Krisenvorbereitung - 2009

Prepping: diese Seite beschäftigt sich mit der Vorbereitung auf die kommende Krise wie Lebensmittel-Vorräte, Energieversorgung in der Krise, usw.

Neu 2009-12-30:

[16:00] Leserzuschrift-DE - Fitness:

Mit grossem Interesse verfolge ich das Thema "Krisenvorsorge".

Es ist zwar wunderbar, wenn man sich mit dem entsprechenden Material ausrüstet, sei es Kocher, Notrationen, Wasser und co. Allerdings lese ich hier viel zu selten oder besser nie Beiträge oder Leserbriefe, die die physische Vorbereitung auf eben so eine Krise zum Inhalt haben.

Was nützt es einem, wenn man zwar für Monate gut ausgerüstet ist, aber eben sein Hab und Gut körperlich nicht verteidigen kann? Was nützt einem das alles, wenn man beim Gehen einer längeren Strecke schon kurz nach dem Start vor dem Kreislaufkollaps steht? Das Leben ohne Strom und Energie kann durchaus sehr anstrengend sein, wenn man noch auf Neider oder Plünderer achten muss. Dies ist zwar ein Worst-Case-Szenario, aber (leider) durchaus vorstellbar.

Aus diesem Grund kann ich nur jedem geneigten Leser empfehlen, sich seiner eigenen Fitness zu widmen. Dazu braucht man nicht in einen Fitnesstempel rennen. Es reichen ein Paar Laufschuhe, eine Klimmzugstange, besser noch Turnringe und ein alter Armeeseesack, den man mit Sand o.ä. füllt, vollkommen aus. Entsprechende Trainingsprogramme und Angebote findet man leicht mit den bekannten Suchmaschinen. Kostet alles in allem höchstens 200 Euro, die aber meiner Meinung nach sehr gut investiert sind.

Andere empfehlen dafür entsprechende Waffen. Andere empfehlen Cleverness, um Bedrohungen auszuweichen.

Wer wirklich "fit" werden will, kann gerne ins Militär eintreten.

[19:30] Leserzuschrift-DE - Zum Thema Fitness:

es wird wohl kaum ein Einbrecher allein kommen, um Ihren Nahrungsvorrat zu plündern. Und falls er doch wider erwarten allein erscheint, dann mit einem Messer oder sonst irgendeiner Bewaffnung. Da bringt Ihnen Fitness leider sehr wenig. Sowie man gegen einen bewaffneten oder gegen mehrere gewaltbereite Angreifer anzutreten hat (=wütender Mob), ist man körperlich höchstwahrscheinlich unterlegen. Alles was darüber hinaus geht ist Hollywood-Fantasie. Ich war selbst etwa 10 Jahre lang Kampfsportler (Karate, Kickboxen) und kann das meines Erachtens relativ gut beurteilen. Vermutlich wird FOX-Pfefferschaum für 20 Euro effektiver sein als jahrelanges Hochleistungs-Fitnesstraining.

Lieber mögliche Zweikämpfe von vornherein ausschließen, das wäre die bessere Krisenvorbereitung. Nichts für Ungut!

Genauso ist es, danke!


Neu 2009-12-29:

[17:30] Krisenvorbereitung durch die Bild-Zeitung? BLACKOUT!


Neu 2009-12-19:

[15:15] Leserzuschrift-DE - Wie sicher ist unsere Versorgung?

Nur mal angenommen…
… was ist wenn der Staat die Renten, Pensionen und Arbeitslosengeld nicht mehr zahlen kann, weil es eine Massenarbeitslosigkeit gibt und 50% der Firmen nicht mehr die vollen Löhne zahlen können?

… was ist wenn dann die Menschen auf die teuren Dienstleistungen wie Nagelstudio, Kosmetik, Friseur, Sonnenbank, Wellness, Fotostudio, modische Brillen u.s.w. verzichten?

Was bleibt noch übrig für Ihre Ernährung?
Im Jahr 2007 arbeiteten in Deutschland nur 1,251 Millionen Personen in der Landwirtschaft (davon viele nur in Teilzeit). Dies entspräche eine Arbeitskraft für die Ernährung von ca. 70 Menschen.
In vielen Regionen gibt es kaum noch bäuerliche Betriebe und wenn dann sind sie auf eine bestimmte Art Landwirtschaft spezialisiert, sodass sie kaum zur direkten Versorgung der Bevölkerung beitragen. Was ist wenn auch diese Betriebe, mit vielen Millionen Schulden pleite gehen?

Dann steigen auch die Lebensmittelpreise ins Unendliche!

Nur Gold und Silber werden noch höher steigen. Die oben genannten Dienstleistungen kauft dann niemand mehr.


Neu 2009-12-13:

[11:45] Leserzuschrift-DE zu Eine Warnung an Auswanderer:

Was das außereuropäische Ausland betrifft sollte man sich im Klaren sein, daß im Ausland niemand auf einen wartet. Auch mit der Vorstellung die viele haben mit Ideen oder Hand- oder Backwerk im Ausland Fuß zu fassen und zu glauben man wartet dort auf mich der das Rad neu erfindet, ist ein überheblicher Trugschluß. Meist ist man dort träge und akzeptiert Neuerungen, welche die neuen Einwanderer ins Land bringen wenn überhaupt dann nur teilweise. Also leben läßt sich schlecht von Ideen. Vor allem mit den Preisvorstellungen, welche wir als verwöhnte Deutsche haben. Man darf nicht ernsthaft krank werden, das kostet wenn es ernst wird mindestens das Geld für den Rückflug oder sogar das Leben.

Wenn einer auswandern sollte, dann muß er auch den finanziellen Hintergrund haben. Denn eines muß einem klar sein. Das was die dort an einem am meisten lieben ist das Geld oder irgendwelche Vorteile. Einheimischer wird man dort lange nicht und wenn überhaupt indem man dort einheiratet.

So ist es. Und Arbeitskräfte, die den eigenen Leuten die Jobs wegnehmen mag man in Zeiten wie diesen überhaupt nicht.


Neu 2009-12-12:

[20:00] Eine Warnung an Auswanderer: Heimat oder Fremde?

[18:15] "Katastrophenvorsorge": Bürger, schützt euch bitte selbst


Neu 2009-12-08:

[8:00] Leserzuschrift-DE - Anmerkung zu den den Downloads Krisentips:

wenn ich die ganzen Tipps immer lese, für was man in der Krise vorsorgen muß und sollte und dieser ganze Kram mit den nachbarschaftlichen Beziehungen - da frag ich mich immer wo und von was leben die Leute eigentlich sonst.
Ich bin dann immer echt froh in der DDR aufgewachsen zu sein, da war es normal sich zu helfen oder Dinge untereinander einzutauschen. Das System war zwar marode aber menschliches Zusammenhalten war da oft mehr ausgeprägt als ich es im Westen je erlebt habe(bin seit über 10 Jahren dort). Hier wird so ziemlich alles mit Geld geregelt. Und wehe das sollte eines Tages nicht mehr funktionieren. Das wird dann ein harter Einschnitt.

Die Einheit Deutschland wird vielleicht noch kommen aber dann anders als Gedacht, der Westen wird sich dem Ostniveau annähern. Die selbstherrlichen Manager machen das schon!!

Man kann natürlich alles überperfektionieren. Manche lernen sogar schon mit Pferden zu ackern - alles nicht notwendig, wenn man das richtige Geld hat.

"Ungefähr richtig" machen reicht vollkommen.

PS: die Anregungen über das richtige "Krisenmesser", etc. habe ich bewusst weggelassen.


Neu 2009-11-29:

[17:30] Optimisten investieren in Gold; Pessimisten in Konserven: Selbsthilfe und Krisenbewältigung: Was tun, wenn es kracht?

Leserkommentar: REALISTEN INVESTIEREN IN BEIDES
 

[17:15] So geht es auch: Mann lebt ein Jahr ohne Geld

Ein Mann in England hat ein Jahr freiwillig ohne Geld gelebt. Der 30-jährige Mark Boyle wohnte in einem Wohnwagen in der Nähe von Bath in Südwestengland, pflanzte sein eigenes Gemüse und suchte sich Kleidung im Abfall.

Viele werden es ihm nachmachen müssen.


Neu 2009-11-26:

[9:15] Leserzuschrift-DE an alle Baumarktfreaks, Rucksackpacker und andere Wahnsinnige:

"Ungefähr richtig liegen". Sollte man bei Krisenvorbereitung.

Die Sache ist nur das viele "Vorbereiter" Kniefi**er sind die alles 1000% machen wollen und dabei derartig über das Ziel hinausschießen das sie das wesentliche aus den Augen verlieren.

Leute die nichtmal einen Nagel in die Wand schlagen können geschweige denn ein Spiegelei braten reden von Survival und ergehen sich in paranoiden Weltuntergangsphantasien die an schlechte Filme errinern.
Da wird dann Literweise Kindersaft gekauft und man wundert sich das der umkippt, oder Getreide wird mit der Designer-Mühle aus de Öko-Versand gemahlen und sich gewundert das es so Sachen wie Mutterkorn gibt.

Eine der Grundregeln lautet wie beim investieren, das was man irgendwo reinsteckt muss auch irgendwo rauskommen.

Das macht diese Stromerzeugerdiskussion völlig obsolet. Weil hier gehen die Leute tatsächlich davon aus das es eine sinnvolle Idee ist teure Kraftstoffe mit wertvollem Heizwert dazu zu verheizen um die Glotze, den Computer, den Kühlschrank und den Brotbackautomaten zu betreiben.
Im Irak hat jeder einen Generator? Klar, im Irak ist die Ölpampe ja auch für jedermann erschwinglich und in den anderen Wüstenstaaten ist Benzin auch tlw. billiger als Wasser.
Generatoren für den dauerhaften Hausbetrieb und den Elektroherd saufen einem in Mitteleuropa schon in den jetzigen Zeiten den Geldbeutel leer. Wenn man von längeren Stromausfällen ausgeht muss man wie früher den "Luxus" der Kühltruhe abschaffen, es macht keinen Sinn Kraftstoffe zu verheizen damit die paar Fertigpizzas im Kühlschrank nicht auftauen während die Zutaten alle auch ohne Kühlung Lagerfähig in jedem Supermarkt reichlich herumliegen.
Die Münsterland-Schneekatastrophe hat auch gezeigt wie dämlich die Leute sind, draußen hat man -10 grad, und der Schnee türmt sich auf, aber die Leute regen sich auf das der Kühlschrank nicht mehr geht, "wir müssen es wegwerfen". Anstatt einfach ein Loch in den Schnee zu graben und das Zeug im Plastiksack drin zu versenken. Oder das Zeug zu erhitzen und zu essen. Aber wer schon nicht in der Lage ist ohne literweise Brandbeschleuniger einen Grill anzuzünden der bekommt auch keinen Ofen geschweige denn ein anderes Feuer an. Geschweige denn das er seinen Tiefkühlfras damit erhitzen kann.

