Überwachungsstaat/Zensur - 2009

Enthält spezifische Themen zu Überwachungsstaat, Bundestrojaner.

Neu 2009-12-19:

[7:00] Leserzuschrift-DE - wenn man schon die US-Drohnen hacken kann:

die nächste Blamage in den überflüssigen Sinnloskriegen steht mal wieder an:
http://nachrichten.t-online.de/irak-us-drohnen-von-aufstaendischen-gehackt/id_21087832/index

Mit einfachster Hackersoftware sind die überteuerten Hightechorgien der Amis problemlos für Buschmänner zu knacken.
Vielleicht auch ein Grund selbst für Überwachungsspinner, über die ganze Datenspeicherwut nochmal nachzudenken.
Oder glaubt ernsthaft jemand, Filtersoftware und Datensicherheit der Speicherungsfetischisten wäre sicherer?

Etwa bei der Deutschen Telekom ist ja bekannt, dass sie ein Sieb ist. Dort kann sich jeder an Kundendaten bedienen, die eigenen Konzern-Intriganten natürlich auch.


Neu 2009-12-01:

[21:45] Leserzuschrift-CH - Zugang zu Hartgeld.com auf dem Netz der Schweiz. Regierungsstellen (via BIT) gesperrt!!:

Ich bin ein eifriger CH-Leser von hartgeld.com und habe bislang zwei Ihrer sehr informativen Seminare besucht (Friedrichshafen und Konstanz).

Bezüglich der Thematik 'Internet-Zensur' möchte ich Ihnen mitteilen, dass seit gestern Montag nachmittag, 30.Nov. 2009 Ihre Seite via das Netzwerk des Schweiz. Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) nicht mehr erreichbar ist! Die DNS-Auflösung funktioniert, jedoch wird offensichtlich der Traffic geblockt ('Waiting for hartgeld.com'). Pingen ist leider generell nicht möglich.
Am Netz des BIT hängen alle staatlichen (Verwaltungs)-Stellen der Schweiz (xxx.admin.ch) inkl. Militärdienststellen und der im juristischen Sinne eigenständigen, jedoch im Bundesbesitz befindlichen Firmen/ Organisationen wie Skyguide (mil./ziv. Flugsicherung), RUAG (Rüstung), Meteoschweiz (Wetter), Swisstopo (Geo-/Kartendienste), ETH (Hochschulen) und einige weitere.
Laut BIT-Webpage nutzen ca. 40'000(!!) Angestellte die Dienste resp. den Internet-Zugang!!
http://www.bit.admin.ch/org/00224/index.html?lang=de

Natürlich ist es vollkommen legitim, dass ein Arbeitgeber einen womöglich extensiven, privaten Internetkonsum während der Arbeitszeit einschränkt oder verhindert. So war vor ein paar Monaten beim BIT und verschiedenen Banken genau dies ein grosses, in den Medien viel diskutiertes Thema. Das Ergebnis war, dass der Zugriff auf Facebook via BIT seither 'offiziell' gesperrt ist. In solchen Fällen wird der User offen mittels einer "STOPP-PAGE" darüber informiert (inkl. des Grundes der Blockierung; z.B. Pornographie, Glückspiele, Warez, Rassismus, politischer Extremismus etc. etc). Dies stellt für mich so auch keinerlei Problem dar, da mit offenen Karten gespielt wird.

Umso 'erstaunlicher' ist aber, dass die Sperre beim Zugriff auf hartgeld.com irreführend und somit intransparent abläuft! Dem User wird ein Verbindungsproblem vorgegaukelt.
Naja, das Hauptproblem der BIT-Verantwortlichen wäre wohl die Bestimmung der 'offiziellen' Sperr-Rubrik für Hartgeld.com.
Zudem möchte die 'Führung' wohl nicht, dass sich die ehemaligen Staats-Beamten 'jenseits der offiziellen Linie' informieren oder sich womöglich sogar eigene Gedanken machen...

Offenbar haben die Zugriffe auf Ihre Seite via BIT die 'tolerierbare' Limite überschritten. Hut ab! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr, sehr schwer bis vollkommen unmöglich ist, einen 'staatlichen 08/15-Angestellten' mit solchen Themen 'hinter dem Ofen hervorzulocken'!

Vielleicht können Sie an der unten aufgeführten verantwortlichen Stelle mal 'unverbindlich' anfragen, was die Gründe für die Sperrung sind ;-) Mir ist das leider nicht möglich, da ich 'zu nahe am Geschütz stehe'...

Hartgeld.com ist diesen Angsthasen wohl etwas zu scharf geworden. Typische Bürokraten, schämt euch für die Feigheit.


Neu 2009-11-19:

[16:15] Der US-Geheimdienst hört mit? NSA bei Entwicklung von Windows 7 und Mac OS X beteiligt

Der Geheimdienst soll Apple, Microsoft, aber auch Linux-Distributoren helfen, ihre Systeme sicherer zu machen. Kritiker befürchten, dass die NSA dabei auch Abhör-Mechanismen einbaut.

Für einen Geheimdienst wäre es verlockend, in jedem PC eine Hintertür zu haben, durch die er mitlesen kann. Der Schaden für die Firma, wenn es ausfliegt, wäre aber enorm. Dann stellt sich das Problem der enormen Datenmengen.

Jedenfalls werden solche Artikel Microsoft bei den Firmenkunden nicht guttun. Diese werden wohl weiter bei Windows XP bleiben.


Neu 2009-11-18:

[11:00] In der Signature einer Leserzuschrift aus Deutschland gefunden:

Rechtliche Hinweise:
Für die elektronische Post gilt das Briefgeheimnis. Die in dieser Email / FAX enthaltenen Informationen sind vertraulich und / oder rechtlich geschützt und ausschließlich für den Empfänger bestimmt, nicht für Dritte. Jegliche Weitergabe, Verteilung, Vervielfältigung, Veröffentlichung oder Nutzung dieser Information ist ohne die vorherige Erlaubnis des Absenders nicht gestattet.

Wichtiger Hinweis zum Datenschutz:

Virtuelles Hausverbot
Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland hat beschlossen, ab dem 01. Januar 2008 verdachtsunabhängig sämtliche elektronische Daten aller Bürger der BRD zu speichern. Die Regierung handelt hier grob rechtswidrig, denn durch ein solches Vorgehen wird die verfassungsgemäß garantierte Unschuldsvermutung aller Bürger aufgehoben. Die Regierung der BRD handelt hier grob rechtswidrig, weil sie auch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zu dieser sehr sensiblen Frage nicht abgewartet hat.

Ich widerspreche hiermit gemäß Bundes- und Landesdatenschutzgesetz und gemäß der Charta der Vereinten Nationen, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (insbesondere die Artikel 12/ 19) einer Speicherung meiner elektronischen Daten durch Sicherheitsbeamte der BRD.

Überdies erteile ich ab sofort den Mitarbeitern der Sicherheitsbehörden und der Geheimdienste der BRD und anderer ausländischer Geheimdienste ein virtuelles Hausverbot für alle meine elektronischen Verbindungen und Kommunikationen in Wort, Text, Bild und Ton und meine elektronischen und telephonischen Kommunikationswege.

Dieses Hausverbot gilt ohne zeitliche Beschränkung für alle Zeit.

Des weiteren erkläre ich alle Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden und der Geheimdienste, die meine Post durchschnüffeln, zu unerwünschten Personen.

Ob es etwas nützt? oder besser, ob überhaupt das von den Behörden jemand liest?


Neu 2009-11-10:

[15:30] Auch ein "Bundestrojaner"? Cyberkriminelle machen aus Unschuldigen Pädophile

Das ideale Werkzeug, um jemand zu denunziieren.
 

