Informationen Welt - 2009

Informationen zu Ländern ausserhalb Europas, Chinas und den USA.

Neu 2009-12-31:

[17:45] Bleibt der Gashahn morgen offen? IWF erleichtert der Ukraine Begleichung ihrer Schulden

Das Geld dafür kommt also vom IWF.


Neu 2009-12-30:

[19:30] Jetz fehlt nur mehr der Nacktscanner: Japan Airlines in schweren Turbulenzen

[18:30] Damit macht man sich in Russland nicht beliebt: Wodka wird in Russland teurer

Radikale Schritte im Kampf gegen den Alkoholismus seien seitens der russischen Führungaber aber nicht zu erwarten. Gorbatschows dramatischer Popularitätsverlust im Zuge einer Antialkohol-Kampagne sei den russischen Politikern bis heute ein warnendes Beispiel.


Neu 2009-12-29:

[17:45] Für alle Iran-Gutmenschen: Irans Parlament will Todesstrafe für Demonstranten

Die Machthaber im Iran greifen zum letzten Mittel. Mit der Todesstrafe wollen sie die Demonstranten bestrafen, die gegen das Regime aufbegehren. Binnen 24 Stunden will das Parlament hierzu die rechtlichen Möglichkeiten schaffen. Die Verhaftungswelle dauert an – betroffen sind auch Verwandte wichtiger Oppositioneller.

Sind Ahmandinejad und die Mullahs immer noch eure Idole? Meiner Kenntnis nach gibt es soetwas bei eurem "Grossen Satan" USA nicht.

PS: in manchen Situationen kann es lebenswichtig sein, ein Regime richtig einschätzen zu können.


Neu 2009-12-28:

[18:30] Geht jetzt der russische Ölhahn zu? Moskau warnt östliche EU-Länder vor Öllieferstopp

[7:30] JAPAN LÖSCHT FEUER MIT BENZIN: Japan bekämpft Krise mit Rekord-Haushalt

Im Kampf gegen die schwerste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg hat die japanische Regierung am Freitag einen Haushalt in Rekordhöhe von 92,29 Billionen Yen (700 Mrd. Euro) für das kommende Jahr vorgestellt. Nach wie vor hat die Deflation das Land fest im Griff und auch die Arbeitslosenrate ist im November erstmals seit vier Monaten wieder gestiegen. Unterdessen gerät Ministerpräsident Hatoyama innenpolitisch unter Druck.

Jetzt geht es auch dort voll ab in die Hyperinflation.


Neu 2009-12-21:

[14:00] CN: Den Daten zufolge wuchs die Geldmenge M1 im November um 34,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr: Zentralbank-Experte warnt vor zu schnellem Wachstum

Da kommt ein ordentlicher China-Crash.


Neu 2009-12-19:

[9:30] Konsolidierung: Immer mehr russische Banken müssen schließen

[9:30] Russische Einflussphäre: Russland gewährt Serbien Kredit über 200 Millionen US-Dollar

Also sollen sie die Hungerleider in ihrer Spähre auch subventionieren.


Neu 2009-12-18:

[18:45] Ist Gazprom so klamm? Gazprom-Tochter bekommt Milliardenhilfe von Deutschland

[18:30] Russische Schuldeneintreibung - raffiniert: Russen in der Venusfalle


Neu 2009-12-16:

[20:00] NATO kauft in Russland ein: Russische Hubschrauber sollen Nato helfen

Was es alles gibt.
 

[17:00] Mächtetausch in Japan: Tokio herzt China und brüskiert die USA

[11:45] Auch bald Junk: S&P senkt Mexiko-Rating um eine Stufe

[7:30] Pleite: Kasachstans Banken sind zahlungsunfähig

Die Banken des Ölstaates Kasachstan sind pleite. Und die Regierung will für die Geldinstitute nicht haften. Allein Deutschland droht nun ein Verlust in Höhe von 800 Millionen Euro.

Erwischen wird es wieder einmal die "Super-Clever"-Banker in Deutschland und natürlich Österreich.


Neu 2009-12-14:

[10:00] Dubai ist jetzt in Moskau: Schulden-Bombe tickt in Moskau

[9:30] Ist der Dubai-Retter gekommen? Abu Dhabi stützt Dubai mit 10 Milliarden Dollar

[7:15] Russland stockt bei Gold auf: Russian Central Bank to buy 30 tonnes of gold from Gokhran


Neu 2009-12-12:

[10:00] Die afghanische Haschish-Armee und ihre US-Trainer: Is this what we're fighting for?


Neu 2009-12-11:

[16:15] Jetzt billig zu haben: Dubai ist reich - an überflüssigem Baugerät


Neu 2009-12-10:

[9:15] Die Palmeninsel war natürlich auf auf Pump: Palmeninsel-Bauherr schürt Panik in Dubai


Neu 2009-12-04:

[20:30] Verkauft Japan US-Treasuries im grossen Stil? U.S. Treasuries’ Biggest Overseas Buyer May Sell: Chart of Day

[10:15] 6000t in 3 Jahren? China und Gold


Neu 2009-12-02:

[17:45] Aus Angst vor der Revolution: China am Anschlag

[16:00] Die "Entsparung": Nordkorea führt katastrophale Währungsreform durch

Das sollte eigentlich eine ordentliche Revolution geben.


Neu 2009-12-01:

[17:45] Da ist schon Eine: Währungsreform in Nordkorea


Neu 2009-11-30

[15:30] Dubai koppelt die Schulden ab: Dubai brüskiert internationale Investoren

Das Wüstenemirat Dubai verspielt bei den weltweiten Investoren weiteren Kredit. Fünf Tage, nachdem die Dubai World die Märkte mit der Bitte um eine Zahlungsmoratorium auf Talfahrt schickte, versagte die Regierung in Dubai jegliche Hilfen für die staatliche Holding. Die Verantwortung für ihre Kreditenscheidung müssten die Gläubiger schon selbst tragen.

Die Banken haben wohl eine implizite Staatsgarantie für diese staatlichen Entwicklungsfirmen angenommen: Der Staat Dubai sagt ihnen jetzt: diese Garantie gibt es nicht, wir müssen uns selbst retten. Dafür dürft ihr eine Foreclosure versuchen, aber fresst die Verluste selbst.

Hier wieder ein Beispiel, dass Banken bei solchen Sachen immer die Verluste fressen müssen. Die wollen sich dann das Geld bei den Steuerzahlern holen. Banken sind die schlimmsten Bubble-Geschöpfe, die es gibt.


Neu 2009-11-28:

[18:30] Was der linke Idiot anrichtet: Hugo Chávez rechnet die Krise einfach weg


Neu 2009-11-27:

[16:00] Grossmacht-Potemkin im Wasser: Russische Marine steht vor dem Kollaps

[18:00] Wie zur See so zu Lande: Was vom Wettrüsten übrig blieb

[8:45] Dubai: Ein orientalisches Märchen auf Kredit ist zu Ende:

FTD: Europas Banken zittern um Dubai, Ende des Wüstenwunders Dubai
Handelsblatt: Dubais Geldnot schockt die Märkte
Welt: Dubais Geldnot reißt Börsen weltweit in die Tiefe

Es war einmal ein Herrscher, der machte sein Emirat zum schönsten weit und breit. Leider mithilfe von Schulden. Und so endet das Märchen recht profan: Dubai steht vor der Pleite - zum Schrecken seiner Nachbarn und der Märkte auf der ganzen Welt.

Aus dem ganzen arabischen Raum wird jetzt Geld abgezogen, nicht nur aus Dubai. Das dürfte der Start der nächsten Bankenkrise sein.


Neu 2009-11-24:

[14:00] UA: die "Leistungen" des US-Implantats Juschtschenko: Er hat alles falsch gemacht


Neu 2009-11-22:

[20:15] Ukrainische "Optionen": Zurück in die Zukunft: Devisenbewirtschaftung

[16:00] Ein Diktator steht wohl innenpolitisch mit dem Rücken zur Wand: Aserbaidschan droht Armenien mit Krieg

[7:15] Die russischen Generäle am sowjetischen Holzweg: Strategie mit präventiven Atomschlägen

Als wichtigste Bedrohung machte Patruschew die Bewegung der Nato in Richtung russischer Grenze aus, "die militärische Tätigkeit des Blocks wird aktiviert". Nach langer Pause gebe es zudem in den USA wieder Manöver der strategischen Streitkräfte, bei denen die Anwendung nuklearer Waffen geübt würde.

Die USA sind jetzt im strategischen Rückzug, obwohl unter Baby Bush noch eine Ausdehnung der Nato nach Osten versucht wurde. Alte Gewohnheiten aus dem kalten Krieg bringen diese Sternträger wohl nicht los. Sie sollten lieber nach Südosten schauen.


Neu 2009-11-20:

[10:00] Devisenkontrollen: In der Ukraine werden Devisen zum Renner am Schwarzmarkt

Das Tauziehen IWF - Ukraine führt zur Beschränkung des Devisenhandels. Das freut die Schwarzmarkthändler, während sich die Wirtschaftskrise weiter verschärft.

im Land gehen die Devisen zur Neige. So tritt heute ein Gesetz in Kraft, das den Devisenumtausch für Privatpersonen auf rund 1200 € (rund 6700 € bei Vorlage eines Passes) begrenzt. Banken wird verboten, den Wechselkurs untertags zu ändern.

Man bekommt immer Dollars oder Euros - zu höheren Preisen am Schwarzmarkt. Eine solche Massnahme mag zwar kurzfristig funktionieren, es zerstört aber das Vertrauen in die eigene Währung.

Der Staatsbankrott kommt: Leitartikel: Die Ukraine hat nur noch zwei Optionen

Denn "Zusammenreissen" werden sich die Politiker auch nach der Präsidentenwahl nicht.
 

[9:30] Afghanistan einst und jetzt: Sowjet-Dokumente machen wenig Hoffnung auf friedliche Lösung

"Wir kontrollieren Kabul und die Provinzhauptstädte, aber wir schaffen es nicht, in den besetzten Gebieten unsere Herrschaft zu etablieren. Wir haben den Kampf um die afghanische Bevölkerung verloren." Der Satz stammt nicht aus einer aktuellen Lagebeurteilung eines westlichen Geheimdienstes, sondern ist im kürzlich veröffentlichten Protokoll der Politbüro-Debatte am 13. November 1986 nachzulesen.

1981 haben wir ihnen hundert Millionen Rubel gegeben, die alle bei der Oberschicht landeten", antwortete Marschall Sergei Sokolov in der Debatte über neue Forderungen der Afghanen, "in den Dörfern gibt es nichts, nicht einmal Streichhölzer oder Kerosin".

"Wir müssen sicherstellen, dass das Endergebnis nicht wie eine vernichtende Niederlage aussieht: so viele Männer verloren zu haben und dann aufzugeben", beurteilte Michail Gorbatschow damals die Lage. Die SOwjetverluste beliefen sich damals auf über 10.000 Soldaten.

Es hat sich wirklich nichts geändert. Auch damals kontrollierten die fremden Truppen nur Kabul und ein paar Städte. Auch damals versickerten alle Hilfen durch Korruption bei der Oberschicht. Und auch damals erkannten die Sowjets die aussichtslose Lage, wollten aber wegen Gesichtswahrens nicht abziehen.

Aber auch diesesmal werden die fremden Besatzer abziehen. Damals ist gleich darauf das Sowjetimperium kollabiert. Diesesmal kollabiert das US-Imperium. Afghanistan, die Grabstätte der Imperien. Damals wie jetzt.
 

[6:30] Indien hat ein Inflations-Problem: Food inflation rises to 14.6 per cent

Dann werden wohl die Inder noch mehr Gold kaufen. Gut für den Goldpreis.


Neu 2009-11-19:

[12:45] Das Kapital fürchtet die Politik des Zaren: Zentralbank gibt große Kapitalflucht aus Russland zu


Neu 2009-11-17:

[18:00] Für den Fall innerer Unruhen? Russischen Truppen genügt eine Stunde für Einsatzbereischaft

[10:30] Unglaubliche Fehlinvestitionen in China: China has now become the biggest risk to the world economy

Credit has exploded. Allocated by Maoist bosses for political purposes, it has become absurd. China is rolling as much steel as the next eight producers combined. It is churning more cement than the rest of the world. Fixed investment is up 53pc this year. Once you know that Hunan authorities have torn down two miles of modern flyway so that they can soak up stimulus by building it again, or that the newly-built city of Ordos is sitting empty in Inner Mongolia, you know what must come next.

Die spinnen, die chinesischen Bonzen - alles aus Angst vor einer Revolution.

[13:15] Noch eine Warnung: Chinas verzerrte Wirtschaft steuert auf Probleme zu

[16:00] Ein Beispiel: China's empty city


Neu 2009-11-16:

[20:30] Noch nicht genug? Japan plant neue Konjunkturstütze


Neu 2009-11-15:

[9:30] Wieder ein Bankrott-Staat: Kasachstan zahlt nicht


Neu 2009-11-12:

[20:00] Afghanistan - wie verliert man den Propagandakrieg mit Fernsehen? Der clevere Propaganda-Krieg der Taliban

Im Kampf um die Meinungsführerschaft in Afghanistan nutzen die Taliban das Internet, DVDs und direkte Kanäle – mit Erfolg. Nun will die Nato dagegenhalten.

Der Westen hat fast alle Kommunikationsmittel in der Hand, inklusive dem Fernsehen (dort wo es funktioniert). Dagegen haben die Taliban nur minimale Propagandamittel. Die 120 neuen Propagandisten werden hier auch nichts nützen.
 

[18:00] Das chinesische Kartenhaus: "China's Wirtschaftdaten"

[16:15] Indische Inflation: Indien: Nahrungsmittelpreise +13,68% (y/y)

[12:30] Leserzuschrift - Preisexplosion in Shanghai/China:

ein befreundeter Chinese hat mir eine interessante Liste zukommen lassen, die in einem Forum für Chinesen, die im Ausland leben, veröffentlicht wurde. Die Liste enthält die prozentuale Preissteigerung diverser Produkte und Dienstleistungen von 07.01.09-10.11.09 aus Shanghai/China.
Mein chinesischer Freund hat mir die Liste übersetzt:

Benzin 12%
Snack 50%
Taxi 10%
Kabel TV Gebühren 77%
Kinder Indoor Spielplatz 67%
Immobilien 30%
Gold 55%
Wasser 14%
Milchpulver 2%
Milch Tee 20%
Sauce 140%
Zoo Eintrittskarte 33%
Brot 20%
Stickerei 42%
Stärkungsmittel 20%
Feuertopf (Fritiertop) 16%
Eier 17%
Salbe 143%
1 Std. Arbeiter 83%
Joghurt 24%
Eis am Stiel 20%
Tofu 20%
Pfannkuchen 30%
Früchte 100%
Reis pro Kilo 67%
Butter 100%
Ingwer 13%
Telefonbanking 100%
Teedose 43%
Schuhreparatur 300%

Das ist schon hyperinflationär. 


Neu 2009-11-11:

[20:30] So sieht es aus, wenn die Devisen knapp werden: Argentinien mit massiven Steuererhöhungen

Dann werden Importgüter wie hier zum Luxus erklärt und mit Luxussteuern belegt.
 

[17:00] Die Provinzfürsten werfen mit Geld herum: China im Bankendesaster

[9:20] China bekommt Angst um die Dollar-Bestände: Peking ersucht USA um Aufrechterhaltung eines stabilen Dollarkurses

Irgendwann werden die Chinesen sich trotzdem davon trennen müssen: die Letzten beissen die Hunde.


Neu 2009-11-10:

[18:30] Was aus dem russischen "Goldverkauf" geworden ist: India Stampedes Into Gold

By leaking that it would sell large amounts of gold, Russia helped keep a lid on gold prices just as India was seeking to complete the largest gold purchase in history. What will Russia ask for in return for this favor?

Man hat nur Indien damit geholfen, Gold zu kaufen, ohne dabei den Preis hochzutreiben. 


Neu 2009-11-09:

[19:45] Lustig und nass ist das chinesische Funktionärsleben: Chinesische Beamte trinken sich zu Tode

Wie in Russland.


Neu 2009-11-05:

[7:45] Afghanische Warlords kassieren Schutzgelder von NATO: Afghanische Warlords stehen jährlich mit Hunderten von Millionen-Dollar-Margen auf NATO-Gehaltslisten

Mit diesem Geld inszenieren sie unter anderem Anschläge, damit ihre privaten Milizen gemietet werden um die Sicherheit der ISAF zu gewährleisten, meldete The Asia Times unter Berufung auf einen Bericht des Zentrums für Internationale Zusammenarbeit an der New York University (NYU), der im September veröffentlicht wurde.

Wie blöd können die Politiker in den NATO-Staaten nur sein?

Das sollte eine "Abzugshilfe" sein: Afghanischer Polizist schießt britische Ausbilder nieder

[12:15] Die sind intelligenter: Uno zieht ihre Leute aus Afghanistan ab


Neu 2009-11-03:

[7:15] Diese Idioten-Währung kommt nicht: Lateinamerika probt Aufstand gegen den Dollar

Bislang dominiert der US-Dollar die weltweiten Währungssysteme, jetzt soll damit Schluss sein: Rund ein Dutzend Regierungen in Lateinamerika wollen mit einem neuen Einheitsgeld namens Sucre ein Gegengewicht schaffen. Kritiker warnen vor einem finanzpolitischen Abenteuer.

Falls der unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, dass die linken Idioten Chavez und Morales diese Währung starten sollten, dann wird sie schneller entwerten, als der US-Dollar.

 


 

Neu 2009-10-31:

[6:45] Die Gaszahlung wird fällig: Ukraine: Putin will das Restgold !

Es ist kaum zu glauben, dass die Ukraine noch so viel Gold hat.
 

[6:45] Neue "Grossmacht": Türkei will “Osmanisches Reich” wiederbeleben

Devatoglu verdeutlichte weiter, dass die Türkei das Recht und auch Interesse daran habe “bei der Ordnung des Balkan, des Kaukasus und des mittleren Ostens mitzubestimmen, um unsere Sicherheit und unser geschichtliches Erbe zu sichern“.

„Wir werden den Balkan, den Kaukasus und den mittleren Osten zum Zentrum der Weltpolitik der Zukunft machen. Dies ist das Ziel der türkischen Außenpolitik und wir werden dieses erreichen“, sagte der Chef der türkischen Diplomaten.

Na toll, jetzt will sich dieser Wahnsinnige den Balkan wieder einverleiben.


Neu 2009-10-30:

[19:15] ÜBERALL WIRD NUR NOCH GELOGEN DASS ES RAUCHT: Chinas Regierung schönt Gehaltssteigerungen

[10:00] Mullah-Rohrkrepierer: Iran eröffnet Ölbörse auf Kish


Neu 2009-10-29:

[17:30] Für alle Russland-Gläubigen: Putins Russland erinnert an die Sowjetunion

[8:30] Wie das Idol der Links-Gutmenschen, der Idiot Chavez prasst: Chávez gönnt sich Etat-Erhöhung um 638 Prozent

[7:00] Die US-Illuminaten wollen China in ihr System integtrieren: Soros: China Must Be Part Of The New World Order

Aber, ob die Chinesen das wollen, ist eine andere Sache.