Wenn Energie knapp ist muss man sich von der Vorstellung verabschieden das jede liebgewonnene Komfortelektrik und Elektronik permanent funktionsfähig bleibt. Und Bevor sich jemand für teuer Geld einen gekapselten Dieselgenerator auf den Mietwohnungsbalkon stellt möge er sich lieber einen vernünftigen Herd oder auch nur einen Gaskocher organsieren damit er wenigstens ohne Strom und Rauchentwicklung Wasser heiß machen kann.

Anstatt zu glauben den 40Zoll LCD samt Sattelittenreceiver permanent laufen lassen zu könen wenn das Netz weg ist sollte man lieber realistisch bleiben und sich ein tragbares Gerät organisieren das mit Netzstrom, Batterien, 12V Anschluss im Auto etc. funktioniert. Die Antwort auf den Heim-PC mit Bildschirm wird der Laptop sein. Aber wenn es so "hart auf hart" kommt, hat man wichtigeres zu tun als vor den Flimmerkisten zu sitzen.
Da helfen keine seitenlange Exkurse darüber was nun der "allerbeste" Stromgenerator ist, der beste wird der sein, den man im Zweifelsfall hat, und den man anschmeißen kann.

Brot mit Silbermünzen kaufen? Wenn man sich drauf verlassen kann das die Bäcker ohne Strom backen werden und sich die Mühe machen das Zeug zu verkaufen, und intelligent genug Silber anzunehmen? Im Moment braucht man mit 10€ Silbermünzen immernoch nirgendwo antanzen, das Vertrauen in Papier und das Unwissen des Personal überwiegt, und wird das auch noch sehr lange.
Ach ja, Brot backen wird auch immer gerne von sovielen Freizeitspezialisten propagiert. Wenn man sonst keine Hobbys hat.
Wer Brot backen will, weil er denkt er muss, der sollte sich einfachere Rezepte suchen als umständliche Ansätze mit Sauerteig, den Brotbackautomaten oder stundenlang im Elektroherd. Die Topf-in-Topf Methode und selbiger schreiber hat da weit mehr verstanden als die Leute die sonst gerne WDR Hobbythek spielen. Auch wenn es noch einfacher geht. (in einer Pfanne, auf dem Rost über dem Feuer, mit oder ohne Alufolie direkt in der Asche, im Römertopf bzw. wenn keiner da ist im Blumentopf und und und. Als Grundsubstanzen braucht man auch nur Mehl, ne Prise Salz und Wasser)

Zum "Überleben", braucht man Wärme, Dach über dem Kopf, und Nahrung.
Einen starken Willen, und die Fähigkeit improvisieren zu können.

Aber was man vor allem braucht ist eine belastbare Psyche, und viele der Schreiber zu diesem Thema sind paranoid, weltfremd, und der grund für ihre "Vorbereitung" ist nicht Umsicht und Vorsicht sondern Schwäche und Angst.

Leute die ihren letzten Kampf hatten als das Schulgroßmaul sie mit dem Kopf gegen das Klettergerüst gehauen hat kaufen sich Tränengas und 3-4 Teleskopknüppel. oder es packt sie das "Rucksackfieber" weil man meint es ist eine tolle Idee als Flüchtling durch die Länder zu laufen.

Mein Aufruf an Alle zur Krisenvorbereitung. "BLEIBT BEI VERSTAND!"


Neu 2009-11-24:

[16:45] Leserzuschrift-DE - Batterien:

Zum Thema Notstromversorgung habe ich letztes Jahr im Urlaub in Afrika (Senegal) eine simple Lösung kennengelernt. Dort sind, wie in vielen Entwicklungsländern, fast tägliche Stromausfälle von mehreren Stunden üblich. Die Lösung: Eine Autobatterie oder auch mehrere über Ladegerät ans Netz angeschlossen. Bei Stromausfall wird über Wechselrichter der Strom ans Netz angeschlossen oder in der einfacheren Version die entsprechenden Geräte direkt an den Wechselrichter eingesteckt.
Der Strom reicht so zumindest fürs Nötigste, z.B. Licht, Ventilator, aber auch Musik, Fernsehen für mehrere Stunden.
Solche Wechselrichter kosten ab ca. 50 Euro aufwärts (300 Watt).
Diese Lösung taugt natürlich nicht für längerfristige Totalausfälle. Aber für unregelmäßige Stromversorgung, wie sie in Entwicklungsländern usus ist (und auch bei uns kommen könnte) eine sehr gute und günstige Lösung.
 

[15:45] Leserzuschrift-DE - Zum Thema Brot backen bei Stromausfall::

Entweder hat man im Garten einen Steinbackofen. Wenn nicht, dann erfüllt auch ein Holzkaminofen (wenn er mit Schamottsteinen o.ä. ausgekleidet ist) den gleichen Zweck. Ich habe es ausprobiert, es funktioniert prima und so wird´s gemacht:
Zur Grundausstattung gehören zwei Eisenwinkel, die für den eigentlichen Backvorgang auf den Ofenrost gestellt werden, um einen Abstand zwischen Rost und Backebene sicher zu stellen. Auf die Eisenwinkel lege ich zwei alte Fliesen, dies wird die Standfläche für die Backform. Die Backform (Kastenform) muss zur Größe des Feuerraums passen.

Der Ofen wird ordentlich mit Holz angeheizt (noch ohne die Eisenwinkel auf dem Rost). Wenn die 1. Ladung Holz durchgeglüht ist, wird noch einmal nachgelegt. Wenn auch diese Ladung richtig runtergebrannt ist, wird die Glut in den Aschenkasten geschürt bis evtl. nur noch ein kleiner Rest Glut, der nicht durchfällt, auf dem Rost verbleibt. Über diese Restglut werden die Eisenwinkel gestellt (weil die Brotform nicht direkt auf der Glut stehen sollte).
Die Form mit den Brotteig kommt nun auf die Eisenwinkel, die Ofentür wird geschlossen, ebenso die Luftklappe am Ofenrohr und auch die Zuluft. Backzeit 45 Min. Die Schamottsteine halten die Wärme die Backzeit über auf der richtigen Temperatur.
Das Brot schmeckt wunderbar.

[19:30] Leserzuschrift-DE - Brot backen viel einfacher:

Brot backen ohne Strom geht auch mit sehr einfachen Bordmitteln ohne Ofen: Mit der Topf-im-Topf-Methode.
Zutaten: Brotteig, Öl, Mehl, großer feuerfester Topf mit Deckel, kleiner feuerfester Topf, der in den großen ganz hineinpasst, eine handvoll Reißnägel ohne Plastik, 9 Teelichte, 8-12 Teelichter je nach Topfgröße, Feuerzeug, feuerfeste Unterlage, ein Metallgestell oder irgendwas um den Topf über die Teelichter zu stellen.
Der kleinere Topf wird eingeölt und eingemehlt. Dann wird er zu ca. 1/4 bis 1/3 mit dem Brotteig gefüllt. Dann wirft man eine handvoll Reißnägel in den großen Topf. Der kleine Topf kommt in den großen und steht auf den Reißnägeln. Er darf weder den Boden noch die Wände des großen Topfes direkt berühren - sonst verbrennt das Brot.
Auf den großen Topf kommt der Deckel drauf, der kleine Topf darin bleibt offen. Die Teelichter kommen mit etwas Abstand auf die feuerfeste Unterlage und werden angezündet. Das Gestell darüber wird so eingestellt, dass die Flammen den Topfboden gerade nicht berühren. Der Topf-im-Topf mit dem Brotteig kommt auf das Gestell. Die Teelichte erhitzen die Luft im großen Topf, so dass ein Backofeneffekt entsteht. Nach ca. 3 Stunden ist das Brot fertig.
Habe das ein paar mal ausprobiert, funktioniert wirklich sehr gut. Kerzen sind nicht so gut, die brennen runter und man muss die Abstände nachregulieren. Teelichter sind billig, kompakt und haltbar.
Sicherheitstipp: Brandlöschdecke bereit halten und die Konstruktion am besten in der Bade- oder Duschwanne aufstellen. Mehrere Teelichter zusammen können leicht Feuer fangen.
Wer einen Kamin hat, der macht einfach ein großes Feuer, lässt es runterbrennen und stellt den Topf-im-Topf einfach für 2-2,5 Stunden mitten in die Glut.

Noch viel einfacher dürfte es sein, Brot mit Silbermünzen zu kaufen.


Neu 2009-11-23:

[15:30] Leserzuschrift-DE - Notstromaggregate - Kaufempfehlungen:

ich habe mich aufgrund der aktuellen Entwicklung recht intensiv mit Notstromaggregaten/versorgung beschäftigt, unterschiedliche Geräte getestet und möchte noch ein paar Anmerkungen zur aktuellen Diskussion beisteuern:

- eine vollständige Notstromversorgung, welche die normale Stromversorgung ersetzt, ist mit den "Hobbygeräten" in der Preisklasse bis 2000 Euro nicht zu machen, da die Geräte weder die Leistung eines Hausanschlusses liefern noch für hunderte oder tausende Stunden (Dauer-)Betrieb ausgelegt sind. Allenfalls Honda und Yamaha-Geräte sind hier von der Haltbarkeit und Geräuschentwicklung her zu verwenden, sind allerdings auch 3-5x teurer als "vergleichbare" Geräte anderer Hersteller (i.d.R. China-Ware in erträglicher bis unterirdischer Qualität). Für den normalen Haushalt empfehlen sich höchstens sog. "Handys", d.h. kompakte, tragbare, benzinbetriebene, gekapselte Invertergeneratoren, welche in der Leistungsklasse bis 3KW erhältlich sind und Stromqualität ähnlich des Netzstroms liefern. Die in vielen Baumärkten erhältlichen Synchron/AVR-Generatoren (Rahmengeräte) taugen allenfalls für grobe Werkzeuge, aber ein Kühlschrank oder eine Heizungssteuerung lässt sich damit nicht betreiben.

- Neben dem Problem der Spritlagerung (Benzin altert recht schnell und vergammeltes Benzin wird einen Generator definitiv unbrauchbar machen --> Vergaser verharzt) ergeben sich auch die schlecht zu lösenden Probleme der Lärmentwicklung (bis auf wenige Ausnahmen laut und nervig) und der Abgas/Geruchsentwicklung (die Generatoren sind quasi Dreckschleudern ohne Kat etc.). Dieselgeneratoren sind für den Heimbereich nicht geeignet, da zu teuer, zu laut etc. Professionelle, gedämmte Dieselgeneratoren kosten mehrere 1000 Euro und sind entsprechend schwer und "immobil".

- Wenn man eine Notstromversorgung anstrebt, muss man sich darüber im Klaren sein, das man damit dann auch nur notwendigste Geräte mit Strom versorgen kann, und das auch nur zeitweise und nicht im Dauerbetrieb. Ein E-Herd z.B. braucht zuviel Leistung und sollte parallel zur Notstromversorung durch Campinggaskocher ersetzt werden, um nur ein Beispiel zu nennen. Eine Waschmaschine benötigt in der Spitze ca. 3KW, auch kaum mit Notstromaggregat zu betreiben.

