Landwirtschaft & Ernährung

Informationen über Landwirtschaft und Ernährung, besonders im Hinblick auf den Crash der kreditabhängigen und logistikorientierten Landwirtschaft in einer Krise. Diese Seite ist aber kein Kummerkasten über Monsanto & co.

Neu: 2017-09-13:

[20:15] Zeit: Italien muss Genmaisanbau erlauben


Neu: 2017-09-02:

[9:20] Geolitico: Zahl der Selbstversorger steigt

Der Autor dieser Zeilen erzeugt Kartoffeln, Tomaten, Bohnen, Blumen, Rettiche, Rote Beete, Birnen, Äpfel, Pflaumen, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Weintrauben, Süß- und Sauerkirschen, Aprikosen, Mirabellen, Sanddornbeeren, Brombeeren, Brennholz und Schafsfleisch selbst. Im Winter werden Hauswein und Schleenschnaps bereitet. Da lohnt sich das Leben auf dem Lande, und es hat Sinn. Man guckt öfter in die Kühltruhe oder in den Kamin als ins Fernsehen und ist immer in Bewegung.

Das ist ein weiterer Vorteil des Landlebens.

[10:10] Leserkommentar:

Richtige Selbstversorgung im Sinne von Autarkie ist schlicht nicht machbar. Es gibt auf YouTube einen Kanal der nennt sich "Der Selbstversorgerkanal" Ralf der Kanalbetreiber hat das mal durchgerechnet. Man kommt nie auf die nötigen Kalorien. Man kann eine gewisse Zeit durchhalten, aber dann ist man wieder auf Nachschub hochkalorischer Nahrungsmittel angewiesen. Trotzdem gut sich soviel man kann selber anzubauen und mit dem dadurch gesparten Geld Haltbares einzulagern. Ein anderer Aspekt ist, wie hier schon oft gebracht: Wer seine Autarkie nicht beschützen und Fressfeinde abwehren kann, wird wohl sein Kohlgemüse von unten betrachten müssen.

[13:00] Dieser Artikel ist eine Idealisierung, hat aber mit der Realität wenig zu tun. Wer tut sich diese Arbeit wirklich noch an?WE.

[10:50] Leserkommentar-DE:

Interessant, scheint doch manch einer seinen Restverstand zu nutzen. Der beste Satz: "Die Zahl der Rindviecher hat sich nicht nur in der CDU, sondern auch im Stall und auf der Weide stark erhöht, und auch die Schafsherden sind gewachsen."

[12:40] Der Silberfuchs:

Sich allein als Familie vollständig mit Lebensmitteln zu versorgen mag funktionieren, wenn man bereit ist von März bis Oktober mindestens 60 Stunden die Woche aufzuwenden. Dann entstehen, hinreichend fruchtbares Land vorausgesetzt, sogar gewaltige Überschüsse an Nahrung. Leider haben diese heutzutage so wenig Wert (verzerrt durch Falschgeldsystem), dass sie die anderen notwendigen Güter (Baumaterialien, Werkzeuge, Maschinen wie Kühlschrank, Waschmaschine, Benzin, Strom etc) dafür nicht ersetzen/reparieren/nachkaufen können. Ab Gruppen von 20...30 voll arbeitsfähigen Menschen, die sich selbst versorgen, wird es komfortabler für alle. Ab 300...400 Menschen - ein Dorf! mit allem "drum und dran" aber ohne "Geld" - wird es sogar luxuriös, weil dann auch z.B. ein Arzt, ein Bürgermeister, ein, zwei "Verwalter", einige Händler u.s.w. möglich sind.

Was ich sagen will: In einem Echtgeldsystem ohne die mehr als 50% Wasserkopf (=Steuern) und ohne die 10% chronisch durch Dritte zu finanzierenden "Sozialfälle" (Zugereiste, Arbeitsunwillige = noch mehr Steuern und Aufschuldung/Inflation) bräuchte man nicht nur keine "billigen" Produkte aus Bangladesh und müsste trotzdem nur 4...6h am Tag arbeiten um doppelt so gut wie heute leben zu können. Vielleicht kommt das bald. Nicht für alle. Aber für die, welche das Geldsystem verstanden haben bestimmt, wenn sie zuvor die hässlichen und unausweichlichen Kriegs-Wochen im alten System überleben...

