Systemkrise - 2009

Informationen ausschliesslich zur laufenden Krise des weltweiten Finanzsystems. Enthält systemrelevante Informationen. Länderspezifische Informationen, die nur ein Land betreffen, sind auf den jeweiligen Landes-Infoseiten zu finden, bzw. auf der Europa-Seite.

Neu 2009-12-31:

[13:00] HGAA - wieder ein System-Zusammenbruch verhindert? Schaden gerade noch abgewendet

Durch die Rettungsaktion für die Hypo Group Alpe Adria (HGAA) ist laut Finanzmarktaufsicht-Vorstand Helmut Ettl "sicherlich in letzter Sekunde größter Schaden abgewendet worden", wie er in einem Interview gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Kurt Pribil in der "Wiener Zeitung" (Mittwoch) sagte. "Andernfalls hätten wir in Mitteleuropa mit hoher Wahrscheinlichkeit ein massives Problem gehabt." Es wird nicht davon ausgegangen, dass 2010 in Österreich wieder eine Bank gerettet werden muss.

Wenn der Zusammenbruch einer drittklassigen Bank wie dieser einen Systemkollaps auslösen kann, dann muss es um das Gesamtsystem enorm schlecht bestellt sein.

 

[12:30] Eine grosse Bubble fehlt noch: Das Jahrzehnt der geplatzten Spekulationsblasen

Dotcom, New Economy, Ölpreis und schlussendlich die Immobilienblase – Ein Jahrzehnt der Spekulationsblasen und der explodierenden Rohstoffpreise geht zu Ende. Unterm Strich bleibt bei den Anlegern Ernüchterung das vorherrschende Gefühl. Und die Angst vor neuen Übertreibungen in der Zukunft.

Die der Staatsanleihen fehlt noch. Wenn die vermutlich in 2010 platzt, dann geht es erst richtig rund.

Dann das: Das dicke Ende der „Wirtschaftskrise“ kommt noch


Neu 2009-12-30:

[19:15] Der irrte selten: Celente: Crash im Frühling 2010

[18:30] Diese "Experten" irren immer: 2010 wird alles besser

[16:00] Interessant: Die sechs Reiter der wirtschaftlichen Apokalypse

[15:45] Faber geht von totalem Kollaps aus-allerdings erst in 5-10 Jahren: Mark Faber Outlines the Final End Scenario

Kommt früher.


Neu 2009-12-29:

[21:30] Die Klick-Affen sind verrückt: Russland kämpft gegen Kapitalflut

Sie suchen Rendite - und finden sie in Schwellenländern: Anleger setzen auf Investments in Staaten wie Russland oder Brasilien. Für die Zielländer ist das eine heikle Entwicklung. Der Kreml will Spekulanten nun zurückdrängen und langfristige Anlagen fördern.

Das sind alles Carry-Trades auf ZB-Kredit. Vor einem Jahr noch haben die selben Affen das Geld panikartig aus Russland abgezogen.


Neu 2009-12-24:

[13:00] Es geht noch schlimmer: Welches war das schlechteste Börsenjahrzehnt?

Genau - das aktuelle, welches in ein paar Tagen zu Ende geht. Das Wall Street Journal hat nachgerechnet. Seit 1820 gab es nie eine solch schlechte Dekade an den Finanzmärkten. Selbst Oma's Matratze war die bessere Zufluchtsstätte für den Sparbatzen als die an der New York Stock Exchange gelisteten Aktien. Im Schnitt gab es die letzten zehn Jahre ein Minus von 0.5 Prozent. Nicht eingerechnet Gebühren, Kommissionen und Beratungshonorare.

Den schlimmsten Geldfresser hat er übersehen: die Inflation. Der Dow oder DAX von heute ist beim gleichen Stand nur mehr etwa 35% von 2000 wert.

Aber das nächste Jahrzehnt wird noch viel schlimmer: DOW 1,000 IS NOT A SILLY NUMBER must read!

Now what? Well this next down-leg in the bear market will undoubtedly take stock prices to new lows. We would expect that the Dow will sink another 50% below its current recovery high; that is to about 5,250 points. From that new low a recovery will follow, which will once again raise hopes. Then another drop followed by recovery unilt the final low, Dow 1,000 is achieved, and by that point all hope will have been extinguished.

Das hat man 10 Jahre hinausgeschoben, wird aber trotzdem kommen. Ob Dow und DAX bei 1/10 von heute enden, ist nicht sicher, aber das:

This winter, gold is not priced at a fixed rate to the dollar. We’ve already seen what has happened to the gold price during the initial stages of this financial crisis, but things are going to get a lot worse, which means that the price of gold is going much higher. We expect that the Dow/gold ratio will ultimately reach 0.25, based on Dow 1,000 and a gold price of $4,000 per ounce.

Statt Dow:Gold von 44:1 in 2000 auf dann 1:4. Das wäre ungefähr eine 180-fache Steigerung von Gold gegenüber Aktien - kommt.

The ratio reached its peak in July 1999, when it took 44 ounces of gold to buy the Dow Jones Industrials. Today, the Dow is worth about 9 ounces of gold. In 2001, the HUI, which is commonly referred to as the ‘Gold Bugs Index,’ because it comprises a number of major unhedged gold producing companies could be purchased for $35 in 2001. Today the HUI trades at $450.

Eine Gruppe von Aktionären hat fantastisch verdient: die Gold-Aktionäre: das 12-fache seit 2001. Und es wird noch viel besser!

Die grossen Verluste für Papier-Investoren und die grossen Gewinne für Gold-Investoren kommen im nächsten Jahrzehnt!

Und nicht vergessen: wir haben erst 1/4 dieser grössten Verluste und grössten Gewinne hinter uns. Mit hartgeld.com immer auf der Gewinnerstrasse.


Neu 2009-12-23:

[15:15] Wird 2010 komplettiert: Die sechs Reiter der wirtschaftlichen Apokalypse

Passt dazu: The 4 Steps to Hyperinflationary Booms
 

[7:00] Der Boden für den nächsten Crash wird vorbereitet:

Spiegel: Kapitulation vor dem Monopoly-Monster

Es ist der Skandal des Jahres: Die Investment-Banker, die fast die Welt in den finanziellen Abgrund gerissen hätten, spielen wieder ihr Billionen-Monopoly. Wir erleben jetzt den Showdown zwischen einer globalen Geld-Oligarchie und der Politik - in dem die USA, Großbritannien und China eine fatale Rolle spielen.

Heise: Das Wunder an der Wall Street

Selbst während der Periode der Stagnation in den 70er Jahren wuchs die Geldmenge M0 in den USA nie schneller als um 15 Prozent jährlich. Derzeit explodiert sie mit ca. 100 Prozent im Jahresvergleich.

Diese gigantische Geldschwemme bildete die Grundlage des gegenwärtigen Börsenbooms wie auch der nun mit Leichtigkeit durchgeführten Kapitalerhöhungen. Die als Primary Dealer bezeichneten Großbanken, die direkt von der Fed mit frischer Liquidität versorgt werden, können derzeit "praktisch unlimitiert zu Nullzins Liquidität bzw. Kredit" bei dieser aufnehmen, bemerkte der Blog Wirtschaftsquerschüsse: "Damit können sie sich günstig refinanzieren, die Gewinnmarge aus den Zinsdifferenzen aus Kreditnahme und Kreditvergabe steigen". Die "Liquidität für diverse spekulative Geschäfte" sei somit reichlich vorhanden.

Also, die grösste Zentralbank-Geldschwemme aller Zeiten. Wenn diese wieder aus den Banken herauskommt, dann explodiert die Inflation. Eine Rücknahme crasht das Bankensystem.

Wenn diese Liquidität herauskommt: Der Euro ist bald Geschichte


Neu 2009-12-22:

[16:00] 2010 wird ein Schreckensjahr: Wenn die Finanzwelt zusammenbricht

Die Börsen brechen ein, die Eurozone fällt auseinander, galoppierende Inflation stürzt die Welt ins Chaos. Am Ende ist ihr Geld nichts mehr wert - nur ein Haufen Papier. Das behaupten zumindest selbst ernannte Börsenexperten. Jetzt, da die Tage kürzer werden und sich das Ende des Jahres nähert, trauen sich die Untergangspropheten wieder aus der Deckung und ängstigen Anleger mit düsteren Prognosen. 2010 wird ein Schreckensjahr, so viel steht fest.

Vorbereitet darauf?


Neu 2009-12-21:

[18:15] Wollen nicht "weggehen": Europäischen Banken drohen noch höhere Milliardenverluste

[14:00] Wird man 2010 dringend brauchen: Gold gegen Inflations- und Finanzrisiken


Neu 2009-12-19:

[15:45] Bonus-Gier bis in den Untergang: Welche Schuld die Boni an der Finanzkrise tragen


Neu 2009-12-17:

[15:00] Immobilienpreise weltweit in 2009


Neu 2009-12-15:

[13:00] ALLES AUS DEM ZAUBERKASTEN DER DEMOKRATIE: DER DRUCKERPRESSE: Staatsstützen retten den Autoabsatz

Hält daher nicht ewig.
 

[12:45] Word Default voraus: Große Pleite ahoi!


Neu 2009-12-13:

[14:30] Sehr unangenehm für die Kontroll-Freaks: Drogen-Gelder sollen Krisen-Banken gerettet haben

Es sind schwere Vorwürfe gegen die Bankenbranche: Milliarden aus dem Drogenhandel seien zur Hochzeit der Finanzkrise ins internationale Bankensystem geflossen, erklärt das Uno-Büro zur Verbrechensbekämpfung. So manches Geldinstitut verdanke den Geldern gar das Überleben.

Das heisst nichts anderes, als dass die Banken all ihre "Geldwäsche-Richtlinien" haben fallen lassen: natürlich für die Grossanleger.

...und da ist dann noch jemand (lateinisch) oberpäpstlicher als der Papst...
 

[14:15] Da hat sich nichts geändert: Notstand am Pfandbriefmarkt

Mit milliardenschweren Stützungskäufen hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Neuemission von besicherten Bankanleihen wiederbelebt - der Handel mit bereits aufgelegten Covered Bonds liegt dagegen immer noch danieder. "Der Sekundärmarkt ist absolut tot", sagt Viola Stork, Rentenmarktexpertin der Helaba. Kaum ein Investor kauft oder verkauft derzeit die mit Kreditforderungen unterlegten Papiere.

Also ist auch die Finanzkrise nicht zu Ende. Nur die EZB kauft das Zeug, das sonst niemand haben will. Dabei galten diese Papiere einmal als "so sicher". Vor allem die deutschen Pfandbriefe haben alles überlebt, nur diese Krise nicht.


Neu 2009-12-11:

[7:00] "Staatsbankrott" kommt jetzt in den Medien stark in Mode: Staatspleiten - warten auf den Finanz-GAU

Dubai, Griechenland, Teile Osteuropas, Argentinien, irgendwann womöglich Italien? Die öffentlichen Finanzen vieler Staaten verschlechtern sich rapide. Wird sich Deutschland dem Sog entziehen können?


Neu 2009-12-04:

[10:00] Läuft der Crack-Up-Boom bereits an? Die Katastrophen-Hausse

Vor eine Megakrise ereignet sich oft ein „Crack-Up Boom“: eine Katastrophen-Hausse. Vor dem Kollaps einer Währung verlieren die Bürger das Vertrauen in das Geld und beginnen es mit beiden Händen auszugeben. Dies führt zu einem Zwischenboom, einem Strohfeuer. Die Hauptursachen dafür sind nach Mises hohe Verschuldung und ein ungedecktes Papiergeldsystem (Inflation).

Derzeit wird in den Medien verkündet, dass die Finanzkrise fast ausgestanden sei, und es wieder bergauf gehe. Tatsächlich zeigen einige Branchen einen nie dagewesenen Aufschwung: Teile des Baugewerbes, Handwerker, Baumärkte und viele mehr. Wenn man herumfragt: Viele investieren ihre Ersparnisse in ihre Häuser aus Angst, dass das Geld bald wertlos ist. Auf der anderen Seite steht ein großer Teil der exportorientierten Industrie vor dem Konkurs.


Neu 2009-12-02:

[19:30] Grösser als die Staaten: Zu groß: "Banken säen Keim der nächsten Krise aus"

Europas Banken sind seit Beginn der Finanzkrise gewachsen. 15 Banken verwalten sogar Vermögen, das größer als die Wirtschaft ihres Heimatlandes ist. Kleinere Banken seien der sicherere Weg, sagt ein Experte.

Falls noch jemand einen Beweis braucht, dass das System geschrumpft werden muss. Übrigens, die "Passiva" dieser Banken sind unsere Spareinlagen, die durch die "Aktiva"-Kredite natürlich nicht mehr gedeckt sind.


2009-12-01:

[15:00] Der Harpex - Index für den weltweiten Containerhandel steht auf neuem ATL: HARPEX

Der BDI Baltic Dry - Index für den weltweiten Schüttguttransport zeigt ebenfalls Schwäche und tendiert merklich nach Süden.

Beide Indexe sind "Frühindikatoren" für das Klima der Weltwirtschaft und deuten auf harte Zeiten hin. Wer sich die Mühe macht und den Harpex langfristig mit z.B. dem DOW vergleicht, wird feststellen, dass ein absinken des Harpex unter die Marke von 1000 eine weltwirtschaftliche Schwäche nach ca. einem Jahr darstellt. Was sich da momentan auf den Weltmeeren zusammenbraut beängstigt!

Also kein "Aufschwung" weit und breit.
 

[13:15] FW Engdahl: Der nächste Finanz-Tsunami braut sich zusammen

[9:00] Kommt 2010 flächendeckend: Das heimtückischste Erbe der Krise

Der Fall Dubai hat ein Gespenst wieder in den Vordergrund gerückt: den Staatsbankrott.

Der Staatsbankrott: ich werde in der Outlook 2010 - Präsentation nächste Woche am Hartgeldclub Wien genauer darauf eingehen.


Neu 2009-11-29:

[20:15] Danach ist es aus: Die letzte Spekulationsblase

Konjunktur auf Pump
In der Tat waren es vor allem die staatlichen Konjunkturpakete, die einen regelrechten Absturz der Weltwirtschaft in diesem Jahr verhindern konnten.

Staatenlenker, schaut auf den Goldpreis, der zeigt nichts Gutes für euch an. Er zeigt, dass die Staatsbubble auch gerade platzt.
 

[11:45] Kommt: Kommt der Weltbankrott?

Die aktuelle Schieflage von Firmen in Dubai offenbart, dass es um die weltweiten Finanzmärkte viel schlimmer steht, als es die Medien verkünden
Nach dem Offenbarungseid von Dubai könnte sich bald herausstellen, dass auch die so genannten Emerging Markets völlig überschuldet und die kommenden Giganten Russland, China und Indien nicht in der Lage sind, die Weltwirtschaft zu stabilisieren. In fünf Jahren könnte die Gesamtverschuldung in den USA bereits auf über 20 Billionen US-Dollar ansteigen. Irgendwann ist dann der Zustand erreicht, wo sämtliche Staatseinnahmen in etwa die Höhe der Zinszahlungen erreichen. Dies liegt daran, dass die Zinseszinsuhr schneller als die Schuldenuhr tickt. Spätestens dann käme der Offenbarungseid und Amerika müsste seinen Bankrott und damit den des Weltfinanzsystems eingestehen.

Nicht nur die Emerging Markets werden pleite gehen, sondern auch der Westen. Dann wenn die Panik-Flucht aus allem Papier einsetzt. Es braucht nur eine Rettungsaktion schiefgehen.

Dann kommt auch das herunter: Immobilienboom in China


Neu 2009-11-28:

[12:30] Wenn diese Hilfe wegfällt: Konsum hängt an Staatshilfen

Ohne staatliche Unterstützung wäre der private Verbrauch in den führenden Industriestaaten wohl schon im laufenden Jahr stärker eingebrochen. Wie sehr Staatshilfen den globalen Konsum stützen und das Wachstum ankurbeln, hat ein Pariser Ökonom untersucht.


Neu 2009-11-27:

[13:45] Dummbanker: Dubai: EU-Banken mit Zig Milliarden dabei

Wenn es irgendwo auf der Welt Geld zu verlieren gibt, dann sind europäische Banken mitten drin dabei. Schätzungen zufolge haben EU-Banken der auf Sand gebauten Wüstenregion 123 Milliarden Dollar geliehen. Auch deutsche Landesbanken dürfen bei einem Dubai-Engagement natürlich nicht fehlen.


Neu 2009-11-26:

[16:00] Arabische Staatsbankrott-Grippe: Krise des Glitzerstaats Dubai erschüttert Finanzmärkte, Dubai bettelt um Vertrauen

An den Märkten in Europa und Asien kamen am Donnerstag Zweifel an der Zahlungsfähigkeit anderer Golf-Staaten auf. Besonders unter Druck gerieten Finanzwerte und Aktien von Unternehmen mit einem arabischen Anker-Aktionär, wie Porsche, VW und Daimler. "Alles, was in arabischer Hand ist, wird im Moment verkauft",

Noch vor 2 Jahren wollten die Banken- und Investment-Affen mit allen Mitteln nach Dubai hinein. Jetzt wollen sie nur mehr raus, nicht nur aus Dubai, sondern aus allem, was nur irgendwie entfernt arabisch riecht.


Neu 2009-11-25:

[18:00] Die da oben wissen mehr und fürchten sich: Die Angst vor der nächsten Finanzkrise

In den führenden politischen Kreisen Deutschlands wächst die Angst vor einer zweiten internationalen Finanzkrise, die jene vom Herbst 2007 an Intensität und Wirkung noch übertrifft.

Dies ist der Hintergrund der Warnungen von Merkel, Schäuble und Trichet. Sie befürchten, dass die schamlose Bereicherung der Finanzoligarchie in Verbindung mit einer neuerlichen Krise an den Finanzmärkten eine unkontrollierbare gesellschaftliche Rebellion auslöst.

Sie fürchten die Revolution, wenn es wieder losgeht. Warum wollen sie denn unbedingt in solchen Zeiten regieren?

[8:45] Wieder ein Stück Banken-Wahrheit: IWF-Chef warnt vor dunklen Geheimnissen der Banken

Dominique Strauss-Kahn sieht keinen Anlass für Entwarnung in der Krise. Im Gegenteil: Der IWF-Direktor befürchtet, dass erst die Hälfte der weltweiten Verluste bekannt ist.

Warum sagt er es? weil die Bankenkrise wohl bald wieder voll weitergeht. Um dann seinen eigenen Hintern abzusichern, sagt er es.


Neu 2009-11-24:

[14:00] Eine Liste der zugegebenen Verluste: Die größten Finanzverlierer

[11:15] Nur die Banken-Propaganda ist besser geworden: Schlechtes Urteil für Banken


Neu 2009-11-23:

[20:15] NZZ-Zusammenfassung der Finanzkrise: Teil 1 - Der globale Geldtopf, Teil 2 - Das Wall-Street-Massaker, Teil 3 - Wie konnte das nur passieren?

[17:00] Jetzt wird es gefährlich: Investoren wetten auf Pleiten von Industriestaaten

Die ärgsten Auswüchse der Krise scheinen überstanden - doch in den Finanzen westlicher Länder klaffen tiefe Löcher. Anleger beunruhigt das: Sie decken sich daher mit Absicherungen gegen Zahlungsausfälle ein. Besonders Italien ist gefragt.

Der Bann ist gebrochen, der nächste Schritt wird der Abverkauf der Staatsanleihen sein.


Neu 2009-11-22:

[12:30] Leserfrage-CH - Art des Systemkollaps:

Der Systemkollaps scheint "um die Ecke" auf uns zu warten. Danach werden wohl alle Staaten uns Frösche weiterhin in den lokalen Währungen kochen.
Bis das Volk dann zermürbt ist und der Mittelstand ohne EM ausgelöscht ist. Soweit ist die grobe Tendenz eigentlich schon "ersichtlich".

Was mich und sicher Ihre Leser interessieren würde ist: dreht es nach einem Systemkollaps unmittelbar in die Hyperinflation mit den Preisen, wie sie es in Ihrem Artikel " Preisrelationen in der Hyperinflation" oder dauert es bis zu diesen Verhältnissen ca. ein weiteres Jahr ?

Man kann das mit einer klassichen Währungskrise vergleichen, etwa in Island letztes Jahr. In userem Fall kann man allerdings nicht in eine andere Papier-Währung flüchten, sondern nur in Realgüter und Gold. Wenn Gold noch viel stärker steigt, werden die Zinsen angehoben werden müssen, dann geht es los:

Alles, was heute durch Kredit hochgetrieben wurde (Aktien, Bonds, Immos) wird "deflationär" massiv fallen (Island Aktien auf 4% in Landeswährung, 1.5% in Euro). Alles, was essentliell zum Leben ist (nicht Luxusgüter) steigt inflationär massiv im Preis. Also eine Sektor Deflation/Inflation. Gegenüber echtem Geld, Gold gibt es aber überall sinkende Preise. Wenn die Panik da ist, dann crashen die Finanzwerte innerhalb von Tagen, die Konsumgüterpreise steigen über Wochen und Monate.

Warum sind denn die Zentralbanker und Finanzminsiter derzeit so nervös? - weil genau das unterwegs ist. Die grosse Panik ist wohl bereits vor der Tür.
 

[12:00] Die Schulden müssen weg: “Es ist keine gute Zeit für Gier” – Interview mit Hugh Hendry


Neu 2009-11-21:

[10:30] Dr.Doom sieht Crash und Krieg: In his gloomiest prediction yet, Marc Faber sees big financial bust leading to war

Marc Faber, the Swiss fund manager and Gloom Boom & Doom editor, said eventually there will be a big bust and then the whole credit expansion will come to an end. Before that happens, governments will continue printing money which in time will lead to a very high inflation rate, and the economy will not respond to continued stimulus.

"I think eventually there will be a big bust and then the whole credit expansion will come to an end," Faber added.

"Before that happens, governments will continue printing money which in time will lead to a very high inflation rate, and the economy will not respond to stimulus".

In one of his Gloomiest predictions, Faber, referred to as Dr Doom, said "the average family will be hurt by that, and then in order to distract the attention of the people, the governments will go to war".

"People ask me against whom? Well, they will invent an enemy," Faber said.

Er sagt, dass das gelddrucken nichts nützt, nur den finalen Crash hinauszögert. Dann wird ein "Feind" erfunden, gegen den Krieg geführt wird. Bei seinem Finanzszenario bin ich mir recht sicher, beim Krieg nicht. Wer gegen wen?

Leserkommentar-DE:
SEIT DER ANTIKE KAM MIT DEM STAATSBANKROTT DAS PROGRAMM "KNÜPPEL AUS DEM SACK", ZUERST BÜRGERKRIEG, DANN KRIEG ZWISCHEN STAATEN. DIE RUSSEN WISSEN GANZ GENAU, WAS BEI EINEM DOLLARCRASH PASSIERT UND SIE WOLLEN IHR GROSSREICH WIEDER UND ETWAS MEHR !!!

Für diesen Fall sollten alle ihr Vermögen in beweglichen Rettungsbooten haben.

[11:00] Falls es wirklich zum grossen Krieg kommt:

Kleine Peanuts-Kriege die die USA bisher gezeigt haben, helfen in einem solchen Fall nicht. Für eine richtige "Wirtschaftsbelebung" muss schon ein richtig grosser Krieg zwischen Grossmächten her, die aber relativ autark sein müssen. Die USA kommen aus diesem Fall und wegen Kriegsmüdigkeit der Bevölkerung kaum mehr für eine Hauptrolle in Frage. Europa wegen seiner Altersstuktur auch nicht.

"Ideal" (aus westlicher Sicht) wäre ein Krieg zwischen Russland und China. Dieser würde beide Mächte für mindestens 10 Jahre in die Hölle schicken. Ausserdem sind beide (Quasi-) Diktaturen, die bereits in den 1960er Jahren Krieg geführt haben. China ist ausserdem an der Fläche und den Rohstoffen Sibiriens interessiert. Die Wahrscheinlichkeit für soetwas ist höher als neue Kriege der USA. Wenn das Regime in China wirklich unter Druck kommt, ist nichts auszuschliessen. Der Westen würde entweder zuschauen oder das "Zünglein an der Wage" spielen.

Dieses Buch von Tom Clancy zeigt ein solches Szenario: The Bear and the Dragon

Besser es kommt zu keinem grossen Krieg, aber falls ja, dann bitte das. Russland sollte grössere Sorgen haben als die Eroberung Europas. Etwa den Behalt Sibiriens oder den Nachschub aus Europa im Fall eines Krieges mit China.China ist wirtschaftlich autark, Russland nicht.

PS: China hat eine riesige Landarmee, eine veraltete Luftwaffe und relativ wenig Navy.

[11:30] Leserkommentar-DE - Krieg von wem?

Wenn ein Krieg, dann wird er wohl vom Hauptschuldner ausgehen. Nicht umsonst wurden dem Präsident der Vereinigten Staaten
Vorschußlorbeeren in Form des "Friedensnobelpreises" gegeben um ihn, vorausschauend, in die moralische Pflicht zu nehmen
keinen Krieg vom Zaun zu reißen, wenn die Krise mit der Wucht eines Tsunamis die USA trifft. Dann ist die Gefahr groß um den Druck des im Inland drohenden Bürgerkriegs abzulassen indem man sich in der Welt einen Feind sucht.

Der "Hauptschuldner" USA ist völlig vom Ausland abhängig. Daher ist es unrealistisch. Aber die USA können in einem solchen Krieg "die Weichen stellen". Im Clancy Buch greift China aus innenpolitischen Gründen Sibirien an. Die USA stellen sich auf die Seite Russlands, senden einige Flugzeuge über den Pazifik und eine einzige Panzerdivision aus Europa über die transibirische Eisenbahn ins Kriegsgebiet, wo sie den chinesischen Nachschub unterbindet. Die Chinesen werden dann von der Weite Sibiriens überfordert und von den Russen geschlagen.

[11:30] Leserkommentar-CH zum Krieg:

Wer gegen wen? Zuerst startet es "irgendwo" in einer Region. Wo das sein wird, kann man noch nicht genau sagen. Die dekadenten Generäle werden aber sicher einen geeigneten Ort finden, da muss man keine Bedenken haben. Dann kommen noch "andere" dazu und zum Schluss drückt noch irgend so ein Militäraffe drauf, auf`s rote Knöpfchen. Danach wollen die anderen Militäraffen natürlich auch drauf drücken (auf`s Knöpfchen) und sie werden alle drücken - wie die Irren. Ganz wenige werden überleben. Sie werden sich aber wünschen sich zu den Gestorbenen zählen zu können und sie werden denken: "was haben wir Menschen da angerichtet"...

Falls es wirklich im Fernen Osten kracht, dann berührt uns das hier in Europa kaum. Meist wird Krieg zwischen "aufstrebenden" Nationen geführt. Neben China-Russland kommt auch China-Indien in Frage.

[12:15] Leserkommentar-DE - Kriege:

Wahrscheinlich wird es zu einem Aufflammen von "eingefrorenden" Konflikten kommen.
In Ihrem Groessenwahn wird es meiner Ansicht wohl zu einem einseitigen Angriff Israels auf den Iran kommen. Das duerfte aller Wahrscheinlichkeit Gegenraktion von China und Russland nach sich führen. Abverkauf des Dollars und Staatsanleihen. Damit wird wahrscheinlich der Rückzug der US-Truppen weltweit in die USA ausgeloest, weil es dort ja genuegend Probleme geben ( Unruhen ..) wird. Weiterhin muss man sich ansehen welche Staaten oder Staatengebilde jetzt noch mittels westl. Subvensionen aufrechterhalten werden. Das sind vor allen das Nato-Mitglied Tuerkei und der bosnisch - albanische Raum. Auch vermute ich, dasder Nationalismus in Staaten wie Polen, Ungarn und Rumänien sehr stark eskalieren duerfte. Auch Russland duerfte eher mit inneren Zerfallstendenzen zu tun haben. In Rumpf Russland gibt es 30 Mio Muslime und ca. 90 Mio Russen ( Kaukasus, Tataristan, Nordkasachistan ) . Insgesammt wird es wohl keine
militaerischen Konflikte in Mitteleuropa kommen. Der etwaige Zerfall Begiens, der Schweiz oder sogar Italiens ist mehr eine friedlich Trennung. ( wie Tschechesslovakai 1990 )

Das sind alles Peanuts-Sachen. Eine grosse Wirtschaftsbelebung der Welt kommt damit nicht heraus.


Neu 2009-11-20:

[19:00] Keine weiteren Banken-Bailouts mehr? Trichet warnt vor dramatischen gesellschaftlichen Folgen einer weiteren Finanzkrise

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, hat vor den gesellschaftlichen Folgen einer weiteren Bankenkrise gewarnt. Sollte die Finanzbranche nicht aus den Geschehnissen der vergangenen beiden Jahre die richtigen Schlüsse ziehen, drohe der gesellschaftliche Zusammenbruch. „Unsere Demokratien werden eine so umfangreiche Unterstützung des Finanzsektors mit dem Geld des Steuerzahlers nicht zweimal akzeptieren“.


Neu 2009-11-17:

[13:30] Die Verschiebung des grossen Schulden-Crashs: Wir Schulden-Junkies

Astronomische Staatsschulden und spottbilliges Geld von den Notenbanken: Mit allen Mitteln soll Wachstum herbeigezaubert werden. Für eine Gesellschaft, die fordert, dass es auch nach einer so einschneidenden Krise im alten Tempo weitergehen muss. Wo soll das enden?

Wo es endet? in einer totalen Flucht aus allem Papier und in der Hyperinflation. Bald.


Neu 2009-11-16:

[9:00] Leserzuschrift-AT - "Systemkrise":

In letzter Zeit mehren sich in den verschiedensten Medien, die Artikel bezüglich Währungsreform. Überraschenderweise kommen in letzter Zeit auch von Börsentradern wie Dirk Müller, Weygant, Tiedje usw. mehr Artikel bezüglich Aktiencrach und auch Währungsreform oder Dollar Auflösung.
Eigentlich sind fast alle der Meinung dies sollte noch in den nächsten 6 Monaten passieren.
Damit Argumentieren Sie eigentlich gegen Ihr Geschäft und Ihre Einnahmequellen.
Wenn wir wirklich so kurz davor wären dann müsste Gold doch sofort auf mindestens 5000$ gehen, drum verstehe ich nicht warum das Big Money noch so lange wartet, haben die keine Angst dann kein Gold mehr zu bekommen?
Steht der Systemkollaps schon unmittelbar bevor?

