Informationen Europa - 2011

Diese Seite befasst sich mit Information aus Ländern Europas (ohne Russland, TR, etc. - das ist Welt) und ohne EU-spezifische Informationen, sowie ohne AT, CH, DE.

Neu 2011-12-31:

Andere Staaten/Themen:

[14:30] HU: Will Orban bewusst den Staatsbankrott? "Pleite Ungarns würde Österreich hart treffen"

Die Devisenreserven in der Höhe von 36 Milliarden Euro, auf die es Premier Viktor Orbán abgesehen haben könnte, sind im Zweifelsfall schnell weg, viel hängt auch von den USA ab, meint der ungarische Harvard-Ökonom Péter Róna.

Róna: Es gibt dazu zwei Hypothesen. Die erste besagt, dass die Regierung Orbán Ungarn bewusst in die Zahlungsunfähigkeit führen will, um dann einen Notstand zu erklären und mittels Verordnungen und ohne Parlament regieren zu können. Das käme der Schaffung eines Einparteiensystems gleich. Leider hat sogar unlängst der Fraktionsvorsitzende der Fidesz, János Lázár, erklärt, regieren mittels Verordnungen wäre für Ungarn vorteilhaft. Die andere Hypothese dreht sich um die Reserven der Notenbank. In der Zentralbank lagern Devisenreserven in der Höhe von 36 Milliarden Euro. Ungarn braucht im kommenden Jahr vier bis sechs Milliarden Euro Kredit. Wenn die Regierung an die Devisenreserven mittels der neuen Gesetze herankommt, braucht sie keine Kredite mehr.

Italien:

[18:15] Auch die Pfaffen kommen dran: Italien: Auch Katholische Kirche muss Steuer-Privilegien aufgeben

[14:45] Charts: Italien kommt nicht aus dem Schneider und damit auch nicht der Euro

Spanien:

[15:00] Eine Art "grösseres Griechenland": Spanien legt Horror-Zahlen vor


Neu 2011-12-30:

Andere Staaten/Themen:

[9:00] Auch Portugal räumt die Pensionskassen aus: Portugal drückt Staatsdefizit mit Rentenkassen-Trick

Wie man sieht: dieses Pensionsversprechen sind wertlos, weil sie entweder im Crash untergehen, oder schon vorher vom Pleitestaat gestohlen werden.

Spanien:

[17:45] Kein Wunder: Spanien verfehlt sein Sparziel

[7:00] Wenn die Porsche Cayennes vom Repo Man geholt werden: Spanien: Umsatzeinbruch in der Automobil-Branche

Spaniens Schuldenkrise ist nun auch in der Automobilindustrie angekommen, wie der Absatzeinsturz auf 50 Prozent zeigt. Das Echo der Krise reicht bis zur Luxus-Klasse – Spanier sprechen daher von der „Cayenne-Krise“.


Neu 2011-12-29:

Andere Staaten/Themen:

[20:00] Offenbar haben dort so viele Russen ihre Konten: Zypern erhält erste Tranche von russischem Milliardenkredit

[18:15] Fluchtgeld aus der Eurozone geht dort hin: Investoren schenken Dänemark Geld

[14:30] Orban bringt keine Anleihe mehr los: Ungarn bläst Auktion für Staatsanleihen ab

[11:30] Über Auflösungserscheinungen der Eurozone: Euro-Crash: Großbritannien bereitet Grenzschließungen vor

Griechenland:

[15:30] Entweder kauft man die Steuereintreiber oder deren Chefs: Griechische Top-Steuerfahnder geben auf

Sie sollten den Kampf gegen Steuerhinterziehung anführen, nun haben zwei griechische Ermittler ihren Rückzug erklärt. Die Staatsanwälte klagen darüber, in ihrer Arbeit behindert worden zu sein. Finanzminister Venizelos fordert die beiden auf, Namen zu nennen.

[11:45] Sie können sich die Kinder nicht mehr leisten: Immer mehr verarmte Griechen geben ihre Kinder ins Heim


Neu 2011-12-28:

Andere Staaten/Themen:

[19:45] HU: Orban bekommt jetzt US-Daumenschrauben angelegt: USA und EU nehmen Ungarn in die Zange

[9:15] Griechenland, Italien, Spanien und Portugal zahlen nicht mehr: Krise erreicht europäische Pharmaindustrie

Italien:

[21:15] Alles flüchtet: Geld unterm BH und in den Schuhen

Spanien:

[15:30] 2 Mill. fliegen noch aus Häusern und Wohnungen: Spanien 2012 : Soziales Chaos und Zwangsräumungen

[9:00] Pleite: Katalanische Regierung kann ihre Beamten nicht mehr pünktlich bezahlen

Griechenland:

[20:00] Nicht mehr leistbar: Griechen sparen sich Autos und Schuhe, Griechen melden ihre Autos ab


Neu 2011-12-27:

Andere Staaten/Themen:

[19:15] Hier kann man mal sehen wie "alternativlos" dieser Euro ist: Schweden und Dänen wollen ihre Währungen behalten

[7:45] Leserzuschrift-CH - Crash-Vorbote in Serbien:

Auf dem Balkan ist bereits sichtbar was ganz Europa in den kommenden Monaten blüht.
Aus Ungarn und Griechenland haben wir täglich Meldungen, hier noch einiges aus Serbien.

Der Konsum ist in allen Sparten auf die Hälfte zum Vorjahr gefallen.
Nahrung, Möbel, Haustechnik, Kleidung, ...
Die Hälfte der 6000 chinesischen Plastik-Schrott-Händler (nur aus Belgrad und Umgebung) haben das Land verlassen.
In Pancevo, unweit von Belgrad haben die Chinesen riesige Umschlagmärkte aufgebaut.
Der Handel mit Bauland, Grundstücken und Immobilien ist um 80% gefallen
im Vergleich zum Boomjahr 2008.

Gegewärtig protestieren die Beamten und die Polizisten für Lohnerhöhungen.
Eine Verkäuferin verdient in Chinaladen 8 Euro am Tag.
Viele Konsum-Preise sind sogar höher als in CH und DE.

Der Handel war also in der Hand der Chinesen, die jetzt auch genug von diesem crashenden Land haben.

[11:00] Leserkommentar-DE - Habe Familie in der Vojvodina.

Ja, die Verbraucherpreise sind in der Tat höher als bei uns in D/A/CH/H.

Jedoch hat Serbien (die Menschen) einen erheblich Vorteil gegenüber den oben genannten.

Man ist entbehrungen gewöhnt. Und einen kleinen Vorteil gibt es zudem auch noch. Der Großteil der Bevölkerung hat Grund und Boden. Man ist auch in der Lage "zumindest die älteren" damit auch umzugehen bzw. etwas nützliches anzubauen.

Man wird über die Runden kommen, da bin ich mir ganz sicher auch ohne Strom und Luxusgüter.

Der Handel wird wieder von der Metro/Rodic auf die vielen kleinen Märktstände ausserhalb der großen Läden verlagert.

Wen wird es härter treffen?

Frankreich:

[12:15] 12-Jahreshoch: Frankreich: Arbeitslosigkeit auf Rekordhoch

Spanien:

[18:00] So ist das, wenn man zu teure Immos kauft: .Die Krise macht Hunderttausende Spanier obdachlos

Viele Spanier können in der Krise ihre Hypotheken nicht zahlen und sind nach der Zwangsräumung obdachlos. Tausende Kinder müssen ins Heim. Nun formiert sich Widerstand.

Man konnte rechtzeitig sehen, dass sich eine gigantische Blase entwickelt, die einmal platzen wird. Aber das ist zu viel für die Schafe.

[20:00] Der Mexikaner - Der Hammer aus dem Artikel:

Seit 43 Jahren lebt sie hier im Viertel, dem Barrio de las Margaritas, sie und ihr Mann haben ihre Wohnung seinerzeit für 250.000 Peseten erstanden. Das ist ein Bruchteil dessen, was ihr Nachbar Francisco zahlte.

Kommentar: 250,000 EUR dÚrfte Nachbar Francisco (mit 205,000 EUR Finanzierung) hingelegt haben.

1 EUR = 166 Ptas., Wertsteigerung Faktor 166 in 43 Jahren, das in einer schlechten Lage Madrids.

Zum Todlachen.

Die 250'000 Peseten sind 1900 Euro. Dorthin gehen die Preise wieder zurück - 1oz Gold.


Neu 2011-12-26:

Andere Staaten/Themen:

[18:45] Der Guardian zu Orbans Ungarn: Hungary: playing chicken

Unternehmer und Freiberufler sein. Angestellte kommen vermutlich auch in Italien nicht um die Steuer herum.

Spanien:

[18:45] SPANIEN VÖLLIG FERTIG VOR ZUSAMMENBRUCH: Spanish Implosion Coming Up; Deficit Up, Receipts Down, a Need to Cut 40 Billion in Expenses from 90 Billion; Spain's "Hidden Deficit"

Griechenland:

[19:15] Hier ist die Verzweiflung am Werk: Griechenland: Offizielle Grabungen nach Goldschatz


Neu 2011-12-25:

Italien:

[16:45] Good Luck, Mr. Monti: Italien sagt Steuersündern den Kampf an

Wie der Radiosender 24 berichtete, gibt es 2,5 Millionen Luxusautos in Italien. Angaben der Finanzbehörde zufolge zahlen hingegen nur zwei Prozent der 41 Millionen italienischen Steuerzahler für ein Jahreseinkommen, das über 200.000 Euro liegt Steuern. Die Hälfte der Yachten mit einer Länge von über 35 Fuß, sei offiziell im Besitz von Menschen mit einem Jahreseinkommen von unter 20.000 Euro, zitiert die New York Times italienische Finanzbeamte. Und auch die Besitzer von Privatflugzeugen würden ein wesentlich geringeres Einkommen angeben, als der Besitz eines eigenen Flugzeuges erwarten lassen würde.

Spanien:

[9:15] Noch härter sparen: Zu hohes Defizit: Spanien muss noch radikaler sparen

Der Plan der neuen spanischen Regierung, das Defizit des Landes abzubauen, erhält durch neue schlechte Zahlen einen Dämpfer. Wirtschaftsforscher erwarten, dass die von der EU geforderten Defizit-Ziele nicht erreicht werden.

Sobald eine Regierung spart, brechen die Steuereinnahmen weg und die Ausgaben für Sozialleistungen steigen - ein Teufelskreis. Durchbrechen kann man diesen nur durch massive Strukturreformen wie einen massiven Abbau des Staates und der Sozialleistungen.

Griechenland:

[17:00] Dort ist sogar die Kirche korrupt: Griechische Polizei nimmt Abt wegen Geldwäsche fest


Neu 2011-12-24:

Andere Staaten/Themen:

[10:15] HU: er geht lieber in den Staatsbankrott: Ungarns Premier erteilt Barroso und EZB eine Abfuhr

[9:15] HU: das sehen wir auch so: Opposition sieht Ungarn auf dem Weg in die Diktatur

Italien:

[10:15] Das wird ihm nicht gelingen: Monti will Italien in eine bargeldlose Gesellschaft verwandeln

[9:30] Harte Strukturreformen erwartet: Italien: Staatsanleihen schon wieder mit Horror-Zinsen

Die massive Kreditschwemme der EZB hat nichts genutzt: Die Zinsen für italienische Staatsanleihen stiegen am Freitag wieder auf 7%. Nun erwarten die Märkte, dass Mario Monti harte strukturelle Maßnahmen rasch durchsetzen muss.

Diese harten Strukturreformen wie die Öffnung geschützer Berufe, Aufhebung des Kündigungsschutzes oder Massenentlassungen von Beamten hat auch EU & Goldman Statthalter Monti bisher gescheut. Wenn er diese notwendigen Massnahmen durchführt, gibt es sicher einen Volksaufstand.

Griechenland:

[9:15] Öl zu teuer: Griechen machen Fußböden und Schränke zu Heizmaterial


Neu 2011-12-23:

Andere Staaten/Themen:

[17:45] "Weihnachtsfriede": S&P knöpft sich die Euro-Länder nächstes Jahr vor


Neu 2011-12-22:

Andere Staaten/Themen:

[14:15] BE: bei der kleinsten Sparaktion streikt der öffentliche Dienst: Belgier streiken gegen Sparpolitik

[10:00] Ausländische Filialen werden aus Geldnot verkauft: Euro-Banken schrumpfen ihre Bilanzen um weitere €950 Milliarden

[10:00] Wer hat soviel Geld? Fitch sieht bei den EU-15 Staaten eine 1,8 Billionen-Finanzlücke

[7:15] Man hätte diesen Staat niemals in die EU aufnehmen dürfen: EU-Gelder fördern Korruption in Bulgarien

Spanien:

[12:30] Zumindest ist er kein Goldmann: Spanien: Ex-Lehman Banker wird neuer Finanzminister


Neu 2011-12-21:

Andere Staaten/Themen:

[21:30] Orban ist Junk: S&P Joins Moody's In Downgrading Hungary To Junk, Outlook Negative - Full Note

[9:00] Von den Westbanken "verraten"? Osteuropa droht Bankenkrise

Osteuropas Banken geraten durch den Rückzug westlicher Banken unter Druck. Morgan Stanley empfiehlt den betroffenen Staaten, sich rechtzeitig nach Rettern umzusehen. Offenbar sind außer Tschechien alle Staaten betroffen.

80% des Bankenwesens in Osteuropa sind unter der Kontrolle westlicher Banken, die sich wegen neuer Kernkapitalquoten aus dem Gebiet zurückziehen. Österreich, dessen Banken in Osteuropa lange Jahre marktbestimmend waren, machte beispielsweise die Kreditvergabe im Osten von den Geschäften und Gegenwerten am österreichischen Markt abhängig.

Es ist leider so bei Konzernen: wenn das Headquarter in Probleme kommt, werden die Auslandsfilialen zuerst geschlossen - besonders dann, wenn dort der Markt wegbricht. Den Banken werden noch viele verlängerte Werkbänke folgen, die ebenfalls aus Osteuropa heimziehen.

Dann wird man sehen, dass Osteuropa nichts hat, um am Weltmarkt bestehen zu können: kein Kapital, keine Technologien, keine Marken, keine bekannten Firmen mit Headquarters dort. Nur Unmengen von Arbeitslosen, aber die haben andere Staaten auch.

 

[7:00] Niemand bleibt verschont: Euro-Krise erreicht Skandinavien

Italien:

[20:30] DEMOKRATTIE MACHT REICH: Italien druckt Geld für seine Banken

Die italienischen Banken haben sich die Sicherheiten für die am Mittwoch vergebenen Dreijahreskredite der Europäischen Zentralbank (EZB) selbst gebastelt. 14 Geldhäuser hätten am Dienstag Anleihen im Volumen von fast 40 Mrd. Euro einzig allein zu dem Zweck aufgelegt, die Papiere als Pfand bei der EZB zu hinterlegen, berichten mehrere Nachrichtenagenturen. Die Anleihen wurden mit einer staatlichen Bürgschaft versehen, damit die EZB sie annimmt. Die Zentralbank akzeptiert normalerweise keine unbesicherten Anleihen als Pfand, die vom Kreditnehmer selbst emittiert wurden.

Das ist also der angeblich so stabile Euro. Raus aus diesem!Solche Sachen haben die Italiener selbst in Lire-Zeiten nicht gemacht.
 

[11:00] Brutale Finanzamts-Methoden: Bankgeheimnis ade: Jagd auf Steuerhinterzieher

Wenn das Sparpaket der Regierung Monti voraussichtlich Ende des Jahres in Kraft tritt, werden nicht nur viele Steuern erhöht oder neu eingeführt. Mit dem Gesetz kommt auch eine äußert wichtige Neuerung: Das Bankgeheimnis fällt. Der Staat kontrolliert ab dem 1. Januar 2012 die Kontokorrente aller Italiener.


Neu 2011-12-20:

Andere Staaten/Themen:

[14:15] Sie sind einfach unbelehrbar: Briten verschulden sich für Weihnachtseinkäufe

[9:15] Wurmstichiges aus Euro-Idiotenland: Italien und Spanien müssen für ihre eigene Rettung zahlen

Italien muss 23,5 Milliarden Euro aufbringen, um den IWF für allfällige Bailouts aufzurüsten. Auf Spanien entfallen 15 Milliarden Euro. Beide Länder haben einen rigiden Sparkurs für die Euro-Rettung angekündigt.

Diese "IWF-Rettungsidee" versagt genauso wie alle anderen Rettungsschirme. Die Pleitestaaten sollen ihre eigene Rettung zahlen.

Ach wirklich? Euro-Rettung: Deutschland zahlt 41,5 Milliarden Euro an IWF

[16:15] Leserzuschrift-CH - Umrechnungskurs Lire zu Schweizer Franken seit 1914 - 2001:

Die Aufstellung (siehe untenstehender Link) zeigt sehr schön die dramatisch laufende
Abwertung bzw. den Wertverfall der italienische Lira seit 1914 bis zur Einführung des Euro.
Im Jahre 1914 entsprach somit 1 Lira einem Schweizerfranken.

1914: LIT 1000.00 = Fr. 988.00
1940: LIT 1000.00 = Fr. 222.00
1950: LIT 1000.00 = Fr. 6.50
1960: LIT 1000.00 = Fr. 7.00
1975: LIT 1000.00 = Fr. 3.00
2001: LIT 1000.00 = Fr. 0,80

Infolge der grossen Teuerungsraten hat sich das Land einfach damit beholfen, von Zeit zu Zeit
seine Lira gegenüber anderen Währungen abzuwerten um wieder konkurrenzfähig zu bleiben.

[10:00] Einfach pleite: GR-Staat stellt offiziell Steuererstattungen und Zahlungen an Lieferanten ein


Neu 2011-12-19:

Andere Staaten/Themen:

[14:30] Zerohedge: Psssst France: Here Is Why You May Want To Cool It With The Britain Bashing - The UK's 950% Debt To GDP

To call that "game over" is an insult to game overs everywhere. So here's the bottom line: France should quietly and happily accept a downgrade, because the worst that could happen would be a few big French banks collapsing, and that's it. If, on the other hand, the UK becomes the center of attention (recall this is the same UK that allows unlimited rehypothecation of worthless assets, and the same UK that unleashed the juggernaut known as AIG-FP's Joe Cassano - after all there is a reason why the UK has 600% its GDP in financial liabilities - financial innovation always goes there where it is least regulated), then this island, which far more so than the US is the true center of the global banking ponzi scheme, will suddenly find itself at the mercy of the market. At that point the only question is whether the vigilantes will dare to take down the UK, as said take down will result in an implosion in the very fabric of modern finance, much more so than what even a full collapse of France could ever achieve, or if due to the certain Mutual Assured Destruction that would follow a coordinated UK onslaught, the market will simply very quietly proceed to ignore the elephant in the room.

[14:00] Leserzuschrift - IWF Plan zur PIGS-Entschuldung öffentlich:

da stellt man sich bei Anne Will hin, und lügt, daß sich die Balken biegen, dabei hat der IMF bereits seit längerer Zeit die Pläne für eine Entschuldung Griechenlands, und der anderen PIIGS fix und fertig.
Nach diesen Plänen sind 30 - 40 % der Schulden in 10 Jahren entwertet. Ohne direkten Haircut, und ohne daß die Schafe es merken.

- Negativer Realzins
- Kapitalverkehrskontrollen
- Verscherbeln von Staatseigentum (unter Druck zu Schleuderpreisen)

und andere Nettigkeiten. Angeblich reicht durch den Zinsenzinseffekt, ein negativer Realzins von - 3 bis - 4 %. Die Statistikfälscher erledigen dann den Rest. Und die blöden Schafe schimpfen über den bösen Bäcker, die Mineralöl
Konzerne und andere böse Händler. Dazu noch die Kalte Progression und die Abgeltungssteuer.

Ich könnt echt nur noch Kotzen. Leute holt euer Geld von der Bank. Da wird es todsicher geraubt.

http://www.imf.org/external/np/seminars/eng/2011/res2/pdf/crbs.pdf

Und man kann nicht sagen, Sie wären nicht ehrlich gewesen. Wer lesen kann ist im Vorteil. Das dumme BLÖD Zeitungsschaf natürlich nicht, mangels der nötigen Englisch Kenntnisse.

Spanien:

[19:15] Angebliches Sparen in Spanien: „Der Ausblick für Spanien könnte düsterer nicht sein“


Neu 2011-12-18:

Spanien:

[9:30] Regionen und Kommunen sind pleite: Spanien: Zahlreichen Regionen droht akute Liquiditätskrise

Griechenland:

[9:45] Die grosse Entlassung: Steigende Armut in Griechenland

[9:30] Ist in Depressionen üblich: Griechenland: Dramatischer Anstieg der Jugendkriminalität


Neu 2011-12-17:

Andere Staaten/Themen:

[15:15] Läuft schon teilweise: Banken-Sturm in Spanien & Co. steht bevor

Wegen der Verschlimmerung der europäischen Staatsschuldenkrise werden Bankkunden in Spanien, Portugal und Griechenland in den kommenden Monaten massenhaft Geld von ihren Konten abheben.

Davon geht Kyle Bass aus, Chef des Hedgefonds Hayman Capital Management.


Neu 2011-12-16:

Frankreich:

[11:00] Politiker und Ratingagenturen mögen das gar nicht gerne: Frankreich rutscht vor Präsidentenwahl in Rezession

Schlechte Nachrichten für Nicolas Sarkozy. Frankreichs Wirtschaftsleistung ist im Sinkflug, und die Zahl der Arbeitslosen steigt bereits.


Neu 2011-12-15:

Andere Staaten/Themen:

[16:15] Der Credit-Crunch wird "amtlich": EZB-Chef Draghi warnt vor Kreditklemme in Europa

Spanien:

[17:00] DAS MINISTERIUM FÜR PROPAGANDA GIBT BEKANNT: Investoren überschütten Spanien mit Geld

Der Grossschreiber: DRAGHLIA WAR SEHR FLEISSIG !!

Griechenland:

[8:15] Nicht gespart: Griechenland: IWF zweifelt am Sparwillen

Das Urteil des Internationalen Währungsfonds über Griechenlands Bemühungen fällt äußerst mager aus: Das Land hat lediglich die Steuern erhöht. Die notwendigen Reformen sind jedoch nicht durchgeführt worden.


Neu 2011-12-14:

Spanien:

[11:30] Pleite: Spaniens erster privater Großflughafen geschlossen

Griechenland:

[7:15] Ohne Staatsbankrott wird nicht gespart: Hoffnungslose Lage beim griechischen Staatshaushalt


Neu 2011-12-13:

Griechenland:

[14:30] Hat jemand etwas anderes erwartet? Athen spart wieder nicht wie EU und IWF versprochen

Steuerbehörden funktionieren nicht, Reformen werden verschlampt, die Wirtschaft bricht ein. Die Regierung warnt Bürger vor betrügerischen Leihhäusern.


Neu 2011-12-12:

Andere Staaten/Themen:

[21:15] €80/kg: "Butterpanik" in Nordeuropa ausgebrochen

[14:45] Jetzt auch Moody's: Moody's sieht Euro-Zone weiterhin gefährdet

[11:00] Kommt bald: Großbritannien diskutiert über EU-Austritt

[21:45] Die Anti-EU-Stimmung bricht voll durch: Britische Kommunen brechen Brücken nach Europa ab

[9:30] LV: so sieht ein echter Bank-Run aus: Lettische Bankkunden stürmen Geldautomaten

Gerüchte über eine Schieflage schwedischer Banken haben in Lettland Panik verursacht. Bei vielen Bankautomaten ging das Geld aus.

Griechenland:

[14:15] Ein natürlicher Begleiter von Depressionen: Der Hunger ist zurück in Griechenland


Neu 2011-12-11:

Italien:

[21:00] Massenschliessungen: Italien: Mittelstand von der Krise erfasst


Neu 2011-12-10:

Frankreich:

[12:00] Haben Downgrade bekommen: Frankreichs Großbanken vergrößern die Malaise des französischen Staats

Italien:

[15:00] Sparen? aber nicht bei uns: 1.300 Anträge zur Änderung von Montis Sparplan

Der milliardenschwere Sparplan der Regierung Monti startet seinen hürdenreichen Weg in der italienischen Abgeordnetenkammer. 1.300 Anträge reichten die im Parlament vertretenen Parteien ein, um das Sparpaket in mehreren Aspekten zu ändern. Die Antragsflut könnte das Fachleutekabinett zwingen, sich einer Vertrauensabstimmung zu unterziehen, um das Maßnahmenpaket vor der Weihnachtspause über die Bühne zu bringen.

Spanien:

[21:30] Tiefer Absturz: Spaniens Mittelschicht: 80% mehr Sozialhilfeempfänger

Infolge der Schuldenkrise driften tausende Bedürftige in die Armut und sind auf Hilfe von spanischen Wohltätigkeitsorganisationen angewiesen. Vor allem Mitglieder aus der Mittelschicht rutschen immer schneller in die Sozialhilfe.


Neu 2011-12-09:

Andere Staaten/Themen:

[16:15] Leserzuchrift - Immobilien-Kollaps in Bulgarien:

Infos von einem bulgarischen Freund:

Allein in Sofia stehen nur im Dezember fast 280 Immobilien zur Zwangsversteigerung an.
Überwiegend relativ neue Bauten aus den besten Boomjahren 2007/2008.
Die ausgerufenen Preise liegen ca. 300€ je m2 über denen von schlüsselfertigen Neubauten, die auch nicht zu verkaufen sind !
Der Immobilienmarkt ist völlig zusammengebrochen und wird sich mittelfristig auch nicht erholen.

Gewerbeimmobilien kosteten früher ab 10€/m2 Miete, heute kann man sich sein Wunschobjekt aussuchen, für ca. 3€ /m2 !

Ich schätze, das die Banken das investierte Geld zu mind. 80% abschreiben können und das Spiel nur deshalb so lange treiben können, weil hier keiner bulgarisch kann und liest was dort abgeht.

Primär österreichische und griechische Banken hängen da drinnen. Gute Nacht, Raiffeisen.

Griechenland:

[16:45] GRÜSSE AUS DER DEPRESSION: Heizöl-Nachfrage in GR fällt um die Hälfte


Neu 2011-12-08:

Andere Staaten/Themen:

[10:15] Mehrere Tochterinstitute in der Region stehen schon komplett zum Verkauf, finden aber keine Bieter: Banken stutzen ihr Osteuropageschäft

Italien:

[9:30] Wo Monti wirklich "spart": Italien erhöht Benzinsteuer stark

Die Regierung Monti hat am Sonntag das milliardenschwere Sparpaket zur Schuldeneindämmung verabschiedet und die Italiener bekommen schon die ersten Auswirkungen der Maßnahmen zu spüren. Seit Mittwoch ist die Benzinsteuer in Italien teurer. Ein Liter Benzin kostet 16 Cent mehr. Dabei zählen die Spritpreise im Stiefelstaat wegen des hohen Steuerdrucks ohnehin schon zu den höchsten im EU-Durchschnitt. Die Konsumentenschutzverbände warnen, dass die Italiener jährlich 150 Euro mehr für Benzin ausgeben werden.


Neu 2011-12-07:

Andere Staaten/Themen:

[7:00] Landkarte: Kreditwürdigkeit - Länderrating

Griechenland:

[11:30] Griechische Impressionen: In Athen gehen die Lichter aus

[7:00] «Einzig die Wut auf Brüssel wächst»: Die Griechen räumen Konten leer

In den vergangenen zwei Jahren haben im Land 300'000 Menschen ihren Job verloren. Aktuell, so Ikonomu, würden in vielen Branchen die Löhne neu ausgehandelt. «Wir Journalisten werden wohl nach dem neuen Tarif 20 Prozent weniger verdienen», gibt er ein Beispiel. Ein Volk muss verzichten – und macht sich deshalb an seine Ersparnisse.

Denn billiger ist das Leben in Griechenland nicht geworden. Neue Abgaben werden eingetrieben, etwa eine Solidaritätssteuer und eine Immobiliensteuer. Immerhin habe der Staat in den vergangenen Monaten auch die Elite zur Rechenschaft gezogen: «Einige vermögende, landesweit bekannte Steuersünder wurden verhaftet – das ist ein deutliches Zeichen an die Leute», sagt Ikonomu.

Entsteht im geschundenen Land gar eine neue Moral, ein Ethos der bürgerlichen Verantwortung? Im Gegenteil, sagt der Journalist aus Thessaloniki: «Das egoistische Denken ist stärker geworden.» Gemeinsam kämpfe man vor allem in einer Sache: «Die Wut auf Merkel und Sarkozy, auf das Spardiktat aus Brüssel, wächst weiter. Das halte ich für sehr gefährlich.»


Neu 2011-12-06:

Andere Staaten/Themen:

[18:00] Plus Massenauswanderung: Irland: Der Mittelstand kämpft ums Überleben

[7:30] Die NL-Hypothekenbombe: Niederlande: Private Schulden auf Rekordniveau

Griechenland:

[9:45] Die letzten Reste werden abgehoben: Griechen plündern ihre Konten

Kredite gibt es auch kaum mehr.


Neu 2011-12-05:

Andere Staaten/Themen:

[21:15] Euro-Sippenhaftung: Confirmed: Not Just AAA Nations, but *All 17* Euro Nations to Be Put on Notice for Downgrade, S&P feuert Warnschuss auf alle AAA-Staaten der Euro-Zone

[10:00] NO, CZ und CH sind massiv von der Eurozone abhängig: Europa-Rezession: Norwegen triffts hart

UK:

[10:45] Eine Studie hat ergeben, dass Großbritannien das Land mit den höchsten Schulden der Welt ist: Großbritannien ist mit 1000% des BIP verschuldet

Da kann man nur sagen: einsamer Rekord. Das muss alles bei den Sparern abgeschrieben werden.

Spanien:

[10:45] Ab in die Depression: Heftiger Einbruch der spanischen Industrie


Neu 2011-12-04:

Griechenland:

[17:15] 66% wollen auswandern: Die Jungen wollen weg aus Griechenland

[10:45] Kuriose Studie von Fed-Akademikern: Could Greece switch to dollar and avoid bankruptcy?

EPIKAIRA magazine refers to a study by the FED according to which if euro-less Greece doesn’t want to sink in chaos, there must be a transitional phase (pegging) from the euro to the new drachma via the dollar. Greece will have to adopt the dollar as its national currency alongside with the new drachma for at least five years.The new drachma will only be used for Swap deals between the US and Greece with an initial exchange rate 30 to 1

Ein völlig idiotischer Plan zur Entschuldung über einen abwertenden Euro. GR braucht einen Schuldenerlass und eine Abwertung - ganz dringend.


Neu 2011-12-03:

Andere Staaten/Themen:

[18:15] UK: die Welt-Fluchtburg: Euro-Krise treibt Londoner Immobilienpreise

Die Londoner Immobilienmakler verstehen mehr von Finanzkrisen als mancher Banker. Kaum geraten die Reichen der Welt in Panik, klingeln bei den Maklern in London die Telefone, und es sind mal wieder Luxusimmobilien in bester Lage gefragt. Als im Juli die Risikoprämien am italienischen Anleihemarkt zu steigen begannen, ließen sich reiche Italiener in Chelsea und Kensington sofort die Millionenvillen zeigen. „Seit Juli sind fast ein Drittel unserer europäischen Investoren Italiener“, sagt Tracey Hayward von der Immobilienagentur Savills.

Die wirtschaftliche Lage Großbritanniens ist so schlecht und der Zins so niedrig, dass das Pfund seinen schwachen Wechselkurs beibehalten wird. Die geopolitischen Risiken der Welt werden bleiben. Gleichzeitig wächst die Schicht der Reichen in den Schwellenländern, die ihren gehobenen Lebensstandard nutzen, um Kapital in „sicheren“ Ländern wie den Vereinigten Staaten und Großbritannien zu investieren. Sie setzen auf die englische Sprache, wollen von der Kultur der Städte profitieren und ihren Kindern eine angelsächsische Internats- und Studienausbildung bieten.

Griechenland:

[8:15] Hoffnungslos: Bank of England: Griechenland-Pleite steht zu 100% fest


Neu 2011-12-02:

Andere Staaten/Themen:

[10:00] Weil die aus den CDS abgeleiteten Ratings katastrophal sind: Warum Politiker keine CDS mögen


Neu 2011-12-01:

Andere Staaten/Themen:

[20:45] KAPITALFLUCHT AUS DEM EURO IN VOLLEM GANGE: Deutsche Großanleger flüchten sich in Schwellenländer

Wie lange wird man den Euro noch stützen können?

Griechenland:

[20:45] Aber noch sperren sie auf: Griechenlands Banken klinisch tot

[20:30] Griechische Depression: Arbeitslos, obdachlos, hoffnungslos

[8:45] Jetzt geht es ans Eingemachte: Griechenland muss Rentenkürzungen vornehmen


Neu 2011-11-30:

Griechenland:

[9:00] Hoffnungslos: Troika-Geheimpapier: Griechenland braucht bis zu 444 Milliarden Euro


Neu 2011-11-29:

Spanien:

[20:45] Jetzt Kapitalflucht auch aus Spanien: Sparguthaben der Griechen und Spanier sinken rapide


Neu 2011-11-28:

Andere Staaten/Themen:

[20:15] Belgien hat jetzt endlich eine Regierung und gleich Ärger: EU droht Belgien mit Sanktionen

Die EU-Kommission hat Belgien mit einer 700 Millionen Euro Strafe gedroht, wenn die neue Regierung nicht umgehend ein neues Budget vorlegt, welches massive Einsparungen vorsieht. Die Gewerkschaften sind gegen das Sparpaket und kündigen Widerstand an.

Aber hoffentlich gegen diese Regierung kann die EU-Kommission nebenan etwas durchsetzen, oder? Aber wenn diese Regierung gleich ordentlich sparen muss, wird sie bald wieder zerfallen.
 

[16:45] Nicht die im Rampenlicht stehenden Länder wie Griechenland und Italien führen die Rangliste der Schuldenkaiser an, sondern die Nordstaaten Irland und Großbritannien: Die wahren Schuldenkaiser residieren auf den Inseln

Interessant ist, dass die Gesamtverschuldung des Pleitelandes Griechenlands ähnlich hoch ist wie jene von Deutschland. Unternehmen, Private und auch die Banken sind vergleichsweise niedrig verschuldet, lediglich der Staat kämpft mit einem nicht mehr zu bewältigenden Berg an Verbindlichkeiten. Es zeigt sich, dass die Griechen privat ähnlich niedrige Schulden wie die als solide geltenden Deutschen aufweisen. Von Wirtschaftsforschern wird jedoch darauf hingewiesen, dass den deutschen Privatschulden auch hohe Vermögenswerte gegenüberstehen. Das sei in Griechenland nicht der Fall.

[15:30] Belgien stirbt auch gerade: Belgischer Anleihezins steigt auf 11-Jahres-Hoch

[12:30] Finanzkrise im Baltikum: Bankencrash sorgt für Unruhe

[11:15] RO: man fürchtet den eigenen Untergang: Rumänien wirft Österreichs Banken „Foulspiel“ vor

Die österreichische Finanzaufsicht will künftige Kredite in Osteuropa mit heimischen Geschäften verpflichtend absichern lassen. Rumänien protestiert und wirft Österreich vor, sich jahrelang die Profite geholt zu haben und das Land nun im Stich zu lassen.

So ist es nun eben bei allen ausländischen Firmen: wenn nichts mehr zu holen ist oder das Headquarter das Risiko reduzieren muss, zieht man sich von fremden Märkten eben zurück.

[15:00] WÄHRUNGSREFORM BALD: Moody's warnt vor Zerfall der Euro-Zone

Frankreich:

[14:45] Wer zahlt, schafft an: Die französische Angst vor einem "deutschen Europa"

Schreckgespenst Eiserne Kanzlerin: Frankreich sieht sich in der Euro-Krise von Angela Merkel unter Druck gesetzt. Düstere Szenarien machen die Runde.

Arnaud Leparmentier, der Élysée-Korrespondent des Blattes und wahrscheinlich der Pariser Journalist mit den besten Regierungsquellen, zitiert ein „Schwergewicht der Regierung“ mit dem Satz: „Die Deutschen dominieren alles. Wir erwarten ihre Entscheidungen ohne Einfluss auf die Ereignisse zu haben.“

Würde allein „Le Monde“ diese Stimmung beschreiben, wäre das bedenklich genug, doch das Bild wird von nahezu allen französischen Medien bestätigt. Dies lässt erahnen, dass hinter der mühsam inszenierten Harmonie des deutsch-französischen Führungsduos ein Konflikt aufflackert, den man für historisch überwunden gehalten hatte.

Die französischen Eliten sollten sich einmal diesen Artikel genauer ansehen: So krank ist Frankreich. Und dann die nötigen Reformen einleiten. Oder noch besser: lasst Deutschland endlich aus dem Euro raus.
 

Griechenland:

[16:30] Alles auf Kredit: Most Porsche Cayennes in Greece

[17:15] Leserkommentar-DE:
Bald heißt es dort nicht mehr: Mein Haus! Mein Porsche Cayenne! Meine Yacht!
Sondern: Mein Esel! Mein Olivenbaum! Mein Zimmer bei Mama und Papa!


Neu 2011-11-27:

Spanien:

[20:00] Leserzuschrift-DE: Auch die Spanier denken über eine neu Peseta nach


Neu 2011-11-26:

Andere Staaten/Themen:

[10:30] HU: Orban gescheitert: Sonderweg in die Sackgasse

Ungarn ist finanziell am Ende. Ausgerechnet beim IWF muss die Regierung in Budapest jetzt Hilfe beantragen - dabei hatte sie den gerade erst aus dem Land geworfen. Die eigenwillige Wirtschaftspolitik von Premier Orbán sorgt für Frust im Land - und der macht die Rechtsextremen stark.

Noch im Sommer 2010 hatte Ungarn den IWF trotzig aus dem Land geworfen, weil es Sparauflagen nicht erfüllen wollte. Statt dessen betrieb Orbán eine exotische Finanzpolitik: Um die Staatsschulden abzubauen, wurden ausländische Großunternehmen mit einer "Krisensteuer" belegt und private Rentenfonds verstaatlicht.

Frankreich:

[21:15] Der kranke Mann Europas: So krank ist Frankreichread!

Die Zukunft der Währungsunion hängt an Paris und Berlin. Doch ausgerechnet Frankreich befindet sich in der schwersten Wirtschaftskrise seit dem Krieg. Fällt das Top-Rating, kommt der Euro ins Trudeln.

Die Daten der Grande Nation sind jedenfalls düster. Der Chefvolkswirt der Privatbank Berenberg, Holger Schmieding, hat die ökonomische Lage Frankreichs auf einer Gesundheits- und Genesungsskala mit anderen europäischen Ländern verglichen. Danach sind nur Griechenland, Italien, Portugal und Zypern kränker als die Nummer zwei der EU. Noch schlimmer sieht es beim Genesungsprozess aus. Dort erhalten Griechenland, Spanien und Irland Bestnoten, während sich Frankreich auf dem vorletzten Platz befindet.

Diagnose: aufgestauter Reformbedarf. Wie dieses Land noch ein AAA verdienen soll, ist schleierhaft.
 

[10:15] ZWERGE UND IHR KOMPLEX: Warnungen vor deutscher Hegemonie

Unter französischen Politikern wächst die Furcht vor deutscher Hegemonie. Die Bürger beklagen aber vor allem die hohen Schulden des Landes.

Aus Respekt vor der Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank sollte man sich künftig aller Forderungen positiver oder negativer Natur an die Adresse der EZB enthalten.“ Dies sagte der französische Präsident Nicolas Sarkozy am Donnerstag beim Gipfeltreffen mit Angela Merkel und Mario Monti in Straßburg. Was nach deutsch-französischem Konsens zur Rolle der EZB in der Euro-Krise klang, ist freilich keiner: „Wir sind überzeugt, dass die EZB keine andere Wahl hat als zu intervenieren“, ließ sich am Freitag ein Berater von Sarkozy im regierungsnahen „Figaro“ zitieren. Die französische Führung will weiterhin eine unbegrenzte Intervention der EZB - oder zumindest deren Ankündigung -, und Deutschland ist dagegen.

Es ist ganz einfach, die "deutsche Hegemonie" zu beenden: DE aus dem Euro rauslassen. Ansonsten gilt: wer zahlt, schafft an.

Sarkozy ist also für das unlimitierte Gelddrucken: das haben frühere FR-Regierungen auch gemacht: das Resultat waren immer Hyperinflationen und Währungskrisen.]

Italien:

[14:45] Patriotische Italiener: Fußballprofis wollen Staatsanleihen kaufen

Sie kicken und kaufen fürs Heimatland: Italienische Fußballprofis wollen Patriotismus beweisen und in Staatsanleihen der hochverschuldeten Republik investieren. Die Hilfe der Sportler käme genau zur rechten Zeit.

[17:15] Hier ein passender Artikel von 2004: Verschuldete Fußballprofis

Griechenland:

[18:15] Für mehr Sozialhilfe: Griechen infizieren sich offenbar absichtlich mit HIV


Neu 2011-11-25:

Andere Staaten/Themen:

[17:45] Portugal bettelt die früheren Kolonien an: Angola soll Portugal helfen

[21:00] Leserkommentar: Besser Angola als Angela!

[8:30] Orban ist Junk: Moody's stuft Ungarn auf Ramsch-Niveau herab

Jetzt wird er es beim Betteln um Rettung noch viel schwerer haben und von seinem hohen Ross weit herunterkommen müssen.

Frankreich:

[9:30] Der verkrustete Staatsmoloch: Französische Albträumeread!

Hohe Schulden, verkrustete Wirtschaft, angeschlagene Banken - der zweitgrößte Euro-Staat steht alles andere als solide da. Moody's und Fitch drohen mit Abstufung, Beobachter halten Frankreich für "das eigentliche Problem Europas". Scheitert die Währungsunion womöglich an Paris?

Spanien:

[9:15] Die Methoden werden härter: Spanien: Keine Gnade bei Hypotheken-Schulden

Spanier, die ihre Hypotheken auf ihr Haus nicht mehr abbezahlen können, werden mit erheblicher Härte bei Zwangsräumungen auf die Straße gesetzt. 300 Familien müssen täglich ihr Haus verlassen. Ihnen wird geraten: „Gehen Sie ins Tierheim!“


Neu 2011-11-24:

Andere Staaten/Themen:

[19:45] Die Banken ziehen aus Osteuropa ab: Internationale Kritik an Wiens Notbremse bei Ostkrediten

Neben der Raiffeisenbank International (siehe unten) haben auch Commerzbank und UniCredit einen Rückzug aus Teilen Osteuropas angedeutet. Die EBRD fürchtet, dass weitere Kreditinstitute folgen werden. Denn die EU-Banken müssen ihre Kapitalpolster stärken

[17:30] Viele Portugiesen treibt die Not in die Kriminalität und in Bordelle: Bittere Not treibt schlimme Blüten

[14:15] Leserzuschrift: LETTLAND BANKRUN:

Privatpersonen kriegen pro Tag nur 50 lats ausgezahlt, aber Unternehmer kriegen erstmal gar nichts. Es macht kein Sinn los zu rennen, die Bankkonten sind gesperrt.

[9:30] Leserzuschrift: so sieht es heute in ganz Lettland vor den Bankautomaten aus:

Da waren noch viele weitere Bilder dieser Art in der Mail. Da läuft ein totaler Bank Run im Land - weil Banken kollabiert sind.

[19:15] Hier noch mehr Bilder: Pictures From A Latvian Bank Run As MF Global Commingling Comes To Town

Italien:

[17:45] Eine bei den patriotischen Italienern bisher nicht gekannte Kapitalflucht ins Ausland ist die Folge: Wie zuvor die Griechen: Italiener schicken ihr Geld ins Ausland

Griechenland:

[14:30] Wegen der hohen Arbeitslosigkeit: Halbe Million Griechen ohne eigenes Einkommen

[7:30] Der letztmögliche Weg für die Schuldsklaven: Griechenland: Kredithaie haben Hochkonjunktur

Viele Griechen versuchen, ihre Existenz zu retten, indem sie sich bei illegalen Kreditgebern Geld leihen. Sie zahlen oft 60% Zinsen für ein Jahr – und merken es erst, wenn es zu spät ist. Auch ein Boom-Geschäft: Die Geldwäsche aus Osteuropa.


2011-11-23:

Andere Staaten/Themen:

[7:15] Ob das etwas hilft? Euro-Flucht: Slowenien will Staatsanleihen in anderen Währungen ausgeben

Die jüngsten Verkäufe von Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren vor zwei Wochen erreichten Zinssätze von 7,77 Prozent. Auf die EZB scheint die Slowenien jedoch bisher angeblich nicht angewiesen gewesen zu sein.

Frankreich:

[16.15] Das mögen die Ratingagenturen nicht: Frankreich droht Schrumpfen des BIP

Griechenland:

[7:15] Ein Zeichen, dass Depression herrscht: Griechischer Winter: Illegale Holzfäller auf der Jagd nach Brennholz

Die Griechen strömen in die Wälder des Landes und fällen Bäume, wo immer es geht: Unbezahlbare Heizölkosten treiben sie zu diesen illegalen Aktionen. Hält dieser Trend zum Massen-Holzeinschlag an, so könnte Griechenland 30 Prozent seiner Waldflächen verlieren.


2011-11-22:

Andere Staaten/Themen:

[13:45] Gerade passiert: Chronik einer Bankpleite in Lettland


2011-11-21:

Andere Staaten/Themen:

[17:45] Es ist eben Depression: Irland: Der Mittelstand stirbt wegen Sparpaket


2011-11-20:

Andere Staaten/Themen:

[21:45] Die EIB geht auch gerade unter: European Black Swan Sighted

[16:45] Leserzuschrift-DE - Eindrücke aus Portugal:

letzte Woche war ich in Portugal und konnte vor Ort einige Eindrücke gewinnen. Kurz und knapp: die Lage dort ist katastrophal. Der Mindestlohn ist 485 Euro, und da sind 11% Steuern zu zahlen, d. h. man bekommt ca. 430 Euro im Monat raus. Der Unternehmer muss aber selber Steuern zahlen und Sozialbeiträge so dass es in etwa 1.000 Euro sind im Monat für einen mit Mindestlohn!!! Der Durchschnittslohn beträgt ca. 600 Euro (ich nehme an: netto). Viele Gastarbeiter aus Brasilien sind alle zurück gegangen weil es in Brasilien viel besser ist. Die jungen Leute wandern eben aus oder leben bei den Eltern weil sie keine Arbeit haben oder so wenig verdienen dass sie keine Familie halten können. Ein Platz im Kinderhort kostet 360 Euro im Monat. Die Leute müssen wieder zusammenziehen, hilft alles nichts, zu Großfamilien.

Immobilien: die Preise sind exorbitant, der Leerstand auch. Bauruinen gibt es wenige, die haben offenbar rechtzeitig die Bremse reingehauen als das Pfund fiel noch vor der Finanzkrise, weil viele Engländer dort waren. Jetzt sind fast nur mehr Holländer und Deutsche. Viel zu viele Wohnungen stehen leer und sind zum Verkaufen, aber niemand kauft. Die Wohnungen sind sauber gebaut, Fenster mit Doppelverglasung, aber Faktor 5 zu teuer. 40.000 würde ich mir eingehen lassen. Die Leute haben sich bei niedrigen Zinsen blenden lassen und stehen jetzt da: Auto, Haus, Familie ernähren, jeder Einzelposten ist schon zuviel. Früher ging das, aber jetzt mit steigenden Zinsen und Arbeitslosigkeit (Oktober: 12%, November: 16%, Winter: ??) ist das eine Katastrophe.

In den Hotels zur Zeit nur alte Leute, Durchschnitt 70 in etwa, die bleiben oft mehrere Wochen. Deshalb ja auch die TUI Aktie so tief weil das Geschäftsmodell nicht mehr tragfähig ist: junge Leute sind wenig und arm, und alte Leute als Luxusrentner sitzen im Hotel und tun nix. Das geht so nicht weiter. Das ist kein Portugal-spezifisches Problem, sondern betrifft den ganzen Westen. Aber über diese Grundwahrheit wird die Bevölkerung von allen Politikern nur angelogen weil sie es auch nicht hören will.

Die Reiseleiterin hat dann, als wir einen Ausflug nach Lissabon machten gesagt, weil wir an einem Denkmal vorbeikamen das Diktator Salazar baute , das sei ein guter Diktator gewesen, ein typischer Mann des Nordens, der viel gespart hat und kein Geld ausgeben wollte, deshalb hatte Portugal damals viel Geld und war reich (Salazar hatte als Staatsdoktrin nicht nur Kraftwerke, Straßen und Staudämme bauen lassen, sondern auch pro Kopf die größten Goldreserven Europas angehäuft!!), und heute 40 Jahre später die heutigen Politiker haben alles verschleudert und Portugal hat nur Schulden und ist die ärmste Nation der ganzen Welt. Portugal ist Nr. 1 bei Antidepressiva-Medikamentenkonsum in Europa. Das Lob für Salazar wäre in etwa so wie wenn jemand in Deutschland sagen würde: Hitler hat viel Gutes getan und den vielen armen Leuten Arbeit und Brot gegeben!! Kommt wieder! Überall kommt das!!