[13:00] Richtig, die Wasserköpfe und das Falschgeldsystem müssen weg. In Zukunft wird es dann wieder einen viel höheren Selbstversorgungsgrad als heute geben.WE.

[14:35] Leserkommentar-DE zum Leser von 10:10:

Ja, völlige Autarkie ist nicht für jeden umsetzbar, das ist sicherlich wahr. Aber sogar ein Anbau von eigenen Lebensmitteln im noch so kleinen Rahmen lohnt sich immer, gerade zu einer Zeit, wo immer mehr Zeitgenossen das dafür notwendige Fertigkeiten fehlt und das Wissen um Lebensmittelanbau verlorenzugehen droht. Glücklicherweise scheint das Interesse am "Rentnerhobby" Gärtnern aber gerade bei den Jüngeren in letzter Zeit recht stark zu wachsen und sich wieder einer steigenden Beliebtheit zu erfreuen.

Der Grad an Selbstversorgung ist auch eine Frage der verfügbaren / bewirtschaftbaren Fläche und der verfügbaren Arbeitskräfte. Alleine kann man alle anfallenden Arbeiten kam bewerkstelligen, auch das ist sicher richtig, dazu hat der Tag zu wenige Stunden und der Einzelne auf Dauer zu wenig Energie. Aber als funktionierende Familie stehen die Chancen schon wesentlich günstiger. Wenn dann noch eine funktionierende Nachbarschaft dazu kommt, die ebenfalls Lebensmittel produziert, ist der Tauschring schon nahezu perfekt: Man tauscht z.B. Gemüse und Eier gegen Milch und Heu/Stroh und Getreide, veredelt die Milch zu Quark, Käse, Butter usw., das Getreide zu Brot und Brötchen. Diese veredelten hochwertigen Lebensmittel (man weiß was drin ist!) bieten sich wiederum als (äußerst beliebte!) Tauschmittel an, oder man verschenkt sie ab und zu, denn gute Freundschaften und Nachbarschaften wollen gepflegt sein. Man muß also bei weitem nicht alles unmittelbar selbst erzeugen ...

Auch die Wirtschaftsmethoden müssen auf Selbstversorgung zugeschnitten sein, also nicht annähernd vergleichbar mit der heute üblichen zwangssubventionierten Monokulturwirtschaft. Subvention war ein Köder, ein falscher Anreiz, der Viele in finanzielle und wirtschaftliche Abhängigkeit geführt hat. Ein Hof, der sich weitgehend selbst erhalten kann, muß wirtschaftlich breit aufgestellt sein, so wie es bis in die 1950er Jahre hinein üblich war. Also nicht nur Milch, nur Kartoffeln, nur Schweine, nur Gemüse, nur Obst, nur Brennholz, sondern eine gesunde Mischung aus möglichst vielen unterschiedlichen Teilbereichen. Mißernten, mögliche Krankheiten und Rückschläge in einem Bereich können bei sinnvoller wirtschaftlicher Diversifizierung durch gute Erträge in anderen Bereichen abgefedert werden. Bienenhaltung liefert nicht nur Honig, sondern sorgt auch "nebenher" für die zuverlässige Bestäubung der eigenen Pflanzen im Garten (Obst, Gemüse).

Wir bewirtschaften als vierköpfige Familie (alles Erwachsene) einen vergleichsweise kleinen Hof, den wir vor zwei Jahren begonnen haben zu einem Selbstversorgerhof um- bzw aufzubauen. Das erste Jahr war sehr hart (zusätzliche Gartenflächen urbar machen usw), kostete uns pro Person 10 kg Körpergewicht (vor allem Hüftgold) trotz gutem, reichhaltigem Essen. Aber wenn die Grundlage einmal geschaffen ist, geht es leichter und man kann damit beginnen, mit verschiedenen Dingen (Anbauprinzipien, Permakultur usw) zu experimentieren. Die Tiere fühlen sich wohl, werden alle weitestgehend ihrer Art entsprechend gehalten, und danken es mit guten Leistungen, Erträgen und hochwertigen Produkten: Geflügelgehege mit Schwimmteich für die Enten, daneben Schafe, Ziegen, Pferde, Katzen und Hund - aber jeder muß auf seine Weise "mitarbeiten", damit alles wirtschaftlich bleibt.

