In der Depression, nach dem Crash - 2012

Diese Seite beschäftigt sich mit "Veränderungen" in der Depression im deutschsprachigen Raum.

Neu 2012-12-29:

[08:15] Investor Grundlach: 2013 beginnt eine weltweite Rezession

Der Investor Jeff Grundlach erwartet für 2013 den Beginn einer weltweiten Rezession, die bisher lediglich durch die massiven Eingriffe der Zentralbanken verschleiert worden ist. Eine Inflation werde es erst später geben - dann jedoch zwangsläufig und weltweit.


Neu 2012-12-20:

[18:30]  Redaktionskommentar zum Artikel: Schicksalsjahr 2013

Ich hatte ziemliches Bauchweh, diesen Artikel draufzugeben, glaubt doch der Autor, dass Crash und Depression künstlich gemacht werden um die Bevölkerungen auf eine neue Weltordnung einzustimmen. Sicher gibt es solche Pläne, auch den Traum der westlichen Eliten, eine Weltherrschaft anzustreben. Aber warum machen diese Eliten alles, um ihr Finanzsystem weiter am Leben zu erhalten? weil sie füchten, dass dann andere, nationalistische Kräfte an die Macht kommen, die auf Bilderberger & co pfeifen.WE.

Diesen Artikel zu lesen bringt aber wirklich etwas: Erfahrungen aus der Argentinienkrise 2001

[20:15] Leserkommentar-DE: zum Pfefferle Artikel:

ich zolle Ihnen Mut dafür, dass Sie  diesen Artikel trotz Bauchschmerzen gebracht haben, obwohl er im Widerspruch zu der Entwicklung steht, die Hartgeld.com in 2012 genommen hat und die ich positiv sehe. Das was der Hr. Pfefferle so schreibt, ist erstens demotiviered für die Leute, weil er den "Eliten" eine quasi-Allmacht zubilligt, und zum Zweiten so auch nicht haltbar.

Das ganze Gerede von einem Dollar-Crash ist Blödsinn. Es ist auch irrelevant. Wenn der Dollar (als Weltreservewährung) crasht, wären die anderen Währungen und das jetzige Wirtschaftssystem auch hin. Darüber sind sich alle Eliten im Klaren und da kann ein verirrter Pastor erkären was er will, dem ist einfach so. 2008 hatten sie es ganz genau beieinander, und diese Erfahrung möchten sie um jeden Preis verhindern zu wiederholen.

Die Ableitung von der Bibel zum RIFD-Chip für jedermann ist rational nicht nachvollziehbar (abgesehen würde eher von einem auferstandenen Babylon die Rede sein denn von Rom ==> die "Assurance" = Versicherungen als Wortfortsetzung des grausamen Assyrerreiches ist längst Realität). Die Massen betäuben sich mit Apple und Co. bereits selber ausreichend, also warum so einen Aufwand treiben mit einem Chip?  Die Abschaffung des Bargelds ist für viele bereits vollzogen ==> weil sie keins mehr haben!

Es ist auch  längst nicht so, dass alle an einem Strang ziehen ==> Jeder möchte den größten Teil der Beute. Alle wollen vielleicht irgendwo die "Eine Welt", aber natürlich nur dann, wenn sie jeweils oben sind und an den Futtertrögen ==> Sobald es da eng wird, geht jeder gegen jeden.

Zur Beurteilung der EU: aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen in Russland  und des Studiums der russischen Geschichte im 20. Jahrhundert ist es naheliegend, dass hier der Versuch gemacht wird, eine stalinistische Wirtschaftsordnung zu errichten, sprich: jede politische Diskussion abseits der "Linie" im Ansatz zu ersticken und die Wirtschaft auf "STAMOKAP 2.0" zu trimmen. Die EU vollzieht hier nur konsequenter Weise nach, was in China seit jeher Usus ist und das Wirtschaftswachstum ermöglichte. Die unwirtschaftlichen Bereiche in Südeuropa werden abgeworfen bzw. in einem langsamen Prozess euthanasiert wenn sie sich nicht reformieren lassen.

