Sozialsysteme - 2012

Diese Seite befasst sich mit dem Verfall der staatlichen Sozialsysteme in der Krise.

Neu 2012-12-29:

[18:45] Die 2-Klassen-Medizin kommt: Gesundheitssystem pleite

Charité-Chef Einhäupl hält das Gesundheitssystem für nicht mehr finanzierbar. „Wir werden auf Solidarität verzichten müssen".

Die steigenden Innovationskosten seien auf Dauer nicht mehr zu bezahlen. „Eines Tages könnte das dazu führen, dass es zwei verschiedene Klassen von Patienten gibt: Die Menge, die nur die Basisversorgung erhält, und die wenigen, die sich privat eine Bessere Versorgung leisten können", sagte der Chef der europaweit größten Klinik.

Ein wahres Wort: ist in Griechenland schon üblich, dort gibt es ohne private Zahlungen sogar kaum mehr eine Basisversorgung. Auch im früheren Ostblock war es so: dort bekamen nur Privilegierte die beste Medizin. In den meisten Staaten der Welt muss man für "mehr" privat zahlen. Nur bei uns in Westeuropa glaubt man immer noch, dass der Staat/die Krankenkassen alles zahlen.WE.


Neu 2012-12-12:

[13:30] Sozialkonzerne: Die Sozialindustrie frisst unsere Zukunft

Wussten Sie, dass die Sozialindustrie der größte Arbeitgeber in Deutschland ist? Mehr als zwei Millionen Helfer kümmern sich tagtäglich um die Armen und Behinderten in unserer Gesellschaft.

Wie alle Konzerne haben natürlich auch die Sozialkonzerne ihre ureigensten wirtschaftlichen Interessen. Neben der Sozialindustrie wäre auch noch die Asylindustrie zu erwähnen.TB

[14:30] Leserkommentar-FR:

Dazu kommen Sorgerecht -allgemeine Vormundschaftsindustrie, die immense Gelder aus der Gesellschaft herauserpresst,fast wie die Mafia,dahergehend mit einem Heer an Psychologen, Sozialpaedagogen  und noch so unnuetzen gesellschaftsschaedlichen Parasiten. Ist in Frankreich nicht anders- leider. Hat man keine Faelle, dann macht man sich welche,  zu einem angeblichen "Wohl" irgendwelcher Personen.  Wuerde sich der soziale Komplex wirklich auf die Faelle von Mausearm, Sucht und Behinderungen konzentrieren, Behinderte die selbst nicht koennen, dann wuerde unsere Gesellschaft nicht aus soviel Bekloppten und Zwangstherapierten bestehen und uns ging es Allen auch wirtschaftlich  besser.

[15:45] Warum gibt es diese riesige Sozialindustrie? weil die Staaten bis jetzt endlos aufschulden konnten.WE.

[18:45] Dr.Cartoon: "Mehr als zwei Millionen Helfer kümmern sich tagtäglich um die Armen und Behinderten in unserer Gesellschaft."

Diese Jobs sind in den letzten Jahrzehnten entstanden; einhergehend mit der Deindustrialisierung unseres Landes. Quasi als Substitution Jobs. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass die Arbeitsplätze im Handwerk und der Industrie sich über ihre produktive Arbeit selbst finanzieren.

Die Sozialindustrie ist auf Steuergelder und aufschulden der Staaten angewiesen, mit jährlichen steigendem Bedarf.

Das kann und wird auf Dauer nicht gut gehen.

Der Bondmarkt entscheidet auch darüber, bald mit dem Daumen nach Unten.WE.


Neu 2012-12-05:

[19:15] Leserzuschrift - Vermögen pfändungssicher machen:

Ich hatte beruflich mit Pflegeheimbewohnern zu tun.

In einem Fall ergab sich ein interessantes Umlage Modell.

Ein älterer Herr hatte sein Vermögen rechtzeitig vor der Verwertung gerettet und in Gold getauscht. Jeden Monat besuchte ich ihn und er verkaufte mir eine kleine Goldmünze zum Mittelkurs (An- bzw Verkaufspreis) eines grossen EM Händlers.

Den Geldbetrag benötigte er um sich etwas Luxus jenseits des Hauses und seines kargen (20€) Taschengeldes zu gönnen.

Seine gesamte Pension (2400€) wurde zur Deckung der Pflegekosten herangezogen.

Also kurz gesagt hatten wir ein pfändungssicheres Renten-Umlageverfahren auf Edelmetallbasis etabliert.

Möglicherweise ein Modell für andere Goldbugs.

Dieses Taschengeld gibt es dann, wenn die Pension plus Pflegegeld nicht ausreichen, die Heimkosten zu bezahlen - ist fast immer so. Entweder wird das Vermögen des Pfleglings aufgebraucht oder wenn keines da ist, muss Sozialhilfe beantragt werden. Dann bleibt nur mehr ein kleines Taschengeld zur persönlichen Verfügung und zumindest in AT können etwa vorangegangene Schenkungen von Häusern vom Sozialamt rückabgewickelt werden. Daher ist die rechtzeitige Ummünzung in Gold eine sinnvolle Sache.WE.

[19:45] Leserkommentar-DE: Schenkungen rückabwickeln gilt auch für Deutschland. Geht, glaube ich, bis 10 Jahre zurück.
 

[19:15] Leserzuschrift - kinderlose 68er und ihre Pflege:

Ich verstehe zwar, dass es einigen Foristen offentsichtlich gut tut, ihre schlechte Laune und Frustration über gewisse gesellschaftliche Verhältnisse in oftmals recht gehässigen und einseitigen Beiträgen abzulassen, dennoch sollte man bei allem Ärger über einen möglicherweise eintretenden Pflegenotstand nicht vergessen, dass die geschmähten kinderlosen Singles der 68er-Generation über Steuern und Sozialabgaben viel zur Aufzucht der Kinder anderer Leute beitragen. Wer bezahlt die Kinderzulagen, Mutterschaftsversicherungen- und Urlaube, Vaterzeit, usw.? Es dürfte Ihnen sicher bekannt sein, dass kinderlose Singles werden in Bezug auf Steuern in allen Staaten äusserst kräftig zur Kasse gebeten werden!

In unserer Gemeinde geht ein sehr grosser Teil des Budgets an Schulen, Sonder- und Sprachunterricht, Sozialfürsorge für Familien mit Kindern, Massnahmen für Familien und Kinder, usw. Ich kenne mehrere kinderlose Singles, die gut verdienen und entsprechend hohe Steuern bezahlen. Dennoch hat sich keine dieser Personen je beklagt, dass mit dem Geld, dass ihnen der Staat absaugt, u.a. die Ausbildung der Blagen anderer Leute finanziert werden muss und dass sie selbst in keiner Weise von diesen Institutionen profitieren. Es könnte der Kinderlose ja bspw. eine Steuersenkung verlangen, da er nichts hat von öffentlichen Einrichtungen für Kinder und Familien mit Kindern.

Diese 68er-Menschen - denn es handelt sich um Menschen! - zahlten zeitlebens ebenfalls grosse Summen in Altersvorsorgewerke ein, von denen die aktuelle Rentnergeneration lebt. Ich wüsste nicht, dass sich je ein 68er beklagt hätte, er müsse seit 40 Jahren Heerscharen munterer Rentner und deren Pflege über verschiendenste Beiträge finanzieren.

Das Gejammer einer jungen Generation, die schon jetzt lamentiert obwohl sie noch kaum gearbeitet und Beiträge an Sozialversicherungen geleistet hat, ist einfach nur erbärmlich und zeigt, dass es sich hier offenbar um eine Generation von Weicheiern und Egoisten handelt, die schon beim Gedanken, etwas für anderen leisten zu müssen, losplärrt.

Als innovativ und sozial denkende Generation sind viele 68er jetzt daran, Formen der Altersfürsorge zu entwickeln, die sie unabhängiger machen vom System staatlicher Massenpflege. Also bitte nicht zu früh losballern und erst mal die Entwicklungen abwarten!

PS. Ich habe übrigens 2 Kinder, weiss aber nicht, ob ich ihnen ggf. eine mühevolle Pflege aufbürden würde, trotz liebevoller Beziehung.

Das sind alles Umlagesysteme, mit denen die heutigen Steuerzahler die heutigen Leistungsempfänger bezahlen. Wenn es einmal 50% Arbeitslosigkeit gibt, geht das nicht mehr. Auch nicht, wenn die heutigen Zahler nicht mehr zahlen wollen. Denn dass sie später auch etwas bekommen, ist nur ein Politiker-Versprechen in die Zukunft.WE.

[20:00] Leserkommentar-DE - 68er von 19.15 Uhr:

Der Schreiber vergisst bei seiner Argumentation, dass die 68er während der besten Zeit in diesem Zyklus ihr Arbeitsleben verbringen durften. Geringe Arbeitslosigkeit und hohe Löhne waren fast selbstverständlich. Bei der heutigen jungen Generation ist das ganz anders. Und hier tragen auch die vor ein paar Jahren  z. B. in Deutschland herrschenden 68er, nämlich Schröder, Schilly und Konsorten große Verantwortung, in dem sie Unmengen von Menschen in Niedriglohn, Hartz IV, Leiharbeit, 1-Euro-Job usw. gezwungen haben.

Den tatsächlich verantwortlichen 68ern wünsche ich, dass die jungen Leute sich in der Krise nur um sich selbst kümmern und nicht um die Terroristenverteidiger.
 

[08:00] Der Mexikaner zu den 68ern:

Es wird in den ersten 5-10 Jahren nach dem Zusammenbruch ablaufen wie in der Sowjetunion bzw. deren Nachfolgestaaten ab 25. Dezember 1991:

1. Wer keine Nachkommen (mit ausreichend freiem Einkommen) hat, die für einen Sorgen – Pech
2. Wer nichts dazuverdienen kann – Pech
3. Wer keine eigenen ausreichenden Ruecklagen in werthaltigem aller Art hat – Pech

Die Gruppe(n) – Pech findet sich dann entweder beim kirchlichen Hilfswerk ein oder wird verrecken.

Was mit den Preisen von den aktuell seitens dieser Gruppe genutzten Finanzwerte, vor allem Immobilien, passiert, dürfte wohl jedem klar sein.


Neu 2012-12-04:

[16:00] In zehn Jahren gibt es eine Million mehr Pflegefälle

"Unsere Gesellschaft rast im Eiltempo in die Pflegefalle", sagte R+V-Vorstand Tillmann Lukosch bei der Vorstellung der Studie. Allensbach-Chefin Renate Köcher fügte hinzu, Pflege werde zunehmend zur "Herausforderung für das soziale Sicherungssystem": Je mehr Pflegebedürftige zu versorgen sind, und das mit einer insgesamt schrumpfenden Bevölkerung, desto weniger Geld steht für den einzelnen Betroffenen zur Verfügung.

Die Pflege-Zeitbombe tickt und die Politik bastelt am Euro herum.

[16:30] Leserkommentar:

Dazu empfehle ich eine 3 Fache Versicherung:
1. Anonyme Edelmetalle, damit das Vermögen im Pflegefall nicht weggepfändet werden kann
2. Eigene Kinder in einer intakten Familie (seit Jahrtausenden bewährt)
3. Als letzte Möglichkeit Zugriff auf einen 44er Revolver wenn es unerträglich wird

[16:35] Leserkommentar-DE:

Das gilt aber nur, wenn man von linearer Zeitrechnung ausgeht. Nach dem Crash werden es schnell weniger werden - ich sage nur, die Nichtlinearität!
In der Natur gibt es keine Pflege. Da wird gleich recycled.

[16:50] Leserkommentar-DE:

Die eine Million mehr muß von jungen Menschen gepflegt werden, die dann bezahlt werden müssen und für andere produktive Arbeit ausfallen. Also müssen noch weniger Menschen für noch mehr Alte und deren Pfleger aufkommen. Die Schere geht immer weiter auseinander.
Und die Politiker sehen in der Altenpflege die Zukunft der Jobmaschine. Als ob das Geld für die Pflegekräfte vom Himmel fällt

[17:30] Leserkommentar-DE:

Bitte nicht vergessen, die 68er werden nicht geplegt. Eine Generation, die unsere Gesellschaft so zerstört hat, darf nicht erwarten im Alter von den Jüngeren, die unter dieser Zerstörung zu leiden haben, auch noch gepflegt zu werden. Die sind es einfach nicht wert.

[17:55] Leserkommentar-DE: Es wird nicht mehr, sondern weniger Pflegefälle geben

Wenn man sich anschaut, was heute ausreicht, um jemanden ins Heim abzuschieben mit dem Attribut "kann nicht alleine bleiben, ist besser für ihn", dann sind wir auch bei Geschäftemacherei ohne Ende, außerdem ist es niemandem hinreichend zu erklären, warum eine Kemenate, bei der ab und zu mal Schwester Rabiata mit der Spritze erscheint, 4000 und mehr im Monat kosten soll.
Schon jetzt geht die Entwicklung ganz einfacher wieder zur häuslichen Unterstützung, weil es nicht nur billiger ist, sondern auch für den Betreffenden würdevoller, selbst wenn die Bude nicht perfekt in Ordnung ist.
In allen Gebieten, ob Medizin oder Ideologie, Erziehung oder Bildung, überall ist das Auslösemoment zu Behandlung/Pflege/Sanktionierung/Definition von Reich usw. immer weiter runtergebrochen worden.
Wer als älterer Mensch einen Fehler bei der Mülltrennung macht, wird vermutlich schon dem Gutachter vorgeführt, ob er denn noch alleine für sich sorgen könne.

Diese Dinge werden sehr bald kuriert werden, wenn das Sozialsystem zusammenbricht, keine Kohle für den ganzen industriellen Sozial-/Pharmakomplex da ist, werden die Kriterien sicher wieder höher angelegt werden, bevor man Umzug ins Heim in Erwägung zieht, diverse Anstalten werden schlicht dicht machen.

Das Personal kann als mobiler Dienst gehen, aber vermutlich privat, nicht mehr als Vollkaskoindustrie mit Hungerlöhnen und Garantiekunden!
Zudem werden auch wieder mehr Alte in der Familie bleiben, auch das ist zwingend.
Als Resultat bleiben die tatsächlich und faktisch Pflegebedürftigen, die nur einen Bruchteil des heutigen Anwohnerkontingents der völlig überteuerten Verwahranstalten stellen!

Gleiches gilt schon für die Diagnostik, ab wann jemand "krank" ist.
Die Zeiten, da um Pharmagewinne wachsen zu lassen, schon Leute mit Blutdrücken, die vor wenigen Jahren als pumperlgsund bezeichnet worden wären, mit Betablockern und Cholesterinsenkern vollgepumpt werden, dürften ihrem Ende zustreben.
Der größte Teil der Kosten wird nämlich durch völlig unnötige Vollkasko- und Dekadenzmedizin verursacht, die jeder Diagnostik Hohn spottet, mindestens 70% aller Arztbesuche sind totaler Bullshit und werden auch wieder verschwinden: Nämlich dann, wenn nur wirklich Kranke noch behandelt werden und Luxus selber bezahlt werden muß!

Der sozialindustrielle Komplex produziert sich seine Sozialfälle, an denen er verdient, selbst. Etwa durch künstliche Lebensverlängerung um jeden Preis. Solange jemand dafür bezahlt - die Steuerzahler.