Reine Liebhaberhaltung ist aus wirtschaftlicher Sicht nur eingeschränkt möglich. Für uns als Menschen dennoch ein wahrgewordener Traum. Jeder Tag bringt Gewohntes und doch auch immer Überraschungen. Aber am Ende des Tages weiß man, was man (gemeinsam) erarbeitet hat. Fast eine Paradies, wäre der gewohnheitsmäßige übliche Behördenterror nicht, dem heute praktisch jeder ausgesetzt ist. Aber auch das wird ja nun irgendwann sein baldiges Ende finden.

[14:45] Bis Mitte der 1960er hat sich eine solche Kleinlandwirtschaft rentiert, danach nicht mehr. Aber es kommt wieder.WE.

[14:45] Leserkommentar-DE: Hier muss ich dem Silberfuchs widersprechen:

Sich allein als Familie vollständig mit Lebensmitteln zu versorgen funktioniert einwandfrei. Ja von März bis Oktober hat man eine mindestens 60 Stunden Woche. Ab Oktober geht aber dann die Schlacht-Zeit los. Enten, Gänse, Broiler, Puten, Schweine usw. Ja und es entstehen gewaltige Überschüsse an Nahrung,die man aber sehr gut los wird.

Diese haben heutzutage einen hohen Wert, Die Städter kaufen und schätzen die Qualität und sind da nicht knausrig mit dem Geld. Egal ob Waren aus den Garten oder Fleisch der Tiere. Die Pflanzen sind ohne Spritzmittel und das Fleisch ohne Antibiotika.
Von diesem Geld kann man dann locker die anderen notwendigen Güter (Baumaterialien, Werkzeuge, Maschinen wie Kühlschrank Waschmaschine, Benzin, Strom etc) ersetzen.

Man darf sich nur bei Fleisch zur Zeit nicht erwischen lassen und die das ganze nicht übertreiben. Die versuchen derzeit Hausschlachtungen zu verbieten und haben das teils schon gemacht. Auch sind diese produzierten Sachen in der Krise super Tauschmittel. Alles das was ich hier geschrieben habe kommt in der neuen Zeit definitiv wieder.

Also übt schon mal dafür.WE.

[16:30] Leserkommentar-DE zum Verbot von Hausschlachtungen:

Tja, mit dem Fleisch stimmt nur eingeschränkt! Herr Eichelburg schreibt seit Jahr und Tag, dass möglichst jeder einen Jagdschein machen soll. Dann hat jeder
1. Verteidigung und
2. Lebensmittel"herstellung".

Gemäß EU-Richtlinie ist jeder Jäger (mit Jagdschein) automatisch auch Lebensmittelproduzent und darf das erlegte Wild auch ausnehmen, zerwirken und verkaufen. Und für den Eigenbedarf kann ich das Fleisch auch Räuchern und anderes haltbar machen. So wie unsere Altvorderen!

Und zu dem Musels: Ich habe gerade noch meinen Mun.-Vorrat um weitere 1.500 Schuss erhöht. Und in der nächsten Woche kommt noch mehr (wenn es noch klappt).

Ob diese Richtlinie auch die Schlachtung von Haustieren erlaubt?

[17:30] Leserkommentar-DE zu; Ob diese Richtlinie auch die Schlachtung von Haustieren erlaubt?

Nein,es ist nicht erlaubt. Jäger dürfen nur Wild, was in freier Natur geschossen wurde verkaufen, und auch nur ganze oder halbe Tiere. Zerlegt oder verarbeitet das ist verboten und kostet den Jagdschein. Ich kenne hier jemanden den das passiert ist. Er hatte zu viele gute Freunde.
Jagdschein weg und eine riesige Geldstrafe.

