Informationen zu Goldpreis-Drückungen - 2007

Diese Seite beschreibt die Drückung der Gold- und Silberpreise durch die Zentralbanken.

Neu 2007-12-20:

Die Schweiz verkauft wieder massiv Gold:

Bloomberg: Switzerland's Gold Sales Rose to 11.3 Metric Tons in November

Switzerland sold 364,000 ounces (11.3 metric tons) of gold last month, about 4 percent more than in October.

Gold reserves last month fell to 37.1 million ounces from 37.5 million in October, the Swiss National Bank said on its Web site today. Sales were 349,260 ounces in October.

Switzerland has sold 3.9 million ounces, worth $3.13 billion, since Swiss National Bank governing council member Thomas Jordan announced plans in June that Switzerland would dispose of 250 tons of gold before the end of September 2009 and use the proceeds to buy currencies.

Wollen sie alles verkaufen?

Leserzuschrift dazu:

Deute ich folgende Meldung von Goldseiten.de richtig, daß das Gold verkauft wurde, um damit ev. Dollarschrott zu kaufen, um diesen zu stützen?

Goldverkäufe in der Schweiz stiegen im November auf 11,4 t Die Einkünfte sollen zum Währungskauf genutzt werden.

Ich glaube, Einstein hat doch Recht mit seiner Feststellung, daß das Universum und die Dummheit der Menschen unendlich sind, wobei er sich beim Universum nicht ganz sicher sei.

Natürlich haben sie US-Papiere dafür gekauft, das sieht man daran, dass in letzter Zeit der CHF gegenüber dem USD nachgegeben hat.
Zentralbanker sind noch dümmer als Einstein vermutete.


Neu 2007-12-05:

Leserzuschrift zu EZB-Goldverkäufen:

Gestern war im Kurier zu lesen:

EZB bewies "GOLDENES HÄNDCHEN" beim Verkauf von 42 Tonnen Gold nahe des Höchstkurses!

Die blinden Idioten beim Kurier erkennen anscheinend nicht, dass die Kurse nur deshalb wieder gefallen sind, weil die EZB die 42 Tonnen Gold und damit unser Volksvermögen, bestens auf den Markt geworfen haben, und dadurch einen weiteren Anstieg über das ATH hinaus, vorläufig verhinderten.

Wenn Gold bei 2.000 $ steht schreibt derselbe Reporter wahrscheinlich, dass die EZB in den letzten jahren Gold viel zu billig verkauft hat.

Bei $2000 wird auch die EZB wieder über Goldkäufe nachdenken. In den 1970er Jahren haben sie es genauso getan.


Neu 2007-12-03:

[16:30] die Schweiz schleudert mit:

NZZ: Verzerrung im Goldmarkt

Im dritten Quartal wurde mehr Gold angeboten als nachgefragt. Ein wichtiger Grund für den Überschuss von 66 t waren die höheren Verkäufe der Zentralbanken, vor allem der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Von den bis September 2009 geplanten Goldverkäufe von 250 t hatte die SNB Ende September bereits 99 t realisiert. Die Analytiker der Credit Suisse werten den Angebotsüberhang als Einmaleffekt.

99t in wenigen Monaten... Schweizer Volksvermögen in den Händen einiger "Elite-Banker".


Neu 2007-11-14:

Aus dem Midas vom 14. Nov:

Today the Open Interest in the COMEX DEC Gold Call options stands at 125,721 contracts which is only 15 contracts less than on Nov 6. Yesterday option contracts were ADDED at near $800 strikes! 585 contracts were added at $800, 243 contracts at $805, 129 contracts at $810 and 584 contracts at $825. The stakes keep getting higher and the time is running out. We are now only 12 days to option expiry.

Here is a shocker. The gold open interest only fell 3401 contracts yesterday, practically nothing for such a STEEP price drop. The liquidation was far less than anticipated yesterday and does not account for the price plunge. Most likely, it means The Gold Cartel stepped up their effort to bring the price down, AS ORDERED. The question is can they succeed. My bet is they don’t. There are a lot of people out there who want to buy gold under $800.

Viele Shorts konnte das Kartell nicht covern - d.h. man nicht sehr viele Longs mit der letzten Preisdrückung herausgedrängt. Der Preis wird bald wieder steigen.

Und auch die Optionshalter steigen nicht aus - nur 13 Tage bis zum Auslaufen dieser Optionen!

Dazu noch der Redburn-Partners Gold-Report: http://www.gata.org/files/RedburnPartnersGoldReport_11-12-2007.pdf


Neu 2007-11-01:

Aus dem Midas vom 31. Okt (Adrian Douglas) - Goldman Sachs haut ab:

I am completely gob-smacked! In the October 30 session on the TOCOM Goldman Sachs climbed aboard an F16 and headed down the runway with engines at full throttle and the after burners lighting up the night sky. They COVERED an astonishing 2,318 contracts to bring their net short position to 8004 contracts. This is the LOWEST net short position they have held since I have been tracking their position in January 2006.

Look at the chart of their net short position. The other day I was wondering if they would continue to cover in accordance with the established declining trend or cover much faster. We now have the answer: they are getting out of Dodge as fast as they can. This is very significant because given their high level connections this implies that they know that a rate cut is definitely going to be served up by the Fed tomorrow.

We have NEVER seen such a divergence between the POG and the GS net short position. These are definitely different times. This is the mother of all short squeezes.

GS versucht im Rekordtempo seine Gold-Shorts an der TOCOM in Tokio zu covern. Leider schlüsselt nur die TOCOM die Transaktionen nach Wertpapierhaus auf, nicht die COMEX. Daher wird GS an der TOCOM genau beobachtet.

Übrigens, der Dezember Gold-Future ist bereits über $800/oz!


