Wirtschaft

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Neu: 2016-12-09:

[15:00] DAX-Insider: Heute das 9. Adventskalendertürchen rundums Konzern-Geschäftsleben, kurz und knapp zum Thema "Lächerliche Umfragen":

Alle Jahre wieder bekommt jeder Mitarbeiter die Möglichkeit anhang eines elektronischen Fragebogen mit Punktebewertungssystem seine Meinung zu den Dingen in der Firma (angeblich anonym) kund zu tun. Schlecht bewertet werden meist Ressorts, auf die man selbst keinen Einfluss hat, aber die einem das Alltagsleben schwer machen. Jedes Team erhält dann im Anschluss eine Auswertung. Der Clou: Die unten angeprangerten Mißstände und ausgemachte Verbesserungspotentiale gelangen gar nicht erst bis zur addressierten Stelle nach oben, sondern müssen neuerdings lokal unten gelöst werden. Das Management hat verabschiedet, dass jedes Team verpflichtet sei eigene Maßnahmen zu realisieren für schlecht bewertete Dinge. Genauso wie viele Fragen mehrdeutig interpretiert werden können, sind diese Maßnahmen überwiegend nutz-, wirkungs- und sinnlos. So bleibt (wie üblich im Sozialismus) das nächste mal nur eine Möglichkeit um dem ganzen zu entkommen: Lügen! Also alles mit Bestnote bewerten - das verschont vor geistloser, zusätzlicher Arbeit.

Desweiteren gibt es die Möglichkeit seine Vorgesetzen (angeblich anonym) zu bewerten. Doch der Kreis der Bewerter ist so klein, dass diese schnell und einfach herausbekommen können, wer was wie bewertet hat. Anstelle von Selbstreflexion und sich selbstkristisch, konstruktiv mit dem erhaltenen Feedback auseinanderzusetzen, werden diejenigen angegangen, die keine Bestnoten vergaben. Das Stimmvieh im Konzern ist absolut wahlgläubig - eben Demokratie-Propaganda-geschädigt vom allabendlichen TV-Konsum. So nehmen viele diese Umfragen für bier-ernst und glauben wirklich dadurch Einfluss nehmen zu können. Dabei ist die Auswertungschablone trotz des gleichen Frageschemas jedesmal eine andere. D.h. es wird das Ergebnis anders gewichtet und mal so oder mal so ausgelegt. Das Management hat ohnehin eine ganz eigene Brille auf, wenn es um die Beurteilung solcher Umfragen geht, das zeigten die Ereignisse um das Jahr 2008 und vorher. Hier wurden nämlich solche Standorte rationalisiert, geschlossen und mit Ergänzungstarifverträgen überzogen, die besonders schlecht in den Umfragestatistiken abgeschlossen hatten. Da mind. 7 von 10 Konzernlingen reine Immokredit-Schafe sind, wären sie gut beraten, künftig nur Bestnoten abzugeben - es ist zu ihrem eigenen besten...

Nur neue Bürokratie.

[17:00] Der Silberfuchs zum DAX-Insider:

Vielen Dank für Ihre hervorragenden Berichte direkt aus der Sozialismusschublade DAX-Konzern. Besonders der gestrige Bericht hatte es mir sehr angetan...

Eine Frage stellt sich mir: Wie halten Sie das nur aus?

Vielleicht mit dem Spielen der Kaiserhymne?

[17:10] Leserkommentar-DE: Das kenne ich!

Das habe ich vor ca. 15 Jahren, als großen Wurf bezeichnet, auch ankreuzen müssen. Unsere Gruppe war zumindest so schlau und hat die Angabe der Abteilung offengelassen, damit keine Rückschlüsse gezogen werden konnten. Entsetzlicherweise ist angeblich nach der Umfrage herausgekommen, daß wir alle mehr arbeiten wollen, dabei liefen die Schreibtische schon über. Das war eine Farce um höheres Tempo durchzusetzen. Inzwischen nehme ich an, daß das Ergebnis vorher feststand.
 

[8:40] SZ: Nach Steuerermittlungen: McDonald's geht von Luxemburg nach London

Gerade seit dem Brexit siedeln sich einige Unternehmen in Großbritannien an.


Neu: 2016-12-08:

[11:20] DAX-Insider: Hier ist das Adventskalendertürchen Nr. 8 zum Thema "Leistungsanreize und Rentenperspektive"

Ältere Mitarbeiter unterscheiden sich im Konzern in einem wesentlichen Aspekt von jüngeren: Sie haben noch eine echte Perspektive, an ihrem Lebensabend etwas zu erhalten, das sich tatsächlich noch Rente nennen darf. Das wirkt sich maßgeblich aufs Denken aus. Bei Jüngeren (<35 Jahre) sieht es so aus: Sie arbeiten 2/3 ihres Lebens de facto ohne dabei gesetzliche Rentenansprüche aufzubauen. Erst im letzten Drittel (i. d. Regel ab dem 50-55. Lebensjahr) hieven sie sich erst (!) über den Grundsicherungssatz plus Wohngeld und sonstige Sozialhilfeleistungen. Kein Witz! Das kann jeder Rentenberater nachrechnen und bestätigen. Das wirkt sich nicht unbedingt förderlich auf die Leistungsbereitschaft aus. Doch es tut dem ganzen auch keinen Abbruch, denn ein Konzernleben ist für viele "alternativlos".

