Revolutionen, Unruhen, Bürgerkriege und Umstürze

Jede schwere Wirtschaftskrise führt fast immer zum Sturz der Regierung.
Diese Seite wird das in unserem Fall beobachten.


Seite ab: 2013-01-01

Neu 2013-04-08:

[09:00] Nein, nicht schon wieder: "Die europäische Antwort auf soziale Umbrüche hat immer Krieg gelautet"

Haben wir in 70 Jahren wirklich nichts dazugelernt?TS.

[13:15] Bitte nicht täuschen lassen: das sind alles Barroso-Soldaten, die gerade mitansehen müssen, wie ihre EU-Armee zerfällt. Daher holen sie ihr letztes Argument hervor: die Angst vor dem Krieg.WE.

 


 

Neu 2013-04-07:

[12:15] Gewerkschaftsstudie: Gefahr sozialer Unruhen in EU-Krisenstaaten wächst

 


 

Neu 2013-03-14:

[11:45] Leserzuschrift-DE: Lehren aus dem Zusammenbruch der DDR

Ich möchte Ihnen hier einen Gedankengang vorstellen, den ich bereits vor einiger Zeit ausarbeitete und der, wie ich meine, durchaus auch einen Grundgedanken Ihrer Webseite aufgreift, nämlich die Frage, was muss (noch) passieren, bis die Masse der Menschen in Deutschland und Europa „aufwacht" und wann etwa das passieren könnte.

Als Zeit- und Ortszeuge der Ereignisse in Dresden und Leipzig im Herbst 1989 habe ich mich lange mit der Frage nach dem Warum jener scheinbar plötzlich auftretenden Massenbewegung beschäftigt, die ja letztlich zum Fall der Mauer und des sozialistischen Systems auf deutschem Boden führte. Ich möchte und werde niemanden mit langatmigen Schilderungen langweilen, aber ich denke, was ich herausfand, könnte durchaus grundlegend sein.

Die kritische Masse

Immer weniger Menschen können heute noch nachvollziehen, was es für einen in der DDR aufgewachsenen Menschen bedeutete, die Mauer fallen zu sehen. Die wenigsten DDR-Bürger hatten diesen Beton- und Stacheldrahtbau ja überhaupt jemals zu Gesicht bekommen, wenn auch so ziemlich jeder in diesem Gefängnis ihre Auswirkungen zu spüren bekam. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier und so hatten wir uns auch an die Unfreiheit gewöhnt. Das ging so weit, dass ich, als zwölfjähriger Schüler im Geographieunterricht, Zeuge wurde, wie eine junge Lehrerin, deren Eltern DDR-Diplomaten waren und die ihre Tochter natürlich ins Ausland mitnahmen, von der gesamten Klasse ausgelacht wurde, als sie ihr Leben in Ägypten schilderte. Kein Schüler konnte sich auch nur entfernt vorstellen, dass ein Mensch, der direkt neben ihm stand und jünger als sechzig Jahre alt war, in dieses Ausland gereist war. Und dieses Nichtvorstellenkönnen, diese Weltenferne war in der Bevölkerung Standard, nicht die Ausnahme.

Natürlich konnten viele DDR-Bürger Westfernsehen empfangen und erhielten so einen Hauch von Ahnung, wie es außerhalb der Mauer aussehen könnte. Dieser Umstand war es auch, der mich zunächst zu der Annahme brachte, dass die Masse der Menschen damals auf die Straße ging, weil sie es leid waren, nichts einkaufen zu können, schlechtes Bier zu trinken und nicht reisen zu dürfen. Für viele mag das auch der erste Anlass gewesen sein, mit dem herrschenden politischen System zumindest innerlich zu brechen. Aber auf die Straße zu gehen, sein Gesicht zu zeigen und lauthals zu protestieren ist etwas völlig anderes als heimlich an Kneipen- und Stubentischen zu räsonieren und im Schrebergartenverein die innere Emigration zu leben. Was brachte die Bürger auf die Straße?

Zuerst war da die Einigkeit, die Masse. Die Feststellung, wie viele sie eigentlich waren.