Neu 2007-10-28:

Leserzuschrift zur COMEX (Antwort auf Zuschrift unten):

Mir scheint, daß doch etliche Ihrer Leser, die sich zu Warentermingeschäften mit Gold äußern, die Funktionsweise der Comex nicht so recht verstehen. So besagt z.B. allein ein hohes Open Interest gar nichts außer erhöhter Handels- bzw. Spekulationstätigkeit. Ferner geht es bei den großen Long- und Shortpositionen immer nur um die Differenz zwischen diesen beiden. Wenn also gegenwärtig 900t Short-Gold theoretisch zur Lieferung anstehen, so sind diese gegen die existierenden konzentrierten Long-Positionen aufzurechnen und nicht als Gesamtlieferverpflichtung zu verstehen. Die Comex selbst hat - anders als so mancher Akteur dort - vor allem das Interesse, den Handel zu ermöglichen bzw. aufrechtzuerhalten. Konzentrierte Long-Positionen können nicht einfach gehalten werden, sondern müssen bei Fälligkeit entweder verkauft oder weitergerollt werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Short-Position glattzustellen außer durch physische Lieferung.Wenn z.B. eine Long-Position vor Fälligkeit verkauft werden soll, kann der Halter der Short-Position dem Long-Positionierten eine Prämie zahlen, in FIAT selbstverständlich. Die Comex-Aktivitäten sind als klassische Spekulationsgeschäfte nicht alle so nah am physischen Handel, wie offensichtlich etliche Ihrer Leser vermuten. Daß die Comex bei Bedarf irgendwelche Sonderregeln einführen wird, um keine immensen einseitigen Positionen mit völlig irrealen Lieferversprechen aufzubauen, ist vollkommen vorhersehbar. Wenn der Spotpreis einmal über dem Future-Preis zu liegen kommt, erledigen sich die Termingeschäfte mit Gold und Silber ohnehin von selbst, wie Antal Fekete in seinen brillanten Studien zu bedenken gibt. Mein Kompliment geht an die Optionshalter, die den Braten genau zu richtigen Zeit gerochen und sehr billig eingekauft haben. Wer aber steckt hinter diesen massiven Optionen, die absolut zeitsicher vor einigen Monaten in den Markt gekommen sind? Darüber einmal von Bill Buckler o.a. zu lesen, wäre eine interessante Angelegenheit.

Ich hoffe, das beantwortet einige Fragen.


Neu 2007-10-27:

Comex-Tricks wie 1980 (Leserzuschrift)?

Könnte es sein das die Comex bei einer bestimmten Höhe des POG, den Handel mit Goldfutures wie 1980 bei 850 $ einschränkt, in dem nur noch Short-Positionen zugelassen werden.
Und werden die anderen Handelsplätze ( ausgenommen China und Rußland ) evtl. mitziehen. Wie ist Ihre Meinung dazu ?

Danke für diese Frage, denn sie ist allgemein wichtig: das Goldkartell wird sicher alle Tricks ausnützen, um den Gold- und den Silberpreis zu drücken. Siehe das Schicksal der Hunt-Brüder mit Silber 1980. Sie machen heute schon Tricks wie die Hinaufsetzung von Margins zu kritischen Zeiten.

Wenn dem Kartell die Kontrolle wirklich entgleitet, ist mit ganz faulen Comex-Tricks zu rechnen!


Neu 2007-10-17:

Die USA werfen jetzt offenbar ihre letzten Gold-Reste auf den Markt - James Turk: The US Gold Reserve is Now in Play

Lange können sie das jetzt nicht mehr durchhalten, besonders seit die Zentralbanken "offen" sind.


Neu 2007-10-12:

Auszüge aus dem MIDAS (Gold-Tageszeitung von Bill Murphy) vom 11. Okt.:

It truly was an extraordinary day all the way around. Gold began to take off in Asia, held its gain in early European trading, then took off in New York, even making a new high after its early morning surge.

The AM Fix in London was strong at $747.50, with the PM Fix coming in even better at $749, the 5th best of all-time…
London PM Fix all-time high prices for gold:
1. 1980 Jan 21 850
2. 1980 Jan 18 835
3. 1980 Jan 16 760
4. 1980 Jan 17 750
5. 2007 Oct 11 749

Es gab also bisher nur 4 höhere Gold-Fixes in London.

Von Adrian Douglas:

In the October 10 session on the TOCOM Goldman Sachs finally seemed to decide on what they should do about the gold market. It was GET OUT OF DODGE! Goldman Sachs COVERED 1,004 contracts and sold a paltry 5 long contracts to bring their net short position to 11,532 contracts.

Many analysts are pointing to a record high Open Interest on the COMEX as a reason for gold to correct. There is no law of economics that says what is a high Open Interest. The only reason that this "rule of thumb" for a correction exists is because the cartel made it exist. They always engineered a sell-off at record high OI levels. But I have postulated that the Cartel is losing control. There are some big players moving in and taking them on. The massive Call option open interest says so. The way the futures market bounces on every dip says so; the "STALKER" source identifies active and clandestine Chinese buying that says so. My proprietary analysis of Market Force Analysis says so, and the way that GS has reduced their net short position from 56,000 contracts to 11,500 over the last year says so. The way that the "strong dollar" has plummeted to an all time low says so. This market is speaking to anyone that will listen, but there are many Pavlov dogs who expect the same old action. They are in for a surprise.

When you hold a beach ball under water and then it slips from your grasp you know what happens! Stay tuned!……

Sie können das Gold-Ball nicht mehr unter Wasser halten, er taucht auf. Und die Chinesen kaufen offenbar wie wild Gold.
Goldman Sachs covert an der TOCOM in Japan seine Gold-Shorts - die hauen ab.

Given that almost all of this short position is currently under water, one has to question how much further they can stretch the elastic band?!? They are already in record territory in exposure, with a substantial loss on the books and one assumes there must be limit to how far they can keep increasing obligations both from a financial and regulatory perspective,..

Now I don't say that we are definitely on the point of a commercial signal failure again, which you have rightly pointed out to us as a distinct possibility, but the chances are higher, in my view, than we've seen in many months,.. Without taking into account their exposure to the options or the silver market, should the commercial net short position in gold be 200,000+ at present then every rise of $10 in the price of gold, equates to further losses of $200+ million,.. Forget about the sub prime market, think what damage a spike to $1,000/oz would do in the next 12 months!..

I'm not frightened so much anymore, but excited!..

Ganz ordentliche Verluste für die Gold-Shorts: jede $10 Preissteigerung bringt ihnen $200 Mill. Verlust. und:

Man kann vergessen, was die "Subprime-Krise" bis jetzt angerichtet hat, ein Goldpreis von $1000 wäre noch viel schlimmer.


Neu 2007-10-11:

Europa-Zentralbanken warfen 575t Gold auf den Markt:

FXstreet: CBGA Gold Sales Totaled 475.75 Tons In Yr To Sep 26 - BIS

The total gold sales by the signatories to the Central Bank Gold Agreement, or CBGA, amounted to 475.75 metric tons in the year to Sept. 26, the Bank for International Settlements said Wednesday.

The CBGA limits total gold sales to 500 tons for each of the successive periods of twelve months until Sept. 26, 2009.