Genauso sind  übrigens die USA (und von Russland gar nicht zu reden) längst auf einen unidirektionalen "stalinistischen" Kurs eingeschwenkt und bauen die strategischen Säulen der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung weiter aus - incl. Wohnverhältnissen für die Unterschichten, die der damaligen russischen "Kommunalka" ähneln ==> ehemalige Großwohnungen der Oberschicht wurden mit Rigipswänden abgeteilt für 4 Familien, die dann hintereinander Bad und Küche sich teilen konnten.

Die EU versucht dies nachzuäffen  und deshalb ist es nur logisch dass man über eine politisch gesteuerte Zentralbank mit Niedrigzinsen das System künstlich stabilisiert. Im stalinistischen Russland der 30 er Jahre wurden alle Großprojekte (Staudämme, Elektrizitätswerke, usw.) über eine Zentralbank abseits des Bondmarktes finanziert und das Wirtschaftswachstum betrug zwischen 10 und 15% (wie in China die letzten 20 Jahre); ohne 2. Weltkrieg hätte das wohl gereicht, um das damals genauso morsche Europa (im Gefolge der Weltwirtschaftskrise, die in Russland sich gar nicht auswirkte) wirtschaftlich über kurz oder lang zu erdrücken.

Die EU hat mit England (und Polen) zwei trojanische Pferde an Bord, die permanent querschießen, weil sie wissen, dass eine stabilisierte EU letztlich auf eine deutsche Vorherrschaft hinauslaufen wird. Das ist die Sollbruchstelle der EU, wo sich Sein und Nichtsein entscheiden werden und weshalb sie im Gegensatz zu den anderen 3 Spielern auf dem "Grand Chessboard" wohl keine Perspektive haben wird.

Ja, richtig, unsere Eliten sind nicht allmächtig, Sie sind nur solange mächtig, als die Völker noch Vertrauen in ihr System haben. Daher wollen sie ihr System erhalten.


Neu 2012-11-28:

[13:15] Wird 2013 die erste Depression des 21. Jahrhunderts? 2013 Will Be A Year of Serious Global Crisis


Neu 2012-11-21:

[10:15] Schockstarre der Weltwirtschaft: Great Depression in den Startlöchern?


Neu 2012-09-03:

[19:15] Untergang der Zivilisation in der Depression: US-Ökonomen: Finanzkrise – das Ende unserer Zivilisation?


Neu 2012-08-27:

[8:00] US-Depressions-Szenario: After the Storm


Neu 2012-08-22:

[16:15] Michael Winkler: Zusammenbruch

Interessantes Szenario, das Ende ist aber zu apokalyptisch. Die Russen kommen höchstens zum Grossschreiber in Bayern, wenn überhaupt.


Neu 2012-08-10:

[7:15] Leserzuschrift-PY - nach dem Crash in Argentinien 2001:

IN DER LETZTEN GROSSEN ARGENTINISCHEN WIRTSCHAFTSKRISE HAT IN BUENOS AIRES DIE MUELLABFUHR DEN MUELL AUF BESONDERE PLAETZE GEBRACHT, DORT WURDE ER ZU BERGEN AUSGESCHEUTTET UND 1000-DE VON MENSCHEN HABEN SICH DARAUF GESTUERTZT UND ALLES ESS UND BRAUCHBARE RAUSSORTIERT.

UEBER 500.000 MENSCHEN HABEN DAVON DAMALS NUR IN BUENOS AIRES TAEGLICH GELEBT !!!

UND AM LAND WAR DAS ESSEN VON KATZEN UND HUNDEN IN MODE !!!

KONNTE MAN DAMALS IN PARAGUAY ALLES TAEGLICH IM TV SEHEN......

ICH GLAUBE WENN DER CRASH KOMMT WERDEN ES VIELE MENSCHEN ALS EINE GNADE EMPFINDEN

NEBEN EINER MUELLHALDE ZU LEBEN ODER DASS IHENEN GRAD EIN HALBVERHUNGERTER HUND UEBER DIE STRASSE RENNT.

MAN SOLLTE BESSER VOM LIEBSTEN "GUTMENSCHEN-GEDANKEN" ABSCHWOEREN: ES KANN NICHT SEIN WAS NICHT SEIN SOLL !