Natürich gab es in der DDR oft Unruhe. In Künstlerkreisen, bei den Umweltschützern und Selbstständigen, bei jenen wenigen, die immer mal wieder halbwegs öffentlich protestierten, die Eingaben schrieben, die den Mund aufmachten. Aber sehr lange waren diese Bestrebungen gut unter Kontrolle zu halten und es war bei weiten nicht die Staatssicherheit, die den Großteil dieser Arbeit erledigte. Das wurde schon in den Schulklassen, den Universitäten, den Arbeitskollektiven und den vielfältigen Verbänden von Funktionären und willfährigen Mitgliedern erledigt. Die eben lange Zeit die Masse darstellten.

Als schließlich die Kirche Stellung bezog und Versammlungsräume bot, die polnische Gewerkschaftsbewegung ein Beispiel gab und immer mehr Bürger erlebten, dass kritische Äußerungen nicht (wie in den fünfziger-sechziger Jahren durchaus) sofort ins Gefängnis führten, war der Grundstein gelegt. Aber immer noch war es eine relativ kleine Gruppe von, sagen wir, erwachten Menschen, die sich eine Zukunft ausmalten, die anders war als von der altgewohnten und allgegenwärtigen, ja alles beherrschenden „Obrigkeit" gewollt und für gut befunden. Wie kam es nun zur Massenbewegung und, noch wichtiger: Was bewegte die Masse?

Erste Versammlungen in Kirchen wurden aufgelöst oder von der Stasi unterwandert. Dann wurden die Kirchen zu klein, man versammelte sich davor. Es gab Verhaftungen unter allen möglichen Vorwänden oder gänzlich willkürlich. Es kamen trotzdem immer mehr Menschen und schließlich versammelte man sich an jedem Montag nach dem Motto: „Jeder bringt noch einen mit." Und jetzt war der Knoten geplatzt, jetzt bemerkten die Menschen schlagartig, wie viele sie waren, wie viele gleichartige Klagen sie hatten und welch jämmerliche und wie wenige Antworten das Regime darauf hatte. In jenen Tagen wurde die Erkenntnis gewonnen, dass „WIR" ja das Volk waren, in dessen Namen angeblich regiert und ständig vorwärts geschritten wurde. Jetzt wurde den Menschen auch klar, dass sie getäuscht wurden und die Wut darüber, über eine so lange Zeit betrogen, belogen und beraubt worden zu sein erzeugte die Hitze, die alle zusammenschweißte.

Diese Erkenntnis ist unglaublich wichtig.

Noch auf der Straße, noch bevor die Sprechchöre geboren waren, sprachen die Menschen offen und laut miteinander, jeder konnte mithören und jeder hatte einen anderen Grund, warum er gekommen war. Die einen trieb der Umweltschutz an, die anderen wollten mehr mit ihrem Geld anfangen können, viele einfach ihre Verwandten ohne Repressalien treffen oder einmal im Leben nach Südfrankreich fahren und was der Gründe mehr waren. Aber diese Gründe waren es nicht, die den Leuten den Mut verliehen, auf die Straße zu gehen. Sie spürten instinktiv, dass sie eine Masse geworden waren und das die Masse die größte Kraft im Universum ist. Und auch das genügte noch nicht, denn eine Masse kann ohne weiteres manipuliert und gelenkt werden. Diese Masse widersetzte sich aus einem anderen Grund. Sehr gut ist diese Entwicklung am Beispiel der Ausreisezüge in Dresden zu studieren.

Als H.D.Genscher in Prag den Botschaftsflüchtlingen die Ausreise zusichern konnte, war der Jubel groß. Es wurde beschlossen, Sonderzüge zur Verfügung zu stellen. Die direkte Strecke von Prag in die Bundesrepublik führte durch Dresden. Dass die Züge diese Strecke nehmen würden, sprach sich rasend schnell in der Stadt herum. Ich war damals Mitarbeiter der Deutschen Reichsbahn und unmittelbar vor Ort. Bis heute ist mir nicht klar, warum die Züge nicht bei Nacht und Nebel stillschweigend UND VOR ALLEM OHNE HALT den Dresdner Hauptbahnhof passiert haben. Jeder von uns Fachleuten konnte sich ausmalen, was passieren würde, wenn die Züge anhielten. Und so geschah es auch.

