Investment - Immobilien - 2013

Diese Seite beschreibt allgemeine Themen zum richtigen Investieren in "physische" Immobilien.
Ohne Papier-Investments in Immobilien.

Neu 2013-12-31:

[09:15] etfdaily: Time To Short The Real Estate Market?

Real Estate has been (note the past tense "has been") a great place to have invested your money in recent years. However, my Forecasts suggest that these good times are over and caution is advised. Real Estate has performed brilliantly. It has also taken some major hits of over 50% and that will occur again. I will keep you posted. Please scroll down to my twenty year chart, it tells you quite an interesting story. The story is all about risk and reward.


Neu 2013-12-30:

[18:15] Die spinnen, die Vermieter in München: Frau, ledig, mit Kind, sucht - vergeblich

"Ein Makler hat mich schon am Telefon abgewimmelt, als er gehört hat, dass nur ich mit zwei Kindern einziehen will": Der Wohnungsmangel in München trifft Alleinerziehende und junge Mütter besonders hart. Makler verlangen überzogene Sicherheiten. Nun schlagen Hilfsdienste Alarm.

Zum Beispiel von Erika B.: Ein Münchner Makler verlangte von ihr neben der Schufa-Auskunft, einer Kopie des unbefristeten Arbeitsvertrags, Gehaltsnachweisen der vergangenen Monate sowie Kontoauszügen über regelmäßige Unterhaltszahlungen auch noch eine Bestätigung ihrer Bank, dass die Unterhaltszahlungen regelmäßig kommen und dass sie über Kapitalvermögen verfügt; außerdem eine Bürgschaft ihres 80-jährigen Vaters mitsamt einer Einkommensbestätigung des Rentners, dass er auch über ausreichend Einkommen verfügt, um überhaupt für seine 50-jährige Tochter zu bürgen.

Die Dame will die Wohnung ja nicht kaufen, sondern nur mieten. Vermutlich bekommt sie eher eine Hypothek als einen Mietvertrag. Das ist ein Zeichen, dass der Mietmarkt in München extrem angespannt sein muss. Es gibt dort genügend Jobs.WE.

[18:50] Leserkommentar-DE zur wohnungssuchenden Mutter:

Das sieht sehr einfach nur nach „Markt" aus. Etwas, was es in vielen Bereichen gar nicht mehr gibt, weil Vater Staat fast überall eingreifen und manipulieren tut. Man sollte annehmen, dass man diese Verrücktheit der Leute, die jetzt unbedingt nach München wollen, sich verzehnfachen wird, wenn sie in Kürze an Gold herankommen wollen. Ich schreibe das mal, damit die Enttäuschten auf dieser Seite und auch die Gold- und Silberbugs sich mal vorstellen können was bald kommen wird. Liebe Grüße aus Norddeutschland, und ich wünsche dem Hartgeld-Team und allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr 2014.

[18:55] Leserkommentar-DE zur alleinerziehenden Mutter:

Nein, eine Frau mit K i n d wieder aus einer Wohnung herauszubringen wird schwierig weil gesetzlich geschützt. Selbst dann wenn die Dame keine Miete mehr bezahlt. Manche sagen sich dann lieber einen Studenten den ich bald wieder los habe.

[19:05] Leserkommentar-DE zur wohnungssuchenden Mutter:

Würde es sich bei dieser Frau mit 2 Kinder um eine Ausländerin handeln, wäre durch diese Diskriminierung alle Gutmenschen auf den Beinen und würden dem Vermieter Beine machen. Aber so, es ist sicherlich nur eine Deutsche mit deutschen Kindern. Wem interessiert es im Ländle. Arme traurige BRDiD

[19:40] Der Schrauber zur Mutter:

Da sieht man, wohin der überbordende Sozialstaat und seine Dekadenz geführt haben: Eine alleinerziehende Mutter ist heute ein enormer Risikofaktor für einen Vermieter, die kann bei der Mietzahlung ein Totalausfall sein und er bekommt sie nicht raus. Er muß sich nahezu alles bieten lassen, vor Gericht gewinnt die alleinerziehende Mutter immer. Sozialindustrie und Betroffenheitsmaschinerie haben rundherum Vollkasko geschaffen. Dazu kommt natürlich ein von der Gesellschaft und den Medien indoktriniertes Anspruchsdenken, bei dem es verpönt ist, bestimmten Gruppen Arbeit zuzumuten. Fällt der Ex-Mann als Zahler aus, hat die Mutter keine Lust auf Arbeit und Mietzahlung, egal: Niemand hilft dem Vermieter, jeder der armen Mama. Daher vermeidet man solcherlei Risiken natürlich. Selbst ein Stützenempfänger ohne Kinder ist risikoärmer, wenn die Kohle vom Amt kommt. Vor allem hat kaum jemand Mitleid mit dem. Wer bleibt dabei auf der Strecke?
Natürlich die, die für den Sozialstaat bezahlen! Diejenigen alleinerziehenden Mütter, die trotzdem fleißig ihren Lebensunterhalt erarbeiten, die werden wegen des Risikos gemieden und irgendwelche Ämter helfen denen natürlich auch nicht. Die sind ja nicht bedürftig, also keine Wohnung. Einen alleinerziehenden Sozialvollkaskofall juckt das nicht, da sorgt das Amt zur Not für Wohnungen. Das war früher anders: Da gab es dieses Anspruchsdenken nicht, wer da auf eigenen Beinen stand, dem billigte man auch die Bonität zu. Zumal es dann auch möglich war, jemanden, der nicht zahlt, rauszuschmeißen. Ich wüßte nicht, ob ich als Vermieter anders handeln würde, das ist schon bald Notreflex, der natürlich die Falschen trifft. Aber bevor ich selber ruiniert bin, wenn ich einen solchen Dauerausfall im Hause habe, wähle ich doch lieber eine niedrigere Risikoklasse aus.

Damit wollen wir dieses Thema für heute beenden! Ich verweise an das Hartgeld-Forum. TB
 

[15:10] T-Online: Renditeträchtige Städte - Wo der Hauskauf noch lohnt

Sogenannte B-Städte werden gelistet wo man sein Geld noch in Betongold versenken kann!


Neu 2013-12-24:

[14:45] Die spinnen, die reichen Angeber: Spitzenpreise bis zu 40 Millionen in Kitzbühel

Knappes Angebot, ganzjährige Saison: In Kitzbühel hat es seit dem Krieg noch nie einen Preiseinbruch bei den Immobilien gegeben

In den Kitzbüheler Toplagen schießen die Immobilienpreise unverändert nach oben. Um bis zu 40 Mio. Euro werden derzeit exklusive Landhäuser gehandelt, schildert Wolfgang Böhm, Geschäftsführer des auf die Vermittlung von Luxusimmobilien spezialisierte Makler, Engel & Völkers. Für exklusive Wohnungen in den Toplagen erreicht der Preis pro Quadratmeter bis zu 15.000 Euro.

Offenbar müssen sie dort auch "dabeisein". Wie auf Sylt oder am Tegernsee. Aber der Preiseinbruch wird mit dem Crash auch in Kitz kommen, dann wird sich zeigen, wie viele dieser Käufe auf Kredit fiannziert sind.WE.


Neu 2013-12-23:

[20:10] zerohedge: Chinese Investments In US Commercial Property Soar By 500%

China tausch ein US-Treasury-Risiko (100% Ausfall) gegen ein US-Immo-Bubble-Risiko (sicher teuer, aber die kann man in 10 Jahren wenigstens noch benutzen - hoffentlich)


Neu 2013-12-22:

[13:30] Kampf um jede Ackerfurche: Investoren machen Bauern Konkurrenz

Vor allem im Osten sind die Preise für Ackerland in den vergangenen Jahren explodiert, Die ersten Warnungen vor einer Blase werden laut. Auf der Strecke bleiben dabei nicht nur die heimischen Bauern.

Da sind primär Euro-Flüchtlinge am Werk, aber Spekulanten dürften auch schon mitmischen. In Deutschland ist es im Gegensatz zu AT oder CH relativ einfach, landwirtschaftliche Flächen zu erwerben.WE.

[15:30] Leserkommentar-DE:
das sehe ich mit großer Sorge. Der Erwerb von Ackerland ist bei uns in Deutschland zu einfach. Dieses Ackerland wird aber für Landwirtschaft, gerade auch durch kleinere Bauern gebraucht und ganz besonders wenn man vor Augen hat dass es ja zu einer dramatischen Situation in der Weltwirtschaft kommen kann in der die Importe an landwirtschaftlichen Produkten nicht mehr "sprudeln" ist es wichtig dass wir solche Flächen in den Händen von Landwirten behalten. Die Spekulation mit den Ackerflächen ist daher sehr gefährlich und wir haben jetzt schon zuwenig Kleinbauern. Ich bin für eine Verschärfung der Gesetze dahingehend, dass es schwieriger wird, Ackerland in Deutschland zu erwerben, wenn man keinen landwirtschaftlichen Hintergrund hat.

So gefährlich ist es auch wieder nicht, denn diese Investoren können/wollen die Ackerflächen selbst nicht bewirtschaften und müssen sie verpachten. Was gefährlicher ist, ist der massenhafte Anbau von subventionierten Energiepflanzen.WE.

[16:30] Der Schrauber:
Was nach dem Zusammenbruch dieses Bio-Sprit Irrsinns übrigbleibt, sind riesige Flächen ausgelaugter Anbauflächen, durch den Raubbau um maximale Profite und Subventionen aus den Energiepflanzen ziehen zu können.
Diese Flächen brauchen erstmal ein paar Jahre Pflege und Brachzeit, um wieder zur normalen Landwirtschaft und Nahrungserzeugung nutzbar zu sein.
Zeit, die nach einem Zusammenbruch der Versorgung schmerzhaft lang werden kann.


Neu 2013-12-20:

[08:30] Wiener Mieten auf freiem Markt massiv gestiegen

Das Geld fließt jetzt nach Ottakring und Liesing.


Neu 2013-12-19:

[12:45] Format: Tipps für den Umgang mit Bauträgern

Noch ist vom künftigen Eigenheim nicht mehr zu sehen als der Baugrubenaushub und Grundmauern, doch schon jetzt ist klar, dass genau diese Ecke am Fenster der perfekte Platz für den Lieblingsohrensessel sein wird. Doch der existiert erst nur auf Bauplänen. Im Vertrauen darauf, dass diese auch so umgesetzt werden, wie in den Hochglanzbroschüren beschrieben, tätigt man die meist größte Investition seines Lebens.

Kunden, die sich nicht auskennen, werden gerne über das Ohr gehauen. Besser ist, man kauft eine bereits fertige Immobilie und lässt diese von einem Sachverständigen überprüfen. Noch besser ist, man wartet bis die Immos billig werden.WE.

[19:00] Leserkommentar-DE zum Zuwarten bis Immo billig sind:

... etwas gaaannz Wichtiges vergessen: "Am besten man wartet, bis die Immobilien billig sind." - Ja, aber nur für die physischen Halter von echtem Hartgeld werden Immos richtig billig werden, Bausparschafe sind vom zukünftigen Preisverfall absolut ausgeschlossen ;)


Neu 2013-12-17:

[08:15] Immobilienreport: Kaufpreise explodieren vor allem in bayerischen Großstädten


Neu 2013-12-12:

[15:15] Leserzuschrift-DE: wenn sich die Mieten verdünnisieren:

Ich habe übrigens die Klemptner im Haus (bin auf Miete). Die installieren neuen Boiler, da alter kaputt. Sind seit heute früh da, 2 Mann hoch. Boiler kostet so ca. 800,-- Arbeitszeit können wir ja so ungefähr ausrechnen. Ich zahl nix, ausser einem Trinkgeld für die Handwerker. Nur mal angemerkt, bei Invest. in Immos. Schon beim Boiler haben sich ein paar Monatsmieten verdünnisiert.

Der Eigentümer zahlt soetwas selbst, beim Mieter zahlt es der Vermieter. Es gibt noch viel schlimmer Fälle, wo etwa die Hausgemeinschaft die energtische Sanierung durchsetzt und alle Wohnungseigentümer mitzahlen müssen. Deren Mieter (Vorsorgewohnung...) können dann noch wegen des monatelangen Lärms eine Mietminderung verlangen.WE.

[20:15] Leserkommentar-DE: Mietminderung bei energetischer Sanierung:

dieses Jahr wurde dort eine Änderung gemacht. Die 1. 3 Monate ist nix mehr mit Mietminderung

"Berlin - Bei Baulärm und Schmutz wegen einer energetischen Sanierung ihres Wohnhauses können Mieter künftig in den ersten drei Monaten keine Mietminderung mehr verlangen. Der Bundesrat billigte am Freitag die Reform des Mietrechts, die für Vermieter die Anreize zur energetischen Sanierung stärken soll. Sie regelt zudem, dass die Miete in gewissen Fällen nur noch um 15 Prozent erhöht werde"

Bei dem oben genannten Fall in Wien wird schon 6 Monate täglich gehämmert und gebohrt. Ich selbst habe einen Fall gesehen (Nachbarhaus), wo das Gerüst 18 Monate stand, der Gerüstverleiher hat gut an der energetischen Sanierung verdient.WE.
 

[09:35] ET: Chinas Immobilienmarkt schrumpft – das Platzen der Blase?

In Chinas Großstädten beginnt der Immobilienmarkt zu schrumpfen. Seit einigen Wochen hat das Geschäftsvolumen und der Immobilien-Preis in großen Städten signifikant zu sinken begonnen. Der Anfang vom Ende der chinesischen Immobilienblase? Experten erwarten, dass der Immobilien-Preis im kommenden Jahr in manchen Städten bis zu 80 Prozent einbricht.

Ist die Blase eigentlich nicht schon geplatzt, als in China die ersten See-through-cities aufgetaucht sind? TB


Neu 2013-12-11:

[13:45] Presse: Wohnungen für Normalbürger zu teuer

Überangebot im Luxussegment: Das Projekt Russen-Ansiedlung funktioniert dafür bestens! TB


[08:00]
Die bittere Wahrheit über Londons Wohnungsmarkt

In zehn Jahren sollen Immobilien in London durchschnittlich eine Million Euro kosten. Schon jetzt hat ein Drittel der Londoner Eltern mindestens ein erwachsenes, berufstätiges Kind zu Hause

Draghula sei Dank, dass immmer mehr Geld ins Betongold fließen kann.

[14:15] Einspruch: in 10 Jahren kostet eine Wohnung in London max. 10 Unzen Gold.WE.

[19:00] Der Mexikaner:
10 oz Gold sind dann aber für eine Wohnung in Kensington, Belgravia oder Mayfair fällig.
Wer schon einmal die Kakerlakenpaläste in der Peripehrie von Ost-oder Súdlondon gesehen hat, wird das höchstens fúr den ganzen Betonblock hergeben.


Neu 2013-12-08:

[16:50] n-tv: Schadensersatzforderungen in MillionenhöheIVG bittet Ex-Vorstände zur Kasse


Neu 2013-12-06:

[10:00] Welt: Wohnen wird im nächsten Jahr noch teurer

Immobilienpreise werden weiter rasant steigen, sagen die Experten des DIW. Besonders in Großstädten wird der Erwerb von Eigentumswohnungen teurer. In einer Stadt steigen die Mieten besonders stark.

Aber für Gold- und Silberbesitzer werden die Preise bald stark fallen.WE.


Neu 2013-12-04:

[17:50] Focus: Angst vor Enteignung: Berliner Senat entrechtet Vermieter von Wohnungen

Jaja die Berliner Stadtverwaltung: nix zammbringen, Schulden über SChulden machen und dann noch in die Eigentumsrechte der Bürger eingreifen! Don't like it! TB
 

[9:15] Kontraindikator "Bild": Deutschland hat eine Immobilienblase

Schon seit geraumer Zeit streiten Experten, ob die Preisentwicklung am deutschen Immobilienmarkt überzogen ist oder nicht. Am Montag dieser Woche titelte Deutschland führende Tageszeitung: „Haus kaufen ohne eigenes Geld". Das dürfte ein weiterer Hinweis darauf sein, dass sich die Entwicklung am Häusermarkt auf einen kritischen Punkt zubewegt. Denn in der Vergangenheit war das Boulevard-Medium oft ein guter Kontraindikator.

Warum ist das ein guter Kontraindikator? Massenmedien wie Bild springen auf ein Finanzthema immer erst dann auf, wenn es in der Masse populär ist, sie damit Auflage machen können. Wir wissen, die Masse verliert immer - wegen ihres Verhaltens in Finanzsachen.WE.
 

[7:15] In der Schweiz und auch sonstwo: Geht der Immo-Boom zu Ende, tragen Pensionskassen das Risiko

Derzeit gibts keine Schweizer Pensionskasse und keinen Vermögensverwalter, die nicht an der scheinbar ungebremsten Wertvermehrung auf Schweizer Boden teilhaben möchten und deshalb Liegenschaften im Portfolio entsprechend hoch gewichten.

Genau gesagt: die Pensionskassen gehen in überteuerte Bürohäuser wie in überteuerte Papiere. Wenn deren Wert zusammenbricht, sind auch die Pensionen weg.WE.


Neu 2013-12-01:

[10:15] Subprime-Schafe und die Tricks der Immo-Branche: Es ist ein Märchen, dass Immobilien immer im Wert steigen

WirtschaftsWoche: Herr Stracke, aktuell werben Banken und Makler mit der einmaligen Gelegenheit, Immobilien ohne einen Cent Eigenkapital kaufen zu können. Was halten Sie davon?

Stracke: Das ist fast immer unseriös, da kann ich nur vor warnen. Für die meisten Privatleute ohne Eigenkapital kann sich das gar nicht rechnen. Und für die Bank auch nicht: Nicht ohne Grund gibt es so gut wie nie einen Unternehmenskredit, wenn jemand null Eigenkapital hat. Also muss die Bank bei diesen Immobilienfinanzierung an anderer Stelle ihren Schnitt machen.

Pures Subprime in Deutschland. Bank-Manager wollen damit offenbar Karriere machen und die Schafe schauen nur auf die Kreditrate.

Das ist ein Märchen, dass Immobilien immer im Wert steigen. Das gilt für ganz wenige Viertel in ganz wenigen Städten und alle Hausverkäufer drumherum fallen aus den Wolken, wenn sie plötzlich gnadenlos verhandelnden Interessenten gegenüberstehen. In Nordhessen auf dem Land bekommen sie oft nur noch 30.000 oder 40.000 Euro für ein Haus mit Grundstück, wenn nicht gerade ein großes Unternehmen mit tausenden Mitarbeitern seinen Sitz in der Nähe hat. Auch schöne große Häuser mit schönen großen Grundstücken will heute kaum noch einer haben. Die machen zu viel Arbeit.

Ohne Arbeitsplätze mit guten Gehältern zum Abzahlen der Kredite ist ein Haus also nichts wert.WE.


Neu 2013-11-30:

[13:30] Solche Warnungen sind typisch für den Höhepunkt von Bubbles: Verbraucher-Zentralen warnen vor Immobilien-Kauf

Die Verbraucherschützer waren vor unbedachtem Immobilien-Kauf: Ein Kauf stellt im Niedrigzins-Umfeld für viele eine Verlockung dar. Doch viele Konsumenten haben offenbar nicht ausreichende Informationen, dass steigenden Zinsen für sie massive finanzielle Belastungen bringen.

Das haben wir 2005 auch in den USA gesehen: vernüftige Geister warnen die blinde Masse, die sich hemmungslos für Immos verschuldet. Vermutlich ist ein Grossteil dieser Hypotheken auch noch variabel verzinst. Die Schafsherde denkt nur an das Jetzt.WE.
 

[9:30] Leserzuschrift-AT: Immobilie endlich losgeworden:

Ich als langjähriger täglicher HG Leser freue mich bekanntgeben zu dürfen, dass ich gestern endlich meine zu große Immobilie zu einem guten Preis verkauft hab. Ich bitte die Hartgeld Gemeinde mir den Daumen zu halten, dass sich bis zur grundbücherlichen Abwicklung nichts Wesentliches mehr verändert und ich mit den derzeitigen EM Preisen dem Kartell einen hammermäßigen Tiefschlag versetzten darf. Und darauf dürft Ihr Vertrauen, für die weltweite Volksausraubung werde ich richtig Rache nehmen, nämlich mit ALL IN.

Ja, All In in Gold und Silber ist genau richtig. Vermutlich bis Anfang 2014 dürfte noch Zeit sein, obwohl keine Garantie abgegeben werden kann.

Gratulation zur Ummünzung!WE.


Neu 2013-11-29:

[9:30] Der Mexikaner zu Wohnungsnot unter Studenten "im kritischen Bereich" (gestern):

Daran wird sich ganz gewaltig etwas in den nächsten Jahren ändern, wenn das Seminar statt Publizistik oder Psychologie auf den Namen Kraut-und Rúbenernte lautet und der Unterricht bei entsprechendem Boden praxisgerecht stattfindet.


Neu 2013-11-28:

[20:30] Horrende Mieten in München & co.: Wohnungsnot unter Studenten "im kritischen Bereich"

Wer in einer deutschen Großstadt studieren will, muss tief in die Tasche greifen: Der Wohnraum für Studenten ist knapp und teuer – besonders extrem in München. Laut einer Studie wird sich daran auch in den nächsten Jahren wenig ändern.

Da muss man einfach fragen: warum wollt ihr alle studieren und nach München?
 

[19:45] Deutscher Mieterbund: CO2 Wahn führt zu Mietpreis-Explosion

[20:15] Der Mexikaner:
In nahezu allen Modernisierung- und Dämmungsfällen sind die Heizkosten anschliessend höher.
 

[19:00] +12% in einem Jahr: Preise für Wohnungen in Wien massiv angestiegen

Vor allem die Donaustadt und Favoriten sind signifikant teurer geworden.

Im 4., 7., 8. und 9. Bezirk kostet der im Schnitt mehr als 5000 Euro. Am teuersten bleibt der 1. mit 11.219 Euro.

Billiger Kredit treibt die Preise. Und dieser fliesst reichlich.
 

[15:30] In einer Depression ist der Bau tot: Spanien: Baugenehmigungen September

Wie das spanische Ministerio Fomento (Ministerium für Infrastruktur und Transport) heute mitteilte, sind in Spanien im Septmber 2013 die gesamten Baugenehmigungen von Neubauten, inklusive Erweiterungen/Renovierungen um -17,5% gesunken, von einem bereits sehr, sehr schwachen Vorjahresmonat, auf nur 4'189 Baugenehmigungen, erteilt durch das Colegio de Arquitectos Técnicos (technische Architektenkammer). Zum Hoch aus September 2006 mit 130'630 Baugenehmigungen ging es bis September 2013 um -96,8% abwärts! Die Baugenehmigungen nur für Neubauten sanken um -29,4% zum Vorjahresmonat, auf niedrige 2'228 Einheiten. Der Bau in Spanien bleibt tot, wie auch die für Q2 2013 endlich aktuelle Zahl der fertiggestellten Wohnungen zeigt.

Auch die meisten Baufirmen sind pleite gegangen, ebenso Immobiliemakler und anderes aus der Immo-Branche. Kommt auch zu uns.WE.
 

[8:15] Leserzuschrift-DE zu Luxus-Sanierungen:

Gestern abend wurde bei Stern-TV über Mietpreissteigerungen und teure Sanierungen berichtet. Es wurden einige Extrembeispiele genannt. Es war zum totlachen. Eine Frau beschwerte sich, daß ihre Kaltmiete von 85 (!) Euro nach Modernisierung verfünffacht wurde. Ein Lesbenpaar (grüne Lehrerin) war noch besser. Zuerst waren sie total scharf auf energetische Sanierung usw., danach kam dann die Mieterhöhung, die der Vermieter umlegt. Im Fall danach wurden nach der Modernisierung sogar die Heizkosten erhöht. Kein Mensch wußte warum. Das ist aber ganz klar: In Deutschland sind die Heizkosten in Mietsbuden sozialisiert, d.h. alle zahlen einen Grundbetrag plus einen Eigenverbrauchsbetrag. Wenn bei der Modernisierung eine supermoderne Schwachsinnsheizung mit allem Schnickschnack eingekauft wird, landen die Kosten dafür vermutlich wieder in den Grundkosten der Heiznebenkosten.

Jedenfalls konnte man an der Sendung sehr schön sehen: Die Politik verordnet Modernisierungen, die Grünwähler jubeln und bleiben am Ende auf den Kosten sitzen. Hahahaha!

Grün-Schafe gehören gemolken und geschoren.


Neu 2013-11-25:

[18:00] Bild: Haus-Kauf ohne eigenes Geld

Leserkommentar-DE zur Immo-Blase:
So freunde ,der Startschuss zum finalen Run in Immos ist heute von der Bild Zeitung erfolgt?Titelseite ,, Haus bauen ohne eigenes Geld ,, es wurde auf 2 Seiten durchgerechnet warum das besser ist als mieten( und das auch noch falsch!) Es wurden auch besonders clevere Familien vorgestellt die ohne einen Cent Eigenkapital für 190k ne Hütte gekauft haben.Herzlichen Glückwunsch!
das ist für mich der ultimative kontraindikator.Selbst beim Gold ging es nach der Empfehlung auf Seite 1 erstmal bergab.

[15:20] passend zum 8-Uhr-Eintrag: Immobilienblase in China: 68 Millionen leerstehende Wohnungen  

[15:40] Leserkommentar-DE zur chinesischen Immo-Blase:

Da sind die 3,6 Mill. leeren Wohnungen in Spanien fast schon Peanuts dagegen. Was für ein Irrsinn: 68 Millionen leerstehende Wohnungen. Man kann das ganze Ausmaß gar nicht richtig (er-)fassen.

China ist imposant - noch begängstigender ist allerdings der weltweite Trend in den Blasenimmobilien. Aber die Politiker (weltweit) meinen: eh alles in Ordnung!

[15:50] Leserkommentar-DE zur chinesischen Immo-Blase:

Das Erschreckende ist die Tatsache, daß die Baufirmen eigentlich alle ihr Geld bekommen haben. Was da steht ist bezahlt. Der Gegenwert der Wohnungen liegt jetzt als Kredit aus sebstgeschöpftem Geld bei den Banken. An den leeren Wohnungen sieht man die Werte die da vernichtet wurden. Ein Haus zu bauen ist die Lebensleistung einer Familie, grob gesagt, dort sind die Lebensleistungen von 68 Millionen Familien in den Sand gesetzt worden.

[17:30]  Das sind die Ersparnisse der Chinesen, die dort verbaut wurden. Alles weg. In Spanien sind es die Ersparnisse von ganz Europa, auch alles weg. Die spanische Bauindustrie ist bereits grossteils zusammengebrochen.WE.
 

[8:00] 3.6 Mill. leere Wohnungen: Die spanischen Geisterstädte

«Von der Stimmung her durchlebt Spanien einen wahnsinnigen Kater», sagt Wetzel. Vielen werde klar, dass die ganze Bauindustrie eine Monokultur war. Viele junge Leute hätten damals die Ausbildung hingeschmissen, um im Immobiliengeschäft Geld zu verdienen. So seien ganze Regionen in den Bauabenteuern abgestürzt. Heute wären diese Arbeitsplätze alle weg. «Es ist auch viel Wut spürbar über den unglaublichen Flächenverbrauch», sagt Wetzel. Die Frage sei nun, wer jetzt wieder aufräumt. Sicher nicht die Unternehmen, die damals gebaut hätten, denn diese seien meist bankrott.

Das kommt auch zu uns, sobald es keine Kredite mehr gibt. Alles, was mit Immos zu tun hat, geht dann bankrott oder wird arbeitslose.WE.


Neu 2013-11-22:

[20:00] Der Mexikaner: Ausschliesslich in Bezug auf Mehrfamilienhäuser (Mietshäuser) „nach dem crash" & DE, AT, CH:

Die Geschichte mit den Immos muss wenn, dann immer im Einzelfall gesehen werden. Für Einfamilienhäuser und andere Länder Europas gelten noch andere Annahmen, die in Gesamtheit zu wesentlich negativeren Ergebnissen fúhren dúrften.

1.       In Bezug auf die grundsätzliche Bausubstanz des Immobilienbestands erlaube ich mir die Behauptung, dass DE, AT, CH weltweit fúhrend sind.

2.       Die Masse wird auf lange Sicht kein Geld haben, die Häuser instand zu halten, sondern die vorhandene Substanz abwohnen (nachdem linksgrúner Unfug wie Wärmedámmung notfalls mit dem Löffel von der Fassade gekratzt wird, denn oft brennt das Zeug wie Zunder und bringt höhere statt niedriger Heizkosten)

3.       Zur Zeit sind im genannten Gebiet nahezu alle halbwegs bewohnbaren Häuser (von diversen Immoschafen und „Investoren") durchsaniert, können also locker 15-20 Jahre abgewohnt werden

4.       Bei den Nominalpreisen wird sich nach dem crash sicher jahrelang nichts bewegen (weder rauf noch grossartig runter), denn „so viel Geld auf einmal" wird eh kaum wer haben, Bedingung: Finanzierungen ausgeschlossen oder nur zu sehr hohen Realzinsen leistbar.

5.       Die Masse wird irgendwo und irgendwie wohnen müssen, dass steht ausser Frage.

6.       10 – 30 % vom Einkommen als theoretische Mietzahlung können sehr wenig sein, wenn die Masse 1 oz Gold/12 oz Silber im Jahr verdient

7.       Folge aus Punkt 6 ist wahrscheinlich, dass die Haushaltsanzahl insgesamt stark sinkt und die Anzahl der Personen je Haushalt stark stiegt.

8.       Ich gehe 3-4 Personen auf 2-3 Zimmern bei 60-100 qm im Mittel aus.

9.       Die durchschnittliche Lebenserwartung wird sich auch ohne die von Herrn Zimmel angesprochenen Themen (ohne Wertung meinerseits) auf 55-65 Jahre einpendeln – bei gestiegener Zahl der Gesamterwerbsjahre im Vergleich zu heute, denn die Masse wird mit spätestens 15 in den Arbeitsmarkt (egal welche Art von Arbeit) eintreten müssen.

10.   Immobilien ohne Anschluss an öffentlichen Verkehr werden auf 15-20 Jahre vollkommen uninteressant, da der Individualverkehr stark zurückgehen dúrfte und auch Verkleinerungen der öffentlichn Nahverkehrsnetze nicht ausgeschlossen sind.

Fazit: Wer die MFH-Immobilie im Zusammenbruch sehr gúnstig erwirbt und genannte Überlegungen 1-10 beachtet, wird sicher auch damit wirtschaftlich über die Runden kommen. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass sich die Preise anschliessend sehr lang seitwärts bewegen und daher nur aus den Mieten (- Instandhaltung) ein Ergebnis erwirtschaftet werden muss. Dass ist wirklich nur für Profis etwas, die sich mit Mietrecht etc. auskennen bzw. entsprechende Experten zur Hand haben. Da hierbei die Einmalkosten fast immer gleich sind, lohnt es sich wohl nur beim Erwerb grosser Komplexe, wobei dann die entsprechenden Kosten je Wohneinheit umgelegt werden. Die klassische Aktion „die Immobilien vermiete ich so nebenbei" wird also voraussichtlich einem Fulltime-Job weichen bzw. eine Organisation wie eine Firma (inkl. Mitarbeite, externe Dienstleister, etc.) erfordern.

Wo es heute wegen der hohen Preise wie etwa in Wien innerhalb des Gürtels nur 1% Mietrendite gibt, wird es dann echte Traumrenditen geben. Viele Besitzer werden ihre Mietshäuser aus verschiedensten Gründen notverkaufen müssen: Kredite, Steuern, Lebensunterhalt, so wie heute in GR schon.WE.
 

[09:00] Goldseiten: Immobilienbaisse für 70 Jahre?

[10:00] Dass Goldseiten den "Finanzastrologen" Zimmel hier schreiben lässt, ist sonderbar. Das muss kommentiert werden. Die Astrologieteile seiner Newsletters kann man natürlich vergessen, aber seine Finanzprognosen sind manchmal nicht schlecht. Aus dem verlinkten Newsletter zum Immo-Markt:

Der zweite Grund ist, daß die Illuminaten die Mittelschicht finanziell & dann politisch
vollständig zertrümmern wollen, denn sie ist das Rückgrat der Gesellschaft. Um eine noch
nie dagewesene Regierungsform zu errichten (Weltdiktatur NWO), muß zuerst dieses Rückgrat zerschlagen werden.
Die finanzielle Zerstörung geht nur über Immobilien, das Hauptinvestment der Mittelklasse/Masse.
Ein Bilderberger warnte schon vor einiger Zeit so: „wer jetzt noch Immobilien hält, gehört zum Dümmsten, das herumläuft – aber irgend jemand muß ja die Zeche bezahlen."
Ich warne schon seit Jahren, daß in der Dekade 2013 - 23 nicht nur ein Totalverlust
von Immobilieninvestments droht, sondern sogar gemeinhin unvorstellbare Verluste von bis zu 100 - 300% vom Einstandswert.

Ich weiss nicht, wo Zimmel das her hat, aber die Möglichkeit für diese Absicht ist gegeben, denn Immobilienbesitz ist das finanzielle Rückgrat der Mittelschicht. Wir wissen aus Insider-Infos ohnehin, dass man alle arm und abhängig haben will, sobald man das Finanzsystem fallen lässt. Warum nicht auch bei den Immos zugreifen.WE.

[12:20] Der Analytiker zu den 70 Jahren:

NWO - Zerschlagung der Mittelklasse - vielleicht auch noch Mayakalender, Sintflut und Apokalypse ?
Nach meiner Meinung Unsinn. Falls irgendwelche Illuminati sowas versuchen sollten, sind sie in kurzer Zeit an der Laterne. Wir sehen, was in Frankreich wegen viel weniger passiert - das Volk steht kurz vor der Explosion.
Der D-Michel ist zwar etwas gehemmter, aber Vorsicht, stille Wasser sind tief.
Was Immobilien-Besitzer wirklich zu fürchten haben:
1.) steigende Zinsen können Kreditler in Bedrängnis bringen und den Immowert vermindern
2.) fallende Preise können Kreditler unter Wasser drücken
3.) immer strengere Umweltvorschriften unter Zwang durchzuführen kosten viel Geld und erhöhen den Gebäudewert nicht.
4.) Steigerung der Grundsteuern oder ähnlicher Abgaben können natürlich vorkommen. Diese Massnahmen werden aber nicht dauerhaft dazu führen, dass der gesamte Immo-, Bau- und Mietmarkt zusammenbricht. Der Staat hat daran kein Interesse, die Gans für immer zu schlachten.
5.) Zwangsabgabe
Ich habe es schon mehrmals gepostet aber dafür bräuchte man in D eine Verfassungsänderung.
Eine Zwangsabgabe zur Staatsfinanzierung ist in D bis jetzt verboten - das BVG hat in mehreren Urteilen festgestellt, dass der Staat sich nur aus regulären Steuern finanzieren darf und dass eine Steuer auch nicht höher sein kann als 50% der Einnahmen (Halbteilungsgrundsatz). Die Vorschläge vom DIW und der Grünen sind NICHT vom Grundgesetz gedeckt.

Der vielbeschworene Lastenausgleich von 1952 diente nicht der Staatsfinanzierung sondern dem Ausgleich der willkürlichen Kriegsschäden innerhalb der Bevölkerung. Dazu hat das BVG zusätzlich bestimmt, dass der Lastenausgleich nur erlaubt ist, wenn bei der Einziehung und Verteilung der Gelder alle Bürger gleich behandelt werden, d.h. jeder muss je nach Falllage zahlen aber auch je nach seiner Falllage erhalten dürfen, Die Verteilung ist nur innerhalb des Volkes erlaubt. Eine Zwangsabgabe zur Banken- oder Staatenrettung entspricht dem NICHT, denn da hätte kein Bürger einen Anspruch sondern nur Staaten und Banken - und besonders nicht wenn, es sich um die Rettung ausländischer Banken und Staaten handelt.
Eine solche Zwangsabgabe ist also nur durch Einrichtung einer Willkürherrschaft zu erreichen. Das kann natürlich passieren, aber dann ist sowieso nichts mehr sicher und die Revolution oder Krieg nah.
5.) Währungsrefom
Eine Währungsreform betrifft den Immo-Besitzer nicht, ausser, er ist Kreditnehmer oder es werden im Anschluss Lastenausgleich oder Zwangsabgaben eingeführt (siehe 4)
Allgemein um mal die Panik um den IWF-Vorschlag von 10% oder den BCG-Vorschlag von 30% Zwangsabgabe unter Verweis auf den Lastenausgleich ein wenig zu beruhigen, folgendes:
IWF und BCG verweisen darauf, das 1952 50% des Vermögens eingezogen wurden. Das ist aber Geschichtsverdrehung und stimmt nicht. der Satz war zwar 50%, aber bei Immos 50% vom Einheitswert von 1914, der 1952 nur bei etwa 20-30% des tatsächlichen Wertes lag (und zur Zeit bei 3-6%) und davon wurden noch Freibeträge abgezogen - somit war die Abgabe z.B. auf ein Einfamilienhaus sogar 0 wenn sonst kein anderes Vermögen da war aber im Maximum bei ca.10-15% des Wertes.
Wenn die BCG mit 30% oder der vorliegende Artikel mit 300% arbeitet, dann ist das total irrational, das würde bedeuten, dass die jetzige Situation mindestens 3 mal so schlimm ist wie die Kriegschäden in D ??l Schon 10% wie beim IWF ist kaum leistbar, das war schon im blühenden Aufschwung der fünfziger Jahre die Obergrenze.

Ja, Immos können in einer Krise zwar vorübergehend fast wertlos werden, aber kaum 70 Jahre lang, Ja, Immos könnten deutlich höher besteuert werden, aber nicht so, dass es für Besitzer und Mieter nicht mehr leistbar ist. Daran hat der Staat kein Interesse (selbst in der DDR gab es noch Immobesitzer).
Ja, Immos könnten in einer Hyperinflation auch über ihrem Einstandspreis besteuert werden, aber das ist dann nur nominales und nicht wirkliches Geld.

Einspruch Euer Ehren: die Immobilien kommen auf jeden Fall dran, auch ohne Zutun der Illuminaten. Ganz einfach, wenn es für längere Zeit keinen Kredit gibt und kaum Arbeitsplätze. Selbst im günstigsten Fall gibt es erst in 50 Jahren wieder Immo-Preise wie heute - das heisst, dass Europa die derzeitige Stärke erhalten kann.WE.

[12:30] Leserkommentar-DE zum 12:00-Kommentar:

...hab ich gerade gemacht. 12 St. guterhaltene Fenster aus meiner Immo verkauft und durch 12 neue, 3fachVerglasung, verstärkt, Schall- und Wärme-Iso
zur Straßenseite ersetzt. Enorme Heizkostenersparnis, kein Straßenlärm mehr, absolute Funkstille, Gelle!

[13:25] Leserkommentar-DE:

In der DDR haben viele Hausbesitzer bei den staatlich gedeckelten Mieten die Mietshäuser mit den Mieteinnahmen nicht unterhalten können, selbst bei ausschließlicher Nutzung mit reiner Reperaturerhaltung und wer zu kleine Einkommen/Renten hatte, war gezwungen die Immobilie abzustoßen, das ging soweit, dass die Besitzer die Häuser an die Kommunen verschenkten und diese nur gut erhaltene noch annahm. Daher sahen die Immos in der DDR auch so toll aus, weil nach dem Krieg kein Pfennig mehr investiert wurde und werden konnte. Kalt-Mietpreise im Altbau von 0,50 DDR-Mark pro qm. Da ging nicht viel.

Kenne die Situation auch: meine Großeltern haben in der DDR damals auch Ihr Miethaus verschenken müssen. Heut in Wien im Pseudokapitalismus können die Eigentümer ihre Immobilien bei den teils noch geltenden Altverträgen zu lächerlich niedrigem "Friedenszins" auch nicht in ordentlichem Zustand erhalten. Viva Planwirtschaft! NB

[15:30] Der Analytiker zum Kommentar von NB,

Ist mir schon klar, dass in den DDR eine Vermietung nur defizitär sein konnte. Vermieter sind ja auch Klassenfeinde, daher diese Mietdeckelung - das würden am liebsten manche Parteien bei uns wieder machen. Und das Leute ihre Immo's abgegeben haben, habe ich auch schon gehört.
Aber grundsätzlich wurde man nicht enteignet, das ist schon mal bemerkenswert für eine Diktatur. Meine Tante und mein Onkel hatten was Selbstgenutztes in MeckPomm und dass einzige Problem schien die Beschaffung von Baumaterial zum Reparieren oder Modernisieren gewesen zu sein.
Geld war bei den beiden nie ein Problem - die sind mit 250000 Ostmark in den DM-Umtausch gegangen. Vielleicht haben die beiden als Berufsschullehrer überdurchschnittlich verdient und die Rente von Oma und Opa kam auch noch dazu?

Die haben immer gesagt: "Man kann doch das Geld gar nicht sinnvoll ausgeben - auf unseren neuen Trabi warten wir jetzt schon 5 Jahre"
Ich war ein paarmal in den 70ern drüben und den Zwangsumtausch von 13 Mark am Tag konnte man wirklich nicht sinnvoll ausgegeben (noch nicht einmal verfressen oder versaufen war möglich bei Bierpreisen in der Gastronomie von 0,50 Mark der 1/2 Liter stand man ständig in der Gefahr einer Alkoholvergiftung).

[18:30] Einspruch vom Analytiker zum Einspruch (Blau zu 12:20):

Lieber WE, Immo's kommen sicher irgendwie dran - aber 50 oder 70 Jahre ständig fallende Preise?
Was sollen wir denn dann nach der Krise mit unserem EM machen ? Worein denn investieren wenn nicht in Grund und Boden und Immo's für Firmengründungen bin ich zu alt und habe keine Lust dazu und Aktien sind mir zu unübersichtlich ? Sie selbst haben mir vor ein paar Wochen gesagt, man muss die Anlageklasse irgendwann wechseln ?!

Ich sehe das irgendwie ein bisschen anders (unter Voraussetzung, dass wir keine sozialistische Diktatur oder Zwangsverwaltung  bekommen):

Immos's werden im akuten Chrash möglicherweise bis auf 0 Wert tauchen und das dauert ein paar Jahre (max 10).
Dazu kommen die bekannten Probleme für Kreditler, Steuern, Zwangsabgaben, insolvente Mieter etc.) Aber Menschen brauchen Immo's zum leben - haben sie schon immer gebraucht, also muss gebaut und mindestens ein wenig unterhalten werden. Und die, die keine Immo's haben, müssen mieten, um zu leben. Da sie also irgendwie ein Grundbedürfnis erfüllen und auch  Einnahmen generieren, haben Immo's auch immer einen Wert gehabt. Natürlich kann dieser Wert sehr schwankend sein.

Wenn man Daten seit 1850 bis heute nimmt, haben in D die Menschen im Allgemeinen egal ob bei vielen oder wenigen Arbeitslosen, in Kriegen oder im Frieden, in guten und in schlechten Zeiten zwischen 10% und 30% eines Durchschnitteinkommens für die Behausung ausgegeben. Nur ein paar Jahre passen da teilweise nicht - Hyperinflation 1921-23. Der Unterschied zwischen 10% und 30% kommt fast ausschliesslich aus den Faktoren Wohnungsgrösse, Ausstattung und Lage die wiederum zum Schicht- Einkommen passen müssen und ist zeitübergreifend ziemlich stabil. Aus diesen Prozentzahlen kann man dann auch ziemlich leicht den Preis einer Immo ausrechnen.

Und ich meine, dass das nach einem Crash spätestens mittelfristig wieder so sein sollte, denn sonst muss man langfristig wieder in unbeheizten Höhlen leben.
Vor dem 1. Weltkrieg bis ca. 1933 konnte Otto-Normal überhaupt keinen Kredit bekommen und auch nach dem Krieg bis Ende der 50er gab es kaum Kredit für Privatleute für Immos oder Konsum, Trotzdem waren Immopreise und die Mieten im Verhältnis zu Löhnen durchaus vergleichbar mit den heutigen Preisen und Mieten bzw. Löhnen zumindestens in normalen Gebieten (also nicht München oder Wien aber auch nicht Tiefpreisgebiete wie MeckPomm):

Konkret kostete 1955 im Kondratieff-Frühling ein einfaches neues Reihenhaus ca. 30000 DM bei einem unteren Haushalteinkommen von 400 DM Brutto (also Immo = 75 Monatseinkommen)

Heute im anfangenden Kondratieff-Winter (bzw.. endenden Herbst) kostet ein einfaches Reihenhaus 200000 Euro und ein vergleichbares Haushaltseinkommen liegt bei 2500 Euro Brutto (also Immo = 80 Monatseinkommen).

(Lohn 1955 Arbeiter 350 DM + 50 DM Frau oder Kindergeld - Lohn 2013 Arbeiter 2100 Euro + 400 Euro Frau oder Kindergeld)

Ich sehe da nicht wirklich einen grossen Unterschied zwischen Frühling und Herbst/Winter selbst wenn man mit den Zahlen ein wenig rumspielt. Dies irritiert mich auch, aber die Zahlen sind so zumindestens grob richtig und passen irgendwie nicht zur Kondratieff-Theorie..

Wo ich Ihnen teilweise Recht gebe ist, dass z.B. 20 % des Einkommens für Wohnzwecke kaufkraftmässig vor oder nach einem Chrash nicht dasselbe sein müssen und damit auch nicht der Wert einer Immo im Kauftkraftvergleich von heute gegen die Zukunft..
Denn die Frage ist, ob das zukünftige Einkommen den heutigen Lebensstandard erreicht oder unterschreitet, was gut und deutlich sein könnte. Dann ist natürlich eine Mieteinnahme verhältnismässig weniger wert als heute und die Immo auch.

Vielleicht ist das aber auch nur ein Verständnisproblem unter uns. Unter einer Baisse verstehe ich einen dauernden Verfall (von Jahr zu Jahr immer weiter sinkende Preise) - wenn die Preise sich stabilisieren und wieder von tiefen Niveau zu steigen beginnen, beginnt für mich die Hausse. Ich glaube definitiv nicht, das die Preise 50 oder 70 Jahre nur noch fallen werden. Wenn Sie aber meinen, dass es 50 Jahre dauert bis die heutigen Preise im Verhältnis zum Geldwert wieder erreicht werden, dann bin ich einverstanden.

Übrigens allgemein zu Zimmel-Theorie:
Die Gründe, die Herr Zimmel für seine Immo-Baisse angibt (23 Gründe wie Wirtschaftskrise, Zertrümmerung der Mittelschicht, Elektrosmog, höhere Sterberate, geringere Bevölkerungszahl, Klimaverschlechterung, Kriege, Viren ...) gelten für fast alle anderen Assets auch. Wenn es immer weniger Menschen als Konsumenten gibt und die Umsätze deshalb dauernd fallen, werden auch die Aktionäre nicht glücklich sein und ein eigenes Geschäft aufzubauen ist auch extrem risikoreich. Und Geld verleihen sollte man ja auch nicht ,wenn die Banken es schon nicht tun. Wenn das wirklich so kommen sollte, wie er meint, sind auch alle anderen Märkte und nicht nur die Immos für 70 Jahre in der Baisse und man muss für 70 Jahre EM haben ohne damit arbeiten zu können oder sich gleich die Kugel geben bei dem Horrorbild, dass er malt.?
Ich jedenfalls bin davon ausgegangen, dass es irgendwann zu meinen Lebzeiten wieder aufwärts geht, sonst macht das ganze keinen Spass mehr.

Immopreise so hoch wie heute werden wir vielleicht im nächsten Kondratieff-Herbst in 50 Jahren wieder sehen, ein Grossteil der Leser wird dann tot sein. Die Preise werden nicht 70 Jahre fallen, aber lange nicht steigen.

Beispiel aus Österreich: um 1980 kostete ein neues Einfamilienhaus ca. ATS 270'000 = €20'000, so viel wie damals 1kg Gold. Die Zinsen waren sehr hoch, daher nur kurzlaufende Kredite möglich, aber es gab sie. Heute reichen für das selbe Haus vermutlich €270'000 nicht, das sind 9kg Gold. Man wird das selbe Haus für 5oz Gold noch bekommen.WE.


Neu 2013-11-19:

[13:15] Auf der Flucht vor gefährlichen Regimen: Londoner Luxus-Immobilien sogar für Milliardäre zu teuer

[13:00] Gauner und Betrüger warten überall: Zehn Fallen beim Bau des Eigenheims

Wer die eigenen vier Wände kaufen oder bauen will, sollte zuvor genaue Abklärungen treffen. Sonst sind nervenaufreibende Konflikte programmiert. Die Checkliste.

Es ist einfach Tatsache, dass die "Bauherren" von der Sache meist keine Ahnung haben und daher nach Strich und Faden betrogen werden können. Nicht vergessen, Immobilien erfordern Spezialwissen, man sollte sich Berater zulegen.WE.


Neu 2013-11-18:

[08:00] Schweiz: Überhitzungsgefahr bei Immobilien wird akut

Die Lage auf dem Immobilienmarkt werde zunehmend gefährlich, sagt der renommierte Ökonom Ernst Baltensperger im cash-Interview. Und er regt eine Erhöhung des antizyklischen Kapitalpuffers an.

Auf Gedeih und Verderb der EZB ausgeliefert...


Neu 2013-11-16:

[09:55] Focus: Immobilien-Preise steigen um bis zu 6,9 Prozent

Hohe Nachfrage und wenige Neubauten – das treibt die Preise, vor allem in den Städten. Auch im dritten Quartal sind Eigentumswohnungen und Häuser in Deutschland teurer geworden – um bis zu 6,21 Prozent. Noch stärker kletterten die Preise für Büro-Gebäude.

Als Preissteigerungsgründe nicht zu vergessen ist wohl auch dass das viele gedruckte Geld eine Fluchtburg sucht! TB


Neu 2013-11-14:

[9:30] Der nächste Immo-Crash ist im Gang: Die Immobilien-Blase in Norwegen platzt


Neu 2013-11-12:

[12:45] Krise bei Gewerbe-Immos: Gläubiger müssen um Einlagen bangen

Der Preisverfall bei Gewerbeimmobilien hinterlässt Spuren, Kredite für Bürokomplexe und Einkaufszentren von Mailand bis Düsseldorf können nicht zurückgezahlt werden. Inhabern von Hypothekenanleihen drohen nun Verluste.

Ganz Europa ist overstored sowie mit zu vielen Bürohäusern versorgt. Wer hält denn diese CMBS? Ganz klar die Bondaffen in Fonds und Versicherungen mit dem Geld ihrer Kunden.WE.


Neu 2013-11-06:

[10:30] Jede Menge an Einkaufszentren sind unter Wasser: Calvin Davies: “Es sind jede Menge Refinanzierungen bei europäischen Gewerbeimmobilien nötig”

Die aufkeimende Konjunkturerholung in Europa geht damit offenbar an den Immobilienbesitzern vorbei. Die Vermieter sind nicht in der Lage, ihre vor der Finanzkrise im Jahr 2006 aufgenommenen Kredite zu refinanzieren, die zur Unterlegung von Gewerbehypotheken-Bonds benutzt werden. Da die Immobilienwerte vom Hoch bis zum Tief um 40 Prozent abgenommen haben, sind tausende Liegenschaften mittlerweile weniger Wert als die ausstehenden Verbindlichkeiten.

Und das nicht nur in Südeuropa, auch in Deutschland.
 

