Wirtschafts - 2012

Enthält primär globale Wirtschaftsinformationen. Länderspezifische Informationen, die nur ein Land betreffen, sind auf den jeweiligen Landes-Infoseiten zu finden.

Neu 2012-12-30:

[12:45] Wer arbeitslos ist oder um seinen Job zittert, kauft keinen Neuwagen: 2012 war ein bitteres Jahr für die Autobranche

[11:30] In den Bilanzen der Konzerne wird gelogen, dass sich die Balken biegen: Deutsche Aktionärsschützer: Schluß mit dem Zahlen-Wirrwarr

Deutsche Aktionärsschützer fordern von den Managern in Zeiten der Konjunkturflaute mehr Kreativität als nur den Griff zum Rotstift. "Ob Lufthansa, ThyssenKrupp oder Metro - überall werden Kostensenkungsprogramme gefahren", sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Marc Tüngler, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Düsseldorf.

Die Vorstände sollten außerdem Klartext bei der Geschäftslage reden und von dem Zahlen-Wirrwarr vergangener Jahre Abstand nehmen. "Die Aktionäre haben keine Lust mehr auf bereinigte Ergebnisse", betonte der Aktionärsschützer. Nicht selten werde ein Gewinneinbruch versteckt.

Nach einer Analyse der DSW zum Geschäftsjahr 2011 hätten zuletzt sechs der 30 Dax-Unternehmen ihre Dividende ganz oder teilweise aus der Substanz gezahlt. Darunter seien Unternehmen wie E.ON und die Deutsche Telekom.

Immer schön eine heile Welt darstellen, damit die Aktienkurse nicht einbrechen und auch die Boni der Manager nicht. Nur um das geht es. Aber die Wirtschaftslage ist nicht mehr rosig.WE.


Neu 2012-12-28:

[20:45] Die Weltkonjunktur geht weiter zurück: HARPEX verheißt für 2013 nichts Gutes

[10:15] Japan rutscht in die Rezession: Industrieproduktion zum Vormonat um 1,7% gesunken

[10:00] Optimistische Studie: 2013 neuer Rekordwert bei Autoverkäufen

Der chinesische Automarkt brummt einstweilen noch auf Hochtouren, doch aus dem Reich der Mitte kommen immer mehr negative Nachrichten.TS


Neu 2012-12-27:

[14:15] Gedämpfte Nachfrage aus der Bau- und Automobilbranche: Europäische Stahl-Industrie vor dem Überlebenskampf


Neu 2012-12-21:

[17:15] Der Beweis, dass die Weltwirtschaft gerade massiv einbricht: Wirtschaftsflaute trifft Arcelor und Vale mit voller Härte

Der Wirtschaftsabschwung hinterlässt deutliche Einschläge in der Rohstoffbranche.

Der indisch-luxemburgische Stahlkonzern ArcelorMittal und der brasilianische Bergbaukonzern Vale schreiben wegen rückläufiger Nachfrage in Europa und anderer Probleme jeweils mehr als vier Mrd. Dollar (3,1 Mrd. Euro) ab.

Rohstoffe und Stahl trifft es wie immer hart - ein wichtiger Indikator.
 

[16:00] Siemens: Energiesparte streicht 1100 Stellen

Siemens-Chef Peter Löscher will bis 2014 konzernweit sechs Milliarden Euro einsparen. In der Energiesparte droht nun ein zügiger Stellenabbau an fünf deutschen Standorten, darunter auch Berlin und Offenbach.

Verfrühte Bescherung für die Belegschaft vor Weihnachten.  Das werden nicht die letzten Entlassungen sein.


Neu 2012-12-20:

[16:15] Frankreichs Banken haben offenbar noch Geld zum Rauswerfen: Banken geben Peugeot 11,5 Milliarden Euro


Neu 2012-12-19:

[10:30] Krisenszenarien: "Dax stürzt im Jahr 2013 um ein Drittel ab"

Alle Experten sind sich für 2013 einig: Die Wirtschaft erholt sich, die Börsen steigen. Doch ein mutiger Volkswirt tritt ihnen mit zehn provokanten Vorhersagen für das nächste Jahr entgegen.

Deutsche Wirtschaft bricht ein, China schwächelt, Aufstände in Spanien, Euro-Franken-Parität, verstaatlichte Elektronikkonzerne in Japan...
 

[08:15] Der Mexikaner zu [18:15] Leserkommentar-AT vom Vortag

Von allen in den USA vertretenen Marken bilden die europäischen seit 2002 in der Herstellerunabhängigen US-Amerikanischen Verbraucherpostille „Consumer Reports" Used Car Report in der Rubrik „Reliability" = Zuverlässigkeit permanent das Schlusslicht, Ausnahme Porsche.

Wenn etwas zuverlässiges gewollt ist, kauft asiatische Autos, mit Herstellungscode J (Japan) bzw. K (Korea) zu Anfang der Fahrgestellnummer.

Ist vielleicht nicht die allerneueste Technik aber kein Bananenprodukt = reift beim Kunden. Allerdings im leasing auch nicht so stark bezuschusst wie „premium-Automobile" aller Art.

Dafür gibts aber in der Regel ein vollwertiges Ersatzrad und die Batterie könnt ihr auch selbst wechseln. Das geht z.b. beim 7er BMW nicht, die Werkstatt muss die Batterie neu eincodieren. (Nein, das ist kein Witz).

Die europäischen Hersteller sind besonders stark seit Mitte/Ende der 90er von der im genialen Eichelburg-Artikel „Mittelmässigkeit" (von 2006) dargelegten Problematik betroffen.

[08:30] Leserkommentar-DE:

Volle Zustimmung!

Dann noch am besten aus den 90ern oder frühen 2000ern, als die noch ihre traditionellen Zulieferer hatten! Wer allerdings Siemens und Bosch bevorzugt, kann moderne Japaner kaufen:

Da ist mehr deutsche Technik drin, als in vielen deutschen Autos!

Motorsteuerung: Bosch, ABS/ESP: Bosch, elektrische Servolenkung: Siemens, Bremsanlage: Bosch oder Jurid usw.

Leider ist damit auch die narrensichere Standfestigkeit aus den 90ern verlorengegangen.

[15:15] Der Mexikaner:

Auch das stimmt zum Grossteil, bei den Modellen ab 2000 daher (auch bei den Japanern) nie die ersten Modelljahre kaufen, sondern ab dem dritten Modelljahr eines Produktionszyklusses. Allerdings ist die gesamte Fehlerquote aufgrund der tendenziell niedrigeren Komplexität im vergleich zu den deutschen Herstellern immer noch Welten geringer, gilt aber nur bei J und K zu Anfang der Fahrgestellnummer.

Die z.b. in Europa gebauten Toyotas (England, Frankreich, Türkei) kommen keinesfalls an die in Japan (und tw. USA) gebauten Modelle heran.

PS: Das jahrelange Ford-Modell mit den niedrigsten Fehlerquoten im PKW-Bereich aus den USA kam aus Mexico. Das hat selbstverständlich wenig mit Mexico zu tun (Gott bewahre) sondern damit, dass betreffendes Werk in Hermosillo ursprÚnglich von Mazda aufgebaut wurde und die grundsätzlichen Systeme dort nie gewechselt wurden. Betreffendes Fahrzeug: Ford Fusion (sedan, US-Modell).

PPS: Der Unfug greift natúrlich auch bei den Japanern um sich: Die Aisin-Automatikgetriebe der Generation II (verwendet z.b. auch Peugeot im 407) sind nicht nur von der Adaption der letzte Husten, auch wurde dort von irgendeinem controller die Idee durchgedrúckt, man bräuchte keine Ölablassschraube und ein Peilstab fürs Öl wäre ebenfalls überflüssig. Da Hitze (durchs Öl vermeidbar) der Tod jedes Automatikgetriebes ist, gleichen solche Aktionen einem Pokerspiel.
Mercedes und andere deutsche „Premium-Hersteller" behaupteten allerdings schon Anfang der 2000er, ein Automatikölwechsel alle 60.000 KM wäre heutzutage überflüssig.


Neu 2012-12-18:

[15:45] Auch bei BMW in Deutschland gibt es die Krise: BMW-Händler treten aus Verband aus

[08:15] Leserzuschrift-DE: BMW subventioniert Versicherung bei Leasing-Autos

Im Leasinggeschäft der BWM Tochter Mini werden die Versicherungspakete mit 55€ pro Monat durch BMW gesponsort, wie da noch Geld zu verdienen sein soll ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel!

[10:30] Leserkommentar-DE: BMW subventioniert 7er - Leasing

Zur Zeit gibt es beim BMW Handel über die BMW Bank viele Leasingangebote für den 7er ( Jahreswagen,  Km-Leasing, 10.000 km / Jahr ohne Restwertrisiko / ohne Anzahlung ) für 500,- bis 600,- Euro brutto / Monat bei 36 Monaten Laufzeit. Hier wird klar subventioniert. Ich konnte der Versuchung auch nicht widerstehen, billiger wird es nie wieder.

Als 2-facher Stern-Fahrer kann ich es mir nicht verkneifen: BMW = Bei Mercedes weggeworfen.TS

[12:00] Leserkommentar-AT:

Oh doch, das wird noch viel viel billiger.
Nämlich dann, wenn diejenigen, die sich diese Karre (und sonst auch noch viel unnötigen Kram) eigentlich gar nicht leisten können crashbedingt ihren (sowieso unnötigen) Job verlieren und dann die Leasingraten nicht mehr bezahlen können.
Die werden dann Mühe haben, an eine Scheibe Brot zu kommen, geschweige denn an die Mittel, den Tank zu füllen.
Dann gibt's europaweit Millionen dieser Karren zum Spottpreis.

Ich werd die aber trotzdem nicht mal geschenkt nehmen. Da verlass ich mich lieber auf meinen robusten Geländewagen.

[16:30] Leserkommentar-DE: Was bitte soll an diesem Leasing-Angebot günstig sein?

Wie so oft wird hier bei der Kilometerleistung geschummelt.

Wer bitte fährt mit einem 7er BMW nur 10.000 km im Jahr?
Das Auto ist für Vielfahrer gemacht. Selbst ich komme locker auf über 30.000 km im Jahr.

Bitte liebe Hartgeld-Leser: Rechnen solltet Ihr schon können.

Bei einer 5 Jahresleistung (= normale Abschreibungsdauer eines PKW) und bei 30.000 km im Jahr kostet das Auto rein rechnerisch nur für die Finanzierung über 70.000 Euro. Bei einem Barpreis von knapp über 50.000,- Euro brutto.

Billig ist was anderes. Und ja, die Preise werden sicher noch runtergehen, damit die Zahlen für die verblödeten Analysten stimmen.

Der Steuerzahler zahlt diesen Unsinn ja über die Bundesbank, bei der die PKW-Banken ihren Absatz indirekt subventioniert bekommen.

Eine Schweinerei ohnegleichen.

Es geht nur um Eines: weg mit den auf Halde stehenden Kisten, auch wenn es über Schwindelverträge an Leute ohne Vermögen und geringem Einkommen ist, die eine 7-ner Protzkarre fahren wollen. Hinter uns die Sintflut.WE.

[17:15] Leserkommentar-AT: Danke an Hrn. Straka für diese Bestätigung!

Es ist schon einige Jahre her, doch auch ich konnte damals der 7er-Reihe nicht widerstehen. Was ich in diesen sechs Jahren erlebt habe würde jeden erdenklichen Rahmen sprengen um es hier niederzuschreiben. Ich möchte jetzt auch keinen Diskussionsstoff auslösen, weil es ohnehin indiskutabel ist. Was ich gerne möchte ist, einen sehr guten alten Freund zitieren, der leider viel zu früh verstarb, ein begnadeter Mechaniker war, einer der nach einem Getriebeschaden das Getriebe vollständig zerlegen konnte und die Innereien tauschte!

Seine Worte lauteten: ALLES WAS KEINEN STERN HAT, IST EINE NOTLÖSUNG!
Im Wiener Dialekt hört es sich noch viel schöner an.

Jetzt muss Cheffe auch seine Meinung abgeben: wer wirklich die verschiedenen Aquisitions-Desaster von Daimler bezahlen möchte, soll sich ruhig den Mercedes zulegen, ich sicher nicht. Auch ist der Stern manchmal qualitätsmässig unterhalb von VW oder Skoda angesiedelt - bei den Citroens & co - weil bei den Autos extrem gespart wurde.WE.

[18:15] Leserkommentar-AT: zu Ihrem blauen Kommentar von 17:15:

Ihnen auch einen Dank, ich muss Ihnen leider Recht geben!
Bis Mitte der 90er war der Stern noch wirklich gut, jetzt geht es langsam bergab.
Als Firmeninhaber leiste ich mir einen Polo TDI, habe ihn mit wenig km gebraucht gekauft.
Eine Limousine mit Stern kommt nicht in Frage!

Als Nutzfahrzeuge sind die Stern aber alternativlos und so habe ich zwei Sprinter, einer hat bereits über 380.000km und arbeitet wie ein Neuer.
Mein Cousin fuhr seinen bis 690.000, dann platzte der Wasserschlauch und er hat es nicht bemerkt.....Kolbenreiber.
Die anderen LKW, die ich in den letzten 20Jahren hatte,(alle gängigen Marken durch), sind eine einzige Katastrophe. Der Beste von den Schlechteren war noch der gute alte Transit.

Der Stern ist ein typisches Prestigeauto für Unternehmer und Freiberufler und qualitätsmässig sein Geld nicht mehr wert. Cheffe fährt einen gebraucht gekauften Golf Plus mit vielen Features - er will der Fekter und den Griechen nicht zu viele Steuern abliefern. Das Auto ist ok.WE.

[19:00] Der Einzeiler: Alles recht und gut, aber trotzdem: lieber ein Stern am Boden als tausend am Himmel.


Neu 2012-12-17:

[14:45] GEAB #70: 2013 wird Horrorjahr für die USA

GEAB senkt den Daumen über den USA, bleibt aber für Europa weiterhin optimistisch, wenngleich die "wenn" mehr werden.TS.

[17:30] Es wurde hier schon oft über den GEAB kommentiert, die sind Euro-gläubig wie fast niemand sonst.WE.
 

[14:15] Kampf gegen den gläsernen Konsumenten: Sie sind durchschaut

Die Verbraucher werden gläsern: Riesige Datenmengen erlauben Unternehmen in die Köpfe und Bäuche ihrer Kunden zu schauen. Marketingexperten beten das „Data unser", Verbraucherschützer warnen vor Gefahren.

Erster Tip: Weg mit den Kundenkarten.

[20:30] Leserkommentar-AT: hier ein neues vater unser:

Data unser

die ihr seid im computer

geheiligt werde euer inhalt

unsere versklavung komme

deine vorratdatenspeichung geschehe

wie auf der kreditkarte

so auch auf der festplatte.

unseren täglichen kredit gib uns heute

und vergib uns unseren geiz

wie auch wir vergeben unseren verkäufer

führe uns in die nächsten shoppingmail

und erlöse uns von unserer kaufunlust

amen
 

[10:00] Es werden noch viel mehr Autowerke schliessen müssen: „Drei bis fünf weitere Werke werden schließen“

[14:15] Leserkommentar-DE:

Die Preispolitik der Autobauer rächt sich nun, denn wenn schon für einen neuen Kleinwagen über 10.000 Euro verlangt werden, stimmt etwas nicht. Kein Wunder, dass auch die jüngeren Generationen auf ein eigenes Fahrzeug verzichten. Es ist einfach zu teuer, denn auch die Kosten im Unterhalt sind gestiegen. Die Autoindustrie ist sehr anfällig für Nachfrageschwankungen, sogar in den 1930er Jahren ist der Absatz eingebrochen. Auch damals wurden fast alle Konsumgüter über Kredite finanziert, weil die Menschen wenig oder gar keine eigenen finanziellen Mittel verfügten. Das Problem ist als "Unterkonsummation" bekannt und tritt immer dann auf, wenn die Gehälter und Löhne nicht wie die Produktivität der Menschen steigen. Dann kommt es zu Nachfrageausfällen und der Absatz geht zurück. Oftmals nimmt auch die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes ab. Auch heute ist das der Fall und es ist nicht auszuschließen, dass einige Autobauer komplett vom Markt verschwinden werden. Auch der Autobauer aus Bayern ist gefährdet, da dort fast alle Fahrzeuge über Leasing finanziert werden.

[14:30] Leserkommentar-AT:

Wenn mit Autobauer aus Bayern der aus Ingolstadt gemeint ist, um den ist es auch nicht schade.
Der aus München wird 100% so schnell nicht verschwinden, "keine Angst"...davor verschwinden erstmal "Opel & Franzosen" und werden durch Chinesen ersetzt...

[15:45] Leserkommentar-DE: Überall Absatzeinbrüche

Ich war mit meinem PKW zur Inspektion. Da die freie Werkstatt nicht alle Arbeiten ausführen konnte, betrat ich heute die heiligen Hallen eines großen BMW-Händlers in Nordrhein-Westfalen. Topp Lage, protziger Showroom, alles wie geleckt. Während der Wartezeit kam ich mit dem Verkaufsleiter ins Gespräch. Honoriger Mann, Ende 30. Wir kennen uns seit Jahren, gehen offen miteinander um. Wie läuft's denn so? Seine Antwort: Schlechtes Jahr, Neuwagengeschäft minus 25 Prozent.
Wie ich aus andere Quelle weiß, wird der erst jüngst präsentierte 3er BMW Kombi mit Nachlässen von 20 Prozent in den Markt gedrückt.
Aufschwung. Überall Aufschwung – wohin man nur blickt...

[17:30] Wartet erst einmal ab, wenn es kein Leasing mehr gibt...

[18:00] Leserkommentar-DE:

Wenn hinterher alle wieder nur noch Fahrrad fahren, müssen die Besitzer früherer Luxuskarossen unbedingt darauf achten, daß sie den Stern und andere Abzeichen bei Zurückgeben der Autos einbehalten und auf ihr Rad montieren, damit man dann genau weiß, wer beim Radeln Vorfahrt hat.

Da muss man gar nichts mehr montieren. BMW, Mercedes und Porsche bauen auch Fahrräder.TS


Neu 2012-12-16:

[18:00] Peak Car: Jugend hat null Bock mehr auf Auto

Das eigene Auto hätte immer noch gerne jeder. Nur wollen es die wenigsten zu diesen Preisen betanken.

[08:45] Bottled Life: Die Wahrheit über Nestlés Geschäfte mit dem Wasser

[08:15] Nächster Mühlstein um Löschers Hals: Siemens auf 500 Mio. Dollar wegen Korruption verklagt


Neu 2012-12-14:

[13:45] Der Baltic Dry Index als Indikator: Stillstand: Der Chart, der beweist, dass die Weltwirtschaft in ernsthaften Schwierigkeiten steckt

[12:00] Finanzielle Repression: Eine ganze Generation wird bluten

Laut Credit Suisse-Stratege Andrew Garthwaite werden die Realzinsen in den Industrienationen negativ bleiben – und zwar sehr sehr lange.

Solche "Strategen" sind ihr Gehalt nicht wert und ihren Bonus noch viel weniger. Negative Realzinsen werden nur einige Jahre akzeptiert, dann steigen die Anleger in Gold um. Das war Ende der 1970er auch so.WE.
 

[13:30] Auch Deutschland erwischt es: Krise: Die Deutschen kaufen erstmals weniger Autos

Die Deutschen folgen dem europäischen Trend und kaufen weniger Autos - vor allem die krisen- und fehleranfälligen Euro-Marken sind weniger gefragt denn je. Selbst massive Leasing-Verführungen haben an der Unlust der Deutschen nichts geändert.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: "krisen- und fehleranfällige" Marken werden besonders gemieden. Das mit den Fehlern italienischer oder französischer Autos ist klar. Aber die deutschen Kunden erwarten, dass Firmen wie Fiat oder Renault untergehen und die Ersatzteilversorgung versiegt. Weise Voraussicht.WE.

[17:00] Leserkommentar-DE:
"vor allem die krisen- und fehleranfälligen Euro-Marken" dazu kann ich mal folgendes vermelden. Ich bin die letzten 20 jahre, bis auf  3 Jahre Golf, immer diese Marken gefahren un hatte damit fast nie Probleme. Bei der Citrone hab ich allerdings 2x fehlerhafte Teile ausgewechselt, nämlich je 2x Lichtmaschine  und Benzinpumpe von Bosch!!! Soviel mal zu den deutschen Fehklerteilen

Die Citrone kauft eben die billigsten Teile ein. Offenbar hat VW dabei höhere Standards.
 

[10:00] Krisenindikator: Autoabsatz in Europa auf niedrigstem Stand seit 1993

Auf dem europäischen Automarkt ist kein Ende der Krise in Sicht: Der Autoabsatz in der Europäischen Union schrumpfte im November um 10,3 Prozent auf rund 926.000 Fahrzeuge, wie der europäische Herstellerverband ACEA am Freitag mitteilte.

Wer soll bitte, bei Arbeitslosenraten von teilweise über 20 Prozent in manchen EU-Ländern, die Kisten kaufen?

[10:15] Leserkommentar-DE:

Man darf bei diesen Zahlen auch nicht die für die Autokonzerne wichtige Stütze der eigenen Banken vergessen. Geld gibt es für die Hersteller für 0,75% über den Umweg der eigenen Bank von der EZB. Es steht  ja auch so in den Kreditverträgen –Die Bank kann den Darlehensvertrag zur Refinanzierung benutzen. So gibt man den Kunden erst das Geld damit die Kunden das eigene Produkt kaufen können. Jeder Dorfgastwirt hat schon vor 100 Jahren erkannt, das „Anschreiben" bei Alkoholikern nicht funktioniert.

[10:30] Leserkommentar-DE:

Vor allem warum?
Gegenüber den 90ern sind die Kisten nicht besser, sondern schlechter geworden.
Zudem war der Absatz irreal, weil durch völlig irreales Marketing künstlich aufgeputscht: Hektisches Wechseln durch enorme Kreditvermarktung, dekadente Leasingstrukturen, Prestigedenken, übersteigerte Umwelt- und Sicherheitspropaganda, Irrsinn wie Abwrackprämie.
Man hat die Produktion immer weiter aufgeblasen, immer hektischer verkaufen müssen, immer künstlicher Pseudowachstum erzeugen müssen, um Kreditwachstum bezahlen zu können.
Irgendwann einmal muß da eine Bereinigung kommen, bei der Neuwagen nach Bedarf verkauft werden:
Wenn die alte Karre platt ist, muß was neues her. Und sonst nicht.
Möglicherweise auch nach Gusto, wenn die Finanzen es hergeben.
Niemals aber einfach automatisch nach drei Jahren, weil es schick ist, oder weil der Steuerberater es empfiehlt.
Der Dekadenzabsatz wird nahezu komplett ausfallen, es bleibt Bedarfsabsatz.
Der dürfte mindestens 50, vielleicht sogar 75% niedriger liegen.

[10:50] Leserkommentar-DE:

Das mit den schlechten Autos stimmt, ich habe noch ein anderes Beispiel: Ich hatte ein Grabegabel gekauft, toll aus Edelstahl für 10 Euro. Einmal in die Erde gestochen und das Ding war verbogen. Beim Nachbarn, der die gleiche gekauft hatte, sind gleich zwei der vier Zinken abgebrochen. Jetzt habe ich eine aus Deutscher Produktion, aber die muß man erst mal finden, kostet 30 Euro, aber erfüllt seinen Zweck (auch noch für meine Urenkel!), drei schlechte Gabeln kosten zusammen zwar auch 30 Euro aber funktionieren nicht. Früher hat man sich gekauft, was man brauchte, heute kauft man etwas, weil es billig ist
 

[08:00] Abwärtsdynamik: Nahezu Halbierung des globalen Wachstums für 2013

Notenbanken haben ihr Pulver bald verschossen.


Neu 2012-12-13:

[14:00] Leserzuschrift: Baltic Dry Index auf den Sturzflug zum Meeresgrund

-8.2% in einem Tag, das ist enorm viel. Dort unten am Meeresgrund befinden sich auch schon die Schiffsfonds der deutschen Zahnärzte.

[15:30] Leserkommentar: Der Sturz ist der Wert von gestern. Bloomberg hat ihn immer erst am Folgetag. Heute steht er bereits auf 799 (-27).


Neu 2012-12-12:

[12:00] Die Rezession beisst europaweit zu: Industrieproduktion bleibt rückläufig


Neu 2012-12-11:

[11:40] Stahlkocher in Nöten: ThyssenKrupp streicht nach Mega-Verlust Dividende

Es ist ein Novum in der Geschichte des Stahlkonzerns ThyssenKrupp: Zum ersten Mal erhalten die Aktionäre keine Ausschüttung. Die Suche nach den Schuldigen für den Verlust läuft.

Ein klarer Fall von krassem Missmanagement und Geldverprassung.

[11:30] Deutsche Anleihen: "Die Blase muss platzen"

[09:30] Autobauerkrise: Nicht nur Bochum steht vor dem Aus

Nach Ansicht des Automobilexperten Ferdinand Dudenhöffer ist die Schuldenkrise in Europa mitverantwortlich für die Schließung des Bochumer Opel-Werks. Hauptverantwortlich ist allerdings die falsche Strategie für die Marke Opel.

Die nächsten Jahre werden hart. Die Strategie ist wirklich nicht die beste. So gesehen ist die Malaise schon auch hausgemacht.TB


Neu 2012-12-10:

[10:45] Aus für Opel in Bochum ab 2016: 3000 Jobs weg


Neu 2012-12-09:

[19:15] Einige "Expansions-Manager" müssen dafür gehen: Stahlkonzern ThyssenKrupp droht Milliardenverlust

Der Aufsichtsrat feuert den halben Vorstand. Aber der Konzern hat noch mehr Probleme. Zwei Werke stehen mit sieben Milliarden Euro in der Bilanz. Sie sind aber nur noch einen Bruchteil davon wert.

Das ist wieder so ein Fall, wo Vorstände unbedingt wollten, dass die Sonne über ihrem Reich nicht untergehen möge und mit völlig unrealistischen Annahmen im Ausland expandierten. Jetzt ist das Desaster da und einige "Schuldige" müssen gehen, egal, ob sie schuldig sind, oder nicht. Der auch mitbeteiligte Aufsichtsratschef braucht offenbar Sündenböcke.WE.


Neu 2012-12-07:

[16:30] Trübe Aussichten: Bundesbank kürzt Wachstumsprognose drastisch

Die deutsche Wirtschaft wird 2013 kaum wachsen: Die Bundesbank senkt ihre Prognose radikal. Bisher hatte sie mit fast zwei Prozent gerechnet, nun nähert sich ihr Ausblick der Null. Der Euro-Zone droht eine längere Rezession.

[11:00] Weniger Dividende für die Aktionäre: Deutsche Telekom kürzt Dividende um 30 Prozent

Eines steht wohl fest: Das Management wird sicher keine Einbussen erleiden.