Jetzt ist es so, dass natürlich ein neuer Salazar, der sagt, wir müssen sparen und mehr arbeiten, wenig Chancen hätte. Viel zu viele leben vom Staat, und die wollen natürlich nicht dass er eingeschränkt wird. Deshalb spaltet sich die Gesellschaft, und die Mehrzahl sind wohl für die Kommunisten, die schnell den Rest noch enteignen wollen und umverteilen bis dann wirklich alles steht. Am 24.11. ist zum Generalstreik aufgerufen, mal sehen, was sich dort tut.

Die Großgrundbesitzer, Adligen, Reichen und die Kirche (diese 4 Gruppen haben faktisch alles brauchbare Realvermögen nicht nur in Portugal, sondern in allen Ländern des Südens und wohl auch nicht viel weniger in Deutschland und dem Rest Europas) wollen das auch irgendwie zulassen hat es den Eindruck, um dem gemeinen Volk zu zeigen, dass es per Demokratie nicht in der Lage ist, sich selber zu regieren, und dann wenn der Karren komplett im Dreck steckt wieder selber das Ruder übernehmen, wenn alles auf Null ist. Ob es eine Militärdiktatur eines Populisten ist, oder eine Monarchie durch einen Militärpopulisten, oder eine reine Monarchie alter Adliger, kann ich nicht sagen, aber irgend so was wird es, ob in Griechenland, in Portugal, in Italien, und vielleicht auch irgendwann inn Spanien und dann auch in Bayern, Polen oder Ungarn und was sonst für Länder noch sind wo Monarchen oder Diktatoren eine Tradition haben. Traditionelle katholische Länder sind da viel anfälliger als die anderen scheint es....

Griechenland:

[18:30] Sparen ist "erniedrigend": Sie wollen nicht sparen

Die internationalen Gläubiger Griechenlands warten weiterhin vergeblich auf eine schriftliche Zusage der Athener Regierungsparteien zur Unterstützung des jüngsten Rettungspakets.

Während die Sozialisten dem Wunsch nach einer schriftlichen Versicherung zustimmten, wies die konservative Nea Demokratia dies erneut zurück. Er unterstütze den im vergangenen Monat ausgehandelten Plan, erklärte Parteichef Antonis Samaras. Die Gläubigerforderung nach einer schriftlichen Erklärung nannte er aber wieder überflüssig und erniedrigend.


2011-11-19:

Spanien:

[19:00] Man kassiert auch kräftig bei Ausländern, die in Spanien leben oder dort eine Immo haben: Steuern: Spanien kassiert bei Auswanderern ab

Ausländische "Reiche" können recht arm sein, um unter diese neue "Reichensteuer" zu fallen. Eine Massenflucht von Ausländern und auch den reichen Spaniern wird die Folge sein. Die Immo-Preise werden weiter abstürzen. Es wird nichts damit gewonnen, ausser das "soziale Gerechtigkeit" gezeigt wird.

Na Guido, du darfst jetzt für deine Millionenvilla auch diese Steuer zahlen. Bitte etwas mehr arbeiten als Aussenminister.


2011-11-18:

Andere Staaten/Themen:

[18:45] Osteuropa-Krise 2.0: Nun erschüttert die Schuldenkrise auch Osteuropa

[18:45] Entwürdigend: Kolonie als Retter: Angola gewährt Portugal Kredit

Italien:

[18:00] Eine Rosskur ist es nicht: Montis Rosskur für Italien

Der neue Regierungschef verordnet seinem Land einen radikalen Kurs der Erneuerung. Mit Steuererhöhungen, Einsparungen, Arbeitsmarktreformen und Kampf gegen die Schwarzarbeit will er die Krise bewältigen. Das Vertrauen des Parlaments hat er. Eine Analyse.

Spanien:

[15.15] Bloomberg: ‘Unsellable’ Real Estate Threatens Spanish Banks

Spanish banks, under pressure to cut property-backed debt, hold about 30 billion euros ($41 billion) of real estate that’s “unsellable,” according to a risk adviser to Banco Santander SA (SAN) and five other lenders.

Spanish lenders hold 308 billion euros of real estate loans, about half of which are “troubled,” according to the Bank of Spain. The central bank tightened rules last year to force lenders to aside more reserves against property taken onto their books in exchange for unpaid debts, pressing them to sell assets rather than wait for the market to recover from a four- year decline.


Neu 2011-11-17:

Andere Staaten/Themen:

[16:45] Die reisst es dann mit um: US-Banken: 188 Milliarden Dollar Risiko, wenn Frankreich fällt

[7:30] Armut: Berlusconis trauriger Nachlass

Spanien:

[16:45] Sie fürchten in Wirklichkeit um ihre Einkommen und Jobs: Spaniens Ärzte fürchten Zusammenbruch des Gesundheitssystems

Griechenland:

[17:45] Der Nationalismus ist da: Schwere Krawalle in Athen: „EU, IWF – raus!“

In Griechenland ist es bei Studentenprotesten zu schweren Ausschreitungen gekommen. Die Polizei reagierte mit Tränengas und Schlagstöcken. Auch ein Wachhaus der Vertretung der EU-Kommission wurde attackiert.

Der Protest richtet sich gegen die massiven Sparporgramme. Beim Marsch waren auch Rentner und Arbeiter anwesend. Sie riefen: „Wir bringen jede Junta zu Fall“, und: „EU, IWF – raus!“


Neu 2011-11-16:

Italien:

[18:00] Kein Einziger Politiker ist drinnen: Italien: Montis Expertenregierung vereidigt

Der neue Premier Mario Monti übernimmt auch das Wirtschaftsressort. Seine Expertenegierung soll Italien aus der Schuldenkrise führen.

Griechenland:

[7:30] "Selbsthilfe": Griechenland: Autofahrer reißen Autobahn-Mautstellen nieder


Neu 2011-11-15:

Andere Staaten/Themen:

[15:45] Bondmarkt ohne Gnade: Schuldenkrise frisst sich wie ein Krebsgeschwür durch Europa

Investoren kennen keine Gnade und bringen ein Land nach dem anderen in Schwierigkeiten. Am Anleihemarkt kommt es zu neuen Massenverkäufen. Betroffen sind auch die "AAA"-Länder Frankreich und Österreich

Jetzt sind sie da, die Bond Vigilantes. Nur einen Staat in der Eurozone verschonen sie noch: Deutschland. Dieser letzte Mohikaner kommt aber sicher auch bald dran. Dann heisst es: raus, raus, raus aus dem Euro. Dieser dürfte bald crashen.

[8:30] Es gibt bald fast nur noch PIGS in der Eurozone: „Belgien könnte das nächste Griechenland sein“

Frankreich:

[18:00] Die Panikverkäufe haben schon begonnen: Frankreich: Zinsen für Staatsanleihen steigen dramatisch

Italien:

[18:15] Wenn Rom fällt, ist der Euro nicht mehr zu retten: Italien droht der Zusammenbruch

[12:30] Der Monti-Effekt ist im Eimer. 10-jährige haben die 7-% Marke schon wieder übersprungen.

[8:30] BILDERBERGER-KLETTE: Kaum im Amt, schon stellt er Ansprüche: Monti besteht auf Amtszeit bis 2013

Wenn es nach einigen Parteien ginge, würde Mario Monti die notwendigen Reformen umsetzen und dann den Weg frei machen für Neuwahlen. Doch Italiens designierter Ministerpräsident sieht das als Gefahr für die Glaubwürdigkeit des Landes - und lehnt ab.

Spanien:

[16:15] Macht man jetzt geheime Bailouts im Hinterzimmer? Spain’s Rajoy Negotiated €100 Billion Aid With Merkel – Report


Neu 2011-11-14:

Andere Staaten/Themen:

[21:00] UK: wer militärisch hilft und siegt, kassiert die Aufträge: Libyen-Krieg bringt Großbritannien 200 Milliarden Pfund ein

[18:15] Noch ein PIG? Slowakei bekommt Bonds nicht los

Italien:

[10:15] Ohne ein Wunder wird sich das Land nicht aus eigener Kraft retten können: “Für Italien sieht es zappenduster aus”

Führt man sich die Beträge vor Augen, um die es geht, wird schnell klar, warum das römische Fiasko gefährlicher ist als die griechische Tragödie. Athen steht welteit mit mehr als 350 Mrd. Euro in der Kreide, Rom mit mehr als 1800 Mrd. Euro…. Die alles entscheidende Frage lautet: Wer soll so viel Geld in ein politisch instabiles und wachstumsschwaches Land wie Italien stecken?

Die Europäische Zentralbank (EZB) kann die Renditen nie und nimmer dauerhaft und entscheidend drücken, weil einfach zu viele Italo-Bonds auf dem Markt sind. Sie EZB müsste kaufen, kaufen und nochmals kaufen und damit ihre Prinzipien endgültig aufgeben. Oder eine Vollgarantie abgeben für sämtliche Staatsanleihen der Krisenländer.
Doch gegen beide Varianten würden Länder wie Deutschland und die Niederlande zurecht scharf protestieren.

Die EZB könnte das alles aufkaufen, wenn sie nicht deutschen Sand im Getriebe hätte. Jedoch hilft es nichts, wenn die Flucht aus dem Euro rausgeht, weil dieser dann crasht. Italien ist in Wirklichkeit weiter vom Bondmarkt abhängig. Wunder gibt es dort selten.

[15.15] Siehe auch hier: Italienische Großbank Unicredit macht 10,6 Mrd. Euro Quartalsverlust


Neu 2011-11-13:

Italien:

[16:45] Viel Arbeit für den Neuen: Was Montis Regierung anpacken muss, Ein "Preuße" soll Italien regieren

[8:00] Bunga Bunga zurückgetreten: Silvio Berlusconi tritt zurück

Der Cavaliere tritt ab: Nachdem auch die Abgeordnetenkammer in Rom die von der EU geforderten Wirtschaftsreformen gebilligt hat, hat Silvio Berlusconi wie angekündigt seinen Rücktritt eingereicht. Auf seinen Nachfolger - voraussichtlich den ehemaligen EU-Kommissar Mario Monti - warten gewaltige Herausforderungen

Griechenland:

[8:30] Depression - weil niemand mehr in den Arbeitsmarkt reinkommt: Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland steigt auf 43,5 Prozent


Neu 2011-11-12:

Andere Staaten/Themen:

[20:00] RO/FI: Das ist wohl die Strafe für die Schliessung der Fabrik: Rumänien beschlagnahmt Nokia-Fabrik

Nokia hat seine Steuern in Rumänien nicht bezahlt. Das Finanzministerium reagierte, und stellte ein Fabrikgelände sicher. Die Fabrik in Jucu war nach der Schließung von Nokia-Bochum eröffnet worden. Nun will das Unternehmen nach Vietnam weiterziehen.

[10:15] EI: Ein neuer Fall Schickedanz: Einst reichster Ire ist pleite

Das gescheiterte Investment in die Anglo Irish Bank, kurz bevor diese an faulen Hauskrediten zugrunde ging, bedeutet für Quinn und seine Familie Schulden von 2,9 Mrd. Euro. "Er hat keine Möglichkeit die Schulden zu bedienen", sagte Quinns Anwalt. "Ihm bleibt nur eine minimales Vermögen."

[10:15] UK: Angst um die Bank-Branche: Britannien in Angst vor der Apokalypse

[10:15] UK: der letzte Kredit wird ausgeschöpft: Großbritannien: Explosion der Schulden auf Kreditkarten

„Immer mehr Menschen sind gezwungen, sich Geld zu leihen, um ihre Ausgaben zu finanzieren. Grund hierfür sind die durch Inflation gestiegene Ausgaben, geringe Gehaltserhöhungen und eine strengere Steuerpolitik. Zudem steigen die Arbeitsplatzverluste“.

Frankreich:

[18:00] Zum "versehentlichen" FR-Downgrade: Ratingagentur S&P und ihr "irrtümlicher Fehler"

Ist es möglich dass dieser dargestellte Fehler überhaupt kein Fehler war sondern nur deshalb zurückgezogen wurde weil die politischen Konsequenzen und der Dominoeffekt schlagartig um sich gegriffen hätten? Kann es zum Beispiel sein dass wie bereits oft vermutet wird, hinter den Kulissen bereits die Vorbereitungen auf den finanziellen Systemcrash laufen welcher nach der Meinung vieler Experten nichts weiter als von den Verantwortlichen hinausgezögert wird um bessere Massnahmen für die Zeit nach dem Euro treffen zu können?

Das Downgrade ist also gekommen. Man hat es schnell zurückgenommen, weil sonst der Systemcrash gekommen wäre. Und auf Intervention.

Griechenland:

[20:00] Das ist vermutlich gezielt geleckte Information: Berlin rechnet griechisches Euro-Aus durch

Lange galt dieser Schritt als unvorstellbar - doch nun trifft Deutschland Vorkehrungen: Nach SPIEGEL-Informationen stellt sich die Bundesregierung auf einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion ein. Sie lässt drei Szenarien durchspielen - darunter ein besonders negatives.


Neu 2011-11-11:

Andere Staaten/Themen:

[15:30] Gemüsediebe in UK aus Hunger: „Erdrückende Not, Tag für Tag“

[15:15] Noch ein PIG geht gerade unter: Slowenien: Zinssätze für Staatsanleihen durchbrechen 7 Prozent

Italien:

[11:45] Italienische Politik: Kaum noch Streit vor lauter Chaos

Auch mit dem neuen Ministerpräsidenten wird sich real nichts ändern, vor allem keine Strukturreformen wird es geben, solange Geld fliesst.

[9:30] Zu gross für eine Rettung: EU-Staatsschuldendebakel: Italien am Abgrund

Spanien:

[11:00] Ist damit auch ein Fluchtkandidat: Das nächste Opfer: Spaniens Wirtschaftswachstum vor dem Stillstand

Griechenland:

[19:15] Griechenland geht das Öl aus: Greece turns to Iranian oil as default fears deter trade

[16:00] Wundert sich jemand darüber? Das neue griechische Kabinett: Nationalisten auf dem Vormarsch?


Neu 2011-11-10:

Andere Staaten/Themen:

[21:30] Laut Dagong hat nur mehr Luxemburg ein AAA: Warum nicht gleich die ganzen 10 Billionen?

[14:00] Die Briten drucken auch weiter: Niedrigzinsen und Anleihekäufe

[9:15] Portugal: Generalstreik in Vorbereitung

Griechenland:

[12:00] Weil niemand wirklich hart sparen will: Tausend Gründe, warum niemand Griechenland regieren will

[11:00] Überreif für den Staatsbankrott: EU-Kommission fürchtet Schuldenkollaps in Athen


Neu 2011-11-09:

Andere Staaten/Themen:

[8:15] Im Vergleich mit den PIGS-Schulden - warum Gold zu billig ist: Griechenlands wertloser Goldschatz

Europas Krisenstaaten verfügen über beträchtliche Goldreserven: 111,4 Tonnen Gold hortet Griechenland, Italien gar 2452 Tonnen. Doch gegen die Staatsverschuldungen nützen diese Vermögen nichts.

Was für Deutschland im Grossen gilt, trifft auch für Griechenland im Kleinen zu: Der Staat könnte selbst mit dem Verkauf seiner 111,4 Tonnen seine Schulden von 320 Milliarden Euro nicht tilgen. Bei einem Goldpreis von 1780 Dollar pro Unze würde der Staat lediglich 6,4 Milliarden Dollar lösen.

Frankreich:

[15:30] Ansteckung vollzogen: Frankreich: Zinsen für Staatsanleihen steigen dramatisch

Die Ansteckung aus Italien scheint nun auf Frankreich überzugreifen: Die französischen Staatsanleihen erreichten am Mittag Rekordwerte, nachdem offenbar Panikverkäufe eingesetzt haben.

Italien:

[19:00] Multimorbid: Die sieben Leiden des italienischen Patienten

[18:00] Ist der sichere Systemcrash: Italien: Staatspleite würde EU und IWF 1,4 Billionen Euro kosten

[16:30] Der Premier hat Italien heruntergewirtschaftet: Silvio-Land ist abgebrannt

Griechenland:

[19:15] In 7 Tagen - die Reste: Griechen "plündern" die Banken: fünf Milliarden abgehoben


Neu 2011-11-08:

Andere Staaten/Themen:

[18:15] Der Mexikaner: WIe entschulden sich Wirtschaftsraume südlicher Prägung die nichts am WEltmarkt anzubieten haben?

Habe gerade eine Liste aus Mexico erhalten zum Thema Wechselkurs Peso/US-$

Anbei ein Beispiel, Mexico 1976-heute.

PRAESIDENT MEXICO

ANFANG

ENDE

     
     

Lic. Luis Echeverría Alvarez   (1970 a 1976)

   

Anfang Legislturperiode

 $      12.50

 

Ende

 

 $      22.69

     

Lic. José Lopez Portillo   (1976 a 1982)

   

Anfang Legislturperiode

 $      22.69

 

Ende

 

 $    150.29

     

Lic. Miguel de la Madrid Hurtado  (1982 a 1988)

   

Anfang Legislturperiode

 $    150.29

 

Ende

 

 $ 2,483.00

     

Dr. Carlos Salinas de Gortari  (1988 a 1994)

   

Anfang Legislturperiode

 $  2,483.00

 

Ende

 

 $ 3,375.00

     

Dr. Ernesto Zedillo Ponce de León  (1994 a 2000)

   

Anfang Legislturperiode (3 Nullen weg am 1.1.1993)

 $       3.37

 

Ende

 

 $       9.45

     

Lic. Vicente Fox Quezada(2000 a 2006)

   

Anfang Legislturperiode

 $       9.45

 

Ende

 

 $      10.90

     

Lic. Felipe Calderón Hinojoza(2006 - 2012)

   

Anfang Legislturperiode

 $      10.90

 

Ende (per heute)

 

 $       13.50

Über Gelddrucken hat man sich finanziert, die dauerenden Abwertungen waren dabei "natürlich". Alle reicheren Lateinamerikaner haben deshalb ihre Bankkonten in Miami, USA. In Südeuropa war es vor dem Euro auch so, die Konten waren aber in der Schweiz.

Dazu ist noch zu sagen, dass die Realeinkommen der Masse in Lateinamerika wegen der dauernden Inflation gering sind - genauso wie sie es früher in Südeuropa auch waren.

Italien:

[20:15] ES IST BALD AUS: Italiens Schulden nähern sich Ramschniveau

Spanien:

[6:00] Keine Jobs mehr: Wirtschaftskrise treibt Spanier in die Emigration

Griechenland:

[7:30] Es ist nicht einfach, einen Ministerpräsidenten zu finden: Favorit Lucas Papademos stellt heikle Bedingungen


Neu 2011-11-07:

Andere Staaten/Themen:

[16:45] Gleiche Religion, ähnliche Schrift: Zypern will von Russland Geld leihen

Frankreich:

[21:00] Die Angst vor dem Bondmarkt: Frankreich spart aus Angst vor der Staatspleite

In Frankreich wächst die Angst, in den Strudel der Schuldenkrise zu geraten. Die Regierung wirbt mit drastischen Worten für ihren Sparkurs.

Mit dramatischen Worten hat Frankreichs Premierminister François Fillon sein Land auf einen drastischen Sparkurs eingestimmt. „Das Wort Pleite ist nicht länger abstrakt“, warnte er angesichts des schwachen Wirtschaftswachstums Frankreichs und der Ausweitung der Euro-Krise. „Unser Land darf nicht eines Tages zu einer Politik verurteilt werden, die von anderen bestimmt wird.“

Italien:

[18:30] Weil sie die Bonds nicht mehr losbekommen: Italien sagt überraschend nächste Bond-Auktion ab

[17:00] Falls noch Gold vorhanden ist: Italien soll sich mit Goldverkauf selbst retten

[7:00] Die "Götter" zu Italien: Goldman's Roadmap For Europe - The Next Steps

Griechenland:

[17:15] Unter den Menschen machen sich Hoffnungslosigkeit und Resignation breit: Wie eine Decke aus Blei


Neu 2011-11-06:

Griechenland:

[21:00] Weg ist er: And G-Pap Is Gone..., Regierungskrise: Griechischer „Poker auf der Titanic “


Neu 2011-11-05:

Andere Staaten/Themen:

[21:00] Alles hoffnungslos überschuldet: Europe. Is. Finished.

[14:15] Kann die Botschaften nicht mehr finanzieren: Portugal lässt seine Leute darben

Frankreich:

[10:30] FR wird auch zum PIG: Französische Risikoaufschläge auf Zehn-Jahres-Hoch

Italien:

[13:30] Die EU-Sparkommissare kommen: Eurozone bereitet sich auf Notfall Italien vor, Italy Threatened with Troika Surveillance; Merkozy Sends Inspectors to Italy to Verify the Italian Books; Berlusconi Under Intense Pressure to Resign

Griechenland:

[16:45] Die Ursachen des Desasters: Mein Leben mit den Papandreous


Neu 2011-11-04:

Frankreich:

[7:15] Sarko-Land ist unreformierbar: Frankreichs knappe Kassen

Italien:

[19:15] Man verwendet also schon das Wort "Insolvenz": Italien-Insolvenz bedroht den Euro

[7:30] Eindeutig schwere Rezession: Italien mit schwächsten PKW-Neuzulassungen seit Oktober 1995

Spanien:

[7:15] Die Depression verstärkt sich: Spanien immer deutlicher im Griechenlandstyle


Neu 2011-11-03:

Italien:

[23:45] Der spart sicher nicht: Berlusconi kommt „mit leeren Händen“ zu G 20-Gipfel

Nachdem die EU das Griechen-Problem vorübergehend vom Tisch hat, kommt schon der nächste Kandidat zum Rapport: Italien hat seit dem EU-Gipfel keinen Finger gerührt, die italienischen Staatsanleihen nähern sich unaufhaltsam der nächsten Schallmauer.

Dazu hat er ja Maro Draghi als EZB-Chef. Erst wenn der Euro crasht, wird er etwas tun.

Griechenland:

[23:45] Die griechischen Eliten treibt vor allem die Angst, vom Volk als ganze Klasse hinweggefegt zu werden: Athen: Das Schauspiel von der Selbstdemontage der Demokratie


Neu 2011-11-02:

Andere Staaten/Themen:

[19:30] Raus mit allen schlechten Staaten: „Am Ende bricht alles zusammen“


Neu 2011-11-01:

Italien:

[10:45] EU-Diktate und roter Terror: Italy, Europe, and Red Brigade terror

Italy’s labour minister Maurizio Sacconi has just warned that a rushed shake-up of the labour market – as demanded by the EU – risks setting off a fresh cycle of terrorism in the country.

The EU has woven itself into this drama by presenting Italy with an ultimatum last week, giving the country barely 48 hours to commit to very specific and radical reforms.

It is in effect taking sides in an intensely polarized debate within Italy, intruding in the most sensitive matters of how society organizes itself. It is demanding ideological changes – in this case in favour of employers, and against unions – as a condition for further action to shore up Italy’s bond markets.

Are such changes to be decided by Italy’s elected parliament by proper process, or be pushed through by foreign dictate when the country is on its knees? “Political ownership” is of critical importance. The EU is crossing lines everywhere, forgetting that it remains no more than a treaty organization of sovereign states. Democratic accountability is breaking down.


Neu 2011-10-31:

Frankreich:

[21:15] Credit Crunch: Frankreichs Banken drosseln Kreditgeschäft

Italien: 

[19:45] Italien als Totengräber des Euro: Der Schwur ist nicht mehr fernread!


Neu 2011-10-30:

Andere Staaten/Themen:

[13:00] Dann, wenn die wirkliche Depression kommt: Wohlstandsverlust: In Eurozone drohen Revolten

Italien:

[13:30] So "spart" Italien: Italian government buys 19 Maserati supercars despite austerity cuts


Neu 2011-10-29:

Andere Staaten/Themen:

[18:30] War zu erwarten: Auch steht Portugal vor einem Schuldenschnitt

Spanien:

[19:00] Wird auch nicht besser: Spanien: knapp 5 Millionen Arbeitslose

Griechenland:

[18:15] Da es real keine Polizei mehr gibt: Griechenland: Kriminelle immer unverschämter

Dieser Staat ist voll im Zusammenbruch, da er seine wichtigste Aufgabe vernachlässigt - die Sicherheit.
 

[15.15] Wie könnte es anders sein: Versicherer werden Griechenland-Abschreibungen auf Kunden abwälzen

[15:00] Athen kehrt vom Sparkurs ab: Griechenland steht schlechter da als vor der Krise


Neu 2011-10-28:

Andere Staaten/Themen:

[16:30] Leserkommentar-DE - Nationalismus ist der Joker der Elite, wenn nichts mehr läuft

So ist es immer, solange der Alkohol auf der Party läuft, solange bleiben Differenzen überwunden. Sobald jedoch niemand da ist, der die Zeche zahlt, kommen die Differenzen wieder rauf. Der Franzmann ärgert sich nur deshalb, weil er nun keine Party auf Kosten Deutschlands betreiben kann. Nationalismus ist der Joker der Elite, wenn nichts mehr läuft. Es ist die Karte, das Dummvolk hinter sich zu versammeln. Das Dummvolk hat nichts außer Nationalstolz. Jeder bettelnde Primitivling hat dieses und wartet nur auf jemanden, der diese Karte zieht, damit er sich ihm anschließen kann.
Kurz gesagt, es ist der letzte Trumpf der Elite, bevor der Mob ihn aufknüpft. Es ist die Lebensversicherung der Elite.
Auch Merkel wird diesen Joker bald ziehen. Dieser Joker sagt nämlich, das Ausland ist an dem Desaster schuld !

Damit zerstört die Elite dann selbst ihr vormaliges Heiligtum EU. Die politischen Grenzen von Euro-Rettung und EU-Diktatur werden gerade erreicht.

Frankreich:

[7:30] Sie werden aber nicht: Franzosen müssen Gürtel enger schnallen

Nach dem Euro-Gipfel hat Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sein Land auf weitere Einsparungen in Milliardenhöhe eingestimmt. Um das Staatsdefizit zu senken, seien Einsparungen von sechs bis acht Milliarden Euro notwendig, sagte der Staatschef am Donnerstagabend in einem TV-Interview. Frankreich müsse sich darauf konzentrieren, den Schuldenberg abzubauen und das Haushaltsloch zu stopfen. „Das Problem sind nicht die Ratingagenturen. Wir geben zuviel aus. Wir müssen mehr arbeiten“, fügte Sarkozy hinzu. Innerhalb von zehn Tagen soll bekannt gegeben werden, wo der Rotstift angesetzt wird.

Für die Euro-Rettung wirft Sarko hunderte Milliarden raus, diese sollen jetzt beim eigenen Volk eingespart werden. Es wird wildeste Proteste geben.

Griechenland:

[11:30] „Öffentliche Plage!" – Griechen pöbeln nach Euro-Gipfel: Wieder Nazi-Hetze gegen Angela Merkel in Athen

Hat jemand etwas anderes erwartet, nachdem GR unter totale EU-Kontrolle gestellt werden soll?


Neu 2011-10-27:

Frankreich:

[16:00] FRANZMÄNNER IM WAHN: "Ein Bankrott der Société Générale ist unmöglich"

ZEIT ONLINE: Bei der Société Générale machen griechische Staatsschulden zehn Prozent des Kernkapitals aus. Wie gefährdet ist die Bank?

Daniel: Es ist schwierig, darüber zu sprechen: Wenn Sie sagen, dass eine Bank Probleme hat, kreieren Sie selbst Probleme. Trotzdem: Es ist offensichtlich, dass die Bank in der schlechtesten Situation die Société Générale ist. Aber auch sie ist weit von einer Pleite entfernt. Wissen Sie, diese Bank ist eine Institution, sie besteht seit Ende des 19. Jahrhunderts. Für Viele ist sie ein Symbol. Ein Bankrott der Société Générale ist unmöglich.

Italien:

[20:00] DIE SIND ALLE HOFFNUNGSLOS ZERSTRITTEN - DIE EU HAUTS BALD AUSEINANDER: Krise: Italien schiebt Schuld auf Frankreich

Italiens Außenminister Franco Frattini: „Italien ist nicht Teil des Problems in der Eurozone". Änderung der EU-Verträge abgelehnt. Kritik an Sarkozy. „Ich weigere mich, Italien als Teil des Problems zu sehen, wo doch Frankreich am Zug wäre, das Problem der griechischen Anleihen in den französischen Banken zu lösen".

[12:00] Italien legt EU keinen konkreten Sparplan vor: Berlusconi setzt auf Versprechen und Umarmungen

Berlusconi setzt auf Versprechen und Umarmungen
Die Sparforderungen der EU hat Italiens Ministerpräsident Berlusconi beim Gipfel mit einem Brief voller Herzlichkeiten beantwortet. Statt konkreter Sparzusagen enthielt das Schreiben nur vage Ankündigungen. Die Reaktionen im eigenen Land fielen vernichtend aus.

War doch zu erwarten, oder? Diese "Euro-Rettung" zerfällt in wenigen Tagen wieder. Dann ist es eben in einer Woche schon aus, nicht schon diese Woche.

[18:00] Kein Wunder: Italiener spotten über Berlusconis Wunder-Sparplan

Griechenland:

[19:45] Reallohnsteigerungen, einer der Gründe für die Griechen-Pleite: Griechen mit größtem Plus der EU-Staaten


Neu 2011-10-26:

Andere Staaten/Themen:

[6:15] Sie wollen nicht europäische Faulheit bezahlen: China: Europäer sind „zu faul und zu träge“, um die Krise zu meistern

Mit einer ähnlichen Botschaft für Europa meldete sich jetzt Jin Liqun, Vorstandsvorsitzender der Chinesischen Investment Gesellschaft CIC: „Europa fehlt nicht wirklich das Geld. Es muss sich seiner Situation bewusst werden und erkennen, dass seine Probleme gelöst werden können. Die Wurzel des Problems ist das überforderte Sozialsystem, das seit dem Zweiten Weltkrieg in Europa aufgebaut wurde. Das Arbeitsrecht begünstigt Faulheit und Trägheit. Die Menschen müssen etwas härter und länger arbeiten und sie sollten innovativer sein. Wir (die Chinesen) arbeiten wie verrückt.“

Italien:

[21:45] Die Italiener sparen wirklich nicht jetzt: Italy Concedes To Full Blown Austerity: To Raise Retirement Age From 65 To 67 By 2026

[11:45] Noch 2011: Gerücht über Berlusconi-Rücktritt

Bossi habe diese Vereinbarung mit Berlusconi in einem nächtlichen Gespräch vor dem EU-Gipfel getroffen, auf dem Brüssel von dem hoch verschuldeten Italien schriftliche Zusagen über Sanierungen erhalten wollte. Der Chef der populistischen Lega Nord habe als Gegenleistung in dem Pakt widerstrebend einer Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre zugestimmt, lehne eine Erhöhung der Dienstaltersjahre bis zur Pensionierung jedoch weiterhin ab, heißt es. Man erspare ihm die "Blamage", in Brüssel mit leeren Händen anzukommen, soll Berlusconi gesagt haben. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht.

Griechenland:

Ist realistischer: Marc Faber: Greece is bankrupt & bond investors should have to take losses of 90 percent on their holdings


Neu 2011-10-25:

Andere Staaten/Themen:

[12:30] UK: Das Referendum und damit der Austritt kommt sicher: Umfrage: Jeder zweite Brite ist für den EU-Austritt

Heute ist eine Abstimmung im Parlament noch dagegen ausgegangen. Aber Cameron hat sich ein blaues Auge geholt.

Frankreich:

[21:15] FRANKREICHS KRIEGSDROHUNG: Was wirklich im Moment in Europa passiertmust read!

Kommen wir noch einmal auf Frankreich und seine verzweifelte Ausgangslage zurück.
Was macht man in einer verzweifelten Ausgangslage? Man droht.
So konnte man auch von Kriegsdrohungen gegen Deutschland bereits letzte Woche lesen.

Doch wie und was ist genau abgelaufen?

Folgendes soll sich genau so zugetragen haben:

Frankreich soll Deutschland zugesichert haben, Schutz unter den nuklearen Schutzschirm Frankreichs zu bieten, für unkonventionellen Schutz von ganz Deutschland. Im Gegenzug für schnelle und unkonventionelle Finanzhilfe Deutschlands.

Das war natürlich auch eine versteckte Drohung Frankreichs.

Die Antwort von Deutschland war ein Schock der Sonderklasse für Sarkozy und sein Land:

"Warum sollten wir Euren Schutzschirm brauchen, wenn wir schon den russischen haben!"
Offenbar war Deutschland gar nicht untätig, wie viele glauben. Um aus der Erpressung der Westmächte herauszukommen. Die ja Deutschland im Euro halten wollen, braucht Deutschland die Russen.
Es geht nicht anders, strategisch.
Es gibt einige Blogs, die unsere Bundeskanzlerin IM Merkel nennen, in Anlehnung an die Stasi, als inoffizielle Mitarbeiterin Moskaus bezeichnen. Das ist sicherlich völlig überzeichnet. Aber ein gutes Verhältnis zu Russland, ist angesichts der aktuellen Lage bestimmt kein Nachteil.
Und das sage ich, als jemand der im kalten Krieg groß geworden ist- im Westen.

Sie haben sich vielleicht schon gewundert.
Die Drohkulisse Frankreichs und des Westens ist in sich zusammen gebrochen.
Frankreich weiß jetzt, dass eine Angriffsdrohung gegen Deutschland, gleichzeitig auf Russland zielt.
Übrigens sagt man sich, dass die französischen Missiles nur bis Deutschland reichen sollen. Ganz anders als die russischen.

Italien:

[14:00] Kapitalflucht: Anleger kehren Italien den Rücken

Griechenland:

[6:30] Jetzt totaler Bank Run: Hier plündern die Griechen ihre Konten

Aber das Problem betrifft längst nicht nur Reiche. Die Leiterin einer Athener Bankfiliale Tanja Papadopoulos (38, Name geändert) zu BILD: „Immer mehr Griechen, die noch etwas Geld haben, holen es von der Bank. In meiner Filiale gibt es insgesamt 5000 Kunden, 2500 davon haben ihr Geld entweder ins Ausland transferiert oder horten es zu Hause. Es gibt Fälle, wo Leute mit 300 000 Euro in der Tasche die Bank verlassen. Wenn es so weitergeht, ist schon bald kein Geld mehr da.“

Papadopoulos kennt verrückte Geld-Verstecke von Kunden, die ihr Erspartes abgeholt haben: „Einer hat einen Fisch ausgenommen, dort Geld reingesteckt und den Fisch wieder eingefroren. Andere mauern es in Wände ein, verstecken es in Schränken oder vergraben ihr Geld im Garten.“ Sie bekommt an manchen Tagen bis spät abends Anrufe von Griechen, die ihr Geld sofort abholen wollen. Sie sagt: „Es ist schlimm, dass nur noch so wenige dem Land vertrauen. Wie soll Griechenland funktionieren, wenn die Menschen ihr ganzes Geld von den Banken abholen?“


Neu 2011-10-24:

Andere Staaten/Themen:

[10:30] CZ: Der Einzige ohne Korruptionsverdacht: Tschechien: Der "Fürst" als Präsident?

Außenminister Karel Schwarzenberg will für das höchste Amt des Landes kandidieren. Beliebt ist er besonders unter Jüngeren, weil er anders als der Rest der politischen Elite frei von jedem Korruptionsverdacht ist.

Griechenland:

[14:00] Ist das jetzt das GR_Ende? Griechische Bankwerte brechen so stark ein wie nie


Neu 2011-10-23:

Andere Staaten/Themen:

[12:45] Wie denn anders? Portugal folgt Griechenland

Griechenland:

[12:45] Der Troika-Bericht: Greece: Debt Sustainability Analysis

[10:00] Zerohedge: Revised Troika Forecast Sees Total Greek Debt-To-GDP Peaking At 186%: Here Is What Happens Next

[12:45] Hoffnungslos: Aus dem geheimen Troika-Papier: Griechenland kommt an der Pleite nicht mehr vorbei, Neuer Schuldenschnitt wird Griechenland nicht retten


Neu 2011-10-22:

Andere Staaten/Themen:

Frankreich:

[9:30] Wegen der Griechen-Bonds: Französische Börsenaufsicht alarmiert Banken

Sarkozy hat den französischen Banken 2010 den Verkauf des Griechenmists verboten. Jetzt sieht man das Resultat.

Griechenland:

Noch eine Summe: Griechen-Retter müssen 252 Milliarden Euro auftreiben

[9:30] ES BRICHT SEHR BALD EH ALLES ZUSAMMEN: Troika sieht Griechenland nicht vor 2021 am Kapitalmarkt

[8:30] Bis zu 444 Mrd Euro im Gespräch: Griechenland-Hilfe reicht nicht


Neu 2011-10-21:

Andere Staaten/Themen:

[10:00] PT: so ist es eben, wenn gespart werden muss: Portugals Wirtschaft bricht dramatisch ein

Portugal spart und spart und spart: Feiertage sollen gestrichen, die Mehrwertsteuer angehoben und die Arbeitszeit verlängert werden. Doch die Wirtschaft rutscht weiter ab. Die Regierung musste ihre Wachstumsprognose bereits weiter nach unten korrigieren. In der Bevölkerung regt sich Widerstand. Eine "Kampfwoche" der Gewerkschaften droht.

[9:45] UK: eine Volksabstimmung zum EU-Austritt rückt näher: Ihr rettet den Euro - wir retten uns


Neu 2011-10-20:

Andere Staaten/Themen:

[13:15] Obwohl noch gar nicht richtig gespart wird: Großbritanniens Arbeitslosenquote am Explodieren

Italien:

Kapitalflucht aus Italien: Italian Bonds Plunging: ECB Intervention Imminent

Spanien:

[19:00] Sie haben es sicher verdient: Moody's stuft viele spanische Regionen herunter

Griechenland:

[17:45] Jetzt regieren die Prügel: Ein Toter bei schweren Straßenschlachten in Athen

[12:45] Irrsinn - die unlimitierte Kreditkarte: Pleite-Griechen: Bürger als Laborratten der Banken

[12:15] Wegen Nicht-Sparens: IWF blockiert Auszahlung der Griechenland-Hilfe


Neu 2011-10-19:

Andere Staaten/Themen:

[20:00] Es hagelt Downgrades: Europa in der Schulden-Falle

Frankreich:

[20:15] Die Euro-Krise scheint mit voller Wucht auf Frankreich überzuspringen: Risikoaufschläge für Frankreich-Bonds auf 16-Jahres-Hoch

[20:45] Dein Werk, Giftzwerg: „Sarkozy ist auf ganzer Linie gescheitert“

Spanien:

[20:45] Wieder einige Sargnägel: Moody's stuft Spaniens Kreditwürdigkeit herab

Griechenland:

[20.15] Alles flüchtet in Panik: Griechen bunkern 200 Milliarden Euro

Renommierte griechische Zeitungen berichten, wie sogar Nonnen, Priester und Arbeitslose am Flughafen mit Koffern voller Euro erwischt wurden.


Neu 2011-10-18:

Frankreich:

Eitler Gockel (Wahl-) Kampf: Zwischen Frankreich und Deutschland gärt es

In Frankreich wächst das Misstrauen gegen die Regierung Merkel. Sarkozy steht innenpolitisch unter Druck, die Rating-Agenturen drohen mit Herabstufung.

[8:45] Vorerst nur eine Warnung: Frankreich gerät ins Visier von Moody's

[10:00] Zerohedge: Deutsche Bank Warns France May Be Put On Downgrade Review Before Year End, Moody's Announces That France's Debt Metrics Have Deteriorated And Are Now The Weakest Of All Aaa-Rated Peers

Italien:

[21.00] Da geht es ordentlich zu: Ratingagentur stuft 24 italienische Banken herab

Griechenland:

[20:00] Roland Berger als "letzte Rettung"? lächerlich: DIESER Deutsche will Pleite-Griechen retten

[9:45] Hilflose Regierung: Athen: Armee soll als Müllabfuhr eingesetzt werden


Neu 2011-10-17:

Griechenland:

[20:15] Beamtenentlassungen sollen beschlossen werden: «Es ist die kritischste Woche für Europa und Griechenland»

[17:15] Schon wieder Generalstreik: Streikwelle soll Griechenland lahmlegen

[12:30] Will sich Papandreou mit Hilfe fremder Truppen an der Macht halten? EuroGendFor in Griechenland gelandet?


Neu 2011-10-16:

Italien:

[21:30] Ein deutliches Kennzeichen für eine schrumpfende Wirtschaft: Italiener haben die Wahl – Ausland oder Hotel Mama

Egal ob Ingenieur oder Top-Wissenschaftler: In Italien gibt es oft nur befristete Jobs. Die Monatsgehälter liegen häufig bei 600 oder 700 Euro.


Neu 2011-10-15:

Andere Staaten/Themen:

[14:00] BE: Da kracht die belgische Kommunal-Holding: LeSoir, Übersetzung

Leider reicht der Background über diese Holding nicht aus, aber es dürfte ein Riesending sein und mit Dexia zu tun haben.

Frankreich:

[10:30] Schon lange: Frankreich lebt über seine Verhältnisse

Italien:

[19:00] Die Arroganz muss bei jedem Verlustbringer beteiligt sein: Allianz mit Milliarden in UniCredit verstrickt


Neu 2011-10-14:

Andere Staaten/Themen:

[17:15] Ist immer noch kein echtes Sparen: Portugiesen wehren sich gegen hartes Sparpaket

Sparen, bis es kracht: Um die Finanzmärkte zu beruhigen, hat die Regierung Portugals ein noch härteres Sparpaket verkündet. Doch die Bevölkerung begehrt auf: Die Gewerkschaften drohen mit einer "Kampfwoche". Und ein Bischof warnt bereits, es werde "Blut fließen".

"Echtes Sparen" würde bedeuten, die halben Beamten zu entlassen, die halben Rentner auch, etc. Kommt noch.  

Italien:

[19:15] Berlusconi tanzt mit Italien auf der "Titanic": Italien ist ein größeres Risiko als Griechenland

[18:15] "Besuch": After Goldman, Italian Protestors Besiege, Storm Headquarters Of Berlusconi's Fininvest, Italian Students Storm Milan Goldman Sachs Office

Griechenland:

[20:15] Eurogendfor wird auch nichts helfen: Foreign riot police now operating in Greece


Neu 2011-10-13:

Andere Staaten/Themen:

[9:15] Drei Jahre nach dem Crash: Island nach dem Crash


Neu 2011-10-12:

Andere Staaten/Themen:

[13:45] Leserzuschrift - Norwegen - Kaiser ohne Kleider und (Gold)Krone!

Heute schon ganz kraeftig gelacht? Nicht? Na dann mal hergehoert!

Das gesamte Norwegen hat aktuell noch 7 Barren Gold zu jeweils 12,67 Kilo sowie 3,5 Tonnen alte Goldmuenzen. Der Rest wurde u.a. 2004 auf dem Londoner Goldmarkt fuer stolze 420 Schrottdollar per Unze verschleudert!!!

Hier ist der Beweis: http://www.na24.no/article3210410.ece
 

[7:00] Die Slowakei sagt NEIN: Das ärmste Euro-Land sagt Nein zum Rettungsschirm, Europa hofft auf die zweite Chance von Bratislava

Schwerer Rückschlag für die Euro-Zone: Die Slowakei hat gegen die Ausweitung des Rettungsschirms gestimmt. Aber eine zweite Abstimmung soll folgen.

Das Durchschnitts-Einkommen in der Slowakei liege bei 800 Euro, die Durchschnittsrente bei nicht einmal 400 Euro. Die Slowaken hätten hart gespart – im Gegensatz zu den Griechen. Niemand könne deshalb den Slowaken erklären, dass sie vielfach höhere Einkommen und Renten in Griechenland oder woanders in der Eurozone stützen sollten. Das sei eine „perverse Solidarität“, die dem slowakischen Steuerzahler da abverlangt werde.

Frankreich:

[12:30] Die sind zu gross, um gerettet zu werden: Jetzt müssen wir auch noch die Franzosen retten!

Bei dem Treffen von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy soll es offiziell um die Lösung von Europas Schuldenkrise gegangen sein. Doch vornehmlich ging es um die Rettung französischer Banken und um die Verhinderung der Herabstufung von Frankreichs Bonität.

Vermutlich geht der kommenden Bankenkollaps von Frankreich aus.

Italien:

[21:30] Ministerpräsident Berlusconi muss abermals die Vertrauensfrage stellen. Seine Regierung verfehlte eine Mehrheit bei der Verabschiedung des Haushalts: Abstimmungsniederlage

Spanien:

[11:00] Der Spaltpilz wächst: Katalanen schimpfen auf "arbeitsscheue" Andalusier

Die katalanischen Nationalisten kritisieren die Beihilfe für Bauern im Süden. In Andalusien wird der Tadel als "elitär, klassenbezogen und fremdenfeindlich" gegeißelt.

Griechenland:

[16:30] Hat jemand behauptet, die Griechen würden sparen? Griechisches Haushaltsdefizit bei 15 Prozent


Neu 2011-10-11:

Andere Staaten/Themen:

[16:00] Etwas SK-Background: Slowakische Tugenden

[7:45] Zerohedge: Support Slovakia's Decision To Just Say No To The EFSF

Worried that Slovakia's Freedom and Solidarity party, which now holds Europe, and the endless bailout bonanza by the gonads, will sell out ahead of tomorrow's critical vote which may end the bailout blowout once and for all if Slovakia does not vote the EFSF through? Here is your chance to support SaS leader Richard Sulik

Spanien:

[21:00] Jetzt sind sie auch bald dran: S&P stuft zehn spanische Banken herab

Die Ratingagentur Standard & Poor's hat am Abend zehn spanischen Banken eine schlechtere Bonitätsnote verpasst. Darunter sind auch die größten spanischen Banken, Santander und BBVA. Beide hat S&P von der Note 'AA' auf 'AA-' gesenkt. Auch andere Banken seien in Gefahr, herabgestuft zu werden.

Griechenland:

[15:30] Nicht die Troika hat das entschieden, sondern die Politiker: Troika gibt grünes Licht: 8 Milliarden Euro für Griechenland!

[14:30] Total panische Euro-Hühner: Juncker nennt es beim Namen, Kein Schuldenerlass für Griechenland: Fekter schließt Möglichkeit dezidiert aus

Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker hält einen Schuldenschnitt Griechenlands für denkbar

Kranjec: "Der Euro wird überleben"

Fekter: "Die Wahrscheinlichkeit, dass Österreichs Haftungen nicht schlagend werden, sei "sehr groß"

Jetzt beginnen sie zu zittern, den sie könnten an ihre früheren Versprechungen erinnert werden, etwa diese:

Fekter: "Griechenlandhilfe kostet keinen Cent"
Die finanzielle Hilfe für Griechenland ist im Mittelpunkt einer Sitzung des Nationalrats gestanden. Das BZÖ verlangt einen sofortigen Stopp der Griechenlandhilfe, weil Österreichs Steuerzahler dieses Geld nie wiedersehen würden. Die Regierungsparteien haben die Griechenhilfe erwartungsgemäß verteidigt, laut Finanzministerin Maria Fekter von der ÖVP ist diese Hilfe sogar ein gutes Geschäft für Österreich.

Na wo ist das "gute Geschäft" mit der Griechenland-Hilfe? Nein, wir werden keinen Cent davon wiedersehen. Auch Juncker hat einen Schuldenschnitt ausgeschlossen - und jetzt? GLAUBT DIESEN POLITIKERN NICHT! Genausowenig wird der Euro überleben.

[19:15] Spiegel-Interview mit Juncker: Athen ist nicht pleiteLesen und Lachen!

Jean-Claude Juncker, luxemburgischer Premierminister und Chef der Euro-Gruppe, über Wege aus der Griechenland-Krise, seine Idee einer sanften Umschuldung und Notlügen in der internationalen Finanzpolitik

SPIEGEL: Herr Premierminister, Sie sind Christdemokrat und Katholik, deshalb wollen wir mit Ihnen über die Zehn Gebote sprechen.

Juncker: Ich ahne schon, worauf Sie hinauswollen.

SPIEGEL: Kennen Sie das achte Gebot?

Juncker: Sicherlich. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

SPIEGEL: Das nehmen Sie offenbar nicht ganz so ernst. Vor gut zwei Wochen haben Sie einen Bericht von SPIEGEL ONLINE über das Geheimtreffen einiger EU-Finanzminister zur Lage in Griechenland dementiert, obwohl in Luxemburg schon die Staatskarossen vorfuhren.

SPIEGEL: Wollen Sie damit sagen, dass man als Finanzminister im Zeitalter globaler Kapitalmärkte den Menschen nicht mehr die Wahrheit sagen darf?

