Systemkrise - 2010

Informationen ausschliesslich zur laufenden Krise des weltweiten Finanzsystems. Enthält systemrelevante Informationen. Länderspezifische Informationen, die nur ein Land betreffen, sind auf den jeweiligen Landes-Infoseiten zu finden, bzw. auf der Europa-Seite.

Neu 2010-10-31:

[16:00] Leserzuschrift - Buch-Rezension - „Aftershock“ von David Wiedemer et al

Wiedemer schildert zunächst, wie es zum Zusammenbruch der beiden Blasen Aktien und
Immobilien kommt. Schon in seinem früheren Buch „America’s Bubble Economy“ hatten die
Autoren darauf hingewiesen, dass nicht nur die Wirtschaft der USA, sondern auch die der
ganzen Welt auf Blasen beruhe, welche nun bald platzen würden.
Der „Aftershock“ tritt dann ein, wenn nach einer kurzen Phase der scheinbaren
wirtschaftlichen Erholung und Stabilisierung die nächsten Blasen platzen, nämlich die Blase
der diskretionären Ausgaben der Verbraucher (alles Unnötige wird vom Konsum gestrichen),
sowie die Dollar-Blase und die Blase der Staatsverschuldung in den USA.
Hinsichtlich der Konsequenzen des Platzens dieser Blasen zeichnet Wiedemer ein ähnliches
Bild, wie es die Leser von hartgeld.com schon kennen: Es wird zu einem dramatischen
Einbruch des Wohlstands kommen, sowie zur Massenarbeitslosigkeit und Hyperinflation.
Allerdings geht Wiedemer davon aus, dass die Situation in den USA verglichen mit
derjenigen im Rest der Welt vergleichsweise glimpflich sein werde. Exportabhängige
Nationen wie Deutschland, China und Japan würden vom Aftershock härter getroffen als die
USA, denn die USA hätten keine große Exportabhängigkeit und könnten auf ihren großen
Binnenmarkt rekurrieren. Zudem verfügen die USA über Rohstoffe und Agrarflächen und
sind daher weitgehend autark.

Dennoch würden Länder wie Deutschland und Japan glimpflicher davonkommen als etwa
China und Indien, weil für letztere der Markt stärker zusammenbreche. Es werde zu einem
dramatischen Einbruch bei der Nachfrage nach Rohstoffen wie etwa Öl und Gas kommen, so
dass auch Russland stark leiden dürfte, weil die Rohstoffpreis implodierten.
Ebenso bekannt für hartgeld.com-Leser ist die Warnung Wiedemers vor Investments in
Aktien und Immobilien. An solche Investments sei erst wieder zu denken, wenn auch die
Dollarblase geplatzt sei. Wer ein Ferienhaus oder eine selbst genutzte Immobilie habe, solle
versuchen, diese noch rechtzeitig loszuwerden oder doch wenigstens das variabel verzinsliche
Darlehen in ein festverzinsliches Darlehen mit langer Laufzeit und niedriger Zinsrate
umzuschichten.

In einem weiteren Abschnitt geht Wiedemer auf empfehlenswerte Investments ein: Zunächst
frappiert, dass Wiedemer ein positives Szenario für den Euro entwirft. Der Euro könne ohne
weiteres den Aftershock überleben, selbst wenn einige Euroländer aus der Währungsunion
ausscheiden würden. Jedenfalls werde der Euro relativ zum Dollar stark ansteigen und sei
daher für Amerikaner eine Fluchtwährung. Wer in Gold investiere, sei automatisch auch im
Euro, weil beide Assets ansteigen würden. Dieser Optimismus für die Kunstwährung Euro
scheint mir nicht gerechtfertigt zu sein. Die Gefahr, dass der Euro crasht, weil die
Währungsunion wegen der Pleiteländer Griechenland, Irland, Spanien und Portugal
auseinanderbricht, scheint mir viel zu groß, als dass ich Investments in Euro empfehlen
könnte.

Vor allem Rohstoffe seien zunächst kein gutes Investment, denn der Ölpreis werde auf
zunächst 10 Dollar pro Barrel fallen. Nennenswerte Preissteigerungen werde es nur im Dollar
geben, wenn der Dollar kollabiert. So werde in den USA dann ein Barrel Öl bis zu 150 Dollar
kosten. Interessant für hartgeld.com-Leser sind Wiedemers Ausführungen zum Gold: Gold
teilt nicht das typische Schicksal der Rohstoffe. Hingegen werden die Preise für
Industriemetalle, wie vor allem Kupfer, dramatisch einbrechen. Auch Silber werde auf lange
Sicht ein gutes Investment, nach Wiedemer bleibe aber Gold interessanter, weil bei Silber die
einbrechende Industrienachfrage zu spüren sein werde. Gold sollte daher eine bessere
Performance als Silber haben. Wenn die Blasen platzen, wird der Preis von Gold
„hochschießen“ – so Wiedemer. Der Autor wörtlich: „The rising gold bubble is your very best
bet for profits during the Bubblequake and Aftershock!” Noch ein schönes Zitat: “But in the
coming years, silly gold will be a truly smart, truly spectacular Aftershock investment.” Und:
Gold prices could become really stratospheric.”

Gesellschaftlich rechnet Wiedemer nicht mit Kriegen, Revolutionen, Aufständen und
Plünderungen – vor allem nicht in den USA. Woher der Autor diesen Optimismus nimmt,
erschließt sich mir allerdings nicht.

Vom Kauf von Goldminenaktien rät Wiedemer ab. Er geht davon aus, dass der allgemeine
Zusammenbruch an der Börse auch die Goldminenaktien treffen wird. In etwa 10 Jahren
könnte die Gold Bubble ebenfalls platzen und der Wert des Goldes wieder auf 50 Dollar pro
Unze fallen. Auf lange Sicht würden private Investoren und Zentralbanken kein Gold mehr
halten.

Wenn der Dollar crasht, wird die Regierung der USA keinen weiteren Kredit mehr aus dem
Ausland bekommen. Dann beginnt die Post-Dollar-Bubble-World, in welcher die Regierung
dramatisch die Ausgaben kürzen muss. Die Folgen sind schrumpfende Pensionen sowie
Massenarbeitslosigkeit schlimmer als in der Großen Depression. Die Ausgaben für das Militär
werden um 50 bis 70 Prozent gekürzt werden müssen. Während auf der einen Seite die
Ausgaben drastisch gekürzt werden müssen, wird der Staat zugleich die Steuern erhöhen.
Dennoch sehen die Autoren die Konditionen in der Post-Dollar-Bubble-World nicht so
negativ wie in der Großen Depression von 1929. Dies liege daran, dass die USA heute viel
wohlhabender als damals seien. Selbst ein Rückgang des Bruttosozialprodukts um 50 Prozent
würde die US-Wirtschaft noch mit 7 Trillionen Dollar stark sein lassen. Wiedemer nimmt an,
dass die kommende Depression 20 Jahre dauern wird, also doppelt so lang wie die Great
Depression von 1929. Die Arbeitslosigkeit lag in der Great Depression bei 25% und dürfte in
der kommenden Depression bis zu 60% erreichen, was aber wegen des höheren Wohlstandes
nicht so dramatisch sei. Es werde weiterhin „universal and unlimited welfare“ für alle zur
Verfügung stehen. Etwa die Hälfte aller Unternehmen in den USA wird bankrott gehen.
Bilanz: Insgesamt bringt das Buch Aftershock für Leser von hartgeld.com kaum Neues. Sehr
fraglich sind die Thesen Wiedemers bezüglich des Überlebens des Euro und die Behauptung,
die USA würden in dieser Krise viel glimpflicher davon kommen als der Rest der Welt.
Insgesamt eines der vielen Bücher, um das in den Medien viel Wirbel gemacht wird, das man
aber nicht gelesen haben muss.

Vielen Dank. 20 Jahre Depression, 60% Arbeitslosigkeit...


Neu 2010-10-30:

[17:15] Peter Boehringer: Systemrelevanz systematisch im System

[12:30] Deutschland ging schon achtmal bankrott. Österreich 7x: Der öffentliche Bankrott hat Tradition, aber kein System


Neu 2010-10-28:

[15:00] Haben sich diese Banken grossflächig verspekuliert? Investmentbanking belastet viele Großbanken im dritten Quartal


Neu 2010-10-27:

[20:15] Eine Vorausschau: Wir werden Aufstände, Willkür und Totalitarismus erleben

[18:45] Must see Video: Rollover 1981... world economic collapse


Neu 2010-10-21:

[12:45] Die bisherigen Bankenrettungen: „Ein Pflaster auf dem Krebsgeschwür“

Der "Krebs" heisst Überschuldung und muss beseitigt werden, bevor eine wirkliche "Heilung" stattfinden kann. Bis jetzt hat man nur immer neue Geldpflaster aufgeklebt.


Neu 2010-10-19:

[17:00] Ein Fall für den Pleitegeier: Wenn der Staatsbankrott droht


Neu 2010-10-18:

[16:30] Der neueste GEAB: GEAB N°48 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise – LEAPs Risikobewertung für 39 Länder: Kollektiver Absturz mit jedoch unterschiedlichen Falltiefen


Neu 2010-10-12:

[19:15] GUTER KONTRAINDIKATOR: „An der Börse herrscht dramatische Euphorie“

Passt auf, Börisaner, bald werdet ihr geschlachtet - sobald die Zinsen wegen der steigenden Gold-/Rohstoffpreise hoch müssen.


[7:00] Bis der Pleitegeier landet: Todesspirale Staatsschulden


Neu 2010-10-10:

[17:30] Dottore: Vom Staatsbankrott zur Stammesgesellschaft

[16:45] Meltup: Die Kernschmelze hat begonnen: Das Schuldgeldsystem bricht zusammen

[11:30] Economist: The global debt clock

[11:00] Nach den CDS-Preisen aktualisierte Liste: Top-10-Pleitekandidaten: Länder vor dem Staatsbankrott


Neu 2010-10-09:

[9:30] Kann niemand zurückzahlen: Weltweite Staatsschulden bald 40.000.000.000.000 Dollar


Neu 2010-10-08:

[10:15] Kein Wunder: In der Krise ist Bargeld wieder Trumpf

In der Schweiz und der EU sind immer mehr Banknoten im Umlauf. Die Anbieter von Plastikgeld haben an diesem Trend keine Freude.

Bargeld kann nicht ausspioniert werden und man kann es nicht einfach sperren, wie ein Bankkonto. Aber eine Währungsreform überlebt Bargeld auch kaum.

Hier liegt auch ein Grund dafür: Verbraucher beurteilen Banken weiter skeptisch
 

[10:00] Video: Jim Rogers: Warnung vor März/April 2011 (deutsche Fassung)

[10:00] Video: "Mister DAX" Dirk Müller: "Frühjahr 2011 ist richtig Feuer unterm Dach!"

[7:30] Jetzt heisst es: jeder Staat für sich selbst: IMF chief Dominique Strauss-Kahn warns global economic co-operation is falling apart


Neu 2010-10-06:

[11:00] Der grosse Crash vor der Tür? 12 Anzeichen, dass sich an den Finanzmärkten aktuell wieder Unheilvolles zusammenbraut


Neu 2010-10-31:

[16:00] Leserzuschrift - Buch-Rezension - „Aftershock“ von David Wiedemer et al

Wiedemer schildert zunächst, wie es zum Zusammenbruch der beiden Blasen Aktien und
Immobilien kommt. Schon in seinem früheren Buch „America’s Bubble Economy“ hatten die
Autoren darauf hingewiesen, dass nicht nur die Wirtschaft der USA, sondern auch die der
ganzen Welt auf Blasen beruhe, welche nun bald platzen würden.
Der „Aftershock“ tritt dann ein, wenn nach einer kurzen Phase der scheinbaren
wirtschaftlichen Erholung und Stabilisierung die nächsten Blasen platzen, nämlich die Blase
der diskretionären Ausgaben der Verbraucher (alles Unnötige wird vom Konsum gestrichen),
sowie die Dollar-Blase und die Blase der Staatsverschuldung in den USA.
Hinsichtlich der Konsequenzen des Platzens dieser Blasen zeichnet Wiedemer ein ähnliches
Bild, wie es die Leser von hartgeld.com schon kennen: Es wird zu einem dramatischen
Einbruch des Wohlstands kommen, sowie zur Massenarbeitslosigkeit und Hyperinflation.
Allerdings geht Wiedemer davon aus, dass die Situation in den USA verglichen mit
derjenigen im Rest der Welt vergleichsweise glimpflich sein werde. Exportabhängige
Nationen wie Deutschland, China und Japan würden vom Aftershock härter getroffen als die
USA, denn die USA hätten keine große Exportabhängigkeit und könnten auf ihren großen
Binnenmarkt rekurrieren. Zudem verfügen die USA über Rohstoffe und Agrarflächen und
sind daher weitgehend autark.

Dennoch würden Länder wie Deutschland und Japan glimpflicher davonkommen als etwa
China und Indien, weil für letztere der Markt stärker zusammenbreche. Es werde zu einem
dramatischen Einbruch bei der Nachfrage nach Rohstoffen wie etwa Öl und Gas kommen, so
dass auch Russland stark leiden dürfte, weil die Rohstoffpreis implodierten.
Ebenso bekannt für hartgeld.com-Leser ist die Warnung Wiedemers vor Investments in
Aktien und Immobilien. An solche Investments sei erst wieder zu denken, wenn auch die
Dollarblase geplatzt sei. Wer ein Ferienhaus oder eine selbst genutzte Immobilie habe, solle
versuchen, diese noch rechtzeitig loszuwerden oder doch wenigstens das variabel verzinsliche
Darlehen in ein festverzinsliches Darlehen mit langer Laufzeit und niedriger Zinsrate
umzuschichten.

In einem weiteren Abschnitt geht Wiedemer auf empfehlenswerte Investments ein: Zunächst
frappiert, dass Wiedemer ein positives Szenario für den Euro entwirft. Der Euro könne ohne
weiteres den Aftershock überleben, selbst wenn einige Euroländer aus der Währungsunion
ausscheiden würden. Jedenfalls werde der Euro relativ zum Dollar stark ansteigen und sei
daher für Amerikaner eine Fluchtwährung. Wer in Gold investiere, sei automatisch auch im
Euro, weil beide Assets ansteigen würden. Dieser Optimismus für die Kunstwährung Euro
scheint mir nicht gerechtfertigt zu sein. Die Gefahr, dass der Euro crasht, weil die
Währungsunion wegen der Pleiteländer Griechenland, Irland, Spanien und Portugal
auseinanderbricht, scheint mir viel zu groß, als dass ich Investments in Euro empfehlen
könnte.

Vor allem Rohstoffe seien zunächst kein gutes Investment, denn der Ölpreis werde auf
zunächst 10 Dollar pro Barrel fallen. Nennenswerte Preissteigerungen werde es nur im Dollar
geben, wenn der Dollar kollabiert. So werde in den USA dann ein Barrel Öl bis zu 150 Dollar
kosten. Interessant für hartgeld.com-Leser sind Wiedemers Ausführungen zum Gold: Gold
teilt nicht das typische Schicksal der Rohstoffe. Hingegen werden die Preise für
Industriemetalle, wie vor allem Kupfer, dramatisch einbrechen. Auch Silber werde auf lange
Sicht ein gutes Investment, nach Wiedemer bleibe aber Gold interessanter, weil bei Silber die
einbrechende Industrienachfrage zu spüren sein werde. Gold sollte daher eine bessere
Performance als Silber haben. Wenn die Blasen platzen, wird der Preis von Gold
„hochschießen“ – so Wiedemer. Der Autor wörtlich: „The rising gold bubble is your very best
bet for profits during the Bubblequake and Aftershock!” Noch ein schönes Zitat: “But in the
coming years, silly gold will be a truly smart, truly spectacular Aftershock investment.” Und:
Gold prices could become really stratospheric.”

Gesellschaftlich rechnet Wiedemer nicht mit Kriegen, Revolutionen, Aufständen und
Plünderungen – vor allem nicht in den USA. Woher der Autor diesen Optimismus nimmt,
erschließt sich mir allerdings nicht.

Vom Kauf von Goldminenaktien rät Wiedemer ab. Er geht davon aus, dass der allgemeine
Zusammenbruch an der Börse auch die Goldminenaktien treffen wird. In etwa 10 Jahren
könnte die Gold Bubble ebenfalls platzen und der Wert des Goldes wieder auf 50 Dollar pro
Unze fallen. Auf lange Sicht würden private Investoren und Zentralbanken kein Gold mehr
halten.

Wenn der Dollar crasht, wird die Regierung der USA keinen weiteren Kredit mehr aus dem
Ausland bekommen. Dann beginnt die Post-Dollar-Bubble-World, in welcher die Regierung
dramatisch die Ausgaben kürzen muss. Die Folgen sind schrumpfende Pensionen sowie
Massenarbeitslosigkeit schlimmer als in der Großen Depression. Die Ausgaben für das Militär
werden um 50 bis 70 Prozent gekürzt werden müssen. Während auf der einen Seite die
Ausgaben drastisch gekürzt werden müssen, wird der Staat zugleich die Steuern erhöhen.
Dennoch sehen die Autoren die Konditionen in der Post-Dollar-Bubble-World nicht so
negativ wie in der Großen Depression von 1929. Dies liege daran, dass die USA heute viel
wohlhabender als damals seien. Selbst ein Rückgang des Bruttosozialprodukts um 50 Prozent
würde die US-Wirtschaft noch mit 7 Trillionen Dollar stark sein lassen. Wiedemer nimmt an,
dass die kommende Depression 20 Jahre dauern wird, also doppelt so lang wie die Great
Depression von 1929. Die Arbeitslosigkeit lag in der Great Depression bei 25% und dürfte in
der kommenden Depression bis zu 60% erreichen, was aber wegen des höheren Wohlstandes
nicht so dramatisch sei. Es werde weiterhin „universal and unlimited welfare“ für alle zur
Verfügung stehen. Etwa die Hälfte aller Unternehmen in den USA wird bankrott gehen.
Bilanz: Insgesamt bringt das Buch Aftershock für Leser von hartgeld.com kaum Neues. Sehr
fraglich sind die Thesen Wiedemers bezüglich des Überlebens des Euro und die Behauptung,
die USA würden in dieser Krise viel glimpflicher davon kommen als der Rest der Welt.
Insgesamt eines der vielen Bücher, um das in den Medien viel Wirbel gemacht wird, das man
aber nicht gelesen haben muss.