[13:00] Leserkommentar-DE:

Man braucht sich nur den Kursverlauf der T-Aktie anzuschauen: seit dem Jahr 2001 beständig unter 20 Euro und am heutigen Tag bei 8 Euro noch was.
Diese Aktie ist ein Rohrkrepierer, mehr nicht. Die Aktienaffen (ich meine natürlich Portfoliomanager) haben seit dem fulminanten Absturz der Aktie langfristig (ich betone LANGFRISTIG) absolut nie etwas verdient, außer vielleicht beim Zocken. Diese Aktie liegt wie Blei in den Portfolios. Ein früherer Kollege von mir kaufte die Aktie ins Portfolio immer mit der Begründung "hohe Dividendenrendite". Mag sein, doch hat er als Value-Investor nie einen Mehrwert erwirtschaftet!
Ich bin mir ziemlich sicher, dass man diesen Laden in nicht allzu ferner Zeit in seine Bestandteile zerlegten wird, dann ist die Aktie weg vom Markt. Als Resultat bleibt dann festzustellen, das viele passive Anleger (also Aktienfondsinvestoren, Lebensversicherungsbesitzer, Familiy Offices, private Anleger) viele Jahre lang mit fadenscheinigen Hoffnungen über den Tisch gezogen wurden. Langfristig verdient haben sie nie etwas. Und die nächsten Kandidaten liegen schon in den Krankenbetten daneben: die Strombranche und die Autobauer. Nur deren Manager haben ausgesorgt. So ist es immer!

[11:00] Golden Handshakes für den Vorstand: ThyssenKrupp zahlt Millionenabfindung

[20:15] Leserkommentar-DE:
das Management bekommt immer bei Fehlleistung das Geld hinterhergeworfen, der kleine Mann die fristlose Kündigung und Nichts.

Es ist einfach so, dass die Manager sich nicht gegenseitig die Augen aushacken wollen. Niemand möchte mit fristlosen Entlassungen wegen Unfähigkeit beginnen, denn es könnte ja jeden treffen. Wenn ein Manager privat mächtig in die Firmenkasse greift, dann bekommt er vermutlich eine Fristlose. Man kann den Manager bei Unfähigkeit zwar vorzeitig aus dem Vertrag entlassen, muss diesen aber auszahlen.WE.

[21:00] Leserkommentar:
Man kann es auch so ausdrücken: Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit innerhalb der Führungskaste und Kampf ums Dasein (Darwinismus) für den Rest. Sehen Sie, daß es im Prinzip genau so ist wie im Nationalsozialismus? Wann erkennt die Masse, daß es ein Zwei-Kastenssystem ist und die Führungskaste einen Krieg gegen sie führt? Sie kann die eingewurzelte Autoritäts- und Obrigkeitshörigkeit nicht überwinden ...

Falls es den Lesern noch nicht aufgefallen ist: wer streicht die hohen Gehälter und Boni ein - die Manager natürlich. Gegenseitig lassen sie sich weich fallen, denn es könnte ja einen selbst treffen.WE.


Neu 2012-12-06:

[16:35] Rheinische: Verheerende Folgen für Mitarbeiter und Leverkusen

Agfa, Dynevo und jetzt DyStar und Tanatex: immer länger wird die Liste der vom BAYER-Konzern abgespaltenen Firmen, bei denen Mitarbeiter entlassen oder die in die Pleite getrieben werden. Beim Farbstoffproduzenten Dystar bangen aktuell 3.000 Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze - dabei gehörten die Foto- und Farben-Chemie im 19. Jahrhundert zu den Wurzeln der deutschen Chemieindustrie.

Paradigmenwechsel in der deutschen Industrie?


Neu 2012-12-05:

[17:00] Nur weg aus der Depression: Amerikanische Großkonzerne fliehen aus Südeuropa

Hier sind alle bis zur Halskrause voll mit Kredit. Jetzt suchen die Amis ihr Glück wieder vermehrt in den Schwellenländern.TS

[08:45] Focus: Transparency-Index bescheinigt Griechen immenses Korruptionsproblem...

In keinem Land Europas ist der öffentliche Sektor so korrupt wie in Griechenland. Das geht aus einer Studie von Transparency International hervor. Auch das kriselnde Italien bekommt eine schlechte Note....

Als Österreicher werde ich an dieser Stelle jetzt meine Pappn (= österr. für Mund) halten - gegenüber unseren Politikern sind die Südkoruptionisten echte Waisenknaben.TB


Neu 2012-12-04:

[19:45] Siemens-Löscher wird bald stürzen: Wenig Einblick, kaum Gespür

[19:15] Dumme E.On: Verbund: Türkei-Rückzug bringt 500 Millionen Euro Buchgewinn

E.ON übernimmt vom Verbund einen Anteil von 50 Prozent am türkischen Gemeinschaftsunternehmen Enerjisa. Im Gegenzug erhalten die Österreicher von E.ON Anteile an acht Laufwasserkraftwerken in Deutschland. Die Transaktion habe ein Volumen von jeweils deutlich über einer Milliarde Euro, sagte eine Verbund-Sprecherin.

Den Österreichern wird der Boden im Bubble-Land Türkei wohl zu heiss und tritt an die Kollegen in Deutschland ab. Die E.On Manager sehen natürlich nur "Wachstumspotential" in der Türkei und entlassen gleichzeitig Zehntausende Beschäftige in DE. E.On und RWE hab en schon viele solcher Abenteuer hinter sich: teuer gekauft, billig notverkauft, sie lernen nichts.WE.

PS: ein Hartgeld.com Leser hat auch einmal ein Wasserkraftwerk von E.On billig gekauft, das jetzt das 10-fache wert ist. Und diese Manager fahren nur Verluste ein.

[19:30] Leserkommentar-AT:
Die verfluchten Deutschen können sich solche Fehler erlauben. Die vertrottelten Arbeitsbienen werden solange arbeiten, bis die Fehler der Manager wieder in Gewinn umgewandelt werden.

Sorry, der Fleiss deutscher Arbeitsbienen reicht hier nicht, das geht über Aufschuldung.
 

[16:05] Sind die tatsächlich schon so knapp bei Kasse? Nokia verkauft seinen Firmensitz

[18:45] Ein sichtbares Zeichen dafür, dass Nokia bereits in Geldnot ist.
 

[12:00] Der Puszta-Daimler: Mercedes in Ungarn jetzt mit 3000 Mitarbeitern

[11:30] In den USA werden wieder deutlich mehr Autos verkauft: Vor allem Hondas

[10:00] Leserzuschrift-DE: Augenzeugenbericht von der Kfz-Malaise

Hier mal ein kurzer Blick über die Lage in der Kfz Branche insbesondere den Reparaturwerkstätten und Ersatzteillieferanten:

Das ganze Jahr hindurch waren die Kunden in Ihrer Auftragsvergabe verhalten, gemacht wurde nur das allernötigste. Sehr oft wurden Termine abgesagt oder weiter nach vorn verschoben, rein aus Geldmangel.
Der Reifen Verkauf  insbesondere das Wintergeschäft waren eine reine Luftnummer, große Ketten wie z.B. ATU bewarben mit hohen Rabatten Ihre  Reifen – ohne großen Erfolg.
Reifen werden bis zum allerletzten gefahren, Sommerreifen die abgefahren sind, werden anstatt durch neue, gegen die eingelagerten Winterräder ersetzt – mitten im Sommer, kein Geld.
Das Gejammer bei TÜV Terminen war noch etwas unerträglicher als sonst – auch sind schon einige Tränen gerollt. Das Auto konnte ums verrecken nicht instand gesetzt werden.
Resultat daraus, viele Kunden geben Ihr „altes" ( Baujahr aus diesem Jahrtausend) Auto ab und holen sich ein noch „älteres" andere Marke mit weniger KM gelaufen aus den 90er. Daran sieht man das die Leute wach werden und kein Interesse (Geld) mehr an den aktuellen Wegwerf Autos haben. So lässt sich auch die Krise im Neuwagenverkauf besser erklären.

Das lief so das ganze Jahr in etwa gleich ab – getroffen hat es alle. Freie Mehrmarkenwerkstätten, Vertragshändler sowie die Teillieferanten.
Viele Werkstätten haben einen so hohen Kostenapparat, dass bei dem leichtesten Gegenwind schon das große Zittern anfängt. Von der dünnen Kapitaldecke  ganz zu schweigen...
Die größten Fehler die meiner Ansicht nach gemacht werden:
Sich die ganze Bude mit Leasing Maschinen voll zustellen, wovon die Hälfte im Endeffekt über ist und es niemand braucht oder benutzt. Bezahlt werden muss es aber trotzdem, weil dann aber der Schuh drückt wird wie wild mit Werbung (kostet Geld) um sich geschlagen – im schlimmsten Fall mit kaputten Preisen (bringt kein Geld).
Auch werden alle Aufträge angenommen und wenn es auch der letzte Dreck ist – Hauptsache Umsatz – auch wenn unter dem Strich draufgezahlt wird. Mir sind Fälle bekannt wo Meisterwerkstätten für Gebrauchtwagenhändler zum Selbstkostenpreis arbeiten – Hauptsache die Leute arbeiten und sind bezahlt – für die Firma bleibt nichts hängen.
Viele Werkstätten sind auch überbesetzt, zu viele Leute bei zuwenig Arbeit – das kann nicht lange gut gehen – die guten Zeiten sind eben vorbei.

Ein großer Teilelieferant (Wessels& Müller) entlässt schon mal aktuell einige Leute.
Soviel zum Aufschwung XXL, und zu guter letzt, meine Prognose für das nächste Jahr – es wird definitiv nicht besser.
Mich stört es aber nicht besonders – dank Ihnen und etwas gesundem Menschenverstand,  habe ich vorgesorgt – alles ist Wetterfest.

[20:00] Eindeutig: die Masse hat keine Kaufkraft mehr. Die Pleiten in dieser Branche werden bald explodieren.WE.
 

[09:45] Aufschwung - aber nur bei den Arbeitslosenzahlen: Weitere 1000 Jobs bei Nokia-Siemens-Networks bedroht

[09:00]Nirgends auf dem Radarschirm: Das Trio Fatale der Weltwirtschaft

[08:30] Die tägliche Kurzarbeits-Notiz: Bei MAN brechen die Aufträge weg

[09:15] Leserkommentar-DE:Blechmeer in Folie verpackt

"Ich wohne in der Nähe von Hamburg. In unregelmäßigen Abständen (alle 2-4 Wochen) bin ich auch im oder in der Nähe des Hafens. Von einigen
Stellen aus kann man die Stellflächen der Autoverladung einsehen.
(...) Wo früher immer noch Asphalt zu sehen war, steht heute Wagen an Wagen. Es ist kein einziger freier Stellplatz (von über 5.000) mehr
sichtbar. Die Überkapazitäten müssen unglaublich sein. Mittlerweile erstreckt sich vor den Augen ein Blechmeer in Folie verpackt.
Ich frage mich, wie lange die Hersteller das noch durchhalten. Meiner Schätzung nach werden die Wahrheiten nach Weihnachten das Licht der Welt erblicken..."

[20:15] Der Auto-Export stockt also wieder wie 2009.


Neu 2012-12-03:

[20:30] Jobverluste und rote Zahlen: Deutsche Umweltbranche stürzt ab

Solar, Energieeffizienz, Umwelttechnik: Die sauberen Industrien wurden in Deutschland lange als Zukunftsbranchen gefeiert. Nun schreiben sie Verluste, bauen Jobs ab – und fallen gegenüber der asiatischen Konkurrenz immer weiter zurück....

Es ist nicht schade um diese hochgehypte Subventionsbranche.
 

[15:45] Vollbremsung: Kfz-Zulassungen in Europa fallen ins Bodenlose

Niederlande: minus 26,4%
Spanien: minus 20,3%
Frankreich: minus 19,2%

Da werden wir bald Durchhalteparolen hören, während die Kurzarbeitsmeldungen mehr werden.

[12:30] Über den Untergang von Sony: Sony: Der Skyfall

Der Konzern erstickt an Bürokratie und Ladenhütern.
 

[8:30] Berge von Sand im Siemens-Getriebe sollen beseitigt werden: Siemens: Der Großumbau

Der erfolgsverwöhnte Siemens-Chef, der wegen seines beherzten Aufräumens nach dem Schmiergeldskandal (Gesamtkosten: rund 2,9 Milliarden Euro) nahezu wie ein Wunderwuzzi abgefeiert wurde, gerät mehr und mehr unter Druck. Selbst die dem Konzern traditionell wohlgesinnte "Süddeutsche Zeitung" meint: "Das grundsätzliche Dilemma hat Konzernchef Löscher nicht gelöst: Wie bekommt er sein Riesenreich Siemens mit seinen vielen Sparten, Geschäftsfeldern und Einzelstrategien unter Kontrolle?"

Bei diesem Aktionismus geht es garantiert nur um Eines: damit Löscher wegen seiner Fehlinvestitionen nicht abgelöst wird. Aber wenn die vielen Weissen Elefanten im Löscherland endlich beseitigt werden, ist es auch nicht schlecht.


Neu 2012-11-30:

[20:00] Die Welt zum Electronic Trading: Elektronische Superhirne stürzen Börsen ins Chaos

[13:30] Aus für den Weihnachtsstollen: Bahlsen gibt Saisongeschäft auf

[13:15] Kahlschlag bei Osram: Tausende Arbeitsplätze fallen weg

[13:30] Leserkommentar-DE:

Hat ihnen also nicht geholfen, den Profit zu steigern, indem sie die Welt mit Quecksilber vergiften.

[10:50] IK-News: Reuters - Wenn die Wirtschaft sich aus Hoffnung speist

Wer sich mit der Realität beschäftigt, dürfte im Augenblick die stark wachsende Anzahl der Softfacts bemerken. Die Märkte werden nicht mehr von harten Basisfakten beeinflußt sondern von Hoffnung, Zuversicht und blindem Optimismus. Natürlich haben auch früher Meinungen einen gewissen Einfluß auf die Kurse gehabt, was sich aber im Augenblick abspielt, hat mit der Realität nicht mehr viel gemein.

Passend zum hier um 10:45 plazierten Artikel

[10:45] Format: "Weltwirtschaft verbessert sich, erholt sich, heilt"

Die Weltwirtschaft befindet sich derzeit in der besten Verfassung seit 18 Monaten. Das ist das Ergebnis einer Bloomberg Umfrage unter Investoren weltweit. Die Aussichten in China hellen sich ebenso auf wie die Chancen, dass es den Vereinigten Staaten gelingt, ihr so genanntes "Fiscal Cliff" zu vermeiden.

Das Fiscal Cliff wird vermieden, wie schon über 70 Mal zuvor auch.

[19:30] Da hat man sicher Bondaffen und Ähnliche befragt, die glauben alle Regierungspropaganda und sehen nicht, das die Wirtschaft überall runtergeht, von der Depression in Südeuropa ganz zu schweigen.WE.


[08:20] Leserzuschrift-DE:
Einzelhandel stark rückläufig

Kann ich so nicht bestätigen - ich sorge für sehr viel Umsatz im
Einzelhandel, allerdings in der Wechselstube (Krügerrands), haha!

Guter Plan!


Neu 2012-11-29:

[17:45] Absatzkrise belastet Kfz-Zulieferer: Kurzarbeit bei Hella

[16:30] Absatzkrise in Europa: Überlebenskampf der Autobauer

Wer noch Belege für die historische Malaise der Autobranche in Europa suchte, der brauchte in dieser Woche nur nach Amsterdam zu schauen: Wegen der Wirtschaftskrise ist die dortige Messe AutoRai am Mittwoch abgesagt worden - es war das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg.

[18:15] Die Krise wird noch viel dramatischer werden, wenn der ganze Euro untergeht und es kein Leasing mehr gibt.WE.
 

[10:00] Süddeutsche: Es gilt das gebrochene Wort

Verspätete ICE-Züge, Debakel im Solargeschäft, umstrittene Sparaktionen: Siemens-Chef Peter Löscher hat zu Beginn seiner zweiten Amtszeit mit Problemen zu kämpfen. Jetzt wagt der Kornzernlenker die Milliardenübernahme des britischen Bahnspezialisten Invensys.

[16:30] Die Frage ist nur, wie lange man den Löscher noch Fehlinvestitionen machen lässt. Offenbar hat er sehr gute Freunde im Aufsichtsrat.WE.

[12:15] Lesererinnerung-DE zu Siemens:

1968 lernte ich Dr. Peter von Siemens kennen. Ich sagte ihm, dass ich bei Siemens (Bau-Union) gelernt hatte. Er fragte, warum ich denn dann nicht mehr bei Siemens sei. Ich erwiderte, dass mein Vater und mein Grossvater Beamte (gewesen) seien. Siemens schaute etwas irritiert und da lachte neben ihm schon Hanns Voith (Heidenheim und Sulzer Winterthur): „Da hörst du es, was ich schon immer sage!" Eleganterweise drehte sich dann das Gespräch um den Zweck des Treffens: antroposophische Unternehmensführung.

[17:00] Leserkommentar-DE:

Dies ist zwar ein Artikel über den Ban Kimoon, aber ich würde sagen es charakterisiert wunderbar die heutigen Eliten, von wegen Führungspersönlichkeiten, überall nur Schleim

http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/rudolftaschner/1318028/Die-selbst-gebastelte-heile-Welt-des-Ban-Kimoon_Leisetreter-leben

[17:30] Leserkommentar-DE:

Lustiges zum Stichwort 'anthroposophische Unternehmensführung':

Es war seinerzeit (vor ca. 25 Jahren) nicht Siemens aber ein andere deutscher Weltkonzern, der nach mehreren telefonischen Vorgesprächen schließlich mit zwei Vorständen anrückte. Und zwar wo? In einem ANTHROPOLOGISCHEN (Humanbiologie / Humangenetik) Universitätsinstitut, um dann fassungslos festzustellen, daß sie ja eigentlich nach ANTHROPOSOPHIE gesucht hatten. Köstlich dämlich, - der Vorstandsassistent wurde vor versammelter Mannschaft gnadenlos zusammengeschissen!!!


Neu 2012-11-27:

[08:45] DWN: Deutsche Schwäche wird zum Problem für Osteuropa

Tschechien, die Slowakei und Polen sind exportabhängige Volkswirtschaften. Alle drei sind massiv auf die Nachfrage aus Deutschland angewiesen. Vor allem die Automobilindustrie leidet unter der wirtschaftlichen Abschwächung in Deutschland.

Alte Eisenbahner-Weisheit: Wenn man der (Konjunktur-Lokomotove) die Kohlen entnimmt, um damit einige Salonwaggons zu heizen, geht im Kessel der Dampf aus und der gesamte Zug bleibt stehen.


Neu 2012-11-26:

[17:45] FC Bayern verzockt Millionen mit Franken-Kredit

Zu diesem Verlust ist es gekommen, weil die Bayern-München-Tochter Allianz Arena GmbH, die das gleichnamige Fussballstadion in München verwaltet, vor gut zwei Jahren ein Darlehen in der Schweiz aufgenommen hatte. Offenbar hat der Klub versucht, das günstige Zinsniveau in der Schweiz zur Finanzierung der Allianz Arena zu nutzen.

Bei den Fremdwährungskreditzockern findet sich in trauter Eintracht vom Häuslebauern über zahnärztliche Versorgungswerke und nun auch deutsche Spitzenfußballclubs scheinbar ein jeder wieder. Zockers United! 

[8:30] Ein Interview über den Strukturwandel im Einzelhandel: Zalando soll fast drei Milliarden Euro wert sein

Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub setzt mittlerweile voll auf das Internet. Besonders freut er sich über sein Zalando-Investment – das Unternehmen sei eine "grandiose Erfolgsstory".

Alles ändert sich, wer nicht mitmacht, geht unter. Interessant auch, dass ein Grossteil der Textilhändler einen Umsatzeinbruch von nur 10% nicht überleben würden, auch wegen deren hoher Verschuldung. Aber ob der Tengelmann-Chef sieht, was mit einem Crash kommt? Zumindest hat die Firma keine Schulden.WE.

[14:15] Leserkommentar-DE:
Onlinehandel blüht? Ja, heute sicherlich. Doch nach dem Crash wird sich das wohl eher drehen. Dann werden die Transportkosten eine deutliche Verteuerung der Produkte bewirken. Sieht das die Hartgeldredaktion auch so?

Die Transportkosten werden nicht das Hauptproblem sein, sondern die massiv gesunkene Nachfrage und der wahrscheinliche Ausfall von elektronischen Zahlungssystemen,  zumindest für einige Zeit.WE.


Neu 2012-11-25:

[8:00] Damit sind sie so gut wie tot: Japan: Fitch stuft Sony und Panasonic auf Junkniveau herab

Für die japanischen Elektronikriesen Panasonic und Sony kommt es knüppeldick, nachdem die Ratingagentur Fitch die Kreditbonität beider Unternehmen heute auf Junkniveau herabstufte. Vor allem Sony kämpft mit teils deutlich rückläufigen Geschäften, die bis Ende März 2013 einen Abbau von 10.000 Arbeitsplätzen zur Folge haben werden. Die relative Stärke des japanischen Yen verhagelt der heimischen Exportindustrie zudem ihre Gewinnmargen.

Die Perlen der japanischen Industrie gehen gerade unter. Die Gründe dafür liegen natürlich intern. Es kommt nichts Neues mehr aus diesen Konzernen, Südkoreaner, Taiwanesen und Amerikaner (bei Software) sind einfach besser.WE.


Neu 2012-11-24:

[18:30] Leserzuschrift-DE zu Wirtschaftsprognosen auf hartgeld.com:

Es ist wirklich interessant, anfänglich wollte ich es noch nicht wahr haben, doch mittlerweile muss ich sagen, dass Sie mit Ihren bisherigen Vorhersagen (außer Eurozusammenbruch, was unmöglich ist genau vorher zu sagen) sehr, sehr gut lagen.
Die Entwicklung in der Eurozone aber auch in der USA zeigen an, dass anscheinend wirklich Härte-Zeiten auf uns zu kommen. Der große Abschwung hat begonnen. Die Autoindustrie zeigt genau wie die Schfffahrt an, dass es langsam losgeht. Ein bekannter arbeitet bei VW, dort wurde unter der Woche eine halbe Schicht gearbeitet und dann ging's ins Stadion. Produktion wurde und wird wohl weiter zurück gefahren.
Es ist schon verblüffend, wie die Geschichte ihren Lauf nimmt und der Eurozerfall fortschreitet. Auch die Silber und Goldpreismanipulationen werden immer schwieriger.

Ich bin gespannt ob Ihre weiteren Prognosen auch aufgehen. Ich bin zwar auch positiv für Silber und Gold gestimmt, aber ich denke Silber geht vielleicht auf 200$ und Gold auf 4000$. Abschließend möchte ich sagen, dass es faszinierend ist Ihre Prognosen zu beobachten und die Entwicklungen zu begreifen. Ihre Seite gehört meiner Meinung nach zur ersten Wahl.

Solche Prognosen zu machen ist eigentlich keine Kunst, wenn auch ein Crashdatum vorauszusagen wegen der vielen Marktmanipulationen sehr schwierig ist.WE.


Neu 2012-11-23:

[16:15] Rekordinvestitionen trotz Krise: Volkswagen will 50 Milliarden Euro ausgeben

Wo ist das 3-Liter-Auto?

[8:30] Ein Nobelpreisträger disqualifiziert sich selbst: Krugman fordert Spitzensteuersatz von 91 Prozent

Der Nobelpreisträger Paul Krugman begegnet der Wirtschaftskrise mit einem extremen Vorschlag. Er will die Einkommenssteuer auf 91 Prozent erhöhen. Dies sei nur fair und der einzige Weg zum Wachstum.

Dieser typische, akademische Neidhammel versteht nicht, dass die Leistungsträger dann viel weniger arbeiten werden oder gleich ins Ausland gehen werden. Nichtgenügend, Nobelpreis und Doktor zurückgeben.WE.
 

[8:30] Weil einmal die Sparer doch aussteigen werden: Warum Finanzrepression scheitern wird


Neu 2012-11-22:

[18:00] Focus: Fleißige Fachkräfte werden immer schlechter bezahlt...

Logisch, wenn das ganze GEld für die Bankster gebraucht wird.


Neu 2012-11-21:

[20:00] Schulder- und Gläubigerstaaten: The World Wide Web Of Debt

[17:50] Vom Arbeiterführer zum Millionär: Top-Gewerkschafter wird Vorstand bei ThyssenKrupp

Der Chef der IG Metall Nordrhein-Westfalen wird neuer Arbeitsdirektor der ThyssenKrupp. Während Oliver Burkhardt sich einst einen Namen als Verfechter für eine Gehaltserhöhung der Stahlarbeiter einen Namen machte, wechselt er nun für 2 Millionen Euro Jahresgehalt in die gut geheizte Vorstandsetage bei ThyssenKrupp.

Eh schon fad. Ich warte auf den ersten, der in die andere Richtung wechselt: Gewerkschaftsboss-Saläre sind ja bekanntlich so schlecht auch nicht.NB:

[18:00] Genossen Grossbürger gibt es überall. Für alle jene, die das deutsche System der "Mitbestimmung" nicht kennen: "Arbeitsdirektor" wird immer ein Gewerkschafter.WE.
 

[10:45] Die BRICS am Ende? Selten so gelacht!

Der grosse Verlierer der vergangenen 30 Jahre war Grossbritannien.

[08:45] Kahlschlag bei Sal. Oppenheim: Deutsche Bank streicht jede 2. Stelle


Neu 2012-11-20:

[08:00] Leserkommentar zu McDoof von gestern

GENAU DAS WE schreibt und nach Gutmenschen-BLAH BLAH, mach ich aus immer.
Burger Kings Doppel-Whopper mit Käse ist Geil !!! denn bei McDi hatten sie vor ein paar Wochen eine Aktion bläh bläh da waren die BIFMAC so groß wie früher ( vor 5 Jahren) das sagte ich auch der Frau an der Kasse, die schaute nur verschämt nach untern !
Na klar Keine Inflation. darauf morgen einen Whopper von BK :-)


Neu 2012-11-19:

[18:45] Ramsch-Hypotheken verkauft: 417 Mio. Dollar Strafe für Credit Suisse und JPM

2 Mückenstiche für 2 Elefanten.

[14:00] Beweis für die komatöse Autoindustrie: Deutsche Stahlindustrie rutscht in die Krise

Die Stahlkocher stecken in der Klemme: Produktion um 6% zurückgegangen und Preisdruck aus Fernost. Ausblick negativ.

[20:30] Leserkommentar:
Im Artikel geschrieben   :"Mittel- und langfristig wird die von Überkapazitäten gekennzeichnete europäische Stahlbranche um eine Marktbereinigung nicht herum kommen." Auf rund 50 Mio. Tonnen schätzen Marktexperten die überschüssigen Kapazitäten allein in Europa. In China, dem derzeit größten Produktionsland für Rohstahl, sollen es sogar schon 300 Mio. Tonnen sein. Das entspräche fast dem doppelten Stahlbedarf von ganz Europa.
 

[9:30] Der hat auch schon bessere Zeiten gesehen: McDonald’s, der wankende Burger-Riese

Erstmals seit neun Jahren hat die Fast-Food-Kette sinkende Umsätze gemeldet. Weil auf der Speisekarte wirklich neue Produkte fehlen würden, sind Experten überzeugt.

Wenn man die Qualität der Produkte laufend verschlechtert, ist das kein Wunder.

[10:30] Leserkommentar:
Und nicht nur das. Die Restaurants sind häufig schmuddelig. Der Kunde muß sich an verschmierte Tische zwischen Müllberge setzen, weil das (Billig-)Personal wie eine Schnecke arbeitet und keinen Überblick hat.
Das Personal wirkt auch so nicht gerade "vertrauenerweckend".  Das muten die ihren Kunden zu. Bei verkleckerten Tischen in einem Restaurant sehe ich rot!!! Für das, was eine MC-Donald-Mahlzeit kostet, kann ich zuhause mehrere Male lecker und gesund essen. Außerdem, so dünn ist der Hamburger inzwischen. Der paßt ja bald durch einen Briefkastenschlitz.

