Wirtschaft

Enthält primär globale Wirtschaftsinformationen. Länderspezifische Informationen, die nur ein Land betreffen, sind auf den jeweiligen Landes-Infoseiten zu finden.

Neu: 2017-02-22:

[19:20] Spiegel: Opel vor dem Verkauf Die harten Folgen der Blitzfusion

Der Kauf von Opel durch Peugeot scheint beschlossene Sache. Gewerkschaften und Politik versuchen noch, den Franzosen Zugeständnisse zum Joberhalt abzuringen. Doch an einer harten Sanierung führt kein Weg vorbei.

Jetzt wird ausgemistet. Um ehrlich zu sein, haben die Opel-Autos nichts besonders anzubieten, ausser einem Design, das viele ablehnen. Peugeot und Citroen sind auch nicht viel besser, aber schon etwas. GM ist den Verlustbringer endlich los.WE.
 

[8:55] RT: Studie: NSA-Spionage verursacht Milliardenverluste bei deutschen Unternehmen


Neu: 2017-02-21:

[15:50] Geolitico über VW: Schulz und die SPD der Millionäre

[8:00] NTV: Werke, Schulden, Synergieeffekte Wie viel ist Opel wert?

Peugeot ist angeblich bereit, bis zu zwei Milliarden Dollar für Opel zu bezahlen. Müsste General Motors nicht eher Geld drauflegen, um den chronischen Verlustbringer loszuwerden? Analysten rechnen vor, warum sich der Kauf für die Franzosen lohnt.

In Wirklichkeit dürfte GM sehr viel Geld drauf legen um den Verlustbringer loszuwerden. GM dürfte den Grossteil der Opel-Schulden übernehmen.WE.

[9:15] Leserkommentar-DE:

Kenne einige Opelaner aus meinem Umfeld. Schon vor etlichen Jahren sagten diese Leute mir immer wieder, dass Opel wesentlich bessere Produkte auf den Markt bringen könnte, wenn GM sie lassen würde. Nach Darstellung dieser Opelaner ging es GM nur darum Innovationen aus Rüsselsheim abzuschöpfen. Viele dieser Leute hoffen jetzt, dass Opel ohne Klotz am Bein richtig durchstarten kann.

[13:25] Leserkommentar-DE:

Mein Eindruck ist, dass der Opelverkauf eher von den Franzosen betrieben wird, um eine gute Verhandlungsposition mit dem EU Kartellamt zu erreichen.

Vor einigen Jahren meinte der Fiat Chef Marchionne in Bezug auf unabhängige Hersteller, dass es bis zum Ende des Jahrzehnts einen Kahlschlag geben wird. Ich halte das nach wie vor für aktuell. Da Frankreich mit Renault-Nissan und PSA Peugeot-Citroen gleich zwei Hersteller im Volumenmarkt hat kann ich mir vorstellen, dass man in Paris auf eine Fusion der beiden Grossunternehmen hinarbeitet (zusammen ~500k Mitarbeiter). Naheliegenderweise hätte das Kartellamt etwas gegen so eine Fusion, weshalb sich die Franzosen nun entsprechend Einzelteile für eine Mehrheit zusammenkaufen.

Renault und PSA haben außerhalb von Frankreich Standorte in der Slowakei, in Slowenien und in Portugal. Nimmt man da Opel hinzu mit seinen großen Standorten in Spanien, Polen, Österreich, Ungarn und Deutschland, dann steht die Mehrheit im EU Rat. Insgesamt sind das 169 von 323 Stimmen (ohne GB). Willkommen im Zeitalter der demokrat(t)ischen Industriepolitik.


Neu: 2017-02-20:

[8:20] Leserkommentar-DE zum Thema Opel (Zuschrift gestern 19 Uhr):

Opel ist die letzten Jahre etwas "aufgehübscht" worden für mögliche Käufer, aber aus GM Sicht sprechen mehrere Gründe dafür, vertrauen in den EU Markt gehört nicht dazu.

- Die dicken Margen macht man mit dicken Autos, die kauft in Europa aber keiner wenn Opel draufsteht.