Tja, mit dem Fleisch stimmt nur eingeschränkt! Ja, man kann z.b ein Schwein schlachten, darf es aber nur ganz oder als halbes offiziell verkaufen. Zerlegt ist strafbar, es ist einfach so.

Ich möchte nur mal schreiben wie ich das mache und das ist rechtens.

Ich schlachte hier bei mir ein Schwein. Verkaufe 1 hälfte an Herrn A und die andere hälfte an Herrn B. Die holen jeder ihre hälfe zu sich nach Hause. Ich darf es nicht hinbringen. Dann fahre ich zu Herrn A und B und verarbeite das bei denen. Das ist erlaubt.

Aber wenn ich das alles bei mir mache und die holen dann das Fleisch und Wurst, das ist Verboten und Strafbar.

Die Verarbeitung des Scheines (Hausschlachtung) muss in dem Haus bleiben wo es verarbeitet wurde. Man darf nicht einmal dem Nachbar was geben,auch das ist Verboten.Wie es der Name sagt, Haus....schlachtung. Das sind die EU Gesetze in Deutschland die keiner versteht. Ich hoffe wirklich das bald Schluss ist.

Der Zusender ist gelernter Fleischhauer. Diese Richtlinie ist echt krank!WE.


Neu: 2017-08-10:

[18:55] Krone: Fund in Antarktis: 106 Jahre alter Kuchen ist "perfekt erhalten"

[19:55] Der Silberfuchs:

Da ich hier nur eine normale Tiefkühltruhe zur Verfügung habe, die zwischendurch alle paar Monate/Jahre abgetaut werden muss und nicht die Antarktis, bleibt mir leider nichts anderes übrig, als alles was mindestens einmal aufgetaut sein könnte (lege ich nach dem abtauen oben drauf), baldigst zu verzehren. So kann ich leider nicht den Luxus genießen, Kuchen meiner Ur-Urgroßmütter zu essen. Schade.

Spaß bei Seite: Habe extra nachgesehen, meine Silbermünzen aus den letzten beiden Jahrhunderten haben auch in diesem Sommer noch keinen Schaden genommen. Essen kann man Silber und Gold leider nicht... Kleiner Tipp, wer erhaltenes Essen aus dem Jahrgang 1986 nehmen würde: in den Dörfern rund um Pribiat / Tschernobyl / Fukushima liegt massenweise davon rum; es schimmelt nicht einmal. [Ein bisschen Spaß muss sein in diesen hässlichen Zeiten.]
 

[8:25] Genetisch veränderter Lachs: 'World first' GMO salmon hits store shelves in Canada


Neu: 2017-08-07:

[15:00] Leserzuschrift-DE: Die Landwirtschaft hat sich in den letzten 50 oder 60 Jahren sehr geändert.

Vor 60 Jahren konnte der ortsansässige Schmied noch die Maschinen reparieren, die fetten Schweine wurden an einen Metzger im Ort verkauft, der sie geschlachtet und dann als Fleisch verkauft hat usw.. Bei Pferden brauchte man nicht mal Diesel. Das war arbeitsintensiv und für heutige Verhältnisse wenig produktiv. Aber man war wesentlich autarker. Die Ernte hat man noch selbst gelagert. Heute braucht man Ersatzteile für die Reparatur evtl. aus dem Ausland. Sind die dann noch erhältlich oder macht man von 2 kaputten Maschine eine, die läuft.

Ein längerer Stromausfall ist für die Landwirtschaft eine Katastrophe (füttern und melken von Hand), ebenfalls für die daran hängende Verarbeitungsindustrie, wie Schlachthöfe, Kühlkost aus Kühlhäusern usw.

Weiter brauchen die heutigen Pflanzen eine funktionierende Versorgung mit Pflanzenschutzmitteln. Ebenfalls benötigt man ständig neues Saatgut. Früher hat man teils die eigene Ernte bei Getreide als Saatgut für das nächste Jahr genommen.
Hinzu kommt noch die hohen Verschuldung der Landwirte (auch durch die Energiewende mit verursacht), die vielen den Kauf der benötigten Güter (Saatgut, Dünger Pflazenschutz, Strom, Diesel und Erstazteile) unmöglich macht, falls sie lieferbar sind.

