Informationen Europa - 2010

Diese Seite befasst sich mit Information aus Ländern Europas (ohne Russland, TR, etc. - das ist Welt) und ohne EU-spezifische Informationen, sowie ohne AT, CH, DE.

Neu 2010-12-31:

[12:30] Der "Dank" für die Rettung: Griechen können Merkel nicht leiden

Angela Merkels strenge Haltung in der griechischen Schuldenkrise schlägt sich in Form verheerender Umfragewerte nieder - zumindest in Griechenland. Mehr als 80 Prozent der Hellenen bewerten die Bundeskanzlerin negativ, Sarkozy hingegen ist ungleich beliebter. Populär ist etwas überraschend aber auch der Euro.

Und was wäre, wenn die Merkel im Mai hart geblieben und aus dem Euro ausgestiegen wäre? Die Griechen würden sich nur mehr von Oliven, etc. ernähren. Der Staat wäre bankrott. Rettern dankt man also nicht.
 

[9:30] Die "Pflaster" wirken nicht richtig: "Rettung" der Euro-Problemländer läuft nicht so glatt

Griechenland fällt hinter seinen Sanierungszielen zurück. Auch Irland-Gläubiger müssen bereits Federn lassen. Und jetzt kommt auch nocht Portugal. Jeder Dominostein der fällt, bringt einen anderen ins Wackeln.

Und nächstes Jahr fällt alles um.Ab 3. Januar sind die Akteure wieder zurück aus dem Urlaub, dann darf die "PIIGS-/Euro-Krise" weitergehen.

Die Regierung in Athen hat zwar ihr Sparprogramm einigermaßen rigid durchgezogen, war aber in ihrem Kampf gegen die ausufernde „Steuervermeidung“ ziemlich erfolglos. Das Ziel, die Steuereinnahmen um 13,7 Prozent zu steigern, musste auf sechs Prozent mehr als halbiert werden. Und selbst dieses Ziel wird nicht ganz halten.

Hat jemand erwartet, dass die Griechen die höheren Steuern auch zahlen wollen?


Neu 2010-12-30:

[13:30] Man muss Politiker sein, um auf dieses Schiff zu gehen: Euro als sinkendes Schiff: Stiller Protest in Estland

[9:45] Rückblick auf 1993 - PIG bleibt PIG: Im Auge des Hurrikans

[9:45] Das ganz grosse PIG rückt der Schlachtbank näher: Italy's debt costs approach red zone

[9:45] Die EU-Bittsteller vor Chinas Türe mehren sich: Ungarn hofft auf chinesische Hilfe

In der jüngsten Vergangenheit hat sich China schon bereiterklärt, Staatsanleihen von Griechenland und Portugal zu kaufen. Nun könnte sich das chinesische Füllhorn auch für Ungarn auftun. Es wäre Hilfe aus hoher Not.

Wie es aussieht, bekommt Orban wegen seiner Diktatur kein Geld mehr von IWF und EU. Aber für China hätte er jetzt das "richtige" System. Aber ob Ungarn für China interessant ist, ist eine andere Frage. Wahrscheinlich geht es wieder einmal um die Beruhigung des Bondmarktes, der Ungarn fallen lassen will.


Neu 2010-12-29:

[16:45] Estland - Wie dumm und naiv man sein kann: Die letzten Fans des Euro


Neu 2010-12-28:

[20:30] Joe bald als Kaiser von Europa? “Deutsche Bank”: Neuer Anlauf zum finanziellen Staatstreich


Neu 2010-12-25:

[20:30] Dann endet ihr Leiden mit dem Staatsbankrott: Ausblick 2011: Düstere Prognosen für die Euro-Sorgenkinder


Neu 2010-12-24:

[10:15] Haben die Chinesen Europa bereits abgeschrieben? China fürchtet chronische Schuldenkrise in Europa


Neu 2010-12-23:

[9:00] Die sind real alle pleite: Kreditausfall bei spanischen Banken auf Rekordniveau


Neu 2010-12-21:

[20:45] Sonst wären sie schon lange tot: GR-Banken stehen bei der EZB mit insgesamt 95,1 Mrd in der Kreide

[20:00] UK-Government lost in Cyberspace: Britische Regierung will Pornos im Internet verbieten

Wie dumm kann eine Regierung, die wegen der Krise mit dem Rücken zur Wand steht eigentlich nur sein? Da mit zieht sie noch mehr Hass auf sich.


Neu 2010-12-20:

[20:30] Bisher wurde also nur "optisch" gespart: Spanien soll noch mehr sparen

[20:00] Ungarn wird zur Diktatur: Ungarn: Presse so wenig frei „wie in Weißrussland“

Das ungarische Parlament beschließt ein umstrittenes Mediengesetz. Die rechtsnationale Regierung unter Premier Orbán kann ab Jänner kritischen Journalismus verhindern.

Ab jetzt wird sich die Repressionspirale massiv weiter drehen.

Und die EU schaut dabei einfach zu - wo bleiben die "Menschenrechte"?


Neu 2010-12-19:

[14:30] Sollen sie doch demonstrieren, der Bondmarkt ist stärker als sie: Zehntausende Spanier protestieren gegen Sparkurs

[14:00] UK: Ausgabe von Food Stamps: U.K.: Warnung vor “nationaler Krise”


Neu 2010-12-17:

[15:00] Die Briten "sparen" wirklich: Horror-Zahlen aus London: 3.000 Patienten in britischen Krankenhäusern verhungert

[15:00] UK-Bankenkrise geht wieder weiter: Banks face an extra £80bn of bad debts

[8:30] War schon lange überfällig: Moody's Downgrades Ireland From Aa2 to Baa1 - 5 Notch Downgrade, But Still Investment Grade

"Investment Grade" ist Irland real nicht mehr. Aber ein Downgrade um gleich 5 Stufen mit Outlook Negative ist so gut wie ein Todesurteil.


Neu 2010-12-16:

[14:15] GR: Politiker werden zu Jagdobjekten: Molotow-Cocktails, Randale und die Hatz auf Parlamentarierread!

Athen wird für Politiker zur No-Go-Zone

Für die Griechen selbst gab es am Donnerstag keine offiziellen Informationsquellen, somit konnten auch keine Journalisten gejagt werden. Denn auch die einheimischen Medien streikten. Ausländische Medienvertreter werden nur angegriffen, wenn sie allzu offensiv die Kamera auf autonome Demonstranten richten. Die Wut konzentrierte sich auf Politiker, Polizisten und willfährige Gewerkschaftler. "Sie sollen sich nirgends sicher fühlen", skandierten einige Demonstranten am Donnerstag in Athen.

Es bleibt der Politik auch nichts anderes übrig, als eisern zu sparen. Es wird schlecht aufgenommen nach all den Jahren der Verschwendung. Wirkliches "Sparen" kommt erst mit der Abkoppelung vom Euro-Bailout und dem echten Staatsbankrott. Dann gibt es Massenentlassungen bei Beamten und (Früh-) Pensionisten.


Neu 2010-12-15:

[21:00] UK: Gerald Celente: 'Off With Their Heads 2.0'

[20:30] Nächste Stufe Krieg HU-SK? Orbán verärgert gemäßigte slowakische Ungarn

In Bratislava trifft der ungarische Regierungschef Vertreter der ungarischen Nationalisten. Gespräche mit Moderaten verweigert Viktor Orbán aber. Die Slowakei und Ungarn gelten mittlerweile als heftig zerstritten.

Orban beginnt seine inneren Probleme zu externalisieren. Das Fatale daran ist, dass dabei die "Dosis" immer weiter verstärkt werden muss, um noch abzulenken. Gibt es in der Endphase Krieg?

[7:15] Passt nicht zusammen: Die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone läuft weiter auseinander


Neu 2010-12-14:

[13:30] HU: umsonst für das Alter vorgesorgt: Ungarn enteignet Pensionskassen-Sparer

Ungarn greift für den Abbau der hohen Schulden zu radikalen Methoden. Das Land verstaatlicht einen Teil des Geldes, das die arbeitende Bevölkerung für ihre Pensionierung zurückgelegt hat. Es geht um 14 Milliarden Franken der seit 1998 existierenden privaten Säule des Versicherungssystems.

So handelt eine Regierung im Staatsbankrott. Beschlagnahmt sie etwa Gold? nein, sie geht auf die Pensionsvorsorgen los, denn diese sind leicht zugreifbar.

Das wird mit Riesterrente & co auch passieren, falls diese nicht vorher schon durch Bondcrash und Währungsreform ausgelöscht werden.


Neu 2010-12-12:

[7:45] UK: reicht es "denen da unten" jetzt? Die Wut steigt

Als «Tory Scum», als «Tory-Abschaum» beschimpft zu werden, war aber ernster. Da brach sich ein Groll Bahn, der das Establishment der Insel generell für die Probleme des Landes haftbar machen möchte. Der sich aus einer Frustration und Ohnmacht speist, die derzeit zunimmt im Vereinigten Königreich, ohne sich noch richtig politisch manifestieren zu können. Denn von einer diskreditierten und um echte Alternativen verlegenen Labour Party fühlen sich die wenigsten Briten in diesem Winter vertreten. Und von den Liberaldemokraten, die in der Hochschulfrage ihre Prinzipien auf den Kopf stellten, finden sich viele Briten verraten.

So sieht es aus, wenn der Sozialstaat nur etwas zurückgebaut wird. Aber massiv sparen ist die einzige Rettung für die Währung - plus hohe Zinsen, kommt auch noch.


Neu 2010-12-11:

[16:00] Das wäre der eigene Staatsbankrott und Bankrott der Gläubigerbanken: Island als Vorbild für die PIIGS-Länder?


Neu 2010-12-10:

[17:30] Zu gross für jeden "Rettungsschirm": Die Zeitbombe Italien tickt lauter

Und eine zerfallende Regierung gibt es noch gratis dazu.


Neu 2010-12-07:

[20:45] Dort hat alles auf Pump gearbeitet: Riesen-Schulden: Spaniens Fußball droht Pleite


Neu 2010-12-06:

[15:00] Werden nie mehr zurückgezahlt, wurden verkonsumiert: Spaniens Problem sind zu hohe Privatschulden

Spanien sorgt in Zusammenhang mit den Sorgen über die europäische Schuldenkrise immer wieder für Schlagzeilen. Tatsächlich ähnelt die Lage jener Irlands. Denn bisher sind nicht die Staatsschulden das Problem, sondern die enormen Privatschulden.

Falls jemand glaubt, dass diese 1.5 Mill. Wohnungen in Bankenbesitz oder gar die halbfertigen Bauten etwas zahlen.
 

[12:15] Daher wollen die Regierungen nicht sparen: Sparen schafft Feinde

Im Kampf gegen die Verschuldung der Euro-Länder müssen die Regierungen hart sparen. Dabei treffen sie immer häufiger und heftiger auf einen Gegner, um den sie sich bislang nicht übermäßig gekümmert haben: ihre Bevölkerung.

Dann fliegt eben die Regierung bei den nächsten Wahlen aus dem Parlament, wie in Osteuropa schon öfters passiert.


Neu 2010-12-04:

[20:00] Die Summe aller Banken-Bailouts: Europa steht mit 4,6 Billionen Euro für Banken gerade

[20:00] Das letzte PIG kommt jetzt auch dran: Spreads auf Rekordniveau: Italiens Banken im Fokus

[13:30] UK: die Welt zum Aufstand der "Schmarotzer-Kaste": Britanniens brutale Fratze

 

[8:45] Wilder Streik der Fluglotsen: Armee kontrolliert Spaniens Luftraum

Die spanische Regierung reagiert auf den wilden Fluglotsenstreik: Ministerpräsident Zapatero hat die Armee angewiesen, die Kontrolle über den Luftraum des Landes zu übernehmen. Die Arbeitsniederlegung hatte den Luftverkehr in Spanien fast komplett zum Stillstand gebracht.

Der Grund dafür ist wahrscheinlich, dass Spanien einen Teil der Flugsicherung verkaufen wollte, um Geld in die Kasse zu bringen. Solche Streiks wird es überall geben, wo das "staatliche Tafelsilber" verkauft werden muss und damit die Privilegien der Beschäftigten enden.


Neu 2010-12-01:

[6:45] IT: Stirbt die Generali-Versicherung gerade? The Next Shoe To Drop: European Insurance Companies - Assicurazioni Generali CDS Explodes

today the company's CDS spread has gone vertical, wider by 34 bps on the day, or about 20%, to 184 bps. Why is this happening? Simple: ASSGEN has total assets of €423 billion, and more worrisome, a fixed income portfolio of €262 billion, of which 93% is European-bond based (Italy 28%, France 22%, Germany 25%). We all know what has happened to Italian bond prices in the past weeks: as of today, Bund spreads have just hit a fresh all time high. But all this is irrelevant since the bank must have a capital buffer to accommodate the losses. After all, what idiot would run a company with almost €300 billion in Euro-facing bond exposure and not factor for deterioration in risk after the events of May... Well the ASSGEN CEO may be just such an idiot. The company's balance sheet as of 9/30 discloses that the firm had a mere €10 billion in tangible capital (excluding €10.7 billion in intangible assets). So let's recap: €262 billion in Euro bonds on.... €10 billion in tangible equity! A 26x leverage on what is promptly becoming the most impaired asset class in the world.

Diese Versicherung hat nur €10 Mrd. an Eigenkapital aber allein €262 Mrd. in Euro-Anleihen. Ein leichter Bond-Crash löscht sie aus, was offenbar die CDS derzeit anzeigen. Bei anderen Versicherungen dürfte es ähnlich sein.


Neu 2010-11-30:

[16:45] Der Kater nach dem Kredit-Exzess: Ireland's Debt Servitude

Das wirkliche "Ende" wird dann noch viel schrecklicher: „Das Paket kauft Irland nur Zeit“
 

[16:45] Wer in Spanien eine Ferienwohnung auf Kredit kauft, gehört bestraft: Spaniens Banken zwangsversteigern jetzt in Großbritannien

Ein britisches Ehepaar, dass derzeit dem Verlust des eigenen Hauses in Großbritannien an eine spanische Bank entgegen blickt, hat vor der Gefahr gewarnt, die mit dem Zahlungsrückstand auf eine im europäischen Ausland aufgenommene Hypothek einher gehe. Im Zuge einer alarmierenden Entwicklung für viele tausend britische Bürger, die in der Vergangenheit als Käufer spanischer Immobilien auftraten, beruft sich die spanische Banco de Sabadell mit Sitz in Marbella momentan auf EU-Recht, um das Ehepaar Carol und Ian Chatterton aus seinem £300.000 teuren Anwesen in Wiltshire, U.K. zu klagen.

Diese Verrückten wissen wohl nicht, dass sie persönlich und unbeschränkt für den Kredit haften. Wenn dann der Kredit in Spanien nicht mehr bedient wird, hat die spanische Bank natürlich das Recht, auf das Vermögen im Heimatland zuzugreifen.

[6:00] Wetten "gegen Europa" kann man nicht verlieren: Bets Against Europe Are Unlikely to Lose

Meanwhile, the very assurance from Brussels that Iberia can get by without a bailout probably ensures the opposite. Only thing is, when Spain and Portugal reach that point – meaning, when currently punitive borrowing rates become literally prohibitive – the jig will be up for Europe. It is one thing to pretend that Greece and Ireland’s boats have been floated, since they were initially alone in needing a rescue. But when Spain’s broad stern starts to slide into the deep, sucking Portugal into the vortex, the pretense that Europe’s nearly trillion dollar rescue fund can turn back the financial mob will evaporate entirely. For now, it doesn’t help perceptions that Spain and Portugal are themselves guarantors of the current rescue package, which is worth nearly one trillion dollars. That’s like having California be a guarantor of New Jersey’s debts.

Das ist genauso wie eine Wette, dass ein Huhn einmal geschlachtet wird.


Neu 2010-11-26:

[18:15] Geisterstädte, von diesen Banken finanziert: Irlands Bauboom endet in Ruinen

[13:45] Auch das noch: Spanische Banken verschleudern Immobilien


Neu 2010-11-25:

[14:00] Jetzt auch in der Abschusszone: Belgium joins financial markets' hit list

Es ist eigentlich merkwürdig, wie dieses hochverschuldete, zerfallende Belgien dem bisher entgangen ist.

[10:45] Echtes Sparen in Irland am heutigen Wahltag: Der Lebensstandard der Iren wird deutlich sinken

Im Einzelnen will die Regierung von 2011 bis 2014 die Haushaltsausgaben um zehn Milliarden Euro zusammenstreichen und fünf Milliarden an neuen Steuern auf Grundbesitz und Wasser erheben. Auf der Streichliste stehen Tausende von Stellen im öffentlichen Dienst, Sozialausgaben, Pensionen. Die Studiengebühren werden ebenso wie einige Steuern erhöht. Selbst der Premier räumte ein, dass der Lebensstandard für jeden im Land sinken werde.

Auch das wird nicht reichen. Die "Rettung" auch nicht:

Der Finanzexperte Constantin Gurdgiev vom Trinity College in Dublin sagte: «Die Regierung verschliesst die Augen vor der Tatsache, wie viel Geld sie sich leihen muss.» Irland benötige zwischen 120 Milliarden Euro und 130 Milliarden Euro zu einem niedrigen Zinssatz, um sein Defizit nicht noch weiter zu erhöhen. Gurdgiev verglich die Lage Irlands mit der Griechenlands. «Unsere Wirtschaft ist mehr als drei Mal so überschuldet wie Griechenland», sagte er. «Wenn Griechenland insolvent ist, was sind wir dann?»


Neu 2010-11-24:

[17:45] Wie gross darf der nächste "Rettungsschirm" sein? 2000 Mrd.? Experten warnen: Rettungsfonds zu klein


Neu 2010-11-23:

[7:15] Seit 2008 haben Immobilien zwischen 50 und 60 Prozent ihres Wertes verloren: Iren zittern vor dem Immobiliencrash

[7:00] Der Spiegel zu Irland: Endspiel in Europas Casino


Neu 2010-11-21:

[17:00] UK: London: Building 'lowest for 20 years'


Neu 2010-11-20:

[10:15] Wer kann haut ab - Brain Drain: Akademiker verlassen EU-Krisenländer


Neu 2010-11-18:

[10.45] Welches PIG wem wieviel schuldet: Horror in Zahlen – die Pleitestaaten

[8:15] Die irische Volkswut wächst: Warum die Iren ihre Minister mit Käse bewerfen

[7:15] Neue Immo-Steuer in Irland: Homeowners face paying €80-a-month property tax


Neu 2010-11-14:

[17:00] PIIGS-Dominos: PIIGS : Die Prophezeihung erfüllt sich


Neu 2010-11-13:

[18:40] 533 Milliarden Euro Schulden: Irland vor Kollaps

Irland steht bei ausländischen Banken mit 533 Milliarden Euro in der Kreide und ringt um seine finanzielle Reputation. Um die eigenen Geldinstitute vor dem Zusammenbruch zu bewahren, muss das Land allein im laufenden Jahr neue Schulden in Höhe von 32 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aufnehmen. Das ist fast ein Drittel des Wertes aller in Irland gefertigten Waren und der Dienstleistungen.

Wer glaubt, dass die Iren diese 533 Mrd. Auslandsschulden je zurückzahlen können, ist verrückt und gehört in die Psychiatrie. Oder er ist Politiker.


Neu 2010-11-12:

[20:30] IT: jetzt muss er gehen: Berlusconi-Land in Trümmern

Schluss mit "Bunga-bunga": Die Regierungskrise in Italien spitzt sich zu, am Montag wollen vier Minister Berlusconis Kabinett verlassen. Es droht der große Showdown. Statt die wahren Probleme zu bekämpfen, zerfleischen sich die Kontrahenten gegenseitig.

Die eigenen Koalitionspartner haben genug von Berlusconi. Folge: eine monatelange Staatskrise und Neuwahlen.


Neu 2010-11-11:

[16:00] HU: auf dem Weg zurück in die Staatswirtschaft: Eine Art Ermächtigungsgesetz

Ungarns Regierung nutzt den Giftunfall in einer Aluminiumfabrik, um sich heimlich den Zugriff auf die Wirtschaft zu sichern. Zwar ist der nur in Notfällen erlaubt - doch die werden nicht definiert. Der Staat hat also völlig freie Hand.

Orban kann jetzt wie der Verrückte Chavez jeden Betrieb verstaatlichen oder unter staatliche Aufsicht stellen. Das wird eine schwere Last für den Staatshaushalt, denn Staatsbetriebe wirtschaften generell defizitär.


Neu 2010-11-10:

[20:30] UK: So ist das, wenn echtes Sparen beginnt: Studenten stürmen Zentrale der Regierungspartei

 

[7:00] Brutaler Kommentar in der Presse: Irland ist pleite. Sorry to sayread!

Europa hat aus dem Desaster in Athen nichts gelernt. Jetzt gibt es eine zweite Chance.

Das tut er deshalb, weil sich Dublin darauf verlassen kann, durch die Euro-Partner gerettet zu werden. Warum sollte Irland auch schlechter behandelt werden als Griechenland? Die EZB kauft auch schon seit Wochen irische Staatsschulden auf. Die Haftung Irlands für seine Banken übersteigt nämlich die finanziellen Ressourcen des Landes bei Weitem, wie der Ökonom Morgan Kelly meint

Brutal, aber wahr.


Neu 2010-11-08:

[17:15] HU: warum füttert ihn die EU immer noch mit Geld? Die gefährlichen Machtallüren des Viktor Orban

[15:00] 620 solcher Geistersiedlungen soll es in Irland geben: Ruinen des Reichtums


Neu 2010-11-07:

[18:30] Wird man brauchen, wenn das Pfund crasht: Schöne Neue Welt: Führt Großbritannien den Goldstandard wieder ein?

Aber von wo soll das Gold kommen, die BoE hat kaum mehr welches, haben Rothschild & co Gold? Der Konsum und Staatsapparat wird dann brutal heruntergefahren werden müssen, sonst ist das Gold gleich weg und der "Goldstandard" verpufft in Monaten.
 

[17:00] UK: die Zeiten für Schein-Arbeitslose werden härter: Unemployed told: do four weeks of unpaid work or lose your benefits


Neu 2010-11-04:

[20:45] FR: das kommt aber schlecht an: Ließ Sarkozy missliebige Journalisten bespitzeln?

Dem Enthüllungsmagazin „Le Canard Enchaîné“ zufolge beauftragte Präsident Sarkozy den Geheimdienst der Polizei, Medienleute zu überwachen, die in der L'Oréal-Spendenaffäre recherchierten.

Damit macht er sich noch unglaubwürdiger. Das ist Amtsmissbrauch.


Neu 2010-11-03:

[20:30] ES: 60% Rabatt ist noch viel zu wenig: Wirtschaftskrise: Malle wird verramscht

Alle wollen nach Malle – der Urlauber-Boom ist immer noch ungebrochen. Aber auf Deutschlands beliebtester Ferien-Insel tobt die Wirtschaftskrise.

Die Immobilienblase ist geplatzt, Häuser werden jetzt geradezu verramscht. 60 % RABATT

Selbst Angebote zum halben Preis bei 100-prozentiger Finanzierung mit 30 Jahren Laufzeit lockten offenbar niemanden an.

Hauptsächlich Ausländer, speziell aus Deutschland wollten ein Haus auf Mallorca. Jeder Voll- Halb- oder Viertel-Promi wollte den Massen aus der eigenen Unterschicht nah sein und hat Irrsinns-Summen auf Kredit für eine Finca oder einen Baugrund bezahlt. Jetzt ist der grossen Katzenjammer da. Es hat die Richtigen getroffen.

Wenn der Euro zusammenbricht, sollten Häuser dort für 1..2 Unzen Gold zu haben sein.
 

[20:00] UK-Inflation explodiert: Food prices rise quicker in UK than rest of Europe

[19:00] UK-Orwell geht anscheinend weiter: Britische Regierung führt Orwell’sche Überwachung ein


Neu 2010-11-02:

[12:30] Leserzuschrift-DE - Entente, Isolierung D in Europa:

betrachtet man den Lauf der Geschichte, so fallen neuerdings wieder Konstellationen zwischen den europäischen Mächten auf, die an die Zeit des Deutschen Reiches vor 1914 denken lassen. Deutschland ist umgeben von Ländern, deren Eliten es niemals zulassen werden, dass dieses Land tatsächlich eine bedeutende Rolle in Europa spielen kann. Da können sich die Deutschen drehen und wenden wie sie wollen. Das gilt für Polen genauso, wie insbesondere für GB und Frankreich.

Die deutsche Armee ist mit ihrer lächerlichen Sollstärke nicht einmal mehr zur Landesverteidigung fähig. Wie sagte der schlägernde Taxifahrer aus Frankfurt aka Ex-Bundesaußenminister? Einfrieden und ausdünnen. Das ist in großem Umfang geschehen. Sollte es Deutschland im Zuge der Eurokrise gelingen, sich aus der Umarmung -besser Umklammerung- seiner europäischen "Freunde" zu emanzipieren und friedlich als Wirtschaftsgroßmacht noch stärker werden, so werden sich die anderen schnell etwas einfallen lassen, wie der Figaro schreibt, haben sie ja noch einige Trümpfe im Ärmel (Reparationszahlungen WKII, SHAEF-Gesetze etc.). Atomwaffen wird Deutschland nie bekommen, egal wie bankrott wer auch immer ist, diese Annahme ist grundnaiv. Die Entente lebt, da sollte man sich keinen Illusionen hingeben und es wurden nicht zwei Weltkriege gefochten um jetzt die Flinte ins Korn zu werfen und dem weiteren Aufstieg oder gar der Dominanz eines starken Deutschlands zuzusehen. Die NATO war nicht umsont zweckmäßig "to keep the Russians out, the US in and the Germans down..."
In der heutigen Krisenzeit bräuchten wir eine hochintelligente Elite, die dieses Land durch die Untiefen steuert, leider haben wir nur Merkel und Co. Bleibt zu hoffen, dass es nicht erneut zu einem Disaster kommt, geschuldet dem Versagen der deutschen Elite wie 1914 und 1933 als Folge des ersteren.

Hier ist er wieder einmal, dieser typisch deutsche Minderwertigkeitskomplex, der direkt in Konspirationstheorien übergeht. Die SHAEF-Gesetze gibt es schon lange nicht mehr, die letzten Reste alliierter Vorbehalte wurden 1990 entfernt.

 

[11:30] Extremhaushalt in Großbritannien: Sparen, bis der Asphalt platzt

Der Extrem-Sparkurs in Großbritannien empört die Bürger. Weniger Sozialsystem, mehr Schlaglöcher - besonders hart trifft es Problemstädte wie Leeds, denn die Regierung streicht soziale und Kulturprojekte radikal zusammen. Rutscht die Wirtschaft des Landes in eine Abwärtsspirale?


Neu 2010-11-01:

[20:30] Man lässt nicht wirklich ein EU-Mitglied pleite gehen: Rumänien bekommt weitere Milliardenhilfen

Bis dann alle zusammen und gemeinsam pleite gehen.

[10:00] So ist das in einer Depression: Irland: Verkäufe des Einzelhandels auf 5-Jahres-Tief


Neu 2010-10-31:

[11:00] Es gibt dort ja fast nur mehr Beamte und Rentner: Frankreich droht in Europa den Anschluss zu verlieren

Sparen in Portugal? Portugal entschärft Haushaltskrise

Ein langwieriger Streit um den Sparkurs hat Investoren nervös gemacht. Jetzt einigen sich Portugals Regierung und Opposition auf einen Haushaltsentwurf für 2011. Die nächste Bewährungsprobe am Kapitalmarkt wartet allerdings schon.

Premierminister Jose Socrates hat zugesagt, das Haushaltsdefizit im kommenden Jahr auf 4,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu drücken. Für dieses Jahr wird ein Fehlbetrag von 7,3 Prozent erwartet.

"Sparen" kann man das eingentlich nicht nennen, aber es ist wohl das "maximal politisch Mögliche".


Neu 2010-10-29:

[15:30] Wieder ein Imperium auf Pump geht unter: Der reichste Slowene hat Finanzprobleme


Neu 2010-10-28:

[15:45] Leserzuschrift-DE - verschärfte Grenzkontrollen Frankreich/Luxemburg/Deutschland:

ein Bekannter von mir war letzten Montag in Frankreich und Luxemburg unterwegs und berichtete von ungewöhnlich intensiven Grenzkontrollen an der Grenze von Frankreich nach Luxemburg, auch auf deutscher Seite war viel Zoll unterwegs, allerdings in Schleierfahndung. Muß nichts zu bedeuten haben, aber in Zeiten des ungehinderten Grenzübertritts innerhalb der EU (Schengenraum) sicherlich merkwürdig.

Sucht man Bargeldtransporte der Insider? Vorbereitung auf Devisenkontrollen?

 

[9:30] GR: die Pleitewelle rollt: Hohe Kreditausfälle belasten die Banken

Immer mehr Griechen haben Schwierigkeiten, ihre Darlehen zu bedienen. In vielen privaten Haushalten wird das Geld knapp. Dadurch steigt der Anteil der faulen Kredite von Monat zu Monat. Dies belastet die griechischen Banken - sie müssen Abschreibungen in Milliardenhöhe vornehmen.

An alle Gläubiger Griechenlands: die Kredite dorthin könnt ihr abschreiben, da kommt nichts mehr zurück.


Neu 2010-10-27:

[19:30] PT: die Regierung zerbricht am "Sparen": Portugal Budget Discussions Break Down, Government Collapse Imminent

[18:30] FR: Stopbanque: Bankencrash selbstgemacht

Französische Aktivisten rufen zu einer europaweiten und gemeinsamen Kontokündigung am 7. Dezember auf. Jeder soll sein Geld vom Konto holen.

Anschließend, so schlagen die Aktivisten vor, kann man das Geld erstmal in einen Koffer legen oder es bei einer sozialen Bank anlegen.


Neu 2010-10-24:

[15:15] UK: alles muss raus, Geld muss rein: Ministers plan huge sell-off of Britain's forests

[14:00] UK: ein Vorgeschmack auf die Zukunft: London stellt sich auf Obdachlosen-Rekord ein

Scharen von Obdachlosen und Armut überall: Sozialexperten fürchten eine dramatische Veränderung der britischen Gesellschaft. Grund ist die radikale Sparpolitik der Regierung. Allein in London könnten 200.000 Menschen auf der Straße landen.

Das ist noch gar nichts: richtig grausam wird es erst, wenn das Pfund kollabiert und zu seiner Rettung das Gelddrucken eingestellt werden muss, sowie die Zinsen drastisch angehoben werden müssen. Es hängt in Wirklichkeit am Goldpreis.


Neu 2010-10-23:

[18:15] HU: wer bankrott ist, greift zu: Ungarn: Sondersteuer für Auslandsunternehmen

In Deutschland und Europa wächst die Empörung über die zusätzlichen Steuern für ausländische Unternehmen in Ungarn. „Es sollte aus Sicht des Auswärtigen Amtes sicher gestellt sein, dass die zusätzliche Belastung nicht einseitig zu Lasten ausländischer Investoren geht“, hieß es im Haus von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) gegenüber der Tageszeitung DIE WELT (Samstagausgabe). „Das Auswärtige Amt hat seine diesbezüglichen Sorgen und die Bitte, die betroffenen Unternehmen besser über Änderungen der Besteuerung zu informieren, an die ungarische Regierung herangetragen.“

Die Regierung des vom Staatsbankrott gefährdeten osteuropäischen Landes hatte zum Wochenbeginn im Eilverfahren ein Gesetz erlassen, nach dem große Betriebe des Einzelhandels, der Telekommunikation und der Energiebranche ab einer bestimmten Umsatzhöhe bis zu 6,5 Prozent ihres Jahresumsatzes zusätzlich als Steuern entrichten müssen.

Genauer gesagt, man holt sich das Geld dort, wo noch etwas zu holen ist. Die ausländischen Konzerne werden jetzt Ungarn reihenweise verlassen. Es ist wegen Depression ohnehin kaum mehr etwas zu verdienen, jetzt auch noch diese Steuer. DIe "Markteroberer" können sich verkriechen.

Was wir hier sehen, dürfte auch anderswo kommen.
 

[13:30] Irland: Im Land der leeren Häuser

 

[20:15] Die fünf Millionen Briten, die vom Staat leben, ahnen noch nicht, wie unangenehm ihr Leben werden wird: Camerons Versuchskaninchen

[13:00] Späte Reue? Briten trauern ihrer Industrie hinterher

Kein Land setzte in den vergangenen Jahrzehnten stärker auf Dienstleister und Staat als Arbeitgeber als die Wiege der Industrialisierung. In Zeiten der massiven Einschnitte sehnen sich viele zurück nach der guten alten Zeit. Doch es ist zu spät.

Sobald für das Pfund nichts mehr zu importieren ist, wird es ernst. Dann müssen in den Chefetagen einmal die MBAs durch Ingenieure ersetzt werden.


Neu 2010-10-22:

[5:30] Leserzuschrift-ES - Bericht zu Lage auf Mallorca/Spanien:

Mallorca wird seit etwa vier Jahren von Tausenden Nordafrikanern überschwemmt, die nach dem Dress-Code der Bronx gekleidet, in allen großen Kaufhäusern, Supermärkten, Boutiquen zu finden sind, die sie meist mit prall gefüllten Einkauftüten wieder verlassen. Während die Hälfte den Bus benutzt, besitzt die andere Hälfte meist einen Pkw neueren Datums, für den die meisten nicht mal einen Führerschein hat. Eine andere Gruppe gönnt sich öfters mal ein Taxi, in dem Mutti, die zwei Kindlein, der Papa und die vielen Einkaufstüten Platz haben.
Ein enger Freund, der Taxifahrer ist, kann stundenlang Geschichten darüber zum Besten geben.

Die Wohnsituation der afrikanischen "Mitbürger" dagegen ist meist recht beengt. Oft leben 20 bis 30 Personen in einem hundert Quadratmeter großen Apartment, dass schon von außen entsprechend aussieht. Da sind die Fenster zertrümmert und mit alten Pappkartons von innen abgeklebt. Der Balkon ist überladen mit alten Möbeln, Kleidungsstücken und Mülltüten. Die zur Straße gelegenen Wäscheleinen sind täglich mit unzähligen Kleidungsstücken behängt. Nachts verlassen dann oft 20 Afrikaner gleichzeitig das Mietshaus. Täglich mehrmals reisen neue buntbekleidete Gestalten mit großen Pappkartons an, während andere mit ihren Utensilien ihr Asyl wieder verlassen.

Nur selten habe ich einmal einen Schwarzen arbeiten sehen, wenn man einmal von den Verkäufern an der Playa absieht, die wie eine Horde Fliegen über die Touristen herfällt, weswegen man als Tourist von einem genußvoll entspannenden Urlaub ganz und gar nicht mehr reden kann.
Das alles Polizei kümmert das keinen Deut. Ich habe in den vergangenen Jahren nicht ein einziges Mal gesehen, dass die Beamten einen Schwarzen kontrolliert hätte. Wie ich auch hörte, traut man sich auch nicht die Wohnungen mal zu überprüfen. Das Gleiche betrifft die rumänischen Hütchenspieler, die schalten und walten können, wie sie gerade möchten. Die Beamten werden lediglich dann höchst aktiv, wenn der König und seine Frau mal die Insel besuchen, um shoppen oder segeln zu gehen.

Seit etwas zwei Wochen werde ich und/oder meine Frau mehrmals von Afrikanern auf der Straße oder vor Supermärkten angebettelt. Aber auch vermehrt einheimische Spanier (keine Zigeuner oder Gitanos, wie sie hier heißen!) sprechen uns und unsere Freunde oft an und betteln um etwas Kleingeld oder, wenn man gerade vom Supermarkt kommt, um Lebensmittel für die Kinder.

Unweit des Yachthafens von Palma wird seit etwa einem Jahr an dem neuen, fünf gigantisch klotzige Bunker und mehrere hunder Quadratmeter umfassenden Parlament der Balearen gebaut, zu dem auch ein Kongresszentrum gehören soll. Vor einem Jahr hat man auch noch schnell alle Straßen der Insel aufgerissen, um neue Kabel zu verlegen. Überall wurden neue Lampen aufgestellt. Überall in Palma wurden mit großem Aufwand neue Fahrradwege angelegt, asphaltiert und mit grünen Pollern ausgestattet.
Dies alles mit dem Wissen, dass die Staatskassen gähnend leer sind und man die dafür aufgenommenen Kredite niemals im Leben wird zurückzahlen können.