Neu 2009-10-28:

[9:00] "Relativ sichere Gegend": Taliban stürmen Uno-Gästehaus in Kabul

Schwer bewaffnete Taliban sind am Morgen in ein Gästehaus der Uno in der afghanischen Hauptstadt Kabul eingedrungen und haben Geiseln genommen. Während der folgenden Schießerei mit der Polizei wurden mehrere Menschen getötet, darunter sechs Mitarbeiter der Vereinten Nationen.

Sicher ist in diesem Afghanistan überhaupt nichts, man sieht, wie "willkommen" die Helfer aus dem Westen sind. Warum überlässt man dieses Kaff nicht sich selbst? So wie schon einmal die Briten und dann die Russen lernen mussten.


Neu 2009-10-27:

[17:00] Hier ein bisschen Futter für die russischen Bären: 820 Euro für ein würdiges Leben in Russland

Eine Umfrage ergibt: Für ein „normales würdiges Leben“ brauchen die Russen im Schnitt 40.000 Rubel (etwa 820 Euro) im Monat. Dabei verdienen die Menschen real weniger als die Hälfte der gewünschten Summe.

Dabei sollen die Preise kaum niedriger als bei uns sein.


Neu 2009-10-24:

[10:00] Etwas für alle Russland-Gutmenschen: Russlands Umgang mit der Stalin-Zeit


Neu 2009-10-20:

[10:45] Für alle "Russland-Gutmenschen": Letzter Rubel für den Wodka


Neu 2009-10-18:

[12:45] Das frühere "Spitzeninvestment" heute: Dubai steht leer


Neu 2009-10-12:

[20:00] RU: Dieses Produkt mag keiner mehr: Lada-Chef zweifelt am Fortbestand des Unternehmens

[20:00] Wer bekommt Pakistans Atomwaffen - die Taliban? Wie Pakistan seine Bomben schützt


Neu 2009-10-11:

[16:45] Wirtschaftsbelebung per Rüstung? China rückt bei Rüstungsausgaben auf Platz 2 vor, Russland erhöht Militärausgaben trotz Krise

Wenn schon der Staat mit Geld herumwirft, möchte die Rüstungsindustrie auch etwas davon haben. Nur der grosse Krieg ist nirgends zu sehen. 


Neu 2009-10-10:

[19:45] Wer die Mullahs wirklich nicht mag - die Araber: Wird es einsam um die Atom-Mullahs?


Neu 2009-10-07:

[11:00] China verkauft Bonds an Ausländer: China calls time on dollar hegemony

You can date the end of dollar hegemony from China's decision last month to sell its first batch of sovereign bonds in Chinese yuan to foreigners.

Damit endet die Dollar-Hegemonie. Man kann nur in die Papiere der aufstrebenden Macht China in dessen Währung investieren.


Neu 2009-10-06:

[17:00] Die brauchen dringend Geld: Russland pumpt so viel Öl wie nie

[21:00] Dafür brauchen die Russen das Geld: Russland gewährt Serbien Milliardenkredit


Neu 2009-10-04:

[19:15] "Terrifying" wäre die Niederlage nur für unsere Politiker: Army chief warns of 'terrifying prospect' of failure in Afghanistan

[10:15] Brüll und lach: das erklärt vieles: Mahmoud Ahmadinejad angeblich als Jude geboren

Dann kann er ja sogar israelischer Staatsbürger werden. Die sollten ihn gleich einladen, und der Konflikt wäre beseitigt.


Neu 2009-10-01:

[10:30] Bald wieder ein Crash in China? IWF warnt vor Chinablase

[11:30] Hinter den chinesischen Kulissen: Chinas Banken am Rande des Kollapses


Neu 2009-09-30:

[12:15] Warum es keinen Angriff der USA auf den Iran geben wird:

Reuters: Warnung vor Iran-Interessenkonflikt Chinas mit den USA

Wegen seiner zunehmenden Abhängigkeit von importiertem Erdöl stehe China wachsenden Risiken bei der Energieversorgung gegenüber, schrieb der frühere Sondergesandte für die Region, Sun Bigan, in einem Artikel für die Zeitschrift eines staatlichen Beratungsinstituts. "Bilaterale Streitigkeiten und Konflikte sind unumgänglich. Wir dürfen nicht an Wachsamkeit verlieren gegenüber Feinseligkeiten im Nahen Osten über Energieinteressen und Sicherheit."

China will eine ununterbrochene Ölversorgung und ist gleichzeitig der wichtigste Kreditgeber der USA. Fall erledigt.


Neu 2009-09-24:

[19:30] Jetzt Währungskrise in der Ukraine:

JungeWelt: Ukrainer sehen schwarz

Konjunktureinbruch, Abwertung der Währung, extreme Staatsverschuldung: Die Bürger des ­osteuropäischen Landes haben kaum Hoffnung auf Ende der Talfahrt

Die Bevölkerung »glaubt nicht an die Hrywnja«, erklärten ukrainische Banker jüngst gegenüber der polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza. Ähnlich verhielten sich auch ukrainische Exportfirmen, die ihre Deviseneinkünfte nicht in die Landeswährung umtauschen würden, so die polnische Tageszeitung. Bereits bei der chaotischen Systemtransformation nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Anfang der 90er Jahre erlebte die Bevölkerung, wie sich ihre Ersparnisse durch eine galoppierende Inflation in Luft auflösten. Eine ähnliche Entwicklung könnte sich wiederholen. Die Financial Times berichtete, daß Analysten der Commerzbank bereits vor großangelegten Spekulationsangriffen gegen die Hrywnja warnen.

Der Fall der Hrywnja bringt vor allem Kreditnehmer – und somit auch die Banken – in Bedrängnis. Knapp 50 Prozent aller von Unternehmen und Privatpersonen in den vergangenen Jahren aufgenommenen Kredite wurden in Fremdwährungen abgeschlossen. Die Auslandsschulden der Ukraine sollen sich derzeit auf über 100 Milliarden US-Dollar belaufen. Das sind mehr als 2100 Dollar pro Einwohner eines Landes, in dem der statistische Durchschnittsmonatslohn bei umgerechnet etwa 300 US-Dollar liegt.

Die letzte Zahl sagt: hoffnungslos. Und bald ist es ganz vorbei.
 

[13:00] Russki Auto nix gut: Stellenmassaker in russischer Autoindustrie

[7:00] Aus dem Midas vom 23.9. - warum die Inder Gold brauchen:

Bei dieser enormen Geldentwertung der Rupie ist es kein Wunder.


Neu 2009-09-23:

[17:15] Tausche Rohöl gegen Benzin: China stützt Iran mit Benzinlieferungen

Der Iran hat offenbar einen neuen Beschützer gefunden.
 

[17:15] Eine russiche Weltmarke stirbt: Kalaschnikow ist pleite

[16:45] Leserzuschrift-AT - G&S Verkauf in China - aus erster Hand:

Ich habe eine gut bekannte Austro-Chinesin (und Wirtschaftsstudentin :-) gefragt, wie denn das so ist mit G&S in China.

Die Antwort möchte ich Ihnen nicht vorenthalten, bezieht sich zum Großteil auf dieses Artikel: http://www.hexiejinyin.com/hjrm/99.shtml

Ich habe einige Artikel gelesen, dass der Kauf und Verkauf von Gold und Silber schon seit Jahren erlaubt ist, nur der Schritt wird immer größer gemacht...

Im 1950 wurde im Gesetz geschrieben, dass der privat Kauf und Verkauf von Gold und Silber verboten ist. Es wurde alles zentralisiert verwaltet durch Bank of China.
Ab 1982 konnte man(auch Privat) von Bank of China Gold Münzen kaufen.
Im 1999 wurde der Kauf und Verkauf (Privat Handel) von Silber in China erlaubt.
Im 2002 wurde der Handel von Gold auch erlaubt.
Am Ende 2003 begann Bank of China eine Dienstleistung für Privatkunden anzubieten, damit jedermann Gold handeln durfte.

Danach wurde der Gold Markt einfach immer freier gemacht, und mehr und mehr Bankinstitute bieten verschiedenen Dienstleistungen an...

Ich glaube, die Regierung hat immer noch genug Kontrolle über den ganzen Markt, und nützt ihn mehr als eine Strategie für makroökonomische Regulierung.

# # #

Anm.: Was hier mit "makroökonomischer Regulierung" gemeint ist, kann ich nicht beantworten. Interessant ist aber folgendes:

Wieviele Österreicher können wohl diesen Artikel im Original lesen und verstehen? Eine Handvoll höchstens. Die Chinesen könnten wohl die
größten Regierungs- und Betriebsgeheimnisse im Netz publizieren und keiner würde es merken oder würde es gar verstehen. Der beste Schutz, den es gibt.

Englisch kann dagegen fast jeder - Schutz gleich Null, hier ist alles offen! Aber auch mit den anderen Kulturen und Weltsprachen tun sich die Chinesen recht leicht,
da sie überall Ihre Auswanderer mit fließenden Kenntnissen der Landessprache haben. In jedem unmöglichen Winkel der Welt, wo ich schon war, gibt es China-Restaurants.

Mit dem Gastgewerbe (oder kleinen Läden) fängt es in der ersten Generation an, ab der zweiten Generation geht es weiter in andere Zivilberufe und höhere Ausbildungen.
Tja, ich habe beruflich mit einen Taiwan-Chinesen zu tun, der geht am Telefon als waschechter Bayer durch -nicht zu erkennen. Mit perfekt bayerischem Akzent, aber OHNE
Fehler in der Aussprache. Wie viele Einheimsiche schaffen das noch ...???

Man merkt also, wohin sich das Gravitationszentrum der Weltwirtschaft hin bewegt ....

Und jetzt empfiehlt sogar die chinesische Regierung ihrem Volk, Gold und Silber zu kaufen.


Neu 2009-09-18:

[20:30] CN: Massnahmen gegen flüchtige Schuldner: Schuldner in Guangdong dürfen China nicht verlassen

[15:30] Kasachstan ist pleite: Banken drohen Belastungen in Kasachstan


Neu 2009-09-10:

[19:15] Warum China die Bürger zum Goldkauf auffordert:

Hugo Salinas Price: Why encouraging the population of China to import gold makes sense

Politically, the Chinese government cannot easily go into the gold market directly to turn its Reserves into gold. This would be considered hostile behavior by the U.S. Government, as undermining the dollar. However, if the people of China go ahead and buy massive amounts of gold and drive the price skyward, the Chinese government can just shrug its shoulders and say, “Sorry, it’s the people who are buying, not us. There is nothing we can do about it.”

Um Dollars loszuwerden, denn das Gold muss importiert werden.
 

[5:45] Der NATO-Einsatz in Afghanistan wird bald enden:

Spiegel: Frust über die unselige Mission

42 Nationen, 100.000 Soldaten: Der Isaf-Einsatz in Afghanistan ist eine gigantische Operation. Jeder Tod eines Soldaten setzt die Regierung seines Heimatlandes unter Rechtfertigungsdruck. SPIEGEL ONLINE gibt einen Überblick über die Debatte in den Ländern mit den größten Militärkontingenten.

Viel zu kompliziert, die Bevölkerung ist praktisch überall gegen diesen Einsatz, wichtige Nationen wie Kanada ziehen bereits ab.


Neu 2009-09-09:

[10:45] Chinesische Banken eröffnen Gold-Abteilungen: China's ICBC seeks to ride precious metals wave


Neu 2009-09-08:

[15:45] Raubzug? nein, westliche Dummheit: Rohstoffe: Chinesischer Drache auf Raubzug

[15:30] China, Japan und die Hyperinflation: China weist den Weg!

[15:15] Russischer Gasexport bricht zusammen: Russlands Außenhandel und Gasexport drastisch geschrumpft


Neu 2009-09-03:

[17:30] China steigt beim IWF ein: China kauft für 50 Milliarden Dollar IWF-Anleihen

[11:15] Steuerparadies bankrott: Cayman-Inseln vor dem Staatsbankrott

Das Schreiben aus dem fernen London, das kürzlich bei der Regierung der Cayman Islands einging, sorgte in der früheren britischen Kolonie für wenig Begeisterung. „Ich fürchte, es wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben, als die Einführung neuer Steuern zu erwägen“, mahnte Chris Bryant, ein Staatsminister im britischen Außenministerium. Steuern in der Steueroase? Auf den Cayman Islands schlagen die Wellen hoch. „Zuerst kommt die Einkommensteuer, dann eine Grundsteuer, und am Ende sind wir wie die Vereinigten Staaten und haben jede Menge Probleme mit inkompetenten Leuten, die unser Geld verwalten“, empörte sich eine Bürgerin in einem Leserbrief an die Online-Gazette Cayman Net News.

Da freut sich der deutsche Peer-Wolf sicher. Aber das wird ihm auch nichts helfen, denn die Cayman Islands sind "out of touch" für ihn, denn dort haben die wirklich Reichen, besonders aus US/UK ihr Geld.


Neu 2009-09-01:

[20:30] Das wahre Problem Japans, die Staatsverschuldung:

Handelsblatt: Süchtig nach Schulden

Japans neuer Regierungschef will noch mehr Geld ausgeben als sein Vorgänger. Dabei leistet sich Nippon schon jetzt die höchsten Schulden unter den Industriestaaten. Die Regierung hat Anleihen ausstehen, deren Wert der Wirtschaftsleistung von zwei Jahren entspricht. Das Land steuert auf den finanziellen Kollaps zu

Einmal geht auch dieses Fass über - in die Hyperinflation.
 

[11:00] Russland weiss, wie man sich Feinde macht:

RP: Regierungswebseite gibt Polen Schuld an Zweitem Weltkrieg

Das russische Verteidigungsministerium hat sich nach heftiger Kritik von einem umstrittenen Artikel auf seiner Internetseite distanziert, in dem Polen die Schuld am Beginn des Zweiten Weltkriegs gegeben wird.

Bei diesen Dingen sind die Polen extrem empfindlich. Aber die Russsen machen soetwas in typisch imperialer Überheblichkeit. Die US-Imperialisten dürfen wieder einmal lachen.

[12:45] Russischer Nachschlag: Russland legt Archivdokumente offen: Polen wollte Aufteilung der Sowjetunion

Die sind verrückt, die Russen. Sie arbeiten den Amis direkt in die Hände.


Neu 2009-08-31:

[17:30] Aktiencrash in China: Panik in Chinas Börsenkasino


Neu 2009-08-29:

[17:00] RU: 20% unter €112/mo: Fast jeder Fünfte in Russland lebt unter dem Existenzminimum - Statistikbehörde


Neu 2009-08-28:

[10:00] Politischer Sprengstoff: Japans Arbeitslosigkeit steigt auf Rekordniveau


Neu 2009-08-26:

[19:15] Wenn die Hamas nicht gerade Krieg führt: Hamas rüstet gegen die Lust


Neu 2009-08-25:

[15:15] Was "unser" Statthalter in Afghanistan so macht: Neues Ehe-Gesetz in Afghanistan

Und soetwas sollen wir mit UNSEREM Blut und UNSEREM Geld an der Macht halten?


Neu 2009-08-24:

[17:15] Madoff of Arabia?Saudi Familien: 20 Milliarden Betrug


Neu 2009-08-20:

[12:00] Der Wahlzirkus in Afghanistan:

NTV: Da wird ein Zirkus aufgeführt

Mit Spannung wird die Wahl in Afghanistan erwartet. Der amtierende Präsident Hamid Karsai gilt als klarer Favorit - eine andere Frage bleibt, ob er auch der richtige Mann ist, um das Land voranzubringen. n-tv.de sprach mit dem 85-jährigen Publizisten und Journalisten Peter Scholl-Latour über das Staatsoberhaupt, den Einfluss der Taliban auf die Wahl und die Bedeutung Afghanistans für den Westen.

Eine letzte Frage: Welche Bedeutung hat Afghanistan für uns im Westen?

Eine immer geringere. Eine immer schädlichere, aber strategisch gesehen eine immer geringere Bedeutung. Das Schicksal der Region spielt sich jetzt in Pakistan ab, nicht mehr in Afghanistan. Und das sind 170 Millionen Menschen – mit denen werden wird nicht fertig, zumal sie auch noch die Atombombe haben. Darum können wir uns Sorgen machen, aber nicht um Afghanistan, das völlig eingeschlossen ist. Diejenigen, die durch Afghanistan gefährdet sind, wenn die Taliban oder eine radikalislamische Regierung in Kabul die Macht ausübt, das sind die Anrainerstaaten der früheren Sowjetunion, wie zum Beispiel Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan. Da könnte der radikale Islam übergreifen, und das wäre dann eine Bedrohung Russlands. Nicht Deutschland wird am Hindukusch verteidigt, Russland wird am Hindukusch verteidigt.

Sollen sich doch die Russen darum kümmern. Aber die wollen sicher nicht mehr.


Neu 2008-08-19:

[10:00] Die "Kaufkraft" der Arbeit rund um die Welt:

BernerZeitung: Zürich an der Spitze: Nur neun Stunden arbeiten für einen iPod

Als Vergleichsobjekt diente dieses Jahr erstmals auch ein weltweit erhältliches elektronisches Gerät, der iPod Nano mit 8 Gigabyte Speicher. Muss in Zürich oder New York, welche zu den Städten mit den höchsten Löhnen zählen, ein durchschnittlicher Lohnempfänger 9 Stunden arbeiten, um die ein solches Gerät zu erstehen, muss ein Arbeitnehmer im indischen Mumbai dafür 20 Tage lang je 9 Stunden schuften, hält die Studie fest.

Übrigens, in Berlin und Wien sind es 14 Stunden. Aber diese Verhältnisse werden nicht so bleiben. Europa wird "teurer" werden, Asien "billiger".


Neu 2009-08-16:

[20:00] Russische Autokrise: RUS: Autohersteller IzhAvto pleite


Neu 2009-08-15:

[11:45] Die Taliban rücken näher: Schwerer Anschlag auf Nato-Zentrale in Kabul


Neu 2009-08-13:

[21:00] Die Alkohol-Fehlkalkulation der russischen Regierung:

Presse: Alkoholismus: Ein russischer Kraftakt für trockene Zeiten

Russen sollen acht statt 18 Liter Alkohol im Jahr trinken. Bis zum Jahresende sollte das staatliche Programm für den nationalen Kraftakt fertig sein, versprach Gesundheitsministerin Tatjana Golikowa.

Die durchschnittliche Lebenserwartung des Mannes liegt heute mit 59,2 Jahren um elf Jahre unter jener der Frau. Jährlich stirbt eine halbe Million Russen an den Folgen von überhöhtem Alkoholkonsum. So setzt Russland Maßnahmen gegen die Trunksucht, um beizeiten den Pro-Kopf-Jahresverbrauch von reinem Alkohol auf acht Liter zu senken. Allein, Effekt gleich null, wie Medwedjew ernüchternd festhält: „Von qualitativen Veränderungen braucht man noch nicht zu sprechen.“

Auch Gorbatschov hat versucht, den Russen den Wodka wegzunehmen. Es ist seiner Macht nicht besonders gut bekommen. Versucht man jetzt das Gleiche wieder?