- Astra, Corsa etc. bringen schon noch Stückzahlen, das Problem ist das wir in Europa im wesentlichen gesättigte Märkte, und überkapazitäten haben.

- Opel hat eigentlich "nix" was GM braucht.. außer der Marke und dem Marktzugang vielleicht. Die Marke ist vom Image beschädigt und wird wohl kaum an "ganz alte Zeiten" anknüpfen können. Und Marktzugang, nun den bekommt man extern auch irgendwie, im Zweifelsfall verkauft man in Europa halt einfach ein paar Chevrolet/Daewoo.

- Gm wird nicht gerade ne optimistische Sicht auf die Automärkte in der EU haben, dazu kommen Abgas, Elektroauto-Spinnereien und der ganze andere Kram für Fahrzeuge mit nur wenig Marge... Opel schreibt nach wie vor Verluste.

Das sind alles gute Gründe sich davon endlich zu trennen, das Geld kann man sicher gut für Investitionen in den USA gebrauchen wo GM Gewinne macht.

Ergo, die Frage die sich stellt ist eher "Was will PSA mit Opel"? Wenn PSA Opel übernimmt bekommt man Marktanteile in UK, D, und IT wo Opel ein kleiner aber in den PSA Segmenten lästiger konkurrent war. - Die Opel Werke sind vielleicht auch nicht so schlecht, da könnte Peugeot seine besseren Autos bauen und muss sich nicht mit Banlieu-Arbeitern die Sabotage betreiben rumschlagen.

Opel würde Peugeot mittelfristig dann auch nur als "zweitmarke" erhalten, also andere Karosserie, unterm Blech dann Peugeot. Opel war bei Diesel auch nie was los und musste fast alles (meist von Fiat oder Renault/Nissan) zugekauft werden. PSA ist da ein Platzhirsch.

[11:20] Das Abwracken von Opel wollte GM aus Imagegründen wohl nicht selbst machen, also wird die Firma praktisch verschenkt,WE.
 

[8:00] NTV: Geplatzter Unilever-Kauf Heinz zieht 143-Milliarden-Angebot zurück

Diese Konzernaffen haben wirklich alle Massstäbe bei ihrem Grössenwahn verloren, solange es jemand gibt, der ihnen das finanziert.WE.


Neu: 2017-02-19:

[19:00] Leserzuschrift-DE: in paar Streugedanken zum Artikel " PSA kauft Opel":

Aus meiner Sicht als ehem. Entwicklungsingenieur (Autos) behaupte ich das GM sehr viel Technik-Know-How von Opel bekam nebst Zuschüsse vom Staat. PSA bekam dagegen vor 5? Jahren 5 Milliarden Euro vom Staat (Hollande!) um den Konkurs abzuwenden.
Damals stand zu lesen das die Gegenleistung u.a. war das Versprechen niemand zu entlassen (= Rationalisierung unmöglich). Wie soll dieses Unterfangen mit Opel gehen? Es werden Fabriken in Deutschland geschlossen werden. Man holt die Werte heraus und
Entlässt die Leute in die Kälte, so wird es wohl kommen. Die dummen Deutschen schauen wieder in die Röhre und stimmen weiter SPD/CDU/Grüne.

PSA kauft also Opel mit Geld vom Französischen Staat (1 Milliarde KP + 1 Milliarde Schulden). Ob nicht dieses Geld ursprünglich als Subventionen von der EU kam (also von Deutschland mindestens teilweise bezahlt wurde?)?

Igendwie sieht das nach Notverkauf aus.
 

[10:15] Leserzuschrift-AT zu BMW i3: Einer, der den Sommer herbeisehnt

Knapp 80 Kilometer weit entfernt liegt das Elternhaus im Waldviertel, mit einer Ladung von 96 Prozent sollte der BMW i3 diese Strecke aber problemlos zurücklegen können. Doch die Rechnung des müden Redakteurs wurde an diesem 24. Dezember ohne die klirrende Kälte gemacht. Wie viele Grad Minus es hatte? BMW versteckt die Temperaturanzeige demonstrativ, selbst die Internet-Recherche des geschlauchten Co-Piloten bringt kein positives Resultat. Immer tiefer sinkt die Restreichweite, während der Stromer mit tempomatgedrosselten 110 km/h die A7 und die S10 Richtung Heimat hinauf ins Mühlviertel klettert. Von den anfangs versprochenen 157 Kilometern Reichweite bleiben nach einer Strecke von 77 Kilometern noch 21 übrig. Und das ohne Heizung, Radio oder sonstigen Nebenverbraucher. Nicht einmal das Fernlicht getraut sich der Testpilot aufzudrehen.