Noch "Geheimwissen" aus der Medizin: wer privat krankenversichert ist, bei dem wird mehr diagnostiziert und therapiert als sonst. Man wird von einem Arzt zum Nächsten geschickt und jeder findet etwas, das zu behandeln ist.WE.

[20:00] Der Analytiker: die 68er kommen:

Das Problem mit der alternden Bevölkerung wird sich noch erheblich verschlimmern - nicht nur weil die Menschen immer älter werden - auch und besonders in Zukunft weil immer mehr Singles und Kinderlose ins Alter kommen werden.

Heute haben noch 90 % der Alten (rechnen wir mal alle über 70 dazu - also ab Jahrgang 1942) einen Partner (wenn er noch lebt) und meist auch Kinder. So sind auch zur Zeit weniger als 10% der Alten in Heimen unterbracht. Der grosse Teil der Pflegearbeit wird NOCH von der Familie übernommen.

Aber in ein paar Jahren werden die Frauen und Männer in das gefährdete Alter kommen, die bereits in ihrer Jugend die "Pille" zur Verfügung hatten und die mit dem "Emanzen-Virus" und dem Selbstverwirklichungsdrang der 68er durch ihr Leben gezogen sind. Von dieser Generation haben schon deutlich weniger geheiratet und Kinder bekommen.

Das Problem wird sein, dass es nicht nur mehr Alte im Verhältnis zu den Jungen geben wird, sondern dass ledige kinderlose Alte bereits viel früher ins Heim müssen. Schon leichte bis mittlere Demenz, die heute meist von den Familien aufgefangen wird, reicht dann schon fürs Heim.

Viele Wissenschaftler sehen deshalb einen Generationenkonflikt zwischen Alten und Jungen am Horizont.

Ich halte eine andere Grenzziehung bei diesem Konflikt für wahrscheinlich:

Es werden die Alten, die Kinder haben mit ihren Kindern gegen die Alten ohne Kinder zu Feld ziehen. Und diese Gruppe wird die politische Mehrheit haben. Gnade Gott den kinderlosen Singles der Zukunft. Kein Junger wird akzeptieren, dass er für die fremdem Kinderlosen zur Kasse gebeten wird, während er selbstverständlich die eigenen Eltern pflegt und im Notfall für sie aufkommt. Und oben drauf bekommen die Kinderlosen auch noch mehr Rente (besonders die Frauen) und haben höheres Vermögen als die eigenen Eltern, die ihre Karriere und ihr Geld in die Kinder investiert haben.

Dort wird die Konfliktzone sein und dort werden die Verteilungskämpfe der Zukunft in Bezug auf Rentenhöhe und Pflegeresourcen entstehen. Es geht auch nicht an, dass diejenigen, die sich aus eigenem freien Willen aus dem Generationenvertrag verabschiedet haben (die Kinderlosen) später die Kinder der anderen aussaugen.

Ob die Jungen dafür zahlen werden, ist eine andere Frage. Man wird wieder erkennen, dass eigene Kinder wichtig sind.

[21:00] Leserkommentar:
Wie sagten sie einst in ihrer Jugend zu uns: "Mein Bauch gehört mir".
Und wir sagen jetzt im Alter zu Ihnen: "Und Deine Pflege ist auch Deine Privatsache".


Neu 2012-11-21:

[20:30] Ihr solltet noch viel mehr Angst haben: Ein Drittel aller Arbeitnehmer hat Angst um die Rente

Die deutsche Rentenkasse ist so prall gefüllt wie lange nicht, dennoch haben viele Angst davor, im Alter zu verarmen. 38 Prozent der Arbeitnehmer glauben nicht, dass ihre Rente zum Überleben reichen wird. Selbst Gutverdiener zweifeln....

Ja zweifelt. Aber Riesterrente & co werden euch auch nicht helfen. Vielleicht bleibt eine Rente vom Niveau von Rumänien (€100/Monat) übrig, aber auch dann nur, wenn der Staat nicht selbst untergeht. Wenn die Leute wirklich wüssten, was kommt....WE.


Neu 2012-10-28:

[12:45] Das sollten sie auch: Österreicher verlieren Vertrauen in die Pension

57 Prozent der für den trend vom Linzer market-Institut Befragten rechnen mit „deutlich weniger" Pension, als es ihrer Meinung nach die derzeitigen gesetzlichen Bestimmungen vorsehen. Bei den unter 29-Jährigen sind sogar 76 Prozent überzeugt, dass am Ende weniger rausschaut. Als tauglichstes Mittel zur Altersvorsorge werden aktuell Immobilien gesehen: 17 Prozent der Österreicher nennen Häuser, Wohnungen oder Grundstücke als sinnvollste Art, um privat vorzusorgen. Auch in dieser Frage gibt es unterschiedliche Sichtweisen der Generationen: Bei den Jungen sind 26 Prozent Immo-Fans, bei den über 50-Jährigen dagegen nur zwölf Prozent.

Jetzt muss man speziell die Jungen fragen: warum zahlt ihr in dieses System dann überhaupt noch ein? Nur weil euch der Arbeitgeber die Pensionsbeiträge vom Gehalt abzieht und zum Moloch überweist? Nach dem Crash wird das Angesparte in Immos, LVs und Wertpapieren fast komplett untergehen, die staatliche Pension grossteils. Von Gold steht leider nichts in diesem Artikel.

[20:00] Der Mexikaner - Die Jungen zahlen noch ein, da sie sich (genau wie die alten) nicht vorstellen können,

dass die Pension nicht kommt bzw. nichts mehr wert ist.

Dazu gesellt sich eine Universalverblödung durch alte und neue Medien und damit verbundenes Informationsbombardement, welche das denken und kritische hinterfragen abgeschafft haben, garniert mit allseitigem Konsumzwang und Bildungszwang (jeder Trottel zur Matura und dann auf die Uni), welcher wiederum zur totalen Staatsgläubigkeit fúhrt.

Das geht so lang, bis nichts mehr da ist.

Wie auch die Sparer einen Crash erst entdecken, wenn er ihrer Ersparnisse bereits ausgelöscht hat.
 

[12:30] Wie der Medizinapparat von falscher Hoffnung profitiert: Wenn unheilbar Krebskranke an Heilung glauben

Wie ehrlich sind Ärzte gegenüber Todgeweihten? Eine Chemotherapie wiegt viele Patienten, die unheilbar an Krebs erkrankt sind, in falscher Sicherheit: Sie glauben, die Behandlung könne sie heilen.

Eine Chemotherapie wird oft auch Patienten verordnet, bei denen keine Chance auf Heilung besteht, zum Beispiel weil die Tumorerkrankung weit fortgeschritten ist oder sich schon im Körper ausgebreitet hat.

Da kommen dann die richtig teuren Medikamente zum Einsatz, die die Pharmaindustrie extra zum Abkassieren auf diese Art entwickelt hat. Und die Krankenkassen zahlen das, denn kein Bürokrat dort möchte ein "Todesurteil", eine Ablehnung unterschreiben. Da sollte sich niemand wundern, warum das System so teuer ist.

[13:00] Leserkommentar-DE (Arzt): Wichtige Korrektur (sonst kann man es nicht verstehen)!

Tatsächlich sind nur 4 Tumorarten (von 200?) durch Chemotherapie "heilbar" (das heisst der Tumor ist zerstört und es erfolgt kein Rückfall innerhalb von 5 Jahren). Von den restlichen Patienten profitieren nur 4% von einer Chemotherapie. Das sagt die Statistik. Die meisten Ärzte würden deswegen eine Chemotherapie für sich ablehnen (ich auch). Ein Bekannter erzählte meiner Frau vor kurzem, daß in seinem Bekanntenkreis vier Personen an verschiedenen Krebsen erkrankten. Alle erhielten eine Chemotherapie und starben nach einem halben Jahr obwohl die Ärzte sagten, der Tumor sei nicht mehr nachweisbar und sie seien geheilt. Das gab ihm zu denken und er wollte wissen, warum. Dank ausgiebiger systembedingter Gehirnwäsche hat er die Antwort noch nicht gefunden ...

Aber angewendet wird die Chemotherapie offenbar bei allen Krebsarten, damit sich die Kasse füllt und die Patienten Hoffnung bekommen.

PS: bitte keine Zuschriften zu Krebstherapien, etc. Hier werden nur wirtschaftliche Themen rundherum behandelt.WE.


Neu 2012-09-18:

[20:00] Weil es nur eine Papier-Altersvorsorge ist: Freiberufler müssen um ihre Renten bangen

Deutschen Freiberuflern stehen drastische Einschnitte bei ihrer Altersvorsorge bevor: Die niedrigen Zinsen bringen die Versorgungswerke für Ärzte, Apotheker oder Anwälte in Finanznot. Manche stehen Experten zufolge sogar auf der Kippe.

Der richtige Hammer kommt aber erst mit der Währungsreform: die Auslöschung.


Neu 2012-09-13:

[15:00] DWN: Urabstimmung erfolgreich: Nun kommt flächendeckender Ärztestreik

Deutschlands Ärzte werden streiken: 75 Prozent der niedergelassenen Ärzte haben in einer Urabstimmung für den Kampf gegen die Krankenkassen gestimmt. Patienten müssen sich auf einiges gefasst machen.


[12:45] Geldgierig, geldgieriger, deutsche Ärzte:
Ärzte wollen Praxen schließen

Im Honorarstreit mit den gesetzlichen Krankenkassen wollen niedergelassene Ärzte in großem Stil ihre Praxen geschlossen halten.

Wie lange werden sie den Streik aushalten bei dem hohen Aufwand für die Lebenshaltung und den Nachschusspflichten aus den Schiffsfonds?

[13:00] Leserkommentar-DE:
bringt nicht mehr als ein müdes Lächeln bei den Krankenkassen - die Ärzte lernen es nie! und stellen sich immer wie Kinder an - bockig

[13:45] Leserkommentar-DE:

Die Damen und Herren Weißkittel sollen ruhig streiken. Je länger, desto besser! Das wird merklich die Sterblichkeitsrate senken!

Wieder einmal scheint der Hinweis angebracht, dass die Meinung der Leser nicht unbedingt die Meinung der Redaktion widerspiegeln. Ich (TB) persönlich hatte sowohl in Österreich auch in Deutschland stets viel Glück mit guten und fleissigen Ärzten. Kein Vergleich zu Asien oder den USA.   

[14:10] Leserkommentar-DE:

der Leser hat schon recht, eine Suche auf Google mit den Stichworten "ärztestreik sterblichkeit" bringt in der Tat interessante Erkenntnisse ans Licht: https://www.google.at/search?hl=de&q=%C3%A4rztestreik+sterblichkeit#hl=de&safe=off&q=%C3%A4rztestreik+sterblichkeit&sa=X&psj=1&ei=uslRULTsM4ySswbeu4G4Bg&ved=0CBwQ7xYoAA&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.&fp=7f7111bd28d422d3&biw=1024&bih=477
daran zweifelnde können sich ein eigenes Bild machen !


Neu 2012-09-03:

[13:30] Sorgt mit Gold vor: Unglaubliche Zahlen zu Altersarmut + Rentenschock! Wie Sie diesen Fallen einfach + sicher entkommen!

[14:00] Leserkommentar-DE:
688 Euro von heute haben 2030 bei 5 % Inflation eine Kaufkraft von 285,88 Euro, der zukünftige Preis wären 1655,75 EuroUnd wenn man schon keine ordentliche Rente zahlen kann, wer soll dann was vom Sozialamt erwarten? Die Politiker sind genau solche Schafe wie der Rest der Menschheit bis auf die paar Aufgewachten. Die Menschen denken einfach nicht so weit, wie beim Rauchen: Wenn Du mit 16 rauchst, stirbst Du mit 60 an Krebs, deswegen verändert keine sein Verhalten.Ich habe vor mehr als 20 Jahren Anthropologie (mache jetzt aber was Ordentliches) studiert und die Rentenlüge hatten wir damals schon entlarvt. Man kann Mathematik nicht bequatschen, und die Politiker hatten damals wie heute die Zahlen vor Augen, haben aber nicht reagiert, und jetzt, wo es zu spät ist, kommt das große Wehklagen. Einfach nur wiederlich.


Neu 2012-08-24:

[13:45] Maximal bleibt noch eine Almosen-Pension: Menschen fürchten um ihren Lebensstandard


Neu 2012-08-18:

[9:00] Leserzuschrift-DE - Arbeitslohn von Ärzten:

Auf Hartgeld gibt es immer wieder Kommentare über das Einkommen von Ärzten. Diese Frage ist zwar schwer zu beantworten, aber jetzt ist wenigstens bekannt, wieviel die ärztliche Arbeitstunde wert ist. Im aktuellen Ärzteblatt Baden-Württemberg steht, daß der Arzt nach der Reform des Notfalldienstes für seinen Einsatz eine Vergütung entsprechend "mindestens 50,00 Euro" pro Stunde erhalten soll. Außerdem wird gewünscht, daß sich die Kassen an der Finanzierung beteiligen, woraus ich schließe, daß der Notfalldienst - also die politisch gewünschte Patientenversorgung - von den Ärzten selbst finanziert werden muss! (PS: Die Fahrtkostenerstattung bemisst sich übrigens bisher nach dem einfachen Entfernungsradius. Wenn der Arzt also 4 km hin und 4 km zurück fährt und der Entfernungsradius 1 km beträgt, dann darf er 1 km, also 0,30 Euro berechnen. So finanziert er selbst die Patientenversorgung. Das ist auch eine Form der Enteignung. Die andere ist: Keine Änderung der Gebührenordnung seit 16 Jahren.)

Als Nichtmediziner fragt man sich da: warum sind die Medizin-Fakultäten mit Studenten überbelegt, warum gibt es bei Medizin den härtesten Numerus Clausus. Warum strömen so viele deutsche Medizinstudenten in die Nachbarländer, sodass diese selbst Massnahmen dagegen ergreifen müssen? Das alles für diesen "Hungerlohn"? oder geht es um Prestige und "Heiratschancen"?

[10:30] Leserkommentar-DE - Es geht wohl um das Prestige des "Doktors":

Nirgendwo sonst gibt es den "Studienbegleitend", also einfach und fast garantiert. In der Medizin sind 6 Monate Aufwand während des Studiums üblich, das benötigt der Ingenieur für seine Diplomarbeit, der Bachelor und Master für jede Abschlussarbeit.
Auch anschließend, beim Promovieren geht es in den Ingenieur und Naturwissenschaften wesentlich langsamer: 3-5 Jahre Forschungstätigkeit sind üblich. Mit Forschung haben die meisten Dr. med. ohnehin nichts zu tun; Mediziner sind in meinen Augen meistens Handwerker, am deutlichsten bei den Zahnärzten zu sehen.

Wer jetzt die Geistes- und Politwissenschaften dagegen halten will wo ebenfalls der leichte "Gutenberg" winkt: Das sind Brotlose Künste!

Das ist purer Fevel an den Medizinern: "Handwerker".

