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Informationen zur laufenden Krise des weltweiten Finanzsystems.
Enthält systemrelevante Informationen. Länderspezifische Informationen, die nur ein Land betreffen sind, auf den jeweiligen Landes-Infoseiten zu finden |
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„Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll“
- Ludwig von Mises. Wir sind gerade in der finalen Katastrophe des Finanz- und Währungssystems.
Neu 2009-12-23:
[19:15] Fällt der Dow auf 1000? DOW 1,000 IS NOT A SILLY NUMBER
Alle Aktien sind heute total überbewertet. Daher müssen sie runter - weit.
Allerdings ist es schwierig einen absoluten Tiefpunkt anzugeben, da gleichzeitig wie irre Geld gedruckt wird. Eine Verhältnis zu Gold ist sinnvoller. 1980 war es 1:1, derzeit ist es 9:1. Vermutlich wird es auf unter 1:1 gehen, vielleicht 1:5?
Leserkommentar-DE:
Anbei ein Artikel der Longwave-Group (Ian Gordon). Er unterscheidet sich (meiner Meinung nach angenehm) von der Auseinandersetzung Hyperinflation vs. Deflation. Er geht – wie Sie sicher wissen – von einem deflationären Prozess aus. Letztlich sieht er aber in der Konsequenz für das Fiat-Money-System keinen wirklichen Unterschied zu denen, die eine weltweite Hyperinflation erwarten. Ian Gordon geht (genauso wie Casey Research, GEAB, Trendresearch, Faber, Prechter und andere bekannt Nichtmainstream-Analysten) für 2010 überwiegend zunächst von einem deflationären Prozess aus. Hinsichtlich dessen, was danach kommt, unterscheiden Sie sich. Gold hat spielt aber bei allen (auch bei Prechter) wie Sie wissen eine zentrale Rolle
[15:15] Wird 2010 komplettiert: Die sechs Reiter der wirtschaftlichen Apokalypse
Passt dazu: The 4 Steps to Hyperinflationary Booms
[7:00] Der Boden für den nächsten Crash wird vorbereitet:
Spiegel: Kapitulation vor dem Monopoly-Monster
Es ist der Skandal des Jahres: Die Investment-Banker, die fast die Welt in den finanziellen Abgrund gerissen hätten, spielen wieder ihr Billionen-Monopoly. Wir erleben jetzt den Showdown zwischen einer globalen Geld-Oligarchie und der Politik - in dem die USA, Großbritannien und China eine fatale Rolle spielen.
Heise: Das Wunder an der Wall Street
Selbst während der Periode der Stagnation in den 70er Jahren wuchs die Geldmenge M0 in den USA nie schneller als um 15 Prozent jährlich. Derzeit explodiert sie mit ca. 100 Prozent im Jahresvergleich.
Diese gigantische Geldschwemme bildete die Grundlage des gegenwärtigen Börsenbooms wie auch der nun mit Leichtigkeit durchgeführten Kapitalerhöhungen. Die als Primary Dealer bezeichneten Großbanken, die direkt von der Fed mit frischer Liquidität versorgt werden, können derzeit "praktisch unlimitiert zu Nullzins Liquidität bzw. Kredit" bei dieser aufnehmen, bemerkte der Blog Wirtschaftsquerschüsse: "Damit können sie sich günstig refinanzieren, die Gewinnmarge aus den Zinsdifferenzen aus Kreditnahme und Kreditvergabe steigen". Die "Liquidität für diverse spekulative Geschäfte" sei somit reichlich vorhanden.
Also, die grösste Zentralbank-Geldschwemme aller Zeiten. Wenn diese wieder aus den Banken herauskommt, dann explodiert die Inflation. Eine Rücknahme crasht das Bankensystem.
