Krisenvorbereitung - 2013

Prepping: diese Seite beschäftigt sich mit der Vorbereitung auf die kommende Krise wie Lebensmittel-Vorräte, Energieversorgung in der Krise, usw.

Neu 2013-12-16:

[18:45] Leserzuschrift-DE Gold & Krisenvorsorge:

ich selbst gehöre nicht zu den Zitterern, denn ich bin noch bei 300% im plus (Kauf bei € Umstellung)dennoch werde auch ich meine Positionen mit put Optionen absichern. Das hat Vorteile, weil es mir dann ziemlich egal ist, wieweit die Manipulatoren den Preis noch drücken, aber Frage an den Experten: schade ich damit auch unserer Sache?
Ansonsten kann ich nur weiter empfehlen: kauft euch auch Wald und Acker/Wiese. 1 ha Wald bringt nachhaltig 2000 l Heizöl/p.a.(=Zuwachs) und 1 ha Acker ernährt 2 Schlachtschweine UND genügend Kartoffeln (ca. 4 Zentner)für eine Familie p.a..Und wer krass ist in der Waldbehandlung, der kann noch doller: 1 ha Wald hat durchschnittlich 200 Fm Vorrat das entspricht etwa 65.000 l Heizöl. Was ich sagen will: man kann auch übernutzen gemäßdem Motto "Vorrat geteilt durch "Dienstzeit"

[19:00] Der Analytiker zu den gefrässigen Schweinen:

Na, die Schweine haben's aber gut - früher bekamen die nur die Kartoffelschalen und sonstige Abfälle.
Auf einem Hektar Acker kann man laut Wikipedia 30-50 Tonnen Kartoffeln ernten und die werden von nur 2 Schweinen bis auf 4 Zentner (200 Kilo) allein aufgefressen?

Zahlen siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Kartoffel

[19:15] Cheffe rät von Ackerland und Wald ab, wenn man sich damit nicht auskennt. Ausserdem, wollt ihr wirklich diese Arbeit selbst machen, wenn man andere Leute beschäftigen kann, die das für ein paar Silberlinge oder gar nur Kartoffeln machen. Die früheren Barone haben auch ihre Äcker nicht selbst bestellt.WE.

[20:00] Leserzuschrift: aus der Praxis:

Eine alte Faustregel besagt, dass man von der Aufzucht bis zur Schlachtreife pro Schwein ca. 16-20 Zetner Kartoffel plus Getreide (Schrot) benötigt.
...hier gilt die einfache Regel "von nix is auch nix"

Auf die Sache mit dem Waldkauf:
Wer sich mit Wald nicht auskennt sollte lieber die Finger davon lassen. Um Wald gut bewirtschaften zu können muss man entsprechende Fachkenntnisse haben, sonst geht das voll in die Hose. Wald birgt viele Gefahren z.B. Sturmschäden, Borkenkäferbefall, Schneebruch. So kann man sich beispielsweise mit einem Wald in Hanglage so richtig rein reiten. Darüber hinaus kostet die Bewirtschaftung von Wald auch eine Menge Geld, da man natürlich auch die entsprechende Technik braucht.

Im Gegensatz zum Ministeramt wie das von Frau von der Leyen, sind in der Land- und Forstwirtschaft eben Fachkenntnisse gefragt.

Also ohne Fachkenntnisse: Finger weg.
 

[8:00] Es gibt einen neuen Ratgeber des BBK für die Vorbereitung auf Katastrophenfälle


Neu 2013-11-16:

[19:50] Schwere Bürgerunruhen & Aufstände: Worauf Sie sich gefasst machen sollten


Neu 2013-11-09:

[18:45] MMNews: Tipps für den Ernstfall

[19:25] Leser-Ergänzung-DE zum Ernstfall:

was gerne bei Auflistungen zur (unmittelbaren) Krisenvorbereitung vergessen wird: Jeder hartgeld.com-Leser hat eine Biographie - mit Fotos, Zeugnissen, einem Erinnerungsstück, einem Buch, das 'die Seele warm hält'.
Fotos u. Zeugnisse einscannen, auf USB-stick ziehen. 'Erinnerungsstück' zumindest fotographieren, ausdrucken. Buch / Büchlein (Gedichte! Liedtexte! Das heißt nicht umsonst so, kommt von 'verdichten' / komprimieren).
Goethes Faust z.B. "Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten, die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt ..."

Dem habe ich nichts hinzuzufügen!


Neu 2013-10-17:

[19:20] Leserzuschrift-DE zur Krisenvorsorge:

erstmal viel Lob für eure redaktionelle Begleitung des Forums, dass gibt es sonst im deutschsprachigen Raum so nicht. Das Medium ist seit 2008 mein fester Begleiter.

Auch dafür, oftmals Endzeitszenarien von den typischen Blogs zu hinterfragen, wie z.B. derzeit den FEMA Hype und Extremzuschriften zu shreddern. Meine Erfahrung zeigt, dass manche in der Bugwelle der Großwetterlage mitschwimmen und daher Aufmerksamkeit suchen. Ich kann mich noch an die Atombunker der späten 60er bis 80er erinnern. Mann, was haben da Privatpersonen und Kommunen Beton vergossen. In Bamberg gibt es einen, der heute ein Parkhaus ist. Man könnte freilich sagen, die Deppen haben damals viel Geld versenkt. Oder im Frankenwald gab es auf Bundesstrassen Sprengvorrichtungen unter der Strasse gegen die Russeninvasion.

Keiner kennt die Zukunft, aber ab einem gewissen Krisenniveau möchte man nicht mit herunter gelassen Hosen erwischt werden. Zur Zeit stehen die Zeichen eindeutig auf WR mit den entsprechenden Auswirkungen. Mathematisch kommt man aus dem Geldtsunami nicht mehr raus. Jeder muss für sich entscheiden, welches Zukunftszenario ihm am wahrscheinlichsten erscheint und welche Vorbereitungen zu treffen sind. Dilemma hierbei, - der frühe Vogel fängt den Wurm. Wenn "PANIK" im Gemeindeblatt steht, kann man es vergessen.


Neu 2013-10-12:

[16:45] Leserzuschrift: Gute Vorbereitung braucht Zeit!

Wenn man den Weg aus der Schafherde schafft und zu der Erkenntnis kommt, dass da doch was dran sein könnte, an der anstehenden Währungsreform und Weltwirtschaftskrise, dann heißt es jetzt handeln.
Wie er ging es mir:
Ein guter Freund, hat mich vor 2 Jahren auf die fatale Situation aufmerksam gemacht. Er war auf einem Ärzte Kongress und hat einen Vortrag von Prof. Dr. Hamer gehört. Er berichtete mir von dem bevorstehenden Problemen die auf uns zu kommen.
Jetzt alles im schnell durchlauf.

1-2 Monat: Müdes Lächeln von mir. "Ja ja so schlimm wird's wohl nicht werden."
3-4 Monat: Mein Freund betreibt  Krisenvorbereitung und ich sehe seine Lebensmittelvorräte. "Oh, sollte da doch was dran sein."
5-6 Monat: Das Internet wird durchstöbert. Suchbegriffe wie Währungsreform, Prof. Dr. Hamer werden eingegeben. Ich staune nicht schlecht, wer sich so alles mit dem Thema beschäftigt. Ich gehöre nicht zu den ersten, bin aber bei uns im Bekannten. - und Familienkreis der erste.
7-8 Monat: Die ersten Lebensmittel sind im Keller verstaut  und die ersten EM's sind gekauft. Der verkauf der Mietwohnung wird angestoßen.
9-12 Monat: Alle Verträge sind gekündigt. Lebensversicherung, Rister und VL
1 Jahr 2 Monate: Okay, das eigene Haus soll aber nicht verkauft werden. Alles tilgen war auch nicht möglich. Einen Darlehn wurde gekündigt und eins wurde neu Verhandelt. Zinsen sichern und Tilgung sofort ab dem ersten Tag  in voller Höhe möglich.Kleine Rate und den Rest in EM's sparen.
1 Jahr 4 Monate: Sicherheitsvorkehrungen fürs Haus treffen. Mietwohnung ist verkauft.
1 Jahr 6 Monate: Mobilität  ausbauen. Diesel bevorraten, Bollerkarre  und die umliegenden Bauern notieren die Kartoffeln und Lebensmittel verkaufen.
1 Jahr 8 Monate: Kaminholz für einen kompletten Winter. Propangas im Schuppen zum kochen. Tauschware besorgen. Feuerzeug, Zigaretten. Es wurden Gläser gesammelt und es wurde selbst eingekocht. (Spart Geld für EM's)
1 Jahr 10 Monate: Außengehege für Kaninchen und Hühner gebaut.
1 Jahr 11 Monate: Verträge wie Zeitung und andere kleine Dauerlastschriftverfahren sind zum 31.12.2013 gekündigt worden.
1 Jahr 12 Monate: Brokerkonto eröffnet und erste Minenaktien sind gekauft.

Wer jetzt denkt, man kann sich mal auf die schnelle vorbereiten, der hat sich getäuscht.
So sieht es aus, wenn man sein Konto nicht überziehen möchte. Dann braucht alles seine Zeit und meine Ausgaben und Einnahmen waren immer Tripel AAA bei der Bank.


Neu 2013-10-11:

[11:15] Leserzuschrift-DE zur Au-Eindeckung:

Gerade wieder 1 Unze Gold und 1kg Silber ergattert und letzte Woche eine Pistole anstelle von HG. 

Wir gratulieren, aber die heutigen Preise waren ja wirklich zu verführerisch. TB


Neu 2013-09-29:

[12:45] Leserzuschrift-DE: Selbsttest mit Lebensmittel:

Gestern aus dem eigenen Krisenlager probiert: 3 Jahre abgelaufene Bockwürste und Gewürzgurken aus Gläsern.....................heute leben wir noch :-)...........alles schmeckte prima :-)
Lagerort war der ungedämmte Speicher. Gluthitze im Sommer und saukalt im Winter. Lediglich eine Lichtdichte Kiste schütze die Gläser ein wenig.


Neu 2013-09-25:

[14:30] Leserzuschrift-AT: Krisenvorbereitung und Feuerbeschau

Da mir demnächst eine Feuerbeschau ins Haus steht, habe ich ein paar Überlegungen zu der in manchen Teilen österreichs geltenden Pflicht zur
"Feuerbeschau" alle zehn Jahre angestellt.

Diese Feuerbeschau wird meist durch 2 Personen ausgeführt (Rauchfangkehrer und Feuerwehrmann). Diese unterliegen keinerlei Schweigepflicht. Sie
könnten also völlig legal am Stammtisch herumerzählen, was sie so alles in den Kellern (und vor Allem bei wem) vorgefunden haben. Durchsucht
werden bei so einem Termin jedes Bauwerk am Grundstück und jeder Raum. Neben den üblichen Dingen, die Neid hervorrufen könnten habe ich
eigentlich kein Interesse, das dabei: Nahrung(BP-5), Aggregate, Notstromakkus, Waffen und Munition,... gefunden werden, da das ja auch als
potentiell brandgefährlich eingestuft werden könnte. Sogar das Lagern von Autoreifen in der Garage wird aus brandschutztechnischen Gründen
untersagt! Ich würde eigentlich gerne vermeiden, dass solche Hausdurchsuchungen die ja "nur der Sicherheit" dienen durchgeführt werden. In
Tirol und Vorarlberg werden diese (in Privathaushalten) nicht durchgeführt.

Hat jemand Erfahrungen mit diesen Feuerbeschau-Terminen und oben genannten Dingen im Keller?

Ich würde diese Notrationen in Kästen einsperren, dort wird man hoffenlich nicht nachsehen. Waffen und Munition ebenso, man will ja nicht, dass eine Meldung an die Polizei gemacht wird. Und dann würde ich die Feuerbeschauer darauf aufmerksam machen, dass es klar ist, von wo die Information kam, falls eingebrochen wird.WE.


Neu 2013-09-23:

[13:00] Leserzuschrift-DE zu Stromversorgung:

in vielen neueren Häusern befinden sich sogenannte Hebeanlagen, mit Strom betriebene Pumpen, die das Abwasser in das öffentliche Abwassernetz pumpen. Bei einem Stromausfall funktionieren i.d.R. diese Pumpen dann nicht mehr. Man stelle sich die Situation in einem Mehrfamilienhaus vor, in dem die Toiletten aufgrund des Rückstaus dann nicht mehr benutzt werden können...

Deshalb sollte bei einer Not-Stromversorgung nicht nur die Heizung, sondern auch die Hebeanlage mit betrachtet werden.

[13:30] Der Schrauber:

Das sollten aber im Regelfall Häuser sein, die im Keller oder Souterrain auch noch einen Wohnbereich haben und von dort entweder kein oder zu wenig Gefälle zum Kanalrohr haben.

Bei manchen normalen Häusern klappt es dort sogar noch mit Dusche, aber wer eine Toilette im Keller braucht, muß eine Fäkalienpumpe haben.

Das wird gerne bei neuen Häusern eingerichtet, für Gästezimmer oder eben Partyräume.

Mehrfamilienhäuser, die keine solche Tiefwohnung haben, haben genügend Gefälle und sollten ohne auskommen.

Sie haben aber Recht:

Ist eine solche Pumpe für den Kellerbereich eingebaut, ist die untere Toilette tabu, weil sie nicht korrekt abfließt. Rückfluß für von oben kommendes Abwasser sollte nicht stattfinden, weil selbst im Kellerbereich noch ein geringes Gefälle vorhanden ist, d.h., die Dusche oder Toilette etwas höher liegt, als das Abwasserrohr, bzw. ein eigenes Rohr zum Rohr in der Straße geht.

Zu beachten sind solche Dinge allerdings in jedem Falle: Bei Stromausfall sind solche Kellersanitäranlagen nicht mehr nutzbar.

[13:30] Leserkommentar-DE:

wenn der Strom ausfällt, gibt es auch keine Wasserversorgung mehr und der Haufen bleibt schön in der Keramik und kommt gar nicht mehr zur
Hebeanlage.

[14:15] Dann muss man eben vorübergehend aus einem solchen Haus ausziehen, bis die Stromversorgung wieder funktioniert.WE.

[13:45] Leserkommentar-AT:

Der Kommentator von 13:30 hat recht: Die Wasser-Hochbehälter werden meist von ein oder mehreren Quellen/Grundwasserströmen versorgt, das Wasser muss von dort in den Hochbehälter gepumpt werden. Der bleibt wohl leer ohne Strom.

Wer eine Notverstromung vorsehen will kann auch auf einen alten Diesel-Standmotor aus den 40ern oder 50ern zurückgreifen und einen Synchrongenerator anbauen. Die alten Einzylinder von z.B. Sendling, Jenbacher, Hatz etc. kosten 200-400 Euro, sind extrem zuverlässig Und verbrennen auch „Abfalltreibstoff" wie gefiltertes und vorgewärmtes Fritteröl, Alt(motor)öl usw.

[14:15] Das ist etwas für Bastler, gehört eigentlich nicht hierher.WE.

[15:30] Der Bondaffe zu "Wenn der Strom ausfällt":

Liebe Leute, wenn der Strom ausfällt dann werdet ihr Euch wundern.
Natürlich geht es darum "WAS" alles ausfällt. Ich habe vor einem Jahr einmal einen mehrstündigen, sonntäglichen Stromausfall erlebt. Das "WAS"
war schon interessant, nur das "WIE", also "wie die Leute reagieren" hat mich weit mehr beeindruckt. Es war gerade diese Hilflosigkeit, verbunden mit dem Zustand des "Muss". Es "muss" funktionieren, es "muss" Strom dasein. Eine Welt ohne Strom können sich die Menschen nicht vorstellen.
Es sind die Erwartungen des Dauerzustandes das Strom "DA IST". Ich sage mal, wenn der Strom für eine längere Zeit, als einen Tag, ausfällt, dann drehn die Leute am Rad. Bei zwei Tagen Ausfall drehn die Leute durch.

Eben weil sie sich ein Leben OHNE STROM NICHT VORSTELLEN können. Das ist eine Form gesellschaftlicher Degeneration. Kein Strom bedeutet für die meisten Rückschritt. Sie erkennen nicht, dass Strom im Prinzip Luxus ist. Und man wird jammern und klagen, aggressiv werden. Man darf gespannt sein was ein Leben ohne Strom aus unserer Wohlstandsgesellschaft macht. Denn der größte Teil des Wohlstands überhaupt - kommt aus der Steckdose.

Besonders die Grünen werden darunter leiden, denn die sind am meisten degeneriert.


Neu 2013-09-08:

[13:30] Noch mehr Vorsorgetipps: Diese Lebensmittel sollten Sie immer im Haus haben

[14:15] Der Einzeiler: Richtig, die Lebensmittel gehören in den Keller - neben die Guillotine.


Neu 2013-09-05:

[16:45] Leserzuschrift: Krisenvorsorge Heizen:

nach langem suchen bin ich etwas ratlos was das Heizen von Räumen im Winter angeht. Die Auswahl lag bei Propangas mit Strahler oder Petroleum Heizer. Beides in geschlossenen Räumen ist nach meiner Ansicht nicht gerade gesundheitsförderlich. Hat jemand eine andere Idee wie man Räume beheizen kann? Die Bude muss ja nicht gleich schweben.

Das Thema dürfte bereits einmal behandelt worden sein - Archiv.


Neu 2013-09-04:

[9:15] Vorbereiten für Tauschgeschäfte: Bald wieder Tauschhandel? Haarschnitt gegen Brot

Wer Waren und Dienstleistungen anbieten kann, die in der Depression gefragt sind, wird gut durchkommen. Bürohengste haben aber meist nichts davon anzubieten.WE.


Neu 2013-08-28:

[08:000] Leserzuschrift-DE zur Einlagerung von Diesel:

Wer in grenznähe zu Polen wohnt, sollte sich dort mit dem Notwendigen eindecken. Mamba und Co. sind dort unbekannt. Dementsprechend hält man auch nichts von unnützen Beimengungen. Besonders gut ist der Winterdiesel.


Neu 2013-08-27:

[14:45] Leserzuschrift-DE: Trinkwasser-Bevorratung:

Nachdem ja auch bereits einiges über die Bevorratung mit Wasser geschrieben wurde, möchte ich hier noch anfügen, daß ich auf der Suche nach einem geeigneten und großen Gefäß jetzt vor ein paar Tagen bei der ZG/ Raiffeisen fündig geworden bin: sie bieten dort jetzt
(lebensmittelechte!)  Plastikfässer für die Mostbereitung an, die aber natürlich auch jederzeit für Wasser verwendet werden können. Es gibt verschiedene Größen, alle im Preis absolut bezahlbar, ein 200l Faß kostet ca. 60 Euro. Im Campingbedarf habe ich mir noch ein Trinkwasser-Entkeimungsmittel besorgt (Fläschchen) das auf Silberionen-Basis entkeimt und Chlor- und Nitratfrei ist. Damit müßte man dann einige Zeit hinkommen, wenn man das Wasser nur zum Kochen und Trinken benutzt.

[15:45] Leserkommentar-DE: Katadyn Pocket Filter schwarz:

Habe mir schon vor 3 Jahren diesen Filter gekauft.
Das beste Produkt am Markt wenn man aus normalem Wasser aus Flüssen und Seen sich Wasser in Trinkwasserqualität machen will.

Ich habe einen ähnlichen Katadyn-Filter, über das Wassertechnik-Paket von Innova.WE.

[17:00] Leserkommentar-DE: Meines erachtens ist so ein 200L-Fass zu umständlich und unhandlich für Trinkwasservorrat zu gebrauchen.

Außerdem ist bei irgendeiner Kontamination das gesamte Wasser im Faß unbrauchbar.

Ich empfehle für Trinkwasser die Verwendung von 15L-Campingfaltkanistern. Diese lassen sich im unbebutzen Zustand platzsparend lagern und haben einen Deckel mit Hahn. Bei Bedarf sind diese schnell gefüllt (Micropur zur Konservierung nicht vergessen - Wasser hält dann ca 6 Monate).

Diese Kanister gibt es günstig z.B. hier: http://schreibersshop.de/Wasserkanister-15-l-faltbar-inkl-Hahn_p407_x2.htm

Pro Person ca. 10 Kanister bevorraten.

Für Brauchwasser (Waschen, Klospülung etc.) sollte man einige einfache Regenfässer mit Deckel bevorraten (200L-Faß ca. 15 Euro).

Diese lassen sich platzsparend ineinandergestapelt lagern, pro Person mind. 2 Fässer / 400L.

Auch rechtzeitig einige 5L+10L-Eimer sowie ausreichend Gartenschlauch mit Armaturen besorgen!

Zum Duschen gibt es Campingduschen (schwarzer Polybeutel mit Duschkopf), den man einfach füllt und aufhängt. Damit kann man auch bei Sonnenschein das Duschwasser vorher erwärmen.

Als Wasserfilter empfiehlt sich der Katadyn Drip (stationärer Gravitationsfilter für grosse Wassermengen mit Vorratsbehälter für 10 Liter).

[18:30] Leserkommentar-DE: wie immer, perfekt muss net sein. aber ungefähr Richtig machen reicht schon:

Zusammenbruch der gesamten Trinkwasserversorgung ist in Deutschland und Österreich relativ unwahrscheinlich.

Die Infrastruktur ist vorhanden und im Gegensatz zu anderen Ländern auch gut in Schuss. Wenn auch sicher hier und da optimierungsfähig.  Grundsätzlich ist man reich an Quellen und die meisten liefern sogar auch so schon Trinkwasserqualität. Das die Deutschen sowieso Weltmeister im Wassersparen sind ist ne andere Geschichte.

Ausnahmen sind Hochwasser und Überspülung, Kontamination etc.  oder Beeinträchtigungen durch Stromausfälle, die Pumpen etc. lahmlegen.  Ein gewisser Notvorrat, und wenns nur ein 20L Kanister oder ne Regentonne ist macht also durchaus Sinn. 3-5Liter pro Tag und Person muss man minimum Rechnen.

Zum Katadyn Pocket: Guter hochqualitativer Filter, aber beachten das der Keramikfilter keine Chemikalien etc. aus dem Wasser rausholen kann. Auch kann mit ihm gefiltertes Wasser immernoch geschmacklich negativ sein.

Als Ergänzung gibts einen Zusatzaufsatz mit Aktivkohle für den katadyn. Alternativ einen anderen billigeren Wasserfilter auf Aktivkohlebasis noch dazu kaufen. Im Aquariumhandel gibts die Kohle zum aufbereiten der Filterelemente in größeren Mengen für wenig Geld. Kombiniert kann man dann im Prinzip auch Wasser aus der Kläranlage holen.

Ähnliche Filterelemente gibts auch für die Hauwasseranlage oder ganze Wasserhähne mit Filter etc. kann auch ohne Preparedness-Hintergrund nützlich sein zur Geschmacksverbesserung bei sehr hartem Wasser etc.

Wir schliessen dieses Thema jetzt.

[20:45] Leserkommentar-DE: Katadyn Siphon Filter:

Ich kann den  Katadyn Siphon Filter sehr empfehlen.  Ist ein Schwerkraftfilter von Katadyn zur Wasserreinigung. Das Schmutzwasser mit einem Eimer aufschöpfen, Eimer etwas höher als das Auffang Behältnis stellen, kurz am Schlauch ansaugen. Dann läuft das saubere gefilterte Wasser zB in die Trinkflasche oder einen anderen Eimer für sauber Wasser. Schlauch hat eine Klemme zum abstellen. Wenns wieder laufen soll einfach Klemme auf und es läuft wieder.
Test bei mir hat gezeigt , das Regenwasser und zwar 0,5 Liter in 5 min durchgelaufen war.
Wer will denn schon immer Pumpen ?  Bei dem Katadyn Pump Pocket muss man mächtig Pumpen dafür. Geht so ohne Anstrengung.
Auch das Gewicht. Katadyn Pocket 549gramm gegen Katadyn Siphon 440 gr
Etwa 69.- im Netz
Google sucht für euch --> http://tinyurl.com/m9ua9uq
- Lebensdauer: ca. 20000 Liter
- Leistung: ca. 5 l/h
- Maße: 16 x 6,5 cm
- Technologie: reinigbarer 0,2 Mikron Keramik-Filter
- Reinigungs flies, Messklammer für Filter

Sonst nur PET Mineral Wasser a 5 Liter Kanister aus der Metro im Keller, MHD immer 1 Jahr.


Neu 2013-08-18:

[8:45] Leserzuschrift-DE: WR und Warenversorgung:

Auch im "Schwarzwälder Boten" war gestern im Wirtschaftsteil ein Bericht mit der Überschrift  "Händler schüren Angst vor Engpass  -Krisenvorsorge-Läden rufen Menschen auf, sich für den Fall eines Euro-Zusammenbruchs zu bewaffnen"

Da steht alles mögliche über Spannbauer, Survival Outdoor Shop und Langzeitlebensmittel usw.

Aber zum Schluss hin wir es interessant:

Da steht:   Auch Uwe Burkert, Chefvolkswirt der LBBW bemüht sich um Sachlichkeit: "Wir müssen uns natürlich mit verschiedenen Szenarien auseinandersetzen, um nicht unvorbereitet von einer Krise betroffen zu werden" sagt Burkert. Ein derart extremes Szenario aber hält er für höchst unwahrscheinlich. Er glaubt nicht, dass das Ende der Euros das Ende der Zivilisation bedeuten würde: "Nach unseren Berechnungen liegt die Wahrscheinlichkeit, dass der Euro auseinanderbricht bei 15 %"  sagt er.  "Aber selbst wenn dieser Fall eintreffen sollte, ist mir nicht ersichtlich, warum es zu einem Zusammenbruch der Warenversorgung kommen sollte.

Selbst beim arabischen Frühling sei die Exportwirtschaft nicht zum Erliegen gekommen. .......................    Eine neue Währung einzuführen, sei technisch und logistisch eher eine einfache Übung.

Burkert geht davon aus, dass die Bundesregierung schon einiges dafür getan habe, den Zahlungsverkehr im Falle eines Euro-Zusammenbruchs aufrechtzuerhalten.

Auch die Wirtschaft hätte seit Aufziehen der Krise genügend Zeit gehabt, Vorkehrungen zu treffen. "Es wäre wesentlich problematischer gewesen, wenn der Euro vor einem oder zwei Jahren auseinandergebrochen wäre" sagt Burkert.

Diesen Bericht könnt man auch unter der Rubrik  "Währungsreform" bringen.  Hier wird ohne Hemmungen über die Währungsreform geschrieben, was vor einigen Monaten in der Systempresse noch ein absolutes Tabu gewesen wäre.

Nur eines wird mit keinem Wort erwähnt: Dass im Falle der Währungsreform ein großer Teil der Ersparnisse weg sind.  (Einfach weg)

Da laufen also hinter den Kulissen Vorbereitungen, damit die Versorgung möglichst wenig zusammenbricht, wenn die WR kommt. Dass der Euro verschwindet ist also schon "Tatsache", nur den Haircut dabei hält man noch geheim.WE.

[8:45] Leserkommentar-DE: Aufrüsten für den Zusammenbruch des Euro:

dieser Artikel war heute in den Stuttgarter Nachrichten zu lesen:

STRZ-Euro

Das sagt alles: die Währungsreform kommt bald und es wird massiv und offen in den Zeitungen gemahnt. Interessant, dass gleich daneben ein Artikel über Gold ist - ein Hinweis an die Leser, wie sie sich finanziell retten können?WE.

[9:15] Solche Artikel sagen uns, dass die Währungsreform noch im August oder September 2013 kommen wird!


Neu 2013-08-17:

[19:40] Leserzuschrift-DE zu Zeitungsartikeln bzgl Krisenvorsorge:

Vor 14 Tagen war in der Samstagausgabe des Hamburger Abendblatt als Aufmacher "Was wir brauchen, wenn die Katastrophe kommt" HG berichtete.
In der heutigen Ausgabe des Hamburger Abendblattes steht in einer Sonderbeilage GENAU DER GLEICHE ARTIKEL NOCHMAL!!!
Damit es auch wirklich alle mitkriegen! Unglaublich!

[20:00] Ganz eindeutiges Indiz, dass die Währungsreform bald kommt.WE.
 

[12:50] Partikulärer Tipp zur Krisenvorbereitung:

Zwecks Bevorratung hatten wir uns einige Pakete Batterien vom Aldi hingelegt. Auf der Packung stand ein gutes Urteil der Stiftung Warentest. Das Herstellungsdatum war 01/2010. Vor einigen Tagen blieb nun unsere Uhr stehen. In der bereits angebrochenen Packung befanden sich noch 2 Batterien. Fluchs Eine eingesetzt - und die Uhr blieb nach 2 Tagen schon wieder stehen. Dann haben wir die Letzte eingesetzt und das gleiche erlebt. Daraufhin probierten wir eine Batterie aus der neuen Packung mit dem gleichen Herstellungsdatum. Und schon wieder blieb die Uhr nach kurzer Zeit stehen.

Heute marschierten wir in unser Elektrofachgeschäft und schilderten den Vorfall. Die meinten nun, dass das an diesen Billigbatterien läge und wahrscheinlich bei einem hochwertigerem Produkt eine längere Lebensdauer zu erwarten sei. Wir haben dann die empfohlenen VARTA gekauft und großzügig unsere Billigreste zur Entsorgung dagelassen. In einigen Jahren werde ich gerne wieder berichten wie es mit uns, der Uhr und den Teuerbatterien weiterging. So long....

[16:05] Leseranfrage-DE zu den Batterien:

Bezieht sich der Autor auf das auf den Batterien aufgedruckte Haltbarkeitsdatum? Konnte auf meinen Aldi-Batterien bzw. der Packung
keinHerstellungsdatum finden, sondern lediglich das aufgeprägte Haltbarkeitsdatum (ca. 5-7 Jahre nach Kauf). Hat jemand Erfahrungswerte dahingehend?

[16:05] Lesertipp-DE zur Krisenvorsorge:

Batterien zur Krisenvorsorge -- zusaetzlicher Kommentar eines Experten erbeten:
- wohl besser kuehl lagern (z. B. Kuehlschrank) zur Verringerung der Selbstentladung (wie frueher zur Stabilisierung von unentwickelten Filmen)
- nicht auf die Marke, sondern die Chemie achten (wikipedia!)
- spezielle LiIon-Batterien (auch in Bauform AA) fuer Notfallgeraete (Funk, Positionslicht) und extreme Temperaturbereiche (ins Negative) haben Lagerzeiten von 10 Jahren, nach denen noch etwa 80 Prozent Restkapazitaet da sind; Achtung: Aktivierung bei erster Inbetriebnahme
- wenn Marken, dann eher Varta, Panasonic (JP), GP (CN)
- mit ALDI hatte ich trotzdem bisher keine schlechten Erfahrungen (z. B. Laufzeit in Wanduhren); allerdings koennen die Zellen dann auch mal lecken -- aua!
- bisher am besten gefahren bin ich mit NiMH-Akkus in verschiedenen Bauformen, weil wiederaufladbar, geladen lange lagerbar, sehr hohe Kapazitaet, sehr hohe Stroeme (2 500 mAh -- z. B. fuer HD-Kameras); mit dem richtigen Ladegeraet kriegt man die auch am Kfz (oder bei mir am Motorrad) ruckzuck (1 h) geladen; Achtung: Hitzeentwicklung beim Laden und im Betrieb! Grade bei starken Verbrauchern (z. B. lichtstarke taktische Taschenlampen, Videokompression) funktionieren andere Batterien nicht, weil sie zu schwachbruestig sind.
- schallgedaempftes Notstromaggregat mit Inverter und Lastregelung beschaffen (Yamaha, Honda), dazu Benzinkanister, Ausgiess-Ruessel, Metalltrichter oder einzelne Stahlflaschen

[19:45] Leserantwort-DE zur Frage um 16:05

Das aufgedruckte Datum ist das Mindesthaltbarkeitsdatum. Ich verwende nur Aldibatterien und hatte noch nie ein Problem.
Eine 3 Jahre überlagerte Varta bringt auch nicht mehr viel. Wichtig: Kühl lagern !

[08:50] Blackout: Wie man sich darauf vorbereiten kann

Die einfachste Methode für eine Energieversorgung ist und bleibt das Ergometeerrad im Dachboden oder Kell. Ist zwar a bisserl unsozial, weil man niemals gemeinsam fernsehen kann - hilft aber über die Runden!

[12:20] Der Einzeiler dazu:

Wieso unsozial ? Das ist sozial und zwar vom Feinsten. Mann schickt seine Alte in den Keller oder auf den Dachboden zum strampeln und schaut Fussball. Während der Pause kann sie dann ein kühles Bier bringen und noch rasch den Abwasch machen.


Neu 2013-08-14:

[8:30] Leserzuschrift-DE: Diesel + Benzin einlagern:

Wenn man Diesel einlagern will:  Aral Ultimate Diesel + Grotamar 82 in Kunststoffkanistern.

Wenn man Benzin einlagern will: Super Plus 98 NUR IN STAHLBLECHKANISTERN + Benzinstabilisator z.B von LiquiMoly oder Bactofin von Wagner.

Kunststoffkanister sind für längere Lagerung von Benzin nicht geeignet da nicht gasdicht !!

Jetzt werden wir dieses Thema abschliessen.

[9:15] Der Einzeiler:
Sorry, ich habe doch noch eine Frage:
Wenn die Elite nach dem Crash die Selbstverbrennung in's Auge fasst, kann man nebst Benzin auch Diesel empfehlen ? Die Entzündung sollte allerdings schon von selbst in Gang kommen - nicht dass der Mob da auch noch mithelfen muss.

Benzin ist dafür besser.

[10:45] Leserkommentar-DE:
Benzin für die grüne Mamba? Oh Gott, das ist Blasphemie !
Ein echter Grüner der nimmt nur das umweltfreundliche Ethanol. Es verbrennt rückstandsfrei und ist klimaneutral. Es wurde aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, es schädigt auch nicht das Grundwasser.


Neu 2013-08-13:

[14:30] Leserkommentar-CH zur KFZ-Vorsorge (8.8.):

Das wichtigste fehlt: Sprit und Silberunzen.

Für Sprit bekommt man im Falle des Falles alles. Ich erinnere mich an die 90er Jahre, als ich durch das damals bürgerkriegsgebeutelte Jugoslawien gefahren bin. Da standen an den wenigen Tankstellen kilometerlange Schlangen, hunderte Autos hintereinander, tagelang. Für DM konnte man direkt vorfahren und volltanken, das wird auch mit Silber funktionieren. 20 Liter Kanister gibt es im Baumarkt, 10 von diesen Kanistern passen problemlos in jeden Keller. Sprit ist zudem eine akzeptable Investition, da nicht zu erwarten ist, dass es irgendwann mal wieder billiger wird, im Gegenteil. Ausserdem verdirbt Benzin nicht und ist immer ein gutes Tauschmittel. Es ist zu 100% zu erwarten, dass beim Systemzusammenbruch als allererstes die Benzinversorgung kollabiert. Wer dann nichts parat hat, wird wohl Fahrrad fahren müssen mit einem sexy Anhänger daran.

Genauso ist es: wer das richtige Geld oder Tauschmittel hat, bekommt damit alles, was angeboten wird.WE.

[15:15] Leserkommentar-DE:
Achtung; Nur Diesel in diesen Mengen lagern, Superbenzin brennt, Diesel nicht. Und Benzin verdirbt sehr wohl, aber es gibt Konservierungsmittel dafür, weil sonst der Bio-Mist, der auch normalem Sprit beigemischt wird, verpilzt. Diese Konservierungsmittel sind für Oldtimer und für Schiffe, die große Mengen im Tank haben und nur ab und zu gefahren werden

[16:15] Leserkommentar: Diesel nicht problemlos lagerbar!

Da ich selbst auch einlagere, habe ich mich da genauer informiert. Seit der Biodieselzwangsbeimengung gibt es auch ein Bakterienwachstum im Dieseltank (und natürlich auch im Kanister). Ein mir bekannter Einspritzpumpenspezialist kann sich vor Aufträgen momentan nicht mehr retten. Er hat den Tankstellensprit untersuchen lassen und stellte eine 25%ige Beimengung von Biodiesel im Dieselkraftstoff den man an jeder Tankstelle bekommt, fest. Gerade Motoren, die mehrere Monate unbenutzt herumstehen, funktionieren deshalb nicht mehr.

Lagerung von Diesel ist nur sinnvoll mit Anti Algen Mitteln. (Grotamar72) Ansonsten ist die Einlagerung nicht sinnvoll und schädigt das Einspritzsystem beim Verbrauchen des eingelagerten Diesels.
Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Dieselpest

Wenn man Notkraftstoff für sein Diesel-Auto bunkern möchte, dann sollte man Heizöl bunkern. Bei Heizöl sind bis dato noch keine Bakterien/Algenprobleme bekannt. In der Not können vor allem alte Diesel das Heizöl problemlos verarbeiten, die neuen Motoren wohl nicht.

Das verdammte Bio-Teufelszeug der grünen Mamba.

[17:30] Leserkommentar-DE:
das Biozeug der Mamba ist wirklich schrecklich. Das Lagern von Benzin und Diesel wird so unmöglich gemacht. Zumindest riskiert man Schäden an den Motoren. Aber vielleicht will die Mamba gar nicht dass Sprit privat gelagert wird. Die Mamba will ja auch so vieles mehr nicht.....
Wird Zeit dass die Mamba das Zeitliche segnet..........

[18:15] Leserkommentar-DE: Diesel ohne Bio:

Ein Expert hat mir vor einiger Zeit erklärt, dass der einzige Dieselkraftstoff ohne Bioanteil (in Deutschland) das Ultimate Diesel von Aral ist. Ich weiss zwar nicht, ob es sich positiv auf die Lagerung auswirkt, aber es ist der einzige Diesel, der bei unter -20C noch funktioniert...