[10:30] Leserkommentar-DE - Einkommen der Ärzte - als selbst Arzt - dazu ein paar Notizen:

Das Einkommen der Ärzte ist nicht pauschal zu beurteilen. Es gibt große Unterschiede zwischen den einzelnen Fachrichtungen und der Art der Anstellung/selbständige Berufsausübung. Die Radiologen verdienen am meisten, die Psychiater in eigener Praxis am wenigsten. Die Assistenzärzte an den Kliniken verdienen um 2000 € netto, hinzu kommen Nachschichten, die dann das Gehalt verdoppeln können. Das geht jedoch über die Gesundheit.
Niedergelassen in eigener Praxis hängt der Verdienst von der Scheinzahl ab. Ab 400 Scheine im Quartal trägt sich die Praxis gerade so, dann verdient man unter 2000 € netto.
Bei 800 bis 1200 Scheinen im Quartal kommt der Arzt dann langsam auf 5000 netto, hat dafür aber eine 80 Stundenwoche.
Warum jeder Arzt werden möchte? Antwort: Weil keiner von den Scharlatanen in weiß mit seiner eigenen Gesundheit abhängen möchte und sich einbildet, er könne die eigene Gesundheit selbst besser schützen, was sich im Durchschnitt als falsch erweist.
Die Medien stellen in den letzten Jahren die Ärzte zunehmend als kriminelle Bande dar.
Das trifft nur bei zu großer Nähe zur Pharmaindustrie zu und davon möglicherweise einige wenige Professoren. Namen dürfen leider keine genannt werden.
Der Durchschnittsarzt macht seine Arbeit ordentlich und ist nicht übermäßig geldgierig, wie das leider unterstellt wird.
Es gibt Berufsgruppen wie Bänker oder Bundestagsabgeordnete, die niemals 10 Jahre studieren würden, um anschließend mit einem Arztgehalt nach Hause zu gehen.

Warum wohl haben die Ärzte dann so  viel Geld, um es etwa in untergehende Schiffsfonds zu investieren?

[11:00] Leserkommentar-DE:
Ich habe mal einige Monate mit einem australischen Schlosser zusammengearbeitet.
Er hat erzählt, daß sich die australischen Ärzte beschweren, daß ein Installateur mehr verdient, als sie.
Der trockene Kommentar des Schlossers: Die Ärzte hätten halt Installateur lernen solle

Wie schrecklich....so ein Prestigeverlust.

[14:45] Leserzuschrift-DE - Ärzteeinkünfte aus Sicht eines Arzthaftungsrechtlers:

Als auf Arzthaftungsrecht spezialisierter Rechtsanwalt weiß ich, dass in der Ärzteschaft super gut verdient wird. Vor allem Zahnärzte können so richtig abkassieren, wenn es um Privatpatienten geht. Für ein Sofortimplantat kann ein Zahnarzt bis zu 6.000 Euro abrechnen, ich habe die Abrechnungen selbst gesehen. Einer meiner Mandanten, der jetzt gegen seinen Zahnarzt vorgeht, hat mir erzählt, dass sein Zahnarzt ausrief (während er im Mund meines Mandanten rumwerkelte): "Ich weiß nicht, warum meine Kollegen so jammern, ich schwimme im Geld!" Am eigenen Pfusch verdienen die Ärzte dann oft wieder, denn die Reparatur der Reparatur wird natürlich wieder abgerechnet, sofern der Patient nicht prozessiert. Dann braucht man wieder einen Gutachter, das erledigt ein Arztkollege, für ein zahnärztliches Gutachten bekommt er erst mal 2.000 Euro Vorschuss, wieder ein kleines Zubrot. Wir Patienten müssen doch nur mal fragen, warum die Beiträge zu den Krankenkassen ständig steigen und zwar viel schneller als die Inflation allgemein. Aus meiner Sicht geben wir viel zu viel Geld für "Gesundheit" in Deutschland aus. Auch hier ist eine Korrektur überfällig.

Vielen Dank, so sieht also die Realität  aus. Jammern gehört offenbar zum Arztberuf.

PS: mir hat einmal ein deutscher Zahnarzt und hartgeld.com Leser erklärt, dass er sich manchmal schäme, etwa für Implantate so viel abzukassieren.WE.

[15:15] Leserkommentar-DE - Ärzte nehmen an ihren Patienten unnötige Handlungen vor, nur um Geld zu scheffeln:

Was aber am allermeisten stört, und unserios ist, ist, wenn ein Zahnarzt über seinem Patienten gebeugt Zahnersatz anbietet, während der Patient hilflos und oft noch von der Behandlung halb betäubt im Zahnarztstuhl liegt. Hier wird die hilflose Situation  des Patienten schamlos ausgenutzt. Das ist in diesem Moment keine Geschäftshandlung unter gleichen Geschäftspartnern, sondern Nötigung.

Ich erlebe auch oft diese Situation: Man bekommt in der Arztpraxis Blut abgenommen, und während die Spritze im Arm des Patienten ist, kommt eine Arzthelferin vorbeigehuscht und läßt einen wissen, daß man noch eine wichtige Zusatzuntersuchung vornehmen lassen kann, die aber natürlich privat bezahlt werden muß und dann nennt sie den Preis. Auch hier wird nicht verhandelt wenn der Patient einen freien Kopf hat, sondern wenn er abgelenkt in einer "Notsituation" ist.

Zu einem Arzt, der soetwas macht, sollte man nicht mehr gehen.

[18:00] Leserkommentar-DE:

Ich bin überrascht, was für Diskussionen hier geführt werden und auf welchem Niveau.
Da schreibt dann ein Arzthaftungsrechtler, dass der Zahnarzt bis zu 6000€ für ein Sofortimplantat abrechen kann, als Beleg
für einen hohen Verdienst.
Wie jeder weiß, ist der Gewinn immer genauso hoch wie der Umsatz, von daher machen hohe Rechnungen immer reich!!!
Wenn man z.B. ein Auto für 50.000€ kauft, hat der Händler damit 50.000€ Gewinn gemacht, und das an einem Tag!
Wahnsinn!
(Wem die Ironie nicht aufgefallen ist, der möge sich erschießen)
Ich bin selber kein Arzt und möchte auch keiner sein, diese ewige Neiddebatte um die vermeintlich zu hohen Einkünfte irgendwelcher Berufgruppen finde ich aber schlichtweg zum Kotzen.
Ein Arzt verdient hier mehr als ein Installateur, und ich finde das auch gerecht. Die Ausbildung dauert länger (= weniger Zeit zum Arbeiten und damit weniger Jahre zur Altersvorsorge) und würde auch viele Installateure sicher überfordern.
Wer das so furchtbar findet, kann sich die Zähne ja von seinem Installateur machen lassen. Billiger ist da im Übrigen irgendein Scheinselbstständiger aus Polen oder Rumänien, der legt für den gleichen Preis, den der Installateur für die Zähne nimmt auch gleich noch ein Herzkatheter, das lohnt sich also.
Gerade auf Hartgeld  finde ich so eine Neiddebatte ziemlich überflüssig, an anderer Stelle äußern immer wieder Leser, dass sie entweder ein hohes Einkommen, oder eine Menge Kapital in EM besitzen, ohne dass gleich alle rumheulen und sich fragen, ob die das denn haben sollten.
Wer Angst hat, die Ärzte würden ihm etwas wegnehmen sollte sich vor Augen führen, dass z.B. das Kapital der Aldi-Brüder gereicht hätte um über 34.000 Millionäre draus zu machen. Dumm gelaufen, so bleiben es wohl 33.998 Tellerwäscher und 2 Multimilliardäre (OK, einer ist schon tot). Wer das für "freie Marktwirtschaft" hält, kann ja mit seinem Geld ebenfalls einen
Discounter aufmachen und Aldi vom freien Markt drängen - viel Erfolg!


Neu 2012-08-16:

[15:00] Leserzuschrift-DE - Betriebliche Pflichtversicherung öffentlicher Dienst:

ich war 6 Jahre im öffentlichen Dienst tätig. Seid 2 Monaten bin ich nun in der privaten Wirtschaft tätig und bin auch glücklicher dort.

Meine Frage/Problem:

Im Öffentlichen Dienst ist man gezwungen eine Altersvorsorge zu bezahlen. Die nennt sich VBLklassik (VBL= Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder).

Da ich nun nicht mehr im öffentlichen Dienst arbeite habe ich einen Antrag auf Beitragserstattung gestellt.

Dieser wurde jedoch abgelehnt, da laut §44 der Satzung 60 Monate Wartezeit verstrichen sind und ich daher später Rente erhalte und somit keine Erstattung erhalten kann.

Das ist doch eine riesen Sauerrei! Ich werde nicht nur gezwungen Beiträge für eine sinnlose Rente zu zahlen, sondern kann nicht mal die Beiträge zurück fordern, wenn ich nicht mehr im öffentlichen Dienst bin und 5 Jahre dabei war.

Ich bin verdammt sauer, denn die Beiträge wollte ich "versilbern".

Kann man da nichts mehr machen? Gibt es noch einen Trick um doch das Geld zu erhalten?

Sorry, das sind Systeme für normale Arbeitnehmer, man will verhindern, dass diese vorzeitig abcashen: beim Crash kann man zusehen, wie dieses Geld verbrennt.


Neu 2012-08-15:

[15:30] Leserzuschrift-DE - Umfrage Altersvorsorge t-online:

Wie sorgen Sie für den Ruhestand vor?

Es haben 17220 Besucher abgestimmt

Ich verlasse mich auf die gesetzliche Rente.

18.7%

(6481 Stimmen)

Ich spare zusätzlich in eine private Rentenversicherung.

14.1%

(4889 Stimmen)

Ich habe eine Lebensversicherung.

14.8%

(5130 Stimmen)

Eine eigene Immobilie ist Teil meiner Altersvorsorge.

25.4%

(8799 Stimmen)

Ich investiere an der Börse.

4.7%

(1625 Stimmen)

Ich habe eine Betriebsrente.

18%

(6248 Stimmen)

Ich investiere in Edelmetalle wie Gold.

2.3%

(798 Stimmen)

Weiß nicht./Keine Angabe.

2%

(737 Stimmen)

Kommentar: 2,3 % sind in Gold investiert, der Rest wird hungern. Wenn die Umfrage repräsentativ sein sollte, ist ein Goldverbot nicht in Sicht.

Diese Papier-Vorsorgen werden schön brennen.


Neu 2012-07-24:

[9:15] Leserzuschrift-DE - Honorare der Ärzte: Kassenärzte und Psychotherapeuten: KBV legt Honorare offen

Sie haben die Ärzte schon öfter im Visier gehabt, weil angeblich reich. Ich selbst verdiente nur immer einen Bruchteil des Durchschnittseinkommens, deshalb ist die Bewerbung auf der Partnerseite vermutlich auch zwecklos. Die Frauen wollen einen reichen Arzt, was ich dann wohl nicht bin.
Der durchschnittliche Kassenarzt verdient gerade 5400 € monatlich netto. Das sind Gelder, über die jeder Banker lachen würde, sich umdreht und einfach weiter schläft.
Der Kassenarzt darf dafür 80 Stunden wöchentlich arbeiten.

Und ja, jetzt werden die Ärzte wieder ins Visier genommen: €5400 im Monat netto ist für den Normalverdiener mehr als reich. So viel verdient auch der durchschnittliche Akademiker in der Wirtschaft kaum. Also, lästern auf hohem Niveau.

 

[16:15] Leserkommentar-DE - 5400 Euro Einkommen:

Für 5400 Euro netto stehe ich zwar auf, aber ohne Aussicht auf Bonus würde ich nichts tun. Hier sein angemerkt, das Ärzte min. 7 Jahre kein Einkommen haben, aber eine Menge Kosten. Dazu kommt dann im Berufsleben ein hohes Maß an Infektionsgefahr.
Mein Vater ist Arzt mit eigener Praxis. Ich arbeite mit SICHERHEIT nicht für so einen Hungerlohn..........

[16.15] Leserkommentar-DE (Arzt?) - 2010 lag das Durchschnittsbruttoeinkommen in Deutschland bei monatlich 2.136 Euro

https://de.wikipedia.org/wiki/Einkommen#Situation_in_Deutschland

Eine Ende 2011 vorgestellte Studie der OECD bestätigte diesen Trend: Die 10 % der Bevölkerung mit den höchsten Einkommen verdienten 2008 demnach ca. das Achtfache der untersten 10 %.“

Als Arzt mit Kassenzulassung darf man heute etwa 7 Jahre lang studieren und anschließend 5 Jahre Facharztausbildung absolvieren. Das sind Jahre ohne Einkommen, bzw nur mit geringem Einkommen. Anschließend verdient man jedoch nicht den Durchschnittsverdienst, sondern fängt ganz unten an. Wenn man kurz vor der Rente steht, verdient man vielleicht über dem Durchschnitt.

Diese Berufsgruppe kann also schlecht mit dem Durchschnittsverdienst abgespeist werden, sondern muss sich mit den Einkommen von Bänkern vergleichen lassen und da hapert es gewaltig.

Die weniger vergleichbaren Ingenieure aus meiner Umgebung haben bereits nach etwa 4 jährigem Studium ein Einstiegsgehalt vom mehr als 60.000 Euro jährlich erzielt.

Ich will mich nicht beklagen, aber viele Ärzte gehen in die Schweiz, weil dort für Ärzte einiges günstiger ist, gerade was das Einkommen angeht, ich bin auch auf dem Sprung, bisher jedoch erfolglos. Das Thema Frauen ist nicht mein Schwachpunkt, ich habe immer eine Partnerin gehabt. Nur im fortschreitenden Alter werden die Damen auf einmal anspruchsvoller und wollen ständig Geld ausgeben, dass der Mann natürlich heran zu schaffen hat. Und wenn sie selbst ausreichend Geld haben, machen sie mit 60 auf Roth-Komplex und wollen einen jungen Türkenf... Für die kann ich vom Alter nicht mithalten (jetzt 61), so eine Frau muss ich mir auch nicht antun. Dann lieber allein, aber glücklich. 


Neu 2012-07-22:

[10:45] Die ist nicht nur in Gefahr, sondern bereits weg: Betriebsrente ist in Gefahr

Die Altersvorsorge von 17 Millionen Deutschen ist bedroht: Die Pensionskassen können nur noch Anleihen mit niedrigen Zinsen aufnehmen. Der darauf folgende Anlagennotstand lässt die Renten schrumpfen.

Mit dem Crash werden diese Systeme komplett ausgelöscht, da nur heute real schon wertloses "Wertpapier" dahintersteckt.

[12:30] Leserkommentar-DE:
Wollte aus meiner Betriebsrente aussteigen, sie ausgezahlt erhalten, weil sie zu 97% in Papierschrott „angelegt“ ist.
Leider nicht möglich, wird total untergehen.
Hätte ich gern mit den Metallen in Sicherheit gebracht.
Oder weiß jemand unter den Lesern, ob man die Auszahlung doch erreichen kann. 


Neu 2012-07-10:

[14.30] Peter Ziemann: Die demographische (= demokratische?) Rentenlüge 


Neu 2012-07-05:

[18:30] Buchbesprechung: Wutbuch eines Arztes: "Studien-Schwindel im großen Stil" 


Neu 2012-06-27: 

[11:00] Leserkommentar-DE - Ein niedergelassener Arzt muß vor allem eins sein: Ein guter Kaufmann.