Die Masse vor dem Bahnhof war eine friedliche Demonstration, eine Demonstration der Neugier. Eigentlich wollten die Leute „nur gucken". Was ihnen selbst und auch mir damals nicht bewusst war: Die Menschen wollten wissen. Sie wollten die Wahrheit. Dafür waren sie gekommen. Sie wollten die Wahrheit auf die Frage: Warum dürfen die fahren und nicht ich? Warum überhaupt die Mauer? Warum bisher immer keine Antworten auf alle unsere Fragen? Warum seid ihr allwissend und allmächtig? Warum eigentlich?

Und das war es, was das Fass zum überlaufen brachte. Es kamen keine Antworten. Es kam Polizei. Mit Schilden und Knüppeln. Es kamen Offiziersschüler; neunzehnjährige, systemkonform gedrillte Volltrottel mit Handfeuerwaffen. Es kam aller Druck, zu dem dieser Staat noch fähig war. Aber es kamen keine Antworten. Und wenn, dann waren es die altbekannten Lügen.

Damit war der Bogen überspannt. Jahrelang hatte sich der Druck aufgebaut und Grenzen erreicht und überschritten. Zunächst nur bei wenigen, die ins Gefängnis wanderten, Republikfluchten versuchten, schließlich resignierten. Dann bei immer mehr Leuten, Leuten, die Nachbarn hatten, Freunde, Kollegen, mit denen man doch schon etwas offener sprach. Aber statt Antworten zu finden, zu kommunizieren, zu diskutieren und somit auch zu Anpassungen zu kommen, zog es das System vor, den Druck zu erhöhen, in der irrigen Annahme, allseits, massenseits, akzeptiert zu werden. Erich Mielkes stammelndes „Ich liebe doch alle Menschen" vor der letzten Volkskammer der DDR ist das klassische Beispiel für die Blindheit und die Hybris einer herrschenden Nomenklatura.

Es war also nicht der Wunsch nach Markenbier und Mallorca, der die Menschen auf die Straße trieb. Es war der schlichte Wunsch nach Wahrheit, um sich ein eigenes Bild machen zu können. Und es war die Wut über die Lügen, die so viele Jahre den Blick verstellt, die Sicht auf das eigenen Leben verschleiert, die Mündigkeit genommen hatten. Diese Wut war elementar und so ließ man sich auch auf keine Diskussionen über einen dritten Weg mehr ein, über Ausweisstempel und Reisegesetze und was der Dinge mehr waren, mit der die DDR-Staatsführung ihre Macht noch auszudehnen gedachte. Es war vorbei. Die Leute hatten die Schnauze voll. Und wenn auch längst nicht alle, so nahmen doch im Lauf der nächsten Jahre sehr viele wieder ihr Leben in die eigenen Hände.

In der heutigen Bundesrepublik sehe ich eine ähnliche Situation, wenn auch längst noch nicht in dem Stadium, wie ich es damals von den Hochgleisen des Dresdner Hauptbahnhofes besichtigen konnte. Die Masse ist nicht nur desinformiert, sie ist regelrecht verdummt und ruhig gestellt. Die Hartgeldseiten und viele andere Webangebote, Bücher, Vorträge und immer mehr Artikel selbst in der Systempresse bereiten aber schon den Boden für jene Menschen, die sich informieren wollen, sei es aus einem diffusen Bauchgefühl heraus, sei es, weil sie eben doch rechnen können oder noch auf die Alten hören, die ja ganz andere Zeiten erlebt haben. Sei es, wie es sei, die kritische Masse ist noch längst nicht erreicht. Noch gibt es keine massenhaft spürbaren Rentenkürzungen, noch keine Bankenpleiten. Es gibt auch schon lange keine Wahrheiten mehr in offiziellen Darstellungen und Zahlenwerken, aber noch interessiert das die Masse nicht. Es herrscht Ruhe im Land.

Aber genau das hätte ich persönlich noch 1988 in der DDR gesagt, denn dort ging es der breiten Masse rein wirtschaftlich eigentlich nicht schlecht. Was die Leute aber immer mehr störte, waren die Lügen, war die Bevormundung und der immer mehr erhöhte Druck, sich gefälligst anzupassen. Das hat sehr breite Kreise der Bevölkerung betroffen und dieser Druck war es, der überhand nahm.