Da wird sehr viel zurückgedreht werden. Ersatzteile nachzubauen dürfte ein gutes Geschäft werden.WE.
 

[9:50] Leserkommentar-AT zur heutigen Landwirtschaft (Thema von gestern): 

Zu den Grundstückspreisen: ob ein Hektar 10.000 oder 150.000 kostet, es hat alles in keinster Weise mehr etwas mit Ertragskraft zu tun, das sind einfach die Auswüchse der 0%Zinsen- Finanzwirtschaft. Wenn man bei fast 0% auf Pump Land kauft, braucht es ja auch nichts abwerfen, außerdem hat man ja Grund und Boden gekauft - total sicher! Da macht es nichts, ein wenig verschuldet zu sein, denken die Leute, die auf einer finanziellen Zeitbombe sitzen, ohne es zu realisieren.

Man muß sich die alten Geschichten anhören, zu Kriegs-und Krisenzeiten (wo niemand Kredit bekommt) haben Wälder und Ländereien um ein paar Stück Brot, eine Kuh, oder sonstig Eßbarem den Besitzer gewechselt, solche Sachen können durchaus wieder kommen. Und natürlich ist es absolut sinnlos, Getreide/Mais für Spriterzeugung anzubauen. Dieses "Schnapsbrennen" braucht sehr viel Energie: wenn ich es richtig im Kopf habe: es wird ein Liter Erdöl eingesetzt um 1,3 Liters Bioethanol zu erzeugen, man könnte auch einfach das Öl verheizen, aber diese Sache schafft natürlich viele (sinvolle??) Arbeitsplätze vom Bürokraten-Politiker über den LKW-Fahrer bis zum Anlagenbauer...

Der Bauer kämpft ums Überleben, wer das meiste bezahlt, dem verkauft er seine Ware. Was am meisten Gewinn verspricht wird angebaut. Der Bauer muß im System mitspielen, oder aufhören. Und das System bestimmen Politik und Weltkonzerne, wenn die Biosprit wollen, dann gibt es eben Biosprit, der Bauer entscheidet da gar nichts. Die Landwirtschaft frißt den Großteil der EU-Gelder, ständig werden neue Vorschriften erfunden um Überproduktionen zu verhindern, alles geht nur mit immensen Fördergeldern. Landwirtschaft/Nahrungsmittelproduktion ist ein Paradebeispiel für die Fehlentwicklungen unseres Systems.

Erst wenn es (im neuen Goldstandard?) keinen Fördercent für irgendetwas mehr gibt, dann werden wieder in erster Linie Lebensmittel für Menschen angebaut, in zweiter Linie Futtermittel. Und ich persönlich glaube, dass wir dann wieder viel ökologischer produzieren, weil erstens die Giftkonzerne sowieso verschwinden, und zweitens sich die Leute zum Unkrautjäten um ein Butterbrot anstellen werden.

Die Gesamtenergiebilanz von Kunstdünger ist nicht viel anders als beim Bioethanol, ich weiß nicht, ob man sich den in Zukunft leisten wird, um überhaupt die Bevölkerung ernähren zu können. Wenn nicht, dann werden die Erträge wieder so sein wie vor 50 Jahren: vielleicht die Hälfte, oder gar nur ein Drittel? Faktum ist, daß die Böden die derzeitige Nutzungsintensität sicher nicht lange aushalten, und wir somit im wahrsten Sinne in Zukunft wieder kleinere Brötchen backen werden müssen. Im übrigen teile auch ich nicht die Meinung, daß Anbau oder Ernte wegen dem anstehenden Systemwechsel vorgezogen stattfinden. Wenn die Frucht reif ist, wird geerntet, das ist in einem Jahr mal früher, ein anderes mal wieder später.

[12:45] Der ganze Schwachsinn mit der Bioenergie wird mit dem Systemwechsel enden. Auch werden dann wieder reichlich Arbeitskräfte für die Landwirtschaft bereit stehen. Derzeit will niemand diese Arbeit machen, daher auch diese Intensivnutzung des Bodens.WE.