Ich habe in meinem engsten Freundeskreis 2 Zahnärzte.
Der eine hat 2 Stühle, arbeitet alleine mit 3 Heferinnen und im Wartezimmer saßen einmal 2 Leute vor mir in den letzen 10 Jahren. Ansonsten legt er seine Termine so, dass man auf +/- 5 min. zum vereinbarten Termin an die Reihe kommt, in der Regel ist das Wartezimmer leer ! Termine bekommt man bei Ihm problemlos innerhalb von 8 Tagen. Wenn ich mal zur Kontrolle hingehe, sitzt er in der regel entspannt in seinem Büro und studiert das Internet. Das liegt aber nicht daran, daß er zu wenig Patienten hat. Auch macht er so seine 6 Wochen Urlaub im Jahr, Freitags und Mittwochs um 12:00 Uhr Feierabend. Seine Patienten sind zu 75 % Kassenpatienten. Er ist jetzt 47 Jahre alt und hat mir erzählt, er arbeitet nur noch zum Spaß, im Grunde hat er ausgesorgt. Das Praxis, fette Villa, Eigentumswohnung, Audi A8 und Flugzeug ! bezahlt sindist selbstredend. Die Praxis ist im übrigen immer, wenn ich das so beurteilen kann als Laie, auf dem neuesten Stand.

Der andere hat 3 Stühle, arbeitet mit seiner Frau, die auch Zahnärztin ist und 4 Helferinnen rund um die Uhr. Er ist genauso alt und hat zu gleichen Bedingungen gestartetwie der andere Kollege. Das Wartezimmer ist bis zum Anschlag gefüllt, in der Regel auch nur noch mit Kanaken, diedas Team drangsalieren. Hier sind 85 % Kassenpatienten, 60 % Asoziale was aber nach Aussage vielerÄrzte kein Problem ist, denn das Sozialamt zahlt alles, das nachsehen haben die ordentlichen Kassenpatienten, die arbeiten gehen, die bezahlen noch dazu. Er ist froh wenn er mal 3 Wochen im Jahr Urlaub machen kannarbeitet natürlich zwischen Weihnachten und Neujahr durch. Er hat mir eröffnet, das er hofft,so mit 62 Jahren durch zu sein, dann wäre Praxis bezahlt und er hätte hoffentlich genug Geld um auf zu hören. Praxisist übrigen veraltet, Kronen über PC fräsen kann er nicht, weil er technisch unbegabt ist und sich nicht damit auseinader setzt. Er bekommt es alsonicht geregelt. Wir lernen, die Qualifikation Zahnarzt alleine reicht nicht. Ach so, er wohnt übrigens zur Miete, hat kein Flugzeug,fährt ein gebrauchtes Auto, 6 Jahre alt, seine Rücklage ist das Ärzte Versorgungswerk und – auf mein Anraten hin – Besitzer von 10 Gold Oz und 200 oz Silber.

[16:45] Leserkommentar-AT - Zahnärzte & Privatleistungen in AT:

Die untenstehende Zuschrift kann ich aus direkter Quelle bestätigen - ist in Österreich genauso:
Die Kassensätze sind zu niedrig, werden von den Zahnärzten subventioniert, um Patienten zu lukrieren. Fast alle Patienten lassen
(vernünftigerweise) auch Privatleistungen machen, bei denen die Preisgestaltung dem Arzt obliegt.


Neu 2012-06-17:

[20:15] Sterben wegen Importstopp: Arzneilieferungen nach Griechenland gestoppt

Der auf Blutplasmaprodukte spezialisierte Pharmakonzern Biotest stellt wegen unbezahlter Rechnungen in Millionenhöhe seine Lieferungen nach Griechenland ein. Als einer der ersten ausländischen Arzneimittelhersteller verkündete das deutsche Unternehmen am Samstag seinen Rückzug aus dem krisengeschüttelten Land.

Wenn nicht bezahlt wird, wird selbst der gutmütigste Pharmakonzern einmal die Lieferungen einstellen. Auch wenn das Todesopfer fordert.


Neu 2012-06-12:

[16:00] Wie heute schon in Osteuropa: Schreckens-Szenario: Arm im Alter


Neu 2012-06-04:

[11:30] Leserzuschrift-DE - Was alles ins Krankenhaus eingeliefert wird:

dem, was der Arzt über das Ausnutzen des Systems berichtet, kann ich nur beipflichten. Ich fuhr 14 Jahre Rettungswagen in einem Problemviertel. Das Anspruchsdenken, gerade der untersten Schichten deutscher Erwerbsloser in dritter Generation ist nur noch durch Ausländer mit geringen Deutschkenntnissen, dafür aber mit bestem Wissen um das, was ihnen zusteht, getoppt worden. "Ich in Krankenhaus in Innenstadt, Herzschmerz!" Und schon rollt der mehrere hundert Euro teure Einsatz ins Krankenhaus, nach kurzer Untersuchung dort, verweigert der Patient die weitere Prozedur, da er einen Termin in der Nähe hat. Fazit: so spart man Geld fürs Taxi ! Der Patient hat ein Recht auf den Transport, wenn er die notwendigen Schlüsselwörter kennt. Transport im RTW, Kosten für Krankenhaus und Verwaltung, dann kommt die Nachbemessung, also mehr Krankentransporte, gleich mehr Rettungsmittel und alles aus Steuer- und Beitragsgeldern. Eine Spirale, die glücklicherweise bald in der Krise endet. 

 

[8:45] Bis 80 arbeiten? AIG Chief Sees Retirement Age as High as 80 After Crisis

[16:30] Leserkommentar-DE:
Warum nicht gleich die Holzkisten neben dem Arbeitsplatz aufstellen? Dann kann man arbeiten, bis man tot umfällt.
Rein in die Kiste und der nächste Bitte. Aber auch immer schön in das Rentensystem einzahlen, damit man weiß, wofür es sich zu leben lohnt.
Auf was für Ideen mache Menschen kommen, unglaublich.


Neu 2012-05-23:

[15:00] Was alles ins Krankenhaus eingeliefert wird - Bild: Jetzt sagt ein Arzt, wie es wirklich ist

Dazu kommt, dass rund 40 Prozent der Patienten, die nachts eingeliefert werden, beim Hausarzt besser aufgehoben wären.

Einmal kam eine Frau mit dem Rettungswagen, weil sie sich beim Nägelschneiden am Zeh verletzt hatte. Sie hätte einfach nur ein Tempo auf die Wunde drücken müssen.

Einmal erhielt ich um 2.30 Uhr den Alarm ‚Magenblutung‘. Nach Blaulichtfahrt entdeckte ich in der Wohnung der Patientin Pizzakartons. Die junge Frau sagte: ‚Ich habe etwas Rotes gespuckt.‘ Das war aber kein Blut, sondern Reste von Peperoni. Schuldbewusst war die Frau nicht.

Kein Wunder, dass das System so teuer ist.


Neu 2012-05-22:

[9:45] Korruption im deutschen Gesundheitswesen: Jede vierte Klinik soll Fangprämien für Patienten zahlen

Patienten können sich nicht mehr sicher sein die, möglichst beste und gewissenhafteste Behandlung zu bekommen. Denn viele Ärzte kassieren Extra-Honorare dafür, Patienten an bestimmte Kliniken zu überweisen. Das berichtet "Bild.de" unter Berufung auf eine repräsentative Studie der Universität Halle-Wittenberg.

Ein Anzeichen dafür wie gross und geldsüchtig das Gesundheitssystem geworden ist. An wen werden diese Prämien bezahlt? an die wahren Entscheider, die Ärzte natürlich. 


Neu 2012-05-14:

[13:45] Was Sozialversprechen in der Krise wirklich wert sind: U.S. Postal Service: Kein Cash mehr für Gesundheitsvorsorge von Ex-Mitarbeitern

Der U.S. Postal Service ist bei weitem nicht die einzige Firma in den USA, die ihre ehemals abgegebenen Versprechen nicht mehr einhalten kann

Klare Antwort: nichts. In den USA sieht man es nur am Deutlichsten.


Neu 2012-04-24:

[11:00] Sozialstaatlich verhausschweint: Wie uns die Wohlfahrts-Mafia ruiniert

Die westlichen Demokratien können sich ihr Sozialsystem nicht mehr leisten. Trotzdem wählen die Franzosen einen Sozialisten, die Deutschen gieren nach „Betreuungsgeld“ – und in Europa plündern Nehmerländer die Geberstaaten.

Ganz einfach: die Empänger staatlicher Zuwendungen sind bereits die Mehrheit, also werden sie diejenigen Parteien wählen, die den Geldfluss weiterlaufen lassen und besser noch erhöhen. Das geht bis zum System-Reset.


Neu 2012-04-12:

[14:15] Selbst diese Lineardenken sehen das Ponzi-System Rente schon an sein Ende kommen: Hohes Lebensalter treibt Deutschland in die Pleite

Regierung und Bürger sind nicht auf die steigende Lebenserwartung vorbereitet. Nach IWF-Berechnungen fehlen bis 2050 allein in Deutschland mehr als zwei Billionen Euro

Crash, Depression und Beitragverweigerung sind da gar noch nicht eingerechnet. Ausserdem wird die Lebenserwartung durch den Zusammenbruch unserer teuren Gesundheitssystem wieder sinken, aber mangels massivem Wodka-Konsum nicht so stark wie in Russland.

[17:30] Leserkommentar-DE - Was geht das den IWF an?

Man sollte sich eines mal klarmachen, die Rente ist Betrug, weil es ein Umlageverfahren ist. Mit anderen Worten es wird Vermögen von den Fleißigen zu den Faulen transferiert.
Warum? Nehmen wir an, jemand spart 45 Jahre (solange darf man in die Rentenkasse einzahlen) 19% seines Einkommens (das ist der heutige Rentenbeitrag), dann hätte er etwa soviel gespart, dass er 15 Jahre lang etwa 57% seines monatlichen Einkommens zur Verfügung hätte. Das entspricht etwa dem Niveau, das man dem zukünftigen Rentern zubilligt. Wo sind aber die ganzen Zinsen aus den 45 Jahren? Geht man von einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 75 Jahren aus, könnte der Otto-Normal-Fritz bereits mit 60 in Rente - ohne Abzüge.
Desweiteren sollte man sich klar machen, dass im Falle des früheren Versterben des Rentners das Geld weg ist. Seine Frau bekommt nur die Witwenrente. Sollte die Frau selbst in die Rentenkasse gezahlt haben, würde sie - wenn das Geld nicht beim Staat angelegt wäre - noch zusätzlich die Rente das Mannes haben.

Kurz gesagt, jetzt ist "Zahltag" und der Staat muss bald seine Versprechen einlösen. Also bereitet er uns schon darauf vor, dass man seine Versprechen aus der Vergangenheit nicht allzu ernst nehmen sollte !
Die Politiker haben es verkonsumiert. Hier ein Youtube-Video: http://www.youtube.com/watch?v=EWecPT4LnJc
Interessant ist es ab 5:40. Sinngemäß sagt der Politiker, das Steueraufkommen sei gleich null.
Dann wirft man dem Investor vor, er würde soviel verdienen, wie 6 Senatoren. Darauf er: "Dann muss sich der Staat genau überlegen, ob er für die Gehälter, die er bezahlt, die zu erwartenden Leistungen geliefert bekommt."
Insofern sollte inzwischen jedem klar sein, dass die Politiker überbezahlt sind. Leistung und Gehalt stimmen nicht überein. Im Grunde müsste man die Gehälter soweit kürzen, bis ein ausgeglichener Haushalt vorliegt.
Ob ein Herr Wullf soviel geleistet hat, dass er neben Dienstauto, Büro noch zusätzlich 199 Tsd. Euro verdient, darf jeder selbst entscheiden. 


Neu 2012-04-04:

[10:15] Leserzuschrift-DE - wozu überhaupt in die Rentenkasse einzahlen?

In meinem Büro fand eine Prüfung der deutschen Rentenversicherung statt ob der Unternehmer auch brav die Pflichtbeiträge abführt.

Ich stellte den Prüfer mal ein paar simple Fragen.

1. Ob er mir begründen kann warum es in Deutschland kein Wahlrecht
gibt, die mir die Wahl lässt ob ich in die Rentenkasse einzahle oder
es auf meine Weise mache

Antwort: Viele arme Bürger würden sonst gar nicht vorsorgen

2. Wieso gibt es denn dann die Beitragsbemessungsgrenzen
(Kurze Erklärung: BMG bedeutet, wenn man mehr als etwa 3.700 €
als Angestellter verdient, kann man wählen ob man lieber gesetzlich
oder privat vorsorgen will - in der KV)

Antwort: Ja, das hätte man wirklich etwas besser machen können. Ich bin ja
auch als Beamter privilegiert

3. Warum soll ich überhaupt in die Kasse einbezahlen, wenn ich ehe keine
Rente daraus erhalte? Den Euro erlebe ich als Rentner sowieso nicht mehr.
Und zudem ist das ganze geklaute Geld weg, weil Zwangsabgabe ich Diebstahl.

Antwort: Gar keine- es wirkte wie eine stillschweigende Bestätigung.

Ich habe übrigens die Fragen wirklich so gestellt.

War schon interessant dieser Beamte

Das war zuviel für den Prüfer - pure Häresie. Aber wir Investoren wissen, man sollte möglichst wenig in diese "Versicherung" einzahlen.

[12:45] Leserkommentar-DE dazu:

Der Beitrag von 10:15 kann nicht unkommentiert bleiben da auch Fakten falsch dargestellt wurden.

Die Beitragsbemessungsgrenze wird jedes Jahr neu festgesetzt. Bis zu diesem festgesetzten Einkommen muß der Renten Beitrag entrichtet werden. Darüber hinausgehende Einkommen werden rentenmäßig nicht erfaßt. Diese Beitragsgrenze entspricht etwa 2 Renten Punkten.

Ich halte dieses Umlageverfahren immer noch besser als alle privaten Rentenkassen die auch noch Pleite gehen können. Wie sagte Norbert Blüm einst mal. Die Rente ist sicher. Über die Höhe hatte er wohlweislich nichts gesagt.

Länder wie Schweiz und Australien haben eine staatliche Grundversicherung und fahren gut damit.

Leider sind bei uns immer weniger Scheinselbständige und 400€ Jobber in der Lage für das Alter vorzusorgen. Da kommt eine Lawine von Alters- Hartz 4 auf uns zu.

Nach dem Crash wird es kaum mehr Rente oder Hartz-IV geben. 


Neu 2012-03-23:

Andere Staaten/Themen:

[10:00] Ein paar Impressionen, wie es in Portugal - und irgendwann auch bei uns zugeht, wenn wirklich gespart werden MUSS: Portugal: Sparprogramm geht über Leichen

Etwa tausend Sterbefälle mehr als sonst verzeichnet Portugal in diesem Februar. Nach Meinung der Oppositionspolitiker tausend Tote aufgrund der Sparmaßnahmen, die Portugal aufgezwungen werden. Das ist ein Anstieg von 20%. Das Gesundheitssystem ist nämlich eins der Schlachtfelder, auf denen die Austerlitzitätsmaßnahmen die Errungenschaften europäischer Zivilisation dahinmetzeln. 


Neu 2012-03-09:

[8:45] Wie "psychisch Kranke" gemacht werden: Forscher warnen vor Millionen Scheinpatienten

Psychische Störungen scheinen zum Massenphänomen zu werden, die Zahl der Diagnosen gerade bei Kindern steigt rasant. Jetzt soll das wichtigste Handbuch für Psychiater noch mehr Krankheitsformen aufzählen. Mehr als 9000 Mediziner protestieren dagegen.

Alles für den medizinischen Apparat, der noch grösser werden möchte. Selbst den Ärzten ist es also schon zu viel.