Dass die Leistungsträger im Verhältnis zu den Leitstungsempfängern immer weniger werden, ist klar. Doch der Gipfel der Verhöhnung ist folgender: Der früh-aufstehende, pflicht-bewußte und hart-arbeitende Konzern-Michel soll Merkels Gästen aus Arabien und Afrika dankbar die Füße küssen, weil er darf aufgrund seiner nie verjährenden Erbschuld sein Geld (plus Land und Kinder) an diese ausländischen, importierten Konsumenten verschenken, damit diese seine Produkte und Dienstleistungen kaufen und kostenlos genießen können. Was für eine göttliche Gnade und Segnung es doch ist, einen lebenslangen Job als Knecht haben zu dürfen und seine Früchte Arbeit der gutmenschlichen Staatsideologie abtreten zu dürfen, nicht wahr? Das nennt sich dann nicht etwa "Achse des Bösen" sondern "westliche Wertegeschmeinschaft", liebe Freunde! Das ganze erinnert übrigens stark an das griechische Modell "Wir leihen Euch was, damit ihr bei uns einkaufen könnt und unsere Kassen klingeln. " Doch der Konzernling will es so und verdient es so, denn er wählt brav seine Metzger weiter bis zum Sprung über die Lemmingsklippe. Für politische Bildung oder Eigeninitative fehlen Zeit und Interesse - Freizeitvergnügungen gehen nun mal vor. Jedes Fussballtor inklusive Passspielen, Schiripfiffen und Spielernamen über allen Vereine und Ligen der letzten 100 Jahre kennen die Kollegen hier in und auswendig, aber über einfachste Zusammenhang aus Politik und Wirtschaft haben sie noch nie etwas gehört.

Zurück zur Rentenillusion: Auf dem alljährlichen "Rentenberuhigungsschreiben" von der GVR steht natürlich immer eine größere Zahl ohne die ganzen Abzüge und Kürzungen (Krankenkasse, Pflegekasse, Steuer). Doch wer möchte schon nachrechnen und dann auch noch bitterlich vom Ergebnis enttäuscht werden. Ob nach der Implosion des Zentralbankensystems, überhaupt noch irgendwer im Stande und Willens sein wird, Rentenansprüche aus dem vorangegangenen System zu zahlen, steht ohnehin in den Sternen. Es ist juristisch heute schon so, dass der Staat keine Pflicht mehr hat, jemandem der Jahrzehntelang ins System eingezahlt hat, etwas dafür herauszugeben. Die Rente ist nicht einklagbar, und als rein freiwillige Leistung definiert. Die weitläufige Meinung darüber ist freilich eine andere. Im Konzern wird jeder Mitarbeiter auf Anspruchsdenken getrimmt, nach den Devise "Das steht mir zu. Ich habe das Recht. Sie müssen mir gefälligst - sie dürfen mir nicht." Genau dieses unselbstständige Denken wird im Konzern non-stop gepflegt und honoriert. Die Chefs sagen, sie wollen hoch-motivierte Mitarbeiter sehen, und werfen öffentlich mit Lobes-Parolen um sich, aber sie selbst gehen so früh wie nur irgendwie möglich in die Frühpensionierung...

Es wird Zeit zum Ausmisten, auch bei den Illusionen.WE.


Neu: 2016-12-07:

[13:40] Zeit: Amazon Go: Supermarkt der Zukunft

[10:45] 30 Mio. Euro: Irreführende Werbung: Südkorea verhängt Rekord-Strafe gegen VW

[9:40] WO: Das süße Leben eines VW-Vorstands: Privatflüge in Firmenjets - Millionen Rückzahlung gefordert

[9:15] DAX-Insider: Das Hartgeld-Adventskalender-Türchen Nr. 7 heute zum Thema "Personalentwicklung und Leistungsbeurteilung" im Konzern...

Jeder Mitarbeiter wird von seinem Vorgesetzten nicht nur einem, sondern in gleich 4 (!) verschiedenen Punktesystemen bewertet. Diese werden dann statistisch ausgewertet, und herangezogen um zu beurteilen, welche "Kuh im Stall wieviel Milch gibt" bzw. wer insgesamt welches Ansehen genießt und wohin höherversetzt oder -bezahlt werden darf. Mit der tatsächlich erbrachten Leistung oder dem Können hat das ganze selbstverständlich nur selten zu tun. Die zu bewertenden Kriterien bieten riesige Interpretationsspielräume und sind stilistisch in äußerst miserabelem Deutsch bzw. Englisch formuliert.