The signatories of the agreement are the European Central Bank, Banka Slovenije, Banca d'Italia, Banco de Espana, Banco de Portugal, Bank of Greece, Banque centrale du Luxembourg, Banque de France, Nationale Bank van Belgie/Banque Nationale de Belgique, Deutsche Bundesbank, Central Bank and Financial Services Authority of Ireland, De Nederlandsche Bank, Oesterreichische Nationalbank, Suomen Pankki, Schweizerische Nationalbank and Sveriges Riksbank.

War das wirklich alles? wieviel Gold wurde von den ZBs noch verleast?
 

Leserzuschrift aus Österreich:

Heute war zu lesen, dass 475 Tonnen Gold von den Zentralbanken im letzten Jahr verkauft wurden.

Eines ist in diesem Zusammenhang mehr als auffällig:

Es steht immer nur, dass diese oder jene Bank wieder x Tonnen Gold verkauft hätte; nicht einmal ist zu lesen, dass dieses Gold auch jemand kauft.

Das hat natürlich ausschlieslich mit Psychologie und den manipulierenden Medien zu tun, denn wenn nur zu lesen wäre: Chinesiche ZB kauft 500 Tonnen Gold, oder Indische oder Arabische Banken kaufen 1000 Tonnen Gold, würde das ja eher suggerieren, dass es sich hier um einen begehrten Stoff handelt.im Moment wird aber der Eindruck erweckt, die Westlichen ZB wollten ihr Gold um jeden Preis loswerden, um damit ihre Devisenreserven zu diversifizieren, heißt es..... dass ich nicht lache.

Meine Fragen an Sie:

1.) Gibt es von den ZB (speziell jene von China, Indien und die der Arabischen Länder) eine verlässliche Statistik, die über die Veränderungen in deren Goldbeständen Aufschluss gibt.

2.) Weiss man, wer die 475 Tonnen vom letzten Jahr gekauft hat?

3.) Warum kaufen Länder mit enormen Dollarreserven wie eben China Indien Japan Saudis nicht alles Gold, was physisch im Moment zu kriegen ist. Ich halte im Speziellen die Chinesen für klug genug dass sie wissen, dass ihre Dollar´s in den nächsten Jahren massiv abwerten werden. Durch gezielte Käufe von Edelmetall könnten sie zumindest einen kleinen teil ihres Vermögens retten. Für die komplette Konvertierung vom Monopolygeld in reale Werte wird es für $ Billionäre bereits zu spät sein.

Sehr gute Beobachtung. Man weiss (aber das erscheint nicht in den Medien) dass unglaublich viel Gold in den arabischen Raum geht, auch die Chinesen kaufen (verdeckt), ebenfalls habe ich Informationen, dass in Europa das Gold tonnenweise (von Einzelpersonen) gekauft wird.

Alles still und heimlich. Veröffentlicht werden nur die Verkäufe der Zentralbanken. Das ist natürlich ein Teil der Anti-Gold-Propaganda.

Warum die Milliardäre noch nicht zuschlagen? das ist ja das Geheimnis, dass dies noch gelingt, Wenn nicht mehr...


Neu 2007-09-29:

Die Schweizer Gold-Verschleuderung in Zahlen:

Aus dem MIDAS vom 28. Sept:

ZURICH, Sept 28 (Reuters) - The Swiss National Bank has sold 113 tonnes of gold in the last 3 months as part of its sales programme
announced in mid-June, the central bank said on Friday.

"The gold sales fall within the bounds set by the second gold agreement of 8 March 2004," the SNB said. "The third year of this agreement ended on September 26." The SNB announced a programme to sell a total of 250 tonnes of gold
by the end of September 2009 at its policy meeting on June 14.

Böse Frage: hat man ihnen wieder mit einer "Nazigold-Affäre" gedroht, um sie dazu zu bringen?

Wie man sieht, haben auch diese Verkäufe nichts gebracht, der Goldpreis steigt weiter!


Neu 2007-09-28:

Citygroup gibt Goldpreis-Drückung zu:

Citigroup acknowledges central bank scheme to suppress gold

Submitted by cpowell on 07:58PM ET Thursday, September 27, 2007.

Dear Friend of GATA and Gold:

A major New York investment house, Citgroup, this week acknowledged that central banks have been colluding to suppress the price of gold.

The acknowledgement came in a long report on the prospects for the metals and mining industry, "Gold: Riding the Reflationary Rescue." It was written by Citigroup analysts John H. Hill and Graham Wark, who, in a section titled "Central Banks: Capitulating on Gold?," write:

"Official sales ran hot in 2007, offset by rapid de-hedging. Gold undoubtedly faced headwinds this year from resurgent central bank selling, which was clearly timed to cap the gold price. Our sense is that central banks have been forced to choose between global recession or sacrificing control of gold, and have chosen the perceived lesser of two evils. This reflationary dynamic also seems to be playing out in oil markets."

GATA welcomes Citigroup to the camp of the conspiracy nuts, where the central bank scheme against gold has been documented for nine years.

You can read Citigroup's acknowledgement of the central bank scheme to suppress gold on Page 7 here:

http://www.gata.org/files/CitigroupGoldReport092107.pdf - <<_siehe_v.a._Seite_7_>>

CHRIS POWELL, Secretary/Treasurer
Gold Anti-Trust Action Committee Inc.

Jetzt müssen sie es schon zugeben, so desperat sind sie.

Wollen sie jetzt wirklich die Kontrolle des Goldpreises aufgeben, um eine globale Depression noch verschieben zu können.


Neu 2007-08-22:

67 Tonnen ZB-Gold im Juli verkauft:

Mineweb: July Central Bank gold sales total 67 tonnes as Swiss climb in

Amidst reports today that the Swiss Central Bank sold no less than 34.1 tonnes of gold during the month of July - and Mineweb's earlier report of the Spanish Central Bank selling 25 tonnes, it is apparent from Central Bank Gold Agreement figures that Agreement signatories sold a total of 67 tonnes of gold during July, with the other 8 tonnes arising from smaller sales by other unspecified Central Banks.

Die Berserker. Daher bleibt der Goldpreis weiter unten.


Neu 2007-08-08:

Die spanischen Gold-Restbestände:

Spiegel: Spanische Notenbank verkauft im Juli 25 Tonnen Gold

LONDON (Dow Jones)--Die spanische Notenbank hat im Juli ihre Goldverkäufe fortgesetzt und weitere 25 Tonnen veräußert. Wie aus Informationen hervorgeht, die am Mittwoch auf der Webseite der Notenbank veröffentlicht wurden, verringerten sich die Goldbestände damit auf rund 283 Tonnen. Im März und April hatte die spanische Notenbank rund 40 Tonnen Gold verkauft, gefolgt von 28 Tonnen im Mai. Im Juni waren keine Verkäufe vorgenommen worden.