Wenn diese Liquidität herauskommt: Der Euro ist bald Geschichte
Neu 2009-12-22:
[16:00] 2010 wird ein Schreckensjahr: Wenn die Finanzwelt zusammenbricht
Die Börsen brechen ein, die Eurozone fällt auseinander, galoppierende Inflation stürzt die Welt ins Chaos. Am Ende ist ihr Geld nichts mehr wert - nur ein Haufen Papier. Das behaupten zumindest selbst ernannte Börsenexperten. Jetzt, da die Tage kürzer werden und sich das Ende des Jahres nähert, trauen sich die Untergangspropheten wieder aus der Deckung und ängstigen Anleger mit düsteren Prognosen. 2010 wird ein Schreckensjahr, so viel steht fest.
Vorbereitet darauf?
[19:30] Leserzuschrift-DE - dazu: auch hier wird Druck aufgebaut.... psychologisch:
Druck auf die Edelmetalle:
offenbar versucht man nun sogar in den Medien, die lebenden und früher gar nicht genug hoffierten Investment- Legenden der
Lächerlichkeit preiszugeben: "Untergangspropheten", genau so wie jeder Versuch, eine Riesen Sauerei rund um Politik, Wirtschaft, Behördenterror, Anlagebetrug, soziale Mißstände aufzudecken oder ein Versuch einer Anzweiflung der offiziell dargestellten "Faktenlage" als Verschwörungstheorie abgetan wird. Zudem ist jeder, der das kriminelle FIAT Money System und die Gründung der FED kritisiert, ein Nazi. Das ist harter Tobak. Doch die Mehrheit glaubt es, saugt es auf und verinnerlicht dies. Schon ist Wahrheit nicht mehr gesellschaftsfähig, jedes selbständige Denken laut gedacht, birgt die Gefahr des Verlusts von Glaubwürdigkeit, Ansehen, Position, Aufträge, Job.
Die kennen das Klavier, auf dem sie spielen.
[12:15] EZB kauft schon wieder Pfandbriefe: Stützkäufe der Notenbanker
Die EZB hilft mit einem milliardenschweren Programm dem angeschlagenen Emissionsmarkt für besicherte Anleihen wieder auf die Beine. Das Emissionsvolumen blüht nach einer Dürreperiode wieder auf.
Sonst nimmt das Zeug wohl niemand.
[6:15] Wieder ein Geständnis: Weltwirtschaft war viel dichter am Abgrund als gedacht
Die Weltwirtschaft stand nach der Lehman-Pleite viel dichter vor einer zweiten Großen Depression als bisher angenommen. Das zeigt eine neue Studie. Bislang war der Vergleich zu 1929 unter vielen Ökonomen ein Tabu.
Aha, ein Vergleich mit 1929ff ist ein Tabu. Aber dieser Tabu wurd auch noch gebrochen, mit einer viel grösseren Depression als damals.
Leserkommentar: DAS KOMMT SCHON NOCH BALD GENUG !!!!
Neu 2009-12-21:
[18:15] Wollen nicht "weggehen": Europäischen Banken drohen noch höhere Milliardenverluste
[17:45] Seltsame Junkbond-Rally: Renditehunger sorgt für Ramsch-Rekord
Nicht nur der Aktienmarkt rast von Hoch zu Hoch: Noch mehr wird am Markt für Unternehmensanleihen gezockt. Vor Monaten galt er als klinisch tot. Doch er ist wieder quicklebendig - oder, aus Sicht mancher Experten, ein Zombie.
Die Realwirtschaft liegt danieder, trotzdem wird dieser Mist gekauft - mit billigem ZB-Kredit über Carry-Trades natürlich.