[8:30] Doku über Geisterstädte in Spanien: "Das ist das Irrsinnige: Was da steht, sind Träume"

Der Münchner Regisseur Gereon Wetzel konzentriert in seinem Film "Häuser für alle" die Erklärung in einem Zitat des schottischen Schriftstellers Charles Mackay. Der hatte in seinem Buch "Zeichen und Wunder. Aus den Annalen des Wahns" im Jahr 1852 geschrieben: "Ganze Staaten leben plötzlich nur noch auf ein Ziel hin und werden bei dessen Verfolgung schier verrückt; Millionen von Menschen sind gleichzeitig von einer und derselben Wahnidee besessen und laufen ihr so lange nach, bis eine neue Narretei noch mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht."

Heute ist der Wahn weitgehend vorbei, doch nun finden sich überall in Spanien die Folgen der Unbesonnenheit: Orte, die für viele Menschen gedacht waren, nun aber zu Geisterstädten verkommen sind.

Ist es nicht in jeder Immobilien-Blase so? der Bau- und Kaufwahn ist kollektiv, solange der billige Kredit anhält. Danach erkennt man es erst als Wahn. In Spanien wurde der Wahn durch den Euro-Beitritt und die dadurch sinkenden Zinsen ausgelöst - auch ein "Produkt" des Euro.WE.


Neu 2013-11-05:

[10:00] Leserzuschrift-DE: diebische Gemeinden:

Durch Zensus ermittelt wurde aus meinem Ein-Familienhaus ein Zweifamilien Haus. Durch den letzen Anbau plötzlich ein Mehrfamilienhaus. In Zahlen: Steuermessbetrag von 2,6 auf 3,1 und zuletzt auf 3,6%. Vorher 108,16 Euro, jetzt 445,20 Euro. Der Hebesatz der Gemeinde von 240 auf 290%.

Das kann ja noch heiter werden.

Ich denke dass das mit ein Grund von Zensus war. In unserem Dorf sind die meisten Häuser Einfamilien- Häuser in denen später die Kinder das Dachgeschoss ausgebaut haben und jetzt bewohnen.Wenn das jetzt alles Zweifamilien Häuser werden ist das eine schöne neue Einnahmequelle.

Und Häuser können nicht weglaufen...

[10:30] Der Silberfuchs:
Das ist erst der Anfang, nicht das Ende der Fahnenstange! Wenn nach dem Crash die Stadtflucht aufs Land einsetzt, dann werden aus echten Einfamilienhäusern solche für drei Familien und aus den etwas größeren Häusern werden solche für vier Familien + X. Und als Sahnehäubchen gibts dann noch Zwangshypotheken oben drauf. Anschnallen nicht vergessen, wenn es richtig los geht!
 

[8:00] Solcher Populismus kommt immer gut an: Union und SPD wollen Mieten bremsen

Die steigenden Mieten sind im September eines der wichtigen Wahlkampfthemen – nun einigen sich Union und SPD auf eine Mietpreisbremse. Ob die übermäßigen Mieterhöhungen tatsächlich einen Riegel vorschiebt, ist fraglich.

Hausherren, Achtung: die Mieter haben mehr politischen Einfluss als ihr.

[9:30] Der Spiegel - warum das nicht funktioniert: Die Mietpreisbremse hilft nur den Reichen

[11:45] Leserkommentar-DE:
Es sind doch die Politiker, die die Mieten verteuern, indem solcher Unfug wie das Zukleben der Häuser mit Styropor oder die unsinnigen Legionellen-Untersuchungen einführen sowie die ganzen Abgaben von Strom, Müllabfuhr, Steuern und Wasser/Abwasser erhöhen. Wie früher in der Ostzone: Die Mieten festlegen und die privaten Häuser verrotten lassen

Der Sozialismus an der Macht.

[16:45] Leserkommentar-DE zur Mietpreisbremse:

Nach dem 1. WK sollte die Preisexplosion durch die Wohnungsnot mit Mietpreisbremsen begegnet werden (fast 1:1 was Heute angedacht).
Folge: Neubauten rentierten sich nicht mehr - gingen zurück, Instandhaltung rentierte sich nicht mehr - wurde kaum noch gemacht. Nach wenigen Jahren wurden immer mehr Häuser unbewohnbar, Neubauten gab es kaum noch ..... und es wurden Zwangszuweisungen
von Familien in Wohnungen vorgenommen, wo noch welche rein paßten. Mietpreisbremsen sind kontraproduktiv, verschärfen das Problem. Einzig ein geforderter und damit gebundener sozialer Wohnungsbau kann die Preissituation entspannen - nur diese Baumwollfetzen sind ja schon den Zockern versprochen.


Neu 2013-11-04:

[19:00] Leserzuschrift zu Mehr Singlehaushalte in Österreich

In den letzten 40 Jahren ist die Zahl der Singlehaushalte in Österreich stark gestiegen. Wurde 1971 jeder vierte Privathaushalt (25,6 Prozent) von nur einer Person bewohnt, war es 2011 bereits jeder dritte (36,3 Prozent), so die Statistik Austria.

In der Krise wird sich das ändern!
In jedem dritten Haushalt leben dann mind. 3 Personen!
Jede 3. Immobilie steht frei!

Es wird noch ärger kommen, sieht man schon in GR.
 

[12:15] Tagesanzeiger: Die Flugzeugpendler kommen

Londoner Häuser kosten so viel, dass Menschen mit dem Flugzeug in die Stadt pendeln. Mit entsprechenden Folgen.

Bahnbrechender Artikel über Immo-preise in Metropolen und die Pendlerkosten. TB Must read!!!

[13:45] Schöne Beispiele dafür, wie absurd hoch die Immopreise in bestimmten Metropolen geworden sind. Alles Auswirkungen der heutigen Niedrigzinsen und natürlich auch der Kapitalflucht. Diese Horrorpreise werden alle zusammenkrachen.WE.

[14:30] Der Bondaffe:
Warum fliegt der eigentlich noch nach Hause? Wäre doch viel vernünftiger wenn er gleich im Flugzeug wohnt. Da mietet er sich pro Tag eine bestimmte Flugzeit, flexibel gehandhabt (dann kann er auch mal zum Bechern gehen), kreist des Nachts über der Stadt und landet frühmorgens wieder am Flughafen.

Weil er ein Haus für die Familie und zum Herzeigen haben muss.

[17:30] Leserkommentar: Das Pendeln wird durch die moderne Datenverarbeitung erst richtig möglich:

Persönlich kenne ich einen Architekten, der seit Jahren 3 Tage wöchentlich (mit 2 Übernachtungen) ebenfalls in London tätig ist. In dieser Zeit werden alle Termine mit Sonderfachleuten durchgeführt.

Ggf. notwendige inländische Baustellenbesuche lassen sich ebenfalls erledigen. Vom eigenen Computer loggt er sich in den Bürorechner ein und kann weiter 3 Tage ( und Nächte) arbeiten. Telefonisch erreichbar ist man heute sowieso überall.


Neu 2013-11-02:

[10:15] DWN: Goldener Käfig: Hausbesitzer sind anfällig für Arbeitslosigkeit

Eine Studie hat ergeben: In Ländern mit vielen Hausbesitzern gibt es höhere Arbeitslosigkeit. Denn der Besitz eines eigenen Heims senke die Bereitschaft, dahin zu ziehen, wo Arbeitskräfte gebraucht werden. Politik und Banken haben diese Entwicklung beschleunigt - mit unabsehbaren Folgen in den USA und in Europa.

[16:00] Es wird im Artikel das Beispiel von Spanien mit einer Eigentumsquote von 80% aufgeführt. Dort ist es derzeit so gut wie unmöglich, eine Wohnung oder ein Haus zu verkaufen. Mieten schafft geografische Flexibilität, etwas das die "Hausherren" in ihrem Prestigewahn nicht verstehen wollen.WE.


Neu 2013-10-31:

[12:30] Die nächste Warnung: Verbraucherschützer warnen vor Immobilienkauf

Die Mini-Zinsen für Baugeld verlocken auch Menschen zum Kauf einer Immobilie, die sich eigentlich keine leisten können. Verbraucherschützer und Finanzexperten sehen darin eine große Gefahr und warnen vor einer Preisblase.

„Derzeit kommen viele Verbraucher fast ohne Eigenkapital und denken, alles ist möglich", sagt Martin Reuter von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen am Donnerstag

Das ist der Höhepunkt jeder Bubbe: die ersten Warnungen erscheinen in den Medien, während die dümmsten Schafe auch noch in den Markt wollen.WE.

[13:00] Der Schrauber:
Interessant, daß der gleiche Artikel, sogar im Wortlaut gleich, auch auf T-online geschaltet ist.
Hier darf man in der Tat mutmaßen, daß die für eine solche Blase typischen Warnungen kontrolliert ausgegeben werden, ähnlich der Enteignungswarnungen.
Und in der Tat ist es auch so, daß eine Art von Putzfrauenhausse im Immogeschäft herrscht. Es überlegt nämlich buchstäblich jeder Sozialfall, ob er bei dem "billigen" Geld nicht ein Szeneappartement in München oder wo finanzieren kann, oder ein mit politisch korrekten Statussymbolen grüner Art verhunztes Prestigehaus.
Wie in jeder Blase werden die Warnungen überwiegend überhört werden.

Das ist keine koordinierte Warnung, der Artikel stammt von der Agentur dpa. Ja, das mit den Sozialfällen stimmt, in den USA bekam in 2005 auch jeder, der noch atmete einen Subprime-Kredit.WE.


Neu 2013-10-29:

[16:15] Der Mexikanern zu den Beiträgen gestern 15:30ff:

Servus an meine ungefáhren Altersgenossen.

1.       Der Vermieter hat das Risiko (Reparaturen am Gebäude, Abnutzung des Gebäudes, Grundsteuern, Zwangsabgabe seitens des Staates) – ihr habt das Nutzungsrecht und dúrft dafúr 930 EUR im Monat abdrücken

2.       Die in 1 genannten Risiken haben alle „Haus-Besitzer" selbst (hier bewusst Besitz, denn Eigentum ist es meisst nicht) und obendrein das Klumpenrisiko der Bankfinanzierung (mögliche steigende Zinssätze, sofortige Vollstreckbarkeit ins Privatvermögen, gesamtschuldnerische Haftung, etc.) hinten dran – ihr nicht

3.       Wenn es aktuell zu teuer wird und darstellbar ist, wäre höchstens eine Verkleinerung der WohnverhÄltnisse ratsam (Umzug etc. kostet aber auch Geld)

4.       In der Hyperinflation werden als 1. Amtshandlung die Mieten auf ein „angemessenes Mass" (langfristig ist es dann der Gegenwert 1 Mass Bier aufm Oktoberfest) gedeckelt – Die Masse in DE sind Mieter, vor allem in den Grossstädten – danach richtet sich die Politik IMMER.

Extra – Vergleich Apfel/Birne; Wohnung / typisches EFH:

Es wird oft übersehen, dass beim Einfamilienhaus (EFH) vollkommen andere Kosten auf einen zukommen als in der Mietwohnung. Manche Hauskauftrottel wissen nicht mal vorher, was der Sack Blumenerde im Baumarkt kostet oder dass man jeden Winter Schnee schaufeln darf und sind dann verwundert, dass es hinten und vorne nicht reicht (aber der liebe „Berater" von der Bank sagte doch, das wäre alles viel billiger bei den niedrigen Zinsen jetzt.... )

Die Lage, der Zustand oder beides sogenannter „erschwinglicher Häuser" sind in der Regel unmóglich und ziehen weitere unkalkulierbare Fahrt/+ Reparaturkosten nach sich.

Das Argument „die Kinder müssen ins Grüne" ist gleichsam sinnfrei: In jeder halbwegs anstándigen Gegend im deutschsprachigen Raum gibt einen muselfreien Spielplatz oder Park –den müsst ihr nicht mal selbst harken oder im Winter streuen.

Nocheinmal: es ist völlig sinnlos, mit "Hausherren" zu diskutieren, man kann ihnen nur den Kredithahn abdrehen.

[16:15] Noch ein Leserkommentar-DE:

"Ich bin derzeit 26 Jahre alt und für mich und meine Freundin hat sich ebenfalls die Frage gestellt "Bauen oder Mieten".
Wir leben eher etwas ländlich wo man eigentlich von kleinauf im Kopf hat, dass man ein Haus baut und dort dann wohnt. Nunja, in der aktuellen Zeit halte ich dies eigentlich für so gefährlich wie in den letzten 50 Jahren nicht mehr, weshalb ich jetzt weiterhin Mieter bleiben werde.
Meine Entscheidung viel mir viel leichter als ich eines der Bücher von Dirk Müller gelesen habe.

Hier mal 2-3 Überlegungen von mir:

- Ich kann die Größe meines Wohnraums jederzeit anpassen. Von 20-30 reicht eine kleine Bude für 2 Personen. Kommen Kinder hinzu, so kann man in eine größere Wohnung ziehen und wenn die Kinder aus dem Haus sind, kann man entweder dort wohnen bleiben, in eine ähnlich große Wohnung umziehen oder wieder in eine kleine Wohnung ziehen. Das heißt, ich kann zu jeder Zeit bedarfsgerecht wohnen. Das Geld, was dabei eingespart wird, kann man in Edelmetalle, Aktien (wenn diese mal wieder nach einem Crash günstig sind) oder ansparen. Beim Ansparen rate ich allerdings erst die Verschuldungskrise abzuwarten bzw. auszusitzen. Mit einer DM kann man vielleicht auch wieder für das Alter ansparen. Derzeit investiere ich auch viel lieber in Edelmetalle.

- Wer glaubt eigentlich, dass Häuserpreise immer weiter steigen? Man sollte sich nur mal den demographischen Wandel ansehen sowie die Bevölkerungsschrumpfung Deutschlands. Je kleiner das Volk, desto weniger Häuser/Wohnungen werden gebraucht und dadurch sollten eigentlich auch die Immo-Preise fallen.

- Lastenausgleichgesetz. Wer möchte schon mit 30 Jahren frisch gebaut haben und dann wird man mit einem Lastenausgleichgesetz ziemlich hart getroffen. Das könnte ziemlich übel werden.

- Immobilien brauchen Wartung was auch nicht gerade günstig ist.

Zudem schließe ich mich meinen Vorrednern natürlich an was Flexibilität usw angeht.

[18:45] Leserkommentar-CH:
Bei Immofreaks dagegen zu argumentieren ist verschwendete Zeit, gegen emotionale Wünsche zu kämpfen ist sinnlos.
Die Evolution diktiert, ein eigenes Revier beim Tier oder beim Menschen eigener Grund, war überlebensnotwendig.
Mieten ist sachlich  viel besser als kaufen, aber wenn das Geld bzw. der Kreditzins es möglich macht, wird der Mensch kaufen.

Die Höhlen der Steinzeitler wurden aber nicht auf Kredit gekauft.

[18:45] Leserkommentar-CH: wir mieten lieber:

Wir waren auch am überlegen, ein Haus zu kaufen. Ich bin 38, meine Frau in gleichem Alter.
In meiner Generation in der Familie sind wir mittlerweile die Einzigen, die noch zur Miete wohnen.
Was ich beobachte:
Schwestern und Cousin haben beide gebaut, bzw. gekauft und renoviert.
Urlaub ist natürlich bis auf weiteres gestrichen, keine Zeit und Geld.
Kauft man mit 35-40 ein Haus, bezahlt man meist erst mal 20 Jahre lang, d.h. bis fast an das Ende der Berufstätigkeit. Dann wohnt man in einem Haus, das (mindestens) 20 Jahre alt ist, mit 20 Jahre alter Küche, 20 Jahre alter Heizung, Rohren, Elektrik. Spätestens dann steht also eine komplette Renovierung an. Bis dahin ist der Hund tot, die Kinder sind ausgezogen. Der grosse kinderfreundliche Garten wird zur Last, die unbenutzten Zimmer verstauben, und werden sinnlos mitgeheizt. Wo ist der Gewinn?

Entschluss: Wir bleiben Mieter. Zieht mein Sohn in 15 Jahren aus, ziehen wir in was kleineres (aber frisch renoviertes, man hat ja die Wahl). Kommt vorher eine Knappheit wg. Arbeitslosigkeit, ziehen wir halt früher um.
Keine grauen Haare wegen Sicherheiten, Zinsen u.s.w.

Richtig so!

[19:00] Leserkommentar-DE: die Last eines Hauses:

Ich habe mit 32 ein uraltes Haus gekauft ,worauf sich meine Eltern bald überschlagen haben mir dies auszureden.3 Jahre daran herumgewerkelt (Dachstuhl Dach neu), und dann auf Grund der Marktsituation für das 6 fache verkauft. Auch jetzt waren meine Eltern völlig von der Rolle !!so viel Arbeit und alles umsonst" Von den meisten bekannten erntet man sehr mitleidige Blicke nach dem Motto,,kopf hoch,das Leben geht weiter" Das ich ganz bewusst und mit hohem gewinn verkauft habe ,haben die meisten gar nicht auf der Uhr. In DE gilt wer sein Haus verkauft ist pleite! naja ziemlich pleite ist auf jeden Fall der Käufer...die Baukosten liegen ca 130k über dem veranschlagten.und im garten sieht es aus wie auf der Baustelle,das DG wurde erstmal weggelassen.neulich war ich mal da und es sah echt toll aus!Auf die Frage des Käufers ob ich nun traurig sei kam die Antwort ohne nachzudenken.

Leute ein Haus ist ne tolle Sache aber man lebt nur einmal und ich will nicht 60 Prozent meiner Zeit rammeln gehen um ein Haus abzubezahlen in dem ich dann die restliche Zeit mit Schnee schippen,rasen mähen,Unkraut zupfen Zaun streichen und solchem Mist verbringe.

Richtig gehandelt!

[19:00] Dr.Cartoon:  Zitat vom Mexikaner:

"Manche Hauskauftrottel wissen nicht mal vorher, was der Sack Blumenerde im Baumarkt kostet oder dass man jeden Winter Schnee schaufeln darf und sind dann verwundert, dass es hinten und vorne nicht reicht (aber der liebe „Berater" von der Bank sagte doch, das wäre alles viel billiger bei den niedrigen Zinsen jetzt.... )."

Wie Recht der Mexikaner hat. Bei uns bezahlt eine Mietpartei (vier Mietparteien-Haus) seit über zwei Jahren 19 Euro/ Monat extra. Dafür wird der Hausflur wöchentlich gereinigt, Dachboden und Keller auch. Und seit letztem Winter wird auch morgens ab 4 Uhr (und wenn nötig auch später im Tag nochmals) der Schnee geräumt.

Rasen mähen, Grünanlagen pflegen, Spielplätze in Ordnung halten usw. übernimmt der Vermieter. Alle Reparaturen werden von professionellen Handwerksfirmen schnell erledigt!

Selbstverständlich kann ein Haus etwas besonderes sein, aber muss man sich deshalb bis ins Rentenalter Verschulden und ohne Not ins Hamsterrad begeben!? Wer unbedingt ein Haus sein eigen nennen möchte, der sollte EM einsammeln und abwarten!

Und die Hausherren-Idioten möchten 25 Jahre als Schuldsklaven im Hamsterrad laufen und im Winter Schnee schaufeln.WE.

[20:00] Der Mexikaner zu Dr.Cartoon:

Dr. Cartoon schreibt ja vom Mehrfamilienhaus (MFH), da treibt die Aktion noch lustigere Blüten:

Mancher Hausbesitzer meint, er wäre ganz schlau und „macht das alles selbst, ist schliesslich billiger".

Das geht dann manchmal soweit, dass man selbst im Haus wohnt, den ganzen Tag mit dem Erstellen schiefer Nebenkostenberechnungen (die vor Gericht von renitenten Mietern gern angefochten werden) verbringt, morgens als erster draussen ist (bei JEDEM Wetter), um Schnee zu schaufeln, den Weg zu fegen, Unrat von der Strasse zu holen und ansonsten die anderen Mieter terrorisiert, obwohl die Rechtslage eh klar ist.

Richtig Angst haben diese Hausbesitzer dann, wenn sie mal in den „wohlverdienten" Urlaub fahren, ob daheim auch noch „alles steht", wenn sie vollkommen entnervt zurückkehren. Es stellt sich dann die Frage, ob sie Besitzer des Hauses sind oder umgekehrt.

PS: Die richtig schlauen mit etwas Geld auf der Kante mieten Häuser gleich möbliert und tun sich nicht mal den Stress irgendwelcher Umzúge an sondern ziehen direkt mit Koffer und Waschtache ein.

Ja, das beschreibt sehr gut die Motivation von Hausherren: über den Mietern stehen, obwohl sie deren Büttel sind.

[20:00] Leserkommentar:
Ein guter Freund hatte sich auch vor ein paar Jahren den Wunsch vom eigenen Haus erfüllt. Der beste Spruch nach einem viertel Jahr war: "Man will unbedingt ein Haus besitzen und, so schnell kann man gar nicht gucken, stellt man fest dass das Haus einen besitzt."

Wie wahr.


Neu 2013-10-28:

[15:30] Leserzuschrift: der Schafsherde widerstehen:

Immer wieder wird geschrieben, dass die Anschaffung einer Immobilie (auf Kredit oder ohne Kredit) aus mehreren Gründen zur Zeit nicht ratsam wäre.
Wir (25 Jahre) sind zwar in EM - jedoch keinesfalls ausreichend in der Menge, dass wir uns davon jetzt ein Haus kaufen könnten.
z.Z. wohnen wir in einer Mietwohnung (100m2 groß da auch Kinder) und zahlen dafür 930€ Miete - Geld, dass wir für etwas zahlen, was nie uns gehören wird.
Die allgemeine Einstellung der Welt geht ja dahin, zu sagen "Nimm einen Kredit auf und kauf dir ein Haus - mit dem was du Miete zahlst, kannst schon einen Kredit zurückzahlen und da gehört dir am Ende wenigstens was".

Besser weiter Geld für die Miete rauswerfen oder Möglichkeiten für die Fremdfinanzierung eines Eigenheims suchen?
Zu bedenken ist ja auch, dass im Falle einer (Hyper) Inflation auch die Mietpreise in die Höhe schießen => Folge: Wohnen unerschwinglich Auch bei einer Fremdfinanzierung gibts das Risiko, dass die Zinsen in die Höhe schnellen => Folge: Wohnen unerschwinglich Ich seh im Moment keine sichere Alternative zur jetzigen Situation - denke, dass wohl mehrere Jungfamilien vor dieser Entscheidung stehen.
Wie sieht die Hartgeld Gemeinde das?

Wenn die Schafsherde sagt: "Nimm einen Kredit auf und kauf dir ein Haus", dann ist der Höhepunkt einer Immobubble fast sicher erreicht. Es ist nicht einfach da zu widerstehen. Schafe werden immer einmal geschoren, in diesem Fall bald. Im EM sitzenbleiben und weitermieten, bis die Schur erfolgt ist.WE.

[16:30] Leserkommentar-DE: Kaufen oder nicht , ist Jedem selbst überlassen.

Es müssen leider heute alle Eventualitäten mit einkalkuliert werden, Arbeitsplatz erhalt,Scheidung, Krankheit etc.
Mit einer Mietwohnung bin ich immer flexibel. Und leider wird heute auch mangels Geldmenge noch ein Bürge mit ins Boot und damit ins Unglück gezogen, wenn was schief geht.

Und mit 25 Jahren, würde ich schauen ,ob es für mich auf dem Globus nicht interessantere und lebenswertere Flecken gibt........als sich diese Gängelungen weiter an zu tun. Hier in " D ".

Sehr richtig, die Besitz-Immobilie (eigentlich gehört sie der Bank) macht immobil. Dazu das Wertrisiko, plus die anderen hier beschriebenen Risiken.WE.

PS: Cheffe mietet derzeit auch, nachdem er vor einigen Jahren aus verschiedenen Gründen seine Eigentumswohnung verkaufte (nach 40 Jahren musste dauernd  repariert werden..., nicht einmal die Inflation wurde abgegolten). Meine Exit-Strategie heisst: der Mietvertrag ist in 3 Monaten kündbar, sollte es schneller gehen müssen, haut mich ein Anwalt raus. Null Wert- und Illiquiditäts-Risiko.

[17:00] Leserkommentar-DE: Angst fressen Seele auf...

Immobilien sind eine "Verbindlichkeit" oder ein Konsumgut.  "Investments" sind sie nur wenn sie Geld abschmeißen und einen reicher machen...

Und bei Konsumgütern gilt wie bei allem anderen.  "Der Gewinn liegt im Einkauf".

Die Faustregel bei Immopreisen nach der auch Banken im Prinzip gehen, Jahresnettomiete mal 12 Jahre... d.h. die 930€ Mietwohnung mit den 100m² (teuer, aber z.B. in München eher "normal") wäre rund 135.000€ wert...

Für 135.000€ bekommt man in München als Eigentumswohung aber derzeit keine 100m² Wohnung sondern vielleicht 50m² und die Wohnung liegt dann noch in den Ghettoteilen Neuperlach oder am Hasenbergl, ehemalige Sozialwohnungen... Und hier sieht man die Blase... Für die Preise was die Buden kosten sollen könnte man sie 20, 30 oder gar 40 Jahre lang mieten...

Wann mag ein Immobilienkauf sinnvoll sein? Nun, wenn der Preis stimmt, also wenn man ohne große Belastung und Einschränkung es sich locker leisten kann die Bude zu kaufen und das möglichst ohne jeden Bankkredit bzw. diesen nur für eine überschaubare Summe zu nutzen um sich Liquide zu halten und damit man nicht an seine "richtigen" Investments gehen muss. Wenn man damit rechnet noch 20 Jahre in derselben Bude zu wohnen (will man das?)  und man sie für 10,12 vielleicht der Blase geschuldeten 14 Jahresmieten zu erwerben.. Dann spricht ja nix dagegen, aber dann ist das auch keine große Sache.

Jetzt jung mit 25 Jahren sich schon derart festlegen? Absolut bescheuert... In Krisenzeiten fliegen junge Leute sowieso als erstes, evtl muss man sich ganz woanders nen Arbeitsplatz suchen und dann hat man den Klotz Immobilie am Hals... von Scheidung etc. ganz zu schweigen, denn Frauen brennen in unserer Gesellschaft auch ohne Krise mit Ende 30, Anfang 40 die Sicherungen durch weil se meinen sie verpassen noch was. Die Option die Bude zu kündigen und getrennte Wege zu gehen haben viele Ehepaare nicht... aber hätten se gerne...

Und was ist wahrscheinlicher? Das die ImmobilienPreis in den 40 jahren die man arbeiten soll auf 80 oder 100 Jahresmieten steigen? Wohl kaum... Die Chance arbeitslos oder berufsunfähig zu werden hat man aber noch 40 jahre...

Das die Mieten so hoch steigen können das sie niemand mehr bezahlen kann? Auch nicht... Wenns Scheisse läuft in der Umgebung dann sinken die Mieten und Immobilienpreise so schnell da kann gar keiner gucken. Wer dann ne Kreditbude am Hals hat der hat ein Problem...

Die Mieten müssen zwangsläufig mit den Gehältern schritt halten, ansonsten stehen die Buden leer und verfallen...

In Zeiten von so übertriebenen Immobilienpreisen braucht man über die Miete eigentlich auch nicht jammern, es ist ja nicht so das man nix dafür bekommt. Wenn was kaputt ist an der Wohnung ruft man den Eigentümer an und der hat das zu Regeln das das vernünftig gemacht wird, ansonsten darf man das aus eigener Tasche zahlen, ansonsten kann man jederzeit seine Sachen Packen und sich ne schönere Wohnung suchen, oder ne kleinere Preiswerte wenn die Kinder (hoffentlich) ausgezogen sind. Ein großes Haus ist für den normalverdiener vielleicht nach 30-40 Jahren abbezahlt, aber dann kann er es für dasselbe Geld nochmal renovieren weils schlicht ne alte abgerockte Bude ist. Unter den Jahren muss man immer wieder Geld in die Hand nehmen, Handwerker beauftragen oder sich selber schmutzig machen um eine Immobilie in Schuss zu halten...

Der Mieter muss sich über all das keine großen Gedanken machen. Er ist Mobil und hat immer die Freiheit zu gehen...... manche Rentner die sowieso nicht vors Loch gehen wollen trotzdem Partout nicht aus ihrem gewohnten Schimmelbunker obwohl sie für das Geld längst in nen Neubau ziehen könnten oder sich zu weit billigeren Preisen an der Landluft erfreuen anstatt in nem Arbeiterquartier Tür and Tür mit der HartzIV Migration zu wohnen... das ist einfach geistige "immobilität" = Unbeweglichkeit...

"Zu bedenken ist ja auch, dass im Falle einer (Hyper) Inflation auch die Mietpreise in die Höhe schießen => Folge: Wohnen unerschwinglich"

930€ Miete zahlen (mit einem Gehalt? ;) ) muss man mit 25 auch erstmal können, das ist also derzeit jammern auf hohem Niveau... Im Falle einer Hyperinflation ist der Vermieter auch der "Gearschte", denn es gibt auch sowas wie Verträge... Und ansonsten: "Einfach die Miete nicht bezahlen"  da haben ganz viele Leute auch jetzt schon gar keine Hemmungen.

Die Zahlungsmoral wird also noch viel niedriger sein... und ansonsten Wen wird ein Vermieter außerdem lieber drin wohnen lassen während einer Hyperinflation? Jemand der ihm einen Stapel Papiergeld hinwirft, oder jemand der mit einer dann sehr teuren Silberunze bezahlen kann? Was wird die Wohnung dann wohl wert sein? Vielleicht bekommt man nicht den ganzen Wohnblock und auch nicht die Wohnung für nur eine Unze Gold... aber für 4 oder 5 ist dann gar nicht so unwahrscheinlich.

Vielen Dank für die guten Argumente. Es ist die Angst, nicht zur Schafsherde der "Immobilienbesitzer" = Schuldsklaven zu gehören, die hier die Seele auffrisst.WE.

PS: dazu ein idiotischer Immobilienkauf aus Cheffes Verwandtschaft, der an die Öffentlichkeit muss. Ein etwa 25 jähriger IT-Systemadministrator, der in der Stadt Salzburg arbeitet, hat 2010 weit ausserhalb, in einem Wald, wo die sich die Füchse Gute Nacht sagen und wo es fast keine Infrastuktur gibt, eine Haus auf Kredit gekauft, nachdem das 1. Kind kam. Offenbar eine Prestige-Angelegenheit. Fahrtweg pro Tag sicher 70km. Ein guter Teil des Einkommens dürfte daher in das Auto fliessen. Nachdem ich ihm per E-Mail den Cartoon über die "Wahlmöglichkeiten römischer Galeerensklaven" schickte, war es aus. Dafür lud er mich zu seiner bombastischen Hochzeit inklusive Riesen-Feuerwerk ein Jahr später nicht ein, vermutlich aus Angst vor Kritik. Eine Dummheit kommt nicht alleine, aber Prestige-Sucht kommt gerne mit.WE.

[17:15] Leserkommentar-DE: Wenn es zu einer Hyperinflation kommt, werden zu viele Wohnungen leer stehen.

Oft haben die Vermieter die Bude auf Kredit gekauft. Die Vermieter werden dann entweder von andere Seite Geld holen müssen um die Bank zu berfriedigen, oder aber ggf. unter den Kreditkosten vermieten müssen (das Angebot wird riesig sein, weil viele Singles zu ihren Eltern ziehen werden).
Ich bin sehr zuversichtlich, dass man zur Miete besser dran ist. Einfach mal nach GR schauen. Dort ziehen viele aus der Stadt wieder auf Land - zu Papa und Mama ! Was passiert wohl jetzt mit den leeren Wohnungen?

Zudem hat man dort noch nicht die 100 Tsd. Beamte entlassen - EU-Gelder sei dank.
Sehr viel anders wird es auch nicht in Deutschland sein.

Glaubt jemand wirklich, dass z. B. in Bayern/München ewig Milch und Honig fliessen wird? Sobald der Export spürbar nachlässt, ist es soweit. Es wird sich rächen, dass man nicht in neue Produkte investiert hat und stattdessen Zweigstellen in Billigausland eröffnet hat - mit Kredit ! Was wird also mit den Wohungen in München passieren? 15-20 Euro/m^2 (Miete pro Monat) Wenn die Bank beim Vermieter (evtl. Privatmann) anklopft, was wird er wohl machen? Sollte er noch einen Job haben, wird er im Hamsterrad knechten bis die Füße glühen. Sollte der Job bereits weg sein, wird das eine böse Überraschung sein.
Garantien gibt es nicht. Aber ich bin zu 85% sicher, dass es so kommt. Dann könnte man ggf. zur richtigen Zeit sogar die derzeit bewohnte Mietwohnung für wenig Geld erwerben - nach Lastenausgleich etc. Der verzweifelte Vermieter dürfte froh sein, wenn er die Bude los ist - ggf. wird die Bank das Ding versteigern. Als Mieter dürfte man dann wohl etwas wie ein Vorkaufsrecht haben.

Hyperinflation heisst allgemeine Verarmung, den heutigen Wohl-Luxus können sich dann nur mehr wenige leisten.

[17:45] Leserkommentar-DE: Auch zahlt man auf Kredit mittels der Annuität ein Mehrfaches des Kaufpreises an die Bank.

Hat mich als ehemaliges Kreditschaf schockiert als ich es nach 12 Jahren bei der Ablösung mal nachrechnete. Vorher war ich blind dafür.

Der Hauskauf nach dem ersten Kind ist oft auch dem Nestbautrieb der Holden zu verdanken.

Dagegen ist nicht rational zu argumentieren.

Also habt Mitleid mit den Männern, die wissen was kommt aber nicht tun können was richtig ist.

Sonst sehen sie ihre Kinder nur noch alle 14 Tage.

In der Ex-Tätärä haben Vermieter nach meinem Wissen teilweise die Immos lieber dem Staat geschenkt als buckeln zu gehen um bei gedeckelten Mieten und ständigen Erhaltungskosten Vermieter sein zu dürfen.

Meine Eltern sind mir die Antwort auf die die Frage nach der Wirtschaftlichkeitsberechnung ihrer Miethäuser auch schuldig geblieben.

Die ehemalige Vermögenssicherung durch Immobilien ist zum Selbstzweck geworden.

Es ist einfach zu viel falscher Besitzerstolz dabei, der das Hirn ausschaltet.

Noch ein Beispiel: bei der früheren Mietwohnung meiner Frau in Wien hat die Hausgemeinschaft beschlossen, das Haus thermisch zu sanieren. So wurden alle Fenster ausgetauscht, die Wände isoliert, usw. Der Wohnungsbesitzer wurde einfach überstimmt - von den Grünlingen - Mamba-Bezirk. Der wochenlange Lärm war schrecklich.WE.
 

[14:40] Welt: Hauskauf wird in Deutschland immer mehr zum Risiko

Eine Studie offenbart: Die eigenen vier Wände eignen sich nur bedingt zur Altersvorsorge. Damit setzen Millionen Deutsche auf das falsche Produkt zur Sicherung ihrer eigenen Zukunft.

Ein Haus wechselt den Besitzer: 0 Risiko für den Verkäufer, 0 Risiko für die Politik, ein minimales Risiko für die Bank, 99 % Risk am Käufer! TB

[14:45] Den blauen Kommentar von TB sollten alle, die sich jetzt eine Immo kaufen möchten, 100 mal abschreiben. Vielleicht wirkt es dann.WE.
 

[13:50] ARD: Großbritannien: Die Zocker sind zurückVIDEO

[6:00] WIWO: Die übertriebene Angst vor der Immobilienblase

Die Preise für Wohneigentum klettern immer weiter. Die Bundesbank warnt bereits vor überteuerten Immobilien mit hohen Verlustrisiken. Aber Panik ist unangebracht, für viele Hauskäufer gibt es Entwarnung.

So wird die Schafsherde in überteuerte Immobilien gehetzt: indem man "Experten" in den Medien Warnungen entkräften lässt. Sicher sind die Immos in deutschen Grossstädten überteuert. Egal, welche "Berechnungen" angestellt werden, nur diese Faktoren bestimmen den Preis: Arbeitsplatzangebot am Ort, Kreditverfügbarkeit und Kreditzins.WE.

[9:00] Der Stratege:

Dies läuft nicht nur bei den Immos so. Heute früh kam ein Artikel bei uns in der Tageszeitung, indem ein Börsenhändler interviewt wurde. Dieser erklärt dann, dass der DAX mit 9000 Punkten schon teuer sei, aber durchaus noch Werte von 10.000 Punkten möglich sein. Risikobereite Anleger, die ihr Geld etwas längerfristig anlegen möchten, können laut ihm mit etwas Phantasie auch mit 20.000 rechnen. Es würde zwar letztlich einen Korrektur kommen aber diese sei nur kurzfristig auf dem Weg zu 20.000 Punkten und überhaupt würde aufgrund der Niedrigzinspolitik der Notenbanken derzeit kein Weg an Aktien vorbeiführen.

Das gleiche Gelaber wie hier bei denen Immobilien, die angeblich auch unendlich steigen werden. Imho sind hier sowohl bei Aktien als auch bei den Immos die Umstände gegeben, dass es bald zu einem Crash kommt. Denn es sind wieder die typischen Merkmale einer deutlichen Blase erkennbar: Es wird behauptet, dass diesmal alles anders ist. Man gibt zu, dass man schon sehr hoch bewertet ist, aber weil diesmal alles anders, wird natürlich alles weitersteigen. Die Masse glaubt, dass ein Einstieg auch auf diesem hohen Niveau kein nennenswertes Risiko darstellt. Es dürfte also nicht mehr lange bis zur min. 50% Korrektur dauern.

Die Masse wird erst bei hohen Preisen aufmerksam, hat aber keinerlei Gefühl für Werte. Daher glaubt sie, diese Assets werden weiter steigen.WE.

[16:45] Leserkommentar-DE: Immobilienpreise:

Immobilien sind dann teuer, wenn der Kaufpreis die 20-fache Kaltmiete übersteigt. Das ergibt eine Verzinsung von 5 % unter der sich das Risiko nicht lohnt. Bei einem erzielbaren Mietpreis von 14 € pro m² ergibt sich ein Kaufpreis pro m² von € 3360. Bei Eigennutzung kalkuliert man genauso. Wenn nun in München- Riem Neubau-ETW zu € 4607 ,-- p. m² angeboten und verkauft werden kann man ein Korrekturpotential von  30 % leicht errechnen. Also keine Zeit für Immobilien verschwenden. Geld in Gold und gute Minenaktien und abwarten.

Diese Berechnung gilt für Normalzeiten, nicht für Krisenzeiten. AUch die Wohnung in München wird man für 5..10 Unzen Gold bekommen.WE.


Neu 2013-10-24:

[12:05] Spiegel: Vermögensbarometer: Deutsche stürzen sich auf Immobilien

Experten warnen vor Verlusten, doch jeder zweite Deutsche setzt laut einer Sparkassen-Umfrage wegen niedriger Zinsen auf Immobilien. Mit den Details der Finanzierung kennen sich aber viele kaum aus.

[16:15] Das Schaf macht, was andere Schafe auch machen. Risiken oder Kredit-Details stören da nur, auch Experten-Warnungen. Die wissen alle nicht, dass sie sich auf Kredit in etwas im Ernstfall total Illiquides einkaufen, das massiv an Wert verlieren wird.WE.
 

[9:15] Leserzuschrift zu Nach Familientragödie: Neuen Hauseigentümern droht Insolvenz

Oldenburg/Wiefelstede. Nach der Familientragödie mit drei Toten in Wiefelstede (Landkreis Ammerland) stehen die neuen Eigentümer des abgebrannten Einfamilienhauses vor einem Schuldenberg

wieder ein Beispiel wie die Schafe ticken: Das erste Schaf ging mit dem "Immobilieninvestment" unter und hat den Freitod der gesamten Familie gewählt. Das zweite Schaf kauft ohne Sinn und Verstand und geht gleich den Weg in die Insolvenz. Wetten das bald das Dritte Schäflein ansteht und schnell "zuschlagen" muss?

Ja, es wird wieder eine Zwangsversteigerung geben: der Brandruine. Die Frage ist nur, wie kann eine Bank einen so hohen Kredit geben, wenn keine Brandschutzversicherung vorliegt?WE.

[10:45] Leserkommentar-DE: weil Banken nur an sich denken. Ihre Provisionen und der Rest ist egal.

Ich hatte selbst vor nicht langer Zeit die Idee, das Eigenheim komplett zu beleihen und mit der Kohle " all in " zu gehen.

Da wurde ohne Besichtigung auf die Hütte ,Baujahr 1967 mit 500 qm Grund,ein Volumen von 300k€ ausgelobt.....

Hab aber dann doch die Finger davon gelassen, will nämlich keine Schulden mehr

Ja, in Zeiten  hoher Liqudität macht man als Banker Karriere, wenn man viele Kredite vergibt. Diese Methode sollte nur absolute Profis machen.WE.


Neu 2013-10-23:

[08:30] Immobilien-Blase: Flucht in eine falsche Sicherheit


Neu 2013-10-22:

[12:45] Die deutschen Pleite-Sozialisten greifen zu: Grunderwerbsteuer wird erhöht

[14:20] Leserkommentar-DE:

Wer es bis jetzt noch nicht gemach hat!
Das ist wieder eine gute Hartgeld Chance seine Immobilie an ein System-Schaf in diesem Jahr zu verkloppen.
Jetzt oder nie du Schaf, kauf bevor die Grunderwerbsteuer erhöht wird. Mähhhh

[9:15] Der Silberfuchs zur Leserzuschrift gestern 15:10:

KEINE BLASENBILDUNG BEI IMMOBILIEN, ABER: Die BuBa sendet dauernd Signale. Der ungeübte Leser würde sie als Störgeräusche eliminieren. Der geübte Hartgeldpunktcomleser hat diese Signale längst wahr genommen. Für diesen sind es eben nur Alltagsgeräusche.

Die BuBa kann nach dem Crash sagen: wir haben euch gewarnt.


Neu 2013-10-21:

[15:10] Leserzuschrift-DE zu den überteuerten Wohnungen in Deutschland:

Bundesbank - Wohnungen in deutschen Städten sind überteuert

Trotz der Übertreibungen in den Ballungsräumen...sieht die Bundesbank keine Gefahr einer Blasenbildung. Dennoch warnt sie: Die möglichen Preiskorrekturen könnten zu empfindlichen Vermögensverlusten bei den Wohnungskäufern führen.

Kommentar: Keine Preisblase, aber Gefahr für empfindliche Vermögensverluste. Die Aussagen der BuBa sind eine prima Entscheidungsgrundlage. ;-)


Neu 2013-10-20:

[17:15] Ein Irrsinn namens "präsent sein": Hotelbau-Boom in Berlin: Sterne für alle

Noch immer öffnet in Berlin Hotel um Hotel. Auch die Touristenzahlen steigen, aber der Preiskampf ist gnadenlos – Pensionen und der Mittelstand sind die Verlierer.

Der Preiskampf werde befeuert von internationalen Ketten, die nach Berlin expandieren. Diesen gehe es gar nicht immer um schnellen wirtschaftlichen Erfolg. Manche nähmen sogar Verluste in Kauf, die durch Gewinne aus anderen Standorten „quersubventioniert" würden. „Die Unternehmen wollen hier präsent sein."

Wer agiert in diesen Ketten? angestellte Manager natürlich. Sie wollen aus Prestige in jeder wichtigen Stadt "präsent sein".


Neu 2013-10-19:

[10:00] Hausbau: Wenn die Steine zerbröseln


Neu 2013-10-17:

[16:25] Foonds: Notenbanker warnt vor neuer Immobilienblase


Neu 2013-10-16:

[14:30] Foonds: Pariser Luxusimmobilien: Franzosen verkaufen - reiche Ausländer stossen nach


Neu 2013-10-15:

[15:30] Leserkommentar-DE zu Betongold boomt (gestern):

Noch mal zum Mitschreiben: Wer jetzt eine Wohnung kauft und 30 Jahre bis zur Rente abbezahlt sitzt dann in einer Immobilie, die über 30 Jahre alt ist und Geld für Renovierungen und Reparaturen braucht. Und je länger man darin wohnt, desto weniger ist man körperlich in der Lage, diese Reparaturen selber zu machen, man braucht also das gleiche Geld, das man bisher für Tilgung und Zinsen aufgewandt hat, als Geld für die Instandhaltung. Betongold ist im Alter eher Betonschuhe a la Mafia

Bei uns ist nach 30 Jahren eine Generalsanierung fällig und in den USA kann man das Haus nach 30 Jahren gleich abreissen. Statt Miete zahlen "Besitzer" eben Zinsen an die Bank. Nur der "Besitzerstolz" bleibt und Risiken aller Art, die mit einer Immo zusammenhängen.WE.


Neu 2013-10-14:

[16:00] Leserfrage-DE zu Immos:

ich bin seit mehreren Jahren auf dem Restemarkt / ZV-Markt aktiv. Ich kaufe nur kleine Wohnungen (bis ca. 40qm) bei denen der Preis durch die Mieteinnahmen in ca. 2a amortisiert ist. Die Wohnungen selbst wie auch die Lage (nur westdeutsche Städte mit Uni, die  auch praktisches vermittelt) sind sicherlich nicht für Murksel, SW und Gollum geeignet, aber bewohnbar.
Vermietet sind sie eigentlich alle an H4, aber mit direkter Abtretung der Forderung, d.h. am Monatersten klingelts immer.
Meine Frage: Wohnungen, die natürlich auch alle bezahlt sind, verkaufen oder behalten? Instandhaltungsstaus sind antürlich keine vorhanden!

Was meint die HG-Gemeinde?

[16:15] Leserkommentar-DE:

Ich würde ab einer gewissen Anzahl von Wohnungen (mindestens 6 Stück) wie folgt vorgehen, vorausgesetzt alle sind abbezahlt:

2 Stück verkaufen und Erlös in EM umwandeln

4 Stück behalten, Mieteinnahmen abzügl. Unkosten in EM anlegen, egal wie der Kurs steht. Immer stetig den Bestand erhöhen.

Kommt ein Lastenausgleich sind von den 4 Wohnungen rechnerisch 2 weg, das heißt man behält weiterhin abbezahlte 2 Wohnungen, alle sind ja schon durch das Amt abbezahlt, wen juckt es also. Das ist dann die Risikoposition.

Kommt kein Lastenausgleich dann freuen und die Miete weiterhin in EM anlegen.

[16:30] Leserkommentar-DE:

nur anonymes Vermögen ist vor dem Zugriff der Staatskrake sicher.
Immos wurden 1923 und 1948 zur Finanzierung der neuen Währung sonderbesteuert.

[16:45] Der Mexikaner:

Vorteil bei 40 qm:
Jeder muss irgendwie wohnen, Bedarf ist also wohl auch nach dem Zusammenbruch.

Nachteil:

Das Wort irgendwie. Es wohnen dann garantiert nicht mehr staatl. Alimentierte (mangels Sozialsystem in heutiger Form) dort sondern möglicherweise (Grossfamilien) auf 2 Zimmern.

Lastenausgleich etc. sehe ich eher vorrangig bei Immos, die úber die Basis hinausgehen.

Es ist allerdings möglich, dass die Wohnungen je Eigentúmer als Gesamtwohnfläche gezählt werden und dann darauf (z.b. 6 x 40 qm = 240 = über Bedarf fúr eine Person) ein Lastenausgleich erhoben wird. Ist aber alles Spekulation.

[17:00] Der Analytiker:

Der Worst Case bei vermieteten Immos ist:

- Der mögliche Verkaufserlös kann nicht vorkrisenzeitlich in EM gerettet werden

- Es kommt eine Hyperinflation - dadurch werden die Mieteinnahmen laufend gegen Null abgewertet, da man heute schon gesetzlich die Miete nicht unbegrenzt erhöhen kann. Es wird unmöglich sein, jeden Monat die Miete z.B. nominal zu verzehnfachen., obwohl es von der Inflation her nötig wäre. Vielleicht wird die Miete auch gar nicht mehr bezahlt.

Gleiches gilt für die Nebenkosten, nur da wirkt es sich noch schlimmer aus, da der Vermieter die Nebenkosten heute in "wertvollem" Geld vorlegen muss und dieses dann nach einem Jahr bei der Jahresabrechnung mit wertlosen Baumwolllappen zurückbekommt.

Noch schlimmer: Dem Vermieter könnte wegen diesen Nebenkosten-Vorleistungen die Liquidität ausgehen - er geht Pleite und verliert alles - nicht nur die Immo's sondern vielleicht auch noch sein sonstiges Vermögen. Besonders gefährlich sind auch Eigentumswohnungen wegen teilweiser Mithaftung für Mitbesitzer.

- Nach der Währungsreform wird der Miethai als Krisengewinnler mit einer 50-100%igen Gewinnsteuer belegt, so dass er seine Immo von vorne abbezahlen kann.

Der Best Case bei vermieteten Immos ist:

- Da die Euro-Krise ja nun definitiv durch Ukas der geliebten EU-Führer beendet wurde, geht die Immo-Blase weiter,

- Die Immo-Preise und die Mieten steigen ins Unermessliche und EM wird auf den Preis von vor 1964 gedrückt, d.h. so etwa auf 35$ für Gold und 1$ für Silber.

Irgendwo dazwischen wird die Wahrheit liegen - die Antwort muss sich jeder selber geben.

[18:45] Ich selbst habe ungläubig gestaunt, dass man eine gerade noch bewohnbare Bruchbude in 2 Jahren vom Sozialamt abzahlen lassen kann. Diesen Luxus wird es nach der WR nicht mehr geben. Bei allen Immos gilt: die heutigen Kaufpreise wird es 50 Jahre nicht mehr geben.WE.

[19:20] Leserkommentar-DE zur Immofrage des Tages:

Das Investment in diese Wohnungen ist letztlich ist es ein Wette darauf, wie lange das System noch hält.
Wenn der Crash kommt, dann können sich solche Wohnung sehr schnell zum Groschengrab entwickeln. Gerade in Ländern wie Argentinien hat man gesehen, dass strukturschwache Stadteile zu regelrechten Hexenkesseln geworden sind, dann kann man die Immobilie abschreiben.
Wenn kein Crash kommt, verdient man mit solchen Wohnungen gut, wenn man mietrechtlich keine Fehler macht.

Auch wenn es den Hartgeldlesern nicht in den Kram passt und solche Zuschriften auch eher selten veröffentlich werden: Ich glaube nicht dass zeitnah ein Crash ansteht, daher würde ich die Dinger auf jeden Fall behalten und bestenfalls die Miete in Edelmetalle stecken...


[12:30] Nein, Dummheit boomt:
Altersvorsorge in Deutschland: Betongold boomt!

"Die eigenen vier Wände sind inzwischen mit weitem Abstand die beliebteste Form in Deutschland, für das Alter vorzusorgen", sagte Dieter Pfeiffenberger, Bereichsvorstand Immobilienfinanzierung der Postbank.

Jeder dritte Berufstätige, der verstärkt vorsorgen wolle, möchte ein Haus oder eine Wohnung bauen oder kaufen, um dort selbst einzuziehen. Das sei fast die Hälfte mehr als noch vor fünf Jahren. Gründe seien günstige Finanzierungsmöglichkeiten und das mietfreie Wohnen im Alter. Auf den Plätzen zwei und drei der Beliebtheitsskala liegen demnach Bausparverträge sowie der Kauf von Immobilien, um sie zu vermieten.