Mähhhh, Schafschur vom Feinsten. € 47.000.- für ein Auto dass zwar alle Annehmlichkeiten an Bord hat. Jedoch sollte man im Winter auf Heizung und Fernlicht und im Sommer auf Klimaanlage wegen der Reichweite verzichten.

Vor einigen Wochen ist dieser Artikel als Scan hereingekommen, wir haben darüber berichtet. Nur grüne Dummaffen kaufen soetwas.WE.

[16:30] Leserkommentar-DE:
Und Schaeffler setzt, wie VW und Opel auf diese Technologie. Es wird einen Kahlschlag in der deutschen Automobilindustrie geben. Wie heißt ein Sprichwort so schön? Hochmut kommt vor dem Fall.

Alles, was heuto oben ist, ist in das Elektroauto vernarrt.WE.


Neu: 2017-02-18:

[16:15] NTV: Rahmenvertrag in einer Woche Peugeot soll eine Milliarde für Opel zahlen

Laut einem Pressebericht haben sich der US-Konzern GM und die französische PSA Gruppe auf eine grundlegende Bewertung von rund zwei Milliarden Dollar für den deutschen Autobauer Opel geeinigt. Für den Kauf der derzeitigen GM-Tochter soll PSA - der Hersteller von Peugeot und Citroën - demnach eine Milliarde Dollar in bar zahlen und rund eine weitere Milliarde an Schulden übernehmen. Das berichtete die Finanzagentur "Bloomberg" unter Berufung auf Insider.

Wenn man sich die Summen von Fusionen der letzten Zeit ansieht, dann wird Opel praktisch verschenkt. GM scheint wirklich genug zu haben.WE.
 

[11:45] MSN: Ab 2030 nur noch Elektroautos - Opel Zukunftsplan

Warum sehen eigentlich die meisten E-Autos so merkwürdig aus?

[15:00] Wird wegen solcher Management-Affen Opel an Peugeot verkauft?WE.


Neu: 2017-02-16:

[20:10] NTV: Testlauf für ein Jahr: Mercedes bringt schweren E-Lkw in Serie

Dafür verschwenden die links-grün gehirngewaschenen Konzernaffen das Geld der Kunden und Aktionäre.WE.
 

[15:45] FMW: Sinkende Löhne? Sinkende Kaufkraft? Nein Nein, es gibt gar keine Probleme…


Neu: 2017-02-15:

[16:15] Leserzuschrift-DE zu Antibiotikaversorgung in Deutschland hängt „am Tropf Chinas“ – Teilweise weltweit nur zwei oder drei Produzenten

Ein befreundeter Apotheker, ziemlich gut in der Branche bewandert, und in mehreren Organisationen bzw. Ausschüssen vertreten hat mir schon vor etwa drei Jahren erzählt, daß im Prinzip die komplette Grundstoffproduktion für Medikamente von Europa nach China ausgelagert wurde. Ab und zu gibt es jetzt schon Engpässe.Es braucht nicht mal einen Systemzusammenbruch geben, im Prinzip reicht es, wenn ein Frachtschiff sinkt.

Dann ist bei der überall gegebenen"Just in Time"-Produktion Kacke am dampfen.

Viele, auch zum große Teil in Deutschland entwickelte Technologien wurden nach China oder in asiatische Länder ausgelagert. Das Praxiswissen schwindet, sobald die älteren Arbeiter wegsterben.
Einstellen will sie ja sowieso keiner mehr. Vor ca. 15 Jahren wurde in Dortmund ein fast neue ( ca. 10 Jahre alte) Kokerei zum Spottpreis verkauft, von etwa 300 chinesischen Arbeitern komplett abgebaut und in China wieder aufgebaut.

