternehmer unglaublich schwierig ist, von der Firma loszulassen. Ihr ganzer Status hängt daran. Diesen wollen sie eigentlich nicht loslassen. Daher werden sie mit ihrem Betrieb auch privat untergehen - in den Privatkonkurs. In Zeiten wie diesen muss man wie ein Investor denken - das "Investment" abstossen, wenn es Zeit ist.


Neu 2010-02-09:

[18:45] Leserzuschrift-AT - welche Währungen sind totgeweihter als andere?

Wir sind ja einer Meinung, dass alle Währungen gegenüber Gold und Silber abwerten werden. Die Frage die sich mir aufdrängt ist jedoch, welche Währungen sind totgeweihter als andere. So werden Sie mir ja recht geben, dass bei anziehenden Rohstoffnotierungen AUD und CAD gegenüber EUR, USD, etc. an Wert gewinnen werden. Auch gibt es Länder die schneller oder mehr Geld drucken als die andere und wiederrum gibt es Währungen die einfach eine bessere "Krisenhistorie", wie zB CHF, haben als andere. Mich würde also ihre tendenzielle Einschätzung zu USD, YEN, Franken und GBP gegenüber dem Euro interessieren.

Alle Papier-Währungen sind totgeweiht. Der Euro ist ja schon am Zerbrechen, davon wird in der Panik der CHF profitieren. Ebenso sind USD und GBP so gut wie tot - derzeit das letzte Aufbäumen. Den Yen kann man wegen der gigantischen Staatsverschuldung auch abschreiben.

In unserem Raum kommen als "Fluchtwährung" primär CHF und CZK (Tschechenkrone) in Frage. Besser AU/AG.
 

[18:30] Leserzuschrift-AT - Barkauf oder Kredit ?

Ich habe eine schuldenfreie Eigentumswohung und brauche eine größere, weil wir Nachwuchs bekommen haben. Meine Mittel sind sehr begrenzt, bzw möchte ich Sie nicht angreifen, weil mein Vermögen größtenteils in Gold, Silber, Goldminen und anderen Rohstofftitel geparkt ist. Meine Frage an Sie wäre nun, würden Sie an meiner Stelle die Wohnung verkaufen und mit dem Erlös die neue finanzieren oder würde Sie die neue mit Kredit finanzieren und die Kreditkosten mit den Mieterträgen aus der alten Wohnung gegenfinanzieren? Ich stelle Ihnen diese Frage, weil in Zeiten anziehender Inflation ja der Kredit an Wert verlieren und die Wohnung an Wert gewinnen sollte. Der Kredit wäre voll besichert und sollte ich sie verlieren, würde ich meine Existenzgrundlage auch nicht verlieren. Das Zinsanstiegsrisiko könnte ich mir mit Optionen absichern bzw Kreditvarianten wählen, die von vornherein einen Zinsdeckel eingezogen haben, sodass ich das Risiko, das die Kredit- meine Lebenserhaltungskosten übersteigen, begrenzen könnte. Hier würde mich Ihre Herangehensweise sehr interessieren.

Ganz einfach: Schafs-Modus ausschalten und Investor-Modus einschalten.

Tatsache ist, dass alle Arten von Immos wegen noch billigem Kredit masslos überteuert sind und daher zumindest gegenüber Gold/Silber massiv sinken werden. Die richtige Lösung: dieses schrumpende Asset loswerden und das freiwerdende Geld in steigendes Assets wie AU/AG investieren. In der Zwischenzeit mieten. Vor allem dann, wenn wie hier nur wenig Kapital in AG/AU vorhanden ist.

Hier zeigt sich, dass der Investor ganz anders denkt - er geht nicht nach der vorherrschenden Prestigemeinung, sondern nach der zu erwartenden Wertentwicklung. Daher verkaufen und mieten.

[21:00] Leserkommentar-PL dazu:

Er frägt ob er sich wegen Nachwuchs eine neue größere Wohnung auf Kredit zulegen soll.
Ich habe auch ein Kind, ist nun 2 1/2 Jahre alt. Schläft bei uns im Schlafzimmer, nachts kommt es immer ins Ehebett. Kinderzimmer haben wir noch keines, das braucht das Kind auch noch nicht.
Spielen möchte es sowiso nicht alle, abgeschottet im einem extra Zimmer sondern da wo was los ist, bei den Eltern, Wohnzimmer, Küche und man hat es immer im "Blick".
Solange Ihr Nachwuchs keine 4-5 Jahre alt ist braucht es kein eigenes Zimmer und somit ist eine größere Wohnung völlig nutzlos.
Ausser dass hier eine Menge Geld kaputt gemacht wird. Warten Sie mit der größeren Wohnung, mein Ratschalg als Vater! Ausserdem ist bis in ein paar Jahren wieder mehr Geld "flüssig".

Bei einem Kind gehört die grössere Wohnung offenbar genauso zum Status wie später das Studium.


Neu 2010-02-06:

[13:30] Leserzuschrift-DE - Ehrlichkeit der Sparkasse?

Eine wirklich frappante Ehrlichkeit dieser Bankster. Nun kann selbst der dümmste Kunde nicht mehr behaupten von nichts gewusst zu haben.

VERSILBERT EURE KONTEN SOLANGE ES NOCH GEHT!

Wer zu spät kommt dem wird das Leben bestrafen - wie immer.

http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/02/seltsame-werbung-der-sparkasse.php

Die Spareinlagen sind real weg - versenkt überall in der Welt von den Bankern. Man hat es den Sparern nur noch nicht gesagt.


Neu 2010-02-02:

[18:15] Das kommt von der falschen Asset-Klasse: Warum Anleger deutsche Aktien verfluchen

Das vergangene Jahrzehnt bescherte Anlegern, die in deutsche Aktien investierten vor allem großen Frust. Die Zehn-Jahres-Bilanz ist gegen jede Theorie schlechter als das Ergebnis von sicheren Staatsanleihen. Selbst Gold hat besser als Aktien abgeschnitten. Doch für mutige Anleger gibt es auch Hofffnung.

Ausser mit kurzfristigem Trading ist bei Aktien einfach nichts zu holen - weil sie seit 2000 die falsche Asset-Klasse sind. Die richtige Asset-Klasse sind primär Gold und Silber - echtes Geld. Aber diese Finanz-"Profis" wollen das natürlich nicht kapieren.

Die Solarfond-Schafe kommen auch noch dran: Gefahr von Fehlinvestitionen bei Solar-Parks steigt

Das selbe Steuersparmodell mit den hohen Vertriebs-Provisionen wie bei den Schiffsfonds. Hoffentlich auch mit Nachschusspflicht. Sollen sie nachzahlen.


Neu 2010-01-22:

[7:15] Leserzuschrift-DE - Tipps zum Selbständigmachen:

Als ich mich vor 7 Jahren selbstständig gemacht habe, bin ich zu einem Steuerberater gegangen. Dieser wurde mir empfohlen.

Bei unserem 1. Gespräch kam er gleich zur Sache:
- Ziehen Sie raus was geht.
- Versuchen Sie möglichst viele Rechnungen in bar zu kassieren. Wichtig! Abrechnung täglich!

- Schaffen Sie die Kohle nach Österreich. Auch wenn Ihnen gesagt wurde, daß das Bankgeheimnis fallen wird, das stimmt nicht und ist nur ein Gerücht (zumindest Damals war es so).

- Alles, wofür Sie eine Rechnung brauchen (z.B. Garantie o.ä.) und der Betrag 1000,-€ übersteigt, auf den Familiennamen der Frau kaufen denn Rechnungen ab 1000,- € werden verglichen (Heute dürfte es sogar deutlich weniger sein).

- Nichts aufheben, was in irgend einer Art verfänglich werden könnte. Feuer reinigt!
- u.s.w.

In den darauffolgenden Terminen wurden dann noch die Feinheiten ermittelt.

An diese Informationen habe ich mich bis heute streng gehalten und so ein beachtliches Sümmchen über die Jahre erwirtschaftet, welches mittlerweile selbstverständlich in EM gesichert wurde. Ich fahre keine dicke Karre oder haue das Geld zum Fenster raus, nur um zu glänzen, das bringt gar nichts und macht nur die anderen reich.

Wer sich selbstständig machen will, sollte es jedenfalls tun wenn die Möglichkeit besteht. Es ist eine Erfahrung die bereichernd sein kann, in vielerlei Hinsicht. Aber Augen auf, überall lauern gierige Schakale und Prestigegeier, die immer nur das Beste für einen wollen. Das ist sehr wichtig zu wissen. Es gibt, wie oben gesehen, Steuerberater welche für, oder aber gegen das Finanzamt arbeiten. Tipps, wie Leasingauto oder dergleichen, lassen erahnen auf welcher Seite er steht.