Indem Sie und viele andere die Verhältnisse in der Bundesrepublik, in Europa und der Welt bei Namen und Zahlen nennen, schaffen Sie die Voraussetzungen dafür, dass der Widerspruch zwischen dem, was offiziell sein soll und den, was wahrhaftig ist, immer offenbarer, der Druck immer größer wird. Und Sie schaffen einen Ort, wo sich Gleichgesinnte und Betroffene versammeln, diskutieren und sich wappnen können. Sich einen können. Ich danke Ihnen sehr für diese Möglichkeiten und ich wünsche Ihnen allen bei Ihrer Arbeit viel Erfolg, Gesundheit und vor allem auch persönliche Sicherheit.

[12:30] Leserkommentar-DE:

Für einen 'Wessi' wie mich eine absolut erhellende Darstellung, dem Schreiber jener Zeilen ein sehr verbindliches Dankeschön!

Und was sieht man, - historisch wieder einmal -, an all dem? Wenn die Würde von genügend Menschen systematisch verletzt wird, dann kracht es. Und die Würde ist verletzt, wenn systematisch gelogen wird, die Wahrheit verleugnet wird, die Menschen für dumm verkauft werden.

[12:30] Leserkommentar-DE:

1. Der Systemkampf Sozialismus / Kapitalismus war ein leider ein von höchsten Kreisen durchgeführtes Experiment,
um technologische, marktseitige damit gesellschaftliche (freiheitseinschränkende) Veränderungen beschleunigen zu können.

2. Das kontrollierte "Steckerziehen" erfolgte über die Kirche mit dem poln. Papst unter Zuhilfenahme der Satellitenschüssel,
die zunehmend auch auf osteuropäischen Dächern im Hinterland den "Schwarzen Kanal" der gleichgeschalteten atlantikaffinen
Medien empfangbar machte.

3. Wir befinden uns in einer neuen Ausbaustufe des Sozialismusexperiments.

4. Die Versuchsdauer wird von der durchgehenden Verfügbarkeit von Internet, Mobiltelefonie, TV mit den 2 Hauptfunktionen
Scheinbeschäftigung und Scheininformation bestimmt. Die Achillesferse ist das Stromnetz.

5. Ein von den Rändern Europas initiiertes Ende des jetzigen Experiments übertönt zukünftig den Start des Nächsten.

6. Trotzdem gab es zu keiner Zeit in Europa mehr Chancen und Gelegenheiten, wenn man seinen Arsch hochkriegt
und wirklich etwas will - also kein Grund zum Klagen sondern hart weiter versuchen.

[12:45] Leserkommentar-DE: Gratulation: Volltreffer.

Zwei Anmerkungen:
Masse kommt durch Internet (Hartgeld wurde genannt) und dann durch die Massenmedien (die kippen gerade).
Der Ausreisezug in Dresden ist bildhaft für Italien: Die können aus dem Euro raus, also wir auch.
Es ist nicht vielleicht 1988, es ist März 1945.

[12:45] Leserkommentar-DE: Nichts ist dort passiert was nicht von oben so beschlossen war!

Ich war damals in West-Berlin 40t Kipperfahrer und jeden Tag 3 X in den Osten ein und aus gereist mit einem so genannten Dauervisum von der Baustoff Firma Heinrich Leist und obwohl alle Zöllner mich schon persönlich kannten weil ein paar Tausend X eingereist wurde jede einzelne Fuhre akribisch untersucht.

Oben auf dem Sand unten die Reifen und am Tank und Batteriekasten immer mit Hund, ich selbst musste mich entfernen.

2 Tage vor Maueröffnung war zum ersten X kein Hund mehr da und am letzten Tag stehe ich an der Zoll Rampe und warte das der raus kommt vorher durfte ich nicht aussteigen.

Nach ca. 10 Minuten ging die Tür auf und der fragte mich ob ich hier fest wachsen will. Fahren sie los schnaubte der. So etwas ist mir im Osten noch niemals passiert. Für mich steht fest, die wussten vorher das die Mauer auf geht. Nicht mal den Ausweis musste ich zeigen.