[13:00] Leserkommentar-DE - McDoof:

Wie gehirngewaschen muß man sein ,wenn man regelmäßig ins Burgerparadies geht? Der Burger verdaut sich bereits vor dem Essen, da man ihn mit zwei Fingern teilen kann. Die Fritten sind meist matschig und oh Wunder außer Junk Produkten des Cola Konzern, kann man mittlerweile auch gekühlten Orangensaft zum gleichen Preis erhalten. Satt unter 10€ nur für Schmalhänse während der Diät. Die Kaltgetränke drehen einem nach dem Essen den Magen um. Jedesmal ein wundervolles Erlebnis.Einziger akzeptierter Grund zum Besuch. Am Verhungern, weil nichts anderes zu finden war oder offen hatte.

Wie ernährt man sich im Außendienst für unter 10€? Bei Asiaten!!! All you can eat für 6,80-8,80 und mit Getränk noch oft unter 10€. Sushi, Vorsuppe, soviele Gänge wie man will (alles von vegatarisch bis Schwein), nachhaltiges Nachspeisenbuffet oft mit Eis. Saubere gemütliche Restaurants mit freundlichen Personal. Da weiß man wo man hingeht. Ich bin doch nicht McDoof.

Burger King ist auch eine Alternative mit viel besseren Burgern als McDonalds. Besonders nach einer Gutmenschen-Attacke.WE.

[13:30] Der Stratege geht auch lieber zu BK:

Kein Wunder, ich gehe da seit Jahren nicht mehr hin. Warum? ganz einfach weil die Burger immer kleiner, die Qulität und der Geschmeck immer schlechter, die Pommes immer lätschiger und der Preis immer höher wird. Außerdem sind mir die kaltgetränke zu kalt, diese Verursachen bei mir regelmäßig Magenkrämpfe weil viel zu stark gekühlt. Burger King ist in der Beziehung um Welten besser, denn dort wird man von den Burgern noch satt und sie sind vor allem frisch auch die Pommes sind schön knackig. Warum dann noch zu McDonalds gehen?

[15:00] Diesen Link steuere ich als Fleischliebhaber zur Diskussion bei: Burger aus Hundefutter

Das Zeugs aus den Burger-Ketten hat nichts mit einem richtigen Hamburger - oder besser noch: Steakburger - in einem guten US-Restaurant zu tun. Wir sind hier in Europa völlig fehlgeleitet, so etwas als Fleischspeise zu akzeptieren.TS
 

[7:45] Massive Überkapazitäten in der europäischen Stahlindustrie: In der Stahlindustrie sind 100.000 Stellen in Gefahr

n der europäischen Stahlindustrie könnten durch den Abbau von Überkapazitäten in den nächsten Jahren bis zu 100.000 Arbeitsplätze in Gefahr geraten. Schätzungen gingen davon aus, dass im Zuge einer Anpassung der Kapazitäten an den langfristigen Bedarf von den europaweit rund 400.000 Arbeitsplätzen der Branche „20 bis 25 Prozent" gestrichen werden müssten, sagte der Präsident des europäischen Stahlverbands Eurofer und Chef des österreichischen Stahlkonzerns Voestalpine, Wolfgang Eder, im Gespräch mit der dpa.

Überkapazitäten waren offenbar schon vor der Krise vorhanden. Das wird jetzt wilde Kämpfe um die Jobs an jedem Standort geben, wo ein Werk geschlossen werden soll. Wieder eine Gelegenheit für Poltiker, "Arbeitsplätze zu retten".


Neu 2012-11-18:

[19:00] Leserkommentar-DE - zu "Krisenzeichen - PC Absatz geht zurück" (16.11.):

In meinem kleinen Unternehmensbüro (10 Arbeitsplätze) stehen inzwischen nur noch gebrauchte IBM- und Lenovo-PCs sowie -Laptops. Und das, obwohl wir in der Branche sind - oder deswegen? Auch Kollegen verfahren so. Ein befreundeter Freiberufler mit >300k im Jahr Umsatz läuft mit einem gebrauchten Laptop von 2009 rum. Nur die Festplatte wurde mal erweitert, der Rest langt.

Sowas sieht man auch bei immer mehr Kunden, selbst große Unternehmen. Alle zwei Jahre einen neuen PC braucht man dort einfach nicht mehr.

Unterscheidet sich ein PC von jenem aus 2008? kaum. Die Leistung ist kaum mehr steigerbar, wichtige neue Features gibt es auch kaum. Ein Tausch alle 4..5 Jahre reicht vollkommen.WE.

PS: es gibt eine Gruppe, die laufend die teuersten PCs kauft: die Gamer. Aber deren Einkommen sollte durch die Inflation aufgefressen werden.

[20.15] Leserkommentar-DE - Es gibt noch eine weitere Gruppe, die ihr Geld mit dem Leasing neuer PC verplempert:

Es handelt sich dabei um Behörden! Jawohl, richtig gelesen. Nach drei Jahren kommt ein neuer Schwung Rechner und Monitore, egal ob das Zeug noch gut ist oder nicht. Angeschafft werden Rechner mit I5-Prozessor, die dann durch lahme Datenleitungen höchstens 50% der Leistung bringen.

Da taucht schon mal der Gedanke auf, dass da im Hintergrund mächtig Geld verdient wird. denn Sinn macht das nicht.

Es gab einmal Zeiten, als der öffentliche Dienst solche Sachen kaufte, nicht leaste.

[20:45] Leserkommentar-DE - auch ich bin in der Branche und verfahre wie folgt:

Meinen Businesslaptop tausche ich nach frühestens 5 Jahren. Maximal erweitere ich den Speicher und erneuere die Platte in der Zeit.
Für Entwicklungs- und Testarbeiten benutze ich Laptops der 400 € Preisklasse, die kann man 2 Jahre permanent quälen  und dann werden sie meist verschenkt.
In der Regel ist das Teil, das die Rechner mit der Zeit langsam mach die Festplatte, wenn erste Defekte auftreten, die aber die Funktion des Rechners noch nicht ganz verhindern. Ein Fall äusserte sich z.B. so, daß ein Programm zur Videobearbeitung anfing unerträglich langsam zu werden und gelegentlich abzustürzen. Festplatte getauscht und alles war wieder bestens. Auf der Softwareseite werden die Rechner langsam indem sich die Nutzer jeden Müll vom Netz installieren. Auch das kann man beheben.

Für den Durchschnittsnutzer ist ein moderner PC lesitungsmäßig völlig ausreichend und die Leistungssteigerungen der neuen Modelle kein Quantensprung mehr. Auch ist es ausser in ein paar Randgruppen wie Gamer nicht mehr In mit dem neusten Computermodell zu prahlen, diesen Platz haben jetzt eher iPhone, iPad und der neuste BMW.
 

[12:45] Globaler Stillstand: Die Wirtschaft stagniert überall


Neu 2012-11-17:

[09:45] Wohnst du schon oder sitzt du noch? IKEA gibt Zwangsarbeit von DDR-Polit-Häftlingen zu

[10:45] Der Stratege:

Da sind die Ikea-Gutmenschen-Kunden (typischerweise Lehrer und andere Ökostalinisten) jetzt sicher total entsetzt, dass hier tolles Schwedisches Möbelhaus seine billigen Angebote auch mit Hilfe von Zwangsarbeit realisiert hat. Glauben die Gutmenschen wirklich, dass ihre billigen Konsumprodukte, die sie so nötig für ihr Ego brauchen, mit Hilfe hochqualifizierter Facharbeiter in teueren Industriesozialstaaten hergestellt werden? Sowas grenzt an Realitätsverweigerung.

Ich wette ein "Billy", dass Ikea deswegen nicht ein Regal weniger verkaufen wird. Beim Preis hört sich's mit der Solidarität immer rasch auf.TS


Neu 2012-11-16:

[17:00] Düsterer Ausblick für 2013: Der voranschreitende Niedergang der westlichen Industrieländer

Wir gehen davon aus, dass sich die Rezession, die in der Eurozone zurzeit zu beobachten ist, in 2013 weiter selbst befeuern und verschlimmern wird. Die Lage der Mittelmeerländer scheint sich weiter zu verschlechtern, und im Rahmen dieses Prozesses wird noch mehr Hoffnung zerstört werden:

Wir rechnen damit, dass Griechenland die Eurozone innerhalb der kommenden zwölf Monate verlassen wird.
Die Schwäche Spaniens wird nicht verschwinden, sondern sich analog zu der dort stattfindenden Rezession weiter verschlimmern.
Spanien dürfte der Bitte nach einem weiteren Rettungspaket nicht widerstehen können.
Und auch in Italien setzt nun eine Abwärtsspirale ein, die letztlich dazu führen könnte, dass es ebenfalls Hilfe benötigt. Dadurch würde die gesamte Europäische Union in Frage gestellt.

Wenn das erst einmal geschieht, könnte der Ansteckungseffekt die Lage anderer Euroländer, darunter auch Deutschland, verschlimmern. 40% der deutschen Exporte gehen in die Eurozone.

[9:45] Krisenzeichen - PC-Absatz geht zurück: PC-Flaute stürzt Dell noch tiefer in die Krise

Für die PC-Hersteller ist kein Ende ihrer Absatzkrise in Sicht. Das zeigt sich auch bei der Branchengröße Dell. Der Gewinn des Konzerns bricht dramatisch ein, der Aktienkurs sinkt weiter.

Es sind nicht alleine die Tablett-PCs die Konkurrenz machen. Die ganze Branche schrumpft wegen Rezession.


Neu 2012-11-14:

[11:00] Welt: China verdirbt die Hafenbilanz

Erstmals seit der Krise ist der Containerumschlag in Hamburg wieder rückläufig. Asienhandel schrumpft mehr, als Europa und Amerika zulegen.


[12:45] Stärkster Einbruch seit 2009: Industrieproduktion in der Eurozone minus 2,5%

Die Produktion in Deutschland sank im September um 2,1 Prozent, in Frankreich gar um 2,7 Prozent und in Italien um 1,5 Prozent gegenüber August. Wesentlich schlechter erging es den Krisenstaaten. Für Irland wurde ein Minus von 12,6 Prozent gemeldet, für Portugal ein Einbruch in Höhe von 12,0 Prozent. Auch in Griechenland, das zuvor zwei Anstiege verbuchen konnte, gab das Produktionsvolumen im September mit 4,4 Prozent wieder kräftig nach.

Bei solch katastrophalen Daten in den PIIGS können wir uns jede wirtschaftliche Erholung für einige Zeit abschminken. 

[10:00] Im Dienst der Wirtschaftsmafia: Ein Geheimagent packt aus

John Perkins war 12 Jahre lang ein sogenannter "Economic Hitman".
Perkins Aufgabe war es, Entwicklungsländer zu besuchen und den Machthabern überdimensionierte, überteuerte Großprojekte zu verkaufen, die sie in wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA brachten.
Zwölf Jahre lang hat Perkins seine Seele verkauft – bis er ausstieg. Weitere zwei Jahrzehnte später hatte er den Mut, auszupacken.

Absolutes Must-See Video.TS

[08:15] Mehr Werbung als alle Zeitungen zusammen: Google macht die Printmedien platt

Das hat auch mit der qualitativen Verschlechterung zu tun: Die Zeitungen haben die Redaktionen so stark verkleinert, dass kein Personal mehr für Hintergrund-Reportagen und eigene Recherchen übrigblieb.TS

[10:30] Leserkommentar-DE:

Kein Wunder, wenn die Print-Medien nur noch Staatspropaganda abdrucken. Im Print und TV Bereich wird im Prinzip nur das 1:1 weitergegeben, was die Regierung verkündet ohne dies auch nur im Ansatz kritisch zu hinterfragen. Da braucht man sich dann wirklich nicht wundern, wenn die Werber und auch die Abonnenten ausbleiben. Man kann ja dann auch gleich seine Informationen direkt vom Wahrheitsministerium beziehen, ist einfacher und billiger.


Neu 2012-11-11:

[08:30] Der Mexikaner: Neuer MIST

Mexico wird vielleicht Weltmarktfúhrer beim Tequila und Indonesien beim Kautschuk, ansonsten ist Mexico eine verlängerte Werkbank für den US-Markt und Indonesien ein muslimisches Pulverfass, in dessen Hauptstadt Jakarta nicht einmal der öffentliche Transport anständig funktioniert.

Nicht so in Seoul, Taipeh, Shanghai – alle haben ein gigantisches, wachsendes U Bahnnetz und (Shanghai zum Teil) wirklich weltmarktkonkurrenzfähige Produkte – dort geht die Macht hin.

Das lineare Aufrechnen irgendwelcher gefälschten Statistiken ist absoluter Nonsens.

Passend zum BRIC-Hype gibt es nun einen neuen:

Den MIST:

Mexico
Indonesien
Suedkorea
Turkey

Bei Suedkorea gehe ich konform, die haben aber schon, mit kurzer Unterbrechung der Asienkrise 1997/98 seit Ende der 80er mit den olympischen Spielen '88 einen Aufschwung.

Der Rest bekommt nichts weltmarktkonkurrenzfähiges zu Stande.


Neu 2012-11-10:

[20:00] Süddeutsche: Deutsche Exporte brechen dramatisch ein

Mit etwas Verzögerung trifft die Krise nun auch den deutschen Außenhandel: Die Exportumsätze hierzulande sind im September so stark eingebrochen wie seit der Finanzkrise nicht mehr. In den kommenden Monaten drohen neue Gefahren.

Das einzig Positive daran ist, dass die Target2-Salden nun ihre Ralley unterbrechen und ein wenig konsolidieren!

 

[7:15] Die wird noch weiter schrumpfen, wenn es kein Leasing mehr gibt: Automobilindustrie in Europa schrumpft unaufhaltsam

[7:30] Eine Stimme aus BMW dazu:

caDas heißt 1.109.962 verkauften Neuwagen stehen 979.322 Neuleasingverträge gegenüber. Das sind 88,2% kreditgehebelte Verkäufe. Die BMW-Käufer verschulden sich wegen Status und Image. Die Depression wird hart für BMW und seine Mitarbeiter. Aber das glaubt noch niemand da drinnen in der Honigburg. Die Bilanzsumme 2011 betrug € 133 Mia. Bei 78% Fremdkapital sind das € 100 Mia. Schulden. Wer die „BMW-Welt" tagtäglich von innen erlebt kann vor lauter Illusion die Wahrheit nicht erkennen. 2008/2009 war ein Spaziergang!

Wenn es dann kein Leasing mehr gibt....kann BMW zusperren.
 

[7:00] Noch so ein Artikel: Deutschland verliert Status als Wirtschaftsmacht

Die OECD hat sich an eine äußerst langfristige Prognose gewagt: Deutschland wird im Jahr 2060 wirtschaftlich eine eher unbedeutende Rolle spielen – und sogar von Mexiko und Indonesien überholt werden

Diese Lineardenker im Elfenbeinturm beschreiben Papier, das von der Systempresse kommentarlos abgedruckt wird. Mexiko und speziell Indonesien können Deutschland aus kulturellen und religiösen Gründen niemals überholen. Welche Marken und Technologien kommen denn aus diesen Staaten?WE.

Selbst die Merkel-Regierung ist noch besser als die von Mexiko und Indonesien: Warum es schlimm ist, schlecht regiert zu werden


Neu 2012-11-09:

[14:30] Format: Auf Deutschland und Österreich kommt der größte Verlust an wirtschaftlicher Bedeutung zu

Schnell wachsende Schwellenländer werden in den kommenden 50 Jahren einen immer größeren Anteil an der weltweiten Wirtschaftsleistung erbringen." Aufsteiger seien neben China und Indien auch Brasilien und Indonesien. Zurückfallen dürften neben dem rasch alternden Japan auch Europas Schwergewichte wie Deutschland.

Da wird seit Jahrzehnten an Europas Sargdeckel genagelt - immer weniger wollen arbeiten (Kulturbereicherer sowie eingeborene Freizeitoptimierer); wer arbeiten will, wird mit Strafsteuern belegt und Kinder bekommt eh kaum noch jemand. Und wenn Europa eines Tages im wirtschaftspolitischen Nirvana verschwindet, werden wieder alle sehr überrascht sein.

[15:00] Leserkommentar-DE:

So ist es mit Prognosen. Man sollte keiner glauben, es sei denn, man hat sie selbst erstellt. Die Wetterfrösche können nicht das Wetter zwei Tage im voraus sagen.
Die Ratingagenturen konnte Lehman-Pleite nicht ein paar Tage vorher sehen. Wer weiß denn, ob China in 60 Jahren überhaupt noch China ist und nicht ein paar Nationalstaaten?

[15:30] Leserkommentar-DE:

Wenn man schon 50 Jahre prognostiziert, sollte man nicht vergessen, daß es in China durch die Einkindpolitik und die heute wachsenden Ansprüche in wenigen Jahrzehnten ein weitaus größeres demographisches Problem entstehen wird, als wir das jetzt als erste durchstehen müssen. Vielleicht stehen in 50 Jahren die Vorzeichen auch wieder genau umgekehrt, weil Europa bis dahin das Tal bereits längst durchwandert haben könnte?

Wäre schön. Wobei der persönliche Planungshorizont der meisten Leser leider eher KEINE 50 Jahre umfassen dürfte.

[11:15] Bauchlandung: Iberia streicht 4.500 Arbeitsplätze

[08:45] Kaum zu glauben: Kalaschnikow ist pleite

Offenbar wird die Lieblingswaffe der Guerilla schon überall nachgebaut. In Afrika ist eine AK-47 ab 15 Dollar zu bekommen.

[16:40] Leserkommentar-DE:

Die haben wohl versäumt, rechtzeitig auf den "Sicherheits"-Zug aufzuspringen und - wie ihre Brüder im Westen - Waffen zur "Bevölkerungskontrolle" zu produzieren. Dafür hätten sie Dollars ohne Ende bekommen.

[08:15] Leserzuschrift-DE: Klebe-Mercedes

Ein Freund von mir konnte über einen Bekannten mal bei Mercedes die Produktion betrachten. Laut ihm wird beim neuen Benz (wohl E-Klasse) die Karosserie zur Hälfte noch geschweißt, der Rest wird geklebt! Und das bei der Karosserie selbst! Beim Rest werden dann so viele Schrauben wie möglich eingespart. Der Dachhimmel wird beispielsweise nur noch eingeklopft.
Er meinte auch, die einzigen Autos, die heute noch Qualität bieten, sind hochpreisige Luxusobjekte wie Porsche, wo noch alles Handarbeit ist. Und Amischlitten mit V8 und dergleichen. An dieser Stelle schöne Grüße an den SUV-Fahrer!

[09:45] Leserkommentar-DE:

Das Kleben im Fahrzeugbau ist überhaupt nicht ungewöhnlich, und hat mit mangelnder Qualität überhaupt nichts zu tun. Auf die Idee, dass moderne Klebeverbindungen auch entscheidende technische Vorteile (Gewichtsreduktion, höhere Steifigkeit der Karrosserie) haben scheint der Verfasser der Zuschrift wohl nicht gekommen zu sein. Es ist wohl so, dass strukturelles Kleben im Fahrzeugbau hauptsächlich Schweißpunkte ersetzen soll). Mercedes hat schon in der S-Klasse 1997 mit strukturellen Klebeverbindungen begonnen, und heute verwenden wohl alle modernen Fahrzeughersteller Klebeverbindungen mit steigender Tendenz.  Selbstverständlich wird auch bei Porsche mittlerweile geklebt (siehe z.B. Porsche 911: Kampf den Kilos. In: Automobilproduktion. Nov. 2011, Sonderausgabe, S. 48–50).
Wer Probleme mit strukturellen Klebeverbindungen hat, darf auch allein deshalb nicht mehr in ein modernes Flugzeug steigen, denn auch dort wird geklebt.
Das moderne Produktionsverfahren nicht auch zu niedrigeren Preisen führen wäre wohl eher zu kritisieren, obwohl das sicher auch ein Motor der Entwicklung bei den Autoherstellern ist.


Neu 2012-11-08:

[09:45] Focus Money:Die größten Tücken beim Bezahlen mit EC-Karte...

Viele Verbraucher kennen das: An der Kasse funktioniert plötzlich die EC-Karte nicht mehr. Ein Experte erläutert, was die häufigsten Ursachen für Probleme sind – und warum es männliche Kunden häufiger trifft als Frauen....
Wenn die Bezahlkarte streikt: Die größten Tücken beim Bezahlen mit EC-Karte

[10:00] Leserkommentar-DE:

So wird das zum Glueck nie was mit Bargeldverbot!


Neu 2012-11-07:

[11:45] Das wird ihr Autowerk auch nicht retten: Belgische Arbeiter stürmen Kölner Ford-Werk

Die Belgier waren in fünf Bussen angereist, um eine für heute geplante Sitzung zu stören. Auf der Sitzung sollte es um die Schließung des Werks in Genk gehen.

EXPRESS schildert die Lage vor Ort: Es wurden Feuerwerkskörper gezündet, Autoreifen in Brand gesteckt. Als die Werksfeuerwehr ausrücken wollte und das Tor öffnete, gelangten die Belgier das Gelände. Dort kam es zu Sachbeschädigungen.

1/3 aller Autowerke in Europa sind überflüssig und werden geschlossen werden müssen - das einmal für den Anfang. Ford ist in Europa eben keine besonders gute Marke und leidet daher unter den Einbrüchen besonders.

[12:15] Leserkommentar-DE:
Na, das ist eine Nachricht. Der Michel sitzt ruhig im Sessel und nun müssen Ausländer nach Deutschland kommen, damit hier ein paar Demos stattfinden. Jetzt fehlt nur noch, dass Griechen, Spanier und Italiener mit den Franzosen mit Bussen zu 1000den anreisen um vor dem Kanzleramt zu demonstrieren.
Und der Michel sitzt im Sessel und schaut sich das Spektakel im Fernsehen bei Bier und Chips an.

Beim Michel fliessen eben noch Milch und Honig, bei Belgiern und Spaniern nicht mehr.
 

[10:15] Jetzt geht es überall abwärts: Autokrise wird zum Flächenbrand


Neu 2012-11-06:

[14:30] Rückzug der US-Konzerne aus Europa: "Nur in den USA gibt es noch Wachstum – doch selbst dort liegen die Nerven blank"

[14:30] Ein sicherer Krisenindikator: Stahlkocher ächzen unter der Krise

[14:00] Zuviele Friseure, etc.: Stimmung bei europäischen Dienstleistern auf Drei-Jahres-Tief

[11:30] BMW trotzt dem Abwärtstrend der Autobranche: Bestwerte sorgen für starken Gewinnsprung

BMW hat trotz der Autokrise in Europa im dritten Quartal Bestwerte eingefahren. Vor allem dank kräftig wachsender Verkaufszahlen in den USA und in China kletterte der Umsatz zwischen Juli und September um fast 14 Prozent auf rund 18,8 Mrd. Euro, teilte der DAX-Konzern am Dienstag mit. Unter dem Strich verdienten die Münchner knapp 1,29 Mrd. Euro - 16 Prozent mehr als vor einem Jahr. BMW ist damit auf dem besten Weg, 2012 ein weiteres Rekordjahr zu verbuchen.

[10:15] G20: Kehrtwende bei Sparpolitik

Irreführender Titel: Die G20 denken weiterhin nicht über strukturelle Änderungen nach, sondern wollen nur die Sparziele der Schuldenstaaten aufweichen.

[08:30] Pessimistischer Ausblick: Krise der Weltkonjunktur erfasst mittelständische Unternehmen

Mittelständler fürchten eine weitere Verschlechterung der Weltwirtschaft. Zwei Drittel spüren bereits direkte Folgen der Eurokrise, auf eine weltweite Besserung der Konjunktur hoffen nur noch wenige.


Neu 2012-11-05:

[15:45] Trotz Strafe verdoppelter Quartalsgewinn: HSBC muss bis zu 1,5 Mrd. Dollar Geldwäsche-Strafe zahlen

Die globale Bank half Kunden aus dem Iran, Mexiko, Syrien und Saudi-Arabien bei Geschäften, die grosse Diskretion erforderten. Dafür setzt es jetzt die bisher höchste Strafe für die Bank.


Neu 2012-11-03:

[16:30] 80 Milliarden Subventionen: EU-Kommission plant Aktionsplan für Autoindustrie

Leserkommentar-DE:

Wenn die Umsätze, damit die Gewinne und in deren Folge die Boni der Auto-Manager wegzubrechen drohen, wird schnell der nächste Bailout für die Kfz-Industrie gestartet. Diesesmal sollen es 80 Milliarden (!) unter dem Deckmäntelchen „Entwicklungsförderung" sein. Unglaublich, wie Lobby gesteuert die EU ist.


Neu 2012-11-01:

[20:00] Die Fahrzeuge passen sich der Kaufkraft an: Sparautos ab 6000 Euro überrollen Deutschland

[13:45] Die japanische Elektronikindustrie geht unter: TV-Marke Sharp erwartet seinen eigenen Untergang

[10:00] Video: Doug Casey: There’s Going to Be a Huge Change of Ownership Over Global Resources


Neu 2012-10-31:

[19:00] Die Opel-Krise ist wieder da: Opel streicht 2600 Stellen

Diesesmal geht Opel unter, wie viele andere Autofirmen auch - weil es Verschrottungsprämie & co nicht mehr gibt und bald auch kein Leasing mehr.
 

[15:45] DWN: Krise erreicht Lufthansa: Massiver Jobabbau droht

Die größte deutsche Luftlinie muss weitere Sparmaßnahmen durchsetzen und Stellen streichen. Die Gewinnmarge ist nach drei Quartalen zu gering, um die Zukunft des Unternehmens sichern zu können. Durch hohe Treibstoffpreise und rückgängige Buchungen muss der Gürtel bei Lufthansa enger geschnallt werden.

Da hilft nicht einmal mehr Red Bull!

[14:00] DWN: Banken vergeben weniger Kredite an Unternehmen

Im dritten Quartal verschärften die Banken ihre Anforderungen zur Kreditvergabe erneut. Damit ist es für Unternehmen nun noch schwieriger, an Kredite zu kommen. Grund hierfür ist die Befürchtung der Banken, sich selbst nicht mehr ausreichend finanzieren zu können.

[11:45] Die Krise schlägt durch: Dramatische Zunahme fauler Kredite in den Bankbilanzen

Die PIIGS führen dabei mit grossem Abstand: Faule Kredite durchwegs im zweistelligen Prozentbereich.

[09:00] Schrecken ohne Ende: Verstaatlichte Dexia braucht weitere Kapitalspritze

Hier ist die EU schon geeint: Praktisch alle Grossbanken brauchen weitere Zuschüsse. 

[08:15] Nur mehr auf Standgas: Daimler Trucks drosselt Produktion

Nach MAN jetzt also auch beim Benz: Wenn nichts mehr rollt, holpert die Wirtschaft.


Neu 2012-10-30:

[18:00] Das Griechenland des Globus: Japanische Industrieproduktion schrumpft um 8,1%

Wir sind hier auf Depressionsniveau.

[16:45] Europas Automarkt am Boden: Fiat-Chef will Mega-Fusion von Opel, Peugeot und Fiat

Das ist ein Angriff auf VW.

