Investments nach dem Crash

Die besten/geeignetsten Investments nach dem Crash, was muss man beachten, die Vor- und Nachteile, was wird verfügbar sein für div. EM-Anleger. In was "münzt" man das Gold/Silber dann um.

Neu: 2017-03-29:

[9:15] Leserzuschrift: Überlegungen zum Thema: 

Ich wollte noch einige Dinge anmerken zum Thema "Investments nach dem Crash". Die wichtigsten Punkte wurden bereits genannt, ich hoffe allerdings dass wir einen gewissen Teil unserer chemischen Industrie retten können.
Ohne Chemie gibt es folgende Dinge nicht (bzw. sehr eingeschränkt):

- Treibstoff: Benzin/Diesel
- Sauberes Trinkwasser; bei schmutzigem Trinkwasser genügt ein Blick in die 3. Welt
- Grundausstattung für Medizin (Fiebersenkende Mittel, Antibiotika...); wie will man ohne Narkosemittel operieren?
- Waschmittel/Spülmittel (wichtig wegen Hygiene! -> Infektionen/Seuchengefahr, s. Wasser)
- Mangel an Lebensmittel durch Ausfall der Phosphatdünger
- Irgendwann bleiben auch alle Geräte und Autos/Busse/Schiffe/Flugzeuge/Züge stehen, da keine Ersatzteile hergestellt werden können (Edelstahlherstellung ist ein klassischer chemischer Prozess)
- Wegfall von allen elektronischen Geräten mit der Zeit (keine Herstellung von Chips, Widerständen, Kondensatoren, Wafern etc. möglich ohne Chemie)

[11:20] Einige Monate wird alles stehen, dann werden Konzerne zerschlagen werden und teilweise mit neuen Eigentümern wieder aufsperren.WE.


Neu: 2017-03-28:

[12:05] Leserkommentar-DE zur Kaufkraft von Edelmetallen nach dem Crash:

Angenommen die Regierung will heute tatsächlich die Spareinlagen der deutschen Bürger garantieren („Merkel-Garantie“). Das geht nur mit einer Hinterlegung mit Gold. Daraus ergibt sich folgende Rechung:

- Gesamte Sparvermögen aller Deutschen: ca. 5 Bio € (diese Zahl wurde mehrfach in der Öffentlichkeit genannt)
- Offizielle Goldreserven der Bundesbank: ca. 3.400 t =109,3 Mio oz (Quelle: Bundesbank)
--> Sparvermögen in € / Gold in oz = ca 45.700 €/1 oz AU

Das wäre der aktuelle „faire“ Preis für 1 oz AU bei Garantie aller Sparvermögen. Historisch gesehen ist das Verhältnis AU zu AG 1:13 à 1 oz AG ca. 3.500€, das passt gut zu der These, dass ein durchschnittlicher Monatslohn den Gegenwert von 1 oz AG hat (auch das ist historisch gesehen so gewesen).

Variablen sind:

- die Sparvermögen, die in der obigen Rechnung nur die aktuellen privaten Geldvermögen umfassen, nicht zukünftige Geldvermögen (z. B. Renten- und Pensionsforderungen an den Staat), Betriebsvermögen, Immobilien und Staatsvermögen (Infrastruktur, Gebäude, Energieversorger, Burgen, Schlösser, Flughäfen usw).
- Die Goldreserven, die wohl eher niedriger sind als die offiziell angegeben 3.400 t.
- sowie das Gold, das nicht im Besitz des Staates sind, sondern im Privatbesitz. Dies hätte später direkt Einfluss auf den Marktwert der Edelmetalle.

Fazit: Der aktuell „faire“ Preis für AU bei einer Golddeckung liegt heute schon 40-fach höher als der Marktpreis. Aufgrund der Variablen geht eher der Zähler nach oben und der Nenner nach unten. In einem Crash-Szenario kommt i.d.R. noch ein massiver Verfall von Vermögenswerten aller Art (Immobilien, Aktien, Grundstücke usw.) aufgrund des wirtschaftlichen Zusammenbruchs (Massenarbeitslosigkeit) hinzu. Was das für die Kaufkraft von Edelmetallen bedeuten wird, überlasse ich jedem selbst.