[13:35] Leserkommentar-DE:

Volk und Masse hin oder her. Die DDR ist nicht wegen der Masse der Menschen, irgendeiner Sehnsucht nach Freiheit oder Wahrheit oder sonst einem Zeugs aufgegangen, sondern wegen der Sowjets, welche kein Interesse an einer weiteren Besatzung hatten ! (Nicht zu vergessen, dass Honecker Krebs hatte. Wie lange hätte er die DDR noch halten können?) Glaubt denn wirklich jemand, dass das alles ein Zufall war? Ich weiß von Leuten aus der DDR, die bereist 6 Monate vor Mauerfall von der Grenzöffnung wussten. Woher? Diese Leute haben sich schnell umgestellt. Sie haben die Zugehörigkeit zu bestimmten Organisationen gekündigt. Nur ein Narr aus dem Volk glaubt, dass die Mauer durch irgendwelche "Management"-Fehler gefallen ist. Glaubt jemand, dass die Honeckers einfach so fliehen konnten? Alles eine Frage der Absprache/Organisation. Desweiteren: Wer nun glaubt, der kommende Crash oder Drang der Menschen nach Freiheit würde sie befreien, der irrt ! Wer hat denn den sozialen Frieden der DDR-Masse bezahlt? Woher bekommt denn die Ossi-Rentnerin ihre Rente? Wer wird wohl die Rente der westlichen Welt bezahlen? Also, der Crash wird keine Freiheit bringen, so wie es die Ossis erlebt haben. Der Crash wird die Renter und die Kranken wieder zur Arbeit bringen ! Ob das irgend eine Sehnsucht nach Wahrheit oder Freiheit befriedigen wird? Wohl kaum. Die Bedürfnisse werden sich deutlich verschieben.

[14:05] Wendezeit: Analogien von Thermodynamik und Revolutionen

[14:35] Der Schrauber:

Zunächst einmal schönen Dank dem Leser für diesen ausführlichen und sehr gut geschriebenen Erlebnisbericht über die Zeit vor der Grenzöffnung. So wird es die Masse in der Tat empfunden und erlebt haben.
Für mich kam damals, trotz politischem Interesse die Öffnung auch überraschend. Ein Unterschied von damals zu heute ist mir bei der Lektüre dieses Berichtes allerdings sofort aufgefallen: Sie schrieben, es konnte langsam geäußert werden wofür man früher stante pede in den Knast ging.
Trotz Repressionen und Überwachung, hat sich das langsam, aber sicher gelockert, wenn es auch nichts mit Freiheit zu tun hatte. Es war vermutlich zu ermüdend und aufwendig, zu unpopulär und problematisch, so fundamentalistisch wie im Anfang vorzugehen. Auch wird die Bereitschaft der Polizei, auf wirklich jeden Müll anzuspringen, gesunken sein, mehr und mehr Bürger bekamen mindestens eine Egaleinstellung, folglich dessen die Denunziationsbereitschaft sank.
Genau das ist bei uns umgekehrt zur Zeit! Die Repressionen steigen, die Überwachung wird immer weiter ausgebaut, die unter Multikulti aufgeführten Gutmenschen sind denunziationbereit wie nie zuvor, die Gesetze werden immer willkürlicher. Privat, öffentlich und beruflich die gleiche Entwicklung.
Wie lange sich das noch aufrechterhalten läßt, weiß ich nicht, aber defintiv ist das mindestens in Sachen PC in ganz Europa so. Versammlungen harmloser Bürger, Auftritte von Gruppen wie Frei.wild, egal um was es geht:
Es wird aus der Masse heraus mit Gewalt niedergeknüppelt und verhindert, dazu braucht das System nicht einmal mehr Vopos und Stasi! Paragraphen werden geschaffen, die DDR oder NS ähnliche Verfolgung oppositioneller ermöglichen, wenn einmal die obengenannten Denunzianten nicht treffen. Man wandert wegen systemverbotener Meinungsäußerung knallhart im Knast, gerne auch mit Höchststrafe, während Multikultimorde nahezu straffrei bleiben. Bei uns ist also die Entwicklung zur Zeit genau umgekehrt!