Vordergründig sollte auch die Frage stehen, "Brauche ich das, oder will ich das nur weil alle es haben"? Die Unkosten fressen einen schneller als man denkt. Besser klein anfangen und eine solide Basis schaffen, dann sollte es klappen.

Durch "steuerbefreite Einnahmen", so nenne ich das jetzt mal, hat man erheblich besseren Preis- und Servicespielraum. Ich muß dann auch nicht für 75,-€ in der Werkstatt stehen und den Leuten das Blut aussaugen, um das System zu füttern und mich ständig ärgern über die Almosen, die mir dann noch bleiben.

So macht man sich auch nicht zum Handlanger oder Geldeintreiber, welcher ja ebenfalls nur gemolken wird. Und mit der Zeit findet man auch das richtige Gleichgewicht. Meine Kunden freut das! Und die kommen gern, weil sie nicht über den Tisch gezogen werden.

Ach ja, falls jetzt jemand meinen sollte, da ist ja was illegal, dann hat er evtl. Recht und darf es auch so machen. Wenn er sich jedoch nicht traut, Geld zu verdienen um es z.B. in EM oder andere schöne Dinge zu wandeln, dann sollte er weiter buckeln für das "selbstgerechte System" und sich melken und scheren lassen. Das soll jeder machen wie er meint.

Unsere Finanzwelt wird zerstört durch blanke, endlose Gier, gepaart mit Dummheit und Unterwürfigkeit und nicht durch soziale Gerechtigkeit. Und da das nicht aussterben wird, wird es nach Jahren wieder so sein, ein Zyklus eben, nicht mehr und nicht weniger. Wodurch es zerstört wird, exestiert es allerdings auch.

Noch ein Grundsatz: Als Selbstständiger sollte man das Ruder fest in der Hand haben und darauf achten, daß es so bleibt. Das ist unsere Freiheit.

Toller Steuerberater.


Neu 2010-01-21:

[13:30] Leserzuschrift-AT (Platin-Investor) - Vergleich der Steuersysteme:

1) Steuerhöhe:
In Bulgarien wären alle Fiskalvorstellungen der Urkapitalisten erfüllt: 10% Steuer und kaum Staatsschulden. Ich hab eine AG in Sofia und weiß halt auch, wie die Infrastruktur dann aussieht: Nicht so wie in Deutschland, sondern eher das katastrophale US- Niveau. Immerhin haben die letzteres bei Straßen usw. aber schon.

Die Frage ist immer: was will man

2) Steuersystem:

Kein Abgabensystem außer dem Tschechischen und Slowakischen differenziert nach Selbständigkeit und das ist der Fehler.

In CZ gibt es keine Höchstbeitragsgrundlage für die Sozialversicherung für Angestellte. Wenn ein CEO 400.000.- EUR umgerechnet verdient, zahlt der und sein Arbeitgeber einen mit DE gleich hohen Satz bis ganz hinauf, trotz gedeckeltem Pensionsanspruch! (Das ergibt einen gewaltigen Abgabensatz, viel höher als in DE). Ein Unternehmer zahlt das nicht, der hat einen Höchstbeitragssatz. Steuer ist nur 15%. Boniaktien sind immer ein Gewinn und voll steuerpflichtig. Gekaufte Aktien sind mit dem Gewinn aber nach 6 Monaten völlig steuerfrei. Verkauf des eigenen Unternehmens nach 5 Jahren komplett steuerfrei. De Facto zahlt ein unternehmer mit 400.000,- Jahreseinkommen damit in CZ weniger als ein Fünftel soviel Steuern und Abgaben als ein Vorstand mit 400.000,- Jahreseinkommen. Genau darum geht es und nicht so sehr um Sätze.

Das verbohrte pauschale "Leistungsträger" Gerede in DE hat das Thema verfehlt. Es fehlt zuerst die gesetzliche Unternehmerbevorzugung wie in CZ (weil beim Unternehmer Kapital riskiert wird) und es fehlt die Benachteiligung des gleich hohen Einkommens beim Angestellten wie in CZ (weil da nichts riskiert wird). Und dann ist noch der Satz in DE zu hoch. Dafür ist das uralt- keynesianische DE- Steuerrecht aber ein Absetzparadies (kommt aus der Nachfrageförderlogik der Keynesianer der 60-iger bis 80-iger Jahre). Meiner Meinung nach gehörte sogar das CZ- Recht noch extremer, weil von der Steuerbasis beim Unternehmer eigentlich eine kalkulatorische Eigenkapitalverzinsung auch noch absetzbar sein sollte, Zinsen sind es ja schließlich auch.

3) FR oder fiskal delegierte Sozialaufgaben

Smart, links und eigen sind einige Aspekte des FR- Systems: 3% Vermögenssteuer auf Immos, aber die dann nicht, wenn nicht zu große Mietwohnungen gebaut werden, die dann auf 5 Jahre vermietet werden, wofür es auch einen Bonus mit 16% Einkommenssteuer auf die Miete gibt. Sozusagen fiskale Volksversorgungsanreize für das Privatkapital, ideologisch komisch, funktioniert aber enthypend.

4) Intolerabel

UK und seit der Machtergreifung der Schüsselhaiderpleitezockerdeindustrialiererbankversenker auch AT z.. bieten null Gegenwert fürs Geld. Skandalöser Straßenausbau, ein Stromnetz, wo sie in der Südsteiermark keine Papiermaschine mehr anschließen können, in AT keine Atomkraft dafür Ostgaskickbacks und das bei DE- Steuertarif ohne die DE Infrastrukturgegenleistung, Absurditäten wie Normverbrauchsabgaben, Kein Vorsteuerabzug auf PKW und dergleichen mehr schwarzer Kommunismus.

Daher ist das DE- Recht wenigstens ein Absetzparadies, das CZ- Recht ist sogar richtig und beide zusammen besser als die anderen in Europa (Ausnahme CH, da ist es schon besser und dort sind die Infrastrukturen anständig und seriös weil staatlich und modern- bestes Preis- Leistungsverhältnis bei Steuern). wer vom Staat nichts braucht und auch fast nichts zahlt, wird in Bulgarien glücklich.
 

[7:15] Leserzuschrift-DE - Kommentar zu "Erfahrungen bei der Gründung einer Firma":

Die Ausführungen der Leserzuschrift kann ich nicht ganz verstehen und erwecken den Eindruck, BRD wäre eine "Bürokratie- und Steuer Hölle" in Europa:
- Steuern und Abgaben müssen wohl in jedem Land gezahlt werden (es sei denn man gehört zu Elite)
- Daß BRD mehr Bürokratie hat wie andere EU Länder kann ich mir kaum vorstellen Ich selber bin nebenberuflich selbtständig (Einmann- Betrieb
Veranstaltungstechnik) und habe nicht die Erfahrung gemacht, daß die "Geier auf die Beute warten".
Sachen wie IHK, BG waren schnell abgehakt. Das Finanzamt verlangt zwar pünktliche Zahlung der Steuern, es zahlt aber auch seinerseits schnell, wenn eine Steuererstattung anliegt.

Ich behaupte, fast alle gescheiterten Selbstständigkeiten gehen auf das Unvermögen der Jungunternehmer zurück und nicht auf die "bösen" deutschen Behörden.

Beispiel 1 (kommt sehr oft vor):
Ein Jungunternehmer meldet seinen Betrieb an und macht die erste Steuererklärung nach 2 Jahren ( nach der Zeit meldet sich i.d.R das FA.
Übrigens: wir zählen jetzt das Jahr drei nach Betriebsgründung). Er zahlt dann die steuer für das erste Jahr. Kurz danach ist die Steuererklärung für das 2 Jahr (Geschäft läuft besser) fällig -> Es fallen nochmals Steuern an. Jetzt kommt es aber dicke: Die Steuervorauszahlungen für das 3 Jahr werden festgesetzt und fällig. Das heißt Steuern für etwas 3 Jahre werden innerhalb kurzer Zeit fällig !!!
Verhindert werden hätte dies problemlos durch rechtzeitige Abgabe der Steuererklärungen.

Beispiel 2:
Der Jungunternehmer bekommt den saublöden Steuerspar- Ratschlag, sich sofort ein neues Geschäftsauto zu leasen, obwohl das Alte noch gut ist.
Das Problem eines jungen Betriebes ist aber nicht die Steuerlast, sondern vielmehr die meist noch geringen Umsätze.
-> Das KFZ kann zur Schuldenfalle werden. Diesen gefährlichen Ratschlag bekommt man leider von vielen Steuerberatern.