Der Mexikaner:Mit dem Abbau des Sozialstaats samt Demokratten werden sich die geistigen Störungen der westlichen Welt radikal reduzieren

Daher braucht jede Gesellschaft von Zeit zu Zeit eine schwere Depression (die wirtschaftliche Art) - zur Korrektur.

[9:30] Leserkommentar-AT:
Passend zu den Scheinkranken:
Im Wartezimmer eines mir bekannten Arztes hängtein Spruch welcher lautet:
"Die Medizin ist zwischenzeitlich soweit fortgeschritten, dass es gar keinen gesunden Menschen mehr gibt"! 


Neu 2012-03-03:

[14:30] Wieviel darf ein Krebspatient kosten? Kunden, die ihre Rechnungen über drei bis vier Jahre nicht bezahlen

. . . über 60 Prozent des Umsatzes in der Pharmasparte stammt von Krebsmedikamenten.
Die Onkologie spielt zwar nach wie vor eine wichtige Rolle. Wir entwickeln jedoch zahlreiche Medikamente in anderen Therapiegebieten.

Das Bundesgericht kam zum Schluss, dass ein gerettetes Lebensjahr maximal 100'000 Franken kosten darf, um von der Grundversicherung bezahlt zu werden. Sie haben vermutlich keine Freude an diesem Entscheid.

Die Frage, was ein Menschenleben wert ist, lässt sich objektiv nicht beantworten. Das einzige Land, das die Frage beantwortet hat, ist Grossbritannien. Dort darf ein Medikament, wenn es das Leben um ein Jahr in guter Qualität verlängert, nicht mehr als 30'000 Pfund kosten. Alles, was darüber liegt, wird nicht zurückerstattet. Das führt unweigerlich zu einer Zweiklassenmedizin. Daher bin ich froh, dass in der Schweiz die Solidarität in Gesundheitsfragen hoch ist.

Die Antwort bekommt der CEO von Roche gerade von den PIGS-Staaten: sie bezahlen einfach die Rechnungen für so teure Medikamente nicht.

Wenn es noch mehr PIGS gibt, dann geht Roche mit diesem Produkt-Portfolio unter, denn es ist auf die Ausbeutung des Staates ausgelegt.


Neu 2012-02-09:

[13:00] Leserzuschrift - Die Rentenzahlerdeppen kriegen schon mal einen Vorgeschmack auf das,

was sie an Rentenalmosen im letzten Lebensabschnitt erwartet.
Die Lobbyisten ziehen die Daumenschrauben an - Faschismus in Reinkultur läßt grüßen !

http://www.welt.de/wirtschaft/article13858608/EU-will-Rentenalter-an-Lebenserwartung-koppeln.html

http://www.welt.de/wirtschaft/article13855661/Deutschen-Betriebsrenten-droht-erhebliche-Kuerzung.html

Gibt es einen Unterschied zwischen dem Rentensystem und der Madoff-Pyramide? Sobald wegen einer Depression die Beitragszahler ausfallen oder nicht mehr wollen, bricht das System zusammen - wie die Madoff-Betrugspyramide.

 

[11:45] Leserzuschrift-DE - Betragssätze zur deutschen Rentenversicherung:

betrug der Beitragssatz 1891 gerade 1,7%, 1924 waren es 3,4 %, 1928 5,5%, 1949 10%.
1970 betrug der Beitrag 17% ! Heute sind es 19,6%, zeitweise waren es sogar 20,3%.
Ein großer Teil der Ökosteuer geht auch in die Rente.

Das ist überall so, nicht nur in Deutschland. Einfach weil es wegen Frühverrentungen und höhere Lebenserwartung viel mehr Rentner gibt.

[13:30] Leserkommentar-DE:
Ihre Meinung zum Beitrag 10.45 kann ich nicht teilen. Sie übersehen völlig die Eingriffe der Sch....Politik
in die Rentenkassen wie auch die Tatsache das immer noch Leute Leistungen beziehen die nie eingezahlt haben.

Das kommt noch dazu - weil eben das ganze System der Willkür der stimmenfangenden Politik unterliegt. Ponzi und Madoff lassen grüssen.

[13:30] Leserkommentar-DE - Die Rente ist nichts anderes als ein Transfersystem vom Leistungsträger zum Leistungsempfänger:

Wenn die Politik uns wieder erzählt, dass man zu Bismarcks-Zeiten in einem fortgeschrittenen Alter verrentet wurde, dann sollte man nicht vergessen, dass man damals nur einen Bruchteil der Beiträge entrichtet hat. Damals wurden sicherlich nicht soviele Einkommen mit einbezogen.
Die Rente ist nichts anderes als ein Transfersystem vom Leistungsträger zum Leistungsempfänger evtl. sogar als Selbstbedienungsinstrument für Politiker ! Haben wir bei der Wiedervereinigung Deutschlands gesehen.

Man sollte sich mal klarmachen, der Leistungsträger, also der, welcher eine Leistung erbringt, wird ausreichend befähigt sein, einen Teil seiner Leistung (meist Geld) zur Seite zu legen !
Dazu braucht er keinen Politiker ! Den Politiker braucht nur der Leistungsempfänger, damit dieser ihm etwas zuteilt, also quasi den Leistungserbringer ausbeutet, betrügt bzw. enteignet !

Also, warum zahlt ihr noch da ein?

[14:00] Leserkommentar-DE:
Wir zahlen noch ein, weil wir überwiegend Lohnsklaven sind. Wir bekommen die Zahlung in die Rentenkasse nicht zu sehen - nur auf Abrechnung ! Der Arbeitgeber führt das Geld ab.

Dann befreit euch doch von der Lohnsklaverei und werdet Unternehmer. Dann zahlt ihr in DE nichts ein. Angst vor der Freiheit?

[14:00] Leserkommentar-DE - die Rente unter Bismarck:

als Bismarck 1891 die Rentenversicherung einführte, lag das Renteneintrittsalter bei 70 Jahren, die Leute haben aber mit 14 angefangen zu arbeiten, außerdem wurde davon ausgegangen, daß für den größten Teil der Lebenshaltung die Kinder und Großfamilie aufkommen. Außerdem lag die Kinderzahl pro Frau bei 4,5, weiterhin arbeiteten 35 % in der Landwirtschaft und 38 % im Handwerk. Jeder hatte quasi einen eigenen Garten, und die Rente mußte nur für ein paar Medikamente und Kleidung etc. reichen. Das bißchen Essen und die spartanisch eingerichtete Kammer stellten die Kinder zur Verfügung. Kreuzfahrten und Skiurlaube waren nicht vorgesehen.

[14:30] Leserkommentar-DE - Freiberufler:

und die Freiberufler sind in D Zwangsmitglieder in den berufständischen Versorgungseinrichtungen - da ist nichts mit Unternehmer und frei von Zahlungen möglich oder weiß hier jemand ein Schlupfloch für die Architekten, Juristen, Ärzte u.a. sofern diese Berufsgruppe nicht unter GmbH firmieren kann - Zahnärzte, Kassenärzte etc.

Details kann wahrscheinlich nur ein spezialisierter Jurist oder Steuerberater beantworten. Aber wahrscheinlich ist es so, dass bei Freiberuflern, wo aus Gründen der persönlichen Haftung eine Einzelfirma sein muss, die Ärztepraxis, etc. in eine GmbH ausgelagert wird, an die man eine gewinnsenkende Miete zahlt (mein eigener Zahnarzt macht es so.WE). Wichtig dabei ist, den Privatkonsum einzuschränken.

[15:00] Leserzuschrift-DE - Aus der Rentenversicherung rauskommen:

Die Zwangsrentenversicherung für Freiberufler in DE ist eine Frechheit. Ich bin immer wieder erstaunt, dass sich niemand wehrt, man hört nie irgendwo Protest, noch nie habe ich Anwaltskollegen schimpfen hören. Das liegt wohl daran, dass die Schafe meist denken, ne Rente braucht man eh.

Bei uns in Baden-Württemberg kann man ab dem 45. Lebensjahr aus dem Zwangs-Versorgungswerk raus. Das werde ich nächstes Jahr machen. Habe den Leuten im Versorgungswerk mehrfach geschrieben, dass ich diese Zwangsmitgliedschaft für eine Frechheit halte, aber das ist denen ja wurscht, davon leben diese Fritzen.

Die Anwaltskammern sind genauso eine Frechheit, auch die unternehmen nix, um die Interessen der Anwälte in der Politik zu vertreten. Vor einer Woche war hier in Karlsruhe riesiger Jahresempfang der Anwaltskammer: Die Top-Richter und Staatsanwälte waren dabei, haben mit dem Kammerpräsidenten Sekt getrunken und Lachshäppchen gegessen und dann erhielt der Kammerpräsident noch ne tolle Staufermedallie vom Land Baden-Württemberg. Ich frage mich, ob diese Sause auf Kosten der Beitragszahler finanziert wurde.

Dann ist da noch die nächste Frechheit: Die GEZ! Ich habe jetzt Befreiung von den Rundfunkgebühren beantragt, weil ich schwerbehindert bin. Hoffentlich haut es dieses blöde System bald zusammen, es kotzt einen doch nur noch an.

Den meisten Anwaltsschafen ist es vermutlich egal, weil sie noch daran glauben, eine Rente zu bekommen und üblicherweise ohnehin von der Hand in den Mund leben (oft auf hohem Niveau). Generell ist es überall in Europa so, dass Erwerbsarbeit generell mit hohen Sozialabgaben belegt ist. Da muss man sich eben eine andere Branche suchen - etwas Investor.

[15:30 Leserzuschrift-DE - Abzocke auch im Künstlerbereich:

Die Sozialabgabenabzocke macht auch vor Künstlern (oder denen, die sich dafür halten) nicht Halt.
Vorallem im Medienbereich (Grafikdesigner, Kameramänner, Videocutter, Musikkomponisten - alles gefragte Jobs, wo man real ganz ordentlich verdienen kann im mittleren bis oberen Lohnsklavenbereich) arbeiten die meisten als Selbstständige zwar auf Rechnung, zahlen aber trotzdem 40% Abgaben in die sog. Künstlersozialkasse. Grund: die Auftraggeber (Firmen, Fernsehsender etc.) haben Angst vor Nachstellungen der Rentenversicherung, einige Firmen waren wegen Nachzahlungen im fünfstelligen Bereich schon nahe am Bankrott.

Jetzt werden nur noch Rechnungen von Leuten akzeptiert, die in der Künstlersozialkasse Mitglied sind. Da muss man dann nach Gewinn- / Verlustrechnung die gesetzliche Krankenkasse und Rentenversicherung ablöhnen. Dreisterweise greifen z.B.Beitragsbemessungsgrenzen auch erst nach drei Jahren der Überschreitung, man muss also schon mehrere Jahre richtig gut dabei sein, um wenigstens die Rentenversicherungspflicht abstreifen zu können. Und die absolute Krönung - man muss seinen Gewinn für das Jahr schätzen & an die KSK melden, entsprechend Dauerauftrag einrichten (bei mir z.B. 730,- / Monat, mehr als meine Miete). Verdient man mehr und meldet das nicht, können sie einem rückwirkend ans Leder und Beiträge nachfordern - verdient man jedoch weniger als geschätzt, KANN MAN ZUVIEL GEZAHLTE BEITRÄGE NICHT ZURÜCKHOLEN (!!!). Gleichzeitig hat man aber trotzdem das Risiko Selbstständigkeit. Eine Abzocke ohne Beispiel, selbst in Deutschland.
Eigentlich müsste mal irgendwer diesen Abzockverein KSK vor den Bundesfinanzhof zerren und das stoppen.

Weil sich die sonst so lautstarken Künstler nicht wehren. Geht hier nicht der Trick mit der Auslagerung in eine GmbH?

[18:00] Der Stratege: Einzige Lösung für dieses Problem, GmbH gründen und GF Gehalt niedrig halten

[15:30] Leserkommentar-DE - Rente zu Bismarcks Zeiten:

Zu Bismarcks Zeiten war der Rentenbeitragssatz wie schon erwähnt bei 1,7% und das Renteneintrittsalter bei 70 Jahre.
Ein wichtiges Detail fehlt aber noch: Die durchschnittliche Lebenserwartung betrug zur damaligen Zeit gerade mal 40 Jahre!

Zu diesen Verhältnissen werden wir wohl nach dem Crash wieder zurückkehren. Rente ab 70, falls es sie überhaupt noch gibt, nur wird die Lebenserwartung dann derart gering sein, dass sie fast niemand mehr bekommt. Dann reichen auch wieder 1,7% Beitragssatz.
Die Lebenserwartung von geringverdienenden Lohnsklaven sinkt ja heute schon:
http://www.sueddeutsche.de/leben/lebenserwartung-von-geringverdienern-sinkt-dramatische-zuspitzung-der-einkommenskluft-1.1232605

Wie sehr wird die Lebenserwartung erst sinken, wenn es kein Hartz4, keine beheizte Gratiswohnung und keine Krankenversicherung mehr gibt und nur noch Knochenjobs auf dem Acker verfügbar sind?

In Russland ist die Lebenserwartung von Männern in der Depression der 1990er auf 57 Jahre gesunken. Da hatte aber der Wodka auch einen guten Anteil.

[18:15] Leserkommentar-DE - Also, das ganze Renten-System kann man auch austricksen.

Hier mein Beispiel. Gelernter Doppelmeister im KFZ Gewerbe, selbständig seit 1994. Ja, ich habe damals mit 4000 DM angefangen, schuldenfrei und habe heute sicher meine halbe Million € in Werten aller möglichen Facetten. Ende des Jahres werde ich mich zur Ruhe setzen und von meinem erarbeiteten leben aber kommen wir aber zum Thema:

Ich habe schnell gemerkt das ich verflichtet bin 18 Jahre in die Betrüger Kasse ein zu zahlen . Was hab ich gemacht? Ich habe einen Handwerker-NEBENBETRIEB angemeldet und erklärt das ich 90 Prozent Verkauf mache und nur 10 Prozent Handwerk, schon war ich raus aus der Nummer. Dann habe ich mir einen Postshop ins Büro geholt, mich anstellen lassen auf 400 € und schön die Post meine kleinen freiwilligen Rentebeiträge zahlen lassen................................die 18 Jahre Dreckseinzahlpflicht habe ich nun schon längst voll :-)
Das Finanzamt hat nie gestört, was für Rechnungen mein Betrieb versteuert. Nie gab es Vergleichsmittlungen zur Handwerkskammer oder LVA. Ich stehe auch auf dem Standpunkt, erstmal bescheiss ich die, fliege ich auf zahle ich eben nach. Fliege ich nicht auf, umso besser für mich.

Zur GEZ-Mafia: Meine Frau hat es tatsächlich geschafft (letzten Monat) den Fernseher abzumelden. Nun gibts nur noch Kohle für ein Radio und das sind knapp 60 € im Jahr, statt der ca. 210 € !!!
Aber man muss sich bewegen und darf nicht jammern. Lücken erkennen und nutzen, das isses :-)

Und falls noch wer über die Krankenversicherung stöhnt, ich bin 45 Jahre habe 1000 € Zuzahlung und zahle nur 130 € (incl. Pflegeversicherung) im Monat bei der HUK.

Nächstes Jahr sieht der Plan folgendes vor. Meine Frau geht für 500 € arbeiten, halbe Tage. Ich werde dann über sie Familienversichert da ich KEIN Einkommen mehr haben werde. Eventuell schliessen wir dann noch eine kleine Zusatzkrankenversicherung ab, aber das ist noch nicht sicher:-) wir müssen schauen wie das Politische Risiko bis dahin aussieht.