Das ist wie vor 2 Jahren oder wie 1999. Auch damals sind genügend Artikel über einen bevorstehenden Crasn erschienen. Auch die Insider sind damals wie heute aus den Aktien gegangen. Aber die Masse ist beim Crash in die Hölle gefahren und wird es auch diesesmal tun - auch viel "Big Money".

Das Smart Money ist bereits im Gold, das Big Money geht gerade hinein, das sieht man am steigenden Preis. Aber die Masse (auch der grossen) der Anleger kennt Gold gar noch nicht. Sie werden es kennen lernen - wahrscheinlich zu spät.

Systemkollaps: ist unterwegs, aber noch langsam. Der kommt er richtig, wenn die Zinsen wegen dem Goldpreis hoch müssen.


Neu 2009-11-14:

[10:00] Für das Volk hat die Krise erst angefangen: Die Krise ist nicht vorbei

Es ist zynisch, wenn die Konjunkturpropheten das Ende der Krise ausrufen - denn für Millionen Menschen hat sie gerade erst angefangen, für weitere Millionen wird sie erst noch beginnen.

Mit Arbeitslosigkeit, etc. Die grossen Entlassungswellen kommen noch.

Gestern abend sass ich im Flugzeug aus Zürich neben einem "höheren Manager" eines österreichischen Anlagenbauers. Auf meine Frage, wie denn die Geschäfte gehen, antwortete er "Bestens". Er musste mir aber zustimmen, dass er etwa in Lettland oder Ukraine nichts mehr verkauft. Dabei bricht denen gerade der halbe Konzern (Papiermaschinen) zusammen (und seine direkte Konkurrenz - ABB) auch. Die teilweise extreme Verschuldungssituation seiner EVU-Kunden war ihm auch unbekannt. Soviel zur "Realitätswahrnehmung" in dieser Krise.
 

[7:30] Die letzte Bubble: Wirtschaftskrise: Unterwegs zur Mega-Blase

Banken und Spekulanten formen gerade die größte Finanzblase aller Zeiten - daran zweifeln auch vorsichtige Experten nicht mehr. Ihr Platzen könnte zu einer nie da gewesenen Vermögensvernichtung führen.

Wenn diese Bubble platzt, dann zerreist sie alles und schnell, denn sie ist auf purem Kredit der Zentralbanken aufgebaut. Die Staatsanleihen nimmt sie auch mit. Dann brauchen wir die Rettungsboote wirklich.

Noch so ein Artikel: Die Mutter aller Blasen


Neu 2009-11-11:

[14:00] Die ganze Finanzbranche muss um min. 80% schrumpfen: Rogoff - Das große Schrumpfen

[10:00] Banken, achtet auf den Goldpreis: Banken droht riesige Umschuldungswelle

Der Finanzierungsbedarf der Bankenbranche wird in den nächsten Jahren weltweit drastisch steigen, warnt die Ratingagentur Moody's. Weltweit sind Kreditinstitute so kurzfristig finanziert wie zuletzt vor 30 Jahren, warnt die Ratingagentur Moody's. Deutsche Banken sind davon aber weniger betroffen.


Neu 2009-11-07:

[11:30] Weltweit steht eine zweite Welle von Insolvenzen bevor: Die zweite Pleite-Welle

Die Pleite der US-Bank CIT ist keine Lehman-Katastrophe. Aber sie kündigt die nächste Phase des globalen Crashs an.

Irgendwie glaubt die verunsicherte Finanzwelt dem Großspekulanten George Soros nicht mehr. Kürzlich fasste er seine Befürchtungen in dem klaren Satz zusammen "Die Angst ist - und ich teile diese Angst -, dass das gesamte Bankensystem insolvent ist."

Auch den Medien dämmert inzwischen, dass das "Ende der Krise" verfrüht war. Und dass es jetzt wieder los geht.

Hinweis: das geht so lange, bis alle schlechten Schulden abgebaut sind - inklusive der Staatsschulden.
 

[10:15] Der Hyperinflations-IWF: IWF schürt Angst vor großer Depression

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat vor dem G20-Treffen der Finanzminister im schottischen St. Andrews vor einem verfrühten Ausstieg aus den teuren Krisenbekämpfungsprogrammen gewarnt. Deutschlands neuer Finanzminister Wolfgang Schäuble warnte vor überzogenen Erwartungen an den zweitägigen Mini-Gipfel.

Die "Grosse Depression" kommt, aber sie wird hyperinflationär sein. So wollen es die wirklich Mächstigen aus USA/UK. Die zwingen jetzt alle anderen Staaten über IWF & co das Gleiche zu tun. Got Gold?


Neu 2009-11-02:

[17:15] Humor - Finanzkrise in römischen Zeiten: Gallische Ökonomie


2009-11-01:

[14:00] Kippt er jetzt? Roubini warnt wieder vor einem neuen Crash, diesmal der "Mutter aller carry trades"


Neu 2009-10-31:

[11:15] aus dem Midas vom 30.10. - die Commercial Real Estate Derivate kommen jetzt runter:

I understand that some of my Road to Roota followers were disappointed in my call that you deamed as "Way Out There" last week.
I admit that I have missed on timing (repeatedly) before but I don't think I did this time.

Last week this was my call: "I continue to believe that next week will be the week that shakes the financial world at its foundation."

I believed it happened on Sunday evening.

Although it may not seem like it on the surface.. yet... I believe that the "temporary structural I-beam" that has supported our financial system for the past 8 months CRACKED on Sunday night with the bankruptcy of Capmark Financial. Capmark was THE ring leader in the Commercial Real Estate derivatives markets. Two days later GMAC declared they needed many more billions from the government. CIT will likely go down this weekend.

But the key to all this is that the Commercial Real Estate Derivative market is now IMPLODING. Everyone talks about the imploding Credit Default Swaps at AIG...which were bad but they are dwarfed by the derivatives related to Commercial Real Estate.

The Commercial Real Estate derivatives are the largest and most structured of all the derivative products. Just look at this 2007 presentation at a Mortgage Bankers Conference and you can see the insanity of these structured products.

http://www.mortgagebankers.org/files/Conferences/2007/CREFFebruary/DarrenEsser.pdf

Capmark (with major help from their Goldman Sachs part owner) was the ringleader, organizer and conductor of the Commercial Real Estate derivative market. Although they claim to have a world wide portfolio of $288B, they were also a major component of the secret off shore "special purpose entity" placement of these products.

Here are just some of the majorly structured derivative products in Commercial Real Estate.

CDO's
Conduit CMBS
ConduitREIT
REITWhole Loan
FixedREIT
TrupsCRE
CDOsWhole Loan
Fixed or FloatingCTLC
MBS Large Loan FloatersB-Notes
FixedCRE CDOs
Rake Bonds
FixedCTLB-Notes
Fixed or FloatingRake Bonds
Fixed or FloatingMezzanine Loans

My call that this week will mark the END of the cabal will be proved out over the next few weeks/months.

The world changed this week…and most people have no idea.
Bix

Die Welt hat sich also letztes Wochenende mit derm Bankrott von Capmark geändert. Jetzt kommt dieses Commercial RE Zeug genauso runter wie vorher das Residential RE Zeug - mit Verlusten rund um die Welt.


Neu 2009-10-30:

[21:00] Da ist noch einiges abzubauen - $15 Trillions:

MoneyGame: Bill Gross: Assets Are $15 Trillion Overvalued And Fed Will Keep Rates At 0% Forever To Keep The Fantasy Alive

PIMCO's Bill Gross with a great monthly letter. Here are the key points:

Over the past 30 years, paper asset prices rose 2X as much as they should have based on economic fundamentals
This was the result of leverage
The asset price rise in turn pumped up the economy's fundamentals (Soros's reflexivity)
The government wants to restore the "old normal" (2007) not the "new normal" (slower growth as asset prices return to trend)
Therefore... The Fed will keep rates at 0% for at least 18 months into sustained 4% growth
Next year, when the inventory restocking effect wears off, 4% will be tough

Hier steht es: die zu niedrigen Zinsen gibt es schon zu lange und man möchte sie weiter beibehalten (solange das Gold reicht natürlich). Daher sind alle Papiere überbewertet (bis das Gold für die niedrigen Zinsen ausgeht).


Neu 2009-10-27:

[17:00] "Vorbote einer erwarteten Konjunkturabschwächung":

Spiegel: Zentralbank warnt vor europaweiter Kreditklemme

Die Aussichten für die Konjunktur verdüstern sich wieder: Nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank kommen die Unternehmen immer schwieriger an Kredite. Sorge bereitet auch das Wachstum der Geldmenge - Analysten warnen bereits vor einem neuen Abschwung.

Noch pessimistischer geben sich die Analysten der italienischen Bank UniCredit , zu der auch die deutsche HypoVereinsbank gehört. Die jüngsten Geldmengendaten der EZB seien "der Vorbote einer erwarteten Konjunkturabschwächung". Insbesondere die deutsche Konjunktur dürfte sich im kommenden Jahr abkühlen, schätzt UniCredit.

Die künstliche Eurphorie verliegt also wieder. Die Depression ist wieder da.

PS: was tun die, wenn die Flucht aus ihrem Geld voll eingesetzt hat?


Neu 2009-10-26:

[16:30] Massenbankrotte bei Reedern und Werften kommen:

Handelsblatt: Immer mehr Reeder laufen auf Grund

Die weltweite Wirtschaftskrise trifft die Schifffahrt nach Jahren des Aufschwungs hart. Branchenkennern zufolge steht das Schlimmste sogar noch bevor: Eine riesige Pleitewelle bedroht die ehemalige Boombranche. Und den Teufelskreis zu durchbrechen, ist schwierig. Nun flüchten sich immer mehr Werften in Nischen

Das wird so lange weitergehen, bis die überflüssige Kapazität weg ist. Bei den Werften wird es viele Jahre dauern, denn in den letzten Jahren wurden Unmengen an Schiffen auf Kredit gebaut, die jetzt niemand braucht.


Neu 2009-10-23:

[20:30] Das kommt früher (in Euroland): Rogoff warnt vor Ausfall von Staatsanleihen

[20:30] Crash-Prognose: Nouriel Roubini: Big Crash Coming


Neu 2009-10-22:

[21:30] Prognose: Crash-Propheten warnen vor dramatischer Inflation

[10:15] Eigentlich schon tot: Siegeszug der Zombie-Banken


Neu 2009-10-21:

[7:00] Ist die Aktienrallye eine Spekulation auf Inflation? Rallye rational?

Vermutlich nicht, eher eine Bubble durch billigen Kredit.


Neu 2009-10-20:

[13:00] Kommt wieder, aber hyperinflationär: Droht eine Neuauflage der Großen Depression?

[11:15] Die Killerwelle wird kommen: Freak Waves


Neu 2009-10-17:

[15:15] Leserzuschrift-DE - Prognose:

vielen Dank für Ihr schonungslos eigenständiges Denken. Es tut gut, wenn man merkt, dass man nicht verrückt ist und eine Gesellschaft sehr wohl aus 97% Irren bestehen kann (Die Masse liegt immer falsch und nur in der so genannten Demokratie gibt es dagegen kein Korrektiv mehr. "Normal" ist, was die meisten tun und denken, so krank es auch sein mag. Untergang per Mehrheitsbeschluss.).

Die Versuchung ist groß, mit Hohn und Spott zu triumphieren, wenn der Crash auch noch dem letzten Medienjunkie und Gutmenschen die Illusionen raubt. Nur: Das kann einen durchaus den Kopf kosten.

Ich werde das Gefühl nicht los: Wenn der liebe Gott nicht abermals höchstpersönlich seine Hand über das System hält (siehe Kalter Krieg, Kosovo, Jahr 2000, Irakkrieg), wird es schnell gehen und grauenhaft werden. Einen Tiefpunkt sehe ich etwa 2012, einen zweiten etwa 2021, der uns durchaus auf das Niveau von 1800 zurückführen könnte (sogar technologisch und bevölkerungsmäßig).

Dann sollte man dort sein, wo es keinen Winter gibt, die Leute "arm" sind (geringe Fallhöhe) und auf dem Land leben, alles von alleine wächst und die Menschen noch nicht vom Staat abhängig sind, sondern Familie und Nachbarn "soziale Sicherheit" bedeuten. Dort wird man es hoffentlich "nur" mit Mafiabanden zu tun bekommen (was ist ein Staat anderes?), nicht jedoch mit durchgedrehten Gutmenschen und Konsummonstern auf Entzug.

Wie lange es dauert? bis die heutigen Verwerfungen, Schulden und Dekadenz weg sind. Bis 2021 ist durchaus möglich.


Neu 2009-10-15:

[7:45] Die Zeit beschreibt den Staatsbankrott:

Zeit: Staatsbankrott!

Also gibt die Regierung Geld aus. Immer mehr. Sie erhöht die Löhne, die Renten, die Sozialleistungen. Das Geld holt sie sich von der Zentralbank. Die Notenpresse läuft auf Hochtouren. So heizt die Regierung einen künstlichen Boom an. Die Nachfrage steigt immer schneller, doch die Produktion kommt nicht hinterher. Die Preise ziehen an, erst langsam, dann immer stärker. Mehrmals täglich werden in den Supermärkten die Preisschilder gewechselt. Jeder versucht, sein Geld so schnell wie möglich loszuwerden. Nach wenigen Monaten ist die Währung praktisch wertlos. Das Geldvermögen der Sparer ist vernichtet. Das hat nur einen Vorteil: Auch die Schulden sind ausgelöscht, die gesamte Staatsschuld hatte zuletzt den Gegenwert einer Tageszeitung.

Es gibt schon einige dieser Länder und es wird noch viele geben. In höchster Not wird Geld gedruckt, bis die Währung wertlos ist.


Neu 2009-10-14:

[13:00] Leserzuschrift-DE - wenn es kracht:

Wissen Sie, was mir Sorgen bereitet? Dass Sie, Herr Eichelburg, und auch Herr Ziemann alsbald Recht behalten!

Bei der derzeitigen Goldentwicklung müssen die Zinsen herauf - und zwar deutlich. Wenn das nicht passiert, wertet der Dollar ab! Und zwar rapide gegenüber allen harten Assets - Währungen wie Yen und Euro können ja durch die Zentralbank-Clique mit abgewertet werden, so dass es nicht auffällt.

Wenn aber der Dollar rapide abwertet, kommt in der Tat das Weltsystem der Wirtschaft ins Stocken, denn der Dollar ist sein Schmiermittel!

Gold, Öl, Gas, Weizen, Kupfer, Eisen, Uran, Schiffsmieten, Flugzeugtransporte - all das wird in Dollar abgerechnet!

Man kann sicherlich auch in anderen Dingen abrechnen - aber dazu braucht man möglichst einen weltweiten Standard! Denn sonst gibt's in Brasilien nur was gegen Real, in China gegen Gold oder Yuan, in Japan wird mit Sake abgerechnet... was auch immer?! Der Welthandel wird eine kurze Vollbremsung hinlegen! ...keine Sorge, nicht für ewig!

...aber bis zu einem vertrauenswürdigen Standard in der internationalen Verrechnung (Goldstandard?!) wird es überall "haken" und zu unschönen Umverteilungswirkungen von Vermögen kommen.

Sprich: Die Welt wie wir sie kennen, wird ganz anders!

Meine Sorgen sind nicht das Morgen oder mangelnde persönliche Vorbereitung - meine Sorge ist einfach die Ungewissheit! Obwohl ich ein ausgesprochen positiv denkender Zeitgenosse bin. Ich denke, das geht vielen Menschen sehr ähnlich!

Das Fieber der Weltwirtschaft steigt - schauen wir, wie krank wir noch werden. Ich zitiere einen bekannten Österreicher mit beliebter Homepage: "Der Goldpreis wird es anzeigen!"

P.S.: Alternativ zu einer Dollarabwertung gehen die Zinsen hoch und würgen Realwirtschaft und Wohlfahrtsstaat ab! So oder so: Die Party geht vorüber - darf ich zum letzten Tango Argentino bitten?!

Es wird ohnehin bald krachen. Warum sollte auch wir versuchen, das hinauszuschieben.
 

[7:15] IATA: We now expect losses from commercial airline operations worldwide in 2009 to reach $11 billion

Diese Branche hat über lange Sicht noch nie Geld verdient, aber diesesmal ist es besonders schlimm. Nicht nur wegen der Verluste, auch weil die bisherigen "Stützer" (Staaten, Banke, Investoren) untergehen werden.


Neu 2009-10-12:

[17:15] ACHTUNG: Run auf niederländische Bank:

Baslerzeitung: Kunden stürmen Bank – Zentralbank muss einschreiten

Nach Spekulationen über einen bevorstehenden Zusammenbruch der niederländischen DSB Bank hat die Zentralbank das Geldinstitut übernommen.

Alle Einlagen seien bis zu einer Höhe von jeweils 100'000 Euro garantiert, teilte die niederländische Zentralbank mit. Die Kunden kommen bei der Bank selber nicht mehr an ihr Geld, können aber über andere Banken bis Mittwoch um Mitternacht mit ihren DSB-Kontokarten Bargeld abheben.

Jetzt geht wohl das Spektakel der Bank Runs wieder los, nicht nur in NL. Vor allem weil die Bank geschlossen wurde. Abhebungen sind nur am Automaten möglich, dort gibt es aber ein Limit.

[17:45] Mehr dazu: Steht die DSB Bank vor dem Konkurs?, Niederlande: DSB Bank pleite

[18:30] Passt dazu:Holen Sie Ihr Geld von der Bank, so lange Sie es noch können!
 

[17:45] So ist es: Die Politik des billigen Geldes treibt den Dax

Mit diesem billigen ZB-Geld werden die Aktien (auf Kredit) gekauft.
 

[12:00] Die Insider-Verkäufe gehen weiter: Top-Manager stoßen Aktien ab


Neu 2009-10-10:

[9:30] Die Überschuldung der Staaten:

Presse: Staatsfinanzen: Gefangen in der Schuldenfalle

Die Krise lässt die Staatsschulden dramatisch explodieren. Das erhöht den Druck zu radikalen und umfassenden Reformen dramatisch.

Die Staaten wären ohne künstliche Niedrigzinsen schon längst bankrott. Der steigende Goldpreis wird dafür sorgen.

Aber ohne Staatsbankrott gibt es keine Reformen.

[19:00] Nach der Bankenkrise kommt der Staatsbankrott: Wenn Bankenkrisen der Staatsbankrott folgt


Neu 2009-10-09:

[8:30] Der Irrsinn der Carry-Trade Affen: Verkehrte Welt am Anleihemarkt

Sie erfinden alle möglichen Argumente, um in den Junk von Pleitestaaten oder Pleitefirmen zu "investieren". In Wirklichkeit geht es ihnen nur um Kursgewinne auf Kredit. Wehe, sie müssen alle raus - wieder als Herde.


Neu 2009-10-05:

[19:15] Doomsday-Bericht: Aufruf zur letzten Runde – Wer will noch was vor dem Systemende?


Neu 2009-10-03:

[19:30] Es geht schon aufwärts - hier:

WIWO: Bain-Studie: Zweite Welle wird viele deutsche Banken in den Strudel reißen (Kommentar)

von hirnlego am 24.08.2009 15:51 Uhr
Es geht aufwärts:
mit dem schuldenberg
mit der arbeitslosigkeit
mit den gesundheitszuzahlungen
mit den den autohalden
mit den boni
mit den politiklügen
mit den expertenprognosen
mit der kinderarmut
mit den bankprofiten
mit den firmenpleiten
mit den jubelmeldungen
mit der gier und dem geiz
mit dem ölpreis
mit dem hunger in der dritten welt
mit der menge grün bedruckten papiers
mit der umverteilung in leistungslose vermögen
mit der konzentration des kapitals
mit der anzahl der milliardäre
mit den obdachlosenzahlen
mit der überwachung und kontrolle
mit der hysterie um die schweinegrippe
mit dem egoismus
mit dem mord an afghanischen zivilisten
mit der nichtzulassung kleiner parteien
mit dem postengeschacher
mit der verdummung durch medien und werbung
mit dem neid
mit der privatisierung der bildung
mit dem verfall der infrastruktur
mit der korruption
mit dem einfluss der lobbyisten
mit der bürokratie
mit den studiengebühren
mit der zahlung von hungerlöhnen
mit dem wahlbetrug
mit dem zinseszins
mit den steuern und abgaben
mit den börsengewinnen
mit der schere zwischen arm und reich
mit der umweltverschmutzung
mit der zensur
mit den lebensmitteltafeln
mit den bewerbertrainings
mit den energiepreisen
mit dem lehrermangel
mit der angst
kann beliebig ergänzt werden

Genug "Aufschwung"?

[20:30] Jim Willie sieht es anders: Systemic Failure Approaches
 

[19:15] Er hat recht, Vieeeel kleiner: Sparkassen: Finanzwirtschaft muss kleiner werden

Als Konsequenz aus der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise muss sich die globale Finanzwirtschaft deutlich verkleinern, fordert er Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes Heinrich Haasis.

Der ganze Apparat ist viel zu gross. Schätzungsweise 80% werden abgebaut werden müssen. In den nächsten Krisen-Phasen.
 

[14:30] Aus dem Safe Wealth Management Report - die Phase II der Great Depression II kommt:

Question # 1: “Are you aware of any projections as to when the bottom of Great Depression II will
be?”

Answer: We are indeed aware of cyclical stock market projections that are hoping to “pinpoint” the
bottom of the global equity market collapses. However, it is highly unlikely that the bottom of the
upcoming multiple equity market collapses will also correspond to the end of Great Depression II. In all
likelihood, Great Depression II will linger for years after the global equity markets finally bottom.
Witness what occurred in the 1930s. Then, the equity markets crashed into July 1932 while many
economies remained in a deep depressionary mode well into WWII.

One more point. No one alive (and we mean strictly no one) knows with any degree of certainty when
the global equity markets will end their collapses. That is why we study multiple markets on a daily
basis. What we do know is that Phase I of Great Depression II ended in March 2009. We are now into
what SWMR believes to be a temporary reflationary cycle, one to be followed by a catastrophic equity
market collapse, one to be significantly greater than the 2007 / 2009 version at least on a percentage
basis, also to be accompanied by a global financial system collapse; one that will finally address the
issue of the merits (if any) of our fiat currency system
. As you know, SWR openly expects many
currencies to disappear or, at the very least, become nearly worthless. We also expect most bonds to
become equally worthless due to a future incapacity to pay back even the interest on such bonds; never
mind the principal! Our concerns carry across the spectrum; from government bonds to municipals,
corporates, et. al. Thus our stringent recommendation about gold.

Es fehlt nur noch der Auslöser. Dann wird alles Papier vernichtet - nur Gold bleibt als Geld mit Wert übrig.

Sogar die "Systemmedien" warnen vor Bankenkrise Phase II: Bain-Studie: Zweite Welle wird viele deutsche Banken in den Strudel reißen

Dazupassender Kommentar von Richard Russel:

Dow Theory Letters – Richard Russell – Latest Remarks: September 18th, 2009.

“In its initial leg down in this bear market (2007 to 2009), the Dow lost over 7000 points. At
the same time, US consumers were $13 trillion poorer through stock market and housing
losses. Those losses had a profound deflationary effect on consumers and the US economy.
Fed Chief Ben Bernanke sensed the danger of the US lapsing into a second Great Depression.
Bernanke believed and explained that he knew how to defeat a potential deflationary
depression. It was easy, he would halt the bear market and hold off the depression with an
avalanche of money printing. America was not going to suffer a repeat of the 1930s. How
much money was Bernanke willing to create? The answer was ‘whatever it takes.’

My reaction is that the Fed cannot change or reverse the great tide of the stock market or the
economy. The stock market's reaction, so far, is that Bernanke's Fed has won the day. The
numbers are improving. "Less bad" is the new "good." A huge short position was frightened.
The stock market did a U-turn. Fund managers piled into the rising stock market. The potential
horror was over. The worst bear market decline since the 1930s turned out to be a nonevent.

Looking back, it really wasn't that bad. At the March bottom the market never caused ‘blood
in the streets.’ There were no price/earnings of 5 or 6 in the Dow or the S&P. Dividend yields
on the Dow or the S& P never rose to the 5-6% zone. Wall Street wasn't destroyed. Big bonuses were
paid out, and golden parachutes survived beautifully. True, Obama no longer ran the country,
Goldman Sachs did. But then Goldman knew things that Obama never dreamed about.
‘Government’ Sachs know-how and Ben Bernanke's power saved the nation from a fullfledged
bear market and maybe from a second Great Depression.

The only thing is that I don't believe we got off that easily. I don't think money-creation turned
the tide. Today people can't find jobs. Today inflation in groceries and services are driving
Americans up the wall. Today unemployment remains high. Today, corporations are not
buying ‘the worst is over’ argument. They're not buying the government's story because they
don't see it, and they don't feel it....

And I ask myself -- in a rocky world, does it make sense that an agency of the government can
issue trillions in fiat money, money that is legally declared wealth, and that paper will halt a
world that is deflating and suffering from over-production?

It all goes back to the central banks and their deathly fear of gold. As gold rises, the rise
symbolizes the world's doubts about the worth of fiat money produced by the central banks.
What we're really seeing now is the critical battle between time-tested intrinsic money, gold,
vs. paper created by man and mandated by fiat to represent wealth.

I can't ever remember anyone writing about the following. Remember, the Fed and central
banks the world over employ tens of thousands of people. These central bank people know
that as long as the world population accepts their fiat money, they have jobs. They will remain
employed. But if fiat money is no longer accepted, then the chief product of the central banks
no longer exists. In that case, the Fed and the central banks will have no further reason to
exist. If that happens, thousands of central bank workers will join the ranks of the
unemployed. If gold conquers fiat paper, the central banks and their fiat paper will have failed.
No wonder the central banks and their employees have a mortal-fear of the power of gold.

Gold -- As I write, gold remains above the psychological 1,000 level. If this continues, the
world will "get used" to it, and then accept thousand-dollar gold. I read a lot of gold columns
and advisories, and I've never seen such all-around skepticism towards gold and its ability to
remain above 1000. Almost every advisory believes gold is ready to dive below 1000 and
maybe test 900 again. Many advisories have told their subscribers to "take profits in gold."
Therefore, these advisors are almost desperate to see gold correct from here and thus prove
their warnings were correct.

My advice is to sit with your gold. The US stance continues to be ‘Inflate or die,’ and as far as
I know, the Fed and the Treasury have no intention of dying. It's as elemental as that.

Also: die Krise geht weiter, Fed & co werden es nicht aufhalten können - mit ihrem Gelddrucken.

Interessant der fett dargestellte Absatz über die Zentralbanken und Gold: sie fürchten es, weil es ihre Jobs wegnehmen wird.
 

[10:45] Es geht weiter abwärts:

Telegraph: Money figures show there's trouble ahead

Unemployment benefits have masked social hardship unto now but these are starting to expire with cliff-edge effects.The jobless army in Spain will be reduced to €100 a week; in Estonia to €15.

Call this a "V-shaped" recovery if you want. Markets are pricing in economic growth that is not occurring.

The overwhelming fact is that private spending has slumped in the deficit countries of the Anglosphere, Club Med, and East Europe but has not risen enough in the surplus countries (East Asia and Germany) to compensate. Excess capacity remains near post-war highs across the world.

Der "Aufschwung" war nur Propaganda.

[11:45] Siehe auch hier: Double Dip kommt


Neu 2009-10-02:

[17:15] Das Ende der Verlust-Verschleierung kommt: Versicherer fürchten sich vor 2010

[17:15] Antal Fekete - die Ochsen in Fed und IWF: Der Ochsenbestand im IMF

[15:45] KOMISCH, WO DOCH ALLES SO SUPER IST: IWF-Chef warnt vor Ausstieg aus Krisenprogrammen


2009-10-01:

[11:15] Flucht aus Geldmarktfonds:

FTD: Anleger flüchten aus Geldmarktfonds

So zögerlich sie oft agieren mögen, für eines haben sich die deutschen Anleger klipp und klar entschieden: bloß raus aus Geldmarktfonds. Angesichts niedriger Zinsen in der Euro-Zone schrumpft deren Vermögen weiter drastisch

Mit diesen Fonds ist derzeit absolut nichts zu holen, ausser Risiko. Da kann man das Geld gleich als Bargeld ins Schliessfach legen - oder besser Gold kaufen.

So eine Massenflucht aus diesen Fonds ist für das System gefährlich - hat sich im Sept. 08 in den USA gezeigt.


Neu 2009-09-30:

[17:30] Die Haupt-Abschreibearbeit muss noch getan werden:

Presse: Banken müssen noch 1,5 Billionen Dollar abschreiben

Seit Mitte 2007 haben Banken weltweit rund 1,3 Billionen Dollar auf Kredite und Wertpapiere abgeschrieben. Bis Ende 2010 werden weitere 1,5 Billionen anfallen, schätzt der IWF.

Selbst diese Zahlen sind noch massivst geschönt, denn dahinter stehen grossteils Konsumkredite, die wiederum zum Grossteil abgeschrieben werden müssen.Und die Verluste aus Firmenkrediten beginnen erst...

[20:00] Besonders in Europa muss abgeschrieben werden: IWF: Europas Banken haben die meisten Leichen im Keller
 

[9:00] Der IWF hat wohl bei Goebbels abgeschrieben:

Spiegel: IWF prophezeit globalen Konjunktur-Schub

Die Wirtschaftsaussichten verbessern sich stark. Einem Zeitungsbericht zufolge wird der Internationale Währungsfonds seine Prognose für 2010 deutlich nach oben korrigieren: Die Weltwirtschaft wird demnach um 3,1 Prozent wachsen - und vor allem Deutschland vom globalen Aufschwung profitieren.

Der Realwirtschaft geht es immer noch nicht besser, Beispiel Transport. Oder meint man den kommenden Crack-up Boom in die Hyperinflation?


Neu 2009-09-29:

[16:00] Hier riecht einer die Flucht aus dem System: Bremer Sparkassenpräsident warnt vor hohen Zinsen

[12:30] Geldverbrenner: Diese Banken verbrannten Milliarden!