- Als Betriebsstoff wird Benzin benötigt. Verbrauch der Invertergeräte beträgt ca 0.4-0.7L/KWh. Diesen muss man zwangsweise Einlagern (im K-Fall kann man sich nicht darauf verlassen, dass man an der Tanke noch Sprit bekommt), wobei hier der Gesetzgeber enge Grenzen setzt (max 20L in Garage/Keller). Um das schnelle Altern zu verlangsamen, gibt es Additive z.B. von LiquiMoly, mit dem man Benzin 1/2-1 Jahr lagerfähig machen kann. Auf keinen Fall die billigen Kunststoffkanister benutzen, diese sind nicht gasdicht und fangen nach wenigen Tagen das ausdünsten an, sprich stinken nach Benzin. Empfehlung: 20l Stahlblechkanister verwenden, Benzin-Additiv dazu und regelmässig ersetzen, z.B. im Auto verbrauchen. Alternative ist ASPEN (Alkylatbenzin), welches hochrein ist, ca. 3 Jahre lagerfähig ist und wesentlich sauberer als Tankstellenbenzin verbrennt. Kostet aber auch das doppelte (ca 3 Euro/L). Dann benötigt man noch Motoröl, kann man problemlos lagern. Die Geräte benötigen ca 0.3-0.5l und das Öl muss ca alle 50-150 Betriebsstunden gewechselt werden. Da die kleinen Motoren sehr belastet werden, sollte man auf jeden Fall hochwertiges Motoröl verwenden. Ein Tipp ist hier das HighStar von Praktiker (5W-40 synthetisch, Hersteller Addinol Leuna, 5L ca. 15,--). Auf keinen Fall sollte man Ersatzzündkerzen vergessen, hier benötigt jedes Gerät eigene spezielle Varianten. Viele Geräte werden ab Werk mit Zündkerzen schlechter Qualität ("Torch") ausgeliefert, welche oft für Betriebsstörungen oder Komplettausfälle verantwortlich sind. Idealerweise gleich durch hochwertige Zündkerzen wie NGK ersetzen und immer 2-3 Stück vorrätig halten.

- Die Generatoren müssen permanent gewartet werden. D.h. Benzin einfüllen, mal kurz laufen lassen und dann ein halbes Jahr unbenutzt in den Keller stellen, wird dazu führen, dass das Gerät schlecht oder nicht mehr anspringt (Stichwort Benzinalterung / Vergasernadel verharzt) und dann eine aufwendige Reinigung/Reparatur notwendig ist. Daher meine Empfehlung für Notstromaggregate, welche über längere Zeit gelagert werden sollen: Test/Wartungsbetrieb nur mit Alkylat-Benzin, alle 2-3 Monate für 30 min laufen lassen und erst bei längeren Einsatz normales Tankstellenbenzin verwenden.

- Um den Generator ans Hausnetz anzuschliessen, ist ein sog. Netztrennschalter/Notstromumschalter notwendig. Dieser muss vom Fachmann installiert werden. Schalter gibts für ca. 50-80 Euro. Auf keinen Fall selber rumbasteln und den Generator direkt anschliessen...

Empfehlungen zu Generatoren (ohne Schleichwerbung zu machen):

1.) HONDA --> Hochwertig, moderne Technik, zuverlässig, robust, sehr leise (54-59db). Dafür sehr teuer (Marktpreis EU20i/2KW ca. 1.500 Euro)

2.) Yamaha --> Hochwertig, moderne Technik, zuverlässig, robust, sehr leise (52-59db). Dafür sehr teuer (Marktpreis EF2000iS/2KW ca. 1.500 Euro)

3.) KIPOR --> Chinaware, kopieren Honda-Generatoren. Halbwegs robust, lauter als Honda (58-65db), preislich ca. 500 Euro für 2KW-Gerät (ig2000).

4.) SDMO --> europäischer Hersteller, relativ robust, deutlich lauter als Honda (69-72db), preislich ca. 500-900 Euro für 2KW-Gerät (INEO 2000, BOOSTER 2000).

5.) FME, AREAL --> wird in Deutschland unter verschiedenen Labels vertrieben, z.B. Einhell, Denqbar. Chinaware wechselnder Qualität, teilweise halbwegs brauchbar, teilweise Mist.

Was nützt es, wenn ich nur 300 Euro ausgebe und das Gerät dann im K-Fall nicht oder nur wenige Stunden funktioniert ?

Daher sollte sich jeder überlegen, was er im K-Fall benötigt.

You get what you pay for - je billiger das Gerät, umso lauter, kürzer haltbar und unzuverlässiger abgesehen vom höheren Spritverbrauch.

Soll es ein zuverlässiges, robustes, leises, haltbares Gerät sein, welches auch nach längerem Stillstand sofort wieder "da" ist, kommt man um Honda oder Yamaha nicht herum.

Ansonsten kann man sich je nach Geldbeutel für andere Hersteller entscheiden, wobei KIPOR/SDMO hier noch die beste Wahl sein dürfte.

Vielen Dank für die guten Tips. Ich habe meinen eigenen Generator (Honda EU20i) gerade gewartet und laufen gelassen. Diese Invertergeräte lösen auch das Problem des hohen Benzinverbrauchs, da sie bei Teillast langsamer laufen als die billigen Synchrongeneratoren.


Neu 2009-11-22:

[20:00] Leserzuschrift-DE - Krisenvorsorge perfekt:

gerade habe ich alle Beiträge in Bezug auf das Notstrom-Thema gelesen. Nun, ich bin eine Frau, habe nicht wirklich viel verstanden, da ich mich mit Elektrik & Co. nicht auskenne.

Mir ist ganz komisch geworden, als ich das alles gelesen habe.

In den letzten Monaten habe ich gelernt Brot zu backen, aus gemahlenem Korn, kann mittlerweile Käse machen, Joghurt, Quark und Butter, Nudeln, Essig und Senf. Habe Bauern in meiner Gegend ausfindig gemacht für Korn, Senfsaat, Milch, Kartoffeln und Gemüse. Hülsenfrüchte, Nudel und Reis habe ich auch genug. Hygieneartikel ohne Ende. Vielleicht kann ich ja in Krisenzeiten Seife verkaufen oder Zahnpasta und Toilettenpapier. Kerzen habe ich auch ohne Ende.

Einen Wasserreiniger habe ich, eine Kornmühle mit Handbetrieb ( aber auch eine Elektrische), einen Campingkocher und 6 Gasflaschen.

Ich lese seit Monaten ihre Seite. Da kommt man ins Grübeln…Leider bin ich nicht in der Lage, mich mit Gold und Silber zu bevorraten, weil ich alleine bin und das Geld gerade reicht um zu überleben. Vielleicht schaffe ich es, mir 2 – 3 unzen gold zu besorgen, wenn ich denn noch welche bekomme. Aber der Preis ist schon recht hoch.

Was würden sie mir denn raten?

Aber wenn der Strom ausfällt, geht auch kein Backofen mehr, die Truhe taut auf, ok, ich habe schon Obst und Gemüse eingekocht, aber die Truhe ist trotzdem noch recht voll.

Ganz ehrlich, ich habe mittlerweile große Angst.

Wieder eine, die alles perfekt machen möchte. Aber "ungefähr richtig" reicht vollkommen, denn die Masse wird "total falsch" liegen.
 

[16:15] Leserzuschrift-DE - Krisenvorsorge und Notstandsgesetze:

ich kann die Diskussion über Notstromaggregate nicht nachvollziehen, da ich mich mit Stromerzeugung auch nicht auskenne. Für mich stellen sich in diesem Zusammenhang aber folgende Fragen:

1. Wieviel Benzin bzw. Öl müsste ich bevorraten, wenn der Strom über Wochen und Monate ausfällt und reicht der Lagerplatz überhaupt dafür aus?
2. Wieviel Prozent der Deutschen leben in Einfamilienhäusern, um sich gegen Stromausfall so absichern zu können und was passiert mit dem Rest der Bevölkerung?
3. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass in Krisenzeiten die Stromversorgung längerfristig ausfällt?

Die Bundesregierung in Deutschland hat während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 die Notstandsgesetze überarbeitet und ein existenzielles Interesse daran, dass die Strom-, Gas-, und Mineralölversorgung auch in Krisenzeiten sichergestellt ist, in dem sie die Versorgung der Bevölkerung durch Einrichtung von sog. Lastverteilern übernimmt.

Gleiches gilt für die Wasserversorgung - Wassersicherstellungsgesetz (WasSiG). Hier nur einige Verordnungen, die 2006 überarbeitet wurden:
- Elektrizitätslastverteilungsverordnung (EltLastV)
- Gaslastverteilungsverordnung (GasLastV)
- Mineralölbewirtschaftungsverordnung (MinÖlBewV)

Das Risiko besteht m. E. in Krisenzeiten darin, dass mutwillig Strom-, Gas- und Wasserversorgungseinrichtungen zerstört oder beschädigt werden. Deshalb sollte man sich m. E. eher mit stromunabhängigen Lampen und Scheinwerfern, Nachtsichtgeräten, Öfen, "Gulaschkanone" u. ä. eindecken, als z. B. eine teure Öl-Lagerberatung zu betreiben (es sei denn, man möchte Öl als Tauschware "bunkern"). Jeder sollte seine Prioriäten so setzen, wie er es für sinnvoll erachtet. Die Grundbedürfnisse, Essen und Trinken, ein sicheres "Dach über dem Kopf", sollten im Vordergrund stehen

Ihr Glauben an die Obrigkeit in allen Ehren. Der Irak hat sicher auch solche Gesetze. Trotzdem hat dort jeder einen Generator, weil die staatliche Versorgung eben nicht funktioniert. Nicht einmal die hochtechnisierten Amerikaner haben es geschafft, sie herzustellen.

[20:15] Leserzuschrift-DE - Krisenvorsorge/ Wirtschaftssicherstellungsgesetz:

die aufgeregte Diskussion um Notstromgeneratoren geht selbst mir, als unverbesserlichem Pessimisten, gegen den Strich.
Das mag sinnvoll für Investoren-Wochenendhäuser in der Steiermark oder in Mecklenburg-Vorpommern sein, in der Stadt ist ein Notstromgenerator nicht brauchbar, weil zu schwach, zu laut und zu unsauber.

Wenn man nicht gerade einen Weltkrieg oder einen Meteoriteneinschlag erwartet (nicht lachen: die Zahl der "near misses" nimmt seit Jahren stark zu) dann ist nicht zu erwarten, dass die Eliten das Machtinstrument Stromversorgung freiwillig aus der Hand geben werden.
Wenn E-ON oder andere Konzerne pleite sind, dann wird eben fusioniert, notfalls bis zu einem globalen Weltstromkonzern.
Der läge den Bilderbergern ohnehin am Herzen, alle Macht in eine Hand ...