PASSENDER IN ZUKUNFT WIRD WOHL SEIN: SO SCHLIMM WARS NOCH NIE .... ABER TROTZDEM WIRD ES NOCH VIEL SCHLIMMER !!!

Kommt auch zu uns.

[9:30] Der Mexikaner dazu:

Letzten Monat sollte hier in Zentralmexico (Grossstadt) die Müllentsorgung bzw. das Recycling neu geordnet werden.

Die „Pepenadores" = selbst. Müllverwerter wären dabei durch private Firmen ersetzt worden.

Nach bekanntwerden dieser „Neuerung" gab es innerhalb von 45 min. einen Sitzstreik von 2.500 Personen vor dem Amt des Bürgermeisters, welcher am Verlassen seines Amtssitzes verhindert wurde, bis er die Änderung zurücknahm.

Wie wird das wohl im grúndlichen DE abgehen, wenn es knallt?

Die  „Pepenadores" leben also vom Müll der anderen.


Neu 2012-08-08:

[15:45] Ein früher Warner fühlt sich an die 30er Jahre erinnert: Auf dem Weg in die Große Depression

Ich argumentiere seit vier Jahren, dass unsere zyklischen Probleme eine aggressivere Geld- und Fiskalpolitik verlangen und dass unsere größten Probleme schnell dahinschmelzen würden, wenn man eine derartige Politik verfolgte. Das stimmt noch immer. Aber in den nächsten zwei Jahren wird es - sofern die derzeitigen Trends nicht plötzlich und unerwartet durchbrochen werden - immer weniger stimmen.
Es spricht viel dafür, dass das primäre Arbeitsmarktversagen im Nordatlantikraum in zwei Jahren kein nachfragebedingtes Marktversagen mehr sein wird, das sich durch aggressivere Strategien zur Steigerung von Wirtschaftsaktivität und Beschäftigung leicht beheben ließe. Vielmehr wird es ein strukturelles Marktversagen sein, für das es keine einfache und leicht umsetzbare Medizin gibt.

Berkeley-Professor Brad de Long war einer aus der Handvoll weniger Ökonomen und Blogger, die seit 2005 vor dem Platzen der globalen Kreditblase warnten und sich gegen den Herdentrieb stellten.


Neu 2012-06-27:

[15:45] Wie es in einem Staatsbankrott wirklich aussieht: Auflösungserscheinungen: Bei einer Staatspleite wird’s hässlich


Neu 2012-06-13:

[20:45] Ein Depressions-Szenario: Vision 2015: deutsche Haushalte stürzen zurück ins Jahr 1968


Neu 2012-05-28:

[10:00] Leserzuschrift-DE - moralische Maßstäbe in der Depression?

Jeder sollte sich auch mental darauf einrichten, daß gewohnte moralische Maßstäbe in der Krise über Bord gehen. Zum Beispiel: Die erste Überlegung eines hier ortsansässigen 'Teams' aus Arzt und Apotheker (beide nette, freundliche, verbindliche Menschen) war es, Insulin zu horten, um es in der Krise gewinnbringend verkaufen zu können. Mittlerweile haben die beiden akribisch recherchiert bezüglich 'soziale Schichtung' und 'Art der benötigten Medikamente'; es wird nun von den beiden alles gehortet, was zahlungskräftige Patienten benötigen werden.
Insulinhortung haben die beiden aufgegeben, da statistisch gesehen weit überwiegend die vollgefressenen Armen zuckerkrank sind.

Interessant, welche Rafinessen sich Ärzte und Apotheker ausdenken. Die Armen lassen sie dann sterben.