[15:00] Leserkommentar-DE:

Ich muss sagen, dass es für aussenstehende, die nie so etwas live erlebt haben, eine gute dokumentation ist. leider muss ich dennoch hinzufügen, da ich dies genauso miterlebt habe, dass dieses system auch für den kleinen michel, wenn es denn nicht ein systemtreuer mitläufer des damaligen machtsystems war, durchschaubar und kalkulierbar gewesen ist und man muss bei allem was gewesen ist (meinen besten kumpel hatte man willkürlich polit. verknackt und bei mir hätte es beinahe ähnlich geendet. gott sei dank lies man mich dann laufen und gewährte mir die ausreise), sagen, dass trotzdem auf diese demonstrationen nicht geschossen wurde. dieses system musste eingestehen , dass es am ende war. leider kann man das für unser heutiges system nicht sagen und die masse kapiert immer noch nicht, was in ihnen hier in ein paar jahren blüht. einfach nur traurig, da die geschichte genug fakten zeigt, was schon mal gewesen ist.

[16:15] Was die Berliner Mauer und das DDR-Regime zu Fall gebracht hat, ist auf mehrere Ursachen zurückzuführen:
a) der ganze Ostblock war pleite, die Lebensbedingungen verschlechterten sich überall
b) Bereits im Frühjahr 1989 kippte das Regime in Polen, der polnische Papst war auch wirkungsvoll
c) Im Sommer 89 öffnete Pleite-Ungarn seine Grenzen nach Österreich für DDR-Bürger, das konnte man im Westfernsehen sehen
d) Die Besetzung der BRD-Botschaften in Prag und Warschau mit der nachfolgenden Ausreise in den Westen taten ein übriges
e) am Wichtigsten: die Zeit war reif für eine Revolution, die alten Lügen wirkten nicht mehr.WE.

[16:40] Leserkommentar-DE:

Ich denke das ist wie bei einem Fass. Man weiß nicht, welcher Tropfen das Fass zum überlaufen bringt, aber wenn es überläuft, dann richtig. Selbst eine Merkel, die ja ein ausgeprägtes Gespür dafür hat, wann etwas überlaufen kann, hat die Maueröffnung in der Sauna verschwitzt. Aber es hat auch für sie noch gereicht, rechtzeitig „überzulaufen".

[18:00] Leserkommentar-DE:

Der gesamt Ostblock befand sich bis 1989 im Nachkriegs-Grundversorgungsmodus.
Arbeiter und Bauernstaaten - nicht Konsumentenstaaten.

Der Mensch aber, als Bequemlichkeits-, Vergnügungs- und Statuswesen trennt sich aufgrund
dieser Eigenschaften im Laufe seines Lebens von großen Teilen seiner in Geld gespeicherten
Arbeitskraft (oder Erbvermögens). Wenn er kann und darf.

Da der sozialistische Bürger aber keiner dieser Todsünden zu verfallen hatte, wurden ihm
und vorsichtshalber dem restlichen Weltmarkt keine derartige Produkte angeboten.

Ausser Rohstoffen hatte somit der Ostblock kaum Tauschgüter (damit keine harte Währung) und gleichzeitig dem
neuen sozialistischen Menschen obige Untugenden noch nicht abgewöhnt. Im Gegenteil,
bei stromlinienartigen Eingliedern in Partei und Gewerkschaft winkte einfacherer Zugang
zu Wohnung, Trabi und Auslandreise ins NSW (oder zumindest an den Bulgarischen Sonnenstrand).

Die Kaderfunktionäre wurden selbst immer gieriger in ihrer Selbstbedienung (Wein saufen)
und die (zum Wasser trinken gepredigte) gegängelte Bevölkerung hatte diese 2-Klassengesellschaft
durchschaut und satt. Wer konnte, versuchte sich durch Tauschhandel das tägliche Leben zu
erleichtern.

Die Besetzer der Botschaften oder die Teilnehmer der Habsburg-Sternfahrt auf Wien waren junge Menschen,
die ihr Leben ohne Gängelung durch den Staat in die Hand nehmen wollten. Und auch die Mehrzahl der Demonstranten
in Leipzig hat sich danach gesehnt.

Natürlich war die Stasi und das Regime menschenverachtend und brutal zur eigenen Bevölkerung.
Gescheitert ist die DDR und der Ostblock am Ziel des kollektiven Umbaus des gemeinen Menschen.

Und hier schließt sich der Kreis zur EU . wie W.E. schon mehrfach belegt hat.


 

Neu 2013-03-07:

[17:15] Die Austerität wird schreckliche Früchte tragen: Is Europe Ripe for Revolution?

