Informationen Europa - 2009

Diese Seite befasst sich mit Information aus Ländern Europas (ohne Russland, TR, etc. - das ist Welt) und ohne EU-spezifische Informationen, sowie ohne AT, CH, DE.

Neu 2009-12-31:

[18:00] Der zukünftige EU-Staat Kroatien: Wer Kroatien kennt, lernt Griechenland schätzen


Neu 2009-12-29:

[21:15] Schon die Airline-Aktien abverkauft? Politiker drehen durch: Flugpassagiere in Europa sollen rigoros überwacht werden

[16:30] Echte Depression: Litauen: Krise wieder verschärft


Neu 2009-12-28:

[10:15] UK: die Telekom-Firmen beginnen sich gegen den Überwachungsstaat zu wehren: Telecom firms' fury at plan for 'Stasi' checks

[7:00] RO: Bedingungslos dem IWF Folge leisten: IWF diktiert Neustart

Die Ausgabenkürzungen, die Bukarest im Gegenzug für diese Kredittranche von 1,5 Milliarden Euro erbringen muß, dürften aber verheerende soziale Konsequenzen nach sich ziehen. Schon Mitte Januar sollen weitreichende Reduzierungen im Parlament verabschiedet werden, die das Haushaltsdefizit von den für dieses Jahr prognostizierten 7,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) 2010 auf die von IWF und Europäischer Kommission geforderten 5,9 Prozent sinken lassen sollen. Laut ersten Planungen sollen hierbei 100000 im öffentlichen Sektor Rumäniens beschäftigte Menschen auf die Straße geworfen werden.

Der IWF ist bei seinen Bedingungen ohnehin recht harmlos. Wenn man das Land den Devisenmärkten überlassen würde, wäre die Währung schon längst abverkauft - und der wirkliche Horror da..


Neu 2009-12-27:

[11:45] Sarko und das Internet: Pleiten, Pannen, Peinlichkeiten

Er möchte das Internet sicher gerne zensieren, so wie er die grossen Medien zensiert, wagt es aber nicht.


Neu 2009-12-26:

[7:00] Das griechische "Kaum-Sparpaket": Griechenland: Haushalt 2010 - die Bankrotterklärung

Alles nur Show, bei einem echten Sparpaket gäbe es sofort den Generalstreik. Also raus mit denen aus dem Euro.


Neu 2009-12-25:

[13:30] Da über der Grenze spielt sich bald etwas ab: In Hungary the Financial Crisis has picked up a Second Wind

Hungarians are bracing for worse times ahead, some feel that a social explosion is imminent

With the pressure mounting on all sides, some feel that a social explosion is imminent. This doesn't mean, however, that people will suddenly mobilize and force the government to abandon the IMF dictates and introduce true forms of economic stimulus, including making multinationals pay their fair share of the tax burden. Indeed, it's far too simple to think that popular mobilization can defeat the IMF's extraordinary power; there are countless examples of governments imposing draconian IMF policies despite popular uprisings, riots, and insurrections. Moreover, the brutality of the Hungarian police in the recent past shows just how far the government will go in order to enforce the status quo.

Die soziale Krise in Ungarn wird immer schlimmer. Irgendwann wird Ungarn die IWF-Verhaltensregeln über Bord werfen. Dann beginnt die Forint-Hyperinflation - das letzte Fremdkapital wird fliehen. Und die totale Verarmung.

Moreover, since only about 10% of the population has savings of more than 1 million HUF (about 3,500 Euros) and that most of these people have the wherewithal to park their money outside the country, it's hard to see how much the government could actually gain from such an action. On the other hand, desperate times frequently call for desperate measures.

Es gibt also fast keine Ersparnisse, das ganze Kapital kam als Kredit aus dem Ausland.

PS: hier in Wien sieht man kaum mehr Autos aus Ungarn (haben kein Geld mehr), aber genügend Autos mit CZ und SK-Kennzeichen.


Neu 2009-12-22:

[20:15] Nur auf Druck von Aussen: Kahlschlag bei Beamten in Rumänien

Der neue rumänische Finanzminister Sebastian Vladescu hat am Dienstag noch vor seinem offiziellen Amtsantritt eine weitere Kündigungswelle angekündigt. Mit dem Budgetgesetz für 2010 sollen bis zu 100.000 weitere Bedienstetenjobs im öffentlichen Sektor gestrichen werden. Erst im November waren rund 9000 Beamtenstellen durch Umstrukturierungen im öffentlichen Bereich gekürzt worden.

Boc musste bereits im Herbst drastische Maßnahmen ankündigen. Zu den bereits eingeführten Sparprogrammen im öffentlichen Sektor gehören zehntägiger Zwangsurlaub und die entsprechende Gehaltsverringerung von etwa 15 Prozent sowie umfassende Umstrukturierungsmaßnahmen, infolge deren über 100 sogenannte "Regierungsagenturen" geschlossen wurden. Mit fast 30 Prozent des Staatsbudgets stellen die Kosten des rumänischen Staatsapparats für die Wirtschaft eine im europäischen Vergleich doppelt so hohe Belastung dar - der europäische Durchschnitt liegt bei zwölf bis 14 Prozent.

Da ist noch viel zu tun. Aber nur der Druck mit dem Staatsbankrott bewegt irgendetwas.

 

[18:00] Die grosse Explosion kommt noch: Ein Besuch im Athener Viertel Exárchia

Dass die soziale Wut erneut explodieren könnte, ist angesichts der wirtschaftlichen Lage in Griechenland nicht unwahrscheinlich. Die Meldungen der vergangenen Woche über die hohe Verschuldung, die zu einem Staatsbankrott führen könnte, beunruhigen bislang aber vor allem die Regierung. Wirtschaftsanalysten betonen, dass die Griechen keine bedingungslosen Finanzhilfen von den europäischen Nachbarn erhalten würden. Als Folge der Herabstufung der griechischen Kreditwürdigkeit verlangt die EU von der neuen sozialdemokratischen Regierung die Erarbeitung und Umsetzung eines harten Sparprogramms. Doch entsprechende Reformen scheinen innenpolitisch kaum durchsetzbar, und die so genannte Schattenwirtschaft wird weiterhin einen großen Teil der Ökonomie ausmachchen. Die Regierung will nächste Woche harte Maßnahmen ankündigen. Es wird befürchtet, dass diese unter anderem Kürzungen der Sozialausgaben und der Nettolöhne vorsehen. In den vergangenen Wochen fanden fast täglich Proteste von Arbeitern statt.

Ein solches Sparprogramm wird nicht umgesetzt, das überlebt keine Regierung - no way. Denn dann geht die ganz grosse Revolution los, nicht nur Generalstreiks wie jetzt.

Dafür wird Griechenland irgendwann aus dem Euro ausgestossen oder dieser zerbricht von selbst. Dann explodiert dort durch Abwertung die Inflation und die totale Verarmung setzt ein. Die Rechnung für Jahrzehnte der Misswirtschaft wird präsentiert.


Neu 2009-12-16:

[12:00] Die Monarchie von Liechtenstein ist auch feige: Liechtenstein liefert künftig Bankkunden-Daten an andere Staaten

[7:30] Pleite: Bulgariens Streitkräfte und Polizei kämpfen bis zum Jahresende mit Finanznot

Die Staatspleiten im Ostblock dürften jetzt richtig losgehen.


Neu 2009-12-15:

[21:45] So sieht "echte" Depression aus, kommt auch zu uns: Lettland: Autoverkäufe -84,9% im November

 

[6:30] Gorden Browns "Bankenrettung": EU erlaubt Rekord-Staatshilfe

Die britische Regierung hatte bisher insgesamt 282 Milliarden Pfund (313 Mrd Euro) aus dem staatlichen Rettungsprogramm in die RBS gepumpt.

Das ganze Geld dafür wurde von der Bank of England gedruckt. Und die EU nickt es ab, da es sich hier um eine Herrscherregierung des US/UK-Imperiums handelt.


Neu 2009-12-14:

[15:30] GR-Bailout oder Euro-Zerfall? Trügerische Sicherheit

Die Länder der Eurozone stehen vor einer schwierigen Situation. Greifen sie Griechenland im Ernstfall nicht unter die Arme, wird dies zu einer schweren Vertrauenskrise für den Euro führen. Die Gemeinschaftswährung würde gefährlich belastet. Ziehen die anderen EU-Staaten Griechenland hingegen aus dem Schuldensumpf, schaffen sie einen Präzedenzfall. Wie sollen Staaten danach noch zu vernünftigem Wirtschaften motiviert werden, wenn sie sich im Zweifelsfall ohnehin auf einen Rettungsanker verlassen können?

Griechenland wird nicht sparen, denn das hält dort keine Regierung aus. Also wird es endlose Bailouts geben, zuerst für Griechenland, dann für andere Euroländer - bis zum Euro-Crash. Das wird alles mit der elektronischen Druckerpresse gemacht.


Neu 2009-12-12:

[20:00] Ein anderes Staats-Verständnis: Griechen empfinden den eigenen Staat als Feind

 

[16:00] Deren Defizitlügen sind noch schlimmer: IWF prüft Griechenlands Zahlen


Neu 2009-12-11:

[8:00] Zahlmeister für Griechenland steht schon bereit: Macht Deutschland wieder den Zahlmeister?

Die Finanznot Griechenlands wird immer größer!

In der EU wächst die Angst, dass der Staat seine Schulden nicht zurückzahlen kann – und reiche Länder wie Deutschland einspringen müssen, um einen Staatsbankrott zu verhindern. BILD

Koalitionspartner FDP sperrt sich aber. Finanzfachmann Volker Wissing zu BILD: „Ex-Finanzminister Steinbrück hat der griechischen Regierung leichtfertig Hilfen in Aussicht gestellt. Finanzminister Schäuble muss klarstellen, dass Deutschland nicht für griechische Schulden aufkommen wird.“

Noch argumentiert Springer über Bild recht "neutral" und lässt Politiker für sich sprechen. Aber man kann sicher auch anders.


Neu 2009-12-10:

[15:45] Riecht ganz stark nach Depression: Kroatien: Einzelhandel real -15,4%

Wenn die Hypo Alpe Adria untergeht, wird es dort ganz aus sein.


Neu 2009-12-09:

[21:30] UK - vom Schrumpf-Empire zur 3. Welt: Großbritannien schrumpft zur Mini-Macht

Vom Boomland zum Krisenkandidaten: Großbritannien steht vor den Trümmern seines jahrelangen Aufschwungs. Bald könnte die vormalige Musterwirtschaft sogar aus den Top Ten der größten Ökonomien fallen - überholt von seiner ehemaligen Kolonie Indien.

Die Kolonien hat das Land ja schon vor langer Zeit verloren, aber bisher lebten die Briten immer viel besser als die nicht-westlichen Kolonien. Das wird sich jetzt ändern, sobald das Pfund kollabiert. Daher versucht man jetzt mit Ausgaben- und Steuerkosmetik den Anschein des Sparens zu zeigen. Dafür müsste man aber den überdimensionierten öffentlichen Dienst gewaltig schrumpfen.


Neu 2009-12-03:

[21:45] Reif für den Staatsbankrott: Iren wehren sich gegen das Spardiktat

[20:45] Subventionierung eines Pleitestaates: EU pumpt €7 Milliarden nach Ungarn

[18:45] Riecht wirklich nach Staatsbankrott: Bulgariens Armee und Polizei sind pleite

[18:45] Jetzt gehen die Italiener auf Österreichs Banken los: Italienische Polizei durchsucht österreichische Banken


Neu 2009-12-01:

[15:30] So geht es auch, andere Methoden: Lettland: Versteigert – ohne Wissen der Besitzer

Wie man sieht, wenn die Banken dringendst Geld brauchen, greifen sie auch zu solchen Methoden.


Neu 2009-11-28:

[8:00] Die Steuerausfälle drucken wir: Reiche Briten flüchten aus ihrem Land


Neu 2009-11-27:

[15:00] UK: Die Labour-Affen und die Musikindustrie-Neanderthaler: Kriegserklärung der Industrie

[14:45] ES: Reif für den Staatsbankrott: Der iberische Patient

Eine Zeit lang war Spanien fast so etwas wie ein Vorzeigeeuropäer - die Wirtschaft des Landes wuchs mit am schnellsten in der gesamten Europäischen Union. Doch mit der Finanzkrise kam der jähe Absturz. Ein Absturz mit Ansage. Und ein Absturz, der sich fortsetzen könnte.

Das wird einem tiefe und sehr lange Depression für die Spanier. Deutschland und Österreich werden schon lange wieder aus der Depression heraussen sein, ist Spanien noch drinnen, denn die Kreditexzesse in Spanien waren enorm.


Neu 2009-11-19:

[20:00] Junge Türken in Europa - zurück zum eigenen Stamm: Türken fühlen sich unerwünscht

Kopftuch, Keuschheit und Koran: Immer mehr junge Türken in Deutschland wenden sich traditionellen türkischen Werten zu. Viele fühlen sich hierzulande abgelehnt, ein großer Teil will in seine frühere Heimat zurückkehren.

Das ist nicht nur in Deutschland so und nicht nur bei den Türken.
 

[13:45] Leserzuschrift-ES - Spanien - Erste Stadt offiziell Pleite:

Andalusien - Das Rathaus von Barbate (Cádiz) hat sich mit 60.000.000 Euros Bankrott erklärt. (Im Jahr 2008 hatte die Kleinstadt 22.851 Einwohner). Der Bürgermeister sagt, dass er sich 2011 wieder zur Wahl stellt. Im Juni 2009 waren schon 66% der andalusischen Gemeinden am Rande der Zahlungsunfähigkeit. Jetzt dürfte das Domino-Spiel im seit 1982 ausschliesslich von Sozialisten regierten Andalusien losgehen.
http://www.libertaddigital.com/economia/el-ayuntamiento-de-barbate-cadiz-se-declara-en-quiebra-1276376648/

Aber der Bürgermeister hält trotzdem an seinem Job fest - typisch Politiker.


Neu 2009-11-18:

[10:15] UK: in den Arbeitsmarkt kommt man nicht mehr rein: Britain: Youth Unemployment Reaching Crisis Level

Britain’s youth unemployment rate has just reached a record 19.8 percent, and the number of 16-to-24-year-olds claiming benefits is approaching the 1 million mark. The latest unemployment figures show that, while the rate of overall unemployment growth is slowing, the situation of the unemployed youth is getting worse.

A sizable number of the unemployed young are university graduates, who the Telegraph call “products of Labor’s misguided obsession with putting half of all young people through university.” Many of these youths are not only jobless, but also encumbered with debt from student loans.

Soso, die halbe Jugend hat man in die Universitäten getrieben, jetzt sind sie arbeitslos. Gordon, die Revolutionsarmee, die Dich entfernen wird, hast Du selbst gezüchtet.


Neu 2009-11-17:

[18:00] Wenn die nicht im Euro wären: Große griechische Tageszeitung schreibt offen über Staatsbankrott

Aber die Eurozone wird sie nicht ewig vor dem Staatsbankrott retten.

[12:00] Der totale Auto-Überwachungsstaat: Holland schafft Autosteuern ab – jetzt wird pro Kilometer bezahlt

Holländische Autofahrer müssen ab 2012 für jeden gefahrenen Kilometer 3 Cent zahlen. Die Erfassung der Fahrdaten erfolgt über GPS.

Es ist kaum anzunehmen, dass Ökologie" oder sonst etwas der Grund für diese PKW-Maut ist. Vielmehr möchte man wohl alle Autobewegungen erfassen.


Neu 2009-11-11:

[14:15] Genügend Revolutionspotential in SPANIEN: 41,7% Jugend-Arbeitslosigkeit


Neu 2009-11-10:

[14.45] Jetzt ist die Depression beim Konsum angekommen: Lettland: BIP Q3 - 18,4%


Neu 2009-11-08:

[18:00] Diese Banken haben Illusionen: Litauen: Banken weiten Verluste aus

In einem Interview sagte er: "Bis jetzt haben wir insgesamt 6% der herausgegebenen Kredite abgeschrieben, aber die Zukunft ist sehr unsicher. Vielleicht werden sich die Verluste auf 12% belaufen, vielleicht auf 15%. Die größten Pessimisten sagen 20%"

Es werden sicher viel mehr als 20% werden, denn das waren grösstenteils Konsum- und Spekulationskredite. Meist in Fremdwährung.


Neu 2009-11-05:

[11:00] Neuverschuldung von voraussichtlich 9,5% des spanischen BIPs: "Spanien in der Dauerkrise"

Und wie in allen Staaten fängt das muntere Schuldenmachen des spanischen Staates erst richtig an. Bereits 2008 riss Spanien ein Konvergenzkriterium des Maastricht Vertrages von 1992, die Neuverschuldung des Staates lag mit 4,1% bereits über den 3% vom BIP, wie im Euro-Stabilitätspakt vereinbart. 2009 dürfte mit einer Neuverschuldung von voraussichtlich 9,5% des spanischen BIPs jeglichen Rahmen sprengen, auch für 2010 sind 8,1% des BIPs als Neuverschuldung avisiert!

Selbst die angegeben 9.5% Neuverschuldung dürften noch geschönt sein. Damit ist Spanien im Hyperinflations-Territorium. Wann steigen sie aus dem Euro aus oder werden rausgeworfen? vermutlich erst, wenn der Euro crasht. Schon auf den Goldpreis geschaut?


Neu 2009-11-04:

[20:45] Echt scheinheilig: Zocken wie Gott in England

Seit Monaten wettert die anglikanische Kirche gegen Londons Banker. Sie selbst verspekuliert derweil die Altersvorsorge ihrer Pfarrer.


Neu 2009-11-03:

[21:00] UK: Das ist "Kapitalbedarf": Banken: Lloyds: Weltweit größte Kapitalerhöhung

Die britische Bank Lloyds zapft den Kapitalmarkt an und will so den Einfluss der Regierung begrenzen. Außerdem kann Lloyds, zu 43 Prozent in staatlicher Hand, das Rettungspaket der Regierung umgehen und Gebühren sparen. Lloyds kündigte am Dienstag eine Kapitalerhöhung im Volumen von 13,5 Mrd. Pfund (15 Mrd. Euro) an. Insgesamt will sich die in der Finanzkrise ins Straucheln geratene Bank 21 Mrd. Pfund beschaffen, die restlichen 7,5 Mrd. Pfund über den Tausch bestehender Schulden in Kapital.

Wer denen Geld gibt, ist selbst schuld. Es wird real nicht viel übrigbleiben, denn das Pfund wird bald in die Hyperinflation gehen.


Neu 2009-11-02:

[17:30] Wieviel der IWF schon in Osteuropa versenkt hat: IWF: $65 Milliarden bailout im Osten

Dieses Geld kann er abschreiben. Macht nichts, wurde ohnehin extra gedruckt.

 

[13:15] Die, die zum "Big Daddy" aufsehen wollen: Warum Europa weniger Amerika braucht

In Washington beginnt das europäische Schaulaufen: Kanzlerin Merkel und Vertreter aus Brüssel treffen sich in dieser Woche mit Obama und Co. Doch Experten warnen: Statt einzeln um die Gunst der Amerikaner zu buhlen, müsse Europa mit einer Stimme sprechen - und die ewige Unterwürfigkeit ablegen.

"Aus der Sicht Washingtons wirkt das Verhalten der europäischen Regierungen beinahe wie das von Kleinkindern. Es geht darum, Aufmerksamkeit zu erhalten", urteilen Shapiro und Witney.

Diese Studie haben Amerikaner gemacht. In Europa wäre soetwas sicher tabu. So gesehen haben wir wirklich Kleinkinder in unseren Regierungen.


Neu 2009-11-01:

[13:45] LV: so ist es in der echten Depression nach Staatsbankrott: Dombrovskis: "Ein Drittel Gehaltsverlust ist Norm"


Neu 2009-10-30:

[17:30] Baltisches: Lettland: Immer mehr flüchten , Estland: Industrieproduktion -30% (y/y)


Neu 2009-10-29:

[9:15] Unfreundliches Italien: Großrazzia bei Schweizer Banken in Italien

[7:15] UK: der totale Polizeistaat ist da: Councils get ‘Al Capone’ power to seize assets over minor offences

Draconian police powers designed to deprive crime barons of luxury lifestyles are being extended to councils, quangos and agencies to use against the public, The Times has learnt.

The right to search homes, seize cash, freeze bank accounts and confiscate property will be given to town hall officials and civilian investigators employed by organisations as diverse as Royal Mail, the Rural Payments Agency and Transport for London.

Ab jetzt kann jede staatliche Organisation selbst beliebig durchsuchen und beschlagnahmen. Diejenigen, die das betreiben, bekommen sogar noch einen Teil der Beute. Das Missbrauchs-Potential ist unendlich.

Weit ist es heruntergekommen, dieses frühere Musterland der Demokratie - zur schäbigen Diktatur.


Neu 2009-10-28:

[21:30] Sarko I., der Sonnenkönig: Frankreich hat Riesensummen für EU-Ratsvorsitz ausgegeben

Jetzt braucht er nur mehr wie Marie-Antoinette zu sagen "esst Kuchen, wenn ihr kein Brot habt". Dann wird er vielleicht auch geköpft.