Dunkle, im Chaos befindliche Großstädte sind nicht das, was die Eliten gebrauchen können.
Für Kontrolle und Machtausübung braucht man Licht und Strom !

Und dann gibt es in .DE auch noch ein Wirtschaftssicherstellungsgesetz (2004 unter Gerhard Schröder nivelliert); mit dem gewisse, wichtige Industriezweige notfalls unter Zwang zur Produktion verpflichtet werden können.

Sollte der Strom wirklich mal ein oder zwei Tage wegbleiben, dann hilft auch ein Propankocher, Batterielampen und Kerzen.

Schon wieder dieser Obrigkeitsglaube. Ich habe mitten in Wien zu Normalzeiten meinen Generator schon gebraucht, weil aus irgendeinem technischen Grund (war kein EVU-Bankrott) für mehrere Stunden der Strom ausgefallen ist. Man will ja den Inhalt des Gefrierschrankes nicht wegwerfen. Computer und Internet sollten auch laufen, um herauszufinden, was los ist.

[20:30] Leserzuschrift-DE - wie die Obrigkeit in Nofällen wirklich arbeitet:

"3. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass in Krisenzeiten die Stromversorgung längerfristig ausfällt?"

Weiß ich nicht.
Aber ein wenig Schnee hat Ende 2005 im Münsterland, Kreis Steinfurt/Ochtrup, für Stromausfälle bis zu einer Woche geführt!
Also ganz ohne Krise.
Es sind von, lt. Nachrichten, enormen Eis- und Schneemassen, lt. Realität ein bisschen Schnee, den man in Bayern oder Österreich vermutlich nicht einmal wahrnimmt, weil man mehr gewohnt ist, 110kV Masten umgefallen, weil sie schlicht marode waren.
Schlimm genug, aber die "Krise" war schlimmer:

Es lag eine, de facto zerstörte, Leitung auf der A31.
Unser Krisenmanagement hat es weder fertiggebracht, einfach den spannungslosen Rotz zu kappen und von der Bahn zu ziehen, noch sind sie auf die Idee gekommen, die Autos einfach wenden zu lassen und die nächste "Auffahrt" runterfahren zu lassen, geschweige denn, die Mittelleitplanke zu entfernen und die Bahn zu räumen.

Die Leute haben mehr als einen Tag dort in der Kälte im Stau festgehangen!!!
Vollkommen hilflos!
Der Bereich Ochtrup war mehr als eine Woche ohne Strom!
Leistungsstarke Containeraggregate der Bundeswehr sind vermutlich nur zum Anschauen da, kein Mensch war in der Lage, die Dinger dorthin zu bringen und an einen Verteiler anzuklemmen!

Notversorgung?
Nix, niente, nada! Eine Woche im Dunkeln, in Decken eingehüllt, ich weiß nicht wieviele Viecher verreckt sind, weil sie nicht versorgt werden konnten!
Ohne Krise, einfach so, aus Unfähigkeit, Hilflosigkeit und Dekadenz!
Einfach mal nach "Stromausfall im Münsterland" googlen, es gibt einige Berichte.
Ich glaube, damit ist die Frage der Stromversorgung in einem echten Krisenfall beantwortet.
Eine Frage für mich wäre eher, was die Nachbarn unternehmen, wenn einer auf einem Balkon einer Wohnanlage einen Generator laufen lässt. Bzw. was die unternehmen können, wenn man drauf sch....

Noch Vertrauen in "die da oben"?
 

[13:45] Leserzuschrift - Nachtrag zu Notatromversorgung:

Ich lese diese Mär von den empfindlichen Einspritzanlagen immer wieder.
Es ist aber nur eine Mär.
Jese Form von Diesel, Heizöl oder Salatöl passt in einen Notstromgenerator aus Fernost oder von Hatz. Sogar Fritierfett geht, wenn man es vorher verflüssigt so das es durch die Einspritzpumpe geht.
Es braucht auch keine Zusätze wie ominöse Zündbe oder entschleuniger.
Diese Dieselmotoren sind dafür gebaut, das sie so ziemlich jeden Dreck schlucken.

Leserzuschrift - Wichtiges und Nützliches zu Notstromversorgung:

Ich möchte gern einige kleine, aber sehr wichtige Ergänzungen zum Thema Notstromaggregate bringen.
Bei all den Überlegungen rund um den Typ des Notstromgenerators wird immer gern die Betrachtung des Hausstromnetzes vergessen.
1. Bei der Anschaffung eines Generators ist der Anlaufstrom des größtes Motors (meist Brunnenpumpe), welcher leicht 3 bis 4 mal so hoch wie die Nennleistung sein kann zu berücksichtigen.
2. Auch wer den Notstrom im Hauptsicherungskasten einspeisen will, jetzt alle drei Phasen aufgeteilt hat sollte keinen Drehstromgenerator anschaffen. Diese halten unsymmetrische Belastungen nicht lange aus. Es ist besser einen Lichtstromgenerator anzuschaffen und diesen in alle drei Phasen einzuspeisen. Drehstromgeneratoren machen nur Sinn bei Drehstromabnehmern.
3.. Es braucht einen Umschalter von Notstrom zu Netz, alternativ müssen sämtliche Sicherungen UND der Null gezogen werden, sonst speist man das Netz und/oder bekommt mglw (zer)störende Fremdeinspeisungen. Wer weiß schließlich, wer sonst noch am Netz bastelt.
4.. Es ist unbedingt ein Überspannungsschutz nötig, sonst werden elektronische Abnehmer (also heutzutage fast alles außer der Glühlampe) Schaden nehmen. Erklärung: wenn eine große Last vom Notstromnetz geht z.B. Brunnenpumpe steigt die Spannung erst mal kurz stark an, bevor der Generator dies dann selbst runterregelt. Ich kenne keinen Generator unter 4000€, der eine genügend große Regelleistung hat.
5.. Es ist festzustellen, ob das Haus einen eigenen Potenzialausgleich hat und wenn nicht ist dieser anzubringen. Ein Generator hat ja keinen eigenen Null und der vom Netz ist abgeschaltet. Wenn man jetzt die Wasserleitung dafür nutzt, sollte man sich Gedanken machen, ob die ursprünglichen Stahlrohre nicht längst gegen Plastik ausgetauscht sind.
Im Zweifel einfach einen dicken Draht an den Blitzableiter schrauben und mit dem Nulleiter/Schutzleiter verbinden.

6.Wer sowieso seine Heizungspumpen austauschen will; es gibt auch regelbare Pumpen auf 12 Volt. Diese gepaart mit einer Autobatterie und einer elektronischen Ladestation garantieren auch einen Umwälzung ohne 220 Volt. Baut man sich noch einen Wechselrichter dazu, dann funtioniert die Zündung auch noch und man kann weiter heizen auch ohne das der Generator 24 Stunden laufen muss. Soll der Generator die Batterie während seiner Betriebszeit laden, ist an ein genügend großes Ladegerät zu denken.

Ich habe noch einen Generatortip: Wer richtig auf dem Land wohnt, Platz zum Nachbarn hat, dem reichen die überall angebotenen 5KW Dieselgeneratoren aus Fernost. Die Motoren sind Lizenzen von Kuboto und ähnlichen, sind unkaputtbar, aber sehr laut. Verbrauch liegt bei 2-2.5 Liter bei Vollast. Die Elektronik ist zu primitiv um kaputt zu gehen.
Einzig die Anlasser taugen nichts. Wenn man einen Schraubenschlüssel halten kann ist der Wechsel in 10 Minuten erledigt. Also diese Geräte plus größere Anlasserbatterie plus Batterietrainer dafür plus zwei Reserveanlasser gibt es im Netz für rund 1000 Euro und reicht für so ziemlich jeden Zweck, außer Mad Max Szenarien aus.

Noch einen Tip für die Verwendung von Autobatterien. Alle paar Wochen mal kräftig schütteln, sonst "sterben" sie.

Leserzuschrift-DE - Stromgeneratoren:

Es ist richtig, dass für Generatoren, die wirklich Dauerbetrieb laufen,
nur niedertourige Dieselmotoren in Frage kommen, da normale, hochtourige Motoren nur
für begrenzte Betriebsstunden ausgelegt sind.
300000 Auto-Kilometer sind vielleicht einmal 3000-5000 Betriebsstunden.
Reine Langstreckendauerbetriebe verlängern diese Standzeit beträchtlich, Kurzstrcken,
also viele Kaltstarts, verkürzen diese drastisch.
Dieselloks der DB z.B. dürfen (zumindest kenne ich es von früher so) erst über 40°C Wassertemperatur
gestartet werden, die werden dafür aufgeheizt.
Bevor sie ziehen sollen, muss die Temperatur bei 80°C sein.
Ein Kaltstart kostet ca. 100000km, wobei es hier natürlich um Mio km Leistungen geht.
Für Leute, die sich einen reinen Notgenerator beschaffen wollen, würde es ein kleiner Benzingenerator auch
tun.
Aber diese wirklich nicht aus dem Baumarkt, die Chinamotoren da drauf sind regelmäßig wrack, nur
Spielzeug.
Empfohlen werden z.B. Motoren von Honda, im asiatischen Bereich ist das der Standard, auch bei Kleinmotorrädern.
Ich bin zur Zeit in Thailand, es ist unglaublich, was die 125 Motorräder hier für Km-Leistungen haben und
wie sie verwendet werden. Die Dinger werden wirklich "ausgebeutet", also verwendet bis nichts mehr geht,
auch Motorenüberholungen sind kein Problem. Gilt natürlich nicht nur für Honda.
Die japanischen Hersteller haben außerhalb der uns bekannten Märkte eine unglaubliche Verbreitung.
Bitte unbedingt nur Viertakter nehmen, ein Zweitakter hält nur einen Bruchteil, bis Kolben und Zylinder
fällig sind. Außerdem stinkt er und verharztes Öl ist bei längerer Stillstandszeit ein Riesenproblem.
Wobei Benzinmotoren generell ein Problem haben:
Wenn sie länger nicht gestartet werden, vergammelt der Sprit, bei Zweitaktern ist dann auch noch das Öl
verharzt. Deshalb sollte der Generator immer komplett leergefahren werden.
Zum Öl:
Wer zumindest ein Teilsynthetik verwendet ( 10W40 Teilsynthetik werden bei Fuchs unter anderem als "Rationalisierungsöle" verkauft, weil sie für den gesamten Fuhrpark von Bagger bis Dienstwagen verwendet werden können. Auch Nutzfahrzeughersteller haben dafür schon die Vorgaben ), kann recht lange klarkommen.
Bei Vollsynthetik kann das Intervall getrost verdoppelt werden, auch die Nichtnutzungszeit schadet dem nicht so, da die Motoren drastisch sauberer laufen.
Es gibt Bezugsquellen, wo diese Öle (keine Nonames!) die Hälfte zum Supermarkt kosten.
Ein paar Kanister lassen sich problemlos im Keller lagern, wer für einen Wagen und einen Generator, vielleicht noch ein Motorrad (hier in Asien hat nicht jeder ein Auto, die Moppeds laufen aber immer und bei jedem!) 20 l, also 4 Fünferkanister lagert, hat genug für einige Jahre!
Das Öl muss auch, wenn nicht gerade total durch Kurzstrecken vergurkt, nicht zwangsläufig nach einem Jahr raus.
Es geht auch zwei Jahre.
Zündkerzen:
Keine Supermarktware verwenden, die Dinger, die wir als Mofafahrer alle in der Tasche hatten, taugen absolut nichts.
Nicht umsonst verwenden auch viele deutsche Hersteller schon japanische NGK-Kerzen als Erstausrüstung.
Intervall bei normalen Kerzen (NGK oder ND): 40000 km, angegeben, es sind auch ein paar km mehr drin.
Bei Platinkerzen: 100000 km.
Damit lässt sich einige Zeit überbrücken.
Luftfilter:
Wenn kein auswaschbarer drin ist, sondern ein Papiereinsatz:
Entweder legt man sich zwei Stück in Reserve (40000km), oder man macht das, was die Leute hier in Thailand machen:
Die Papiereinsätze sind oft so alt, wie die Autos und werden nur ausgeblasen, besonders geizige waschen ihn sogar aus!
Das lässt sich natürlich auch auf Dinge, wie einen Generator übertragen.
Es lassen sich, erfahrungsgemäß, einige Dinge wesentlich einfacher handhaben, wenn man die Indoktrinationen der Werkstätten mal vergisst.
Und das auch ohne Sicherheitsverlust!
Ich brauche seit 30 Jahren eine Werkstatt nur sehr selten und fahre ohne Pannen. Und habe meine TÜV-Plaketten immer beim ersten Anlauf bekommen!