[13:50] Leserkommentar-DE zu:

"Im übrigen teile auch ich nicht die Meinung, daß Anbau oder Ernte wegen dem anstehenden Systemwechsel vorgezogen stattfinden. Wenn die Frucht reif ist, wird geerntet, das ist in einem Jahr mal früher, ein anderes mal wieder später."

Das stimmt aber nur teils. Ja, es wird geerntet wenn die Frucht reif ist. Aber warum wurde sie Saat dieses Jahr vorgezogen, ja.damit man früher ernten kann. So zeitig wie dieses Jahr, so was habe ich noch nie erlebt. Zumindest in unserer Region. z.b Mais Anfang April in die Erde bringen,ein Frost und alles ist weg. Das wurde sonst immer Ende April gemacht. Oder wussten die wie das Wetter wird und ist das Wetter doch Manipulliert.
Anders geht es nicht.

Man kann annehmen, dass auch das Wetter manipuliert wurde. Im Frühjahr haben wir bereits über die frühe Aussaat berichtet. Das ist sicher wegen dem Systemwechsel, damit die Ernte noch eingebracht werden kann.WE.

[14:00] Leserkommentar: Zukünftige Arbeiter in der Landwirtschaft:

Nachdem der Bioenergie Wahnsinn beendet ist, also wo das “täglich Brot“ für irgendwelche Grün-Fantastereien verfeuert wurde, stehen reichlich Arbeitskräfte zur Verfügung. Aber niemand wird sie brauchen. Schon alleine wegen der hochmodernen , maschinellen Bearbeitung in der Landwirtschaft.

Ein guter Teil der Traktoren und Landmaschinen dürften von den Banken eingezogen werden, da kreditbelastet.WE.

[15:15] Der Preusse zu den Beiträgen:

Die Traktoren und Maschinen bekommt man dann für ein Apfel und ein Ei. Das braucht man nicht mal Gold, etwas Silber wird reichen.

Auch wenn zur Zeit alles hochmodern ist, wird sich einiges ändern. Da werden auch wieder andere Kulturen angebaut, wie z.b Weisskohl, Rotkohl usw. Das wird teils Handarbeit. Nix mehr mit Mais oder Getreide, modern Ernten und dann Verbrennen, das gibt es dann nicht mehr. Es werden genügend gebraucht werden.

Eines der Probleme der heutigen Landwirtschaft ist, dass es schwierig ist, Arbeitskräfte zu finden. Niemand will bei uns diese Arbeit machen.WE.

[15:30] Leserfrage-DE zu den Traktoren:

Wenn nach dem Crash der Strom weg ist, die Banken geschlossen haben und somit den Angestellten nicht interessiert, wer noch einen Kredit offen hat. Wer kommt dann und treibt die Traktoren ein?

Bleiben ja nur private Unternehmen. Die möchten dann von ihrem Auftraggeber bestimmt keine € sehen, sondern Au/Ag oder was motiviert diese Leute sonst? Und was machen die Banken (bzw. die, die noch übrig sind) dann mit den eingetriebenen Gütern? Ich frage deshalb, um das Gesamtbild verstehen zu können.

Nach etwa 6 Monaten dürften die Banken wieder öffnen, dann kann man Pfänder aller Art bei den Banken gegen Gold-/Silber ablösen. Das dürfte gegenüber heute vereinfacht werden.WE.

[17:00] Leserkommentar-DE:
Theoretisch völlig richtig, nur was soll ein Bauer mit diesen quantitativ sicher ausreichend vorhandenen Arbeitskräften, welche weder eine Ahnung haben von Landwirtschaft noch die körperlichen Voraussetzungen für 8-14 Stunden harte körperliche Arbeit mitbringen ?

Man muss sie einfach entsprechend trainieren.