[09:30] Handelsblatt: Auftragsrückgang - MAN verdient weniger Geld

Der Nutzfahrzeug-Hersteller erleidet einen Gewinnrückgang. Spediteure transportieren weniger Güter und sparen. Der Verkauf von Lastwagen in Europa bricht ein. Die Volkswagen-Tochter hat die Produktion bereits gedrosselt.


Neu 2012-10-27:

[10:15] Das kennen wir aus 2008/9: MAN stoppt Produktion

MAN hält in München und Salzgitter für vier Wochen die Bänder an. Auch in Teilen der Verwaltung soll es nur noch einen Notbetrieb geben. Das gehe laut SZ aus internen E-Mails hervor. Von der Betriebsruhe sind mehr als 15.000 Mitarbeiter in Deutschland betroffen.

Der Zusammenbruch des LKW-Absatzes ist ein sehr zuverlässiger Krisenindikator. Es ist wieder soweit.


Neu 2012-10-26:

[11:00] Ein sicherer Krisenindikator: Nachfrage nach Lastwagen sinkt drastisch


Neu 2012-10-24:

[19.15] 10 Autowerke überflüssig: Europas Autobauer in der Krise

Ford schließt eine Fabrik, Peugeot-Citroen erhält Milliarden vom Staat, GM will Opel "wegfusionieren", Daimler nimmt Mercedes-Benz unter die Kostenlupe: Die Autokonzerne reagieren auf die anhaltende Absatzkrise in Europa. Experten sehen in all den Maßnahmen aber erst den Beginn einer langen Konsolidierung, an deren Ende das Aus Tausender Jobs steht..

Lange hat man die Absatzkrise vertuscht. Jetzt ist sie auch bei den Autobossen und deren Boni angekommen. Und auch bei den Politikern.
 

[14:00] Absatzkrise zeitigt erste Folgen bei Ford: Ford macht Belgien-Werk dicht

FORD: Found On Road, Dead.TS

[15:00] Leserkommentar-DE:

Die Allianzen bei den Herstellern greifen um sich, man weiß ja wirklich nicht mehr, was wo drinnen ist.
Auch der kleine BMW ist in Zukunft ein PMW (Motor von Peugeot). Da muss man dann sagen
Bring Mir französisches Werkzeug für den Brutal Money Waster
Wenn wir schon dabei sind :
LADA: Letzer Auf Der Autobahn
FIAT: Fehler In Allen Teilen,  Fahrer im Auftrag des Todes, Ferrari in außergewöhnlicher Tarnung, Für Italiener Ausreichende Technik
PORSCHE : Piece of retired scrap, continually high Expense
MAZDA : Müll aus zehn deutschen Autos. Mein Auto zerstört deutsche Arbeitsplätze
VWGOLF : Völlig wertloses Gerät ohne logische Funktion
KAWASAKI : Kein Ankommen weil alles so außergewöhnlich kompliziert ist
SUZUKI : Sinnlose, unzusammenhängende Zusammenstellung unzähliger Konstruktions - Irrtümer
MAZDA : Mein Auto zieht der Abschleppdienst
SEAT : Sicher eine Art Traktor, Spanisches Elend als Transportmittel, Suche einen Abenteuer Trip
SKODA : So kennen Ossis das Auto
FORD : Fix or repair daily, Fahren Ohne Richtig Dampf
HONDA : Heute ohne nennenswerte Defekte angekommen
MERCEDES : Meines Erachtens richtiges Chaos, erreicht durch eigene Schuld

Da kann man nur mehr Audi kaufen, die haben 4 Ringe in Anlehnung an die Olympischen Spiele und die stehen für Höchstleistung und Qualität. Opel hat nur einen Ring, und der ist durchgestrichen, Obligatorische Panne erledigt das Losfahren

Das kann ich nur mehr mit "Fix it again Toni" für Fiat ergänzen.TS

[14:00] Kommt jetzt wirklich der "Popel"? Peugeot und Opel flüchten in Allianz

Den Plänen zufolge sollen Peugeot, Citroen und Opel Autos auf gemeinsamen Plattformen entwickeln.

[09:45] Format: Red Bull - Der verrückteste Konzern der Welt

Extreme Sportler, extreme Events, extrem erfolgreich. Alles, nur nicht normal. Wie aus Red Bull eine Weltmarke wurde, die das Marketing revolutioniert.


Neu 2012-10-23:

[14:00] Frankreich: Regierung will Autohersteller Peugeot retten

Wo nimmt Hollande das Geld für solche vollmundigen Ankündigungen her? Und was wird bei Renault sein?

[11:15] Leserzuschrift - das uralte Gesetz der Lohnsklaverei:

Der Arbeitnehmer lebt immer am Rande des Existenzminimums. Nur wenn es mehr Arbeit als Arbeiter gibt, kann ein Arbeiter gut leben, eine Familie gründen und Kinder ernähren. Daraus ergibt sich mit der Zeit ein Überangebot an Arbeitskräften. Wenn dann noch zusätzlich die Arbeit weniger wird, verschlechtert sich die finanzielle und damit auch die gesundheitliche Situation.

Wenn dann auch noch das soziale System zusammenbricht, kommt es wieder zur natürlichen Auslese.

Nach David Ricardo  "Über die Grundsätze der politischen Ökonomie",  erschienen   1817 !

Hat sich seit 1817 etwas geändert? nein, es wird meist alles ausgegeben, was verdient wird. Umgekehrt, zahlt man den Lohnsklaven nu so viel, dass sie ihrem hierarchischen Status entsprechend leben können. Das war immer so.WE.


Neu 2012-10-22:

[08:30] Schuldenkrise erreicht Autobauer: VW vor Gewinnrückgang

Analysten erwarten den ersten Gewinnrückgang seit 2009. Der Konzern wird seine Zahlen vom 3. Quartal am Mittwoch präsentieren.


Neu 2012-10-21:

[7:45] Auch den Zetsche-Stern trifft jetzt die Autokrise: Überproduktion in der Krise: Zwangsurlaub bei Daimler


Neu 2012-10-20:

[9:15] Die Halbleiterbranche bricht auch gerade ein: Amerikanischer Chiphersteller AMD kündigt Massenentlassungen an

Leserkommentar: aber die USA Wirtschaft kann doch kaum mehr gehen vor lauter "Recovery Kraft", dachte ich....

Es gibt keine Recovery, sondern ein weltweites Abtauchen der Wirtschaft in eine Rezession/Depression.
 

[9:15] Umsatzeinbruch auch bei "MC KOTZ": McDonald's sales growth cools, chilled by competition

McDonald's Corp posted its worst quarterly restaurant sales growth performance in nine years on Friday, lifting the curtain on the fast-food industry's ruthless fight for customers in a weak economy.

Der Ausdruck Mc Kotz stammt von einem Leser und spiegelt die Qualitätsverschlechterungen bei Mc Donalds wieder, die man macht, um die Preise zu halten. Auch ein Grund, warum die Nachfrage nachlässt - zusätzlich zur nachlassenden Weltwirtschaft. Burger King hat einfach bessere Produkte.WE.

[11:45] Leserkommentar - "MC KOTZ" Qualität:

In der Tat, die Qualität ist mittlerweile zu weniger als grenzwertig runtergekommen, das nutzt die ganze TV Werbung nix. Gräßlich und eine Herausforderung für den Würgereflex: Billig - Standardburger mit süß- säuerlichen, undefinierbaren  Zuckersaucen und einem symbolischen Fleischgehalt!

Burger King liegt hier weit besser im Rennen - hat aber teils deutlich im Preis angezogen. Starke Konkurrenz: Es  gibt meist für das gleiche Geld  (man muss aber etwas suchen) ausgezeichnetes Essen in den Innenstädten, insbesondere zur Mittagszeit. Die Restaurants unterbieten sich neuerdings mit Mittagsmenues und die Italiener mit  "alle Pizzas für 4 Euro" etc. Merkwürdig ! Denen stehen offenbar sonst die Lokale leer.

Wie wäre es mit McWürg fürMCDonalds?


Neu 2012-10-19:

[09:30] Manager Magazin: "Die Euro-Krise wird nur verschleppt statt gelöst"

Viele Kunden möchten zwar bei uns bestellen, aber sie stellen ihre Projekte zunehmend zurück, weil die Schulden- und Währungskrise auf die anderen Weltregionen ausstrahlt. Ihre Sorge wächst, dass das Weltfinanzsystem als Ganzes infiziert wird, wenn die Krise noch länger dauert oder sich die Euro-Zone gar auflöst.

Der scheint gesättigt von den Eurokratten. Was er wohl vom Friedensnobelpreis hält?


Neu 2012-10-18:

[18:45] Geab #68: Herbst 2012 - Die Wochen der historischen Zeitenwende beginnen

[08:15] Mehr als einst die Abwrackprämie: Mercedes packt 3.000 Euro bei Gebrauchten drauf

[09:00] Leserkommentar-DE: Zu spät

Bin gerade mit meinem 24 Jahre alten 190er zum TÜV gewesen. Ging anstandslos durch. Ho, Ho, Ho.
Außerdem kaufe ich mir doch kein Auto, bei dem man nichts mehr selbst reparieren kann. Ho, Ho, Ho.
Und ich habe keine Lust, dem vom Autohersteller dem Händler aufgezwungenen Glaskasten zu bezahlen. Ho, Ho, Ho.


[08:15] Soll 0,5% BIP-Wachstum bringen: USA und EU wollen auf neues Handelsabkommen


Neu 2012-10-17:

[9:15] Jedes dritte Auto ist eine Luftbuchung: Die große Zulassungslüge der Autobauer

Mit Eigenzulassungen tricksen sich Autobauer ihre Bilanzen zurecht. Laut eines Zeitungsberichts schönen vor allem zwei Hersteller ihre Zahlen mit Eigenzulassungen von teils über 50 Prozent. Die Taktik könnte aber nach hinten losgehen....

Diese Eigenzulassungen funktionieren nur eine Zeitlang - bis die Autohalden übergehen. Aber kurzfristig werden damit die Boni der Manager gesichert.


Neu 2012-10-16:

[16:30] Absatzplus: Coca-Cola wächst dank starkem Geschäft in Schwellenländern

Zum nicht näher erwähnten Österreich-Ergebnis hat sicherlich WE massiv beigetragen.TS

[10:00] DWN: Europäischer Automarkt: Massiver Einbruch bei den Neuzulassungen

Seit zwölf Monaten sinkt die Zahl der Neuzulassungen in Europa. Alle großen Automärkte brechen ein. In Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland sinken die Zahlen der Neuzulassungen. Lediglich in Großbritannien wächst der Automarkt.

Das sind ie Folgen der keynsianistischen Nachfragevorwegnahme der Vorjahre. aber Hauptsache, die Automanager haben enorem Boni abgegriffen und die Regierungen konnten sich billigst kurzfristig Luft verschaffen.


Neu 2012-10-15:

[08:30] Siemens: Löscher erwartet lang anhaltende Krise

Die Bank mit angeschlossener Elektroabteilung hat für die Krise aber auch nur ein Rezept: Die früherer österreichische sozialistische Politikerin Brigitte Ederer wird die Sense beim Personal schwingen. 


Neu 2012-10-12:

[17:00] Nachteil der Ich-AG's: Flaschensammler auf St. Pauli ruinieren uns

Alles voller Leergut! Herwig Holst, Edeka-Markt-Inhaber auf St. Pauli, kann sich vor leeren Flaschen kaum retten. Er ist „Opfer" der Flaschensammler, die das Pfand- Gut in großen Tüten oder Einkaufswagen anschleppen. Die Folge: Holst zahlt Tausende Euro Pfandgeld aus – und am Ende selber drauf.

Prinzipiell muss man jede Eigeninitiative begrüßen, die es Individuen ermöglicht auf Hartz IV zu verzichten und so ein würdevolles Dasein zu haben. Auch wenns für einige sehr lästig wird.


Neu 2012-10-12:

[15:00] Format: Weltweit bald 207 Millionen Menschen arbeitslos

Die Schuldenkrise wird nach Schätzung von UN-Experten im kommenden Jahr sieben Millionen weitere Arbeitsplätze vernichten. Damit werde die Zahl der arbeitslosen Menschen auf weltweit 207 Millionen anwachsen, wenn die Wirtschaftsnationen nicht entschlossene Gegenmaßnahmen ergreifen.

Und wieder wird auf die Rettung durch unnatürliche Eingriffe ins Wirtschaftsgeschehen gehofft. Gerade diese Eingriffe haben aber in hohem Masse dafür gesorgt, dass es so weit gekommen ist.

 [8:15] Die Schweiz ist der grösste Währungsmanipulator: Der verdeckte Währungskrieg in Europa


Neu 2012-10-11:

[20:30] Weil sich einen Golf nur mehr Reiche leisten können: Volkswagen plant Billig-Autos für 6000 Euro

Eine echte Billigmarke ist aus Sicht vieler Autoexperten der letzte fehlende Mosaikstein bei VW. Jetzt nehmen die Wolfsburger das Großprojekt in Angriff. 2015 könnten die ersten Wagen fertig sein.

Renault hat es mit Dacia schon vorgemacht. Sobald es keinen Kredit mehr gibt, heisst es: billig, billig, billig.
 

[12:45] Das muss der "Auto-Boom" sein: Produktion rückläufig - Krise erreicht deutsche Stahlindustrie

[17:00] Leserkommentar-DE zum "Auto-Boom":

Ich habe eine Info von einem Zulieferer eines großen südeuropäischen Reifenherstellers bekommen: Der Zulieferer hat ein Minus von 40% bei diesem Kunden. Das dürfte meiner Meinung nach überwiegend am Einbruch im Erstausrüster-Geschäft bei Neuwagen liegen.

[08:30] Unbegrenzte Liquidität: Bis alles ersäuft oder betrunken zur Ausnüchterung torkelt

Der Ernüchterung werden Unruhen in allen Euro-Peripherieländern folgen, warnt Rott & Meyer.

[08:00] S&P ist besorgt über die BBBanken: Massen-Downgrade angedroht

Ohne den Staatshilfen würden diese Banken alle ein D bekommen.

[7:15] Leserzuschrift-DE - KFZ-Finanzierung:

da auf Ihrer Seite immer wieder von den guten alten Zeiten schwadroniert wird, in denen Autos ausschließlich bar bezahlt wurden, möchte ich gern mit diesem Mythos aufräumen. Autokäufe waren zu jeder Zeit primär an Kredite gekoppelt! Siehe hier ein Zeitdokument, es gibt im Netz genug darüber. Bitte nicht jeden Mist ungeprüft weiter geben.

http://www.vahrenkamp.org/Autogewerbe.pdf

Diese Aussage des Lesers stimmt nicht. Nur in "guten Zeiten" war ein Grossteil der Autokäufe kreditfinanziert. Wie in dieser guten Präsentation über die Entwicklung der Automobilwirtschaft: in den "goldenen 1920ern" waren 50% kreditfinanziert. In den 1930er und ab 1950 vermutlich kaum mehr ein Auto.WE.


Neu 2012-10-10:

[12:00] Weil die Märkte vor Liqudität übergehen: Der sagenhafte Boom bei Unternehmensanleihen

Von den ZBs frisch gedruckt geht dieses Kreditgeld überall hin, wo sich die Chance einer Rendite bietet. Dieser Boom platzt sicher wieder.


Neu 2012-10-09:

[13:15] Wer den Libor bestimmt: Sechs Banken bestimmen den wichtigsten Zins der Welt


Neu 2012-10-08:

[13:45] Rabattschlacht, damit die Halden nicht wegrosten: Bis zu 30% bei Neuwagen

So viele Verkaufsförderungen hat es noch nie gegeben. Der bisherige Höchststand lag im November 2011 bei 397 Aktionen. Der durchschnittlich offerierte Nachlass habe bei leicht rückläufigen 12,9 Prozent gelegen, für die gängigsten 30 Modelle sogar bei 18,5 Prozent. In der Spitze bieten die Hersteller Honda und Citroën bis zu 30 Prozent für einzelne Modelle.

Was werden die dann erst nächstes Jahr machen?

[14:00] Leserkommentar-PL:

Nächstes Jahr werden die neuen Autos direkt zur Schrottpresse gefahren und gewürfelt. Hauptsache die nächste Absatz-Schallmauer wird durchbrochen.
Oder wird es das neue Jahreswagen-Modell geben? Eine Art Wegwerf-Billig-Mobil, das nur 1-2 Jahre hält?
Man könnte die Autos auch gleich an die polnischen Schieberbanden übergeben, dann hätte man das Halden-Problem auch los.


[13:15] Abgesetzt auf der Halde? Audi knackt die Ein-Million-Absatzmarke

Das steht in krassem Widerspruch zu den Automarkt-Meldungen der letzten Tage.


Neu 2012-10-07:

[12:15] Handelsblatt: „Wie im Kokainhandel"

Panschen, Mischen, Täuschen - in vielen Olivenölen steckt nicht das, was dem Verbraucher versprochen wird. Viele Öle können sogar gesundheitsschädigend sein. Wie es dazu kommen konnte und wie man gutes Olivenöl findet.

Und aus dem Olivengeschäft haben die Griechen dann die Kenntnisse vom Panschen und Verwässern mit Hilfe der Dusties (Goldman Sachs) in ihre Bilanzen übernommen.


Neu 2012-10-05:

[10:30] Auch VW hat es also erwischt: VW stellt sich auf Krise ein: Passat-Produktion ruht

[10:15] Das wissen wir auch: IWF: Weltwirtschaft droht starke Abkühlung

Sie hat schon begonnen.


Neu 2012-10-03:

[10:30] Leserkommentar-DE zu gestern 14:00: Jetzt bricht der deutsche Autoabsatz ein

Jetzt ist Schluß mit lustig, denn der Abschwung in den letzten Monaten wurde durch den Ankauf der Fahrzeuge von den Händlern aufgefangen, jetzt ist da das Lager voll und das Bankkonto im Minus. Auf allen Ebenen wurden die Liquiditätsreserven ausgeschöpft. Hirnverbrannter Unsinn, wenn ich sehe daß sich nichts verkaufen läßt, dann kaufe ich von meiner letzten Liquidität doch nicht das Lager mit unverkäuflichem Mist voll, sondern mache Werbung um den Absatz anzukurbeln, oder ich senke die Kosten, entlasse die Leute und gehe in den Winterschlaf, bis sich der Markt beruhigt hat.

[13:30] Der Stratege:

Das Problem vieler Vertragshändler ist, dass sie gar nicht anders können, als zu kaufen. Zumindest, wenn es der Konzern so will. Ich kenne persönlich zwei Inhaber von Vertragswerkstätten. Einer ist Mercedes Vertragshändler, der andere VW-, Audi-Vertragshändler. Beide sind in ihrer Entscheidungsfreiheit eingeengter als ein McDonalds oder Burger-King Franchisenehmer. Bei den Automobilhändlern wird alles vorgeschrieben, vom Fußbodenbelag über den Wandanstrich oder wie die Fassade des Firmengebäudes auszusehen hat (Glasanteil, Aluanteil, Farbe etc.). Selbst welche Spezialwerkzeuge in welcher Anzahl in der Werkstatt vorzuhalten sind, ist geregelt und wird auch kontrolliert. Und so gibt es auch Vorgaben, wie viele Fahrzeuge welchen Typs pro Jahr mindestens abzunehmen sind.

Die Liquiditätsdecke dieser Autohäuser ist daher oft dünn, den Rücklagen müssen häufig für Unnütze Dinge ausgegeben werden, wie bauliches umgestalten des Verkaufsraums, der erst vor zwei Jahren umgestaltet wurde. Hintergrund: neue Direktiven aus der Konzernzentrale. Wird Vorgabe nicht umgesetzt, wird die nächste ISO 9001 Zertifizierung verweigert, was letztlich zum Verlust des Händler- und Vertragswerkstattvertrages führt. Dieser Vertragsverlust führt aufgrund des hohen Fremdkapitalanteils regelmäßig direkt und ohne Umweg in die Insolvenz des Autohauses.

Diese Beschreibung des Strategen wurde mir bei einem Beratungsgespräch mit einem österreichischen Autohändler bestätigt. Sie sind Sklaven der Konzerne. In Wirklichleit betreiben angestellte Marketingmanager bei den Herstellern einen Konkurrenzwettkampf untereinander - wer hat die schönsten Autosalons: auf Kosten der Händler.WE.

[15:00] Leserkommentar-DE:

Vielen Dank für die schlüssigen Infos Infos zu den deutschen Vertragshändlern. Das sind ja echte Unternehmer heutzutage. 100 % Risiko und keine Entscheidungsfreiheit. Und in den Arsch kriechen und mit ihnen Essen gehen müssen sie den Auditoren auch noch, damit sie ihr QM-Zertifikat verlängert bekommen. Gibt es noch irgendwo Marktwirtschaft?

Ist übrigens bei den Tankstellenpächtern (und ich vermute in vielen anderen Branchen) nicht anders.TS


[10:00] Zu teuer geworden? Deutsche Bank beerdigt Geschäft mit der Klima-Lüge

Nicht nur einige aus der Branche der Photovoltaik-Schmarotzer starben in der jüngeren Vergangenheit wie die Fliegen, auch an anderer Stelle scheint das Perpetuum mobile des angeblich menschengemachten "Klimawandels" zu schwächeln. Dass nun die Deutsche Bank ausgerechnet hier den Rotstift ansetzt und ihre für "Fortschrittlichkeit" stehende "Ökotruppe" auflöst, ist zwar bezeichnend, aber nicht wirklich überraschend, denn Lügen haben eben kurze Beine.

Das wird den vom System zum Ober-Lügner erhobenen Al Gore gar nicht in den Kram passen. Wir erinnern uns: Gore ist der einzige Mensch der mit Oskar und Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Damit haben die Machthaber den Grundstein fürs große Abkassieren gelegt.

[10:30] Leserkommentar-DE:

Also da machen wir uns mal nichts vor den Friedesnobelpreis bekäme sogar Pol Pot verliehen würde er noch leben und könnte man daraus ein Geschäft machen.

[10:30] Leserkommentar-DE:

Der ist zwar der bisher Einzige, mit dieser Konstellation. Aber sie paßt: Den Friedensnobelpreis gibt es für schauspielerische Darbietungen von Politikern.
Und den Oskar, wenn diese schauspielerischen Darbietungen besonders eindrucksvoll = einträglich sind.
In der Tat, ich war sehr beeindruckt: Mehrere Wohnanlagen mit dem Verbrauch einer Kleinstadt, Anreise mit Privatjetflotte, gelegentlich den Piloten losschicken als Pizzataxi nach Bella Italia und zurück, das ist schon sehr konsequent klimaschonend und energiesparend.
Also klimaschonend, weil man nicht schwitzt und energiesparend, weil man Schwitzen vermeidet.
Behauptung:
Sollte die Situation so dramatisch sein, wie im Klimatheater behauptet, nämlich daß ein Kuhfurz reicht, um die Situation endgültig kippen zu lassen, dann kommen die Feiglinge samt und sonders mit Fahrrädern.


Neu 2012-10-02:

[14:00] So richtig Aufschwung: Jetzt bricht auch der deutsche Autoabsatz ein

Die Absatzkrise am deutschen Automarkt spitzt sich zu. Im September wurden in Deutschland rund 250.000 Neuwagen zugelassen – das sind rund 11 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Es ist kein Trost, dass die Rückgänge in FR viel schlimmer sind.


Neu 2012-10-01:

[12:00] Die CDOs kommen wieder: Deutsche Bank hat aus der Krise nichts gelernt

Die Deutsche Bank plant, mit Gewerbe-Hypotheken besicherte und vergleichsweise niedrig bewertete Anleihen in Papiere mit einer besseren Bewertung neu zu verpacken.

Dabei nutzt die Deutsche Bank ein Verfahren, das jenen ähnelt, welche die Verkäufe risikoreicherer Anlagen antrieben, bevor der Hypotheken-Markt vor fünf Jahren kollabierte und eine Finanzkrise einsetzte.

Offenbar gibt es wieder Bondaffen und Schafe, die solche CDOs kaufen.


Neu 2012-09-30:

[16:15] Nicht nur Bofinger leidet an der "Ökonomen-Krankheit": "Euro-Sparpolitik ist die des Kanzlers Brüning”

Das Mitglied im Sachverständigenrat, Peter Bofinger, geht mit der Sparpolitik der EU hart ins Gericht. Sie sei wie die Politik des Kanzler Brüning, die in die Massenarbeitslosigkeit geführt habe.

Fast alle Ökonomen sind lineardenkende, kurzsichtige Gelddrucker und Wirtschaftsankurbler. Dass damit einmal die Hyperinflation kommt, das wollen sie nicht sehen. Man kann nur hoffen, dass dann auch deren Gehälter wertlos werden.


Neu 2012-09-28:

[19:15] Nichts fährt mehr: Auch Audi lässt die Bänder stillstehen

Im Artikel ist auch die Rede davon, dass Mercedes die Produktion im Stammwerk kürzen will. Diese Autokrise ist tatsächlich global. Am Montag findet im Kanzleramt ein Auto-Krisengipfe statt. Werden auch die deutschen Autobauer Staatsgelder kriegen?

[6:45] Jetzt totaler Kampf in der Autobranche: Auto-Krise: Fiat und Peugeot können nur mit Staatshilfe überleben

Steuerzahler in Europa werden einige Autohersteller retten müssen. Davon geht der Finanzchef von VW aus. Gerade Kleinwagenhersteller in Südeuropa benötigen Hilfe sagt Hans Dieter Pötsch.

Neben der sinkenden Nachfrage macht vor allem der erbitterte Preiskampf in der Branche den Autoherstellern zu schaffen: „Das größte Problem für die Industrie ist der vollständige Zusammenbruch der Preisdisziplin", sagte ein Analyst der Credit Suisse im Interview mit Bloomberg.

Man kann sicher sein, dass Italien und Frankreich ihre Hersteller retten werden, egal was es kostet - solange diese Staaten selbst nicht pleite gehen. Dann werden die Rabatte noch grösser.


Neu 2012-09-27:

[14:00] Wen wundert's? Konjunktur-Erwartungen in der Eurozone brechen ein

Ein Blick in die Läden und ein paar Infos aus der Industrie bestätigen: Alles ist am Boden und wir laufen in Richtung einer weiteren wirtschaftlichen Kontraktion.


Neu 2012-09-26:

[10:00] Rabatte bis zu 25 Prozent: Golf VII wird verschleudert

Wer heute noch einen Neuwagen zum Listenpreis kauft; dem ist nicht mehr zu helfen.

[09:00] Absatzkrise auch bei Ford: In Europa steht die nächste Entlassungswelle bevor


Neu 2012-09-25:

[20:30] Leserzuschrift-DE - Lagebericht PKW Hdl. und Verkehr Metropolregion Nürnberg:

Jetzt kann man sicher sagen, daß die Ferien in Bayern vorbei sind.So ist der Verkehr in der Stadt Nbg, genauso wie auf dem Land merkbar massiv zurückgegangen. Ebenfalls der LKW-Verkehr. Auto-LKW sieht man ebenfalls merkbar weniger. Transporte mit gehobener Mittelklasse und Oberklasse sieht im Moment faktisch nicht, wahrscheinlich sehr gering. Weil ich in Regel nur Kleinwagen und unter Mittelklasse auf den LKW sehe.

Die Marken-Hdl. in Nbg sind meist zugestellt bis Oberlippe Unterkante.

Bei Gebrauchtwagen-Hdl. ebenfalls ungefähr das gleiche.