Alle Lieferketten werden in der Depression reissen und müssen dann neu aufgebaut werden. Die gesamte Wirtschaft wird dann viel regionaler arbeiten.WE.
 

[16:00] Presse: Geplanter Opel-Verkauf schreckt deutsche Regierung auf

Ehemalige Betriebsräte von Opel befürchten einen Kahlschlag: "Da tun sich zwei zusammen, die das Gleiche produzieren, den gleichen Markt abdecken und wahrscheinlich Überkapazitäten haben. Da werden mit Sicherheit Werke auf der Strecke bleiben, und das werden mit Sicherheit keine französischen Werke sein", prophezeite Rainer Einenkel, früher Betriebsratschef des mittlerweile geschlossenen Opelwerks in Bochum.

So wird es kommen, beim "Feind" werden die Werke primär geschlossen werden.WE.
 

[12:10] ORF: Wiens letzter Fleischer, der schlachtet

Die Fleischerei Hödl ist der letzte Kleinbetrieb in Wien, der selbst schlachtet. Auch die Zahl von Fleischereien, die nur verarbeiten, ist in den letzten Jahren stark gesunken. Der Großhandel sei schuld, so die Wirtschaftskammer.

Im Artikel steht auch, wer daran schuld ist: nicht nur die Handelsketten, auch die überbordende Bürokratie. Hier kommt eine wahre Katastrophe auf uns zu. Mit dem Zerfall der Handelsketten, wird es dann keine Betriebe und auch keine handwerklichen Fähigkeiten für die Versorgung der Bevölkerung mehr geben. Wir beschäftigen uns derzeit primär mit Bürokratie, die dann niemand mehr brauchen wird.WE.

[12:15] Leserkommentar-AT:
Die Menschen werden umfallen wie die Fliegen, vor Hunger werden sie in den Grünanlagen Gras fressen!

Ja, es kommt so. Aus Städten wie Wien muss man dann verschwinden, denn am Anfang wird man wegen der Sicherheitslage nicht einmal für Gold etwas zum Essen bekommen.WE.

[14:30] Leserkommentar-DE: das ist etwas, was sich durch die Bank abzeichnet

und im Vergleich zum Kriegsende des zweiten Weltkriegs deutlich drastischere Auswirkungen hat:

Klassisches Handwerk stirbt aus oder ist schon tot. Für viele Berufe, die im Krisenfall wieder dringend gebraucht würden, fehlt mittlerweile jede Basis. Früher hatte zum Beispiel fast jedes Dorf seinen eigenen Schmied. Heute? Nichts. Schuster, Schneider? Fehlanzeige. Landwirte? Die Industrialisierung der Landwirtschaft hat dazu geführt, dass die landwirtschaftlichen Nutzflächen etlicher Gemeinden durch ein einziges industriell geführtes Maschinenparkunternehmen bewirtschaftet werden. Wird der Sprit knapp oder sind die Verkehrswege nicht länger passierbar, war es das. Immer weniger vor Ort, die noch wissen, wie Landwirtschaft geht. Es gibt den Kuhstall im Ort nicht mehr, aus dem man notfalls die Milch mit der Kanne holen kann (selbst zuletzt im Winter 78/79 in Mecklenburg erlebt). Kleintierhaltung in den Haushalten ist auch drastisch zurückgegangen und wird durch Maßnahmen wie zum Vogelgrippeschutz noch unattraktiver gemacht. Wer hat noch ne eigene Handpumpe zur Wasserförderung auf dem Hof oder im Garten, um die Trinkwasserversorgung zu gewährleisten? Vorratskeller? Speisekammer? Wer verfügt heute noch über dergleichen?

Also weder in der Großstadt noch in ländlichen Gebieten existiert eine hinreichende Autarkie, um auch nur die dürftigste Versorgung der Bevölkerung vor Ort mit Nahrung und Kleidung sicherzustellen. Das wird maßgeblich dazu beitragen, das Chaos faktisch unkontrollierbar zu machen, wenn es zum großen Knall kommt.

Man wird ganze Branchen und Industrien wieder aufbauen müssen, denn viele Lieferanten werden untergegangen sein.WE.