Neu 2009-08-12:

[11:30] Es wird für die NATO Zeit, aus Afghanistan zu verschwinden:

Tagesspiegel: US-General: Taliban haben die Oberhand

Der neue Kommandeur der internationalen Truppen in Afghanistan hat vor einem Scheitern des Militäreinsatzes gegen die Taliban gewarnt. Derzeit hätten die Gotteskrieger die Oberhand in Afghanistan, sagte General Stanley McChrystal dem „Wall Street Journal“. „Sie sind im Moment ein sehr aggressiver Gegner“, zitiert das Blatt den US-General. Die Taliban seien so stark, dass sie auch Gebiete außerhalb ihres traditionellen Machtzentrums im Süden bedrohten, namentlich den Westen und den Norden.

Wann werden die Politiker das verstehen? Wenn der letzte Nato-Soldat aufgerieben wurde?. Sie sollten die Russen oder die Briten fragen, die haben entsprechende Erfahrungen damit.

[19:45] Zur Verteidigung der Opium-Regierung? Riesiger Drogenfund bei Karzais Halbbruder


Neu 2009-08-05:

[19:15] Russlands Hinterhof leidet mit:

Welt: Das Gefälle zwischen den GUS-Staaten ist gewaltig

Wie die Staaten im Schlepptau Russlands nach oben schnellten, werden sie jetzt mit nach unten gezogen. Gewiss, Russland ist nicht schuld an der globalen Finanzkrise, die zu einem Liquiditätsengpass und wegen der niedrigen Rohstoffpreise zu schwindenden Exporteinnahmen führte – um bis zu 50 Prozent in der Ukraine Russland, Aserbaidschan oder Kasachstan. Aber der „Rückgang der Überweisungen von Arbeitsemigranten in ihre Heimatländer“ und „rückläufige Handelsvolumina“, die Uwe Halbach von der Stiftung für Wissenschaft und Politik in Berlin als weitere Gründe für die Rezession nennt, hängen mit Russland – und zum Teil mit Kasachstan – zusammen.

Wenn die Lokomotive bremst, bremst auch der Zug.

Viel mehr als Gastarbeiter für Russland haben diese -Stans nicht. Die Arbeiter werden jetzt nicht mehr gebraucht.

 

[10:15] KR: "Krieg" gegen Fabriksräumung:

BernerZeitung: Krieg um eine Fabrik: Arbeiter schiessen mit Katapulten auf Polizisten

Diese Arbeiter in Südkorea wehren sich mit Geschossen aus Bolzen und Schrauben gegen den Verlust ihrer Arbeitsplätze. In Pyongtaek tobt ein wahrer Krieg um eine Fabrik.

Da können sogar die Franzosen noch etwas "lernen". Manager aus Südkorea werden jetzt wohl zuerst ausländische Werke schliessen.


Neu 2009-08-03:

[20:45] Die Chinesen sind das "von der Natur leben" gewohnt:

Spiegel: Schlangendip und Bärenbraten

Auf chinesischen Speisekarten stehen Tigersud und Leopard süß-sauer, gebratener Affe und Pangolin - und deshalb boomt in Burma der Export von Wildtieren. Jetzt schlagen Tierschützer Alarm: China bringe mit seiner Gier nach "Buschfleisch" viele seltene Arten in Gefahr

Vieles von dem, was da heute angeboten wird, ist reines Prestige. Wenn aber die richtige Hungersnot zuschlägt, dann haben die Chinesen gegenüber uns den Vorteil einer grösseren Auswahl an Essbarem.

Schon einmal Schlange probiert? In Taipei gibt es eigene Schlangen-Restaurants, die Schlangen werden vor den Augen der Gäste geschlachtet - lebend natürlich. Die Betreiber, die das machen, haben einen höllischen Spass daran, dass Westlern dabei schlecht wird. Fotografieren leider nicht erlaubt.
 

[7:15] Südafrika im Chaos: Revolte in Südafrika

Auf dem Zimbabwe-Weg.


Neu 2009-07-29:

[21:45] Für alle "Iran-Gutmenschen": Was Blogger über Irans Folterknäste schreiben

[7:00] Die Kapitalflucht aus Argentinien läuft voll: Argentinien: Heißer Winter voraus !


Neu 2009-07-28:

[21:15] RU: Massenentlassung: Größter russischer Autobauer kündigt Zehntausende

[12:30] China kauft gross ein:

FTD: Peking kauft die Regale leer

Während Unternehmen in aller Welt sich durch die Wirtschaftskrise kämpfen, nutzt China die Gunst der Stunde - und seine gigantischen Währungsreserven - und kauft ein. Fürchten muss die Expansion aber keiner: Die Einkaufstour verfolgt wirtschaftliche Ziele und keine politischen.

Alles, was es für Dollars noch gibt.


Neu 2009-07-20:

[11:30] Für die Freunde von Ahmadinedschad:

Bild: So quält Irans Regime sein Volk

Dieses Interview gibt schonungslos Einblick in eine menschenverachtende, gewalttätige und grausame Welt. Es gibt den Blick frei auf eine Diktatur, die Menschen misshandelt, Kinder missbraucht, um sie im Anschluss töten zu dürfen!

Kommentar überflüssig.

 

[15:00] Leserzuschrift-DE - Zum Stichwort "Israelisches Kampfblatt" folgender Hinweis:

Grundsätze der Axel Springer AG

1967 formulierte Axel Springer vier weltanschauliche Grundsätze, die für jeden Mitarbeiter bis heute verbindlich sind. Nach der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 wurde der erste Grundsatz geändert. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wurde der heutige dritte Grundsatz verfasst. In der heutigen Version lauten sie:
1. Das unbedingte Eintreten für den freiheitlichen Rechtsstaat Deutschland als Mitglied der westlichen Staatengemeinschaft und die Förderung der Einigungsbemühungen der Völker Europas;
2. das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen, hierzu gehört auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes;
3. die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika;
4. die Ablehnung jeglicher Art von politischem Totalitarismus;
5. die Verteidigung der freien sozialen Marktwirtschaft.

Und, was ist so schlecht an diesen Grundsätzen? etwa daran: "die Ablehnung jeglicher Art von politischem Totalitarismus". Man sollte nur einmal vergleichen wie der israelische Staat mit seinem Volk umgeht und wie es der Iran macht. Beides sind offiziell "Demokratien".

 

[7:00] Afghanistan - die "neuen" Taliban:

BernerZeitung: Taliban perfektionieren den Guerillakrieg

Gewaltige Sprengsätze, listige Hinterhalte: Die Aufständischen in Afghanistan kämpfen immer besser – mit tödlichen Folgen für die ausländischen Truppen.

Laut einem Bericht des «Guardian» ist das Erstarken der Taliban kaum ein Zufall. Deren Führung hat den Winter dazu gebraucht, um die eigenen Truppen zu straffen. Unfähige Frontkommandanten seien ersetzt worden, fürs Fussvolk gab es ideologische und militärische Schulungen. Westliche Geheimdienste bekamen die Vorbereitungen mit – und hatten böse Vorahnungen. «Das wird ein langer, harter Sommer», sagte ein hoher US-Militär bereits im April. Er sollte Recht behalten.

Die Taliban haben also ihr unfähiges Führungspersonal ersetzt, die NATO-Staaten, die dort sind nicht. Noch nicht, kommt aber - ganz oben.


Neu 2009-07-16:

[10:00] Kuba ist bankrott:

BernerZeitung: Kein Geld, kein Strom, keine Hoffnung

Kuba ist innert Monaten in eine tiefe Krise gestürzt. Raúl Castro hat seinen Kredit beim Volk verspielt.

In den 50 Jahren Revolution ist das Land zu einem Bürokratiekoloss mutiert, stets damit beschäftigt, sich selber über Wasser zu halten, aber praktisch unfähig, etwas zu produzieren. Über 80 Prozent der Lebensmittel müssen für teures Geld im Ausland eingekauft werden. Das Land importiert viermal mehr, als es exportiert. Das Minus in der Handelsbilanz beträgt 10,5 Milliarden Dollar. Jetzt läuten sogar die Ökonomen im Staatsdienst die Alarmglocken: So kann kein Land überleben.

Zeit für eine neue kubanische Revolution: diesesmal gegen das Castro-Regime.


Neu 2009-07-15:

[9:30] Was will China mit so vielen fremden Schuldscheinen tun?

Presse: China: Währungsreserven steigen auf 2,1 Billionen Dollar

Die chinesischen Reserven an ausländischen Devisen sind um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angewachsen. Das Land verfügt über die größten Währungsreserven der Welt.

Am Ende wird China diese abschreiben müssen. Denn diese "Reserven" sind primär durch ein gigantisches Konjunkturprogramm zur Machterhaltung des chinesischen Regime entstanden. Man hat Waren "verschenkt".


Neu 2009-07-14:

[16:00] Beginnt jetzt die Arabien-Krise?

Handelsblatt: Arabische Banken stehen unter Schock

Die Zahlungsschwierigkeiten von zwei alteingesessenen saudischen Familien-Unternehmen haben die Banken in Nahost in eine Art Schockstarre versetzt. Viele Geldhäuser drehen den Kredithahn zu. Experten befürchten einen Schneeball-Effekt, der weit über die Wirtschaft der Öl-Großmacht Saudi-Arabien hinausreichen könnte.

Banken sind immer und überall gleich: wie eine Herde schütten sie Kredite in vermeintlich sichere Kreditnehmer, bis einige untergehen. Dann flüchtet die Banker-Herde. So auch hier.


Neu 2009-07-13:

[20:30] Chinesische Methoden:

Spiegel: Präsident Hu soll Attacke auf Rio Tinto befohlen haben

Ein Wirtschaftskrimi zieht immer weitere Kreise: Der australische "Sydney Morning Herald" berichtet, dass Chinas Präsident Hu die Ermittlungen gegen den britisch-australischen Konzern Rio Tinto persönlich angeordnet hat - die Zeitung sieht in Peking die Hardliner auf dem Vormarsch.

Offenbar findet in Peking ein Machtkampf statt. Mit solchen Methoden gegen ausländische Firmen isoliert man sich nur. Ist das das Ziel?

In China gab es immer schon den Wechsel zwischen Öffnung nach Aussen und Rückzug aus der Welt. Möglicherweise kommt nach der Öffnungsphase jetzt wieder eine Rückzugsphase - aus innenpolitischen Gründen.
 

[12:15] Japanische Subprime-Kredite:

BörseGo: Fitch: Ausfallsrate bei japanischen Hypothekenkrediten auf Rekordhoch

In Japan ist die Ausfallsrate für gewerbliche Hypothekenkredite im ersten Halbjahr auf eine beispiellose Höhe von 53 Prozent geklettert. Dies berichtete die Ratingagentur Fitch. In diesem Zusammenhang hat Fitch negative Ratings für sämtliche japanische Commercial Mortgage Backed Securities (CMBS) zur Festsetzung gebracht. Die Gründe für die negative Sichtweise zu frühzeitig fälligen Kredite seien in der Austrocknung im Bereich der Immobilienfinanzierung und in den depressiven Perspektiven zur Konjunktur zu suchen.

Das sind alles "Commercial"-Kredite. Ein Zeichen, wie schlecht es der Wirtschaft dort gehen muss.


Neu 2009-07-12:

[16:00] Das Saudi-Verlust-Virus:

Handelsblatt: Der Orient wird für Banken zum Alptraum

Im Nahen Osten haben sich viele Investoren verspekuliert. Das trifft die Banken nun hart, denn sie haben die Spekulanten mit Kredit versorgt. Jetzt sorgen sich die Institute um ihr Geld. Im Zentrum der Aufmerksamkeit: Zwei reiche, saudische Familienclans

Das dürfte erst der Anfang einer Reihe von Investor-Pleiten im arabischen Raum sein. Man hat mit Kredit von westlichen Banken spekuliert.


Neu 2009-07-06:

[14:45] Russland: man mag die eigenen Autos nicht:

BernerZeitung: 20 Minuten Schande, und du bist zu Hause

Das Auto ist für Russen Statussymbol Nummer eins. Doch 140 Millionen Autofahrer haben genug von den vaterländischen Modellen und Nachholbedarf an Hubraum und Hightech.

Die eigenen Automarken dürften wohl zu sehr an die Sowjetunion erinnern.
 

[14:45] Pulverfass China:

Handelsblatt: China, Reich voller Risse

Bei Ausschreitungen zwischen muslimischen Uiguren und Han-Chinesen sind mindestens 140 Menschen ums Leben gekommen. Jetzt schlägt der Staat zurück. Die Toten von Urumqi sind ein schreckliches Mahnmal. Die grausame Bilanz vom Sonntag belegt erneut, wie fragil in Wirklichkeit die starke Supermacht China im Inneren ist

Auch dieses Regime wird stürzen - auch China ist erst am Anfang der Depression.


Neu 2009-07-05:

[6:00] Russische Aussenpolitik und Ölpreis:

Spiegel: Der Ölpreis ist der Schlüssel

Russland verhandelt mit den USA über Abrüstung, die Zahl der Atomwaffen und die Zukunft der militärischen Zusammenarbeit. Stets geht es um nationale Interessen - aber am Ende ist entscheidend, wie viel ein Fass Öl gerade kostet, schreibt der russische Militärexperte Alexander Golz.

Wenn aber der Ölpreis über 60 Dollar pro Fass liegt, wird Moskau sich wieder "von den Knien erheben" wollen und versuchen, sich seiner selbst zu vergewissern, indem es Probleme für den Westen schafft, insbesondere für die Vereinigten Staaten von Amerika. Es wird dies unter der Losung tun, seine "nationalen Interessen zu verteidigen".

Der Ölpreis ist also das Barometer für russisches Grossmachtdenken und Arroganz. Ein ziemlich wackeliger Untergrund für eine "Grossmacht".


Neu 2009-07-03:

[8:45] China verringert Dollar-Abhängigkeit weiter:

FT: China moves to cut reliance on dollar

China has taken another step towards internationalising its currency and reducing reliance on the US dollar with the announcement of new rules to allow select companies to invoice and settle trade transactions in renminbi.

"To many minds in China the US dollar's time is almost up, the eurozone suffers from political paralysis and a too-conservative central bank, while two decades of economic stagnation and a shrinking population do the yen no favours," said Stephen Green, of Standard Chartered, in Shanghai.

Voll konvertibel machen will man den Yuan wohl nicht, weil man sonst fürchtet, dass sich alles darauf stürzt und der Kurs hochfährt.


Neu 2009-07-01:

[21:30] Russische Selbstzerstörung: Wie exzessives Trinken Russland zersetzt
 


Neu 2009-06-30:

[17:00] Türkei stürzt ab:

Spiegel: Türkische Wirtschaft schrumpft um fast 14 Prozent

Historischer Einbruch am Bosporus: Die Wirtschaft in der Türkei ist im ersten Quartal so stark geschrumpft wie nie zuvor. Vor allem private Investoren halten sich zurück.

Das war wohl auch so ein "Emerging Market", der von den westlichen Banken mit Kredit vollgestopft wurde. Jetzt wird der Kredit wieder abgezogen.


Neu 2009-06-29:

[20:30] RU: Der Kreml ist jetzt die Bad Bank:

Handelsblatt: Kreml stützt Banken

Die russische Regierung erwägt offenbar ein neues Stützungspaket für den Bankensektor. Hintergrund ist die weiter stetig steigende Zahl von Kreditausfällen und die sich verschlechternde wirtschaftliche Lage im Land. Die Bildung einer sogenannten „Bad-Bank“ sei jedoch nicht geplant

Westliche Schätzungen sagen, dass 1/3 aller Kredite in Russland faul sind. Gute Nacht.
 

[6:45] Honduras Präsident wegen Misswirtschaft ausgesetzt:

Spiegel: Gestürzter Präsident spricht von Kidnapping

Die Soldaten kamen am Morgen, zerrten Manuel Zelaya im Pyjama aus seinem Palast, brachten ihn außer Landes: In Honduras hat das Militär den Präsidenten gestürzt. Der meldete sich nun aus Costa Rica. In Venezuela versetze Präsident Chávez die Armee in Alarmbereitschaft.

Das ist noch eine harmlose Variante davon, was einem sesselklebenden Herrscher passieren kann...


Neu 2009-06-27:

[21:30] Chinesische "Bauqualität": 13-stöckiges Hochhaus fällt um


[13:00] IR: Ahmadinedschad - der neue Held der westlichen Linken:

Spiegel: Ein Slibowitz auf Ahmadinedschadmust read!

Iranische Oppositionelle als "Discomiezen" und "Strichjungen des Finanzkapitals" - was sich anhört wie Mullah-Propaganda, stammt aus den Webforen der deutschen Linken. In ihrer Bewunderung für das islamistische Regime sind sie sich mit ihrem schärfsten Gegner einig: den Neonazis.

Die völlig irrationale und faktenwidrige Fixierung auf "den Westen" als Urheber allen Übels verstellt die Sicht auf jede greifbare Wirklichkeit.

Dieser Artikel erklärt auch die komischen linken Mails, die hier in den letzten Tagen hereingekommen sind. Die Linken im dekadenten Westen haben in diesem blütrünstigen iranischen Diktator, der auf sein Volk einprügeln und schiessen lässt, ihren neuen Helden gefunden: nach Stalin, Mao, etc.

Danke Spiegel, heute ist kein Whopper zur Kompensation dieser irren, linken Oberlehrer erforderlich.


Neu 2009-06-26:

[11:00] Wie man sich als Diktator in Afrika hält: The aspiring dictator's guide


Neu 2009-06-24:

[14:30] Japan-Exporte -40%:

Spiegel: Japans Export bricht drastisch ein

Absturz in Japan: Die Ausfuhren sind im Mai im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 40 Prozent eingebrochen. Die Handelsbilanz der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt verschlechterte sich dadurch deutlich. Die Börse blieb trotzdem gelassen - der Nikkei schloss leicht im Plus.

Das war es wohl mit dem japanischen Exportmodell. Die seit 1990 verschobene schwere Depression ist jetzt unterwegs. Die enormen Staatsschulden werden bald ihren Tribut fordern - mit einem Totalzusammenbruch.


Neu 2009-06-21:

[16:00] IR: Wie die Mullah-Diktatur mit dem Volk umgeht:

BernerZeitung: Viele Menschen starben bei den Strassenschlachten in Teheran, Augenzeugen: Dramatische Szenen – teils zögernde Polizisten

Die Unruhen in der iranischen Hauptstadt waren schlimmer als bisher angenommen: CNN meldete mindestens 19 Tote; das Staatsfernsehen spricht von weniger Opfern. Laut Online-Quellen sollen die Proteste heute weitergehen.

Und dann kommen westliche "Intellektuelle" mit solchen Berichten: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!

Für die, die den Schutz westlicher Bürgerrechte geniessen, sind an allem die USA und der CIA schuld. Die "iranische Demokratie" loben sie in höchsten Tönen. Genauso wie sie vor 60 Jahren Stalins "Demokratie" und später Maos "Demokratie" gelobt haben. Diese kommunistischen Diktatoren sind ihnen abhanden gekommen, also müssen islamische Diktatoren zum Anhimmeln her.


Neu 2009-06-19:

[17:45] Chinesische Bauqualität:

Google: Mehrere Staudämme an Chinas Gelbem Fluss vor dem Kollaps

Nur wenige Jahre nach ihrer Fertigstellung drohen eine Reihe von Dämmen an Chinas Gelbem Flusses zu bersten. Vor allem in der nordwestchinesischen Provinz Gansu sei die Situation gefährlich, warnte die amtliche Zeitung "China Daily". Unterschlagung, billige Materialien und schlampig ausgeführte Arbeiten durch schlecht ausgebildete Kräfte hätten dafür gesorgt, dass mehrere Dämme an den Seitenarmen des Gelben Flusses nur ein bis zwei Jahre nach ihrem Bau kurz vor dem Zusammenbruch stünden.