Neu 2009-10-26:

[18:15] Pleitebank in Pleiteland: Kroatien belastet Hypo Alpe

 

[10:15] Historischer Rekord: UK: Häuserleerstand erreicht Millionengrenze

Nicht einmal in den 1930er Jahren waren es so viele.


Neu 2009-10-24:

[12:30] Es geht weiter abwärts: "UK-BIP schrumpft weiter"


Neu 2009-10-23:

[15:30] Noch ein "mehr als Pleite"-Land: Bosnien-Herzegowina: Arbeitslosenrate bei 42%

EU raus aus diesem bodenlosen Kaff. Überlasst die Eingeborenen und ihre zahlreichen aber unfähigen Politiker sich selbst.

 

[11:45] Wer in ein solches Pleiteland Kredit steckt: Raiffeisen rutscht in der Ukraine tief in die Verlustzone

Raiffeisen International hat in der Ukraine in den ersten neun Monaten 2009 nach lokalen Bilanzvorschriften einen Verlust von 1,59 Milliarden Griwna (130,7 Millionen Euro) erzielt.

Dazu muss man MBA und bei Raiffeisen sein. In ihrer Bonus-Gier haben sie den realen Zustand des Landess natürlich nicht erkannt. Genauso wenig wie in Island, wo sie über eine Milliarde verloren haben. Aber der Onkel Pröll wird es schon richten (auf unsere Kosten).


Neu 2009-10-22:

[7:00] Zeit für die Abnabelung: Griechenlands Defizit plötzlich verdoppelt

Griechenland hat seine Defizitstatistik offenbar abermals geschönt. Das wurde nach dem Treffen der Euro-Finanzminister in der Nacht zum Dienstag in Luxemburg bekannt. Das Land war bereits mehrfach wegen falscher statistischer Angaben über sein Staatsdefizit in Konflikt mit den EU-Institutionen geraten und nur wegen geschönter Zahlen in die Europäische Währungsunion aufgenommen worden. Wie es hieß, sind die Europäische Kommission und die Finanzminister des Euro-Raums äußerst verärgert über die neuen Abweichungen. Zum einen ist das griechische Staatsdefizit in diesem Jahr nach Angaben der neuen sozialistischen Regierung mehr als doppelt so hoch wie bisher angenommen. Der neue griechische Finanzminister George Papaconstantinou teilte seinen Kollegen mit, das diesjährige Defizit werde voraussichtlich 12 bis 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betragen.

Soviel Geld bekommen die nicht auf den Kapitalmärkten, also wird es gedruckt.


Neu 2009-10-17:

[14:45] Die Ostkrise geht weiter: Das Leiden der Banken findet kein Ende

In osteuropäischen Ländern hat die Krise ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. Firmen gehen der Reihe nach Pleite, die Zahl der privaten Konkurse steigt. Dies lässt das Eigenkapital der Kreditinstitute dahinschmelzen und steigert den Bedarf nach weiteren Finanzspritzen. Letztlich trifft diese Entwicklung auch die westlichen Geschäftsbanken, die wahren Herrscher des Kreditwesens in Osteuropa

Sie wird bald auch die "Ostbanken" im Westen wieder treffen. Schweden ist schon dran, Österreich wird es auch bald sein.
 

[8:30] Nächste Depressions-Stufe: Serbien hungert !


Neu 2009-10-16:

[20:15] Fast 20% Arbeitslosigkeit (die Offizielle): Was wird aus Spanien ?


Neu 2009-10-14:

[6:30] Ungarns Parlament erschwert den Erwerb von Agrarland für EU-Bürger: Landwirtschaft: Schock für Österreichs „Fernbauern“

Die ungarische Politik liefert also wieder einen Anlass, dass sie beim nächsten Krisenanfall nicht unterstützt wird.


Neu 2009-10-13:

[9:45] Details zum Fast-Bankenkollaps in UK 2008:

Times: How the government bailout saved our banks

Royal Bank of Scotland was bust, Kingman said. It was in the grip of the most astonishing bank run the UK had known. Although the public didn’t know, a torrent of money was flooding out, withdrawn by big companies, central banks and wealthy individuals. Even on the Bank of England’s most optimistic forecasts, RBS would be dead by Tuesday.

Das Grosskapital ist also aus der RBS geflüchtet, ohne dass die Öffentlichkeit etwas mitbekommen hat.


Neu 2009-10-11:

[18:45] Ein weiteres, kommendes Pleiteland: Kroatien: Privatverschuldung

Spätestens mit dem kommenden Kollaps des Tourismus sind sie pleite.


Neu 2009-10-09:

[17:00] Balkan Blues: Bosnien & Balkan: Keiner will mehr Fisch

[7:00] Real über 25% Arbeitslose: Lettland

Laut einer heute veröffentlichten Studie meldet sich ein sehr hoher Anteil der Letten erst gar nicht arbeitslos - das sind wie in den USA die "discouraged worker" also die die aufgeben haben. ( was bei nur 1910 offenen Stellen nicht verwundert).

Unter dieser Annahme dürfte lt. Studie die tatsächliche Arbeitslosigkeit bei 25-28% liegen.

Fazit: Lettland ist das Paradebeispiel für ein GameOver. Der Patient liegt im tiefen Koma. Und wie das so üblich ist, werfen wir einen Blick in die Zukunft:
Was will ein Land mit inoffiziell 250.000 Arbeitslosen und knapp 2000 Stellenangeboten ? Wer soll den Karren wie aus dem Dreck ziehen ? Und diese Frage kann sich gleich der ganze Balkan stellen - aber auch die USA.

Von dort gehen jetzt die nächsten Ostkrisen aus - die Währungskrisen. Ich habe mir die verlinkte Bilanz der Zentralbank etwas angeschaut. Die Forderungen an die Regierung sind explodiert - das Gelddrucken, da keine Anleihen mehr verkaufbar sind. Das "kostet" die Währung. Dann geht es erst richtig rund - 90% Fremdwährungskredite.


Neu 2009-10-08:

[11:00] Wie viele "Leben" hat er noch? Das lange Kerbholz des Silvio Berlusconi

Er kann praktisch machen, was er will, da es in Italien keine reale Opposition gibt. Diese ist heillos zerstritten.


Neu 2009-10-07:

[7:00] Leserzuschrift-DE - Situation in Portugal:

Kleine Beobachtung am Rande. Hier in Fátima macht nach und nach ein Laden nach dem anderen dicht. Z.B. die Wäscherei bei der ich seit Januar 2008 Kunde bin. Die Hotels stehen fast alle leer und die Restaurants sind nur sehr spärlich besetzt. Portugal hat keinerlei Schwerindustrie und kaum noch Landwirtschaft außer Oliven- und Weinanbau. Es wird fast alles importiert. Der Durchschnittsportugiese steht dieser bedrohlichen Entwicklung genauso unwissend und desinteressiert gegenüber wie die Masse der BRD-Bewohner. Das Erwachen wird auch hier fürchterlich werden !

Das wird ein richtiger Absturz.


Neu 2009-10-06:

[20:30] Die spinnen, die britischen Bürokraten: GB: Videoüberwachung total

Das zahlen sie alles mit neu gedrucktem Geld. Praktisch 100% aller neuen Gilts werden jetzt von der BoE monetisiert. Bald stürzt diese Bürokratieburg daher zusammen.


Neu 2009-10-05:

[19:30] Mehr Ostprobleme: Kroatien: Neuwagenverkäufe - 49,7%

[17:45] Bei Staatsbankrott hilft dieser Streik aber nicht viel: Generalstreik und Massenkündigung in Rumänien

[9:00] Letzte Rettung vor dem Staatsbankrott? Belgrad erwartet Finanzhilfe aus Moskau - Serbiens Außenminister

[8:30] Die brauchen dringend einen Staatsbankrott: Griechenland am Abgrund


Neu 2009-10-04:

[18:45] GR: eine korrupte Populistenclique löst die andere ab: Sozialisten gewinnen Parlamentswahl

Sonst hat sich nichts geändert: das Land ist und bleibt pleite.


Neu 2009-10-03:

[11:45] Die Depression in Irland:

Spiegel: Wir sind einfach zu teuerread!

Europa blickt auf Irland, die Inselrepublik entscheidet über den Lissabon-Vertrag. Die Stimmung in dem ehemaligen Boom-Staat ist explosiv: Die Wirtschaft schmiert ab, die Arbeitslosigkeit steigt. Politiker und Ökonomen fordern eine Radikalkur aus Lohn- und Konsumverzicht.

Am Mittwoch waren es die Sozialarbeiter, die mit Transparenten durch die O'Connell Street zogen. Am Donnerstag waren es die Taxifahrer, die Dublins zentrale Verkehrsader lahmlegten. Sie protestierten gegen ihre Arbeitsbedingungen. 16.000 Taxifahrer in der überschaubaren 1,5-Millionen-Stadt, das sei einfach zu viel, beschwerten sie sich.

Zu viele Taxifahrer, zu viele Baukräne, zu viele Schulden, zu viel Konsum - nach 15 Jahren Wirtschaftsboom mit Wachstumsraten von acht Prozent kam irgendwann der Moment, an dem es in Irland von vielem einfach zu viel gab. Deshalb wird nun geschrumpft. Und zwar radikal.

Gesehen? auch der Spiegel nennt es eine Depression. Hier ist ein Labor dafür zu sehen, was auch zu uns kommen wird.

PS: was macht man, wenn ein Land zu teuer ist? man wertet die Währung ab. Geht nicht im Euro.
 

[10:45] Spanien ist in der Depression: Spain tips into depression

Spain is sliding into a full-blown economic depression with unemployment approaching levels not seen since the Second Republic of the 1930s and little chance of recovery until well into the next decade, according to a clutch of reports over recent days.

Dieses Land wird sehr lange in der Depression bleiben, vielleicht mehrere Jahrzehnte.


Neu 2009-09-24:

[20:30] 1 Jahr Krise in Island: Island: Leben mit der Krise

[20:00] Die Tourismuskrise läuft voll an:

DMM: Hotellerie in Südeuropa vor dem Kollaps

Die Hotellerie in Südeuropa kämpft ums nackte Überleben. Ob Spanien, Portugal, Italien, Griechenland oder die Türkei, überall sacken die Hotelpreise ins Bodenlose.

Die Kunden haben wichtigere Dinge mit ihrem Geld zu tun. Wird noch viel schlimmer mit den Staatsbankrotten.
 

[20:00] HU: Ende des Konsum-Paradieses auf Kredit: Ungarns Einzelhandelsumsatz bricht ein


Neu 2009-09-23:

[16:45] Neuer Bailout für Ungarn: Weltbank genehmigt Ungarn 1 Mrd. EUR Kredit

 

[8:30] UK: Will er sich so im eigenen Land an der Macht halten? Brown will aus G20 Weltregierung machen

Oder möchte er nach seinem Sturz "Weltpräsident" werden?


Neu 2009-09-17:

[15:15] Da geht es richtig los: U.K. Banks to Post $215 Billion Losses, Moody’s Says, UK: Kreditausfälle steigen rasant

[15:00] Mehr Spanien-Blues: Spanien kommt einfach nicht auf die Beine

[12:00] Will man einen Staat endlich pleite gehen lassen? Moldau Das Armenhaus Europas steht vor der Pleite


Neu 2009-09-16:

[13:15] Sozialhilfe in NL: Niederländer müssen für Hartz IV arbeiten

[12:00] Spanien kommt dem Staatsbankrott näher:

Kopp: Spanien steht mit dem Rücken zur Wand – nur drastische Steuererhöhungen können das Land noch retten

Spaniens sozialistischer Ministerpräsident plant Steuererhöhungen in nie dagewesener Höhe, weil sein Staat de facto Pleite ist. Blüht uns dasselbe bei einer linken Regierung nach der Bundestagswahl?

Zwar hat Zapatero noch nicht gesagt, wie die Steuererhöhungen im Einzelnen aussehen sollen, aber Experten glauben, dass zunächst die Senkung der Einkommensteuer rückgängig gemacht werden könnte. Angedeutet hat er bereits eine höhere Besteuerung von Alkohol, Tabak und Benzin. Auch die Kapitalertragssteuer, bisher bei 18 Prozent, soll dem Spitzensteuersatz von 43 Prozent angenähert werden. In welcher Weise ist noch ungewiss, die spanischen Anleger sind gespannt und warten, was die Wirtschaftsleistung des Landes zusätzlich schwächt.

Natürlich werden primär die Massensteuern erhöht werden, alles andere bringt nichts. Falls die Kapitalertragsteuer so angehoben wird, ist mit einer massiven Kapitalflucht zu rechnen.

[12:00] Die sind auch pleite: Griechenland in der Schuldenspirale


Neu 2009-09-10:

[15:45] Krisensteuer in Spanien: Von Krisen- zu Defizitbekämpfung

[15:30] Eastern Blues: EU Osten im Wachkoma


Neu 2009-09-08:

[10:00] PL: auch ein Deficit-Spender: Polens Haushaltsdefizit verdoppelt sich 2010


Neu 2009-09-02:

[15:00] Wie Italien Steuersünder jagt: Jagd auf Steuersünder

Man sieht sich die Luxusautos und Yachten genauer an. Keine Spur von der Brachialgewalt des Peer-Wolfs.


Neu 2009-08-31:

[10:00] Ein weiterer baltischer Pleitier: Litauen: Desaströs !


Neu 2009-08-28:

[17:30] Leserzuschrift-DE - Lage in Kroatien:

Die Situation ist erschreckend,totaler wirtschaftseinbruch.Verbraucherpreise extrem hoch,im gleichem zeitraum werden die gehälter gekürzt,die UST erhöht..usw. Die Währung hält sich noch stabil,nur wie lange noch,da die verschuldung schon knapp über 90% vom BIP erreicht sind.
Die Immobilienpreise sind noch hoch,aber in der Druckerpresse wird viel gelogen, mal 2500€/m² dann wieder 2000€/m²...das einzigste was sie noch haben,sind die immobilien,die für sie das Segen bedeutet.
Die Tourismussainson war mittelmäßig,es kamen touristen,aber konsumiert wurde gar nicht,totale sparmaßnahmen. Wie wird es weitergehen mit diesem Land,die sparzinsen sind bei 5% für Euro und 7% für die Einheimische Währung.

Kein Wunder, dass der Tourismus zurückgeht, wenn die kroatischen Wirte die Touristen verprügeln.


Neu 2009-08-27:

[15:00] Ungarn, Land der staatlichen Verschwender: Ungarn, Land der schwarzen Löcher


Neu 2009-08-26:

[15:30] Brown vertreibt die Steuerzahler: Finanzplatz in Not: Amerikaner flüchten aus London

[11:00] Tschechien finanziell unter Druck:

BörseExpress: Tschechischer Finanzminister schlägt wegen Budgetdefizit Alarm

Der tschechische Finanzminister Eduard Janota schlägt Alarm wegen des Budgetdefizits. Sollte die Regierung nicht bestimmte Massnahmen durchsetzen, könnte 2010 das Lücke zwischen den Ausgaben und Einnahmen bei 230 Milliarden Kronen (8,94 Mrd. Euro) liegen. Dies wäre ein absoluter Rekord. Ausserdem würde der Betrag sieben Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) entsprechen, warnte Janota eindringlich im Tschechischen Fernsehen.

Deswegen werde er vorschlagen, die Mehrwertsteuer (MwSt) zu erhöhen, sagte Janota. Von neun auf elf Prozent sollte demnach der niedrigere MwSt-Satz, der beispielsweise für Nahrungsmittel und Medikamente gilt, angehoben werden, der allgemein Satz von 19 auf 20 Prozent. Der untere MwSt-Satz war erst 2008 von fünf auf neun Prozent erhöht worden.

Die Wirtschaftskrise macht sich bemerkbar. Auch wenn es nur eine Nachtwächterregierung ist, fällt ihr nichts besseres ein als eine Erhöhung der Konsumsteuern.


Neu 2009-08-25:

[16:00] Mallorca fast leer: Bildimpressionen aus dem Osten Mallorcas- Die Zeit nach der Blase

 

[8:00] Steuer-Vereinfachung in der Slowakei:

Presse: Slowakei: Auf die Flat Tax folgt „Unitas“

Nach dem Erfolg der Einheitssteuer plant die Slowakei die nächste Revolution im Steuersystem: Eine einzige Überweisung soll alle Zahlungen an Finanzämter, Zoll, Kranken- und Pensionsversicherung ersetzen.

Warum nicht überall so?
 

[7:45] Das griechische Feuer der Korruption:

Welt: Griechische Machtelite ist Schuld am Großbrand

Eine Feuerwalze bedroht Athen. Es ist das Teufelsgebräu aus Sturmwind, bürokratischer Inkompetenz, Korruption und Brandstiftung, das Griechenland heimsucht. Die Frage ist nicht mehr, wie Griechenland funktioniert, sondern ob es funktioniert – und warum die EU die korrupte Machtelite nicht in die Schranken weist.

Die Frage ist nicht mehr, wie Griechenland funktioniert, sondern ob es funktioniert. In EU-Brüssel hört man gelegentlich Seufzer, dass es kein geregeltes Verfahren für Kündigung gibt – sie bleiben vertraulich und folgenlos.


Neu 2009-08-22:

[7:30] SK-HU, die absurde Nachbarschaft:

Eichelburg sagt es schon: In der zweigeteilten K&K Monarchie waren ab etwa 1870 die Ungarn Herr im östlichen (heute HU, SK, HR, Teile von RO, UA....) und Österreich Herr im westlichen Landesteil (heute AT, CZ, SL, Teile von IT, Istrien.....). der westliche Landesteil war stark föderal in klar (historisch, nicht präzise ethnisch) abgegrenzte Reichsländern unterteilt, der östliche nicht klar unterteilt.

Beim Zerfall der Monarchie 1918 konnte die geographische Trennung zwischen Öberösterreich, Niederösterreich (AT)/ Böhmen und Mähren (CZ) einfach entlang der alten Bundeslandgrenzen (ethnisch aber nicht exakt) vorgenommen werden. Die Trennung der Slowakei von Ungarn erforderte aber eine Grenzlinienfindung, auch im HU-Deutschsüdwestungarn = Burgenland neu- AT. Aus militärstrategischen Gründen (wohl auch unter Mitwirkung des FR- Generals slowakischer Herkunft Stefanik- gilt als Vater der Slowakei, aber mit FR- Paß) wurde dem alten, aber winzig kleinen slowakischen Volk ein sehr großes Land verpaßt, das insb. im Westen und Süden und Südosten zu groß war und so geschnitten wurde, um an CZ gut anzudocken und die Tschechoslowakei bilden zu können, eine geographisch lange "Gurkenform", an der Westgrenze westlicher als Salzburg, an der Ostgrenze die Ukraine. Das Land war voller Deutscher und Ungarn, die Slowaken stellten max. die 3 stärkste Bevölkerungsgruppe, nach Tschechen und Deutschen.

1919 erlebte Ungarn eine kommunistische Revolution unter Bela Kuhn. Die ungarische nationalautoritäre Rechte erfuhr nun kurioserweise Waffenhilfe von der sozialdemokratischen neuen Tschechoslowakei (SK Soldaten mit CZ- Spitzenwaffen) und konnte so die Kommunisten besiegen und der nationalistische Rechtsdiktator Horty kam in Ungarn an die Macht. Der hat den an sich verfeindeten Slawen die Hilfe nicht vergessen und die extreme ungarische Rechte war auf einmal gut mit SK und die ungarische Linke hasste SK daraufhin total. 1938 zerfiel durch DE- Einmarsch die Tschechoslowakei, Tschechien wurde deutsch besetzt, die Slowakei unabhängig (1. SK- Republik) und ein faschistischer Verbündeter von DE und HU. Die Rechtsdiktatoren Horty (HU) und Tisso (SK) konnten trotz Supernationalismus sehr gut miteinander, denn die Hilfe war nicht vergessen.

Zeitsprung: Bis heute ist das SK- HU- Verhältnis gespannt und kurioserweise können die Rechten (auch ganz rechts) immer noch gut miteinander und die jeweiligen Linken gar nicht. HU hat derzeit eine linke Regierung, SK eine linkspatriotische. Das sind wohl die einzigen Länder auf der Welt, wo ein starker Rechtsruck die Beziehungen verbessern würde.

Danke für die Geschichtsstunde. Immer wieder flammt dieser Konflikt auf - wohl wenn innenpolitisch eine "Ablenkung" notwendig ist.

[11:45] Es eskaliert schon: Ungarn will EU-Staaten über Einreiseverbot für Solyom informieren


Neu 2009-08-21:

[20:15] SK-HU - Spannungen nehmen zu:

Presse: Slowakei verbietet Ungarns Präsident die Einreise

Für die Slowakei wäre ein Besuch des ungarischen Präsidenten Solyom in der Grenzstadt Komarno am Jahrestag der Warschauer-Pakt-Invasion eine "grobe Provokation". Solyom ist empört über den "beispiellosen Schritt".

Noch ist das ein relativ harmloses Geplänkel, aber dieses kann jederzeit eskalieren - wenn es die "innenpolitische Lage" verlangt.

Konkret geht es hier um die ungarischen Minderheiten, die bei der Teilung der österreichisch-ungarischen Monarchie 1918 entstanden sind. Die Ungarn waren in diesen Gebieten das "Herrschervolk" - und meist verhasst. Das wirkt bis heute nach. Daher kann man damit so schön Politik machen - etwa Sündenböcke finden.