Selbstverständlich kann man wie hier beschrieben das System austricksen. Aber: MAN MUSS ES WOLLEN UND MACHEN. Die meisten Leute sind zu faul dafür.

PS: als Unternehmer & Investor hat man nicht nur rechtliche Gestaltungsvorteile, sondern auch einen gigantischen "Denkvorteil" gegenüber all diesen Angestellten, Freiberuflern und Künstlern, die eigentlich nur an den Konsum denken.

[18:30] Leserkommentar-DE - Handwerksrolle:

In Deutschland sind Selbständige, die in der Handwerksrolle eingetragen sind automatisch Rentenversicherungspflichtig, für 18 Jahre.
Es gibt auch noch andere Personenkreise, die durch die gesetzliche Rentenversicherung "zwangsgeschützt" sind, z.B. Künstler, Fischer, Hebammen...

Aber auch da gibt es Tricks - siehe obere Einträge. Man muss "aussteigen wollen".

[19:00] Der Stratege - Künstler-SV:

Bei den Künstlern ist das derzeit so, dass die eigentlich nur die Hälfte des RV-Satzes, also 10% an die Künstler Sozialkasse abführen müssen. Die andere Hälfte muss der Auftraggeber bezahlen. Ich kenne das, weil ich gelegentlich freiberufliche Webdesigner beauftrage, die das auch so handhaben müssen. Für die muss ich dann die andere Hälfte der SV tragen. Ist der Webdesigner eine GmbH, entfällt dies allerdings ganz. Als GmbH kann sich der Webdesigner GF zudem ganz von der SV befreien lassen. Sollte auch für die anderen Künstler gelten. Allerdings verstehen diese Künstler wenig von der Steuer, deshalb bezahlen sie auch diese blöde SV und gründen keine GmbH.

Aha, hier sehen wir den Steuer-Strategen.


Neu 2012-02-08:

[18:30] Leserzuschrift-DE - Beschäftigungstherapien für Arbeitslose:

Folgende Maßnahmen werden von Jobcentern - tatsächlich und verbürgt! - verordnet um über 50-jährige Langzeitarbeitslose fit für einen neuen Job zu machen. Völlig sinnloses Geld verpulvern!

Vollzeit, Mindestdauer 6 Monate , permanent etwa 2 Arbeitslose auf einen Sozialpädagogen. Von einer solchen personellen Ausstattung können Schulen nur träumen. Ankunft: Die Arbeitslosen dürfen entspannt zwischen 8.00 und 8.30 nach gusto morgens eintrudeln, um ihnen einen geregelten Tagesablauf beizubringen. Weil das vielen Sozialpädagogen aber eigentlich zu früh ist, geht auch 9 Uhr noch durch.

Der Tag beginnt mit gemütlichem Kaffeetrinken auf Kosten des Hauses, dann nette Gesprächsrunde über das Befinden, die Probleme und die Erlebnisse der Teilnehmer.

Täglich wechselndes Programm. Bewegungsspiele mit Musik, Basteln und Malen, gemeinsames Kochen und Essen (Lebensmittel werden bezahlt), Theaterspielen, Spaziergänge, Gesellschaftsspiele und Ausflüge zu Museen oder Entspannung in der Salzgrotte. Bezahlte Besuche im Staatstheater inklusive Gläschem Sekt, und Filmpalast.
Kaffeehausbesuche mit bezahlten Getränken und Kuchen. Sogar edelste Konditoreien werden besucht und auf Staatskosten werden Arbeitslose mit Moussetörtchen mit Blattgoldauflage verwöhnt. Manchmal gibt es auch "Selbstorganisation" was bedeutet, die Teilnehmer dürfen in dieser Zeit tun und lassen, was sie wollen. Wer sich gestresst fühlt, darf sich auch jederzeit auf eine Liege legen.

Nach welchen Kriterien die glücklichen Teilnehmer ausgewählt werden?
Das liegt das im Ermessensspielraum des Jobcenter-Personals.

Weil das wirklich schwer zu glauben ist, muss ich noch einmal darauf hinweisen, dass ich mit absoluter Sicherheit weiß, dass kürzlich solche Maßnahmen tatsächlich verordnet und durchgeführt wurden.

Man sieht, das wird alles nicht für die Arbeitslosen gemacht, sondern nur für die Sozialpädagogen. Ein gutes Beispiel dafür, um wen es beim Sozialstaat primär geht - um die Sozialbürokraten.
 

[6:15] Ein Blick in die Zukunft: Schwedens Ministerpräsident will Rente mit 75

Gilt das dann auch für Politiker wie ihn? die bekommt man dann nie los.

[16:45] Leserkommentar-DE - Eine bessere Idee als Rente mit 75:

- Gar keine Rente mehr. Dafür aber auch nichts einzahlen müssen. Gar nichts.
Eigenvorsorge ist Trumpf. Wer dann im Alter nix hat, weil alles ausgegeben - Pech.

Das würde ganz enorm den Geldverstand schärfen und EM einen extremen Zuwachs an Wertschätzung bringen, da EM das einzige inflationsfreie "Geld" ist und somit sehr dienlich einer gesicherten Altersvorsorge.

Soetwas ähnliches wird ohnehin kommen.Es gibt dazu einen Witz aus den USA: der Milliardenbetrüger Madoff wird beim Verhör gefragt von wo er die Idee für sein System her hat: vom staatlichen Rentensystem Social Security.

[17:45] Leserkommentar-DE - Rentenbezugsdauer:

Bei der Rente sollte man mal einen Blick auf die Rentenbezugsdauer werfen: 1960 nur 9,9 Jahre, 2007 schon 17,3 Jahre im Schnitt, während die Lebensarbeitszeit 2010 => 36,8 Jahre betrug (1970 hab ich nicht gefunden), das Renteneintrittsalter lag 1970 bei 61,5 Jahren, zwischenzeitlich bei 58,5 im Jahr 1995, momentan bei 61,7 Jahren

Die Lebensarbeitszeit ist in den letzten zehn Jahren in Deutschland schon um 2,5 Jahre im Schnitt gestiegen, weil das Renteneintrittsalter sich nach hinten verschoben hat durch die ausgelaufenen Vorruhestandsregelungen

Heutzutage arbeitet ein Mensch zwei Jahre und bezieht ein Jahr Rente (über den Daumen gerechnet)

Die Lösung ist nicht die alten Säcke mit abgearbeiteten Knochen im Arbeitsleben zu halten bis 75, sondern die jungen, aktiven früher an die Arbeit zu bekommen, aber für die ist entweder keine Arbeit da, weil das die Chinesen billiger machen, oder weil sie entweder zu dumm für anspruchsvolle Arbeiten sind oder durch das Bildungssystem verkorkst.

Wie im Madoff-Betrugssystem.


Neu 2012-02-02:

[11:.45] Leserzuschrift-AT - Das Gute an der Wirtschaftskrise: WGKK stoppt Psychotherapie

.. ist dass nicht nur Kredit, sondern auch Dekadenz abgebaut wird. Jetzt heißt es wieder selbst nachdenken, selbst arbeiten, selbst nach Lösungen streben. Nur rechtschaffene Arbeit heilt und nicht das Psychologengefasel wohlfahrtsstaatlicher, sozialistischer Zwangsbehördenfürsorge.

Die beste "Heilung" bei "psychischen Erkrankungen" ist der Führerscheinentzug. In Wirklichkeit geht es bei dieser Psychotherapie nur um die Beschäftigung sonst nutzloser Psychotherapeuthen.
 

[11:45] Das geht in Zukunft nach S&P auch in die Ratings ein: Gesundheitskosten gefährden Rating der stärksten Wirtschaftsnationen

Der starke Anstieg der Gesundheitskosten könnte für die Industrienationen langfristig den Verlust ihrer Top-Kreditwürdigkeit bedeuten. Das berichtet die Agentur Standard & Poor's (S&P) in ihrem Bericht „Mounting Medical Care Spending Could Be Harmful To The G-20's Credit Health“, der gestern in Madrid erschienen ist.

Weil es auch massive Staatsausgaben sind.


Neu 2012-01-15:

[19:30] DIE APPARATEMEDIZIN BRICHT ZUSAMMEN: OHNE MOOS NIX LOS: Gerade erst aufgebaut - und fast schon wieder weg

"Da haben wir uns überschätzt": Siemens will sich aus einem Krebstherapie-Projekt zurückziehen, weil sich die Anlage nicht rechnet. Dabei ist sie für manche die letzte Hoffnung - und für Krebsmediziner ein Traum. Es gibt eine Alternative, doch Siemens verweigert die Zustimmung.

Die Anlage ist riesig. Sie kostet mehr als 100 Millionen Euro und kann Leben retten. Gerade erst ist sie fertig geworden und soll doch schon wieder abgerissen werden. Es geht um eine Großanlage zur Behandlung von Krebspatienten an der Uniklinik in Kiel . Das Millionenmonstrum für die "Partikeltherapie" kann millimeterkleine Tumore im Körper zerstören, etwa im Gehirn. Die Technologie hat weniger Nebenwirkungen als konventionelle Methoden. Sie ist für manchen die letzte Hoffnung und für Krebsmediziner ist sie ein Traum. Für die Behandlung mit einer solchen Maschine müssen Patienten im Ausland bisher oft 100 000 Euro und mehr zahlen.

Wer zahlt die 100'000 Euro pro Patient? die Patienten sicher nicht, höchstens die Krankenversicherungen - vielleicht. Nachdem die Anlage nur 2500 Patienten pro Jahr schafft und so teuer ist, kommen solche Behandlungspreise heraus. Da hat Siemens vor dem Bau wohl mit unlimitierter Kostenübernahme gerechnet - eine fatale Fehlkalkulation.


Neu 2012-01-13:

[13:30] Leserzuschrift-DE - Sozialstaat zum Kotzen:

Hier in Karlsruhe berichtet die lokale Presse stolz, dass unsere Stadt jährlich 5 Millionen Euro an Unterhalt für Kinder getrennt lebender Eltern zahlt. Darauf sind die auch noch stolz. Man kann nur noch kotzen. Hoffentlich gibt es bald einen großen Knall und dieses System hat ein Ende.

Das gibt eine Menge von Jobs für staatliche Betreuer und Kontrollore. Die Kommunen ersticken an diesen Kosten.
 

[10:00] Mish über die unfinanzierbaren Pensionssysteme in Europa: Europe’s $39 Trillion Pension Time Bomb Explodes in 2012; Simple Proposal to Fix the Problem

Every country but Greece should exit the Euro but keep pension plans denominated in euros. The value of the Euro will sink to zero as Greece goes into hyperinflation. Thus, pension plans denominated in Euros will quickly be solvent. At that point the plans can be converted back to their respective currencies with obligations that can be paid with a few ounces of gold

Auch eine Lösung, die aber den Pensionisten nicht gefallen wird. In der Realität werden diese Systeme alle zusammenbrechen, die Lasten sind zu gross.

[13:45] Leserkommentar-DE: Pensionsversprechen:

Mish hat Recht, die Pensionsversprechungen, und hier vor allem die Beamtenpensionen (wegen Ihrer Höhe), sind unfinanzierbar.
Wenn aber der Staat bestenfalls noch eine Sozialhilfe-ähnliche Grundversorgung wird bieten können (wenn überhaupt) und irgendwelche Papiergeldvermögen nahezu wertlos werden (sei es durch Haircut, Inflation oder eben trickreiche Währungsumschichtungen), so MUSS doch eigentlich jeder kapieren, daß nur EM eine Sicherheit für`s Alter bietet.

Tragischerweise sind aber die meisten Leute unbelehrbar und kaufen lieber Konsum-Kram. Das soll noch jemand verstehen.

Ja, es sind nur Versprechen. Mit den Staatsbankrotten überall wird sich zeigen, dass es leere Versprechen waren. Schafe sind einfach unbelehrbar - war das nicht immer so? Daher mussten auch die Bauern die Wölfe ausrotten, da sich Schafe so gerne fressen lassen.


Neu 2012-01-12:

[18:15] Leserzuschrift-DE - Nein, es wundert nicht, dass die PKV-Beiträge jetzt steigen:

Die in der GKV steigen aber auch. Seit 01.01.2012 darf ich nun 667 Euro/Monat bezahlen (GKV).
Medikamente und Praxisgebühr etc. darf ich auch noch selber bezahlen.

Ja, es ist zum Heulen. Aber nur so lässt sich das BIP steigern. Die Gesundheitskosten belaufen sich in Deutschland auf 280 Mrd/Jahr (Statistisches Bundesamt). Die GKV hat innerhalb von 6 Monaten etwa 90 Mrd. abkassiert (http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gesetzliche-krankenkassen-machen-milliarden-ueberschuss/4577000.html". Das bedeutet, die GKV-Mitglieder zahlen etwa 180 Mrd/Jahr.

Wenn sich der Michel nicht aufregt...

[20:15] Leserkommentar-DE - Schon Gold-Silber-versichert?

Weia, was haben wir denn da für ein Schaf? Bei solchen Unsummen als Lohnsklave immer noch nicht in der PKV? Zahle an meine PKV €108 mit SB4.500/Jahr. In Fall X haben Gold/Silber mir dieses Taschengeld von 4,5K/Jahr ganz leicht gebracht. Ihr müßt umdenken! Etwa auch noch RVs, LVs laufen? Die fressen wie alle anderen Versicherungen pro Jahr leicht 20-30% an Verwaltung und für die Keiler, und dies ist die Regel! Geht mit den vielen möglichen Ersparnissen in Gold/Silber, das lohnt sich gigantisch!

[8:45] Leserzuschrift-DE - Verwaltungskosten bei deutschen Krankenkassen:

Der Anteil der Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenkassen an den Gesamtausgaben belief sich im Jahr 2009 auf 5,5 %. Die
Verwaltungsausgaben der privaten Krankenversicherung hatten dagegen einen Anteil von 14,3 % an deren Gesamtausgaben.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Krankenversicherung#Verwaltungskosten

Die gestern genannten 25% Verwaltungskosten werden sicher von manchen pivaten Kassen erreicht - wegen ihrer gigantischen Werbeaufwände. Auch macht der Marketing-Aufwand den Unterschied zwischen den gesetzlichen und privaten Verwaltungskosten aus. Dieser Werbung ist überall.

Nachdem durch diese Kassen gigantische Geldbeträge (siehe Tabelle im Artikel) fliessen, lassen sich auch mit 5.5% Verwaltungskosten noch schöne Glaspaläste, Chefautos und Chefgehälter finanzieren.

[9:15] Leserkommentar-DE - Keiler bekommen 15 PVK-Monatsbeiträge:

Ich weiß aus dem Internet, dass meine PKV den Keilern 15 Monatbeiträge Provision zahlt. Ich vermute, dass dies einer der Hauptkostentreiber ist. Ein weiterer dürfte die TV und Print-Werbung sein (Werbespot zur Prime-Time). Dann kommt nocht dazu, dass viele Ärzte Dinge auf die Rechnungen schreiben, die sie gar nicht gemacht haben. Bei den Medikamenten bekommt man dann auch immer das teuerste als PKV-Patient. Im vorletzen Jahr hatte ich einen saftigen grippalen Infekt und bekam Antibiotika. Meine Lebensgefährtin GKV versichert, war ebenfalls an dem grippalen Infekt erkrankt und bekam auch ein Antibiotika verschrieben (selber Wirkstoff). Bei mir hat die Schachtel 89,00 EUR gekostet, bei ihr nur 26,00 EUR. Einziger Unterschied, ich musste nur einmal am Tag eine Tablette einwerfen, sie dreimal. Denn mir hat man ein ganz neues Präparat verordnet, das nur noch einmal am Tag eingenommen werden muss.