Vielen Dank. 20 Jahre Depression, 60% Arbeitslosigkeit...


Neu 2010-10-30:

[17:15] Peter Boehringer: Systemrelevanz systematisch im System

[12:30] Deutschland ging schon achtmal bankrott. Österreich 7x: Der öffentliche Bankrott hat Tradition, aber kein System


Neu 2010-10-28:

[15:00] Haben sich diese Banken grossflächig verspekuliert? Investmentbanking belastet viele Großbanken im dritten Quartal


Neu 2010-10-27:

[20:15] Eine Vorausschau: Wir werden Aufstände, Willkür und Totalitarismus erleben

[18:45] Must see Video: Rollover 1981... world economic collapse


Neu 2010-10-23:

[16:30] Die haben alle noch kein richtiges "Sparen" gesehen: Spart sich die Weltwirtschaft zu Tode?

Während EU-Länder ihre Haushalte stutzen, lehnen die USA einen harten Sparkurs ab. So weit auseinander lagen Europa und Amerika lange nicht.

Auch diese Welt-Journalisten nicht. Richtiges "Sparen" beginnt, wenn die Währungen gegen Gold gerettet werden müssen.


Neu 2010-10-21:

[12:45] Die bisherigen Bankenrettungen: „Ein Pflaster auf dem Krebsgeschwür“

Der "Krebs" heisst Überschuldung und muss beseitigt werden, bevor eine wirkliche "Heilung" stattfinden kann. Bis jetzt hat man nur immer neue Geldpflaster aufgeklebt.


Neu 2010-10-18:

[16:30] Der neueste GEAB: GEAB N°48 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise – LEAPs Risikobewertung für 39 Länder: Kollektiver Absturz mit jedoch unterschiedlichen Falltiefen


Neu 2010-10-17:

[13:00] Wieder jemand versucht sich in der Prognose des Crash-Zeitpunkts: Geldsystem: Infarkt 2011?

Mit einem neuen Schulden-Emissionsrekord wurde das Geldsystem in 2010 noch mal vor dem Kollaps bewahrt. Doch was passiert 2011? Eines steht fest: in 2011 braucht das System rund 6-7 Billionen neue Schulden.

Schulden kann man in unserem System beliebig viele erzeugen und diese dann monetisieren. Ben macht es gerade vor, Trichet nach. Der einzige limitierende Faktor ist, wann es zu einer Vertrauenskrise in die Währungen und damit zu einer globalen Währungskrise kommt.

Also, schaut auf den Goldpreis: sobald dieser nicht mehr zu halten ist, ist es vorbei. Dann kann der Kollaps innerhalb weniger Stunden kommen. jeder Goldpreis ab $1400 ist sehr gefährlich, ab $1500 extrem kritisch. Sobald Gold hochspringt und nicht mehr runtergeht, ist es vorbei. Der Zeitpunkt ist ungewiss - kann noch in 2010 sein oder sicher in 2011.


Neu 2010-10-12:

[19:15] GUTER KONTRAINDIKATOR: „An der Börse herrscht dramatische Euphorie“

Passt auf, Börisaner, bald werdet ihr geschlachtet - sobald die Zinsen wegen der steigenden Gold-/Rohstoffpreise hoch müssen.


Neu 2010-10-10:

[17:30] Dottore: Vom Staatsbankrott zur Stammesgesellschaft

[16:45] Meltup: Die Kernschmelze hat begonnen: Das Schuldgeldsystem bricht zusammen

[11:30] Economist: The global debt clock

[11:00] Nach den CDS-Preisen aktualisierte Liste: Top-10-Pleitekandidaten: Länder vor dem Staatsbankrott


Neu 2010-10-09:

[9:30] Kann niemand zurückzahlen: Weltweite Staatsschulden bald 40.000.000.000.000 Dollar


Neu 2010-10-08:

[10:15] Kein Wunder: In der Krise ist Bargeld wieder Trumpf

In der Schweiz und der EU sind immer mehr Banknoten im Umlauf. Die Anbieter von Plastikgeld haben an diesem Trend keine Freude.

Bargeld kann nicht ausspioniert werden und man kann es nicht einfach sperren, wie ein Bankkonto. Aber eine Währungsreform überlebt Bargeld auch kaum.


Neu 2010-10-06:

[17:45] Marc Faber: »Sparer und Besitzer von Bargeld werden betrogen werden«

[11:00] Der grosse Crash vor der Tür? 12 Anzeichen, dass sich an den Finanzmärkten aktuell wieder Unheilvolles zusammenbraut

[7:15] Gaertners Blog: Brisante Warnung des IWF: Banken bleiben Achillesverse


Neu 2010-10-05:

[14:00] Crash Anfang 2011? Jim Rogers: Warnung vor März/April 2011 (deutsche Fassung)


Neu 2010-10-03:

[10:15] Ende des Propaganda-Aufschwungs: Dem Aufschwung geht die Puste aus

Die Industrie in der Euro-Zone hat deutlich an Fahrt verloren. Die Firmen steigerten ihre Geschäfte so wenig wie seit acht Monaten nicht mehr, wie die Markit-Forscher am Freitag zu ihrer Umfrage unter etwa 3000 Unternehmen mitteilten. Deutsche Unternehmen verbuchten das niedrigste Auftragsplus seit 14 Monaten.

Konjunkturpakete verpuffen, viele Staaten müssen jetzt sparen, also verpufft auch diese Scheinerholung der letzten Monate. Die echte Depression kommt bald.


Neu 2010-10-01:

[20:45] Wissen wird eigentlich schon lange: „Banken schwächer als es scheint“



Neu 2010-09-30:

[18:00] Also die "Greatest Depression": Chapman: Aktuelle Depression findet auf diese Art nur alle 300 bis 500 Jahre statt


Neu 2010-09-22:

[9:45] Handelsblatt: Der Kurssturz wird verheerend sein

[7:00] Der Krisen-Zyklus: Vicious Cycle


Neu 2010-09-18:

[18:15] Ein weiterer Krisenindikator: "Rohstahlproduktion sinkt"

[10:30] Gesamtschulden nie mehr rückzahlbar: Which Time Is Different: Gold or Sovereign Debt Levels?


Neu 2010-09-17:

[12:30] Der neue Focus-Titel: Der Staatsbankrott kommt

[11:30] ARD-Video: Zocken, 1/4 bis der Staat (Steuerzahler) hilft - Wirtschaftskrise 2010, Zocken, 2/4, Zocken, 3/4, Zocken, 4/4

Leserkommentar:
Wieder einmal bringt die ARD eine interessante Doku spät am Abend (15.09.10, um 23:30 Uhr).
Warum nicht so eine Aufklärungs-Doku an einem Samstag nach der Tagesschau um 20:15 Uhr?


Neu 2010-09-16:

[15:30] Bankrott: Wie die Schuldenstaaten Geld zusammenkratzen

Auf Hawaii schließen Freitags die Schulen, in Santa Cruz wird es dunkel, und Griechenlands Minister fahren kompakt. Nicht nur in Großbritannien werden in Sachen Sparkurs nach der Krise andere Saiten aufgezogen. Wie man in den USA und Europa den Defiziten entgegenwirkt.

Und das ist überall erst der Anfang. Die wirkliche "Härte" kommt mit dem Kollaps der Währung.

 

[15:30] 2. Dip gefällig: "PKW Zulassungen in Europa sinken mit Dynamik"

[15:30] Nur so weiter: Depression in Europa und den USA treibt Anleger in Edelmetalle und die Menschen zur Verzweiflung


Neu 2010-09-15:

[12:30] "Mit einem so starken Rückgang bei den Erwartungen habe ich nicht gerechnet": Nicht der Weltuntergang, aber die Abkühlung kommt

Die Abkühlung der US-Konjunktur sowie ungelöste Probleme im Euroraum, lassen auch Finanzmarktanalysten nicht kalt. Sie rechnen in den kommenden Monaten mit einer kräftigen wirtschaftlichen Eintrübung in Deutschland, wie aus dem Konjunkturbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervorgeht.

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für das nächste Halbjahr sanken im September auf minus 4,3 Punkte von plus 14 Zählern im Vormonat. Das war bereits der fünfte Rückgang in Folge.

Das ist nicht nur in Deutschland, sondern geht weiltweit fast synchron. Die Staaten können jetzt auch nicht mehr helfen, sondern müssen sparen.

Leute, das ist der Anfang der echten "Greater Depression", alles andere war nur ein Vorspiel.


Neu 2010-09-13:

[15:15] Übersetzung - die Krise geht wieder richtig los: IMF warnt vor grösseren Risiken für die Weltwirtschaft


Neu 2010-09-10:

[17:30] Es gibt genug zum zittern: Europa zittert vor einer neuen Schuldenkrise

[15:00] Interessanter Verschuldungs-Vergleich: So viel kostet die Welt

[12.15] Schnittpunkt2012: Die Party ist vorbei!

[7:00] Bloomberg: Europe's Fragile Banks


Neu 2010-09-07:

[18:15] Das Bond-Teufelszeug: US-Investoren klagen Anleihen aus Weimarer Republik ein

Das könnte für Finanzminister Schäuble teuer werden: US-Investoren klagen vor mehreren Gerichten gegen die Bundesrepublik - weil sie uralte Staatsanleihen aus der Weimarer Republik besitzen, die sie nun zu Cash machen wollen. Die Papiere sind womöglich einige Milliarden Dollar wert.

Die Vorgeschichte der umstrittenen Anleihen ist historisch durchaus brisant. Die Papiere waren von 1924 bis 1930 in den USA verkauft worden. Eine Serie ist bekannt als "Dawes Bonds". Der Weimarer Republik brachten die Papiere einen Geldsegen von 110 Millionen Dollar - der heutige Wert liegt vermutlich bei rund 1,2 Milliarden. Den Investoren wurde damals erzählt, die Anleihen seien sicher.

Wie man hier sieht, kann einen Staat selbst nach 80 Jahren eine Nicht-Rückzahlung noch einholen. Auch Argentinien kämpft mit solchen Problemen.

Wenn die heutigen Staatsanleihen nicht zurückgezahlt werden, dann gibt es lange kein neues Geld mehr.


Neu 2010-09-05:

[21:30] Bald: Wann platzt die Anleihenblase?

Dass sich bei Staatsanleihen eine enorme Blase aufgebaut hat, ist seit Monaten klar. Die Frage ist nur, wann sie platzt. So wenig Zinsen und so hohes Risiko gab es bei Staatsanleihen noch nie.

Dieses Platzen wird extrem gut für den Goldpreis sein, da es nach den Staatsanleihen nichts mehr in der Papierwelt gibt, in das man noch flüchten könnte.


Neu 2010-09-01:

[16:00] Nur mehr Verzögerungen sind möglich, sonst nichts mehr: Point of no return

[10:15] Der IWF fürchtet wohl den Systemkollaps: Der IMF als Versicherer

Der Internationale Währungsfonds (IMF) versteht sich zunehmend als Versicherer, der die Länder vor finanziellen Instabilitäten schützen will. Die Länder sollen seine Instrumente vorbeugend nutzen und nicht erst im Zug von Krisen. Damit rückt er immer mehr von seiner traditionellen Rolle ab, bei der er nur in Notfällen Kredite gegen strenge Auflagen vergibt. In diese Entwicklung passt die am Montag beschlossene «vorbeugende Kreditlinie».

Er wirft die eigenen Grundsätze über Bord. Daher muss es wohl besonders schlimm aussehen.


Neu 2010-08-27:

[16:00] Leserzuschrift-DE - Bond Affen:

Alle reiben sich verwundert die Augen über die Entwicklung der deutschen Rentenpapiere, die sich auch über die durchschnittliche Umlaufrendite ausdrückt. Sie ist inzwischen auf noch nie gesehene 1,81% gesunken. Natürlich gilt das auch für die 10 jährige Bundesanleihe, die gerade noch 2,14% bringt. Ein Elend für den Sparer, denn vieles verteuert sich weit über diese Renditekennzahl und beim Rechnen nach Steuern und Inflation, Gebühren für den Erwerb etc, bleibt im Grunde nichts! Natürlich fragt man sich, ob die Marktteilnehmer noch alle Tassen im Schrank haben. Haben sie! Es sind es die großen Adressen die diesen Bundenzauber veranstalten. Auch das muss man verstehen. Erklärung: Die großen Tiere geben PIIGS Papiere ohne Ende. Die EZB kauft diese Flut auf und stellt dabei auf kaum merkbare Kursrückgänge ab. Alles wird dann in Bundespapiere umgesetzt, von denen man sich verspricht das sie nach dem großen Knall keine unnötige Abwertung via Wechselkurs erfahren und einen Fortbestand der Schuldner /Gläubigerbeziehung haben. Wegen Anlagenvorschriften kann in Aktien und EM nicht angelegt werden. Politisch ist der Rettungsschirm tot, weil der Wähler nicht mehr mitspielen wird und das Bundesverfassungsgericht könnte demnächst mit einer Absage an eine unbegrenzte Transferunion dazu den Totenschein ausstellen.

2.14% - diese Affen sind wirklich von allen guten Geistern verlassen.

Achtung, die produzieren einen Spike bei den Bunds: ein solcher bricht immer zusammen. Dann kommt vermutlich der Bondcrash, wenn die Affen wieder in Panik flüchten. Dann gibt es nur mehr Gold, in das sie gehen könnten. Ein Gold-Ausbruch steht vor der Türe.
 

[10:45] Die nächste Krise kommt aus Ungarn? Panik auf dem Narrenschiff: Angst vor Ausbruch der Weltwirtschaftsdepression nimmt zu


Neu 2010-08-26:

[10:30] Martin Weiss: Transcript: 8 Bold New Forecasts for 2010

[9:45] Eine realistische Betrachtung des "Aufschwingens": Und keiner kommt davon

[9:30] Es ist nur noch die Frage, wie die Staatsbankrotte aussehen: Morgan Stanley Says Government Defaults Inevitable

...und bis es sich zu den Bondaffen durchgesprochen hat.


Neu 2010-08-24:

[21:15] Welt: Die Angst vor der Genickbrecher-Rezession geht um

Unerwartet schlechte Wirtschaftsdaten vom US-Häusermarkt haben die Börsen weltweit einbrechen lassen. Sichere Staatsleihen und Gold sind gefragt.

"Genickbrecher-Rezession", ja das stimmt. Und es steht sogar schon in den Systemmedien. Diese 2. Stufe wird dem System das Genick brechen - auch den Staaten.

[13:45] GEAB - Die tausenden Milliarden, die die Staaten aufgewandt haben sind verpufft: Geldsystemkrise 2.0

[10:30] Diesesmal in Europa: Der Markt für Gewerbeimmobilien wackelt


Neu 2010-08-22:

[9:15] Wieder etwas "Affiges": „Die Schwellenländer sind in hervorragendem Zustand“

Schwellenländer bieten dem Anleger gute Kaufgelegenheiten. Dabei sind besonders lokale Währungen wie der chinesische Yuan empfehlenswert. Stefan Keitel aus dem Asset Management der Credit Suisse schätzt für Investoren die Chancen der Emerging Markets ein.

Natürlich kommen solche "Experten-Empfehlungen" jetzt, am Höhepunkt, bevor es kracht, siehe China. Solche "Experten" sind wie der Otto-Normalschaf-Kleinanleger. 


Neu 2010-08-21:

[8:15] Es geht wieder "abwärts": Regierungen trauen dem Superboom nicht

Nach aussen hin in der Propaganda, wird aber gelogen, dass sich die Balken biegen.


Neu 2010-08-20:

[17:45] Kommen die BRIC-Staaten jetzt auch runter? Schwellenländer-Boom in Gefahr

[13:00] Der Matterhorn-Artikel jetzt auf Deutsch: Das Ende des Wohlstands


Neu 2010-08-19:

[7:00] Die Bond-Affen total durchgedreht: Anlegerfurcht treibt deutsche Anleihezinsen auf Rekordtief, Bundzinsen fallen ins Bodenlose

An den Märkten wächst die Furcht, dass die USA erneut in eine Rezession abrutschen. Anleger flüchten in sichere Staatspapiere - die Renditen für 30-jährige Bundesanleihen fallen zeitweilig so tief wie noch nie.

Unter 3% Rendite für 30-Jährige Anleihen: um soetwas zu kaufen, muss man wirklich ein Affe mit MBA sein. Man kann nicht vorhersehen, was in 30 Jahren alles passiert, etwa ein Staatsbankrott. Aber die Affen reagieren nur mit ihrem Reflex.

Wo sitzen diese Affen? in Lebensversicherungen, Pensionsfonds, Banken, etc. Braucht noch jemand eine Aufforderung, aus LVs zu flüchten?


Neu 2010-08-17:

[18:45] Moody's droht den Platzhirschen: Moody's winkt mit Abstufung

Deutschland, Frankreich, die USA und Großbritannien nähern sich nach Meinung der Ratingagentur Moody's einer Abstufung ihres Kreditratings an. Zwar bleibe der Ausblick beim "AAA"-Rating für Staatsanleihen der vier Staaten trotz der angespannten Lage der Staatsfinanzen stabil, aber "der Abstand zu einer Herabstufung" habe sich verringert, teilte Moody's Invesors Service mit.