Wie in einer Szene aus einem Gerichtsfilm muss der Redner (Vorgesetzter) für seinen Mandanten (Untergebenen) geschickte Argumentationen konstruieren, mit welchen er das Publikum (Kreis aus Führungskräften aus allen Fachbereichen) sich überzeugen läßt. Lob und Tadel, ja Einwürfe dümmlichster und primitivster Art wie auf einem Jahrmarkt voller Trunkenbolde nehmen Einfluss auf die Bewertung. Es wird sozusagen zurecht-bewertet und zurecht-argumentiert. Letzten Endes obsiegt die subjektive Willkür und die reine "Meinung". Nach außen hin stellt man alles so dar, als wäre das Urteil aus einem logisch, rationalen Denkprozess und objektiver Beobachtung heraus entstanden - kurzum: man betreibt die Objektivierung des Subjektiven.

Ein altbekanntes Phänomen dabei: Der produktive Mitarbeiter gerät bei diesem Spiel am schnellsten in Mißkredit, denn "wer nichts arbeitet, der macht auch keine Fehler". Hinzu kommt, dass die meisten Vorgesetzen ohnehin nicht im geringsten eine Ahnung davon haben, was wie und woran ihre Mitarbeiter genau arbeiten - aber eine ausführliche Meinung zu deren Leistung und Können haben sie trotzdem. Natürlich gibt es ist es oft auch so, dass Vorgesetzte, die besonders hohe Leistungen und Außendarstellung von ihrem Personal verlangen, selbst am allerwenigsten auf die Reihe bekommen. Einige Bewerter sitzen sogar hunderte und tausende Kilometer weit von ihrem Personal entfernt. Selbstdenker, die zu allem mehrfach nachfragen, nichts stillschweigend zustimmen und alles präzise schriftlich begründet haben wollen, sind bei den alljährlichen Leistungsbewertungen natürlich eine besonders "Bürde" für die "Vorgesetzten". Erst im Alter von 54 gelangen Angestellte in die "gewerkschaftliche Errungenschaft" der sog. "Alterssicherung" und kommen endlich raus aus dem "Verurteilungs"-Theater, denn ab dann darf einem praktisch keiner mehr das Gehalt kürzen.

Es gibt auch Jobs, bei denen überhaupt nicht bzw. sehr vage definiert ist, was zu tun ist - wer auf so einer Stelle landet, hat die "A-Karte" gezogen, denn egal was derjenige auch tut, es ist falsch und ungenügend - ein "Schleudersitz-Job". Es gibt natürlich auch die "Uboot-Jobs", wer auf so eine eingestellt oder versetzt wird, der kann bis zur Rente eine vergleichsweise ruhige Kugel schieben und bis dahin abtauchen. Die Bewertungsbögen sind auch lächerlich, weil hier die Aufopferungs- und geistigen Unterwerfungsgrade für den Konzern herausgestellt und honoriert werden wie etwa "übererfüllt manchmal" "übererfüllt häufig" "übererfüllt immer" die Erwartungen oder "ist für eine nächsthöhere Stelle geeeignet" oder "ist für eine weit höhere Stelle geeignet" (selbstverständlich ohne zu erbringende Begründung!) .

Auf diese billige Art und Weise versucht man den Konzernlingen ein schlechtes Gewissen einzuimpfen, dass die Erfüllung des Arbeitsvertrags nicht ausreicht, sondern unbedingt mehr geleistet werden muss. Ganz nach japanischer Devise "Freizeit ist vergeudete Arbeitszeit". Das trifft auf den kapitalistischen, selbstständigen Unternehmer definitiv zu, aber garantiert nicht auf die Konzernwelt, in der nur aus wenigen Tätigkeiten echter Nutzen und messbarer Profit hervorgehen.

[10:00] Man sieht eindeutig, es geht bei diesen Beurteilungen nicht um Leistung, sondern um Gehorsam und die eigene Vermarktung im Konzern.WE.


Neu: 2016-12-06:

[14:20] Es wäre gut, dass dieser Hype aufhört: Treibt dieses Auto Tesla in den Bankrott?

[10:55] DAX-Insider: Heute ist Nikolaus, dazu im Hartgeld-Konzernadventskalender das Türchen Nr. 6 zum Thema "Rentenillusionen"

Dass die Regierung trotz vorhandener Mittel (!) die Rentenbezüge der Bevölkerung immer noch stärker beschneidet mit fadenscheinigen Argumenten und kindischen Erklärungen, passt so gar nicht ins Bild der Konzern-Schafe vom "guten" Staat. Doch eine Beruhigungspille ist auch hier schnell gefunden, sie heißt: Private Vorsorge. So sparen die Kollegen fleißig in Altersvorsorge-Produkte der Pensionskassen, im "guten" Glauben damit im Großen und Ganzen ungeschoren davon zu kommen und von der Altersarmut verschont zu bleiben. Diese enthalten überwiegend Anleihen von Staaten. Die Vermittler und Vermögensverwalter freuts, sprudeln doch die Provisionen und die Geschäftsmodelle blühen. Dass das Geld daraus für Bankenrettungen und marode Schuldner aller Art ausgegeben wird, und es hier ohne "Nachschub" neuer Kredite in immer noch gigantischeren Volumen, der Kettenbrief sonst reißt, darüber denkt man nicht nach. Man vertraut einfach darauf, dass die Obrigkeit alles stabil halten wird. Dass die Rente weg sein wird, will man nicht für möglich halten.