Neu: 2017-08-06:

[10:40] Der Bondaffe: heutige Landwirtschaft:

Ich habe einen Kontakt in Norddeutschland (ND), der in der Landwirtschaft tätig ist. Er hat mir das wie folgt geschildert. Die Landwirte arbeiten auf Hochtouren. Wenn die „Güter“ erntefähig sind, werden sie geerntet. Und zwar zügig, das hängt auch mit der Verfügbarkeit der landwirtschaftlichen Maschinen zusammen. Da geht es auch um das Mieten von landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Da wird nichts unnötig stehen gelassen, schon allein wegen des Wetterrisikos. Das Trocknen einer nassen Ernte macht keinen Sinn, weil es die Marktpreise nicht hergeben. Und auf der Erzeugerebne gibt es kaum Trocken- und Reinigungskapazitäten. Der Landwirt trägt das Risiko.

Durch die Regenfälle ist man mit der Ernte hinterher, bei Weizen und Raps kommt es zu Verzögerungen. Durch die Wettereinflüsse und wenn der Weizen zu lange auf der Koppel steht, sinken die Fallzahlen. Darunter leidet die Backqualität. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem die Qualität so schlecht wird, daß aus Brotgetreide zui Futtergetreide wird.

Das Wetter hat in Norddeutschland seiner Aussage nach zu Ernteeinbußen in diesem Sommer geführt. Gerade während der letzten regnerischen Tage und Wochen. Die Anbauflächen in ND seien hektarweise abgesofffen,
Das ist aber abhängig von der Region. Hier bei uns in Oberbayern ist das Wetter wesentlich besser gewesen als in Norddeutschland.
Ich denke schon allein wegen der unsteten Wettersituation gehen die Bauern kein Risiko ein. Daher halte ich ein Datum wie den 10.09. mehr für massenpublikumstauglich.

Das schlechte Wetter in ND hat auch Imkern zu schaffen gemacht, angeblich wurden viele Bienenvölker dahingerafft. Aber das nur nebenei.
Angeblich war ein Teil der Biogasanlagen in Norddeutschland nicht ausgelastet. Gerade wegen den schlechten Ernten in D. Deshalb importiert man ganz normalen Roggen hauptsächlich aus Polen. Der Roggen wird über die Ostseehäfen verteilt und über die ganz normale Handelsschiffahrt (die fahren mit herkömmlichen Energieträgern) nach D importiert. Roggen ist seiner Aussage nach die einzige Frucht, die preismässig das Verheizen in Biogas möglich macht, trotz des Transportes! Dann wird aus einem mit fossilen Energieträgern transportierten Lebensmittel grüne Energie erzeugt. Der ganz normale EU-Wahnsinn.

In D gibt es in Penkun nahe an der polnischen Grenze ein Biogasanlagenzentrum mit 50 Biogasanlagen. Diese können aus D kaum beliefert werden weil hierfür eine Anbaufläche von 10.000 ha nötig wäre, die es so nur in Polen gibt. Es gibt kaum Anbaukapazität hier im Land, da diese Zentren enorme Mengen verarbeiten können. Die werden aus dem Ausland mit herkömmlichen Transportmitteln herangekarrt.
Was Bioethaniol und Biodiesel angeht werden diese beispielsweise von der Verbio AG in Zörbig bei Leipzig oder in Schwedt an der Oder verarbeitet. Hier wird hauptsächlich ganz normaler Roggen verarbeitet, auch Körnermais. Die Ware kommt hauptsächlich aus Polen, aber auch aus Ungarn und sogar der Ukraine, auch Rumänien. Wie über die Ostseehäfen in Hinterpommern wird die Ware mit ganz normalen Diesel-Transport-LKWs herangeschafft.

Noch ein paar Dinge, die EU-Landwirtschaft ist überhaupt nicht stringent und unterliegt vielerlei Einflüssen von Interessensgruppen.
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es neue Prämien aus Brüssel. Eine EU-Verordnung sei außer Kraft gesetzt worden (was nach gültiger Reichtsauffassung nicht möglich ist) und was zu dem Phämomen führt, daß in größerem Umfang Mutterkuh- und Milchviehherden komplett abgeschafft werden. Dann wird kassiert. 50 Kilometer veranlassen Betriebe den Bau neuer „Stallproduktionen“ und weiten diese aus und kassieren für die Produktionsverlagerung wieder eine Prämie.