Wenn die USA ihr AAA verlieren (das sie schon lange nicht mehr verdienen), geht das Weltfinanzsystem sofort in Rauch auf. Bei den drei anderen, besonders Deutschland vermutlich auch.
 

[9:30] Vom Hindenburg-Omen zum Aktiencrash? Schlechtes Omen oder Verschwörungstheorie?


Neu 2010-08-16:

[19:15] Brutal: THERE WILL BE NO DOUBLE DIPread!

The hyperinflationary depression that many western countries, including the US and the UK, will experience is likely to mark the end of an era that has lasted over 200 years since the industrial revolution. A major part of the growth in the last 100 years and especially in the last 40 years has been built on an unsustainable build-up of debt levels. These debt levels will continue to swell for another few years until the coming hyperinflation in the West leads to a destruction of real asset values and a debt implosion.

Auch andere Autoren sprechen davon, das ein Grand Supercycle (200..300 Jahre) zu Ende geht und nicht nur ein Kondratieff Zyklus. Das wird die Auslöschung eines grossen Teil des Westens bewirken.

 

[18:45] Wo ist der "Auto-Aufschwung" geblieben? Europas Automarkt im freien Fall

Im vergangenen Monat seien in den EU-Staaten und Island, Norwegen und Schweiz 18,1 Prozent weniger Fahrzeuge neu auf die Straßen gebracht worden als vor Jahresfrist, teilte der deutsche Verband der Automobilindustrie (VDA) am Montag in Berlin mit. Während die Neuanmeldungen in Westeuropa um 18,4 Prozent schrumpften, sanken sie in Osteuropa um zwölf Prozent. Den stärksten Absatzrückgang verzeichnete das krisengeschüttelte Griechenland mit minus 60 Prozent.

Für wen fahren die Fabriken jetzt auf "Hochlast"? für China oder die Halde? oder gar nur die Statistik und die Manager-Boni?


Neu 2010-08-13:

[13:00 Die Reeder haben nichts gelernt: Gefährliche Gier in der Schifffahrt

Nach dem tiefen Einbruch erholt sich die Branche wieder. Der Welthandel wächst, stillgelegte Frachter werden aktiviert. Schon ordern die Reeder wieder Mega-Schiffe. Sie blenden aus, wie sehr der Aufschwung noch wackelt.

Der nächste Abschwung ist gerade im Gang.


Neu 2010-08-12:

[17:30] Die AAA-Staaten, real fast alle pleite: Wie sicher ist ein Triple-A?


[12:15] Wehe, die Refinanzierung misslingt: Das 2000-Mrd.-Euro-Problem der europäischen Banken

Doch bei näherem Hinsehen wird rasch klar: Der echte Stresstest kommt erst noch. So müssen Europas Geldhäuser nach einer Studie der britischen Großbank Barclays bis Ende 2012 Anleihen im Umfang von rund 1500 Mrd. Euro umschulden, also neu begeben. Hinzu kommen 500 Mrd. Euro, die sie sich bei den Notenbanken geliehen haben und ebenfalls bis Ende 2012 zurückzahlen müssen. 2000 Mrd. Euro - eine gewaltige Summe, selbst für den an Billionen gewöhnten Anleihemarkt.

Wenn das nicht mehr gelingt, ist es für die Banken vorbei. Denn zurückzahlen können die Banken diese Anleihen nicht.


Neu 2010-08-11:

[20:45] So sieht es aus: Nassim Taleb Says The Financial System Is Now Riskier Than It Was Before The 2008 Crisis


Neu 2010-08-10:

[18:30] Ihr solltet sie fürchten, denn sie ist unterwegs: Investoren fürchten die nächste Rezession

[10:45] Was die "Experten" alles sehen wollen: Experten: Ungeschützt vor dem Finanz-Crash 2015

"Alle fünf bis sieben Jahre" erfahre das Finanzsystem eine Krise, teilte JP-Morgan-Chef Jamie Dimon der "Financial Crisis Inquiry Commission" im Jänner 2010 mit. Der nächste Crash käme demnach spätestens im Jahr 2015 - und damit Jahre bevor die geplanten Finanzreformen gegriffen haben, wie die Finanz-Nachrichtenagentur "Bloomberg" berichtet.

Eigentlich müsste Jamie Dimon wissen, wie es um das Finanzsystem wirklich steht. Darf er aber nicht öffentlich sagen. Aber als CEO von JPM sollte er eine Vorwarnzeit haben. Der Rest wird sie nich haben, so schnell wird es gehen. Und früher - jederzeit.


Neu 2010-08-05:

[20:15] Kommt die größte Krise seit 300 Jahren?Krise 2.0: Droht ein neuer Absturz? Wirtschafts-Gurus warnen vor Rezession

[19:45] Im Mai war es schon fast soweit: Crack up Boom – Wenn Geld nicht mehr zählt


Neu 2010-08-03:

[20:00] Noch 10 Jahre Krise im Westen: Westländer: Bei Hälfte des 20-jährigen Abschwungs angekommen read!

Die westlichen Industrieländer seien erst bei der Hälfte ihres Weges eines insgesamt 20 Jahre anhaltenden Abschwungs angekommen, der nicht enden werde, solange die Kinder der amerikanischen Baby Boomer damit beginnen würden, ihre finanziellen Muskeln in etwa 10 Jahren zu straffen. Dies ist die Ansicht von Stratege Robin Griffiths von der Firma Cazenove Capital. Daten über den Kapitalfluss wiesen zudem darauf hin, dass die derzeitige Rallye an den Aktienmärkten kurz vor ihrem Ende stehen könnte.

Die wirklich turbulenten Jahre kommen erst. Dann könnte der nächste Kondratieff-Zyklus etwa in 2020 beginnen - von einem sehr niedrigen Niveau aus.


Neu 2010-07-30:

[16:45] Einmal kracht es: Staatsschulden außer Kontrolle


Neu 2010-07-27:

[16:30] Steht sogar im Handels/Bankenblatt: Die meisten Staaten sind jetzt schon pleite

[16:30] Aus dem GEAB: Zeitbombe Staatsschulden

[9:30] Das darf man nicht glauben: Durch Gold gedeckte Schulden: Das sind die kreditwürdigsten Länder

Wie stark sind die Staatsschulden westlicher Industrieländer theoretisch durch ihre nationalen Goldreserven gedeckt? Goldreporter hat sich die offiziellen Zahlen vorgenommen und nachgerechnet.

Denn diese Goldreserven sind die offiziellen Angaben und gibt es kaum mehr. Alles verkauft oder verleast.
 

[9:30] Querschüsse: "Stresstest ohne Stress"


Neu 2010-07-26:

[20:00] Ein realistischerer Stresstest: JPMorgan Shreds The Stress Tests, Says 54 Banks Should Have Failed, And That Investors Will Lose

 

[11:15] Die Wertlosigkeit des Stresstests: Deutsche Banken erzürnen Stresstester

[10:45] Dirk Müller: Stresstest ist Farce

[7:00] AEP: Die Sommerlektüre 2010 der Banker: The Death of Paper Money read!

As they prepare for holiday reading in Tuscany, City bankers are buying up rare copies of an obscure book on the mechanics of Weimar inflation published in 1974.

The crucial passage comes in Chapter 17 entitled "Velocity". Each big inflation -- whether the early 1920s in Germany, or the Korean and Vietnam wars in the US -- starts with a passive expansion of the quantity money. This sits inert for a surprisingly long time. Asset prices may go up, but latent price inflation is disguised. The effect is much like lighter fuel on a camp fire before the match is struck.

People’s willingness to hold money can change suddenly for a "psychological and spontaneous reason" , causing a spike in the velocity of money. It can occur at lightning speed, over a few weeks. The shift invariably catches economists by surprise. They wait too long to drain the excess money.

Warum es hier geht: den Crack-Up-Boom und den Beginn der Hyperinflation. Dass sich die Investmentbanker JETZT damit befassen, muss einen Grund haben - weil sie es vermutlich bald erwarten.


Neu 2010-07-25:

[21:00] Guter Rat für Krisen: Seien Sie nicht unter den Opfern

 

[9:00] So kann man den "Banken-Stresstest" auch nennen: Leichen für tot erklärt

«Der Stresstest hat Leichen für tot erklärt», sagte der Leiter des Centre for European Policy Studies (CEPS), Daniel Gros, am Freitag in Brüssel. «Man weiss jetzt etwas mehr, wo die Wackelkandidaten sitzen - aber wirkliche Erkenntnisse hat der Test nicht gebracht.» Das CEPS- Institut gilt als eine der renommiertesten Denkfabriken in der EU- Hauptstadt Brüssel.

Der Volkswirt kritisierte die «weichgespülten» Kriterien der Belastungstests, die so lange nachgebessert worden seien, bis sie keine Überraschungen mehr boten. «Der Test ist eine verpasste Gelegenheit, um mal richtig im Bankensektor aufzuräumen», kritisierte Gros.

Aber es gibt noch unzählige Banken-Leichen, die noch keinen Totenschein haben.


Neu 2010-07-23:

[18:15] Der Lachkrampf-Stresstest: Postbank besteht Stresstest nur knapp, HRE und Cajasur fallen durch, Deutsche Geldhäuser nehmen Stresstest-Hürde

Die meisten deutschen Banken haben im ersten großen europäischen Stresstest gut abgeschnitten. Doch 3 der 14 Institute haben Probleme: Die Hypo Real Estate fiel wie erwartet durch, die Nord/LB bestand nur mit Ach und Krach - genau wie die Postbank, eine der größten Kundenbanken der Republik.

Wer diese "Ergebnisse" glaubt, wird wirklich selig. Einige Banken musste man allerdings über die Klinge springen lassen, um den Anschein der Seriosität zu zeigen.

Siehe hier: Stresstest: "Kriterien nicht die härtesten aller Welten", Stresstest: Eine PR-Aktion für die Banken?


Neu 2010-07-22:

[6:00] Thorsten Polleit zur Staatsverschuldung: Die Botschaft der „Kreditkrise“read!

Ist eine solche Situation erst einmal erreicht – hat der Kapitalmarkt also erkannt, dass die Zahlungsfähigkeit und –bereitschaft der Steuerbürger für die aufgelaufenen Staatsschulden abnimmt oder gar nicht mehr besteht –, gibt es auf den Kapitalmärkten kein Halten mehr. Setzt sich bei den Investoren in Staatsanleihen die Einsicht durch, dass es keine ökonomischen Anreize mehr gibt für die Steuerbürger, für die aufgelaufenen Staatsschulden aufzukommen, werden auch keine noch so beherzten Reformversprechen der Regierenden ausreichen, den Weg in den Staatsbankrott aufzuhalten. Die Kurse für die Staatsanleihen verfallen und die Zinsen steigen in stratosphärische Höhen.

Das nennt man dann Staatsbankrott. Wurde in mehreren Fällen schon gesehen. Kommt bald flächendeckend.


Neu 2010-07-20:

[16:00] Zeitreise: Die Geschichte der europäischen Staatspleiten

[12:30] Viel spricht dafür, dass bei dieser Erholung das Beste schon vorbei ist: Aufschwung auf Pump

Mit dem Ende der Konjunkturpakete geht es erst richtig abwärts.


Neu 2010-07-19:

[20:15] Ausverkauf - wenn das Geld knapp wird: Staaten wollen mehr Immobilien verkaufen

[13:00] Das unverwüstliche positive Denken strebt seinem nächsten Waterloo entgegen: Zweite Welle der globalen Wirtschaftskrise innerhalb der nächsten Jahre


Neu 2010-07-16:

[19:15] Marc Faber: Wie Sparer ihr Geld vor dem nächsten Krieg schützen

Marc Faber glaubt, dass Chinas Aufstieg zum Krieg führen wird. Anleger sollten ihr Geld in Sicherheit bringen.

Ein Krieg zwischen China und den USA ist eher unwahrscheinlich, da die USA in der Hand Chinas sind. Ich habe heute im Flugzeug in der Financial Times einen Artikel über die Spannungen zwischen Indien und China gelesen. Beide möchten offenbar das US-Imperium beerben und kommen sich daher in die Quere. Nur zu, etwas Besseres kann dem Westen nicht passieren.


Neu 2010-07-13:

[12:15] Too big to bail: Etliche Banken sind zum Retten zu groß

Die Pleite von Lehman Brothers im Jahr 2008 hat gezeigt, dass Probleme einzelner Institute ganze Volkswirtschaften gefährden können. Eine neue Studie zeigt, dass diese Gefahr auch weiterhin besteht. Etliche Banken sind so stark gewachsen, dass die Regierungen sie im Fall der Fälle nicht mehr auffangen können.

 

[6:45] Leserzuschrift-DE - Banker-Info aus Frankfurt:

Hatte heute abend ein aufschlussreiches Gespräch mit einem Unternehmer, der gute Kontakte zu einem Vorstand der Frankfurter Bankenlandschaft hat.
Daher folgendes aktuelles Zitat von diesem Banker, das ich hier weiterreiche:

“Es wird knallen, wie es noch nie geknallt hat”
Nach Einschätzung des Bankers wird es eine “Riesenkatastrophe”, weil kaum jemand die Tragweite der aktuellen Entwicklungen verstehe.
In den Führungsgremien der Banken sieht man das schon seit Jahren kommen und man drücke seitdem erst recht das “Gaspedal durch, weil das
Geldsystem dazu zwingt”.

Er sagt auch, dass den Führungskräften in den Banken (er eingeschlossen) seit einiger Zeit der Arsch auf Grundeis geht, weil es plötzlich
“Nicht mehr abstrakt, sondern konkret ist”. Viele seien “entweder orientierungslos oder machen fatalistisch einfach weiter”.

Er sieht eine “unkontrollierbare und weltweite Pleitewelle” kommen, gegen die “alles, was seit 2007 passiert ist, übersichtlich war,
weil jetzt Realwirtschaft und Finanzsektor gleichzeitig einbrechen. Vermutlich noch vor den grossen Staatsbankrotten.”
Niemand in den Banken weiss, was er dann persönlich machen wird und wie es weitergehen soll, vor allem auch gesellschaftlich.

Beim Zeitpunkt wollte oder konnte er sich nicht festlegen: “Jederzeit” (!)
Zu welchem Investment er rät, brauche ich hier ja nicht zu erzählen.
Oh Mann, plötzlich doch wieder dieses mulmige Gefühl..

Das wissen wir hier alles. Aber auch einige Banker beginnen es zu verstehen, obwohl der Tross weitermacht, wie bisher.


Neu 2010-07-12:

[14:30] In der Regel verschulden sich Staaten, unabhängig von ihrer politischen Orientierung, bis zum Ruin: Die fast unaufhaltbare Schuldenspirale

[11:15] Wenn das Überrollen der Schulden nicht mehr geht: Crisis Awaits World’s Banks as Trillions Come Due

[11:15] Robert Prechter wieder einmal: US-Guru prophezeit totalen Crash

Der weltweite Aktienmarkt wird innerhalb von sechs Jahren kollabieren und für Generationen danach de facto nicht mehr existieren. Davon ist der US-Wirtschaftsforscher Robert Prechter überzeugt. Er beruft sich dabei auf eine wunderliche Theorie aus den 1930er Jahren. Die Vorhersage des Crashs, nach dem "alles vorbei" sein soll, stößt naturgemäß auf Skepsis. Prechter hat seinen Kritikern jedoch eines voraus: In mehreren Jahrzehnten Beratertätigkeit hat er nur ein einziges Mal eine falsche Prognose abgeliefert.

Er wird schon recht haben, aber erst dann, wenn die Markt-Manipulationen nicht mehr funktionieren. Bis dorthin kann man seine Elliott-Wave Theorie auch vergessen. Falsche Prognosen? am laufenden Band, weil er den Crash schon über 20 Jahre voraussagt, der aber bisher verhindert wurde.


Neu 2010-07-11:

[19:30] Mike Whitey übersetzt: EU-Bankensystem am Rande des Abgrunds


Neu 2010-07-10:

[10:00] Peter Ziemann über die Macht des Bond-Marktes: Die Macht der Bondmärkte

Dabei haben Anfang der achtziger Jahre die Auswüchse der Ausgaben- und Inflationspolitik der siebziger Jahre die Renditen der Staatsanleihen in ein Terrain von weit über zehn Prozent getrieben. Die Bond-Wächter hatten seinerzeit die Regierungen für ihre Ausgabenpolitik mit hohen Zinsen bestraft.

Der Berater von US-Präsident Bill Clinton, James Carville, äußerte sich in den frühen neunziger Jahren über die Stärke des Bond-Marktes wie folgt: I used to think if there was reincarnation, I wanted to come back as the president or the pope or a .400 baseball hitter. But now I want to come back as the bond market. You can intimidate everybody. Carville war über die Macht des Bond-Marktes so beeindruckt, dass er im Falle einer Wiedergeburt weder als Präsident, noch als Papst geboren werden wollen – sondern als Bond-Markt. Damit könne er jedem Angst einjagen.

1980 haben wir es gesehen, als die Märkte aus den Bonds in das Gold geflüchtet sind. Kommt wieder, aber wegen der viel höheren Verschuldung heute massiv stärker. Damals waren sogar die USA kurz vor dem Staatsbankrott und Präsident Carter bekam von den letzten beiden verbliebenen Primary Dealers gesagt: wenn ihr Politiker nichts gegen die Inflation tut, dann steigen wir auch aus und ihr Politiker bekommt kein Gehalt mehr. Das hat gewirkt.

Wie sagte doch der gerne als Bond-Markt wiedergeborene James Carville: You can intimidate everybody. Anscheinend auch Sarkozy und ihre Finanz-Ministerin.

Auch Sarko lässt sich schon beeindrucken - nach dem Beinahe-Tod-Erlebnis am 7. Mai.