[15:00] US-Bundestrojaner "entwichen": Microsofts Polizei-Spionage-Software frei im Internet

Peinlich: Microsofts geheimes forensisches Tool "Cofee", das eigentlich nur für polizeiliche Ermittlungsbehörden gedacht war, ist auf Filesharingseiten im Internet aufgetaucht. Die Software, die Computer nach als Beweisen verwertbaren Daten scannt und auf einen simplen USB-Stick passt, kann jetzt in die Hände von Hackern geraten und zum Virus umgebaut werden.

Peinlich, peinlich.


Neu 2009-08-30:

[20:00] "Kill-Switch" für das Internet?

FoxNews: Senate Bill Would Give President Emergency Control of Internet

A Senate bill would offer President Obama emergency control of the Internet and may give him a "kill switch" to shut down online traffic by seizing private networks -- a move cybersecurity experts worry will choke off industry and civil liberties.

Leserkommentar-DE:
Der Kongress berät über einen "kill switch" oder Abschalt-Knopf für das Internet für den US-Präsidenten, bezogen auf Notfallsituationen.
Also, man denkt bereits darüber nach, die alternative Presse, Internet-Medien wie vielleicht auch Ihres, im Notfall auszuschalten.
Sie und andere Anbieter müssten jetzt bitte mal nachdenken, wie die Informationen in einem solchen Abschaltfall weiter übertragen werden können.

Durchaus möglich, dass soetwas für den Fall einer Marktpanik in den USA gemacht wird. Niemand kann dann über das Internet Geld überweisen oder Aktien verkaufen. Aber keine Wirtschaft ist mehr vom Internet abhängig als die US-Wirtschaft. Ein solches Stoppen des Internet bringt die komplette Wirtschaft um. Ab man das für die Wall Street Boys machen würde? möglicherweise schon.

Auswirkungen auf Europa und den Rest der Welt:
Vermutlich minimal, nur die USA sind "weg". Jeder, der mit den USA Geschäfte macht, hat massive Probleme.

Technik:
a) Abschalten der Internet Core-Router (wahrscheinlich)
b) Stillegen des DNS-Service in den USA

Politische Auswirkungen:
Wenn Obama das macht, dann kann er anschliessend gleich abtreten, oder versuchen sich per Kriegsrecht an der Macht zu halten. Denn der Zorn der Bevölkerung auf ihn wird unglaublich sein.


Neu 2009-08-23:

[11:30] Bundestrojaner: ein Programmierer erzählt


Neu 2009-08-13:

[19:30] Österreich ist besser - keine Daten an Musikindustrie:

Presse: OGH-Urteil zu Musik-Downloads erteilt Filesharing freie Bahn

Provider müssen Urheberrechts-Inhabern nicht preisgeben, wer hinter einer jeweiligen IP-Adresse steckt. Das Gericht widerspricht damit den Vorinstanzen und hebelt die Auskunftspflicht aus.

Die Musikindustrie ist also abgeblitzt. Österreich unterwirft sich dieser Industrie mit einem veralteten Geschäftsmodell nicht so wie Deutschland, Frankreich, Schweden oder USA. Daher brauchen wir auch keine Piratenpartei.

Das alles gibt es in Österreich nicht: EU-Vorratsdatenspeicherung, Internetzensur, Zugriff der Musikindustrie. Dafür gibt es echt anonymes Internet.


Neu 2009-07-22:

[8:45] Die Gefahr von Online-Applikationen:

Spiegel: Wie uns Gadgets an Konzerne fesseln

Mit jedem Hightech-Gadget, das wir erwerben, geben wir ein Stückchen Freiheit auf. Denn viele Geräte hängen heute per Datenleitung oder Funkverbindung dauerhaft an den Servern des Herstellers. Für Überwacher und Kontrolleure bieten sich völlig neue Möglichkeiten - Kunden verlieren Rechte.

Einzige Lösung: Downgrading. Weg mit dem iPhone.


Neu 2009-07-21:

[15:30] Nach Kinderporno sollen nun "Hass-Seiten" zensuriert werden:

Welt: Das Internet, der Hass, der Dreck und die Freiheit

Justizministerin Brigitte Zypries will "Dreck" aus dem Internet verbannen. Die Frage ist nur wie? Bei einer Konferenz ihres Ministeriums zogen Experten nun Bilanz über die bald zehnjährigen Bemühungen gegen Hass-Propaganda und Kinderpornografie im Netz. Die Bilanz der Behörden ist ernüchternd.

Bei Kinderporno ist es recht einfach, aber wie definiert man, was eine "Hass-Seite" ist. Jeder hat da sicher eine andere Definition. Die Regierung vermutlich diese: alles, was gegen die Regierung schreibt.

Warum will man das zensieren, wenn es ohnehin nicht funktioniert. Neben der Internet-Naivität der Politiker ist es sicher auch diese typisch deutsche Eigenschaft der Gründlichkeit. Für den Fall, dass auch hartgeld.com unter diese Zensur fallen sollte, gibt es hier Abhilfen.

PS: in Österreich gibt es diese ganze Zensur-Debatte nicht, uns fehlt die "Gründlichkeit der Dummheit".


Neu 2009-06-05:

[9:30] Was hinter dem Überwachungsstaat steht:

FrankMeyer: Smarte Arbeitsbeschaffung durch Überwachung

Wohin mit all den Leuten, die derzeit am Tropf des Staates hängen? Die Antwort ist ganz einfach und steht in den Zeitungen - natürlich nicht so direkt. Hartz-4 Empfänger sollen künftig überwacht werden, weil es so viel Betrug gibt, heißt es da. Und ganz nebenbei schafft es Arbeitsplätze...

Neben verschiedenen Machtgelüsten steckt dahinter das alte, bürokratische Prinzip: je mehr Untergebene ein Chef hat, umso "wichtiger" ist er. Akademiker zählen dabei doppelt. Und die Geschäftemacher wollen natürlich am Sicherheitswahn auch ordentlich verdienen.


Neu 2009-05-07:

[9:00] Leserzuschrift - RFID-Vernichtung:

Kleiner Tip vom Fachmann:

völlig spurlose Entseuchung eines Chips: geben Sie Ihren Reisepass einem Bekannten mit, der eine Magnetresonanz-tomographie (MRT) oder sogenannte Kernspintomographie machen lässt. Garantierte, völlig spurlose Entseuchung des Chips, und kein Mensch kann Ihnen einen Vorwurf machen.

Vergessen Sie alle anderen Methoden.

Eine etwas teure Methode.


Neu 2009-05-06:

[12:30] Für alle, die sich von RFID belästigt fühlen:

Instructables: How to block/kill RFID chips

-The easiest way to kill an RFID, and be sure that it is dead, is to throw it in the microwave for 5 seconds. Doing this will literally melt the chip and antenna making it impossible for the chip to ever be read again. Unfortunately this method has a certain fire risk associated with it. Killing an RFID chip this way will also leave visible evidence that it has been tampered with, making it an unsuitable method for killing the RFID tag in passports. Doing this to a credit card will probably also screw with the magnetic strip on the back making it un-swipeable.

-The second, slightly more convert and less damaging, way to kill an RFID tag is by piercing the chip with a knife or other sharp object. This can only be done if you know exactly where the chip is located within the tag. This method also leaves visible evidence of intentional damage done to the chip, so it is unsuitable for passports.

-The third method is cutting the antenna very close to the chip. By doing this the chip will have no way of receiving electricity, or transmitting its signal back to the reader. This technique also leaves minimal signs of damage, so it would probably not be a good idea to use this on a passport.

-The last (and most covert) method for destroying a RFID tag is to hit it with a hammer. Just pick up any ordinary hammer and give the chip a few swift hard whacks. This will destroy the chip, and leave no evidence that the tag has been tampered with. This method is suitable for destroying the tags in passports, because there will be no proof that you intentionally destroyed the chip.

[15:30] Leserzuschrift-DE zur RFID-Zerstörung:

Das zerstören von Staatseigentum ist natürlich strafbar. Und der Pass ist Eigentum der Bundesrepublik Deutschland (die Gesetzeslage in Österreich und der Schweiz ist mir nicht bekannt) und wird nur verliehen! Man darf den RFID im Pass deshalb nicht kaputt machen.