Neu 2012-04-19:

[12:00] Ein Blick in die Zukunft: Peak-Zivilisation: MIT-Forschungsteam prognostiziert Global Economic Collapse und schroffen Bevölkerungsrückgang


Neu 2012-04-15:

[12:15] Leserzuschrift - die Landwirtschaft in der Depression:

In einigen Teilen von Deutschland ist es noch so, dass viele Kleinbauern mit wenigen Hektar Land, meist im Nebenerwerb Landwirtschaft betreiben. Viele dieser Kleinbetriebe können in einem freien marktwirtschaftlichen Umfeld ohne staatliche und EU-Subvention kaum überleben. In einer Krise wird es eher zum weiteren Aufbau großer Betriebe kommen und die Kleinbauerei wird mangels Gewinn von diesen wenigen Großbauern nach und nach aufgefressen werden. Wir werden kaum bestreiten können, dass es schon heute leistungsstarke Großbauern gibt, welche die nötige Technik bereits besitzen. Diese Großbauern werden die Ackerflächen der Kleinbetriebe in der Krise günstig aufkaufen.

Kleinbetriebe sind dann nur noch für die Eigenversorgung geeignet. Eigenversorger haben den Vorteil, aus den Differenzen der Handelsspanne ihren persönlichen Preisvorteil zu generieren. Leider wird der jedoch nicht ausreichend sein, einen Gewinn gegenüber den Großbetrieben zu erwirtschaften und der Eigenversorger wird kaum weitere Arbeitskräfte als sich selbst benötigen. Gerade in einer Krise mit einem folgenden frei-marktwirtschaftlichen Umfeld (incl. Preiskampf) zählt Effektivität in der Produktion mehr, als das staatlich-EU-subventionierte Klein-Klein der Gegenwart. Der Markt für ältere gebrauchte Maschinen und Technik, die billigst zu haben ist, ist heute schon übervoll. Sehr viel von dieser Technik landet heute mangels kapitalstarken Käufern beim Schrotthändler, da die Preise einfach im Keller sind und der Rohstoff Eisen meist mehr einbringt als das Gebrauchtteil.
Moderne Technik kostet richtig Geld und kann und wird nur dort rentabel einsetzbar sein, wo die Grundlagen, große Anbau-Flächen, geschaffen wurden. Auch oder GERADE in einer Krise wird es umso wichtiger sein, Effektiv (mit so wenig wie möglichem Einsatz von menschlicher Arbeitskraft) zu produzieren. Was soll denn bitteschön ein Bauer mit einem faulen, ehemals voll gefressenem, körperlicher Arbeit nicht gewohnten Akademiker anfangen? Der bricht doch nach wenigen Stunden Arbeit, entkräftet auf dem Feld zusammen! Was dies für die Zukunft der Akademiker bedeutet ... dürfte auch Klar sein. Da die Krise Weltweit ausbricht, ist das Szenario eher denkbarer, dass ein Zustrom von willigen und billigen Arbeitskräften aus dem benachbarten Ausland (Polen usw.) einsetzt. Diese Arbeitskräfte nutzt der Bauer heute schon bei hoher manueller Erntetätigkeit (Spargel/Erdbeeren) Und ein weiteres Argument: Wer wird sich in der Krise Spargel leisten können? Diese Arbeitskräfte von Heute sind dann auch frei.

Die selbe Situation sahen wir in den 70-90-er Jahren, als der Tante-Emma-Laden durch den Preiskampf der großen Supermärkte und durch mehr Mobilität bzw. Landflucht ausgestorben ist. Die Landflucht besteht weiter hin und wird durch den vermehrten Wegfall der Kleinbauern auch anhalten, was zu einer weiteren Konzentrierung der Bevölkerung in den Städten führt. In USA ist dieser Rückzug heute schon zu sehen. Die vornehmen Wohnorte außerhalb der Großstädte werden verlassen, da sich der Weg zur Arbeit, durch erhöhte Rohstoffkosten (Diesel/Benzin) extrem verteuert und das Wohnen auf dem ruhigen Land so zu kostspielig wird.

Düstere Aussichten für die nutzlosen Akademiker wie Kunsthistoriker oder Völkerkundler ohne entsprechende persönliche Krisenvorsorge und Gold im Tresor!

Die heutigen Grossbetriebe egal ob in der Landwirtschaft oder im Handel sind primär durch Kredit so gross geworden. Sie werden dann wahrscheinlich zerfallen, wenn es keinen Kredit mehr gibt. Eigenversorger und Kleinbetriebe werden es besser haben. Die Preise für Lebensmittel werden generell stark steigen, wenn die Grossbetriebe weg, und die Grenzen zu sind.