Neu 2013-08-08:

[09:50] Leseranfrage bzgl KFZ-Vorsorge:

Welche Krisenvorsorge haben die Mit-Leser für das KFZ getroffen? Ich gehe von folgenden Prämissen aus:
1. Man hat einen Fluchtrucksack für sich (und die Familie) in dem alle notwendigen Utensilien für Notfälle zur Flucht per Fuß zur Verfügung stehen, insofern wird das hier nicht betrachtet und ist nicht Bestandteil der KFZ-Notausrüstung.
2. Man staffiert das Auto für Notfälle mit einer überschaubaren Ausrüstung aus, die nicht zu viel Platz im Alltagsleben wegnimmt, man hat die Sachen aber ständig im Wagen.
Bei mir gehört dazu:
• 2 Liter Wasser als Kühlflüssigkeits-Ersatz oder zum trinken
• 1 x Werkzeug (Bit-Satz und Nuss-Satz, Kreuz- und Schlitzschraubendreher, Pumpenzange, Flachzange, ein paar Schellen und selbstverschweißendes Dichtband, Hammer, Maul- und Ringschlüssel der gängigen Größen)
• 5 Stk. Lüster-Klemmen
• 1 x Multi-Tool mit Messer (gute Qualität)
• 1 x etwas erweiterter 1. Hilfe-Kasten
• 4 x Alu-1.-Hilfe-Decke auch falls man mal im Winter auf eingeschneiter Autobahn liegen bleibt
• 4 x BP-5 Notnahrung
• 1 x Schlafsack kleines Packmaß
• 1 x Taschenlampe und Ersatzbatterien
• 4 x Einweg-Regen-Poncho
• 1 x Laserpointer für Notsignale
• 1 Liter Motoröl
• 1 x Start-Pilot-Spray
• 1 x Reifen-Flick-Spray
• 1 Dose Sprüh-Öl mit Kontaktsprayeigenschaften
• 1 Satz Sicherungen und Leuchtmittel für das Auto
• 2 Meter Kabel für kleinere Elektro-Reparaturen
• Abschleppseil
• Starterkabel
• Europa-Atlas in Papierform
• Feuerzeug
• Klapp-Spaten
• Solar-Ladegerät aufklappbar für die Autobatterie
Das ganze passt wunderbar in eine kleine Reisetasche, bei mir hab ich Glück gehabt das die meisten Sachen in Staufächern unterzubringen waren. In meinem Fall ist ein Reservekanister nicht notwendig, da ich auf LPG fahre und somit nahezu immer einen vollen Benzintank habe auf den ich umschalten kann, wenn das Gas ausgeht. Somit habe ich ständig 500 km Reichweite zur Verfügung.
Haben andere Leser noch Anregungen was man als Notausrüstung für das KFZ noch mitnehmen sollte? Das Ganze soll die Basics abdecken, ich will keine eigene Werkstatt mit Rumschleppen.

[11:00] Leserkommentar-DE zur Flucht mittels KFZ:

Wer sagt denn, dass man auf der Flucht besser dran ist, als in der eigenen Wohnung?
Es ist überhaupt nicht auffällig, wenn der Mob in der Stadt wütet, und da der Hartgeldler über die Autobahn brettert. Was wird wohl der Mann im Polizeihubschrauber denken?
Ich würde denken, ein Plünderer, der das Auto voll geladen hat. Sofort stoppen und durchsuchen !
Man kann sicher sein, dass der Hartgeldler sein Auto bis zum Maximum beladen haben wird. Wahrscheinlich wird der Auspuff gerade mal über dem Boden hängen.
Ich denke, es ist besser sich unter die Menge unauffällig zu mischen.
Das heißt, wenn es Lebenmittelmarken gibt, dann stellt man sich schön an, damit die Nachbarn keinen Verdacht schöpfen ! Desweiteren, sollte man die Bäuche der Kinder nicht zu voll machen, sonst sehen die Gesichter zufrieden aus, was wiederum Verdacht erregen wird !
Auf der Flucht ist man zwar ein schlecht zu treffendes Ziel, man erregt aber Aufmerksamkeit der "Jäger".
Ja, und dann ist die Frage, wohin sollte man flüchten? Wo sollte es sicherer sein, als in der Heimat?
500 km Reichweite? Wahrscheinlich wird es in Deutschland bei aller Ungemütlichkeit noch am gemütlichsten sein. Was hat man denn im näheren Ausland zu erwarten? Wird es in Polen, Tschechen, Österreich, Frankreich etc. besser aussehen? Wird man in die Schweit reingelassen bzw. wird es dort besser aussehen?

[11:30] Leserkommenrar-DE zum KFZ:

1.Kabelbinder - Kann man IMMER UND ÜBERALL benötigen
2.Wagenheber - Natürlich zum heben eines Wagens und zum weiten/aufbrechen von Gitterstäben
3.Kuhfuß - Dieser bedarf wohl keiner weiteren Erklärungen.
4.Vorhängeschloss mit Zahlencode Funktion - Alle Eingeweihten kennen die Kombi und man kann den Schlüssel nicht verlieren
5.1-2 karabinerhaken

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[09:30] Leseranfrage zur EC-Kartenakzeptanz u.Ä:

Gestern konnten wir einige Beobachtungen machen, die vielleicht auch einige Ihrer geehrten Leser machen konnten. Unter anderem war man gestern mal wieder beim „King" essen. Dort gab's aber keine 1 und 2 Cent-Stücke mehr als Wechselgeld, nur noch ab 5 Cent aufwärts. Nächste Beobachtung. Ein Freund und Bekannter von mir wollte mit seiner EC-Karte der„Spaßkass" zahlen, ging aber nicht mehr. Mehrfach an diversen Stellen (Tanke, Supermarkt) hat er vergeblich versucht mit der Karte zu zahlen, ohne Erfolg. Abheben am Automaten hingegen ging. Haben vielleicht Ihre Leser ähnliche Beobachtungen machen können?

Auch in puncto EC-Karte kann ich nur sagen: alles normal in Wien!

[08:05] Leserkommentar-AT zu gestrigen Frage, ob jemand Regallöcher bemerkt hätte:

Zu Ihrer Frage:"Ich persönlich habe in Österreich noch nichts von solchen Regallöchern bemerkt! Sonst jemand?TB".
Mir fällt bei Billa seit einigen Monaten auf, dass immer wieder Artikel "ausgehen" und das entsprechende Regalabteil nicht "gleich" gefüllt wird.
Früher waren die Regale "kontinuierlich" voll. Selten ist etwas ausgegangen. Und wenn, dann wurde in sehr kurzer Zeit nachgefüllt.
(So weit mir bekannt ist, wird Billa einmal pro Tag beliefert und Spar zwei Mal am Tag.)
Auch linse ich immer wieder einmal beim Einkaufen bei Hofer von der Verkaufsfläche aus in das Lager.
Die Lager sind definitiv nicht mehr so gefüllt. Das letzte Mal hatte ich ein sehr befremdliches Gefühl bei der dargebotenen Leere.

[09:00] weitere Leserzuschrift-DE zur angeblichen Angebotsverkanppung in Supermärkten:

Zu den Berichten über die Einschränkungen
Interessant wäre mal zu erfahren, welche Waren nur noch in reduzierter Form angeboten werden. Daran lässt sich kennen, ob es für den Staat abgezweigt wurde oder ob es ganz einfach aus Gründen der Kosteneinsparung gemacht wird, damit nicht soviel weggeschmissen wird. Frei nach dem Motte, lieber etwas weniger und alles verkaufen, als immer ganz viel und ein Teil davon entsorgen zu müssen.
In meiner Wohngegend gibt es bei Kaufland aktuell kaum noch das Quellwasser in 5 Liter Kanistern. Ich nehme diese, weil sie wenig Platz benötigen, als die ganzen Flaschen. Ich werde einfach mal nachfragen (auch bei der Konkurrenz) und die HG Leser über das Ergebnis informieren, sofern es hier ähnliche Erscheinungen bei Aldi, Lidl usw. geben sollte. Es muss doch möglich sein, nähere Infos zu den Gründen zu bekommen.

Wie gesagt, ich bin gestern in Wien bewusst durch 2 Supermärkte gegangen und konnte noch gar nichts bemerken! TB

[09:25] Leserzuschrift-DE zur Regallängenveränderung:

Ich war gestern bei ALDI und hab mich mit Konserven eingedeckt.
Leere Stellflächen hab ich keine gesehen, aber das Gefühl das der Laden immer leerer wird zieht sich jetzt seit Monaten dahin.
Zuerst sind die Regale über der 10m lange 2 reihige Tiefkühltruhenschlange verschwunden und dann nach und nach bei den anderen Regalen die Böden bei ca. 1,35m.
Die oberste Regalböden sind jetzt nur noch bei ca. 1m und weil man jetzt einen freien Blick auf die andere Seite des Laden hat, verstärkt sich das Gefühl. Da dieser Prozess sich jetzt seit Monaten hinzieht, sieht es eher nach einer Sortimentsbereinigung aus.
Durch den massive Platzverlust musste wohl die Füllmengen stark reduzieren werden.
Was mir auch aufgefallen ist, wenn ein Artikel fehlt dauert es lange bis diese wieder verfügbar sind.
Meine Mutter suchte letzte Woche Feuchttücher und die Aussage der Mitarbeiterin war, dass es mehrere Wochen dauern würde.

[09:40] Leerkommentar-DE zu angeblich leeren Supermärkten:

ich muß euch auch mal wieder schreiben - betrifft das Thema "Krisenvorbereitung": Ich bin schier vom Stuhl gefallen, als dieses Thema hier aufkam und andere von ihren Beobachtungen berichteten. Mir ist dies vor geraumer Zeit unabhängig davon auch schon aufgefallen! Hier im Südwesten Deutschlands, ein sehr großer Globus-Markt mit einem gewaltigem Einzugsgebiet und hohem Zulauf, und seit mehreren Wochen fällt mir auf, das bei einigen Produkten grade mal mit Mühe und Not die vorderste Reihe im Regal gefüllt wird - dahinter gähnende Lehre!

Sowas hab ich in 40 Jahren noch nicht gesehen. Sehr auffällig auch, das dies häufig bei Konserven der Fall ist! Ich hatte schon vermutet (dies aber vielleicht doch als übertrieben wieder verworfen), das man Hamsterkäufe gezielt vermeiden will. Ähnliches Thema war und ist ja z.B bei Aldi - dort informieren Schilder, das Zucker nur in den "haushaltsüblichen" Mengen abgegeben wird ... hier war allerdings der stark gestiegene Zuckerpreis in Osteuropa schuld - z.B Polen haben in Ostdeutschland palettenweise Zucker aus den Discountern gefahren... Nur mal so ein Info von mir. Danke für eure tolle Arbeit - bin seit 4 Jahren täglicher Leser! Weiter so!!

[09:45] Leserkommentar-DE zur Dosentomatenknappheit:

ich war letztes Wochenende vorräte aufstocken und ich habe das verringerte Angebot wahrgenommen.
Zum Beispiel bei Aldi waren die pürrierten Tomaten und Tomaten in Dosen auf sehr niedrigem Bestand.
Alle andere Arten von Langzeitlebensmittel wie Eintöpfe in Dosen, Gurken, Champignons waren keine großen Mengen im Vergleich zu früher vorhanden.
Der Regalplatz lässt auch teilweise nicht mehr eine viel größere Anzahl zu, früher waren ganze oder halbe CHEP-Paletten dafür vorgesehen.
Bei Weichspüler, Waschmittel, Spülmaschinen-Pulver, WC-Reiniger war der Bestand sehr gering, ca 10-20 Stck pro Artikel und das an einem Samstag morgen. Desweiteren war ich noch in einem HIT-Supermarkt. Dieser hatte in der Vergangenheit einer sehr große Auswahl an Dosen, Gläsern, leider nicht mehr, und die verfügbaren Mengen sind nicht mehr so üppig.

[09:45] Lesererklärung-DE bzgl der Angebotsverknappung:

Leute, es ist Urlaubszeit, da fahren alle die Warenbestände zurück, es sind nicht genug Kunden da, es sind nicht genug Leute zum Auspacken da. Und wenn der Staat Lager anlegt, dann geht er nicht zum Aldi um die Ecke. Dann kauft er Einsatznahrung bei Spezialisten oder er verteilt Leistungsbescheide für Großhändler, wie das schon lange ist. Die bekommen Geld dafür, immer eine bestimmte Menge an Waren vorzuhalten (Reis, Erbsen, Linsen etc.) In diesen Großmärkten bedient sich das THW und andere beispielsweise bei dem Hochwasser für ihre Feldküchen.(O-Ton von zwei Feldköchen auf meinen Kochkursen, der eine hat die Notfall-Nummern eines Metro-Marktes) Wenn man die Bevölkerung mit Waren versorgen will, dann braucht man palettiertes Zeug, keine Schächtelchen zum selber Umstapeln.

Mit dieser - wahrscheinlich richtigen - Begründung, warum die Regaler leerer sind als sonst, werden wir das Thema Supermärkte für heute belassen. TB


Neu 2013-08-07:

[19:50] Leserzuschrift-DE zur Versorgungslage in Supermärkten:

Wir sind heute bewußt durch verschiedene Supermärkte schlendern gegangen um noch ein paar Kleinigkeiten an unseren Vorräten aufzufüllen und die Warenbestände im Allgemeinen zu überprüfen.
Vor einigen Tagen hatte ein HG-Leser die aktuelle Warenbestand-Situation in Supermärkten beschrieben - u.a. dass die Warenbestände um die Hälfte reduziert werden.
Nach unserem heutigen Rundgang durch Aldi, Rewe, Penny können wir dies zu 100% bestätigen. Die Regale sind halb leer. Einige Waren nur minimalst verfügbar, bei anderen Waren grade mal die erste Reihe bestückt. Einige Waren komplett ausverkauft. Im ganzen Supermarkt riesige Löcher. Wir kamen uns vor wie bei einem Ausverkauf kurz vor Weihnachten, wenn alle Leute raffen.
Gruselig!
Die Vorräte in den Supermärkten dürften bei einem Run keine Stunde reichen. Fraglich ob die ganz oberen nicht Bescheid wissen. Wer würde sich ditktieren lassen seine Supermärkte mitten in der Woche dermaßen leer gehen zu lassen. Und das auf voller Breite.
Will man die Menschen schon an den Zustand gewöhnen, dass nicht immer alles verfügbar ist?
Will man beim Crash nicht zu sehr geplündert werden?
Werden die Waren wirklich von der Regierung als Vorsorge eingesackt?
Wir werden morgen nochmal ein paar Kleinigkeiten nachstocken und Frischfleisch einfrieren (in der Hoffnung, dass es keinen langfristigen Stromausfall gibt). Die Zeit ist so reif wie noch nie - trotzdem geniessen wir jeden Tag in dem wir noch in Frieden leben können. Die menschlichen Verluste werden fürchterlich sein.

Ich persönlich habe in Österreich noch nichts von solchen Regallöchern bemerkt! Sonst jemand?TB

[20:00] Leserkommentar-DE zur den leeren Regalen:

war im Landkreis Esslingen am Neckar die letzten Tage unterwegs und hab weder im Aldi, Lidl, Penny, Marktkauf, Real, Kaufland oder sonstwas halbleere Regale gesehen. Ich weiss ja nicht wo sowas sein soll ... aber hier ist alles völlig normal.

Auch in AT gibt es solche "Erscheinungen", aber noch nicht halbleere Regale. Offenbar baut der Staat Krisenvorräte auf, die dann mit Lebensmittelkarten ausgegeben werden.WE.

[20:30] Leserkommentar-AT: Lage in Österreich:

Im Süden Österreichs kann man derzeit wie im Schlaraffenland leben. Aufgrund der Dichte an Supermärkten in den Städten kann man nahezu alle Produkte mit einer Preisreduktion von 25% wegen kurzem Ablauf kaufen. (Das erleichtert die Frage, was man heute kocht erheblich!). Auffällig sind auch Postwürfe mit 25% Rabattmarken, die nahezu alle 2-3 Wochen ins Haus flattern... Der Konsum scheint zu stocken.
Im Gegensatz dazu gibt es scheinbar bei Hofer (Aldi) Probleme mit lange haltbaren Lebensmitteln. Als ich Tomaten in Dosen nicht im Regal fand, sagte mir die Verkäuferin, dass es derzeit bei gewissen Produkten Lieferprobleme gäbe, sie wisse auch nicht warum.

Die lange haltbaren Sachen werden möglicherweise auch von Preppern aufgekauft.


Neu 2013-08-03:

[16:30] Leserzuschrift-DE: Versorgungsengpässe am Beispiel DDR:

Ich bin im März 1990 damals in die DDR/ Leipzig gekommen. Was ich hier erleben musste war, das selbst einfache Einkäufe im Supermarkt unglaublich lange gedauert haben. Permanennt gab es bestimmte Produkte -vorübergehend- nicht. Dadurch war man gezwungen öfter einkaufen zu gehen. Getankt habe ich oft nachts zwischen 2 und 4 Uhr, da hat man nur ca.1std gewartet. Tagsüber waren es eher 2-3stunden. Manchmal gab es auch nur 20 ltr für jeden. Es gab zwar Benzin, aber das brauchen alle und manchmal war man kurz vor der Zapfsäule und dann war sie Leer. Dann konnte man an einer anderen Tankstelle sich wieder hinten anstellen. Als die Währungsunion kam wurde es noch schlimmer. Es gab nur noch Grundnahrungsmittel. Danach gingen die Preise so hoch, das ich nach Berlin oder Braunschweig zum Einkaufen gefahren bin und für Freunde das Auto mit vollgepackt hatte. Insofern gehe ich bei der zu erwartenden Krise davon aus das es zu einer Verknappung der Waren kommt, auch gerne um die Leute auf Trab zu halten, damit sie nicht zuviel demonstrieren und Krawall machen. Wer also seine Zeit damit verbringen möchte sich bei lidl eine packung nudeln zu kaufen,-mehr gibts dann bestimmt nicht,-  dann bei aldi die Tomatensauce und anschliessend ein bischen gemüse bei rewe, der kann ja dann rund  3 Stunden dafür einkalkulieren + jeden tag grüßt das Murmeltier woanders.

Unglaublich viel Zeit wird für die Warensuche draufgehen.

[18:15] Der Mexikaner zur DDR:

Die Leute waren in der DDR auch deshalb in der Masse nicht so fett, weil sie immer lange für den Frass anstehen mussten, trotz enormem Alkoholkonsums in der Gesellschaft.

Auch eine moderne Lösung des Übergewichtsproblems.

Neuer Dienstleistungsansatz für die dann Mittellosen: Ansteher / Lieferung von Lebensmitteln frei Haus.

Die mit EM haben dann wohl wichtigeres zu tun, sobald die eigenen Lebensmittelvorräte aufgebraucht werden.

Diese Bring-Dienstleistung gibts in MX vor allem bei Obst und Gemúse (wird im Zentralmarkt gekauft, dann in die „besseren Wohnviertel" gekarrt und einzeln weiterverkauft) bereits jetzt schon. Ob wie jetzt mit kleinem Pick up oder dann mit Lastenfahrrad bei Treibstoffmangel ist erstmal egal.
 

[10:15] Leserzuschrift-DE: Krisenvorbereitung / Zitterer:

Langsam aber sicher kann ich die Streitereien nicht mehr ertragen, kommt die Währungsreform heute, in einer Woche, nächsten Monat oder doch erst in einem Jahr?!

Was macht das schon für einen Unterschied, die grosse Masse ist eingelullt, oder hat eh schon aufgegeben, bzw. ist gar nicht in der Lage die Zusammenhänge auch nur im Ansatz zu erfassen.

Für wahre HARTGELD-LESER macht es keinen Unterschied, denn eines ist nach wie vor sicher: eine Zessur des jetzigen Systems kommt, unweigerlich, ob nun über eine langanhaltende Depression mit hoher Inflation, über eine kurze Hyperinflation, direkte Enteignung durch sog. Bankenrettung, Reichenabgabe oder wie das Kind auch immer genannt wird, ist vollkommen irrelevant. Eines ist sicher und da hat Herr Eichelburg auch uneingeschränkt recht: Die Verarmung der Massen ist unausweichlich, da vom System gewünscht!

Sicherlich ist es für manchen verwunderlich, dass die kurzfristigen Prognosen nicht eintreffen, doch diesen Umstand sehe ich nicht als verwerflich an, sondern im Gegenteil betrachte ich es als dringende Warnung an all diejenigen, die tatsächlich glauben, dass das WEITER SO, wie propagiert funktionieren könnte, ein Abbruch ist Jederzeit möglich, heute, morgen egal wann! Wichtig ist "es ungefähr richtig zu machen", rückbickend ist jedermann schlauer, das ist platt!

Die Schreiberlinge überschlagen sich in letzter Zeit geradezu mit sogenannten Jubelmeldungen! Die Arbeitslosenrate in Spanien sinkt! (um 1,4% in der europäischen Hautreisezeit, welche Leistung, dass 60.000 Hilfskräfte benötigt werden!) Deutschland hat immer noch unter 3 Mio Arbeitslose! (sind zwar offiziell mehr als 250.000 mehr als im Vorjahreszeitraum, doch wen juckt das!); die steigenden Lebensmittelpreise sind für die steigende Inflation verantwortlich! (Super den Bock zum Gärtner machen, die Leute glauben es) Wirtschaftsaufschwung in den USA (kein Wort seit monaten über die Anhaltende Dauerschuldenaufnahme der USA) Und und und.

In Europa gibt es z. Zt. nichts Wichteres, als dass Mutti weiter an der Macht bleibt, gerade die Springerpresse überschlägt sich im Lobgesang unserer Kanzlerin, was danach kommt ist egal.

Zur Krisenvorbereitung wird zwar unterschwellig aufgerufen, doch eine Bevorratung auf ausreichendem Niveau ist den allermeisten der dann Betroffenen eh nicht möglich, da die moderen Architektur diese gar nicht zulässt! Kein Stauraum, kein unabhängiges Heizsystem, keine Kochmöglichkeit unabhängig vom Strom- Gasnetz. Auch werden die Mengen viel zu klein berechnet: Pro Tag sind mindestens 2000 Kilokallorien für einen Erwachsenen, eher aber 2.500 im Winter ohne ausreichende Heizung notwendig. Für 100 Tage sind das schon 200.000 Kallorien, und alleine Toiolettenpapier bringt auch nichts, wenn die Spülung nicht fuktioniert!

Grundsätzlich wird eines vergessen, wenn es zum Zusammenbruch kommt, wird dieser global sein und das hat es so noch nie gegeben, da kommt keine Hilfe von aussen, da ist eine Bevorratung über viele Monate notwendig, zumindest bis zur nächsten Ernte.

Da ich glücklicherweise auf dem Land lebe und es in unmittelbarer Umgebung Trinkwasserquellen (natürlicher Quellaustritt) gibt sieht meine Bevorratung je Kopf zur Zeit so aus:

- 5 Kubikmeter Brennholz

- 150 Dosen Tunfisch in Öl (190gr.)

- je 25 Dosen Mais- Erbsen- Bohnen auch kalt zu essen (je 400ml.)

- 24 Dosen Ravioli (800 Gramm)

- 50 Dosen Frühstücksfleich (340gr.)

- 50 Glas Bockwürstchen (250gr.)

- 15 Kilo Nudeln (kochen ist möglich, da wir einen alten Bauernherd haben)

- 5 Kilo Reis

- 15 Kilo Körner (Grünkern- Weizen) kann geschrotet, oder als Grütze verspeist werden

- 5 Kilo Zucker

- 5 Kilo Mehl

- 10 kg Kaffee

- 15 kg Milchpulver

- 8 Kilo Nutella

- 10Liter Speiseöl

- 5 Liter Wodka und anderen Schnaps zum Tauschen

- 5 Kilo Tabak (eigenbedarf)

- 5 Liter Sühlmittel

- 10 Kilo Kaltwaschmittel

- 20 Stück Kernseife

- 50 Stück normale Seife

- 5 Liter Körper und Haarwaschmittel

- 50 Pack Streichhölzer

- 1500 Teelichter und 1000 Leuchterkerzen

- 30 Liter Lampenöl

- 250 Liter Sprit für Notstromagregate

- 250 Liter Diesel für Fahreuge

- Gries, Semmelknödel, verschiedene Fischkonserven, und 10 Pack Multivitamintabletten

- Angelausrüstung, Bestimmungsbücher essbare Flora

- diverse passive Schutzvorrichtungen.

Den Zitterern kann ich nur entgegenhalten: "Ihr habt nichts verstanden!" Es geht primär  nicht darum reich zu werden, sondern erst einmal so gut wie möglich durch das tiefe tiefe Tal zu kommen. Kein Mensch kann sagen wie es danach weitergeht nur soviel ist sicher: Es wird sich einiges ändern.

Das ist eine ganz schöne Vorbereitung.

[13:15] Leserkommentar-DE: Über-Vorbereitung:

Also ich bin mal wieder sehr fasziniert und betroffen. Wenn der Deutsche glaubt, was erkannt zu haben, dann nur im negativsten vom negativen. Der Untergang ist so umfassend, das man dann mindestens für 1 besser noch zwei Jahre Vorräte braucht.

Um einen herum bricht alles zusammen. Die Leute sterben wie Fliegen vor Hunger und vor Wut. Und glaubt dann der Leser, er könnte seine Vorräte "retten" über einen solchen Zeitraum?

Ja vielleicht, mit Bunker, MG-Nest, Schutzgraben und Natodraht. Am besten noch Grantwerfer und Handgranaten. Die kann zwar nicht essen, aber sich vorzüglich wehren, den hungerten wüteten Massen gegenüber, bis halt die Munitionskiste leer ist.

Mir gehen solche Vorstellungen gehörig auf den Senkel. Die Weltweite Infrastrukur liegt nicht in Trümmern, sondern ist nach wie vor vorhanden. Und das müsste schon zu händeln sein.

Eliten hin oder her, aber keine Elite überlebt, wenn Ihr Fundament über den Jordan geht. Denn darauf gründet sich die Macht der Eilte, ob nun der jetzigen oder einer sogenannten "Elite hinter der Elite", was das auch heissen mag.

Wenn wir so die kommen Aufgaben lösen wollen, schlage ich vor, der Leser sollte sich "Mad Max" oder "Walking Dead" angucken. Dann hat er zwar etwas Zeit gewonnen für sich, aber die Chance das er überlebt ist auch nicht groß. Wann bitte begreifen die Menschen, das Probleme nicht im Alleingang lösen kann, gerade die von denen wir sprechen, sondern nur miteinander?

Deshalb gibt auf der Erde Völker und Länder, Gruppen, Familien. Die Egomanie, man zu denken man könnte zu welcher Zeit auch immer "alleine Überleben" hat sich noch nie erfüllt. Man ist immer von der Gemeinschaft abhängig. Ansonsten stirbt man halt etwas langsamer. Doch ein zivilisiertes Leben wäre es wohl nicht mehr.

Man kann überall übertreiben, auch hier.

[13:30] Leserkommentar-DE: Kondome fehlen in der Liste:

Was mir sonderbar vorkommt, ist dass in keiner der Listen zur Krisenbevorratung Kondome erwähnt werden. Diese sollten aber in großer Menge bevorratet sein. Niemand will in Krisenzeiten Kinder zeugen, und erst recht nicht sich mit irgendwas anstecken. Kondome eignen sich neben dem "eigentlichen" Verwendungszweck auch hervorragend als Tauschmittel ("Dienstleisterinnen" werden die gerne kartonweise abnehmen, Gegenleistung verhandelbar), aber auch als wasser- und luftdichte Verpackung für kleine Gegenstände (eine 500g-Packung Mehl passt da bei vorsichtiger Handhabung rein), zur Not als Transportbehältnis, Handschutz, provisorischer Wundverband...
Zu meiner Notfallbevorrratung gehören jedenfalls seit eh und je einige hundert Kondome. Sind nicht teuer, sind leicht und nehmen wenig Platz weg, und sind original verpackt auch weit über dem aufgedruckten MHD einwandfrei.

[16:30] Leserkommentar-DE: Zusammenhalten ist wichtig:

es wäre besser wenn man sofern die Möglichkeit da ist, das hat nicht jeder, Gemeinschaften bildet. Denn "Einzelkämpfer" werden mit ihren Vorräten nicht lange überleben. Wo jemand sich scheinbar autark versorgen kann spricht sich sehr schnell herum und dann muß man evtl. um sein Leben fürchten. (Ob es so schlimm und extrem wird bleibt abzuwarten).

Ich denke Familie und Verwandtschaften werden in Zukunft wieder sehr wichtig werden. Und eben nicht nur das. Dorfgemeinschaften und Gemeinschaft im Stadtteil. Diese Krise braucht die Gemeinschaft. Wir müssen zusammenrücken.

Einzelkämpfer mit Vorräten könnten wie gesagt unter Umständen gefährlich leben.

Außerdem stimme ich auch zu dass wir nicht nach einem Krieg sind, die Infrastruktur ist voll da, Straßen, Häuser und die Städte und Orte existieren. Also kann man das was kommt nicht mit den schlimmem Zeiten nach dem Krieg vergleichen.

Das ist auch ein Grund dafür, warum ich jetzt heirate, am 19.8. ist es soweit.WE.

[18:45] Leserkommentar-DE zum "Hardcore-Prepper" von 10:15:

Der Hardcore-"Prepper" von 10:15 mag manche Leute mit der Menge seiner Vorräte beeindrucken, Pro Kopf dürfte diese Menge auch für 3-6 Monate ausreichen und das meiste der Artikel ist mindestens ein Jahrzehnt lagerfähig. Für eine vierköpfige Familie würde diese Menge aber wohl nach 4-6 Wochen schon gehörigst dezimiert sein. "Lächerlich" finde ich das eigentlich nicht, sondern es ist nur (sehr) konsequent, und in dem Umfang wenn man die Mittel und dazu nötigen Lagermöglichkeiten hat geht das schon wieder fast in Richtung "Inflationsschutz" denn seit 2003 sind die Preise für die meisten Grundnahrungsmittel nunmal auch um 30-40% gestiegen. Da man (sofern man kein Hardcore Apokalyptiker ist) davon ausgeht das natürlich selbst in einer Krise doch noch so einiges an neuer Nahrung etc. - wenn auch mit Einschränkungen - dazukommt sollten diese Vorräte sich natürlich langsamer aufbrauchen und man kann damit auch gut durch ne mehrjährige Depression kommen.

Die Fratzenbuch-Meldung, von dem angeblichen Vertreter aus dem Lebensmittelkonzern macht in einigen "Preperforen" mittlerweile schon die Runde und sorgt tlw. für Panik und Aussagen wie "die könnten das doch gar nicht machen".

Die gesetzlichen Grundlagen dafür gibt es schon seit Jahrzehnten! Findet sich alles in der "Ernährungsbewirtschaftungsverordnung".
Die Grundlagen stammten aus dem kalten Krieg und wurden nach Tschernobyl verfeinert, letzte Änderungen am Gesetz fanden 2006 statt.
Abgabepflichten für Erzeuger und den Handel, organsieren von Bezugsscheinen, Lebensmittelkarten. Das wird dann durchaus auf kommunaler Ebene geregelt und auf Lokalebene sind die Fachleute für solche Geschichten in älteren Semestern bei Feuerwehr und THW zu finden. Die Aussagen sind also nicht generell unglaubwürdig.

"Folgend daraus, ist eine offizielle Notfallempfehlung seitens des Bundes an die Bevölkerung, die es im Übrigen schon seit 2008 gibt, anderer Natur."

Auch die Empfehlung für mindestens einen 2 Wochen Vorrat ist VIEL älter, findet sich schon in jedem Zivilschutzratgeber der 1980er. Das Ministerium und die Behörden hießen früher nur anders. Bundesamt für Zivilschutz, früher Bevölkerungsschutz, und noch früher "Bundesanstalt für zivilen Luftschutz". Also alles "olle Kamellen". Was die Hintergründe sind das dieses Thema in den Medien derzeit wieder platziert wird darüber kann man natürlich spekulieren.

Das man während der letzten "Katastrophen" keine persönlichen Vorräte gebraucht hat/hätte ist allerdings ein Trugschluss, sicher ist während der Münsterland-Schneekatastrophe und während dem Hochwasser niemand verhungert, aber das liegt daran weil es dazu einige Zeit braucht. 2-3 Tage Kohldampf schieben und von Organisationen versorgt werden müssen aber immer Leute. Funktioniert aber auch nur solange Ortschaften nicht abgeschnitten sind, was aber auch vorgekommen ist. Von jedem Einzelfall wird natürlich nicht berichtet und in so kurzen Zeiträumen funktioniert in der Regel die Nachbarschaftshilfe.

"Unsichere" Zustände von mehreren Monaten sind auch gar nicht unrealistisch im Zuge selbst ner simplen Währungsreform. Und das der Staat Hamsterkäufe etc. vermeiden will durch Verfügung der "schnellen Rationierung" für alle? Nach Zensus etc. halte ich das grundsätzlich nicht für unmöglich, aber da müsste es unglaublich mehr "undichte Stellen" geben wenn das tatsächlich kurzfristig vorbereitet werden würde, spätestens wenn ein Feuerwehrler mit seinen Nachbarn grillt wird der den Teufel tun und die Leute die ihn später dafür verantwortlich machen und vor seiner Haustür stehen nicht warnen.

Offenbar kauft der Staat auch in Österreich und Deutschland gerade Grundnahrungsmittel auf, da es Verknappungen in den Supermärkten gibt. Nicht nur die FEMA ist aktiv. Die Lebensmittelkarten liegen schon bereit für die Ausgabe.WE.
 

[9:30] Leserzuschrift-DE: Regierungs-Empfehlungen:

Diese Seite vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wurde am 26.11.2012 online gestellt und zuletzt am 28.11.2012 geändert.

Das macht keine Regierung nur zum Spaß und auch wegen den dort genannten Gründen, wie Hochwasser, Brand und andere Vorfälle. Interessant sind die Seiten mit den Vorratsempfehlungen. Wie wir an den bisherigen Katastrophen in den vergangen Jahren sehen konnten, waren keine Vorräte erforderlich, da die Hilfen in der Regel sehr schnell anliefen. Die Einzelfälle, bei denen die Menschen die Hochwassergebiete nicht verlassen haben und von außen versorgt wurden, haben uns auch gezeigt, dass wir ein funktionierendes System haben. Folgend daraus, ist eine offizielle Notfallempfehlung seitens des Bundes an die Bevölkerung, die es im Übrigen schon seit 2008 gibt, anderer Natur. Wer einem ganzen Volk zu Notvorsorge rät, macht das aus einem ganz anderen, als die genannten, Gründe.

Der passende Film als Vorspann in den sächsischen Kinos rundet das Ganze etwas ab.

„Black Swan" dürfte im Landeanflug sein.

Ja, Black Swan landet bald. Die Amerikaner gehen sogar noch weiter und geben eine allgemeine Reisewarnung heraus mit der Empfehlung, sich zu registrieren, wo man sich im Ausland aufhalten will.WE.

[10:30] Leserkommentar-DE:
Das ist schon umfangreich. Selbst WE hatte zu Vorbereitungsmaßnahmen die lange nicht so weit gehen geschrieben: „Ungefähr richtig reicht aus" oder so ähnlich. Aber diese Empfehlungen gehen weit über das hinaus, was oftmals sogar schon belächelt wurde. Einzig, das man in der bevorstehenden 3-tägigen Finsternis nicht aus dem Haus gehen soll, wurde nicht als Krisenszenario thematisiert.


Neu 2013-08-02:

[20:45] Aus Facebook:  Hintergrundwissen im Handel:

Hallo Zusammen,
ich bin Bezirksleiter einer namhaften Firma und betreue den Einzelhandel.
Ich will Euch einfach mal erzählen was momentan so passiert, und worüber ich mir meine Gedanken mache. Seit April dieses Jahres sind sehr massive Veränderungen im Handel zu verzeichnen, und damit meine ich nicht, dass die Lebensmittel stetig teurer werden. Die Märkte fahren alle Ihre Bestände in den Märkten runter, aber wirklich in allen unterschiedlichen Schienen. Zu den Discount-Märkten kann ich leider nicht sagen, da diese nicht von mir betreut werden. Aber jede LEH Schiene drückt wie gesagt die Bestände runter, und in den meisten Märkten, sogar weit über die Hälfte des normalen Bestandes. Durch ein belangloses Gespräch mit einer höheren Führungskraft erfuhr ich ,dass dies so beabsichtigt ist, und wenn was ausverkauft ist, was schnell passiert bei geringen Beständen, muss der Kunde halt warten bis es wieder verfügbar ist. Mitte April fuhren wir einen Verkaufsdurchgang bei einer namhaften Supermarkt Kette, die alle einen Ordner Anfang April bekommen haben, mit der Aufschrift: Notfallplan und Krisenintervention. Auf Nachfrage, ob ich den Ordner mal ansehen dürfte, bekam ich zur Antwort: „ Nein das darf nur der Hausleiter rein sehen und der Ordner muss sofort wieder in den Safe" und weg war er.

Ende April erfuhren wir dann, dass unsere Firma ein Krisenmanagement gegründet hat, wegen evtl. politischen Veränderungen, und dass wir und im Ernstfall strikt an die Anweisungen die wir frühzeitig bekommen werden halten müssen. Von Kollegen anderer Firmen erfuhr ich, dass es da auch seit kurzem ein Krisenmanagement gibt.
Da mir mal erzählt worden ist, dass der Staat und THW für den Notfall die Schlüssel der LEH Märkte einsammelt, um die Lebensmittel und Non Food Artikel vor Plünderungen in Sicherheit zu bringen, und um Sie dann fair unters Volk aufzuteilen- wollte ich es genau wissen.

Ich fuhr zu meinem Stammkunden mit dem ich seit Jahren zusammen arbeite, und habe ihn gefragt, was an dieser Schlüssel-Geschichte dran ist.
Seine Antwort war: ein Schweigen, und er hat nur genickt und hat sofort das Thema gewechselt und mir zu verstehen gegeben, dass dies stimmt, und es nicht nach außen dringen darf.

Und letzte Woche dann der Bericht von dem Umweltminister , der das Volk auffordert, Lebensmittel und Getränke zu horten.

Was ich mich und auch Euch fragen will: wo soll das noch hinführen

Es werden also im deutschen Handel Vorkehrungen für die Währungsreform getroffen - alles streng geheim. Der Herr Bezirksleiter weiss die Hintergründe natürlich nicht.WE.