Falls man diese Tatsache aber ignoriert ist die eleganteste und von außen unsichtbarste Lösung zur Zerstörung ein starker elektromagnetischer Impuls. Mikrowellen hinterlassen Brandspuren, die Messer- und die Hammer-Methode hinterlassen auch Spuren aufgrund der mechanischen Einwirkung.

Der Chaos Computer Club hat 2005 eine Anleitung erstellt einen „RFID Zapper“ aus einer Einwegkamera zu konstruieren. Die Anleitung findet man hier:

http://www.runningserver.com/?page=runningserver.content.thelab.rfidzapper

oder hier: http://www.extremflug.de/seite098.htm

Der Vorteil ist, dass von außen keinerlei Beschädigung festzustellen ist. Der Pass behält trotz kaputter RFID seine Gültigkeit!

Man braucht den Pass (wie jedes RFID-Objekt) nur in eine Aluhülle zu geben, schon ist nichts mehr auslesbar.


Neu 2009-04-27:

[11:30] Die österreichische Briefpost wirbt bereits mit dem Postgeheimnis:

Post.at: Briefdienst der Post

Das Postgeheimnis ist unumstößlich.
Im Gegensatz zu elektronischen Kommunikationsmitteln (z.B.: E-Mail, SMS oder Fax) wird der Inhalt Ihrer Briefsendung nirgends geroutet, gespeichert oder protokolliert.

In der Tat ist es für Schnüffler viel schwieriger, Briefpost zu überwachen als E-Mails - viel mehr Arbeitsaufwand. Obwohl das in Deutschland manchmal auch geschieht.

[11:00] Leserzuschrift-DE - Es geht bereits los: Forderungen nach Ausweitung der Internet-Sperren:

24.04.2009 17:21
Medienrechtsforum: Forderungen nach Ausweitung von Internetsperren
http://www.heise.de/newsticker/Medienrechtsforum-Forderungen-nach-Ausweitung-von-Internetsperren--/meldung/136764
Auf dem Kölner Forum Medienrecht haben Vertreter des Buchhandels und der hessischen Landesregierung Access-Blockaden gegen Urheberrechtsverletzungen und ausländische Glücksspiel-Anbieter gefordert."

=> Bei diesem Tempo der Ausweitung der zu überwachenden und zu sperrenden Inhalte ist die komplette "legale" Ausblendbarkeit jeder beliebigen kritischen Internetseite durch den Staat und seine Zwangshelfer bei den ISPs nur noch eine Frage von Monaten. Die Grundlagen werden DERZEIT gelegt! Erfahren werden wir den jeweils aktuellen Stand der Zensur allerdings immer nur zeitversetzt, denn die Zensurlisten sind ja ebenfalls als HOCHGEHEIM klassifiziert!
=> Ein Realwitz der nahen Zukunft in Analogie zu diesem perversen und klar totalitären und verfassungswidrigen Vorgehen:
" 'Sie sind zu schnell gefahren. Das bringt Ihnen 6 Monate Gefängnis.' 'Wieso? Wie hoch ist denn hier das Tempolimit und wieso Gefängnis??' ' Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit und der Strafenkatalog sind geheim!' "

Weiter wurde geschrieben:
"... nicht vergessen, dass Kinderpornographie GANZ SICHER (!) nur der perfide Aufhänger für diese neue Totalüberwachung des Webs durch den Staat und durch "interessierte Parteien" ist!"

=> Wie lächerlich die Kinderporno-Begründung für die Totalzensur ist, hat neben mittlerweile 10.000en von Internet-Bloggern und IT-Experten auch sehr schön der Autor Gerhard Wisnewski in Form eines dokumentierten Selbstversuchs der Pornosuche im Internet aufgezeigt. Der ganze Artikel ist lesenswert. Hier nur ein kleiner Auszug:

Auf Porno-Safari im WWW http://info.kopp-verlag.de/news/auf-porno-safari-im-www.html
"Glaubt man der Bundesfamilienministerin, bedroht ein Springflut von Kinderpornos den Internetnutzer. Und schädigt natürlich auch die missbrauchten Kinder – denn ohne Nachfrage auch kein Missbrauch. Moment: Sagte ich »Internet«? Nun, da muss man natürlich ein wenig differenzieren. Denn die sogenannte BKA-Sperrliste gilt allein für das World Wide Web, also das WWW. Das ist so was wie der oberste Ladentisch des Internets; so eine Art Internet für Dummies und jener bequeme Teil des Netzes, wo man halbwegs verständliche Adressen eintippen (zum Beispiel bundesregierung.de) und dann auf der entsprechenden Seite landen kann. Da aber die Internet-Server nicht auf eine schön verständliche Adresse, sondern auf eine komplizierte Nummer (IP-Adresse) hören, wird die WWW-Adresse von sogenannten DNS-Servern erst einmal in die Nummer der jeweiligen Seite übersetzt. Dann erst landet man auf der gewünschten Seite. Die Sperrliste greift allein auf WWW-Ebene ein; schon wenn man die IP-Adresse der gewünschten Seite kennt, ist man fein raus. Dann tippt man sie nämlich in die Adressenfenster des Browsers ein und landet genau da, wo man hin will. Sprich: Die Maßnahme richtet sich also gegen den »dummen« Massenverkehr und nicht gegen gewieftere Surfer, die sich mit IP-Adressen auskennen oder ihre Kinderpornos in Usenet, Newsgroups, Tauschbörsen und E-Mail-Verteilern suchen. Die bleiben davon nämlich unberührt. [...]"

=> Unberührt bleiben sie natürlich vor allem deshalb, weil es eben den totalitären Zensierern hinter Frau von der Leyen niemals um den Porno-Datenverkehr gegangen ist, sondern das Endziel von vorneherein die totale Kontrolle des Staates über die freie und unzensierte Kommunikation und Berichterstattung im allgemeinen (www-)Internet war und ist !
=> Dass man nebenbei noch den Buddies bei den in ihren Copyright-Rechten geschädigten Medienkonzernen helfen kann, ist aus Sicht der Machtzensoren dabei nur ein angenehmer Nebeneffekt.
=> Und dass die oben zitierten Medienrechtler in Köln nur die Zugangssperrung AUSLÄNDISCHER Glücksspiel-Anbieter gefordert hat, spricht ebenfalls Bände: Die INLÄNDISCHEN sind nämlich die staatlichen Stellen beim Bund und bei den Ländern selbst! Und als Systembüttel kann ich ja schlecht einfordern, dass der Staat als mein Geldgeber sich selbst zensiert. Wo kämen wir denn da hin, wenn der Staat sich gezwungen sähe, seine EIGENEN gefährlichen Seiten zu blockieren?! Ganz oben stünden da www.bundesregierung.de und www.bundesfamilienministerium.de !
 

[9:30] Leserzusendung-DE - Schäuble-Suchmaschine:

Vielen Dank für die Zusendung. Aber er kennt sie nicht, weil er nicht mit dem Internet umgehen kann.


Neu 2009-04-26:

[10:45] Leserzuschrift-DE - Zum Thema Zensursula:

Hier ein kleines Foto zu Thema KiPo.. (Die 13 Lügen der Ursula)

So reagieren die Telekomiker auf Anfragen bzgl. Sonderkündigungsrecht:

Zur Internet-Zensur gibt es hier einen amüsanten Schriftwechsel, bei dem ein Blogger bei der Telekom u.a. angefragt hat, ob ihm angesichts der Internetzensur ein Sonderkündigungsrecht zusteht. Die Telekom hat das intern rumgeforwarded und dann am Ende bei der Antwort auch den Rattenschwanz der internen Kommentare dran gelassen. Und da stehen dann so Perlen wie:
Hinweis zur Bearbeitung: Hallo Herr Hxxx, hat er Recht oder ist er nur ein potenzieller Nutzer der demnächst gesperrten Seiten, der nun maulig wird? Bitte um Prüfung oder Weiterleitung. Vielen Dank und frohe Ostertage! Anja
Wenig überraschend ist die Antwort dann
Der Kunde hat nicht Recht. Ihm steht aufgrund der Vertragsunterzeichnung kein Sonderkündigungsrecht zu. [...]
Die Vertragsunterzeichnung bedeutet keinerlei Änderung in der Leistungserbringung der DTAG.