Neu 2009-08-19:

[13:15] Osteuropa versinkt:

Osama: Osteuropa: Land unter

Die Horrormeldungen aus dem EU-Osten reißen nicht ab. Die Fülle negativer Nachrichten stelle ich einfach unkommentiert ein - die Topics sprechen für sich.
Hier ein Auszug aus den letzten 5 Tagen:

Rumäniens mittel -und langfristige Staatsschulden beinahe verdoppelt. Innerhalb von 1,5 Jahren hat sich die Staatsverschuldung von 30% des BIP auf nunmehr 50% erhöht. In absoluten Zahlen beträgt die Verschuldung Rumäniens 57 Millarden Euro.
SPAR Rumänien meldet Insolvenz an. Die Einzelhandelstochter des SPAR Konzerns (Lizenznehmer Rumänien) möchte sie nach einem rasanten Wachstum im Rahmen einer Insolvenz sanieren.
Industrieproduktion Ungarn Juni 2009: - 18,8% (y/y)
Industrieproduktion Rußland Juli 2009: -10,8% (y/y)
Raiffeisenbank Österreich schließt in Ungarn 20 Filialen.
Bruttoinlandsprodukt 2. Quartal 2009 in Bulgarien: - 4,8%
Jahresinflation Rußland Juli 2009: 12% ( y/y)
Jahresinflation Serbien Juli 2009: 8,5%
BIP (2. Quartal 2009): Tschechien und Slovakei: ca. -5%
BIP Ungarn (2.Quartal 2009): - 7,6% (y/y)
BIP Rumänien (2.Quartal 2009) -8,8%(y/y)

War so "aufstrebend" dieser Osten, aber es war nur eine Fremdkredit-Bubble.


Neu 2009-08-15:

[18:00] Kreditland Ungarn ist abgebrannt: Ungarn: Raiffeisen International schließt jede achte Filiale

[12:00] Die "Garantierer":

Standard: EU genehmigte 2,9 Billionen Staatsgarantien

Die EU genehmigte von Oktober 2008 bis Mitte Juli 2009 staatliche Garantien für die Banken im Ausmaß von 31,2 Prozent der Wirtschaftsleistung

Nach Dänemark hat Irland mit 231,8 Prozent seiner Wirtschaftsleistung den zweithöchsten Anteil am Bruttonationalprodukt zu verzeichnen. Danach folgen Belgien (92,0 Prozent), die Niederlande (52,0), Schweden (50,2), Großbritannien (41,6), Lettland (37,9), Österreich und Slowenien (je 32,8), Finnland (27,7), Deutschland (24,4), Luxemburg (20,2), Frankreich (18,1), Portugal (12,5), Spanien (12,1), Griechenland (11,4), Ungarn (7,1) und Italien (1,3). Die neun restlichen EU-Länder - Bulgarien, Estland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien und Zypern - haben in diesem Zeitraum nicht bei der EU-Kommission um staatliche Beihilfen für den Banksektor angesucht.

Man kann es nur nennen: das Hoffen auf eine Reflation. Denn sonst sind diese Staaten bankrott, sie waren vorher schon hoch verschuldet. Dänemark und Irland sind die schlimmsten Fälle.
 

[11:45] Italienische Kreditsicherheiten: Banken akzeptieren Parmesan als Kredit-Sicherheit

Leserzuschrift-DE - Urlaubsimpressionen:

wir waren eine Woche in Kroatien. Auffällig war, dass die Autobahnen durch Österreich (An- Abreise jeweils Donnerstag, tagsüber) fast verkehrsfrei waren. Wenig Autos und fast keine Frächter. Nur einmal gab es an einer Baustelle einen kurzen Stau. An der Küste Dalmatiens waren noch viele Apartments frei, im Internet "Last Minute" die meisten jedoch ausgebucht. Touristen waren viele vor Ort, weniger Deutsche, aber auffällig viele Polen und Tschechen. Die Fahrzeuge der Polen waren in auffallender Weise Neuwagen der gehobenen Mittelklasse, auch Russen mit Wagen derselben Kategorie waren zu sehen. In einer Shopping Mall, welche fast nur von Einheimischen besucht wurde (Lage Gewerbegebiet), waren ein reger Publikumsverkehr zubeobachten. Im Prinzip von Krise keine Spur, außer Richtung Österreich und Deutschland.


Neu 2009-08-12:

[17:00] "Steuerabkommen" UK-LI:

NZZ: Schluss mit Schwarzgeld für Briten in Liechtenstein

Britische Steuerzahler können ab 2015 in Liechtenstein kein Schwarzgeld mehr parkieren. Das Fürstentum und das Vereinigte Königreich einigten sich auf die Legalisierung unversteuerter Gelder. Die Liechtensteiner Treuhänder lehnen das Abkommen ab.

Sichergestellt ist im Abkommen, dass zu keinem Zeitpunkt Kundendaten aus dem Fürstentum an ausländische Steuerverwaltungen abgegeben werden, wie es bei der Stabsstelle für Kommunikation auf Anfrage hiess.

Grossbritannien willigte ein, in Zukunft weder den liechtensteinischen Finanzsektor noch die liechtensteinische Wirtschaft einzuschränken oder zu diskriminieren. Weiter beschlossen beide Vertragsstaten, Verhandlungen über ein Doppelbesteuerungsabkommen aufzunehmen.

Fällt jemandem etwas auf?
1. Bis 2015 ist von viel Zeit, bis dorthin bleibt alles wie es ist
2. Liechtenstein gibt keine Daten an die UK-Steuerverwaltung weiter
3. Ess gibt keine Diskriminierungen Liechtensteins
4. Der deutsche Kommandoton von Peer Steinbrück fehlt komplett.

Klingt doch irgendwie zivilisierter als bei Peer.


Neu 2009-08-05:

[10:00] IS: Wie die Kaupthing-Bank ausgeräumt wurde:

FTD: Eigner plünderten Kaupthing

Die größten Aktionäre der havarierten Kaupthing Bank waren zum Zeitpunkt der Bankpleite auch deren größte Schuldner. Das geht aus einem erst jetzt an die Öffentlichkeit gelangten Dokument hervor.

War wohl der letzte Akt vor dem Untergang. Wo bleibt die Justiz?
 

[7:30] Britischer Super-Orwell:

20min: Mit Kameras gegen Problem-Familien

Neues zum Thema Jugendgewalt: Die britische Regierung will bis 20 000 Problem-Familien einer Rund-um-die-Uhr-Überwachung unterstellen. Dies soll für Stabilität sorgen. Kritiker sprechen von Orwell-Zuständen.

Die Britischen behörden haben schon Millionen Kameras auf den Strassen aufgestellt. Trotzdem hilft es nichts gegen die Kriminalität., Jetzt sollen also die Kameras in die Wohnungen kommen. Die Insel braucht dringendst den Staatsbankrott.


Neu 2009-08-04:

[20:30] Die Leute sparen wieder und andere Statistiken: Sparquote der privaten Haushalte

Leserkommentar-DE:

Das Einkommen (von Privaten) kann immer nur für's Sparen oder den Konsum verwendet werden! Wie man sieht, steigt die Sparquote (=Angstsparen) steil an! Im Nicht-Euro-Europa sogar noch steiler - dort sind die Menschen wohl schon stärker von der Krise betroffen... (Baltikum, Island, Ungarn ...)

Nebenbei bemerkt: Nicht nur, dass das Einkommen jetzt stärker zum Sparen verwendet wird, nein, es ist auch in absoluten Beträgen geringer (weniger Produktion = weniger Einkommen = weniger Ausgaben). Man kann sich das einfach ausmalen, wenn man an Arbeitslosengeld, Hartz4 oder Kurzarbeiterlöhne denkt => alles ist weniger als es vorher im Normalzustand gab.

...also der Binnenkonsum zieht uns sicherlich nicht aus der Krise - vor allem nicht, da anscheinend die Krise noch nicht bei der breiten Masse der Menschen (gefühlt) "angekommen" ist. Diese Zahlen sind also erst das "Vorspiel"!


Neu 2009-07-28:

[11:00] UK: Hyperinflation Gordon:

Handelsblatt: Großbritanniens Schulden explodieren

Die britische Staatsverschuldung läuft immer weiter aus dem Ruder. Im Juni wuchs der Schuldenberg auf den neuen Rekordstand von 799 Mrd. Pfund. Das ist der höchste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1974 und entspricht rund 57 Prozent der Wirtschaftsleistung der Insel

Good bye, Pound, Gordon and Queen.


Neu 2009-07-25:

[6:45] Wann nennt man es endlich Depression? Britische Wirtschaft mit historischem Konjunktureinbruch


Neu 2009-07-24:

[5:30] Berlusconi will an das italienische ZB-Gold: Italy Hits Crisis Over Anti-Crisis Gold Tax


Neu 2009-07-23:

[12:30] FR: Ludwig XIV 2.0:

Blick: König Sarkozy: 61 Autos, 8 Jets und 87 Köche

Flugzeuge und Autos im Überfluss
Sarkozy kann über 1000 Angestellte verfügen, das sind doppelt so viele wie Queen Elisabeth von Grossbritannien hat. Diese müssen unter anderem dafür sorgen, dass in sämtlichen der über 300 Quadratmeter grossen Privatgemächern frische Blumen stehen. Das kostet jährlich rund 450´000 Franken.

Aber auch auf Reisen darf der Präsident dick auftragen. Er hat die Wahl aus 61 Luxuskarossen, die von einem seiner 44 Chauffeure gefahren werden. Falls das Reiseziel einmal weiter entfernt ist, kann er auch in einer seiner zwei Airbus-Maschinen reisen oder einen seiner sechs Falcon-Jets besteigen. Ausserdem begleitet ihn überall noch ein leeres Flugzeug, damit Sarkozy direkt zurück nach Paris fliegen kann, falls etwas Unvorhersehbares passiert.

Oder ist er doch Ludwig XVI, der auf der Guillotine endete?


Neu 2009-07-20:

[7:15] UK: Wenn der Staat zu gross wird:

20min: Polizei stürmt Grillfest

In Tarnanzügen und begleitet von vier Polizeiautos, einem Sondereinsatzwagen und einem Helikopter stürmten Polizisten das Grundstück, auf dem sich Andrew und 15 seiner Freunde zum Grill-Plausch getroffen hatten.
«Es war lächerlich», erzählte Poole der «Mail Online». «Ich erklärte ihnen, es wäre mein 30. Geburtstag, und dass sie ihn nicht ruinieren sollten. Aber sie bestanden darauf, dass wir die Musik ausmachen und gehen sollten.»

Da kann man nur sagen: Staatliche Idioten.


Neu 2009-07-17:

[11:45] Anti-Banken Populismus in Ungarn:

Presse: Ungarn: „Patriotischer“ Kampf gegen Banken

Die Regierung Bajnai tritt gegen einseitige Änderungen bei Kreditverträgen auf, aber auch gegen Töchter ausländischer Banken – und indirekt gegen den Notenbankchef.


Neu 2009-07-14:

[12:45] Niederlande: SNS Bank nimmt kein Bargeld mehr an:

DasGelbeForum: Niederlande: SNS Bank nimmt kein Bargeld mehr an

Meldung ist noch nicht im Web verfügbar. SNS Bank in NL und demnächst ABN Amro: "Wir werden unsere Kunden einfach zum bargeldlosen Zahlungsverkehr zwingen."

"Die NL Banken laufen damit im Gleichschritt mit den Supermärkten. Auch die haben gerade angekündigt, dass sie ab soätenstens 2011 an ihren Kassen kein Bargeld mehr akzeptieren werden."

Die werden sich noch wundern, wenn der grosse Run auf die Banken beginnt.

[18:30] Leserzuschrift-DE dazu:

Die Meldung ist für mich nichts gänzlich Neues. Ich hab' vor einiger Zeit bei der Norisbank in Erlangen versucht, meine Rechnung einer Kundin der Bank per (Cash-) Einzahlung auf das Konto zu bezahlen. Ging nicht - die Norisbank in Erlangen hat gar kein Bargeld mehr - Bargeld gibt es nur noch vom Geldautomaten.

Ob es in allen Norisfilialen so ist, kann ich nicht sagen

Wozu ist eine Bank dann noch da? nur zum Kontoführen und Kredite vergeben? Natürlich auch zum Fonds-Verkaufen.


Neu 2009-07-10:

[20:00] 20% Schrumpfung in Lettland: Baltikum: Riga begräbt den Traum vom Euro

 

[15:15] Leserzuschrift-DE - Ferienimmobilien in Spanien:

Gerade komme ich aus dem Urlaub im Ferienhaus in Spanien zurück. Mein Eindruck diesmal: jede Menge "Se Vende"-Schilder (Zu Verkaufen) in der Nachbarschaft, obwohl das eine gehobene Gegend ist. Vor 5 Jahren waren die Preise in unserer Gegend ab 500k - 1.5 Mio. Jetzt geht es ab 200k (ohne Pool) los, "richtige" Häuser mit Pool ab 300k. Ein uns bekanntes Haus war schon letztes Jahr auf dem Markt zu 750k, jetzt 480k und noch nicht verkauft.

Jetzt treiben sich dort die Russen auf Schnäppchenjagd rum, was die Preise weiter verschlechtert (trotz deren Nachfrage). Meine Prognose: Es wird sich noch weiter halbieren. Sehr viele, besonders aus den >1Mio-Häusern, wollen einfach nur verkaufen, verkaufen, verkaufen. Es gibt sogar schon die Zwangsversteigerungstouren per Bus für Kaufinteressenten, ganz wie in Amiland.

Und es geht noch weiter hinunter.


Neu 2009-07-08:

[12:30] Diese Negativ-Zahlen sind sicher auch noch gefälscht:

Handelsblatt: Wirtschaft schrumpft im ersten Quartal so stark wie nie

Die Zukunfts-Aussichten für die Wirtschaft im Euroraum haben sich zwar verbessert, doch das erste Quartal war düster: Die Wirtschaftsleistung schrumpfte zu Jahresbeginn so stark wie nie zuvor.

Ganz verbergen lässt es sich nicht mehr.


Neu 2009-07-07:

[21:00] Leserzuschrift-DE - Urlaubserlebnis ES/FR:

Habe vergangene Woche eine Kreuzfahrt von Mallorca über Italien,Frankreich un zurück gemacht.Am Flughafen von Mallorca war nicht besonders wenig,aber auch nicht besonders viel los.Ferien haben ja schon in einigen Bundesländern begonnen,darum hätte wohl mehr los sein müssen.

Das Schiff war jedoch völlig ausgebucht!Erschreckende Bilder gab es dann in Marseille,der Containerhafen völlig leer.Kaum ein Frachter,wenig Container und fast alle Kräne standen still.Eine Reiseleiterin teilte mir dann später mit das Marseille als 4.größter Handelsplatz der Welt gilt!!! Wenn bereits am 4.größten Handelsblatt fast nichts mehr läuft, können wir Leser uns hier alle gut vorstellen das es nicht mehr lange dauern kann bis viele Regale in den Läden nicht mehr gefüllt werden.

Die Waren fliessen nicht mehr, aber die Touristen schon noch - weil sie nicht wissen, was wirklich los ist.
 

[7:30] Leserzuschrift-AT - Situation in Kroatien:

War dieses Wochenende in Kroatien (Istrien/Pula). Am Freitag in der früh waren die Autobahn und die Schnellstraße Richtung Kroatien verlassen.
Auch am Nachmittag gab es keine Meldungen über Staus im Verkehersfunk.
Am Samstag sind wir nach Pula zum Einkaufen. Ich fahre seit 10 Jahren Anfang Juli nach Pula, habe aber noch nie so wenig Touristen gesehen.
Ich dachte zuerst, ich habe mich im Monat geirrt.
Von einem Bekannten in Kroatien wurde mir erzählt, daß die Auslastung der Campingplätze und Hotels sehr schlecht ist. Dies wundert mich jedoch nicht, da die Preise seit dem letzten Jahr um 20 - 30 % erhöht wurden.
Scheinbar wollen die Kroaten die Buchungsrückgänge durch höhere Preise ausgleichen. Auch die großen Einkaufscenter sind schlecht besucht und keine Touristen weit und breit.
Vergangene Woche ist auch der kroatische Ministerpräsident Senader zurückgetreten. Begründung: EU hat zu wenig in den Beitrittsverhandlungen getan insbesondere was den Grenzstreit zwischen Slowenien und Kroatien betrifft. Mit einer Verschulgung von über 80 % des BIP ist Kroatien defacto Bankrott. Nach der Saison droht auch Kroatien eine Katastrophe.
Die kroatische Währung Kuna ist überbewertet und im Herbst droht eine starke Abwertung. Die österreichischen Banken können sich warm anziehen, besonder die Hypo Group mit einem Marktanteil von über 50 %.

Da kommt ein heftiger Kollaps. Die Ministerpäsidenten-Ratte ist also schon abgehaut, sie weiss wohl, was kommt.


Neu 2009-07-06:

[21:15] Die letzten Baulöwen in Spanien:

Tagesspiegel: Die Betonburgherren

Seit Mitte der 90er Jahre bauten die Spanier, als wollten sie ihr Land unter Häusern begraben. „Ladrillazo“, Riesenziegel, nannten sie den Boom. Dann kam die Finanzkrise – und nun leben zigtausende von ihnen in halb aufgegebenen Geisterstädten. Umdenken will trotzdem niemand

Viele Baulöwen sind schon pleite gegangen, aber die Überlebenden wollen offenbar immer nicht nicht aufhören - bei 1 Million leerer Wohnungen.


Neu 2009-07-03:

[20:30] Leserzuschrift-CH - Bulgarien:

Vorige Woche mit dem Auto durch Serbien, an mehreren Autobahntankstellen habe ich viele türkische Familien, mehrheitlich Frauen und Jugendliche, Richtung Türkei unterwegs, gesehen.
War letztes Jahr noch nicht so extrem, denke die, die noch Arbeit haben, schicken schon mal aus Spargründen die Familie heim!

In Bulgarien sind hunderttausende schon zurück, die erste Welle aus Spanien, viele Leute haben keine Arbeit mehr in West-EU.

Der Immo-Boom geht gerade auf Null, an der Schwarzmeerküste sollen nach off. Berechnungen ca. 200 Hotels ende 09 schliessen! Denke es sind noch viel mehr!

Österreichische Banken sind da voll drin im Problem. Der einfache Bulgare zieht sich nun auf die alte Wohnung oder Haus zurück, nimmt wie immer in Krisenzeiten seine Jagdutensilien hervor, oder baut Gemüse an.
Die hier sind jedenfalls schon Stressgetestet, also ruhig Blut, was im Westen schon die hälfte in den Wahnsinn treibt!

Ich jedenfalls staune immer wieder wie man doch auch noch recht *einfach* Leben könnte....!

Die grosse Rückkehr - aus dem Ausland, aus den Kreditwohnungen.


Neu 2009-06-30:

[14:45] Spanisches Leid:

Querschuss: "Wirtschaftskrise auf Spanisch"

Die spanische Wirtschaft angetrieben von einer unglaublichen Kreditexpansion in den letzten Jahren, die dann in der spanischen Immobilienblase und dem zweitgrößten Leistungsbilanzdefizit der Welt mündete (mit -169,209 Mrd. Dollar, nach den USA mit -706,068 in 2008), steckt in gewaltigen Schwierigkeiten und ist in etwa von der Problemlage das europäische Pendant der USA.


Neu 2009-06-24:

[11:45] Die Kosten der Bankenrettungen:

FTD: Bankenkrise kostet Tausende Milliarden

Die Rettung der angeschlagenen Geldhäuser könnte für die europäischen Steuerzahler teuer werden: Nach Berechnungen der Brüsseler Behörde drohen Belastungen von rund 1900 Mrd. Euro.

Die Bankenkrise könnte nach einer Schätzung der EU-Kommission die Steuerzahler in der Europäischen Union bis zu 16,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) kosten. Das entspräche 1900 Mrd. Euro.

Das wird mit Inflation bezahlt.


Neu 2009-06-22:

[14:00] Sarkozy wirft richtig mit Geld herum:

Handelsblatt: Frankreich versinkt in Schulden

Zuletzt war offiziell von 5,6 Prozent die Rede gewesen. Die neue Schätzung entspreche einer öffentlichen Neuverschuldung von insgesamt 140 Mrd. Euro, sagte Finanzminister Eric Woerth am Sonntagabend im französischen Rundfunk. Auch im kommenden Jahr werde das Haushaltsdefizit wahrscheinlich zwischen sieben und 7,5 Prozent liegen

Good Bye, Euro.


Neu 2009-06-20:

[20:30] Leserzuschrift-DE: Krise erreicht französische Winzer:

Le Monde berichtet heute, dass die Wirtschaftskrise den französischen Wein erreicht hat. Die Exporte sind vor allem nach USA und England eingebrochen, insgesamt um nominal 30% und um 15% nach dem Volumen. Vor allem teure Weine und Champagner lassen sich nur noch schwer verkaufen. Auch das war offenbar nur eine Blase. Nur die Weine zwischen 3 und 8 Euro verkaufen sich noch gut. Die Amerikaner kritisieren, dass die französischen Weine teurer und "schwerer zu verstehen" sind.

Die Wein-Bubble platzt also auch.