Während der Konzernling hochkomplexe Spezialprobleme voller Tüftelei und Vertracktheit löst, ist er mit simpler Alltags-Logik und mit eigenständigem Denken restlos überfordert. Das Demografie-Scheinargument, dass die Renten nicht finanzierbar sind, weil immer weniger Beitragszahler und immer mehr Beitragsempfänger da sind, wird anstandslos geschluckt und unkritisch widergekäut. Dass die Regierung das Geld, welches eigentlich der Bevölkerung zustünde, einfach andersweitig für Grossprojekte der Globalisten verwendet wird, das will niemand erkennen. Konzernlinge haben sich zu 100% in ein untergehendes System integriert. Einige zwacken sogar Monat für Monat freiwillig einen nicht unerheblichen Teil Ihres Gehalts ab, um es in diverse "Pensionskassen"-Modelle "einzuzahlen". Wie vom Wahnsinn befallen, vertrauen die Angestellen gutgläubig auf deren Sicherheit, obwohl da faktisch nix drin ist und alles wieder sofort rausgeht. Alles hängt wie ein seidener Faden an Draghis und Yellens Nachlieferungen, wehe dem Druckerstau!

[13:15] Leserkommentar:

Höchstes Lob an den DAX-Insider für seinen "Adventkalender"! Äußerst unterhaltsam, erstklassig formuliert und .....leider voll der Wahrheit entsprechend, was die Zustände in Großkonzernen betrifft.

[14:00] Daher nennen wir sie auch Lohnsklaven: sie müssen immer schön brav und gehorsam sein.WE.


Neu: 2016-12-05:

[9:30] DAX-Insider: Es öffnet sich das Konzern-Adventskalendertürchen Nr. 5 heute zum Thema "Qualität".

Das meiste im Konzern wird heute aus dritter Hand zugeliefert und dann vor Ort eingebaut. Das ist günstiger und alles läßt sich theoretisch wiederverwenden. Wenn aber Fragen auftauchen, wie etwas funktioniert, weiß es keiner mehr und der Urheber in Fernost ist über alle Berge längst bei einer anderen Firma angestellt und nicht mehr erreichbar. Also ist schon mal vorprogrammiert, dass nichts richtig tut und eine Alternative gibt es eben dazu auch nicht. Die Schere zwischen Realität und Fiktion öffnet sich immer weiter. Während die Kosten immer weiter gedrückt werden, sollen Funktionsumfang sowie Qualität und Sicherheit immer weiter verbessert und erweitert werden. Was mittlerweile alles vertraglich zugesichert wird, ist für Kenner der Materie nur noch eine fundamentale Lüge. Aber es ist so ähnlich wie im Geldsystem: Wen stört es, solange jeder jeden belügt und alle daran glauben? Auch eine Parallele hierzu: Jeder sichert sich über den anderen ab, und erzeugt so ein Bild von Scheinsicherheit. Qualitätsdefizite, Anforderungsverstöße und vertraglich unmöglich Einhaltbares werden unter Zuhilfenahme von Dokumentation und Argumentation soweit zurecht gebogen, dass Mangement und Kunden ein rein subjektiv gutes Gefühl bekommen und sich bestätigt fühlen.

Im Bereich Qualität erfreuen sich Haftungsketten größter Beliebheit: Jeder der persönlich haftbar gemacht werden kann, sichert sich ab über einen anderen, der sich wiederum über jemand anderen absichert usw. Das ganze geht dann solange bis am Ende (wenn sich Qualitätsmängel offenbaren) gar niemand mehr konkret verantwortlich gemacht werden kann, weil ja keiner genug gewußt und jeder nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt haben will. Jeder sagt dann entsetzt "Wie konnte das nur geschehen, wo wir doch...?". Nirgendwo sonst wird soviel geschummelt, wie beim Qualität validieren, verifzieren und assessieren. Das Gehalt scheint sich proportional zur Lügenquote zu verhalten. Wahre Meister im Verkaufen von "Realitätsbiegungen" sind Spitzenverdiener. Psychologie geht vor Fakten. Fakten sind nur eine Frage der "geschickten" Darstellung.

Das sind alles Feiglinge.


Neu: 2016-12-04:

[8:30] Der DAX-Insider liefert heute Adventskalendertürchen Nr. 4 zum Thema "Veranstaltungen, die völlig für den Popo sind"...