Das ist wieder ein Paradebeispiel dafür, dass die Masse der Schafe am Höhepunkt eines Booms auch in ein Investment hineinwill. In diesem Fall sind es Immobilien, wie früher auch in Spanien oder USA. Oder Ende der 1990er in Aktien. Und in Zukunft in Gold. Artikel wie dieser sorgen dafür, dass sich die Herde der Schafe dabei wohl fühlt - weil es die anderen auch machen. Dann soll die ganze Herde eben über die Klippe fallen.WE.


Neu 2013-10-10:

[11:15] Diese Rückgänge sind sicher noch geschönt: Hauspreise in der EU sinken – in Kroatien und Spanien crashen sie


Neu 2013-10-08:

[16:15] Für "Hausherren" in Wien und Berlin: Richtig in Zinshäuser investieren

Sie zählen nach wie vor zu den beliebtesten Immobilien-Investments. Besonders begehrt sind Objekte in Wien, von denen manche ab Oktober auch in Auktionen zu erstehen sind. Doch zunehmend sehen sich Investoren auch nach Alternativen abseits der Bundeshauptstadt um.

2% Rendite sind einfach zu wenig und zeigen, dass dieser Markt total wegen der niedrigen Zinsen überteuert ist. Finger weg.

Eine Seminarteilnehmerin aus Norddeutschland etzählte mir einmal, dass ihre Familie 1923 in der Hyperinflation ein Zinshaus mit 20 Wohnungen und mehreren Geschäftslokalen für etwa 120 Gramm Gold gekauft hat. Danach hat diese Familie sehr gut von den Mieten gelebt. Solche Gelegenheiten kommen bald wieder.WE.


Neu 2013-10-07:

[16:20] Abrisskosten für Einfamilienhaus - so kalkuliert man richtig

Das kleine 1X1 zur richitgen Betongoldentsorgung! TB


Neu 2013-10-05:

[19:00] Leserzuschrift-DE: Frage zu Immokauf in London:

meine Tochter arbeitet bei einer renommierten Firma in London, ist sehr sparsam und genügsam
und wohnt dort deshalb in einer netten WG...

Wir kamen heute telefonisch auch auf das untenstehende Thema Cameron,
und meine Tochter erzählte, dass sie von den Engländern für völlig bekloppt gehalten wird,
sich weder für eine Eigentumswohnung noch für ein Haus zu verschulden, wie es fast alle ihre Arbeitskollegen tun...
Diese schwärmen regelrecht davon, dass man die Immobilien jederzeit und auch später, mal
mit dicken Gewinn verkaufen könne, während meine Tochter durch ihre Miete lediglich die Hypotheken Anderer mitabtrage....und somit blöd sei...

Ihr Hinweis auf eine sich bildende Immobilienblase wird von den Kollegen damit abgetan,
dass vielleicht in England, aber niiiemals in London, derartiges passieren könne, da es ja dort immer Käufer geben würde......

Wie sieht es die HG-Gemeinde hinsichtlich London?

Diese Briten sind total bekloppt. Man wird ihnen ihre Häuser und Wohnungen nach der WR für 2 Unzen Gold abnehmen können. Es wurde schon weiter unten beschrieben, dass angeblicher Immo-Besitz in UK eine totale Prestige-Sache ist. Warum angeblich: weil die Immos in der Realität den Banken gehören.WE.


Neu 2013-10-02:

[16:00] Ferienimmobilien: Finanzhof stoppt Mallorca-Steuertrick

Um Steuern zu sparen, hat eine deutsche Familie ein Haus mit Swimmingpool auf Mallorca über eine Kapitalgesellschaft gekauft. Eine bislang gängige Praxis - der jetzt aber ein Riegel vorgeschoben wurde.

Ein Schlupfloch weniger.

[8:15] Wenn der deutsche Amtsschimmel wiehert: Häuserdächer müssen weg – zu grau!

Hannover – Für Bauherren in zwei Neubaugebieten in Pattensen bei Hannover wird ihr Traumhaus zum Albtraum! Weil ihr Dach die falsche Farbe hat...

Nach diesem Bericht in Bild müssen die Dächer vermutlich nicht mehr heruntergerissen werden. Aber dieser Artikel soll zeigen, welche staatlichen Risiken es bei Immos gibt.WE.

[9:45] Der Einzeiler:
Wenn der Goldpreis bald durch's Dach geht müssen diese grauen Dächer ganz sicher nicht mehr ausgewechselt werden.

[9:45] Leserkommentar-DE: So wird hier das Geld verbrannt:

Da ich als Dachdecker und Zimmereibetrieb was das angeht an der " Quelle "sitze, einige Sätze dazu.
Auch bei uns in den Neubaugebieten ist die Farbwahl für die Dacheindeckung vorgeschrieben.
Ich habe meine Kunden darauf hingewiesen das dieser Passus in den Bebauungsplänen nichtig ist. Wir haben somit das Baugebiet etwas farblich aufgehübscht und die Stadtverwaltung musste nach Klageandrohungen der Bauherren einen Rückzieher machen, da einige Verwaltungsgerichte in vergleichbaren Fälle immer Pro - Bauherr geurteilt haben. Anders sieht es mit der Wahl der Dachverblechungen aus, auch hier Vorschriften über Vorschriften. Wir sind letztendlich so weit, das Edelstahldachrinnen und Edelstahlverblechungen mit großem Aufwand hergestellt werden müssen. ( Die Kunden freuen sich, da mind. doppelt so teuer wie konventionell aus Titanzink oder Kupfer ) Begründet wird dieser ganze Aufwand mit der Zisternennutzung in den Neubaugebieten. Hier gibt es kein Entrinnen, sonst wird Rückbau angeordnet. Vom Wärmedämmwahn mal ganz zu schweigen, das nimmt Ausmaße an die fast kein Kunde mehr bezahlen kann oder will. Allerdings haut die öffentliche Hand ein Passivhausprojekt nach dem anderen raus, klar wir bezahlen es ja. Ein Passivhaus lebt von seinen Nutzern, bestes Beispiel unser neuer Kindergarten, Heizung wurde jetzt nachträglich eingebaut, klar es gibt halt auch mal Ferien, wenn dann niemand da ist der Wärme abgibt wird's halt doch mal kalt. Hatte ich im Bauauschuss mehrfach erwähnt. Interessiert hat es niemanden.

Bürokratie-Irrsinn, soweit das Auge blickt.


Neu 2013-09-30:

[16:55] Erschwinglichkeitsindex: Wo die Miete das Budget besonders belastet

[11:00] Der Stratege: Bericht zur Immo-Situation Süddeutschland:

Hier in der Nachbarschaft wurde ein Einfamilienhaus, Baujahr 1973 nach dem Tod der bisherigen Eigentümer im Anfang letzten Jahr durch die Erben verkauft, Preis 369.000 EUR. Die neuen Eigentümer haben sich mit dem Haus übernommen und so stand es ab Ende August diesen Jahres erneut zum Verkauf, 18 Monate nach dem es zum letzten Mal verkauft wurde. Am Wochenende wurde das Haus nachdem es nun 4 Wochen zum Verkauf stand, zum Preis von 399.000 EUR verkauft. Am Haus wurde selbst nichts gemacht, keine Renovierung etc., nur teilweise neu tapeziert. Bäder, Küche etc. alles noch aus 1975, die Heizung aus 1995. Das Haus hat also durch "Nutzung" in 18 Monaten eine Wertsteigerung von 30.000 EUR oder besser gesagt von ~8% erfahren. Ich vermute sehr stark, dass der neue Eigentümer durch den höheren Preis zwar lediglich die Grunderwerbssteuer, Notarkosten etc. wieder hereinholen wollt, der Umstand, dass dies aber überhaupt geht, ist ein klares Indiz dafür, dass wir uns in einer echten Blase befinden. Ich gehe sogar soweit, zu behaupten, dass wenn er 420.000 EUR verlangt hätte, er auch diese bekommen hätte. Doch vermutlich musste er schnell verkaufen (Bank), und konnte so nicht auf einen noch größeren Depp warten.

Eindeutig eine Blase. Dieser Preis für ein 40 Jahre altes Haus ohne Renovierung ist zu viel.

[18:00] Leserkommentar-DE zum Eintrag darüber:

ihr schreibt so lapidar zum 400.000 EUR-Haus "Dieser Preis für ein 40 Jahre altes Haus ohne Renovierung ist zu viel."
Das ist der Gegenwert zu einem 400oz-Barren. Lasst Euch das mal auf der Zunge zergehen. Eine veraltete Immo gegen 400 Unzen Gold!! 400 !!
In Silber braucht man die Summe gar nicht umrechnen, weil man sich die Zahl an Unzen überhaupt nicht bildlich vorstellen kann.
Dieser Käufer ist das größte Immoschaf aller Zeiten!

[20:00] Dr.Cartoon: nichts mehr wert:

Vor einigen Tagen habe ich im Fernsehen eine interessanten Beitrag über alte Immos gesehen. Dort kam ein Immobilien-Makler mit Sinngemäß folgender Aussage zu Wort:

Immobilien die aus den sechszigern/ Anfang der siebziger stammen und einen entsprechenden Renovierungstau aufweisen, haben eigentlich kaum mehr Wert. Die Ansprüche heutiger Häuslebauer sind andere als vor vierzig Jahren.

Lediglich das Grundstück könnte man zur Wertberechnung heranziehen. Einen hohen Preis (eigentlich nur für das Grundstück!) könne man nur erzielen, wenn in der Region eine hohe Nachfrage nach Immobilien besteht!

Am Beispiel einer älteren Dame wurde gezeigt, dass sie für ihr Haus weniger bekommt, als das was sie früher einmal in ihrem Haus investiert hat.

Wenn heute solche Preise bezahlt werden, ist das eindeutig Bubble-Territorium. Aber wahrscheinlich gilt hier: Lage, Lage, Lage.WE.
 

[8:45] Leserzuschrift-DE zu Demos gegen Mietsteigerungen

Interessant sind auch die Kommentare, sowie der Umstand, dass der Michel denkt, dass all die Wohnungen aus Nächstenliebe gebaut werden.....

Die Linken wollen eben alles geschenkt, bzw. enteignet haben.

[11:15] Der Einzeiler:
Geliebt wollen sich auch noch werden - das ist noch das Schlimmste an diesen Gutmenschen.
Ich kauf mir bald einen Elefanten der über diese ganze linke Gesellschaft drüber kotzt - 24 Mal am Tag werde ich ihn füttern.

[13:00] Leserkommentar-CH:
Als Vermieter und Immobesitzer sollte man die Leserkommentare unter Artikeln wie Zwangsräumung und Mietwucher lesen.
Es ist völlig egal, wie unsinnig die Argumente gegen die Besitzer/Vermieter sind, sie sind immer die Bösen.
Die Politiker werden sich auf die Seite der Mehrheiten schlagen, alles andere wäre politischer Selbstmord.
Logisch ist da, raus aus Immos und rein in EM's, wenn nicht Eitelkeit/Besitzerstolz wäre.
Ist aber primär ein Phänomen der älteren Generation, das wird biologisch abgefrühstückt, die Mieter werden die Dummen sein.
Glaubt jemand ernsthaft, dass Beamte und Verwaltungsangestellte lebenswerten Wohnraum bauen oder erhalten ?

Ja, für den Hausherrenstolz erdulden die Vermieter einiges.


Neu 2013-09-25:

[11:30] Humorige Betreiber: Ein Immo-Portal mit programmatischen Namen


Neu 2013-09-24:

[12:30] Untreueverdacht: Razzia bei Wölbern Invest - Firmenchef Schulte verhaftet


Neu 2013-09-21:

[20:00] Mondpreise in London: "Bescheiden" wohnen kostet 60 Millionen Euro

Londons Häusermarkt läuft heiß, die Preise explodieren. Das Nachsehen haben Familien, die die Mieten nicht mehr zahlen können. Sie werden in immer größerem Radius aus der Innenstadt gedrängt.

Niedrige Zinsen und massiv hereinströmendes Fluchtkapital treiben die Preise hoch. Es gibt einfach viele Regionen in der Welt, wo es weder Rechtssicherheit noch persönliche Sicherheit vor dem Staat gibt. Die Reichen von dort treiben in London die Preise hoch.WE.


Neu 2013-09-20:

[15:30] Der Mexikaner: Hoffentlich verstehen jetzt auch alle Zinshausdeppen,

dass ihre Vermietung nicht klappt, wenn

a)      Die gut bezahlten Stellen durch Leerung staatlicher (Verwaltung) und privater (Grossunternehmen) Bürokratien geleert wird

b)      Das absolute Lohnniveau zu Boden fällt, da durch Wegfall aller Sozialleistungen irgendwie alle arbeiten müssen (RU nach 1991: Babuschkas am Strassenrand, die Blumenstráusse verkaufen)

c)       Die Sündenböcke abgesiedelt werden und unmengen Wohnraum frei werden

d)      Die Betriebskosten grosser Objekte (Zinshäuser wie grosse Villen) einfach nicht mehr bezahlbar sind

Das ist in Griechenland heute schon der Fall.
 

[8:15] Immo-Preise in den Nobelgegenden: Die teuersten Straßen in Deutschland

Dort, wo Protzer und Angeber zu Hause sind.

PS: ach nicht vergessen: zur Nobel-Villa im Nobel-Ort kommen noch die Nobel-Autos, die Nobel-Uhren, usw., usw. Oft alles auf Kredit. Zumindest den Gollum freut es, wenn er soooo viel Einkommens- und Umsatzsteuer einheben kann.WE.

[10:00] Leserkommentar-DE:
Wieso eigentlich immer "oft alles auf Kredit?"
Die Leute, die ich da kenne zahlen ihre Immos, Nobelautos etc. aus der Portokasse, so viel Geld verdienen die!
Nur kein Neid bitte, WE!

Sicher gibt es Personen, die sich solche Luxusgüter ohne Kredit leisten können. Aber das sind so wenige, dass sie die Preise in solchen Exklusiv-Lagen nie so hoch treiben könnten. Dazu braucht es Masse, und diese Masse kauft auf Kredit. Und viel Geld verdienen sagt noch lange nicht, dass sie viel Geld besitzen.WE.

[10:15] Leserkommentar-DE: aus dem Hamburger Villenviertel:

Nein, es ist alles noch viel schlimmer: Wir wohnen aus purem Glück und Zufall auch in einer der "noblen" Gegenden Hamburgs, ich sage jetzt bewusst nicht, welcher Stadtteil. Fast reine Villenbebauung und jede einzelne Villa (aktuell) unbezahlbar (ab 2 Mio. aufwärts). Aber jetzt kommt der Hammer: Aus absolut sicherer Quelle weiß ich, dass ca. 70 % der sogenannten Eigentümer, die Villen geerbt haben und sich diese unter normalen Umständen niemals hätten leisten können! Selbst die Nebenkosten dieser großen Klötze sprengen fast ihre eigenen Einkünfte. Mit anderen Worten, die meisten leben tatsächlich auf Hartz IV in einer Villa die für sie in jeder Hinsicht, absolut überdimensioniert ist.

Aber Hauptsache den äußeren Schein waren und so tun, als ob man "dazugehört"!!!

Wenn man sich die Villen etwa in Hamburg Blankenese ansieht, dann merkt man, dass meist schon lange nichts mehr renoviert wurde.WE.

[13.15] Leserkommentar-DE:
der "Reiseführer" für den Mob nach Crash / Währungsreform ist da! In diesen Straßen wohnen die Reichen die dann "entreichert" werden...

Damit das nicht geschieht, gibt es ja die Sündenböcke...

[13:30] Leserkommentar: Protzvillen:

Villen für den Preis von 2,0 Mio € hätten schon bei einer 3%tigen Reparaturrückstellung vom VK, im Monat 5000.-€  ' Nebenkosten '
plus Gas,Wasser,Abwasser, Strom, Versicherungen .....macht noch mal 1000€

Da muss schon ordentlich Geld nach hause gebracht werde.

Ich wohnte in so einem Objekt meines Schwiegervaters, und bin heilfroh jetzt in einer Mietwohnung mit überschaubaren Kosten zu leben.

Es kommt noch besser: wegen der Steuern müssen für die 6000€ zuerst einmal 12000€ verdient werden, das schafft fast niemand. Und das alles ohne allfällige Hypothekenzahlungen.WE.

[17:15] Leserkommentar-DE zum Kommentar 13:30:

Bei einer typischen Altbauvilla (Gründerzeit) sind gemäß der Lebenserwartung einzelner Bauteile von einem Instandhaltungsaufwand von 3-4€ je m² und Monat auszugehen. Da sind dann auch schon die Erneuerung des Dachstuhls alle 110 Jahre etc. mit eingerechnet. 4€ ist die Obergrenze bei einem Bau wo elektronischer Schnickschnack eingebaut ist, der ständig erneuert werden muss.

Das bedeutet für eine 250m²-Villa dieser Bauklasse (vorherrschend bei uns in HH in den Nobel-Ecken):

Instandhaltung: 800€/Monat

Die 5.000€ die der Leser nennt sind absolut illusorisch von der Höhe her. Interessant wird das Ganze aber, wenn man sich ob der Größe die Gesamtzahlen mal anschaut:

Instandhaltung: 800€

Strom: 150€

Wasser: 80€

Gas: 180€

Grundsteuer: 45€

Versicherung (All-Risk-Police): 100€

Wartungskosten allg.: 50€

Bummelig 1.405,00€. Dazu kommen auch noch Müllabfuhr etc. aber das hat man bei einer normalen Wohnung auch. Zu dem Preis bekommt man in HH eine passable bis gute Mietwohnung mit 100m² in Innenstadtlage, wohnt aber in der Villa auf mehr als der doppelten Wohnfläche. Das lohnt sich aber nur, wenn die Hütte abbezahlt ist. Sobald wir hier noch eine Abzahlung drauf haben wird es ob der exorbitanten Einstiegspreise bedrohlich, denn diese Abtragskosten die dann anfallen killen einen.

Fazit: Abbezahltes, selbstgenutztes Eigentum zu bewohnen ist ok, jeder muss sich aber über die Gefahren bezügl. Lastenausgleich etc. bewusst sein. Im Augenblick in Ballungsgebieten nette Wertsteigerung aber keiner kann 100%ig sagen wo die Reise noch hingehen wird. Ich halte es so:

Eigentumswohnung abbezahlt, sonst nur Edelmetalle. Bei Lastenausgleich wird ein Teil der Edelmetalle genommen um die abbezahlte ETW wieder schuldenfrei zu stellen, der Rest wird dann gewinnbringend investiert. Man muss mindestens 10% des heutigen Wertes in EM zur Sicherheit als Rücklage haben und dann natürlich noch Investbestände wenn die Zeit dafür reif ist.

Bei der Instandhaltung gibt es einfach einen weiten Bereich: will man den Verkaufswert erhalten, dann muss man mehr reinstecken, alls wenn man die Villa langsam vergammeln lässt.WE.


Neu 2013-09-19:

[12:30] Metropolen schon weit zu teuer: Immobilienboom erfasst auch mittelgroße Städte


Neu 2013-09-18:

[14:15] Echte Mondpreise auf Sylt: Hier stehen die teuersten Wohnhäuser Deutschland

Luxushäuser werden noch teurer: Bis zu 35.000 Euro pro Quadratmeter kosten mittlerweile Villen auf Sylt. Auch in anderen Städten Deutschlands steigen die Preise für Edel-Immobilien rasant.

Wer dort kauft? Angeber, sonst niemand.

[14:30] Leserkommentar-AT:
Ich steh persönlich nicht auf Sylt. (Nicht böse sein, liebe deutsche Leser.)
Nach der WR könnte ich mir aber vorstellen, dass der eine oder andere Hartgelder 5 Unzen locker macht für ein nettes Häuschen in dieser Gegend.

Da oben ist es kalt.

[15:00] Leserkommentar-DE:
Die dann gebranntschatzen, ausgeraubten Luxusvillen mit ihren Reetdächern gehen sogar für 1 Unze her.

Das nennt man dann "Wertverfall".

[17:00] Der Mexikaner:
Schon die Anfahrt nach Sylt wird in Zukunft etwas problematisch, wenn der Zug nicht mehr regelmässig verkehrt und die Fähre auch nicht.
Dann ist wieder Fischfang etc. angesagt, wobei die Einheimischen, welche das ursprúnglich beherrschten nicht mehr auf der Insel leben.
Wie man grundsätzlich an dieser Insel etwas finden kann, entzieht sich meiner Kenntnis, nur lebe ich auch in einer etwas anderen Welt.

Es geht ausschliesslich um eine Prestige-Location, sonst nichts.


Neu 2013-09-17:

[15:30] Leserzuschrift-DE: Die Zinsen sind ja sooooo niedrig:

Es ist unglaublich, was derzeit gebaut und gekauft wird. Gerade junge Leute, manche, die gerade erst die Berufsausbildung hinter sich haben, stürzen sofort in immense Immo-Schulden. Die Zinsen sind ja sooooo niedrig, das muss  man doch ausnutzen. Und dann 20 oder 30 Jahre festschreiben, dann ist das alles kein Problem. Selbst oder gerade auch Bankangestellte sind da besonders anfällig. Ich glaube, die haben selbst noch nie das Kleingedruckte der Kreditverträge gelesen. Im Bus hörte ich neulich, wie 2 Männer sich unterhielten. Es ging auch um Kredite und Banken und ich bekam noch mit, wie der eine auf einen kritischen Einwand des anderen hin sagte:" Ach, die sind doch alle abgesichert. Da besteht keinerlei Risiko. " Oh heiliger Bimbam, dachte ich beim Aussteigen. Das wird ein böses Erwachen geben. Wie es schon in der Bibel steht: "Da wird Heulen und Zähneklappern sein."

Nach Robert Kiyosaki über die Kunst des Verkaufs auf Kredit: low down, easy monthly payments - das funktioniert immer. Sonst interessiert die Masse dabei nichts. Risisko? was ist das?WE.
 

[15:00] Leserzuschrift-DE: Kredit erlassen, Haus geschenkt? Alles nur Träumereien!

Hier mal was aus der realen Welt.
Einem langjährigen und gutem Bekannten ist es in Brandenburg wie folgt ergangen:

Vor ein paar Jahren ist sein Vater gestorben. Alleinerbe, soweit alles klar.
Also ist er mit dem Testament/Erbschein zum Grundbuchamt und wollte Vaters Haus auf sich umschreiben lassen. Nur das ging nicht, da im Grundbuch zur allgemeinen Überraschung noch was offen war.
Diesen Betrag durfte er erst begleichen, „sein" Haus auslösen und erst dann gabs die Umtragung.
Der Eintrag lautete von irgendwann Mitte 20er Jahren!
Eine Schuld aus der Zeit der Weimarer Republik.
Und diese hat sich gehalten über die Zeit des Nationalsozialismus -> 2. WK -> SBZ -> DDR - > BRD mit DM und später EUR. Über diverseste Währungs- und Gesellschaftsformen hinweg.

Die Schulden fallen irgendwann (nach einem Währungskollaps und anschließender Währungsreform mit Gelderneuerungsgesetz) von den Banken dem Staat zu. Das ist nötig, denn mit diesen Pfand an (Fremd-)Schuld remonetisiert der Staat dann seine Banken neu.
Und dem Staat ist es herzlich egal, wann und von wem er diese Schuld ausgelöst bekommt.
Irgendwann einmal muss wieder das Grundbuch geändert werden und dann ist „Zahltag". Hat damals funktioniert und funktioniert auch in Zukunft. Zumal die Grundbücher mit dem Zensus auf dem aktuellen Stand abgeglichen worden sind.

Weiter so mit Hartgeld!
Wenigstens hier wird noch klar geschrieben/gesprochen.

Das englische Wort Mortgage kommt von "über den Tod hinaus". Bei dieser Zuschrift sieht man, dass das stimmt.WE.
 

[13:30] Wahnwitzige Immobilienpreise in Wien

Nach oben hin scheint es für Immobilienpreise kaum Grenzen zu geben. Die derzeit teuerste Wohnung in Wien kostet laut Internetplattform Immobilien.net knapp 20 Mio. Euro.

Die Preise auf den Plattformen stellen natürlich Preisvorstellungen der Verkäufer dar. Ob sie erzielt werden, steht auf einem anderen Blatt. Soweit ich mich erinneren, will KHG schon seit Jahren für ein Penthouse im 1. Bezirk eine horrende Mietablöse. Erfolglos, bisher da zu astronomische Preisvorstellungen. Ingsgesamt scheint der Hype, bis auf ausgewählte Objekte im 1. Bezirk, wohl vorbei zu sein.TB

[13:45] Hier noch mehr dazu: Eigentumswoh­nun­gen für Mittelschicht nicht mehr leistbar

Was Wohnungssuchende aus leidvoller Erfahrung längst wissen, wurde nun durch Daten einer Immobilien-Plattform untermauert. Eine eigene Wohnung in guter Lage ist in Wien für die breite Masse kaum noch erschwinglich. Knapp die Hälfte (45,5 Prozent) aller auf dem freien Immobilienmarkt angebotenen Wohnungen kostete heuer im ersten Halbjahr mehr als 300.000 Euro, fast ein Viertel (23,3 Prozent) über 500.000 Euro.

"Die Bezirke innerhalb des Gürtels sind für die Mittelschicht nicht mehr leistbar", konstatiert Immobilien.net-Geschäftsführer Alexander Ertler bei der Bekanntgabe der aktuellen Daten. Mit dem hierzulande üblichen Jahresbruttoeinkommen von durchschnittlich 30.000 Euro, "würde man etwa 30 Jahre brauchen, um sich eine Wohnung kaufen zu können - und dabei sind die Kreditzinsen noch nicht einmal berücksichtigt", so Ertler

Aber es gibt genügend Personen, die sich so teure Wohnungen leisten können, denn sonst könnten die Preise nicht so hoch steigen. Es sind zu einem kleineren Teil Euro-Flüchtlinge, die bar bezahlen, der Grossteil aber jene, die bei den derzeitigen Niedrigstzinsen Monster-Hypotheken aufnehmen.WE.

PS: innerhalb des Gürtels herrscht die grüne Mamba, das sind jene mit den Monster-Hypotheken. Kommt alles wieder runter.


Neu 2013-09-16:

[18:30] Leserkommentar zur Leserfrage 19:15 (gestern):

Die Schilderung des Lesers ist meiner Meinung nach reine Wunschvorstellung. Anscheinend geht er davon aus, dass ihm die Bank ein Haus schenkt und zusätzlich noch dazu den Kredit erläßt.

Es wird wohl eher so ablaufen, dass die Bank das Haus an eine zahlungskräftige Person verkauft. Zahlungskräftige Menschen gab es bisher in jeder Krise. Diese warten nur darauf ihr Geld/Gold gewinnbringend in Immobilien oder Firmen anzulegen. Das wurde ja bereits schon mehrfach auf Hartgeld diskutiert.

Es ist gut möglich dass die Bank Teilschulden erläßt, aber der Kreditler wird mit Sicherheit für den Rest seines Lebens die Schulden für das Haus abbezahlen. Durch die Einnahmen aus den zwei Quellen kommt die Bank wieder zu Kapital. Das wird mit Sicherheit auch für andere Bereiche wie z.B. Konsumkredite, Autokredite  zutreffen. Tatsache ist das sich die Bank selbst ihr Kapital beschaffen muss.

Es ist heute sehr schwierig, darüber Aussagen zu machen, da wir nicht wissen, wie hoch eine Teilentschuldung sein wird und für wen sie gelten wird, was der Staat macht, etc. Relativ sicher kann aber gesagt werden, dass die Immo-Werte drastisch sinken werden und dass es zu viele Immos am Markt geben wird.

Und dann ist noch etwas: über die Verkäufe von Immos und Firmen an die Goldbesitzer, kann man wieder Gold ins Finanzsystem bringen.WE.

[19:00] Der Mexikaner: warum Teilentschuldung?

Die Bank wird wenn überhaupt die Teilentschuldung durchführen, damit der Kreditnehmer weiter an die Bank zahlen kann.

Ist die Belastung zu hoch, bekommt die Bank gar nichts – schlechtes Geschäft.

Es geht bei jeder Bank im Kreditgeschäft um eine entscheidende Kennziffer: Bediente Kredite / neudeutsch: Performing loans.

Die Überlegung, die Bank fúhrt eine Entschuldung der Kreditnehmer aus karitativen Zwecken durch oder wird dazu vom Staat gezwungen ist abwegig.

Wenn nicht zumindest eine Teilentschuldung von über 60% bei Firmen gemacht wird, kommt die Wirtschaft nie wieder im Gang.WE.


Neu 2013-09-15:

[19:15] Leserfrage-DE: Was ist mit den Wohnungen und Häusern nach dem Crash?

Ich denke mal nichts, denn wenn ein Häuslebauer pleite geht, dann kommt die Bank da noch mit klar, aber wenn gleichzeitig alle Banken pleite sind und alle verschuldeten Häuslebauer, dann werden alle Leute ganz einfach weiter in ihren / den sicherheitsübereigneten Häusern wohnen bleiben. Es wird keinen geben, der die Häuser zwangsräumt, und wenn, dann werden sich die Leute zusammenrotten und mit Gewalt verhindern, daß es zum Vollzug kommt.

Wenn viele Häuslebauer pleite gehen und Häuser auf den Markt kommen, fallen die Preise und den ausgereichten Krediten an die anderen Häuslebauer stehen keine ausreichenden Sicherheiten mehr gegenüber (das Haus ist ja nur noch zu einem Teil des Wertes zu verkaufen)

Jeder Mensch, der aus einem Haus rausgeschmissen wird, muß woanders untergebracht werden. Solange der Staat da noch irgendwo funktioniert, wird er irgendwann verbieten, daß die Leute rausgeschmissen werden, weil sie nicht woanders unterzubringen sind. Angenommen die Hälfte aller Wohnungen wird zwangsgeräumt, um die Leute dann in der anderen Hälfte der schuldenfreien Wohnungen bei den dort schon wohnenden Menschen zwangseinzuweisen?

Wenn Immokredite in großen Mengen hochgehen, dann sind die Häuser auch wertlos. Wenn es dann auch keinen Kredit gibt, kauft keiner die Häuser. Die Bank gibt 200 Teuro für ein Haus, der Preis fällt ins Bodenlose, vielleicht auf 20 Teuro oder nur 2 Teuro, dann hat die Bank auf einem Blatt Papier eine Unterwerfungserklärung von einem hochverschuldeten Kunden ohne Arbeit. Zeitgleich geht es der Bank ja auch richtig beschissen, und den Bankern auch. Ich glaube nicht, daß die Banker sich darum kümmern werden, den keinen Schuldnern hinterherzulaufen, sondern sie werden damit beschäftigt sein, ihren eigenen Arsch zu retten.

Ich denke es wird in den ersten Jahren des Chaos schon zu einer Lösung kommen, beispielsweise bei einer Verstaatlichung der Häuser, damit die nicht wieder in die Hände der Banken fallen. Dann können die Leute weiter drin  wohnen bleiben und zahlen Miete an den Staat oder kaufen dem Staat diese Häuser ab. Auf die anderen Häuser kann es einen Zwangshypothek geben, und damit  hätte man eine Menge Werte, mit der man neu starten könnte.

Zumindest in AT ist eine Teilentschuldung geplant. Aber ganz vom Haken wird man die Hypothekensklaven sicher nicht lassen. Wir müssen abwarten, was passiert.WE.

[20:00] Leserkommentar-DE:
einen entscheidenen Punkt vergißt der Leser in seinen Ausführungen: die massenhafte Absiedlung von inkompatiblen Zuwanderern in großer Zahl, die mit dem Crash schon allein wegen des Wegfalls der Sozialhilfe unvermeidbar sein wird.
Dadurch werden massenhaft Wohnungen frei, die heute oft schon öffentlichen Trägern gehören, oder an denen Kommunen und Länder zumindest beteiligt sind.

Stimmt, das kommt noch zur Kreditlosigkeit und Geldarmut dazu.
 

[14:30] Deutschland im Metropolenfieber

Dank der seit Monaten extrem billigen Kredite setzen immer mehr Menschen auf das Betongold. Immobilien im Wert von knapp 170 Milliarden Euro wechselten im vergangenen Jahr den Eigentümer. Das ist der höchste Wert seit dem Ausbruch der Finanzkrise 2007.

Das Erwachen nach künstlichen Boomphase wird dafür um so heftiger. Ich freue mich darauf, wenn ich eine Wohnung in guter Stadtlage um 10 Unzen kaufen kann. TB

[17:35] Leserkommentar-DE zum blauen Komemntar:

10 Unzen für eine Wohnung?
Sie meinen wohl Silber.
Für 3 Unzen Au werden Sie schon ein nettes Häuschen (samt Gärtner) bekommen.
P.S.: Ich freu mich auch drauf!

[19:00] TB ist vorsichtig, er meint natürlich Gold.WE.

[20:00] Leserkommentar-DE: Mein Plan:

10 OZ Gold für eine Wohnung ??? Das müsste ja nach meiner Rechnung ne Wohnung sein die heute eine Mio€ kostet ???

Also ich spare seit 2 Jahren zusätzlich extremst in Gold durch Konsumverzicht . Vorher hatte ich auch schon im Kilobereich, von beiden Metallen :-), investiert Natürlich Träume ich auch ein bissl von einem schönen Haus in unserer schönen Stadt, in bester Lage.
ABER in erster Linie will,ich danach investieren...
In gute Handwerksbetriebe und Bauerngüter, welche durch Kredite überschuldet sind.
Habe mit dem Steuerberater( der selbst auch wie ich auch zu 90% in Edelmetall investiert ist) gesprochen.
Welche Firma gut geführt wird und wo,der,Chef nicht gleich nach einem Grossauftrag ne protzige Leasingkiste finanziert !!!
Und auch viele Bauern sind völlig überschuldet ( teurer Umbau und jeden Traktor finanziert)  und wenn man nach Bayern fährt und die Kreditfinanzierten Solardächer sieht, weiss man das da auch mal,frischer Wind wehen muss.

Bescheidenheit als kommender Investor wird eine der besten Tugenden sein die man haben kann.
Wohin man dann in den Urlaub fliegt !!! Ja fliegt :-) muss man ja keiner Sau sagen !!!!

Später kann man immer noch, wenn man es dann überhaupt noch will, die Sau raus lassen

Immos werden um 95% oder mehr fallen, in Gold noch mehr.WE.
 

[10:20] Immobilien: Betongold und die Außenseitermeinung


Neu 2013-09-14:

[17:15] FIRE: Arbeiten Sie in einem Bereich, der irgendetwas mit Immobilien oder Hypotheken zu tun hat? – Dann sollten Sie sich warm anziehen!

Hat Ihr Arbeitsplatz etwas mit dem Bau von Wohnungen oder Eigenheimen, dem Erwerb oder Verkauf von Immobilien zu tun oder steht er im Zusammenhang mit der Hypothekenfinanzierung? Dann sollten Sie sich schon einmal nach einer neuen Beschäftigung umsehen. Das ist kein Scherz! Die Zinsen sind dabei, drastisch zu steigen, und Hypothekenfinanzierer wie die Bank of America, Wells Fargo und JPMorgan streichen Tausende von Arbeitsplätzen im Hypothekengeschäft.

In den USA gibt es wegen des Anstiegs der Langfristzinsen bereits Massenentlassungen in diesen Bereichen. Nach der WR wird der Bereich Financial, Insurance, Real Estate für längere Zeit komplett kollabieren, da es keine Hypotheken mehr gibt.WE.

[18:15] Der Mexikaner: Die Zinskurve wird die nächsten 30 Jahre steigen:

Das heisst aber nicht, dass es nach dem Zusammenbruch zu den niedrigen Zinsen irgendeinen Immokredit gibt.

Es wird so aussehen wie in den 50er-Jahren, also niedrige Zinsen (Tief war ca. 1951), aber kaum Kredite für Konsum (eigengenutztes Haus ist auch konsum).

Weiterhin wird auch gar keine Notwendigkeit zum Hauskredit bestehen, denn der Immobilienbestand ist erheblich und vor allem die Grossstädte werden sich durch Absiedelung diverser inkompatibler Zuwanderergruppen und den Wegfall dann sinnloser Dienstleistungsbranchen (weil Kreditzyklusabhängig) leeren.

Füllen werden sich die Bauernhöfe, aber ohne Leasing-Cayenne zum Kauf von Bio-Zeug.

Die Zinsen werden nach der WR massiv ansteigen, dann wieder fallen, sobald erkannt wird, dass das neue Geldsystem stabil ist. Konsumkredite inklusive Hypotheken wird es lange nicht geben, nur Kredite an Firmen, die diesen mit neuer Produktion abzahlen.WE.

PS: mancher Bauer wird sich dann einen früheren, eingezogenen Leasing-Cayenne leisten können.


Neu 2013-09-12:

[10:30] Nur Angst vor Mietnomaden? Wann Mieter bei der Selbstauskunft schummeln dürfen

Der Wettbewerb ist gnadenlos. Wer dieser Tage in einer deutschen Großstadt eine Mietwohnung sucht, braucht gute Nerven, viel Geduld und meist auch noch ein prall gefülltes Portemonnaie. Bezahlbarer Wohnung ist knapp, die Zahl der Interessenten entsprechend groß – und die Auswahlverfahren der Vermieter werden immer strenger.

„Die Angst, sich einen Mietnomaden ins Haus zu holen, nimmt stetig zu"

Es ist sicher nicht nur die Angst vor Mietnomaden. Auch der Hausherr wird hier kräftig herausgekehrt. Nach der WR werden die selben Hausherren um Mieter, die noch zahlen können, betteln. So wie heute schon in GR.WE.


Neu 2013-09-11:

[09:30] Immo-Blase in der Schweiz: "Der leichte Zugang zu Krediten wirkt wie eine Einladung – oder wie eine Falle"

Wohnungen mit 125 Quadratmetern für umgerechnet eine Million Euro und mehr sind in Zürich keine Seltenheit. Seit dem Jahr 2000 stiegen in der Schweiz die Preise für eine durchschnittliche Vier-Zimmer-Wohnung um 80 Prozent.

[10:30] Auch diese Blase kommt runter. Die genannte Wohnung wird man bald für 10 oz Gold bekommen.WE.


Neu 2013-09-07:

[11:00] Reiche Norweger steuern auf gewaltige Immobilienblase zu

Häuser seien um bis zu 40 Prozent zu teuer, so der IWF. Auf das Platzen der Blase seien die verschuldeten Bürger nicht vorbereitet.

Wie die wenigsten Immoschafe.


Neu 2013-09-04:

[8:15] Deutsche Immo-Preise: Der rasante Preisanstieg bei Wohnungen ist zu Ende

Jahrelang kletterten die Preise für Wohnungen und Häuser. Jetzt deute sich eine Trendwende an, sagt der Hamburger Makler Björn Dahler. Allerdings wird es in einigen Bereichen weiterhin teurer.

Laut einer Insider-Info aus Bankenkreisen sollen die Immo-Preise ab Mitte September rasant sinken. Warum wohl? wegen der WR natürlich.


Neu 2013-09-02:

[14:00] NZZ: Nadelöhr Immobilienbewertung

Vieles hängt bei einer Immobilienfinanzierung vom Wert des Objekts ab. Aufgrund verschiedener Herangehensweisen kommen die Kreditgeber dabei zum Teil auf stark voneinander abweichende Ergebnisse. Für die Kunden kann dies teuer werden

Bei den Schweizer Immopreisen ist das - mit Verlaub gesagt - auch schon egal. TB

[14:45] Wenn die Banken Kredite unbeding loswerden wollen, dann lassen sie hoch bewerten, wenn sie Angst haben, dann niedrig.WE.


Neu 2013-08-29:

[11:00] Teure Immobilien: Schweizer plündern ihr Rentenkonto für den Hauskauf

Die Immoschafe sind überall.


Neu 2013-08-28:

[10:15] Immobilien: Reiche Chinesen auf Schnäppchenjagd in Südeuropa

[10:45] Leserkommentar-DE:

Eine geradezu geniale Idee, den Erwerb einer Aufenthaltsgenehmigung an den Kauf einer Immobilie zu binden.

Den Banken hilfts ganz sicher.

Ich frage mich nur, ob das auch gilt, wenn ein ausländischer Immobilienbesitzer (ohne Aufenthaltsgenehmigung) seine Immobilie abstoßen will, oder mit dem Verkauf der Immobilie nicht die Ablösung eines Kredits des Vorbesitzers verknüpft ist.

Und dann bleibt sicher die Option, die befristete Aufenthaltsgenehmigung wieder zu entziehen oder einfach nicht mehr zu erneuern, wenns passend ist.


Neu 2013-08-27:

[13:55] Leserkommentar-ES zum spanischen Immo-Markt (Reaktion auf ein blaues Kommentar in Europa/Spanien):

hier noch ein kleines Update zum Immobilienmarkt ( von Teneriffa aber im Festland dürfte es das selbe sein ) und warum sich die SE VENDE Schilder halbiert haben.

Es ist einfach so das der komplette Immobilienmarkt fast vollständig zum erliegen gekommen ist. Sämtliche Banken hier im Land haben Unmengen von Immobilien im Portfolio von Leuten die Ihre Hypotheken nicht mehr bedienen können.Wir haben hier eine sehr hohe Arbeitslosenquote und die paar Leute die noch Arbeiten haben momentan maximal einen 3 Monats Vertrag oder bekommen schon seit Monaten gar keinen Lohn.Die Situation ist so schlimm geworden das die Banken fast jedes Angebot akzeptieren sofern es sofort gezahlt werden kann. Finanzierungen gibt es KEINE mehr egal ob für Einheimische oder Ausländer.Wir selbst erleben es momentan das wir Kunden haben die 70% und mehr als Eigenkapitalkapital vorweisen können jedoch den Rest von keiner Bank finanziert bekommen.Wir reden hier nicht von kleinen Banken sondern BBVA , Santander , La Caixa etz.

Das hat zu dem Ergebnis geführt das hier mittlerweile über 70% der Immobilienbüros geschlossen haben.
Des weiteren Kontrolliert der Staat die private Vermietung der Ferienimmobilie welche strengstens verboten ist und mit sehr hohen Strafen belegt wird. Nun ja man braucht halt dringend Geld.

Somit ist noch eine weitere Einnahmequelle der Immobilienbüros zum erliegen gekommen.
Der Markt bereinigt sich halt von selbst und wo keine Makler mehr sind gibt es halt weniger Schilder.
Ich hoffe ein bisschen Licht ins Dunkel gebracht zu haben und bedanke mich für Ihre tolle Arbeit.

Ich danke auch für die Infos. Möchte an dieser Stelle aber anführen, dass ich über reine Geschäfts- und Wohnimmobilien geschreiben habe und eher nicht über Ferienimmos. Trotzdem herzlichen Dank es hat mir (und auch den Lesern) einen guten Einblick gegeben und meine Sichtweise leicht verändert. Ihr TB

Das kommt zu uns auch: Immos werden egal zu welchem Preis notverkauft, es gibt keine Finanzierung mehr, Immo-Besitz ist wie ein Mühlstein um den Hals.WE.

[16:00] Leserkommentar-ES: Immopreise in Spanien:

ich wohne seit einem Jahr in Marbella. Da ich seit dieser Zeit auf der Suche nach einer Wohnimmobilie bin, möchte ich meine Erfahrungen preisgeben. Ich kenne einige Makler hier und die sagen alle, dass zwar die Preise gesunken sind aber auch deutlich mehr verkauft wurde als im letzten Jahr. Zu den Preisen kann ich nur sagen, dass die Preise eindeutig sinken aber sich noch immer auf recht hohem Niveau befinden. Vieles was hier gebaut wurde, das ist aus meiner Sicht gar nicht veräußerbar, weil es keinen Meerblick hat oder zu weit von der Küste entfernt ist. Wenn dann mal echte Schnäppchen auf den Markt kommen, dann sind die auch sofort  verkauft. Was die Kredite angeht, habe ich eher den Eindruck, dass die Banken schon noch Kredit geben, aber natürlich genauer hingucken als in der Vergangenheit. Noch jedenfalls, ist CASH eben leider noch nicht so KING wie ich mir das wünschen würde.  Zumindest ist das meine persönlich Erfahrung. Leider. Möglicherweise ist Marbella auch ein Sonderfall. Meine Hoffnung ist, dass in Spanien alsbald eine Pesete wieder eingeführt und somit das ganze System abwerten wird.  Dann müsste eigentlich, bei dann viel höheren Zinsen, der ideale Kaufzeitpunkt gekommen sein.

Erwähnen möchte ich noch, dass die BadBank SAREB in Spanien, die ja eigentlich die Bankrott-Immobilien veräußern soll, nur ca. 10% der Immobilien verkauft hat, die nach Zeitplan beabsichtigt waren. Ich habe den starken Eindruck, dass man hier eigentlich nicht wirklich reinen Tisch machen, sondern die Sache möglichst lange hinauszögern will. Es scheint mir jedenfalls so zu sein, dass von einer Abwicklung nicht wirklich die Rede sein kann. Das was verkündet wird, wird eben nicht gemacht, eher das Gegenteil und genau das läßt darauf schließen, dass wieder mal die Politik die Finger im Spiel hat.

Dort, wo sich wie hier die Ausländer einkaufen ist es sicher anders, als wo nur Spanier als Kunden in Frage kommen.WE.


Neu 2013-08-23:

[12:20] Wirtschaftsblatt: Ein schmaler Grat am Häusermarkt

Österreich darf nicht New York City werden - in keinster Weise!!! TB
 

[09:45] Absurde Auflagen für den Umbau: So entrechtet das Gesetz Hauseigentümer

Es braucht nicht erst eine Mietpreisbremse, um Immobilien-Investoren das Leben schwer zu machen. Auch so genannte Milieuschutz-Satzungen legen ihnen Fesseln an: mit äußerst strikten Auflagen bei Veränderungen an ihrem Eigentum.

Vermieten zahlt sich derzeit ohnehin nicht aus: die Bürokratie und die staatlichen Eingriffe sind zu gross, das Wertrisiko ist zu hoch, usw. Aber trotzdem werden die wenigesten Vermieter ihre Häuser rechtzeitig verkaufen, denn sie kennen nichts anderes und glauben daran, auch dass es Prestige bringt. Schafe einer anderen Art.WE.


Neu 2013-08-22:

[16:00] Leserzuschrift-DE: hier ein Wohnkomplex (3 Häuserblocks) für nur 1,- Euro

http://www.zvg.com/termine/brandenburg/frankfurt-oder/162980.html

bei der Diskussion, das man für eine Unze Gold eine Haus bekommt gilt auch der Grundsatz: du bekommst was du bezahlst

Das steht dabei:

Jeweils leerstehende Mehrfamilienmietwohnhäuser ohne Heizungsanlage, in industrieller Bauweise, welche Schäden durch Vandalismus aufweisen.

Der Abriss ist vermutlich zu teuer, daher wird quasi verschenkt.

[16:45] Leserkommentar-DE:
Leute zugreifen, pro Wohneinheit sieben bis zehn Schlafplätze für Zigeuner a 300 Euro im Monat. Klos brauchen die nicht, die scheißen den Keller und Garten voll, Müll fliegt auf die Straße und den macht die Stadt weg. Besser kann man kein Geld verdienen


Neu 2013-08-20:

[13:55] Format: Die Immopreise in New York gehen durch die Decke

Das Geld kommt vorwiegend aus China, Brasilien oder Russland. Diese sogenannten Bric-Länder sind laut Maklern ausschlaggebend für die zum Teil exorbitanten Preise, die für Liegenschaften in New York bezahlt werden. Die Metropole ist damit vergleichbar mit anderen globalen Parkplätzen für Kapital wie London, Singapur oder einzelne Orte in der Schweiz. Der Exzess sei somit nicht auf eine lokale Spekulationsblase zurückzuführen, sondern auf die anderswo herrschenden Verhältnisse.

New York der Melting Pot: Diesmal fungiert die Stadt als Melting Pot für weltweites Geld, welches aus Problemzonen in den Big Apple fließt. Es gilt der Grundsatz: Je höher die Immopreise in NYC, desto beschi..... die Lage in derRestwelt.


Neu 2013-08-18:

[13:00] Wenn das "Traumhaus" nicht in München steht: Wenn der Hausverkauf zum Albtraum wird

Alle reden vom Immobilienboom, doch Einfamilienhäuser in der Provinz verlieren deutlich an Wert. Die "Welt am Sonntag" hat Familien besucht, die alles versuchen, um ihre Bleibe zu verkaufen.

Interessant, warum die Besitzer verkaufen wollen oder müssen: Scheidungen, Zerstörungen durch Mietnomaden, etc. Für den Preis gilt eben: Lage, Lage, Lage.


Neu 2013-08-14:

[12:30] Ein Aktienkurs für Betongold-Freunde - 10ct: IVG Immobilien Aktie


Neu 2013-08-13:

[12:15] Leserzuschrift-AT zum lokalen Immo-Markt:

Es tut sich was auf unserem Immobilienmarkt. Die Verkäufe sind heuer sicher um 30% zurückgegangen und die Blase wird bald platzen. Zur Zeit erwischt es den oberen Mittelstand (meist Gewerbetreibende) ganz kräftig. Alleine im Bezirk Mödling sind zur Zeit mindestens 60 Objekte mit Preisen zwischen 1 und 10 Mio. am Markt und mehr oder weniger unverkäuflich und wöchentlich kommen 2-3 solcher Objekte dazu.
Österreichweit werden über 1500 Millionenobjekte zum Kauf angeboten – sehr viele die erst in den letzten 5-10 Jahren errichtet wurden. Scheinbar drängen hier die Banken auf Kapitalrückführung, mit gleichzeitigem Rückgang der Geschäfte.
Gleichzeitig versuchen sich zum Teil absolut Ahnungslose als Bauherren und wollten am Immo Boom mitschneiden – die haben sich incl. der finanzierenden Banken stark verrechnet. So stehen in Wien, vor allem in Mäßigen Lagen Hunderte unverkäufliche (zu den gewünschten Preisen zw. 3500 und 5000.-/m²) Wohnungen leer. Wenn die Banken das früher oder später billig abstoßen müssen, ist die Blase geplatzt – und lange wird das nimmer dauern!

Was mich verwundert, ist, das die Banken wieder darauf zurück kommen, Vollfinanzierungen zu machen. Allerdings nur bei Schnäppchen und auch in schlechteren Lagen und nur beim „einfachen Volk" wie Zuwandererfamilien die schon lange hier sind. Da sind in den letzten Wochen Ladenhüter über den Tisch gegangen, an Leute die gerade mal ihre Miete bezahlen können und keinen Cent an Eigenkapital vorweisen konnten. Bin gespannt wie das endet!

[14:15] Ab September sollen ja die Immo-Preise laut Banken-Quellen stark fallen. 100% Subprime-Finanzierungen werden wie fast alle Hypotheken bald der Vergangenheit angehören.WE.
 

[11:15] Welt: Für die Rendite werden Mieter skrupellos vergrault

Laut Welt macht der ARD jetzt Jagd auf Wohnungsspekulanten und Mietwucherer!


Neu 2013-08-11:

[14:45] Wie man Bruchbuden losbringt: 57 000 Klicks für eine „abgerockte Bude“

[14:45] Fallen vermeiden: Fünf Tipps gegen den Fehlkauf

Derzeit sollte man lieber ohnehin nicht kaufen, sondern verkaufen.WE.