Neu 2009-11-18:

[7:15] Prof. Bocker empfiehlt 8 Krügerrand pro Mann, Frau, Kind, Hund und Katze: Gold ist die Versicherung in der Krise

Leider vergisst der gute Professor zu sagen, dass dieses Gold in kleineren Einheiten als 1oz sein sollte.


Neu 2009-10-24:

[18:30] Leserzuschrift-AT - Krisenvorsorge mit Käfer:

Haltbarkeit von Lebensmittel bei Langzeitlagerung

Lebensmittel wie Getreide, Reis, Nudeln und Hülsenfrüchte werden meistens in Papier- Polyethylen- oder Cellophansackerl angeboten. Reis bekommt man auch öfter vakuumiert.
Das Ablaufdatum ist in der Regel zwischen 1 und 2 Jahren.
Die beste Langzeitlagerung ist in einem trockenen Keller bei niedriger Temperatur ( idealerweiße zwischen 10 und 20 C und keine zu großen Temperaturschwankungen) und vor Sonnenlicht geschützt (was in einem Keller in der Regel der Fall ist).

Vorsicht vor Ratten und Mäusen, die oft im Keller vorkommen. Am besten Sie geben die Lebensmittel in verschließbare Eimer oder Plastiktonnen.
Der Feuchtigkeitsgehalt sollte unter 14 % liegen.
Für die Langzeitlagerung wären luft- und wasserdichte Eimer und Tonnen von Vorteil.

Diese sind jedoch relativ teuer. Eine günstigere Lösung ist, wenn sie Alu-Verbund-Beutel verwenden. Diese bestehen aus einer lebensmittelechten Polyethylen-Innenschicht, einer Aluminium-Mittelschicht und einer Polyester-Außenschicht.

Hier haben sie sehr viele wichtige Eigenschaften (Luft-und Wasserdicht, trocken, sowie Schutz vor Sonnenlicht) in einem Produkt vereint.
Wenn sie auch noch Sauerstoffabsorber verwenden, haben sie schon beinahe den Idealzustand für eine Langzeitlagerung.
Luft besteht zu 78 % aus Stickstoff, 21 % Sauerstoff und 1% andere Gase.

Diese 21 % Sauerstoff werden von den Absorbern gebunden. Durch diese sauerstofffreie Umgebung haben ihre Lebensmittel eine wesentlich längere Haltbarkeit und Ungeziefer keine Lebensgrundlage. Der Alu-Verbund-Beutel muß natürlich verschweißt sein, damit von außen keine Luft hinzukommt.

Bereits fertig abgepackte Produkte bekommen sie unter www.gewuerz-bazar.com

Weitere Zuschift-AT:

Käfer und Mäuse.
Ich habe die Vorräte in meinem Keller in 80 bis 200 Liter PVC Fässer eingelagert. Die blauen lebensmittelechten Fässer, ich habe noch so 50stk , von der Pharma Industrie bezogen, (Swinflo-frei). Ich habe leider einen feuchten Keller,zwecks Langzeitlagerung habe ich die gefüllten Fässer mit Schankgas CO2 befüllt, bei jeder Messer Filiale bekommen sie eine 10Liter Leihflasche mit 200Bar Druck (für 50€)den Leihregler verbinden sie mit einen 2Meter langen Luftschlauch den sie bis zum Fasboden. Mit einen Alu , Kupfer oder PVC Rohr können sie durch den Weizen oder Reis wie Nudeln durch dringen und den Schlauch einführen. Mit einer Kerze die sie brennend an der Lebensmitteloberfläche eindrücken überprüfen sie den Sauerstoffverlust. Ein 80 Literfass gefüllt mit 50 kg Reis oder Weizen braucht gerade mal 5 secunden um bei vorsichtigen aufdrehen des Gewindes die 37% Luft zu verdrängen.
Wie sie sehen habe ich mir das sehr gut überlegt und habe so einen Vorrat geschaffen der 100 Jahre Haltbar ist. Bitte bevoraten sie auch Wasser, wenn sich die Lage zuspitzt fülle ich sie in den bereitgestellten Fässern auf, in den Boden des Fasses werfen sie einige Kiselsteine wegen erster Filterwirkung.Eine Silbermünze sollte für jedes Fass wegen Entkeimung vorhanden sein.Fässer zum Spottpreis kann im Stamtisch Graz bezogen werden.
Ich wünsche mir das wir in 3 Jahren und treffen und wir können sagen, Mann nix is pasiert, das wäre das aller schönste Geschenk,
welches wir uns erträumen.


Neu 2009-10-22:

[15:30] Leserzuschrift-DE - Krisenvorsorge mit Käfer:

im Hinblick auf unsere Krisenvorsorge haben wir einen herben Rückschlag erlitten. Wir haben für einen Überbrückungszeitraum von 2 Jahren Nudeln und Reis (ich weis, Sie mögen Ihn nicht) eingebunkert. Wir mögen Reis und Nudeln und mit lagerbaren Tomatendosen kann man auch in schlimmen Zeiten was leckeres auf den Tisch bekommen.
Das blöde ist jetzt, Reis und Nudeln mag neben uns auch der Reiskäfer. Aus diesem Grund mussten wir nun den befallenen Teil entsorgen. Die noch unbefallene Ware und alles was neu hinzukommt werden künftig in großen, gut verschließbaren Plastikbehältern lagern.

Der Reiskäfer lässt sich im Hinblick auf seine schmarotzerische Penetranz auf die gleiche Stufe mit den Bankern stellen.

Wenn jemand noch zusätzlich wüsste was man gegen dieses Pack (Reiskäfer) tu kann, dem wäre ich zu Dank verpflichtet.

[21:00] Leserzuschrift-AT - Betreff "Reiskäfer":

Bezüglich Bevorratung kann ich WESENTLICHEN RAT geben, da ich schon seit über 20 Jahren bevorrate, und schon weit über 100kg weggeworfen habe - aus Unwissenheit & Bequemlichkeit:

1. Wenn Getreide, Reis, Bohnen oder Mehl von Insekten befallen sind, kein Problem: Die sichtbaren Larven oder Käfer entfernen, und die Lebensmittel dann in einer großen Pfanne ohne Öl kurz abrösten. Dünn schütten, damit nur ja alle Eier absterben. (Ausnahme: Getreide, welches keimen soll!) 2. Das abgeröstete Getreide dann mit einem Trichter in eine oder mehrere TROCKENE PET-Flasche füllen. Den Drehverschluss mit einem oder zwei Tropfen Speiseöl befeuchten, um Mottenmaden am Eindringen zu hindern. (Frische Mottenmaden sind kleiner als 1 mm!) 3. Die Flaschen mit Ablaufdatum beschriften - welches aber bedenkenlos um einige Jahre überzogen werden kann! (Kühl & dunkel lagern!) 4. Wenn die Flaschen in Schuppen, Garagen oder Dachböden deponiert werden, selbige UNBEDINGT z.B. in eine 20 Liter Blechdose mit Spannringverschluss geben. Mäuse sind in fast jedem Nebengebäude, und PET-Flaschen sind für diese kein Hindernis. (Ich wurde aus Schaden leider "klug".)

Danke herzlichst für Ihre großartige Webseite. Mögen Sie noch Millionen Mitbürger "aufwecken"!

Leserzuschrift-DE - Reiskäfer II:

Reis und Getreide (Dinkelganzkorn) sind eine prima Vorsorge. Damit Schädlinge (Reiskäfer, Milben, Schimmelpilze, usw.) keine Chance haben, empfiehlt es sich Konservendosen zu verwenden. Man braucht dazu: Dosenrohlinge (am besten 10 Liter-Weißblechdosenrohlinge mit Deckel), ein passendes! Dosenverschlussgerät (am besten zum Kurbeln, bei Ebay ab ca. 150 Euro) und eine Druckgasflasche mit Stickstoff (beim Industriegashändler zu mieten), nebst Druckminderer und Abgangsschlauch. Das trockene!!! Getreide in die Dosen füllen, Stickstoff einblasen, indem man den Schlauch bis auf den Dosenboden drückt und "Gas gibt". Die Dose muss mit Stickstoff ganz voll laufen, als wäre es Wasser, der Sauerstoff muss komplett raus aus der Dose. Dann Dose mit Verschließmaschine verschließen. Somit hat man Getraide mit einer Haltbarkeit von mehr als 10 Jahren. Achtung, beim Füllen mit Stickstoff unbedingt für zugfreie Raumbelüftung sorgen, sonst droht Erstickungsgefahr!! Die ganze Prozedur ist recht teuer und lohnt sich eigentlich erst ab etwa 200 kg Getreide. Man sollte sich ggf. regional zusammentun. Natürlich sind die Langzeit-Vorräte von Innova eine wunderbare Alternative, wenn auch sehr teuer. Die füllen übrigens auch mit Stickstoff und erreichen extrem lange Haltbarkeitszeiten.

Leserzuschrift-DE - Kornkäfer - Krisenkäfer:

einfache Lösung : Gefrierfach resp. Tiefkühltruhe (bei größeren Objekten)

Vor allem Saatgut - am besten in Schraubgläsern - kann nach 1-2 Wochen Tiefgefrieren ungefährdet überlagert werden.