[14:00] Wird man 2010 dringend brauchen: Gold gegen Inflations- und Finanzrisiken
Neu 2009-12-19:
[15:45] Bonus-Gier bis in den Untergang: Welche Schuld die Boni an der Finanzkrise tragen
Neu 2009-12-18:
[21:30] Da kracht es bald: Bill Gross verkauft Staatsanleihen und stockt Barmittel auf
Der als Leiter des weltgrößten Anleihefonds Pacific Investment Management Co. (Pimco) geltende Bill Gross hat seine Positionen bei Staatsanleihen reduziert und den Barbestand auf das höchste Niveau seit dem Kollaps von Lehman Brothers im September 2008 hochgefahren. Dies teilte Pimco auf seiner Internetseite mit. Danach hat Gross den Baranteil des 199 Milliarden Dollar schweren Total Return Fund im November auf einen Anteil von 7 Prozent gesteigert. Im Oktober lag diese Rate noch bei minus 7 Prozent. Eine negative Position ergibt sich aus dem Einsatz von Derivaten und Futures sowie aus Short-Strategien. Der Anteil an Staatsanleihen wurde von 63 Prozent im Oktober auf 51 Prozent gesenkt.
Gross hat sicher Insider-Informationen. Also kommt ein Crash der Staatsanleihen. Zeit wird es.
[18:15] Wieder ein Staatsbankrott-Artikel im Mainstream: Das Horrorwort vom Staatsbankrott
Dubai, Griechenland und kein Ende: In der Finanzbranche wächst die Furcht vor Staatsbankrotten. Auch die USA und Deutschland stehen am Abgrund.
Es soll 2010 niemand sagen, er sei nicht gewarnt worden.
Wer den Staatsanleihen-Mist hält: Staatsquote einmal anders
Neu 2009-12-17:
[15:00] Die mag derzeit ohnehin niemand: ACHTUNG: Pfandbriefe unter Ratingdruck
[15:00] Immobilienpreise weltweit in 2009
Neu 2009-12-16:
[20:30] Der neue GEAB macht mit der Henkerschlinge auf: Die anwachsenden öffentlichen Defizite strangulieren die Handlungsfähigkeit der Staaten und das Funktionieren der sozialen Sicherungssystem
"...werden die Zinsen steigen. Und dennoch wird das Kapital in Sorgen um die Sicherheit der Anlagen in Gold flüchten...
....werden die Zentralbanken der Welt, auch wenn sie es noch nicht offen eingestehen, Währungsreserven in Gold aufbauen müssen."
"Die Regierungen und Zentralbanken haben die Wette auf den wirtschaftlichen Aufschwung, die sie mit den Rettungsschirmen für Banken und Konjunkturprogramme eingegangen waren, verloren.
Die Schlinge ist nicht nur für das System.
Weltweit beträgt das Volumen der Staatsanleihen 49.500 Milliarden US-Dollar; in nur zwei Jahren ist es um 45% angestiegen; Staatsanleihen sind heute eine Anlageblase, die jederzeit explodieren kann (14).
Das ist di wirkliche Bombe.
[13:00] Gefahr Globalsisierung: Globalisierung rettet Firmen aus der Krise
Deutsche Konzerne erwirtschaften bereits zwei Drittel ihrer Umsätze im Ausland. In Einzelfällen macht der Anteil sogar bis zu 90 Prozent aus. Gerade dieser Exportfokus wirkt sich nun positiv aus, wie der Handelsblatt-Firmencheck zeigt: Weil in den Schwellenländern die Wirtschaft schon wieder brummt, starten viele Unternehmen jetzt durch.
Die Herren Konzernlenker wissen eines nicht: in der Depression schrumpft aus verschiedenen Gründen die Arbeitsteilung drastisch. Etwa wegen unkonvertierbarer Währungen - kommt noch.
Leserkommentar: WENN DIE WÄHRUNGEN KOLLABIEREN UND DIE KAPITALVERKEHRSKONTROLLEN KOMMEN STEHT ALLES AUF EINEN SCHLAG
Kapitalverkehrskontrollen werden meist so gemacht, dass möglichst nur der Finanzsektor betroffen ist, nicht die Realwirtschaft. Aber die wirkliche Gefahr ist der Untergang der heutigen Reservewährungen.
[10:00] Moody's Ausblick auf 2010: Moody's prophezeit Schuldensturm
Erst Dubai, dann Griechenland: Das Risiko eines Staatsbankrotts beherrscht den Kapitalmarkt. Die Ratingagentur Moody's gibt mit Blick auf die schwellenden Defizite einen düsteren Ausblick für 2010. Die deutsche Regierung kommt nicht gut weg.