[15:15] Der Mexikaner - Die Landwirtschaft wird mangels Krediten einen wesentlich niedrigeren Mechanisierungsgrad als vorher aufweisen

Es wird niemand aus Polen, Rumänien, Slowakei, etc. kommen, dort werden die Grenzen fest zu sein. Auch die in Richtung Südeuropa. Die bekommen max. ein Besuchsvisum für 30 Tage, aber auch nur, wenn sie Geldmittel bei Einreise nachweisen, sonst werden sie gleich wieder zurück geschickt.

Die Arbeit am Feld wird für viele Einheimische, die ehemals in staatl. oder privaten Grossbürokratien (börsengelistete Konzerne im Streubesitz, vor allem Autohersteller, Spezialpharma, etc.)beschäftigt waren,

das EINZIGE Auskommen darstellen, so sie denn kein Handwerk beherrschen oder (noch schlimmer) Schwafelwissentschaften studiert haben.

Dieser extreme Überhang am Arbeitsmarkt wird sich regulieren.

Alternative: VERRECKEN, gilt auch für eigentlich alle Bezieher von Transfereinkommen.

Warum wohl hat jeder Rentner in Rumänien (die sind in der EU!) einen Garten mit 3 Hühnern und 5 Hasen, selbst auf dem Balkon im Grosswohnsilo in Bukarest?

Betriebsgrösse: Ist eigentlich unerheblich, so lange sich Grossbetriebe in kleinere Parzellen teilen lassen, welche dann wieder mit geringem Mechanisierungsgrad betreiben lassen. Der nur auf Agro-Industrieller Betreibung basierende Grossbetrieb verschwindet mangels Kredit fúr Maschinen und Ersatzteile.

Handelsketten: Bis auf Aldi Nord (kaum) und Aldi Süd (etwas mehr) sind die alle verschuldet bis Oberkante Unterlippe (ganz schlimm LIDL). Aldi nimmt aber grossteils Liferantenkredite in Anspruch.

Ob von den Lieferanten noch wer bereit ist, in der Versorungskrise beim Aldi-Zentrallager ohne zumindest einer Teilzahlung in Vorauskasse etwas abzuladen (reine Spekulation)?

Auf jeden Fall gibt es einige Zeit ein Chaos. Aber in Griechenland derzeit wo es fast keine Kredite mehr gibt, funktioniert die Versorgung noch einigermassen, es bilden sich neue Logistikstrukturen.


Neu 2012-04-14:

[9:45] Spannbauer: 10 Gründe, warum die kommende Krise dramatische Auswirkungen haben wird


Neu 2012-04-09:

[11:30] Der Mexikaner - Veränderungen der Gesellschafts/Familienstrukturen in der Depression mit Beispielen aus Mexiko:

Teil 1: Beispiele aus Mexiko:

Der historische Kontext Mexicos, geltend 1925 (Ende 2. Revolution) bis 1976 (Beginn erster grosser Abwertung peso) :

1. Es heiraten in der Regel nur gleiche Vermögensklassen, wenn sozial nach oben geheiratet wird, dann Frau zu (höherem) Mann, aber auch nur minimal. In diesem Fall in der Regel Frau höhere Bildung bzw. hellhäutig bzw. blond bzw. Kontakte und Stil der „besseren“ Kreise.

2. Alle Frauen ab obere Mittelschicht waren Hausfrauen

Ab 1976 – 1994

1. Schleichender Zusammenbruch aller staatlichen Institutionen, Verlust von Rentenansprúchen, gallopierende Inflation (vor allem in den 80ern)

2. Senkung Lebensstandard, vor allem auf dem Land

3. Landflucht, Verdrängungswettbewerb in der Stadt

4. Starke Soziale Abgenzung untereinander

5. Kein Glaube in den Staat

6. Probleme werden untereinander gelöst, ohne staatliche Einflussnahme

7. Hohe Korruption, Kriminalität, etc.

8. Auch Frauen der oberen Mittelschicht (stark geschrumpft) mussten irgendwie zum Lebensunterhalt beitragen

9. Geringe Scheidungsrate, wenn eher Seperierung ohne Scheidung, tw. zusammenleben im eigenen Haus, der Kinder wegen

10. Keine legale Abtreibung

Ab 1994 (Nafta):