[12:15] Genaue Zahlen wissen wir nicht, aber die Grössenverhältnisse können wir abschätzen: gegenüber essentiellen Dingen wie Lebensmitteln wird die Kaufkraft von EM ein mehrfaches von heute sein. Gegenüber Finanzwerten von heute, wahrscheinlich mehr als das 100-fache.WE.


Neu: 2017-03-27:

[13:40] Der Analytiker zu der Diskussion über Ackerlandpreise und dem Wert von EM nach dem Crash:

Laut aktueller Steinbeis-Studie sollen die Deutschen zusammen 8672 Tonnen Gold und ca. 29000 Tonnen Silber in physischer Form besitzen. Ich halte diese Zahlen für etwa doppelt zu hoch, wie ich schon vor Jahren bei Hartgeld detailliert dargelegt habe. Ich halte maximal 5000 Tonnen Gold und 15000 Tonnen Silber für realistisch und diese beim Gold zur knappen Hälfte in Schmuck und beim Silber zu knapp 2/3 in Schmuck und Geschirr/Besteck. Es verblieben also ca 2500 Tonnen Gold und 5000 Tonnen Silber eigentlicher Anlagen, die nach dem Crash theoretisch als Geld(-Ersatz) in Frage kämen. Der grösste Teil der Bestände (wohl 70-80%) ist aber in den Händen des wissenden 1%.

Man kann sich vorstellen, dass in einer ersten Phase nach dem Crash (bis die Sicherheit und der freie Handel wiederherstellt ist) von allen Typen von Besitzern nur das zum Überleben nötige in den Handelskreislauf gelangt. Auch in der zweiten Phase (beginnende Konsolidierung) werden vor Allem die Grossbesitzer nicht alle ihre Schäfchen sofort irgendwie investieren wollen. Wenn vom Staat dann ein EM-gedecktes System angestrebt würde, kämen von privater Seite vielleicht 1000-1500 Tonnen Gold auf den Markt. Wenn der Staat (Buba ?) doch noch vielleicht 2000 Tonnen Gold hätte, gäbe es dann also ca. 3000-3500 Tonnen Gold für einen EM-Geld-Standard. Also ca. 40 gr. Feingold pro Einwohner. Beim Silber könnte ich mir vielleicht 4000 Tonnen von privater Seite vorstellen (der Staat hat wohl keins). Verteilt auf alle Bürger wären das ca. 50 gr. Feinsilber pro Kopf. (Man sieht hier schon die These vom Silberfuchs über den Wert des Silbers angedeutet). Die Umlaufmengen in einem EM-Geld-System stehen natürlich zwangsläufig in einem gewissen Verhältnis zu Löhnen und Preisen.

Wenn man diese möglichen Umlaufmengen historisch vergleicht, erhält man diese Umlaufmengen ca. um das Jahr 1850. z.B:
Frankreich 1850 im Umlauf pro Kopf 12,3 gr Au und(!) 526 gr Ag (oder alles zusammen in Au 46,2 gr bzw. 717 gr in Ag) bei Ag:Au 1:15,5 ein Nominalwert von pro Kopf ca. 159 Francs

Damals war der Landarbeiterlohn bei 1 Franc (4,5 gr Feinsilber) und der Facharbeiter verdiente das doppelte. In der Nähe von Strassburg brachte der ha Weizen 1850 ca. 1,1 Tonnen Ertrag und 1 Tonne Weizen kostete 145,60 Francs also 655 gr Ag bzw. 42,3 gr Au. Das daraus gebackene Weissbrot kostete 245 Francs pro Tonne. Heute bringt der Hektar zwischen 7 und 8 Tonnen Weizen - die Tonne kostet heute 166 Euro - also bringt der ha ca. 1200-1300 Euro und einen Haufen Arbeit und Kosten. Wenn der ha - wie der Leser von gestern 19:00 schreibt - jetzt schon 35.000 Euro kostet, dann kostet das Land ca. 30 Jahre Ertrag und wohl gegen 100 Jahre Nettogewinn. Es sollte jedem einleuchten, dass der Landpreis genau wie bei allen anderen Immobilien heute völlig überbewertet erscheint. Vielleicht können sich die Leser jetzt besser vorstellen, was z.B. 1000 Oz Silber nach dem Crash wert sein könnten.