[9:15] Wieder ein Beinahe-Kollaps 2008 kommt heraus:

DailyMail: Hours from meltdown: Two high street banks were on the brink of collapse, says Bank chief

Two of Britain's biggest banks came within hours of collapse at the height of the financial crisis, it emerged yesterday.
The Governor of the Bank of England revealed that Halifax Bank of Scotland and Royal Bank of Scotland were both within an ace of having too little money to continue trading.
Mervyn King said their failure would have set off a devastating chain of events that could have tipped hundreds of thousands of businesses into the abyss and hit millions of savers.

He said the entire financial system was on the brink on October 6 and 7 last year when banks stopped lending to each other following the collapse of Lehman Brothers.

Kommt wieder. Aber diesesmal mit Run auf den Staat.


Neu 2009-09-25:

[19:30] Für alle die an Prophezeiungen glauben: Neuigkeiten - Einschätzung?

[17:30] Die G20-Schuldenbombe:

Welt: So gefährlich sind die Schulden der G 20 für Sparer

In der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise verschulden sich Regierungen immer höher. Die großen Industriestaaten und Schwellenländer stehen mit zusammen 35 Billionen Dollar in der Kreide. Sie suchen verzweifelt den Ausweg aus der Schuldenspirale – und für Sparer steht viel auf dem Spiel.

Die Spitze ist Japan mit über 200% Staatsschulden vom BIP - nie mehr rückzahlbar in den meisten Fällen.


Neu 2009-09-24:

[20:30] Auszug aus dem letzten GEAB: Die Aufschwung-Illusion


Neu 2009-09-23:

[17:00] Wo das ZB-Geld hingeht: Schon wieder neue Blasen

Alle diese Bubbles platzen einmal.


Neu 2009-09-22:

[21:00] Global: Troubled Assets bei den Gewerbeimmobilien

[21:00] Der IWF rückt langsam mit der Depressions-Wahrheit raus: IWF rechnet auf Jahre mit Produktionseinbruch

Leserkommentar-DE: ICH RECHNE MIT ZUSAMMENBRUCH !

Die warnen auch: BIZ warnt vor weiteren Gefahren im Finanzsektor

Einige Zahlen zur Krise: Zwischenbilanz der Jahrhundertkrise
 

[17:30] Welt-Staatsverschuldung $37 tln: Global: Endlich eine Zahl !

[17:15] Leserzuschrift-DE - Verschuldungs-Reelationen:

Verschuldung- einmal anders betrachtet

Nicht nur mir, den aller meisten dürfte es schwer fallen, die Geldbeträge sich vorzustellen, die täglich irgendwo fehlen oder zerstört wurden oder einfach nur als Kreditsumme genannt werden.
An "Million" hat man sich mittlerweile gewöhnt, "Milliarde" gehört nun zum "Alltagswortschatz".
Doch was ist bitteschön eine "Billion"?
Hier ein kleiner Vergleich:
DasLicht ist das Schnellste was wir kennen - furchtbar schnell nämlich 299.792,458 km/ Sekunde Wenn auf jedem Kilometer dieser Strecke nur 1 Dollar legen würde dann befänden sich auf der Strecke von der Erde bis zum Mond mit 1,3 Lichtsekunden ca. 400.000 Dollar von der Erde bis zur Sonne mit 8 Lichtminuten immerhin ca. 150 Millionen Dollar und in einem Jahr?
Das sogenannte Lichtjahr repräsentiert eine unvorstellbar große Zahl an Kilometern und man jongliert heutzutage mit solchen Zahlen!!

Ein Lichtjahr sind ca. 9,46 billionen Kilometer!

Die USA haben vor, in den nächsten 10 Jahren genau diese Summe an Neuverschuldung aufzunehmen!

Sollte man sich schon mal einen Verleich für Billarde ausdenken?
 

[11:00] Leserzuschrift-DE zu IWF möchte CDO & co wiederbeleben:

der IWF ist nicht der einzige, der diesen organisierten Betrug wieder zur Freigabe empfiehlt. Am Wochenende gab es einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung („Arbeitgeber schlagen Alarm“; leider nicht online verfügbar). Dort war zu lesen, dass BDA-Chef Hundt fordert, den brachliegenden Verbriefungsmarkt wieder aufzubauen. Die Forderungen von höchster Stelle zeigen, dass die Wirtschaft ohne dieses Teufelszeug nicht leben kann. Ein jeder sollte sich einmal die Frage stellen, warum ein Kredit „verbrieft“ werden muss, um ihn überhaupt weiter zu verkaufen. Schon der Name „Verbriefung“ sagt es: Darin steckt das Wort „Brief“. Briefe sind ja in der Regel verschlossen. Der Investor (wenn man ihn denn als solches bezeichnen will), kauft also die Katze im Sacke (wie sich in der Vergangenheit hinlänglich gezeigt hat). Ansonsten könnte er ja auch gleich, wie z.B. LoneStar die Kredite direkt kaufen. Wenn solche Kredite denn überhaupt von irgendjemanden gekauft würden, wäre hier die Gewinnmarge für den Verkäufer (= Bankster) natürlich viel geringer. Verbriefungen dienen also letztlich nur dazu, die Risiken von weitergereichten und – verkauften Krediten zu verschleiern, um einen besseren, ungerechtfertigten Preis zu erzielen. Ein klarer Fall von Betrug. Es wäre natürlich sehr interessant, wer diese verbrieften Kredite und damit das Risiko letztlich im Portfolio liegen hat bzw. ins Portfolio gedrückt bekommt. Es werden wohl zum großen Teil die ganz normalen Sparer sein (ob nun übers Sparbuch oder über Altersvorsorgeprodukte). Die wissen natürlich nichts davon, denn sie sind ja die Schafe, die geschoren werden sollen.

Sie wollen ihre übliche Reflation durchziehen und an der Macht bleiben, sonst nichts.

Weitere Zuschrift-DE:

Aha, jetzt haben sie es bemerkt, daß QE Maßnahmen in der erforderlichen Höhe nicht ausreichend sein können, ohne die Währungen zu zerstören. Es muß wieder ein ein anderes Wertausweismittel (Kunstgeld) für die "big player", international anerkannt, geben. Die Gleichung zur Rettung des Finanzsystem heißt also : Gelddrucken+ Geldmengenausweitung + Extremverschuldung der Staaten sofern noch solvent + Niedrigst Zinsen + Überbewertung von Assets bei Banken + Kauf von real und irreal gesicherten Wertpapieren und sonst. Schrott durch die Zentralbanken + Neuauflage von CDO´s = Rettungsversuch des Finanzsystem. Der Patient liegt also immer noch auf der Intensivstation und dabei soll die Wirtschaft wieder aufblühen???

[11:45] Leserzuschrift-AT zu MBS & CDOs:

Primär verbriefte MBS (dazu gehören auch klassische Pfandbriefe) sind kein Gramm besser oder schlechter als Buchkredite- bloß wesentlich liquider als solche.

CDOs sind eine Staffelung solcher MBS nach Risikoklassen, oftmals "Equity Debt, Mezzanine Debt, Senior Debt", wobei etwaige Verluste zuerst die höchst verzinste Klasse (Equity Debt) ganz treffen und die niedrigst verzinste gar nicht usw.... Auch dieses Derivat ist nichts Böses, eher etwas ziemlich Intelligentes und (wenn ehrlich betrieben) besseres Risikomanagement als Buchkredite.

Falsche Ratings der Ratingagenturen - LEBENSGEFÄHRLICH- und eine zu hohe Gesamtüberschuldung waren das eigentliche Problem und nicht die Form von Krediten. Falsche Ratings schlagen auf Buchkredite genauso durch (siehe Fanny & Freddy) wie auf MBS und deren Derivat CDO. Die letztgenannten Formen können per se nichts dafür.

Das zweite Problem ist die ab 1999 mit dem Gramm Leach Bliley Act erfolgte Gesetzesänderung, wodurch Banken auch das Versicherungsprodukt CDS kaufen können, Versicherungen auch das Kreditprodukt MBS/ CDO, Investmentbanken Spareinlagen hereinnehmen dürfen usw., LEBENSGEFÄHRLICH!

[17:30] Noch ein Kommentar dazu: Der Verbriefungs-Vampir lebt
 

[10:45] Bond-Defaults nehmen massiv zu: Bank On Bankruptcy


Neu 2009-09-21:

[21:30] IWF möchte CDO & co wiederbeleben: IWF empfiehlt "Teufelszeug"

Die kennen alle nichts anderes als die alten Sackgassen.


Neu 2009-09-19:

[13:30] Leserfrage-DE - WAS PASSIERT FÜR DAS NORMALE VOLK BEI EINEM STAATSBANKROTT ???

ich hätte eine ganz wichtige Frage, welche für andere Hartgeld.com Leser vielleicht auch von Interesse sind,
da mir diese Frage noch niemand so ganz genau beantworten konnte, da unsere Generation dies (den kommenden Staatsbankrott) ja noch nicht miterlebt hat.

Frage: Sind oder werden da die Banken / Sparkassen für längere Zeit geschlossen oder was ist da los ???
WIE LÄUFT DAS SZENARIO AB ???

Der Staatsbankrott ist derzeit zu besichtigen in: Lettland, Ungarn, Ukraine, Island, vor einigen Jahren in Argentinien

Meist wird er nicht offen erklärt. Aber der Staat kann sich nicht mehr verschulden (ausser durch Gelddrucken, was die Währung umbringt). Also kommen massive Steuererhöhungen (wie in Ungarn) und/oder massive Einsparungen (wie in Lettland). Die Banken können geschlossen werden wie in Ukraine oder Argentinien 2001. Auf jeden Fall eine massive Verarmung und Sturz der Regierung.

PS: man muss ihn nicht selbst miterleben, man kann ihn sich aus der Ferne ansehen: hartgeld.com bringt Informationen darüber.


Neu 2009-09-16:

[8:45] Wirtschaftsprüfer unter Preisdruck:

Handelsblatt: Wirtschaftsprüfer rangeln um Mandate

Der Kampf unter Wirtschaftsprüfern um Mandate hat sich massiv verschärft. Stundensätze von 120 Euro sind nach Angaben aus der Branche keine Seltenheit mehr, in "flauen Sommermonaten" werde auch schon mal ein Angebot für 50 Euro pro Stunde unterbreitet

Man kann sich vorstellen wie "gut" (für den Auftraggeber) die dann die Bilanzen prüfen. Da geht dann fast jede Bilanzmanipulation durch.


Neu 2009-09-15:

[13:30] Auch Schrumpfung zum Vormonat! "EU-Industrieproduktion schrumpft weiter"

[12:45] Vor einem Jahr war die Lehman Pleite:

FTD: Lehman - Jubiläum eines Desasters

Am 15. September 2008 gingen bei der Investmentbank die Lichter aus. Die Pleite des US-Instituts veränderte die Welt. Banken und Börsen wurden erschüttert, ganze Industriebranchen gingen in die Knie, Millionen Jobs wurden vernichtet. Die Bilanz einer Katastrophe.

Das war ein Near Miss, hätte fast das Weltfinanzsystem umgebracht. Soetwas kommt wieder, Schaut auf den Goldpreis.

Nichts gelernt - Hoch-Risiko-Spekulationen bei den Banken: Risikogeschäfte: "Banken fahren wieder heiße Reifen"

Die sind auch weniger geworden: Wenn Millionäre ärmer werden

[13:15] Da geht es schon wieder los: Britische Banken stehen vor großen Problemen

[15:00] Gute Idee: Banken sollen ihr "Testament" machen


Neu 2009-09-12:

[13:00] "Near Misses" gibt es nicht ewig:

BernerZeitung: Was, wenn das Weltfinanzsystem abstürzt

Letztes Jahr war es fast soweit: Nach dem Lehman-Konkurs stand das Weltfinanzsystem vor dem Zusammenbruch. Was zum Teufel wäre dann passiert?

Klar ist nur: Die Profis rechneten damit. Der Chef der 800-Milliarden-Dollar-Investmentfirma Pimco, Mohamed El-Erian, schickte zwei Mal seine Frau vorsorglich zum Bankomaten: einmal nach dem Konkurs von Lehman, einmal bei den Beratungen um das 700-Dollar-Finanzpaket im amerikanischen Kongress: «Wäre es nicht bewilligt worden, wäre das System binnen Stunden zusammengebrochen.»

Klar ist nur: Einen zweiten Grosskonkurs in den Tagen nach Lehman hätte das System nicht überlebt. Die Gefahr bestand gerade in den zahlreichen Versicherungen, die die Banken gegenseitig auf ihre Geschäfte abgeschlossen hatten: Beim Kippen eines der Partner, wären die Risiken mit vollem Wert und voller Wucht bei den anderen in die Bücher gekommen – und die Banken, die fast alle kaum Eigenkapital hatten, wären eine nach der anderen über Nacht faktisch pleite gewesen.

Es hat 2008 einige solcher Near Misses gegeben. Jetzt scheint alles wieder ruhig zu sein, aber das täuscht. Jetzt kommt die Flucht aus dem ganzen System, inklusive Staatsanleihen. Dann geht es richtig rund und das beschriebene Szenario kommt wirklich. Der Goldpreis zeigt es an.

Und es wird wie ein Blitz aus heiterem Himmel kommen.


Neu 2009-09-10:

[15:45] Wenn die Staaten auch dran sind, erwacht die Krise wieder: Kenneth Rogoff - Krise im Winterschlaf

[9:45] Alan Greenspan als Dr. Doom:

Novosti: Ex-Fed-Chef Greenspan prophezeit neue Weltfinanzkrise

Der ehemalige Chef der US-Notenbank Fed, Alan Greenspan, klärt über den Ursprung der Weltfinanzkrise auf und prophezeit neue Erschütterungen.

Alle Krisen hätten einen gemeinsamen Ursprung. Das sei der menschliche Glaube daran, dass eine erfolreiche Phase ewig dauern könne, sagte Greenspan am Mittwoch in einem BBC-Interview.

Jetzt kann er ja frei reden.


Neu 2009-09-09:

[11:00] Wenn das hochgeht: Hypercrash durch Petabombe

[11:00] 20 Millionen Autos zu viel:

Presse: Autobranche: Staatlich garantierter Leerlauf

An die 20 Millionen Autos werden weltweit jedes Jahr zu viel gebaut. Während im Osten und in Asien immer neue Werke aus dem Boden wachsen, steigt die Produktivität in Europa. Doch die Branche wird ihre Überkapazitäten nicht los.

Eine Studie der Unternehmensberatung Alix Partners attestiert der westlichen Autobranche aber auch strategische Fehlentscheidungen schon in den vergangenen Jahren. Durch günstige Finanzierungsangebote wären viel zu viele Autos auf den Markt gekommen. "Es gab eine Art Urvertrauen in weiteres Wachstum und die Erwartung, man werde in die erweiterten Kapazitäten hineinwachsen", so Studienautor Vinzenz Schwegmann. Die Wirtschaftskrise habe einige Autobauer nur schneller ans Ende der Sackgasse geführt. Aber, so Schwegmann, "falsch abgebogen sind sie schon vorher".

Stimmt ganz genau: Die Käufe auf Kredit der letzten Jahre waren alles Vorziehkäufe, diese werden in den nächten Jahren fehlen, wenn es keinen Kredit mehr gibt. Wenn etwa in Osteuropa Kredite für Autokäufe in Fremdwährung über 10 Jahre !!! vergeben wurden, ist das tiefstes Subprime.

50% aller Autos auf den Strassen sind durch diese Kredite zu viele. Bis diese "verbraucht" sind, wird die Autoindustrie warten müssen, bis wieder Bedarf entsteht.


Neu 2009-09-08:

[15:45] Das was alle Eliten total fürchten - Kapitalflucht:

IBT: Gold über 1.000 Dollar könnte Vorbote für Kapitalflucht sein read!

Die steigende Unsicherheit über möglicherweise anstehende Vermögensbesteuerungen, und die darauf abzielende fortgeschrittene Demontage des Bankgeheimnisses inklusive des Ausräucherns von Steueroasen, lässt Gold als anonyme Geldanlage plötzlich sehr attraktiv erscheinen - für potenziell gigantische Vermögenswerte. Eine solche Kapitalflucht in Gold und in "sichere" Länder hätte verheerende Konsequenzen für die betroffenen Volkswirtschaften. Die Wirkung wäre wie ein Bank-run, bei dem alles Geld plötzlich von Bankkonten abgehoben wird, und welches den Bankrott für eine Bank und sogar das gesamte Bankensystem bedeuten kann. Gleichzeitig würden bei einer massenhaften Kapitalflucht die Bewertungen an Aktienmärkten und dem Immobilienmarkt dauerhaft einbrechen, den Unternehmen drohte außerdem eine drastische Kreditklemme.

Genau: die Staaten provozieren genau das mit ihrem Monetisieren und mit dem "Ausräuchern der Steueroasen". Gold $1000 wird jetzt entscheidend zu dieser Kapitalflucht - in Gold und Realwerte beitragen. Hallo Hyperinflation.


Neu 2009-09-04:

[17:00] Zwei harte Krisen-Artikel:

Schnittpunkt2012: Jetzt ist noch Zeit vorzusorgen ...

Es wird immer offensichtlicher, dass der Dollar-Crash ante portas steht. Allzulange wird dieser nicht mehr auf sich warten lassen, obwohl diverse Gegenmassnahmen voll im Gange sind. Unter anderem übt man Druck auf die Schweiz aus, damit diese ihre Goldreserven verkauft, denn anscheinend dürfte der Goldweltmarkt dringend Nachschub benötigen. Gestern ist Gold wieder gefährlich nahe der 1.000 US-Dollar-Marke gekommen. Explodiert der Goldkurs, wird es für den Dollar sehr eng, ein Währungskollaps ist sehr wahrscheinlich! Etliche Banken empfehlen Gold mit Kursziel weit über 1.000 US-Dollar!

MMnews: Währungsreform und Gesamtcrash

Was kommt auf den Einzelnen zu?
Ganz einfach. Durch eine Massenverarmung auch der heute noch Gutbetuchten, werden die Immobilienpreise in absehbarer Zeit vermutlich komplett zusammenbrechen, die Aktienmärkte kollabieren (ewig Gestrige sprechen leider auch heute noch bei Aktien grundsätzlich von „Sachwerten“) und die Rentenmärkte zerbrechen. Die Folge für die Menschen ist erst einmal Ohnmacht und Wut, bevor der Überlebenstrieb einsetzt.

Achtet auf den Goldpreis: wenn dieser richtig abhebt, ist es soweit. Im Moment macht man wieder alles, um ihn unter $1000 zu halten.
 

[14:30] Die Aktien werden jetzt den Schafen überlassen: Profis wenden sich vom Aktienmarkt ab


Neu 2009-09-03:

[20:45] Chinesen honorieren westliche Bank-Derivate nicht mehr:

FundanmentalView: CHINA AND THE BUZZ OF A PENDING BANK DEFAULT

Let’s put the pieces together here. Just this past weekend China announced that State Owned Enterprises (SOEs) will be allowed to default on commodity derivative contracts. Think of that. China has given the green light and authorized the defaulting on commodity derivative contracts.

6 Banken sollen betrofffen sein, daraunter JPM. GS, Joe, UBS. Argument der Chinesen: die Banken manipulieren die Preise. Vermutlich geht China jetzt dem Westen an die Gurgel. So wurde die Bevölkerung im Staatsfernsehen aufgefordert, Gold und Silber zu kaufen.


Neu 2009-09-01:

[9:45] Die Insider steigen auch in Europa aus: Topmanager fliehen aus Technologieaktien


Neu 2009-08-30:

[9:00] Der Bankrun-Artikel:

Welt: Der Glaube an die sichere Bank ist zerstört

Die Bank galt als sicherer Ort für Spargeld. Die Sorglosigkeit der Sparer ging so weit, dass Geld in ausländische Banken, in Fonds oder gar Zertifikate investiert wurde. Nach der Lehman-Pleite haben die Sparer gelernt, dass es keine Rendite ohne Risiko gibt. Und sie haben Konsequenzen gezogen.

Die Anleger haben aus der Lehman-Pleite gelernt, dass es keine Rendite ohne Risiko gibt und sie haben die Konsequenzen gezogen. Bei einigen geht es so weit, dass sie ihr ganzes Geld abgehoben haben und es zu Hause bunkern – so wie einst die Mütterlein mit ihrem Sparstrumpf. Und wenn sich Geschichte wiederholt, dann werden in 20, 30 Jahren die Jüngeren wieder über die schrulligen Alten witzeln, die ihrer Bank nicht vertrauen.

Ein Wunder, dass ein solcher Artikel überhaupt erscheinen darf. Denn hier steht die Wahrheit drinnen - es gibt in Zeiten wie diesen keine sichere Bank.


Neu 2009-08-29:

[9:30] Eine Verlustschätzung:

Spiegel: Finanzkrise kostet Weltwirtschaft über zehn Billionen Dollar

Das globale Banken- und Börsenbeben hat die Weltwirtschaft tief erschüttert. Experten der Commerzbank haben jetzt die Kosten der Krise taxiert: Je Erdenbewohner beliefen sich die Belastungen demnach auf etwas mehr als 1500 Dollar.

Das sind natürlich Papierverluste, es waren nie reale Vermögenswerte, nur künstlich aufgeblasen mit viel Kredit.

Der grösste Teil dieser Verluste wurde versteckt oder von den Zentralbanken monetisiert. Daher wird die Krise auch nicht zu Ende gehen - das kann sie erst, wenn die Verluste realisiert worden sind - und die letzten Bubbles auch weg sind (Staatsanleihen, etc.)

Aber die Banker tun weiter wie bisher: Die Wall Street hat aus der Krise (fast) nichts gelernt
 

[9:30] Program Trading:

Spiegel: Alpha-Physiker an der Börse

Rechner übernehmen die Arbeit der Aktienhändler. Im Millisekundentakt feuern sie Kaufaufträge an die Börsen. Kann das die Märkte destabilisieren?

In 1987 hat das zu einem ordentlichen Crash geführt.


Neu 2009-08-27:

[19:15] Crash-Warnung der RBS in den Trendraketen:

Aktueller Warnhinweis der Royal Bank of Scotland
(Handelsblatt vom 25.08, S. 25): Aktiencrash zu erwarten!
Man sollte bedenken, dass die Royal Bank of Scotland ein wichtiges Sprachrohr des Establishments
darstellt, um eingeweihte Personen des Zirkels in aller Welt vor Ungemach zu warnen. Der
Zweck: So können die anderen (weltweit verstreuten) „Typen“ der Bankenaristokratie noch schnell
aus den künstlich aufgeblähten Aktienmärkten mit hohen Gewinnen aussteigen und ggf. sogar
„short“ gehen.

Und jetzt kommt der „Hammer“: In der Handelsblattausgabe vom 25. August 2009 (also diesen
Dienstag) gab die Royal Bank of Scotland erneut eine Crashwarnung heraus! Wie damals erscheint
die Warnung nicht auf den ersten Seiten (oder gar auf der Titelseite; dort bringt man für die
breite Masse lieber Überschriften wie „Rezession ist zu Ende!“/ „Neuer Aufschwung“ etc.), sondern
auf den hinteren Seiten, dieses Mal auf der Seite 24.

Ich zitiere: „Die Investoren seien mit Blick auf die Konjunktur viel zu optimistisch, und die Rezession
sei noch lange nicht ausgestanden, heißt es bei der Royal Bank of Scotland. Auslöser für wieder
steigende Risikoprämien (Spreads) können laut Smith (der Analyst der RBS heißt Richard Smith,
die Red.) schon in diesem oder im kommenden Monat schwache Daten vom US-Arbeitsmarkt oder
den US-Einkaufsmanagern sein, die dem noch vorherrschenden Konjunkturoptimismus zuwider
liefen.“ Noch weiter vorne im Text heißt es: „Die Strategen der Royal Bank of Scotland (RBS)
fürchten sogar einen deutlichen Ausverkauf an den Kreditmärkten“. Anmerkung hierzu: Im
Handelsblatt ist das Wort „Ausverkauf“ in Anführungszeichen gesetzt. Den Ausdruck Deutlicher
Ausverkauf „übersetze“ ich aber in jedem Fall mit dem Wort „Crash“!

Mein Rat: Nehmen Sie diese Warnung genauso ernst wie damals im Sommer 2008, verkaufen
Sie Aktienbestände, halten Sie extrem viel Cash vor und steigen Sie ggf. in DAX-Puts ein!

Zeit ist es für den grossen Crash schon lange - nicht nur bei den Aktien.


Neu 2009-08-24:

[17:00] "Aufschwung": Aufschwungslügen


Neu 2009-08-21:

[18:30] Auch die Insider in Europa verkaufen: Konzernkenner machen Kasse

[10:15] Video "The crisis of credit": The Credit Crisis — Visualized

[10:00] Die Heuschrecken betteln: Krise macht Finanzinvestoren zu Bittstellern

[9:45] Neues aus der Derivate-Hölle:

FTD: Derivaterisiko für Banken steigt

Massenvernichtungswaffen - so nennt US-Investor Warren Buffett Kreditausfallderivate. Eine neue Studie scheint ihn zu bestätigen: Die Konzentration auf dem Markt sei deutlich gestiegen, warnt die Ratingagentur Fitch.

Sobald die Zinsen steigen müssen, gehen diese CDS-Derivate alle hoch. Ein Wunder, dass man die grosse Explosion bis jetzt abwenden konnte.


Neu 2009-08-20:

[15:15] Die Klick-Affen am Junk-Pfad:

FTD: Rekordausfälle bei Unternehmensanleihen

Sie sind Anlegers Liebling: Unternehmensanleihen - am liebsten mit Ramsch-Ratings. Doch Standard & Poor’s warnt: Die Zahl der Pleiten, und damit der Ausfälle für die Gläubiger, nimmt drastisch zu. Die Investoren sind jedoch unverdrossen - und hoffen auf einen Engelskreis.

Wetten auf den "Engelskreis"
Investoren setzen zudem auf einen positiven Kreislauf: Haben finanzschwache Unternehmen die Möglichkeit, sich über Ramschanleihen zu refinanzieren, könnte die Ausfallrate in der Zukunft sinken.

Die Realsituation der Emmittenten dieser Anleihen hat sich nicht gebessert. Es ist nur spekulatives Kapital (Hedge Fonds, Banken), etc. hineingegangen. Einer macht es vor, die Herde folgt. Sie werden bald eine böse Überraschung erleben.


Neu 2009-08-19:

[13:45] Container-Schiffsraten sind auf einen Minimum: Harpex

[13:30] Gerald Celente und die grösste Depression aller Zeiten:

BörseGo: Die größte Depression aller Zeiten

Kollegen, die sich durch besondere Treffsicherheit auszeichnen, werden auch hier zu Lande gerne „kleingeschrieben“, wenn sie allzu pessimistische Meinungen vertreten. Gerald Celente ist da keine Ausnahme. So bezeichnete etwa das Handelsblatt den Trendforscher kürzlich in einem kurzen Artikel abfällig als „Untergangspropheten“.

In der Tat, die Prognosen des Trends Research Instituts sind nichts für schwache Nerven. Derzeit sieht Gerald Celente die Welt auf dem Weg in die größte Depression aller Zeiten. Kein Wunder, dass die Massenmedien hier zu Lande kein Wort darüber verlieren. Doch dummerweise hat der Mann, um den es hier geht, in der Vergangenheit wie kaum ein anderer wichtige Ereignisse sehr präzise vorher gesagt:

Einige Beispiele: Gerald Celente warnte rechtzeitig vor dem Aktiencrash 1987. Er prognostizierte den Zusammenbruch der Sowjetunion 1990 ebenso korrekt, wie die Asienkrise im Jahr 1997. Ein Jahr später sah Celente den Kollaps der russischen Wirtschaft voraus, der in der Russland-Krise gipfelte.

Noch Fragen?


Neu 2009-08-18:

[14:30] Die nächste Bankenkrise kommt:

MM: Furcht vor der fatalen zweiten Welle

Weil mehr und mehr Unternehmen die Kraft ausgeht, bis zum erwarteten Aufschwung durchzuhalten, warnen Experten vor einer Pleitewelle in Deutschlands Wirtschaft - und darauf folgend der nächsten Stufe der Bankenkrise. Geplatzte Kredite für insolvente Unternehmen könnten die hiesigen Geldhäuser erneut in die Bredouille bringen.

Nur diesesmal gehen die Staaten mit, da die 1. Krise nur mit neuen Krediten und Staatsgarantien übertüncht wurde. Dann geht es richtig zur Sache.


Neu 2009-08-17:

[15:30] Asiatische Börsen fallen wieder: Angst erfasst Asiens Börsen

[14:30] Nichts Dauerhaftes:

BernerZeitung: Die aktuelle Erholung ist nicht dauerhaft

Er ist Chef einer der grössten Fondsgesellschaften der Welt: Mohamed El-Erian. Er glaubt, dass die Krise nicht einfach vorbei geht. Vielmehr hat sie die Welt, wie wir sie kennen, verändert.

Was war das Undenkbare?
Im Herbst 2008 standen wir zweimal kurz vor einem totalen Stillstand des Finanzsystems. Ich habe meine Frau zweimal angerufen und sie vorsorglich zum Geldautomaten geschickt: einmal im September nach der Pleite von Lehman Brothers und einmal im Oktober, als weltweit ein Land nach dem anderen massive Verwerfungen und Abflüsse von seinen Kapitalmärkten meldete. Hätte der US-Kongress nicht das Rettungspaket bewilligt, wäre das System binnen Stunden zusammengebrochen. Was uns am Ende der derzeitigen holprigen Wegstrecke erwartet, bezeichnen wir bei Pimco als die «neue Normalität».

Auch er wird sich noch wundern, wenn das "Undenkbare" wieder kommt und durchschlägt, diesesmal auch auf die Staatsanleihen.

Noch ein Warner: Bundesbank warnt vor zweiter Runde in der Finanzkrise


Neu 2009-08-13:

[20:15] Der Double Dip kommt noch:

MMnews: Double Dip

Als Double Dip bezeichnen Ökonomen ein immer wieder zu beobachtendes Konjunkturphänomen: Eine rezessive Wirtschaft zeigt plötzlich wieder Wachstumsraten. Die Mehrzahl der Marktteilnehmer erwartet, dass die Konjunkturwende geschafft sei, doch nur kurze Zeit später fällt die Wirtschaft wieder in die Rezession zurück.