Juncker: Ich habe auf Ihre Frage keine schlüsselfertige Antwort. Mein Hauptaugenmerk ist darauf gerichtet, die Menschen vor Nachteilen zu bewahren. Deshalb bin ich geradezu gezwungen, dafür zu sorgen, dass keine gefährlichen Gerüchte in Umlauf kommen. Wegen eines falschen Dementis renne ich jedenfalls nicht sofort zu meinem Beichtvater. Der liebe Gott versteht von den Finanzmärkten mehr als viele, die darüber schreiben.


Neu 2011-10-10:

Andere Staaten/Themen:

[11:15] DEXIA WURDE VOR 3 MONATEN ALS SICHERSTE EUROPÄISCHE BANK BEWERTET: Once Again, Because It Will Never Get Old, Here Are The Safest European Banks According To The Second Euro Stress Test

Und heute...

[14:15] Weitere Hintergründe zu Dexia: Wegen Dexia: Frankreichs Kommunen fehlen drei Milliarden Euro

[15:00] Lügen, Lügen, Lügen: Frankreich betrachtet Dexia als Einzelfall


Neu 2011-10-09:

Andere Staaten/Themen:

[11:15] Zum niederländischen ZB-Gold: Dutch Secretary of the Treasury answers questions about whereabouts of the Central Banks gold

-- The Dutch National Bank has not loaned gold since 2008 but has sold 1,100 of its 1,700 tonnes of gold since 1991.

-- The Dutch gold reserves are vaulted in New York, Ottawa, London, and Amsterdam, but the bank would not specify how much was at each place. So it may be fairly assumed that the Dutch gold vaulted in London and New York, what the Bundesbank famously calls "gold trading centers," has been made available for surreptitious gold market intervention to suppress the monetary metal's price.

Fast nichts mehr da, und das, was angeblich noch existiert ist in London, New York, etc. Real alles weg.

Griechenland:

[21:45] Leserzuschrift-CH - Mr. Eichelburg goes Greece

Anscheinend ist Ihr Name auch in Griechenland bekannt, zumindest werden Sie auf dieser Seite namentlich erwähnt! Wohl im Zusammenhang mit der Währungsreform!


Neu 2011-10-08:

Andere Staaten/Themen:

[10:30] DK: da kracht es auch bald: Jede dritte dänische Bank am Abgrund

Spanien:

[13:30] Die Mega-Bombe unter den PIIGS: Spain's Net Foreign Debt Exceeds One Trillion Euros for First Time; How does US, Italy, UK, Australia Compare?read!

As a result of these developments, Spain's foreign debt now accounts for 163% of GDP. Spain, thus, has become the second country in most major foreign debt of the world, behind only the U.S., as recently published McKinsey

Spain has 41% of the external debt of the US on an economy about 9% as big. Does anyone think that will be paid back? When?

Man sieht, dagegen sind sogar die USA oder Italien bei der Auslandsverschuldung noch harmlos. Und Spanien ist in einer Depression - viel schlimmer als bei Italien.

Wenn hier die Kapitalflucht beginnt, dann haut es alles zusammen. Besser gesagt, die 3 Billionen Auslandskapital kommen aus Spanien nie mehr zurück, müssen abgeschrieben werden.


Neu 2011-10-07:

Frankreich:

[13:30] Sarkozy will den ganzen EFSF für sich: Rezession: Frankreich will Staatsanleihen bei ESFS parken

Frankreich fordert, dass der EFSF zukünftig unbegrenzt Staatsanleihen eines bestimmten Landes aufkaufen darf. Der Grund sind nationale Eigeninteressen: Frankreichs Wirtschaft nähert sich einer Rezession und könnte der nächste Rettungskandidat sein.

Italien:

[12:45] UniCredit braucht Geld: Probleme in Italien belasten auch die Bank Austria

Italienischen Medienberichten zufolge braucht die Bank mindestens drei bis vier Mrd. Euro. Die Bank will auch dies weder bestätigen noch dementieren.


Neu 2011-10-06:

Andere Staaten/Themen:

[14:00] UK: Bank of England wirft die Notenpresse an

Die Zentralbank will mit dem Kauf von Wertpapieren 75 Mrd. Pfund in die Märkte pumpen. Die britische Währung fällt um ein Prozent.

Die brauchen keine Rettungsschirme, die drucken einfach Geld.
 

[11:30] BE: also läuft der Bank Run voll: Belgischer Staat garantiert für Dexia-Einlagen

In der Krise um die Dexia-Bank hat Belgiens amtierender Ministerpräsident Yves Leterme die Einlagen der Kunden als sicher bezeichnet. Leterme sagte am Donnerstag dem Radiosender RTL, der Staat garantiere den Fortbestand des belgischen Teils von Dexia.

Frankreich:

[11:30] Leserzuschrift-FR: Beziehung zu Gold und gesellschaftliche Verhaeltnisse in Frankreich: read!

Es ist nichtnur ,dass die Franzosen keinen Bezug mehr zu EM haben. Die ganz alte Generation allerdings schon. Ich denke noch mit leichtem Schamgefuehl daran, als ich vor 20 Jahren einen aelteren Franzosen meinen 333 Ring aus Deutschland zeigte und meinte er waere etwas wert. Erstens gabs kein 333 Gold in Frankreich,was man auch garnicht mehr als Gold bezeichnen kann und ich wurde das Erste mal ueber Gold etwas aufgeklaert. Der Mann hatte noch guten Bezug zu Gold auch wenn er ansonsten alls falsch machte. Er hat viele Mietwohnungen und paar Haeuser ,ist aber geschieden und Streit mit Frau und Kindern ,weswegen er schon verdammt wurde aermlich zu leben,da man ihn andauernd verklagte.

Heute kann fast Keiner etwas mit EM anfangen,sowie mit wahren Werten ,in einer Gesellschaft allgemein. Wahre Werte sind verpeont ,man haelt lieber die Hand auf und lebt als verworrene,abgehobene Kuenstlergesellschaft mit hundertprozentigen Multi -Kulti verstaendins und der Verinnerlichten Scheinwerte einer 68 zger Generation. Man lebt von der Hand in den Mund. Am Anfang des Monates wird konsumiert ohne Ende und ab Mitte des Monats wird der Sheck gezueckt, auch um im Supermarkt zu zahlen. Die Behoerden verlangen fast nur Scheck. Bargeld ist sogut wie abgeschafft.

Die "juengere" Generation ,so um die 50 bis 60 Jahre hat einen Hass teils auf Deutsche entwickelt,kurioserweise nicht die direkte Kriegsgeneration,die direkt betroffen war,aber da man gerne die Alleinschuld Deutschland unterstellt und von seinen Fehlern ablenkt, erzog man so die darauffolgende Generation, der man einimpfte ,dass alles Deutsche boese waere.

Ausserdem herrscht hier ein schlimmerer Sozialismus als in der Sowjetunion. Das heisst die Privatsphaere ist garnichtmehr geschuetzt. Saemtliche Behoerden schnueffeln Dich und Deine Familie aus und die netten Nachbarn helfen da gerne mit,dass du ja nicht uebergebuehr "reich" bist oder dich den gesellschaftserzieherischen Muell entziehen kannst. Daenemark und Schweden sind harmlos dagegen.

Wurzeln kennt der Franzose garnichtmehr. Er bezeichnet sich als Europaer und nur zum Nationalfeiertag oder um es den Deutschen zu zeigen,wird die "Grand Nation" betont. Ansonsten uebt man sich in uebertriebenen Menschenrechten und der Franzose laesst zu,dass man Einheimische schaebig behandelt (denunziert sich sogar gegenseitig) waehrend Asylanten bevorzugt werden und rechtliche Immunitaet haben,dagegen die Polizei schon hilflos und frustriert gegenuebersteht und das nichtnur in den Brandherden.

Die Scheidungsrate ist hier noch hoeher als in Deutschland und die alleinerziehenden Muetter,deren Kinder man mit 4 Monaten ( in der DDR war es ab 6 Monate) in Betreuung gibt, um sich zu "verselbststaendigen" sind groesstenteils psysisch krank und hochkratig depressiv. Die Selbstmordrate auch unter Maennern ist extrem hoch. Es gibt keinen Zusamenhalt mehr ,eher eine Denunziantengesellschaft.

Die Schulausbildung ist eine Katastrophe. Kinder ab 3 Jahren sind zwar teils bis 17 Uhr in der Schule,lernen aber nichts mehr ,da die Lehrer permanent streiken und dann der Unterrichtsstoff nicht vermittelt werden kann-zuviel Muell dabei und der Tag ist fuer die Kinder einfach zu lang um noch aufnahmefaehig zu sein,besonders das zusaetzlich noch Hausaufgaben dazu kommen.

Wenn Ulfkotte oder so schreiben,dass der IQ in Deutschland auf 90 abgesunken ist, dann tendiert er in Frankreich schon fast unter 80.

Natuerlich gibt es helle Franzosen, aber die muessen sich wegen der gesellschaftlichen Verhaeltnisse sehr bedeckt halten. Intelligenz ist hier verpoent. Nur der Status zaehlt und man ist absolut obrigkeitshoerig.

Italien:

[22:00] Damit bringt er sich um: Berlusconi will Internet zensurieren

[9:45] Dafür haben die Griechen offenbar doch noch Geld, oder? What? Greece To Buy 400 Tanks From The US


Neu 2011-10-05:

Frankreich:

[17:30] Leserzuschrift-FR - Arbeits und Lebensweise incl Streiks der Franzosen als Komödie aufbereitet:

Um einen Eindruck zu erlangen,wie Franzosen ansich zur Arbeit stehen und zu Streiks ( hier sind die Lehrer auch schon wieder am Streiken,kaum hatte das Schuljahr angefangen ging es los) kann man sich das Video einmal anschauen- besser ist es dazu franzoesisch zu verstehen,aber das Video hat auch bildhaft Aussagekraft

http://www.youtube.com/watch?v=RJXMjxY7IJY
In dem Fall sprechen zwei Stadtangestellte- also Menschen die auf dem normalen Arbeitsmarkt nicht unterkommen und so bei der Stadt angestellt werden-als Angestellte des Buergermeisters. Der Eine fing gerade den ersten Tag das "arbeiten" an. Natuerlich Alle in der Gewerkschaft.

Italien:

[7:15] So gut wie ein Todesurteil: Moody's stuft Italiens Bonität um drei Stufen herab

Die Ratingagentur Moody's stuft die Kreditwürdigkeit des hoch verschuldeten Italiens herunter. Die Bonitätswächter begründeten die Absenkung des Ratings um drei Stufen von „Aa2“ auf „A2“ mit wirtschaftlichen und ökonomischen Unsicherheiten.

Die Risiken für die italienische Wirtschaft seien gestiegen. Moody's warnte zudem vor weiteren Herabstufungen, indem die Agentur das Rating mit einem negativen Ausblick versah.

Spanien:

[14:15] Depression: Spanien: miese Autoverkäufe und schwache Einzelhandelsumsätze


Neu 2011-10-04:

Andere Staaten/Themen:

[18:15] Solange man die PIIGS füttert, werden sie nichts tun: Bilanz des Schreckens

Fast zwei Jahre nach Ausbruch der Eurokrise lassen überlebensnotwendige Reformen in den Problemländern immer noch auf sich warten, ja mehr noch, die Lage spitzt sich sogar zu.

Da hilft nur der Euro-Komplettbankrott.
 

[11:00] Slowakei kippt: Mehrheit für EFSF in der Slowakei

Der slowakische sozialdemokratische Oppositionsführer Robert Fico will den Euro-Hilfsfonds retten. Das Parlament werde die ESFS-Erweiterung genehmigen, sagte Fico im slowakischen Fernsehen. "Dank unserer Stimmen wird es den Eurozonen-Rettungsfonds geben."

Doch wenn sich die konservativ-liberale Koalition als unfähig erweisen sollte, sich in dieser Frage zu einigen, erwarte er von der christlich-demokratischen Ministerpräsidentin Iveta Radicová Neuwahlen oder wenigstens eine Regierungsumbildung. Fico änderte seine Haltung unter dem Druck der europäischen sozialdemokratischen Parteien, die ihn davor gewarnt hatten, den Euro-Hilfsfonds aus parteipolitischem Kalkül scheitern zu lassen.

Frankreich:

[13:45] Die Welle der "Bankenrettungen" beginnt: Frankreich und Belgien retten Dexia

Frankreich und Belgien haben angekündigt, die Finanzierung des angeschlagenen Finanzinstituts Dexia sicherzustellen. Zusammen mit den Zentralbanken würden sie zugleich alle notwendigen Schritte unternehmen, um die Kontoinhaber und Gläubiger der Bank zu schützen, teilten die Finanzminister der beiden Länder am Dienstag mit.

Dexia ist einer der größten ausländischen Besitzer von Staatsanleihen des hoch verschuldeten Griechenlands und außerdem umfangreich in den finanziell bedrängten Staaten Spanien, Portugal, Irland und Italien investiert – insgesamt mit 21 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal hatte die Bank auch deshalb einen Rekordnettoverlust von 4,03 Milliarden Euro verbucht.

Italien:

[14:00] EU-„Governance“: Geheimer Drohbrief der EZB an italienische Regierung jetzt veröffentlicht

Aber wenn man den Text liest, ist „Diktat“ eher noch eine Untertreibung. Er ist in Ton und Inhalt unverschämt. Der Corriere bezeichnet ihn als „sicherlich außerhalb des Rahmens der klassischen Zentralbankliturgie“ und „sehr scharf, an Zynismus grenzend“ abgefaßt. Trichet und Draghi fordern die „völlige Liberalisierung lokaler öffentlicher Dienstleistungen und professioneller Dienste“, vor allem durch „umfangreiche Privatisierungen“, Ersetzen von Tarifverträgen durch „Vereinbarungen auf Unternehmensebene“, Lockerung des Kündigungsschutzes, Anzielen eines 1%-Defizits 2012 durch Haushaltskürzungen im Umfang von 3% des Bruttoinlandsproduktes (BIP), Erhöhung des Rentenalters für Frauen in der Privatwirtschaft, „beträchtliche Senkung der Kosten für Staatsbedienstete..., notfalls durch Gehaltskürzungen“, Abschaffung von Provinzregierungen, Einführung einer Schuldenbremse in der Verfassung und „Leistungskataloge“ in Gesundheits-, Bildungs- und Justizwesen.

Dem Diktat kann man nur zustimmen, Italien braucht das. Nur wird es nicht umgesetzt werden, solange die EZB Italo-Bonds kauft. Normalerweise teilt der IWF solche Diktate aus. Ein überschuldeter Staat verliert einfach seine Souveränität.

Griechenland:

[15:00] Auch die Journalisten werden bestochen: Schreiben wie geschmiert

[14:30] Wird es aber nach dem Staatsbankrott: Papandreou: „Griechenland wird nicht Bangladesch werden“


Neu 2011-10-03:

Andere Staaten/Themen:

[19:30] Ein Blick hinter die Kulissen der slowakischen Politik: Slowakische Opposition nennt Preis für Euro-Rettung

Heftiges Gerangel in der Slowakei um die Euro-Rettung: Die linke Opposition will dem erweiterten Rettungsschirm eine Mehrheit verschaffen. Zu einem hohen Preis.

Italien:

[20:00] Warum Berlusconi immer noch an der Macht ist: Die erfolgreiche Selbstdemontage der Opposition

Griechenland:

[14:15] Noch nicht genug? Griechenland: Verschuldung 172,7 Prozent des BIP


Neu 2011-10-02:

Andere Staaten/Themen:

[14:15] Wer subventioniert wird, muss nicht sparen: Portugal verfehlt klar die Sparziele

Italien:

[17:00] Südtirol will sich von Italien abspalten: SVP will Italien Vollautonomie für Südtirol abkaufen

SVP-Vize will den drohenden italienischen Staatsbankrott nutzen und Rom die Vollautonomie "abkaufen". "Wir rechnen aus, was diese Dienste kosten, und legen auf zehn Jahre noch etwas drauf: Dann aber sind wir raus aus diesem Saftladen".

Spanien:

[9:45] Im ganzen Land stehen 800 000 neue Wohnungen leer: Spanische Endloskrise

Griechenland:

[15:45] DIE FEKTERIN HAT AUCH TODESSEHNSUCHT: Finanzministerin Maria Fekter ist zuversichtlich, dass Griechenland die Bedingungen für weitere Hilfskredite erfüllen wird


Neu 2011-10-01:

Andere Staaten/Themen:

Griechenland:

[19:15] Letzte Verzweifelungstat - Bettelgang nach Katar: Scheich soll Griechenland retten

Premierminister Papandreou verhandelt angeblich mit dem Emir von Katar. Griechenland befürchtet allerdings eine Prozesswelle gegen den geplanten Jobabbau – bis zu 30 000 Menschen könnten klagen.

[18:15] Das wird nichts mehr: Griechen und Troika uneins über Job-Abbau beim Staat

Am Sonntag will die Regierung ihre Pläne für den Personalabbau bei den Beratungen über den Haushalt 2012 finalisieren. Mit dem Troika-Bericht wird in zwei bis drei Wochen gerechnet.

SLOWAKISCHER FINANZMINISTER: FÜR INSOLVENZ WAPPNEN

Die Slowakei forderte die Euro-Zone auf, nicht die Augen vor der Möglichkeit einer griechischen Staatspleite zu verschließen.

Die Slowakei ist eines der vier Länder, die noch kein grünes Licht für die Ausweitung des vorläufigen Euro-Rettungsschirms EFSF gegeben haben. Die Zustimmung in dem osteuropäischen Land gilt wegen des heftigen Widerstands des kleinen Koalitionspartners SAS als unsicher. Regierungschefin Iveta Radicova will sich am Wochenende mit den Spitzen ihres Koalitionspartners treffen, um einen Kompromiss zu finden. Sie hatte am Freitag angekündigt, binnen zwei Wochen den erweiteten EFSF durch das Parlament zu bringen. Dort fehlt ihr dafür aber noch die Mehrheit. Die SAS zeigte sich entschlossen, bei ihrem Nein zu bleiben. "Wir werden geschlossen gegen den EFSF stimmen", sagte Parteichef Richard Sulik der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Der Rettungsschirm kann nur in Kraft treten, wenn er von allen 17 Euro-Staaten angenommen wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Neu 2011-09-30:

Andere Staaten/Themen:

[21:15] UK: sehr vernünftig: Briten heben Tempolimit an

Frankreich:

[21:45] Die Sarkozy-Partei zerbricht: Frankreich: Mit voller Kraft nach rechts

Italien:

[12:15] Hilft nichts: Die EZB rügt Italien scharf

EZB-Chef Trichet und sein designierter Nachfolger Drahgi rufen Italien in einem geheimen, an Ministerpräsident Berlusconi adressierten Brief zu energischen Sparschritten auf. Die Mailänder Tageszeitung «Corriere della Sera» hat den Brief veröffentlicht.

Bunga Bunga ist ja inzwischen Berlusconis Hauptjob, Sparen durchzusetzen wäre zu anstrengend und würde seine Potenz reduzieren. Hoffentlich sehen es die Finanzmärkte auch so.

Griechenland:

[13:15] Vollidioten in Panik: Griechenland plant die Jahrhundert-Anleihe

[15:15] Leserkommentar-DE:
zur Absicherung der Jahrhundert-Anleihe begiebt die EU dann die Jahrtausend-Anleihe und schwubs ist es wieder da: Das tausendjährige Reich. Mit Barroso als Führer im sozialistisch-kommunistischem Zwangsstaat. Auweia, muss das weh tun!


Neu 2011-09-29:

Andere Staaten/Themen:

[13:30] Wenn GR pleite geht: Banken fürchten Ansteckung Portugals und Spaniens

Italien:

[20:30] Ist sicher nur Show für die Bondaffen: Italien hofft auf Milliardeneinnahmen

[14:30] Ist vermutlich grossteils an die EZB gegangen: Italien platziert Anleihen im Wert von 7,9 Milliarden Euro zu höheren Zinsen


Neu 2011-09-28:

Andere Staaten/Themen:

[20:45] Kein Wunder: Goldman Sachs empfiehlt Wetten gegen Europa

[16:45] Gerüchte zum Drucken des Irischen Pfunds: The Guardian: Ireland Printing Its Old Currency, Just in Case

Ireland's central bank reportedly is printing Ireland's old currency in case the country leaves the eurozone. At least that's the rumor circulating in Dublin, notes Alan McQuaid, chief economist at Bloxham stockbrokers in that city.

Frankreich:

[16:30] Notverkäufe: Ausverkauf von Frankreichs Banken hat begonnen

[16:00] Aber es wird nicht wirklich sparen: Frankreich muss sparen

Griechenland:

[20:15] So ist das, wenn man den eigenen Wählern verspricht, dass jeder Cent zurückkommt: Österreich will Griechen-Pleite verhindern

Österreichs Finanzministerin Maria Fekter will Griechenland über einen längeren Zeitraum helfen. Ein Schuldenschnitt kommt für sie nicht in Frage - Österreich müsste sofort Milliarden zahlen.


Neu 2011-09-27:

Griechenland:

[15.15] Das Handelsblatt analysiert: Rückkehr zur Drachme kennt auch Gewinner

[15:00] Leserkommentar - Warum GR verachtet wird:

Herr Papandeou beschwert sich, warum GR verachtet wird? Vielleicht, weil es sich in den Euro gemogelt hat, nicht spart und weiter frech über seine Verhältnisse lebt?
Schauen wir mal, was ein griechischer Abgeordneter so bekommt :

1. Monatsgehalt von 6.100 €.
2. Pension nach 4 Jahren der parlamentarischen Dienst. Höhe der Rente pro Monat : 4.880 €.
3. Zur Teilnahme an Ausschüssen 250 Euro extra pro Stunde 4. Mitglieder der Provinz erhalten 1.000 € Zuschuss pro Monat für Miete in Athen.
5. Alle Mitglieder erhalten 1.500 € für ihren Büroorganisation. Zusatzgelder für Weihnachten, Ostern und Urlaub.
6. Eien größere Anzahl Flüge pro Jahr kostenlos, freie Fahrt auf Bahnen und Busse.
7. Luxusautos mit kostenlosem Kraftstoff mit 600 Euro pro Monat Beihilfe; Bodyguard.
8. Sie genießen völlige Immunität während ihrer Amtszeit.
9. Sie zahlen keine Steuern auf einen Teil des Gehalts oder Rente.
10. Anspruch auf zinslose Kredite.
11. Kostenlose Fitnessraum, Sauna, Kindergarten für ihre Kinder.
12. Freie Besichtigung der archäologischen und künstlerischen Sehenswürdigkeiten, Museen etc..
13. Mautfrei auf Autobahnen.

Die Liste stammt von einem Griechen (!) und geht sicher noch weiter, aber man bekommt einen Einblick, wie es da unten zugeht.


Neu 2011-09-26:

Andere Staaten/Themen:

[17:15] Ist üblich: Schuldenkrise bringt Europas Regierungen ins Wanken

Frankreich:

[18:00] Nach der verlorenen Senatswahl: Sarkozys Schuldenbremse nach dem Fanal vor dem Aus

Die Chancen auf eine zweite Amtszeit von Frankreichs Präsident Sarkozy schwinden nach dem Wahldesaster. Viele Reformen dürften an der sozialistischen Senatsmacht scheitern

Spanien:

[18:30] Neuwahlen am 20. November: Zapatero wirft das Handtuch


Neu 2011-09-25:

Andere Staaten/Themen:

[11:00] Island: Aufstand der Wikinger

Frankreich:

[21:30] Ein böses Omen für 2012: Sarkozy erlebt bei Senatswahl historische Niederlage

Spanien:

NYT: Spain’s Banking Mess

Griechenland:

[21:30] WIE AM ENDE DER DDR: EU will griechische Banken retten


Neu 2011-09-24:

Andere Staaten/Themen:

[20:30] Leserzuschrift-AT - Ungarn-Kredit-Konversion:

Nach Info eines Bankangestellten einer oesterreichischen Bank die in Ungarn bis zum Hals in der Franken-Kredit-Sch**** steckt, mal abgesehen davon ob Orbans Gesetze in Bruessel halten oder nicht, nuetzt dieser Verzweiflungsakt wieder nur den Privilegierten da der kleine Maxi mangels fehlender Kredite oder/und williger Banken gar nicht umschulden kann, bzw. wenn doch, diese aufgrund der hohen Forint-Zinsen nicht leistbar sind.


Neu 2011-09-23:

Andere Staaten/Themen:

[16:00] Das nächste PIG bekommt ein Downgrade: Moody's stuft Bonität Sloweniens und Madeiras ab

[15:45] Orban spürt schon den Gegenwind: Erste Bank droht Ungarn mit Investitionsstopp

Frankreich:

[15:00] Leserzuschrift-DE - jetzt ist die Systemkrise auch im "offiziellen" Frankreich angekommen:

Der Präsident der französischen Börsen- und Finanzaufsicht meinte heute:

"Situation très, très préoccupante", "risque de crise systémique", übersetzt:

"Eine sehr, sehr bedenkliche Situation", "Risiko einer Systemkrise"
und ausserdem:

"Il se trouve que l'Europe est l'épicentre de cette crise". "On n'est pas dans une situation meilleure qu'en 2008" übersetzt:

"Europa befindet sich im Epizentrum dieser Krise", "Wir sind in keiner besseren (von mir: also schlechteren) Situation als 2008"

http://www.boursorama.com/actualites/situation-tres-tres-preoccupante-risque-de-crise-systemique-estime-jean-pierre-jouyet-a3080cb08c347328ba72c3334284f0cc

Da muss es wirklich schlimm stehen, dass er soetwas sagt. Will er seinen Hintern für den Fall absichern, dass es kracht?


Neu 2011-09-22:

Andere Staaten/Themen:

[10.15] 7800 Mrd. Euro insgesamt: froschgrafik: Staatsschulden der Euroländer - Bankrott des Sozialstaats

Frankreich:

[16:15] Leserzuschrift-DE - La Grande Nation:

"Das Brennende Paris ist der Startschuss des geistigen Epochenwandels und das Ende des falschen Weges, welcher mit der franz. Revolution begangen wurde." (Die Schweiz ist den richtigen Weg gegangen.)

Hierbei darf auch nicht vergessen werden, das die Franzosen ganz andere Strukturelle Probleme haben. Als ehemalige Kolonialmacht hat Frankreich Millionen von Afrikanern aufgenommen, welche in nur zwei Dekaden die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Das ehemalige Kolonialreich hat sehr viele Verpflichtungen außerhalb Europas, wie zum Beispiel die Stabilisierung von West- und Zentralafrikas (auch Währungspolitisch im Sinne des CFA ( http://de.wikipedia.org/wiki/CFA-Franc-Zone [Hauptgrund für Frankreichs Intervention in Libyen, Gaddafis neue Währung hatte auf einen Schlag Frankreichs Kolonial-Finanzsystem gesprengt]). Dann gibt es die ganzen unrentablen kleinen Inseln im Pazifik, Indischen Ozean oder der Karibik (wo es fast an jedem Strand eine Telefonzelle hat!!!). Die Franzosen gehen schon mit 62 Jahren in Rente!!! Kinder haben die Ursprünglichen Franzosen auch kaum, die Integrationsproblematik ist bekannt, nämlich 1000-mal schlimmer als bei uns und das will was heißen. Frankreich hat sich auf den deutschen Reparationszahlungen sauber ausgeruht und es sich gut gehen lassen. Während wir unsere Sprache nicht pflegen (leider) und dem Englischen den Vortritt lassen (Uni/Management/Politik), sperren sich die Franzosen vor dem "neuen Latein" wie der Teufel vor dem Weihwasser, das führt natürlich zu hohen Transaktionskosten im Internationalen Handel. Frankreichs Industrie hat immer gut von dem etwas schwächeren Franc profitieren können...dazu kommt der Reformstau... Die Franzosen sind eigentlich schon seit Jahren kaputt... das sieht man schön an Stadt Marseille... da ging es eigentlich, seit dem ich diese Stadt kenne (seit 1979) immer nur Schritt für Schritt Berg ab.

“Wenn Frankreich überleben will, muss es Paris loswerden, ansonsten verkommt es zum Vorhof der Ille ´d France (Paris) und zum Hinterhof der Cote ´de Azur.”

Die Franzosen haben sich seit 1918 von den Deutschen Alimentieren lassen (abgesehen von einer kurzen Zahlungsunwilligkeit von ca. 13 Jahren). Frankreich ist schon lange, lange Pleite, denn das “Raubgeld” haben sie (die Pariser, nicht die Franzosen) in irrwitzige Prestige Projekte gesteckt, welche sie sich seit De Gaulle eigentlich nicht mehr hätten leisten können (zB.: Telefonzellen an Stränden , Flugzeugträger, Fremden Legion, Indo-China-Krieg, "Integration" von Millionen Afrikanern im Namen der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit). Nicht Frankreich geht pleite, weil es schon bereits ist, sondern den Deutschen geht der "Saft" aus, die Deutschen sind ausgelutscht, abgesaugt, bis aufs letzte Hemd verpfändet....wir wissen es nur noch nicht....aber keine Sorge das erfahren wir wahrscheinlich noch dieses Jahr....

Metternich

Gerade gehen die französischen Banken unter und damit der falsche Schein von Grösse.
 

[10:30] Leserzuschrift-AT - Paris: Immobilienpreise im Rückwärtsgang:

http://www.lefigaro.fr/immobilier/2011/09/08/05002-20110908ARTFIG00488-immobilier-un-retournement-de-tendance-n-est-pas-exclu.php

Seit Sommer 2011 beginnen die Preise der Immobilien in Paris zu bröckeln.

Der Preisverfall hält sich zwar einstweilen noch in Grenzen (-1,2%), bis Ende des Jahres
gehen die Fachleute von einem Preisverfall von 1-3% aus.

Ab 01.02.2012 wird in Frankreich eine Steuer auf Immobilien eingeführt.

Auch diese Bubble muss einmal platzen.
 

[8:30] Sarko, der Schmutzige: Schmiergeldaffäre droht Sarkozy einzuholen

Italien:

[12:30] ZUSAMMENBRUCH BALD: Italiens Wirtschaft am Boden

Griechenland:

[18:00] FTD: Lasst die nutzlose Troika zu Hause!

[7:00] Warum nur so wenige? Athen entlässt 30 000 Beamte, Griechenland beschließt radikale Sparmaßnahmen

Renten werden gekürzt, 30.000 Beamte entlassen: Die griechische Regierung hat ein hartes Sparprogramm verkündet. Den Griechen geht es an die Existenz.


Neu 2011-09-21:

Andere Staaten/Themen:

"Von uns bekommt Europa kein Geld": Brazil Says Europe Must 'Save Itself'

Frankreich:

[10:00] Leserzuschrift-FR - neue Notstandsgesetze in Frankreich:

In Frankreich, als die meisten Franzose am Strand lagen, wurde diesen Sommer mehrere Gesetze gewaehlt die ahnen lassen das die Fuhrung Frankreichs nicht mehr an seine Rettung glaubt.

Erlaubniss der Polizei und der Armee mit echten Kugel auf Demonstranten in Notwehr zu schiessen:
http://www.legifrance.gouv.fr/affichTexte.do;jsessionid=?cidTexte=JORFTEXT000024287129&dateTexte&oldAction=rechJO&categorieLien=id

Gesetz zu Mobilisierung der Reservisten (Zivil und Militaer) im Fall von..... Aufstaende :
http://www.senat.fr/petite-loi-ameli/2010-2011/758.html
http://www.service-public.fr/actualites/002003.html

Verbot ab 01/09/11 Anonym Gold zu kaufen ueber 450 € so wird die zukunftige Beschlagnahmung vereinfacht

http://www.legifrance.gouv.fr/affichCodeArticle.do?idArticle=LEGIARTI000020861826&cidTexte=LEGITEXT000006072026

Ein Gesetz wurde gewaehlt von 11 Abgeordnete (alle andere waren abwesen) fuer der Biometrische Pass :
http://www.senat.fr/rap/l10-432/l10-4323.html
http://www.latribune.fr/actualites/20110711trib000635468/une-carte-d-identite-biometrique-tres-controversee.html

Italien:

[16:00] Nur um weiter finanziert zu werden: Italiens Sparpaket: Schlecht für die Wirtschaft und nur bedingt glaubwürdig

Griechenland:

[17:30] Die Angst geht um: Griechen fürchten Totalabsturz durch Hardcore-Sparplan, Griechenland plant "nie dagewesene Sparmaßnahmen"


Neu 2011-09-20:

Andere Staaten/Themen:

[20:15] Wieder eine PIG-Regierung fällt: Slowenische Regierung von Parlament abgewählt

Frankreich:

[20:00] Krisenangst in Frankreich: "Cocktail für eine anhaltende Depression"


Neu 2011-09-19:

Andere Staaten/Themen:

[18:00] Orban, der Illusionist: Ungarn: Regierung will "Ära der Banker" beenden

Premier Orban übt massive Kritik an den Banken: Sie hätten Europa ruiniert. Private Bankkunden seien bei Franken-Krediten "ausgetrickst" worden.

[9:15] Ob die Niederländer eine Antwort darauf bekommen? The Dutch Ask Their Central Bank: "Where Is Our Gold?"

Der Einzeiler: Die Zentralbank wird sie ohnehin anlügen. Aber ich sage euch jetzt ehrlich wo es ist: bei uns - im Privatbesitz und zwar weltweit.

Italien:

[18:30] Falls noch jemand zum Lachen über ihn Zumute ist: Die Berlusconi-Protokolle

Griechenland:

[14:00] Auf Biegen und Brechen: Griechenland: Was als nächstes passiert, Der "geheime" neue Forderungskatalog der Troika

- 120.000 Beamte sofort zu entlassen (Einsparvolumen: 2,5 Milliarden jährlich)
- 50.000 weitere zunächst "auf Reserve" zu setzen (d.h. vom Dienst frei zu stellen bei 60 Prozent der Bezüge - und dann nach einem Jahr zu entlassen)
- 30 Prozent Kürzung aller Renten von Pensionären "priveligierter" Betriebe wie die Telefongesellschaft OTE, die Elektrizitätsgesellschaft DEI und andere Staatsbetrieben
- Erhöhung der Steuer auf Tabak und Alkohol
- Angleichung der Steuer von Heizöl und Diesel (d.h. Heizölpreis ab sofort dann ca. 1,60 Euro/l)
- Reduzierung der Ausgaben im Gesundheitswesen
- Sofortige Schließung von 150 Staatsbetrieben (deren Schließung bereits diskutiert wurde) sowie jetzt neu 60 weiterer Betriebe
- Erhöhung der Strafen für Schwarzbauten

Offenbar ist der Widerstand in der PASOK (also der Regierungspartei) zu groß geworden. Laut Protothema gibt es in der Partei und sogar unter Regierungsmitgliedern Stimmen die sagen, weitere Austeritätsmaßnahmen seien nicht mehr tragbar. Die Lage in der Bevölkerung sei "zu explosiv" geworden. Einige sprechen nun sogar davon, dass es besser sei, Neuwahlen durchzuführen.


Neu 2011-09-18:

Andere Staaten/Themen:

[19:30] Wer wessen Schulden hält: Interactive Infographic Of The Doomed European Financial System

[15:15] "Die Russen kommen": Lettland: Ethnische Russen gewinnen Parlamentswahl

Der Ausgang der vorgezogenen Parlamentswahl in Lettland kommt einem politischen Erdbeben gleich: Zwei Jahrzehnte nach der Unabhängigkeit des Landes von der Sowjetunion ist erstmals eine von ethnischen Russen dominierte Partei stärkste Kraft im Parlament geworden. Das vom Rigaer Bürgermeister Nils Usakovs angeführte "Harmoniezentrum" kam bei der Wahl am Samstag auf 28,43 Prozent der Stimmen oder 31 der 100 Mandate. Die rechtsliberale "Einheit" von Premier Valdis Dombrovskis landete mit 18,82 Prozent (20 Mandate) nur auf dem dritten Rang, hinter der kürzlich gegründeten "Reformpartei" von Ex-Präsident Valdis Zatlers mit 20,81 Prozent (22 Mandate).

Es ist nicht so, dass Russland jetzt Lettland zurückholen möchte, die meisten Parteien sind einfach korrupt und werden vielfach von Oligarchen kontrolliert. Aber der russische Einfluss wird sicher stärker werden.
 

[9:00] Dagegen sind die finnischen Wünsche vermutlich nur Peanuts: China: Hilfe für Europa nur mit Sicherheiten

China rettet keine Pleitestaaten.


Neu 2011-09-17:

Andere Staaten/Themen:

[21:00] Kein Boom, Depression: Trotz boomender Wirtschaft verarmen die Iren

Frankreich:

[20:30] Negative Berichte über diese Bank sollen verboten werden: BNP Paribas: Frankreich übt Druck auf Kritiker aus

Das ist ein sicheres Zeichen, dass die Bank im Untergang ist. Man weiss sich nicht mehr anderes zu helfen. Nur, wirken solche "Verbote" nicht im Ausland, dort wo die Finanzzentren sind.

Griechenland:

[21:30] TÜRKEN BEGINNEN IM SCHUTZ VON 3 FREGATTEN ÖL IM GRIECHISCHEN FESTLANDSSCHELF ZU BOHREN: Turkey Searches for Oil on Greek Continental Shelf

[10:30] Man lässt die Griechen pleite gehen, sagt es aber nicht offen: Die Euro-Zone rüstet sich für den Ernstfall


Neu 2011-09-16:

Andere Staaten/Themen:

[15.00] Leserkommentar - irische Immobilien:

Ich war im September 2007 auf Urlaub in Dublin. Seit dieser Zeit bin ich begeistert von Irland und seinen Leuten, die Mentalität ist einfach super, freundliche und gemütliche Leute (diese Gemütlichkeit wird Wien noch immer nach gesagt was ich nicht verstehen kann...) auf jeden fall habe ich des öfteren einen tollen Blick über ganz Dublin gehabt und mindestens 30 Baukräne zählen können. Mir wurde auch gesagt dass der Aufschwung durch die vielen Callcenter und soweit ich noch weis Computer-Chip-Produzenten (und natürlich Kredite was ich damals noch nicht wusste) erzeugt wurde. Also Jobs die man schnell wieder abbauen kann. Und noch was zum Häusermarkt, ich habe auch eine Nacht in einem Privathaus verbracht, es war mir eiskalt da die Mauern nur sehr sehr dünn sind und im ersten Stock kann man als Mensch über 1,80 m nicht gerade stehen, Vollwärmeschutz ist dort ein Fremdwort und dieses Haus welches weit außerhalb des stadtzentrums lag und nur schwer mit Öffis zu erreichen war, hatte einen Marktwert von ca 400.000 bis 500.000 euro, da war mir sofort klar dass daran etwas faul war (hätte mir auch gerne eine sommer residenz zugelegt, aber 500.000 euro für ein Haus welches bei uns ca 70-80.000 euro kosten würde, nie im leben!!!). Aber wenn der Markt total zusammen bricht ist ein Haus im schönen Irland eine Überlegung Wert!

[20:00] HU: 27%, Damit macht sich der Orban aber richtig populär: Ungarn will Mehrwertsteuer um 2 Prozentpunkte erhöhen

[10:15] HU: dann werden eben keine Kredite mehr nach Ungarn vergeben: Österreich: Banken droht Enteignung wegen Ungarn-Krediten

Während derzeit alle gespannt auf Griechenland blicken, bahnt sich die nächste finanzielle Katastrophe in Österreich an. Dort haben die Banken viele Kredite in Euro oder Schweizer Franken an Privatleute in ehemaligen Ostblockstaaten vergeben. Zwei Drittel der Schuldner können nun nicht mehr zahlen. Und die ungarische Regierung »löst« das Problem auf eine Art, die nichts anderes als die Enteignung österreichischer Banken ist.

Damit schneidet sich der Orban vom Kreditmarkt ab. Versteht er das?

Griechenland:

[16:00] Sie versickern im korrupten Staatsapparat: Wohin wandern eigentlich die EU-Milliarden in Griechenland?

[16:00] Nach dem Staatsbankrott: „Nur mit der Drachme wird Griechenland wieder wettbewerbsfähig“


Neu 2011-09-15:

Andere Staaten/Themen:

[16:30] UK: kommt EU-Austritts-Volksabstimmung? Tory-Rebellen schlachten Euro-Krise aus

[7:15] Das war nur ein Hype der Politiker und Medien in Europa: China dämpft Hoffnungen auf Hilfe für Europa

China zeigt sich verwundert über die Hoffnung, dass das Land Retter der verschuldeten europäischen Länder sein könne. Die Länder sollen ihre "ihnen angemessene Verantwortung erfüllen".

Frankreich:

[12:30] Bei diesen maroden Banken ist das kein Wunder: Anzeichen von Kapitalflucht aus französischen Banken

In der französischen Bankenkrise gibt es ernsthafte Anzeichen einer einsetzenden Kapitalflucht aus Europa. So haben unter anderem Unternehmen begonnen, ihre Finanzierung über nicht-europäische Banken in die Wege zu leiten.

Rette sich, wer kann.


Neu 2011-09-14:

Andere Staaten/Themen:

[15:30] REINE VERZWEIFLUNG: Allianz-Chefvolkswirt fordert Sanierungssteuer

Die Euro-Krisenstaaten sind arm, ihre Bewohner reich, rechnet die Allianz vor. Das bringt den Chefökonom des Finanzkonzern auf eine Idee, wie die Eurokrise gelöst werden könnte - ohne deutsche Steuerzahler zu belasten.

Dann soll er doch diese Steuer selbst bei den Reichen in den PIGS-Staaten einheben: falls er das überlebt.

Frankreich:

[9:30] Der nächste Schlag: Moody's stuft französische Großbanken herab

Italien:

[21.00] MAN BRAUCHT GRÜNDE FÜR DEN AUSSTIEG: Berlusconi soll Merkel vulgär beschimpft haben

Griechenland:

[9:45] Hoffnungslos: Staatsdefizit Griechenlands steigt weiter


Neu 2011-09-13:

Spanien:

[9:15] Leserzuschrift-ES - Onlinekäufe in Spanien nach Bankenschluss nicht möglich:

seit ca. 10 Tagen sind online-Käufe nach Bankenschluss in Spanien nicht mehr möglich. Selbst Käufe über Paypal mit angebundener Kreditkarte oder Bankverbindung mit mehr als ausreichendem Guthaben kann ich nur noch tagsüber durchführen.
Ausserdem versendet die Deutsche Scheideanstalt ESG, bei der ich noch vor 6 Wochen problemlos ein halbes Kilo Gold online kaufen konnte, aus angeblich steuerrechtlichen Gründen (Gold ist steuerfrei), kein Gold mehr nach Spanien. Das sind alles Signale, die darauf hinweisen, dass die Währungsreformen bereits beschlossen sind.

Das richt förmlich nach Devisenkontrollen.


Neu 2011-09-12:

Andere Staaten/Themen:

[21:00] Wie Spanien "spart": Euro-Rettung auf Spanisch

[7:15] HU: das wird Orbans letzter Trick gewesen sein: Ungarn-Kredittrick kostet Österreichs Banken Milliarden

Hektische Verhandlungen hinter verschlossenen Türen sollen noch das Ärgste verhindern: Ungarns Regierung unter Premier Viktor Orban (Bild) plant, durch einen Kredittrick den schwer verschuldeten ungarischen Häuslbauern ein Viertel der Rückzahlung zu ersparen - und zwar auf Kosten der ausländischen, vor allem der österreichischen Banken (Raiffeisen International, Erste Group). Diese würde der ungarische Trick Milliarden kosten.

Frankreich:

[21:30] DAS HÄTTE ER GERN: Société Générale-Chef erwartet Transferunion

"Wir brauchen klar mehr Konvergenz und mehr Haushaltsdisziplin, aber ich glaube, es wird irgendwann in der ein oder anderen Form auch einen Transfermechanismus geben müssen." Ob Eurobonds das richtige Instrument dafür seien, könne er nicht sagen. "Aber ich bin davon überzeugt, dass wir mehr finanzielle Solidarität brauchen, was unsere Staatsschulden angeht. Sonst könnte es sein, dass die Investoren in den USA und Asien ihre Zweifel dem Euro und den Euro-Mitgliedsländern gegenüber nicht verlieren."

Ein Ertrinkender sucht nach einem Strohhalm. Die Investoren haben ihre Zweifel an Euro und SocGen schon ausgedrückt: durch Kapitalflucht. Eine Transferunion wurde letzte Woche in DE abgelehnt. Ertrinke!
 

[18:45] Wie viel hat Sarkozy kassiert? "Françafrique": Geldkoffer aus Afrika für Paris


Neu 2011-09-11:

Spanien:

[9:30] Leserzuschrift-DE - spanische Immobilien:

Wir sind auch oft in Spanien, aber fast ausschliesslich in der Nebensaison, Oktober, März... Dann bekommt man die hervorragende Infrastruktur an Miethäuser für einen Bruchteil des (Schafs-)Preises im Sommer und muss nur langweiligen Strandurlaub eintauschen gegen Kultur und Natur. Meist sind wir in der Gegend um Valencia oder In Andalusien. Was fällt auf?

Zunächst einmal ist das Preisniveau für Dinge des täglichen Lebens horrend hochgeschossen. Deshalb ist Spanien inzwischen auch kein Reiseziel mehr für den Durchschnittsdeutschen, der lieber all inclusive in die Türkei geht. Euro, EU und deutsche Lohnzurückhaltung sei Dank.

Immobilien stehen wie Sand am Meer herum und werden entweder im Rohbau stehen gelassen oder, wenn sie fertiggebaut wurden, bewacht von der Security. Neue, naive Immokäufer versuchen, ihre viel zu hohen Investments mit abenteuerlichen Mietsteigerngen wieder ammortisiert zu bekommen. So hat beispielsweise bei einer unserer bevorzugen Mietimmobilie inzwischen drei mal der Besitzer gewechselt, und jedes mal ging eine kräftige Preiserhöhung einher. 2005 zahlten wir dort noch in der Hauptsaison 340 Euro pro Woche, nun 6 Jahre später soll das selbe Haus rund 600 Euro kosten. Das so eine Steigerung ungesund tönt, dürfte klar sein.

Spricht man mit den Eigentümern, möchte niemand zugeben dass er sich übers Ohr schlagen hat lassen. Die meistem Häuser sehen zwar hùbsch aus und haben eine traumhafte Lage, aber die Substanz und Qualität ist mehr als mangelhaft. Ich gönne es den raffgierigen Baukonzernen, korrupten Politikern und windigen Maklern dort unten sehr, wenn nun ihre Hütten keiner mehr kaufen will fùr diese Preise.

Die brauchen alle eine richtige Depression.

[20:45] Der Mexikaner - Genau das Problem aller Südstaaten:

Sobald wer anders zahlt, wird NICHTS produktives mehr getan. Wo kein Winter, da keine Vorbereitung.

Gilt für Spanien (Ausnahme: Baskenland, Katalonien – die werden eh unabhängig), Portugal, Süditalien (die werden rausgeworfen), Griechenland.

Anekdote: Spanien/Portugal waren für Mexicanische Auslandstouristen (hier: obere Mittelschicht) bis zum EG-Beitritt 1986 absolut erschwinglich. Mit der EG begann man zu erkennen, dass auch andere alles zahlen (vor allem Infrastruktur), wenn man es nur geschickt anstellt (in dieser Disziplin macht den Spaniern weltweit keiner was vor!!). Mit EURO Zugang war dann jegliche Motivation, noch etwas produktives zu tun „im Arsch“, Geld kam eh vom EU-Sozialamt, man muss nur laut genug schreien und klagen.

Prognose: Bis 2020 werden ES, GR, PT schwarze Löcher. Unter Umständen in bestimmten Regionen schlimmere Zustände als in Mexico zu erwarten.

Griechenland:

[22:15] DAS IST FAKE UM DIE LEUTE ZU BERUHIGEN: Berlin verliert die Geduld mit Griechenland

Und natürlich auch um die Märkte zu beruhigen. In einer Woche dürfte es nicht nur die neue Drachme geben.

[18:30] Auch keine Reformen: Neue Immobiliensteuer im Kampf gegen Staatsbankrott, Griechische Volksvertreter müssen auf ein Monatsgehalt verzichten

Um schnell mehr Geld einzunehmen, kündigte die Regierung eine neue Steuer auf Grundbesitz an. Für die Steuer müssen die Griechen zwischen 0,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche in ärmeren Wohngebieten und zehn Euro in den vornehmsten Stadtvierteln bezahlen. Durchschnittlich werde die Abgabe werde die Bürger durchschnittlich vier Euro pro Quadratmeter kosten, sagte Venizelos. Die Steuer solle auf zwei Jahre befristet sein. Er kündigte zudem an, dass jeder gewählte Volksvertreter - vom Präsidenten der Republik bis zu Bürgermeistern - ab sofort ein Monatsgehalt weniger erhält.