Übersetzt: Moody's sagt damit, dass 2010 auch die bisherigen heiligen Kühe ein Downgrading bekommen. Wir werden sehen, wie lange man sich ein AAA noch erkaufen (DE) oder erpressen (US/UK) kann.
Weiterer Artikel zu Staatsbankrotten im Rohstoff-Spiegel auf Seite 14.
[11:00] Staats-Gift Inflation: Ökonomen öffnen Giftschrank
Ganz so einfach wird es mit der Entschuldung durch Inflation nicht funktionieren, dazu sind die Schuldenberge zu gross. Eine Währungsreform am Ende wird "entschulden" - aber dann leiht dem Staat für viele Jahre niemand mehr Geld.
Neu 2009-12-15:
[13:00] ALLES AUS DEM ZAUBERKASTEN DER DEMOKRATIE: DER DRUCKERPRESSE: Staatsstützen retten den Autoabsatz
Hält daher nicht ewig.
[12:45] Word Default voraus: Große Pleite ahoi!
Neu 2009-12-14:
[18:45] Realität: Wirtschaftskrise--"Das Schlimmste Kommt Erst Noch"
Neu 2009-12-13:
[14:30] Sehr unangenehm für die Kontroll-Freaks: Drogen-Gelder sollen Krisen-Banken gerettet haben
Es sind schwere Vorwürfe gegen die Bankenbranche: Milliarden aus dem Drogenhandel seien zur Hochzeit der Finanzkrise ins internationale Bankensystem geflossen, erklärt das Uno-Büro zur Verbrechensbekämpfung. So manches Geldinstitut verdanke den Geldern gar das Überleben.
Das heisst nichts anderes, als dass die Banken all ihre "Geldwäsche-Richtlinien" haben fallen lassen: natürlich für die Grossanleger.
...und da ist dann noch jemand (lateinisch) oberpäpstlicher als der Papst...
[14:15] Da hat sich nichts geändert: Notstand am Pfandbriefmarkt
Mit milliardenschweren Stützungskäufen hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Neuemission von besicherten Bankanleihen wiederbelebt - der Handel mit bereits aufgelegten Covered Bonds liegt dagegen immer noch danieder. "Der Sekundärmarkt ist absolut tot", sagt Viola Stork, Rentenmarktexpertin der Helaba. Kaum ein Investor kauft oder verkauft derzeit die mit Kreditforderungen unterlegten Papiere.
Also ist auch die Finanzkrise nicht zu Ende. Nur die EZB kauft das Zeug, das sonst niemand haben will. Dabei galten diese Papiere einmal als "so sicher". Vor allem die deutschen Pfandbriefe haben alles überlebt, nur diese Krise nicht.
Neu 2009-12-12:
[18:45] Krise zum Nachlesen: DEUTSCHE BUNDESBANK Gesamteinschätzung Finanzstabilitätsbericht November 2009
Im Spätsommer 2008 befand sich das internationale Finanzsystem am Rande eines Zusammenbruchs.
Angesichts einer wachsenden Zahl
existenzbedrohender Schieflagen von systemisch relevanten Finanzinstituten und insbesondere im Gefolge der Insolvenz der USInvestmentbank Lehman Brothers schienen die Risiken aus einer individuellen Investorenperspektive buchstäblich unkalkulierbar zu werden.