[16:30] Leserkommentar-DE:
der sechste und mitunter am Ende teuerste Punkt fehlt: wie vermeide ich Pfusch bei der Bauausführung, denn heute weiß niemand mehr, der einen Bauträger beauftragt welche Subunternehmer eines Subunternehmers mit welchem unqualifizierten Personal welche Arbeiten ausführen. Und die Mängel, die hinter einer Putzschicht - oder heute eher Dämmung und Rigipsplatte versteckt sind, kommen oft erst nach Jahren ans Licht. Bis dahin sind dann alle aus der Haftung und nicht mehr greifbar. Bauen ist was für Leute, die was davon verstehen und wer das nicht tut, muß die ausführenden Firmen extrem vorsichtig auswählen.

Bei vielen dieser Billighäuser muss man sich fragen, was zuerst kommt: massive Bauschäden oder der  Kredit-Default?
 

[09:00] Immoblase im Ferienidyll: 4.000 Euro für einen Quadratmeter Grund

Grund, wohlgemerkt. Da steht noch nichts drauf.


Neu 2013-08-10:

[8:30] Leserzuschrift-SG zu Court dates loom for British owners of problem Cyprus mortgages

Hundreds of British investors who used Swiss franc mortgages to buy Cyprus properties at the height of the property boom there will go to court in that country in October, in an effort sort out what for many has become a costly nightmare

oder "übersetzt": Dummkopf kauft sich wegen der niedrigen Zinsen eine überteuerte Urlaubsimmobilie an einem abgelegenen Ort, und finanziert diese auch noch mit einem Fremdwährungskredit, weil er kein Geld hat. Jetzt zahlt er für einen aussichtslosen Prozess gegen den Makler horrende Anwalts- und Gerichtsgebühren. Weil er sich das nicht leisten kann, tut er sich mit anderen ebensolchen Dummköpfen zu einer Sammelklage zusammen.

Erfolgsaussicht: Null.

Doch die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ja, dümmer geht es nicht: eine Ferien-Immobilie, auf der man im Jahr nur einige Wochen ist, auf Kredit zu kaufen. Aber die Besitzgier der Leute ist leider unendlich. Dass sie dabei alle Flexibilität bei der Urlaubsplanunung aufgeben, ist ihnen egal.WE.


Neu 2013-08-07:

[14:00] Leserzuschrift-AT: Rückgang der Mieten in Wien:

Aktuell sind mir ein paar Fälle bekannt, wo Versicherungen bis zu 50% Rabatt auf die offiziellen Mieten gewähren mussten um TOP-Lagen in der Innenstadt loszuwerden (es wurde seitens der Interessenten hart verhandelt). Es wird die Privatpensions-Schafe "freuen" >> Kapitalvernichtung.

Auch Grasser sitzt nach 1 1/4 Jahren immer noch auf seiner Immo im 1. Bez. fest.

Dieser Einbruch wird - noch - unter den Tisch gekehrt.

Im 1. Bezirk wurden absurde Summen verlangt und bezahlt.
 

[13:15] Der Michel zahlt es schon: Länder schröpfen Häuslebauer und Mieter

Bauherren, Hauskäufer und Mieter müssen sich auf steigende Kosten einstellen: Nicht nur die Notarkosten steigen dramatisch, auch mehrere Bundesländer erhöhen ihre Grunderwerbsteuer weiter.

...denn der Michel schaut nur auf Anzahlung und Kreditrate. Schmerzlich ist nur dass, die Grunderwerbssteuer und die Notarkosten die Anzahlung effektiv erhöhen.WE.
 

[9:15] Leserzuschrift-DE: beabsichtige derzeit nicht eine Immo erwerben, informiere mich aber und möchte über meine Erlebnisse berichten:

War gestern getarnt als Immo-Schaf bei einem Immo-Hai, damit ich etwas über Immos lerne. Man was für blödes Gelaber man sich da anhören darf. Also bauen würden ohnehin nur die, welche es sich leisten können, und das wären nun mal alle die über 60k p.a. verdienen. In der Region Bodensee sei wg. den vielen ansässigen Technmologiefirmen die Unterste Einkommensgrenze der Häuslebauer 60k € p.a (Unterton: Da könne man ja zulangen). Habe ihm klipp und klar gesagt, ich will die billigste Immo mit EG und OG (ohne Dachschrägen und ohne Keller), die er bauen kann. Reicht mir völlig zum Runterwohnen. Ohne Schnick-Schnack, spartanisch und puristisch schlicht. Dann rechnet der Depp durch und kommt auf 220 000 Euro schlüsselfertig für 122 qm (mit allem drin, aber ohne Grundstück). Und jetzt kommt es: Holzständerbauweise. Der spinnt! Habe ihm gesagt, dass ich für das Geld viele Jahrzehnte komfortabel in Miete wohnen kann. Zahle aktuell für 92qm Neubau, Erstbezug 560 Euro kalt. Dann tippt er auf dem Taschenrechner rummt und behauptet nach 30-35 Jahren würde es sich rechnen. Glaubt der ich leg meine Kohle für 0,25% in Staatsanleihen an? Dann ging er davon aus, dass ich 270 000 Euro voll finanzieren will (denn wer es billig will, kann ja kein Geld haben). Bin ich verrückt? Immokauf gibt es bei mir nur BAR und CASH, ich lass mir doch keinen Bankster-Vertrag unterjubeln. Er sagt für Massivbau kriegt er keine zuverlässigen Handwerker her, die können sich gar nicht mehr retten vor lauter Aufträgen und Arbeit. Das Geschäft brummt wie wahnsinnig. Er baue pro Jahr 50-60 Häuser in seinem Vertriebsgebiet (kann man mal hochrechnen, es gibt schätzungsweise 60 Hausbau-Firmen in der Region, also enstehen im Bodenseekreis mind. 3000 neue Einfam.-Häuser pro Jahr?). Niemand frage nach dem Preis, sondern wer klug sei nur nach der Rate. Und wer jetzt nicht zuschlage, der mache einen Fehler, denn die Preise steigen pro Jahr im Schnitt um 4 Prozent (sei schon seit über 15 Jahren so!). Klar, dass das endlos weitergeht. Nur seltsam, dass die Einkommen der Arbeiter, Angstellten und Beamten nicht mit 4 Prozent p.a. steigen. Glaubt der in Zukunft zahlen die alten Knacker bis 90 die Immo ab?

Er hat geschickt versucht bei mir Minderwertigkeitskomplexe o.ä. einzureden. Seine Tochter wäre Anfang 30 und würde schon 115k im Jahr verdienen (wie schön für sie), 30 min vorher jammert er rum, dass er keine Enkelkinder von ihr kriegt (oh Wunder! Die Tussis sind halt auf dem Selbstverwirklichungs- und Karrieretrip. Vermutlich legt sie ihr Geld in Immo-Fonds an, wer weiß.) Er und seine Frauen seien hier heruntergezogen, sie hätten gar nicht vorgehabt nochmal zu arbeiten, aber es sei Ihnen so furchtbar langweilig gewesen. Möchte mal wissen, wieviel der als Provision für eine Hausbau-Vermittlung erhält. Er sagte die Personalkosten machen die Immo so teuer. Aber was mir auffällt: Die Staatskosten im Haus sind horrend. Das wollen die Zinskritiker natürlich nicht sehen/hören und schimpfen auf den Zins, nur dass der Zins weit weniger ausmacht als der Staat sieht keiner. Ca. 3700 Euro Abnahmeaufpreis wg. Erdbebengebiet, 5% Grunderwerbsteuer zzgl. Notargebühren, 19% MwSt, TÜV/Bauabnahme Prüfung ob alle Staatsvorgaben eingehalten wurden... zig tausend Euro, Dämmungs- und Energievorschriften (ca. 2-40 000 Euro Aufrpeis je nach Größe der Immo).  Der Staat will dass wir alle Immo-Schuldner werden, sonst würde er diese Branche nicht so massiv subventionieren. Kfw-Förderkredit, Wohn-Riester, Zulagen uvm. alles auf Kosten der Steuerzahler, damit die Schafköppe ihre Bunker-Villen bauen können. Das nenne ich mal Schmarotzertum! Er erzählte mir von einem Russen, der für 1 Mio. ein Haus bei ihm gebaut habe (toll, was nützt das mir?). Er meinte wer Geld habe baue auch anständig. (Er meinte natürlich Unternehmer, die ordentlich Kasse machen) Sagte ihm (als Angestellter und Kleinunternehmer bis Mittelständler), sehe ich das gänzlich anders: Wer anständig baut, hat danach kein Geld mehr und ist erst mal wieder arm. Weiss auch nicht, was man da fragen muss, um solche Vertriebler/Berater aus der Reserve locken zu können.

Warum wohl nennt man diese Typen Immo-Haie? weil sie die Schafe abzocken, die nur nach der Kreditrate fragen.WE.

[12:45] Der Schrauber zu Immo-Haien und Immo-Schafen:

Das scheint heute symptomatisch bei Immoschafen zu sein: Man fragt nicht mehr, welches Häuserl hätten's denn gern?

Man berechnet, welche Rate man sich leisten kann und sucht danach die Hütte aus.

Die Zinsen sind ja so billig, da muß man ja, man ist ja nicht blöde und spart sich auch sonst bei der Schnäppchenjagd pleite.

Daß es vom jetzigen Zinsniveau eigentlich nur noch den Weg nach oben geben kann, sieht man nicht.

Daß die Banken genügend Klauseln in den Verträgen haben, die Zinsen auch trotz "Bindung" zu erhöhen, sieht man nicht.

Daß alleine die Anhebung des Zinses auf ein niedriges Niveau von 4-5%, wie es vor 10 Jahren der Fall war, eine Verdopplung der Raten bedeutet und damit unweigerlich die Katastrophe auslöst, sieht man erst recht nicht. Es gibt ja Verträge, sagt man. Stimmt auch, sollte man aber verstehen, die Dinger.

Daß aber alles, was mit KfW oder Bauriester, Baukindergeld und hast Du nicht gesehen zusammenhängt, hinterher als Subvention vom Staat deklariert werden wird und mit extrem niedrigen Einkommensgrenzen als "Fehlsubvention" zurückgefordert werden wird in Form solcher Dinge, wie etwa der NRW Fehlbelegerabgabe, das will man noch weniger sehen.

Wir sind doch ein Rechtsstaat. Stimmt auch wieder: Der Staat hat recht und das läßt er sich mit Zwangsgeldern auch bezahlen. Auch wenn es Unrecht ist.

Egal, welcher Kreditkauf es ist, die Masse schaut immer nur auf die Höhe der Anzahlung und die Höhe der Kreditraten - jetzt.WE.

[14:00] Leserkommentar:
Die Zinsen brauchen ueberhaupt nicht zu steigen. Die Raten sind so berechnet, das immer alles so weiter laeuft. Unvorhergesehene Dinge wie Arbeitslosigkeit, Trennung, Kinderwunsch, Krankheit, Reparaturen, Arbeitsplatzwechsel, Waschmaschine kaputt oder Auto von Rost befallen; keines davon darf vorkommen - sonst Katastrophe. Aber auf dem Prospekt sieht man einen schoenen Garten, schlanke gutaussehende Besitzer, ein schoenes Auto, zwei spielende Kinder...

An all das denken die Leute nicht.

[14:20] Leserkommentar-DE u den Immo-Schafen:

Daß nach dem Einkommen die maximal mögliche Rate und daraus das maximal große Haus gerechnet und angeboten wird ist schon seit Jahren, auch bei höheren Zinsen, so. (Ich war in der Branche als Verkäufer)
Der Alte kann sich dann den Herzbändel abrackern und die Holde sucht sich einen Lover, da sie ja sooo vernachlässigt wird.
Nennt sie dann "Selbstverwirklichung"
Da lob ich mir die barzahlenden Eigenleister, die ihre Kinder in Stockbetten schlafen lassen.
Da hilft die Frau auch noch mit. Stück für Stück, wie es grad finanziell geht.
Wer hat heute schon die geduldige Frau dafür? Kein Kreditzins, kein Mietzins, nicht für mich! Klein aber mein.
Bis dann Artikel 14 (3) GG greift...

[15:05] Leserkommentar-DE zu Immo-Schafen:

Aus meiner Kindheit weiß ich folgendes zu berichten:

Mir ist eine Familie bekannt, die damals ein Haus gebaut hat, als ihre Kinder noch recht klein waren. Vorher haben sie in einer Mietwohnung gewohnt. Der Ehemann wollte unbedingt ein Haus haben, die Ehefrau dageben war sehr unglücklich über die Ambitionen ihres Mannes. Sie hat sich aber gefügt. Sie mußte sehr sparen, die Familie durfte sich nichts gönnen.

Die Kinder haben zu mehreren an einem einzigen Eis geschlotzt. Die Frau durfte sich nie etwas neues zum anziehen kaufen. Man hat von der Familie später, als sie weggezogen waren, leider nichts mehr gehört. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass die Kinder als Erwachsene vielleicht manches Mal traurig zu ihrem Vater gesagt haben: "Du Papa, dein Haus ist schön und gut, wir wollen es aber nicht, aber wenn wir damals in unserer Kindheit jeder ein eigenes Eis bekommen hätten und nicht hätten so sparen müssen, wären wir glücklicher gewesen." Vielleicht hätte auch die Mutter tieftraurig bei diesen Worten mit dem Kopf genickt.

Eine Nachbarsfrau, die ihre Kinder alleine großgezogen hat, hat, als sie von den Hauswünschen dieser und anderer Nachbarn hörte, immer lachend
gesagt: "Mein Haus läuft auf vier Beinen herum." Und dann zeigte sie voller Stolz auf ihre zwei Buben, die gerade herumgetollt sind. Sie meinte damit, ihr Geld wird voll und ganz für ihre Kinder benötigt, sie ist sehr großzügig zu diesen gewesen. Übrigens, diese Frau, die nie an ein Haus dachte, hat später unerwartet eins geerbt. Ihre Buben stehen ihrer Mutter heute immer zur Seite, sie haben ein sehr enges und gutes Verhältnis, und die ältere Dame darf in Geborgenheit ihr Alter genießen.


Neu 2013-08-06:

[16:30] Die Schmerzgrenze ist bei Wohnungspreisen in Wien erreicht: Immoverkäufe: Rückgang um 25 Prozent


Neu 2013-08-05:

[19:15] Der echte Immo-Crash kommt nach dem Tag-X: Why Another Great Real Estate Crash Is Coming

Denn dann wird es für lange Zeit keine Hypotheken mehr geben, schon gar nicht zu den derzeitigen Niedrigzinsen. Dafür ein Haus für 5oz Gold bei uns und für 2oz in den USA.WE.

[20:15] Leserfrage-DE:
Meine Frage: In welcher Region soll es Häuser für 5Oz geben nach dem Crash? In München oder irgendwo in der Pampa? Weil in der Pampa bekomm ich jetzt schon ein Haus für 5Oz.

In MUC vielleicht nicht, aber in heutigen, deutschen Hartz-IV Städten wie Berlin sicher.WE.
 

[10:35] Format: Niedriger Franken-Zins bläht Immo-Bubble weiter auf

[09:35] Leserzuschrift-DE zu Versteigerungen:

Anzeige vom Amtsgericht, ZWANGSVERSTEIGERUNGEN von 5 Wohnungen und einem Geschäftshaus. Drei jeweils in zwei Orte. Ein bisschen viel auf einmal, erschreckend, sonst stand immer mal eine alle paar Wochen drin. Jetzt, wo alles näher rückt ( kenne drei Häuser ), bekomm ich langsam richtig Angst. Wo soll das noch hinführen?

[20.15] Leserkommentar-DE: Niedergang:

Bin mal wieder zu Besuch in einem anderen Ort gewesen und habe einen kleinen Rundgang gemacht. Bin richtig erschrocken. Kannte den Ort von früher. Auch dort neuerdings viel Ladenleerstand, Traditionsgeschäfte geben auf, Läden bleiben leer, Fensterscheiben der leeren Läden wie überall schmutzig. Dann gibt es jetzt Döner-Kebab-Restaurants, Call-Center, Ramschläden mit Billigmode usw. War früher mal ein liebenswerter, sauberer Ort mit schönen Läden. War alles gepflegt. Ach ja, heute ist alles vermüllt, die Bevölkerungsstruktur hat sich halt geändert. Man sieht den Niedergang, auch wenn die Oberen immer so tun, als sei alles bestens.

Fremde Menschen gehen mit grimmigem Gesicht und Soldatenschritt an einem vorbei, man muß sich behaupten um nicht zur Seite gedrückt zu werden, jeder scheint der Gegner des änderen zu sein, man hat sich nichts zu sagen. Woher kommen diese Leute? Welche Sprache sprechen sie? Für die Einheimischen haben sie kein Lächeln übrig. Die Leute hatten früher überall schöne Hausgemeinschaften, man kannte sich, heute ist alles Multikulti. Man kennt sich nicht mehr. Die Türen bleiben zu. Da wächst nichts zusammen. Wo ich mich umhöre bekomme ich zu hören: "Es ist alles nicht mehr schön." Ist halt wie überall.

Wenn die Türken und Araber weg sind, gibt es dort Geschäftslokale und Wohnungen für 2oz Gold oder weniger.WE.
 

[08:35] 60000 verdächtige Immobilien-Transaktionen in Griechenland


Neu 2013-08-03:

[16:00] Welt: Großstädte wollen private Ferienwohnungen verbieten

Wer seine Wohnräume an Touristen vermietet, riskiert hohe Strafen. Mit Verboten reagieren viele Großstädte auf die hohen Mieten und den geringen Leerstand. Die Vermieter wollen das nicht hinnehmen.

Bald wird das keine Rolle mehr spielen, es werden unzählige Wohnungen leerstehen, weil sich eine Flucht auf das Land wegen mangelnder Jobs und enormer Kriminaliät plus Unruhen in den Grossstädten ausbreiten wird. Ausserdem heisst es aus Bankerkreisen, dass im September die Immo-Preise stark fallen werden - warum wohl?WE.


Neu 2013-07-31:

[14:55] Tagesanzeiger: Luxuswohnungen mit Ausblick sind Ladenhüter

[12:15] Passend zur Meldung von 11:20: USA: Häuser in Detroit werden für einen Dollar verkauft

[14:30] Leserkommentar-DE zu den Detroit-Häuserm:

Nach meinem logischen Ermessen, ist an der Meldung etwas faul.

1.) Die Bank nimmt dem Schuldner das Haus weg, somit hat sich der Hausbesitzer entschuldet oder mindestens teilentschuldet. Die Bank verkauft um nur 1 Dollar und schreibt einen riesen Verlust - unlogisch !!!

2.) Theoretisch könnte jetzt der ehemalige Hausbesitzer die Immobilie um nur 1 Dollar zurück kaufen und hätte ein schuldenfreies Haus !!!

3.) Wenn der 1 Dollar Verkauf stimmt, dann waren die verschuldeten Hausbesitzer BANKSTER !!!

[15:00] Im Artikel steht es: die Banken wollen die hohen Grundsteuern nicht zahlen. Aber man sieht in diesem Beispiel, für Hauspreise gibt es nach unten praktisch kein Limit.WE.

[16:10] Leserkommentar-DE zu Detroit:

Es gibt genügend Idioten, die über Internet ein vermeitlich billiges Haus kaufen, ohne es (od. die Gegend) vorhin zu besichtigen. This is what happens when u buy a property without seeing the inside first  http://www.youtube.com/watch?v=PEg-BEMnSSE


[11:20] US-Hauspreise stiegen so stark wie seit über sieben Jahren nicht mehr

Also wenn die ganzen Jubelmeldungen um die Recovery in den USA stimmen (was ich ja noch nicht ganz glaube), dann haben die uns ganz schön über den Tisch gezogen. Die Restwelt leidet ja noch immer an den Problemen, welche im "land of the free" ihren Ausgang genommen haben! TB

[11:50] Leserkommentar-DE zu den US-Immopreisen:

Stellen Sie sich den gleichen Titel vor nur mit anderen Worten, z. B.: US-Hauspreisblase konnte noch weiter aufgeblasen werden

[12:05] Leserkommentar-DE zu den US-Immos:

Also, ich würde da nicht darauf wetten. In 20 Ballungsgebieten! Und der Rest?! 20 Ballungsgebiete gegen den Rest der USA! Die Wall-Street Boni... müssen ja wieder irgendwo unterkommen. Häuser werden auch verstärkt saisonal gekauft. Und nachdem die Bankster samt Politgauner eh alles manipulieren...! Gibt es vielleicht auch hier eine neue Berechnungsmethode?! DIE USA; Das Land der unbegrenzten Schwindeleien (Schweinereien!)!

[14:25] Leserkommentar-DE zur den US-Immos:

Die Wirtschaftserholung in den USA ist Systemerhaltend. Fällt Sie aus, fällt das System. Genauso wie Deutschland der einzige Hoffnungsschimmer in Europa sein muss. Da wird dann halt zur Not gelogen und gefälscht.
In USA ist die Quote der Hauseigentümer auf dem niedrigsten Stand seit 2o Jahren. Wie passt das mit steigenden Immopreisen zusammen? Richtig, gar nicht. Es sei denn... ausländisches Kapital kauft Ami Immobilien. Gebündelt natürlich.
Hat ja schon mal geklappt. Da dürfte auch wieder reichlich dummes deutsches Geld geopfert werden, um eine Amerikanische Wirtschaftserholung vorzugaukeln. Das Spiel geht so : Der deutsche Michel bringt sein sauer Verdientes zur Kapitalsammelstelle seiner Wahl. ( gerne Lebensversicherung ) Der Manager dieser Sammelstelle ( Handverlesener Supersystemling) investiert dann Michels Geld in Top geratete AAA++ doppelplusgute amerikanische Holzhäuser. Man soll ja gut streuen und nicht alle Eier in einen Korb legen. Deshalb ist es gut dass die Kapitalsammelstellenverwalter Michels Geld nicht nur in amerikanische Kommunalanleihen gesteckt haben.

[15:00] Private Equity Fonds kaufen US-Häuser massenhaft zum Vermieten. Ein gutes Stück an Propaganda ist sicher auch dabei.WE.


Neu 2013-07-30:

[14:30] Dort soll es ja "sooo sicher" sein: Deutsche Bank: Kunden ziehen Geld ab und stecken es in Immobilien

[14:00] Format zur Situation in AT: Wifo: Mieten steigen seit Jahren schneller als Einkommen

Wie eine Untersuchung des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) anhand von Mikrozensus-Daten zeigt, wurden die Preise bei bestehenden Hauptmietverträgen im Zeitraum 2005 bis 2012 um durchschnittlich 3,0 Prozent pro Jahr angehoben. Die allgemeine Teuerung lag bei 2,1 Prozent pro Jahr, die verfügbaren Einkommen legten um 2,3 Prozent pro Jahr zu.

Die WIFO-Leute glauben wohl auch die offiziellen Inflationslügen und das Format betet sie nach. In Wirklichkeit ist Vermieten ein Verlustgeschäft, da die reale Inflationsrate viel höher ist, aber die Miete bei bestehenden Mietverträgen nur um die Inflationslüge angehoben werden kann. Die Handwerker und andere werden von den Vermietern wohl andere Zuschläge verlangen.WE.


Neu 2013-07-29:

[19:15] Leserfrage-AT: Schutz vor Zwangshypotheken:

Bei einer WR wurden ja immer Immobilienbesitzer mit einer Zwangshypothek ( Bundeslastenausgleich ) belegt, wonach man dann 20-30 Jahre Seine Schulden -  auf eine bereits abbezahlte Immo . – abtragen durfte . Wie kann man sich evtl. davor schützen ?

Die sogenannten  Eliten  und Reichen  schützen sich  , indem sie ihren Besitz in Stiftungen bzw. Vereine auslagen , weil angeblich das Handelsgesetz zur Anwendung kommt. Die wissen schon , wie sie ihr Vermögen vor dem Staatszugriff schützen können .

Wisst Ihr näheres darüber ? Man kann nämlich nirgends darüber etwas finden !

In DE gab es nach der Hyperinflation Zwangshypotheken als "Deckung" für die Rentenmark. Ob da etwas bezahlt werden musste, ist unbekannt. Nach 1945 gab es eine Steuer auf die Gewinne durch Entschuldung bei der Währungsreform. Dann den Lastenausgleich zur Finanzierung von Wohnraum für die Vertriebenen.

In der Realität kann man nicht vorhersagen, ob solche Abgaben kommen. Derzeit gibt es welche in GR. Immos können nicht davonlaufen.WE.

[20:30] Leserkommentar-DE: Wer nix hat, kann auch nichts zahlen. 

Nach dem Krieg gab es einen Lastenausgleich, der von der boomenden Wirtschaft gut geleistet werden konnte, und der kam ja direkt den eigenen Landsleuten zugute, das Geld wurde für Baumaßnahmen genutzt. Und nach der Wiedervereinigung bekamen viele auch ihr Land in Ostdeutschland zurück, mußten allerdings den Lastenausgleich zurückzahlen. Heute würde die Zwangshypothek für alte Schulden und die Griechen und andere PIIGS aufgenommen, in ein Land, das dann auch am Boden liegt, aber nichts mehr zum Aufbauen hat. Aller Konsum  ist durch Kredit schon vorgezogen. Wieso sollte der Staat einen Arbeitslosen, der dann nichts mehr aus der Sozialkasse bekommt, sein Reihenhäuschen wegnehmen, oder so besteuern, daß er das nicht mehr leisten kann? und wer will dann die Leute aufnehmen, wer das Haus kaufen? Oder soll der Staat die Leute aus den Häusern rausklagen, weil sie die Zwangshypothek nicht bezahlen können, und ihnen dann eine vom Staat bezahlte Sozialwohnung geben?

Das reinigende Gewitter wird nicht vom Staat gelenkt, wen er das könnte, dann wären wir nicht an diesem Punkt. Der Reset geschieht chaotisch und keiner wird sich als Gerichtsvollzieher oder Finanzbeamter zu erkennen geben. Wenn die Banken zusammenbrechen dann kann auch der Staat kein Geld überwiesen bekommen und auch keines überweisen, und Bargeld gibt es nicht genug. Dann werden erst mal einige Monate keine Löhne gezahlt, dann bekommen die Staatsdiener auch nichts, dann könne die nichts einziehen, dann bekommen die erst recht nichts.

Der letzte Crash mit WR und Lastenausgleich war zu einer Zeit, als noch alles ohne Strom ging und kaum einer für den Staat gearbeitet hatte, und 60 % in der Landwirtschaft

ich denke man wird alle in den Häusern wohnen lassen, die mit Kredit und die ohne Kredit, und in einigen Jahren wird sich das irgendwie regeln, und einige werden die Gewinner sein und einige Verlierer.

Aber mit Wissen, Arbeit, Vorräten und etwas Land und Edelmetallen kommt man besser über die Runden als mit Anprüchen und Anspruchsdenken, einem Job beim Staat und einem leeren Kühlschrank und leerem Konto.

Was der Staat bei Abgaben macht, kann nicht vorhergesagt werden. Sicher ist nur: Immos sind höchst gefährdet. Man denke nur an die Immo-Abgaben in GR, wordurch die Besitzer ihre Immos am liebsten los haben möchten.WE.
 

[16:10] Leserergänzung II zur Zuschrift von 11:00:

Das stimmt was Sie schreiben der Sohn hat diese Immobilie ersteigert. Er ist nun Eigentümer. Mit der Ersteigerung waren alle Ränge im Grundbuch ohne Eintrag.
Das Grundbuch wurde mit dem Eintrag für lebenslange kostenfreie Nutzung von uns Eltern nun blockiert. Streit gibt es nicht warum auch. Der Eintrag als kostenfreies Nutzungsrecht ist ein Stück an Sicherheit für die Nachfolger und endet mit dem Tode der Eingetragenen. Das Grundbuch als Bedrohung ist somit für wem ach immer wertlos.

Jede Bank hält sich allerdings fern hier eine Grundschuld im zweiten Rang einzutragen. Diese Tatsache tut dem Familienagehörigen gut denn er kann sich nicht Verschulden.
Danke für Ihren Hinweis. Bitte beachten Sie, nur wer etwas besitzt von dem die Kreatur Staat weis, der kann bedroht werden mit Wegnahme, Erpressung , Betrug oder ähnlichen.

Gold im Garten "vergraben" jederzeit je nach Bedarf einlösbar ist der größte Feind für die Kreatur Die Pfändung des Kontos, die Wegnahme der Mietwohnung, die Zwangsversteigerung, der Verlust abhängiger Arbeit ist die Peitsche der Kriminellen für das Volk.
Ein blockiertes Grundbuch kann dann nur mit Enteignung oder traumhaften Steuern ausgehebelt werden. Wer Wissen über andere hat, deren Pläne oder Vermögen kennt, der hat die MACHT, deshalb befinden wir uns ja derzeit in einem Krieg wenn 80 Millionen Menschen abgehört und mit Suchfiltern ausgewertet werden.

[12:00] Leserergänzung zur Zuschrift von 11:00:

Vielleicht fragt sich der eine oder andere Leser zu meinem Immobilienbeitrag, wo ich nach der ersten Pleite das Geld hergenommen habe um Gold zu kaufen.
So lief das ab: Die Bank hatte aus den Notarvertrag der Kreditfinanzierung das Recht zur Zwangsversteigerung. Allerdings hatte die Bank nicht das Recht mich auf die Strasse als Eigentümer der Immobilie zu setzen. Dies passiert erst dann wenn es einen neuen Eigentümer nach einer Zwangsversteigerung gibt und das dauerte Jahre.
Diese Jahre welche die Bank für die Zwangsversteigerung brauchte lebte ich quasie kostenfrei in der Immobilie. Mir war klar, dass ich die 460.000 Euro mit meinem Kleingewerbe nicht bezahlen kann sofern auch Banken in solchen Situationen weiter gierig sind. Ich habe also meine Selbstständigkeit weiter betrieben in der eigenen Immobilie welche zur Zwangsversteigerung stand. Allerdings hatte ich keine Kosten mehr weder für Kredite noch Miete oder Versicherungen, Steuern usw.. Diese Kosten muss der mit einem Vorschuss an das Gericht übernehmen welcher die Zwangsversteigerung beantragt.
Und so hatte ich quasie schon das erste positive Kapital in der Selbstständigkeit, einen Gewerbetrakt ohne Kosten.
Und so kam Mark um Mark und Cent und Cent zusammen im Laufe der Zeit.

Heute arbeite ich nur noch mit 60 Prozent Vorkasse und kurzen Zahlungszielen ansonsten verzichte ich auf die Aufträge, denn ein Kunde der nicht zahlt ist ja kein Kunde.
Allerdings kann man sich diese Art von Selbstständigkeit nur leisten wenn man keinen Einpeitscher wie eine Bank im Rücken hat sondern wirklich frei entscheiden kann.
Und jedem kann ich sagen zum leben reicht jeder noch so kleine unabhängige oder Selbstständige Arbeit...wenn man keine Schulden hat.
Übrigens bekomme ich heute schon wieder Kreditangebote von der Bank welche mich damals Zwangsversteigert hat.
Ich lehne dankend ab und das mit sehr viel Genuss.

[11:00] Leserzuschrift-DE:

Die Geschichte der eigenen Immobilie: Die baufällige Immobilie wurde 1991 für 40.000 DM Kredit –Finanziert erworben.
Von 1991 bis 1993 wurde die Immobile für 400.000 DM saniert.
Sanierte Quadratmeter und Ertrag aus Mieten und gewerblicher Nutzung ergaben kein positives Ergebnis um Zinsen und Tilgung zu bezahlen.
Die Immobilie wurde von der Bank in die Zwangsversteigerung gebracht und zwar 10 Jahre erfolglos.
Die Bank verkaufte nun als ein Paket Notleidende Kredite an einen Investor aus der Schweiz (Summe unbekannt es war ein Immobilienpaket)
Quasie wurde der neue Investor Eigentümer meiner Kreditschulden zwischenzeitlich weiter angewachsen.
Dieser Investor ging wieder in die Zwangsversteigerung , ich kaufte dann die Immobilie mit Bargeld zu dem Termin der freihändigen Zwangsversteigerung zu den Gerichtskosten (Mindestgebot) insgesamt 15.000 Euro.
Jetzt geht es mir gut die Immobilie ist Schuldenfrei alle Einnamen sind ausreichend machen noch fetten Gewinn.

Fazit:
Keine Schulden machen. Übrigens der Kaufpreis war der Zugewinn bei Gold. Ich hatte 2008 mein komplettes Spargeld von den Versicherungen und Banken abgeholt und Gold gekauft für 640 Euro die Unze haben dann einen Teil 2012 verkauft für 1.250 Euro/Unze Die Immobilie hat mich keinen Cent gekostet.

HG-Leser wissen einfach mehr - und kriegens billiger!

[13:30] Leserkommentar-DE zur Immobiliengeschichte:

An der Geschichte stimmt etwas nicht. Sowas geht wohl nur mit einer anderen Person, sinvollerweise einem Angehoerigen. Denn die eigene Immo zu ersteigern wegen Pleite loest das Problem nicht, da es wohl nicht erlaubt ist und die Schulden bleiben trotz Versteigerung. Im Familienkreis sowas zu loesen halte ich zwar fuer richtig, aber die Immo gehoert definitiv nicht mehr dem alten Eigentuemer. Die Sichtweise des Schreibers fuehrt sicherlich auch zu Streit in der Familie sofern meine Vermutung richtig ist.

Leider haftet man in DE mit dem ganzen Vermögen für eine Hypothek, die Bank kann sich alles holen, nicht nur die Immobilien.WE.
 

[09:25] Leserkommentar-DE zum gestrigen Kommentar des Mexikaners:

Der Mexikaner kennt sich aber gut aus! Zu Oberfranken: in den Landkreisen Kronach, Hof und Wunsiedel sind schon immer die Lichter aus gewesen. Die Immopreise bewegen sich bei ca. 60000 Euro für ein Haus aus den 60er-Jahren mit 1000 qm Grund und Doppelgarage. Kann man direkt einziehen. 2-Zi-ETW in Gebäuden aus den 80er-Jahren ab 40000 Euro. Unser Haus ( 110 Wfl. 1500 Grund, großer Stall, Gartenhaus, kpl. renoviert, sofort einzugsfähig ) steht schon seit 6 Jahren zum Verkauf ( VB 93000 Euro ) - wenig Interessenten, es kommt nichts Konkretes heraus. Die Verkehrsanbindung der Region ist besser als anderswo, Autobahnen in alle Himmelsrichtungen ( 1 Std. nach Nürnberg, 1 Std. nach Chemnitz, 45 Min nach Bamberg, 1 Std. nach Jena ) aber trotzdem will keiner hierher. Dazu billige Wirtshäuser in der Fränkischen Schweiz ( 30 Min. Anfahrt ), Skifahren im Fichtelgebirge, abwechslungsreiche Natur. Industriearbeitsplätze allerdings sind Mangelware, Stundenlöhne so bei 4-6 Euro in kleinen Klitschen. In letzter Zeit kommen aber angeblich Ruheständler aus den Ballungsgebieten, die sich die Mieten in München oder Stuttgart nicht mehr leisten können oder wollen. Wir könnten alle, die im Fernsehen immer über die explodierenden Mieten und Nebenkosten aufregen, aufnehmen. Einzige Ausnahme in der Region ist die Stadt Coburg. Dort brummt es schon immer, unglaublich und man fühlt sich eher im Industriegürtel rund im Stuttgart als in Oberfranken. Also ihr "Mieten-Zitterer" auf nach Hof und Wunsiedel. Ihr bekommt dort Wohnraum hinterhergeschmissen und jammert bloß nicht mehr über die teuren Mieten in München!

[18:00] 6 Jahre warten auf den Verkauf, ja das senkt wirklich die Preise.WE.

[13:35] Leserkommentar-DE zu Immobilien in Oberfranken:

Ich gehöre zwar noch zum „Heer der Lohnsklaven", kann es mir im Job aber zumindest regional begrenzt aussuchen wo ich hingehe. Mein derzeitiger Arbeitgeber wird jetzt von der Deutschen Bank geschluckt + da ich die Zukunft des größten deutschen Geldinstituts schon kenne habe ich mich entschieden zu einer kleineren IT-Controlling-Firma ins Vogtland (Raum Hof) zu wechseln. Ich bin schuldenfrei, meine Frau als Schneiderin überall willkommen, wir lieben die ländlichen Regionen in Bayern, das Erzgebirge macht gerade wieder ein paar Silberminen flott, dort drüben gibt's noch nicht soviele Musels und auch wenn der „Paycheck" etwas geringer ausfällt als in Herzen Hessens kann man dort gut leben. Dank der Hartgeldler können wir zumindest als DM-Millionäre (zum Sekt auf Eurobasis müssen die Meister in Wien noch etwas warten) der Zukunft recht gelassen entgegensehen.

[16:00] Der Mexikaner reagiert auf die Meldung von 09:25:

Das Problem bei Hof/Umgebung: Keine Industriearbeitsplätze (Verfall seit Anfang der 70er), dazu Wegfall der Zonenrandförderung ab 1990/1991.

Klingt jetzt brutal, aber die Gegend wird wohl nie wieder hochkommen, es sei denn die Industrie zieht zurúck, nur die wird wenn wohl eher nach Zentral-/Westsachsen mit Tendenz nach Dresden und Plauen bzw. Thüringen mit Tendenz der Städte an der A4 (Jena, Erfurt, Eisenach) ziehen bzw. ist schon dort.

Nichtsdestotrotz halte ich die Gegend um Hof für den Zusammenbruch als sehr interessant: Wenig Bewegung, aktuell niedrige Mieten, geringe Bevölkerungsdichte, gute Verkehrsanbindung (zumind. mit dem Auto, Bahnverkehr dort ist eine Katastrophe).

Coburg: Die leben mittlerweile leider grossteils von der Huk-Versicherung, die wohl auch eine verpasst bekommt. Da das gesamte Umland extremst Strukturschwach ist (geht im Norden bis Suhl/Thüringen heran), fühlt es sich an, als steppte dort der Bär, nur entspricht die Situation eher der „normalen" Entwicklung.

[18:00] Warum sind die Industrien zuerst in solche Regionen gezogen? weil es dort willige und billige Arbeitskräfte gab, die in entwickelten Regionen nicht so vorhanden waren. Nach einigen Jahrzehnten Depression ohne Sozialstaat werden sie wieder willig und billig. Dann kommen auch die Industrien wieder. Klingt zwar ur-kapitalistisch, ist aber so.WE.


Neu 2013-07-28:

[10.15] Leserzuschrift-DE: endlich ausgestiegen:

Dank Ihrer immerwährenden Warnungen konnte ich die Immob. meiner Eltern Reihenhaus im Okt. 2012 noch für 113 Tsd Euro verkaufen. Das Reihenhaus stammte aus dem Jahr 1977. Mein Vater hat hat es für 169 Tsd DM damals bauen lassen. Wenn HG nicht gewesen wäre, hätte ich wohl zu lange an dem Objekt festgehalten, genauso wie an meiner Studentenwohnung in Bamberg, welche ich 2009 mit kleinen Gewinn verkaufen konnte und somit alle Verbindlichkeiten auf Kredit los wurde. Die Erlöse gingen fast alle in EM.

Der Niedergang in meiner Region, der Metropolregion Nürnberg ist voll im gange. Trotz aller Jubelmeldungen der regionalen Presse, das wir gut dastehen. Ich sehe das jeden Tag wenn ich über Land fahre, zu meinen Kunden. Und diese Immob.-Ilusion wird sich schell und brutal auflösen wenn der Hammer kommt. Deutschland fällt zuletzt, aber dann Turbomäßig. Das ist nun mal der Preis für die kollegtive Endsiegstimmung. Die fahren alle am Limit und wenn die Straße nass wird, haut es sie aus der Kurve.

Man sieht, mit Immos kann man nicht viel Wertzuwachs erzielen, trotz Immo-Bubble und Niedrigst-Zinsen, soferne man nicht in einer Region mit viel Zuzug ist. Nach dem Crash gibt es Preise wie in GR heute.WE.

[19:00] Der Mexikaner:
Nuernberg hat sogar noch Glück, desto weiter man die A9 in Richtung Norden bis zum Brúckrasthaus Frankenwald (frúher letzte Raststation vor Grenze BRD/DDR) entlang fährt, desto schlimmer wirds.
Die Mieten in Hof/Saale und im Fichtelgebirge sind niedriger als in Westsachsen zum Teil, die Preise auch.


Neu 2013-07-25:

[9:15] GR zeigt Depressionspreise: Wohnungen für 10000 Euro in Griechenland

Die anhaltende wirtschaftliche Krise in Griechenland führt zu einer völligen Entwertung des privaten Immobilienvermögens. Der dramatische Rückgang der Immobilienpreise hat – hauptsächlich bei den Altbauwohnungen – solche Niveaus erreicht, dass die Ersparnisse der Griechen praktisch zu einem großen Teil verloren gegangen sind.

Die Situation auf dem griechischen Immobilienmarkt hat sich so gestaltet, dass es heute hunderte Verkaufsangebote zu Preisen von sogar auch unter ... 100 Euro pro Quadratmeter gibt. Und es handelt sich nicht etwa um "Ruinen", die einer umfangreichen Renovierung bedürfen, sondern um 30 – 40 Jahre alte Wohnungen, die umgehend bezogen werden können.

Altbauwohnungen werden für "einen Apfel und ein Ei" angeboten

Viele Eigentümer bringen in ihrem Besitz befindliche Wohnungen unter den Hammer, um sich der steuerlichen Belastungen, aber auch der Unterhaltskosten zu entledigen. Das Unvermögen zur Auffindung von Mietern, die pünktlich zahlen und keine Schuldenberge auflaufen lassen, hat einen ungeheuren Bestand unverkaufter Wohnungen geschaffen, der auf insgesamt 200.000 – 270.000 Einheiten veranschlagt wird.

Das wird nach einigen Jahren Depression auch bei uns kommen. Wie dieses Beispiel zeigt, müssen die Besitzer genügend desperat werden, das dauert einige Jahre.WE.

Mieten kann man diese Wohnungen sicher auch günstig, soferne man zahlen kann.

[11:00] Leserkommentar-DE:
Jahre Depression, vielleicht, doch der Verfall der Preise? Ich bin eher der Meinung, das wird viel schneller gehen. Wer soll denn die Preise hochhalten, wenn die Massenarbeitslosigkeit kommt usw? Und da rede ich noch gar nicht von WR. Ebenso auf dem geschäftlichen Immomarkt.
35 km von Dresden bekommt man schon Häuser mit viel Grund, zwar renovierungsbedürftig aber nicht abrissverdächtig für Euro 5000,-- und das ganz ohne massive Depression.

In Ostdeutschland hat es auch viele Jahre gedauert, bis die Besitzer desperat genug sind, zu verkaufen. Auch nach dem kommenden Crash wird es einige Jahre dauern, bis die Illiusionen über den alten "Wert" genügend abgebaut sind.WE.

[12:45] Der Silberfuchs 11:00 zum Cheffe-Kommentar:

Zitat: "Auch nach dem kommenden Crash wird es einige Jahre dauern, bis die Illiusionen über den alten "Wert" genügend abgebaut sind.WE."

Das glaube ich nicht! Diese Zeit des Wartens auf superbillige Immos wird uns nach dem Crash der Staat nicht nur gewaltig verkürzen, sondern sogar erzwingen! Irgendwie muss der Staat sich nach dem Crash wieder refinanzieren. Es kommen Zwangshypotheken. Auch wenn es kein exzessives Creditspending mehr gibt, ein paar Angestellte und Beamte wird auch ein Nachtwächterstaat brauchen. Und die müssen bezahlt werden.

Außerdem wird noch die Energieschere zuschlagen: Die Energiekosten werden deutlich mehr von den dann kleineren Einkommen verschlingen. Also wird man nicht mehr auf 45qm je Person leben, sondern vielleicht auf 20...30qm. So werden noch mehr Immos frei... und die Zwangshypothek wird noch mehr drücken...

Meine Vermutung ist, dass Immos dann mit sehr viel weniger als 0,5g Au/qm gehandelt werden, zwangsläufig.

Vermietung allerdings wird viele Jahre nach dem Crash "ein lausiges Geschäft" werden.

Schnell könnte es nur gehen, wenn die Banken die Kredithäuser massenhaft einziehen und gegen Gold verkaufen.

[13:00] Leserkommentar-DE:
Das kommt hier auch, und dann geht die Spirale erst recht abwärts: Die Bank ruft bei den Mittelständlern an, daß die Immo als Sicherheit für den Geschäftskredit nur mehr die Hälfte wert ist und fordert zusätzliche Sicherheiten, stellt dann den Kredit in 14 Tagen fällig und das wars. Damit fallen die Preise weiter, und die nächsten erwischt es.

[14:00] Leserkommentar-DE:
Ich bin auch der Meinung, dass es bei uns früher kommt. Warum?
Wenn die heutigen Renter ihre Rente bzw. das Ersparte verlieren, dann werden sie ihre Immos verkaufen und ggf. mieten. Man sollte auch den Verlust der Kaufkraft der staatl. Rente nicht vergessen. Die Alternative für diese Rentner wäre Flaschen sammeln. Allerdings erwarte ich, dass in der Depression auch Pfandflschen nicht mehr herumliegen gelasssen werden. Bleibt also nur noch seine Immo los zu werden. Ohne Kredite und ein entsprechend hohes Angebot auf dem Immo-Markt sollte die Preise nach unten treiben.

Gerade die Rentner werden möglichst lange an ihren Immos festhalten - so lange es irgendwie geht. Das zeigen auch diese lebenslangen Wohnrechte in Schenkungsverträgen, die die Erben daran hindern, die Immo zu verkaufen.WE.


Neu 2013-07-23:

[19:00] Leserzuschrift-DE: ein Landwirt zu Kauf von Ackerland durch Spekulanten (gestern):

Da gebe ich Herrn Eichelburg vollkommen recht. Sollen die Bioenergiefans und Euroflüchtlinge doch ruhig Ackerland im großen Stil aufkaufen. Die wissen doch gar nicht dass sie da das illiquideste und immobilste aller Assets in Händen halten. Grundstücksgeschäfte ziehen sich über Monate, wenn nicht Jahre!

Als aktiver Landwirt investiere ich mein Geld derzeit lieber in EM als Ackerland. Laut offizieller Statistik kostet Ackerland in unserem Landkreis 2,50 – 3,- €/qm. Schon vor 20 Jahren waren Preise von 10 DM üblich und heute reichen 5 € nirgends mehr hin. Ich warte ab, bis die Spekulanten und Immofans das Interesse an Ackerland verlieren und befreie sie dann von ihrer Last.

Ja, besser liquide bleiben.
 

[15:30] Die Heuschrecken kommen wieder: Hedgefonds greifen nach deutschen Immobilien

Das könnte die Preise weiter nach oben treiben: Hedgefonds aus aller Welt kehren auf den deutschen Immobilienmarkt zurück. Sie haben eine neue Strategie – und hoffen auf die große Rendite.

Diesesmal scheinen sie es auf Gewerbeimmobilien abgesehen zu haben. Es ist wieder einmal Endzeit in einem Kreditzyklus. Wird auch nur Due Diligence by Helicopter gemacht?WE.
 

[12:30] Leserzuschrift-FR: ueberteuerte Wohnungen durch Sozialhilfe:

Woran das wohl liegen mag.. das erwaehnt nichteinmal DWN . Es sind nichtalleine die allgemeinen Fluchtgelder bestimmter Klientel in den uberteuerten Immobilienmarkt.

Im Jahre 12 kamen mehr als 1 Millionen Zuwnderer  aus groesstenteils kulturfernen , arbeitsfernen Staaten/Gesellschaften nach Deutschland , um sich auszubreiten auf Kosten der Autochthonen , in allgemein finanzierten Sozialwohnungen zu logieren.

Es sind auch genug Zockereien in Sozialbaugesellschaften, mit Privatisierungen die den Horror ermoeglichen. Alles zahlt das autochthone Volk, die Preise werden nach Oben geschoben, Sozialkassen zahlen jeden Preis an Mietkosten fuer Nicht Deutsche, Kosten explodieren, normale deutsche Arbeiter koennen sich keinen Wohnraum mehr leisten, Deutsche werden ausquartiert, Nichtdeutsche einquartiert- so laeuft das Spiel! Aber nichtnur in Deutschland.

In Frankreich gibt es auch den beruechtigten Opus. Voellig ueberteuerter Sozialbau. Kein normaler Arbeiter kann sich da Wohnungen selbst im Sozialbau mehr leisten. Aber das besagte Klientel bekommt alles gezahlt, also steigen Mieten, Haeuser vergammeln, da man nicht saniert ..undsoweiter.

Beteiligt sind darin die Staedte, Politik und der Staat. Die verdienen sich dabei hintenrum ein goldenes Naeschen. Schmiergelder.. daher laesst man das so weiterlaufen, bis es nichtmehr geht.

Es wird Zeit für eine "Auswanderung" und eine massive Sozialkürzung.
 

[8:30] Leserkommentar-DE: Die t-online Meldung gestern "Es werden Dörfer verschwinden" ist vollkommener Deppenmist!

Nach dem Crash werden nicht Dörfer verschwinden, sondern ganze Städte. Ich wohne in einer "Großstadt" an der poln. Grenze. Diese Stadt hat heute noch gemogelte 100.000 Einwohner!

Vor der Wende hatte sie 140.000 Einwohner.
Es folgte ein Dutzend Eingemeindungen von Dörfern!
Es hat sich ein Bauboom entwickelt, der die Anzahl der Einwohner in diesen Eingemeindungen teilweise verdoppelt hat! Jeder Studend bekommt hier Geld für seine Anmeldung - nach dem Crash sind davon 80% innerhalb von Wochen (die Ausländer innerhalb von Tagen) weg. Macht minus 10% der gemogelten Einwohnerzahl innerhalb von Monaten und innerhalb von weniger als 25 Jahren eine Halbierung der Einwohnerzahl! Wer die Größe der Plattenabrissgebiete im Osten kennt, der versteht, was ich sagen will!

Und kein Dorf wird dann noch verschwinden: oder wo sollen die vielen Feldarbeiter sonst wohnen? Denn aus 30...50km zur Arbeit anzureisen, das geht dann noch mit dem Fahrrad, jeweils montags und freitags, aber niemals mit Pkw und schon gar nicht täglich!

Und ein paar Jahre nach dem Crash werden die "Stadtteilbürgermeister" sehen, dass sie ohne Großstadt viel besser da stehen und sich wieder ausgliedern; die großen Städte werden dann noch überschaubarer! T-online, so wird es laufen!

Das sind alles Lineardenker.


Neu 2013-07-22:

[17:00] Ost-Gefälle: Wo Häuser nichts mehr wert sind

[18:00] Hauspreise im Keller: Es werden Dörfer verschwinden


[14:45] Auch der King of Bling beginnt zu sparen: Swarovski-Familie sucht Käufer für schottische 10-Millionen-Jagd

[07:15] Heimliche Bodenreform: Spekulanten kaufen in großen Stil deutsches Ackerland

Die Boden-Preise sind in den vergangenen Jahren in vielen Regionen Deutschlands regelrecht explodiert. Investoren sehen die Flächen als gewinnbringende Anlage. Kleinbauern können sich den Kauf oder die Pacht hingegen nicht mehr leisten.

[17:45] Es gibt da mehrere Arten von Spekulanten: a) die Euro-Flüchtlinge, die ihr Geld vor dem Euro-Untergang retten wollen, b) Spekulanten auf Kredit, die in Bioenergie & co Chancen sehen. Daher sollte man in Agrarland lieber nicht einsteigen, dieses wird im Wert sinken, wenn es keinen Kredit mehr gibt und der Bioenergie-Wahn vorüber ist.WE.