Nur, es wird nicht gelingen, den Steuereinhebungs-Mechanismus schnell genug zu organisieren, von der Korruption abgesehen. Die Proteste gegen diese Steuer werden enorm sein. Vermutlich ist sie nur ein weiteres Vehikel, um die EU von "Sparwillen" zu überzeugen. Aber den übergrossen Staatsapparat will man immer noch nicht abbauen.

Leserkommentar-DE: Immobilien können nicht flüchten oder versteckt werden. Werden die Immo-Schafe in DE auch noch merken.

In Deutschland würde eine solche Steuer funktionieren, aber in GR kaum.

[20:15] Leserkommentar-DE:
Das ist genau das , wovor Herr Eichelburg immer eindringlich warnt.
Sobald es eng wird werden Immobesitzer zuerst gemolken werden.
Wird bei uns sicher auch noch kommen……

Nein, zuerst kommt die höhere Mehrwertsteuer, da einfacher durchzuführen. Erst wenn das nicht mehr geht, kommen die Immo-Steuern.

[16:15] ES GEHT LOS, DER VIETCONG FÄNGT AN: Vizekanzler bringt Insolvenz Griechenlands ins Spiel

[9:30] TOTAL GA

[11:30] Leserkommentar-DE zu "Wenn die letzte Säule fällt":

Zitat aus dem Welt-Artikel:

"Die Zahl der Beamten hat sich in drei Jahrzehnten von gut 300 000 auf knapp 770 000 im Juli 2010 erhöht - die Folge eines politischen Systems, bei dem sowohl die Sozialisten der Pasok wie die konservativen "Neuen Demokraten" Wählerstimmen mittels Verbeamtungen erkauften. Die Folge:
Die Regierung gibt einen Löwenanteil des Haushalts nur für Beamtengehälter und -renten aus - eine der höchsten Raten aller Industrieländer. Und das, obwohl die Produktivität des Beamtenapparates international hinten liegt, die Korruption aber vorn."

Diese Zahl darf getrost auf unter 100000 gedrückt werden!
Selbst wenn man den damals schon unverantwortlichen Bürokratiewust weiterpflegen möchte, kommt man bei den heutigen Hilfsmitteln, wie Computer usw. mit einem Drittel der Beamtenschar von 1980 aus!
Alles andere sind überflüssige Parasiten!

Daher ist in GR der Austausch der gesamten politischen Klasse erforderlich (nicht nur dort).

[19:30] Der Mexikaner - Vergleich mit Mexiko:

Zitat: Die Regierung gibt einen Löwenanteil des Haushalts nur für Beamtengehälter und -renten aus - eine der höchsten Raten aller Industrieländer. Und das, obwohl die Produktivität des Beamtenapparates international hinten liegt, die Korruption aber vorn."-

Diesen Satz kann man 1 zu 1 auf Mexico übertragen. Deshalb seit 1976 von 12,5 Pesos zu 1 US-$ auf per heute 12.620 (1994 wurden 3 Nullen gestrichen, flossen hier in die Berechnung auf 1976 Basis ein) zu 1 US-$ abgewertet. AbwertungsFAKTOR 1000 !!!.

Unterschied zu GR: Mexico hatte (hat) Erdöl, die Griechen nur Olivenöl.


Neu 2011-09-10:

Spanien:

[8:45] "Alles für die Hälfte": Spaniens Küste im Ausverkauf

Die Preise in Spanien fallen weiter, auch der Deutschen Lieblingsinsel Mallorca wird vom Abwärtstrend erfasst. In einigen Küstenregionen sind die Preise so massiv gefallen, dass Anleger aufhorchen.

Jetzt versucht man schon wieder, diese Wohnungen und Häuser, die niemand braucht, auf Kredit an Ausländer zu verhökern. Einen Kauf sollte man sich erst überlegen (besser gar nicht), wenn die Ferienwohnung eine Unze Gold oder weniger kostet. Dann werden aber nicht mehr solche Pusher aktiv sein, da sie dann nichts mehr daran verdienen.

[10:00] Leserkommentar-DE - Spanische Ferienhäuser? Niemals und nimmer!!!

Habe hier mal einen älteren Beitrag über die spanischen Behörden und das tolle Ferieninvestment ausgegraben:
Das Geld kann man auch gleich den korrupten Behörden und Hoteleignern spenden!

Die dort beschriebenen Machenschaften der Enteignung sind selbstverständlich selektiv und treffen einheimische Magnaten nicht:
Während Eigentümer von Ferienhäuser enteignet werden, stehen daneben Hotels, die niemals genehmigungsfähig waren und sind nicht betroffen.

Auch ist es oft so, daß alle Vorschriften eingehalten wurden und trotzdem enteignet wird, man zieht dann etwas an den Haaren herbei, Gegenwehr fast unmöglich.

http://www.wiwo.de/finanzen/spanische-ferienhaeuser-entwickeln-sich-zum-alptraum-302474/

"Die spanischen Behörden wollen ihn jetzt enteignen. Die Lage der historischen Immobilie verstoße gegen ein Küstengesetz aus dem Jahr 1988, nach dem bis zu 500 Meter vom Strand entfernt nicht gebaut werden darf. Ein Schlag ins Gesicht für Müller, der mehrere Millionen Euro in den von der Gemeinde autorisierten Umbau gesteckt hatte."

Und:
"In Spanien gibt es nach Angaben des Interessenverbands Plataforma Nacional de Afectados por la Ley de Costas derzeit allein rund 300.000 Immobilien, die gegen das Küstengesetz aus dem Jahr 1988 verstoßen, nach dem 500 Meter vom Strand entfernt nicht gebaut werden darf. Ihre in Zeiten, in denen Umweltpolitik noch nicht so wichtig genommen wurde, von den zuständigen Gemeinden erteilten Baugenehmigungen nützen ihnen
wenig: Ihre Objekte gelten jetzt als illegal. Nächster Schritt sind Abriss oder Enteignung."

Fazit:
Ein ganz groß geschriebenes FINGER WEG VON SOLCHEM SCHAFSKÄSE!!!
Kann man nur mit verlieren!

Aber den Schafen ist es ganz recht, Geld zu verlieren.

Die englische Bezeichnung "Real Estate" ist eigentlich spanisch und heisst "königliches Land". Jetzt weiss man, warum.

[13:00] Leserzuschrift-ES (Immo-Branche) - spanische Immos:

ich sehe die Lage seit einigen Jahren wie Sie und hoechstwahrscheinlich gibt es aus dieser Misere keinen befriedigenden Ausweg. Ich wohne seit 1992 in Spanien ( Marbella ) und seit Einfuehrung des Euro und dem platzen der Immobilienblase geht es den Menschen immer schlechter. Wie viele Suedlandstaaten muessten die Spanier zurueck zu ihrer eigenen Waehrung um Konkurrenzfaehig zu sein und so kann auch jeder einzelne Staat einen Bankrott einleiten ohne gleich alle mit in den Abgrund zu ziehen. ( Siehe Argentinien ) So oder so dauert es lange um von so einem Ereignis wieder auf die Beine zu kommen, aber wenn alle Pleite sind, ist Hwsl noch viel schmerzhafter und langwieriger.

Weshalb ich Ihnen auch schreibe, ist der Immobilienmarkt hier in der Region Marbella ( Umkreis ca. 25 km ) Derzeit sind viele Schnaeppchenjaeger aus ganz Europa unterwegs um sich tolle Objekte zu sehr guenstigen Preisen anzueignen. Gekauft wird von Banken und Privatpersonen die es nicht mehr aus sitzen koennen. Vor allem von Briten die Ihre Hypotheken in Euro haben und Probleme mit der Rueckzahlung mit Ihrem schwachen Pfund. Beide Parteien verlieren derzeit zwischen 40% - 70 % ihres Wertes der Immobilie. Ich bin kein Hellseher, aber ich denke das es allemal besser ist, bunt angemaltes Papier gegen eine Immobilie in dieser Region in guter Lage zu sehr tiefen preisen einzutauschen.

Es gibt nichts Idiotischeres als eine Ferienwohnung in einem fremden Land auf Kredit zu kaufen. Bunt angemaltes Papier ist immer noch besser als solche Immos in Spanien, da man das Papier zumindest kostenlos wegwerfen kann und nicht teuer erhalten muss.

Italien:

[8:15] Um so dumm zu sein, muss man die Arroganz sein: Allianz-Leben kauft Italien

Und das während der Pleitestaat Italien gerade untergeht. Die Bezeichung "Bondaffen" ist mehr als gerechtfertigt.

Griechenland:

[18:15] Wenn es bereits so im Spiegel steht, kommt sie bald: Schäuble stellt sich auf Griechenland-Pleite ein

Der Bundesfinanzminister bereitet sich auf das Schlimmste vor. Nach SPIEGEL-Informationen lässt Wolfgang Schäuble seine Beamten bereits durchrechnen, was eine Pleite Griechenlands zur Folge hätte. Mit zwei Szenarien: Griechenland bleibt Euro-Land - oder es muss zur Drachme zurückkehren.


Neu 2011-09-09:

Griechenland:

[19:00] Also kommt der Griechen-Bankrott bald: Germany Said to Ready Plan to Help Banks If Greece Defaults

Staatliche Bailouts bei den eigenen Banken.

[8:45] Warten wir ab: Griechenland wird Geld bekommen – ohne zu sparen

Das Geld in Griechenland reicht noch für drei Wochen. Realistische Sparanstrengungen sind weiter nicht zu erkennen. Dennoch wird Europa zahlen, schätzen Experten: Aus Angst vor dem Ende mit Schrecken.

In drei Wochen dürfte der Euro schon aus anderen Gründen untergegangen sein.

[7:15] Trotzdem wird weiter gestreikt: Griechische Wirtschaft schrumpft dramatisch

Die wirtschaftliche Talfahrt in Griechenland ist noch schlimmer als befürchtet. Wie das griechische Statistikamt mitteilte, ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal auf Jahressicht um 7,3 Prozent geschrumpft.

Griechische Taxifahrer, Krankenhausärzte und Zahnärzte traten in einer neuen Protestrunde in den Ausstand.

Für die kommenden Wochen haben bereits die Müllabfuhr, Lehrer und Mitarbeiter der Finanzämter mit Arbeitsniederlegungen gedroht. Die Taxifahrer wehrten sich mit dem auf 24 Stunden angelegten Ausstand gegen die Pläne zur Liberalisierung ihres Gewerbes. Zahnärzte und bei staatlichen Krankenhäusern angestellte Ärzte legten aus Protest gegen angekündigte Reformen im Gesundheitswesen für zwei Tage ihre Arbeit nieder.


Neu 2011-09-08:

Andere Staaten/Themen:

[15:30] UK: Ein Drittel der Haushalte Liverpools haben niemals im Leben gearbeitet: One in three UK households 'never worked' in Liverpool

"Erfolge" des Sozialstaats.
 

[7:45] Neue Fluchtwährung entdeckt: Norwegische Krone wird zum „Frankenersatz“

Die norwegische Krone wertet auf. Sie ist die stärkste Währung der vergangenen vier Wochen. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass der Markt nach der Intervention der Schweiz die Reagibilität der norwegischen Zentralbank testen wird.

Nur, die NOK kann noch weniger Geld aufnehmen als der CHF es konnte.

[12:00] Auch in die Dänenkrone wird geflüchtet: Devisentrubel erreicht Skandinavien

Italien:

[18:00] In den 1970ern verlangte noch Gold als Kreditsicherheit: Der Goldkredit an Italien

Griechenland:

[15:45] Immer noch: Welche skurrilen Prämien die Griechen kassieren


Neu 2011-09-07:

Andere Staaten/Themen:

[21.15] Auch pleite: Zypern schnorrt EZB an

[10:00] SE: jetzt ist es also soweit: Saab ist pleite

Spanien:

So steht es wirklich um Spanien: Zapatero: Spanien stand im August ganz knapp vor einem EU-Bailout


Neu 2011-09-06:

Andere Staaten/Themen:

[9:30] Leserzuschrift: Italien, Spanien, Frankreich CDS explodieren:

Griechenland +7% neues ATH
http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=CGGB1U5:IND

Irland +6%
http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=CT777651:IND

Portugal +6%
http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=CPGB1U5:IND

Spanien +8%
http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=CSPA1U5:IND

Bungabunga +13% neues ATH
http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=CITLY1U5:IND

Frankreich +9% neues ATH
http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=CFRTR1U5:IND

Deutschland +9%
http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=CDBR1U5:IND

Auch wenn der Nutzen dieses im Fall der Fälle eh wertlose Stück "Absicherung" doch mehr als zweifelhaft ist so zeigt sich doch wie die Bombe wirklich tickt.

Griechenland:

[20:30] Von Trichet selbstverständlich: Griechenland besorgt sich 1,3 Milliarden Euro am Geldmarkt

[11:00] Damit es alle nachlesen können: Griechen verweigern Sparkurs


Neu 2011-09-05:

Andere Staaten/Themen:

[13:15] Seit 30 Jahren in der Dauer-Depression: Serbien: Kredite statt Investoren

Der EU-Anwärter schlittert der nächsten Wirtschaftskrise entgegen. Doch nicht nur das macht dem Land zu schaffen, sondern auch die konzeptlose Regierungspolitik.

Die Zahl der Beschäftigten ist seit den letzten Wahlen 2008 um über zwölf Prozent zurückgegangen – und vor allem in der Industrie weiter dramatisch geschrumpft: Die Zahl der Berufstätigen liegt mit 1,8 Millionen Menschen nur noch wenig über jener der Rentner (1,6 Millionen). Jeden Monat verlieren 3000 Serben ihren Job, berichtet die Zeitung „Blic“: „Die Arbeitslosigkeit bleibt die Krebswunde für Serbien.“

[9:15] "Gottes" guter Rat: Goldman Sachs empfiehlt Wetten gegen Europa

Frankreich:

[15:45] Sarkos „untadelige Republik“ - welch ein "Saubermann": Abhören, stehlen, unter Druck setzen

Italien:

[15:15] Wie einfach das geht: EZB straft Italien ab

Die Europäische Zentralbank hat die Eskapaden von Ministerpräsident Silvio Berlusconi offenbar satt. Die Kurse italienischer Staatsanleihen geben deutlich nach - ein Hinweis, dass die Währungshüter ihre Stützungskäufe zurückfahren.

Griechenland:

[16:45] Trichet will den Griechen noch mehr Geld schenken: Trichets Vision einer europäischen Konföderation


Neu 2011-09-04:

Frankreich:

[12:00] Nicht nur Milliarden, die Existenz: Verlust der Top-Bonität würde Paris Milliarden kosten

Frankreich bangt um die Spitzenbonität "AAA". Sollten Ratingagenturen das Land abwerten, hätte das sehr teure Folgen für den Staatshaushalt.


Neu 2011-09-02:

Andere Staaten/Themen:

[11:30] Troika im Konflikt abgereist: Griechenlands Verschuldung „außer Kontrolle“


Neu 2011-09-01:

Andere Staaten/Themen:

[20:00] Premier Orbán schielt auf die Sparguthaben der Ungarn: Volksanleihe im Hinterstübchen?

Ministerpräsident Orbán kündigte am Mittwoch in einer Radiosendung baldige weitere Schritte zur Reduzierung der Staatsschulden an, "die, die Schuldenquote des Staates um mehrere Prozentpunkte senken werden." Neben Wiederholungen früherer Statements deutete Orbán auch an, dass man die Sparguthaben der Bevölkerung gerne "in die Staatsfinanzen einbeziehen" würde, wenn es weiter den Konsum verweigert. Das sollte hellhörig machen.

Eine 20% Abschöpfung der Sparguthaben durch den Staat gab es in Ungarn schon nach dem 1. Weltkrieg. Die Konsequenz war, dass niemand mehr sein Geld zur Bank bringen wollte. Auch Ungarn wird um eine Währungsreform nicht herumkommen. Sobald die Zinsen weltweit explodieren, kann Orban machen, was er will, die hohe Staatsverschuldung bringt ihn um.

Italien:

[21:15] Heute schon gelacht? Berlusconi tobt und will "Scheißland" Italien verlassen

Italiens Premier Berlusconi ist der Kragen geplatzt. In einem Telefonat soll er wütend damit gedroht haben, dem "Scheißland" Italien den Rücken zu kehren.

Der ist mit den Nerven fertig, wenn er das einem Journalisten am Telefon sagt.


Neu 2011-08-31:

Andere Staaten/Themen:

[20:00] Die Idee dazu muss von Werner Faymann gekommen sein: Schuldenstaat Portugal führt Reichen-Steuer ein

Griechenland:

[18:00] Designed by Euro-Chickens: Griechenland bietet Bar-Garantien für Hilfskredite


Neu 2011-08-30:

Andere Staaten/Themen:

[16:30] Unterschiedliche Sprachen/Kulturen: Warum selbst eine Transferunion in Europa nicht funktioniert

[16:00] PT: auch das gibt es: Diplomaten streiken wegen Lohneinbußen

Der Höhenflug des Franken kostet sie bares Geld: Weil ihr Gehalt um ein Drittel eingebrochen ist, haben portugiesische Diplomaten in der Schweiz die Arbeit niedergelegt. Die Beamten bitten nun die Außenministerin der Alpenrepublik um Hilfe.

Diese Privilegierten sollten lieber froh sein, dass sie überhaupt noch einen Job haben.

Spanien:

Leserzuschrift-DE - Vor Ort Bericht: Spanien (Kanaren):

Es wundert mich nicht, warum der spanische Staat kein Geld hat. Habe mich hier auf Fuerteventura mit einigen Deutschen unterhalten, die schon länger hier leben und auch hier investiert haben (eigene Firma etc.).

Ein paar besondere "Leckerbissen":

1) Ich habe mich gewundert, warum man oftmals keine fertig geteerten Straßen bis zu Häusern findet. Hintergrund: Ist die Straße nicht bis ans Haus geteert, gilt das Haus nicht als fertig gebaut. Ist das Haus nicht fertig, zahlt man keine Steuern.

2) Steuererklärung: Keiner will wirklich wissen, wie viel man eingenommen hat. Man wird am Anfang einmal als Selbständiger taxiert und gibt dann auf zwei DIN A4 Seiten seine Steuererklärung an. Keine Bilanz, nichts. Nur die Abschreibungen. Dann drückt man seinen kleinen Betrag ab und gut ist. Effektiv kann man so teilweise vermeiden überhaupt Steuern zu zahlen, wenn man es gut macht, sagte man mir.

3) Eine "Autobahn", die man hier baut: Der Verkehr ist nicht mal in der Hauptsaison stark, dennoch muss die Autobahn her. Grund? Zu einem Löwenteil zahlt die EU den Mist. Das örtliche Korruptionistennetzwerk der entsprechenden Bauunternehmer freut's!

Das sind nur ein paar Punkte. Es ist echt der Hammer, was hier läuft.

Italien:

[11:30] Kuriosum: Italienische Stadt druckt eigenes Geld

[8:00] Er wäre ja selbst betroffen: Berlusconi streicht Reichensteuer aus Sparpaket

Italiens Reiche können aufatmen. Die Sondersteuer für Gutverdiener soll doch nicht kommen. Und die Regierung nahm noch weitere Änderungen am Sparpaket vor.

Griechenland:

[19:00] Die neueste Schnapsidee der Euro-Hühner: Griechenland soll Banken an EU verpfänden


Neu 2011-08-29:

Italien:

[19:00] Die wollen auf keinen Fall sparen: Hunderte Bürgermeister demonstrieren gegen Sparpläne

Griechenland:

[19:00] Die Araber verschenken ihr Geld: Qatar kommt zwei griechischen Banken zu Hilfe


Neu 2011-08-28:

Italien:

[15:45] Hier auf Reuters: Italiens Finanzminister: Euro-Bonds zur Krisenbewältigung nötig

Griechenland:

[11:30] Der neue Statthalter des Imperiums: EU-Deutscher regiert Griechenland

Deutscher EU-Beamter führt Team in Griechenland. Der EU-Beamte Horst Reichenbach pendelt ab September als Chef eines 25-köpfigen Expertenteams zwischen Brüssel und Athen, um den Griechen bei Privatisierungen und Verwaltungsreformen zu helfen und die EU-Finanzhilfen zu lenken.


Neu 2011-08-27:

Andere Staaten/Themen:

[21:00] Norwegen Attentat doch eine False Flag Operation? „Norwegisches 9/11?: Polizei-Sondereinheiten VOR Breivik auf Otoya


Neu 2011-08-26:

Spanien:

[12:45] Betrug des Bondmarktes, da erst ab 2020: Spanien will sich Schuldenbremse auferlegen

Griechenland:

[18:00] Gigantische Kriminalitätswelle in Athen: Alarmstufe Rot: Pleite-Griechen treffen Vorbereitungen für Sprengung des Euro-Systems

Unterdessen gibt es in Griechenland eine boomende Branche mit unglaublichen Zuwachszahlen, allerdings auf einem Gebiet, das deutschsprachige Medien über Griechenland schlicht verschweigen: Kriminalität. Banküberfälle, Raubüberfälle, Betrug, Fahrzeug- und Viehdiebstähle, Wohnungseinbrüche und Vergewaltigungen weisen horrende Zuwachsraten auf. Im Athener Stadtzentrum verbreiten derweil Asylanten-Banden Angst und Schrecken. Und im Bezirk Monastiraki bilden sich täglich vor der Polizeistation lange Schlangen von Touristen, die selbst als Gruppenreisende von großen Banden überfallen und komplett ausgeraubt werden.

Die öffentliche Ordnung bricht also bereits zusammen. Dort sollte man lieber nicht sein. Wehe, das wird in den Medien der Touristen-Herkunftsländer breit ausgewalzt: dann kann GR den Tourismus auch abschreiben.

[19:15] Leserzsuchrift-DE - Athen ist kein Platz für Touristen:

die im Beitrag von 18:00 Uhr geschilderten Verhältnisse sind mir nur allzu bekannt. Allerdings eben nicht von heuer, sondern von 2009, bereits da war es grausig.

Wir hatten ein Hotel im Zentrum, was man sich auch immer darunter vorstellt, geschätzt 1 km Fußweg zur Akropolis. Der Nominalpreis des Zimmers war 450 Euro pro Nacht, wir bezahlten 60 pro Person incl. Frühstück. Es waren wie wir gesehen haben nur ca. 15% des Hotels belegt, Vorsaison zwar Ende April, aber trotzdem.

Kaum waren wir in Athen angekommen, gingen wir in die Innenstadt in der Erwartung große Dinge zu sehen. Das erste was wir sahen war eine Eisdiele wo die Kugel Eis 2 Euro kostete. Das Eis war gut, Italiener haben das ausgefertigt, aber maßlos überteuert. Ging es weiter auf den Monatsiraki-Platz, recht zentral. Da ich die Sonnenbrille zu Hause vergessen hatte, wollte ich mir eine neue kaufen. Unzählige händler dort, fast nur (illegale) Neger. Da ging ich zu einem Stand, kaum was los, und probierte durch, in der linken Hand noch das Eis. Plötzlich ein richtiger Auflauf, ich wunderte mich was die ganzen Leute da wollen, und dachte da kann was nicht stimmen. Intuitiv griff ich nach der Geldbörse und weg war sie. Da riss es mich herum und ich ließ einen gewaltigen Schrei los, der offenbar dem Dieb die Geldbörse aus der Hand gleiten ließ, weil sie plötzlich am Boden lag. Da waren alle wieder verschwunden (es waren ausschließlich Zigeuner, die in der gesamten Innenstadt von Athen herumlungern). Die Neger deuteten mir, ja der war*s und der, und dorthin sind sie, da hab ich sie gefragt, warum haben sie vorher nichts gesagt, wo der Zigeuner - Pöbel sich andrängte?

Die Gesamte Innenstadt von Athen ist genauso grauenhaft wie der Rest außenrum. Verlassene Betonbauten, wo irgendwelche Chinesen herumhuschen, und chinesische Anschriften an der Wand prangen, jeder öffentliche Platz von Zigeunern übervölkert so dass man am hellichten Tag schon des Lebens nicht mehr sicher ist. Auf der ganzen Halbinsel Attika ist alles zugebaut und ich sah nicht ein einziges Tier, nur Beton. Keine Ziegen, keine Schafen, Natur sowieso nicht.

In der innenstadt von Athen waren des Nachts die Preise unverschämt (1/8 Wein minderer Qualität 5,10 Euro), die Qualität der Speisen eine bodenlose Unverschämtheit (das Lamm das mir gereicht wurde schwamm rundum in einer Fettschwarte dass es die Frau gewürgt hat), und die Kellner in einem Maße unfrreundlich und arrogant dass es beispiellos ist. Da ist man in Italien gut aufgehoben als deutscher Urlauber. Und in Österreich natürlich sowieso.

Summa Summarum: mir reichts von dem Land, die sehne mich nicht mehr wieder - außer sie werten um 500 % die Währung ab, dass das Preis Leistungsverhältnis wieder zusammenpasst. Und wie gesagt: das waren Zustände aus 2009. Jetzt wird es noch schlimmer sein.

 


Neu 2011-08-25:

Andere Staaten/Themen:

[17:15] CEE = Osteuropa: Frankenkredite laut Stepic bedrohlich für CEE

Dann geht er mit seiner Raiffeisenbank auch unter. An alle Österreicher: habt ihr noch Spareinlagen dort?

Spanien:

[9:15] Auch heilige Kühe kommen jetzt offenbar dran: Rotstift bedroht Spaniens Gesundheitsversorgung

Griechenland:

[9:30] Jetzt wird es lustig: Euro-Zone erwägt Pfändung von griechischem Land

Das „Handelsblatt“ berichtete, die Finanzminister der Gruppe dächten nun über unverkäufliche Sachwerte wie etwa staatlichen Grundbesitz nach, die Griechenland als Pfand für Finanzhilfen hinterlegen könnte. Griechenland weigere sich aber strikt, sich darauf einzulassen. Dagegen kämen Staatsbeteiligungen als Sicherheitspfand nicht infrage, da diese zur Verfügungsmasse für Privatisierungen zur Haushaltssanierung gehörten.


Neu 2011-08-24:

Frankreich:

[18:30] Vor den Details drückt man sich noch: Frankreich plant milliardenschweres Sparpaket

Weil man Angst vor den Reaktionen der Betroffenen hat. Gerne macht Sarko das 9 Monate vor der Präsidentenwahl nicht.

[21:30] Gilt diese auch für Sarkos Milliardärs-Freunde? Frankreich plant neue Reichensteuer
 

[10:00] Was soll das? Rothschild soll über Société-Générale-Börsenkurs wachen

Die französische Großbank Société Générale lässt ihren Börsenkurs künftig von der Privatbank Rothschild überwachen. Die beiden Banken schlossen einen 170 Millionen Euro schweren Vertrag ab, der zu starke Schwankungen des Kurses verhindern soll.

Es gibt nur eine Erklärung: SocGen will sich auf diese Art eine Art von "Unantastbarkeit" mit dem Namen Rothschild verschaffen. Ob es etwas nützt?


Neu 2011-08-23:

Andere Staaten/Themen:

[14:00] Davon kommt auch kaum etwas zurück: Irland schuldet deutschen Banken 78 Milliarden Euro


Neu 2011-08-22:

Andere Staaten/Themen:

[15:45] Die leben auch von der Hand in den Mund mit den Kreditkarten maxed out: UK household finances are 'worse than during height of recession'

[15:30] Reif für die Revolution: Das Volk kündigt den Vertrag mit der Politik

Merkel und Sarkozy sind Regierende ohne Volk. Sie wollen die politische Euro-Union. Doch die Bürger Europas wollen die Erneuerung der Demokratie.

Italien:

[10:45] Wie wäre es mit Bürokratie-Abbau? Bürokratie-Wahnsinn in Italien

Italiens Bürokratie hat ihre Bürger fest im Griff. Geduldig stehen sie Schlange und zahlen horrende Gebühren. Sie kennen es nicht anders. Zugereisten fällt es schwerer, den Amtsterror zu ertragen. Ausländische Investoren machen lieber einen Bogen um Bella Italia.


Neu 2011-08-21:

Frankreich:

[16:15] Wie in 1789, dann kam die Revolution: Frankreichs schwieriger Kampf gegen die Staatsschulden


Neu 2011-08-20:

Griechenland:

[13:00] Der GR-Bailout bricht gerade politisch zusammen: Die Folgen der Finnland-Klausel

Nachdem sich Finnland de facto aus dem Hilfspaket für Griechenland verabschiedet hat, drängen nun die Niederlande und Österreich auf Besicherungsvereinbarungen. Das kann das Gesamtpaket gefährden.

Bemerkenswert daran ist, dass die von Griechenland gestellte Sicherheit nun nicht – wie zunächst von Finnland vorgeschlagen – aus griechischen Sachwerten, etwa Immobilien, besteht. Es sind vielmehr Barmittel, die dem ersten Euro-Hilfspaket an Athen entstammen. Damit finanzieren die anderen Euro-Staaten den finnischen Beitrag indirekt mit – und Helsinki hat sich de facto aus der Hilfsaktion verabschiedet.

Die anderen Zahler bezahlen also das Finnland-Pfand. Das kann nicht gutgehen. Da kann kein Politiker im Inland argumentieren: wir zahlen weiter.


Neu 2011-08-19:

Italien:

[21:00] Stattdessen bettelt man um Bailouts: Italienische Gastronomen hinterziehen 13,5 Milliarden Euro Steuern


Neu 2011-08-18:

Andere Staaten:

[12:00] Bericht aus Lettland: Jung, deprimiert und abgeklärt

Nirgendwo in der EU müssen Unis so brutal sparen wie in Lettland. Heizungen werden abgedreht, Professoren jobben als Stadtführer und Studenten verlieren ihre Stipendien. Bislang gab es nur zaghafte Wutausbrüche. Wer kann, wandert lieber aus.

Leserkommentar: Ich würde das aber bisher nur als ein kleines Sparen bezeichnen - das große Sparen wird erst noch kommen.

Das waren noch Zeiten, wo man sich in diesem Land noch Kredite per SMS auf das Konto holen konnte. Jetzt ist eben der Kater da.


Neu 2011-08-17:

Italien:

[16:15] "Italien wird die Märkte durch Reform- und Sparanstrengungen nicht mehr überzeugen können": HWWI-Chef Straubhaar: Massive Zweifel an Italien

Griechenland:

[10:00] Bailout-Kuriositäten: Griechenland will Finnland Pfand für Hilfen zahlen

Helsinki — Griechenland will in Finnland im Gegenzug für die Hilfen, die es im Zuge des EU-Rettungspakets aus Helsinki erhält, dort ein Pfand hinterlegen. Das finnische Finanzministerium teilte mit, beide Regierungen hätten sich darauf geeinigt, dass Athen in Finnland eine Summe hinterlege, die zusammen mit den damit erzielten Zinsen langfristig den Griechenland geliehenen Mittel entspreche.


Neu 2011-08-15:

Andere Staaten:

[16:15] NO: diese Sorgen müsste man haben: Norwegen weiß nicht, wohin mit seinem Geld

Während südlich der Landesgrenze in Europa Staatsschulden die Existenz der Euro-Zone gefährden, hat Norwegen die Sorgen eines Landes, das immer reicher wird. Verantwortlich dafür ist der Rohstoffreichtum. Norwegen ist einer der größten Öl- und Gasexporteure der Erde. Ein Großteil der Gewinne aus dem Handel wird seit Ende der neunziger Jahre über den Ölfonds im Ausland angelegt, um für die Zukunft vorzusorgen.

Griechenland:

[15:00] Raus mit ihnen: Majority of Dutch want Greece out of euro zone - poll


Neu 2011-08-14:

Italien:

[12:45] Der US-Starökonom Barry Eichengreen fordert, Italien fallen zu lassen, falls Reformen ausbleiben: "Europa muss sich für Italiens Pleite wappnen"

Alles "Sparen und Reformieren", was die Italiener derzeit machen, ist nur Show für Bondmarkt und Zahler, sonst nichts. Erst wenn man sie fallen lässt, werden sie wirklich sparen - wie alle anderen auch.

Spanien:

[13:15] Sie zahlen die Rechnungen nicht mehr: Spanish Authorities Accumulated 50 Billion Euros of Unpaid Bills, Spain’s Defense Ministry Cannot Pay 26 Billion Euros of Debt


Neu 2011-08-13:

Andere Staaten:

[18:45] Kopp: Kollaps Europa: Die verlorene, arbeitslose Jugend – Demografische Krise und sinkender Wohlstand, Interview mit Prof. Dr. Adrian, Teil II, Teil III

Frankreich:

[18:00] Bei Berücksichtigung der realen Inflation - massive Wirtschaftsschrumpfung: Frankreich mit Null-Wachstum

Italien

[18:30] Das muss erst einmal gegen die Gewerkschaften durchbringen: Italien: Berlusconi verabschiedet drastisches Sparpaket und schränkt Barzahlung ein


Neu 2011-08-12:

Andere Staaten:

[14:00] Die Troika hat sicher alle Augen dabei zugedrückt: Portugal kann nächste Milliardenspritze abrufen

Portugal kann weitere Hilfsmilliarden abrufen. Die Troika der internationalen Geldgeber sieht das pleitebedrohte Land auf dem Weg der Besserung - Voraussetzung für die nächste Finanzspritze. Als gegenleistung kündigte diie Regierung in Lisasabon an, einige Sparmaßnahmen noch schneller anzugehen. Auch Italien drückt bei der Sanierung des Haushalts aufs Tempo.

[7:00] Die Pleitestaaten: Vier europäische Länder verbieten Aktien-Leerverkäufe

Notwehr gegen Spekulanten: Die französische Börsenaufsicht hat am späten Donnerstagabend angekündigt, Leerverkäufe von Bankenaktien ab Freitag für die Dauer von 15 Tagen zu verbieten. Italien, Spanien und Belgien werden laut Europäischer Finanzmarktaufsicht ähnliche Maßnahmen ergreifen.


Neu 2011-08-11:

Andere Staaten:

[13:30] Sprengkraft: Europas Jugend ohne Zukunft

Schwere Zeiten für die jungen Menschen in der EU: Mehr als 20 Prozent der 15- bis 24-Jährigen haben neuen Zahlen zufolge keinen Job, in Spanien ist inzwischen fast jeder Zweite arbeitslos - und die Aussichten sind alles andere als positiv. Selbst die recht guten Daten aus Deutschland sind trügerisch.

Frankreich:

[16:00] Er sollte besser gleich abdanken: Franzosen vertrauen Merkel mehr als Sarkozy

Italien:

[20:00] Angeblich BLOOD , SWEAT AND TEARS: Tremonti ruft Italiener zu größeren Opfern auf

Das ist alles nur Show für den Bondmarkt. Echtes Sparen mit Beamtenentlassungen ist aber nicht dabei.

Griechenland:

[12:45] Die Steuerhinterziehung hat trotz aller Bemühungen der Steuerfahnder immer noch grosse Ausmasse: Griechenland: (Fast) alle hinterziehen Steuern


Neu 2011-08-10:

Frankreich:

Ende des Bluffs: Warnzeichen in Frankreichread!

Auch im wohlverstandenen französischen Interesse war es kurzsichtig, den Euro als Preis für die Wiedervereinigung zu erpressen und dann auch noch die Aufnahme der schwachen Mittelmeerländer in die Währungsunion durchzusetzen, um die Bundesbank im EZB-Rat majorisieren zu können. Hinzu kommt, dass Frankreich als zweitgrösster Anteilseigner der EZB und damit als zweiter Zahlmeister nach Deutschland für die Rettungspakete mithaftet und im Ernstfall noch weniger als Deutschland in der Lage wäre, seine Kreditgarantien zu honorieren. In Paris hält sich die Lust, für andere zu zahlen, in engen Grenzen. In Frankreich fehlt aber auch eine industrielle Basis wie in Deutschland. In Paris geht man offenbar davon aus, dass sich die Kapitalmärkte bluffen lassen und an die Euro-Rettung glauben. Dass der französische Steuerzahler am Ende wirklich zur Kasse gebeten werden könnte, liegt ausserhalb des französischen Kalküls.


Neu 2011-08-09:

Italien:

[11:30] Forderung aus Deutschland: Schuldenkrise und Rekord-Goldpreis: “Italien soll Gold verpfänden”

Der Goldpreis steigt und steigt und erreicht täglich neue Allzeithochs. Nun gibt es die Forderung vom stellvertretenden Unionsvorsitzenden, Michael Fuchs, und vom FDP-Finanzexperten Frank Schäffler, dass Italien entweder seine Goldreserven verkaufen, oder das Edelmetall als Sicherheit bei der Europäischen Zentralbank hinterlegen solle.


Neu 2011-08-08:

Italien:

[18:15] Good Bye, Italy: Institut erwartet Zahlungsunfähigkeit Italiens

[13:45] Es gibt keine neuen Sparpläne, nur ein Absichtserklärung: Italien: Berlusconis Sparpläne bleiben schwammig


Neu 2011-08-07:

Frankreich:

[21:00] Das Downgrade kommt sehr bald: France’s AAA Rating May Be Vulnerable

Dann löst sich der ganze "Rettungsschirm" in Luft auf.


Neu 2011-08-06:

Andere Themen/Staaten:

Frankreich:

[20:15] FR ist auch bald mit dem Downgrade dran: PIMCO: "U.S. Downgrade Heralds A New Financial Era"

Time for deeply introspective Op-Eds galore. Not too surprisingly, the first one comes from blogging powerhouse Pimco, and its chief literary superstar, Mo El-Erian, titled "U.S. Downgrade Heralds a New Financial Era." While Mohamed's outlook is mostly politically correct fluff, he does bring up the absolutely spot on point that FrAAAnce is about to become FrAAnce, which also means that Germany's worst nightmare: that of backstopping the EFSF entirely on its own, is about to become reality

Italien:

[12:45] "NOCH SO EINE WOCHE ÜBERLEBEN WIR NICHT": Italien zieht im Kampf gegen Schuldenkrise Reformen vor

Angesichts wachsender Furcht vor einer Ausweitung der Schuldenkrise zieht Italien auf Druck der Euro-Partner sein Reformprogramm vor.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte vor Berlusconis Erklärung aus Kreisen erfahren, dass mehrere Staats- und Regierungschefs der EU erheblichen Druck auf Berlusconi ausgeübt hätten. Die Europäische Zentralbank (EZB) erwarte, dass die italienische Regierung ihre Reformen im Gegenzug für Bond-Aufkäufe beschleunige, verlautete aus mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen. Berlusconi solle in Aussicht stellen, Sozialreformen und Haushaltskonsolidierung zu beschleunigen. Erst dann wolle die EZB tätig werden und italienische Staatsanleihen aufkaufen.


Neu 2011-08-05:

Frankreich:

[12:30] Ergibt über 60 Mrd./Jahr Defizit - ein PIG: Frankreich: Handelsbilanzsaldo im Juni bei -5,598 Mrd Euro


Neu 2011-08-03:

Andere Themen/Staaten:

[19:45] Orbans Franken-Probleme: Ungarn in Zahlungsschwierigkeiten

Der starke Schweizer Franken macht sich auch in Ungarn bemerkbar: Regionalregierungen können ihre Kredite in der ausländischen Währung nur schwer zurückzuzahlen - und treiben damit die CDS des Landes in die Höhe.

Die Regionalregierungen haben sich also auch wie die Bürger im CHF verschuldet. Dummheit überall.

[21:15] Leserkommentar-AT - Und jetzt raten Sie mal, wer da wieder bis zum Hals drinnensteckt:

Richtig, eine bekannte Österreichische Bank mit gelbem Logo! Die lassen wirklich keine Gelegenheit ungenützt um ihr Geld zu verbrennen.

http://www.reuters.com/article/2011/08/03/hungary-localgovts-idUSLDE7720F020110803

Der Raiffeisen wieder einmal.


Neu 2011-08-02:

Andere Themen/Staaten:

[8:00] Bankenkrise in DK: Dänemark büßt für seine Banken

Italien:

[10:00] Zerohedge: The Vespa Has Crashed Into The Mountain: Italy Burning


Neu 2011-08-01:

Italien:

[11:15] Grösstes CDS-Volumen weltweit: Italien: CDS-Explosion


Neu 2011-07-31:

Frankreich:

[7:15] Die Angst vor dem Downgrade zieht auf: "Wir stehen am Abgrund, wir sind das schlechteste der AAA-Länder"

Für eine Weile ist es dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy gelungen, mit seinem eifrigen Einsatz bei der Beruhigung der Euro-Krise von den eigenen Problemen abzulenken. Die Einigung auf erneute Hilfen für das hoch verschuldete Griechenland vor einer Woche hat ihm allerdings nur eine kurze Atempause verschafft.


Neu 2011-07-30:

Andere Themen/Staaten:

[7:00] FR: Reif für den Absturz: In Paris steigen Immobilienpreise auf Rekordniveau

Im Durchschnitt müssen Käufer inzwischen 8020 Euro pro Quadratmeter zahlen, in teuren Gegenden wie dem 16. oder dem 6. Arrondissement weitaus mehr. So kosten Eigentumswohnungen im Herzen des einstigen Künstlerviertels Saint-Germain-des-Prés, dem teuersten Viertel von Paris, mittlerweile über 15.000 Euro pro Quadratmeter.

Die spinnen, die Gallier.


Neu 2011-07-29:

Andere Themen/Staaten:

[15:15] FR: Sarko will nur 5 Mrd. sparen - viel zu wenig: Frankreich erhöht Einsparungen nach IWF-Schelte


Neu 2011-07-28:

Andere Themen/Staaten:

[17:30] Jetzt auch Frankreich: Der Euro-Zone droht neue Gefahr


Neu 2011-07-27:

Andere Themen/Staaten:

[17:30] Jetzt muss auch Sarkozy mit dem Sparen beginnen: IWF warnt Frankreich vor "AAA"-Verlust

[9:30] Richtig so: Slowakei entmündigt Sozialhilfeempfänger

"Die geben doch eh alles für Alkohol und Tabak aus": Mit solchen Klischees müssen sich viele Sozialhilfeempfänger herumärgern. In der Slowakei werden die Vorurteile jetzt Regierungspolitik. Mit einer neuen elektronischen Karte will der Staat kontrollieren, wo und für was die Sozialhilfe draufgeht - und sogar Tageslimits einführen.

Griechenland:

[20:30] ACHTUNG ZERCHFELLRISSGEFAHR: Trichet warnt vor Spekulation auf Pleite Griechenlands


Neu 2011-07-26:

Andere Themen/Staaten:

[20.15] HEUTE SCHON GELACHT? Das Wetter frisst das britische Wachstum auf

Die britische Regierung muss bescheidene Wirtschaftszahlen erklären. Schatzkanzler Osborne schiebt die Schuld aufs Wetter. Ist eine neue Rezession im Anmarsch?


Neu 2011-07-25:

Andere Themen/Staaten:

Der Irre wollte "Jüngstes Gericht" spielen: Das unfassbare Geständnis des blonden Teufels!

Italien:

[20:30] Kapitalflucht aus Italien: Italiener plündern ihre Konten

Die Griechen tun es, die Iren tun es - und jetzt die Italiener. Sie ziehen Geld von ihren Konten ab – und legen es bei Tessiner Banken und in Dresdner Immobilien an. Das könnte Frankreich vor Probleme stellen.

Das ist gefährlich, weil Italien gross ist.


Neu 2011-07-24:

Andere Themen/Staaten:

[20:15] ES IST SOWEIT - AMIS ZIEHEN MASSIV GELD AB, AUCH AUS FRANKREICH: Money market funds cut euro bank exposure

US money market funds have sharply cut their exposure to banks in the eurozone over the past few weeks and reduced the availability of credit, even in stronger countries such as France.

The money market funds, historically crucial providers of short term financing to European banks, have withdrawn from all but extremely short-term lending as concerns about sovereign debt have mounted.

While the agreement of a second bail-out deal for Greece might ease nerves, the funds are also stockpiling cash in case US politicians fail to raise the federal debt ceiling, prompting withdrawals from investors.

One French financier said: “Up to mid-June, getting three, six or nine-month money was not that difficult.

“But now, getting one-week or one-month money is about all we can manage”.

People on both sides of financing French banks say the cost of debt has not changed substantially but rather the availability has diminished and money market funds preferring to lend overnight.

Money market lending to Spanish and Italian banks has virtually ceased in the past month as sovereign debt worries have spread to Europe’s larger economies, reported the head of one money market business.

At the end of June, banks in the two countries had accounted for 0.8 per cent of the $1,570bn assets in prime money market funds, calculates Fitch, down from 6.1 per cent in late 2009.

The 10 largest US prime money market funds reduced their total exposure to European banks by 8.7 per cent on a dollar basis in June, according to the rating agency.

[21:45] Leserzuschrift - Manifest des Mörders ist ein Plagiat von Unabomber Kaczynski:

Der norwegische Massenmörder Anders B. hat sein menschenverachtendes Manifest zu großen Teilen abgeschrieben. Seine Vorlage war der Text des amerikanischen Una-Bombers. Nur einige Begriffe änderte er: So ersetzte er „Schwarze“ durch „Muslime“.

Jetzt ja alles klar. Ein verrückter Mörder schreibt vom anderen ab.
 

[13:30] Auch der Sozialist Zapatero sagt: bleibt draussen: Spanien will Zulauf rumänischer Arbeiter bremsen


Neu 2011-07-23:

Andere Themen/Staaten:

[9:30] PIIGS-"Sparpakete": Fünf Sparpakete gegen den drohenden Untergang

Die Probleme der Eurokrisenländer sind höchst unterschiedlich. Die Sparpakete, die sie schnüren, um dem Untergang zu entgehen, ähneln einander. So ist es immer ein Mix aus Steuererhöhungen, Privatisierungen und dem Streichen von Sozialausgaben. Auch Staatsbedienstete sind stets betroffen. Und die Anhebung des Pensionsantrittsalters zieht sich fast ebenso nahtlos durch.
Einzig die Ernsthaftigkeit der Bemühungen sind unterschiedlich. So sind die Spanier und die Italiener, die noch nicht auf die Hilfskredite der anderen Euroländer angewiesen sind, etwas zaghafter.


Neu 2011-07-22:

Andere Themen/Staaten:

[21:30] Da wird am falschen Platz gespart: Britische Regierung will 34’000 Polizisten entlassen


Neu 2011-07-21:

Andere Themen/Staaten:

[10:00] Noch ein Pleite-PIG: Zyperns Zentralbank schlägt Alarm

Italien:

[11:45] 240 Milliarden Euro jährlich für Zins und Tilgung der alten Anleihen: Banger Blick nach Italien


Neu 2011-07-20:

Andere Themen/Staaten:

Italien:

[14:30] Wie 1992 und es hat sich nichts geändert: Was ist bloß in Italien los?

Griechenland:

[19:00] SD und D Ratings: Rote Karte" der Agenturen


Neu 2011-07-19:

Andere Themen/Staaten:

[12:45] AU REVOIR: Frankreich fällt als Stabilitätsanker aus

Ungelöste Schuldenprobleme, wachsende Arbeitslosigkeit: Frankreich kann der Euro-Zone nicht helfen


Neu 2011-07-18:

Andere Themen/Staaten:

[14:30] Im Vergleich zu Mitte 2000 sind es zehnmal mehr Darlehen, die nicht wie vereinbart bedient werden können: In Spanien faulen die Kredite weiter

[12:00] Es sind nicht nur die Staatsanleihen: The True Elephant In The Room Appears: Trillions In Commercial And Industrial Loans To Europe's Insolvent Countries

Italien:

[16:15] Da wird nicht gespart: Italien: Blog enthüllt Privilegien der Abgeordneten

[10:00] Berlusconis Italien: Italien: Jede dritte Familie lebt in Armut

Griechenland:

[21:30] Leserkommentar-DE:
Sehr geehrter Herr diesmal Dr.phil. Moses K. Eichelburg, also das Phosphorosbild mit verkleidetem Fuchs-ich könnte vor Lachen mich einpieseln. Der absolute Oberknaller! Wiedermal ein ausserordentliches Lob an den Cartoonisten. Man man man wie der Rompuy saublöd reinschaut. Fehlt noch Wilhelm Busch: "Jedes legt noch schnell ein Bailoutei, und dann kommt der Eurotod herbei."

[21:45] Der Einzeiler: Dieses Superhuhn soll aber gleich auch noch den Peerwolf auffressen - danke.


Neu 2011-07-17:

Andere Themen/Staaten:

[19:00] Dieser Schuldenstaat dürfte auch bald crashen: Ausfallrisiko nimmt in Dänemark schneller zu als in Italien

[11:00] Weg mit den Ferienwohnsitzen in Portugal: An der Algarve purzeln die Hauspreise

Die Finanzkrise zwingt viele Portugiesen, ihren Zweitwohnsitz zu verkaufen. Costa Verde wird zum Eldorado der Schnäppchenjäger


Neu 2011-07-16:

Italien:

[9:00] Einige Details zum italienischen "Sparpaket": Fertig mit «Dolce far niente»

Krankschreiben lassen wird schwieriger, Solidaritätssteuer für Rentner und höhere Benzinsteuer sind nur einige der drastischen Sparmassnahmen in Italien.