Leserzuschrift-DE - weitere Käfer:

Um unsere Getreidevorräte zu schützen, haben wir sie mit Kieselgur eingestäubt (1-2g pro kg Getreide). Dieses kam man vor Gebrauch abwaschen oder einfach mit verzehren, manche Menschen kaufen Kieselgur in Kapseln zur Verbesserung von Haaren und Fingernägeln. Die feinen Kristalle perforieren die Häute an den Gelenken der Insekten, die dann austrocknen. Zu "Bio" kann man geteilter Meinung sein, Kieselgur ist jedoch im Biobereich das einzige zugelassene Mittel zum Vorratsschutz.

Ich freue mich, auch einmal einen Beitrag zu Ihrer hervorragenden Seite leisten zu können, die meine Hauptinformationsquelle darstellt. Weiter so!

Leserzuschrift-DE - Vorratsbehälter:

Für die Einlagerung von Getreide und Anderem haben sich Hobbocks aus Weisblech bewährt.
Schützt zuverlässig vor Schädlingsbefall, sofern die Ware trocken verpackt wird.
Für Interessenten im Raum Nürnberg kann der HGCN (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) eine Bezugsquelle nennen.

Leserzuschrift-DE - Reiskäfer:

folgenden Tipp hätte ich für das Reiskäfer-Problem:
Reis in einen Kanister geben, der zuvor mit Schutzgas gefüllt wurde, nach der Füllung dann nochmals begasen. Das Gas muss möglichst unten in den Kanister strömen. Ich lagere alles unter 70% Stickstoff / 30% Kohlendioxid in Lebensmittelqualität. Gibt es fertig gemischt in einer Flasche z.B. 10 kg / 200 bar = 2,4 Kubikmeter.
Preise der Gashändler vergleichen !!

Leserzuschrift-DE - Käfertod:

... trockenen Reis einfach mit einem guten Vakuumiergerät (z.B. Lava bis -0,94 Bar) in Beuteln einschweißen. Das hält kein Käfer aus. Für Nudeln nur bedingt geeignet, da sie leicht brechen können.

Besser keinen Reis essen, dann braucht man keinen Reis einlagern.

Leserkommentar-CH: Der Reiskäfer lässt sich im Hinblick auf seine schmarotzerische Penetranz auf die gleiche Stufe mit den Bankern stellen.


Neu 2009-10-08:

[16:00] Leserzuschrift-CH - Krisenvorbereitung:

Guten Tag Herr Eichelburg aus der rückgratlosen Schweiz

Krisenvorbereitung auch hier seit längerem abgeschlossen:

- grössere Mengen Gold/Silber in Barren und Münzen eingelagert
- Bankkonti auf Minimum für Zahlungsverkehr reduziert, Bargeldbestand in CHF griffbereit
- ausgewogenes Lebensmittelvorratslager für 4 Personen für mindestens 2 Jahre angelegt
- Schusswaffen und Munition (20'000 Schuss) jederzeit griffbereit
- grosses Lager an Spirituosen/hochprozentigem für Tauschhandel gelagert
- grosse Mengen an Benzin eingelagert

Persönliches Umfeld von Gleichgesinnten:
- Koch für Zubereitung von allerlei nahrhaftem aus Lager
- Hoher Militär für anonymes Besorgen von Waffen und Munition
- Dipl. Ing. für allerlei was Strom/Informatik/Kommunikation anbelangt

Bin selber Banker, einer von der Sorte, welche den Zusammenbruch seit Jahre predigt.
Werde bei Abhebelimiten meine Filiale für meine Freunde am Wochenende oder Feiertagen aufmachen und Konti noch ganz leerräumen.
In der Zwischenzeit wird Papier anonym in EM getauscht.

Wir freuen uns auf den Zusammenbruch.

Gratulation!
 

[13:00] Leserzuschrift-DE - Krisenvorbereitung geschafft:

Möchte hier als Unternehmerin ebenso mich den Vorschreibern anschließen.

In den letzten fünf Jahren habe ich dank Ihrer vielen Ratschläge vieles befolgt
Unternehmen ( damals noch Bauwirtschaft) Komplett aufgegeben und verkauft
Firmenkredite sowie Konsumschulden bezahlt und gerade angefangenes frisch mit Schulden gekauftes Haus verkauft mit kaum Verlust.
Umgezogen in Miete und Eltern ihr bereits bezahltes Haus aufgerüstet für den Notfall
Ein kleinen Handel aufgebaut mit Gebrauchsgütern und Low Coast Produkten
Tauschring mit aufgebaut
Privaten Ring innerhalb Familie und Freunden als enges Netzwerk geknüpft
Lebensmittelvorräte für über ein Jahr gelagert
Unnötige Arbeitsstellen in der Familie wurden aufgegeben und durch Stellen bei bei Bauern am Markt sowie bei Einrichtungen für Lebensmittelausgaben ersetzt.
Bargeld aufgestockt, Silber und ein bisschen Gold angeschafft
Notfluchtort ausgemacht für den Fall aller Fälle

All das war nur möglich weil alle in der Familie uns damals geglaubt und sofort mit gemacht haben. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen

Exzellent! Gratulation!


Neu 2009-10-07:

[10:00] Leserzuschrift-AT - Geschafft – Nach mittlerweile 4,5 Jahren konsequenter Umsetzung diverser Maßnahmen:

Notration-Lager aufgebaut.
Fluchtgepäck zusammengestellt.
Überlebenstraining besucht.
Goldbestand aufgebaut
Silberbestand aufgebaut
Bargeldbestand aufgebaut

Zweitwohnung verkauft
Alle Konsumkredite zurückgezahlt
Alle Lebensversicherungen gekündigt

Und – mein letzter großer Erfolg – Rückkauf der staatl. geförderten Pensionsvorsorge aufgrund des äußerst hilfreichen links eines hartgeld-Lesers was ohne diesen Hinweis nie und nimmer möglich gewesen wäre. Vielen Dank dafür.

Der Crash kann jetzt kommen. Alles Gute.

Gratulation!

[21:15] Leserzuschrift-DE - weiteres Geschafft:

Der Leserzuschrift schließe ich mich an. Meine Krisenvorbereitungsmaßnahmen konnte ich im September abschließen. Bin ebenfalls knapp 4 Jahre damit beschäftigt gewesen !

Lebensmittellager aufgebaut
Konsumkredite abbezahlt
Lebensversicherungen gekündigt
Kaminöfen im Haus aufgestellt
800 qm Garten vorbereitet
Bargeldvorräte angelegt
Silbermünzen und Barren gehortet ( für Gold reicht es leider nicht )
Familienstatus als alleinerziehende Mutter aufgegeben (geistreicher und handwerklich sehr begabter Mann im Haus)

Gratulation!
 

[10:00] Video - die deutschen Vorratslager: Streng geheim: Die Notreserven der Republik


Neu 2009-09-12:

[20:45] Leserzuschrift-DE - besseres Buch:

Statt einem nicht mehr gedruckten Buch zum Gartenbau nachzujagen empfehle ich das Top Buch seit vielen Jahren für nur 19 Euro:

Amazon: Selbstversorgung aus dem Garten


Neu 2009-08-31:

[10:30] Spüren die was? Immer mehr Selbstversorger halten Hühner


Neu 2009-07-23:

Interessanter Krisenfolder von Schnittpunkt2012: http://reisslerhof.at/krisenfolder.pdf

Sehr schön gemacht, aber Vorsicht, gigantisch gross - 13 MB.


Neu 2009-07-06:

[12:15] Leserzuschrift-CH zu Guns & Coins - interessante Kombination:

Sehr richtig. "Knarren und Barren" sind (nebst unabhängiger Lebensmittelversorgung) die zwei wichtigsten Dinge, die es brauchen wird, um die kommende Krise zu überleben.


Neu 2009-06-30:

[13:30] Wenn die Logistik zusammenbricht:

FTD: Täglich Waren für Millionen

Es sind gigantische Mengen an Nahrung, Zeitungen, Medikamenten und anderen Waren, die die Menschen in einer Großstadt jeden Tag aufs Neue brauchen. Damit Waren des täglichen Bedarfs pünktlich ans Ziel gelangt, arbeiten Logistiker mit ausgeklügelten Verteilnetzen. In Zukunft sollen GPS-Technik und Funkchips den Lieferverkehr noch effizienter machen.

Diese Wahnsinnigen machen die Just-In-Time Logistik noch effizienter und komplexer - anstatt sie redundanter zu machen. Kleinere Störungen wirken sich dann noch schlimmer aus.

PS: wie ich höre, werden in Deutschland schon eifrig Lebensmittelmarken gedruckt. Wenn diese gebraucht werden, wird die Komplex-Logistik tot sein.


Neu 2009-06-16:

[15:00] Video - die Hyperinflation überleben: Top 10 USA Survival Guide 2009


Neu 2009-05-29:

[11:30] Leserzuschrift-DE - verschiedene Krisen-Vorbereitungen:

Mich verwundert, daß Ihre Leserschaft so gold- und silberhörig sind. Es steht außerhalb der Frage, daß man nur mit Gold und Silber in der Krise sein Vermögen kaufen kann, aber man kann in der Krise diese EM auch erwerben. Wichtiger als alles Gold und Silber sind drei Eigenschaften:

1) Mentale Stärke: Damit ist gemeint, daß man die schwierige Situation auch mental meistert. Man muß auch in der Lage sein, Ideen zu finden, um in der Krise von einem Geschäft zum nächsten zu kommen

2) Handwerkliche Fähigkeiten: Nur wer die Hilfe von anderen nicht braucht, kann sich autark verhalten, bzw. durch seine Fähigkeiten die anderen zur Abgabe von EM bringen

3) Organisationstalent.Es nützt nichts, alle EM dieser Welt zu haben, wenn man an die Sachen, die man braucht, nicht herankommt. Und diese Sachen kann man, sofern man sie selber nicht braucht in EM verwandeln.

Wer von Ihren Lesern hat schon einmal Getreide per Hand gemahlen? Ich habe mir eine Getreidemühle auf ein Fahrrad geschraubt. Damit kann ich jetzt bequem Getreide mahlen. In der Krise wird dieses Fahrrad sehr begehrt sein, da man über Motoren das Getreide nicht mahlen kann oder will. Somit lasse ich andere Treten und mir einen Anteil davon selbst zukommen.

Oder wer kann transportieren? Ich habe mir einen großen Vorrat an Fahrradanhängern zugelegt. Diese werden in der Krise verkauft. Das gleiche habe ich mit Badeöfen, Herden, Benzin usw. gemacht.

Man sollte nicht Gold und Silber anbeten und es als das RETTUNGSBOOT ansehen. Es gibt viele Arten von Rettungsbooten - ich glaube, daß nutzbringende Gegenstände "rettungsbootiger" sind.

Natürlich nützen auch die anderen Sachen. Aber heute zu günstigen Preisen Gold und Silber zu erwerben dürfte besser sein.