Neu 2013-07-19:

[12:00] Wohnbau: Österreich baut und die Preise steigen

Nach Frankreich baut Österreich die zweitmeisten Wohnungen im europäischen Vergleich. Mit einem Preisanstieg von 9% und einem Durchschnittspreis von unter 4.000 Euro pro Quadratmeter könnte Wien schon demnächst unter die zehn teuersten Wohngegenden Europas aufsteigen.

4.000 Euro Quadratmeter-Durchschnittspreis? Da muss Wien aus diesem Betongold-Warenkorb herausgenommen worden sein. In der ehemaligen Arbeitergegend Rudolfsheim-Fünfhaus kostet der Quadratmeter auch schon mehr.TS
 

[12:00] Leserzuschrift-DE: Betongold zieht noch immer

Ich arbeite in einem großen mittelständischen Unternehmen der Elektroindustrie, welches u.a. auch Bauelemente für die Elektroinstallationsindustrie herstellt. Wir wurden heute darüber informiert, dass das Unternehmenswachstum im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5 % gestiegen ist. Der Auftragseingang liegt sogar 20 % über den Vorjahreszeitraum. Für mich läßt dieses nur einen Schluß zu, dass die Flucht in Betongold und der Crackup Boom weiter an Fahrt aufnimmt. Gebremst wird das wohl erst, wenn Zwangshypotheken für Immobilienbesitzer beschlossen sind.

[13:45] Leserkommentar-AT:
Ich kenne einen Zahnarzt,der investiert jetzt 2 Millionen Euro in den Bau eines Heims für "betreutes Wohnen" für alte Leute.
Meines Erachtens kann diese Summe großteils nur fremdfinanziert sein.
Was hält die Hartgeld-Gemeinde von so einem Projekt?

Sicher ist das fremdfinanziert, denn welcher Zahnarzt hat 2 Millionen herumliegen. Ausserdem meint er, sich als Arzt da auszukennen. Irrtum, von Investments versteht er leider nichts. Jedes Immo-Projekt wird massive Verluste erleiden.WE.


Neu 2013-07-18:

[11:45] Interessenskonflikte aus Geldgier: Das wilde Treiben der Mitternachtsnotare

[10:00] Leserkommentar-DE zu "Fallen beim Kauf von Wald vermeiden" (12.7.):

Finger weg, wenn man keine Ahnung hat. Wald zu bewirtschaften funktioniert nur in großem Stil, die lange Umtriebszeit von 120 Jahren ist Schuld da dran. Wenn man heute einen Wald anpflanzt, dann kann man in 120 Jahren ernten. Also muß man einen Walds kaufen, der so groß ist, daß alle Altersstufen vorhanden sind. Damit man von dem Ertrag die anderen Investitionen bezahlen kann.
Hier in Niedersachsen wird Wald nicht als Land verkauft, sondern als Genossenschaftsanteil, und an die ist fast nicht ranzukommen, wenn man nicht im Dorf wohnt. Aber so kann man einen Wald vernünftig bewirtschaften. Eine Genossenschaft hat zwischen 30 und 40 Anteile, die ggfs. auch gedrittelt werden, und ein Anteil kostet zwischen 10 und 40 Teuro. Der Wald wird bewirtschaftet und beförstert und dann wird der Gewinn ausgeschüttet, jeder erhält Geld pro Anteil, hier in der Gegend so um 1000 Euro und Jahr. Zusätzlich gibt es Deputat-Holz.Das Ganze funktioniert aber nur,. weil die Landwirte mit anfassen, gleichzeitig die Jagdpächter sind, Geld haben und die großen Maschinen und im Winter Langeweile.
Wer sich zehn Hektar Wald irgendwo zum Selbstbewirtschaften kauft und für jedes und alles einen anstellen muß, und selber keine Ahnung hat, der geht unter.
Würden Sie sich ein Unternehmen kaufen aus einer Branche, von der Sie keine Ahnung haben, das zwei Autostunden entfernt liegt und wo die Leute das schon selber machen sollen, und Ihnen den Gewinn überweisen?

[10:30] Leserkommentar-DE zum Waldkauf aus der Perspektive eines Waldbesitzers:

Zum Themenbereich Fallen beim Waldkauf vermeiden möchte ich aufgrund meines eigenen Kenntnisstandes (bewirtschafte selbst 20ha Wald) folgendes beitragen.
Wald war bis vor 3-5 Jahren ein gutes Investment. Heute sind die Preise auf einem Rekordniveau (mehr als +100% seit 2007).
Um mit einem Wald Geld zu verdienen sollte man etwas von der Waldbewirtschaftung verstehen, das lernt man nicht aus Büchern sondern aus der Erfahrung.
Des Weiteren darf man neben der Holzernte (s.u.) die Pflege nicht vergessen, d.h. Totholz entfernen, Gipfel und Äste zu Brennholz aufbereiten, Nachwuchs fördern (Verbißschutz), Durchforstungen im Schwachholzbereich durchführen (Auslichten).
Diese Tätigkeiten bieten nur einen minimalen Ertrag und sollten selbst gemacht werden können, wenn man nicht Unsummen dafür ausgeben möchte. Dafür braucht man Gerätschaften, Schutzausrüstung und Schulungen, das kostet auch Geld.
Bei der Holzernte (Starkholzernte) sieht es so aus, daß die Kosten für die Ernte je nach Geographie bis zu 50% des Verkaufserlöses betragen. Sollte man das selbst machen wollen, dann benötigt man weitere Ausrüstung (Traktor, Seilwinde usw.) und muß sich im Klaren sein, daß man diese Kenntnisse nicht von heut auf morgen und auch nicht in einem Schnellkurs lernt.
Zu guter Letzt muß man sich darüber im Klaren sein, daß Waldarbeit nicht so funktioniert wie Computerarbeit. Durch die starke Beanspruchung des Geräts gibt es Schäden und Defekte, die Repariert werden müssen (Kosten), Geographie (Hanglage, feuchter Boden, nicht vorhandene Wege usw.) können die Arbeit unheimlich erschweren und den Zeitaufwand leicht verdoppeln, Naturereignisse wie Stürme und  Schneebruch können die Bestandssituation über Nacht verändern. Über die Gefahren, die sich bei der Waldarbeit ergeben möchte ich gar nicht sprechen, darüber sollte sich jeder selbst informieren.
Zum Schluß möchte ich darauf hinweisen, daß man zumindest in Deutschland zur nachhaltigen Waldnutzung verpflichtet ist, d.h. man muß dafür sorgen, daß sich Bestände entweder selbst verjüngen oder man muß nachpflanzen (lassen = Kosten). Der jährliche Zuwachs auf einem ha Wald beträgt 7-10 fm (Festmeter = Kubikmeter) Holz, soviel kann man dauerhaft pro Jahr und ha entnehmen ohne den Vorratsbestand zu reduzieren. Noch immer Interesse?

[19:45] Also bleibt lieber bei Gold und Silber, Wald ist etwas für Spezialisten.WE.


[08:45] "Bodenreform" von der anderen Seite: Spekulanten verdrängen Bauern

[10:00] Mehr zum Land-Grabbing hier: Spekulanten verteuern Agrarflächen


Neu 2013-07-16:

[18:45] Leserkommentar-AT zu "Fallen beim Kauf von Wald vermeiden" (12.7.):

Dieser Leser trägt sich mit dem Gedanken, einen Wald in Österreich zu kaufen. Sehr verlockend, aber auch sehr mit Vorsicht zu geniessen. Meine Erfahrungen mit Waldbesitz:
Wenn man Bauer ist, schweres Gerät (Kranwagen, Traktor, Anhänger) hat und damit umgehen kann, alle anfallenden Arbeiten selbst verrichten kann, dann ist der Wald tatsächlich die sprichwörtliche Sparkasse.
Ab dem Moment, wo man Arbeitskräfte bezahlen muss, ist der Waldbesitz eine einzige Belastung und rechnet sich nicht wirklich.
Man denke nur an den Schneebruch im Winter, an die Sturmschäden im Frühling oder Herbst. Man darf keinen einzigen Baum (oder mehrere) einfach so liegen lassen, da sonst Borkenkäferbefall. Da ist man ständig mit offener Geldbörse unterwegs, um Leute anzuheuern, die die Schäden beseitigen. Im günstigsten Fall findet man jemanden, der dies kostenlos macht, dafür aber das abtransporterte Holz an zahlungsstatt einbehält.
Ist eine grössere Fläche infolge Sturm oder Schneedruck gerodet (100 oder 200 m2), muss man innerhalb einiger Jahre neue Pflanzen ansetzen.
Wer stellt den Wildzaun auf? Auch das Material ist nicht gerade billig.

Die Zeckengefahr ist auch nicht außer Acht zu lassen. Ich habe jedesmal 10 Zecken mit nach Hause gebracht und auch prompt Borreliose bekommen.
Ist auch kein Spass.

Als privater Waldbesitzer benötigt man Vertriebskanäle, am besten wird man Mitglied beim bäuerlichen Waldbesitzerverband, welcher den Abtransport und Verkauf des geschlägerten Holzes ab Strasse übernimmt.
Der Verband stellt auch Waldberater, welche gerne alle anfallenden Arbeiten koodinieren und ausführen. Dies funktioniert sehr gut. Man muss sich um nichts mehr kümmern. Kostet natürlich. Und vom Verkaufserlös des Holzes bleibt kaum etwas übrig.

Als Waldbesitzer ist man selbstverständlich auch Zwangsmitglied bei der forstwirtschaftlichen Sozialversicherung. Kostet auch einige hundert Euro pro Jahr.

Ist man in den Besitz eines Waldgrundstückes gekommen (Erbschaft, oder
Übergabe) und hat nach 10 Jahren die Schnauze voll, geht es an den Verkauf. Da erlebt man seine nächsten blauen Wunder. Man kann zwar den Preis des Grundstückes schätzen und auch den Bestand, welcher sich darauf befindet. Aber diese Preise sind aus der Fernsehserie "Wünsch dir was". Im günstigsten Fall erhält man 60% des so ermittelten Preises, denn der Bestand ist ja nur dann etwas wert, wenn geschlägert wird und die Kosten der Aufforstung abgezogen werden. Selbstverständlich bezahlt man vom erzielten Verkaufspreis nochmals Steuern. Auf das Grundstück 25% und wenn man Pech hat, auf den Bestand die volle Einkommenssteuer.

Ich hoffe, ich konnte etwas zur Meinungsbildung beitragen. Ich persönlich würde aus Erfahrung die Finger davon lassen.

Also doch besser Gold und Silber.WE.
 

[13:30] 2,9 Millionen für diese Perle: Italien verscherbelt Trauminseln

Und um 100.000 kriegt man wohl jede Baugenehmigung.


Neu 2013-07-12:

[19:00] Leserfrage-AT: Fallen beim Kauf von Wald vermeiden:

Bin soweit vorbereitet und es kommt noch etwas Geld ins Haus. Jetzt ergibt sich die Möglichkeit, ca. 5 bis 10 Hektar Wald in Österreich zu erwerben.

Jemand, der sich mit Holzbewirtschaftung auskennt, ist vorhanden und begeistert, aber mittellos. Der Preis steht noch nicht fest.

Hiermit bitte ich die HG-Leser, mir zu helfen, auf welche Punkte man achten muß, ob es sich überhaupt rentieren kann und zu welchem Preis etc.

Ich möchte als absoluter Neuling auf diesem Gebiet nícht allein auf die Sachkenntnis des anderen angewiesen sein.

Bin gerne bereit, mich ordentlich einzuarbeiten, es geht mir um mögliche "Fallen", die man vielleicht nur kennt, wenn man aus der Branche ist.

[20:00] Leserkommentar-DE:
in unserem Bundesland BW werden Kurse von für Waldbesitzer angeboten.
Diese gehen von Waldbewirtschaftung für Neueigentümer/innen von Wald bis hin zu Motorsägenkurse und für Profis sogar Holzrücken mit Pferden.
Link: http://forstbw.de/fileadmin/forstbw_pdf/bildungsangebot/Aktiv_fuer_den_Wald_2013_screen.pdf


Neu 2013-07-11:

[19:30] Leserzuschrift-AT: Billige Wohnungen gesucht:

Die Leute SIND ausgeblutet. Wohnungswechsel kostet 6 Monatsmieten Minimum etc etc.

Unter 1000€ Monatsmiete hat eine Verwandte, die Maklerin ist, ständig 50 junge Paare innerhalb einer Stunde am Rohr.
Wir sind schon in weiten Teilen auf der Survival-Stufe angelangt.

Das hat mir ein anderer Makler auch erzählt - schon vor einigen Jahren, jetzt muss es wegen der Inflation noch schlimmer sein. Wer nur ein geringes Einkommen und keine Ersparnisse hat, kann sich kaum einen Wohnungswechsel leisten.WE.
 

[11:30] Braucht jemand ein paar Millionen Zweitwohnungen? EU-Hauspreisstatistik - Spanien erodiert, Lettland explodiert

Alles immer noch um einige Dimensionen überteuert. Geduldige werden das alles um ein paar Unzen kriegen, wenn die Banken die Notbremse ziehen und für alte Hypotheken zusätzliche neue Sicherheiten verlangen werden.TS


Neu 2013-07-07:

[20:00] Leserzuschrift-DE: Immo-Irrsinn in Hamburg:

Gerade gestern wurde mir hierzu von Bekannten über 2 Ecken eine Story erzählt.  Ein jüngeres Ehepaar - der Mann ist (noch) gutverdienender IT-ler - hat vor einigen Jahren eine Wohnung in Hamburg-Ottensen gekauft. Kosten seinerzeit TE 400.  Ottensen war mal eine Arbeitergegend mit beengten Wohnverhältnissen und Kleingewerbe.  Bis heute hat sich im Volksmund der Spitzname "Mottenburg" gehalten, da es früher dort gehäuft TB bei den Menschen gab. Nun sind etliche Straßenzüge chic saniert oder man hat Altes abgerissen und Neues gebaut. Jedenfalls ist es zunehmend hipp geworden dort zu wohnen.  Die Bekannten haben inzwischen 2 Kinder bekommen und ein Haus am Stadtrand gekauft. Ihre Wohnung sind sie SOFORT für TE 700 losgeworden. Unglaublich!!!  Wer kann das bloß bezahlen oder Kreditfinanzieren??

Mit 100% Subprime-Finanzierung geht das. Wie damals in USA und Spanien.WE.


Neu 2013-07-04:

[08:15] Ende der Blase: Annington Immobilien-Fonds sagt Börsen-Gang ab


Neu 2013-07-03:

[20:30] Ent-Heuschreckung: Investoren wollen deutsche Wohnungen loswerden

Finanzinvestoren aus den USA und Großbritannien haben in Deutschland Wohnungspakete in großem Stil eingekauft. Doch ihre Wette auf Rendite ging nicht auf. Jetzt steigen sie wieder aus.

Zur Due Diligence beim Kauf sind sie mit dem Helikopter drübergeflogen, war wohl nicht gut genug.


Neu 2013-06-28:

[13:30] Immo-Preise in den USA: "Es sieht aus, wie der Beginn der letzten Blase"

Dank Bernankenstein fließt das Geld der Investoren stark in den Immo-Sektor. Preissteigerungen von mehr als 10 Prozent in den Städten. Vielleicht sehen wir hier den Beginn der Mutter aller Blasen.TB


Neu 2013-06-26:

[14:00] Aufhebung des Versteigerungsschutzes: Zeitbombe für Immobilienmarkt in Griechenland

Preislich wirds weiter bergab gehen mit den Immos in Griechenland, wenn ab 2014 tausende Wohnungen versteigert werden.

[17:50] Leserkommentar-AT:

Sobald sich ein Haus am Strand für 3 bis 4 Unzen ausgeht (die Frage ist aus meiner sich nicht 'ob', sondern 'wann'), werden Sie mein stets willkommener Gast sein, Herr DI Eichelburg. :)


Neu 2013-06-25:

[12:45] Teures Wohneigentum: "Düsseldorf droht, ein Reichen-Ghetto zu werden"

Anekdotische Beobachtung: Als ich in Frankfurt lebte, dachte ich mir immer, in Düsseldorf leben die, die schon das Geld haben, dem die in Frankfurt noch hinterher rennen.TS

[08:15] Immobilienkauf: Wiener haben keine Ahnung, worauf sie sich einlassen


Neu 2013-06-17:

[17:00] Trotz Knappheit: Deutsche Immobilienwirtschaft investiert weniger in neue Wohnungen

In vielen Großstädten ziehen die Mieten massiv an. Trotzdem haben die deutschen Immobilienunternehmen 2012 weniger in neue Wohnungen investiert als im Vorjahr. Die Zahlen dürften die Diskussion um eine gesetzliche Mietpreisbremse weiter befeuern.

Das kann man auch künstliche Verknappung nennen.

[08:45] Immobilienblase: Ausfallrisiko der Hypotheken in der Schweiz steigt

Zinsen niedrig, Preise hoch. Die SNB warnt seit Monaten.


Neu 2013-06-14:

[18:00] Sinnlose Schuldenburgen werden nochgezogen: Hotelboom in der Wiener City

Fast jedes Monat eröffnet in Wien ein neues Hotel. Der enorme Bettenzuwachs verschärft den Wettbewerb.

Die Gründe für den zunehmenden Hotelneubau haben allerdings nicht unmittelbar mit Nachfragesteigerungen zu tun. Vielmehr geht es um sichere Investments für Kapitalgeber, die im Hotelbusiness eine lohnende Nische entdecken. Die Möglichkeiten für potente Anleger schränken sich immer mehr ein, seit auch der Markt bei Büroimmobilien mit Problemen kämpft. „Das Hotelbusiness wird fast schon zum Immobusiness"

"Sicheres Investment" bei Überkapazitäten? Diese Lemminge gehen dort hinein, weil es viel billigen Kredit gibt.WE.
 

[11:45] Immocrash voll am Laufen: Spanische Hauspreise schon 37% unter dem Hoch, im Jahresabstand um 10% niedriger


Neu 2013-06-13:

[18:45] Leserzuschrift-CH: weise Voraussicht:

Meister Geissen ist kein Dummer und wohnt zur Miete in Monaco.
http://www.youtube.com/watch?v=0Xg8DoBYC20 ab Minute 27.

Eine Teilnehmerin fragt verwundert, warum er denn zur Miete wohnt, seine Begründung:
Er bezahlt für seine 200 qm Wohnung in Monaco 15-16 K-Euro pro Monat, Wert der Wohnung 16 Millionen, by the way: pro Mio Wert, 1000 Euro Miete in der Location-sehr günstig!.
Begründung, wenn in Monaco plötzlich 10-20 % Steuern eingeführt werden, hauen alle Italiener und Engländer ab, und die Wohnung ist dann nur noch 3 Mios wert, zu hohes Risiko! er hätte dann auch die Freiheit jederzeit zugehen.
Kein "hochwertiger" Schulabschluss, kein MBA-nur gesunder Verstand.

Und ganz wichtig: kein Besitztrieb.


Neu 2013-06-12:

[18:00] Leserzuschrift-DE: Da gefriert jedem privaten Vermieter das Blut in den Adern:

Wenn das Grundgesetz es uns schon nicht erlaubt, die Immobilienbesitzer zu enteignen, dann wollen wir wenigstens die Herrschaft über ihre Immobilien übernehmen.' Zu dieser Einschätzung kommt der als nüchtern bekannte Präsident des IVD (Maklerverband Immobilienverband Deutschland) in Bezug auf die rot-grünen Vorschläge einer Enquette-Kommission aus NRW:

Hier einige High-Lights:

Mieten sollen gedeckelt werden, auch bei Neuvermietungen dürfe die Miete nicht mehr als 10% angehoben werden

Gleichzeitig soll der Anstieg des Mietspiegels reduziert werden, indem man den Betrachtungszeitraum von 4 auf 10 Jahre ausdehnt.

Gemeinden sollen das Recht bekommen, Eigentümer zur Modernisierung/Instandhaltung zu zwingen! Rechte der Gemeinden gegenüber Eigentümer sollen ausgeweitet werden. Im Zweifel soll die Gemeinde sogar das Recht haben, den Abriss zu verlangen – und zwar entschädigungslos!

Bei Mietwohnhäusern sollen die Rechte der Mieter ‚endlich' gestärkt werden. Sie sollen durch einen Mieterrat gegenüber dem Eigentümer vertreten sein, der bei der Verwaltung mitbestimmen darf. Jeder Mieter soll ein Vorkaufsrecht erhalten, etwas das bisher nur bei Umwandlung von Miet- auf Eigentumswohnungen möglich ist. Der Vermieter soll – wie bisher nur die Wohnungseigentümergemeinschaft – zu Bildung einer Instandhaltungsrücklage gezwungen werden.

Mietvereinen soll ein Verbandsklagerecht eingeräumt, mit dem es u.a. möglich wird, einzelne Vermieter abzumahnen!

Der Höhepunkt aber ist: Eigentümer sollen eine Lizenz zur Vermietung erwerben, die jedes Jahr erneuert werden muss. Sie kann verweigert werden, wenn der Vermieter die Immobilie nicht ordentlich verwaltet.Der IVD meint, dass dies als ‚Philadelphia' bekannte Modell mit unserer Rechtsordnung nicht vereinbar sei.  ABER WEN STÖRT DAS SCHON.

NOCH  LUST  AUF  VERMIETUNG??

Ja, das droht, wenn die linke Brut an die Macht kommt. Aber die Vermieter wird es kaum stören - Hausherrenstolz.WE.

[19:00] Leserkommentar-DE:
Und in einigen Jahren wundern sie sich dann, dass keine neuen Mietshäuser mehr gebaut werden.
Hier kenne ich einige Leute, die Mietwohnungen in ihren Häusern leer stehen lassen, da sie sich den Ärger mit den Mietern nicht mehr antun wollen. Wer das Geld nicht unbedingt benötigt, lässt es lieber.

[20:00] Der Silberfuchs:
Ich hab es immer gewusst, Immos werden noch mal richtig preiswert. Aber ich kann warten, bis alle Zwangsmaßnahmen durch sind. Mein Immobestand derzeit: Zero, Nill, Niente, No Immos at all, now!
 

[08:00] Schlagerstar Jürgen Marcus: Geldsorgen

"Ich habe in Berlin ein Mietshaus gekauft, das meine Rentenabsicherung sein sollte. Doch die Bewohner zahlen keine Miete...". Ein schönes Beispiel dafür, wie eine Investition in Immos in die Hose gehen kann. Motto: Ich kauf dann mal schnell ein Mietshaus und leb davon. Kauf, Verwaltung und Vermietung von solchen Zinshäusern erfordern Erfahrung.TB


Neu 2013-06-10:

[08:15] Nichts aus dem Immocrash gelernt: US-Banken legen wieder Immobilien-Schrottpapiere auf

Wie wohnt es sich eigentlich in so einem Derivativ?


Neu 2013-06-07:

[18:45] Leserzuschrift-DE: Immobilien, neues von der Harakiri Front:

stand heute in den "Nürnberger Nachrichten", Metropolregion:

"100 Bauplätze waren ganz schnell weg"

Cadolzburg: Nach wenigen Stunden war alles verkauft, 600 Interessenten gingen leer aus.

Mit einem solchen Ansturm hatte niemand gerechnet: Binnen weniger Stunden waren 100 Grundstücke für ein neues Baugebiet in Cadolzburg (Landkreis Fürth) vergeben.

Die Schafe machen Massenselbstmord, das wird echt gräulich werden.

Zumindest sterben diese Schafe glücklich.
 

[12:00] Kaufen oder mieten: Was ist günstiger?

[14:15] Der Silberfuchs:

Nicht viel, was dem Autor (Schreiberling) zum Thema Immo kaufen oder mieten eingefallen ist, mehr als seichter mainstream b.s. ist nicht herausgekommen.

"Die Lage ist wichtig..."
"Mieten kann auch Vorteile haben..."
"Verglichen mit Veranlagung in Aktien..."

Kein Wort über wechselnde Zinskonditionen und schon gar nicht eingeordnet in zeitliche Abfolgen,
Kein Vergleich mit Veranlagung in Anleihen und schon gar nicht gegen Edelmetalle.

Am besten gefällt "Klumpenrisiken", aber ich verstehe darunter, dass die Klumpen an EM, die man geben muss (nach dem Crash) wohl eher Klümpchen werden, oder vielleicht nur Krümel. Bald ist Immo sammeln von rasierten Schafen angesagt. Mmmäääähhhhh


Neu 2013-06-06:

[08:45] Murksels Mietpreisbremse stirbt schon wieder: Hauseigentümer wollen notfalls klagen

[08:30] Hoch kommt vor dem Fall: Österreichs Immobilien-Preise schießen in den Himmel

Das kommt wieder runter: Wien ist für den Wiener schon viel zu teuer geworden. Wenn dann auch wieder Russen und Italiener ihre Luxusimmos verkaufen müssen, wird das ein Blutbad. Kann man alles in 5 Jahren um mindestens ein Drittel billiger haben.TS


Neu 2013-06-05:

[18:30] Leserzuschrift-DE: "Ausgeschwitzt":

Jubel,habe zum Glück noch  meine vermietete Immoilie rechtzeitig verkaufen können- wenn auch mit Verlust. Hartgeld.com hat meinen Entschluß dazu wirklich untermauert,denn je länger ich gewartet hätte umso größer wäre der Verlust noch angestiegen. Herzlichen Dank,denn nun kann ich unabhängig von den Banken sein und noch einen Teil EM zu günstigen Kaufpreisen ergattern. Das ganze Prozedere ab Einigung mit den Erwerbern bis zum Tage wo der Kaufpreis nun endlich geflossen ist hat 4,5 Monate gedauert dank der gesamten Banken-und Behördenbürokratie-Ihr könnt euch wohl gut vorstellen das ich die vergangenen Wochen ziemlich ins Schwitzen kam,das der Kaufpreis noch "rechtzeitig" in meine Hände kommt...

Gratulation! Wie lange alleine die Abwicklung des Verkaufs dauern kann.WE.
 

[9:30] Es ist Wahlkampf in DE - die Politik reagiert: Bundesländer stoppen die steigenden Mietpreise

Länder und Kommunen können jetzt die Mietpreiserhöhungen bei bestehenden Verträgen deckeln. Auch für Neuvertragsmieten soll es geringere Preisanstiege geben.

Die Vermieter vereinen eben nicht so viele Stimmen wie die Mieter.

[10:30] Leserkommentar-DE: Aussteigen:

Die Deckelung der Mietpreise per Gesetz führt letztlich dazu ,dass Vermietung bei den rasant steigenden Kosten für Unterhaltung und Instandsetzung keine Verzinsung des eingesetzten Kapitals mehr erbringt.

Ich habe daraus seit einigen Jahren schon die Konsequenz gezogen und alle Investitionen in nicht selbst genutzte Immobilien praktisch auf Null heruntergefahren.

Die Folge :Die Wohnungen verlieren an Attraktivität - das bedeutet geringere Mieteinnahmen .Für mich unter dem Strich egal,da auch weniger Ausgaben.

Weniger Einnahmen = weniger Steuern! Die Konsequenz: Wenn alle Immobesitzer nur noch von der Substanz zehren ,dann sieht es bei uns in 10- 15 jahren aus wie in der DDR.

Aber da ist noch das Hausherren-Prestige. Wie viele Vermieter werden wirklich aussteigen?WE.

[15:00] Der Mexikaner zum Kommentar um 10.30:

1. Das dauert viel länger, denn nebenbei wird der Staat wie zu DDR-Zeiten entscheiden, wer wann was instandzusetzen hat.
2. Nächste Instanz ist dann die Installation einer Behörde ähnlich der KWV = Kommunale Wohnungsverwaltung
3. Dort durfte der Mietinteressierte antraben und seinen Wunsch kundtun, anschliessend wurde pro oder contra entschieden
4. Der Eigentúmer hatte dabei gar nichts zu melden

Ich glaube, dass bei Kommunistenmerkel in der BRDdr Punkte 1-4 in abgemilderter Form wieder kommen.

Am kürzesten Ende werden die aktuellen Fluchtgeldschafe stehen, die dann ein ehemals bar bezahltes Mietshaus ohne Belastung haben:

IN diesem Falle sagen die kommenden Regierungen: Seht her, ihr habt es ja bar bezahlt, dann werden wir es fúrs Gemeinwohl direkt umverteilen.

Die Masse der Mittellosen wird begeisternd klatschen und von „Grundrecht auf Wohnung" palavern.

Es ist wahrscheinlich, dass diese ganzen Regelungen genau dann kommen werden, wenn durch zusammenbrechende Massenvermögen theoretisch sowieso eine Entspannung am Wohnungsmarkt eintreten wúrde (Absiedelung der zugereisten, starke Senkung der Einkommen, steigende Personenanzahl der Haushalte). Kommunisten wollen nicht daneben stehen sondern sagen: Seht her, WIR haben etwas getan.

[15:40] Leserkommentar-DE zum Mexikaner-Eintrag:

Genial!! Das ist einfach genial! Gratulation zum Gedanke! Bin mir sicher, dass das 1:1 so kommen wird! Diese Leute (Politiker, hohe
Bürokraten) wissen, dass sie in der Privatwirtschaft KOMPLETT UNBRAUCHBAR sind (außer für Spionage und Lobby etc.) und sie werden mit allen Mitteln kämpfen um an der Macht zu bleiben.

[15:50] Leserkommentar-DE:

Ich sehe noch einen weiteren Punkt, der erheblicher Antrieb für die Masse an Schafen sein wird, in wesentlich kleinere Wohnungen zu ziehen: die Betriebs- und vor allem die Heizkosten werden stark anziehen, was den Druck, kleinere Wohnungen (mehr Personen je Quadratmeter) zu nehmen, treiben wird.

[17:45] Diese Entwicklungen gibt es heute schon. Auch Phänomene wie Bettgeher kommen auch wieder, aber eher bei Immigranten. Die heutigen Grosswohnungen werden sich immer weniger Leute leisten können.WE.

[17:40] Leserkommentar-DE zu weiteren staatlichen Eingriffen:

Wie von staatlicher Seite getrickst wird, kann man noch an einem anderen Beispiel deutlich machen: Die Modalitäten der Rundfunkgebühr in D-Land wurden geändert. Zu zahlen hat seit Jahresanfang jeder Haushalt, egal ob ein Rundfunkgerät vorhanden ist oder nicht. Und auch PC zählen dazu.
Das hat folgende Konsequenzen: wenn zukünftig die Leute kein oder wenig Geld haben und in kleinere Wohnungen gehen, könnte ja der Gedanke auftauchen, ich schaffe meinen Fernseher ab, um die Gebühr zu sparen. Genau diese Möglichkeit hat man mit dieser Maßnahme vorweg gegriffen und verunmöglicht. Und dass das alles Zufall ist, glaubt nur der Osterhase. In meinen Augen eine einzige Sauerei. Hier wird der Öffentliche Rundfunk sturmfest gemacht.


Neu 2013-06-04:

[18:15] Wenn die reingehen, ist der Preis-Höhepunkt erreicht: Versicherer spielen Monopoly

Das Zinstief setzt viele Versicherer unter Druck. Deshalb kaufen sie nun verstärkt Immobilien. Wo die Profis zuschlagen - und was private Hauskäufer von den Gesellschaften lernen können.

Die sind schlimmer als der kleine Maxi. 1999 kauften sie High Tech Aktien, heute Immos.WE.

[19:15] Der Schrauber dazu:

Nun, die sind eben nicht der kleine Maxi, sondern der kleine Mini (Verstand), aber mit Maxi Prestigesucht.

Daneben haben die ein großes Problem:
Worin sollen die mit den Kundengeldern? Da gibt es nichts mehr, was Rendite bringt.
Immos sind der letzte Strohhalm, an den wenigstens die Kunden noch glauben.
Und natürlich die Vertriebskeiler, weil sie sonst die Puffmutter beglücken müssen und die Kreditinkasso-Russkies auch.


Neu 2013-06-02:

[10:30] Staat will Steuern erheben: Private Vermietung wird illegal

Allmachtsphantasien der Hotel-Lobby und der Finanzämter. In der Praxis wird ein Verbot der Privatvermietung nur schwer zu kontrollieren sein.


Neu 2013-05-31:

[17:30] Bis 2007 mussten wir das Thema Vorsorgewohnung predigen, heute kennt es jeder: "Als ewige Rente ist so eine Wohnung ideal"

FORMAT-Interview. Nikos Bakir, Vorstand von Wienwert Immobilien, spricht im Interview über den Markt für Vorsorgewohnungen, die Preisentwicklung und den Faktor Standort.

Wie sieht der typische Käufer einer Vorsorgewohnung aus?

Bakir: Die Zielgruppe ist groß, das reicht von der Erbengeneration bis zur bürgerlichen Familie. Gemeinsam haben alle Käufer, dass sie ihr Geld vor Inflation schützen wollen.

Es werden ganze Blöcke mit solchen Wohnungen gebaut. Wirklich verdienen daran tun nur diese Deverloper. Schafe diversester Art, die keine Ahnung von Wirtschaftszyklen oder Immobilien haben, werden dort hineingetrieben. Wenn deren Schur nicht schon jetzt über Fehler und Kosten erfolgt, dann später beim Crash.WE.
 

[15:15] Leserzuschrift-DE zu Immo-Schaf:

dieser Fall ist wirklich zum Lachen, wenn er nicht so traurig wäre.

Ein Freiberufler hatte kurz vor der Lehmann-Pleite 2008 in 15
Berufsjahren ein Reihenhäuschen abbezahlt, seine Frau arbeitet mit, sie
haben zwei Kinder, heute im Grundschulalter.

Damals mußte es ein Upgrade in eine große denkmalgeschützte Stadtvilla
sein, das Reihenhäuschen diente als Sicherheit für den Bankkredit. Es
wurden danach zusätzlich noch einmal 80% des Kaufpreises auf Kredit in
die alte Villa hinein renoviert, trotz brodelnder Finanzkrise.

Nach dem Einzug stellte man fest, daß man in der alten Villa nicht
wohnen kann, denn das Ehepaar ist sehr lärmempfindlich, und die Villa
liegt an einer Durchgangsstrasse.

Vor kurzem wurde noch so eine Villa gefunden, aber in einer ruhigeren
Lage. Die erste Villa versuchte man zu verkaufen, was aber nur mit
großem Verlust gegangen wäre, was die Hausherr aber nicht ertragen konnten.

Also hat man - ohne nennenswertes zusätzliches Eigenkapital - die erste
Villa als Sicherheit für den Kredit für die zweite Villa eingesetzt, bei
den niedrigen Zinsen heute sind die Raten wohl auch kein Problem, zumal
wenn sich dann einmal auch noch ein Mieter für die leer stehende erste
Villa finden lässt.

Bis zur Rente bleiben noch 15 Jahre, um das Konstrukt schuldenfrei zu
machen. Das kann durchaus gehen, wenn solange die Zinsen noch niedrig
bleiben und das Geschäft so läuft wie bisher, meinte er.

Määäääh!

Gut geblökt.

[16:15] Der Zyniker:

Das ist wieder ein trauriges Beispiel unserer hedonistischen, nach Genuss, Sinneslust und Prestige strebenden und dekadenten, Gesellschaft.
Man sieht wieder einmal, wie die Leute ticken, sich in allen Schichten Hals über Kopf verschulden.

Das Traurige ist, dass man bereits vor fünf Jahren eine abbezahlte Immobilie hatte, ein schönes Leben hätte leben können und in EM gehen hätte können.
So hat man aber beschlossen bis zum Lebensende in Immokredite zu stecken, mit der Hoffnung dass alles so bleibt wie es ist.

Reden die Eheleute auch ab und zu miteinander?
Wenn ja, dann hätte die Durchzugsstraße doch schon vorher berücksichtigt werden können. Bei zwei Kindern ist man doch eh schon etwas abgehärtet, was den Schlaf betrifft. Also die Straße muss schon megalaut sein, denke ich!

P.S.: sie sollten nebenbei sparen, die drei Immos gehören in 15 Jahren wieder saniert.
Goldbugs werden sie dann im sanierten Zustand für ein wenig Gold abkaufen;-)

[16:30] Leserkommentar-DE:

naja, denke, da fehlt noch der 5ha acker dazu.....


Neu 2013-05-29:

[14:30] Irrsinn: So weit gehen Österreicher für ihre Traumwohnung: Auch Sex wird eingesetzt

[15:00] Der Einzeiler: Warum nicht ? Ich finde das gut. Dann geht endlich mal was unter der Bettdecke - wohnst du schon oder fickst du nur ?

Heute lassen wir es ihm durchgehen. Er vermietet ja selbst Wohnungen...
 

[08:45] TV-Tipp: Betongold -Wie die Finanzkrise in mein Wohnzimmer kam

Am 30. Mai um 23:30 auf Arte.


Neu 2013-05-28:

[14:35] Foonds: Immobilien in Österreich: Niedrige Zinsen treiben Anleger in Zinshäuser

[11:00] Deutschland: Nur der Immo-Boom verhindert eine Rezession

Eine auf den niedrigsten Zinsen aller Zeiten basierende Konjunktur wird nicht lang halten.


Neu 2013-05-24:

[16:30] Gucken kostet in München: Wohnung besichtigen? Erst mal 100 Euro zahlen!

Da wird Wohnen sogar in der Unteralpenmetropole leicht leistbar: Annonce aufgeben und jeden Tag einen Besichtiger mal reinschauen lassen.

[20:00] Der Silberfuchs:
... macht bei 22 "Arbeitstagen" Euro 2200,- ... und dann Datenbank führen, pot. MieterInnen/KäuferInnen (politisch korrekt wollen wir doch bleiben :) abchecken und mit einem Makler Kick-Back-Provision für Kundenzuführung vereinbaren ... und am Ende alles steuerfrei ... (sonstige Einnahmen) bringt auf Dauer sogar Vollbeschäftigung für den Venture Kapitalisten.

Warum wollen alle nach München ziehen? offenbar gibt es dort so viele Arbeitsplätze.WE.
 

[15:45] Irische Immobilien wurden seit 2007 um zwei Drittel billiger: Ami-Milliardäre stürmen die grüne Insel


Neu 2013-05-23:

[10:45] Zuwarten, da wird alles noch viel billiger: Spanischer Immo-Markt - "Projekt Bulle" startet


Neu 2013-05-21:

[13:45] Die teuerste Wohn-Immobilie der USA: Listed at $190 million, Greenwich estate is priciest home in the US

[9:45] TV-Tipp: BR-Alpha Mittwoch, 22.05.13 | 19:30 - 20:05: Angst ums Haus

[8:00] Billiger Kredit treibt die Immo-Preise: Immobilien-Finanzierung billig wie nie

Als Robert B. vor 20 Jahren seine 75-Quadratmeter-Wohnung im zweiten Wiener Gemeindebezirk erwarb, dachte er lange nach, bevor er seine Unterschrift unter den Kreditvertrag setzte. Vom Kaufpreis (900.000 Schilling) musste er immerhin 650.000 Schilling in Form eines Kredites aufbringen. 9,3 Prozent Zinsen - ganz schön teuer. An das Geld käme Robert B. derzeit viel günstiger. Abhängig von der Bonität des Kunden verlangen Banken aktuell zwischen zwei und knapp vier Prozent Zinsen für einen Kredit - ganz schön billig.

Die hier beschriebene Wohnung ist in der Zwischenzeit um 300% im Wert gestiegen - aber auch nur dann, wenn sie ständig renoviert wird. Interessant die Aussage im Artikel, dass es kaum mehr möglich ist, den Kredit über die Miete abzuzahlen - trotz Niedrigstzinsen: die Kaufpreise sind den Mieten davongelaufen.

Wenn wieder "richtige" Zinsen verlangt werden, dann stürzen die Immopreise ins Bodenlose.WE.


Neu 2013-05-17:

[18:30] Leserzuschrift zu Zinskommentar vom 03.05.2013: EZB senkt die Leitzinsen auf 0,5 Prozent

"Wenn daher in München oder Frankfurt inzwischen für Mehrfamilienhäuser oder Kapitalanlagewohnungen die 40-fache Jahresmiete bezahlt wird, so ist das nur rechtfertigbar, solange die Zinsen nahe Null bleiben.
Bei jeder Normalisierung des Zinsniveaus würde dieser Multiplikator wieder Richtung der langfristigen Durchschnitte des 15-fachen gehen.
Signifikante Preisrückgänge wären die Folge."

Einfache Rechnung: Monatsmiete einer Münchner Wohnung z.B. 1.000,- € x
12 Monate = 12.000,-€ x 40 = 480.000,- € im Vergleich dazu wenn man den langfristigen Durchschnitt von 15 nimmt, würde die gleiche Wohnung aktuell 180.000,- € kosten.
Zwischen 40 (480.000) und 15 (180.000) ergibt sich ein Faktor von 2,67.

Nach einer Übertreibung kommt es meiner Meinung nach zu einer Untertreibung, wenn das Mittel bei 15 steht kann es durchaus auch mal sein, dass der Multiplikator zwischen 5 (60.000) und 10 (120.000) liegen kann. Zusätzlich kann man noch davon ausgehen, dass die Monatsmiete dieser Beispielhaften Wohnung dann nicht mehr bei 1.000,- € liegen wird, sondern vorsichtig ausgedrückt eher 30% niedriger bei ca. 700,- €.
Die Wohnung würde dann beim Multiplikator von 5 dann nur noch 42.000,- € kosten.
Da heißt es dann zuschlagen. Ich weiß aber nicht wann das sein wird. Zinszyklen dauern meist ca. 30 Jahre.

Ein Multiplikator von 5 kann in einer Depression, in der es keinen Kredit mehr gibt, angenommen werden. Allerdings werden auch die Mieteinnahmen wegen Leerständen noch sinken. Mietshäuser sind heute total überteuert.WE.

[19:00] Der Silberfuchs: Darf ich diese Rechnung fortsetzen?

Wenn man annimmt, das Silber und Gold auch stark überreagieren werden, weil kein EM mehr erreichbar ist aber Baumwolle in Hülle und Fülle verfügbar bleibt, dann werden sich die Metalle wohl wenigstens nominal verdreißigfachen bis verfünfzigfachen.

Silber wird dabei gegen Gold noch um den Faktor 5...10 stärker reagieren.

Beispiel: Gold heute mal 40 = 44.000 = 1 oz für die oben beschriebene Wohnung.

Silber * 200 = 110.000 je Kilo = 12 oz für die oben beschriebene Wohnung.

Und da sage noch einer: "Das konnte doch Niemand wissen." Danke an den Vorschreiber für die "messerscharfe" Berechnung und Erklärung.

Heut schon etwas Silber gekauft?

Immos sind wegen der niedrigen Zinsen heute total überteuert. 1oz Gold für eine Wohnung kommt sicher in Spanien, aber auch in DE ist es möglich.WE.
 

[11:00] Schweiz: Suche nach Käufern von Immobilien dauert wieder deutlich länger

[08:30] "Die Fed hat mit ihren Maßnahmen praktisch jedes Haus zum Verkauf angeboten"

Die Anzeichen sind klar, dass sich alles wiederholt. Der Wert der Immos steigt schneller als die Einkommen.


Neu 2013-05-15:

[14:30] Leserfrage-CH: wann gehe ich unter?

Ich lebe in der CH und habe eine eigentumswohnung. eigenkapitalquote im moment sehr gut, aber nur weil der wert um ca. 30% gestiegen ist.
vorher war ich bis unters dach mit hypo zugedeckt. meine angst im moment, krise schägt voll zu und der wert der wohnung fällt.
neueinschätzung der bank und ich muss nachschiessen, weil meine eigenkapitalquote unter 20% fällt. ich habe kein geld dazu, kann aber in der CH meine pensionskassengelder dafür einsetzen.

nun meine frage: um wieviel prozent könnte der verkehrswert der immobilie so in etwas einknicken, wenn die finanzwelt zusammenbricht? ich wäre froh, um einige meinungen. je nachdem sieht dann meine strategie aus, halten oder nicht. - vielen dank im voraus.

[15.15] Das ist leider eine echte Schafsfrage, denn auchin CH werden die Immopreise um mindestens 90% sinken. Rückblende bitte auf 1992, damals gab es in CH einen Immo-Crash. Einige Banken gingen damals pleite, aber eine Reflation gelang. Diesesmal nicht mehr.WE.

[14:45] Der Einzeiler:

1. Für die nächsten ca. 15 Jahre bleibt die Immo unverkäuflich, weil gar niemand mehr Kredit bekommen wird zum Kaufen.
2. Bei einem Totalcrash, wie er diesen Sommer stattfinden könnte, geht der Wert auf die Nutzung retour ( ohne Fremdfinanzierung )
3. Will die Bank ihr Papiergeld retour.
4. Kann durch starke Inflation der Kredit "entschärft" werden - weil dann gar nicht's mehr funktioniert.
5. Wenn aber die Wohnung sehr gross ist und ein Zimmer für ein Dienstmädchen vorhanden ist, kann man wenigstens die noch glücklich machen.
6. Sollte jeder Wohnungslord EM halten, damit er in der Küche nicht die leeren Teller anstarren muss.
7. Die Kreditabsolution gibt's in meinem nächsten Wort zum Sonntag - aber erst dann.

[15:00] Leserkommentar-DE:

Wenn sich das Eigenkapital des Lesers NUR rechnerisch durch den gegenwärtigen Wert der Immobilie abzüglich
des Kaufpreises ergibt und anderweitig keine nennenswerten liquiden Mittel da sind, ist der Weg glaube ich klar
und wurde hier auf HG vor allem durch den Cheffe immer wieder erklärt:

Niemend weiß, was die Krise wirklich an Überraschungen bringt u. wie lang sie dauert. Spekulieren mit solchen
Immos können nur die Wenigsten. Dazu bedarf es einem langen Atem und reichlich EM.

Was passiert, wenn man in die Nachschusspflicht kommt: bitte in der Rubrik Europa/Spanien nachschauen.
Hier die kurze Übersicht: Immo- Wert sackt ab, Haus an die Bank verloren, Privatinsolvenz oder in Spanien, wo
es diese Lösung (noch) nicht gibt, lebenslange Schuldversklavung ohne Gegenwert.

Wenn man schon mit der Immo 30 % hinzugewonnen hat, ist (oder soll ich besser sagen: war) es höchste Zeit zum Verkauf
und den Umtausch des Erlöses in EM. Angenehmer Nebeneffekt: Man ist wieder mobil und die mentale Belastung zerstreut
sich von selbst.

[15:15] Leserkommentar-DE: Es gibt verschiedene Szenarien

  • die Wohnung ist unverkäuflich, stellt also keine Sicherheit mehr da
  • die Bank geht pleite und Sie behalten die Wohnung, weil keiner die Bank abwickeln will
  • ein Verwerter kauft alles auf und dann wirft der Sie raus
  • Die Bank verlangt Nachschuß, das können Sie nicht, die Bank wirft Sie aus der Wohnung und Sie haben Schulden für den Rest des Lebens
  • Die Bank ist froh, wenn sie noch Abtrag leisten und läßt Sie in Ruhe, weil der Rest der Kredite subprime ist
  • Die Bank erhöht die Zinsen (geht auch bei Festschreibung) und verlängert die Laufzeit, dann geht es irgendwie weiter

Mein Rat für die, die nicht mehr aus dem Vertrag rauskommen: Statt für 1000 oder 10.000 Euro zusätzlich zu tilgen (bei 200.000 Euro Restschuld) würde ich das Geld in Gold und Silber anlegen, wenn es dann vom Wert her explodiert der Bank dieses Gold anbieten, um vielleicht mit 30 % der Summe auf einmal den Vertrag abzulösen. Das ist aber nicht der beste Weg, eben nur, wenn man nicht mehr aus den Schulden rauskommt bis zum Crash.

[15:15] Ist eine Möglichkeit, aber eine Riskante. Mindestens 25% der Schuld sollte man heute schon in Gold anlegen. Viel Zeit bleibt nicht mehr, ein Verkauf geht sich zeitlich vermutlich nicht mehr aus, wie lange es Gold zum vernünftigen Preis gibt, steht in den Sternen.WE.

[16:45] Leserdank-CH:

wann gehe ich unter, war nicht meine frage ;-)

anyhow - ein nachkommentar nochmals von mir dazu.

ich wusste, dass ich hier eins auf den deckel bekommen werde, trotzdem habe ich es gewagt nachzufragen.
es gibt gute gründe, wieso ich in dieser lage bin, mich deshalb als schaf zu bezeichnen finde ich nicht gerade sehr nett. nun bin ich mal da und muss das beste draus machen. ich habe versucht mit kurzer erklärung, mit einer klaren frage zu viel aufhebens und auf mich eindreschen zu vermeiden.
ist mir wohl nicht gelungen.
ich finde also 3 antworten zu meiner frage: immobilie:
- geht auf null
- ist unverkäuftlich / reduziert auf nutzwert
- geht 90% runter

so einen supergau kann ich mir vorstellen, aber nur wenn die krise noch länger andauert und damit hinten der crash umso grösser ist. wenn es diesen sommer crasht, gehe ich davon aus, dass der crash langsamer sein wird und länger dauern wird und ich ev. noch einen dummen finde, der mir das ding für genug tatas abnehmen wird. bitte auch zu bedenken, ich bin in der CH und nicht in spananien oder so.

und WE. immobiliencrash in der CH 1992. naja, 10% runter innerhalb eines jahrs oder 20-30% in 8-9 Jahren (je nach region und messmethode) würde ich nicht als crash bezeichnen. .

die idee mit gold absichern anstatt rückzahlen ist wirklich gut und finde ich nicht so riskant. nur das geht halt leider auch nicht. eine unze würde da wohl kaum reichen. smile. anyhow, mir ging es alleinig darum andere einschätzungen abzuholen, mit wieviel einbruch ich zu rechnen habe, wenn es dieses jahr noch crasht. alles andere weiss ich selber gut genug, was ich vorher nicht wusste und deswegen falsch machte, was ich für die zukunft am besten mache, was in meinen möglichkeiten liegt.

PS: ich werde nicht untergeht, selbst nicht wenn die wohnung flöten geht und ich privatkonkurs anmelde müsste. die frage im titel war übrigens nicht von mir, sondern vom HG-schreiber.

[17:30] Der Silberfuchs:

Das finde ich gut:

"Bitte auch zu bedenken, ich bin in der CH und nicht in spananien oder so."

Und ich bitte zu bedenken, das die Erkenntnisse (Gesetze) der österreichischen Schule der Nationalökonomie universell sind, also auch in der Schweiz gelten.

Ferner betone ich nochmals, dass auch in CH der Staat am Ende die großen Banken retten wird, also Guthaben und Kredite unterschiedlich bewerten wird.

Zusammenfassung:
Immo fällt um mind. 90 %
Kreditzinsen explodieren (Schuld explodiert)

Und wie wird es den anderen Eigentümern im Haus gehen? Werden Sie sich dann noch vertragen, wenn alle arm dran sind? Mein Tipp: verwenden Sie das Geld, das Sie jetzt noch haben, um den goldenen Käfig bis zum übernächsten Wochenende los zu werden, vielleicht reicht die Zeit noch.


Neu 2013-05-13:

[15:50] ORF: Haselsteiner steigt bei Benko ein

[18:30] Leserkommentar-AT:
Haselsteiner flüchtet aus der Baubranche in die Immobilienbranche. Er tauscht das weiße mit dem schwarzen Hemd. Beton ist wenigstens so hart wie sein Sturschädl. Da kann er sich dann messen, wenns kracht. Seine Westbahn fährt sowieso schon gegen die Wand.