Neu 2009-06-19:

[19:45] Leserzuschrift - Island mit Dumping-Angeboten:

kleine nachricht aus der depression:

eine druckerei hatte einmal im jahr einen schönen auftraug für einer umfangreiche broschüre. diesmal nicht. der job ging an eine druckerei in Island. zu einem preis, der hier nicht mal die materialkosten decken würde. motto: hauptsache devisen! eine stufe über der lettischen parole: kaufe jetzt - zahle später (= hauptsachen einen gläubiger).

So ist es, wenn Devisen mit allen Mitteln verdient werden müssen. Arbeit kostet dort wohl praktisch nichts mehr.
 

[10:00] Leserzuschrift-DE - Immobilienpreise in Kroatien:

ich bin aus dem sonnigen kroatien zurück und muss wieder ein paar worte kommentiren.Ich kann es einfach nicht fassen.Die leute wissen einfach nicht was passiert und sind so naiv und teilweise dumm-frech.Sie verlangen für ihre immobilienhäuser zwischen 1500-4500€/m² Da werden ziffern genannt von 200.000€- 3.000.000€ Ich rede hier nicht von monaco, sondern kroatien wo die gehälter im durchschnitt 500€ betragen und mit einer arbeitslosigkeit von 12-18% und 95% der inlandsautos sind auf pump gekauft worden.
Wie blöde ist die bevölkerung oder was bilden die sich ein?!

Richtig bubbelig und noch nicht geplatzt. Kommt auch noch mit gewaltigem Krach.

PS: wie blöde sind die westlichen Banken, die soetwas finanzieren?


Neu 2009-06-14:

[21:00] Leserkommentar-AT - Immo-Paralyse in Tschechien:

Tschechien ist reif für einen Immo-Crash….. Solche Preise können nur über Subprime-Kredite entstehen.

Irrtum, extrem niedrige Fremdfinanzierungsquote, keine Fremdwährungen, restriktive Kreditpolitik seit Jahren. Read your Austrian School. Solche Preise können auch über gewaltige Eigenkapital-Direktinvestitionsimporte (nicht rückzahlbar) durch die Privatisierung von allem und jedem entstehen. In Prag ist das so.

Diese atypische Situation endet dann nicht im Crash (dazu fehlt es an Kredit), sondern in der marktrezessiven Paralyse: Es bewegt sich immer weniger, bei stetig in flacher Gerade sinkenden Wohnimmo- Preisen in CZK (die Baukosten werden sinken- ergibt bei steigenden Grundstückspreisen trotzdem billigere Neubauten) plus leichter Korrektur der CZK- Aufwertungen. Das dauert. Tschechien wird genau dann umgehauen, wenn die Eigenkapitaldirektinvestitionen in der Industrie dicht machen, vorher nicht, dann aber schon. Es wird daher als einer der letzten umfallen, aber es fällt um, 1,5 Jahre nach dem DE- Kahlschlag (falls der radikal kommt).

Eigenkapital-Importe? diese waren wohl selbst Kredit, aber in anderen Ländern aufgenommen, etwa in Österreich. Wer investiert in Immobilien nur mit Eigenkapital? fast niemand. Nicht einmal in Tschechien.


Neu 2009-06-13:

[19:15] Leserzuschrift - Tschechien ist reif für einen Immo-Crash:

ich war an diesem Wochenende in Prag und habe mir bei einer Bank einen Aushang über Immobilien angesehen. € 5000,- pro qm für eine relativ zentrumsnahe Wohnung. Das übertrifft das Niveau in München in vielen Stadtteilen... Nur, dass die Einkommensverhältnisse wesentlich niedriger sind als in München...

Solche Preise können nur über Subprime-Kredite entstehen.

[7:00] Leserzuschrift-AT - Lagebericht: Rumänien, Bukarest:

ich lese hartgeld.com sein Beginn, ich hab die hässliche Fraze der Krise LIVE gesehen - ich bin z.Zt. übers Wochenende in Bukarest, es ist beeinduckend ! ich habe mich schon seit Monaten gefragt wann man real Auswirkungen der Systemkrise sieht, in AT ist es ja eher im Verborgenen - nicht so leicht ersichtlich ... ich kann Ihnen sagen ich bin SCHOCKIERT !

hier in Bukarest ist es schluss mit Lustig, "the party is over" ! Viele Bauruinen, grosse Aggressivität im Altagsleben - und die Partyhöhlen sind ALLE komplett leer - wir wollten heute Freitag ein bisschen fortgehen ... unglaublich die besten Lokale - Top-Location, beste Kritiken - komplett leer oder zugesperrt - der angeblich beste und teuerste Club im neuen wilden Osten "Bamboo" komplett leer, vielleicht 30 Gäste, Platz für 1000 - nur ein Lamborghini vor der Tür - Eintritt - normalerweise EUR 20.- gestrichen, Stimmung ist wie bei einem Begräbnis - habe mit einigen Taxifahrern gesprochen, die sind total verzweifelt - Geschäft -50%, keine Touristen ... Abzocke geht nicht mehr, man bekommt wieder ehrliche Preise ... noch fahren viele, viele SUV und Luxuskarossen auf den Strassen, aber ich denke die meisten sind wohl von unseren AT Banken finanziert ... die Party ist vorbei, Licht aus !

Da sind unsere Spareinlagen hingeflossen und versenkt worden. Schaut nach tiefster Depression in Rumänien aus.


Neu 2009-06-12:

[18:00] Was die Bankenrettungen in Europa kosten:

Bloomberg: Bank Rescue Costs EU States $5.3 Trillion, More Than German GDP

United Kingdom 781.2
Denmark 593.9
Germany 554.2
Ireland 384.5
France 350.1
Belgium 264.5
Netherlands 246.1
Austria 165
Sweden 142
Spain 130

Das sind jeweils Milliarden Euro - Direkthilfen und Garantien.

 

[12:30] Rothschild-Bank Barclays braucht dringend Geld:

BernerZeitung: Milliarden-Deal in der Finanzindustrie

Das US-Finanzunternehmen Blackrock übernimmt für 13,5 Milliarden Dollar die Vermögensverwaltung der Barclays-Bank. Die Briten brauchen das Geld dringend.

Aber zumindest hat man den Staat nicht angebettelt.


Neu 2009-06-09:

[16:00] Massive Zunahme von Firmenpleiten in Osteuropa:

Standard: 47 Prozent mehr Firmen-Pleiten 2008

In Osteuropa gab es den deutlichsten Zuwachs in Litauen mit plus 142,3 Prozent, gefolgt von Rumänien mit fast 126 Prozent

 

[12:30] Die finanzielle Fehlbarkeit des Papstes:

Spiegel: Ein Papst sieht rot

Benedikt XVI. plant nach gefühlt tausend Tagen Finanzkrise eine Enzyklika zum Thema - wie passend: Das Geldproblem erreicht gerade den Vatikan. Gottes Bankiers haben gepatzt, trotz erzkonservativer Anlagestrategie dezimierten sich US-Immobilienwerte und Goldman-Fonds.

Lach und brüll: ein Papst ist doch unfehlbar? oder doch nicht?


Neu 2009-05-28:

[18:00] Leserzuschrift-RO - Situation in Rumänien:

ALLE BANKEN HIER SIND PLEITE!!! KANN MAN ALLES ABSCHREIBEN!!!

Überschuldung: Es ist faszinierend wie es die westlichen Banken geschafft haben in nur 15 Jahren aus einem komplett schuldenfreien Land wie Rumänien den reinsten Schuldnerturm zu bauen. Ich bin hier, als Student von Prof. Bocker, seit 2002 auf den kommenden Untergang extrem sensibilisert, der einzige schuldenfreie Unternehmer den ich kenne. Alle sind voller Kredite, und die Sicherheiten sind so richtig Subprime.

Bei komplett wegbrechenden Immobilienpreisen (der einzige Motor für Osteuropas kurzem Wohlstand) und weiteren Umsatzeinbrüchen (praktisch überall) wird hier keiner seine Bankraten zahlen können. Viele sind schon psychisch deswegen stark erkrankt, Alkohol usw. sind die Folgen.

Vorsorge: Praktisch 0. In Rumänien gibt es praktisch keine Edelmetalle zu Investitionszwecken zu kaufen. Lebensmittelvorräte usw. gibt es höchstens auf dem Land.
Gold gilt hier als barbarisches Relikt und wird eigentlich nur von den Roma als Schmuck in großen Mengen gehalten. Was eine Krügerrand ist wissen hier vielleicht 100 Leute von 20.000.000 Bevölkerung im ganzen Land.

Wenn man in Westeuropa eine Wohnung für 2-3 Unzen Krügerrand kaufen wird können, werden es hier dann vielleicht 0,2 - 0,5 Unzen werden.

Wirtschaft: Quasi wie die letzten Tage im Führerbunker. Kronospan hat ein großes Werk in Brasov gebaut für Spanplatten, ist gerade fertig geworden, wird denke ich wenn in 15 Jahren etwas produzieren. Samsung in Bratislava ( da arbeitet mein Bruder) hat so 50% der MA abgebaut. Hier in Rumänien sitzen sehr viele Autozulieferer (Stabilus, Schäffler, Conti), denen wird es aktuell auch nicht blendend gehen. Baubranche ist auch recht tot. Ich habe hier 2 Häuser gebaut (zum Glück 100EK finanziert), letzten Sommer konnte ich für 15 Euro pro Tag (viel hier) keine Tagelöhner finden, weil alle irgendwo in Spanien usw. waren. Jetzt sind noch ein paar kleine Restarbeiten, und man findet für 7 Euro am Tag problemlos welche :)

Sie schrieben im Deutschland wird man 5KG AU oder 50KG AG brauchen um gut über die Krise zu kommen. Hier werden denke ich 10% davon, schon das Fundament für einen großen Wohlstand im kommenden Kontradieff Zyklus bilden.

Also habe ich es in meinem letzten Artikel noch nicht drastisch genug beschrieben.

[21:30] Hier kommt noch mächtiger Fallout für Österreich: Rumänien: Österreicher beherrschen den Büromarkt

Die waren es die die Immo-Preise dort hochgetrieben haben.


Neu 2009-05-25:

[9:45] Marode Staaten in Europa:

FTD: Welche Schuldenlast Europa drückt

Das wird teuer: Die Rezession belastet die Haushalte der europäischen Länder enorm. Eine Reihe haben ihre Bonitätsnoten schon verloren, anderen droht dieser Schritt. FTD.de zeigt, wie einzelne Staaten dastehen.

 

Dieser Autor meint, dass 12 Euro-Staaten bereits bankrott sind: Euro: Dynamit für europäischen Bürgerkrieg?


Neu 2009-05-21:

[20:00] UK: neuer Cromwell gesucht:

Welt: Der Niedergang der politischen Kultur Englands

Wir schreiben den 20. April 1653, mythentief in der britischen Erinnerung verankert. Oliver Cromwell, Lordprotektor im „Commonwealth of England“, einer Monarchie ohne Monarchen – Karl I. war am 30. Januar 1649 hingerichtet worden –, ist empört über das „Rumpfparlament“ seines Protektorats. Nichts geschieht, die Abgeordneten raufen sich um Privilegien und Prozeduren, während im Lande das Chaos wächst.

Daraufhin dringt Cromwell, das Schwert gezückt, mit einigen seiner Soldaten an jenem 20. April ins Unterhaus und treibt die Volksvertreter auseinander mit Worten, deren Echo in diesen Tagen trostreich ans Ort der erregten Zeitgenossen dringt:

„Es ist höchste Zeit, dass ich euren Sitzungen an diesem Ort ein Ende bereite, den ihr durch eure Verachtung jeder Tugend entehrt und die Praxis jedes Lasters beschmutzt habt. Ihr seid die Feinde guten Regierens, ein Pack gedungener Halunken, die wie Esau das Land für ein Linsengericht verkaufen würden. Gibt es irgendeine Tugend, die noch unter euch verblieben ist, ein Laster, das ihr nicht besitzt?

Die Situation ist wieder soweit. Vielleicht erscheint ein neuer Cromwell.
 

[12:15] ZDF-Auslandjournal: Ausgebrannt in Spanien:

wieder mal ein bitter-saures "Leckerchen" für die lechzenden Immobilienjünger:

ZDF-Auslandsjournal: Ausgebrannt in Spanien: http://auslandsjournal.zdf.de/ZDFde/inhalt/4/0,1872,7588804,00.html

Von einem Häuschen im Süden träumt so mancher. Viele britische Rentnerinnen und Rentner haben sich in den letzten Jahren diesen Wunsch erfüllt und sich ein Haus in Spanien gekauft. Das war vor der Wirtschafts- und Immobilienkrise. Mittlerweile ist der Kurs des englischen Pfund eingebrochen und das Leben in der Eurozone teuer geworden. So manche kleine Rente reicht nicht aus, um Hypothek und Lebensunterhalt zu bezahlen. Nun zieht es einige zurück auf die Insel. Doch die ehemals teuren Immobilien haben über die Hälfte ihres früheren Marktwertes eingebüßt. Wer verkaufen will, muss mit riesigen Verlusten rechnen. Das können sich die meisten nicht leisten - genauso wenig wie das Leben in Spanien.


Neu 2009-05-18:

[19:45] Osteuropa - die Wahrheit lässt sich nicht so einfach unterdrücken:

Presse: Schulden erdrücken Osteuropa

Osteuropäische Länder müssen heuer noch 600 Mrd. Dollar für Kreditrückzahlungen auftreiben – Korrektur der „Rechenfehler“ im IWF-Stabilitätsreport ändert an trister Lage wenig.

Erledigt (wie Pröll sagt) ist nichts, die Ost-Krise wird sicher bald wieder "heiss".

So sieht die Realität aus, und Schweden geht auch bald mit unter: Schwedens Banken treiben Balten in den Ruin
 

[15:00] UK: kein Geld mehr für das Pub:

Welt: Großbritannien fürchtet das große Pub-Sterben

Eine Institution ist in Gefahr: In Großbritannien drohen die Pubs auszusterben – wenn der Schwund in der gleichen Geschwindigkeit weitergeht, sind bis zum Jahr 2037 alle landestypischen Kneipen verschwunden. Deshalb ist WELT ONLINE dort zur "Last Order" nochmal eingekehrt.

Seit März kann man im "Marksman" mit Naturalien zahlen: Vier CDs für die Jukebox geben ein warmes Gericht, ein Schraubenzieherset gibt eine Vorspeise und den schicken Design-Kronleuchter hat Kolpin gegen ein Abendessen für sechs Personen eingetauscht.

Man kann sogar schon mit Naturalien, wie Schraubenziehern bezahlen.


Neu 2009-05-15:

[10:00] Litauen auf dem Richtblock:

Google: Lithuanian economy to shrink 15.6% in 2009: central bank

Lithuania's central bank on Thursday more than tripled its already doom-laden forecast for the Baltic state, saying the economy was likely to contract 15.6 percent this year.

Annual average inflation -- which is a key yardstick for countries like Lithuania aiming to adopt the euro -- was 9.9 percent in April.

Overall salaries are likely to fall 12.3 percent this year and 5.2 percent in 2010, the bank said. Unemployment, currently 8.7 percent, could climb to 11.6 percent this year and 13.4 percent in 2010.

Diagnose: Great Depression. Genau hinsehen: die Inflation explodiert wegen der Abwertung, die Löhne fallen massiv wegen Arbeitslosigkeit.


Neu 2009-05-14:

[11:30] ES: Einmal Urlaub machen wie Robinson (auf der einsamen Insel):

Stern: Tote Hose auf Mallorca

Dramatischer Rückgang bei Reisen nach Mallorca: 22 Prozent weniger Urlauber landeten im März in Palma. Die Wirtschaftskrise und ein verregneter Saisonstart machen den Hoteliers der Insel zu schaffen, die Touristen jetzt mit Preisnachlässen ködern. Wie Urlauber von der Krise profitieren.

Wird noch viiiiel schlimmer.

[12:15] Leserzuschrift-AT zu Mallorca:

Ich war vor ca. 3 Wochen beruflich in Palma de Mallorca.
Dabei hat mich das Bild, welches mich am Flughafen erwartet hat sehr erschrocken.

Ein "Geisterflughafen" wie in einem schlechten Film.

Bis zu diesem aktuellen Artikel aus dem Spiegel dachte ich, meine Wahrnehmung sei als Hartgeld- Leser bereits übersensibilisiert.

Ein mitgesendetes Bild zeigt den Flughafen: alles leer (22. April so gegen 14:00 Uhr aufgenommen).

Die Situation ist ist also schon viiiel schlimmer.


Neu 2009-05-11:

[11:00] UK: Die Goldverkäufe holen Gordon Brown wieder ein:

Telegraph: Gold: Does Gordon Brown's regret selling half of Britains' gold reserves 10 years ago?

A decade ago Gordon Brown started to sell-off Britain's gold reserves - at the time the price of gold was $282 an ounce, today it is $900-plus.

Inzwischen hat er wahrscheinlich den Rest auch verkauft - aber geheim.


Neu 2009-05-09:

[20:30] "Wertvolle Immobilien" in Spanien:

Handelsblatt: Spanier verramschen Wohnungen

Es gibt wieder Schlangen vor den Büros von Wohnungsverkäufern – wenn die Rabatte hoch genug sind. Die Erfahrung machte gerade Immobilienberater Roan, nachdem er Wohnungen in Madrid und an der Küste zu Preisabschlägen von bis zu 50 Prozent anbot. Ähnlich erging es der börsennotierten Immobiliengesellschaft Metrovacesa, die bis Ende April mit Preisnachlässen bis zu 55 Prozent warb.

Immer noch viel zu teuer. Geht bis auf 1oz Gold hinunter.

Leserkommentar: SOVIEL ZUM WERT VON "SICHEREN" IMMOBILIEN !!! KOMMT AUCH BEI UNS


Neu 2009-05-07:

[16:15] Das feige Versagen der tschechischen Eliten:

Welt: EU-Kritiker Klaus tobt gegen Tschechiens Eliten

Was Klaus den Senatoren mit bitterer Miene ins Stammbuch schrieb – dem Anschein nach lange vor der Abstimmung formuliert – sorgt in Tschechien derweil für helle Aufregung. Das Wort vom “neuerlichen feigen Versagen der tschechischen Eliten, das man aus der Geschichte des Landes nur zu gut” kenne, trifft viele ins Mark. Es gibt drei Augenblicke in der tschechischen Historie, die man allgemein mit “feigem Versagen” gleichsetzt: Die Kapitulation vor dem Münchner Abkommen von 1938, das zur Zerschlagung der Tschechoslowakei durch Hitler führte, die Kapitulation von Präsident Benesch 1948 vor den kommunistischen Putschisten und die Kapitulation des tschechoslowakischen Parlaments im September 1968 vor der sowjetischen Besetzung des Landes nach dem zerschlagenen Prager Frühling.

Der letzte aufrechte Politiker?


Neu 2009-05-04:

[21:30] IWF stützt Rumänien:

Presse: IWF genehmigt Milliardenhilfen für Rumänien

Das EU-Mitglied erhält 13 Milliarden Euro zur Abfederung der Folgen der Finanzkrise. Der Rettungsplan ist an umfassende Auflagen geknüpft. Auch EU und Weltbank wollen Rumänien unter die Arme greifen.

Die Auflagen, die mit diesen Krediten kommen, würden mich interessieren. Trotzdem können weder EU noch IWF ein Handelsbilanzdefizit von 20% auf die dauer finanzieren.
 

[8:00] Italien in der Spitzengruppe der Schrumpfländer:

BerlinerUmschau: Wirtschaft: Italien ist der nächste Kandidat

Damit wird Italien jetzt von der Spekulation nach Griechenland, Portugal, Irland und Spanien als nächstes Land auf die Liste der Kandidaten für einen Staatsbankrott in Euro-Land gesetzt. Das heißt noch nicht, dass diese Staatsbankrotte unmittelbar anstehen, nicht dass sie überhaupt stattfinden werden, aber es heißt, dass eine Welle von Spekulationen gegen das jeweilige Land beginnt, welche die Situation noch verschlimmert. Vor allem macht sich das darin bemerkbar, dass die Staatsanleihen mit höheren Zinssätzen versehen werden müssen, damit man sie noch losschlagen kann.

Dazu kommt speziell bei Italien die soziale Unrast, die sich in riesigen Demonstrationen manifestiert und Spekulanten sehen vorrevolutionäre Situationen gar nicht gerne.


Neu 2009-04-28:

[19:00] Billiger essen in Frankreich:

BernerZeitung: Billiger essen unter dem Eiffelturm

Nicolas Sarkozy greift den französischen Beizen mit einer Steuersenkung unter die Arme. Die Massnahme soll zur Job-Maschine werden.

 

[9:30] Serbien bricht zusammen:

BernerZeitung: Textilarbeiter wollen sich Finger abhacken, falls der Lohn nicht kommt

In Serbien haben Textilarbeiter protestiert, weil ihnen die Regierung in Belgrad die Gehälter nicht mehr zahlt. Zum Teil mit drastischen Mitteln.

Das Einzige was dort noch funktioniert ist die Raffgier der Politiker.