Die spanische Notenbank hat zusammen mit 15 anderen Zentralbanken ein Abkommen unterzeichnet, das deren kollektiven Goldverkäufe auf jährlich 500 Tonnen pro Jahr begrenzt. Beobachter sagten, die massiven Verkäufe der Notenbanken habe den Aufwärtstrend der Goldpreise seit März dieses Jahres gebremst.

Glauben Sie nicht diese Angaben über den Restbestand von 283 Tonnen. Ein Grossteil davon ist wie üblich sicher schon verleast. Der IMF zwingt aber die Zenralbanken, vorhandenes Gold und Goldforderungen in einer Zahl auszuweisen.

Die Schweiz hat im Juli 35 Tonnen Gold verkauft:

FxStreet: Swiss Central Bank Sold Around 35 Tons Of Gold In July

Diese Zentralbanker verschleudern das Volkseigentum für ein paar weitere Monate in ihren Positionen.


Neu 2007-08-01:

Auch Italien will Gold verkaufen:

Italy Mulls Using Ctrl Bk Gold, Forex Reserves To Cut Debt -3-
Tue, Jul 31 2007, 11:11 GMT
http://www.djnewswires.com/eu

The plan approved by the lower house of parliament says that the aim is to use the central bank's reserves to cut the debt "significantly."

However, the Bank of Italy is bound by an international agreement which effectively limits its gold sales to around EUR2.5 billion a year. Moreover, the central bank is required by the European Central Bank to keep some foreign exchange reserves in case they're needed to intervene in the currency markets.

Italy will consult its European Union partners as it considers using the central bank reserves to cut the debt, the plan states, adding that recent experiences in other countries would be looked at.

Da zerreisst es einen vor Lachen. Die Italiener wollen mit dem verkauften Gold die Schulden abbauen. Wieder so ein fadenscheiniger Vorwand. Dabei haben die Italiener 1998 bei LTCM einiges Gold verloren.

Bitte nicht vergessen, die Rubin-Aussage von den sehr schlechten Lösungen zu lesen, die noch etwas Zeit schinden und daher den Aufwand voll rechfertigen. Hier ist so eine "sehr schlechte Lösung".


Neu 2007-07-25:

Die Euro-ZBs verkaufen weiter Gold:

Aus dem MIDAS vom 24. Juli:

The ECB’s weekly statement of condition revealed that gold holdings fell E288Mm, or 17.98 tonnes at the current book value. Last week’s fall was 5.49 tonnes. This is the largest sale since late May: there were three other similar-sized sales over the previous six weeks before that. Lately orthodox observers have taken to saying that the announced sales may have been contracted at times other than the week under discussion, but it seems clear that the ECB group has increased sales as world gold returned to the price levels of the late spring. There remain 182.5 tonnes unsold and ten weeks before the end of the current WAG2 year. (As noted on Friday, it appears the Swiss are back to a daily tonne or so of sales, which is WAG2 eligible.)

Diese Idioten haben ihre Goldverkäufe wieder verstärkt.


Neu 2007-07-06:

Aus dem Midas vom 5. Juni:

The ECB published its’ weekly consolidated condition statement, a day late because of the quarter end and reflecting revaluations. Actual sales last week by three "Euro system" CBs were reported at E631Mm, or 40.87 tonnes using the new book value. Almost certainly most of this is the 37 tonne sale by the ECB itself, announced of June 1 but not yet run through the ECB consolidated accounts. Why the ECB treats itself differently from the subordinate CBs remains a mystery.

Diese "Systemrettung" per Goldverkauf ist genau so stupid wie 130% Hypotheken in Spanien zu vergeben oder Credit Default Swaps auf GM auszustellen. Aber all das wird von den Banken getan. Die Europäischen Zentralbanken haben in der letzten Woche wieder 37 Tonnen gelbes Volkseigentum "weggeworfen".

Just heard from our STALKER source who came through with a bunch of goodies.

His London silver source hooked up with a veteran physical gold dealer who came into town from the Bahamas. This gold dealer says the US government and various banks (Gold Cartel … my description) has the gold market in a frenzy due to their derivatives trading operations … so much so that the gold market is almost disfunctional. This fellow knew all about GATA, even going so far as to say that I was part of the problem because I encourage buying of the gold shares, when if people bought more physical, the derivative traders would be finished. He went on to say if these derivatives operations were not in the picture, gold would easily be trading at $1,000 per ounce.

This one is very exciting. The silver source in London has elaborated on what the "something big is" going behind the scenes, which I have referred to over the past months.

Seems a large owner of silver (party A) has been leasing silver to (party B) to the tune of $20 to $30 million dollars. Party B has been doing various shenanigans with this silver, including fooling around with the silver market, also via derivatives trading.

Here is the good part … the lease is coming to an end around October, so the silver must be returned to A. This silver has been sold to the Saudis and will be shipped to Riyadh in Saudi Arabia when it is returned by B. However, according to our source, B has other obligations to other parties which run for another year, or until next July. Thus, they are already scrambling to come up a fair amount of physical silver to replace what they have to return to A.

It gets better. A is going to invest the money it gets from the Saudis back into silver. Thus, we are going to have $40 to $60 million in silver buying going to hit the market going into the Fall. Could be MOST explosive. Stay tuned.

Dysfunktional ist der Goldmarkt derzeit sicher. Auch der Silbermarkt. Offenbar scheint bald ein speziellen Knappheits-Problem aufzutauchen.


Neu 2007-06-29:

Aus dem MIDAS vom 28. Juni:

Have to laugh a little. The STALKER’S London silver source is livid about what the criminals (his word) in New York did to silver this week. He can’t believe the regulatory authorities aren’t all over this, going on to say there is NO silver of any size in London … small lots yes, but nothing of size. From what I am told he is as mad as the GATA camp about the nonsense in the precious metals markets.

Soso, kein Silber mehr in London, nur mehr Kleinigkeiten. Trotzdem gelingt es den Preis immer noch zu drücken.