Die Sache dürfte viel einfacher sein: Haselsteiner ist offenbar jemand, der nicht nein sagen kann. Benko braucht offenbar so jemanden an Bord, um an neue Kredite zu kommen.
 

[12:45] Spanien: Immobilienhändler schließen, weil Banken den Verkauf von über 200 Häuser pro Tag vollziehen

Das drückt die Preise noch mehr, weil die Banken den Schrott um jeden Preis loswerden wollen.

[08:15] SNB-Vize warnt vor Anstieg der Hypozinsen: Vielen Hausbesitzern droht die Schuldenfalle


Neu 2013-05-12:

[13:00] 40% Subprime-Finanzierungen in CH: Der Schweiz droht ein Hypothekendesaster


Neu 2013-05-10:

[10:30] 40% Preisrückgang: Deutsche kaufen Italien auf

[09:45] Tücken in Bauverträgen: Die Kostenfallen im Eigenheim

[08:00] Mietrechtsänderungsgesetz beschert Wohnungsvermietern weitere Restriktionen: Vermieter auf der Anklagebank

[10:45] Leserkommentar-DE: Verkaufen ist besser als vermieten!

Eigentlich bin ich ja ein Schwein, aber jeder ist sich selbst der nächste. Ich habe unsere 74 qm Wohnung an meinen Mieter verkauft. Bei den Zinsen und schließlich kennt er ja die Wohnung, hat es keine große Überzeugungsarbeit gekostet, ihm die Wohnung zu verkaufen. Eine Unterschrift beim Notar, kein umziehen nur 50 Euro im Monat Mehrbelastung. Er war glücklich mit seiner 100% Finanzierung und das er seine Lebensversicherung an die Bank abgetreten hat, hat ihn nicht gestört. Denn die Bank muß ja auch eine Absicherung habe. Ich kann nur sagen, gut das ich nicht mehr in der Schafsherde mitlaufe und regelmäßig Hartgeld.com lese.

[11:45] Sehr gute Lösung, Gratulation zum gelungenen Ausstieg!WE.

[11:15] Der Einzeiler dazu:

Bei guten Lagen gilt zudem:

Eine saftige Vermittlungsprovision noch oben drauf hauen, denn der Mieter hat sich ja die Suche ersparen können.
Eine Umzugs Entfall Entschädigung gleich auch verlangen und die einmalige Schafsherden Wohnpauschale von 1.5% sowieso.
Bei der Endreinigung kann man ja noch etwas entgegen kommen, aber natürlich auch nicht viel.

-> und dann ab zum EM Händler !


Neu 2013-05-07:

[13:00] Dummheit - wegen billigem Kredit: Inflations-Angst: Deutsche kaufen Häuser in Italien

Eine Ferienwohnung auf Kredit ist das Dümmste, das man machen kann.
 

[12:30] Für Immobilien-Schuldsklaven: Die Verratenen – oder der Traum vom Eigenheim


Neu 2013-05-05:

[13:30] Immo-Blase in Dänemark: Finanzierung mit Absturzgefahr

In Dänemark kaufen sogar die Studenten Häuser.


Neu 2013-05-03:

[13:50] Immobilienblase: Gefahr auf neuem Hoch

Fast wie im Lehrbuch und genauso wie in allen anderen Blasen - kurz nach den neuen Highs in den Preisen folgt das High im Risiko!TB

[11:00] Immobilienpreise aus mehr als 800 Städten im Vergleich: Der große Immo-Check


Neu 2013-05-01:

[14:30] Leserzuschrift-CH: Immobilie noch vor dem Crash abcashen:

Ich möchte meine Immobilie veräussern und es könnte sich noch einige Monate hinziehen.
Mal angenommen, der System - crash erfolgt vor meinem Verkauf, was würden Sie denn an meiner Stelle dann tun?
Sollten dann eventuell die EM explodieren...und ich dann umtauschen könnte , besteht nicht die Gefahr, dass ich extrem überteuert einkaufen würde, oder sehe ich das falsch?

Nach einem Crash bekommt man die Immo nicht mehr los. Es bestehen 2 Gefahren: a) dass der Crash vor dem Verkauf kommt, b) dass das Geld am Treuhandkonto untergeht. Es ist reichlich spät. Man könnte es auch über einen Kredit versuchen, das geht schneller, ist aber nur für Profis.


Neu 2013-04-29:

[11:45] Insider-Info zum Wohnungsmarkt in Wien:

Die Wohnungsmieten beginnen zu sinken. Für den Kauf gibt es weiterhin 100%-Finanzierungen.

Auch hier sieht man die sinkende Kaufkraft bei der Masse. Die Schmerzgrenze für die Miete liegt bei etwa 800 Euro. Werden billige Wohnungen angeboten, werden die Makler sofort überrannt. Ab €1500 wird es überhaupt Mieter zu finden, da die Leute mit dem billigen Kredit gleich eine Wohnung kaufen.WE.

PS: nicht nur 100%-Finanzierungen gibt es, auch rekordniedrige Kreditzinsen von etwa 1.875% (variabel). Sogar Fixzinsen über 2..5 Jahre gibt es zwischen 2.25% und 2.75%. Das bleibt nicht so.


Neu 2013-04-25:

[11:00] US-Immobilienmarkt hat sich nie wieder erholt

Natürliche Entwicklungen können niemals durch künstliche wirtschaftliche Hilfe aufgehalten werden.

[11:30] Leserzuschrift-DE zum US-Immomarkt:

Allein die Schlagzeile ist Gold wert. "Der Immobilienmarkt hat sich nie wieder erholt". Völlig logisch. In einem gecrashtem Häusle-Kredit Markt kann sich kurz-und mittelfristig nichts erholen. Und langfristig ist die Immobilie ebenfalls Schrott. Plus die Überwachungs- und Belastungsmöglichkeiten (Grundbuch, Steuern, Zwangsabgaben) von Vater Staat. Eine Immobilie (unbewegliches Gut) empfinde ich schaudernd als selbst gewähltes pekuniäres Gefängnis. Da zahlt man anfangs einen horrenden Preis und kann den Wert dauerhaft nicht erhalten. Von den dauerhaften psychischen Belastungen ganz zu schweigen. Freiheit schaut anders aus.

[08:30] Leserzuschrift-DE zur Situation in München:

Heute hat mir ein Kommilitone erzählt, dass es bei seiner Wohnung und der darüber liegenden einen Eigentümerwechsel gegeben hat. Der neue Eigentümer möchte beide Wohnungen mit einer Treppe verbinden, sodass sich ca. 120 m² Wohnfläche ergeben, die er gerne gewinnbringend als Luxusapartment vermieten möchte. Dummerweise gibt es bei einem Eigentümerwechsel einen Bestandsschutz für die Mieter von 10 Jahren (!! - zumindest hier in München). Die obere Wohnung war leer und mein Kommilitone wurde gefragt, ob er nach dem Umbau nicht die neue Wohnung haben möchte (was finanziell nicht geht) oder was er sich finanziell
vorstellt, wenn er binnen neun Monaten auszieht.

Um es auf den Punkt zu bringen, der neue Eigentümer bezahlt ohne zu Handeln (!):
- den Umzug
- die Maklergebühren (> 2500 EUR) für die neue Wohnung
- Handgeld von 10 000 EUR (das steuerfrei ist)
und erlaubt gleichzeitig, dass nicht mehr benötigte Möbel/Geräte in der
alten Wohnung zurück gelassen werden können und von ihm entsorgt werden.
Logischerweise ist wegen dem Umbau auch keine Renovierung fällig. Mein
Kumpel, der ohnehin in einem Jahr ausgezogen wäre, bereut nun, dass er
nicht gleich 20 000 EUR verlangt hat.

Soviel also zum Vermieterrecht und zur Immosituation in München.


Neu 2013-04-24:

[15:15] DIW: Von einer Immobilienblase fehlt in Deutschland jede Spur

Trotz steigender Preise hält das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) die Gefahr einer flächendeckenden Immobilienblase in Deutschland für gering.

Die Flucht ins Betongold führt dennoch in die Preisblase.NB.

[16:45] Das linke DIW sieht natürlich nichts, ausser die "Notwendigkeit" für immer mehr Enteignung und Umverteilung.WE.
 

[09:00] Leserkommentar-DE zu Böses Erwachen in Dänemark vom Vortag:

Oh ja, ich kann nur bestätigen das hier ein extremer bubble am laufen ist. Um das mal zu verdeutlichen: bin vor 5 Jahren hier hoch gezogen und ein grossteil meiner dt. bekannten haben sich wohnungen/häuser mit zum teil 80-100%!!! Finanzierung gekauft (ein fester Job reicht denen wohl als Sicherheit, wie bei meiner Exfreundin), was mich nicht unbedingt wundert da kaufen hier richtig attraktiv wirkt wenn man nicht sein Hirn benutzt, die Wohnung kann ja nur im Preis steigen bekommt man zu hören. Da hier wirklich viele kaufen, zum teil direkt nachdem sie von Mamma und Papa weggezogen sind, ist es manchmal wirklich schwer etwas zur miete zu finden.
Wie sicher in mehreren Ländern gibt es hier feste zinsen oder variable zinsen damit man auf einen besseren kurz spekulieren kann, und gerade die variablen sind sehr beliebt und nicht nur in meinem bekannten kreis sonder auch in meinem Kollegen kreis sehr verbreitet. Ein süsses Häuschen kostet um die 150k-200k oder so in euro (1-2 mio. dk. kr.)was in einer durchschnittlichen Abzahlungszeit von ca. 30 Jahren endet (so sagt es der nette Bankberater).
Ich hab nach nur 5 Jahren schon eine halbe million dk. kronen zusammen und das bei gedrücktem Goldpreis. Dafür werde ich nicht nur ein haus kaufen kønnen wenn alle vor ihren schulden weglaufen wollen. Wie man das mit 27 Jahren als Normalverdiener schafft und trotzdem wie jeder junge mann am Wochenende feiern kann wollen alle gerne hören, aber drüber nachdenken will keiner.
Ich mache mir echt sorgen um meine Kumpels!


Neu 2013-04-23:

[21:30] Durch den Leerstand verlieren Banken und Immoschuldner: Auch auf den Kanarischen Inseln werden die Banken enteignet

4.100 Familien haben auf den Kanarischen Inseln bereits ihre Wohnung verloren, weitere 9.400 stehen kurz vor der Zwangsräumung. Angesichts dieser Situation hat die Regierung der Kanaren nun beschlossen, dass andalusische Gesetz zu kopieren und Banken in gleicher Weise zu enteignen. Paulino Rivero (Coalición Canaria), der Regierungschef des Archipels, kündigte heute an, man werde "jetzt sofort ein Gesetz auf dem eiligen Dienstweg auf den Weg bringen, das den Banken das Gebrauchsrecht der Wohnungen für drei Jahre entzieht", genau wie das in Andalusien bereits passiert ist.

Die einen werden obdachlos und die anderen müssen zusehen, wie ihre Immos durch Leerstand verfallen.TS  

[19:30] Wenn's eng wird, wird reguliert: Der Deutsche Städtetag will die Mieten deckeln

Vermietete Wohnungen, so die Vorstellung des Städtetages, sollen auch nach einem Mieterwechsel in Zukunft höchstens zehn Prozent mehr als die ortsübliche Miete kosten dürfen.

Blase - Popp! Schon jetzt bringen vermietete Wohnungen wegen der exorbitant gestiegenen Immopreise kaum noch Rendite. Mit so einer Massnahme werden diese Wohnungen noch unrentabler.

[17:15] Böses Erwachen in Dänemark: Mehr als die Hälfte finanziert das Eigenheim ohne Tilgung und nun laufen die ersten Finanzierungen aus

Das ist die Blaupause für endfällige Hypotheken-Schuldner. Was haben die sich eigentlich gedacht? Derartige Kredite sind auch in Österreich und in der Schweiz gerne vergeben worden, oft zusammen mit einem Investmentfonds als Tilgungsträger. Hier bahnen sich hunderttausende Privatkonkurse an.TS


Neu 2013-04-20:

[10:30] Immobilienblase in den Niederlanden: Der Albtraum vom Eigenheim

Auch die fleißigen, vernünftigen Holländer sind offensichtlich nicht immun.NB.

[15:00] Zumindest die deutschen Immo-Schafe sollten vom Crash nebenan etwas lernen, werden sie aber nicht.WE.

[11:10] Leserkommentar-AT zur Situation in AT:

Gute Nacht auch Ö.
Beispiel gefällig? Vor ca. 1/2 Jahr wurde Umbau der alten Bank Austria Zentrale in Wien Mitte fertig. Gekauft von Benko, dem selbsternannten Immo-Guru Österreichs. Gestern machte ich vor Ort Besichtigung (da am Abend wenig Lichter). Nur 2 Firmen - nach 1/2 Jahr - am besten Ort eingemietet. DerStandard (im Erdgeschoß; man kann Redakteuren auf den Schirm und durch das Gebäude gaffen) und eine 2. Firma (mir unbekannt). Alle anderen Postkästen/Glocken unbeschildert/leer. Über 2/3 stehen leer.
Haus am Handelskai (Rivergate) seit Jahren leer (nur ebenerdig Geschäfte). Firma von Freund sucht; könnten dort sofort 3000m2 Büros für 13/m2 haben.
Usw. usw. >> Keine Blase?! Was ist dann eine?!

[15:00] Rene Benko, der Künstler im Auftreiben von Kredit - von Raiffeisen.WE.


Neu 2013-04-19:

[09:00] Nur Frankfurt und München müssen sich keine Sorgen machen: Für diese Städte sieht die Zukunft düster aus

Am allerdüstersten sieht es in NRW aus.

[09:45] Leserkommentar-DE: 72% erwarten weitere Immopreissteigerungen - Määh

im augenblick noch laufende umfrage in meinem lokalen käseblättchen (der einzigen tageszeitung in einer 140.000-einwohner-stadt in bayern). man kann selbst abstimmen und das ergebnis ansehen.

http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/
meine bitte: hg-leser sollten nicht durch stimmabgabe das ergebnis verfälschen.

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise?Ja. Aufgrund der großen Nachfrage wird sich daran so schnell nichts ändern. Die Preise bleiben weiter oben.Nein. Der Markt ist am Limit. Die Preise werden fallen und in der Folge auch die Mieten sinken.

man beachte auch die antwortmöglichkeiten! auf eine offene frage "ja" und "nein"!
das blättchen empfiehlt sich auch durchwegs durch bestes denglisch (mit vielen deutsch-fehlern, von den englischen nicht zu sprechen, grammatik amüsant) und absolute pc mit extra kinderseite.

mein kommentar zum abstimmungsergebnis: määäääääääääääääh
nach meiner einschätzung gibt es sehr gut den schafsanteil wieder, wobei ein großteil der leserschaft sich wohl gar nicht im internet informiert.

[10:15] Umfragen dieser Art mit einem solchen Ergebnis hat es sicher auch in den Bubble-Staaten USA,  EI, ES am Bubble-Höhepunkt gegeben. Das Ergebnis dort ist bekannt. Aber der Schafsmichel lernt nicht daraus, wenn der Immo-Crash nicht im eigenen Land passiert.WE.

[10:15] Leserkommentar-DE:Niedergemäääht

Mir gefällt der MÄH-Ansatz. Man erwartet also Preis-STEIG-erungen. Ja bitte schön in was denn? In EUROS, in BANANEN oder in einem MIX aus beidem?
Nach einer wie auch immer gearteten Reform des Währungssystems frage ich mich, woher Preis-STEIG-erungen herkommen sollen, wenn das Objekt mit dem diese Erwartungshaltung verbunden oder dieser Vorgang verknüpft ist mit einer Zwangsabgabe belegt ist? Oder aber, wenn es viele Eigentümer gibt, die verkaufen wollen aber kein Markt vorhanden ist, sprich keine Käufer dafür da ist? Womit soll denn ein möglicher Käufer bezahlen?
Äußerst prickelnd finde ich die Vorstellung, dass die "energetische Instandsetzung" einer Immobilie auf ein vom Gesetzgeber festgelegtes (hohes) Niveau wert-MINDERNDE Tatsachen schafft. Ich sage nur "Brandschutz aktuell", da ist's jetzt schon teuer und eulenspiegelmäßig. Und eine Immobilie will schließlich pekuniär gehegt und gepflegt werden. Bei den aktuell hohen Immobilienpreisen fällt mir nur noch eins ein: "Der Preis ist heiss!"


Neu 2013-04-17:

[19:00] Leserzuschrift-SK zu Vermieter haben Namen

Wie debil muss man eigentlich sein, um sich das Vermieten einer Wohnung in der BRD noch anzutun? Eine stinkende Querulantin aus der Bude kicken, das ganze Haus feiert vor Freude, und von Links-Grün gibt es Stunk.

Da denke ich mir echt nur eines: froh bin ich, dass mein Edelmetall nicht vermietet und/oder registriert ist.

Hausherren-Prestige kann offenbar durch nichts ersetzt werden...


Neu 2013-04-12:

[18:45] Leserzuschrift-EI: Hausbesitzer-Schicksal aus Irland:

The niece of a friend bought a house a few years ago, price , over 500,000€ , present value 300,000€.

The couple are no longer together as a pair, but are forced to continue to live together as they cannot sell the house and neither can afford it on their own.

Why are the germans so smug and think that can't happen here  in germany ?

Toll, was. Weiter zusammenleben müssen, weil man das Haus nicht losbringt.


Neu 2013-04-11:

[15:45] Minus 90%: China erlebt im April dramatische Umsatzrückgänge am Wohnungsmarkt

Das weltweite Ende der Kreditblase.


Neu 2013-04-09:

[20:30] Leserzuschrift-DE: die Schafe stehen Schlange:

Hatte heute beim Liegenschaftsamt angerufen und mal aus Spaß Interesse an einem Bauplatz gezeigt.
Fehlanzeige! In unseren Kleinstadt von ca. 35.000 Einwohnern wird gerade ein Baugebiet erschlossen von 100 Bauplätzen.
Alle waren vergeben oder reserviert und teilweise standen Immobilien-Schafe auf der Warteliste.
Ich arbeite bei einem Örtlichen EVU und unsere Fremdfirma, die die Hausanschlüsse für Gas, Wasser und Strom ausführen, sind komplett für die nächsten 2 Monate ausgebucht.

Määäh. So wie etwa 2005 in den USA.
 

[19:15] Leserzuschrift-DE zum Berliner Immobilienscout-Haus (gestern):

genauso wie es für viele Unternehmer verleitend ist, sich allein anhand der Umsatzzahlen von der Vermögensillusion täuschen zu lassen, täuscht der reine Verkaufspreis in diesem Angebot die potentiellen Interessenten bzw. die potentiellen Schafen, denn zu den 775.000 Euro kommen noch 25.000 Euro für den Stellplatz, 57.120 Euro Maklergebühr und 40.000 Euro Grunderwerbsteuer. Im Ergebnis sind es dann eben nicht mehr lediglich 775.000 Euro, sondern 897.120 Euro. Das bedeutet, es sind nicht mehr 4.500 Euro pro Quadratmeter, sondern 5.277 Euro pro Quadratmeter. Und das auch nur unter der unrealistischen Annahme, dass dieser Betrag vollständig aus eigenen Mitteln aufgebracht wird.

Wenn die Maklerin hierfür nur einen Dummen findet, bedeutet das für sie ein Brutto-Monatsgehalt von 4.760 Euro, sofern man die Maklergebühr gedanklich gleichmäßig auf die Monate eines Jahres verteilt. Stellt man den Aufwand daneben, den sie hierfür betreiben musste, ist das Bild vom Käuferschaf höchst zutreffend.

Das sind ca. 120K Spesen, die selbst bei einer 100%-Finanzierung durch Eigenkapital abgedeckt sein müssten. Wer hat so viel Geld flüssig und das nötige Einkommen für die Riesen-Kreditrate? Oder gibt es 120% Finanzierung wie damals in Spanien?WE.

[20:30] Der Schrauber:
Ich glaube, in die Rechnung müssen noch zwei Posten:
Notargebühren und die Kosten für den Grundbucheintrag. Da kommen bei dieser Größenordnung auch noch ein paar tausend zusammen.
Alles in Allem dürfte die Schafsimmo dort im Bundeshauptslum etwa Richtung 1 Mio gehen.
Mächtig beknackt für so eine Hütte.

In Spanien haben die Banken 130% finanziert. Was nach den Spesen übrig blieb, konnten die Käufer ausgeben. Und jetzt...WE.


Neu 2013-04-08:

[20:15] Leserzuschrift: in Berlin machen sich die Makler schon über die "Schafe" lustig

... bei 4500 Euro / qm auch kein Wunder.

Das 1. Bild in diesem Angebot ist ein Schaf. Und die Schafe, die dafür €775'000 für 170m2 Wohnfläche bezahlen, sind wirklich Schafe. Früher hat man soetwas als Reihenhaus bezeichnet, aber "Townhouse" erzielt offenbar einen höheren Preis.WE.

[20:00] Dr.Cartoon:
775000 Euro mit einer Grundstücksfläche von ca. 150 qm (siehe Foto mit dem Blick in den "Garten"), woanders gibt es für den Preis zwei Häuser. Unfassbar wie behämmert manche Zeitgenossen sind.

Garantiert zu 100% finanziert. Das erinnert an die Bubble in Irland um 2007.WE.


Neu 2013-04-05:

[11:30] Leserzuschrift-DE: Notare brauchen keine Schulung, alles seit dem Zensus unbemerkt eingefädelt

Ein Notar weiß was eine Grundschuld ist und braucht deswegen nicht geschult werden.
Zwangsanleihen werden höchstwahrscheinlich direkt vom Amt eingetragen, die Höhe der Anleihe kommt vom statistischen Landesamt aufgrund des Zensus 2011. Dafür genügt bald ein Fingerdruck auf den Computer, wahrscheinlich wird deswegen auch das elektronische Grundbuch so vehement vorangetrieben.Die Notare wären mit solchen Dingen total überlastet und deren Einbeziehung ist auch völlig unnötig, dank Zensus 2011. Es ist alles geschickt eingefädelt und keiner bekommt es mit.
Vielleicht hilft das: www.montagdemo.de


Neu 2013-04-04:

[18:45] Leserzuschrift-DE: Schulungen für Zwangsanleihen/hypotheken:

aus einer sehr gut unterrichten sowie äußerst seriösen Quelle habe ich eben erfahren, dass in letzter Zeit deutsche Notare gezielt zum Thema Zwangsanleihen/hypotheken geschult worden sind. Insbesondere soll es hierzu auch ein vom Bundesfinanzministerium bei der Boston Consulting Group in Auftrag gegebenes Gutachten geben.

Geht es also schon los? weiss jemand mehr dazu?
 

[15:30] Leserfrage-DE: Wer würde die Zwangsabgabe bezahlen müssen?

Bei einer Zwangsanleihe zahlt wer? Der Hausbesitzer oder der Grundstückseigentümer?
Man könnte doch in der Krise, wenn die EM ganz oben sind, die Grundstücke auf denen die Häuser stehen kaufen.
Die Grundstücke würde man dann an die Hausbesitzer verpachten. Vorteil wäre:
1.) Man bekommt eine Rente für 99 Jahre
2.) Der Hausbesitzer bleibt Eigentümer und zählt schön an die Gemeinde seine Abgaben
3.) Bei einer Zwangsanleihe zahlt dann der Eigentümer! Oder?

Vielleicht könnte man noch eine Sparte machen, wie investiert man am Tag X?

Also wenn ich kurz mal Gollum spiele, führe ich eine Zwangsabgabe auf jede Wohneinheit und das Grundstück ein, um allen so richtig in die Tasche zu greifen.
ad 1) ist zu bedenken, dass dafür der Pächter zahlungsfähig bleiben muss, was im Fall eines Bank Holiday bei vielen nicht der Fall sein wird.
ad 2) und 3) das ist einstweilen reine Spekulation
.
Am Tag X investiert man nicht mehr. Da muss man positioniert sein. Die die nicht psoitioniert sind, werden höchstens eine Position in der Schlange vor der Hausbank
verteidigen können. Krisenvorsorge kann man Jahre zu früh betreiben. Aber nicht einen Tag zu spät.TS

P.S.: Mir macht Gollum spielen keinen Spass. Dazu muss man schon ein eigener Charakter sein, von dem ich mich aufs Äusserste distanziere.

[16:00] Der Einzeiler:

Wenn nicht auch noch Kredit auf dem Vogelnest am Dachbalken besteht, wird der Bürger in DE froh sein müssen wenn zum Schluss nicht auch noch der Rollstuhl vom Gollum in der eigenen Garage steht.

[17:45] Wichtig: man kann heute nicht voraussehen, was sich Gollum und andere Finanzminister einfallen lassen. Bei Immobilien kann die Immobilie selbst besteuert werden, egal wer sie besitzt. Wird diese Steuer nicht bezahlt, holt sie sich der Staat.WE.


Neu 2013-04-03:

[15:45] Format: Dänemark – IWF warnt vor "tilgungsfreien" Immobilien-Krediten

Die zuständige IWF-Expertin Yingbin Xiao sagte der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg News in einem Interview, diese "in vielen Ländern verbotene" Darlehensform müsse stufenweise abgeschafft werden.

Wer es noch nicht weiss: die Dänen sind echte Kredit-Junkies, die können nicht genug vom gefährlichen Kredit haben.WE.


Neu 2013-03-28:

[19:30] Der Eigentümer ist der letzte in der Nahrungskette "Immobilie": Hausverwalter können mehr, als sie dürfen

[19:00] Leserzuschrift-DE: Immopreissteigerungen in Nürnberg:

folgendes war diese Woche in Nürnberger Nachrichten zu lesen: Immobilien immer teuerer, Preise in Nbg steigen stark

Noch viel stärker als die Mieten steigen die Kaufpreise für Immos. in Nbg.

Neue Eigentumswohnungen sind innerhalb eines Jahres um 15 % teuerer geworden. Ein Grundstück in der Nordstadt für ein Mehrfamilienhaus kostet 22 % mehr als zwei Jahre zuvor.

Die Preise für Mehrfamilienhäuser sind um 13 % gestiegen. Freistehende Häuser dagegen kosten "nur" 7 % mehr, weil mittlerweile die Grundstücke fehlen. Diese Zahlen stehen im neuen Grundstücksmarktbericht für Nbg.

Und das musste ja von der "Qualitätspresse" kommen: Die hohe Nachfrage und wenig Bauplätze sind die Hauptursachen für die Preisexplosion.

Na da sieht man es wieder, es gibt keine Geldentwertung bei den Nürnberger Nachrichten.

Habe wieder mein Sparbuch gefüttert: 1 kg Schlangen-Silber für schlappe 826,--. Da sag ich doch danke. Vor ein paar Jahren habe ich noch für 250,-- gekauft, das kommt sicherlich nimmer.

Diese Preissteigerungen werden alleine durch reichlichen und billigen Subprime-Kredit getrieben. So wie bei jeder Immo-Bubble.WE.
 

[12:30] Update aus Spanien: Immobilienkrise erfasst Spaniens Kleinbanken

[11:30] Heuschreckenwanderung: Goldman Sachs et al wollen 2013 deutsche Immobilieninvestments verkaufen

Der Boom dauerte - bis soeben. Da kommt unheimlicher Druck vor allem bei Gewerbeimobilien, befeuert durch die Rezession.TS


Neu 2013-03-27:

[17:15] Statt Beton-Gold nur rote Zahlen: IVG Immobilien schockt die Anleger


Neu 2013-03-24:

[8:30] Weil die Heuschrecken aus deutschen Wohnungen aussteigen: Immobilienpreise: Höhepunkt offenbar erreicht

Die Immobilienpreise in Deutschland stehen möglicherweise vor einem Scheitelpunkt. Wie das "Handelsblatt" schreibt, wollen große Investoren derzeit einen Wohnungsbestand von 23.000 Einheiten verkaufen. Das sei das größte Paket seit 2005 und ein Anzeichen dafür, dass die Preissteigerungen ihren Höhepunkt erreicht haben. Insgesamt wollten sich Investoren von Wohnungen und Immobilien-Beteiligungen im Wert von mindestens fünf Milliarden Euro trennen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Unternehmensangaben und informierte Kreise.

Nur die kleinen Käufer kaufen immer noch wie wild auf Kredit - weil sie blinde Schafe sind.


Neu 2013-03-23:

[20:00] Leserzuschrift-DE: Immobilienverkauf mit Rücktrittsklausel:

Hallo Herr Eichelburg, danke für Ihre vielen Tipps und Infos. Hatte vor kurzem einen Notartermin, weil mein kleines Haus endlich einen Käufer gefunden hat. Schon der Passus, daß ich Bargeld sehen will, hat zu Problemen mit dem Notariat und mit der Bank des Käufers (der nimmt ein Darlehen auf....) geführt. Die wollten unbedingt, daß ich ein Konto eröffne....Darauf habe ich mich nicht eingelassen, noch gibt es kein Gesetz, daß verbietet, Bargeld zu erhalten. Der Notar war diesbezüglich bereits genervt, wurde aber richtig ungehalten, weil ich darauf bestand eine Rücktrittsklausel, falls es zu einer Währungsreform oder neuen Währung kommen sollte, mit einzufügen. Er hat mich stark unter Druck gesetzt und vor dem Käufer lächerlich gemacht und sagte sogar, daß ich im nachhinein für so einen Passus für unzurechnungsfähig erklärt werden könnte und damit der Kaufvertrag rückwirkend nchtig sei. Nachdem ich mich jedoch nicht beeindrucken ließ, wurde der Punkt in den Vertrag mit aufgenommen.

Ja, so sind die, sie wollen nicht einen Millimeter von ihrer gewohnten Vorgangsweise abweichen. Besser ist es, rechtzeitig zu verkaufen und den normalen Weg zu gehen.WE.


Neu 2013-03-21:

[20:30] Leserzuschrift-DE: Immobilien in NL:

So sieht es in den Niederlanden aus: http://www.jaap.nl/  258.000 Häuser stehen zur Zeit zum Verkauf. Einfach eine bekannte Stadt bei „Huizen te koop" eintippen, und man sieht die Anzahl der Häuser, die zum Verkauf anstehen. Scrollt man bei dem gefundenen Ergebnis weiter nach unten, findet man, wie lange es im Angebot ist („in de verkoop sinds"). Es sind oft viele Monate oder Jahre. Zu den 258.000 Häusern kommen Eigentumswohnungen und Gewerbeimmobilien, die hier nicht gelistet sind.

Diese Blase ist eindeutig geplatzt. Die Bankenkrise kann beginnen.

PS: zu "BGH kippt generelles Verbot von Hunden in Mietwohnungen" von Gestern: warum wollt ihr unbedingt vermieten? weil ihr so gerne Hausherr sein wollt?WE.


Neu 2013-03-20:

[16:15] Rot-Grün will Vermieter für Makler zahlen lassen

Leserkommentar-DE:

Das bedeutet mehr Aufwand für den Vermieter, wenn es kommt, weil die Maklerkosten niemand bezahlen wird, denn sonst lohnt sich Vermietung überhaupt nicht mehr.
 

[16:15] Urteil: BGH kippt generelles Verbot von Hunden in Mietwohnungen

Leserkommentar-DE:

Das bedeutet das gleiche wie damals bei den Renovierungsklauseln: In Deutschland kann man als Vermieter keinen Vertrag mehr machen, der Bestand hat und einem irgendwas garantiert. Ich habe nichts gegen Hunde, aber gegen Eingriffe in Eigentums- und Vertragsfragen. Wer heute in Deutschland noch Vermieter werden will, hat die Zeichen der Zeit überhaupt nicht erkannt. Es ist abzusehen, dass man dabei immer weniger Rechte und immer mehr Risiken haben wird. Vermietung ist deshalb ein vollkommen bescheuertes Geschäft.
 

[12:00] Leserfrage-DE wegen Immoverkauf:

Stehe kurz vor dem Verkauf einer Immobilie.

Das Zypernthema hat mir den Schweiß in die Stirn getrieben.

Das Geld muss noch c.a. 4 Wochen liegen bleiben.

Sollte man in dem Fall ein Schweizer Konto eröffnen und sich die Immo erst mal in Franken bezahlen lassen?

Gold käme dann später....

Das wird vermutlich nicht viel helfen, da der Franken mit dem Euro untergehen wird. Daher besser die Transaktion in Gold machen - falls möglich. Es ist eben ein Problem, wenn man so spät verkauft.

[12:15] Der Einzeiler: Die werden Zypern "wegen der kleinen Grösse" irgendwie rausboxen - Schweiss abwischen und cool bleiben.


Neu 2013-03-19:

[14:10] Leserzuschrift zum Ökowahn:

Bei einem Gespräch mit einem Bauträger kam das Thema auf die Baubeschreibung einer Doppelhaushälfte. Dabei war in den Bauplan eine Solaranlage für die Warmwasseraufbereitung vorgesehen. Auf meine direkte Aussage: Das lohnt sich weder energetisch noch pekuniär antwortete der Bauträgerchef direkt: Ja, da haben Sie recht, aber Umweltauflagen sehen vor, dass Neubauten mit einer Anlage zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien gebaut werden müssen.
Auf meine direkte Rückfrage, ob nicht auch ein Ofen/Kamin darunterfalle antwortete er: Ja, natürlich, aber das haben wir nicht geplant, weil im Rahmen der Genehmigung günstiger ist mit einer Solaranlage zu planen, die Kommunen würden dann schneller genehmigen, bei einer Umplanung aber die Baugenehmigung nicht verweigern können.
Statt mit Kamin bauen also die Lemminge von heute mit einer Solaranlage, die in trüben Winter wie diesen rein gar Nichts nützen.
Einen Kamin kann man immerhin noch Holz oder Steinkohle heizen, selbst in Krisenzeiten gibt es davon große Mengen.

[16:40] Leserkommentar-DE:

Meine selbstgeplanten Wohnungen verfügen über einen KaminZUG, also einen Schamotte-Schornstein, an den man in nullkommanichts einen Kaminofen oder Herd anschliessen kann. Er ist als reine Notreserve gedacht und im Falle des Verkaufs ein Ausstattungsmerkmal für die Erwerber, ggf. auch nur als Vermietungsargument. Immer schön flexibel bleiben. "Massenware" gibt es genug.


Neu 2013-03-18:

[14:45] Den "Run auf deutsche Wohnungen" gab es offenbar nur in den Medien: Wider Erwarten: Ausländer stoßen deutsche Immobilien ab

[08:15] Auch schon draufgekommen: IWF befürchtet Immobilien-Blase in Europa


Neu 2013-03-17:

[19:00] Streitgespräch in der Welt über Mieten oder Kaufen: Soll ich mich ins Abenteuer Immobilie stürzen?

Der goldene Weg: mieten und Gold kaufen.WE.


Neu 2013-03-16:

[8:30] Keine Käufer mehr: Luxusprobleme auf dem Wiener Wohnungsmarkt

Immobilien. Viele Entwickler bauen in der Wiener Innenstadt Luxuswohnungen mit Preisen über 10.000 €; je Quadratmeter. Doch der Markt ist dünn, der Verkauf läuft schleppend.

"Der Anteil der Eigenmittelkäufer ist höher als vor der Krise, der Anstieg war aber von 15 bis 20 auf 30 bis 40 Prozent aller Kunden, also nicht einmal auf die Hälfte."Die Höhe der möglichen Kredite setzt den Preisen eine Grenze.

Diese Developer haben geglaubt, dass die Preisbäume unendlich in den Himmel wachsen können. Und interessant, die Mehrzahl dieser Käufer braucht Kredit dafür. Welche Bank gibt wirklich 10 Millionen Kredit für eine Wohnung?WE.


Neu 2013-03-15:

[18:30] Wo die Lage gut oder schlecht ist: Wiener Wohnungsmarkt: Wo die Preise steigen werden

[09:00] Abwärtsspirale: Holländische Immobilien tauchen ab

Auch in den Niederlanden wurden vor allem endfällige Kredite begeben, wo die Schuldner nur die laufenden Zinsen zahlen. Jetzt stürzen die Kartenhäuser zusammen.


Neu 2013-03-14:

[18:30] Von österreichischen Verband der Hausbesitzer: Was Wohnen wirklich teuer macht

Teure Energie, öffentliche Gebühren und bürokratische Auflagen sind die Kostentreiber. Daneben steigen auch die Ansprüche der Mieter.WE.
 

[12:15] Spekulatives Kapital fliesst unvermindert: Deutschland ist attraktivster Immobilien-Markt in Europa

[10:00] Spanien: Immobilienpreise im Februar mit -11,6% zum Vorjahresmonat

Freier Fall ohne Ende. Spanien hat einen Überhang von 3 Millionen Wohneinheiten.


Neu 2013-03-13:

[14:30] Der Schrauber: Zwangsabgabe

Insbesondere bei den dunkelroten, also links-grünen, aber auch bei den purpurroten, also CDU/FDP, geistern ja Besteuerungspläne für Vermögen, insbesondere Immovermögen durch die wenigen, aber kurzgeschlossenen Hirnwindungen.
Dabei fällt auf, daß alle nicht mehr den Einheitswert, wie früher, nehmen wollen, sondern den Verkehrswert.
Klar, bringt mehr Beute, die man als Tribute abliefern kann.
Der Verkehrswert richtet sich jedoch, soweit ich weiß, nach dem Wertgutachten, das unter anderem auch für die Finanzierung notwendig ist.
Worauf ich hinaus will ist, daß die Besteuerung, Zwangshypothek, Lastenausgleich, was auch immer, dann nach dem extrem überteuerten heutigen Blasenwert geht!
Nachdem also für Grunderwerbsteuer, Grundsteuer und Nebenkosten wie Notare, Grundbucheintrag usw. schon saftig abgedrückt werden muß (im genannten Fall 66k gegen 157k!), steht zu befürchten, daß die erneute Schur bei den schon im Gespräch befindlichen Grausamkeiten erfolgt, nämlich nach dem völlig überzogenen Blasenwert.
Für eine Vermögenssteuer sind 250k angedacht, als Grenze: DAS kostet heute fast die Holzhütte im Vorgarten!
Wie es später machbar ist, nach dem Platzen der Immoblase, nach erneutem Wertgutachten zu besteuern, wird interessant:
Jedenfalls muß das Schaf dann den Wert seines ganzen Stolzes wegen der Steuer drücken lassen, was bei erneuter Verschuldung wegen Umbau und Zwangssanierung schädlich ist, beim Verkauf schädlich, oder wenn die Finanzierung noch läuft ebenfalls.
Da kommen noch hochinteressante Fragestellungen auf die Häuslebauer zu!

[16:00] Leserkommentar-DE:

Immer wenn in einem Marktsegment große Gewinne ansehlich werden streckt der gierige Steuerstaat seine diebischen Finger dannach aus. Genauso war es zu Ende der Aktienblase als plötzlich Aktiengewinne zu versteuern waren, mit der üblichen Neidargumentation durchgesetzt. Dannach kam der Crash, nicht wegen der Steuer. Für mich ist die Steuergier ein Indikator, daß ein Markt vor seinem Scheitelpunkt steht und da sind wir uns auf hartgeld auch einig in Bezug auf Immobilien. Der Hauptunterschied zu Aktien und anderen Papiervermögen ist jedoch die Ermittlung des Besteuerungsgrundlage, denn der Verkehrswert läßt sich eigentlich nur durch einen erfolgreichen Verkauf ermitteln. Sonst sind Gutachten erforderlich. Eine in irgendeiner Form automatische Besteuerung ist nicht möglich, jeder Fall wird zum Streitfall und viele vor Gericht ausgetragen werden. Bei Papiervermögen ist das einfacher, man nimmt einfach den Depoauszug zum 31.12.
Das nächste Poblem ist das Zahlen einer solchen Steuer für den Betroffenen. Um auf ein Papiervermögen z.B. 10 % Steuern zu bezahlen kann man 10 % der Papiere verkaufen und zahlen, oder evtl. sie einfach dem Finanzamt überschreiben. Da man aber nicht Teile seines Hauses abbauen und verkaufen kann ist eine Vermögensteuer auf Immobilien in Wirklichkeit eine zusätzliche Einkommenssteuer, die geschätzt 1/3 aller Betroffenen sofort umbringt.
Der Rest überweist seine Ersparnise an den Schäuble und kauft dann sicher keine Wärmedämmung mehr, ein Zusammenbruch der Bauwirtschaft wäre die Folge.
Da aber der Steuerstaat nicht ganz verblödet ist und die Kühe schlachtet, die Milch geben, wird es maximal auf kleinere Erhebungen da und dort hinauslaufen. Alles andere ist neidisches Wahlkampfgetöse der Linksparteien um die Stimmen der Habenichtse.

[16:30] Es ist ganz einfach: dort wo Vermögen ist und wo sich die Besitzer nicht wehren, dort langt der Staat zu. Sollte es aber eine Vermögenssteuer für Immo-Besitz ab €250K geben, also für alle Immo-Besitzer, dann bricht sicher ein richtiger Sturm los. Bei Ankauf- oder Verkaufssteuern sind die Leute nicht so kritisch.WE.


[11:15] Leserzuschrift-DE zur Immo-Lage

Ich habe Ende 2004 eine 80m²-Altbau-Wohnung in sehr guter Innenstadtlage einer norddeutschen 200.000-Einwohner-Stadt bei einer Zwangsversteigerung für 66.000,- € erstanden. Vor einem Monat habe ich sie dann für 157.000,- € verkauft (nach 2 Wochen auf Immoscout hatte ich ca. 15 Besichtigungen und 4 Zusagen). Größere Renovierungen fanden während meiner Eigentümerschaft keine statt, waren aber mittlerweile absehbar. Neben dem Gewinn einer über 8jährigen Eigennutzung entspricht dies einem nominellen Gewinn von knapp 138%. Das sieht erst mal gut aus... hätte ich aber das Falschgeld 2004 in Gold angelegt, wären aus den 66.000,-€ heute ca. 250.000,-€ geworden, da der Goldpreis in € im selben Zeitraum um ca. 280% gestiegen ist. So betrachtet war also die Immobilie gegenüber Gold ein schlechtes Geschäft... andererseits war 2004 für mich die Welt ja noch in Ordnung...

Wie auch immer, jetzt sind die Euros auf jeden Fall in echtes Hartgeld getauscht... in ein paar Jahren oder früher gehe ich dann wieder zu den Zwangsversteigerungen der heutigen Immo-Schafe...

[12:00] Gratulation zum geschickten Timing! Dieses Beispiel zeigt, dass selbst mit einem Rekordgewinn bei einer solchen Immo-Spekulation nicht so viel wie mit Gold und Silber zu holen war. 138% in 8 Jahren schaffen ausserdem nur wenige Immo-Eigentümer - auch hierzu Gratulation.WE.

[12:00] Leserkommentar-DE:

herzlichen Glückwunsch.Ich habe 1991 drei ETW im Osten für insgesamt 260.000,- gekauft und 2012 für 90.000,- verscherbelt. Waren zwar immer alle vermietet, habe auch viel Steuern gespart, aber insgesamt natürlich riesen Verlust eingefahren.

Nur durch Umwandlung unserer Altersversorgung ( LV´s, Betriebl.Altersv.Ehefrau etc.) in EM, zur günstigen Zeit (2009),

konnte ich diesen Verlust ausgleichen.

Jetzt habe ich keinen Ärger mehr mit Mieter und Hausverwaltung.
 

[10:45] Offene Immo-Fonds: Regeln für Anleger sollen deutlich verschärft werden

[08:00] Behörden greifen zu: Grunderwerbsteuer steigt auf neuen Rekordwert

Nach oben scheint es keine Grenzen mehr zu geben: Schleswig-Holstein ist mit einer Anhebung der Grunderwerbsteuer vorgesprescht – auf 6,5 Prozent. Die Landesregierung verweist auf niedrige Bauzinsen.

Dem werden auch die anderen Länder folgen.

[08:30] Der Stratege dazu:

Langsam aber sicher kommen endgültig alle Ingredienzien zusammen, damit die Immoblase schön groß werden kann.

- Wenig Eigenkapital
- Billiger Kredit bedingt dadurch höhere Preise, die den tatsächlichen Nutzwert weit überschreiten
- Hohe Nebenkosten ohne Gegenleistung (Steuern)

Dies veranlasst gerade Menschen, die es sich eigentlich niemals leisten können, einen Immo zu erwerben. Dadurch entsteht eine wunderschöne Subprime Seifenblase, die beim ersten Zinsanstieg oder auch schon bei einer geringen wirtschaftlichen Eintrübung zu platzen droht. Hauptproblem dabei, wenn dies in DE passiert, gibt es auch keinen last Man standing mehr.

[11:00] Leserkommentar-DE zum Strategen:

Dem kann ich nicht zustimmen. Schulden/Guthaben sind immer ein
Nullsummenspiel.

Final gehen die Immobilien (bzw. Grundstücke) dann an die Banken bzw.
deren Besitzer. Die FED "kauft" derzeit für ihr wertloses selbst
gedrucktes Papiergeld die Häuser der Leute auf, die sich in die
Schuldenfalle treiben liessen. (Bebaute) Grundstücke für nichts. Die
Indianer haben einst wenigstens Glasperlen für ihr fruchtbares Land
bekommen, die verrotten immerhin nicht und halten die Erinnerung wach.

Es gibt immer (wenigstens) einen "Last man laughing" - selbst wenn sich
die Gesellschaft als solches "in ungeordnete Auflösung begibt." Es geht
doch nicht um "Rettung der Immo-Schafe" sondern Umverteilung, der
Stratege weiss das auch. Und jede Geld-Hype-Blase ist das ideale
Umverteilungswerkzeug! Deswegen werden die auch immer gemacht... die
Schafe denken, endlich können sie auch etwas vom "leckeren
Schafsfleisch" abbekommen, vergessen dabei, dass sie Vegetarier sind und
das Fleisch selber liefern und lassen sich locken. Überall und immer
wieder...

[11:00] Der Schrauber meint:

In der Tat. Da braut sich was zusammen.
Was mich wirklich erschreckt, ist die Unbedenklichkeit, mit der die
Leute sich in irrsinnigen Summen verschulden, die das Zehnfache ihres
Netto-Jahresgehaltes bei weitem übersteigen!
Mit Zinsen nahe Null kommt schon kaum eine Tilgung dabei raus, oft
werden, da ohne EK sogar die Nebenkosten noch auf 30-40 Jahre
abgestottert, da die auch finanziert werden.

Wenn die Kreditzinsen sich auch nur auf ein Niveau von 2006 (ca. 4.5%)
begeben, haben die eine Verdoppelung ihrer Raten hinzunehmen, was die
allermeisten umbringt.
Entweder nach Ablauf der Zinsbindung, oder weil die Banken die Option
ziehen, zu erhöhen, weil sie selbst unter Wasser sind.
Dabei sind noch keinerlei Crash- oder Reparatur-, persönliche
Schicksalsszenarien eingerechnet, die machen das Desaster nahezu
unausweichlich.

Weiterhin lassen die Immoschafe nicht mit sich reden, wenn ich bei uns
rumhöre, dann sind da Leute wild aufs Bauen, die früher nie daran
gedacht haben.
Die sind völlig blind vor Gier, wegen der niedrigen Zinsen.
Was die sich da zusammenfantasieren und -rechnen sträubt einem die
Nackenhaare!
Den Staaten hat damals die exorbitante Gesamtschuldenhöhe perverserweise
noch den Hals gerettet:
Gegenüber den Billionen von Staatsschulden und Derivatenblase war die
Immoblase noch immer nur ein Bruchteil.
Hier wird es mächtigst knallen, was da in den Immos steckt, überfordert
den gesamten Staatshaushalt, das läuft nicht.
Spätestens, wenn die Blase platzt, und die Immopreise purzeln, sind die
Sicherheiten der Kredite komplett unter Wasser, aber mit abenteuerlicher
Gesamtsumme.

[11:45] Leserkommentar-DE:

ich sehe auch eine Blase bei den Immobilien immer weiter anwachsen,
dabei sind folgende Punkte interessant, die viele Familien in den Ruin
treiben wird:

1. Es wird auf die niedrigen Zinsen geschaut. Dass man bei
Annuitätendarlehen mit niedrigen Zinsen aber höher tilgen MUSS, als
bei höheren Zinsen ist vielen künftigen Eigentümern nicht klar. Sie
freuen sich über die niedrigen Zinsen und tilgen mit nur einem
Prozent. Dass sich die Dauer der Tilgung des Darlehens aber trotz -
oder eigentlich wegen - der niedrigen Zinsen fast verdoppelt ist
vielen nicht klar.

Banken weisen darauf nicht hin, wie ich bei eigenen
"Finanzierungsgesprächen" mehrfach erfahren durfte. Teilweise sind die
Berater nicht einmal in der Lage dies zu verstehen, wenn man es ihnen
erklärt.

2. Vielen nicht die Macht von Sondertilgungsrechten nicht bewußt und
die Banken weisen darauf auch nicht hin. Sondertilgungsrechte
reduzieren eine etwaige Vorfälligkeitsentschädigung ganz erheblich und
sorgen dafür, dass selbst bei einem 1% höheren Zinssatz die Zinslast
deutlich niedriger ausfällt. Doch die meisten Verbraucher lassen sich
von den niedrigen Zinszahlen der Banken blenden und gehen lange
Verpflichtungen ein, ohne Flexibilität.

3. Viele Familien wollen nicht bauen, weil dies lange dauert und
während der Bauphase bereits Zinszahlungen anfallen - mithin eine
Doppelbelastung. Dabei sind derzeit - zumindest in Mittelfranken -
neugebaute Häuser günstiger, als Häuser die 20 Jahre alt sind und bei
denen künftige Erhaltungsmaßnahmen absehbar sind.

Der Gebrauchtimmobilienmarkt weißt eine größere Blase auf, als der
Markt für neugebaute Häuser, die Preise hier sind seit ca. 2 Jahren
stabil. Die Löhne sind ja auch kaum gestiegen. Wenn man also kauft,
dann nur hochwertige Neubauhäuser oder Wohnungen, alles andere führt
in die Renovierungs/Sanierungsfalle.

4. Wie ein Vorredner schon geschrieben hat wird die "Regel" missachtet
maximal 10 Nettojahresgehälter als Kredit aufzunehmen, bei einem
Alleinverdiener nur maximal 5 Nettojahresgehälter. Auch hierzu gibt es
von der Bank keine Information, es wird nur ausgerechnet, was
finanzierbar ist.

5. Banken versuchen sehr geschickt mit Hinweis auf angebliche
Sicherheit bei langen Zinsfestschreibungen schnelle Tilgung von
Darlehen zu verhindern. Kommt ein Interessent mit der Forderung nach
Sondertilgungsrechten und der vertraglichen Festlegung, dass das
Darlehen gegen Vorfälligkeitsentschädigung vorzeitig kündbar sein
solle, dann wird gerne die Verunsicherungskarte gespielt und auf die
viel niedrigeren Zinsen verwiesen, die man doch zahlen müsse ohne
Sondertilgungsrechte.

[12:00] Die Masse schaut immer nur auf 2 Dinge: wie viel ist anzuzahlen und wie hoch ist die Monatsrate, punktum. Dass das alles Schönwetterplanungen ohne Möglichkeit von Scheidung, Arbeitslosigkeit, Zinsanstieg sind, versteht sich von selbst.WE.