Ich hatte vor einiger Zeit ein Gespräch mit einem serbischen Taxifahrer über die Hyperinflationszeit dort Anfang der 1990er. Er sagte mir: wer in der Stadt von einem Gehalt oder (gedrucktem) Staatsalmosen lebte, dem ging es richtig dreckig. Wer am Land lebte und etwas anbauen konnte, dem ging es viel besser. Wie ein König lebte hingegen, werden DM oder Schillinge hatte. 10 DM war bereits ein enormer Wert.

Das Ziel von hartgeld.com ist es unter anderem, dass die Leser später in der Krise wie die Könige aus dem Beispiel leben können und nicht betteln, oder mit Pferden den Acker bestellen müssen. Das wird die heute ignorante Masse machen müssen.

Die meisten Land-Romantiker aus Stadt oder Suburbs haben keine Vorstellung davon, wie hart das Landleben als Kleinbauer mit primitiven Mitteln ist. Sie sehen nur die Fernsehspots von glücklichen Schweinen und anderem Bio-Mist. Der König = Grossbauer hat selbstverständlich nicht diese Arbeit gemacht. Dazu hatte er seine Knechte und Mägde.

 

[9:30] Leserzuschrift-DE - noch einmal wieviel Gold?

zu Zeiten des goldgedeckten Dollars waren 2000 $ ein kleines Vermögen.
In Gold entsprach das in etwa 100 Unzen, in Silber etwa 1500 Unzen.
Mit dieser Menge sollte man eigentlich die Krise überstehen können, wobei ein bisschen mehr natürlich nicht schaden kann, damit auch noch etwas für nach der Krise übrigbleibt!
Beides vorgenannte Mengen zusammen im Depot sollten eine solide Grundlage sein.
Derzeit für ca. 100 k€ zu erhalten. Wer eine Summe in dieser Größenordnung nicht aufbringen kann, sollte seine Gewichtung eher auf das Silber legen, ohne jedoch das Gold vollkommen auszuschließen. Es ist gut möglich, dass das Silber-Gold-Verhältnis wieder auf 15:1 zurückfindet, meiner Meinung aber erst in der späteren, fortgeschrittenen Krise.
Wer sein Silber zu bald "versilbern" muss, wird von dem Wertsteigerungspotenzial nicht oder nicht in vollem Umfang partizipieren.

Guter Richtwert.


Neu 2009-05-28:

[10:15] Leserfrage-DE - wie viel Gold/Silber braucht man zum Überleben der Krise:

1) Wieviel Gold -respektive Silber- wird man wohl brauchen um menschenwürdig durch die Krise zu kommen? (Grundannahme: Maßvolles Verhalten, 10 Jahre Krise)

2) Ist es nicht so, dass man durch den Ankauf von Gold nur seinen ursrünglichen Gegenwert erhält (dadurch kann man auch Krisengewinner werden)?

Hierzu folgende Überlegung:
Sie werben bspw. damit, dass Gold die 5000 € Marke knacken wird; diese 5000 € sind dann aber eben entsprechend wertloser und sie werden dafür nur ein Äquivalent an Gütern bekommen.

Natürlich werden Wohn- und Gewerbeimmobilien wertlos.
Aber Dinge, die während der Krise extrem wertvoll sind, wie bspw.
Immobilien der Landwirtschaft oder Nahrung, werden sicherlich unerschwinglich bleiben oder werden.

Ist nicht leicht zu beantworten, hängt ab von:
- wie viele Personen müssen durch die Krise gebracht werden
- wie hoch sind die Ansprüche
- welche Verdienstmöglichkeiten stehen noch offen.

Aber mit 5kg Gold oder 50kg Silber sollte man vermutlich auskommen. Richtig gesehen, alle Preise, ausser Finanzassets steigen mit dem Gold mit.

[13:00] Leserkommentar-DE dazu - Pi-mal-Daumen-Umfrage:

bezügl. dieser Aussage: " (...)Aber mit 5kg Gold oder 50kg Silber sollte man vermutlich auskommen. Richtig gesehen, alle Preise, ausser Finanzassets steigen mit dem Gold mit. (...)"

Ich hätte da eine Idee, die Antwort, was nun wirklich repräsentativ sein kann zu ermitteln.

Annahme 1: Darwin hatte unrecht, denn laut Evolutionsforscher Mayr werden 80% überleben, nicht nur die oberen 20%

Annahme 2: Jeder Hartgeld.com-Leser - egal ob ledig oder Familie - tut das BESTE um zu diesen 80% zu gehören

Idee: Anhand einer anonymen Umfrage mit 2 Reihen (Gold und Silber) ermitteln, was 80% der (TOP)investoren von Hartgeld.com an Kg Gold und/oder Silber besitzen.

Gold:
<1Kg
<3Kg
<5Kg
<7Kg
>10Kg
Silber MAL Faktor 10.

Ich bin mal gespannt, was der Durchschnitt der 80% (TOP)investoren von Hartgeld.com besitzt

Eine solche Umfrage wird nicht gemacht, denn die Anonymität der Besitzverhältnisse soll gewahrt bleiben. Die Top-Investoren, die hartgeld.com lesen, besitzen sicher mehr als 100kg Gold. Ich selbst war vor einigen Tagen mit einer Gruppe solcher Leute zusammen. Die schichten inzwischen auch schon das Vermögen ihrer Firmen in Gold um.

[13:00] Leserkommentar-AT - 5 kg Gold:

5 kg Gold also umgerechnet ca. 161 Unzen würde ich brauchen, um die bevorstehende
Krise zu meistern. Ist das ein Scherz oder Ihr Ernst? Welcher "normalsterblicher" Mensch
hat so nebenbei Geld für 5 Kilogramm Gold übrig. Da kann ich nur den Kopf schütteln.
Heutzutage sind wir - die Masse - zu arm, um schlechte Qualität kaufen zu können.

Auch ein Beamter wie der Schreiber kann eine solche Menge ansammeln. Ist ja nur ca. €110K, vor einigen Jahren waren es €50K. Für ihre Häuser plus deren Inhalt geben die Leute viel mehr aus.


Neu 2009-05-09:

[10:15] Ein Buch für Survivalisten:

FAZ: Wie das Ende unserer Welt zu überleben ist

„TEOTWAWKI“ oder „The End Of The World As We Know It“, wie die Alternativrocker von R.E.M. es einst besangen, ist darin bereits eingetreten. Ein globaler Wirtschaftszusammenbruch samt totalem Regierungsversagen, von Rawles „The Crunch“ genannt, hat zur Geldentwertung geführt und Anarchie hervorgerufen.

Jeder ist auf sich selbst angewiesen, um zu überleben. Gott sei Dank, und das sei durchaus wörtlich gemeint, war eine Gruppe Gleichgesinnter, die im Titel angekündigten Patrioten, schon von Vorahnungen erfüllt und hatte über die Jahre Vorsorge getroffen.


Neu 2009-04-24:

[11:30] Wenn die Kommunikationsnetze ausfallen:

Welt: Wie der Netzausfall eine Nation verzweifeln ließ

Der Blackout bei T-Mobile hat gezeigt, wie abhängig die Deutschen von ihrem Handy sind. Millionen Menschen waren nicht mehr erreichbar, verpassten Termine, hatten Langeweile. Soziologen sprechen von "Entzugserscheinungen". T-Mobile merkte es selbst, als es Probleme gab, Techniker aus dem Feierabend zu klingeln – das Handy ging ja nicht.

Hier sieht man, wie verletzlich diese Infrastrukturen sind. Der Ausfall zweier wichtiger Server legt grosse Teile des Netzes lahm. Was passiert erst, wenn ein Provider dieser Grösse "Belly Up" geht?


Neu 2009-03-31:

[14:00] Leserzuschrift-DE - Flucht wohin?

Danke für Ihre Website. Vielleicht werden Sie einmal mein Leben und das meiner 5-köpfigen Familie gerettet haben, weil ich ein paar Tausender zusammenkratzen und schon in Gold 'getauscht' habe.
In Ihrer letzten Präsentation erwähnen Sie die 'Flucht'. Den Zeitpunkt muss ja wohl jeder selbst entscheiden, aber: Welche Gebiete auf der Weltkarte sehen Sie als sichere Häfen?

Das wurde in meinen Depressions-Seminaren ausführlicher diskutiert.

Wohin: kann erst nach dem Crash der Staaten entschieden werden.


Neu 2009-02-21:

[14:00] Deutschland - offizielle Aufforderung zum Hamstern:

TAZ: Bundesregierung rät zum Hamstern

Die Vorratshaushaltung ist aus der Mode gekommen. Dennoch empfiehlt die Bundesregierung, stets für zwei Wochen genügend Essen im Haus zu haben

Das kommt sicher nicht von "ganz oben". Wenn sich plötzlich die Supermärkte leeren würden, dann kämen sicher Beruhigungs-Lügen von "ganz oben".


Neu 2009-02-19:

[9:45] Hier sind sie, die deutschen Lebensmittelkarten:

Patriot: 50 Gramm Brot als Ration

In der Befehlsstelle unterhalb des Kreishauses lagern Hunderttausende von Lebensmittelkarten, die hoffentlich nie zum Einsatz kommen werden.

Die Frage ist: wer bekommt sie im Krisenfall? wirklich alle ????


Neu 2009-02-08:

[15:00] Leserzuschrift-DE - Hilfskrankenhäuser und Elitebunker in Deutschland:

Ich kann bestätigen das unter diversen Schulgeländen in Deutschland Hilfskrankenhäuser sind.
In einem 500 Seelen Dorf ist ein Hilfskrankenhaus mit 5000 Betten, drei Tiefbrunnen, Aktivkohlefilter für Luft, und 60 000 Liter Diesel für die Notstromgeneratoren. Und reichlich Lebensmittel in Dosen, in 10Kg Dosen habe ich Erbsensuppen Pulver gesehen.
Selbst der Hausmeister der Schule darf nicht in den "Bunker", Ich hatte glück als Techniker dort arbeiten zu durfen.
In dem Bunker gibts noch ein 2. Untergeschoss, dort kommt wohl nur die Elite rein, ein Siemens Techniker der die Schaltschränke überprüfte, erwähnte das dieses 2.UG wohl recht bequem eingerichtet ist.

Drei solcher Hilfskrankenhäuser sind mir in einem Radius von ca. 50km bekannt, es reicht definitiv nicht für alle!
Die Getreidelager wurden auch von den Verantwortlichen erwähnt, sowie Gerätelager.

Die Elite will sich wohl wie die Hamas unter den Krankenhäusern verstecken. Mail gelöscht, Nachforschung zwecklos.
 

[11:30] Leserzuschrift-DE - weitere Vorsorgegüter:

Ganz wichtig finde ich auch Feuerlöscher.
Bevorzugt 6kg Pulverlöscher (A-B-C).

Für Tierhalter:
entsprechende Vorräte, insbesondere Trockenfutter

Allgemein:
Fleece-Decken, sind warm, verbrauchen aber wenig Stauraum, geringes Gewicht.
Pro Person wenigstens 1, besser 2.