Meine Quellen sagen: Gold und Silber werden nach dem Crash alles sein, heutige Finanzwerte nichts. Nur wird eben Agrarland gegenüber Gold/Silber nicht so tief sinken wie etwa Immobilien.WE.

[14:20] Leserkommentar-AT:

Zum Thema Ackerlanddiskussion möchte auch ich meinen kleinen Beitrag bringen. Alle Beiträge sind interessant und gewisse Annahmen mögen tatsächlich irgendwann zutreffen. Aber es gibt nur ein einziges wichtiges Kriterium! Das ihr diese Zeit etwas Ackerland zu kaufen überhaupt erlebt. Deshalb sind alle Spekulationen darber sehr verfrüht und reichlich arrogant.

Das Einzige was helfen wird und über das nachzudenken gilt, ist ein klarer Kopf und Vertrauen in Gott und seine Weisheit und Güte. Alles Weitere wird sich dann ergeben. Und wenn wir es verdient haben, wird uns eine lebenswerte Zukunft beschert. Auch ohne daß man mit seinen Zentnern an Silber den ganzen Landkreis aufkaufen kann...dieser Beitrag des "Großbauern" zeigt nur die Verderbnis dieser elendigen und armseligen Welt!

[15:40] Leserkommentar-DE:

Die Leute, die glauben, nach dem Crash, die Fluren ganzer Dörfer kaufen zu können, muß ich hier ihrer Illusionen berauben. Ich bin selber Landwirt, und weiß um die Gier nach gutem Agrarland. Diejenigen die Agrarland verkaufen, sind selten Landwirte, sondern meist die Erben von in den letzten Jahrzehnten aufgegebenen Höfen. Auch diese verjubeln das Geld nicht, sondern schaffen anderer Anlagewerte, in der Regel Häuser für ihre Kinder.

Ausnahmen sind hier Kapitalgesellschaften und industrielle Investoren, die, vor allem im Osten, gleich Hunderte oder Tausend Hektar kaufen oder gekauft haben. (die Münchner Rück z. B. hat 2000 Hektar von der pleitegegangenen KTG Agrar gekauft). Und das wichtigste wie immer zum Schluß: Wir hoffen ja alle, daß der Kaiser ein redlicher Mann ist, und deshalb ganz sicher diesen alten Grundsatz kennt: "Bauernland in Bauernhand".

[16:00] Ich denke, es werden viele Bauernhöfe von heute verschuldeten Bauern auf den Markt kommen. Welche Kaufrestriktionen es da geben wird, wird die Zukunft zeigen.WE.
 

[12:30] Leserzuschrift-DE: flexibel bleiben:

Vielen Dank für eure Aufklärungsarbeit und die Informationen die zur Verfügung gestellt werden.

Nur zu den Investments nach dem Crash muss ich jetzt auch mal etwas dazu sagen. Ich glaube man braucht sich nicht so viele Gedanken machen wie es dann aussieht und was ich ich dann mit wie vielen Unzen Silber kaufen kann.

Denn wenn es nur annähernd so kommt wie zu befürchten ist und das Land erst zurückerobert werden muss und große Zerstörungen in kauf genommen werden müssen. Ebenso muss mit mehreren Millionen Toten gerechnet werden, dann glaube ich nicht dass man nur im Ansatz abschätzen kann was uns dann da erwartet. Sofern man das ganze hin und her überlebt.

Aus diesem Grunde habe meine Vorsorge getroffen und bin soweit es geht unabhängig und habe auch das ein oder andere zum tauschen. Und was ich dann für mein Gold und Silber bekomme, lasse ich mich ehrlich gesagt überraschen...

Zuerst einmal muss man sich und das eigene Edelmetall sicher durch diesen Krieg bringen. Danach werden Investoren mit EM so dringend gebraucht werden, so dass es bei grösseren Summen sogar Adelungen dafür geben wird.WE.