"Sparen" ist das eigentlich nicht. Der Bondmarkt wird es bald merken.

Griechenland:

[21:30] Die Regierung hat Angst, richtig durchzugreifen: «Die griechische Gesellschaft hat den Staat als Milchkuh gesehen»

[19:15] Keine Jobs mehr: Griechenland droht die Massenarmut


Neu 2011-07-15:

Andere Themen/Staaten:

[19:00] Spanische Mühlsteine um den Hals: Der Alptraum vom eigenen Heim, Spanien: Schulden werfen Schatten im Sonnenland

Der frühere Besitzerstolz ist jetzt Alpträumen gewichen.


Neu 2011-07-14:

Andere Themen/Staaten:

[13:15] NOT LEHRT VERNUNFT, ABER BALD WIRD ES SOWIESO GANZ FINSTER: Belgien schafft teure Autobahn-Beleuchtung ab

Italien:

[21:00] Die Streiks gegen die Reformen beginnen schon: Italiens Lobbygruppen wehren sich gegen Reformen

Der italienische Senat hat das knallharte Reformprogramm zügig verabschiedet. Zahlreiche Berufsgruppen fürchten um ihre Privilegien.

Knallhart ist das Programm besonders beim Sparen überhaupt nicht. Aber jede Öffnung bei geschützten Gruppen wird gleich massivst bekämpft. Erst der echte Staatsbankrott wird etwas ändern.

Griechenland:

[7:30] Jetzt private Steuereintreiber in GR: Papandreou hält eigene Beamte für überfordert

Der griechische Premier greift zu außergewöhnlichen Mitteln: Weil er seinem eigenen Personal nicht zutraut, hart gegen Steuersünder vorzugehen, schickt er private Schnüffler los. Die sollen künftig Staatsaufgaben übernehmen.


Neu 2011-07-13:

Andere Themen/Staaten:

[14:30] UK: Wenn Londoner Investmentbanker "illiquid" sind: Instantkredite für klamme Investmentbanker

Londons Pfandleiher buhlen um neue Kunden: Banker, die knapp bei Kasse sind, können ihre teuren Uhren oder Sportwagen rasch zu Geld machen.


Neu 2011-07-12:

Andere Themen/Staaten:

[18:00] Aus mit der Faulenzerei? Ungarn will Bedürftige zur Arbeit zwingen

Ungarns rechtsnationale Regierung will Sozialhilfeempfänger zur Arbeit zwingen. Arbeitsfähige Betroffene sollen ihre Berechtigung auf jegliche finanzielle staatliche Zuwendung verlieren, wenn sie sich weigern, vom Staat oder Gemeinden angebotene Jobs anzunehmen.

Dies regelt ein Gesetz, das das ungarische Parlament am späten Montagabend beschlossen hat. In den Medien waren zuvor Befürchtungen laut geworden, dass so «Arbeitslager» für Roma entstehen sollten, da es in dieser Volksgruppe besonders viele Sozialhilfeempfänger gebe.

Italien:

[13:30] Hahaha, italienische Durchhalteappelle: "Italien wird niemals pleite gehen"

"Ich will nicht Hermann Göring, sondern Hermann Meyer heißen, wenn jemals ein feindliches Flugzeug die deutschen Reichsgrenzen überfliegen würde."

[7:15] Welche Gläubigerstaaten die IT-Krise trifft: Schweizer Banken mit Milliarden in Italien engagiert

Insgesamt waren ausländische Banken Ende Dezember 2010 mit über 867 Mrd USD in Italien engagiert, wie der Statistik der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zu entnehmen ist. Wichtige Gläubiger in Italien sind unter anderen auch französische Banken (392 Mrd), deutsche (162 Mrd) oder britische Institute (37 Mrd).

Griechenland:

[12:00] Doch kein weiteres Geld vom IWF für GR: EUR Plunges After Lagarde Intimates On Greek Bankruptcy

Hat man Lagarde gewarnt, dass sie sonst auch so abserviert wird wie ihr Vorgänger DSK? Diesesmal nicht über einen Sexskandal, sondern über Leichen aus ihrem Korruptionskeller?


Neu 2011-07-11:

Italien:

[15:45] Die zerreisst es auch, wenn Italien stirbt: Deutsche Banken mit 116 Milliarden Euro in Italien engagiert

[13:45] DIE HABEN EHER VOLLE HOSEN: Bundesregierung hat "volles Vertrauen" in Italien

Durchhaltepropaganda wie bei Hitler in der Endphase.

[11:00] Darüber werden die Spekulanten im Ausland nur lachen: Italien: Leerverkaufsverbot


Neu 2011-07-10:

[15:15] Die Staatsschulden steigen so massiv, dass der Chef der slowenischen Nationalbank sogar die Gefahr eines zweiten Griechenlands sieht: Sturmwolken über Slowenien

Ist auch schon egal, vorher ist noch Italien dran.

Griechenland:

[20:45] BISHER 228 MILLIARDEN FÜR DIE KAPUTTEN, 65 Mrd. für GR: Italien gerät in den Blickpunkt


Neu 2011-07-09:

Andere Themen/Staaten:

[10:00] 1.5% Wertverlust bei Italo-Bonds an einem Tag: Nun steht Italien unter Druck

Nun ist mit Italien der Größe nach ein Schwergewicht unter den Staaten der Europäischen Union an der Reihe. Stehen die Aktien der Banken des Landes aufgrund zunehmender Zweifel an ihrer Solidität unter Verkaufsdruck, so steigen nun die Renditen der Staatsanleihen des Landes deutlich. Alleine am Freitag verlieren die Papiere mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren und einem Kupon von 4,75 Prozent bis zu 1,54 Prozent ihres Wertes. Ihre Rendite ist von 4,624 Prozent im Juni auf zuletzt 5,33 Prozent gestiegen.

Griechenland:

[13:00] Wer über den IWF noch für die Griechen zahlt: US Taxpayers Just Paid $780 Million To Fund The Latest Greece Bailout Tranche


Neu 2011-07-08:

Andere Themen/Staaten:

[11:30] Die Portugiesen lassen sich das Downgrade nicht gefallen: Hackers Downgrade Moody's Website to ' Z--'

[10:45] Die Angst vor dem eigenen Untergang kriecht heran: Italiens Wirtschaftsminister warnt vor Schuldenkatastrophe


Neu 2011-07-07:

Andere Themen/Staaten:

[13:15] Weil die EZB jetzt auch Default-Papiere kauft: Banken pfeifen auf S&P-Urteil zu Griechen-Pleite

Seit Wochen wird um einen Beitrag der Finanzbranche zum nächsten Hilfspaket für Hellas gerungen. Als wichtigste Voraussetzung gilt ein mildes Urteil der Ratingagenturen. Plötzlich soll es keine große Rolle mehr spielen

Bis zu zwei "D"s dürfen drauf sein. Also können die Banken ihren restlichen Griechenmist bei der EZB abladen. Diese nimmt jetzt auch den giftigsten Müll. Euro = Pleite-Drachme.
 

[21:00] Leserzusendung - griechisches Hinweis-Schild: wir sind nur noch kurze Distanz von Apokalypse entfernt:


Neu 2011-07-06:

Griechenland:

[21:15] HELLER WAHNSINN, SOETWAS HÄTTE KEIN HITLER GEMACHT: EU überwacht Verkauf des Athener Tafelsilbers

Aufpasser aus Brüssel und Frankfurt kontrollieren die nächsten Jahre den Ausverkauf Griechenlands. Das 50-Milliarden-Ziel scheint jedoch in weiter Ferne.


Neu 2011-07-05:

Andere Themen/Staaten:

[21:00] Ba2 entspricht etwa dem CCC von GR: Moody's stuft Portugals Bonität um vier Stufen runter

Die Ratingagentur Moody's misstraut den Sparmaßnahmen der portugiesischen Regierung - und stuft die langfristigen Anleihen des Landes auf eine Ramschnote ab. Der Euro reagiert mit Kursverlusten.

Griechenland:

[11:00] Für die neue Drachme? Griechenland kauft Gold: Reserven im Wert von 3,7 Milliarden

[10:30] Griechenland in der Depression: "Es ist ein Wahnsinn"read!

Ein bedrohter Banker, eine geschlossene Schule, ein Autohändler im Hungerstreik: Wie die Schuldenkrise die griechische Kleinstadt Drama zugrunde richtet.

Und doch ist das auch in GR nur der Anfang, denn die richtige Staatspleite ist noch nicht da. Dann wird es sich rächen, dass in den letzten Jahrzehnten die ganze Industrie abgewandert ist und durch Staatssjobs ersetzt wurde.
 

[8:30] Schon fast Alleinzahler: GR-Rettung: Deutschland zahlt über 50%

Deutschland zahlt einen Großteil der jüngsten Hilfstranche für Griechenland. Die KfW stellt über 5 Milliarden Euro bereit. Damit übernimmt Deutschland mehr als die Hälfte der von den Euro-Ländern zu leistenden Hilfen von 8,7 Milliarden Euro.


Neu 2011-07-03:

Andere Themen/Staaten:

[21:15] Wie denn das? Iren könnten EU-Rettungsschirm bald verlassen

Irlands Wirtschaft erholt sich zunehmend von der Staatskrise. Experten zufolge ist das Land nicht mehr auf Hilfsgeld aus der EU angewiesen.

Griechenland:

[15:45] Freeman: Impressionen vom Syntagma-Platz

[15:15] Das Schäublino-Huhn gackert wieder: Schäuble fordert Marshallplan für Griechenland


Neu 2011-07-02:

Andere Themen/Staaten:

[21:30] Geister-Flughäfen in Spanien auf Kredit: Der Flughafen ohne Flugzeuge

[10:00] Die Portugiesen beginnen wieder mit dem Sparen: Halbes Weihnachtsgeld für Portugiesen

Griechenland:

[15:00] Die Pläne wenden einen Bankrott kaum ab, sondern dienen allein der Beruhigung deutscher Wähler: Sparpaket rettet Griechen nicht vor der Staatspleite

In Wahrheit dient die Aussicht auf Privatisierungserlöse in Höhe von mehreren Dutzend Milliarden Euro in erster Linie der Beruhigung der Steuerzahler in Deutschland und anderswo. Noch Ende Februar hielten Experten der EU und des Internationalen Währungsfonds in einem Bericht bis 2015 nur Privatisierungserlöse von 12,5 Milliarden Euro für realistisch.


Neu 2011-07-01:

Andere Themen/Staaten:

[20:00] BELLA ITALIA KACKT AB - DANN IST ES AUS: S&P zerpflückt italienisches Sparpaket

Die Ratingagentur hält die geplanten Etatkürzungen von 47 Mrd. Euro für unzureichend. Sie droht Rom mit einer Herabstufung seiner Bonitätsnote - obwohl Ministerpräsident Berlusconi für 2014 einen ausgeglichenen Haushalt verspricht.

Griechenland:

[20:30] So hätten es die Linken gerne: Griechenland-Krise: Griechische Staatschulden sind null und nichtig

Das griechische Volk wurde von der globalistischen Bankenmafia und einem Haufen korrupter Politiker über den Tisch gezogen. Die dem griechischen Volk aufgebürdeten Schulden sollten daher sofort für null und nichtig erklärt werden, was angesichts des gigantischen Verbrechens der Eliten in der Tat die einfachste und beste Lösung wäre

Das nennt man Debt-Rejection und ist nach Revolutionen üblich. Dafür gibt es dann Jahrzehnte keinen Kredit mehr. Aber das wird noch öfter kommen - wenn die bisherigen Regierungen "ersetzt" werden.
 

[18:30] Die griechische Mogelpackung: Sarkozy trickst Merkel aus und rettet seine Banken

Warum Frankreichs Geldhäuser von der Gläubigerbeteiligung zu Lasten des Steuerzahlers profitieren und der Bürger der Dumme ist.

Diese Trickersei ist so kompliziert, dass sich nur Finanzprofis auskennen, die wissen wie solche Massnahmen auf die Bankbilanzen wirken. Den Grossteil des realen Bailouts französischer Banken sollen selbstverständlich fremde Steuerzahler zahlen, nicht die eigenen. Wenn das nicht neuen Konfliktstoff bringt.
 

[17:00] Der Traum vom Beamtenjob ist ausgeträumt: Kein Geld, kein Job, keine Hoffnung

[19:00] Leserkommentar-DE:
Die beiden, im verlinkten Artikel portraitierten griechischen Mädchen sind 27(!) Jahre alt. Und jammern jetzt herum - weil sie es sich so schrecklich gerne im Staatsdienst gemütlich gemacht hätten, und das aber nun nicht mehr geht. Tja, Mädels, so ist das Leben - ihr seid seit 9 Jahren volljährig!
p.s.: Ich könnte mir vorstellen, daß die auf dem Photo links Abgebildete eine Art Job beim 'Einzeiler' bekommen könnte. Vielleicht nicht unbedingt sofort, aber wenn's gekracht hat, alles billig ist.


Neu 2011-06-30:

Andere Themen/Staaten:

[17:15] Der Streik der bislang Privilegierten: Großbritannien: Hunderttausende Beamte streiken

Griechenland:

[17:45] Der Verkauf des griechischen Tafelsilbers: Scheitern als Chance

Vernünftige Preise wird man nur erzielen, wenn vorher die Arbeitsgesetze geändert werden und damit Entlassungen jeder Art möglich sind.

[9:00] Rat aus Argentinien: Griechenland spart sich zu Tode


Neu 2011-06-29:

Andere Themen/Staaten:

[21:15] Nigel Farange: Euro-Krise: EU-Abgeordneter warnt vor schweren Ausschreitungen in den PIIGS-Ländern

[20:00] Das nordeuropäische Land wird von Rezession und Bankenpleiten geplagt: Dänemark rutscht in die Krise

[7:15] Die Eurozone scheint nur noch aus PIGS zu bestehen: Slowenien wird zum neuen Sorgenkind der EU

Griechenland:

Mehr ist es nicht: Giorgos Papandreou erkämpft sich eine Galgenfrist, Ja zum Sparpaket ist nur Rettung für den Augenblick

Der Staatsbankrott kommt dann eben einige Monate später.
 

[20:00] Anarchisten werden zu "Volkshelden": Nach der Abstimmung eskaliert die Gewalt in Athen

Die Zustimmung zum Sparpaket löst bei vielen Griechen mehr Wut als Erleichterung aus. Selbst zuvor friedliche Demonstranten werden zu Randalierern.

Die Stimmung ist jetzt endgültig gekippt, das Land wird bald komplett unregierbar. Das Chaos wird bald dominieren.


Neu 2011-06-28:

Andere Themen:

[20:00] Leserzuschrift-AT: Naechster Domino: Italien - es wird ernst:

Ich moechte den Lesern die Entwicklung bei Italienischen Aktien (Banken!!) nicht vorenthalten. Hier kocht etwas. Sieht nach einer Bankenpleite aus - besonders diese hier:

Banca Monte Paschi

Bank Austria Mutter UniCredit

[18:45] Der italienischen Regierung unter Ministerpräsident Silvio Berlusconi droht wegen eines 40 Milliarden Euro schweren Sparpakets das Aus: Regierung wackelt wegen Sparprogramms

Sparen zerbricht Koalitionen, das kennen wir schon.

Griechenland:

[19:00] Der alte Papandreou: "Griechenland ist nicht mal in der Lage, pleite zu gehen, es gibt keinen Plan, wie man die Drachme drucken könnte"


Neu 2011-06-27:

Andere Themen:

[8:45] Wehe, es wackelt ein Grosser: «Griechenland, Irland und Portugal sind nur ein kleiner Vorgeschmack»

Griechenland:

[18:00] Die meisten Wohlhabenden haben ihr Geld in London, der Schweiz oder auf Zypern gebunkert: Das zerrissene Pleite-Land

Diejenigen, deren Wohlstand vom Staat abhängt, machen am Dienstag und Mittwoch wieder einmal einen Generalstreik. Bevor die Gewerkschaften nicht gebrochen und der Staat nicht massiv abgespeckt sowie investitionsfreundliche Verhältnisse herrschen, wird dieses Kapital nicht mehr zurückkommen.

[9:15] Spiegel: Wer die größten Griechen-Risiken trägt

[7:15] Leserzuschrift - IMF Plan zur Entschuldung öffentlich:

da stellt man sich bei Anne Will hin, und lügt, daß sich die Balken biegen, dabei hat der IMF bereits seit längerer Zeit die Pläne für eine Entschuldung Griechenlands, und der anderen PIIGS fix und fertig.
Nach diesen Plänen sind 30 - 40 % der Schulden in 10 Jahren entwertet. Ohne direkten Haircut, und ohne daß die Schafe es merken.

- Negativer Realzins
- Kapitalverkehrskontrollen
- Verscherbeln von Staatseigentum (unter Druck zu Schleuderpreisen)

und andere Nettigkeiten. Angeblich reicht durch den Zinsenzinseffekt, ein negativer Realzins von - 3 bis - 4 %. Die Statistikfälscher erledigen dann den Rest. Und die blöden Schafe schimpfen über den bösen Bäcker, die Mineralöl Konzerne und andere böse Händler. Dazu noch die Kalte Progression und die Abgeltungssteuer.

Ich könnt echt nur noch Kotzen. Leute holt euer Geld von der Bank. Da wird es todsicher geraubt.

http://www.imf.org/external/np/seminars/eng/2011/res2/pdf/crbs.pdf

Und man kann nicht sagen, Sie wären nicht ehrlich gewesen. Wer lesen kann ist im Vorteil. Das dumme BLÖD Zeitungsschaf natürlich nicht, mangels der nötigen Englisch Kenntnisse.

Im Falls von Griechenland und den anderen PIGS funktioniert das nicht, da der grösste Teil der Schulden vom Ausland gehalten werden und ständig neues Geld vom Ausland wegen des Handelsbilanzdefizits zufliessen muss. Ausserdem muss eine Abwertung her, damit die Exporte wieder konkurrenzfähig werden.

Das volle IWF-Programm hat man bei GR gar nicht versucht, denn dieses sieht brutale Einschnitte beim Staatsapparat und bei den Sozialleistungen vor. Dafür gibt der IWF dann Überbrückungskredite, damit die Währung in der Zeit der Reform nicht komplett kollabiert.


Neu 2011-06-26:

Andere Themen:

[14:00] Die haben es notwendig: Belgien buhlt um die Gunst der Investoren

Die belgische Regierung will sich von den hoch verschuldeten Euroländern wie Griechenland schärfer absetzen und startet eine Charme-Offensive bei Investoren. Ministerpräsident Yves Leterme und Finanzminister Didier Reynders werden dafür am Montag nach London reisen, um über die Finanzlage Belgiens zu sprechen.

Ein Jahr lang keine Regierung zusammenbringen und dann noch neue Kredite wollen. Solche Pilgerreisen in die Finanzzentren kommen meist kurz vor einem Staatsbankrott. Da muss dann eine gute Antwort auf diese Frage gegeben werden: "Why should we lend you more money?". Diese Antwort sollte auch in Englisch gegeben werden. Können das die Beiden? das Englisch und warum sie noch kreditwürdig sein sollten?
 

[14:00] Leserzuschrift-NL - Immopreise NL:

Wohne seit einigen Jahren im Raum Den Haag. Die Immopreise sind astronomisch.
Reihenhaus zwischen 400.000-800.000Euro. Dafuer, mit Verlaub, hollaendische Qualitaet, sprich Einfachverglasung, Betonguss, kein Keller, einfach nur billig und schlecht in jeder Beziehung (DE sollte lieber die hollaendische Hausisolierung subventionieren statt sinnlose Solaranlagen im eigenen Land....die Oekobilanz waere gigantisch). Meist ist auch noch die Raumaufteilung eine einzige Katastrophe. 4.5 meter Hausbreite gilt als koeniglich....

Die Huetten wurden (ver)gekauft als ob es kein Morgen geben wuerde. Null Eigenfinanzierung, Hypo ohne Tilgung da ja die Immopreise unendlich weiter, jedes Jahr um 7-10%, steigen werden (Aussage eines mit uns befreundeten Gehirnchirurgen!....der eine Doppelhaushaelfte -hatte schon Risse in den tragenden Mauern- fuer geschmeidige 890.000Euro erworben hat). 

Bisher haben internationale Firmen, vorneweg Shell, den Mitarbeitern saemtliche Mietkosten erstattet. Da wurde mal schnell ein Reihenhaus fuer schlappe 3000-5000Euro! vermietet. Das ist wohl vorbei....die Preise muessten fallen aber der Hollaender geht im Preis nicht runter, da nicht sein kann was nicht sein darf. Hier ist wirklich bald Land unter. Bedarf aber keiner Sturmflut. Die Uhr tickt.....

Das wird ein Crash der Superklasse, sobald die Zinsen nur etwas steigen. Das ist eine Bubble, schlimmer als in den USA oder Irland. Alles subprime.

Leserkommentar dazu:

Für die, die nicht um die Sache wissen, eine kurze Erklärung: in den Niederlanden mietet fast niemand ein Haus oder eine Wohnung (die Preise dafür sind exorbitant hoch), sondern kauft sie per Kredit. Wer nicht ausreichend Geld verdient, tilgt nicht, sondern zahlt nur die Zinsen. De facto könnte man sagen, man mietet Haus oder Wohnung in dem Fall von der Bank.

Ich würde in diesem Fall auch den Kredit behalten und vorhandenes Geld in Edelmetalle stecken. Aber ich würde sehr genau schauen, bei wem ich den Kredit am Laufen habe. Eine große Bank, die stark im Ausland investiert ist, wird nach einem Crash massiv Geld benötigen und Kredite wenn möglich endfällig stellen - hier kann es schlicht um das Überleben einer solchen Bank gehen. Banken, die keine hohen Auslandsrisiken in den Büchern haben, könnten da anders agieren, denn dieses Quasi-Mietverhältnis verspricht auch in einem Crash mehr oder minder sichere Einnahmen. Und auch der Staat wird bei einem Lastenausgleich per Eintrag ins Grundbuch auf Position 0 (null) ein reges Interesse daran haben, dass die Immobilien weiter per Kredit gezahlt werden und der "Eigentümer" (= "Mieter") die Zeche zahlt.
Strauchelnde Banken, die Kredite endfällig stellen, werden nicht in der Lage sein, auch noch Grundbucheinträge abzuzahlen.

Ich sehe die Chance der Entschuldung per Hyperinflation oder die Möglichkeit des Kaufs eines Hauses mit wenigen Unzen Gold nach einem Crash nirgendwo so günstig, wie in den Niederlanden.

Trotzdem ist und bleibt es subprime, da es nur bei niedrigen Zinsen und reichlicher Kreditvergabe funktioniert.

[16:00] Leserkommentar-DE dazu:

Da kann man nur mutmaßen, daß der Beste ein paar Selbstversuche zuviel unternommen hat und die Risse nicht nur in der Haushälfte, sondern auch durch die Gehirnhälfte gehen! Die Preise und Zustände hören sich ja absolut grausam an!

Noch vor gar nicht so langer Zeit sind Deutsche, die im Grenzgebiet zur holländischen Grenze arbeiten, in Scharen nach Holland gezogen, weil man dort billig bauen konnte (eben holländische Bauweise).
Erschreckend ist die Zeit, in der die derartig aufgeschuldet haben, die stehen doch den PIGS in nichts nach!

Das ist nicht nur ne Blase, das ist ein Atompilz. Ich verstehe gar nicht mehr, warum die Islamprediger nicht mögen: Die brauchen die Hilfe jeglicher verfügbarer Götter- und Sektenprediger!
Ohne kompletten Reset geht auch da nix.

Das Erwachen wird grausam sein.
 

[8:00] Wenn das "Grossschwein" Italien drankommt: Der ‘Kill den Euro’-Kandidat: Italien

Die Wahl zwischen Pest und Cholera ist phantastisch, nicht wahr? Aber wir werden nicht einmal diese Wahl haben. Es wird die Pest sein. Wer jetzt noch glaubt, für die Cholera als kleineres Übel kämpfen zu müssen, kann beruhigt aufgeben, es wird die Pest sein!

Korrektur des Autors: der alte Begriff PIGS der Londoner Investmentbanker beinhaltete immer Italien als "I" und nicht Irland. Denn die "schweinische" Finanzpolitik dieser vier Südstaaten hat sich nie geändert, wurde nur ein paar Jahre durch niedrige (deutsche) Euro-Zinsen übertüncht.

Griechenland:

[10:00] Unvorstellbare Verschwendung und Korruption im griechischen Staatsapparat: The Big Fat Greek Gravy Train: A special investigation into the EU-funded culture of greed, tax evasion and scandalous waste

Und das sollen wir weiter bezahlen?

[8:00] Der Staat bezahlt kaum noch Rechnungen: Zahlungsstopp in Griechenland an Kassen und Lieferanten


Neu 2011-06-25:

Andere Themen:

[17:30] Orban findet einen neuen Gönner: China hilft Ungarn aus der Patsche

Das Reich der Mitte kauft Staatsanleihen des wirtschaftlich angeschlagenen Ungarns. Regierungschef Viktor Orban spricht von einer Hilfe in «historischer» Grössenordnung. Sein Land sei gerettet.

Diktatur gesellt sich wohl gern zu Quasi-Diktatur. Aber warum macht China das wirklich? einmal sicher um Dollar-Bestände abzubauen, aber der Hauptgrund ist ein anderer: die chinesischen Regenten haben panische Angst vor einem weltweiten Crash, der sie auch von der Macht entfernen würde.
 

[17:30] Die spanische Auswanderung läuft an: Komm nach Deutschland, Pepe

[11:00] Jetzt Befehl an Slovenien: Juncker fordert "brutale" Einsparung

Nach dem Scheitern der Rentenreform hat Jean-Claude Juncker von Slowenien "brutale Maßnahmen" zur finanziellen Konsolidierung gefordert. Sloweniens Regierungschef Pahor zeigte sich trotz der Niederlage optimistisch.

Also wird Slowenien auch bald ein "Rettungsfall".


Neu 2011-06-24:

Andere Themen:

[19:30] Die italienischen Banken sind auch dran: Rätseln um Italiens Banken

[10:15] Wie es auf den spanischen Tomatenplantagen zugeht: Unter Plastik wächst sozialer Sprengstoff

Arbeiter sind dort extrem billig, weil es so viele von ihnen gibt.

[9:45] Die FAZ ruft nach dem grossen Schuldenschnitt bei den PIIGS: Tausend Milliarden Euro

Dieser wird ohnehin nötig, schlägt aber als grosser Haircut zu den Sparern durch.

Griechenland:

[13:45] Rohstoff-Guru Jim Rogers: „Warum sollen Deutsche für die Griechen zahlen?“

[13:45] Juncker zu Griechenland: "Es gibt keinen Plan B":

Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker stellte keine operativen Beschlüsse des Spitzentreffens in Aussicht. Der Fahrplan sei von den Euro-Finanzministern, die vom ihm geführt werden, bereits vorgegeben. Demnach soll erst am 3. Juli über neue Hilfen für Athen entschieden werden. "Es gibt keinen Plan B", sagte Juncker auf Fragen, was passiere, falls das Sparprogramm im Athener Parlament scheitern sollte.

Es gibt schon einen Plan B: den Staatsbankrott. Möglicherweise nicht von Juncker, aber vom Markt.


Neu 2011-06-23:

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[20:00] DAFÜR HABEN SIE GELD: 260 Millionen Pfund Britischer Libyen-Einsatz wird teuer

Eigentlich sollte der Militäreinsatz in Libyen die Briten höchstens mehrere zehn Millionen Pfund kosten. Doch nun fallen die Kosten deutlich höher aus. Die Opposition tobt.

Für den Krieg ist immer Geld da. Allerdings empfiehlt es sich nicht, einen Krieg zu starten, wenn der Staat gerade massiv sparen muss. Nicht nur die Opposition tobt, auch alle vom Sparen betoffenen.
 

[18:00] Video zu den spanischen Protesten: The Revolution Has Begun In Europe (Must Watch!)

[17:30] Handelsblatt: Welchen Staaten die Investoren misstrauen

Griechenland:

[21:15] Das ist schon lange weg: Wo ist das Geld der griechischen Reichen?

In Pavlous Bericht tauchen griechische Reeder, Baulöwen und Ölmagnaten auf, meist handelt es sich um Familien. Die reichste der griechisch-griechischen Familien, die Latsis, wird auf 3,38 Milliarden Euro Vermögen geschätzt – sie lebt in Genf. Die griechischen Reichen bunkern ihre Millionen lieber auf Konten in Zürich und Zypern, Liechtenstein und London. Über 560 Milliarden Euro sollen griechische Privatkunden im Ausland angelegt haben, berichtete das Handelsblatt kürzlich und berief sich auf Schweizer und griechische Finanzkreise. (Zum Vergleich: Das Bruttoinlandsprodukt betrug 230,2 Milliarden Euro im Jahr 2010.) Die genaue Summe liegt wahrscheinlich darunter, aber sicher ist, dass viele reiche Griechen der einheimischen Wirtschaft nicht trauen.

[20:00] Die Polizei schlägt sich auf die Seite der Demonstranten: Police Officers to Join “Indignant” Greeks in front of the Parliament

Police officers wearing their uniform have launched a protest against the austerity measures on Thursday afternoon in downtown Athens. Also members of the Fire Brigades and the Coastal Guards gathered at Kolokotroni Square and are now due to start marching towards Syntagma Square to join forces with the “Indignant” Greeks. Today’s unique protesters oppose austerity measures in the police departments of the country, wage cuts and freezing of personnel hiring.

[17:15] Griechische Privatwirtschaft: Mittelstand ist abgebrannt

Sie arbeiten 15 Stunden am Tag, dennoch bricht ihr Geschäft ein: Griechische Unternehmer fühlen sich von der Regierung alleingelassen. Der Staat ist ihnen fremd - viele fragen sich, wofür sie sich noch anstrengen sollen

Es ist eben Depression.

[16:45] Die wissen es: rette sich wer kann: Griechen horten Gold


Neu 2011-06-22:

Andere Themen:

[20:45] Weil die Briten wieder Geld drucken wollen: Bank of England bringt Pfund ins Straucheln

Die Notenbanker liebäugeln mit dem Kauf von Staatsanleihen. Eine Leitzinserhöhung rückt in weite Ferne. Das Sterling fällt auf breiter Front. Und der weltgrößte Bond-Investor Pimco warnt vor britischen Anleihen.

[18:00] Ein sicheres Depressions-Zeichen: Steuereinnahmen in Spanien brechen ein

[17:30] FI: die Regierung der Barroso-Soldaten: Finnland: "Sixpack"-Regierung vom Parlament bestätigt

Über zwei Monate nach der Parlamentswahl in Finnland ist der bisherige Finanzminister Jyrki Katainen als Regierungschef einer neuen Sechs-Parteienkoalition bestätigt worden.

Das muss eine wackelige Koaliton sein - von ganz rechts bis ganz links. Nur um nicht die EU-kritischen Wahren Finnen aufnehmen zu müssen. Wird bald zerfallen. Wenn es dann Neuwahlen gibt, wird der "Teufel" vermutlich Ministerpräsident.
 

[14:45] FR: War die 68'er Revolte, weil er das Gold zurückholte? War de Gaulle der internationalen Hochfinanz im Wege?

Griechenland:

[14:30] Was wirklich notwendig ist, sind Strukturreformen: IWF-Vize: Schuldenlast nicht das grösste Problem Griechenlands

[14:30] Ein Pleitestaat in der Depression importiert weniger: "Made in Germany" ist in Griechenland nicht gefragt

[14:15] Greece will default on its debts, leave the euro and return to its own national currency, the drachma. This is one of the certainties in an uncertain world: Bring down the curtain on this Greek tragedy

[13:45] Jetzt ist es amtlich, warum die Merkel nach Washington zitiert wurde: Griechenlands Staatspräsident bedankt sich bei US-Präsident für Unterstützung

Griechenlands Staatspräsident Karolos Papoulias bekundete am Montag große Dankbarkeit gegenüber dem US-Präsidenten Barack Obama für dessen Unterstützung für Griechenland. Papoulias sagte, dass die Gespräche, die Präsident Obama mit europäischen Regierungschefs über Hellas führte, in Griechenland niemals in Vergessenheit geraten würden. In tiefem Dank machte er deutlich, dass das Interesse des US-Präsidenten an Griechenland besonders in der momentanen schwierigen Zeit „extrem wichtig“ sei.

Man hat der Merkel sicher in DC gesagt, dass sie solchen Pomp nicht mehr bekommen wird, wenn sie die Griechen nicht rettet. Solche "Ehrungen" kann man bei Bedarf selbstverständlich wiederholen. Wie mit der Eitelkeit der Politiker gespielt wird.


Neu 2011-06-21:

Andere Themen:

[8:00] Nur 41% verliehen? 41% Of Belgian Central Bank Gold Has Been Lent Out

[7:30] Europas Schuldenstaaten: Der Finanzmarktwahnsinn

Griechenland:

[21:00] Eine andere Art von griechischem Streik: Blackout in Athen

Die Griechen sollten sich nicht auf ihre Aufzüge oder medizinischen Geräte verlassen: Der Energieversorger DEI setzt die Regierung mit Stromausfällen unter Druck. Die Macht des Staatskonzerns steht sinnbildlich für die Misere im Sonnenland.

Die Regierung müsste jetzt eigentlich alle für diese Abschaltungen Verantwortlichen auf der Stelle fristlos entlassen, samt lebenslanger Wiedereinstellungsperre und zusätzlich müsste man die für alle Schäden zivilrechtlich haftbar machen. Nachdem die Abschaltungen trotz Vorankündigung passieren, kann man sehen, dass die Regierung offensichtlich nicht durchgreifen will oder kann. Denen soll man noch weiter Geld schenken?

PS: die Griechen sind jetzt sicher froh über jeden Generator.

[14:00] Der hat es leichter, ist kein Euro-Huhn: David Cameron: We won't bail out Greece


Neu 2011-06-20:

Andere Themen:

[18:00] Leserzuschrift-DE - Stimmungsbericht Spanien:

eben sagte ein in Spanien verwurzelter Freund, der viele ausländische Residenten (vom Rentner bis Journalisten und intern. Konzerne) in Spanien kennt:

Die Panik der Regierung ist so riesengroß, weil sich die Leute aus den verschiedenen, sonst eher separatistischen, Landesteilen jetzt GEMEINSAM gegen die Regierung wenden.
Dieses kommt so nicht in den offiziellen Medien dort, wird aber von politisch Interessierten so wahrgenommen.
Man rechnet mit Generalstreik und innerhalb weniger Wochen mit "Regierung der nationalen Rettung" (Allparteien-Koalition) mit temporärem Ausnahmezustand.
Eine Minderheit schließt auch eine vom König eingesetzte Militärjunta nicht aus, oder Generäle in einer Zivilregierung.

Gute Nacht, Spanien.

Griechenland:

[12:00] Warum sollte man diesen Undankbaren weiter Geld schenken? Die Griechen haben einen Sündenbock – Deutschland

Sie haben einfach genug: Griechen sind gegen alles – wofür, wissen sie nicht

[12:00] Die Legitimität für solche Bailouts sinkt eben immer weiter: Euro-Minister zögern Griechenhilfe hinaus

[15:15] Sparen mochten die Griechen schon früher nicht: Den ersten Sanierer haben die Griechen erschossen


Neu 2011-06-19:

Andere Themen:

[20:30] Es geht wieder los: Erneut Massenproteste in Spanien

[15:15] Leserzuschrift-AT - spanische Immobilien:

meine Gattin und ich waren auf Urlaub in Südspanien. Hotel unter der Woche vielleicht zu 25 % ausgelastet. Am Wochenende wirds mit spanischen Familien gefüllt (vermutlich auf Hofer und Billabasis). Bei unseren Ausflügen beobachten wir , daß überall in den Badeorten Freienappartments gebaut wurden. Laut Infos von Einheimischen wurden kaum welche verkauft. Ein Taxifahrer sagte uns, daß in ganz Spanien 1,4 Mio. Wohnungen zum Verkauf stünden ( Preise um 50% reduziert). Die gelben Fahnen die man auf den Fotos sieht, sind von einer Immoblienfirma.

Da steht offenbar fast alles zum Verkauf.
 

[11:00] Die gehen auch bald pleite: Spaniens Defizit wächst

[10:00] "Tafelsilber" von Pleitestaaten kaum verkäuflich: Schuldenstaaten: Privatisierung bringt zu wenig Geld

Die hoch verschuldeten Länder der Eurozone treffen bei ihrem Versuch, Geld durch Privatisierungen zu beschaffen, auf zögerliche Käufer.

Kein Wunder, sind diese Staatsbetriebe doch ineffizient, überbesetzt und mit starken Gewerkschaften versehen. Nur weitreichende Änderungen der Arbeitsgesetze mit leichter Kündigung, auch von Betriebsräten würde den Preis anheben. Warum sollte sich ein Investor ein solches Streik-Wespennest antun? Man muss durch diese Betriebe mit dem eisernen Besen durchfahren.

Griechenland:

[20:45] Da wird der Papandreou scheitern: Die Griechen wollen jetzt nicht mehr sparen


Neu 2011-06-18:

Andere Themen:

[21:00] Massenauswanderung läuft an: Spaniens Jugend kehrt dem Staat den Rücken

[18:00] Wikipedia: PIIGS, PIGS (economics)

Die Bezeichnung erinnert an das englische Wort pigs (deutsch: „Schweine“) und hat deshalb die Rolle eines abwertend konnotierten Akronyms, das für das angesprochene Publikum nicht nur leicht zu merken ist: Den zuvor genannten Staaten wird zugleich unterstellt, sie hätten eine so hohe Staatsverschuldung, dass ihnen der Staatsbankrott drohe.

The acronym has long been used[2] by bank analysts, bond and currency traders dating back at least to the period of the ERM and is used by some analysts,[3] academics[4] and commentators[5][6] as a concise way to refer to the Eurozone countries of southern Europe noted for similar economic environments of left wing control, high spending, large public sector workforces, and especially high debt

Ja, so ist es auch.
 

[13.15] Die nächsten Pleitekandidaten: Italien und Belgien im Sog der Griechen-Krise

Griechenland:

[16:15] Weil es dort keine Jobs mehr gibt: Junge Griechen flüchten aus den Städten


Neu 2011-06-17:

Griechenland:

[18:00] Jetzt kommen reale Zahlen heraus: "Griechenland-Umschuldung kostet 200 Milliarden"

Eine Umschuldung Griechenlands würde nach Einschätzung des Deutsche-Bank-Chefvolkswirts Thomas Mayer etwa 200 Milliarden Euro kosten. „Griechenland hat 340 Milliarden Euro Schulden. 170 Milliarden Euro davon könnten den Gläubigern abgekauft werden“, sagte Mayer dem „Weser-Kurier“.

Sie bekämen dafür Anleihen des Europäischen Rettungsfonds ESFS im Verhältnis 2 zu 1. „Dann müssten noch 20 bis 30 Milliarden Euro in die Hand genommen werden, um das griechische Bankensystem abzuwickeln oder zu stabilisieren“, erläuterte Mayer. „Das bedeutet: Mit rund 200 Milliarden Euro ist das Problem glatt gestellt“, ergänzte er.

Für die Griechen bedeute das, dass sie über einen Zeitraum von zehn Jahren keine neuen Schulden machen dürften, in dem sich das Land umstrukturieren könnte, um wieder wirtschaftlich wettbewerbsfähig zu werden.

Also: 200 Mrd. sofortiger Schuldennachlass, entweder von den Gläubigern oder von der EU. Das ist nur, damit der Zinsendienst die Griechen nicht umbringt. Die verbleibenden Schulden in den ESFS - also Rettungsschirm. Und dann 10 Jahre keine neuen Schulden - ein Ding der Unmöglichkeit bei diesem Land. Wer will so viel bezahlen? Wer will das durch das eigene Parlament bringen?

VÖLLIG AUSSICHTSLOS!

[15:30] Nach dem Default: Was sich bei einer Staatspleite in Griechenland abspielen dürfteread!

Plündernder Mob, Tauschwirtschaft, Lebensmittelkarten: Was für Zustände nach einem Bankrott in Griechenland ausbrechen würden. Ein Szenario.

Kurze Zeit danach überall. Vielleicht lässt man GR doch noch vor dem Welt-Staatsbankrott (kommt auch bald) sterben - als Anschauungsbeispiel.

Alle Leser sollten vorbereitet sein: Vermögen gerettet, Vorräte, passive und aktive Sicherheit.
 

[15:00] Griechenland, ein Staat im Zusammenbruch: "Keine Führung, alles löst sich auf"

Verzweifelte Beamte wissen nicht mehr, was sie machen sollen, Bürger prügeln auf Journalisten ein, viele fürchten um die Zukunft ihres Landes: Premierminister Papandreou wollte mit einer Kabinettsumbildung seine Mehrheit retten, doch er hat die Kontrolle über seine Mannschaft verloren - und über Griechenland. Schon braut sich neues Unheil zusammen.


Neu 2011-06-16:

Andere Themen:

[20:00] Ja, die anderen PIGS kommen auch bald dran: Wann springt das Griechenland-Virus über?

[16:45] Plötzlich unpopulär, weil gespart werden muss: Klaus will sich mit antideutschen Parolen retten

Griechenland:

[20:00] Die fliegen sicher schon massenhaft Euro-Scheine ein: Bankrun: Der läuft immer noch auf Hochtouren

Raus, raus, raus: Griechen flüchten aus Staatsanleihen

Zu den Euro-Hühnern in Deutschland wegen der GR-Krise: Der Weg der Europäer in die Knechtschaft


Neu 2011-06-15:

Andere Themen:

[17.15] Auch die Spanier demonstrieren: Wütende Spanier blockieren Regionalparlament

[16:45] Muss Spanien bald "gerettet" werden? Notenbank fordert härtere Steuerpolitik

Griechenland:

[20:00] Einen schlimmeren Misstrauensbeweis gibt es nicht: Griechische Großbank flieht aus griechischen Anleihen

Es ist ein fatales Signal: Nicht nur ausländische Institute trennen sich von griechischen Staatsanleihen, auch die größte private Bank des Landes bereinigt ihren Bestand. Es ist eine Kehrtwende um 180 Grad.

[12:45] Die Angst vor dem Volk: Abgeordnete müssen sich verbarrikadieren 


Neu 2011-06-14:

Andere Themen:

[19.15] Die fallen mit: Infiziert der »Griechenland-Virus« jetzt auch Bulgarien?

Griechenland:

[19:00] ES IST KOMPLETT VORBEI - WÄHRUNGSREFORM BALD: Welche Länder sperren sich gegen das Hilfspaket?

Es wurde bis in den Abend heftig diskutiert beim Euro-Finanzministertreffen am Dienstag in Brüssel. Griechenland und seine schwierige Finanzlage standen auf der Tagesordnung, in manchen Ländern gibt es starken Widerstand gegen die Hilfen.

Die Barroso-Soldaten kommen jetzt überall unter Druck, DA IN ALLEN ZAHLERSTAATEN DIE GRIECHISCHE DEBT REJECTION SPÜRBAR WIRD. Kein Volk will für die Griechen zahlen, die weder sparen noch ihre Schulden rückzahlen wollen!

Der Beweis, dass die Griechen nicht sparen: Trotz Sparprogramm steigt das Defizit

Man muss als Politiker besonders EU-gläubig oder ein Selbstmörder sein, um diesen Griechen noch Geld zu schenken!

PS: ob die Währungsreform ausser in GR bald kommt, wird sich zeigen - dazu müsste es eine Panik-Flucht aus dem Euro geben.
 

[18:00] "Das sind nicht unsere Schulden": Griechen pfeifen auf Sparpläneread!

Die griechische Regierung kämpft gegen horrende Schulden sowie den wachsenden Unmut der Bürger, die dafür gerade stehen sollen. Beides im Moment mit mäßigem Erfolg. Seit über 20 Tagen wird auf dem Athener Syntagma-Platz protestiert. Für Mittwoch rufen die beiden größten Gewerkschaften zu einem landesweiten Streik auf.

Das wird kein gewöhnlicher Staatsbankrott wegen Zahlungsunfähigkeit, sondern etwas viel Schlimmers: eine "Debt Rejection", eine Verweigerung der Anerkennung der Staatsschulden durch die Griechen. Der Bondmarkt hasst das absolut. Verschiedene Diktatoren haben das gemacht, mit der Folge, dass es Jahrzehnte nicht mehr möglich war, Bonds auszugeben.
 

[17:45] SOLL ER SELBER MACHEN: Nowotny: "Radikale Steuereintreibung" in Athen

Dann hängen ihn die Griechen sicher auf.
 

[17:30] Ein Zeichen für panische Flucht aus den Griechen-Bonds: Griechen-Rendite so hoch wie nie


Neu 2011-06-13:

Andere Themen:

[21:00] ALARM: AIB in Irland ist pleite:Financial IED explodes in Ireland: AIB has a ‘credit event,’ otherwise known as DEFAULTS, Body says AIB move 'credit event'

The International Swaps and Derivatives Association (ISDA) has ruled that a restructuring credit event had occurred at AIB after it amended the terms of its junior debt.

Die ISDA hat also den Default von AIB festgestellt, die CDS auf die AIB-Bonds werden jetzt fällig. In den nächsten Tagen dürfte es rund um Irland rund gehen, auch ein irischer Staats-Default ist nicht auszuschliessen: Griechenland mal 2.

[9:30] War zu erwarten, niemand hat gerne einen Haircut: Anleihegläubiger rebellieren in Irland

[9:30] Worauf ein Pleitestaat Zugriff hat, dort greift er rein: Irland will wieder aus dem Pensionstopf naschen

Griechenland:

[20:00] Das nächste Downgrade, immer noch zu gut: Triple-C für Griechenland


Neu 2011-06-12:

Andere Themen:

[13:15] Auch dort oben geht es jetzt wieder abwärts: Dänemark erlebt den gefürchteten "Double dip"

Griechenland:

[14:00] Was kommt danach? eine Diktatur? Griechen verlieren das Vertrauen in die Demokratie

[13:15] Aus der griechischen Depression: Krise lässt Selbstmordrate in Griechenland steigen

Solche Berichte zeigen, dass wir hier heroben im Vergleich dazu im Boom-Paradies leben - noch.
 

[9:30] Ein neuer Griechen-Bailout wird in den Niederlanden kaum durchgehen:

Sehr interessanter Leserkommentar bei: Griechenland-Krise bedroht deutsche Wirtschaft

Autor: caroline-nl / Datum: 11.06.11 22:37
Kleiner Bericht aus den Niederlanden.....
Heute Abend kam in den TV Nachrichten durch:

Die Führung der rechtsliberalen Regierungspartei hat sich mehrheitlich GEGEN weitere Kredite für Griechenland ausgesprochen.

Aber zu früh gefreut:
Der rechtsliberale Ministerpräsident Mark Rutte will sich noch nicht endgültig festlegen. Er klagte über einen außerordentlich hohen Druck aus Brüssel, zudem laufen - aus anderen Gründen - zahlreiche EU Vertragsverletzungsverfahren gegen die Niederlande.

Und:
Der niederländische Finanzminister, Jan Kees de Jager, natürlich ein Christdemokrat, will weiteren Krediten - unter strengsten Auflagen - zustimmen, sofern der IWF auch hilft.

Klingt erst mal nach harter Verhandlungstaktik, ist aber nur ein Medienblöff.

Der IWF hat nämlich schon gesagt, daß er hilft, sofern die EU einspringt, sonst nicht mehr. Die EU muß erstrangig für die Kredite bürgen. Dies ist sehr ungewöhnlich, denn normalerweise übernimmt der IWF immer einen Teil des Ausfallrisikos. ( bzw. dann indirekt ja seine Mitglieder )

Ein Zeichen dafür, daß man weder den Bilanzen noch den Versprechungen der Griechen traut.

Wie gehts jetzt in den NL weiter ?

Die Minderheitsregierung aus Rechtsliberalen und Christdemokraten, die von Wilders Partei und der kleinen calvinistischen Partei gestützt werden, könnte jetzt ohne regierungsfähige Mehrheit dastehen, da Wilders und die calv. SGP bei einem ''JA'' GEGEN die Regierung stimmen werden.

Möglich wäre jetzt allerdings, daß die Sozialdemokraten und die Grünen einspringen. Dann hätte man die Zustimmung für die Griechenland Kredite erst mal durch, die Neuwahlen kommen dann ja erst ein paar Wochen später.

Demoskopen sehen bei einer Neuwahl Wilders PVV als stärkste Partei, mit ziemlicher Sicherheit sogar als Ministerpräsident.

In NL wird also der EU-Glaube der verbliebenen Barroso-Soldaten in der Regierung auf eine besonders harte Probe gestellt: stimmt dem Bailout zu und es gibt Neuwahlen und Wilders wird neuer Regierungschef. Die Frage ist, ob sich diese Söldner für die EU selbst opfern wollen.