Neu 2009-04-24:

[20:30] UK: das AAA ist bald weg:

FTD: Großbritannien zittert um Top-Rating

Gestützte Banken, steigende Staatsschulden und der größte Wirtschaftseinbruch seit 1979: Die Sorgen um die britischen Finanzen steigen. Ratingagenturen prüfen angeblich schon, ob sie Großbritannien die "AAA"-Note entziehen. Das Pfund verliert.

Dann ist das Pfund auch bald "weg": Das britische Pfund wird zum ernsten Problemfall


Neu 2009-04-23:

[7:00] Lettland - so sieht der Staatsbankrott aus:

FTD: Lettland ringt verzweifelt um IWF-Kredit

Lettlands Regierung kämpft verzweifelt um einen dringend benötigten Kredit des Internationalen Währungsfonds (IWF). Um ihn zu bekommen, ist das Land bereit, einiges zu tun. Dazu gehört auch, die Staatsausgaben um bis zu 40 Prozent zu kürzen.

Lettland gilt als besonders massiv von den Folgen der Finanzkrise getroffen. Die Regierung hat nach Aufforderung des IWF unter anderem Gehaltskürzungen im öffentlichen Dienst von zunächst 15 und dann weitere 20 Prozent angekündigt und damit Massendemonstrationen von Ärzten, Lehrern und Polizisten ausgelöst. Repse sagte zu dem bisher vom IWF noch nicht freigegebenen Kredit: "Das zwingt uns, auch bei Ausgaben zu kürzen, die wir bisher unberührt lassen wollten." Dabei sollen nach offiziell nicht bestätigten Angaben Renten und das Gesundheitswesen betroffen sein.

Das Problem ist die enorme Verschuldung in Fremdwährung, die können sie nicht monetisieren.

Eine Kürzung der Staatsausgaben um 40% zerstört den Staat und seine Legitimität


Neu 2009-04-22:

[18:30] Hauspreise in Dänemark bis zu -30% seit 2008 :

Jyllands-Posten: House prices hit new low

From the first quarter of 2008 to the first quarter of 2009, housing prices fell 10.8 percent nationwide - a figure not seen since World War II. Housing in Copenhagen and its suburbs has suffered the biggest devaluation, dropping 26 and 30 percent respectively during that one-year period.

Die hatten eine ganz schöne Kreditbubble, nicht kleiner als in US/UK.

[10:30] Die SMS-Kredite in Rumänien:

BR: Halten die Kredite von Österreichs Banken?

Eine SMS an den Bankberater - und schon war der Kreditvertrag abgeschlossen, eine Risikoprüfung fand nicht statt. Jahrelang hat Rumäniens Wirtschaft geboomt. Der Aufschwung aber war auf Pump finanziert. Das Geld kam vor allem von österreichischen Banken, die den rumänischen Markt so gut wie beherrschen. Das Problem: Sie vergaben die Kredite vor allem in Euro.

Hier sieht man die "Qualität" der dort vergebenen Subprime-Kredite. Da kommt fast nichts mehr zurück.

[16:00] Hier ist sie schon, so eine Raiffeisen-Kreditwerbung aus Rumänien:

Raiffeisen Bank [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]

Ai verde la credite! Oferta speciala Flexicredit
- Dobanda cu 2% mai mica;
- Acordare instant
- Valuta: Lei sau Euro
- Valoare maxima: 10.000 de Euro (sau echivalent Lei)
- Perioada: intre 6 luni si 10 ani.
- Primele 3 luni dobanda 0
- Aprobarea creditului pe loc, pe baza informatiilor pe care le declari.

In diesem Fall nicht über SMS, sondern über Internet, das Antragsformular war auch dabei.

Das ist bei mir hier in Österreich als Spam-Mail hereingeflogen, also muss es in Rumänien massenhaft verteilt werden. Raiffeisen lernt also immer noch nicht. Oder, die Landesmanager bekommen ihre Bonuse offenbar nach der verliehenen Kreditsumme - ohne Rücksicht auf die Rückzahlbarkeit.
 

[7:15] Leserzuschrift-DE - Baugerippe in Spanien:

Interessante Email von Traders Daily-Leser Gerhard J. - er schrieb mir:

„Ich komme gerade aus dem Osterurlaub in Südspanien zurück und wollte Ihnen und evtl. der Traders Daily Gemeinde mal kurz meine Eindrücke bezüglich der (kommenden?) Immobilienkrise in Spanien schildern. Ich bin mit dem Mietwagen 800 km in der Gegend von Malaga, Marbella bis Gibraltar und Granada unterwegs gewesen und was man da sieht war für mich schockierend. Nicht nur dass sich in nahezu jeder Strasse die `se vende Schilder häufen, es gibt auch jede Menge offensichtlich gestoppter großer Bauprojekte die als Gerippe die Hügel `zieren. Besonders oft fallen die neu angelegten Strassen auf, die zu großen Erschließungsgebieten führen, bei denen aber keinerlei Bauaktivitäten stattfinden. Honigwaben-ähnliche Apartmentkomplexe, von denen vielleicht 20% verkauft/vermietet sind runden dann das Bild ab."

Und weiter:
„Was mir aber dann wirklich die Kinnlade herunterfallen ließ, war die Werbung in einer Immobilienzeitschrift, dass man zum Hauskauf gerne auch eine 120% Finanzierung bekommen kann. Haben die es denn immer noch nicht verstanden oder ist Spanien so weit weg???"

Genau das mit der 120% Finanzierung fand auch ich „krass". Wer bietet denn noch so etwas an? Und ist man dort auf den Kopf gefallen?

Ganz offensichtlich ist die Krise wohl doch noch nicht überall weit genug gediehen - wenn es noch solche Anzeigen gibt...

Möglicherweise war das mit den 120% Joe's Bank, die waren dort früher mit solchen Dingen aktiv.

[22:00] Siehe auch hier - war alles Subprime: Der freie Fall

[18:45] Leserzuschrift-DE zu Spanien:

zu o.g. Thema ist dem Euwid zu entnehmen und können Sie gerne veröffentlichen:

Baubeginne frei finanzierter Wohnungen: - 62,8 % Erwartung für 2009
weitere Abschwächung wegen sinkender Baugenehmigungen, Fertigstellungen und Wohnungsverkäufen werden erwartet
Bei Fertigstellungen Januar 2009 lagen um 34,1 % unter Vorjahreswert
Wohnungsverkäufe Januar 2009: - 38,6 % unter Vorjahreswert
Baustarts 2008 gegenüber 2007: - 41,5 %

Für 2008 wurden mehr Fertigstellungen als Baustarts ausgewiesen.
Wohnungsbaugenehmigungen 2008 gegenüber 2007: - 56,5 %, ebenso Einfamilienhäuser - 47,6 % und bei Mehrfamilienhäusern - 61,5 %


Neu 2009-04-21:

[12:15] Estland, der letzte baltische Tiger verliert Zähne und Krallen:

Handelsblatt: Estlands Talfahrt geht weiter

Die Wirtschaft des kleinen baltischen Landes Estland steht vor der härtesten Landung seit der Unabhängigkeit von der Sowjetunion 1991. Das stellt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem ersten Länderbericht zu Estland fest.

Der ganze "Tiger" bestand leider nur aus Konsum-Kredit.


Neu 2009-04-20:

[12:15] SE: Die Piraten-Partei wächst nach dem Pirate Bay Urteil:

Standard: Rasanter Zulauf zur Schwedischen Piraten-Partei

So verzeichnet die schwedische Piraten-Partei derzeit einen regelrechten Ansturm, innerhalb eines Tages hatten sich bereits mehr als 6.000 neue Mitglieder registrieren lassen. Insgesamt verzeichnet die Partei damit bereits über 20.000 Mitglieder, eine Zahl mit dem man mittlerweile die viertgrößte Partei des Landes bildet.

Damit haben die schwedischen Politiker wohl nicht gerechnet.


Neu 2009-04-19:

[8:45] Moldawien, ein Staat löst sich auf:

Spiegel: Europas Armenhaus wird zwischen Ost und West zerrieben

Moldaus Jugend strebt nach Westen, Nachbar Rumänien will massenweise EU-Pässe verteilen, und Russland hätschelt die abtrünnige Provinz Transnistrien: Moldau droht nach der Parlamentswahl zu zerbröseln. Nur noch die Kommunisten bekennen sich zu ihrem Vaterland aus der Retorte.

Die Zeit der korrupten Kommunisten-Clique läuft gerade ab, das Volk flüchtet nach Rumänien, bald wird auch der ganze Staat mitgehen.


Neu 2009-04-14:

[18:00] Schwere Tourismuskrise in Spanien:

Welt: Zu teuer, zu schlecht – Touristen meiden Spanien

Spanien erlebt einen dramatischen Einbruch bei den Touristenzahlen. Vor allem Briten und Deutsche machen zunehmend einen Bogen um das Land. Daran sind die neue Sparsamkeit, das schwache Pfund und die schwere Krise schuld – Experten zufolge haben die Spanier selbst aber auch gravierende Fehler gemacht.

Die Bauindustrie ist schon mausetot, die Autoindustrie bricht zusammen und jetzt das: die Briten und Spanier bleiben schon als Touristen aus, bald auch die Deutschen, dann ist es aus. Zumindest etwas Gutes: der Ballermann ist zu.


Neu 2009-04-13:

[20:30] Die Hungrigen in Irland:

Guardian: Record demand for free food parcels in Dublin

The queue snaked through the city centre: hundreds of desperate people waiting patiently for a food parcel filled with basics such as bread, beans and sugar.

It was a scene that would not have been out of place in the Hungry Thirties or Eastern Europe under the austerity of communism. But it took place last week in Dublin - a city that was until recently at the heart of one of Europe's most dynamic economies.

Echte Depression.


Neu 2009-04-12:

[11:00] Neue Frontmeldungen aus "Stalingrad":

Welt: In Osteuropa tickt eine Zeitbombe

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in einer zunächst vertraulichen Studie die finanzielle Situation Osteuropas durchleuchtet, mit alarmierenden Ergebnissen. Die Länder der Region befinden sich in einer tiefen Rezession, und nicht wenige von ihnen stehen vor dem Staatsbankrott. Das ist nicht zuletzt deshalb so alarmierend, weil die wichtigsten Gläubiger der Region die westeuropäischen Banken sind.

Ja, 10% Abschreibungen im Osten ist über-optimistisch. Stalingrad-ähnliche 90% können auch kommen.


Neu 2009-04-11:

[18:15] Mallorca - ausziehen aus den Fincas:

Welt: Auf Mallorca kommen die Fincas unter den Hammer

Gut 15 Jahre boomte auf Mallorca der Immobilienmarkt und mit ihm die Wirtschaft. Preissteigerungen von zehn Prozent und mehr wurden als selbstverständlich angesehen. Selbst junge Leute verschuldeten sich über beide Ohren. Jetzt werden Immobilien zwangsversteigert.

Derzeit sind die Spanier und die Briten dran. Die Deutschen kommen auch noch dran.

Der totale Irrsinn - sich ein Ferienhaus auf Kredit zu kaufen.

[7:15] Der "Rekordgewinn" der Banque de France aus Goldverkäufen:

Reuters: Frankreichs Zentralbank verbucht Rekordgewinn 2008

Im vergangenen Jahr habe die Bank 103 Tonnen Gold für zwei Milliarden Euro verkauft, hieß es weiter.

Gold hat sie gegeben, Papier hat sie genommen.


Neu 2009-04-06:

[19:30] Ost-Zahlmeister Deutschland:

MMnews: Soros: Deutschland zahlt für Osteuropa

Investment-Legende George Soros: Deutschland wird Osteuropa helfen. "Auch eine Verantwortung gegenüber den neuen Mitgliedsstaaten".

Der US-Spekulant George Soros rechnet mit deutscher Hilfe für die angeschlagenen EU-Länder in Osteuropa.

Deutschland habe sich zwar bislang gewehrt, der Zahlmeister für das restliche Europa zu sein, sagte der Milliardär am Montag Reuters TV. "Aber es hat erkannt, dass es auch eine Verantwortung gegenüber den neuen Mitgliedsstaaten hat."

Soros plaudert also etwas aus, worauf man sich auf Regierungsebene geeinigt hat und was geheim bleiben sollte.


Neu 2009-04-01:

[18:45] Noch mehr NATO-Mitglieder:

Welt: Die Nato nimmt Albanien und Kroatien auf

Die Nato umfasst nun 28 statt 26 Mitglieder: Albanien und Kroatien sind nach US-Angaben offiziell in das Verteidigungsbündnis aufgenommen worden. Dafür hätten die beiden Länder hart gearbeitet, sagte ein Nato-Sprecher. Die Albaner feiern den Beitritt euphorisch, in Kroatien sieht man die Sache dagegen nüchtern.

Immer noch nicht gross genug?


Neu 2009-03-31:

[21:00] UK: mehr neue Schulden als für 1. und 2. Weltkrieg:

SchallUndRauch: Grossbritannien wird sich völlig überschulden

Wie die Mail berichtet, wird Grossbritannien in den nächsten zwei Jahren mehr Schulden machen, als das Land in den 306 Jahren vor Beginn der Labour-Regierung 1997 insgesamt aufgenommen hat.

Tolle Regierungsleistung.


Neu 2009-03-30:

[10:00] Offene Bankenrettungen jetzt auch in Spanien:

FTD: Spanien muss erste Bank stützen

Erstmals seit Beginn der Finanzkrise muss auch in Spanien eine Bank vom Staat aufgefangen werden. Die regionale Sparkasse Caja Castilla la Mancha erhält eine milliardenschwere Kapitalspritze von der Zentralbank.

Lange hat es gedauert.


Neu 2009-03-29:

[21:00] Franken-Lockvogel-Kredite in Ungarn:

Welt: Wie Ungarn erst den Wohlstand aus der Schweiz importierte - und dann die Krise

Als Ungarns Wirtschaft boomte, verschuldeten sich Regierung, Unternehmen und Privatleute wegen der hohen Inflation im eigenen Land meist in ausländischen Währungen - am liebsten in Schweizer Franken. Jetzt droht das Firmen und Familien gleichermaßen in den Ruin zu treiben

Jetzt kommt also die hässliche Seite des Franken-Lockvogels heraus. Niemand hat auf das Währungsrisiko geschaut.


Neu 2009-03-28:

[7:00] UK: noch sind aufgehängte Banker staatlich verpönt:

Presse: Professor suspendiert: "An Laternen baumelnde Banker"

Im Garten des britischen Professors Chris Knight stehen Plakate mit Aufschriften wie "Hängt die Banker, bis sie tot sind". Die Universität, an der Knight lehrt, zog nun die Konsequenzen.

Besser gesagt: noch kuschen die Verantwortlichen der Universität noch vor der Elitenmeinung, dass man für die Banker alles tun muss.


Neu 2009-03-26:

[19:30] Industrieproduktion Eurozone -17%:

Querschuss: "Industrieproduktion in der Eurozone -17,3%"

Das Statistisches Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) gab heute die Daten zur europäischen Industrieproduktion im Januar bekannt. Diese Daten sind weiter desaströs und zeichnen sich durch eine bisher ungebremste Abwärtsdynamik aus. Im Monat Januar 2009 fiel die Industrieproduktion in allen Mitgliedsländern der Eurozone um insgesamt satte -17,3% (-12,0% im Dezember 2008) und in der EU27 um -16,3% (-11,5% Dezember), jeweils im Vergleich zum Vorjahresmonat! Die Industrieproduktion in Europa markiert den größten Rückgang seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 1986!

Das sind bereits recht alte Zahlen. Depression!
 

[15:00] 20 Mrd. Nothilfe für Rumänien:

Welt: 20 Milliarden Euro Nothilfe für Rumänien

Die Europäische Union und der Internationale Währungsfonds (IWF) helfen Rumänien in höchster Not: Der osteuropäische Staat bekommt einen Kredit in Höhe von 20 Milliarden Euro. Auch Serbien gelang es, sich beim IWF einen Hilfskredit über drei Milliarden Dollar zu sichern. Damit soll der Staatsbankrott abgewendet werden.

Wo kommt dieses Nothilfe-Geld her? es wird von IWF und EZB gedruckt.


Neu 2009-03-25:

[6:45] UK: Queen trifft erstmals Zentralbank-Chef:

Telegraph: 'No extra cash' for UK economy, Bank of England chief warns

Mervyn King used an appearance at the Treasury Select Committee to warn the Government of the dangers of borrowing any more to bring the recession to an end. In comments which will increase the speculation that the Chancellor will not embark on an American-style economic bail-out at the Budget next month, Mr King said Alistair Darling must keep spending under control.

Also steht der grosse Pfund-Dump vor der Tür. Die Nerven liegen blank.

Die Inflation steigt schon trotz Depression: Weak pound pushes up prices in Britain

 

[13:30] Ob sich die Briten ihren Überwachungsstaat noch lange leisten können?

Spiegel: Großbritannien plant Überwachung von Social Networks

Wer redet mit wem? Die Antwort auf diese Frage liefert die Vorratsdatenspeicherung, in Deutschland mit einer Voll-Protokollierung aller E-Mail-, Telefon- und Handy-Kommunikation. Den notorisch schnüffelfreudigen Briten reicht das nicht: Sie wollen auch Chats und Social Networks beobachten.

Dieser Überwachungsstaat ist die Ausgeburt eines gigantisch grossen öffentlichen Dienstes. Und dieser wird sehr bald massiv Federn lassen müssen (siehe oben), denn der Staatsbankrott ist sehr nahe.


Neu 2009-03-23:

[16:30] Aus für die spanische Autoindustrie?

Welt: Spaniens Autofabriken droht das schnelle Aus

Die Jahresproduktion der spanischen Autoindustrie fällt auf 20-Jahres-Tief. Die Überkapaizitäten in ganz Europa gefährdet auch die spanischen Standorte. Auch im Inland sieht es nicht gut aus: Die Nachfrage in Spanien ist um fast ein Drittel eingebrochen – eine Abwrackprämie ist der Regierung zu teuer.

Hier verschwinden gerade 25% aller Exporterlöse in einem ohnehin exportschwachen Land.


Neu 2009-03-22:

[9:15] FR: Blinder Zorn:

NZZ: Brennende Barrikaden gegen den Frust

In Frankreich ist das soziale Klima rauer geworden. Nach den Streiks in der vergangenen Woche ziehen von Entlassung bedrohte Beschäftigte in den Arbeitskampf, sie besetzen Betriebe und nehmen ihre Chefs in Geiselhaft.

Die Volkswut ist schon da, aber die Führer sind es noch nicht. Daher diese spontanen Erruptionen von Wut. Der streikende öffentliche Dienst ist eine ganz andere Welt, die mit den Arbeitern offenbar nichts zu tun hat.

Aber wenn die Fabriksschliessungen weitergehen, werden sich die Führer schon einfinden und die Aktionen koordinieren - zu einer Revolution.


Neu 2009-03-21:

[5:00] Ungarn - das Leben im Staatsbankrott:

20min: So fühlt sich ein Staatsbankrott an

Das einstige Vorzeigeland unter den Oststaaten Europas kämpft mit massiven Problemen. Man liest von Haushaltsdefizit, Währungsabwertung und Staatsbankrott. Doch was bedeutet das für die Ungarn? Ein Erlebnisbericht aus Budapest.

Das war erst die 1. Stufe des Staatsbankrotts.


Neu 2009-03-19:

[20:00] Der Pleitegeier landet in Serbien:

TAZ: Geld für Kosovo-Anerkennung

Die Arbeitslosenquote liegt bei 23 Prozent, Tendenz steigend. Für IWF-Kredite soll der Staat jetzt seine Kosovo-Politik ändern. Erst bei einer Anerkennung sollen Gelder fließen.

 

[15:00] "Generalstreik" in Frankreich:

Presse: Streik: Millionen Demonstranten legen Frankreich lahm

Die Gewerkschaften haben zum Protest gegen die Krisen-Politik von Präsident Sarkozy aufgerufen. In vielen Städten ist der öffentliche Nahverkehr stark beeinträchtigt. Zahlreiche Schulen bleiben geschlossen.

Es ist nur der öffentliche Dienst. Diese privilegierte Kaste organisiert bei jeder Kleinigkeit einen "Generalstreik".

Wenn der Staatsbankrott kommt, dann wird sich viel mehr abspielen, denn dann kommen echte Einschnitte bei diesen Privilegierten.


Neu 2009-03-17:

[13:30] Die Stunde der Wahrheit in Spanien naht:

Reuters: Spanische Banken: Deutlicher Anstieg bei faulen Krediten

Spaniens Banken haben zu Jahresbeginn den stärksten Anstieg bei faulen Krediten seit vergangenen Sommer verzeichnet.

Wie die spanische Zentralbank am Montag mitteilte, wuchs der Umfang der faulen Darlehen im Januar um mehr als neun Milliarden Euro oder 15 Prozent auf über 68 Milliarden Euro im Januar. Eine so deutliche Zunahme lag zuletzt im Juli vor, als der Immobilienkonzern Martinsa Fadesa Insolvenz anmeldete.

Ist wohl nicht mehr lange verschleierbar.
 