In schöner Regelmäßigkeit werden sozialistische Zwangsvolksbeglücklungen in der Firma veranstaltet. Dinge wie "Girls day", das Weibsvolk darf eine Exkursion auf Firmenkosten machen, oder ein "Energie- umd Umwelttag" - hier darf man seine persönliche CO2-Bilanz berechnen, sein eCar sharen oder auf eigenes Freizeitvergnügen mit Kollegen ein Naturschutzgebiet voller Moskitos und Zecken besuchen, oder ein "Gesundheitstag" - da darf man sich dann anhören, dass durch Trinken von Smoothies und Rückengymnastik jeder nur erdenkliche Stress von Leib und Seele abfällt, während man parallel dazu z.B. alle Räume breitbanding und non-stop mit Elektrosmog flutet und der wahre Termin- und Leistungsdruck außer Betracht bleibt. Dann gibt es natürlich noch die Betriebsversammlungen, auf denen der Chef seine völlig verdrehten, mehrfach gefälschten und zurechtgebogenen Zahlen sowie die neusten realitätsfremden Visionen präsentiert und alle darauf einschwört. Bislang noch nicht einberufen, aber erwartet: der Gender-Tag und der Anti-Rassismus-Flüchtlings-Integrations-Workshop. Solch ein heiteres happy Brainwashing-and-F****** Programm gibt es eintrittsfrei nur regelmäßig im Konzern-Theater! Einiges davon wurde sogar zur Pflichtveranstaltung deklariert, die Inhalte werden mit einem Multiple-Choice-Idiotentest abgefragt und schließlich mit einem persönlichen Teilnahmezertifikat beurkundet.

Diese Konzernaffen sind sichtbar auf ganz links-grün gehirngewaschen und vegan-verschwult. Alle zur läuternden Arbeit ins Straflager.WE.


Neu: 2016-12-03:

[18:50] ET: Obama: Veto gegen Übernahme von deutschem Aixtron-Konzern durch ein chinesisches Unternehmen

[11:20] Leserzuschrift-AT zu AUA-Pilotenauswahl: 90 Prozent fallen durch

Früher hat man sicher auch ein Gehalt während der Lehre bekommen und dann den Piloten das Dreifache gezahlt und die Ausbildung mußte in den 70ern sicher nicht zurück gezahlt werden wie im Bericht behauptet.

[12:30] Das zeigt einfach, dass es Massen von Bewerbern für diesen Prestigeberuf gibt.WE.
 

[10:15] Der DAX-Insider: Das dritte Türchen des Konzern-Adventskalenders öffnet sich heute und steht unter der Überschrift "Rundschreiben vom Management"

Folgendes Schreiben wurde dieses Jahr an die Belegschaft verteilt: "Eine Summe an Einzelfaktoren hat unser Ergebnis außergewöhnlich belastet." "Ursache hierfür waren v.a. Gewährleistungsfälle" und unplanmäßige "Belastungen", die Bereiche XY verfehlten ihre Kostenziele. "Wir können vor dem Hintergrund dieser Ereignisse derzeit mit der Gesamtleistung des Unternehmens nicht zufrieden sein." "Volles Augenmerk auf die Qualität unserer Produkte" "Mehr Disziplin bei der Einhaltung der Kostenziele" "Höhere Prozesseffizienz" "Striktes Einhalten der Compliance-Regeln" "Synergien nutzen durch cross-divison cooperation" "Wir müssen kontinuierlich daran arbeiten, das Vertrauen unserer Kunden zu erhalten und zurück zu gewinnen" ...

Stirnrunzelnd denkt sich der in seine ganz eigenen Themen vertiefte Mitarbeiter dieser Lektüre "Ja und? Spinnst Du?!" ... Wie würden die Börsenkommentatoren und Anal-ysten vor der Konzern-Fassade es für das Publikum formulieren? ... "Diese Aktie ist ein klarer KAUF! Wahrhaftig ein Value-Invest!"


Neu: 2016-12-02:

[10:55] Der DAX-Insider liefert Adventskalendertürchen Nummer 2 heute zum Thema "Babylonisches Sprachgewirr":

Ja kann Nein bedeuten und vielleicht sicher und umgekehrt. So oder so ähnlich ließe sich sarkastisch die Situation rundum die Kundenanforderungen beschreiben. Anforderungen sollten eigentlich elementar und allgemeinverständlich formuliert sein. In der Praxis ist das Gegenteil der Fall und jeder darf darüber grübeln, was denn nun gemeint sein könnte. Oft wird das gleiche auf vielfache Weise mit unterschiedlichen Worten und Begriffen völlig unterschiedlich beschrieben. Nach monatelangen, aufwändigen Umsetzungsphasen wird auch mal hier und dort alles wieder über den Haufen geschmissen, weil sich der Kunde es ganz anders überlegt hat. Einfachste Produkteigenschaften werden auf maximal komplizierte Art realisiert oder anders ausgedrückt: Wofür vor 30 Jahren ein Ingenieur Tage oder Stunden benötigte, bedarf es heute Monaten und einem ganzen Battalion an Leuten, die in einem dichten, geflechtartigen Prozesslabyrinth umherirren und mit himmelschreienden Werkzeugen und Methoden kämpfen müssen.