[14:45] Leserkommentar-CH: Zum Thema Bürokratie in der Nahrungsmitelindustrie:

Vor einiger Zeit hatte ich einen Dokumentarfilm über die Bauern in den Karpaten gesehen. Alles war sehr idyllisch. Die Bauern machten Schaft- und Ziegenkäse nach traditioneller Art. Sprich ein Herstellungsprozess der sich über hunderte von Jahren erfolgreich erhalten hatte. Kaum war jedoch Rumänien in die EU eingegliedert, kamen schon die Lebensmittelinspekteure vorbei und machten den Bauern Auflagen in Sachen Hygiene, die sie zu Investitionen zwangen und somit zu Schuldensklaven machten. Ansonsten hätten die Käseerzeuger ihre Produkte nicht mehr in der nächst grösseren Stadt verkaufen können. ISO lässt grüssen. Ich für meinen Teil labe mich lieber an einem nach traditioneller Art in den Bergen hergestellten Käse als an einem Stück industriell fermentierter Milch vom Lidl oder Aldi.

Die ganze Bürokratie von heute kommt weg.
 

[12:00] ET: Neue Betrugsmasche am Telefon: „Ja“-Sagen und Auflegen kosten 125 Euro

[10:15] Focus: So kommentiert Deutschland: Opel-Übernahme "Opel ist selbst schuld. Traurig - aber wahr"

Opel steht möglicherweise vor einer Übernahme durch den französischen Konkurrenten PSA Peugeot-Citroën. Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) und PSA bestätigten am Dienstag Gespräche über einen möglichen Verkauf. So kommentiert die deutsche Presse die Ereignisse.

GM hat offenbar die Gelduld mit Opel verloren. Zu den heutigen Opel-Modellen muss man sagen: unbrauchbar und total hässlich.WE.

[12:00] Leserkommentar:
Vermutlich geht es hier nicht um Übernahme durch PSA, sondern um Steuergeldern, in der Vergangenheit sind bei Opel die Gewinne an die Mutterkonzern GM geflossen und die Verluste sind sozialisiert worden (hat der deutsche Staat gezahlt). Damals (2009) sollte Opel an Magna verkauft werden, am Ende ist der Steuerzahler eingesprungen. Warum soll es diesmal anders sein. Selbst das Opel-Werk in Bochum ist auf Staatskosten abgerissen worden.
 

[9:10] Leserzuschrift-DE zu Bei Leiharbeitsfirmen tätig: "Diese Menschen sind faktisch entrechtet"

Interessante Einblicke, die Herr Müssig hier gibt. Das ist echte Versklavung von Arbeitskräften, wobei es grundsätzlich einmal egal ist, ob diese von hier oder aus Osteuropa stammen. Der Gewerkschafts- Sekretär hatte als Student selbst einschlägige Erfahrung in diesem Bereich. Bei uns ist das grad ein größeres Thema, da die Fleischverarbeitung von Kaufland (und Lidl) in Möckmühl enorm in der Kritik steht. Da geht es vor allem um Unterbezahlung, üble Bedingungen, zu hohe Arbeitszeit und Mobbing der Leiharbeiter.
Man hat also mit der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes wirklich eine grandiose Leistung vollbracht. Grundsolider Satz vom Gewerkschafter: „Wenn der Arbeitgeber selbst die Verantwortung übernimmt, funktioniert es besser. Und wenn das Image leidet, ist das schlecht fürs Geschäft.“ Und für den Betriebsablauf selbst auch!

In der deutschen Fleischindustrie ist es üblich, dass man solche Billig-Arbeitskräfte etwa aus Rumänien beschäftigt. Aber nicht nur dort. Am Weg zu meiner Fluchtburg komme ich regelmässig beim Fleischverarbeiter einer grossen, österreichischen Handelskette vorbei. Die Fleischarbeiter wohnen offenbar in alten Eisenbahn-Waggons. Aber selbstverständlich mit Satelliten-TV.WE.