Beispiel3:
Die übliche Fehler wie Naivität, mangelndes Finanzwissen, unrealistische Gewinnerwartungen, unausgereiftes Konzept,...

Stimmt alles ganz genau. Viele Jungunternehmer geben übrigens alles aus, was einnehmen, auch aus Krediten. Dann kommt die Steuer....

Auch mein Steuerberater hat mir bei meiner 1. Firmengründung empfohlen, mir gleich ein neues Leasingauto zuzulegen, was ich selbstverständlich nicht gemacht haben. Aber 80% der Jungunternehmer tun es - das "Chefauto" muss repräsentativ sein.

[14:00] Leserkommentar-AT - Chefauto und Liquidität:

Ein Auto kann schon ganz sinnvoll sein, aber man muss sich vor allem als Unternehmer eben ein paar Dinge als Prinzip nehmen:

-Leasing ist meist Konsum, vorgezogen, vor allem bei Autos! Wenn die Umsätze noch auf wackeligen Füßen stehen, besser nicht
-nur ausgeben, was man sowieso kaufen würde, auch ohne "steuerersparnis"
-soviel wie möglich liquidität bilden und weiterleben wie bisher (sich selbst ein gehalt zahlen auf ein Privatkonto, das möglichst gering ist)
-Es spart mehr Steuern, wenn ich liquide genug bin, um mir bei einer Übersicht zBspl. im Herbst zu sagen: Ich zahle noch etwas in die SVA und
verschiebe die Rechnungslegung auf Jänner! Aber dafür brauch ich Kohle, um das eigene Gehalt usw. weiterzahlen zu können!

Ein Unternehmer zahlt sich kein "Gehalt". Er nimmt, was bleibt. Ausserdem, wer will schon die 9% Lohnnebenkosten wie bei einem "Gehalt" bezahlen? Dass man die Steuer optimiert, ist selbstverständlich - aber sinnvoll.


Neu 2010-01-18:

[15:45] Sind doch gar nicht so schlecht, die Affen: Lusha the chimpanzee outperforms 94% of Russia bankers with her investment portfolio

They are paid a fortune for their ability to make complex decisions about where to invest millions of pounds every single day.
But perhaps the job of an investment banker is not quite as difficult as it might seem.

A chimpanzee in Russia has out-performed 94 per cent of the country's investment funds with her portfolio growing by three times in the last year.
Moscow TV reported how circus chimp Lusha chose eight companies from a possible 30 to invest her one million roubles - around £21,000.

Diese Schimpansin war jedenfalls besser als die meisten menschlichen Klickaffen.

[17:15] Leserkommentar-DE dazu:

as zeigt meiner Meinung nach etwas ganz deutlich: Entweder handeln und traden diese Banker nach den Vorgaben ihrer Bosse (falsche Modelle und
Vorstellungen) und/oder Mainstreammedia/Ratingagenturen/falsche Finanzspezialisten beeinflussen mit ihrer Berichterstattung die Marktpsychologie in eine (gewollt?) falsche Richtung.

Diese "Manager" sind einfach "overrated" - und überbezahlt.


Neu 2010-01-17:

[9:00] "Reich" ist oft nur "Schuldenreich": 14 Millionen Dollar Steuerschulden

Luxusautos, Immobilien, teure Prozesse: Hollywood-Star Nicolas Cage ist hoch verschuldet - auch beim amerikanischen Fiskus steht er mit Millionen in der Kreide.

Wieder ein sehr gutes Beispiel aus der Künstlerszene, wo man mit Geld meist überhaupt nicht umgehen kann. Wenn Cage sagt, dass er schon 70 Mill. an Steuern bezahlt hat, dann hat er weit über 200 Mill. an Gagen eingenommen. Das sind Summen, von denen der Normalbürger und auch der Normalinvestor nicht einmal zu träumen wagt. Trotzdem hat dieser Typ zig-Millionen Schulden.

Neu 2010-01-16:

[13:15] Leserzuschrift-AT - Was tun mit laufenden Bausparverträgen?

Danke für Ihre ausgezeichnete Arbeit!

Ich hab da eine Frage die auch vielleicht einige Ihrer Leser interessieren wird.

Wie soll man mit laufenden Bausparverträgen verfahren? Der eine (Raiffeisen) läuft Ende des Jahres aus, der meiner Lebensgefährtin hat eine Laufzeit bis Anfang 2011 (Sparkasse). Wie hoch ist das Risiko alles zu verlieren? Soll man die Verträge kündigen und EM dafür kaufen. Lebensversicherung und co ist alles Vergangenheit. Silber, Gold und Lebensmittel sind gebunkert. Bargeld in kleinen Scheinen vorhanden. Vater (Landwirt) ist schuldenfrei und kann die ganze Familie im Ernstfall mit Grundnahrungsmittel über die Runden bringen.

Bausparverträge sind wie Spareinlagen, sie sind durch Bankcrash und Hyperinflation gefährdet. Und: Raiffeisen ist eine Ostbank. Ich habe meinen eigenen Bausparer schon vor Jahren aufgelöst und "richtig" investiert.
 

[7:00] Leserzuschrift-DE - Die EW Idioten:

von allen Beiträgen dort ist dieser der Beste: http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=144969

Der nötige Kursgewinn für einen relativ sicheren Tagesverdienst von 300 EUR ist noch leichter erreichbar beim Handel von höheren Stückzahlen von Zertifikaten: sagen wir 100.000 Stück. In diesem Falle schenke ich der Bank 4361,41 EUR an Gebühren. Mein nötiger Kursgewinn (Geldkurs in Bezug auf Briefkurs) auf das Hebelzertifikat muß nun die Summe von 300 EUR (für mich!) + 4361,41 EUR (für die Bank!) gleich 4661,41 EUR abdecken. Bei 100.000 St bedeuten das 4,66141 Cent. Wenn ich ein bisschen weniger bescheidener bin, lange ich gut hin und runde auf 5 Cent. In diesem Falle springen für mich immerhin 338,59 EUR heraus, was aber immerhin einem Monatsverdienst von 6771,80 EUR gleichkäme. Da kann man nicht meckern! Und das alles bei einem lumpigen Kapitaleinsatz von lächerlichen 800.000 EUR. Wenn ich mir das zu 2,5% Zinsen auf das Sparbuch lege, dann hätte ich ja nur 20.000 EUR im Jahr.

Weiter hinten im Thread rechnet er vor, dass er 990 Euro Gewinn gemacht hat und seiner Bank dabei Gebühren in Höhe von 1.260 Euro in den Rachen geworfen hat. Das ist einfach nur krank, was die Jungs da abziehen.

Das sind Zocker und Daytrader. Wenn sie überhaupt etwas "verdienen", wird es von Spesen gefressen. Nach 1..2 Jahren sind sind entweder pleite oder ausgebrannt.


Neu 2010-01-13:

[15:00] Die "Experten" denken schon nach: Wie Sie Ihr Vermögen vor Inflation schützen

Am Donnerstag trifft sich der Rat der Europäischen Zentralbank. Den Zinssatz werden die Notenbanker kaum antasten - dafür aber dürften sie umso intensiver über die Inflationsgefahr diskutieren. Investoren jedenfalls machen sich schon auf eine steigende Geldentwertung gefasst. Und sichere Alternativen gibt es für jedes Vermögen.

Leider glauben sie der offiziellen Inflationsstatistik und empfehlen inflationsgesicherte Anleihen - ein Fehler. Von Gold haben sie noch nichts gehört. Wenn sie Gold verstehen, dann sind sie keine "Experten" mehr.
 

[7:30] Leserzuschrift-DE - die Krise überleben als Biobauer:

Ich bin Bio Landwirt, Frage:

1. Wie werden sich die Bio Produkte im Preis Verhalten bei der Hyperinflation,
wird der Biopreisaufschlag wegfallen ? Dann bin ich bankrott !

2. Als Landwirt muß ich in die Zukunft investieren, was ist besser bei einer
Hyperinflation, a.) einen Hähnchenmaststall , b.) Biogasanlage oder
c.) Photovoltaik Anlage

Ich denke, dass bei Biogas und Photovoltaik die Preiszusage von seitens des Staates nicht eingehalten wird. Bei uns bauen die Bauern wie verrückt Photovoltaik Anlagen, jedoch ich habe noch keine und werde für verrückt gehalten dass ich diese einmalige Chanse nicht nutze.

Ist der Hähnchenmaststall eine bessere Investition ?