Niemand im Konzern weiß, ob und wie man sich dem personellen Wasserkopf und den ganzen Bremsklötzen jemals wieder entledigen können wird. "Zurück zu alten Tugenden" gilt als konservativ, altmodisch und überholt. Neu, modern und innovativ muß es sein, egal wie unsinnig es auch sein mag. Wer Anläufe unternimmt zu vereinfachen und zu beschleunigen, wird von allen Seiten niedergeredet, mit ideologischen Pseudo-Argumenten gestoppt und eingefangen. Ja, die Größe der geistigen Welt der Konzernlinge gleicht der ein Hühnerlegebatterie.

[12:20] Der Crash wird diese Wasserköpfe entfernen. Unternehmer mit Kapital können sich dann aus der Konkursmasse solcher Konzerne brauchbare Teile herausholen.WE.
 

[8:40] Focus: Siemens, Eon, Volkswagen, Deutsche Bank: Vorbereitung auf den Wirtschafts-Crash? Großkonzerne bauen 53.300 Stellen ab

[8:30] Focus: Praxistest Audi A3 1.0 TFSI Dreizylinder-Benziner im Audi – ist das noch Premium?

Ein Dreizylinder-Motor ist klarerweise eine Schande für eine Premium-Marke. Soetwas können nur links-grün vegan-verschwulte Öko-Marketing-Affen erfinden, die damit noch Karriere machen möchten.WE.

[11:00] Leserkommentar-DE:

Mag sein, sehen Sie es aber mal so, nach dem Zusammenbruch wird kein Mensch mehr 6 oder 8 Zylinder Prestigekarren fahren. Ein kleiner günstiger 3-Zylinder mit wenig Spritverbrauch wird dann (wenn überhaupt) eher am Markt gefragt sein. Ich würde es daher mal als Ausrichtung des Produktportfolios auf die Zeit nach Crash und Krise bezeichnen, von daher vielleicht doch nicht ganz so dumm?

[11:15] Der Stratege:

Ich frage mich, wer kauft solche Autos mit solchen Nähmaschinenmotoren. Ok, das mag in der Kleinwagenklasse für Leute mit sehr schmalem Geldbeutel noch verkaufbar sein, aber bei einem Fahrzeug in der Kompaktklasse von einem Hersteller, der sich selbst als "Premium Anbieter" bezeichnet, ist das nur mehr albern. Untergrenze sind da einfach vier Zylinder, in der Mittelklasse sechs und in der Oberklasse acht. Sonst ist das kein Premium Angebot, sondern schlicht Nepp.

Ansonsten gilt: Hubraum lässt sich durch nichts ersetzen außer durch mehr Hubraum.

[12:20] Selbst die Billigmarke Dacia verwendet 4-Zylinder-Motoren. Bei Audi und BMW mit ihren 3-Zylinder-Motoren haben wir die Ausgeburt von grünen Marketing-Affen. Ausserdem sollten diese Premium-Marken ohnehin keine Kleinautos bauen.WE.

[12:50] Der Schrauber:

Im Prinzip haben Sie recht, die einfachen und robusten Produkte werden wieder gefragt sein. Dazu gehören diese Dreizylinder Modespielzeuge allerdings ganz und gar nicht. Beim Auto hatte sich schon in den 50ern eigentlich der Reihenvierzylinder durchgesetzt, weil er simpel und einfach in Massen herstellbar ist und auch durch seine Symetrie keine Ausgleichswellen oder dergleichen benötigt.

Diese Dreizylinder sind ein Hype, der nicht nur kaum irgendwelche Verbrauchsvorteile bietet, sondern obendrein einen enormen Technikaufwand benötigt, um "rundzulaufen", als da wären Ausgleichswellen für die Massenkräfte, Mehrmassenschwungräder samt Steuerungen für sanften Lauf. Dazu, ähnlich vieler Diesel, die aufwendige Mimik um Leistung zu haben, Turbos, enormer Aufwand für Abgasreinigung.

Ganz besonders den Vogel abschießen will jetzt Ford, die so einen Spielzeugmotor, 1l Dreizylinder mit bis zu 140 PS sogar mit Zylinderabschaltung versehen will. Und das bis in die Mittelklasse. Das ist das Gegenteil von einfach. Ein ordentlich durchkonstruierter 2l R4 mit dieser Leistung läßt sich ebenso sparsam betreiben und ist dramatisch wartungsfreundlicher und -ärmer. Siehe auch Kommentar des Strategen, 11:15. Genauso ist das.