[12:20] Leserkommentar-DE:
Bin selbst früher Betriebsleiter von 180 Beschäftigten und regelmäßig 20 Leiharbeitern Tätig gewesen. Aus dem wöchentlichen Pool habe ich mir dann in der Regel die Besten 1-2 LA Ausgesucht . Immer stellte ich fest, das dann nach 2-3 Wochen nach Festeinstellung nichts mehr vom Arbeitseinsatz übrig war. Da blieb dann halt nur entweder Entlassung oder den 6 Monats Vertrag nicht zu verlängern. Mir ist auch bewusst das nicht immer die Regel ist. Heute bin ich Selbstständig, kleiner Betrieb aber ohne irgend einen Angestellten. Ich mache mich in diesem von Bürokratie durchseuchten Land für keinen Angestellten mehr krumm. Montags krank, Dienstags Urlaub Freitags mittags scheint die Sonne Feierabend usw. natürlich gilt das nicht für die Allgemeinheit, ist halt nur meine Erfahrung aus 30 Jahren in der Wirtschaft.
Zur Leiharbeit im Fleischhandwerk. Ist das nicht auch eine Auswirkung unserer „GEIZ IS GEIL“ Mentalität????

Die Leute bei uns wollen solche Arbeiten nicht mehr machen, also holt man Arbeiter aus Osteuropa, die dann in alten Eisenbahn-Waggons wohnen. Wir brauchen dringend eine wirklich harte Depression, die die Leute weniger anspruchsvoll macht. Ist die Wahrheit, auch wenn sie vielen nicht gefällt.WE.


Neu: 2017-02-14:

[15:00] ID: Schattenbank agiert auch in Österreich und Deutschland BlackRock: Verschwörungstheorie im Mainstream angekommen?

[11:40] Welt: Bundesrat will Pfandpflicht für Milchtüten und Weinflaschen

Das Deutsche Weininstitut sieht sogar etliche Winzer in Existenznot, sollten für die in Zukunft die Pfandpflicht gelten. Denn wer entsprechende Flaschen verkauft, muss im Gegenzug auch jedes Leergut mit dem Pfandsymbol zurücknehmen – also beispielsweise auch Mineralwasserflaschen und Cola-Dosen – und das entsprechende Entgelt an den Verbraucher auszahlen. „Das können die kleinen Familienbetriebe gar nicht leisten“, heißt es beim Deutschen Weininstitut.

Die Herrschaften können gerne ein Recycling-Unternehmen in Vorkuta führen.


Neu: 2017-02-11:

[18:30] RT: Britische Kaufhauskette Debenhams setzt auf traditionelle islamische Kleidung

Man sieht, diese Konzernaffen sind absolut unwissend. Sie können sich nicht vorstellen, dass sich alles umdrehen könnte.WE.


Neu: 2017-02-10:

[14:00] Finanzen100: Konjunkturindikatoren: Großbritannniens Produktion steigt vier mal stärker als erwartet - Pfund holt auf


Neu: 2017-02-09:

[15:30] US-Wirtschaft: Recession 2017? Things Are Happening That Usually Never Happen Unless A New Recession Is Beginning

[13:20] Focus: Treffen mit Piëch: Israelischer Geheimdienst Mossad vermutlich in VW-Abgasskandal involviert

[11:30] TO: Mögliche Klage gegen Großaktionär: VW wehrt sich gegen Vorwürfe von Piech

Der Streit zwischen Volkswagen und seinem früheren Aufsichtsratschef Ferdinand Piech spitzt sich zu. Nun wehrt sich der Aufsichtsrat des Konzerns gegen Vorwürfe von Piech, wonach Ex-Chef Martin Winterkorn und Aufsichtsratsmitglieder schon früher als bekannt über den Dieselskandal informiert wurden.

Jetzt beschuldigen sie sich gegenseitig.


Neu: 2017-02-08:

[12:25] SPD-Frau kassiert ab: Manager-Millionen: Dicke Schecks, leere Worte – und peinliche Vergleiche

[8:40] Focus: Gehaltsreport 2017: 103.000 Euro Durchschnittsgehalt: Das ist der lukrativste Beruf in Deutschland


Neu: 2017-02-07:

[18:00] Freeman: Audis Super Fail beim Super Bowl

Audi of America hat sich einen PR-Gau und Schuss ins eigene Knie geleistet. Während der Super Bowl am Sonntag hat Audi einen Werbespot gebracht, der mit dem Autoverkauf überhaupt nichts zu tun hat, sondern mit feministischer Propaganda und der Behauptung, "Frauen sind weniger wert als Männer". Es wird ein Mädchen gezeigt, dass an einem Seifenkistenrennen teilnimmt und ihr Vater spricht im Hintergrund.