Wundert sich noch jemand, warum die PKV-Beiträge von Jahr zu Jahr steigen?

P.S.: Bis zur Einführung der KV-Vollversicherungspflicht hatte ich nur einen PKV-Tarif für stationäre Behandlung, ambulant habe ich zu 100% selbst bezahlt (ist billiger, wenn man die eingesparten fiktiven Kosten selbst thesauriert). Der hat damals 160 EUR/Monat gekostet. Heute, knapp 3 Jahre später, habe ich einen stationären und ambulanten Tarif (Vollversicherung) und bezahle ~450 EUR im Monat bei 20% Selbstbehalt. Ein ganz schlechtes Geschäft.

Die 14.3% "Verwaltungskosten" reichen da nie.

[10:00] Leserkommentar-DE - Verwaltungskostenquote der gesetzlichen Krankenkasse: 23% !!!

Die angebliche Höhe der Verwaltungskosten gesetzlicher Krankenkassen ist gewillkürt! Gesetzliche Krankenkassen bilanzieren (trotz Milliardeneinnahmen) nicht etwa, sondern erstellen einfache Einnahmen-Überschuß-Rechnungen, das die Prüfbarkeit durch (gewollte?) Intransparenz erschwert.

Eine „Aufsicht“ und vermeintliche Kontrolle erfolgt lediglich über das BVA (Bundesversicherungsamt), das sich wiederum nur aus Kassenfunktionären rekrutiert, d.h. die „kontrollieren“ sich selbst.

Und das kommt dabei nach einer Studie der Unternehmensberater A.T. Kearney heraus:

http://www.atkearney.de/content/veroeffentlichungen/whitepaper_detail.php/id/51549/practice/pharma

Verwaltungskostenquote der gesetzlichen Krankenkasse: 23% !!!

Und wieder einmal die Schafe glauben den mit riesigem PR-Aufwand verbreiteten Unfug von 5,4% während sie sich geduldig nackt scheren lassen.

Lug und Trug überall. Die Glaspaläste und Dienstautos der Bosse müssen gewalig sein.
 

[8:45] Leserkommentar-DE zu "Meiner Meinung nach wird bei der KV von verschiedenen Gruppen gnadenlos abgezockt":

GKV wird schon alles doppelt und dreifach abgesichert, aber beim PKV Mitglied wird schon beim Betreten der Praxis das Rundum Sorglos Paket aus allem was teuer aber nicht zwingend gut ist, vor allem aber unnötig, geschnürt.
Zudem hat der öffentliche Dienst zwar einmal die Krankenfürsorge des Bundes, dafür aber auch noch eine PKV zur Ergänzung des Selbstbehaltes, bei geschickter Rechnungslegung schneiden die mit Plus ab.

Wenn der Patient das alles selbst zahlen müsste, würde abgespeckt werden. Aber der Weg über die KK-Beiträge ist einfach zu indirekt.


Neu 2012-01-11:

[14:00] Der Grossschreiber: KOMMT BEI UNS AUCH NACH DEM KOLLPS: Kranke Griechen brauchen Bares

HABE GESTERN IN TRAUNSTEIN DEN X-TEN NEUBAU EINES "ÄRZTEZENTRUMS" AM BAHNHOF GESEHEN:

DIE WERDEN SICH ANSCHAUEN, WENN ES NACH DEM KOLLAPS KEINE KRANKENKASSEN MEHR GIBT !!

Traunstein ist eine kleinere Kreisstadt mit 18000 EW. Ok, da ist noch der Landkreis mit 170000 EW. Aber wozu brauchen die X neue Ärztezentren? Weil bislang die kranken Krankenkassen diese X * Y Ärzte bezahlen. Wenn eigenes Geld auf den Tisch gelegt werden muss, braucht man nur mehr 1/5 der Ärzte von Heute.

[15:15] Leserkommentar-AT (Arzt) - medizinischer Overkill:

Grundsätzlich muß man da sehr darauf achten nicht in Euthanasiediskussionen gezogen zu werden. Das ist zurecht ein sehr heißes Pflaster. Ich möchte nicht ins Detail gehen, das würde den Rahmen sprengen.

Allgemein gesagt und zusammengefasst: Nicht alles was machbar ist ist dem Wohlergehen des Patienten von Nutzen.

Woran das Krankenversicherungssystem siecht läßt sich auch einfach
beschreiben:

1. Am Pharmamarkt:

- dessen Aufschläge und Gewinne nach wie vor unverschämt sind. Keiner komme mir jetzt mit Medikamentenneuentwicklungen kosten Geld.
Maximal 3-4 % des Gewinns laufen in Neuentwicklungen. Der Rest geht in Dividenden, Schmiergeld und sonstig umsatzfördernde Maßnahmen.(Seminar für den Herrn Primar oder Herrn Doktor und "Frau?!?" in Lech, oder ein Leihwagen(MB-SLK, Jaguar....) für ein Jahr oder zwei usf.)

2. Am diagnostischen Overkill:

- der bei der Ärzteschaft den letzten Funken Hausverstand ausgetrieben hat. Alles bis zum letzten diagnostisch abzusichern obwohl man weiß was los ist kann nur mit der Angst vor Kunstfehlerprozessen erklärt werden.
Ich denke nur jede 10. MRT ist indiziert und notwendig.

(Allen ins Stammbuch geschrieben: Die Medizin ist keine 100%ig exakte Wissenschaft - da gibt es nun mal Graubereiche.)

All die tollen neuen Entwicklungen am Sektor Nuklearmedizin und Fusionsbilder werden in wenigen Jahren von jedem Dorfarzt verordnet werden
- weil - ja so toll.

3. An der Unmündigkeit der Patienten:

In Österreich und in D wird es nicht viel anders sein, wird etwa ein Viertel oder 20-25%(persönlich denke ich mehr) der verordneten Medikamente nicht eingenommen(angenommen) sondern entsorgt - sprich weggeworfen.
Jeder mag sich selber ausrechnen was das bei einem Pharma Umsatz in D von 41 Milliarden Euro im Jahr 2009 ausmacht.(Europa-Umsatz 264 Milliarden Dollar)

In Zukunft werden die medizinischen Brötchen viel kleiner.

[20:15] Leserkommentar-DE: Krankenkassen:

Vor kurzem laß ich von einer Studie, die den gesetzlichen Krankenkassen Bürokratie- und Verwaltungskosten von 25 % bescheinigte. Alle Bereiche in diesem staatlichen System haben über Jahrzehnte übermäßig Speckschwarten angesetzt, die weg müßen. Man muß diese Zahl auch auf dem Hintergrund sehen, daß Politker wie dieser Prof. Lauterbach immer wieder behaupten die gesetzliche Kasse wären kosteneffizienter als die private, da sie keinen Gewinn erzielen müße. In Wahrheit ist es wohl umgekehrt da sie zu viele Parasiten miternährt.

Die Kassen bilden nur einen Teil der Bürokratie. Weitere Teile sind bei den Ärzten, Krankenhäusern, Pharmaindustrie, etc. Grossteils verursacht durch staatliche Auflagen und Regulierungen.

[20:30] Leserkommentar-DE - Zum Thema medizinische Versorgung in DE:

Das System ist schnell zu heilen, wenn jeder Versicherte 300-600€ jährlichen Selbstbehalt aufzubringen hat.

Jede KFZ Versicherung funktioniert genauso, fast alle haben einen Selbstbehalt, wer darauf verzichtet zahlt halt mehr.

Bei den Krankenkassen ginge das genauso, die Praxen wären wieder leer, die Hypochonder gingen nicht wegen jedem querliegendem Pups zum Arzt, und der hätte mehr Zeit für die wirklich ernsten Fälle.

Übrigens zahlt man in der Slowakei bei jedem Arztbesuch 20,00€ Gebühr, bei ca. 450-800€ Monatseinkommen. Die gehen dort nur zum Arzt wenn sie unbedingt müssen, und ich glaube die Todesrate ist auch nicht höher als bei uns, eher weniger.

Der slowakische Selbsbehalt wäre in AT oder DE etwa €60, das wirkt schon. Noch besser wäre die ersten €500 komplett aus eigener Tasche zahlen zu müssen. Die Leute müssten echtes Geld hinlegen müssen.

In Österreich bezahlen Unternehmer und Beamte 20% Selbstbehalt. Dieser wird über die Krankenkassenbeiträge eingehoben. Abgesehen von der Quartalsabrechnung sieht man wenig davon - ist zu indirekt.

[21:00] Leserkommentar-DE zum kranken System:

Und durch Dekadenz:
Wenn heute eine dämliche Tetanusspritze nicht nur gleich 5 Seuchen enthält, was sie teuer macht, sondern auch noch vollkommen überflüssige nachträgliche Blutuntersuchungen zur Wirksamkeit den Preis gegenüber früher verzehnfachen, brauche ich mich nicht wundern.
Oder wenn täglich neue Syndrome und fürchterliche Gefahren den Menschen untergejubelt werden, die man nur durch ständige Untersuchungen vermeiden könne.
Siehe www.t-online.de , da stolpert man täglich über neue Syndrome, die den Medizinmännern, sorry, muß ja jetzt Medizinpersonen heißen, die Kassen füllen.

Modesyndrome diagnostizieren, ständige Dauertherapien, die von der freundlichen Helferin erledigt werden (da braucht der Doc sich nicht selbst kümmern), Standardvorsorge für Sackziehen und Klötensausen, also alles, was nicht unbedingt Fachkenntnis oder gar Anstrengung erfordert, aber richtig Kohle für die Abzahlung der Leasingmaschinerien und natürlich auch Cabrios einspült, das geht wie am Fließband.

Auch immer gerne genommen: Rentner betüddeln. Ordentliche Rentner gehen täglich zum Doc, bißchen jammern, bißchen stöhnen, Bestrahlung und Spritzchen abholen. Und Rabattmarken sammeln, für den Behindertenausweis, man will doch im Bus vorne sitzen und beim Eintritt Rabatt bekommen.

Kinder müssen natürlich täglich zum Doc, vernachlässigen geht gar nicht.
Eine vierköpfige Familie hat sicher täglich irgendeinen Termin, die zahlreicheren Bereichererfamilien können schon einen Leibarzt engagieren.
Einfach so, ohne Anlaß, aber es könnte ja irgendwas Ernstes sein....
Wehe ein Kind hat mal einen blauen Flecken oder eine Schramme: Da müssen mindestens Dr. House und der Medicopter ran.

Nur bitte nicht krank werden: Die letzten Kranken haben viele Ärzte wohl an der Uni gesehen, vorne am Pult, mit Tenure.
Außerdem haben die keinen Bock auf echte Probleme, das hält auf und läßt nicht ohne Aufwand die Kasse klingeln, ist pfui.

Ist jemand aufgefallen, dass unsere Gesellschaft total risikoscheu geworden ist. Daher rennen die Leute nicht nur dauernd zum Doc, auch die Docs selbst machen alles, um ihr Risiko zu reduzieren - überflüssige Untersuchungen, etc. Das geht alles ins Geld.

Ja, und der Medicopter kommt bereits wegen einem gebrochenen Finger, weil der in der Einsatzzentrale auch kein Risiko eingehen will.

[21:15] Leserkommentar-DE: Zum Thema medizinische Versorgung in DE:

Ich bin privat versichert und bezahle jeden Monat 450.- EUR an die Krankenversicherung. Selbstbehalt sind 20%, diese werden bei jeder Erstattung einer Rechnung abgezogen. Dennoch steigen die Beiträge weiter rassant. Meiner Meinung nach wird bei der KV von verschiedenen Gruppen gnadenlos abgezockt, sonst könnte das gar nicht sein.

Dieser Leser ist Unternehmer und Millionär, er kann es sich leisten (obwohl er eigentlich nicht will). Aber was machen jene, etwa mit einem Angestellteneinkommen, das bereits für Kreditzahlungen, etc. fix verplant ist. Für die wird diese Krankenversicherung bald zu teuer.


Neu 2012-01-05:

[5:30] Was das Gesundheitssystem wirklich so teuer macht: Renten: Deutsche haben im Alter weniger Geld

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Ältere Menschen nehmen auch immer mehr Gesundheitsmaßnahmen in Anspruch. Wer übernimmt die wachsenden Ausgaben?

Uwe Fachinger: Dass wir wirklich wachsende Ausgaben haben, ist umstritten und hängt sehr stark davon ab, wie sich die Krankheitsbilder entwickelt werden. Wenn man sich das anschaut, ist es im Prinzip gar nicht so, dass durch eine längere Lebensdauer mit deutlich steigenden Gesamtausgaben in der Krankenversicherung zu rechnen ist. Die massiven Ausgaben treten immer in der letzten Lebensphase, den letzten Lebensjahren, dem letzten halben Lebensjahr auf, unabhängig davon, ob diese Person 70, 80, 90 oder sogar älter als 100 Jahre ist. Die Phasen davor sind eigentlich gar nicht so gravierend für die Ausgaben der entsprechenden Krankenversicherung.

Also: Leben retten um jeden Preis, dann wenn es bereits aussichtslos ist. Eine Ideologie aus einer Zeit, wo Geld keine Rolle spielt. Niemand will ein Todesurteil unterschreiben, indem er eine Behandlung verweigert.

[9:15] Leserkommentar-DE:
Die Würde des Menschen ist unantastbar, so steht es im sog. Grundgesetz. Ich finde, ein Mensch muss auch ein Anrecht auf einen würdevollen Tod haben. – Eben dann, wenn es aussichtslos ist. (OK, Gott schütze mich vor meinen Erben; Das ist aber auch schon zu Lebzeiten so.) Jedes Haustier hat es da besser.

Aber der medizinische Apparat sieht es anders: "they must not die on my watch".

[10:45] Leserkommentar - dazu meine ganz frische Erfahrung …

Mein Vater hat gerade eben, in den letzten 10 Wochen seines Lebens, dem Gesundheitssystem mind. runde 100.000 € Umsatz gebracht. Eine Summe, die Sie, ich, wir alle bezahlen müssen. Und WOFÜR? Der Krebs ist raus! Aber für was für einen Preis? Mein Vater ist regelrecht verreckt nachdem der Oberarzt in gottgleicher Manie das Skalpell angesetzt hat! Auf eigenen Füßen ins Krankenhaus, danach aber keinen Schritt mehr, dafür von einem Kollaps der Organe in den anderen. Und nun in einer Kiste wieder raus!

Das Gesundheitssystem kann angeblich sooo viel heutzutage. Die können gar nichts! Ein Stück lebloses Fleisch künstlich am Leben halten, ja das können die. Mehr nicht! Die sind immer wieder völlig überrascht, was alles so nach und nach in einem Körper ausfallen kann. Das konnten die ja nicht ahnen …

Ich schon als Nicht-Mediziner! Mein Vater war dem Tode geweiht, ja. Aber nicht sofort und nicht unter solchen Bedingungen!