Und da seht man mal, wie das so ist. Wer gegen Internetzensur ist, muß ein fieser Pädophiler sein.

"Telekomiker", dieser Name passt irgendwie, TeleStasi wäre besser.

Die sind voll mit sich selbst beschäftigt. Die Aussenwelt interessiert sie relativ wenig. Das musste ich selbst vor einigen Jahren bei einem Besuch in derem Headquarter in Bonn erfahren - nur die internem Prozeduren zählen. Der Kunde hat sein Projekt dann mit Vodafone gemacht, die waren flexibler.


Neu 2009-04-24:

[9:30] Leserzuschrift-DE - Internet-Zensur: Pressefreiheit: Art.5 des GG:

Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist in Artikel5 (Pressefreiheit) nur von Rundfunk und Film die Rede, das Internet gab es damals noch nicht und gilt damit wohl bei unseren Eliten als rechtsfreier Raum, der jetzt mit Bundesgesetzen eingeschränkt wird:

Artikel 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Definiert man das Internet aber als Instrument der Presse so ist dieses neue Gesetz ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz, der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Die Väter des GG würden sich im Grabe umdrehen!

Die Politiker lesen heute soetwas offenbar nicht mehr, sie heben nur die Hand zur Ja-Stimme.

[10:30] Leserkommentar-DE: Art. 5 GG:

ieder einmal trägt jemand den derzeit so populären Artikel 5 des Grundgesetzes vor sich her und vergisst dabei, dass dieser nicht nur aus dem ersten Absatz besteht. Dabei ist der zweite ebenfalls hochinteressant, denn er legt fest, wann die Regelungen des ersten Absatzes eingeschränkt werden dürfen:

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

Im übrigen sind sich Juristen einig, dass die im GG ausgeschlossene Zensur nur die Vorzensur meint, also das Zensieren VOR Erscheinen.
Bereits veröffentlichtes Material, das im Nachhinein verboten/gesperrt/ abgeschaltet wird, ist Nachzensur und fällt somit nicht unter das GG.

[13:30] Leserkommentar-DE dazu - 2 kurze Richtigstellungen:

=> Selbstredend fällt das Internet unter den Schutz des Artikels 5: DASS es zum "Rundfunk" zählt, ist längst höchstrichterlich bestätigt und sogar "amtlich" gewollt, denn sonst würde z.B. der GEZ die Rechtsgrundlage zur Gebührenerhebung auf Internet-fähige PCs fehlen. Die GEZ-Gebühren dürfen nämlich nur auf Rundfunkempfangsgeräte erhoben werden.

=> Die Juristen (welche??) sind sich KEINESWEGS über diese sophistische Differenzierung zwischen "Vor- und Nachzensur" einig. Im Übrigen liest das BKA ja künftig live und "in Echtzeit" mit - ist das dann "Vor- oder Nachzensur"?? Gesperrt wird in jedem Fall automatisch VORAB, denn wenn eine Seite erst mal gesperrt IST, dann kann da noch unendlich viel Legales veröffentlicht werden. Es wird keiner mehr lesen können und der Inhalt ist daher eben ... zensiert! "Vor- oder Nachzensur"-Debatten sind rein akademisch und lenken vom eigentlichen Skandal ab! Auf den jüngst geleakten australischen Sperrlisten sind Hunderte von Seiten gesperrt, die schon lange nicht mehr existieren (d.h. Betreiber kommen ggf. JAHRELANG nicht mehr runter von diesen Listen) und Tausende, die keinerlei illegales Pornomaterial (mehr) enthalten.


Neu 2009-04-23:

[13:00] Leserzuschrift-DE - Es ist vollbracht: das Bu´kabinett hat beschlossen:

Als vorläufigen Höhepunkt der Internetzensur, über die hier bereits mehrfach berichtet wurde, bleibt heute nur noch, den gestern (22.4.2009) erfolgten "Vollzug" durch das Kabinett zu melden. Die Mainstream-Medien schweigen sich heute weiterhin fast komplett zu all den wichtigen Zensur-"Details" aus, mittels derer unsere Gesellschaft konsequent zum per Strafbewehrung erzwungenen politisch korrekten Duckmäuserstaat umgebaut wird!
http://www.heise.de/newsticker/Bundeskabinett-beschliesst-Gesetzesentwurf-zu-Kinderporno-Sperren--/meldung/136556 [22.4.2009]
Weitere Kommentare sind kaum erforderlich. Der Link spricht für sich selbst. Daher hier nur noch die entscheidenden Auszüge.

"Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, die zunächst schwere verfassungsrechtliche Bedenken gegen die vertragliche Lösung ins Feld geführt hatte, räumte ein, dass mit dem Vorhaben Kommunikationsströme im Internet im großen Stil kontrolliert werden müssten. Aber es gehe um einen so hohen Wert, dass die Verhältnismäßigkeit der Eingriffe gewahrt bleibe. [...] Verbindungsdaten und IP-Adressen seien zudem vom Fernmeldegeheimnis geschützt, sodass ein Eingriff hier "nur auf Basis eines Gesetzes" erfolgen dürfe. Der Rechtsstaat verlangt laut der SPD-Politikerin aber auch, dass die über die Stopp-Seite ausfindig gemachten Straftäter verfolgt und anklagt werden. Der Entwurf sehe daher vor, dass es für die Strafverfolger möglich sei, "in Echtzeit" [Klartext: das BKA liest künftig live mit, wenn Sie surfen!] direkt beim Provider auf die IP-Adressen der "Nutzer" des virtuellen Warnschilds zuzugreifen. Eine Strafbarkeit liege schon in dem Moment vor, wenn nicht nachgewiesen werden könne [Beweislastumkehr!!], dass es sich um ein Versehen oder eine automatische Weiterleitung gehandelt habe. Generell mache sich strafbar, wer es unternehme, sich kinderpornografische Bilder und Schriften zu beschaffen. Die Strafandrohung liege dabei bei zwei Jahren."

Die Erweiterung von Kinderpornographie auf alle dem Gesetzgeber missliebigen kritischen und wahrheitsliebenden www-Seiten ist nur noch eine Frage der Zeit!
Beim aktuellen Tempo der Schäuble- und vonderLeyen- Gesetzgebungsmania dürfte es nur eine Frage von Monaten sein. EINE angebliche Staatskrise genügt. 1933 war es der Reichstagsbrand, 2001 der WTC-"Einsturz". Bei uns wird sich auch ein Anlass für dann umfassend totalitäre Zensur-Maßnahmen finden. Die Überwachungstechnik dafür steht ja dann schon bereit und man muss dann nur noch die Gesetzesformulierungen minimal erweitern.

Klagen gegen all das wird es natürlich geben. Vermutlich Tausende. Mal sehen was das BVG in ein paar Jahren gegen diese fatale Entwicklung noch setzen kann. Technische und juristische Fakten sind dann geschaffen. Der neue Reichstagsbrand wird dann auch geschehen sein und vielleicht hat der EuGH im Rahmen des Lissabon-Vertrags dann das BVG ohnehin bereits abgelöst. Da dieses Gesetz aber DERART klar verfassungswidrig ist, darf man heute noch hoffen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Jedenfalls später als der deutsche Rechtsstaat mit seinen Bürgerrechten (R.I.P.).