Diese Sachen konnte ich mir vor einigen Jahre in einem Kavernenkraftwerk am Gelben Fluss selbst ansehen. Während die erste Turbine mit grossem Pomp bereits lange eingeweiht war, wurde im hinteren Teil der Kaverne noch heftig gearbeitet, der Staub davon legte sich natürlich im vorderen Teil ab. Aus Generatoren floss das Öl in Rinnsalen. Am Abend wurden sie wieder abgestellt. Aber in jeder Etage gab es mindestens einen Wächter. Sehr viele Potemkinsche Dörfer werden dort gebaut.
 

[10:00] Der Überlebenskampf in Kairo:

ARD: Um sechs Uhr beginnt der Kampf ums Brot

Ein Generalstreik sollte das öffentliche Leben in Ägypten zum Erliegen bringen. Doch viele waren nach massivem Druck der Regierung offenbar eingeschüchtert, es gab nur wenig Resonanz auf den Streikaufruf. Der Anlass für die Wut der Menschen bleibt: Die Preise für Lebensmittel, die sich viele nicht mehr leisten können.

Solche Zustände werden auch bei uns kommen, wenn die Hyperinflation einsetzt.


Neu 2009-06-17:

[20:45] Leserzuschrift-DE: Krise in der Türkei:

Le Monde berichtet heute von der Wirtschaftskrise in der Türkei. Die Arbeitslosigkeit ist dort regelrecht explodiert und liegt nun offiziell bei 15,8 %. Damit ist die Arbeitslosigkeit symbolisch etwas zurückgegangen, denn sie betrug im ersten Quartal noch 16,1%. In absoluten Zahlen stieg die Arbeitslosigkeit von 2,5 Mio. auf nahezu 4 Mio. Außerhalb der Landwirtschaft liegt die Arbeitslosigkeit bei nahe 20%. Die Universität von Istanbul rechnet damit, dass die Arbeitslosigkeit noch bis 2012 ansteigen und dann 20% erreichen wird. Es trifft vor allem die jungen Menschen: Ein Drittel aller Arbeitssuchenden unter 25 Jahren ist arbeitslos. Für das Jahr 2009 rechnet man mit einem Einbruch des Bruttosozialprodukts um -5,1%. Na dann, Prost!

Dort hat man auch viele Kredite hineingestopft.
 

[19:15] Russland "kann nur" Rohstoffe:

Welt: Warum die Russen den US-Dollar noch brauchen

WELT ONLINE: Herr Holek, kann Russland etwas anderes außer Öl?

Gregor Holek: Nein. Energie, das heißt Öl und Gas, ist heute ohne Zweifel das Rückgrat der russischen Wirtschaft. Zwar besteht das Bestreben die Rohstoff-Veredelungsindustrie auszubauen, oder eine Infrastruktur-Branche zu entwickeln, aber diese Bemühungen sind nicht allzu weit gediehen. Wie der Opel-Deal vor wenigen Tagen gezeigt hat – technisches Know-how auf Spitzenniveau muss man sich doch noch weitgehend aus dem Westen holen. Man kann sogar bezweifeln, dass sie auf absehbare Zeit Erfolg haben werden, denn die Energie-Gewinnung dominiert die russische Ökonomie so stark, dass sie alles andere an den Rand drängt. Der Ölpreis wird auch in Zukunft die Kursentwicklung in Moskau bestimmen.

Wie vor 100 Jahren, wie vor 25 Jahren so auch jetzt. OK, ein paar Waffen können sie auch noch.
 

[15:00] China wird protektionistisch:

FTD: China schottet seine Wirtschaft ab

Wie Du mir, so ich Dir - was kindisch klingt, kann in einem Teufelskreis enden: Nach Washington will jetzt auch Peking sein Konjunkturpaket nutzen, um heimischen Unternehmen Vorteile zu verschaffen. Dabei hatten die Chinesen die USA kürzlich noch genau dafür scharf angegriffen.

Genau dieser Protektionsmus hat in den 1930er Jahren den tiefen Absturz ausgelöst.

[18:15] Chinesische Drohgebärde? China verkauft US-Staatsanleihen im Wert von 4 Milliarden US-Dollar
 

[12:00] Troubles in Afghanistan:

SchallUndRauch: Taliban erobert die Provinz Kundus zurück

Was für lange Zeit als eine ruhige Region in Afghanistan galt, ist nicht mehr so. Die Taliban haben ihre Kontrolle des Landes auch auf die Region die unter deutschem Mandat steht ausgedehnt und neue Strassensperren errichtet. Ziel ist es die Nachschubrouten für die NATO durch dieses Gebiet zu kappen. Für die deutschen Soldaten sieht es gar nicht gut aus, sie können nichts verhindern und sind auf verlorerenen Posten, denn die Taliban haben die Kontrolle übenommen und zeigen sich offen in der ganzen Gegend.

Kommentar: Die Aussage von diesem Oberst Georg Klein zeigt, wie völlig realitätsfremd das deutsche Kommando denkt und wie sie die Tatsachen verdrehen. Er tut so, wie wenn die Taliban irgendwo aus dem Ausland nach Afghanistan als Fremde eingedrungen oder einfach vom Himmel gefallen sind. Dabei kommen sie aus dem Volk, es ist ihre Heimat, haben bereits gegen die sowjetischen Invasoren gekämpft und die deutschen Truppen sind die fremden Besatzer die dort nichts zu suchen haben.

Wann werden die NATO-Politiker endlich erkennen, dass sie diesen Krieg verloren haben? Vermutlich nie, bis sie abgesetzt werden - im Finanzcrash.

 

[11:15] BRIC - ist das ein Ziegel oder ein Staatenbund?

Welt: Vier Schwellenländer streben neue Weltordnung an

An ihnen kommt niemand mehr vorbei: Die Bric-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China sind die kommenden Wirtschaftsmächte. Auf ihrem Treffen im russischen Jekaterinburg geht es um nichts weniger als eine Reform der internationalen Finanzarchitektur – Kluge Anleger bauen ihr Portfolio jetzt um.

Vermutlich will man eine Art G-4 als Gegengewicht zur westlichen G-7/8 schaffen. Aber diese Staaten sind viel heterogener. Ausserdem spielt Russland auf beiden Seiten: in der G-8 und in diesem Gebilde.


Neu 2009-06-13:

[19:00] Kuba ist wieder einmal bankrott: Sozialismus bis in den Tod


Neu 2009-06-10:

[20:00] RU: Grosse Paranoia, kleineres Militär:

Welt: Russland rüstet sich gegen den Westen

Von der Arktis bis zum zentralasiatischen Fergana-Tal sieht das russische Militär sein Land einer Vielzahl von Bedrohungen ausgesetzt. In einem am Dienstag erschienenen Interview mit der Moskauer Tageszeitung "Wremja Nowostjej" machte Generalstabschef Nikolai Makarow deutlich, dass für ihn die Hauptgefahr von den Streitkräften der USA und der Nato ausgeht. Sie seien den russischen Streitkräften "in allen strategischen Richtungen" um ein Vielfaches überlegen, sagte er der Zeitung.

Armeegeneral Makarow, so drückt es "Wremja Nowostjej" aus, habe ein umfassendes Bild aus dem Zyklus "Russland von Feinden umringt" gemalt.

"Von Feinden umringt", so sehen sich Russlands Generäle am liebsten, das macht sie angeblich unentbehrlich. Aber nicht einmal brauchbare Funkgeräte haben sie, sodass die Offiziere im Georgienkrieg die eigenen Handies benutzen mussten. Jetzt wird das einzige "professionelle" Element, die Offiziere auch noch reduziert - vermutlich aus Geldgründen. Tolle "Grosmacht" zum Drohen, aber für nicht viel mehr.


Neu 2009-06-04:

[14:00] Friedliche und nicht-friedliche Länder:

Spiegel: Wirtschaftskrise verschärft politische Unruhen

Finanzwerte brechen ein, die Konjunktur lahmt, die Arbeitslosigkeit wächst - nicht ohne Folgen für den Frieden: Die weltweite Wirtschaftskrise hat laut einer Studie zu mehr Instabilität und Gewalt geführt. Die USA belegen in dem Ranking Platz 83.

Bitte die Karte ansehen: die Welt wid sich bald rot färben.


Neu 2009-05-30:

[12:30] Die Russen killen die Nabucco-Pipeline:

Tagesspiegel: Russen kooperieren mit Iran

Der Bau der Nabucco-Pipeline, mit der die EU Gas am russischen Einflussbereich vorbei nach Europa transportieren will, wird immer unwahrscheinlicher. Russland ist es offenbar gelungen, alle wichtigen Förderländer Zentralasiens so eng an sich zu binden, dass diese kein Gas mehr in die Nabucco-Pipeline einspeisen würden.

Die Russen haben also alle Gasvorräte, die über diese Pipeline fliessen könnten, an sich gezogen.

Aber das Problem des Gastransits über die Ukraine lösen sie nicht.


Neu 2009-05-29:

[18:45] Saakashvili geht es wohl jetzt an den Kragen:

NTV: Ausschreitungen in Georgien

In der Kaukasusrepublik Georgien sind bei Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der Opposition und der Polizei etwa 20 Menschen verletzt worden. Die Demonstranten forderten in der Hauptstadt Tiflis erneut den Rücktritt des als autoritär kritisierten Präsidenten Michail Saakaschwili.

Lassen ihn die Amerikaner nach Abgang von Dick Cheney jetzt fallen?


Neu 2009-05-25:

[19:45] China wird wegen US-Gelddruckerei noch nervöser:

Telegraph: China warns Federal Reserve over 'printing money'
SPiegel: China leidet unter Dollar-Dilemma

Richard Fisher, president of the Dallas Federal Reserve Bank, said: "Senior officials of the Chinese government grilled me about whether or not we are going to monetise the actions of our legislature."

"I must have been asked about that a hundred times in China. I was asked at every single meeting about our purchases of Treasuries. That seemed to be the principal preoccupation of those that were invested with their surpluses mostly in the United States," he told the Wall Street Journal.

Daher kaufen die Chinesen im Moment alles an Rohstoffen und Rohstoffirmen auf, die sie für ihre Dollars bekommen können.

[20:30] Gold auch: China kauft Gold gegen Dollar-Verfall


Neu 2009-05-20:

[9:30] Tiefe Depression in Japan:

Welt: Japans Wirtschaft bricht dramatisch ein

Ähnlich wie in Deutschland ist auch die japanische Wirtschaft stark vom Export abhängig. Und der geht stark zurück. In der Folge sinkt das japanische Bruttoinlandsprodukt um 15,2 Prozent. Das ist der stärkste Einbruch seit mehr als 50 Jahren. Vor allem betroffen ist die Automobil- und Hochtechnologieindustrie.

Das Land der jetzt untergehenden Sonne. Seit 1990 haben sie den grossen Absturz hinausgezögert, jetzt kommt er.


Neu 2009-05-18:

[20:30] Downgrading von Japan:

Welt: Krise treibt auch starke Länder in die Schuldenfalle

Die Ratingagentur Moodys hat die Bonität von Japan um zwei Stufen gesenkt. Der Schritt signalisiert die schwindende Kreditwürdigkeit des Landes und könnte das Vorspiel zu einem Ausverkauf bei Regierungstiteln sein. Anleger sollten sich rechtzeitig gegen einen Crash von Regierungstiteln wappnen.

Im ungünstigsten Fall könnte von Japan eine Kettenreaktion ausgehen, die Staatsanleihen rund um den Globus im Wert fallen lässt.

Japan ist schon lange bankrott und hält sich nur mehr durch das Monetisieren von Staatsanleihen über Wasser. Durchaus möglich dass durch dieses Downgrade von Japan der grosse Bond-Abverkauf ausgeht. Wir werden es bald sehen.


Neu 2009-05-16:

[21:00] Heute schon gelacht? Rubel als Reservewährung:

Handelsblatt: Russland will Rubel zur Reservewährung machen

Für den kommenden G8-Gipfel hat Russlands Präsident Dmitri Medwedew Großes vor: Der russische Rubel solle zu einer Reservewährung werden, die ihm international mehr Gewicht verleiht, kündigte Medwedew am Samstag bei einem Treffen mit Italiens Regierungschef Berlusconi an.

Wieder einmal das übliche potemkinsche Dorf und Grossmacht-Prahlerei. Diesesmal zum Glück nicht mit Panzern und Atombomben.

Aber es gibt "innere Probleme": Wahnsinnige Kreuzung in Russland


Neu 2009-05-15:

[15:00] Auch die japanischen Banken erwischt es:

BernerZeitung: Milliardenverluste bei Japans Grossbanken

Die Nummern 2 und 3 von Japans Finanzindustrie schreiben für das Geschäftsjahr zusammen umgerechnet rund 10 Milliarden Franken Minus – trotzdem stehen sie nicht schlecht da.

Kein Wunder bei dieser Export-Depression.


Neu 2009-05-14:

[6:15] Russland in der Krise:

Spiegel-Video: Tagelöhner in Russland

Scheinbar ist die Situation in Russland immer noch "gut" im Vergleich zu den diversen -stans im Süden. Von dort kommen diese Einwanderer her.


Neu 2009-05-11:

[17:45] China inflationiert wie verrückt:

Bloomberg: China’s Lending Cools; Money Supply Surges by Record

China’s new lending cooled in April, easing concern that banks are taking on too much risk in a credit boom after the government dropped restrictions on loans in November. Money supply rose by a record.

Das kommt vermutlich alles vom Staat und der Zentralbank. Der Yuan ist wohl auch nicht viel besser als der Dollar.


Neu 2009-05-10:

[9:00] Flucht aus Dubai mit Schulden nicht mehr möglich:

MMnews: Massenflucht aus Dubai

Die Krise hat Dubai voll erfasst. Das Immobilienmärchen aus 1001 Nacht crasht. Mensch und Kapital auf der Flucht. Hunderttausende verlassen das Scheichtum. Herrscher erlässt Aufenthalspflicht für Untertanen. Ausreise nur noch nach Bankkonto-Check.

Um diesen Trend zu stoppen, wurde die Ausreise aus Dubai nun erschwert. Raus kommt nur, wer über eine einwandfreie Bonität verfügt. An der Passkontrolle wird gleichzeitig das Konto gecheckt. Wer seine Raten nicht bezahlt hat, fliegt statt nach Hause in den Schuldenturm. Denn bei Zahlungsverzug droht in den Emiraten Gefängnis.

Die machen es vor.


Neu 2009-05-09:

[17:30] Russland - potemkinsches Militärdorf:

Spiegel: Ewige Sehnsucht nach Größe

Panzer, Kampfflugzeuge, Raketenwerfer: Mit einer groß angelegten Militärparade feiert Russland den Sieg über Hitler-Deutschland. Sie soll den Weltmachtanspruch untermauern und die Nachbarn beeindrucken. Was treibt Moskau dazu, derart die Muskeln spielen zu lassen?

Drei Tage vor der Parade veröffentlichte die angesehene Wirtschaftszeitung "Wedemosti" eine andere Statistik, deren Zahlen jede Regierung mit Sorge erfüllen müssten. Demnach hat Russland mit seinen 142 Millionen Menschen und 17 Millionen Quadratkilometern Fläche 62 Prozent weniger Straßen als Kanada, obwohl Kanada nur halb so groß ist und gerade 32 Millionen Einwohner zählt. Der gesamte russische Flugverkehr könnte von einer einzigen britischen Billigfluglinie abgewickelt werden, von Easy Jet.

Was die Russen zu solchen Paraden treibt? es ist deren ewiger Minderwertigkeits-Komplex gegenüber dem Westen. Dafür gibt es jeden Grund, wie der 2. Absatz zeigt.


Neu 2009-05-06:

[17:15] Wollte Israel Irans Luftwaffe auslöschen?

Debka: Iran canceled air show when Russia warned Israel planned to destroy all 140 warplanes

DEBKAfile's Iranian and intelligence sources disclose that Moscow warned Tehran Friday April 17 that Israel was planning to destroy all 140 fighter-bombers concentrated at the Mehr-Abad Air Force base for an air show over Tehran on Iran's Army Day the following day. The entire fleet was accordingly removed to remote bases and the display cancelled.

In the first week of April, Tehran announced it would stage its biggest air show ever to dramatize a ceremonial military parade in the capital on April 18. Iran would show the world that it is capable of fighting off an Israeli attack on its nuclear facilities. Instead only four aircraft flew over the saluting stand. Iranian media explained that the big show was cancelled due to "bad weather and poor visibility," when in fact Tehran basked in warm and sunny weather.

Falls es stimmt, warum veröffentlicht das der Mossad (= Debka) dann?


Neu 2009-05-04:

[10:15] AU: Konjunkturprogramm Rüstung:

Standard: Australien sieht chinesische Gefahr und rüstet massiv auf

Mit knapp 53 Milliarden Euro will Canberra seine Streitkräfte auf eine zunehmend schwierigere strategische Situation im Raum Asien/Pazifik vorbereiten

Das dürfte wohl eher ein grossen Konjunkturprogramm sein, bei dem die Regierung $300 Mrd. rauswerfen lässt. Wir werden sehen, wie weit sie kommen, denn die Verschuldung im Ausland (Asien) ist enorm.

 

[5:00] Auch Singapur erwischt es:

Spiegel: Die Musterinsel kämpft gegen den Brain-Drain

Das einstige Wirtschaftsparadies Singapur rutscht tief in die Krise: Weil der Stadtstaat international so gut vernetzt ist, trifft ihn die globale Rezession besonders hart. Jetzt droht auch noch ein Exodus der hochmobilen Elite - das Land stellt sich auf eine dramatische Schrumpfkur ein.

Ein Opfer der schrumpfenden Globalisierung. Vermutlich wird es in Singapur kaum die Rassenkonflikte geben, die anderen Ländern der Region drohen. Singapur besteht mehrheitlich aus Chinesen, die auch die Regierung stellen.

Aber als Gold-Lager ist das Land sicher noch interessant.


Neu 2009-05-02:

[13:00] Zimbabwe ist offiziell pleite:

BernerZeitung: Zimbabwe ist «pleite»

Der afrikanische Krisenstaat Zimbabwe ist nach den Worten von Ministerpräsident Morgan Tsvangirai «pleite». Dies sagte Tsvangirai am Freitag bei einer Kundgebung zum 1. Mai vor Arbeitern in Harare. Die Regierung habe kein Geld, um den Forderungen der Gewerkschaften von Beschäftigten im öffentlichen Dienst nach Lohnerhöhungen nachzukommen. «Diese Regierung ist pleite», sagte Tsvangirai.

Jetzt müsste die Regierung auch die Beamten = Mugabes Schergen in Fremdwährung bezahlen, diese kann sie aber nicht drucken.