Vor etwa fünf Jahren, in einem Anfall von Größenwahn, wollte die Balearenregierung an der Playa de Palma die Copa Cabana Europas errichten, um El Arenal in ein exklusives Edelresort zu verwandeln.
Zwei Wochen ist es gerade her, da hat man festgestellt, dass ja schon lange kein Geld mehr in der
Staatskasse ist und hat in der Presse jammernd alle hochfliegenden Pläne wieder verworfen.

In etwa die Hälfte aller jungen Leute auf der Insel haben keinen vernünftigen Job und leben bei den Eltern.
Vierzig Prozent der älteren Arbeitnehmer traf das selbe Schicksal. Die Bars tagsüber sind gerammelt voll und auch auf vielen Plätzen sieht man Arbeitslose sitzen, die sich aufgeregt diskutierend an die Bierdose klammern und ihre selbstgedrehten Kippen rauchen. Vier, fünf Mal habe ich an Straßenkreuzungen Spanier beobachtet, die ein Pappschild umgehängt hatten, auf welchem geschrieben stand, dass sie nach einer Arbeit suchen. Auch wird man manchmal von Wildfremden angesprochen, die nach einem Job suchen.

Wenn man nach Einbruch der Dunkelheit durch die Outskirts von Palma unterwegs ist, trifft man auf spanische Rollkommandos, bestzt mit zwei bis vier Jugendlichen – in zwar chromblitzenden, neuen, aber offensichtlich auf Kredit gekauften Mittelklassefahrzeugen –auftreten und die Mülltonnen nach Essbarem, Kleidung oder aber sonstigen Gegenständen durchwühlen, die sich in irgendeiner Weise zu Geld machen lassen.

Die kleinen Goldankaufläden sprießen wie Pilze aus dem Boden. Alleine im Zentrum von Palma dürfte es inzwischen an die dreißg oder mehr dieser Shops geben. Und auch die An- und Verkaufsgeschäfte boomen und sie sind vollgestopft mit Kunden, die sich gegenseitig auf die Füße treten.

Die Restaurants der gehobenen Klasse sind meist leer oder man sitzt alleine an einem Tisch, aber auch die Fastfood-Tempel klagen über mangelnde Umsätze und dass lediglich Touristen mal ein paar Euro da lassen.

Zu den spanischen Familien auf der Insel:
Die spanischen Kinder werden wie kleine Prinzen und Prinzessinnen behandelt und bekommen alles was das Herz begehrt. Ist der PC mal im Eimer wird ein neuer auf Pump gekauft. Eine Spielkonsole und ein Fernseher reicht nicht – jedes Kind braucht seine eigene Spielkonsole und seinen eigenen Fernseher.
Jugendliche bestehen auf ihrem Studium und einem neuen Wagen zum achtzehnten Geburtstag. Aber was soll's, Papa bekommt ja Kredit von seiner Bank.

Ich habe noch nie in meinem Leben derart viele Menschen mit Kreditschulden kennengelernt. Wenn man über die Sicherung z.B. durch Kauf von Edelmetallen spricht, wird man nicht für voll genommen. Das gleiche Schicksal widerfährt einem, wenn man zur Anlage eines Notvorrats von Lebensmitteln rät. "Wozu?"
bekommt man da zur Antwort, "in den Supermärkten sind die Regale doch brechend voll!" Die berühmt- berüchtigte Mañana-Mentalität ist den Spaniern bis heute nicht auszutreiben.

Obwohl so gut wie jeder einen Internetanschluß sein eigen nennt, surft niemand durchs Net, um sich über die tatsächliche wirtschaftliche Lage zu informieren. Stattdessen verfolgt man nur die TV-Nachrichten.
Die meisten interessieren sich ohnehin bloß für Fußball und den neuen Wagen, den man sich unbedingt mal wieder gönnen sollte, da im alten Pkw schon der Aschenbecher überquillt. Wo man auch hinsieht und
hinhört: Kredite und die 9-Millionen-Lose oder das El Gordo-Los an Weihnachten sind hier die einzig wahren Götter. Was alles andere anlangt, Präsident Zapatero hat ja alles im Griff – da braucht man wenigstens nicht selbst nachzudenken.

Nochmals meinen herzlichen Dank für Ihre Seite und Ihre Tipps!

Es gibt also immer noch Konsumkredit. Wenn nicht mehr, dann durchwühlen die Leute die Mülltonnen.


Neu 2010-10-21:

[13:15] FR: schon eine "Revolution"? Nobody expected this French revolution

All the same, the strikes have turned into a referendum on Nicolas Sarkozy – not his actual policies, so much as his style. The perception is that he panders to the rich, an unfair one when you consider his predecessor Jacques Chirac, who never paid for any holiday he took in or out of office

Sarkozy (whose fortune is the product of selling his family flat for £1.6 million when he was elected in 2007) earned himself, early on, the "bling bling president" tag. Nothing he has done since has shifted the impression that he wants the French to make efforts he will not subject himself and his rich friends to.

Da ist also der Kern der Unruhen: Sarkozy und seine reichen Freunde sollen keine Opfer erbringen, das Volk dagegen schon.

[8:00] Ceausescu Neu in Europa: Kontinent ohne Kompass – wohin steuert Europa?

Am Montagabend boten die Abendnachrichten des Senders France 2 dadaeske Unterhaltung: Der Moderator fragte den Staatsminister für Transport, Dominique Bussereau, ob es Treibstoffmangel in Frankreich gebe. Der Minister, der in einem feudalen Regierungsbüro saß, präsentierte freudig eine frisch ausgedruckte Frankreich-Karte, die das Land in grün zeigte: Da wo Grün sei, gebe es auch Benzin, behauptete Bussereau und erklärte mit fester Stimme: „Es gibt keinen Treibstoffmangel.“

In ganz Frankreich brachen in diesem Moment die Menschen vor den Bildschirmen in schallendes Gelächter aus. Die Szene hatte etwas Ceausescu-haftes. Viele Franzosen hatten den Tag damit verbracht, eine Tankstelle mit ein paar Tropfen Benzin zu suchen. Und sofern sie eine fanden, standen sie stundenlang Schlange. Am folgenden Tag druckten die Zeitungen dann Karten, die komplett rot eingefärbt waren: Wo Rot war, gab es keine Benzin mehr.

Wenn man so lügt, ist es kein Wunder dass sich die Politik lächerlich macht und die Wut dagegen wächst.

Dieser Welt-Artikel ist eine Abrechnung auch mit anderen Poltiker-Idiotien in Europa, speziell in der EU.


Neu 2010-10-19:

[19:30] Jugendarbeitslosigkeit in Spanien: Die Ni Ni Generation

 

[9:30] Rentnerparadies Europa: Wie die Deutschen den Sozialluxus anderer Länder finanzieren

In Frankreich, Griechenland, Spanien und in vielen anderen Ländern Europas gehen die Menschen auf die Straße und protestieren gegen Einschnitte bei der Rente. Sind am Ende die Arbeitnehmer die Dummen, die wie in Deutschland länger arbeiten – und mittelbar für die Defizite der Reformverweigerer haften?

 

[16:30] Jetzt bekommt auch die Merkel schon Angst - vor dem Überspringen? Gewalt erschüttert Frankreich

[8:30] Leserzuschrift - aktueller Bericht zur Situation in Frankreich, 20:30 am  18.10.2010:

Ihr in Deutschland lebt ja – bewusst – im Tal der Ahnungslosen

Nach 2 wöchigem Streik im größten Ölterminal Europas, Fos sur Mer (bei Marseille), sind jetzt alle 12 Raffinerien in Frankreich bestreikt und blockiert.

In der für die Pariser Flughäfen zuständigen Raffinerie im Département Seine et Marne (77) wird mit Polizeigewalt erzwungen, – Polizisten, schwerbewaffnet mit MP im Anschlag, unter Androhung von 5 Jahren Gefängnis bei Verweigerung, im Beisein eines Justitiars der Regierung, - die Belieferung der Pariser Flughäfen.

Einzelne Arbeiter werden regelrecht durch die Polizei abgeführt zur Arbeit. Das Grundrecht auf Streik ist somit außer Kraft gesetzt. Es gibt auch keine juristische Möglichkeit dagegen anzugehen, da ja ein Justitiar zugegen war..

Ca 20% aller Tankstellen in Frankreich sind geschlossen, die Regierung weigert sich, von Mangel zu sprechen, die Tatsachen sprechen dagegen.

Mehrmals pro Woche finden landesweite Demonstrationen statt. Die Regierung spricht von ca 1 Mio Beteiligten, die Gewerkschaften von 3 Mio. Bei den sehr entschlossenen Bahnarbeitern nehmen ca 40% teil. Mehr ist wohl nicht drin,es wurden Arbeiter gefragt, sie verlieren je nach Gehalt ca 80€ täglich beim Streik. Wenn man eine Familie hat, ist das schwer zu ertragen. In Frankreich erhalten die Streikenden fast nichts von den Gewerkschaften.

Im Prinzip dreht es sich um die Reform der Renten, das Rentenalter soll auf 62 Jahre angehoben werden. Auch die Gewerkschaften sehen die Notwendigkeit, dies zu tun, fordern aber eine sozial gerechte und vor allem den Arbeitsanforderungen angepasste Novellierung. Man kann von einem Arbeiter mit Schwerarbeit nicht verlangen, dass er bis zum 62.Lebensjahr arbeitet. Ein solcher Arbeiter ist spätestens mit 55 völlig verbraucht. In Deutschland ist zwar das Rentenalter höher, wird aber von fast niemand erreicht, durch Krankmeldungen, vorzeitige Arbeitslosigkeit, vorzeitige krankheitsbedingte Berentung oder ganz einfach Abschiebung ins soziale Abseits wo der Einzelne vergessen wird, genannt Harz IV. In Deutschland wehrt sich aber niemand, im Gegensatz zu Frankreich.

Seit heute nehmen die Fluglotsen am Streik teil, mit noch nicht absehbaren Folgen ab morgen, seit heute machen die Lastwagenfahrer zwar keinen Streik aber sie blockieren die Autobahnen indem sie 2-3 spurig mit 10km fahren und das führt zu gigantischen Staus.

Die Schüler sind ganz rabiat und liefern sich mit der Polizei regelrechte Straßenschlachten in mehreren Städten. Sie kämpfen um ihre Zukunft, so sagen sie. Schulen sind landesweit blockiert,ein regelrechter Unterricht findet nicht mehr statt (in den Städten).

Auf Grund von einschlägigen Erfahrungen wissen wir, dass sobald die Lastwagenfahrer voll streiken – es genügt 16 strategische Kreuzungen in Frankreich lahm zu legen, mit einem Knäuel von Lastwagen, die auch mit schwerstem Gerät (von der Armee) nicht entfernt werden können, dann sind innerhalb von 8 Tagen die Supermärkte leer. Die Lastwagenfahrer fühlen sich besonders betroffen auf Grund ihre harten Tätigkeit und sind deshalb auch ganz entschlossen, die Bewegung auszuweiten.

Morgen sind die bisher größten Demonstrationen zu erwarten. Es kann erwartet werden, dass sich die Streikbewegung ausweitet, die Arbeiter werden immer hartnäckige je härter die Regierung reagiert, nicht wie in Deutschland wo alle den Kopf einziehen. Die Unterstützung in der übrigen Bevölkerung ist sehr groß!!

Schon in den Hauptnachrichten um 20°° wird offen davon gesprochen, dass es sich jetzt nicht nur um die Renten handelt, sondern um eine allgemeine Unzufriedenheit. Von der Regierung natürlich zurückgewiesen. Die Regierung hat aber heute Abend einen Krisenstab eingerichtet. Sar- Kotzki gibt sich ganz hart! Noch wird das Wort Generalstreik nicht ausgesprochen.

Aber Arbeiter und Regierung geben sich sehr entschlossen. Von Tag zu Tag ist mit einer Verschärfung der Situation zu rechnen. Die Regierung hat schon aufgerufen, aufs Autofahren zu verzichten. Die Treibstoffreserven reichen nur wenige Tage, die sog strategischen Reserven dürfen für Streiks nicht benutzt werden.

Die Gewerkschaften haben sich bereit erklärt, die Versorgung der medizinischen Fahrzeuge zu gewährleisten, ebenso für die Feuerwehr, aber NICHT für die öffentlichen Verkehrsmittel. Sollte dies dann eintreten, dann herrscht de facto der Generalstreik, weil niemnd mehr zur Arbeit gelangt.

Riecht irgendwie nach Revolution. Die Erhöhung des Rentenalters dürfte nur der Anlass sein, nicht die grundlegende Ursache.

Einige Streikende lässt man also schon in der Lauf einer Maschinenpistole blicken und droht ihnen bei Arbeitsverweigerung Gefängnis an. Aber so viele Polizisten und Justitiare gibt es gar nicht, um den Streik grossflächig auf diese Art zu beenden. Helfen würde vermutlich die summarische Entlassung aller Streikführer ohne Wiederkehrrecht.

Man braucht gar nicht zu wetten, wie dieser Konflikt gelöst wird: durch Rücknahme der Rentenalter-Erhöhung unter einem Vorwand und durch Trichets Gelddruckmaschine.


Neu 2010-10-18:

[16:45] 15,4 Prozent: Griechen korrigieren Haushaltsdefizit 2009 erneut nach oben

Erst 12,7 Prozent, dann 13,6 und jetzt 15,4: Die griechische Regierung hat die Zahlen für das Haushaltsdefizit 2009 schon wieder angepasst. Dieses Mal sind offenbar neu entdeckte Schulden von Krankenhäusern für die Korrektur verantwortlich.

Und dieses Jahr? 20%?. Solange die "Euro-Partner" bezahlen oder der Trichet monetisiert, kein Problem.
 

[16:00] Immer mehr Griechen können wegen der Krise ihre Kreditkartenschulden nicht bezahlen: Verhängnisvolles Plastikgeld

Es war verführerisch einfach: die Visa-, Master- oder Diners-Card gezückt, eine Unterschrift, schon war das Kleid, der Fernseher oder das opulente Abendessen bezahlt. Jetzt merken viele Kreditkartenbesitzer in Griechenland: Sie haben sich zu viel geleistet – und Probleme, ihre Rechnungen zu bezahlen. Griechenlands Banken müssen voraussichtlich Milliarden abschreiben.

Kein Wunder in einer Depression. Hier sieht man auch sehr schön, dass diese Schulden abgeschrieben werden müssen - im Endeffekt von den Sparern in den Geberländern. Das war alles Konsumkredit.


Neu 2010-10-17:

[19:00] UK: ICH HÖR MIT GRAUSEN, DIE GELDDRUCKMASCHINEN SAUSEN: BoE weitet Bondankaufprogramm um 100 Milliarden Pfund aus

Die Bank of England (BoE) wird ihr Nothilfeprogramm für den Ankauf von Anleihen um 100 Milliarden Pfund ausweiten, um der schwächelnden Ökonomie des Landes unter die Arme zu greifen, während die Regierung ihre staatlichen Ausgaben stark kürzt, wie das Centre for Economics and Business Research (CEBR) mitteilte. Die Zentralbank werde in nächster Zeit versuchen, den riesigen staatlichen Ausgabekürzungen durch das weitere Öffnen ihrer geldpolitischen Schleusen entgegen zu wirken.

Mit dem "Sparen" wird wohl nicht viel - siehe unten. Dafür wird Geld gedruckt.


Neu 2010-10-15:

[13:15] So sind die Griechen: Rauchverbot scheitert mangels Kontrollen

Du setzt dich im Städtchen R. in ein beliebiges Kafeneio ans Fenster und trinkst einen Diplo Metrio.
Der kommt natürlich ohne Quittung. Es ist interessant, das Leben auf der Straße zu beobachten:
Ein Roller mit drei Menschen drauf rauscht an dir vorbei, zwei Erwachsene und ein Kind, alle ohne Helm. Ein freundlicher Pakistani ohne Aufenthaltsgenehmigung bietet dir das komplette Kinoprogramm der letzten Jahre auf DVD-Kopien an, nur 3 Euro das Stück! Dann rumpelt ein alter Pickup ohne Lampen und Nummerschild am Kafeneio vorbei. Welch würziger Diesel! Oder eben Heizöl. Das nächste Auto hat auch kein Nummerschild, ist aber kackneu. Hinter getönten Scheiben brüllen ein paar Youngster in ihr Handy gegen das Bass-Gewummere an. Dann wird aufgeräumt, im Auftrag der Gemeinde und für 1,50 / Std. säubern einige Araber die Straße von Papier. Letzteres haben sie selber aber nicht. Du verlierst sie aus den Augen weil ein anderer Pickup mit abenteuerlichem selbstgezimmertem Aufbau dir die Sicht versperrt indem er unversehens mit laufendem Motor mitten auf der Straße stehen bleibt und der Fahrer im gegenüberliegenden Kafeneio verschwindet. Der entstehende Stau nervt sogar die beiden jungen Männer - ein Albaner, ein Grieche - die eine Auswahl von vom LKW gefallenen Werkzeugmaschienen auf dem Bordstein drapiert haben, um sie günstig zu verticken.
Als der Stau sich aufgelöst hat, lehnst du dich zurück, nimmst einen Schluck Kaffee und zündest dir eine Zigarette an. Wirklich? Ach nein, das ist ja jetzt verboten! Mit der Kippe in der Hand drehst du dich vorsichtig um ... und siehst auf den ausgestreckten Arm des Polizisten vom Nebentisch, der dir Feuer reicht.

Man sieht, die Griechen scheren sich nicht um die Befehle, die aus Brüssel kommen. Nachmachen!
 

12:45] Ungarn will ausländische Handelsketten besteuern: Handelsketten sehen in Ungarn Feuer am Dach

Der Aufschrei war programmiert. Ungarn will nach den Banken nun Handelsketten und Energiekonzerne steuerlich kräftig zur Kasse bitten, was die Österreicher auf den Plan ruft. Sie sind im ungarischen Einzelhandel stark vertreten, vielfach als Marktführer.

Die von Premier Viktor Orbán geplante Sonderabgabe zur Sanierung des Staatsbudgets trifft viele tief ins Mark. Hinter den Kulissen ist von einem Ende der Expansion die Rede. Zumal in den vergangenen Jahren in Ungarn viel Geld in den Sand gesetzt wurde. Die Bilanz eines österreichischen Unternehmers: Die Ungarn kaufen nicht wenig, sondern gar nichts. Steigen die Kosten, "brennt die Hütte".

Passt gut zur nationalistischen Politik von Orban. Eine weitere Absicht bei diesen Sondersteuern ist vermutlich, die Importe zurückzudrängen. Denn diese meist aus Österreich oder Deutschland stammenden Ketten importieren fast alles.

Ja, man wollte wie Baumax unbedingt die Nummer 1 sein, jetzt wird man hinausgeschmissen. Nachdem der Boom auf Kredit vorbei ist, ist in diesem Land nichts mehr zu holen.


Neu 2010-10-13:

[7:15] Massiver Verkaufs- und Reformbedarf: Griechenland muss seine Inseln verkaufen

Interessenten gibt es genügend, von Milliardären aus Kasachstan bis hin zu Investoren aus Monaco. Doch das Land ist bürokratisch gelähmt.

In der griechischen Bürokratielandschaft müssen sich potenzielle Investoren aber auf Hürden einstellen, die an die Leiden des Sisyphus erinnern. Etwa 2500 offizielle Lizenzen und Genehmigungen seien für einen einzigen Kauf nötig, sagt die Anwältin Katerina Samaropoulou: «Allein in den ersten Schritt beim angestrebten Kauf sind acht Ministerien involviert.»

Das Land braucht nicht nur einen Abverkauf von Staatsvermögen, sondern vor allem einen massiven Bürokratieabbau. Und der Rest der Eurozone soll für diese Bürokratie weiterzahlen?


Neu 2010-10-12:

[16:00] Die Dänen sind "weiter": Dänische Kommunen rufen zur Denunziation auf

Kommunen in Dänemark gehen radikal gegen den Missbrauch von Sozialleistungen vor. Bei der Wahl der Mittel sind sie nicht zimperlich: Sie setzen auf Denunzianten unter den Nachbarn.

 

[10:30] Dafür gibt es im Pleiteland immer noch Geld: Griechenland rüstet auf

Noch droht Griechenland zwar der totale Staatsbankrott. Das hindert seine Generäle aber nicht daran, die Armee des Landes, das schon jetzt in Relation zu seinen elf Millionen Einwohnern mehr für Rüstung ausgibt als jedes andere EU-Land, weiter hoch zu rüsten.

Die Generäle wollen sich ihr Spielzeug nicht wegnehmen lassen - unterstützt von Staaten wie Frankreich oder Deutschland, die weiter Waffen liefern wollen. Aber auch das geht einmal zu Ende.

Ein Leser meinte, dass das die Vorbereitung auf Bürgerkrieg und Putsch wäre. Ist es kaum, die Generäle wollen nur ihren Apparat erhalten.


Neu 2010-10-11:

[11:45] UK: Beispiellose Kürzungen bei Navy und Air Force

Nicht nur die Schweizer Armee soll kleiner werden, auch der britische Premier Cameron plant massive Einsparungen – bei Kampfjets, Flugzeugträgern und Atom-U-Booten. Eine Woge der Empörung brandet auf.

Ein (Halb-) Imperium zu sein, muss man sich auch leisten können. jetzt nicht mehr, also schrumpft man die imperialen Teile wie die Royal Navy.


Neu 2010-10-09:

[12:30] Ein Träumer: Gaddafi: "Europa wird von alleine muslimisch"

Der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi sieht Europa auf dem Weg der Islamisierung: "Wenn man sich die Fakten anschaut, ist es klar, dass das passieren wird."

Auch so ein Lineardenker, der keine Systemumbrüche oder Backlashes sehen will. Hier sieht man die Strategie der Islamistenführer: möglichst viel islamische Einwanderung und Kinder bei den Moslems. Im Kosovo ist es teilweise gelungen: durch massive Geburten bei den Moslems sind sie die Bevölkerungsmehrheit geworden - die jetzt in totaler Armut lebt.


Neu 2010-10-07:

[21:00] Da geht es wieder richtig abwärts: UK house prices fall by record 3.6pc in a month

[19:15] Zeit zum Zusperren: GR: Ab dem 11. Oktober keine Belieferung öffentlicher Krankenhäuser mehr

[19:15] Leserzuschrift-AT - Reisebericht zu Griechenland:

Als erstes darf ich mich als riesiger Fan Ihrer Arbeit outen. Die Lektüre von hartgeld.com ist tägliche Pflicht. Ich betrachte Ihre Seite als umfassenden Pressespiegel zu allen Gesellschafts- und Wirtschaftsfragen, das heißt hartgeld.com erspart mir viel Arbeit. Das Sahnehäubchen sind die Kommentare der Leser und ganz oben - als Krönung - die blauen Kommentare von WE.

Nun zu meinem Schreiben: Ich war die letzten 3 Wochen als Tourist in Griechenland. Klassisches Inselhüfen von Athen über Mykonos, Ios und Santorin bis nach Kreta. Von dort wieder zurück nach Wien. Folgendes Conclusio meiner Reise darf ich Ihnen und Ihren Lesern mitteilen:

:: Die Touristiker sind querbeet entsetzt über die vielen Streiks, welche den Gästen die An-, Zwischen- und Heimreise erschweren. Diese Negativwerbung habe in Korrelation mit den unbeliebten Bailouts und den Berichten über die Finanzkrise dafür gesorgt, dass die Nächtigungen und Umsätze um ca. 10 - 35 % zurückgegangen sind. Je nach Insel unterschiedlich. Vor allem auf der teuren und eher schicki-micki-lastigen Insel Mykonos wurde durch die Bank über Rückgänge von bis zu 30% geklagt. Ehrliche Information kam dabei nur von ganz wenigen Wirtschaftstreibenden. Man merkt allerdings im Gespräch sofort, ob jemand Tacheles redet oder bloß beschwichtigt.

:: Die Unruhen in Athen hat es zwar gegeben, jedoch wurden sie laut meinen Gesprächen in den Medien um ein vielfaches erhöht und unnötig dramatisiert. Niemals sei die Sicherheit von Passanten oder Touristen gefährdet gewesen. Wohl aber Unannehmlichkeiten aufgrund ausgefallener Fähren.

:: Die Ineffizienz der griechischen Bürokratie ist überall greifbar. Beispielsweise sind wir mit einem Linienbus von Athen nach Delphi gefahren. Fahrt ca. 3 Stunden, ca. 40 Personen im Bus. Neben dem Busfahrer war noch ein weiterer Angestellter im Bus, welcher jede Stunde einmal durch den Bus gegangen ist, um die Tickets zu kontrollieren. Weiters hat dieser Mann nach 1,5 Stunden eine Pinkelpause angekündigt. Sonst hat er nichts getan. Am Ticketschalter des (staatlichen) Busunternehmens waren ca. 8 Ticketverkäufer, wovon maximal 2 Personen Arbeit hatten. Der Rest hat gequatscht oder mit dem Handy gespielt. Automaten gibt es keine.

:: Die Rechnungsmoral war großteils in Ordnung. Fast überall erhielten wir unaufgefordert die Quittungen. Lediglich der ein oder andere Hotelier wollte Cash statt Kreditkarte und eine Quittung gab es nicht oder nur irgendein handgeschriebenes Gefusel. :-)

:: Ganz auffällig war für mich als Österreicher, dass KEINE deutschsprachigen Gäste anzutreffen waren. Sieht man von Kreta ab, wo an einem Strand einige Deutsche und Österreicher waren, so waren von den Hunderten Touristen, mit denen wir in Hostels, Hotels, Fähren, auf Ständen oder beim Sightseeing in Berührung kamen, gefühlte NULL Deutsche und Österreicher. Vermutlich haben sie die Schnauze voll von Griechenland aufgrund der Bailouts.

:: Ein sehr langgedienter und intelligenter Hotelier hat uns berichtet, dass generell der europäische Herkunftsmarkt eingebrochen ist. Er vermutet, dass es einerseits daran liegt, dass die Europäer nicht so gut auf die Griechen zu sprechen sind, andererseits sieht er Europa generell als "pleite" an. Hingegen gäbe es aus seiner Sicht in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland etc noch eine wohl situierte Mittelschicht, welche seine Nächtigungszahlen 2010 gerettet habe.

:: Verelendung haben wir keine gesehen, ich schätze die Krise wird sich erst in den kommenden Jahren ihren Weg durch die Gesellschaft bahnen. Jedoch haben wir uns fast ausschließlich auf breitgetretenen Touristenpfaden bewegt.

:: Abschließend muss ich sagen, der Urlaub war schön, die Griechen großteils sehr freundlich. Alle Griechen schimpfen auf die Regierung, welche ihnen die Suppe eingebrockt hätte. "Was können die Individuen dafür, dass sich der Staat so vergaloppiert hat?", so lautet des Volkes Meinung.

Danke. Die Arroganz der Griechen Anfang des Jahres wirkt sich jetzt also negativ aus - deutschprachige Touristen lassen sich nicht beschimpfen.


Neu 2010-10-05:

[16:00] Wenn die Volkswut steigt: Protestler versuchen Islands Parlament zu stürmen; Feuerwerkskörper auf Polizisten

Islands Polizei versuchte gestern Abend das Parlament des Landes durch die Errichtung eines fünf Fuß hohen Stahlzauns und einer Polizeikette zu bewahren und die Gesetzgeber vor der angestauten Volkswut zu schützen, nachdem sich tausende von Demonstranten vor dem Gebäude versammelten, die selbst gebaute Trommeln schlugen und rote Farbe gegen die Außenwände schleuderten. Polizisten seien zudem mit Feuerwerkskörpern beschossen worden, während ein Teil der Protestler den Versuch unternommen haben soll, den das Gebäude schützenden Zaun gewaltsam zu durchbrechen.

Das Volk hat offenbar genug davon, weiter belogen und hingehalten zu werden. Die derzeitige Lesben/Marxisten-Regierung will ja UK und NL für deren Sparerverluste entschädigen, selbst wenn es den Isländern das Genick bricht.

 

[13:00] FR: Wozu soll dieses Urteil gut sein? Skandalhändler Kerviel muss knapp 5 Milliarden zurückzahlen

Sein Fall hat für Aufsehen und Zorn gesorgt wie kaum ein anderer. Jérôme Kerviels Argumentation, sein damaliger Arbeitgeber Société Générale habe alles gewusst, kommt beim Gericht nicht an: Er wird zu fünf Jahren Haft verurteilt - und muss dem Geldhaus den Verlust ersetzen.

Das Urteil sollte wohl "abschreckend" sein. Aber wie soll ein arbeitsloser Häftling 5 Mrd. zurückzahlen?

Keiner seiner Bosse wurde zu irgendetwas verurteilt. Kein Händler dieser Art wird sich von Spekulationen abschrecken lassen, solange er von seinen Chefs für die Gewinne hoch gelobt und mit Boni überhäuft wird. Manchmal geht es schief.


Neu 2010-10-04:

[20:30] Genug der Leiden für die Banken? Iren reagieren mit Abscheu auf neue Hilfen für Banken

Irland steckt so tief in der Krise wie kaum ein anderes europäisches Land. Dass die Regierung in Dublin weitere 34 Milliarden Euro in marode Großbanken pumpt und das Land damit an den Rand der Staatspleite treibt, macht viele fassungslos.

Wie es aussieht, kommt die Opferbereitschaft für die Banken, Banker und deren Boni gerade an die Grenzen. Musste einmal kommen.

[7:30] HU: beginnt Orban jetzt mit dem Sparen? Rechte Parteien triumphieren in Ungarn

Das rechtskonservative Fidesz-Bündnis von Ministerpräsident Orban erringt deutlichen Wahlsieg und kann sich erstmals in Budapest durchsetzen.

Allzulange dürften die ungarischen Devisenreserven nicht mehr reichen, nachdem der IWF hinausgeworfen wurde.


Neu 2010-10-02:

[19:45] "Kauft" China jetzt Griechenland? China reicht Griechenland helfende Hand

Das finanziell angeschlagene Griechenland kann sich über Unterstützung aus Asien freuen. Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao erklärte am Rande seines Staatsbesuchs in Athen, dass Peking bereit sei, griechische Anleihen im großen Stil zu kaufen – und dies auch bereits getan habe.

Das dort hineingesteckte Geld bekommt China nie zurück. Also muss es sich um einen "politischen Deal" handeln. Will China auf diese Art ein EU-Mitglied kontrollieren oder in GR Marinebasen errichten?
 

[17:00] SE: 50 Öre betrug 1555 der Lohn einer Melkerin, der Jahreslohn, heute fast wertlos: Keine Wurst-Öre mehr

[11:00] Der neue politische Sound aus den Niederlanden klingt so: „Wir werden unser Land zurückgeben an die hart arbeitenden Niederländer“: Die neuen Niederlande – hartes Pflaster für Ausländer

Ein zentraler Bestandteil des Programms sind Einsparungen von 18 Milliarden Euro im künftigen Staatshaushalt. Unter anderem wird eine Reduzierung der niederländischen EU-Beiträge sowie der Entwicklungshilfe um jeweils eine Milliarde Euro angestrebt. Der Beamtenapparat solle verkleinert, etliche staatliche Subventionen sollten gestrichen werden, erklärte Rutte.

Akzente werden auch bei der Immigrationspolitik gesetzt. Die Einwanderungsbestimmungen sollen verschärft und Ganzkörperschleier verboten werden. Die Regierung will den Nachzug von Familienangehörigen sowie den Zuzug von ungelernten Einwanderern in die Niederlande erschweren. „Wir ergreifen beispiellose Maßnahmen, um die Einwanderung einzudämmen“, sagte Wilders.

Aus mit der Privilegierung von Multikulti. Das alles durch einige Prozent Stimmenverschiebung nacht Rechts an der Wahlurne. Die Niederländer hatten Multikulti einfach satt.


Neu 2010-09-30:

[17:45] Es wurde Zeit, dass Moody's nachfolgt: Spanien verliert letzte Spitzennote für seine Anleihen

[15:00] Der nächste Statistik-Schwindler bei den PIIGS fliegt auf: Spanien: BIP Zahlen gefälscht?

 

[10:15] Immer noch viel zu wenig: Portugal verschärft Sparprogramm drastisch

Mit einer Kürzung der oberen Gehälter und einer abermaligen Erhöhung der Mehrwertsteuer will Lissabon die Krise meistern.

"Drastisch" wäre das: Entlassung der halben Beamten, Gehaltsreduktion beim Rest um 40%, Aufhebung jediglichen Kündigungsschutzes, etc. Das überlebt diese Minderheitsregierung nie, wird aber bald vom Bondmarkt gefordert werden. Ausser, der Rest der Eurostaaten zahlt dafür.

 

[20:45] Irland ist pleite: Ireland Cancels All Remaining 2010 Bond Auctions Due To Market "Turbulence"

Ein Staat mit einem solchen Budgetdefizit kann keine Auktionen streichen - ausser er bekommt das Geld direkt von der Zentralbank (EZB). Man will daher keine Auktion wagen, da sie desastriös ausgehen könnte. Das Land ist pleite.

[12:30] Wow: Irlands Budgetdefizit bei 32%

Wie Irlands Finanzminister Brian Lenihan heute erklärte, seien die staatlichen Stützungsleistungen für das heimische Bankensystem kontrollierbar. Allerdings warnte er die Bevölkerung vor weiteren Sparmaßnahmen, die die Regierung für das Jahr 2011 plane. Wie die irische Zentralbank mitteilte, beliefen sich die Kosten zur Rettung der Anglo Irish Bank nun auf €50 Milliarden, während vormals immer von €33 Milliarden die Rede gewesen ist. Das Haushaltsdefizit werde unglaubliche 32 Prozent erreichen, so das Finanzministerium.

Das ist ja noch schlimmer als in GR. Dürfte das baldige Ende Irlands sein.
 

[10:45] Der SUV-Fahrer - Lage in Irland:

Befinde mich gerade geschäftlich in Dublin.

Die Leute wissen, dass sie sich mitten im Staatsbankrott befinden, nehmen es aber britisch gelassen und ziehen die Konsequenzen. Habe mit einigen gesprochen, die noch dieses Jahr nach Australien od. Kanada auswandern werden. Infrastruktur in Dublin ist unverändert gut, ebenso die Frequenz in den Geschäften, das Preisniveau nach wie vor hoch, gepflegtes Stadtbild, sympathische Leute ohne Aggressivität und Panik.
Zwar habe ich die Suppe um € 40 nicht mehr gesehen, aber für ein Durchschnittsessen für 2 Personen zahlt man immer noch € 100,00.

Der Vorteil dieser Leute besteht darin, dass sie nicht dem sozialistisch-homosexuellen Diktat ausgeliefert waren, wie bei uns.
Diese Bevölkerung hat wesentlich mehr Unternehmergeist als unsere und ist bereit "die Sache selbst in die Hand zu nehmen". Denen ist Ihr Regierungschef, der betrunken TV-Interviews gibt, wurscht.

Erklären Sie einem Arbeitslosen bei uns, dass sein Stammbeisel wegen Konkurs gechlossen hat: für den bricht eine Welt zusammen, wenn er nicht pünktlich um 10:00 seinen weissen Spritzer bekommt! Aus meiner Sicht, ist der sozialistisch verseuchte Mitteleuropäer wesentlich unfähiger die Krise samt Auswirkungen geistig zu verkraften und unbeschadet zu überstehen als der Brite od. Ire, und das mitteleuropäische Kriegsbürgerpotential, insbesondere in Hinblick auf Revolutionen und Bürgerkriegen, auch bei tendenziell schwächeren Krisen in unseren Breiten, wesentlich höher als in UK od. IR

PS: Bin gespannt, ob Irland noch diese Woche zusammenbricht. Wenn ja, dann schaue ich mir das fußfrei 1. Reihe bei einem Gin-Tonic an.
Jedenfalls sind meine Geschäftsfreunde (habe vor 5-6 Jahren denen dringend empfohlen Gold zu kaufen) und ich sehr relaxt.