PS: In Ergänzung hierzu nur ein Auszug aus einem (zufällig ebenfalls) heute veröffentlichten Artikel zu den aktuellen Bankenskandalen und ihren gesellschaftlichen Auswirkungen. Der etwa 60-jährige Autor D. Siebholz zieht ähnliche Analogieschlüsse zu 1933 http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=10357&seite=1 :
"Gestatten Sie mir eine persönliche Anmerkung: Ich habe mich früher sehr kritisch über die Unfähigkeit meiner Elterngeneration zu den Entwicklungen ab 1933 geäußert. Inzwischen verstehe ich immer mehr die Fehlreaktionen meiner Elterngeneration, die sich mit ähnlichen Problemen, die wir heute erst nur als Gefahr für unsere Demokratie bezeichnen und in die Zukunft projizieren, herumschlagen mussten. Das heutige Bild zeigt Ähnlichkeiten zu damals. Damals hiessen die bösen Institute "Creditanstalt" (Österreich), "Darmstädter Nationalbank" u.v.a.. Heute heissen sie Lehman Bros., Industriekreditbank oder Landesbank XYZ und so weiter. Ich bin mir ganz sicher, dass unsere Generation und die unserer Kinder angesichts der fast unvermeidlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsprobleme wohl den gleichen falschen Weg einschlagen werden, den unsere Eltern genommen und bitter bezahlt haben."
Wehret den Anfängen! Umfassende Internet- Zensur ist bereits das Ende des Anfangs - und zugleich der Anfang vom Ende der freien und friedlichen Gesellschaft!

Ob sie es wagen werden, politische Inhalte zu zensieren?


Neu 2009-04-22:

[10:30] Leserzuschrift-DE - Herausfinden der IP-Adresse eines Webservers:

Für die Leser Ihrer Seite, die nicht so Windowssattelfest sind habe ich hier einmal aufgeführt, wie man die IP-Nummer einer Homepage findet

Unten links auf Start klicken, danach auf ausführen, cmd eintippen, enter. In dem neuen Fenster tippt man: ping (die gesuchte homepage) Achtung Leerschritt beachten.

Für die Homepage von Hartgeld wäre das: ping www.hartgeld.com. Die mehrstellige Zahl in der eckigen Klammer ist die IP-Nummer der gesuchten Homepage. Anschließend, wie der vorherige Leser schon mitteilte, unter Bookmarks oder Lesezeichen speichern.

Hinweis für alle Nicht-Netzwerk-Versierten:
Die Domainnamen wie www. hartgeld.com sind NUR für den Menschen da und müssen über einen Domain Name Server (DNS) in eine 4-stellige IP-Adresse wie 213.145.232.18 umgesetzt werden. Das TCP/IP-Protokoll, das am Internet ausschliesslich verwendet wird, versteht NUR diese IP-Adressen, denn alle Router am Weg müssen daraus den richtigen Weg für ein Datenpaket finden. Wäre mit Namen nicht möglich.
Eine Zensur nach IP-Adressen wäre in den Routern über Access-Listen auch möglich, ist aber viel schwieriger und CPU-aufwändiger und würde vermutlich das OSPF-Routingprotokoll, mit dem die Router untereinander Wegeinformationen austauschen durcheinander bringen.

Wichtig: das Internet und TCP/IP sind eine militärische Entwicklung für hohe Überlebensfähigkeit, sie wurden aber nicht für Zensur konzipiert.
 

[10:45] Leserzuschrift-DE - eigener DNS-Server:

Die beste Lösung gegen die DNS-Zensur ist, selbst einen DNS-Server aufzusetzen. Die Standard-Software "bind" (Berkeley Internet Domain) läuft unter UNIX und UNIX-Derivaten wie LINUX und kann als Binary im Internet kostenlos heruntergeladen werden (http://www.isc.org). Evt muss man für die einzelnen Betriebssystem-Typen im Internet nach den entsprechenden Binaries suchen, damit man nicht selbst den Quellcode kompilieren muss. Ich habe selbst einen DNS-Server unter Sun Solaris laufen.

Dieser DNS-Server greift direkt auf die weltweit verteilten Root-Server zu, die wiederum auf die secondary Server wie z.B. .COM, .DE oder .NET verweisen. Hat den Vorteil, dass DNS-Abfragen für bereits gecach'te Namen rasend schnell gehen (da nicht über das Internet).

Wenn der DNS-Server auf dem gleichen Rechner läuft, auf dem man arbeitet, dann trägt man als DNS IP-Adresse die Loopback-Adresse 127.0.0.1 ein. Wenn man ein kleines Heimnetz betreibt, dann ist es sinnvoll, den Rechner mit dem DNS-Server mit einer festen IP-Adresse zu konfigurieren und dann im DHCP-Server des Routers diese IP-Adresse als default-DNS Server einzutragen. Schon verwenden alle Rechner innerhalb des Heim-Netzes automatisch diesen DNS-Server, wenn sie sich per DHCP registrieren.

[9:30] Leserzuschrift-CH - Zensur auch von Hartgeld.com?

Ich bin auch einer Ihrer treuen Hartgeld-Leser. Ich habe mir auch schon gedanken gemacht wie lange es nocht geht bis hartgeld.com geblockt wird. Vielleicht müssten wir langsam aber sicher eine E-Mail newsletter auf die Beine stellen...sicher ist sicher...

1. Österreich ist nicht Deutschland: diese Zensur-Radikalinskis gibt es hier nicht.

2. Für den Fall, dass ein Provider Hartgeld.com blockt, gibt es einen Backup-Server: http://www.hartgeld2.com/
    Dieser Backup-Server bekommt derzeit einmal ein Update pro Tag und ist auch für den Fall da, dass hartgeld.com crashen sollte

3. Die IP-Adresse von hartgeld.com ist: 213.145.232.18. Diese ist fix, da ein eigener Server. Damit kann man DNS-Sperren umgehen.

4. Ein E-Mail-Newsletter ist viel schwieriger zu machen, Hartgeld bleibt daher ein reiner Web-Service.
    Aber es gibt Vorkehrungen gegen staatliche Server-Beschlagnahme, etc., die ich hier nicht publizieren kann.


Neu 2009-04-13:

[10:00] Leserzuschrift-DE - Das Bu´krimin.amt bestimmt künftig, welche Internet-Seiten wir lesen dürfen:

Diese Meldung lief bereits auf einigen Internet-Blogs.
Internet Zensur kommt im April http://www.mmnews.de/index.php/200904102723/MM-News/Internet-Zensur-kommt.html

Sie ist derzeit DIE meistkommentierteste auf diversen Blogs (zu 90+% ablehnend).
Dennoch sucht man sie im Mainstream noch vergeblich. Alleine DAS sagt schon vieles über den Zustand unserer Medienlandschaft aus.

Weil diese totalitären und fatal-folgenreichen Pläne zur Zensur des Internets OHNE GESETZESGRUNDLAGE eingeführt (und "natürlich" zur Ferienzeit über Ostern angekündigt) wurden, MUSS diese Meldung breitestmöglich weiterverbreitet werden. Sonst läuft diese Republik in einen (Des)Informations-Zustand hinein, der bis 1989 zB in der DDR der Normalzustand war.

Die neue Stasi bzw. das neue "Wahrheitsministerium" heißt Bundesfamilienministerium und Big Sister ist Ursula von der Leyen; natürlich zusammen mit den Kollegen Schäuble, der Kanzlerin, der schweigenden SPD-Spitze und allen sonstigen ungewählten künftigen Zensoren (cui bono?).
Da sie aber alle kein legales Mandat dafür haben, erstellt die GEHEIMEN (!!!) Zensurlisten konsequenterweise gleich das BKA!

Die Regierung und die künftigen Big Brothers wollen diesen "untragbaren" (weil den rechtsstaatlichen Schein gefährdenden) Zustand natürlich reparieren und streben noch vor der Bundestagswahl eine entsprechende Gesetzesänderung an, mittels der die BEREITS HEUTE ILLEGAL PRAKTIZIERTE Zensur legalisiert werden soll. Nach der BTW hat man womöglich keine 2/3-Mehrheit mehr für die quasi-Abschaffung der Verfassungsrechte auf freie Meinungsäußerung, Rezipientenfreiheit (Art. 5 GG) u.v.a.!