Vermutlich wurde das Audi von einem linken, kokainsüchtigen Art-Director eingeredet. Der Spot läuft eine Minute, alleine die Ausstrahlung kostete daher 10 Millionen Dollar. Wahnsinnige in Aktion!WE.
 

[14:00] Focus: Um 3,0 Prozent gefallen Produktion sinkt so stark wie seit der Finanzkrise nicht mehr

[12:55] RT: RT-Exklusiv: "Ich habe zum Großteil Schwarzgelder betreut" - Finanz-Insider packt aus


Neu: 2017-02-06:

[18:50] Tichy: Die andere Sicht: VW: Betrügen, Vertuschen und Diffamieren?

[17:15] Spiegel: Neue Economy-Klassen im Flugzeug Fliegen, so unkomfortabel wie möglich

Um nicht von den Billigfliegern abgehängt zu werden, verkaufen immer mehr etablierte Airlines Tickets zum Schnäppchentarif. Wer darauf einsteigt, muss einiges über sich ergehen lassen.

Wie auch bei den Premium-Autoherstellern: diese (Qualitäts-) Airlines wollen jedes Segment abdecken. Aber sie werden nie auf die Kostenstrukturen von Billig-Airlines kommen.WE.


Neu: 2017-02-05:

[18:15] Leserzuschrift-DE zu Video: The Future of Coffee: Robot Baristas

Ein schönes Beispiel für Fehlallokation durch falsche Zinspolitik. Da wird Geld zu 0% zur Verfügung gestellt um ............. aber seht selbst. !

Investitionssumme mehrere 100tsd Dollar um ein Heißgetränk in einen Pappbecher zu füllen. ( natürlich müssen diese Roboter gewartet werden). In 2 bis 3 Jahren wird man sinnlose Roboterarme kostenpflichtig entsorgen müssen. Nicht weil sich das nicht rechnet bei 0%, nein, weil den Leuten der Caffee zu 3,50 $ aus dem Pappbecher zu doof sind. Die werden sich den Caffee einfach selber brühen und mit Freunden genießen. Das wird nämlich ein Trend. Lecker Kaffee aus der Porzellantasse mit Freunden, "zum Bleiben". Und eben nicht To go. Wette ?

Einen Geldauszahlungsautomaten zu "bewirtschaften " soll wohl ca. 70.000 Euro/Jahr kosten. Ein Kontoauszugdrucker bei einer Sparkasse immerhin 8.000 Euro. ( Ob da die Abschreibung schon drin ist weiß ich nicht ).

Ein mir bekannter Apotheker hat kürzlich für fast 200.000 Euro ein System installiert welches vollautomatisch Fusspilzsalbe aus einem Regal holen kann. Kommt dann über eine Rutsche in den Verkaufsraum. Ist mir aber egal, weil Blockmalz (Hustenbonbons) steht immer noch im Eingangsbereich. Also im Verkaufsraum ist immer eine Vollzeitkraft. Die verkauft und kassiert. Eine Vollzeitkraft gibt Bestellungen in den Computer ein und gibt von der "Rutsche" an den Kunden. Der Chef ist nur noch mit der "Anlage" beschäftigt.
Das muß man aber so machen, weil sonst verschwindet man vom Markt !

Es ist nicht nur ein Problem zu billiger Kredite, auch zu teurer und bürokratischer Arbeit. Da gibt es etwa diesen totalen Irrsinn mit den Bezahlautomaten bei den Toiletten von Autobahnstationen. Wer da 50 Cent hineinstecken muss, die er bei Einkäufen im Shop wiederbekommt, fühlt sich gefrozzelt. Der wahre Hintergund düfte ein anderer sein: der Betreiber der Raststätte muss das Reinigungspersonal nicht mehr direkt bezahlen und die Bürokratie damit in Kauf nehmen.WE.

