Aus Gold & Silberland

Diese Seite informiert über den Kauf/Verkauf/Markt/Umgang mit Gold & Silber.
Einen mehr theoretischen Einblick bietet dagegen die Seite Dr. Gold. Marktberichte sind in "Goldmarkt".

Neu: 2018-04-16:

[9:30] Focus: Vom legendären Dänen-König Blauzahn „Der Fund meines Lebens“: Riesiger Wikinger-Silberschatz auf Rügen entdeckt


Neu: 2018-04-06:

[13:30] Goldreporter: „Bares für Rares“: Doppelter Silberpreis gezahlt

[15:40] Der Silberfuchs:

Wie gestern in dieser Rubrik schon gesagt: Man kann als Händler bei besonderen Stücken auch schon gerne mal den doppelten Silberpreis im Einkauf für Münzen oder Kunstgegenstände zahlen. Ich habe es oft genug gesehen, dass von Händlern das 10...15 fache für nur wenige Jahre alte Stücke verlangt wird. Wer's nicht glaubt gehe einfach mal bei Degussa gucken, was die dort so für Ihre Neuware aus Silber nehmen ... Nur Zeit muss man dann eben haben, um den Gewinn zu realisieren. Es bleibt das Risiko, dass die Silberrakete vorher abhebt und sich der Kreis der potenziellen Kunden, die sich das leisten können, um 99% verringert, denn aus einer Silberschale mit 3kg Silber - wie im Artikel - werden dann leicht zu 10oz Gold an Wert.

Wer keine besondere Vorliebe für Sammlerstücke hat, kauft aktuelle Anlagemünzen - zB bei unseren Inserenten (die allerdings auch einzelne Sammlerstücke anbieten).


Neu: 2018-04-05:

[14:00] Leserzuschrift-CH: Beobachtungen eines Münzensammlers:

Zur Zeit bieten diverse Münzenhändler "Schrott-Silber" auf dem Markt zu Preisen an die noch vor einem halben Jahr undenkbar waren. Die Prämie zum aktuellen Silberpreis nähert sich Null. Fast scheint es dass sie die Hoffnung auf höhere Silberpreise aufgegeben haben und nur noch versuchen ihre Verluste auf der Massenware zu minimieren. Wäre es nur ein Händler könnte man das auf persönliche Gründe zurückführen. Aktuell sind es aber etliche Händler die die Ware auf den Markt werfen. Darunter Solche die nicht gerade als finanzschwach gelten und normalerweise nicht für billige Preise bekannt sind. Lagerräumung allerorten. ..

Das sind wohl eine Menge bisher starker Hände plötzlich schwach geworden und verkaufen.WE.

[14:35] Leserkommentar-DE:
Schrottsilber zum Silberpreis verkaufen zu wollen, ist Unsinn. Denn die Schmelzkosten werden beim Ankauf mit ca. 30% berücksichtigt. Selbst erlebt beim Großhändler ProAurum, wo ich einige wenige Maple Leaf wegen den bekannten Flecken verkauft habe.

[16:45] Der Silberfuchs:

Dass der Lateiner ziemlich pingelig ist und bei fleckigen Silber oder bei Randschlägen bei Gold fette Abschläge beim Ankauf zieht, ist allgemein bekannt. Ich kann hier jedoch aus der täglichen Praxis sagen, dass ab 2,5 ... 3 kg Silber bei einer Schmelze Kosten von um die 30 € / kg inklusive MwSt entstehen. Je nach dem, wie man es abgeben (verkaufen oder als Barren liefern lassen) will, kostet es max. 5 % Abschlag (20...25 €/kg), dann bekomme ich Cash oder ich will Barren haben, dann fallen Formkosten, Porto und MwSt auf beides an - zusammen max. weitere 50 € / kg. Wir sind jetzt also im schlimmsten Falle bei 80 € / kg an Kosten ... bei einer Basis von 425 €/kg (Spotpreis im Moment) also noch nicht einmal bei 20 % Kosten ... und wenn wir über derartige Mengen reden, die pro aurum macht, dann geht sicher noch etwas, der Rest ist eben für deren Personal und die Ladenmieten ..., deshalb Junksilver nicht zum Latainer, sondern in eine Edelmetallschmelze.

Derzeit verkauft man sein Silber ohnehin nur im Notfall. Nach dem Crash zählt wirklich nur mehr der Silbergehalt.WE.

[16:50] Leserkommentar-DE: bei den beiden Beiträgen heute muß ich schmunzeln.

Ich kauf alles, was ich kriegen kann, auch versabbelte Münzen oder welche mit Milchflecken. Der Silbergehalt ist entscheidend. Die Münzsammler haben eh immer zu überhöhten Preisen gekauft, und jetzt jammern sie rum.