[19:00] Leserkommentar-DE:

Nur eine Anmerkung zur Menge des umlaufenden Silbers in Deutschland. Allein der Feingehalt der ausgeprägten Gedenkmünzen 5 DM (625er Silber) + 10 DM (625er Silber) + 10 DM (925er Silber) beträgt zusammen 4.903,9 Tonnen Feinsilber. Dazu kommen noch die 10 EUR-Münzen (925er Silber) mit 1845,4 Tonnen Feinsilber. Zusammen sind das 6.749,3 Tonnen. Selbst, wenn eine große Anzahl der Münzen während der DM-Umstellung umgetauscht worden sind, die weitaus überwiegende Zahl dieser Münzen liegt in den Haushalten. Dazu kommt noch das ganze Tafelsilber, der Schmuck, sämtliche andere Silbermünzen und Medaillen. Somit dürften deutlich mehr als 10.000 Tonnen Silber in den privaten Haushalten vorhanden sein.

[19:20] Der Silberfuchs:

... das entspricht dann ungefähr einer Menge von 120g Ag je Nase. Ich stimme mit beiden Fakten überein, was die vom Kommentator geschätzte Menge an Münzen und Besteck betrifft. Hinzu kommt mit Sicherheit mehr Silberschmuck als Goldschmuck vorhanden ist. Ferner bestätigt meine über fünfjährige Datenreihe (Ankaufmengen) eine Quote von ungefähr 1:5 bis 1:7 (Au/Ag). Was allerdings die wenigsten hier auf dem Schirm haben dürften: Die Raffineriekapazitäten kurz nach dem Crash dürften zum absoluten Flaschenhals werden, weswegen ich große Mengen an Junksilver (legiertes Silber) lieber jetzt noch empfehle in Investmentgrade (999 oder 9999) umzutauschen. Der Tausch lohnt ab ca. 100 oz Feinsilber, also mindestens 4kg Junksilver.
 

[12:00] Leserzuschrift-DE: Gute Vorschläge im Buch 1 von Herrn Klima:

Werteste HG-Gemeinde. Die Bücher des Herrn Klima beziehen sich bei dem Auslöser des Crashs nicht auf Terror. Da war die damalige Prognose falsch, aber nachvollziehbar.

Jedoch: Im Buch sind einige sehr gute Vorschläge für Tätigkeiten im kleinen und mittleren Bereich für Tätigkeiten im und nach dem Crash enthalten. Diese kann man mit eigenem Hausverstand noch erweitern bzw. optimieren.

Ich habe für meinem Teil schon ein paar Schwerpunkte gesetzt (im Kleinen und im Großen) wo ich diversifiziert investieren kann. Hier ein paar Beispiele: Grund- und Boden, Aktien am Tiefpunkt, Tischlerei, Fahrradreparatur, Munition, Krisen-Kommunikation bei einem Stromausfall und ein paar andere größere Investitionen. Es muss immer bedacht werden, was die Menschen benötigen und was sie sich leisten können und wollen (zielgruppengerechte Investition).

Dazu käme bei mir: Eine ehrenamtliche, freiwillige und OHNE Bezüge Tätigkeit in der kommenden kaiserlichen-Verwaltung. Warum? Weil aktuell 95% Vollpfosten in der Verwaltung arbeiten. Heute wieder einen Fall gehabt, wo ein Abteilungsdirektor eines Landesministeriums Geld ohne Ende in den nächsten zwei Jahren verbrät ohne das eingegriffen wird. Auf meine Frage hin nur die Antwort: Lassen wir ihn zwei Jahre machen und dann ist er eh in Pension. Dann können wir alles Rückabwickeln und es richtig machen.

Kotz und Würg!

Ich warte auf unsere Majestät den Kaiser!

Im neuen Kaiserreich wird sehr vieles ehrenamtlich geschehen.WE.
 