[13:00] Leserreaktionen aus Polen:

ich lebe seit 10 Jahren in Polen, betreibe hier Landwirtschaft (ohne Kredite) und sehe den normalen Wahnsinn hier tagtäglich. Kredite werden aufgenommen, um vorherige, überfällige Kredite zu tilgen und um die monatliche Belastung zu strecken. Freunde haben massenweise in Immobilien investiert mit 100 % Finanzierung in CHF-Währung bei Eigennutzung und stehen jetzt auf dem Schlauch, da der Zloty ein Drittel seines Wertes innerhalb von wenigen Monaten eingebüsst hat. Die Immobilienpreise fallen innerhalb von wenigen Monaten um 10-20 % und trotzdem kauft keiner (da zu wenig Eigenkapital vorhanden). Dennoch werden die Menschen hier mit der Krise besser zurecht kommen, da ein Leben ohne Luxus noch selbst erlebt wurde und körperliche Arbeiten (z.B. auf dem Feld) von Männern und vor allem von den Frauen ohne Murren und mit Fleiss geleistet werden. Hier können Sie die MBA-Affen zur Fortbildung schicken. Bei mir dürfen sie dann Unkraut rupfen für 1,60 Euro/h. Beim polnischen Nachbarn auf Akkord (da schaffen die besten einen Satz von 1,20 Euro/h und schuften wie die Pferde bei 30 Grad im Sommer in der prallen Sonne).

Der pure Kredit-Wahnsinn am Werk. Die Subprime-Kredite waren auch noch in Fremdwährung.

Der ganze Osten kollabiert: Teure Unterlassung


Neu 2009-03-16:

[15:00] IWF-Angst beim Konsum-Weltmeister Rumänien:

JungeWelt: Das Kartenhaus

Der »Balkan-Tiger« Rumänien steht vor dem Staatsbankrott. Boom der vergangenen Jahre basierte fast ausschließlich auf kreditfinanziertem Konsum

Ein weiterer »Motor« der rumänischen Konjunktur war die exzessive Verschuldung der Bevölkerung. Das Land mit dem niedrigsten Lohnniveau innerhalb der Europäischen Union wurde zu einem regelrechten Konsumweltmeister. Wie in anderen ost- und südosteuropäischen Ländern der EU, gingen auch in Rumänien die den dortigen Finanzmarkt dominierenden, westlichen Banken dazu über, den Konsumenten Kredite in Fremdwährungen aufzuschwatzen. Der Anstieg der Neuverschuldung der Privathaushalte betrug in den vergangenen beiden Jahren 45 bzw. 65 Prozent. Fast 60 Prozent aller Kredite wurden dabei in Fremdwährungen aufgenommen. Der Wert des rumänischen Leu im Vergleich zum Euro ist allerdings im Zuge der Krise um 20 Prozent gesunken, und viele Schuldner können die Forderungen der Gläubiger nicht mehr bedienen.

Dieses Konsum-Kartenhaus bricht zusammen, da kann auch der IWF nichts ändern.

Ein echtes, "monetäres Stalingrad": fast kein Kredit kommt zurück.


Neu 2009-03-14:

[8:00] Die Lage in Osteuropa ist Beschissen:

Schnittpunkt: Sei wachsam, Holzauge!

Die Lage ist beschissen und hoffnungslos! Osteuropa reisst nicht nur Österreich mit, sondern ganz Europa. Es sind ja nicht nur österreichische Banken involviert. Irgendwie erinnert es an Mai 1931, wo die damalige Creditanstalt der Auslöser für einen Bankencrash war. Nur diesesmal wird es viel, viel ärger!

Zum einen rechnen wir intern mit einem Ausfall von bis zu 50% und darüber. Denn du darfst nicht vergessen, wenn die Wirtschaft crasht, ist einfach kein Geld mehr da. Wer soll dann irgendwas zurückzahlen können. Am privaten Sektor rechnen wir mit fast Totalausfall. Und zur Staatsgarantie: diese Politiker sind das dümmste, das es gibt! Das ist höchst verantwortungslos gewesen! Österreich garantiert für eine weitaus grössere Summe als Deutschland zum Beispiel (pro Einwohner gerechnet). Das kann sich nie und nimmer ausgehen. Da geht der Staat den Bach runter. Diese Politiker gehören zur Verantwortung gezogen!

So wird also intern in den Ostbanken geredet. Wenn wes bald kracht, dann ordentlich.


Neu 2009-03-12:

[7:45] Leserzuschrift-IS - Bericht aus Island:

am WE wurde bekannt ,das die isländische Regierung die Juristin Eva Joly berufen hat ,um die Finanzkrise in Island etwas lichter zu machen-diese Frau hat unter anderem auch die LEUNA-Affaire ins Rollen gebracht-wo aber leider alles totgeschwiegen wurde!

Diese Frau soll die Korruption in Island aufdecken ,um die kriminellen Elemente zur Verantwortung ziehen zu können-es wird eine Enteignung dieser elitären Elemente erwogen, um den sozialen Frieden dieser kleinen Gemeinschaft von 300000 Bürgern zu stabilisieren-denn eigentlich kennt hier jeder jeden und dies ist für vieleLebens- Bereiche ein großes Problem.

Im Augenblick wird auch über einen prozentualen Ballot privater Schuldner beraten ,um die finanzielle Last der Menschen zu mildern-wie das eine Regierung schaffen kann, die von IWF –Geldern lebt ist mir nicht ganz klar-aber vielleicht versucht man nur zu beruhigen!

18% der hiesigen Haushalte haben nach Angaben der Regierung eine negative Kapitalbilanz-was für mich bedeutet : in der Regel hat fast jeder Haushalt in Island eine „eigene“ Immobilie-also mehr als ca.350000-400000€ Schulden-nicht mit eingerechnet Konsumentenkredite(Auto ………….)

…….weitere 20% der Haushalte haben eine Kapitalbilanz von ca. 40000€-doch hier muss man dazu sagen, dass die Preise für Immobilien immer noch sehr hoch sind-in der Regel 300000€ für ein Einfamilienhaus-der Preis in Deutschland liegt bei Kiel 160000€

Ich frage mich, was mit den Menschen passiert, wenn das was sie besitzen der Deflation anheim fällt und das was sie verbrauchen der Inflation-es gibt praktischen keinen Markt für diese Immobilien-das Ausland fällt ganz flach, weil wohl niemand so recht hier leben will und auch eben kann.

Ferner stelle ich immer wieder fest ,dass es niemandem hier wirklich klar und ganz bewusst ist, das diese Krise eine Schuldenkrise ist-alle denken nur an Wirtschaftskrise und deren Lösungsmustern.

Die Menschen hier in Island verdrängen die Wahrheit und möchten die Schuldenkrise nicht sehen-bis jetzt kann ich keinen politischen Denkansatz sehender einen Weg aus dieser Krise markiert.

Also Realtitätsverweigerung bis über den Systemtod hinaus.


Neu 2009-03-11:

[21:00] Feldarbeit ist bei den Spaniern wieder "beliebt":

Presse: Krise: Spanier pflücken sich ihre Orangen wieder selbst

15 Prozent sind ohne Job, das Defizit explodiert. Jetzt machen sich die Spanier wieder selbst die Hände schmutzig und strömen als Erntehelfer auf die Felder.

Für die Spanier bleibt inzwischen nur der Job auf dem Feld. Tausende drängen hinaus aufs Land und nehmen damit illegalen Einwanderern die Arbeit weg. Die strömten wie immer zur Ernte ins Land und stehen nun ohne Job auf der Straße. Mittlerweile müssen sich Hilfsorganisationen um sie kümmern.

Beliebt ist diese Arbeit natürlich nicht, aber sie müssen sie machen, weil sie sonst hungern würden.


Neu 2009-03-10:

[10:30] Polen ist jetzt auch dran:

Bernerzeitung: Der Zloty ist auf rasanter Talfahrt

Steigende Arbeitslosigkeit und sinkende Exporte gehören auch in Polen zu den Begleiterscheinungen der internationalen Wirtschaftskrise. Sorgen bereitet Politikern und Bürgern aber vor allem die schwache Währung Zloty.

Das ist typisch für die Affenherde aus Banken, Hedge-Fonds, etc. Sie geht gemeinsam in einen "Emerging-Markt", werfen dort mit Kredit um sich und flüchten dann wieder gemeinsam aus allen ähnlichen Ländern, sobald in einem Land Probleme auftreten.

Schuldner und Geldgeber gehen gemeinsam pleite: Osteuropa-bankrott

[11:30] Rumänien bankrott: EU muss Rumänien vor Staatsbankrott retten

Warum soll die EU retten? dazu gibt es doch die IWF-Kavallerie.


Neu 2009-03-08:

[20:00] Island - letzte Bank verstaatlicht:

Welt: Island verstaatlicht die letzte große Bank

Island hat auch die letzte noch bislang noch unabhängig gebliebene große Bank verstaatlicht. Die isländische Finanzaufsicht IFSA entmachtete den Verwaltungsrat der Bank und stellte das Institut unter staatliche Kontrolle – trotz einer starken Kapitalausstattung und der Unterstützung durch die Gläubiger.

Das bringt den realen Wert der Spareinlagen auch nicht zurück, es bringt höchstens die Hyperinflation.

Die neue Regierung aus einer Lesbe und einem Marxisten macht also auch nichts anderes als die vorige konservative Regierung.
 

[18:30] Auto-Horror in Tschechien:

Spiegel: Autokrise stürzt Tschechiens Wirtschaft ins Chaos

Autos, Autos, Autos: Jahrelang hat Tschechien nur auf einen Wirtschaftszweig gesetzt. Jetzt droht dem "Detroit des Ostens" der Absturz - und das ganze Land gerät mit in den Abwärtssog.

90% Exportquote, die können jetzt etwas erleben. Das gleiche in der Slowakei.


Neu 2009-03-07:

[11:15] UK: wieviel Geld will Gordon Brown noch drucken?

Handelsblatt: Staat übernimmt Mehrheit an Lloyds

Die britische Staat ist bald Mehrheitseigentümer bei der britischen Bankengruppe Lloyds: Die Regierung werde faule Papiere im Wert von 260 Mrd. Pfund (290,5 Mrd. Euro) versichern, teilte das Finanzministerium am Samstag in London mit. Im Gegenzug wird die Staatsbeteiligung an der Bank erheblich erhöht – und die Bank einer Verpflichtung unterworfen.

Antwort: genügend, um alle Bankenverluste abzudecken. Das Pfund wird wohl bald total crashen und unkonvertierbar werden. Dann kann er die Fremdwährungsschulden "seiner" Banken dann nicht mehr abdecken.


Neu 2009-03-06:

[18:00] Berlusconis Konjunkturprogramm - er baut Brücken:

Tagesanzeiger: Berlusconis Milliarden-Brücke nach Sizilien kann gebaut werden

Das Lieblingsprojekt des italienischen Regierungschefs Silvio Berlusconi, eine fast zehn Milliarden Franken teure Hängebrücke von Kalabrien nach Sizilien, kann jetzt in Angriff genommen werden.


Neu 2009-03-05:

[16:30] Die UK-Gelddruckerei geht voll los:

FTD: Bank of England kauft Staatsanleihen

Staatsfinanzierung per Gelddruckmaschine: Die Bank of England kauft als erste wichtige Notenbank Staatsanleihen auf, um der Wirtschaft auf die Sprünge zu helfen. Die Schuldtitel reagierten mit einem gewaltigen Kurssprung.

Wenn das kommt, heisst es raus aus diesen Anleihen und der Währung. Aber die Fond-Affen machen wieder einmal ihr "Frontrunning" und steigen ein.

 

[9:00] Leserzuschrift - Griechenland spart auch schon:

hier ein paar Infos zur aktuellen Lage in Griechenland:
Ausser der sehr hohen Gewalltbereitschaft (mit AK47 auf Polizisten geschossen, Handgranate auf ein Asylantenzentrum, In brand setzen der U-Bahn in Athen und éiner Bankfiliale usw. usw...) der Bildung neuer anti System Gruppierungen die nicht unbedingt Links oder Rechtsextrem sind. Kommt es jetzt ganz dick für den öffentlichen Dienst und zwar wie folgt:

1.)Staatliche Versicherung, 5 Krankenkassen sind ohne Geld und können nicht mehr zahlen.
2.)Öffentliche Krankenhäuser mit 5 Mrd.€ Schulden
3.)Es gibt keine Subventionen für Unternehmen mehr
4.)Keine Ersatzteile und Munition fürs Militär (12 Apache Hubschrauber stehen schon seit 2 Jahren in der Lagerhalle wie neu!!!!)
5.)5 Univesitätssektoren wurden geschlossen.
6.)Arbeiter des öffentlichen Dienstes und Ärtzte bleiben unbezahlt
7.)2Mrd.€ verschuldete öffentliche Bauprojekte
8.)Subventionskürzungen für die Kommunen in Griechenland
9.)Antike Schauplätze stehn geschlossen, weil kein geld für die Arbeiter (Akropolis ist für zuschauer und evtl. auch Arbeiter Geschlossen

Ich denke hier sieht man sehr schön wie die Infrastruktur zusammenbricht, was meinen Sie dazu?

Der Bond-Markt ist es. Der zwingt zum Sparen.


Neu 2009-03-04:

[18:00] Sarkos Loch:

Spiegel: Paris erwartet Defizit von 5,6 Prozent

Der französische Staat nimmt im Kampf gegen die Rezession enorme Schulden auf. In diesem Jahr erwartet die Regierung ein Haushaltsdefizit von 5,6 Prozent der Wirtschaftsleistung. Laut Vertrag von Maastricht sind eigentlich nur drei Prozent erlaubt.

Hoffentlich fällt er hinein. Frankreich darf ohnehin alles - sie sehen sich als der Primus der EU.


Neu 2009-03-03:

[6:00] Leserzuschrift-DE - Situation in Litauen:

Offizielle Zahlen zur Arbeitslosigkeit im Lande: 7-8%. Wenn man diese Zahl mit dem regierungsüblichen Lügenfaktor von 3 multipliziert, sind das über 20%. Für Klaipeda, der Hafen- und Werftenstadt des Landes, wird diese Zahl bereits von der Bevölkerung ganz klar gesehen: 20% Arbeitslose in dieser Stadt von 250.000 Einwohnern.

Allein in Klaipeda (früher Memel) melden sich bei der zuständigen Behörde (etwa wie Arbeitsamt bei uns) TAGTÄGLICH NEU etwa 100 Leute als arbeitslos. Wo im vorigen Jahr 1000 Stellen offen waren, ohne daß sie besetzt werden konnten, sind es jetzt noch 5 Stellen, die aber so miese Arbeiten beeinhalten, daß sie selbst unter Bedingungen von 20% Arbeitslosigkeit niemand nehmen will.

Die Werften in Klaipeda arbeiten noch voll, von Krise offenbar nichts zu sehen, jedenfalls noch keine Entlassungen oder Kurzarbeit, weitere Details nicht erfahren.

Zahlen zu zwei Baufirmen: Die erste in Klaipeda mit offenen Baustellen in fünf Städten Litauens und etwa 80 Mitarbeitern macht in zwei Monaten bankrott, die Mitarbeiten wissen es und suchen nach andrer Arbeit (ohne zu finden); die zweite aus Vilnius mit etwa 100 Mitarbeitern und Spezialisierung auf Flachdächer macht demnächst dicht.

Zwei Beispiele aus dem Obst-Gemüse-Import und Großhandel: Eine Fa. sagt mit strahlendem Lächeln: „Keine Einbussen im Geschäft, wir liefern an alle umliegenden Länder, bis nach Rußland, sie kaufen wie früher.“ Die andere Fa: „Die Leute kaufen weniger, die Produzenten sind gestreßt, man spürt die Krise.“

Transport: Hier hat die Krise offenbar bisher am schlimmsten gewütet: Der Niedergang soll schon 50% erreicht haben. Dazu die Anschauung: An einem Montagmorgen zwischen 8 und 11 Uhr auf der Autobahn Klaipeda-Kaunas-Vilnius (der Achse zwischen Hafen-, - Industrie- und Verwaltungszentren des Landes): in beiden Richtungen kiiilooomeeeterweeeiiite Abstände zwischen zwei Lastzügen, ab Kaunas bis Vilnius dann etwas dichtere Folge.

Angestellte aus Kliapeda mit eigener Werbeagentur als Nebenberuf
berichtet: Bis Januar war alles in Ordnung, aber seit Februar fast keine Aufträge mehr.

Firma für Druckmaschinen und Durckereizubehör aus Vilnius: Vor einem Jahr 170 Mitarbeiter, heute noch 70 und kaum noch Aufträge.

Ein Land im Niedergang, aber viele merken es noch nicht.

Einem weiteren "baltischen Tiger" werden also Zähne und Krallen gezogen.


Neu 2009-03-02:

[10:00] Depression in Nordeuropa:

Handelsblatt: Die Wirtschaftskrise erfasst Nordeuropa

Die globale Wirtschaftskrise hat nun auch Nordeuropa mit voller Wucht erreicht: Neue Zahlen belegen, dass Dänemark, Finnland und Schweden erstmals seit langer Zeit in einer tiefen Rezession stecken. Und auch Norwegen, das nicht der Europäischen Union angehört, kämpft mit einer schrumpfenden Wirtschaft.

Niemand bleibt verschont.


Neu 2009-03-01:

[12:00] FR: Selbstversteigerung:

Süddeutsche: Arbeitsloser versteigert sich bei Ebay

Er ist wohl der erste Mensch, der sich zum Schnäppchenpreis bei Ebay zum Verkauf angeboten hat: Yannick Miel, 23, Franzose, seit fünf Monaten arbeitslos, trotz Abitur und Master in "Organisationsmanagement". Auf der Seite des Internetauktionshauses hat Miel diese Woche quasi sich selbst eingestellt: "Wer sich diesen tollen, jungen und kerngesunden Uni-Absolventen leistet, wird es nicht bereuen." Dazu bezeichnet er sich als "praktisch und nicht teuer im Unterhalt".

Depressions-Symptome.


Neu 2009-02-28:

[12:00] Tschechien ist jetzt auch "dran":

Handelsblatt: Immobilienkrise erreicht Tschechien

Trotz der um sich greifenden Wirtschaftskrise in Osteuropa gilt Tschechien auch jetzt noch als vergleichsweise stabiles Land. Die Konjunktur ist nicht in gleichem Maße abgestürzt wie in der Ukraine oder in Ungarn, die Regierung in Prag hat trotz des Booms in der Vergangenheit ordentlich gewirtschaftet. Gleichwohl sind die Bremsspuren auf dem tschechischen Immobilienmarkt unverkennbar.

Alle kommen dran, auch die "stabilsten". Denn alle haben zu viele Kredit-Immobilien.


Neu 2009-02-27:

[20:30] Leserzuschrift - Lage in Slowenien (EU)

Die Immobilienblase ist zwar noch nicht geplatzt, es werden aber seit Sommer vorigen Jahres nur mehr sehr wenig Immobilien verkauft. Immobilienmakler sind verzweifelt. Die Preise für einen Neubauwohnung in Laibach liegen zwischen EUR 2.200 und EUR 3000,00.
Baufirmen und Bauträger sitzen auf Wohnungen fest, Subunternehmer können nicht bezahlt werden. Es werden bereits Bauarbeiter entlassen.
Der Verkauf von Baumaschinen ist zusammengebrochen, Leasingfirmen bieten jede Menge Baumaschinen an.
Seitens der Banken werden keine neue Bauprojekte finanziert, bei der Finanzierug von Immobilien wurde der Eigenkapitalanteil stark erhöht (von 15 % auf 30 %). Auch die Aufschläge auf den EURIBOR haben sich stark erhöht (von 1 % auf 3 %). Lt. einem Zeitungsbericht wurden 20.000,00 Wohnungen in der Landeshauptstadt zur Veranlagung von Privatpersonen gekauft und stehen größtenteils leer.
Im Transportbereich stehen ähnlich wie in Österreich 50 % der LKWS auf den Parkplätzen. Leasingfirmen ziehen die LKWs gar nicht mehr ein, sondern entfernen nur die Kennzeichen.
Das größte Leasingunternehmen plant ein Negativwachstum von 30 %.
Luxusautos werden massenweise eingezogen und die Preise sind stark gefallen.
Nur der Konsum ist noch stark. Die Einkaufszentren sind voll und es wird kräftig eingekauft.
Die Einwohner haben lt. Zeitungsbericht bereits mehr Gold als die slowenische Zentralbank. Einige Leute wissen bereits was kommt und kaufen Gold.

Dort knallt es auch bald.

[12:30] DIE BERÜHMTEN OST-PEANUTS:

Presse: Osteuropas Banken brauchen bis zu 350 Mrd. Dollar

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung - EBRD - bereitet einen Rettungsplan für die angeschlagenen Banken in Mittel- und Osteuropa vor. Im schlimmsten Fall belaufe sich der Finanzbedarf der Institute im Osten auf bis zu 277 Mrd. Euro, bestätigte EBRD-Chef Thomas Mirow. Die Banken benötigten bis zu 150 Mrd. Dollar an Eigenkapital und bis zu 200 Mrd. Dollar für die Refinanzierung.

Wahrscheinlich reicht auch das nicht. Wer soll die $350 Mrd. bezahlen?
 

[9:45] Banken-Notfusion in Frankreich:

Spiegel: Milliardenverluste überschatten Bankenfusion in Frankreich

Die französischen Sparkassen machen zum ersten Mal in ihrer 200-jährigen Geschichte Verlust - und dann gleich in Milliardenhöhe. Jetzt wollen sich die Institute mit den Volksbanken zusammenschließen. Für Ärger sorgt, dass ein enger Sarkozy-Berater Chef der neuen Gruppe werden soll.