Wie die Stellplatzbelegung auf dem Bahngelände Nbg aussieht kann ich im Moment nicht sagen, weil ich selten U-Bahn in diese Richtung fahre.

Kann aber gut sein, das dort auch noch was gut rumsteht.

Das mit der Verkehrslage in der Region habe ich bisher noch nicht so erlebt. Für mich ist das ein Indiz das die Verunsicherung der Bevölkerung fortschreitet und diese nun ob nun bewusst oder unbewusst auf die Bremse tritt und Ausgaben minimiert. Was für mich kein Wunder ist wenn man bedenkt das inzwischen ein leer gefahrener Tank gut mind. 100 Euro kostet bzw in DM 200. Wenn man das einem damals erzählt hätte wo wir noch die DM hatten, hätte dieser sicher zu einem gesagt Du spinnst.

Sie spinnen nicht, sie fahren weniger und kaufen weniger Autos. Die nächste Rezession kommt.

[21:15] Leserkommentar-AT: In Wien ist es zeitweise ähnlich.

Speziell gestern gegen 17:00 habe ich es gemerkt. Äußerer Gürtel, Höhe AKH ist um diese Zeit ein dreispuriger Parkplatz. Deshalb lasse ich das Auto stehen und nehme, wie gestern, die U-Bahn um einen Termin einzuhalten.

Der Gürtel war nahezu leer!
Über die gesamte Distanz war nichts los!

Ich fahre in dieser Stadt seit 1989 mit dem Auto, doch an einem Montag um 17:00, war der Gürtel noch nie frei!

Kann nicht generell bestätigt werden.
 

[12.15] Nur ein kleiner Anlass genügt dafür: Die Angst kehrt zurück: Asiatische Börsen brechen ein

[10:30] Auch die Auto-Oberklasse erwischt es: Daimler kürzt Schichten in Sindelfingen

Der Automobilkonzern Daimler kürzt im Werk Sindelfingen die Produktion quer über alle Baureihen. Das Unternehmen plant zwar einen Rekordabsatz für dieses Jahr, doch die Fertigung im vierten Quartal ist ein Streitpunkt.

Man "plant" einen Rekordabsatz, hahaha. Reine Medien-Belügung. In Wirklichkeit sieht es düster aus. Hoffentlich auch für die Boni von Zetsche & co.

[11:15] Leserkommentar-DE:
Regiert da nicht der Grüne Kretschmann? Ich glaube schon.
Wenn Daimler die Steuervorauszahlung rückerstattet haben will, dann wird es ganz schön bitter. Die Steuereinnahmen in Baden-Würtemberg dürften bald drastisch einbrechen. Dann wird Grün so richtig rot anlaufen !
Ohne Steuern/Geld und ohne Kredit lässt sich eben nur schlecht regieren.

Auch die grüne Mamba soll erfahren, dass sie von der Autoindustrie abhängig ist, denn sie gibt so gerne Geld aus.

[11:30] Der Stratege:

Die Steuereinnahmen des Grünen Kretschmann wird es nicht all zu sehr treffen. Denn Daimler zahlt seit Jahren (1,5 Jahrzehnte) nur wenig Steuern, manchmal auch mal einige Jahre gar keine. Legale Bilanzierungstricks für große Aktienkonzerne ermöglichen das (global Player). Wer in DE primär Steuern zahlt, sind die kleine und mittlere Unternehmen wie das meine. Da wird vom staatlichen Enteignungsapperta herausgepresst was geht. Warum? weil der Großkonzern leichter flüchten kann und mit dem Verlust von Massenarbeitsplätzen drohen kann. Der echte Unternehmer kaum. Ob 10, 50 oder 100 Arbeitsplätze verloren gehen, interessiert die apparatschik Politbonzen nicht. Gehen 10.000, 50.000 oder 100.000 Arbeitplätze flöten, dann schon. Da liegt der Hase im Pfeffer.

[12:30] Leserkommentar-DE:
So ganz stimmt es nicht. Ich erinnere mich noch daran als etwa vor zwei oder drei Jahren der Gewinn von Daimler einbrach. Da musste dann die Stadt Sindelfingen 37 Mio zurück bezahlen ! Das ist eine Kleinstadt mit 60 Tsd. Einwohnern.

[13:00] Leserkommentar-DE:

So ganz stimmt es nicht. Ich erinnere mich noch daran als etwa vor zwei oder drei Jahren der Gewinn von Daimler einbrach. Da musste dann die Stadt Sindelfingen 37 Mio zurück bezahlen ! Das ist eine Kleinstadt mit 60 Tsd. Einwohnern. Hier der Artikel: http://aktuellegeldnews.com/blog/steuern/gewerbesteuer/daimler-konzern-sindelfingen-gewerbesteuer-rueckzahlung/
 

[8:45] Auch VW hat Absatzprobleme: Neu und schon zum Schleuderpreis ...

Noch gar nicht auf den Markt und schon günstig zu haben. Wer einen neuen VW Golf VII kaufen möchte, kann bei einigen Autovermittlern richtig hohe Rabatte rausholen. Allerdings ist das Angebot an Bedingungen geknüpft.

Leserkommentar-DE: Na, klar weil sie auf Halde produzieren !!!!! Und wie schreibt WE: Hauptsache Boni für  die Manager

Der Manager-Bonus ist heutzutage immer das Wichtigste, da bereits verplant und ausgegeben. Aber irgendwann sind auch die Halden nicht mehr finanzierbar und die Produktion muss heruntergefahren werden - die Boni schmelzen dann.


Neu 2012-09-23:

[17:15] Kinderarbeit, an der sich Lobbyisten bereichern: Die Macht der Lebensmittel-Giganten

Tatsächlich arbeiteten im Jahr 2009 etwa 820.000 Kinder allein auf den Kakaofeldern der Elfenbeinküste, des weltweit größten Produzenten dieser Bohnen. Ein Viertel von ihnen schuftete härter, als es die UN-Menschenrechtskonvention erlaubt, schätzungsweise 12.000 verschleppte Kinder aus Mali und Burkina Faso sogar gegen ihren Willen, also als Sklaven. Von diesen Plantagen stammt mindestens jedes zweite Kilo Kakao, das in Deutschland verarbeitet wird. Und auch auf den Feldern in anderen Ländern sind es oftmals Kinder, die die Frucht pflücken.

Das ist den sogenannten ziviliserten Ländern egal, wenn sie ihre Eisschokolade aus dem Becher saugen.

[18:45] Der Stratege: Somit dürfen die Gutmenschen ab sofort keine Schokolade mehr essen.

[19:15] Der Mexikaner: Das läuft viel perfider

Den Gutmenschen bietet man dasselbe Produkt aus Kinderzwangsarbeit, schreibt „fair gehandelt" drauf,
baut irgendwo nahe des Abbaugebietes eine Schule und einen Brunnen, in welcher sich die Entwicklungshelfer, welche First Class einfliegen, mit den 15-jährigen lokalen Mädchen vergnügen dürfen und lädt alle sechs Monate irgendwelche westlichen Medien ein, die dann auf Kosten des „Fair Trade products" mit gepanzertem Landcruiser vorfahren und alles knipsen dürfen.

Da diese „Entwicklungshilfe" finanziert werden muss, kostet das „fair trade product" dann dreimal so viel und die Gutmenschökoterroristen mit spyphone (und Kopfhöhrern) auf dem Fahrrad ohne ordnungsgemäss funktionierende Bremsen dúrfen dann, ohne nicht vorher mindestens eine Ecke der Stossstange des bösen Autos, welches ordnungsgemäss (mit Dummweltzonenplakette) in der ohnehin viel zu kleinen Haltebucht abgestellt wurde, abzufahren,
diesen Mist kaufen und den Rest der „zivilisierten Menschheit in den Industrieländern" via aller offener linksterroristischer Medienkanäle (also 99 % in der BRD) über ihr „faires" Konsumverhalten belehren.


Neu 2012-09-21:

[11:00] Der Deutschland-Hedgefonds streicht sich zusammen: Tausende Jobs bei der Deutschen Bank in Gefahr


Neu 2012-09-20:

[15:00] Nicht mehr auf der Überholspur: Absatzwachstum verlangsamt sich bei Porsche

[14:45] Jetzt schwimmen auch die Oberklasse-Hersteller: Gewinnwarnung bei Daimler

Der dreizackige Stern stand einst für "zu Wasser, zu Lande und in der Luft". Heute heisst das: "Gewinne unter Wasser, kein Land in Sicht und die Kunden lösen sich in Luft auf".


Neu 2012-09-19:

[08:45] Leserzuschrift-DE:

Was war denn gestern mit dem Baltic Dry Index los? Nachdem er tagelang bei 662 - 663 rumdümpelte schoss er gestern um 34 Punkte auf 697 in der Höhe.
Es gibt keinen erkennbaren Grund für so eine sprunghafte Entwicklung. Hat man jetzt auch noch den BDI manipuliert?

Nein, es wurden 20 Sack Zement verschifft - in der derzeitigen Lage belebt das die Shipment-Preise.

[09:30] Leserzuschrift-CH:

Ich denke der Baltic Dry Index wird in den nächsten Wochen etwas steigen. In USA ist ende September für die meissten Firmen der Jahresabschluss. Viel Ware verlässt das Land per Luft oder See. Geändert hat sich dies aber schon enorm. Vor 3-4 Jahren musste ich jeweils schon anfangs August meine Sendungen buchen zwecks Seefracht Versand. In diesem Jahr hat es genügend Kapazitäten und ich muss nichts vorbuchen.

Der diensthabende Redakteur freut sich über die Leserzuschrift mit realwirtschaftlichem Hintergrund!!!!

[09:45] Leserkommentar-DE:

Der Geschäftsjahresabschluß ist übrigens für viele deutsche Großunternehmen auch am 30.09. Das kann wirklich einige Bewegungen auslösen.
Entweder, weil noch einiges rausgekarrt wird, um die Bilanz aufzuhübschen, oder aber direkt nach Abschluß im Oktober, weil einige Dinge, die Geld kosten, ins neue Geschäftsjahr geschoben werden. Natürlich auch zur Aufhübschung.

 

[08:30] DWN: Autobranche in Angst: Minus 8,9% Neuzulassungen in Europa

Die europäische Autobranche rechnet mit Kurzarbeit im großen Stil: Die Neuzulassungen im August fielen auf Monatsbasis europaweit um 8,9 Prozent. Auch auf das ganze Jahre gesehen gibt es nur eine Richtung: Abwärts.

Wen wundert's? Künstliche Nachfrageankurbelung MUSS sich halt einmal  rächen. Keynes, schau oba!


Neu 2012-09-18:

Pinocchios kleine Märchenstunde vor dem Mittagsschlaf: Anleger sehen Wirtschaftstrend überraschend positiv

Das ZEW-Barometer, das die Konjunkturprognose von Börsenexperten wiedergibt, ist überraschend deutlich gestiegen. Die EZB-Anleihenkäufe beruhigen – doch ist die Gefahr einer Rezession nicht gebannt.

[11:00] Abfahrt statt Aufschwung: PKW-Neuzulassungen in der EU27 mit -8,9%


Neu 2012-09-17:

[18:15] Aktionäre fordern Schadenersatz: Porsche-Holding muss um ihr Milliardenvermögen bangen

[17:30] Ciao Italia: Fiat stoppt Investitionen im Heimatland

[9:15] Ganz einfach, weil es bisher immer den Retter Staat gab: Gerettete Banken zocken ungehindert weiter


Neu 2012-09-16:

[8:00] Daher wird es nicht eingeführt: US-Finanzaufsicht schlägt Alarm: Basel III funktioniert nicht


Neu 2012-09-13:

[7:45] Mish on KWN: Global Economic Plunge, Money Creation & Soaring Gold

[9:15] Leserkommentar:
Sieh' an, wirft nun etwa auch der große Deflationist Mish das Handtuch in Bezug auf Goldpreisanstieg?
Ich schätze seinen Blog sehr, einer der allerbesten im Netz, lese ihn täglich.

Vor allem schreibt Mish gerne. Aber Gold ist nicht sein Hauptthema.


Neu 2012-09-12:

[08:15] DWN: Heimlicher Bailout für Daimler und Banken: Bund will EADS-Anteile kaufen

Weil der Daimler-Konzern keine privaten Abnehmer für seine Anteile am Rüstungskonzern EADS gefunden hat, springt Deutschland über die KfW ein und gewährt damit gleich auch noch der Deutschen Bank und der Allianz einen heimlichen Bailout. Es drohen weitere Milliarden-Risiken für den Steuerzahler, die schon bisher tatkräftig für das Überleben des Prestige-Unternehmens gesorgt haben.

Wenn man glaubt, es kann einen nichts mehr erschüttern, dann kommt immer noch eine Überraschung. Ein Bailout quasi im Vorzeigekonzern der deutschen Industrei des 20. Jhdt! Das hat schon einen gruseligen Beigeschmack.


Neu 2012-09-09:

[20:15] Alle erwischt es jetzt: Marc Faber sees practically no growth in the global economy as even Asia hits the wall


Neu 2012-09-08:

[8:30] Auch VW erwischt es jetzt wegen Südeuropa: VW muss Absatzpläne herunterschrauben

Klarerweise wird von den Managern gelogen, solange es geht - weil deren Boni dranhängen.


Neu 2012-09-07:

[9:45] Massiver Einbruch bei Nutzfahrzeugen: Auch von mir ein kurzer Lagebericht

Wie 2008/9.


Neu 2012-09-06:

[18:00] Weil es so viele Arbeitslose gibt: "Den Löhnen in Europa droht eine Abwärtsspirale"

Nur im Kondratieff Frühling/Sommer bis 1980 stiegen die Löhne wegen der Arbeitskräfteknappheit real. Seitdem geht es nur mehr abwärts.


Neu 2012-09-04:

[16:00] Wer warum reich wird: Wichtige Zahlen zur Schere Arm-Reich! Woher kommt sie? Wie kann man sie schließen?

[14:30] Zahlen und Charts: Die wichtigsten Zahlen und Grafiken!

[14:15] Wieder einmal ein Interview: Jim Rogers: "Wir werden den Preis dafür bezahlen"

Unterhaltsam sind diese Interviews schon, weil er immer etwas anderes sagt.


Neu 2012-09-03:

[19:30] Weil alles in den Sozialstaats-Konsum geht: Die Welt zerfällt: Länder weisen gigantische Infrastrukturdefizite auf

[18:30] Leserzuschrift-DE -Der Markt für Gebrauchtmaschinen ist völlig eingebrochen:

Ich versuche die letzten Wochen Maschinen für die Lebensmittelindstrie zu verkaufen (Abfüll und Verpackungsmaschinen) die Preise sind ein Drama.
Für Listenpreise von 50.000 Euro wird weggesehen oder wenn mal ein Interessent da ist gibt es 10 Prozent vom Listenpreis als Gebot.

Ein untrügliches Zeichen für einen massiven Konjunktureinbruch.
 

[13:30] Aus "Bondaffistan": "In spanische Anleihen zu investieren und falsch zu liegen, bedeutet das Ende der Karriere"

Damit wird die spanische Bondauktion nach Einschätzung von Peter Allwright, Leiter Zinsen und Währungen bei RWC Partners in London, unattraktiv."Eine Auktion so dicht an der EZB-Sitzung ist zu riskant", sagt er. "In spanische Anleihen zu investieren und falsch zu liegen, kann das Ende der Karriere bedeuten".

Ein kleiner Fehler als Fondmanager genügt also schon und man fliegt raus.
 

[13:15] Italien und Frankreich: Frankreichs Auto-Markt bricht ein

[11.25] Schöne Visualisierung des Ausmaßes der ausstehenden Derivate

[09:40] Goldman Sachs - Eine Bank lenkt die Welt

Seit fünf Jahren steht die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs für sämtliche Exzesse und Entgleisungen der Finanzspekulation. Durch hochspekulative Geschäfte mit der Zahlungsunfähigkeit der amerikanischen Privathaushalte konnte sich die Bank an der aktuellen Finanzkrise bereichern und wurde dank ihrer politischen Verbindungen selbst vor dem Bankrott bewahrt. Als die amerikanische Krise über den Atlantik nach Europa schwappte, wurde Goldman Sachs zu einem der Protagonisten der Euro-Krise: Die Bank soll gegen die europäische Einheitswährung spekuliert und die griechische Staatsschuldenbilanz mit Hilfe komplexer und undurchsichtiger Währungsgeschäfte geschönt haben.

Endlich auch in den Systemmedien angekommen: letztens im ORF und jetzt auf ARTE. Für HG-Leser sicher nicht viel Neues, aber die Wirkung in der breiten Bevölkerung ist nicht zu unterschätzen.

[11:00] Leserkommentar-AT:
Es wird keine Reaktion der Bevölkerung geben. Die Sendungen werden bewusst zu sehr später Stunde gesendet. Solche Dokumentationen müssten über mehrere Wochen regelmäßig gesendet werden, um einen gewissen Schwung auszulösen. Dazu müssten sich die Menschen für die Geldschöpfung interessieren. Dieses Interesse gibt es weder bei Uni-Professoren noch bei den Handwerkern, die ich kenne. Es ist verblüffend wie sich die Schafe, selbst bei so großen Bildungsunteschieden, ähneln. Selbst Steuerberater haben mich schon so enttäuscht wenn ich über die Geldentwertung redete und es mit dem Goldpreis in Verbindung gebracht habe. Professor Bocker hat es schon mehrmals in seinen Reden gesagt und er ist im Recht: 99,8% aller Menschen können nicht mehr selbst denken, nur mehr vorgedachte Gedanken usw. ? William W. Atkinson schrieb schon vor langer Zeit, dass jede Person verborgene Individualität besitzt und nur wenige es ihr erlauben sich zu äußern. Dann beschreibt er die Menschen als Schafe, die selbstzufrieden hinter einem von sich selbst ausgesuchten Leithammel hinterhertrotten, anstatt ihre eigenen ungenutzten Kräfte zu entfalten. Gehorsame Tiere, die eben akzeptieren, langsam zu verdummen.

Sicherlich wird es keine große spontane Reaktion geben, aber allein, wenn das bei vielen bislang nur in Spurenelementen verhandene Interesse an wirtschaftlichen Themen steigt, ist das schon ein Erfolg.

[09:20] Lesereinsendung:

Der Markt für Gebrauchtmaschinen ist völlig eingebrochen. Ich versuche die letzten Wochen Maschinen für die Lebensmittelindstrie zu verkaufen (Abfüll und Verpackungsmaschinen) die Preise sind ein Drama. Für Listenpreise von 50.000 Euro wird weggesehen oder wenn mal ein Interessent da ist gibt es 10 Prozent vom Listenpreis als Gebot.

[09:00] Baltic Dry Index bei 703 Punkten

Sehr guter leading indicator: muss zwar bereinigt werden um die einem Schweinezyklus unterliegenden Transportkapazitäten (gute Konjunkturlage: massive Beauftragung zum Bau neuer Schiffe, die dann pünktlich zur nächsten Krise fertig werden) - trotzdem sehr aufschlussreich

[10:40] Leserzusendung: Der Baltic Dry Index setzt offensichtlich zur Bruchlandung an. Tief, tiefer...

[08:50] Hermesbürgschaften für Bau von AKWs im Ausland

Mit Hermesbürgschaften für Atomprojekte werden Exportgeschäfte mit erhöhten Risiken für deutsche Firmen, die mit Zulieferungen oder Dienstleistungen am Bau neuer AKWs im Ausland beteiligt sind, abgesichert und damit gefördert. Die staatliche Garantie soll deutsche Unternehmen vor Zahlungsausfällen aufgrund mit dem Geschäft verbundener wirtschaftlicher und politischer Risiken schützen. Im Notfall wird der Fehlbetrag aus deutschen Steuergeldern bezahlt.


Leserkommentar: Unsere idiotischen Politiker bescheren uns hohe Strompreise, lassen sich von den Grünen Vorschriften machen und finanzieren die AKW's im Ausland letztendlich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch noch mit unserem Steuergeld.

 

[08:20] "Die Armut kehrt nach Europa zurück"

so Jan Zijderveld, der Chef von Unilever Europa, in einem Interview. Der britisch-niederländische Verbrauchsgüterhersteller, der drittgrößte der Welt, passt seine Handelsstrategie dieser neuen Realität an, so Zijderveld. Dafür implementiert Unilever in Europa Verkaufsstrategien, die auch in den armen Regionen der Welt, den Entwicklungsländern und Schwellenmärkten, funktionieren.

Die Konzerne stellen sich schon drauf ein, dass Europa bald verslummen könnte. Aber wie hart wird es die Verbraucher treffen, wenn die liebgewonnenen Segnungen des Sozialstaates plötzlich ausbleiben und die "tatsächliche" Wirtschaftskraft auf einmal ausreichen muss?

[10:15] Leserkommentar:

Die dargestellte "Schwellenländerstrategie" kann ich aus eigenen Erfahrungen in Argentinien bestätigen:

Neben den (auch in Europa) üblichen Verpackungseinheiten gab es für viele Produkte auch immer Mini-Portionen. Zum Beispiel Kleinstpackungen Waschmittel (1-3 Ladungen), Einzelpakete Taschentücher, Mini-Blister Aspirin (10 Tablette), Mikro-Blister Ibuprofen Kopfschmerztabletten (2 Pillen). Und natürlich auch die Mini-Packungen Marmelade, Butter, Honig etc - so wie wir das aus Hotels z.B. kennen. Das ganze ist - verglichen mit größeren Packungen - zwar absolut total billig (=kleiner Preis) aber relativ gesehen (=Preis pro Kilo, Liter o.ä.) richtig teuer! Da macht der Handel richtig Marge mit! ...aber das kennen EM-Fans ja auch: 5 Gramm-Barren sind absolut günstig, aber der Preis pro Gramm ist viel höher, als bei größeren Einheiten (z.B. 100gr Barren). So gesehen eine intelligente Strategie der Multikonzerne! Und es schont auch die Ressourcen, da ein SingleHaushalt kaum seine 250 Gramm Butter wegfuttern kann, bis das Zeug schlecht wird! ...okay, Verpackungsökonomisch sieht das dann nicht mehr so gut aus... ;-)

[11:35] Leserkommentar:

"Und es schont auch die Ressourcen, da ein SingleHaushalt kaum seine 250 Gramm Butter wegfuttern kann, bis das Zeug schlecht wird!"
Naja, die meisten Menschen haben es verlernt mit LEBENS-MITTEL sorgfältig zu haushalten. Unsere Eltern und Großeltern konnten dies noch, sie haben es aus der Not gelernt. Die heutige Generation ist nur noch eine reine Konsum- und Wegwerf-Gesellschaft. Sie werden es halt wieder lernen müssen. Es gibt (wieder) genügend Bücher und Informationsmaterial im Internet. Da wir davon ausgehen, dass die Menschen in der Krise wieder näher zusammen rücken werden (weg vom Single-Haushalt, zurück zur Familie) dürfte so sich dieses Problemchen vermutlich von alleine lösen. Diese "Schwellenländerstrategie" dürfte für Single-Haushalte auf Dauer zu teuer sein (umgerechnet auf den Kilopreis).

[16:00] Leserkommentar:

Also, ich finde die Strategie von Unilever wirklich gut und vernünftig: Die Gewinne gesichert und für die Leute ist es auch gut. Oft vergammeln Lebensmittel, weil die Packung zu groß ist. Oder man braucht einfach nicht soviel von etwas. Oft hat man halbverbrauchte Packungen daheim herumstehen und weiß mit dem Rest nicht wohin. Oder man merkt, dass das Produkt einem nicht zusagt. Dann ist der Schaden nicht so groß, man muss nur eine kleine Menge verbrauchen oder verschenken. Ich sehe das, im Gegensatz zum Kommentar von 11:35, als Chance für Singlehaushalte und auch für alle. Die Menschen werden sicher wieder zusammenrücken, eben, weil wenn man oft nur eine kleine Menge von etwas braucht!

Die bisherige Entwicklung in Richtung teuer, Öko und Bio ging einfach zu weit. Man muss wieder zurück.

[16:30] Leserkommentar-DE -In der Not sind große Packungen kein Problem:

Man sollte nicht von heute auf Zeit nach den Crash übertragen.
Beispiel: Heute hat jeder Haushalt mehrere Sorten Brot, neben Margarine auch Butter, neben Salami, Schinken etc.
Nach dem Crash wird man froh sein, wenn man eine Sorte Brot hat, Margarine oder Butter, Salami oder Schinken. Gleiches gilt für Käse. Wahrscheinlich wird man eher Brot haben und Salami oder Schinken oder Käse oder Margarine. Da wird auch ein 1kg Brot schnell aufgezehrt werden. Und die 100 g Schinken werden sicherlich nicht verderben, weil wenn man keine Salami, keinen Käse und keine Margarine hat, dann gibt es eine Woche lang nur Brot und Schinken (das wird dann schon eine Festtagswoche sein!)
Was Waschpuler und andere Hygineartikel anbetrifft, so ist mir nicht bekannt, dass diese aus der Großpackung schneller verderben ... Man sollte sich nicht von Unilever und Co einen solchen Blödsinn einreden lassen. Waschpuler für 4 Anwendungen? Wie lange soll das bei einer Familie mit Kleinkindern reichen? Nach einer Woche ist das aufgebraucht. Wenn eine Familie nur 17 Euro/Einkauf hat, dann hat sie einfach zu wenig Geld um eine Großpackung zu kaufen. Dann müssen sie eben sparen für das Waschpuler. Wenn man z. B. 5 Euro zur Seite legt, dann kann man nach einiger Zeit die "normale" (heutige Packung, 40 Wachladungen) für 20 Euro kaufen. Also, billiger wird es defintiv nicht durch Kleinpackungen. Lediglich der Produzent macht mehr Kasse.

Unilever hat ganz Anderes im Sinn: Grosspackungen sind in Depressionsstaaten einfach zu teuer für die Leute, die eben vielleicht €10 für den Einkauf übrig haben. Mehrere Sorten Brot etc. gibt es dort ohnehin nicht mehr.


Neu 2012-09-02:

[16:00] Der horrende Preis der Gleichmacherei

Unisex kommt, und für die Kunden wird es teuer. Die Pflicht zu geschlechtsneutralen Tarifen nutzen große Anbieter weitgehend unkontrolliert zu satten Prämienaufschlägen. Für Frauen steigen die Kosten um bis zu 55 Prozent, vereinzelt sogar noch höher. Männer zahlen bis zu 40 Prozent mehr.

Wann werden die Politiker endlich kapieren, dass es der Natur völlig wurscht ist, ob sie gleichmachende Gesetze erlassen. Die Natur lässt sich - im Gegensatz zum Michel und anderen Schafen - nicht von Euch vorschreiben, wie sie zu agieren hat. GLEICHBEHANDELN ANSTATT GLEICHMACHEN LAUTET DIE DEVISE. Wie oft soll man es Euch noch ins Stammbuch schreiben. Und wer profitiert von Eurer Aktion? Nicht der Mann - nicht die Frau sondern die Versicherungswirtschaft. Das habt ihr wieder einmal fein gemacht, ihr bürokratischen die Natur ignorierenden Dumpfbacken.

Neu 2012-08-31:

[15:15] Umsatz der Berliner Autohändler bricht ein

Die Berliner Autohändler haben im ersten Halbjahr ein deutliches Minus hinnehmen müssen. Im Vergleich mit 2011 brach der Umsatz um 18,5 Prozent ein. Das teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Freitag mit.