Neu 2013-07-31:

[19:25] Dr. Cartoon zur WDR-Krisenvorbereitung:

Heute wurde in der WDR Sendung "daheim und unterwegs" das Thema "Notvorräte - Gewappnet für alle Fälle". Neben der persönlichen Bevorratung mit Lebensmitteln wurde auch über die Bundesreserve Getreide berichtet.
Interessantes aus dem Begleittext zur Sendung von der Homepage:
"Und auch aus der Finanzkrise haben viele Bürger für sich gelernt. So holten viele Anleger ihr Geld in 500-Euro-Scheinen von der Bank nach Hause, so ein Bereichsleiter der Bundesbank. Zehn bis 30 Prozent des Bargelds würden gehortet. Und laut einer Umfrage der Berliner Steinbeis-Hochschule insgesamt 8000 Tonnen Gold."
http://www.wdr.de/tv/daheimundunterwegs//sendungsbeitraege/2013/0731/thema2.jsp;jsessionid=6CFFDFDC9C9AAB564431E6E6B78F172E
http://www.wdr.de/tv/daheimundunterwegs/sendungsbeitraege/2013/0731/thema.jsp
Zu Gast im Studio war Prof. Dr. med. Joachim Gardemann M.san. von der Uni Münster (Kompetenzzentrum Humanitärehilfe).
https://www.fh-muenster.de/humanitaere-hilfe/kontakt/gardemann.php
Ein Video (Rückschau) ist zur Zeit noch nicht Verfügbar, dürfte aber morgen zu sehen sein.

[20:00] Jetzt sagt man es den Schafen schon ganz deutlich, aber sie wollen immer noch nicht hören.WE.


Neu 2013-07-30:

[13.15] Leserfrage: wie Krisenvorräte vor der Hitze schützen?

wir lesen schon seid Jahren bei Ihnen mit und haben uns daher unter anderem auch einen Lebensmittelvorrat für ein paar Monate angelegt.
Da wir nur einen sehr kleinen Kellerraum (Mietwohnung auf den Land) haben, wird unser kühlster Raum als Vorratsraum genutzt.
Nun rechnet man im August auch bei uns mit einer langen Hitzeperiode von über 30°C.  Erfahrungsgemäß sind nach 3 Hitzetagen die Räume, obwohl gut isoliert, nicht mehr unter 25°C zu halten. Jetzt besteht die Möglichkeit, daß uns ein großer Teil der Vorräte verdirbt. Ausgerechnet zu der Zeit, in der wie sie dann (wie von WE angenommen), dringend brauchen würden.
Hat jemand einen Tip, wie wir unsere Vorräte vor der Verderbnis durch Hitze schützen können?

Vielen Dank im voraus und auch nochmals Dank für die vielen guten Informationen und Tips, an die wir ohne Hartgeld niemals herangekommen wären.

Da wäre einmal die Möglichkeit, ein Lager ausserhalb der Wohnung anzulegen, etwa in einem Abteil bei einer Lagerfirma. Dann kann man natürlich Lebensmittel einlagern, die nicht so hitzeempfindlich sind. Vielleicht wissen die Leser mehr.WE.

[14:00] Der Schrauber: Dabei sollte man unterscheiden, um welche Vorräte es sich handelt.

Konserven etwa dürften da recht unempfindlich sein.

Ich persönlich habe diverse Konserven oben in der Speise und dort wird es im Sommer auch warm, das macht denen nichts.

Trockenmampf, wie Reis, Nudeln und Hülsenfrüchte können das auch ab, Süßigkeiten auch.

Schokolade könnte weich werden, das ist aber eher formgebend als maßgebend.

Erst Sachen, die halbwegs frisch sind, etwa trockene Dauerwürste, könnten etwas Fett absetzen, die sollte man womöglich rotieren, also verzehren und neu kaufen. Ich hab dieses Jahr aber eine Chilisalami auf Flugreise nach Th mitgenommen und dort auf einem Stück Abreißpapier an der freien Luft bei etwa 32°C Raumtemperatur gehabt und diese über meinen Aufenthalt verzehrt: Sie hat nur etwas Öl an der offenen Schnittstelle abgesetzt, sonst alles ok.

Sollten Sie bei bestimmten Dingen Bedenken haben, dann könnte man womöglich einen gebrauchten Kühlschrank holen, für wenig Geld oder gar geschenkt bei Abholung und den über die paar Wochen betreiben. Nur nicht einfrieren und wieder auftauen!

Eine einfache Art, die Raumtemperatur etwas zu kontrollieren ist, einen Standventilator laufen zu lassen, über Tage zumindest:

Bei leichtem Luftzug durch einen Ventilator soll die Raumtemperatur doch durchgängig etwas geringer sein, als bei stehender Luft.

Tagsüber verdunkeln um Sonneneinstrahlung zu vermeiden, sollte auch noch etwas bringen. Sollte nachts die Temperatur auf 20° oder darunter sinken, kann man auch querlüften über Nacht und morgens wieder "luftdicht" verschließen.

Wie gesagt, bei vielen dieser Sachen braucht man nicht in Panik zu geraten: Die halten besser, als man denkt.

Ich könnte ein paar "Härtetests" der letzten Zeit zum Besten geben, bei Konserven, die lange Jahre Temperaturwechsel mitgemacht haben:

Entwarnung, keine Bedenken, wenn nicht irgendwo mal ein Ausreißer dabei ist, der verdirbt, dem man das an den Beulen oder dem offenen Deckel ansieht.

Und nicht vergessen: eine Klimaanlage zu installieren. Diese kühlt nicht nur die Vorräte, auch die Zweibeiner in der Wohnung.WE.

[14:00] Leserkommentar-DE: Der Neandertaler hatte ein Erdloch. Der ziviliserte Hartgeld-ler hat eine Air-Condition.

Bravo! Cheffe hat derzeit sogar 2 davon im Betrieb.WE.

[15:00] Leserkommentar-DE:
Raviolidose mit MHD 2012 lag 2 Jahre in meinem Wohnmobil,
im Winter -15°C im Sommer teils +50°C. Vor etwa 4 Wochen (ca. 1 Jahr über MHD) habe ich sie
verspeist und ich lebe noch immer. Geschmack: Wie Ravioli halt.

[15:30] Leserkommentar-DE: Trockeneis:

Mein Vorratskeller hat noch 18° C, sollten die Temperaturen weiter ansteigen, werde ich via Internet Trockeneis bestellen (20 kg ca. 68,- €) und die Wärme damit sporadisch runterdrücken. Keine Dauerkühlung!
Bei einem kleinen Keller müßte es bestimmt klappen.
Vielleicht hat schon jemand Erfahrung damit.

Sicherheitshinweis beachten (Handschuhe tragen, Kältebrand)

Trockeneis:Trockeneis-Gruppe
•ist festes Kohlendioxid
•hat eine Temperatur von -78,5° Celsius
•löst sich rückstandsfrei auf durch Sublimation, es geht also direkt vom festen Zustand in den gasförmigen Zustand über •hat eine sehr hohe Kühlleistung •ist ungiftig, nicht brennbar, bakterienhemmend

[16:30] Leserkommentar-AT:
Trockeneis in geschlossenen Räumen zu verwenden ist für Menschen tödlich (Erstickungsgefahr!).

[16:30] Leserkommentar-DE: Raumkühlung mit offenem Trockeneis macht nur wenig Sinn,

da unbedingt auf ausreichende Lüftung geachtet werden muss. Daten von Wikipedia:

"1 m³ gasförmiges Kohlenstoffdioxid wiegt (bei 0 °C und 1013 hPa) nur 1,98 kg
...
Bei der Aufbewahrung in geschlossenen Räumen verdrängt das entstehende Kohlenstoffdioxidgas aufgrund seiner höheren Dichte die Luft am Boden ... In Konzentrationen oberhalb von 5 % wirkt es auch bei noch ausreichendem Sauerstoffgehalt der Atemluft erstickend."

Aus 20 kg Trockeneis entstehen also insgesamt mehr als 10 Kubikmeter Kohlendioxid. Je nach Verteilung kann man damit sogar einen recht grossen Kellerraum zur persönlichen Todesfalle machen.

Wer es wirklich versuchen will sollte zumindest den 'Vorrat' an einem anderen, gut gelüfteten Ort aufbewahren (und staunen, wie schnell das Zeug sich trotz Isolierung verdünnisiert). In den Keller schickt man dann bei häufigerer Anwendung am besten einen Kanarienvogel voraus.

Also lieber die Finger weg davon.

[15:30] Leserkommentar: Um genau diese Problematik zu umgehen haben wir folgendes gemacht:

1. Vorrat an BP-5 angelegt, vielleicht geschmacklich nicht der Brüller, dafür aber nahezu ewig haltbar, temperaturunempfindlich und enthält alle notwendigen Vitamine (das ist wirklich für den absoluten Notfall, Menge für 1 Monat/Kosten ca. 700€ bei 3 Personen).

2. Nudeln in Plastikverpackung halten nahezu auch ewig und sind hitzeunempfindlich. Verpackt in GFK-Boxen von der Bundeswehr die es in der Bucht gibt, leichten Unterdruck auf die Behälter gegeben, haben zum Öffnen ein Ventil damit man den Deckel aufbekommt.

3. Reis aus dem China-Supermarkt (20kg-Sack je nach Qualität zwischen 17€ und 23€) in lebensmittelechte Weithalstonnen umfüllen. Hier gibt es viele Größen. Reis ist das einzige was etwas temperaturempfindlich ist. Kann ranzig werden. Nur hier auf gute klimatische Bedingungen achten. Habe aber auch schon Reis gegessen der noch prima war, obwohl er bei uns 8 Jahre hinter dem Schrank lag. Insofern ist hier ein übervorsichtiges beachten des MHD relativ.

4. Zarges-Box mit umlaufender Gummidichtung für sonstigen haltbaren Kleinkram.

6. Nährlösung der Bundeswehr für Notfälle (50 Liter) die auch ewig haltbar ist, Wasser wird sonst über Wasserfilter und UV-C-Anlage aufbereitet. Deshalb nur „Not-Menge" an Flüssigem was viel Platz wegnimmt.

Alles Andere (Essbare) wird erst gekauft, wenn gefühlsmäßig das Gefährdungspotential noch weiter stark ansteigt. Ganz so weit sind wir noch nicht. Zum Einkauf an sicherer Stelle im direkten Zugriff immer 500€ bar gelagert nur für Essen, um dann kurz vor 12 noch in den Supermarkt zu kommen. Hier verlasse ich mich auf meine Instinkte zur Wahrnehmung wenn es wirklich droht aus dem Ruder zu laufen. Sollte es „hart auf hart" kommen können wir nur mit BP-5, Reis und Nudeln sowie dazugehörigen Soßenmaterialien problemlos 4 Monate überstehen.

BP-5 ist eine Notration, die etwa von Hilfsorganisationen eingesetzt wird.

[17:30] Der Einzeiler mit Vorsorge-Satire:

Ich habe sogar von einem Hobbykoch gehört, der hatte im Frühling Weinbergschnecken gesammelt und diese eingefroren. Weil seine Frau die Tiefkühltruhe nach 3 Monaten aus Versehen nicht richtig geschlossen hatte sind die Viecher dann raus gekrochen und während der Sommerhitze quasi verschmachtet. Sie sind dann aber wieder in den Tiefkühler rein geschlichen und niemand hat etwas gemerkt. Im Herbst wurden sie dann gekocht und gegessen. Bzgl. Geschmack weiss ich nicht's genaueres, aber die Beiden wurden vor der Kremation also auch noch bei - 15 Grad gelagert.


Neu 2013-07-28:

[8:30] Ein Video, welches vom Freistaat Sachsen produziert und hochgeladen wurde: Ernährungsnotfallvorsorge in Sachsen


Neu 2013-07-24:

[18:50] Bild: Umweltminister ruft zur Not-Versorgung auf

[19:05] Leserkommentar-DE zum ministeriellen Aufruf:

Richtig drollig und putzig find' ich ja, dass der Not-Versorgungs-Aufruf mit Ereignissen wie "Hochwasser" begründet wird.
Wir kennen alle diese Hochwasserkatastrophen (insbesondere auch in AT). Dass dabei jemals ein Hochwasser-Opfer verhungert wäre, hab ich bislang nicht vernommen. (Ertrunken, ja, aber verhungert?)

[19:05] und gleich noch ein Kommentar dazu:

Das ist der ultimative Wink mit dem Zaunpfahl! Wenn der Michel jetzt noch etwas, nur etwas, also ganz wenig (weil wir wollen ihn ja nicht überfordern) Nach-Denkt und einen Zusammenhang mit der Euro-/ Finanzkrise erkennt, dann sollte ein Bank Run möglich sein.

Aber, das setzt voraus, dass Michels Synapsen nicht durch den täglichen Konsum von Doof-TV gänzlich verödet sind.

[19:10] und noch einmal:

Jetzt steht es schon in der Blöd-Zeitung ... und was muss ich feststellen: Im Supermarkt meines Vertrauens herrscht tote Hose; die Leute sind im Urlaub, die Hartzies liegen am örtlichen Badesee und die restlichen Schafe schlafen weiter.
Ich verdopple gerade meine Krisenvorräte, um das alte abgelagerte Zeug nach dem Crash für Silber und Gold herzugeben. Dafür habe ich mir einen Scheibenaufkleber für meinen Laden schneiden lassen (falls mein neu beschaffter QR-Code wegen Internet-Totalausfall nicht funktioniert) - "Tausche Nahrungsmittel gegen Edelmetalle"
Viel Spaß im Urlaub, am Badesee, auf der Matte UND DANN BEIM CRASH! Ein dreifaches Stereo Mmmäääähhhh auf all die Schafe, die mir diese einmalige Chance möglich machen. Mein Dank kommt wirklich von Herzen! PS.: Ich liefere natürlich nur an den Meistbietenden.

[19:50] Leserkommentar zur Not-Versorgung

mir ist letzte Woche aufgefallen das Grundnahrungsmittel wie Nudeln ect. wie auch Dosensuppen usw. oftmals im Preis massiv gefallen sind. Bis zu 35 %. Gehört das auch zum Drehbuch ? Mir fiel es bei "Kaufland" auf. Ist Großflächendisk., gehört glaube ich zu Lidl. Großpalettenweise ist das aufgebaut. Nur mal so angedacht.

So viel Planung und Koordination der Regierung gemeinsam mit dem Handel traue ich denen persönlich nicht zu - jedoch möglich ist ja alles.


Neu 2013-07-23:

[9:30] Manager-Magazin über Prepper in Deutschland: Ans Eingemachte

Währungsreform, Vermögensverlust, Versorgungsengpässe: Nichts scheint mehr unmöglich. Untergangspropheten machen Geschäfte mit den Ängsten der Anleger. Im Angebot: Edelmetalle, Selbstversorgerfarmen, Waffen zur Selbstverteidigung.

Diese Spiegel-Schreiber haben sich sicher nicht vorbereitet.

[13:00] Leserkommentar-DE: ja, solche Autoren sind so dämlich,

dass sie gar nicht merken, dass man von den „Guten" ständig zu etwas genötigt wird. Oder wie soll man denn sonst einen Hinweis auf eine Riesterrente verstehen. Hier wird Angst vor Armut im Alter gemacht. Man soll sich einen „Vermögenswert" zulegen, der in Schulden investiert. Wie dämlich ist das denn??? Oder die ständigen Impfhinweise – wiederum wird mit Angst der Menschen Geld gemacht. Unlängst wurde wieder auf die Gefährlichkeit von Masern hingewiesen, dabei wurden zwei Bilder von –zugegeben- schrecklich aussehenden Kindern gezeigt. Dass so etwas reine Panikmache ist, wird merkwürdigerweise nicht erkannt. Ich war jedenfalls total geschockt über diese Manipulation durch das System.

Solche Autoren sitzen in der Schei... zeigen mit dem Finger auf andere und rufen. „Ihr stinkt".

Beim Speichel ist man eben besonders systemgläubig.

[18:45] Leserkommentar:
Jahrelang in der Finanzbranche ohne Skrupel abkassieren, zu denen gehören die für den ganzen Schlamassel mitverantwortlich sind, wenn man sein eigenes Geschäftsmodell in Gefahr sieht eine Kehrtwendung machen und zum Mahner werden. Dazwischen sich andere gute Einnahmequellen suchen und wenn's kracht abhauen und dann die anderen hier die Kohlen aus dem Feuer holen lassen, und sobald die Luft wieder rein ist zurückommen und erneut in "Sachen Geld machen" und schlau abkassieren.
Mensch, ihr seid Helden. Was seid ihr Finanzheinis doch erbärmlich.


Neu 2013-07-22:

[17:30] Leserzuschrift-DE: Kochbuch mit Kosten in Gold

Habe neulich ein innovatives Kochbuch entdeckt
"Die Pfandsammlerküche" von Flaschibert Pfandinsky,
das nicht nur auf einem Gesamt- Spar- Konzept beruht, sondern die jeweiligen Kosten sowohl in Euro als auch in Pfandflaschen (Anzahl)
und sogar schon in Goldmilligramm ausweist.
So könnte  sich schon mal ein anschaulicher Ausblick in die Zukunft ergeben...


Neu 2013-07-21:

[11:00] Leserzuschrift-DE: wir sind so vorbereitet:

Also dafür,dass wir (2 Personen ,Mitte 40) erst 8 Monate Eure Seite lesen, sind wir schon ganz  gut vorbereitet. Für manche scheint es noch zu wenig sein, ich weiß. Habe heute mal unsere liste kontrolliert.

Da wären:
Solarpanele komplett mit Glühbirnen für klein- und Großgeräte Endlos Batterien Mehrere LED Lampen 1x Gaskocher 14x Kartuschen Unmengen an Mineralwasser mit Kohlensäure zum trinken und ohne zum kochen ( schon unzählbar) 6x Waschpaste für Wäsche falls Strom ausfällt 54x Dosensuppe
19 x Obst-, Gemüsedosen
14x Pizzatomaten,Knoblauchtomaten,Nudelsossen,gebackene Bohnen,chilibohnen für die Nudeln 10 x Nudeln
4 x Rotkohl
3x Apfelmus
11x Dosenbrot
6x Dosenwurst
3x löslicher Kaffee
2x Kaffeeweisser
6x Nutella,Marmelade,Rübensaft
9x verschiedenen Fisch in Dosen

Und zum Schluss:
Gute 5-stellige Summe in Gold und Silber.

Das alles ohne einen Kredit aufzunehmen.

Die kleineren Mengen an Lebensmittel werden noch nach und nach aufgestockt.

Die Lebensmittel sollte man noch aufstocken.WE.

[13:00] Leserkommentar-DE: Nette kleine Liste, reicht also für ca. 60 Tage wenn keine "Fremdesser" dazukommen.

Ich empfehle dringend aufzustocken, weil bei 60 Tagen weden wir  nicht mal Halbzeit haben.
Aufstockungsliste.
30Kg Reis in 5Kg Säcken in blaue Tonnen verpackt
20Kg Nudeln
100 Dosen Tomaten
20 Pckg Suppen/ Brühwürfel - Gemüse und Fleisch
40 Kartuschen Gas ( Tauschmittel )
mindst. 100 Dosen 800ml Erasco Fertiggericht ( Tauschmittel ), gibst des öfteren für ca. 1,50€ im Angebot
10 Liter Sonnenblumenöl
5 Liter Essig
20 Packungen Teebeutel
30KG Zucker   in blaue Tonnen verpackt ( Tauschmittel )
20 Kg Mehl  in blaue Tonnen verpackt
10 Gläser Honig ( Tauschmittel )
10 Pckg Hefe
1 Kg Backpulver

10 Pckg Butterfett
10Kg Linsen
Non Food - Alles auch wertvolle Tauschmittel
10 Packete Toilettenpapier
2 Kisten a 20 Pckg Damenbinden
50 Stck Kernseife
20 Zahnbürsten
20 Tuben Zahnpasta
5 Flaschen Spülmittel
10 Pckg Müllbeutel
Zusätzlich  2x Notfallrucksack immer geladen und griffbereit.
( Schlafsack, Kleidung für 2 Tage, Notration, Gaskocher, Geschirr& Besteck, Medikamente, Ersatzbrille,...)
Regen und Winterfeste Kleidung und ein Paar Wetterfester Wanderstiefel
Diese Liste ist bei weitem nicht Übertrieben und noch lange nicht vollständig.

So sieht es schon besser aus.

[14:00] Leserkommentar: die Listen sind gut und schön aber vergessen etwas.

Die Leser sollen sich mal mit ihren Vorfahren (Eltern und Großeltern) darüber unterhalten, was nach dem Krieg gefehlt hat. Neben den unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten und Bedürfnissen fehlte vor allem eines. SALZ! Das kostet 0,19 € je 500 Gramm und wird dann Gold wert sein.

[14:00] Leserkommentar-CH zu "So sieht es schon besser aus."

Ich halte das immer noch für unzureichend, weil ich nicht davon ausgehe, dass nach 2-3 Monaten wieder ein Normalzustand eintritt, sondern eher von 1-2 Jahren ausgehe. Da fehlen auf jeden Fall noch ein paar Hundert Silberunzen, Waffen und Munition. Mit Waffe meine ich nicht eine Zwille oder eine Armbrust, sondern ein paar 45er und Sturmgewehre. Wer die Berichte des "bosnischen" Zusammenbruchs gelesen hat, kann sich vorstellen, was einen erwartet, vor allem, weil man davon ausgehen muss, dass 98% der Muggel überhaupt nichts gelagert haben und, wenn sie Hunger bekommen, unberechenbar werden.

Ja, Waffen sind auch wichtig.

[15:30] Leserkommentar: noch mehr Vorschläge:

Was in der Liste aber ganz essentiell fehlt sind Minimum 5 kg Salz. Ein absolutes MUST HAVE!! Am besten auch ein Kilo Pfeffer zum Mahlen. Und jede Menge Großpäckchen unterschiedlicher Gewürzmischungen, weil das doch gehörig aufs Gemüt schlägt, wenn das Essen fade und jeden Tag gleich schmeckt. Außerdem sind Gewürze ganz hervorragende Tauschmittel, weil viele, die sonst Alles andere gebunkert haben, nicht ausreichend an Gewürze denken. Teebeutel sind gut für Teetrinker aber besser, insbesondere als Tauschmittel, sind 20 Gläser löslicher Kaffee. Tee kann man sich zur Not auch selbst machen, einfach (als Beispiel) ein paar Brombeerblätter eintrocknen.

Wenn man der Liste noch Milchpulver hinzufügt (ist viel länger haltbar, als das MHD) ergibt das auch eine erhebliche Bereicherung und ist auch ein sehr gutes Tauschmittel, weil kaum jemand daran denkt.

Ein paar Fläschchen Wein sind sicher auch keine schlechte Idee, ob zum Tauschen, selbst drinken, oder für mehr Rafinesse in der Krisenküche.

Tonnen von Süßigkeiten aller Art, Hartkekse, Schokoriegel, Weingummis, Schokoladen, verschieden Sorten, heben die Lebensgeister bei kargen Mahlzeiten dramatisch und sind wunderbare Tauschmittel. Z.B. beim Bauern, weil er das nicht selbst produzieren kann.

Frauen möchten auch in Krisenzeiten adrett wirken. Also sind billige Kosmetikartikel, billige Strumpfhosen usw. ebenfalls Tauschobjekte, die man sicher loswerden kann. Die Frage ist lediglich, wogegen man das tauschen kann. Dem Einzeiler wird da sicher etwas einfallen.

Reparieren wird King sein in der Krise. Sie brauchen also gängige Werkzeuge und am Besten jede Menge Klebstoffe aller Art. Superkleber, Holzleim, Schuh- und Lederkleber, Panzerband usw. Wenn Sie in der Krise ein Fahrrad benutzen, dann benötigen Sie auch Verschleißteile, wie Mäntel, Schläuche, Züge und passendes Werkzeug.

Ein ganz entscheidender Punkt, der beim Thema Krisenvorbereitung nur sehr selten erwähnt wird, ist auch das Ablegen der Wegwerfmentalität. In der Krise sind Sie vielleicht froh über die halb herunter gebrannte Kerze, das nicht mehr modische aber gefütterte Paar Stiefel.  Dinge, die man heute gerne achtlos wegwirft, sollte man immer nochmal daraufhin überprüfen, ob sie in einer Krise nicht hilfreich sein könnten.

Und das allerwichtigste bei der Krisenvorbereitung und in der Krise überhaupt: Den gesunden Menschenverstand benutzen! Man kann sich z.B. denken, dass im Winter, der Nahrungsbedarf größer ist als im Sommer, aber das Angebot geringer. Wer also darauf spekulieren sollte, dass er Lebensmittel auch gegen andere Dinge wie Edelmetalle tauschen möchte, kann sich selbst zusammenreimen, wann dafür die beste Jahreszeit sein wird.

Und natürlich ist auch diese Liste nicht vollständig.

Es muss nicht alles perfekt sein, ungefähr richtig reicht schon.WE.

[16:00] Leserkommentar-FR: Schmerzmittel und Antibiotika bunkern.

Dann braucht man nicht seinen Koeper zu verkaufen, damit das eigene Kind oder ein anderer lieber Mensch ueberlebt. Seuchen werden sicher wieder auftreten. Cholera ganz sicher.

Schmerzmittel sind auch wichtig. Schmerzen koennen einen alles versauen, besonders Zahnschmerzen auch, es reicht schon eine Kieferentzuendung durch erzwungene Nahrungsumstellung etc.Schmerzmittel koennen manchmal auch andere Symptome verringern, die in Extremsituationen manchmal schlimmer wirken, als sie sind. Ich bin kein Medikamentenfan, ich denke haubtsaechlich da auch an Tauschwaren.

Was mir zu denken gibt ,sind die vielen Diabetiker und Asthmatiker. das ist eine richtige Seuche, gerade das Asthma bei Kindern und das sind nicht unbedingt ueberfettete Kinder.  Es wird einfach brutal... gerade bei chronisch Kranken. Danken wir Gott , wenn wir davon nicht betroffen sind!

[16:00] Der Silberfuchs: Dosen sind gut, dürften aber nach ein paar Tagen auf den Wecker gehen...

Ich empfehle trockene Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Erbsen...) in rauhen Mengen und auch Zucker, Kakao, Schokolade und Müsliriegel, damit man auch mal etwas zu naschen hat. Für die Dauer sollte man Nudeln (ich habe für drei Personen 250kg gelagert) haben und dann empfehle ich Weizen im ganzen Korn aus dem Baumarkt. Was das Zeug heute kostet, weiß ich nicht, als ich begann, das Zeug einzulagern, kostete der 50kg-Sack 9,99 und zuletzt 14,99 €.

Selbst wenn die Tonne heute 400,- kosten sollte, dann ist das spott billig, denn mit den 650kg kann ich die ersten zwei Jahre nach dem Crash gut "zufüttern".

Und wenn man den Kram nach 5...7 Jahren noch immer nicht gebraucht hat, dann bekommen es im Winter die Hühner meines Freundes und ich die Eier oder das Hühnerfleisch...

Mit einem überdimensionierten Krisenvorrat kann man einen kleinen Handel starten und natürlich sein Silber und Gold nicht nur schonen, sonder für'n Appel und'n Ei mehr davon erweben..., denn wer das Essen hat, dem kann es egal sein, wer und wie die neuen Regeln macht.

So, jetzt schliessen wir dieses Thema, das auf dieser Seite periodisch aufflammt. Einfach im Archiv nachsehen.WE.


Neu 2013-07-20:

[8:30] Leserzuschrift-DE: "Notvorrat" am Zeitungs-Cover:

heute im Hamburger Abendblatt auf der Titelseite als erste Schlagzeile: "Notvorrat", ein offizieller Rat der Bundesregierung.

Auf Seite neun folgt die Auflistung aller Lebensmittel, die man vier Wochen/Person einlagern soll.
Steht es bei der Gleichschaltung der Presse auch in anderen Tageszeitungen?
Es wird hier mit Strahlung begründet. - Wir wissen es besser.

Es wird ernst, die Währungsreform kommt bald, noch im Sommer oder Herbst 2013. Den wahren Grund kann die Regierung ja nicht sagen, denn sonst werden alle Konten auf der Stelle geräumt.WE.

[10:00] Jetzt auch als Kinowerbung: SMUL Kinospot HDTV 1920x1080 Ernaehrungsvorsorge

[10:00] Leserkommentar-DE:
zur Leserzuschrift von 8:30 Uhr unter der Rubrik Krisenvorsorge kann ich bestätigen, daß das Thema Notbevorratung quasi zeitgleich in allen möglichen Zeitungen in Meck-Pomm auftauchte... angefangen von der Ostseezeitung (größte Tageszeitung des Bundeslandes) bis hin zu den kostenlosen Werbeblättern.

Es wird ernst, eine solche Medien-Kampagne kann man nicht zu lange voraus machen.WE.


Neu 2013-07-13:

[16:15] Leserfrage-DE: Welche Sprachen sollte man in Zukunft sprechen?

Welche sind wichtig für Wirtschaft und Politik? Wo seht ihr das größte Potential nach der Krise?
Spanisch wegen Südamerika?
Russisch wegen Öl und Gas?
Chinesisch weil unersättlich?
Französisch wegen Afrika?

Definitiv Englisch als erste Zweitsprache für Nordamerika, Australien, Neuseeland, Ost- und Südafrika und als Verständigungsmöglichkeit mit allen Menschen auf der ganzen Welt, die länger als 4 Klassen in die Schule gehen durften.
Danach Spanisch wegen Lateinamerika (damit versteht man dann auch gleich ein bisschen italienisch und portugiesisch und auch Französisch).
Französisch hat ausgedient. In die afrikanischen Länder, wo das gesprochen wird, will man wegen der unvorstellbaren Korruption als vernünftiger Mensch nicht hin.
Chinesisch: Welches chinesisch? Da gibt es glaube ich 3 Hauptsprachen und lesen/schreiben ist unheimlich schwierig.
Dem Russischen würde ich noch Arabisch vorziehen. Wer das als Ungläubiger kann, wird wahre Wunder an Gastfreundschaft erleben.
Dasselbe erlebte ich mit Hindi in Indien. Die drücken einem dann vor Begeisterung fast die Luft zum Atmen ab.TS

[16:45] Leserkommentar-DE:

Die Sprache ist egal, Hauptsache die Wahrheit!

[19:00] Leserkommentar-DE:

Ein Goldstück in der Hand versteht auch jeder.

Davon ist man zumindest in den USA noch weit entfernt: Mark Dice tries to sell $1100 one ounce gold coin for $50; no takers

[19:30] Der Einzeiler:

Am besten er lernt gleich alle. Nach dem Crash brauchen wir hier in Europa Leute die etwas können und keine Harz IV Empfänger Lümmel.
Ein Maschinenbaustudium wäre zusätzlich auch gut, aber mit Abschluss und den natürlich nicht erst in 13 Jahren.
PS: Theologie muss er hingegen nicht studieren, das mache ich dann - wegen dem Wort zum Sonntag.
PPS: Uebrigens morgen wäre es wieder soweit, wollt ihr eins? Das Thema ist dann: "soll ein Bischof Euros unter seiner Kutte haben oder besser einen Knaben?"

[19:45] Der Silberfuchs:

Wenn man chinesisch als Sprache angeht, sollte man sich um "hochchinesisch" (Mandarin) bemühen. Gleichzeitig sollte man unbedingt einige hundert wichtige Kanji (Schriftzeichen) lernen. Mit diesen ist dann die Verständigung überall in China "mit Händen und Füßen" und sogar in Japan möglich, da die japanischen Schriftzeichen aus den chinesischen abgeleitet wurden.

[20:30] Mandarin werden die Wenigsten wegen der komplizierten Schrift und der Tonalität schaffen. Aber mit Englisch sollte man noch mindestens 20 Jahre gut durchkommen.WE.

[21:00] Der Stratege:
Die wichtigste Sprache wird Englisch bleiben, ganz einfach, weil sie unglaublich simpel ist. An Stelle zwei folgt Spanisch, ganz einfach deshalb, weil sie von unglaublich vielen Menschen gesprochen wird. An dritter Stelle steht für mich Deutsch, weil der deutschsprachige Raum aus kulturellen Gründen Technologieführer bleiben wird. Wer alle drei Sprachen fließend beherrscht wie z.B. unser Mexicaner, wird sprachlich auch in Zukunft glänzend aufgestellt sein.

Sehr gute Wahl für einen Europäer. Die Investitionen in eine Sprache sind enorm, daher bleibt eine führende Sprache lange als Zweitsprache aktuell. Latein gibt es immer noch. Das heutige Latein heisst Englisch, und wird es sicher noch 100 Jahre bleiben.WE.


[11:00] Leserkommentar-DE zum  Leserbrief bezüglich der Bevorratung vom Vortag:

Auch bei uns in der Lokalzeitung "Fränkischer Tag"ist der gleiche Artikel erschienen.bereits vor einigen Monaten wurde dort eine Riesenseite
mit Vorratsliste des Notwendigsten gedruckt. Allerdings habe ich meine Zweifel, das das auch nur Irgendjemanden intressiert und nun anfängt Vorsorge zu betreiben! Da müsste die Zeitung schon genauer formulieren. So in etwa: In den nächsten Tagen kann es verstärkt zu Lebensmittelengpässen kommen. Die Bevölkerung ist daher aufgerufen umfangreiche Vorsorge zu treffen! Meine Generation hat noch nie eine Krise miterlebt und kann sich daher das Ausmaß dessen gar nicht vorstellen, wie es ist wenn morgen die Läden geschlossen sind, die Stromversorgung für mehrere Tage unterbrochen ist oder der Bankautomat nichts mehr herausgibt.Meine Oma hat den Krieg miterlebt und
stets einen Vorrat an Lebensmitteln, Klopapier, Zahnpasta etc. gehortet- bis zu ihrem letzten Tag.


Neu 2013-07-12:

[9:30] Leserzuschrift-DE: staatlicher Aufruf zur Bevorratung:

Heute morgen stand in der Zeitung der Artikel. "Mehr Sammler als Jäger" Die Bundesregierung informiert die Bevölkerung, dass viele Menschen gewisse Dinge hortet aber leider keine Lebensmittel. Man soll für 2 Wochen Lebensmittel zu Hause haben.
Die Schafe werden jetzt geweckt und sollen wenigstens was zu fressen haben.

[10:15] Hier ein Artikel auf NTV: Die Deutschen sind Jäger und Sammler

[10:15] Der Einzeiler: Vom Keller und vom Mob ist aber sicher nichts in der Zeitung gestanden - oder ?

[11:00] Leserkommentar-DE:
Der Beitrag zur Vorratshaltung war heute morgen ebenfalls in der Saarbrücker Zeitung 1:1 abgedruckt. Scheint etwas im Busch zu sein wenn eine solch konzertierte Aktion läuft.

[17:45] Dr.Cartoon:
Anfang 2010, bis ins Frühjahr 2010 waren diesbezüglich auch vermehrt Artikel in den Medien. Ebenso im Fernsehen, u.a. auch Beiträge über die geheimen staatlichen Notvorsorgelager. Also sehr Zeitnah!?

Wir wissen, für Mitte Mai 2010 war die deutsche WR geplant. Jetzt also wieder. Es kamen Meldungen von Lesern herein, dass solche Artikel in vielen Zeitungen sind.WE.


Neu 2013-07-11:

[11:00] Leserzuschrift-DE:

Zur Krisenvorbereitung gehört nicht nur, Edelmetall zu horten, sondern auch verstanden zu haben, wie das System läuft. Mindestens genau so wichtig ist nämlich, auf den Konsumterror zu verzichten und sich nicht für Immo, Auto, Handy & Co zu verschulden!

Ein wenig haltbare Lebensmittel auf Vorrat, ein paar Silberunzen (die sind z. Zt. auch bei geringen Einkommen möglich) und man ist schon besser vorbereitet als 99% der Restbevölkerung.

Der Sommerschlussverkauf bei Gold und Silber ist seit gestern Geschichte. Urlaubsgeld besser ummünzen. Auslandsreisen sind ja ohnehin nur mehr Elends-Fetischisten zu empfehlen.TS

[10:15] Leserzuschrift-AT:

Für mich ist es immer sehr frustrierend wenn gesagt wird:"Wer sich dann nicht vorbereitet hat, ist verloren."
Es gibt Menschen wie mich, die sich gerne vorbereiten würden aber leider die finanziellen Mittel dazu nicht haben um Gold und Silber zu kaufen.
Ich bin 27 Jahre, habe eine Frau und ein kleines Kind zuhause, jedes Jahr zu Weihnachten bekommen wir eine Mieterhöhung von 50€ und dazu kommt noch das ich jeden Tag 70km zur Arbeitsweg habe. Da bleibt nicht mehr viel um Gold und Silber zu kaufen. Leider habe ich dieses System von Banken erst zu spät durchschaut, sonst hätte ich mich darauf mit wenig Kapital längerfristig vorbereitet.
Dann liest man hier auch noch von sogennanten Goldzitterern, die herumheulen weil der Goldpreis gefallen ist und 130.000€ Verlust gemacht haben.
Da wird mir richtig übel, denn es gibt Leute die werden nach dem Crash den Kitt aus den Fenstern nagen um etwas zu Essen zu haben.
Darum, liebe Goldzitterer, nehmt eure "Eier" in die Hand und freut euch, dass ihr physisches Gold habt.