[8:15] Leserkommentar-AT: Ackerpreise um 3-4 Unzen Silber (gestern):

Nun, ich glaube auch, dass es 1 ha Acker bestimmt nicht (allgemein und risikolos) um 3-4 Unzen Ag geben wird, da kaufe ich von meinem EM mehrere Ortschaften komplett zusammen und dann gibt es ja doch noch ein paar andere außer mir, mit EM, mit gleichen Absichten!
Jeder wird Ackerland nur im Notfall verkaufen,bei einem langsamen finanziellen Niedergang und immer höherer Schuld- und Zinslast gibt es vielleicht viele Notverkäufe. Bei einem plötzlichen Ende des Finanzwesens werden u.U. auch die Schulden "gelöscht" oder aufgrund allgemeinem Chaos nicht eingetrieben/bearbeitet, also "vorläufig eingefroren" dann wird vielleicht gar nicht so viel Ackerland den Besitzer wechseln, und die Bauern sind dann die einzigen, die etwas produzieren und damit echtes Geld verdienen können - vielleicht können sich unerwartet viele relativ schnell entschulden? Vielleicht kommt alles ganz anders, und man kann/darf für gewisse Zeit Land nicht handeln/besitzen?
Ich glaube nicht, dass man allzu leicht als reiner EM-besitzer - aber ahnungsloser Landwirt - zum Gutsbesitzer aufsteigen wird. Grundwissen über die Sache wird man schon brauchen, sonst wird man von den jetzigen Bauern und vielleicht späteren Arbeitern zumindest ausgetrickst werden. Man wird vielleicht der Todfeind dieser Vorbesitzer sein!!!

Kauft man größer ein, wird das Durchsetzen seines Anspruches schnell unmöglich werden!
Die Rechtslage wird höchst unsicher sein, man wird sich des Besitzes nicht sicher sein - gestritten wird dann eher mit Blei als mit Anwalt! Die bisherigen Besitzer haben alles verloren, und ziehen nicht freiwillig ab - vertreibt man sie dann mit Waffengewalt?
Kaufen, wo man die Gegend, Personen, Sitten nicht kennt - das ist wohl eine feindliche Landnahme zu der man eine kleine Privatarmee braucht!?
Wer früh und billig kauft, geht hohes Risiko ein, kann auch alles EM dabei verlieren, wer länger auf sicherere Verhältnisse wartet, zahlt dann sicher auch schon wieder einen höheren Preis.

Mein persönliches Fazit: ich bin EM-gerüstet, kenne mich in der Landwirtschaft halbwegs aus, erwarte mir schon gewisse Gelegenheiten zur Vergrößerung meines Landbesitzes, aber sicher keine enormen Zukäufe. Ich werde in mir bekanntem Gebiet von mir bekannten Leuten zukaufen, deren Grundlage ich nicht zerstöre, ich werde wenig Risiko eingehen, die Kollegen werden etwas kleiner ich werde etwas größer.
Ich habe zB. immer ein paar tausend Liter Diesel eingelagert (ohne Bioanteil natürlich!!) der wird gebraucht werden, damit können mir persönlich bekannte Bauern vielleicht das nötigste einige Zeit weitermachen, der Diesel kostet einen ha, einen weiteren ha kaufe ich für EM, mit dem EM können die anderen wieder etwas Notwendiges kaufen. Gegen laufende Lebensmittelversorgung wird natürlich da und dort ein ha seinen Besitzer wechseln. Win-Win wird gefragt sein. Ich schaffe mir bei solchen Aktionen höchstens zusätzliche Verbündete und keine Feinde! So könnte Besitzaufstockung kurz nach dem Crash vielleicht funktionieren.