[15:30] Leserkommentar-DE:

an mir hat es nicht gelegen. ;-) Allerdings habe ich meinen neuen Golf mit ca. 24 Prozent Rabatt gekauft, also weit entfernt vom Listenpreis.

Hat anscheinend auch was Gutes - so eine Krise! Anzeichen einer Deflation?

[17:00] Leserkommentar-DE:

Das mit den rückläufigen Umsätzen war vorhersehbar, für den der es sehen wollte. Jetzt werden Lagerbestände abgebaut, was die Händler viel Geld kostet. Aber in absehbarer Zeit kommt das Problem bei den Herstellern an und dann kommen Produktionskürzungen, wie bei Opel, Ford oder Peugeot / Citroen jetzt schon zu sehen ist.
Mit Verlusten wird am Markt nie lange verkauft. Das Problem fängt immer beim Handel / Basis an, geht zum Importeur und landet irgendwann beim Hersteller und die Hersteller ziehen immer relativ schnell die Bremse. Die Verluste bei den ganzen Leasing Fahrzeugen realisiert ja auch selten mal ein Hersteller, da müssen die Händler meistens die Verluste realisieren.


Neu 2012-08-25:

[8:15] "Heile Welt": Ökonom Bosbach: „Offizielle Arbeitslosenzahlen sind Schönfärberei“

Die Arbeitslosenzahlen werden in Europa politisch geschönt, auch Deutschland ist da kein Ausnahme. Der Ökonom Gerd Bosbach sagt, die Staaten verhalten sich wie schlechte Schuldner: Sie manipulieren die Zahlen, damit sie leichter an Kredite kommen.

Aus dem gleichen Grund werden auch weltweit die Inflationszahlen massiv gefälscht. Jetzt ist es heraussen - es geht um den Bondmarkt.


Neu 2012-08-24:

[08:30] Die Anzeichen mehren sich:Weltwirtschaftskrise

Angesichts der jüngsten konjunkturellen Rückschläge in den großen Volkswirtschaften Japan und China, schlagen Ökonomen Alarm. „Die neuesten Zahlen auch für Deutschland verheißen in der Tat nichts Gutes. Eine Weltwirtschaftskrise kann derzeit nicht mehr ausgeschlossen werden", sagte der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, Handelsblatt Online. „Denn es zeigt sich immer mehr, dass die jüngsten Treiber der Weltwirtschaft, die Schwellenländer, zunehmend in konjunkturelle Schwierigkeiten geraten."

Solange die noch Pulver in der dicken Berta haben, wird munter weiter gefeuert, dringend notwendige Struktur- und Währungsreformen hinausgezögert und so das Leiden von Millionen unnötig verlängert.


Neu 2012-08-23:

[15:30] Trotz Geburtstages: Opel verdonnert 10.000 Mitarbeiter zu Kurzarbeit

Aufgrund der Absatzkrise ist der Autobauer Opel gezwungen, fast zehntausend Beschäftigte in Kurzarbeit zu schicken. Das Stammwerk Rüsselsheim und das Motorenwerk Kaiserslautern sind betroffen. Ab Anfang September wird die Arbeit reduziert.

Erstaunlicher Weise hat 2008 der tiefe Griff in die Trickkiste funktioniert. 1000e Industriejobs konnten so gerettet werden. Ob es 2012 auch so einfach gehen wird, ist fraglich.

[16:30] Leserkommentar-DE:

hatte heute Vormittag Besuch von 2 Mitarbeiterinnen unseres hiesigen Opel Autohauses.
Sie versuchten mich zu einer Probefahrt für ein neues Firmenfahrzeug zu überzeugen. Gleich ob PKW od. Transporter, Finanzierung sei ohne Probleme möglich. Anfragen per Telefon sind ja schon mal vorgekommen, auch von anderen Marken aber Mitarbeiter loszuschicken ?????
Brennt bei Opel am Ende die Hütte????

[13:15] Leserzuschrift-DE: zur Luftfrachtbranche

Ich wollte Infos über den Luftfrachtbranche Ihnen mitteilen.

Seit Anfang August merken wir spürbar einen Rückgang der Sendungsvolumen.
Zum einen ist der August Urlaubsmonat aber auch die Weltwirtschaft trägt zum negativen Trend bei.
Wo wir noch im Juni 240.000 Sendungen sortiert haben, kommen wir jetzt gerade so an die 200.000 Sendungen.
Anhand der Volumen kann man einiges ableiten in Bezug auf die aktuelle wirtschaftliche Lage.
Sobald die Firmen weniger produzieren merken wir dass sofort, da weiniger Express versendet wird.
Wir bewältigen ca. 95% Geschäftsfracht.

Ich bin gespannt auf den September. Wenn da nicht die Frachtraten wieder steigen wird es „dunkel".

Luftfrachtzahlen korrespondieren mit dem Baltic Dry Index! Die Anzeichen einer Schwächung verstärken sich.

[18:00] Leserkommentar-AT:

Der Anteil der Luftfracht ist zwar nur 1 % vom Gewicht, jedoch mind. 40 % vom Wert des Welthandels. Falls keine saisonalen Schwankungen zugrundeliegen bedeutet das rd. 7% Reduktion der Wirtschaftsleistung (17% von 40%). Nicht schön


Neu 2012-08-22:

[09:00] Wiwo:Euro-Krise bereitet Unternehmen schlaflose Nächte

Die Nachricht platzte ins Sommerloch wie eine Bombe: Der britisch-niederländische Ölmulti Royal Dutch Shell werde aus Angst vor der Euro-Krise gut zwölf Milliarden Euro – fast seine gesamten Barmittel – außerhalb Europas anlegen, vor allem in US-Staatsanleihen und bei amerikanischen Banken. Es gebe „ein Umdenken hinsichtlich unserer Bereitschaft, Kreditrisiken in Europa einzugehen", zitierte die britische „Times" Finanzvorstand Simon Henry.

Und wieder einmal bestätigt sich die Eliten-Ideologie, dass der Euro alternativlos sei, leider gar nicht. Zumindest die Konzerne suchen nach Alternativen. 
 

[08:45] Japans Exporte gehen deutlich zurück

Die Exporte Japans sind im Juli deutlicher zurückgegangen als erwartet. Grund waren vor allem die drastisch gesunkenen Ausfuhren in die Länder der von der Schuldenkrise betroffenen Europäischen Union (minus 25,1) und nach China (minus 11,9 Prozent).

Gestern China heute Japan. Ein deutlicher Beweis, dass man mit der keynsianistischen Nachfrageankurbelung in Europa und USA kläglich gescheitert ist. Die Riesen uas dem Fernen Osten müssen es büßen.

[08:15] Leserzuschrift-DE:

Hatte heute ein Schafserlebnis beim dörflichen Postbüro. Ein Rentner erkundigte sich nach "Postsparen", und ich bekam es zufällig in der Schlange mit. Da werden derzeit 1,25% bezahlt! "Mmmh, ist ja nicht viel," meinte der Rentner, "aber ich mache es!" Nun musste er für die Abzocke auf den Papierkram warten. Die EM-Diskussion habe ich mir gespart, aber im Vorbeigehen sprach ich ihn kurz darauf an, ob ihm bewusst sei, dass die Inflation viel höher als sein Zins sei, und er sein Geld besser gleich ausgeben würde - wo er noch was dafür kriegt. Daraufhin guckte er mich mit dem blödesten Blick an, den ich seit langem gesehen habe, und lachte laut nickend - um dann in vollem Bewusstsein zu unterschreiben. Das ist doch Gehirnfehlprogrammierung in Reinstform.


Neu 2012-08-21:

[12:45] Der Feind in den eigenen Reihen: Chevrolet kämpft gegen Opel

Opel führt derzeit einen Kampf an mehreren Fronten: Die Absatzzahlen brechen ein, die Werke sind nicht ausgelastet und nun macht den Rüsselsheimern auch Chevrolet zunehmend das Leben schwer.

[12:30] LIBOR-Skandal:Geheim-Gremium verhindert Aufklärung

Ein Gremium des britischen Bankenverbandes entscheidet über grundsätzliche Angelegenheiten des Libor. Weil geheimgehalten wird wer die Mitglieder des Gremiums sind und was dort besprochen wird, fordern die Ermittler im Libor-Skandal mehr Transparenz.

[08:00] Leserzuschrift: Flugpreise

Warum schreibt auf Hartgeld keiner der Redakteure über die explodierenden Flugicketpreise und die irrsinnigen Schwierigkeiten, sich
mit Geld zu bewegen, wenn man nach außerhalb der EU unterwegs?
Ja, wenn man natürlich nur innerhalb der EU herumfliegt und die Route nach New York oder Pattaya nimmt, dann merkt man natürlich nicht viel davon.
Allerdings frage ich mich schon, ob man dann in Italien mit mehr als Tausend Euro im Handgebäck weiter kommt oder der Wufi Tango alles aufißt.
Versucht einmal jemand zum Beispiel von Wien nach Gaborone in Botswana zu kommen? 1,800 Euro in der Holzklasse sind da absolutes Minimum und umsteigen in Mailand wird lustig mit 10k im Koffer.
Dann sind da noch die neuen internationalen Transport-Bestimmungen, die besagen, daß jede Fluglinie immer wieder zuerst zum Hub zurückkehren muß, falls man einen
Connection Flight hat.
Ich weiß ja auch nicht, wer sich so einen Schwachsinn einfallen läßt, wo es doch angeblich um CO2 Sparen geht,  aber da ist zum Beispiel ein Flug von Wien
über Abu Dhabi nach Nairobi. Und Emirates fliegt auch Harare oder Johannesburg an. Wer aber jetzt glaubt, er kann einfach mal schnell von Wien über Abu Dhabi
nach Nairobi und  dann gleich weiter nach Johannesburg, der wird sich wundern, denn das ist ein neuer Flug, der dann von Nairobi zurück nach Abu Dhabi und erst von dort
weiter nach Johannesburg führt.
Für einen Flug von Nairobi nach Harare mit Ethiopian Airlines muß man zuerst 2,000km rauf nach Addis Abeba fliegen und dann darf man
von dort wieder runter 5,000km nach Harare, geht's noch dümmer???
Das wird dann als Extra-Route gerechnet und man fliegt 8,000km mit der Kirche ums Kreuz. ist aber immer noch billiger als von Wien zuerst nach Nairobi mit
Swiss und dann von Nairobi mit Kenya Airways nach Harare, kostet 2.000 Euro in der Holzklasse, obwohl es am Weg liegt. Es wird aber noch soweit kommen, daß
KLM von Wien über Amsterdam (Hub) nach Nairobi fliegt und wenn man dann weiter möchte von dort nach Harare (nur mehr 2 Flugstunden), man zuerst zurück fliegt
nach Amsterdam und von dort wieder hin über Nairobi fliegend nach Harare. Umweg ca. 10,000 km.
Das Ganze kostet dann ca. 2,500 Euro wieder in der billigsten Holzklasse und dafür habe ich 2006 noch 1,200 Euro zu zahlen gehabt ohne Umweg zurück nach Amsterdam.
Sind die also komplett durchgeknallt ???
Oder anderes Beispiel:
Mit AUA von Wien nach Kairo kostet in der Holzklasse ca. 700 Euro und von Wie nach Varna ans Schwarze mehr ca. 500 Euro, aber wer nun von Varna nach Kairo fliegt zahlt auch nur 700 Euro und fliegt sowieso über Wien.
Das ist doch eine Verarschung und der in Varna einsteigt läßt sich von dem subventionieren, der in Wien einsteigt.
Ich dachte Quersubentionierungen wären verboten laut GATT???
Nächstes Problem:
Fliegen mit Zwischenstopps innerhalb der EU nach außerhalb EU!
Niemand konnte mir bis jetzt die Frage beantworten, was passiert, wenn man in Wien abfliegt, in Mailand umsteigt und weiter nach Übersee fliegt.
Beschlagnahmt dann der Spürhund Tango mit seinem Zöllner alles, was über Tausend Euro an Bargeld mitgeführt wird, obwohl man ja laut EU 10k Euro dabei haben darf, oder kann man dann zum Zöllner in Italien "Fuck You" sagen, weil man ja nur im Transit ist und sowieso kein Italiener?
Außerdem, was ist das für eine Scheiße, ein Bargeldverbot?
Glauben diese Affen, man kann ins Ausland reisen ohne Bargeld?
Er wäre an der Zeit, daß Hartgeld jetzt endlich diese Themen aufgreift und etwas vertieft, da es sich um logistische Probleme handelt und das eng
verbunden ist mit der politischen Krise im Transatlantischen Raum und sic hier bereits Strukturen eines sich abzeichnenden Quasi-Reiseverbots entwickelt. Denn ohne Geld kann ja bekanntlich schlecht herum-gereist werden, oder?
Es wäre zum Beispiel auch wünschenswert, würde sich jemand melden, der sich damit auskennt, um dieses Gesetze-Chaos zu besprechen
Das Thema böte auch Raum für eine neue Hartgeld-Seite mit dem Namen Reise-Kapitalbewegungen oder Info-Kapitalflucht oder
Info-Kapitalverkehr, Info-Zoll, usw.
Außerdem glaube ich nicht, daß die EU, wenn sie versucht, sich in eine Festung zu verwandeln, eine Chance hat zu überleben.
Wer nicht erlaubt, daß Geld nach draußen verbracht wird, der bekommt auch keines mehr rein. Nichtsdestotrotz passiert jetzt genau das, was ich schon seit langem erwartet habe und bald kann man überhaupt nur mehr nackt ausreisen und danach gar nicht mehr.
Willkommen in der Nazi-Sowjetunion.

Danke für die Beispiele, wie die protektionistischen Routen-Regeln im Flugverkehr den Umweltschutz völlig aussen vor lassen, der offenbar nur am Boden gilt.


Neu 2012-08-20:

[08:30] EX-Chefökonom der DB: "Ich sage die Märkte spinnen"

Norbert Walter, ehemaliger Chefvolkswirt der Deutschen Bank, spricht über Illusionen: So wäre etwa der Euro-Austritt weder für Griechenland noch sonst jemanden eine Hilfe.

Er ist ja ein sehr sympathischer Mann der Walter und ich habe tiefsten Respekt vor seiner Karriere. Aber er hat weder vor die Krise noch deren Ursachen erkannt bzw. vorhergesehen. Im Juni 2010 waren wir gemeinsam Redner auf einme Kongress. Im drauffolgenden Privatgespräche habe ich ihn gefragt, ob er ein Problem in der Verschuldung bzw. Geldmengenwachstum sehe, was er beides verneint hat. Ich war verblüfft (TB).

[09:45] Leserkommentar-DE:

Ich erinnere ein Fernsehinterview mit Norbert Walter (ich glaube bei ihm zuhause im Taunus) von vor ca. einem halben Jahr in einem der öffentlich-rechtlichen Sender. Angesprochen darauf, worein er denn mit Blick auf eine mögliche Megakrise sein Geld investiere, sagte er: "Ich habe zum Beispiel Wald gekauft."

So ganz unbedarft und ignorant scheint er beim Umgang mit dem Privatvermögen dann doch nicht zu sein.

Unbedarft ist dieser ganz sicher nicht. Vielleicht darf er nur nicht so wie er will?

[10:30] Leserkommentar-DE:

Im Oktober 1998 hatte ich die Gelegenheit die Ausführungen Norbert Walters, damals Chefvolkswirt der Deutschen Bank und geradezu fanatischer Euro-Anhänger
in Berlin beim "Capital"-Anlagekongreß zu erleben. Jedes Gegenargument wider den Euro wurde von ihm niedergebügelt, an –dümmliche Aussagen wie "Spätestens 2003 oder 2004 werden auch die Skandinavier und die Briten den EUR einführen, die können es sich nicht leisten aus so einer Erfolgsgeschichte draußen bleiben etc."
Er zitierte den unseligen Helmut Kohl mit den Worten "Bald schon werden auch die Kinder in London und Zürich ihr Eis mit dem Euro bezahlen!"
Im Nachhinein geradezu pervers einfältig und lachhaft...

[10:45] Leserkommentar-DE:

Nehmen Sie es mir nicht übel, aber wenn ich Norbert Walter beispielsweise bei NTV sehe, denke ich nur: "Mein Gott, Walter..."

http://www.youtube.com/watch?v=2v-8s6-Zv3k


Neu 2008-08-19:

[10:00] Thorsten Polleit: Staatsschulden, die niemand zurückzahlen kann, und die wohl auch niemand zurückzahlen will


Neu 2008-08-18:

[15:30] Freeman, der Linke wieder einmal: Das Finanzsystem ist ein kriminelles Pyramidenspiel

Die Unze Gold kostete bei der Einführung der Gemeinschaftswährung 245 Euro. Heute sind es 1'305 Euro. Das heisst, der Euro hat über das Vierfache an Wert verloren. Oder ein Euro von damals ist heute nur noch 18 Cent wert.

Schreckt das jemand auf? Geht jemand auf die Barrikaden weil seine Ersparnisse, Pensionskassengelder oder Lebensversicherungsbeträge zusammengeschmolzen sind? Widerspricht jemand wenn Merkel und die hörigen Medien behaupten, der Euro sei eine stabile Währung? Sind denn alle blind und merken den Diebstahl und Betrug nicht?

Zumindest hat er den Wert von Gold erkannt.


Neu 2008-08-16:

[16:15] Wenn jeder Markt manipuliert ist: What to Do When Every Market Is Manipulated

...in den goldenen Rettungsbooten abwarten, bis alles zusammenbricht - auch die Manipulationen. 

[19:00] Leserzuschrift-CH:

Ich wollte heute Aktien von VW leerverkaufen, eigentlich CFD's auf die VW-Aktien, da es weniger Kapital (als Margin) dafür notwendig ist.
Mein Broker aus Frankfurt sagte mir dass einige Firmen es nicht mehr erlauben, darunter auch VW, somit kann der Auftrag nicht ausgeführt werden.
Es bleibt nur die Möglichkeit Aktien zu kaufen, man kann sich nicht mehr absichern durch Shorts ( = Leerverkäufe).
Das ist sicherlich eine Erklärung warum die Märkte steigen, und was für eine „freie Marktwirschaft" sich immer mehr etabliert.

Die Autoindustrie zu shorten, ist derzeit eine gute Sache.
 

[16:00] Ende High Frequency Trading wieder? Computer-Handel: Führt der Trend in den Abgrund?

[13:15] Ein Zeichen, dass die Junkbond-Blase bald platzt: "Die Investoren sind wie Geier"

Die Summen, die in "Junk"-Anleihenfonds fließen, erreichen Blasenniveaus, die in der Geschichte niemals zuvor überboten wurden.

Der Hype scheint ungebrochen: Selbst schwaches Wirtschaftswachstum, weniger Gewinnwachstum, hohe Schulden und daher auch die Gefahr steigender Pleiten können Investoren nicht davon abhalten, ihr Geld in US-Unternehmensanleihen mit schlechter Bonität zu investieren. Doch der "Tag der Abrechnung" wird kommen, meinen Experten.

Investoren? eher Schafe aus der Masse. Denn echte Investoren kaufen Anleihen direkt, nicht über Fonds. Vor jedem Junk-Bond-Crash gibt es diese Hausse.


Neu 2008-08-13:

[08:45] Der Frühindikatoren verheisst nichts Gutes: Baltic Dry im freiem Fall?


Neu 2012-08-12:

[7:30] Massenentlassungen bei den Banken: 50 000 Jobs weg

Banken haben die Finanzkrise mitverursacht. Jetzt zahlen Banker weltweit die Zeche. Ihre Boni sinken. Der personelle Aderlass ist gross. Auch bei uns in der Schweiz.

Es passiert in London, New York, Frankfurt, Zürich. Jeden Tag. Tausendfach. Banker lassen ihre feinen Anzüge aus dunklem Tuch in den Schränken, bewerben sich als Lehrer, im Gewerbe, im Journalismus. Deftige Lohneinbussen nehmen sie in Kauf, dazu einen herben Verlust an sozialem Prestige.

Ihre Lamborghinis stellen sie beim Autohändler unter, wechseln von Apartments in Wohnungen, schlürfen Cola statt Champagner.

Weint den arroganten Investmentbankern wirklich jemand eine Träne nach? vermutlich nicht. Den Champagner gibt es bald wieder für uns Gold-Bugs bei einem ATH.

[11:30] Leserkommentar - Geschichte, die ich mal so kopiert im Büro einer Bank gesehen hatte:

Sohn: Papi, Papi, was ist eigentlich eine Hausse?
Vater: Eine Hausse ... das ist Champagner in Stömen, das sind schnelle Sportwagen und schöne Frauen....

Sohn: ... und was ist dann eine Baisse???
Vater: eine Baisse... aargh ... das ist Bier aus der Dose, die Fahrt mit der Straßenbahn und deine Mama, mein Sohn...

Da scheint etwas dran zu sein.


Neu 2012-08-10:

Leserzuschrift-DE - Der Baltic Dry Index schmiert förmlich ab.

Heute bereits mit 790 deutlich unter der 800er Marke.
Am 24.7. notierte er noch über 1.000. -20 % in zweieinhalb Wochen. Es zeigt, dass die internationalen Transporte mächtig am Einbrechen sind.

Folgeerscheinung: Abschwung reißt ältesten Schiffsmakler der Welt endgültig in die Insolvenz


Neu 2012-08-09:

[21:15] Leserzuschrift-DE - Der Nachrichtendienst BLOOMBERG hat die alten Währungen vor dem EURO nie aufgegeben:

das ist schon ein echter Hammer, was bei BLOOMBERG läuft. Aber von vorne. In einem früheren Leben war ich einmal das, was man auf Hartgeld.com
einen alten Bondaffen nennt. 2009 bin ich aus dem Affenhaus gezwungenmaßen ausgestiegen (unsere Firma wurde von einem Mitwerber übernommen und
aufgelöst) und ich habe mir eine schöpfische Pause gegönnt. Seit ein paar Wochen bin ich wieder Lohnsklave, allerdings auf einem tieferem Niveau, aber so
dumm kann man auch nicht sein, wieder im Fondsmanagement einer Kapitalanlagegesellschaft anzufangen. Außerdem bin ich ein Goldbug! Aber lassen
wir das zunächst.

Heute hatte ich Zeit und habe mich mit dem Bloomberg-PC beschäftigt. Ich bin gewohnterweise die Märkte durchgegangen, Aktien, Renten, Futures, Rohstoffe usw.
Bei den Währungen bin ich auf etwas Bemerkenswertes, ja Unglaubliches gestoßen. Bloomberg, also der Finanznachrichtendienstleister weltweit überhaupt, pflegt die alten europäischen Währungen weiterhin. Bloomberg hat die alten europäischen Währungen nie abgeschafft. Sie existieren weiterhin und werden von der Daten-
historie und Datenanalyse her sogar gepflegt! Was sagt uns das? Ist man bei Bloomberg immer davon ausgegangen, dass es der Euro nicht packen wird?
Möglich ist alles! Und es ist keine Geheimniskrämerei, für jedermann zugänglich. Die alten Währungskürzel wie DEM, ATS, ITL, ESP, IEP, PTE, NLG, FRF usw. existieren fröhlich neben dem Euro, werden gehegt und geflegt, es gibt sie immer noch und sind jederzeit abrufbar. Während alle anderen Nachrichtendienste, aber auch Wirtschaftsunternehmen, Behörden usw usf die alten Währungen rausgeschmissen haben und nicht mehr ausweisen (dürfen), ist bei Bloomberg alles anders! Unglaublich, oder? Bei einer Rückkehr zu alten Währungen im Euroraum müssen Bloom-Berger überhaupt nix tun, die führen ihre Datenreihen einfach weiter, während die anderen im Chaos agieren (falls man keinen Notfallplan hat!). Es gibt Zeitreihen mit historischen Daten in den alten Währung, die wurden nach der Umstellung auf Euro einfach in der alten Währung weitergepflegt, sprich in diese umgerechnet. Warum macht man diesen wahnsinnigen Aufwand, das ist doch doppelte Arbeit? Das macht nur Sinn wenn man davon ausgeht, daß man irgendwann zu den alten Währungen zurückkehren wird. Das haben die bei Bloomberg schon immer gewußt. Und alles frei zugänglich. Und die Bondaffen und der ganze Affenzirkus hat es nicht gemerkt und wollte es nicht wahrhaben. Für mich ist das der absolute Hammer wenn ich dieses Ereignis bewerten
muß. Da fühlt man sich gelinkt und betrogen! Aber was hat man sonst von den Herrsch-Aftern auch zu erwarten? Ein Skandal ohnegleichen würde ich sagen.

Weil man schon lange weiss, dass die alten Wärhungen wiederkommen...
 

[14:30] Es geht bergab bei McKotz: Schlechteste Zahlen seit 2 Jahren

Aus dem Konkurrenzkampf mit den amerikanischen Suppenküchen geht McDonalds als Verlierer hervor: Stagnierender Umsatz und schrumpfender Gewinn. Und das, obwohl die Burger irgendwie immer kleiner erscheinen.


Neu 2012-08-08:

[16:00] Weltweit keine Rezessions-Entwarnung: Europe Still Enveloped in Hopium Fumes, Swiss Printers in Overdrive, China's Economy Vulnerable

Ein "Austrian" Blogger aus Österreich fasst zusammen, warum wir weiter Gold kaufen sollten. Die Weltwirtschaft geht in eine Pause ohne Ende, in der nur die Notenpressen nicht abgestellt werden.

[14:15] Auto-Experte: 2013 wird das schlechteste Jahr seit 1993

Mit nur 11,9 Millionen abgesetzten Pkw werde im kommenden Jahr voraussichtlich ein 20-Jahres-Tief erreicht, erwarten die Forscher. Zuletzt war die Autonachfrage in Westeuropa 1993 auf einen ähnlichen Wert abgesackt, damals wurden 11,3 Millionen Wagen verkauft. In allen übrigen Jahren waren es mehr, 2000 zum Beispiel 14,8 Millionen. Im laufenden Jahr kalkuliert das CAR mit 12,1 Millionen Pkw-Verkäufen.

Angesichts der dramatisch fallenden Zulassungsstatistiken aus Südosteuropa im laufenden Jahr sind selbst diese Zahlen noch optimistisch. Europas Autobauer melden mittlerweile manchmal ein Auto gleich dreimal neu an.

[12:00] Ein erster und hoffentlich nicht letzter Schritt in die richtige Richtung: Jetzt kommen Loehne der Banker ins Rutschen

Lange überfällig: die Anpassung der Gehälter in der Finanzbra[n]che an die tatsächliche Wertschöpfung dieses Sektors jenseits von Leveraging-Spielereien und Kundenabzocke

[12:15] Leserkommentar: Eigentlich betreiben die ja eher Wertschröpfung, also müßten die Gehälter sogar negativ sein, wenn das ernsthaft betrieben wird.

[09:30] Geringe Nachfrage:Deutsche Exporte fallen unerwartet

Nach einem kräftigen Plus im Mai sind die deutschen Exporte im Juni deutlich um 1,5 Prozent gesunken. Besonders die Nachfrage aus der EU und der Eurozone hat nachgelassen. Lediglich die Exporte in Länder außerhalb der EU sorgten für relative Stabilität.

Das Wort "unerwartet" nimmt mich ein wenig Wunder. In der EU schiesst sich ein Land nach dem anderen verschuldungsmässig in den Orbit, da muss irgendwann einmal der Export in diese Länder zurückgehen. Exporte in Drittländer sind stabil. Soviel zum Thema: Wir brauchen die EU für Stabilität. Scherzbolde. 