1. "Bio" wird dann niemand mehr interessieren, nur mehr Kalorien, die man bekommt. Daher sind Investitionen in die Landwirtschaft besser

2. Die "Solarschafe" werden durch die Kredite für diese Anlagen Haus und Hof verlieren.

Nur Investitionen in Lebensmittelproduktion haben Zukunft, aber bitte trotzdem bei Krediten vorsichtig sein, besser keine.

[10:00] Leserzuschrift-DE - Wenn ich Landwirt wäre, dann würde ich...

1. Meine Schulden weitestgehend abbauen.

2. Sämtliche Grundschulden/ Hypotheken ablösen oder löschen lassen

3. Wenn ich das NICHT kann, dann würde ich eine Betriebs-GmbH gründen, der ich alle belasteten Vermögenswerte und Grundstücke übertrage - auf jeden Fall sollte nur der Teil Land enthalten sein, dessen Grundbuch-Belastung ich derzeit nicht loswerde. Einfach deswegen, dass ich im Falle einer Hof-Insolvenz nicht komplett zwangsvollstreckt werde, sondern nur ein Teil meiner Anlage/Ländereien.

4. Ich persönlich habe keine Ahnung von Bio oder normaler Landwirtschaft - aber alles, was besonderen Energie-Input braucht oder komplexe Maschinen nutzt oder sonstwie von etwas abhängig ist, was ich in meinem Dörfchen nicht gegen ein paar Flaschen Korn eintauschen kann, DAS würde ich vermeiden. So gesehen klingt Geflügelmast ganz gut - Hauptsache, es ist nicht extern abhängig...

5. Land dazu kaufen oder langfristig pachten (Achtung: Pacht in die GmbH verlagern!)

6. Mich nach einer Maschine umsehen, mit der ich meinen eigenen Bio-Sprit verkochen kann - ist zwar nicht legal, aber es gibt sie in der Größe eines Kleinstwagens... Damit ist mein Trekker unabhängig von Saudis, Russen und Venezuela!

Kredite sind übrigens dann nicht zwingend schlecht, wenn sie kurzfristig sind, nicht mit Grundschulden besichert, einen Festzins haben und am besten bei der örtlichen Sparkasse oder Genossenschaftsbank sind - und keine Verkaufsklausel im Vertrag steht (Heuschreckenalarm!).

[16:00] Kommentar-DE zu: die Krise überleben als Biobauer:

Als gelernter, aber nicht praktizierender Landwirt mein "Senf" dazu, gern zur Veröffentlichung:

Zu 1: Der Einschätzung von Herrn Eichelburg stimme ich zu. Allerdings werden die konventionellen Kollegen bei einsetzenden Versorgungsschwierigkeiten mit Mineraldünger und Pflanzenschutzmitteln gewaltige Ertragseinbußen erleiden, die einen "Bioaufschlag" unnötig machen.

Zu 2: b) und c) sollten für regelmäßige Leser dieser Seite absolut keine Alternative sein. Von einer Investition in die Veredelung würde ich auch absehen, da das Grundnahrungsmittel Getreide knapp und Fleisch zum Luxusgut werden wird.

Sorgen Sie für die "Lebensfähigkeit" ihres Betriebes, indem Sie Betriebsmittel, Verschleiß- und wichtige Ersatzteile bunkern, so dass Sie auch weiter arbeiten können, wenn unsere Just-In-Time-Logistik nicht mehr funktioniert.

Wenn nach betrieblicher und persönlicher Krisenvorsorge und Schuldentilgung noch Geld übrig ist, Land oder Gold kaufen.

[19:30] Weitere Leserzuschrift zur Landwirtschaft:

Auf keinen Fall Geld in einen Hähnchenstall, sondern in EM investieren. Es bestehen nicht zuletzt wegen der gigantischen Agrarsubventionen gewaltige Überkapazitäten in der Viehbranche. Fallen die Subventionen in der Krise weg oder werden durch Teuerung entwertet, kommt es zur (ökonomischen) Schlachtung der Viehhalter.

Obst, Gemüse, Getreide, Kartoffeln bringen pro Hektar meist den 100- bis 400fachen Kalorienertrag gegenüber der Rindfleischproduktion (ich habe es selbst nachgerechnet). Bei Geflügel wird es vielleicht nicht ganz so extrem sein. Da beim Systemzusammenbruch vor allem Kalorien zählen, weil die meisten nur noch sattwerden wollen, wird der Fleischabsatz mit der allgemeinen Verarmung schrumpfen.
Hinzu kommen der Kapitalbedarf, die ganze Plackerei und der zusätzliche Energiebedarf bei der Viehhaltung. Einen Acker kann man hingegen jederzeit brach liegen lassen, wenn sich die Bestellung nicht mehr lohnt. Das ist fördert sogar dessen Fruchtbarkeit.

[20:00] Leserzuschrift-DE - Zu Beitrag Landwirt Schulden:

ich bin zwar keine Landwirt sondern selbstständiger Handwerker und kenne mich mit Schulden machen nicht aus,weil ich in meinem ganzen Leben keine Schulden hatte (nicht mal einen Dispo).

Der Ratschlag eines Schreibers der Landwirt möge alle Schulden usw. in eine GmbH auslagern dürfte doch wohl kaum realisierbar sein.
Das würde ich als Bank zumindest ablehnen. Warum sollte die Bank jemanden aus der Privathaftung entlassen ?

So langsam kriecht die Krise den Leuten in meiner Umgebung den Rücken hinauf so sind mir zwei Familien bekannt wo je ein Verdiener im Haushalt abrbeitslos wurde und nun die Hausfinanzierung eng werden dürfte.

Es ist ein sehr gutes Gefühl diese Sorgen nicht zu haben !!!
"Mehr sein als scheinen " ist die Devise !

Das mit den Schulden in eine GmbH auslagern, geht wenn überhaupt nur dann, wenn die Besicherung durch Pfänder in der GmbH sehr gut ist. Eine Privathaftung für irgendwelche Schulden sollte man derzeit ohnehin nicht haben.

[20:00] Leserzuschrift-AT - die Krise überleben als Biobauer:

Lieber Bio Landwirt,
machen Sie sich mal keine Sorgen,
Sie habens besser als jeder andere!
Lebensmittel werden extrem steigen im Preis!

Als Biobauer erwirtschaften Sie Ihre Erträge normalerweise in Naturkreisläufen.
Kuh frisst natürlich - Kuhdung dient dadurch Mistkäfern und Fliegen als Nahrung - freilaufende Hühner ernähren sich davon.
Anbau ist ca. 20% weniger Ertrag, aber wenn mal ein Gewitter losbricht, knickt das überzüchtete Getreide nicht gleich total um, wie in den Monokulturen. Da braucht man nicht soviel düngen, zukaufen etc.
Alles "mit der Natur" machen, dann regelt sich vieles allein.
Wegen mehr Arbeit bzgl. Dieselengpässen etc. machen Sie sich mal keine Sorgen! Es wird viele Knecht und Mägde geben und gegen was zum Beissen auch Sprit!

Bio an sich ist ja mal eine Philosophiefrage: Wie gehe ich mit der Nutzung der Fläche und Viecher um?
Ich weiss nicht was Sie anbauen, hier in Österreich ist (Gott sei
Dank) vieles sehr kleinteilig geblieben.
Meine Tipps an Sie:
-Weg von den Lenkmechanismen der EU - Förderungen NICHT nutzen!
-So naturnah und "mechanisch" wie möglich produzieren (Sehr gut nachzulesen auch bei Sepp Holzer, der hat schon viele Kämpfe mit Bürokraten hinter sich und baut auf 1400m Seehöhe auch Kiwis an!
-Haben Sie einen Bach am Grund? Investieren Sie in ein Kleinwasserkraftwerk = Strom.
-Vergessen Sie Photovoltaik und den subventionierten Mist!

[20:30] Leserzuschrift-DE - alte Traktoren:

Den Bauern würde ich raten, ihre alten Schätzchen von Traktoren zu hegen und pflegen!
In Österreich hat ja fast jeder kleine Hof noch den guten, alten 15er oder 18er, die meisten sogar noch in Gebrauch.
In DE gibt es ähnliche Traktoren. Diese Dinger laufen mit fast allem, notfalls auch mit Salatöl.
Dazu sind sie unverwüstlich und für jeden mittelmäßigen Mechaniker zu erhalten. Ebenso die noch dazu passenden Gerätschaften.
Selbst bei Ersatzteilmangel lassen sich diese Traktoren noch notreparieren, was einfach heißt, weiter nutzen.
Auch wenn die Leistung nicht für Großbetriebe reicht, aber eine normale Landwirtschaft lässt sich damit sicher noch erleichtern.
Die Hightechprotzgeräte auf Kredit, liegen dann schon lange still oder auf der Rückgabehalde wegen Schulden, bzw. sind zu anspruchsvoll bzgl. Kraftstoff, Öle und Hydrauliken, bzw. anfallender Reparaturen.