1. Zusammenbruch des gesamten Agro-Sektors

2. Beispiellose Landflucht, vor allem gen USA (Hauptventil)

3. Schaffung neuer, schlecht bezahlter Arbeitsplätze in den Maquiladoras (an US-Grenze)

4. Hausfrauendasein nur noch in Oberschicht mgl.

5. Stark sinkende Geburtenrate (von 3.5 auf 1.9 bis 2008)

6. Real weiter sinkende Löhne

7. Frauen ab oberer Mittelschicht wissen, dass nur Männer mit eigenen Firmen (und wenn es ein Taco-Stand ist) bzw. Funktionäre gut verdienen (aber im öffentlichen Sektor kaum Kontinuität, Seilschaften sehr wichtig)

8. Frauen unterstútzen Männer zum Teil massiv im Ausbau von Seilschaften und gehen über Leichen, wenn es ganz eng wird

9. In Grossstädten (Mexico City, Guadalajara, Monterrey): Eher kleine Familien, grosser Konkurrenzkampf, ab Mittelschicht massivster Konkurrenzkampf

10. Eigentlich jede Frau unterhalb Oberschicht betreibt irgendwie noch ein „side-business“, verkauft Schmuck, Tupperware, Avon-Kosmetik, etc.

Teil II: Historischer Kontext Mitteleuropa/deutschsprachiger Raum:

Warum wird es in Europa / deutschsprachigem Raum viel schlimmer?

1. Viel grössere Bürokratie von Staaten und Unternehmen, die unsinnig studierte Frauen und Männer beschäftigt

2. Plötzlicher Zusammenbruch viel wahrscheinlicher, nicht in Mexico in Etappen schubweise 1976-1994 verteilt

3. Viel erheblichere Dekadenz von Frauen (Karriere, Selbstverwirklichung, Atheismus, Feminismus)

4. Kaum Zusammenhalt innerhalb der Familien

Was wird passieren (Eigenprognose)?

1. Auflösung jeglicher staatlicher Institutionen, Reduktion auf Minimum (gezwungenermassen, unabhängig vom folgenden Regime)

2. Zerfall der Mehrzahl der Grosskonzernstrukturen welche von angestellten Managern in Suche nach Mittelmässigkeit betrieben werden und sich grósstenteils mit sich selbst beschäftigen

3. Zerfall eines Grossteils der (aktuell schon fragilen bzw. auf materiellem aufbauenden) Beziehungen aufgrund stark veränderter wirtschaftlicher Verhältnisse

4. Garantierte, langfristige Hebung des Anteils der in der Landwirtschaft beschäftigten von 4 % der Erwerbstätigen auf mind. 25 – 40 %

5. Verhungern oder Siechtum bei allen Gesellschaftsteilen, die sich dieser Realität wiedersetzen, der staatlichen oder Grossunternehmens- bürokratie weiter angehören wollen bzw. entsprechende „Umschulungen“ aus Eigenantrieb nicht durchführen können oder wollen

6. Rückgang der inkonditionellen geschlechtlichen Aktivitäten von Frauen mit Männern (ohne Beziehung, Verlobung, etc. kein Sex)

7. (Zu Anfang): Erhebliche Zunahme der Prostitution, allerdings nur zum Überleben fúr die Übergangszeit

8. Rückkehr in tradionelle Rollenmuster innerhalb der Familien (er ernährt, sie zieht die Kinder auf, verwaltet und besorgt den Haushalt), wo es die wirtschaftlichen Verhältnisse zulassen

9. Voller Arbeitseinsatz sowohl von Frauen und Männern (aber mit Arbeitsteilung), wo es die wirtschaftlichen Verhältnisse nicht zulassen

10. Vollkommenes Verschwinden von Begrifflichkeiten und Kulturen (Bei Frauen UND Männern) wie lifestyle, Selbstverwirklichung und Selbstfindung, „Freundinnen“, Freizeitwert, diskretionären Ausgaben, Tourismus, Urlaub, Zweitwagen, etc.