[11:15] Leserkommentar-FR: Nicht verzagen

Es geht schon irgendwie und klar wird es immer schwieriger. Wir sind 2006 abgebrannt, wir haben nichtsmehr gehabt. Dazu sind bei uns mehrere Kinder im Haushalt. Durch einen Arbeitsunfall (fuer manche Kreditschafe hier  in der Umgebung, die noch vom hohen Ross runterschauen ist Arbeit und damit Unfall sowieso ein Fremdwort). Wir haetten uns einen Strick nehmen koennen, haben wir aber nicht.
Trotz der angespannten Arbeitsmarktlage und alles was dazugehoert haben wir es geschafft, auch Dank solchen Seiten wie hartgeld.com  etwas Werthaltiges auf die Seite zu legen.  Wir sind froh 2009 angefangen zu haben und auch wenn es sicher besser gewesen waere, wenn 2008 der Abbruch gekommen waere, wegen der Fallhohe , so haetten wir dann wieder nichts auf den Rippen gehabt.
Aber so bin ich dankbar wenigstens etwas ( paar Kilo Silber und ein paar Unzen und Kleinbarren Gold) beiseite geschafft zu haben.  Es zerrt an den Kraeften. Abgaben werden immer hoeher, falschjustierte Radarfallen (frueher wurden wir nie behelligt und jetzt zockt man ohne Scham bei angeblicher 1 kmh Geschwindigkeitsueberschreitung ab- Fehlerquote Radar 5 kmh), Teurerung Lebensmitttel undnundund- man kann fast nichtsmehr zur Seite tragen, aber der sportliche Geist befiehlt- HALTEN!
Jede Unze, auch Silber ist ein Stueck Freiheit und gut in die Zukunft der Kinder investiert. Dazu auch dass unser Grosser nun eine Handwerkslehre beginnt, unser Zweiter  geht auf das Gymnasium fuer Technik und Science - das kann auch einmal mehr wert haben, als die anderen Gymnasien die Schwafelfaecher wie Theater- Literaturwissenschaften, oder wie hier ganz beliebt im sozialen Bereich, fuer den nichtfinanzierbaren sozialen Komplex SozialassistentInnenvorbereitung anbieten.
Dieses Gymnasium ist natuerlich teuer und es ging nur mit Internat.  Wir haben halt teils gebrauchte Buecher gekauft, das wurde so in der Schule angeboten ,da diese Buecher noch benutzt werden und wir  so auch 38 Prozent ein.  Fuer die Schule mussten wir auch kaempfen, wegen der Buerokratie hier und der ideiotischen Vorgabe  nur Ortsnahe Gymnasien  buchen zu koennen, auch wenn der Schueler zuvor schon ortsfern  war - noch komplizierter.
Wir tragen gebrauchte Klamotten, die aber teils sogar noch mit Preisschild waren, aber es Leuten nicht gefaellt.  Wir nutzen jegliche Art Angebote.  So halten wir uns ueber Wasser und unsere Reserven einigermassen zurueck. Man kann es schaffen, wird aber immer schwieriger, jedoch wenigstens 1 Unze Silber zuruecklegen monatlich, dass schaffen in Deutschland zb schon Harz 4 Empfaenger ,die nicht so gut verguetet werden, wie Arbeitslose, oder Sozialhilfeempfaenger in Frankreich.

[11:15] Leserkommentar-DE:

Schon vor ca. 30 Jahren hatten wir angefangen, Gold zu kaufen, ein paar Krügerrands waren es damals und die hatten, wenn ich mich recht erinnere, so ca. 500 DM gekostet, weil uns schon damals klar war, dass dieses Weltfinanzsystem irgendwann den totalen Zusammenbruch erleiden wird.  Leider mussten wir sie wegen eines finanziellen Engpasses irgendwann wieder verkaufen. Inzwischen hat sich die Situation wieder zu unseren Gunsten geändert. Doch wen immer man anspricht in Bezug auf den bevorstehenden Crash, heisst es:"Ach was, jetzt wird der Crash schon so lange prophezeit und noch immer ist nichts passiert. Das können die Politiker noch Jahrzehnte lang hinausschieben. Warten wir doch erst mal ab. Bis zu Panikschieben ist noch genug Zeit."

Doch wie der Schreiber von 7.00 richtig sagt: "Lieber 6 Jahre zu früh, als 6 Sekunden zu spät warnen." So hatte man doch genügend Zeit, sich auf das Kommende vorzubereiten, und sei es im ungünstigsten Fall auch nur seelisch und moralisch, im günstigsten Fall sich nach und nach mit EM und Überlebensmitteln einzudecken. Nichts wäre verloren, wenn man sie nicht bräuchte, doch dieser Fall wird nicht eintreten.

Ich habe schon oft festgestellt, dass die meisten Leute sich nur selbst beruhigen wollen, wenn Sie die bereits für jeden sichtbar vorhandene, ebenso wie die kommende Realität teilweise sehr (verbal)aggressiv verweigern. Jeder ist für sich und seine Entscheidungen selbst verantwortlich. Soll keiner sagen, es hätte keine Vorzeichen und Warnungen gegeben.

Habe ein Video über Deutschand 1946 gesehen. Auf meiner Liste steht als nächstes ein Leiterwagen. Der vom Opa, der jahrzehntelang im Garten verrottete, wird es nicht mehr tun. Zu welchem Modell würden mir die Hartgeldler raten? Die bei Amazon haben alle Luftbereifung. Ich würde was mit Hartgummireifen suchen. TS

[11:45] Leserkommentare-DE: Das ist alles Plunder

Diese Reifen sind eher Sofarollen und funktionieren nicht, oder höchstens auf Asphalt. Je größer die Räder desto geländegängiger die Karren, vertrauen Sie mir, ich weiß wie man bosselt.

Ich würde so was kaufen: http://www.raeer.com/shopexd.asp?id=34581 oder http://www.raeer.com/shopexd.asp?id=29483

Der Familienrat hat sich für dieses Modell wegen der Tragkraft entschieden. Dazu noch Flickzeug.

[11:45] Leserkommentar-DE: Hier gibt es Vollgummiräder

Ich würde bei Leiterwagen/Bollerwagen (je nach Größe) auch darauf achten, dass die Wände einzeln oder komplett abnehmbar sind, um für größere, sperrigere  Lasten einen Pritschenwagen zu haben.
Bei den Leiterwagen/Bollerwagen von Amazon kann man ja ein neues Rad (Vollgummi) von woanders dazukaufen oder bei einer Achsverlängerung auch Holz-Speichenräder anbringen.
Es müssen nicht einmal gleich große sein.
(z.B. http://www.abcd-discount.de/epages/es105771.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/es105771_abcdDISCOUNT/Products/Schubkarrenrad_324_mm)
Meine Oma hatte nach dem Krieg ein solches Gefährt. Es war schwer zu ziehen (vier unterschiedliche Radgrößen) und quitschte furchtbar.
Aber es war ein zuverlässiges Transportmittel.

Danke! Bitte keine weiteren Zuschriften mehr. Diskussion geschlossen.

[13:15] Der Einzeiler:

Ich glaub leider eher einen Leichenwagen gehört auch noch auf die Liste der Vorbereitungen.


[11:30] Leserkommentar-DE:
Ich habe auch nicht das Geld, um mich mit Unmengen an Edelmetallen einzudecken

Aber ich konnte mich innerhalb der letzten 2 Jahre zumindest mit anderen wichtigen Dingen wie Konserven, Kurbelradio, Campingkocher, Kurbellampe, Wasserfilter, Hygieneartikel, einer kleine Solaranlage und vielen anderen Ausrüstungsgegenständen ausrüsten. So ist man bei Unterbrechungen aller erdenklichen Versorgungen (Energie, Geld, Lebensmittel) zumindest eine Zeit lang autark.


Neu 2013-07-09:

[19:00] Spannbauer-Artikel im Spiegel: Dosenbrot und Kurbellampe

Leider ist der volle Artikel nur im Papier-Spiegel.
 

[12:15] Die wirklich wichtige Überlebensvorräte: What May Be Worth More Than Gold In An Emergency

[16:00] Eine wirklich interessante Liste von Waren, die man als Tauschware verwenden kann. Leider brauchen diese Sachen viel mehr Platz als Gold und sogar Silber. Der Autor weiss nichts von den kommenden Wähungsreformen und glaubt, dass Bankeinlagen bis zur Einlagensicherungsgrenze "sicher" wären. Hahaha.WE.

[17:15] Der Mexikaner:

Diese ganzen "prepper" begreifen alle nicht, dass man fürs richtige Universaltauschmittel (werthaltiges Geld) immer alles überall bekommt. Ob man nun Tabak und Honig zum Schwarzmarkt schleppt um im Fall der Fälle gegen Essbares zu Tauschen oder Silbermünzen, kommt aufs gleiche hinaus:

Wenn alles zusammenbricht und man frischen Lebensmittel braucht, muss man so oder so zum Schwarzmarkt, um sich mit dem Nötigsten zu versorgen.

Wenn die Versorgung zusammenbricht, ist man daheim - oder noch besser in der Fluchtburg abseits der Städte - am sichersten. Da gilt es den Mob auszusitzen. Ich würde niemand empfehlen, in den ersten Tagen von Unruhen mit Gold/Silber in der Tasche "draussen" nach Lebensmitteln zu suchen.TS

[19.00] Leserkommentar-DE: Die GOLDENEN Regeln

  • Es "Moses Eichelburg" gleichtun: Papier in Gold/Silber tauschen.
  • ALLE Dinge des täglichen Bedarfs für bis zu 3 Monate bevorraten.
  • Fähigkeit zur Selbstverteidigung (Leib und Seele, Besitztum etc.)
  • "Do it yourself" (Kein EM für einfache Handwerkstätigkeiten usw.)
  • Fluchtmöglichkeiten (Gepackte Rucksäcke: Food, EM, Papiere)

Das ALLERWICHTIGSTE:
Mentale Vorbereitung. Beim Lesen auf HG bekomme ich das Gefühl, dass viele, die den "Crash" erwarten und erhoffen, glauben, da irgendwie moralisch verklärt und EM-bereichert durchzukommen. Die sollen bitte die Geschichte ansehen (30er "Crash", Währungsreform DE) und sich fragen: Wenn das beinahe WELTWEIT kommt...? Es wird unfassbar.

Manchmal bekomme ich das Gefühl, dass Filme wie "World War Z" uns mental vorbereiten sollen... ZOMBIE steht für mich für: "Unvorbereitet, mittellos, hungrig, dumm." Diese Massen strömen dann herum um uns.

Moses bin ich noch nicht.WE.


Neu 2013-07-08:

[08:15] Leserfrage-DE:

Es geht darum, das wir gerne unser Grundstück etwas eingrenzen und einen kl.Bauwagen auf der Wiese abstellen wollten, da wir täglich die benötigten Gerätschaften wie z.B Benzinrasenmäher, Benzinbodenhacke (1x pro Monat) sowie Spaten, Rechen etc.(täglich) nicht ständig im Auto mit Anhänger hin und her fahren möchten.Ferner sollte eine Umzäunung das angebaute Gemüse notfalls vor Plünderern schützen. Bei Anfrage in der Gemeinde vor Ort, hat die Dame ( von der Grünenpartei) ganz wichtig erklärt, das wir das nicht dürfen, weil wir keine Landwirte sind, mit der Zusatzbemerkung, dass sie eventuell erichtete Bauten sofort wieder entfernen lassen wird.Unser direkter Grundstücksnachbar hat als Vollerwerbslandwirt natürlich Scheune,Zaun und Geddöns.Ich wäre sehr dankbar für jeglichen Rat.
Bitte um den Rat der Hartgeld-Gemeinde!

[08:45] Leserkommentar-DE:

Erstens gilt immer wer viel fragt bekommt immer nur dusselige Antworten. Sie erichten kein Gebäude sondern
parken einen mobilen Bauwagen auf Ihrem Grundstück. Das ist kein Gebäude sondern ein Fahrzeug. Entfernen müssen Sie das Fahrzeug nicht aber bewegen, ich hoffe Sie verstehen was ich meine.
Thema Zäune : Wenn es Ihr Land ist können Sie es selbstverständlich mit einem wildsicheren Zaun umgeben.
Gegen Plünderer ist ein Zaun sowie so zwecklos. Viel nerviger ist es aber wenn Ihre Gemüsekulturen vom Rehwild und von anderen Vierbeinern verzehrt wird.
Lassen Sie keine wertvollen Gartengeräte im Bauwagen und verhüllen Sie nicht das Fenster. Das kriminelle Pack soll sehen das nichts zu holen ist. Ansonsten ist das Teil schneller aufgebrochen als Sie es sichern können. Gartengeräte sollten immer etwas verrostet und schlecht aussehen den solche Sachen lassen sich schlecht vermarkten, arbeiten tut das Volk nicht sondern die wollen die schnelle Kohle machen. Fadenmäher, Motorsägen, Gartenfräsen usw. sind schnell und ohne Risiko verkaufbar. Für wertvolleres Werkzeug lohnt sich unter Umständen ein versteckter Erdbunker (gut getarnt) oder Sie sprechen mit dem Nachbarn und mieten sich dort einen kleinen abschließbaren Raum zur Einlagerung Ihrer Ausrüstung.

[09:30] Leserkommentar-AT:

Ich habe das gleiche Problem in AT.

Laut dem geltenden Raumplanungsgesetz § 18 Abs. 3 RPG:
In Landwirtschaftsgebieten ist die Errichtung von Gebäuden und Anlagen zulässig, soweit dies für die bodenabhängige land- und forstwirtschaftliche Nutzung einschließlich der dazu gehörenden erforderlichen Wohnräume und Wohngebäude und für Nebengewerbe der Land- und Forstwirtschaft sowie die häusliche Nebenbeschäftigung notwendig ist.

Nun habe ich ein Schreiben von der Gemeinde erhalten, dass im Gemeindevorstannd dies einstimmig abgelehnt hat.

"...Ob es sich beim Antragsteller um einen Landwirt im Sinne des §18 Abs 3 RPB handelt, kann im Zweifelsfall durch ein Gutachten der Agrarbezirksbehörde festgelegt werden. ..."

Ich finde es unglaublich, dass ich auf MEINEM Besitz mit MEINEM Geld, wovon ich schon den größten Teil dem Staat gegeben habe, kein Gebäude für das Unterbringen von Geräten aufstellen darf.

[10:15] Leserkommentar-DE: Dornensträucher

Wenn er keinen Zaun bauen darf, dann soll er Dornensträucher setzen. (Hagebutte, Weißdorn, Sanddorn etc.) War im Mittelalter oft in den Burggräben zu finden, falls kein Wasser vorhanden war. Das Märchen vom Dornröschen hatte schon seine Grundlage im damaligen Leben.

[10:30] Leserkommentar-DE:

Wer sich schonmal in einem Brombeergestrüpp verfangen hat, weiss wie gut eine solche Hecke einen Besucher abhalten kann. Falls die grüne Hexe deswegen giftig werden sollte würde ich einfach mit unschuldigem Augenaufschlag auf die Biotopeigenschaften der Brombeerhecke verweisen, von Schwebfliegen, Amseln und Wildbienen und wo die dann in Zukunft wohnen sollten...einziger Nachteil: es dauert halt drei bis vier Jahre bis die Hecke einigermaßen Höhe gewonnen hat aber danach ist sie undurchdringlich. Für den Fall der Fälle kann man ja einige hundert Meter Natodraht lagern, der kann dann bei Bedarf innerhalb eines Tages aufgebaut werden.

Ach ja: der Boden sollte kalk- und stickstoffreich sein bzw. dem kann leicht nachgeholfen werden, dann wächst es wie Unkraut. Zum Einmachen und Mampfen gibt es im Spätsommer dann auch genug!

[12:00] Leserkommentar-DE:

Warum so kompliziert? Landwirtschaftsbetrieb anmelden. Baumschule "gründen". 20 Bäumchen pflanzen mit dem Ziel diese in 50 Jahren zu verkaufen. In den 50 Jahren hat man zwar keine Einnahmen, aber das ist nur für das Finanzamt traurig ;). Vorteil: Sowohl Umzäunung als auch Wohnhaus sind möglich. Diese Vorgehensweise hat mehrfach in McPom (Meckelenburg-Vorpomern) geklappt. Auch in Landschaftsschutzgebieten.

[14:15] Leserkommentar-DE: So einfach ist das auch wieder nicht

Es tut mir leid hier ein paar sehr simple Vorstellungen klarstellen zu müssen, aber so einfach geht das alles nicht:
Es wird zwischen sog. Innen-(Ortschaft) und Aussenbereich(Landwirtschaft) unterschieden.
Dies soll die unerwünschte 'Zersiedelung' der Landschaft vermeiden. Näheres kann man via Agenda 21 und UNEP erfahren.
Kurz gesagt ist effektive Selbstversorgung schlicht unerwünscht.
Im Aussenbereich ist nur für (Berufs)Landwirte ein Nutzgebäude (kein Wohngebäude, da Aussenbereich) erlaubt zu bauen, als Landwirt ist man dann Zwangsmitglied in der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft und dort auch Beitragspflichtig - unabhängig von fehlenden Gewinnen aus der Tätigkeit!
Das kann dann ein ganz schön teures Hobby werden.
Die Sache mit dem Bauwagen haben wir auch mal probieren wollen, da wundert man sich wieviele Mitmenschen da ein genaues Auge auf dich haben und proaktiv beim Amt vorsprechen! Das wird so nichts werden, denn gemäß behördlicher Willkür wird der Wagen zum Bauwerk sobald er dauerhaft geparkt wird. Man kann ihn zwar alle zwei Wochen woanders hinstellen, aber trotzdem ist im Aussenbereich dauerhaftes parken verboten, also das klappt auch nicht lange.
Und zum Thema Brombeergestrüpp kann ich nur sagen, wer schon mal auf einer Drückjagd als Durchgeher dabei war um das Wild in der Dickung hochzumachen, der weiss, dass Brombeergestrüpp kein wirkliches Hinderniss ist für jemanden der da durch will. Und im Winter liegt es eh unter der Schneedecke platt. Ausser man kombiniert die Brombeeren wie beschrieben mit Weiss- oder Sanddorn, dann kann es was schönes werden - aber nicht gegen Rehwild, das freut sich über die Deckung und Äsung (Brombeere ist Wintergrün).


Neu 2013-06-25:

[16:20] Leserzuschrift zu Häuslbauern:

Ich lese Hartgeld nun schon seit mehreren Jahren und danke zunächst dem
Team und allen Hartgeldlern für den unermüdlichen Einsatz, der auch
mich letztendlich auf "die richtige Seite" gebracht hat.
Allerdings lese ich immer wieder Kommentare, die "Häuslebauer"
niedermachen und als Dummschafe hinstellen, die nichts verstanden haben
..............
Wir haben uns auch gerade ein Haus gekauft - und zwar aus folgendem
Grund:. Auf dem Grundstück ist Selbstversorgung problemlos möglich
(inkl. Tierhaltung). Der dazugehörige Wald liefert das nötige Brennholz
in ausreichender Menge. Lagermöglichkeiten für die bereits vorrätigen
"Notfallreserven" sind auch genügend vorhanden. Der Abtrag ist nach
langen Verhandlungen nicht höher als die derzeitige Miete - d.h. auch
die monatlichen EM-Einkäufe leiden nicht darunter ...... ich sehe mich
also nicht wirklich als Dummschaf.

Für den Fall der Fälle (der hoffentlich so nicht eintreten wird) sind
natürlich auch geländegängige Fahrzeuge nebst ausreichend Treibstoff
vorhanden, die sich mit einfachsten Mitteln am Laufen halten lassen -
genauso, wie verschiedene Verteidigungsmöglichkeiten, für die man
derzeit noch keine WBK braucht und die deutlich lautloser aber nicht
ineffektiver sind (wenn man den Umgang damit beherrscht). Erprobtes
Natrurwissen ist genauso vorhanden, wie die notwendige Kondition und
die paar sonstigen Kleinigkeiten, die für derartige Fälle notwendig
sind ............ ich sehe mich insoweit also nicht als Dummschaf, nur
weil ich aus obigen Gründen ein Haus erworben habe - lerne aber gerne
von der Hartgeldgemeinde dazu, sollte ich falsch liegen.

[17:00] Leserkommentar-DE:

Dem Hauskäufer möchte ich gratulieren, zu seinem nach meinem Dafürhalten sinnvollen Kauf, in der Hauptsache aber eine eigenverantwortliche Entscheidung getroffen zu haben und zwar nach wie mir scheint reiflicher Überlegung unter Einbeziehung der für ihn relevanten Kriterien. Jeder muß seine Entscheidungen treffen und verantworten und es gibt für jede Entscheidung ein Szenario, in dem die Entscheidung ein Fehler war. Ich persönlich denke auch ein eigenes Haus ist unter den vom Schreiber genannten Bedingungen sinnvoll und kann auch als Zufluchtsstätte für Verwandte und Freunde, die vielleicht nicht so clever waren, dienen.

[13:45] Leserfrage zu Waffenkauf:

bräuchte nen Rat von den Lesern. Vielleicht geh es anderen auch so.
Hab zwar mittlerweile meinen Jagdschein, bin aber am überlegen, ob ich noch vor dem Reset mir dann das "Werkzeug" zulegen soll, oder erst nach dem Crash mit vorher umgewandelten Baumwollfetzen in Münzen. Die wären dann danach mehr wert und könnte so günstiger "Werkzeug" bekommen. Oder wird dann das Jagdwerkzeug vergriffen sein, Munitino schwer erhältlich ?

Was meinen die Leser, jetzt "Jagdwerkzeug" + Munition erwerben für Baumwollfetzten, oder erst in Münzen umwandeln und nach dem Crash dann günstiger einkaufen gehen, falls noch verfügbar? Danke.

Möglicherweise werden Sie das "Werkzeug" schon während der Krise brauchen.

[14:15] Leserkommentar-DE:

ich stand vor der gleichen Frage. Als als wieder aktiver Sportschütze. Leider habe ich damals meine Waffen verkauft. Nachdem ich letztes Jahr in einem netten Verein eingetreten bin, muss man ja ein Jahr im Verein haben um eine WBK beantragen zu können.

In Anbetracht der schwer kalkulierbaren Zukunft, habe ich meine Sportwaffenkäufe vorgezogen und bei meinem Büchsenmacher meines Vertrauens deponieren lassen. Waffen genauso wie Munition. Wenn ich den WBK habe, hole ich es einfach ab. Was kann ich verlieren, eigentlich nichts. Ist wie mit Gold, man hat es oder man hätte es gerne gehabt.

[14:20] Leserkommentar-AT:

Eine gebrauchte, gute Schrotflinte bekommt man teilweise unter € 1.000,-, eine Patrone kostet ca. 35 Cent, Wurftaubenpatronen (kleinere Schrotkugeln, weniger Pulverladung) ab 25 Cent. Bei diesen Beträgen sollte sich die Frage nicht wirklich stellen, besser man hat gleich zur Hand, was man vielleicht braucht. Ein Kugelgewehr ist deutlich teurer, auch die Munition, zur Selbstverteidigung ist eine Schrotflinte sicher geeigneter.

[14:30] Leserkommentar-DE:

Ich fürchte daß man bei einer Krise zuerst die bekannten Waffenbesitzer versucht zu entwaffnen, auch wenn das kaum möglich sein wird, weil die Polizei dann ganz woanders eingespannt ist. Munition hält sich ewig, aber wie man gerade in USA sieht, ist nicht immer schnell dranzukommen.
Für Jagdwaffen pro Lauf 100 Patronen, für Selbstlader zur Selbstverteidigung auf jeden Fall 1000 Patronen, Kleinkaliber auf jeden Fall 5.000 Patronen, die kosten ja nix und nicht die billigsten kaufen, auch welche mit guten Geschossen dabeihaben. Für Kurzwaffen auch 1000 Patronen und ordentliche Holster und die Magazine nicht vergessen

[15:00] Leserkommentar-DE:

Grundsätzlich sollte man/Mann die Waffe und VIEL MUNITION besitzen bevor die Krise sich ausweitet!
Der Wert auf dem Schwarzmarkt richtet sich genauso wie im Freien Markt nach der Nachfrage. So das im Falle eines Mangels die Preise wirklich in die Höhe schießen können.
Momentan gibt es als Jäger die Möglichkeit wirklich gute "Krisenwaffen" für kleines Geld zu erwerben.
Zudem sind Sie, wenn sie bis zur Krise warten, vielleicht gezwungen sich einer Waffe anzunehmen die sie gar nicht richtig führen/handhaben/pflegen/reparieren können.

Weitere Fragen die Sie sich vor dem Waffenkauf stellen sollten sind:
- Wie sieht das Gebiet aus in dem Sie sich befinden (Urban/Land/Mischgebiet)
- Welchen Zweck soll die Waffe erfüllen
Daraus schließen sie dann welches Kaliber/Waffe ihre Anforderungen am besten erfüllt.

Im Allgemeinen (Vorausgesetzt sie wollen in Europa bleiben) würde ich daher zu einer Waffe im Natokaliber 308, 223 sowie 12wer Schrot raten.
Diese sind bei anderen Jägern/Zivil sowie Law enforcment weit verbreitet und werden dann immer in kleinen Teilen "auf der Straße liegen".

[18:45] Leserkommentar-DE zur Leserfrage 13:45:

Wer sich mit Krisenvorbereitung befasst, weiss, dass er Prioritäten setzen muss:

1. Vorräte anlegen
2. Verbindlichkeiten abbauen
3. passive Sicherheit
4. Falschgeld in Echtgeld tauschen
5. aktive Sicherheit
den Rest erspar´ich mir jetzt.

Ich geh´mal davon aus, dass der Leser Schritt 1.-4. erledigt hat, dann sollte er über den Betrag eines einzigen Krügerrand eigentlich nicht groß nachdenken müssen, dafür bekommt man schon eine Büchse, eine Flinte, eine Handfeuerwaffe samt Munition sowie einen Waffenschrank - zwar alt, aber gebrauchsfähig.
Wer diese Seite verfolgt und die Erfahrungsberichte aus Ex-Jugoslawien oder Südamerika gelesen hat, weiss, dass Waffen nur gegen Gold den Besitzer wechselten, wenn überhaupt verfügbar, Munition ersatzweise gegen Dosenfutter (siehe 1.). Da würd´ ich schon mal auf ´ne Unze verzichten.

Letztendlich muss der Leser selbst wissen, was ihm wichtiger ist: Reibach machen oder Sicherheit erhöhen - eigene Entscheidung.

P.S.: Wer auf dem Land lebt, dem empfehle ich Schrotflinten zu kaufen. Sie sind leicht zu handhaben für Anfänger, man trifft schon mal eher etwas und genau deshalb lässt sich damit leichter eine Bürgerwehr errichten.
Weidmanns Heil!

So, jetzt schliessen wir dieses Thema ab.WE.


Neu 2013-06-23:

[17:45] Leserzuschrift-DE: Schokolade

Ich wollte nur rasch etwas zur sehr guten Zuschrift des von mir wegen seiner Humors sehr geschätzten "Schraubers" vom 20. Juni ergänzen, und zwar zum THema "Haltbarkeit von Schokolade":

Es ist richtig, dass Schokolade sehr lange haltbar sein kann. In der Not frisst man bekanntlich alles.
Aber auch Schokolade hat ihre Tücken:
Sie verliert ihr Aroma und wird ranzig.
Und, noch schlimmer: Es können sich "Schokoladenwürmer" einstellen - meist Larven von Kakaomotten.
Diese graben sich Gänge in der Schokolade und werfen kleine "Maulwurfshügel" auf.
Das blöde ist, dass die Eier schon oft von der Fabrik her im Kakao drin sind.
Ich habe auch schon einmal Schokolade mit Würmern im Laden erwischt!
Je länger man lagert, desto mehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Biester schlüpfen.
Das ist dann doch uappetitlich.
Ich hatte aber auch schon mehrjährige Schokolade ohne Wurmbefall - kommt wohl auf die Hygiene bei der Herstellung an, aber das weiß der Kunde nicht. Eventuell hilft beim Lagern Einfrieren und luftdicht verpacken)

[18:00] Der Schrauber: Das hatte ich auch schon, sogar bei Frischware

Besonders anfällig sind etwas Nußschokoladen: Nüsse werden ranzig. Aber es war vor Jahren wirklich ein Problem mit Würmern: Bei der Zwischenlagerung mit anderen Lebensmitteln, sagte man damals, es könnten z.B. Fruchtfliegenlarven etc. durch die Spalte eindringen, folglich dessen insbesondere Nuß, Fruchtfüllungs- und Joghurtschokoladen anfällig waren.
Diese sind heute alle luftdicht verpackt in ihren Folien, nicht mehr nur gefaltet und gefalzt.
Aber eines ist klar:
In der Not ißt der Teufel Fliegen sollte nicht allzu wörtlich genommen werden. Immer sollte ein kritischer Blick und ein bißchen schnuppern entscheiden, ob etwas brauchbar ist, oder nicht.
Im Zweifel ist Magenknurren angenehmer als Magengrimmen!

P.S.: Danke für die Blumen!

[19:15] Ok, für ein halbes Jahr oder so kann man Schokolade schon lagern, aber ein Langzeitlebensmittel ist sie leider nicht.WE.

[19:30] Der Einzeiler: Honig ist besser

Nehmt statt Schokolade lieber Honig. Der hält ewig und ist gesund. Gut, nach langer Lagerzeit kristallisiert Honig vielleicht aus, macht aber nichts.
Nach dem Crash wird es keine Kakaoprodukte mehr geben, die Liefer- und Abrechnungsketten sind unterbrochen.
So wie in der WW-Krise 1929: Kaffee wurde in Brasilien im Lokomotivkessel verheizt, da keine solventen Abnehmer mehr da.
Jedoch auch beim Honig wird es zu Versorgungsengpässen kommen: Nur 20% Eigenproduktion in D.
Deshalb, wer die Möglichkeit hat: werdet Imker.


[16:30] Leserzuschrift-CH: Konservendosen mit Aufreisslasche

In der CH sind seit ca. 5 Jahren Konservendosen auf dem Markt, welche sich ohne Dosenöffner, per Abzug öffnen lassen.
Damit habe ich nun mein blaues Wunder erlebt:
50% meiner Konservendosen (Ablaufdatum 31.12.2009) sind zum Verwerfen: bombiert, ausgetrocknet, verschimmelt, ausgelaufen, korrodiert.
Vielleicht lag es nur an dieser Charge? Auch entlang der Innennaht entstanden Löcher!
Ich kaufe nicht jedes Jahr so viele Konservendosen. Dosen gelten für mich als "ewig" haltbar. Jetzt muss ich nachkaufen... :-(( ... aber nur noch die "Echten"!

IMG 4938

Also: Finger weg von den neumodischen Dosen für die Langzeitkrisenvorsorge!

Das fiel mir auch schon auf. Wenn die Dosen nicht absolut trocken gelagert werden, passiert das meistens. Allerdings würde ich keine Dosen mehr als 2 Jahre über das MHD hinauslagern. Das muss rotiert werden, um solche bösen Überraschungen abzuwenden.
Schön, dass der Leser in der Schweiz noch zwischen Dosen mit und ohne Aufreisslasche wählen kann. Diesen Luxus der Auswahl gibt es in den EU-Supermärkten schon lange nicht mehr.TS

[18:45] Der Schrauber:

Das gezeigte Bild und die vom Leser und auch von TS beschriebenen Phänomene dürften auf das Prinzip der elektrochemischen Elemente und Potentiale zurückzuführen sein.
Normale Konservendosen sind aus beschichteten, oder veredelten Blechen und werden dann mit dem Deckel verbördelt und gequetscht.
In diese Bördelung kann im Regelfalls kein Saft, Salz, Fruchtsäure eindringen und an die Schnittkanten kommen, außerdem "immunisieren" z.B. galvanische Veredelungen auch Schnittkanten.
Rostanfällig sind höchstens die Bodenbördelungen, wenn die Dosen auf feuchtem Grund stehen.
Zur Aufreißlasche:
Hier haben wir eine sehr dünne Quetschstelle, wo eben der Deckel aufgezogen werden kann, das ist fast wie ein abgetrenntes Teil, mit Kanten, wenn die auch noch überzogen sein sollten. Zudem ist ein Loch im Deckel, wo der Ring angenietet ist, der sogar noch aus anderem Werkstoff ist, wie das Deckelmaterial.
Unterschiedliche Metalle ergeben immer ein sogenanntes elektrochemisches Element, es sind unterschiedliche Spannungspotentiale. Man kann es getrost als Batterie bezeichnen, das Prinzip ist technisch identisch.
So reagieren Alu und Stahl, sogar Edelstahl, sehr heftig miteinander, spätestens mit Feuchtigkeit gibt es Lochfraß und Oxidierung vom Feinsten.
So sind z.B. bei meinem Auto die Verbindungsschrauben Aluschemel mit Karosserieteilen und Büchsen speziell beschichtet.
Edelstahlhydraulikleitungen in der Industrie wurden bei Verwendung von Alubefestigungsschellen regelrecht durchgefressen bei feuchter, oder dampfhaltiger Luft.
Auch die beliebten Roststellen an Radkästen bilden sich dort, wo zwei Lagen übereinander gesetzt wurden und evtl. Versiegelungsmängel Feuchtigkeit reinlassen. Immer setzt dann die elektrochemische Reaktion Ionenfluß in Gang, der einen Teil durchrosten läßt.
An den Ringpull Dosen wird sich jetzt Folgendes abspielen:
Bei Fischkonserven, die viel Öl enthalten, war das nie ein Thema, Öl ist kein Ionenleiter, auch recht fettige Inhalte, wie Suppen, dürften nicht so oft betroffen sein.
Andere Konserven enthalten Zucker, Fruchtsäure, Salzwasser. DAS sind hervorragende Ionenleiter, fast so gut wie der Elektrolyt einer Batterie.
Jetzt brauche ich nur noch zwei Pole mit leicht unterschiedlichem Potential und die "Batterie" ist fertig:
Die Rundkerbe des Deckels ist wegen ihres dünnen, scharfkantigen Grates anfällig, das Loch mit dem Ring und der Aluniet erst recht.
Es kommt zur elektrochemischen Korrosion, anscheinend hat man das noch nicht vollständig im Griff. Es sind noch Metallkanten ungeschützt, wenn auch winzig kleine.
Feuchte Lagerung ist schon fast ausreichend, "Dampf", also Luftfeuchtigkeit kriecht überall hin, das wäre Rost von außen.
Schlimmer ist es, wenn Fruchtsäure oder Salzwasser von Gemüse einen Angriffspunkt findet, dann rostet die nämlich von innen.
Ist der Rost innen nicht sichtbar, sollte der Inhalt ok sein.
Aber ist die innen verrostet, dann bombiert sie möglicherweise: Jeder kennt Elektrolyse, es bildet sich Gas, bzw. das Essen verdirbt.
Selbst wenn sie nicht bombiert ist, wenn sie innen rostig ist, dann ist durch die Inhaltsflüssigkeit ein Ionenfluß gegangen, aus Metallionen oder -salzen.
Das ist giftig!
Ist die Dose innen angerostet:
Weg damit, das wäre mir zu gefährlich, auch wenn der Inhalt noch augenscheinlich ok ist!

[19:15] Leserkommentar-DE:

Gute Analyse vom Schrauber zum Aufloesen des Deckels von Aussen oder schlimmstenfalls von Innen -- aber was ist die Loesung?

- imprägnieren des Deckels z. B. mit Speiseöl (ranzt, aber kann vor Gebrauch abgewaschen werden) oder Ballistol (lebensmittelecht, konserviert)?
- trockene Lagerung (z. B. Dachboden)
- verpacken in tiefgezogene Alukisten mit Zusatz von nicht Salz, aber Reis oder Silicia (Absorber) -- gepackt in trockener Atmosphäre, nicht im Keller?
- Dosen vakuumpacken in Plastikfolie -- overkill?
- Dosen ohne Rand kaufen.

[19:45] Der Schrauber: Am wichtigsten ist ein trockener Lagerort - notfalls entfeuchten

Gegen die Korrosion solcher Dosen von innen sind Sie eh machtlos, das Beste ist, Dosen ohne diesen Öffnungsmechanismus zu bevorzugen.
Ansonsten:
Trocken lagern ist das Maß aller Dinge, bei mir persönlich ist der Keller staubtrocken, die Speisekammer oben in der Wohnung ebenfalls. Da ist noch nie was von außen angerostet.
Ansonsten gibt es, etwa beim Aldi, Raumluftentfeuchterboxen, wo ein Granulatkissen reingelegt wird, das Luftfeuchtigkeit zieht und in die Box abtropfen läßt, wo man sie gelegentlich ausschütten muß.
Ein solches Kissen hält ziemlich lange, kostet nicht viel und wirkt ziemlich gut.
Allzu große technische Kunstgriffe würde ich da nicht machen, lieber gelegentlich kontrollieren, verzehren und nachkaufen.
Es muß auch nicht sein, daß es alle diese Dosen betrifft, im Zuge technischer Entwicklung sollte das eh irgendwann Geschichte sein, außer es würden bewußt minderqualitative Dosen verwendet.


Neu 2013-06-20:

[13:00] Der Schrauber geht ans Eingemachte:

  • Eingemachtes:

Eingemachtes war dann schlecht, wenn auf einmal das Glas offen war, also der Unterdruck raus war.
Alles, was noch richtig verschlossen war, war sogar nach 30 Jahren noch ok. Heißt, eingekochtes Obst war dann ziemlich matschig weich, aber es war definitiv nicht verdorben!
Gilt für alle Gläser mit Schraubdeckeln oder Bördeldeckeln ebenfalls.

  • Konserven:

Früher, zu Zeiten, als die Dosen aus reinem Weißblech waren, also innen verzinnt (!) hätte eine theoretische Gefahr bestanden, nach zu langer Lagerung gelöste Zinnanteile im Inhalt zu haben.
Minderqualitative Dosen konnten auch innen rosten, auch das war sicher nicht gut.
Heute sind Dosen innen beschichtet, mit entsprechenden Lacken oder metallischen Überzügen, die sich weder im Inhalt lösen, noch ablösen.
Daher sind diese Dinge heute kein Thema mehr.

  • Trockenmampf:

Nudeln, Reis, trockene Hülsenfrüchte etc. werden überhaupt nicht schlecht, da kann höchstens bei nicht luftdichter Lagerung was passieren, nämlich Viecherbefall (Reismotten etc.), oder wenn es feucht wird natürlich Schimmel.

  • Süßigkeiten:

Nüsse werden ranzig, nußhaltige Dinge damit auch.
Andere Zuckersachen altern fast gar nicht.
Schokolade bekommt einen weißlichen Belag, ist ansonsten aber OK, gefüllte Sachen trocknen aus.
Auch da gammelt so gut wie nichts derart, daß es eine echte Gefahr wäre, ihr normales Gefühl reicht zur Beurteilung aus.
Schokolade würde ich übrigens auch immer im Haus haben wollen:
Da ist fast alles drin, was man braucht, mit Wasser und einer Tafel Schokolade und gar noch einem bißchen Reis, werden Sie sicher nicht über ihre eigenen Beine stolpern.
Ist ein guter Kalorienspeicher mit wenig Lagervolumen und lockert vor allem evtl. Krisenfraßzeiten etwas auf.


[12:00] Leserfrage-DE: Haltbarkeit von Konserven

Ich habe Konserven aus dem Jahr 2011, angeblich sind die viel länger haltbar?
Weiß da jemand mehr?