Mit dem rapiden Vertrauensverlust und der enorm gestiegenen Unsicherheit waren die Marktteilnehmer immer weniger bereit, Risiken zu übernehmen. Dies führte zu einem beispiellosen Anstieg der Risikoprämien. Darüber hinaus kam es bei einer breiten Palette von Finanz instrumenten zu einer außergewöhnlichen Ausweitung der Spanne zwischen Angebots- und Nachfragepreisen, von der auch standardisierte Produkte betroffen waren. In zentralen Re fi nan zierungs segmenten trocknete die Liquidität weitgehend aus. Der Renditeabstand zwischen unbesicherten und besicherten kurzfristigen Interbankenausleihungen verdreifachte sich noch einmal, nach dem er schon Mitte 2008 mehr als zehnmal so hoch gewesen war als vor den Turbulenzen. Die aus Optionspreisen ermittelten Indikatoren der Risiko einschätzung an den Aktienmärkten über trafen ihr Vorkrisenniveau überdies um das Vierfache.
Die seit Jahrzehnten heftigsten Finanzmarktverwerfungen in der westlichen Welt führten zu gravierenden negativen Folgen für die Realwirtschaft.
Die Finanzkrise drohte in Wechselwirkung mit einem seit mehr als einem halben Jahrhundert nicht erfahrenen Einbruch des globalen Wachstums in eine kaum noch kon- trollierbare Abwärtsspirale zu münden. Vor allem die Industrieländer sahen sich einem beispiellosen Rückgang der Wertschöpfung ausgesetzt.
Bei einer ungebremsten weiteren Talfahrt wäre unklar gewesen, auf welchem Ausbringungsniveau der Weltwirtschaft dieser Prozess gestoppt hätte. Für die Stabilisierung war es unabdingbar, dass der öffentliche Sektor die Rolle des Risikonehmers letzter Zufl ucht einnahm. Dabei mussten weitreichende Entscheidungen häufi g unter extremer Unsicherheit und rasch wechselnden Bedingungen gefällt werden. Dank der in Art und Umfang außergewöhnlichen fi skal- und geldpolitischen Maßnahmen sowie der Anstrengungen zur Bereinigung der Bilanzen gelang es dann im Verlauf der ersten Jahreshälfte 2009, sowohl das internationale als auch das deutsche Finanzsystem zu stabilisieren.
In der Folgezeit setzte eine spürbare Erholung an den Finanzmärkten ein. Seit dem Sommer
2009 wurden, allerdings von einem deutlich niedrigeren Niveau der gesamtwirtschaftlichen Aktivität ausgehend, auch die Wachstumserwartungen für wichtige Volkswirtschaften sukzessive nach oben revidiert. Dadurch haben sich die Perspektiven gerade für die durch ihre hohe Auslandsverfl echtung geprägte deutsche Volkswirtschaft zuletzt wie der merklich verbessert.
Dennoch kann die Finanz- und die damit eng verknüpfte Wirtschaftskrise keineswegs als überwunden angesehen werden.
Eine ausreichende Risikotragfähigkeit der Finanzinstitute und die volle Funktionsfähigkeit der Märkte sind derzeit aber noch nicht wiederhergestellt !!!
Jetzt sagen sie es also - Beinahe-Kollaps, die Gefahr ist noch nicht vorbei.
[19:00] Leserkommentar-CH: Nur für Gold und Silber ist die Gefahr vorbei - 2010 kommt das Papiergeld dran, aber nicht erst im Dezember !
Neu 2009-12-11:
[7:00] "Staatsbankrott" kommt jetzt in den Medien stark in Mode: Staatspleiten - warten auf den Finanz-GAU
Dubai, Griechenland, Teile Osteuropas, Argentinien, irgendwann womöglich Italien? Die öffentlichen Finanzen vieler Staaten verschlechtern sich rapide. Wird sich Deutschland dem Sog entziehen können?
Die Vorbereitung für das Jahr 2010, wenn diese Staatsbankrotte richtig rollen.
Neu 2009-12-09:
[10:15] Staats-Ponzi: Schneebälle rollen nicht nur auf Anleger
Das Schneeballsystem Bernard Madoffs flog vor einem Jahr auf. Die politisch veranstalteten Schneeballsysteme aber laufen weiter, in oft grösseren Dimensionen.