 

[10:00] Wer soll denn hier wieder "retten"? Irland in Aufruhr, doch Europas Retter stehen bereit, Abwicklung von Krisenbank kostet bis zu 34 Milliarden Euro

Irland geht bei der Rettung seiner angeschlagenen Banken an die Grenze, deutlich mehr als 30 Milliarden Euro sind nötig. Der Griechenland-Virus geht wieder um in Europa. Doch die Zeit des Sich-Ängstigens und des Zuwartens ist vorbei. Denn die Staaten, die EU-Kommission und die EZB stemmen sich entschlossen gegen die Krise.


Neu 2010-09-29:

[17:45] Sparen schmeckt nicht: Wutlauf gegen das Sparen

Brüssel, Dublin, Madrid, Warschau - gleichzeitig sind Arbeitnehmer in vielen EU-Ländern auf die Straße gegangen, um gegen den Sparkurs ihrer Regierungen zu protestieren. Zu einer Demonstration in Belgien kamen Zehntausende, in Spanien gab es Verletzte, Urlauber saßen fest.

Sobald genügend protestiert wird, werden alle Sparprogramme wieder einkassiert. Der einzige Ausweg wird sein: (wie in den USA) Geld drucken, um noch nicht sparen zu müssen - bis zum Währungskollaps und zur Hyperinflation. Das wird auch den Euro zerreissen.

 

[16:15] Auch die Volkswut wächst: Mann beschädigt irisches Parlamentsgebäude mit Zementmischer
 

[10:30] Das wird den Bondholdern nicht gefallen: Gewerkschaften legen Spanien lahm

24 Stunden Stillstand in Spanien: Die spanischen Gewerkschaften wollen die sozialistische Minderheitsregierung zwingen, die Arbeitsmarktreform zurückzunehmen. Ein Hauptziel ist die wichtige Tourismusindustrie.

 

[7:00] Sondergericht in Island: Ex-Präsident soll Fehler der Finanzkrise vor Gericht verantworten


Neu 2010-09-28:

[20:45] Kippt Belgien vor Irland um? Belgium Yields Rise More Than Ireland in Parliament Paralysis: Euro Credit
 

[17:30] Noch ist es nicht soweit: EU-Staatsschuldendebakel: Deutsche Steuersklaven retten Irland, EZB trifft Vorbereitungen

Auch GR wurde bisher nicht durch die deutschen Steuersklaven gerettet. Man hat nicht die Steuern erhöht, sondern Kredite aufgenommen und Garantien gegeben. Aber einmal werden alle diese Garantien fällig - was dann?
 

[16:30] Die Iren machen es nicht mehr lange: Irland kämpft mit Rekord-Zinslast

Für Irland ist die Lage brisant: Regierungschef Brian Cowen muss die Investoren davon überzeugen, dass er das Bankensystem stützen und gleichzeitig eines der höchsten Staatsdefizite in der Europäischen Union in den Griff bekommen kann. Die Zweifel daran haben jedoch jüngst stark zugenommen, weil die Konjunktur an Kraft verliert.


Neu 2010-09-26:

[12:15] UK: die Bank-Ratten hauen ab: Die alte Garde der Londoner Banker tritt ab
 

[19:30] Leserzusendung - Credit Crunch Menu in Nordirland/UK:

dieses Foto habe ich vor einigen Tagen in Irland aufgenommen:
Standort des Schildes war ein Pub neben einer Bank.
Realität wird anscheinend mit Humor gemixt...

Vielen Dank. Auch die Wirte müssen mit den Preisen runter.


Neu 2010-09-25:

[7:00] Abverkauf des Tafelsilbers: Griechenland hofft auf Milliarden aus Katar


Neu 2010-09-23:

[16:00] Typisch linke Regierung: Spanien plant Steuererhöhung für Reiche

Steuerzahler mit einem Jahreseinkommen von über 120.000 Euro sollen zur Kasse gebeten werden. Betroffen wären rund 165.000 Spanier. Der derzeitige Spitzensatz von 43 Prozent soll auf bis zu 47 Prozent erhöht werden.

€120K das sind keine Einkommen der Reichen, sondern der oberen Mittelschicht. Also die üblichen Lastesel. Aber auch damit wird man das Land nicht vor dem Bankrott retten können.


Neu 2010-09-22:

[16:45] Irische Depression: Talfahrt ins Grüne

[16:45] Wieder ein Rettungs-Strohalm gefunden? Griechen wollen Haushalt mit Glücksspiel aufbessern

[7:00] Noch ein Euro-Staat beginnt zu sparen: Niederländische Regierung plant Milliardeneinschnitte


Neu 2010-09-21:

[19:00] IT: Die Kirche darf Geld waschen, oder doch nicht? Chef der Vatikanbank unter Geldwäsche-Verdacht

Unangenehme Nachrichten für die Vatikanbank: Die italienische Finanzpolizei ermittelt gegen den Chef des Instituts sowie einen Mitarbeiter der Bank wegen möglicher Verstöße gegen das Geldwäschegesetz.

Man kann annehmen, dass die Finanzpolizei sicher bald zurückgepfiffen wird und der Chef der Finanzpolizei abgelöst wird.
 

[18:45] IT: Wenn man sich zu stark mit dem Ghadafi einlässt: Profumo: "Werde nach 15 Jahren einfach weggeschickt"

Vertreter von Sparkassenaktionären - die zusammen immer noch rund ein Zehntel der Aktien halten - äußerten ihre "Irritation" in der Libyen-Causa und auch in der italienischen Politik soll Profumo, der sich gern als politfern gibt, keine Hausmacht haben. Vor allem seit der Ghaddafi-Fonds-Connection. Konservative italienische Politiker fürchteten einen libyschen Übernahmeversuch.

Das hat der Profumo nicht bedacht: dass er die Bank schrittweise an den lybischen Diktator verkauft und dass das den Aktionären und der Politik in Italien nicht gefällt. Also muss er gehen. Seine Arroganz hätte man ihm noch verziehen.

 

[16:00] Brutal: Krebsgeschwür Staat: Großbritannien bereitet Beschlagnahmung aller Gehaltszahlungen vor

Die britische Finanzverwaltung hat einen Vorschlag vorgebracht, wo alle Arbeitgeber die Gehaltszahlungen der Arbeitnehmer an die Regierung senden. Danach würde die Regierung die von ihr als angemessen angesehene Steuer abziehen und den Arbeitnehmer über eine Banküberweisung auszahlen.“ berichtet CNBC.

Das gibt sicher einen Volksaufstand: einfach deswegen, weil es nicht funktionieren wird. Die Arbeitnehmer werden lange kein Gehalt sehen. Man muss sich einmal einen Apparat dieser Komplexität vorstellen und wie lange es braucht, bis soetwas funktioniert.


Neu 2010-09-20:

[7:15] Rechtsruck: Rechtspopulisten schaffen Sprung ins Parlament

Es war eine Zitterpartie: Schwedens konservativer Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt hat die Wahl zwar gewonnen, die absolute Mehrheit aber verfehlt. Die rechtspopulistischen Schweden-Demokraten sind dem vorläufigen Endergebnis zufolge erstmals ins Parlament eingezogen.

Schlechtestes sozialdemokratische Ergebnis seit knapp hundert Jahren

Die Multikulti-Roten haben auch hier verloren.
 

[7:15] HU: die Depression verstecken? Ungarn will keine Obdachlosen in der Öffentlichkeit

Obdachlose stören das neue Image Ungarns, meinen Regierungsmitglieder. Die Innenstädte sollen deshalb von ihnen "gesäubert" werden.

Wird nicht viel helfen. Aber den Politikern fällt sonst wohl nichts mehr ein.


Neu 2010-09-19:

[11:00] RO: verbrannte Erde als letzter Strohhalm? Rumänien: Mit Nazigeld den Staatshaushalt sanieren

Rumänien steckt in der schwersten Wirtschaftskrise seit der Wende, und die Regierung sucht verzweifelt nach Möglichkeiten, das Haushaltsdefizit auszugleichen. Ob Kürzungen bei den Gehältern im öffentlichen Sektor, Mehrwertsteuererhöhungen oder Entlassungen von Lehrern und Beamten – Sparen ist überall angesagt. Doch Not macht nicht nur Politiker erfinderisch: Seit einigen Wochen debattieren rumänische Medien und Blogger über immense Schulden, die Deutschland Rumänien möglicherweise nicht zurückgezahlt hat. Die Diskussion weckt Begehrlichkeiten: Auch wenn Deutschland nur einen Teil dieser „Altlasten“ an Rumänien zahlte, könnte der Staatshaushalt entlastet werden.

Wenn man sich damit Deutschland zum Feind machen möchte? aber man hofft in der Finanzkrise, auf diesem Weg (Nazivorwürfe) zu Geld zu kommen. Wirklich der letzte Strohhalm.

[11:30] Leserkommentar-DE dazu:

Im April kamen die Griechen mit den Nazi-Vorwürfen, jetzt die Rumänen.
Wie verzweifelt müssen diese kaputten Staaten den sein. Es kann und wird vermutlich kein Geld von DE geben.

Diese Länder schüren den Hass der Deutschen, sie provozieren. Solche Vorwürfe lassen auch gesittete Deutsche in ihren Einstellungen zum Nazi werden.

Steckt eine Strategie dahinter?

Nein, keine Strategie, nur reine Desperation. Man hinterlässt verbrannte Erde für eine momentane, mögliche Rettung. RO ist nicht im Euro wie GR. Daher wird es nichts geben.


Neu 2010-09-17:

[17:00] Wollt ihr die totale Korruption - wie in Kroatien (oder Kärnten): Verdacht: Kroatisches Schwarzgeld bei Hypo Kärnten

Unter Franjo Tudjman sollen zwei Milliarden Euro ins Ausland verschoben worden sein - auch an die Kärntner Hypo. Peter Pilz hegt den Verdacht, dass Politiker dann für Grundstücks-Umwidmungen bestochen wurden.

Diese Grundstücke seien dann als Sicherheiten für Kredite mit Hypotheken belegt worden sein. Diese Kredite - angeblich in Höhe mehrerer hundert Millionen Euro - seien aber "wirtschaftlich überhaupt nicht nachvollziebar", so Pilz. Er vermutet, dass Politiker, Banker und Geschäftspartner "die Bank bewusst ausgeräumt haben".

Dieses Kroatien, das in die EU möchte, war seit seinem Bestehen korrupt. Man hat Wiesen billig gekauft, dann durch Bestechung in Bauland umgewidmet und dann mit Hypotheken von der Hypo Alpe Adria belehnt, das Geld von der Hype hat man ins Ausland geschafft. Die Haider-Partie war dabei und ist es immer noch.
 

[12:45] Bond-Grüsse von den PIIGS:

GGGB10YR: Greece 10 Year Summary
GSPG10YR: Spain 10 Year Summary
GIGB10YR: Ireland 10 Year Summary
GSPT10YR: Portugal 10 Year Summary

Die Zinsen steigen weiter.

[16:00] Kein Wunder: Sorgen um Irland belasten europäische Märkte
 

[10:30] Hinter Spaniens neue Immobilien geschaut: Zombie Buildings Shadow Spain's Economic Future

Torre Lugano is a 420-foot-tall example of the gap between Spain's recent dreams of economic glory and its grim new reality. Some 1.5 million unfinished, unsold or unwanted residential units stand scattered across the country, products of a still-deflating housing bubble that threatens to undermine Spain's broader economy for years to come. It is the hangover after an epic fiesta, a period Spaniards now refer to as "cuando pensábamos que éramos ricos"—"when we thought we were rich."

Entweder sind sie halbfertig, stehen leer oder sind Bruchbuden.


Neu 2010-09-12:

[19:00] Zeit wird es - Politiker vor Gericht: Island sucht die Sündenböcke für die Finanzkrise

Der frühere isländische Ministerpräsident Geir Haarde sowie drei weitere Mitglieder der Regierung sollen wegen der Bankenkrise vor Gericht. Weshalb dies das Parlament vor eine Herausforderung stellt.

Nicht nur Sündenböcke werden gebraucht, sondern die wirklich Schuldigen an der Katastrophe. Man dürfte sie gefunden haben.


Neu 2010-09-11:

[20:30] UK: durch die geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer: Food inflation could hit 7pc by year's end

 

[7:15] SOVIEL ZUR NORWEGISCHEN KRONE: Schulden: Norwegen kauft griechische Anleihen

Der rund 355 Mrd. Euro schwere staatliche Pensionsfonds Norwegens hat, wie nun bekannt wurde, bereits vor längerer Zeit seine Anteile an griechischen, spanischen, italienischen und portugiesischen Staatsanleihen erhöht. Um wie viel ist allerdings unklar.


Neu 2010-09-08:

[11:15] Divide et impera? Die Dreiteilung der PIIGS-Länder schreitet voran

Die Europäische Währungsunion spaltet sich immer mehr: Während in Portugal und Irland die Renditen auf Staatsanleihen weiter steigen, herrscht in Spanien und Italien Ruhe. Griechenland ist und bleibt ein Einzelfall.

Abwarten: auch Spanien und Italien kommen noch dran. Dann kracht es richtig.


Neu 2010-09-07:

[14:15] FR: Der Abschied von heiligen Kühen ist schwer: Franzosen streiken gegen Rente mit 62!

Zum Vergleich: In Deutschland müssen wir bis 67 schuften
Frankreich versinkt im Streik! Im ganzen Land legen heute zwei Millionen Menschen ihre Arbeit nieder. 200 Aktionen sind geplant. Schulen, Krankenhäuser und der Verkehr sind betroffen.

Gegen was werden die aus dem öffentlichen Dienst streiken, wenn die französischen Staatsanleihen in Panik auf den Markt fliegen?

[9:30] „Sehr schwer“ seien die Zeiten in Rumänien: Rumänen flüchten zum Einkaufen nach Serbien


Neu 2010-09-04:

[13:45] Jacques Attali: Ökonom: In zehn Jahren ist Europa ruiniert

wie alle erschöpften Gesellschaften habe der Westen sich in gewaltige Schulden gestürzt, um den Lebensstandard halten zu können. „Seit den 80er Jahren haben wir die Illusion eines Wirtschaftswachstums aufrechterhalten, das sich im Wesentlichen auf Verschuldung stützt.“


Neu 2010-09-01:

[15:45] "Wirtschaftlicher Freiheitskampf": Ungarn sucht Streit mit der Europäischen Union

Die Töne aus Budapest könnten kaum forscher sein. Vom "wirtschaftlichen Freiheitskampf" und "patriotischer Wirtschaftspolitik" ist dort die Rede. Man wolle sich bald "vom IWF befreien" und "nicht mehr um Hilfe betteln" müssen. Auch die Europäische Union kommt kaum besser weg. Sie habe kein Recht, Ungarn unabhängige Entscheidungen zu verbieten, giftete kürzlich ein Staatssekretär, nachdem die EU ablehnte, dass Budapest Rentenschulden aus dem offiziellen Haushalt verschwinden lassen wollte.

Die Orban-Regierung erwartet offenbar, dass die EU zu feige ist, Ungarn fallen zu lassen. Die Rechnung könnte aufgehen, eher aber nicht, denn: nichts hassen die EU-Bürokraten in Brüssel so sehr, als wenn ihnen jemand sichtbar vor aller Welt die Stirn bietet. An diesem arroganten Pleiteland werden sie wahrscheinlich ein Exempel statuieren.

Was tut Orban dann? Geld drucken, einen Krieg beginnen? Die Sprache ist schon recht kriegerisch.

[20:30] Leserkommentar-DE zu Ungarn:

Die EU wird mE gar nichts machen wenn die Ungarn noch aufmüpfiger werden. Die Herrschaften die zur Zeit Europa regieren möchten, besitzen ja schon von Hause aus einen gewissen Intellekt, dieser wird aber nur immer verkehrt eingesetzt. Aber hier bei der Diskussion ob Ungarn Repressalien zu fürchten hat wird sich der zahnlose Tiger EU ganz brav zurück halten, so Intelligent sind die Sesselpupser! Die Herrschaften haben viel zu viel Angst das Ihnen anschließend ganz Europa um die Ohren fliegt! Da wird lieber weiter gemauschelt wie bisher, jeder weitere Monat ist für diese Schmarotzer ein mehr an monetären Werten auf den Privatkonten.

Erst der Aufstand in Bratislava mit dem Nein zum Rettungsschirm, nun in Budapest, Deutschland will aus der Währungsunion raus und mit der Political Correctness ist es hier auch bald vorbei (siehe Sarrazinbuch), von den PIGGS ist nichts zu erwarten, nouveau Napoleon setzt Europäer(Sinti und ROMA)vor die Tür und und und.

EUROPA zerbricht unaufhaltsam jeden Tag ein Stück mehr. Die Spirale beginnt sich zu drehen.

Die werden sich nicht trauen auch nur einen Pups zu lassen, dann sind, schneller als denen lieb ist, die schönen Gehälter, Autos, Büros usw. futsch und danach kommt der Volkszorn. Ich bin froh in einer ländlichen Gegend zu wohnen.

Wenn die EU Ungarn kein Geld mehr gibt, dann ist es dort bald aus.

Aber es stimmt, die EU beginnt zu zerfallen. Jeder kann wie wild auf die EU eindreschen.
 

[13:45] Bankenpleite: Schwedische HQ Bank bricht zusammen


Neu 2010-08-30:

[12:15] Serbien ist Pleite: Wenn es nichts mehr zu sparen gibt

Der Staat ist pleite, die Arbeitslosigkeit nimmmt zu, die Menschen müssen sich durchschlagen. Wo sollen sie sparen, wenn es nichts zu sparen gibt?

Sehr guter Artikel. Kommt in alle Pleitestaaten, auch zu uns.

Böse Wahrheit: in Serbien ist der Staat korrupt, man bekommt aber das, was man mit Schmiergeld bezahlt. Kroatien ist auch bankrott und korrupt, aber die Gegenleistung ist nicht sicher.


Neu 2010-08-29:

[17:45] Brain-Drain in Griechenland: Junge Akademiker wollen flüchten

Keine Jobs, hohe Steuern, kaum Möglichkeiten zur Weiterbildung: Mehr als zwei Drittel aller jungen Akademiker in Griechenland denken darüber nach auszuwandern. Laut einer Studie haben 40 Prozent sogar schon entsprechende Anträge gestellt. Den Arbeitgebern fehlen Gründe, sie zu halten.

Jeder, der international verwertbare Fähigkeiten hat, haut jetzt ab. Übrig bleiben diejenigen, die nur für den eigenen Staatsdienst Brauchbares haben. Dieser Brain-Drain in einer Depression hat Langzeitfolgen: das Land bleibt lange oder immer unten, weil keine modernen Betriebe mehr aufgebaut werden können - es fehlt das qualifizierte Personal.


Neu 2010-08-28:

[9:30] Räumungsverkauf auch bei Sarkozy: Frankreich bleibt auf Edelimmobilien sitzen

Die Idee klingt gut: Der französische Staat will seinen Haushalt durch den Verkauf wertvoller Villen und Schlösser sanieren. Auch ein Gefängnis steht auf der Liste. Doch leider will niemand die Prachtstücke haben.

Vermutlich werden diese Immos zu teuer angeboten. Werden noch viel billiger.


Neu 2010-08-27:

[16:30] FR: so macht man sich heutzutage als Politiker beliebt: Umfrage: Franzosen befürworten harten Roma-Kurs

[14:00] GR: die meisten Firmen gehen bankrott: Rezession blutet Athens Mittelstand aus


Neu 2010-08-26:

[9:00] AEP zu Irland vs. Griechenland: It Pays to Riot in Europe, Why Are The Irish Not Rioting And Insulting The Germans Yet?

George Papandreou’s PASOK has benefitted from dilly-dallying on the first set of austerity measures, and – not to be too diplomatic about it – by insulting the Germans with demands for war reparations. Hotheads also set fire to downtown Athens and Thessaloniki, improving the effect.

If I were Irish – (and I suppose in a sense I am: Sir John Parnell was my great, great, great grandfather) – I would be a little annoyed.

Wer in der EU kräftig rebelliert und andere beleidigt, bekommt Subventionen - wie GR.


Neu 2010-08-24:

[13:15] IT: man sollte derzeit keinen Reichtum zeigen: Steuerfahnder knöpfen sich die Superreichen vor


Neu 2010-08-22:

[9:00] UK-Staatsschulden mit Pensionsverpflichtungen: Government urged to reveal 'true' national debt of £4.8 trillion


Neu 2010-08-21:

[21:15] FR: Den Gutmenschen gefällt es wohl nicht: Sarkozy offenbart seine hässliche Seite

Der französische Präsident will kriminellen Bürgern die Staatsbürgerschaft aberkennen. Das geht selbst traditionellen Konservativen zu weit.

Aber den Franzosen schon.
 

[8:00] Zur Ablehnung des GR-Bailouts durch die Slowakei: Andere sind nicht so dumm wie wir

Als einziges der 16 Euroländer weigert sich die Slowakei Griechenland mit Geld zu unterstützen, weil es keine Solidarität der Verantwortungsvollen mit Verantwortungslosen geben, man eine Hilfe in Millionenhöhe seinen Bürgern nicht erklären und vor allem auch nicht leisten könne. Das Rückgrat der slowakischen Politiker ist bewundernswert und man wünscht sich, unsere Politiker würden sich eine Scheibe davon abschneiden.

Wenn man Wahlkampf wie in der Slowakei damit macht und damit auch gewinnt, sollte man sich tunlichtst an seine Versprechen halten. Bei Merkel & co dauert die Umfallzeit inzwischen nur mehr wenige Stunden.


Neu 2010-08-20:

[15:30] Ja, noch ist es erstaunlich ruhig um dieses Land: Warum Belgien kein zweites Griechenland ist

Nur Griechenland und Italien sind höher verschuldet als Belgien. Doch wie durch ein Wunder bekommen die Belgier noch billige Kredite.

Ja, es ist wirklich ein Wunder. Wie lange dieses Wunder anhalten wird, wird sich bald zeigen.


Neu 2010-08-19:

[11:15] Jetzt geht es bald richtig rund: AAA Frankreich kippt

Moody's: Toprating für Frankreich ist in Gefahr. Schulden könnten AAA-Status verlieren. Präsident Sarkozy holt Minister aus dem Urlaub und hält Krisensitzung.

Sarko hat ein Downgrade mit seinem Riesen-Defizit wirklich verdient. Es könnte natürlich auch eine weitere "Dollar-Rettung" dahinterstecken. Eine neue Euro-Krise ist gewiss.

 

[6:45] UK: kein Wunder, wenn er so viel Geld druckt: Bank of England boss Mervyn King 'surprised' by strength of inflation


Neu 2010-08-16:

[12:30] UK: DA WACKELT DER PRINCE OF WALES MIT SEINEN OHREN: Wales Price of food up by 59%

BASIC food prices that have risen by as much as 59% in the past three years are hitting Welsh shoppers disproportionately hard, economists warned last night.

"Gar keine Inflation" auf der Insel, oder?


Neu 2010-08-14:

[19:15] UK: unerbittlicher als Thatcher: David Cameron spart härter als jeder andere

Ein unglaubliches Ergebnis. Denn was Camerons Regierung plant, wird schlimmer als alles, was die Briten seit Ende des Zweiten Weltkriegs durchleiden mussten. Sein Sparprogramm für die kommenden Jahre ist so radikal, dass es dagegen sogar im Pleitestaat Griechenland vergleichsweise kuschelig zugehen dürfte. „Radical Britain. Die mutigste Regierung des Westens“, titelt das Magazin „Economist“ an diesem Wochenende. Am kommenden Mittwoch wird Cameron 100 Tage im Amt sein. Selbst der oberkritische „Economist“ gibt sich beeindruckt: „Zum ersten Mal, nachdem Margaret Thatcher der Welt 1979 ihre Handtasche um die Ohren schlug, sieht Großbritannien aus wie das Versuchslabor des Westens.“ Zieht Cameron seine Pläne durch, könnte die ewige Eiserne Lady rückwirkend sogar wie eine ein bisschen strenge, aber gutmütige Tante neben ihm erscheinen.

Muss er wohl, sonst crashen die Gilts und das Pfund.

[20:30] Leserkommentar-DE zu "David Cameron spart härter als jeder andere":

In dem verlinkten "Welt"-Artikel findet sich kein einziges konkretes Sparbeispiel. Das Peanut-Sparen von 50 Mio. bei kostenloser Milch für Kleinkinder wurde schon zurückgepfiffen, weil die Leute ja jammern KÖNNTEN, also schon bevor jemand aufgemuckt hat.

Wo also soll konkret gespart werden? Darüber findet sich in dem Artikel neben den Absichtserklärungen kein Hinweis.

In GB dürfte es doch wohl auch so ähnlich sein wie in D, nämlich dass der Großteil der staatlichen Ausgaben gesetzlich verankert ist (z.B. Sozialausgaben, Beamtengehälter etc.). Es wird also natürlich - WIE IMMER - nicht wirklich gespart werden. Stattdessen wird es ein paar Mini-Bauernopfer geben, die aber nicht wirklich etwas ändern.

Vermutlich geht es einmal wie üblich um die "Beruhigung des Bondmarktes". Die wirklichen Kämpfe gegen die Lobbies kommen erst.
 

[17:30] ES: das sollte nachgemacht werden: Guardia Civil macht aus Protest weniger Verkehrskontrollen


Neu 2010-08-13:

[20:15] EZB stützt die spanischen Banken: Things In Spain So Good, Banks Borrow A Mere Record €140 Billion From ECB In July

[17:45] Wieder ein PIIG beim Absaufen: Irland wird zur Last für den Euro

Die Sanierung der irischen Banken galt als vorbildlich. Doch nun kommen schlechte Nachrichten im Tagestakt. Irische Anleihen stürzen ab, Kreditausfallversicherungen legen zu. Die Verschuldung könnte auf 20 Prozent des BIP steigen.

Hinzu kommt die risikoreiche und teuere Sanierung des Bankensektors. Sie ist zentraler Bestandteil des Versuchs, die Wirtschaft des Landes wieder in Gang zu bringen. Dazu wurde eine Bad Bank gegründet, die National Asset Management Agency (Nama), die Anfang April ihre Arbeit aufnahm. Sie soll den Banken faule Immobilienkredite von rund 80 Mrd. Euro abnehmen.

Warum wird das Budgetdefizit trotz aller Sparmassnahmen 2010 20% vom BIP betragen? weil man sich eine unbezahlbare Bankenrettung leistet. Und weil die Steuereinnahmen durch die Sparmassnahmen drastisch sinken, die Ausgaben für Arbeitslosenunterstützung, etc. aber steigen. Die irischen Banken sind unrettbar verloren, das müsste man einmal einsehen. Denn die Hypotheken und sonstigen Konsumkredite da drinnen sind nur mehr Schrott. Das kleine Irland kann die Banken nicht retten.

Hier zeigt sich auch sehr schön, warum alle Politiker vor jeder Rezession oder gar Depression so panische Angst haben. Sobald gespart werden muss, vervielfachen sich alle Probleme und der Staat kommt selbst in Existenznot.

PS: wenn Irland kollabiert ist Deutschland mit ca. €140 Mrd. dran.

 

[12:45] Wie man sich selbst vernichtet: Griechenland im Sommer 2010: Krisenalltag im Ferienparadies

Doch heuer ist alles anders. Auf den Gehsteigen nur vereinzelte Touristen, gähnende Leere in den Restaurants, in den Bars sitzen nur ein paar alte Kreter, die ihren Kaffee schlürfen. Viele Geschäfte und Restaurants haben trotz Hochsaison dichtgemacht - manche wohl für immer. Die Hotels sind nur zwischen 20 und 40 Prozent ausgelastet, viele Zwei- und Drei-Sterne-Hotels geschlossen. Die Mitarbeiter müssen sich zwischen 12 und 15 Tagen im Monat frei nehmen - ohne Bezahlung, versteht sich.

Wie sehr Streiks den Tourismus beeinflussen, sieht man am Beispiel des Generalstreiks vom 5. Mai 2010 in Athen. Drei Menschen sind um 12.00 Uhr gestorben. Um 12.15 berichteten die griechischen TV-Sender, um 12.45 Uhr ausländische TV-Stationen wie CNN darüber. Auf Kreta wusste man zu diesem Zeitpunkt noch nichts über die Geschehnisse in Athen. In einem bekannten Hotel der Fünf-Sterne-Kategorie wurden in der Zeit von 13.15 bis 14.00 Uhr 40 Reservierungen und Buchungen storniert. Und bei jedem Streik dreht sich die Schraube weiter nach unten.

Streiks und Tote mögen die Touristen nicht.


Neu 2010-08-10:

[13:15] Was man alles kaufen kann: Montenegro verkauft Ausländern "EU-Pässe"

Für Investitionen von mindestens 500.000 Euro will Montenegro ausländischen Geschäftsleuten künftig seine Staatsbürgerschaft anbieten, die unter anderem eine Visa-freie Einreise in die Europäische Union erlaubt. Die "wirtschaftliche Staatsbürgerschaft" wurde am Montag von der Regierung in Podgorica beschlossen.

Für ein kleines Land mit schlechter Wirtschaftsstruktur macht es natürlich Sinn, auf diese Art Investitionen ins Land zu bringen - bis die EU wegen Missbrauch wieder die Visumpflicht einführt.


Neu 2010-08-09:

[16:15] Noch mehr kommt unter den Hammer: Italien verkauft Paläste und Strände


Neu 2010-08-08:

[19:45] Video - das sind die Moslems, nicht die Franzosen: Rassismus in Frankreich

[20:15] Leserkommentar-DE:
Das ist Krieg! Die Bilder zeigen es eindeutig. Die Moslems haben Frankreich - und den Rest der westlichen Welt - den Krieg erklärt. Anders kann man diese Bilder nicht interpretieren.


[17:30] In der Innenstadt Athens musste in den letzten Monaten jedes vierte Geschäft schließen: Hunderte Geschäfte in Griechenland pleite


Neu 2010-08-07:

[17:30] Von Krise offenbar keine Spur: Sparen? – Griechenland kauft lieber neue Waffen


Neu 2010-08-06:

[20:30] Wie die Mafia aus Ost und Süd Europa unterwandert: Experte: 'Ndrangheta ist nicht die gefährlichste Mafia für die Schweiz

 

[11:45] Aus der Welt der Fremdwährungskredite: Hungarians Battle to Keep Homes in Face of Strong Swiss Franc

Melinda Nagy, a Hungarian special education teacher who knows little about financial markets, has started to lose sleep over exchange rates.

Nagy’s payments on her Swiss-franc denominated mortgage almost doubled after the Hungarian forint dropped 35 percent since 2008 against the Alpine nation’s currency, forcing her to clean houses and work at a chicken ranch to avoid foreclosure.

“I’d rather burn my house down than give it back to the bank,” said Nagy, 43, who lives in the eastern Hungarian city of Hatvan. “What’s the difference if I go to jail or become homeless?”

Diese Lehrerin mit einem Franken-Kredit reinigt nebenbei noch Hühnerställe (tolle Lehrer-Arbeit !!!) um die steigende Kreditrate zahlen zu können.


Neu 2010-08-05:

[20:45] Das reiche weder zum Leben noch zum Sterben: Armut in Spanien: „Mache alles – zuverlässig und billig“

In dem hochverschuldeten iberischen Land explodiert nach Jahren des Aufschwungs plötzlich die Armut. Für viele Spanier ist Überleben nur noch mit Betteln, Schwarzarbeit und billigen Gelegenheitsjobs möglich.

Klingt stark nach den 1930er Jahren. Und doch ist es erst der Anfang. Kommt auch zu uns.


Neu 2010-08-04:

[10:00] Die besonders staatsgläubigen Skandiavier legen alle Einkäufe offen: Karte statt Cash


Neu 2010-08-01:

[19:15] Noch nie in der Geschichte der spanischen Demokratie wurde den Staatsdienern der Lohn gekürzt: ¡Adiós España!

Siehe: die Macht der Gläubiger eines hochverschuldeten Staates ist stärker als die jeder Regierung. 


Neu 2010-07-31:

[16:00] Für die Formel 1 haben die Pleite-Ungarn immer noch Geld: Großer Preis von Ungarn

Es ist ja bekannt, dass F1-Rennen meistbietend versteigert werden. Viele europäische Länder haben daher schon darauf verzichtet oder mussten aus Geldgründen verzichten. Dazu kommen noch jährlich enorme Ausgaben für die Erhaltung und weitere Ausgestaltung der F1-Strecke.

Aber das Pleiteland Ungarn hat offenbar dieses Geld immer noch, sonst wäre der Zirkus schon weg. Merke: für Prestige ist immer Geld da, sogar im Staatsbankrott. Und da es in Ungarn kaum wirklich reiche Leute als Sponsoren gibt, kann das Geld nur vom Staat kommen.
 

[14:00] GR: Transport um die halbe Welt billiger als Inlandsroute: Griechenland ächzt unter der Trucker-Blockade

Wie griechische Medien immer wieder vorrechnen, ist es momentan teurer, eine Lkw-Ladung von Athen nach Thessaloniki zu schicken, als einen Container aus Fernost nach Piräus zu verschiffen. Im Herbst sollen außerdem sämtliche "geschlossenen Berufszweige" wie die der Taxiunternehmer, Anwälte oder Architekten liberalisiert werden.

Es wirklich Zeit für eine "Durchlüftung" und den Abbau alter Privilegien. Der Staatsbankrott macht es möglich. Daher werden diese Streiks am Ende nichts bewirken, da man nicht mehr die eigene Regierung, sondern den IWF und den Bondmarkt unter Druck setzen müssten. Diese werden aber nicht nachgeben.


Neu 2010-07-30:

[20:45] Berlusconi wird es nicht mehr lange machen: Die italienische Regierung steht vor dem Aus

Mit dem offenen Bruch in seiner Partei riskiert Premier Silvio Berlusconi die Mehrheit im Parlament. Sein Kontrahent Gianfranco Fini will nicht weichen. Der Nervenkrieg geht also weiter.

Da gibt es noch einen Partner: die Lega Nord. Wird diese auch mit Berlusconi brechen? Dann gibt es auf jeden Fall Neuwahlen.
 

[17:00] Die Zahl der Arbeitslosen in Spanien ist weiter gestiegen und lag im zweiten Quartal bei knapp 21 Prozent: Arbeitslosigkeit erreicht Rekordwerte

Das ist natürlich die gefälschte, offizielle Zahl. Real dürften es weit über 25% sein, bei der Jugend über 50%.


Neu 2010-07-29:

[8:00] Sarkozy, die Zigeuner und die EU: Sarkozy will Roma ohne Papiere abschieben

Schließung aller illegalen Lager innerhalb von drei Monaten: Frankreichs Präsident Sarkozy hat drastische Maßnahmen gegen Roma und Sinti angekündigt. Zudem sollen alle Landfahrer, die ohne Papiere in Frankreich leben, ausgewiesen werden - "aus Gründen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit".

"Aus Gründen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit" kann man natürlich auch so interpretieren: die Franzosen wollen sie nicht im Land haben. Und Sarkozy scheint inzwischen verstanden zu haben, wer seine Wähler sind: nicht die Milliardäre und EU-Bürokraten, sondern die normalen Franzosen.


Neu 2010-07-28:

[17:15] Geht auch schon zurück: Gastarbeiter schicken 30 Milliarden € nach Hause

In einzelnen EU-Staaten gleichen die ­Überweisungen von Gastarbeitern aus dem Ausland mehr als ein Drittel des Leistungsbilanzdefizits aus – ­jedenfalls bis 2008.

Der Höhepunkt dieser Überweisungen war etwa 2007 und jetzt geht es wegen erzwungener Rückwanderung wieder zurück. Schon gesehen, was da gemacht wird: Arbeitskräfte-Export - oft die einzige Devisen-Einnahme.

PS: wer erinnert sich an die frühen Gastarbeiter aus den PIGS-Staaten in den 1960er Jahren. Damals gab es keine Kredite für diese Staaten und das Leben dort war richtig elend.
 