Wer jetzt einfach nur rechnet: Ich habe 50 kg Ag, also 1600 Uz und kaufe nach dem Crash um 4Uz/ha Land der besteht zwar die 3. Klasse Volksschule, aber der Traum von 400 ha Großgrundbesitz wird recht schnell beendet werden, durch eine Kugel, eine Axt oder eine Mistgabel eines besitzlosen Bauern! So einfach wird das bestimmt nicht laufen! Die Rechnung wird weder bei 4Uz/ha noch bei 10Uz/ha, auch nicht bei 100Uz/ha aufgehen.
In meiner Gegend hören viele kleine Bauern auf, verpachten an größere, aber verkaufen nicht, somit ist der durchschnittliche Grundbesitz immer noch bei unter 10ha, die Besitzer wohnen vor Ort. Nach dem Kauf der 400 ha gehört mir zwar der gesamte Ort, aber ich habe mindestens 50 Familien um ihren Grundbesitz gebracht, und dann sind da noch ein paar tausend Ortsbewohner, die nach dem Crash nicht einmal etwas zu essen haben! ...die alle werden für mich die Grundstücke bearbeiten und mir den Erlös abliefern???

Der "Deal unseres Lebens" ist, dass wir die größte Lüge seit Menschengedenken vor der Masse durchschauen: das jetzige Fiatgeld. Wir tauschen überbewertetes Fiatgeld (=NICHTS, =NULL) in echtes physisches Geld, neben anderer Vorsorge (Nahrung, Verteidigung).
Mit diesem echten Geld werden wir nach der Neubewertung EM/Fiat je nach Risikobereitschaft früher oder später wieder in andere Investments gehen, ich wünsche allen HGlern viel Erfolg dabei! Aber träumt bitte nicht jetzt schon von Hektarpreisen und Grundbesitz, das ist viel zu einfach gedacht, und wir müssen die neue Zeit erst einmal erleben!

Bei Agrarland bin ich auch aus einem anderen Grund skeptisch: es könnte wie heute Restriktionen geben, wer dieses Land kaufen darf. Besser ist es vermutlich, nach dem Wieder-Öffnen der Banken, diesen die Kredite von Firmen abzulösen. Nicht vergessen: zumindest für die Leistungsträger soll es in der neuen Monachie nach einigen Jahren enormen Wohlstand geben.

PS: das betrifft jetzt Ostdeutschland: es gibt Indikatoren dafür, dass sich nach 1945 enteignete Adelige ihre Ländereien zurückholen werden.WE.

[9:45] Leserkommentar-DE: zu Adlinge holen sich Besitz zurück:

Ich kann bestätigen, daß hier in MV gerade Schlösser und Landsitze renoviert werden. Ist mir beim vorbeifahren seit längerer Zeit schon aufgefallen und vor kurzem gab es eine Randnotiz in der Regionalpresse, daß Schwerin eine größere Summe für diese Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten ausgibt. Paßt also zeitlich alles zusammen und die Adligen könnten dann wieder übernehmen.

Auch in Österreich werden seit etwa 2 Jahren die Schlösser der Adeligen renoviert.WE.

[9:50] Leserkommentar-DE: Landwirtschaft ist kein Honiglecken:

Ich habe als völliger Laie vor ein paar Jahren einige Einblicke in die Strukturen landwirtschaftlicher Betriebe bekommen. Von daher ist meine heutige Überzeugung, dass dieser Beruf als höchst anspruchsvoll zu bezeichnen ist. Es ist ein hohes Querschnittswissen und vor allem Können zu höchst unterschiedlichen Themen wie Biologie, Technik und Betriebswirtschaft erforderlich und dazu muss man erstmal Lust haben und in der Lage sein. Allein mit Spass ist ein Betrieb mit einer positiven Rendite jedenfalls nicht zu führen.

Vor diesem Hintergrund führe ich auch heute immer wieder mal Gespräche mit Hofbesitzern, wobei interessante Aspekte zu Tage treten. Erfolgreiche Betriebsleiter haben regelmäßig ein fundiertes kaufmännisches Wissen, in einem Fall hatte der Mann lange Jahre in einer Bank gearbeitet, bevor er den – mäßig – laufenden Hof vom Vater übernahm. Heute ist der Erfolg sichtbar.

Bezüglich eigener Vorstellungen habe ich definitiv Abstand von dem Glauben genommen, einen Hof komplett übernehmen zu können. In Frage käme eventuell eine finanzielle Hintergrundbeteiligung und auch die beträfe nur einen Teil meines Kapitals. Es wird auch wieder Aktien geben, anders gehtdas gar nicht.