 


 

Neu 2013-03-06:

[16:30] Die nächste Revolution kommt: Ägypten: Aufstand der Armen

Da Ägypten die ausländischen Währungsreserven allmählich ausgehen, hofft die Regierung auf eine Zusage des IWF-Kredits noch im April. Doch die dazu notwendigen Reformen könnten die Bevölkerung angesichts dann steigender Preise für Lebensmittel und Benzin weiter aufwiegeln.

Auch der Islamist Mursi muss nach der Pfeife der ausländischen Geldgeber tanzen. Geben ihm diese keine Kredite mehr, hat er eine Hungerrevolution in Land. Schafft er die Subventionen ab, dann auch.

Das betrifft die meisten arabischen Staaten mit wenig oder keinem Öl: eine zu grosse Bevölkerung, kaum Exporte, da der Islam innovationsfeindlich ist. Eine Radikalreform wie damals in der Türkei unter Atatürk müsste her.WE.

 


 

Neu 2013-03-02:

[16:15] Das Volk begehrt auf – für sinnvolle Medienmacht und Politik

So lange es keine Volksentscheide gibt, so lange sich die politische Kaste vehement dagegen sträubt, daß der Mensch in diesem Lande sich einbringen, aktiv verändern kann, so lange baut sich im Hintergrund nicht nur Frust auf, welcher momentan noch zu deckeln ist. Petitionen in Superlative und immer mehr und bessere Informationen dazu, wie man Edward Bernayses Spuren folgt, um weiter die Massen unter Kontrolle zu halten zu wollen. Wie lange bleibt der Deckel auf dem Schnellkochtopf, mit den langsam gekochten Fröschen darin? Unten noch 2 Videos dazu.

Spät aber doch fängt es an der Basis zu brodeln an. 2013 mit all seinen Wahlen in Europa wird zum Wendejahr - endlich!TB

[16:45] Leserkommentar-DE zum Aufbegehren des Volkes:

Statt zu jammern, kann man auch für Volksentscheide kämpfen, die den Deutschen traditionell und verfassungswidrig vorenthalten werden. https://www.mehr-demokratie.de/spenden.html Das interessiert den Michel aber anscheinend nicht.

 



Neu 2013-02-27:

 

[12:45] Alles wie vor der französischen Revolution oder doch nicht? Trust me, this time is different...

Auch damals war es trotz gemachter Erfahrungen unvorstellbar, dass manmit Fiat Money nicht alles glattbügeln kann. Erschreckende Parallelen zur heutigen EU.TS

[13:10] Der Einzeiler: Kuchen haben sie gefressen wie die Wilden, Kuchen - dann musste die Guillotine auf den Platz, weil alle nur noch Kuchen wollten.

 


 

Neu 2013-02-14:

[17:45] K. Bass, L. Edelson, C. Nenner, J. Dines, N. Roubini, J. Rogers, M. Faber, J. Rickards: Top Economic Advisers Forecast War and Unrest

 


 

Neu 2013-02-04:

[10:15] Unruhen garantiert: Wir nähern uns dem "System-Reset" immer schneller!

 


 

Neu 2013-01-23:

[10:30] Rotes Kreuz plant für Aufstände in Europa: Aufstand der Armen Europas droht

 


 

Neu 2013-01-20:

[11:15] Nahrungsmittelpreise: Zentralbanken, Hungerkrisen und Revolten

Alle Revolutionen fan den aus einem dieser beiden Gründe statt: Zu hohe Brotpreise und/oder zu hohe Steuern. Beides steigt auch heutzutage wieder weltweit.TS

 


 

Neu 2013-01-05:

[14:30] 1200 Jahre Frieden: Als in Antolien die Macht-Elite zum Teufel gejagt wurde

Die gerechte Welt ist allerdings prähistorischen Ursprungs und daher mit einem Quentchen Salz zu betrachten:

An irgend einem Tag vor 9200 Jahren geschah auf dem Gebiet des heutigen Anatoliens etwas Außergewöhnliches. Eine ganze Stadt wandte sich gegen die herrschende Oberschicht und jagte diese zum Teufel. Es folgten 1 200 Jahre Frieden, Gleichberechtigung und Gewaltlosigkeit.

 

 

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