[21:45] Leserzuschrift-DE - Landwirtschaft:

1) Ich möchte dem Biobauer auch unbedingt zu Investition in alles raten, was mit Lebensmittelproduktion zu tun hat.

2) Auch ein Zukauf von landwirtschaftlich nutzbarer Fläche wäre interessant – wenn diese zu bekommen ist. In jedem Dorf gibt es ja einen Bauer, der alles zusammenkauft, was er kriegen kann. Später kann man eventuell sogar Schrebergärten vermieten. Meine Familie hatte in den schwierigen Zeiten auch stets einen Teil der eigenen Felder an Eigenbedarfsbauern verpachtet.

3) Auf jeden Fall auf Direktvertrieb bzw. Ab-Hof – Verkauf vorbereiten. Die Leute werden froh sein, wenn sie (saubere) Lebensmittel in der eigenen Umgebung bekommen. (Das lohnt sich übrigens schon jetzt.)

4) Lagerfähige Lebensmittel produzieren. Kartoffel sind dazu günstig im Anbau.

5) Von allem die Finger lassen, was der Staat fördert. Die Förderungen werden mittelfristig ohnedies wegfallen. Photovoltaik lohnt sich, wenn man die Anlage aus dem Stand heraus finanzieren kann und auf die Förderung gar nicht angewiesen ist. (Multifunktionale Blockheizkraftwerke (Strom, Wärme) sind auch überlegenswert – leistungsstärker und billiger als das Solarzeugs.)
 

[6:30] Leserzuschrift-DE - Vermieter-Troubles der besonderen Art:

Sie haben es geschafft, mich aus der Reserve herauszulocken. Seit ca. einem Jahr lese ich regelmässig Ihre Seiten und bedanke mich für Ihre umfangreiche Arbeit.

Zum Thema Vermietung möchte ich Ihnen meine Erfahrung mitteilen.

In 2005 kaufte ich in einer Uni-Stadt ein Studentenappartement. Erst habe ich selbst darin gewohnt, dann habe ich dieses vermietet.

Nach ca. einem Jahr, wurde die Hausverwaltung gewechselt, weil die alte Verwaltung nachweisbar Gelder hinterzogen und falsch verbucht hatte.
Dies löste eine Klage einzelner Eigentümer gegen die alte Verwaltung aus, welche bis heute andauert. Teilweise zahlen Miteigentümer kein Hausgeld mehr.

Zwischenzeitlich vermietete die neue Verwaltung einzelne Appart. an HartzIV-Empfänger. Da gab es dann schon die ersten Schwierigkeiten im Haus. Ein neuer Eigentümer (Investor?) kaufte mehrere Appart. auf und vermietet diese an Leute, die aus dem Strafvollzug kommen. Dann waren Polizei und Drogenhunde öfters zu Gast. Und weil langjährige Mieter (Studenten) dann nach und nach gekündigt haben, wurden aus zwei Appart. noch Stundenhotels. Was wiederum Probleme und noch mehr Polizei und Anzeigen zur Folge hatte.

Mein Mieter hat auch gekündigt, weil das Wohnumfeld so schlecht geworden ist. Seit November letzten Jahres versuche ich die Wohnung deutlich unter Preis loszuwerden. Aber keiner will diese. Denn in den Protokollen der Eigentümerversammlung stehen diese Themen auch noch schwarz auf weiss drin. Da muss schon ein richtig Blöder kommen, der mir diese Wohnung überhaupt abnimmt.

Was mach ich also damit ? Nochmals an Studenten vermieten kommt für mich aufgrund der gesammelten Erfahrung und des Mietumfeldes nicht mehr in Frage.
Als Lagerraum vermieten? Auch als Stundenhotel vermieten? Hausgeldzahlung einstellen und hoffen, das ich diese Immobilie irgendwann über Zwangsversteigerung loswerde?

Völlig blöde und unbedarft ob meiner Pflichten und Rechte als Vermieter habe ich mir diese Immobilie als Altersvorsorge an den Hals gebunden. Und dachte, ich könnte die Mieteinnahmen als "Zusatzrente" verwenden bzw. jetzt schon Steuern sparen. Auch ich habe den ganzen Blödsinn der Banker geglaubt. Wertzuwachs bei Verkauf z.B. *haha*

Durch Ihre Seiten habe ich mich auf die Werte meiner Großeltern (Mädel mach keine Schulden, lebe nicht über Deine Verhältnisse) wieder besonnen. Bin mittlerweile auch schon in EM, Lebensmittelvorräten und habe mir kürzlich einen Kleingarten gepachtet. Wohne jetzt zur Miete (wie entspannend das sein kann, weil ich mich um nichts mehr kümmern brauche!) und bin dabei meinen bisher geführten überzogenen Lebensstil zu ändern. Direktversicherung und Riester-Rente gekündigt. Schuldenabbau!!

Sie haben viel bewirkt und ich bin Ihnen sehr dankbar. Es ist Ihre Lebenserfahrung von der ich profitiere. Bitte machen Sie weiter so.

Diese Leserin hat mit dem Verkauf eindeutig zu lange gewartet. Wird jetzt kaum mehr anzubringen sein. Bitte NICHT nachmachen!

Und besonders den Unterschied Vermieter zu Mieter beachten!

[16:00] Leserzuschrift - Vermietobjekt losgeworden:

Ich habe für meine Wohnung einen Käufer gefunden indem ich erstens der Hausverwaltung den offiziellen Auftrag gegeben habe die Wohnung zu verkaufen. Der Hausverwalter hat natürlich viele Kontakte zu anderen Hausverwaltungen, Maklern und Investoren und kann somit gezielt Leute ansprechen. Es hat sich dann auch Investor gefunden der sein Geld und sein Rendite PROFESSIONELL über Vermietungen verdient und meine Wohnung dann einfach in sein Protfolio mit übernommen hat. Zweites habe ich dem Hausverwalter eine Erfolgsprämie unter der Hand bezahlt (ca 5% der Verkaufspreises). Der Verkaufspreis für die Wohnung war natürlich leider extrem niedrig (25% vom Kaufpreis). Trotzdem bin ich froh, dass ich diesen Klotz nicht mehr am Bein habe.

[20:00] Leserzuschrift-DE - Verwalten von WEGs macht krank:

Ich habe selbst Erfahrung in der Verwaltung von WEGs, habe aber zur Schonung meiner Gesundheit damit aufgehört und verwalte nur noch Mietshäuser.

"Dies löste eine Klage einzelner Eigentümer gegen die alte Verwaltung aus, welche bis heute andauert. Teilweise zahlen Miteigentümer kein Hausgeld mehr." Das ist aus meiner Erfahrung typisch. Wohnungseigentümergemeinschaften sind heute schlicht unverwaltbar und fahren reihenweise gegen die Wand. Der ehrliche Hausverwalter, der im Interesse der Zukunft der Eigentümergemeinschaft Ordnung schaffen will, sitzt zwischen allen Stühlen, hat deshalb keine Chance und wird auf der nächsten Eigentümerversammlung abgewählt, falls er nicht schon vorher auf irgendeine Weise weggekelt worden ist.

Der durchschnittliche Teileigentümer ist ein egoistischer Wichtigtuer ohne Grundkenntnisse der Wohnungswirtschaft, der gerne betrogen werden w i l l, solange der Verwalter ihm Honig ums Maul schmiert. Weil sich für den Affenzirkus sonst niemand bereitfinden würde, bedarf es keiner Ausbildung oder Prüfung, um Hausverwalter zu werden - wie für Politiker. In einer typischen WEG sehen wir ein Abbild unserer politischen Wirklichkeit


Neu 2010-01-12:

[9:45] Leserzuschrift-DE - Noch Bock auf Vermietung?

Danach nicht mehr:
http://wirtschaft.t-online.de/mietnomaden-sind-der-alptraum-aller-vermieter/id_21324334/index

Zwei Jahre dauert es, auf legale Art solche Parasiten wieder rauszuschmeißen, und das noch unter missbilligenden Blicken der mitfühlenden Gutmenschen, die sich mit Betrügern solidarisch erklären.

Unverständlich:
Wie der Name "Mietnomaden" schon besagt, machen die das regelmäßig und ziehen von einem Schlachtfeld zum anderen.
Was nichts anderes als Betrug, Vorsätzlichkeit und arglistige Täuschung darstellt.
Trotzdem wird diese Mischpoke nicht wegen Betruges eingesperrt, sondern bekommt einen Darfschein, die gleiche
Masche immer wieder abzuziehen.
Grundsätzlich wird die Vorsätzlichkeit nicht anerkannt, ein Vermieter, der selber "Hand anlegt", wird ruinös bestraft.