The World Gold Council has updated their data and are showing May 2007 total Central Bank gold sales of 80.0 tonnes, all of which is CBGA (european) sales. These sales are 960 tonnes annualized and exceed May 2006 total sales which were 74.5 tonnes. The 80 tonnes of gold sales are the largest for any month since May 2002 when total sales were 85.5 tonnes of which 41.5 tonnes were by the Russians. No wonder the precious metals keep crashing in May, the 3 largest monthly sales in the last 5 years were all in May. The country with the largest gold purchases this year is Qatar whose central bank has bought 7.7 tonnes in the January thru March period.

80 Tonnen haben die europäischen Zentralbanken im Mai verkauft - diese Idioten. Das war mehr als im Mai 2006.
Und die Araber kaufen.

That said, the reasons for the price of gold to soar keep getting better. The Fed is in a real bind, which is why The Gold Cartel ORDERED the price down. Still, what are they going to do? Inflation IS a serious problem, now compounded by a surging price of oil. At the same time, the housing market continues to worsen. If they raise rates, the housing and stock market tank (even with the PPT lurking out there). If they don't, the dollar is going to tank.

The Gold Cartel and other central banks went through a lot of gold to overpower physical market demand in the short term. If they have run out of their available stash, as Adrian sees in his technical work, we will be off to the races sooner than most think.

Alles spricht für einen baldigen, massiven Preisanstieg. Die Zentralbanken werfen derzeit offenbar alles auf den Markt, was sie haben. Aber das wird ihnen mittelfristig nichts helfen. Die tun das immer so. Es ist sehr leicht, gegen Banken oder gar Zentralbanken zu spekulieren.

Erwarten Sie ein massives Ereignis einer anderen Art, wo diese Preisdrückung dann mit den anderen Manipulationen hochgeht:
- Multiple Hedge-Fond Pleiten
- Nicht mehr kontrollierbarer Crash bei den Aktien und Bonds
- Untergang einer grossen Bank
- Iran-Angriff oder plötzliche, militärische US-Katastrophe
- Plötzlicher Abgang von Hank Paulson (sorry, Helicopter Ben muss bleiben, der lebt davon)


Neu 2007-06-21:

Die Zentralbanken werfen alles was sie haben auf den Markt:

Neil Ryan: Blanchard Economic Research Note

1. Comparing gold sales on an annual basis when 90% of the annual sales have taken place in a three month period is being a bit coy about the issue.

2. Sales by the Bank of Spain (sold 25% of gold reserves in 3 months), National Bank of Indonesia (sold 27% of gold reserves in 1 month), Bank of International Settlements (sold 15% of gold reserves in 1 month) and the return of the Bank of England to the gold sales market were completely and totally unexpected by the marketplace. The BOE and BIS have still made no public comment about their recent reserves sales.

Die BIZ hat in einem Monat 15% ihres Gold-Bestandes auf den Markt geworfen. Das tut sie normalerweise nicht.
Hier tobt wirklich ein Kampf um das Überleben des Systems.


Neu 2007-06-12:

James Turk zu den "Freitag-Drückungen":

Will History Repeat?

Big sell-offs are purposefully intended to cause gold holders to worry over the weekend. The thinking goes that one is so filled with angst by Monday morning worrying about their position that they can hardly wait for trading to begin on Monday to dump their gold, which will of course be bought by whoever was "painting the tape". And who could that be? Of course it is the gold cartel looking to cover their short positions by preying on those selling their gold for the wrong reasons. Don't let that be you.

Ein böser psychologischer Trick des Goldkartells. An manchen Freitagen (dann wenn es besonders notwendig ist) organisiert man einen grossen Abverkauf kurz vor Comex-Schluss. Dann dürfen sich die Long-Spekulaten über das ganze Wochenende Sorgen machen, wie sie aus ihren Positionen wieder rauskommen, so dass sie dann am Montag verkaufen.

Technische Analysten: lieber tot seinals falsch liegen?

Peter Grandich: GOLD - Did Someone Ring a Bell?

I think part of the reason why few support GATA is because to admit they are right would thereby suggest that all the technical analysis (and much of the daily fundamental analogy given for gold’s ups and downs) would be worthless. I think for most, including myself for the longest time, would sooner die.

Hier ist einer, der die Goldpreis-Manipulation selbst lange abgestritten hat. Denn dann könnten sie ihre Werkzeuge der technischen Analyse wegwerfen. Also wären die meisten lieber tot als ihren Glauben in die technische Analyse aufzugeben.

Als Investor braucht man die geistige Flexibilität um zu erkennen, welches Werkzeug funktioniert und welches nicht.
Wenn man erkannt hat, dass eines (wie die techniche Analyse in einem manipulierten Markt) nicht funktioniert, dann muss man es aufgeben und ein anderes suchen!


Neu 2007-06-05:

Die Euro-Zentralbanken haben in 3 Monaten 170t Gold auf den Markt geworfen:

Neil Ryan: Blanchard Economic Research Note

Trotzdem haben sie den Preis nur am Steigen gehindert.

While we are no expert on the Spanish economy, this fire sale of gold reserves looks much more like an attempt to raise quick cash to solve banking and housing issues rather than a program of diversification.

Spanien hat im Mai weitere 28 Tonnen verkauft, haben die so grosse Probleme?


Neu 2007-05-21:

Wir sollen uns über den Goldpreis keine Sorgen machen:

Jay Tailor: Don't Worry About Gold

What I am hearing from Ian MacDonald, a big-time gold trader, whom we are getting ready to interview in this letter in the near future, is that there has been heavy, heavy central bank selling of gold to hold it down once again. And Trader Rog tells me he reads that there has been a huge amount of gold sold by Spain in an attempt to try to hold their welfare state together. Portugal is reportedly in a similar precarious position. This reminds me of the Soviet Union, which foolishly sold gold toward the end of its regime in order to buy more time. But the handwriting is on the wall. Big trouble is heading toward the Western economies. Bernanke can try to hide this fact by printing more and more money, and people can make believe all is well by borrowing it to buy new houses and cars to maintain the pretense that nothing is wrong. But all is not well. Thanks to mountains of indebtedness and mal investment caused by debt money (fiat) we heading either over the abyss or into a deflationary depression or we will face an exploding hyperinflation. When that happens, gold is heading to the moon.

How high will gold rise? It really doesn't matter. If we get hyperinflation, those predictions of 36,000 on the Dow or 100,000 on the Dow could well come true. But as that happens, we are likely to see an ounce of gold rise to similar levels as the Dow-to-gold ratio approaches 1:1. If my good friend Ian Gordon, the proponent of the Kondratieff deflationary winter, is right, we might see 5000 on the Dow and $5000 gold, or, as Ian would suggest, 1000 and $1,000.