Jedermann weiss, dass die Rentensysteme von den arbeitenden Jungen für die gleichzeitig lebenden Älteren bezahlt werden. Doch schon vor vierzig Jahren sagte der Ökonom Paul Samuelson, «Umlagesysteme sind versicherungstechnisch falsch (. . .), sie sind die grössten Ponzi-Systeme, die je erfunden wurden.» Charles Ponzi hatte 1920 ein enormes Schneeballsystem ausgelöst.
Wie Madoff, nur viel grösser. Und 2010 ist Schluss - wie bei Madoff 2008.
Neu 2009-12-08:
[19:15] Zeit für die Welle der Staatsbankrotte: Angst vor Staatspleite belastet die Märkte
Die Herabstufung der Länder-Bonität Griechenlands hat am Dienstag Schockwellen durch die Börsen gesendet. Berlin und Brüssel reagierten fordern von Athen, mehr Haushaltsdisziplin an den Tag zu legen. Die Unsicherheit macht jedoch auch vor den „Großen“ nicht Halt: Analysten kratzen jetzt sogar am Ruf der USA und Großbritanniens als erstklassige Schuldner.
2010 werden die Staatsbankrotte reihenweise kommen. Möglicherweise macht Griechenland nur den Anfang im Westen.
Sobald es die Grossen erwischt, kennt Gold keine Grenze mehr nach Oben, denn beim Staatsbankrott wird immer auch die Währung abverkauft.
PS: Sind die Griechenland-Troubles der Grund, warum derzeit der Goldpreis gedrückt wird?
[7:30] Aus Ziemanns Goldbericht - die Zeit der Staatsbankrotte beginnt:
Die Subprime-Krise (Phase I) hat doch trotz des Gezeters bestimmter Kommentatoren bis auf eine Vielzahl von US-Hausbesitzern keinen Bürger bei uns getroffen.
Und in der dann folgenden Banken-Krise (Phase II) haben nur die medial sowieso verhassten Reichen und Superreichen ein Teil ihres Vermögens verloren. Andere nahmen sich das Leben. Tenor bei den Bürgern war allerdings: Wir haben unser Geld ja auf den Sparkonten und in Lebensversicherungen. Deshalb sind wir von dem Crash verschont geblieben.
Die dann folgende Wirtschafts-Krise (Phase III) hat zwar zu einem massiven Einbruch der Wirtschaft weltweit geführt. Aber wo ist hier das Problem, solange Renten, Löhne, Gehälter und die Hartz IV Leistungen weiterbezahlt werden. Wenn der Wirtschafts-Aufschwung schon nicht bei den Bürgern angekommen ist, dann scheint es der Wirtschafts-Abschwung auch nicht zu tun.
Wir nähern uns nun der Phase IV, der Staaten-Krise. Warum soll sich der Bürger nun Sorge machen, nachdem die ersten drei Phasen ohne Blessuren durchlaufen worden zu sein schienen? Es wird sicherlich wieder eine Lösung für dieses Problem geben.
Hier irrt der Bürger. Mit Erreichen der Phase IV ist endgültig Game Over. Die Staaten haben sich massiv verschuldet und ihr ganzes Gewicht in die Waagschale geworfen, um die Wirtschafts- und Finanz-Krise in den Griff zu bekommen. In Wirklichkeit haben sie die Krise gar nicht gemeistert, sondern mit Schulden und frisch gedrucktem Geld zugekleistert. Nach den Staaten existiert keine Institution mehr, die rettend tätig werden könnte.
Phase IV steht kurz bevor. Nicht wie in dem gleichnamigen Rache-der-Natur Film: Aber das erste Land, das Bankrott anmelden muss, wird die Staaten-Domino-Kette in Gang setzen. Das wissen alle und deshalb werden sie mit allen Mittel versuchen, es zu verhindern. Länder wie Griechenland werden deshalb auch weiterhin Narren-Freiheit genießen können. Zumal sie theoretisch, ohne sich mit der EZB abzustimmen, selbst Euros drucken können. Dass Theorie schnell zur Praxis werden kann, haben wir in dieser Krise schon an vielen Stellen erleben dürfen.