Wenn die Mainstreampresse das Thema nicht aufgreift und es mit süffisantem und hämischem Blick auf die leidige Web-Konkurrenz weiterhin totschweigt, dann werden die etablierten TV- und Printmedien die nächsten sein, denen der Staat die letzten Reste freier und unabhängig-kritischer Berichterstattung wegnimmt. Dann wird selbst die heute im Mainstream bereits exzessiv praktizierte politisch-korrekte Selbstzensur nichts mehr helfen.

Untenstehend nur ein paar kleine Highlights aus dem obigen Link.

PS: Mit perverser Kinderpronographie hat dieses Thema NICHTS zu tun. Es ist nur der Vorwand, gegen den sich kein Widerstand formieren soll. Australiens geheime Zensurliste ist soeben an die Öffentlichkeit gelangt. Schon heute haben 50% der dort aufgeführten Seiten mit Kinderpornos nichts zu tun! Konsequenz der deutschen Behörden daraus: Die veröffentlichende Seite der australischen Zensurliste www.wikileaks.de (dito viele ausländische wikileaks-Domains) wurde erst einmal selbst zensiert- unter "freiwilliger" Mithilfe der meisten Internetprovider...!
http://www.wikileaks.org/wiki/Westliche_Internetzensur:_Anfang_vom_Ende_oder_Ende_vom_Anfang%3F
Heute angebliche Pornoseiten, morgen die Informationsseiten, zuletzt der Email-Verkehr. Schöne neue Welt. Wehret den "Anfängen" [...] .

Wie dumm können Politiker eigentlich sein? Ob die viel weiter denken - an politisch missliebige Inhalte? Wann klagt jemand dagegen?

Vermutlich verspüren sie ein dumpfes Gefühl der Angst vor Internet-Medien, die sie auf herkömmliche Art kaum kontrollieren können. Aber wahrscheinlich geht es primär um die Profilierung zweier Minister für die Wahl: von der Leyen und Guttenberg.

Auch hier gilt das Prinzip: Inflate or Die. Solange die das Finanzsystem mit Inflation aufrecht erhalten werden kann, werden die Schafe nichts merken. Wenn nicht mehr, dann kracht auch dieses Überwachungssystem zusammen - mit dem Staatsbankrott.

[14:00] Leserzuschrift-DE zu Internet-Zensur (gekürzt):

Meine Empfehlung: lasst sie doch sperren soviel sie wollen. In dem Moment, in dem die Sperrlisten für irgendetwas anderes verwendet werden, als für illegales Material, werden sich die zuständigen Politiker und Behörden selbst in eine Glaubwürdigkeitskrise gebracht haben und außerdem ggf. einen Verstoß gg. das Grundgesetz zu verantworten haben. Also warum lassen wir sie sich nicht einfach ihr eigenes Grab schaufeln? Das ist einfacher und letztlich viel wirkungsvoller, als jeder Pauschal-Protest.

Wenn das "Die" kommt, kommt es auch dafür, denn dann ist die staatliche Legitimität für alles weg.


Neu 2009-04-06:

[20:45] Was die Zensur-Politiker nicht verstehen:

Deutschlandpolitik: Internetsperre umgehen in 27 Sekunden

Ein Internetprofi hat mit einem Video auf YouTube dokumentiert, wie man eine eventuelle Internetsperre durch ein paar Klicks umgehen kann, die nur 27 Sekunden dauern. Und zwar ohne zusätzliche Software. Es sind keinerlei Hackertools oder ähnliches notwendig. Man muss lediglich in den Netzwerkeinstellungen von Windows die dreistellige Zahl eines ausländischen DNS-Servers eintippen - und alle Sperrversuche des Providers greifen nicht mehr. Dieser Expertenhinweis beweist erneut: Politiker, die uns Glauben machen, durch eine Internetsperre würde die so genannte Kinderpornoindustrie bekämpft, lügen - oder haben schlicht und ergreifend keine Ahnung.

Man kann jeden beliebigen DNS-Server angeben und macht damit Zensur über die DNS-Abfragen wirkungslos.

Erklärung Domain Name Service (DNS): der Computer versteht die Domain-Namen nicht, er braucht 4-stellige IP-Adressen, der DNS-Server setzt diese um.


Neu 2009-03-26:

[19:00] Beispiel Australien - was der Staat aus dem Internet ausfiltern möchte:

SchallUndRauch: Geheime australische Internetzensurliste veröffentlicht

Die australische Regierung hat beschlossen, den Zugang zum Internet zu zensieren, selbstverständlich mit der Ausrede, es geht um den Schutz der Bevölkerung, speziell der Minderjährigen. Nur, das unvermeidliche ist jetzt passiert – die top-geheime australische schwarze Liste aller verbotenen Webseiten ist in die Öffentlichkeit gelangt, bevor die Zensur überhaupt in Kraft getreten ist. Jetzt wollen alle Australier wissen, welche Seiten die Regierung ihnen vorenthalten will.

Die Liste beinhaltet 2’395 Webseiten, wobei es bei der Hälfte gar nicht um Kinderschändung geht. Es sind Seiten dabei wie Online-Poker, Fetisch, religiöse Randgruppen aus dem satanischen und auch christlichen Bereich, dann Wikipedia- und Youtube-Seiten, Schwulen- und Hetero-Porno Seiten, ein Reisebüro und sogar eine Seite eines Zahnarztes aus Queensland.

Sogar die Website eines Zahnarztes, da sieht man wie ungenau solche Listen sind. Aber bei politischen Sachen wagen sie es offenbar noch nicht, diese zu filtern.
 

[18:30] Mögliche Verbreitungswege für den Bundestrojaner:

Telepolis: Der Staat als Einbrecher: Heimliche Online-Durchsuchungen sind möglich

Da die Verbreitungsfrage einfach zu lösen ist, muss nur noch Code für alle gängigen Systeme implementiert werden, die vom Bundestrojaner infiziert werden sollen. Welches System das im Einzelnen ist, sieht man praktischerweise gleich am Download, der infiziert wird: Man nimmt eben dann ein Programm genau diesen Typs, wie er auch im Download verwendet wird.

Die einzige Möglichkeit, sich vor einem gezielten Angriff auf den eigenen Computer zu schützen, liegt darin, grundsätzlich keinen Code von außen anzunehmen, oder aber Code nur dann anzunehmen, wenn er mit einem kryptographisch sicheren Verfahren von einer Maschine signiert ist, die von einer technisch kompetenten und vertrauenswürdigen Person gehandhabt wird. Das bedeutet: keine Downloads, keine Updates, überhaupt keine, mit Ausnahme dieser Vorgehensweise. Und das bedeutet: in der Praxis so gut wie keine.

Die Verbreitungsmethode wäre über die Modifikation von Updates, die alle Computer über das Internet holen.


Neu 2009-01-28:

[18:30] Wozu die Biometrie wirklich taugt:

Golem: Bundesregierung: Biometrie taugt kaum zur Terrorabwehr

Opposition: Überwachung der Bürger als wahrer Hintergrund
Die Bundesregierung hat in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei zugegeben, dass "biometrische Verfahren allenfalls sekundär zur Früherkennung von terrorverdächtigen Personen" dienen können. Nach Einführung des biometrischen E-Reisepasses wird weiter an 3D-Gesichtserkennung im Alltag gearbeitet.

Da ist auch ein Grund. Aber der wesentlichste Grund dürfte ganz einfach Machtrausch von Politikern und Beamten sein. Diese Mode wurde ab 2001 aus den USA importiert. Was von dort kommt ist angeblich alles gut - besonders wenn es die eigene Mitarbeiterzahl und das Budget erhöht.