[13:00] Leserkommentar-DE: zum Strategen:

Seit 10 Jahren fahre ich einen Citroen C 1. Ersparnisse bei Reparaturen, Winterreifen, Sprit, Anschaffung, Steuern, Versicherung etc. haben mir so einiges in Au und Ar gebracht (für Berufs/Dienstfahrten gibts ein Dienstfahrzeug). Allein schon beim Tanken bekäme ich Schüttelfrost wenn ich bei jedem Liter Sprit diesem Merkelregime mit all seinen Vasallen über einen Euro pro Liter in die Kasse spülte.

[13:05] Leserkommentar-DE:

Eine Premiummarke mit entsprechender Motorisierung wird es auch nach einem Crash geben, erst recht für deutsche Hersteller. Nur werden es sich nur noch wenige leisten können diese dann auch zu unterhalten ( das Einsammeln für Gold und Silberbugs wird das einfachere sein ). Aber wir werden erleben, wie leer die Strassen in Europa auf einmal sind wenn man einen Totalverlust aller Papiervermögen in den verschiedenen Einheiten zu beklagen hat. Da wird so mancher Autobauer die ersten Jahre die Produktionen erheblich drosseln oder gar ganz einstellen. Etwas zum beißen zu besorgen kann man auch mit dem Fahrrad oder zu Fuss. Ich denke auch das sich wahrscheinlich andere Arten der Motorisierungen die nächsten Jahre etablieren werden, dazu gehören garantiert keine E-Fahrzeuge.

[13:40] Leserkommentar-AT:

Die besten und einfachsten Vierzylinder der Welt. Konnte man selbst reparieren. Der Hit der kommenden Nachcrashjahre!

[13:50] Leserkommentar-DE:

Geht alles von veralteten Prämissen aus:

1. Audi ist eine "Premiummarke", ungefähr so Premium wie Warsteiner bei Bier, oder wie Armani-Collezioni, steht zwar was anderes drauf, wird Werbung gemacht usw., ist aber selbes Polyesterzeug aus Türkei China etc. - Autokonzerne arbeiten mit Plattformen und spucken im Prinzip identische Autos unter verschiedenen Marken aus. Ein A1 ist ein Seat Ibiza, ein A3 nix anderes als ein Golf mit anderer Karosserie der in Ungarn zusammengeklopft wird. Und welcher Q7 Käufer möchte denn ernsthaft realisieren das sein Auto aus der alten Škoda-Fabrik aus Bratislava kommt? Eben.
(Tatsächlich baut Škoda noch die besten Autos im Konzern aber Pssstt)

2. Wer in der EU "dicke Autos" verkaufen will muss den "Flottenverbrauch" im Blick haben. Ohne 100 Rentner die den Golf mit kleinstem Motor kaufen, kein GTI. - Das ist wichtig damit die Koreaner etc. hier nicht wie in den USA ihre fetten Autos verkaufen, weil die bauen auch V8 Limousinen die kaum schlechter sind, allerdings bekommen die das für die Hälfte hin.

Damit Autohersteller also weiter den 3.0+ Motor verkaufen darf muss er genug kleine Motoren in den Markt schmeißen. Also baut man hier nen Polomotor ein.
Der ist so "modern und fortschrittlich" das man hier nen Zylinder abgeschnitten hat wo eigentlich sonst jeder Hersteller von Frankreich bis nach Tokio schon seit 30 Jahren in der Lage ist weich laufende 4 Zylinder mit wenig Verbrauch und ähnlichem und noch weniger Hubraum zu bauen. - Die dann sogar noch wesentlich länger als 150.000km halten...

Das ist ein altes Problem, diese Flottenverbrauchsnummer ist auch französische und italienische Initiative mit in der Eu gewesen, auch um VW ans Bein zu pissen, weil bekannt ist das die deutschen Hersteller keine kleinen Motoren bauen können. Ebenso wie beim Diesel hätte/hatte man da Jahre aufzuholen und Volkswagen ist bei sowas immer am unbeweglichsten weil man immer meint irgendwelche Sonderwege gehen zu können.
BMW/Mercedes etc. machen es sich einfach und arbeiten einfach mit Nissan/Peugeot/Marellli etc. zusammen

Bei VW? Nö... Rauskommen dann so Sachen wie Rumpel-Düse, und "Schummelmotoren" weil man beim technischen Stand der Einspritzung so weit zurückliegt das man ohne basteln die damals aktuellen Normen nicht geschafft hat. Und Anstatt mit Suzuki zusammen neue Motoren zu entwickeln streitet man sich lieber mit den Japanern herum, weil die keinen Bock haben 3 Zylinder VW Diesel mit Zahnriemen statt Kette, und die in Indien vom dortigen Diesel kaputtgehen in ihre Autos einzubauen, also lieber die von Fiat weiter haben wollen weil man sich dort nicht das Renomee versauen will...
Ergo. Nix mit zusammen Benzinmotoren bauen.

Also nur alter Motor aber halt mit abgeschnittenem Zylinder, das die Werte dann irgendwie passen. Ruppelt und duppelt halt dann vor sich hin, aber für den Preis könnte man 3 Lada bekommen mit besserem Motor und viel robuster... und von der Grundkonstruktion und Motor wäre selbst der Opel Astra.. nun lassen wir das...