Was man nicht alles in Kauf nimmt, für das "Prestige" des Hausherren...

[13:45] Leserzuschrift-AT - Vermiet-Profis:

Ein guter Freund von mir hat einige Mietwohnungen in Wien laufen.
Seine Grundregeln sind:

1. Kein Vermieten ohne 4 Monatsraten im Voraus.(seit kurzem auch gerne in EM)
2. Keine Familien, Behinderte, Leute mit Kindern. (da wird meist zu viel zerstört, haben zu viele Rechte)
3. Nur "SEIN" Mietvertrag zählt. Keine Vordrucke von irgendeiner Behörde.
4. 1 Monat Zahlungsverzug, jeden Tag anrufen.
5. 2 Monate Zahlungsverzug, persönliches Anfragen um Begleichung (in Begleitung eines befreundeten Türstehers).
wenn nein - Delogierung:

Sein Delogierungsverfahren läuft in etwa so:

Sollte kein passender Nachschlüssel lagernd sein, Superkleber ins Schloss, wenn Mieter nicht zu Hause ist.
Nach Hilferuf des Mieters, Tausch durch einen befreundeten Schlüsseldienst.
Dieser gibt meinem Freund dann einen zusätzlichen Schlüssel.

Kurz darauf geht er in (irgend)ein Wettbüro wo es von "Neu - EU Bürgern" nur so wimmelt.
Den beiden körperlich am stärksten aussehenden gibt er Hundert Euro "Anzahlung".
Nach Rauswurf aller Habseligkeiten des "Ex"-Mieters und Tausch des Schlosses die zweiten Hundert Euro.
Sollte der Mieter zu Hause sein und rohe Gewalt nötig gewesen sein, bekommt jeder noch einen Hunderter extra.

Da man den Wettbüro EU-Bürgern natürlich auch nicht traut, wird das Schloss dann gleich wieder getauscht.
Hat bis jetzt wunderbar funktioniert, und es gab noch nie eine Klage, da diese Schmarotzer eh kein Geld für einen Anwalt haben.

Dadurch das er noch zwei Mieten im "Talon" hat, sind die Umkosten damit gedeckt. Auch eine kleine Grundreinigung geht sich meist noch aus.

Auch hier gilt der alte Grundsatz von Herrn Eichelburg:
Wer ein Profi ist, kann einen Kredit oder eine Mietwohnungen haben, aber für "Schafe" ist das nix.

Man muss sich zu helfen wissen!

Leserzuschrift-DE - ähnliche Methode:

Das ist nicht ganz einfach, solche Mitbürger wieder los zu werden. Bei mir half damals der Zufall. Plötzlich fiel nämlich das Warmwasser aus und die Heizung. Keiner wußte woran es lag. Aber im Winter war das ein echtes Problem, weil die ja auch 2 kleine Kinder hatten. Beim Auszug der Leute waren mir dann ein paar starke Männer behilflich, schließlich wollte ich ja noch Fernseher und Stereoanlage (das Einzige an Wert) behalten. Plötzlich kam wenigstens noch ein bisschen Geld und los war ich die auch.

[14:30] Leserzuschrift-AT - Vermiet-Profi - Pfui Teifi:

Hab grad das über diesen sogenannten "Vermiet-Profi" gelesen. Was ich nicht verstehe, dass dieses Individuum solche Methoden anwenden muß. Hat wohl selber genug Dreck am Stecken, dass er sich diese Probleme mit Mietern reinzieht. Und das obwohl er ja anscheinend "menschenunwürdige"
Elemente wie Familien mit Kindern sogar von vornherein ausschließt.

Dass er halt das nächste Mal nicht mit seinem Superkleber selber an der Tür picken bleibt

Dieser Profi minimiert überall das Risiko.

[15:30] Leserzuschrift-DE - Zum Vermieter-Profi:

Es ist eben ein schmaler Grat zwischen legitimem Selbstschutz und Soziopathentum.
Cleverness und Anständigkeit müssen sich nicht ausschliessen.
Das gilt für Mieter und Vermieter gleichermassen.
Ich hatte beruflich mit beiden Klientel zu tun und weiss wovon ich spreche.
Vorsicht Philosophie: Diese Gratwanderung ist die eigentliche Herausforderung im Leben, alles andere ist im Grunde nur Spielerei!

[15:30] Leserzuschrift-AT - Es gibt noch eine einfachere Methode:

Meine Frau mietet die Wohnung, der Mieter bekommt einen Unetrmietvertrag.
Damit ist, sobald der eigentliche Mietvertrag gekündigt wird auch rechtlich der Untermietvertrag fällig..

Als Kaution immer Bankgarantie über 5 Monatsmieten geben lassen, ist zwar ungesetzlich, aber wenn die Bank dem neuen Mieter nicht mal das an Garantie gibt, warum soll ichs?

Wie es aussieht, sind die ausgefuchsten Vermieter in Österreich zu Hause, wogegen die in Deutschland immer noch auf den Staat hoffen.

PS: ich selbst habe einmal einen Mietvertrag für eine Wohnung gesehen, das war kein Mietvertrag, sondern eine Bittleihe oder ähnliches.

[15:45] Leserzuschrift-DE zum Vermiet-Profi:

wie unmenschlich und diskriminierend muss doch dieser Leser von dem diese Zuschrift ist sein. Wieso hat er so ein Hass auf Familien mit Kindern und Behinderte? Ich finde dies ist eine Diskriminierung dieser Menschen.

Kommt doch dieser Leser doch selbst von einer Familie wie auch Sie Herr Eichelburg warum habt ihr so einen Hass. Ich habe Sie vernünftiger eingeschätzt. Ich hoffe ihr ändert euch.

Solche Methoden entstehen durch einen überzogenen Mieterschutz. Dieser Vermieter minimiert mit allen Mitteln sein Risiko - wie es ein guter Investor immer machen soll. Und jetzt wird die Schuld bei mir abgeladen - als Dank für die Publikation.WE.

[17:00] Leserkommentar-DE zur letzten Zuschrift:

Man sollte den Leutchen, die sich hier über "Unmenschlichkeit" und "Hass" äußern einmal klar machen, dass diese Einstellung eigentlich nur die Reaktion auf die von den Gutmenschen entworfenen und herbeigeführten Gesetzen herrührt. Es gibt sicher auch Familien mit Kindern, die sich "ordentlich" benehmen. Wenn das aber dann nicht der Fall ist hat man als Vermieter bei den heutigen Gesetzen keinerlei Chance mehr und das Inventar ist mitsamt der Hütte bald nur noch Schrott wert. Also wird von Anfang an das Risiko minimiert. Bedankt Euch beim Gesetzgeber !

Weiterer Leserkommentar-AT:

Naja, Verträge mache ich ja nicht weil ich alle so lieb hab, sondern weil ich wenn sich mal wer querstellt was in der Hand haben will, soll also der "kleinste gemeinsame Nenner" sein, mit "Hass" hat das nichts zu tun.

Was ich per Handschlag mach steht auf einem anderen Blatt.

Herr Eichelburg hat Recht, dass rechtl. gesehen Familien zBspl. ein Risiko in der Vermietung sind.
Die Ursache des Problems liegt aber in der absoluten Umkehr jeglicher Logik unseres Systems heute.

Ehrbarkeit gibts nicht.

Die Narren und Gauner werden heute geschützt, Schuldner sind Könige, Gläubiger werden verhöhnt, vom System verlacht und verspottet.

Die Leistungsträger werden bestraft.
Auch in weiterer Folge werden Familien bestraft, da erstens die Frau "zur Selbstverwirklichung"
in den Teilzeitjob gezwungen wird (indem der Familie alles weggesteuert wird, es gibt ja nicht mal ein Steuersplitting für Paare und Kinder etc. in A) und die Familien sich dann auch noch als Bittsteller vom Staat Beihilfen "erarbeiten" (=Anträge ausfüllen und von Behörden schikanieren lassen) können, sofern sie nicht zu den "Reichen" gehören (Ich glaub ab 1.700,– EUR bei Frau und Kind, ha!
Kafka hätte seine helle Freude!