[12:30] Der Schrauber:

Mein Erfahrungswert ist so:
Solange die Konserve nicht aufgast, also Beulen macht, ist sie ok.
Alles andere merkt man dann beim Öffnen.
Bisher waren alle beulenfreien Konserven ohne Qualitätsverlust und krank bin ich auch nicht geworden.

[12:30] Leserkommentar-DE:

Eine Konserve wird erst schlecht, wenn der Boden durchrostet.
Ansonsten: Geruch, Geschmack und Aussehen, wenn das paßt, essen, wenn das nicht paßt, nicht essen, auch wenn das MHD noch nicht erreicht ist.

Das Problem kenne ich. Praktisch unbegrenzt haltbar sind derartige Notfallsriegel, die sich jahrzehntelang halten.TS

[12:45] Leserkommentar-DE:

Rat vom Toxikologen mit bisweilen Nähe zur Lebensmittelchemie: Bei Konserven (einschl. Eingemachtem) kann man sich getrost auf das eigene biologische Urteilsvermögen verlassen; heißt - wenn's 'ekelig' riecht/schmeckt, sollte man die Finger davon lassen. Aussehen ist egal, außer offensichtlich Verdorbenem (Schimmel z.B.).

Für die Konserve aus 2011 schätze ich, daß sie in 2020 noch ohne gesundheitliche Gefahren verzehrbar ist.


Neu 2013-06-09:

[08:00] Leserzuschrift-DE: Hochwasser in Oberbayern

auch mein Mann und ich waren in BY (Oberbayern) von dem Hochwasser betroffen und haben halt mal 3 Tage im Keller "Wasser geschoben". Was in Niederbayern los war, ist absolut nicht vergleichbar....wir konnten und können in unseren Betten schlafen, haben Strom und unser Kleiderschrank ist trocken und unsere Autos schwimmen nicht ziellos umher.
Dennoch...was hier zu beobachten war ist die Tatsache, dass es ca. 5 Gebäude (überwiegend privat) in Flußnähe gibt. Es gibt auch einen Sportplatz nebst Vereinsheim und eine neu errichtete Halle MIT einer brandneuen Photovoltaik bei der man munkelt, dass es ein "Schwarzbau" im Naturschutzgebiet sei. Es gibt ein Wildwasser in der Nähe und man hat einen Damm zu "unserem" Kanal aufgebrochen, da das überflutende Wildwasser sonst den wunderbaren Photovoltaikbau mitgerissen hätte.....UND.....uns nicht gewarnt! Somit hatten wir ein Problem mehr im Keller, weil das Grundwasser uns über Gebühr beschäftigt hielt.

Die Feuerwehr (90 % Verinsmitglieder) interessierten sich eher für das Nichtabsaufen des Schreitherapieplatzes...äh...Sportplatzes...aber sie waren nett..., wollten uns aber von 500 Sandsäcken....die bis 4 Uhr in der Früh NIEMAND nahm....irgendwi

Nun denn....wir haben eine gute Nachbarschaft auf unserem Anwesen und so wurde kurzerhand im Schichtbetrieb gewerkelt...erfolgreich. Harmlos letzendlich. Es gibt so dermaßen viele Menschen, die eigentlich ALLES verloren haben.

Ich fragte noch am gleichen Abend, ob innerhalb der EU schon Spendenkonten eingerichtet sind für die Menschen, die es schlimmer trifft und meine zweite Frage war BEKOMMT BAYERN JETZT EINEN LÄNDERFINANZAUSGLEICH? ...oder den eigenen Beitrag (zu was eigentlich) wenigstens zurück für die vielen Flutopfer? UND: Bekommen sie das Geld dann auch TATSÄCHLICH und wenn ja, wie? Warum wird hierüber nicht berichtet? Wenn ein Hartgeldler überflutet ist und derzeit nicht online sein KANN, fände ich den Bericht ja mal echt spanned, auch wenn Hartgeld eine Investorenplattform ist.

Und überhaupt..was ist eine SOFORTHILFE von EUR 1500,00 für einen 4-Personenhaushalt, der nur sein Eigen nennt, wass er am Leib trägt, der evakuiert werden mußte, und sich (blödestenfalls) nichtmal ausweisen kann und nix kriegt?

Bislang haben die Betroffenen es überwiegend durch Nachbarschaftshilfe geschafft. (Spendenaufrufe kenne ich bezüglich dieser Flut nur innerhalb Deutschlands. Gibt es einen Aufruf außerhalb?? Griechenland vielleicht?  Mich täten hier sowohl der Aufruf als solches als auch die Institution interessieren.....naja....besser nicht...kriegt man eh nur schlechte Laune dabei.

So schlimm die Flut hier ist....aber sie hat Menschen hier (unfreiwillig) "zusammengespült", die (wenn es hart kommt) netter miteinander umgehen, als vorher. Ist auf unserem Hof ebenfalls passiert. Es wurden "Grenzen" regelrecht weggespült und eine andere Akzeptanz geschaffen. Und das bei vergleichbarem "Miniwasser"!

Tagespost in einer Anwaltskanzlei: die "Johanniter" sammeln für die Flutofper in Bayern....(IN Bayern natürlich) ...werbetechnisch ein "Flutbild" aber kein kleines blondes hellhäugiges Kind, welches pritscherlnass ist....und sein Zuhause wieder haben will...vielleicht noch mit einem watscherlnassen Teddy unterm Arm und wasserdurchfeuchteten "Bildungsmitteln".....(habe ja auch mal in so einer Agentur gearbeitet....kann man ja alles in Szene setzen, aber wenn einen Deutschen keine "Ölaugen" anleuchten, ZIEHT die Kampagne innerhalb DE nicht! Traurig...aber wahr!)

Ich kann mir sogar vorstellen, dass es aufgrund des "Absaufens" von Bayern wieder Wachstum in Bayern gibt (irgendwann) und die "Krötenwanderung" wieder in die gleiche Richtung geht (..oder so...) Wachstum war immer nur dort möglich, wo es Zerstörung gab. Ich hoffe nur...und ich glaube es auch...dass es ein Umdenken gibt.

Vielleicht ist es auch so, dass Politiker immer noch in Krisengebiete reisen könne, ohne dieses mit extremen Würgemalen am Hals verlassen zu können.....aber es ist schon weniger geworden finde ich. Gollum war nirgendwo....wäre aber mit Schlammschlitten und Kanzlerin vornweg schon gegangen....meine ich....

Bei der letzten Flutkatastrophe habe ich meine Meinung dahingehend geäußert, dass alle Hartzler eine Stempelkarte erhalten und busseweise in den Krisengebieten eingesetzt werden sollten und nach 8 Stunden Arbeit eine Stempel erhalten. Vier Wochen lang.  Fehlt ein Stempel, fehlt ein ganzer Monat Hartzí-Geld. Und damit meine ich junge Menschen und nicht diejenigen, die netzlos durch das "Raster" fallen und wirklich etwas auf dem Kasten haben und gerne arbeiten würden...von denen sind eh schon viele freiwillig in die Krisengebiete fahren und haben kommentarlos geholfen.

Liebes Hartgeld-Team....macht weiter so, bleibt auf genau dem Kurs und...den SUV-Fahrer kann ich schon ziemlich gut nachvollziehen. Schade, dass er es mit der Wortgewandtheit noch nicht zu einem Buch geschafft hat...zumindest wäre das Pseudonym "SUV-Fahrer" nicht allen unbekannt...lach...

PS: Statt der Partnersuche wäre eine Jobbörse bei euch vieeel interessanter! Immerhin gibt es EM-Lohnsklaven...die es bleiben wollen.... und EM-Unternehmer. Jedenfalls ist das Ziehen an einem Strang (auch für den Unternehmer mit einem EM-föhlichen Lohnsklaven)  in sich effektiver....oder nicht? (Wäre ja auch nur ein Posten der Interessierten...?) Naja....was will man noch so alles machen auf einer Invenstorenseite.....lach....


Neu 2013-06-08:

[18:30] Munition, Schnaps, Zigaretten: Überleben im Bosnienkrieg


Neu 2013-06-03:

[17:00] Der SUV-Fahrer: Hochwasser, und die Arbeitslosen sitzen beim Krügel Bier und sind live dabei!

Habe soeben Informationen erhalten, dass die Lage in gewissen Hochwasser-Regionen dramatisch ist:

In diversen DE Landkreisen  ist kein frisches Gemüse mehr erhältlich, da Autobahn für LKW´s gesperrt ist und z.B. die Grossmarkthalle München nicht mehr erreichbar ist. In Passau gibt es in vielen Gegenden keinen Strom mehr, Altstadt (höchster Wasserstand seit 500 Jahren) wird komplett evakuiert. Inn und Donau vereinigen sich in der Grabengasse.

Trinkwasser in Passau soll abgestellt werden
http://www.sueddeutsche.de/panorama/hochwasser-in-deutschland-trinkwasser-in-passau-soll-abgestellt-werden-1.1686755

Hamsterkäufe: Passauer Supermärkten geht das Wasser aus +++,In Passau fürchten offenbar viele Menschen Versorgungsengpässe. In einigen Supermärkten wird das Wasser knapp, wie die "Passauer Neue Presse" berichtet.
http://www.n-tv.de/panorama/13-20-Hamsterkaeufe-Passauer-Supermaerkten-geht-das-Wasser-aus-article10747971.htm

Ich bin für die sofortige Zwangsrekrutierung der Arbeitslosen zur Schadensbekämpfung. Ich finde es unerträglich, dass die sich genüsslich die Reportagen anschauen, währenddessen unzählige Steuerzahler mit den Schäden zu kämpfen haben.

[17:30] Das ist "nur" ein Hochwasser und schon gibt es überall Ausfälle. Was ist, wenn das Zahlungssystem grossflächig zusammenbricht?

PS: Man wird die Arbeitlosen nicht zwangsrekrutieren können, weil a) diese sich wehren werden und b) der Apparat dafür nicht eingerichtet ist.WE.

[18:00] Leserkommentar-DE:
Also ich halte die Aussage von SUV-Fahrer, etwas zu kurz gedacht. Rekrutieren? Erstens wo hin? Da müssen auch erst die Strukturen und Leute da sein. Und zweitens wen? Oder glaubt er wirklich, man könnte zu sowas jeden "Vollpfosten" nehmen der am Stammtisch oder Bierglas hängt? Als Unternehmer sollte er das wohl besser wissen.

Für manche Aufgaben, wie Sandsäcke füllen könnte man schon Arbeitslose bei sonstiger Sperre der Stütze rekrutieren. Aber die brauchen wieder Aufpasser. Der Apparat ist einfach nicht schnell genug aufzustellen. Die Profis wie Feuerwehren können das einfach.WE.

[18:30] Leserkommentar-AT:
Da hätte man so viele Anwälte, NGO-Vertreter und diskutierende Sozialarbeiter vor Ort, dass die vor allem freiwilligen (!!) Hilfskräfte keinen Platz mehr hätten. Da würde vor Gesetzesbruch-Warnungen und Klagsdrohungen kein Sandsack mehr auf den anderen kommen.

Ist leider wahr.

[18:30] Der SUV-Fahrer: Genau. Als Unternehmer weiß ich wie es geht.

Gesetzliche Grundlage schaffen und ab in den Zug zur nächsten Kaserne. Ausrüstung abfassen und Zuteilung befolgen. Kost und Logis wird bereitgestellt.

Zum Schaufeln braucht man keine Einweiser.

Meine Mutter, Multiunternehmerin, hat auch den Schutt nach dem Krieg mithelfen müssen weg zu räumen - damals aber ohne Kost und Logis und ohne Bezahlung.

Unglaublich wie verhausschweint auch Hartgeldleser sein können.
 

[16:15] Der Silberfuchs: Kleingeld

War gestern um ein kleines  Metallgeschäft abzuwickeln in der Trinkhalle des Geschäftspartners. Dabei ergab sich ein Brainstorming, nachdem die Frage 'WANN es passieren würde' im Raum stand und gleichzeitig ergab sich die Frage danach, was mit dem letzten Cash anzufangen sei, falls eines Freitag abends bekannt würde, dass es am Montag früh "neues Geld" geben würde...

Wir kamen auf die Idee, das Kleingeld (1, 2 Euromünzen und 5 bzw. 10er Scheine) an allen möglichen Automaten insbesondere an Zigarettenautomaten zu entsorgen, denn bis diese umgestellt sind, wird mit Sicherheit länger dauern als die Währungsreform.

Diese Automaten werden dann sicher nicht befüllt.

[16:45] Leserkommentar-DE:

Zum Kleingeld bei der Umstellung:

Mit ein bisschen Abstand betrachtet, koennte der EURO als Waehrungszeichen (das E mit den beiden Querstrichen, das ich in den 12 Jahren nur 1 x benutzt habe, weil meine Mutter es auf einer Mietabrechnung sehen wollte) moeglicherweise von kuenftigen Herrschaftsformen und Gesellschaften so verdammt werden wie das Hakenkreuz (Svastika).

Aus einem Exemplar des "Anhalters durch die Galaxis",  das durch Teleportation aus der Zukunft in die Gegenwart transportiert wurde, entnehme ich den Ausruf: "Das ist ja keinen Kreuzer / Furz / Euro wert!" als Ausdruck groesster Un-Wertschaetzung.

Insofern wuerde ich die Muenzen lieber aufbewahren. Die werden mal was wert!

Rueckprojektion aus einer Zeitkapsel von einem Flohmarkt anno 2025:

"Pssst ... ich hab da noch was von vor dem Zusammenbruch der EUdSSR. Original Schwedengold ... alle Stueckelungen, gering zirkuliert ... Du weisst schon ... Praegung 2013, kurz vor dem Untergang ... was zahlst Du? Aber nur bar auf Hand, ich kann genau abwiegen!"

[17:15] Der Silberfuchs antwortet:

Zu blauen Kommentar vom 16:15 Beitrag

Na klar werden die Zigarettenhändler erst wieder auffüllen, wenn die Automaten umgestellt sind. Aber ich meinte viel mehr, die Dinger genau dann zu "plündern" wenn fest steht, dass mit dem Geld BALD nichts mehr anzufangen ist. Das würde natürlich nur so lange gehen, bis die Automaten - wie die Geschäfte auch - leer sind.

Zum 16:45 Uhr Kommentar - Der Münzsammler

Erstens glaube ich, dass man kleine Münzen (1ct bis 50ct) noch einige Zeit nach dem Crash 1:1 weiter als Zahlungsmittel verwenden kann, falls wir nicht vorher Hyperinflation sehen. Denn Münzen sind für den Zeitpunkt der Währungsreform mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch nicht geprägt.

Und zweitens würde ich nicht darauf wetten, dass zehn oder zwanzig Jahre später die Münzen "eventuell, vielleicht, moglicherweise" mal mehr wert sein werden als der reine Wert des Kupfers in den gelben Münzen. Nur zur Erinnerung: Es gibt ca. 350 Mio. "Europäer" die dieses wertlose Zeug heute in den Hosentaschen haben. Ich kann mir kein wertloseres Sammelgut vorstellen. Nach dem Crash ist noch genug Zeit, das Zeug in Massen für nen Appel und n Ei einzusammeln. Bis dahin bunkert man besser EM oder Lebensmittel oder noch besser Schnaps und Zigaretten.


Neu 2013-05-19:

[10:45] Leserzuschrift zum Dosenbrot:

Vor einigen Tagen war hier die Rede von Dosenbrot
... hält 70 Jahre,
... hält bei mir garantiert nicht mehr als 7 Jahre,
... hält bei Bedürftigen weniger als 7 Stunden (Zitat W.E.)
Das Zeug gibt es beim bekanntesten Discounter Deutschlands gerade noch als Restbestand aus der jährlich sich wiederholenden Aktion.
Habe das erste Mal 2010 über 12 Dosen gekauft. Ist heute noch top. Damals 1,19 je Dose. Letztes Jahr 1,29 heuer 1,45 ... (so viel zu 2,08% Jahresinflation)
Habe dieses Jahr nur 10 Dosen geschnappt, da ich genug Weizen (Monsanto-Zeug) auf Lager liegen habe. Ich hab' nicht vor, die Dosen und andere Lagerware (alles) selbst zu essen. Aber ein neuer Handel lässt sich damit bestimmt starten (falls nicht, ich habe Freunde, die Federvieh züchten, oder es gibt noch Die Tafel).
Mal zu meinen Preisvorstellungen, falls "Lehmanns Erzählungen" (*Siegfried Lenz*) wieder wahr werden:
Die Dose heute: 1,45 (sind rund 3 g Silbär)
100% Aufschlag macht ein Wirtschaftswunderfünfer (mit 7g), sonst handle ich nicht, sondern leg' mich schlafen, wenn draußen der Mob tobt.
Wenn Nahrungsmittel knapp werden, weil alle Mmääähhhh-Schafe meinen, es kann nicht sein, was nicht sein soll ...
Ist es dann realistisch, 10 DM (925er mit fast 15g Ag oder sogar 10 € mit 16,65 zu verlangen) und auch zu erzielen?
Was sagt die Leserschaft dazu? Was könnte ralistisch sein? Erfahrungswerte aus der Vergangenheit? Literatur mit Erfahrungen? (Werfel, Brecht, Lenz [s.o.] oder bessere?)


Neu 2013-05-17:

[20:15] Was kann man noch problemlos essen, obwohl das Mindesthaltbarkeitsdatum längst überschritten ist? Abgelaufene Konservendosen

Sogar 70 Jahre altes Dosenbrot war noch essbar.

[20:30] Leserkommentar: Nach dem Crash wird kein Dosenbrot älter als 70 Monate werden und das wäre schon ein nahezu biblisches Alter.

Stimmt nicht: diejenigen, die sich heute soetwas kaufen, haben sicher auch schon anders vorgesorgt. Bei denen die es nicht haben, würde es nicht länger als 7 Stunden halten.WE.


Neu 2013-05-16:

[13:30] Leserzuschrift-CH: Tag der Schwermetalle

Zum heutigen Drückungsbeginn kann es nur eine Antwort geben: ich habe für mich privat den heutigen Tag zum Tag des Schwermetalls ausgerufen. Siehe beigefügtes Bild.

Das war eigentlich nicht mehr vorgesehen und auch nicht mehr nötig – aber ganz sicherlich sinnvoll.

Hiermit melde ich, Sohn preussischer Vorfahren, seit 6 Jahren treuer Hartgeld-Leser, wie folgt Vollzug in Richtung Wien (o tempora, o mores) :

  • Jagdschein gemacht, Jagdgelegenheit gefunden
  • Waffen und Munition erworben – ausreichend -
  • Medikamente und Verbandsmaterial gebunkert – ausreichend -
  • Knapp sechsstellig in EM investiert und diversifiziert gelagert / verbuddelt
  • Knapp sechs Monate Lebensmittel vorrätig
  • Wasserdesinfektion und –wiederaufbereitung wird beherrscht,  Wassertransport ebenfalls, Wassergewinnung ist bei uns im Dorf dank Gotthard Gletscher Flüsschen für die nächsten Jahre ersteinmal gegeben.

dabei: neue Freunde gefunden, alte aussortiert, neue Erkenntnisse gewonnen, Freiheit gewonnen, geistige Unabhängigkeit dito.
Roland Baader gelesen, Peter Schiff und Ludwig Mises, kenne die Gründungsgeschichte der FED und kann damit auch die Geschichte des 20 Jhdts einigermassen erklären – was will man mehr.

Was jetzt kommt, kommt. Ich kann es erwarten! Und am Ende stimmt es für mich dann doch: "In God We Trust".
Herzlichen Dank an WE, auch wenn ich nicht immer mit ihm übereinstimmte und mich sogar als "linken Gutmenschen" beschimpfen lassen musste. Das war echt starker Tobak. Das werde ich ihm NIE verzeihen (smile). Herzlichen Dank an die Redaktion – ihr macht einen super Job – unbezahlbar!!

Vielleicht habt ihr Millionen nicht gerettet, aber hunderttausende habt ihr gerettet und  denen das Leben überhaupt manchmal erst erträglich gemacht. Anregungen gegeben, Richtung gewiesen, gewarnt, diskutiert, analysiert, gelacht und gespottet – you made my day – mehr als einmal.

Schwermetall-tag

[17:30] Ziemlich viel Munition, recht wenig Gold und Silber.

[18:30] Nachschlag vom Autor:

Ich bin's noch einmal: die Mengen und die Mischung der Menge stimmt so – auch preislich.

Für die Leser vielleicht interessant: 1000 Schuss 9 mm – Standardkaliber in Europa für Pistolen, zahle ich CHF 275.-

Weniger soll es nicht sein – die Munition eignet sich sogar noch als Handelsware im Eintausch gegen irgendetwas anderes, was später vielleicht gerade benötigt wird.

Der AU Phili liegt rund bei CHF 1500,-, das Kilo Silber bei CHF 810,-

Also im Verhältnis habe ich gerade einmal fünf Prozent in Munition angelegt – das sollte es einem wert sein.

[19.15] Leserkommentar-DE:
Wow, ich hab gar kein Blei. Aber ich hoffe später mit meiner Familie der bleihaltigen Umgebung ausweichen zu können. Auf jeden Fall aber den Kopf unten zu halten. Mein Vater, der im Krieg war sagte einmal: „Lieber 5 Minuten feige, als ein ganzes Leben tot". Jetzt ist er 89 Jahre alt, zwar dement, aber er hat vorgestern noch an einem für ihn guten Tag den Kopf geschüttelt über die mutigen Helden.

[20:30] Leserkommentar-DE: Schwachmaten:

Ich frage mich schon eine ganze Weile, weshalb sich HG eigentlich als Forum für diese geistigen Schwachmaten hergibt, die herausposaunen müssen, dass sie einen Jagdschein nur zum Zweck des Waffenbesitzes erworben haben und dann auch noch Fotos posten , die zeigen, dass sie weitaus mehr Munition horten, als man jemals für die Jagd brauchen kann. Eitelkeit, um dem vergötterten Großmeister Eichelburg zu zeigen, was für ein toller Hecht man ist und seine Hausaufgaben gemacht hat? Ich lese daraus immer nur Argumentationshilfen für die Politik, die Waffengesetze zu ändern und dass man den Jägern auch nicht trauen kann. Zum Schluss werden wir Jäger dann unsere Waffen vor jeder Jagd bei der Polizei abholen dürfen. Tolle Wurst.

Ähnliches gilt auch für die Zuschriften darüber, was die cleveren Kerle alles anstellen, um ihre EM zu verstecken. Meine Güte...vielleicht sollte man denen einfach mal sagen sie sollen tun was sie für richtig halten und einfach ihr Maul halten? Eventuell wäre es ja auch angebracht, dass HG hier ein wenig zensiert? Es kann doch nicht Sinn sein, dass alle wegen ein paar "Herr Lehrer ich bin ein ganz toller Kerl"-Lesern irgendwann in die Bredouille geraten.

Dieser Michel zittert eindeutig vor der Abgabe seiner Waffen. Das werden die Jäger nicht zulassen. Warum soll man hier zensieren? Einige Zuschriften kamen ohnehin nicht durch:WE.


Neu 2013-05-15:

[17:00] Leserfrage-DE zu Urlaub in Kroatien:

Mein Ex-Schwiegersohn will am Wochenende für 2 Wochen mit seinen Kids, also meinen Enkeln im Alter  13 und 14 nach Kroatien in Urlaub fahren. Der Kerl ist ein Systemling bis zum Gehtnichtmehr und hat sich bis über alle Ohren für den Rest des Lebens verschuldet. Urlaub muss trotzdem sein, obwohl er oft z.B. nicht mal 50 Euro hat, um sich z.B. am Schullandheimaufenhalt seiner Kids zu beteiligen. Die Kids sind dank uns und ihrer Mutter, die auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten als allein erziehende Mutter Vorsorge betreibt, informiert über die aktuelle Lage. Nun möchte ich auf jeden
Fall die beiden gesund wieder zu Hause haben, falls der Euro in dieser Zeit crashen sollte. Macht es Sinn,  den beiden ohne Wissen des Vaters, ein paar Silberunzen fürs Benzin für die Rückfahrt mitzugeben? Würden die Kroaten die als Bezahlung anerkennen?

Kroatien hat keinen Euro. Silbermünzen machen dann Sinn, wenn Tankstellen keine Kredit-/Bankkarten mehr akzeptieren. Ich würde mir zurzeit auch ein paar Dollars einstecken. Damit kommt man zurzeit noch weiter as mit EM-Münzen, gerade wenn es ums Tanken geht.TS

[17:00] Besser wäre es, die Reise abzusagen, da dieser Systemling sicher mit seinen Plastikkarten zahlen wird - wenn diese nicht mehr funktionieren, ist es aus. Statt Silbermünzen sind wahrscheinlich kleine Goldmünzen wie der einfache Golddukaten besser geeignet - Kroatien war schliesslich auch ein Teil der K. u K. Monarchie. Ich musste mich bei dieser Beschreibung fast unter den Tisch lachen.WE.
 

[08:45] Leserfrage zu EM in Rumänien und Ungarn:

Ich bin vom 19. Bis 31. Mai in Rumänien. Dort nehmen wir an einem Offroadbewerb teil.
Das heisst, wir sind mit geländetauglichen Autos und einer Ausstattung unterwegs, die uns erlaubt, tagelang autark zu sein.
Das einzige, was wir nachkaufen müssen um nach Hause zu kommen ist Diesel.
Dafür möchte ich für den Fall, dass es genau da „losgeht" ein bißchen EM mitnehmen.
Was und in welcher Form und Stückelung ist da am ehesten geeignet, um in Rumänien und Ungarn Diesel zu bekommen?

[17:00] Auch hier: besser die Reise absagen, wenn nicht, Dollars und einige Golddukaten mitnehmen.WE.

[09:45] Leserkommentar-DE:

Habe die letzten Jahre auch immer EM mitgenommen und auch etwas in RO deponiert. War zuletzt Mitte April dort.

Es gibt in jeder größeren Stadt Pfandleiher, die einem in etwa den halben EM-Wert dafür geben. Kaufen tun die eher nicht, verweisen einen zur Bank, aber EM ist eine noch größere Unbekannte als hier. Außerdem kennen sich die Zigeuner bestens aus und kaufen auch, aber natürlich ist höchste Vorsicht geboten. Es gibt in RO zwei Sorten Zigeuner, die, die auch nach Duisburg kommen, die kennt jeder, taugen wenig bis nichts, sind arm und wollen meist nicht arbeiten sondern betteln. Die andere Sorte Zigeuner ist oft reich und baut sich riesige Villen. Man erkennt sie leicht an ihrer schwarzen Tracht und ihren schwarzen Hüten. Diese sind gute Blechner und machen am Bau alles an Dachrinnen, Kirchendächern usw. Sie kennen sich allgemein mit Metallen und auch mit EM aus. Falls Sie kein Rumänisch oder Ungarisch (in Siebenbürgen sehr verbreitet) sprechen, sollten Sie aber höchstens zur Bank oder zum Pfandleiher gehen mit Ihrem EM.

Einige rumänische Goldseiten wie z.B. rexogold.ro sind seit einiger Zeit nicht mehr zu erreichen, war vor 2 Wochen noch anders. Weiss nicht, was das bedeutet.

[09:45] Der Silberfuchs:

Ich würde einige kleine Goldmünzen (10tel oder 1/4 Philh./Maple/KruegerRand) und ein Dutzend Silberunzen (Barren, Maple, Philharmoniker) und vor allem Silberprüfsäure mitnehmen.

[11:15] Leserkommentar-DE:

Leser-HU: ich würde vor Ort eher EUR-Bargeld (in kleinen Scheinen, kein
200/500-er) in die jeweilige Landeswährung umtauschen, plus grosse Kanister für den Diesel mitnehmen.
EM in kleiner Stückelung kann dabei sein, aber die Leute erkennen heute noch nicht, was das Zeug sein soll.

EM-Ankaufspreise im Strassenhandel sind bekackt.
Online verspricht man etwas mehr.
http://golderado.hu/?change_pref=eur
http://aranyvetel.hu/index.php?mnu=1
http://ezust.me/
http://www.tortarany-ezust.hu/

[12:05] Leserkommentar-DE:

Erstmal Dank an die Schreiber für die Tipps.
EURO und RON haben wir sowieso dabei.
Im worst case, wenn's ganz schnell geht mit dem Crash will die dann vielleicht keiner mehr haben.
Fürs Heimkommen nach Österreich brauchen wir dann ein oder zwei Tankfüllungen Diesel. Da ist dann auch eher unwichtig, zu welchem Faktor EM eingetauscht wird.
Wichtig ist einzig und allein DASS wir Diesel bekommen.

[12:30] Leserkommentar-DE zum 08:30-Eintrag:

Ne kleine Menge EM is ja sicher ne gute Idee, jedoch wird man evtl. gezwungen sein es fast verschleudern da man dann mit Idioten verhandeln muss und die Leut den Wert noch nicht erkennen. Das waere wirklich schade ums EM!
Ich vermute dass beim Eintreten des Events nicht alle Waehrungen gleichzeitig krachen gehen sondern es zu zeitweise starken Versetzungen und Imbalancen ueber Tage und Wochen kommen wird. Insofern kann es durchaus weise sein ein kleise Buendel USD oder Britische Pfund einstecken zu haben weil evtl der Tankwart diese kennt kennt und glaubt dass diese ja "sicher" sind, verglichen mit dem Euro. Insofern , gute Fahrt!

[12:36] extrem wichtiger Nachtrag desselben Lesers:

... achso, fast vergessen - falls noch Platz im Gepaeck - zwei Flaschen Wodka und ein Paar Stangen Zigarretten mitnehmen - is immer ne gute Verhandlungsbasis.

[17:00] Sehr gute Idee!WE.


Neu 2013-05-13:

[15:30] Der Mexikaner: Die werden den Strom nicht abstellen:

Maximal wird rationiert, wenn es nicht mehr anders geht.

Warum z.b. stehen in DE die Atommeiler noch? Damit man sie im Notfall anwerfen kann, dann interessiert den Dummmichel seine ehemalige Öko-Klatsche auch nicht mehr.

Es ist daher sicher richtig und wichtig, einen kl. Generator zur ÜberbrÚckung partieller Stromausfälle zu haben. Langfristig bleibt nur die Flucht, wenn der Strom länger in einer Agglomeration ausbleibt.

Zusammenhalt: Jedes Volk in (West-)Europa hat seinen Súndenbock zugewiesen, damit die wirklichen Eliten, die hinter dem Vorhang die Fäden der Politik-und Wirtschaftsmarionetten ziehen, ja nichts abbekommen.

In der Extremsituation wird alles auf die Moslem-Súndenböcke geschoben (samt Medienspektakel = seht her, die wollen sich nicht anpassen), der Dummmichel wird wieder am gründlichsten vorgehen. Wenn das durch ist, gibts wieder Zusammenhalt unter „gleichen".

Um das Medienspektakel sicherzustellen, muss der Strom laufen.

Alle PC-Schafe werden dann wahrscheinlich zwangsweise vom Netz getrennt, genau wie der Windkraftmüll und anderer Energiequatsch, der nicht grundlastfrei (mit Notwendigkeit eines konventionellen Kraftwerks) läuft.

Warten wir ab: einen Generator für Notfälle zu haben, ist aber nicht schlecht.
 

[13:45] Leserzuschrift- Gas statt Strom:

Nachdem ich aufmerksam die ganze Diskussion über „Notstrombetrieb" gelesen habe, komme ich nur zu einem Schluß.

Kein Strom. Sondern Gas - keine Kabel, keine Lärmentwicklung, kein Rauch.

Für die Kosten eines Agregats kann ich mir locker eine Traumausstattung für jedes Zuhause zusammenstellen .

Beleuchtung: Gasleuchten mit Campinggaskartuschen oder Petromax
Kochen : Gaskocher oder Feld mit leichthandbarer 11 Literflasche
Heizen: Gasbrenner oder Konvektor.

Alles leicht zu Besorgen/ Transportieren/ Lagern und bezahlbar. - ist ja für den Notfall

Und Kühlschränke aus dem Campingbereich lassen sich auch mit Gas betreiben.

Zum Heizen und Kochen ist Gas aus der Propangasflasche oder Kartusche sicher eine Möglichkeit. Aber für manche Sachen ist Strom unverzichtbar.WE.
 

[11:45] Der Schrauber zu elektrischen Anschlüssen im Haushalt:

Um Himmels Willen, ein Herd wird zwar an die Drei-Phasensteckdose angeschlossen, läuft aber niemals auf 400 V!
Alle Platten, Backöfen und Ceranfelder laufen auf 230V, sogar in Amerika.
Hauselektrik Drehstrom 3x400V Phase kommt so ins Haus. Das gilt aber nur von Phase zu Phase! Durchlauferhitzer sind auch in der Tat so angeschlossen, da gehen nur die drei Phasen rein, Erde ist zur Erdung der Metallteile und Leitungen, aber nicht zur Versorgung.
3x400V Drehstrom sind aber gegen Null 3x230 V!
Aus der Wechselspannung gegen Null, 230V, ergibt sich, mit Wurzel 3 multipliziert, die Drehstromspannung: 400V, oder umgekehrt: 400V Drehstrom Phase-Phase ergeben 400/Wurzel 3 Wechselspannung gegen Null.

So wird aufgeteilt:
1x 230 V über eine oder mehrere Sicherungen betreibt eine oder mehrere Zimmer oder Verbraucher. Andere Zimmer oder Verbraucher gehen von einer anderen Phase ab, gleiche Art. Das macht man, um den Verbrauch eines Hauses auf die drei Phasen zu verteilen.

Zum Herd:
Dort geht das Kabel 5-polig rein: Null, Erde, dreimal Phase.
Angeschlossen wird wie folgt: Ceranfeld vier Platten hat drei Anschlüsse
meist: Null, zweimal Phase. D.h., zwei Kochstellen gegen Null mit der einen Phase L1, die anderen beiden mit L2 gegen Null.
Der Backofen, sofern er nicht woanders steht, kommt an L3, gegen Null.
Das heißt immer: Alle Platten und Backofen haben 230V. Wer sich von den Geräten die technischen Daten anschaut, wird das auch lesen können, auch im Prospekt steht es.
Wenn sich jemand fragt, warum der Nulleiter deshalb nicht dicker sein muß:
Drehstrom ist 120° phasenversetzt. D.h., es sind niemals alle drei Phasen unter Vollast, sondern immer nur eine. Daher führt der Nulleiter immer maximal die Leistung einer Phase, etwa 16A.

Bei den 115 V in den Staaten geht es etwas anders:
Die kommen mit zwei Leitungen a 115V rein, haben aber eine Mittelanzapfung als Null, keinen Drehstrom. Also 115 gegen Null, zwischen L1 und L2 aber 230.
So wird dort ein Backofen oder Kochplatten an L1 und L2 angeschlossen, Erde an Gehäuse, Null fällt weg.
So können Herde international standardisiert auf 230 Volt laufen. Die 60Hz in den Staaten sind kein Problem für Heizdrähte.
Wie es bei Induktionsplatten läuft, weiß ich nicht, das ist ein anderes Gebiet.
Wer z.B. bei Ceranfeldern aus den Baumärkten diese in der Anleitung erwähnte Anschlußvariante wählt, betreibt wirklich mit 400V, aber nur einmal.
Dann darf er ein neues Ceranfeld kaufen.


Neu 2013-05-11:

[10:00] Leserzuschrift-DE: Krisenvorsorge um wenig Geld

Für diejenigen, die mit wenig Geld 'Strom-Vorsorge' betreiben wollen: Unter den Suchwörtern 'Kurbelradio', 'Kurbellampe', Kurbeldynamo' etc. finden sich zahlreiche Geräte, die im einfachen (sportlichen) Handbetrieb mit Strom versorgt werden können. Beispiel etwa ein Kurbelradio (Weltempfänger) mit zahlreichen Schnittstellen/Adaptern zum Laden anderer Geräte (z.B. Handy), halbe Stunde kurbeln, 4 h Radio und/oder Licht o.ä., Preise ca. 35,00 bis 80,00 Euro.

[14:30] Wer kurbeln will, soll gerne kurbeln. Wir ziehen leistungsfähigere Systeme mit weniger Arbeitsaufwand vor.WE.
 

[08:00] Leserfrage-DE zu fahrenden Notststromaggregaten:

Gut angedacht, aber der Motor bringt im Leerlauf bei (je nach Hubraum) geschaetzt 1 000 Umdrehungen doch wohl nur so 1 000 Watt.
Kriege ich das so konform umgebaut, dass die Kraftstoffeinspritzung erhoeht wird, wenn ich mehr Last abrufe, um dann auf wenigstens 3 000 Watt zu kommen, und die dann auch noch stabilisiert?

Hat wer Teilenummern von Schuetzen / Weichen, die ermoeglichen, das Versorgernetz bei Ausfall manuell zu trennen und eine Einspeisung von solchem Notstrom via selbst konfektionierter Stecker-Stecker-Adapter (230 V, 50 Hz) ermoeglichen? Zugleich eine Glimmlampe, die anzeigt, ob die Versorgerspannung wieder anliegt. Und das noch so, dass es ueber den Verteilerkasten abgesichert ist und keine Siegel des Energieversorgers gebrochen werden muessen.

[14:30] Selbstversuch mit einem Inverter aus der Autobatterie vor einigen Jahren. Die Leistung des Inverters mit 300W hätte zwar ausgereicht, den Gefrierschrank während eines mehrstündigen Stromausfalls in Wien vor einigen Jahren zu betreiben, jedoch war das wegen der Kapazität des langen 50m Kabels bis zum Auto nicht möglich. Der Inverter mochte diese Umgebung nicht. Mit dem Notstromaggregat war es kein Problem.WE.

[08:45] Leserkommentar-DE:

Das Problem hab ich für meine Bedürfnisse recht simpel lösen können:
Mein Generator (2KW) steht in der Garage und dort ist auch eine Steckdose.
Da das Haus mit „Drehstrom" 380-Volt betrieben wird, stehen also 3 x 220 Volt an. Im Haus liegen somit drei Stromkreise vor, welche im Hauptschaltkasten des Hauses zusammenlaufen.
Fällt nun der Strom aus, schraube ich die Netzhauptsicherung (bei mir Hauptschalter umlegen) heraus und bin damit vom Netzstrom getrennt. Im Schaltkasten sind zwei zusätzliche 16-Amp-Sicherungen eingebaut. Diese verbinden jeweils Stromkreis 1 mit Stromkreis 2 bzw. Stromkreis 3.
Jetzt kann ich den Generator in der Garage mit der dortigen Steckdose verbinden, starten und gut ist es.
Wenn der Strom wieder da ist, sehe ich das an der Straßenbeleuchtung oder an den Nachbarn. Das Aggregat würde zudem auch nicht dauernd laufen. Wozu auch? Die Kühltruhe muss alle paar Stunden versorgt werden, die Rollläden müssen rauf oder runter und ggf. ein wenig Kommunikation.