 

Dass die Spanier und andere jetzt massiv Gold verkaufen, erinnert den Autor an die letzte Zeit der Sowjetunion. Die haben damals auch massiv Gold verkauft, um noch etwas Zeit zu gewinnen. Was ist passiert? Sie sind in einem hyperinflationären Kollaps untergegangen. So wird es auch hier geschehen, und der Goldpreis geht "bis zum Mond". Auch wenn dann der Dow auf 36000 steht, wird er vielleicht 1:1 zum Goldpreis stehen. Abwarten, und nicht aus der Ruhe bringen lassen.

PS: Auch von Anfang 2004 bis Mitte 2005 haben sie den Goldpreis bei etwa $410 "konstant gehalten". Was hat es ihnen genützt? Ab Sommer 2005 ist der Goldpreis hochgefahren.


Neu 2007-05-11:

Auch die Spanier verkaufen massiv Gold:

Neil Ryan: Blanchard Economic Research Note_2007-05-11

Das ist irr. In 2 Monaten haben die 20% ihres restlichen Bestandes verkauft!

Was fürchten die? höhere Zinsen, die ihre Immobilien-Bubble früher zerstören würde? Wie Frankreich!
Hier sehen Sie, dass diese Funktionäre alles tun, um ihre Jobs noch einige Monate länger zu erhalten.


Neu 2007-05-08:

Die neuesten EZB-Gold- Verkaufszahlen sind da - wieder 11.5 Tonnen verschwendet:

Neal Ryan: Blanchard Economic Research Note_2007-05-08

11.5 T weiteres Volkseigentum für die Jobs der Zentralbanker und Politiker verschwendet.

In 2 Monaten haben sie 100 Tonnen auf den Markt geworfen, ohne nennenswerten Effekt.
Der einzige Effekt war, dass die $700 Marke bisher nicht überschritten wurde.


Neu 2007-05-02:

EZB-Zentralbanken (Frankreich) werfen wieder 12.3 Tonnen Gold auf dem Markt:

Neal Ryan: Blanchard Economic Research Note 2 May

Das war letzte Woche. Wieviel dürfen es diese Woche sein? Man hat den Goldpreis kurz unter $670 gedrückt.
Macht 89 Tonnen in den letzten 7 Wochen. Die vorherigen 6 Monate waren es 112 Tonnen.
Offenbar will man den bevorstehenden Ausbruch mit allen Mitteln hinausschieben.


Neu 2007-04-27:

Die Franzosen werfen alles auf den Goldmarkt:

Neal Ryan: Central Bank Gold 101

Alles für Sarkos Wahl. Sarkozy, Helicopter Ben und Hank Paulson, ein eigenartiges Gespann. Aber mit dem selben Ziel.
Das erinnert an die Endphase den Londoner Gold-Pools 1968 - ist auch schiefgegangen.


Neu 2007-04-25:

Die EZB-Zentralbanken haben in 5 Wochen 76 Tonnen Gold auf den Markt geworfen:

Neal Ryan: Afternoon Blanchard Economic Research Note

The physical market in London has been inundated with sales out of ECB banks in the last 5 weeks. 76 tonnes to be exact. On top of those sales needs to be included other central bank activity in the gold market via loans and swaps. No data currently exists to quantify what those loan and swap levels could be, but it's safe to assume that some lending and swapping is taking place as well. The gold market has been flooded with CB gold over the past 5 weeks from sales and lending and held up remarkably well, increasing nearly $50 per ounce. It is still our opinion that the Bank of France is the lone, major seller left out in the market with some other banks selling a bit here and there which is augmenting the overall sales levels.

Also, die Franzosen überschwemmen den Goldmarkt in London. So ähnlich wie im Mai 2006. Nur steigt derzeit der Goldpreis trotzdem.
Wie lange wollen sie den Unsinn noch machen? Bis zum 2. Wahlgang in Frankreich am 6. Mai? damit Sarko gewählt wird?


Neu 2007-04-16:

Für den, der immer noch glaubt, Gold sei ein freier Markt:

Deepcaster: GOLD, GEOPOLITICS & CARTEL INTERVENTION

Sehr gute Zusammenstellung.


Neu 2007-04-05:

Die Franzosen verschleudern ihr Zentralbankgold umsonst:

Aus dem MIDAS vom 4. April:

We've gotten our update on ECB bank sales the past week, and just as we figured, we've seen another week of massive increases in bank reserve gold selling into the market. This past week's additions are roughly 17.5 tonnes of gold into the market. That means that in the last three weeks, 45.5 tonnes of gold have flooded out of ECB banks into the gold market. For a point of reference, the previous three weeks, sales had totaled roughly 7 tonnes total. Considering the past price action in periods when selling has increased this dramatically, the gold price has held up considerably well and even made advances in the face of this massive selling pressure. The last two examples of similar selling pressure into the market had collapsed prices; Sept. '06 when +50 tonnes were sold into the market, prices fell nearly $30; May '06 75 tonnes were sold into the market and prices fell over $100 per ounce.

That gold has absorbed this increased selling and continued higher should highlight two things. First, the physical demand in the marketplace at present is quite robust to be able to digest these levels of supply and trend higher. Second, this can now be confirmed as the reason the gold market has not been reflecting the current market conditions that should be pushing prices higher. The wet blanket that has been thrown on this market should be lifted in the coming weeks. We wouldn't be surprised to see major price spikes during the London open simply because the bank gold supply dries up and continued demand forces prices higher. Assuming France is the lone major seller left in the market at present, the Bank of France is coming very close to concluding their own bank's allotment of sales under the Central Bank Gold Agreement II. Germany has said they will sell no gold in '07. Spain and Portugal, after having sold massive amounts in '06, have sold no gold reserves in the past 5 months.

This is a significantly bullish event for the market. We're heading into the peak demand season and the supply/demand fundamentals will take control of this market…

THINK ABOUT IT! The central banks have fed 45 tonnes of gold into the market and the price has gone up. Just as significant is that it did so at a time when the gold open interest contracted, WHICH MEANS this gold has gone into strong hands without speculator participation. That participation, hedge funds etc., is still to come. I would like to pound the table on that point. Both the fundamentals and technical structure of this market are as good as it gets.

Allein in 3 Wochen haben die EZB-Zentralbanken (primär die Franzosen) 45 Tonnen Gold auf den Markt geworfen. Trotzdem ist der Preis gestiegen. Im Mai 2006 haben sie 75t auf den Markt geworfen, das hat den Preis um $100 gedrückt, im September 50t+ mit $30 Reduktion, jetzt nichts mehr. Die Preisdrückung wird immer schwieriger.