Der 1. Dip war schon da, danach eine "Zwischenerholung" durch staatliches mit Geld Herumwerfen (jetzt), dann kommt der 2. Dip.


Neu 2009-07-31:

[7:30] Weltweit zu viele Bürohäuser:

Economist: Towers of debt

Concerns are switching from the residential to the commercial sector

A year ago everyone was worried about losses on residential-property loans. If the latest data are any guide, both American and British house prices may be finding a bottom. Concerns are now switching to the commercial sector. History suggests downturns in that market last for years, rather than months. Almost 20 years have passed since the Japanese property market peaked. Prices still fell by 4.7% last year.

Hier kommen die nächsten massenhaft ausfallenden Hypotheken.

Ein deutscher Immobilienmakler hat mir vor einer Woche erzählt, seit die Banken nicht mehr 115% (also inklusive aller Kosten) finanzieren, sondern "nur" mehr 90%, bringt er kaum mehr etwas los.


Neu 2009-07-29:

[16:00] Was da noch an "Krisenerscheinungen" kommt:

Doug Casey: Street Fighting Manread!

I've long believed that this depression would not only be much different but much worse than the unpleasantness of the '30s and '40s. In those days, only a few people were involved in the financial markets; now almost anyone with any assets at all is a player. In those days, there were no credit cards, consumer debts, or student loans; now those things are ubiquitous. It's true that nobody will lose any money because of bank failures this time around; instead, everybody is going to suffer a loss from a collapse of the U.S. dollar, which is much worse.

So, accepting the premise of a depression, let's examine some of its likely consequences

In the near future, though, there will be a struggle between the best features of what little is left of America and the worst elements of humanity, whom we have in some abundance.

Aufruhr, eventuell sogar Krieg in dieser "Greater Depression".


Neu 2009-07-27:

[19:15] Der Krieg der Börsen-Computer:

Bernerzeitung: Börse: Der Krieg der Computer um Tempo und Milliarden

Durch superschnelle Handelsstrategien ergründen Hochfrequenztrader die Absichten anderer Börsenteilnehmer – und profitieren auf deren Kosten. In den USA sind die umstrittenen Geschäfte bereits ein Politikum.


Neu 2009-07-23:

[18:45] Weltweite Kreditvergabe sinkt:

MMnews: BIS Alarm: 6 Billionen weniger Kredit

Die internationale Kreditklemme spitzt sich weiter dramatisch zu. Laut BIS wurden letztes Jahr 6 Billionen Dollar weniger Kredite vergeben. - Das Schlimmste, was dem Geldsystem passieren kann, ist ein Rückgang bei der Kreditvergabe. Dem System droht damit die Implosion.

Das System wäre schon längst implodiert, wenn das nicht die Staaten und Zentralbanken ausgleichen würden. Dafür bekommen wir die Hyperinflation.
 

[18:45] Werbung bricht ein:

Meedia: Werbemarkt verliert weltweit 7 Prozent

Das Marktforschungsunternehmen Nielsen Research hat detaillierte Zahlen zur globalen Situation des Anzeigengeschäfts ermittelt. Demnach sind die Werbeausgaben weltweit im ersten Quartal 2009 um ganze 7,2 Prozent zurückgegangen. Europa ist stärker betroffen als andere Kontinente. Negativer Spitzenreiter ist hier Spanien – mit einem Minus von 28,2 Prozent. Den Grund für die Anzeigen-Rezession sehen die Forscher – wenig überraschend – in der Welt-Finanzkrise.

Eigentlich sollte man in der Krise mehr werben, aber die Firmen sind zyklisch.

Die Stellenanzeigen brechen noch mehr ein: Arbeitsplatzinserate stürzen um 41 Prozent ab


Neu 2009-07-22:

[19:00] Was alles herumsteht: Krise zum Angucken

[17:00] Der "Bier-Indikator":

NTV: Pubs machen dicht

Die Pubs in Großbritannien schließen wegen der Wirtschaftskrise im Rekordtempo.
Mittlerweile gehen pro Woche in 52 der traditionellen Kneipen die Lichter aus; damit
hat sich das Pub-Sterben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel erhöht.

ORF: Österreicher trinken weniger Bier

Der wechselhafte Sommer und die Wirtschaftskrise machen nun auch den Brauereien zu schaffen. Bisher wurden
3,4 Millionen Hektoliter Bier verkauft. Das entspricht einem Minus von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Krise macht sich schon bemerkbar.


Neu 2009-07-19:

[17:45] Im Oktober 2008 hiess es schon fast "Game over":

BinLadensPenpal: Das Game Over (GO) war näher als alle dachten !

Wie erst jetzt bekannt wurde, hatte die Bush Administration nach der Lehman Brother Pleite ernsthaft den nationalen Bankenkollaps und dessen Auswirkungen auf die Gesellschaft diskutiert.
In eilends organisierten "conference calls" wurde der Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung aller Bereiche (Wirtschaft, Sicherheit.....) sowie die vordringliche Frage erörtert, auf welche Art und Weise die US-Bevölkerung überhaupt flächendeckend mit Nahrungsmitteln versorgt werden kann.
Vorrangiges Ziel aber sei es gewesen (ähnlich wie in Deutschland), die Bevölkerung NICHT zu informieren und die Lage schönzureden. In diesen Prozeß wurden auch die Massenmedien mit einbezogen.

Man hat also schon diskutiert, was gemacht werden muss, wenn die Banken zusammenbrechen. Hat sich dann aber für das Lügen entschieden.


Neu 2009-07-16:

[20:15] Die Geissel Protektionismus kehrt zurück:

WIWO: Der Protektionismus kehrt zurück

Niedrige Zölle, freier Kapitalverkehr, mobile Arbeitskräfte – das vergangene Vierteljahrhundert hat der Weltwirtschaft eine historisch einzigartige Phase der Liberalisierung beschert.

Noch ist es nicht besonders schlimm, aber der nächste grosse Schlag werden unkonvertierbare Währungen und Devisenkontrollen sein.

Die Globalisierung ist eindeutig auf dem Rückzug.


Neu 2009-07-15:

[11:45] Die Monster-Insolvenzwelle kommt erst im 2. Halbjahr:

Handelsblatt: Studie: Die große Pleitewelle kommt erst noch
Schnittpunkt2012: Der Mittelstand stirbt!

Es gab schon viele Insolvenzen in diesem Jahr – und es traf auch traditionsreiche Unternehmen. Laut einer Studie war das aber erst der Anfang. Im zweiten Halbjahr dürfte die Zahl der Firmenpleiten deutlich steigen. Dabei kommt Deutschland im internationalen Vergleich noch recht gut weg

Ende des Jahres 2009 dürfte die Lage nicht mehr so rosig gesehen werden wie jetzt noch. Richtig los geht es erst mit dem Staatsbankrott.
 

[9:45] Marc Faber zu den USA und der Welt im Allgemeinen:

Focus: Börsen-Guru erwartet Hyperinflation

Vermögensverwalter Marc Faber erklärt im Interview, warum in den USA eine Hyperinflation droht, Staatseinfluss schädlich und Gold ein sicherer Hafen ist.

Auf der ganzen Welt können Sie jeden Taxi-Chauffeur fragen, wie ist Ihr Geschäft? Jeder wird Ihnen sagen: Zwischen 20 und 40 Prozent gefallen...

Zumindest er kann sich die First Class noch leisten und bekommt sie jetzt sogar immer.

[15:30] Hier noch etwas Interessantes aus dem Interview:

Faber: Eines Tages wird es eine Krise geben – dann ist das gesamte System bankrott. Dann wird man sich überlegen, ob etwas eingeführt werden muss, das nicht einfach auf Gelddrucken beruht. Dann ist es möglich, dass wir wieder zu einem Goldstandard zurückgehen. Das wird aber noch einige Jahre dauern. Bevor die ganz große Krise stattfindet, wird es wahrscheinlich noch einen Krieg geben, um die Aufmerksamkeit des Publikums abzulenken. Ich hoffe das nicht, aber man sollte vorbereitet sein. Der Staat ist ein Apparat, der nicht mehr die Interessen des einzelnen Bürgers im Sinn hat. Der Staat schützt sich selbst – ein Staat innerhalb des Staates

Noch ein Krieg, gegen wen? Faber weiss natürlich auch, dass Kriege gerne zur Ablenkung von wirtschaftlichen Problemen gemacht werden.


Neu 2009-07-13:

[18:30] Gute Beschreibung der Krise:

http://www.mack-weise.de/download/studien/2009/Wirtschaftskrise-Waehrungskrise-Sozialismus_02.07.09.pdf


Neu 2009-07-11:

[17:30] Die Konzerne kämpfen um das Überleben:

Welt: Mehrheit der Konzerne kämpft ums Überlebenread!

Stärker und schneller als erwartet hat die Wirtschaftskrise viele große Firmen getroffen. Die Lage in den Konzernen ist zwar etwas weniger dramatisch als noch zu Beginn des Jahres. Aber die Unternehmen müssen sich weiter darum bemühen, ihre Liquidität zu sichern und Kosten zu senken, um durch die Krise zu kommen. Das sind die Ergebnisse der Studie „Opportunities in Adversity“ der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young, die der "Welt am Sonntag“ exklusiv vorliegt.

Die Gesellschaft hatte dafür das oberste Management von 570 großen Unternehmen – mit einem Umsatz von mindestens 100 Millionen Dollar – weltweit befragen lassen, darunter 25 Firmen aus Deutschland. Die große Mehrheit der befragten Unternehmen hat der Wirtschaftseinbruch kalt erwischt: 77 Prozent waren von der Geschwindigkeit des Einbruchs überrascht, ein beinahe ebenso großer Anteil von seinem gewaltigen Ausmaß. In 65 Prozent der Großunternehmen geht es immer noch vor allem um eins: das reine Überleben.

Das darf Dr.Goebbels nicht wissen, sonst vergisst er möglicherweise seine Aufschwung-Propaganda.

Diese Studie zeigt auch, dass die Konzernführungen trotz aller Berater und Strategieabteilungen völlig blind in die Krise gefahren sind - wie der kleine Max. Ein Grossteil der Konzerne wird untergehen, wegen zurückgehender Globalisierung und wegen hoher Fixkosten für die Bürokratie.

PS: man muss sich fragen: jetzt kämpfen 65% der Konzerne schon ums Überleben, dabei hat die Krise erst angefangen.


Neu 2009-07-10:

[17:30] Depression bis 2017?

GlobalResearch: The Great Baby-Boomers Economic Stagnation of 2007-2017

In fact, since the peak of the housing bubble (in the U.S.) in 2005, the onslaught of the subprime financial crisis in August 2007 and the beginning of the recession in December 2007, the U. S. economy, and to a certain extent, the world economy, have entered a period of protracted adjustments. For sure, there will be some quarters of positive economic growth ahead and the recession may be declared officially over in the coming months, but the radical economic reorganization that is taking place will go on for years to come.

Wie lange diese Depression dauern wird, kann heute niemand sagen. Aber 10 Jahre ist ein guter Anhaltspunkt.
 

[16:30] Reisen nein Danke: Europäische Hotelpreise im Sturzflug


Neu 2009-07-09:

[19:15] Krisen-Charts: Kredittätigkeit der Banken: Da fehlen mal eben 8,7 Billionen Dollar

[19:00] Guter Krisen-Vergleich:

Süddeutsche: Zu schwach zum Abheben

Jede Nation ein Bauteil: Der Mega-Flieger Weltwirtschaft hat notlanden müssen - jetzt kommt er nicht mehr weg vom Boden. Es steht eine Dekade des Miniwachstums bevor.

Dieser Flieger wird lange nicht mehr abheben.
 

[10:30] Die Banker gehen wieder ins Risiko:

Tagesspiegel: Und ewig lockt das schnelle Geld

Die Entspannung auf den Finanzmärkten hat dazu geführt, dass einige Banken in ihre alten Verhaltensmuster aus der Zeit vor der Krise zurückfallen. Notenbanker und Politiker betrachten das mit wachsender Sorge. „Was jetzt passiert, haben wir vorausgesehen. Wir wussten, dass die Banker ein sehr kurzes Gedächtnis haben“, sagt Jean-Pierre Roth, Präsident der Schweizer Nationalbank. Nach Einschätzung des britischen Finanzministers Alistair Darling wäre es „katastrophal“, wenn die Banken zu dem Schluss kämen, sie könnten zu ihren alten Praktiken zurückkehren.

Wie weit das Realität oder nur Spin für die Öffentlichkeit ist, ist unklar. Aber die alten Instinkte sind immer noch da.


Neu 2009-07-03:

[10:00] EU-Banken - Too big to bail:

Presse: 18,2 Billionen Euro faule Werte vergiften europäische Banken
Aktienboard: Streng geheim: Faule Wertpapiere für 18,1 Billionen Euro bei westlichen Banken

44 Prozent der Vermögens-Werte der europäischen Banken sind "faul" oder unverkäuflich - in Summe 18,2 Billionen Euro. Dieses systemische Risiko könnte weitere Banken-Hilfspakete notwendig machen.

Bis jetzt hat man das Problem also "hinausgeschoben", aber diese Summe können nicht einmal die Staaten ausgleichen. Der Artikel ist zwar aus dem Februar 2009, aber die Papiere sind immer noch nicht "besser".

Leute, die Spareinlagen sind weg, man hat es uns nur noch nicht gesagt.

[20:30] Leserkommentar-CH: Selbst wenn man es ihnen sagen würde - sie würden es nicht glauben !

Stimmt leider - noch.


Neu 2009-07-02:

[14:30] Die "Grosse Kreditbubble" hat bereits 1986 begonnen:

Jesse: The Banking Bubble Began in 1986, Was Like 'the South Sea Bubble' Says Bank of England Official

In retrospect it should become increasingly clear to most that the Federal Reserve and its associated money center banks were responsible for systematically undermining all regulatory restraint and sound judgement for the sake of their private profits, without regard to the resultant destruction visited upon the public and the larger global economy.

Also wissen sie es doch. Und sie sollten auch wissen, dass jede Bubble einmal platzt - wie jetzt.
 

[12:00] Die echte Autokrise kommt erst:

Spiegel: Experten warnen vor drastischem Absturz der Autoindustrie

In der Autobranche herrscht Untergangsstimmung. Einer neuen Studie zufolge machen VW, Opel und Co. pro verkauftem Auto im Schnitt 1800 Euro Verlust. Und die Krise hat gerade erst begonnen: Jedem zweiten Zulieferer droht die Pleite, viele werden den Absturz wohl nicht überleben.

Wie der Artikel richtig sagt: auf Kredit wurden Vorziehkäufe gemacht, das ist jetzt vorbei.

Da können sich jetzt die Politiker winden, so viel sie wollen, sie bekommen jetzt Millionen Arbeitslose, ob sie das mögen oder nicht.

[21:00] Der "Erfolg" der Abwrackprämien: Autobranche vor dramatischem Einbruch 2010
 

[10:30] Bankenkrise Teil II kommt:

Goldreporter: Zweite Welle der Bankenkrise droht

Durch die Zunahme von Firmenpleiten und Kreditausfällen könnten Finanzinstitute bald erneut arg gebeutelt werden. Experten rechnen weiter mit enormem Kapitalbedarf bei deutschen Banken und warnen vor neuen Enthüllungen nach der Bundestagswahl.

Das sind jetzt die Inlandsverluste aus Firmenpleiten.


Neu 2009-07-01:

[15:15] Leserzuschrift-DE - HARPEX index (Containerfrachtkostenindex) aktuell auf historisch tiefstem Stand!

Irgendwie schlägt sich der weltweite "Aufschwung" nicht ganz in den Frachtraten nieder. Der HARPEX ist aktuell (27.06.09) auf 344 Punkte eingebrochen und damit in dieser Woche auf den tiefsten Stand seit mindestens 25 Jahren!

Harpex Index

Vielleicht verwechselte man die grünen Sprösslinge, welche überall gesichtet werden, doch eher mit dem Algenbewuchs auf den Schiffsrümpfen?


Neu 2009-06-30:

[18:15] Börsencrash in Asien soll kommen:

Handelsblatt: Asiens Börsen droht der Kollaps

Billiges Geld hat die fernöstlichen Aktienmärkte auf ein neues Vierteljahreshoch getrieben. Die Aktien sind im Verhältnis teurer als in den USA und Europa. Analysten warnen bereits vor Überbewertungen an den asiatischen Börsen. Jetzt droht das schnelle Ende einer heißen Rally.

Nicht nur in Asien, überall sind die Aktien für eine Depression extremst überbewertet.
 

[15:00] Neue System-Vernichtungswaffen entdeckt:

MMnews: Der Derivate-Supergau

Die Größenordnung des Derivatemarktes zeigt, dass das Problem der dort tickenden Zeitbomben nur noch in einem Supergau an den internationalen Finanzmärkten enden kann. Globaler Systemausfall droht.

Sobald die Zinsen massiv steigen, geht das alles los. Versteht jetzt jeder, warum der Goldpreis gedrückt werden "muss"?

[18:00] CDS auf Staaten sind in: Absicherung gegen Staatspleiten boomt

Wer soll die auszahlen wenn der Staat zusammen mit den Banken = Emmittenten pleite geht? AIG?


Neu 2009-06-28:

[10:00] Der Privateer (www.the-privateer.com) gibt einen globalen Alarm aus:

PRIVATEER - GLOBAL ALERT
Just as The Privateer goes to press, a new development has exploded on the world scene. On June 23, the
European Central Bank (ECB) announced its first ever offer of UNLIMITED one-year funds!
The ECB has only done something like this once before, in a single ECB operation back in December
2007 when the world’s international payments system seized up. Then, Europe decided that this time,
their internal payments system would not be allowed to freeze up as it did back in the early 1930s.

This Starts The Global Credit Crisis - Mark II:
Across the Atlantic in the US, the FDIC was the first cab off the rank in response. The FDIC said it will
be guaranteeing $US 700 Billion of the debt of about 7,100 US banks and institutions in its transaction
account program. Banks, including the biggest US lenders, can now tap UNLIMITED coverage by
paying 10 cents per $US 100 on customers’ deposits. The FDIC has $US 13 Billion left of its own funds.

A Global Privateer Financial Appreciation:
What the ECB did back in December 2007 was a reaction to financial events which made the world’s
international payments system seize up. The ECB hammered 348 Billion ($US 485 Billion) straight into
the European payments system so that all the other financial participants could make or receive payments.
This was a “one-off”! But now, the ECB has done it, again - on a scale which vastly exceeds what it did
back in December 2007. This is not a “one-off”. This time, it is supplying unlimited funds for a year!

Measuring Possible Magnitudes:
The problem which the ECB sees rolling over the world horizon has to be of a near similar magnitude in
size. Why otherwise open its doors again for unlimited funds? Further, why would the ECB keep its
doors open for the issuance of these funds for a full year if the ECB did not expect this approaching world
crisis to last for at least this length of time? Searching for answers to this, The Privateer can only use
similar historical instances. The first of these has to be a gargantuan bankruptcy of a pillar of the western
world’s huge “money center” banks. The second of historical instance has to be a debt default by one of
the western world’s major governments! The third has to be a combined political and economic disaster.
An example of this is when France refused to roll-over its loans to Austria’s Credit Anstalt in the late
1920s and then demanded repayment of its past loans. That demand brought the Credit Anstalt down.
The Credit Anstalt, in a desperate attempt to get the funds and to repay France, called in its own loans to
German commercial banks, in the process causing a fast sequence of bank failures across Germany.
In the early 1930s, western banks recoiled in horror from each other. They all started to recall their own
short-term loans from each other while refusing to make any new loans. The entire western world’s
international payments system broke down as the banks failed in their thousands all across the world.
With this offer of unlimited funds, the ECB has acted to try to prevent a similar sequence, at least inside
the Euro region. The European payment system will therefore survive - for at least another year.
But, if the crisis foreseen by the ECB is a debt default by a big government, then the global final outcome
becomes extremely doubtful. It will be the present lenders to the default government which will take the
full hit, their loans made to it all being worthless. Their finances and payments systems might not be able
to handle that. If they can’t, then the whole world could face a sequence of national debt defaults.
These are exceptional and dangerous times. Central bank interest rates are at or near zero worldwide and
budget deficits are exploding as is government debt because of the deficits. In principle, only two
outcomes lie ahead. The budgets can be brought back into near balance and national bankruptcies
avoided - or - the budget deficits roll on until the governments default on their debts.

Bill Buckler weiss selbst nicht genau was der Grund für die unlimititierte Geldausgabe der EZB war:
- Der drohende Bankrott einer Grossbank im Euroraum
- Der unmittelbar drohende Staatsbankrott eines grossen Eurolandes (Italien, Spanien)
- Oder etwas Komplexeres - wie 1931 der Untergang der Kreditanstalt.

Jedenfalls hat Bankenkrise II begonnen, jetzt mit westlichen Staatsbankrotten. Sind die Rettungsringe bereit?


Neu 2009-06-26:

[20:00] Der Interbankenmarkt hingegen ist nach wie vor beinahe tot:

Süddeutsche: Man hätte nicht mehr mit Karte zahlen können

Rupprecht: Das wichtigste Ziel ist erreicht: Es wurde verhindert, dass das Zahlungswesen kollabiert. Das hätte katastrophale Folgen gehabt: Einen Wechsel zur Tauschwirtschaft, Zusammenbruch des Wohlstandes und Vernichtung von Arbeitsplätzen.

sueddeutsche.de: Ein Wechsel zur Tauschwirtschaft? Stand es bereits so schlimm um Deutschland?

Rupprecht: Wenn nach Lehman Brothers ein weiteres systemrelevantes Institut zusammengebrochen wäre, hätte die Gefahr bestanden, dass das Zahlungswesen ebenfalls binnen weniger Tage kollabiert wäre. Experten haben uns glaubhaft versichert, dass die Funktion des Geldes in Gefahr war. Man hätte dann womöglich nicht mehr mit der EC-Karte an der Tankstelle bezahlen können.

Rupprecht: Wir haben einzelne Institute stabilisiert. Auch das Ziel wurde erreicht. Der Interbankenmarkt hingegen ist nach wie vor beinahe tot. Das ist kurzfristig noch nicht das große Problem, da sich derzeit die Banken entweder durch Kundeneinlagen oder durch die Europäische Zentralbank refinanzieren können. Mittelfristig kann das aber ein Problem werden. Wenn der Interbankenmarkt nicht funktioniert, leiden vor allem große und langfristige Kredite und somit auch Investitionen.

Also hat man im September/Oktober 2008 eine Katastrophe verhindert.

Aber, egal was gesagt wird, das Finanzsystem ist immer noch auf der Intensivstation. Wird nur durch künstliche ZB-Beatmung am Leben erhalten.
 

[18:30] Staatsbankrotte und Kandidaten dafür: Auf welche Staatspleiten der Markt wettet

Ein Bankrottland im Detail: Kirchners harte Landung

Typisch dafür: die Löhne sinken, die Inflation explodiert.


Neu 2009-06-24:

[17:45] Wenn es losgeht:

Schnittpunkt2012: Der Faktor Zeit read!

Je weiter dieser finale Zeitpunkt in die Zukunft gezögert wird, umso brutaler wird es für alle. Ich garantiere Euch, von dem Zeitpunkt an, wo die tatsächliche Flucht aus dem Dollar beginnt, wo die ersten echten Grossbanken wegen Liquiditätsmangel in den USA schliessen, der Run auf die Supermärkte beginnt, ist binnen 24 Stunden auch bei uns "Sendepause" ...nichts geht mehr. Wir sind zu vernetzt, zu abhängig geworden. Dank Internet werden plötzlich viele vom Supermarkt-Run in den USA erfahren, nur Stunden später geht es auch bei uns los: Supermarkt-Run, Banken-Run, die ersten Schliessungen, aufkommende Panik ... wie gesagt, das war´s dann. System hinunter gefahren!

Und es kann jederzeit losgehen.

[10:00] Alle Alterssicherungs-Systeme gehen unter:

Welt: Die Wirtschaftskrise frisst die Renten auf

Im vergangenen Jahr hat die Finanzkrise im großen Umfang Vermögen vernichtet. Rentner in den Industrienationen leiden besonders darunter. In Irland, Australien und den USA ging mehr als ein Viertel der Altersvorsorge verloren. Die Deutschen hatten Glück, dass sie ihr Geld konservativer angelegt hatten.

Alle Systeme, bei denen Treuhänder egal welcher Art Einzahlungen verwalten, gehen unter. Bei den privaten Systemen (Riester, etc.) merkt man es schon. Aber auch die staatlichen Systeme gehen mit dem Staatsbankrott unter.

Die Berge von Arbeitslosen zahlen nichts mehr ein: Deutsches Rentensystem widersteht der Krise noch

Die einzige Möglichkeit, eine Alterssicherung mit investivem Charakter aufzubauen ist: man muss selbst Sophisticated Investor werden und mit diesem Wissen SELBST so investieren, dass das Investment auch Systemumbrüche wie jetzt überlebt.


Neu 2009-06-23:

[18:00] Der Untergang der "rettenden" Staaten:

Handelsblatt: Bankenretter kommen ins Rutschen

Staaten retten Banken vor dem Niedergang – und kommen selbst ins Rutschen: Spanien etwa hat sein Spitzenrating verloren. Noch schlimmer steht es um Irland, das nur noch mit dem drittbesten Rating bewertet wird, Tendenz sinkend. Die Ratings weiterer EU-Länder sind in Gefahr. Hinzu kommt, dass die EU inzwischen davon ausgeht, dass die Krise im schlimmsten Fall die Haushalte der Euro-Staaten insgesamt bis zu 1,8 Billionen Euro kosten kann

Endlich wird es thematisiert. Denn hier wartet der wahre und finale Hammer für das System. Sobald ein massive Downgrade kommt, ist es vorbei mit dem Geld herumwerfen - siehe Irland, Lettland.


Neu 2009-06-22:

[10:30] Neue "Risiko-Aversion" an der Börsen:

Welt: Experten sagen heftige Dax-Korrektur voraus

Düstere Aussichten für das wichtigste deutsche Börsenbarometer. Aktienstrategen sagen dem Dax einen jähen Absturz voraus. Die Deutsche Bank erwartet beim Leitindex einen Rückgang auf 4000 Zähler, die WestLB auf 4300 Punkte. Offenbar nehmen die Akteure Risiken wieder stärker wahr.

Diese "Korrektur" ist schon überfällig, nicht nur beim DAX. Aktien sind auf das P/E-Verhältnis bezogen extremst überteuert. Und es wird viel weiter hinuntergehen.


Neu 2009-06-21:

[17:00] 1929-1933 - die Meldungen erinnern an heute:

Goldeagle: 1927-1933 Chart of Pompous Prognosticators

"... the present depression has about spent its force..."
- HES, Aug 30, 1930

"We are now near the end of the declining phase of the depression."
- HES Nov 15, 1930

Und so weiter... Auch damals haben alle "Experten" nichts gewusst und die Politiker gelogen - wie heute.


Neu 2009-06-20:

[18:00] Sommer 2009 - keine Zeit für Nessie:

Schnittpunkt2012: Sommerloch? ... nein, heuer nicht!

Heuer werden die Medien im Sommer keine Informationsflaute erleiden, so wie alle Jahre das "Sommerloch" genannt wird. Jene Zeit, wo unser Parlament im Urlaub ist, das Parteiengezänk infantil wird und auch sonst nicht viel passiert.

GEAB No. 36 ist erschienen und geht davon aus, dass in diesem Sommer drei Monsterwellen unser Wirtschaftliches Gefüge schwer treffen werden. Besonders arg wird sein, dass diese Monsterwellen nicht hintereinander kommen werden, sondern vermutlich ziemlich gleichzeitig. Ein verdammt heisser Sommer scheint damit garantiert zu sein!

Die drei Monsterwellen beschreibt GEAB als 1) Massenarbeitslosigkeit 2) Insolvenzen mit Dominoeffekten 3) die Agonie des Dollars, der US-Schatzbriefe, des britischen Pfunds und die Wiederkehr der Inflation.

Es wird richtig rundgehen. Vermutlich mit sehr wenig Vorwarnzeit.


Neu 2009-06-18:

[19:15] Aus dem neuesten GEAB#36:

LEAP/E2020 believes that, instead of « green shoots » (those which international media, experts and the
politicians who listen to them5 kept perceiving in every statistical chart6 in the past two months), what will
appear on the horizon is a group of three destructive waves of the social and economic fabric expected to
converge in the course of summer 2009, illustrating the aggravation of the crisis and entailing major
changes by the end of summer 2009… more specifically, debt default events in the US and UK, both
countries at the centre of the global system in crisis. These waves appear as follows:

1. Wave of massive unemployment: Three different dates of impact according to the countries in America, Europe, Asia, the Middle East and Africa
2. Wave of serial corporate bankruptcies: companies, banks, housing, states, counties, towns
3. Wave of terminal crisis for the US Dollar, US T-Bond and GBP, and the return of inflation

Lassen wir uns überraschen. 


Neu 2009-06-16:

[12:00] Auf harte Zeiten vorbereiten:

FTD: Cash-Plan als Pleiteschutz

Schulden eintreiben, Sparten verkaufen: Im Fall drohender Insolvenz raten Restrukturierungsexperten zu radikalen Maßnahmen. Und zum schnellen Handeln.

Wer das zu spät macht, dem fliesst das Geld davon - bevor es einen "Aufschwung" gibt ist die Insolvenz da.
 

[7:30] EZB bereitet auf nächste Bankenkrise vor:

Handelsblatt: EZB fürchtet weitere taumelnde Banken

Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht in der Finanzkrise nach wie vor immense Risiken für die Banken im Euro-Raum – und erwartet weitere Milliardenabschreibungen.

Die "immensen Risiken" werden wohl bald schlagend - diesen Sommer. Der Sommer ist seit 2007 immer Hauptkrisenzeit.