PS: hier in Wien sind an den Banken überall Hinweise auf die niedrigen Kreditzinsen, bzw. generell viel Kreditwerbung. Wie am Höhepunkt jeder solchen Bubble. Die Banken haben teilweise eigene Beratungszimmer für "Wohnträume", a.ka. lebenslange Kredit-Versklavung.


Neu 2013-03-12:

[09:15] Mangelnder Neubau lässt Mieten explodieren: Münchens Wohn-Irrsinn

[08:30] Hollandes Steuerpläne als Bremsklotz: Wohnen in Paris wird auf einmal günstiger

Niedriger vielleicht, günstig sicher noch nicht.TS

[12:45] Der französische Immo-Blase ist also auch geplatzt. Diesesmal aus politischen Gründen, wegen Hollande.WE.


Neu 2013-03-09:

[11:15] Leserzuschrift-DE: Immobilien - Berlin-Neukölln:

Die Durchschnittspreise für Bestandsimmobilien in Berlin-Neukölln (die Penner, Drogen & Hartz IV-Gegend mit der Harzer Straße in
Zigeuner-Hand) haben innerhalb eines Jahres um 40% zugenommen!
Trendbeschleunigung zum großen Finale, würde ich als Laie mal attestieren.
Einfach nur noch Irrsinn hoch zehn, was da läuft.

(Quelle: runterscrollen - http://www.immobilienscout24.de/expose/68396836 )

Die Wohnung kostet ja "nur" €59000 für 63 m2. Was interessiert die Italiener oder Spanier, die in Berlin heftig kaufen, dass die Wohnung im Zigeunerviertel liegt? Ausserdem ist der Kreditrechner gleich bei der Beschreibung dabei.WE.

[18:30] Der Einzeiler: Das Fundament vom Führerbunker würden die wohl auch noch kaufen.

[16:45] Der Mexikaner dazu:

Zur Zeit meiner Berufsausbildung Anfang der 2000er gab es in Berlin NeukÖlln Zwangsversteigerungen, deren AUFRUFPREIS bei 17,000 EUR für 60 qm Hochpaterre lag.

Lage in Berlin Neukölln: Sonnenallee/Grenzalle.

Wollte kein Mensch auch nur geschenkt haben.


Neu 2013-03-07:

[08:15] Konkurrenzkampf: Bauern zahlen für neue Ackerflächen im Münsterland immer höhere Preise

[20:30] Leserkommentar-DE: auch wegen Biosprit:

die Ackerpreise steigen auch aus dem Grund in Deutschland beträchtlich, weil der subventionierte Maisanbau für Biogasanlagen viel einträglicher ist, als der klassische Anbau von Getreide oder Futtermitteln. Das treibt die Preise hoch, denn diese Pächter und Käufer zahlen einfach mehr, um neue Anbauflächen zu bekommen. Herkömmliche Bauern erhalten in einigen Gebieten aktuell das Land nicht mehr zu Preisen, für die es sich noch zum Anbau von klassichen Feldfrüchten lohnen würde. Mittlerweile werden in Deutschland auch schon Naturschutzgebiete mit diesem nur zur Vergasung nützlichen Mais zugepflanzt.

Das alles passiert natürlich im Namen der Klimaschutzreligion...

Das ist aber nur Kinderkram dagegen, was in anderen Ländern geschieht.
Es sind derzeit weltweit eine vierstellige Anzahl von Staudammprojekten geplant, da man mit diesen ja so "klimafreundlich" Energie erzeugen kann. Da kommt eine unglaubliche Umweltzerstörung auf uns zu, viele Tierarten werden aussterben, Weltkulturerbe gehen unter, uvm..

Ich hatte vor ein paar Tagen die Gelegenheit, mit dem Macher des Dokumentarfilms Climate Crimes zu sprechen. Der Film lief bereits im ORF, bei den deutschen Sendern ist er bisher abgeblitzt. Wenn man diesen Film gesehen hat, möchte man die ganzen Grünen, Greenpeacer und WWFler auf den Mond schiessen. Dort will man nämlich wenig von diesen Tatsachen wissen, Ulrich Eichelmann ist dort ein "Nestbeschmutzer". Löbliche Ausnahme ist wohl der BUND. Er schlägt diese Gutmenschen auch mit ihren eigenen Waffen, denn sowohl Staudämme als auch Biogasanlagen sind nach der "Klimaschutzlogik" nämlich bestenfalls ein Nullsummenspiel, was die "Klimagaseinsparung" betrifft. Staudämme im Amazonasgebiet (Brasilien plant gerade 60! Staudämme) erzeugen durch Verrottungsprozess riesige Mengen an Methan, das viel "klimaschädlicher" ist, als CO2.

Dieser Film ist aber ein sehr schönes Mittel, die Klima-Gutmenschen argumentativ zu fassen zu bekommen, ohne gleich als Klimaschutzleugner dazustehen. Wenn man diesen Leuten Climagtegate zu erklären versucht, machen sie ja üblicherweise sofort dicht.

http://pit-hinterdenkulissen.blogspot.de/2013/03/climate-crimes-zerstorung-der-natur-im.html


Neu 2013-03-06:

[18:45] Leserzuschrift-AT: Immo-Sklaven:

Einfach irre was in dieser Branche abgeht. Ein Kunde erzählte mir stolz, dass er eine 70qm Eigentumswohnung in Linz um €300.000.- (natürlich fremdfinanziert) erwarb. Das junge Paar hat sich für die Wohnung versklavt.

Mähhh

Irrsinnig überteuert. Aber je teurer, umso lieber kaufen die Schafe. Die sollten einmal nach Irland schauen, was dort passiert ist.
 

[08:30] Leserzuschrift-DE: Ackerland

Westfälische Nachrichten, Westfalenseite
Überschrift: Bauern zahlen für neue Flächen horrende Preise, auszugsweise hier der Artikel, da nicht verlinkt:

Kaufpreise für Ackerland / Jahrespreissteigerung
Kreis Borken 6,10€/m2  + 20%
Kreis Steinfurt 4,50€/m2  + 21%
Kreis Coesfeld 4,60€/m2  + 15%
Münster 4,50€/m2  + 24%
Kreis Warendorf 4,30€/m2  + 15%

Der Durchschnittswert für Ackerland hat sich im Kreis Warendorf seit dem Jahr 2006 fast verdoppelt. Damals lag er noch bei 2,30€/m2.

Dr. Bernhard Schlindwein vom Westfälisch- Lippischen Landwirtschaftsverband meint im Artikel dazu: Er betrachtet die steigenden Preise als "keine schlechte Entwicklung".
Sie seien der Ausdruck einer grossen Wirtschaftskraft.
Meine Meinung : So ein Blindgänger !!

[14:00] Ganz sicher fliesst hier eine Menge Euro-Fluchtkapital in die Äcker.WE.

[14:15] Leserkommenar-DE:

Kann ich zumindest für meine Verwandtschaft dort im Münsterland bestätigen, jawohl, da ist Euro-Fluchtkapital in Ackerland geflossen.


Neu 2013-03-05:

[18:30] Preise für Bauland in Österreich: Grundstückspreise um ein Fünftel gestiegen

[17:00] Eigenmittel fallen unter 10%: Der Immobilienwahnsinn in Zahlen!

[17:45] Subprime total in Deutschland ist also erreicht. Wie es weitergeht, haben wir in EI, ES, US gesehen. Nicht vergessen, das sind alles Durchschnittswerte, 100%-Finanzierungen muss es daher massenhaft geben. Diese Immo-Bubble ist jetzt rein durch reichlichen und billigen Kredit getrieben, die Euro-Flüchtlinge sind es nicht mehr.WE.

PS: die Banken sind auch in Deutschland so dumm. Verkauft die Immos, solange es noch geht!
 

[08:25] Leserzuschrift-DE zum gestrigen Zinshaus-Schaf um 13:35:

Dem Schaf muß man dringend raten, einen altgedienten Praktiker im Insolvenzrecht zu befragen.
Schon seit einiger Zeit werden in DE ähnliche bedauernswerte Existenzen in großem Umfang durch das noch unter Rot/Grün deutlich liberalisierte Privatinsolvenzverfahren entschuldet, ohne daß es zur formalen Eröffnung der Privatinsolvenz kommen muß. Mir ist ein Fall persönlich bekannt, in dem die Bank das Schaf gegen Einmalzahlung von nur 5% der Kreditsumme von 2,4 Mio EUR sogar mit Kußhand aus dem Kreditvertrag entlassen hat, und das ist noch ein kleiner Fall gewesen. Die Beratung und Durchführung des Verfahrens und die Verhandlungen mit der Bank haben zwar zusätzlich 2% des Werts der Kreditsumme gekostet, aber das war es dem Schaf wert, um das drohende Damoklesschwert loszuwerden. Das ist übrigens auch ein Weg, um das System nachhaltig zu schädigen, und das auch noch mit seinen eigenen Mitteln.

In diesem Fall kann man nicht unbedingt von einem Schaf sprechen, denn hier hat die Bank ordentlich bluten müssen und der Investor hat sich entschuldet.WE.

[10:35] Zuschrift vom "Zinshausschaf":

Ich versuchte ab Erkenntnis dass das eine Sackgasse ist Ende 2008 das loszuwerden, aber das Problem dabei ist nicht die Bank sondern der Staat! Wenn es nur um den Kredit geht ist es so, dass man einen Strich zieht,
sagt man realisiert seinen Verlust und fertig. Aber der Staat will die Steuer der letzten 6 Jahre zurück, es sei denn man ist in finanzieller Notlage, was aber nur der Fall ist wenn man keinen Besitz hat und eben seit längerem Verluste schreibt, ansonsten läuft das für das Finanzamt in Ö als Liebhaberei...

Hat jemand einen Rat, wie man hier die Steuerschuld "optimieren" kann?

[18:45] Der Einzeiler: Dieses Zinsschaf lässt sich am besten als verschollen erklären.

[11:25] Leserkommentar-DE zum Immobilienkredit:

die drohende Steuerschuld bekommt man weg, indem man in dem Insolvenzverfahren auch das Finanzamt als Gläubiger angibt. Das ist in dem mir bekannten Fall auch so geschehen. Der betroffene Leser möge einen erfahrenen Praktiker fragen, den man daran erkennen kann, daß er keine Verbraucherinsolvenzen annimmt. Die Redaktion wird ihm sicher mögliche Adressen mitteilen können.

Das Schaf war übrigens entgegen der Vermutung von Cheffe auch kein smarter Investor, der sich elegant entschuldet hat, sondern ein wirkliches Schaf, das bei dem Vergleich alle eingesetzten Sicherheiten sowie alle bis dahin bezahlten Zinsen und Tilgungen an die Bank verloren hat.

Ein Insolvenzverfahren, auch wenn es letztlich nicht eröffnet wird, ist nichts für Leute mit schwachen Nerven oder schlechter Gesundheit. Man sollte so etwas vermeiden, wenn es irgendwie möglich ist.

[19:15] Leserkommentar-DE: Privatinsolvenz:

Es ist ganz egal ob der Schuldner bei der Privatinsolvenz alle seine Gläubiger angibt oder nicht. Wenn er Restschuldbefreiung (RSB) erlangt, dann ist das für alle Gläubiger bindend, auch wenn sie nichts davon gewußt haben.

Angenommen der Schuldner zieht mehrmals um, meldet sich nicht um, entfernt Namensschild bei Klingel und Briefkasten und der Gläubiger gibt nach einiger Zeit die Suche entnervt auf und nimmt sich den Fall nach Jahren wieder vor und stellt fest, daß sein Schuldner inzwischen RSB ist, dann hat der Gläubiger leider das Nachsehen.  Er hatte keine Chance seine Forderung anzumelden aber die RSB greift trotzdem.

Sollte der Schuldner erneut Schulden machen, die er wiederum nicht bezahlt, dann geht das Spiel natürlich von vorne los.

Aber man sollte lieber nicht in die Insolvenz gehen.


Neu 2013-03-04:

[12:15] "Hausherren-Gier" in Österreich: Zahl der Zinshäuser sinkt, Preise steigen

Nicht nur sicherheitsorientierte Privatanleger treiben die Häuserpreise in die Höhe. Auch institutionelle Investoren und Entwickler springen auf den Zug auf und drücken die Renditen.

Seit Jahren steigen die Preise von Zinshäusern schneller als die Mieten. Das schlägt sich in stetig sinkenden Renditen nieder (siehe Grafik). Fand man im Jahr 2001 noch Häuser in guten Lagen, die im ersten Jahr fünf Prozent Mietrendite abwarfen, und solche in Randlagen, die mit acht Prozent rentierten, so erhält man im Zentrum derzeit oft nicht einmal mehr zwei Prozent, wie der EHL-Zinshausmarktbericht zeigt. Sechs Prozent gibt es fast nirgends mehr.

Insider sagen, dass etwa im 1. Bezirk von Wien nur mehr 0.5% Rendite im Jahr erzielbar sind, so hoch sind die Preise trotz enormer Mieten bereits gestiegen. Mehr als 3% Rendite findet man meist nur ausserhalb von Wien. Aber das hält die Gierigen nicht davon ab, auf Kredit zu kaufen.

Rechen wir nach dem Crash mit einem Massensterben dieser Kredit-Hausherren. Dass jetzt auch Institutionen aufspringen, zeigt, dass es auch jede Menge von Grosschafen geben muss. Manche kaufen diese Mietshäuser sogar gemeinsam, ein absoluter Fehler, da solche Anteile schwer verkäuflich sind.

Wer solche Häuser besitzt: verkaufen!WE.

[13:35] Leserkommentar-DE zur Zinshaus-Gier:

Ich muss gestehen: Ich bin so ein Zinshaus-Schaf. Ich hatte damals im Jahr 2006 einen Anteil gekauft, hatte den Vorteil, dass man die Verluste über die Jahre abschreiben kann, also ist rein zu Steuern sparen gedacht. Nachteil seit Krise 2008: ein Teil ist als endfälliger Frankenkredit unter Wasser und aussteigen würde zwar gehen, allerdings verlangt dann das Finanzamt die Steuerersparnis zurück, das geht sich nie aus. Deshalb: Es nützt nichts, drinbleiben und das Beste hoffen... Ein kräftiges Mäh an alle Leidensgenossen da draussen...

[17:45] Das muss ein Mega-Schaf sein, denn es besitzt einen Zinshaus-Anteil auf Fremdwährungskredit, der unter Wasser ist. Etwas Schlimmeres gibt es nicht als einen nicht-parifizierten Anteil: dieser ist selbst in guten Zeiten schwer wegzubringen. Gute Nacht, Schaf.WE.


Neu 2013-03-02:

[10:10] Leserzuschrift-DE zum Dämmirrsinn:

dieser Dämmirrsinn ist das Kind geisteskranker Ökoteppen!
Man stelle sich mal vor, anstatt nachhaltig das Thema anzugehen wird mit enormen Aufwand ein Minimum an Effekt erzeugt, vor allem wenn man den Faktor Zeit auch berücksichtigt rechnet sich das meiste an Dämmungen nicht.

Um auf eine angemessenen Faktor von Kosten zu Kredit zu kommen wird hauptsächlich mit Styropor aussengedämmt, das bringt enorme Probleme mit sich:

- Styropor mal brennen gesehen? Frag mal einen Feuerwehrmann ob der jemanden aus so einem Haus rausholt bei Brand!
Da entstehen hochgiftige Dämpfe und unkontrollierbare Feuer!
Es werden hier nur Mindeststandarts eingehalten, die ein Witz sind!

- Die Verarbeitung muss enorm exakt sein, da sonst überall Wärmebrücken entstehen, vor allem bei Laibungen etc.
Schon mal mit Bauleuten zu tun gehabt? 95% der Leute agieren wie Kleinkinder und kleben alles schief sobald man wegsieht...

- Der Kostenvorteil beim heizen ist schätzungsweise 30% der tollen errechneten Modelle der Energietechniker.
Am Meisten holt man hier über bessere Fenster rein. Ersparnis nur über die Wand: 10-15% bei maximalen Kosten.

- Die hochgiftigen Biozide in den Putzen spült es aus - kommen ins Grundwasser : tolle Umweltmaßnahme!

Klar, die kindliche Kanzlerin und ihr Rollstuhlharlekin freuen sich wenn man überall MwSt. einheben kann, am Ende sitzen wir alle in einer verpesteten Umwelt sind krank und vergiftet und fressen giftige Dinge, alles wie in der DDR nur in viel größerem Ausmaß!

Dafür sind die Menschen, die in diesen Häusern verbrennen 100 % Bio-Energie. Da freut sich die grüne Mamba. TB

[10:40] Leserzuschrift zur Dämm(erung):

Die Behauptung die im Außenbereich an Gebäuden eingesetzten Chemikalien seien hochgradig krebserregend kann ich so nicht stehen lassen.
Als Chemiker entwickle ich Klebstoffe und Lacke, welche z.T. auch hydrophobe (wasserabweisende) Eigenschaften aufweisen. Niemand bei klarem Verstand würde Chemikalien einsetzen, welche als erwiesen krebserregend klassifiziert sind. In einem solchen Fall wird die Zertifizierung nach REACH und ein möglicher Einsatz nahezu unmöglich.
Das die Eigenschaften der Beschichtungen sich durch Alterung ändern und dabei auch als krebserregend einzustufende Chemikalien freigesetzt werden ist leider nicht auszuschließen. Gleiches gilt aber auch für jedes Chrom-Stahl-Essbesteck!
Der Einsatz von nicht diffusiven Oberflächenbeschichtungen (z.B. Styropor) ist meiner Meinung nach keine gute Idee, weshalb es auch ausreichend Alternativen (Glas- und Steinwolle) gibt.
Voll unterschreiben würde ich aber, dass unter wirtschaftlichen Aspekten die Dämmung mit Glas und Steinwolle oft keinen Sinn macht. Wenn die Heizkosten auch über 30 Jahre nicht die Investition aufwiegen, hat aber auch der Handwerker nicht ausreichend im Interesse des Kunden informiert. Das passt aber zu unserer wirklich grünen Mentalität.

[11:15] Leserkommentar zur Dämm(erung):

Der Kommentar des Lesers von 19.15 Uhr ist inhaltlich völlig korrekt, der von 20.15 liegt fachlich etwas daneben.
Die Dämmerei ist keine gute Sache, sondern Schwachsinn höchsten Grades.
Die Geschäftemacherei wird, ähnlich Schweden, sogar soweit gehen, daß kondomverpackte Gebäude mit einer elektrisch geregelten Zwangsbelüftung versehen werden müssen um die verschandelte Bude nicht der frühzeitigen Verrottung preiszugeben. Verrotten wird diese zwar trotzdem, aber die HLK-Branche feiert schon, die EVU's bereiten sich auf die zwangsläufige Mehrabnahme von elektrischem Strom vor.
Da bei einer Lüftungsanlage die Strömungsverhältnisse eine große Rolle spielen und die Styropor-Buden meist mit überdichten, überteuerten Plastikfenstern zugenagelt werden, muß ein HLK-Planer beauftragt werden, der dem vorangegangenen Dämmschwachsinn die Krone aufsetzt. Dieser Zwangslüftungseinbau wird Pflicht werden und die Daseinsberechtigung der nutzlosen und sinnentleerten "BRD"-Amtsstuben untermauern, da hier, wie bei der Schornsteinreinigung, die jahrliche Reinigung teuer durchgeführt und nachgewiesen werden muß. Ich könnte hier noch stundenlang weiterschreiben, da ich in dieser Branche tätig bin und erfolgreich Vorträge gegen diesen Irrsinn halte.

[12:00] Leserkommentar-DE zum Dämmwahn:

Lt. beiliegender ARD Doku ( http://www.youtube.com/watch?v=1kI21F17wYY)
entsteht im Brandfalle innerhalb von max. 300 Sekunden ein Feuermeer. Im Brandfall heißt es also: Nix versuchen zu retten ausser dem eigenen Leben.


Neu 2013-03-01:

[18.15] Es gibt definitiv eine Immo-Blase in DE: Schöne Aussicht am Bau

Angeschoben vom Immobilienboom und der Dämm-Wut der Deutschen hat sich die Bauwirtschaft zu einer wichtigen Konjunkturstütze entwickelt. Die Aussichten bewertet die Branche so rosig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Mancherorts werden die Handwerker knapp.

Leserkommentar: BETONGOLD IDIOTEN !!!

Ja, es sind Idioten, die glauben, dass die Preise ewig steigen und der Kredit ewig so billig und reichlich ist. Das haben sie in USA; EI, ES auch geglaubt, aber dort schauen sie ja nicht hin.WE.

[19.15] Leserkommentar-DE zur Dämm-Wut:

Ich kann dem nur teilweise zustimmen. Denn durch die Dämm-Wut sind es wirklich schöne Aussichten. Wie es im Bericht richtig steht, werden ganze Straßenzüge in Styroporplatten eingepackt. Diese werden mit einem schönen Aussenputz versehen, der auch wasserabweisend ist und die Grünbelagbildung hemmt. Das kostet eine ganze Menge Geld und sichert Arbeitsplätze. Die darin wohnenden Menschen sind richtig schön verpackt wie in einer Tupperdose. Worauf die Dämmwütigen leider nicht hingewiesen werden ist, dass im Inneren so einer sanierten Wand teilweise Temperaturen von bis zu 80 Grad herrschen, teilte mir ein bekannter Bauunternehmer mit. Auch die Chemikalien im Aussenputz waschen sich nach wenigen Jahren aus, diese dringen ins Erdreich und sind hochgradig krebserregend, insbesondere für die spielenden Kinder. Nachdem die Eigentümer merken, was sie angerichtet haben, dürfen sie diesen Schrott auf ihre Kosten wieder abreißen lassen und müssen den Sondermüll natürlich sehr teuer entsorgen. Hier wird ein weiterer Markt entstehen, der zigtausend Arbeitsplätze sichert. Das sind doch wohl schöne Aussichten am Bau oder? Vielleicht kann hier ein sachkundiger Leser dies näher erläutern.

Dieser Unsinn wird klarerweise auch auf Kredit finanziert.

[20:15] Leserkommentar-DE: Dämmung auf Kredit:

Als Mitarbeiter eines deutschen Steuerbüro bearbeite ich viele Steuererklärungen. Und eines kann ich 100 % sicher sagen.

Keine- ich wiederhole  KEINE - grosse Dämmaktion findet in meinem Kundenkreis  ohne Fremdkapital statt.

Sehr oft werden die Kredite auf die alten laufenden rausgepackt. Klar ist dämmen okay und muss auch sein- aber auf Kredit?

Dann verkaufe ich lieber das Objekt und dämme mit dem Resterlös mein eigenes Haus (oder die Wohnung)

Denn es ist tatsächlich eine gute Sache an dieser Blase:

Wer JETZT seine Immobilie los wird, der hat noch Glück- und je nach Lage gottlob einen Trottel gefunden, der solche Preise noch zahlt.

Dieser Schuldenwahn (der sogar noch immer zunimmt) wird ein böses Ende finden.

Man freue ich mich, wenn ich mit meinen wenigen Unzen Gold in wohl einigen Jahren Schuldenfrei mir die Immobilie wohl aussuchen kann..........

Guter Rat: verkauft die Immos an die Schafe.WE.


Neu 2013-02-28:

[09:45] Welt: US-Banken spielen in Europa wieder mit dem Feuer

Die nächste von den Amis produzierte Krise ist somit absehbar.


Neu 2013-02-27:

[16:30] Metro-Immobilien: Schwung für den Crash?

Eine Abkühlung am Immobilienmarkt in einem Umfeld bald steigender Zinsen - die berühmte katze, die sich in den Schwanz beißt.

[11:15] Leserzuschrift-DE: Tote Hose in Hamburg - Hafencity:

Ich war letzte Woche für 5 Tage in Hamburg. Unter anderem habe ich mir dort auch die Hafen-City (HC) angeschaut. Ich war dort an einem Werktag und am Wochenende und ich muss feststellen: Da ist echt tote Hose. Die  Bars, Restaurants, Cafés sind nicht sehr gut besucht - im Gegensatz zu den Bars, Restaurants, Cafés außerhalb der HC.
Manche der Läden sind auch einfach komplett leer oder nicht geöffnet. Eingangshallen der Gebäude sind wie tot, nicht einmal das Licht brennt. Man kommt sich ein wenig wie in einer Geisterstadt vor.
Die Speicherstadt wirkt dagegen aufgeweckter. Auch der Verkehr ist viel ruhiger als außerhalb der HC. Dafür dass so viele große Gebäude in diesem Bereich gebaut worden sind, ist erstaunlich wenig Leben in diesen zu sehen.
Ich weiss nicht ob mein Eindruck mich täuscht, aber irgendwie sieht das nach einem Mammut-Projekt aus, dass niemand wirklich braucht. Bei einer Hafenrundfahrt hat uns der Kapitän erzählt, dass ein qm in einer Eigentumswohnung in HC bei 5000€ beginnt.

[12:45] Leserkommentar-DE: Der Leser hat recht

Keine Bäume, keine Bäcker, keine Supermärkte, überhaupt keine Einkaufsmöglichkeiten.keine gemütlichen Plätze zum verweilen.
Nur Beton und nah aneinander-liegend Häuser. Hier kann man sich noch nicht mal auf den Balkon setzen, ohne dass man dem Nachbarn auf dem Schoß sitzt. Wer will so schon wohnen?
Nur überteuerte Cafés und Restaurants sowie Touristenströme und zudem einfach nur häßlich.
Hamburg ist so schön, so grün - dahin geht kein Hamburger, der was auf sich hält. Dann lieber einen schönen Altbau an der Alster ohne Touristenströme und ohne auf dem Präsentierteller zu sitzen.

Zudem ist nach den neuen HH-Gesetzen 1/3 Sozialbauwohnungen. Der, der Geld hat und entsprechend exklusiv wohnen möchte, wird sich sicher keinen Neubau aussuchen, indem sozial Minderbemittelte und Migranten von Hartz4 untergebracht werden und deren Wohnungen sie sozusagen über erhöhte QM-Preise mitbezahlen. Irgendwie müssen sich die Objekte rechnen.

Mein Mann und ich haben gewettet, dass die HC in 10 Jahren ein Slum ist (wenn das System überhaupt solange halten würde).

[18:00] Das geht so: wenn es viel billigen Kredit gibt, wird einfach gebaut und man hofft die Wohnungen dann leicht verkaufen zu können.WE.


[11:00] Die britische Immoblase ist geplatzt: 41% of homeowners 'forced to sell at a loss'

Das wird hart. Das Vermögen der Briten steckt zu 95% in Immobilien.

[09:30] Gar kein Kapital mehr: Zahl der spanischen Hyptheken im Sturzflug - 2012 minus 29,5%

[08:45] Immer weniger Eigenkapital: Wohnungskäufer spielen mit großem Risiko

Die Wohnungspreise in den Metropolen steigen rapide. Erwerber müssen deshalb höhere Kredite aufnehmen. Banken akzeptieren dabei immer weniger Eigenkapital – und lassen eine höhere Verschuldung zu.

Wer jetzt noch kauft, kommt auf zwei Seiten in die Bredouille. Die Zinsen sind auf dem historischen Tiefststand und die Preise am All-Time-High.

[13:20] Leserkommentar-DE:

Er kommt sogar von 3 Seiten in die Bredouille. Er investiert nämlich mittlerweile in einen Suprime-Markt, wie man am Eigenkapital-Anteil sehen kann. Bsp. ist in Köln dieser in den letzten 2 Jahren von 21% auf nur noch 8% gefallen. Gedrittelt in 2 Jahren ist Blasen-Alarm hoch 3. Man investiert also in einen Bereich, wo die anderen Investoren volles Risiko gehen und beim kleinsten Problem ihre "Oberkante-Unterlippe" Investments verlieren, was zu einer Kettenreaktion führen muss. Ausserdem investiert man in einen Markt, der schon in Holland, Spanien, Griechenland und vor allem den USA ein Desaster war, so dass es bereits genug negative Erfahrungswerte geben müsste. Das zeigt auch, dass sich in diesem Markt nicht gerade die Intelligenz tummelt. Auch das spricht dagegen.

[18:00] Diese Schafsherde kauft immer dann, wenn die Preise hoch sind und alle anderen auch kaufen. Was im Ausland passiert ist, wird verdrängt. Aus dieser Leserzuschrift sieht man sehr gut, was die Immopreise wirklich treibt: viel billiger Subprime-Kredit und nicht die Euro-Flüchtlinge.WE.


Neu 2013-02-26:

[20:45] Falsche Versprechen: Wenn Betongold zum Albtraum wird

...dann werden die Immoschafe nur mehr eins sagen: Määäh


Neu 2013-02-25:

[14:30] Leserzuschrift-DE: Immo-Verkauf im Crash:

Ich lese seit mehreren Jahren ihre Infos fast täglich.

Ihrem Rat in EM zu gehen habe ich befolgt. Nun möchte ich, bevor der Crash kommt noch versuchen meine Eigentumswohnung zu vergolden.

Folgendes Problem geht mir nicht aus dem Kopf.

Sollte während der Verkaufsabwicklung:

- der EURO crahen, über Nacht eine Währungsreform stattfinden

1. der Kaufpreis noch nicht gezahlt wurde

2. das Geld noch auf dem Notaranderkonto sich befindet

Wer haftet dann ?

Im Normalfall muss ich dann mit hohen Verlusten rechnen. Kommt der Verkauf dann

überhaupt noch zustande ?

Wie kann ich, wenn überhaupt dagegen mich in einem Notarvertrag absichern ?

Es gibt z. B. eine Rückabwicklungsklausel.

Besteht die Möglichkeit vertraglich die Kaufsumme an den Goldpreis zu koppeln,

z. B. bei Änderung  > 5%

Ich denke das dies auch andere Leser interessiert.

Wer dann haftet? gute Frage. Vielleicht kann das ein Jurist beantworten. Was mit Anderkonten bei einer Währungsreform wissen wir leider nicht. Daher ist der beste Rat, möglichst schnell den Verkauf abzuwickeln. Wir wissen leider nicht, wie lange der Euro noch lebt.WE.

PS: man kann die Käufersuche beschleunigen, wenn man dem Makler eine Extraprovision für den schnellen Verkauf gibt und selbst mit dem Verkaufspreis nicht zu hoch geht.

[17:45] Leserkommentar-DE:

Bin kein Jurist, aber wir hatten bei einem anstehenden Verkauf ähnliche bedenken.
Nach Absprache mit Bank, Notar etc. bot sich folgende Lösung an:
Es gibt Schecks der Landesbanken diese werden nur ausgestellt wenn die Summe auf einem von ihnen gebilligten Konto liegt. (Wie das genau ist, ist evtl von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich)
Kaufvertrag wird beim Notar unterschrieben wenn der Scheck vorliegt. (Bis zu diesem Zeitpunkt behält man sich ein Rücktrittsrecht vor). Man klärt im Vorfeld das vorhaben mit seiner Bank ab so dass diese am Tag des Verkaufs GARANTIERT ausreichend Bargeld zur Verfügung haben. Dann macht man den Termin beim Notar früh morgens, hebt das Geld ab und beginnt dann eine anonyme Gold Einkaufstour mit seinen Familienmitgliedern/Vertrauenspersonen. (Falls man keinen Händler hat, der einem auch über deutlich über die 15 000 annonym gibt.)
Will man den Goldhandel via Überweisung tätigen, geht das sicherlich mit dieser Methode auch)

Vorteile des (Garantiert-gedeckten)Schecks: Geld ist sofort Verfügbar und nicht erst nach 3 Bankarbeitstagen (Mit der Bank klären, manche Banken weigern sich 250 000 Euro oder mehr bar zu halten. (Im Zweifelsfalle in die Kreisbank gehen oder zur Landesbank.)

[18:45] Leserkommentar-DE: Auskunft meines RA & Notars (Deutschland):

"Es können Goldstücke beim Notar hinterlegt werden und er kann auch angewiesen werden und muss es dann tun, für den Kaufpreis Gold zu kaufen und es bei einer Bank zu hinterlegen. Aber der Käufer und auch seine Bank müssten damit einverstanden sein, denn wenn der Kaufvertrag scheitert, egal ob aus Gründen des Käufers oder des Verkäufers, muss der Kaufpreis zurück an Käufer, wenn er vond er Bank kommt, an die Bank. Ob sie das wegen des Risikos des Wertverlusts sind, weiß ich nicht. Bei Geld stellt sich die Frage des Wertverlusts nicht, denn das Reichsgericht hat im Jahr 1923 entschieden: Mark gleich Mark. Die Zustimmung der Käuferbank des Käufer vorher abklären. Das kann vermutlich dauern."

Der beste Weg ist immer, den Verkauf rechtzeitig abzuwickeln.

[20:15] Leserkommentar: WR-Klausel:

da wir im Moment die selbe Problematik haben ...

1.   Notaranderkonto ist heutzutage überflüssig. Abwicklung erfolgt Zug um Zug.

2.   Problem ist die Zeit zwischen Unterschrift/Beantragung der Auflassungsvormerkung und Zahlungsfluss.

3.   Verfällt der Wert des Euro schlagartig in der Zeit, ist der Käufer dennoch Eigentümer und der Verkäufer guckt in die Röhre mit den wertlosen Scheinen.

4.   Währungsreform, Bankenfeiertage, Einfrieren der Gelder, Austrocknung der Kredite uä. könnten ev. für den Verkäufer noch „gut" ausgehen weil der Käufer nicht zahlen KANN! Wenn er nicht auf Bargeld sitzt oder schläft! Dann erfolgt automatisch eine Rückabwicklung, weil der Käufer seinen vertraglichen Pflichten nicht nachkommen kann.

Für uns ist eine Absicherung für Pkt.3 relevant. Nach Aussagen des Notars lässt sich eine Rückabwicklungsklausel einfügen in der Art, sollte eine Währungsreform und oder eine andere gesetzliche Währung VOR der Zahlung eingeführt werden, steht beiden Parteien eine Rückabwicklung des Vertrages zu. Ein- Austritt von Mitgliedsländern wollte der Käufer nicht. Den Währungspassus geht er aber mit.


Neu 2013-02-22:

[10:00] Leserzuschrift-DE: Subprime-Immowahn in deutscher Bodensee-Region:

Hier am Bodensee laufen schon seit 1-2 Jahren die wahnwitzigsten Immodeals.

Ohne Eigenkapital werden Wohnimmobilien bis zu 500k€ nahezu problemlos mit 100% zuzüglich Nebenkosten finanziert.

Tilgung 1%, Zinsbindung 10 Jahre.

Hauptakteure sind die Sparkassen und die ortsansässigen Raifeiseninstitute.

Falls hier die Preise sinken fliegen wegen mangelnder Nachschußmöglichkeiten der "Eigentümer" massig Immos auf den Markt.

Noch Übersteigt die Nachfrage ganz klar das Angebot, es gibt schlicht nichts mehr im Bereich zwischen 100k-350k.

Ich habe Immobilienmakler in der Kundschaft, die Zahlen bis zu 2% Prämie an Tippgeber für die Adresse eines potentiellen Verkäufers.

Bei den hier bezahlten Preisen ab 1500€ qm sind fallende Preise schon möglich. Die guten Industriejobs sind nahezu alle vom Maschinen-und Fahrzeugbau abhängig.

Das Szenario 2009 wird bewusst verdrängt Damals hatten wir massig Kurzarbeit, wie es damals bei manchen Betrieben weitergehen hätte sollen, falls der Kreditkonsum nicht wieder angesprungen wäre.........

Das kennen wir alles aus Spanien und den USA. Dort sind auch praktisch alle dieser Subprime-Deals untergegangen. Wird in DE auch passieren. Offenbar möchten einige Manager in diesen Sparkassen und Raikas über exzessive Kreditvergabe Karriere machen. Dann auch noch die Provision der Makler für Tipps. Rette sich wer kann aus diesen Immos - schliesst beim Verkauf den Deal eures Lebens ab. Die Schafe kaufen wie wild, solange es diesen Kredit gibt, natürlich.WE.


Neu 2013-02-21:

[17:30] Leserzuschrift-DE zu Niederlande: Rekordeinbruch mit -9,7% bei den Immobilienpreisen

Die Holländer haben aber einen gewaltigen Vorteil gegenüber den meisten anderen Europäern: wenn sie bald in großer Zahl aus ihren Immos rausfliegen, landen sie nicht auf der Straße, sondern in ihrer Zweitwohnung = Wohnwagen.

Der Einzeiler: Der Wohnwagen Markt wird dann aber explodieren und als letzte "Wohnblase" auch noch untergehen.

Nicht vergessen, die Holländer zahlen üblicherweise nur die Zinsen, tilgen aber nicht. Das wird ein Immo-Crash der Sonderklasse.WE:

[19:00] Leserkommentar-NO:
Das war in Irland auch so üblich. Die ersten 5 Jahre nur die Zinsen zahlen. Genau wie jetzt in Norwegen es üblich ist nur die Zinsen zu zahlen. Die Immobilienblase hier in Norwegen ist gewaltig..................

Die lernen nie von Schicksalen anderer Staaten.


Neu 2013-02-19:

[17:30] Abgezockt: 1200 Beamte durchsuchen Frankfurter Immobilienfirma

Mit einer bundesweiten Razzia ist die Frankfurter Staatsanwaltschaft gegen eine Bande mutmaßlicher Anlagebetrüger vorgegangen. Die Frankfurter Firmengruppe S&K wird verdächtigt, gemeinsam mit einem Hamburger Unternehmen ein umfassendes Schneeballsystem installiert und so einen Schaden in dreistelliger Millionenhöhe verursacht zu zu haben. Den Kunden versprachen die mutmaßlichen Betrüger sichere Anlagen auch nach der Bankenkrise im Jahr 2008.

Bernie Madoff lässt aus dem Gefängnis grüssen. Er hat viele Nachahmer, die das Anlegergeld verprassen. Diesesmal hat es die Immo-Gläubigen erwischt.


Neu 2013-02-18:

[10:15] Teure Kredite: Deutschlands Hausbesitzer verschenken Milliarden


Neu 2013-02-15:

[16:25] Leserzuschrift-DE: Immo-Schaf am Ende

Gefunden bei Quoka: "Unsere Letzte Hoffnung !!!Sponsor Gesucht wenn Möglichst Privat oder Firma
Ehe Paar sucht Dringend Hilfe um das eigene Haus vor Zangsversteigerung zu Retten . Durch meine schwere Krankeit ist es nicht mehr möglich es zu halten.. es liegt ein Kredit darauf für Modernisierung den schaffen wir gerade noch so wird immer schwerer es zu tilgen..da bleibt nichts zum leben..aber möchten das Haus Behalten.. Das Grundstück ist 950 Quatratmeter groß.. nun hoffen wir ob ein Sponsor sich findet ,,ist die letzte Rettung vor der Bleite.Der Wert handelt sich um ca,100.00,00Euro D-01833 Stolpen"

Über Krankheiten soll man nicht lästern, aber hier zeigt sich mal wieder, wie wenig die Leute die Unwägbarkeiten des Lebens bedenken, wenn sie einen Kreditvertrag unterschreiben. Wobei man bei diesem speziellen Immoschaf außer dem Rechtschreibdefizit noch einige weitere vermuten kann...

[17:00] Leserkommentar-DE:

Nein krank werde ich nicht, nein mein Arbeitsplatz ist sicher, nein der Nebenjob meiner Frau ist sicher, alle, wirlich alle Eventuallitäten werden verdrängt, hautsache man kann sich selbst als Immobilieneigentümer bezeichnen, was ja auch nicht stimmt.
Der Gesellschaftliche Druck ist schon ungemein und schwache Charaktere fallen darauf herein, dass sie sich für 20-30-40 Jahren zum Sklaven machen wollen sie nicht sehen, unglaublich. Und dann auch noch jammern wenn eine doch nicht ganz so unwahrscheinliche Eventuallität passiert finde ich persönlich dann schlicht frech! Auch die Absicherung gegen Arbeits und Erwerbsunfähigkeit gehören in die Bugetplanung, doch dann sind schnell die Träume ausgeträumt und die Banken machen keine Kreditgeschäfte. Es gibt sogar eindeutige Gerichtsurteile, dass der Bänker seinen Kreditnehmer nicht über derartige Risiken seines dekadenlangen Schuldknechtdaseins aufklären muss, das Schicksal des Einzelnen ist dem Gesetzgeber wurst, trotz dem Wissen über die Absichtliche Verdummung der breiten Masse in Bezug auf Finanzwissen.

[17:10] Leserkommentar-DE:

Für alle, die das noch immer nicht begriffen haben: das Einzige, was man(n+frau) nach der notariellen Beurkundung "sehr real besitzt" ist die meist jahrzehntelange Hypothekendarlehens-Verpflichtung - nicht die dagegenstehende Immobilie!!! Und auch das haben die Immo-Schafe noch nicht gerafft: es sind Immo(pondera)bilien, für die sie stattliche Hypoithekenverpfichtungen unterschrieben haben...

[08:00] Zürich: Im Mobimo-Tower steht jede dritte Wohnung leer

Der Markt mit Luxuswohnungen in der Schweiz ist ins Stocken geraten. Viele Objekte stehen leer, wie beispielsweise im Mobimo-Tower.

[09:30] Leserkommentar-DE:

Mensch sind die Dinger häßlich. Da nützt auch die schöne Aussicht nichts.


Neu 2013-02-14:

[17:30] Leserzuschrift-DE/Königstein:

Heute vom Geschäftsführer einer feinen Maklerfirma, die langjährig und seriös am Markt ist:
Immobilienpreise Vordertaunus / Hochtaunus (= Speckgürtel von Frankfurt am Main, Villenpreise zwischen 2 Mio und 6 Mio Euro) in den letzten zwölf Monaten um 15-20% gestiegen. Willige Käufer gibt es massenhaft, Verkäufer fast keine.


Neu 2013-02-13:

[17:00] Investmentfalle Immobilien: Was Vermieter wissen müssen

[18:15] Um es ganz offen zu sagen: Vermieten ist ein Tätigkeit, die viel Erfahrung verlangt. Diese bringen Hobby-Hausherren mit einer oder wenigen "Vorsorgewohnungen" kaum mit. Also gehen sie ständig in Fallen, die sie Geld kosten. Die Vermieter haben wiederum aus  eigener Erfahrung keine Ahnung von der Entwicklung des Immo-Marktes, da sie über ihren Vermieter-Teller nicht hinausblicken und selbst von "Hausherrenstolz" eingenommen sind.WE.
 

[15:15] Ein Viertel aller Hypotheken betroffen: Schweizer Bundesrat verteuert Hypotheken

Zinserhöhungen und verschärfte Kapitalvorschriften für die Kreditgeber. Der Anfang vom Ende der schweizer Immoblase ist vollzogen.

[16:00] Leserkommentar-DE:

Es ist dreist, wie sie ihre Massnahme nun als notwendig, fürsorglich, vorsichtig und geradezu alternativlos verkaufen, um der Immobilienblase entgegen zu wirken.
Eine Frage hätte ich da aber noch: Warum wartet die Politik immer so lange, bis die Blase furunkelmässig ist und schon fast beim puren Ansehen von selber platzt?
Das ist nämlich die Preisfrage.
Die Antwort als Metapher: Das sind gar keine Schäfer, die Gefahr von der Herde abwenden, sondern Schafscherer.

Frage: Welche Zinsen zahlen Politiker für ihre Hypotheken. Die sind doch prinzipiell wertvolle Kunden. Auch günstigere Zinsen sind Korruption.

[17:00] Leserkommentar-DE:

Nicht nur günstige Zinsen, sämtliche Vergünstigungen - und hier besonders hohe Vergütungen und Honorare - sind Korruption und Bestechung. Solange  Politiker immun sind und ihre Schweinereien selbst legalisieren dürfen, wird sich aber nichts ändern.


Neu 2013-02-12:

[08:30] Vermietung an Touristen oder Filmcrews: Wie Sie sich Ihre Wohnung wieder leisten können


Neu 2013-02-11:

[15:00] Passt dazu: Warum man in Deutschland mit einer vermieteten Immobilie kein Geld verdienen kann

[13:00] Leserzuschrift-CH zu Zeit der billigen Hypozinsen in der Schweiz vorbei

Die Immobilienblase in der Schweiz dürfte die gewaltigste sein. Meine 155 qm Wohnung, Neubau, Hanglage, schöner Ausblick und grosser Balkon, 3 Parteienhaus, kein Grundstück soll sage und schreibe bei Kauf 1,1 Millionen Euro kosten. Dafür bekomme ich in Australien eine 20 Hektar Farm mit Villa, Swimming Pool und Hubschrauberlandeplatz.

Die rechnen hier alle nur Zins gegen Miete. Sie rechnen nicht damit, dass der Immobilienwert natürlich bei Zinserhöhung fallen muss, also sehen das enorme Risiko gar nicht.

Warum soll eine 155 qm Wohnung, die 3 Bauarbeiter in 2 Monaten hinstellen, eigentlich 10 (mit Zins wahrscheinlich 20) Jahresgehälter eines Akademikers kosten? Was bringt es meinem Ego, wenn mir mein Klo gehört?

Der Leser hat die Antwort schon gegeben: die Schafe rechen Zinslast gegen Miete - jetzt. Daher ist ihnen der Kaufpreis egal. Bis sie untergehen.WE.
 

[11:30] Leserfrage-DE: Immobilien Dilemma:

Ich bin seit ca. 2007 / 2008 Gast auf Ihren Seiten, dadurch angestossen habe ich mich intensiver mit der Politischen – Wirtschaftlichen Lage beschäftigt, vorher war nur ein unbestimmtes Gefühl das was nicht stimmt.

Dank HG habe ich seither 3 ETW verkauft und umgemünzt, diese waren als Alterssicherung gedacht, zwar Schuldenfrei aber trotzdem ein Zuschussgeschäft. Vom ständigen Ärger mal abgesehen.

Nun bewohne ich mit meinen 2 Kindern deren Ehegatten, einem Enkel und 2 Hunden noch ein 50 Jahre altes Haus mit 10 Ar Garten (ein drittel Nutzgarten), in einem Dorf mit 20km Entfernung zur Stadt. Partnerin habe ich abgestossen, hat mehr gekostet (Nerven) als der hübsche Hintern wert war.

Heizung und WW kann ich wahlweise mit Holz oder Öl betreiben. Holz kostet mich auch auf Dauer ausser Arbeit nichts.

Ich bin aktiver Jäger und Fischer, gut vernetzt mit Förstern, Bauern, Handwerkern, ich sage immer Ja wenn einer meine Hilfe braucht. (Habe z.B. Schlepper und Maschinen zur Brennholzaufarbeitung)

Jetzt bekam ich ein Angebot über knapp € 300 000.- für das Haus.

Nun die 1 Million $ Frage: ummünzen und evtl. alles aufgeben oder alles lassen wie es ist.

Bei meinen Überlegungen komme ich auf kein eindeutiges Ergebnis, beides hat Vor- und Nachteile, irgendwie drehe ich mich im Kreis und bräuchte einen Anschub von aussen.

Wenn genügend Reserven in Gold/Silber vorhanden sind, kann man das Haus ja behalten, sonst besser verkaufen. DIe wichtigste Sache wurde bereits gemacht: die Eigentumgswohnungen abstossen.WE.

[13:00] Leserkommentar: Ich würde verkaufen, ummünzen, lebenslanges Wohn- bzw. Nießbrauchsrecht verhandel und Miete zahlen.
 

[9:30] Leserzuschrift-DE zu BayernLB: Deutschland bis 2040

Ganz interessante Studie zur Zukunft Deutschlands und der Immos. Sehe manches anders, aber gute Analysen sind drinnen.
Beispielsweise, daß die Schrumpfung der deutschen Bevölkerung eigentlich schon nicht mehr aufzuhalten sei, da bereits die Zahl der gebärfähigen Frauen nur noch halb so hoch wie 1970 sei.

Soso, die BayernLB glaubt die nächsten Jahrzehnte am Immo-Markt in einem 192 Seiten Monster vorhersehen zu können.
 

[8:30] Der Mexikaner: Immo-Religion:

Man kann wirklich nur noch von Religion reden, wenn Leute ohne Kapital daherreden, als hätten sie welches und noch „Tipps" geben wollen.

Bei der Immo ist das eben besonders perfide, da sich aktuell die Banken bereit erklären, so etwas zu finanzieren und daher die ganzen Pleitiers sich vorgaukeln, sie wären Eigentümer dieser ewigen Investitionsgegenstände.

Gerade weil die Immoreligion so stark ist, wird sich auch dort der Staat am stärksten bedienen: Über Zwangsabgaben und co.

Ja, man kann von einer Religion sprechen. Da derzeit alle in Immos gehen oder möchten, ist der Verkauf einer Immo wie eine Art von Frevel, eine Art von religiöser Todsünde. Genau dann muss man verkaufen und die Immos zum Höchstpreis den Schafen überlassen. Diese dürfen dann damit in die Hölle fahren. Durch dieses Herdendenken zahlen die Schafe immer drauf, da sie immer am Höhepunkt hineingehen.WE.

PS: Aber bei Immobilien ist die Religion noch viel stärker als bei anderen Assets, denn Immos sind im Volk weit bekannt, sie sind Prestigeobjekte, begründen "Hausherrenstatus", etc.

[14:00] Leserkommentar-DE:

Diese Schafe sind nicht Eigentümer ihrer Kreditbuden, die Kreditbuden sind Eigentümer der Schafe.
Aber diese werden es erst merken, wenn es zu spät ist.
Wer seine Augen jetzt nicht zum Sehen benutzt, wird sie später zum Weinen benutzen müssen.

[14:45] Leserkommentar-DE: Immobiliendilemma

Rein rechnerisch gesehen müssten sie das Haus verkaufen und das Geld komplett in physisches Silber investieren....MEHR kann man dann am Crash nicht verdienen (Minenaktien mal aussen vorgelassen)
ABER...wir wissen alle nicht was kommt, und im Krisenfall wohnt es sich doch im eigenen Haus noch am besten, denn da bekommt einen keiner so schnell raus.
Und wie sich das anhört kommen sie da ja im Krisenfall super zurecht, warum also die sichere Fluchtburg aufgeben ?
Was nutzt einem all das Geld wenn man keine sichere bleibe hat ???

Ich stand da vor einer ähnlichen Entscheidung...hab zum Anfang des Jahres mein Elternhaus geerbt. Das könnte ich bestimmt auch für 300.000€ verkaufen und dann das Geld in Silber investieren...
ABER...Mein Opa hat das Haus damals nach dem Krieg gebaut, meine Eltern haben in den 70ern dann umgebaut, und ich habe da die ersten 17 Jahre meines lebens verbracht.
Da hängen ne Menge Erinnerungen dran....und das Haus war schon immer in Familienbesitz....sowas verkauft man nicht ohne Not !

Deshalb habe ich mich entschieden das Haus zu behalten, und es nach dem Crash für ne Unze Gold Tip-Top renovieren zu lassen J

Geld ist nicht alles !

[20:15] Der Zyniker zu Immo-Religion:

Die Immo-Religion ist richtig tief in der Seele verankert!

Sie ist eine Mischung aus Prestige und Glaube.
So auch ein Immo-Dummschaf aus Wien. Eine luftdichte DG-Wohnung, 80m2 im 17 Bezirk. Die Bauschäden sind bereits enorm und das Dummschafs-Ehepaar rief mich wieder einmal an, weil die Wohnung im Schimmel erstickt.
Die Luftfeuchtigkeit beträgt über 75% und an den Wänden rinnt das Wasser hinunter.
Von einem falschen Wohnverhalten, will man nichts wissen.