Das dürften interne Kreditprobleme aus der eigenen Immobilien-Bubble sein.

Natürlich setzt Sarko einen Günstling als Chef ein.
 

[9:45] Der Osten wird unruhig:

FTD: Aufruhr im Osten

Die Wirtschaftskrise trifft Osteuropa besonders hart. Kaum eine Regierung bekommt die Probleme in den Griff. Die Menschen lassen ihrer Wut freien Lauf. In Lettland musste der Premier schon abtreten, in Ungarn und der Ukraine drohen Unruhen. Ein Stimmungsbild.


Neu 2009-02-25:

[22:00] SE: Saab sperrt zu:

Handelsblatt: Saab muss Produktion einstellen

Nun ist es soweit: Der insolvente schwedische Autohersteller Saab muss wegen akuter Zahlungsprobleme die Produktion einstellen. Zuvor hatte schon der schwedische Zoll keine für Saab bestimmte Teile mehr durchgelassen. Damit findet ein traditionsreicher Autobauer voerst sein Ende.

Diese Firma wird nicht wieder aufsperren.


Neu 2009-02-24:

[20:30] Kapitalflucht aus Irland:

Rebellmarkt: Der Bank Run gegen das irische Ponzi Schema

Liest hier in Deutschland eigentlich keiner irische Zeitungen? Das von mir hier reichlich früh erklärte Ponzi Schema des Staates Irland ist nämlich gerade von einer massiven Kapitalflucht betroffen, weil manche inzwischen verstehen, was da los ist.

Da gibt es nämlich den Fall der Anglo Irish Bank, die ihre Bilanzen durch kurzfristige Einlagen befreundeter Firmen aufbesserte und durch Strohmanngeschäfte ihren Kurs stützte. Mit dabei: Quasi das Finanzestablishment der Insel. Wenn das nicht kriminell ist, gibt es keine Finanzkriminalität. Wurde aber trotzdem gemacht. Und angeblich will die Regierung nichts gewusst haben. Weil das alles natürlich nach Manipulation und Ponzi Schema stinkt, machen sich die Anleger vom Acker: 10 Milliarden Euro sollen in den letzten 7 Tagen das Land verlassen haben.

Also ist es bald aus.
 

[18:45] Osteuropa - es wird ernst:

FAZ: Die Krise trifft die Staaten mit voller Wucht

Die Finanz- und Wirtschaftskrise trifft zahlreiche Staaten in Ost- und Mitteleuropa mit großer Wucht. Nach Einschätzung von Robert Zoellick, dem Präsidenten der Weltbank in Washington, benötigen die Länder in Osteuropa einschließlich Russlands, der Ukraine und der Türkei 120 Milliarden Dollar, um ihre Banken zu rekapitalisieren.

"Abbruch Ost" - fast alle Länder sind konkursreif.


Neu 2009-02-23:

[21:30] DAS LETZTE AUFGEBOT DER MAULHELDEN:

Handelsblatt: Osteuropa: Mit Worten gegen den Währungsverfall

Mehrere Notenbanken Zentral- und Osteuropas haben sich zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen und versucht mit parallelen verbalen Interventionen den seit Monaten andauernden Verfall ihrer Währungen zu stoppen. Mit Erfolg: Die Talfahrt der Währungen wurde gestoppt. Ökonomen zweifeln dennoch am nachhaltigen Erfolg der Aktion.

Mehr haben die nicht mehr zu bieten. Diese Aktion scheint europaweit zu laufen.


Neu 2009-02-22:

[12:00] Hier einige Zahlen zu Europas Industrieproduktion:

Kopp: Europa am Abgrund

Die Industrieproduktion in der gesamten EU ist stärker eingebrochen als erwartet. Der Rückgang im Dezember 2008 gegenüber dem Vorjahresmonat betrug in Prozent:

Spanien: - 19,6

Schweden: - 18,4

Slowakei: - 16,7

Italien: - 14,3

Deutschland: - 12,4

Irland: - 12,3

Portugal: - 11,7

Tschechien: - 10,8

Frankreich: - 10,7

Niederlande: - 9,5

Großbritannien: - 8,8

Polen: - 7,7

Diese Zahlen sind vom Dezember. Inzwischen ist es sicher noch schlimmer.


Neu 2009-02-21:

[20:00] Irland - die nächste Regierung fällt bald:

Handelsblatt: 100 000 demonstrieren in Dublin wegen Finanzkrise

Die Finanzkrise treibt die Iren auf die Straße: Am Samstag sind rund 100 000 Menschen in der irischen Hauptstadt Dublin auf die Straße gegangen, um gegen den Umgang der irischen Regierung mit der Wirtschafts- und Finanzkrise zu protestieren.

Die Wut über die Krise wird wie üblich bei der bestehenden Regierung abgeladen: Incumbents fliegen raus, wie Robert Prechter schreibt.

 

[7:30] Osteuropa-Kredite sind fast komplett abzuschreiben:

Presse: Osteuropa: Dem Konsumrausch folgt der Schuldenkater

Die Verschuldung der privaten Haushalte im Osten verdoppelte sich zuletzt fast jedes zweite Jahr. Rückzahlungen fressen das Einkommen auf - vor allem in Rumänien und Bulgarien.

Diese Kredite wurden einfach verkonsumiert. Da kommt nicht mehr viel zurück. Das ist wirklich ein "monetäres Stalingrad".


Neu 2009-02-20:

[18:30] Lettland - wieder eine Regierung fällt:

Handelsblatt: Lettlands Premier tritt zurück

Präsident Valdis Zatlers kündigte Gespräche mit allen Parteien über die Bildung einer neuen Regierung an. Experten zeigten sich skeptisch über eine Einigung. Lettland ist nach Island der zweite Staat, dessen Regierung wegen der Folgen der weltweiten Finanzkrise fällt.

Viele Regierungen werden noch fallen.

[13:30] Osteuropa - reif für den Konkurs:

FTD: Warum Osteuropa taumelt

Schulden, Kapitalflucht, Währungsverluste: Die Krise hat die Länder Zentral- und Osteuropas voll erwischt. FTD.de zeigt, was Investoren aufschreckt - und was den Staaten noch blühen könnte.

Da ist nichts mehr zu machen. Die Ost-Kredit-Bubble war so extrem, dass der Fallout beim Platzen grauslich ist - das passiert gerade.

Jedes Geld, das man da noch hineinsteckt, ist verloren. Diese Bailouts wird man dann aufgeben, wenn auch der Westen kollabiert.

[16:30] Leserinfo-AT: in der Ukraine sind jetzt die Bankkonten gesperrt, man kann nichts mehr abheben.


Neu 2009-02-19:

[10:15] Leserzuschrit-DE zur Lage im Osten:

1. Ein Bekannter gerade von einem Kunden aus Rumänien zurück. Der Kunde ist ein Deutschrumäne (Siebenbürger oder Banater) der 1990 von Bayern nach Rumänien zurück ist und dort einen Betrieb mit 40.000 ha Ackerfläche und einer Mühle mit 300 t/ Tag aufgebaut hat. In den letzten Jahren kam noch eine Baufirma und eine Stahlbaufirma dazu. Beschäftigt um die 2.000 Menschen !!!. NOCH !

Der Deutschrumäne sagt es gebe keinerlei Kredite mehr, er scheint aber noch eingermassen liquide zu sein. Er kauft Waffen und Munition.

An Gold denkt er seltsamerweise nicht. Es ist ihm klar, dass er bald fast alle entlassen muß und dass es furchtbar wird in Rumänien .

2. Habe gerade mit einem anderen Bekannten telefoniert, der Metzgermeister ist und in Sachsen eine sehr große Fleischzerlegung leitet.

Seit letzter Woche ist der ganze Fleischexport in alle Oststaaten incl. Rußland schlagartig eingebrochen, macht in seiner Firma – 45% !!

3. Weiters teilte er mir mit, dass ein Schwager seinerseits, der in der Ukraine als Agraringenieur den Aufbau der Landwirtschaft betrieben hatte, heute in einem Telefonat mitteilte, dass die ukrainischen Bauern von den Getreidehändlern systematisch fertiggemacht werden. Sie bringen ihre Ware nicht mehr zu halbwegs kostendeckenden Preisen weg, die Landwirtschaft stehe vor dem Kollaps. Natürlich viel Kredit im Spiel.


Neu 2009-02-18:

[19:00] UK bereits in "Grosser Depression":

SeekingAlpha: Is U.K. Headed for an Even Worse Great Depression?

British GDP Has Already Collapsed by 30%

British GDP (AMBI) at the end of 2008 is estimated at £1.275 trillion, against £1.267 trillion at the end of 2007. However, sterling has collapsed against major global currencies by 30% or more, which translates into a real terms collapse in the country's GDP of 30%, i.e. 2007 GDP of $2.7 trillion has now fallen to $1.8 trillion - a collapse in GDP of over 30%. The Government, Bank of England and FSA are failing in their primary duty, which is to preserve the purchasing power of the currency.

 

[20:30] Bailout der Euro-Länder durch Deutschland und Frankreich?

Bloomberg: Germany, France May Face Bailout of Euro Nations
Süddeutsche: Hilfe für arme Länder

Germany and France may be forced to contemplate the bailout of entire nations rather than just individual banks as European government budgets buckle under the weight of recession.

The gap between the interest rates Greece, Portugal and Spain must pay investors to borrow for 10 years and the rate charged to Germany rose yesterday to the widest since before they adopted the euro and credit-default swaps on Ireland hit a record. The differential between Austrian and German yields widened to a record today as concern intensified about Austria’s exposure to eastern European banks.

Man haut alles in die Rettungsschlacht, was noch eine gewisse Verschuldungsreserve hat. Bis alles gemeinsam untergeht.

[7:30] Osteuropa - "Subprime Europe":

FAZ: Europas Subprimes
ORF: Drastische Zukunftsszenarien

Die Lage in Osteuropa ist instabil. Zunehmend bringt dies diejenigen Banken unter Druck, die in den vergangenen Jahren ihr Engagement dort stark ausgebaut haben. Besonders betroffen sind etwa die Raiffeisen Zentralbank Österreich (RZB) oder die Swedbank, die sich darauf einstellen müssen, dass ihr Bonitäts-Rating gesenkt wird.

Auf Banken und Finanzdienstleister aus Österreich, Italien, Frankreich, Belgien, Deutschland und Schweden entfallen 84 Prozent der Kredite, die westeuropäische Banken in Osteuropa vergeben haben. Moody's rechnet mit einem schweren
wirtschaftlichen Abschwung in der einstigen Wachstumsregion, weil viele Länder auf die Kapitalzuflüsse westeuropäischer Banken angewiesen seien.

Endlich spricht es eine Zeitung aus: auch Europa hat sein Subprime-Problem. Dieses liegt im Osten und wird gerade akut. Was in den USA passiert ist, kann man direkt auf Osteuropa übertragen.


Neu 2009-02-14:

[19:00] Irland - Ich würde absolut jeden Job annehmen:

Welt: Der Abstieg des Wirtschaftswunderlandes Irland

Irland galt in der Europäischen Union lange Zeit als mustergültiges Beispiel für wirtschaftlichen Aufschwung. Nun ist der Inselstaat binnen Monaten abgestürzt: Die Wirtschaftsleistung schrumpft, die Arbeitslosigkeit nimmt dramatisch zu. Das Beispiel der Stadt Limerick zeigt, wie hart die Krise zuschlägt.

...wenn es nur Jobs gäbe....
 

[16:00] Der nächste Ost-Domino fällt - Bulgarien:

FAZ: Der bulgarische Lev steht vor einer ernsten Bewährungsprobe

Ein Leistungsbilanzdefizit ist deshalb eine Achillesferse, weil es gegenfinanziert werden muss. Gelingt das nicht, entsteht Druck auf die Währung. Im Falle Bulgariens konnte bisher durch die Geldtransfers der im Ausland lebenden Bulgaren sowie durch die ausländischen Direktinvestitionen gegengesteuert werden. Doch bedingt durch die Kreditkrise wird es in dieser Hinsicht jetzt langsam eng.

Bei einem Leistungsbilanzdefizit von 24% ist es ausgeschlossen, dass der Peg zum Euro gehalten werden kann. Die Kapitalflucht wird schon eine Abwertung erzwingen. Damit beginnen die Probleme erst richtig.

[12:00] Auch Spanien stützt die Autoindustrie:

BernerZeitung: Vier Milliarden Euro für spanische Autoindustrie

Die spanische Regierung verabschiedete ein Paket im Volumen von vier Milliarden Euro, das der einheimischen Autoindustrie helfen soll. Allerdings sind die Autohersteller in Spanien fast ausnahmslos in ausländischem Besitz. So gehört der einstige Staatskonzern Seat längst zu Volkswagen. «Im Auto-Sektor sind 300'000 Menschen beschäftigt», machte Spaniens Industrieminister Miguel Sebastian dennoch den Stellenwert der Branche für sein Land deutlich. «Der Sektor steht für sechs Prozent unseres Bruttoinlandprodukts und für 20 Prozent unserer Exporte.»

Beschleunigt den Staatsbankrott.


Neu 2009-02-12:

[15:30] Willkommen Depression in der Euro-Zone:

BernerZeitung: Rekordeinbruch der Industrieproduktion in der Euro-Zone

Die Unternehmen im Euro-Raum haben im letzten Jahr zwölf Prozent weniger Produkte hergestellt als im Vorjahr.

Die EU-Leute in Brüssel dürften mit den nationalen Politikern bereits mitzittern.

Die Insassen des Euro-Towers auch: Zentralbank warnt vor langem Abschwung


Neu 2009-02-07:

[16:00] "Negative Grundstimmung" zum ungarischen Forint:

Handelsblatt: Der Forint hält Experten in Atem

Ungarn gehört zu den Ländern in Mittel- und Osteuropa, die am stärksten unter der Finanz- und Wirtschaftskrise leiden. Bestens ablesbar ist das an der Wertentwicklung der Landeswährung. Der Forint ist darum zur Zeit nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Nicht wenige Experten gehen davon aus, dass sein Wert noch weiter fallen wird. Viele Investoren ziehen deshalb ihre Gelder ab.

Ungarns Führung steckt in einer Zwickmühle. Nur mit einer neuerlichen Erhöhung der Zinsen durch die Nationalbank ist es möglich, den Teufelskreis weiterer Abwertungen und Kapitalflucht zu durchbrechen. Ökonomisch brauchte das Land jedoch eine Zinssenkung, weil die Wirtschaft schrumpft. Der Staat kann auch nicht als Konjunkturmotor einspringen, weil ihn ein Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zu äußerster Sparsamkeit zwingt. Da Ungarn in die Nähe eines Staatsbankrotts abzurutschen drohte, hatten IWF und EU im vergangenen Herbst ein Hilfspaket über 20 Milliarden Euro geschnürt. Fällt der Forint jetzt weiter, müssen die Ungarn noch mehr Geld für ihre Auslandsverschuldung ausgeben - Geld, das dann wieder im Inland fehlt, um die eigene Wirtschaft anzukurbeln.

Der 2. Absatz ist ganz wichtig: so sieht es aus, wenn ein Land in diesen Teufelskreis gerät. Kommt auch zu uns - wenn Gold abhebt und der Euro zerfällt.


Neu 2009-02-05:

[6:00] Abwertungs-Wettlauf in Osteuropa:

FTD: Osteuropäer lassen Währungen fallen

Den Währungen der osteuropäischen EU-Staaten droht eine Abwertungsspirale. Davor warnen Analysten, nachdem die Währungen Polens, Ungarns und Tschechiens in den vergangenen Tagen heftig an Wert verloren haben.

"Die beschleunigte Abwertung dürfte eine weitere Kapitalflucht auslösen", sagte Ulrich Leuchtmann, Chefdevisenanalyst der Commerzbank. Dies könne in einen Teufelkreis münden, da Kapitalabflüsse die Währungen weiter schwächen. Die heimischen Politiker richteten Schaden an, indem sie die Zinsen zu stark gesenkt hätten, sagte Analystin Ciaran Ohagan von Société Générale.

Den Mechanismus nennt man "Competitive Devaluation". Er ist ein Zeichen dafür, dass die Politiker in diesen Ländern "genug" haben und ernsthaft um ihre Macht fürchten. Daher versuchen sie Wirtschaftsankurbelung über niedrige Zinsen und Abwertung.

Normalerweise hat das die Konsequenz der Kapitalflucht und des Staatsbankrotts: aber hier hilft ja immer wieder der dumme Westen mit Notkrediten.

PS: Politikerjobs sind im Osten viel "wertvoller" als im Westen: durch die gigantischen Einnahmen aus Korruption. Daher unbedingter Machterhalt.


Neu 2009-02-04:

[20:00] Immobilienkrise auch in Paris:

Welt: Pariser Luxus-Appartements finden keine Käufer

Edle Wohnungen in Paris sind derzeit schwer an den Mann zu bringen: Zahlreiche Immobilienbesitzer vermieten ihre Appartements mittlerweile zum halben Preis. An Verkauf ist in Zeiten der Finanzkrise kaum zu denken. Doch auch Vermietung birgt Gefahr: Je höher die Miete, desto höher das Ausfallrisiko.

Zeit ist es geworden.

[18:30] Die nächsten Untergangskandidaten in Osteuropa:

Welt: Polen, Tschechien und Ungarn droht ein Crash

Mehrere osteuropäische Staaten erleben derzeit einen dramatischen Währungsverfall. Das schlimme daran ist, dass die Länder Auslandsschulden bedienen müssen und das wird mit der Abwertung der eigenen Währung zunehmend schwieriger. Kleinanleger können davon profitieren.

Interessanterweise ist jetzt auch Tschechien dran. Dass Ungarn jetzt fühlen muss, weil es nicht hören wollte, ist wohl selbstverständlich.

 

[18:00] Spanien im Untergang:

Telegraph: Spain's downward spiral spooks bond investors

Spain lost almost 200,000 jobs in January in the worst one-month rise since records began, lifting the unemployment rate to 14.4pc and inflicting further damage on the credibility of the Spanish government.

A €7bn treasury auction of 10-year Spanish bond on Tuesday saw yields jump to 137 basis points above German Bunds, a post-EMU high. Foreign investors were conspicuously absent, leaving Spanish banks to soak up the debt.

"This is a national emergency. The government is being overwhelmed by events," said Mariano Rajoy, the opposition leader. The mood has changed dramatically in recent weeks as debtors launch hunger strikes and one builder threatened to set himself on fire to protest the credit crunch.

The socialist government of Jose-Luis Zapatero has so far recoiled from imposing the necessary remedy of wage deflation. It may be forced to do so by the bond markets.

Dieses Land ist bereits eindeutig in der Depression. Den "Gnadenschuss" wird ihm der Bond-Markt geben. Dann wird Spanien aus dem Euro raus müssen und die wirkliche Krise beginnt.
 

[11:00] Serbien geht wohl wieder in die Hyperinflation:

DasGelbeForum: Hyper-Inflation in Europa ? Serbien stöhnt

der serbische Dinar hat innerhalb vier Monaten über 25 % verloren gegenüber dem Euro. Das Land steht kurz vor einem Kollaps, so dass jetzt eine Milliarde
Euro von der dortigen Regierung bereit gestellt wird, um die täglich grösser werdenden Defizite aufzufangen.

Bereits wird wieder überlegt die Löhne täglich an die Arbeiterschaft aus-
zubezahlen, damit die Menschen den abwertenden Dinar sofort in Nahrungs-Mittel umtauschen können.

Die Währung stürzt ab. Anstatt zu sparen um die Währung zu retten, wird mehr Geld ausgegeben/gedruckt. Die Ingredienzien für eine Hyperinflation.


Neu 2009-02-01:

[18:30] CDS sagen, Irland geht in Eurozone zuerst hops:

NZZ: Zweifel an Irlands Kreditwürdigkeit

Die Kreditausfall-Versicherungen für irische Staatsobligationen sind am Freitag die teuersten im gesamten Euro-Raum geworden. Der Kurs für Credit Default Swaps (CDS) kletterte auf 262,5 Basispunkte und übertraf damit jenen für griechische Staatsanleihen. Die steigenden Kreditschutz-Kosten illustrieren die wachsenden Zweifel an Irlands Kreditwürdigkeit.

Es darf gewettet werden, welches Euro-Land zuerst pleite geht.
 

[17:30] Die Times geisselt Brown für die Goldverkäufe ab 1999:

Times: Goldfinger Brown’s £2 billion blunder in the bullion market

Gordon Brown had decided to sell off more than half of the country’s centuries-old gold reserves and the chancellor was intending to announce his plan later that day.

It was May 1999 and the gold price had stagnated for much of the decade. The traders present — including senior executives from at least two big investment banks — warned that Brown, who was not at the meeting, could barely have chosen a worse moment.

Es sieht aus, als würde das damals verkaufte Gold der Bank of England jetzt gebraucht werden, um das Pfund zu stützen. Die City of London lässt ihre Wut auf Brown los.