Neu 2009-06-11:

[13:00] Dr.Goebels verlautbart: Ende der Krise 2010:

Welt: Forscher erwarten Ende der Krise ab Mitte 2010

Die Europäische Zentralbank (EZB) und das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel haben ein Ende der Wirtschaftskrise für das kommende Jahr vorhergesagt. Die EZB rechnet damit, dass die Wirtschaft ab Mitte 2010 wieder wächst. Schon im Herbst dürften die Ausfuhren deutlich anziehen.

Goebels ist schon lange tot, hat jetzt die EZB seine Rolle übernommen? Nehmen die Leute im EZB-Turm auch Gift, wenn 2010 kein Aufschwung kommt?

Man kann es drehen und wenden wie man will: Eine Bodenbildung gibt es erst, wenn die Schulden abgebaut sind und die Fehlinvestitionen beseitigt sind. Das ist frühesten 2012.

[16:30] Man diskutiert über Rezessionskurven: Die Welt in der W-Rezession


Neu 2009-06-10:

[21:30] Was ist in den Primus gefahren, möchte er shorten?

FTD: Goldman-Chef redet Aufschwung nieder

Frühlingsgefühle? Nicht bei Lloyd Blankfein. Der Vorstandschef von Goldman Sachs hält die gegenwärtige Aktienrally nicht für nachhaltig. Er warnt stattdessen vor einer langen Durstrecke.

Die sind bei vielen Aktien sicher schon massivst short, jetzt möchten sie abkassieren. Das geht nur, wenn die Kurse sinken.


Neu 2009-06-09:

[16:30] Projektfinanzierungen für Grossprojekte brechen ein:

Handelsblatt: Projektfinanzierungen: Der Markt bricht ein

Nach dem Rekordjahr 2008 hat die Finanzkrise nun den Markt für Projektfinanzierungen erfasst. Das Finanzierungsvolumen für Großprojekte wie Autobahnen, Staudämme, Petrochemieanlagen und Solarparks bricht drastisch ein. Viele Spieler ziehen sich zurück, der Markt ist im Umbruch

Alle, die dort tätig sind kommen jetzt auch dran. Nur die Leitung dorthin war etwas länger.
 

[9:30] Interessante Tabelle zur Wirksamkeit der Konjunkturprogramme:

BernerZeitung: Wie die Sparfreude der Schweizer der Wirtschaft schadet

Wirklich schwierig wird es aus Sicht der Ökonomen, wenn Länder beides tun: stark importieren und stark sparen. Die Schweiz gehört dazu, ebenso wie Schweden, Irland, Österreich, Belgien und Irland (siehe Grafik, rechtes oberes Viertel). «Die Schweiz als kleine offene Wirtschaft mit hoher Sparquote eignet sich daher nicht für umfangreiche Stimulierungsprogramme», beurteilt Schaltegger.

Sinnvoll seien Konjunkturpakete in Ländern, die wenig importieren und wenig sparen (siehe Grafik linkes unteres Viertel). Denn dort fliessen Staatshilfen direkt in den Kreislauf des eigenen Landes, und Konsumenten geben das Geld sofort aus. «Nicht umsonst sind Stimulierungsprogramme in diesen Ländern überdurchschnittlich wirksam», sagt Schaltegger.

Die lieben "Ökonomen" sind alles Konsumbesessene. Die haben noch nie mit Investitionen oder einer Fabrik zu tun gehabt.


Neu 2009-06-08:

[11:00] Schlimmste Airline-Krise aller Zeiten:

Welt: Luftfahrt steht vor beispielloser Krise

Die Zahlen übertreffen die schlimmsten Befürchtungen: Die Luftfahrtbranche hat ihre Jahresprognose drastisch nach unten revidiert und erwartet nun einen Verlust von neun Milliarden Dollar für die Airlines. Eine Region ist von der Krise besonders stark betroffen.

Fliegen ist also nicht unbedingt so wichtig.

Trotzdem verteidigen die Airlines ihre Slots mit den noch verbliebenen Zähnen und Klauen - auch wenn sie dafür halbleer fliegen müssen.

[19:00] Neuer Schlag für Airbus: A380: Wir müssen leider draußen bleiben


Neu 2009-06-07:

[9:45] Globale "Weimarer Hyperinflation":

Neue Solidarität: Attali warnt: „Planetares Weimar 1923!“

Der Finanzexperte und frühere Topberater Mitterrands Jacques Attali warnte ebenfalls, während einer Debatte vor dem International Economic and Financial Forum (FIEF) in Paris, die wirkliche Gefahr heute bestünde in einem „planetaren Weimar“ wie 1923 in Deutschland. Die Krise sei auch schlimmer als die große Depression der dreißiger Jahre; so habe z. B. die Gesamtverschuldung der USA 1929 nur 300% des Bruttoinlandsproduktes erreicht, im Januar 2009 aber bereits bei 500% des BIP gelegen. Die Tatsache, daß die Zentralbanken damit angefangen hätten, direkt Geld an Firmen zu verleihen, was die Banken trotz der Liquiditätsspritzen nicht täten, und daß alle größeren Staaten einen Finanzierungsbedarf von zwischen 50 und 100 Billionen hätten, zeige die Dimension des Problems. Illusionär sei auch die Vorstellung, daß China und die Golfstaaten diese Liquidität zur Verfügung stellen könnten, denn selbst China habe nur 2 Billionen an Währungsreserven. Deshalb befürchte er das schlimmste Szenario, nämlich eine tiefe Depression und eine große Inflation. Die Welt sei nicht weit von einem planetaren Weimar entfernt.

Also die hyperinflationäre Depression, diesesmal überall auf der Welt. Got Gold?


Neu 2009-06-05:

[17:45] Der Krisen-Turbo:

Schnittpunkt2012: ... die Krise zündet den Turbo!

Wie steht es mit euch, liebe Freunde, habt ihr euch schon vorbereitet? Ich habe das Gefühl, wir sind in den letzten Akt der Krise eingetreten. Das Finale hat begonnen! Auch wenn viele gerade jetzt eine Entspannung sehen. Nein, Entspannung ist nicht zu sehen, sondern eine Verschärfung, die Krise zündet den Turbo!

Ich denke, egal wie schnell sich der Niedergang der USA entwickelt, Deutschland wird noch bis zu den Wahlen im September halten, doch spätestens dann gehen wir gemeinsam "über den Jordan"! Über Nacht (oderüber ein Wochenende wird das Finale eingeläutet. (Montag) morgens heisst es dann: Rien ne va plus! (... nichts geht mehr!)

Der Artikel erfasst es recht gut. Der nächste Krisenschub ist wirklich unterwegs - diesesmal hyperinflationär.

Auf Prognosen lasse ich mich nicht mehr ein, ausser diese: es wird schnell gehen und der Goldpreis wird es anzeigen.

 

[13:30] Doug Casey über die Auto-Bailouts:

CaseyResearch: Doug Casey on the Auto Industry

CR:
Do you think that we're going to see the same kind of teetering on the edge of a cliff that we are seeing in the auto industry today in other sectors?

Doug:
Yes, I think in a lot of other industries, because as I said before, the problem with an inflationary boom is that it fools people into living above their means. That's what debt is all about. It means that you're borrowing against future earnings. What the United States needs is savings.

So, the huge amount of debt that we have in the country has got to be liquidated. There are many, many businesses that are catering to artificially high standards of living - shopping malls, most retail enterprises, companies that make boats, companies that... almost every business that depends on things people can easily get by without.

We are not over it at all. Even though we're two years into it, it's just begun.

Dieser Meisterinvestor sagt, dass der inflationäre Boom der letzten Jahre die Leute dazu verleitet hat, über ihre Verhältnisse zu leben. Auch bei den Autos. Das ist jetzt vorbei. Daher sind die Bailouts seiner Meinung nach kriminell.

PS: ich hoffe, alle können das File aufmachen. Das Link darauf bekommen nur Abonnenten, aber alle sollte es lesen können.

[14:00] Verlorenes Geld: Autobranche: Zum Leben zu wenig


Neu 2009-06-04:

[21:00] Alle Signale zeigen auf Hyperinflation:

Andy Hoffman: All Markets Suggesting Hyperinflation
Paul Tustain: The First Steps to Hyper-Inflation

But it is starting now, as the dollar’s initial knee-jerk reaction upward last year as billions of dollars were repatriated during the height of the first stage of market meltdown has passed, and now the effects of U.S. “quantitative easing” (read money-printing) are showing themselves in a plummeting dollar and Treasury bond, as well as soaring gold (and other commodities) again. The level of fiscal and monetary stimulus continues to rise exponentially, and it simply WILL NOT STOP despite the fact that governments, central banks, and investors alike are starting to race for the exits and protect their respective net worths by selling dollar-denominated instruments and buying commodities, particularly gold and silver.

Ja, viele Märkte zeigen den inflationären "Umschwung", besonders die langen Treasuries und Gold. Trotz aller Drückungsversuche der letzten Tage ist Gold wieder auf $980. Das, was jetzt kommt, ist viel schwieriger zu beherrschen als die Bankenkrise bisher, die man mit Papier "überkleben" konnte, denn jetzt wird das Papier selbst abgestossen.

Das Einzige, was die Regierungen und ZBs neben einer Hyperinflation zusammenbringen ist das: Fail, Fail, Fail, Fail
 

[12:00] Was sagt Joes Ökonom da - nur "Zwischenerholung":

Handelsblatt: Walter: Banken sind nicht über den Berg

Die internationale Bankenbranche ist nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Norbert Walter noch nicht über den Berg. „Es ist zwar eine gewisse Besserung des Finanzsektors zu beobachten. Dies ist aber nur eine Zwischenerholung und noch keine endgültige,“ sagte Walter

Also, die nächste Welle aus Kreditausfällen kommt aus eigenen Quellen und wird die nächste Bankenkrise auslösen.

[13:45] Dr. Doom: „Die Weltwirtschaft wird sich kaum erholen“


Neu 2009-05-28:

[17:30] Der Tod der LKW-Industrie:

Finanznachrichten: Nutzfahrzeug-Hersteller rufen Staaten zu Hilfe

Die europäischen Nutzfahrzeug-Hersteller fordern von der Europäischen Union und ihren Mitgliedsstaaten weitere Anstrengungen, um die Wirtschaft anzuschieben. "Das ist kein normaler Konjunkturzyklus, sondern der heftigste Abschwung, den wir je erlebt haben.

Die Bestellungen für schwere Lastwagen schmolzen im ersten Quartal von 100.000 im vergangenen Jahr auf 10.000 Stück.

Das ist ein Einbruch von 90% !!! Wer braucht noch neue Trucks? es gibt genügend Abgestellte. Jeder LKW-Händler, bei dem man vorbeifährt hat einen vollen Parkplatz. Die Leasingfirmen müssen davon sicher übergehen.


Neu 2009-05-24:

[21:00] Die Eliten hoffen immer noch auf eine Wirtschaftserholung:

BerlinerMorgenpost: Bundesbank-Chef: Konjunkturerholung erst 2010
WIWO: KfW-Chef Schröder: Wirtschaft wird sich erst 2013 erholen

Die Wirtschaft werde sich nur langsam vom Einbruch erholen, sagte KfW-Chef Ulrich Schröder in einem Interview der am Montag erscheinenden WirtschaftsWoche. „Einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um sechs Prozent in diesem Jahr halte ich inzwischen leider für sicher. Danach erwarte ich eine langsame Erholung. Wir werden aber wohl bis 2013 brauchen, um uns von der schweren Wirtschaftskrise zu erholen.“

Die prognostizieren Zeiträume bis zur Erholung werden inzwischen länger, aber man glaubt weiterhin daran, dass man dann so weitermachen kann wie bisher. Welch ein Irrtum: die Depression wird mindestens 10 Jahre dauern und es wird kaum ein Stein auf dem anderen bleiben.

Das steht uns bevor: Lehre aus der Krise: Der Westen wird sparen lernen

Und echte Armut, nicht jene der heutigen Sozialindustrie: Trotz Wirtschaftskrise ein Wohlstandsbericht


Neu 2009-05-20:

[10:00] Die übliche und die unübliche Art der Enteignung:

Presse: Die Angst vor dem Währungsschnitt

Es bleibt jetzt keine realistische Wahl, als ins Volle zu greifen und die Krise durch Verschuldung auf Teufel komm raus zu bekämpfen. Aber es gibt immer mehr Leute, die ein mulmiges Gefühl bekommen, wenn sie an die Zeit danach denken. Denn wenn es tatsächlich möglich wäre, tausende Milliarden von Dollar und Euro aus dem Nichts zu schaffen, ohne dass dieser Eingriff irgendwelche Folgen hätte – dann wären wir finanztechnisch im Paradies angekommen.

Nur: So läuft das Wirtschaftsleben leider nicht. Wir beobachten derzeit gerade, wie den Staaten weltweit die Schuldensituation entgleitet. Und es gibt durchaus schon ernsthafte Diskussionen darüber, wie man das wieder reparieren könnte: Auf die „übliche“ Art mit heftiger Inflation samt anschließender Währungsreform. Oder auf die Art, wie Deutschland und Österreich nach dem Krieg ihre Staatsfinanzen auf die Reihe gebracht haben: mit einer Vermögensabgabe von 50 bis 60 Prozent.

Die Besitzer von Geldvermögen werden selbstverständlich enteignet, denn diese Vermögen wurden von den Bankern schon verbraten. Nur mitgeteilt hat man es den Besitzern nicht. Der Artikel geht auf die 2 Arten ein, wie man es ihnen "mitteilt": über Hyperinflation und Währungsreform oder direkte Vermögenssteuern. Die "Investor-Kunst" liegt natürlich darin, beide Varianten zu umgehen.


Neu 2009-05-19:

[5:30] Schienen-Güterverkehr in Europa bricht massiv ein:

Presse: Ein Drittel weniger Güter auf Europas Schienen

Im ersten Quartal 2009 wurden um 36 Prozent weniger Güter auf den Schienen Europas transportiert als im Vorjahr. Vor allem langfristig geplante Güterzüge sind deutlich weniger gefragt. Grund sind auch die billigen Spritpreise.

Ein Abbild der realen Wirtschaftsschrumpfung.


Neu 2009-05-16:

[12:30] Marc Faber heute als richtiger Dr. Doom:

CNBC: Cutmore: Marc Faber on Armageddon
Cash: Dr. Doom malt wieder mal schwarz

Prepare for War, the Death of capitalism and Bankruptcy of the US Government (not necessarily in that order)

His key message is: buy real assets. He thinks it will take years for the global economy to recover, but when it does the effect of governments' printing money will ultimately reignite inflation.

"If you're in any field, you should own a farm because one day you will be grateful that you are able to grow your own agricultural produce."

Recovery will be slow because government meddling in the markets will postpone it. He argues that the final low for markets and for growth will only come when the debt and losses have been cleaned out of the system.

Seine wichtigste Message: erst wenn Schulden und Verluste aus dem System draussen sind, kann es eine Erholung geben. Die Regierungen verzögern es nur.

Nachschlag: Die schlimmste Rezession der Nachkriegszeit


Neu 2009-05-15:

[9:15] Wer bezahlt die Staatsschulden?

Schnittpunkt2012: Wer bezahlt die Staatsschulden eigentlich?

Dann werden die angehäuften Schulden fällig und sollten, samt Zinsen und Zinseszinsen, zurück bezahlt werden. Ja, ja, du vermutest richtig, dann ist kein Geld mehr vorhanden. Nachdem vorher noch das Volk mit neuen Steuern und Steuererhöhungen ausgesaugt wurde, ist man auch hier an die Grenzen gestossen. Nichts geht mehr! Man würde vermuten, das war´s, Game over! Dem ist aber nicht so, denn Staaten haben eine letzte Möglichkeit, die sie dann quasi als letzten Trumpf ausspielen. Das ist eine enorme Geldentwertung oder eine Währungsreform. Und genau das steht uns bevor! Der Staat entschuldet sich weitgehend durch diesen Schritt und das Volk verliert einen Grossteil ihres Vermögens. Dann könnte (theoretisch) das ganze Spiel wieder von vorne beginnen ...

Wird es aber nicht, denn dieser Schritt wird wahrscheinlich innerhalb kurzer Zeit von sehr vielen Staaten durchgezogen. Weil die Verschuldung einfach zu hoch ist und eine Neuverschuldung eben nicht mehr möglich ist.

Also wer wird die heute schon immensen Staatsschulden wirklich bezahlen? richtig, die Gläubiger des Staates

Nach diesem Crash der Staatsanleihen, wird man den Staaten lange Zeit keine neuen Kredite mehr geben.


Neu 2009-05-14:

[17:00] Zu viele Fernseher:

FTD: Japaner schließen weltweit TV-Fabriken

Der Boom bei Flachbildfernsehern ist vorbei: Die großen japanischen Hersteller Toshiba, Hitachi und Sony stecken in der Krise und wollen zahlreiche Fabriken schließen, in denen die Geräte hergestellt werden. Auch Werke in Europa sind betroffen.

Die vielen Käufe auf Kredit(-karte) waren real Vorziehkäufe, das fällt jetzt weg.

Natürlich schliessen die Japaner zuerst Fabriken im Ausland.


Neu 2009-05-13:

[15:30] Die Depression in der Realwirtschaft geht weiter:

Handelsblatt: Industrieproduktion sinkt im Rekordtempo

Wegen der anhaltenden Auftragsflaute hat die Industrie in den 16 Euro-Ländern ihre Produktion in Rekordtempo gedrosselt. Die weltweite Rezession dämpfte auch das Wachstum der Industrieproduktion in China.

Und was versprechen die Aufschwung-Propagandisten in ihren Lügen?


Neu 2009-05-12:

[18:45] Weltweite Tourismus-Schrumpfung:

Spiegel: Finanzkrise hält Millionen Menschen von Auslandsreisen ab

Die weltweite Reisebranche ist auf Schrumpfkurs. Nachdem Touristiker jahrelang exzellente Steigerungsraten verzeichneten, hat die Finanzkrise die Trendwende gebracht. Die Zahl der Urlauber nahm in den ersten beiden Monaten weiterhin drastisch ab.

Das sind diskretionäre Ausgaben, also können sie leicht weggelassen werden.

Da braucht man dann auch keine neuen Flugzeuge mehr: Airbus und Boeing fürchten heftiges Auftragsminus


Neu 2009-05-11:

[17:30] Jetzt holt man George Soros zur "Aufmunterung" hervor:

FTD: US-Investor Soros ruft Ende der Krise aus

Der US-Banker sieht Licht am Ende des Tunnels: Das Schlimmste sei überstanden, die Weltwirtschaft auf einem guten Weg. Schlechte Noten gibt's jedoch für die deutschen Bemühungen, die Konjunktur wieder anzukurbeln.

Was sicher nicht alle wissen: Soros ist ein hochrangiger "Illuminat". Also hat er wohl seinen Beitrag zu leisten und die Jobs der Kollegen zu sichern.


Neu 2009-05-09:

[10:15] 10 Prinzipien für ein besseres Finanzsystem:

GlobalDashboard: Ten principles for a Black Swan-proof world

Nassim Nicholas Taleb has a comment piece in today’s FT outlining 10 principles that might bring ‘economic life closer to our biological environment: smaller companies, richer ecology, no leverage. A world in which entrepreneurs, not bankers, take the risks and companies are born and die every day without making the news.

Sehr schön, aber er vergisst dabei 2 Dinge:
- die heutigen Schuldenberge/Vermögen müssen weg
- die heutigen Eliten müssen weg


Neu 2009-05-08:

[20:00] Kreditausfälle durch Firmenpleiten:

Welt: Europäische Großbanken kämpfen mit Kreditausfällen

Firmenpleiten und die anschwellende Arbeitslosigkeit bescheren europäischen Großbanken massive Kreditausfälle. Die angeschlagene britische Bank Lloyds warnte, bei Firmenkrediten werde der Zahlungsausfall in diesem Jahr um mindestens 50 Prozent in die Höhe schießen. Die französische Großbank Société Générale rutschte zu Jahresbeginn überraschend in die Verlustzone, da sie unerwartet hohe Abschreibungen und Rückstellungen vornehmen musste.

Bisher war das Problem hauptsächlich mit Krediten an Konsumenten, jetzt sind also die Firmenkredite dran. Speziell in Kontinentaleuropa sind die Firmenkredite massiver als die Konsumkredite (auch Hypotheken). Die Spirale dreht sich also weiter nach unten.


Neu 2009-05-06:

[18:00] Staats-Kostenblöcke:

Handelsblatt: Staatsschulden, soweit das Auge reicht

Die neue Weltwirtschaftskrise belastet die öffentlichen Haushalte in einem Ausmaß, das die menschliche Vorstellungskraft übersteigt. Allein in Deutschland dürften die Staatsschulden zwischen 2006 und 2010 um 500 Milliarden Euro steigen, prognostiziert der IWF. Das bringe „Fragen der fiskalischen Solvenz“ auf den Tisch, heißt es in einer IWF-Studie. Wie gefährlich ist der Schuldenboom?

Der Artikel ist interessanterweise übertitelt mit "Zweite Weltwirtschaftskrise", also ist es schon durchgesickert. Dazu gehören auch Staatsbankrotte überall.
 

[16:15] Wenn der Staatsbankrott da ist:

Schnittpunkt2012: Ausschreitungen & soziale Unruhen read!

Solange wir unseren "hart erarbeiteten" Wohlstand abgesichert sehen, solange gehen wir nicht auf die Strasse. Dazu sind wir zu bequem und ausserdem wollen wir alle nicht, dass sich zu viel ändert, denn sonst müssten wir möglicherweise in unserem Leben Abstriche machen, sei es gut bezahlte Arbeit, die übersozialen Dienstleistungen, das Leasingauto, das Hypothekeneigenheim (oder -wohnung), der jährliche Fernreiseurlaub oder die ausgedehnten Shoppingtouren durch die Konsumtempel oder Prachtstrassen. Es ist für uns gesorgt, wir brauchen im Grunde nur funktionieren ... so wie es die Elite auch von uns erwartet - und davon profitiert.

Aber wehe, es ist plötzlich alles weg, die Arbeitsstelle, das Haus oder die Wohnung, das Leasingauto und - eigentlich für viele noch undenkbar - die Vorsorge, die Pension und das gesamte Sozialsystem. Weil all das von einem Tag auf den anderen nicht mehr finanzierbar ist! Nicht nur der Private und der Arbeitgeber pleite ist, sondern auch der Staat bankrott geht.

Hier steht, was passiert, wenn der Staat auch bankrott geht.


Neu 2009-05-04:

[21:30] Banken verschieben noch die Grosskonkurse:

FTD: Die große Geldnot

Die Insolvenzwelle rollt. Um sich selbst nicht zu gefährden, halten die Banken bei strauchelnden Großunternehmen noch still. Das schiebt die Probleme aber nur auf und löst sie nicht.

Das hat sicher primär mit Bilanzkosmetik der Banken zu tun. Erst wenn eine Firma in Konkurs ist, lässt sich eine sichtbare Abschreibung der Kredite nicht mehr umgehen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
 

[5:30] Staatsanleihen - Risiko ohne Rendite:

FTD: Renditefreies Risiko

In Krisenzeiten galten Staatsanleihen als sicherer Hafen. Doch das könnte sich ändern: Experten warnen vor einer Blase. Mittlerweile sollten Anleger Papiere längerer Laufzeit meiden.

Besser kann man es nicht ausdrücken: bei den heutigen niedrigen Zinsen und der gewaltigen Emmissionsflut hat man nur pures Risiko, aber keine Rendite, die auch noch versteuert werden müsste. Daher besser in den sicheren Hafen Gold gehen.


Neu 2009-05-02:

[19:00] Aus dem Midas vom 1.5. - die Schulden werden nie bezahlt:

The "never pay" model

To all; 6 weeks ago the Federal Reserve promised us a huge dose of monetizing Treasury debt. This was done to "pressure" interest rates downward in the hopes of helping the real estate market. It worked, for about 1 month. Now rates are starting to creep higher than they were when the Fed made this announcement. I believe they will soon skyrocket.

This plan to monetize debt was not a "pro active" move, it was reactive to the fact that the Treasury needs to borrow more capital than is, or can be, provided by the free market. I view this action as an exclamation point to the "never pay" model used by both the Fed and Treasury. You see, they never, ever, planned to pay or settle for anything they purchased. The purchases were made with pieces of paper, "promises to pay", but never settled. The Treasury promises to pay you with more pieces of paper when they borrow "with interest". The Fed promises us, they will provide more "promises", (pieces of paper) if they deem there is not enough floating around.

The bottom line is that the entire financial system worldwide has become one of "fraudulent finance" because it is based on a system that truly promises never to REALLY pay. The Dollar WAS accepted because it was redeemable in Gold, then in 1971, that tie was cut. In the early '70's, Henry Kissinger came up with the great idea to get the Arabs to price oil in, and accept for it's purchase, ONLY Dollars. This created a huge demand for Dollars that prolonged the Dollar's supremacy.

Now, the Arabs, Asians, Russians, Brazilians, etc., are all wising up at the same time, they now are wondering why they send real products and goods to the U.S. while accepting unbacked pieces of paper in return. This is the end of an era for sure. This is the end of the biggest con job ever promulgated or accepted in history. This was the plan ever since 1971, send paper for real goods and thus NEVER REALLY PAY. Because the fraud was so widely accepted on a such global basis, everyone worldwide is, and will pay dearly for the foolishness. Make no mistake, the plan was originally started with the idea, no, the goal, of never ever paying.

If you understand this concept, you have only one alternative, OPT OUT! Opt out of the failing paper system and store your wealth in metal. It is clear that Gold and Silver are horribly and completely manipulated as far as price is concerned. Anyone who believes this, or worse yet, speaks or writes of this, is branded a conspiracy nut. No matter, if you know the truth, you can protect yourselves and families once the lie is finally exposed. Gold's price has been suppressed for years and the Dollar has been supported and propped up, why you ask? Because the "ownership" of the free printing press is a very valuable asset as long as the public, the world, can be fooled into assessing value to something that has none. Something for nothing in other words, or the "never pay" model. THIS is why they want you to believe Dollar=good, Gold =bad.

Don't be fooled no matter what they do to the price of Gold, once the fiat grip is broken, those who have metal will have all the marbles. It makes no difference whether Gold goes "up" or "down" 100's or 1,000's of Dollars, in the end, as the Dollar approaches zero, Gold, coffee, oil, gas, rice, you name it, will approach infinity in Dollar terms. This is the definition of hyper inflation. We will never again in our lifetimes witness a pure unbacked fiat currency. The bad memories will take generations to go away, we will all be long gone before another fraud like this one can be hatched. Regards, Bill H.

Das gilt für den USD genauso wie für alle anderen Währungen: Reale Güter wurden mit Papier "bezahlt". Noch wird dieses Papier als Bezahlung akzeptiert. Wenn das nicht mehr so ist, dann ist die Hyperinflation da - die panikartige Flucht aus allem Papiergeld und "Wertpapieren".

Der Autor meint, dass wir nach dieser Flucht in unserem Leben nie wieder ein ungedecktes Papiergeldsystem sehen werden.

Die einzige Alternative ist: Opt Out, das Papiersystem verlassen.


Neu 2009-04-30:

[11:15] Kreditvergabe geht weltweit zurück:

BernerZeitung: Finanzkrise: Stärkster Kreditrückgang der Geschichte

Die Finanzkrise hat die grenzüberschreitende Kreditvergabe im vergangenen Jahr so stark gebremst wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Nach Zahlen der in Basel ansässigen Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) gingen die weltweit von Banken vergebenen Darlehen von März bis Dezember 2008 um 13 Prozent auf 31 Billionen Dollar zurück.

13% Kreditschrumpfung - das allein ist schon das Todesurteil für das System. Es muss auch für die Zinszahlungen neues Geld über Kreditvergabe generiert werden.
 

[11:00] Tourismus schrumpft:

Deutschland - Hotelauslastung in Stuttgart sinkt WEIT unter 40%: Kein Bedarf für viele Betten

Griechenlands: Alarmstimmung in Griechenland: Mehr als drei Millionen Touristen weniger


Neu 2009-04-28:

[20:45] Renditen von mehr als 100% auf Junk Bonds:

FAZ: Zeit des Verzichtens

Hochzinsanleihen hatten es schon immer in sich. Das haben naive Anleger bis Jahresbeginn deutlich zu spüren bekommen. Im Rekordtempo brachen Kurse ein, zahlreiche Unternehmen gerieten in Zahlungsschwierigkeiten oder gar in Insolvenz.

Bitte unbedingt die Tabelle vergrössern und ansehen. Etwa GM-Bonds mit noch 4-jähriger Laufzeit notieren schon bei 100% Zinsen, andere noch höher. Aber die Wahrscheinlichkeit, diese Bonds getilgt zu bekommen ist minimal.Daher heisst der Artikel ja auch "Zeit des Verzichtens".

PS: solche "Renditen" wird es bald auch auf westliche Staatsanleihen geben - wenn der Goldpreis richtig abhebt.
 

[7:15] Die Krise der Kreditkarten-Bonds:

Handelsblatt: Neue Gefahr für Banken im Anmarsch

Noch steht die Finanzkrise im Zeichen toxischer Wertpapiere und fauler Immobilienkredite. Doch das könnte sich ändern. Experten warnen vor einer Blase bei den Kreditkartenschulden, wie sie in den USA gerade platzt. Das Problem betrifft nicht nur das US-Finanzsystem. Denn ähnlich wie Hypotheken haben die Banken auch Kreditkartendarlehen gebündelt und als Wertpapiere in alle Welt verkauft.

Zeit für eine neue Bankenkrise, denn diese Bonds sind auch überall in den Banken.

[9:15] Hier einige Zeitbomben von Addison Wiggin: Die drei tickenden Zeitbomben die Prognose 2009 - 2010


Neu 2009-04-27:

[16:00] Die "Experten" hielten die Titanic auch für unsinkbar:

Handelsblatt: Es wird keine Staatspleiten geben

Nach dem historischen Absturz im vergangenen Jahr haben sich die Börsen in den Schwellenländern zuletzt erholt. Noch allerdings ist das Gröbste nicht überstanden. Experten rechnen mit empfindlichen Rückschlägen. Eine Sorge aber halten sie für unberechtigt.

Genauso wie jetzt bei den Staaten. Dabei sind gerade einige Staaten pleite gegangen.