[13:00] Produkt der Depression: Preise für griechische Villen fallen um bis zu 45 Prozent

Potentielle Käufer von Luxus-Immobilien kehren Griechenland den Rücken. "Es ist momentan ein schauriger Platz um zu investieren", sagt ein Experte. Besitzern von Luxusimmobilien drohen künftig höhere Steuern.

Die 45% Preisverfall wurden wahrscheinlich auch noch schöngerechnet. Wer wirklich schnell verkaufen möchte, muss wahrscheinlich noch tiefer runter.


Neu 2010-07-23:

[10:30] Die Kosten des UK-Sparpaketes: Budget will cost families £3,000 a year


Neu 2010-07-22:

[19:30] GR: Verschwendung und Korruption ohne Ende: So verbrennen die Griechen ihr Geld

Noch ein solcher Artikel: Das Hellas-Kartell

[19:00] IT: Die Kreditklemme hat nach Angaben der italienischen Zentralbank der Mafia neue Türen geöffnet

Nur den Normalbürger behindert man, die Mafia kann machen, was sie will.


Neu 2010-07-20:

[20:15] Das wird der spanische Staat kaum überleben: Der Staat wird den Cajas mit 100 Milliarden Euro helfen müssen

[12:00] Was es in Berlusconi-Land alles gibt: Neue italienische Geheimloge: Auch Berlusconi im Visier der Ermittler


Neu 2010-07-18:

[10:30] Jetzt kommt "echtes" Sparen: IWF und EU verdonnern Ungarn zum Sparen

Ungarn bekommt vorerst kein zusätzliches Geld mehr von IWF und EU. Das Land müsse erst seinen Haushalt konsolidieren.

Diese IWF/EU-Hilfen führen nur dazu, dass die Politiker des betroffenen Landes nicht sparen. Erst wenn kein Geld mehr fliesst und die Währung kollabiert (wird bei Ungarn für morgen erwartet), muss "wirklich" gespart werden. Das Problem Ungarns ist neben zu geringer internationaler Wettbewerbsfähigkeit einfach ein zu grosser Staats- und Sozialsektor.Dieser Sektor muss strukturell drastisch verringert werden.

[11:45] Geht es da auch um das Gehalt des Zentralbankchefs? Streit um den Luxuslohn

 

[10:30] Asterix Slowakei leistet weiterhin Widerstand: "Mache mir Sorgen um das Eurosystem"

Finanzminister Mikloš hält die Griechenlandhilfe und die ungarische Bankensteuer für falsch.

Standard: Das Euroland Slowakei wird sich an der Hilfe für Griechenland nicht beteiligen. Ihre Regierung hat dem Parlament empfohlen, die Notkredite abzulehnen. Was haben Sie gegen die Griechen?

Weiter so. Soll doch der Cäsar Juncker seine "Hilfen" aus eigener Tasche bezahlen.


Neu 2010-07-17:

[9:30] Da geht auch das Licht aus: Spaniens Kommunen im Notbetrieb

Ein Drittel der spanischen Kommunen ist in schweren Finanznöten. Möglicherweise werden sie bis Ende des Jahres gezwungen sein, die Zahlung ihrer Verpflichtungen auszusetzen. Damit ergeht es ihnen genauso, wie vielen Städten und Gemeinden in den USA. Noch können die Streikenden die nötigen Sparmaßnahmen etwas abmildern oder hinauszögern, aber der Moment der Wahrheit rückt täglich näher.

Wie man sieht: alles ist auf permanentes Wichtschafts- und Schuldenwachstum ausgelegt. Wenn das nicht mehr möglich ist....


Neu 2010-07-16:

[20:15] Nichts mehr zu holen im Pleiteland: Aldi Süd gibt Griechenland auf

Das Geschäft der Handelskette lief in dem Mittelmeerstaat nicht wie erhofft. Nach nur zwei Jahren zieht sich die eine Hälfte des Albrecht-Discounters dort zurück. Noch nie hat das Unternehmen einem Land den Rücken gekehrt.

Besser so, GR wird in totale, bittere Armut zurückfallen.


Neu 2010-07-15:

[8:30] Mehr als 20% der Beitrittshilfen versickert: EU-Bericht: Betrug in Bulgarien

Mehr als 20% der Beitrittshilfen versickert. Das geht aus einem neuen Bericht der Kommission über die Verwendung der EU-Budgets und den Kampf gegen Betrug hervor. Konkret geht es um einen Fonds namens „Sapard“


Neu 2010-07-14:

[18:45] Die EZB stützt die spanischen Banken: Spain’s banks borrow record amounts from the ECB

[18:15] Die Briten tricksen ganz ordentlich: Großbritannien: Staatsschulden doppelt so hoch wie offiziell angegeben

Das CEBR schätzt die in diesem Zusammenhang zusätzlich anfallenden Verbindlichkeiten auf 1,13 Billionen Pfund (1,36 Bio. Euro). Somit summiert sich das britische Staatsdefizit vor diesem Hintergrund auf insgesamt 2,06 Billionen Pfund (2,48 Bio. Euro). Die britische Schuldenstandsquote läge statt den offiziellen 62 Prozent, bei 138 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

Da gebührt gleich ein Junk-Rating wie bei GR. Aber als Teil des US/UK-Imperiums ist man eben "gleicher" als der einfache Allierte GR.
 

[14:30] Hört, hört: Rothschild: Europa crasht

Die Lösung der Probleme stehe nach seiner Einschätzung erst ganz am Anfang. "Die meisten Länder haben erst angekündigt, welche Maßnahmen sie ergreifen werden. Die Politiker sollten aufhören mit ihren taktierenden Spielchen und ihren Wählern reinen Wein einschenken. Ja, die Reichen werden mehr Steuern zahlen müssen, und die Arbeiter werden länger arbeiten müssen. Und keine Frage, der wirtschaftliche Wohlstand wird sinken", sagte der Bankier.

Von denen hat man schon lange nichts mehr öffentlich gehört: jetzt sogar "reinen Wein".

[13:00] Italien ist der Schuldenkönig in Euroland: Welche Staaten am tiefsten in den Miesen stecken

Italien, aber auch Belgien haben eine Extremverschuldung und sollten daher auch bald "dran" kommen.
 

[10:00] Die spanischen Kommunen gehen pleite: Spain 'relying on short-term funding' as councils go bust


Neu 2010-07-11:

[14:00] Die Spaltung Spaniens beginnt: Über eine Million Katalanen fordern mehr Unabhängigkeit

Sie wollen mehr Autonomie von Spanien: Hunderttausende Katalanen gingen deswegen in Barcelona auf die Straße. Ihr Protest richtet sich auch gegen ein Urteil des Obersten Gerichtshofs. Die Richter hatten Katalonien verboten, ein eigenes Justizsystem aufzubauen.

Eigentlich hat die Abspaltung Kataloniens schon vor vielen Jahren begonnen, aber jetzt kommt ein neuer Schub. Hintergrund: man will nicht die anderen subventionieren.


Neu 2010-07-09:

[14:00] Ungarn kassiert bei den Banken: Ungarische Millionen-Bürde für Austro-Banken


Neu 2010-07-08:

[10:00] Man muss die Kreditschafe vor sich selbst schützen: Ungarn verbannt den Schweizer Franken

Hunderttausende ungarische Wohnungs- und Hausbesitzer haben ihre Hypotheken in der Schweizer Währung aufgenommen. Nun können sie sie nicht mehr bedienen. Darum handelt die Regierung.

Als es mit Wirtschaft Osteuropas in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends steil bergauf ging, bekamen die Ungarn Lust auf Luxus: Autos, Fernsehgeräte, Eigentumswohnungen, Einfamilienhäuser – alles wurde auf Kredit finanziert, grossteils in Schweizer Franken. Besonders die in Ungarn tätigen österreichischen Banken priesen die Vorteile der günstigen Fremdwährungskredite. Wo die Banken ihre Franken aufnahmen, darüber schweigen sie sich heute aus.

Als die Kredite vor drei bis vier Jahren aufgenommen wurden, kostete ein Franken rund 150 Forint, heute sind es 215 bis 220 Forint. Ein Lehrer oder Beamter mit 120 000 Forint Netto-Monatslohn konnte mit ursprünglich kalkulierten 45 000 Forint Zinsen noch gut leben. Heute gefährden Zinszahlungen von bis zu 70 000 Forint pro Monat seine Existenz. Die Nachrichtenagentur MIT schreibt von 600 000 bis 700 000 Schuldnern in Ungarn, die seit mehr als drei Monaten keine Raten mehr zahlen.

Diese Kredite wurden wegen "niedriger monatlicher Raten" genommen. Jetzt sind die "niedrigen Raten" explodiert und die Schuldner zahlungsunfähig. Wer wird in diesem Fall die Verluste schlucken müssen - die Schweizer Sparer.


Neu 2010-07-06:

[11:15] Wie man sich bei Sarko von Steuern freikauft: Buchhalterin berichtet von illegaler Barspende für Sarkozy

Nicolas Sarkozy gerät zunehmend in den Strudel des Finanzskandals um die L'Oréal-Erbin Bettencourt. Nach Aussage einer Ex-Mitarbeiterin soll der heutige Präsident im Wahlkampf 2007 illegal 150.000 Euro in bar von der Multimilliardärin erhalten haben. Der Elysée-Palast weist die Berichte zurück.

Ist der Giftzwerg jetzt geliefert?


Neu 2010-07-05:

[20:30] Leserzuschrift-FR - FLUX in Luxemburg:

An der Autobahntankstelle Wassertbillig Richtung Deutschland, finden sich auf der Preistafel der Benzinpreise ausser der Eurobezeichnung
auch eine Spalte fuer FLUX ( Luxemburger Franc ).

Das folgende Schild wurde Anfang Juli 2010 fotographiert:

Danke. Dürfte neu sein?
 

[14:30] Leserzuschrift-DE - Informationen zu Griechenland:

Ich habe einige Jahre projektbedingt in Griechenland gelebt und kann nur sagen, dass die Griechen auch weiterhin gut "mauscheln" können. Mir haben des Öfteren die Haare zu Berge gestanden und ich könnte "Bücher" auch zu diesen Finanzproblemen beisteuern.

Als Ergänzung zur Griechenland.net Seite gibt es das Kreta Forum http://www.kreta-forum.eu/sonstiges-rund-um-griechenland/ , wo auch teilgesperrte Seiten der Griechenland.net Seite erfasst sind und diverse andere Informationen zu GR. Auch lesenswert ist der Blog von Herrn Höhler vom Handelsblatt http://blog.handelsblatt.com/global-reporting/author/hbgr007/

Und mauscheln werden die Griechen sicher weiter.
 

[14:15] Der Bond-Markt wird es auch bald erkennen: Frankreichs Rechnungshof: Schuldenstand ist "extrem ernst"

[18:00] Mehr dazu: Schulden würgen Paris

Die Lage des französischen Staatshaushalts ist offenbar dramatischer als gedacht: Die Lage sei "extrem ernst", heißt es aus dem Rechnungshof. Die Unabhängigkeit Frankreichs sei in Gefahr. Damit scheint sich auch in Frankreich die Erkenntnis durchzusetzen, dass die Schuldenkrise kein speziell südeuropäisches Problem darstellt.

Ja, Frankreich ist in der Hand des Bondmarktes.
 

[7:45] Die "Lebenden Hedge-Fonds" des Atlantiks: Island in Schuldenfalle: "Es gab ja schon Selbstmord"

Fremdwährungskredite, die den Isländern das Zwei- oder Mehrfache ihrer jetzigen Schulden abverlangen würden, könnten bald schlagend werden. Der Protest gegen die Regierung wächst. Eine Reportage.

Am Ende könnte die Regierung, auf diesem Umweg, das Urteil des Verfassungsgerichts aushebeln. Neben Ofeigsson säßen tausende der mehr als 300.000 Isländer in der Schuldenfalle. Zu sorglos haben sie in den Vorjahren zugegriffen, wenn Banken einen oder mehrere „Billigkredite“ angeboten haben: für das Haus, für ein Auto, warum nicht auch für ein Zweitauto?

Ah, die "Billigkredite" in Fremdwährung an die Konsumschafe. Ewig kann sich auch ein Verfassungsgericht (die gehören wohl selbst zu diesen Schafen) nicht über die Marktkräfte hinwegsetzen. Dann gibt es Massenbankrotte.


Neu 2010-07-04:

[20:00] Dafür gibt es trotz "Sparens" Geld: Sarkozy gönnt sich eine "Air Force Un"

Ein Staatschef im Luftloch: Während Nicolas Sarkozy den Franzosen einen harten Sparkurs verordnet, erhält er selbst eine luxuriöse Präsidentenmaschine. Das Vorbild des Airbus A330 ist Barack Obamas "Air Force One".

 Nichts ist zu teuer für Sarko.


Neu 2010-07-03:

[15:30] Leserzuschrift-DE - So ist das halt in Griechenland - unglaublich was da los ist:

hier die einzige deutschsprachige Zeitung in Griechenland, die ich im Internet gefunden habe. Die
Leitartikel sind einfach gut, sie zeigen die aktuelle Situation in Griechenland an (werden halt täglich
geändert). Aber hier habe ich was wirklich Gutes gefunden. Schauen Sie es sich selbst an.

http://www.griechenland.net/

[14:45] UK: der RBS-CEO sagt es selbst: Der größte Restrukturierungsfall der Welt


Neu 2010-07-01:

[18:30] Gross-Geldwäscher: Vatikanbank: Diskreter Dienstleister für Mafia, Banken und Politik

[17:15] George Soros: Europa steht fast sicher vor Rezession / EU könnte zerfallen

 

[9:30] Nouriel Roubini: Lasst Griechenland einfach pleitegehen

Das EU-Rettungspaket hat Griechenland nicht helfen können. Nun wird es Zeit für eine geordnete Umschuldung - zumal es weniger Probleme geben würde als bei anderen Ländern

Den Griechen ist nicht mehr zu helfen.

Leserkommentar-CH: Dann gibt`s dort Oliven zum Frühstück, zum Mittag- und zum Nachtessen - direkt vom Baum.


Neu 2010-06-30:

[18:15] Leserzuschrift - Situation in Spanien:

Morgen ist es soweit, Spanien erhöht die MwSt (dort IVA genannt) von 16% auf 18%, d.h. das entspricht einer Steuererhöhung um 12,5%.

Auf dem Immobilienmarkt sind die Preise weiter gefallen. Häuser, die letztes Jahr noch 320-350k kosteten, sind jetzt bei etwa 260k.

Dieses Jahr habe ich mit vielen Nachbarn in der Gegend gesprochen, fast die Hälfte wollen verkaufen und werden ihre Villen nicht los. Sie sagen übereinstimmend, dass Sie mit Ihrem alten Kaufpreis plus den Intandhaltungskosten der letzten Jahre schon zufrieden wären. Tja, die waren von 10 satten Jahren Preissteigerungen bis 2006/2007 verwöhnt. Jetzt zieht eine neue Bescheidenheit ein. Nun gut, die meisten sind noch im Plus, die haben vor 20 Jahren für 100k-DM gekauft, 100k-DM reingesteckt und jetzt immer noch 260k-EUR an Wert. Ich kenne aber auch Spezialisten, die vor 8 Jahren der Größenwahnsinn gepackt hat, die Ihre alte Villa für damals 500k-EUR verkauft haben, nur, um sich dann mit neuem Kredit eine 1-Mio-EUR-Villa zu leisten. Die haben aber immer noch rechtzeitig den Braten gerochen und 2008 für 800k verkauft (und es geht Ihnen immer noch blendend).

Positiv auffällig ist der Rückgang an "Se Vende"-Schildern ("zu verkaufen") in der Nachbarschaft. Die hatten letztes Jahr die Gegend verschandelt. Haben wohl gemerkt, dass die Schilder eh nichts bringen.

Generell ist die Nachbarschaft total überaltert, wer also kaufen will muss nur noch 2-3 Jahre warten, dann schmeissen die Erben die Immobilien billig auf den Markt...

 

[7:45] Auch in dieses Fass ohne Boden stopft man wieder Geld: Neuer IWF-Kredit für Serbien nun genehmigt


Neu 2010-06-29:

[21:00] Wenn der Tender nicht verlängert wird, sind sie am Donnerstag tot: Spanish Banks In Panic Mode Over Maturity Of ECB's €442 Billion Long-Term Refinancing Operation

[20:45] Wenn das Geld knapp wird: Italien verkauft Staatsgüter

[19:00] Firmeninsolvenzen: Pleitewelle in Europa rollt weiter

[18:45] Belgien, Österreich, Frankreich sind jetzt auch dran: A Global Liquidity Squeeze looms

Euro area interbank lending …
… freezes up further As we have noted yesterday, due to the looming expiry of the ECB's 12-month repos that were instituted in the wake of the 2008 crisis on July 1, euro-area banks have accelerated their selling of all sorts of assets, primarily the bonds of euro-area sovereigns. In the wake of this recent wave of selling, the yield spreads of Belgian, Austrian and French bonds over German Bunds have now also begun to increase by leaps and bounds, and so have CDS on the bonds of these countries

Jetzt frisst sich die Krise also iin Herz der Eurozone vor. Der grosse Panik-Abverkauf kann jederzeit kommen.


Neu 2010-06-28:

[16:45] Jetzt reisst es auch die CHF-Schuldsklaven dort um: Starker Franken belastet Osteuropa


Neu 2010-05-27:

[9:30] Kommt überall: Spanischer Arbeitsminister denkt über Streichung der Arbeitslosenhilfe laut nach

Der Minister für Arbeit und Einwanderung, Celestino Corbacho, hat zugegeben, dass es innerhalb der Regierung zu einer "Aussprache" darüber gekommen ist, ob die Beihilfe von 420 Euro, die derzeit "fast eine halbe Million" arbeitslose erhalten, zu streichen wäre, um das "Defizit" zu verringern.
Corbacho sagte auch, dass sein Ministerium die Beihilfe über sechs Monaten "begrüßt". Allerdings steht Spanien vor der Notwendigkeit "Maßnahmen zu ergreifen zur Verringerung des Defizits und des allgemeinen Staatshaushalt für das Jahr 2011".

Während die Regierung darüber nachdenkt, wo sie die "Schere" noch ansetzten könnte, zerfällt Spanien immer mehr in ein Räuberland. Die Touristen klagen über ihre gestohlenen Dinge, besonders über gestohlene Ausweispapiere, und kaum einer der Spanien besucht, kommt ungeschoren davon. Organisierte Einbrecherbanden nehmen zu. Das hat natürlich Auswirkungen auf den zukünftigen Tourismus. Spaniens "größte" Einnahmequelle!

Man sieht hier: der Staatsbankrott naht und man beginnt wirklich zu sparen. Da müssen auch heilige Kühe geopfert werden, sogar von einer sozialistischen Regierung. Der Bond-Markt kontrolliert wirklich alles, auch linke Ideologien.

Interessant auch der Abschnitt über die explodierende Kriminalität. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das in die grossen Medien der Herkunftsländer kommt. Dann bricht der spanische Tourismus allein schon aus diesem Grund massiv ein.


Neu 2010-05-26:

[15:45] Wirklich? Griechen dürfen jetzt erst mit 65 in Rente

Was noch fehlt sind Massenentlassungen von Frührentnern aus der Rente - und massive Rentensenkungen.


Neu 2010-06-24:

[20:30] Bis auf 70 Jahre: Briten heben gesetzliches Pensionsalter an


Neu 2010-06-21:

[14:00] Sarko in Angst vor dem Bond-Markt: Frankreich holt den Sparhammer raus

Nicht nur 80 Mrd. Euro wie Deutschland: Gleich 100 Mrd. Euro will Frankreich bis 2013 sparen - zumindest auf dem Papier. Denn es geht um das AAA-Rating des Landes. Geschröpft werden vor allem Gutverdiener.

Noch vor einer Woche hat er noch über das Sparen in Deutschland oder sonstwo gelästert. Und jetzt muss ihn die nackte Panik erwischt haben. Aber real spart er nicht, er erhöht primär die Steuern. Aber: too liittle, too late.

Der Bond-Markt und die Ratingagenturen sind stärker als Sarko. Eine Lektion gelernt.

[4:00] Der italienische Spaltpilz ist wieder da: Lega Nord droht mit Sezession

Italiens rechtspopulistische Regierungspartei Lega Nord hat am Sonntag mit der Sezession Norditaliens gedroht, sollte das Land nicht in einen föderalistischen Staat umgewandelt werden, wie die Gruppierung seit ihrer Gründung vor 25 Jahren verlangt. "Wenn es nicht zum Föderalismus kommt, kann es nur die Sezession geben, nicht weil es die Lega Nord fordert, sondern weil es ganz Norditalien verlangen wird", sagte Unterstaatssekretär Roberto Castelli, Spitzenpolitiker der Lega Nord, bei der Jahresversammlung der Parteianhänger im lombardischen Pontida am Sonntag.

Übersetzt: Norditalien will nicht ewig für die Verschwendung in Rom und Süditalien zahlen.


Neu 2010-06-20:

[18:30] Bank Run in Spanien? Bank Run in Spain and Its Destabilizing Ramifications for the Entire EU

Bottom line: This is nothing but a sign of a run on Spanish banks. They can’t get funding in the markets and there is a steady withdrawal of funds from the banks. For all practical purposes, the ECB is supporting the Spanish banking system with life support measures.

Das ist sicher noch nicht das Volk, sondern die "Grossen", aber Entscheidenden.
 

[13:30] Einmal musste es ja kommen: Spaniens Banken geraten ins Wanken


Neu 2010-06-17:

[15:30] Ist üblich nach dem Absturz: Irland laufen die jungen Leute davon

Was für ein Absturz: Eben noch das europäische Vorzeigeland, nun liegt Irland danieder. Viele junge Menschen flüchten ins Ausland.

Massenemigration - passiert in jedem Depressionsland. Aber, wenn bald die ganze Welt in Depression ist?

Anfang der 80er-Jahre kostete eine Doppelhaushälfte in Dublin noch 20 000 Euro. Kurz vor Platzen der Blase 2007 waren es rund eine Mio. Euro. Finanziert wurde dieser Wahnsinn durch Banken, die Hypotheken ohne Sicherheit vergaben. Auf dem Höhepunkt der Krise hatte der irische Bankensektor 420 Mrd. Euro Baukredite in den Büchern - das entsprach dem Zweieinhalbfachen der nationalen Wirtschaftsleistung. Als die Hauspreise 2007 einbrachen, gingen auch die Banken in die Knie und damit die gesamte Wirtschaft.

Jetzt dürften die Häuser wieder um die 20'000..30'000 Euro kosten - zu beziehen von den Banken, die sie eingezogen haben (aber bitte niemand etwas vom niedrigen Kaufpreis sagen). Die Hypotheken, die im Boom vergeben wurden, sind fast komplett abzuschreiben. Wird primär die deutschen Banken treffen.
 

[15:15] IT: Wieder dürfen Banken und Versicherungen Verluste fressen: Milan Proving Bust for Italian Tower as Luxury Lofts Go Begging

[13:15] Leserkommentar-DE - Spanische Bondemission:

warum sollte man nicht kaufen. Die Rendite ist vergleichsweise hoch und wenn die Anleihe zu heiß wird, gibt man sie einfach der EZB. Oder was glauben Sie, woher die „Gewinne“ der Banken aus dem Investmentbereich kommen? Ist doch ein super Geschäft. Würde ich auch machen, wenn ich einen Depp finden würde.

Diese Emmission geht vermutlich über Mittelsmänner gleich an die EZB. Derzeit werden sich die Banken kaum die Finger damit verbrennen wollen. Oder sie schieben diese Bonds in die Fonds ihrer Kunden - wird auch oft mit Mist gemacht.

[12:00] Wer hat das gekauft? die EZB? Spanische Bondemission beruhigt Kapitalmarkt


Neu 2010-06-16:

[14:45] AEP zu Spanien: Spain plays high-stakes poker game with Germany as borrowing costs surgeread!

Jose Garcia Zarate, credit strategist at 4cast, said Madrid is powerless at this stage. "There is absolutely nothing the Spanish government can do to get their message through. They have lost all market credibility and nobody is listening to them any longer," he said.

Mr Garcia said the country is in a "Catch-22" situation. Madrid has slashed public wages by 5pc this year in a show of discipline, only to find that the markets have now moved the goal posts and fear austerity will choke recovery.

"My view is that it would be suicidal for Madrid to use the rescue fund. The moment they pick up the phone and start talking about this, it is the end of any remaining hope for the single currency. Spain's government just has to put on a brave face, pay the higher yields, and hope for the best," he said.

Er sagt den Spaniern: es ist vorbei, „Stirb wie ein Mann!“.


Neu 2010-06-15:

[21:15] Zu "feige" für Reformen: Warum Griechenland in die Pleite schlitterte

Daran hat sich bis jetzt nichts geändert. Man hat noch keinen Beamten und keinen Rentner entlassen.
 

[19:45] Berlusconi zittert auch schon: Italiens Verschuldung auf Rekordhoch

[19:30] Das ist noch ohne Italien: French, German exposure to risky countries nearly $1 trillion

[17:00] Immer höhere Zinsen: Griechen und Spanier bluten

Griechenland und Spanien befinden sich im festen Griff der Finanzmärkte. Aufgrund fehlenden Vertrauens müssen beide Länder ihre Staatsanleihen zu immer höheren Zinsen losschlagen. In Athen gibt es unterdessen große Aufregung wegen der Herabstufung Griechenlands durch Moody's.

Die PIGS-Krise geht also wieder richtig los. Die Wahrscheinlichkeit ist jetzt gross, dass es bald richtig durchschlägt: bei Euro nach Unten, beim Gold nach Oben.
 

[15:45] Leserzuschrift - Währungsreformen in FR und IT?

Auf Ihrer Website heisst es, die Währungsreform in Deutschland sei unter anderem auf Druck von Sarkozy und Berlusconi verschoben worden, weil diese ebenfalls aus dem Euro aussteigen wollten und ihrerseits mit den Vorbereitungen für neue nationale Währungen noch nicht so weit waren, wie Deutschland?!
Zum anderen heißt es, die Bereichte über mögliche Geldtransporte in Deutschland seien zurückgegangen und nunmehr Berichten über Software-Umstellungen gewichen.
Existieren denn derzeit Bereichte über ähnliche Vorgänge (Geldtransporte oder SW-Umstellungen) in FR oder IT? Ist etwas über den Fortschritt der Währungsumstellungs-Vorbereitungen der beiden Länder bekannt?

Aus FR und IT ist bekannt (Insider-Infos), dass sie neue Währungen vorbereiten, aber wegen der Sprachbarriere sonst recht wenig. Sie dürften noch nicht so weit wie Deutschland sein, das fertig ist.

 

[7:30] UK: Investors are betting on a Black Monday-style collapse, BoE warns

[7:15] In Deutschland ist die industrielle Bruttowertschöpfung 2,6-mal so hoch wie in Griechenland: "Griechenland-Spirale dreht sich ....."

Griechenland exportierte 2009 nur ein Volumen von 14,377 Mrd. Euro, in Deutschland waren es 803,899 Mrd. Euro! Runter gebrochen auf die Exportkraft je Einwohner wird das strukturelle Problem extrem sichtbar. Pro Kopf exportierte Deutschland Waren und Güter in Höhe von 9'823 Euro und Griechenland pro Kopf nur in Höhe von 1'277 Euro. Damit exportiert Deutschland je Einwohner 7,7-mal so viel wie Griechenland!

Auch das Volumen der Bauaktivität schrumpfte in Griechenland, nach den letzten Daten aus dem März 2010, um satte -35% im Vergleich zum Vorjahresmonat und der Tourismus, mit einem Bruttoinlandsprodukt-Beitrag von ca. 20%, schrumpfte im 1. Quartal 2010 um kräftige -18,5% unter dem Niveau des Vorjahresquartals.

Boomen hingegen tut die Teuerung für die Konsumenten:


Neu 2010-06-14:

[18:30] Lasst Belgien ruhig verdampfen: Aus einem Land mach zwei

Ein rundlicher, ruhiger, friedfertiger Mann, der Hamburger mag und gerne über sich selber lacht? Bart de Wever ist Wahlsieger in Belgien, und versetzt das halbe Land in Angst.

...auch die belgischen Staatsschulden werden damit verdampfen...

[16:30] Bei Investoren steigt die Sorge, Belgien könnte der nächste Pleitekandidat sein: Belgien beunruhigt Märkte und EU

Investoren, merkt es endlich: die gesamte westliche Welt ist pleite. Zeit, sich in die Rettungsboote zu begeben.


Neu 2010-06-13:

[20:15] Die Weichen für die Spaltung Belgiens sind gestellt: Belgien: Sieg für die Separatisten

Die nationalistische Neue Flämische Allianz wird laut Hochrechnungen stärkste Partei. Bei den Wallonen siegten die Sozialisten. Der rechtsradikale Vlaams Belang erleidet so wie Christdemokraten und Liberale heftige Verluste.

Wie üblich steigt der Nettozahler aus, Das sind hier die Flamen.

Man will nicht mehr für diesen Luxusstaat der Wallonen zahlen: Parlamentswahl vertieft die Spaltung Belgiens

PS: Belgien ist ein erstrangiger Pleitekandidat in der Eurozone. Wenn sich die Flamen abspalten, dann sicher ohne die Altschulden.


Neu 2010-06-10:

[13:00] Das Lästern wird dem Giftzwerg bald vergehen: Sarkozy lästert über Deutschlands Sparpaket

Jetzt erntet Angela Merkel auch aus dem Ausland Kritik für ihr Sparprogramm. Der französische Präsident Sarkozy warnt vor einem harten Sanierungskurs: Dieser führe in eine Rezession.

In Wirklichkeit hat er panische Angst vor einem Aufstand. Sobald der Euro zerbrochen ist, wird niemand mehr Frankreichs Handelsbilanzdefizit finanzieren, dann heisst es wirklich sparen.


Neu 2010-06-09:

[16:30] Spanische Kreditinstitute sind förmlich vom Interbankenmarkt ausgeschlossen: Europas Banken schneiden spanische Sparkassen

Die europäischen Banken misstrauen sich und parken so viel Geld wie nie bei der EZB. Insbesondere spanische Sparkassen sitzen auf dem Trockenen. Sie können nicht mehr Staatsanleihen des Landes als Sicherheit hinterlegen - das erhöht die Pleitegefahr.

Also sollten dieses Sparkassen bald "zugehen". Und die Kapitalflucht aus Spanien geht dann erst richtig los.

[17:15] Leserkommentar-DE: Ich würde sagen: Game Over in Espana
 

[12:30] Sehr vernünftig: Investoren schreiben Griechenland ab

Das Vertrauen der Investoren in die Selbstheilungskräfte der Euro-Zone ist auf einem Tiefpunkt angelangt. Nicht einmal jeder Vierte erwartet, dass die Krisen-Maßnahmen von Euro-Staaten und EZB fruchten. Im Gegenteil: Ein Zahlungsausfall in Griechenland halten internationale Finanzexperten für sehr wahrscheinlich. Und auch ein Auseinanderfallen der Euro-Zone gilt als realistisches Szenario.

GR und die PIGS werden die Schulden nie zurückzahlen können - diese wurden bereits verkonsumiert. Je früher man das einsieht, umso besser.
 

[12:30] Leserzuschrift-AT - Erfahrungsbericht Mallorca:

Auf Mallorca sind in manchen Gegenden sicher 80% aller Immobilien zu verkaufen, die offiziellen Preise trotzdem noch immer eher im Bereich der Wuensche und Traeume angesiedelt, der wunderschoene Golfplatz von Alcanada ist menschenleer, nur die Gaertner sind zu sehen. Die Eigentumskriminalitaet (Diebstaehle etc.) sei hier stark am steigen, weil immer mehr Menschen sich nur noch so ueber Wasser halten koennen, auch gescheiterte deutsche Auswanderer. Touristen sind trotzdem viele da, abends in den Restaurants keine Spur von Krise, zumindest dafuer duerfte der Dispo noch reichen.

 

[6:45] Sarko-Hintergrund: Operation Sarkozy : how the CIA placed one of its agents at the presidency of the French Republic


Neu 2010-06-08:

[20:30] Zu DE-FR: Die Dominosteine fallen

[20:00] Sarko will nicht sparen: Frankreich lehnt Sparprogramm nach deutschem Vorbild ab

Der französische Konjunkturminister, Patrick Devedjian, lehnt ein Sparprogramm nach deutschem Vorbild ab. Frankreich habe im Krisenjahr 2009 die geringste Rezession in ganz Europa verzeichnet, sagte der "Aufschwungminister" am Dienstag im Fernsehsender France 3. "Aber die Krise liegt noch nicht hinter uns." Das ohnehin schwache Wachstum dürfe nicht "abgewürgt" werden, warnte Devedjian. Frankreichs Verschuldung sei zwar "vergleichsweise groß", aber kein Problem, sagte der Minister weiter. Sie ruhe "auf der Wirtschaft einer großen Nation", die fällige Zahlungen ohne Weiteres leisten könne.

 

[18:45] NEUES VON ZWERGNASE: FRANCE'S vertically challenged President Nicolas Sarkozy has BANNED tall bodyguards who make him look short

Zumindest etwas zum Lachen an diesem Tag.
 

[18:30] Die Todgeweihten: Starker Franken bringt Ungaren ins Schwitzen

Die Märkte machen sich Sorgen um die Kreditwürdigkeit des EU-Landes. Die Regierung dementiert. Doch weil viele Ungaren Kredite in Franken aufgenommen haben, droht eine Schuldenkrise der Privathaushalte.

Man kann annehmen, dass diese Frankenkredite grossteils "subprime" sind, also von Leuten genommen, die sich die Raten mit Forint-Zinsen nicht leisten konnten. Die werden noch sehen, wie hoch der Franken geht, wenn es erst im Euroraum richtig kracht.
 

[16:45] Der Nächste am Richtblock: Belgisches Schuldendesaster weckt Griechenland-Erinnerung

[19:00] Der Platin-Investor dazu:
Habe ich monatelang gesagt: Die AT, BE, NL- Stärkeklasse macht es nicht mehr lang und FR OBJEKTIV auch nicht besser, ist aber eben eine kleine Supermacht und das da ist ja nicht Markt, sondern geopolitischer Wirtschaftskrieg, wie man auch bei Italien sieht, das schlechter als die vorgenannten ist, aber eben systemkritisch.
Die PIGS sind ein Randthema, daran zerbricht die Gurke nicht, die Zerbricht in ihrer 2. Klasse. Ich tippe auf IT auf den untersten, der auf der US- Too Big to fail Liste steht, dann UK, dann erst mit Abstand FR und dann eben nochmals mit Abstand DE.
 

[8:30] Da können sie streiken, soviel sie wollen: Beamte legen Spanien lahm

Spaniens Staatsdiener machen mobil. Aus Protest gegen das harte Sparprogramm bleiben am Dienstag Schulen, Krankenhäuser, Flughäfen und die Verwaltung geschlossen. Sollte die Regierung die geplanten Kürzungen von Beamtengehältern nicht zurücknehmen, drohen sie mit einem Generalstreik.

Das Land ist so gut wie bankrott. Da kommen bald noch viel härtere Einschnitte.


Neu 2010-06-07:

[16:15] Jetzt wird es wirklich kritisch:Schuldenkrise erfasst Frankreich und Niederlande

Erst die Griechen, dann Portugiesen und Spanier - und jetzt Franzosen und Niederländer: Anleger meiden die Anleihen dieser Länder und flüchten nach Deutschland und in die USA. Ein Stratege sagt: "Das sind die letzten Mohikaner.

 

[13:15] ES: wenn der Staat seine Anleihen nicht mehr losbringt: Steuersünder sollen sich mit Staatspapieren freikaufen

Kuriose Idee der spanischen Regierung: Um die Schuldenkrise zu bewältigen, sollen Steuersünder Staatsanleihen kaufen - zu niedrigeren Zinsen. Im Gegenzug würden die Fiskus-Betrüger straffrei davonkommen.

Not macht erfinderisch. Ist aber kein gutes Geschäft für die Käufer dieser Anleihen. Diese werden wertlos werden.