Aus einem Nachlaß hatte ich ca. 100 DDR-Münzen aus Neusilber. Innerhalb von 3 Monaten konnte ich die gegen 10 Mapleleafs ummünzen. Hab den Leuten immer einen Zeitungsausschnit von 1992 gezeigt, wo das kommunistische Altmetall für ab 150 DM pro Stück angeboten wurde von MDM. Ich muß heut noch lachen über die Dummheit und Gier.

Aus Neusilber, auch genannt Alpaka, sind die Schienen meiner Modelleisenbahn. Mir fällt zur allgemeinen Volksverblödung nichts mehr ein. Ist aber gut für mich, ich konnte von Dummheit immer gut profitieren, und das ohne schlechtes Gewissen.

Die DDR hatte Münzen aus einer besseren Legierung als Aluminim?WE.

[20:00] Der Silberfuchs:

Es gab in der DDR auch einige wenige Silbermünzen. Sehr selten 625er, meist 500er Silber (Rest Zink). Die Auflage war bei diesen Münzen oft nur um 40.-50.000 Stück. Darunter waren einige "Sonderprägungen" (Motiv leicht verändert) mit bis zu 10% Anteil der Stücke. Wer so etwas für 20...30 € je Stück (Sonderauflage 40€) kauft, macht keinen Fehler. Ich verkaufe die Dinger ab 60 € die einfachen Stücke und ab 90 € die Sonderprägungen. Bei guten Gelegenheiten gehen die einfachen Stücke für 90 € und die Sonderprägungen bis 150 ... unbedingt einen aktuellen Michel (Münzkatalog) kaufen! Die Masse der Münzen war Alu, 20Pf Messing, 5 Mark Bronze oder CuNi, die restlichen 10er und 20er alle Alpacca.

Ich selbst war 1990 ein einziges Mal in der DDR. Da gab es nur Alu-Münzen.  Einige davon habe ich noch.WE.


Neu: 2018-03-26:

[12:10] In Japan: 206 Kilogramm Gold von Goldschmugglern konfisziert + 30 Monate Haft

[13:10] Der Silberfuchs:

Die Japaner dürften von 30 Jahren Nullzinspolitik schon seit langer Zeit ziemlich angepisst sein. Die Bevölkerungspyramide sieht schlimmer aus als unsere - Kinder, die die alten Generationen einmal versorgen werden, gibt es zu wenige und Zinsen seit mehr als einer Generation auch nicht mehr. Der Nikkei hat die 40.000 Punkte (Allzeit-Hoch vor 30 Jahren) noch immer nicht wieder erreicht... was bleibt? Immobilien sind überteuert, also #Gold. Die Ladeninfrastruktur für den Edelmetallandel ist lausig, Gold wird besteuert, also sucht es andere Wege.

[13:50] Leserkommentar-DE:

Jedenfalls waren sie klug genug, keine Messer-Experten als Lösung für das Problem zu importieren.

In Japan investiert man lieber in die Entwicklung von Robotern (z.B. für Pflege).


Neu: 2018-03-15:

[11:45] Goldreporter: Frachtflugzeug lässt Gold vom Himmel regnen


Neu: 2018-03-14:

[14:30] Goldreporter: Gold besitzen, bevor sich die Büchse der Pandora wieder öffnet


Neu: 2018-02-08:

[10:45] Goldreporter: Weltweite Gold-Förderung: Kosten steigen, Ausbeute sinkt

[13:30] Der Silberfuchs:

Hier mal drei ganz entscheidende natürliche Kostenhebel der Natur versus (Gold-)Minenbetreiber: 1.) Im Untertagebergbau muss man etwa je 300m mehr Tiefe mit einer Verdoppelung der Kosten rechnen. Das meiste Geld verschlingt hier die "Bewetterung" - Wasser auspumpen, Frischluft zuführen. Im Tagebau dürfte es noch krasser sein, da das taube Gestein an Masse in der 3.Potenz zunimmt, je tiefer ich aufschließen möchte. 2.) Goldgehalt (g/t) - sinkt dieser um 1% steigen die Kosten bei der Aufbereitung des Gesteines um etwa 3% - also auch hier exponentiell ... und 3.) Exploration: Diese Kosten sind bei den Minen in den AISC (all in sustaining costs) noch nicht enthalten. Zusammenfassung: Wir sehen hie möglicherweise bald das natürliche Ende des Geldsystemes, denn wenn kein Gold mehr nachkommt, muss sich die Menschheit um das balgen was schon da ist, (es kommt kein neues Gold hinzu). Bei einem Rohertrag - nach AISC aber noch vor Explorationskosten - von schlimmstenfalls 150$/oz und bestenfalls 600$/oz kann man ganz gut sehen, dass hier bald Schluss sein muss. Auch aus der Natur bekommt das Papiergeld also ordentlich Druck.

Daher sinkt auch derzeit die Goldförderung.

 

 

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