Siehe auch hier: Notenbanken bekämpfen Rekorddefizite

Die Fehlbeträge weltweit werden immer größer. Deutschland etwa droht eine Rekordneuverschuldung. Dass die Renditen auf Staatsanleihen dennoch nicht ins Uferlose steigen, verhindern die Zentralbanken, indem sie die Papiere aufkaufen - zumindest vorerst.


Neu 2009-04-26:

[11:30] Enron sollte eine Warnung sein:

Schnittpunkt2012: Fataler Optimismus

Irgendwie erinnert mich das Szenario an den ENRON-Skandal 2002. Damals wurde, als die ersten Untersuchungen wegen Bilanzfälschung eingeleitet wurden, die Mitarbeiter angewiesen, ENRON-Aktien zu kaufen, auch für ihre Pensions- und Altersvorsorge. Viele taten es ... und verloren alles! ENRON war einer der grössten Betrugsfälle der Geschichte und sie zogen auch all jene mit in die Pleite, die als Mitarbeiter vom Konzern abhängig waren, der Führungsmannschaft vertrauten und am Ende mit leeren Händen da standen. Und kurz vor der Pleite liessen sich die ENRON-Manager kräftige Boni ausbezahlen. Kommt uns das irgendwie bekannt vor?

Was damals bei Enron gelaufen ist, läuft jetzt überall: die "kleinen Leute" möglichst lange täuschen.

 

[8:45] Spiegel-Titel - Vergleich 1930er - jetzt:

Spiegel: Wiederholt sich die Geschichte doch?

Auch damals fing die Krise damit an, dass man sie unterschätzte.

Wie heute. Aber der Spiegel sieht jetzt, das es die gleiche Art von Krise ist.


Neu 2009-04-23:

[12:30] Normalisiert sich der Geldmarkt wieder?

Handelsblatt: Banken leihen sich wieder Geld

Der Geldmarkt entspannt sich. Viele Indikatoren weisen darauf hin, dass das Vertrauen unter den Banken wächst. Warum die Geldinstitute wieder bereit sind, sich gegenseitig mit Finanzmitteln zu versorgen

Fragt sich nur, wie lange das wieder funktioniert.
 

[9:30] Die Weltwirtschaftskrise dämmert jetzt auch dem Geithner:

Yahoo: Geithner says crisis unprecedented in modern times

"Never before in modern times has so much of the world been simultaneously hit by a confluence of economic and financial turmoil such as we are now living through," Geithner said in remarks to the Economic Club of Washington.


Neu 2009-04-22:

[15:00] Die spürbare Angst der CDS-Schreiber:

FTD: CDS-Markt schrumpft um 40 Prozent

Warren Buffett bezeichnete Credit Default Swaps als "Massenvernichtungswaffen". Nach der Lehman-Pleite kündigten die Regierungen, Kreditderivate schärfer zu regulieren. Das setzt dem Handel mit den Instrumenten offenbar kräftig zu.

Die Angst davor, dass doch gezahlt werden muss!

[7:45] IWF sieht langdauernden Credit-Crunch:

FAZ: Währungsfonds warnt vor Kreditklemme

Die globale Kreditklemme ist trotz jüngster Hinweise auf eine Stabilisierung des Finanzsystems noch längst nicht überwunden. Vielmehr erhöht die Rezession der Weltwirtschaft den Druck auf viele Banken, weil Konsumenten und Unternehmen mit der Bedienung von Krediten in Verzug geraten. Davor warnt der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem neuen Bericht zur globalen Finanzmarktstabilität.

Mit dieser Prognose hat der IWF recht, schliesslich ist ja Kondratieff-Winter, da gibt es eben für lange Zeit keine Kredite und die bestehenden Kredite werden abgegebaut.

Aber trotzdem hofft man wie alle heutigen Eliten (siehe auch EU-Vertrag, da hofften auf alle - vergeblich), dass die Massnahmen der Politik diesen Credit-Crunch und damit den Kondtratieff-Winter verhindern - eine falsche Hoffnung.

Anmerkung: Die "Reflation um jeden Preis" ist genauso zu einem "absolute must"-Glauben aller Eliten geworden, wie vor 1..2. Jahren der EU-Vertrag. Beides wird scheitern, egal wie die Eliten manipulieren und subventionieren.


Neu 2009-04-20:

[16:00] Vergleich diese Krise zu früheren Krisen:

Indymedia: Unsere und andere Krisen

Sieht ähnlich aus wie 1929 - weltweite Depression.
 

[7:15] Man braucht auf Jahre keine neuen Schiffe mehr:

FTD: Abschwung trifft Germanischen Lloyd mit voller Wucht

Die Schifffahrtsbranche steht nach Ansicht vom Germanischen Lloyd vor einem längeren Krise. Der Schiffsklassifizierer rechnet mit Pleiten bei Reedern, Werften und Zulieferern.

Insgesamt haben Werften nach Angaben des Analysehauses Clarkson Research Containerschiffe, Massengutfrachter und Tanker im Wert von rund 540 Mrd. $ in ihren Auftragsbüchern stehen. "Reeder versuchen, die Auslieferung von neuen Schiffen nach hinten zu verschieben", sagte Klein, einer von drei gleichberechtigten Vorständen beim GL und Chef der maritimen Sparte. Es gebe auch bereits eine Reihe von Stornierungen. Allerdings lassen sich Werften nur ungern darauf ein. "Es wird Jahre dauern, bis wieder neue Schiffe in größerer Stückzahl geordert werden", sagte Klein.

Das ist die Realität.


Neu 2009-04-19:

[17:00] Der Baltic Dry Index fällt schon wieder:

Und zwar ziemlich massiv. Das heisst, der Welthandel bricht weiter zusammen.

[14:00] Bailout-Zahlen: Milliarden, Billionen, Trillionen

[11:30] "Aufschwung" beendet:

FAZ: Banken bereiten ein Wechselbad der Gefühle

Nun droht die an sich schon prekäre Situation zu eskalieren: Die Ratingagentur Moody's hat das Rating von Ambac nun um fünf Stufen auf „Ba3“ gesenkt. Damit befindet sich die Bonität des Anleiheversicherers auf Ramschstatus. Dies belastet auch Banken, weil die Ratings der von Ambac versicherten Anleihen ebenfalls herabgestuft werden. Dies führt zu neuen Wertberichtigungen, wenn sich diese Wertpapiere in der Bilanz befinden.

Wie aus einer Studie der Royal Bank of Scotland (RBS) hervorgeht, können den europäischen Banken aufgrund der Monoliner-Krise im ersten Quartal Wertberichtigungen von 38 Milliarden Euro drohen. Das Monoliner-Risiko der Deutschen Bank beziffern die RBS-Analysten auf knapp 7 Milliarden Euro. Die britische Barclays kommt der Studie zufolge sogar auf knapp 9 Milliarden Euro.

Nach kurzer "Euphorisierung" geht die Bankenkrise also wieder weiter.


Neu 2009-04-15:

[20:30] Die "guten Seiten" eines Totalcrash:

Schnittpunkt2012: Ist der Crash noch abwendbar?

Natürlich wäre ein Totalumbau bzw. Neuaufbau des Finanzsystems so, als würde man den Reset-Knopf drücken. So oder so werden gewaltige Vermögen vernichtet. Doch hier hat das Sprichwort "Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende" hohe Aktualität. Wäre man vor ein oder zwei Jahren dran gegangen, das System kontrolliert hinunterzufahren, neu aufzusetzen und wieder hochzufahren, wäre mit Sicherheit weniger passiert - allerdings ist es fraglich, ob diese Notwendigkeit nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch durchsetzbar gewesen wäre. Jetzt ist uns die Kontrolle weitgehend entglitten, der Crash hat eine Eigendynamik bekommen, die sich täglich verstärkt.

Uns muss aber bewusst werden, dass ein Totalcrash, ein weltweiter Systemkollaps, auch gute Seiten hat. Dieser birgt jene Tatsache, die in den letzten Monaten immer wieder und meist falsch zitiert wurde, nämlich die Chance wirklich etwas zu verändern und das System komplett neu aufzubauen, damit nicht nur wenige davon profitieren, sondern wir alle!

Doch Weitblick konnte man weder von Bankern noch von Politikern verlangen ... vor allem dann nicht, wenn sie jahrzehntelang von diesem System profitierten!

Daher werden Banker und Politiker weiterhin alles tun, um den Totalcrash noch etwas hinauszuschieben.

[8:30] Was passiert beim Staatsbankrott:

Presse: Staatsbankrott: Wenn Länder pleite gehen

Angeblich steht Österreich am Rande des Staats-Bankrotts. Aber was bedeutet es für Bürger, Gläubiger und Staat, wenn ein ganzes Land in Konkurs geht? Hier eine Übersicht.


Neu 2009-04-13:

[17:15] Hier noch einige Depressions-Charts:

WeissGarNix: Alles gar nicht so schlimm… oder doch?

Ein paar sehr instruktive Charts, welche die Herren Eichengreen und O’Rourke da auf vox.eu für uns eingestellt haben.

Ihre Botschaft: Diese Krise ist auf bestem Wege, viel schlimmer zu werden, als die Große Depression der 1930er;

Scary!


[17:15] Wann bleiben die Regale leer?

Notzeiten: Segen und Fluch des “Just In Time”-Prinzips - Drohen leere Regale?

Ein Beispiel ist der Papiermarkt, es gibt weltweit nur noch eine Hand voll Hersteller. Bisher konnten die Druckereien über Nacht "just in time" ihr benötigtes Papier bestellen. Nun wird aus dieser Branche berichtet, dass es nun zu wochenlangen Vorbestellungen kommen wird.

Die Firmen lebten von kurzfristigen "just in time"-Krediten um die Lieferanten bezahlen zu können, denn viel eigenes Kapital drückt die Eigenkapitalrendite. Doch nun drehen die Banken den Kredit-Hahn zu, denn die Banken wissen nicht, ob der Kreditnehmer morgen überhaupt noch existiert.

Der schnelle und synchrone Zusammenbruch der Realwirtschaft ist eine Folge dieser "just in time"-Philosophie.

"Just in time Dead" wird es bald heissen, wenn die Logistikketten zerreissen.

Ein Merkmal der Depression ist, dass viele Vorlieferanten untergehen und man wieder vieles selbst machen muss - oder gar nicht mehr kann.


Neu 2009-04-12:

[19:15] Abseits der Finanzwelt - Real-Zusammenbruch:

Solidarität: Dramatischer Kollaps trifft die Realwirtschaft

Der weltweite dramatische Einbruch der Realwirtschaft ist viel schlimmer als die Krise der Finanzwelt, bei der es nur um wertlose Papiere geht.

So befindet sich derzeit der deutsche Maschinenbausektor in der schlimmsten Krise seit Menschengedenken, aber das interessiert die Teilnehmer des G20-Gipfels nicht, die besessen sind von der Idee, das jetzige Weltfinanzsystem zu erhalten, und sei es um den Preis einer Hyperinflation.

Die wertlosen Papiere sind die Vermögen, die Realwirtschaft aber die Arbeitsplätze.

Die Regierungen haben nur Inflation und solche Idioten aufzubieten: Wirtschaftsweiser widerspricht Steinbrücks Inflationsthese

Siehe auch hier:



[16:45] Die 1. Weltwirtschaftskrise 1857:

Telepolis: Kursstürze in Rekordgeschwindigkeit

Zum Aufschwung nach der Krise der Jahre 1847/1848 in Europa trugen vor allem die Goldfunde in Kalifornien (1849) und Australien (1851) sowie der Boom im Eisenbahnsektor und Bankwesen bei. Banken finanzierten den industriellen Aufschwung mit großen Krediten, wodurch in den 1850er Jahren ein regelrechter Wirtschaftsboom ausgelöst wurde.

Damals war die Verschuldung viel geringer als heute und das Geld war Gold.


Neu 2009-04-10:

[7:30] Tourismus bricht schon massiv ein:

DasGelbeForum: Tourismus in GR um ein Drittel eingebrochen
SN: Mallorcas Tourismus ahnt Arges

kurzer Zwischenruf: In den lokalen Medien ist zu lesen, dass nach Umfagen unter griechischen Hoteliers die Buchungsraten für die kommende Saison um ein Drittel niedriger ist als im Vorjahr.

"Diskretionäre" Ausgaben, die macht man nicht, wenn es schlecht geht. Der Preiskampf der Hotels darf beginnen.


Neu 2009-04-08:

[11:00] George Soros empfiehlt Gold:

Yahoo: Soros Says Fed in a Bind: Beware Stagflation, Bursting of Bond Bubble

After the financial market collapsed last fall, the Fed responded with a massive injection of liquidity and expansion of the monetary base.
Eventually, Ben Bernanke & Co. will face the challenge of having to remove that liquidity from the system. "That's a big and difficult task and probably the authorities will not be able to do it well," says legendary financier George Soros, chairman of Soros Fund Management. "That's the fear that drives people into gold."

Er warnt auch vor der platzenden Bond-Bubble (Staatsanleihen).


Neu 2009-04-07:

[17:30] Vergleich 1930er - jetzt:

WashingtonsBlog: Economics Professors: Global Crash Worse Than During First Year of Great Depression

Many people (including me) have pointed out that the crash in the U.S. has arguably been worse than during the first year of the Great Depression.

But the Great Depression was a global, not just a U.S. crash. So how does the last year compare to the 1929 depression on a world-wide basis?

Economics professors Barry Eichengreen and and Kevin H. O'Rourke have written a paper conclusively showing that the global crash has been worse in the last year than during the first year of the Great Depression.


Neu 2009-04-06:

[20:45] Ein Sittenbild von Wall Street und Krise:

RollingStone: The Big Takeover

The global economic crisis isn't about money - it's about power. How Wall Street insiders are using the bailout to stage a revolution

 

[19:10] Wo der Staats-Pleitegeier bereits frisst:

Kopp: Enthüllt: IWF-Notfall-Kreditprogramme für (fast) bankrotte Staaten

Die restriktive Kreditvergabe des Internationale Währungsfonds (IWF) enthüllt, welche Staaten kurz vor der Pleite stehen und nur noch durch Notfall-Darlehen am Leben erhalten werden können.

Mahlzeit!

 

[21:30] Leserzuschrift-AT - Staatsbankrott in der Ukraine der 1990er:

Mein Freund, ein Biologe und Mitglied der ukrainischen Akademie der Wissenschaften, berichtete mir Mitte der 90er Jahre, daß in der Ukraine nur noch systemwichtige Staatsbeamte wie Eisenbahner und Sicherheitskräfte einen anständigen Lohn erhielten. Die übrigen wurden zwar nicht entlassen, bekamen aber einen so geringen Lohn, dass sie sich zusätzliche Geldquellen suchen mußten wie z.B. auf dem Marktplatz Gemüse verkaufen. Er selbst ging als Bauarbeiter in die EU und schrieb zwischendurch an seinen wissenschaftlichen Fachbüchern.
Ich erlebte, wie ein Polizist mir Geld abzupressen versuchte, als ich mich von meiner Reisegruppe zu weit entfernt hatte.

Ich glaube so ähnlich kommts auch bei uns, - natürlich ohne den reichen Westen, in dem noch was zu holen wäre.
 

[14:00] Erste offene Devisenkontrollen sind da:

FAZ: Devisenkontrollen in der Ukraine und in Kasachstan

Mit der Ukraine und Kasachstan haben jetzt die ersten unter Kapitalabzug und Abwertung der Landeswährung leidenden Länder in Osteuropa und Zentralasien Devisenkontrollen eingeführt. In der Ukraine müssen Banken die Landeswährung Griwna zu einem festgelegten Dollar-Kurs kaufen, der weit über dem Schwarzmarktpreis liegt. Die Zentralbank hat offenbar die Aufsichtsratsvorsitzenden der wichtigsten Banken einbestellt und gedroht, sie bei Verstößen persönlich haftbar zu machen.

Vom 23. April an sollen zudem neue Vorschriften gelten, die Banken zum Verkauf von Fremdwährungen gegen Griwna zwingen. In Kasachstan dürfen schon jetzt ausländische Ölgesellschaften nach Berichten der Agentur Bloomberg keine Gewinne mehr in ihre Stammländer zurückführen. Heimische Exportunternehmen würden gezwungen, Fremdwährungen in die Landeswährung Tenge zu tauschen, heißt es.

Bis jetzt hat man soetwas heimlich gemacht, etwa in Ungarn oder Island: dort waren einfach keine Devisen mehr erhältlich.

Aber jetzt macht man es offen, mit Strafandrohungen. Viele andere Länder, die auf der Kippe sind, werden aufspringen. Die Kapitalflucht aus diesen Staaten geht jetzt erst richtig los.
 

[13:45] Kritische Analysten nicht erwünscht:

FAZ: Propheten der Finanzkrise geraten unter Druck

An der Wall Street haben in den vergangenen Wochen einige als besonders kritisch geltende Bank-Analysten ihren Arbeitgeber gewechselt oder sich selbständig gemacht. Das könnte ein Indiz für einen zunehmenden Druck auf Analysten sein - selbst wenn die betroffenen Personen wie Michael Mayo von der Deutschen Bank zu den wenigen Auguren gehören, die die prekäre Lage amerikanischer Banken früh richtig eingeschätzt haben.

Das System entledigt sich seiner letzten Warner - typisch für Bürokraten. Joe entlässt auch. Diese Bosse wollen nichts Kritisches mehr hören.
 

[11:15] Eine Dosis Realität in der heutigen (künstlichen G20-) Euphorie:

 Der Film zur Jahrhundertchance, Turbo-Kapitalismus - Reparatur ganz einfach


Neu 2009-04-03:

[7:15] Weimar II:

Handelsbatt: Weimarer Verhältnisse

Schauen Sie sich einmal die Regierung der Weimarer Republik an. Sie litt unter dem Trauma, den Ersten Weltkrieg verloren zu haben. Die Last der Reparationszahlungen wog schwer. Die Regierung war zu schwach, um die Steuern zu erhöhen. Stattdessen erlaubte sie sich umfangreiche Etatdefizite. Die Zinsen wurden weit unter der Inflationsrate gehalten, während sich die Geldmenge schnell ausweitete. Rund die Hälfte der Regierungsausgaben wurde durch frisch gedrucktes Geld finanziert

Dort steuert jetzt die ganze Welt hin.


Neu 2009-04-02:

[16:00] Ein Blick in die Zukunft:

GlobalResearch: World Depression: Regional Wars and the Decline of the US Empire

With the onset of the depression, all the shibboleths of the past decade are discarded: As export-oriented growth strategies fail, import substitution policies emerge. As the world economy ‘de-globalizes’ and capital is ‘repatriated’ to save near bankrupt head offices – national ownership is proposed. As trillions of dollars/Euros/yen in assets are destroyed and devalued, massive layoffs extend unemployment everywhere. Fear, anxiety and uncertainty stalk the offices of state, financial directorships, the office suites the factories, and the streets…

Die Zeit der Reinigung.

Passendes Video dazu: IS AMERICA BURNING? -- IS THIS OUR FATE?

FW Engdahl zur Wahnsinnspolitik: Banken außer Kontrolle


Neu 2009-04-01:

[18:15] Pfandbriefe werden illiquid:

Handelsblatt: Götterdämmerung am Pfandbriefmarkt

Weil große Pfandbriefe kaum noch gehandelt werden, steigen ihre Risikoaufschläge deutlich an. Kredite, die als Deckung für Pfandbriefe verwendet werden, sind teurer geworden. Pfandkreditbanken müssen ihr ihr Geschäftsmodell an die neuen Konditionen anpassen

HRE und & co lassen grüssen. Auch die Pfandbriefe sind nur Kreditpapier.


Neu 2009-03-26:

[19:30] System-Bankrott:

MMnews: Krise: Rechnen und beten, statt hoffen und raten

Ein „Systembankrott“ ist kein Gespenst, das Pessimisten erfunden haben, um brave Bürger zu erschrecken. Hinter dem Schleier der Rettungsmaßnahmen liegt ein möglicher Systembankrott.

Die 3 grundsätzlichen Eckpunkte sind für mich:

1. Die Hauptphase der Finanzkrise kommt erst noch.

2. Sie entsteht in dem Moment, wo das Feuer auf die Staaten übergreift (die ersten Brandherde sind schon zu sehen).

3. Von dort wird schließlich das brennende Streichholz an diejenigen weitergereicht, die noch effektiv (Papier)Geld auf dem Konto haben – die Bürgerinnen und Bürger, die vernünftig gewirtschaftet und gespart haben.

Ist etwa die Realität.


Neu 2009-03-24:

[12:00] Milliardenverschwendung:

Spiegel: Milliarden werden ohne Sinn und Verstand verschleudert

Die Regierung gibt für die Bankenrettung Milliarden aus - was künftige Generationen massiv belastet, kritisiert Volker Hauff. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE wirft der Zukunftsberater der Regierung dem Staat vor, keine Strategie zu haben und die "Lahmen und Fußkranken" zu retten.

Genauso ist es, das Geld wird einfach verschwendet. Die "zu rettenden" gehen trotzdem unter - zusammen mit dem Retter.


[17:00] Wann kommen die Gazillions? The $ 100,000 Trazillion Gaquillion Plan


Neu 2009-03-20:

[20:00] Stahlproduktion bricht weiter ein:

Presse: Stahlproduktion erneut um ein Fünftel gesunken

Weltweit wurden im Februar 84 Millionen Tonnen Stahl produziert, um 22 Prozent weniger im Jahresvergleich. In der EU betrug der Rückgang über 40 Prozent, in den USA sogar mehr als die Hälfte.

Man kann diese Zahlen als Masstab für die Wirtschaftsleistung in naher Zukunft sehen. Also schwerste Depression.


Neu 2009-03-19:

[12:00] Depressions-Bilder aus der ganzen Welt:

http://www.boston.com/bigpicture/2009/03/scenes_from_the_recession.html

Interessant!


Neu 2009-03-18:

[10:45] Es geht wieder los - kritisch wie vor der Lehman Pleite:

Telegraph: Bank of England warns tensions in banking system at fever pitch

Tensions in the financial system are approaching the fever pitch they reached before the collapse of Lehman Brothers last October, the Bank of England has warned.

Bald passiert etwas. Der richtig grosse Crash?

[12:00] Die "guten" Firmen decken sich mit Cash ein: Welle an Neuemissionen hält an
 

Der Masstab für Aktien: Aktienmärkte: Der Jahrhundert-Ausverkauf


Neu 2009-03-14:

[8:30] Die Banken-Anleihen sind dran:

Handelsblatt: Bankengläubiger bangen um ihr Geld

Die Unsicherheit an den Kreditmärkten erreicht neue Dimensionen. Auslöser dafür sind Diskussionen, wonach die Besitzer herkömmlicher Bankenanleihen zur Kasse gebeten werden könnten, wenn die Banken erhebliche staatliche Kapitalspritzen bekommen. Politiker und Wissenschaftler sind alarmiert, sie fürchten "unabsehbare Folgen" für das System.

Da wird es wirklich ernst.


Neu 2009-03-13:

[6:45] Papier-Scheinvermögen vernichtet:

Kopp: Crash mit dem Cash: 2008 wurden weltweit 39 Billionen Euro an Geldwert vernichtet

Im Jahr 2008 wurden durch die Finanzkrise 39 Billionen Euro (50 Billionen Dollar) an Geldwert vernichtet. Und auch 2009 ist kein Ende dieser Geldwertvernichtung in Sicht – bis Ende Februar kamen schon wieder mehr als fünf Billionen Euro (6,6 Billionen Dollar) hinzu. Claudio Loser, ein langjähriger ranghoher Mitarbeiter des Internationalen Währungsfonds, hat die schockierenden Zahlen nun intern mitgeteilt.

Das waren alles durch die Kreditbubble der letzten Jahre aufgebaute Scheinvermögen, die nur am Papier standen. Nur wer rechtzeitig ausstieg, konnte sie realisieren.


Neu 2009-03-09:

[14:30] Myron Schooles - Derivaten-Kontrakte verbrennen:

DasGelbeForum: Nobelpreisträger Myron Scholes (der von der Black-Scholes Formel für Optionspreise) schlägt den RESET vor

Alle OTC Derivate zu verbrennen. Sprich, den großen Reset zu machen.

Scholes weiß sicher, daß die OTC Derivate und CDS in die Hunderte von Trillions (dt. Billionen) gehen. Das wäre mehr, als eine Domino, das wäre eine Wasserstoffbombe in den Finanzmärkten. Das wäre der Reset. Der OTC Markt ist mindestens 10x größer als der geregelte Markt. Fällt einer der großen Player aus (JPM), ist Schicht im Schacht.

Wahrscheinlich ist es die bessere Lösung, als endlos Geld hineinzustecken - siehe AIG.

 

[7:00] Die "Systemkrise" des Tourismus:

FR: Der Zweit- oder Dritturlaub fällt weg

Wer weniger Geld hat, wird kürzer und nicht so weit verreisen. Der Zweit- oder Dritturlaub wird vorerst wegfallen, ebenso der verlängerte Wochenendtrip. Das trifft besonders die Billigflieger, wo sich der Preis- und Konkurrenzkampf nochmals verschärfen wird.

Der Tourismus-Professor ist noch überaus optimistisch. Auch er erkennt die Depression nicht.

Diese Branche wird eine der Schlimmsten sein. Es gibt unzählige Anbieter, die Hotels, etc. auf Kredit gebaut haben. Diese werden sich jetzt eine wahre Verdrängungsschlacht über den Preis liefern. Ganze Staaten haben auf den Tourismus als Haupt-Einnahmequelle gesetzt. Wie schade, dass Urlaubsreisen zu den diskretionären Ausgaben gehören. Der wirklich massive Einbruch bei den Herkunftsländern kommt dort erst mit den Staatsbankrotten.


Neu 2009-03-06:

[12:30] Prof. Hamer über Mittelschicht und Krise:

Zeitfragen: Welche Leitidee folgt der Krise?

Die derzeitige Krise wird nicht nur im ­Finanzbereich, sondern auch gerade bei den Ersparnissen des kulturellen Mittelstandes Zusammenbrüche hinterlassen. Das Mittelstandsinstitut schätzt, dass etwa zwei Drittel des Mittelstandes in den nächsten Jahren verarmen werden. Sie sehen ihre Finanzersparnisse schmelzen, ihre Alterssicherung sich auflösen, ihre Gehälter sich durch Inflation entwerten, ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten durch steigende Lebenshaltungskosten sich reduzieren. Dieser Teil des Mittelstandes stellt mit dem noch stärker unter der Verarmung betroffenen einheimischen und ausländischen Proletariat ein neues Revolutionspotential dar, wenn die Politik deren Sorgen nicht aufgreift und lösen kann. Vor allem aber wird der verarmte kulturelle Mittelstand mehr als andere Bevölkerungsgruppierungen sein Heil und seinen Lebenssinn nicht mehr in einem «Leben zum Erreichen wirtschaftlicher Güter» sehen, weil ihm die Krise den Lebenssinn des Wohlstands zerschlagen hat und er sein Glück deshalb zwangsläufig in anderen als wirtschaftlichen Zielen suchen wird.
Während also ein Drittel des vor allem wirtschaftlichen Mittelstandes die Krise mit wirtschaftlichem Erfolg überleben wird, stellt sich für die Mehrheit des verarmenden wirtschaftlichen Mittelstandes die Frage des Lebenssinns völlig neu. Dieser kulturelle Mittelstand ist aber zugleich die Avantgarde für neue Kulturströmungen. Der Wechsel von materiellen auf ideelle Lebensziele wird also voraussichtlich mangels anderer kulturell tragfähiger Bevölkerungsgruppen aus diesem kulturellen Mittelstand kommen.


Neu 2009-03-04:

[10:15] Leserzuschrift-DE - Arbeitslosen-Tsunami: 569.287 Entlassungen - Uebersicht, wer wieviele Leute entlassen hat:

wir werden wirklich wie die Frösche langsam gekocht. Anbei ein Uebersicht, die ich in den letzen 1,5 Wochen erstellt habe, welche Firmen wieviele Entlassungen umgesetzt hat bzw. planen.