Neu 2010-06-05:

[19:45] Zu früh gefreut: Frankreich freut sich über schwächelnden Euro

Der Euro stürzt auf ein Vier-Jahres-Tief. Der französische Ministerpräsident frohlockt. Dem Außenhandel könne das nur gut tun, argumentiert er.

So freuen sollte man sich nur bei geringer Staatsverschuldung.


Neu 2010-06-04:

[8:15] Zeit für den Gulasch-Staatsbankrott: Ungarn warnt vor drastischem Haushaltsloch - Währung fällt

[6:45] Streiken können die immer noch gut: Streik trifft Griechenland-Urlauber

[6:15] Bankrott-Angst hilft sparen: Portugal beschliesst Milliarden-Sparpaket

[5:30] Zur NOK: Norwegenkrone: Sicherer Hafen?

Aber Achtung: Auch Norwegen ist ein total sozialistisches Land.
 

[5:15] Die spinnen, die Schweden: Bargeldverbot in Schweden

Nach Griechenland und Italien droht nun auch in Schweden ein Bargeldverbot. Kleiner Unterschied: Während man in der Südschiene geringe Summen noch in Cash bezahlen kann, will Schweden Bargeld ganz abschaffen.

Derzeit läuft in Skandinavien eine beispiellose Medienkampagne gegen Cash. Die Aktion adressiert die Angst der Menschen und kriminalisiert gleichzeitig Bargeldbesitzer. Eine einflußreiche Lobby kämpft für ein Komplettverbot für Bargeld. Widerstand? Zwecklos. Die meisten Schweden scheinen die Aktion sogar gut zu finden. Denn: "Wer Bares besitzt, hat etwas zu verbergen".

Ganz Skandinavien ist sozialistisch indoktriniert, Schweden besonders stark. Da passt ein Bargeldverbot natürlich besonders gut dazu.

Aber auch Schweden wird von der Finanzkrise nicht unbeeindruckt bleiben. Dann Good Luck alle Nicht-Bargeldbesitzer.

Der Staat be-wirt-schaftet sein Volk, so wie ein Bauer sein Vieh bewirtschaftet: Bargeld - Feind der Institutionen

Wenn den Eliten Bargeld schon nicht gefällt, dann wissen wir, warum sie Gold überhaupt nicht mögen.


Neu 2010-06-02:

[11:15] Leserzuschrift - wie es den französischen Banken wirklich geht:

Sehr interessanter Artikel hier, leider auf frz
http://www.abcbourse.com/analyses/chronique-les_banques_francaises_ont_un_effet_de_levier_de_30_le_risque_de_faillite_est_permanent-428.aspx

Kurze Übersetzungshilfe:
Die Bank BNP hat 1.940 Milliarden Schulden bei 60 Milliarden Eigenkapital. Leverage effect ist also 32. 3% default sind ausreichend für die Pleite.

Den anderen Banken geht es genau so (siehe Link). Der Rest vom Artikel betrifft die angebliche Griechenland Retttung, die eigentlich eine Rettung der frz. banken war, wie wir wissen.

Und die sind die Hauptgläubiger der PIGS.

[13:30] Leserzuschrift-AT - Radikale Sprache in Frankreich:

zu dem Link, den sie soeben unter info-europa veröffentlicht haben. Der Kommentar über die französischen Banken, verwendet eine für ein MAINSTREAM-BÖRSEFORUM UNGLAUBLICHE SPRACHE. Man sollte sich das auf der Zunge zergehen lassen (es geht im Wesentlichen um das Euro-Rettungspaket):

"Man hat den Franzosen eine enorme Summe Geld gestohlen, um sie den Aktionären der Banken zu geben, die unter normalen Umständen eigentlich alles verlieren müssten. (...)
Ich weiß keine bessere Lösung, aber die Nachricht des Rettungspakets ist klar: Die Eliten werden die Bevölkerung bis zum letzten Sou (kleine Geldeinheit, Anm.) berauben, um ihr Spielchen mit dem fiktiven Geld zu retten. (...)

"Wählen hilft nichts, das Land muss geändert werden. Wir müssen aufhören, mit unserer Arbeitskraft und unseren Steuern das herrschende Mafia-System zu unterstützen."

Die Unzufriedenheit wächst also auch in FR.

 

[9:30] Italien ist bald dran: Zeitalter der Beklommenheit

Kreditausfallversicherungen auf italienische Staatsanleihen verteuerten sich daraufhin auf ein Rekordniveau von 231 Punkten. Das Euro-Land wird jetzt als riskanter eingeschätzt als Kasachstan.

Unter den unsichersten 15 Schuldnern der Erde finden sich inzwischen fünf aus der europäischen Währungsunion. Neben Italien sind das Griechenland, Portugal, Irland und Spanien.

Auch Frankreich gibt den Marktakteuren mehr und mehr zu denken. Am Wochenende musste selbst der französische Haushaltsminister François Baroin einräumen, dass die Beibehaltung des Spitzenratings AAA "eine schwierige Zielstellung" sei. Die Ausfallversicherungen auf Frankreichs Staatsschulden haben sich seit Jahresanfang im Preis verdoppelt. Damit beginnt der Status des Landes als Stützpfeiler der Währungsunion ins Wanken zu geraten.

Man kann sicher sein, dass hinter den Kulissen Berlusconi und auch Sarkozy alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, um ein Downgrade hinauszuschieben. Wird kaum mehr etwas helfen, denn alle 5 PIIGS machen jetzt diesem Namen alle Ehre. Und: Italien hat eine enorme Gesamtverschuldung.


Neu 2010-06-01:

[12:30] Jetzt sind auch Italien und Frankreich dran: Länderratings in Gefahr: Euro fällt auf 1,21 Dollar

Marktgerüchte über Rating-Abstufungen von Italien und Frankreich haben einen Kursrutsch ausgelöst. Eine Stabilisierung des Euro ist nicht in Sicht.

Verschiedene Ereignisse der letzten Tage werden jetzt klarer:
- der französische Budgetminister spricht von der Schwierigkeit, das AAA zu halten
- der deutsche Bundespräsident springt plötzlich ab

Gleichzeitig crasht der Euro weiter, Gold bricht wieder aus. Es scheint, als hätte der "Endkampf" um Euroland begonnen, bei dem Euroland verliert. Diesesmal wird auch Deutschland "mitgehen", da es jetzt für den Rest der Eurozone haftet.

Wirklich ein Grund zum sofortigen Absprung - in die Rettungsboote! Die Euro-Titanic taucht ein.


Neu 2010-05-30:

[21:00] FR: auch bald Wolfsfutter: Frankreich: "AAA-Rating zu halten ist schwieriges Ziel"

Der französische Budgetminister Francois Baroin bezeichnet die Beibehaltung der höchsten Rating-Stufe für sein Land als Herausforderung. Zuletzt wurde Spanien am Freitag auf AA+ herabgestuft.

Da kommt die Panik her. Eigentlich verdient kein Staat ein AAA, schon gar nicht Sarkoland.
 

[13:15] IS: Totalabsage an etablierte Parteien: Spaßpartei gewinnt Kommunalwahl in Reykjavik

Die Regierungschefin meinte außerdem, die Wahlen vom Samstag bedeuteten das Ende des bisherigen Vier-Parteiensystems in Island. Das Ergebnis der Gemeinderatswahlen galt schon im Vorfeld als Totalabsage an die Politik der etablierten Parteien. Den Konservativen kreiden die Wähler vor allem ihre Verwicklung in den Zusammenbruch des Bankensystems Islands im Herbst 2008 an.

Von der im Anschluss daran gewählten Rot-Grünen Koalition von Ministerpräsidentin Johanna Sigurdardottir sind die Isländer ebenfalls enttäuscht. Unter anderem wird ihnen vorgeworfen, sich leichtfertig zur Rückzahlung von durch private Bankmanager verursachte Milliardenschulden im Ausland verpflichtet zu haben.

So ist das in der echten Depression: Alles, was an der Regierung war und ist, wird abgewählt. Solche Vögel kommen dann hoch.

[10:45] Das Wolfs-Futter der nächsten Woche: Spanien – das immobile Land

Die ganze spanische Volkswirtschaft war fixiert auf Immobilien. Jetzt stellt sich heraus: Der Wohlstand ist auf Sand gebaut. Die Herabstufung des Ratings durch die Agentur Fitch hat schon für Kursverluste in Amerika gesorgt. Am Montag könnte es in Europa weitergehen. Die Lage ist gefährlich.

Das Euro-Crash-Spektakel geht sicher weiter, und könnte sogar wegen Spanien zum richtigen Crash führen, der von den ZBs nicht mehr stoppbar ist.


Neu 2010-05-29:

[13:30] Sollte eigentlich schon jeder wissen: Austerity threatens 'la dolce vita'

Analyst predicts France, Italy, Portugal, Ireland could face same fate as Greece

Eine schöne Aufzählung aller PIGS. Auch Frankreich ist dabei. Derwen schönes Leben auf Kredit geht gerade zu Ende.


Neu 2010-05-28:

[8:45] Versicherer verkauft PIGS-Staatsanleihen: Versicherer im Strudel der Schuldenkrise

Die Versicherungswirtschaft sieht sich gezwungen, auf die Schuldenkrise in Europa zu reagieren. Der Versicherer Ageas, vormals Fortis, verkaufte die Hälfte seiner Staatsanleihen aus Südeuropa. Das Risiko war zu groß geworden.

Bisher haben Institutionen ausserhalb Europas verkauft, jetzt also auch schon im Europa und in der Eurozone. Wird nicht lustig für die PIGS.

[6:45] Unmut in FR wegen PIGS-Bailout? Will French Minister's Announcement That Bailout Is Prohibited By Bailout Clause Lead To New EUR Weakness

The power games among the ranks of Europe's puppet elite continue (the real elite as is well known consists of a few CEOs of insolvent banks). Earlier today, Pierre Lellouche, France's Europe minister, came out with another statement our of left field, that could set off the next round of European destabilization. In an interview with the FT, Lellouche said that the €440 billion European bailout "is an enormous change. It explains some of the reticence. It is expressly forbidden in the treaties by the famous no bail-out clause. De facto, we have changed the treaty.” As the bailout is already being pursued by various German scholars on grounds it is forbidden by the EU constitution, this statement will not be taken lightly by Germany which has had to lose major internal political credibility to enforce a bail out that it itself is not enamored with. Sure enough, the FT notes: "Mr Lellouche’s comments are likely to go down badly in Germany, where the government has insisted the debt guarantee scheme to help beleaguered eurozone members is a temporary mechanism, set up on an intergovernmental basis where Berlin retains a veto, and in no way implies a breach of the EU’s treaties." Furthermore, as was noted previously, a finding that the bailout is not constitutional would render the entire support mechanism moot, resulting in the imminent bankruptcy of Greece. Is this yet another concerted subversive effort on behalf of the European labor interests to expel the underperforming PIIGS and sink the euro?

Die Franzosen sollten ja auch zahlen. Will man so die Eurozone sprengen? ein neuer Franc ist ja in Vorbereitung?

Interessant ist auch das:

the real elite as is well known consists of a few CEOs of insolvent banks

Es sind nicht Rothschild & co, sondern die CEOs von einigen insolventen Grossbanken - unsere wahren "Herrscher".


Neu 2010-05-27:

[17:15] Spanische Banken bekommen kaum mehr Geld aus dem Ausland: Spanish banks strain to borrow abroad: report

[17:15] Leserzuschrift-ES - Spanien - China Crack-Up Boom in Barcelona:

http://www.elconfidencial.com/sociedad/chinos-restaurantes-traspasar-negocio-barcelona-20100527.html
Die Chinesen klappern jeden Tag die Innenstadt von Barcelona ab, um Geschäfte BAR CASH zu kaufen, um die 170.000 Euros sind deren Angebote, mit großen Scheinen (500 Euros).
Als Beispiel, alleine in den letzten 5 Jahren sind alle 50 Bars in der Avenida Meridiana an Chinesen verkauft wurden.

So reduziert man Euro-Reserven, bevor sie wertlos werden.


Neu 2010-05-26:

[17:45] Die Filetierung von UK beginnt: Rothschilds planen Ausverkauf britischer Infrastruktur an internationale Konzerne

Die Bankfamilie Rothschild treibt gerade die Privatisierung des Autobahnnetzes in Großbritannien voran, was die Engländer, die bereits durch Kraftfahrzeugsteuer dafür bezahlt haben, zwingen wird die Säckel privater eng mit den Rothschilds verbundener Unternehmen zu füllen. Die Gelder sollen durch Mautgebühren und Abrechnungen nach gefahrenen Kilometern, die man mit Spionagekameras ermittelt, erhoben werden.

Das war einmal zu erwarten. Die Amerikaner verkaufen ihre Autobahnnetze bereits ab. Wenn der Staat pleite ist, muss er alles verschleudern, was noch irgendeinen Wert hat. Rothschild tritt hier offenbar als Berater auf.

[12:30] AEP zum politischen Fallout des plötzlichen "Sparens": Europe's deflation torture is a gift to the Far Left

If Europe’s ultra-Left has so far reaped little dividend from the great "Crisis of Capitalism", this will surely change as the eurozone’s 1930s policies of wage deflation sap the credibility of the governing centre and the EU itself.

Dieses neue, jetzt modische Sparen vor dem Staatsbankrott könnte tatsächlich die ganz Linken an die Macht bringen. Diese richten dann erst das totale Chaos an.

Aber es gibt keinen Ausweg mehr: entweder wird drastisch gespart oder die Währung kollabiert komplett. Dann kommt das "Sparen" für die Masse eben über die Inflation. In der Vergangenheit wurde auf Kredit gelebt, das ist jetzt vorbei - die "Normalzeiten" sind wieder da.


Neu 2010-05-25:

[20:30] Eine Trendwende: Briten kehren Überwachungsstaat den Rücken

Trendwende in Europa? Londons neue Regierung verzichtet auf Vorratsdatenspeicherung und biometrische Pässe. Clegg fordert die Briten auf: "Lasst uns wissen, welche Gesetze wir nicht mehr brauchen."

Man kann ruhig sagen, dass die frühere Labout-Regierung eine Sicherheits-Paranoia hatte, die Neue nicht mehr. Ausserdem ist dieser Überwachungssstaat extrem teuer, jetzt muss gespart werden.
 

[20:45] Wie gespart werden soll: Was der Sparzwang für Europa bedeutet

Die "Staats-Bubbles" können also nicht mehr weiter aufgeblasen werden, ohne dass die Währung crasht. Dieser flächendeckende Sparzwang wird die Wirtschaft endgültig in die Depression schicken. Die Zeit der Zwischenerholung ist vorbei.

[21:15] Leserzuschrift-DE - Staats-Bubbles und sparen:

Die "Staats-Bubbles" können also nicht mehr weiter aufgeblasen werden, ohne dass die Währung crasht. Dieser flächendeckende Sparzwang wird die Wirtschaft endgültig in die Depression schicken. Die Zeit der Zwischenerholung ist vorbei.

Ich denke: Schlimmer noch. Es wird die Wirtschaft in der EU zum Kollabieren bringen und es nutzt dennoch nichts, der EURO ist hinüber, die Schulden wachsen weiter und eine Währungsreform ist unumgänglich.
Sollten hier keine mutigen Generalstreiks gefahren werden, so als Warnschuss an die Eliten, so bleibt hier ausser der Massenarbeitslosigkeit und breiten Verelendung der bürgerlichen Schichten nichts mehr - ein wenig erstrebenswerte Zukunft für das Wohl der Bankster Boni und der Giralgeldkönige. Es wird die Zeit kommen, da werden viele in Europa außer ihrem Leben rein gar nichts mehr zu verlieren haben und dann gnade uns allen Gott!

Generalstreiks helfen nichts. Der Fehler wurde über Jahrzehnte gemacht - zu viele Schulden gemacht. Die Gläubiger = Halter der Staatsanleihen bestimmen jetzt, was mit dem Staat geschieht. Wenn sie abverkaufen, ist der Staat bankrott.
 

[16:15] Leserzuschrift-DE - Wie sollen denn all die lächerlichen "Sparmaßnahmen" funktionieren ?

Mit Sparen macht man nur die Binnennachfrage, die Kaufkraft der Bürger kaputt, untergräbt Arbeitsmoral und provoziert Aufstände und Revolten.
Europe goes Weimar ?!?

Die Schuldenberge bleiben, bzw. steigen sogar weiter an, weil es zu Bankrotten in der Wirtschaft und zu massiven Steuerausfällen kommen wird. Der Mittelstand ist das geschundene Rückgrat aller Nationen und das will man nach Feudalherrenart völlig brechen. Man wird Schulden machen müssen, alleine um überhaupt die Kreidte bedienen zu können. In ganz Europa will man nicht wahrhaben, dass man den Karren in einer Sackgasse mit Einbahnstrasse an die Wand gefahren hat. Eine ordentliche Lohn Preis Spirale bei den AN und Leistungsträgern zu starten, kommt wegen angestrebtem Kaufkrafterhalt der superreichen Eliten und Lobbyisten einfach noch nicht in Frage.
Da zerstört man lieber erst die Wirtschaft total, sammelt die Konkursmassen auf, bevor man richtig hyperinflationiert. Die Exportträume auf Kredit dürften nun bald auch für DE endgültig ausgeträumt sein, spätestens dann, wenn nach der Eurokrise dann wieder die Dollarkrise und die US Verschuldung in den MSM aufgekocht wird und aufs Tablet kommt. Das unterläßt man noch, offenbar kann man mit dem Euro/Dollar Verfall gut zocken und verdienen.

Stimmt, aber es bleibt kein Ausweg. Nach der Kreditorgie der letzten Jahre muss drastisch gespart werden, sonst kollabiert die Währung - Währungskrise läuft schon beim Euro. Eine kollabierende Währung bedeutet explodierende Preise, Staatsbankrott und keine Importe mehr. Das trifft die PIGS noch mehr als DE. Der Kreditheben wirkt jetzt nach Unten.

Aber für die Rettung des Euro durch Sparen ist es schon zu spät.
 

[12:15] Die "PIGS-Ansteckung" erreicht Spanien: Die Krise erfasst Spanien

Spanien steht angesichts der Euro-Krise vor einer Zerreißprobe. Die Regierung plant Einsparungen in Höhe von 65 Milliarden Euro, die Gewerkschaften gehen auf die Barrikaden. Die Rettung der Sparkasse CajaSur durch die Zentralbank lässt derweil die Zweifel am Finanzsystem des Landes wachsen. Der Euro geriet erneut schwer unter Druck.

Alles, was wir bisher gesehen haben, waren Peanuts. Jetzt gibt es nur mehr 2 Möglichkeiten für den Rest der Eurostaaten: entweder die PIGS sofort rauswerfen, oder selbst aussteigen.

[17:30] Neue "Krankheit": Angst vor spanischer Grippe

[17:45] Die spanische Bankenkrise wächst: 4 More Spanish Savings Banks Reported To Be "Merging" As Spanish Economy Unravels
 

[12:30] In Rom wächst die Angst vor einem Staatsbankrott: Den Italienern steht das Wasser bis zum Hals

Das Hauptproblem ist die extreme Staatsverschuldung. Italien hat mehr Staatsanleihen draussen als das grössere Deutschland. Das nächste PIG wird zur Schlachtung geführt. Damit wird der Euro unrettbar.
 

[12:15] Berlusconi will sich wohl unbeliebt machen: Bargeldverbot in Italien

Er wird bald noch grössere Probleme haben - mit dem Staatsbankrott.


Neu 2010-05-23:

[11:00] GR: die Wölfe werden gewinnen: Die Finanzmärkte spekulieren auf eine Staatspleite

[7:00] Echtes Sparen löst wilde Proteste aus: Rumänien: Polizei fordert das Volk zum Regierungssturz auf


NEU 2010-05-22:

[19:30] UK: Alles neu macht die neue Regierung: Briten wollen schnellen Rückzug aus Afghanistan

[6:30] Leserzuschrift-DE - Brenner Grenze AT-IT neue Gebäude ?

War in Urlaub in Südtirol und mir ist aufgefallen dass an der Grenze BRENNER AT-IT auf beiden Seiten NEUE Gebäuden entstehen (fast fertig) !!
Könnten Sie herausfinden ob es neue ZOLL-KONTROLL-PUNKTE sind ???

Interessant, ist die 1. Meldung dieser Art. Könnte natürlich auf die Aufhebung von EU und Schengen hindeuten.


Neu 2010-05-21:

[9:30] Wenn man zu sparen versucht: Romania endures the largest protest since the fall of communism

[9:15] Zeit für den neuen Franc mit Haircut bei den Sparern: Französische Banken haben 700 Mrd. Euro im Feuer

Ist praktisch alles abzuschreiben.


Neu 2010-05-19:

[20:30] ES: Jetzt sind sie dran: Auktion spanischer Staatsanleihen praktisch gescheitert


Neu 2010-05-18:

[17:45] Leserkommentar zu dem Artikel von Ambrose Evans-Pritchard über IMF und Amerika:

Frankreich diskutiert die Rückkehr zum Franc.

Just as an aside, on my way to work in France this morning as always listening to RMC Radio, its not exactly highbrow stuff, but there are always “topical” discussions etc…The Question this morning, Should France leave the Euro and return to the Franc ? By the time I switched off the response was 75% in FAVOUR of leaving – Even the French are fed up with their “pouvoir d’achat” dropping, comments from contributors includes one like – well at least in England the English can attempt to control their currency to become more competitiive … its not just the Brits who are not convinced by the Political Integration Ideal, but then again my colleagues voted NO to the Lisbon treaty didn’t they…

Die Franzosen haben also auch schon genug vom Euro.

[6:15] There’s no money left: Labour-Brief: “Großbritannien ist bankrott”

David Laws, neuer Staatssekretär im Finanzministerium von U.K., hielt es erst für einen Streich. Denn auf seinem Schreibtisch fand er einen an ihn adressierten Brief seines Labour-Vorgängers Liam Byrne. In diesem Schriftstück teilte Byrne seinem Nachfolger mit, dass es ihm Leid tue, mitteilen zu müssen, dass kein Geld mehr übrig sei. Die neue Regierungskoalition aus Konservativen und Liberaldemokraten hat bislang Ausgabenkürzungen in Höhe von £6 Milliarden erwogen, doch dies ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein im Angesicht eines Budgetdefizits von unglaublichen £163 Milliarden.

Das ist offenbar die skurille britische Art dem Nachfolger mitzuteilen, dass der Staat pleite ist.


Neu 2010-05-17:

----- Thema andere Staaten ohne PIIGS ----- 

[17:45] BANKROTTER POPULIST WILL ABLENKEN: Sarkozy überrascht mit Plänen für "Reichensteuer"

Damit will er wohl die Beamtengewerkschaften beruhigen. Was werden Sarkos reiche Gönner dazu sagen? Er greift nach jedem Strohhalm.


Neu 2010-05-16:

[20:30] Denn sie wissen nicht, was sie noch erwartet: Die letzten großen Hoffnungen der kleinen Griechen

Griechenland, das Land, das der Welt einst Demokratie und Philosophie schenkte, steht vor einem riesigen Schuldenberg – und einem mindestens so großen Imageproblem. Weil viele lebenswichtige Einnahmequellen versiegt sind, setzen die Griechen jetzt auf ihre große Geschichte – oder auf "Mutti".

Die fast einzigen Einnahmequellen im Ausland sind Schifffahrt und Tourismus. Die Schifffahrt ist schon eingebrochen, der Tourismus wird es mit der Depression in den Herkunftsländern. Sobald der Euro richtig crasht, wird es keine Hilfe und keine Kredite mehr geben. Aller Importbedarf (für fast alle Güter) muss dann aus diesen beiden schrumpfenden Quellen erbracht werden. Grausam. Dann beginnt richtiges "Sparen".


Neu 2010-05-13:

----- Thema andere Staaten ohne PIIGS ----- 

[12.45] So ist es richtig: Weitere isländische Ex-Bankchefs festgenommen

 

[20:15] Kehrtwende, Joe? Ackermann fällt Griechenland in den Rücken

Die Euro-Länder springen dem klammen Mittelmeerstaat mit dutzenden Milliarden bei. Der Chef der Deutschen Bank zweifelt, dass das Geld je zurückgezahlt wird. Er fordert Athen zum radikalen Sparen auf - um Europa vor einer "Kernschmelze" zu bewahren.

Bisher wollten Joe & co einen indirekten Bailout ihrer Banken durch einen GR-Bailout durch die Eurostaaten. Das ist in allen Medien und bedeutet, dass "nach anderen Lösungen" gesucht werden muss. Etwa Aufgabe von GR & co durch eigenen Austritt? Nicht vergessen, Joe ist ein Meister des Wortes, soetwas sagt er nicht ohne Grund. Wird dem Euro nicht gut tun.
 

[21:00] Kein Wunder, wenn soviel gestreikt wird: Tausende Hotel-Stornierungen

[18:15] Jetzt dreht man auch noch den Strom ab: Greek power workers call rolling strikes over pensions


Neu 2010-05-12:

----- Thema andere Staaten ohne PIIGS ----- 

[9:00] Good Luck, Mr. Cameron: Neustart mit der Not-Koalition

Was für ein Machtwechsel: Nach fünf Tagen Koalitionsgefeilsche hielten es die Briten kaum noch aus - doch jetzt steht die neue Regierung des Landes. Der Konservative David Cameron schließt einen historischen Pakt mit dem Liberalen Nick Clegg. Wird ihr fragiles Bündnis halten?

Er wollte diesen Job in 10 Downing Street unbedingt haben, jetzt hat er ihn. Die Arbeit wird grausam sein: für die Wähler und umgekehrt für die Regierung durch die Reaktionen der Wähler - massivstes Sparen.
 

[6:30] Peter Ziemann zu Frankreich als neues PIG: Ende der Grande Nation

Wäre letzten Freitag fast bankrott gegangen.

----- Thema PIIGS ohne GR ----- 

[19:15] Davor haben Politiker Angst: Irland: Sturm auf Parlament

----- Thema Griechenland-Bankrott -----

[9:45] Die Lügen und GR: Warum Griechenland und nicht das UK?read!

[9:15] Wie viele solcher Fälle gibt es noch? Griechische Ermittler kommen reichem Steuersünder auf die Schliche


Neu 2010-05-10:

----- Thema andere Staaten ohne PIIGS ----- 

[7:45] Die deutsche Kriegsangst: Europa: Geheimdienste prognostizieren mögliche Kriege um Schuldenrückzahlung

Wenn Regierungen nicht mehr weiterwissen, dann lenken sie die Bevölkerung um des eigenen politischen Überleben Willens mitunter ab, indem sie den Unmut auf einen äußeren Feind richten. Die Geschichte der Kriege ist auch eine Geschichte von Ablenkungsversuchen, die das Versagen von Staatsführungen kaschieren sollten. In Europa glaubte man all das seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges überwunden zu haben. Doch europäische Geheimdienste sprechen nun wieder ganz offen von der Möglichkeit bevorstehender Kriege. Und zwar in Europa.

Möglich ist in der Politik natürlich alles. Aber die deutsche Kriegsangst sieht auch überall gleich einen Krieg. Allerdings ist keiner der europäischen Staaten so autoark, dass er einen Krieg überhaupt führen könnte. Pleitestaaten werden daher kaum einen Krieg beginnen können. Allerdings könnten Gläubiger mit "unkonventionellen Mitteln" sich Zugriff auf "Pfänder" verschaffen - war schon da.


Neu 2010-05-09:

----- Thema andere Staaten ohne PIIGS ----- 

[10:45] Wenn Sarko einen solchen Prestigetermin auslässt: Sarkozy sagt Moskau-Besuch wegen Finanzkrise ab

...dann muss es wirklich schlimm sein. An solchen logistischen Detail lässt sich eher die Wahrheit herauslesen, als aus den Reden.


Neu 2010-05-08:

----- Thema andere Staaten ohne PIIGS ----- 

[17:00] Leserzuschrift - Hartgeld.com im Visier des französischen Geheimdienstes? France to use intelligence agency in rumor crackdown

Frankreich will nun den französischen Geheimdienst DCRI einsetzen, um Euro-kritischen "Gerüchten" den Garaus zu machen. Argumentiert wird mit der Sicherheit der Euro-Staaten und der Glaubwürdigkeit der Eurozone!

Hartgeld.com wäre sicherlich ein vorrangiges Ziel für derartige Operationen. Einflussreiche Kreise dürften sich vor allem dafür interessieren, wer Ihnen Insider-Informationen zu DM2 und ähnlich brisanten Themen zukommen lässt.

Geben Sie Acht auf sich, Herr Eichelburg!

Solche Sachen hat man in Lettland kurz vor dem Bankrott auch gemacht. Kurze Zeit später waren die Kritiker wieder frei und Helden sowie die Regierung weg. Bei Frankreich dürfte es also auch nicht mehr lange dauern. Sarko schlägt also wie ein Ertrinkender um sich.

Aber ich muss vorsichtig sein: Sollte innerhalb von 24 Stunden kein Update von hartgeld.com oder nicht im üblichen Stil kommen, dann ist mir soetwas "passiert". Ich ersuche dann alle Leser, Nachforschungen anzustellen und die ganze Blogosphäre "anzuzünden".WE.

Geheimdienste, passt auf! Der Preis von hartgeld.com ist auf dieser Seite zu finden.
 

[10:30] So spart ein Staat richtig: Rumänien: Letzte Rettung oder sozialer Genozid?

Unter dem Druck des Internationalen Währungsfonds werden Löhne und Gehälter im Staatsdienst sowie Renten und Sozialhilfen drastisch gekürzt. Damit soll das Defizit unter sieben Prozent des BIP gedrückt werden.

Aber auch das ist noch zu wenig.


Neu 2010-05-07:

----- Thema andere Staaten ohne PIIGS ----- 

[20:30] Endlich: Zwei Ex-Bankchefs in Island festgenommen

[18:45] Auch da regt sich Widerstand: Französischer Abgeordneter Dupont Aignan beginnt nationale Kampagne: Frankreich soll aus dem Euro aussteigen

[18:30] ES: wenn man die Masse in Immobilien hetzt: Meine Wohnung. Mein Geld. Mein Alptraum


Neu 2010-05-06:

[7:00] Die CDS-Spekulanten nehmen sich die "Grossen" vor: The CDS Traders' Verdict Is In - UK In Deep Shit... As Are France And Deutschland

No surprise there - the UK, France and Germany. The smartest money in the world is now actively betting the core of the eurozone is where the next CDS blow up will take place. With a stunning $630 million, $558 million and $370 million in net notional derisking, France, UK and Germany are the top three most active recipients in negative bets in the prior week, not just in sovereigns but in all names.

 

[17:30] Die Süddeutsche entwickelt "Szenarien": Griechenland: Drei Szenarien

Ein Schuldenmoratorium ist nun unausweichlich. Denn die Drachme ist viel zu schwach, als dass sich damit die horrenden Euro-Schulden Athens begleichen ließen, die durch eine Abwertung der neuen Währung in die Höhe schnellen. Griechenland bleibt am Kapitalmarkt geächtet - so wie Russland nach seiner Pleite 1998. Mit dem Ausscheren weiterer Länder zerbricht der Euro. Übrig bleibt eine Kernwährungsunion mit Deutschland und Frankreich.

Stimmt auch nicht ganz, nur dass die Griechen eine hyperinflationierende Drachme haben werden und dann wirklich sparen müssen. Sie müssen den 9. Staatsbankrott erklären und dann wirklich im Staat sparen sowie mit Niedrigstlöhnen versuchen, Devisen hereinzubekommen. Ein grausliches Schicksal.


Neu 2010-05-05:

----- Thema Griechenland-Bankrott -----

[11:00] Böser Gruss vom Griechen-Bond: http://www.bloomberg.com/apps/cbuilder?ticker1=GGGB2YR:IND:, http://www.bloomberg.com/apps/cbuilder?ticker1=GGGB10YR:IND

Die Zinsen gehen weiter steil nach oben. Good bye, Greece - diesesmal endgültig.
 

[12:30] Streiken können sie, sonst nichts: Millionen Griechen legen ihr Land lahm, Generalstreik stürzt Griechenland ins Chaos

Griechenland steht still: Durch die Streiks gegen das Sparprogramm der Regierung fahren keine Busse, Bahnen und Taxis. Auch der Flugverkehr liegt lahm. TUI hat bereits einen Ersatzflugplan für ihre Touristen. Die Gewerkschaften in Griechenland erwarten für den 48-stündigen Streik bis zu drei Millionen Demonstranten.

Eine unglaubliche Show an Realitätsverweigerung und Selbstillusion. Aber das wird bald enden. Etwa in 2 Wochen, wenn die ersten Eurostaaten ausgestiegen sind und der Euro mit den Griechen im Staub versinkt. Dann explodiert dort die Inflation und die wirklichen Einsparungen müssen beginnen.

 

[9:30] Die richtige Depression kommt erst: Griechenlands große Depression

Sie räumen ihre Konten leer, verzichten auf Urlaub, fahren Bus statt Auto und sorgen sich um ihre Jobs: Die Griechen ächzen unter der schweren Krise ihres Landes. Auch ihr Selbstwertgefühl leidet - vor allem von Deutschland fühlen sie sich gedemütigt.

Dann, wenn ihr Rest-Euro zu Staub zerfällt und sie von niemandem mehr Kredit bekommen - für viele Jahre.


Neu 2010-05-04:

----- Thema andere Staaten ohne GR ----- 

[15:30] Jetzt kommt der richtig grosse Bailout(-Wunsch): Rumor: Spain will ask for 280 billion euros of aid money – Euro plunges

A rumor that Spain will ask for 280 billion euros of aid money in order to deal with its debt is running in the past few hours in trade rooms. This is what’s bringing down the Euro.

According to Israel’s Globes, Germany will not be able to back Spain on such a big request, more than two and half times the size of the Greek plan. So, the Euro’s fate is to fall.

Na, ihr bailout-verrückten Politiker in DE und AT: wollt ihr auch diese Summe bereitstellen? Und dabei sollten die Spanier für GR sogar noch zahlen. Es gibt nur mehr eine Lösung: die Nettozahler müssen sofort raus.

 

[17:30] Die Versicherungen und die PIIGS: European Re/Insurers On The Hook For E100 Billion In PIIGS Losses, Munich Re Leads List Of Greek Exposure

[7:30] Peter Boehringer: PIIGS brauchen 2 Billionen

Es ist vollbracht: Die Finanzminister der "Euro-Gruppe" unter ihrem vom nicht existenten "EU-Volk" nie demokratisch gewählten Präsidenten Juncker haben gestern den Rubikon überschritten und aus dem Staatenbund EU illegalerweise den "Staat" EU und sogar den totalen Transferstaat EU und die totale Haftungsgemeinschaft und so auch die "Schicksalsgemeinschaft" EURopa geschmiedet.

Nicht für lange. Got Gold?
 

----- Thema Griechenland-Bankrott -----

[15:00] Böser Gruss vom Griechen-Bond: http://www.bloomberg.com/apps/cbuilder?ticker1=GGGB2YR:IND:, http://www.bloomberg.com/apps/cbuilder?ticker1=GGGB10YR:IND

Ein paar Tage hat die "Rettung" angehalten, jetzt steigen die Zinsen wieder kräftig. Was zaubert die EU morgen aus dem Hut?

Leserkommentar-DE: 110 Milliarden haben nicht mal für 2 Tage gereicht!
 

[17:00] Griechische "Dankbarkeit": Hass-Tiraden gegen unsere Kanzlerin


Neu 2010-05-03:

----- Thema andere Staaten ohne GR ----- 

[20:30] NEUE BEZEICHNUNG FÜR DAS GBP: G ordon B rown P eso

[17:15] LV: Einer, der schon sparen musste: ''Schnell und brutal sparen''

[15:30] Aber bitte nicht als Nettoschuldner: Portugiesen revoltieren gegen Märkte

Die Wirtschaftslage in Portugal ist ohnehin schwierig. Nun fürchten viele der Südeuropäer, dass ihr Land zum nächsten Opfer der Finanzmärkte wird. Ohnmacht und ein Gefühl der Perspektivlosigkeit breiten sich aus.

