Investment - Allgemein

Diese Seite beschreibt allgemeine Themen zum richtigen Investieren, ohne Gold/Silber, Immobilien. Inklusive aller Papier-Investments. Gold-Themen sind auf den Gold-Themenseiten.

Neu: 2020-01-24:

[9:25] Focus: "Habe ich im Alter nie erwartet": Rentner muss von 5 Euro im Monat leben

"North Wales Live" erzählte Boff auch, wie es so weit kommen konnte. Laut dem 68-Jährigen hatte er im Jahr 1988 eine private Altersvorsorge über einen Makler bei Standard Life abgeschlossen. Gleichzeitig war er damit aus der gesetzlichen Rente ausgeschieden - und zahlte somit auch weniger Sozialversicherungsbeiträge. Dass das im Alter zu einem enormen Nachteil für ihn werden würde, habe er angeblich zu dem Zeitpunkt nicht gewusst. „Ich wünschte, ich hätte in etwas physisches, Eigentum oder Gold investiert, anstatt in eine Rente, um diese Katastrophe zu vermeiden“, so der 68-Jährige.

Dieser Mann hat sein finanzielles Schicksal unwiderruflich in fremde Hände gelegt.


Neu: 2020-01-22:

[13:20] Leserzuschrift-AT zu Dax erklimmt Rekordhoch und sinkt sogleich

Passend zum nahenden Systemende...

[13:45] Das ergibt eine ordentliche Fallhöhe beim Crash.WE.


Neu: 2020-01-17:

[14:45] ET: Sparen: 55 Prozent der Deutschen wünscht sich ein Jahresgehalt als Rücklage

[16:00] Der Mitdenker:
Wen haben diese Witzbolde denn da befragt? Eigentlich müßte ich erst mal laut lachen, ob solchen Blödsinns. Wünschen kann man Vieles, von der Sahnetorte bis zur 30m-Yacht. Das Leben, ihr Träumer, bestimmt die Realität. Die meisten Normalos schuften, um gerade über den Monat zu kommen; ohne Dispo sähe es für Viele rabenschwarz aus, denn der Monat hat für sehr viele Deutsche Malocher einfach zu viele Tage. Also jeden Monat der gleiche Rhythmus: Überziehen - Ausgleichen durch das neue Gehalt - ab 20. wieder Überziehen usw. usw. Und wenn sie nicht gestorben sind ... Ein Monatsgehalt als Rücklage, diese Utopie ist für so Viele undenkbar, gar vom Jahresgehalt schwadronieren nur Phrasendrescher im Elfenbeinturm. Da ist die Leasing-Rate für den teuren Karren, die Markenklamotten für die Blagen, der überteure Urlaub ... Und Michel, gemolken bis Blut kommt, tappt aber auch in jede Falle der Auto-Höker, Lumpentempel und Reiseanbieter. Werbung kostet nicht umsonst Millionen.
Alle NWO-Fetischisten reiben sich die Hände: Michel macht genau das, was er soll, nämlich konsumieren bis der Arzt kommt, ansonsten Klappe halten, denn den Rest erledigen Andere - und natürlich immer zu unserem Besten.

Träumen wird man wohl noch dürfen, auch wenn man zur Monatsmitte schon im Dispo ist.WE.


Neu: 2020-01-14:

[14:35] Bild: Elon Musks Börsen-Boom Tesla wertvoller als Ford und GM zusammen

Wenn Börsianer spinnen...


Neu: 2020-01-05:

[16:45] Silberfan zu Gulf Stocks Plunge On War Threat, Aramco Hits Lowest Since IPO

Börsen in den Golfstaaten (siehe Charts) sind schwer eingebrochen. Je nach Verlauf, eine Entspannung wird es wohl in den nächsten Tagen nicht geben, könnten auch die Börsen im Rest der Welt getroffen werden. Sichere Häfen sind hier bekannt und sollten von vielen Investoren jetzt stärker gesucht werden.

Seid sicher, kommende Woche haut es auch bei uns alles zusammen.WE.


Neu: 2020-01-04:

[13:05] MM: Lebensversicherer-Pleiten kaum noch abzuwenden

[15:00] Der Bondaffe:

Netter Artikel, man flößt den Schafen durchaus Angst ein, weiß aber genau, daß diese nicht handeln werden. Lassen Sie uns einen interessanten Beobachtungspunkt einnehmen. Was ist bisher passiert? Außer großem Geplärr, wonach "Lebensversicherer-Pleiten kaum noch abzuwenden sind", ist "noch nicht viel" geschehen. Ein Punkt ist sicher erwähnenswert, dieser wird aber nicht groß öffentlich diskutiert. Es geht um die Dividendenzahlungen der Lebensversicherungsgesellschaft als Aktiengesellschaft an die AKTIONÄRE der Lebensversicherungsgesellschaft. Solange hier noch "gut Geld im Topf" ist verdient der Eigentümer der Lebensversicherungsgesellschaft immer noch ganz gut. Wenn der Topf allerdings leer ist (mit "Topf" meine ich die Geldsteuerungsmechanismen und Geldtöpfe in der Lebensversicherungs-AG selbst) wird es schwierig. Dann schaut es schlecht aus mit Zahlungen von Vertreterprovisionen und Dividenden.