Bill Buckler nennt es Stage 3, Peter Ziemann Phase 4 - dort wo wir jetzt sind. Die Reihe der Staatsbankrotte, 2010 kommen sie.
Übrigens, bei jeder Phase haben uns die "Experten" gesagt, jetzt sei die Krise vorbei - und sie haben sich geirrt. In der Phase 4 gehen auch die Währungen unter - Got gold?
Neu 2009-12-06:
[14:30] Staatsbankrott-Ratespiel: Wer fällt als Nächstes?
Mit der Krise des Emirats kehrt die Sorge um die Staatsschulden zurück. Zahlreiche Regierungen, auch die deutsche, türmen gigantische Verbindlichkeiten auf. Geht schon bald ein Land in Europa pleite?
Als Wolfgang Münchau vom Fachdienst Eurointelligence kürzlich Athen besuchte, war er geschockt. "Die Griechen glauben: Wir können machen, was wir wollen - Brüssel kauft uns ja doch raus." Die EU drängt Griechenland auf einen harten Sparkurs. "In Brüssel ist die Angst groß, dass nach den Griechen auch Iren, Spanier oder Portugiesen denken könnten, dass sie von der EU gerettet würden, koste es, was es wolle."
Wer noch nicht "gefallen" ist, tut so weiter, als würde die Rettung schon von wo kommen, etwa von der EU.
2010 werden vermutlich alle Staaten pleite gehen. Das Thema meiner Outlook 2010 Präsentation am Mittwoch beim Har tgeldclub Wien.
Neu 2009-12-04:
[10:00] Läuft der Crack-Up-Boom bereits an? Die Katastrophen-Hausse
Vor eine Megakrise ereignet sich oft ein „Crack-Up Boom“: eine Katastrophen-Hausse. Vor dem Kollaps einer Währung verlieren die Bürger das Vertrauen in das Geld und beginnen es mit beiden Händen auszugeben. Dies führt zu einem Zwischenboom, einem Strohfeuer. Die Hauptursachen dafür sind nach Mises hohe Verschuldung und ein ungedecktes Papiergeldsystem (Inflation).
Derzeit wird in den Medien verkündet, dass die Finanzkrise fast ausgestanden sei, und es wieder bergauf gehe. Tatsächlich zeigen einige Branchen einen nie dagewesenen Aufschwung: Teile des Baugewerbes, Handwerker, Baumärkte und viele mehr. Wenn man herumfragt: Viele investieren ihre Ersparnisse in ihre Häuser aus Angst, dass das Geld bald wertlos ist. Auf der anderen Seite steht ein großer Teil der exportorientierten Industrie vor dem Konkurs.
Anzeichen dafür gibt es bereits, aber eine Panik-Bewegung gibt es noch nicht. Die kommt auch noch.
[7:30] Aus dem aktuellen Casey-Report - The Greater Depression Is Here:
By Doug Casey
It’s been 63 years since the Great Depression ended in 1946. From then until the early ‘60s, the U.S. enjoyed a genuine – and sound – boom.....
But that sort of thinking is far out of the mainstream. It would be fair to call it taboo. Since the days of Roosevelt’s New Deal, most people have believed that government not only should but can “fine tune” and control the economy. It’s thought “politically impossible” for a president to allow a depression to occur on his watch
But it’s happening anyway. There will not be a serious recovery from this “recession” for a long time. The reason is that the government – which is far more powerful than ever before – isn’t just doing the wrong things. It’s doing precisely the opposite of the right things. They couldn’t possibly make things worse if they tried.
So is it going to be significantly different this time? Is the crisis that started in 2007 “it”?
My answer is that what’s underway now is going to be a lot different from any recession since World War II. And very probably, yes, this is the Greater Depression.
I’ve never been comfortable predicting the Greater Depression. For one thing, it easily invites comparison with the biblical types who are forced repeatedly to reschedule the arrival of the apocalypse, or the Marxists who are still looking for a correctly managed workers’ paradise or, more recently, the Greens who hail global warming as righteous nature punishing evil humanity.