Wer wie alle PIGS derzeit laufend auf fremden Kredit angewiesen ist, kann demonstrieren, so viel er will. Sobald DE und FR aus dem Euro draussen sind, müssen die PIGS ihren Rest-Euro selbst verteidigen - mit massivsten Einsparungen, etc.


Neu 2010-05-02:

----- Thema andere Staaten ohne GR ----- 

[6:00] Man kann sie nicht retten: With $2 Trillion In 3 Year Funding Needs By the PIIGS, The IMF Is Helpless To Do Anything But Sit Back And Watch

Man kann die PIIGS nur abkoppeln und ihrem Schicksal überlassen. Was derzeit an "Rettungen" gemacht wird, ist nur Show um die Zeit zur Abkopplung (Euro Ausstieg von DE und FR) zu überbrücken.
 

[5:30] US-Banken und PIIGS: Auch JP Morgan ist gewaltig bei Griechenland betroffen. Natürlich

[7:00] Diese Zukunft ist noch viel schwärzer, als sie es sich je vorstellen könnten: Griechen sehen schwarz für ihre Zukunft

[5:15] Jetzt werden die Proteste gewalttätig - Video: Greek protests turn violent

Der Pröll flippt bereits aus: Pröll: "Kritischste Stunden für Europa seit Jahrzehnten"


Neu 2010-05-01:

----- Thema andere Staaten ohne GR ----- 

[5:30] Nach den UK-Wahlen wird richtig gespart werden müssen: Tories urged to call in IMF for audit of UK’s debts if they win election

The Institute for Fiscal Studies warned earlier this week that the spending cuts currently planned by the Conservatives are even deeper than those initiated by the IMF in the 1970s, and could be the harshest since the Second World War. Days later Mervyn King, the Bank of England Governor, was reported to have warned that whichever party won the election would soon find itself ejected from power "for a generation" because of the scale of the spending reductions that it will have to imposed.

Aber vorher wird wie üblich noch einmal der Wähler betrogen - dafür hat man das ganze Staatsschiff verheizt.
 

----- Thema Griechenland-Bankrott -----

[16:45] Streik bis zum Tod: Tausende Griechen protestieren gegen Sparpläne


Neu 2010-04-30:

----- Thema andere Staaten ohne GR ----- 

[16:15] Wer möchte einen Politiker-Job dort? Pleitekandidat Spanien

Gigantisches Haushaltsdefizit, steigende Arbeitslosigkeit, Hunderttausende Jugendliche ohne Perspektive: Spanien steht vor einem Fiasko. Um nicht in den griechischen Abwärtssog gezogen zu werden, will die Regierung mit harten Sparmaßnahmen gegensteuern. Ob das reicht, ist fraglich.

Diese Woche haben sie eine kleine Kostprobe von dem bekommen, was ihre Zukunft ist: der kommende Crash ihrer Staatsanleihen. Wenn Deutschland und Frankreich aus dem Euro aussteigen, dann bleiben die Spanier mit dem Resteuro zurück. Dann müssen sie wirklich sparen, viel mehr als heute, während alle Preise explodieren.

[17:00] Diese Woche wurde der Portugal-Bankrott ja noch verhindert: Portugal fürchtet den Panikmarkt

[20:00] Diese spanische Angst wird noch viel grösser: Angst vor dem Staatsbankrott
 

[7:15] Wer spekuliert gegen die PIGS? Cui bono – wer und warum?

[9:30] RETTUNGSPLAN FÜR GRIECEHNLAND KANN NICHT FUNKTIONIEREN: NYU's Roubini Says Greece Wasn't Ready to Join EU

[9:15] Jetzt geht das Geschrei der Eurokraten bald wieder los: Moody's Announces Multi-Notch Downgrade Of Greece Imminent


Neu 2010-04-29:

----- Thema andere Staaten ohne GR & PT ----- 

[20:45] Laut UBS sind Banken nicht mehr bereit, Instituten Geld zu leihen, die Darlehen an Europas meistverschuldete Länder vergeben haben: Europa droht eine neuerliche Kreditklemme

 

[9:15] Rumänien wieder pleite: Rumänien: Kein Geld für Lehrer und Straßenbau

Um IWF-Kriterien zu erfüllen, spart die Regierung kreativ – indem sie nicht zahlt. Die ursprünglichen Ziele der Bildungsreform stehen auf der Kippe, das Geld für Investitionen fehlt.


Neu 2010-04-28:

----- Thema andere Staaten ohne GR & PT ----- 

[20:30] Die PIGS heute: Greek 2 Year Yields 20 Percent, Italy Up 6 Basis Points, Portugal Up 7 Basis Points, Spain Up 27 Basis Points


Neu 2010-04-27:

----- Thema andere Staaten ohne GR ----- 

[18:15] Gleich zwei Stufen runter: S&P senkt Rating für Portugal – Dax bricht ein

Derzeit so gut wie ein Todesurteil.

 

----- Thema Griechenland -----

[18:15] GR ist jetzt offiziell Junk: Herabstufung von Portugal und Griechenland erschüttert Märkte

Gleichzeitig stufte die Ratingagentur das hochverschuldete Griechenland um gleich drei Notches auf "BB+/B" und damit auf Ramschstatus herab. Der Schritt nährt Sorgen um den Bankrott eines Euro-Mitgliedsstaates.

 

[13:15] Die Sünden Griechenlands: Konsumplus 74 Prozent, Lohnplus 50 Prozent

Die Griechen konsumieren, gönnen sich hohe Löhne und verschulden sich kräftig. Die Österreicher sparen, ebenso wie die Deutschen und bescheiden sich mit mageren Lohnzuwächsen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bank Austria.

Die Analyse der Bank Austria zeigt, dass des Konsumwachstum seit 2000 in Griechenland 74
Prozent betrug, in Deutschland im gleichen Zeitraum jedoch nur 16 Prozent. Österreich lag mit 31 Prozent in der Mitte. Ähnlich hoch wie in Griechenland war das Konsumwachstum in Spanien mit 66 Prozent.

„Der Euro trug in den letzten zehn Jahren wesentlich dazu bei, dass manche Länder zu viel, andere zu wenig konsumierten“, sagt Bruckbauer. „Jetzt trägt der Euro dazu bei, dass das Ungleichgewicht deutlich schwerer aufzulösen ist.“ Normalerweise müsste Griechenland abwerten, was aber nicht geht.

Da braucht man keine Worte mehr. Es sind in Wirklichkeit nicht die Griechen, die den Bailout wollen, sondern die Euro-Politiker, die Angst um ihren Euro haben. Die Griechen wollen gar nicht verstehen, dass jetzt eine sehr magere Zeit für sie kommen wird.

[9:15] Ob das etwas bringt? Griechische Fahnder suchen mit Satelliten nach Steuerbetrügern

Die Steuerfahnder werden erfinderisch: Um jenen Freiberuflern etwas abknöpfen zu können, die Villa und Jacht ihr Eigen nennen, aber nur ein Jahreseinkommen von 10 000 Euro angeben, gelten von diesem Jahr an neue Regeln: Besitztümer werden miteingerechnet. Der Besitzer eines Landhauses mit Pool, zwei Autos und 15-Meter-Jacht etwa wird automatisch auf ein Einkommen von mindestens 154 600 Euro geschätzt, von dem dann knapp ein Drittel als Steuern fällig sind. Allein im Athener Vorort Ekali haben die Fahnder auf Satellitenaufnahmen schon 176 Pools entdeckt, die von den Besitzern bislang verschwiegen wurden.

Es könnten nur dann Mehreinnahmen aus dieser Aktion rauskommen, wenn: die Finanzbeamten gerade nicht streiken, sich nicht bestechen lassen, die Nachforderung nicht irgendwo am Rechtsweg versickert. Aber: Immobilienbesitz macht verwundbar.


Neu 2010-04-26:

[9:30] Die gehen auch bald zu den Fischen: "UK - unhaltbare angelsächsische Blasenökonomie"

[7:30] Ein Wahl in der Depression: Ungarn: Fidesz gewinnt Zwei-Drittel-Mehrheit

Die rechtskonservative Partei Fidesz-MPSZ hat beim zweiten Durchgang der ungarischen Parlamentswahl 263 von 386 Sitzen gewonnen. Mit der Zwei-Drittel-Mehrheit kann sie nun im Alleingang die Verfassung ändern.

Die aktuelle Regierungspartei wird bei Wahlen brutal abgestraft. Gestern in Ungarn, nächste Woche in UK. Daher wollen Regierungen immer "Wachstum", sonst müssen sich ihre Politiker neue Jobs suchen.

[15:00] Griechische Krise: Griechenland: Jugendarbeitslosigkeit über 30%, Griechenland: Auftragseingänge Inland brechen weg


Neu 2010-04-24:

[17:30] Selbstmorde und Rassismus - Begleiterscheinungen einer Depression: Selbstmordrate steigt in Spanien drastisch an

 

[13:15] BE: Ein Ort, wo es verboten ist, reich zu sein

Ist der Belgier Laurent F. selber schuld, dass er mehrmals ausgeraubt wurde? Eine Richterin in Walloniens grösster Stadt Charleroi findet, ja: Der Hausbesitzer und stolze Lenker einer schnittigen Luxuslimousine habe seinen Wohlstand zu sehr zur Schau gestellt. Der Urteilsspruch sorgt in Belgien für Furore und bedeutet für Charleroi einen schweren Rückschlag bei den Bemühungen, das schlechte Image der Stadt aufzubessern.

Kein Wunder, dass bei solchen Gerichtsurteilen niemand investiert. Eine Stadt, genauso marode wie das gerade zerfallende Belgien.


Neu 2010-04-23:

----- Thema Griechenland -----

[20:00] Viele wollen nicht zahlen: EU-Abgeordnete wollen Griechen loswerden

Im Europäischen Parlament rumort es wegen der Milliardenhilfen für Griechenland. Abgeordnete streiten darüber, wie es nach der Hilfsanfrage Athens künftig weitergehen soll. Jetzt werden erste Stimmen laut, Griechenland möge seine Mitgliedschaft in der Euro-Zone beenden.

Da rumort es schon kräftig gegen diesen Plan. Bei den derzeit genannten Summen bleibt es natürlich nicht


Neu 2010-04-22:

[21:45] Leserzuschrift-ES - Kurze Historie zur 4. Drachme:

* Die 4. moderne Drachme
1. Drachme: 1832-1944
Die Drachme löste den Phönix ab, welcher von 1828 bis 1831 die erste Währung Griechenlands nach der Erlangung der Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich war.
2. Drachme: 1944-1954
Während der Besetzung Griechenlands durch Deutschland und in der damaligen Hyperinflation (1944) wurden Geldscheine mit dem Zahlenwert 100 Billionen Drachmen gedruckt.
Nach der Befreiung wurden 50 Billionen alte Drachmen = 1 neue Drachme.
3. Drachme: 1954-2002
Aber auch diese Drachme leidete unter einer hohen Inflation, so dass Griechenland sich 1953 Bretton Woods anschloss und die Drachme 1954 devaluierte.
1.000 alte Drachmen = 1 neue Drachme.
1954: Am Anfang 30 GRD = 1 USD / später: 400 GRD = 1 USD.
4. Drachme: 2010 - ?

Bald.
 

[21:45] Leserzuschrift-DE - zur Griechenland-Einschätzung auf hartgeld.com:

Gratulation zu Ihrer Griechenland Einschätzung. Punktlandung. Wie machen Sie das bloß? Ich glaube, ich werd auch noch Ingenieur studieren

Man muss ein Gefühl dafür entwickeln und wissen, wie die Märkte reagieren.War hier keine Kunst.WE.
 

[15:30] Es ist vorbei: Griechenland-Zinsen steigen auf mehr als zehn Prozent

Das Loch in der Staatskasse ist laut Eurostat deutlich größer als bisher bekannt. Investoren spekulieren auf eine Umschuldung, die technisch einer Pleite entspräche. Eine Refinanzierung aus eigener Kraft dürfte das Land kaum noch schaffen.

Die sogenannte inverse Zinsstruktur - Kurzläufer rentieren höher als Langläufer - bedeutet für Griechenland nichts Gutes. Zum einen zeigen die massiven Verkäufe bei Kurzläufern, dass Anleihegläubiger massenhaft daraus fliehen, weil sie noch innerhalb der Laufzeit einen Zahlungsausfall befürchten. Außerdem blockiert die Zinsstruktur für den griechischen Staat die Möglichkeit, von langen auf kurze Laufzeiten zur Refinanzierung auszuweichen. Üblicherweise sind die Zinsen bei schneller Rückzahlung deutlich geringer.


Neu 2010-04-21:

[15:15] Das griechische Paradies: Beamtenkarriere in Griechenland => Vorsicht, böse.

Als Beamter könne man nach 25 Dienstjahren in Pension gehen, und erhalte zusätzlich eine rangabhängige fünfstellige Euroauszahlung.

Von Abschlägen für das frühe Dienstzeitende war nicht die Rede.

Vermutlich ist es das beste, aus seinen Kindern griechische Beamte zu machen, oder nicht? Wenn sie mit 16 Beamte werden könnten, wäre für sie das Berufsleben immerhin mit 41 Jahren zu Ende und sie könnten die zweite Hälfte ihres Lebens arbeitsfrei genießen.

Ein Hafenarbeiter in Piraeus hat bis vor kurzem eine Abfindungszahlung bei Erreichen des Rentenalters in Höhe von 250.000 Euro bekommen. Kein Witz. Deshalb sind diese Arbeitsplätze auch Erbhöfe, die von Generation zu Generation weiter gegeben wurden. Bewerben konntest Du Dich da nicht. Deshalb waren die ja auch so stinksauer, als vor kurzem der Hafen dann an die Chinesen verkauft wurde - die mögen das Spiel irgendwie nicht verlängern.

Und solche Beispiele gibt es noch in Hülle und Fülle


Neu 2010-04-17:

[17:45] Und sie lügen weiter: Griechenland: Defizit 2009 noch höher als angenommen

Der griechische Finanzminister hat eingeräumt, dass das Defizit wahrscheinlich noch einige Zehntel Prozent über die bisher ermittelten 12,7 Prozent der Wirtschaftsleistung hinausgeht.

Aus Zehntelprozenten werden sicher Prozente. Für 2010 wurde bereits ein Defizit von 20% angegeben. Und dass sollen alle anderen finanzieren, damit die Griechen weiteren ihren Luxus-Staatsapparat und ihre Luxusrenten erhalten können?


Neu 2010-04-16:

[12:00] FR: Auch Kommunen in anderen Staaten verzockten sich: Derivatekrise schlägt wie Komet in Saint-Etienne ein

Derivatenverluste kommen immer wie ein Komet, da sie so lange verschwiegen werden, bis es nicht mehr geht.


Neu 2010-04-15:

[14:45] Sarkos nächste Problem: Riesen-Lücke in Frankreichs Rentenkasse

[18:00] Leserkommentar-DE dazu:
Der Witz des Monats Nr1: Riesen-Lücke in Frankreichs Rentenkasse.
Der Witz des Monats Nr2: Riesen-Lücke in Deutschlands Rentenkasse.
Der Witz des Monats Nr3: Und diese Länder schliessen die Rentenlücke der Griechen. Bescheuerter geht`s nicht

Das nennt man "Politik"!


Neu 2010-04-14:

[16:30] Jetzt wird es "geostrategisch": Franzosen fürchten ein deutsch-russisches Europamust read!

Noch immer ist die französische Elite geschockt darüber, dass Angela Merkel den Griechen Milliarden-Hilfen verweigern wollte. Deutschland kündige seine europäische Solidarität und drifte zum Ural, heißt es in Paris. Und Deutschlands Industrie locke "die riesige Modernisierung von Kaliningrad bis Wladiwostok".

In der Tat spricht viel für eine deutsch-russische Kooperation: deutsche Industriegüter und russische Rohstoffe ergänzen sich gut. Es ist natürlich der absolute Horror für die französischen Führungsansprüche auf Europa. Die Franzosen werden alles tun, um eine deutsch-russische Koooperation zu verhindern. Selbst würden sie eine Kopperation mit Russland natürlich sofort machen, aber sie haben nichts anzubieten - ausser viel Bürokratie.

 

[20:00] Da flüchtet das griechische Geld hin: Greek wealth finds a home in Londonread!

Estate agents report flood of Greeks paying cash for £1m-plus houses in UK as Athens desperately tries to raise revenue

"Normally," said Koutsoyiannakis, "you'll get a Greek inquiring about property every two to three months. Recently, we've had up to 15 a week and some even laugh about taking the money out because of the crisis."

"There are nine estate agents on our block and when we bump into each other or meet to swap keys we talk about how it's no longer the Arabs but the Greeks who are rocking up wanting to buy, well, anything really."

Die Griechen haben also in London die Araber als Immobilienkäufer abgelöst und fluten den Markt mit Cash - oft ohne die Häuser überhaupt anzusehen. Jeder Vermögende in GR haut offenbar ab, möglichst aus der Eurozone auch noch.

In an eerie replay of the mass flight of money abroad in the run-up to Argentina's defaulting on its debt in 2002, vast sums are also said to have been transferred to Greek-owned banks in Cyprus, mostly by corporate companies fearing the knock-on effects of the financial turmoil.

 

[9:45] Leserzuschrift-AT - Griechen-Luxus gefördert von der EU:

Bezüglich Griechenland kann ich ihnen folgendes Berichten.

Verbringe seit 1980 regelmäßig meinen Urlaub in Griechenland. Seit 8 Jahren ist dort der Teufel los. 2002 mit dem Motorrad nach Athen.

Zwischen dem Kanal von Korinth und Athen, ein Teilstück der Autobahn, das um einen Berg herumführte, wurde der Berg wie ein Schweizer Käse in 3 Etagen angebohrt. Ein großes Schild „gefördert von der EU“. 2005 die gleiche Strecke. Die Tunnels! waren fertig, 3 Spurig mit Pannenstreifen, in jede Richtung eine eigene Röhre. Die 2 oberhalb der Strasse waren wieder verschlossen.

Dafür war die Strasse nach den Megatunnels pro Seite teilweise 5 Spurig, pro Seite, ausgebaut.

Momentan dachte ich, ich fahre auf einer Landebahn für Jumbojets.

Zum Beispiel Santorin.
Eine kleine nette idyllische Ortschaft im Osten der Insel, Perisa.
Als ich vor 3 Jahren mit meiner Familie dort nach Jahren wieder einen Urlaub gebucht habe, dachte ich ich sehe und höre nicht richtig. Auf der Uferpromenade reihte sich eine Freiluftdisco nach der anderen. Ab 14:00 dröhnte dort die Musik aus den Boxen und die einheimische Jugend kurvte mir Luxusautos herum. Audi A6 war das billigste Modell, sonst nur Cabrios Porsche usw.

Vor 2 Jahren fuhr ich mit meiner Frau mit dem Motorrad nach Naxos. Was dort für Hightechfähren in den Häfen und in der Ägäis herumfuhren war überwältigend. Eine von vielen, nämlich Hellenic Seaway, hatte 6 Boote in Betrieb die mit Flugzeugturbinen bis zu 80 Km/h von Santorin nach Piräus fuhren, in sagenhaften 3,5 Stunden. Bei meiner ersten Griechenlandreise ,mit dem VW Bus, fuhr ich dieselbe Strecke noch in 14 Stunden. Wo man hinblickte, war der Luxus ausgebrochen.

Anstellen bei einer Fährstation zum Insel wechseln.
Wir standen als 3 in der Reihe. Nach uns füllte sich der Parkplatz mit mindesten 40 Autos. Eine halbe Stunde bevor die Fähre kam, ging ein in weiß gekleideter Hafenbeamter durch die Reihen und kontrollierte die Tickets. Hinter mir standen 2 deutsche Familien mit ihren Campingbussen. Auf die Frage ob wir noch etwas zusätzlich bezahlt hätten, da die beiden Frauen gesehen haben wollen, dass die anderen zu den Tickets noch Geldscheine gegeben haben, verneinte ich.

Jetzt raten sie mal, welche 3 Autos nicht auf der Fähre waren. Beschwerde sinnlos, da er mit uns nicht sprach, sonder eine kleine Angestellte vom Ticketbüro schickte.

Voriges Jahr eine Woche Karphatos.
In einem kleinen netten Familienhotel war der Luxus ausgebrochen. Der Besitzer, der vor vielen Jahren noch die Gäste persönlich begrüßte und seine Frau, die die Räume noch persönlich kontrollierte, fanden es nicht der Mühe wert sich um die ankommenden Gäste zu kümmern. Er spielte lieber in der Hotelhalle mit seinem übergewichtigen Sohn Backgammon. Sie telefonierte. Auch auf die Grüße der Gäste hatte er nur ein gnädiges Nicken über.

Riesenbauten wurden direkt am Strand hochgezogen obwohl es eine gesetzliche vorgeschriebene Bauhöhe gab.

Auf meine Frage an einen Taxifahrer, wenn diese Bauten gehören, zuckte er nur mit den Schultern und sagte: „ Politik and Russia“.

In den normalen Tavernen und kleineren Ortschaften fand man noch einheimische als Kellner.

Sonst nur Ostblocksaisonarbeiter und englische Aussteiger.

Überall wo man ein wenig Kontakt hatte, wurden schon damals die Köpfe geschüttelt und die Schuld auf die EU und den Jugoslawienkrieg geschoben. Dort dürfte man laut den Aussagen, hinter vorgehaltener Hand, sich einige mit Waffen- und Lebensmittelschmuggel und Schmiergeldern eine goldene Nase verdient haben.

Ich muß auch dazusagen, dass mir die Griechen und das Land ans Herz gewachsen sind und ich es bedauerlich finde wie es in Europa weitergeht.

Man sollte ja nicht auf die anderen Zeigen wenn man selber solche „Vaterlandsverräter im eigenen Land hat, aber möglicherweise rüttelt das doch einige auf.

Lese auch mehrmals tägliche Ihre Seite und bin auch der Meinung, dass bald ein reinigendes Gewitter geben muß.

Die brauchen dringend eine Kur in Sparen und Bescheidenheit.


Neu 2010-04-13:

[18:00] Noch ein Euro-Lügner ertappt: Schuldenexplosion in Bulgarien

Griechenland ist nicht allein: Ein Regierungswechsel im Nachbarland bringt einen weiteren Fall von dubioser Haushaltsführung ans Tageslicht. Das Land wollte eigentlich 2013 der Währungsunion beitreten.


Neu 2010-04-12:

[21:00] GR: das auch noch: Touristen bleiben weg

Die nächste Pleite droht: Die Griechenland-Buchungen sind rückläufig, weil deutsche und englische Urlauber Angst vor sozialen Unruhen haben.

Da brauchen sie gleich noch viel mehr Bailout-Geld.
 

[20:45] Wem die Griechen wieviel schulden: Griechen schulden Österreichs Banken Milliarden

"Fallout": Die griechische Tragödie erfasst die deutschen Banken

[7:45] HU: geht es jetzt an die Reform-Arbeit? Erdrutschsieg für Ungarns Rechte

Parlamentswahlen. Orbán deklassierte mit mehr als 52 Prozent Stimmenanteil die Sozialisten. Auf ihn warten ein harter Sparkurs und notwendige Reformen, um Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zu erhöhen.

Niedrige Beschäftigungsrate
Solange keine tiefgreifenden Reformen umgesetzt werden, wird die ungarische Wirtschaft weiterhin im Argen liegen. Die Beschäftigungsrate ist eine der niedrigsten in der EU. Zur Veranschaulichung: Von rund zehn Millionen Einwohnern in Ungarn sind nur etwa 2,6 Millionen Personen als Arbeitskräfte registriert. Obendrein sind in dieser Zahl auch die rund 700.000 Staatsbediensteten enthalten.

Die mangelnden Steuereinnahmen durch geringe Beschäftigung und die weit verbreitete Steuerhinterziehung führten unweigerlich zu einem weiteren Problem: der horrenden Steuerlast. Ein Teufelskreis, der die Wettbewerbsfähigkeit und den Inlandskonsum einschränkt. Während mittlerweile in Ungarn 54 Prozent der Lohnkosten an den Staat entrichtet werden, liegt dieser Wert in Polen oder in der Slowakei bei 38 Prozent.

Da wäre eine ganze Menge zu tut. Fast das gesamte Volk lebt vom Staat. Aber auch Orban wird kaum etwas ändern, ausser EU und IWF drehen den Geldhahn ab. Das ganze Land ist ein Sozialfall.

 

[20:30] Die "undenkbare" Tabufrage wurde gestellt: Ungarn muss notfalls aus der EU austreten


Neu 2010-04-11:

[12:00] Muss wirklich jemand ins Gefängnis? Island jagt die Schuldigen der Finanzkrise

Die Isländer wollen es ganz genau wissen: Der Inselstaat hat eine Untersuchung zur Finanzkrise auf den Weg gebracht – um herauszufinden, welche Politiker am Desaster Schuld sind. Am Montag wird das 2000-Seiten-Werk vorgestellt. Anschließend soll sich ein Sonderermittler dann die Banker des Landes vorknöpfen.


Neu 2010-04-10:

[20:15] Von den Krediten in Europa wird fast nichts zurückkommen: The Coming European Debt Wars

Die "Kreditoren" = im Endeffekt die Sparer werden sie abschreiben müssen.


Neu 2010-04-08:

[16:00] Nach der Kredit-Bubble: Osteuropa: Uns geht es schlechter als “im” Kommunismus

Liebe Leute in Osteuropa: Kredit war vorgezogener Konsum. Jetzt muss der Kredit zurückgezahlt werden - mit Arbeit statt Konsum.


Neu 2010-04-07:

[12:30] Stürzt sich der Pleitegeier erneut auf Spanien? Spanien ist am meisten gefährdet

In den letzten 200 Jahren ging Griechenland sechs Mal pleite. Noch schlimmer steht es um Spanien: Die Iberer mussten 14 Mal Konkurs anmelden. Stürzt sich der Pleitegeier erneut auf Spanien?

Der Spanien-Pleitegeier bekommt auch ein 15. Mal zu fressen. Bald.


Neu 2010-04-03:

[14:15] Da wird Sarko bald ein Problem bekommen: Franzosen massiv gegen Anhebung des Pensionsalters

Zwei Drittel der Franzosen sind gegen eine Anhebung des Rentenalters und mehr als neun Zehntel (93 Prozent) gegen eine Reduktion der Pensionen. Das ergab eine IFOP-Umfrage, die von der Tageszeitung "Ouest-France" (Wochenend-Ausgabe) veröffentlicht wurde. Staatspräsident Nicolas Sarkozy (UMP) hatte nach der Regionalwahl vom 21. März erklärt, dass die Pensionsreform ein wichtiges Vorhaben der Regierung sei.

Eine Kostprobe der Volkswut hat er schon bei der Regionalwahl bekommen. Daher wird Sarko umgehend zum Hyperinflationisten werden.


Neu 2010-04-02:

[19:00] Das nächste PIG mit Problemen: Italiens Haushaltslage zunehmend kritisch

Das Krisenjahr 2009 hat dem ohnehin in Schieflage geratenen italienischen Staatshaushalt weiter belastet. Die Vorgaben des EU-Stabilitätspakts wurden mit einer Neuverschuldung von mehr als fünf Prozent deutlich überschritten. Auslöser für die heikle Lage sind Einbrüche bei den Steuereinnahmen.

Das Hauptproblem ist die extrem hohe Staatsverschuldung.
 

[13:15] IRL: Ganz nach dem Geschmack unseres Grosschreibers aus Bayern: Sie verdienen es, erschossen zu werden

In Irland steigt die Wut, weil Banken erneut Milliarden erhalten, während die Bevölkerung harte Sparprogramme trifft

Drastisch fiel der Titel der Boulevardzeitung Daily Star am Mittwoch aus. In großen Lettern war zu lesen: "THEY DESERVE TO BE SHOT". Wer damit gemeint war, daran ließ die Zeitung keinen Zweifel, die den Satz von einem irischen Blogger abgeschrieben hat. Neben dem Titel waren zwei Portraits abgebildet. Es handelte sich um die Bilder von Sean Fitzpatrick und Michael Fingleton, die früheren Chefs der Anglo Irish Bank und der Irish Nationwide Building Society (INBS). "Diese Bastards haben uns 25 Milliarden Euro gekostet" und für die Implosion des irischen Bankensystems gesorgt, das nun erneut mit vielen Milliarden gestützt werden muss.

Die Politiker, die diesen Banker-Bailout auf Kosten der Steuerzahler machen, kommen auch noch dran, wenn die Volkswut überkocht.

 

[19:15] AEP - einzige Lösung Staatsbankrott: The IMF should impose default on Greece to end the charade

A country can in theory deflate its way back to competitiveness by an `internal devaluation’, ie relative wage cuts, in this case by 20pc to 25pc.

Benito Mussolini cut wages by 20pc or so in 1928 when Italy returned to Gold with his Lira Forte policy, but he had Fascist controls on the unions, and Camicie Nere to assist. Italy was not in any case facing the aftermath of a property boom.

It may not be possible for a country to execute such a policy when it already has a public debt above 100pc of GDP, or in Greece’s case nearing 130pc by next year. Debt dynamics take over. The policy leads to a self-feeding spiral in compound interest.

Die Griechen werden den Staatsbankrott öffentlich erklären müssen und die Staatsschulden nicht mehr zurückzahlen. Französische Banken halten €80 Mrd. davon - die Hauptbetroffenen. GR wird dann lange keine Kredite mehr bekommen, wirklich sparen und aus dem Euro ausscheiden müssen.


Neu 2010-03-31:

[9:00] Die werden so lange "retten" bis die Steuerzahler rebellieren: Irland rettet Banken zum zweiten Mal

Die Finanzfeuerwehr in Irland findet keine Ruhe: Der staatliche Rettungsfonds für Banken muss die Kreditwirtschaft des Landes erneut stützen. Täglich werden neue Milliarden fällig.

Was hier läuft: höhere Steuern und Einsparungen, um die Fehler der Banker auszugleichen.

Die letzten Zuckungen: Irische Banken: Vollverstaatlichungen nach riesigen Bilanzlöchern
 

[19:30] Griechische Wahrheit: Griechenland könnte bis € 75 Milliarden zusätzlich benötigen

Damit ist es nur eine Frage der Zeit, bis der größte Nettozahler der EU seine “leeren” Tresore öffnen muß. Denn neben dem Refinanzierungsbedarf der Altschulden Griechenlands, dürfte der Markt keine €75 Milliarden zusätzlich “bereitstellen”. Vermutlich muß die EZB irgendwann richtig in das Q.E. einsteigen – sonst wird das nix mehr. Griechenland ist nur nur 1/4 der PIGS (real natürlich noch viel weniger).

Der "Nettozahler" wird seine Tresore kaum öffnen, denn diese sind leer. Genauso wie bei den anderen potentiellen Zahlern. Ausserdem ist das dort kaum durchsetzbar, besonders nach diesen neuen Zahlen. Entweder Geld drucken oder GR rauswerfen.


Neu 2010-03-30:

[21:00] Slowakischer Korruptionssumpf: Slowakei: Wirbel um die Maut – grenzenlos

Seit 1. Jänner ist das Mautsystem in der Slowakei in Betrieb. Nach dem Frächterstreik folgt der Betrugsverdacht. Die EU untersucht die Maut-Ausschreibung, bei der österreichische Firmen ausgeschlossen wurden.

Bei diesem nicht funktionierenden System haben die Politiker ordentlich abkassiert. Ein Autobahnkilometer kostet in der Slowakei wesentlich mehr als im teuren Österreich. Der Preisunterschied ist die Korruption.
 

[16:30] Ziemlich arrogant: Franzosen sollen in Tunesien für 137 Euro im Monat arbeiten

Der deutsche Reifenhersteller Continental hat in Frankreich entlassenen Beschäftigten vorgeschlagen, für 137 Euro monatlich in Tunesien weiterzuarbeiten. Den Mitarbeitern des im Januar geschlossenen Werkes im nordfranzösischen Clairoix seien gemäss den arbeitsrechtlichen Vorschriften freie Stellen in einem tunesischen Continental-Werk angeboten worden, sagte ein Unternehmenssprecher am Montagabend.

Es klingt sehr arrogant, ist es wahrscheinlich auch. Es wird aber von den französischen Arbeitsgesetzen erzwungen.

[13:15] Sie sind jetzt dran: Portugal überkommt die griechische Angst

Nach Zweifeln an der Kreditwürdigkeit Portugals zeigt sich die dortige Regierung beunruhigt. Die Neubewertung der Bonität durch eine Rating-Agentur macht laut dem portugiesischen Finanzminister die Sanierung der Staatsfinanzen dringlich. Auf keinen Fall will Portugal in einem Topf mit Griechenland landen.

Das Schreckgespenst kriecht weiter zum nächsten PIG.


Neu 2010-03-29:

[17:15] Wenn man im Mafia-Land Rumänien investiert: Die Räuber des schwarzen Goldes

Der OMV-Tochter Petrom wird Öl in enormem Ausmaß gestohlen. Justiz und Politik schützen die Diebe. Mafiose Strukturen profitieren davon.

Korruption und Diebstahl, soweit das Auge reicht. Aber die OMV Manager "mussten" unbedingt sich dort einkaufen - für den eigene Ruhm oder "um nicht zu spät zu kommen". Wie angestellte Manager im Grössenwahn eben sind. Solche "Kleinigkeiten" übersieht man dabei einfach.


Neu 2010-03-28:

[21:00] spanische und portugiesische "Covered Bonds" will man nicht mehr: Spaniens Banken erhalten nur mühsam Geld

Weil als "Coverage" nur Mist-Hypotheken dahinter stehen.

[18:00] Hier schrumpft die Haupt-Einnahmequelle: Urlauber kehren Griechenland den Rücken

Griechenland bekommt momentan die Auswirkungen der Schuldenkrise auf besonders unangenehme Weise zu spüren: Aus Angst vor sozialen Unruhen infolge der Krise bleiben immer mehr Touristen dem Land fern. Und schon im vergangenen Jahr ging die Besucherzahl um acht Prozent zurück.


Neu 2010-03-26:

[20:30] Die westlichen Eliten verstehen das nicht: Die braune Brut macht sich im Osten ungehindert breit

Es ist eine Erscheinung, die sich über den ganzen ehemaligen Ostblock zieht, wenn sich Gewichtungen, Methoden oder Ziele auch unterscheiden. Bernhard Odehnal, Österreich- und Osteuropakorrespondent des «Tages-Anzeigers», und sein Kollege Gregor Mayer, der in Belgrad und Budapest lebt, legen nach Jahren der Recherche einen beängstigenden Report vor. Als Beispiel dienen ihnen Ungarn, Tschechien, die Slowakei, Kroatien, Serbien und Bulgarien.

Bei allen Unterschieden in den beschriebenen Staaten ist die grosse Gemeinsamkeit der tiefsitzende Hass auf die Roma und der ebenso tiefverwurzelte Antisemitismus. Roma sind stets die ersten Opfer regelrechter Gewaltausbrüche, halber Pogrome und von Mordanschlägen. Gleichzeitig sorgt keiner der Staaten ernsthaft dafür, dass sich ihre Situation verbessert, von einzelnen Bemühungen abgesehen. Zugleich präsentiert sich diese neue Rechte gerne als Opfer staatlicher Repression, als jene, die mit dem «korrupten Saustall» aufräumt und von oben daran gehindert wird.

Die "Wohlstandsdecke" war in diesen Staaten immer schon dünn, jetzt in der Krise ist sie vielfach zerbrochen. Die Staaten müssen sparen, da sie am Tropf des IWF hängen. Daneben sehen die Leute, wie die Zigeuner (Roma) weiterhin von Sozialhilfe aus ihren Steuern und Kriminalität leben. Das mit den Juden scheint primär von westlichen Autoren konstruiert zu sein - für mehr Aufmerksamkeit.

 

[13:30] Ist dort üblich: In Griechenland ist der Pleitegeier Dauergast


Neu 2010-03-25:

[17:00] Ein Glück, dass es Silvio gibt: Diktatur des Lächelns

Die zerstrittene Linke hat nichts, was sie gegen Berlusconi verwenden könnte. Die Frauen schwärmen von ihm, nur die Feministinnen giften ihn an.
 