[18:40] Dr.Cartoon:
An fast jedem größeren Bahnhof stehen bewährte Getränkeautomaten, welche auch einfache Heissgetränke anbieten. Geld einwerfen, Produkt wählen, kurz abwarten, Produkt entnehmen. Erfüllt seinen Zweck (Quick-Service) seit Jahrzehnten. In Coffee-Bars bekommt man von einem Barista, männlich oder weiblich, sein Getränk persönlich serviert. Im Idealfall mit einem freundlichen lächeln, einem netten Wort und wenn es passt auch mal mit einem kleinen Flirt.
Da versucht jemand ein Produkt auf dem Markt zu bringen, was viel Geld kostet und in Wirklichkeit kaum jemand benötigt.

Wir haben derzeit eine unvorstellbare Missllokation von Kapital und Arbeitskraft. Im neuen Kaiserreich wird Kredit kaum verfügbar und teuer sein, dafür die Arbeitskraft wieder billig. Darauf die Kaiserhymne!WE.
 

[9:30] Focus: Kritik an Exportstärke Trump liegt falsch: Die USA beuten Deutschland aus - nicht umgekehrt

Die deutschen Handeslbilanz-Überschüsse werden bei den deutschen Sparern abgeschrieben werden.


Neu: 2017-02-03:

[14:45] Leserzuschrift-DE zu Elektro-Lkw 1000 Kilometer Oberleitung auf der Autobahn? Revolution im LKW-Verkehr geplant

Aber, aber . . . lohnt sich das noch, so kurz vor dem ersten Bürgerkrieg? Wenn die Sicherheitsvorschriften ausgearbeitet sind, wird das sicher ein Milliardenprojekt werden. Das kann dann der kleine Steuerzahler auch noch finanzieren. Das ist keine Revolution, sondern einfach nur LKW dekadent. Aus gemachter Angst vor einem Klimakiller geboren, den es gar nicht gibt.

Klar müsste das vom Steuerzahler gefördert werden. Wenn es um den Klima-Schwachsinn geht, entstehen die irrsten Ideen.WE.
 

[8:40] Sputnik: „Die letzte Sause“: Finanzexperte Wolff: Trump übernimmt einen Jet, dem Sprit ausgeht


Neu: 2017-02-02:

[17:00] Welt: Daimler-Chef Zetsche zieht beim Thema Trump lieber den Kopf ein

Irgendwann platzt Daimler-Chef Dieter Zetsche der Kragen. Über eine Stunde hat er schon bei der Präsentation der Jahresbilanz des Stuttgarter Autobauers gesprochen, doch zu dem Thema, das derzeit am meisten interessiert, will Zetsche partout nichts sagen: Donald Trump und seine Angriffe auf die Autoindustrie.

Zetsche hat richtig reagiert. Auch wenn viele Journalisten nur am Thema Trump interessiert sind. Das Trump-Bashing scheint bereits abzuflauen, wie etwa dieser Welt-Artikel zeigt: Raus aus der Arroganzfalle Es hilft nichts, Trump und die AfD nur anzugreifen. Bald werden auch die Leser genug davon haben.WE.
 

[8:00] NTV: Neues Geschäftsfeld Metro-Tochter will Kundendaten vergolden

Der Metro-Konzern spaltet sich auf. Ceconomy soll dabei Nachfolger des Handelsriesen werden, zu dem etwa die Elektronikhändler Media Markt, Saturn und deren Onlinetochter Redcoon gehören - mit Millionen von Kunden. Eine Daten-Goldgrube.

Diese Konzernaffen sind wirklich dümmer als dumm. So vertreiben sie ihre Kunden.WE.


Neu: 2017-02-01:

[15:30] MM: US-Attacken gegen das deutsche Exportwirtschaftsmodell Der wahre Kern des Deutschland-Bashings

[13:50] ET: Ungleichgewicht im Handel mit China vernichtete in den USA Millionen Jobs

 

 

Seitenauslagerung, alte Inhalte finden Sie im Archiv

 

 

 

 

© 2006 - 2017 by Hartgeld GmbH • Webspace powered by Domaintechnik.at