[12:00] Leserkommentar-DE: Adel kauft Wald:

Auch in meiner unmittelbaren Nachbarschaft (Sachsen) kauft der alte, 1945 enteignete Adel insbesonders alle zum Verkauf stehenden Waldflächen auf - zu den doppelten Marktpreisen. Auch am Rückkauf des alten Stammsitzes der Familie (Schloß) sollen sie offenbar interessiert sein, so munkelt man. Da fragt man sich, die haben die plötzlich das Geld dafür her, nachdem sie damals enteignet wurden?

Auch bei manchen Schlossrenovierungen fragt man sich das.WE.

[12:45] Der Silberfuchs: Zum Kommentar von 12:00 Uhr:

Wer einmal etwas aufgebaut hat oder über Generationen bewahrt und gemehrt hat, der kann dies auch wieder tun. Zeit genug war dafür. Da der alte Adel immer schon nach der Drei-Speichen-Regel gewirtschaftet hat, sind durch Enteignung (vornehmlich im Osten) vielleicht zwei Speichen verloren gegangen, nicht aber alles. Was dort an Gold bzw. "Geld" übrig geblieben ist, dürfte noch immer genug für einen Neuanfang gewesen sein. Den Rest haben eben Geduld und Zeit getan. Und vielleicht wird mit den hier bezeichneten auffälligen Renovierungsarbeiten nur das überschüssige Papiergeld entsorgt, bevor es gar nichts mehr wert ist.

Zum Thema EM gegen Ackerland: Edelmetalle sind ein Minderheitenprogramm. Wir reden über vielleicht drei Prozent der Bevölkerung, die über nennenswerte Mengen (>100g Au und/oder >1kg Ag) verfügen. Wenn darunter 10 % echte Investoren sind, dann reden wir über 3 aus 1.000 Menschen, die dann potenziell Ackerland erstmalig erwerben oder aufstocken. Einen Run darauf sehe ich so also nicht heraufziehen. Mich selbst zum Beispiel interessiert Ackerfläche eher weniger. Was ich mir hingegen gut vorstellen kann, ist ein Haus mit einem so großen Grundstück, dass der zugehörige Grund die Familie und die Hausangestellten auskömmlich ernähren kann. Bauer im Hauptberuf zu sein, muss einem nicht nur gegeben sein, man muss es auch wollen, was die Zahl der Interessenten nochmals verringert.

[13:50] Der Bondaffe:
Ich finde die Ackerlanddiskussion äußerst interessant, da ich mich bei den Preisen überhaupt nicht auskenne. Allerdings kann man diskutieren wie man will und Hoffnungen haben. Dazu nur eines. Sind all die Ackerlandbesitzer ganz ganz ganz sicher, daß Ihnen dieses Land, von dem Sie hier sprechen, auch wirklich gehört? Können Sie das Risiko ganz ausschließen, daß Sie vor einem Crash oder nach einem Crash nicht enteignet werden und die Karten völlig neu gemischt werden? Enteignung klingt brutal, aber was tun Sie, wenn Sie rückabgewickelt werden? Wenn es auf einen Stand, sagen wir mal, 1918 oder 1945 zurückgebracht wird und die gegenwärtigen Besitzer „entschädigt“ werden.

Wie es aussieht, holt sich etwa der enteignete Adel seine Ländereien wieder zurück. Dabei kann auch enteignet werden.WE.


Neu: 2017-03-26:

[9:00] Leserzuschrift-DE: Preise  für Ackerland und Grünland nach den Crash:

Ich bin seit ihre Seite besteht treuer täglicher Leser ihrer Seite.Ich kann nur sagen weiter so und für Sie nur das Beste.Ich bin stark in Edelmetalle interessiert und möchte mir nach dem Crash in grossem Umfang Ackerland und Landwirtschaftsland kaufen.
Ich habe nun ein sehr wichtiges Anliegen an Sie was sie vielleicht selbst interessieren könnte.
Ich würde Sie gerne um ihren Rat fragen und zwar möchte ich wissen sofern Sie die Frage beantworten können,wie hoch wird der Preis nach dem Crash bei Landwirtschaftsland liegen in Relation zur heutigen Währung sein?