[12:30] Leserfrage-DE zu Staatsanleihen/Bondmarkt:

Aber eins verstehe ich nicht: Wieso geben sich die Bondmärkte mit 3-4 % Zinsen bei Staatsanleihen zufrieden, wenn die Inflation bereits auf gut 10 % ist ?

Das ist doch eindeutig eine Negativ-Rendite....

Und wieso investieren die weltweiten Milliardenvermögen nicht in den physischen Goldmarkt,der bekanntlich eine Rendite von 30 % netto bringt ?

Ja, das ist eine sehr gute Frage. Die einzig mögliche Antwort besteht aus 2 Teilen:
a) die Manager der Fonds, die die Anleihen halten, verstehen real nichts von Investments (sind alles MBAs) und lassen sich manipulieren
b) Der Bondmarkt (über Monetisierung) und der Goldmarkt (über Preisdrückung) werden manipuliert

Wird aber nicht ewig gehen, die "Endladung" wird blitzschnell gehen.

[17:00] Leserantwort-AT zu Staatsanleihen/Bondmarkt:

Als jemand der hauptsächlich privat mit großen Vermögensverwaltern zu tun hat, beantworte ich Ihnen einmal etwas ausführlicher die Frage, warum Fondsmanager nicht in Gold sondern zB in Anleihen investieren.
Ich investiere nicht ohne Grund seit Jahren eigenständig und fast ausschließlich in physische Edelmetalle, anstatt andere Leute mein Geld das Klo runterspülen zu lassen.

Problem 1: 80% der Fondsmanager sind tatsächlich Fachidioten die zwar perfekt in theoretisch-mathematischen Modellen denken können, aber keine Allrounder mit Überblick sind. (wie hier schon öfters festgestellt wurde) Diese theoretischen Modelle regeln auch die Inflation. Diese ist, als statistisch quasi beliebig festlegbarer Wert, kein relevantes Entscheidungskriterium.
Warum? Die verbliebenen 20% der Manager mit Ahnung wissen, daß getrickst wird. Das ist aber von den theoretischen Modellen so nicht vorgesehen und daher wird dieser Aspekt in den Überlegungen auch nicht berücksichtigt.
Es gilt: Solange alle handeln als wäre die Statistik korrekt, verhält sich der Markt 95% der Zeit auch so als wäre die Statistik korrekt.
Im Zweifel kann man sich darauf ausreden, daß das alles nicht vorhersehbar war.

Problem 2: Die theoretisch-mathematischen Modelle. Unsere ganze Volks- und Finanzwirtschaft ist keine Wissenschaft im eigentlichen Sinne. Man kann mit „wissenschaftlichen“ Methoden nur Modelle erstellen die mit möglichst hoher Wahrscheinlichkeit eintreffen. Man versucht also wissenschaftliche Maßstäbe anzusetzen, wo dies so nicht möglich ist. Selbst eine Markowitz'sche Portfoliotheorie die den Nobelpreis absahnt ist nichts anderes als ein Modell, das nur unter der theoretischen(!) Annahme eines absolut informationseffizienten Marktes funktioniert.
Trotzdem wird sie angewandt, weil es nach wissenschaftlichen Maßstäben einfach nichts besseres gibt.
Keine Frage, in ruhigen Zeiten und Zyklen hat sie durchaus ihre Daseinsberechtigung. Aber aktuell sind Billionen auf Basis einer theoretischen Hirnwixerei angelegt, deren zu Grunde liegende Annahmen so nicht mehr zutreffen.

Und daraus folgt Problem 3: Fondsmanager können, Dank dieser vermeintlichen Wissenschaftlichkeit, nicht völlig wahllos und beliebig investieren. Sie sind an Gesetze, interne Vorgaben, Kundenwünsche, Risikomanagement und Satzungen gebunden.
Selbst wenn ein Fondsmanager einen großen Teil in Gold investieren wollen würde, dürfte er das in den allermeisten Fällen überhaupt nicht oder nur zu einem geringen Teil.
Er muss schon aus Selbstschutz, oft wider besseren Wissens, seine Spreadsheets abarbeiten.
Hier spielt vor allem die Haftung rein. Produziert der Fonds aus Abweichung vom angekündigten Handelsansatz, Ausgabeprospekt, etc. Verluste, hat man im Zweifel nämlich sofort 1000 Gutachter vor der Türe stehen die „wissenschaftlich“ (haha) bezeugen, daß man grob fahrlässig gehandelt hat.
Wer würde denn wagen, den Modellen eines Nobelpreisträgers zu widersprechen?
Fondsmanagement ist und bleibt nur ein Job. So dumm ist kein Mensch sich da für anderer Leute Geld die Hände schmutzig zu machen.

Und wenn sogar Idioten bei Gericht feststellen, daß Gold keine mündelsichere Anlage ist, können die wenigen intelligenten Fondsmanager Kopfstehen, toben und kotzen so viel sie wollen.

Im Gegensatz zu Hedge-Fonds sind die allermeisten Fonds nämlich keine (im WEITEREN Sinne) Spekulanten mit Gewinnmaximierungsabsicht.
Aber auf Dinge wie "Fixed income", „loss aversion“ aus der Behavioural Finance und Co geh ich jetzt nicht ein.

Die begreifen wirklich nichts. Gebt diesen Typen kein Geld in die Hände.

[17:30] Leserkommentar-AT eines Bankers:

Im Frühling 2009 haben sie mir ziemlich scharf die Leviten gelesen (doomed usw.), nachdem ich ihren Rat um die Situation der "lebenden Hedgefonds"
gebeten habe. Damals, als unwissender Schafshirte in einer kleinen ländlichen Bank, war es meine Aufgabe, solche Kunden zu betreuen.
Durch meine Zweifel am System bin ich dann im Internet auf ihre Seite gestoßen.

Irgendwie beschämend, erkennen zu müssen, dass man als sogenannter Finanz- u. Vermögensberater eigentlich keine Ahnung vom Geldsystem hat.
Da hat man jahrelang fleißig das gelernt. was einem vor die Nase gesetzt wurde, verkauft Kredit- u. Anlageprodukte, von denen man voll und
ganz überzeugt ist und dann kommt der Eichelburg und haut einem den Finanzhammer über den Schädel. Hat mit aber gut getan.

Seither mache ich die Erfahrung, wenn jemand keine Ahnung von der Geschichte des Goldes/Geldes hat, dann kann er die jetzige Krise auch nicht
wirklich einordnen. In den Schulen wird diesbezüglich gar nichts gelehrt. Wundert mich auch nicht, da die Lehrer auch nur Diener des Systems sind.
Unsere Kinder werden leider nur vorbereitet, Leistung zu bringen, aber nicht wie sie später ihre Leistung wertsicher konservieren können.

Momentane Situation in meiner Bank:
Die Kollegen reden zwar vom bevorstehenden Kollaps und machen Witze darüber, aber echte Vorsorge kennt keiner. Die allgemeine Meinung ist:
Wenn es bis jetzt gut gegangen ist, wird dies auch in Zukunft so sein und so schlimm wird es eh nicht werden. Erstaunlicherweise hatten wir vor kurzem
eine Edelmetallschulung, welche etwa 15 Minuten dauerte. Mit den Informationen sollten wir dafür gerüstet werden, den verunsicherten Kunden ein paar
Infos geben zu können. Als der Referent ein mögliches, kommendes Goldverbot ansprach und dieses als Nachteil von physischem Gold verkaufte, interessierte
sich keiner dafür, warum und wieso. Gerade dies zeigt die Kraft und Macht des Goldes. Für mich ein eindeutiges Zeichen von Unwissenheit und Desinteresse.

Hier ein paar Banker-Meinungen:
- Gold ist im Vergleich zu anderen Gütern derart in einem geringen Maße vorhanden, dass es in der Finanzwelt keine Bedeutung hat
- ein Konjunkturzyklus dauert in etwa 7-15 Jahre, also muss es bald wieder aufwärts gehen
- Währungsreformen und Haircut´s gibt es nur nach Kriegen
- das Zinses/Zinssystem würde nur dann nicht funktioniert, wenn wir keine Inflation hätten

Vielleicht können sie für ihre Leser dazu Stellung nehmen.

Herzlichen Dank für ihre tägliche Aufklärungsarbeit. Ich wünsche ihnen viel Gesundheit und passen sie auch sich auf!

Da werden bald viele "doomed" sein. Die Lebenden Hedge-Fonds sind es heute schon - wie vorausgesagt.

Auch die meisten Banker sind "doomed" und werden alles verlieren. Ebenso fast alle "Ökonomen", die jetzt noch arrogant auf uns Gold-Investoren aus ihrer akademischen Höhe herunterschauen. Gerade solche Typen kommen wegen ihre Arroganz bei solchen Systemumbrüchen fast immer unter die Räder.


Neu 2010-07-09:

[19:00] Malik: Der dritte Akt der Krise

[14:15] Wie wahr: Trichet: Können uns keine zweite Krise leisten

Nur kommt die nächste Krise trotzdem, weil man versucht h at, die letzte Krise zu durchtauchen.


Neu 2010-07-07:

[14:45] Roland Baader: Der Verschuldungs-Wahnsinn und seine Folgen

Die Milliarden- und Billionen-Zahlen, die täglich durch die Medien rauschen, verstehen die Leute schon lange nicht mehr.

Hjalmar Schacht, Präsident der Deutschen Reichsbank von 1923 bis 1930, kannte noch die Weisheit der früheren Ökonomen, als er sagte: «Verschuldung ist nichts weiter als vorgezogener Konsum, der in der Zukunft ausfällt.»


Neu 2010-07-06:

[20:45] Der "Aufschwung" ist zurück: Baltic Dry Index Dropping 4%, Posting Longest Consecutive Loss In 6 Years

[18:45] Schnittpunkt2012: Was erwartet uns diesen Sommer?

Ein Jugendfreund, heute Rechtsanwalt in Wien - ich traf ihn am Wochenende - sagt, dass im Innenministerium, das für die innere Sicherheit zuständig ist, derzeit fast panisch diverse Szenarien aufgestellt und Krisenmanagements erarbeitet werden ... mit Polizei, Militär, Feuerwehr und Rettungseinheiten. Auf deutsch, man erwartet Unruhen und Aufstände - heuer noch! Vielleicht hat dies doch mit der in den Herbst verschobenen Budgetveröffentlich zu tun. Ein Schelm, der Böses denkt! Und doch wird dies wohl nur ein wahrscheinlich kleines Problem werden ... die grösseren werden sich auf internationaler Ebene abspielen!

Vielleicht schaffen sie es, die Merkels, Obamas, Sarkozys oder Faymanns, uns diese Illusion noch einige Monate zu erhalten. Doch irgendwann müssen auch sie zugeben: "rien ne va plus!" Und lange, mein lieber Freund, wird es nicht mehr dauern ... das sei dir versichert!

Einmal kracht es, die Illusion ist vorbei und das Krisenmanagement ist nötig. Nur wissen wird nicht wann es ist, aber es sollte nicht mehr allzulange dauern.
 

[17:45] Wer die eigenen Staatsanleihen besitzt: Chart der Woche: Japaner besitzen fast alle Staatsschulden

In Japan, Südkorea, Kanada und tw. UK besitzt die eigene Bevölkerung die Staatsanleihen, die kann man über Zwangsmassnahmen am Verkauf hindern.

Bei Italien, Frankreich, Deutschland, Spanien sieht es trist aus. Da besitzt das Ausland die Hälfte oder mehr der eigenen Staatsanleihen. Diese Staaten haben daher keine Möglichkeit, sich gegen einen Panik-Abverkauf der eigenen Anleihen zu wehren. Ausserdem geht dabei die Währung auch mit nach Unten.


Neu 2010-07-05:

[17:15] Hören es die Politiker? Topökonomen warnen vor «dritter Depression»

[17:00] Reif für den Pleitegeier: Top-10-Pleitekandidaten: Länder vor dem Staatsbankrott

[14:00] Wertlos: Staatspleiten wohl kein Thema bei Banken-Stresstests


Neu 2010-07-01:

[9:30] Der Bond-Markt wird die Entscheidung abnehmen: Krisenbewältigung: Quadratur des Kreises?

Einerseits wollen Staaten Sparen - andererseits wollen sie nicht die Konjunktur abwürgen. Wie schwierig das Sparen werden kann und wie kaputt die öffentlichen Finanzen in den meisten westlichen Ländern sind - das zeigt der jüngste Bericht der BIS.

Der Bondmarkt ist mächtiger als US-Präsident und Papst zusammen - Robert Rubin. Jetzt zeigt er mit dem Daumen nach Unten.
 


Neu 2010-06-30:

[7:00] Es geht wieder abwärts: Weltwirtschaft droht neuer Absturz


Neu 2010-06-28:

[20:30] Wenn die BIZ warnt, ist es ernst: Super-Notenbank warnt vor neuer Finanzkrise


Neu 2010-06-26:

[20:45] In Wirklichkeit kollabiert gerade das ganze Geldsystem: Fiat Money And Schemes Collapsing

[11:45] Das ist sicher noch untertrieben: Bank of England hält Londoner City für "anfällig"

[7:00] Der EU-Diktator sagt es selbst: Barroso: EU-Länder haben Pulver verschossen

Europa habe keinerlei Raum mehr für weitere Staatsausgaben und sich ausweitende Budgetdefizite, wie Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission gestern erklärt habe. Er wies zudem darauf hin, dass eine Konsolidierung der Staatsfinanzen unbedingt notwendig sei, um das Vertrauen der Märkte in zukünftiges Wachstum wieder herzustellen.

Europa gibt doch hier nur den Vorreiter für nahezu alle anderen hoch verschuldeten Regionen und es ist ein Hinweis darauf, dass der erneute Versuch einer Reflationierung der Märkte durch die Politik und Notenbanken vor dem Scheitern steht. Die Regierungen haben ihre Munition verschossen und alle Beobachter mit einem gesunden Menschenverstand haben von Beginn an darauf hingewiesen, dass der Schiedsrichter irgendwann die rote Karte zücken würde. Dieser Schiedsrichter ist natürlich der globale Markt, der sich – temporär gerettet bzw. gestützt durch den horrenden finanziellen Einsatz von Regierungen – nun anschickt, die Staaten selbst in die Pleite zu schicken, nachdem die ersten Staatsbonds gemieden und weitere Zeichnungen von neu emittierten Staatsschulden schwer im Bauch liegen oder schlicht Gefahr laufen, nicht mehr absorbiert zu werden.

Es ist die Wahrheit: weitere Defizite werden von den Bond-Märkten (mächtiger als US-Präsident und Papst zusammen - Robert Rubin) nicht mehr toleriert. Im Gegenteil, man muss für diese Märkte jetzt "sichtbar" sparen.

Die 3. (und finale) Stufe der Krise ist da: die Staatsbankrott-Krise. Ja, man hat in den letzten 2 Jahren das Pulver der Kreditwürdigkeit der Staaten verschossen. Jetzt müssen alle Konjunkturprogramme gestoppt werden.


Neu 2010-06-25:

[14:00] Neuer PIGS-Bond Abverkauf läuft: European Yield Spreads Widen on Concern Debt Crisis Deepening

Die "Rettung" versagt.

 

[11:15] Peter Schiff: „Keynes ist Nonsens“


Neu 2010-06-24:

[10:45] Nur der Bonus zählt - bis zum nächsten Crash: Wirtschaftskrise: Bankenkasino wieder eröffnet

[9:45] Völlige Fehlmeinung im Focus zu den Rating-Agenturen: Die dunklen Supermächte der Märkte

Ratingagenturen können Volkswirtschaften ruinieren und Anleger um ihr Geld bringen. Was getan werden muss, um das künftig zu verhindern.

Diese Agenturen sollten eigentlich die Wachhunde der Anleger sein, einer Aufgabe, der sie kaum richtig nachkommen. Diese Journalistin will offenbar nur mehr AAA-Ratings - auch für ihre private Hypothek?
 

[9:30] Faber-Video (diesesmal in Hochdeutsch): Konstruktiver «Dr. Doom»?


Neu 2010-06-21:

[20:30] Wehe, diese Refinanzierung misslingt: Die 20 größten Banken brauchen bis Ende 2012 rund 800 Milliarden Euro

[17:00] Hugo Salinas Price: Global Financial Crisis for Dummies: Why the Abandonment of the Gold Standard is Responsible for the World's Sovereign Debt Crises


Neu 2010-06-19:

[20:45] Von 4200 auf 2700 und das in den letzten 3 Wochen und geht immer noch steil Berg ab: BALTIC DRY INDEX fällt rasant

Ein sehr böses Omen für die Weltwirtschaft. Die Schiffs-Transporte (Rohstoffe) gehen wieder m assiv zurück. Diesen Index kann man kaum manipulieren.
 

[7:00] Wieder ein Stück mehr Crash-Wahrheit: Anatomie eines Beinahe-Crashs

Europa hat in den Abgrund geschaut: Anfang Mai wäre das Finanzsystem fast zusammengebrochen. Eine alarmierende Analyse der Europäischen Zentralbank macht klar, wie dramatisch die Lage war. Zeitweise herrschten Zustände wie nach dem Lehman-Crash - und auch jetzt sind nicht alle Gefahren gebannt.

Von solchen Sachen erfährt man immer nachträglich. Wenn der Crash wirklich durchschlägt, wird das innerhalb weniger Stunden passieren. Dann sind die Banken zu, die Börsen geschlossen, kein Gold mehr zu bekommen, usw. Wer sich jetzt nicht vorbereitet, kann dann nur zusehen, wie er geschoren wird.