[08:30] Man will die Banken bestrafen. Wer bezahlt's aber wirklich? 200 Mrd. Strafe für die Banken

US-Sammelklage im Libor-Skandal weitet sich aus. Bislang sind die 16 Banken als Beklagte in dem Verfahren benannt, die an der Zusammenstellung des Interbankenrichtzinssatzes Libor zwischen den Jahren 2007 und 2009 beteiligt waren. Schadenersatz von 200 Mrd.?

Der Gipfel des Betruges. Die Banken würden sich eine eventuelle Strafe von den Kunden durch staatlich gedeckte Gebührenerhöhung reinholen. Der durch den Skandal am meisten Betrogene - der Bürger - soll dafür auch ncoh bezahlen. Mieser geht's nicht


Neu 2012-08-07:

[16:15] Nicht nur Shell zieht ab:Welt-Konzerne lassen Europa im Stich

Es gilt als unschick, öffentlich zu machen, wo man seine Milliarden hortet. Shell beging am Montag mit der Äußerung, Geldanlagen aus Europa in die USA zu verschieben, einen Tabubruch. Heute wird deutlich: Immer mehr internationale Konzerne ziehen ihr Geld aus Europa ab!

Demnächst wird auch hier erpresst: Deutschland zahle sonst sind wir weg. Kennen wir schon von der Autoinsustrie!

[10:45] Auf einer Seite unser Finanz-/Wirtschaftssystem erklärt: Von Schulden und Eseln


Neu 2012-08-06:

[12:30] Dem Ölkonzern wird's zu unsicher: Ölmulti Shell zieht sein Geld aus Europa ab

Misstrauensbeweis für Europa - der Ölmulti Shell geht auf Nummer sicher: Angesichts der schwelenden Euro-Krise zieht der Konzern sein Geld aus den Schuldenländern des Kontinents ab. Dies sagte Finanzvorstand Simon Henry im Gespräch mit der Londoner Zeitung "The Times". An der Börse zog die Shell-Aktie an.

Einige Konzerne haben das ja schon gemacht bzw. sind in Vorbereitung. Es wird einfach zu heiss hier. Die Multis dürfen weg - wir müssen mit den Schuldenländern solidarisch sein und dürfen zahlen. Vor dem Gesetz sind alle gleich? Lächerlich!

[09:15]Deutsche Autohersteller manipulieren Absatzzahlen

Die Wachstumszahlen aus der deutschen Automobilindustrie sind nicht korrekt. Indem die Autohersteller und ihre Händler sich selbst Autos abkaufen, verschleiern sie, dass die tatsächliche Nachfrage sinkt. Ferdinand Dudenhöfer spricht von einer Täuschung der Aktionäre.

Gibt's noch irgendjemanden, der nicht manipuliert. Würden wir eine Steuer auf Manipulationen einheben, so würden 1. die Staatsfinanzen im Nu wieder ein erträgliches Niveau erreicht haben und 2. würden ehrliche Bürger von dieser Steuer verschont bleiben. HARTGELD FOR MANIPULATIONSSTEUER


Neu 2012-08-03:

[12.30] Wieder eine Solarbude dicht

Leserzuschrift: Im Gespräch waren bis zu 250 Millionen Euro Fördergelder für damals Sunfilm AG vom Land Sachsen.

Man kann die Sonne halt nicht herbeisubventionieren: das Klima entzieht sich zur andauernd großen Überraschung der Politiker noch immer ihrer direkten Kontrolle!

[10:30] Enorme Auftragsverluste in der Privatwirtschaft

Die Eurozone befindet sich weiterhin in einer Rezession. Die Privatwirtschaft verzeichnete die höchsten Auftragsverlustes seit drei Jahren. Die Erwartungen für die kommenden Monate sind äußerst pessimistisch. Sorgen macht vor allem Deutschland. Eine Rezession könnte hier die Situation in der ganzen Eurozone dramatisch verschlimmern.

[9:45] Frühindikator: Der Baltic Dry Index ist wieder auf Talfahrt

Auch in der Realwirtschaft gibts weider Anzeichen für Schwäche! 

Leserzuschrift DE: gleich der passende Erfahrungsbericht

ich arbeite in einem großen Unternehmen der Elektroindustrie. Eben erhielten alle Mitarbeiter in der Entwicklung eine Email, die es in sich hat.
Es heißt sinngemäß, das die Distributoren unterschiedlichste Mitarbeiter im Unternehmen ansprechen, um bei allen möglichen Entwicklungen zu unterstützen. Dabei werden alle Wege genutzt, Telefon/Fax/Email um die Kontaktdaten von weiteren Mitarbeitern in Erfahrung zu bringen. Die Distributoren ignorieren abschlägigen Entscheidungen !
Es steht uns eine riesige Rezession ins Haus, da bin ich sicher !

Neu 2012-08-02

[12:30] Richard Russell: Run for the hills when the Global Dow Jones Index drops below 1700

Investment-Legende Russell sieht schwarz für die globalen Aktienmärkte anhand des neuen GDOW (Global Dow Jones Index) und damit die Weltwirtschaft.

Sein Rat:

“I include a daily chart of GDOW below. You can see that GDOW has formed a pattern that is a potential head & shoulders formation. The base and the support for the formation come in at a value of 1700. This formation tells us where the world manufacturing and production stands, just as the Dow Industrials tells us where US manufacturing stands.

I intend to keep my subscribers abreast of the action of the important GDOW. Let me put it this way. As long as GDOW holds above 1700, we can rest assured that the world is all right. But if GDOW breaks below 1700, my instinct is to ‘run for the hills.’

Dazu müsste man nur noch Facebook und Groupon in den Index aufnehmen. Ein kräftiger Absturz von Apple dürfte aber auch ausreichen, um Russell's Verkaufssignal zu erreichen. T.S.

Hier der GDOW-Chart:


Neu 2012-08-01

[12:00]  Einkaufsmanager-Index auf 3-Jahrestief: Industrie verschärft Rezession in der Eurozone

Die Lage der Industrie der Euroländer ist so schlecht wie seit 37 Monaten nicht mehr. Die sinkenden Nachfrage wird die Rezession in der Eurozone auch im 3.Quartal verstärken. Weitere Arbeiter in der Industrie werden ihren Job verlieren.
 

[11:45] Markus Gaertner: Kredite, Krater und Krematorien – Das Ende des Luxus mit dem Geld, das wir nicht haben, aber trotzdem ausgeben

[11:00] Die Welt-Depression kommt: Weltweite Krise: Wirtschaftlicher Abschwung erreicht endgültig Asien


Neu 2012-07-30:

[18:30] Die Front-Runner agieren schon: Die Bazooka kommt: EZB und Fed wollen Märkte mit Geld fluten

Einige Gerüchte reichen, und die Herde positioniert sich schon.


Neu 2012-07-28:

[12:45] World Debt Clock


Neu 2012-07-27:

[10:30] Video: Ratingagenturen einfach erklärt

[8:15] Verbalinterventionen der Zentralbanker zur Aktienkursstützung: Zufälle?

Welch göttliche Worte. Und gerade zur rechten Zeit, möchte man meinen. Der Dax war gerade zwei Stunden zuvor unter die 200 Tage-Linie gefallen, die zuvor mehrmals so gerade noch gehalten werden konnte. Der Dow Jones hätte sein Schicksal geteilt, denn die US-Futures lagen deutlich im Minus. Und das hätte natürlich zu Anschlussverkäufen geführt, in einem Umfeld enttäuschender Quartalsbilanzen (in den USA ebenso wie in Deutschland), mieser Konjunkturdaten und in einem Umfeld, das eben keine Fortschritte, sondern nur eine kontinuierliche Zuspitzung in der Eurokrise vorweist.

Mein lieber Gesangsverein, da hatten die Bullen haben ein Glück, dass der gute Mario diese Worte genau zur rechten Zeit aussprach. Und obwohl das de facto nur Plattitüden waren … man nennt dergleichen vornehm „Verbalintervention“, was das einzige ist, was die Notenbanken momentan tun können … schoss der Dax binnen 30 Minuten 100 Punkte nach oben … und während ich dies schreibe, sind es nach zwei Stunden schon 180 Punkte. Eine Hausse für nichts und wieder nichts … aber effektiv. Die Marktteilnehmer vernehmen „Anleihekäufe“ … und die Konditionierung verursacht sofort ein Zucken auf die Kauftaste.

Wie leicht die Affen noch manipulierbar sind. Die Draghi-Rede gestern war nichts anderes als eine solche Manipulation der Affenherde. Denn diese versucht immer Entwicklungen am Markt vorwegzunehmen - Frontrunning.


Neu 2012-07-21:

[12:30] Die ganze Welt kommt dran: Krise schlägt in Südamerika ein


Neu 2012-07-20:

[16:00] MARTKMANIPULATIONEN, sonst nichts: Das grosse Aktienparadox

[15:45] Mehr zum Skandal: Der Libor-Skandal – eine logische industriepolitische Konsequenz?

[16:15] Die Banken kämpfen gegeneinander: Libor-Skandal – "Das wird ein Fressrausch wie bei Haien"


Neu 2012-07-19:

[14:30] "Wirtschaftslage": Die nächste Krisenwelle kommt: Düsterer Ausblick für die Weltwirtschaft


Neu 2012-07-17:

[18:00] Ein Blick in die Zukunft: "Kein Badeurlaub für alte Leute“


Neu 2012-07-16:

[20:00] Die Manipulation des Libor war leichter als gedacht: So lief das Spiel mit dem Libor

[14:30] Video: Crash-Prophet Leuschel: "Die Rallye im Bärenmarkt ist zu Ende"


Neu 2012-07-15:

[18:45] Krisen-Symptom Flucht aus den Hedge Fonds: Hedge-Fonds in der Krise


Neu 2012-07-14:

[13:00] Rob Kirby: Libor Rigging: The Tip of the Iceberg

[7:15] Beginnt man jetzt allen Markt-Manipulationen nachzugehen? Libor Is Not the Only Manipulated Economic Number


Neu 2012-07-13:

[14:00] Das muss reine Verzweiflung sein: Investoren schichten um: Afrika statt Europa

[6:30] Video mit Wirtschaftsüberblick: Bargeld-Verbot: Der Anfang vom Ende des einzig gesetzl Zahlungsmittels? [Dirk Müller]


Neu 2012-07-12:

[17:30] Massenentlassungen - weltweit: Welche Firmen Mitarbeiter entlassen

[14:00] Die Sünder: Libor-Skandal: Diese 16 Banken befinden sich im Fadenkreuz

[7:15] Auch ein Krisensymptom: 100.000 Investmentbankern droht die Kündigung


Neu 2012-07-11:

[11:45] Leserzuschrift - Allianz erkennt neuen Kondtratieff: Eine Welt im Umbruch - neuer Kondratieff-Zyklus in Sicht

„Als Investoren mit längerfristiger Perspektive – durchaus im Sinne des Umweltschutzes – sollten wir die Welt mit den Augen Kondratieffs sehen und unseren Blick in die Zukunft richten. Ein neuer Wohlstandszyklus durch symbiotisches Wachstum kann vor der Tür stehen“,

Irgendwie scheint er den Kälteausbruch des Winters zu übersehen.

Dass im Kondratieff-Winter die Vermögen = Schulden anderer abgebaut werden, darf er natürlich nicht öffentlich sagen - falls er es versteht.


Neu 2012-07-10:

[20:15] Daher wird er manipuliert - wegen der Derivate: Am Libor hängen 360 Billionen Dollar


Neu 2012-07-08:

[12:30] Ziemlich linker Artikel: 25 Fakten zum Nachdenken: Warum das System irreparabel ist!


Neu 2012-07-07:

[10:00] Libor Skandal - Video MUST SEE: ‘The mob learned from Wall Street’: Eliot Spitzer on the ‘cartel-style corruption’ behind Libor scam


Neu 2012-07-05:

[17:15] Der Manipulationsskandal rund um den Interbankenzinssatz Libor wird noch weit höhere Wellen schlagen als gedacht: Die Libor-Bombe

[7:15] Zur Libor-Manipulation in London: Banks Are Winning The Intimidation Campaign Against Journalists, Barclays Nukes The Bank Of England, And Basically Accuses It Of Being Behind Their Interest Rate Manipulation

[6:45] Weltweite Rezession im Anmarsch: Globaler Einkaufsmanagerindex von JPMorgan fällt auf 3-Jahres-Tief


Neu 2012-07-04:

[8:00] Die ganze Weltwirtschaft kommt runter: Telling It Like It Is: Latest PMIs Reveal Truth About the Global Economy

[7:30] Auch mit den BRIC-Staaten geht es jetzt abwärts: Brasilien: Industrieproduktion schwächelt

[7:00] Der Libor Skandal in London weitet sich aus: Libor-Skandal: Top-Banker packt aus und erschüttert Finanzindustrie, Banks fiddling inter-bank rates could face claims amounting to tens of billions of pounds!

Gehen Banker dafür ins Gefängnis? noch nicht.


Neu 2012-07-03:

[16:00] Die Reflation seit 2008 bringt nichts mehr: Die Schuldenparty ist vorbei: Weltwirtschaft steht wieder am Rande des Abgrunds

[18:30] Leserkommentar:
Schöne neue Theorie bzw. wie man den Dollar mit Gold "decken" könnte.
Das setzt aber voraus, dass die USA noch die offiziellen 8000 t haben.
Da dieses sehr unwahrscheinlich ist, bleibt ein mit Gold hinterlegter Dollar reines Wunschdenken.

Keine westliche ZB hat noch nennenswerte Goldreserven.
 

[14:45] Autoindustrie in gewaltiger Schrumpfkur: Autobauer richten sich auf stürmische Zeiten ein


Neu 2012-06-30:

[8:00] Die oberen 1% werden bald ihr Vermögen verlieren: Sprott - We’re Being Lied To, Even The 1% Is Having Problems

[7:15] Freeman: LIBOR-Skandal zeigt wie korrupt Banken sind


Neu 2012-06-28:

[21:00] Wichtiger Krisen-Indikator: Europas Lkw-Markt bricht ein

[19:30] Bankenskandal - LIbor-Manipulation: Barclays-Aktie stürzt, Deutsche Bank zittert


Neu 2012-06-27:

[7:00] Diese Branche wird grossteils verschwinden: Kiss Leverage Goodbye: Geschäftsmodell der Investmentbanken löst sich in Luft auf


Neu 2012-06-26:

[10:45] Für die Weltwirtschaft: Goldman Sachs: USA größere Bedrohung als Europa

[7:15] Der BRIC-Hype ist vorbei: Schwellenländer verlieren Status als sichere Häfen

Weil die Währungen der Schwellenländer immer weniger wert sind, verlieren Investoren das Interesse an den einst so lukrativen Märkten. Die Staatsverschuldung und ungedeckte Kredite werden zunehmend zum Problem in den BRIC-Staaten.

Möglicherweise ist das auch gesteuert, um den US-Dollar zu stärken.


Neu 2012-06-22:

[21:15] Wer immer noch Bankaktien hält, ist arm dran: Bank-Aktien: 15 verlorene Jahre, 820 verbrannte Milliarden


Neu 2012-06-20:

[13:30] Jim Rogers mit einer neuen Wendung: „Ich wette gegen Aktien. Überall auf der Welt!“


Neu 2012-06-18:

[14:45] Ein Kampf jeder gegen jeden hat begonnen: Schuldenkrise belastet Europas Autoindustrie

Und den Schrei nach Staatshilfen gibt es auch schon.


Neu 2012-06-15:

[7:00] Rendite gibt es nicht mehr, nur mehr Risiko: Rentenversicherer suchen verzweifelt Rendite


Neu 2012-06-13:

[17:45] Wegen der Euro-Krise: Weltbank warnt Schwellenländer vor Horrorszenario

[13:30] Hintergrundwissen: Wie funktionieren eigentlich Kapitalverkehrskontrollen?


Neu 2012-06-03:

[9:30] Sie werden es überleben: Schwarze Woche: Super-Reiche verlieren 24 Milliarden Dollar


Neu 2012-06-02:

[9:30] Jetzt geht es richtig runter: Die Weltwirtschaft balanciert am Abgrund

[8:00] Kapitalverkehrskontrollen - kommen sie wieder? Geld lässt sich nicht einfach festhalten

Wer das macht, um Kapitalflucht zu verhindern, wird von den Märkten abgeschnitten.


Neu 2012-06-01:

[9:30] Performance verschiedener Assetklassen im Mai (in USD): Bilanz eines Monats, vor dem man wirklich hätte verkaufen sollen


Neu 2012-05-31:

[9:30] Forbes: Watching A Global Depression Develop In Slow Motion


Neu 2012-05-29:

[16:45] Zur Info für Interessierte: So arbeiten Blitzhändler

[20:15] Leserkommentar:
Dieses Hochfrequenztrading praktiziert das Goldkartell permanent und das staatl. gedeckt UNGESTRAFT sondern GEWÜNSCHT UND GEZIELT GEGEN Gold/Silber! Das erregt aber kein Aufsehen, weil staatl. gedeckt. Trotzdem steigt Gold Jahr für Jahr, weil es wie Silber in einem Primary-Bullmarket ist! Dagegen helfen eben auch die schnellsten Computer nicht, weil die physische Nachfrage nie abbricht, wenn sie auch einmal aus verschiedenen Gründen etwas nachläßt. Was wir machen müssen ist nur das: Immer so nahe wie möglich an den etwa errechenbaren Tiefpunkten kaufen und die besonders starke Abwertung der Sklavenwährung Euro mit einkalkulieren! Man kann Silber noch so sehr lieben und verstehen, aber an Gold kommt man trotzdem nicht vorbei! Minimum 10-20% Gold sollte selbst jeder Silver-Bug eingebunkert haben!


Neu 2012-05-26:

[8:00] Als Reaktion auf die Finanzkrise werden die Bankenmärkte in Europa wieder nationaler: „Eine Phase der Renationalisierung“

Die Expansion der letzten Jahre ins Ausland wird zurückgedreht. Zuerst bei den Banken und dann auch in anderen Branchen.


Neu 2012-05-20:

Kaum eine Erholung, bleibt weiter unten: Baltic Dry Index: Kurzupdate


Neu 2012-05-19:

[15:00] Übersicht: Das sind die spektakulärsten Handelsskandale


Neu 2012-05-10:

[17:30] Weltweiter Credit-Crunch im Kommen: S&P warnt vor „Sturm an Kreditmärkten“


Neu 2012-05-04:

[14:00] Die Krise der Airlines: Aus allen Wolken gefallen

Leserkommentar:
Das sagte schon der böse Gordon Gekko in Wall Street 1: "Fluggesellschaften? Lass bloß die Finger weg von Fluggesellschaften!"
Und der wußte vor 25 Jahren schon, daß Fluggellschaften nie was bringen. Die kann man eigentlich nur durchhandeln, aber wie blöd muß
man sein um dieses Risiko einzugehen?

Airlines sind Prestige-Macher und Geld-Vernichter. Daher finden sich immer welche, die dort ihr Geld reinstecken.


Neu 2012-05-03:

[10:00] Konjunktur-Indikator LKW-Absatz: Gewinneinbruch bei MAN

Die Talfahrt im europäischen Nutzfahrzeuggeschäft hat beim Lastwagen- und Maschinenbauer MAN tiefe Spuren hinterlassen. Der Gewinn nach Steuern sackte im ersten Quartal auf 129 Millionen Euro ab - das sind 77 Prozent weniger als vor Jahresfrist.

Es ist noch nicht so schlimm wie in 2008/9, wo der Absatz grossteils zusammenbrach, aber wir gehen wieder in diese Richtung.


Neu 2012-04-28:

[11:15] Wennj die PIGS-Märkte zusammenbrechen: Gefangen in Europa

[11:15] Die Kreuzfahrtbranche taumelt: Wohlfühlreeder in Seenot

Und doch steckt mehr in dem Käuferstreik: Es ist die letzte Warnung vor der Hybris einer ganzen Branche. Denn nach der Containerschifffahrt, die wegen dramatischer Überkapazitäten rote Zahlen schreibt, könnte das gleiche Phänomen bald die Urlaubsdampfer treffen.

Auch dieses Gewerbe folgt vor allem einem Mantra: wachsen, wachsen, wachsen! Seit 1990 haben die Kreuzfahrtreeder jedes Jahr durchschnittlich 7,8 Prozent mehr Menschen an Bord gezogen. Die perfekte Welle für den schier endlosen Ritt.

Das passiert, wenn eine Branche wie der Teufel expandiert: schon ein leichter Konjunktureinbruch wirft alle um.


Neu 2012-04-26:

[15:00] Der 2. Dip ist da: European Confidence Tumbles To November 2009 Levels, Euro-Wide Double Dip Inevitable


Neu 2012-04-23:

[16:45] Abwärts: Euro-Wirtschaft auf dem Weg in die Rezession


Neu 2012-04-22:

[15:00] Das Ende der Banken-Globalisierung: Geldnot wirft Banken auf Heimatmärkte zurück

Der Abkehr von der Globalisierung zerstückelt das Finanzsystem: Vorbei sind die Zeiten, in denen Geld ungehindert um den Globus fließen konnte. Regulierung beschleunigt den Trend.

Jetzt wird alles an Beteiligungen abgestossen, was früher teuer gekauft wurde.

[15:30] Alles muss raus: Europäische Banken könnten 3,8 Billionen Dollar abstoßen


Neu 2012-04-18:

[15:00] Der Protektionismus kehrt zurück: Der Traum vom globalen Freihandel ist geplatzt

Die Schwellenländer bremsen den Welthandel mit Schutzzöllen und Exportquoten aus, die USA brechen Handelskriege vom Zaun. Die Folgen tragen die deutschen Exporteure.

In schlechten Zeiten gehen die eigenen Arbeitsplätze vor.


Neu 2012-04-17:

[12:30] Kein Wunder: Pkw-Neuzulassungen in der EU rückläufig

Die Pkw- Neuzulassungen in der EU sind im März den sechsten Monat in Folge geschrumpft. Die Verkäufe seien zum entsprechenden Vorjahresmonat um 7,0 Prozent auf 1,453.407 Fahrzeuge gesunken, teilte der europäische Branchenverband ACEA mit.

Wenn die halbe Eurozone in Rezession ist, ist das kein Wunder. Interessant ist aber das:

Die deutschen Hersteller koppelten sich allesamt von der negativen Entwicklung ab. Dabei war Daimler mit einem Plus von 4,3 Prozent besonders erfolgreich. BMW steigerte die Verkäufe um 3,1 Prozent und Volkswagen (VW) setzte 1,3 Prozent mehr Fahrzeuge ab.

Die Konkurrenz aus Italien und Frankreich musste hingegen herbe Rückschläge hinnehmen: Am deutlichsten nach unten ging es für Fiat (- 26,1 Prozent), aber auch der Absatz von Renault (- 20,6 Prozent) und PSA Peugeot Citroen (- 19,4 Prozent) sank überdurchschnittlich.

Marken-Image, Technologie und Qualität zählen in Krisenzeiten besonders viel und diese findet man bei deutschen Herstellern, nicht aber bei Renault oder Fiat. Ausserdem brechen denen die Heimmärkte ein.

[13:45] Die Zulassungs-Lügner: überhitzter Neuwagen-Wettbewerb

[13:45] Leserkommentar-DE - zur Zulassungsstatistik:

Die Zulassungsstatistik ist noch viel zu optimistisch. Der Automarkt ist tot, das gilt auch für die Pseudo-Wertmarken Mercedes und BMW.

Im Februar wurde ein Drittel aller Fahrzeuge in Deutschland mit einer Tageszulassung auf den Markt gebracht, d.h. der Konzern zahlt dem Händler eine Prämie, dafür dass der Händler das Auto an sich selbst verkauft und zulässt. Ein DRITTEL aller Fahrzeuge wurde in Deutschland so im Februar in den Markt gepresst: Bei Mercedes und BMW wurden rund 33% aller Fahrzeuge so zugelassen.

Die Konzerne kaufen sich Marktanteile, um gut auszusehen. Genau so war es am Ende der Dot-Com-Blase, als sich Telekommunikationsfirmen neue Kunden „kauften“ indem sie Prepaid-Handys im Wert von 150 Mark für 50 Mark an Kunden verkauften. Jeder neue Kunde wurde von Analysten mit 300-400 DM bewertet wurde. Der SIM-lock der Handys wurden gecrackt, die Handys wurden nach Ex-Jugoslawien verkauft, die SIM-Karten wanderten auf die Halde. Die Zahl der „inaktiven Kunden“ war bei allen Telcos ein Staatsgeheimnis.

Wie würde der Auto-Markt ohne Tageszulassungen und Leasing-Autos aussehen?

Audi plant derzeit 6 (in Worten: sechs) verschiedene Geländewagen und SUVs, die alle parallel verkauft werden sollen. Drei Q-Modelle sollen eher wie komfortable SUV aussehen, drei Q-Modelle sollen eher geländegängig-rustikal aussehen. Vor ein paar Jahren war man bei Audi noch vorsichtig, ob sich das zu spät gekommene Q-Modell neben den Platzhirschen überhaupt verkaufen könnte.

Die Blase steht vor dem Platzen.

Das dürfte in ganz Europa so laufen. Aber irgendwann gehen die Abstellplätze zu Ende oder werden zu sichtbar.


Neu 2012-04-16:

[8:30] Leserzuschrift-AT zu Die "Bad Banks" und ihr Giftmüll

Dagegen meint der Frankfurter Bankenprofessor Michael Grote: "Die 'Bad Banks' haben sich bewährt." Grote erklärt: "Mit einer Bank, die ständig in Gefahr ist, zahlungsunfähig zu werden, will niemand mehr Geschäfte machen. Sind die Probleme in einer 'Bad Bank' ausgelagert, kann zumindest die restliche Bank weiter existieren." Die Vehikel kauften auch Zeit.

Der Typ hat's ja nicht ganz. Der Steuerzahler kommt für den Mist auf, der Banker lukriert Boni für den gesunden Teil der Bank. "Sick Bank"

Ja, um das geht es: Zeitkaufen und Boni kassieren.


Neu 2012-04-15:

[13:30] Man muss nicht dem Apple-Glauben verfallen, es gibt Samsung: Das Anti-Apple-Reich


Neu 2012-04-13:

[11:15] Eine Allianz aus Politikern und Banken in Europa und Amerika hat sich dem Krieg gegen das Bargeld verschrieben: Der Krieg gegen das Bargeld

Freilich: In Italien dient Bargeld tatsächlich der Steuerhinterziehung. Schätzungen gehen von verpassten Einnahmen durch unversteuerte Transaktionen in der Höhe von 100 Mrd. Euro aus – das ist ein Fünftel des BIPs. Man muss aber schon ein Politiker sein, um sich der Illusion hingeben zu können, dass die Cosa Nostra wegen schärferer Anti-Bargeld-Gesetze ihre Umsätze versteuert.
Die wirtschaftliche Realität sieht anders aus: Das überschuldete Italien braucht jeden Cent. Spanien ebenso. Wer dort bei einer Bargeldzahlung über 2500 Euro erwischt wird, darf bald 25 Prozent der Summe als Strafe abgeben. In Frankreich liegt die Grenze bei 3000 Euro. Österreich hat die dem Krieg gegen das Bargeld zugrunde liegende EU-Richtlinie bisher nicht verschärft. Bis zu einer Summe von 15.000 Euro kann man Bargeld anonym für Zahlungen verwenden, dann muss man sich ausweisen.