Also heute kostet bei uns in Süddeutschland,Schweizergrenze 1 Hektar Grünland 10 000 Euro und Ackerland das doppelte 17 000 Euro.
Das entspricht etwa 3- 4 Monatslöhnen und wenn sie sagen,dass nach dem Crash 1 Unze Silber der Durchnittslohn eines Arbeiters beträgt müsste ich etwa für einen Hektar Landwirtschaftsfläche 3-4 Unzen Silber aufbringen?

Viele wollen derzeit nicht verkaufen und sagen dass sie das Land nur in Notzeiten verkaufen wollen und die Meinung herrscht vor dass Landwirtschaftsland nie an wert verliert aber ist das richtig?Es verliert zwar nicht seinen ganzen Wert aber einen Teil in Relation zum heutigen Geld nicht war?
Viele mit denen ich spreche sagen ich sei ein Spinner,ein Crash gibt es nie und die Preise steigen immer weiter,ich sei ein Träumer aber wer zuletzt lacht lacht bekanntlich am besten.Natürlich schweige ich über meine Edelmetalle.

Die Preise von Agrarland werden in Gold gerechnet auch stark sinken, aber nicht so stark wie die für Bauland oder Immobilien. Viele Bauern, die heute nicht verkaufen wollen, werden dann verkaufen müssen.WE.

[12:50] Nachdem Leserfragen reingekommen sind: im Archiv dieser Seite gibt es eine Menge Anregungen und Einschätzungen.WE.

[19:00] Leserkommentar-DE:
Ich staune immer wieder über solche Leserzuschriften (9 Uhr) zum Thema Ackerlandkauf nach dem Crash. Erst einmal bekommt man heutzutage für 17.000 EUR nur Ackerland in schlechter Qualität (niedrige Bodenpunkte). Bei uns in Norddeutschland kostet der ha im Schnitt um die 35.000 EUR bei 45-50 Bodenpunkten. Ich bin selbst Eigentümer von mehr als 100 ha Ackerland und versuche stets, Flächen zu erwerben. Leider gibt es eine Große Anzahl Interessenten und die Konkurrenz ist groß. Finanzieren muss übrigens so gut wie kein Käufer. Die zahlen quasi alle "bar". Warum sollten diese Eigentümer dann nach dem Crash verkaufen? Zudem wundere ich mich wirklich über das Wunschdenken, für 3-4 Unzen Silber einen ha Acker zu bekommen?! Sollte es je zu einem Massenverkauf von Ackerland zu diesen Fantasiepreisen kommen, dann kaufe ich unseren gesamten Landkreis auf. Zumindest habe ich einige Zentner Silber, die dafür eingesetzt werden könnten. Bitte überschätzt nicht die Kaufkraft von Silber nach einem Crash. Wer jetzt 1000 Unzen sein eigen nennt, wird dann auch nicht reich sein. Zum Überleben reicht es aber. Mit 1000 Unzen Gold sieht das schon anders aus.

Derzeit heisst es abwarten und das eigene Gold und Silber zu beschützen.WE.

[20:00] Der Silberfuchs:

Wer den Artikel (heute verlinkt) auf Gold und Silberminen bis zu Ende gelesen hat, der weiß zumindest eines: Es ist zunächst einmal wichtig, EM physisch zu besitzen. Auch wird für Investorenneulinge noch einmal erwähnt, wie hoch die Quote sein darf: 85% des Vermögens. Was der kluge Landwirt aus Norddeutschland hier vollkommen unterschätzt ist, dass es unter den Lesern hier wirklich sehr viele neue Investoren geben dürfte, die so schlau wie JPMorgan sind und Silber sehr stark übergewichtet haben, weil sie erwarten, dass die Kaufkraft von Silber gegen Gold vielleicht zehnfach oder mehr aufwerten könnte ... und dann! (Wenn dies vor der Kaufgelegenheit für Acker geschieht, werden viele schon auf Gold umgestiegen sein ...) So werden aus 50kg Silber leicht 5...10kg Gold - oder mehr.


 

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