569.287 ENTLASSUNGEN IN DER LETZTEN ZEIT !!! (incl. China 20.569.287 Arbeitslose)

[47.000] General Motors: 47.000 Entlassungen weltweit
[30.000] US-Elektronikhandelskette Circuit City ist pleite (30.000 Mitarbeitern wird gekündigt)
[27.000] Letzter Tag bei Woolworths (27.000 Mitarbeiter verlieren ihren Job)
[24.600] Weltweiter Computer Konzern HP streicht weltweit 24.600 Stellen
[20.000] Baumaschinen: US-Konzern Caterpillar streicht 20.000 Jobs
[20.000] NEC will 20.000 Mitarbeiter entlassen
[20.000] Nissan streicht insgesamt 20.000 Stellen
[20.000] Beim amerikanischen Pharma-Riesen Pfizer müssen knapp 20.000 Mitarbeiter gehen
[20.000] Bankenkrise: Royal Bank of Scotland (RBS) plant Abbau von 20.000 Arbeitsplätzen
[19.000] Der britische Bergbaukonzern Anglo American streicht 19.000 Stellen
[15.000] 15.000 Entlassungen bei Panasonic
[15.000] Der britische Pharma-Konzern Astra Zeneca will bis 2013 das Unternehmen um 15.000 Stellen reduzieren
[14.000] Jobkahlschlag beim Bergbaukonzern Rio Tinto: 14.000 Jobs gekappt
[13.500] Jobkahlschlag bei Alcoa: Beim führenden US-Aluminiumkonzern werden weltweit 13.500 Stellen gestrichen
[13.000] Arbeitsmarkt: Metall- und Elektrobranche vor großem Jobabbau (bereits 13.000 Jobs im November und Dezember 2008 verloren)
[12.000] 12.000 Jobs auf der Liste - JP Morgan streicht Stellen
[11.000] Peugeot will sich von 11.000 Mitarbeitern trennen
[10.000] Kalifornien: Schwarzenegger verschickt 10.000 Kündigungen
[10.000] Boeing: Wirtschaftsflaute kostet Zehntausende den Job
[ 9.000] Auch Renault will 9000 Mitarbeiter loswerden
[ 9.000] 9000 Mitarbeiter müssen nach der Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank gehen
[ 8.000] TDK erwartet ersten Nettoverlust seit Jahren, streicht 8000 Stellen
[ 8.000] Elektronikkonzern Sony streicht 8000 Stellen
[ 8.000] Der drittgrößte amerikanische Mobilfunk-Anbieter Sprint Nextel will 8000 Stellen streichen
[ 7.000] Starbucks streicht weltweit knapp 7000 Stellen
[ 7.000] Bei der weltgrößten Baumarkt-Kette Home Depot wird die Belegschaft um 7000 Beschäftigte gekürzt
[ 7.000] 7000 Entlassungen bei ING
[ 6.000] Chipgigant Intel schliesst weltweit Fabriken - bis zu 6000 Mitarbeiter müssen gehen
[ 6.000] Philips: Desaströses Schlussquartal - Weitere rund 6000 Stellen sollen im Laufe des Jahres wegfallen
[ 6.000] Der weltgrößte Bergbaukonzern BHP Billiton streicht 6.000 Stellen
[ 6.000] Der Server-, Unix- und Java-Spezialist Sun Microsystems streicht bis zu 6000 Arbeitsplätze
[ 5.000] Die Wirtschaftskrise erreicht Microsoft: Bis zu 5000 Jobs fallen weg
[ 5.000] Reifenhersteller Goodyear - Verlust höher als erwartet, 5.000 Entlassungen geplant
[ 5.000] Schlumberger, ein weltweit führender Dienstleister für die Öl- und Gasbranche, musste 5000 Arbeitnehmern kündigen
[ 4.500] Boeing streicht 4500 Jobs im Verkehrsflugzeugbau
[ 4.000] Autoverleiher Hertz will weltweit mehr als 4000 Stellen streichen
[ 3.500] Kodak entlässt 3.500 bis 4.500 Mitarbeiter - Umsätze gehen um 24 Prozent zurück
[ 3.500] Der europäische Stahlkocher Corus kappte weltweit 3500 Jobs
[ 3.400] Der zweitgrößte US-Chiphersteller Texas Instruments (TI) streicht nach einem steilen Gewinnabsturz 3400 Stellen
[ 3.000] 3000 Entlassungen bei SAP
[ 3.000] Der Mobilfunk-Ausrüster Motorola streicht nach einem neuerlichen Quartalsverlust rund 3000 Arbeitsplätze
[ 3.000] Der US-amerikanische Drucker- und Kopiererspezialist Xerox plant 3.000 Entlassungen
[ 3.000] Der schwedische Elektrogerätehersteller Electrolux streicht über 3000 Stellen
[ 3.000] Der marktführende Hersteller Spansion von NOR-Flash-Speicherchips streicht jede dritte Stellen (3.000 Entlassungen)
[ 3.000] Infineon-Chef streicht 3000 Stellen, weitere Stellenstreichung nicht ausgeschlossen
[ 3.000] Thyssen-Krupp kündigt weiteren Stellenabbau an (bis 3.000 Entlassungen)
[ 3.000] Persil-Hersteller Henkel kündigt Werksschließungen an (Abbau von 3.000 Stellen)
[ 2.800] IBM entlässt mehr als 2800 US-Mitarbeiter
[ 2.500] Computerhersteller Lenovo plant die Entlassung von elf Prozent der Mitarbeiter (2.500 Angestellte betroffen)
[ 2.500] Bei Heidelberger Druck werden 2500 der knapp 20.000 Beschäftigten entlassen
[ 2.500] Das amerikanische Chemie-Unternehmen DuPont musste Ende Januar 2500 Mitarbeiter entlassen
[ 2.400] EMC plant 2400 Entlassungen
[ 9.000] Morgan Stanley will knapp 2000 Stellen streichen (bereits in 2008 wurden 7.000 Stellen gestrichen)
[ 2.000] Die britische Bank Barclays kürzte noch einmal um 2000 Beschäftigte
[ 2.000] Die Schweizer Bank UBS entlässt noch einmal 2000 Mitarbeiter
[ 4.700] Der US-amerikanische Speicherchiphersteller Micron plant weitere 2000 Entlassungen (bereits 2700 Entlassungen im Okt. 2008)
[ 2.000] Cessna Aircraft trennte sich von 2000 Beschäftigten
[ 1.900] US-Computerhersteller Dell will in Irland 1900 Stellen streichen
[ 1.500] BASF streicht 1500 Stellen
[ 1.500] eBay will 10 Prozent der Belegschaft entlassen (1.500 Arbeitsplätze betroffen)
[ 1.500] Die HSH Nordbank kappt die Belegschaft um 1500 Mitarbeiter
[ 1.400] Logitech revidiert erneut Jahresprognose und plant 1400 Entlassungen (15% der Belegschaft)
[ 1.400] Yahoo baut nach Gewinneinbruch 1400 Stellen ab
[ 1.400] Cabrio-Spezialist Karmann: Auseinandersetzung um geplante 1.400 Entlassungen
[ 1.200] Beim Werkzeughersteller Black&Decker sind es 1200 Beschäftigte, die ihre Jobs verlieren
[ 1.200] Die britische Kaufhauskette Marks&Spencer trennt sich von gut 1200 Mitarbeitern
[ 1.200] Sanyo Electric entläßt 1.200 Mitarbeiter
[ 1.200] 1200 Stellenstreichungen bei Time Warner Cable
[ 1.100] Der Chiphersteller AMD will 1100 Stellen abbauen
[ 1.100] Der Spiele-Entwickler Electronic Arts setzt 1.100 Mitarbeiter auf die Straße
[ 1.000] SPARPROGRAMM - BMW baut mehr als 1000 Stellen ab
[ 1.000] Beim Schweizer Spezialchemiekonzern Clariant werden 1.000 Stellen gestrichen
[ 1.000] Der US-Halbleiterausrüster Applied Materials hat die Entlassung von 1000 Angestellten angekündigt
[ 1.000] 1000 Mitarbeiter müssen beim Druckmaschinenhersteller Manroland gehen
[ 900] Modekette Sinn-Leffers schließt bis 27. Februar 23 Zweigniederlassungen (900 Stellenstreichungen von insgesamt 2.300 Stellen)
[ 840] Die französische Bank Natixis muss die Belegschaft um 840 Mitarbeiter kappen
[ 800] 800 Stellenstreichungen beim Medienkonzern Warner Brothers
[ 800] Seagate plant Entlassungen von 800 Mitarbeitern
[ 700] Der weltweit größte Medienkonzern Time Warner streicht 700 Stellen bei seiner Tochter AOL
[ 650] Weiden: Auto-Teile-Unger (A.T.U.) hat bereits 650 Beschäftigte entlassen
[ 609] Der Telekommunikationskonzern Avaya will jede sechste Stelle in Deutschland abbauen (609 von 3600 Stellen)
[ 500] Das Pharmaunternehmen Ratiopharm streicht weltweit 600 Stellen, davon 200 in Deutschland
[ 500] Erste Stellenstreichungen bei Oracle: derzeit werden 500 Mitarbeiter entlassen
[ 450] US-Luxuseinzelhändler Neiman Marcus Inc aus Dallas/Texas streicht weitere 450 Stellen streichen
[ 360] Der US-amerikanische Grafikchiphersteller Nvidia will weltweit 360 Arbeitsplätze abbauen
[ 350] Weltbekanntes Architektenbüro Foster + Partners möchte 350 Mitarbeiter entlassen
[ 350] Brauereikonzern: 350 Inbev-Mitarbeiter demonstrieren gegen Entlassungen
[ 320] NOKIA schließt Standort in Finnland: 320 Entlassungen
[ 300] Stellenabbau bei Kabel Deutschland: 300 Arbeitsplätze betroffen
[ 293] Frühere Siemens-Sparte Gigaset streicht 293 Arbeitsplätze
[ 275] Der weltweit führende Hersteller Weinig von Holzbearbeitungsmaschinen für Massivholz streicht 275 der 1100 Stellen
[ 200] Münchner BMW Händler Automag Buchner + Linse hat Insolvenz angemeldet (200 Stellen betroffen)
[ 90] Gilde-Brauerei will 90 Mitarbeiter in Hannover entlassen
[20.000.000] China: Wegen der Finanzkrise gibt es nun 20 Millionen Arbeitslose mehr

Das ist sicher nur ein kleiner Teil.
 

[7:30] Jetzt kommt also doch die Depression zum Vorschein:

Süddeutsche: Auftakt zur Depression

1929 fing es mit Bankenkrise und Börsencrash an, dann brach der Weltmarkt zusammen. Der Wirtschaftshistoriker Abelshauser sieht Parallelen.

SZ: Was haben die Regierenden in den 30er Jahren falsch gemacht?

Abelshauser: Politiker, Unternehmer, Gewerkschaften und Verbände haben bis 1931 geglaubt, es handle sich um eine etwas stärkere, aber durchaus normale konjunkturelle Krise. Was allen Akteuren fehlte, war das Katastrophenbewusstsein, also die Vorstellung, es könnte eine richtige Depression werden. Und als sie es verstanden hatten, haben sie zu lange mit außerordentlichen Maßnahmen gezögert.

Es ist ein Wirtschaftshistoriker, der es erkennt, nicht die linear denkenden Ökonomen oder gar die lügenden Politiker.

Aber auch dieser Historiker sieht nicht, dass die Schulden einmal abgebaut werden müssen, bevor eine Erholung einsetzen kann.


Neu 2009-03-03:

[12:30] Globales Systemrisiko AIG:

Spiegel: Mitgefangen im System der Gier

Dieser Konzern macht selbst Krisen-Kennern noch Angst: Der marode Versicherungsgigant AIG ist global so vernetzt, dass sein Niedergang Banken in aller Welt bedroht - und sogar deutsche Kommunen. Durch immer neue Notaktionen wollen die USA einen Kollaps verhindern, doch die Risiken sind enorm.

Jetzt weden die CDS-Derivate reihenweise fällig, daher die hohen Verluste. Wie lange wird man diesen Kraken noch erhalten können?

Frechheit: der EX-CEO, der das verbrochen hat, will einen Nachschlag: Ex-Chef Greenberg verklagt AIG


 

Neu 2009-02-28:

[20:00] Mehr Firmenpleiten als in den 1930ern:

Telegraph: Moody's predicts default rate will exceed peaks hit in Great Depression
Dottore: Bad news from Moody's

A bigger proportion of non-investment grade companies will go bust in the US and overseas in the coming years than during the Great Depression, according to Moody's, one of the world's foremost experts on credit.

Wenn das sogar Moody's sagt. Die waren doch immer so "positiv".

Darum wird ja die "Greater Depression" vorhergesagt.


Neu 2009-02-25:

[22:00] Der Zusammenbruch der Exporte:

FTD: Welthandel rauscht in den Keller

Der weltweite Handel mit Waren und Diensten ist so stark eingebrochen wie noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg. Der Nachfrageschwund trifft vor allem die Exportnationen hart.

Im Moment trifft es die Exportnationen hart. Aber noch viel härter wird es bald die Importeure treffen - über den Kollaps von deren Währungen.


Neu 2009-02-23:

[18:30] Leserfrage-DE - Unmittelbare Folgen bei Zusammenbruch:

Da ich aber nicht das komplette Vermögen in EM anlegen möchte würde mich interessieren, was bei einem von Ihnen angedeuteten plötzlichen Zusammenbruch des Systems in DE passieren würde.

Wäre das restliche Sparguthaben wirklich sofort weg, oder würde das System stabilisiert werden? Mit Verzögeung des Totalverlustes?

Diese Fragen interessieren sicher viele Leser. Daher eine Abschätzung von dem was passieren wird. Argentinien 2002, Island oder Ukraine sind gute Beispiele. Was etwa im Euro-Kernland Deutschland abläuft, das kann etwas anders aussehen:

- die meisten Banken werden gleichzeitig schliessen oder nur mehr Minimalabhebungen zulassen
- die Börsen werden für einige Zeit schliessen, die Aktienwerten brutal absinken
- Lebensversicherungen, etc. werden nicht mehr auszahlen
- es kommt bald zu Knappheiten in Supermärkten, etc. massive Preissteigerungen
- die Staaten gehen pleite, Beamtengehälter, Renten, etc, werden verspätet oder gar nicht mehr ausbezahlt
- Volksaufstände, Chaos, Panik, etc.


[15:45] Neue Hedgefond-Krise:

WIWO: Hedgefonds frieren Kundengelder ein

Immer mehr Hedgefonds frieren das Geld ihrer Kunden ein. Die laufen dagegen Sturm. Auch deutsche Privatanleger und Versicherte sind betroffen.

Das wurde schon vor 3 Jahren vorausgesagt. Wer ist immer noch da drinnen?


Neu 2009-02-19:

[21:15] Gary North zur Bankenkatastrophe in Europa:

GlobalResearch: The Looming Collapse of European Banking

It is not as though there is a lot of time to deal with this. Bank runs can take place very fast. What if Europeans try to pull out currency? There will not be enough currency. So, they will move their assets to American or Japanese banks. They will have to sell their domestic currencies to buy dollars and yen. The euro will crater.

The West's economy really is at the edge of a leveraged disaster. The politicians know only one answer: deficit spending. The central bankers have only on significant tool: monetary inflation. The speed of events is increasing.

The markets don't reflect this yet. This gives time to a few people to get out. But the vast majority cannot get out. There are too few escape hatches open.

Ja, irgendwann geht die Panik-Flucht los, dann geht es schnell - raus aus dem Euro und allem Papier. Aber es gibt zu wenige Fluchtöffnungen. Nur wenige Leute werden rauskommen.


Neu 2009-02-18:

[19:15] GEAB - die öffentliche Ordnung zerfällt:

LEAP2020: GEAB N°32 ist angekommen! 4. Quartal 2009 – Beginn der fünften Phase der umfassenden weltweiten Krise: Die öffentliche Ordnung zerfällt

4. Quartal 2009 – Beginn der fünften Phase der umfassenden weltweiten Krise: Die öffentliche Ordnung zerfällt
Seit Februar 2006 vertrat LEAP/E2020 die Auffassung, dass die umfassende weltweite Krise in vier Grundphasen ablaufen würde, nämlich die Anfangsphase, die Beschleunigungsphase, die Aufprallphase und die Dekantierungsphase. Die Ereignisse der letzten zwei Jahre fügten sich hervorragend in dieses Schema. Jedoch müssen wir uns endlich in die Einsicht finden, dass die Regierenden unfähig sind, die wahre Natur der Krise zu verstehen. Denn seit nunmehr mehr als einem Jahr bekämpft die Politik mit ihren Maßnahmen nur die Symptome der Krise, nicht aber die Ursachen Deshalb gehen wir heute davon aus, dass mit dem vierten Quartal 2009 eine fünfte Phase der Krise einsetzen wird, in der die öffentlichen Ordnung zerfallen wird.

Kommt auch noch. Inzwischen empfiehlt sogar der GEAB schon 30% Gold. Obwohl er immer noch glaubt, dass der Euro erhalten bleibt.
 

[7:00] Jim Rogers - Holen sie sich einen Traktor und lernen sie wie man Landwirtschaft betreibt:

Infokrieg: Jim Rogers: Schafft den IWF und die Weltbank ab

In einem Interview mit Sir David Frost im Fernsehsender Al Jazeera machte der Veteran unter den Investoren Jim Rogers klar und deutlich die US-Zentralbank Federal Reserve für die Wirtschaftskrise verantwortlich und sagte außerdem, dass für eine Erholung der Situation die Weltbank und der internationale Währungsfonds abgeschafft werden sollten anstatt jenen mehr Macht zu verleihen. Rogers verurteilte Obamas Stimulus-Paket mit der Umschreibung, dass weiteres gutes Geld dem schlechten Geld hinterhergeworfen würde. Die Rettungspakete, so Rogers, würden
die Lage nur noch weiter verschlechtern. Er meinte darüberhinaus dass die USA mit den Hilfen für Konzerne, welche man scheitern lassen sollte, den gleichen desaströsen Richtlinien folgen wie Japan; die gleichen Konsequenzen wären 20 Jahre in der Zukunft zu erwarten.

Immer wieder Geld-Pflaster aufkleben.


Neu 2009-02-15:

[19:00] Götterdämmerung bei Staatsanleihen:

Welt: Nichts ist mehr sicher bei Staatsanleihen

Was aber passiert, wenn die Nachfrage ausbleibt und sich nicht genügend Käufer für die Papiere finden? Die Bundesrepublik musste diese Erfahrung schon machen: In diesem Jahr fanden sich schon zwei Mal bei wichtigen Auktionen für zehnjährige Staatsanleihen nicht genügend Abnehmer, zuletzt vergangenen Mittwoch. Andere Staaten wie Griechenland oder Italien mussten deutliche Zinsaufschläge bieten, um genügend Interessenten anzulocken. Doch für den Fall, dass sich diese Zurückhaltung verstärkt, stehen die Notenbanken bereit. So hat der Chef der Federal Reserve, Ben Bernanke, bereits angekündigt, dass die Fed dann Anleihen kaufen würde. "Das entspräche der Staatsfinanzierung über die Notenpresse", sagt Commerzbank-Analyst Bernd Weidensteiner. Auch die Bank of England will zu dieser unorthodoxen Methode greifen.

Wieder ein solcher Artikel, ein sicheres Zeichen, dass diese Megabubble platzt. Wenn das passiert, ergiesst sich eine Sturmflut von Geld aus allen Wertpapieren in Realgüter und Gold.

Nicht vergessen, niemand in einem Staat kann ein besseres Rating haben, als der Staat selbst.
 

[15:00] Götterdämmerung in Osteuropa:

Telegraph: Failure to save East Europe will lead to worldwide meltdownread!
NakedCapitalism: Will Eastern Europe Trigger a Financial Meltdown?

If mishandled by the world policy establishment, this debacle is big enough to shatter the fragile banking systems of Western Europe and set off round two of our financial Götterdämmerung.

Almost all East bloc debts are owed to West Europe, especially Austrian, Swedish, Greek, Italian, and Belgian banks. En plus, Europeans account for an astonishing 74pc of the entire $4.9 trillion portfolio of loans to emerging markets.

They are five times more exposed to this latest bust than American or Japanese banks, and they are 50pc more leveraged (IMF data).

If one spark jumps across the eurozone line, we will have global systemic crisis within days. Are the firemen ready?

Die Feuerwehrleute mögen zwar bereit sein, aber sie kommen nichts mehr machen. Das Ost-Feuer springt uns bald an.


Neu 2009-02-12:

[13:00] Ein US-Krisenszenario:

John Galt: Closed for Business

The first section of this essay is a look into a possible future our society might encounter in the months, or perhaps weeks, ahead.

Dieses Szenario von Ende 2008 beschreibt eine Situation wenn die Banken geschlossen sind und die Lebensmittelversorgung vom Staat übernommen wird.

Die Leute werden natürlich überrascht.
 

[10:00] Einbruch von Welthandel und Weltproduktion:

Aus Casey's Charts, 2009-02-11.

Auch der "Teufelspakt" geht gerade unter: Teufelspakt der Weltwirtschaft
 

[9:30] Der 18,1 Billionen Euro Wertpapier-Mist:

Kopp: Streng geheim: Faule Wertpapiere für 18,1 Billionen Euro bei westlichen Banken

17 Seiten umfasst ein als "streng geheim" eingestuftes internes Papier der EU-Kommision in Brüssel, in dem ungeschminkt die Wahrheit über die desolate Wirtschaftslage im Finanzsystem beschrieben wird. Danach gibt es derzeit bei europäischen Banken faule oder derzeit unverkäufliche Wertpapiere im Wert von 18,1 Billionen Euro. Nicht Milliarden, nein - Billionen. 44 Prozent aller Vermögenswerte europäischer Banken sind demnach derzeit "faul".

44% der Bankvermögen sind also faul. Wenn hier irgendjemand glaubt, das sei korrigierbar, dann ist er Scharlatan oder Politiker.


Neu 2009-02-10:

[12:00] Der Staatsbankrott - Beschreibung:

Presse: Staatsbankrott: Wenn Länder pleite gehen

Die Ukraine steht am Rande des Staats-Bankrotts. Aber was bedeutet es für Bürger, Gläubiger und Staat, wenn ein ganzes Land in Konkurs geht? Hier eine Übersicht.

Die Bürger eines bankrotten Staates leiden in erster Linie an der darniederliegenden Wirtschaft. Die Landeswährung verliert meist an Wert, die Unternehmen können nichts mehr investieren, die Arbeitslosigkeit steigt dramatisch an. Meist führen Staatsbankrotte auch zu politischen Unruhen.

Aktueller denn je.
 

[10:00] Die Krise salutiert nicht vor der Rettungs-Fahne:

MMNews: FAZ stellt Systemfrage
FAZ: Die Krise hat erst begonnen

FAZ zur Krise: "Das alte System wird sich nicht fangen ... Mit gouvernementalem Herumfuchteln in Klüngelrunden, um irgendwelche Stellschrauben zu befingern, ist nichts mehr zu gewinnen."

Der Autor stellt fest, dass unsere Milliarden, die diversen Pakete, Schirme und Spritzen die Krise schon längst hätten beeindrucken müssen. Aber Pustekuchen. „Fast täglich“, schreibt Nobelpreisträger Paul Krugman über die dilettierenden Politiker, „kramen sie eine neue Fahne hervor, die sie den Mast emporziehen, um zu testen, ob jemand salutiert.“ Nichts passiert.

Diese Erkenntnis nimmt die Frankfurter Allgemeine Zeitung zum Anlass, die Systemfrage zu stellen: "Die Krise fresse sich mit "nicht nachlassender Geschwindigkeit in die Fundamente der Gesellschaft".

Schön langsam sickert also die Erkenntnis durch, dass dieses ganze Bewerfen des Problems mit noch mehr Kredit nichts nützt.

Im Gegenteil, der Kredit muss abgebaut werden. Das ist aber der Offenbarungseid der Politik und der Eliten.


Neu 2009-02-09:

[15:00] Wieder ein "Beinahe-Tod-Erlebnis" am 18.9 - wird jetzt berichtet:

ZeroHedge: How The World Almost Came To An End At 2PM On September 18

LiveLeak has caught a scary moment of previously undisclosed insight by Paul Kanjorski where he reveals some facts that have not been captured by the media previously. At 2 minutes and 20 seconds in the video below, Democratic Representative Kanjorski explains how the Federal Reserve told Congress members about a "tremendous draw-down of money market accounts in the United States, to the tune of $550 billion dollars." According to Kanjorski, this electronic transfer occurred over the period of an hour or two. And it gets worse. Kanjorski paraphrases the following disclosure by Bernanke and Paulson:

On Thursday (Sept 18), at 11am the Federal Reserve noticed a tremendous draw-down of money market accounts in the U.S., to the tune of $550 billion was being drawn out in the matter of an hour or two. The Treasury opened up its window to help and pumped a $105 billion in the system and quickly realized that they could not stem the tide. We were having an electronic run on the banks. They decided to close the operation, close down the money accounts and announce a guarantee of $250,000 per account so there wouldn't be further panic out there.

If they had not done that, their estimation is that by 2pm that afternoon, $5.5 trillion would have been drawn out of the money market system of the U.S., would have collapsed the entire economy of the U.S., and within 24 hours the world economy would have collapsed. It would have been the end of our economic system and our political system as we know it.

Solcher Ereignisse kommen wieder. Die Frage ist nur, wie oft wird es noch gelingen, wie damals einen Totalkollaps zu vermeiden.

Interessant der Hinweis, dass auch das politische System innerhalb von 24 Stunden kollabiert wäre.

Daher: wenn ein solches Ereignis einmal durchschlägt, dann geht es rasend schnell.
 

[12:00] Die Depression ist hier:

SchallUndRauch: Es ist offiziell: Wir sind in einer globalen Depression
Bloomberg: IMF Says Advanced Economies Already in Depression

Wie Bloomberg berichtet, sind die führenden Wirtschaften der Welt bereits in einer „Depression“ und die Finanzkrise wird sich verschärfen, ausser das Bankensystem wird in Ordnung gebracht, sagt der Chef des Internationalen Weltwährungsfonds, Dominique Strauss-Kahn.

Was habe ich (auch Andere) vor einem halben Jahr vorausgesagt: eine Depression kommt. Jetzt sagt es sogar schon der IWF-Chef und Bloomberg berichtet es. Damals wollte es niemand von den "Entscheidungsträgern" wissen, auch heute wollen sie es nicht wissen: also runter in die Hölle, bis sie es merken.


Neu 2009-02-08:

[16:30] Kommt der Protektionismus wieder?

Welt: Länder flüchten in der Krise in den Protektionismus

Wegen der Wirtschaftskrise suchen viele Länder Zuflucht in der Abschottung der heimischen Industrie. Die internationale Arbeitsteilung ist bedroht wie seit 1930 nicht mehr. Politiker in aller Welt wiederholen besserer Einsicht zum Trotz alle Fehler von damals – und handeln dabei unglaublich kurzsichtig.

Noch ist nicht allzuviel davon zu sehen. Aber falls wirklich wieder Zollschranken wie in den 1930 Jahren kommen, paralysiert sich die Weltwirtschaft komplett.
 

[15:30] Wirtschaftswoche beschreibt die Depression:

WIWO: Was droht in einer Weltwirtschaftskrise

Das Undenkbare denken: Was wäre, wenn das Finanzdesaster doch noch zur Weltwirtschaftskrise wird, vergleichbar mit den schweren Krisen des 20. Jahrhunderts? Welche Anlagen haben Bestand, welche werden untergehen? Eine Analyse der Vergangenheit – und ein Ausblick auf ein mögliches Szenario.


Neu 2009-02-07:

[15:45] Rekord-Firmenverschuldung in Europa:

Pressetext: Europas Konzerne türmen Rekordschulden auf

Europas Konzerne haben in der vergangenen Dekade einen Rekordschuldenstand aufgebaut. Damit droht Finanzexperten zufolge auch von dieser Seite her eine neue Dimension der Wirtschaftskrise. So könnte die beispiellose Überschuldung zu einem Platzen der Kreditblase führen und Folgen derzeit noch ungeahnten Ausmaßes nach sich ziehen. In den letzten zehn Jahren hat sich die Gemeinschaftsschuld innerhalb der Eurozone auf über 8,5 Bio. Euro aufgetürmt, wie aus einem BusinessWeek-Bericht hervorgeht. Der Schuldenberg komme etwa 95 Prozent der europäischen Wirtschaftsleistung gleich. Demgegenüber hätten sich die USA mit einem Verhältnis bei 50 Prozent vergleichsweise wenig verschuldet.


[12:00] Was nach dieser "deflationären Phase" kommt:

BI-ME: Currencies will lose value against precious metals as hyperinflation sets in, says Marc Faber
TRibbleagency: inflationary depression worse than anything any of us have ever seen

Marc Faber the Swiss fund manager and Gloom Boom & Doom editor and publisher said the US risks being hit by Zimbabwe-style hyperinflation as a possible consequence of its loose monetary stance, though he doesn't believe that it is there yet.

Peter Schiff, the guy that predicted the entire economic collapse back in 2006, with stunning accuracy (see 2006 video below) has now said that the bailouts and the stimulus work that congress is doing will lead to an “inflationary depression worse than anything any of us have ever seen”. The problem is you can’t discount him, because in 2006 he was the only one that called the housing problem out … years before anyone else did. Here is the link to the Yahoo video with him saying this is going to be an Inflationary Depression. In other words, brace for HyperInflation.. according to Peter Schiff, it’s on it’s way.

Sobald die Staatsanleihen und Dollar/Euro gegen Gold/Realwerte abverkauft werden, dann geht es los: die hyperinflationäre Depression.


Neu 2009-02-06:

[17:30] Schlechte Zeiten für Flugzeugbauer:

FTD: Flugzeugbauern laufen die Kunden davon

Airbus und Boeing stehen vor einem dramatisch sinkenden Auftragseingang sowie der Verschiebung und Aufhebung von Großaufträgen. Manche Airline ist gar über die Verzögerungen beim A380 froh.

Der Anbieter aus den Vereinigten Staaten konnte im Januar nur noch Neuaufträge für 18 Flugzeuge verbuchen - vor einem Jahr waren es dagegen noch 65 Maschinen.

Die beiden Hersteller können jetzt ruhig ihre Produktion für einige Jahre einstellen, denn es kommen jetzt massenhaft neuwertige Flugzeuge von schrumpfenden oder pleite gegangenen Airlines zu Dumpingpreisen auf den Markt. Mit diesen Preisen für ihre eigenen Produkte werden sie nicht mithalten können.

Etwas revolutionär Neues wie in den 1930er Jahren (Druckkabine, Ganzmetallbauweise) ist nicht in der Pipeline.


Neu 2009-02-05:

[15:00] Kommt jetzt die grosse Heuschrecken-Pleitewelle?

FTD: Carlyle-Gründer erwartet Riesenpleiten

Der Mitgründer der US-Beteiligungsgesellschaft, David Rubenstein, fürchtet eine Welle von Großpleiten auf die Private-Equity-Branche zurollen.

Rubenstein muss es wohl wissen. Ziiiiiiiiirp.
 

[9:45] Was in Pfandbriefen alles drinnen ist:

Handelsblatt: Commerzbank prüft „Bad Bank

Zwischen Commerzbank-Chef Martin Blessing und der Bundesregierung laufen Gespräche über die Zukunft des Immobilien- und Staatsfinanzierers Eurohypo, einer hundertprozentigen Tochter der Commerzbank. Dabei geht es Finanzkreisen zufolge darum, Teile der Eurohypo mit der Hypo-Real-Estate-Tochter Depfa zusammenzubringen.

Wie das Handelsblatt erfuhr, sehen jedoch weder die beteiligten Banken noch der Bund eine andere Möglichkeit als die Zusammenlegung, um eine Marktbereinigung im Bereich der Staatsfinanzierer Wirklichkeit werden zu lassen. In den vergangenen Jahren hatte ein scharfer Preiskampf in diesem Segment viele Institute zu riskanten und letztlich ruinösen Geschäftspraktiken verleitet. Auch die Probleme der Eurohypo seien deutlich größer als bisher bekannt, weshalb Commerzbank-Chef Martin Blessing den geplanten Schritt für denkbar hält, hieß es.

Da drinnen sind Mistkredite an staatliche Einrichtungen in der ganzen Welt. Die "Qualität" dürfte ähnlich "gut" wie bei amerikanischen CDOs sein.