Die Banken kassieren bei jeder bargeldlosen Zahlung etwas und die Politiker wollen die Steuerhinterziehung bekämpfen.

[12:00] Spanien: Barzahlungen über 2.500 Euro sind jetzt illegal; Auslandskonten müssen registriert werden


Neu 2012-04-12:

[8:45] Die Kreuzfahrt-Branche bricht ein: Preise für Kreuzfahrten sind unten

Der Untergang der „Costa Concordia“ belastet nicht nur die Reederei Carnival. Die ganze Branche leidet unter stark gesunkenen Preisen. Bei Costa selbst sind die Buchungen um 75 bis 80 Prozent eingebrochen.

Ok, bei Costa ist der Rückgang kein Wunder, wenn die Schiffe laufend untergehen oder brennen. Aber was sich zusätzlich auswirkt, ist, dass sich viele Urlauber das wegen Depression im eigenen Land und der Inflation nicht mehr leisten können. Ausserdem kommen noch gewaltige Überkapazitäten dazu. Die Branche hat in den letzten Jahren laufen neue Schiffe gebaut. Die Manager sind ohne Vision auf die Realität.


Neu 2012-04-10:

[14:45] Basel III und andere Bürokratie lassen grüssen: Finanzierung: Unternehmen verlieren das Vertrauen in die Banken


Neu 2012-04-08:

[17:45] Zu den Ratingagenturen: Die Notengeber der Weltwirtschaft


Neu 2012-04-07:

[15:00] Krisenindikator - Aluminium-Produktion schrumpft: Look Out Below

[9:15] Verbotene Studien wegen Political Correctness: Nationen und ihr Wohlstand

Das hat sich lange keiner mehr getraut: Zwei US-Wissenschaftler versuchen mittels einer Großtheorie zu erklären, weshalb manche Nationen wohlhabend sind, andere das einfach nicht schaffen. Ein mutiges Unterfangen - und eine faszinierende Lektüre.

Wobei es um die Faktoren, die den Wohlstand eines Landes dauerhaft mehren, in der Fachwelt relativ wenig Streit gibt. Entscheidend sind funktionierende gesellschaftliche Institutionen: unabhängige und faire Gerichte. Eine Verwaltung, die nicht allzu korrupt ist. Eine Regierung, die sich den Interessen des Volkes stärker verpflichtet fühlt als dem eigenen Wohlergehen. Schulen, in denen Kinder tatsächlich etwas lernen und nicht bloß verwahrt werden. Solche funktionierenden Institutionen schaffen eine gesellschaftliche Atmosphäre, in der Menschen einen Anreiz besitzen zu sparen und zu investieren, sich zu bilden und Innovationen hervorzubringen. Aus dieser Akkumulation von Kapital und Wissen entsteht dauerhaftes Wirtschaftswachstum.


Neu 2012-04-06:

[9:45] AEP über Lohnkürzungen in Krisenzeiten: Europe and the Law of Sticky Wages (technical)

You can erode real wages through inflation, but it is nigh impossible to cut them in absolute terms. They are famously "sticky", as Keynes warned in the 1920s. Call it cultural resistance if you want, or human psychology, or common sense.

Employers are loathe to cut to nominal wages because this "can reduce morale and prompt resistance even in difficult economic times

In manchen StaatenSüdeuropas hat man es gemacht, aber nominelle Lohnkürzungen sind schwer durchzusetzen.Leichter geht es über Inflation.

[15:15] Leserzuschrift-DE - Nominale Lohnsenkungen werden auch hingenommen:

Ein Bekannter von mir betreibt eine GmbH, welche Dienstleistungen für Kommunen und Städte erbringt. Da es den Städten mies geht, laufen auch die Geschäfte der GmbH schlecht. Mein Bekannter musste daher die Löhne seiner Angestellten um ca. 30 Prozent absenken - sie haben das ohne Murren und Knurren hingenommen, so groß ist die Angst, den Job zu verlieren.

Aber sie werden jetzt nach anderen Jobs zu suchen beginnen. Die Situation in DE ist nicht so schlimm wie in GR oder ES.


Neu 2012-04-02:

[18:45] Börsenumsatz: Börsen-Bilanz: Frankfurt minus 23 Prozent, Wien minus 52

Wie bereits von Insidern bestätigt: das Publikum zieht sich zurück, einige Grossbanken heben überall die Kurse - "Heile Welt Show".


Neu 2012-04-01:

[14:45] Leserzuschrift-DE - Aufschwungpropaganda in der Praxis nicht haltbar: read!

heute hatte ich durch Zufall die Gelegenheit, mit einem Unternehmer aus der Tiefbaubranche zu sprechen. Es begab sich, da hier ein neues, kleines Baugebiet ausgewiesen wird, und er sich die Sache ansah um ein Angebot abzugeben. Die Abgabefrist ist der 11.04., und jetzt halten sie sich fest: Baubeginn ist für KW17 angeordnet!! Das wäre ja nicht mal 4 Wochen von heute und 2 Wochen von der Angebotsabgabe.

Als ich ihn fragte, ob denn das überhaupt gehe, so kurzfristig, meinte er: ja, freilich, sie bräuchten die Arbeit sehr dringend, es gäbe derzeit nichts zu tun. Auftragslage absolut null. Auf meine Gegenfrage, dass es ja überall vom Aufschwung die Rede sei, meinte er, es sei paradox, überall das Gleiche, auch bei seinen Branchenkollegen: Super Stimmung, aber keine Aufträge, null! Ganz schlimm sei es im Bayrischen Wald, da ist absolut tote Hose, die Firmen drängen nun in den Raum Passau, Deggendorf, Straubing und die dort ansässigen Firmen nun ins westlichere Niederbayern, und die dortigen wiederum nach Oberbayern (meist Münchner Raum).

Auf meine Anmerkung "Dann ist das ja alles nur Propaganda!" meinte er, ja, dies ist reinste Propaganda und hat mit der Realität nicht das Geringste zu tun. So eine Auftragsflaute wie jetzt habe er noch nie erlebt. Der kommunale Sektor sei aufgrund der faktisch bankrotten Gemeinden quasi tot, Baugebiete würden nur mehr ausgewiesen wenn so viele Interessenten da sind dass die Kosten vor Baubeginn gedeckt seien und für die Gemeinden kein Risiko bestehe.Der private Konsum sei von der Größenordnung irrelevant für sein Segment.

Mich erinnert das an die Erzählung eines Bekannten, der in Aachen aufwuchs und Nachkriegsjahrgang (glaube 1948) war. Er hat seine Mutter mal gefragt, wie sie denn die Niederlagen der Wehrmacht von Moskauund Stalingrad empfunden habe. Sie meinte, das hätte sie schon irgendwo beunruhigt, aber das war letztlich weit weg und man glaubte an die eigene politische Führung. Die Landung der Allieerten in der Normandie empfand sie, weil es schon näher war, als stärkere Bedrohung, aber da in der eigenen Umgebund noch nichts zu spüren war, ignorierte man auch das, und ging zur Tagesordnung über. Auf seine Frage, wann sie denn endgültig den Glauben an den "Endsieg" verloren habe, kam die Antwort: "Als die amerikanischen Truppen im März 1945 in Aachen einmarschiert sind!". Fazit: die gemeine Masse will die Wahrheit nicht wissen bis sie vor der eigenen Tür steht.

Noch ein paar Fakten zur wirtschaftlichen Lage:

- Hotelgewerbe (AT): Ich war dort jetzt ein paar Tage in einem Luxushotel zur Erholung im Südburgenländisch-steirischen Bädereck. Auslastung vielleicht 30, maximal 40%. Auch für Nebensaison viel zu gering. Dafür wird das Personal reduziert und massiv geknechtet um Einsparungen zu holen. Als ich mich so mit den Leuten unterhielt, war sie vor ein paar Wochen noch niedriger, nur 20% unter der Woche. Wenn man dies sieht, wie viel hier mit Riesenkrediten expandiert worden ist, dann weiß man, wie groß der Knall werden wird in der Branche. Da sind unbeschreibliche Überkapazitäten gerade im oberen Preissegment, und schon jetzt ohne richtige Krise ist das nicht mehr zu füllen. Wie sieht es in der richtigen Krise erst aus.

- Autohändler: Aufgrund der immer schlechter werdenden Straßen hatte ich mich letzten Herbst für einen BMW X3 interessiert, davon aber Abstand genommen, da die Lieferzeit 11 Monate betrug. Jetzt habe ich noch einmal nachgefragt, da wären wir bei 3 Monaten! Wenn man weiß, dass das Auto in USA gebaut wird, und noch mit Schiff transportiert wird, ist die Lieferzeit quasi null und damit der reale, mit Kundenorders hinterlegte Auftragsbestand (die Händler müssen wohl vorordern um die Kontingente zu erfüllen). Jetzt warte ich erst mal ab und schaue zu was der Preis macht, denn so eine Situation muss in großen Rabatten münden.

Also: nix mit Aufschwung, das wird immer deutlicher, auch nichts mehr mit Crack up Boom; kein Stroh mehr da das man ins Feuer werfen könnte. Aber auch nichts derzeit mit Inflation: die kommt erst, wenn durch Kreditsperre und Bankrotte die Produktion in ein sichtbares Mißverhältnis zur Nachfrage gerät. Davon sind wir noch ein Stück weg, da momentan überall massive Überkapazitäten herrschen.

Nur Propaganda, darunter bricht die Wirtschaft zusammen - auch dort wo noch Milch und Honig fliessen (DE, AT). Die "Kriseninvasion" kommt bald.

[16:30] Passt dazu: Maschinenbau Bayern Aufträge 3-Monats-Schnitt: -25%


Neu 2012-03-30:

[7:15] Der Markt wiegt sich offenbar in der trügerischen Sicherheit, dass die Zentralbank ewig Liquidität bereitstellen wird: Der Markt liegt falsch


Neu 2012-03-29:

[20:00] Am Ende des Konjunkturzyklus: Weltwirtschaft: Magere Zeiten voraus


Neu 2012-03-25:

[12:30] MBAs at work: Opel-Produktion in Polen statt Deutschland

Abbau West, Aufbau Ost: Während dem Opel-Werk Bochum die Schließung droht, will der Mutterkonzern General Motors nach SPIEGEL-Informationen im großen Stil seine Fertigung in Niedriglohnländer verlagern.


Neu 2012-03-24:

[18.15] Die umstrittenen Kreditausfallversicherungen - im Fachjargon Credit Default Swaps (CDS) - haben beim Griechenland-Haircut ihre Feuertaufe bestanden: Credit Default Swaps: Gekommen, um zu bleiben

Bei einer grösseren Staatspleite reissen sie dann alles um.


 Neu 2012-03-23:

[11:30] Warum jetzt plötzlich? Europas Automarkt steht vor Krise

Laut einer Studie des Zentrums für Automotive Research (CAR) könnte dem europäischen Automarkt die größte Krise seit Mitte der 1990er Jahre bevorstehen. Viele Autobauer lebten bei ihren Aufträgen derzeit "von der Hand in den Mund", sagt CAR-Direktor Dudenhöffer.


Neu 2012-03-19:

[18:15] Hört, hört, ihr Dr.Goebbels: European New Car Sales: Worst February Of The Millennium

[10:45] Welt-Goebbels macht auf Zweck-Optimismus: Lagarde sieht Weltwirtschaft im Aufschwung


Neu 2012-03-16:

[20:15] Eigentlich sind sie ganz harmlos: Wie böse sind die Ratingagenturen?

[17:45] Interview mit einem Hedge Fond Manager: Ben Davies: Financial Repression and Technocratic Governments


Neu 2012-03-15:

[10.15] Auch ein Zeichen, dass ganz Europa in eine Rezession geht: Europas Automarkt schrumpft

[8:45] Staatsanleihen sind "Certificates of Guaranteed Confiscation": «Ein Pleite-Staat bleibt pleite, egal in welcher Währung»

Staatsanleihen sind zu zinslosen Risikopapieren verkommen. Umso mehr erstaune es, wie viele Investoren solche Anlagen noch hätten, sagt Finanzprofessor Maurice Pedergnana.


Neu 2012-03-14:

[16:00] Bei Einbezug der realen Inflation eine massive Schrumpfung: Kaum noch Wachstum: Weltwirtschaft weiter im Abschwung


Neu 2012-03-13:

[13:30] Je schlechter ein Land und seine Währung, umso mehr Zinsen gibt es: Die höchsten Renditen für Staatsanleihen im Vergleich

[10:30] Leserzuschrift - Krisenindikator Fernsehwerbung:

Gestern abend Prime Time vor 22 Uhr, Sat.1 - es lief kaum "normale" Fernsehwerbung (Schokoriegel, Waschmittel, Autos, etc.), sondern in einem Werbeblock bis auf zwei "Vollzahler"-Spots nur noch versponsorte Platzierung für Flugsuchmaschinen, Internet-Spieleseite und ähnlichen Pillepalle (die Sender strahlen das für fast umsonst aus, dafür werden sie am Umsatz z.B. der Website beteiligt - beliebtes Mittel der Marktpflege, wenn man die Werbezeiten nicht an normale Kunden verkauft bekommt). Der Knaller war dann Werbung für das Starlight Express-Musical in Bochum und so ein komisches Celtic-Mittelaltermusik-Event. Und noch ein Social Spot für Greenpeace, da verdient Sat.1 überhaupt nichts - fiel sogar meiner Freundin auf, dass dieser Werbeblock für diese Uhrzeit irgendwie komisch war, hätte man so eher nachts um 3 Uhr erwartet.

Fazit - die kriegen ihre Werbezeiten nicht mehr an "echte" Kunden verkauft, nichtmal mehr in der Prime Time mit selbstproduzierten Serien, müssen ausweichen auf Billigabnehmer von Internetdiensten und Musicals. Die alte Leier, zuerst wird von Firmen am Marketing gespart, schlägt dann volle Kanne durch auf die Privatsender (werbefinanziert). Der Aktienmarkt scheint das noch nicht realisiert zu haben, Trader sehen wahrscheinlich nicht fern, der ProSiebenSat1-Kurs nahe am 52 Wochen-Hoch.
Für mich jedenfalls geht da eine rote Lampe an, was die allgemeine Entwicklung betrifft.

Ja, auch bei den Werbern sind die roten Lampen angegangen, denn Werbebudgets werden zuerst gekürzt - spart sofort Geld. Dann werden die TV-Sender ins Taumeln kommen.

Vielen Dank für die Aufklärung über die Bräuche in der Werbung.
 

[10:00] ARD-Video: Die Story im Ersten: Die Welt auf Pump

[11:30] Leserkommentar-AU:
die Schlußvolgerung, daß am Ende bei einem Schuldenschnitt der kleine Sparer und Mittelstand alles verliert
und die ganz Großen und Bankster ihr Vermögen längst im Ausland in Edelmatalle umgeschichtet haben, kann
man dem ARD glotzenden Michel nicht mitteilen.


Neu 2012-03-12:

[15:30] Was die Forex-Trader pro Tag umsetzen: BIS: 4,7 Billionen Dollar tägliches Devisenhandelsvolumen im Oktober 2011


Neu 2012-03-06:

[15:00] Ist auch nicht anders möglich: Schuldenkrise bremst Wirtschaft der Euro-Länder aus


Neu 2012-03-05:

[19:15] Ob sie das durchhalten können? Seetransport kostet plötzlich das Doppelte

In der weltweiten Schifffahrt findet gerade eine Veränderung statt, die am Ende auch Auswirkungen auf die Verbraucher haben wird: Zum 1. März haben große Reedereien die Preise pro Containertransport von Asien nach Europa von zuvor 1200 Dollar verdoppelt, ab April sollen es sogar 3500 Dollar (2650 Euro) sein.

[20:15] ES GEHT LOS: In Europas Autowerken drohen leere Bänder


Neu 2012-03-01:

[15:45] ES GEHT LANGSAM RICHTIG LOS: Arbeitslosigkeit in Euro-Zone auf Rekordhoch

Innerhalb nur eines Monats haben mehr als 180.000 EU-Bürger ihren Job verloren. Eine hohe Inflation setzte den Menschen zusätzlich zu.
 


Neu 2012-02-28:

[18:45] Nicht nur der höhe Ölpreis, auch bankrotte Staaten: Autoindustrie fürchtet Ölpreisdämpfer


Neu 2012-02-23:

[15:00] Die Telekom-Branche haut es zusammen: Obermanns riskante Wette in den USA

Probleme in Griechenland und der geplatzte Verkauf des US-Geschäfts haben der Deutschen Telekom das Jahr 2011 verhagelt. Nun will Konzernchef Obermann ausgerechnet in den USA massiv investieren. Ein riskanter Plan.


Neu 2012-02-22:

[9:15] Es geht weltweit abwärts: OECD – Konjunktur bremst scharf ab


Neu 2012-02-21:

[20:00] Zu den Börsen: Roland Leuschel: "Angriff der Bären - Währungsreform und Chaos"


Neu 2012-02-17:

[18:00] WELTHANDEL BRICHT EIN: Kapazitäten im Europa-Asien-Handel gekürzt

Das ist erst der Anfang.


Neu 2012-02-06:

[17:30] Primär wegen der Europa-Krise: Brasiliens Exporte brechen im Januar 2012 kräftig ein

[17:15] Jetzt bezahlen die Reeder sogar noch: Shipping Rates Go... Negative

Why is this happening? Perhaps because ships have to be kept seaworthy and in motion or else they become scrappage in as little time as 3 months. Think sharks. Needless to say, this will play havoc with shipping company (and affiliated entities') liquidity, as the biggest default wave in the history of the industry is about to be unleashed and tens if not hundreds of billions of European secured loans are about to be "impaired."


Neu 2012-02-05:

[20:00] WIE MAN SICH DOCH IRREN KANN: „Investmentbanker wird es immer geben müssen“

Deutschlands wohl bekanntester Investmentbanker, Alexander Dibelius von Goldman Sachs, hält das Geschäftsmodell der eigenen Branche für intakt. Allerdings sei eine neue Bescheidenheit angesagt.


Neu 2012-02-03:

[20:15] ALLES WAS DEM TODE GEWEIHT IST, BLÄHT SICH VOR DEM ENDE NOCHEINMAL AUF: EZB-Geldflut löst neue Börsenrallye aus

Mit ihren Maßnahmen hat die EZB normale Marktmechanismen außer Kraft gesetzt. Die Kurse von Aktien und Anleihen steigen gegen die Regeln gleichzeitig.


Neu 2012-02-02:

[20:00] Die Banker profitieren persönlich vom Kreditwahn: Presenting The Only Beneficiary From Record Global Leverage

[9:30] 22-jahres-Tief erreicht: Baltic Dry Index mit neuem Tief bei 662 Punkten

Heute unterbot der Baltic Dry Index (BDI) das 22 Jahrestief aus der Wirtschafts- und Finanzkrise vom 5.12.2008 mit 663 Indexpunkten um einen Indexpunkt und notiert nun auf dem tiefsten Stand seit Anfang 1986 mit aktuell 662 Punkten.


Neu 2012-02-01:

[18:15] Das haben die "Experten" beim letzten Absturz auch gesagt: Warum der Baltic Dry Index diesmal lügt

Der Transportkostenindex Baltic Dry gilt als aussagekräftiges Signal für die Entwicklung der Weltwirtschaft. In den vergangenen Wochen ist er um 60 Prozent eingebrochen. Experten warnen jedoch vor Panik.

"Experten" sehen gar nichts. Die Vergrösserung der Flotte erklärt nicht diesen Absturz des BDI. Aber diesesmal wird es zu Experten-Entlassungen kommen.

 

[13:15] Der Credit-Crunch wird stärker: EZB-Studie: Erste Zeichen für Kredit-Klemme


Neu 2012-01-30:

[17:00] ER MUSS ES AM BESTEN WISSEN: Greenspan - Gier ist menschlich

[15:45] Ein weiterer Krisen-Indikator: Stahl knickt ein


Neu 2012-01-28:

[20:30] Sie werden wieder runterkommen: Strohfeuer der Bank-Aktien


Neu 2012-01-27:

[16:30] Frank Meyer - Banken von der EZB "gesundgespritzt": Kampflosung des Tages: Weg mit der Schwerkraft!

[7:30] Tiefststand von Ende 2008 fast wieder erreicht: Baltic Dry: Barometer für Schifffahrt dramatisch gesunken

Damals hat alles nach Konjunkturpaketen geschrien, heute nicht mehr. Warum? weil die Staaten heute selbst pleite sind.


Neu 2012-01-26:

[17:30] Billiges ZB-Geld treibt die Aktien: Börsen-Optimismus scheint fundierter als im Vorjahr

Leserkommentar-DE:
Gestern mit einem Bekannten gesprochen der direkten Kontakt zu einem Zulieferer für den „Stern“-Autobauer hat: Chinageschäft -25%. Leiharbeiter sind schon entlassen worden. Jawohl, die Rezession ist vorbei, die Ausblicke werden besser!

Wichtiger ist den Zockern billiger und reichlicher Kredit.
 

[10:30] Ja, künstlicher Schein mit viel ZB-Geld und PPTs: Ist die Aktienrallye ein „Fake“?

[10:45] Leserkommentar-DE:
Im Moment werden die kleinen Idioten und Gierigen in den Aktienmarkt gelockt um das Ganze dann demnächst, wenn die "Wissenden" aussteigen, auf den Verlusten sitzen zu lassen.

Nein, die möchten den Schein hoher Kurse für die Öffentlichkeit möglichst lange erhalten. Denn wenn der wirkliche Crash kommt, dann werden verschiedene Sachen über die Eliten an die Öffentlichkeit kommen, über die heute etwa in poltischen Kreisen erzählt wird, aber über die in den Medien nicht berichtet wird. Die Reaktion der Öffentlichkeit wird dann so sein, dass sie sich mit dem Aufhängen nicht zufrieden geben wird. Stichwort: Fall Dutroux in Belgien, das gibt es überall.


Neu 2012-01-24:

[19:15] Speziell bei den PIGS und in Osteuropa: IWF prophezeit Europa düstere Zeiten

[12:30] Wikirating - lasst das Volk raten: Mit der Macht der Masse


Neu 2012-01-21:

[20:00] Diesesmal ohne "Rettung": Wirtschafts-Krise beginnt

[13:30] Krisensymptom - geht weltweit zurück: Rohstahlproduktion im Rückwärtsgang

[10:00] Zeigt kommende schwere Rezession/Depression an: Baltic Dry Index seit 23 Handelstagen in Folge im Minus

Man sieht auch am Langfristchart sehr schön dass bei der Erholung ab 2010 die alten Spitzenwerte bei Weitem verfehlt wurden. Jetzt geht es wieder senkrecht runter.


Neu 2012-01-19:

[15:00] Leserzuschrift - Die Automobilindustrie boomt bei realistischer Betrachtung gar nicht

- wir müssen da unterscheiden zwischen Absatz und Verkauf. Wer KAUFT denn heute noch ein Auto?

Hätten die Auto-Hersteller keine Banklizenz, dann wären mittlerweile die meisten über die Klinge gesprungen. Ohne die Selbstfinanzierung über die eigene Bank würde gar nichts mehr laufen.

Bei Opel ist es so, daß von 100 Fahrzeugen nur 4 gekauft (also bar bezahlt) werden, 96 sind geleast - also produziert mit Geld, was die Opel-Bank (GMAC Bank-Opel Deutschland) vorher auf Knopfdruck erzeugt. Also beruht praktisch die gesamte Autoproduktion und die damit verbundenen Arbeitsplätze nur auf der Scheingeld-Erzeugung per Knopfdruck der eigenen Bank.

So läuft der Hase nicht nur bei Opel, sondern überall.

Die Wirtschaft wird dadurch komplett pervertiert. Ein Mittelständler könnte sich so auch leicht über Wasser halten, wenn er sich das Geld für Löhne, Investitionen und Dividende selbst drucken kann - nur ihm und den "dummen" Arbeitern und Angestellten ist es verboten, Geld zu erzeugen (kopieren, fälschen, etc.).
Kommt es zum Bankencrash, dann crashen natürlich auch diese "Schein"-Arbeitsplätze - ein großes Revolutionspotenzial.

Ich warte auf einen schicken Meltdown im Finanzsystem, dann kann fast keiner mehr ein Auto finanzieren (geschweige bar bezahlen), und dann werden die Autohäuser die besten Autos zu absoluten Spottpreisen anbieten - immerhin bekämen sie dann ja noch "hartes, echtes" Geld für ihre selbsterzeugten Bits und Bytes ...

 

[13:30] Weltweite, riesige Überkapazitäten bei Stahl: Crash-Angst in China: Stahlproduktion bricht ein

[11:15] Verlust in den letzten drei Monaten: über 50%: Baltic Dry Index: Kollaps

Das zeigt den schnellen Absturz der Realwirtschaft weltweit.


Neu 2012-01-18:

[10:15] Jetzt geht es richtig abwärts: Weltbank warnt vor einem Absturz der Weltwirtschaft, Weltbank warnt vor weltweitem Crash

[10:00] Das wird eher eine Depression: Twenty Two Signs Pointing To A Devastating Global Recession


Neu 2012-01-16:

[14:00] Wegen Rückgangs der Bautätigkeit: Kein Bedarf nach Zement

Das Unternehmen beziffert den Rückgang des Zementabsatzes in Spanien auf 65 Prozent, in Teilen Osteuropas auf 30 Prozent und in den USA auf 45 Prozent.

Leserkommentar-AT:
Der Generaldirektor von Lafarge Perlmooser (größter Zementler in Österreich) hat bestätigt, 2011 tiefster Stand von den letzten 20 Jahren!!!!!

Das sind die Staaten mit geplatzter Immo-Blase. Wahrlich kein "Aufschwung".


Neu 2012-01-15:

[13:00] Leserzuschrift-AT - aus der Autobranche:

Ich bin bei General Motors tätig.
Bis März ist die Auftragslage stabil aber unter dem von 2011.
Ab dann soll es in den Keller gehen. Viele Leute werden dann mit Abfertigung und Sozialpaket entlassen.
Bei den anderen Automarken soll es so ähnlich laufen.....
Man bereitet sich auf einen Börsencrash vor....

Die Politik und Managment ist über alles Informiert, aber die kleinen Leute lässt man bis zu letzt im Unklaren.


Neu 2012-01-12:

[17:30] Eindeutiger Hinweis auf eine Rezession: Eurozone: Industrie-Produktion gefallen


Neu 2012-01-11:

[10:30] Den Investmentbankern geht endlich an den Bonus: Das Ende des schnellen Geldes


Neu 2012-01-09:

[10:45] Jobs zurück in die Heimat ist wieder In: Ökonomischer Nationalismus auf dem Vormarsch


Neu 2012-01-07:

[12:00] Es gibt nicht mehr genug Platz für Herrscher: Das Ende der Investmentbanker


Neu 2012-01-02:

[12:30] Arme Aktionäre:Bilanz 2011: 6,3 Billionen Dollar an den Börsen vernichtet

Nach Rothschild: dieses Geld haben jetzt nur andere - die die rechtzeitig verkauft haben.
 

[12:30] Einkaufsmanager-Index: Euro-Zone steuert auf Rezession zu

[12:30] Folgewirkungen überall hin: Eurokrise bedroht das Wirtschaftswachstum der Türkei

 

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