Neu 2010-06-18:

[7:00] Was man uns wieder einmal "nachreicht":Kurz vor der Apokalypse

Anfang Mai drohte das Finanzsystem zu kippen. Die Lage war sogar ernster als nach dem Zusammenbruch der US-Bank Lehman im Herbst 2008, geht aus Schilderungen der Europäischen Zentralbank hervor. Zwei oder mehr große Euro-Banken seien akut vom Zahlungsausfall bedroht gewesen.

Die EZB beschreibt die dramatischen Ereignisse vor dem zweiten Mai-Wochenende in ihrem neuen Monatsbericht. Mit großer Geschwindigkeit habe ein Vertrauensverlust um sich gegriffen. Die Finanzinvestoren seien plötzlich massiv in sichere Anlagen geflüchtet.

Ah, noch einmal abgewendet. Aber damals hat man uns wie immer angelogen. Jetzt, einen Monat später dürfen wir es erfahren. Aber auf hartgeld.com konnte man es schon damals lesen, wenn auch etwas anders und "realer": fast alle Euro-Bonds waren am 7.5. illiquid, d.h. nicht mehr verkaufbar.


[7:00] Muss alles abgebaut werden: Das Gewicht der Schuldenberge wird immer stärker

Der Schuldenberg vieler Unternehmen wird in den kommenden Jahren zu einer immer größeren Bedrohung, zeigt eine Studie der Ratingagentur Standard & Poor's. Bessere operative Ergebnisse alleine können die Finanzierungsprobleme kaum lösen.

Da können Banken und Politik verschieben was sie wollen: im Kondtratieff-Winter wie jetzt werden die Schulden abgebaut, egal, wie.
 

[7:00] Es gibt noch einen 5. Point of Failure: GEAB N°46 (Sonderausgabe Sommer 2010) ist angekommen! Die umfassende weltweite Krise im zweiten Halbjahr 2010: Die vier Single Points of Failure der Weltordnung

1. Die öffentlichen Schulden der westlichen Staaten
2. Die europäischen Sparprogramme
3. Die Inflation in China
4. Die schrumpfende US-Wirtschaft

Der 5. Point of Failure ist der Euro. Aber darüber darf oder will man nicht schreiben. Ausser, Sarko gibt den Befehl dazu, doch darüber zu schreiben. Dafür versendet man lieber Mails mit "Copyright Infringement", anstatt einen GEAB zuzusenden.

Liebe GEAB-Leute: ich weiss, ihr monitort auch hartgeld.com. Hier könnt ihr alles über den Zustand des Euro und die Wirklichkeit erfahren.Bitte auch BERICHTEN.WE.


Neu 2010-06-17:

[10:45] Sie fürchten eine Massenpanik: Banken fürchten sich vor dem Stresstest

Im Geldgewerbe herrscht Krisenstimmung: Die europäischen Banken wollen die Ergebnisse des staatlichen Stresstests geheim halten. Denn viele Institute stehen wackelig da. Sie fürchten eine Massenpanik. Doch die Politik drängt auf mehr Offenheit.

Ja, irgendwann kommt der grosse Run auf die Banken und die Umsetzung der Spareinlagen in Realgüter, der Crack-Up-Boom. Dann sperren die Banken zu und neue Währungen müssen her. Man möchte diesen Tag hinausschieben.

[11:30] Hahaha: Berlin koordiniert europaweite Bloßstellung der Banken


Neu 2010-06-16:

[20:00] Hier sinkt die Macht des Westens: Schwellenländer überholen die alte Welt

Erstmals produzieren in diesem Jahr so genannte Entwicklungsländer mehr für die Weltwirtschaft als die etablierten Nationen. Die OECD spricht von einer «neuen wirtschaftlichen Weltordnung».

...und die Macht von Bilderberger & co...
 

[14:00] Diese gigantische Lieferantenfinanzierung geht gerade zu Ende: "Unhaltbare Leistungsbilanzen"


Neu 2010-06-15:

[14:00] Warum die Staaten pleite gehen: Here's Niall Ferguson's Complete And Definitive Guide To The Sovereign Debt Crisis


Neu 2010-06-13:

[19:00] Zur Situation: Banken- und Verschuldungskrise im Juni 2010


Neu 2010-06-11:

[20:00] Interessantes Krisenszenario: Extend and Pretend: A Guide to the Road Ahead

[13:30] Jetzt wird es kritisch für die Banken: Europas Institute finden keine Käufer für Anleihen

Bei den europäischen Banken läuten wieder die Alarmglocken. Ohne Sicherheiten leihen sich die Institute untereinander kaum noch Geld, und auch am öffentlichen Kapitalmarkt fanden sich zuletzt kaum noch Käufer für Bankanleihen. Experten schlagen Alarm.

Jetzt kann es jederzeit durchschlagen und die Banken sind zu, weil sie sich nicht mehr refinanzieren können. Alle Alarmglocken sollten läuten.

Der Interbanken-Markt bei den PIGS ist auch blockiert: Euro-Staaten stellen sich auf Spanien-Pleite ein

Die PIGS-Anleihen in den Bank-Bilanzen sind der Auslöser: Die Banken gehen auf Sichtflug

Da reagiert die EZB schon: ECB to put unlimited funds into banks

Also ist eine massive Bankenkrise im Gang.

[13:45] Leserkommentar - EZB reagiert:

Warum zum Teufel arbeiten wir überhaupt noch? Mit diesen "unlimited funds" kann uns die EZB das ganze Leben finanzieren. Soll sie doch alles finanzieren, schöne Kontostände und prächtige Bilanzen überall - a perfect world!

Nur in den "Geberländern" arbeitet man noch. Anderswo in Euroland lässt man sich schon lange das Leben von Krediten und jetzt von der EZB finanzieren.


Neu 2010-06-10:

[21:00] Einer, der es weiss und in Gold ist: Soros Says ‘We Have Just Entered Act II’ of Crisis

[16:30] Wie Staaten bankrott gehen: Wie Staaten in Vertrauenskrisen schlittern

[10:00] Wird sich bald ändern - in Verluste: Noch nie war mit Staatsanleihen so wenig zu verdienen

[10:00] Die Pleitekandidaten: Wo die Furcht vor Staatspleiten grassiert


Neu 2010-06-08:

[19:15] Die Banken haben Angst und stapeln das Geld bei der EZB: ECB Deposit Facility Usage Hits Fresh Record At €362 Billion As Liquidity In Europe Worse Than Ever


Neu 2010-06-05:

[19:00] Roubini: Auch die Amerikaner werden irgendwann in die Wand fahren


Neu 2010-06-04:

[6:30] Allein in Europa: Fehlen den Banken drei Billionen Euro?


Neu 2010-06-02:

[7:30] Kommen muss sie bald - global: The Depression Of 2011? 23 Economic Warning Signs From Financial Authorities All Over The Globe


Neu 2010-06-01:

[18:30] Krise bis 2030? Welt-Krisis nach 2012?

[13:00] Für den Pleitegeier: Welche Länder schon Bankrott gemacht haben

[11:30] MM: Ist die nächste Krise unausweichlich?

[6:00] Die Stationen der Krise: Endstation Revolution

[6:00] Ist sicher noch weit untertrieben: Eurozone banks could be hit by £165bn writedowns, says ECB


Neu 2010-05-31:

[8:45] Der Platin-Investor - Situationsanalyse:

Aber jetzt wird es kompliziert: Was muß denn alles gemacht werden?:
1) Die deutschen Konzerne sind überschuldet bis zum Rand, ich meine die Industrie, der Bayer, den wir lieben, weiß es noch genauer.
Mehr als die Französischen

2) Sie können aber ihre Exporte halten und ausbauen, weil sie Weltmarken haben, die das halbwegs boomende Asien (nur das boomt halbwegs derzeit) kauft und weil in DE jahrelang per Lohnverzicht die Effizienz gesteigert wurde.
Die FR-, AT-, IT- teilweise auch CH- usw. Industrie kann das nicht
Zwischensaldo: VW ist viel verschuldeter als Peugeot, aber bei VW steigt der Umsatz, bei Peugeot ist es eine rote Null.
Wo ist da die einfache Lösung? Es gibt keine!

3) Die deutschen Banken haben viel mehr Derivatescheiß am Buch als die FR- und AT- Banken, sind aber die besseren Investmentbanker, wenn es ans Neuverdienen geht. Der Deutsche und der Österreichische Staat haben furchterregende Banken- Garantiesummen draußen, der FR- und de IT-Staat haben das nicht.

4) Die Staaten sind alle überschuldet, DE-FR-AT ungefähr gleich viel, IT drastisch, die PIGS sind in Konkurs.

5) FR-AT brauchen 20% Abwertung gegenüber DE (Kompensation des DE- Lohnverzichts) und IT nochmal 20% gegenüber FR-AT.

6) DE kann aber nicht endlos gegen USD und YUAN aufwerten, sonst kracht der Weltexport.

7) Falls China crasht, könnte es weiter einen EUR geben, weil dann DE seinen ansonsten uneinholbaren Exportvorsprung gegenüber seinen Nachbarn sehr plötzlich stark reduziert, der ausschließlich YUAN- gestützte Dollar dann fällt wie ein Stein und die sich dann auf drucken bis auf 1,0 zum $ einigen.
Sonst einigen die sich nicht mehr, nicht weil sie böse zu einander sind, sondern weil die Fakten es nicht mehr zulassen.

8) Andernfalls muß die DEM 2 als Stufe 1 so kommen, dass in einer Art EWS der FFR und ATS genau um 20% abwerten und gleichzeitig keiner in Asien enteignet wird, also ein Währungskorb muß bleiben. Diese DEM 2 darf aber kaum um mehr als 10% gegen YEN und $ aufwerten, sonst scheppert es da wieder im Export, denn die sind keine Jausengegner, die Japaner, Taiwanesen, Chinesen usw.

Derzeit bleibt nur ein sehr subtiles Umstellen mit verschiedenen Upcuts und das ziemlich organisiert. Die Formen sind gar nicht das Problem, sondern das wie und die 20% gegenüber Europa bei max. 10% gegenüber der Welt einzuhalten. DIE ENDGÜLTIGE DEM JETZT EINZUFÜHREN GEHT NUR FALSCH. ES MUSS EINE ZWISCHEN- DEM SEIN. Sonst ist das nie lösbar.

Vielleicht scheppert es aber beim Dollar und dann ist ohnehin alles vorbei.


Neu 2010-05-30:

[20:00] Die Finanzkrise anders erzählt: In der Krise kämpfen Ameisen gegen Heuschrecken


Neu 2010-05-29:

[10:15] EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark: "Wir stecken in einer neuen kritischen Phase"

So wie ein Weltuntergang, aber das darf er nicht offen sagen.
 

[10:00] Es gibt 1000 Gründe zu sagen "Wir sind kaputt": Eric Sprott: A Busted Formula

[10:00] MMnews: Roubini: Staatsbankrott und Inflation


Neu 2010-05-26:

[18:00] Krisenszenario von 1997, jetzt wieder aktuell: It Couldn't Happen Here

[12:30] Wird lange nicht reichen um alle Verluste abzudecken: Banken brauchen über eine Billion Dollar Kapital

Geht schon los: Goldman, BNP Paribas Downgraded by Bondholders: Credit Markets


Neu 2010-05-25:

[17:15] Zeit für den Aktiencrash: Dow Jones verliert 10.000-Punkte-Marke aus den Augen


Neu 2010-05-24:

[20:00] Jetzt wird es kritisch: Eurokrise: Angst vor globalem Flächenbrand

[14:30] Presse: Top-10-Pleitekandidaten: Länder vor dem Staatsbankrott


Neu 2010-05-17:

[6:15] GEAB: GEAB N°45 ist angekommen! Die umfassende weltweite Krise – Vom Staatsstreich der Eurozone zur tragischen Isolierung Großbritanniens – Die Auflösung der Weltordnung und der öffentlichen Ordnung beschleunigt sich

Dass sich der Euro gerade auflöst, wollen diese Leute offenbar nicht sehen.

[9:45] Leserkommentar-DE zum GEAB#45:

im GEAB 45 zeigt sich diesmal sehr deutlich die politische Haltung der LEAP 2020-Leute: Sie outen sich als Agitprop-Team für die Brüsseler Diktatur. Sie sind Franzosen und die feiern den Sieg Frankreichs über Deutschland. Was sie da feiern war ein politische Erpressung. Leider hat unsere Kanzlerin (die ja nach Lehman erkklärte, sie wolle nie wieder in eine erpressbare Situation geraten) dieser Erpressung nachgegeben und Deutschland verkauft.
Oder sollte es wirklich so sein, dass angesichts der Intensität der Krise einzig in der Einheit die Stärke liegt? Hahaha, es ist eine Einheit von Pleitiers, die geloben, sich im Krisenfall mit bis zu 1 Billion Dollar unter die Arme zu greifen. Mit Geld, dass keiner von diesen Scharlatanen mehr hat. Merkel glaubt, sie könnte Ackermann und die anderen damit retten - leider wird nur das Vermögen der Bürger verheizt. Ob die Bevölkerung dies mittragen wird, darf abgewartet werden. Wie lange schlafen die Schafen noch?????

Sie sind französische Eliten und für die hat der Euro eine bestimmte Bedeutung: Frankreichs Macht über Europa. Daher "darf" er auch nicht untergehen.

[10:15:] Gerade hat GEAB zugegeben, dass sie hartgeld.com lesen. Sie sollten den Leserkommentar oben genau lesen.

[11:00] Was im GEAB#45 - steht - aus deren frei zugänglicher Ankündigung:

Staatstreich der Eurozone in Brüssel: Die Gründerstaaten putschen sich an die Schalthebel der Macht in Brüssel

Wir werden in dieser 45. Ausgabe des GEAB detailliert die zahlreichen Auswirkungen dieser Entscheidung der europäischen Regierungen auf die Europäer und die Welt analysieren; es handelt sich um einen Staatstreich der Euro-Länder im System der EU: Die 16 Euroländer haben die Schaltzentrale Europas übernommen und neue Mechanismen geschaffen, die den anderen EU-Mitgliedstaaten keine andere Wahl ließen, als den Entscheidungen der 16 zu folgen oder sich in einer gefährlichen Isolation wiederzufinden. Zehn der weiteren elf EU-Länder haben schon jetzt beschlossen, den 16 zu folgen, wobei Schweden und Polen, die zwei herausragend wichtigen Länder unter diesen elf, sich sogar aktiv an dem neuen Schutzmechanismus der Eurozone beteiligen; die anderen acht sind dabei, entweder wie Estland ihre Aufnahme in die Eurozone vorzubereiten (für 2011 geplant (3)), oder nehmen schon heute die Unterstützung der Eurozone in Anspruch (Lettland, Ungarn, Rumänien…). In Brüssel fand Anfang Mai eine (R)Evolution statt, die wir allerdings schon seit mehr als drei Jahren vorhersagen; in der letzten Ausgabe des GEAB haben wir ausgeführt, dass sich die Haltung der Eurozone nach den Landtagswahlen in Deutschland und den Unterhauswahlen in Großbritannien sehr schnell entwickeln werde. Jedoch hätten nicht einmal wir geglaubt, dass solche Weichenstellungen in nur wenigen Stunden getroffen würden. Noch viel weniger hätten wir geglaubt, dass die Regierungen den Mut aufbringen würden, so weit zu gehen: 750 Milliarden Euro, also 1000 Milliarden USD, werden für den neuen Schutzmechanismus, die Vorstufe zur Schaffung eines Europäischen Währungsfonds bereitgestellt; und die Eurozone zieht die Kontrolle der EU an sich (4). Die Schaffung dieses Schutzmechanismus ist ein Riesensprung in dem Prozess der europäischen Wirtschaft- und Finanzintegration und richtungsweisend für das weitere Ziel der Errichtung einer politischen Union.

Es bleibt festzuhalten, dass mit den Entscheidungen vom 8./9. Mai 2010 440 Millionen Menschen in Europa zu Bürgern eines neuen Landes geworden sind: Euroland. Einige von ihnen besitzen bereits eine gemeinsame Währung, den Euro, alle haften von nun an gemeinsam für seine Schulden, und verfügen gemeinsam über die Instrumentarien, die notwendig sind, um die durch diese Verschuldung in Zeiten der umfassenden weltweiten Krise verursachten Probleme zu bekämpfen. Die haushälterischen und finanziellen Entscheidungen des Euroland-Gipfels vom 8. Mai als Antworten auf die Krise der öffentlichen Verschuldung der EU-Staaten können je nach Lesart und Verständnis von der Krise und ihren Ursachen sehr unterschiedlich bewertet werden. LEAP/E2020 wird in dieser Ausgabe des GEAB hierzu seine eigene Bewertung vorlegen. Aber es kann kein Zweifel daran bestehen, dass mit diesen Entscheidungen die Art und Weise, wie die EU regiert wird, sich radikal geändert hat. Plötzlich und vollkommen unvorhersehbar gibt sich Kontinentaleuropa die Möglichkeit, sich mit einer wahren europäischen Regierung auszustatten.

Bei soviel Euro-Glaube bleibt einem der Mund offen stehen, da kommt man nicht einmal mehr zum Lachen. Auf welchem Planeten der Ignoranz leben diese französischen Intellektuellen und "Eliten" eigentlich? Die wollen nicht sehen, dass das eine Notoperation für kurze Zeit war, damit der Euro nicht gleich kollabiert. Ung gleich sehen sie ein neues "starkes Europa" mit einem "starken Euro" heraufziehen. Gleichzeitig wird im vollen GEAB auf USA und UK eingeschlagen, wie es bisher nicht vorgekommen ist. Typisch französische Vorurteile und Wünsche, die die Realität verzerren. Diese GEAB-Autoren sind hier totale Aliens, gekommen mit einem UFO.

Auf meinem vorigen Aufruf nach dem GEAB kam von dort gleich eine Mail mit "Copyright Infringement" und der Aufforderung, soetwas zu unterlassen. Also monitort man hartgeld.com laufend. Leider kümmern sie sich nur darum, dass niemand ihren Newsletter weitergibt, aber nicht darum, dass das was drinnensteht, irgendwie der Realität entspricht.