Jetzt wird es interessant. Dank der EZB-Nullzinspolitik und dem Anleihenaufkaufprogramm sind die Kurse für festverzinsliche Papiere durchwegs gestiegen. Sagen wir die letzten zehn Jahre. Kursrückgänge oder Kursverluste sind durch einen generellen Zinsanstieg vermieden worden. Man suhlte sich in einer "positiven Umgebung", wohl wissend, daß kursmäßig nichts negatives passieren wird. Die Ertragslage hat sich zwar aufgrund von Nullerträgen = Nullzinsen nicht verbessert, das kann man aber schon verschmerzen. Zumindst diejenigen, die solide und konservativ gewirtschaftet haben. Die Branche ist natürlich erfinderisch und hat bestimmt schon Strategien bei einem generellen Zinsanstieg entwickelt. Wie ziehen sie sich am besten aus der Affaire - nein das ist falsch formuliert - wie ziehen sie sich am besten aus der Affaire und wie verdienen sie zusätzlich oder wie machen sie den größten Reibach in der Firmengeschichte bzw. des Jahrhunderts?

Das ist ganz einfach: Sie wetten (hauptsächlich mit Terminkontrakten) gegen den Markt (also die Kundenbestände an Festverzinslichen) die sie selbst verwahren und verwalten. Sie kennen noch dazu alle Deteils. Damit verdienen sie ein Schweinegeld. Dann beginnen sie über die Kursrückgänge zu jammern und lassen sich die Papiere von der EZB oder vom Staat teuer abkaufen. Dann ist über mehrere Ecken der Steuerzahler wieder dran. Dann kann die Lebensversicherungsgesellschaft schon pleite gehen (später gründet man einen neue) und die Bestände hat die EZB oder Vater Staat an der Backe.

Das alles ist nichts Neues, denn es ist schon einmal geschehen. Nämlich in der US-Subprime-Krise 2007 velief es durch die Bündelung von Hypothekenkrediten aller Art nicht anders. Nur diesmal läuft das Spielchen auch über die Staatsanleihenmärkte und die EZB kauft schon monatlich weiter fleißig alles mögliche auf. Das Spiel läuft also schon. Gearscht wären SIE nur, wenn ein ganz schneller Bond-Crash kommen würde. Aber selbst hier werden wir dann erkennen, daß ganz ganz laut nach der Hilfe von Vater Staat geschrien wird. So werden sie es machen.

Teuer den ganzen Bondramsch an Staat und EZB verkaufen, mit Terminkontrakten gegen die eigene Kundschaft wetten (dabei wettet aber nicht die Lebensversicherungsgesellschaft dagegen, sondern die Eigentümer, also die Aktionäre der Gesellschaft), zum Schluß gründet man eine neue Lebensversicherungsgesellschaft und kauft Vater Staat und EZB die übrig gebliebenen Bonds wieder billig/st ab. Und wer als Lebensversicherungsgesellschaft Fehler macht wird liquidiert und von einer größen Gesellschaft = Haifisch gefressen. Wohlgemerkt, daß hier ist ein Szenario wie es laufen wird. Ob es sich realisieren kann ist etwas anderes. Aber es sind die einzigen Möglichkeiten die bleiben.

Das Wichtigste hätte ich beinahe vergessen. Der Lebensversicherungskunde hat im gierigsten und wahrscheinlichsten Szenario nichts davon. Man wird ihm daher die Verträge nicht kündigen, man wird ihm ein Angebot machen, wonach er/sie zehn bis zwanzig Prozent der eingezahlten Beträge als Bondmarktausfall-Zahlung zurückerhält. Ohne irgendwelche weiteren Ansprüche und der Vertrag ist dann endgültig aufgelöst.

Einige Lebensversicherer sind aber schon pleite gegangen.WE.


Neu: 2020-01-01:

[16:25] FAZ: Berechnungen der DZ Bank : Privates Geldvermögen der Deutschen auf Rekordhoch

[18:00] Der Bondaffe:
Na, wenn das die "Sparer" wüßten. Da habe ich mich kurz schlau gemacht und folgendes gefunden. Demnach beträgt der Banknotenumlauf Ende 2019 in der GESAMTEN EUROZONE lt. Deutscher Bundesbank 1,2 Billionen EUR.
Lt. dem FAZ-Artikel beträgt das Geldvermögen der privaten Haushalte im abgelaufenen Jahr 2019 etwa 6,6 Billionen Euro. Ganz schlau wird man aus dem Artikel nicht, da nur 1,8 Billionen Euro, also gut ein Viertel (27 Prozent) des privaten Geldvermögens der deutschen Haushalte, „zwischengeparkt“ wären. Das wären die "Spar"einlagen bei Banken.
Nichtsdestotrotz ist das Schlamassel schnell zu entdecken. Denn 1,2 Billionen EUR Bargeldumlauf in der gesamten EUROzone stehen 1,8 Billionen EUR deutsche Kundensichteinlagen gegenüber. Wenn jetzt ein Teil der Sparer aufgrund der offensichtlichen Diskrepanz unter der "Unterdeckung" der Sichteinlagen auf die Idee kommt, das Geld schnell abzuheben, sind die Banken offensichtlicherweise "pleite". Der "Sparer" fragt: "Wo ist mein Geld?". Der Bankangestellte sagt: "Wir haben kein Bargeld mehr, es kommt auch keines nach". Viele werden sich damit nicht abspeisen lassen. I want MY money back.
Denn die Geld-Funktion des "Wertaufbewahrungsmittels" ist nicht nur auf das Bankkonto beschränkt. Das geht mit Bargeld auch zu Hause.

Irgendwann geht bei einem Bank Run das Bargeld aus. Diesesmal geht auch das Bargeld unter.WE.

 

 

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