[19:15] Und wer bezahlt die UK-Schulden? die Masse natürlich: Budget 2010: Alistair Darling's tax raid on middle class

[12:00] Gordon Brown im GOLDVERHÖR: Explain why you sold Britain's gold, Gordon Brown told

[9:30] IT: Für die ganz Cleveren mit Beziehungen: Geld waschen mit dem Vatikan – Kurzanleitung für Steuersünder


Neu 2010-03-24:

[9:00] Knapp 200 Milliarden Euro – Vereinigtes Königreich stürzt sich 2010 in gewaltige Schulden. Die Wirtschaft stagniert dennoch: Labour langt zu

[7:30] Wenn die Staatsschulden zu hoch sind: Defizitsündern droht eine Abwärtsspirale

Die hoch verschuldeten Länder der Euro-Zone stehen vor einer gefährlichen Gratwanderung. Sparen sie zu sehr, drohen sie in die Rezession zurückzufallen. Ökonomen warnen, dass die Wachstumsprognosen vieler Euro-Länder unrealistisch hoch sind. Weniger Wachstum heißt aber höhere Defizite.

Es gibt dann keinen Ausweg mehr - ausser den Staatsbankrott.


Neu 2010-03-23:

[4:15] Der Bank Run in Griechenland geht wieder los: Greece accuses Germany of 'squalid game' in debt crisis

The Greek newspaper Eletherotypiha said there had been a rush to withdraw funds from banks after Mr Papandreou said the country had been "a step away" from being unable to borrow on the capital markets. Critics say the Greek leadership might do the country a favour by keeping quiet for a while.

Die Politik ist zu "laut" und löst soetwas aus.


Neu 2010-03-22:

[20:00] Es geht weiter abwärts mit den Griechen-Bonds: Most Recent Batch Of Greek Bonds Already Trading At Post-Break Lows, Investors Underwater

Somehow we don't think that the evil hedge funds that were excluded from participating in Greece's most recent round of issuance are spending their nights weeping over this snub. The 6.25% bonds maturing in 2020, which priced at 98.942 are now trading at their lows of 98.36, with a corresponding yield of almost 6.5%, compared to the issuance yield of 6.35%.

Das war die letzte Ausgabe vor 2 Wochen, die man "gerade noch" losgebracht hat. Hat den "Investoren" bisher nur Verluste gebracht.

Aber vielleicht kauft sie der Trichet: Jean-Claude Trichet Makes A Moody's Downgrade Of Greece Irrelevant, Says ECB Will Ease Collateral Rules In That Case
 

[19:00] Die Griechen können das Stänkern nicht lassen: Griechenland prangert deutsche Hilfe für Zocker an

Lautes Getrommel vor dem EU-Gipfel: Griechenland hat der Bundesregierung vorgeworfen, riskante Wetten auf eine Staatspleite zu unterstützen. Angeblich ist Deutschland an einer Schwächung des Euro interessiert – weil sie die Exporte verbillige. Die Gemeinschaftswährung hat inzwischen weiter an Boden verloren.


Neu 2010-03-20:

[20:15] "British Lifestyle": Average adult in Plymouth is £42,000 in debt

[9:30] Wieder einmal: Amid a Depression and Linked Heavily into Western Europe, Latvia's Government Collapses!

Wie hier in Lettland wechseln die Regierungen in einer echten Depression ständig.


Neu 2010-03-19:

[20:45] Die können sich wegen Krise das Bier nicht mehr leisten? Tschechien: Wo das Bier den Bach runtergeht
 

[20:30] Des Diktatoros Diktat wird nicht mehr erhört werden: Barroso fordert Hilfspaket für Griechenland

Die EU geht auf Konfrontationskurs zur Bundesregierung: Erstmals hat der Chef der Kommission, José Manuel Barroso, die Mitgliedsstaaten zu direkter Kredithilfe für Griechenland aufgefordert. "Wir können nicht so weitermachen wie bisher", sagte er in Brüssel.

Soll er doch in seinem EU-Affenhaus zu Brüssel toben wie er will. Er wird bald nicht mehr diktieren können - weil ihm niemand mehr folgt.

 

[6:30] War die Volkswut schon gross genug? Top-Banker in Irland festgenommen


Neu 2010-03-18:

[9:15] Gordon Browns Reich der Arbeitslosen: Quarter of adults out of work, official figures show


Neu 2010-03-17:

[19:00] Leserzuschrift-ES - Spaniens Kongress verabschiedet definitiv die MwSt Erhöhung:

Spaniens Kongress verabschiedet definitiv die MwSt Erhöhung
Mit den Stimmen der Splitter-Parteien PNV (Baskenland) und Coalición Canaria (Kanarische Inseln) ist es "Mr Bean" und den spanischen Sozialisten gelungen, mit einer 6 Stimmen Mehrheit, die MwSt-Erhöhung zu verteidigen und ab 01-07-2010 durchzuführen:
a) MwSt (IVA general) von 16% auf 18%
b) MwSt (IVA reducido) von 7% auf 8%
c) MwST (IVA superreducido) bleibt bei 4%.
Es ist das 2te Mal, dass eine sozialistische Regierung in Spanien die MwSt im Kampf gegen die Rezession erhöht. 1992 erhöhte die Regierung unter Felipe Gonzalez die MwSt (IVA) von 13% auf 15%, jedoch schränkten die Verbraucher den Konsum ein, mit dem Ergebnis dass die spanischen MwSt Einnahmen im Jahre 1993 um 10,9% sanken (!) und das Haushaltsdefizit auf 7% anstieg.
http://www.20minutos.es/noticia/653723/0/claves/subida/iva/

Und wieder einmal zahlt die Masse über höhere Steuern.
 

[16:15] FR auch ein PIG? Die gallische Krankheit

Dass die Regierung in Paris die deutsche Wettbewerbsfähigkeit kritisiert, ist verständlich: Frankreich hat seit Beginn der Währungsunion massiv an Wettbewerbsfähigkeit verloren. Ist unser westliches Nachbarland der nächste Krisenkandidat?

Kein Wunder, wenn 80% der Schul und Studienabgänger gleich in den Staatsdienst wollen. Dieser muss radikal reduziert werden. Aber sonst unterscheidet sich FR wesentlich von hoffnungslosen Fällen wie GR oder PT: In FR gibt es Industrie, in den beiden PIGS fast keine.

Allerdings, wenn die französischen Staatsanleihen auf den Markt fliegen, was bald kommen sollte, dann ist der Euro weg.

Ein französischer Elitist und Präsidentschaftsanwärter muss hier mittun: IWF-Chef geißelt Deutschlands Exportstrategie

Er sollte lieber seine Regierung für die Verschwendung geisseln.
 

[19:15] Inklusive Pensionsverpflichtungen: Griechenland: Verschuldung bei 875%


Neu 2010-03-15:

[17:30] Ob damit wirklich mehr Geld reinkommt? Griechenland-Krise: Höhere Mehrwertsteuer tritt in Kraft

Die Mehrwertsteuer wird von 19 auf 21 Prozent angehoben, die Regierung plant ein Sparprogramm in der Höhe von 4,8 Milliarden Euro. Sie will das Haushaltsdefizit von 12,7 auf 8,7 Prozent drücken.

Eine so schnelle Steuererhöhung ist unmöglich technisch zu realisieren. Noch dazu zu Mitte eines Monats, wo der Abrechnungszeitraum immer ein Monat ist. An den Staat fliesst die Mwst erst nach 2 Monaten. Falls die Finanzbeamten einmal nicht streiken und sich nicht bestechen lassen. Dürfte vorerst alles nur Show sein.
  

[16:30] Sie sollten bald fallen: Spaniens Sparkassen bedrohen das Land

Die Banken Spaniens gelten als vergleichsweise solide. Nicht so die Sparkassen. Sie haben mehr als die Hälfte der Kredite des Landes vergeben. Straucheln sie, ziehen sie eine ganze Nation mit.

Und wenn die Sparkassen fallen, dürfte die Flucht aus allem spanischen Papier beginnen. Dann muss der spanische Staat auch betteln gehen.


Neu 2010-03-12:

[10:30] Wall Street Banken vom Handel mit EU-Staatsanleihen ausgeschlossen? Europe bars Wall Street banks from government bond sales

European countries are blocking Wall Street banks from lucrative deals to sell government debt worth hundreds of billions of euros in retaliation for their role in the credit crunch.

Man hat wohl Angst, diese Banken könnten diese Anleihen zum Shorten verborgen. Wird aber wenig helfen.


Neu 2010-03-11:

[18:15] Ist jetzt Italien dran? Forget Greece: Italy derivatives bomb also ticking

 

[20:00] Was man uns nicht sagen will: Griechenlands Rettung wird konkretread!

Deutschlands Kanzlerin Merkel schnürt ein Rettungspaket für den hoch verschuldeten Staat: Österreich ist mit einer Milliarde dabei.

In Berlin und Paris wird in Übereinstimmung mit der EZB geschätzt, dass Griechenland bis zum Jahresende 55 Milliarden Euro braucht, um die Staatspleite abzuwenden. Dafür wäre Berlin bereit, bis zu 20 Milliarden Euro einzusetzen, Paris bis zu zehn Milliarden Euro. Beide hoffen aber, dass es so viel Geld nicht braucht oder noch besser, gar keines. Wenn erst einmal klar sei, dass Griechenland von der EU gestützt wird, dürften, so hofft man in Berlin, "die Märkte den Rest selbst übernehmen". Wenn nicht, würde so viel Geld in die Hand genommen, dass auch Großbritannien gegen die Spekulation geholfen werden könnte - so es das wolle. Bisher gab es aber noch kein solches Signal aus London.


Neu 2010-03-10:

[20:15] Neuer Prügelknabe gefunden: Pfund wird zum Prügelknaben

[20:30] Mehr dazu: Das Imperium fällt zurück
 

[10:15] Aus der Welt des Sarko: Nicolas Sarkozy and Carla Bruni 'both having affairs'


Neu 2010-03-09:

[17:15] Will man Island wirklich abstürzen lassen? IWF schweißt Geldhahn für Island zu

Island wird so bald kein Geld mehr vom Internationalen Währungsfonds erhalten. Durch das eindeutige Nein zur Tilgung der "Icesave"-Schulden bei Großbritannien und den Niederlanden hat sich Island finanziell isoliert.


Neu 2010-03-06:

[12:15] Leserzuschrift-DE - Passen Sie genau auf, was sie mit den Griechen machen. Bald sind wir die nächsten:

Von: Leben im Ausland <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!> (Auszug)

hartnäckig hält sich in den deutschen »Qualitätsmedien«
das Thema Griechenland. Aber was erfahren wir wirklich?

Sie sagen uns immer nur, was Brüssel oder deutsche
Politiker über Griechenland denken. Was im Land wirklich
passiert, sagt uns kaum einer: Die Streikwelle, das Chaos,
das grosses Misstrauen der Griechen ihrer Regierung und
den Banken gegenüber.

Aus Angst vor neuen Steuern oder Befehlen aus Brüssel
haben Griechen in den letzten 3 Monaten 8 Milliarden Euro
von Bankkonten abgehoben und ins Ausland geschafft!
Ich denke, wir können viel von den Griechen lernen...

Wirklich bedenklich sind die Folgen der Krise für die
Menschen in Griechenland. Darüber lesen Sie wenig
in deutschen Medien. Dabei sollten Sie aufmerksam
verfolgen, was in Griechenland abläuft. Denn früher
oder später kann das uns alle treffen...

Kritische (weitsichtige?) Menschen behaupten, die
Griechen werden von der EU-Kommission gerade als
Versuchskaninchen missbraucht. Brüssels Bürokraten
testen dort in der Praxis, wie die totale Kontrolle über
jeden einzelnen EU-Bürger aussehen wird.

Im Auftrag Brüssels verkündete der griechische Finanz-
minister Maßnahmen, die zunächst nur in Griechenland
gelten, danach aber auch Spanien, Portugal, Irland und
die Niederlande treffen, und dann alle EU-Länder:

-- Bargeld wird so gut wie abgeschafft. Beträge von mehr
als 1.500 Euro dürfen nur noch überwiesen oder per
Kreditkarte bezahlt werden. Wer privat im Laden einen
Fernseher oder Kühlschrank für 1.550 Euro kauft, darf
diesen nicht mehr bar zahlen.

Das ist keine Verschwörungstheorie! Es ist offiziell
beschlossen!

-- Es wird eine Besteuerung nach Lebenskosten eingeführt.
Griechen werden gezwungen, über ihre privaten Ausgaben
ganz genau Buch zu führen. Jeder Grieche wird gezwungen,
die Kosten für täglichen Ausgaben genau zu belegen.

Am Ende des Jahres muss jeder Belege über 30 Prozent
seines Einkommens vorlegen. Wer 30.000 Euro verdient
und keine Quittungen über mindestens 10.000 Euro vor-
weisen kann, muss eine Geldstrafe zahlen.

-- Firmen können nur noch bargeldlos zahlen. Es sind
nur noch elektronische Rechnungen erlaubt. Die Finanz-
ämter können jede Rechnung, jeden Vorgang in Echtzeit
online überwachen und kontrollieren.

-- Es wird ein Netzwerk aufgebaut, das alle Löhne und
Gehälter, Spesen, Unterstützungen, Subventionen, Arbeits-
losengeld, Schadenersatzklagen, Anwaltskosten, Notar-
kosten und öffentliche Gebühren überwacht. Jede Geld-
bewegung, die einer Firma oder Person zugeordnet werden
kann, wird zentral erfasst und gespeichert.

Damit können alle Behörden an ihren Computern ganz genau
verfolgen, was jeder einzelne Mensch in Land tut, wo er
vor einigen Minuten etwas gekauft hat, wofür er sein Geld
ausgibt.

Orwells düstere Zukunftsängste sind entgültig überholt!

An den Griechen wird getestet, wie weit EU-Bürger die
totale Kontrolle widerspruchslos hinnehmen, schreiben
Kritiker.

Der Katalog aller Massnahmen ist lang. 2 Prozent mehr
Mehrwertsteuer, höhere Steuern auf Einkommen oder
Benzin sind vor diesem skandalösen Hintergrund nur
Kleinigkeiten. Was den Griechen alles blüht - und früher
oder später auch uns

Um das alles durchzusetzen, müsste man einmal die Korruption abschaffen und die Finanzbeamten zum Arbeiten bringen.

[11:00] Kann man das glauben? Geheime Vorbereitungen für den Einsatz der EU-Spezialeinheit EUROGENDFOR in Griechenland


Neu 2010-03-05:

[14:00] Volksaufstand? Das griechische Volk bebt vor Zorn

Mit einem drastischen Sparprogramm will die griechische Regierung ihre Schulden in den Griff kriegen. Doch die Menschen im Land klettern auf die Barrikaden – eine Eskalation der Lage scheint nicht ausgeschlossen.

Dabei sind die beschlossenen Massnahmen relativ harmlos, niemand wird auf die Strasse gesetzt.


Neu 2010-03-04:

[20:15] Die Portugiesen "können" auch nicht sparen: Streik gegen Sparprogramm in Portugal

 

[20:30] Der Super-Griechenhammer: Griechische Schulden dreimal so hoch, wie offiziell angenommen

Er rechnet vor, dass sich die griechischen Schulden auf insgesamt 900 Milliarden Euro addieren: „300 Milliarden Euro schuldet der Staat hauptsächlich dem Ausland. 170 Milliarden Euro werden geschuldet von Unternehmen und Privatpersonen an griechische Banken. Und 420 Milliarden Euro werden von unseren Krankenkassen beziehungsweise Rentenkassen geschuldet. Wir kommen insgesamt auf 900 Milliarden Euro. Gegenüber dem steht ein Bruttosozialprodukt von 260 Milliarden Euro im Jahr und Steuereinnahmen von nur 50 Milliarden Euro letztes Jahr“, so Teloglu.

Alles gut versteckt. Und niemals rückzahlbar.
 

[10:30] Endlich ein vernünftiger Rat vom Professorenbart: Ifo-Chef rät den Griechen, den Euro aufzugeben

Der Chef des renommierten Münchener Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, glaubt nicht an eine Lösung der Schuldenkrise Griechenlands innerhalb der Euro-Zone. „Griechenland wird kaum zu halten sein im Euro“, sagte Sinn in Frankfurt. Da das Land auf Dauer nicht in der Lage sein werde sein Leistungsbilanzdefizit über die Finanzmärkte zu refinanzieren, „bleibt uns nur die Möglichkeit ihnen das Geld zu schenken. Oder sie werten ab, was in der Eurozone mühsam ist, weil es nur über das Absenken von Preisen und Löhnen geht.“ Derartige Schritte könnten jedoch zu sozialen Unruhen führen, fürchtet Sinn. „Das ist das Rezept für Mord und Totschlag.“

 

[7:00] Eine gute Idee: Griechenland soll Inseln verkaufen

CDU und FDP fordern Griechenland zum Verkauf von Staatseigentum auf . Schlarmann: Auch Inseln für Schuldentilgung einsetzen. “Ein Bankrotteur muss alles, was er hat, zu Geld machen - um seine Gläubiger zu bedienen".

Im Konkurs kommt alles Vermögen des Schuldners unter den Hammer. Warum nicht auch bei Staaten?


Neu 2010-03-02:

[12:30] Britische Realität: Zugenagelte Schaufenster in Großbritannien

[15:00] Man kann sie nicht ändern: So sind wir Griechen nun einmal


Neu 2010-03-01:

[17:15] Denen sollen wir helfen? So verbrennen die Griechen die schönen Euros

Luxus im Alter: Angestellte zahlen in Griechenland nur 6,7 % ihres Lohnes in die Rentenkasse (Deutschland: knapp 10 %). Dafür gibt’s Traumrenten und -pensionen (berechnet nach den letzten fünf Jahreseinkommen): bis zu 95,7 % des letzten Gehaltes
(Deutschland: knapp 43 %). „Eine unglaubliche Zahl“, sagt Monika Queisser, Rentenexpertin der OECD. Defizit der Rentenkasse 2010:
13 Mrd. Euro!

Renten-Irrsinn: „Fernsehansager“ und 300 weitere Berufe gelten als „schwere und ungesunde Tätigkeit“, führen problemlos in die Frührente. Und: Unverheiratete Töchter von verstorbenen Armee-Generälen beziehen bis ans Lebensende fette Staatspensionen.

Luxus-Politiker: Das Riesenparlament (300 Mitglieder, viermal so viel pro Wähler wie im Bundestag) zahlt seinen Abgeordneten 16 Monatsgehälter, dazu Büros und Dienstwagen. Insgesamt hat Griechenland geschätzte 50 000 Dienstwagen für Beamte und Politiker

Daran wollen die natürlich nicht sparen. Daher keinen Cent für Griechenland.


Neu 2010-02-27:

[13:45] Italiens Hilfe bei der Geldwäsche: Italien trocknet die Banken der Eidgenossen aus

Lugano ist nach Zürich und Genf die drittwichtigste Bankenstadt der Schweiz. Von jeher versteckten Norditaliener dort ihr Geld vor dem italienischen Fiskus. Doch nun lockt die Regierung in Rom mit einer lukrativen Steueramnestie. Bei der Mafia ist man hoch erfreut. Die Banker in Lugano verlieren ihre Jobs.

Was die meisten Leute nicht verstehen: Gegen Abgabe von 5% des heimgeholten Vermögens werden nicht nur alle Steuersünden rund um dieses Geld verziehen, es gilt von nun an als "weiss", auch wenn es ursprünglich aus Verbrechen stammt. Es kann jetzt in Italien beliebig ohne weitere Nachfragen investiert werden.

Klar, dass die Mafia erfreut ist. So machen die Profis Geldwäsche (neben anderen Methoden). Nur die kleinen Leute quält man mit diesen unsinnigen Geldwäscheregeln.

[10:00] Leserzuschrift - Südosteuropa.....ein Beispiel für die Griechen:

Die lage in osteuropa bzw auf balkan spitzt sich immer mehr zu. Einige sachen sind mir nicht klar. Es gibt länder wie zb.b Kroatien,die gottenstehen grotten schlecht dastehen. Kroatiens defizit steigt weiter und wird wohl auf ca. 50mrd euro steigen. Die Griechen sollten sich mal ein Bsp. an kroatien nehmen,dort wird nicht gestreikt,wenn die löhne gekürzt werden,keiner beschwert sich über steigende preise und erhöhung der Mehrwertsteuer...,der finanzminister rennt alle paar quartale ins ausland um eine neue schuldenfinanzierung zu bekommen.

meine frage wie lange kann sich kroatien halten und wie kommt es,dass eher staaten wie spanien,portugal,griechenland eher in die klemme kommen wie kroatien.

ein paar wirtschaftsdaten:
Zinsen der NB : 8-9%
Rendite der Bonds : 6-9%
Gesamtschulden : 2010 auf ca 50mrd.
Auslandsschulden : Alle in CHF und EU
Wirtschaftsstruktur : großteils Tourismus

Warum kann sich die kroatische Kuna noch so gut halten werden und wie können die banken dort zinsen von 4-6% anbieten. Wenn die währung dort fällt gegen über Euro und CHF,dann wachsen die schulden noch weiter,das würde bedeuten ein spiel ohne ende,praktisch eine spirale würde sich bilden.Wann kommt dort der crash und warum hält sich das noch so gut?

Warum sich die real bankrotten Kroaten noch halten können? Wohl weil sie besser beim Betteln sind. Die Griechen greifen die Geldgeber brutalst an.

[22:00] Leserkommentar - Kroatien:

Wieso sich die Kroaten noch halten ist vor allem der kroatischen Nationalbank verschuldet. Die Nationalbank hat die Krise vor Jahren vorausgesehen und hat von allen Banken statt der üblichen (nach Basel II) 8 % Eigenkapital bei Kreditvergaben, mehr als 20% -in Fremdwährung- pro Kredit verlangt. Das wird jetzt langsam zurückgefahren und das setzt das Geld bei den Banken frei. Das kann aber höchstens noch 1 Jahr halten.

Andere Gründe: keine Tradition von Generalstreiks. Mehr als 75% der Bevölkerung hat Eigentumswohnungen und -häuser (Wohnrecht aus der Sozialismuszeit wurde für eine kleine Gebühr zu Eigentum umgeschrieben), daher eher geringe Mietbelastung.

Was gerade passiert: auf alle Immobilienkredite für Immobilien mit einem Quadratmeterpreis von weniger als 2000€ pro qm vergibt der kroatische Staat bis zu 20% Darlehen, Darlehensrückzahlung nach 20 Jahren. Ob das gut geht?

Die Sozialisierung der Kredite hatte in Jugoslawien übrigens im Gegensatz zu Deutschland eine lange Tradition. Nach 1945 wurden bei mehreren "Währungsentwertungsschüben" ganze Generationen Ihrer Kreditlast entledigt. Ich kann mir deswegen sehr gut vorstellen, dass etwas ähnliches diesmal im Euroraum passiert. Sparer hatten im Sozialismus nicht viel zu sagen, Versicherungen gab es sowieso nur auf Umlageverfahrensbasis. Sparer verlieren, aber im Euroraum sind das ja vor allem die Deutschen. Die entscheidende Frage ist meiner Meinung nach, ob PIIGS zusammen mit Frankreich und England UND der deutschen Exportwirtschaft (!) das in Europa politisch durchsetzen können? Ich glaube schon. Ziemlich problemlos sogar. Die Frage ist sogar eher, was man sich für danach ausdenken wird, um das Vertrauen in die Währung wiederherzustellen.


Neu 2010-02-25:

[19:00] UK: Wird auch einmal sterben müssen: Rot, röter, Royal Bank of Scotland
 

[18:45] Leserzuschrift-GR zur Griechenland-Berichterstattung:

Griechenland ist in der letzten Wochen in den Mittelpunkt der deutschen und internationalen Presse und anderer Medien gerückt und wird als Verursacher der Euro krise dargestellt.

Unter Anwendung einer einer griechischen Tugend der Hinterfragung, der Analyse aller Daten kommt man jedoch zu einem anderen Ergebnis. Bei näherer Betrachtung steht außer Zweifel, dass eine intensive Attacke aus der angloamerikanischen Richtung gegen den Euro stattfindet.

Die tatsächlichen Probleme der amerikanischen und englischen Defizite sollen durch die Attacke gegen den Euro verdeckt warden.

Der erste Schritt zur Destabilisierung des Euros wurde vor einigen Monaten mit den Informationen gestartet das Osteuropa vor dem Bankrott steht, dass europäische Banken in Mitleidenschaft gezogen werden.

Die nächste Attacke findet gerade statt mit der intensiven negative Berichterstattung, gegen Griechenland durch hauptsächlich derselben Medien wie Financial Times, und anderen bekannten angloamerikanischen Medien.

Zurzeit steigen auf den Zug der Desinformation unter der Erblindung der tatsächlichen Gegebenheiten auch deutsche Medien wie die Zeitschrift Focus.

In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift wird die Statue der Aprodete von Melos mit dem erhobenen Mittelfinger dargestellt welche durch postmoderne Manipulationsmöglichkeiten der Fotomontage virtuell dargestellt wird, jedoch in Wirklichkeit nicht existiert.

Angesichts des Versuches der angloamerikanischen Medien den Bankrott Amerikas und Englands aus den Mittelpunkt zu ziehen und durch gezielte Media Taktiken, auf innereuropäischen Spaltung abzielt, stellt sich die Frage.

Haben sich die manipulierten und sich nicht hinterfragenden Redakteure von Focus auf den Finger gesetzt den sie selbst manipuliert haben?

Einer zweiten griechischen Tugend, die Vereinigung aller Kräfte unter einer Bedrohung einer externen Angriffs. Die Einstellung aller internen Differenzen zur Verteidigung. Diese Tugend kann die neue entstandene fragile europäische Identität für die kommenden Jahrzehnte und Jahrhunderte vor einer Entropie und einem auseinanderbrechen bewahren, diese Tugend unter anderem garantierte den Griechen das Überleben und führte immer wieder zu neuen kulturellen Höhepunkten.

Mit dem 15 seitigen manipulierten negativen Focus Bericht über Griechenland zerbbröckelt um einen weiteren Stein die Glaubhaftigkeit der Systemmedien.

Hier wieder einmal die typische griechische Realitätsverweigerung gegenüber der selbst verschuldeten Krise: ein Rundumschlag gegen alles, was von aussen angreift. Ob die Briten und Amis damit von der eigenen Misere ablenken wollen, ist unerheblich. GR war immer schon eine Fall für den Staatsbankrott. Vielleicht hat es einen "Beschleuniger" gegeben, dieser brennt jetzt.

Warum soll der Focus-Bericht manipuliert sein? weil man die eigene Realität und das eigene Versagen nicht sehen möchte. Daher auch die Nazi-Angriffe. Ab zu den Fischen im Mittelmeer.


Neu 2010-02-24:

[13:30] UK: Dort wird in den nächsten Monaten das gleiche Drama passieren wie in Griechenland: Briten droht gleiches Schicksal wie Griechen

.Investoren blicken laut der Deutsche-Bank-Tochter DWS zunehmend skeptischer auf das Finanzgebaren Großbritanniens. Experten erwarten die Abwertung des britischen Pfunds. Und ähnlich wie für Griechenland dürfte es für den britischen Staat deutlich teurer werden, sich neu zu verschulden.

Zeit wird es - dass die Ablenkung von den Gilts/Pfund mit Druck auf GR & co nicht mehr funktioniert.

[13:30] Das ist diesesmal die falsche Strategie: Griechen erheben Nazi-Vorwürfe gegen Deutsche

Am Tag des Generalstreiks lenkt die griechische Regierung ihr Augenmerk auf Deutschland: Griechenland sei für die Nazi-Besatzung im Zweiten Weltkrieg nicht entschädigt worden, sagt Vize-Regierungschef Theodoros Pangalos. Und stellt – vor dem Hintergrund horrender Staatschulden – Forderungen.

Das war jetzt nicht irgendein Oppositionspolitiker, sondern der Vize-Premier gegenüber einem ausländischen Medium. Was früher manchmal funktioniert hat, wird diesesmal sicher nicht funktionieren, denn es ist zu offensichtlich. Deutschland soll für die griechische Misswirtschaft bezahlen. Normalerweise geht man in einer solchen Situation betteln und umwirbt den Geldgeber. Die arroganten Griechen dagegen packen die über 60 Jahre alte Mottenkiste aus und fordern gleich.


Neu 2010-02-23:

[21:00] Pleite: Wirtschaftskrise in Kroatien

[19:00] Sparen nur über unsere Leichen: Gewerkschaften rufen zu Großdemonstrationen auf

So viel zu den Sparplänen der Regierung.
 

[21:00] Empfindlich sind die Verschwender auch noch: Deutscher Stinkefinger empört die Griechen

Griechische Medien reagierten empört. „Deutsche Galle gegen Griechenland“, schreibt die Athener Zeitung „Ta Nea“. Die Zeitung „To Vima“ reproduziert ebenfalls das „Focus“-Titelbild und kommentiert: „Die ekelhaften Angriffe gegen unser Land in der ausländischen Presse, insbesondere in Deutschland, nehmen kein Ende.“ Die Zeitung „Eleftheros Typos“ revanchiert sich mit einer Fotomontage, die ein Hakenkreuz auf dem Brandenburger Tor zeigt. Das „Finanz-Nazitum“ bedrohe Europa, schreibt das Blatt.

Die müssen wirklich runter zu den Fischen, damit sie etwas weniger arrogant werden.
 

[18:45] Greek Junk: In The Worst Possible Moment, Fitch Downgrades Greece's Largest Banks To BBB, Bund Spread Jumps 10 Bps To 325

And just as Greece was about to launch its 10 year bond offering... Where is Papandreou to claim that Fitch was bought by all the accounts (who may or may not invest in the €5 billion issue) to make the price even better. Because the spread to Bunds just jumped by about 10 bps to 325 following the news. Fitch notes: "The rating actions reflect Fitch's view that the banks' already weakening asset quality and profitability will come under further pressure due to anticipated considerable fiscal adjustments in Greece.

Die griechische Tragödie nimmt wieder Fahrt auf, diesesmal bei den Banken.


Neu 2010-02-22:

[14:00] Jetzt wird gegen alle PIGS spekuliert: Hedge-Fonds greifen weitere Krisenländer an

Nachdem spekulative Anleger ihren Schnitt mit Griechenland-Wetten gemacht haben, verlegen sie sich jetzt auf Spanien-Papiere. Die griechische Regierung lässt währenddessen offenbar den Geheimdienst gegen die großen Hedge-Fonds ermitteln.

Nach den Daten des US-Abwicklungshauses DTCC hat der Umsatz mit CDS auf die schwächeren Euro-Länder Italien, Griechenland, Spanien und Italien Ende Januar einen Rekord erreicht. Allein das Volumen neuer CDS-Kontrakte auf Griechenland verdreifachte sich auf über 16 Mrd. Dollar. Seither ist die Zahl zwar auf sieben Mrd. Dollar gesunken, auch liegt aber noch deutlich über dem Niveau vom Jahresanfang.


Neu 2010-02-21:

[18:00] Wollt ihr vasallentreu sein oder weiterregieren? Afghanistan gefährdet Europas Regierungen

 

[14:30] Wer wie oft pleite ging: Die spektakulärsten Staatspleiten - Sind die Spanier die nächsten?

[14:00] Wer wird sparen, wenn ein Bailout winkt? Sparen muss man sich leisten können

Dazu passt auch die Nachricht, dass Portugal die Sparanweisungen Brüssels innerhalb von 48 Stunden ins genaue Gegenteil verkehrte. Die sozialistische Regierungspartei (PS) weitet nun aus Angst vor sozialen Unruhen die Staatsausgaben aus, anstatt zu sparen.

Gutes Beispiel, alles nur Lippenbekenntnisse.
 

[11:45] Goldman hat auch für andere PIGS gearbeitet: Greek Ex-Minister: Other Euro Countries Did Swaps Too

Apart from Goldman Sachs , JP Morgan and Morgan Stanley also intermediated such transactions in Greece, according to Papantoniou.

Goldman Sachs officials declined to comment as did Morgan Stanley. JP Morgan officials were not immediately available for comment.

Italy, France and Spain were among the euro zone members doing such swaps at the time, he added. Eurostat, the European Union's statistics office, has asked Greece for explanations on these debt swaps by Feb. 19.


Neu 2010-02-20:

[9:15] NL: Der Preis der Vasallentreue zum Imperium: Regierung zerbricht an Afghanistan-Einsatz

Es ist die vierte gescheiterte Koalition in nur acht Jahren: Die niederländische Regierung ist in der Nacht am Streit über die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes zerbrochen. Ministerpräsident Balkenende will zunächst im Amt bleiben, Beobachter halten Neuwahlen jedoch für unausweichlich.

Versteht Balkenende jetzt, dass Europa in Afghanistan nichts mehr verloren hat?

[18:30] Bei der Neuwahl wird einiges kippen: Koalitionsbruch in Holland nützt den Populisten
 

[19:00] Die GR-Schulden sind viel grösser: Yow! Greece May Have $75 Billion More Of Debt Hidden Off Its Books

The official estimate is €270 billion or $366 billion now that the hidden debt has been brought back on to the books. But a management consultant in Greece says there a huge liabilities not yet accounted for.

His jaw dropping estimate: Greece may have as much as €55 billion that remains "off-the-books."


Neu 2010-02-19:

[17:15] Warum nicht gleich abschreiben? Ökonom hat wenig Hoffnung für Griechenland

Ein Bailout durch Deutschland dürfte nach der letzten Griechen-Arroganz und dem innerparteilichen Angriff auf Merkel ohnehin kaum kommen.
 

[9:30] Arrogantes PIG: Griechen: Merkel soll zahlen und dann kritisieren

Das durch eigene Schuld in den Staatsbankrott rutschende Griechenland duldet keine Kritik an seiner Finanz- und Wirtschaftspolitik oder gar an den traditionellen Korruptionsgebilden, die für die griechische Misere arg mitverantwortlich sein dürften. In dieser Frage steht sogar die Opposition in Athen voll hinter der Regierung Papandreou und greift jetzt sogar Deutschland direkt an, das dem EU-Land angeblich nicht nur Hilfe verweigere, sondern sich auch erlaube Griechenland am laufenden Bande zu kritisieren. "Die Deutschen haben kein Recht unser Land wegen seines finanziellen Zustandes zu kritisieren. Sollen sie doch erst einmal ihre Schulden aus der Besetzung Griechenlands im Krieg bezahlen. Zudem sind Deutsche Banken und Politiker an unserer Misere mitverantwortlich " - schimpfte Margaritis Tzimas von der größten Oppositionspartei Partei "Neue konservative Demokratie" im Parlament ".

Eigentlich ist dazu kein Kommentar mehr nötig. Dass deutsche Urlauber diesen Hort der Arroganz von jetzt an meiden, wäre das Mindeste.


Neu 2010-02-17:

[19:45] Eine andere Ansteckung: Osteuropa-Banken fürchten Ausweitung auf Balkan

 

[13:00] Wehe, wenn die Russen kommen: Stillgestanden, Pappkameraden: Europäische Armeen verkommen zu militärischen Pleitegeiern

Europäische Armeen waren einmal wehrhaft. Sie wurden aufgestellt, um jederzeit Land und Bürger zu verteidigen. Doch verweichlichte Politiker haben aus europäischen Demokratien Bananenrepubliken gemacht. Und aus den europäischen Armeen arme Pappkameraden. Für Verteidigung ist kein Geld mehr da. Denn Feinde sind aus der Sicht unserer Politiker ja inzwischen zu angeblichen »Kulturbereicherern« mutiert. Jeder Böswillige wird als »kulturelle Bereicherung« hofiert. Und so wächst das innere Aggressionspotenzial in den europäischen Bananenrepubliken unaufhaltsam. Die Folge des Geldmangels der Armeen: Die Schweizer haben inzwischen nur noch Medikamenten-Attrappen in den Sanitätszelten. Und die Bundeswehr hat für das ganze Jahr 2010 keinen Schuss Munition mehr für das Standardgewehr G36. Ein Bundeswehreinsatz im Innern wäre 2010 deshalb wohl eher eine satirische Lachnummer.