Das „System“ hat meinem Vater die letzten Wochen, Monate, Jahre genommen! Aber noch kräftig dran verdient, weil die Ärzte versucht haben, GOTT zu spielen. Aber dafür werde ich (mit)helfen, dem „System“ ebenfalls die Lebensgeister zu entziehen!

Gutes Beispiel: anstatt einem terminalen Krebspatienten genügend Schmerzmittel zu geben und ihn friedlich sterben zu lassen, wird er von den Gottspielern noch so gequält. Man sollte diese Gottspieler wegen der ausserhalb der Spitäler geltenden entsprechenden Paragrafen anzeigen.

[11:45] Leserkommentar-DE:
Die meisten Menschen sterben ja heute nicht mehr an den Krankheiten, sondern an den Behandlungsfolgen. Und es geht auch nicht so sehr um das Gesunden der Menschen, sondern um Geld, Wirtschaftswachstum, damit das System noch weiter (krebsartig) wachsen kann. Sicher, es gibt viele gute Sachen heute, mit denen den Menschen geholfen wird. Hab ich selbst auch schon positiv erfahren. Aber Experimente an todkranken, alten Menschen vorzunehmen ist eindeutig gegen die Menschenwürde.

[12:00] Leserkommentar-DE (Arzt) - Krebsoperation:

Niemand muss sich operieren lassen. Wenn die Operation so unerwünscht war, muss man sich die Frage gefallen lassen, warum man zugestimmt hat!

[12:15] Leserkommentar-DE:
Ich selbst habe für diesen Fall vorgesorgt, weil ich es in der Familie selbst schon so erlebt habe. Ich habe notariell verfügt, dass ich keine lebensverlängernden Maßnahmen wünsche, sollte ich nicht mehr bei Bewustsein sein. Das Dokument liegt auch den Leuetn vor, die in dem Fall entscheiden müssten, dem Notar sind zudem die Namen der Leute bekannt. Sollte ich selbst entscheiden können, werde ich, weil ich dieses perverse Siechtum schon selbst gesehen habe, darauf bestehen, mit Morphium nach Hause geschickt zu werden.

[12:30] Leserkommentar-DE - zur Krebsoperation:

Ja natürlich, Herr Doktor.

Nur - wenn man ablehnt, wird man massiv unter Druck gesetzt, sie Verwandten werden von den Ärzten eingeschüchtert und bearbeitet, man droht auch schon mal gerne mit Entmündigung und einem Vormund vom Amt, wenn es um Kinder geht, wird auch schon mal gerne das Jugendamt eingeschaltet, um die Kinder den Eltern wegzunehmen ....

Aber auf dem Papier kann man schon ablehnen... es kommt halt immer darauf an, ob der Arzt oder das Krankenhaus den Umsatz braucht, oder nicht...

Vielleicht braucht man einen Anwalt zum Ablehnen...

[13:30] Leserkommentar-DE - "Nur - wenn man ablehnt, wird man massiv unter Druck gesetzt":

Genau so ist das!
Dann kommt sofort die Keule: "Wenn es nicht gemacht wird, wird das Leiden viel schlimmer!"

Und es gibt kein Land der Erde, daß derart restriktiv und barbarisch Schmerztherapien zurückhält oder ablehnt, wie DE.
Was an einem vollkommen irrsinnigen Betäubungsmittelgesetz liegt, vor dem die Ärzte Angst haben.
Mußten meine Mutter und ich auch erfahren, nachdem der Vater unter entsetzlichen Schmerzen verreckt ist.

Außerdem bringen die Schmerztherapien kaum Geld in die Kasse und sind auch nicht nützlich als "Menschenversuch".

Es kommt aber noch besser:
Sollte ein naher Verwandter geistig weggetreten sein, kommt er automatisch unter Vormundschaft, Betreuung genannt.
Ein Riesengeschäft, auf das die Diakonien fast ein Monopol haben.
Man kann dem nur ausweichen, indem man z.B. als Ehepaar sich schon zu gesunden Zeiten für diesen Fall als jeweiliger gesetzlicher Vertreter einsetzt!

Diese Diakonie verwaltet über das Geld des Betreffenden auch die Entscheidungen für oder gegen OPs.
Was bei meinem Schwiegervater dazu führte, daß er zum Schluß eine Extremität nach der anderen abgeschnitten bekam.
Immer nur das Beste für ihn, wollte er ganz sicher, hat er sich bei wohlgefühlt.
Befand der Vertreter der Diakonie, ein linker Sozialarbeiter schlimmsten Musters.

Es gab nichts, wirklich gar nichts, wo man sich nicht mit dieser linksevangelischen Brut herumschlagen mußte, selbst der Zugriff auf ein dämliches, eh durch Pflegeheim leeres Girokonto waren Akte höheren Verwaltungslateins!

Auch ein Kollege kann ein Lied singen von solcherlei Idiotie:
Über 90-jähriger Vater wurde auch noch krebsoperiert, mit vorhersehbarem Ergebnis: Vollpflege und Volldemenz.
Statt passender Schmerztherapie.
Mit vollem rundum-glücklich Programm der peinlichen Befragung durch Sozialämter usw.!

Die Sozialindustrie ist gnadenlos in der Gewinnoptimierung und ebenso gnadenlos gegenüber Todkranken!

Das wäre ein Super-Thema für einen Aufdeckungs-Journalisten.

[13:45] Leserkommentar-DE (Arzt):
Wenn das so ist, dann sollte man eine Strafanzeige wegen Nötigung usw. stellen.

Fazit: ohne Rechtsanwalt sollte man nicht ins Spital gehen. Wie pervertiert ist diese Gesellschaft eigentlich?

[14:15] Leserzuschrift - zum "[12:15] Leserkommentar:

Diese Dokumente nennen sich:
- Generalvollmacht, damit die bestimmte Person über die festgelegten Dinge entscheiden kann
- Betreuungsverfügung, damit wird entschieden wer die Vollmacht darüber hat
- Patientenverfügung, damit klar gestellt wird was wie behandelt werden soll oder auch nicht

Man muss das nicht notariell machen, allerdings sollte das jedes Jahr wiederholt werden im Beisein von Zeugen.
Vorlagen gibt es genügend im Internet, auch kann man das selbst abschreiben und den eigenen Wünschen anpassen.
Viele Infos darüber liefert auch Google.

[14.15] Leserkommentar-DE - Selbstverantwortung:

Es ist doch so, dass NIEMAND mehr SELBSTVERANTWORTUNG für sich übernehmen möchte, anstatt mal selbst auf einen gesunden Körper zu achten werden oft eigene Versäumnisse in dieser Hinsicht auf „Ärzte“ im Krankheitssystem übertragen, bereitwillig „schluckt“ man ALLES, was einem der Onkel Doktor – das er oft selbst von seinem „Pharmareferenten“ mit einem „Amüsgöl „verschrieben“ bekam – da so auf das Rezept kritzelt …

Es ist ja kein Geheimnis, dass gerade die Deutschen die „fleißigsten“ Arztbesucher überhaupt sind, selbst wegen einer Kleinigkeit wie einem Schnupfen inhalieren diese „kopflosen“ Patienten bereits Antibiotika, eine Gericht mit ein paar Chilis hätte da die wesentlich bessere und gesündere Wirkung.

Wer legt denn eigentlich diese „Idealwerte“, z.B. beim Cholesterin fest ? Es ist doch so, dass wenn dieser Wert auch nur leicht überschritten ist, kommt sofort der „Gott in weiß“ und sagt: „Da müssen wir was machen, ich hab da schonmal was „gutes“ für sie vorbereitet“ …

Dann schluckt man dieses Zeug und was passiert ? Man bekommt weitere gesundheitliche Probleme, denn dieser Pharmadreck hat ja auch so seine „Nebenwirkungen“ … Dagegen gibt es dann natürlich auch wieder ein „Mittelchen“ …

Ich habe einen Bekannten, der mindestens einmal im Monat seinen Doktor besucht – dazu ist er auch noch Privatpatient, da „leuchten“ die $$$-Zeichen der Ärzte natürlich gleich nochmal so stark – an dem ich SEHR GUT beobachten kann, wie es ihm von Jahr zu Jahr schlechter geht.

Wir leben in einem absoluten KRANKHEITSSYSTEM und wer sich da hineinbegibt, ist mehr oder weniger gefangen darin …

Im Marketing sind die Ärzte wirklich sehr gut.

[14:15] Leserkommentar-DE - Schafsmentalität im Gesundheitsbereich:

Nein, man braucht definitiv keinen Anwalt, um eine Behandlung abzulehnen. Unterschrift verweigern reicht völlig.

Auch wenn es unter den Ärzten mehr als genug soziale Inkompetenz zu geben scheint, so gehört es doch zu ihrer Aufgabe, Klartext zu reden und daß man sich mit klaren bis drastischen Darstellungen der Dinge nicht immer beliebt macht, davon kann man bei hartgeld.com ja auch ein Lied singen.

Die Schafsmentalität kommt eben überall zum Vorschein. Besonders offensichtlich in der Finanzwelt und dem Gesundheitssystem. Sich verführen lassen, Herdentrieb, Denken abschalten, Verantwortung auf den Arzt abwälzen und nachher laut blöken!

Wenn man unter Druck gesetzt wird Arzt / Klinik wechseln. Kommunizieren, daß man "zu Kollegen" geht.

Ansonsten gilt auch hier wie überall und auf hartgeld.com besonders: smart investieren auch in Gesundheit/Therapie.

a) Jeder Patient wird aufgeklärt und unterschreibt nicht nur, daß er aufgeklärt wurde, sondern auch alles VERSTANDEN hat - inklusive Folgen.

Verweigert man die Unterschrift und kann der Arzt somit nicht mehr behandeln, wird ein Verbleib im Hospital evtl. und konsequenterweise als nicht mehr sinnvoll angesehen. Der Wechsel in andere Institutionen ist einem doch frei gestellt.

b) jede Klinik und jeder Chefarzt verfügt über umfangreiche Statistiken über Todesfälle / Risikenprofile / outcome von Therapien oder Nicht-Therapien bei spezifischen Erkrankungen in seinem Haus. Jeder Patient darf sich hier frei erkundigen und danach seine Entscheidung treffen, der Arzt ist verpflichtet hierüber Auskunft zu erteilen. Nur: die meisten Patienten wollen davon nichts wissen.

c) Das Jugendamt wird noch nichtmal routinemäßig eingeschaltet, wenn ein Zeuge Jehova bei seinem Kind eine geplante Bluttransfusion ablehnt... diese Kinder haben mehr Glück bei einem echten Notfall, wo keine Zeit bleibt, Erkundigungen über den Glauben der Eltern einzuholen..

d) wer zB keine Krebsbehandlung wünscht, sollte sich konsequenterweise um einen Hospizplatz bemühen, das den Ärzten kommunizieren und ärztliche Sterbebegleitung für zuhause in Anspruch nehmen, die es heutzutage fast flächendeckend gibt.

Krankenhäuser sind auf das Sterbenlassen nicht spezialisiert. Sterben ist dort quasi eine unerwünschte Nebenwirkung und bringt den Arzt nur unter Zugzwang "zu retten".

Aber den Mut diese Dinge in die Wege zu leiten ist meist genauso klein wie sein Vermögen in EM umzuschichten... erst wenn die Ärzte das Hospiz vorschlagen, wird etwas getan.

Ich wage zu behaupten, daß ein Kranker/die Angehöriger, der sich klar und selbstbestimmt verhält keinen Druck von Ärzten ausgesetzt sehen muß, sondern meist Unterstützung bekommt. Und: was soll ein Arzt denn noch machen, wenn ein Patient seine vorgeschlagene Behandlung ablehnt?

Wer einen Schreiner aufsucht, damit der ihm die Badinstallation vornimmt, der muß sich auch nicht wundern, wenn ihm gesagt wird, daß er an der falschen Stelle ist.

Er muß eben an die richtige Adresse gehen mit seinem Anliegen. Und soviele Ärzte, soviele Meinungen und Therapievorschläge gibt es. Niemand wird gezwungen bei einem bestimmten Arzt in Behandlung zu sein oder zu bleiben.

Ärzte haben insbesondere vor Klagen der Angehörigen Angst, daß etwas übersehen oder unterlassen worden ist. Und das kann einem in dieser Sparte den Kopf kosten (anders als bei einem deutschen Staatsoberhaupt, der sich allerlei Fehltritte erlauben kann). Von Angehörigen, die nicht unbedingt das Beste für den Kranken im Sinn haben einmal ganz abgesehen...

Zur Klarstellung: hier werden AUSSCHLIESSLICH die finanziellen/organisatorischen Krankheiten des Gesundheitssystems diskutiert. Bitte ABSOLUT keine Zusendungen zu alternativer Krebsheilung etc.

[15:15] Leserkommentar-DE (Arzt) - Planwirtschaft:

Das stimmt, die Ärzte müssen einen Grossteil ihrer Leistungen gratis erbringen. Dazu kommt, dass die Gebühren (ganz im Gegensatz zu anderen
Berufsgruppen) in der amtlichen Gebührenordnung seit 15 Jahren nicht angehoben wurde. Das wollen viele nicht hören, weil es ihren Vorurteilen von "den reichen Ärzten" widerspricht.

Also macht man komplexere und teurere Sachen.

[16:30] Leserkommentar-DE - Gesundheitsbereich - Vorsorgevollmacht:

Einschüchterung umdrehen:

Das geht folgendermassen: Mit Schreibzeug und wenn möglich einem Nicht-Familienmitglied ins Krankenhaus gehen, auf jeden Fall immer zu zweit. Wenn es zu Meinungsverschiedenheit kommt, die Ärzte stoppen und beginnen, das Gespräch schriftlich zu protokollieren. Dann werden die meisten Ärzte schon nervös. Zum Schluss um die Unterschrift bitten – dann bricht Panik aus und die Unterschrift wird meist verweigert. Dann ggfls. Zweitmeinung verlangen bzw. eigenen Arzt, z.B. Hausarzt hinzuziehen. Es ist bei alten Menschen wichtig, dass die Angehörigen auch schon einmal mit beim Hausarzt waren und über die Wünsche des Patienten gemeinsam gesprochen haben. Diese Verbindung sollte hergestellt sein.

Auf jeden Fall sollte es eine General- bzw. Vorsorgevollmacht geben, am besten notariell. Die Bundesnotarkammer unterhält ein Zentrales Vorsorgeregister, bei dem die Daten abgerufen werden können. Ich kenne die Masche mit dem gerichtlich bestellten Betreuer – das wird innerhalb von wenigen Stunden erledigt. Wir hatten den Fall bei unserer 99-jährigen Mutter. Obwohl wir in der Seniorenresidenz die Patientenverfügung hinterlegt hatten, all unsere Telefonnummern und auch wir persönlich bekannt waren, waren die Unterlagen bereits um 7.00 Uhr morgens beim Amtsgericht (Oberschenkelhalsbruch in der Nacht). Wir wurden um 8.00 Uhr telefonisch informiert. Die Patientenverfügung habe man angeblich nicht gefunden. Nur die Androhung, einen Anwalt einzuschalten hat diese Mafia eingeschüchtert.

Sie müssen sachlich aber richtig massiv auftreten, vor allem laut, aber nicht beleidigend.

Ein Anwaltfreund von mir hat vor einigen Jahren so einen ‚Betreuungsring’ aufgedeckt. Darin verwickelt war ein Richter i.R. und ein anderer, der alles abgenickt hat.

Diese "Betreungs"-Mafia ist aber unglaublich schnell.

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