Neu 2009-05-01:

[8:15] Diese Taliban haben ihre Augen und Ohren überall:

Welt: Taliban wussten fast alles über Steinmeier-Besuch

Das Auswärtige Amt hatte die Reise des deutschen Außenministers bis zu seiner Ankunft in Afghanistan geheim gehalten. Dennoch waren die Taliban "fast minutiös" über die Planungen informiert. Aus Geheimdienstkreisen verlautet, es gebe "klare Hinweise", dass die Taliban gute Quellen in Deutschland besitzen.

Es fragt sich, wer arbeitet für diese Steinzeit-Islamisten in einem Land wie Deutschland? Es wird wohl Zeit, die Exil-Afghanen im Westen zu filzen. Noch besser wäre es, aus Afghanistan abzuziehen und die Exilanten dorthin zurückzuschicken.


Neu 2009-04-29:

[15:00] Mexiko - die Tourismus-Grippe:

Spiegel: Leere im Maya-Tempel

Die Schweinegrippe ist ein schwerer Schlag für Mexikos Tourismusindustrie: EU und USA raten von Reisen in das Land ab, Kreuzfahrtschiffe meiden die Häfen, die Touristen fliehen. Die Angst vor Ansteckung bedroht eine von der Finanzkrise schon geschwächte Wirtschaft.

Das hat man wohl nicht bedacht, als sich Politik und Medien in Szene setzten.

Jetzt werden frühere Übertreibungen beseitigt: Erste Zweifel an Gefährlichkeit der Schweinegrippe


[14:00] Die reale Arbeitslosigkeit in Russland:

RU-Aktuell: Prognose: Über acht Millionen Arbeitslose in Russland

Moskau. Die Arbeitslosigkeit in Russland steigt. Bereits im März lag sie Schätzungen zufolge bei über 7 Millionen Menschen. Einer Prognose von Merill Lynch nach werden am Jahresende 8,2 Millionen Russen arbeitslos sein.

Richtiger sozialer Sprengstoff für den Zaren, nachdem die Arbeitslosen kaum unterstützt werden. 2 Millionen gibt man zu.

[18:00] Der "reichste Russe" mit noch $15 Mrd. Schulden: Oleg Deripaska hat größere Sorgen als Opel

Diese "Deripaska-Einstieg" bei Opel dürfte eine reine Medienerfindung gewesen sein.


Neu 2009-04-28:

[19:00] Wann kollabiert China?

Schnittpunkt2012: China - Retter oder ebenfalls Bankrotteur?

Auch in China wurde - warum sollte es dort anders laufen - das Wirtschaftswunder auf Pump gebaut. Viele Betriebe, deren Exporte eingebrochen sind, müssen entschuldet werden oder zusperren. Nebenbei stehen noch gewaltige Ausgaben an, die teilweise noch nicht verdaut sind bzw. noch
andauern: die olympischen Spiele und der Wiederaufbau nach dem Erdbeben in Sichuan.

Gleichzeitig, weil eng an China gekoppelt, brechen auch andere asiatische Staaten ein: Thailand, Südkorea, Japan, Vietnam, Taiwan, Indonesien, Singapur ... nein, wir dürfen nicht an die asiatischen Retter hoffen. Sie kämpfen mit uns Seite an Seite ums Überleben, das heisst, sie fahren mit uns in die (Wirtschafts)Hölle! So gigantisch der Aufschwung war, so gefährlich und unheimlich wird der Abschwung ...

Das chinesische Wirtschaftswunder war ein Export- und Kreditwunder. Und Wunder gehen derzeit überall zu Ende.
 

[17:30] Dubai - Immo-Preise fallen um 41%:

BBC: Dubai property prices 'fall 41%'

Property prices in Dubai plunged 41% during the first three months of this year, a report has calculated.

41% Fall in nur 3 Monaten ist verdammt schnell. Alle Banken, die dort Geld hergeborgt haben, können es abschreiben.


Neu 2009-04-19:

[18:00] Die neuen Probleme von Gazprom:

Welt: Gazprom gerät ins Wanken

Der russische Erdgasmonopolist leidet unter einem dramatischen Absatzeinbruch. Wie hart ihn der treffen wird, ist noch unklar. Sicher ist: Nichts bleibt, wie es war

Was in diesem Artikel nicht erwähnt wurde, ist die enorme Auslandsverschuldung von Gazprom mit über $50 Mrd. Ein grosser Teil dieses Geldes wurde mit idiotischen Zukäufen verschwendet. Inzwischen bricht überall die Gas-Nachfrage ein und bald auch der Preis.

Hier noch etwas zu Russland: Russland ist fast so korrupt wie Simbabwe


Neu 2009-04-18:

[10:00] Mexiko ist wieder einmal pleite:

BernerZeitung: Mexiko erhält vom IWF 47 Milliarden Dollar Kredit

Das teilte der IWF am Freitag mit. Der Chef der mexikanischen Zentralbank, Guillermo Ortiz, erklärte bei der Beantragung des Kredits Anfang April, das Land habe nicht die Absicht, das Geld einzusetzen, sondern wolle es nur für den Notfall bereit halten.

Der "Notfall" = Kapitalflucht ist wohl schon eingetreten.
 

[7:30] RU: Oligarchen-Schrumpfung:

BernerZeitung: Russlands Superreiche verlieren 380 Milliarden Dollar

Die 100 reichsten Russen besitzen zusammen ein Vermögen von rund 142 Milliarden Dollar – dies ist massiv weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Milliardäre sank von 110 auf 32.

Wahrscheinlich ist ist es noch weniger, wenn man die Schulden abzieht. Allein Deripaska soll einige Dollar-Milliarden im Minus sein.


Neu 2009-04-16:

[16:45] RU: Lohn in Nudeln statt Geld:

FTD: Statt Lohn nur Nudeln und Brot

Den Unternehmen in Russland geht langsam das Geld aus. Statt mit Rubel entlohnen sie ihre Arbeiter mit Nudeln und Mehl. Die protestieren gegen den ausbleibenden Lohn - inzwischen mit allen Mitteln.


Neu 2009-04-14:

[15:00] Singapur haut es zusammen:

BBC: Singapore economy in record fall

Singapore's economy shrank by 19.7% in the first quarter of 2009 compared with the previous three months, its biggest quarterly contraction on record.

Das ist praktisch schon die "Grosse Depression".

In Ländern wie Singapur mit gemischter Bevölkerung kommt die Gefahr von Rassenunruhen - in diesem Fall Moslems gegen Chinesen. Das fürchten die Politiker am meisten.

Und Singapur wertet ab: Singapur wertet Währung ab


Neu 2009-04-12:

[20:00] Gesichtsverlust und Randale in Thailand:

Handelsblatt: Bangkok stürzt ins Chaos

Thailands Regierung hat für die Hauptstadt Bangkok und die umliegenden Gebiete den Notstand ausgerufen. Regierungschef Abhisit Vejjajiva entkam dem Mob nur mit knapper Not. Auf den Straßen der thailändischen Hauptstadt waren Panzer unterwegs, dazwischen tausende rot gekleidete Demonstranten, die zum Kampf gegen die Regierung aufriefen.

Das Land scheint unregierbar geworden zu sein, der Konflikt zwischen Rot (Land) und gelb (Stadt) eskaliert.

Der Gesichtverlust für die Regierung muss enorm sein, denn die ASEAN-Regierungschefs mussten per Hubschrauber flüchten.


Neu 2009-04-11:

[12:00] Die chinesischen Multi-Trillion-Dollar Sorgen:

BernerZeitung: China sitzt auf 1954 Milliarden Dollar

Die chinesischen Währungsreserven sind trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise weiter gestiegen. Allerdings sorgt sich Peking um sein Erspartes.

Noch haben diese "Erparnisse" Wert, aber bald werden sie sich als wertloses Papier entpuppen. Sobald der Erste gross abverkauft.

 

[7:30] Dubai ist pleite:

Focus: Wüstenmetropole vor der Pleite

Die weitgehend staatlichen Immobilienentwickler Nakheel und Emaar teilten Architekten und Lieferanten mit, dass sie Rechnungen erst im kommenden Jahr zahlen. Sie versuchen Preise nachträglich zu drücken, notfalls gerichtlich. Inzwischen sitzt Dubai auf gut 80 Milliarden Dollar Schulden, allein 15 Milliarden davon sind bis Jahresende fällig.

Diese Umschuldung werden sie nicht schaffen, dann können sie Konkurs anmelden. Im Artikel steht auch, dass nie bezogene Gebäude abgerissen werden.


Neu 2009-04-10:

[13:30] Wagt es China, den Yuan konvertibel zu machen?

FW Engdahl: Still und heimlich löst China seine Bindung an den US-Dollar

China beschränkt sich nicht darauf, Obama zu ermahnen, den US-Dollar stabiler zu machen, sondern bemüht sich bei den derzeit geführten exklusiven Handelsgesprächen auch ganz konkret darum, den Dollar beim Außenhandel ganz außen vor zu lassen. Zwar befindet sich dieser Prozess erst in seinem Anfangsstadium, aber die Schrift an der Wand ist völlig unmissverständlich: Das Land mit den größten Dollarreserven der Welt verliert langsam die Geduld mit Amerikas finanziellen Ausschweifungen.

Die chinesische Führung hat erklärt, dass sie beabsichtigt, den Yuan letzten Endes völlig frei zu geben, warnt aber davor, dass eine zu abrupte Lockerung der Währungskontrollen dem eigenen Finanzsystem schaden könnte.

Russland hat den Rubel schon konvertibel gemacht, China zögert noch aus Angst vor Kontrollverlust. Aber ohne volle Konvertabilität werden die Chinesen für ihre Exporte weiterhin "verhasste" Dollars nehmen müssen.


Neu 2009-04-09:

[20:45] Putin entlässt:

Spiegel: Russische Eisenbahn entlässt 54.000 Mitarbeiter

Massiver Jobabbau in Russland: Die staatliche Eisenbahn hat 54.000 Jobs gestrichen. Der Konzern begründet die Kündigungen mit erwarteten Verlusten von über einer Milliarde Euro.

Nachdem das ein Staatsbetrieb ist, musste sicher Putin die Genehmigung dazu geben. Aber die Lage scheint desperat sein.


Neu 2009-04-07:

[9:00] Hunger in der Welt - bald uninteressant:

BernerZeitung: Uno: Eine Milliarde Menschen hungert

Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit leidet unter chronischem Hunger, und die Zahl der Betroffenen wächst nach Angaben der Vereinten Nationen weiter an.

Sobald die Anleihen der grossen Industriestaaten abverkauft werden, ist es auch mit der UNO und ihren Hilfen vorbei. Egal, ob das die Gutmenschen hören wollen, oder nicht.


Neu 2009-04-03:

[7:30] Argentinien wieder pleite:

Guardian: Argentina heads for return of debt default that 'left it out of the world' seven years ago

The world's worst debtor in history, Argentina, is preparing to tell its creditors to forget about getting paid - again.

"This year should be fine, there is enough money to pay off what it owes, but next year looks very different," says Eugenio Bruno, a Buenos Aires lawyer specialising in international debt issues. Argentina owes more than $20bn (£13.9bn) this year alone from a combination of debts falling due and servicing charges. Some Argentinian dollar-denominated bonds are yielding more than 50%, a staggering rate that presumes a default is likely to happen.

The government debt is now $150bn, which is higher than it was during Argentina's last default in 2002, when the country was virtually "left out of the world".

Die wiederholen das immer wieder. Aber leider leihen ihnen die Kreditgeber der Welt in Bubble-Phasen immer wieder Geld.


Neu 2009-04-02:

[18:30] RU: der real existierende Hang zum Wodka:

Welt: Wirtschaftskrise treibt Russen zum Billigfusel

In der Krise macht sich der real existierende Hang der Russen zum Wodka besonders bemerkbar – so melden Suchtstellen. Doch der Absatz in Supermärkten geht zurück. Die Russen kaufen weniger Schnaps im Laden – und besorgen sich den Stoff billig in Drogerien und bei Schwarzbrennern. Einen Lichtblick gibt es trotzdem.

Alkohol hat immer Saison in Russland, speziell in einer Depression.


Neu 2009-03-31:

[14:00] Horror in Putin-Land:

NZZ: Russland hart von Wirtschaftskrise getroffen

Die russische Wirtschaft spürt in grossem Ausmass die Auswirkungen der Krise. Ökonomen der Weltbank prognostizieren einen stärkeren Rückgang der Wirtschaftsleistung als die Regierung und verweisen auf die zunehmenden sozialen Probleme im Land.

Von der russischen "Grossmacht" von vor einem Jahr ist nicht viel übriggeblieben.


Neu 2009-03-27:

[5:30] Wirtschaft in Japan bricht total zusammen:

Handelsblatt: Japan: Machtlos gegen die Welt-Krise

Japans Wirtschaft geht in die Knie. Viele einst stolze Branchen sind in ihrer Existenz bedroht. Die Krise tritt mit Verspätung ein - und trifft das Land dafür um so heftiger. Warum die Abwärtsspirale sich jetzt immer schneller dreht.

Diese Einbrüche sind brutaler als alles, was wir im Westen sehen.


Neu 2009-03-26:

[19:30] Rezession in Israel - Pleite-Supermärkte werden geplündert:

LAtimes: In Israel, recession pressures boil over into looting

Isolated outbreaks have erupted after beleaguered business owners or managers defaulted on debts, stopped paying workers and went into hiding.

Die Bosse hauen ab, das Volk bedient sich selbst.
 

[18:00] Immobilien-Flaute in Asien:

FTD: Massenleerstand in Asiens Bürogebäuden

Dass die weltweite Banken- und Wirtschaftskrise auch in Asien ihre Spuren hinterlässt, erstaunt wohl niemanden. Überraschend ist schon eher, dass die krisenbedingten Einbußen in den asiatischen Volkswirtschaften geringer ausfallen als in Europa oder den USA.

Wie überall wurde auch hier zuviel auf Kredit gebaut.
 

[17:15] Selbst der Idiot Chavez pumpt Geld in seine siechende Wirtschaft:

Presse: Venezuela: Hugo Chávez setzt auf Pump

Sinkende Öleinnahmen gefährden Venezuelas Sozialprogramme. Die geplante Verschuldung werde von bisher geplanten 5,6 auf 16 Milliarden Dollar steigen.

Etwas kleinlauter ist er schon geworden.
 

[9:30] Die UNO macht sich auch wichtig:

MMnews: 1 Billion Dollar für Entwicklungsländer

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon: Durch die Wirtschaftskrise seien Millionen Menschen in Armut getrieben worden. Mindestens eine Billion Dollar notwendig.

Diese Billion wird ihm niemand mehr geben, da alle "nationale" Sorgen haben. Seinen Laden kann er in den nächsten Jahren ohnehin zusperren.


Neu 2009-03-25:

[7:00] Brutal - Japans Exporte -50%:

MMnews: Japan: Rekordminus beim Export

Der Export in Japan ist im Februar fast völlig eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahr verkaufte Nippon fast 50 Prozent weniger. Aber auch die Importe sind drastisch zurückgegangen. Omen für die Weltkonjunktur. Sorge um Deutschland.

Unglaubliche Einbrüche bei Exporten und auch bei Importen. Dabei ist noch nicht viel geschehen.
 

[7:15] Anderswo gibt es sogar schon kein Coca Cola mehr:

MMnews: Finanzkrise: Äthiopien ohne Coca Cola

In Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba gibt es keine Cola mehr. Die Kreditkrise hat ihr erstes prominentes Opfer gefordert, berichtet BBC-Online. Der Hintergrund: Kronkorken und Essenz für den braunen Karieserzeuger müssen in Devisen bezahlt werden und die sind knapp.

Dass in afrikanischen Ländern verschiedene Güter wie Treibstoffe, Seife, Zucker oder Batterien ausgehen, sei keine Besonderheit, meint BBC-Korrespondentin Elizabeth Blunt. Dass es kein Coca Cola mehr gebe, sei allerdings wirklich eine Besonderheit, meint die Journalistin. Die East African Bottling Share Company, die den Softdrink in der Region abfüllt, hat in der Vorwoche die Produktion in Äthiopien eingestellt.

Die Finanzkrise ist also auch in Afrika angekommen.

Die Anti-Amerikaner bei uns werden wieder einmal jubeln.


Neu 2009-03-24:

[13:00] Japan - Auto-Zusammenbruch:

BernerZeitung: Produktion japanischer Autobauer bricht dramatisch ein

Toyota, Honda, Nissan, Mitsubishi und Mazda vermelden für Februar einen Rückgang von rund 50 Prozent. Auf dem japanischen Markt ist die Produktion noch deutlicher zurückgegangen.

Anders als Zusammenbruch kann man es nicht bezeichnen.


Neu 2009-03-16:

[21:15] JP: das Land der untergehenden Beton-Sonne betoniert weiter:

Welt: Japan gibt 805 Milliarden Euro für Konjunktur aus

Japan weitet sein Konjunkturprogramm noch einmal deutlich aus: So sollen nun rund 805 Milliarden Euro ausgegeben werden, um die schwächelnde Wirtschaft wieder anzukurbeln. Damit sieht sich die Regierung im Einklang mit den USA. Die Börse reagierte mit einem satten Kursplus.

Man hat das Land schon einmal zubetoniert, jetzt also noch einmal. Immer noch besser als Krieg wie beim letzten Mal.
 

[15:00] Russland erlaubt die Goldsuche:

20min: Konjunkturpaket auf russisch: Such’ das Gold!
Stern: Arbeitslose sollen nach Gold graben

Auch ein Ansatz: Russland will seinen Bürgern angesichts der Finanzkrise und steigender Arbeitslosigkeit das Goldschürfen probeweise erlauben. Arbeitslose und Pensionisten stehen bereit.

Ist wohl dazu gedacht, damit sich die Arbeitslosen irgendwie ernähren können - wie in Zimbabwe.
 

[10:00] Ultra-Rechts-Koalition in Israel:

Spiegel: Netanjahu schließt Koalition mit Ultrarechten

Das Koalitionsabkommen steht: Israels designierter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will mit der ultrarechten Partei von Avigdor Lieberman regieren - weitere Partner sollen in den nächsten Tagen folgen. Die EU und Palästinenser sind alarmiert.

Jetzt wird auf die Palästinenser jeder Art eingeschlagen. Aber ausserhalb ihres Gebietes können auch diese Ultras ohne Zustimmung der USAA nicht viel machen.


Neu 2009-03-13:

[5:30] China sitzt auf "Treasury-Nadeln":

Bloomberg: China ‘Worried’ Over Safety of U.S. Debt, Wen Says

China, the U.S. government’s largest creditor, is “worried” about its holdings of Treasuries and wants assurances that the investment is safe, Premier Wen Jiabao said.

“China is worried that the U.S. may solve its problems with the fiscal deficit and banks by printing money, which will stoke inflation,” said Zhao Qingming, a Beijing-based analyst at China Construction Bank Corp., the country’s second-biggest lender. “If the U.S. can make sure this won’t happen, then China will continue to invest.”

Sogar der Premierminister Wen persönlich spricht dieses Thema in der Öffentlichkeit an. Eigentlich möchte er seinen Treasury-Berg nicht abstossen, aber wenn die Amerikaner massiv Geld drucken, wird ihm wohl nicht anderes übrig bleiben.