Neu 2011-06-11:

Andere Themen:

[15:30] Ist Slowenien auch ein PIG? Staatsdefizit steigt höher als gedacht

[14:45] Ist wohl etwas zu gross dafür: ‘The UK Will Need a Bailout Soon’: Jim Rogers

[10:30] Man warnt vor blutigen Revolutionen: There Will Be Blood in Europe (Courtesy of the ECB)


Neu 2011-06-10:

Griechenland:

[20:30] Wer die Griechen-Schulden hält: If Greece Defaults on their Debt, These Countries are Screwed

[15:15] Griechische Realität: Depression pur!


Neu 2011-06-09:

Andere Themen:

[10:00] Revolutions-Potential Jugendarbeitslosigkeit: Hilflose Politiker verspielen die Zukunft Europas

In 19 von 27 EU-Staaten liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei mehr als 20 Prozent – Europa droht eine verlorene Generation. Betroffen sind auch klassische Industrieländer.

Das ist ein Indiz für:
a) eine schrumpfende Wirtschaft
b) einen total starren Arbeitsmarkt

Eine massive Reform der Arbeitsschutzgesetze, etc. wäre dringend notwendig. Wenn niemand entlassen werden kann, wird auch niemand aufgenommen. Und nicht vergessen: üblicherweise macht die Jugend eine Revolution. Potential wäre genügend vorhanden.

Griechenland:

[20:45] Sparprogramm? Griechen-Kabinett bewilligt drastisches Sparprogramm

Der internationale Druck zwingt Athen zu einem harten Kurs: 78 Milliarden Euro will der Ministerrat einsparen, um IWF- und EU-Vorgaben zu erfüllen. Doch stellt sich das Parlament quer, hat die Regierung ein Problem.

Primär sollen die Steuern auf den Konsum noch einmal erhöht werden. Wirklich gespart wird offenbar kaum, es gibt auch keine Beamtenentlassungen. Ausserdem soll das Parlament erst am 28. Juni darüber abstimmen - nach dem EU-Gipfel.

Dieses "Paket" ist eine Mogelpackung, man will damit nur den EU-Gipfel überzeugen, sonst nichts. Ob das durch das Parlament durchgeht, ist fraglich.

[21:30] Die Privilegien der Staatswirtschaft sollen auch nicht angetastet werden? Griechenland, der Flohmarkt Europas

[7:45] Der IWF zahlt definitiv nicht mehr für GR: Troika-Bericht

Die Troika aber stellt das vor ein großes Problem. Einem seiner Partner - dem IWF - sind angesichts der aktuellen Aussichten die Hände gebunden. In den IWF-Statuten ist festgelegt, dass die Organisation nur dann Kredite vergeben kann, wenn sichergestellt ist, dass ein Land für die nächsten zwölf Monate seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann.

Doch das ist, wie die Troika jetzt festgestellt hat, illusorisch. Das aber bedeutet: Der IWF kann schon jetzt kein Geld mehr auszahlen - so lange nicht, bis eine Insolvenz Griechenlands für die kommenden zwölf Monate definitiv ausgeschlossen ist. "Die nächste Auszahlung kann nicht stattfinden, bevor das Problem dieser Unterfinanzierung gelöst ist", heißt es denn auch in dem Bericht.

Jetzt hat man also den massive geschönten Bericht herausgegeben. Aber Tatsache ist, im IWF weht jetzt ein anderer Wind. Für hoffnungslose Pleitefälle gibt es kein Geld mehr.


Neu 2011-06-08:

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[17:30] Leserzuschrift-DE - Immobilienmarkt auf Mallorca, Spanien:

Ich reiste kürzlich nach Spanien, Mallorca. Zuletzt war ich dort vor 12 Jahren. Was ich dort zu sehen bekam hat mich sehr erstaunt. Unzählige Immobilien stehen zum Verkauf oder zur Vermietung. Ein ganzer Schilderwald mit "SE VENDE" (zu verkaufen) und "SE ALQUILA" (zu vermieten) hat mich begrüsst.

Nach einigen Gesprächen mit Einheimischen wurde mir klar:
- Wohnraum steht leer, weil Einheimische wegziehen, Junge finden kaum gut bezahlte Arbeit auf der Ferieninsel
- viele Einheimische sind Lockzinsen in die Falle gegangen und und haben in Folge ihre Immobilie an die Bank verloren
- Spekulanten (Immo-Fonds usw.) kaufen ganze Stadtviertel, Gelände, Gebäude und lassen diese verfallen - sie zerstören das Stadtbild
- eine passable Mietwohnung ist schon ab 3 Euro pro Quadratmeter! von privat zu haben
- viel Wohnraum ist vergammelt und verwahrlost, somit auf ewig unverkäuflich, ein Abriss ist teurer als ein Neubau an anderere Stelle

Und jetzt wird es noch verrückter:
- Es werden nach wie vor neue (teils Ferien-) Häuser und Wohnungen gebaut!

- Es gäbe ausreichend Käufer für Immobilien, aber Banken und Spekulanten sind nicht bereit ihre Preise zu senken, stattdessen lassen sie lieber alles zu Ruinen, Ghettos und Geisterstädten zerfallen. Sie sitzen wie die Henne auf dem Ei auf den Immobilien. Ist das nicht irre ? Eigentum wird unverkäuflich und unhandelbar, weil es sonst die Bilanz zerreisst ?
Wie soll die für den kapitalistischen Kettenbrief überlebensnotwendige private Verschuldung weiter vorangetrieben werden, wenn sich diese Entwicklung fortsetzt ? Dieses "blockierte" Eigentum blockiert Schuldenaufnahme/Geldbewegung also kurz Wachstum.

- Ich sprach mit mehreren Immobilienverkäufern: Diese tun so als seien ihre Preise "Schnäppchen" und als rissen die Leute ihnen die Wohnungen wie warme Semmeln aus der Hand. So ein aalglattes Lügenpack! 188000 Euro für eine Bauruine auf dem Land, 500000 Euro für 20 Jahre alte eine 3,5 Zi-Wohnung in der Stadt...

Auch in Palma gesehen: "COMPRO ORO" (Goldankauf, bringen Sie uns ihren alten Schmuck etc.)

Ich konnte es mir nicht verkneifen, eine Gruppe von Deutschen Urlaubern darauf aufmerksam zu machen, dass das ihre Altersvorsorge, Lebensversicherungen und Fondssparanlagen in den Bauruinien versenkt liegt, an denen sie gerade vorbeilaufen. Ich erntete verwunderte Blicke.

Griechenland:

[18:45] Man will die Griechen-Pleite nur hinausschieben: Griechenland: Das gefährliche Spiel mit der Zeitread!

Die Strategie wird immer deutlicher: Selbst wenn eine Staatspleite Griechenlands kaum noch aufzuhalten ist, so soll sie doch möglichst spät erfolgen – vielleicht 2013 oder 2014. In der Zwischenzeit sollen jene Länder, die zwar angeschlagen sind, aber als sanierbar gelten, ins Trockene gebracht werden. Irland, Spanien und Portugal sind, glaubt man den Experten von IWF und EU, dabei auf gutem Weg. Sie haben bisher ihre Auflagen trotz innenpolitischer Probleme erfüllt. Entwickelt sich das Wirtschaftswachstum auch noch positiv, könnte Europa wieder durchatmen.

Der Grat dieser Risikowanderung wird aber nicht nur für die Griechen selbst, sondern auch für deren europäische Partner enger. Denn die durchaus verständliche Verzögerungsstrategie gerät an die Grenzen ihrer politischen Machbarkeit. Ob es die „Wahren Finnen“ in Finnland, die Rechtspopulisten unter Geert Wilders in den Niederlanden oder die FPÖ in Österreich ist, sie alle punkten mit der Forderung eines Stopps der Griechenland-Hilfe. Sie verringern von Monat zu Monat den politischen Spielraum der Euroregierungen.

Illusionen haben die Euro-Hühner: sie möchten GR solange durchschleppen, bis die anderen Pleitefälle sich wieder von selbst fangen. Das wird nicht passieren, da noch mehr und grössere Pleitefälle (Spanien, etc.) warten.

Und dass die Gegner des Dauerzahlens mehr werden, stimmt. Aber auch die Griechen selbst möchten nicht noch mehr sparen.
 

[18:30] Wird keiner kaufen wollen: Das griechische Tafelblech


Neu 2011-06-07:

Griechenland:

[18:45] Die Ratingagenturen kennen keine Gnade. Jeden Umschuldungsversuch für Griechenland werten sie als Ausfall: Bonitätswächter schlagen Alarm

Wenn kein Bailout-Geld mehr fliesst, was wahrscheinlich ist, bleiben nur mehr Default oder alles monetisieren durch die EZB.

[10:30] Nur der Default bleibt noch: Griechenland ohne Aussicht auf Lösung der Probleme

[9:30] Video - hinter den GR-Bailouts: Steuerzahler retten einmal mehr die Banken


Neu 2011-06-06:

Griechenland:

[20:30] Ein noch grösserer Haircut: "Schlimmer als Argentinien"

[8:45] Argentinische Fahnen = wir zahlen unsere Schulden nicht zurück: Griechen schwenken argentinische Fahnen


Neu 2011-06-05:

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[10:45] Spanische Proteste: Wohin mit der Wut?

Griechenland:

[21:00] Diese Griechen sparen ganz sicher nicht: Griechen stemmen sich gegen Sparpläne, In GR ist die Hölle los

In Hellas regiert der Wutbürger: Hunderttausende Demonstranten protestieren in Griechenland gegen die Sparpläne der Regierung.

Es könne nicht sein, dass immer nur die Arbeitnehmer und Rentner den Preis der Finanzkrise zahlen müssen, hieß es.

[16:30] So schnell wie möglich: Ifo-Chef Sinn: "Dreht Griechen den Geldhahn zu"


Neu 2011-06-04:

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[20:15] Juncker macht diese Bailouts wegen seiner riesigen Finanzindustrie: Luxemburg kann kippen

[11:00] Die FAZ zur spanischen Jugendarbeitslosigkeit: Aufstand im Sitzen

"Der Fall aus den Wolken brachte zutage, dass die jetzt „verloren“ genannte Generation zuvor eine von „Ni-Nis“ gewesen war. Das heißt, dass ein guter Teil, nämlich ein Fünftel der 16 bis 24 Jahre alten Spanier, weder lernen noch arbeiten wollte, dennoch aber mit dem Leben außerordentlich zufrieden war. Die Soziologen und Statistiker überraschten das Land zusätzlich mit Studien, wonach mehr als die Hälfte der zwischen 18 und 34 Jahre alten Spanier außer Unterhaltung und Freizeit „keinerlei Programm“ für den Rest ihres Lebens hätte und auch keine besonderen Interessen äußerten. Nur in Italien, so errechneten sie, sei dieses Niveau ähnlich hoch."

Griechenland:

[20:15] Junckers GR-Rettungplan dürfte kaum durchgehen: Neue Griechenland-Hilfe kostet über hundert Milliarden Euro

Indirekt drohte Asmussen bei dem Treffen mit einer Staatspleite Griechenlands. Seinen Kollegen erklärte er, dass es ohne Beteiligung des Privatsektors keine Zustimmung des Bundestages geben werde - und ohne die kein neues Programm. Ohne neue Hilfen stehe das Land aber schon bald vor der Zahlungsunfähigkeit.

So warnt die Ratingagentur Standard & Poor's in einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Bericht, wenn Gläubiger de facto zu einem freiwilligen Verzicht auf Forderungen genötigt würden, weil ihnen sonst noch höhere Ausfälle drohten, würden die Staatsanleihen mit dem Ausfallstatus "default" versehen. In der Folge könnten etwa Kreditausfallversicherungen fällig werden.

[17:15] Telegraph: Will Germany and France stave off a Greek default?read!

The Greeks are unlikely to feel a moral obligation to repay their debts, having accumulated them by telling lies about their budget deficits, with their millionaires lying about their incomes, widespread pathological non-compliance with tax rules, and cushy conditions for public employees. Order and political respect can often fray when countries must bear the burdens and consequences of debt repayment. But Greek unity and order don’t exist to begin with.

"Lending money to Greece is not an investment. It is an act of cultural charity."

Also: die Griechen können nicht und WOLLEN NICHT ihre Staatsschulden zurückzahlen. Wie lange noch wollen die beiden Gross-Bailouter DE, FR für sie zahlen? Der Autor meint bis 2012.

Noch einmal und gross: "Lending money to Greece is not an investment. It is an act of cultural charity."


Neu 2011-06-03:

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[13:45] Auch die haben den Diktator abgezockt: Französische Bank verzockte Gaddafi-Milliarde

Griechenland:

[16:30] Hat man den IWF umgedreht? Griechenland bekommt neue Finanzspritzen

Entwarnung für Griechenland: Die mit Spannung erwarteten Verhandlungen Athens mit den Kreditgebern IWF, EU und EZB sind nach Angaben der Regierung positiv verlaufen. Ein befürchteter Stopp der Hilfszahlungen ist damit vorerst vom Tisch.

Noch vor wenigen Tagen hat der IWF gesagt, er zahlt nicht weiter. Also muss gewaltiger Druck ausgeübt worden sein - über die Amerikaner? Den Orginal Troika-Bericht will man uns auch nicht zeigen - um weiterzahlen zu können.

PS: das sieht alles nach typischer Juncker-Manipulation aus, wir werden bald sehen, was faul daran ist.


Neu 2011-06-02:

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[17:30] Wir wissen, wir müssen die Reformen machen, die das Hilfspaket verlangt, aber die Politiker sind so schwach: Die Portugiesen haben keine Wahl

Um Reformen wirklich durchzusetzen, gibt es ein Mittel: den Staatsbankrott. Dann müssen sie gemacht werden.

Griechenland:

[19:15] Die FTD hat nachgeschaut: Die Folgen einer griechischen Pleite

[11:00] Starke Depression: Griechische reale Einzelhandelsumsätze mit -17,5% im März


Neu 2011-06-01:

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[18:30] Video: Spanien - verschuldet, arbeitslos, ohne Perspektive

Griechenland:

[19:00] Man wird keine Käufer für die griechischen Staatsfirmen finden: Athens Illusion von den Milliarden-Einnahmen

Die von Griechenland angebotenen Beteiligungen an Staatseigentum kann man zurzeit kaum als Tafelsilber bezeichnen – die meisten Investoren würden wohl eher von Gift sprechen. Ein undurchdringliches Dickicht veralteter Vorschriften und Arbeitsgesetze verschreckt potenzielle Käufer und macht das Einnahmeziel von 50 Milliarden Euro zur Makulatur. Soll das Programm gelingen, muss die Regierung wohl einmal mehr gegen den Widerstand der mächtigen Gewerkschaften schmerzhafte Reformen durchdrücken. Unter anderem muss sie wohl Strom verteuern und Entlassungen ermöglichen.

Das ist genau jener Giftcocktail, den Investoren besonders hassen.


Neu 2011-05-31:

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[13:00] FTD - Sovereign Ratings in Europa: So zahlungskräftig sind die Staaten

[8:30] Fast ein Drittel der italienischen Jugend findet keinen Job: In Italien verzweifelt eine ganze Generation

Hier entsteht auch enormes Revolutionspotential.

Griechenland

[14:45] Sogar die Mehrwertsteuer dürfen die Griechen angeblich senken: Griechenland-Hilfe unter Dach und Fach

Sie tun es einfach, weil: entweder zahlt die EU weiter, egal was GR macht, oder nicht.

[14.15] Griechenland ist einfach pleite: "Nichts kann das Ruder herumreißen"

Bekommt Griechenland weitere Finanzhilfen? Alles hängt jetzt am Bericht der Troika aus EZB, EU-Kommission und Währungsfonds. Politiker verbreiten Zweckoptimismus, dabei gilt es an Finanzmärkten als sicher, dass das Land umschulden muss.

Der Bericht der Troika wurde bereits um 2 Wochen verzögert, die Berichte über Korruptionsskandale versucht man zu verhindern. Ja und der "Zweckoptimismus": jetzt soll angeblich DE Griechenland alleine retten, obwohl aus dem Schäuble-Ministerium nichts verlautbart wird. Alles, nur damit die Märkte nicht in Panik alles abstossen, wo Euro draufsteht.


Neu 2011-05-30:

[20:30] IT: Der Stern des Cavaliere sinkt drastisch: Berlusconi erlebt in Mailand sein rotes Wunder

[20:15] Kreditmurks in Ungarn: Luftbuchung soll Ungarns Schuldner entlasten

Kredite in ausländischen Währungen brachten zahlreiche magyarische Häuslebauer an den Rand des Ruins. Ein künstlicher Wechselkurs soll ihnen die Rückzahlung der Darlehen erleichtern. Doch am Ende droht eine fette Nachzahlung.

Am Ende kommt der Bankrott dieser Schuldner und ihrer Banken.

[18:30] GR: Papandreou hat 23 Mrd. geklaut: GR: 100.000 Demonstranten in Athen, Proteste in quasi allen Städten, Accusations of Treason in the Greek Parliament

Leserübersetzung:
Die griechische Postbank (staatlich) hat in 2009 griechische Staatsanleihen geshorted (ich erinnere mich, wurde berichtet).
Papandreou hat diese Shorts an Firmen verkaufen lassen, die z.T. seine Familie gehören.
Und jetzt sind die 23 Mrd. wert.
Er wurde jetzt im griechischen Parlament offiziell dessen bezichtigt.

Das ist sicher nicht alles, was der Papandreou-Clan geklaut hat. Da bricht jetzt ein Mega-Korruptionsskandal auf. Die griechische Politik geht im Chaos unter. Der Staatsbankrott ist sicher.

"Treason" das ist Hochverrat. Papandreou und sein Clan werden bald in das Ausland flüchten. Mit wem will der Rehn dann noch verhandlen?

[19:00] Leserkommentar-DE: Das passt zu den Sozialisten, so kennt man sie. Ist immer wieder das gleiche Lied.

[19:00] Leserkommentar-DE:
Sehr richtig! Sobald alle "Korrupten" auffliegen, wird sich nicht mal mehr jemand finden, der mit diesen EU Gaunern verhandelt! Deshalb halten sie sich ja solche Politiker in aller Herren Länder.
Der letzte Versuch dieser Leute kann dann nur noch Ausrufung des Ausnahmezustands sein, um noch was zu reißen. Mal sehen was die Herrschaften machen werden ...

Zum Ausnahmezustand kommen die nicht mehr. Die Volkswut wird sich jetzt auf die korrupte politische Klasse richten, die werden jetzt alle ins Ausland flüchten. Wahrscheinlich wird dann das Militär die Macht übernehmen, weil sonst niemand mehr da ist. Das wird Chaos total.

[21:30] Will das Schäublino-Huhn auch nicht mehr für GR zahlen? Schäuble: Griechenland hat Sparauflagen nicht erfüllt


Neu 2011-05-29:

[16:45] Da kommt die nächste Sau wieder zum Trog: Rettungspaket 2.0 - Auch Irland braucht mehr Geld

Griechenland dürfte ohne weitere EU-Finanzhilfen kaum die Staatspleite verhindern können, doch nun tut sich für die Euro-Währungshüter eine neue Großbaustelle auf: Auch Irland braucht nach Ansicht seines Verkehrsministers vermutlich weitere internationale Unterstützung zum Meistern der Schuldenkrise. Die "Sunday Times" zitierte Leo Varadkar mit den Worten, er halte es für sehr unwahrscheinlich, dass Irland im kommenden Jahr an die Kapitalmärkte zurückkehren könne.

Diese ganzen Rettungspakete stellen sich als unwirksam heraus. Sie werden zu Dauersubventionen. Die Frage ist jetzt: wird die Volkswut in den Zahlerstaaten oder die Finanzmärkte dem Spuk zuerst den Garaus machen?
 

[11:30] Leserfrage - UK: für den Bau von zwei neuen Flugzeugträgern ist noch genug Geld da?

GlobalDefence.net: Großbritannien - Kostenverdreifachung bei den zwei neuen Flugzeugträgern

Die im Oktober 2010 nach dem Strategic Defence & Security Review (SDSR) verkündeten Projektmodifizierungen führen nun – nicht unerwartet - zu einem weiteren Kostenschub. Zum einen wird die Fertigstellung um weitere fast vier Jahre verzögert (QUEEN ELIZABETH soll 2019 fertig werden), aber nicht nur dies: nun soll nur noch einer der zwei neuen Flugzeugträger auch von der Royal Navy in Dienst gestellt werden. Zwar wird auch das zweite Schiff gebaut, jedoch sofort nach Fertigstellung eingemottet (mit Option auf späteren Verkauf). Bei den geplanten Trägerkampfflugzeugen F-35 Lightning-II wird auf die teure STOVL (Short Take-Off, Vertical Landing) Variante F-35B verzichtet und statt dessen die konventionell mit Katapult startende und in einer Fanganlage landende Version F-35C beschafft – und diese wohl auch in geringerer Stückzahl als bisher geplant (eine Entscheidung hierzu soll erst 2015 im Rahmen des nächsten SDSR fallen).

Egal wie der Bau dieser Schiffe begründet wird: es geht AUSSCHLIESSLICH um die Erhaltung der Jobs bei der Carrier-Navy und bei der Waffenindustrie, und sonst nichts. Bevor diese Schiffe fertig werden, ist der britische Staat ohnehin bankrott.


Neu 2011-05-28:

[20:45] Griechenland verfehle alle verabredeten fiskalischen Ziele: Spiegel Greek Hit Piece #2: Bailout Troika Finds "Greece Missed All Fiscal Targets" - Next Steps: Game Over?, EU droht Griechenland mit Zahlungsstopp

Alarm in Athen: Nach SPIEGEL-Informationen hält ein Expertenteam das bisherige griechische Sparprogramm für gescheitert. EU-Währungskommissar Rehn droht mit einem Stopp der Finanzhilfen - und warnt vor einer "sehr ernsten Lage".

Jetzt ist es aus, da Griechenland ALLE SPARZIELE BEWUSST VERFEHLT HAT. Das steht im Troika-Bericht. Die neuesten Meldungen, dass GR keinen Einfluss von Aussen bei Privatisierungen haben will und 3/4 aller Griechen jedes Sparen ablehnen, werden es der EU unmöglich machen, noch weiter zu zahlen. Nächste Woche vermutlich schon wird man GR pleite gehen lassen müssen. Game over for Greece.


Neu 2011-05-27:

[13:00] Zu griechisch: Randbemerkung: Wenn es GR reisst, geht Zypern automatisch mit über den Deister

[18:30] Das war es dann, Good Bye, Greece:Spar-Gipfel in Athen gescheitert, Rettungskredite für Athen stehen auf der Kippe

Im Kampf gegen den drohenden Staatsbankrott haben sich die Regierung und die Opposition in Griechenland nicht auf ein neues Sparprogramm einigen können.

Jetzt wird kein Geld mehr nach GR fliessen. Der politische Wille in GR ist nicht da. Ob jetzt GR bereits nächste Woche oder in einigen Wochen pleite geht, wird sich zeigen. Aber bis zum Juli dürfte es kaum mehr dauern.


Neu 2011-05-26:

[7:15] Leserzuschrift-AT - UK - Ein Blick in die Zukunft:

Wer sich einmal live ansehen moechte, wohin die Reise geht, sollte sich ein Flugticket in die Midlands von England goennen. Ich bin derzeit geschaeftlich in der Gegend von Birmingham unterwegs, hier meine Beobachtungen: Jede Menge leere Geschaeftslokale, Gebaeude, Infrastruktur am verfallen, (derzeit noch) ueberhaupt nicht vergleichbar mit AT oder D. In einigen Gegenden ist man Afrika, Indien oder Pakistan naeher als England, da kaum Englaender zu sehen sind, dafuer das komplette Multikulti-Programm. Wenn man doch einmal einen Ur-Englaender sieht, dann meist kahlrasiert mit Tattoos am ganzen Koerper und Kampfhund - Gangster / Hooligan - Style eben. Extreme Kriminalitaet, wie man sie sonst eher in Suedafrika vermuten wuerde, ein Kollege (Ex Special Forces), urspruenglich aus Kapstadt, hatte die staendigen Ueberfaelle satt, nachdem er zuletzt gewaltsam aus dem Auto gepruegelt wurde, dass ihm anschliessend gestohlen wurde, ist wieder nach Suedafrika zurueck. Mord und Totschlag wegen minimalen Geldbetraegen, 15jaehrige Auftragskiller die man bereits fuer 200 Pfund anheuern kann (Zeitung von gestern) bewaffnete Raubueberfaelle in Pizzalaeden, bereits um 11 Uhr in der Frueh warten 10-15 Leute vor den Pubs, um sich die Kante zu geben, massiver Drogen- und Alkoholmissbrauch, Panzerglas vor den Kassen von normalen Geschaeftslokalen, marode Haueser, Strassen, usw. wohin man sieht. Bettler auf den Strassen, in einem derart schlechten gesundheitlichen Zustand, dass man sich eher ins Mittelalter zurueckversetzt fuehlt usw. Am eindrucksvollsten und modernsten meist noch die Fussballstadien der grossen Clubs (Brot und Spiele bis zum Schluss). Seit 2008 hat sich die Situation laut meiner Kollegen extrem verschlechtert, die meiste Industrie ist in andere Laender abgewandert, 20% Arbeitslosigkeit in einigen Staedten, usw.

Wieso faellt mir jedesmal "The Future" von Leonard Cohen ein, wenn ich hier bin: "Things are going to slide, slide in all directions, won't be nothing, Nothing you can measure anymore. The blizzard, the blizzard of the world has crossed the threshold and it has overturned the order of the soul (...) There'll be the breaking of the ancient western code, your private life will suddenly explode, there'll be phantoms, there'll be fires on the road...

Dieses Land kommt ordentlich runter.

[9:00] Das scheint auch "very british" zu sein: Libyen: Britische Piloten wegen Trunkenheit abberufen

Es muss gespart werden: Paratroopers hit by pay cut on return from Afghanistan


Neu 2011-05-25:

[13:15] GR: Slumlords in Athen: Geheimdienstbericht über das Ghetto im Zentrum von Athen:

"...Griechische und ausländische Unternehmer sowie auch Maklergesellschaften erkennen im Zentrum von Athen eine Investitionschance und prüfen dabei die derzeitige Situation mit der Abwertung konkreter geographischer Bezirke aufgrund der Konzentration einer großen Anzahl von Einwanderern. Sie schreiten somit zur sogenannten praktizierten Abwertung mit der Ghettoisierung ganzer Bezirke und der erhöhten Kriminalität, was wiederum Furcht verursacht und die einheimischen Bewohner dazu führt, ihrer Häuser und Wohnungen aufzugeben.
Dies hat zum Resultat, dass die Immobilien zu besonders niedrigen Preisen verkauft oder an neu eingetroffene Ausländer als Unterkünfte vermietet werden, wo sie unter elendigen sanitären Bedingungen hausen, zu Gruppen von 10 – 15 Personen und für jeweils 3 – 10 Euro pro Kopf und Tag – also zu dem Vielfachen einer Monatsmiete, die eine durchschnittliche Familie zahlen würde. Diesem unkontrollierten Wucher im Zentrum von Athen fallen sowohl Ausländer als auch Einheimische zum Opfer, die gezwungen werden, diese Gebiete zu verlassen und ihre Wohnungen zu niedrigen Preisen zu verkaufen...."

Die Mafia übernimmt.
 

[18:45] Bis 2015 will Griechenland aus Privatisierungen und dem Verkauf seines Tafelsilbers 50 Milliarden Euro einnehmen – damit die EU-Hilfen weiter fließen: Griechenland beugt sich Privatisierungsdruck der EU

Diese Privatisierungen kann man wenn man schnell arbeitet, in einem Jahr durchführen. 2015 ist der Sankt-Nimmerleinstag - man will nicht privatisieren. Also ist das nur eine Absichtserklärung, damit das Geld weiter fliessen mögen. Die Zahler dürften aber diese Absichtserklärung nicht mögen.

[17:15] "Inoffiziell" sieht es so aus: Griechische EU-Kommissarin denkt über Euro-Austritt nachread!

Die griechische EU-Kommissarin Maria Damanaki hat ihr Land in einem dramatischen Appell auf einen drastischen Sparkurs eingeschworen. "Ich bin gezwungen, offen zu reden", sagte Damanaki am Mittwoch in Athen. "Entweder einigen wir uns mit unseren Schuldnern auf ein Programm mit brutalen Opfern, oder wir kehren zu Drachme zurück".


Neu 2011-05-24:

[12:00] Italien der Nächste? Ciao Italia?

Euro-Krise und De-facto-Staatsbankrotte in Griechenland, Irland und Portugal – wer ist als Nächstes dran? »Börsen-Guru« Felix Zulauf ist sicher: Es wird Italien sein, die Bombe wird noch in diesem Jahr platzen, und S & P droht sogar mit der Herabstufung der Bonität.

[19:15] Weitere Zahlungs-Verweigerer: Pleite-Signale lassen griechische Opposition kaltread!

Der CDU-Wirtschaftsflügel will weitere Finanzhilfen für Schuldenländer an den Abbau von Sozialleistungen knüpfen. Diese müssten niedriger sein als in den Geberländern, sagte der Chef des CDU-Wirtschaftsrates, Kurt Lauk. Das sei bei den Renten in Griechenland nicht der Fall. Außerdem leiste sich das Land vier Mal so viele Staatsdiener wie das ähnlich große Österreich. "Wir sind gegen ein Fass ohne Boden", sagte Lauk.


Neu 2011-05-23:

[17:00] Auch ein italienisches Problem: "Muttersöhnchen"-Alarm in Italien

Keine Arbeit, keine Ausbildung und kein Studium - einfach nichts tun. Italienische Statistiker sprechen von inaktiven Jugendlichen. Und deren Zahl steigt massiv an. Im Jahr 2010 waren es bei den 15- bis 29-Jährigen 2,1 Millionen Menschen, mehr als in jedem anderen europäischen Land.

[8:30] Mehr als 60 Prozent aller vom Internationalen Währungsfonds vergebenen Kredite oder Kreditzusagen gehen derzeit in die Europäische Union: Die meisten Kredite gehen in die EU


Neu 2011-05-22:

[13:15] Beamte boykottieren Reformen: Sand in Griechenlands Reform-Getriebe

Dagegen hilft nur der komplette Staatsbankrott plus Rauswurf aus dem Euro.

[9:30] Jean-Claude sollte sich jetzt in GR nicht mehr blicken lassen: Juncker will Griechenland enteignen, Juncker fordert Treuhand-Modell für Griechenland

Der luxemburgische Premierminister und Chef der Euro-Gruppe Jean-Claude Juncker hat Griechenland eine Privatisierung des Staatsbesitzes nach dem Modell der deutschen Treuhand vorgeschlagen. "Ich würde es sehr begrüßen, wenn unsere griechischen Freunde nach dem Vorbild der deutschen Treuhandanstalt eine regierungsunabhängige Privatisierungsagentur gründen würden", sagte Juncker in einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel".

Diese Institution solle auch mit ausländischen Experten besetzt sein. "Die Europäische Union wird das Privatisierungsprogramm künftig so eng begleiten, als würden wir es selbst durchführen", kündigte Juncker an. Die möglichen Erlöse bezifferte er auf "erheblich mehr als die 50 Milliarden, die die griechische Regierung vorgeschlagen hat".


Neu 2011-05-21:

[17:00] Noch mehr von den alten Rezepten: Griechenland will Gehälter weiter kürzen

Was wirklich notwendig ist: ein Abbau des ineffizienten Staatsapparates: Massenentlassungen und Privatisierungen. Dazu fehlt der Mut.

[12:00] Mit Griechenland haut es auch die Banken am Balkan um: Griechenland-Krise: EBRD arbeitet an einem Notfallplan


Neu 2011-05-20:

[16:45] Ungarn will wegen CHF-Kredite den Forint an den CHF binden: Ungarn schnürt neues Kredit-Hilfspaket (Immos); fester Wechselkurs zum Schweizer Franken geplant

Dazu muss man schon wie diese Fidez-Leute mit Nationalpopulismus vollgetrunken sein. Das halten die nie durch.
 

[16:45] Der Bondmarkt zeigt mit dem Daumen nach Unten: Griechische Anleihen fallen auf Rekordtief

[6:45] Wer wie stark in PIIGS-Schulden steckt: The Euro (Still) has a Greek Problem

1. DE, 2. FR, 3. UK, 4. US


Neu 2011-05-19:

[19:15] Die haben also auch an die Pleite-Griechen gezahlt? - jetzt nicht mehr: Norwegen stoppt Hilfszahlungen an Griechenland


Neu 2011-05-18:

[18:00] Spanien wird unruhig: Job-Misere treibt Spaniens Jugend auf die Straße

Lernt die "Generation Facebook" nun auch in Europa den politischen Protest? In Spanien machen Zehntausende Jugendliche gegen Jobnot und Sparkurs mobil, per Web verabreden sie sich zu Sitzstreiks und Zeltlagern. Bis Sonntag wollen sie weiter demonstrieren - und Einfluss auf die Kommunalwahlen nehmen.

[20:00] Hat jemand etwas anderes erwartet? Griechenland will die Staatsschätze nicht antasten

Der Griechenland-Bankrott innerhalb des nächsten Monats ist inzwischen recht sicher. Denn kein Zahler wird die nächste Rate hinlegen wollen.

Das bekommt jetzt immer mehr Bedeutung und die Politiker spüren es - dass sie bald dran sind, wenn sie weiterzahlen: Sanio-Prophezeiung: Sonst kommen die Steuerzahler und hängen uns alle auf


Neu 2011-05-17:

[20:00] Video: Niall Ferguson prophezeit schlechte Zeiten für Europa

[15:00] IT: Ist die Ära Berlusconi jetzt zu Ende? Niederlage bei Wahlen: Berlusconis Lager spaltet sich

Die Lega Nord macht die Skandale rund um Premier Silvio Berlusconi für die Verluste bei den Regionalwahlen verantwortlich. "Wir sind für unsere Allianz mit Berlusconi bestraft worden", sagt ein Lega-Parlamentarier.

Es sieht so aus, als hätten die Italiener jetzt von den Eskapaden des Lustmolchs genug. Koalitionsparter werden auch schon von den Wählern abgestraft, wenn sie sich nicht von Berlusconi abwenden. Bald wird es Neuwahlen geben.
 

[11:00] Kommt eine politische Revolution in Spanien? Jugend "ohne Job, ohne Wohnung, ohne Pension und ohne Angst"

[10:15] Zypern wird auch bald ein Euro-Pleitefall: 6 Worrying Signs About the Debt Crisis


Neu 2011-05-16:

[13:45] Zum Irland-Bailout 2010: Timothy Geithner als Retter von Irlands Gläubigern
 

[13:45] Handelsblatt: Griechenlands Offenbarungseid

[13:00] Die Griechenland-Zahler steigen aus: Niederlande drohen Athen mit Geldentzug

Für das hoch verschuldete Griechenland wird es immer enger: Die Niederlande wollen ihre finanzielle Hilfe für das Land zurückziehen, falls auch der IWF kein Geld mehr gibt. Weitere Länder könnten dem Beispiel folgen.

Es ist recht unwahrscheinlich, dass der IWF nach dem Troika-Bericht weiter zahlen wird. Denn Griechenland hat eindeutig gegen die Vereinbarungen verstossen. Die Bailout-Europäer müssten im IWF einmal eine Mehrheit finden, damit dieser trotzdem zahlt. Und dann können die USA und andere immer noch ein Veto einlegen. Dazu braucht man Strauss Kahn nicht im Gefängnis.

Am Freitag sagte Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde, dass mögliche zusätzliche Hilfen für Griechenland wie im Mai 2010 wieder als bilaterale Kredite kommen könnten - also von den einzelnen EU-Ländern. Eigentlich gibt es inzwischen aber den Euro-Rettungstopf, aus dem auch Irland Geld bekommt und den auch Portugal nutzen wird.

Dass ist also der "Ausweg": wenn IWF und einige Zahler nicht weiter zahlen wollen, sollen es "bestimmte Staaten" tun, wer immer das sein mag.

Es ist eher ein Betteln als eine Erpressung: EU erpresst Deutschland - IWF zweifelt an Griechenland

Fazit: wenn sich der IWF aus Griechenland zurückzieht und nicht zahlt, dann werden es die Zahlerstaaten auch nicht machen. Ob dann Schäublino eine Zahl-Alleingang noch wagt?


[9:30] Ökonomen zweifeln am Erfolg des EU-Rettungsprogramms: Portugal unter Zeitdruck

Portugal versucht also, seine internationale Konkurrenzfähigkeit zu erhöhen, vor allem über die Senkung der Arbeitskosten. Aufgrund seiner Exportstruktur konkurriert das Land jedoch mit anderen Niedriglohnländern in Osteuropa und auch mit China.

Letztlich, so die Ökonomen, muss Portugal vor allem auf die Steigerung der Qualifikation der heimischen Arbeitskräfte setzen. „Wenn Portugal mit Osteuropa in Wettbewerb treten und allmählich höherwertige Produkte exportieren will, muss es in sein Humankapital investieren“, rät Moec.

China dürfte inzwischen Portugal bei der Exportstruktur weit überholt haben. Also müssen die Reallöhne in Portugal noch weiter runter als in China. Dazu muss dringend eine massive Abwertung gemacht werden - raus aus dem Euro.


Neu 2011-05-15:

[13:30] Griechenlands Gläubiger: Der Pleitegeier kreist

[13:15] "Griechisches": Die Akropolis bröckelt – was sind die Gründe?

Kennen Sie ein Land, in dem 22 Jahre lang Rente an einen Toten bezahlt wird und es keiner merkt? Richtig! Griechenland!

Mitarbeiter von Präsident Papandreou bekommen weiterhin 16 Monatsgehälter.

Angestellte in Staatsbetrieben erhalten u. a. einen Bonus für Pünktlichkeit, Händewaschen und fürs Arbeiten bei Temperaturen zwischen 0 und 8 Grad. Sogar für das Bedienen eines Kopierers gab es extra Geld. Ein Staatsangestellter konnte sein Grundgehalt von 3908 Euro so auf 8675 Euro steigern.

Busfahrer beginnen ihre offizielle Arbeitszeit laut Vertrag bereits mit dem Weg zur Arbeit, selbst für das Warm­­laufen des Busmotors gibt es eine Prämie.

Freie Tage der Lokführer werden mit 28 statt mit 24 Stunden abgerechnet.

Priester bekommen für jeden Gottesdienst eine Zulage.

Bei bestimmten Staatsbetrieben wie dem Mineralölkonzern „Hellenic Petroleum“ gibt es 18 Monatslöhne im Jahr. Ein Nachtwächter erhält bis zu 72?000 Euro. Und jeder Angestellte bekommt pro Jahr fünf Tage Luxus-Urlaub in einem Hotel seiner Wahl. Die Mitarbeiter des Konzerns verdienen im Vergleich zu deutschen Kollegen 50 Prozent mehr.

usw.


Neu 2011-05-14:

[18:45] GR: die Flucht aus der Stadt hat eingesetzt: Greek crisis forces thousands of Athenians into rural migration

Debt, unemployment and poverty is causing mass unrest and thousands to seek a cheaper lifestyle outside the capital

Zurück auf das Land wegen der hohen Kosten und der explodierenden Kriminalität in der Stadt.
 

[18:15] Der Daumen zeigt senkrecht nach unten: 85 Prozent der Finanzprofis rechnen jetzt mit Griechenland-Bankrott

[13:00] Die Troika wird hart: EU,IMF pushing Greece to fully privatise utilities - reports

Leserkommentar: Diese Betriebe bzw. die "Arbeitsplätze" darin waren bisher die Grundlage der Klientelpflege: Sichere, ruhige, und lukrative Jobs mit üppigster Altersversorgung. Damit ist nach einer Privatisierung natürlich Schluß.

Daher hat Papandreou das in der eigenen Regierung nicht durchgebracht, da spaltet sich eher die Regierungspartei.

[14:30] Das will man nicht hergeben, weil viele Posten und Einflusszonen dranhängen: Griechischer Staat sitzt auf einem riesigen Vermögen


Neu 2011-05-13:

[20:00] Griechen schon wieder beim Lügen ertappt: Neue Zahlen aus Athen schockieren Europa

Griechenland hat 13 Prozent höhere Schulden als mit der EU vereinbart. Ein Zwangsstopp der internationalen Kredite rückt in gefährliche Nähe.

Jetzt ist es aus: ein neuer Bailout wird aus politischen Gründen (bei den Zahlerstaaten) unmöglich sein. Staatsbankrott demächst.

[18:15] Wird dem Juncker nicht gefallen: "Troika-Leaks": GR verfehlt Memorandum-Ziele im ersten Quartal. Wir sind wohl kurz vor der Umschuldung

Offiziell läuft die Prüfung bis nächste Woche. Es werden jetzt aber schon "Quellen" zitiert, die sagen, Griechenland habe (erstmals) die vereinbarten Punkte nicht umgesetzt. Dabei geht es nur auf der einen Seite um die nicht erreichten Einnahmen, die halt nun mal in einer abstürzenden Wirtschaft nun mal so sind. Das könnte man ja vielleicht politisch sogar noch verkaufen. Aber ein wesentlicher anderer Knackpunkt ist das vereinbarte Privatisierungsprogramm, das die Regierung Papandreou ja noch nicht mal wirklich angepackt hat (ich schrieb mehrfach darüber). Grund ist, dass Papandreou wohl weiß, dass er die hierfür erforderliche Mehrheit selbst im eigenen Kabinett nicht zusammen bekommt, die Regierung daran zerbrechen würde, auch darüber habe ich bereits berichtet.

Fakt ist damit: Wenn das nächste Woche "offiziell" wird, dass das Memorandum auch aus politischen Gründen nicht wie vereinbart vorangetrieben wurde, dann gibt es ein "Vermittlungsproblem": Wie soll man dann erklären, dass Griechenland noch weitere Milliarden braucht? Es wird immer enger.

Sparziele können wegen Depression schiefgehen. Aber dass nicht privatisiert wird, weil der Papandreou das nicht einmal im eigenen Kabinett durchbringt, ist eine andere Sache - politische Verweigerung. Damit können Juncker und Papandreou nicht nur den Bailout-Nachschlag abschreiben, sondern sogar die nächste Rate aus dem regulären Bailout, die im Juni fällig wird. Das wird ein baldiger Staatsbankrott wegen politischer Unwilligkeit. Good bye, Greece.
 

[8:15] Sehr gute Zusammenfassung der Griechenland Problematik: Griechenland: Euro, Drachme oder Staatsbankrott? read!

Warum Griechenland in seine prekäre Lage gekommen ist, kann in einem Satz zusammengefasst werden: Die Griechen konsumieren mehr, als ihnen gemäß ihrer Arbeitsleistung zusteht. Das haben sie gemein mit allen Staaten, die eine negative Handelsbilanz ausweisen.

Griechenland wird seine Schulden nicht bezahlen können. Dabei ist es gleichgültig, ob Griechenland im Euro bleibt oder zur Drachme zurückkehrt.

Eines steht fest: Griechenland wird seinen Lebensstandard deutlich einschränken müssen. Dasselbe gilt leider auch für alle anderen Staaten, deren Außenhandelsbilanz negativ ist. Wiederum spielt es dabei keine Rolle, ob Griechenland im Euro bleibt oder nicht.

Für Griechenland gibt es nur einen Weg: Staatsbankrott. Wie nach einer Privatinsolvenz werden die Gläubiger auf ihre Forderungen verzichten müssen. Danach wird für geraume Zeit niemand mehr einen Kredit an Griechenland vergeben.

[7:15] VON 11,2 MIO GRIECHEN ARBEITEN 4 MIO, DAVON SIND 1 MIO BEAMTE: Griechische Wirtschaft


Neu 2011-05-12:

[10:00] Aus dem Reich der griechischen Beamten: Der geplünderte Staat read!

Freie Tage hatten 28 Stunden, und Urlaube im Luxushotel bezahlte der Fiskus. Staatsangestellte hatten in Griechenland viele Privilegien. Jetzt sind diese durch den Sparkurs bedroht, und Gewerkschafter Nikos Fotopoulos sagt: "Das werden wir nicht zulassen".


Neu 2011-05-11:

[9:45] Die staatliche Geldnot bringt das hervor: Großbritannien plant Studienplätze für Extra-Reiche

Britische Unis sollen künftig zusätzliche Studenten aufnehmen dürfen - wenn die bis zu dreifach höhere Studiengebühren zahlen. Das neue Modell diene der sozialen Gerechtigkeit, argumentiert die Regierung. Kritiker sagen: Künftig gelte Herkunft mehr als Hirn.

Solche Systeme werden sich überall durchsetzen, sobald die Regierungen richtig sparen müssen. Und sie werden der Normalfall werden - wer studiert, wird die Vollkosten zahlen müssen.
 

[20.15] Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer geht davon aus, dass der IWF und die Euroländer die Hälfte der Griechenland-Kredite abschreiben müssen. Die Wahrscheinlichkeit der Rückzahlung ist gering

[18:30] Skandal - dafür verschwenden die Pleite-Griechen auch noch (unser) Geld: Griechen bauen Formel-1-Strecke!

[13:15] Macht auch nichts, solange der öffentliche Dienst in GR von uns noch gefüttert wird: Griechenlands Industrieproduktion im März 2011 mit -8% zum Vorjahr


Neu 1011-05-10:

[20:00] Die EU-Staaten fordern aber, dass Athen Spar- und Privatisierungszusagen endlich konsequent umsetzt: Griechenland winken frische Rettungsmilliarden

[17:00] Geht bei GR aber schneller: Endet Griechenland wie die DDR?

[12:15] Noch hoffnungsloser: Warum Griechenland eine endlose Tragödie ist

[8:30] Hoffnungslos: Griechenland droht das doppelte Desaster

Griechenland steckt in einem gewaltigen Dilemma: Das Land muss sparen, um weiter Hilfe der Euro-Partner zu bekommen. Doch die Radikalkur würgt das Wirtschaftswachstum ab - und macht damit neue Schulden notwendig. Die Hoffnung auf ein rasches Ende der Krise war naiv.

Bald dürfte es wieder losgehen: "Die Griechen wollen noch mehr Geld", "Ein Fass ohne Boden", "Deutschland ist der Zahlmeister der EU" - man braucht nur wenig Fantasie, um sich die Schlagzeilen vorzustellen, die weitere Hilfskredite für Griechenland auslösen würden.


Neu 2011-05-09:

[15:30] "B" ist immer noch zu gut: S&P senk Bonität Griechenlands um zwei Noten

Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands um weitere zwei Noten herabgestuft. Die Bonitätsnote werde von bisher "BB-" auf "B" reduziert, teilte S&P am Montag in London mit. Der Ausblick für die Kreditwürdigkeit bleibe auch nach der Herabstufung negativ. Es droht also eine weitere Herabstufung.


Neu 2011-05-08:

[20:30] Leserzuschrift-CH - Textilindustrie Portugal:

Portugal hatte eine sehr gute Textilindustrie wie von WE schon bestätigt. Leider wurde es zu teuer und die Abwanderung der (beinahe) ganzen Textilindustrie begann ca um 2000. In unserem Unternehmen wurden 300 Arbeitsplätze 2004 von Portugal nach Rumänien verlagert.

Also kam das auch in PT mit dem Euro.

Man muss aber präzisieren: PT hatte Textilfertigungen, aber keine Textilmarken. Diese und die Modedesigner befinden sich in IT, DE, FR, UK oder sonstwo. Die italienischen und deutschen Bekleidungsmarken gibt es immer noch, die Firmen ebenfalls. Aber sie produzieren dort, wo es für sie am Besten ist.
 

[21:30] Die können nur mehr den Staatsbankrott anmelden: Fakten zur Griechenland-Debatte

[14:00] Leserkommentar-DE - Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands/ man kann es nicht mehr hören !!!!

immer wieder wird erzählt, dass man u.a. die Wettbwerbsfähigkeit Griechenlands erhöhen müsse. Sobald sie sich vom Euro verabschiedet haben, könnten sie damit loslegen. Auch SIE, lieber Herr Eichelburg, erwähnen dies hin und wieder.

Aber was, um Himmels Willen, hat denn Griechenland an Produkten zu bieten für die Welt ???

Ich sage , die haben nix und hatten auch nie was !

Mir fällt nur ein: Oliven, Schafskäse, Metaxa, geharzter Wein, und evtl. noch einige Südfrüchte.

Das war auch noch nie anders. Und kommen Sie mir nicht mit der verrosteten Onassis Tankerflotte !

Ähnliches gilt auch für Portugal und Irland, irgendwie auch für Spanien.

Bis zum Euro-Beitritt mussten sich die Griechen, Portugiesen, usw. im Wesentlichen über eigene Exporte, Tourismus, Schifffahrt (die sind nicht so verrostet), etc. selbst finanzieren. Die Zinsen waren hoch, da diese Staaten immer abwerteten. Mit dem Euro-Betritt sanken die Zinsen und die Importe nahmen sprunghaft zu. Sie konnten nicht mehr abwerten und verloren ihre Billiglohn-Industrie, etwa bei Portugal die Textil- und Schuhindustrie, da sie zu teuer waren.