11. NULL Toleranz für öffentliche Homosexualität (wird wenn, dann nur im privaten ausgelebt oder mittels vorgeschobener Alibi-Hetero-Beziehungen, wird dann als „geht homophilen Neigungen nach“ umschrieben)

Vielen Dank. Wohl dem, der dann zur "Oberschicht" gehört.


Neu 2012-04-08:

[15:00] "Nachhungern" kommt: Die Inflation lieben lernen

Der vor kurzem gestorbene Volkswirt Roland Baader hatte die aktuelle Lage der Weltwirtschaft in seinem letzten Buch mit dem Titel „Geldsozialismus“ so zusammengefasst: „Was wir in den letzten Jahrzehnten im Kreditrausch vorausgefressen haben, werden wir in den nächsten Jahrzehnten nachhungern müssen. Es wird furchtbar werden.“

Dann, in der echten Depression, wenn die Währungen untergehen.


Neu 2012-02-13:

[17:30] Man braucht dafür nur nach GR schauen: Economy Watch: What An Economic Depression Looks Like In The 21st Century


Neu 2012-01-10:

[15:15] Leserzuschrift-DE - in der kommenden Depression:

Was mir allerdings Sorgen macht, ist die Zeit nach dem Crash und WR. Wir haben keinen Krieg gehabt und deshalb stehen alle Häuser noch, Autos gibt es wie Sand am Meer, genauso Fernseher, Handys, Kühlschränke und auch sonst alles. Praktisch brauchen wir einige Jahre nur Lebensmittel, Bekleidung, Hygieneartikel und Energie. Realistisch betrachtet müssten erst einmal die vorhandenen Dinge aufgebraucht, verwohnt werden, damit wieder produziert werden kann. Oder aber man macht diese Dinge erst mal kaputt. Dafür eignet sich ein Krieg. Ansonsten dürfte die Depression viele Jahre andauern.

So sind Depressionenüblicherweise: es gibt Unmengen von Luxusgütern, aber niemand hat Geld dafür. Daher sind sie auch so billig und essentlielle Dinge wie Lebensmittel und Energie relativ teuer.

Die Situation in Deutschland nach 1945 war ein Sonderfall, der sich kaum wiederholen wird. Auch damals konnte sich die Massen kaum Luxusgüter leisten.

[16:15] Leserkommentar:
Die vorhandenen gängigen Konsumartikel werden aufgrund der geplanten Obsoleszenz sowieso viel schneller aufgebraucht sein, als es vor einigen Jahrzehnten der Fall war. Daher wird man sich auch ohne Krieg sehr bald von diesen Dingen verabschieden müssen…

Auf Kuba fahren etwa immer noch jetzt 60 Jahre alte PKWs aus den USA - aus der Zeit vor Castro. Vieles kann man für viele Jahre erhalten. Was wegfallen wird, ist die künstliche Obsoleszenz, weil es viel neuere Geräte gibt. Für etwa 20 Jahre wird es keine Konsumkredite mehr geben.

[17:15] Der Mexikaner:

Die dann wichtigen Produktgruppen haben sie ja schon genannt, packen Sie noch einige Verschleissteile aller Art bei, und Sie sind mit EM Vorrat gut gerüstet.

BMW soll ja nach WK II auch Kochtöpfe gefertigt haben.

Sondersituation WK II in DE/AT: Die Häuser waren zwar kaputt, aber die nicht im Krieg gefallen klugen Köpfe noch da.

Diesmal ist die Absiedelung der kulturfremden Moslemminderheit mit einer Kriegssituation zu vergleichen, es wird aber geordneter Ablaufen an der Heimatfront.


Neu 2012-01-07:

[21:00] Leserzuschrift-DE - Unterhaltspflicht nach dem Crash:

Wie schätzen Sie im Falle des Crashes folgende Situation ein?