Zum Glück sind die Russen in ähnlich mieser Verfassung. Aber für Banken-Bailouts hat man unbegrenzt Geld.

[19:00] Leserzuschrift - Inflation in GR:

Preise am Bauernmarkt in GR heute:
1 kg grüne / rote Peperoni : 4,50 - 5 EUR
1 kg Äpfel : 3,50 EUR
1 kg Spinatblätter : 1,50 EUR
1 kg Tomaten 2 - 3 EUR
1 Salatkopf 0,50 EUR

und das alles bei einem Durchschnittseinkommen von 800 EUR pro Monat...

Man übt also bereits für die kommende grosse Inflation beim Euro-Ausstieg.
  

[12:00] Zeit für die Suppenküchen: Spaniens “Food Lines” werden länger

[5:30] ES: Und sie werden wie die Griechen enden: Krise Royal

Spanien hat Angst: Bloß nicht wie die Griechen enden - und unter EU-Zwangsverwaltung gestellt werden. Der König schaltet sich höchstpersönlich ein, um dem Land aus seiner tiefen Krise zu helfen. Doch die Parteien hören nicht auf ihn.

Spanien wird vermutlich wirtschaftlich nicht so stark zu Staub zerfallen wie die Griechen, dafür wird ihr Land selbst zerfallen - wenn das wirkliche Sparen kommt.


Neu 2010-02-15:

[12:30] Sarko dreht wieder einmal durch: Sarkozy erhebt gigantische Anti-Steuerparadies-Abgabe

Frankreichs Präsident Sarkozy macht im Kampf gegen Steuerparadiese Ernst. Firmen, die in entsprechenden Ländern Geschäfte machen, müssen künftig die Hälfte ihrer Erträge an den Staat abliefern. Einige prominente Finanzoasen schafften es nur mit Last-Minute-Zusagen von der Schwarzen Liste.

Jetzt werden ihn wohl seine Milliardärs-Sponsoren fallen lassen - ausser es gibt Ausnahmen für diese.

 

[6:30] Da werden die Italiener sicher böse: Mailänder Migranten liefern sich blutige Kämpfe

In einem überwiegend von Einwanderern bewohnten Viertel von Mailand ist es zu schweren Auseinandersetzungen gekommen. Auslöser war die Ermordung eines jungen Ägypters, der offenbar von einem Lateinamerikaner niedergestochen wurde.


Neu 2010-02-14:

[18:30] Spanien am Schlimmsten: Elendsindex erklärt Spanien zum Euro-Problemfall

Die Euro-Zone wird von der wirtschaftlichen Schieflage Griechenlands erschüttert. Dabei gibt es auch andere Risiko-Länder: Der "New Misery Index" der Ratingagentur Moody’s, welcher Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung und Wirtschaftsleistung bewertet, stuft Spanien noch schlechter ein als Griechenland.

 

[10:00] Einer, der sparen musste zum GR-Bailout: Göran Persson: "Selbst der König musste sparen"read!

Schwedens roter Ex-Ministerpräsident Göran Persson erklärt, warum es ein schwerer Fehler wäre, Ländern wie Griechenland jetzt aus der Patsche zu helfen. Und warum hohe Staatsschulden die Demokratie gefährden

Das Sparen wurde Schweden damals durch Währungs und Bond-Crash aufgezwungen, man hat es getan. Das werden die Griechen nicht machen, solange es einen Bailout für sie gibt.


Neu 2010-02-13:

[10:00] Es gibt doch einen GR-Bailout: Jean-Claude Juncker im Interview

Juncker: Die griechische Regierung muss wissen, dass es ihre ureigene Sache ist, ihren Haushalt in Ordnung zu bringen. Dass sie in der Pflicht steht, das Defizit in diesem Jahr um vier Prozentpunkte zu senken. Und, falls die vorliegenden Planungen nicht ausreichen, noch mehr zu machen. Sache ist auch, dass, falls die Griechen alles unternehmen, ihnen die Europäer solidarisch zur Seite springen werden, um die Anstrengungen zu unterstützen und die Märkte zu überzeugen.

SZ: Solidarisch zur Seite springen?

Juncker: Wir werden im Falle, dass der griechische Staat Refinanzierungsprobleme hat, ihm bei der Bewältigung derselben helfen.

SZ: Wie sehen diese Finanzhilfen aus?

Juncker: Ein genaues Instrument kann ich heute nicht nennen. Ich halte es auch nicht für geboten, öffentlich über die genaue Ausrichtung der Instrumente zu reden. Wir wollen die Finanzmärkte nicht beunruhigen. Wir haben viele Instrumente bereit und werden sie nutzen, wenn es geboten ist.

Der Chef der Eurozone sagt es selbst, will aber die Mittel nicht nennen. Er muss es für die Finanzmärkte sagen, weiss aber, dass es bei den Zahlerstaaten total unpopulär ist. Wieder eine Euro-Lüge, damit zerstören die die Glaubwürdigkeit des Euro.

Was Juncker hier sagt: falls GR seine Bonds nicht mehr losbekommt, wird "jemand" diese aufkaufen. Aus früheren Meldungen vermutlich die deutsche KfW. Die Griechen können aber so weitertun wie bisher, müssen nur etwas "Spargesinnung" ziegen, sonst nichts.

SZ: Wie wäre es mit einem Rauswurfparagraphen?

Juncker: Davon halte ich nichts.

SZ: Warum?

Juncker: Weil ein Rauswurf erdbebenartige, unkontrollierbare Folgen hätte. Wir müssen verhindern, dass ein Staat in die Nähe des Staatsbankrotts abdriftet.

SZ: Es heißt, dass Griechenland auf dem Finanzmarkt wie die Ukraine eingestuft würde, sollte es die Eurozone verlassen.

Juncker: Die Finanzmärkte würden extensiv negativ reagieren. Der Ausstieg wäre das totale Aus für Griechenland. Und auch für das Image der Eurozone wäre das absolut negativ.

Vor wirklich harten Konsequenzen scheut man zurück. Genauso ist Griechenland auch in den Euro gekommen.


Neu 2010-02-12:

[18:15] Da werden sie jaulen, die PIGS: EU-Rettungsplan sieht drastische Lohnsenkung vor

Der Plan zur Rettung Griechenlands soll als Blaupause für andere Wackelkandidaten in der Eurozone gelten. Das erfuhr WELT ONLINE aus Koalitionskreisen. Bevor den Griechen aber geholfen wird, sollen sie drastische Sparmaßnahmen ergreifen: Im öffentlichen Dienst müssten die Löhne um 20 Prozent gekürzt werden.

Das wichtigste Element ist nicht dabei: Massenentlassungen im Staatsapparat. Aber auch die Lohnsenkung wird nicht gemacht werden, da stürzen eher die Regierungen, besonders in Griechenland.


Neu 2010-02-11:

[17:30] Die Auslands-Schulden der PIGS: Griechenland steht mit 302 Milliarden in der Kreide

Die hohe Verschuldung einzelner Mitgliedstaaten des Euro-Raums hat bisher niemanden interessiert. Die großen Teilnehmerländer sorgten lange dafür, dass die europäische Währung über jeden Zweifel erhaben war. Die Schwächen der Kleineren waren kein großes Thema. Das hat sich durch die Griechenland-Krise gründlich geändert.

Das soll jetzt alles Deutschland über die KfW garantieren? Dann gute Nacht Merkel, Schäuble, Bunds und Euro.


Neu 2010-02-10:

[19:45] FR: wird wohl Sarko ausgleichen: Peugeot Citroën fährt Milliardenverlust ein

[6:15] Die drucken schon wieder Geld: Die Ungarische Zentralbank wirft 100 Milliarden Forint auf den Hypothekenmarkt


Neu 2010-02-09:

[19:15] Griechenland-Bailout durch Deutschland &co: Berlin will Griechenland retten

Spektakuläre Wende: Deutschland stellt den klammen Griechen Hilfen in Aussicht. Finanzminister Schäuble treibt einen Rettungsplan voran. Der Kapitalmarkt reagiert euphorisch: Der Euro klettert über 1,38 $, die Risikoaufschläge brechen ein.

Wenn man den Artikel genau liest, stellt man fest, dass dieser "Rettungsplan" sehr wenig ausgegoren ist. Ist wohl eher zur Beruhigung der Märkte. Deutschland müsste den Hauptanteil leisten - das erwarten wohl die Märkte. Schhäuble dürfte auch massive Legitimitätsprobleme im Bundestag und bei der deutschen Bevölkerung für einen solchen Bailout mit deutschem Steuergeld sehen - daher vielk Herumgedruckse. Dürfte in alle anderen Geberländern auch so sein.

Griechen & co dürfen sich jetzt zurücklehnen und wietermachen wie bisher, die dummen Deutschen zahlen ohnehin. Wirklich?

 

[8:30] Richtig Piggy: "Spaniens Neuverschuldung 2009 auf Rekord"

[9:30] Silberjunge: Spanien ist der eigentliche Brandherd - EU mit gigantischen Ungleichgewicht


Neu 2010-02-08:

[7:15] Es ist soweit - Kapitalflucht aus Griechenland: Super-wealthy investors move billions out of Greece

Investors withdraw up to €10bn from Greece as government prepares tax crackdown to cut down deficit

"In the last four to six weeks a lot of money has been moved abroad; I've heard extraordinary figures," analyst, Kostas Panagopoulos said.

"People are moving funds either because they don't trust our banking system, want to avoid what they fear will be taxes on deposits or are simply anxious about the future of our economy."

Es sind nicht nur die Superreichen. Alle mit etwas Geld haben Angst davor, dass es mit den Banken untergeht oder vom Staat weggenommen wird. Wie schön, dass es nicht weit entfernt das Euro-Land Zypern mit der gleichen Sprache gibt - wesentlich solider als Griechenland..


Neu 2010-02-07:

[9:30] Die PIGS werden nicht sparen: Sparpläne sind für Südeuropa brandgefährlich

.Südeuropa liegt am Boden: In Griechenland, Portugal und Spanien explodieren die Haushaltsdefizite, die Zinsen auf Staatsanleihen wachsen. Nun sollen Rosskuren die angeschlagenen Länder retten. Doch ein Erfolg ist keineswegs sicher: Viele Experten glauben gar, dass sie die Probleme eher verschärfen.

Was wir heute aus GR, PT oder ES hören, sind vollmundige Spar-Absichtserklärungen zur Beruhigung der Märkte, sonst nichts. Daher heissen sie ja auch PIGS (Schweine). Eine massives Sparprogramm bringt dort keine Regierung durch. Also, raus mit ihnen aus dem Euro, sie hätten nie in diesen hineindürfen.

PS: je mehr solche Artikel erscheinen, besonders in Deutschland umso schwieriger wird ein Bailout der PIGS. Derzeit haben wir schon zwei PIGS, die einen brauchen, bald alle PFIIGS - die Ansteckung sorgt dafür. Wer soll das bezahlen?


Neu 2010-02-06:

[14:00] James Turk - die Euros wandern nach Norden: Precious Metals at ‘Bargain Basement’ Prices

Euros are being pulled out of Greek and Spanish banks and placed in German and French banks. The thinking is that if Greece and/or Spain leave the eurozone to once again issue drachmas and pesetas, their revamped currencies will be trade at a discount to euros. Therefore, to avoid losing purchasing power from this possibility, euros are moving out of banks from south to north. Thus, as the sovereign debt crisis spins out of control, it may cause banking crises in Greece and Spain as well as the other weak spots in the eurozone, namely, Portugal, Ireland and Italy, which bring me back to gold.

Wenn das massiv einsetzt, dann ist es mit den Südstaaten bald vorbei. Denn die Sparer haben nicht nur Angst, Vermögen durch Bankencrashes zu verlieren, sondern auch durch Abwertung, falls ihre Euros in ES oder GR in lokale Währungen nach einem Euro-Ausstieg/Ausschluss zwangskonvertiert werden sollten.
 

[12:15] Das "Lehman-Herden-Gefühl" jetzt in Südeuropa: Zutaten für einen neuen Sturm

Die Krise in Griechenland lässt den Dax stürzen. Wieder geht es um drohende Kreditausfälle, den möglichen Zusammenbruch eines Schuldners und um die Angst, dass der gesamte Bankensektor erneut ins Rutschen gerät. Die Parallelen zum Lehman-Debakel sind beunruhigend: Diesmal steht noch mehr Geld auf dem Spiel.

Daraus entsteht die "Ansteckung": Etwas passiert und eine ganze Asset-Klasse, hier Staatsanleihen aus Südeuropa werden von der Herde abgestossen. Diese Staaten wurden bereits vor Jahren in London als PIGS gebrandmarkt. Jetzt wird danach gehandelt. Das war bei der Asienkrise 1997 auch so.

 

[6:30] Leserzuschrift-CH - Griechenland aus erster Hand:

da Griechenland im moment hochaktuell ist, wollte ich auch mal meinen Senf dazu geben.
Bin selbst Grieche allerdings seit Geburt in der schönen Schweiz ansässig.

Griechenland ist Bankrott; "Na und"?!

Der Staatsbankrott hat sich schon lange angebahnt was man zum einen von den Wirtschaftsdaten erkennen konnte und zum anderen am "Lebenstil" meiner Landsleute.

Grundlegendes
Vor 30 jahren war Griechenland zum grössten teil ein Agrarland das vergleichbar ist mit England vor 150jahren und Deutschland vor 125 Jahren. Also der ganze "Weg" zum heutigen "Wohlstand" hat sich in kürzester zeit abgespielt was in der heutigen Situation von grossem Vorteil ist.
Die Leute aus den Dörfen strömten erst vor kurzer Zeit in die Städte um zu arbeiten, hauptsächlich als Staatsbedienstete und im Dienstleistungssektor. Die strukturen zu ihren Heimatorten stehen fast noch zu 100%, jeder Grieche hat noch nahe Verwandte, mindestens ein Häuschen (Elternhaus) und Landwirtschaftsboden in den Dörfern. Das kann man gut sehen wenn an Feiertagen die "Athener" zu 100 Tausenden in alle Himmelsrichtungen in ihre Heimatorte strömen, um diese mit ihren Familien zu verbringen. Neuerdings fahren sie fast jedes Wochenende in ihre Dörfer und kehren mit rammelvollen Karren, gefüllt mit oliven-oel, käse, gemüse, obst, eiern usw., zurück! Ihnen ist spätestens jetzt bewusst dass Wohlstand nur in kleinen schritten geschehen kann, so wie ihre Vorfahren 3 generationen geschuftet haben um ein zusätzliches kleines Stückchen Land zu erwerben. Die "Party" ist in Greichenland schon seit ca 2 jahren vorbei aber wie sie sehen geht es den Menschen immernoch verhältnismässig gut dank ihren "Dorfstrukturen" und ihrem Ideenreichtum der sich bei allen Menschen spätestens wenn man keine kohle mehr hat ausprägt. ich denke so ein "Partyende" wäre in DE viel verheerender da eben diese strukturen zum grössten teil fehlen.

Land und Leute
die Leute beschweren sich über die Anarchisten die in der Athener Innenstadt alles kurz und klein schlagen da sie die letzten Jahre keine "party" feiern durften. Ich muss anmerken dass, wir, alle Griechen die viel grösseren Anarchisten sind, wir halten uns nicht an Gesetzte, Regeln usw. Rauchen verboten, na und?!, Helmpflicht wird mit 700Euro (geahndet) na und?! 50%-70% der Motorradfahrer tragen keinen. Steuern bezahlen? warum wenn die Politiker den grössten teil schon mal oben abschöpfen (offenes Geheimnis) und auch keine steuern bezahlen. Und so weiter und so fort. Wir befinden uns in einem Teufelskreis wo jeder auf den anderen wartet bis er mal ein "Gutes" zeichen setzt.

Kredit
das war der einzige Aufschwung der sich die letzten jahre entwickelt hat, ich hab keine neuen Fabriken, High Tech Unternehmen und Weltkonzerne aus dem boden stapfen sehen. Das einzige Wachstum das sich in den letzt Jahren abgezeichnet hat war die Kreditexpansion. neue Autos, neue Immobilien, neue Motorräder, neue Kleidung, Schuhe usw(wird sehr oft auf kredit gekauft und in Raten abbezahlt). Sind alles "Luxusgüter" die nur kosten und keine Investitionen die unter umständen irgend wann einmal vielleicht Gewinne eingebracht hätten.

Momentan
Naja es gibt die Schiffahrt die dem Staat rund 20Mrd jährlich bringen, ein paar Touristen und sonstige "kleine Furze" die nur mässigen "Wind" erzeugen.
da ich fast täglich GR-news lese und täglich mit meine Verwandten telefoniere kann ich euch die folgende Situation aus erster hand schildern.
was jeder sagt: es gibt kein Geld, bei niemandem, der "eine" bezahlt dem "anderen" seine schulden nicht zurück und der "andere" dem "nächsten" auch nicht, da er denkt dass der "eine" verantwortlich dafür ist usw.

So geht es bei Privatpersonen und bei Kleinunternehmern und Bauern, "Oben" wirds wohl nicht anders aussehen was ich allerdings nicht weiss. Ich höre täglich von Firmenpleiten aus meiner näheren Umgebung, die Leute besinnen sich wieder auf das wesentliche, Essen, Familie und Überleben.
Was sich hier dramatisch anhört meistern die meisten Griechen mit Humor, da sie, wie ich glaube bemerkt haben dass alles was sie in den letzten Jahren "erworben" haben, gar nie ihnen gehörte!
Die Griechen werdens überleben und hoffentlich die wunderschönen verlassenen Dörfer wieder bevölkern!

bei Gelegenheit und Zeit werde ich euch gerne wieder meine Infos aus erster Hand weitergeben!


Neu 2010-02-05:

[18:45] ACHTUNG: KAPITALFLUCHT AUS DEN PLEITESTAATEN:

Was wir hier mit Griechenland, Portugal und ansatzweise mit Spanien sehen, ist eine Kapitalflucht aus diesen Staaten. Dadurch fallen die Aktien- und Bondkurse und schiessen die Zinsen der Staatsanleihen hinauf. Passiert in jeder Währungskrise. Diese Kapitalflucht besteht aus 2 Teilen:

a) Banken, Investmentfonds, etc. ziehen das Kapital meist in einer Herdenbewegung ab - wenn sie Angst bekommen. Dadurch ändern sich die Kurse massiv. Diese sind es auch, die für die Ansteckung ähnlicher Staaten sorgen - aus ihren ökonomischen Modellen, die plötzlich überall Alarm schlagen

b) Private Kapitalbesitzer in diesen Staaten, meist aus der Oberschicht, fliehen entweder schon vor den Banken, oder kurz danach in grossen Scharen.

Beispiel Argentinien im November 2001: da begann die Flucht des Kapitals in Dollars und ins Ausland. Zuerst $500 Mill. pro Tag, dann über $1 Mrd. pro Tag. Einige Tage später waren die Banken zu und der Peg Peso-Dollar musste gelöst werden, der Peso stürzte auf 30% ab.

Diese Kapital-Bewegungen dürften bei Griechenland und auch Portugal schon laufen. Wer zu lange zögert, bekommt sein Geld nicht mehr vom Bankkonto oder aus dem Land - Kapitalverkehrskontrollen kommen dann bald, ein Banken-Bailout wird diesesmal kaum möglich sein, da die Staaten selbst stark sparen müssen - deren eigenen Anleihen werden gerade abverkauft. Die Panik verstärkt sich dann massiv.

Die Letzten beissen wie immer die Hunde - hier werden es viele sein. Sobald es auch Frankreich oder gar Deutschland erwischt, ist es mit dem Euro vorbei. Diesen wird man dann in nichts anderes mehr umwandeln können. Jeder im Euro-Raum sollte vorbereitet sein.

Nachdem ein betroffener Staat im Euro nicht abwerten kann, kann man eigentlich nur die ganze Währung - den Euro "abschiessen". Dass das bereits passiert, sieht man ja gerade - egal wer dahintersteckt.Daher wird, wenn der Euro-Fall massiv wird, jeder noch einigermassen intakte Eurostaat versuchen, nicht in diese Gesamtabwertung zu kommen. Das zerreisst dann den Euro.

[20:45] WIRD JETZT BALD KOMMEN : KAPITALVERKEHRSKONTROLLEN Vertrag von Maastricht -Artikel 73 f

Artikel 73f

Falls Kapitalbewegungen nach oder aus dritten Ländem unter außer- gewöhnlichen Umständen das Funktionieren der Wirtschafts- und Währungsunion schwerwiegend stören oder zu stören drohen, kann der Rat mit qualifizierter Mehrheit auf Vorschlag der Kommission und nach Anhörung der EZB gegenüber dritten Ländem Schutzmaßnahmen mit einer Geltungsdauer von höchstens sechs Monaten treffen, wenn diese unbedingt erforderlich sind.


Neu 2010-01-31:

[20:00] Griechische Verhältnisse: Griechenland: Korruption und Pleite

 

[12.30] Die schlimmsten Defizit-Sünder der Euro-Zone: IWF-Chef besorgt über hohe Staatsdefizite

Interessanter Chart im Artikel. Die schlimmsten Sünder sind:
- Griechenland
- Irland
- Spanien
- Frankreich
- Portugal

Also, noch jede Menge Staatsanleihen zum Abstürzen.


Neu 2010-01-30:

[17:00] AEP schlägt auch auf die Griechenland-Sache ein: Funds flee Greece as Germany warns of "fatal" eurozone crisis

Germany has triggered a near-panic flight from southern European debt markets by warning that there will be no EU bail-outs, even though it fears the region's economic crisis has turned dangerous and could prove "fatal" for the entire eurozone.

Angeblich arbeitet die EU an einer Rettung Griechenlands, aber Deutschland will (aus bekannten Gründen) nicht.

Tim Congdon, from International Monetary Research, said the danger is that wealthy Greeks may shift money to bank accounts abroad if they lose confidence (akin to Mexico's Tequila Crisis in 1994-1995). This would set off a banking crisis and become self-fulfilling.

 

[18:15] Berlin wird die Griechen freikaufen, ob die deutschen Wähler das wollen oder nicht: Historiker warnt vor blutiger Revolte in Athen

Niall Ferguson schlägt Alarm: Der bekannte Harvard-Historiker warnt eindringlich vor den Folgen einer EU-Finanzkrise, ausgelöst durch das taumelnde Griechenland. Dessen Regierung riskiere mit dem angekündigten Sparkurs einen blutigen Aufstand. Helfen könne nun nur noch Deutschland – mit viel Geld.


Neu 2010-01-29:

[20:00] Innerhalb von 12 Monaten ein Plus von 25.17%: Europa - eine Erfolgsgeschichte: 4,628 mio Arbeitslose mehr in einem Jahr

[20:00] Echte Depression: Litauen: BIP -15%

 

[17:00] MAN BEREITET DIE DUMMEN DEUTSCHEN AUFS ZAHLEN VOR: Wir sind dazu verdammt, den Griechen zu helfen

.Dementi hin oder her: Natürlich diskutieren die Euro-Länder Hilfen für das hoch verschuldete Griechenland. Deutschland als größte Wirtschaftsnation der Eurozone wird sich der Verpflichtung nicht entziehen können. Und es gibt gute Gründe, den bisher unsolide wirtschaftenden Griechen zu helfen.

Also, die Vorbereitung über die Medien läuft wohl. Das kann nur die Merkel sein. Wie lange wird sie das überleben?

 

[11.15] Neue Landkarte von Europa


Neu 2010-01-28:

[19:00] Nach GR: Krisenland Spanien

[20:00] Die "Ansteckung" ist wohl schon unterwegs: Bundesbankchef Weber warnt Spanien

Spanien ist ein viel "grösseres Kaliber" als Griechenland, kann den Euro allein zum Crash bringen.


Neu 2010-01-27:

[18:30] SE: sollen sie damit glücklich werden: Spyker kauft Saab, und nun?


Neu 2010-01-25:

[7:00] Ost-Methoden: Kriminalität: "Firmen lösen sich einfach in Luft auf"


Neu 2010-01-24:

[16:15] Griechenland muss heuer 53 Milliarden € aufnehmen, was etwa 20 Prozent des BIP entspricht: Schulden werden immer teurer

Das ist nur die Neuverschuldung - 20% des BIP. Dazu kommen noch die auslaufenden Anleihen die übergerollt werden müssen. Wahrlich ein Finanzschwein.
 

[8:30] Gorden Brown ist echt verrückt: Britische Polizei will Bürger mit Drohnen überwachen


Neu 2010-01-23:

[13:00] Neben Griechenland gerät Portugal immer stärker in den Fokus: Euro wird gemieden


Neu 2010-01-22:

[20:15] Noch mehr Pleitekandidaten: Abgebrannt am Mittelmeer

Griechenland, Spanien, Italien – was passiert, wenn unsere Lieblingsländer in Zahlungsnot geraten

Das sind die ganzen PIGS - sie heissen nicht zu Unrecht so. Und die deutschen Medien hacken nicht ohne Grund auf ihnen herum:

Deutschland muss sparen, soll aber für die schwächeren Euro-Länder zahlen. Das ist die politische Brisanz an den drohenden Pleiten unserer Lieblingsurlaubsländer. In Berlin haben Angela Merkel und Guido Westerwelle einen Koalitionsvertrag unterzeichnet, von dem sie nun Stück für Stück abrücken müssen, weil er nicht finanzierbar ist – und gleichzeitig bildet die Bundesregierung eine Taskforce für Europas Bankrottkandidaten, um denen zur Not finanziell zu helfen. Die wenigsten Deutschen dürften das verstehen.

Das heisst, ein Bailout dieser Staaten durch Deutschland ist politisch so gut wie ausgeschlossen. Der Bailout der eigenen Banker ist eine Sache, fremde Schuldenmacher etwas ganz anderes. Das wird in Frankreich, Niederlande, Finnland, Österreich nicht anders sein.


Neu 2010-01-21:

[10:30] Auch hier müssen die Banken abstossen: Die bevorstehende Immobilienkrise in Spanien und welche Auswirkungen sie auf Europa haben wird

Die "Ansteckung" wird wohl bald von Griechenland auf Spanien überspringen - Achtung: Spanien wird den Euro zu Fall bringen, da viel grösser.


Neu 2010-01-18:

[16:00] Schon ein Nachruf auf die PIGS: Abgebrannt am Mittelmeer

[15:15] In den Pleitestaaten: EU: PKW Neuzulassungen bis -80,5%


Neu 2010-01-17:

[19:15] Späte Erkenntnis: Mehrheit der Briten sieht sich getäuscht Blair ein Kriegsverbrecher

[14:30] Hoffnungslos: McKinsey: UK-Verschuldung bei 449% des BIP. Ist UK das nächste Island?

[12:00] Hoffnungslos: Spaniens Generation null


Neu 2010-01-16:

[14:00] Sarko-PIG: Frankreich verbucht Rekorddefizit

Kein Wunder, dass die Privilegierten jetzt Griechenland aus Euroland eliminieren wollen - um selbst so wie jetzt weitermachen zu können.
 

[11:45] BEI UNS MEHR ALS ÜBERFÄLLIG - MILLIONEN MÜSSEN WEG: Rumänien kündigt zehntausende Beamte

[10:15] ES: "The Real Spain": Geisterstadt statt Rentnerparadies


Neu 2010-01-15:

[11:00] Man muss sie in den Staatsbankrott gehen lassen: Griechenland ist abgebrannt

Es besteht wenig Hoffnung, dass Athens Regierung sein Volk und sein Budget so schnell drehen kann. Letzteres insbesondere dann nicht, wenn zur Wende vor allem auf Steuermehreinnahmen gesetzt wird.

Eliten und Volk werden sich nicht freiwillig ändern.
 

[10:30] UK: Echte Bankenkrise nur verschoben: Immobilienkrise bedroht Bankensanierung


Neu 2010-01-14:

[20:15] Depressions-Realität: Großbritannien steckt fest in der schlimmsten Rezession seit 88 Jahren

[18:15] Heute schon gelacht? Griechen wollen ihre Schulden zügig abbauen

 

[13:45] War nur ein Boom auf Konsumkredit: In Osteuropa ist kein Aufschwung in Sicht

Also war es "vorgezogener Konsum", daher heisst es jetzt einschränken und zurückzahlen.


Neu 2010-01-13:

[19:00] Von steigenden Zinsen erwürgt: Moody's prophezeit Griechenland schleichenden Tod

[20:15] Leserkommentar-DE dazu:
Griechenland muss schnellstmöglich aus dem Euro raus. Nur so werden sie eine Chance haben. Andere Länder werden es ihnen gleichtun.Das wird dann das Ende des Euro sein (denke mal daß dies noch in 2010 passiert).

Nur so können sie wieder kompetitiv werden, durch Verarmung per Inflation.


Neu 2010-01-11:

[16:45] Enormer Zuwachs: Griechenland: Privatverschuldung


Neu 2010-01-10:

[19:45] NL-Paranoia: Jetzt wird man Sie mit mobilen Nacktkörperscannern auf der Straße durchsuchen


Neu 2010-01-09:

[19:15] Da kann er sich gleich selbst bestrafen: Zapatero will europäische Wirtschaftsregierung

Er will sich nur europaweit in den Medien "wichtig" machen.

Leserkommentar-DE: E.U.d.S.S.R. : WER KEINE SCHULDEN MACHT WIRD BESTRAFT !!


Neu 2010-01-07:

[19:15] FR: der ist wirklich verrückt: Sarkozy erteilt Ministern Roller-Fahrverbot

[14:00] UK: Bücher billiger als Kohle: Pensioners burn books for warmth


Neu 2010-01-06:

[21:00] Kroatischer Korruptions-Sumpf: Die brisanten Geschäfte der Kärntner Hypo in Kroatien

Siehe auch hier: „Kroatien wird von Clans regiert“
 

[15:30] Die Rache ist da: Island bettelt um Vertrauen

Die Nordatlantikinsel legt Milliardenzahlungen an Großbritannien und die Niederlande auf Eis: Das hat der Präsident mit seinem Veto beschlossen. Eine erste Ratingagentur stuft daraufhin das Land auf Ramschstatus. Der Finanzminister versichert: Wir werden nicht zahlungsunfähig.

Dieses Land kann diese Entschädigung nicht bezahlen, es müsste sie mit einem Export-Überschuss verdienen.


Neu 20101-01-05:

[16:30] Realität - oder noch untertrieben? Fast jeder fünfte Spanier ist arbeitslos


Neu 2010-01-04:

 

[7:15] Leserzuschrift-AT - Liechtenstein & Bankgeheimnis:

Das LI- Recht war nie besonders bankgeheimnisgeschützt, sondern über Treuhänder bzw. Briefkastenfirmen, deren Konten sowieso nicht anonym waren, sondern bilanziert. Von Bankgeheimnis konnte daher schon vor Jahren keine Rede sein, es war Geheimnis durch Firmen-, Körperschaftssteuer- bzw. Handelsrecht. "Firma mit Eigentümer, den man niemandem nennt und der nicht im Handeslregister steht, hat offizielles, bilanziertes Firmenkonto". Diese Firma hat dann 1000 CHF Flat Tax unabhängig vom Gewinn jährlich bezahlt. Das war das System. Ob das geändert wird, ist aus den etwas oberflächlichen Meldungen der letzten Monate über ein immer schon superlöchriges Bankgeheimnis nicht mal herausfindbar.

Die EU- Quest führt LI schon lange ab, ein Steuerthema bzw. Thema von Ertragsbesteuerung von Schwarzgeld kann das nicht sein.

Das oben beschriebene LI- Gesetzessystem ist daher eines zur Schaffung von Schwarzgeld durch Abfakturierung vermittels Rechnungen von Briefkastenfirmen. Das könnte man im Herkunftsland der Überweisungen (beim Rechnungsempfänger) genauso stoppen.

Wollen die Eliten sich gerade die eigenen Korruptionspfründe trockenlegen? Oder suchen die Bearer Bonds, das Vermögen von CN oder RU- Granden oder gar Vermögen von Geheimdiensten? (wofür LI in Insiderkreisen berühmt ist: Vermögen von Diensten und Parteien)

Auch beim Zumwinkel war die richtige Frage ja nicht: Versteuert der die Zinsen?, sondern: Woher hat er das Geld und das dort für welchen Gefallen an wen? (Als Postchef)

Mit der 2015 Benchmark will Liechtenstein offenbar nur Zeit gewinnen (weil bis dahin sowieso alles weg ist). Bei eigennütziger Verhaltensweise würde LI sonst wohl hart geblieben sein, da etwaige Schwarze Listen- Teilembargos auf Hoval- Kessel und Hilti- Bohrmaschienen keine und ansonsten auf die Finanzwirtschaft nur positive Auswirkung hätten als der Abzug von Milliarden, der mit den jetzigen Entscheidungen in Kauf genommen wurde. Angesichts dessen, dass LGT, LLB, LVB & Co. keine Bankenprobleme im Ausland (wie die CH- UBS) haben, daher keinerlei Druckmittel vorliegen, ist das alles mehr als seltsam:

Ein Steuermotiv der Druckausüber gibt es seit langer Zeit nicht mehr (EU- Quest längst in LI eingeführt) und LI gibt einem Druck nach, für den kein Druckmittel vorliegt. Was ist die echte Story? Es gibt diese sicher!


Neu 2011-01-03:

[18:15] Wieder einer gibt beim Bankgeheimnis auf: Liechtenstein will kooperieren

Monarchistische Weicheier.


Neu 2010-01-02:

[18:00] Leserzuschrift-DE - Depressionsnachrichten aus Ungarn:

den meisten hier dürfte bekannt sein, dass Ungarn kurz vor dem Staatsbankrott steht.
Aber wie extrem es dort wirklich aussieht, habe ich gerade hier vorliegen:
Ein guter Bekannter, den ich durch mein Hobby kenne, hat mir in einer Email einen Überblick in den Ablauf des Jahres 2009 und den momentanen Status gegeben.

Sein Fazit: Totales Desaster! Er hatte noch nie eine so schlechte Finanzsituation, wie jetzt.
Sein Geschäft, er baut zusammen mit seinem Bruder Autoanhänger, auch ein wenig Stahlbau, brach innerhalb von Tagen zusammen, Stahlbau und Anhängerbau wie vor die Wand gefahren.
Von einer normalen Stückzahl 400-500 pro Jahr, auf nur noch 30 verkaufte Kleinanhänger in 2009.
7 Jahre Arbeit in Tagen vernichtet. Er konnte das Geschäft retten, in erheblich verkleinerter Version, was aber einem kompletten Neustart gleichkommt.

Neuwagenverkauf ist in Ungarn ca. 70% zusammengebrochen!
Die Staatssituation beschreibt er recht einfach: Die linke Regierung hat das Land in 8 Jahren regelrecht ausverkauft und ruiniert, jetzt ist der totale Kollaps da.
Die 2010 stattfindenden Wahlen werden wohl die Kommunisten wegspülen, die Katastrophe nicht.
Arbeitslosigkeit: 10%, die MwSt. wurde auf 25% erhöht.

Durchschnittslohn bei etwa 400 Euro, ca. 120000 HU-Forint, bei Preisen, die bestenfalls gleich Westeuropa, meist jedoch höher liegen.
Preise auch für Lebensmittel!!
(Wir hatten mal Autoersatzteile verglichen: Vor drei Jahren schon deutlich teuerer, als hier, wo es schon deftig ist!) Logischerweise auch noch eine Folge des extremen Währungsverfalls.

Seine Situation ist derartig, dass er schon seit einem halben Jahr kein Geld für ein 50 Euro Ersatzteil hat! (Er repariert, wie ich, eh selber) Sein Fazit:
Hoffen auf die Zukunft, er ist noch jung genug, um zu überbrücken und neuzustarten.
Harz IVer, die sich für arm halten, hört her: Der schreit nicht um Hilfe, der packt einfach an. Ganz ohne Staat, der Staat ist dort nur ein lästiger Regulierer!
Was bei denen durch den Währungsverfall und die damit platzenden Kredite einfach etwas früher kam, dürfte bei uns in ähnlicher Weise bevorstehen.

Dabei ist das erst der Anfang. Sobald der IWF nicht mehr stützt, kracht der Forint zusammen und der Rest des Staates und der Wirtschaft auch.

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