Neu 2010-05-16:

[8:30] So kann man es auch sehen: Finanzkrieg: Krieg mit anderen Mitteln

Der erste Weltkrieg "Geld gegen Staaten". Wie es an der Eurofront weiter geht erklärt Oberstleutnant Sanftleben. Doch auch Dollarland und Pfundland sind sturmreif. Beide sind kaum noch verteidigungsfähig.


Neu 2010-05-15:

[7:00] Celente im "Bankenblatt": Wir laufen in eine große Depression

Leserekommentar-DE: nur Rettungsboote werden helfen. Aber die haben schon abgelegt.


Neu 2010-05-14:

[20:30] Jim Willie vom Dezember: FULL CIRCLE OF GOVT DEBT DEFAULT

Nach GR und ES kommt das "European Core" dran.


Neu 2010-05-11:

[9:45] Nicht Schrotthypotheken sind schuld, sondern das Schrottsystem: Die Banken müssen sich selbst zerschlagen


Neu 2010-05-10:

[21:30] AB ENDE MAI MEGA-DELEVERAGE-SCHOCK: Geldmarkt sendet Krisensignal


Neu 2010-05-09:

[11:00] Kommt nächste Woche: Europäischer Interbankenmarkt vor dem Kollaps

Diesen Kollaps dürften die Euro-Polit-Hühner noch mehr fürchten als einen Bond-Crash.


Neu 2010-05-07:

[6:00] Ist jetzt der grosse Systemcrash da? Dow-Jones-Kurse fahren Achterbahn

Es war in Punkten gemessen der stärkste Kurssturz in der Geschichte der Wall Street: Der Dow-Jones-Index ist zeitweise um knapp tausend Zähler eingebrochen. Händler erklärten den Absturz mit der Griechen-Krise - verantwortlich könnte aber auch ein Tippfehler bei einer Transaktion sein.

Das PPT hatte alle Hände voll zu tun, den Crash nicht voll durchbrechen zu lassen. Aber heute werden vermutlich alle Aktienmärkte nachgeben. Ein richtig grosser Aktiencrash ist nicht auszuschliessen.


Neu 2010-05-06:

[8:00] Kapitalmärkte können vor größter Krise seit 100 Jahren stehen: Capital Markets May Face Deepest Crisis in 100 Years

Capital markets may be facing the biggest crisis in a century with governments all but powerless to ward off a sovereign debt disaster, according to Gary Jenkins at Evolution Securities Ltd.

Stimmt, die grösste und schlimmste Bubble von allen platzt gerade: die "Sovereign Debt Bubble", die der Staatsanleihen. GR wurde schon dahingerafft.


Neu 2010-05-05:

[12:00] Da ist einiges abzuschreiben: Are European banks sitting on 16.3 trillion in toxic assets?


Neu 2010-04-27:

[20:00] Video-Rückblick: Der schwarze Freitag

[13:15] High Speed Trading: HFT, »Goldman« und die Rettung der freien Märkte


Neu 2010-04-26:

[15:00] Die wahre Staatsverschuldung inklusive Pensionslasten: Der unsichtbare Schuldenberg


Neu 2010-04-25:

[19:00] Zum "Einüben": Was passiert, wenn Staaten pleitegehen


Neu 2010-04-23:

[20:30] Man sollte dieser Aktien-Bubble nicht trauen: Der Boom ist eine Scheinblüte

[20:30] Eric Sprott: Weakness Begets Weakness: from Banks to Sovereigns to Banks

[15:00] So ist es richtig: Galbraith: Economists Should Move into Background, and “Criminologists to the Forefront”


Neu 2010-04-22:

[11:30] Aber man will ja nicht hören: Hätte man doch auf die Krisenpropheten gehört

[7:00] Etwas Krisen-Geschichte: Die Angst vor der nächsten Finanzkrise


Neu 2010-04-21:

[17:45] Was tun bei Staatsbankrott: Die Gläubiger sind auf sich allein gestellt

Private Anleger bangen im Fall einer Staatspleite um ihr Geld. Denn die Finanzierungsbedingungen für das hochverschuldete Griechenland haben sich zu Wochenbeginn wieder drastisch verschlechtert. Doch es gibt Möglichkeiten der Vollstreckung. Welche Möglichkeiten Anleger haben.

Im Fall von Griechenland könnte man versuchen, Flugzeuge der Olympic Airways vom Gericht beschlagnahmen zu lassen.Soetwas wurde schon gemacht.

 

[16:00] Warten auf den Pleitegeier: Lustig, man kann der Bloomberg-Grafik beim steigen zusehen

[15:30] Interview mit Dirk Müller: Alles stand vor dem Zusammenbruch


Neu 2010-04-20:

[21:00] Griechenland ist überall: IWF warnt vor "neuer Phase" der Kreditkrise


Neu 2010-04-18:

[13:45] Der Litmustest für die Bankenmacht: Nobelpreisträger Stiglitz: Megabanken zerschlagen

Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz warnt vor der Übermacht großer Banken. "Megabanken, die man angeblich nicht pleitegehen lassen darf, sollte man zerschlagen", rät der US-amerikanische Ökonom. Mitten in der Debatte um eine globale Bankenabgabe zur Vorsorge für künftige Finanzkrisen kritisiert der Wissenschaftler "quasi insolvenzgeschützte Institute". Diese seien ohnehin zu groß, als dass sie effizient geführt werden könnten

Die sind nicht nur zu gross, sondern real auch pleite - wenn sie richtig bilanzieren würden. Eine Zerschlagung würde zeigen, dass deren Macht sinkt.


Neu 2010-04-17:

[20:45] Irgendwann muss es wieder abwärts gehen: US-Bankenskandal schürt Angst vor neuer Krise

[18:30] Schnittpunkt2012: Über den Tellerrand geschaut ... (Teil I)

[9:30] GEAB haut auf US/UK ein: GEAB N°44 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise / USA- GB: 2. Halbjahr 2010 – Die beiden Staaten vor dem Abgrund Sommer 2010: Die Schlacht um die Bank of England / Winter 2010 – Die US-Fed vor der Insolvenz

Wie LEAP/E2020 schon vor einigen Monaten im Widerspruch zu all den Meldungen der Medien und der Stellungnahmen der « Experten » in den vergangenen Wochen vorhergesagt hat, konnte Griechenland auf die Unterstützung der Eurozone zählen; gerade wegen der mit den europäischen Hilfszusagen verbundenen Auflagen besteht für Griechenland eine Chance, sich durch ein verantwortlicheres Haushalten aus dem Teufelskreis der wachsenden Staatsverschuldung zu befreien (1). Griechenland wird daher nicht zahlungsunfähig werden. Durch die Panik über eine mögliche griechische Zahlungsunfähigkeit ist aber erkennbar geworden, dass sich allmählich die Erkenntnis durchsetzt, dass es immer schwieriger wird, Kredite zur Finanzierung der immensen Verschuldung der westlichen Staaten zu finden. Selbst ein Bericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich macht deutlich, dass es nicht unbeschränkt so weiter gehen kann.

Aha, GRR wird also nicht pleite gehen...Haben wir hier ein Sprachrohr der französischen Eliten?

Tatsache ist, das GR total hin ist, US & UK fast genauso stark. Alle werden untergehen, vermutlich noch 2010.


Neu 2010-04-13:

[21:45] BIS: The future of public debt: prospects and implications

Leser-Zusammenfassung:

Die Autoren stellen fest, dass die Staatsschulden sehr viel höher sind als das, was offiziell gesagt wird, weil Eventualverbindlichkeiten und Pensionsverpflichtungen von den offiziellen Zahlen ausgeschlossen werden. Diese Tatsache könnte bedeuten, dass die mehrmals "versprochene" globale wirtschaftliche Erholung von der enormen Schulden und die damit verbundenen Kosten extrem bedroht ist. [nichts neues...]

In Ländern wo die Verschuldung vor der Krise relativ niedrig war, ist sie rasant gestiegen. Es ist zu erwarten, dass diese Schulden ab 2011 schnell die 100% ratio übersteigen werden (Seite 3) .

Noch besorgniserregender ist, der Autoren-Meinung nach, dass die derzeitige expansive Fiskalpolitik mit steigender und weitgehend ungedeckten, altersabhängigen Ausgaben (Renten-und Gesundheitskosten) zusammenfiel.....Überalterung der Bevölkerung bedeutet steigende Pro-Kopf-Kosten im Gesundheitswesen...

[Hier würde ich gerne hinzufügen, dass diese Länder zusätzlich eine katastrophale und nicht selektive Immigration führen bzw. (was ich noch schlimmer finde und nicht verstehe) unterstützen und fördern]

Relation Zins-und Wachstumspotenzial : Die Daten, die als Diagramm dargestellt werden (Seite 7), zeigen, dass die gegenwärtige Finanzpolitik für alle Länder (!!!) nicht nachhaltig ist. Drastische Verbesserungen in den strukturellen Primärsaldos wird notwendig sein, um explodierenden Schuldenquote in Zukunft zu verhindern..

Der Abschluss (Seite 16) ist ebenfalls sehr Interessant zu lesen.

Vielen Dank für die Zusammenfassung.
 

[12:30] Wehe, diese Kredite können nicht übergerollt werden: Refinanzierungslücke von 115 Milliarden Euro auf Europas Gewerbeimmobilienmärkten

[12:15] Wo kommt dieses Geld her? IWF stockt Krisenfonds auf 550 Milliarden Dollar auf

Vermutlich wird es von den Zentralbanken gedruckt. Anders ist es nicht vorstellbar.

Mehr dazu: IMF Prepares For Global Cataclysm, Expands Backup Rescue Facility By Half A Trillion For "Contribution To Global Financial Stability"


Neu 2010-04-12:

[21:00] Interview mit Prof. Dr. Wilhelm Hankel: Der am besten organisierte Finanzschwindel aller Zeiten!

[20:45] Diese Warnung ist ernst zu nehmen: BIZ warnt, Staatsverschuldung ist am Siedepunkt und explodiert


Neu 2010-04-09:

[7:00] Wie wirkliches Sparen aussieht: Ein Report der BIZ lässt Übles für Europa ahnen: Entschuldung nicht ohne Unruhen

Traditionelle Sparmaßnahmen reichen nicht mehr aus, selbst wenn sie schmerzhaft sind

- daher bietet sich ein dritter Weg an: Bereits erfolgte öffentliche Versorgungszu-sagen, die noch nicht eingelöst worden sind, einfrieren oder kürzen

- das Brisante: Während eine derartige soziale Brandrodung in Deutschland und den Niederlanden eine Umkehr der steigenden Verschuldung erzwingen könnte, würde sie in Frankreich, Irland, Großbritannien und den USA laut BIZ nicht ausreichen, um die Verschuldung unter Kontrolle zu bringen.

Sobald die Währungen wirklich verteidigt werden müssen - dann geht es massiv in den Sozialstaat.


Neu 2010-04-05:

[20:15] So kann man es auch nennen: Bestrafung der Unschuldigen beginnt

Abzocker im US-Finanzsystem, naive Aufsichtsbehörden in Europa und unseriöse Wahlversprechen - das sind die Ursache für Finanzkrise und überbordende Staatsverschuldung. Jetzt sind die Steuerbürger dran: Sie dürfen die Rechnung bezahlen.

Aber das Steuererhöhen und Einsparen für die Banker wird nicht so einfach werden - wegen derer Bonus-Exzesse des letzten Jahres.
 

[20:00] Es sind "diskretionäre Ausgaben": Krise vernichtet fünf Millionen Jobs in Tourismusbranche

[12:45] Was kommt: Der Fluch der Inflation

Die Staatsverschuldungen haben weltweit gigantische Ausmaße angenommen. Die Versuchung der Regierungen wächst, diese Lasten mit einer Inflation zu drücken. Und das wird die Ersparnisse der Bürger noch weiter entwerten.

Wenn ein Staat mit dem Rücken zur Wand steht, wird er drastische Mittel einsetzen, um seinen Bankrott abzuwenden. Diese waren in der Vergangenheit immer gleich: Zugriff auf das Privatvermögen, Inflation, Währungsreform.

Gold schützt gegen alle diese Dinge.


Neu 2010-04-02:

[13:30] Gold sieht nie wieder die USD 1050 Marke von unten: Verlorene Banken und verlorene Milliarden

Reflation einer platzenden Blase, Probleme Griechenlands und des Euro feuern die Weltmärkte an, Lehman Brothers kolossaler Betrug, Bankenausfälle belaufen sich auf Milliarden, Zeichen einer sich verflüchtigenden Erholung

Die Probleme wurden nur hinausgeschoben, aber nicht gelöst.


Neu 2010-03-30:

[13:30] Den Zockern geht es im Moment gut: Das Spielcasino ist schon wieder eröffnet

Riesige US-Gewinne – erneut aus „Finanzderivaten“

Glaubte man noch gerade eben, die Regierungen, speziell die der USA, hätten doch gelernt aus den Ursachen der Finanzkrise und hätten das Casino der „Finanzderivate“ geschlossen, so sieht man sich nun getäuscht. Die gleichen Banken, denen schon vorher aus der Bredouille geholfen werden musste, weil man erklärte, sie seien „zu groß, um Pleite zu gehen“, sie hätten das gesamte Finanzsystem mit sich gerissen, zocken bereits wieder mit Milliarden-Finanz-Derivaten und machen, jedenfalls noch, Riesen-Gewinne damit. Wie das weiter geht, hat man im Jahr 2008 gesehen

Der nächste Crash wird bald folgen, aber diesesmal wird er schlimmer als 2008. Wer jetzt noch einsteigt, zahlt sicher drauf. Vor einem Jahr hätte man einsteigen können. Aber auch damals war das Risiko gross, heute ist es gigantisch.


Neu 2010-03-29:

[18:30] Artikel: Inflation und Staatsbankrotte ante portas

[9:30] Man kann eine Leiche nicht wieder zum Leben erwecken: Der Anfang vom Ende

Die Kreditexpansion ist vorbei. Die Gezeiten haben gewechselt. Die Kredite sind 61 Jahre lang geflossen. Jetzt ist Ebbe. Es gibt keine weiteren Anstiege bei den Haushaltskrediten. Keine weiteren Anstiege bei den Verbraucherausgaben, die über die Lohnzuwächse hinausgehen. Keinen zusätzlichen Umsatz. Kein Wachstum mehr, auf Kosten einer Verschuldung des Privatsektors.

Alles, was derzeit noch geschieht, ist Verzögerungstaktik, sonst nichts.


Neu 2010-03-28:

[10:00] Warum neuer Kredit nichts mehr bewirkt- Sättigung: THE Most Important Chart of the CENTURY


Neu 2010-03-25:

[20:00] Sparen, Inflation oder Pleite: Wege aus der Schuldenfalle


Neu 2010-03-24:

[12:15] Es sei „höchstwahrscheinlich, dass ein Fall Lehman sich wiederholen wird: Lehman-Chef warnt vor weiteren großen Bankpleiten


Neu 2010-03-19:

[20.15] Wie ein Staatsbankrott abläuft: Roth: "Alle Hundert Jahre sollte ein Staat Pleite gehen"

[19:15] Eine 4. Stufe der "Rettung"gibt es nicht mehr: Die dritte Stufe der Eskalation


Neu 2010-03-18:

[12:30] Aus dem GEAB#43 - diese westlichen Staaten sind noch schlimmer als Griechenland:

Vorsicht Gefahr: Eine Rangliste von acht Staaten, deren Anleihen noch giftiger sind als die griechischen:

Um diese Länder in einer Rangliste zu ordnen, haben wir drei Faktoren berücksichtigt: Das öffentliche
Defizit im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt 2009 und 2010 (in Prozent); der Finanzierungsbedarf in
absoluten Zahlen; und die Wahrscheinlichkeit für eine Haushaltskonsolidierung bis 2012/2013.

Die Rangliste der Länder, bei denen die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit größer ist als bei Griechenland
sieht also wie folgt aus (das gefährdetste Land führt die Liste an):
1. Vereinigte Staaten
2. Großbritannien
3. Irland
4. Niederlande
5. Japan
6. Spanien
7. Frankreich
8. Portugal

Die "Super-PIGS" also. Interessant, dass Frankreich auch dabei ist.


Neu 2010-03-17:

[17:30] Abzuschreibende Kredite: Chart of the day: Europe´s Exposure to PIGS bei $2.1 Billionen


[6:45] CRE-Verluste in den USA: Europas Banken droht neues Fiasko

Die europäischen Banken haben die Finanzkrise gerade erst halbwegs verdaut, da rollt aus den USA die nächste Welle an Belastungen auf sie zu: Abschreibungen auf gewerbliche Immobilienfinanzierungen und Kreditausfälle in Milliardenhöhe.

Einer Unicredit-Studie zufolge haben Europas Banken insgesamt 1,5 Billionen Dollar solcher Kredite in den Büchern, viel davon im US-Markt.

Hier sind die die deutschen Banken wieder einmal "Spitze", Joe voran.


Neu 2010-03-15:

[17:15] Vor einem Jahr wäre solch ein Artikel wohl noch nicht erschienen: Staaten auf der Kippe

Es fehlt nur noch, dass die Anleger daraus ihre Schlüsse ziehen und massenhaft die Staatsanleihen verlassen.