In my defense, I can only say that although I suspect the depression will be worse than even I think it will be, I’m even more confident it will be followed by times even better than anyone can imagine. I’m an optimist, albeit one increasingly informed by cynicism. Economic depressions, political upheavals, wars, and the like, though the human condition makes them inevitable, are merely interruptions in human progress. Marshalling reasons why a folly is about to repeat itself is altogether different from a religious dogma that everything is going to change radically. So the world is not coming to an end, notwithstanding the theme of the new blockbuster 2012.
Auch wenn es der Politik nicht, gefällt, die Depression ist da.
Neu 2009-12-02:
[19:30] Grösser als die Staaten: Zu groß: "Banken säen Keim der nächsten Krise aus"
Europas Banken sind seit Beginn der Finanzkrise gewachsen. 15 Banken verwalten sogar Vermögen, das größer als die Wirtschaft ihres Heimatlandes ist. Kleinere Banken seien der sicherere Weg, sagt ein Experte.
Falls noch jemand einen Beweis braucht, dass das System geschrumpft werden muss. Übrigens, die "Passiva" dieser Banken sind unsere Spareinlagen, die durch die "Aktiva"-Kredite natürlich nicht mehr gedeckt sind.
[15:30] Leserzuschrift - die "Weisheiten" des Prof. Otte:
Habe gerade das Interview von Crashprophet Max Otte auf Focus gelesen,der den Crash auf die Menschheit zukommen sieht.
Seine Prognose lautet keine Hyperinflation, dafür eine jährliche Inflationsrate von 5-7% bis 2017, vergleichbar mit den 70er Jahren.Ich frage mich ob der Professor von der Politik für solch eine Aussage ein Honorar bezogen hat. Das nennt man eine geordnetet Inflation in der Politikersprache,reine Volksverdummung.Bei 7% Inflation müssten die Zinsen bei ca.8% liegen was bei diesen Dimensionen von Staatsschulden die Industrieländer mit Ihren Zinszahlungen erdrücken würde.
Vielleicht hat er seinen Professor in der Lotterie gewonnen, aber Hausverstand hat er sicher keinen. Die einfache Überlegung oben zeigt, dass es crashen muss wenn die Zinsen hochgehen. Ausserdem ändert er ständig seine Meinung.
2009-12-01:
[15:00] Der Harpex - Index für den weltweiten Containerhandel steht auf neuem ATL: HARPEX
Der BDI Baltic Dry - Index für den weltweiten Schüttguttransport zeigt ebenfalls Schwäche und tendiert merklich nach Süden.
Beide Indexe sind "Frühindikatoren" für das Klima der Weltwirtschaft und deuten auf harte Zeiten hin. Wer sich die Mühe macht und den Harpex langfristig mit z.B. dem DOW vergleicht, wird feststellen, dass ein absinken des Harpex unter die Marke von 1000 eine weltwirtschaftliche Schwäche nach ca. einem Jahr darstellt. Was sich da momentan auf den Weltmeeren zusammenbraut beängstigt!
Also kein "Aufschwung" weit und breit.
[13:15] FW Engdahl: Der nächste Finanz-Tsunami braut sich zusammen
[9:00] Kommt 2010 flächendeckend: Das heimtückischste Erbe der Krise
Der Fall Dubai hat ein Gespenst wieder in den Vordergrund gerückt: den Staatsbankrott.
Der Staatsbankrott: ich werde in der Outlook 2010 - Präsentation nächste Woche am Hartgeldclub Wien genauer darauf eingehen.
[14:15] Der Privateer nennt es "Level 3 Deflation": Nach Dubai: "Bankenkrise mutiert zu Staatenkrise"
[18:00] Staaten mit hoher Auslandsverschuldung: 10 Countries With HUGE Foreign Debt Bills
Deutschland ist übrigens #3 weltweit.
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