Manche Kräfte in der US-Regierung stört das aber nicht: USA drohen China mit WTO-Klage


Neu 2009-03-12:

[6:45] China bunkert Rohstoffe:

FTD: Chinesen bunkern Rohstoffe

China deckt sich wieder stark mit Rohstoffen ein. Beobachter führen den zuletzt kräftigen Anstieg des Frachtratenindex Baltic Dry vor allem auf die Nachfrage aus der Volksrepublik nach Eisenerz und Kupfer zurück.

Verwertung der Dollars?


Neu 2009-03-11:

[9:45] Japan und China stürzen in den Export-Abgrund:

Spiegel: Chinas Export bricht dramatisch ein

Die weltweite Wirtschaftskrise trifft China mit voller Wucht. Im Februar gingen die Ausfuhren der Volksrepublik um 25,7 Prozent zurück. Auch Japan klagt über eine Exportflaute - die Aufträge im Maschinenbau fielen auf den niedrigsten Stand seit 22 Jahren.

Die asiatische Werkbank steht still.


Neu 2009-03-10:

[13:00] Thailand - der massivste Einbruch, den es je gab:

Spiegel: "Das ist der reinste Wahnsinn"

Das große Wachstum ist zu Ende - selbst den einstigen Tigerstaaten droht in diesem Jahr die Rezession. Auch deutsche Unternehmen leiden unter dem Abschwung Südost. Besonders dramatisch ist der Einbruch im bisher so stabilen Thailand.

Jeder kommt dran.
 

[12:15] Russlands Männer versinken wieder im Suff:

Tagesanzeiger: Russland funktioniert nur noch dank seinen Frauen

Das russische Wolgastädtchen Tutajew und seine Motorenfabrik stehen vor dem Bankrott. Doch nur wenige Einwohner demonstrieren, die meisten nehmen das Elend tatenlos hin – und ertränken es im Alkohol.

Wie immer in einer Depression.


Neu 2009-03-09:

[13:30] Ukraine - tausche Spareinlage mit Abschlag gegen Bargeld:

Welt: Bruchlandung nach dem Höhenflug, Alleine wird kein Land aus der Krise finden

Viele Ukrainer verschleudern aus Angst vor Bankzusammenbrüchen ihre Spareinlagen - Export und Wachstum brechen ein

Mit solch einem Ansturm hatte Denis Drosd nicht gerechnet. Vor knapp zwei Wochen hat der Ukrainer im Internet eine Geldbörse hochgezogen. Über 2500 Angebote stehen derzeit auf seiner viel besuchten Internetseite: "Verkaufe meine Spareinlagen von 13 200 Euro für 12 600 Euro", heißt es da etwa unter Nummer 2466. "Kaufe gegen 40-prozentigen Rabatt Spareinlagen von 170 000 Dollar zur Löschung meines Kredits", schreibt Nummer 2227. Not macht erfinderisch.

Die Leute hatten einige Monate Zeit, die Spareinlagen zu retten, jetzt sind die Konten zu. Bei uns wird es ähnlich sein.
 

[9:15] JP: Nikkei wie 1983:

MMnews: Nikkei: 26-Jahres-Tief

Der Nikkei-Index hat am Montag auf dem niedrigsten Stand seit 26 Jahren geschlossen. Omen für Weltbörsen? Anleger flüchten ins Gold.

Der Nikkei-Index handelt auf dem Stand von 1983. Wenn das so weitergeht, dann geht in Japan bald das Licht aus, sagte ein Händler. Derzeit ist kam ein Hoffnungsschimmer in Nippon auszumachen. Die exportorientierte Industrie leidet besonders unter der Weltwirtschaftskrise. Hinzu kommt ein starker YEN, welcher ebenfalls belastet.

Dabei war der Nikkei 1990 auf fast 40000. Nur Trader konnten seit dieser Zeit ein Geschäft damit machen, Investoren nicht.


Neu 2009-03-06:

[13:00] Türkische Lira bricht zusammen:

FAZ: Dammbruch bei der türkischen Lira

Der Devisenmarkt hatte den Währungen der Schwellenländer zuletzt nach zuvor scharfen Verlusten eine Auszeit gewährt. Doch mit der relativen Ruhe ist es jetzt im Zuge der jüngsten Schwäche an den Börsen schon wieder vorbei. Mit am stärksten unter Druck stehen der ungarische Forint und die türkische Lira.

Ist dort nichts besonders. Die Politiker produzieren eine Hyperinflation nach der anderen.
 

[12:00] Es gibt auch ein russisches Detroit:

Handelsblatt: Im „russischen Detroit“ geht die Angst um

Nicht nur in den USA stehen die Autobauer vor dem kollektiven Kollaps, auch im Reich der Ladas. Im Januar brach die Autoproduktion Russlands im Jahresvergleich um desaströse 80 Prozent ein.

Minus 80%, ganz ordentlich.
 

[9:15] Zumindest den Ökonomen in China gefallen die Treasuries nicht mehr:

Jesse: Most Chinese Economists Favor Gold Over US Treasuries for Their National Reserves

Barbarously inconvenient to the global dollar hegemon.

Time for another announcement of an IMF gold sale? Sounds as though China would like to know when they will be able to take delivery.

Zimbabwe Ben will simply have to pick up the slack.

Sie wollen lieber Gold sehen. Heli-Ben heisst jetzt also "Zimbabwe-Ben".


Neu 2009-03-05:

[13:00] Die Staatsfonds haben sich die Finger an den Banken verbrannt:

BernerZeitung: UBS-Aktionär verlor Milliarden: «Wie konnten wir das ahnen?»

Lee Kuan Yew, der starke Mann Singapurs und wichtigste Aktionär der UBS, äusserte sich zum ersten Mal zu den Kursverlusten bei den Aktien der Grossbanken.

Es sind auch nur "gewöhnliche" Banker und Politiker, die da drinnen das Sagen haben.


Neu 2009-03-02:

[15:45] Warum nicht gleich aus Afghanistan abziehen?

Welt: Die Nato kann nicht gegen die Taliban gewinnen

Der kanadische Ministerpräsident Stephen Harper hat einen baldigen Sieg der Koalitionstruppen in Afghanistan kategorisch ausgeschlossen. Die Nato- und Isaf-Missionen könnten den Aufstand der radikalislamischen Taliban "niemals niederschlagen". Der Regierungschef rechnet auch nicht mit baldiger Demokratie in Afghanistan.

Jetzt sagt es sogar schon ein dort drinnensteckender Regierungschef. Zum Abziehen fehlt ihnen genau so der Mut, wie um die Banken untergehen zu lassen. In beiden Fällen kommt es trotzdem dazu - bald.


Neu 2009-03-01:

[9:45] Zimbabwe - nur mehr Gold zählt:

SchallUndRauch/Youtube: Der Kampf ums Überleben in Zimbabwe

Da das Geld wertlos ist, kann man nur noch mit Gold etwas kaufen

An ausländische Währungen kommen die meisten Leute nicht ran, aber Gold kann man selbst ausgraben oder auswaschen.

Gold hat sich remonetisiert.


Neu 2009-02-27:

[20:00] Hihihi - der "reichste Mann Russlands" unter Wasser:

Presse: Deripaska: Die Schmach des Oligarchen

Nachdem sie im Herbst auf Russland übergeschwappt war, brachte sie nun die Wahrheit auf den Tisch: Aus dem „reichsten“ Russen wurde der größte Verlierer der russischen Privatwirtschaft. In Deripaskas Moskauer Hauptquartier, einen Steinwurf vom Regierungssitz entfernt, geben sich die Gläubiger die Klinke in die Hand. Die Holding steht mit etwa 28 Mrd. Dollar in der Kreide – ein Imperium auf Pump.

Damit ist er eindeutig pleite.


Neu 2009-02-24:

[14:00] Dubai kurz vor dem Staatsbankrott:

FTD: In Dubai geht das Zittern weiter

Der Boom ist vorbei: Der Wüstenstaat Dubai leidet unter fallenden Immobilienpreisen und einer hohen Schuldenlast. Nun müssen die Nachbarn helfen. Nach einer Milliardenkapitalspritze erwarten Experten noch weitere Notschritte.

Nach Schätzungen von Moody's werden dieses Jahr 15 Mrd. $ an Verbindlichkeiten fällig. Ingesamt belaufen sich die Schulden auf 80 Mrd. $, das entspricht 110 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Angesichts der schwierigen Situation an den Kreditmärkten gestaltet sich die Refinanzierung schwierig. Das ließ die Kreditausfallkosten zuletzt deutlich anschnellen und belastete die Aktienkurse vieler Unternehmen.

Wer hätte das vor einem Jahr gedacht?


Neu 2009-02-19:

[17:00] Goldwährung in den arabischen Golfstaaten?

TrendsDerZukunft: Pures Gold - Dubais neue Währung, der GOLFO

Der GOLFO. Die Staatschefs der Länder Saudi-Arabien, die Vereinten Arabischen Emirate (darunter Dubai), Qatar, Bahrein und Kuweit, haben auf ihrem Gipfeltreffen in der omanischen Hauptstadt Maskat die Einführung einer gemeinsamen Währung zum 1. Januar 2010 beschlossen. Dubai mit inbegriffen bekommt somit neue Scheine und Münzen, die unserer Vermutung nach binnen kürzester Zeit zu der mächtigsten Währung der Welt werden könnte. Kein Plastik sondern pures Gold.

Ich bin skeptisch, aber warten wir ab.


Neu 2009-02-17:

[13:15] Der Pleitegeier über Korea:

Immobilienblasen: Failed Korean Debt Sale

South Korea failed to meet its target at an auction of 10-year bonds for a second consecutive month on concern that the nation will increase debt sales to fund stimulus spending.

Also auch schon fehlgeschlagene Auktionen von Staatsanleihen.
 

[13:00] Zimbabwe - Gold waschen um zu überleben:

Guardian: Zimbabwe - gold for bread

MDC activist Sam Chakaipa returns to his village in rural Zimbabwe to find his friends and neighbours starving to death, reduced to panning gold powder from the rivers to exchange for food at an exorbitant rate

So sieht wirkliche Hyperinflation aus.
 

[11:30] Russland beginnt den Rubel mit Gold zu bedecken , Ziel: 10%, derzeit 4%:

UBS Tuesday Macro Sales Daily - Russia increases its gold reserves!!!

(Note, gold was also up overnight as data shows Russia increasing its gold reserves. This resulted not only from its FX currency reserves falling to defend the ruble and the higher price of gold, but it has also increased its holdings of gold from 407.5 tonnes last September to 495.9 tonnes at the endof December. The central bank has also stated historically that it will continue to increase the share that gold makes up in its FX reserves, suggesting that they will probably buy up domestic gold production. Gold makes up about 4% of Russia’s FX reserves against its stated policy of 10%. We do not expect this to be built via a sudden buying spree but by gradually aquiring domestic production of gold).

Um 25% wurden im 4. Quartal die Reserven von rd. 400 tonnen auf 495 tonnen aufgestockt!!!!!


Neu 2009-02-14:

[16:15] Ägypten vor dem Kollaps?

DasGelbeForum: Ägypten: Der nächste Brandherd aufgrund der Krise

Nach persönlichen Informationen braut sich in Ägypten etwas ganz
Übles zusammen. Der Grund: Rund 50 Prozent der Staatseinnahmen stammen
aus Einnahmen durch Passagebegühren durch den Suezkanal (derzeit für
einen großen Frachter rund 600.000 Euro). Das sind etwa drei
Milliarden Euro jährlich. Das ist den Schiffsunternehmen zu viel.
Derzeit sind die Schiffe erstens so wenig ausgelastet und zweitens der
Sprit so billig, dass die Reeder lieber die Route um Afrika nehmen
würden als die Gebühr zu bezahlen.

Da werden sie wohl mit den Gebühren herunter müssen. Weiters wird der Tourismus kollabieren und die Überweisungen von Auslands-Ägyptern ebenfalls - wegen der Wirtschaftskrise. Geht das Mubarak-Regime dann hoch?


Neu 2009-02-13:

[14:15] Ausländer flüchten aus Dubai:

NYT: Laid-Off Foreigners Flee as Dubai Spirals Down

With Dubai’s economy in free fall, newspapers have reported that more than 3,000 cars sit abandoned in the parking lot at the Dubai Airport, left by fleeing, debt-ridden foreigners (who could in fact be imprisoned if they failed to pay their bills). Some are said to have maxed-out credit cards inside and notes of apology taped to the windshield.

Sie lassen ihre Schulden zurück.
 

[6:45] China wagt es nicht aus US-Staatsanleihen auszusteigen:

FTD: China kommt von US-Treasuries nicht los

Auch wenn die enorme Verschuldung den Dollar drücken dürfte: Peking will auch in Zukunft amerikanische Staatsanleihen kaufen. Die Skepsis, mit der die Regierung des Landes auf das US-Finanzsystem blickt, ist allerdings ungebrochen.

Luo, der sich auf Englisch umgangsprachlich ausdrückt, fügte hinzu: "Wir hassen Euch. Wenn Ihr einmal anfangt, Bonds über 1000 bis 2000 Mrd. $ auszugeben, dann wird der Dollar abwerten, das wissen wir, deshalb hassen wir Euch, aber es gibt nicht viel, was wir tun können."

Diese Angsthasen in der chinesischen Regierung sind total erschrocken über den Zusammenbruch der Weltwirtschaft - und vor einer Revolution im eigenen Land. Sie werden versuchen, die Treasuries abzuverkaufen - mit allen anderen zusammen, wenn die Panik losbricht.

Dann können sie ihren Berg an uS-Schulden höchstens noch abschreiben.

[10:00] In China brodelt es: Die Bosse sind einfach abgehauen


Neu 2009-02-11:

[16:00] Kollaps in China:

Handelsblatt: China brechen Exporte in Rekordtempo weg

Für Chinas Exportfirmen ist der Start ins neue Jahr gründlich missglückt. Im Januar gingen die Ausfuhren aus dem Reich der Mitte schon im dritten Monat in Folge zurück. Damit drohen weitere Fabrikschließungen und Entlassungen, was nach Ansicht von Analysten den Druck auf die Regierung in Peking erhöhen wird.

Exporte wie Importe kollabieren: sprich die Wirtschaft kollabiert.
 

[11:30] Leserzuschrift-DE - was sich in Dubai noch gut verkauft:

meine Frau hat gerade nach einem Stopover in Dubai berichtet: In dem ganzen riesen Shoppingmall nicht los. Allerdings in zwei Geschäften reger Betrieb, in dem einen Geschäft gab es Ipods, in dem anderen 1KG Goldbarren (zumindest in der Auslage).

Das Shopping-Paradies Dubai ist wohl fast ganz abgebrannt.


Neu 2009-02-10:

[16:45] Das asiatische Exportmodell ist implodiert:

AsiaTimes: Asia: The coming fury

As goods pile up in wharves from Bangkok to Shanghai, and workers are laid off in record numbers, people in East Asia are beginning to realize they aren't only experiencing an economic downturn but living through the end of an era.

This process depended on the US market. As long as US consumers splurged, the export economies of East Asia could continue in high gear. The low US savings rate was no barrier since credit was available on a grand scale. China and other Asian countries snapped up US Treasury bills and loaned massively to US financial institutions, which in turn loaned to consumers and homebuyers.

But now the US credit economy has imploded, and the US market is unlikely to serve as the same dynamic source of demand for a long time to come. As a result, Asia's export economies have been marooned.

Indeed, East Asia may be entering a period of radical protest and social revolution that went out of style when export-oriented industrialization became the fashion three decades ago.

Dieses Modell basierte primär auf den USA als Kunden. Dieser ist jetzt weg.


[13:00] Indiens Milliardäre unter Kredit-Druck:

Handelsblatt: Maharadschas fürchten um ihr Reich

Sie waren die bewunderten Aufsteiger im illustren Klub der Milliardäre: Doch so sehr Indiens Tycoone vom Boom der vergangenen Jahre profitierten, so hart treffen sie jetzt globale Rezession, Kreditklemme und Börsencrash. Denn viele haben die Expansion ihrer Unternehmen überwiegend auf Pump finanziert. Jetzt stehen Imperien auf der Kippe.

Wie in Russland: auf Westkredit zusammengekaufte Imperien. Jetzt kommt der Zwangs-Abverkauf.
 

[12:30] Japan - Wir stehen vor einer Hyperdeflation, also brauchen wir eine Politik, die eine Hyperinflation schafft:

Aktuellasia: Gelddrucker laufen heiß

Neue Medizin zur Bekämpfung der schwächelnden Wirtschaft Japans: laut einem Plan einflussreicher Politiker der verzweifelten Regierungspartei Liberal Democratic Party (LDP) soll für die wirtschaftsankurbelnden Projekte neue Finanzierungsschätze im Wert von 50 Billionen Yen (546 Milliarden US Dollar) emittiert werden.

Politiker mögen wirklich keine Deflation.


Neu 2009-02-04:

[18:30] Wer sich die UNO + EU Hilfsgüter in Gaza "holt":

Presse: UNO: Hamas raubt Hilfsgüter in Gaza

Die Hamas-Polizeimiliz soll Lebensmittel und Decken gewaltsam beschlagnahmt haben, die für hunderte arme Familien bestimmt waren. Palästinenser-Präsident Abbas will sich mit der Hamas versöhnen.

Hamas: das ist eine richtige Räuberbande, keine Regierung. Und die EU-Gouvernante will weiter liefern.
 

[7:45] Japan in der Depression:

NakedCapitalism: Veneroso: Japan on the Edge of the Abyss

THERE HAS NEVER BEEN DATA THIS BAD FOR ANY MAJOR ECONOMY – EVEN IN THE GREAT DEPRESSION. December industrial production came in down 9.6%, worse than the METI forecast. It is now down almost 21% year over year. METI forecasts a further 4.7% decline in February. The inventory to production ratio soared again. Maybe METI will be correct.

If it is, Japan industrial production will have fallen 28% (non annualized) in four months. It will have fallen by a third in about a year. Nothing in the history of major nations compares. A 28% decline in four months would be more than half of the entire decline in U.S. industrial production over the 3 years and nine months of the U.S. Great Depression.

It would be a greater decline in four months than in any 12 month period in the Great Depression in the U.S. We are literally looking at the unimaginable. (I am attaching the U.S. industrial production index from the Great Depression for comparison).

IT’S A DEPRESSION IN JAPAN – ALREADY – PURE AND SIMPLE.

Das Land der untergehenden Sonne. Der Yen sollte eigentlich abstürzen.


Neu 2009-01-29:

[16:00] Bald leere Läden in der Ukraine:

NRCU: Kiewer Kaufhäuser kürzen Angebot

Die Kiewer Kaufhäuser und Supermärkte verringern ihren Angebot. Davon berichtete das Blatt "Gazetta po kiewski". Laut dem Bericht führten die strengeren Kreditbedingungen und höherer Zinssatz zu Schwierigkeiten bei vor allem kleinen Geschäften. Früher kaufte man die Waren an Lieferanten auf Pump, jetzt aber fordern sie Vorauszahlung, was nur große Kaufhäuser leisten können. Der steile Hrywna-Absturz wirkte sich negativ auf die Importeure aus, berichtet die Zeitung. Viele von ihnen stehen derzeit vor einem Bankrott. Zudem verringern die hohen Inflationsraten die Kaufkraft der Ukrainer, heißt es im Bericht. Dem Bericht zufolge können alle diesen Faktoren zu einer Insolvenz vieler kleinen und mittelgrößen Geschäfte führen.