Vor ein paar Wochen hatte ein Landmaschinenhändler viele nagelneue Fahrzeuge (sprich Traktoren) auf dem Gelände. Die sind jetzt alle weg, aber in der Region nirgendwo im Einsatz. Keiner weiß, was das zu bedeuten hat?
Die Pacht für einen Hektar Anbauflüche liegt jetzt reicht bis zu 1.000 EUR. Auf dem Papier werden daher die Bodenpreise schön gerechnet, was nichts anderes heißt, als das man sich reich rechnet.

Die Preise für die Flächen sind in Schleswig-Holstein nun bei 70.000 € angekommen. In Niedesachsen und NRW sind wir teilweise schon bei 100.000 € und in Bayern bei 150.000 € Im Osten geht's aber auch noch für 10-20.000 € bei allerdings bescheidenen Ertragsaussichten, da reiner Sand und kein Regen! In welchem Zeitraum soll sich das durch normale Ernte amortisieren? Das ist also wie bei der völlig überteuerten Eigentumswohnung als Kapitalanlage. Die Erträge amortisieren sich nicht.

Die hohen Bodenpreisbewertungen dienen aber als Sicherheiten, gerade für die Banken. Über hohe Rohölpreise wie vor drei Jahren bei 130 $ pro Fass wird solchen Tricksereien der Weg geebnet. Hier geht D bewußt langfristig gesteuert in die Haftung.
Die Böden geben nicht mehr das her, wie man es in der Vergangenheit gewohnt war. Die Böden sind degeneriert, ein Teil biologisch tot, welches man mit Kalk, Kunstdünger, der Chemiekeule wie Kupferlösung oder Kupferdüngung auszugleichen versucht. Die Wert dieser Flächen wird somit künstlich oben gehalten, obwohl kaum ein Ertrag zu erwirtschaften ist.
„DIE NATIONALE ERNTE“ gibt es daher aus meiner Sicht nicht. Wer weiß schon, wieviel polnischer Roggen in den Vorratshäusern landet und nicht in der grünen (versifften) Energiegewinnung?

Das ganze System ist total verkommen. Was da wirklich läuft ist schwer zu beurteilen. Vor allem, was im eigenen Land an Mengen erzeugt wird? Ich glaube nicht, daß dieser Staat Vorratshaltung betreibt, daher ist es unerheblich, wieviele Millionen durchgefüttert werden müssen oder sollen. Das gehört auch zum Plan um größtmögliche Verwirrung zu stiften. Ansonsten wären die Lager schon übervoll.
Im alten Ägypten soll man das auch so gemacht haben. Das hat sieben Jahre gereicht, wenn ich mich nicht irre. Auch ein Teil der Böden scheint hinüber, also tot. Das dauert ein paar Jahre bis man die wieder normal bewirtschaften kann. Die Landwirte arbeiten auf Hochtouren was die Ernte angeht, weil man das Wetterrisiko minimieren muß.

Ja, die heutige Landwirtschaft ist total irre. Diese hohen Flächenbewertungen sind notwendig, da die Landwirtschaft total verschuldet ist. Diese Biogasanlagen sind der reine Irrsinn. Dass für diese "grüne Energie" das Getreide per Diesel-LKW aus Polen importiert wird, gehört wohl auch dazu.

Diese Zuschrift kam auf eine Insider-Information, die ich zur Begutachtung an einige Wissende verschickt habe. Diese Info kam aus dem deutschen Staatsapparat. Damit wird der Islam-Angriff für Mitte September damit rationalisiert, da bis dorthin die Ernte eingebracht werden soll. Wann dieser Angriff kommt, hat mit der deutschen Ernte gar nichts zu tun, da der Systemwechsel ein globales Projekt ist. Daher auch nichts mit der Bundestagswahl.WE.


 

Seitenauslagerung, alte Inhalte finden Sie im Archiv

 

 

 

 

 

© 2006 - 2017 by Hartgeld GmbH • Webspace powered by Domaintechnik.at