Der Euro und die hereinfliessenden Kredite haben die Industrie dieser PIGS-Staaten einfach zerstört. Daher sollten sie alles Interesse haben, aus dem Euro austreten zu können, um abzuwerten. Der Euro hat ihnen ein gutes Leben für einige Jahre ermöglicht, aber wahnsinnig geschadet.

PS: man darf GR oder PT nicht mit Hochtechnologiestaaten wie DE, JP, USA vergleichen.

[17:15 ] Nachschlag vom selben Leser:

Nun – bleiben wir mal bei Griechenland. Noch mal : Welche Exportindustrie haben oder hatten die, abgesehen, von mir aus, von den paar Tankern, die durch die Welt schippern ???

Und die Kredite, die zu günstigen Zinsen dann geflossen sind? Wer hat die Griechen denn gezwungen, diese Kredite in Anspruch zu nehmen ? Waren doch selbst schuld, wenn sie sich damit übernommen haben.

(…und Portugal – Schuhe und Textilien ? Ich bin 65 Jahre alt, kann man nicht an derartiges aus Portugal nicht erinnern, aber vermutlich irre ich hier )

Ja, die Portugiesen hatten eine grosse Bekleidungs- und Schuhindustrie. Heute haben sie nichts mehr, nicht einmal mehr Landwirtschaft und Fischerei - warum? mit billigem Kredit und hohem Euro aus dem Ausland konnte man alles billig kaufen.

Ja, wer hat die Griechen und Prortugiesen gezwungen, diese Kredite anzunehmen? unsere Banker haben sie ihnen nachgeworfen, das reicht.

Es ist nun einmal so, dass die Portugiesen oder Griechen keine Marken und Technologie haben. Daher müssen sie eben mit Guatemala, Vietnam oder Rumänien mit Niedriglöhnen bei den verlängerten Werkbänken konkurrieren. Das war vor 20 Jahren so und wird auch in Zukunft wieder so sein.

[19:15] Leserkommentar-DE - Schuhe und Netbooks:

die Leder und Schuhfabriken sind heute in Bangladesh und die Arbeiter verdienen 30/40 Euro (1 Silberunze) im Monat. Es wird sicherlich in Silber weniger werden und man kann wenn man nicht extreme Zölle in der EU verlangt auch bei den PIIGS nicht mehr bezahlen. Habe gerade erfahren, dass der Einkaufspreis eines Samsung-Netbooks bei 119 Euro liegt - also auch mit Hightech (wo die PIIGS zu blöd dafür sind) ist es sehr schwer Geld zu verdienen und hohe Löhne zu bezahlen. Nur wer Patente und spezielle gefragte Produkte hat verdient noch Geld.

Wer keine Marken, Technologie und Vertriebswege besitzt (wovon DE reichlich hat), muss eben mit Bangladesh & co in verlängerten Werkbänken konkurrieren. Mit Elektronik braucht man bei den PIGS (ausser Norditalien, tw. Spanien) gar nicht beginnen. Irland hat Elektronikindustrie (wegen der englischen Sprache), aber auch dort gibt es schon Abwanderungen nach Osteuropa - zu teuer.

PS: bei den Texilfabriken, etwa in Portugal waren Europäer (oft Deutsche) die Fabriksbesitzer, diese waren "vergleichsweise human" zu ihren Akkordsklaven - was immer das heissen mag. Heute betreiben dieses Geschäft weltweit meist Taiwanesen und Südkoreaner. Diese sind "viel weniger human", sondern richtig ausbeuterisch. Die Auftraggeber solcher Lohnfertigungen und ihre Endkunden (auch die Grünwähler) interessieren sich NUR für Preis und Qualität. Stimmen diese nicht, wird eben die Fabrik gewechselt. So sieht es aus.

[20:00] Leserzuschrift-DE - Textilindustrie GR:

zu Griechenland und den Exportprodukten: Viele wissen es nicht, aber Griechenland hatte - bis der Euro kam - wie auch Portugal eine recht große Textilindustrie. Hier mal ein Link, der letzte Absatz zeigt, wie viel da verloren gegangen ist

http://www.pressebox.de/pressemeldungen/intzeidis-consulting-aussenwirtschaftsberatung-griechenland/boxid/391069

Mit dem Euro sind die alle hinter die bulgarische Grenze gegangen.
Griechenland exportiert auch noch recht viel Erdölprodukte, es gibt einige sehr große Raffinerien. Dann erst folgen die Nahrungsmittel.

Das nur als Ergänzung, denn kaum einer weiß, dass es in GR tatsächlich mal durchaus Industrie (wenn auch kleine Betriebe, aber eben
Fertigung) gab. Ist wie gesagt nur mit dem Euro alles kaputt gegangen.

...bis der Euro kam, also muss der Euro wieder gehen....

[20:15] Leserzuschrift-DE: Athex 20:

9 von 20 Werten des griechischen Leitindex sind Finanzwerte. Sie machen 66% der Marktkapitalisierung aus. Wenn man dann noch Unternehmen wie Hellenic Telecom (7,88%) dazunimmt, die nur Binnenmarktrelevanz besitzen, bleibt nicht mehr viel übrig was exportieren kann (ca. 26% oder 27 Mrd. € Marktkap.) -- Zum Vergleich: Daimler: 55 Mrd. € Marktkap.

Also ein viel zu grosser Finanzsektor, fast kein Industriesektor

[20:15] Leserzuschrift-DE - Industrie Griechenland:

Griechische Industrie? Nein, es sind nicht Oliven und (vor allem) Tabak.

Schiffswerften (Reparaturen), Schiffsbau, und natürlich Reedereien sind mit die wichtigesten Bereiche in Griechenland.
Ein Viertel der Welthandelsflotte gehört Griechischen Konzernen oder steckt mit denen zusammen.

Der Bau von Schiffen ist auch aufgrund des Euros stark zurückgegangen, das machen die Koreaner (Hyundai) und mittlerweile auch die Chinesen halt billiger.
Auch hat man in Griechenland etwas Schwerindustrie, vor allem Metalle, Aluminium etc, Glas und Zement gibts auch noch.

Der Rest ist tatsächlich verarbeitende Industrie Lebensmittel und noch ein paar Textilien. - Aber hier gibts kaum bekannte Großkonzerne, vor allem viele kleine Unternehmen und Mittelständler. - Die werden sich auch an neue Gegebenheiten schnell anpassen (müssen).

Da die meisten Griechischen Industrieprodukte in Deutschland nicht gebraucht werden weil man das hier alles auch selber herstellt sind die natürlich völlig unbekannt, außer Nahrungsmitteln, und vielleicht einem Satz Saftgläsern bei IKEA taucht hier nicht viel vom Griechischen Export auf.

Was das BIP angeht, macht die Industrie allerdings nur etwas über 20% aus, ca 10% die Landwirtschaft, der Großteil ist "Dienstleistung" und vor allem der Tourismus mit 70%.

Im Vergleich Deutschland/Österreich/Schweiz ca 25-30% Industrie, Landwirdschaft nur ca 1%, Rest ebenfalls "Dienstleistung" - worunter auch die aufgeblähten Bürokratiekomplexe zählen.

Allerdings hatte Deutschland 2010 ein Bruttoinlandsprodukt von ca 3000 Milliarden $, bei Griechenland sind es 230(!) Milliarden.
Schweiz, 500 Milliarden, Österreich mit 380 Milliarden immernoch über 30% mehr.

Trotzdem beträgt das BIP pro Kopf in Griechenland mit ca 20 000$ noch ca 50% des Deutschen BIP mit ca 36-40 000$ (zahlen von 2010) womit diese Zahl zustande kommt ist eher die Frage...

Wo diese BIP-Zahl herkommt: aus Import auf Kredit. Jedenfalls hat GR noch mehr Industrie als PT, das fast nichts mehr hat.
 

[13:00] GR: Euro-Austritt oder massive Lohnkürzungen: Ifo-Chef Sinn empfielt Griechenland Euro-Austrittread!

Der Chef des Münchener Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, hat sich für die Abschaffung des Euro in Griechenland ausgesprochen. "Der Austritt aus dem Euro wäre das kleinere Übel", sagte Sinn der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Wenn Griechenland aus dem Euro austräte, könnte es abwerten und wettbewerbsfähig werden. Aber es gäbe freilich sofort einen Bank-Run, und die Banken wären pleite." Diese müsste man dann mit Hilfe der EU neu aufstellen.

"Wenn Griechenland dagegen eine sogenannte interne Abwertung in dem nötigen Umfang von 20 bis 30 Prozent im Euroraum durch Kürzung von Löhnen und Preisen versuchte hinzukriegen, geriete es an den Rand des Bürgerkriegs", sagte Sinn weiter. "In diesem Fall gingen die Banken auch Pleite, weil die Firmen der Realwirtschaft Pleite gingen und ihre Bankkredite nicht zurück zahlen könnten." Sinn: "Kurzum, die Banken sind so oder so pleite. Doch bei einer internen Abwertung im Euroraum gibt es zudem noch ein Massensterben der Firmen der Realwirtschaft."

So sieht es aus: Banken und Staat Griechenland sind ohnehin pleite. Eine "interne Abwertung", von 30% wird aber nicht genügen, wenn die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber DE nur 1/6 ist. Also müsste man alle Löhne und Sozialleistungen auf 25% reduzieren - gibt sicher einen Bürgerkrieg. Daher ist der Euro-Austritt mit offiziellem Staatsbankrott die bessere Lösung.

Leserkommentar: DIE WERDEN VOR ALLEM BALD KOPF-LOS SEIN !!!!

Ja, wenn die Spareinlagen weg sind, daher auch bei einem Euro-Austritt. Aber vermutlich nicht so schnell als bei einer Lohnkürzung auf 25%.


Neu 2011-05-07:

[20:30] UK: schottischer Spaltpilz: Neuer Schub für unabhängiges Schottland

Der Sieg der separatistischen Schottischen Nationalpartei (SNP) bei den Wahlen zum Regionalparlament hat der Debatte über eine Unabhängigkeit Schottlands neue Nahrung gegeben. Die SNP hatte bei den Wahlen am Freitag zum ersten Mal eine absolute Mehrheit erreicht. Es wird nun erwartet, dass in einigen Jahren ein Referendum über eine Trennung Schottlands von Großbritannien abgehalten werden könnte.

[21:30] Leserzuschrift-NO - Schottische Unabhägigkeit:

Vorsicht, Vorsicht Herr Eichelburg. Die Schotten sind in Sachen OFFSHORE ERDÖLFÖRDERUNG WELTMARKTFÜHRER. Ich selbst arbeite in Norwegen im Bereich Erdöl und Gas. Fast alle Britischen Unternehmer in Sachen Offshore Service sind Schotten. WENN, und ich sage ganz klar WENN man in Zukunft immer noch Erdöl benötigt, dann können die Schotten sehr wohl unabhängig sein. By the way, es sind immer die Nettozahler die eine Unabhängigkeit anstreben.

In dem Bericht kommt nicht heraus, dass die Schotten Nettozahler in UK wären. Aber auf das Öl stützen die Nationalisten sicher ihre Hoffnungen.


Neu 2011-05-06:

[9:30] Ein Fressen für den Pleitegeier: Portugal vor dem Staatsbankrott

[14:15] Nur Rezession? Portugal droht lange Rezession

Die FTD-Schreiberlinge haben keine Ahnung. Portugal wird auf das Niveau der 1950er Jahre zurückfallen, in einer grauenhaften Depression. Vom Verkauf von Kork alleine kann man kaum etwas importieren.


Neu 2011-05-05:

[15:30] Die sind auch bald dran: Finanziers knöpfen Spanien mehr ab

Zuerst steigen die Zinsen auf die Staatsleihen langsam, dann immer schneller. Dann ist der Bankrott da. Nur bei Spanien gibt es keine Rettung mehr - too big to bail.


Neu 2011-05-04:

[16:30] In Deutschland alleine durch Haircut/Umschuldung: Griechenland kostet Deutschland 40 Milliarden

Umschuldung in Griechenland könnte Deutschland 40 Milliarden kosten. Zudem wäre auch die Europäische Zentralbank (EZB) betroffen, denn die Notenbank hat griechische Staatsanleihen aufgekauft und akzeptiert griechische Wertpapiere als Sicherheit.

Und das bei einer Abschreibung von nur 50%. Der griechische Staatsbankrott kommt immer näher.

[7:15] Man schenkt den Portugiesen 100 Mrd. ohne dass diese sparen müssen: Portugal reaches bail-out agreement

und ein Leserbrief aus Portugal (beim Artikel) dazu: must read!

Hello from Portugal!
Here's the good news that we know already from the agreement.
- NO cuts in salaries (only from 3,5 to 10% in salaries over 1500€)
- NO cuts in the number of salaries per year for workers or pensionists (14 salaries a year to be maintained)
- NO cuts in civil servants numbers
- NO cuts in pensions (only a cut of 5% on pensions over 1500€)
- NO privatization of CGD (biggest State bank)
- NO cuts on minimum wage
- NHS garanteed and relatively untouched
- Education system to be mantained as "tendencially for free"

Note: something has dramatically changed in EU/ECB and IMF since the bailout of Greece and Ireland.

Some "bad news":
- Tax raise (VAT from 23% probably to 25%) and probably readjustments of other taxes
- Possible adjustments in the administrative structure of the country (to make it more efficient)
- More flexible labour laws
- Possible changes in some sector of the country to make it more efficient

Please note that the "bad news" part is still uncertain at the moment, because our PM only gave us tonight on TV the good news after making the agreement.

I really don't know what the greeks and the irish will think about such a "light" agreement made to our country.
We are still figuring out what is happening for such an unexpected "soft austerity".

Und wir sollen dafür zahlen?

PS: war hat sich so dramatisch in der EU gegenüber GR/EI geändert? einmal dass der EU-Chef Barroso ein Portugiese ist. Dann dass Portugal drastische Sparmassnahmen abgelehnt hätte. Man will ja primär den Euro und die eigenen Banken retten. Diese Rettungen werden immer absurder, das Geld wird den Pleitestaaten förmlich nachgetragen.


Neu 2011-05-03:

[12:00] UK-Depression: Why our purchasing power is set to suffer the biggest squeeze since 1870


Neu 2011-05-02:

[20:00] Die Euro-Hühner schwitzen Blut: EU schließt Griechen-Kapitulation aus


Neu 2011-05-01:

[19:00] DIE HANSWURSTEN FALLEN UM: „Wahre Finnen“ überdenken Wahlkampfparolen

[18:00] Die Griechen wehren sich natürlich schon: Klage gegen obligatorischen bargeldlosen Zahlungsverkehr in Griechenland


Neu 2011-04-30:

[8:00] Der Zigeunerkrieg in Ungarn geht weiter: "Kommt raus, Zigeuner, heute werdet ihr sterben!"

Bald werden die Zigeuner dort wieder "vogelfrei" sein, wie in K. & K. Zeiten. Die Staatsmacht schaut weg, weil die Zigeuner bei den Ungarn verhasst sind - sicher nicht ohne Grund. Da kann die EU machen, was sie will.


Neu 2011-04-29:

[18:00] Den schönsten Schulden-Auktionskalender haben die Italiener:

Leserkommentar: Wirklich sehenswert die Ruinen des untergegangenen Römischen Imperiums.. ist der Kalender ein Vorbote ?


Neu 2011-04-28:

[9:15] Zigeunerkrieg? Ungarn: Kämpfe zwischen Roma und Rechtsextremen

[7:15] Die kommen aus ihrer Depression nicht raus: Britain 'on the edge of a double dip recession'

[19:00] Die letzte grosse Briten-Hochzeit aus finanziellen Gründen? Hochzeitstanz auf dem Vulkan


Neu 2011-04-27:

[20:15] Bevor ich griechische Staatsanleihen kaufe, investiere ich lieber in Gyros, Schafskäse und Olivenöl. Für mehr ist Griechenland nicht mehr zu gebrauchen: Europa vor dem Aus: Griechenland muss umschuldenread!

Ministerpräsident Giorgos Papandreou wird kaum noch härtere Sparmaßnahmen durchsetzen können. Und die Zeit wird knapp: In weniger als einem Monat wird die EU und der IWF Griechenlands Bemühungen unter die Lupe nehmen. Dann spätestens wird das Scheitern sämtlicher Rettungsprogramme öffentlich, denn sobald auch Brüssel erkennt, dass Griechenlands Schulden niemals pünktlich zurückgezahlt werden, dürfen keine neuen Hilfsgelder auf Athens Konten überwiesen werden. Eine Umschuldung wird unausweichlich.

Aus, die Griechen-Maus. Der Bondmarkt zeigt es ja schon an.

Die rasant ansteigenden Edelmetallpreise zeigen überdeutlich, wie der Markt denkt. Die dramatische Flucht in Realwerte und Edelmetalle, die wöchentlich neue Allzeithochs verzeichnen, zeigt wie das Vertrauen in Papiergeld schwindet. Der Euro in seiner jetzigen Form wird dies nicht überleben, die Frage ist nur, wie lange Brüssels Bürokraten den Euro noch halten können. Ob Wochen, Monate oder Jahre spielt dabei keine Rolle. Wir müssen einsehen, dass Europas Einheitswährung gescheitert ist und wenn die Nettozahler, allen voran Deutschland, den Traum von finanzpolitischer Einigkeit in Europa nicht bald zu Grabe tragen, wird es für ganz Europa bald heißen: Kαληνύχτα Ευρώπη - Gute Nacht Europa.


Neu 2011-04-25:

[18:00] Daran hat sich nichts geändert: Eine Million Griechen schummeln bei der Steuer

„Wir haben mittlerweile Tausende Fälle geprüft und endgültige Steuerbescheide mit hohen Nachzahlungen erlassen“, sagt Ilias Plaskovitis, Generalsekretär des Finanzministeriums. Doch Prüfungen und Bescheide sind eines – ein tatsächliches Plus in der Staatskasse etwas anderes. „Fast alle Steuersünder haben gegen unsere Bescheide Einspruch bei Gericht eingelegt.“ Diese Strategie ist in Griechenland besonders erfolgversprechend. Steuerverfahren dauern oft zehn Jahre, überschlug kürzlich Generalinspekteur Leonandros Rankintzis. Ein Grund: Bisher gibt es keine auf Steuerhinterziehung oder andere Wirtschaftsverbrechen spezialisierten Staatsanwaltschaften oder Gerichte.

Und wenn selbst ein Einspruch gegen einen Nachzahlungsbescheid nichts nützt, dann besticht man eben Finanzbeamte und Richter. So einfach ist das da unten.

Warum soll noch irgendjemand die Griechen mit einem weiterern Euro retten, wenn die selbst nicht in der Lage sind, diese Korruption abzustellen?


Neu 2011-04-24:

[20:00] Ungarns autoritäter Rechtsschwenk als Vorbild für Europa? Ungarns ansteckende Krankheit

[21:00] Orban wird zum Diktator: Ungarn: Orbán im Machtrausch


Neu 2011-04-22:

[14:45] Auf seine paramilitärische Polizei kann sich Sarko auch nicht mehr verlassen: French riot police threaten to strike over alcohol ban
 

[16:00] Bei den Spaniern ist nach der Kreditorgie jetzt Angstsparen angesagt: Inflation, Staatsverschuldung, Angstsparen

[10:15] Spanische Scheinentlassungen: Entlassungswelle bei den Sparkassen

Seit die spanische Regierung den Zusammenschluss der bisher 47 verschiedenen Sparkassen zu nur noch 15 Einheiten verfügt hat, wurden rund 15.000 Angestellte entlassen.
Die meisten davon in der juristischen Form des Vorruhestandes.

Im Fall der Sparkassen werden die Kosten eines vorzeitig entlassenen Mitarbeiters auf rund 100.000 Euro pro Person geschätzt. Das entspricht bei heutigem Stand 1.500 Millionen Euro.


Neu 2011-04-20:

[11:00] Und sie geht bis zum Totalbankrott nie mehr weg: Schuldenkrise ist mit voller Wucht zurück


Neu 2011-04-19:

[14:00] Leserzuschrift-AT - Ungarn:

Bei aller Freude über die EM-Entwicklung: Das wirkliche Desaster spielt sich politisch im Moment in Ungarn ab. Auch wenn Ungarn in Europa eher unbedeutend ist, aber die Verfassungsänderung und die Konzentration auf die "neuen Werte" scheint Ausdruck einer Entwicklung zu sein, die rasch um sich greifen kann. Den "Radikalisierungswandel" sehen wir gegenwärtig auch im hohen Norden, in Frankreich, in Italien und - wenn auch in die andere Richtung - in Deutschland. Es besteht die Gefahr, dass dieser Prozess ausufert; vielleicht geht´s auch nicht mehr anders, als dass es nicht nur zum wirtschaftlichen, sondern auch zum politishen Crash kommt.

Ja, Orban möchte eine Diktatur auf Ewigkeit einrichten. Aber der wirkliche Staatsbankrott kommt noch, denn bisher wurde Ungarn von IWF und EU gerettet. Ob der Orban das überlebt?

PS: wie der Leser richtig feststellt: solche nationalistische Regierungen werden an die Macht kommen. Nicht immer kommt etwas Besseres nach.
 

[13:45] Je länger man mit der Umschuldung in Griechenland wartet, um so drastischer wird sie ausfallen müssen: Neumann: "Umschuldung Griechenlands unabdingbar"

NEUMANN: Im Rahmen des ESM ist nach 2013 eine Umschuldung als eine Möglichkeit vorgesehen. Aber allein der Vorschlag, Griechenland 2012 für weitere 30 bis 40 Milliarden Euro Kredit zu geben, ohne die privaten Gläubiger

[8:00] Dem "linken" Spiegel gefällt das nicht: Auftritt der Anti-Euro-Kriegerread!

Finnlands Rechtsaußen Timo Soini hat mit seinen "Wahren Finnen" 19 Prozent geholt und drängt in die Regierung. Der Erfolg ist kein Zufall, überall zwischen Nordkap und Palermo sind Scharfmacher auf dem Vormarsch. Ihr Feindbild: der Euro, die EU, der Islam. Ein Überblick über Europas Brandstifter.


Neu 2011-04-18:

[20:00] Too big to bail out: 'Capital'-Stresstest des europäischen Rettungsfonds: Zusammenbruch Spaniens würde Finanzbedarf auf insgesamt 881 Milliarden Euro erhöhen

Auch die Spanien-Zinsen steigen schon, sind aber noch nicht kritisch. Wenn es Spanien "erwischt" gibt es keine Euro-Rettung mehr - zu gross. Dann crasht der Euro. Das passiert auch, falls Portugal nicht gerettet wird, da die spanischen Banken dort dick drinnen sind.

[13:30] Portugal heute: Leben unter dem Pleitegeier

[13:00] "Neue Zeiten" brechen an: Finnlands Wahlsieger drohen Europa

Das kleine Finnland hat gewählt - und die ganze EU muss bangen. Die rechtspopulistischen "Wahren Finnen" ziehen wohl in die Regierung ein, drohen mit einem harten Anti-Euro-Kurs. "Wir waren bisher zu weich gegenüber Europa. Das muss sich ändern." Der Kurs der Gemeinschaftswährung fällt.

[15:15] Primär junge Männer haben die Wahren Finnen gewählt: Revolution der zornigen Männer

Die Leute haben "die Schnauze voll", freute sich Seppo Huhta, Kandidat der Wahren Finnen. 70 Prozent seiner Sympathisanten seien männlich, "mit geringem bis normalem Einkommen", die wollten weder Ausländer in Finnland noch notleidende Portugiesen durchfüttern.

[8:15] Also doch eine Griechen-Umschuldung: Athen will angeblich seine Staatsschulden strecken

Griechenland hat Verbindlichkeiten in Höhe von 340 Milliarden Euro. Die will das hoch verschuldete Land unter dem EU-Rettungsschirm laut Medienberichten strecken. Doch die Regierung dementiert.


Neu 2011-04-16:

[20:15] 20%: Euro-Kritiker triumphieren in Finnland

Sie sind gegen den Euro, aber auch gegen Ausländer und Abtreibungen: Bei der Parlamentswahl in Finnland zeichnet sich ein Erfolg der rechtspopulistischen Partei Wahre Finnen ab. Neuer Ministerpräsident wird nach ersten Prognosen der bisherige Finanzminister Jyrki Katainen von den Konservativen.

Der Juncker kann jetzt Finnland als Euro-Retter abschreiben, weitere Staaten werden sich verweigen - aus Angst, dass in ihrem Land auch solche Parteien hochkommen. Der Bondmarkt wird es merken und noch mehr auf die PIIGS einschlagen.


[12:45] Griechenland hat eine der größten Bürokratien weltweit: EU-Hilfe hat Griechen keinen Schritt weiter gebrachtread!

Vor einem Jahr hat Griechenland um EU-Hilfe gebeten. Doch die Lage bleibt kritisch, weil die Regierung vor harten Reformen zurückschreckt.

„Ich sehe weder bei der Regierung Papandreou noch bei der Opposition den politischen Willen, um in einer gemeinsamen Anstrengung unpopuläre, aber notwendige, kühne Reformen durchzusetzen. Das Schlimmste ist, dass die Regierung nicht einmal begonnen hat, massiv Beamte und andere Staatsdiener zu feuern und die Last zu verringern, die den Haushalt am stärksten auffrisst.“


Neu 2011-04-13:

[20:45] Nachdem Portugal nicht sparen muss, will Spanien auch nicht: Reformen statt Einschnitte

[10:45] Ist ja kein Problem, wenn andere dafür zahlen: Südeuropäer leisten sich großzügige Renten


Neu 2011-04-12:

[10:00] Macht nur: Italien droht mit EU-Austritt

Der rechtspopulistische italienische Innenminister verlässt vergrätzt das Treffen mit seinen europäischen Amtskollegen. Die wollen keine der Flüchtlinge aufnehmen, die in Massen auf die kleine italienische Insel strömen, sind aber entsetzt über die dortigen Zustände.

Wegen dieser Kleinigkeit gleich mit dem EU-Austritt zu drohen: da sieht man, wie brüchig das EU-Gebäude inzwischen geworden ist. Falls Italien aus der EU austritt, ist es genauso tot wie die EU und der Euro.


Neu 2011-04-11:

[15:45] Es entscheidet sich die Zukunft des Euro in Madrid: España oje

Jenseits der wenigen Benchmark-Konzerne ist Spaniens Wirtschaft nicht wettbewerbsfähig, weil nicht produktiv und innovativ genug. Der tiefere Grund für diese Schwäche liegt im Bildungssystem. Spaniens Schulen schneiden in den Pisa-Untersuchungen der OECD schlecht ab. Und auch die Hochschulabsolventen haben ihre Probleme. Der Deutsch-Spanier Christoph Beseler, Partner bei Roland Berger in Madrid und selbst Chemie-Ingenieur, urteilt: "Das Ingenieurstudium ist hier sehr theoretisch."

Noch schlimmer sieht es in den Büros und Fabriken aus. Es gibt kein duales System, es gibt keine Meisterausbildung. "Wir bekommen hier Leute, die haben nie was gelernt", sagt Michael Hünting, 49, Spanien-Chef des deutschen Autozulieferers Borgers in Alcalá de Henares vor den Toren Madrids.

Weil das so ist, benutzen die Autofirmen ihre spanischen Fabriken überwiegend als verlängerte Werkbänke. Forschung und Entwicklung finden anderswo statt. Ein Know-how-Transfer zwischen Mutterhaus und spanischer Tochter existiert selten.

Trotz der geringen Produktivität der Beschäftigten geschah während der Boomjahre etwas, das nicht hätte geschehen dürfen: "In diesen Zeiten sind die Löhne viel zu stark gestiegen", sagt Walther von Plettenberg. Die Lohnentwicklung entkoppelte sich vom Produktivitätsfortschritt. Die Stückkosten liegen weit über dem EU-Durchschnitt. Spanische Produkte sind zu teuer und selten konkurrenzfähig.

Wir haben hier das gleiche Problem wie bei Portugal, wenn auch nicht so extrem. Die notwendige Medizin ist die Gleiche. Jedoch wird eine Spanienpleite den Euro umreissen.
 

[15:45] Drastische Lohnkürzungen oder abwerten: Armes Portugal

Portugal muss die Löhne senken, um wieder wettbewerbsfähig zu werden, fordern Ökonomen. In den Ohren der meisten Portugiesen klingt das wie Hohn. 


Neu 2011-04-08:

[21:00] Wie will Portugal im Wahlkampf sparen? EU zahlt 80 Milliarden und fordert striktes Sparpaket

Das Hilfspaket für das angeschlagene Land steht: Experten schätzen den Finanzbedarf auf 80 Milliarden Euro. Der deutsche Anteil daran wird beträchtlich sein.

Das sagt der Juncker natürlich nicht. Er will nur seinen Euro retten und "Chef der Eurozone" bleiben.
 

[18:30] Leserzuschrift - PIGS "Sterbeprozess in 5 Phasen":

Ähnlich den 5 Phasen die ein Mensch bei der Erhalt der Nachricht zeigt, dass er tödlich erkrankt ist, verhalten sich auch die PIGS (frei nach Dr. Kübler-Ross):

Phase 1 : Nicht-Wahrhaben-Wollen (Denial)
Finanzielle EU-Unterstützung wird kategorisch abgelehnt bzw. ausgeschlossen. "Portugal ist nicht Griechenland". "Spanien ist nicht Portugal" etc.

Phase 2 : Aufbrechende Emotionen (Anger)
Die Bevölkerung der PIGS bzw. deren Regierung schimpft auf die Retter bzw. Geldgeber, man sucht Sündenböcke für das Versagen.

Phase 3 : Verhandeln (Bargaining)
Man versucht, durch Kooperation den schlimmen Konsequenzen zu entgehen. Die PIGS versuchen z.b., günstige Konditionen der Rettung auszuhandeln bzw. harte Einschnitte zu vermeiden.

Phase 4 : Depression

Phase 5 : Akzeptanz (Acceptance)

Man fügt sich ins Unvermeindliche. Kommt auch bei den PIGS = Bankrott.

Man kann es auch abkürzen - dann wenn die Retter selbst untergehen.


Neu 2011-04-06:

[20:45] Es geht wohl nicht mehr anders: Portugal nimmt den Euro-Rettungsschirm in Anspruch

Portugal will offenbar doch unter den EU-Rettungsschirm schlüpfen. Das sagte Finanzminister Fernando Teixeira dos Santos der Zeitung „Jornal de Negocios“. Premierminister Socrates will am Abend eine Erklärung abgeben.

Also muss Socrates den Gesichtsverlust hinnehmen. Trotzdem tritt er wieder zur Wahl an, warum eigentlich?


Neu 2011-04-05:

[19:00] Der französische Premierminister: "Deutschland ist ein Glück für Europa"

Frankreichs Premierminister François Fillon preist Deutschland, will endlich den eigenen Mittelstand stärken, setzt auf technologische Partnerschaften und ist überzeugt: Der Euro wird immer wichtiger.

Wie können die französischen mittelständischen Unternehmen gestärkt werden?

Uns fehlt ein starker Mittelstand wie in Deutschland. Um unseren zu unterstützen, haben wir beispielsweise die Innovationshilfen, von denen bis jetzt im Wesentlichen Konzerne profitiert haben, neu verteilt. Wir wollen zudem den Börsengang für Mittelständler vereinfachen.

Good luck, Mr. Prime Minister (Englisch mag er wahrscheinlich nicht). Da muss er einiges tun, etwa das Denken in staatlichen Grossstrukturen eliminieren. Die französische Handelsbilanz ist stark negativ, hier zeigt sich, was zu tun ist.

Leserkommentar-DE: Natürlich ist Deutschland ein Glück für Europa - jedenfalls so lange wie der deutsche Steueridiot dafür bezahlt.  


Neu 2011-04-03:

[12:45] Wer glaubt denen überhaupt noch? Griechenlands Schulden höher als erwartet

Griechenland ist mit 10,6 Prozent seiner Wirtschaftsleistung des vergangenen Jahres verschuldet. Bisher rechnete das Land mit 9,4 bis 9,5 Prozent. Die Griechen müssen sich also auf noch mehr Sparmaßnahmen einstellen.

Nur die Euro-Retter glauben den Griechen noch, sonst niemand mehr. Der Default kommt trotzdem immer näher.

[7:45] FR: Weil die Front National in Umfragen zulegt: Sarkozy wirft die Populismusmaschine an


Neu 2011-04-02:

[19:30] ES: er hat genug: Zapatero tritt nicht zur Wiederwahl an


Neu 2011-04-01:

[21:00] Noch ein Downgrade um 3 Stufen: Portugal nähert sich Ramschstatus


Neu 2011-03-31:

[21:45] Wieder 24 Mrd. für irische Banken: Irland plant Radikalkur

[21:30] "Man muss den Bürgen ehrlich sagen, was das kostet": Gerke: "Irland-Hilfe nicht vertretbar"

[21:00] Krisensymptome: 11 aktuelle Zahlenfakten zur europäischen Schuldenkrise

[17:45] Hat jemand bei einer gestürzten Minderheitsregierung etwas anderes erwartet? Portugal verpasst Sparziele

Der portugiesische Haushaltsdefizit ist höher ausgefallen als geplant. Portugals Regierung muss damit einen weiteren Rückschlag hinnehmen - und fühlt sich nicht mehr legitimiert, über Finanzhilfen zu verhandeln.


Neu 2011-03-30:

[19:15] Die letzte private irische Bank ist auch am Ende: Bald alle Banken staatlich

[8:15] Pleite? Unbezahlte Rechnungen: Saab-Produktion steht still


Neu 2011-03-29:

[18:15] HU: Orbans "Verfassung": Opposition bezeichnet neue Verfassung als Diktatur

Ungarns Rechtspopulisten wollen eine neue Verfassung beschließen. Nichtchristen, Nichtungarn, Alleinerziehende und Homosexuelle kommen darin schlecht weg.

Wichtigeres hat die Orban-Regierung offenbar nicht zu tun, als eine Verfassung mit nationalem Geschwafel vollzuschreiben.
 

[14:30] Die Iren wollen nicht weiter sparen: Irland will Bankgläubiger sofort belasten

Weil die EU-Partner einen Nachlass bei den Rettungskosten bislang verweigern, droht Dublin, auch private Gläubiger der heimischen Banken zur Kasse zu bitten. Die sind so marode, dass die EZB angeblich schon an einem neuen Hilfspaket feilt.

[19:00] Wie es sich in Portugal jetzt lebt: Vom Leben auf Pump in die Krise


Neu 2011-03-28:

[13:00] Mit dem Euro konnten die PIIGS lustig Schulden machen: Griechenland erst seit Euro-Einführung auf Schuldenkurs

Bis zur Euro-Einführung haben Griechenland, Portugal und Spanien einem Zeitungsbericht zufolge noch relativ solide gewirtschaftet und sowohl in der Tarifpolitik als auch bei der Verschuldung Zurückhaltung geübt. Dies gehe aus Daten des Statistikamts der Europäischen Union (Eurostat) hervor, berichtete der "Tagesspiegel". Erst mit der Einführung des Euro zum 1. Januar 2002 hätten vor allem Griechenland, in geringerem Maße auch Portugal eine expansive Haushalts- und Wirtschaftspolitik betrieben, die eine der Ursachen für die heutigen Probleme beider Länder sei.

[11:15] Der 2. Sargnagel nach den eigenen Immos: Spaniens Banken zittern vor Portugals Niedergang 


Neu 2011-03-26:

[18:30] UK: der öffentliche Dienst protestiert gegen das Sparen: Briten wehren sich gegen Camerons Sparkurs, Protest march against coalition cuts expected to attract 300,000

London - Aus Protest gegen den drastischen Sparkurs der britischen Regierung sind in London Hunderttausende Studenten, Lehrer, Krankenschwestern und Angestellte des Öffentlichen Dienstes auf die Straße gegangen. Sie wandten sich am Samstag gegen schmerzhafte Einschnitte in die Haushalte als Folge der Wirtschaftskrise. Es war die bisher größte Protestveranstaltung gegen die Regierung von Premier David Cameron.

Bisher hat der öffentliche Dienst immer expandiert. Kein Wunder, dass den Maden im Speck das Einsparen bei ihnen selbst nicht gefällt. Genausowenig wie in Griechenland oder Portugal. Aber es muss sein.


Neu 2011-03-24:

[15:30] Die Ratings der Euro-Staaten: So flüssig sind die Euro-Länder

[13:30] Der nächste Paukenschlag: Moody's stuft 30 spanische Banken herab

Die Ratingagentur zweifelt an der Bereitschaft des verschuldeten Landes, schwächelnde Kreditinstitute zu stützen. Die Geldhäuser leiden unter den Folgen der Immobilienkrise.

Eigentlich sind Spanien und seine Banken bankrott.
 

[10:30] Die Irland-Krise geht auch wieder los: Gerüchte über Zahlungsunfähigkeit irischer Banken

Zweifel ob 85-Milliarden-Hilfspaket von EU, Euro-Ländern und IWF für Irland ausreicht
London/Dublin - Das irische Geldhaus Allied Irish Bank (AIB) hat Spekulationen über Zahlungsschwierigkeiten zurückgewiesen. AIB werde die am Mittwoch fällige Kupon-Zahlung für eine Anleihe über 400 Mio. Euro nicht aussetzen, teilte das in der Finanzkrise verstaatlichte Kreditinstitut am Dienstag mit. Die irische Abwicklungsbank NTMA eilte der AIB zur Hilfe und teilte mit, dass die derzeitigen Marktspekulationen unbegründet seien.

Diese Banken haben schon Schwierigkeiten, die Bond-Zinsen zu zahlen? Gebt es zu: Irland und seine Banken sind unrettbar.
 

[7:30] Portugal spart nicht, Neuwahlen: Portugal lehnt Sparpaket ab – Premier tritt zurück

Schwerer Rückschlag im Kampf gegen die europäische Schuldenkrise: Im hoch verschuldeten Euro-Land Portugal hat die Opposition wenige Stunden vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel ein Sparpaket der Minderheitsregierung zurückgewiesen. Ministerpräsident José Socrates reichte als Reaktion seinen Rücktritt ein.

Bei einer Abstimmung im Parlament votierten alle Parteien der Opposition in Lissabon gegen die Vorschläge von Premier Socrates, die unter anderem eine Einfrierung der niedrigsten Mindestrenten und weitere Sozialkürzungen vorsahen. Die Regierung wird aber zunächst geschäftsführend im Amt bleiben.


Neu 2011-03-23:

[14:30] Wenn man den Staatsbankrott erklären muss verliert man sein Gesicht: Griechenland warnt vor einer Umschuldung

Papandreou wies darin erneut Zweifel an der Zahlungsfähigkeit Griechenlands zurück. Er bekräftigte, sein Land werde alle Kredite zurückzahlen: «Wir werden jeden Cent zurückzahlen. Deutschland bekommt sein Geld zurück - und zwar mit hohen Zinsen.»

Dieser Lügner, er ist ein Staats-Pleitier.

Die Griechen wissen es besser: Griechische Nonnen schaffen ihre Euro ins Ausland


Neu 2011-03-22:

[21:15] Die erhöht die Zinsen erst, wenn sie vom Markt gezwungen wird: Bank of England unter Druck

In Großbritannien steigen die Preise spürbar. Die Bank of England dürfte damit zunehmend unter Zugzwang geraten, die Zinsen bald anzuheben. Analaysten sind sich sicher, dass dies im Mai geschieht. Die Regierung in London legt ein rigides Sparpaket auf. Dieses könnte den privaten Konsum und die Investitionstätigkeit bremsen.

Etwa dann, wenn das Pfund und die Gilts massiv abverkauft werden. Gilt für alle anderen Währungen auch.
 

[19:15] 2 jährige Irland Bonds haben heute die 10-jährigen überholt:

Also wird der "Irland-Reaktor" wieder kritisch. Diese Konstellation zeigt einen drohenden Staatsbankrott an.
 

[18:15] Das ist bei einer Minderheitsregierung in einem Pleitestaat kein Wunder: Portugals Regierung droht zu stürzen

Einen Tag vor Portugals Abstimmung über den Sparkurs ist keine Einigung in Sicht. Während die Minderheitsregierung um die Stimme der Sozialdemokraten kämpft, setzen die auf Neuwahlen. Regierungschef droht mit Rücktritt.


Neu 2011-03-21:

[19:30] Es ist soweit, Portugal braucht "Rettung": Portugal erwägt Flucht unter den Rettungsschirm

Erstmals seit dem Beginn der Finanzkrise hat Portugals Regierung öffentlich Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm in Erwägung gezogen. Eine politische Krise wegen der harten Sparvorgaben der Europäischen Union könnte ein Rettungspaket notwendig machen, sagte Finanzminister Fernando Teixeira dos Santos. Dort kamen die Finanzminister der 17 Euro-Länder zusammen, um über den weiteren Schutz der Währung zu beraten.


Neu 2011-03-20:

[10:15] Die (PIIGS) Politiker hassen die Ratingagenturen: Gnadenlose Jagd auf Kassandra

Das finanzielle Debakel in Europas Peripherieländern kennt drei Schuldige: Standard & Poor's, Moody's und Fitch. Ihnen schlägt heute derselbe abgrundtiefe Hass entgegen wie einst Kassandra.

In Wirklichkeit hassen die Politiker natürlich den Bondmarkt, der Macht über die Politik hat. Die Ratingagenturen sind nur das Aushängeschild des Bondmarktes.

Ganz einfach: nicht verschulden, dann haben weder Bondmarkt noch Ratingagenturen eine Eingriffsmöglichkeit. Aber das wäre von Politikern zu viel verlangt.


Neu 2011-03-19:

[15:00] Griechische Steuereintreibung: Griechenland: Rauchen im Auto kostet 3.000 Euro Strafe!

[15:00] Mit einer Minderheitsregierung ist Sparen im Staat einfach schwierig: Kräftemessen im Streit um Portugals jüngstes Sparpaket

Dass in Portugal immer noch diese Minderheitsregierung existiert, zeigt auch, dass die "Krise" dort noch nicht richtig angekommen ist.


Neu 2011-03-17:

[19:00] Das können sie ja gut: Griechen streiken wieder

[14:30] Leserzuschrift-DE - Bericht aus Teneriffa (Spanien):

Wir waren eine Woche auf Teneriffa (Kanaren).
Überall an den Geschäften und auch an einigen Wohnimmobilien ‘se vende’ ‘se alquila’ (zu verkaufen/zu vermieten).
Touristen sind anscheinend hauptsächlich Nordeuropäer, ehemals waren die die Spanier an Stelle eins.
Mein Fazit : wenn die Nordeuropäer von der Krise geschüttelt werden und das Geld für den Urlaub fehlt, dann kollabieren auch die Kanaren.


Neu 2011-03-16:

[9:45] Gleich 2 Stufen - die Eurokrise geht weiter: Moodys stuft Portugals Kreditwürdigkeit ab

[15:00] Wirkt sich schon bei den Zinsen aus: Portugal leidet unter Herabstufung durch Moody’s

[18:00] Eine politische Krise auch noch: Portugal in schweren Turbulenzen
 

[7:00] Man glaubt der Politik nicht mehr: Europeans are liberal, anxious and don't trust politicians, poll reveals


Neu 2011-03-15:

[20:45] Leserzuschrift - Lastwagenfahrerstreik Portugal:

soeben habe ich eine e-mail aus Portugal bekommen:

"Ich möchte noch auf die momentane Situation in Portugal eingehen. Seit gestern haben die LKW-Fahrer einen
unbefristeten Streik ausgerufen. Sie haben sich übers Internet verabredet und die Regierung ist völlig überrascht.
Viele Straßen sind von Ihnen blockiert, insbesondere auch die Zahlstellen an den Grenzen, so daß keine aus-
ländischen LKW ins Land kommen. Das Benzin wird bereits knapp und auch mit der Lebensmittelversorgung
könnte es zu Problemen Kommen."

Wird den Bondholdern nicht gefallen.
 

[9:15] Weggeworfenes Geld: IWF gibt Griechenland neuen Milliardenkredit


Neu 2011-03-14:

[20:30] Wird auch nicht reichen: Schulden: Irische Banken brauchen weitere 25 Mrd. Euro

[9:45] AEP: Banks have £1.6 trillion exposure to ailing quartet of Greece, Ireland, Portugal and Spain

The BIS, the central bank of central banks, said in its quarterly report that Germany had $569bn of exposure to the quartet, France $380bn, and the UK $431bn.

A chunk of British exposure is on behalf of Mid-East and Asian clients banking through London. Italy has just $81bn at risk and seems uniquely insulated from the crisis all around it.

The geography of risk varies greatly. British-based banks and subsidiaries have $225bn at stake in Ireland, and $152bn in Spain, but little in Portugal or Greece. France is up to its neck in Greece with $92bn; a Benelux-led group has $180bn in Spain, and Spain itself has exposure of $109bn to Portugal.


Neu 2011-03-13:

[10:00] Die Iren glauben, sie haben noch etwas zu sagen: Our leaders must now take a harder line with Merkel and Sarkozy than before

Increasing our corporate tax rate would be economic suicide -- and it is the Government's job to prevent it, writes Michael McDowell

Irland ist ein Bettler und hat real nichts zu sagen. Wenn Sarko & Merkel den Daumen nach unten senken, dann geht Irland eben pleite. Und das alles nur wegen der Körperschaftssteuer, die in Irland sehr niedrig ist.


Neu 2011-03-12:

[8:15] Griechenland: Kein Sprit für den Streifenwagen


Neu 2011-03-11:

[20:00] Griechenlands Sparplan hat versagt: Griechenlands Defizit schnellt auf neun Prozent

Hat jemand wirklich etwas anderes erwartet?

[14.15] Er hat "Griechenland den Euro" gebracht: So sehen griechische Wutbürger aus

Herr Konstantinos Simitis hat vor ein paar Tagen Besuch bekommen, vom griechischen Volk. Die das alles gar nicht mehr witzig finden und fanden, was Simitis alles so getan hat.

Solche Aktionen gibt es derzeit mehrere, es bekommen aktuelle und ehemalige Spitzenpolitiker direkt vor ihren Häusern oder Wohnungen solchen "Besuch". Alles friedlich. Aber sehr präsent.

Noch sind die Wutbürger friedlich, aber wie lange noch?


Neu 2011-03-10:

[12:00] "Preisbekämpfung", solange etwas in den Lagern ist: Slowakei: Gratisnudeln für Verlierer des Aufschwungs

Bratislava. Die slowakische Regierung will die staatlichen Getreidespeicher für die Armen des Landes öffnen. Mehl und Teigwaren sollen kostenlos an die Bedürftigsten verteilt werden. Mit diesem Vorhaben wollen Premierministerin Iveta Radicova und Landwirtschaftsminister Zsolt Simon zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Ihre Maßnahme ist einerseits als Unterstützung für all jene Menschen in der Slowakei gedacht, die am meisten unter den dramatisch steigenden Lebensmittelpreisen leiden.

Das geht vielleicht einige Monate, dann sind die Lager leer und die Notreserven auch weg. Was ist, wenn dann eine "Not" kommt?

Leserkommentar-DE:
Ob das eine "Lösung" oder doch eher ein Eingeständnis ist, daß die Probleme, vor allem die Inflation, nicht in den Griff zu kriegen ist. Natürlich kann man immer politische Einflußnahme dahinter sehen, aber im Verborgenen findet dieses "Ruhighalten" der Bevölkerung doch schon fast überall in Europa statt. Siehe Tafelläden in D.
 

[10:15] Aa2 ist immer noch viel zu gut: Euro-Krise: Moody's stuft Spanien herab

Die Ratingagentur Moody's hat die Bonitätsnote Spaniens um eine Stufe auf Aa2 herabgesetzt. Zur Begründung verwies das US-Unternehmen am Donnerstag auf die Probleme der Banken des Landes, die unter den Nachwehen der Immobilienkrise in dem einstigen Boom-Land leiden. Nach Einschätzung von Moody's wird die Umstrukturierung der Institute 40 bis 50 Mrd. Euro verschlingen. Die spanische Regierung beziffert den Rekapitalisierungsbedarf der Geldhäuser bislang auf 20 Mrd. Euro.


Neu 2011-03-09:

[9:00] Um die Importe zu reduzieren: Energiealarm in Spanien: Bremsen, drosseln, sparen

Die große Abhängigkeit von Importen zwingt Madrid zu kreativen Sparmaßnahmen. Ab dieser Woche gelten auf Autobahnen 110 km/h.

Energie ist ja nur ein Teil der Importe. Die einfachste Lösung wäre, aus dem Euro aussteigen und die Peseta wieder einzuführen. Diese wertet kräftig ab. Damit verteuern sich die Importe massiv und reduzieren sich dadurch. Die Exporte steigen an. So macht man das normalerweise.
 

[8:45] Gewaltsamer Steuerprotest in UK: Hundreds of council tax protesters storm courtroom in attempt to make citizens' arrest of judge

Leserkommentar:
Sie brüllten im Chor: „Verhaftet diesen Richter“ (Arrest that judge). Die aufgebrachten Engländer hatten sich den Richter schon gegriffen. Sie wollten ihn vor „Volksgericht aburteilen“. Er musste befreit werden von Polizei.