Die "starken Hände" greifen das Gold auf. Dabei sind die Spekulanten noch gar nicht drinnen.
Noch Argumente für einen baldigen starken Anstieg nötig? Nein!

Irgendwie erinnert das an den "London Gold Pool" der 1960er Jahre kurz vor seinem Ende.


Neu 2007-03-21:

Die Kooperation unter den Zentralbanken für die eigene Job-Rettung:

Aus dem MIDAS vom 21. März:

Yesterday it was reported the ECB group suddenly dumped 16 tonnes of gold into the market the prior week to keep gold from taking out the $650/$660 level. This amount was 5 to 6 times what they had been selling this year. Clearly, we now know why. Had they not sold that much, gold would have been back to the $680 level BEFORE the Fed cave in.

We also know why The Gold Cartel bombed the gold market weeks ago to take gold down $50 off its highs … to turn the specs into sellers so they could cover on the break and get a good deal of their ammo back before a panicky Fed quivered.
That said, The Gold Cartel has to know they are in DEEP trouble.

Alles von langer Hand vorbereitet: die dummen Europäer werfen 16 Tonnen Gold auf den Markt, damit die Fed nicht die Zinsen anheben muss. So spielen sie zusammen, denn sie haben alle das gleiche Problem: zu viel Geld, das keinen realen Wert hat.


Neu 2007-03-21:

Schau, schau, wer verkauft da unser Gold um die Eliten zu retten:

Aus dem MIDAS vom 20. März:

The weekly ECB balance sheet disclosed that two captive CBs sold E256 Mm of gold last week, 16.5 tonnes at the current book value. This compares with 0.58 tonnes last week and the WAG2 “run rate” of 9.6 tonnes. Not since the week of September 14th last year has a larger amount (32.86 tonnes) been sold (the 26.83 tonnes announced last December 20th included the pre announced 23 tonnes sold by the ECB itself over an unspecified period after September 30th).
On the face of it, this appears to be the explanation for the discernable resistance experienced last week around $655. However, much more pronounced resistance of the same type was seen in late February around $688: for this no explanation has appeared.
The Dutch Central Bank announced today it sold 54 tonnes of gold in 2006 and (by inference) 82.5 tonnes in 2005, which it disclosed left only 28.5 tonnes under its WAG2 quota (to September 2009). Presumably all of this has already shown up in the ECB data.

European Central Bank gold sales for the past week have been updated, and, interestingly, more than 16 tonnes of gold was sold into the market last week by two ECB member banks. The last time tonnage of this magnitude was sold into the market by ECB banks was the week of December 11-15, when prices declined $15 through the week. By contrast, gold prices increased in the past week, from March 12 to 16, by $4 per ounce. There has been weakness in gold prices in weeks when significant amounts of gold hit the market via ECB sales, specifically the second week of September, when prices dropped $20 per ounce on sales exceeding $600 million, and in May 2006, when prices hit $730 and nearly $1.4 billion in gold was sold into the market over three weeks via ECB banks.
But last week is the first time in a number of significant sales weeks when prices have moved up in the face of major increases in gold sales. This is a signal of strong physical demand in the market.

Während die Amerikaner den Preis mit Futures drücken, verkaufen die dummen europäischen Zentralbanken phyisches Gold in Massen. Der Ausschnitt zeigt, dass bei allen massiven Drückungen des letzten Jahres die Europäer am Werk waren. neben den Holländers sind es vor allem die Franzosen, die offenbar ihrem Innenminister Sarkozy die Präseidentenwahl sichern wollen. Wie idiotisch, aber so sind Bürokraten nun einmal.

Interessant auch der letzte Satz: Letzte Woche hat es wegern der starken Nachfrage nichts mehr genützt, obwohl sie 16.5 Tonnen auf den Markt geworfen haben. Der Preis ist trotzdem gestiegen. Erwarten Sie, dass bis zum Ende der franösischen Wahlen diese Versuche weitergehen.

Da passt dieses Zitat:

Eliten sind immer unfähig, sich etwas anderes die Trends von Gestern vorzustellen, also die Trends, die sie zu „Eliten“ gemacht haben. – Europe2020.
Wie wahr! Und sie verteidigen diese Trends von Gestern mit den Methoden von Gestern bis zum bitteren Ende!


Neu 2007-03-02:

Das Goldkartell hat es heute wieder geschafft:

Man hat den Goldpreis von ca. $688/oz Anfang der Woche auf $640.80 heruntergedrückt. Offenbar hat man die Yield Carry-Trade Krise ausgenützt und die Fonds aus ihren Long-Futures gejagt.

Was folgt, ist dass die physische Nachfrage nächste Woche wieder agressiv einsetzen wird.
Das Ergebnis wird auch diesesmal am Ende das Gleiche sein, wie es John Embry über den London Gold Pool Ende der 1960er Jahre beschreibt.

http://www.sprott.com/pdf/investorsdigest/investors_digest_mar_02_2007.pdf

Damals haben die Zentralbanken massenhaft Gold verloren, weil sie den "offiziellen" Preis von $35 verteidigt haben. Nach dem sie an einem Tag 400 Tonnen verloren, haben sie aufgegeben. Sie lernen nicht dazu.

PS:
Lassen Sie sich nicht vom fallenden Goldpreis irritieren. Auch Gold-Futures werden von den Hedge-Fonds abverkauft. Die müssen derzeit offenbar alles liquidieren, weil sie auf (Yen) Kredit spekulieren. Daher sollten Sie nur ohne Kredit drinnen sein. Der Goldpreis kann vorübergehend auch unter $600 gehen.

Der fundamental richtig liegende und unerschrockene Investor wird gegen diese Bürokraten wie damals gewinnen.


Neu 2007-02-23:

Neues zum US "Deep Storage Gold":

Rob Kirby: DEEP STORAGE, DEEPER HOLES, DEEPEST OF TROUBLES, A TALE IN THREE E-MAILS

Wie es aussieht, haben die Amerikaner nicht nur ihr ganzes Gold verkauft (Fort Knox ist also leer) sondern auch ihr Gold im Boden bereits verpfändet (für Barren die andere Zentralbanken auf den Markt geworfen haben). Sie haben also nichts mehr. Das Ganze scheint seit 1999 passiert zu sein.