Die Auswirkungen eines Staatsbankrotts.


Neu 2009-01-28:

[20:30] Generals-Meuterei bei den NATO-Afghanistan-Truppen:

Spiegel: Nato-Oberbefehlshaber erteilt rechtswidrigen Tötungsbefehl

Das Vorgehen gegen die Drogenmafia in Afghanistan sorgt für offenen Streit in der Nato: SPIEGEL-Informationen zufolge will Oberbefehlshaber Craddock alle Opiumhändler töten lassen - auch ohne Nachweis, dass sie etwas mit bewaffneten Aufständischen zu tun haben. Die Kommandeure wollen dem Befehl nicht folgen.

Die meuternden Generäle wissen ganz genau, wenn sie diesen Befehl umsetzen, wird das Leben für ihre Truppen zur Hölle. Den US-Sturkopf stört das offenbar nicht, er will diese SS-Methoden answenden.

 

[6:00] Ukraine total am Ende:

Bloomberg: Ukraine Stares Into an Economic-Political ‘Abyss’

Ukraine hasn’t been so fragile since the early 1990s, following the breakup of the Soviet Union. The economy may shrink as much as 10 percent this year, which would be the deepest recession in Europe except for Iceland’s. President Viktor Yushchenko’s support is close to zero and clashes with Prime Minister Yulia Timoshenko may bring down the government.

“The country is staring into the abyss, both politically and economically,” said Neil Shearing, an analyst at London-based Capital Economics Ltd. “I can’t think of another country that will be hit harder this year” in eastern Europe.

Korruption und Misswirtschaft wurden durch die Kredit-Bubble eine Zeitland überdeckt. Jetzt ist die depressive Realität wieder heraussen.

Wenn irgendeine "Ostbank" im Westen glaubt, von diesem Land wieder die Kredite zurückzubekommen, dann wird sie sich täuschen.


Neu 2009-01-26:

[18:00] Russische Oligarchen müssen ihre Yachten aufgeben:

Telegraph: Russian oligarchs forced to sell yachts and jets as worldwide recession bites

Russian oligarchs hit by the global recession - including Roman Abramovich and Oleg Deripaska - are having to sell off yachts, private jets and holiday homes to raise cash.

Mir kommen die Tränen. Braucht jemand eine gebrauchte Oligarchen-Yacht? noch nicht kaufen, wird noch viel billiger.


Neu 2009-01-25:

[8:45] Der blutige "Siegesrausch" der Hamas in Gaza:

FTD: Knieschuss für Verräter

Den Terror des Krieges haben die Menschen in Gaza hinter sich. Jetzt leiden sie unter dem Terror der Hamas. Sie beschimpft Mitglieder der verfeindeten Fatah als Kollaborateure Israels und hat eine brutale Jagd auf sie eröffnet.

Wer hier die "Terroristen" sind sieht man eindeutig: es ist die Hamas. So geht die mit ihren Gegnern um.


Neu 2009-01-22:

[18:30] 1/3 der russischen Währungsreserven sind schon weg:

Handelsblatt: Russische Währungsreserven schwinden

Fast 30 Prozent hat der Rubel seit Mitte 2008 verloren - und das, obwohl die russische Notenbank immense Summen in die Stützung der Landeswährung investiert hat. Inzwischen hat die Zentralbank ihre Strategie gewechselt. Der Grund: Die Währungsreserven, bisher die drittgrößten hinter denen Japans und Chinas, sind drastisch gesunken.

Der Rest wird wohl auch noch verschwinden, wenn die Auslandskredite zurückbezahlt werden müssen.

 

[12:00] Asien ist dran:

Welt: Asiatische Volkswirtschaften stürzen ab

Die Wirtschaftskrise hat Asien voll erfasst: Die wichtigsten Volkswirtschaften melden desaströse Zahlen. In Japan ist der Export um 35 Prozent eingebrochen, die südkoreanische Wirtschaft ist erstmals seit zehn Jahren geschrumpft. Und auch das erfolgsverwöhnte China verbucht einen herben Rückgang.

Niemand bleibt verschont.


Neu 2009-01-19:

[12:00] Russland - 1998 lässt grüssen:

Bloomberg: Ruble Drops to Pre-1998 Crisis Low on 6th Devaluation This Year

The ruble fell below the weakest level seen in the 1998 Russian crisis after the central bank devalued for the sixth time in seven days to protect reserves.

The currency slid to as little as 33.0455 per dollar today, the lowest since early 1998, before the government defaulted on $40 billion of debt. The ruble has lost 7.3 percent since official trading resumed this year, extending the decline to 29 percent since August.

Ohne Gas-Einnahmen kein Rubel-Wert. Ist das schon zu Putin und Medwedew durchgdrungen?


Neu 2009-01-18:

[8:00] Wann fliesst wieder Gas?

Presse: Russland - Ukraine: Einigung über Gaslieferungen
Welt: Energiekonzerne kommen mit Plan B im Gasstreit
Handelsblatt: Goldene Säle, warme Worte, nur kein Gas

Der Gasstreit zwischen Moskau und Kiew ist offenbar beigelegt. Die beteiligten Konzerne sollen bis Montag einen Vertrag ausarbeiten. Lieferungen in die EU könnten bald wieder aufgenommen werden.

Hin und her, hin und her. Russland und die Ukraine blamieren sich dabei bis auf die Knochen.

Die US-Imperialisten in Washington hätten das nicht besser orchestrieren können:
- Die Führung der Ukraine ist eine korrupte Bande, die sich auf Kosten der Europäer die Taschen füllen will
- Russland und Putin sind endgültig im kalten Krieg zurück, statt Panzer zu schicken, drehen sie das Gas ab
- Auf die Russen kann man sich in Veträgen nicht verlassen, die sind aus politischen/imperialen Gründen unzuverlässig
- Ganz Osteuropa bekommt gerade wieder den bösen Bären zu spüren, das wird die Angst vor Russland wecken
- Sogar die "orthodoxen Brüder" Bulgarien und Serbien hat Russland vergrämt, die werden Hilfe woanders suchen
- Die EU hat sich als total unfähiger Haufen entpuppt, die kann ihre Mitglieder nicht schützen
- Wenn es das US-Imperium nicht gäbe, müsste man es erfinden. Es wartet auf den Hilferuf.

Es ist durchaus möglich und auch wahrscheinlich, dass nach der finanziellen "Teilabwrackung" Russlands nach dem Georgienkrieg jetzt die Totalabwrackung kommt, inklusive Staatsbankrott.


Neu 2009-01-16:

[8:00] Das Abstossen der Ferienwohnungen beginnt:

Welt: Ausländer verkaufen ihre Häuser in der Türkei

Ferienimmobilien an den Küsten der Türkei waren lange Zeit beliebte Anlageobjekte. Wegen der Wirtschaftskrise stehen viele Häuser und Wohnungen zum Verkauf, zudem haben immer neue Gesetzesänderungen die ausländischen Eigentümer verunsichert. Käufer finden sich indes nur wenige.

Allein in Bodrum stünden 200 Immobilien von Ausländern zum Verkauf. Wohnungsmakler berichteten, das Vertrauen sei geschwunden, nachdem die Gesetze mehrfach geändert wurden. Einige ausländische Hausbesitzer seien aber auch in Geldschwierigkeiten geraten oder gar arbeitslos geworden, zitierte die Zeitung einen Makler.

Die Besitzer kommen vor allem aus Deutschland, England, Griechenland und Irland.

Weil sie arbeitslos geworden sind und die Hypothekenraten nicht mehr bezahlen können...Wieder einmal die üblichen Verdächtigen der Immobiliengier: Briten, Iren, Deutsche. Das läuft derzeit sicher nicht nur in der Türkei. Und ganz klar nach Ende der Bubble.

Es gibt keine unsinnigere "Investition" als solche "Ferien-Immobilien". Ganz Spanien oder Zypern ist damit zugebaut. Dumm, dumm, dumm.


Neu 2009-01-13:

[17.30] Russen auf Protz-Urlaub:

Stern: Wenn reiche Russen wedeln

Im Januar gehört Ischgl den Russen: Im Tiroler Party-Mekka feiern sie ihre Weihnachtsferien. Wenig besinnlich, dafür mit viel Wodka, wilden Festen und heißen Gogo-Girls.

Aber bald hat es sich ausgefeiert.
 

[18:15] Gasstreit - da sind auch noch andere Dinge im Spiel:

Novosti: Gazprom über Gastransit-Vereinbarung zwischen Ukraine und USA erstaunt
Spiegel: Russland gibt USA Mitschuld am Gasstreit

Das zwischen den USA und der Ukraine am 19. Dezember unterzeichnete Abkommen über die strategische Partnerschaft enthält einen Punkt über den Gastransit durch ukrainisches Gebiet nach Europa.

Das teilte der Vizevorstandschef des russischen Gasmonopolisten Gazprom, Alexander Medwedew, am Montag in Brüssel mit. Er zweifele daran, dass europäische Länder davon in Kenntnis gesetzt worden seien. "Dass die USA, die kein Gas in Europa fördern und es auch nicht transitieren, ein Gastransitabkommen schließen, ruft Erstaunen hervor", sagte er.

Die USA sind im Spiel: dieser Passus in diesem Partnerschaftsvertrag sollte Gazprom egal sein. Der Partnerschaftsvertrag insgesamt gefällt den Russen nicht. Das dürfte einer der Gründe sein, warum sie so hart agieren.

Warum mischen sich die USA jetzt nicht ein? wollen sie, dass die Russen die Ost-Länder stärker in die Arme der USA treiben? dumme Russen!

[20:00] Noch einige Hintergründe: Kiews letztes Einflussinstrument
 

[18:15] Doch kein Gas, jetzt blockiert die Ukraine:

Standard: Ukrainische Naftogaz blockiert Transit
Presse: Ukraine blockiert Gaslieferungen nach Europa
Welt: Russland und Ukraine behindern EU-Beobachter

Die Probleme in der Ukraine aus dem Weg zu räumen dürfte viel einfacher sein, als bei Russland. Einfach die Ukraine in den Staatsbankrott gehen lassen. Vielleicht hilft auch ein Anruf in Washington - mit dem Hinweis, dass das der NATO extrem schadet. Juschtschenko ist doch deren Schosshund.

Aber dafür ist die EU völlig unfähig.
 

[10:15] Liefern die Russen wirklich wieder Gas?

Presse: Russisches Gas fließt wieder nach Europa

Das Gas fließe seit 8 Uhr europäischer Zeit, teilt der russische Gaskonzern Gazprom mit. Bei den Kunden kommt das Gas in 24 bis 30 Stunden an. Die EU reagiert skeptisch.

"Bleiben wir realistisch: In den letzten zehn Tagen haben wir ähnlich hoffnungsvolle Situationen mehrmals erlebt", sagte der tschechische Industrieminister Martin Riman für den EU-Ratsvorsitz. Staatssekretär Peter Hintze vom deutschen Wirtschaftsministerium verwies auf Medwedews Einschränkung, das Erdgas solle wieder fließen "wenn es keine Hindernisse" gebe. "In diesem kleinen Zusatz liegt natürlich die gesunde Skepsis all derjenigen begründet, die diesen Prozess schon etwas länger begleiten", sagte Hintze.


Neu 2009-01-09:

[18:15] Bilanzskandal in Indien:

Tagesanzeiger: Ein indisches Informatik-Märchen entpuppt sich als Lügenstory

Der Inder Ramalinga Raju, Gründer und Chef der Softwarefirma Satyam, outet sich als Milliardenbetrüger und taucht ab.

Eine der Metaphern wird wohl in den Köpfen vieler Inder haften bleiben: «Es kam mir vor», schreibt Raju, «als reite ich auf einem Tiger, und ich fragte mich dauernd, wie ich absteigen kann, ohne gefressen zu werden.»

Viele reiten diesen Tiger. Aber die Krise wirft sie jetzt reihenweise ab.
 

[14:45] Leserzuschrift-DE - GAZA-Schein und Realität:

http://www.youtube.com/watch?v=3M5D5_m93A0must see!

Vielleicht sollte man die Gutmenschen mal mit ihren Kindern dorthin schicken zum Urlaubmachen. Ist sicherlich der Oberhype!

Die Hamas machen nicht nur einen Haufen Kinder, sie bringen ihnen auch noch etwas bei.
Was, sieht man sehr schön im Film.

Und da lallen unsere bescheuerten Deutschen vom toleranten Islam.
Solche Zustände haben wir auch bald bei uns, wenn wir weiterhin Tür und Tor für jede "freie und gleichberechtigte Religionsausübung"
ausserhalb unserer christlich geprägten ("Leitkultur" - die immer schwächer und aufgeweichter wird) öffnen.
Denn diese "Richtung" hasst nicht nur die Juden abgrundtief, sondern auch gleich danach
die Christen. Glauben die Gutmenschen immer noch daran, daß es mit solcherart Fanatismus
und Hass ein freiheitliches Nebeneinander geben kann? Oh nein, denn wenn sie einmal in der Überzahl sind...
Aber das ist ein anderes Thema.

Dieses Video sollte man sich unbedingt ansehen - wie bereits die kleinen Kinder von der Hamas militärisch gedrillt werden.


Neu 2009-01-08:

[12:30] Die chinesischen Arbeitssklaven kehren heim:

Spiegel: Kollektiv im Heimaturlaub

Der Traum vom Wohlstand lockte Quan Xiaoju aus der Provinz an die Fließbänder von Guangdong. Jetzt muss sie zurück, denn Chinas Boom ist - vorerst - zu Ende.

Wieder zurück in das Elend der Dörfer - habe ich selbst gesehen - extrem arm und primitiv. Die chin. Regierung hat panische Angst vor dieser Massen-Arbeitslosigkeit.

Begriffserklärung: GuangZhou ist Kanton, GuangDong die Provinz rundherum - in der Staatssprache Mandarin.

[17:15] Leserzuschrift-DE zu Guangzhou-Entwicklung:

mein Gasfeder-Partner ist in Guangzhou. Als ich 2001 das erste mal im Stadtteil Panyu war, gab es dort eine Hauptstraße, die war als einzige asphaltiert und total überlastet. Als ich genau ein Jahr später dort war, waren alle Straßen asphaltiert und die Hauptstraße jetzt zweispuring. Ein halbes Jahr später war diese Straße dann dreispurig. Auch das Wohngebiet "Clifford-Estates" änderte zügig seine Konturen. War es am Anfang eine Enklave für ca. 500 000 illegale Fabrikbesitzer und Geschäftsleute aus Taiwan, Korea und HongKong, so sind sukzessive auch Chinesen in diese Estate eingezogen. Deswegen wurde diese Estate größer und größer. Auch die Hauspreise explodierten in ungeahnte Bereiche. Mein Freund zahlte 40.000Euro für seine Wohnung im Jahr 2000. Im Jahr 2007 war sie 140.000Euro wert.
Meinem Vorschlag, er solle sie verkaufen, die Preise werden bald purzeln, schlug er leider aus dem Wind. Nun vor einem Jahr kam der Knick, seitdem sind die Hauspreise um 40% zurückgegangen. Niemand kauft mehr eine Wohnung.
Am See des Clifford-Estates wurden noch in einer Nacht- und Nebelaktion 10 Wolkenkratzer aus dem Boden gestampft. Nur wenige dieser Wohnungen sind verkauft worden, obwohl diese direkt am schönen See liegen. Selbst die alten Wohnungen sollen jetzt teilweise verwaist sein. Alles, was ich aus Panyu erfahre ist schrecklich, schon jetzt herrscht dort das Krisenchaos, das bald zu uns schwappen wird.

Die Leute hoffen also auch in China auf wieder steigende Preise.


Neu 2009-01-07:

[9:15] Ukraine und Russland erpressen gemeinsam die EU - Gas komplett abgedreht:

Spiegel: Russland schwört Deutschland auf langen Gas-Streit ein
Standard: In Europa drohen Rationierungen
Welt: Russen drehen Gashahn Richtung Ukraine völlig zu
Presse: Abgedreht: Gas-Lieferung nach Österreich komplett eingestellt

Russland hat am Mittwoch seine Gaslieferungen über die Ukraine komplett gestoppt. Es fließe kein für europäische Kunden bestimmtes russisches Gas mehr durch die Pipelines in der Ukraine, teilte die staatliche ukrainische Gasgesellschaft Naftogaz mit. Auch Gazprom bestätigte dies.

Falls mich jemand einen "Russenfresser" nennen möchte: der heutige Kommentar im ORF-Radio war viel russenfresserischer als meine Kommentare.

In Wirklichkeit geht es um eine Erpressung der EU: die bankrotte Ukraine möchte, dass die EU deren Gasrechnung bezahlt, Russland möchte allerlei politische Zugeständnisse von der EU. Die dumme EU wird sich wohl wieder einmal erpressen lassen. Zusätzlich sieht Russland diesen Gasboykott als Bestrafung des Westens für die Finanzkrise, die nach Meinung der russischen Führung aus dem Westen kam.

Einzige Lösung: sofortiger Rückzug aller Westkredite aus beiden Ländern, keine Bailouts dieser Länder mehr.

Bei der Mafia funktioniert der "Ostblock" noch: Berlin, das Zentrum der russischen Mafia

An alle "Russenfreunde": warum machen die Russen das mit den pünklich zahlenden Kunden in Europa?
 

[12:30] Einige Hintergründe zum Gas-Stop:

Telepolis: Europa guckt in die Röhre

Die Ukraine könnte dank ihrer gigantischen Gasreserven ohne Probleme über längere Zeit ohne russische Gaslieferungen auskommen. Der Umstand, dass sie dennoch täglich große Mengen aus dem Transitnetz entnimmt, hat also weniger etwas mit der eigenen Versorgungssicherheit zu tun, sondern eher etwas mit der beabsichtigen Wirkung auf den Westen. Der Westen übernimmt die Schulden der Ukraine um so eher, je größer die eigenen Sorgen sind, Opfer des Gasstreits zu werden. Diese Strategie scheint auch voll aufzugehen.

Die Spitzen der EU verurteilten zwar beide Staaten für ihre sture Haltung im Gasstreit, machten aber auch klar, dass man in Brüssel nicht tatenlos die Hände in den Schoß legen wird, sondern aktiv an einer Lösung des Konfliktes mitarbeiten will. Wenn man die leeren Devisenkassen der Ukraine betrachtet, kann die Lösung nur in einer teilweisen oder kompletten Übernahme der ukrainischen Gasschulden bestehen. Man könnte die ukrainische Strategie daher durchaus als Erpressung verstehen – wenn man in Brüssel über Energiesicherheit debattiert, sollte man fortan auch dem Risikotransitland Ukraine eine besondere Aufmerksamkeit zugute kommen lassen.

Machen Russen und die Ukraine hier gemeinsame Sache? Man will, dass die dumme EU die ukrainische Gasrechnung bezahlt, plus Korruption, plus gigantische Verschwendung. Dumm genug wäre die EU.
 

[12:30] Leserzuschrift-DE - interessante Theorie:

Kein Gas kein Spaß… und Wärme auch nicht.

Russland hat Europa das Gas abgedreht, das ist Fakt. Die vorgeschobene Begründung, weil die Ukraine Gas abzweigt, soll aber nur von den wirklichen Gründen im Hintergrund ablenken, die ganz andere Dimensionen haben.