Neu 2010-03-14:

[17:00] Frühere Staatsbankrotte: Ein Staatsbankrott ist halb so schlimm

[17:30] Pleitekandidaten: Amerika ist eine Nation im Niedergang
 

[16:45] Dazu ist die Politik zu feige: Wir sollten zum ehrlichen Staatsbankrott zurückkehren


Neu 2010-03-13:

[17:45] Die Staaten verdrängen die Firmen am Kreditmarkt: Es klemmt und klemmt und klemmt


Neu 2010-03-12:

[19:00] Der Kampf um die letzten Touristen läuft: Wie Krisenländer um deutsche Urlauber kämpfen

Das raue Island und das sonnige Griechenland haben in Zeiten der Wirtschaftskrise etwas gemein: Mit einer Charme-Offensive und dem Ausbau ihres Reiseangebots ringen beide um den deutschen Urlauber. Im Kampf gegen den drohenden Staatsbankrott sollen Touristen frisches Geld bringen.

UK & co sind schon grossteils ausgeschieden, bleibt also nur Deutschland als letztes grossen Herkunftsland. Also, Griechen, seid jetzt bitte schön freundlich zu den Geldbringern. Eine Abwertung für niedrigere Preise wäre auch nicht schlecht - so wie es Island mit Erfolg gemacht hat.


Neu 2010-03-11:

[16:30] Der böse 2. Dip kommt: Roubini: Wirtschaft kurz vor Eintritt in Double-dip

[15:45] Ein wahres Wort: Banken: Der Staat garantiert - bis er selber zusammenbricht

[19:30] Mehr dazu: Die Gefahren explodierender Staatsschulden
 

[15:30] Von einem, der den Sell-Knopf drücken kann: Pimco-Chef warnt vor Staatsschulden-Schock

Zittern um Dubai, Bangen mit Griechenland - das ist alles noch gar nichts, orakelt Mohamed El-Erian. Die wahren Folgen der desolaten Finanzen vieler Industrieländer würden noch gar nicht erfasst. Drücken sich die Regierungen um harte Einschnitte, drohten Inflation und Zahlungsausfälle.

Wenn er drückt, ist es aus für manche Staaten. Das sollte eine Warnung sein.


Neu 2010-03-10:

[10:00] Langsam reift die Erkenntnis: Die Bankenrettung war ein katastrophaler Fehler

Wie Ex-Banker Leonhard Fischer in einem Frankfurter Hotel mit Börsenmythen aufräumt - Und warum es in den nächsten Jahren für deutsche Sparer nur um Kapitalerhalt gehen kann

Natürlich war es ein Fehler. Beim nächsten Krisenanfall gehen die Staaten auch mit, das was es dann.


Neu 2010-03-06:

[14:30] Fallende Dominos: British Pound in for a Sharp Fall?


Neu 2010-03-05:

[14:00] Entschuldung per Inflation? 20 Prozent Inflation ist der historische Maßstab

Fazit: Offensichtlich stellt eine Inflationsrate von 20 Prozent über zwei bis drei Jahre im Hinblick auf eine Staatsentschuldung so etwas wie ein „historisches Optimum“ dar. Das wirkt jedoch nur dann, wenn der Staat nach dem Ende der „Power-Inflation“ keine übermäßigen Wohltaten verteilt, sondern diszipliniert agiert. Die Fehler aus der Reagan-Ära gilt es zu vermeiden.

Einen Haken hat die Sache: Bei einem starken Inflationsanstieg würden die Gläubiger einen Ausgleich in Form höherer Zinsen einfordern. Japan wäre bei einem Anstieg am langen Ende von 2,5 Prozent praktisch pleite, Großbritannien und die USA würde es bei 6 Prozent erwischen. Deutschland würde bei einem Zinssatz von 8 Prozent in die Knie gehen.

Das ist bei der heutigen extremen Verschuldung ein sehr gefährliches Spiel. Denn dann fliegen alle Anleihen auf den Markt und die Währungen auch. Der Crash ist da - Währungskrise. Nur gut für die Gold-Bugs.


Neu 2010-03-04:

[20:15] Alles pleite: Halbe Welt gefangen in Schuldenfalle


Neu 2010-03-03:

[14:45] Martin Weiss: Transcript: Nine Shocking New Predictions for 2010-2012

[10:00] Der China-Hypercrash kommt: China Bubble platzt

Letztendlich handelt es sich beim aktuellen chinesischen Boom-Zyklus um einen von Investments getriebenen Boom. Die Beispiele in Japan und USA haben aufgezeigt, wie solche Zyklen enden: in einem großen Knall.

Alle, die nach China exportieren, besonders Investitionsgüter, müssen sich auf harte Zeiten einstellen. Nachdem aber der Yuan nicht konvertierbar ist, sollten die Auswirkungen auf das Welt-Finanzsystem begrenzt sein. Dieses wird aber dann vermutlich von selbst zusammenbrechen, da es so wackelig ist.


Neu 2010-03-02:

[9:45] Real sind alle Staaten hin: Weltbankrott: 60 Staaten pleite


Neu 2010-02-26:

[16:00] Thorsten Polleit: Währungsexperte: „Wir steuern auf eine gewaltige Währungsreform zu“

Der deutsche Währungsexperte Thorsten Polleit prophezeit ein Ende des ungedeckten Papiergeldsystems und eine Rückkehr zum Goldstandard. Geldbesitzer würden große Teile ihrer Vermögen verlieren.


Neu 2010-02-24:

[15:15] -12%: Welthandel erleidet Rekordeinbruch

Der weltweite Handel ist im Jahr 2009 so stark eingebrochen wie seit 1945 nicht mehr. Laut WTO ging der Austausch von Waren und Dienstleistungen um zwölf Prozent zurück.

Es ist also doch "Weltkrise":


Neu 2010-02-23:

[16:30] Die "Rettungs-Assets": Marc Faber, Jim Rogers: Buy Farmland and Gold

[16:00] Kommt sicher in 2010: Rogoff sagt Staatspleiten voraus

Dubai, Venezuela, Griechenland: Viele Länder wackeln, gefallen ist bisher noch keines. Doch das ist nur eine Frage der Zeit, warnt der frühere IWF-Chefökonom - der 2008 bereits große Bankpleiten prophezeite.

Ganz schön viele werden es werden. Dann bricht die richtige Panik los.

Die auch: Staatsbankrott der USA?

[17:00] Futter für den Staats-Pleitegeier: Frankreich, England und Italien eher bankrott als Spanien?

[18:45] Und Deutschland auch: Experiment der Papierwährungen


Neu 2010-02-21:

[14:30] Video: Southpark Staffel 13 Wirtschaftskrise (german)


Neu 2010-02-20:

[15:00] Es geht also wieder los: Baseler BIZ warnt vor künftiger globaler Schuldenkrise


Neu 2010-02-19:

[13:15] Jetzt kann es wirklich krachen: Die nächste Wirtschafts- und Finanzkrise bereitet sich vor


Neu 2010-02-17:

[20:30] Krisen: 2010: Das Jahr der Abrechnung


Neu 2010-02-15:

[13:45] Antal Fekete zum Bond-Markt: THERE IS NO BUSINESS LIKE BOND BUSINESS

[11:00] Ausweg Inflation? Schuldenabbau durch Inflation?

Langsam tasten sich die Finanzmärkte an das Schuldenproblem heran, das nicht nur Griechenland, sondern fast alle Industriestaaten betrifft. «Kontrollierte» Inflation wird bereits als eine mögliche Lösung empfohlen.

Das wird nicht so einfach gehen, weil dann die Staatsanleihen auf den Markt fliegen und die Währungen crashen.


Neu 2010-02-13:

[10:45] Wenn die Staatsbankrotte kommen: SOVEREIGN ALCHEMY WILL FAILread!

[10:30] Es geht wieder abwärts: "Industrieproduktion in der EU-27 markiert neues Tief"


Neu 2010-02-12:

[16:45] Die realen Staatsschulden (mit Pensionsverpflichtungen): Staatsschulden: Die ganze Wahrheit

Land Zukunftsschulden
Polen 1550%
Slowakei 1149%
Griechenland 875%
Slowenien 758%
Lettland 619%
Tschechien 590%
Frankreich 549%
Finnland 539%
Niederlande 522%
Litauen 497%
Portugal 491%
Estland 455%
Großbritannien 442%
EU-25 Durchschnitt 434%
Schweden 430%
Deutschland 418%
Österreich 409%
Irland 405%
Luxemburg 376%
Dänemark 382%
Italien 364%
Belgien 296%
Spanien 244%

Ganz ordentlich, alles Luftversprechen.


Neu 2010-02-11:

[12:30] Wir retten heute Griechenland oder morgen die Banken?Es wird scheppern

[20:00] Die richtige Angst: Schuldenkrise weckt Angst um das Geld


Neu 2010-02-10:

[17:00] Aha: Athens Finanzmisere bedroht europäische Banken

Für das krisengeplagte Griechenland scheint Hilfe nah. Hinter der geplanten Rettungaktion stehen auch Sorgen um den Bankensektor: Institute aus Europa sind wichtige Gläubiger des Staats und seiner Bürger, vor allem jene aus der Schweiz und Frankreich.

Jetzt kommt die arrogante Banker-Katze also aus dem Sack. Die Banker wollen einen Bailout für sich, da sie sonst mit Griechenland sterben. So schön indirekt wie bei AIG und HRE. Aber 2010 ist nicht mehr 2008.

[18:00] Die Österreicher auch: Heimische Banken mit Milliarden in Griechenland engagiert


Neu 2010-02-09:

[9:45] AEP zur 3. Grosskrise in 18 Monaten: Greek Ouzo crisis escalates into global margin call as confidence ebbsmust read!

Flow data shows an abrupt withdrawal of German and Asian capital from Club Med debt markets. The EU's refusal to offer Greece anything beyond stern words and a one-month deadline for harsher austerity – while admirable in one sense – is to misjudge how fast confidence is ebbing. Greece's drama has already metastasised into a wider systemic crisis. The world risks a replay of the Lehman collapse if this runs unchecked, this time involving sovereign dominoes.

Barclays Capital says the net external liabilities of Greece are 87pc of GDP, or €208bn (£182bn). Spain is worse at 91pc (€950bn), and Portugal worse yet at 108pc (€177bn); Ireland is 68pc (€123bn), Italy is 23pc, (€347bn). Add East Europe's bubble and foreign debts top €2 trillion.

Both the City and Brussels seem certain that Europe will conjure a rescue, crossing the Rubicon towards fiscal federalism and a debt union. The emergency aid clause of Article 122 is on everybody's lips. Insiders talk of a "Eurobond".

So if you are betting that Germany must forever more efface itself for the European Project, be careful. Berlin hawks might prefer to lance the Club Med boil sooner rather than later.

Deutsche und asiatische Banken ziehen also schon massiv Kapital von den PIGS ab. Diese sind aber total auf das Auslandskapital angewiesen.

Und: die Finanzmärkte glauben noch immer, dass Deutschland "retten" wird. Diese wurden auch 1992 enttäuscht. Also kann die richtige PIGS-Krise beginnen.


Neu 2010-02-06:

[20:30] Leserfrage-DE - wann kommt der grosse Crash?

ich möchte mich ganz herzlich bedanken, für die vielen Fakten und Kommentare auf hartgeld.com. Ich lese jeden Tag auf Ihrer Internetseite.

Ich habe eine Frage, die mich schon seit Wochen beschäftigt: Wann kommt der große Crash? Wie sehen Sie das?
Andreas Popp meint, dass es jeden Tag passieren kann.
Gerald Celente meint, dass es im März 2010 soweit ist.
Marc Faber meint, dass es noch fünf bis zehn Jahre so gehen kann.

Ich denke, dass der Lug und Betrug schon seit 60 Jahren so geht. Das kann doch auch noch ewig so weitergehen oder? Oder sehen Sie eher einen lang anhaltenden Niedergang über 20 Jahre?

Es kann jeden Tag passieren. Wir haben in den letzten Tagen gesehen, wie schnell die Märkte sich bewegen können. Aber ein genauer Zeitpunkt ist unmöglich anzugeben. Aber es wird kommen.

Ein grosser Systemcrash passiert dann, wenn ein Ereignis eintritt, das nicht mehr beherrschbar ist. Der Goldpreis wird es anzeigen, indem er hochschiesst und nicht mehr runtergeht.

Das hat Jim Puplava bereits im Jahr 2000 geschrieben: Perspectives: The Perfect Financial Storm?

There will come a day unlike any other day,
an event unlike any other event and a crisis unlike any other crisis.
It will emerge out of nowhere at a time no one expects.
It will be an event that no one anticipates - a crisis that experts didn’t foresee.
It will be an exogenous event - a rogue wave.

So kann man sich das vorstellen. Der "Event" kann ein Staatsbankrott, eine Grossbanken-Pleite oder ein Krieg sein.
 

[18:45] Ian Gordon: Economic Outlook for 2010


Neu 2019-02-07:

[20:45] Na, schwache Nerven? Börsianern graut vor Lehman 2.0

Die Griechenland-Krise lässt den Dax stürzen. Anleger fürchten Kreditausfälle, einen Staatsbankrott in Europa und dass der gesamte Bankensektor ins Rutschen gerät. Die Parallelen zum Lehman-Debakel sind beunruhigend: Nur steht diesmal noch viel mehr Geld auf dem Spiel.

Es sieht aus, als würde die Branche wieder einmal vom Expansions-Mode auf den Angst-Mode umschalten.


Neu 2010-02-05:

[18:00] Wikipedia: Finanzkrise ab 2007

[12:30] Die Bubble der Währungsreserven: Biggest Bubble in History Is Growing Every Day: William Pesek

[7:00] Bankenaktien crashen: Über den Banken zieht ein neues Gewitter auf

Die guten Gewinnschätzungen der Banken verdecken derzeit die großen Risiken. Anleger meiden Finanzwerte – und das hat gute Gründe. In den USA verschreckt Obamas Banken-Reform die Anleger. Doch in Europa sind die Risiken noch größer. Der Kursrutsch in Portugal und Griechenland ist da nur ein Vorgeschmack.

Die nächste Bankenkrise rollt also an - egal welche "Bilanzen" veröffentlicht werden.


Neu 2010-02-04:

[18:30] Weltweiter Aktiencrash wegen Portugal? Angst greift um sich

Die Sorgen um die Finanzsituation in der Euro-Zone und die schwache Konjunktur im eigenen Land läßt die Anleger an der Wall Street massiv aus Aktien flüchten: Erinnerungen an die Lehman-Pleite kommen auf. Besonders Finanztitel zieht es hinab

Es sieht so aus, als würden die Klick-Affen in ihrem Frontrunning alles "Riskante" abstossen - sogar Gold (oder wird dieses doch gedrückt?). Sie springen natürlich in US-Treasuries - wie in die Computer einprogrammiert (die aus Silizium und die aus MBA-Masse).

[21:00] Die Klickaffen ziehen sich auf Bunds und Treasuries zurück: Die Schuldenkrise breitet sich aus

Wie in deren Hirnen vorab einprogrammiert.


Neu 2010-02-03:

[17:45] 230'000 Pleiten in Europa: Absatzkrise stürzt Zehntausende Firmen in die Pleite


Neu 2010-02-02:

[16:00] Für den Pleitegeier: Die zehn Staatspleite-Kandidaten der Investoren

[15:15] Marc Faber über das Ende der Aktienrally, die Rückkehr der Rezession und sein negativstes Szenario: Dr. Dooms Untergangsszenario


Neu 2010-01-31:

[11:15] Die Gesamtverschuldung: Aktuelle Grafiken zur Verschuldung

UK und Japan sind an der Spitze mit über 400% vom BIP. Danach USA mit 300% und gleich danach Deutschland mit 285%. Muss alles abgebaut werden.

Hier die McKinsey-Studie: Debt and deleveraging
 

[11:00] So ist es: die Welt ist Pleite


Neu 2010-01-29:

[12:30] War die Reflation nicht stark genug? Wirtschaftsbosse warnen vor neuer Finanzkrise

Die Konjunktur erholt sich nur langsam, jetzt erhöht die Wirtschaftselite den öffentlichen Druck: Konzernbosse und Vorstände drängen die Banken, mehr Kredite zu vergeben und vorerst auf Boni zu verzichten - andernfalls drohe eine neue Finanzkrise.

Man kann noch mehr Geld drucken und auch mit einer Heli-Flotte abwerfen.

[17:30] Vorschlag-DE: Man könnte den § 146 StGB (Geldfälschung)sowie die weiteren Straftatbestände in diesem Bereich ersatzlos streichen.
 

[10:15] Noch ein Banken-Sargnagel: Banken drohen Lasten von bis zu 300 Milliarden Euro


Neu 2010-01-28:

[12:30] Die Kosten der Banken-Bailouts: The Ring of Fire

The Reinhart/Rogoff book speaks primarily to public debt that balloons in response to financial crises. It is a voluminous, somewhat academic production but it has numerous critical conclusions gleaned from an analysis of centuries of creditor/sovereign debt cycles. It states:

The true legacy of banking crises is greater public indebtedness, far beyond the direct headline costs of bailout packages. On average a country’s outstanding debt nearly doubles within three years following the crisis.

The aftermath of banking crises is associated with an average increase of seven percentage points in the unemployment rate, which remains elevated for five years.

Once a country’s public debt exceeds 90% of GDP, its economic growth rate slows by 1%.

Das sind Erfahrungswerte aus der Vergangenheit.


Neu 2010-01-27:

[12:00] Nur eine Frage der Zeit: "Werden einige Staats­pleiten in Europa sehen"

[10:45] Citigroup: Ökonom: Nächste Blase platzt auf Wachstumsmärkten


Neu 2010-01-26:

[16:30] Jetzt allgemeines Sparen? Europas Regierungen schalten auf Sparen um

Der Druck der Finanzmärkte wirkt: Steigende Zinsen auf Staatsanleihen disziplinieren spendierfreudige Regierungen viel schneller und zuverlässiger als Appelle von Notenbanken, Sachverständigenräten oder Finanzministern befreundeter Staaten. Das beweist sich gerade einmal wieder in Europa.

Ist kaum zu glauben, aber warten wir einmal ab.