 

[17:30] Die PIIGS-Krise war nie weg: Die Schuldenkrise schlägt wieder zu

Für die Schuldenstaaten wird es wieder eng. Aus Sicht von Experten liegt das auch am Schlingerkurs der europäischen Politik. Lange geht das nicht mehr gut, sagen sie.

[15.15] Wie Anfang Mai 2010: Griechenland droht der Kollaps


Neu 2011-03-08:

[17:00] Leserzuschrift-NL - Niederlande und der Euro:

Ihre Einschätzung stimmte schon, die Niederländer sind im allgemeinen weniger an EM interessiert als die Menschen im deutschsprachigen Raum.
Rein subjektiver Eindruck aus Gesprächen, Diskussionen und den Beiträgen in den MMS.
Das Land hatte seit dem frühen 19. Jahrhundert mit dem Gulden kontinuierlich eine recht stabile Währung - Inflation und Währungsreformen sind nicht im "kollektiven Gedächtnis" verankert wie in Deutschland oder Österreich.
Man war stolz auf den Gulden - und entsprechend verhasst ist der Euro.

Jedoch (und dies könnte interessant für Sie sein): Die breite Bevölkerung wurde bei der Einführung des Euro betrogen - und dies wurde später vom Vizepräsidenten der NL-Zentralbank auch zugegeben, ohne dass es zu Folgen gekommen wäre.
Der Gulden wurde in einem Wechselkurs in Euro umgestellt, der ca. 10 % unter dem tatsächlichen Wert des Guldens lag. Damit wurden die Sparguthaben, Betriebsrenten (in NL sehr wichtig) natürlich um 10 % verringert.
Auf Nachfragen wurde eingeräumt, dies sei aus Rücksicht auf die DM geschehen. Der Gulden war gegenüber der DM leicht unterbewertet, jedoch konnte dies aus währungs- und außenpolitischen Gründen nicht zugegeben werden. So die erste Version.
Später wurde auch zugegeben, dass es für die niederländische Regierung sehr attraktiv war, zu einem ungünstigeren Kurs auf den Euro umzustellen - da damit die Staatsschulden auf einen Schlag um 10 % verringert wurden.
Auf Kosten der Bevölkerung ...

Es gibt einen Verein ("Wir wollen unser Geld zurück"), der sich für einen Ausgleich einsetzt - bisher ohne Erfolg.

Ein relativ aktuelles Beispiel aus Europa, wie die Bevölkerung bei einer Währungsumstellung betrogen wird. Daher dachte ich, dass es Sie interessieren könnte.

[9:30] Damit nur ja keiner pleite geht und die Banken umreisst: IWF will verschuldete Staaten stützen 


Neu 2011-03-05:

[13:00] SPANIEN VERDECKT VON CHINA GERETTET: Die wachsende Teilung der Euro-Peripherie

Die Lage an den Anleihemärkten Spaniens und Italiens hat sich etwas entspannt. Nicht nur umfangreiche verdeckte Käufe aus China sorgen für Nachfrage. Griechenland und Irland hingegen bleiben unter Druck. Und Portugal kämpft.

Damit ist der Spanien-Kollaps vielleicht etwas hinausgeschoben worden.

PS: warum machen die Chinesen das? der heutige Artikel über China auf der Welt-Seite gibt Auskunkft: aus Angst vor der eigenen Revolution.


Neu 2011-03-04:

[12.45] Organ will selbst Geld drucken können: Trichet kritisiert Ungarn

[9:00] Depression in Griechenland: Der totale Absturz 


Neu 2011-03-02:

[12:30] Wird der Zucker in Ungarn knapp? Zuckerpreis: Ungarn hamstern im Burgenland

[13:15] Leserkommentar-DE: Die Ungarn kaufen Zucker weil Sie den zum Schnapsbrennen brauchen, denn: Wer Sorgen hat - hat auch Likör


Neu 2011-02-28:

[20:45] Spanien wird aber trotzdem fallen, abwarten: Spanien darf nicht fallen!


Neu 2011-02-27:

[16:45] Neuer irischer Premier Kenny: Kämpfer gegen die EU

Der künftige irische Ministerpräsident Enda Kenny hat einen harten Job vor sich: Die Iren erwarten von ihm, dass er der EU Kontra gibt und das Rettungspaket neu verhandelt.

Rettungspaket neu verhandeln? Warum nicht Irland gleich fallen lassen, das kommt ohnehin.
 

[16:00] Die Griechen geben dem Staat kein Geld mehr: 'I won't pay' movement spreads across Greece

"There is a general culture of lawlessness, starting from the most basic thing, tax evasion or tax avoidance, which is something that Greeks have been exercising since their state was created," said social commentator Nikos Dimou.

But many see the "I Won't Pay" movement as something much simpler: the people's refusal to pay for the mistakes of a series of governments accused of squandering the nation's future through corruption and cronyism. 

[12:15] Oben und Unten: Kaufkraft in Europa: Top- und Flop-Regionen


Neu 2011-02-26:

[21:15] FR: Man sollte als Politiker einem fallenden Diktator nicht zu nahe kommen: Sarkozys Außenministerin soll Sonntag zurücktreten

[20:00] Werden NIE zurückgezahlt: 340,278 Mrd. Euro griechische Staatsschulden

[10:15] Was macht Orban eigentlich mit seiner 2/3-Mehrheit? Ungarns Regierung drückt sich um nötige Reformen

Nur Nationalismus und Einschränkung der Pressefreiheit, aber keine richtigen Reformen - aus Angst vor dem Volk.


Neu 2011-02-23:

[20:30] Frankreichs Größe ermittelte sich durch den Vergleich mit Deutschland: Der gefährliche Neid der Franzosen auf Deutschland

Die Franzosen beklagen sich über ihren Niedergang. Umso schlimmer wiegt für die "Grande Nation" der Aufstieg Deutschlands – das ist gefährlich.

Es sollte kein Problem sein, für Frankreich, wieder "gross" zu werden. Denn so besonders effizient ist Deutschland auch nicht. Also modernisieren: Abbau des übergrossen Staatsapparats in Frankreich, mehr Innovation, Abkehr vom Prestige- und Staatsdenken.
 

[9:45] Und zwar bald: In Spanien entscheidet sich Europas Zukunft


Neu 2011-02-22:

[19:00] IT: wo Gaddafi drinnen ist, das mag man nicht mehr: Aktionäre von UniCredit zittern, Italien hat in Libyen viel zu verlieren

[16:00] GR: Staatsbankrott unvermeidlich: Experten schlagen Alarm wegen Griechenland

[16:00] HU: Anstieg der Kreditausfälle in Ungarn um ein Drittel: Jeder Zehnte praktisch pleite

"Dank" den vielen Franken-Krediten. Das ganze Land ist real pleite.


Neu 2011-02-21:

[17:45] Nur "problematisch"? Spain’s Cajas Have 100 Billion Euros of ‘Problematic’ Assets

The total exposure of Spanish savings banks to real estate and building amounts to 217 billion euros ($297 billion), of which 100 billion euros is classed as “potentially problematic,” the Bank of Spain said today.


Neu 2011-02-20:

[17:15] Ob das noch etwas helfen wird? Trichet: Portugal muss Reformen ohne Abstriche umsetzen


Neu 2011-02-19:

[15:45] Europa-Charts: Keinerlei Entwarnung

[14:15] Dieses PIG fällt bald: Spekulationen um Hilfen für Portugal


Neu 2011-02-18:

[11:15] Massive Kapitalflucht aus Ungarn: Trust Over Pension Pots Prompts Hungarians to Send Money Abroad

Jetzt sinkt Orbans Stern massiv.

[10:45] Die "Selbstachtung" der arroganten Griechen endet mit dem Fallenlassen: Schon geht‘s los: Griechen streiten mit EU und IWF


Neu 2011-02-17:

[18:00] Irre Iren: Paddy Meet Ponzi: Irish Banks Lend Billions To Each Other For Use As ECB Collateral

[7:30] Mit selbstgedrucktem Geld? Portugal kauft Anleihen im großen Stil zurück

Die Panik vor dem Bondmarkt ist riesig.


Neu 2011-02-16:

[18:00] Jetzt muss alles raus: Spaniens Banken müssen Wohnungen billig abstoßen


Neu 2011-02-15:

[17:15] Schwere Rezession in GR: Griechenlands BIP mit -6,6% zum Vorjahresmonat


Neu 2011-02-14:

[21:45] Auch dieses PIG will nicht freiwillig sparen: Italien rebelliert gegen die geplante Schuldenbremse


Neu 2011-02-13:

[12:45] Das bringt die nächste UK-Bankenkrise: Britische Häuserpreise sinken vierten Monat in Folge


Neu 2011-02-12:

[21:30] Sarko, der Grössenwahnsinnige: Frankreich dringt auf neues Weltwährungssystem

[17:00] Solange andere ihnen das Geld geben: Griechenland lehnt Privatisierungen ab, Griechenland lehnt Privatisierungen ab - Streit mit Kontrolleuren

[18:15] Noch nicht, kommt aber noch: Griechen wollen sich von EU nichts befehlen lassen


Neu 2011-02-11:

[16:30] Leserzuschrift: Situation im Spanien katastrophal:

In Spanien verstecken Banken und Sparkassen einen Großteil ihrer faulen Hypotheken in der Bilanzposition "Crédito Super Standard". Das sind Kredite, bei denen die Tilgung ausgesetzt wurde, die aber noch nicht abgeschrieben wurden. Die Banken geben den Super Standard Schuldnern weitere Kredite, damit diese damit überhaupt noch die Zinsen bezahlen können und damit die Kredite nicht abgeschrieben werden müssen! Wie pervers ist das!?! Es wird mit Super Standard Krediten im Umfang von 120 Milliarden (!) Euro gerechnet. Derzeit stehen ca. 2,5 Millionen Häuser und Wohnungen In ganz Spanien zum Verkauf, der Bedarf wird pro Jahr derzeit auf max. 200.000 Einheiten geschätzt. Genug Wohnungen also für die nächsten 12 Jahre, ohne Neubauten. Die Bauindustrie, die Banken, Sparkassen, Investoren - alle doomed!!


Neu 2011-02-10:

[18:45] Leserzuschrift-DE - Immobiliendesaster in Irland:

Ein irischer Makler informierte mich heute über den Zusammenbruch des Immobilienmarketes in Irland.
So schreibt die Irish Times: 2007 war der Kaufpreis 6,2 Millionen, verkauft jetzt für nur 1,4 Millionen. Hunderttausende haben "negative equitiy", mehr Hypothekenschulden als das Haus wert ist.

Dazu werden derzeit sogar die Häuser irischer Besitzer daheim von Banken aus Spanien beschlagnahmt wenn für die Ferienimmobilie noch offene Kredite bestehen, kenne Betroffene persönlich. Jetzt verstehen wir weshalb die Banken überall dort zusammenbrechen. Nichts bleibt, nur Schulden.

Alle diese Immo- und Kreditschafe hätten genug Zeit gehabt, auszusteigen. Es gab sogar ein Vorbild: die USA die früher dranwaren. Wurde in Europa breit berichtet. Nur die ganz Cleveren haben ihre Immos rechtzeitig verkauft, die Schafsherde ist drinnengeblieben.

Das mit dem Zugriff spanischer Banken auf die Häuser der Besitzer in Irland ist wirklich gut - Doppel-Kreditschafe.
 

[18:00] Leserzuschrift-NL - wie die niederländische Zentralbank Gold einsammelt:

Heute Morgen stand diesen Bericht auf einer Niederländischen Nachrichtenseite (http://www.nujij.nl/pensioenfonds-moet-goudstaven-verkopen.11291356.lynkx):

AMSTERDAM - Die Rentenversicherung voor die Glasfabriken (SPVG) muss von der niederländischen Zentralbank (DNB) den grösten Teil ihres Goldbesitzes verkaufen.

DNB ging zum Gericht nachdem die Rentenversicherung vorher geweigert hatte um die Anzahl von Goldbaren im Vermögen zu reduzieren von 13 nach 3 Procent, berichtet die Zeitung Het Financieel Dagblad nach ein Urteil des Gerichts.
Das Gold soll jetzt innerhalb 2 Monate verkauft werden. Nach den letzten Daten besas das Fond, das 1142 (ehemalige) Arbeitnehmer versichtert, ende 2009 für 34,6 millionen euro an Gold, ungefähr 1400 kg. Das gesamte Vermögen betrug damals 288 millionen euro.

Die DNB findet das so ein grosen Goldanteil nicht im Interesse der Arbeitnehmer sei. SPVG sieht das Gold als Tauschmittel, wie euro's, aber die DNB meint das der Preis des Goldes dafür zu viel schwankt und es daher als Anlage qualifiziert werden soll.

Das ist doch vollig beklopt!. Macht es eine Versicherung ausnahmsweise mahl richtig, kommt die Zentralbank und kommt mit solchem Mist....

Die ZB braucht Gold für den neuen Gulden. Also sammelt sie es dort ein, wo sie Macht daruber hat. Oder es pure bürokratische Idiotie.
 

[12:45] UK: DEMOKRATTEN-ENDSTADIUM: Schottland: Der falsche Fleischhauer von Dumbarton

Die kleine schottische Stadt will gegen die Tristesse zugenagelter und leer stehender Geschäfte vorgehen. Sie eröffnet deshalb Schein-Geschäfte.


Neu 2011-02-09:

[20:00] So funktioniert der Schulden-Schraubstock: 100.000 Hypothekennehmer Irlands im Schraubstock steigender Zinssätze

[9:30] Der Juncker schon wieder: Griechenland soll Schulden erst 2041 begleichen

Eurogruppen-Chef Juncker erwägt eine Schuldenstreckung für Griechenland. Das bedeutet: Athen müsste seine Kredite erst in 30 Jahren zurückzahlen.

Also: nie. Man sieht, er tut alles um seinen Euro und seinen Job zu retten - auf Kosten anderer.

[10:15] Leserkommentar:
Die Lügen werden doch immer blöder. Juncker macht sich jetzt komplett zum Vollidioten. Seine Lügen werden immer dümmer, durchschaubarer.
Einfach nur Naiv. Lügen von kleinen Kindern haben das selbe Niveau.

Und wie ein kleines Kind hat er Angst. Als Politiker lügt er eben, dass es nicht mehr ärger geht.

[10:15] Leserkommentar:
wie wäre es mit Rückzahlung erst im Jahr 20410? Das ist defacto genauso absurd und stellt dann ganz sicher, dass der durchgeknallte Junker die von ihm mit eingefädelte Sch... nicht mehr ausbaden muss, da er dann schon zu Staub verfallen ist.

[12:00] Leserkommentar:
Ich gehe jetzt gleich zu meiner Bank, nehme 100 Mio Euro auf Kredit und verspreche den Typen, dass ich es 2041 am
Sankt-Nimmerleins-Tag zurückzahlen werde. Ganz einfach....
 

[12:00] Leserzusendung - Griechenland soll Schulden erst 2041 begleichen:

Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er. (Martin Luther)


Neu 2011-02-08:

[17:45] Tschechische Krone: Eine der stärksten Währungen weltweit

Tschechiens Krone zeichnet sich durch einen starken, langfristigen Aufwertungstrend aus. Das Land wirtschaftet vergleichsweise solide, erzielt trotz der starken Währung im Außenhandel Überschüsse und kann die Währungsreserven stetig vergrößern.

Auch eine Fluchtwährung, möglicherweise sogar besser als der Schweizer Franken. Man sollte sich ruhig einige Kronen-Pakete in den Tresor legen.


Neu 2011-02-07:

[7:15] Dänemark: Bank geht pleite, Kunden fürchten um Ersparnisse

[7:15] Die Regierung und die Banken in Dublin haben das Land ruiniert und in die Schuldenfalle geführt: Wie Irland ruiniert wurde


Neu 2011-02-06:

[20:45] Schon wieder pleite: Neuer Kredit für Rumänien

[15:30] UK: einfach unersättlich: Britische Bankchefs langen wieder kräftig zu


Neu 2011-02-05:

[8:15] Neues zum irischen Bank Run: Bankenkrise in Irland spitzt sich weiter zu

Lorenzo Bini Smaghi, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, warnte bereits davor, dass der drohende politische Erdrutsch in Irland im Extremfall zu einem regelrechten Sturmlauf auf die irischen Banken führen könnte. Allen Umfragen zufolge wird die größte Oppositionspartei Fine Gael gemeinsam mit der Labour-Partei die Macht übernehmen. Führende Fine-Gael-Politiker haben mehrfach angekündigt, dass sie auch die Gläubiger erstrangiger irischer Bankanleihen an den Verlusten beteiligen wollen. Bislang mussten entsprechend irischem Recht nur die Investoren nachrangiger Bankbonds bluten.

Die irischen Bankanleihen sind ohnehin verloren, Bondaffen seht das endlich ein. Egal ob erstrangig oder zweitrangig. Egal ob die heutige Opposition an die Macht kommt, was passieren wird.

Das Geld hinter diesen Bonds wurde in windigen Subprime-Hypotheken verbraten und kommt nie wieder zurück.
 

[7:30] 50% Haircut wird nicht reichen: „Griechenland braucht eine Halbierung der Schulden“

Griechenland und Irland werden eine Umschuldung nicht vermeiden können, sagt der frühere Wirtschaftsprofessor und Geldpolitiker Willem Buiter im F.A.Z.-Gespräch voraus. Aber eine Transferunion muss daraus nicht entstehen.

80% Entschuldung wird es mindestens schon sein müssen. Aber endlich werden einmal realistischere Zahlen genannt. Zahlen werden den Haircut die Sparer und/oder Steuerzahler in den Gläubigerstaaten, denn aus GR und EI wird kaum mehr etwas zurückkommen.


Neu 2011-02-04:

[5:45] Leserzuschrift - Die DZ-Bank schreibt über einen sog. sukzessiven Bank Run auf irische Banken!

Beschleunigter Einlagenabzug bei irischen Banken am Jahresende 2010

Der in der zweiten Jahreshälfte 2010 einsetzende Abzug von Einlagen bei irischen Banken hat sich auch im Dezember fortgesetzt - mit großer Dynamik. Dies ist den Anfang der Woche veröffentlichten Statistiken der irischen Zentralbank zu entnehmen. Damit ist es weder den beteiligten Banken noch den Rettungspolitiken bislang gelungen, den Einlagenabzug zu stoppen oder zumindest einzud ämmen.

So hat sich das Depositenvolumen bei heimischen Finanzinstituten („Domestic Credit Institutions“, ohne Töchter der Auslandsbanken) im Dezember vorigen Jahres um 40 Mrd. Euro reduziert. Im Gesamtjahr schaubt sich diese Zahl auf die schwindelerregende Höhe von 110 Mrd. Euro. Der Abzug der in Irland ansässigen Wirtschaftssubjekte betrug im Dezember rund 5 Mrd. Euro, vorrangig getragen vom Privatsektor (private Haushalte, Unternehmen und Versicherungen/ Pensionsfonds und andere Finanzintermediäre), und im Gesamtjahr 18,6 Mrd. Euro.

Während schon die Entwicklung der Einlagen der heimischen Wirtschaftssubjekte nicht zum Vorteil des irischen Bankensystems gereicht, so wird die negative Dynamik so richtig erst beim Blick auf die Entwicklung der „Auslandseinlagen“ sichtbar, jene Einlagen die von Wirtschaftssubjekten außerhalb Irlands gehalten werden. Während der Einlagenabzug von Akteuren aus dem Euroraum (außerhalb Irlands) im Gesamtjahr bei „noch moderaten“ 10 Mrd. Euro liegt, so sprengt jener von Akteuren außerhalb der Euroregion („rest of world“) schier jede Dimension: Diese haben 2010 Einlagen im Volumen von 81 Mrd. Euro abgezogen, im Dezember allein 34 Mrd. Euro. Und hier dürften insbesondere Banken aufgrund der schlechten Ratingentwicklung die Reißleine gezogen und Einlagen aufgelöst haben. (Die Zahlen sind, so sollte redlicher Weise hinzugefügt werden, durch Änderungen bei der statistischen Erfassung und der Anzahl der meldenden Institute verzerrt. Leider erläutert die irische Zentralbank die Zahlen, insbesondere ihre Entwicklung im Zeitablauf, nicht näher.)

Es drängt sich der Eindruck auf, dass das irische Bankensystem einem „sukzessiven Bank Run“ ausgesetzt ist, der in der zweiten Jahreshälfte 2010 begann und bis heute anhält.

Ist ja kein Wunder. Von solchen Banken sollte man generell weg.


Neu 2011-02-02:

[16:30] Der griechische Bettler: "Ihr könntet Supermacht sein"

Der griechische Ökonom Yannis Stournaras versteht nicht, warum die Deutschen Angst haben, Eurostaaten zu helfen: Die Kosten seien gering, die Vorteile enorm.

Der versucht es auf eine andere Art.

Sie werden weiterhin geschont. 70 Prozent der Freiberufler zahlen keine Steuern. Wohlhabende Rechtsanwälte, Ingenieure und Apotheker geben ein Einkommen unterhalb der Armutsgrenze an. Die Regierung will dies ändern, aber ihr fehlen gute Manager und gute Juristen. Die Reichen klagen einfach gegen die Steuerbescheide, weil es sehr lange dauert, bis ein Fall vor Gericht verhandelt wird. Das bisherige System ist Teil des Problems.

Trotzdem ist Griechenland wohlhabend. Die Schattenwirtschaft macht 25 bis 30 Prozent aus. Gehen Sie an einem beliebigen Freitagmittag zu einem Jachthafen rund um Athen: Sie werden nur Luxusjachten sehen, die zu den Inseln ablegen. Griechenland ist viel reicher, als es die offiziellen Zahlen nahelegen.

Daran hat sich also immer noch nichts geändert.

[13:00] Übersicht: Europas Schuldenkönige

[10:30] Ist ein reiner Kredit-Boom: Schweden hat Angst vorm eigenen Erfolg

Zur Begründung verwies der Riksbank-Chef auf die rasant steigende Kreditvergabe. Die Verschuldung der schwedischen Privathaushalte erreichte Mitte vergangenen Jahres laut Zahlen der Zentralbank im Schnitt 170 Prozent ihres Einkommens. Zwar verfügten die meisten Haushalte zusätzlich über Sparguthaben und reale Vermögenswerte, die ihr Einkommen um das Fünffache überstiegen, heißt es im Anfang Dezember veröffentlichten Finanzstabilitätsbericht der Währungshüter. Besorgniserregend sei aber, dass die Verschuldung schneller steige als die Haushaltseinkommen.

Was dann kommt, kennen wir bereits aus den USA oder Spanien.
 

[9:00] Leserzuschrift - Bank of Ireland BRAUCHT GELD:

die Zinsen steigen für Festgeld DRAMATISCH in Irland. Hier ein Angebot der Bank of Ireland wo ich Kunde bin.

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Trotzdem sollte man dort kein Geld anlegen. Vermutlich gibt diese Bank Hypothekenkunden auch noch einen Rabatt, wenn sie vorzeitig zurückzahlen - ein Hinweis an alle, die von Vorfälligkeitsentschädigungen geplagt werden.

[10:15] Leserkommentar-DE:
ähnliche Angebote bekam man vor ein paar Jahren von Banken aus Island ein paar Wochen vor deren Pleite. 3 Tage bevor die Isländischen Banken dicht machten gab es dann 8%.

Die Geschichte wiederholt sich.


Neu 2011-02-01:

[17:00] Hihihi: Autobahnen werden zur tickenden Bombe für Spanien

[10:45] Ob das noch etwas hilft: Spanische Regierung drängt Banken an die Börse


Neu 2011-01-31:

[17:30] UK: Konsumiert wurde vorab auf Kredit, jetzt ist "Sparzeit": Britische Familien bangen um ihre Existenz

Den Briten steht der härteste Sparkurs seit 1945 bevor. Die geplante Kürzung von Kinder- und Wohngeld entsetzt besonders die Familien.

Dabei sind das noch "gute" Zeiten, weil das Pfund noch nicht zusammengekracht ist. Danach kommen die wirklich "schlechten" Zeiten.
 

[10:00] Serbien ist pleite: Die Hoffnung ist schon tot

[8:00] Italien wehrt sich gegen verschärfte Sparvorschriften in der Eurozone: Italien blockiert zügigen Abbau seiner Schulden

Die Regierung in Rom wolle sich nicht dazu verpflichten, ihren gewaltigen Schuldenberg zügig abzubauen, berichtet das „Handelsblatt“. Deshalb blockiere sie in Brüssel die geplanten neuen Haushaltsregeln im Europäischen Stabilitätspakt. In Brüssel ist die Empörung darüber groß. „Dass die Italiener trotz Schuldenkrise weiter auf der Bremse stehen, ist skandalös“, zitierte das Blatt einen EU-Diplomaten.


Neu 2011-01-30:

[16:15] Gehen die "2. Griechen" auch pleite? Ist Zypern der nächste EU-Bankrott-Staat?


Neu 2011-01-28:

[17:45] Sparzwang! Die Lieferanten (darunter DE) werden weinen: Greece won't buy arms this year, save cash

[17:45] Viel zu früh: Auf Schnäppchenjagd in Griechenland

"Investieren Sie antizyklisch und profitieren Sie in der Krise!" So lautet das Motto vieler Immobiliengesellschaften, Wirtschaftsberater und Anwaltskanzleien aus Griechenland und Deutschland.

Erst wenn GR im Staub versunken ist und die Lage richtig desperat ist, darf man überhaupt anfangen zu überlegen, etwas zu kaufen. Was hier gemacht wird ist ein klassicher Investmentfehler: zu früh einsteigen, lange vor dem wirklichen Tiefpunkt.
 

[17:45] Noch ein EU-Staatspleite-Kandidat: Polen vor dem Staatsbankrott ?

Die Probleme der Nicht-Eurostaaten gehen jetzt wegen der Eurokrise total unter.
 

[15:30] Bereitmachen für den Bond-Haircut: Irland will Gläubiger zahlen lassen

In Irland steht ein Machtwechsel an – mit Folgen für Anleger. Denn die neue Regierungspartei will Anleihenbesitzer an den Verlusten der Banken beteiligen, und nun auch die Investoren erstrangiger Bankanleihen. Das schließen die Bedingungen des Rettungspakets für Banken eigentlich aus. Ein Top-Notenbanker fürchtet einen Sturmlauf auf Irlands Banken.

[14:00] 20.3% - sicher noch massiv geschönt: Arbeitslosigkeit in Spanien auf Rekordhöhe


Neu 2011-01-27:

[18:45] UK: die Industrie fehlt: Briten fürchten ein wirtschaftliches Horrorszenario

Für Großbritannien rächt sich jetzt die jahrzehntelange Vernachlässigung der klassischen Industrien. Premier Cameron trägt wenig Schuld daran.

Sobald nicht mehr auf Kredit importiert werden kann, ist der Ofen aus. Dann versinkt das Land in bitterster Armut - so wie die PIGS.

 

[7:15] RO: Für alle Immo-Schafe: Kommt bei uns auch noch, sowas entwicklelt sich: Baugrund (in Rumänien) immer billiger

Bis zu 60 Prozent haben Grundstücke in Rumänien zwischen Januar 2010 - Januar 2011 an Wert verloren.

Nicht vergessen: Rumänien ist ein Land in Depression. Da baut fast niemand mehr,


Neu 2011-01-26:

[15:30] UK: Labour Paranoia: Rückkehr der Blockwarte: Sind Kinder massenhaft Verbrecher?

In Großbritannien hat die letzte sozialdemokratische Regierung politisch nicht korrekte Äußerungen von Kindern systematisch erfassen lassen. Die Denunziation begann schon im Kindergarten. Dreißigtausend Schüler und Kleinkinder wurden seither bei der britischen Gedankenüberwachungsbehörde registriert. So sollten politisch nicht korrekte junge Menschen frühzeitig aussortiert werden. Und wenn deren von der sozialdemokratischen Regierung gewünschte Umerziehung scheiterte, dann war geplant, sie in ihrem ganzen Leben am Fortkommen zu behindern und beispielsweise Arbeitgebern ihre Akten mit den denunzierenden Einträgen zu geben. Schließlich hatten sie sich als Kinder irgendwann einmal politisch nicht korrekt geäußert.

Aber zum Glück ist diese Regierung jetzt weg und ihre Schandtaten werden Publik. Jedenfalls ist der Unterschied zwischen britischer Labour Party und den Kommunismus sehr klein.
 

[14:00] UK: schlimmer als die 1930er Jahre? Bank of England chief Mervyn King: standard of living to plunge at fastest rate since 1920s

[13:30] Es wäre besser, sie endlich sterben zu lassen: Zombie-Staaten am Rande der Euro-Zone


Neu 2011-01-25:

[19:00] Solange es Bailouts gibt, gibt es keine echten Reformen: EU-Zombie-Staaten

[15:00] Angeblich war es der Schnee: UK economy shrinks 0.5pc


Neu 2011-01-23:

[17:30] Spaltet es endlich auf: Belgiens innere Abgründe


Neu 2011-01-21:

[20:15] Slowenischer Bischof verspekuliert eine Milliarde: Folgenschwere Insolvenz

[11:45] Leservorschlag-DE - Lösung der PIIGS-Krise: Gebiete abtreten:

Auch hier ist die Situation nicht wirklich zu Ende gedacht.

Tun wir mal einen Moment so, als wären die PIIGS Unternehmen.

Im Fall einer so heftigen Überschuldung würden sie heute nachmittag um drei einen Insolvenzantrag stellen. Sagen wir beim IWF.
Es würde ein Insolvenzverwalter eingesetzt. Zum Beispiel der arbeitslose Horst Köhler oder Dominique Strauss-Kahn. Ein Insolvenzverwalter interessiert sich weniger für die Verbindlichkeiten als für die Assets.

Betrachten wir mal Griechenland. Okay, griechische Assets? Ja! Da war doch was? Kreta.
Der Insolvenzverwalter ordnet an, Kreta zu versteigern. Wer kommt dafür infrage?

Richtig. Das Königshaus von Saudi-Arabien, die EZB und China. China wird die Auktion gewinnen und Kreta – sagen wir für eine halbe Billion – ersteigern.

Problem 1: Griechenland ist überschuldet – gelöst Problem 2: China hat immense Devisenreserven – zum Teil gelöst Problem 3: Eurozone haftet für griechische Schulden – gelöst Problem 4: Griechenland ist Nettoempfänger der EU – gelöst

Aus Kreta wird Kleta mit dem internationalen Flughafen Helaklion.

Die Air China bestellt 200 neue Langstreckenflieger bei Airbus (war Teil der Versteigerungsbedingungen), um die Chinetzen in den Urlaub in die neue Exklave Kleta fliegen zu können.

Das Opfer: Kreta, eine Felseninsel – eigentlich ziemlich schwach besiedelt. Gut ein paar Griechen müssen chinesisch lernen oder umsiedeln.
Aber ist das das nicht 100mal besser, als wenn deswegen die ganze Euro- Zone abkackt? Griechenland ist saniert, die Griechen geben wieder Ruhe.

Die 500 Milliarden im Markt sind auch nicht das Problem. Trichet hätte sie eh drucken lassen.

Und die anderen PIIGS – oh jetzt nur noch PIIS. Griechenland ist ja jetzt raus.

Portugal hat Madeira. Notfalls das schönste Golfrevier der Welt, die Algarve.
Spanien verscheuert die Kanaren. Ist eh weit weg und muss alles aufwendig bewässert werden.
Berlusconi ist ja schon dabei, die Dolomiten zu verscherbeln. Wie wäre es mit Elba? Da hätten wir auch gleich ein Exil mit Tradition für Merkel.
Irland kann gleich komplett verscherbelt werden. Auch an China (aus Kerrygold wird Kellygold).

Meine Gedanken sind zu radikal? Bei Unternehmen würde es genauso gemacht. Bei Staaten früher auch! Wenn zum Beispiel Kriegsschulden nicht bedient werden konnten, dann wurden Gebiete abgetreten.
Heute aber plant man die kollektive Haftung von uns allen wider Willen. Warum denkt es niemand mehr zu Ende?

Kommt wahrscheinlich auch noch so.

[7:00] BBC-Video: Die Griechen durchwühlen inzwischen die Mülltonnen: Rubbish sold in Greece's hardtimes bazaar

Das kennen wir aus Argentinien von 2002.


Neu 2011-01-20:

[15:00] Über 100'000 werden gehen: Irlands Auswanderungswelle wird 1980iger übertreffen

[13:30] Ein weiteres "Irland" entsteht gerade, nur viel grösser: Spanien pumpt Milliarden in seine Sparkassen

Der spanische Sparkassensektor ist hoch verschuldet. Einem Bericht zufolge will das Land die Geldinstitute mit 30 Milliarden Euro stützen.

30 Mrd. werden sicher nicht reichen, 300 Mrd. wären wohl mehr angebracht. Wie es aussieht, können sich die Cajas nicht mehr am Markt refinanzieren. Haben wir alles bereits bei Irland gesehen. Einige Wochen vielleicht noch, dann stirbt Spanien auch.


Neu 2011-01-19:

[13:30] Ist es jetzt also trotz "Rettungsschirm" soweit? Regierung in Berlin bereitet sich auf Griechenland-Pleite vor

Stehen die Hellenen vor der Zahlungsunfähigkeit? Das Finanzministerium soll Vorkehrungen für den Notfall treffen. Medienberichten zufolge wird eine Umschuldung des krisengeplagten Landes erwogen.


Neu 2011-01-18:

[14:00] Wie man Irland "rettet": Fianna Fáiled: Ireland Prints 25% of its GDP in German Euro's

Man druckt Euros "unsterilisiert", also ohne Ausgabe von Bonds. Ein geldtheoretisch etwas komplexerer Artikel.

[13:00] Haben die Briten jetzt Angst vor dem Kreditkarten-Kredit? Herber Rückgang der Plastikkredite in U.K.

Wollen sie nicht mehr Sklaven des Plastiks und seiner hohen Zinsen sein?


Neu 2011-01-17:

[20:30] Griechenlands Flüchtlingsproblem: "Hier herrscht Kriegszustand"

Die griechisch-türkische Grenze gilt als neue Flüchtlingsroute auf dem Weg ins gelobte Land Europa. Doch der Weg ist riskant, viele sind in den Fluten des Evros ertrunken. Wer es dennoch schafft, landet im berüchtigten Lager Filakio - das auch "Griechenlands Guantanamo" genannt wird.


Neu 2011-01-15:

[10:15] Der Lohn für Prasserei und Arroganz: „Die griechische Tragödie wird schrecklich enden“


Neu 2011-01-14:

[20:45] UK: es geht wieder abwärts: Rückschlag für den britischen Immobilienmarkt

[13:45] Sie sollen länger arbeiten: Grossbritannien schafft Rentenalter ab

[13:30] Zur belgischen Spaltung: Ein neuer Satellitenstaat

Belgien "verdunsten lassen"
Man könne den belgischen Staat "geruhsam verdunsten" lassen [1], erläutert der N-VA-Vorsitzende Bart de Wever seine Strategie, die ohnehin geschwächten Zentralbehörden durch eine Blockade der Koalitionsverhandlungen systematisch zu zermürben. Im Dezember 2010 wurden erste Berichte über Verhandlungen bekannt, bei denen Konzepte zur Aufspaltung Belgiens zur Sprache kamen. Demnach solle Flandern einen eigenen "Staat" gründen; die Wallonie hingegen werde gemeinsam mit Brüssel dem Nachbarland Frankreich zugeschlagen. Ein auf die Spaltungsgespräche folgender Versuch, mit wiederum neuen Vorschlägen eine Regierungskoalition zu bilden, ist vor wenigen Tagen gescheitert.

Wieder einmal: der Nettozahler tritt aus, in diesem Fall Flandern aus Belgien. Den Rest können sich dann andere holen.
  

[10:45] Da will Orban hin: Ungarn provoziert Europa mit Teppich von Großungarn

Die ungarische Ratspräsidentschaft hat in der Eingangshalle des EU-Ratsgebäudes einen Teppich von Großungarn 1848 ausgelegt. Vor allem gegen Österreich und die Slowakei stellt dies einen Affront dar.


Neu 2011-01-13:

[13:00] So viel muss 2011 übergerollt werden: Euroländer brauchen heuer 1300 Mrd. Euro für Anleihen

40 Prozent der für die Refinanzierung nötigen 1300 Milliarden Euro brauchen alleine die sogenannten PIIGS-Länder. Österreich braucht 8,8 Milliarden Euro für die Schuldentilgung.

Good Luck, "Rettungsschirm".


Neu 2011-01-12:

[20:30] Das sollte die Euro-Hühner in richtige Panik versetzen: Bill Gross Says PIMCO Is Not Buying Portuguese And Other European Debt

[9:15] Leserzuschrift-ES - Spanien Immobilienblase + 659% seit 1985:

http://www.libertaddigital.com/economia/el-precio-de-los-pisos-se-ha-disparado-un-659-desde-1985-1276411496/

Die spanische Bewertungsgesellschaft "Sociedad de Tasación" und das Immobilienportal "Idealista" haben eine interessante Analyse zur Immobilienblase Spaniens veröffentlicht.
Neubau-Preise:
Spanien 1985 - 2007 = + 791% (Höhepunkt der Blase)
Spanien 1985 - 2010 = + 659%
Vergleich Inflation:
Spanien 1985 - 2010 = + 161%
----------------------------
Spitzenreiter der Blase:
Barcelona + 1.097%
Vitoria + 1.060%
Soria + 900%
Burgos + 895%
Madrid + 609%
----------------------------
m2 Preis-Entwicklung Spanien
m2 1985 = 326 Euros (ca. 55.000 Pesetas)
m2 2010 = 2.476 Euros
----------------------------
m2 Preis-Entwicklung Barcelona
m2 1985 = 319 Euros
m2 2010 = 3.821 Euros
----------------------------
Spanien 2010: Die Neubau-Preise sind offiziell nur um ein 3,2% gesunken.
Mittlerer Kaufpreis eines Neubaus liegt jetzt bei 222.800 Euros = 2.476 Euros/m2

Die Immos müssen noch weit runter. Vermutlich auf 1oz Gold.
 

[8:45] Too big to bail: „Die wahre Schlacht wird in Spanien geschlagen“

Experten sind überzeugt: Die Schuldenkrise in Spanien wird zur Nagelprobe für den Euro. Auch wenn Portugal nach Irland unter den EU-Rettungsschirm flüchten sollte, muss der iberische Nachbar nicht unweigerlich dasselbe Schicksal teilen. Nur wenn die EU und die Regierung in Madrid Hand in Hand arbeiten, könne ein Flächenbrand vermieden werden, meint ein ranghoher Vertreter aus der Euro-Zone.

Es hängt in Wirklichkeit alles von der Perception des Bondmarktes ab. Wenn dieser der Meinung ist, Spanien geht unter, dann wird er auch annehmen dass das Land wegen seiner Grösse unrettbar ist und auch die Staatsanleihen der Retter abverkaufen. Das beginnt schon leicht.

Die Banken des Landes sind zudem mit knapp 80 Milliarden Dollar in Portugal exponiert. Die Summe ist damit in etwa so groß wie das Engagement der deutschen und französischen Geldinstitute zusammen.

Wenn Portugal untergeht, gehen die spanischen Banken mit unter.


Neu 2011-01-11:

[18:00] Good Bye, Belgium - teilt endlich das Land: Wie Belgien zerbröselt

[17:15] HU: Raiffeisen und Erste kündigen Darlehen: Banks planning to call in thousands of loans as eviction moratorium ends

[6:45] Ein "Retter" kommt selbst in Not: Frankreich: CDS-Prämien klettern auf 110 Basispunkte

Die Risikoprämien der Credit Default Swaps (CDS) auf französische Staatsanleihen sind heute weiter gestiegen. Die Risikoaufschläge für 5jährige Kontrakte auf Frankreichs Staatspapiere sind laut Markit auf 110 Basispunkte geklettert. Damit liegen sie höher als die CDS auf Staatsanleihen Thailands (100 bps), Südkoreas (95 bps), Chinas (70 bps) und Brasiliens (107 bps), wie FT Alphaville bemerkt. Das ist ein Novum. Frankreich verfügt zwar nach wie vor über ein Rating von „AAA“-Rating, aber die aktuellen Spreads am Kreditmarkt implizieren ein Rating von „Baa2“. Worauf kommt es aber an? Auf das Anleihe-implizierte Rating oder CDS-implizierte Rating?

Das kommt davon, wenn man für zu viele PIGS bürgt und selbst wie ein PIG Staatsschulden macht.


Neu 2010-01-10:

[20:30] Grüsse von den Pigs Bonds

[20:30] 7.3% erreicht: EZB - Ausputzer vom Dienst

Die Finanzkosten für Portugal erreichen die Schmerzgrenze von sieben Prozent. Inzwischen sind Euro-Anleihen riskanter als Kredite für Schwellenländer.

[18:00] Trichets Geld-Kavallerie greift schon ein: EZB greift Portugal unter die Arme


Neu 2011-01-09:

[14:00] Ja, den Staatsbankrott zugeben zu müssen, ist schwer: Portugiesen wehren sich gegen deutsche Pleite-Prognose


Neu 2011-01-08:

[15:15] Good Luck: Italien: Banken erklären Bargeld den Krieg

Die italienische Bargeld-Kultur ist tief verwurzelt. Als am wenigsten verschuldete Konsumenten in der Eurozone gehören Italiener laut der Statistikbehörde Eurostat zu den größten Sparern. Unternehmen zahlen die Löhne ihrer Beschäftigten oft in bar aus, um Steuern zu umgehen.

Was da oben in den Vorstandsetagen alles ausgedacht wird - völlig an der Kultur vorbei.

Unterdessen hat auch der niederländische Einzelhandelsverband BEB das Ziel ausgerufen, dass bis 2014 in allen Supermärkten des Landes nur noch bargeldlos gezahlt werden kann. Allerdings ging im Dezember der jüngste Vorstoß einiger Supermarktketten, nur noch Kartenzahlungen zu akzeptieren, gründlich daneben: Zahlreiche Kunden empörten sich darüber, dass ihre 20- und 50-Euro-Scheine nicht mehr angenommen werden. Bereits nach wenigen Tagen brach die Supermarktkette „Deen“ das Experiment ab. Eine Firmensprecherin erklärte daraufhin: „Wir haben Angst, dass wir Kunden verlieren, wenn wir kein Bargeld mehr akzeptieren. Ab sofort kann in allen Filialen in bar bezahlt werden.“

Auch so ein Fall.
 

[15:15] Ist eben der Balkan, war meist permanent bankrott: Leere Kassen: Ein schwieriges Jahr für den Balkan

[9:30] Das kann nur Trichets Druckerpresse sein: Portugal erhält Kredit von geheimnisvollen Geldgeber

Also ist die Situation Portugals sehr kritisch.


Neu 2011-01-07:

[15:45] Alles muss raus, aber keiner kauft: Spanische Immobilien im Abverkauf

Orange, rot, gelb, weiß – in allen Farben schreit es von Spaniens Fassaden herunter: „Se vende“ – „zu verkaufen“ – steht auf unzähligen Plastikschildern, die an Bauzäunen, Balkonen und Balustraden hängen. Ein Wald aus Offerten, die das ganze Ausmaß der Immobilienkrise widerspiegeln, welche Spaniens Wirtschaft seit drei Jahren im Würgegriff hat und die noch lange nicht überwunden ist.

Übrigens: Auch das langfristige Mieten von Immobilien kann interessant sein. Immer mehr Objekte werden zur „Miete mit späterer Kaufoption“ offeriert. Tausende leer stehende Ferienwohnungen und Chalets an der Mittelmeerküste werden von den Eigentümern teilweise sogar derart günstig zur Dauermiete angeboten, dass dies auch für ausländische Spanienfreunde eine bedenkenswerte Alternative zum Kauf ist – und zudem vergleichsweise risikolos.

[7:15] Chart: die wahren Staatsschulden

Auch hier ist GR Spitzenreiter.


Neu 2011-01-05:

[18:00] FR: der totale Prestige-Immo-Wahn: In Paris kostet der Quadratmeter bis zu 20.000 Euro

Diese Preise kommen auch noch runter.


Neu 2011-01-04:

[16:30] PIIGS: auch die Zinsen auf Firmenanleihen steigen: Der Fluch der Heimat

Die Probleme ihrer Heimatländer an den Anleihemärkten gehen an den Unternehmen aus Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien nicht spurlos vorüber. Die großen Dienstleistungs- und Industriekonzerne, die sich regelmäßig über Anleihen finanzieren, finden zwar noch Investoren, doch die verlangen ordentliche Zinsaufschläge.

[9:30] Hungary, Poland, and three other nations take over citizens' pension money to make up government budget shortfalls: European nations begin seizing private pensions

In Osteuropa scheint die staatliche Konfiskation von privaten Pensionssparplänen schon Mode zu sein, jetzt springt es auch auf Westeuropa über. Also raus aus Riesterrente und Co, bevor es zu spät ist.


Neu 2011-01-03:

[10:00] Heute schon gelacht? Magie nun besteuert: Hexenaufstand in Rumänien


Neu 2011-01-02:

[10:00] Dieses PIG spart nachweislich nicht: Spaniens Rentner bekommen ab 2011 mehr Geld

Die spanischen Rentner haben einen Grund zur Freude. Zum Jahresbeginn stiegen die Rentenbezüge um 1,3 Prozent. Wer eine Minimalrente bezieht, darf sich sogar über einen 2,3-prozentigen Anstieg freuen.

Noch Beweise nötig?

[18:15] Leserkommentar-DE - Warum sollten sie sich auch kaputt sparen ?

Das System ist nicht zu retten, das wissen die Entscheidungsträger.

Nur die deutschen Rädelsführer der Bilderbergersippschaft wollen jetzt "Austerity" - zu einem Zeitpunkt, wo klar ist, dass

die Schulden sowieso nicht rückzahlbar sind - wie auch - selbst wenn DE weiter in unzählige Kredit- Schuldenbalsen hineinexportieren könnte, so würden die Schulden weiter anschwellen, die Steuereinnahmen sinken (wegen der Wettbewerbsfähigkeit, der miesen Dumpinglöhne, prekäre Jobs und des miesen Binnenmarkts) .

Wenn selbst das Zugpferd des EURO Wahnsinns keine reale Chance hat, dem Irrsinn zu entfliehen, warum nicht mit Vollgas gegen die Wand fahren und dabei noch etwas vom Leben haben ? Es ist ohnehin vorbei - so oder so.

Stimmt nicht. Sonst wäre Merkel, Zapatero, Juncker und die Euro-Finanzminister schon längst geflohen. Sie hoffen immer noch, dass der Bondmarkt sie nicht fallen lässt und sie so weitermachen können wie bisher.

Das mit der "Austerity" in den PIIGS-Staaten war nur Show, teilweise für den Bondmarkt, teilweise, damit die Merkel die PIIGS-Hilfen im eigenen Land den Wählern leichter verkaufen kann.

[19:00] Der selbe Leser noch einmal:

Es doch geht m.M. nur um zusätzlichen Zeitgewinn zwecks Vermögensumverteilung: Pfändungen, Zwangsversteigerungen, Insolvenzabwicklungen, Konkursmassen, Übernahmeschlachten, weiterer Ausverkauf der staatlichen Infrastruktur ("Tafelsilber"). Mit der Flucht können sie sich noch gedulden. Das braucht ebenso Planung und Vorlaufzeit. Über die Bush Familie ist z.B. bekannt, dass sich diese große Grundstücksflächen in Paraguay angeeignet hat.
Merkel hat gerade ihre neue "Airforce 1" bekommen. Wo investieren sie und Ihre Lakeien ihre "Provisionen" ?

Der alte Bush hat natürlich mit seinen Ländereien in Paraguay vorgesorgt. Aber der typische Politiker ist nicht so clever. Der hofft doch nur, dass die "Wiederbelebung" gelingt und dass er dadurch noch einige Jahre im Amt verbringen kann. Die Merkel hat ihre Airforce One bekommen, weil die alte schon sehr störanfällig war und aus Prestigegründen - jetzt 4 Triebwerke. Es ist nicht anzunehmen, dass sie und der Schäuble irgendwie vorgesorgt haben.

Der typische Politiker interessiert sich nur für die nächsten Wahlen und täglich: wo ist die nächste Kamera und das nächste Mikrofon, die mich zu den Wählern tragen. Vom österr. Sozialminister Hundsdorfer weiss man (siehe Österreich-Seite), dass er sein Erspartes in einer Lebensversicherung und in einem Bausparer stecken hat. Beim Schäuble macht alles seine Bank. Diese Typen leben in ihrer eigenen Welt.


Neu 2011-01-01:

[18:45] Ob das die Steuerhinterziehung wirklich eindämmt? Griechenland wird in eine bargeldlose Gesellschaft umgewandelt

[18:15] UK: Eaten by inflation: Families £3,000 worse off

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