Schon vor 8 Monaten hat Putin angekündigt, ab 1.Jan.2009 Gas und Öl nur noch gegen Rubel zu verkaufen und den Rubel möchte er zusätzlich durch Gold decken.

Ende Dez. 2008 einigten sich Russland, Iran, Venezuela u.a. (also die Schurkenstaaten) auf ein neues Gaskartell, den zentralsten Punkt dieses Handelsabkommens aber blieben uns die Medien schuldig, die Verrechnung in Rubel oder Euro, aber nicht mehr durch den wertlosen US$, was nichts anderes als eine Kriegserklärung an die USA ist, da dies das augenblickliche Ende des US$ und damit der amerikanischen Kriegspolitik sein würde.

Zufällig fällt dieser Gas-Lieferstopp zeitlich exakt mit dem Ende des durch US$ käuflichen Gases zusammen. Ist es wirklich so abwegig zu kombinieren, dass die wahre Ursache des russischen Lieferstopps die Weigerung der EU ist vom US$ als Verrechnungseinheit abzurücken?, zumal man auch in Brüssel sehr genau weis, dass das Ende der Verrechnungseinheit US$ dessen Wert augenblicklich auf unter Altpapier reduziert.

Wer wirt diese Kraftprobe gewinnen? Ich tippe auf Russland und das Aus für den US$ in der 3. oder 4. Jännerwoche.

Ist nicht auch der Euro zu 80% durch US$ Reserven gedeckt? Wir blicken spannenden Zeiten entgegen…

Böse Frage: kann Russland seine Importe auch mit Rubel finanzieren? sicher nicht. Die Auslandskredite kann es auch nicht damit bedienen.

Aber dann gibt es immer noch den Euro. Die Russen brauchen ihn für die meisten Importe (die aus Europa kommen).

 

[14:30] Leserzuschrift-HK -Infos aus Hongkong:

Hier wieder einige harte Fakten über Hongkong bzw. China:

Aus Berichten der in Hongkong erscheinenden seriösen Tageszeitung "South China Morning Post" vom 6. Januar 2009:

Im Jahre 2008 schrumpfte die Anzahl von Spielzeugfabriken in der Provinz Guangdong (Südchina), die hauptsächlich im Besitz von Hongkong-Fabrikanten sind, von 8'000 auf 3'200. 4'800 Spielzeugfabriken, die hauptsächlich in die USA exportierten, mussten also schließen, wobei 2 Millionen Arbeiter entlassen wurden.

Im gleichen Zeitraum mussten in ganz China 670'000 Kleinfirmen dicht machen und dabei gingen 6,7 Millionen Arbeitsplätze verloren. Während die Gesamtanzahl von Entlassungen 2008 laut offiziellen Zahlen 8,3 Millionen beträgt, soll diese Zahl laut dem "China Economic Weekly" in Wirklichkeit mehr als doppelt so groß sein, zwischen 16 und 18 Millionen, und die Gesamtzahl von arbeitslosen Wanderarbeiter soll ca.
34 Millionen betragen.

Zhang Chewei, Sozialwissenschaftler an der "Chinese Academy of Social Science", meint, dass die städtische Arbeitslosenrate - nur die städtische - mit 9,4% doppelt so hoch sei wie die offiziellen Regierungsdaten behaupten und nach dem chinesischen Neujahrsfest Ende Januar 2009, wenn weitere Millionen von Wanderarbeitern arbeitslos werden würden, auf ca. 11% steigen könnte. Zahlreiche chinesische Ökonomen glauben, dass die politische Führung in Peking die Auswirkungen der globalen Krise auf China deutlich unterschätzt hätten, und warnen vor möglichen schweren sozialen Unruhen.
In der ersten Januar-Woche des neuen Jahres gaben in Hongkong 112 börsenkotierte Unternehmen Gewinnwarnungen heraus und in Shanghai erwarten 123 börsenkotierte Unternehmen für 2009 rote Zahlen.

Mit bestem Dank für Ihre segensreiche Arbeit und besten Grüßen aus Hongkong

Die Krise beisst jetzt auch in Asien.


Neu 2009-01-05:

[17:45] Echt harte Landung in Russland:

Welt: Russen gehören zu den größten Verlierern

Die sonst so schenkfreudigen Russen sparen, knausern sogar am orthodoxen Weihnachtsfest. Die Wirtschaftskrise trifft Russland besonders schwer, sogar die Firmen-Imperien der Milliardäre schwanken. Kritiker sagen: Jetzt rächen sich wirtschaftspolitische Fehler der Ära Putin.

Weil alles auf Pump war.
 

[7:30] Gaza: die westlichen "Gutmenschen" schreien schon, die Hamas nicht:

Presse: Gazastreifen: "Wir werden viele Leichen finden"
Welt: Hilfsorganisationen beklagen Leid der Zivilisten

Kein Strom, kein fließendes Wasser, kaum Brot oder Reis: Im Gazastreifen ist die Lage desolat. Das Rote Kreuz, Amnesty International und eine Unterabteilung der UN schlagen Alarm: Es müsse unbedingt mehr Rücksicht auf Zivilisten genommen werden. Eine Änderung der israelischen Strategie erscheint jedoch unwahrscheinlich.

Von der Hamas hört man nur wilde Propaganda gegen Israel, sonst nichts. Es sind die westlichen, professionellen "Gutmenschen", die sich über die humanitäte Lage in Gaza beklagen. Diese legen überall westliche Masstäbe an - jedes Leben zählt.

Es ist sinnlos, dort westliche Masstäbe anzulegen, der Hamas ist das eigene Volk egal, nur der Propagandaeffekt zählt. Daher wird es Israel auch schwer haben, dort irgendetwas zu erreichen. Nur ein Massen-Hungeraufstand gegen die Hamas würde etwas bewirken. Aber dazu müsste man die Lieferung von Lebensmitteln einstellen und Israel eine überzeugende Alternative zum derzeitigen Zustand anbieten - die verstehen aber nur Polizeiaktionen und Kollektivstrafen.

[8:00] Leserzuschrift-DE - Gott - Walter E., wo bist du nur hingekommen :

Hallo Gott Eichelburg !
Deine zynistische Berichterstattung vom Gaza-Konflikt tötet das letzte bischen Menschlichkeit.

Was wirst du der durchgeknallten israelischen Armee entgegewerfen, wenn die sich am arabischen Land satt gefressen und Appetit auf Goldunzen besitzende Investoren hat?

Sofern es deine göttliche Investorenzeit erlaubt, zieh dir mal diese Links zu Gemüte und fasele dann weiter in deiner Traumwelt oder wache auf.

http://palestinian.ning.com/forum/topics/the-other-side-of-the-story

Wie gesagt, der untergetauchten Hamas-Führung ist es egal, wenn das eigene Volk abschlachtet wird (sonst würden sie keine Raketen schiessen) - solange ihre eigenen Verstecke nicht gefunden werden. Es ist ein ganz anderer Kriegs-Ansatz, total un-westlich.

PS: natürlich bin ich kein Gott, nur ein Beobachter mit einer etwas anderen Perspektive.

[11:00] Leserzuschrift-DE - zur Gott-Kritik:

merken denn diese geistig zentralveriegelten Gutmenschen gar nichts -
wie sie mit dem Nasenring durch die Manege geführt werden um jeder
noch so abstrusen aber denkbefreiten Ideologie zu folgen ?

Wo bleibt die Assoziationsfähigkeit, das eigene aus Erfahrung gewachsene Denken
und Einschätzen können verschiedener Situationen ?
Hier ist wahrlich noch vor dem berühmten Tellerrand schluß!

Die dümmsten Ideologiesäue werden täglich zum Verblöden durchs Dorf getrieben.
Pfui Teufel diesen Weltenzerstörer.

Und wer ist morgen dran ? Diese Politiker gar selbst, oder die Ärzte, oder alle Juristen, oder dieser
ganze Gutmenschenpöbel, der sich von allem reinwaschen will, der sich wie die Blockwarte auch immer auf der
guten Seite wähnt und alles richtig machen will – kennt man doch alles – gabs doch alles schon einmal.

Danke für die Aufmerksamkeit, aber das mußte mal raus.

Sobald eine Diktatur an die Macht kommen sollte, werden die "Gutmenschen" dann zu Schergen dieses Staates und Folterern.

Die Hamas will das - schon oft erprobt:

Zitat von Herrmann Göring: 18. April 1946 (in seiner Nürnberger Gefängniszelle, aufgezeichnet von von G.M. Gilbert):
" ... Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg", sagte Göring achselzuckend. "Warum sollte irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, dass er mit heilen Knochen zurückkommt. Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in Russland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso wenig in Deutschland. Das ist klar. Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. ... das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land."

Die Hamas braucht offenbar den Krieg, um sich an der Macht zu halten. In wenigen Monaten sind Wahlen in Palästina. Sie wird den Wunsch erfüllt bekommen. Die westlichen "Gutmenschen" verstehen solche Zusammenhänge natürlich nicht.

[13:15] Auch in Israel geht es um Wählerstimmen: Ein Kleiner Nacht-Mord: Wie israelische Führer für Wâhlerstimmen morden (lassen)

Diese Herrschafts-Kenntnisse gehören zu jeder Investoren-Ausbildung. Darum finden Sie soetwas hier.

Zuschrift-DE - An den Gutmenschen:

Was würden Sie machen, wenn Sie über lange Zeit von einem anderen (den Sie juristisch nicht belangen können) ständig mit einem angespitzten Stecken gepiesackt werden ??
Ihre Fäuste dürfen Sie nicht benutzen, da dabei ja sein eigenes Kind (das er bei seinen Aktionen immer auf dem Arm trägt) zu Schaden kommen könnte.

Am besten abhauen.

Weitere Zuschrift-DE:

Die Hamas hat die letzten 7 Jahre nachweislich mehr als 10.000 Raketen und andere Geschosse auf den Süden Israels regnen lassen (dafür haben sie Geld, teilweise finanziert mit unseren Steuern) und fast niemand hat sich in der restlichen Welt darüber aufgeregt. Jetzt wo sich die Israelis wehren und das auf Ihre Weise (in einer Sprache die die Palästinenser verstehen) da protestiert dann auf einmal die ganze Welt.
Wie dekadent sind wir eigentlich ?????????

Total dekadent. Wir brauchen ganz dringend eine Depression.

Weitere Zuschrift-DE:

Sie betrachten die Lage vollkommen richtig. Wer unbedingt darüber streiten will, wer wieviel Schuld an der derzeitigen Situation hat kann das gerne tun, aber dass dabei selten was vernünftiges rauskommt ist bekannt.

Was man dagegen sicher zur Gesamtlage sagen kann:
Solange die Palästinenser immer mehr werden und nicht genügend Land für einen lebensfähigen Staat haben gibt es einen guten Nährboden für Hamas und solange können denen ein paar hundert Menschenleben völlig egal sein, schafft Aufmerksamkeit und Unterstützung aus den arabischen Ländern.
Dieser Konflikt lässt sich nicht wegschwätzen, was den Gutmenschen natürlich extrem gegen den Strich geht, er lässt sich höchstens mit viel Geld aufschieben, indem man die Palästinenser so gut versorgt, dass sie keine Lust auf Revolte haben. Da der Westen das bald gar nicht mehr kann springen Araber, der Iran oder radikale wohlhabende Moslems aus aller Welt ein, die liefern dann aber statt zwei LKW voll Weizen nur einen und machen den anderen mit Kalashnikovs voll.
Deshalb würde es auch nichts helfen wenn der Westen Zahlungen und Hilfslieferungen komplett einstellen würde.
Am wahrscheinlichsten ist es, dass dieser Konflikt (zwischen Israel und den Palästinensern, nicht mit Hamas, die sind austauschbar) solange ausgefochten werden muss bis eine Seite komplett besiegt ist, ob das nun wie viele befürchten in einem Aufwasch durch einen großen Krieg im nahen Osten passiert oder immer wieder in kleineren Auseinandersetzungen wie der aktuellen kann man nicht sagen.

Niemand will die Gaza-Leute haben, vor allem kein arabischer Staat. Warum wohl? Es hilft ihnen auch jetzt keiner.

Weitere Zuschrift-DE:

nichts für ungut, aber Ihre "Berichterstattung" zum Nahostkonflikt ist das allerletzte!!! Selbst die pro-israelisch eingestellte westliche Presse berichtet mittlerweile kritisch über diesen "Militäreinsatz".

Diese Gewalt von beiden Seiten wird sich weiter verschärfen und letztlich dafür sorgen, daß eben auch in Zukunft unschuldige Zivilisten ums Leben kommen - und das auf beiden Seiten.

Ihren "Kommentaren" ist nichts als blanker Haß gegenüber den Palästinensern zu entnehmen. Was denn, vielleicht am besten aushungern?
Um welchen Preis denn? Und wie soll denn dann "der Rest der arabischen Welt" auf so etwas reagieren? Sie sollten dabei nicht vergessen, daß diese westliche Welt trotz Überwachungswahn in vielen Bereichen sehr leicht und effektiv angreifbar ist.

Sie schreiben weiter: "Es ist ein ganz anderer Kriegs-Ansatz, total un-westlich."

Was ist denn dann ein "westlicher Kriegs-Ansatz"? Etwa der Einsatz von Streubomben, um so viel wie möglich Zivilisten zu verstümmeln um damit zu versuchen, die Kampfmoral der Gegenseite zu brechen?
Nachgewiesenermaßen unschuldige Menschen in Konzentrationslagern wie Guantanamo festzuhalten und zu foltern? Oder etwa der Einsatz von Atombomben?

Denken Sie bitte mal darüber nach!

Die Hamas-Leute sind nicht westlich dekadent, die sind nur an ihrem Machterhalt interessiert. Dafür opfern sie auch gerne Teile ihres eigenen Volkes. Wohl wissend, dass die Israelis nie grosse Teile davon ausradieren würden - die sind nämlich bereits dekadent. Ausserdem werden ununterbrochen neue Hamas-Kämpfer "nachproduziert", wenn jetzt einige draufgehen - was macht das schon für die Hamas-Führer.

Weitere Zuschrift-DE:

die Gehirnwäsche der westlichen Massenmedien ist perfekt.
Es wird immer von hunderten toter Palästinenser gesprochen.
Dabei müsste mindestens unterschieden werden, zwischen toten Hamas-Kämpfern und Zivilpersonen.
Und das die meisten Zivilpersonen Fanatiker sind und sich freiwillig als Schutzschilder für ihre männlichen Terroristen zur Verfügung stellen, wird auch nicht erwähnt.

PS. Allein am ersten Einsatztag über 150 tote Hamas-Terroristen auf einen Streich - das nenne ich genial !

Es mag für viele Leser schockierend sein, aber so wird "oben" gedacht. Ein Investor muss wissen, warum Kriege angezettelt werden. Das sind alles Informationen die man vom Volk fernhält. Dieses lässt man an verschiedene "Ideale" glauben, egal ob Nation oder Religion.

PS: falls jemand herauslesen möchte, ich sein pro-israelisch, dann kann er das. Es ist Erfahrungstatsache, dass die Palästinenser der Welt nichts bringen, ausser Kosten für deren Fütterung, Gewalt und Terror. Israel dagegen ist ein praktisch westlicher Staat mit toller High Tech Industrie. An welche Seite sollte man sich praktischerweise anlehnen? WE.


Neu 2009-01-02:

[18:15] Die Ukraine zapft doch Gas ab:

Spiegel: Russland wirft der Ukraine Gas-Diebstahl vor

Der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine spitzt sich zu: Der russische Gaskonzern Gasprom wirft Kiew vor, einen Teil der für Westeuropa vorgesehenen Transitmengen zu stehlen. Seit dem Jahreswechsel hat Moskau Lieferungen in das Nachbarland gestoppt.

Das ukrainische Unternehmen Naftogas habe selbst offiziell mitgeteilt, rund 21 Millionen Kubikmeter Gas täglich für technische Zwecke zu entnehmen, sagte Gasprom-Sprecher Sergej Kuprijanow am Freitag nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau. "So gesehen gibt die ukrainische Seite offen zu, dass sie Gas stiehlt", sagt er.

Die Ukraine sitzt auf der Leitung, also können sie es tun. Russland könnte entweder einmarschieren oder Druck über den Westen (Finanzhilfen) ausüben, um das abzustellen. Dazu ist Moskaus Position aber in der Welt zu schlecht.
 

[13:30] Der nächste Pleitestaat - Weissrussland:

Reuters: Weißrussland wertet nach IWF-Nothilfe Rubel ab und erhöht Zinsen

Weißrussland hat nach der Zusage eines Notkredits durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) seine Währung um 20 Prozent abgewertet. Von Freitag an müssten für einen US-Dollar 2,65 statt bislang 2,20 weißrussische Rubel bezahlt werden, sagte ein Vertreter der Zentralbank Reuters am Donnerstag. Die Notenbank hatte die seit Anfang 2008 an den US-Dollar gekoppelte Landeswährung bisher stets bei 2,10 bis 2,20 Rubel zum Dollar gehalten.

Auch in diese Diktatur haben westliche Idioten-Banken Kredite gesteckt, die sie jetzt zurückholen versuchen. Daher der Währungskollaps.
 

[13:15] Wird der chinesische Yuan jetzt konvertibel?

FW Engdahl: Chinas regionale Währungszone bringt tiefgreifende Veränderungen

Die von Chinas Währungshütern in den letzten Tagen unternommenen Schritte belegen, dass die am schnellsten wachsende Wirtschaft der Welt unkonventionelle Maßnahmen erwägt, um die wichtigsten Handelsbeziehungen mit ihren asiatischen Nachbarn aufrecht erhalten zu können. Diese defensiven Maßnahmen der Chinesen, die zum ersten Mal ohne Rücksicht auf den in US-Dollar abgewickelten Handel in dieser Weltregion getroffen wurden, sind außerordentlich bedeutsam für die langfristige Perspektive des US-Dollars als Weltreservewährung – und diese Rolle ist für den weiteren wirtschaftlichen und politischen Einfluss der USA von allergrößter Wichtigkeit. Die jetzt unternommenen Schritte von Chinas Währungshütern kommen zum gleichen Zeitpunkt wie die Ankündigung der »China Investment Corporation« – Chinas staatlich kontrolliertem Investmentfonds namens »Sovereign Wealth Fund«, der über ein Vermögen von ca. 200 Milliarden Dollar verfügt –, ab sofort keine Investitionen zur Rettung von US-amerikanischen oder anderen westlichen Finanzinstituten mehr zu tätigen.

Man hat sich mit der Konvertibel-Machung des Yuan sehr lange Zeit gelassen. Selbst jetzt will man nicht zu vollen Konvertabilität gehen, wie es die Russen bereits gemacht haben. Also wird diese "Yuan-Währungszone" kaum entstehen. Die Dollars kann China abschreiben.


Neu 2009-01-01:

[20:30] Schwere, kalte Zeiten in der Ukraine:

Novosti: Neujahrsbotschaft: Juschtschenko warnt Ukrainer vor "schweren Zeiten"

Die Ukrainer werden laut Präsident Viktor Juschtschenko bald "schwere Zeiten" durchmachen müssen.

Wie es in einem Staatbankrott eben so ist. Den Gashahn hat man ihnen auch abgedreht. Wie lange wird sich dieser Typ noch halten können?

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