[16:30] Soetwas haben die sicher 2008 auch gesagt: IWF sagt weltweiten Wachstumsschub voraus

[17:15] Leserkommentar-DE - Vor genau einem Jahr gab der IWF folgende Prognose raus:

28.01.2008
"In seiner am Mittwoch in Washington vorgelegten Konjunkturprognose sagt der IWF für 2009 ein globales Wachstum von nur noch 0,5 Prozent voraus. Seine Prognose für Deutschland revidierte der Fonds deutlich nach unten, er geht nun von einem Minus von 2,5 Prozent aus."
http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/Niedrigstes-Weltwirtschaftswachstum-seit-1945_aid_666425.html


Am Ende kam eine weltweite Rezession von Minus 2,x % heraus, und Deutschland landete im wirtschaftlichen Jammertal von Minus 5,x %. Soviel zur Zuverlässigkeit der IWF-Prognosen. Man kann sich auch die Karten legen lassen, im Kaffeesatz lesen oder einen Astrologen befragen, kommt ungefähr auf gleiche bei raus.

[13:45] Jim Willies Prognosen für 2010: 2010: Gigantische Sturmwolken ziehen sich zusammenread!

[13:45] Braucht man nicht mehr: ACEA: Nfz-Verkäufe brechen 2009 europaweit um ein Drittel ein


Neu 2010-01-25:

[18:30] MAN SCHREIBT AUF EINMAL DIE WAHRHEIT: Gefangen in der Endlosschleife eines Albtraums

Passt dazu: Warum die Krise noch mindestens drei bis vier Jahre dauern wird
 

[11:15] Fragen und Antworten zum Staatsbankrott: Ruin oder Reinigung?

[17:30] MAN BEGINNT DIE DUMPFE MASSE EINZUSTIMMEN: Die spektakulärsten Staatsbankrotte


Neu 2010-01-22:

[18:15] Stahl als Konjunktur-Indikator: Stahlproduktion 2009 weltweit um 8 Prozent gesunken

[17:30] Wenn das passiert: In China bahnt sich ein gewaltiger Crash an

Die Chinesen prahlen mit ihrem Wirtschaftswachstum, Funktionäre erklären die Finanzkrise für beendet. Allerdings mehren sich die Anzeichen, dass China den Höhepunkt einer Spekulationsmanie erreicht hat – und eine Bruchlandung erlebt. Falls das passiert, wird das Riesenreich den Rest der Welt mit nach unten reißen.

Dann kracht es überall. Vermutlich noch 2010.
 

[9:45] Aus dem Privateer: Die Krise ist noch längst nicht ausgestanden

[9:30] Ähnlichkeiten: 1929 and 2007: two crises, similar causes, similar effects?


Neu 2010-01-19:

[21:00] Ein paar Monate wurden teuer erkauft: Bis das System runterkommt

[14:30] Überall mehr Firmenpleiten: Keine Entwarnung an der Pleitenfront

[11:15] Die Allianz-"Volkswirte" und Kondratieff: Prima Krise für die Enkel

Endlich mal gute Nachricht, auf lange Sicht: Allianz Global Investors dünkt, dass die Finanzkrise den fünften Kondratieff-Zyklus beendet und nun, auch dank des Lerneffekts, der sechste beginnt. Das bedeutet 40 Jahre starke Börsen, mindestens.

Diese "Experten" haben also den Kondratieff-Zyklus entdeckt, aber nicht verstanden. Wenn sie ihn verstanden hätten, dann müsste sie wissen, dass erst einmal im Kondratieff-Winter die Schulden abgebaut werden müssen, bevor ein neuer Zyklus beginnen kann. Das ist noch lange nicht passiert.
 

[7:15] Weitere Staatspleite-Kandidaten: Das Pleiteparadies

Mehr dazu: Welche Staaten auf der Kippe stehen

Argentinien Risikoprämie: 9,64 Prozent Rating (S&P): B-
Ukraine Risikoprämie: 9,21 Prozent Rating (S&P): CCC+
Venezuela Risikoprämie: 8,16 Prozent Rating (S&P): BB-
Pakistan Risikoprämie: 7,18 Prozent Rating (S&P): B-
Lettland Risikoprämie: 5,02 Prozent Rating (S&P): BB
Island Risikoprämie: 5,01 Prozent Rating (S&P): BBB-
Dubai Risikoprämie: 4,23 Prozent Rating (S&P): Keine Bewertung (!)
Griechenland Risikoprämie: 3,28 Prozent Rating (S&P): BBB+
Russland Risikoprämie: 1,57 Prozent Rating (S&P): BBB
Spanien Risikoprämie: 1,1 Prozent Rating (S&P): AA+
Italien Risikoprämie: 0,97 Prozent Rating (S&P): A+
Großbritannien Risikoprämie: 0,82 Prozent Rating (S&P): AAA
Japan Risikoprämie: 0,71 Prozent Rating (S&P): AA
China Risikoprämie: 0,62 Prozent Rating (S&P): A+
USA Risikoprämie: 0,35 Prozent Rating (S&P): AAA
Frankreich Risikoprämie: 0,33 Prozent Rating (S&P): AAA
Deutschland Risikoprämie: 0,27 Prozent Rating (S&P): AAA
Finnland Risikoprämie: 0,17 Prozent Rating (S&P): AAA
Norwegen Risikoprämie: 0,17 Prozent Rating (S&P): AAA

 

[6:45] Die staatlichen Finanzspritzen weltweit: Finanzkrise: Zwei Billionen Dollar reichen nicht

IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn warnt die Industriestaaten vor einer zweiten Rezession, wenn sie ihre Konjunkturhilfen zu früh beenden. Mittelfristig bleibt der Abbau der Staatsschulden das größere Problem.

Diese Summe dürften nur die Konjunkturpakete sein, ohne Bankenrettungen, etc. Was hat es gebracht ausser enormen Staatsschulden? Nur etwas Verzögerung der echten Krise.


Neu 2010-01-18:

[15:00] Er sichert seinen Hintern ab: IWF-Chef warnt vor zweiter Rezession


Neu 2010-01-15:

[18:30] Cumulative Probability of Default: Diesen fünf Ländern droht der Staatsbankrott

Die sind schon pleite: Inselstaat Jamaika ist pleite


Neu 2010-01-14:

[20:30] Dr. Doom: Marc Faber sieht Staatspleiten in Eurozone und langfristige Pleite der USA

[18:15] Leserzuschrift-DE - Inflation, Deflation, Crack up Boom...was kommt zuerst?

Da Sie haben zukünftige Entwicklungen immer sehr zutreffend vorausgesagt haben, möchte ich Sie gerne fragen, ob meine Vermutungen halbwegs zutreffen könnten.

Ich kann mir gut vorstellen, dass wir alle 3 in nächster Zeit zu sehen und zu spüren bekommen werden. Momentan seht es m.E. so aus, als würde sich der Crack up Boom als erster breit machen. Seit Monaten versuche ich in guter Lage von München eine Immobilie zu erwerben (natürlich per Cash), es gibt aber fast kein Angebot mehr und die Preise steigen schnell. Es könnte doch sein, dass die Leute ihr Geld in Sicherheit bringen wollen, weil sie eine heranrollende Inflation fürchten. Und dass anschließend eine kurze Deflationsperiode kommt, in der die Immopreise wieder auf Talfahrt gehen, weil die Mittelschicht aus Geldmangel heraus versucht, ihre teuren Wohnungen wieder an den Mann zu bringen? Werden dann die Politiker mit Bailouts zu retten versuchen, was das Zeug hält und damit eine Hyperinflation in Gang bringen? Kann man überhaupt mit mehr als 50%iger Wahrscheinlichkeit solche Entwicklungen voraussagen?

Wie man sieht, flüchtet schon einiges Kapital - in Immobilien. Auch eine Art von Crack-Up-Boom.

Was wir bekommen werden? vermutlich eine Währungskrise mit Flucht aus allem Papier, inklusive Währungen, primär in Gold - sobald die Staatsanleihen-Bubble platzt. Das heisst Deflation bei Finanzwerten und Hyperinflation im Supermarkt.

PS: Immos gibt es dann ganz billig - für Gold.
 

[11:45] Der nächste Staatsbankrott-Artikel: Das süße Gift der Staatsverschuldung

Der Deal mit den Staatsanleihen beruht auf der Fiktion, dass die Länder die Kredite stets zurückzahlen können. Schon aber wetten erste Hedge-Fonds, dass selbst Japan – immerhin die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt – ins Trudeln geraten könnte. Das Land ist inzwischen mit 200 Prozent seiner Wirtschaftsleistung verschuldet. Sein Finanzminister muss sich in diesem Jahr mehr Geld leihen, als er an Steuern einnimmt. Viele Staatsanleihen haben Japaner zudem als Altersvorsorge gezeichnet. Nun müssen sie fürchten, dafür keine Abnehmer mehr zu finden. Denn die japanische Gesellschaft ist noch früher davon betroffen, dass immer weniger junge Menschen immer mehr Rentnern nachfolgen. Ein Phänomen, das in Deutschland ab 2020 voll zuschlagen dürfte.


Neu 2010-01-13:

[18:45] Es gibt wohl zu viele davon: Das Massensterben der Automarken


Neu 2010-01-12:

[20:45] Aus dem GEAB: System auf der Kippe

[17:15] Wie viel davon wird wahr werden? So sieht Harvard-Professor Ferguson die Zukunft

[9:30] Und niemand wollte hören:Die Zentralbank der Zentralbanken, die BIZ in Basel, warnte Jahre vor der Krise vor den Risiken – ohne Folgen

 

[7:30] Wieder ein Staatsbankrott-Artikel: Schulden gefährden den Wohlstand des Westens

Schön langsam sollte diese Vielzahl an Warnungen die Affenherde aus den Staatsanleihen treiben.

Noch ein Artikel: Tobias Bayer - Die Lehren aus dem Bondcrash 1994


[16:45] "Experten" mit dem Kopf im Sand: Die Matrix-Wirtschaft: intelligent oder nur künstlich?


Neu 2010-01-09:

[20:00] Staatsbankrott-Kandidaten: Vorsicht, Schuldenfalle!

[14:45] Er hat es kapiert: Celente: Das Ziel ist Überleben!


Neu 2010-01-07:

[19:15] Die staatlichen Hilfen gegen die Krise gehen direkt an die Verursacher der Krise: warum wir die Staatsschulden nicht zurückzahlen sollten

[19:15] Die gibt es immer noch und sie wird komplett platzen: Wir sind in der größten Finanzblase aller Zeiten

[14:15] Sehr gute Diagnose: Das Finanzsystem hat Krebs

[14:15] Also nichts mit "Aufschwung": "Die Industrieaufträge in der Eurozone sinken"


Neu 2010-01-06:

[13:30] Da kommen sie, die Euro-Bonds: Deutschland eröffnet Rekord-Schuldenjagd

Auf den Bondmarkt rollt eine gewaltige Emissionswelle zu: Rund 1 000 Milliarden Euro wollen sich die Staaten der Euro-Zone in diesem Jahr über Anleihen leihen. Den Auftakt machte Deutschland mit einer sechs Mrd. Euro schweren Emission zehnjähriger Anleihen. Bei den Investoren kamen die Papiere gut an.

Einmal wird es zu viel sein.


Neu 2010-01-05:

[9:30] Der nächste Staatsbankrott-Artikel: 2010 "Thema Staatsbankrott"

Morgan-Stanley-Ökonom warnt vor Folgen der Staatsverschuldung. "Die Finanzmärkte werden 2010 das Thema Staatsbankrott und damit das Thema Inflation spielen. Sie haben Angst, dass die Regierungen die Notenpressen anwerfen, um die Verschuldung zu reduzieren".

Die Notenpressen wurden schon angewofen, unterschiedlich stark. Aber erst jetzt beginnt es die Finanzherde zu verstehen.


Neu 2010-01-04:

[16:00] AEP meint, dass es in Japan beginnt: Global bear rally will deflate as Japan leads world in sovereign bond crisis

Weak sovereigns will buckle. The shocker will be Japan, our Weimar-in-waiting. This is the year when Tokyo finds it can no longer borrow at 1pc from a captive bond market, and when it must foot the bill for all those fiscal packages that seemed such a good idea at the time. Every auction of JGBs will be a news event as the public debt punches above 225pc of GDP. Finance Minister Hirohisa Fujii will become as familiar as a rock star.

Once the dam breaks, debt service costs will tear the budget to pieces. The Bank of Japan will pull the emergency lever on QE. The country will flip from deflation to incipient hyperinflation. The yen will fall out of bed, outdoing China's yuan in the beggar-thy-neighbour race to the bottom.

Greece's Prime Minister Papandréou will balk at EMU immolation . The Hellenic Socialists will call Europe's bluff, extracting loans that gain time but solve nothing. Berlin will climb down and pay, but only once: thereafter, Zum Teufel.

In the end, the Euro's fate will be decided by strikes, street protest, and car bombs as the primacy of politics returns. I doubt that 2010 will see the denouement, but the mood music will be bad enough to knock the euro off its stilts.


[11:30] Ein guter Anfang: Ratingagenturen verlieren Macht


Neu 2010-01-03:

[20:30] Wie wäre er? EU-Staatsbankrott: Der Ernstfall simuliert!

[19:00] Interessant: Voraussichtliche Chronologie der Großen Depression 2010

[13:30] Jetzt die Staatsanleihen: Nach dem Platzen der New-Economy-Blase könnten nicht nur Silvesterböller krachen

[8:45] Eine Tour durch die Krisenwelt: "Sinkende Sterne oder Quo vadis "Schuldengebäude Welt" 2010..."


Neu 2010-01-02:

[21:00] Der nächste Staatsanleihen-Artikel: Risikofrei war gestern

Allzu entspannt dürfte 2010 an den Bondmärkten nicht werden: Für die Renditen wird nur ein moderates Plus erwartet. Wie der Fall Griechenland zeigt, könnte zudem die Verschuldung der Industrieländer Anleger aufschrecken - und für Turbulenzen sorgen.

Also kommt jetzt Platz-Bewegung in diese wichtigste aller Bubbles. Dann geht es richtig rund im Finanzsystem.

Die Häufung solcher Artikel ist ernst zu nehmen.

Wieder einer: 2010: The Year of the Bond Market
 

[18:00] Der Artikel ist noch weit untertrieben: Schulden werden bald teurer

Die an der großen Kapitalmarktumfrage des Handelsblatts teilnehmenden 37 in- und ausländischen Banken und Investmenthäuser erwarten im Schnitt einen kräftigen Zinsanstieg auf 3,76 Prozent. Das entspräche einer Erhöhung um 41 Basispunkte im Vergleich zur derzeitigen Rendite zehnjähriger Bundesanleihen, die als Barometer für die Stimmung in Euro-Land gelten. Lediglich drei Banken erwarten, dass die Zehnjährige Ende 2010 bei rund drei Prozent stehen wird. Dagegen rechnen elf Institute mit vier Prozent und mehr.

Sobald der Goldpreis richtig abhebt, dann wird es kräftige Zinserhöhungen geben. Aber nicht um 41 Basispunkte (0.41%), sondern um 41% oder so. Die Bankanalysten wissen also auch nicht, was kommt. Diese Info gibt es wohl nur für die obersten Etagen - streng geheim.
 

[11:30] Eines ist sicher, so billig wie 2009 kommen wir im Neuen Jahr nicht davon: Rückschau/Vorschau ... 2009/2010


2010-01-01:

[17:30] Die gewünschte Kredit-Reflation wird nicht gelingen: Kapitalknappheit gegen Liquiditätsschwemme

Die Geldschöpfungsversuche der Zentralbanken werden auch durch die Vermögensverluste der Privathaushalte und ihre Tendenz ihre Schulden zu reduzieren relativiert. Sie beschränken die Konsumbereitschaft, auch wenn die Keyensianer versuchten, sie mit Abwrackprämien und ähnlichem Unsinn trotz überstrapazierter Bilanzen zum erneuten Konsum auf Pump zu ermuntern. Selbst die Unternehmen bauen Schulden ab. Das zeigt eine Analyse von Tetsuo Ishihara, Analyst bei Mizuho Securities in Tokio. Sie zeigt, dass in den vergangenen Monaten die ausstehenden Nominalschulden der Firmen weltweit zum ersten Mal seit 15 Jahren zurückgingen.

Es sind bei den Konsumenten einfach keine Verschuldungsreserven mehr da und die Realwirtschaft erholt sich nicht. Wenn dann noch die Staatsanleihen und Währungen kollabieren...

In Wirklichkeit haben wir das - nicht nur beim Gold:


[12:30] Das Hauptthema des Jahres 2010: Angst vor der Staatspleite geht um

Die Finanzmärkte werden 2010 ihre Aufmerksamkeit den Staatsfinanzen und der Gefahr hoher Inflationsraten zuwenden. Wenn die Zinsen steigen, wird es ungemütlich für die Regierungen.

Er sieht zwei Szenarios, die selbst große Staaten in ernste Probleme bringen könnten. Zum einen könnten die Zentralbanken die Zinsen so stark anheben, dass die Wirtschaft in die Rezession zurückfällt. Das könnte eine neue Serie von Bankenzusammenbrüchen auslösen, die die Regierungen womöglich nicht mehr beherrschen könnten. Das zweite Szenario ist, dass die Zentralbanken die Zinsen nicht stark genug anheben, die Finanzmärkte wegen steigender Inflationsraten in Panik geraten und die Langfristzinsen in die Höhe treiben. Das würde für Banken und Regierung gleichermaßen die Refinanzierung zu einem großen Problem werden lassen.

Nicht nur die Inflation kann ausbrechen, auch der Goldpreis. Dann ist das Verzögerungsspiel vorbei.

[12:30] Mehr Prognosen: 2010 Predictions: A List of Lists from Around the Web
 

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