Weitere Zuschrift-DE:

Ich kann absolut nichts Anstößiges am Verhalten des österreichischen Vermieters erkennen. Wer bedürftig ist, bekommt die Miete vom Staat gezahlt.
Wer als Bedürftiger eine zu große Wohnung mietet, als ihm zusteht, muß entweder sehen woher er das Geld bekommt oder umziehen. Wer mir eins auf die Nase gibt, der kriegt was zurück, das ist doch klar wie Kloßbrühe. Übrigens ist es bei solchen Mietnomaden auch manchmal so, daß man nach dem Auszug eine Komplettrenovierung durchführen kann. Man ist da zur Selbsthilfe gezwungen.

Dieses Thema regt auf.

[17:45] Leserkommentar-DE - schuld sind die Gutmenschen:

Man sollte den Leutchen, die sich hier über "Unmenschlichkeit" und "Hass" äußern einmal klar machen, dass diese Einstellung eigentlich nur die Reaktion auf die von den Gutmenschen entworfenen und herbeigeführten Gesetzen darstellt. Es gibt sicher auch Familien mit Kindern, die sich "ordentlich" benehmen. Wenn das aber dann nicht der Fall ist hat man als Vermieter bei den heutigen Gesetzen keinerlei Chance mehr und das Inventar ist mitsamt der Hütte bald nur noch Schrott wert. Also wird von Anfang an das Risiko minimiert. Bedankt Euch beim Gesetzgeber !

Hier ist er schon, der Oberlehrer Gutmensch:

na selbstverständlich wird die Schuld bei Ihnen abgeladen!
denn Sie haben diesen Müll veröffentlicht und gut geheissen.

Sie veröffentlichen prinzipiell nur Zuschriften, die Ihre eigene Meinung repräsentieren, oder solche mit denen sie "hetzen" und damit ihren Klick-Zähler erhöhen können. Wie primitiv! Schämen Sie sich!

Dieser Oberlehrer würde sich sicher auch über eine Million Hits in 10 Tagen freuen, wenn er nicht zu faul für eine Website wäre, die ohnehin niemand lesen würde.

[18:15] Leserzuschrift-CH zum Oberlehrer:

Diese Webseite von diesem Oberlehrer-Gutmensch möchte ich auch mal sehen. Die führt direkt in die Schulbank und nicht in den Reichtum.
Er sollte mal sehen, wie gut man leben kann, wenn man seine Wohnungen vermietet und im Mietkontrakt die Klausel mit den Hells Angels drin hat.

[21:00] Leserzuschrift-DE - Leben mit Immobilien anstatt Leben für Immobilien:

das Thema VERMIETUNG kann schön anstrengend sein.

Im K-Winter sind vermietete Immobilien sicherlich nicht das gelbe vom Ei. Doch als "Investor" sollte eine klare Grenzziehung zwischen einem

möglichem dauerhaften Ertrag und dem Risiko einer solchen Investition gemacht werden. Die Beurteilung beim Risiko bezieht sich aber nicht

nur auf den monetären Aspekt, sondern auch auf die psychische Belastbarkeit des Vermieters.

Letztere spielt aber nur dann eine untergeordente Rolle, wenn eine ausreichende Anzahl der Mietobjekten vorhanden ist, so dass einzelne Zahlungsausfälle

nicht weiter ins Gewicht fallen. Zudem sollte eine professionelle Hausverwaltung dem Vermieter alle Arbeiten abnehmen. Das muss das Budget tragen können.

Falls nicht: Hände weg von vermieteten Immobilien!

Für Vermieter muss gelten: Leben mit Immobilien anstatt Leben für Immobilien.

Würde diesem Aspekt vor der Investition mehr Bedeutung zuteil, würden sicherlich 90 Prozent der privaten Immobilieninvestitionen unterbleiben. Aber die FIRE-Ökonomie

mit ihren staatlichen Steuervorteilen und dem Slogan der Immobilie als klassische Altersversorgung und als Cash Cow vernebeln die Gehirne der vermeintlichen Investoren.

Übrigens, meine vermieteten Immobilien habe ich alle 2006 verkauft.

Gratulation zum Ausstieg!
 

[9:30] Auch der Millionär ist dort nur ein Fond-Schaf: Kunden raten von großen Privatbanken ab

Seit dem Ausbruch der Finanzkrise hat die Finanzbranche in Deutschland bei den Kunden massiv an Vertrauen verloren. Gerade jetzt werden für die Banken zufriedene und empfehlungsbereite Kunden immer wichtiger, schreibt Holger Geißler von YouGovPsychonomics.

Die Fonds werden den Edel-Schafen nur etwas schöner präsentiert. Kein Wunder dass diese dann murren.

Neu 2010-01-09:

[11:00] Leserzuschrift zum Ziemann-Bericht:

Herr Ziemann schrieb u. a. Folgendes:
Ach so – die Politik des billigen Geldes der FED hat eine neue, im Rahmen des Dollar-Carry Trades anscheinend nicht versiegende Quelle an Aktien-Gewinnen geschaffen. Damit die Marktteilnehmer diese Gewinne realisieren können, muss der Schein einer angeblichen Erholung solange wie möglich gewahrt bleiben.

Also ich verstehe das so: Die kleinen Leute sollen also jetzt wieder richtig in Aktien investieren, damit die derzeitigen Marktteilnehmer diese Aktien teuer verkaufen können. Und mit diesem Geld wird dann das noch günstige Gold gekauft. Und danach kann man den Laden hochgehen lassen.

Ja, üblicherweise läuft es so: man lockt die Herde der kleinen Leute in die Aktien und steigt selbst aus - nennt sich "Distributionsphase".

Aber derzeit bin ich mir da nicht so sicher, da die Regierungen hohe Aktienkurse erhalten wollen - sonst kracht ihr System zusammen. Und die Banken wollen sich mit den Carry-Trades sanieren.


Neu 2010-01-07:

[20:15] Leserzuschrift-DE - Immofinanzierung und Edelmetallprognosen:

war die Woche auf meiner Raiffeisen Zweigstelle, eine kleine regionale Bank in Bayern, und fragte nach den Prognosen für Gold und Silber.
Mein "Berater" meinte, dass Gold zum Jahresende bei 1500 Dollar und Silber bei 30 Dollar die Unze stehen dürfte. Nicht schlecht für eine kleine Regionalbank.
Zudem bekam ich mit, dass einige Kundenanfragen bzgl. Immobilienfinanzierungen eingingen und diesbezügliche Terminierungen vereinbart wurden.
Die finanzierte Immobilie ist nach über 40 Jahren Gehirnwäsche der FIRE-Economie leider nicht aus den Köpfen der Leute herauszubringen.
Übrigens, mein Bankberater bevorzugt als Investment Goldmünzen.

Ja, das ist es: die Immobilien-Gehirnwäsche von 40 Jahren, die noch nicht aus den Köpfen will. Die müssen zuerst selbst auf die Nase fallen. Selbst Beispile in den USA, in Spanien oder Osteuropa reichen nicht.

Dieser Banker ist cleverer - eine Ausnahme. Es soll Banker geben, die allein den gesamten Goldbestand ihrer Bank privat aufgekauft haben.


Neu 2010-01-06:

[15:30] Gilt natürlich nur in der richtigen Asset-Klasse: Und Kostolany hatte doch Recht

Das vergangene Jahrzehnt hatte es in sich, insbesondere für Anleger. Viel Geld ist verbrannt, als die Dotcom-Blase platzte; noch mehr, als in den USA der Immobilienmarkt zusammenbrach. Wer 2000, auf dem Höhepunkt der Internet-Euphorie eingestiegen ist, steht heute wie ein Depp da - ein armer obendrein. Aber es gibt nicht nur Verlierer.

Ist der Ratschlag des berühmten André Kostolanys, sich Schlaftabletten zu kaufen und dann zehn Jahre zu Bett zu gehen, um sich anschließend über kräftige Kursgewinne zu freuen, etwa falsch? Lohnen Aktien überhaupt?

Das mit den 10 Jahren schlafen gilt nur für die jeweils richtige Assetklasse. Aktien waren diese nicht, aber Gold. Das muss man vorher abschätzen.

Wer wie die Schafe 1999/2000 in Aktien gegangen ist (am Höhepunkt) hat real nur verloren. Daher ist es so wichtig, zu einem niedrigen Preis einzusteigen.


Neu 2010-01-04:

[7:30] Spiegel-TV: Abenteuer Vermietung

Leserkommentar-DE: Mit Edelmetall schläft man ruhiger, als mit vermietetem Eigentum


Neu 2010-01-03:

[17:15] Leserfrage-DE - Kündigung/Belehnung von Lebensversicherungen:

zunächst einmal möchte ich mich für Ihre mehr als wertvolle Internetpräsenz und die damit für Sie verbundene Arbeit bedanken.