Ich war 8 Jahre mit einer Frau zusammen und wir wollten eine Familie gründen. Wir planten alles und wollten uns gemeinsam um das Kind kümmern. Sie hat mich allerdings kurz nach der Geburt des Kindes knall auf fall verlassen und ist mehrere 100 km weit weg zu ihren Eltern gezogen. Dann folgte das volle Programm: Rechtsanwalt, Gericht, Jugendamt. Ergebnis: kein Kontakt mehr zum Kind und eine monatliche Unterhaltsverpflichtung gegenüber dem Kind. Wenn ich den Unterhalt nicht zahle, wird sofort zwangsvollstreckt. Was wird mit diesen Verpflichtungen passieren im Crash? Im Prinzip ist es ja auch eine Art von "Schulden" die ich habe.

Der einzige Trost bei der ganzen Geschichte: Wir waren nicht verheiratet, sonst wäre ich finanziell ruiniert gewesen. Ich kann jeden Mann nur davon warnen, in Deutschland ein Kind zu zeugen oder zu heiraten. Haltet euch fern von kindstollen Frauen.

Es wäre nett, wenn Sie meine Zuschrift veröffentlichen könnten und beantworten würden.

Nach dem Crash wird es so viele Nichtzahler geben,die kein Geld mehr haben. Falls der Staat dann überhaupt noch in der Lage ist, solche Forderungen einzutreiben, wird er hoffnungslos überlastet sein. Dann braucht man vermutlich nicht mehr zahlen. Vielleicht kommt dann die Ex-Geliebte zurück, weil sie sonst von niemandem mehr unterstützt wird.

Für Alleinerzieherinnen aller Art wird eine unheimlich schwere Zeit anbrechen: keine Jobs, kein Unterhalt, kein Geld vom Staat.

PS: generell gilt: wie bei der Steuer wird dem etwas weggenommen, der etwas offiziell verdient. Je weniger man am Papier verdient, umso besser.

[21:15] Der Mexikaner:

1. Nach dem crash sind sie logischerweise vor allen staatlichen Einrichtungen ganz arm (so wie alle zu dieser Zeit), demnach gibts auch keinen Unterhalt mehr

2. Wenn die ex-Geliebte wegen ausfallender Zahlungen muckt, darf Sie gerne samt Kind bei Ihnen einziehen (sofern Sie das wollen)

3. Bei Einzug unterschreibt sie (beim Notaren !!!) einen SChriftsatz, der besagt, dass sie sämtliche zukünftige Versorgungsansprüche Ihnen gegenüber mind. Bis zur Volljährigkeit des Kindes fallen lässt

4. Dieser SChriftsatz wird unter Anwesenheit von mind. 2 Zeugen unterzeichnet, die Zeugen unterzeichnen auch

5. Lassen Sie sich ja nicht von der Phrase “Es ist ja furs Kind” weichkochen, gar nichts ist furs Kind in diesem wildgewordenen Bürokratenapparat BRD

Nachtrag: Statt des Vertrages soll Sie in Ihrer Anwesenheit dem Jugendamt schreiben, dass Sie alle zukünftigen Versorungsansprueche fallen lässt.

Das wird nicht funktionieren, denn Gerichte werden solche "Verträge" aufheben - falls die Gerichte selbst noch funktionieren. 


Neu 2012-01-01:

[18:30] Der Mexikaner zu "Beispiel Mexiko 1976" (gestern):

Die Nummer lief noch 3 mal anschliessend:

1982 mit Nationalisation aller Banken (in diesem Jahr hat Carlos Slim superbillig wesentliche Firmen gekauft)

Bis 1987 mit starkem WErtverfall peso/US-$ von minimum 25 % p.a.

Dezember 1994 mit der Tortilla-Krise.

Der Schock 1976 bestand darin, dass von Mitte der 50er bis 1976 relative Stabilität herrschte, vor allem fúr LAT-AM Verhältnisse.

Der Vorteil Lateinamerikas heute besteht darin, dass die im WEsten noch kommende Krise hier bereits mehrmals durchlaufen wurde, daher sind die Verschuldungsniveaus insgesamt niedriger.

Der Nachteil besteht darin, dass kaum wer versteht, dass die westlichen Staaten heute SCHLECHTER mit ihrem Geld umgehen als LAT AM von 1975-1995, daher investieren auch zu wenige in EM und zu viele in US-$.

Und immer wurde bis zum Schluss behauptet: keine Krise.

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