[09:00] Leserkommentar-DE:Es ist aber nur eine Notlösung

Autolichtmaschinen  tragen einen Aufkleber,der neben der Typenbezeichnung auch Stromstärken angibt.Die erste ist der mögliche Strom im Leerlauf,die zweite die mögliche Stromstärke bei Nenndrehzahl des Motors.Multipliziert mit der Spannung,12 Volt beim PKW, ergibt sich somit die mögliche Ladeleistung:
Beispiel 50 A X  12 V = 600 Watt.
Systeme mit der Leistungvon 3000 W wie vom Leser gewünscht werden in Pkw's nicht verbaut. Ausserdem muss man wissen,dass eine Bleibatterie nur  einen Ladestrom aufnehmen kann der etwa  ca 10% des Kapazitätswertes entspricht.Mit steigender Ladung steigt der Innenwiderstand  der Batterie und der Ladestrom geht zurück.
Das Auto als Notstromaggregat einzusetzen ist vielleicht als absolut Notlösung möglich aber ansonsten wegen des miserablen Wirkungsgrades Unsinn.
Die Pufferung über eine Batterie und die Netzgenerierung mittels Wechselrichter ist aber durchaus sinnvoll.Man sollte sich dann jedoch einen kleinen Dieselgenerator und eine Staplerbatterie zusammenschalten,besser noch eine ortsfeste Panzerplattenbatterie(OPZS).Im Ebay gibt es dafür Ladegeneratoren von der Bundeswehr,teilweise ungebrauchte Lagerware.
Die haben 24 Volt und werden von einem Hatz Industriediesel angetrieben.Der ist sparsam und praktisch unkaputtbar.

[09:15] Leserkommentar-DE:Notstromaggregat ist sicher die bessere Lösung

bei modernen Motoren mit elektronischer Einspritzung wird die Leerlaufdrehzahl automatisch nachgeregelt, je nach Belastung.
3000 Watt Leistung scheinen mir sehr viel zu sein, entscheidend ist nicht die Motorleistung, sondern die Leistungsfähigkeit der Lichtmaschine, von den Kosten für Kraftstoff einmal abgesehen.
Ein Notstromaggregat ist sicher die bessere Lösung.

Kurze Stromausfälle kann man mit einem Notstromaggregat ab 100 Euro überbrücken. Wer es leise und klein will, sollte zum Honda EU-20i greifen. Den habe ich auch im Keller stehen.TS

[14:45] Cheffe schliesst sich dieser Empfehlung an. Den EU-20i kann kann man im Bedarfsfall in die Wohnung tragen und am Balkon laufen lassen, weil er leise ist. Versucht das einmal mit dem 170kg Aggregat, wenn der Lift nicht funktioniert!WE.

[09:30] Der Schrauber liefert den grossen Überblick:

Zu den fahrenden Notstromaggregaten ein paar Erklärungen.
Die Leistung der Lichtmaschine (Lima) hängt im Regelfall heute nicht mehr stark von der Drehzahl ab.
Bei Standgas 600, eine übliche Leerlaufdrehzahl, ist sie nicht vollständig abrufbar, ab ca. 1000-1100 rpm ist die volle Leistung vorhanden.
Diese hängt von der Ausrüstung des Fahrzeuges und vom Alter ab, wobei gilt, je älter, je weniger Limaleistung, da früher üblicherweise kaum Elektronik und Komfortausrüstung vorhanden war.
So sind deutsche Fahrzeuge früher mit sträflich schwachen Limas ausgerüstet worden, die dazu noch auf 13.8V statt 14.5V geregelt waren:
Waren erkennbar an leeren Batterien und trübem Licht.
Heute üblich, bei Japanern schon immer Standard: 14.5V

Zur Leistung an sich:
Alte Golf 2 oder oft sogar größere Fahrzeuge haben teilweise nur 35 Ampère Limas, das heißt: 14.5V * 35 = 500 Watt. (Benziner, Diesel könnten wegen der notwendig stärkeren Batterie stärkere haben).
Der Benziner ohne viel Elektronik dürfte geringe Leistung ziehen, die Batterie muß weiterhin geladen werden, nach dem Startvorgang ist das etwas mehr, als nach einiger Laufzeit.
Über den Daumen sind dabei in etwa 300 Watt abzapfbar, hinter dem Umrichter vielleicht 250.
Das ist nicht viel.
Große Fahrzeuge hatten auch mehr Limaleistung, typsich waren in etwa 70 A, also doppelt soviel.
Heutige Fahrzeuge sind da schon etwas stärker ausgelegt, so hat der Jazz meiner Frau ein 80 A Lima, obwohl nur eine kleine Batterie.
Das hängt mit der heute üblich hohen Elektronisierung und Komfortelektrik zusammen.
Ohne Verbraucher im Stand dürften etwa 0.75 kW abrufbar sein.
Bei den Mittelklasse- und alten Oberklassefahrzeugen wird es besser: Hier sind typisch auch schon 100-130 A verbaut, hier unterhalten wir uns über eine Leistung, die etwa bei einem kW liegt, die verwertbar wäre, stoßmäßig sogar mehr, eine 130 A Lima kann schon 1.5 kW, so daß der Motor weiterläuft und die Batterie geladen wird.
Alte Diesel ohne Elekronik brauchen natürlich selber weniger.

Aber:
Bedenken Sie, daß der Kübel gekühlt werden mag, ohne Fahrtwind oder Lüfter geht es nicht! Wenn ihre Lüfter laufen, dann nehmen die sich auch schonmal lockere 20 oder gar 30 A, das fehlt Ihnen wieder! Und mit erhöhtem Standgas im Dauerbetrieb, werden die oft laufen!
Rechnen Sie also sehr großzügig die verbleibende Leistung für das Auto, knauserig für sich. Kühlschrank und Licht, ein Notebook, oder kleinerers TV, das war es.
Nachzuschauen ist die Leistung der Lima im Fahrerhandbuch, auf der Lima, oder bei Ersatzteilversand in den Daten, wenn man so tut, als ob man das Teil braucht.
Weiteres Problem: Wenn Sie 50-100 Ampère auf einen Umrichter schicken wollen, dann muß der schon mit guten Kabeln angeschlossen werden und auch fest an der Batterie Kontakt haben, sonst Funken und mächtig Probleme, oder durchgebrannte Kabel. Starthilfeklemmen sind ungeeignet, weil unsicherer Kontakt.
Feste Klemmen aus dem HiFi Rumtata Zubehör sind besser, die Tuning Szene hat sowas, Autosound Händler auch.
Der Umrichter muß auch die Leistung abkönnen, die Größenordnung im kW Bereich dürfte teuer und seltener sein.
Üblich sind eher Leistungen um die 300 Watt, was für Kühlschrank und Licht reicht und nicht einen so großen Aufwand benötigt beim Anklemmen.

Anschluß ans Hausnetz:
Ich persönlich würde die schlampige Lösung bevorzugen: Verlängerung und Mehrfachdose, also nichts mit dem Netz, weil nicht ungefährlich.
Sollten Sie unbedingt Ihre Steckdosen weiter verwenden wollen, gibt es wieder mehrere Lösungen:
Sehr aufwendig ist die sichere Umschaltlösung, die ein Elektrobetrieb hat.
Sehr einfach, aber gefährlich ist die Lösung, Sicherungen (alle!) ausschalten, einen spannungsführenden Stecker in eine Dose des gleichen Sicherungsstranges und fertig.
Sehr gefährlich!
Erstmal: Der Stecker hat an seinen Stiften Spannung, Gefahr des Elektrisierens. Zweitens: Versehentliches Einschalten der Sicherung, eine Verbindung über Null zu Antennen Modems oder ähnliches, die an anderen Kreisen hängen, ergeben Kurzschlüsse. Und das ohne Sicherung!
Mindestens ist der Umrichter danach hin!
Nicht empfehlenswert!

Zweite, einfachere Möglichkeit:
Sicherung des gewünschten Raumes raus. Strippe hinter der Sicherung rausziehen und mit der Phase des Umrichters verbinden.
Nullleiter ausfindig machen, oder Erde nehmen und mit dem Nullleiter des Umrichters verbinden (Hauselektriken sind heute genullt, daher ist elektrisch Erde und Null gleich, beide werden über einen Erdstab oder ähnliches ins Haus geholt und splitten sich erst danach auf.
Zumindest bei uns ab den 60ern.
Vorher messen! Zwischen Null und Erde der Steckdose muß genau 0 V sein, bzw. (vorher Sicherung raus!) der Widerstand ist 0.x Ohm.
Oft sind auch unten im Keller die Null/Erdungshauptanschlüsse an der ankommenden Wasserleitung mit dicken Klemmen angeschlossen, dort kann man Null auch anschließen.
Verteilerdosen Steckdosen usw. haben eben auch den Nullleiter, überall dort geht dieser anzuklemmen, der ist als Neutraler dann im ganzen Haus gleich verteilt.
Meist läuft aber Null auch irgendwo hinten im Zählerkasten und man kann dort ran.
Problem:
Sie befinden sich hinter der Sicherung, d.h., es ist wiederum nur eine etwaige Sicherung vom Umrichter vorhanden, was eine gewisses Risiko darstellt (wobei die üblich 16A der Lichtsicherungen von diesen Umrichtern eh kaum erreicht werden können, also nur bei sehr starken Geräten auslösen könnten)
Vorteil: Nach dem Ausschalten der Sicherung ist die Strippe, die Sie anschließen, spannungsfrei.
Rückrüstung in 5min möglich: Nur Strippe wieder in die Abgangsklemme der Sicherung, fertig.

Dritte Möglichkeit:
Sie ziehen hinter (wichtig!) dem Zähler die gewünschte Strippe, die zu den von Ihnen gewünschten Sicherungen führt, aus der Zählerklemme und schließen dort die Phase des Umrichters an.
Vorteil:
Es geht über die installierten Sicherungen. Nachteil: Sie müssen die richtige Strippe nehmen, hinter dem Zähler liegt richtig Saft an, den Sie nicht wegbekommen, bevor die Strippe ab ist! Und zwar 420V mit ca. 70 A!!!
Würde ich nur empfehlen, wenn man genau weiß, was Sache ist, oder gar die Hauptsicherungen rausnehmen kann, die meist aber verplombt sind.

Die vierte Möglichkeit, nämlich automatisches Umschalten, wäre nur bei automatisch anlaufendem Generator erforderlich, oder halt bei fest installiertem, also bei höherer Ausrüstung.

Fazit:
Mit Umrichtern und Autos ist, wenn das Auto nah am Haus steht, und keiner meckert, weil die Karre läuft (in DE ein Riesenproblem, laufenden Motoren ziehen gewaltbereite Gutmenschen an!), in Notbetrieb möglich.
Einfachste Lösung halt mit Verlängerungskabel.
Die zweite Möglichkeit, gewünschten Raum hinter Lichtsicherung anklemmen, durch einfaches Rausziehen der Strippe aus der Sicherung und Verbindung mit dem Umrichter, wäre die eleganteste unter den einfachen, weil verhältnismäßig sicher.
Umrichter und Generatoren haben eigene Abgangssicherungen, so daß es nicht tragisch ist, wenn die echte Lichtsicherung nicht im Kreis ist.
Diese Möglichkeit wird übrigens bei leerstehenden Wohnungen von Handwerkern auch genutzt:
Hier im Haus waren bei Kernsanierungen oft unten Generatoren, auf dem Fußweg, das Kabel einfach verbunden mit der herausgezogenen Strippe und Null eben an Null. So hatten die Strom in der Wohnung, ohne Zähler und ohne Klau!
Neugelegte Elektriken wurden so auch getestet.
Wichtig:
Nehmen Sie bitte in diesen Fällen immer alle Sicherungen raus, bei Stromausfall brauchen Sie die nicht, einschalten können Sie nach Rückbau immer in wenigen Sekunden.
Ihre Sicherheit sollte die paar Sekunden wert sein!

Die Redaktion bedankt sich für diese Profi-Infos. Für die Nicht-Elektriker unter uns empfehle ich weiterhin den Honda i20. Der läuft leise, kann mit einem Abgasschlauch auch indoor betrieben werden und liefert genug Energie, um Kühlschrank oder Kochplatten zu betreiben.TS

[09:45] Der Schrauber:

Dem schließe ich mich kurz und bündig an! Das scheint die beste Wahl zu sein. Mit Auto Lima ist ein reiner Notstopfen.

[10:30] Leserkommentar-DE zu PKW als Stromquelle:

Mein Kollege hat einen VW Tiguan mit werkseitig eingebauter 230 V - Steckdose in dem Fach über dem Tunnel.
Der Wechselrichter leistet 200 W.
Ob das Sinn macht, mag jeder selbst entscheiden.

zum Generator:
Auch Fachleute benutzen den Honda EU20i! Absolutes Top-Gerät.
In meinem Gartenhaus steht aber ein Kipor IG2000.
Das ist ein Honda-Nachbau, der mindestens eine Unze AU weniger kostet. Hat die selbe Technik und funktioniert genauso perfekt!

Mit einem 200W-Inverter kann man gerade mal einen Laptop oder anderes Kleinzeugs betreiben. Danke für den Kipor-Tip. Den gibt es auch in verschiedenen Grössen. Unter 2kW sollte man aber nicht gehen, wenn man die Weissware daheim auch bei einem Stromausfall nutzen möchte.TS

[10:45] Leserkommentar-DE:

Hier geht es nicht um wenig Geld, sondern primär darum wo man wohnt. So eine Lösung mit Notstrom in Viertakt, geht nun mal nur event. in Reihenhäusern oder freistehenden Einfamilienhäusern etc.
Oder glauben die Besitzer solcher Maschinen wirklich, sie würden sich keine Feinde machen wenn das in einer Eigentumwohnung oder auf einen Balkon läuft.
Auch geräuschgedämmt. Neben dem Neid würde man sich in Mietwohnungen also allen Wohneinheiten wo mehrere Parteien drin sind nur eines holen. Neid, Wut und Mißgunst und?
Ich frage mich immer wieder, auf welchem Planeten seit ihr? Und das gerade in Notsituationen. Wenn man hier über der Masse steht, bekommt man nur eines viel Ärger.

Eins dürfte klar sein: In apokalyptischen Szenarien überlebt man sowieso nur mit Nachbarschaftshilfe. Allein im Wehrtum wird man das auch mit Bewaffnung und Notvorräten nicht lange durchstehen. Die älteren Semester werden sich noch daran erinnern, dass man umso mehr zusammenhielt, je schlechter es wurde.TS

P.S.: Das sieht der nächste Kommentator sehr ähnlich.

[10:45] Leserkommentar-DE: Mal bitte auf dem Teppich bleiben!

Es ist albern die Stromversorgung aufrecht erhalten zu wollen, zumindest mit Aggregaten oder Autos oder soetwas, es sei denn man hat echt genug Kohle für diesen luxus und dann sollte man sich eine richtige Anlage einbauen, am besten mit einem eigenen Erdgastank im Garten und dann als Blockheizkraftwerk o.ä.

Ansonsten gilt, kochen, Licht und Radio muss man auch ohne Stromversorgung hinbekommen.
Einen Schrank im Keller mit einigen diesen großen Säcken mit Teelichtern, 2-3 LED Taschenlampen und ein paar Batterien. (Mit Teelichtern könnte man zur Not auch kochen!)
Dann einen Campingkocher oder etwas in der Art.
Einen Grill und ein paar Säcke Kohle hat man doch eh zu hause.
Dann ein mobiles Radio und fertig.

Bitte daran denken, dass die Zentralheizung auch Strom benötigt!

[10:45] Leserkommentar-DE: Wer es ernst meint, braucht 5 kW

Mal einige Sachen zum Notstrom: ein kleines Aggregat ist besser als keins, aber wer es ernst meint, braucht 5 KW, habe ich auch installiert und probeweise das Haus mit versorgt, Schwiegermutter macht das Bügeleisen an und das wars, Sicherung raus, zu viel Strom. Mit den kleinen Dingern kann man oftmals nur auf dem Campingplatz oder dem Angelteich ein Radio betreiben oder eine kleine Gartenpumpe. Eine einzelne Herdplatte hat 2,3 kw, ein Heizlüfter 2 KW, mit anderen Worten: bis auf Radio, Kühlschrank, etwas Licht, Telefonie und Computer und die Zentralheizung geht nicht viel mehr

Ein 5 KW Aggregat ist so groß wie eine Waschmaschine und läuft mit Diesel, die kleinen meist mit Super oder Zweitakt-Gemisch, beides ist schlecht zu bekommen und Super würde ich nicht in großen Mengen lagern, da zu gefährlich. Gerade habe ich ein Haus als Fluchtburg gekauft, und da ist für die Ölöfen ein 1000 Liter Tank mit Heizöl – Voila! 1000 Liter Sprit für mein Aggregat

Zum Anschluß: ich habe einen Elektriker kommen lassen und der hat nach dem Zähler den Strom abgenommen und aus dem Kasten geleitet mit einem riesigen Stecker und einem Kabel, das bestimmt 4 cm im Durchmesser hat, und der wird in eine Steckdose gesteckt und geht darüber wieder in den Verteilerkasten. Der Spaß hat 200 Euro gekostet. Dazu gab es noch ein langes Kabel aus dem Aggregat, das im Stall steht, darüber in diese Mega-Steckdose eingespeist wird, und das ganze Haus hat Strom.

Bitte daran denken: Wenn der Strom ausfällt, dann sollte es schnell gehen, wer dann erst anfängt mit der Taschenlampe im Mund im Verteilerkasten rumzuschrauben, ist im Nachteil.
Die Einspeisung kann man jetzt "im Frieden" schon ganz einfach vorbereiten.

Für komplette Autarkie eignen sich Dieselgeneratoren besser. Die kann man vom Heizöltank speisen und sind auch auf Dauerbetrieb ausgelegt. Es bleibt aber dem Einzelnen überlassen, ob er sich eine autarke Burg mit allem Komfort (und den daraus resultierenden Kosten) baut oder halt wirklich nur eine Notlösung für den Fall der Fälle bereit hält. Bei dauerhaftem Stromausfall stellt sich vielmehr das in den Leserkommentaren von 10:45 erwähnte Problem, dass die breite Masse rundherum über sie herfallen wird.TS

[14:30] Ein 5KW Dieselaggregat wiegt schon einmal gerne 170kg und hat einen Drehstromanschluss. Für den Notfall genügt auch ein tragbares 2 KW Benzinaggregat wie der EU 20i. Man muss nicht immer alles perfekt machen.WE.

[12:45] Leserkommentar-DE zum blauen Kommentar:

"Die älteren Semester werden sich noch daran erinnern, dass man umso mehr zusammenhielt, je schlechter es wurde.TS"

Hierzu merke ich an, das klappt nur in einer Gegend also zumeist auf dem Land oder vielleicht (!) noch in Nobelwohnvierteln.

Und warum? Weil sich eben gerne gleiches zu gleichen gesellt. Nachbarschaftshilfe setzt grundlegend Vertrauen voraus. Ich wohne ja in Stadtteil wo die sogenannte einheimische Bevölkerung fast schon in der Minderzahl ist. Einwohner in meinem Stadtteil (lt.amtl. BK) 13825;
Deutsche (lt.Pass): 9205; Ausländer: 4620; Aus der EU: 1811;

Und so wird es in vielen Großstädten aussehen. Hauptgruppe der Einwohner sind Moslems, dann noch Schwarze, wo weiss wo her. "Russlanddeutsche", und alles mögliche aus dem Balkan.

Wo bitte wollen Sie dann das nötige Vertrauen kriegen. Die sind alle nicht integriert, es gibt fast keinen Kontakt zwischen Deutschen und denen. Poltisch sind wir natürlich bunt. Aber in echt, ist da nix vorhanden. Das kann einem höchstens passieren das man als Ungläubiger ausgenommen wird.

Nachbarschaftshilfe wie die alten Semester kennen, geht nun mal nur unter gleichen. Damals war eine ganz andere Zeit und die Jugendlichen waren ebenfalls ganz anders gestrickt. Nur mal so angedacht.

In der Not ändert sich das alles rasch. Die Migranten werden untereinander stärker zusammenhalten, weil sie das schon jetzt tun. Wo die sich das Lebensnotwendige zuerst holen werden, will ich mir gar nicht ausmalen. In den Nobelvierteln will ich dann nicht sein. Bei einem Totalzusammenbruch schützt die die Polizei auch nicht mehr.
Auf dem Land gab es schon immer Nachbarschaftshilfe. Wie wären denn sonst die Häuser nach dem Krieg gebaut worden?
Es wird sich auf alle Fälle lohnen, seine Nachbarn zu kennen.TS 

[13:00] Leserkommentar-DE: Die grosse Lösung

Es ist erschreckend, welche gefährliche Tipps und Tricks manche Leser zum Besten geben. Am gefährlichsten ist es, ein Aggregat über einen Hausstecker ins Hausnetz einspeisen zu wollen. Der FI (Fehlerschutzschalter) wird dann von der falschen Seiten angespeist und somit wirkungslos. Ob dieser dadurch kaputt geht, ist einen Test wert. Es gibt aber über jeden ortsansässigen Elektriker einen Not- EInspeiskopf zu kaufen, der beim Ausfall auch nur einer einzigen Phase das Aggregat startet und dieses dann auch wieder abstellt, wenn die Stromversorgung wieder hergestellt wurde. Die Kosten incl. Einbau belaufen sich auf ca. € 2.500,-

Desgleichen sind die angepriesenen Notstromaggregate „Kinderspielzeug" und bestenfalls für LED Leuchtmittel geeignet. Man bedenke, dass bereits ein Bügeleisen oder ein Staubsauger das Aggregat jenseit der Spezifikationsgrenzen betreibt. Von einem Herd einmal ganz zu schweigen; da dieser ohnehin meist mit 400V betrieben wird, kann man ihn nicht an das Aggregat anschließen.

Die für mich einzig brauchbare Lösung war  ein Standaggregat wie dieses hier http://www.rotek.at/a000/000/000000133_00_RT_A_de.html , das etwa € 4.300,- inkl. 20% MwSt kostet. Damit sind alle Anwendungsmöglichkeiten abgedeckt, ohne dass das Aggregat jemals an seine Leistungsgrenzen gebracht wird. Zugegeben, nicht jeder hat 500m² Fläche mit Ladengeschäft und Werkstatt bei Stromausfall zu versorgen, aber unter 3KW per Phase würde ich es bleiben lassen. Da wäre es schade ums Geld.

Aber die 4,3 Mille muss man auch mal übrig haben. Ich denke, den meisten Lesern geht es um die Überbrückung von Versorgungspausen. Bei einem wochenlangen Totalausfall der Stromversorgung landen wir in apokalyptischen Szenarien, wo andere Prioritäten als die Aufrechterhaltung des gewohnen Lebens.TS

[14:00] Leserkommentar-DE: Soviel zum Strom im/aus dem Auto:

Seit Jahren habe ich ein Wohnmobil. Dieses wurde nach und nach besser ausgestattet, so dass man nun prinzipiell dauerhaft darin wohnen könnte. Was die Idee mit dem Wechselrichter betrifft, so ist festzustellen, dass das alles nicht so einfach ist, wie hier dargestellt. Insbesondere bei hohen Strömen z.B. 100A (Wasserkocher) braucht man auch eine fachgerechte Installation! Darüber hinaus ist zu bedenken, dass die Batterien leicht Schaden nehmen können, wenn sie nicht richtig ge- und entladen werden., also nach einer Ladekennlinie und eben nicht einfach wie eine Starterbatterie.
Die Caravantechnik bietet in diesem Bereich sehr viel Fachwissen, Technik  und Spezialinstallationen. Wer sich für das Thema Autarkie interessiert, der sollte sich mal einen Camping Zubehör Katalog, z.B. Movera besorgen.

Dunkel erinnere ich mich an meine Camper-Zeit mit diesem Ford Transit Mk1 zurück, den ich mit Original 12.000 km rostfrei aus einer Feuerwehr-Garage holte. 2 kW Solarpaneele, 3 Batterien (1 Starter, 2 jeweils 64 Kilo schwere 700 AH Bleiblöcke), Honda-Generator dabei - und ich war immer heilfroh, dass sich dann auch in den entlegensten Ecken der Erde immer noch ein Kabel zum Anschluss ans Netz fand.TS

[14:15] Der Silberfuchs: Vielen Dank für die umfangreichen und kreativen Infos zum Thema Stromversorgung

Imho gehen die Vorschläge weit an einer wahrscheinlichen Realität nach einem möglichen Totalzusammenbruch vorbei. Selbst wenn ich ein schuldenfreies (und frei stehendes) Haus hätte, würde ich keine Sekunde an Gedanken verschwenden, um Benzin oder Diesel zu verstromen.

Das Wort Notstromaggregat sagt: "zur Not" ... wenn ich ansonsten gut vorbereitet bin, dann kann ich damit sinnvoller Weise ein paar Stunden/Tage überbrücken. Ich persönlich werde kurze Zeiten ohne Strom einfach aussitzen. Viele Wochen oder Monate ohne Strom mit "Notstromaggregat" liegen nicht im Bereich meiner Vorstellungskraft.

Schon mal darüber nachgedacht, was für einen Wert Treibstoffe (zum tauschen) nach dem Crash haben werden? (Meine 50l Diesel bleiben für den Bedarfsfall der Flucht liegen. Und das Heizöl bleibt für den Lanz-Traktor des Bauern meines Vertrauens stehen.)

Die Red. schliesst sich dem an und ersucht um keine weiteren technischen Zusendungen bzgl. Stromversorgung. Die wurden jetzt gut durchgekaut.


[14:00] Der Schrauber: Zum Zusammenhalt in den Städten

Neben dem Neid würde man sich in Mietwohnungen also allen Wohneinheiten wo mehrere Parteien drin sind nur eines holen. Neid, Wut und Mißgunst...

Durchaus möglich, aber:
In einer gefestigten Hausgemeinschaft, wo kein Tyrann und keine Nachbarschaftsstreitigkeiten laufen (ich weiß, daß das Gegenteil leider immer häufiger wird), da kann das auch völlig anders aussehen.
Nämlich, wenn 4 oder 6 Parteien im Haus sind, die alle das gleiche Problem haben: Keinen Strom für den Kühlschrank.
Sie jedoch helfen aus, in dem jede dieser Parteien in 24 Stunden mindestens einmal für ein paar Stunden den Kühlschrank laufen lassen kann, an ihrem Aggregat.
Was meinen Sie, hassen die sie dafür, oder sind die vielleicht froh, daß ihr Essen nicht vergammelt, und wissen vielleicht sogar mit irgendwas auszuhelfen, das bei Ihnen nicht vorhanden ist?

Ich lass mich gern der zu optmistischen Betrachtungsweise verdächtigen, vertraue aber eben genau darauf, dass der Mensch ein soziales Wesen ist, der in solchen Zeiten vereint Krisenbewältigung betreibt. Problematisch wird aber, dass eben 99% gar nicht vorbereitet sind. Ab 4 Tagen ohne Lebensmittelversorgung bahnt sich das Faustrecht seinen Weg. Man muss das nur mal aus der Perspektive einer Familie mit hungernden Kindern sehen.TS

[14:30] So, jetzt reicht es: das Thema Notstrom wird aus Platzgründen geschlossen.WE.


Neu 2013-05-10:

[14:25] Leserzuschrift-DE zu fahrenden Notstromaggregaten:

Kein Witz: Auch unsere ganz normalen Autos, sind als Notstromaggreagte möglich. Es ist nur ein an der Autobatterie fest installierter Wechselrichter nötig. Kosten für einen Inverter mit 1500 Watt Leistung - Investition ---> bei Ebay 120.- Euro.

[08:15] Leserkommentar-AT zur Seifenherstellung: Vorsicht!

Bei der Rezeptur handelt es sich weder um Seife noch um Waschmittel allgemein! Es entsteht eine relativ konzentrierte, sehr stark basische Kaliumcarbonatlösung. Es ist das uralte Pottasche-Rezept.
Auf Grund der äußerst stark ätzenden Wirkung würde ich so etwas nur in die Geschirrspülmaschine tun. Fette Pfannen und Grillroste werden hervorragend sauber, weil die Base das Fett spaltet und es entsteht ....Seife. Ihre Hände werden ebenfalls bestens entfettet und fühlen sich schon nach Sekunden ganz glatt an, weil alle Unebenheiten der Hornhaut weggeätzt sind. Gummihandschuhe und Schutzbrille tragen! Wolle, Seide, Polyamide und Polyester auf keinen Fall damit waschen. Ich habe mit konzentrierter Aschelösung nach 20 Stunden Einwirkung ein Loch in eine PET-Flasche (aus Polyester) geätzt, das sollte als Gefahrenhinweis genügen.
Zur Seife :   Aus Pottasche und Fett ( Rindstalg, Olivenöl) wird seit dem Altertum Schmierseife gemacht. In Krisenzeiten aber nicht, denn dann fehlt es am Fett. Ein Zeitzeuge sagte mir, dass im WK II eine Seifenfabrik (Familienbetrieb) nur so viel Seife herstellte, wie sie vergälltes Fett zugeteilt bekamen. Und ihr erstes Bestreben war, das Vergällungsmittel rauszukriegen und das Fett in die Pfanne zu hauen. Ein anderer Zeitzeuge hat als Schüler Knochen gesammelt, die entfettet wurden. ( Auch die Bauern wussten damals noch, wie man aus den alten Suppenknochen noch die Beinsalbe herausschmilzt)
Fazit: Bevor Du in der Krise zum Selbermacher wirst, musst Du die Rohstoffe beschaffen. Aus nächster Nähe, "Importe" kannst du vergessen. Wissen hilft zwar, aber du musst die Connections für die Rohstoffe haben. Darüber reden die Alten aber nur im Familienkreis, keiner will ein Schwarzhändler gewesen sein. Oder du befragst die Zeitzeugen im Altersheim, die sind über 80 oder 90 und viele reden ungeniert, wenn sie nur einen Gesprächspartner haben. Du wirst staunen über die guten Tips beim Organisieren.
Noch was: Man bekam alles, aber nur auf Bezugschein und auf  Marken. Stimmt vordergründig. Bezugscheine für Fahrradschlauch z.B. nur für Dienstfahrräder. Und haben Sie bei Lebensmittelmarken einmal genau hingeschaut? Coupons für 5 g Fett und 100 g Brot. Daher wurde Seife gegen Lebensmittel getauscht und die Töpfe wurden mit Asche und Sand gescheuert. Richtige Waschmittel waren ein teurer Traum und daher haben die Sieger in unsere zerbombten Waschmittelfirmen investiert. Versorger eben.

[08:45] Leserkommentar-DE dazu: Respekt vor dem Wissen und der Handfertigkeit der Vorschreiber.

Als Tauschware und unter Reduzierung des Aufwandes, und weil hervorragend lagerbar, empfehle ich, jetzt einfach mal 100+ Stueck Seifen, 1000+ Stueck Einwegfeuerzeuge und -Kugelschreiber, geschaetzte 10 km Klo- und Kuechenpapier, etc. einzubunkern.
Wer nur einmal in abgelegeneren Gebieten in Nordafrika unterwegs war, weiss, wie schnell man sich damit ein halbes Dorf zum Freund macht.
Und jetzt ueberlegen Sie sich mal gekuehlte Knopfzellen, 3 EUR-LED-Schluesselanhaenger, Benzinkocher, billige Alu-Kraftstoffflaschen aus Armeebestaenden...

Wir beenden das Thema Seife hier.TS


Neu 2013-05-09:

[10:00] Leserzuschrift-DE: Seifenherstellung

Falls im Krisenfall keine Seife/Waschmittel zu bekommen sein sollten,lassen diese sich mit einfachen Mitteln selbst herstellen.
Nehmen Sie die Holzasche (von naturbelassenem Holz,am besten aus einem Holzvergaserofen) ,rühren Sie diese in einen Eimer mit Wasser ein,vorher ggfs.zerkleinern,im Verhältnis ein Drittel Asche ,zwei Drittel Wasser.
Lassen Sie das Wasser mindestens eine Woche einwirken ,bei mehrmaligem Umrühren pro Tag.
Danach absetzen lassen und den klaren Teil in ein anderes Gefäss um füllen.
Nochmals absetzen lassen,ggfs durch ein Tuch schütten.
Diese Flüssigkeit kann jetzt wie Flüssigseife oder Flüssigwaschmittel verwendet werden .Es verwundert, aber die Reinigungswirkung ist enorm.

[09:15] Survival in der Krise: Bosnia war survivor warns of things to come in collapse of America read!!!

Hier berichtet ein Überlebender des Bosnien-Kriegs, mit welchen Taktiken er im kompletten Chaos über die Runden kam.

[11:00] Leserkommentar-DE: Buchtipp dazu

Welchem Wahnsinn Menschen, die in Not und Elend leben müssen, ausgesetzt sind und wie man (vielleicht) geistig und körperlich überlebt, kann auch auf deutsch gelesen werden.
Ich empfehle: "Ich sah Königsberg sterben" von Hans Deichelmann. Der Mediziner hat 1945 den Einmarsch der Russen erlebt und jahrelang unter furchtbarsten Bedingung versucht zu überleben und medizinische Versorgung zu leisten. Die Bevölkerung - insbesondere die Frauen - mussten Unvorstellbares verkraften. Es wurden auch die Katzen aufgegessen. Eins schonungsloser, schockierender Bericht eines Zeitzeugen.


Neu 2013-05-08:

[17:15] Leserzuschrift-DE:

Ich habe heute ohne Bedauern zwei Unzen Au in Baumwolle gewechselt und diese gleich hundert Meter weiter in Blei und Stahl getauscht. Das Grüne Abitur habe ich gerade noch rechtzeitig zum vermuteten baldigen Systemwechsel bestanden. Da hätte ich mich nicht mehr drangewagt, wenn Sie das Collapse-o-meter letztes Jahr nicht eine Stufe zurückgesetzt hätten.


Neu 2013-05-07:

[13:30] Leserzuschrift-DE:

Ich habe am vergangenen Sonntag auf einer Gartenmesse gearbeitet. Der Aussteller neben unserem Stand (Blumenzwiebelverkäufer aus den Niederlanden) sagte uns, das er 20 kg.Reis in seinem Keller gelagert hat neben anderen Nahrungsmittel. In Holland gehen die Medien offenbar etwas offener mit wichtigen Informationen bezüglich des nahenden Endes der Währung um und raten der Bevölkerung dringend umfangreiche Vorsorge zu treffen.Auch die Tageszeitungen bereiten die Menschen darauf vor.

[12:45] Die einzige sinnvolle Verwendung für ein Hybrid-Auto: Mitsubishi Outlander PHEV Das fahrende Notstromaggregat

[15:35] Leserkommentar-AT zum Hybrid-Mitsubishi:

Der Elektrokarren wird gerade - nach 3 Monaten - zurückgerufen und die Produktion gestoppt Die Lithium-Ion Batterie schmilzt! Gleiches Problem wie bei Dreamliner ...


Neu 2013-04-30:

Die Definition dieser Seite wurde präzisiert, da sie zu einem Sammelsurium verkommen ist. Kurz gesagt: Prepping. So gehört etwa die Frage, wie viel Silber man zum Überstehen der Depression braucht, nicht hierhin. Genausowenig die Landwirtschaft in der Krise - dafür gibt es die neue Seite Landwirtschaft und Ernährung.WE.


Neu 2013-04-17:

[11:45] Leserfrage-DE: Wieviel EM zum Überstehen der Krise

Da im Moment der zusammenbruch des Systems wieder sehr real ist habe ich eine Frage, welche wohl auch viele Leser interessieren wird.

Es sind ja auf Hartgeld nicht nur Leute mit grossem Vermögen unterwegs, welche bereits Massenhaft EM's gebunkert haben. Es gibt viele kleine Arbeiter (wie mich), welche auch erst spät eingestiegen sind (ich September 2011).
Was denkt die HG Gemeinde, wie viel EM man haben sollte um die Krise einigermassen überstehen zu können?

Ich bin mir bewusst, dass man dies nicht "richtig" beantworten kann. Jedoch würden mich die Meinungen interessieren.

[12:00] Leserkommentar-DE: Kaufen, bis man gut schlafen kann

100 Unzen Silber kaufen, dann schlafen gehen. Aufstehen und sich selbst fragen ob man(n) genug hat. Wenn nein, dann noch einmal 100 Unzen dazu kaufen. Wieder schlafen gehen, und am nächsten Tag, so Gott will, wieder aufstehen und sich selbst fragen "habe ich genug?" Wenn nein, wieder zukaufen. Schlafen gehen usw............. Eines Tages wird man(n) aufstehen und die Frage ist beantwortet........ GANZ EINFACH!!!!!!!!!!!!

[12:00] Leserkommentar-DE: Gegenfrage

Die Antwort als Gegenfrage: Wieviel Papiergeld sollte man noch haben um die Krise einigermaßen überstehen zu können? Wohl nicht allzu viel. Alles nur eine Frage der Akzeptanz (Vertrauen) und des Wertes (letztendlich Preises einer Ware) der jeweiligen Tauschmittel.

[12:15] Leserkommentar-DE: Was soll man als kleiner Silbersparer machen?

Auch ich bin seit Jahren ein "kleiner Anleger" in EM. Derzeit geben viele Sparkassen z.B. den Silberphili nur noch in 100- Stückelungen ab. Wie soll ich da nach meinen Möglichkeiten EM erwerben, wenn ich nicht durch die Republik zu Ihren Inserenten reisen möchte?

[12:15] Leserkommentar-DE: 1 Unze Gold und 50 Unzen Silber

Es gibt mehrere 'Genugs', reichend von 'nicht verhungern' bis 'jahrelang luxuriös aussitzen können'. Das unterste Level von 'genug' ist meiner Meinung nach: 1 Unze Gold, 50 Unzen Silber. Dieses reicht, um in den ersten Wochen/Monaten einen klaren Kopf behalten zu können, überlegen zu können, Gelegenheiten erkennen zu können etc. Es reicht, um die größten Risiken der ersten Wochen/Monate deutlich abzupuffern.