Neu 2009-01-30:

[7:15] Rumänien ist pleite:

Standard: Union muss auch in Rumänien ausrücken

Nach Ungarn und Lettland benötigt Rumänien einen Notfallkredit. Die Ausleihungen österreichischer Banken an ihre Ost-Töchter haben sich um 50 Milliarden Dollar erhöht

Das 3. Ost-EU-Land hat es also schon erwischt. Bald kommt auch der Westen dran.


Neu 2009-01-29:

[16:15] Die Hintergründe des Island-Bankrotts:

FAZ: Das Ende der „Geysir-Ökonomie“

Das kleine Land befindet sich am Abgrund. Island steht faktisch vor dem Staatsbankrott und ist nur durch internationale Finanzspritzen in der Lage, wenigstens die wichtigsten Lebensmittel zu importieren. Die Krise hat für viele Isländer einen Namen: Schuld am wirtschaftlichen und finanziellen Zusammenbruch trage vor allem Ministerpräsident Haarde von der konservativen Unabhängigkeitspartei.

Allerdings hatte das ganze Land hatte mit seiner „Geysir-Wirtschaft“ weit über seine Verhältnisse auf Pump gelebt. Fast alle Isländer sind hoch verschuldet durch kreditfinanzierten Haus- und Autokauf - und dies wegen der seit langem hohen isländischen Zinsen in ausländischen Devisen, für die sie nun nach dem Zusammenbruch der isländischen Währung ein Vielfaches an Tilgung bezahlen müssen.

Man hat allen Kredit genommen, der ihnen gewährt wurde. Und der Premier war ein US-Ökonom! Muss er dort gelernt haben.


Neu 2009-01-28:

[17:30] Mit Griechenland geht es bald zu Ende:

Spiegel: Griechenland droht die Schuldenfalle

Keine faulen Kredite, florierender Konsum, solide Banken: Lange glaubten sich die Griechen gegen die Krise gefeit. Jetzt aber deckt die schlechte Konjunktur die Strukturschwächen der Volkswirtschaft auf - und die Finanzmärkte strafen das Land gnadenlos ab.

Die machen es nicht mehr lange, der Staatsbankrott naht.


Neu 2009-01-24:

[15:45] Fremdwährungskredite im Osten, die Bombe:

Presse: Kredite in Devisen, ein Fluch in Krisen

Weil Ostwährungen verfallen, werden Fremdwährungskredite zur Zeitbombe.

Ich schlafe gut“, sagt Jakub Graczyk und lacht, „aber nur mit starken Schlafmitteln.“ Seinen Humor hat der 27-jährige Pole noch nicht verloren – aber eine Menge Geld. Vor einem Jahr hat er sich am Stadtrand von Warschau eine Wohnung gekauft und dafür einen Kredit in Schweizer Franken aufgenommen.

Sein Eigenkapital war gleich null, aber die Gelegenheit zu verlockend: starker Zloty, niedrige Zinsen in der Schweiz. Dann ist aber auch er, ein Analyst bei einer Bank, vom Absturz der polnischen Währung überrascht worden. „Jetzt habe ich eine Menge Probleme“, klagt Graczyk, „ich bezahle ein Drittel mehr zur Tilgung meiner Zinsen, ein Drittel mehr für die Tilgung des Darlehens – und meine Wohnung verliert wegen der Krise auch noch an Wert.“

100%-Subprime-Finanzierung in Fremdwährung - das macht ein Banker selbst.


Neu 2009-01-23:

[10:30] UK: 340000 sind mit den Hypotheken im Rückstand:

Sun: Seized homes shoot up 92%

THE number of people who lost their homes nearly DOUBLED during the third quarter of last year, the City watchdog announced yesterday.

The 13,161 repossessions in the three months to the end of September were up 92 per cent, the Financial Services Authority said.

But despite the rise in repossessions, the number of homes sold by lenders rose only slightly to 7,687, compared with 7,000 in the second quarter.

340000 Hypotheken sind im Rückstand, 13000 Häuser wurden eingezogen, aber nur 7600 von den Banken wieder verkauft. Da kommt bald eine gewaltige Flut auf den Markt.


Neu 2009-01-22:

[6:30] Downgrading von Portugal:

FTD: S&P stuft Portugal herab

Die Spannungen in der Euro-Zone wachsen: Standard & Poor's stufte nach Spanien und Griechenland nun auch Portugal herunter. Marktteilnehmer fragen sich jetzt, welches Land das nächste sein könnte - der Euro fällt. Große Angst herrscht auch in Großbritannien.

Das Zittern um den Euro verstärkt sich also wieder.

Aber bald werden auch die grossen und heiligen Kühe UK, Frankreich, Deutschland drankommen, dann geht es richtig rund.


Neu 2009-01-21:

[21:30] Dänemark kämpft auch mit einer Bankenkrise:

NZZ: Zweites Hilfspaket für die dänischen Banken

Ein zweites Hilfspaket für die dänischen Banken soll das stockende Kreditgeschäft wieder in Gang bringen. Wirtschaftsministerin Lene Espersen kündigte nach der Einigung mit fast allen Oppositionsparteien Hilfskredite von bis zu 100 Mrd. Kronen (rund 20 Mrd. Fr.) an.

Die Privatverschuldung dort hatte gigantische Ausmasse. Jetzt der Horror.

[7:30] Die Osteuropa-Krise verschärft sich:

FTD: Nächster Brandherd Osteuropa
Presse: FMA warnt vor Osteuropa-Krise

Über die Verhältnisse gelebt: Das trifft nicht nur für die USA zu, sondern auch für Osteuropa. Finanziert wurde der Boom durch Kredite der Töchter westeuropäischer Banken. Die müssten jetzt nachschießen – sind aber selbst klamm.

Die Krise trifft die Region mit voller Wucht - Länder wie Ungarn und Lettland mussten bereits den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die EU um Hilfe bitten, um einen Kollaps zu vermeiden. Viele osteuropäische Staaten weisen hohe Leistungsbilanzdefizite auf. Sie haben jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt - was die hier tätigen ausländischen Banken über Kredite finanziert haben. Seit Beginn der Krise ziehen Anleger ihr Geld aus den Märkten ab, die lokalen Börsen und Währungen kämpfen mit Wertverlusten.

 

[8:45] Österreich wird es ganz massiv treffen: EU-Bankenkredite im Osten: 20 Prozent aus Österreich

300 Milliarden Dollar (228 Mrd. Euro) und somit rund 68 Prozent des österreichischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) haben österreichische Banken an Krediten in Südosteuropa und Osteuropa (inklusive Russland, Ukraine) ausständig.

Das ist im internationalen Vergleich ein einsamer Spitzenrang: Denn die Österreicher kommen auf knapp 20 Prozent des Gesamt-Exposure der EU-Banken, die es zusammen auf 1,54 Billionen Dollar Kreditsumme in der Region bringen.

Leserkommentar-DE: Tu felix Austria bist auch im Arsch.....


Neu 2009-01-20:

[13:30] Lettland - wieder stopft man Milliarden in einen Pleitestaat:

Welt: Europa stützt Lettland mit Milliardenhilfe

Lettland ist besonders hart von der Finanzkrise getroffen worden. Jetzt will die Europäische Union den baltischen Staat stützen. 3,1 Milliarden Euro sollen freigegeben werden. Zudem beschlossen die Finanzminister der EU, welchen Beitrag jeder einzelne Staat zum Konjunkturpaket leistet.

Auch ein Fass ohne Boden. Verlorenes Geld.


Neu 2009-01-19:

[18:45] Hier die Staatsdefizit-Prognosen für Europa:

Spiegel: Schuldenpolitik kratzt am Stabilitätspakt

Die Rettungspakete für die Banken und der Kampf gegen die Rezession verschlingen Milliarden und treiben die EU-Staaten tief in die roten Zahlen. Allein Deutschland droht ein Konjunktureinbruch von zwei Prozent. Die Wirtschaftskrise könnte zu einer ernsten Gefahr für den Stabilitätspakt werden.

Die Realität wird noch viel schlimmer werden.

 

[18:00] FR: Sarkozy verstaatlicht Autoindustrie:

Welt: Frankreich will bei Autobauern einsteigen

Der französische Staat greift durch: Wegen der Autokrise erwägt die Regierung einen Einstieg bei krisengeschüttelten Autobauern. Im Gegenzug für finanzielle Hilfen könnte der Staat Anteile an den Konzernen übernehmen. Präsident Sarkozy stellt allerdings noch weitere Bedingungen.

Er sollte sich an ähnliche Verstaatlichungen Anfang der 1980er Jahre erinnern: der Franc hat dafür bezahlt.
 

[16:15] Das S&P-Fallbeil ist auf Spanien gefallen - AAA weg:

Reuters: REFILE-Euro tumbles after Spain's long-term rating cut
FAZ: Spanien bringt Euro unter Druck

The euro fell sharply against the dollar on Monday while bond spreads between Spain and German held steady in an initial reaction to credit rating firm Standard and Poor's cutting Spain's sovereign rating.

The euro hit a session low of $1.3217 from around $1.3278 after the data.

S&P cut Spain's long-term sovereign credit ratings to AA+ from AAA, with a stable outlook

Das Jammern in Spanien wird gross sein, der Nationalstolz ist beschädigt. Das ist nicht das letzte Downgrade.

PS: der Euro und der Bond-Spread Spaniens (jetzt 1.15%) zeigen die Auswirkungen bereits.
 

[9:45] UK - RBS - grösster Verlust aller Zeiten:

Spiegel: Royal Bank of Scotland verbucht Rekordverlust

Großbritannien plant ein zweites Bankenrettungspaket - dabei will der Staat auch seinen Anteil an der Royal Bank of Scotland aufstocken. Das Kreditinstitut steht einem Pressebericht zufolge vor dem größten Verlust eines Unternehmens in der britischen Geschichte.

Die in der Finanzkrise unter Druck geratene Royal Bank of Scotland (RBS) steht nach einem Bericht des "Daily Telegraph" vor Verlusten und Abschreibungen über bis zu 25 Milliarden Pfund. Noch am Montag wolle die einst zweitgrößte britische Bank diese ausweisen, schreibt die Zeitung.

Das ist sicher noch geschönt. Wie lange hält das das Pfund noch aus?

Für alle, die fragen was "Goodwill" ist: die Überzahlung bei Firmenkäufen. Die muss jetzt abgewertet werden.


Neu 2009-01-15:

[13:00] Die nächste Staatspleite in Spanien?

Welt: Staatsanleihen – Spanien droht zu straucheln

Staatsanleihen schwacher EU-Staaten verlieren stark gegenüber Bundesanleihen. Viele südeuropäische Länder müssen die höchsten Zinsaufschläge seit Gründung der Währungsunion zahlen. Gläubiger trauen vor allem Staaten wie Spanien nicht mehr. Pessimisten glauben, dass die Währungsunion in Gefahr schwebt.

Nach Irland die Nummer 2? Der spanische Stier macht einen Kopfstand.

Die Einschläge kommen immer näher...


Neu 2009-01-14:

[20:30] IRL - geht das 1. Euro-Land pleite?

MMnews: Irland stürzt Euro

Gerüchte um die Zahlungsfähigkeit Irlands führten am Devisenmarkt zum Euro - Crash. Gerüchte, IWF muss Irland stützen.

So weit ist es also schon. Die Staatenkrise arbeitet sich vor.
 

[12:30] Lettland - Aufstand gegen eine korrupte Pleiteregierung:

Welt: Über 100 Festnahmen nach Demonstration in Riga

Interessant sind die Leserkommentare bei diesem Artikel:

Andi war schon mal in Riga sagt:
Grüße aus Riga.
Wir haben hier eine Regierung ähnlich der in der Ukraine total USA-Hörig, die tun nichts fürs Volk, korrupt ohne Ende. Eine Staatsbibliothek sollte gabeut werden aber ein drittel des Geldes ist schon verschwunden--alles aus EU Mitteln zu finenzieren.
Lettland ist mehr pleite als die Ukraine.
20 % Inflation--Währungsreform kommt bald.
44 % der hier lebenden Russen haben einen Aliens-Pass, sind nicht Staatsbürger des Landes haben keine Rechte werden gemoppt von den Letten.
Nur wer Lette ist bekommt die besseren Jobs.
Korruption und Fetternwirtschsft wo das Auge hinschaut.
Wir haben in Riga bald griechische Verhältnisse.
Die russischen Schulen wurden geschlossen für die 44 % Russen in Lettland.

Andi sagt:
Was meinen Sie wie normal und erschwinglich das Leben früher hier war vor ca. 7-8 Jahren.
Da konnte der Normalbürger noch seine Mieten bezahlen. Dannach spielte man 2004 EU, die Preise für Immobilien explodierten auf das 10-15 fache . Leute wurden aus Ihren Wohnungen rausgemopt. Kredite wurden wie in den USA vergeben, jeder Penner der nen Mini Job hatte brauchte nur bei der Bank vorbeizugehen und erhielt Kredit ohne Eigenkapital 300000 Euro oder mehr.
Das gilt aber nur für Letten Staatsbürger.
Ganze Familien kenne ich die bis über die Ohren verschuldet sind.
Neu gebaute Häuser stehen leer unverkäuflich. Zu versteigerungen kommen keine Leute zum ersteigern.
Wohntürme + Bürogebäude 30 Stöckig wurden errichtet 3 nebeneinander--einer wurde fertiggsetellt die anderen im Rohbau. Mietshäuser mit eigentumswohnungen stehen halb leer.
In der Innestadt bilden sich Schlangen an Suppenküchen--die Zahl der Penner hat dramatisch zugenommen.

Ich kenn Rige vor dem EU beitritt und dannach. Das leben war vor der EU für alle besser--dannach gab es nur noch teurungswellen im 3 monatigen Rytmus. Profitiert von der EU haben nur die Regierungs-Korrupten.
Die Lebensmittel verteuern sich hier im Wochen rytmus und die Einkaufstasche wird immer kleiner. Benzinsteuern werden erzockt wie in Deutschland.
Die EU ist an der Teurungsorgie in Lettland das Hauptproblem und das haben die Leute egal ob Russe oder Lette sehr richtig erkannt wie in Griechenland--Die EU nimmt einem die Luft zum atmen.

Würg. Solange ein solcher Korruptions-Staat eine Kredit-Bubble erhalten kann, geht alles gut. Wenn nicht mehr wir jetzt - gibt es den Aufstand.

Solche Länder gehören selbstverständlich nicht in die EU - eher zu Russland. In Lettland ist es schon gefährlich, die Wahrheit über die Krise auszusprechen - man wird verhaftet. Soviel Angst haben dort die Regierenden vor der Aufdeckung ihrer Korruption und der Vertreibung von den Futtertrögen.

Also, wird sollten ganz Osteuropa wieder von der EU abkoppeln. Die passen mit ihrer enormen Korruption nicht zu uns.

[20:00] Jetzt der Machtkampf in der Regierung: Lettland: Machtkampf in Regierung nach Krawallen


Neu 2009-01-13:

[19:00] Ungarn schon wieder pleite:

Handelsblatt: IWF gibt neue Garantie für Ungarn ab

Neue Sorgen um den Zustand der ungarischen Volkswirtschaft haben am Dienstag den Besuch von IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn in Budapest überschattet. Die ungarische Landeswährung Forint fiel am Morgen mit 285 Forint für einen Euro auf ein neues Zweieinhalb-Monatstief und erreichte damit fast den Allzeit-Tiefststand vom Herbst vergangenen Jahres.

Das geht so lange, bis auch die Retter pleite sind.


Neu 2009-01-07:

[14:30] Riesiger Finanzskandal bei ilatienischen Gemeinden:

FAZ: Banken droht in Italien Skandal um Kommunalfinanzierung

Geschäfte von Investmentbanken mit italienischen Kommunen und Regionalregierungen könnten sich nach einem Bericht der britischen Zeitung "Daily Telegraph" zum größten Finanzskandal in Italien seit dem Fall Parmalat entwickeln. So soll eine Gruppe von Banken, darunter die Deutsche Bank und die Hypo-Real-Estate-Tochter Depfa, die Gebietskörperschaften dazu verleitet haben, zur Tilgung von Anleihen zurückgelegte Gelder in riskante Investments zu stecken.

Schätzungen zufolge geht es um mögliche Verluste im Volumen von 35 Mrd EUR, berichtet das Blatt am Montag. Als ein Beispiel wird auf die Stadt Mailand verwiesen, deren Tilgungsfonds von den Banken verwaltet wurde.

Nicht nur dort werden solche Skandale aufbrechen.


Neu 2009-01-06:

[17:30] Irland - Steuereinnahmen kollabieren:

NZZ: Kollaps der Staatseinnahmen in Irland

Das irische Finanzministerium hat am Montagabend die tatsächlichen Ausgaben und Einnahmen des Staates im Kalenderjahr 2008 publiziert. Demnach betrug das Defizit knapp 7% des Bruttoinlandproduktes (BIP). Ursprünglich war ein Defizit von 1% budgetiert worden, und noch Mitte Oktober, als der Finanzminister ein vorgezogenes Budget für 2009 vorlegte, ging er für das eben beendete Jahr von einem Fehlbetrag von 5,5% aus. Die rasante Verschlechterung der Haushaltslage beruht fast ausschliesslich auf sinkenden Einnahmen. Der Staat nahm ziemlich exakt ein Sechstel weniger ein – über 8 Mrd. € –, als er noch ein Jahr früher erwartet hatte.

Das was hier passiert, kommt überall. Schrumpfende Einnahmen, explodierende Ausgaben, dann Staatsbankrott.
 

[17:00] Spanien - alle wollen in die Armee:

ORF: Arbeitslosigkeit löst Ansturm auf Spaniens Armee aus

Die Wirtschaftskrise und die hohe Arbeitslosigkeit haben Spaniens Armee einen unerwarteten Boom beschert. Nach einem Bericht der Zeitung "El Pais" (Dienstag-Ausgabe) erhielten die Streitkräfte im Jahr 2008 rund 80.000 Bewerbungen, fast doppelt so viele wie im Jahr zuvor.

Erstmals seit der Abschaffung des Wehrdienstes vor sieben Jahren gibt es laut dem Bericht bei der Berufsarmee mehr Anwärter als Stellen. Das Verhältnis liege inzwischen bei über drei zu eins. In Spanien sind zurzeit etwa drei Millionen Menschen ohne Job, die Tendenz ist steigend.

Das geht solange, bis die Armee wegen Staatsbankrotts selbst reduziert wird.


Neu 2009-01-05:

[13:15] Neues zum ungarischen Fast-Staatsbankrott:

BaltischeRundschau: Erster EU-Mitgliedsstaat stand kurz vor dem Bankrott

Die Finanz- und Wirtschaftskrise trifft nicht nur Unternehmen und Bürger, sondern zunehmend auch ganze Staaten. Nach der Zahlungsunfähigkeit von Island, das seine Banken kurzerhand verstaatlichte, verhinderte nun Ungarn, als erstes EU-Mitgliedsland, in letzter Sekunde einen Staatsbankrott. Der IWF, die EU- und Weltbank stellen dem osteuropäischen Land 20 Milliarden Euro zur Verfügung, damit es seinen Zahlungsverpflichtungen weiter nachkommen kann.

Ungarn war nicht mehr kreditwürdig

Wann kommt der nächste Anfall von Staatsbankrott?


Neu 2009-01-04:

[21:00] Leserzuschrift-NL - Immo-Realitätsverweigerung in Holland:

Hier noch einer Bericht betreffend Immobilien.
In meiner Nachbarstadt (35.000 Einwohner) werden momentan 322 Häuser zur Verkauf angeboten.
Der grösste Immobilienmakler in dieser Stadt hat im vergangenen Dezember nur ein einziges Haus verkauft! (Es war das Haus unsere Freunden.).
Ist fast unglaublich, ist aber die Wahrheit.
Die Häuserpreisen bleiben aber hoch, deshalb wird nichts mehr verkauft.

Der selbe Stolz wie in Spanien?
 

[16:00] Brutal-Autoeinbruch in Spanien:

Reuters: Historischer Autoabsatz-Einbruch in Spanien

Der Autoabsatz in Spanien ist im vergangenen Jahr so stark eingebrochen wie noch nie.

Ladenhüter waren vor allem große Pkw und Minivans. Bei diesen Modellen brachen die Verkäufe allein im Dezember um 83 Prozent ein. Sitzen blieben die Händler aber auch auf Luxus- und Sportwagen. Falls sich die Lage auf dem Automobilmarkt im neuen Jahr nicht bessere, dann werde die Zahl der Neuanmeldungen um mehr als eine Million Fahrzeuge zurückgehen. "Dies gibt uns eine Vorstellung vom Ernst der Situation", erklärte Anfac.

Die grossen Autos waren sicher fast alle finanziert, das ist jetzt weg. Daher der Einbruch.
 

[12:30] UK: die Bank of England macht es Ben nach:

Telegraph: Rates may sink to lowest since 1694

The Monetary Policy Committee (MPC) is widely expected to use its two-day meeting this week to cut the benchmark Bank rate below its current 2pc level – the first time this has been done since the Bank was founded in 1694. The radical move is regarded as essential if the UK is to stand any chance of avoiding slipping into a Japan-style depression.

Absoluter Wahnsinn, dabei knallt ihr Pfund ohnehin schon runter und hat gerade Parität mit dem Euro erreicht. Das wird auch eine Hyperinflation.

© 2006 - 2019 by Hartgeld GmbH • Webspace powered by Domaintechnik.at