Neu 2009-01-25:

[19:00] Bundestrojaner Schäuble will Web-Zugriffe aufzeichnen:

MorgenWeb: Internet-Surfen soll aufgezeichnet werden

Datenschützer laufen wieder einmal Sturm gegen eine Vorlage aus dem Hause Schäuble. Der CDU-Bundesinnenminister hat in einem Gesetzentwurf "zur Stärkung der Sicherheit in der Informationstechnik des Bundes", der das Kabinett bereits passiert hat, einen unscheinbaren Paragraphen versteckt: Demnach darf das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) automatisch alle Daten auswerten, die bei der Kommunikation von Unternehmen und Bürgern mit Bundesbehörden anfallen. Ferner sollen Anbieter von Internetdiensten das Surfverhalten ihrer Nutzer aufzeichnen dürfen, um Störungen einzugrenzen und zu beseitigen.

Seine Macht-Paranoia und seine Internet-Angst kennen keine Grenzen. Das einzige wirkliche Mittel das hilft ist der Staatsbankrott - Geld weg.


Neu 2009-01-16:

[11:00] Der EU-Überwachungswahn kennt keine Grenzen:

Kopp: EU-Geheimprojekt: Autofahrer und Fahrzeuge sollen bei allen Bewegungen ausspioniert werden

Mehr als acht Millionen Euro investiert die Europäische Union in ein »Zukunftsprojekt«, das Autofahrer kennen sollten. In Finnland, Frankreich und Deutschland laufen Pilotprojekte, um Autofahrer lückenlos zu überwachen. Ein winziger Chip in neuen Nummernschildern macht das möglich. Vor fünf Jahren benutzte eine Computrzeitschrift eine solche Vision noch für einen Aprilscherz. Heute ist das alles Realität.

Alles gegen die eigenen Bürger. Aber gegen Russland un Ukraine ist die EU hilflos.

Bevor dieses Projekt startet, sind EU und Staaten bereits pleite.

[11:45] Leserzuschrift-DE dazu:

Ein Freund ist im Bereich Spezialschaltschränke tätig.
Seinerzeit hat sein Unternehmen Angebote für Toll Collekt abgegeben.

Die Mautbrücken sind seiner Aussage nach jederzeit umrüstbar um Pkw's zu überwachen.
Es bestünde die Fähigkeit die Iris des Fahrers zu scannen.

Er ist kein Märchenerzähler.


Neu 2009-01-07:

[14:30] Briten wollen den EU-Trojaner:

Macwelt: Nach dem Bundestrojaner folgt der EU-Trojaner

Die EU plant, die heimlichen Durchsuchungen von Rechnern bald in ganz Europa zu erlauben. Großbritannien will bald internationale Onlinedurchsuchungen ermöglichen - ohne Gesetz und Richterbeschluss.

Die spinnen, die Briten. Dagegen wird es aber massive Widerstände geben. Nicht nur von der Öffentlichkeit, auch von den nationalen Polizeiapparaten, die keine fremden "Eindringlinge" haben wollen.


Neu 2008-11-22:

[7:30] So ist es bei echten Terroristen:

Standard: Laptops des Eta-Chefs nicht zu knacken

Computer mit im Internet verfügbarem Programm gesichert - Polizei: "Trotz aller Legenden verfügen Geheimdienste über kein Schlupfloch"

Es gibt verschiedene Programme, wo auch die Polizei machtlos ist. Echte Terroristen verwenden alle diese Methoden, etwa Handies, die ständig gewechselt werden.

Diese ganzen neuen Gesetze wie Vorratsdatenspeicherung, etc. haben nicht echte Terroristen als Ziel, sondern den Normalbürger, der überwacht werden soll.

[20:30] Leserzuschrift-AT dazu:

Jeder kann einfach seine Daten schützen.
Entsprechende Programme sind leicht verständlich zu bedienen, und werden gratis im Internet angeboten.
Die Sicherheit dabei mit 256 Bit entspricht Militär-standard, bei der Verwendung eines langen und komplexen Passwortes.

z.B.: http://www.truecrypt.org/

oder zB: www.steganos.com.de


Neu 2008-11-08:

[7:00] Gordon Browns Super-Angst hinter dem Super-Überwachungsstaat:

Spiegel: Britische Regierung will das gesamte Kommunikationsnetz überwachen

Es wäre ein digitaler Überwachungsstaat, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat: Die britische Regierung will "Black Boxes" installieren, die jede E-Mail speichern, außerdem Daten zu jedem Telefonat und zu jeder Internet-Verbindung. Das gigantische System soll Milliarden kosten.

Der muss wirklich panische Angst vor Machverlust haben. Ob sich die Briten das gefallen lassen?


Neu 2008-11-06:

[13:45] Der deutsche Überwachungsstaat wieder etwas zurückgedreht:

Spiegel: Karlsruhe bremst Vorratsdatenspeicherung aus

Das Bundesverfassungsgericht hat in einer Eilentscheidung den Zugriff auf Daten aus der Vorratsdatenspeicherung weiter eingeschränkt. Bis zu einer endgültigen Entscheidung über die umstrittene Datensammlung erhalten Fahnder nur noch Zugriff, wenn es buchstäblich um Leben oder Tod geht.

Je grösser die Finanzkrise, umso mehr erodiert die "Legitimität des allumfassenden Staates" - auch bei den Verfassungsrichtern.

Schlechte Zeiten für Bundestrojaner kommen. Und für die EU-Allmacht auch.


Neu 2008-10-30:

[21:30] Australien kann nicht genug Zensur bekommen:

Infowars: Australia To Enforce Mandatory Chinese-Style Internet Censorship

The Australian government is set to impose Chinese-style Internet censorship by enforcing a universal national filter that will block websites deemed “controversial,” as part of a wider agenda to regulate the Internet according to free speech advocates.

A provision whereby Internet users could opt out of the filter by contacting their ISP has been stripped from the legislation, meaning the filter will be universal and mandatory.


Neu 2008-09-12:

Überwachung total?

MMnews: EU plant Überwachung total

Die EU will in 5 Jahren die totale Überwachung. Alle digitalen "Nutzerspuren" werden gespeichert.

Das, worauf alle (Politker) gewartet haben, wird endlich wahr. Die totale Überwachung. Dank moderner Technik und ständigen Fortschritts hinterlässt jeder Bürger eine Menge digitaler Spuren. Diese sollen demnächst alle aufgezeichnet werden.

Sie möchten es schon gerne. Aber in 5 Jahren gibt es sicher keine EU mehr, die soetwas vorschreiben könnte und auch keinen Bundestrojaner Schäuble mehr.

Vorschlag: die alte "Schneckenpost" per Brief ist inzwischen sicherer.


Neu 2008-09-07:

UK: Terrorgesetze gegen spielende Kinder:

Spiegel: Kommunen wenden Terrorgesetze gegen spielende Kinder an

Spielende, lärmende Kinder vor der Tür? Einfach bei der Stadt melden - die legt ein paar Wanzen aus. In Großbritannien nutzen Kommunen Anti-Terror-Gesetze, um Hunde beim Wasser lassen, illegale Pizzaverkäufer oder eben spielende Kinder zu überwachen.

Der britische Staat spinnt. Aber er spinnt nicht aus der Sicht des Apparates. Solange genügend "Staatsknete" = Geld da ist, werden auch die unsinnigsten Dinge gemacht. Das tut der Bürokratie gut. Eine Abhilfe kann nur 2 Seiten kommen:
- eine Aufschrei der Bevölkerung
- der Staat hat nicht mehr das Geld für so etwas


Neu 2008-09-01:

Was Spionage-Software wirklich "leistet":

GlobalResearch: New Spy Software Coming On-Line: "Surveillance in a Box" Makes its Debut

Designed specifically for "fusion centers" or their European/Asian equivalents, the Intelligence Platform promises to provide "real-time" high-tech tools to foil terrorist plots before they're hatched (or keep tabs on antiwar/antiglobalization activists).

Law enforcement agencies will waste time and resources investing in high-tech computer boondoggles that leave them chasing false leads--while real threats go unaddressed and limited resources are sucked away from the basic, old-fashioned legwork that is the only way genuine terror plots have ever been foiled.