Einweg-Geschirr:
Pappbecher, -Teller, Kunststoffbesteck

Lebensmittel:
Müsli-Riegel (Haltbarkeit > 6 Monate)
Nüsse (Hasel-, Walnuß, sind haltbar 12-36 Monate) + Nußknacker, abgepackte Erdnüsse (Haltbar meist >12 Monate)

TIP: Mineralwasser im Tetrapack (haltbar 18-24 Monate), ist leicht stapelbar, und vor allem pfandfrei!
Apfelsaft 100% (haltbar >12 Monate) im Tetrapack

Wurst: da gibt es diese Gastro-Packungen mit 50x25 g, sind haltbar ca.
24 Monate, und abwechslungsreich, da 10-fach sortiert. Wichtig, da ungekühlt lagerbar und Entnahme kleiner Mengen möglich, wenn keine Kühlung verfügbar

Gewürze:
frische Ingwerwurzeln! halten sich im Kühlschrank 2-3 Monate und sind sehr gesund, z.B. als Tee mit Honig. Wirkt antibakteriell.

Medikamente:
Sonnenschutzcreme, Teebaum-Öl, Hepathromb, Bepanthen, Panthenol, Zinksalbe, Ratiopharm-Nasenspray, GeloMyrtol Forte (100er Packungen), Kopfschmerztabletten, Läuse-Shampoo, Handcreme (z.B. Kamille- oder Olivenöl-), Wattestäbchen

Zum Kochen:
Sicherheitsbrenner (wie für z.B. Fondue verwendet), dazu gibts die Brennpaste billig in Literflaschen
--> echte Alternative zu Spiritus- oder Gaskocher!

Zum Kühlen/Gefrieren:
Kälte-Akkus! Halten das Gefriergut bei Stromausfällen für 18 - 48 h kalt


Neu 2009-02-06:

[18:30] Angeblich gibt es in Deutschland staatliche Getreidelager:

STZ: Geheime Lager für den Notfall

Überall im Land sind Lebensmittel für Not- und Katastrophenfälle deponiert

Die Frage ist nur, wie viele gibt es wirklich und wer wird daraus im Ernstfall versorgt. Man sollte sich darauf aber nicht verlassen.

[19:15] Leserzuschrift-AT dazu:

Ob es die Getreidelager in Deutschland gibt weiss ich nicht - was es sicher nicht gibt, sind österreichische Staatslager. Das Bundesheer kann die eigenen Leute und "Schlüsselkräfte aus den Ministerien" für 30 Tage versorgen. Die Gulaschkanonen an den Strassenecken wird es nicht geben!
 

[21:00] Leserzuschrift-DE - Berechnung zur Reichweite der sog. „Bundesvorräte“ (ca. 100 Lagerstätten):

Ausgehend davon, dass in allen angeblich ca. 100 existierenden Lagern je 6.000 to Weizen lagern würden, wie im Beispiel des Lagers in Thüringen. Dies ist natürlich nicht der Fall, da angeblich auch andere Hülsenfrüchte und Milchpulver gelagert werden. Angenommen wird weiterhin ein durchschnittlicher Kalorienbedarf von mindesten 2.000 Kcal pro (erwachsene) Person und Tag (normal 2.500). Bei Kindern und alten Menschen liegt der Bedarf niedriger.

Weizen-Vollkornmehl (Typ 1700) 1,00 Kg = 3.000 Kcal (circa)
1,00 to = 3.000.000 Kcal
1x Weizen Lager BRD 6.000 to = 18.000.000.000 Kcal

Tagesbedarf pro Person min. ca. 2000 Kcal

1x Weizen Lager BRD 6.000 to = 9.000.000 Personen/ ein Tag
100x Weizen Lager BRD 600.000 to = 900.000.000 Personen/ ein Tag
100x Weizen Lager BRD 600.000 to = 80.000.000 Personen/ ca. 11 Tage

Die Berechnung geht nur von Weizen aus (Weizen-Vollkornmehl). Reis hat etwas mehr Kalorien (ca. 3.500), Bohnen/Erbsen dafür weniger (ca. 2.500). Die Gewichtung der Lager dürfte aber aus nahe liegenden Gründen auf Weizen liegen, da wohl niemand aus Reis oder Erbsen ein Brot backen würde.

Diese (grobe) Berechnung zeigt, dass im besten Fall zwei Wochen Notversorgung offiziell möglich ist, sofern sich nicht ein zusätzlicher „Plan B“ in der BRD-Hinterhand befindet oder rasche Zufuhr von Außen (Import/neue Produktion) erfolgt.

Die Reichweite, der im Krisenfall zu beschlagnahmenden Logistiklager der großen LEH-Handelsketten, sind kaum abzuschätzen. Was davon nach Plünderung sowie „Schwund“ auf dem Transportweg übrig bleibt ebenso wenig!
Da alle europäischen Länder ähnliche/gleiche Probleme haben werden, ist davon auszugehen, dass nach spätestens einem Monat (ein paar Tage mehr oder weniger) das „Kadaverfressen“ anfängt.

FAZIT:
Ein Lebensmittelvorrat (Puffer) von mindestens DREI MONATEN (besser mehr) sollte für jeden Selbstdenker der (Mindest-) Standard sein.


Neu 2009-02-04:

[14:45] Leserfrage-DE: bevorzugte Tauschmittel bzw. Ersatzwährung:

ich lese ihre Artikel schon seit mehren Monaten und ich bewundere die Treffsicherheit ihrer (meisten) Aussagen sehr. Da man in der schlimmsten Zeit der kommenden Krise nicht mehr mit dem Klopapier Euro zahlen kann und Silber bzw. Gold stark an Wert zunehmen wird, sodass damit auch keine kleineren Dinge bezahlt werden können, würde mich interessieren, welche Dinge als bevorzugte Tauschmittel oder Währungsersatz dienen könnten.
Außerdem wird die breite Masse der Bevölkerung sowieso kein Edelmetall besitzen, welches sie veräußern könnte.

Glauben sie Zigaretten und Seife spielt eine genauso wichtige Rolle wie bei der letzten Hyperinflation oder denken sie, dass aufgrund der schwindenden Zahl der Raucher Zigaretten weniger wichtig sind. Welche Dinge lohnen sich jetzt ganz besonders anzuschaffen, um nicht jede Kleinigkeit mit Edelmetallen bezahlen zu müssen und womöglich andere auf seinen kleinen Schatz aufmerksam zu machen.

Sehr wichtige Frage, nicht nur für Deutschland interessant.

Es ist daher günstig sich genügend kleines Gold und Silber anzuschaffen: 1/10oz Gold oder Golddukaten, Silber kleiner als 1oz.

Falls man Platz hat, kann man sich auch Waren wie Zucker oder Alkohol auf Lager legen.

[19:30] Leserzuschrift-AT dazu:

Sie schreiben darin, dass man Gold und Silber in kleinen Stücken halten sollte. Okay, einfache Dukaten habe ich schon genug aber wie sieht es mit Silber aus, hier habe ich hauptsächlich Philharmoniker (1oz.).

Was wären in Silber kleinere Einheiten - was würde da in Frage kommen?

In Österreich ist das sehr einfach: einfach alte 10 Schilling Silbermünzen kaufen.

[20:30] Leserzuschrift - weitere Vorschläge zum Horten:

*Bei Alkohol auf die Konzentration achten - in der Apotheke (u. tw, billiger bei Alkoholfirmen wie Mautner Markhof) gibt es 96% Alkohol...
1:2 mit destilliertem Wasser gestreckt ist es schon Wodka, außerdem als Desinfektionsmittel und Treib/Brennstoff geeignet (Heizen, Autofahren (Ottomotoren vertragen das Zeug, aber nicht lange, da es Dichtungen usw. angreift)
*Antibiotika: Medikamente die oft verschreibungspflichtig sind, kann man sich u.U. über den Tierhandel besorgen, bei -20°C gelagert halten Pulver ca. 16x so lange wie bei 20°C gelagert... und das Ablaufdatum für Medikamente sieht eine Lagerung bei ca. 25°C vor - und erfasst oft nicht die volle Haltbarkeit - da diese Tests sehr lange dauern, gibt man sich mit einer bewiesenen Haltbarkeit von ein paar Jahren zufrieden (genaue Angaben sind in der Literatur zu finden, www.pubmed.com)
*Hormonelle Verhütungsmittel (ja, die Pille...) *Etwas um Wert schaffen zu können: Eine Destillationsapperatur. Hat man Hefe im Kühlschran (oder Tiefkühler) kann man aus Zucker (Obstmaische; gekeimten Getreide) Schnaps brennen *Beim Tauschhandel könnte es sich auszahlen regelmäßig davon zu erzählen das man "Leute kennt die dieses Zeug haben, und man es möglicherweise besorgen kann..." anstadt zuzugeben das man selber auf "Reichtümern" sitzt
*Motoröl(e)
*Hat man eine ältere/alte Ölheizung mit Tank, so könnte man überlegen jetzt in ein neues Heizsystem zu investieren (Ausnützen der Deflation)... Der alte Heizöltank ist ideal als Dieseltank (Diesel = Heizöl leicht) *Kupferdraht ? Kupfer ist schwer zu fälschen (man kanns runterlegieren, ja - aber das verändert Biegsamkeit/Farbe/Glanz usw.
und mglw entwickelt sich Kupferdraht/nach Gewicht zu einem Alternativsystem... Kupfer ist immerhin in der gleichen Gruppe wie Gold und Silber (ganz stark geraten, meinerseits...) und Kupfer war immer schon ein beliebtes Münzmetall) *u.U. Verbrauchsmaterialien für Bastler/Zangler usw... Schrauben, Bohrereinsätze, Nägel usw... - Armut macht erfinderisch, aber trotzdem ist es leichter wenn man Spax-Schrauben hat...
*Lebensmittelmäßig, von der ernährungsmäßigen Energiedichte am
höchsten: Pflanzenöle... kann man auch bei -20°C lagern - es fällt zwar (vor allem bei ungesättigten Ölen) ein weißer Niederschlag aus - der verschwindet aber wenn man das Öl wieder auf Raumtemperatur bringt, bzw. es ganz kurz im Wasserbad, unter ständigem rühren, erwärmt. Auf Haiti in Mode: ölgetränkte Matschkuchen - Öl liefert Energie, Schlamm läßt den Magen denken es wäre Essen da...

[21:30] Noch ein Vorschlag:

Mit Bezug auf die heutigen Vorschläge zum Thema Horten, erinnere ich an leere Getreidesäcke. Es mag sich trivial anhören, aber aus eigener Erfahrung verfügen heutige Landwirte kaum noch über Getreidesäcke. Wenn es ganz dicke kommen sollte, würde man dieser Berufsgruppe eine Freude damit bereiten. Für einen selbst wäre es bestimmt nicht von Nachteil.

Noch ein Vorschlag:

Laut Dimitry Orlov ( http://cluborlov.blogspot.com/ ) sollen in während des Soviet-Kollapses Zucker und Salt allgemein akzeptable Tauschmittel gewesen sein. Klopapier fällt mir auch ein, und Streichhölzer wenn es kleiner sein soll.

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