Die Frage, welche mich beschäftigt, wurde sicher schon öfters an Sie gerichtet aber bis jetzt habe ich auf Ihrer Seite eine entsprechende Antwort noch nicht gefunden. Sie empfehlen richtigerweise den Ausstieg aus allen Lebensversicherungen. Sollte die Krise nicht oder nicht in befürchtetem Umfang eintreten, kann eine Kündigung vor Versicherungsablauf aber auch finanzielle Verluste bedeuten.

Wäre es nicht von Vorteil, die Versicherungen zunächst auf der Basis eines Policen-darlehens zu beleihen, den weiteren Verlauf der Krise abzuwarten und erst bei Eintreten des finalen Crashs die Verträge zu kündigen ?

Es gibt in Zeiten wie diesen Zeiten eine Grundregel: NO DEBT also keine Schulden, egal welcher Art. Daher lieber gleich kündigen als für einen Kredit zu haften. Falls es Polizzendarlehen überhaupt noch gibt.
 

[13:30] Leserzuschrift-AT - Gold im Pensionsfond:

Mit grosser Begeisterung lese ich seit mehr als einem Jahr Ihre Artikel und Kommentare. Mit meinem Privatvermögen bin ich bereits in den Rettungsbooten.
Als Präsidiumsmitglied einer Interessenvertretung, die einen Pensionsfond zu verwalten hat, ist es mir leider noch nicht gelungen meine Kollegen zu überzeugen. Der Fond wird von Experten verwaltet und Gold ist mit 5% des Portfolios gewichtet, und zwar in Form eines Goldkontos bei einer grossen österreichischen Bank.

Meine Frage lautet : 1. Wieviel % des Portfolios sollte Gold beeinhalten

2. Welche Vor- und Nachteile hat ein Goldkonto gegenüber physischem Gold in einem Bankschliessfach

Diese "Experten" werden alles verlieren, auch das Goldkonto. Die "Versicherten" werden im Alter leer ausgehen. Es macht keinen Sinn, auf die Kollegen einzureden. Sie werden es blockieren. Die einzige Möglichkeit ist, selbst auszusteigen (wenn möglich) und den eigenen Anteil zu retten. Das ist leider eine Herde, wie überall.

Wieviel Gold? nur 3 Sachen machen Sinn: physisches Gold/Silber, Agrarflächen, Wald, etc. Man kann ruhig auf über 90% gehen.

Goldkonto: das ist wie ein Sparbuch, die Bank ist der Schuldner, selbst falls Gold eingelagert wurde, fällt es in die Konkursmasse. Gold in einem Schliessfach gehört einem selbst, ohne Zugriff durch die Bank oder den Konkursverwalter.


Neu 2010-01-02:

[8:45] Leserzuschrift-DE - Aktien als Sondervermögen:

Aktien sind in der Tat Sondervermögen, die nicht der Konkursmasse angehören.
Es gibt aber trotzdem noch ein gewisses Risiko:
Wenn die Depotbank in ihren AGBs für das Depot das Recht hat, die in ihrem Sammelgiro befindlichen Aktien als Verleihmasse an Shortseller auszuleihen, um sich den Kauf selbiger zu sparen, könnten sie im Ernstfall auch einfach weg sein. Viele Depotbanken haben dies in ihren Depotbedingungen stehen.
De facto würde also Ihr Eigentum ohne Ihr Wissen verliehen.

Kommen die Aktien aus Gründen der Vollpleite von Shortern nicht zurück und das Institut ist gleichzeitig insolvent, müsstes dieses, meines Wissens nach, für den Erwerb und die Rückgabe ihrer Aktien sorgen.
Was dann mindestens Lauferei bringt, da das aus der Insolvenzmasse womöglich nicht bedient wird.
Ob es noch Unterschiede gibt, wenn man Aktien von Unternehmen hat, die ausschließlich vinkulierte Namensaktien herausgeben, weiß ich nicht.
In diesem Falle, also Namensaktien, ist man ja im Aktienbuch des Unternehmens als Anteilseigner aufgeführt, nicht nur bei der Bank und der zentralen Girosammelverwahrung.

Ja, das ist ein Risiko, besonders bei Online-Brokern. Meistens gibt es zweierlei Arten von Depots:
a) "Sichere Depots", bei denen die Aktien nicht verliehen werden dürfen, es gibt auch keinen Margin-Kredit.
b) "Margin-Depots", bei denen Aktien auf Kredit gekauft werden dürfen, der Broker kann dann auch verleihen.

Unbedingt nachsehen und nachfragen.
 

[8:15] Leserzuschrift-DE - Aktiengewinne und Edelmetalle:

Ihre Seite schätze ich sehr!

Dennoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass Ihre Haltung und die ständige Lektüre der von Ihnen ausgewählten Nachrichten und Ihrer Kommentare sehr bearish und eine andere Investition ausser in EM unmöglich macht.

Ich erinnere mich noch gut an Ihre Kommentare im Frühjahr 2009, dass der DAX bei 3600 Punkten noch weiter auf 2100 abstürzen werde und dass die dummen Investment-Schafe schon wieder Aktien kaufen.

Leider war dies ein typischer sell-off an der Börse, dem üblicherweise ein starker Anstieg folgt, wenn alle Zittrigen herausgeworfen wurden. Danach geht es steil nach oben (wie gesehen). Vgl. auch Goldminen im Oktober 2008.

Ich war von Ihnen angesteckt sehr bearish eingestellt und habe nur EM gekauft! OK!
Aber Arbeitskollegen, die gar keine Investmenterfahrung haben, kauften einfach eigene Firmenaktien und
haben sie jetzt mit +100% verkauft. Super Ergebnis! Hätte ich auch gerne gehabt, aber ich war ja - wie oben gesagt - bearish. Dann hätte ich mir jetzt mehr EM kaufen können.

Muss man als Sophisticated Investor sich nicht frei machen von allen einseitigen Festlegungen (immer bearish oder bullish, immer auf den Staatsbankrott oder Börsenabsturz wartend)?

Gilt es nicht eher auch als Sophisticated Investor die eindeutigen Trends und Gelegenheiten zu erkennen?
Ich denke schon, denn sonst sind wir Goldbugs und nur eine Analogie zu den Elliot-Wave-Vertretern;
anders, aber genauso gläubig verbohrt.

Ihre Kollegen sollten den Herren Bernanke, Trichet, den Markt-Manipulatoren und den Propaganda-Goebbels für diese Bear-Market-Ralley danken. Sie waren klug, bei 100% Gewinn auszusteigen, aber der deutsche Staat frisst ihnen 25% davon per Abgeltungssteuer weg. Also sind es nur mehr 75%.

Diese Gewinne wurden mit extremem Risiko erkauft. Niemand konnte voraussehen, dass es soweit wieder hinaufgehen würde. Im Rückblick ist alles natürlich einfach. Die letzten Kurssteigerungen vor Jahresende wurden natürlich für die Boni der Banker der Investmentbanker und Fondmanager "gemacht". Wahrscheinlich geht es jetzt wieder hinunter, aber weitere 10% Kurssteigerungen sind nicht auszuschliessen.

Dieser Artikel von Ian Gordon zeigt es: DOW 1,000 IS NOT A SILLY NUMBER. Danach wird Gold gegenüber grossen Konzernaktien (Dow) vom Jahr 2000 bis zum Höhepunkt um das 180-fache steigen. Gold/Silber ist ein praktisch risikoloses Investment, mit der höchsten Performance und ohne Steuer. Hartgeld.com geht eindeutig auf diese grossen Multiplen oder "Big Bucks" bei geringem Risiko.

Investieren ist immer die Kunst, geringes Risiko und hohe potentielle Performance in der Zukunft zu kombinieren. Wenn man im richtigen Markt - hier Gold/Silber ist, ist das einfach, bei Assets, die in einem generellen Bear Market sind, wie Aktien, ist das sehr schwierig. Aber für Aktien-Trading gibt es viel bessere Websites als hartgeld.com


Neu 2010-01-01:

[21:00] Schafe glauben immer: Mehrheit glaubt an Börsengewinne

Wer Anfang des Jahres in Aktien einstieg, für den war 2009 ein überaus gutes Jahr. Aber werden die Kurse weiterhin klettern? Die Optimisten sind in der Überzahl, aber auch sie sehen für die zweite Jahreshälfte Unsicherheiten.

Die Schafe sind hier die "Aktienexperten" An jedem Aktien-Höhepunkt glauben sie an weitere Steigerungen - weil sie eben Schafe sind, die geschoren werden wollen.

PS: im März 2009 haben sie wohl nicht an Kurssteigerungen geglaubt, oder?. Dieser Glaube kommt immer am Höhepunkt.
 

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