Das ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein Paranoia-Rausch der Sicherheitsbehörden. Die wollen alles überwachen - wie im Kommunismus. Real funktioniert solche Software aber nicht und produziert nur Probleme jeder Art.

Auch Siemens arbeitet also an solchen Programmen. Sobald die Namen Boeing und Lockheed vorkommen, kann man sicher sein, dass es primär um das Abschöpfen von Staatsgeldern geht.


Neu 2008-08-24:

Die Kehrseite des Sozialstaats - Überwachung:

Welt: Wer Fürsorge will, muss Überwachung lieben

Eine TV-Serie über Hartz-IV-Kontrolleure hat eine Welle der Empörung hervorgerufen. Wer Hartz IV empfängt, könne nie Täter, sondern nur Opfer sein. Unser Autor findet die Diskussion über den Sozialmissbrauch naiv. Denn jede Wohltat, die der Staat leistet, zwingt zur kostenintensiven Kontrolle. Ein absurdes System ist entstanden.

Am Besten beides gemeinsam abschaffen.


Neu 2008-08-09:

Biometrische Pässe - leicht zu fälschen:

Süddeutsche: Osama bin Laden auf dem Passbild

Ein Test, der im Auftrag der britischen Times durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass biometrische Ausweise relativ leicht manipuliert werden können. Für den Test klonte der Computerexperte Jeroen van Beek von der Universität Amsterdam mit einem öffentlich verfügbaren Programm die Chips von zwei britischen Reisepässen - angeblich in Sekunden.

Lesegeräte akzeptieren gefälschten Pass
Auf den Pass eines kleinen Jungen fügte er den geklonten RFID-Chip (Radio-Frequency-Identification-Chip) mit einem digitalen Foto von Osama bin Laden ein. Das Bild einer 36-jährigen Britin wurde durch eines von Hiba Darghmeh, einer palästinensischen Selbstmordattentäterin, ersetzt. Die veränderten Pässe wurden von einem Lesegerät, das mit dem von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) als internationalem Standard empfohlenen 'Golden Reader Tool' arbeitet, akzeptiert.

Das ist also alles nur Überwachungs/Macht-Paranoia. "Made in EU, inspired by USA".


Neu 2008-08-03:

Die USA werden noch paranoider und die EU äfft nach:

Standard: Offiziell: US-Zoll darf Geräte und Datenträger durchsuchen

Was Datenschützer schon seit einiger Zeit befürchtet haben, wurde vom US-Heimatschutzministerium nun bestätigt. Zollbehörden in den USA dürfen sämtliche elektronischen Geräte - seien es nun Notebooks, MP3-Player oder Handys - und Datenträger durchsuchen, um Hinweise auf Terrorismus zu erhalten. Einen konkreten Verdachtsfall muss es dafür allerdings nicht geben, wie die Washington Post berichtet.

Das Durchsuchen von Geräten und Datenträgern soll demnächst nicht mehr nur im Kampf gegen den Terrorismus erlaubt sein. Mit ACTA diskutieren die USA und mehrere europäische Länder ein Abkommen zur Bekämpfung von Raubkopien und Fälschungen. In diesem Fall soll ebenfalls erreicht werden, dass Zollbeamte Notebooks und MP3-Player beispielsweise nach illegal kopierten Filmen und Musikdateien durchsuchen dürfen. Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement könnte noch 2008 unterzeichnet und beschlossen werden.

So läuft also der Hase: die Musikindustrie steckt dahinter - Suche nach Raubkopien. Wie will der Zoll diese von legalen Kopien unterscheiden? In Wirklichkeit geht es nur um Machtrausch und Paranoia.

Vorsorge: Daten nicht am PC mitnehmen sondern verschlüsselt an einem Internet-Server platzieren.

PS: es würde mich interessieren ob auch die Notebooks der Mitarbeiter von Goldman Sachs und JP Morgan untersucht werden dürfen. Vermutlich nicht.


Update 2008-07-18:

Internet-Überwachung in Österreich:

ORF: Der Internet-Überwachungsplan der Polizei
Standard: Innenministerium überlegt radikale Ausweitung der Internet-Überwachung

Nach Informationen, die ORF.at vorliegen, diskutiert das Innenministerium derzeit mit den Providern über Maßnahmen für eine österreichische "Branchenlösung" zur Internet-Überwachung. Dabei verlangen die Dienste unmittelbaren Zugriff auf die Netzwerke der Anbieter. Auch bei verschlüsselten Skype-Telefonaten kann die Polizei mittlerweile mitlauschen.

Merkwürdig: Seit Tagen bekommt Ihr Rechner immer ein und dieselbe IP-Adresse im ADSL-Netz zugewiesen, obwohl in den Geschäftsbedingungen ihres Providers ausdrücklich von dynamisch vergebenen, also stets wechselnden IP-Adressen die Rede ist.

Im Rahmen der Operation "Pelztier" wurden nach § 278a StGB ["kriminelle Organisation"] über 70 Überwachungsmaßnahmen gegen "Tierrechtsaktivisten" durchgeführt, bei denen neben Standort- und Verkehrsdaten von Handys auch IP-Adressen und E-Mails eine Rolle spielten.

Aufregung über Diskussion mit heimischen Providern - Statt einer dynamischen sollen fixe IP-Adressen zugeteilt werden.

Diese Operation "Pelztier" ist wirklich eigenartig. Obwohl man wenig gegen diese Leute hat, sitzen sie immer noch in Untersuchungshaft. Will man hier solche (illegale) Überwachungsmassnahmen verschleiern?

Diese juristischen Idioten haben keine Ahnung vom Internet, nur von Machtrausch. Es gibt gar nicht soviele IPv4 Adressen, um diese statisch zuzuweisen.
Offenbar ist die dynamische IP-Adresse ein Problem für sie.


Neu 2008-06-26:

Die Telefon-/Internet-Überwachung in Österreich an der Arbeit:

Standard: Handy- und Internetüberwachung: Durchschnittlich 32 Anfragen pro Tag

3.863 Anfragen durch Exekutive in ersten vier Monaten dieses Jahres - Keine zusätzlichen Mitarbeiter für Rechtsschutz- beauftragten

"Betroffene werden niemals erfahren ob sie - schuldig oder unschuldig - in eine Fahndung der Polizei geraten sind"

Gesetzliche Möglichkeiten werden auch genützt, wie man hier sieht. Der Weg in den Abhörstaat.


Neu 2008-06-17:

Der totale Überwachungsstaat in Schweden:

Spiegel: Schwedisches Parlament muss über Lausch-Gesetz entscheiden

Telefon, E-Mail, SMS: Die schwedische Regierung will künftig alle modernen Kommunikationswege überwachen lassen. Sie will so auf Bedrohungen aus dem Ausland reagieren. Kritiker sehen Schweden auf dem Weg in den Überwachungsstaat.

Es hört sich an wie eine Nachricht aus dem Kalten Krieg: Alle E-Mails, alle Telefonate und jeglicher SMS-Verkehr mit dem Ausland soll künftig von Schwedens militärischem Abhördienst FRA (Försvarets Radioanstalt) überwacht werden. Ein entsprechendes Gesetz steht am Mittwoch im schwedischen Parlament zur Entscheidung an. Kritiker sehen das Land damit auf dem Weg zu einem Überwachungsstaat Orwellscher Prägung.

Schweden ist das sozialistischte Land in Europa. Da passt das ganz gut dazu. Ausserdem wird Filesharing in Schweden als "schweres Verbrechen" wie Mord geahndet.

Frage: was wollen sie mit diesen vielen Daten machen? Durch ihre ihre liberale Einwanderungspolitik wird da sicher in mindestens 200 Sprachen kommuniziert. Diese Polizisten glauben, das alles überwachen zu können? Oder geht es nur um schwedische Systemkritiker?

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