Leserkommentar-DE: PFANDBRIEFMARKT OFFENBAR VOR DEM ZUSAMMENBRUCH

Wenn dieser Markt zusammenbricht, erwischt es überall die Versicherungen - die Hauptabnehmer des Mülls.


Neu 2009-02-04:

[18:00] Die Banken endlich sterben lassen:

Telegraph: Let banks fail, says Nobel economist Joseph Stiglitz

The Government should allow every distressed bank to go bankrupt and set up a fresh banking system under temporary state control rather than cripple the country by propping up a corrupt edifice, according to Joseph Stiglitz, the Nobel Prize-winning economist.

Der erste "Grossökonom", der soetwas empfiehlt. Es werden weitere derartige Stimmen folgen. Den Staaten wird keine andere Wahl bleiben.


Neu 2009-02-03:

[20:30] Autozuliefer-Kollaps - der "Paralysator" ist aktiv:

MM: Jeder zweite Zulieferer gefährdet

Die deutsche Autozulieferindustrie steht vor dem Kollaps. Edscha, Geiger, TMD Friction: Reihenweise melden Betriebe der einstigen Vorzeigebranche Insolvenz an. Es ist kein Zufall, dass vor allem Firmen straucheln, die von Finanzinvestoren mit Schulden überladen wurden.

Was dieser Artikel nicht sieht: wenn nur genügend Zulieferer pleite gehen und die Arbeit einstellen, dann können bald keine Autos mehr produziert werden. Es ist ganz typisch für eine Depression, dass die Arbeitsteilung sich reduziert.

Der 1. Angriff auf die Autobranche kam vom Absatzmarkt. Der 2. und viel schrecklichere Angriff kommt von der Beschaffungsfront".


Neu 2009-02-02:

[16:00] Die nächste Bailout-Welle - Medien:

BernerZeitung: Rettet der Staat nun auch die Zeitungen?

In den USA erwägt der Gouverneur vor Pennsylvania ein staatliche Rettung von zwei grossen Zeitungen. In Frankreich hat Präsident Nicolas Sarkozy 600 Millionen Euro für die Unterstützung von Medien bewilligt.

Ja, Medien haben Macht, auch wenn sie todkrank sind: sie können über die Politiker positiv oder negativ berichten.


Neu 2009-02-01:

[17:00] Wann kommt die Stunde Null?

WellenreiterInvest: Stunde Null

Etwa alle 75 Jahre wird die ökonomische Uhr auf null gestellt, damit die nachfolgenden Generationen eine Chance haben, den Wiederaufbau zu leisten. Wie heißt es so schön im Lebenszyklusmodell der Generationen: Die erste Generation baut auf, die zweite Generation baut aus und die dritte Generation baut ab. Nach der ersten Weltwirtschafts-krise (Tiefpunkt: 1857) folgte 75 Jahre später die zweite Weltwirtschaftskrise (Große Depression; Tiefpunkt: 1932). Aktuell sind bereits 77 weitere Jahre vergangen. Zwischen den Tiefpunkten der großen Finanzkrisen vergehen in der Regel zwischen 65 und 85 Jahren.

Alles was die Politik jetzt tun kann, ist die Zeit bis zur Stunde Null für die Bevölkerung so verträglich wie möglich zu gestalten. Denn noch befinden sich Märkte, Wirtschaft und Gesellschaft auf der Seite des Abbaus, der Schrumpfung, der Deflation, des Deleveraging, der Bilanzverkürzung, der Veringerung von Risiken.

Irgendwann in den nächsten Jahren kommt sie, wenn Staaten und Währungen auch bankrott sind.


Neu 2009-01-29:

[20:00] Die ersten Ökonomen warnen vor der Langzeitkrise:

FTD: Phelps warnt vor US-Dauerkrise
Handelsblatt: Die Krise kann noch zehn Jahre dauern

Yale-Ökonom Robert Shiller entwirft im Interview mit dem Handelsblatt beängstigende Szenarien. Nur massive staatliche Hilfe könne das Schlimmste abwenden.Sonst könne die Krise noch zehn Jahre andauern. Shillers Stimme hat Gewicht - bislang lag er mit seinen Prognosen mehrfach richtig.

Den Politikern wird damit der Schreck in alle Glieder fahren - also keine Erholung bis zur nächsten Wahl.

Typisch für diese "Ökonomen": sie predigen das staatliche Geldausgeben, aber keine kommt auf die Idee, den Schuldenabbau zuzulassen. Kein Wunder, wenn man bei Yale lehrt.


Neu 2009-01-28:

[21:00] Wann ist die deflationäre Phase vorbei?

FAZ: Die Inflation wird unvermeidlich sein

Herr von Bechtolsheim, die Regierungen pumpen enorme Beträge in die Wirtschaft. Wie werden wir dieses Geld wieder los? Droht den Anlegern eine große Inflation?

Diese Frage stellt sich noch nicht. Jetzt geht es darum, diese riesigen Schulden aus der Welt zu bekommen, die sich angehäuft haben.

Werden diese hohen Beträge, die jetzt in die Wirtschaft fließen, die Inflation anheizen?

Jetzt, solange die Verschuldung abgebaut wird, befinden wir uns in einer deflationären Phase. Aber Sie haben recht: Die Inflation wird unvermeidlich sein. Lange glaubte ich, sie werde noch dieses Jahr kommen. Jetzt denke ich, dass dies eher in zwei bis drei Jahren der Fall sein wird.

Solche Aussagen werden wir in Zukunft noch öfters hören. Es ist klar, dass das viele hineingepumpte Geld irgendwann in die Preise gehen muss.

Jedoch der wichtigste Punkt wurde in diesem Interview nicht beantwortet: sobald die Staatsanleihen abverkauft werden, beginnt die Flucht aus dem System und die Hyperinflation startet. Das kann jederzeit passieren.

Wenn Bens Medizin wirkt: Geld aus dem Hubschrauber

Der IWF ist auch schon bei 2.2tln: Banken verlieren 2200 Mrd. Dollar


Neu 2009-01-26:

[18:45] Am 10. Oktober war es ganz knapp:

Mail: Revealed: Day the banks were just three hours from collapse

Britain was just three hours away from going bust last year after a secret run on the banks, one of Gordon Brown's Ministers has revealed.

City Minister Paul Myners disclosed that on Friday, October 10, the country was 'very close' to a complete banking collapse after 'major depositors' attempted to withdraw their money en masse.

The Mail on Sunday has been told that the Treasury was preparing for the banks to shut their doors to all customers, terminate electronic transfers and even block hole-in-the-wall cash withdrawals.

Only frantic behind-the-scenes efforts averted financial meltdown.
If the moves had failed, Mr Brown would have been forced to announce that the Government was nationalising the entire financial system and guaranteeing all deposits.

Was da alles herauskommt. Ein Bank-Run durch die Institutionen. Wenn das durchgeschlagen hätte, wäre nicht nur auf der Insel das Bankensystem kollabiert.

Aber inzwischen ist es ja wieder so weit: das britische Bankensystem ist kurz vor der Verstaatlichung und der Staat vor dem Bankrott.
 

[19:00] Konzerne entlassen weltweit 50000 Leute pro Tag:

Konzerne streichen mehr als 50 000 Jobs an einem Tag

Wegen der sich vertiefenden Rezession entlassen große Konzerne aus den USA und Europa quer durch alle Branchen zehntausende Mitarbeiter. Zum Wochenauftakt gaben etliche börsennotierte Unternehmen an einem Tag den Abbau von mehr als 50 000 Stellen bekannt.

Bei den nicht-börsennotierten Firmen ist es sicher noch ein Vielfaches mehr.
 

[18:15] Wie 1931?

Telegraph: Bad news: we're back to 1931. Good news: it's not 1933 yet

Barack Obama inherits an economy already contracting at an annual rate of 6pc, much like the mid-Depression year of 1931 (-6.4pc), writes Ambrose Evans-Pritchard

Da steht uns ja noch einiges bevor.

[9:15] Jetzt sind die Versicherungen dran:

Handelsblatt: Anleger fürchten Milliardenlöcher bei Versicherungen

Lange Zeit galten Versicherungsaktien in der Finanzkrise als die besseren Finanzwerte. Doch damit ist jetzt Schluss: Kursbeinbrüche beim Rückversicherer Swiss Re und der amerikanischen Aflac zeigen, dass jetzt auch bei Aktionären von Versicherern die Angst umgeht. Die Anleiheninvestmens der Konzerne könnte sich als immense Last erweisen.

Der gesamte FIRE-Komplex (Financial, Insurance Real Estate) kommt herunter. Jetzt ist eben auch "I" dran.
 

[9:15] Die Staatsanleihen werden als immer gefährlicher gesehen:

Handelsblatt: Kreditmärkte spielen komplett verrückt

Der amerikanische Staat wird eher Pleite gehen als der Suppenhersteller Campbell. Das jedenfalls signalisieren die Preise für Kreditausfallversicherungen (CDS): Am Markt für diese Kreditderivate liegen die Absicherungskosten für einige US-Unternehmen oder britische Firmen zurzeit höher als die für ihre Heimatländer. Mit einem Zahlungsausfall der Staaten rechnen die Investoren aber nicht.

Ein Investor zahlt derzeit etwa bei Campbell jährlich 0,42 Prozent der Summe, die er absichern will, als Prämie, bei den USA dagegen 0,75 Prozent.

Die Märkte spielen nicht verrückt. In der Tat stellen Firmen wie Campbell oder McDonalds ein geringeres Risiko da, als die westlichen Staaten.

Die Staats-Bubble platzt jetzt.
 

[9:15] Rohstoff-Industrie - einmotten:

Handelsblatt: Aluminium-Industrie: Alles einmotten

Deutschlands größte Aluminiumhütte steht vor dem Aus. Kupfer- oder Zinkherstellern geht es kaum besser. Die Krise droht eine ganze Branche zu vertilgen.

Der Rohstoffverbrauch wird sicher auf die Hälfte des Wertes vor einem Jahr sinken - und das für viele Jahre. Die Entlassungen aus dieser Branche kommen noch.


Neu 2009-01-24:

[15:00] Bad Bank eine "Vorbereitung für Währungsreform"?

Weiisgarnix: Vorsorgende Währungsreform

Es handelt sich um eine Art vorsorgender Währungsreform - allerdings ohne dass es eine neue Währung im Sinne des Austauschs des bedruckten Papiers geben muss. Die verstaatlichen Finanzinstitutionen nehmen den Kreditmüll aus den Bilanzen und bekommen ohne Altlasten die Luft für neue Kredite. “Soweit das eben geht” bedeutet, dass viele Menschen sehr viel sogenanntes Geld verlieren. Dieses Geld war das Versprechen auf die Partizipation an das zukünftige Leistungsvermögen der Weltwirtschaft.

Ich bin nicht dieser Meinung. Eine Währungsreform ist nichts anderes, als dass man den Leuten sagt, dass der Grossteil ihrer Ersparnisse jetzt weg ist. Aber die heutigen Konstruktionen machen eben nicht das, sie dienen nur dem Verstecken der Verluste vor der Öffentlichkeit.

Die Ersparnisse und Papierwerte sind schon weg, man hat es den Leuten nur noch nicht gesagt. Davor haben Banken und Politiker panische Angst.

[21:00] Es ist ohnehin zu spät und der Staat ist dazu unfähig: Der Staat und die böse Bank


Neu 2009-01-23:

[10:30] 27 Mill. neue Autos stehen auf Halde:

Handelsblatt: Ford-Chef: 27 Millionen Autos zu viel auf dem Markt

Es ist eine gigantische Zahl und ein Symbol für die Krise der Autoindustrie: Ford-Deutschlandchef Bernhard Mattes warnt davor, dass die Überkapazitäten auf dem Automarkt schon in naher Zukunft auf bis zu 27 Millionen Autos ansteigen. Er schließt nicht aus, dass auch der Kölner Autohersteller noch auf Kurzarbeit gehen muss. Den Weg von Opel will Mattes hingegen nicht beschreiten. Er hat andere Pläne.

Da können alle Autofabriken der Welt für ein Jahr zusperren, die Halde reicht leicht für diese Zeit.


Neu 2009-01-21:

[20:00] "Urknall" beim Primus?

MMnews: Goldman Sachs: Billion Derivate Grab?

Angeblich sitzt Goldman Sachs auf einer Billion Schieflage im Derivate-Bereich. Das besagen Gerüchte aus New York. Aus Wall Street Kreisen ist zu hören, dass das Kreditinstitut demnächst einen Verlust mitteilen muss, der alle Dimensionen sprengen werde.

Schon länger gibt es Vermutungen in Branchenkreisen, dass demnächst die sogenannte "Derivate-Bombe" platzt. In diesem Zusammenhang wurde auch die Citigroup genannt. Doch auch Goldman Sachs soll in diesem Bereich ein "Riesen-Exposure" haben.

Einmal muss es kommen. Wenn es passiert, dann nicht nur beim Primus, sondern überall.


[10:00] Depression bis 2012:

Welt: Vor 2012 erholt sich die Wirtschaft nicht

Nobelpreisträger Paul A. Samuelson war schon 1932 Berater der US-Notenbank. Damals durchlitten die USA die große Depression. Doch noch nicht einmal er hat eine solche Krise wie jetzt schon einmal erlebt. Ein paar Rezepte zur Genesung der kranken Wirtschaft hat er trotzdem parat.

2012 ist als Untergrenze anzusehen.


Neu 2009-01-20:

[11:30] Bankenrettung wie in Schweden 1992?

TAZ: Wie Schweden seine Banken rettete, taugt heute nicht als Vorbild

Machen wir es doch wie die Schweden! Je weiter sich die globale Finanzkrise zuspitzt, desto häufiger wird an die schwedische Bankenkrise Anfang der 90er-Jahre erinnert. Damals ereignete sich eine Art Wunder: Schweden rettete seine Banken vor dem Kollaps - und am Ende fuhr der Finanzminister sogar noch einen kleinen Gewinn ein, als er die verstaatlichten Institute wieder verkaufte.

Wenn ein Vergleich mit Schweden taugt, dann nur, um zu begreifen, wie sehr die Finanzbranche inzwischen außer Kontrolle geraten ist. So sprach die schwedische Regierung damals eine Garantie für die Bilanzsummen aller inländischen Banken aus - das entsprach 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Heute wäre eine solche Garantie gar nicht mehr möglich, weil allein die Deutsche Bank im Jahr 2007 auf eine Bilanzsumme von 2 Billionen Euro kam, was 80 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung entsprach. Die Staaten stecken in einem Dilemma: Die heutigen Banken sind zu groß, als dass man ihre Pleite riskieren könnte - aber sie sind auch zu groß, um sie zu retten.

Ein letzter Unterschied: In Schweden handelte es sich um eine reine Immobilienblase; den faulen Krediten standen also reale Werte gegenüber. In der jetzigen Finanzkrise hingegen stapeln sich die Schrottpapiere, die völlig substanzlos sind. Diese Krise ist ohne Vorbild, so bitter es ist.

Die Verschuldung war damals viel kleiner und es war weltweit nur eine kleinere Rezession. Daher funktionierte es. Das ist es heute nicht mehr.

Aber auch die Schwedenkrone hat damals stark an dieser Aktion gelitten, der Staat musste drastisch sparen und Sozialleistungen kürzen.


Neu 2009-01-19:

[17:15] Zu viele neue Autos weltweit:

Guardian: Growing stocks of unsold cars around the world

Weltweit, Neuwagenhalden, so weit das Auge reicht.

 

[11:00] Bemerkenswert guter Kommentar zu den Bailouts:

DuckHome: Weltwirtschaftskrise - Transfusionen für Tote

Egal, ob bei den toten amerikanischen Banken oder der Autoindustrie: da hilft kein Geld, da würden nur Ideen und wirtschaftliches Arbeiten helfen. Lasst die Toten ihre Toten begraben und wendet euch dem Leben zu. - Statt dessen verstaatlicht Irland die Anglo Irish Bank und wird wohl in kürzester Zeit praktisch alle Banken verstaatlichen müssen. In Irland ist längst die Panik ausgebrochen.

Natürlich würde er unfähige und gierige Bankster wie Josef Ackermann retten, aber das Problem der Banken kann er nicht lösen. In den Banken regiert die Gier - und diese Gier hat die Vorstände, Aufsichtsräte, mittleres und oberes Management verseucht. Ohne einen Austausch der Gierigen werden diese Banken nie wieder vernünftige Geschäfte machen können. Schlimmer noch. Sie bilden immer neue Gierige aus.

Genau, es ist Zeit, die Banken und ihre ganze FIRE-Ökonomie sterben zu lassen. Die "Rettungen" verlängern nur den Todeskampf.


Neu 2009-01-17:

[10:00] Prestige ist Out:

FTD: Wie die Finanzkrise Prestigeprojekte befällt

Die Weltwirtschaft steht am Abgrund. Nun fehlt auch das Geld für viele exklusive Bauvorhaben - vor allem Prestigeobjekte wie Luxushochhäuser in Dubai und Moskau sind in Gefahr. FTD.de zeigt, welche Projekte ins Stocken geraten sind.

Das passiert immer in solchen Krisen.

[20:00] Auch Luxus ist Out: Kreditkrise setzt Luxusindustrie zu

Denn ein grosser Teil des Luxus wurde auf Kredit gekauft.


Neu 2009-01-16:

[21:00] Die wirkliche Bankenkrise beginnt - JETZT:

Spiegel: Bankenbranche droht Katastrophen-Quartal

Deutsche Bank und Commerzbank, Citigroup und Bank of America - die Horrormeldungen über die Giganten des Geldes häufen sich. Noch betreffen die Probleme lediglich deren eigene Bilanzen. Doch bald könnte die Schockwelle Handwerker, Mittelständler und Hausbesitzer erreichen.

Denn jetzt beginnt eine 2. Welle von Abschreibungen - durch die zusammenbrechende Realwirtschaft. Die bisherigen Tricks und Staatsgarantien werden bald nicht mehr reichen. Jetzt sind die ganz grossen Money-Center-Banken dran.

Aber im Moment haben die Medien ja einen Helden zur Ablenkung: einen US-Piloten.
 

[21:45] Die richtige Autokrise beginnt erst:

Spiegel: EU-Kommissar Verheugen warnt vor Sterben großer Autokonzerne
News: Autokrise erfasst 12 Millionen Jobs in EU:

Scharfe Warnung der EU: Industriekommissar Günther Verheugen nennt die Zukunftsperspektive für Europas Autobranche "brutal". Millionen Arbeitnehmer könnten von dem Absatzeinbruch betroffen sein: "Es gibt keine Garantie, dass alle wichtigen europäischen Produzenten überleben."

Millionen von Arbeitslosen wird es allein aus dieser Branche geben.

Wie 1933: Die Parallelen zu 1933 sind fast schon beängstigend


Neu 2009-01-14:

[12:30] Weitere Warnungen vor Staatsanleihen in den Medien:

Focus: Finger weg von Staatsanleihen

Um Konjunkturprogramme zu finanzieren, geben Staaten immer mehr Anleihen aus. Es ist eine Frage der Zeit, wann auch diese Blase platzt.

Es soll nachher niemand sagen, er sei nicht gewarnt worden.


Neu 2009-01-13:

[20:30] Welche Staaten am Schnellsten kollabieren:

Telegraph: OECD warns over growth in China, Germany and Russia as downturn goes global

China, Germany and Russia are showing the fastest pace of deterioration among large economies as the entire global system succumbs to a "deep slowdown", according to the Organisation for Economic Co-operation and Development.

Richtig - die grossen Exporteure: Russland (Energie), China (Konsumgüter), Deutschland (Investitionsgüter).

Aber die Netto-Importeure wird es später noch brutaler treffen.
 

[20:30] Bond-Bubble - die Euthanasie der Rentieres:

Telegraph: The bond bubble is an accident waiting to happen

The bond vigilantes slumber. As the greatest sovereign bond bubble of all time rolls into 2009, investors are clinging to an implausible assumption that China and Japan will provide enough capital to keep the happy game going for ever.


Neu 2009-01-12:

[20:45] Erster Autohersteller ist pleite:

Worldcar: Ssangyong seeks bankruptcy protection

South Korean manufacturer SsangYong Motors will try and enter court receivership as a last ditch effort to avoid complete bankruptcy. A massive slump in the Korean auto market, as well as the global market, is believed to be the reason for their troubles.

Einer muss immer der 1. sein.

Übrigens, in Korea schlägt die Krise wild zu: Hyundai kürzt Produktion drastisch
 

[17:15 ] Was schreibt die Finanzpresse - Great Depression II:

Handelsblatt: Angst vor der Great Depression II

Die Regierungen müssen schnell handeln, um eine Wirtschaftskatastrophe zu verhindern. Das fordern US-Ökonomen auf ihrer Jahrestagung in San Francisco. Allgemeine Steuersenkungen lehnten sie jedoch ab und plädierten für eine massive Erhöhung der direkten Staatsausgaben.

Der ehemalige Fed-Gouverneur und heutige Columbia-Professor Frederic Mishkin ist überzeugt: „Der Schock, der aus dem Finanzsystem kommt, ist in dieser Krise größer als in der Great Depression.“

Nobelpreisträger Paul Krugman war zwar in San Francisco nicht dabei, warnte aber zeitgleich in der „New York Times“: „Es sieht derzeit ziemlich stark nach dem Beginn einer zweiten ,Great Depression' aus.“

Wie es aussieht, haben die Ökonomen davor genauso viel Angst wie die Politiker. Aber im Gegensatz zu den Poltikern sprechen sie es jetzt aus.
 

[16:30] Wieder eine Banken-Verlustsumme - $1400 Mrd.:

FTD: Banken droht über 1400 Milliarden Verlust

Der Internationale Währungsfonds ist skeptisch für die Finanzindustrie - und wird nach Aussagen seines Chefs Strauss-Kahn die Verlustprognose für die Banken deutlich erhöhen. Gerade das vierte Quartal werde für die Institute "hässlich" werden, fürchten Analysten.

Auch diese Zahl ist natürlich zu niedrig. Inzwischen geht man von weltweiten Wertverlusten von $70'000 Mrd. (70 tln) aus, $100 tln sollen es werden, wenn auch die Staatsanleihen kollabieren.

Dafür drückt man heute wieder mit aller Kraft auf den Goldpreis. Werden die Verluste dadurch kleiner?

[17:30] Lasst sie zittern: Die ganze Bankenbranche zittert mit


Neu 2009-01-11:

[19:00] Staatschulden-Tsunami:

Welt: Auf Anleger rollt ein Schulden-Tsunami zu

Konjunkturpakete und Bürgschaften für Banken belasten die öffentlichen Haushalte. Die dafür nötigen Milliardenkredite der Regierungen überstrapazieren die Kapitalmärkte. Ein Kurseinbruch bei Staatsanleihen könnte die Folge sein

Unter den Staaten der Welt ist so etwas wie ein neues Wettrüsten ausgebrochen. Diesmal geht es darum, welches Land das größte Konjunkturprogramm auflegt und die meisten Milliarden ins Finanzsystem pumpt.

Wie wahr: ein Wettrüsten bei Bailouts und Konjunkturprogrammen. Bis die Staatsanleihen nicht mehr abgesetzt werden können.

Der heute Privateer widmet sich ganz diesen Thema.

Nicht nur Deutschland hat Probleme, seine Bonds abzusetzen: Deutschland kann seine Schulden nicht mehr finanzieren

[20:00] Das macht die Politik wirklich: Die Rettungskatastrophe

Erst wenn der letzte Euro verpulvert ist und der Dollar als Währung untergeht wird man feststellen, dass es keine Rettung gibt. Oder doch?

Der einzige Ausweg aus der Krise ist die Bereinigung. Das bedeutet, dass alle ärmer werden. Daran dürfte kein Weg vorbeiführen. Wir zahlen die Zeche für den Kreditrausch der letzten Jahrzehnte. Wenn wir uns dem verweigern, dann droht der totale Zusammenbruch.

Doch genau diesen Weg beschreitet die Politik. Aus billigen wahlkampftaktischen Gründen versuchen die Staatsführer (bzw. jene, die sich dafür halten) in einem letzten großen Schulden-Exzess Stimmen zu kaufen.


Neu 2009-01-08:

[19:15] Chip-Krise bei Intel:

Intel Fourth-Quarter Sales Drop 23%, Missing Forecast

Jan. 7 (Bloomberg) -- Intel Corp., the world’s largest chipmaker, said fourth-quarter sales dropped 23 percent, missing a forecast that it cut by $1 billion less than two months ago and sending the stock down 6.5 percent.

Revenue was $8.2 billion in the period, down from $10.7 billion in the same quarter a year earlier, the Santa Clara, California-based company said today in a statement. In November, Intel predicted that sales would be about $9 billion, compared with an earlier prediction of at least $10.1 billion…

Einen solchen Einbruch hat es auch noch nicht gegeben: 23% weniger Umsatz von Quartal zu Quartal - weltweit.


Neu 2009-01-07:

[13:00] Die Bond-Affen bekommen Angst:

FTD: Investoren zittern vor Bondblase

Ist der sichere Hafen noch sicher? Nachdem die Anleger massenweise amerikanische Staatsanleihen gekauft haben, wächst die Furcht vor einer harschen Korrektur. Besonders das gewaltige Staatsdefizit der USA könnte bald einen heftigen Ausverkauf nach sich ziehen.

Die Angst steht ihnen gut. Sie sollten auch nicht vergessen, dass üblicherweise mit den Staatsanleihen auch die Währung abverkauft wird.

[19:15] Die Allgemeinpresse schlägt auch schon drauf: Kommt nach der Immobilien- jetzt die Bondblase?


Neu 2009-01-06:

[20:00] Hat der Crash der Staatsanleihen begonnen?

Handelsblatt: Neuemissionen belasten die Bondkurse

den Anleihemärkten in den USA und im Euroraum sind die Kurse gestern weiter gefallen. Abgabedruck ging von dem neuen Angebot an Staatspapieren aus, das diese Woche an den Markt kommt. Den Reigen eröffneten die USA gestern mit einer zehnjährigen inflationsgeschützten Anleihe (TIPS) im Volumen von acht Mrd. Dollar. Im Euroraum wollen Deutschland, Frankreich und Spanien diese Woche den Anleihemarkt anzapfen.

Zehnjährige US-Treasuries rentierten am Dienstagnachmittag bei 2,57 Prozent neun Basispunkte höher. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe kletterte um 15 Basispunkte auf 3,16 Prozent.

Zeit wird es, dass auch die "superheiligen Kühe" Treasury und Bund fallen.
 

[13:15] Aus die (Computer-) Maus:

NZZ: Logitech baut 15 Prozent der Stellen ab

Der Computerzubehörkonzern Logitech streicht 15 Prozent seiner weltweit rund 9400 Stellen. Der weltgrösste Produzent von Computermäusen begründete die Massnahme mit einem Einbruch des Detailhandelsgeschäfts im Dezember.

Hier sieht man schön, wie die Computerbranche schrumpft. Dabei sind Computermäuse eigentlich ein Verbrauchsartikel.

[17:30] Leserzuschrift-DE (hatte Computerausfall - aus dieser Branche):
Meine Firma hat mir sofort ein Ersatzgerät geben können. Durch die ausgeschiedenen Mitarbeiter ist genug Material da.
 

[10:00] Die Autokrise ist weltweit:

Welt: Autoverkäufe fallen weltweit in den Keller

Die Talfahrt der weltweiten Autobranche geht ungebremst weiter. Die USA, Frankreich und Japan meldeten für Dezember dramatische Absatzeinbrüche. Auf dem weltgrößten Automarkt USA büßten die heimischen Platzhirsche, Branchenprimus Toyota und BMW, besonders stark ein.

Der Einbruch wird weiter gehen und ist auch nicht zu stoppen, da in den letzten Jahren Unmengen von Autos auf Kredit verkauft wurden. Man kann das auch "Vorziehkäufe" nennen - über den realen Bedarf hinaus.

Auch die deutschen Autoexporte: Deutsche Auto-Exporte brechen drastisch ein

[21:00] Hier noch weitere "Auto-Krankheiten": Autohändler kämpfen um ihre Existenz

Nicht einmal ohne Mehrwertsteuer gehen sie weg.


Neu 2009-01-04:

[8:30] Und sie hoffen immer noch auf "Besserung":

Spiegel: Der Weltwirtschaft steht das Schlimmste noch bevor

Weltweit kämpfen Staaten gegen die Wirtschaftskrise. Die bangen Blicke von Managern, Politikern und Ökonomen richten sich jetzt auf 2009, in der Hoffnung, dass das kommende Jahr wieder besser wird. Dafür gibt es allerdings kaum Anzeichen - im Gegenteil.

Die Hoffnung stirbt wohl zuletzt. Wenn das passiert ist, dann ist es Zeit umzuschichten. Auch den "Aufschwung" in einigen Jahren werden Medien und Massen nicht glauben.

[16:30] Hier noch etwas dazu: Weltwirtschaftskrise - Neue Forderungen nach Subvention überall


Neu 2009-01-03:

[15:30] Eric Sprott - die Depression ist da:

Sprott: Surviving the Depression

Far be it from us to mince words. Make no mistake – we are in a Depression.
That’s right, it’s the dreaded ‘D’ word. And we are knee deep in it right now. This is
not a run-of-the-mill recession. Does anyone still believe we’re in for just a few
quarters of, at worst, low single-digit economic contraction, after which things will
return to normal? We find it shocking that most economists still do. This is far
worse than a recession. It’s a Depression. To call it anything else is to ignore the
obvious.

Going in the depression of
2009, gold may well be the only safe harbour asset. We would strongly advise that
people protect themselves, and survive the depression, by owning gold.

So, jetzt geht es um das Überleben in der Depression. Diese ist da, wenn man die Statistik-Lügen wegrechnet.

Interessant aus dem Artikel die Steigerung des Goldpreises in isländischen Kronen: +95%


Neu 2009-01-01:

[20:00] Hier noch einige "Bärenmärkte":

MM: Nikkei bricht um 42 Prozent ein, Bovespa mit größtem Verlust seit 1972, Dax verliert 2008 rund 40 Prozent

2009 wird der Bär vermutlich noch stärker die Zähne zeigen - wie in Island - -94%.

© 2006 - 2018 by Hartgeld GmbH • Webspace powered by Domaintechnik.at