Der Stolz, dass er den CHF- Kredit bedienen darf, ist anscheinend so groß, dass er einfach nicht verkaufen will, zumal ein Verlust realisiert würde.
Dann fragte er mich, was er später kaufen solle, er bekäme ja nicht wieder mehr Kredit als 200.000.
Ich versuchte sein armseliges Dummschafs-Gehirn in die richtige Richtung zu lenken, sagte ihm dass er keinen Kredit brauche und es genügend Mietwohnungen gäbe.
Es ist sinnlos, sie müssen den Irrweg beenden und ihren weiteren Untergang finanzieren, obwohl sie in der Wohnung unglücklich sind.

Oha, platzt die Wiener Immo-Blase schon? Wieso müsste das Ehepar mit Verlust verkaufen? Ich habe auch den Eindruck, dass sich der Markt verlangsamt. Kein Wunder bei Quadratmeterpreisen von €4.000 und mehr schon auch in den garantiert nicht prestigiösen Lagen.TS

[20:45] Der Zyniker: Wenn wir ehrlich sind, dann ist sie schon geplatzt

Die 0/8/15-Durchschnittsgebiete sind erledigt. Die Dummschafe gingen vor fünf Jahren zu den Höchstpreisen hinein(wer bietet mehr usw). Den Rest erledigte die CHF-Aufwertung, wodurch selbst die größten Optimisten begreifen, bei einem derzeitigen Verkauf zu verlieren.
Sie glauben, mit dem erhaltenen Geld, keine gleichwertige Wohnung mehr zu finden.
Somit handelt es sich nur noch um eine Illusion, eine illusionierte Religion, und eine Eingestehung dass es vorbei ist.


Neu 2013-02-08:

[18.45] Das sind eindeutig die "Grossaffen": Staatsfonds reißen sich weltweit Immobilien unter den Nagel

Angesichts niedriger Renditen bei Anleihen und volatilen Aktienmärkten haben sie im Immobilienmarkt eine Anlagealternative gefunden.

Die Nettorenditen für hochwertige Büroimmobilien liegen in New York bei 4,6 Prozent, im Londoner Westend bei 4,0 Prozent und in Zürich bei 3,75 Prozent.

London und Zürich sind wie alle Gegenden, wo diese Fonds investieren, extrem überteuert. Sie sind also nicht anders als der kleine Immo-Maxi, der zum Höhepunkt in den Markt will. Määäh.WE.

[19:15] Der Mexikaner: 03-02-2013 schrieb der Platin-Investor auf der gleichen Seite:

„Immobilien, die keine 7% Miete bringen: FINGER WEG. Gebäude sind Abnutzungsgegenstände mit Permanentkosten und jährlich sinkendem Wert Richtung Schrott und zwar immer und überall. Nur das Land hat Wert, in manchen Lagen und Städten ist dieser in den letzten Jahren explodiert, das darauf Gebaute ist nicht gestiegen, das wird eher „in Kauf genommen"

Diese Deppen kaufen nun zu 3,75 – 4,6 % Rendite ein (Kaufnebenkosten sicher noch nicht mit einberechnet), erwirtschaften also garantiert Verluste.

Anscheinend kein Problem, solange man fremdes Geld verwaltet und nur die Benchmark zählt.

PS: Das Geschäftsmodell genannter Investitionsstädte sieht nach dem Zusammenbruch ziemlich schlecht aus, denn mit Bankdienstleistungen wird kaum noch etwas zu verdienen sein und Industrie ist in den 3 Städten (auch Zurich, das verteilt sich eher auf den Rest der Deutschschweiz) nicht mehr angesiedelt.

Daher nennen wir sie ja auch Grossaffen.
 

[09:45] Chinesen besonders aktiv: Staatsfonds reißen sich weltweit Immobilien unter den Nagel

[09:00] Finanzinvestoren: Schnäppchenjagd auf spanische Haciendas beginnt

3 Zimmer, Golfplatz, Küste: Die Krise in Spanien hat die Immobilienpreise ins Bodenlose fallen lassen. Inzwischen sind die Häuser so billig, dass Profi-Investoren wieder Witterung aufgenommen haben.

Die nächste Blase lässt schon grüßen.


Neu 2013-02-07:

[11:15] Diesesmal sind es die Gross-Schafe: Alle wollen deutsche Wohnungen – Aber wie lange noch?

Der milliardenschwere Börsengang des nordrhein-westfälischen Immobilienkonzerns LEG hat es einmal mehr gezeigt: Angelsächsische Investoren reißen sich um deutsche Wohnungen und Aktien-Investments in dem Sektor.

Die Due Diligence wird offenbar wie hier üblich mit dem Helikopter gemacht - drüberfliegen. Aber die Manager haften ja nicht selbst für die Kredite. Herdentiere sind sie auch wie4 die Kleinen. Deren Fondanleger können einem leid tun.WE.


Neu 2013-02-04:

[14:00] Tagesanzeiger: UBS - Risiko bei Immobilien immer grösser

Der UBS-Blasenindex für den Immobilienmarkt ist weiter in die Risikozone vorgestossen. Drei Regionen weisen neu ein erhöhtes Gefährdungspotenzial aus


[10:15] "Touristische Nutzung": Wohnungsbesitzer wegen Vermietung verurteilt

Nur so, falls jemand glauben sollte, man könne in der EU sein Eigentum so nützen wie man will. So weit geht die Freiheit auch wieder nicht, wenn sie die Interessen der überschuldeten Beherbergungsindustrie gefährdet.TS

[09:30] Schweiz: Immoblasenindex rückt immer weiter in Risikozone vor

Es fällt auf, dass jetzt schon beinahe täglich Horrormeldungen von der schweizer Immofront kommen.


Neu 2013-02-02:

[18:45] Der Platin-Investor: An die vom Immobilienthema gefesselten Leser:

Weitestgehend in der derzeitigen Marktsituation mit der Redaktion, voran mit WE übereinstimmend, kann ich als Großimmobiliendeveloper a.D. den vom Immobilienthema gefesselten Lesern nur dringend empfehlen, das Thema nüchtern zu sehen:

-      Ein Haus aus 1920 mit Riß induziert bei einem Profi keine Diskussion über Mauerqualität, sondern eine Erkundung, ob sich Teile des Fundaments gesenkt haben. Der Riß hat nämlich einen Grund und wenn keine Cessna in die Mauer geflogen ist, dann ist der Grund meist unten und das flicken...viel Spaß!

-      Wer aus irgendeinem Grund Suburb oder dörfliche Immos hat: Diese stehen nicht alleine, rundherum sind noch welche. Mit anderen zusammentun und 2-3 geschickte Arbeiter anstellen! Nichts ist teurer als „Retail" am Bau, die Kostendegression in der Serie ist auch bei Sanierungsreparaturen enorm.

-      Immobilien, die keine 7% Miete bringen: FINGER WEG. Gebäude sind Abnutzungsgegenstände mit Permanentkosten und jährlich sinkendem Wert Richtung Schrott und zwar immer und überall. Nur das Land hat Wert, in manchen Lagen und Städten ist dieser in den letzten Jahren explodiert, das darauf Gebaute ist nicht gestiegen, das wird eher „in Kauf genommen".

-      Der Vatikan hat Immobilien kapiert: Er hortet das Land, vergibt Baurechte als Romrecht und hat damit a) Einnahmen ohne b) je in den Abnutzungsartikel „Gebäude" zu investieren. Das ist eben die Erleuchtung durch den Herrn!

Der Wert von Immobilien und auch von Land hängt primär von den Kreditbedingungen ab. Erst in 50 Jahren, im nächsten Kondratieff-Herbst werden wir wieder so hohe Preise wie derzeit sehen.WE.
 

[14:30] Achtung Immobilien: Höhere Grundsteuer?

Jetzt gehts den Immobilien-Besitzern an den Kragen. Weil die Menschen angeblich einen noch mächtigeren Nanny-Staat wünschen fordert der Deutsche Städte- und Gemeindebund kräftige Steuererhöhungen. Grundsteuererhöhung?

[18:00] Der linke Staat ist einfach unersättlich.
 

[09:25] Leserkommentar zur gestern angesprochenen Immobilie:

1965 war Silber auf USD 1.29, Gold auf 35USD, bei 4 DM pro USD also 5.16DM für Silber und 140DM für Gold. Wenn ich annehme, daß die 350.000DM in gleichen Teilen Silber / Gold investiert worden wären, so hätte man 34000 Unzen Silber UND 1250 Goldunzen erhalten. Heutiger Wert trotz aktueller Preisdrückung: fast 2.32 MIO EUR. Hartgeld kaufen wäre wohl besser gewesen als die Immobilie zu kaufen. ;-)


[09:30] Leserkorrektur zur Hauswertberechnung von gestern:

Ich muss den Schrauber korrigieren: Das Haus (Anfangswert 350.000 DM = ca.175.000 € in 1965) müsste heute bei 3% ca. 745.000 € bringen, bei 7% ca. 4,8 Mio €!

Der diensthabende Redakteur mischt sich hier nicht ein. Es ist nicht möglich neben der Redaktions- auch noch Rechenarbeit zu leisten (Gott sei's gedankt)TB

[10:25] LeserInnenkommentar zum Rechenarbeitsverzicht des dienstahbenden Redakteurs:

wenn diensthabende Redakteure nicht rechnen wollen...

Die Evolution eines Mathematikers:
Ein Mathematikstudent im ersten Semester wird gefragt:"Wieviel ist 2x2?"
Blitzschnell antwortet er "Vier."
Im zweiten Semester wird er wieder gefragt: "Wieviel ist 2x2?"
Daraufhin läuft er ins Rechenzentrum, schreibt ein Fortran-Programm und gibt dann die Antwort "Vier.".
Im dritten Semester setzt er sich zu Hause an seinen PC, schreibt eine Frage in eine entsprechende Newsgroup und liefert nach einigen Stunden das Ergebnis "Vier.".
Im vierten Semester wird er wieder gefragt:"Wieviel ist 2x2?".
Darauf der Student. "Bin ich verrückt, mir Konstanten einzuprägen?"

Auch duch die Zusendung eines Witzes kann die redakteursdiskrimminierende Überschrift nicht wettgemacht werden. Ich will ja rechnen - hab nur ka Zeit!

Scherz beiste: Danke für die Auflockerung des Samstages!TB

[10:30] Leserkommentar-De zur immobilienwertberechnung:

Also wenn man von einer manipulierten Teuerung ausgeht, die Unterhaltskosten dazu rechnet, die Abnützung berücksichtigt, die jährliche Entwertung abzieht, die Steuern kalkuliert und den DM / Euro Wechselkurs aufrechnet, dann kann man schnell mal sogar auf einige hundert Millionen Euro Endwert kommen - aber natürlich nur wenn man alles berücksichtigt.

[10:30] Der Schrauber zur Korrektur seiner Berechnung:

Mit 745000 liegt er bei dem 3% Wert fast genau da, wo ich mit 738000 auch bin, allerdings habe ich mit Euro 1.96 gerechnet, 48 Jahre.
Bei dem zweiten Wert habe ich etwa 2.9 Mio herausbekommen unter der Annahme von 6% ungeschönter Inflation.
Hier sieht man deutlich, wie sich auch nur 1% höhere Inflation durch die Exponentialfunktion auswirken!

Vielleicht, damit andere Leser das nachvollziehen können mal kurz den
Rechenweg:

3% Inflation bedeuten, daß ich zur Kaufkrafterhaltung 3% mehr haben muß, d.h., 350000*1,03 sind im nächsten Jahr der gleiche Wert.
Bei 48 Jahren (oder 47, kommt auf die Auszahlung des Kredites damals an) heißt das:
350000*1,03 hoch 48 in DEM. (das ist die y hoch x Taste auf dem Rechner) Das ganze geteilt durch 1,96 wegen Euroumstellung ergibt 737902, also
738000 (leicht veränderte Rundung des Kurses auch 745k!)

Bei 7% komme ich mit meinen Annahmen auch auf etwa 4.6 Mio, wie der Leser. Wir haben also gleich gerechnet, mit leicht unterschiedlicher Rundung.
7% Inflation sind auch realistisch, genaue Durchschnittswerte sind mir unbekannt.

Eindeutig festzustellen mit dieser Rechnung, welche Wertvernichtung Inflation bedeutet, welche Kriminalität Finanz- und Führungseliten uns angedeihen lassen! Wer das Geld damals, als der Kredit fast unerschwinglich war, angelegt hätte, konservativ in Wachstumssparbücher oder 5 Jahre Festgeld etc, der hätte sicher 6-7% Verzinsung bis etwa 2006 erreichen können im Schnitt:
Bedeutet:
350000*1,06 hoch 39 / 1,96 = ca. 1,75 Mio Euro Vermögen!
Das dann, weil 2006 die Vorläufer der Krise langsam sichtbar wurden, langsam umgeschichtet, bis ca. 2009 auf EM:
Hieße mittlerweile etwa 4 Mio EM bei Anlage 50/50 in Gold/Silber!
Das alles sind natürlich ungefähre Werte um einfach mal die Größenordnung zu verdeutlichen, bei einem realistischen Szenario.

[17:30] Leserrichtigstellung-De zur immobilienbewertung von gestern:

Das ist eine totale Milchmädchenrechnung.
Ihr vergesst die Mieteinnahmen oder bei eigener Nutzung die kalkulatorischen Mieteinnahmen.
Mal ganz grob. Es sind seit 1965 vielleicht durchschnittlich 10000 Euro im Jahr. Sind bei 50 Jahren rund 500000 Euro. Das noch aufzinsen auf Heute. Da sieht die Rechnung schon völlig anders aus. (alles sehr grob gerechnet).

[18:15] Leserkommentar-DE: 1965 war die Zeit für Immos, jetzt ist sie es nicht:

Man kann sich alles schön oder schlecht rechnen. aber ich denke eine Immo von 1965 damals gebaut mit 12 % Hypothekenzins und in den fetten Jahren schnell abbezahlt ist was anderes als eine Immo heute mit 2 % Zins, aber auf 30 Jahre in eine unsichere Zukunft gebaut. Kommt noch dazu, daß eine Miet-Immo nach 30 Jahren fertig ist, wer da nicht mindestens den halben Anschaffungswert als Renovierung reinsteckt, der findet keine ordentlichen Mieter mehr. Das macht mir mein Vater gerade vor.

Bei 12% Zinsen musste man die Hypothek schnell abzahlen, denn die Zinsen dürfen nicht höher als die Kreditrate sein. Durch die niedrigen Zinsen heute sind a) so lange Kreditlaufzeiten möglich, b) so enorme Kreditsummen wie heute. Nein, derzeit ist keine Zeit für Immos - wegen des bevorstehenden Crashs, der die Preise massivst drücken wird.WE.

[19:15] Der Zyniker: zum Beitrag 17:30:

Ich habe die alten Mietverträge meiner Eltern, aus den siebziger Jahren, gefunden.
Anfangs zahlten sie 390 ATS (28 EUR), später dann 1500 ATS (109EUR) für 70 m2 im Altbau.
Ich habe selber noch eine Wohnung in einem Altbau, mit altem Mietvertrag und zahle inkl. BK 95,-EUR. Ich bin dort nicht oft, sehe aber keinen Grund zu kündigen.

Unter mir wohnt der Hauseigentümer. Er ist ein pensionierter Hofrat. Sein Vater hat Zeit seines Lebens in Immo's investiert und hinterließ ihm nur Arbeit.
Immer ist irgendwo irgendwas kaputt und er muss es bezahlen, sich darum kümmern u.s.w.
Er hat schon 15000m2 Baugrund in Wien verkauft und musste einen Großteil seines Geldes in die Instandhaltung seiner Immo's stecken.

Er hat mir vor Jahren schon geraten, nicht in Immo's zu investieren, meiner Familie so etwas nicht anzutun!

Dieser Hofrat ist noch "gut", indem er anderen empfiehlt, nicht die eigenen Fehler nachzumachen. Der richtige "Hausherr" klebt richtig an seinen Immobilien. Selbst wenn er weiss, dass der Euro untergeht, glaubt er, dass nur Immobilien das überstehen und die Mieter ewig zahlen können. Eine Vermietimmobilie zu verkaufen ist für die eine Art von Frevel. Ich musste in den letzten Tagen eine "Levitenlesung" bei einem Hausherrn machen - ergebnislos.WE.

[20:15] Der Mexikaner:
Die Hausherren wachen dann auf, wenn der Staat sich bedient hat (Stufe 1), die Bank drúber ist (Stufe 2) und sie am Ende zwangsweise einige Münzen nehmen und ihr „Eigentum" hergeben (Stufe 3), damit sie sich noch etwas zu essen leisten können.

Es ist nicht sicher, ob das hilft. Die Immo-Religion ist sehr stark.WE.

PS: diese Hausherren verstehen nur etwas von Immos, aber nichts von Zinsen, Kreditzyklen, etc. Dass die Immopreise in einem Crash sinken könnten, ist für sie völlig denkunmöglich. Es ist eine Religion.


Neu 2013-02-01:

[20:35] Leseranfrage-DE bzgl. der Immobilienpreisentwicklung über Dekaden:

Ich möchte hartgeld Leser bzw hartgeld selber um etwas bitten.

Eine Immobilie wurde 1965 zu damals 350.000 DM zu 100 % auf Pump
angeschafft. Es war eine gewerbliche Immobilie mit Wohnraum darin.

Nicht enthalten in der Summe sind Inventar.

Gibt es jemanden, der mal grob ausrechnen kann, wieviel Euro
diese Immobilie einmal bei gelogener Inflation und bei
echter Inflation heute bringen müste, nur um den Einkaufspreis
rauszuholen.

Nicht enthalten sein sollen die Zinsen, und viele viele andere Kosten, die
eine Immobilie auf Pump mit sich bringt, weil vor allem ich wohl
sonst einen inneren Einbruch erleiden würde wie die Person ihr
Vermögen verbrannt hat.

Ich begründe: Ich will der betreffenden Person mal grob (wirklich grob)
klar machen, dass mein "zur Miete wohnen" sogar von Vorteil ist,
weil ich viel flexibler bin und durch Sparen in Metall mir gefahrloser
ein kleines Vermögen ansammeln kann. Denn den Dauerdruck
durch die Bank habe ich nicht. Es geht einfach um Vergleiche
Silber (darauf habe ich mich spezialisiert), Miete gegen eine
teure "auf Pump Immobilie". Diese Immobilie ist übrigens
erst letztes Jahr zu 100 % ins Eigentum übergegangen mit
der allerletzten Rate. Und die Rate wurde nur geschafft,
weil man einen Bankstervertrag , den man Bausparen
nennt, ausbezahlt wurde.

[21:05] Der stets fleissige Schrauber wartet mit dem 1. Ergebnis auf:

Also mit geschönter Inflationsrate von 3% komme ich auf ca. 550.000 Euro.

Man sieht, wie die Zinseszinsformel da reinhaut.
738.000 bei 3%, extreme 2,9 Mio bei 6% Inflation sind es bei 48 Jahren.

[17:00] Teuer bleibt immer öfter leer: Am obersten Ende des Zürcher Markts steigen die Leerstände

[14:30] Teurer geht nicht mehr: Das Haus am Eaton Square um 70 Mio. Pfund

Der Quadratmeter ist um 81.159 Euro zu haben.


Neu 2013-01-31:

[20:00] Leserzuschrift-DE zu Das Märchen von den teuren Wohnungsmieten

Eine Studie des Maklerverbandes zeigt, dass die Mieten in Deutschland nach Abzug der Inflation tatsächlich um etwa 20 Prozent gesunken sind. So sind die Mieten in Berlin nur halb so hoch wie 1992.

zu der Mietpreisblase hier einmal reale Zahlen vom IVD (Immobilienverband Deutschland). Da der Verband private wie auch gewerbliche Mieten jährlich bei seinen Mietgliedern abfragt und diese sehr genau aufgeschlüsselt nach Standard und Lage, sind es zuverlässige Erhebungen, auf die ich oft selber zurückgegreife. Das derzeit in den Medien laufende links/grüne Gejammer ist wohl eher ein Warmlaufen für ein dringend benötigtes weiteres Wahlkampfthema, als real zu existieren, von Ausreissern im Luxussegment einmal abgesehen.

Vergessen wird auch geflissentlich, dass das Autofahren politisch gewollt so teuer geworden ist, so dass die jungen Leute (meist grüne Lemminge, die noch nie etwas vom Schweine-Zyklus gehört haben) in die Innenstädte drängen und ihre Kinder dann im Fahrrad-Buggy lebensgefährlich und militant aggressiv quer durch den Stadtverkehr jonglieren und auf die ‚pösen' Autofahrer schimpfen. Ich wohne in einer Randlage in einer mittelgroßen Uni-Stadt in BW, 5km vom Stadtzentrum, die gut angebunden ist an den öffentlichen Nahverkehr. Hier draußen können sie die Mieten gut verhandeln. Aber man zieht lieber in Niedrigenergie-Legebatterien, wo unverschämt hohe Mieten/Kaufpreise verlangt werden. Als Maklerin kann ich Ihnen sagen, dass die Anspruchshaltung dieses Klientels ungemein hoch ist, gepaart mit großer Dreistigkeit. Aus Erfahrung halte ich alles, aber auch alles schriftlich fest und lasse es mir bei Überreichung unterschreiben. Denn kaum sind sie eingezogen, geht die Mäckelei los und sie leiden unter vollständiger Amnesie. Dies ist zumindest zum Teil der Hintergrund dieser Diskussion: man will kein Auto fahren und man will möglichst billig ökologisch korrekt wohnen. Schade nur, dass wir die ärztliche Versorgung der Schimmel-Verpilzungen dieser Familien in den noch feuchten Stypor-verpackten Häusern auch noch alle solidarisch bezahlen. Nach unseren Erhebungen dauert es nämlich ca. 4 Jahre, bis ein gedämmter Neubau ausgetrocknet ist.

Die Grünlinge sind offenbar die Dümmsten und die Anspruchsvollsten.
 

[17:00] Format: Hauspreise in Spanien zerbröselt's auch weiterhin

Die Hauspreise in der EU sind im dritten Quartal 2012 im Jahresabstand am stärksten in Spanien mit minus 15,2 Prozent zurückgegangen. Das zweithöchste Minus verzeichnete nach jüngsten Angaben von Eurostat vom Donnerstag Irland mit 9,6 Prozent. Der EU-Durchschnitt lag bei minus 1,9 Prozent.

Das mit dem Preisrückgang in Spanien wundert mich nicht. Bei einem Novemberaufenthalt in Valencia und Alicante haftete auf jeder 4. Innenstadtwohnung das Zu-Mieten oder Zu-Verkaufen-Schild. In manchen Gassen war ga jede zweite Wohnung betroffen, der reinste Schilderwald.


[10:30] "Hausherren" und Immo-Gläubige seht nach GR:
Immobilienbesitzer in Griechenland können Steuern nicht zahlen

Erklärt einer von zwei Bürgern, 2013 die Steuern auf die Immobilien nicht zu zahlen vermögen und versuchen werden, entweder Immobilien sogar auch unter deren "objektorientiertem" (sprich nach dem offiziellen System der objektbezogenen Wertbestimmung festgesetzten) Wert zu verkaufen oder sich Geld zu leihen, um den strafrechtlichen Sanktionen zu entgehen, die für die Schuldner des Fiskus vorgesehen sind.

Der Staat kann mit euch machen, was er will. Dann müsst ihr die Hütten in einen total illiquiden Markt zu jedem Preis verkaufen. Good Luck!.


Neu 2013-01-30:

[19:15] Eigentümer oder doch nur Besitzer? Regulierung extrem - Wie der Staat Immobilienbesitzer regelrecht enteignet

Eigentlich ist Eigentum in Deutschland geschützt. Immobilienbesitzer können sich aber dessen nicht immer sicher sein Ein Paragraf im Baugesetzbuch erlaubt Kommunen weitreichende Eingriffe in die Rechte von Vermietern und Eigentümern.

Ich denke, hier hat jeder Immobesitzer seine eigenen unglaublichen, aber doch wahren Geschichten zu erzählen.TS

[14:30] Es bubbelt in der Schweiz: Teures Wohneigentum - Preis-Check deckt Immobilien-Blasen auf


Neu 2013-01-29:

[08:30] Bauboom auf dem Wohnungsmarkt: Bald billigere Mieten?

In Deutschland werden mehr Wohnungen gebaut als benötigt.


Neu 2013-01-28:

[20:00] Die Presse vesucht einen Zusammenhang zwischen Staatsschulden und Immo-Preisen zu finden: Wenn Staatsschulden nicht auf Zukunft überwälzbar sind

Hohe öffentliche Schulden gehen einher mit niedrigen Immobilienpreisen. Daher tragen heutige Immobilienbesitzer durch Wertverlust die Schuldenlast.

Das passiert aber erst mit dem Staatsbankrott und der folgenden Währungskrise. Dann tauchen die Immopreise ab.WE.
 

[8:15] Für die ganz Noblen: wann ist es eine Villa? Die Königsklasse: Wenn's eine Villa sein darf

In und um Wien. Ob Jahrhundertwendejuwel oder moderne Architektenvilla: Es muss alles vom Feinsten sein. Das Drumherum sollte grün und vor allem großzügig angelegt sein.

Wer kauft soetwas? Höhere Manager, Freiberufler, Unternehmer. Wie sonst auch meist auf Kredit finanziert. Aber eben ab 2 Mill. Euro.WE.

[12:45] Leserkommentar: ... wenn diese Manager wüssten, wie viel Silber und Gold man JETZT dafür kaufen kann (2 Mio.) ...

... und wie viele Villen man nach dem Crash mit großzügigem Grundstück dafür bekommen wird ...

Ein dreifaches Stereo Määhhh auf den neidischen linken Schreiberling und die auf die Managerschafe!

Ja, die Schreiberlinge möchten auch gerne in einer solchen Villa wohnen, die Schafe werden mit ihren Krediten pleite gehen.WE.


Neu 2013-01-27:

[17:25] Yahoo: Preise für Immobilien steigen weiter - Mieten auch

[17:20] Welt: Schleichende Enteignung deutscher Hausbesitzer

Kommunen dürfen tief in die Rechte von Hausbesitzern eingreifen – und übertreiben es dabei oftmals. Damit verprellt die Politik Vermieter und Investoren, die die Wohnungsnot lindern könnten.

[17:45] Häuser können einfach nicht weglaufen. Daher sind sie der Willkür der Politik ausgesetzt. Etwas, was in die Hausherren-Hirne einfach nicht rein will.WE.


Neu 2013-01-26:

[10:45] Schrottimmobilien: Arm bis ans Lebensende - Wie Bankkunden abgezockt werden

Selbst namhafte Großbanken lassen sich auf das schmutzige Geschäft mit den Schrottimmobilien ein. Dabei sind die Hintermänner und ihre Methoden seit Jahren bekannt. Fliegt eine ihrer Firmen auf, wird einfach eine neue gegründet und weiter abgezockt. Sie leben in Saus und Braus: Villen und Ferraris bezahlt vom Geld ruinierter Familien.


Neu 2013-01-22:

[08:00] Immobilien mit Risiko: Goldman bringt LEG an die Börse

Goldman Sachs und Perry Capital bringen die Düsseldorfer Immobilienfirma LEG an die Börse. Das Timing stimmt aus Sicht von Goldman. Kleinanleger sollten sich indes gut überlegen, ob sie hier nicht einem klassischen Hype aufsitzen.

Wie die Goldman-Bankster Schafe ködern wollen.

[08:45] Leserkommentar-DE:

Ahja, die Heuschrecken haben kahlgefressen, jetzt wird das verdorrte Zweigwerk verhökert.

Die LEG war mal, wie dort steht, einer der größten Anbieter von Sozialwohnungen in NRW, wobei man bei dem Wort "sozial" vorsichtig sein muß, weil es eher typische öffentlich geförderte Wohnungen für Angestellte und Arbeiter in den Industrien bzw. öffentlichen Diensten waren.

LEG Wohnungen waren typischerweise in durchaus ordentlichem Zustand., daher für Heuschrecken interessant.

In einem Akt der hochverräterischen Veruntreuung hat der NRW Landtag noch 2008 beschlossen, den gesamten Wohnungsbestand an eine Heuschrecke zu verticken, durchschnittlicher Preis pro Wohnung etwa 8000 Euro.

Eigentlich öffentliches Eigentum, verschleudert an den üblichen Verdächtigen: Eine Goldman Sachs Heuschrecke mit üblem Leumund.

Was jetzt passiert ist, ist klar:

Man hat ein paar Jahre die Mieteinnahmen als Netto kassiert, nichts investiert, möglicherweise sogar einen Teil des Bestandes privatisiert, um den Kaufpreis reinzuholen, das Gerippe wird jetzt verschleudert. Wahrscheinlich sind die Hütten jetzt komplett runtergewirtschaftet.

Auf das der Blitz dreinfahre!

Die Bude ausquetschen, und Service runterfahren: die gängige Methode
.


Neu 2013-01-21:

[19:45] Über steigende Mieten in deutschen Grossstädten: Der neue Häuserkampf

Mieten in Berlin, Hamburg & Co. steigen rasant. Wohnungen sind das Ziel von Spekulanten. Der Kampf zwischen Mietern und Investoren ist eröffnet. Wird Wohnen unerschwinglich?

Man sollte sich nicht über steigende Mieten in München, Hamburg, oder grün-veggie-schickimicki Berlin Prenzlauer Berg wurdern, dort herrscht massiver Zuzug. Aber im arabischen Berlin-Neukölln (dort, mit den arabischen Aufschriften), Pleitestädten des Ruhrgebietes, oder verlassenen Gegenden von MeckPomm oder Franken dürften die Vermieter froh sein, überhaupt Mieter zu finden - egal um welchen, niedrigen Preis. Angebot und Nachfrage nennt sich das.WE.
 

[19:30] CH: wenn der Naturschutz kommt: Der Abriss wäre für mich der finanzielle Ruin

Am Neuenburgersee tobt seit Jahren ein Streit um ein Naturschutzgebiet. Umweltverbände fordern, dass dortige Ferienhäuser abgerissen werden. Ein Besitzer sagt, was das für ihn emotional und finanziell bedeuten würde.

Wieder ein Risiko für Hausbesitzer: der Staat kann aus Gründen von "Umweltschutz & co" den Abriss von Häusern auf Kosten der Besitzer verlangen. POlitische Moden können sich ändern....


Neu 2013-01-20:

[08:45] Der Goldwäscher: So steuert man durch Zinsen eine Immo-Blase

Nicht durch den Titel verwirren lassen. Eine exzellente Beschreibung wie jeder Prozentpunkt weniger Zins die Immopreise treibt.


Neu 2013-01-19:

[18:00] Der Mexikaner zu "Miete zahlen ist dumm" (übernommen von Sozialstaat):

Es gibt da noch ein viel gravierendes Problem, welches diese „Bauherren" nicht bedenken:

Sie sind in der Regel durch Kauf des EIGEN-HEIMS (mit eigenen Schulden erworben) aufgrund der schlechten Transport-Infrastruktur Knall auf Fall aufs Auto (in der Regel 2 pro Familie) angewiesen.

Nicht dass es toll ist, sich jeden morgen in die volle S-Bahn zu quetschen, aber im Notfall ist das sicher besser als zu Fuss zur Arbeitsstelle zu gehen, wenn das Benzin fürs Auto zu teuer ist.

So werden etwa in Wien regelmässig Angebote für "Massivhäuser" in die Postkästen geworfen, mit dem Argument "Miete zahlen ist dumm" oder so. Diese Häuser werden von den gestern und heute beschriebenen "Baufirmen" schnell hingestellt, nach 5 Jahren zeigen sich meist schon gravierende Baumängel und die Baufirma ist dann sicher pleite. Wenn nicht vorher die "Eigentümer" von der Bank rausgeworfen wurden, denn das sind alles 100%-Finanzierungen. Restwert der Häuser ziemlich nahe von Null. Restschuld fast wie die Originalschuld.

Diese Häuser befinden sich etwa in Zwentendorf, weit weg von Wien und über die S-Bahn gar nicht erreichbar, mit dem Auto nur schwer. Aber "Eigentum" ist es - angeblich.WE.


Neu 2013-01-17:

[18:15] Wowis Partyhöhle macht deutsche Zahnärzte arm: Berliner Luxushotel: Adlon-Eigentümern droht Totalverlust

Die Eigentümer des Fünf-Sterne-Hotels haben bereits mehr als die Hälfte ihrer Fondseinlage verloren. "Uns droht der Totalausfall des Kapitals", sagt ein Teilhaber.

Das ist einer dieser geschlossenen Immo-Fonds, zum Steuersparen verklopft. Es ist klar, dass sich die Betreiber daran bereichern. Jetzt kommt sicher die Nachschusspflicht - keine Due Diligence über die Betreiber gemacht, hahaha.WE.
 

[15:15] Erste Leerstandsabgabe in Hamburg eingeführt: 50.000 Euro Bußgeld für leer stehende Wohnungen

Nach 3 Monaten Leerstand muss die Wohnung (zwischen)vermietet werden oder Hamburger Immo-Besitzer müssen die erste versteckte Abschöpfungssteuer an den Fiskus abliefern. Ist das die erste Salamischeibe am Weg zur generellen Immobilien-Abgabe?TS

[08:00] Leserzuschrift-DE:

Ich brauche Argumente von Hartgeld oder seinen Lesern.

Folgender Fall:

Meine Mutter hat durch den Tod meiner Grosseltern deren Bauernhof als endgültige Eigentümerin erhalten.

Es sind 24 hektar recht guten Bodens und eine Immobilie aus 1920, die man besser abreisst, weil man im Haus schon die Risse sieht.
Zudem sind die Energiewerte sicherlich grausam weil es seit dem Bau keine energiesparenden Wartungen gab.

Es ist ein typisches norddeutsches Bauernhaus. Jetzt hat meine Mutter einen beachtlichen Betrag per Bausparen zusammengespart und plant tatsächlich, diesen zu 100 % in die Immobilie zu stecken.

Ich versuche bereits, ihr klar zu machen, dass wir nur Geduld haben müssen, dann kann ich für einen relativen Schleuderpreis das Haus abreissen und komplett neu bauen- viel schöner und billiger.

Leider denkt sie nur an "Jetzt" und  nicht an morgen. Da sie über 70 ist, kann ich ihr nicht verdenken, dass sie noch was davon haben will.

Obwohl ich ihr aber mehrfach versicherte, den Hof mit allen Mitteln halten oder gar ausweiten zu wollen (Ackerboden ist die beste Rente der Welt), ist es mir nicht möglich, sie zum anhalten der Euroverbrennung zu bewegen.

Ich füge hinzu, dass ich ihr gerade jetzt wieder klar machte, mit allen meinen Prognosen ohne Hilfe einer Glaskugel richtig lag.

Ackerpreise steigen, Gold steigt und die Eurokrise weitet sich immer mehr aus.

(vor allem Gold- wir haben für sie unter 900 Euro zugelangt und damit alle ihre Favoritenanlagen übertrumpft, die sie ihr ganzes Leben hatte)

Auch wenn es schwer ist für eine unbekannte Person, deren Charakter man nicht kennt, ein weiteres Argument zu finden, die Modernisierung einer schrottreifen
Immobilie sofort zu stoppen, so hoffe ich doch von Lesern auf Argumente, die mir bis jetzt fehlen.

Ich muss hinzufügen: Ihre Schwester ist mit einem Maurermeister verheiratet, deren Sohn das Unternehmen weiterführt. Die zweite Schwester ist Tischlermeister
und auch hier hat der Sohn den Laden übernommen.
Sie meint, diese beiden können ja nicht irren, wenn sie ihr NICHT davon abraten.

Diese Diskussion dürfte es auch bei anderen Hartgeldlern geben. Wer hat Argumente?

[08:45] Der Einzeiler:

Wenn der Maurermeister den Aushub gemacht hat und vom Tischlermeister das Erdmöbel fertig gestellt ist, dann ist die Oma für die Zukunft gerüstet und kann der Krise ganz gelassen entgegen schauen. Der Abriss des Hofes wird sowieso bereits (vertragslos) durch die Regierung vorbereitet und die Dekontamination des Bodens wird praktisch unmöglich werden. Mein Argument: nicht mehr zu viele Gedanken machen und das Leben noch geniessen so lange es geht. Der Oma also am besten eine Schwarzwäldertorte kaufen.

[09:15] Leserkommentar-DE:

Fakten schaffen! Wenn das Bauernhaus ohnehin marode ist, dann nächtens hoch in den Dachstuhl und nachhelfen (z.B. sägen, abdecken und wässern etc. pp.). Mit anderen Worten: Die Bude geschickt ganz und gänzlich schrotten.

[09:15] Leserkommentar-DE:

Auch wenn ich mit meiner Meinung vermutlich alleine dastehe, eine Immobilie aus 1920 abzureißen, weil sie ein paar Risse hat, ist meines Erachtens sehr kurzsichtig gedacht. Im Allgemeinen sind derartige Altbauten qualitativ einer heutigen Immobilie bei weitem überlegen. Die verwendeten Materialien sind häufig langlebiger als solche, die in modernen Konstrukionen verwendet werden. Unabhängig davon ist die Lebensqualität, etwa durch atmendes Mauerwerk etc. höher.

Ohne dem Leser etwas unterstellen zu wollen, aber heutzutage wird schnell ein Gebäude abgerissen, weil es ein paar Risse hat, Ecken und Kanten nicht gerade sind, ein Türstock verzogen ist, das Whirlpool nicht Platz hat etc. Das Hauptproblem meiner Erfahrung ist, daß alte Gebäude mit dem modernen Luxusdenken zahlreicher Bürger nicht mehr kompatibel ist, oft wird nach einer Rechtfertigung gesucht, ein altes Gebäude wegreissen zu müssen. Eines der Argumente, die ich häufig gehört habe, ist mangelnde Dämmung. Häufig sind die Wände allerdings so dick, daß eine Dämmung gar nicht erforderlich ist. Der Glaube an den Dämm-Wahnsinn ist auch nicht gerade förderlich, ein kontinuierlicher Luftaustausch durch (leicht!) undichte Fenster, Mauerritzen etc. steigert das Raumklima und beugt Schimmelbildung vor.

Auch wenn viele das heute nicht mehr wahrhaben wollen, aber die Menschen vor 100 und mehr Jahren wußten zu bauen. Natürlich gibt es Immobilien, deren Erhaltung nicht mehr lohnt - allerdings möchte ich dem Leser raten, sich nicht von den falschen Gedanken leiten zu lassen. Neu ist nicht automatisch immer besser.

[09:30] Leserkommentar-DE:

Mein Rat, (ich komme aus der Baubranche und bin gelernter Bankkaufmann)
Die Ortsgerichte machen preiswerte Gutachten!
Ist das Objekt erhaltenswert oder ein Abriss mit Neubau billiger?

Mein Rat: erst mal alles lassen wie es ist und in Gold und Silber alles anlegen.
Egal was nachher gemacht wird, die Preise werden massiv fallen und Metall massiv steigen.

[09:30] Leserkommentar-DE:

Mein ehemaliger Rest-Bauernhof ist 700 Jahre alt und hat einen Energiewert unterhalb des Niedrigenergiestandards heute. Ich würde davon abraten, sofort an Abriss zu denken. Der von mir einberufene Energieberater hat gestaunt.

[09:30] Leserkommentar-DE: Ich würde mir mehrere Meinungen vor Ort einholen

Natürlich rate ich in EM zu investieren aber gleichzeitig rate ich auch sich möglichst gut mit Ackerland und eigenem Bauernhof vorzubereiten.
Nun hat die Mutter diese Immo gratis bekommen, besser geht es einfach nicht.
Wenn das Geld ohnehin da ist, würde ich mich entsprechend vorbereiten und investieren, zumal EM schon vorhanden und der Zusammenhalt auch da ist.

Wegen den Rissen würde ich nicht zu voreilig handeln, da ich bestätigen kann, dass es diese auch bei Neubauten gibt.
Man muss zwischen Rissen im Putz und Setzungsrissen unterscheiden.
Bei zweiteren ist eine Fundamentunterfangung meistens zu teuer.

Da das Gebäude immerhin schon über 90 Jahre steht, was man bei den heutigen Methoden noch nicht weiß, würde ich es von mehreren Fachleuten besichtigen lassen. Freunde von mir, haben sich unlängst ein 100Jahre altes
Haus hergerichtet. Er ist Baumeister und sie Architektin und eine Wärmedämmung kam nicht in Frage. So viel zu den Heizkosten. Die Feuchten Putze abschlagen und mit Luftporenputz erneuern. Wenn man schon so geil auf eine Dämmung ist, dann wurden auch schon Glasschaumplatten mit 4cm Dicke von innen montiert.

[10:30] Leserkommentar-DE: Hilft der Vergleich mit einem anderen, wenn auch kurzlebigeren Konsumgut ?

Wenn sie ein neues Auto kaufen möchten, schaffen Sie sich doch einen Opel Ascona B Bj. 82 an.
Um auf halbwegs zeitgemässe Fahrleistungen zu kommen geben Sie das Fahrzeug zum Tuner.
Überholen Sie das Fahrwerk incl. Entrostung und rüsten ABS und ESP sowie Airbags nach, um es auf den heutigen Stand zu bringen. Den Kabelbaum sollten Sie sicherheitshalber ersetzen. Die Neulackierung sowie Neupolsterung und bezug der Sitze sollte auch auf jeden Fall gemacht werden.

Sind alle Arbeiten abgeschlossen ist ihr Geld weg und Sie haben Sie immer noch eine alte Karre !

Erst der Vergleich mit einem alten Auto ermöglich vielen Leuten einen klaren Blick auf ihre "Investition".

[11:45] Leserkommentar-DE:

Wenn das Bauernhaus massiv gebaut wurde - 1920 bestimmt - nicht abreißen. Die Qualität ist meist besser, als die heutigen Preßluftschuppen. Auch das Wohnklima ist gesünder.
Ein paar Risse kann man fachgerecht mit den alten Mitteln ( Lehm, Kalkmörtel, Backstein) - sind viel preisgünstiger als "moderne " Baustoffe - ausbessern.
Man kann auch noch vieles selbst viel kostengünstiger machen. Man muß nicht irgendwelche Dampfsperren und solchen Quatsch beachten.
Wenn Sie einen wirklich guten Spezialisten zur Beratung haben möchten, sehen Sie auf dieser Seite nach:

http://www.konrad-fischer-info.de/

Der Mann ist so etwas wie der Anti-Dämm-Papst, kennt sich mit Altbauten und kostengünstiger Sanierung aus. Lesen Sie in aller Ruhe auf seiner hoch informativen Seite (mit Seminarvideos)
Er ist garantiert politisch inkorrekt und sehr humorvoll (Videos).
Ich komme aus dem Baunebengewerbe und habe selbst von seiner Internetseite einiges gelernt. Er bietet auch Beratung an - kostet zwar etwas - ist aber im Endeffekt preisgünstiger.

Vor Allem: Vorher in Ruhe überlegen und nichts übers Knie brechen.

[12:45] Leserkommentar-DE:

Was Besseres kann einem gar nicht passieren: die Mutter schon über 70 Jahre alt. Da spreche ich aus Erfahrung: einfach reden und planen lassen. Und immer weiter reden und immer weiter planen. Wenn es ernst wird, ablenken. Kontakte zu Tischlern und Maurern etc. elegant abwürgen. Und dann einfach abwarten... Dem guten Rat mit der Schwarzwälder Kirschtorte stimme ich auch zu.


Neu 2013-01-16:

[20:45] Leserzuschrift-CH:  Hier mal aus dem Immomarkt in meiner Region die aktuellen Preise.

Es ist einfach nur noch pervers

Ja, es ist eine absolute Bubble. Unter einer Million Franken gibt es fast nichts. Der Zusammenbruch wird furchtbar werden.WE.
 

[20:00] Leserzuschrift-DE: zwei Superschafe starten durch:

Zwei Fälle aus meinem Umfeld, als mahnendes Beispiel für die Hartgeld-Leser.
Fall 1, junge Dame Anfang 30, macht kleine Erbschaft, erwirbt auf Kredit eine Wohnung. Zahlen konnte ich ihr nicht entlocken, sie gab aber zu, die Finanzierung auf 30 Jahre angelegt zu haben. Mit Anfang 60 wäre sie dann schuldenfrei - wenn sie nicht arbeitslos wird oder sonstwas dazwischen kommt. Ausserdem dürfen die Zinsen nicht mehr steigen, schon 2% mehr auf die Finanzierung würden ihr das Genick brechen, gibt sie unumwunden zu. Das Desaster ist für mich absehbar.

Fall 2, Eltern einer Bekannten, relativ wohlhabend, Immobilienbesitzer, kaufen für Tochter baufällige Wohnung in Berlin für 280.000 EUR (mit Sicherheit mindestens zur Hälfte finanziert).
Elektrik nicht in Ordnung, im Keller gibt es ein Problem mit hochdrückendem Grundwasser, aber die Wohnung wäre so toll. Ich erlaubte mir den Hinweis, es wäre gut, würden sie die Bude mal von einem Gutachter anschauen lassen und dass ich persönlich sogar zwei ranholen würde. Hmm nee, Gutachter kostet ja um die tausend EUR, wäre ja rausgeworfenes Geld, das wird schon alles in Ordnung sein mit dem Haus.

Echte Herdentiere, die "müssen" unbedingt jetzt kaufen, weil es die anderen auch tun.Määäh.
 

[08:00] Leserzuschrift-DE: Bodenpreise in der Landwirtschaft

In dem (am Vortag) verlinkten Artikel wird davon gesprochen, dass pro Hektar in MV 15.000 - 17.000 Euro bezahlt werden.

Diese Preise sind sehr niedig im Vergleich zu hier: es wurde kürzlich 7 Hektar für 420.000 Euro verkauft, d. h. 6 Euro der Quadratmeter. Sicher ist die Bodenqualität hier besser, aber die Relation hat nichts mehr mit den Erträgen zu tun. In der Gegend südwestlich von Passau werden sogar bis zu 8 Euro pro m² (= 80.000 Euro pro Hektar) bezahlt: das Fünffache wie in Mecklemburg.

Historischer Vergleich:
1982 wurde hier der Höchstpreis von 42.000 DM pro Hektar erreicht (= 21.000 Euro). Goldpreis damals bei ca. 650 Dollar im Mittel, entspricht ca. 1.300 DM die Unze oder 42.000 DM das Kilogramm. Ein Hektar kostete somit damals ein Kilo Gold wie heute auch in etwa.
Man sollte allerdings dazu sagen, dass die Böden damals noch bei weitem nicht so ausgelaugt waren wie heute. Auch war die Ertragsseite wesentlich besser: Diesel, Kunstdünger deutlich billiger, Fleisch- und Milchpreise inflationsbereinigt deutlich höher, d. h. der Ertrag pro Hektar war viel höher als heute.


Neu 2013-01-15:

[21:00] Euro-Flucht und Spekulation: Keine Wiesen für die Bauern in Mecklenburg-Vorpommern

Den Bauern in Mecklenburg-Vorpommern gehen die Wiesen und Felder aus. Kapitalstarke Investmentfonds kaufen immer mehr Flächen auf, sodass die Preise für ein Hektar Land inzwischen Rekordhöhen erreicht haben. Der Bauernverband warnt vor dieser Entwicklung.

Eine der wenigen Asset-Klassen neben Gold/Silber, die interessant sind.WE.
 

[19:30] Dann dauert der Boom nicht  mehr lange an: Die Prominente Zinshausjagd in Wien

Ein Ende des Zinshaus-Booms ist in Wien noch immer nicht in Sicht: Auch aus dem Ausland wird verstärkt Interesse an der Anlageform registriert. Zahlreiche Prominente kauften 2012 in Wien Zinshäuser.

Nicht vergessen: die Promis sind die schlechtesten Investoren, weil sie sich am stärksten nach dem Verhalten der Masse richten. Wenn diese Typen hineingehen, ist der Trend am Enden.WE.

[20:00] Der Mexikaner: Aus dem Artikel:

Gut 70 Prozent der Käufer am Wiener Markt sind vermögende Privatpersonen und Stiftungen. Sie benötigen meist gar keine Fremdfinanzierung durch Banken und bevorzugen bereits sanierte Häuser in den inneren Bezirken.

... Gründe: die hohe Lebensqualität in der Stadt, die international vergleichsweise geringen Lebenshaltungs- und Immobilienkosten, die Sicherheit von Zinshäusern als Wertanlage und dass gerade die klassischen Gründerzeithäuser in Wien schön zum Anschauen und Herzeigen sind.

Also Leute – im Mambistenquartier gibts dann besonders günstig Substanz zum Umschichten (spätestens wenn die ganz idiotischen Family office Manager ins EM wollen), Anschauen und Herzeigen ist echten Investoren eben egal.

Dass Pleite-Ungarn nur 1 Autostunde entfernt ist und in Pressburg ebenfalls nicht anständiges hergestellt wird, haben diese „Investoren" wohl auch vergessen.

Das sind die perfekten Herdentiere.


Neu 2013-01-14:

[10:45] Leserzuschrift-DE: Vermieter-Prestige ist alles:

Habe gerade mit meinen Eltern gesprochen, die ein schickes Investment vor 30 Jahren selbst gebaut haben: 5 Familien-Haus, großes Grundstück, schuldenfrei. Jetzt ist mein Vater Mitte 70 und kriecht in einer Wohnung rum um diese zu renovieren. Jetzt fällt denen auf, daß man eigentlich von den Früchten zehren will, aber die Reparaturen die Miete aufzehren, und nur die Arbeit über bleibt. Mein Vorschlag, das Ding jetzt bei den hohen Immo-Preisen zu verkaufen und Gold und Silber in den Keller zu legen, wird verlacht. Wer in 10 Jahren da was renovieren kann, ist mir schleierhaft.

Hauptsache mein Vater kann im grauen Kittel durch das Treppenhaus schleichen und den Mietern sagen, wie sie die Treppe zu wischen haben.

Schade um das Vermögen, das gerade den Bach runtergeht. Aber Prestige ist alles.

Sehr gut beschrieben, worum es den Vermietern wirklich geht: Hausherr spielen und die eigene Position als höher als die der Mieter empfinden. Daher wird er nicht verkaufen.WE.

[11:15] Leserkommentar:
Jedes Anlagegut hat eben seine Zeit wo sein Wert steigt und auch seine Zeit wo sein Wert sinkt. Ansonsten würde ja der Wert eines Anlagegutes in den Himmel steigen und dann noch immer weiter. Wir Menschen haben jedoch einen Anlagehorizont von üblicherweise 30 bis 50 Jahren. Und wenn man in seinem bisherigen Leben nichts anderes als Wertsteigerungen seiner Immobilie über mehrere Jahrzehnte kennengelernt hat, ist es eben auch besonders schwer sich vom alten Denken zu verabschieden. Wenn immer alles gut läuft wird der Mensch gerne denkfaul.

In Spanien oder Irland haben sie es auch gemerkt - aber zu spät.


Neu 2013-01-12:

[11:00] USA vs. Schweiz: Der Weg zur Immobilienblase


Neu 2013-01-04:

[19.15] Für Immo-Süchtige in Wien: Format: Kaufst du noch oder lebst du schon?

Die Schafe gehen immer am Ende einer Bubble hinein, das haben wir gesehen in USA, EI, ES, usw. Jetzt auch in AT und DE.WE.


Neu 2013-01-02:

[14:45] Berlin läuft davon: 2013 Mietsteigerungen um bis zu 30% erwartet

[14:45] Wien zieht nach: Mieten stiegen 2012 um 9,8 Prozent

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