Frage: haben andere Staaten mit Gold im Boden (Kanada, etc.) auch soetwas gemacht?

Das lässt diese Schlussfolgerungen zu:
a) Goldminen in solchen Staaten sind eigentlich schon verpfändet, daher Finger weg von den USA
b) die anderen Zentralbanken, die solche Swaps germacht haben (Deutschland?) haben auch kein reales Gold mehr
c) die Gold/Silber-ETFs sind primäre Beschlagnahme-Kandidaten, wenn wirklich Gold gebraucht wird

Wenn die derzeitige Goldpreis-Drückung versagt, löst sich unser Fiat-Money-System in Luft auf!


Neu 2007-02-06:

Goldpreis-Manipulation jetzt offen:

Sogar schon auf MarketWatch von Dow Jones: Golden suspicions

Die sind jetzt offenbar richtig desperat und lassen in aller Öffentlichkeit sagen, dass die Märkte und der Goldpreis manipuliert sind und dass es das Plunge Protection Team wirklich gibt. Offenbar sagen sie damit: "wir sind stärker".


Neu 2007-01-12:

Wo die Preisdrücker überall noch Silber finden (gefunden haben):

Etwa in Relikten aus dem 2. Weltkrieg (Calutrons für das Manhattan Atombomben-Projekt).
Für eines der Verfahren zur Uran-Isotopentrennung wurden damals (1943) riesige Magnete gebraucht. Kupfer war in Kriegszeiten knapp. Also "borgte" man sich Münzsilber der US-Regierung aus.
Die unten stehende Zusammenfassung ist aus dem Midas (www.lemetropolecafe.com) vom 11. Januar 2007:

- The Manhattan Project needed and received 470,000,000 ozs of silver for the Calutrons in 1941.
- That silver was reprocessed into strips and wound onto coils to create the magnets for the Calutrons as well as used in the "Track"
- Y-12 was continuously operated since the early 1940's until the mid- 1990's although official records claim the silver was returned
- With above ground silver almost depleted the decision was made to return most of the Y-12 silver for use in the "Strong Dollar Policy" operation
- I think (a guess) 24 of the 32 Calutrons were taken off line in 1994 and the silver removed for return to the Treasury (then shipped to the LME for physical market manipulation)
- In 1999 the remaining silver was needed to continue the silver suppression so the facility was shut down supposedly for good
- From 1999 to 2005 the remaining silver was removed from the Cautrons and track and the Y-12 facility was transformed to operate without the silver and reopened.

So where does that leave us?...Well, if 10,000 tons or 320m oz were needed from 1995-2000 and then add to that the additional 150m oz from 2001-2006 we're looking at a burn rate of additional physical of 40m-50m oz per year on average. This, is not scientific of course, and it is escalating at a rapid pace because of the investor information on silver spreading.
Now if you look at the silver ETF which started in May 06 (as a last ditch effort to rig the market) their silver inventory quickly went to 100moz (Buffet silver) and then by magically added 20m oz in one day in Dec 2006 (I assume it was needed for leasing operations) I would postulate that 100moz was leased out and consumed in a matter of 7 months or 15moz/mo, and at that rate the remaining 20m oz should be gone in Jan or Feb.
I think, anyway you look at the physical side of this equation, we are very close to the long awaited day in silver where the physical silver is gone and the paper derivatives explode.

Also, was gibt es wichtigeres mit dem damals ausgeborgten Silber zu tun, als es zur Preisdrückung auf den Markt zu werfen.


Neu 2007-01-10:

Wie die Goldpreis-Drückung funktioniert:

Mehrere Leser haben mich gefragt, wie es immer wieder gelingt, den Goldpreis zu drücken.

Nach Angaben im Midas von Bill Murphy kann man das mit einer Lawinen-Sprengung vergleichen.

a) das Plunge Protection Team oder wer immer, sieht, dass der Goldpreis zu stark gestiegen ist und gibt den Auftrag, ihn zu drücken. Dabei will man möglichst wenig physisches Gold der Zentralbanken einsetzen.

b) Bullion-Banken (primär Goldman Sachs) verkaufen Gold-Futures (Papier-Gold) auf der COMEX und TOCOM short - wie eine Lawinen-Bombe

c) der fallende Preis triggert verschiedene Limits in den Computer-Programmen der Hedge-Fonds und löst einen automatischen Verkauf der Long-Positionen aus. Damit geht der Preis erst richtig runter. Die richtige Lawine.

Nach einigen Wochen kommen die Fonds wieder zurück und der Preis steigt wieder.

Manchmal muss auch physisches Gold eingesetzt werden, dieses kommt meist von europäischen Zentralbanken (meist Frankreich).

Um den Goldpreis unter $600/oz zu drücken, müsse sehr viel mehr physisches Gold engesetzt werden als man will. Daher ein Goldpreis von ca. $ 600.

Die Methode funktioniert natürlich nur solange an den anderen Märkten nichts böses passiert. Eine Panik-Flucht in Gold beendet das Schema natürlich.


Neu 2007-01-05:

Nicht entmutigen lassen, auch wenn die "Goldzerstörer " am Werk sind!

Also haben sie es doch wieder geschafft, den Goldpreis von $640 auf $600 zu drücken.

Hank Paulson und Goldman Sachs.

Damit vertreiben sie natürlich die Black boxes (Hedge-Fonds) und die schwachen Hände, damit sie selbst alles Gold und Silber privat einsammeln können.

Hat denn jemand gesagt, dann man sich das Geld als Investor leicht verdient?


Neu 2007-01-04:

Pünktlich kommt die Gold & Silberpreisdrückung, warum:

Die US-Regierung musste wieder einmal Unmengen von Anleihen loswerden (aus dem Midas 2007-01-03):

Bill,
Here's a good reason for hammering the metals today. The U.S.
Federal Debt spiked by $87.15 billion today to a new record amount of
$8,680,224,380,086.18. This is the largest one day spike I have seen and
it increased the national debt by more than 1%. To put this in
perspective, it could buy 138.9 million ounces of AU or 6.93 billion
ounces of AG. This is 1.7 years worth of gold mine supply or 11 years
of silver supply. All in one day. Fiat money is toast. Gotta go check the
tire air pressure in my money carting wheelbarrow. Regards,
-Bryant

Wahnsinn: die neuen US-Staatsschulden dieses einen Tages entsprechen 1.7 Jahre Goldminen-Produktion und 11 Jahre Silberminen-Produktion. Hier sieht man deutlich, wie unterbewertet Gold und Silber immer noch sind.

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