[12:15] Leserkommentar-CH:

Soviel Edelmetall in Prozent vom Vermögen kaufen wie man mit einem totalen Systemcrash und Pulverisierung der Papierwerte rechnet.


Neu 2013-04-06:

[18:45] Leserzuschrift-DE: total unvorbereitet:

Wenn ich die Einkaufskörbe der anderen so anschaue, merke ich recht deutlich, dass der Durchschnittsdeutsche sich um nichts in der Welt vorstellen kann, dass er von heute auf morgen vor leeren Bankautomaten, Supermarktregalen und letztlich zuhause vor einem leeren Kühlschrank stehen könnte inmitten seiner ungeheizten Wohnung. Das Leben geht völlig unbeeindruckt von den unheilverkündenden Zeichen ganz normal weiter, keiner! zieht Schlüsse aus der Geschichte, niemand ist auch nur ein bisschen in der Lage zu sehen, wohin wir steuern - selbst die älteren Leute haben sich an den "Wohlstand" gewöhnt.

Dann heisst es im Notfall eben hungern.

[19:00] Leserkommentar-DE:
Der Kommentator um 18:45 Uhr verlangt, - zumindest von den Ökodumpfbacken -, Unmögliches! Die Ökos KÖNNEN sich NICHT vorbereiten, da sie NUR ganz gesundes FRISCHES essen!!! Und dieses läßt sich naturgemäß nicht lagern.
Also, werter Kommentator,  Sie sehen, es hat schon seinen guten Grund, daß da am Ende gehungert wird.

Dann heisst es eben vegan hungern. Ob das Dosenfleisch nicht dann doch lockt?


Neu 2013-03-30:

[11:15] Tipps für die Krisen-Vorbereitung von Jim Sinclair: We will expand on this over time, but you are “out of the system” if

1. Your equities are held in certificate form.

2. You have no Federal retirement funds.

3. You have no CDs and investments in bonds.

4. You have modest money deposited among selected BRICs countries.

5. You store your own precious metals.

6. You have no mortgage obligations.

7. You keep cash on hand for 6 months expenses.

8. You have no consumer debt at all.

9. You have a small hobby farm for protein and veggies outside of where you are living with no mortgage debt, set up green.

10. You have a gas, diesel or electric car with high fuel mileage for the farm.

11. You have a generator with large fuel capacity for the farm.

12. You do not live in a major metropolitan area.


Neu 2013-03-27:

[14:30] Leserfrage-DE: Hilfe benötigt

Haben die anderen Gleichgesinnten das gleiche Problem wie ich, was die Beschaffung von Langzeitlebensmitteln anbelangt? Vom Grundsatz her bin ich schlicht zu faul ein rotierendes Lagerhaltungssystem bei mir zu implementieren, was eine Lebensmittelversorgung von mindestens 12 Monaten für die ganze Familie garantiert. Aus diesem Grund möchte ich gefriergetrocknete Langzeitlebensmittel erwerben, die auch schon im Vorfeld auf eine abwechslungsreiche Ernährung zusammengestellt sind. Die Haltbarkeit sollte bei entsprechender Umgebungstemperatur ca. 20 Jahre betragen. Nun findet man im deutschsprachigen Raum zwar einige Anbieter die solche Nahrung anbieten, jedoch zu Preisen die ich jenseits von „Gut und Böse" finde. Als faire Richtgrößen nehme ich hier die Preise entsprechender Anbieter aus den USA die solche Nahrungsmittel anbieten, z.B. (ohne Werbung machen zu wollen, die haben aber eine große Auswahl: Costco. Dies einmal für die anderen Leser zum Vergleich):

http://www.costco.com/all-emergency-food.html

Hat einer der Mitleser eine Quelle von gefriergetrockneten Lebensmitteln gefunden die sich:

A: in Europa befindet um Zoll zu sparen und geringere Versandkosten als aus den USA hat

B: sich ungefähr auf dem Preisniveau von den USA-Anbietern befindet

Ich finde hier trotz intensiver Recherche keinen europäischen Anbieter der mit solchen Angeboten konkurieren kann.

Für eine Hilfestellung wäre ich dankbar. Für mich ist das wie eine Versicherung, Nahrungsmittel kaufen, 20 Jahre stehen lasse, wenn ich sie brauche war es ein gutes Investment, wenn nicht dann wird das halt nach 20-25 Jahren weggeschmissen und neu gekauft.

[15:15] Leserkommentar-DE:

Habe mir den Costco- link gerade angeschaut: ganz unter auf der Startseite: http://www.costco.com/new-locations.html
In Southampton, UK wird am 2. Mai eine Filiale eröffnet: wenn es bis dahin nicht schon zu spät ist.........
Mal sehen wie die Preise dann in € aussehen, aber immerhin interessant, daß die Survivalsupplier aus USA jetzt in die ganze Welt exportieren.

[15:15] Leserkommentar-DE:

Am günstigsten ist es einfach normale haltbare Lebensmittel zu kaufen, einzulagern und alle 10 oder 15 Jahre zu erneuern. Dazu hab ich hier einen guten und einfachen Vorschlag gefunden: http://survival.4u.org/vorraete/monats-tonne-neu-2010.htm. Die Bloggerin hat das ganze auch nach 10 Jahren mal getestet und war immer noch perfekt genießbar.

[20:30] Gefriergetrocknete Lebensmittel gibt es bei Innova - siehe das Werbebanner auf der Homepage links.WE.


Neu 2013-03-26:

[15:30] Leserzuschrift zur Krisenvorsorge:

so phlegmatisch und blind wie die Leute sind, kann man sicherlich kurz vor dem Zusammenbruch noch in Ruhe einkaufen gehen und den Notvorrat anlegen. Eh die Leute die Supermärkte stürmen, fahren die Hartgeld-Leser längst mit vollem Kofferraum vom Parkplatz. Ein paar Stunden Erkenntnisvorsprung reichen doch.

Ein paar Tage Vorsprung sind mir bei weitem lieber!

[15:35] Leserkommentar-DE zur Krisenvorsorge:

Ohje, das kann aber fürchterlich in die Hose gehen. Dass man selbst aus irgendeinem Grund einen Tag handlungsunfähig ist, oder "das Ereignis" Samstag abend eintritt und sich die ersten Schlangen vor den Supermärkten Montags 06:00 bilden ist nicht so unwahrscheinlich.
Außerdem: EIN voller Kofferraum ist äußerst dürftig. Besser ist: Unauffällig bei JEDEM Einkauf etwas mehr mitnehmen und einlagern.

[16:45] Leserkommentar-De zur Krisenvorsorge:

Mal ein Tipp von einem Pragmatiker. Gegenstände des Täglichen Bedarfs (Toilettenpapier; Seife; Zahnpasta; Waschmittel; Rasierzeug; Binden; Treibstoff; Verbandsmaterial; Kaminholz usw. kann man gut schon jetzt in größeren Mengen kaufen und auch länger ohne Probleme lagern. Wenn denn der Tag X kommt braucht man sich nur noch auf die Lebensmittel konzentrieren. Sollte aber auch dann wissen wo es die Trockenmilch; Dosenbrot und andere wichtige Lebensmittel zu kaufen gibt. Denn wer will schon seit 2008 nur Dosenfutter essen, nur damit nichts verkommt.

[17:00] Leserkommentar-De zu obigen Kommentar:

Wer sagt denn, daß man seit 2008 (angenommener Anfang Krisenvorbereitung) das Gelagerte und meinetwegen Abgelaufene rotierend essen muß? Ich betrachte die ganze Lagerhaltung als 'Versicherung'. Was ich an je abgelaufenen/ranzigen Lebensmitteln nicht essen mag, schmeiß' ich ganz einfach in den Müll. Wie eine Versicherungsprämie - die ist auch gezahlt und weg.

[18:00] Man sollte seine Krisenlager schon aufgebaut haben. Man hat gerade in Zypern gesehen, was in einer Bankenkrise abläuft: es gibt zwar einige Tage noch Lebensmittel zu kaufen, aber man kann nicht mehr elektronisch dafür bezahlen oder sich genügend Cash für den Einkauf holen.WE.

[19:30] Leserkommentar: Ungefähr reicht, man muss da keine Wissenschaft draus machen:

Ich bin auch sehr praktisch veranlagt und habe keine Lust auf Lagerlogistik, alte Lebensmittel und Platzverschwendung. Einfach nur den Lagerbestand von dem was man normalerweise sowieso konsumiert deutlich erhöhen. Reis, Nudeln, Getreide, getrocknete Hülsenfrüchte und Büchsen halten nahezu ewig. Hygieneartikel sowieso. Essen, das zu lange abgelaufen ist, einfach wegschmeißen und neu kaufen. Alles Verderbliche ganz normal regelmäßig einkaufen. Für Wasser reicht ein kleiner Wasserfilter. Dazu noch ein warmer Schlafsack und ein portabler Butangas-Campingkocher. Beides kommt auf dem Campingplatz sowieso regelmäßig zum Einsatz. Dazu ein paar Kisten Gaskartuschen für weniger als 1 Euro pro Stück bei ebay. Das ist nach den letzten Stromsteuererhöhungen sogar noch billiger als der E-Herd. Zusätzlich für absolute Notfälle ein paar Kisten BP-5 oder NRG-5 – ewig haltbar und sehr kompakt.


Neu 2013-03-23:

[15:30] Pfefferspray und Pumpernickel: Das Geschäft mit der Angst

[15:45] Leserkommentar-DE:

Offensichtlich haben es die Systemhurenschreiber wieder einmal nötig, die Zweifler und Systemkritiker zu diffamieren.

Der steht dann als erstes in der Schlange und will noch Journalisten-Rabatt.TS


Neu 2013-03-06:

[08:00] Leserzuschrift-AT:

vielfach lese ich in Leserbeiträgen, über Dinge wie etwa, dass es plötzlich keinen Diesel mehr für die Traktoren geben wird, zur maschinellen Feldbestellung. Soviel Diesel gibt es immer. Bauern kaufen normalerweise Diesel in Jahresverbrauchsmengen. Notfalls, ja sogar sicher werden die nicht mehr benötigten Massen an LKW s stillgelegt und in späterer Folge andere Energieformen weiterentwickelt. Zum Beispiel Wasserstoff. Die Gewinnung von Energie aus Wasserstoff ohne Entstehung des problematischen Knallgases kann man schon heute in Hobbyforscherseminaren http://www.gaia-energy.org/ selbst lernen und sogar sein eigenes Blockheizkraftwerk damit bauen.

Vor 4 Jahren, als ich selber auf Hartgeld gestoßen bin, habe ich auch Panik gehabt und zuerst meine LV in EM umgetauscht, für € 2500 Lebensmittel eingekauft und mich bewaffnet. Die damaligen Risiken sehe ich heute nicht mehr in dem Ausmaß. Klar gibt es die gesellschaftlichen Probleme immer noch und wird Geld gedruckt ohne Ende. Man muss aber auch den gesetzesbrechenden Rettungspolitiker danken. Ohne diese unautorisierten Handlungen hätten wir in Europa zumindest einige bis viele mehr die vorzeitig das zeitliche gesegnet hätten (Hunger, Raub, Mord, Bürgerkrieg). So geht es uns immer noch sehr gut und können wir uns in Ruhe weiter vorbereiten.

Ich gehe davon aus, dass die Gesellschaft von sich aus immer mehr selbst erkennen wird, das es so auf Dauer nicht mehr weitergehen wird und ein langsamer natürlicher Wandel (Danke an Hartgeld) sich vollzieht. Wir leben jetzt in einer Zeit wo alle Schandtaten aufkommen und die Verantwortlichen zunehmend fürchten müssen dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Selbst der Papst ist nicht gefeit. Und damit werden auch viele wichtige Erfindungen die von uns verborgen wurden wieder auftauchen und die Menschheit schlussendlich auch aus diesem Kontratjew Winter in eine glorreiche Zukunft hinausführen.

Bis es soweit ist, und ich denke das wird diesmal etwas länger (bis etwa 2025) dauern, ist es sehr ratsam zu erkennen, wo bin ich im System, wo habe ich eine vertragliche Verbindung. Diese Verträge sind zu kappen, wie die Schläuche bei der Blutabnahme und durch eigene Autarkie in allen Bereichen zu ersetzen. Dazu wird es klug sein bereits bestehende Netzwerke zu unterstützen und altruistisch teilzunehmen. Das jetzige System fährt letztendlich sicher an die Wand und je freier wir davon sind umso weniger wird es uns mitreißen oder überhaupt beeinträchtigen.

Wir alle formen die Gesellschaft. Mit Mut und Tatkraft für die Zukunft unserer Kinder.

[10:15] Leserkommentar-DE:

BRAVO! Dieser Leser hat's kapiert! Nur nicht bange machen lassen - time will tell - doch keiner sollte seine eigene Vorbereitung vergessen und sich vom süßen Siechtum des Systems einlullen lassen!


Neu 2013-03-05:

[14:15] Leserzuschrift-DE: Krisenvorsorge = Inflationsvorsorge

z.Zt. sind bei mir im Verbrauch Lagerbestände zB Lidl Spaghetti Hartweizengries 500g für 29 ct. eingekauft. MHD etwas überschritten.
Im verg. Jahr kosteten die gleichen Spaghetti schon 35 ct., dann 39 ct.
Heute nochmal ein paar Karton nachgekauft jetzt schon für 45 ct.  die 500g Packung.
1 Karton mit Folie umwickelt MHD Mitte 2015   á 20 x 500 g = 9 €   also ca. 50 % teurer geworden.
Wetten, das die Packung in 2015  mind. 69 ct statt jetzt 45 ct. kostet!
Krisenvorsorge ergo Inflationsvorsorge.

[08:00] Leserzuschrift-DE zur Krisenvorsorge:

Mein Biobauer im Nachbardorf sagte mir, daß auch er sein Saatgut und die Steckkartoffeln im Frühjahr kauft.
Also kein Geld, keine Saat. Noch nichtmal alle Biohöfe arbeiten dahingehend nachhaltig und autark.
Eine Umstellung unserer deutschen Landwirtschaft wird also eher SEHR schmerzhaft.
Got seeds?

Got silver - that buys me food in almost any case!TB

[09:10] Leserzuschrift-DE zum blauen Kommentar:

Einen richtigen Crash, kann sich heute in Deutschland keiner der Generationen nach 1950 mehr vorstellen Punkt!
Wenn man die Position Deutschlands mit seiner Infrastruktur, Landwirtschaftlicher Ausrüstung, Angebot an Hybrid-freiem Saatgut,Energie&Treibstoffversorgung, Öl & Benzinzufuhr, Agrar- fachlichem Fachkenntnissen, Wasserversorgung, Geeigneten Lager und Produktionsstätten, intakten Mühlen (270 in 2011) und Telekommunikation in einem Europa weiten Crash mit Bürgerkriegen, Währungsreformen und Energie/ Transportausfall etc. mal Zart überdenkt
bekommt man doch ein leicht flaues Gefühl im Magen.
Für die Fraktion der Lehre „ Feldarbeit macht Frei,..." - Schon mal an die Versorgung in der Zeit der Umstellung gedacht? - in 3 Monaten ist das nicht getan.
Lese Udo Kulfkottke- Was Oma uns Opa noch wussten

Können Sie ab jetzt 6 Monate überleben ohne einen Supermarkt zu betreten?
Wahrscheinlich Nein :-/
Können Sie Ihre Behausung beheizen – wenn der Strom ausfällt?
Die Zahl der Autonomen Heizer steigt zur Zeit dramatisch.
Haben Sie 100 Liter Trinkwasser verfügbar ( 3L / Person-Tag = 30 Tage)?
Also lieber TB, während Sie hilflos auf der Suche nach einer Tauschmöglichkeit -Food/Silber
auf der kalten Straße herumirren - Sitze ich im Warmen, beim Essen und poliere mein Silber.

Sie irren mein Lieber. Mein Elternhaus und Wochenendrefugium steht in herrlichster Natur in der Obersteiermark eine Stunde von Wien. Dort verfügen wir über eigenes Trinkwasser, Natur und Holz zum Abwinken. ich bin - Gnade meiner Geburt und ohne wesentliche Eigenleistung - bestens vorbereitet und werde überleben. Länger als es sich so mancher Politiker und Banker erträumen kann. TB

[10:20] Leserkommentar-DE:

Also langsam könnte man glauben in Deutschland geht die Welt garantiert unter. Ich frage mich inzwischen wie ich überhaupt Ihnen schreiben kann. Eigentlich dürfte ich nicht da sein.
Haben die meisten eine Vorstellung was meine Eltern zwischen 1939 bis sagen wir 1950 alles erleben durften. Krieg bis 1945, massivste Zerstörung von Industrie, Handel und Gemeinwesen. Massivste Herunterwirtschaftung von Infrastruktur einschließlich Bauernschaft.
Millionen von Männern im Feld, Millionen von toten Männern. Und heute sollen wir bei gewissen Lieferausfällen nicht in der Lage sein, als Volk das einigermaßen zu händeln. 1945 gab es nur einen Bruchteil der Resoursen auf die man heute zurückgreifen könnte, selbst wenn über Nacht gar nix mehr nach Deutschland geliefert würde.
Ich denke mal wir sollten uns vor Panik hüten. Deutschland ist voll im Überfluss und die Aussagen der Leser in HG sind oft wir haben gar nix und werden innerhalb kürzteser Zeit untergehen. Für mich ist das nur jammern auf hoher Ebene.

Alles eine Frage der Erwartungshaltung: heutzutage sind die Menschen ja total verweichlicht und von einer Rundumversorgung quasi abhängig.

[10:50] Leserkommentar-DE:

Also da kann man sich den Aussagen von TB nur anschließen. Ich denke, dass es bereits bei den meisten ähnlich aussieht. Zumindest ich bin weitestgehend autark und darüber hinaus bereits jetzt für mindestens 7 Monate mit 5-köpfiger Familie im Voraus versorgt. ZUERST kommt die Krisenvorsorge (das ist ja finanziell gesehen auch nicht SOOO ein großer Posten) und dann geht es ins AU/AG.

Aber die Aussage im oberen blauen Kommentar, dass mir Silber im Crashfall so ziemlich jedes Essen besorgt, ist doch trotzdem vollkommen richtig! Oder lagert der Dummschreiberling etwa jetzt schon Frischwaren ein? Bei manchen Schreiberlingen drängt sich einem das Gefühl auf, dass die schlimmsten 3 Jahre deren Lebens die 8. Klasse Hauptschule waren.

Lieber TB, nicht über solchen Dreck ärgern. Wer ihnen eine dermaßen unterbelichtete Sichtweise der Wirtschaftslage unterstellt, hat keine Ahnung, wer da auf ihrer Seite des Laptops sitzt und ist es eigentlich auch überhaupt nicht wert kommentiert/pupliziert zu werden, oder dass sie sich gar über ihn aufregen. Macht nur immer weiter so. Eure Seite ist mein Tempel!

Aufregung ist verschwunden! Danke für Ihre Unterstützung!TB

[11:05] Leserkommentar-DE zurKrisenvorsorge:

Krisenvorsorge ist ohnehin nur in begrenztem Maße möglich. Niemand weiß, was genau kommt - und für ausnahmslos alle Eventualitäten kann man nicht gerüstet sein. Es ist ratsam, sich nebst Vorsorge mit Sparsamkeit anzufreunden. Wir haben zum Beheizen unserer unisolierten Altbauwohnung bisher in diesem Winter noch nicht einmal einen Raummeter Holz verheizt (Warmwasser ausgenommen). Ein handelsüblicher Kaminofen ist die einzig vorhandene Heizung. Wenn ich mit Kollegen darüber spreche, können sie sich das nicht vorstellen - einer von ihnen verheizt pro Woche anderthalb Meter um sein Anwesen warm zu halten. Ich heize nur, wenn zuhause - unter der Woche eben nur Abends, am Wochenende ganztags. Ich habe noch gut 20 Meter vorrätig, das reicht noch für einige Winter. Die Heizkosten für diesen Winter liegen aller Voraussicht nach deutlich unter EUR 100.- (Das meiste Holz ist zugekauft.) Ich habe nicht ansatzweise das Gefühl, irgendetwas zu entbehren. Nachts ist eine Daunendecke warm genug - und die Gemütlichkeit eines Holzofens nicht zu übertreffen.

[11:40] Dr. Cartoon zur Krisenvorsorge:

Im Mai 2010 wurde bekannt, dass in den Landratsämter Lebensmittelkarten/ Foodstamps für den Notfall existieren sollen. Daneben gibt es noch die Staatliche Ernährungsvorsorge (bitte keine Diskussionen über den Umfang dieser Ernährungsvorsorge, dass führt nicht weiter und das hatten wir auch schon vor längerer Zeit hier behandelt) sowie wie die Notstandgesetze.

Das sind alles Instrumente die die Politik schon vor langer Zeit geschaffen hat (Kalter Krieg) und im laufe der Jahre immer modifiziert wurden. Die gegenwärtige Regierung dürfte sich darüber im klaren sein, dass das ganze in einer Katastprohe enden kann -aber nicht muss!- .

Nicht umsonst hat man vor wenigen Monaten höchstrichterlich die Bundeswehr für den Einsatz im Inneren legitimiert (siehe: http://www.sueddeutsche.de/politik/einsatz-der-bundeswehr-im-inneren-was-sich-mit-der-karlsruher-entscheidung-aendert-1.1443366  ). Zudem hat die Bundeswehr neue Einheiten im Rahmen des sogenannten Heimatschutzes aufgestellt. Das Aufgabengebiet der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKr) ist die Unterstützung und Koordinierung der Polizei und der Rettungskräfte bei einem „Inneren Notstand".

Letztlich führt kein Weg an einer eigenverantwortlichen Krisenvorsorge vorbei. Schwarzmalerei bringt uns auch nicht weiter!

[12:15] Leserkommentar-DE zum Eintrag gleich darüber:

Sehr richtig. Und genauso wenig weiter bringt der Anspruch, alles total und ideal vorbereitet zu haben und sich gegen alle (bekannten und
unbekannten) Fährnisse und Katastrophen wappnen zu müssen / gewappnet zu haben.
Der entscheidende Gedanke und die entscheidende Tat ist meiner Meinung nach (durchaus auch mit Blick auf hier und dort begrenzte Mittel): Habe ich mich soweit vorbereitet, daß ich einen Anfangsvorteil habe, den ich dann ausbauen kann?! Ich bin der festen Überzeugung, daß wer (nur) für 2 Wochen Lebensmittelvorrat hat und 10 Unzen Silber sein Eigentum nennen kann, der hat gegenüber sehr, sehr vielen einen gehörigen Anfangsvorteil. Was er/man dann in schwierigen Zeiten daraus macht, das muß jeder je nach Wohnort, Chancen, Möglichkeiten, Gelegenheiten dort selber sehen.

[12:45] Leserreaktion-DE zum Kommentar um 10:50:

Der Dummschreiberling lagert tatsächlich „Frischware" ein, aus eigener Zucht in einem Felskeller
( Möhren im Sand, Zwiebeln und Kartoffeln) wie von Großmutter übernommen.
Nicht wegen der Krise, sondern weil kann und sich freut auch im Winter noch die Früchte von der Arbeit im eigenen Garten zu geniessen.
Im Krisenfall würde ich davon auch nichts eintauschen sondern meiner Familie und Nachbarn
helfen eine gewachsene Gemeinschaft zu erhalten.

 [12:50] und noch eine....

Die meisten Haushalte Deutschlands sollten zwar nur über einen halbvollen Kühlschrank verfügen, aber dennoch mit etwas Fleisch für 3...7 Rationen vorgesorgt haben. Sie werden schon darauf kommen, dass sie ihren Hund/Katze zur Not auch selbst essen können, statt das Dosenfutter an selbige zu verfüttern - und zack: ist wieder für eine Woche "vorgesorgt" - das Dosenfutter des Vierbeiners unter die letzte Packung Spaghetti gemischt ...
Spaß bei Seite: Saatgut gehört in jede Krisenvorsorge selbst für Großstädter ohne eigenen Garten. (Die Hybridsamen aus der ersten Vorsorgerunde tausche ich am Höhepunkt der Not gegen EM und die natürlich gezogenen Samen lasse ich unter Freunden verbrauchen gegen zwei Zehntel der Ernte ;)

[14:00] Leserkommentar-DE:

Das wichtigste, was man haben muss, sind Tauschmittel, also alles, was man braucht, z.B. Zahnputzmittel, Duschgel, Alkohol, Munition, etc.... Viele Dinge halten sich ewig, die kann man Paketweise kaufen, einlagern und normal verbrauchen, wenn es doch nicht alles kollabiert. Das kostet also gar nichts, bringt im Gegenteil bei Inflation sogar finanziell was.

Silber und Gold dürften gefährlich sein, weil auf Schwarzmärkten noch nie Chorknaben ihre Geschäfte gemacht haben. Da kann man dann mit seinen Unzen nicht einkaufen wie im Supermarkt: "Ohhh, dann nehme ich noch 3 Dosen Ravioli, 4 Schokoladen, 1 Stange Zigaretten, und seien sie so nett und packen sie alles bitte in eine Tüte und tragen es mir nach Hause."

Ich bezweifle auch, dass die ganzen Gärtner im Ernstfall ihre Früchte ernten werden.

Wenn Menschen Hunger haben, werden sie alleine durch ihren Existenztrieb zu Tieren.

[14:45] Leserkommentar-DE: Blackout

Nachdem ich das Buch "Blackout" gelesen hatte, konnte ich mir sehr bildhaft vorstellen, dass ein sog. Ernstfall zu einer Katastrophe werden kann - für den einzelnen wie für die Allgemeinheit. Die Folgen von Stromausfällen sind mittlerweile durchaus bekannt. Auch wenn viele es noch nicht wahr haben wollen, dass es jederzeit so weit sein kann.
Wer sich weiterhin mit dümmlicher Versorgersicherheit darauf verlässt, im nächsten Supermarkt mit Scheckkarte einkaufen zu können, hat noch nix begriffen...

Die andere und definitiv eintretende Misere ist der Zusammenbruch des Geldsystems mit seinen Folgen.. Dank HG liest sich das Ganze wie ein Krimi ohne Happyend...
Aber es ist gut, die Realität zu kennen!

Ich habe meinen Buchbestand mit Lesematerial aufgestockt, das  "irgendwann" hilfreich sein wird, wenn es um das Erlernen und Weitergeben von alten Fertigkeiten gehen wird, die im industrialisierten Alltag vergessen worden sind ...wie z.B. Lebensmittel selber haltbar machen, Anleitungen zum Bau und Reparieren von alltäglichen Gegenständen, Handarbeiten mit Nadel und Faden; Tierische Notnahrung, Essbare Wildpflanzen usw. Und natürlich Bücher über Gemüse- und Obstanbau, nebst Saatgut und Pflanzen. Habe zwar keinen Garten .. aber mein Selbstversorger-Balkon ist besser als nichts.

Wie der Vorschreiber sagt, es gilt vorrangig, dass die "Einstellung" zum Konsum sich ändern muss. Denn es werden Zeiten kommen, wo vieles nicht mehr wie jetzt auf Knopfdruck funktionieren wird - oder einfach nicht mehr gekauft werden kann.

Dass ich Nahrung, Wasser für eine längere Zeit vorrätig habe, versteht sich. Wenn auch mit kleinem Rahmen habe ich Not-EM um mich herum. (Als Kind las ich begeistert, wie sich Dagobert im Gold wälzte - das sind irgendwie schöne Träume) und dank dieser Seite Hartgeld.com kann ich auch endlich Lug und Trug in den Medien auseinander halten!

Danke dem Team jeden Tag fürs Lese-Info-Futter!


Neu 2013-03-03: 

[08:45] Der Analytiker: Lebensmittelsicherheit in D

Die in Krisenvorbereitung entbrannte Diskussion um die Möglichkeiten die deutsche Bevölkerung zu ernähren ist teilweise etwas schwachsinnig:
Deutschland hat jederzeit genug Anbaufläche um seine Bevölkerung zu ernähren (natürlich nicht mit 500 gr Fleisch pro Tag und Kopf) aber wenn wir davon ausgehen, dass 80.000.000 Einwohnern ernährt werden müssen und jeder davon jeden Tag 1650 KCal braucht (= 600000 KCal pro Jahr) und z.B.. in Kartoffeln der ha-Ertrag bei ca. 10 Tonnen liegt also ca 36.000.000 KCal und damit ca. 60 Menschen ein Jahr ernähren werden können, brauchen wir also ca. 1.333.333 ha Anbaufläche = 13333 Quadratkilometer von 357121 vorhanden also bloss 3,7% der Fläche von D. Ich meine für eine vernünftige ausgewogene Ernährung der Bevölkerung auch mit Fleisch braucht man 10% höchstens 15% der Fläche von D und diese Agrarfläche ist vorhanden.
Das Problem ist mehr, was zur Zeit aktuell angebaut wird und was dann bis zur nächsten Ernte fehlt (bevor man den Anbau von zuviel Futtermais auf z.B. Kartoffeln umstellen kann). Und das Problem des Saatguts mit der politisch (USA/Monsanto etc.) gewollten weltweiten Abhängigkeit von Saatgut ist auch sehr gravierend.. Irgendwie ist das aber wohl mit staatslichen Eingriffen in 1-2 Jahren zu bewältigen.
Also: Theoretisch kein Problem aber praktisch ein Versorgungsproblem für 1-2 Jahre der Umstellung und dass kann dann schnell zur Hungersnot führen. Deshalb sollte jedermann mindestens für 1/2 Jahr Kalorien daheim haben.
Das sind dann ca. 100kg einer Mischung von Kartoffeln, Reis , Mehl und Nudeln oder alternativ 50 kg Nüsse pro Kopf

[09:00] Leserkommentar-DE:

Als ich noch Fächer in Biotechnologie (ist eine Weile her) belegte, galt der Grundsatz: 1kg Essen = 1l Erdöl.
Das wird nicht besser geworden sein- beim Biosprit gilt das heute noch so in etwa. Ein Nullsumenspiel- ein Verbrechen an der Vernunft und an der Umwelt.

Was aber punkto "Überbevölkerung" in der Krise noch verschärfend zum Tragen kommt: Landwirtschaft lebt von ruhigen, stabilen Verhältnissen. Pflanzen müssen wachsen können, Tiere brauchen ihre Zeit bis zur Schlachtung. In Krisenzeiten, wenn Plünderungen, Vandalismus, diverse Ausfälle an Zulieferung (Saatgut, Dünger, Treibstoff) den Betrieb stören kann nur mit einem Bruchteil der heutigen Hektarerträge gerechnet werden. Kommen da noch staatliche Zwangsmaßnahmen dazu, und das werden sie, sieht es wirklich düster aus. Theoretisch können sehr hohe Hektarerträge erzielt werden (wie im asiatischen Raum, wenn auch menschliche Exkremente konsequent zur Düngung verwendet werden), im realen Krisensenario (im wirklichen Gesellschaftszusammenbruch) wird es wahrscheinlich sehr düster aussehen. Da wird in den Ballungsräumen, den Millionenmetropolen, das große Verhungern beginnen.
Fernab dieser Zonen könnte sich wieder ein Gleichgewicht zwischen Bevölkerungsdichte und Anbauertrag einpendeln- aber erst nachdem zwangsweise Umverteilungsmaßnahmen ein Ende gefunden haben- also nach einem sehr radikalen Gesellschaftszerfall.

Geschichtlich hat sich die  Stadt vom sie umgebenden Land ernährt- entsprechend waren die Bevölkerungszahlen. Allerdings wurde das römische Reich in seiner Blüte von Getreidelieferungen  aus Asien und Afrika ernährt, beim Zusammenbruch der imperialen Ordnung war das weg und es kam zu dramatischen,über Jahrhunderte andauernden, Bevölkerungsreduktionen.

Also auf den Punkt gebracht: die theoretische Kapazität der Anbauflächen sagt nicht viel darüber aus, was in einem konkreten Szenario daraus wirklich erwirtschaftet werden kann.
Für Mitteleuropa mit seiner hohen Bevölkerungsdichte sieht es allerdings bei einem auch nur teilweisen Wegfall der derzeitigen Zulieferungs-  und Organisationsstrukturen düster aus.

[09:00] Leserkommentar-DE:

Als Nebenerwerbslandwirt stelle ich fest, dass zu dem Thema Nahrungsproduktion in Deutschland doch sehr viel Halbwissen vorherrscht.
So ist wenigen bekannt, dass Deutschland der 6. größte Weizenproduzent der Welt ist (2010) und inzwischen auch im großen Maßstab Agrarexporteur ist.
Zusammen mit den anderen Produkten stellt somit die Selbstversorgung kein Problem dar (notfalls etwas weniger wegschmeißen und vielleicht
etwas weniger Fleisch). Auch ist die Produktion mit Dünger und Pflanzenschutzmitteln keineswegs energieaufweniger. Diese Hilfsmittel erhöhen zwar den
Energieaufwand etwa um den Faktor zwei, aber die Erträge sind auch doppelt so hoch.
Im Mittel liegt der Energieaufwand bei Biobetrieben pro
Ertragseinheit sogar höher. Und der höhere Humuseintrag aufgrund der besseren Erträge und der ersetzen der entzogenen Nährstoffe erhöht nach
meiner Erfahrung auch die Fruchtbarkeit. So habe ich auch einen Feld (sandiger Boden in einem niederschagsarmen Gebiet) auf dem nach Aussagen
meines Großvater (früher) kein Weizen wächst inzwischen typische Weizenerträge die mindestens den bayerischen Durchschnitt erreichen.
Übrigens ist der Fruchtfolgewechsel fast überall in Deutschland Standard.
Auch verbraucht man weniger Fläche wenn man die Traktoren mit Rapsöl etc. betreiben würde als bei dem Einsatz von Pferden.
Sofern also zumindest der Tauschhandel noch funktioniert sollte man die Ernährung sicherstellen können. Wenn allerdings das totale Chaos ausbrechen sollte, dann kann es selbst in Agrarstaaten wie Argentinien zu Hunger kommen, aber das liegt dann nicht an den fehlenden natürlichen Ressourcen.

[09:30] Der Einzeiler:

Wenn der Kuchen aufgegessen ist könnt ihr ja dann immer noch in's Gras beissen.

[10:45] Leserkommentar-DE: Bei Stromausfall steht auch die Landwirtschaft still

Ich betreibe seit 50 Jahren Landwirtschaft im Haupterwerb in Deutschland und Schweden und sage Ihnen Folgendes: Nach einem Ausfall der Stromversorgung von mehr als einer Woche oder einem Ausfall der Ersatzteilversorgung, entweder mangels deren Produktion, Lagerung oder Logistik, der länger als 4 Wochen dauert (von Treibstoff will ich gar nicht reden), produziert die Landwirtschaft nichts mehr.

[11:45] Leserkommentar-DE:

Ohne Strom und Diesel (bzw. Pflanzenoel) läuft nichts in der Landwirtschaft und auch nichts in der Lebensmittelindustrie.
Man kann dann auch die gesamte Tiefkühlkost abschreiben.  Es sind riesige Umstellungen erforderlich. Stellt man z.B. von Trecker auf Pferd um, so braucht man die Pferde, die Geräte und die Arbeiter, die sich mit Landwirtschaft und Pferden auskennen. Diese Umstellungen dauern Jahre.
Was viele unterschätzen: auch in der Landwirtschaft benötigt man viel Fachwissen, um erfolgreich zu sein. Es reicht also nicht, Menschen ohne landwirtschaftliche Erfahrung und Kenntnisse aufs Feld zu schicken.
Falls es wirklich zu längeren Stromausfällen und Dieselknappheit kommt, so sind Hungersnöte insbesondere in den dicht besiedelten Gebieten zu erwarten. Man muß hier auch nicht nur die ausreichende Erzeugung berücksichtigen, sondern auch Lagerung, Transport und Verteilung.
Man kann nur hoffen, daß es nicht so schlimm kommt.
Großes Lob an das Hartgeld Team.

[12:00] Leserkommentar-DE:

Hier in der der Rübenwüste (80 Punkte-Boden) bei Hildesheim ist im letzten Jahr der komplette Winterweizen erfroren. Die Landwirte hatte erhebliche Schwierigkeiten genug Saatgut für den Sommerweizen zu beschaffen, und das bei intakter Infrastruktur und Frieden. Die Agravis (Landhandel) weiß genau, wer was anbaut und steuert das entsprechend. Warum sollten die für etliche 100 Hektar, der bestellt ist, Ersatz-Saatgut vorhalten? Die Landwirte haben nicht mal mehr Getreide in den Scheunen, das wird vom Feld gleich an die Agravis geliefert. Früher galt: Eine Ernte auf dem Feld, eine in der Scheune und einer auf der Bank. Heute liegt der Weizen noch als Saatgut beim Landhandel, da ist die Ernte schon verkauft.
Noch ein Nachbrenner zu der Landwirtschaft nach dem Kriege: Es waren die Städte zerstört, das Land und die Dörfer waren intakt, und damals arbeiteten 60 % der Bevölkerung in der Landwirtschaft auf autarken Höfen. Heute arbeiten irgendwas zwischen 2 und 3 % in der Landwirtschaft, aber als hochspezialisierte Unternehmer, die sich ihr tägliches Brot im Supermarkt kaufen.
Ansonsten denke ich, daß wir mal sehen, wie sich das nach einem Crash anläßt.

[14:15] Leserkommentar-DE:

Noch eine interessante Zahl, allerdings schon einige Jahre alt. In Deutschland kommt ein Landwirt auf 400 Bürger und ein Beamter auf 20 Bürger.

[14:30] Leserkommentar-DE:

Vor allem über den Satz

"Irgendwie ist das aber wohl mit staatlichen Eingriffen in 1 - 2 Jahren zu bewältigen."

musste ich lachen. Welcher Staat? Der Staat ist das erste, was als erstes im Chaos untergeht. Und wenn der Staat wider jeder Logik erhalten bleibt, dann ist ihm gar nichts zuzutrauen, eher, dass er überall im Wege steht und die gesamte Situation noch verschlechtern wird. Zudem ist die Frage, ob die Energie- und Erdölversorgung, die für die Produktion von Lebensmitteln notwendig ist, zuverlässig funktionieren wird, zu verneinen, deshalb kann man heutige Produktionszahlen gar nicht als Berechnungsgrundlage heranziehen.
Deutschland funktioniert ja heute schon nicht wegen dieses Staates, sondern trotzdem.
Regel Nr. 1: Verlass Dich nie auf den Staat.