Dem Kunden hierzulande ist es im wesentlichen egal was er unter der Haube hat, der versteht nämlich nichts von Autos, Hauptsache die Marke stimmt das der Nachbar meint wäre teuer und Autoblöd und der ADAC gaben den Segen.

[14:00] Da fragt man sich: warum schaffen diese Autokonzerne nicht durch gemeinsamen Lobbyismus solchen Unsinn aus der Welt? Offenbar weil deren Bosse selbst auf grün gehirngewaschen sind.WE.

[14:30] Der Düsseldorfer zum Kommentar 11:00:

Die Gedanken dieses Lesers kann ich nicht nachvollziehen. Sicher ist es auch ne Frage des Geldbeutels, aber ich z.B. hatte mir vor 3 Jahren einen 528 BMW Benziner natürlich , Bj. 99 zugelegt. Km nur 130.000 original. Hab n halbes Jahr gesucht, und diesen von privat , auch von einem Rentner, aus erster Hand gefunden. Top gepflegt, und Vollausstattung.
6 Zylinder, Verbrauch 10 ltr. ohne Bleifuss, schnurrt wie ne Katze. Bezahlt hatte ich 5700 Euro. Unterhalt im Rahmen. Da käme ich nicht auf die Idee, mir so eine schwachsinnige Karre ,mit 3 Zylindern für 35.000 zu kaufen.

Ansonsten wird mir übel bei diesen TSFI, was immer das heissen mag, 1,2 ltr. mit 90 PS, völlig überzüchtet, und bei spät 80.000 geben diese Motoren den Geist auf. Es blühe der Schwachsinn !!!

Nur wollen viele Leute einen Neuwagen zum Angeben. Ich selbst habe mir vor 3 Jahren einen 3 Jahre alten VW Golf Plus mit guter Ausstattung gekauft. Läuft immer noch problemlos. Nach dem Crash gibt es dann billig was Besseres.WE.


Neu: 2016-12-01:

[17:40] J. Urschitz: Wir sehen gerade zu, wie die Steuersysteme entgleisen

[9:30] Der DAX-Insider startet heute seinen kleinen Adventskalender für Hartgeld,

in dem alle aufgelaufenen, besonders hahnebüchenden Ereignisse des laufenden Jahres aus dem DAX-Konzern präsentiert werden.

Es geht los mit dem Thema #1 "Paralleluniversum":
Alle Jahre wieder legt das Management neue Programme auf mit irrwitzigen Visionen. Diesesmal will man den Umsatz verdreifachen und das Arbeitsergebnis verdoppeln. Dabei klemmt und quietscht es bereits jetzt an allen Ecken und Enden. Es gibt zwar die Möglichkeit Verbesserungsvorschläge und Ideen zu liefern, aber diese verlaufen in aller Regel im Sande. Bestimmte Wahrheiten sind absolute Tabus und dürfen nicht mal gedacht werden. Und wie wir das bereits aus der Politik kennen, ist es hier ähnlich: Die Antwort ist wie immer: Mehr von dem, was bisher nicht funktioniert hat, wird in Zukunft funktionieren. Im Grunde ist es den Verantwortlichen auch gleichgültig, ihnen geht es um Außendarstellung und wie sie und die Firma wahrgenommen werden. Die Kunden wollen ihre Produkte immer noch umfassender und maßgeschneiderter, es sind auch immer mehr Standards und Normen zu erfüllen.

Wie angesichts dieser Tatsachen das Tempo weiter erhöht werden soll, werde ich versuchen genüßlich von der Seitenlinie zu beobachten. Es gibt ja nicht wenig Konzernlinge, welche so kleinkariert und vernagelt sind, dass sie solche "Pfurze" noch todernst für bare Münze nehmen. Auch sind die Absatzzahlen bereits in so schwindelerregenden Höhen gestiegen, wie diese dann nochmal binnen weniger Jahre ver-x-facht werden sollen, das kann ich mir nur mit Verklappung und Verschrottung direkt ab Werk erklären. Es ist bald wie in der DDR oder Nordkorea, morgens ertönt das Werkshorn, alle stehen in Reih und Glied und die Volkshymne schallt aus dem Lautsprecher, dann beginnt ein viertelstündiger Lobpreisungsreigen, danach geht es zurück in die Realität voller Ineffizienz und Stillstand.

Kein Konzern-Bürokrat möchte in einem schlechten Licht erscheinen, wäre schlecht für die Karriere.WE.

[10:10] Der Stratege:
Immer wenn ich solche Dinge vom DAX-Insider oder vom Schrauber lese, läuft es mir eiskalt den Rücken runter. WE geht es vermutlich ähnlich. Was bin ich froh, mich schon vor vielen Jahren diesem Irrsinn entzogen zu haben.

 

 

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