[17:00] Leserkommentar-DE:

Möchte nur kurz etwas beisteuern was meine Oma immer gesagt hat: DER BESTE RAT IST DER VORRAT!!!
Alle Diskussionen über die Leistungsfähigkeit der heutigen Landwirtschaft egal welcher Ausprägungsform ist überflüssig wenn man nicht auf den Staat oder ähnlicher Institutionen vertraut sondern selbst aktiv wird.
Meine Erfahrung in den Gesprächen mit meinen Mitmenschen ist immer die gleiche: " Kann ich mir nicht vorstellen..., die werden schon für uns sorgen.... bla bla bla.
Sollte dann tatsächlich mal jemand darüber ins Nachdenken kommen ist das Haupthemmnis nicht aktiv zu werden.... Gründe dafür habe ich nicht.
Macht weiter so und beste Grüße aus dem hohen Norden

[19:00] Dazu haben wir ja auch unsere Lebensmittelvorräte, Generatoren, krisensicheres Geld, etc. Alles, was die anderen nicht haben.WE.


Neu 2013-03-02:

[18:45] Leserzuschrift-DE zur Krisenvorbereitung:

Gestern bei der Diskussion mit einige Landwirten ist wieder klar geworden: Deutschland ist hoffnungslos überbevölkert. Wir brauchen Nahrungsmittelimporte, weil wir selber nicht genug produzieren, Und was wir produzieren, ist nur deshalb so viel, weil massivst mit Erdöl nachgeholfen wird (Spritzmittel, Treckereinsatz, Düngemittel). Wenn das Finanzsystem zusammenbricht oder die Stromversorgung, dann haben wir schlagartig für etliche Millionen Menschen nichts mehr zu essen und auch kleine Chance, das zu ändern.

[19:15] Leserkommentar-DE zur obigen Zuschrift:

also das halte ich für Jägerlatein. Wir haben in der BRD sicher genug Fläche für Getreide ect. Nur wenn ich über Land fahre wachsen überall Anlagen hoch wo Essen verstromt wird ect. Flächen werden zumdem stillgelegt oder massiv mit Raps belegt das man im Sommer gelbe Augen bekommt vor lauter Raps-Feldern. Es lebe der Bio-Alk. Warum sind die Fleischpreise immer noch so niedrig. Was wird da unter anderen verfüttert Getreide.

Genauso die der massive Milchüberschuss in Deutschland. Ich wills mal so formulieren, für Brot hätten wir sicher keine Probleme, wenn denn der Wille in der Bauernschaft vorhanden wäre. Warum gabs in den Weltkriegen Dünnbier...mehr will ich nicht dazu sagen. Und meine Mutter ist nicht verhungert, sonst wäre ich nicht. Und die Bauernschaft damals hatte keine Trekker die eigentlich heute schon fast Panzer sind.

Der Redakteur bekennt Mut zur Lücke und weiß nicht, welcher der Kommentatoren Recht hat. Wer weiß mehr? TB

[19:20] Leserkommentar zur deutschen Überbevölkerung:

Das sage ich schon immer und wer bei klarem Verstand ist sieht das auch. Frankreich hat eine groessere Flaeche , aber 20 Millionen weniger Einwohner und trotzdem ist Frankreich auch schon teils Ueberbevoelkert, was Landwirtschaftliche Nutzflaeche und das Einwohnerverhaeltnis zusammen betrifft.

Weist man aus Deutschland die insgesamt 20 Millionen (soviel sind es mindestens) kulturfremden Kostengaenger aus, dann hat man zumindest ein Problem geloest. Aber nach der Umerziehung in Deutschland, laesst man wahrscheinlich erst das deutsche Volk verhungern, ehe man an die "Schaetzchen" herangeht und wie ich das deutsche Volk , zumindest in den noerdlicheren Gefilden kenne, lassen die es ansich auch zu , denn die haben schon resigniert und sich selbt verraten. Ausserdem - eine Rueckfuehrung kann so nicht gehen, da Erstens dazu dann beim Crash das Geld fehlt, Zweitens die Laender diese Leute nichtmehr aufnehmen will-die Tuerkei zb will das schon heute nicht und Drittens in dem Chaos schon dreimal nicht moeglich sein wird- im bewusst verursachten Chaos noch dazu. Der naechste brutale Teil der Geschichte kann bald beginnen.. aber man hat es anscheinend so gewollt, man hat es unterstuetzt , von gross bis klein hat man diesen Zustand zusammen herbeigefuehrt. da kann sich Keiner rausreden,dass waeren nur die Politiker und Gutmenschen gewesen udn die gruene Mamba. alle haben dieses System direkt ,oder indirekt unterstuetzt auch wenn jetzt langsam Wiederstand kommt,der schon 30 Jahre eher mindestens haette stattfinden muessen.

[19:30] Dr. Cartoon zu dt. Überbevölkerung:

Ich sehe es auch so wie der Leser es in seinem Leserkommentar von 19:15 Uhr schreib. Wir haben nach dem Crash eine wesentlich bessere Ausgangslage wie nach dem Krieg (zerstörte Infrastruktur). Heute haben wir in allen Bereichen einen technologischen Fortschritt, der helfen kann/ wird notwendige Veränderungen zu beschleunigen.

Letztlich wird es aber immer der Überlebenswille der Menschen sein, der hilft eine Krise zu überwinden. So wie wir es derzeit in vielen Ländern sehen, wo die Menschen korrupte Politiker abwählen und diese bald aus ihren Ländern vertreiben werden.

[19:35] Leserkommentar-DE zur Überbevölkerung:

Lebensmittel sind tatsächlich EXTREM knapp, aber nur weil wir im Schnitt 7 mal mehr Kalorien zu uns nehmen als wir brauchen, und weil wir die hälfte aller Lebensmittel in den Müll kippen. Wenn wir also, so wie nach dem Krieg, nur das essen was wir brauchen haben wir kein Problem................

[19:50] Leserkommentar-De zur Überbevölkerung:

... wir haben in Deutschland NICHTS zur Versorgung der Bevölkerung:

--- die Flächen reichen nicht aus, schon garnicht in Großstadtnähe

--- die Energieträger (Treibstoffe, Strom) reichen nicht aus

--- die Betriebsmittel (Saatgut, Dünger, Zugtiere) reichen nicht aus

Wir haben nicht einmal genug Hacken und Schaufeln, um die Toten - Verhungerte, Erfrorene und Erschlagene - zu begraben.

So sieht es aus. Einer, der vor 60 Jahren noch die kleinbäuerliche Landwirtschaft kennen gelernt hat.

[19:52] Leserkommentar-De zur Überbevölkerung:

es wurde schon gezeigt, dass man mit einem korrekten Anbau (Sorte,
Fruchtwechsel) der Ertrag gleich oder teilweise hoeher als in der aktuellen Duenger-Mono-Kultur (Biosprit-Raps, Dauerweizen, ...) ist.

Das Problem mit dem fehlenden Sprit fuer die grossen Traktoren bleibt natuerlich -- aber viele Haende machen Arbeit schnell, und davon werden wir dann auch genug haben. Die Flaechen werden zwar umgestaltet werden muessen, aber da sind sie.

Diese Acker-Haende bekommen halt dann auch nur noch einmal im Monat Fleisch; was die doch sowieso anstreben? :-)

[19:54] Leserkommentar-De zur Überbevölkerung:

an der Zuschrift sieht man, das der Deutsche gern schwarz malt. Die Zugereisten sitzen meist in den Metropolstädten bzw. Ballungsgebieten.

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern haben wir die Meldepflicht. Meldet man sich nicht an gibts wohl auch keine Geschenke. Deshalb kann man sicher einen großen Teil von den "Zugereisten" auch rückführen.

Ich stell dann mal die Gegenfrage, in vielen ländlichen Gebieten sind "Ausländer" auf die Einwohnerschaft massiv in der Unterzahl. Nun nehmen wir mal an diese würden dann aus der Metropole auf Land flüchten, in wohl gemerkt harten Zeiten nach dem Crash.

Das würde denen in keinster Weise bekommen. Beim deutschen mag vieles verschüttet sein, wenns aber um Überleben geht, dann spielt da ne ganz andere Musik. Wie HG sagt, zurück zum Stamm.

[19:58] Leserkommentar-DE zur Überbevölkerung:

Wir wissen derzeit noch zu wenig, wie der Crash ablaufen wird. Im vorigen Jahrhundert gab es dazu 2 fürchterliche Kriege. Auch heute fängt man damit wieder an. Auch damals fing man den Krieg nicht im Inland an. Erst im Laufe der Kriege zeigte sich das wahre Ausmaß und die schrecklichen Folgen für die Bevölkerung. Wenn jemand jetzt schon behauptet, dass die Infrastruktur nach dem Zusammenbruch noch besteht ist einfach naiv. Das muß nicht zwingend so sein. Worauf man sich jedoch einstellen sollte ist, dass Nahrungsmittel enorm teuer werden, egal ob überbevölkert oder nicht oder nicht mehr.

[11:30] Leserzuschrift-De zur Krisenvorbereitung:

Mehrfach wurde hier ja schon festgestellt, daß essentielle 'Krisen-Fertigkeiten' (Umgang mit Werkzeug, Feuermachen, Kochen etc.
pp.) in der jüngeren Generation eher weniger vorliegen.

Und aber - alles noch viel schlimmer! Im TV gab es heute Nacht eine Sendung, in der unter Beobachtung eines Profi-Kochs junge Erwachsene kochen sollten (Zutaten waren reichlichst zur Auswahl vorhanden).
Eine junge Frau schüttete sich beim Kochen mit Sekt zu, redete unablässig arrogant. Ein Team aus zwei jungen Männern wählte als einzige 'Zutat' eine Tütensuppe. So, und nun kommt's: Auf der Packung stand '5 Minuten kochen lassen'. Also haben die beiden jungen Männer Wasser (Menge so dahingeschätzt) in eine Bratpfanne gefüllt, und, - bevor sie die Tütensuppe einrührten -, das WASSER 5 Minuten kochen lassen!!!

Aber wer weiß, vielleicht kommt ja, wenn man lange genug ein Ei-Phon schüttelt, da ein Schnitzel raus.

Aus unserer neue Rubrik: heiteres zum Wochenende


Neu 2013-02-18:

[12:30] Es kommt auf das Ausmass der Krise an: Three Levels of Survival Skills


Neu 2013-02-15:

[10:45] Schon erledigt? 5 Prepping goals to complete in 2013


Neu 2013-02-13:

[08:25] Leserzuschrift zur Krisenvorsorge:

Das hört sich für mich an als ob man bei den meisten vorgeschlagenen Nahrungsmitteln mit vollem Bauch verhungern wird.
Vitamine sind nicht durch Fett und Eiweiß zu ersetzen. Nicht auf mittlere bis lange Frist.
Künstliche Vitaminpräparate haben da so ihre Nebenwirkungen, die ich im Krisenfalle nicht ausprobieren möchte.
Bei aller Fleischeslust sind frische Gemüse doch auch ganz nett als Beilage und zur Gesunderhaltung.
Herr Spannbauer schlug da vor langer Zeit schon Getreide vor, welches gekeimt werden kann und dann durchaus auch roh verzehrt wird. Körperverwertbare Vitamine und Enzyme verbunden mit langer Haltbarkeit und auch ohne Kochen zu essen.
Geht sogar in PET-Flaschen zu lagern oder in Kunststoff-Fässern. Hauptsache trocken und ohne Viehzeug drinnen. Zur Lagerung gab es schon Beiträge hier.
Am besten Biogetreide, da das eher nicht keimhemmend behandelt ist. Bei der Keimfähigkeit gibt es aber auch bei den verschiedenen Biohöfen Unterschiede, denn beim Dreschen kann der Keim beschädigt werden.
Mit Hafer hatte ich so meine Probleme beim Keimen, Roggen und Weizen sind am preiswertesten, grade wenn´s größere Mengen sein sollen. Dinkel und Gerste sind Luxus.

Zum Eigener-Herd-Artikel von Herrn Franta:

Es gibt da ein interessantes Holzofenkonzept aus den USofa (nicht alles von dort ist schlecht, und das zu schreiben kostet mich große Überwindung). Sehr alternativ die Seite, aber darum geht es mir da nicht.
http://www.richsoil.com/rocket-stove-mass-heater.jsp
Ist anscheinend aus der experimentellen Phase raus.
Diesen Sommer werden wir hier so einen Ofen einbauen, da er nach meinem Dafürhalten logisch funktioniert.
10 Ster Holz je Winter oder Einer macht für mich als "Holzmacher" schon einen Unterschied.
Es soll sogar Leute geben die einen in der Stadt unangemeldet eingebaut haben, da er keinen Kaminzug braucht und die Abluft so sauber ist, daß es keiner merkt...
Also nächsten Winter mehr dazu, wenn wir uns dann noch hier im Cyberspace treffen können.

[09:40] Leserzuschrift-DE:

In aller Kürze - tried and approved auf langen Motorradstrecken:
- Kohlenhydrate: Müsli (nahezu dehydriert, im Schraubglas lange lagerbar; hohe Energiedichte, viele Geschmacksrichtungen; im Notfall mit heissem Kaffe knackbar)
- Fett: Pflanzenöl in der Glasflasche
- Eiweiss: Bodybuilding-Protein mit höchster biologischer Wertigkeit im Kilopack
- Benzinkocher statt Herd (z. B. Coleman, MSR, SnowPeak); laufen meist mit leicht beschaff- und lagerbarem Fahrzeugbenzin statt nur gereinigtem Benzin, werden schlimmstenfalls mit Spirituspaste gestartet und liefern 2 000 Watt, also weniger Warten als in der Küche, bis der Reis gar ist

[12:20] Antwort auf Kommentar von 08.25:

Der Leser von heute 8.25 hat natürlich Recht. Man braucht auch Vitamine. Leider lassen sich Vitamine unter Krisenbedingungen schlecht konservieren und gehören dennoch zu den notwendigen Nahrungsbestandteilen.
Meine Zuschrift von gestern konnte vom Umfang her längst nicht alle Aspekte einer Krisenernährung und schon gar nicht einer umfassenden Krisenvorsorge abdecken.
Daher folgende Ergänzung: Meine grundsätzliche Empfehlung bsteht darin, Vitamine aus frischen essbaren wildwachsenden Pflanzen zu beziehen. Z.B. kann man sehr fein zerhackte Brennesseltriebe als sehr leckere, frische und gesunde Suppenzugabe verwenden. Das gab es bei meinen Großeltern früher und schmeckt sehr lecker. Überhaupt gibt es sehr viele essbare Grünpflanzen, von denen man nicht satt wird, die aber all das liefern, was in Fleisch- Getreide- und Zuckerkonserven nicht enthalten ist und die zudem für geschmackliche Abwechslung sorgen.

[14:15] Leserkommentar-DE:

zum einen ist der Vorrat nur ein Grundgerüst, der durch einen Garten ergänzt werden muß, weiterhin soll er ja nur die Zeit überbrücken, bis die Autarkie richtig anläuft, und das dauert nun mal ein halbes Jahr, je nach Jahreszeit
und selbst wenn einer ein halbes Jahr nur Müsli oder Reis futtert, dann überlebt er das sicherlich besser als einer ohne Vorräte
Weiterhin wird immer wieder Salz vergessen, und zwar zentnerweise. Das braucht man zum Konservieren,
sollte die Kühltruhe ausfallen, dann wird alles Fleisch mit Salz in ein Faß gestopft und hält sich dann.

[16:30] Leserkommentar-DE:

Ich kann es nur immer wieder sagen:

Solange die Deutschen etwas zum Fressen haben, wird das Papier regieren. Die logische Folge der Edelmetallknappheit wird nicht eintreten, solange die vertrottelten Arbeitsbienen in D und AT den Kühlschrank voll haben.

Das Wort des Jahres 2013 ist " Realitätsverweigerung ". Den Begriff Rezession wird die EU bald verbieten. Der Michl sagt zu allem ja, bis zum bitteren Ende. Wie immer!!!!

Ich kaufe mir jetzt wieder ein bißchen was (EM).

Danke für eure Arbeit. Wie schluckt ihr eigentlich euren Frust runter?

Der Frust hält sich in Grenzen. Die Zahl der Vernünftigen ist zwar noch klein, aber sie wächst.Und nach dem Systemkollaps werden alle Hartgeldler sein (wollen).TS


Neu 2013-02-12:

[09:30] Leserzuschrift-DE: Haltbarkeit von Lebensmitteln

Interessantes kurzes Video zum Thema Haltbarkeit von Lebensmitteln. Etwas Basic-Wissen kann nicht Schaden.

"Zucker, Tee und getrocknete Bohnen halten sich nahezu ewig, während Hackfleisch und Erdbeeren schon kurz nach dem Einkauf verderben. Warum ist das so?"

http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/lebensmittel/lebensmittel223.html

Einen sehr umfangreichen Überblick bezüglich der Haltbarkeit von Lebensmitteln gibt auch diese Seite:

http://www.haltbarkeit.net/  - 2000 Produkte und ihre Haltbarkeit.

Mindesthaltbarkeit: Wann muss ich Lebensmittel wirklich wegwerfen? PDF-Datei der Verbraucherzentrale.

http://www.vzhh.de/ernaehrung/159144/Tipps%20zur%20Haltbarkeit%20von%20Lebensmitteln.pdf

[14:30] Leserzuschrift zu Krisenlebensmittel:

Es scheint gar nicht so trivial, die richtigen Lebensmittel für eine langanhaltende Krisensituation zu finden.

Lange haltbar sollten sie sein, aber ist das schon Alles?

Da ist natürlich auch die Problematik des Kochens und Düfte, Feuer und Rauch, die unliebsame Gäste darauf aufmerksam machen könnten, dass es etwas zu holen gibt.
Diese ganzen verräterischen Zeichen lassen sich vermeiden, wenn man sich darauf beschränkt, lauwarm zu "kochen" und zu essen.
Ich habe für diesen Zweck einen kleinen, zusammenfaltbaren parabolförmigen Solarkocher, der ganz ohne Feuer dazu dienen kann,
etwas Wasser zu erhitzen.
Man kann sich solche Kocher aber auch aus primitivsten Mitteln selbst zusammenbauen. Etwas Alufolie, Klarsichtfolie oder Glas, Holz oder Karton und schwarze Farbe (z.B. Schuhcreme) genügen, um selbst eineeinfache Solar-Kochgelegenheit zu improvisieren. Anleitungen finden sich auf youtube.

Nun habe ich in meiner Vorratshaltung einen gravierenden Fehler begangen und etwa 70 kg Teigwaren eingelagert. Die halten zwar auch ewig, aber sie schmecken einfach nur nach Mehl, wenn man sie nur einweicht und sie nicht wirklich durchkgeocht werden. Ich habe das probiert. Viel besser sind Asianudelsnacks. Sie sind auch genießbar, wenn sie in kaltem Wasser eingeweicht werden. Nur dauert es dann relativ lange, bis sie weich sind. Reis habe ich nocht nicht ausprobiert.

Um jedenfalls der Kochproblematik aus dem Weg zu gehen, empfehle ich solche Lebensmittel, die zur Not auch ohne Kochen verzehrbar sind. Dazu zählen alle kräftigen Doseneintöpfe, Dosenfleisch, Fischkonserven, Dosenbrot, Aisanudeln usw.

Es empfiehlt sich dabei auf Sortenreichtum zu setzen, weil Abwechslung beim Essen die dauerhafte Lebensqualität deutlich steigert.
Lebensmittel ohne nenneswerten Energiegehält, etwa Saure Gurken, Champignons oder Tomaten, sollten nur als kleine Geschmacksbeigaben in kleinen Mengen gelagert werden, wenn Geld oder Lagerplatz limitiert sind.

Honig ist praktisch unbegrenzt haltbar und sehr energiereich. Vermutlich kann man ihn auch gut beim Bauer oder Bäcker gegen andere Lebensmittel eintauschen. Was man auch unbedingt bevorraten sollte Essig und Öl in größeren Mengen. Kakaopulver und Kaffee, Milchpulver, Salz, Pfefferkörner für die Mühle und getrocknete Kräuter.

Auch Nussnougatcreme wird kaum schlecht und ist sehr energiereich.

Babybrei, Pampers usw. kann man wunderbar mit Bauern tauschen, die gerade frischen Nachwuchs haben. Hygieneartikel der Frau und Batterien sind im yugoslawischen Bürgerkrieg sehr knapp geworden und wurden zu horrenden Preisen verkauft.

Vielleicht dient diese Liste dem einen oder anderen als Anregung.


Neu 2013-02-11:

[16:00] Leserzuschrift-DE:

Grüße und Dank an Redaktion und aktive Leser.
Ohne deren Anregungen und moralische Unterstützung wäre es mir gewiß nicht so leicht gefallen etwas zu tun!
Wir sind nicht verrückt und wir sind nicht alleine!

Hier habe ich einige realistische und nützliche Informationen zu Crash-Szenarien-Selbsthilfe gefunden:

http://human-survival-project.de/html/projekt.html

Im oberen Drittel der Seite fängt ein Bericht an "Überlegungen zum Verhalten bei Katastrophen"

Wo anders von Null anfangen als Einziger der was hat, erscheint mir als... äääh... riskant...?
Und was hat man dann?

Ich persönlich habe mich dazu entschieden bei "meinem Stamm" in der Region zu bleiben und nur meinen städte-/zentrumsnahen Sitz aufzugeben und Netzwerke in der Region (SEHR ländlich) aufzubauen.
Solche Ecken gibt es überall in Deutschland nicht allzuweit von den Zentren.
Wobei Entfernung relativ ist, ich weiß.
Meine Nachbarn, beide im Schützenverein mit einem BW-Wolf als Fahrzeug, rechnen sich im WTSHF-Falle eine 50%-Chance aus die 100km bis hier her zu schaffen.
Es gibt halt doch noch Realisten.

Frankreich und Italien habe ich rechtzeitig als für den Daueraufenthalt abgehakt.
Als Einziger der EM hat, in der Fremde?
Als Einziger der noch mit dem Auto fahren kann, weil er Spritvorräte hat?
Als Einziger der Strom hat, dank seines Generators?
In den USofa wurden Prepper während "Sandy" stigmatisiert.
Also schön mit den Anderen an die Schlangen anstellen.
Dann ist es gut zu wissen, daß man kann, aber nicht muß.

Wenn das EM/Haus-Verhältnis lukrativ ist, will ich mich nicht als Besitzender offenbaren.
Wer sein EM braucht, um sich dann zu versorgen und zu etablieren, hat seine Hausaufgaben nicht gemacht und lebt riskant.
Vorräte verbrauchen sich und was dann?
Ich gebe nichts her was meine Familie braucht, auch nicht gegen EM.
Bei Blei als Tauschobjekt bin ich allerdings sicherlich eher dazu bereit.
Deshalb, Ball flach halten!

Übrigens; es gibt tatsächjlich Frauen, die so denken und handeln wie wir.
"Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel achtet, braucht sich nicht zu wundern wenn er mit einer Gans nach hause kommt."
Wobei auch Engel wunderschöne Flügel haben. :-)

Machen Sie weiter so!

[12:30] Leserzuschrift-DE: Bargeldvorräte:

Habe gestern mal in dem Text über den Stromausfall gelesen vom Büro für Technikfolgenabschäftung. Den findet man hier:
http://www.tab-beim-bundestag.de/de/pdf/publikationen/berichte/TAB-Arbeitsbericht-ab141.pdf

Jeder Deutsche hat theoretisch nur 118 Euro am Mann (rechnerisch die Münzen und Scheine auf die 82 Millionen Menschen aufgeteilt).

Nur mal so grob gerechnet, daß von allen Scheinen 1/3 bei den Banken liegt und 1/3 bei den Geschäften in der Kasse (Wechselgeld, Einnahmen), dann kann jeder Deutsche nur für rund 40 Euro einkaufen, mehr hat er nicht in der Tasche. Und dann ist Schluß, denn er kommt nicht wieder an Bargeld, und die Geschäfte schaffen das Geld nicht zur Bank und damit in den Umlauf, und die Bank nicht wieder zum Kunden,

40 Euro ist nicht mal ein halben Tank voll Sprit, und wie viele Notstromaggregate kann man dafür kaufen?

Die werden böse dreinschauen, wenn die elektronischen Kassen einmal nicht funktionieren. Bargeld für ein Monat oder so sollte man schon griffbereit haben.


Neu 2013-02-10:

[13:20] Leserkommentar zur persönlichen Vorsorge:

Vielen Dank für Ihre hervorragende Seite,
bin langjähriger "Stammleser"und möchte heute meinen ERSTEN Kommentar abgeben.

ME ist eine völlig geheime pers.Vorsorge über Jahre hinweg unmöglich.
Meine pers.Lösung:
Mentale Vorbereitung (für sich und die ges. Familie) bezgl.eines kurzfristigen Neustart´s.

1. Abwarten u. ausharren (unauffällig)

2. EM-Bestand mehren

3. mentale Vorbereitungen (informationstechnisch am Ball bleiben)

Wenn die EM-Preis-EXPLOSION erfolgt: NEUSTART AN EINEM SICHEREN ORT, WO EINEN NIEMAND KENNT. Beste Wünsche und macht weiter so.

Wir danken für Ihre Treue und besonders dafür, dass Sie ab nun auch Kommentare abgeben. Ohne die Zuschauer-Inputs wäre es nur halb so interessant. Daher: Herzlich willkommen im Kreis der beitragenden Leser!TB

[15:50] Leserkommentar-DE zum Kommentar um 13:20:

zu dem Kommentator von 13.20h möchte ich kurz etwas anmerken.
Die Punkte 1.-3. kann ich weitgehendst stehen lassen, die Schlußfolgerung nicht. "Neustart an einem sicheren Ort wo einen niemand kennt." so etwas ist m.A. ein Widerspruch in sich. Nach einem Crash wird ein Ort an dem mich niemand kennt nicht sicher sein. Ich werde dort ein Fremder sein und als solcher kein Mitglied irgendeiner Gemeinschaft und somit ein "vetretbares" Angriffsziel. 100%ige Sicherheit wird es nach einem Crash nicht geben aber wenn es Sicherheit geben wird, dann in funktionierenden Gemeinschaften, die man sich heute schon Aufbauen muß. D.h. ich sollte bei meiner heutigen Krisenvorsorge sicherlich nicht auf die Straße stehen und schreien: Bei mir gibts immer was zu essen aber ich sollte Menschen die mir nahe stehen warnen und informieren, dann können Sie hinterher nicht sagen man hätte sie nicht informiert. Daß es Menschen in seinem nahen Umfeld gibt, die sich nicht um Krisenvorsorge kümmern, wird jedem so gehen. Es kostet fast nichts auch für diese Menschen selbst etws Nahrungsmittel einzulagern, sie werden es einem danken. Ich möchte an den Bericht auf Hartgeld vor einigen Monaten erinnern als der Überlebende aus Sarajewo geschrieben hat. Seine Kernaussage war: "Egal wie gut vorbereitet ihr seid, allein ist es nicht zu schaffen". D.h. zur Vorsorge gehört es auch Netzwerke zu knüpfen, denn alleine wird man immer zum Opfer werden.

[18:30] Leserkommentar-DE: Nachschlag von 13:20:

Alle die Leute, die sich heute-"NUR"-über uns HGler lustig machen,werden uns in Zukunft als KRISENGEWINNLER brandmaken.

Somit rechne ich mit:

1.   Anfeindungen jeder Art aus Neid u.Missgunst

2.  Denuziantentum im Falle diktatorischer staatlicher Auswüchse

3.  Bettelei bis hin zur Erpressung

4.  Angriffe auf die Fam. bis hin zur  Kindesentführung

Kurz um-- wenig gesicherten Nachtschlaf.

Bei einnem komplettem Neustart habe ICH es in der Hand, WAS und WEM ich etwas von uns Preis gebe.

Dies sollte mir die nötige  "RUHE" verschaffen , die ich zum "DURCHSTARTEN"bitter nötig haben werde.

Wenn ich mit dem Schlimmsten rechne- kann ich nur positiv überrascht werden.

Trotzdem KOPF HOCH und bis bald.

Ja, alle diese Sachen wird es geben. Aber man sollte bedenken, dass gerade in Notzeiten wie 1923 von der Minderheit der Krisengewinnler der Luxuskonsum richtig herausgestellt wurde. So haben damals etwa in Berlin die Spekulanten und Devisenbesitzer rauschende Feste gefeiert. Man soll nicht gleich um sein Leben fürchten.WE.
 

[11:30] Leserkommentar-De zur gestringen Verschwiegenheit:

Ein sanfter Einstieg in das Thema Krisenvorbereitung ist wohl das verteilen dieser Broschüre, des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Persönlich oder Anonym in der Nachbarschaft verteilt. Die wenigsten werde dann handeln, aber es könnte das Bewusstsein, dass eine Notlage überhaupt eintreten kann, fördern. Es gibt genug Notfälle, auch ohne einen Weltwirtschaftskollaps, z.B. Schneechaos, Überflutungen, Stromausfälle, Chemieunfälle, Erdbeben, usw.

http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Brosch_FdN.html


Neu 2013-02-09:

[08:30] Katatstrophe kann nicht sein, darf nicht sein: Deutsche sind kaum vorbereitet

50% haben Lebensmittel für gerade einmal 2 Tage. Da reicht schon ein Schneesturm wie in den USA und der Tisch ist leer.

[13:45] Leserkommentar-DE: Nur 2 Zitate

"Ist der Notfall erst eingetreten, ist es für Vorsorgemaßnahmen zu spät."
- Aus einer Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

"Viele glauben, es sei immer alles verfügbar. Das ist erschreckend."
- Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

[16:30] Leserkommentar-DE:

Es ist, wie es ist, die meisten Bürger glauben, sie leben im immerwährenden Schlaraffenland.
Wir haben immer 4- 6 Rm Holz lagernd, zwei 11Kg Gasflaschen, ca 100kg Getreide nebst Mühle, jede Menge Konserven und eigener Brunnen, EM und Bargeldvorrat sowieso, auch grosser schwarzer Hund ist vorhanden, nicht unpraktisch. Gegen alles kann man sich nicht wappnen, aber gegen einiges.... so hatten wir erst einen 3 stündigen Stromausfall, Holz in den Karminofen, ein paar Kerzerl und ist schon heimelig.

Krise heisst nicht 3 Stunden Stromausfall, sondern 3 Wochen. Das ist bei jeder grösseren Naturkatastrophe in den USA der Fall. Oft dauert die Versorgungs-Wiederherstellung aber noch länger.

[19:30] Leserkommentar-DE: Keine Vorräte bei Bio-Essern

Erlebe das täglich im Geschäft (Biobereich).  Kaum ist mal ein Artikel nicht da, geraten manche Leute sofort in Panik. Fehlt er für 1-2 Wochen, geht gleich die Welt unter. "Ja was soll ich denn jetzt essen?" Ganz schlimm ist es mit jungen Müttern. Kurz vor Ladenschluss am Wochenende kommen sie an und brauchen noch ganz schnell Babynahrung. Nicht ein Krümel ist mehr zu Hause. Wir erleben es immer mal wieder, dass es in der Biobranche zu Engpässen bei Babynahrung kommt und sie manchmal wochenlang aus Qualitätsgründen nicht lieferbar ist. Die Mütter sind völlig ausser sich, den Tränen nahe und das vor Hunger schreiende Baby im Kinderwagen dabei. Sie müssen dann sämtliche Geschäfte in der Stadt abgrasen, damit das arme Kind übers Wochenende nicht zu verhungern braucht. Ist mir völlig unverständlich, dass man nicht ein paar Pakete Babynahrung auf Vorrat zu Hause hat, selbst wenn man nicht an eine grössere Krise denkt!

Bei uns können für mindestens 6 Monate alle Lichter ausgehen, die Heizung ausfallen und es nichts zu essen zu kaufen geben. Trinkwasser und Aufbereitungsutensilien sind ebenso vorhanden. Zu allen Zeiten hatten wir schon für mindestens 1 Monat Vorräte im Haus. Da meine ganze Familie an Schilddrüsenunterfunktion leidet, habe ich für alle für mindestens 1 Jahr einen entsprechenden Schilddrüsentablettenvorrat angelegt. Eines meiner Kinder braucht tgl. ein überlebensnotwendiges Medikament. Da habe ich bereits für mindestens 1,5 Jahre vorgesorgt. Selbst für die Katze ist Futter für einen ebensolangen Zeitraum im Haus. Schlimmstenfalls können wir das noch selbst verspeisen.

[20:45] Leserkommentar-DE:

Die wichtigste Erkenntnis aus dem Bericht sollte für Prepper die Verschwiegenheit sein! Wenn 50% der Bevölkerung keine Voräte halten, schwebt man als gutgerüsteter Krisenbezwinger in Lebensgefahr.


Neu 2013-02-05:

[15:45] Gute Linksammlung: 50 Of The Best Prepper Websites And Blogs On The Internet


Neu 2013-02-01:

[17:00] Eidgenössische Krisenvorbereitung: If the Euro Collapses, the Swiss Army Is Ready

Die Schweizer Armee übt bereits für den Euro-Zusammenbruch. Im Fall der Fälle will die Schweiz primär die Grenzen sperren, um Flüchtlingsströme abzuhalten. Das Konzept ist nicht neu. Im 2. Weltkrieg waren die Grenzen für Flüchtlinge ohne Geldkoffer dicht.TS

[17:15] Der Mexikaner:

Ich vermute, dass es zuerst einmal zur Ausweisung aller EU-Búrger, die unter den vereinfachten Bedingungen der europ. Binnenzuwanderung,(Personenfreizügigkeitsabkommen (FZA)) einreisten, kommen wird, welche sich befristet im Land aufhalten und nicht Summe x (in EM, denn sonst wird nichts werthaltiges mehr anerkannt werden) auf Anfrage sofort beibringen können.

Aktuelle Bewohner anderer Staaten ohne Bürgerrecht etc. werden mit Sicherheit auch sofort ausgeschafft.

Schengen wird vermutlich noch eher innerhalb Resteuropas aufgelöst, zusammen mit der Einführung von Devisenkontrollen.

Die Túr bleibt dann für alle offen, die in die Schweiz übersiedeln wollen und entsprechende EM Bestände nachweisen können.

Dazu passt der alte Witz (aus der vor Devisenkontrollen):
Kommt ein Deutscher in eine schweizer Bank und flüstert zum Kassier: "Ich möchte hier 1 Million deponieren."
Meint der Bankkassier: "Sie müssen nicht so flüstern. Armut ist keine Schande in der Schweiz."


Neu 2013-01-13:

[18:45] Leserzuschrift-DE: Kommunikationsausfall legt alles lahm:

Es war einmal ein Land, das war flächendeckend mit Telefonanschlüssen, D1 Netz und Internet versorgt.

Das ganze Land ?

Nein, seit gestern gibt es mittendrin einen weißen Fleck, das Siegerland und die Nachbargebiete.

Was ist passiert ?

Morgens wurde es einem Server warm. So warm, das er Feuer fing. Im Schaltschrank.

Die Feuerwehr wurde gerufen und der Strom abgestellt. Folge: kein Telefon, kein D1, kein Internet.

Im Siegerland.

Und was passiert, wenn ein Server keinen Strom mehr hat ?

Sicher ist eine USV vorgesehen, die sofort die Server weiter mit Strom versorgt !

Mit Wasser löschen ? Besser mit Speziallöschmittel ! Mußte erst besorgt werden.

Das Feuer sah dem nicht tatenlos zu, es verbreitete sich in der ganzen 3. Etage des Siegener Telkom Gebäudes.

Kabelschächte stellte weitere Verbindungsmöglichkeiten ( für das Feuer ) dar, wurden evtl. auch genutzt.

Wie sieht das Leben ohne Telfon aus ?

Ruhig !

Was mögen sich aber an den Kassen Szenen abgespielt haben ?

Vollgetankt, EC-Karte gezückt und ein Kopfschütteln des Personals geerntet. Ohne Telekom keine Kartenzahlung !

Sparkasse und Volksbank hatten ihre Filialen geschlossen, ohne Telekom kein Geldabheben, da keine Verbindung

zu Rechenzentrum.

Kühlschrank leer ? Die Regale im Supermarkt sind ja immer voll. Gestern auch. Nur auch hier keine Zahlung mit Karte.

Es brennt ? Fahren sie zum Feuerwehrgerätehaus, da ist jemand mit Funk !

Feuerwehr Siegen meldet sich auf Facebook !

Wer dachte, sowas gibt es in Deutschland nicht, der wurde gestern ( und für den Rest der Woche ) eines Besseren belehrt.

Fazit: Wer Hartgeld liest ( hat zumindest etwas ) Geld zuhause und dabei.

Man sieht, neben der Stromversorgung ist auch die Kommunikationsversorgung essentiell. Daher auch aus diesem Grund Bargeld und Vorräte zu Hause haben.

PS: warum alle Provider die selbe Infrastruktur nützen? offenbar wegen Kostenersparnis.

[20:15] Der Mexikaner dazu:

Man merkt leider, wie sich die Bundesrepublik flächendeckend in einem feministisch geführten Entwicklungsstaat verwandelt, in dem nichts mehr klappt.

Wenn genanntes in MX vorgefallen wäre, hätte ich es normal gefunden, nur gibt es hier keinen – 20 Grad Winter und bar wird sowieso alles grossteils gezahlt, zudem fällt regelmässig alle 14 Tage der Strom ca. 30 min aus.


Neu 2013-01-13:

[10:45] ZDF-Video: Selbstversorger

[16:15] Leserzuschrift-DE zu, ZDF-Video:

Ich habe mir gerade den auf Ihrer Seite "Krisenvorsorge" angegebenen ZDF-Beitrag (Selbstversorger) angeschaut.
Sehr guter ZDF-Film. Auch der geschniegelte Super-Psychologe paßt perfekt dazu. Die relativ geringe Kritik war wohl nötig, um den Beitrag überhaupt senden zu können. Wer Ohren hat zu hören, der höre! Und das im Mainstream.

 

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